Gescheitert im Sinne des Anspruchs

Viel strengere Regeln zur Einhaltung der Stabilitätskriterien.

Viel strengere Regeln zur Einhaltung der Stabilitätskriterien werden nicht reichen: Angela Merkel in Brüssel, 8. Dezember 2011.

Nichts weniger als die abschliessende Lösung der Eurokrise soll es sein, was uns auf diesen Freitag versprochen wurde. Hätten wir das nur nicht schon so oft gehört: zum Beispiel bei früheren Gipfeln im Oktober oder im Juli. Jedesmal war die Enttäuschung dann gross und die Lage hat sich weiter verschlimmert. Ist diesmal nun wirklich alles anders. Danach sieht es nicht aus! Gemessen am eigenen Anspruch wird auch dieser Gipfel scheitern. Das ist auch in der Nacht vor dem Abschlusstag des Gipfels (während dem Verfassen dieser Zeilen) keine allzu gewagte Prognose:

  • Ausreichende Notrettungsmassnahmen bleiben wahrscheinlich aus. Vor allem die Europäische Zentralbank EZB stützt die Märkte für gefährdete Staatsanleihen nicht im erwarteten Mass – dazu unten mehr. Auch die zwischenzeitlich aufgekommene Hoffnung, dass der alte Rettungsschirm EFSF parallel zum neu geplanten ESM im nächsten Jahr wirksam sein könnte und damit die Feuerkraft – das heisst die Kapazität zur Rettung von Ländern und Banken – erhöht werden würde, ist bereits wieder zerschlagen worden. Hoffnungen ruhen jetzt noch auf dem Internationlen Währungsfonds, der aber kaum bereit sein dürfte, die Mittel zur Rettung der Eurozone alleine zu schultern.
  • Fehlanalyse: Selbst die geplanten grundsätzlichen Neuerungen in den EU-Verträgen bauen auf der alten Fehlanalyse auf, dass die Krise nur darauf zurückgeht, dass einige Länder überbordet haben. Einmal mehr geht dabei vergessen, wer noch zu Beginn der 2000er Jahre als kranker Mann Europas galt – nämlich Deutschland – und wer als keltischer Tiger – nämlich Irland. Spanien, Irland und Griechenland verzeichneten ein sehr hohes Wirtschaftswachstum, das in den ersten beiden Ländern die Staatsschulden deutlich schrumpfen liess (während die private Verschuldung dort explodierte). In Griechenland überbordete von Beginn weg der Staat. Ein genereller Grund für die Entwicklung: keine angemessene mögliche Wirtschaftspolitik in der ganzen Eurozone. Für die Boomländer von damals und die Krisenländer von heute zum Beispiel waren die Zinsen zu tief, jetzt sind sie zu hoch.  (siehe auch diese Charts).
  • Striktere Regeln reichen nicht: Die Regierungschefs, allen voran Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, setzen hauptsächlich auf eine Strategie: Viel strengere Regeln zur Einhaltung der Stabilitätskriterien. Das funktioniert wegen der oben erwähnten Fehlanalyse alleine nicht. Ausser dem Sonderfall des kleinen Luxemburgs hat kein Euroland die bisherigen Stabilitätskriterien immer eingehalten. Offenbar zieht hier niemand den Schluss, dass die Kriterien im Kontext des Währungsunions-Korsetts realitätsfremd sind. Das ist aber nur die Folge der erwähnten Fehlanalyse. Das Korsett der Eurozone mit einheitlichen Zinssätzen für alle und ohne fiskalischen Ausgleich verschärft jede Konjunkturlage automatisch, sowohl in Richtung Übertreibungen (wie den Immobilienblasen in Spanien und Irland) wie auch in Richtung Rezession, wie sich aktuell vor allem in den gefährdeten Ländern des Südens zeigt. Das schlägt sich dann entsprechend in den Staatsfinanzen nieder.
  • Kein Wachstumsplan. Damit die jetzt gefährdeten Länder aus ihrem Elend wieder herausfinden können, brauchen sie ein höheres Wirtschaftswachstum (und leicht höhere Inflationsraten). Das macht bestehende Schulden besser trag- und bedienbar und spült automatisch mehr Einnahmen über Steuern herein, während die Kosten für Soziales sinken. Doch in der Eurozone ist das wichtigste Instrument für ein  stärkeres konjunkturelles Wachstum nicht mehr vorhanden: die unabhängige Geldpolitik. Unmöglich ist auch eine Abwertung der Währung um diesen Ländern wie früher wenigstens über den Export Wachstum zu ermöglichen. Dies wird erst recht verunmöglicht, weil auch das starke Deutschland seine eigene Wirtschaft ebenfalls auf den Export ausgerichtet hat. Das Erfordernis, selbst mitten in der Krise massiv auf allen Ebenen zu sparen, verunmöglicht das notwendige Wachstum weiter – umso mehr als es alle gleichhzeitig tun. Das fundamentale Problem der fehlenden konjunkturellen Erholung und der fehlenden Wachstumschancen für die schwächeren Länder gehen die Euroländer nicht an.
  • Kein fiskalischer Ausgleich: Eine Möglichkeit, mit diesem Grundproblem der Eurozone zumindest besser umgehen zu können, wären finanzielle Ausleichszahlungen in irgendeiner Form, ganz so wie sie in Ländern zwischen stärkeren und schwächeren Regionen und einer gemeinsamen Währung ebenfalls stattfinden. Eurobonds wären eine Form solcher Ausgleichszahlungen, da starke Länder für solche Bonds in besonderem Ausmass haften. Eine weitere Form wäre eine starke wirtschaftspolitische Integration mit direkten Ausgleichszahlungen über ein gemeinsames Budget  auf der einen Seite und zentralisierten Kontrollen über das Ausgabengebahren der einzelnen Länder auf der anderen. Ob das politisch tragbar wäre, ist eine andere Frage. Dazu gleich der nächste Punkt.
  • Knatsch in der Union: Neue Verträge für die EU, wie sie für die Verschärfung der Schuldenregeln vorgesehen wären, dauern für ihre Umsetzung fast zehn Jahre und der Prozess ist mit einer grossen Unsicherheit verbunden. Daher fassen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy zur Umgehung von skeptischen Stimmen – etwa jener aus Grossbritannien – auf mögliche Sonderverträge nur von Eurostaaten. Das bedroht letztlich den Zusammenhalt in der EU insgesamt. Das gilt umso mehr, als die bisher geplanten Einschnitte in den Staatsfinanzen auch die Bevölkerungen der Euroländer immer deutlicher gegeneinander aufbringen. Deutlich hat sich das in der vergangenen Woche an einer heftigen Polemik in Frankreich gegenüber den Deutschen gezeigt.
  • Verwirrung um die Banken: Was in Europa am unmittelbarsten droht, ist weniger der Zahlungsausfall eines grossen Staates, als der Zusammenbruch einer oder mehrer Grossbanken. Doch auch hier sind die bisher debattierten Lösungsansätze wiedersprüchlich und teilweise sogar kontraproduktiv. Während den Banken zu lange ermöglicht wurde, trotz einem zu geringen Kapitalpolster hohe Boni und Dividenden auszuschütten, müssen sie jetzt unter besonders erschwerten Bedingungen gleich in kürzester Zeit ihr Kapital stärken. Das verschärft die Lage für alle Institute noch mehr, weil sie entweder Anlagen – wie etwa Staatsanleihen – abstossen müssen, was deren Kurse gleich nochmals senkt (bzw. die Rendite steigen lässt) oder weil sie bei den Krediten auf die Vollbremse treten, was die Konjunktur leiden lässt. Sinkende Anlagepreise und eine schlechtere Konjunktur setzen aber das Vermögen der Banken gleich noch weiter unter Druck. Noch hat sich die Politik nicht klar festgelegt, ob sie die Banken nun verstaatlichen, einfach nur retten oder untergehen lassen will und wer die  Kosten jeder Lösung übernehmen soll – die Kapitalmärkte, die Nationalstaaten oder die Gemeinschaft.

Einige Leute werfen uns vor, wir würden beim Thema Eurokrise wie aus Prinzip stets auf Negativismus machen. Im Ernst: Wie toll wäre es, dem endlich mal etwas überzeugend Positives entgegenzuhalten, das echt auf ein Ende des Dramas hinweist. Leider gibt es dafür schlicht keinen guten Grund.

Die Debatte um die Eurokrise (und nicht nur sie) kann nur sinnvoll geführt werden, wenn die vorgebrachten Argumente sich auf Daten, Fakten und explizit gemachte Denkmodelle bzw. Erklärungszusammenhänge (hier vor allem Zusammenhänge ökonomischer Art) stützen. Wie gut die Argumente sind, bemisst sich daran, ob sie nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart gut erklären, sondern auch daran, ob sie durch die weitere Entwicklung nicht wiederlegt werden.

Ganz konkret: In den letzten beiden Blogbeiträgen – meinem und dem von Tobias Straumann – haben wir uns der Ansicht angeschlossen, dass der Hauptgrund für den diesmaligen Optimismus und der zwischenzeitlichen Euphorie an den Aktien- und Anleihemärkten nicht wirklich in einer absehbaren nachhaltigen Lösung liegt. Die Zuversicht hat vielmehr  einen anderen Grund: Die Hoffnung auf einen Grosseinsatz der Europäischen Zentralbank EZB zum Aufkauf von Staatsanleihen gefährdeter Euroländer.

Dieser Erklärungszusammenhang lässt sich testen: Denn würde dieser Optimismus  anhalten, selbst wenn die EZB unmissverständlich deutlich macht, dass sie nicht entsprechend eingreift, dann müsste er auf das zurückgehen, was übrig bleibt: auf die politischen Absichtserklärungen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Anders gesagt, der auch von uns vertretene Erklärungsansatz hätte einen schweren Stand.

Hat er aber nicht!

Als an der  Pressekonferenz der EZB am Donnerstag deren Chef Mario Draghi einerseits sehr weitreichende Unterstützungsmassnahmen für die Banken bekanntgab – unterstützt durch eine weitere Zinssenkung um 0,25 Prozent – war das dennoch keine beruhigende Botschaft. Die Kurse an den Aktienmärkten und jene von gefährdeten Staatsanleihen stürzten sogleich ab, bzw. die Renditen (Zinssätze) erreichten sofort wieder unhaltbare Niveaus. Die Rendite italienischer Staatsanleihen zum Beispiel ist innert kürzester Zeit von unter 6 Prozent auf fast 6,5 Prozent hochgeschnellt. Der Grund: Draghi hat an der Pressekonferenz unmissverständlich klargemacht, dass nicht mit einer umfassenden Stützung der Staatsanleihen-Märkte durch die EZB zu rechnen ist.

Deutlicher kann kaum mehr zum Ausdruck kommen, dass die erwarteten Gipfelbeschlüsse nicht das waren, worauf die Hoffnungen geruht haben. Die Verschärfungen der Eurozonen-Regeln, die Merkel und Sarkozy dort durchboxen wollen, galten als Voraussetzung dafür, dass Draghi mit voller Schubkraft Staatsanleihen stützt. Nur weil sie als Mittel zum Zweck eines massiven EZB-Einsatzes verstanden wurden, hatten sie Bedeutung. Das zumindest meinten alle aus den Worten Draghis lesen zu können, als er am Donnerstag vor einer Woche zuerst betonte, wie wichtig ein verschärfter Fiskalpakt sei und dann meinte: «Other elements might follow, but the sequencing matters». Doch noch immer ist die Hoffnung verbreitet, Draghi hätte noch nicht das letzte Wort gesprochen und die EZB starte die Grossaktion doch noch. Die Renditen der Staatsanleihen sind (mit Ausnahme von griechischen Papieren) immerhin noch nicht wieder auf dem hohen Stand, auf dem sie noch Ende November gelegen haben. Selbst in den Finanzmedien wird wieder Entsprechendes in Worte des EZB-Chefs interpretiert, die dieser mitten in der Nacht auf Freitag ausgesprochen hat. Und was hat er denn konkret gesagt? Laut der «Financial Times» gibt der folgende Satz Grund zur erneuten Hoffnung:

«It’s going to be the basis of a good fiscal compact and more discipline in economic policy in the euro area members»

Die Interpretationsgabe kennt in der Not offenbar keine Grenzen.

100 Kommentare zu «Gescheitert im Sinne des Anspruchs»

  • Andres Müller sagt:

    Gescheitert im Sinne des Anspruchs scheinen auch die vereinten Kräfte der Notenbanken zu sein, die Kreditklemme im US$ Leihgeschäft geht weiter. Diese Aussage zumindest macht der Euro/US$ currency Basis Swap heute Morgen:
    http://fingfx.thomsonreuters.com/2011/11/21/09451597d2.htm

    Auf der Grafik gut zu erkennen ist der initiale Erfolg der Notenbankaktion der die Spitze Kurve beendete die in die Nähe des „Lehman“ -Kollaps vorgedrungen war. Doch seit Anfang diese Woche gehts wieder Richtung Kollaps. Gut möglich dass trotz der vereinten Notenbankaktion demnächst einer Europäischen Grossbank der Schnauf ausgehen könnte. In der Nacht von Sonntag auf Montag, morgens gegen 5 Uhr gabs zudem eine gemeinsame Verkaufsaktion Edelmetalle. Innert 3 Minuten war der Goldpreis um 25 US$ gesunken. Händler verdächtigen die FED und die britische Notenbank, damit Fiat Money zu stützen um einen banken run zu verhindern. Wie auch immer, wenn der currency basis swap nach oben nicht gestoppt werden kann wird es langsam eng für das Finanzsystem.

    Falls heute Ben Bernanke nichts schlaues einfällt bei der Notenbanksitzung (und vieles spricht dafür) dann wurde eben mit dem Inkrafttreten des Europäischen „Six Pak“ der nächste Schock für die Märkte generiert. Ich schätze dass die Weltbörsen kurz vor einem Crash stehen, falls der Abwärtstrend zugunsten von US$ -Bargeldhaltung nochmals zwei weitere Tage lang anhält. Jedenfalls ist es auffällig dass sowohl Aktienmärkte als auch Rohstoffmärkte Weltweit auf Kollisionskurs mit tiefen technischen Unterstützungskurven angelangt sind, für Jahresende ein bemerkenswerter Zustand -besonders bei den Rohstoffen.

    Gescheitert im Sinne des Anspruchs ist Merkel auch an einem anderen Ort, es zeigt sich nun nämlich dass sich die Gier der 1% -Deutschen gegenüber den eigenen 99% Lohnempfängern zu einem Krisenmodus der EU entwickelt hat. Die Lohnstückkosten, so wurde bekannt gegeben, ist auf einen neuen Tiefststand gefallen. Das heisst, in Deutschland gibt es wieder einmal einen Rückgang der Löhne wenn man die Inflation in die Berechnung miteinbezieht. Das ist für Europa gefährlich, denn in keinem anderen Staat der EU haben sich die Löhne dermassen negativ entwickelt wie in Deutschland -Verglichen mit dem Wachstum ein Skandal. Die Deutschen haben innert weniger Jahrzehnte einen Lohnsklavenmarkt geschaffen, es arbeiten hunderttausende Menschen für einen Lohn der unterhalb des Existenzminimum liegt. Zusammen mit den Kürzungen bei den Hartz IV Sozialleistungen ergibt sich ein Bild dass sich in der Realität der Lebensgrundlage bei vielen DDR-Nostalgie aufkommen lässt -besonders in Ostdeutschland.

    • Michael Schwarz sagt:

      @Andres Müller:

      Was sollte Ben Bernanke tun, QE3, das wäre das dümmste was er zur Zeit tun kann. Weil er weis ein weiteres QE3 das Finanzsystem destabilisiert, Inflation massiv einheizen wird, das zum baldigen Kollaps des gesamtem System führen könnte. Wie ich zuvor schrieb, besser tut man gar nichts, als etwas dummes tut. Die USA hat das ähnliche Problem wie in EU, nämlich strukturelle Probleme, Korruption und politische Ökonomie. Das Alles schadet die Stabilität des Finanzsystems. Obama hat in letzten zwei Jahren kaum an dem strukturellen Problem gearbeitet, er hat lediglich nur die Symptome bekämpft, wie die Arbeitslosigkeit, und natürlich seinen Wiederwahl. Was er nicht getan hat, welches eigentlich das Wichtigste ist, ist das Vertrauen des amerikanischen Volkes, sowie das Vertrauen der Investoren wieder zugewinnen.

      Ben Bernanke muss sich besinnen, dass das QE die strukturelle Probleme in den USA nicht löst, im Gegenteil, QE destabilisert nachhaltig das Finanzsystem, die positive Wirkung ist eher beschränkt.

      Fazit: QE verursacht nachhaltig mehr Schäden als Nutzen, somit ist solche Massnahme unwirtschaftlich. Was EZB gemacht hat, ist das richtige Weg, obwohl etwas mehr Zeit benötig wird. In den USA nach zwei Jahren wird die Situation nicht besser, sondern eher schlechter als zuvor. Wie gesagt, politische Ökonomie ist ein Mythos, deshalb muss man für eine Rolle entscheiden, entweder Ökonom oder Politiker, nicht beides.

      • Adrian Nyfeler sagt:

        So denken aber dei Keynesianer!

        Es geht nicht darum was richtig ist oder falsch sondern um die Dogmen die bei den entscheidenden Köpfen vorherrschen.

        Die amis kommen um harte Massnahmen herum, weil sie nach wie vor Ursprung der reserve currency der Weltwirtschaft sind. Solange das sich nicht ändert kann Ben die Notenpressen heisslaufen lassen.

    • Adrian Nyfeler sagt:

      DDR Nostalgie?

      Wohl eher NSDAP Nostalgie!

      Rechtsextreme und Neo Nazis profitieren wie nie zuvor vom absoluten Versagen der Deutschen Politik.

  • ueli der knecht sagt:

    @Adrian Nyfeler
    Express.co.uk?
    Dieses „Blatt“ ist eine Boulevardzeitung mit ganz viel Sport und Celebritynews im Angebot.

    • Adrian Nyfeler sagt:

      Also ungefähr so wie der Tagi?

      Marc Faber hat am 8-12-2011 dasselbe auf FBN vorgeschlagen.

      Nur die blindesten Ideologen können übersehen dass das ganze Vorhaben zwar lobenswert aber letztlich aufgrund der unterschiedlichen Mentalitäten, Sprachen und Historien zum Scheitern verurteilt war.

      Es ist jetzt schon ein riesen Flickenteppich. Brüssel ein Eldorado der Bürokraten! Was haben die die ganze Zeit über gemacht? Bleistifte gespitzt und Golf gespielt? Die Maastricht Verträge wurden von Anfang an verletzt und es ist genau NIX passiert!

      Und jetzt soll es plötzlich gehen mit immer mehr Mitgliedern und immer grösseren Defiziten sowie einer problematischen Demographie in Europa?

      Fröhliches Weiterträumen!

      Ich bin längst nach Asien ausgewandert aber leider trifft das Versagen der Bürokraten auch uns. Es ist ärgerlich und traurig anzusehen wie eine einst so vielversprechende Region wie Nachkriegs Westeuropa (v.a. nach dem Fall des Ostens) sich nun quasi selber wegen Vorschriften, Schulden und Fehlplanungen die Kugel gibt.

      • Lui Schütz sagt:

        @Adrian Nyfeler, Sie sind eine peinliche Figur ! Vermutlich sind Sie in Asien wg. den „billigen Girls“ weil Sie als Versager weder in der CH und schon gar nicht in DE erwünscht sind.Weder Hirn- noch sonst irgendwie potent, bzw. kompetent. Einfach nur ein armseliger, von krankhaftem Neid und Minderwertigkeitskomplexen zerfressener Schmarotzer.

        • Adrian Nyfeler sagt:

          Einmal mehr Beweis dafür dass Europa vor die Hunde geht wenn Leute wie Sie frei rumlaufen und eine IV-Rente oder Sozialhilfe beziehen

          Hong Kong ist teurer als Zürich und vor allem teurer als die billigen arbeitslosen 30 Euro Girls in Deutschland 🙂

          Schmarotzer sind Sie. Sind Sie CH-Bürger oder Deutscher?

          Bis jetzt habe ich kein einziges Argument von Ihnen gehört. Ich persönlich würde nicht unbedingt einen Versager nennen, der sich mit 33 Jahren durch eine eigene Firma ein Millionenvermögen und quasi Retirement erarbeitet hat (ich arbeite nur noch weil ein Hedonistenleben nur kurzfristig erfüllend ist und mir sonst langweilig ist).

          Für Leute wie Sie haben wir in der Schweiz zum Glück den freien Waffenerwerb behalten. Früher oder später laufen Sie nämlich in jemanden der Ihre primitive Art nicht ganz so lustig findet und ein .38er Hohlspitz Geschoss in Ihre nutzlose Rübe feuert.

          Zu bedauern nur wer die Sauerei dann aufputzen muss.

          • L. Schütz sagt:

            Wie verzweifelt sind Sie eigentlich? Passen Sie auf, dass Sie nicht in der Schusslinie stehen, Sie armseliger, lächerlicher Möchtegerne-Honkong-Millionär 😉

      • wolf hoerer sagt:

        Die hochgeistigen Ergüsse eines Allround-Philosophen aus einem Nicht-EU Land, auf dieser Plattform, sind amüsant und haben einen gewissen Unterhaltungswert. Solche Finanz-Genies, Wahrsager und Alleswisser könnte man im EU-Parlament gut gebrauchen. Doch es ist natürlich einfacher, alle anderen zu kritisieren und seine rechthaberischen Miesmachereien hier zu verbreiten. Vielleicht findet er doch noch sein unbürokratisches Paradies in Asien und kann seine ideologischen Träumereien dort verwirklichen. Gute Reise und viel Erfolg!

        • Adrian Nyfeler sagt:

          Man hätte die Deutschen eben doch ausrotten sollen als die Chance dazu bestand. Sie stiften seit jeher nichts als unfrieden.

          Im englischen Raum werden die Deutschen nach wie vor mit Stechschritt und Hitlergruss parodiert und das wird sich durch das traurige Bild dass ihr momentan abgebt noch verstärken.

          Leider ist die Schweiz mittlerweile derart von arischen Nazi-Nachkommen unterlaufen, dass dies kaum noch möglich ist.

          Es wäre aber problemlos möglich genügend Unterschriften für eine Volks-Initiative zur Ausschaffung der Deutschen zusammenzubekommen. Allein der beleidigte Aufschrei wäre Gold wert!

          (Netto-Zahler wie Schumi und Vettel dürfen natürlich bleiben!)

          • Adrian Nyfeler sagt:

            Natürlich aus einem Nicht EU Land! Es handelt sich schliesslich um ein Forum einer Schweizer Tageszeitung.

            Wenn Ihnen das nicht passt können Sie ihre braune Gesinnung gerne bei einem NPD Parteiorgan kundtun.

            Die kleine Schweiz ist das begehrteste Auswanderungs-Land bei den Deutschen Wirtschaftsflüchtlingen, noch vor den USA!

            Also: Schnauze tief!

  • Adrian Nyfeler sagt:

    Express.co.uk titelt heute: END OF EU IS UNSTOPPABLE !

    Soviel zum Thema Isolationismus der Schweiz!

    Das ganze Theater war eine riesige Bürokratie Uebung hat ein paar Sesselwärmer reich gemacht sonst nichts.

    Ueber kurz oder lang haben die schwachen Länder ihre eigenen Währungen wieder und wir haben in Europa ein duales System (sie können in Euro oder in lokalwährung zahlen, so wie jetzt schon in der Schweiz).

    Natürlich müssen die zuerst defaulten

  • Michael Schwarz sagt:

    Ich werde von allen Seiten verbal angegriffen, als ich gegen dem QE der EZB aussprach. Die EZB hat von der Erfahrung der Fed gelernt, dass das Vertrauensverlust nicht mit dem Gelddrucken gelöst werden, dies wird das Gegenteil erreichen, nämlich das restliche Vertrauen, welches noch vorhanden war, total zu zerstören, bis nichts üblich bleibt.

    Ben Bernanke hat es erst nach zwei Jahre begriffen, seine Aktion hat das amerikanische Volk 2.5 Bil. Dollar gekostet, die Arbeitslosigkeit geht nicht stark genug zurück. Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen, der vor kurz publiziert hat, ist auf den Verlust der Arbeitslosenunterstützung zurück zu führen. Besser tut man nichts als man etwas Dummes. Das sollte alle Chefs der Zentralbank beherzigen, dass man das Gelddrucken nicht auf der leichten Schulter nehmen darf, es gibt keine politische Ökonomie, das ist ein Mythos, entweder ist man ein Politiker oder ein Ökonomen, man muss für eine Rolle unterscheiden.

  • Anh Toan sagt:

    @Markus Diem Meier: „Dieser Erklärungszusammenhang lässt sich testen: Denn würde dieser Optimismus anhalten, selbst wenn die EZB unmissverständlich deutlich macht, dass sie nicht entsprechend eingreift, dann müsste er auf das zurückgehen, was übrig bleibt: auf die politischen Absichtserklärungen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.“

    Die Kurse steigen, weil bald Weihnachten ist, ist nicht weniger falsch als jeder andere Grund auch. Sie galuben an einen Kausalzusammenhang zwischen Tatsachen und Börsenentwicklung? Da halte ich es viel eher mit Kostolani: Die Kurse steigen, wenn es mehr Idioten als Staatsanleihen gibt, sie fallen, wenn es mer Staatsanleihen als Idioten gibt. Die Börse handelt Zukunftserwartungen, Tatsachen sind jedoch nur Gegenwärtiges und Vergangenes, ein Kausalzusammenhang ist somit ausgeschlossen.

    Selbst wenn die EZB sagt, sie kaufe keine Staatsanleihen mehr, und dann die Kurse fallen, ist Ihre These, dass dazwischen ein Kausalzusammenhang liege, nicht wissenschaftlich bewiesen, sondern (Aber)glaube: Sie beobachten eine Tatsache (steigende Kurse) und eine Vermutung (die Erwartungen der Marktteilnehmer), die zeitlich einigermassen kongruent sind, und schliessen daraus auf eine Kausalität dazwischen. Es wird Ihnen, und auch sonst niemandem nie gelingen, diese Kausalität wissenschaftlich zu beweisen, sie existiert schlicht nicht. (Anm. zu wissenschaftlicher Methodik: Letzter Nebensatz ist eine Behauptung die nicht bewiesen werden muss, da sich Negatives (Nichtexistenz) wissenschaftlich nicht beweisen lässt: Sie müssten mir die Existenz dieser Kausalität beweisen, damit wäre meine Behauptung widerlegt.)

    Ich behaupte, dass die Kurse (Aktien, Staatsanleihen, Rohstoffe) seit Sommer gefallen sind, ist weitgehend unabhängig von den zweifelos vorhandenen Problemen Europas, sondern das Resultat der Erwartung der Marktteinehmer, dass die Weltwirtschft im ersten Halbjahr 2012 zumindest schwächelt, wofür zur Zeit in erster Linie die Wirtschaft Chinas oder der BRICs massgebend ist, dass die Kurse seit ein paar Wochen steigen, liegt an der Erwartung der Marktteilnehmer, dass im zweiten Halbjahr 2012 sich die Weltwirtschaft erholt. Dies ist nicht wissenschaftlicher als ihre These, berücksichtigt aber immerhin die empirisch belegte Vorlaufzeit der Börse von 6 Monaten auf die reale wirtschaftliche Entwicklung und die genauso empirisch belegte Börsenweisheit, dass politische Börsen kurze Beine haben.

    Vielleicht ist der momentane Optimismus auch nur eine Korrektur für den übertriebenen Pessimismus vorher?

    Sehr geehrter Herr Meier, genau in dem Abschnitt Ihres Beitrages, in welchem Sie die unwissenschaftliche Diskussionsführung der Kommentatoren kritisieren, offenbaren Sie Ihre eigenen Lücken in wissenschaftlicher Methodik.

    • Adrian Nyfeler sagt:

      Mit monetären Eingriffen lässt sich das Unabwendbare aber sehr lange hinauszögern. Dies werden die Zentralbanken in der einen oder anderen Form tun (müssen).

      Die frage ist nicht ob, sondern wann das jetzige derivative System kollabiert.

      Bis dahin generieren die Interventionen Blasen von denen auch „Idioten“ durchaus profitieren können.

      Letztlich gilt aber: Wir werden alle gemeinsam Reich oder gemeinsam Arm. Wenn Sie als Millionär in Lateinamerika aufgrund der armut und-korruptionsbedingten Kriminalität quasi in Ihrem eigenen Hochsicherheits-Gefägnis leben müssen dann kann es das ja wohl auch nicht sein, oder,,,?

      • Andres Müller sagt:

        Herr Nyfeler, die Statistik der letzten Jahre besagt etwas Anderes als dass wir alle Gemeinsam Reich oder Arm werden. Sie belegt einen Spread zwischen Arm und Reich der unabhängig von der Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Wachstum ist. Geht es der Wirtschaft besser dann steigt die Armut nun im Westen genauso wie wenn das Wachstum rückgängig ist. Lediglich die obere Mittelschicht im Westen kann noch von einem Aufschwung mitprofitieren.Seit 2009 verrät die Statistik den Umstand, dass die Superrich nun sogar vom Abschwung profitieren. Die Schweiz profitierte zwar von den Rettungspaketen der FED (ca. 800 Milliarden US$ an UBS und CreditSuisse gemäss Bloomberg Studie), aber nicht der ärmste Teil der Bevölkerung. Die Superrich konnten ihre Vermögen aber gewaltig steigern. Alleine schon die Sparmassnahmen beim Sozialstaat (trotz steigendem BIP) liefern den Beweis, nur noch Wenige profitieren von einem Aufschwung. Viele materielle Werte werden den unteren Schichten schleichend via Altersverscherung entzogen, hier wurde bereits der zuküftige Verlauf der Entwicklung vorweg genommen. Selbst wenn die Wirtschaft wieder boomt, das Altersgeld wird trotzdem Rückläufig sein. Ich glaube inzwischen, dass es der Mehrheit der Bevölkerung schlechter gehen wird, unabhängig davon ob die Banken nun gerettet werden oder nicht. Ein Kollaps des Finanzsystems könnte für die Armen sogar in Zukunft Positiv herauskommen, da dann die Politik die notwendigen Regulierungen unter Zwang durchführen müsste denen sie sich bisher verweigert hat. Gegenwärtig gibt es in der Politik immer weniger Veranwortungsbewusstsein für die Bevölkerung, die Politik ist alleine auf den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet, im Zeitalter des neoliberalen Sozialdarwinismus kann das für die unteren Schichten nur Negatives bedeuten.

        • Adrian Nyfeler sagt:

          Sie haben mich falsch interpretiert.

          Wenn ich von gemeinsam reich oder arm spreche dann meine ich nicht die individuellen Kontostände. Diese sind sowieso mehr und mehr irrelevant bei dem was die Herren Zentralbanker an QE Massnahmen vornehmen.

          Aber abgesehen davon: Wenn Sie der einzige reiche in einem Dorf mit Bettlern sind werden Sie sich nicht sehr lange an Ihrem Reichtum erfreuen können…

          Das war das was ich meinte und damit ist klar die Richtung zeigt nach unten denn man siehe nur auf die Demographie Afrikas und den Vorposten Lampedusa und es wird klar: Entweder muss eine 20 Meter hohe und 4000km lange Mauer her oder die Piraterie, Entführungen, Betrügereien, Drogenhandel etc nehmen zu!

          Dies zur Richtigstellung meines Gedankenganges

  • Andy Dreyer sagt:

    Leider, Herr Diem Meier, präsentieren sie aber auch keine Lösung. Ihr Ausführungen, wieso es wieder nicht klappen wird, machen ja Sinn, aber sagen sie uns doch mal wie sie die ganze Sache anpacken würden. Danke!

    • Anh Toan sagt:

      @Andy Dreyer: Ja, aber die Herren Meier und Straumann schaffen es nicht einmal, aufzuzeigen, wie GR aus dem EUR austreten UND Mitglied zumindest im Binnenmarkt bleiben kann: Im entsprechenden Beitrag „Wie kann ein Land aus dem Euro austreten?“ wurde meines Erachtens die Farge, wie ein Land dabei zumindest im Binnenmarkt verbleiben kann, schlicht weggelassen: Es wäre vermutlich für alle besser, wenn zumindest GR sich aus dem Euro verabschieden könnte, jedoch nur, wenn es dabei wenigstens im Binnenmarkt verbleiben könnte, was ich als unmöglich erachte: Man müsste GR zumindest temporär erlauben, Kapitalverkehrskontrollen und Zölle einzuführen, dazu müssten alle Binnenmarktländer zustimmen. Ergebnis wäre wohl ein temprärer Austritt aus dem Binnenmarkt, aus welchem leicht ein „Provisoire qui dure“ wird. Ich erwarte von Volkswirten, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, und Vorschläge dafür zu entwickeln.

  • Anh Toan sagt:

    @Markus Diem Meier: „Dieser Erklärungszusammenhang lässt sich testen: Denn würde dieser Optimismus anhalten, selbst wenn die EZB unmissverständlich deutlich macht, dass sie nicht entsprechend eingreift, dann müsste er auf das zurückgehen, was übrig bleibt: auf die politischen Absichtserklärungen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.“

    Das ist schlicht und einfach dummes Zeugs: Der Optimismus der Anleger könnte auch darauf zurückzuführen sein, dass bald Weihnachten ist: Ich halte es mit Kostolani: Die Kurse steigen, wenn es mehr Idioten als Staastsanleihen gibt, sie fallen, wenn es mehr Staatsanleihen als Idioten gibt. Die Börse braucht kein warum für steigende oder fallende Kurse, jeden Tag werden uns unzählige warums geliefert. Gäbe es eine direkte, nachvollziehbare Kausalität zwischen Tatsachen und Kursentwicklung, wäre Geld verdienen an der Börse ziemlich einfach. Glaubt man mit der grossen Mehrheit daran, dass die Börse zukünftige Entwicklung vorwegnimmt, ist eine Kausalität mit Tatsachen ausgeschlossen, denn Tatsachen sind nur Vergangenes oder Gegenwärtiges, nie aber zukünftiges: An der Börse werden erwartungen gehandelt, nicht Tatsachen.

    Sie beobachten zwei Tatsachen, die einigermassen zeitlich kongruent sind, und schliessen daraus auf einen Kausalität zwischen diesen Tatasachen: Das ist Aberglaube, nicht Wissenschaft!

  • H. Trickler sagt:

    Wenn der Blogschreiber hier nicht müde wird, immer wieder die Vorteile von leichter Inflation als einzigen Ausweg zu preisen, so sei doch auch einmal darauf hingewiesen, dass derselbe Effekt durch eine ebenso leichte Verminderung von Löhnen und Preisen erreicht werden kann.

    Eine rigorose Schuldenbremse verbunden mit der raschmöglichsten Verminderung der Schuldenquote der überbordenden Länder kann sehr wohl die langfristige Lösung der Eurokrise sein. Und wenn Italien dies nicht schafft, wird kein anderes Land den von Berlusconi angerichteten Schlamassel auslöffeln wollen und Italien der Staatsbankrott nicht erspart bleiben.

    Auch dies würde nicht das Ende des Euro bedeuten, denn bestimmt haben die Wirtschaftsministerien der führenden Länder längst auch überlegt, wie so etwas für Griechenland und Italien abgewickelt werden könnte, ohne dass diese aus der EU austreten.

    Wenn solche Szenarien (noch) nicht an die grosse politische Glocke gehängt wurden, einem Wirtschaftsjournalisten müssten sie präsent sein.

    • Michael Schwarz sagt:

      @H. Trickler:

      Die Ökonomen betreiben die politische Ökonomie, die Senkung der Löhne und Preise macht die Politiker unbeliebt. Deshalb werden solche Politiker nicht wiedergewählt werden. Ein gutes Beispiel können Sie in Griechenland zur Zeit beobachten, wie ich immer wieder festgestellt habe, dass das menschliche Gehirn noch so jung ist, nicht optimal für das moderne Zusammenleben konstruiert, deshalb können die Menschen nur durch den Schmerz und Schock lernen. Der Instinkt des Urmenschen ist immer noch in uns aktiv – die kurzfristige Betrachtungsweise, deshalb wird das System immer instabiler. Die EURO-Krise und Banken-Krise ist erst der Anfang, die Megakrise wird kommen, wenn die Politiker und Ökonomen nicht dagegen tun, die expansive Geldpolitik ist sicherlich eine Lösung, sie werden die Ursache der Megakrise und des Kollaps des Systems sein.

  • Roland Strauss sagt:

    Solange wir nicht das Geldsystem an sich hinterfragen, werden wir überhaupt keine Probleme lösen können. Dieses befindet sind in privaten Händen und diese vertreten nicht die Interessen der Allgemeinheit. Das ist ja auch der Grund, warum die EZB keine Staatsanleihen mehr aufkaufen will, es macht den Markt für die privaten Institute kaputt. Was passieren wird: Die Schmerzgrenze wird immer genau da verlaufen, wo die Banker Gewinne aus der Realwirtschaft extrahieren können und das Ganze doch nicht zusammenbricht.

  • Andres Müller sagt:

    Die Diskussion um die Europa „Schuldenkrise“ und wie diese zu lösen wäre geht aus meiner Sicht am Kern der Problematik weit vorbei. Der Kern des Problems ist weder in Europa noch in den USA noch in China zu suchen, sondern in den Gehirnen der Ökonomie. Es ist das Problem das wir in unserem Glashaus sitzen und die Welt aus einer Perspektive betrachten, so als ob es die Globalisierung niemals gegeben hätte. Heftige Kritik muss ich an jenen üben die glauben dass die bisher verwendeten Geldtheorien auch für ein globalisiertes Handelssystem übernommen werden könnten.

    Ich mache darauf aufmerksam dass jede Entwicklungsperiode der Menschheit schliesslich zu neuen Geldtheorien führte und dass diese Theorien zuerst nacheinander nach Adelsherrschaftlicher, religiöser, nationalistischer, schliesslich in technokratischer Ideologie aufnotiert wurden. Letztere Geldtheorien sich aber alles Andere als mit der sich inzwischen entwickelten Humanethologe im Rahmen moderner rechtlicher Ethik vereinbar. Das ist der Grund warum die Wirtschafts-Ökonomie immer mehr Mühe bekommt Auswege aus einer Situation zu finden welche das sich entwickelte Gerechtigkeitsempfinden mehrheitlich zufrieden stellt.

    Es ist ja klar dass Ameisen in einem sozialdarwinistischen „Handelssystem“ in welchem Mord und Totschlag an der Tagesordnung sind nicht rebellieren, weil ihre Gehirnmasse nicht ausreicht um gegen die biologistische Natur ihres Daseins zu rebellieren. Tatsächlich herrscht in diesem System trotz allem Gerechtigkeit, da keines der Tiere den Wettbewerb um Nahrungsbeschaffung als Selektion der Natur bewusst begreift.

    Das ist beim Menschen eben anderes, diese Gattung entwickelte sich in den letzten Jahrtausenden rasant zu einem Wesen hin, welches die Welt aus stets neuer Perspektive betrachtet und wo sich der Begriff der Rechtsethik ebenso rasch entwickelte wie sein Bewusstsein hin zum Begriff des Individuums welches von der „Nestwärme“ der Gesellschaft abhängig geworden ist. Die Entstehung der Demokratie ist kein Zufall, nur in der Wirtschaftsökonomie hat sich diese Entwicklung nicht durchgesetzt. Das ist es meine Damen und Herrn, warum wir in der Krise sind. Verantwortlich für diese Entwicklungsstörung der Menschheit dürfte der missglückte Versuch sein, welcher mit dem Ende der UDSSR abgebrochen werden musste. Bei genauerer Betrachtung ist der Kommunismus aber nicht gescheitert wegen deren initialen Geldtheorie, sondern weil das System über zwei Generationen immer mehr der Demokratie entbehrte. Heute sieht man in Russland, dass man nicht mit Handstreich etwas einführen kann, von dem nicht einmal Boris Jelzin eine Ahnung hatte. Russland ist bis heute keine echte Demokratie geworden.

    Ich warne davor dass „der Westen“ die Initative bei der Demokratisierung verliert und diese immer mehr von der Ökonomie auszunehmen versucht. Es muss eine neue Geldtheorie her welche geeignet ist das nachzuholen was schon längst fällig wäre, nämlich die demokratische Geldtheorie -oder muss ich diese nun selbst schreiben? Ich bin kein Ökonom, ’nur‘ eine Art Universalgelehrter mit multidisziplinärer Bildung und Fachkenntnis in der Systemanalyse. Doch gerade als Systemanalytike weise ich darauf hin dass humane Systeme niemals so sein dürfen wie die aktuellsten Geldtheorien, nämlich technokratische Formulierungen nach Afbaumethode Schachturnier. Das kann es nicht sein -ich bitte euch alle- bedenkt dass wir Menschen sind und keine Roboterameisen!

    • Michael Schwarz sagt:

      @Andre Müller:

      Wir sind Roboterameinsen, sowie verhalten wir uns auch wie sie. Wir sind nicht der Herrscher des Systems, sondern wir dienen das System – das System steuert sogar unseres Denken und Handeln. In 21. Jh. sind wir die Sklaven dieses Systems. Der Staat versucht die Bürger mit den diversen Gesetzen einzuengen, gleichzeitig herrscht bei den Wirtschaftsunternehmen die Deregulierung. Die Rechte der Freiheit werden vom Bürger an den Wirtschaftsunternehmen transferiert – die Wirtschaftsunternehmen bestimmen das Schicksal des Bürgers. Es geht nicht um die Frage der Geldtheorie, sondern das Ungleichgewicht der Machtverteilung in der Gesellschaft. Über dieses Thema habe ich bereits in diesem Blog vor kurz geschrieben. Das ist auch der Grund warum die Marktmechanismen nicht funktioniert, weil solcher Mechanismus funktioniert auf die Gleichverteilung der Macht – die Demokratisierung der Macht, bzw. des Kapitales.

      Die Demokratie funktioniert nur wenn die Macht gleich verteilt ist, solange man die politische Ämter handelbar ist, kann keine richtige Demokratie geben. Die USA ist keine richtige Demokratie, obwohl die von sich gerne behaupten.

      • Thomas Ernst sagt:

        @Michael Schwarz:

        „Die Demokratie funktioniert nur wenn die Macht gleich verteilt ist…“

        …und das setzt voraus, dass die Information gleich verteilt ist. Das erreicht man letztlich nur in einem komplett offenen System: Wenn JEDE Information (auch die persönlichsten und peinlichsten) auf dem Internet verfügbar sind, haben Krieg, Intrige und Manipulation ausgespielt.

        Eine Art Zwangs-Facebook für alle. Müssten CIA, FBI und der Vatikan ALLE (ich meine wirklich alle) Dokumente offenlegen, wäre es mit ihrer kriminellen Macht rasch vorbei.

        • Andres Müller sagt:

          Sehr geehrter Herr Schwarz und Herr Ernst -es wird Ernst.

          Wenn das stimmt was die „Mittelstandsnachrichten“ schreiben, und die haben in letzter Zeit einen recht guten Riecher bewiesen, dann muss die Politik sofort handeln, denn sonst riskieren wir eine Kernschmelze

          http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/12/12814/

          Die Rettung der Banken ohne diese zu Verstaatlichen scheint die Rettung des Teufels mit Brandsätzen gewesen zu sein. Wenn die Banken nun mit den Rettungspaketen Wetten gegen die eigenen Staaten abschliessen von denen Sie gerettet wurden, dann muss ich sagen könnte der Sprengstoffanschlag gegen Joe Ackermann nur der Auftakt zu einem Bürgerkrieg sein der in einem Chaos mit brennenden Banken und Lynchjustiz enden könnte.

          Ich denke die Politiker waren sich nicht bewusst was sie da angerichtet haben, mit welchem Feuer sie spielen. Noch immer vertrauen sie Bankern die in Wirklichkeit nichts anderes als Psychopathen sind, vermutlich schlimmere Psychopathen als so mancher eingekerkerte Häftling. Ich warne davor Adoboli als Einzelfall einzustufen, so wie es aussieht gibt es solcherart Typen in den Teppichetagen der Bankkonzerne wie Sand am Meer.

          • Andres Müller sagt:

            Zusatz Psychopathen. Wenn ich ein solches Wort verwende als plydisziplinär denkender und verantwrtungsbewusster Mensch, dann will ich erstens meine Quelle angeben anhand derer ich zum Schluss gekommen bin dass ich vielen Banken Psychopathen die Teppichetagen bevölkern und zweitens die Aussage mit einer neueren Studie ergänzen.

            Wissenschaftliche Quelle:

            Diagnosemanual DSM – eine gängige Abkürzung für „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“. Dieses Diagnose-Handbuch gibts seit 1952 und wird von der „American Psychiatric Association“ herausgegeben. Es legt die Kriterien fest für psychische Verhaltensstörungen.

            (Zu beachten ist dass die Ausgabe 1952 noch den Begriff narzistischen Persönlichkeitsstörung enthält, welche in der nächsten Ausgabe nicht mehr aufgeführt werden wird. Als Argument wird von den Autoren angegeben dass dieses Verhalten sich in der jüngeren Gesellschaft „normalisiert“ habe. Mit anderen Worten, diese früher als Geisteskrankheit eingestufte Verhalten wird 2013 im neuen Standardwerk nicht mehr als Solche aufgeführt sein, weil die Gesellschaft dieses Verhalten „legalisiert“ hat. Einige Wissenschaftler führen dies auf das „neoliberale Marktsystem“ zurück)

            Dieses DSM 1952 reicht deshalb natürlich alleine nicht aus um glaubwürdig Banker zu geistesgestörten kranken Menschen zu erklären, vor denen die Gesellschaft zu schützen ist. Hier muss die Verhaltensforschung einspringen, sowie müssen Spekulanten tatsächlich experimentell getestet worden sein um ein krankhaftes Verhaltensmuster festzustellen. Als Massstab soll das Verantwortungsbewusstein gelten, denn erst beim Beweis, dass Banker bei ihren Spekulationen in hohem Grad Verantwortungsbewusstsein missen lassen, können sie auch als Psychopathen diagnostiziert werden.

            Erst vor Kurzem wurde eine entsprechende wissenschaftliche Studie durchgeführt und kam zum Resultat:

            http://www.procontra-online.de/2011/09/panorama/handler-ubertreffen-psychopathen/

            „Wie sich überraschenderweise herausstellte, verhalten sich die Banker noch rücksichtsloser und manipulativer als Psychopathen.“

            Ich habe mich also gut abgesichert in meiner Meinung dass Banken die man wegen Zockerei retten muss verstaatlichen und die Führungselite sofort entlassen muss.

          • Anh Toan sagt:

            @Andres Müller: „Natürlich kann man die Händler nicht als geistesgestört bezeichnen, aber sie verhielten sich zum Beispiel noch egoistischer und risikobereiter als eine Gruppe von Psychopathen, die den gleichen Test absolvierten“, zitiert der SPIEGEL Thomas Noll, Forensiker und Vollzugsleiter des Schweizer Gefängnisses Pöschwies.“

            Dies habe ich mit Copy und Paste aus dem von Ihnen angeführten Link kopiert. da steht also ausdrücklich, dass man Händler nicht als als geistesgestört bezeichnen kann. Und Sie schreiben über sich an anderen Orten, Sie spielen mit offenen Karten, dabei zitieren Sie selektiv aus Quellen, und haben kein Problem damit, die Aussagen dieser Quellen um 100% zu drehen: Sie benutzen eine Quelle die sagt, Händler könnten (natürlich!) nicht als geistesgestört bezeichnen werden, als Nachweis dafür, dass alle Banker Psychopathen sind.

            Dies tun Sie wiederholt, ich frage mich nur, ob Sie einfach den Inhalt der von Ihnen zitierten Quellen nicht verstehen, oder vorsätzlich darüber lügen, was diese Quellen sagen. Auf alle Fälle kann man Ihnen wirklich kein Wort glauben.

            Ihre demogogische, politische, unwissenschaftliche Methodik nervt,

            P.s. Es gibt unzählige Quellen, die Homosexualität oder Masturbation als Geistesstörung bezeichnen.

          • Andres Müller sagt:

            „Natürlich kann man die Händler nicht als geistesgestört bezeichnen“

            Warum nicht? Bösenhändler überteffen Psychopathen in der Disziplin Verantwortungslosigkeit. Die nachgeschobene Erklärung dass Börsenhändler nicht krank sind (weil sie offenbar einem anerkannten Beruf nachgehen) ist zumindest medizinisch nicht nachvollziehbar und anhand des Testergebnisses wurde das Gegenteil belegt. Ich nehme an das wurde nachgeschoben aus rechtlichen Gründen, um von den Psychopathen nicht eingeklagt werden zu können.

            „Natürlich“ wurde nachgewiesen, dass sie Psychopathen in deren Disziplin Verantwrtungslosigkeit übertreffen. Eingekerkert wird man als Psychopath wenn man in der Gesellschaft gefährliche Verantwortungslosigkeit bewiesen hat -Ausser im Börsengeschäft -es sei denn man verspiele wie Adoboli Milliarden -und es kommt aus (was vielfach verschleiert wird)

          • Anh Toan sagt:

            @Andres Müller: Man kann auch alle mit Nachnamen Müller als Psychopathen bezeichnen, man kann aber zur Begründung einer so blöden Aussage nicht Quellen angeben, die genau das Gegenteil sagen.

          • Andres Müller sagt:

            @Toan , das kann man nicht, weil Sie die einzige Quelle sind die „alle Müller sind Psychopathen“ in den Raum stellen. Also wäre dies alleine -wenn schon- ihre persönliche Meinung. Meiner Überlegung steht aber nicht nur dieser Test zur Verfügung sondern auch die Tasache (aus meine Sicht) dass der Börsenhandel nur noch Psychopathen zulässt die in ihm arbeiten. Das ist wie bei der Mafia -da gibts auch nur Kriminelle- selbst dann wenn einige über ‚die Familie“ ohne eigenes Verschulden reingezogen wurden. Aber eine Weile in dem Verein, und schon arbeiten Sie mit diesen Methoden die notwendig sind um in der Schattenwelt überleben zu können.

          • Anh Toan sagt:

            @Andres Müller: Ich liebe „die Tatsache (aus meiner Sicht)“!

            Finster wars, der Mond schien helle…

  • Helmut Schaller sagt:

    „Merkel übernimmt die Führung in Europa“. Oha, da werden aber die ewig gelben Neidhammel in der CH wieder mächtig keifen und schlaflose Nächte haben. Arme CH !

  • Anh Toan sagt:

    Der EU Gipfel hat ein ganz wichtiges Ergebnis gebracht: England, das immer nur halbherzig in der EU war und nur um bei der Integration zu bremsen, muss sich nun entscheiden, ob es konstruktiv mitarbeiten oder austreten will.

    Nicht GR fliegt aus der EU, sondern GB, soviel zu „…Argumenten…die durch die weitere Entwicklung nicht widerlegt werden“

    P.s. Die EU existiert in der heutigen Form bestimmt nicht mehr in 10 Jahren, allenfalls Gott existiert in seiner heutigen Form noch in zehn Jahren.

  • Michael Schwarz sagt:

    Die Hoffnung, die auf EU-Gipfel gesetzt wurde, wurde nicht erfüllt. Nämlich der EU-Gipfel hat das Ziel der Stabilisierung der EURO-Zone nicht erreicht. Die Massnahmen, die während des EU-Gipfels geschlossen wurden, werden die die prekäre Situation in EURO-Zone, bzw. die Entschärfung der EURO-Krise kurzfristig und Mittelfristig kaum beitragen, solche Massnahmen sollten vor einem Jahren beschlossen haben, als der EU-Krise ausbrach. Der EU-Gipfel hat nichts anderes produziert als heisses Luft.

    Die EURO-Krise ist längste nicht vorbei, die Situation wird in laufenden Monaten noch verschlimmern. Dies zeigt die Reaktion des Anleihemarktes von überschuldeten EU-Staaten. Es ist auch verständlich, dass GB von sinkendem Schiff aussteigen will. Vor allem die wichtigen Zentralbank müssen aufhören, den EUR zu stützen, weil sie genau das Gegenteil bewirken werden.

    Wie ich immer wiederholt geschrieben habe, die einzige Lösung ist die Ausgliederung der überschuldeten EU-Staaten, nur so kann man die strukturelle Probleme, die die Krise erst ermöglicht, beseitigen. Es ist nicht die Frage mehr Liquidität oder mehr Transferzahlung, sondern müssen die EU-Politiker zuerst die Ursache verstehen, die Ursache der EURO-Krise zu bekämpfen. Eine „United of European“ muss wirtschaftlich und politisch zusammen wachsen, was mehr als 10 Jahren brauchen wird, womöglich existiert in 10 Jahren EU in heutigem Form nicht mehr.

  • Auguste sagt:

    hmm…, solange deutschland nicht aus dem euro austritt, wird der euro überleben. wie stark oder wie schwach die währung sich entwickeln wird, hängt von der krisenbewältigung der nächsten jahre (jahrzehnte?) ab. letzte nacht wurde ein wichtiger schritt innerhalb der eu gemacht und es wurde auch für alle deutlich, wer in der eu die führungsrolle hat und wer nicht mehr.
    die „märkte“ nahmen es verhalten positiv auf; grossbritannien muss über die bücher und diem und straumann bleiben interessante stimmen in der ganzen „kakophonie der kaffeesatzleser“, auch wenn sie daneben liegen.

    • Anh Toan sagt:

      @Auguste: Nur weil ich laufend die Herren Straumann und Meier kritisiere, fühle ich mich ausnahmsweise genötigt, meine absolute Zustimmung zu Ihrem hervorragend formulierten Kommentar anzumerken und nochmals den Facebookeintrag von vorgestern zu zitieren:

      „David Cameron said to be heading for Manchester this morning to pick up some last minute tips on how to make an early exit out of europe“

    • K. Altherr sagt:

      Ein allgemeingültiger Kommentar. Geht’s auch fundierter?

  • Michael Schwarz sagt:

    Die Hoffnung, die auf Rettung der EZB ist gescheitert. Für die EUR-Krise gibt es keine schnellere Lösung, die Banken vor allem in Griechenland wird zuerst zusammenbrechen, ob das Misstrauen auf weitere Banken, die ausserhalb Griechenland treffen werden, ist zur Zeit schwer zu sagen. Was in Fragen stellt, ist die Massnahme der EZB zur Liquiditätssicherung der Banken, ob solche Massnahme richtig greift, muss man ernsthaft gezweifelt werden. Die Diskussion für die Vorbereitung der verschiedenen Zentralbank auf die Währungsumstellung, bzw. den Zusammenbruch des EUR vorzubereiten, ist beunruhigend.

    Die Rettungsschirm zu vergrössern wird das Problem in der EURO-Zone nicht lösen, weil das Problem nicht mit Liquidität oder Transferzahlung gelöst werden. Die EU-Politiker träumen weiter, anstatt sie das Alptraum zu stellen, die Probleme auf pragmatische Weise, Schritt für Schritt zu lösen, für eine neue Vertragsformulierung ist es bereits zu spät.

    Die sofortige Lösung ist der EUR rasch abzuwerten, den Druck auf den überschuldeten EU-Staaten etwas zu entschärfen. Deshalb ist es unverständlich, warum Draghi den Zins nur 25p gesenkt hat, anstatt 50p, der Zins in EU muss viel schnell sinken, womit die Wirtschaft in überschuldeten EU-Staaten unterstützt wird.

    • Anh Toan sagt:

      @Michael Schwarz: Theoretisch mögen Sie Recht haben, dass die EZB den Zins mehr senken und den Euro schwächen müsste, warum nicht gar um 100p senken?. Hätte sie jetzt jedoch um mehr als 25p gesenkt, hätte sie sämtliche Marktteilnehmer massiv erschrocken (so schlimm ist die Situation?). Sie haben mir schon einmal erläutert, dass Notenbänker keine Politiker sind, dennoch wirkt sich ihr Handeln nicht nur in einem Modell, sodern in der tatsächlich existierenden Welt aus.

      • Michael Schwarz sagt:

        @Anh Toan:

        Ich verstehe Hr. Draghis Entscheidung, weil er über die Inflationsentwicklung in EU sorgt. Zur Zeit beträgt die Inflation unverändert 3%, was sehr hoch ist. Hr. Draghi muss Kompromisse angehen, und zwischen Inflation und Unterstützung der überschuldeten EU-Staaten entscheiden. Deshalb ist es keine einfache Entscheidung, wenn ich Hr. Draghi wäre, hätte ich für 50p entschieden. Weil die EU bereits in Rezession sich befindet, die Konjunkturdaten aus EU sieht nicht gut aus.

        Die Daten aus USA traue ich nicht, weil das Wirtschaftswachstum in EU und Schwellenländern stark rückläufig ist, deshalb kann die Wirtschaft in den USA jetzt unmöglich mehr wachsen als in EU. Das überraschende gute Konjunkturdaten aus USA kann nur folgende Erklärung geben, entweder die USA manipuliert Ihre statistische Daten, oder der Dollar ist massiv unterbewertet.

    • Andres Müller sagt:

      Herr Schwarz, um die Situation noch komplizierter zu machen hat Goldman Sachs wieder zugeschlagen.

      Das Handelsblatt fragt sich nun folgendes:

      „Es stellt sich die Frage, warum die Analysten von einer bevorstehenden Rezession in der Euro-Zone und gleichzeitig von besseren Aussichten für die europäische Finanzbranche ausgehen.“

      Die Antwort auf diese Frage lautet, Goldman Sachs hat derart viele Finger im EU-System dass es niemandem mehr geheuer ist. Aus meiner Sicht müsste man den Finankonzern aus Gründen mehrfacher Korruption (z.B. Beihilfe zu Fälschung von Statistiken in Griechenland) vom Europäischen Markt ausschliessen. Goldman Sachs hat nicht nur empfohlen gegen den Kurs des Dax zu wetten, es wurde auch bekannt dass der Konzern Anlegern empfohlen hatte auf einen massiven Zusammenbruch des Euro zu wetten gegenüber dem Schweizer Franken. Gleichzeitig versucht der Konzern die Europäische Politik dahingehend zu drängen, unterstützt durch George Soros, den alten Zustand der Bankenmacht wieder herzustellen (auf Kosten der Allgemeinheit). Der Konzern versucht die Inflation zu verhindern indem er kollektiv die Europäischen Industriekonzerne angreift durch Wetten gegen deren Aktien. Goldman Sachs muss gestopt werden, zusammen mit den US Amerikanischen Rating Agenturen.

      • Michael Schwarz sagt:

        Die Mitarbeiter von GS sind Meister in Manipulation, weil sie die Senatoren und Präsidenten kaufen. Solche Leute verdienen immer Geld ohne Risiko, bei GS versagt das regulierende System.

      • Anh Toan sagt:

        @Andres Müller: Müsste man vor dem Gehilfen (GS) beim Fälschen der Statistiken nicht den Haupttäter (GR) vom Europäischen Markt ausschliessen?

        Als Kunde von GS wäre ich denen je nach Zeitpunkt, den sie nicht erwähnen, sehr deankbar gewesen, wenn Sie mir zum Kauf CHF gegen EUR geraten hätten. Darf GS nur Lomg Empfehlungen abgegeben für DAX oder GR-Staatsanleihen oder EUR oder europäische Industrieunternehmen.

        Und dann versucht GS noch, seine Interessen in der Politik zu wahren, worin unterscheiden sie sich da genau von Pharmakonzernen, Bauernkartellen oder Andres Müller?

        Lesen Sie etwas weniger und denken etwas mehr, vielleicht hilft es!

        • Andres Müller sagt:

          Worin liegt der Unterschied von mir zu Goldman Sachs? Erstens weil ich niemanden betrüge, niemandem beim Betrügen helfe und meine Kunden nicht anhand meiner politischen Interessen bei einem Produktkauf berate. Würde ich so handeln wie GS, dann hätte ich Sie zum Beispiel mit gefälschter Statistik davon zu überzeugen versucht Produkt A zu kaufen und einem weiteren Kunden hätte ich dann hinter der Hand verraten dass Sie dabei sind Produkt A zu kaufen, einem dritten Kundensegment hätte ich dann empfohlen gegen Produkt A zu wetten und diesem deshalb mein neues Produkt B verkauft das ich extra zu diesem Zweck geschaffen hätte.

          • Anh Toan sagt:

            @Andres Müller „Worin liegt der Unterschied von mir zu Goldman Sachs?“ habe ich nicht gefragt, sondern wo Sie sich von GS unterscheiden beim Versuch ihre Interessen in der Politik zu wahren. (Genau dies haben Sie GS vorgeworfen). Sie können nicht mal als Einleitung zur Antwort die gestellte Frage wiederholen, und behaupten dennoch, die Welt in ihren innersten Zusammenhängen zu durchschauen.

        • Andres Müller sagt:

          “ wo Sie sich von GS unterscheiden beim Versuch ihre Interessen in der Politik zu wahren.“

          Da kann Ihnen wirklich nicht mehr helfen @Toan

          Worin unterscheidet sich ein Betrüger, Fälscher mit materiellen Interessen von jemandem der mit offenen Karten spielt und sich für transparente Demokratie und gleiche Chancen für alle stark macht?

          • Anh Toan sagt:

            @Andres Müller: Ihre Vorwürfe an GS sind, so wie Sie sie formulieren, keine Vorwürfe: Die Kunden von GS sind vermögende Privatpersonen oder Institunelle, welche ihre Strategie selber entwicklen und die Beratung bei der Bank in Anspruch nehmen, für die taktische Umsetzung Bsp.: Ich lebe zur Zeit in Vietnam, im Wohnmarkt ist Dauermiete weitgehend unbekannt, also muss ich ständig umziehen oder kaufen. Will ich kein exposure im asiatischen Immobilienmarkt, empfiehlt mir meine Bank vielleicht ein Cheung Kong (Grosse chin. Immobco, handelbar in EUR inkl Optionen) Short. Ob meine Bank an steigende Immobilienüpreise in Asien glaubt, ist mir, mit Verlaub gesagt, scheissegal, denn die wissen auch nicht mehr, als andere „Wissende“, die was anderes behaupten.

            Sie wiederholen nur den Unsinn, der in sovielen Publikationen zu lesen ist: Sie können nichts verstehen, weil Sie sich die Dinge aus einer vorgefassten Meinung ansehen. Wollen Sie erkennen, müssen Sie unbefangen betrachten, dies ist elementar für jede einzelne ihrer multiplen Disziplinen.

  • Anh Toan sagt:

    Wer erwartet hat, dass sich die Probleme der EU an einem einzigen Gipfel in Luft auflösen, ist schlicht weltfremd. Hätten die Märtkte etwas wesentlich anderes erwartet, würden heute nur noch rote Zahlen über die Bildschirme laufen.

    Eine Spaltung Europas (als Alternative zu den Vereinigten Staaten von Europa) müsste F und D trennen, alleine die populär gewordene Bezeichnung Merkozy zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Wieder einmal wurde klargemacht, dass die Europäer sich weder vom Weltwährungsreserveherausgeber, noch vom Londoner Finanzplatz dividieren lassen.

    Herr Markus Diem Meier ist nicht weltfremd, auch ihm war klar, dass der Gipfel nicht die abaschliessende Lösung der Eurokrise bringen kann, darum konnte er seinen Beitrag schon gestern schreiben. Hätte er seinen Beitrag für diesen Blog heute geschrieben, wäre er nicht umhin gekommen, Cameron zu erwähnen, der kläglich damit gescheitert ist, die (vermeintliche) Schwäche der Union zum Durchsetzen englischer, besser Londoner, Partikularinteressen durchzusetzen.

    „Wie gut die Argumente sind, bemisst sich daran, ob sie nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart gut erklären, sondern auch daran, ob sie durch die weitere Entwicklung nicht wiederlegt werden.“ Der letzte Nebensatz sagt also, erst die Zukunft wird zeigen, wie gut die Argumente sind. Gemäss der in diesem Blog publizierten Beiträge wäre GR schon lange pleite, Italien ist am Ende, Berlusconi hat den Euro gemeuchelt, dabei hat der Euro Berlusconi gemeuchelt, bis jetzt ist alles hier proheziehene nicht eingetreten. Und Sie schreiben, von guten Argumenten, welche durch die Zukunft nicht widerlegt werden, und heulen darüber, Pessimismus vorgeworfen zu bekommen.

    Haben Sie die Rede Helmut Schmidts vor ein paar Tagen gelesen? Da ist nicht viel Pessimismus rauszulesen, aber das ist halt nur ein alter Mann ohne Ahnung von Volkswirtschaft.

    Man kann wirklich nicht einen vertieften Artikel zu den Ergebnissen dieses Gipfel schreiben, ohne Cameron zu erwähnen

    • Werner Meier sagt:

      „…an einem einzigen Gipfel … auflösen“ – richtig, so weltfremd ist wahrscheinlich keiner. Was ich erwartet hätte (ob dem Ernst der Lage für viele europäische Länder, Banken, …): Dass sie sich für eine Woche zurückziehen und sich mal konzeptionell und strategisch klar werden, wohin die Reise gehen soll.

      Nein, dazu genügt keine durchdiskutierte Nacht und auch keine weitere Pflästerlipolitik mit Einzelinteressen und Kleinklein-Denken mehr. Ich würde Staatsmänner (oder Frauen) erwarten. Helmut Schmidt gehörte noch dazu. Oder die Leute von Bretton Woods.

      • Anh Toan sagt:

        @Werner Meier: Ja, eine Woche zurückziehen, aber das ist schon nahezu eine Unmöglichkeit bei 27 Vertragspartnern. Das geht nicht mal mit 27 „gewöhnlichen“ Bürgern, wie soll das mit 27 Staatschefs gehen? Das erfreuliche an diesem Gipfel ist eigentlich schon, dass er überhaupt stattfindet, dass man (ausser Cameron) sich bewusst ist, dass man die Probleme gemeinsam angehen muss und eine Teilung Europas kein Thema ist. Die EU funktioniert etwa wie die Schweiz der Tagsatzungen, in der Schweiz waren es aber nur 13 Orte (Die Kolonien ak gemeine Herrschaften waren nicht vertreten), in der EU sind es 27. All diese 27 sind den Interessen der EU nur soweit verpflichtet, wie sie den Interessen ihrer Länder dienlich sind. Es erscheint mir offensichtlich, dass Europa auf dem Weg zu einem Bundesstaat ist, man das Gebilde aber noch lange nicht formell so ausgestalten und nennen kann. Ich bin aber nach wie vor optimistisch, dass dies ohne Sonderbundskrieg oder Civil War gelingt, aber auch nicht in einer Woche, sondern in 2 Generationen. Dieser Gipfel hat mir wieder gezeigt, dass man auf dem Weg bleiben will, wenn auch taumelnd und stolpernd, weil sich immer wieder die Erkenntnis durchsetzt, dass Europa in der Welt gemeinsam auftreten muss, um gehört zu werden.

        Und den Griechen, Portugiesen, Spaniern und Italiern gings vor dem Euro wirtschaftlich nicht besser als heute, wo kamen denn all die Gastarbeiter des Wirtschaftswunders her?

    • Anh Toan sagt:

      Helmit Schmidt: „Inzwischen ist der EURO zur zweitwichtigsten Währung der Weltwirtschaft geworden. Diese europäische Währung ist nach innen wie auch im Außenverhältnis bisher stabiler als der amerikanische Dollar – und stabiler als die D-Mark in ihren letzten 10 Jahren gewesen ist. Alles Gerede und Geschreibe über eine angebliche „Krise des Euro“ ist leichtfertiges Geschwätz von Medien, von Journalisten und von Politikern.“

      • Andres Müller sagt:

        Helmut Schmidt in Ehren … aber der Mann wird offenbar langsam alt.

        • Anh Toan sagt:

          @Andres Müller: Lesen Sie die Rede oder hören Sie sich auf Youtube an: Vielleicht gelingt es auch Ihnen im Alter, etwas so intelligent zu äussern.

          Der Vorwurf des Alters ist genauso dumm, wie der Vorwurf der Jugend, des Geschlechts, der Haut-, Augen- oder Haarfarbe.

          • Andres Müller sagt:

            @Anh Toan, „Alles Gerede über eine angebliche ‚Krise des Euro‘ ist leichtfertiges Geschwätz!“ Der Euro sei „stabiler als der US-Dollar, stabiler als die D-Mark in ihren letzten zehn Jahren“.

            Diese Einschätzung enthält eine unzulässige Begründung @Toan. Nur deshalb weil der Euro (angeblich) stabiler als der US$ ist heisst nicht dass der Euro nicht in der Krise steckt. Glauben Sie die SNB kaufe aus lauter Spasss Euro gegen Schweizer Franken?

            Zum Vergleich, wenn ein Wildhüter sagen würde dass der beobachtete hinkende Hirsch gesund wäre weil nebenan ein weiterer Hirsch an einer tödlichen Krankheit leidet, dann ist das Helmut Schmidt hin oder her -blanker Unsinn.

          • Anh Toan sagt:

            @Andreas Müller: Der CHF ist gegenüber USD/GBP genauso schnell und gegen JPY, Aussie und Kiwi CAD usw fast so schnell gestiegen, wie gegenüber dem EUR. Kein Argument für eine Krise des Euro, die Nati kann auch USD oder CAD kaufen, es geht darum CHF zu verkaufen, wegen der eventuell grossen Menge muss es der Devisenmarkt sein.

          • Andres Müller sagt:

            Aha, und die Japaner, Briten und Neuseeländer haben keine Krise mit stark erhöhten Staatsschulden? Ich schlage vor Sie nehmen besser mal Gold als Referenzwert, oder Staaten mit ausgeglichenem Staatshaushalt. PS: Neuseeland leidet derzeit unter Naturkatastophen und wurde von Fitch wegen hoher Schulden herabgestuft.

          • Anh Toan sagt:

            @Andres Müller: Den Vergleich mit Rohstoffen habe ich mit CAD, Kiwi und Aussie gemacht, die gelten als Proxy für Rohstoffe

  • Michael Schwarz sagt:

    Das Konzept Keynes, das von inflationsgetriebenem Wachstum verlangt den Goldstandard bwz. Goldstandard vergleichbare Beschränkung. Die Theorie Keynes ist nicht nicht-brauchbar, sondern die ist mit bestimmten Bedingungen verknüpft. Diese Bedingungen sind seit 1971 nicht erfüllt. Dies hat einen Kreislauf des more Spending-more Debt ausgelöst. Seit letzten 40 Jahren verschulden uns masslos, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, diesen Fehler im System zu korrigieren, und die Money policy Disciplin wieder einzuführen, bei allen wichtigen Zentralbanken. Der Kreislauf more Spending-more Debt zu unterbrechen.

    Vielleicht lernen die Menschen diese Mal daraus, wenn der EURO-Zone verkleinert wird, der EUR massiv entwertet wird. Die Menschen können nur durch den Schmerz und Schock lernen, solange die Menschen noch gut geht, werden sie nie lernen.

  • Bütler sagt:

    Was ist hier wo gescheitert? Wohl eher der Wunschtraum eines EU-feindlichen Redaktors, der hier gegen die EU wütet.
    Wie erbärmlich und wie missgünstig ist diese Forum eigentlich, das ständig gegen seine Nachbarn hetzt?

    • Lui Schütz sagt:

      Kompliment und 3fach BRAVO @Ernst Bütler!!! Freitag16:31 Uhr:
      „Weitere Versuche dieser Plattform hier, die Erfolge und die Standhaftigkeit der Merkel klein oder schlecht zu reden. Aber diese Versuche sind offenbar zwecklos. Wenn einer Europa aus der Krise reissen kann, dann ist es diese grossartige Frau an der Spitze D´lands, unseres wichtigsten Nachbarn! Weiter so, Frau Merkel, lassen Sie sich nicht von Kleingeistern beirren, besonders nicht aus der Schweiz!“.
      Dieser Aussage von E. Bütler schliessen wir uns vollumfänglich an!!!

    • marlies laube sagt:

      Hallo Bütler, ich stimme Ihnen zu. Es wird gehetzt bis zum geht nicht mehr. Ich habe mir schon einiges anhören müssen.
      Ich denke, das ist mangelndes Selbstvertrauen. Sie sprechen mir aus der Seele :missgünstig und erbärmlich.

    • Thomas Ernst sagt:

      @Bütler:

      Ihr Eintrag ist ein Musterbeispiel für völlig überflüssige Einträge: Emotional, unbegründet, gehaltlos, agressiv und dumm. Wie wäre es, wenn Sie ihre grosskotzigen Vorwürfe gegen den Blogeintrag wenigstens etwas begründen würden – immer vorausgesetzt, Sie sind dazu fähig?

      • Adrian Nyfeler sagt:

        Kurzum: Typisch Deutsch.

        Lustig ist ja dass die Deutschen (Franzosen bzw Italiener) wirklich denken wir Schweizer seien neidisch auf die „Grandes Nations“!

        Komischerweise kennen ich keinen einzigen CH Ingenieur, Wissenschaftler, Consultant, Informatiker der aktiv in D,F,I eine Stelle sucht um in diesen grossartigen Ländern arbeiten zu dürfen aber 10tausende aus D,F,I die zu uns wollen?

        Seltsame Logik bzgl Angebot und Nachfrage und Attraktivität eines Standortes.

        Gebt es doch einfach zu Ihr Deutschen wärt auch gerne so Reich, Mondän, Mehrsprachig und hättet gerne eine derartige Zusammenballung von Top-Konzernen auf kleinstem Raum und wenigstens einen Tennispieler in den Top 30.

        Es fällt euch kein Zacken aus der Krone! Ist normal. Schumi, Vettel, Becker, Schröder etc haben es ja auch schon getan (aber nur kommen wenn ihr für Pauschalabkommen qualifiziert seid so ab 10mio EUR netto im Jahr. Drunter bleibt ihr bitte schön bei euch zuhause und macht Ferien in MeckPom mit dem Schlauchboot im Baggersee, OK? Danke!)

        • Lui Schütz sagt:

          Sie kennen aber auch gar wenig Leute und insbesondere keine qualifizierten. Mannohmann was seid Ihr krank vor Neid und Dümmlichkeit 😉

          • Adrian Nyfeler sagt:

            Ich will Argumente hören! Das habt ihr nicht drauf!

            Alles was ihr könnt ist von unseren hohen Löhnen profitieren euer eigenes Land bescheissen durch Steuerhinterziehung und mit eurem Grosskotzigen gehabe anecken.

            Derweil müssen die anständigen Deutschen zuhause die Suppe auslöffeln.

            Genauso ist es. Ich habe 3 Jahre in Baden Württemberg gelebt (mit CH Lohn keine Angst). Das ist wie die dritte Welt im vergleich zur CH! Tragisch aber wahr! Wies im Osten aussieht will ich gar nicht wissen.

            Die deutschen Girls sind ja auch gut dabei sich in Zürich, Basel, Bern etc zu prostituieren. In der Tat FREIZUEGIG!

  • Michael Schwarz sagt:

    Die Haltung Draghis demonstriert die Unabhängigkeit einer Zentralbank, was längste fähig war. Seit dem Ausbruch der Krise in 2008 wird die wichtigsten Zentralbank permanent von Politikern und Finanzinstitutionen unter Beschuss genommen wurden, dadurch verlieren zusehend ihre Unabhängigkeit, ein gutes Beispiel ist der Fed, dass er unter dem Druck von Geithner, Obamas und grossen Banken die Unabhängigkeit zusammenbrach. Eine Zentralbank ist nicht da, die Staatsfinanz zu retten, oder einen Staat zu finanzieren, wie in den USA der Fall ist – in diesem Punkt haben der Fed, BoE versagt. Die Zentralbanken sind nicht dafür da, die Misst, die von ahnungslosen Politikern, Banken und Maklerfirmen produziert wurde, aufzuräumen.

  • Adrian Nyfeler sagt:

    Gute Zusammenfassung der Situation. In einem Blog dieser Art wären aber auch ein paar alternative Szenarien nicht Fehl am Platz. Ueber kurz oder lang werden die Märkte die ganze Story schlicht satt haben und das Augenmerk wird wieder auf Makroökonomische Aussichten gerichtet sein.

    Diese sind: Nach wie vor massiv wachsender Markt in Asien, sowohl organisch wie auch demographisch. Jede halbwegs anspruchsvolle Firma ist mittlerweile international tätig und profitiert somit vor allem vom wachsenden Wohlstand in Asien. Dieser Trend ist auf Jahrzehnte hinaus intakt und die grossen Firmen dieser Welt (Nestle, Daimler, Novartis, Microsoft etc) verfügen über mehr Cash denn je und zahlen höhere Dividenden als Treasuries!

    Dann wird man feststellen, dass eine Daimler Aktie unter Buchwert handelt (weil in dem ganzen Eurochaos mit dem ganzen EU-Markt blind runtergeprügelt)! Was kaufen all die x-tausend neuen Millionäre in Asien? Benz, Porsche, Rolex, Breitling, iPhones etc

    Risiken: Momentan vor allem Geopolitisch. Die Töne aus USA und China jeweils gegeinander werden langsam aber sicher schärfer. Protektionismus wäre fatal. In Europa wird die Jugend nicht ewig tatenlos die momentan aussichtslose Lage hinnehmen (keine Jobs, kein Geld, keine Zukunft). Unruhen, Streiks, etc werden zunehmen. Dann ist da noch Iran und die fragile Lage der arabischen Länder.

    Unsicherheit besteht nach wie vor bei den untransparenten Banken. Jeder hat nach wie vor angst vor einem Lehman v2.0. Bis diese Angst weg ist wird die Volatilität an der Börse hoch bleiben.

    Aber letztenendes gilt: Die Welt endet nicht! Egal was Merkozy machen! Solide Firmen sind auch morgen noch da und machen munter Gewinne auf globaler ebene. Man möge dies bei dem ganzen Hickhack nicht vergessen

  • Peppercorn sagt:

    Guter Kommentar von Herr Diem, aber auch nett.
    Vergessen wird aber nicht, dass in den letzten Wochen und Monate ständig ergänzt, ersetzt oder seit neustem nur noch zwischenstaatliche Veträge in Erwägung gezogen werden. Von einer vernünftigen demokratischen Entwicklung unter dem Einbezug aller Staaten der EU, höre ich nichts mehr.
    Selbst Regierungen werden einfach mal schnell ersetzt, ohne das Volk demokratisch zu fragen. Alles eventuell später. Merkel und Sarkozy scheinen nur noch Schnellschüsse herbei zaubern zu wollen. Wo bleiben die anderen Staaten? Hat die EU die Demokratie entfernt oder vergessen.

    Gute Entscheide brauchen Zeit und sollten erst dann, wenn wirklich der richtige Weg vorhanden ist nach Einbezug der demokratischen Mittel, kommunziert werden. Das bringt auch Sicherheit.
    Darum ist die Schweiz dort wo sie ist und die Anleger sind sich sicher, dass nicht von heute auf morgen alles anders sein wird. Änderungen weis man frühzeitig und werden erste nach demokatischen Vorgehensweisen in Kraft gesetzt. Sicher teils langwierig, aber dennoch immer gut.

    Schade dass die EU diese demokratischen Vorgehenweise allmählich über Bord schmeisst. Frage mich, wie lange die EU- Völker dies noch akzeptieren. In der Vegangenheit hat sich diese Vorgehensweise noch nie gehalten. Diktatorische oder monarchielle, bestimmende Politik von einzel Personen brauchen wir nicht mehr in unserer Zeit und hat sich noch nie bewährt.

    • Anh Toan sagt:

      @Peppercorn: „Even though democratic legitimacy does not rest on technical skill, the fact that both Monti and Papadernos were appointed by democratically-legitimate means (e.g., nominated by a head of state and supported by enough political parties in parliament) gave both men democratic legitimacy as they assumed their respective offices.“ (http://thewordenreport.blogspot.com/2011/11/leadership-as-technical-expertise-monti.html)

      Gleich wie in einer Woche in der Schweiz, wählen in Griechenland und Italien die Parlamente die Regierung, so auch Monti und Papadernos. Die EU kann als Staatenbund nicht demokratisch sein, genauso wenig wie UNO, Nato, CH bis Näppi, etc. demokratisch sein können bzw. konnten. Demokratisch kann nur ein (Bundes)Staat sein.

    • Thomas Ernst sagt:

      @Anh Toan:

      Fairerweise sollten Sie solche Aussagen (Behauptungen) wie: „Demokratisch kann nur ein (Bundes)Staat sein.“ doch etwas näher spezifizieren.

      „Demokratie“ ist zunächst ein Hülsenbegriff ohne Inhalt. Eine Nebelpetarde zur Verwirrung der Sinne des Gegners. Jeder Verein und jede Genossenschaft oder AG ist eine „Demokratie“. Vereine = One Man One Vote. Genossenschaft/AG: jeder Anteil = 1 Stimme. Ja was jetzt? Sollten nicht im Staat auch diejenigen mit grossem Vermögen mehr Stimmrecht haben, weil sie mehr zu verlieren haben? Oder die Immobilieneigentümer (weil sie nicht flüchten können)? Oder die Einwohner (weil sie am meisten betroffen sind)? Demokratie – was bitte??

      Die Schweiz ist relativ direktdemokratisch,weil das Volch an vielen Orten noch dreinreden kann. Aber ein Appenzeller hat viel mehr Vetomacht als ein Zürcher (Ständemehr). Ist das wirklich demokratisch?? DE, USA etc. haben bloss repräsentative Demokratien. In der Schweiz werden die Bundesräte letztlich von Parteibonzen gemacht. Das alles nennt sich „Demokratie“, direkt übersetzt, Herrschaft des Volkes. Ist es wirklich Herrschaft des Volkes, wenn eine intrigante und hinterlistige Selbsdarstellerin aus einer 5%-Partei von den Parteistrategen aus niederen Beweggründen weiterhin im Bundesrat zementiert wird?

      Wenn in Deutschland das Volk herrschen würde, hätte DE wohl den Euro-Unsinn niemals mitgemacht.

      Was heisst denn bei Ihnen nun „Demokratie“??

      • Anh Toan sagt:

        @Thomas Ernst: Wikipedia „Demokratie (griechisch Δημοκρατία, von δῆμος [dēmos], „Volk“, und κρατία [kratía], „Herrschaft“, vgl. -kratie) bezeichnet einerseits das Ideal einer durch die Zustimmung der Mehrheit der Bürger und die Beteiligung der Bürger legitimierten Regierungsform, der „Volksherrschaft“. Diese Idealvorstellung wird in Demokratietheorien konkretisiert, die jeweils eine bestimmte Vorstellung von Demokratie beinhalten: so die direkte Demokratie, repräsentative Demokratie, Demarchie, Radikaldemokratie oder Basisdemokratie.“

        Demokratie ist eine Staatsform, Ein Volk und Bürger haben nur Staaten, keine Vereine, Genossenschaften oder sonstwas, die haben Mitglieder (aktive und passive ohne Stimmrecht) Genossenschafter oder Aktionäre.

        • Anh Toan sagt:

          @Thomas Ernst: Teil eines Volkes wird man durch Geburt (Entweder Abstammung oder Geburtsortprinzip), also ohne eigenenes Zutun. Man kann sich auch nicht weigern Teil dieses Volkes zu sein, mindestens nicht, solange man nicht von einem anderen Volk aufgenommen wird, teilweise nicht einmal dannn (USA und Andere). Mitglied in Vereinen etc. wird man durch Willenserklärungen, und man kann mit Willenserklärungen austreten.

        • Anh Toan sagt:

          @Thomas Ernst: Eigentlich sollte man gar nicht auf Ihre Anmerkung zur CH-Bundesratswahl eingehen, da sie wirklich nichts mit dem Thema hier zu tun haben, aber dennoch: Würden SP, CVP und FDP keinen einzigen SVP Vertreter in den Bundesrat wählen, wäre dies weder undemokratisch noch verfassungswidrig: Gemäss CH Verfassung wählt die Bundesversammlung den Bundesrat, nirgendwo steht, die stärksten Parteien benennen ihre Bundesräte. Die SVP mit 25% Stimmenanteil und einer nicht koalitionsfähigen Politik, wäre in keinem anderen Staat ausser der Schweiz an der Regierung beteiligt, sondern Opposition. Aber klar doch, einzig die Schweiz hat eine richtige Demokratie, alle anderen leben ohne aufzumucken in Parteidiktaturen, wohl weil sie zu doof oder zu feige sind, daran was zu ändern, nur wir Schweizer sind schlau und mutig:

          Mir Senne hänns luschtig
          Mir Senne haenns guet
          hänn Chäs u Angge
          das git ys guets Bluet

          Wäre dieses Lied aus Deutschland, wäre es verboten!

  • Werner Meier sagt:

    „Ist diesmal nun wirklich alles anders.“ – Dies frage ich mich nun bei jedem dieser Kriesengipfel auch. Tja, wer einmal die Glaubwürdigkeit verspielt hat, hat es schwer.

    Ich teile die Einschätzungen M. Diems. Des weiteren frage ich mich langsam, welche sozialen, politischen u.a. Umwälzungen der bevorstehende Paradigmenwechsel alles bringen wird. Die ökonomischen Gesetze (zumindest des Geldkreislaufes) sind ja derzeit ausser kraft, es fehlen die sanktionierenden Rückmeldungen. Und eigentlich warten noch wichtigere Probleme (Demographie, Umwelt, Aufstieg einzelner Mittelmächte, …) vor der Türe. Es sieht danach aus, wie wenn nicht nur das europäische Zeitalter zu Ende ginge.

  • Erich Wührlich sagt:

    Danke für Ihre klaren Worte, Herr Diem Meier. Ich teile Ihre Ansichten (auch zur [Diskussions]Methodik!) und kann nichts dazu hinzufügen.

    • Lui Schütz sagt:

      Wir schon… nämlich D.M. fröhnt nur dem Negativismus und dem neid der besitzlosen. Auch die CH wird sich warm anziehen müssen. ENDE Sonderrechte, Inselkoller, Rosinchen picken, etc. – und das zum Glück endlich !

      • Erich Wührlich sagt:

        Tja, leider bin ich nicht Besitzlos, Halbitaliener (meine Tochter ist Französin und Italienerin) und erst noch EU-Befürworter. Schon noch dumm, dass ich in Ihre plumpe Schablone nicht passe…

        • Larissa sagt:

          Sie waren ja schliesslich auch nicht gemeint. Also freuen Sie sich doch bitteschön für Ihre Internationalität, bzw. „unechte Swissheit“ statt der typisch schweizerischen Schmarotzermentalität samt ewigen Neid auf DE, EU, etc. …bon voyage 😉

      • Adrian Nyfeler sagt:

        Ja genau. Besitzlos ist wenn schon Deutschland. Ich würde zum Anfang eine Lobotomie vorschlagen sowie zur Sicherheit Sterilisation.

        Wenn Sie Herr Schütz einen Schweizer Pass haben können Sie diesen bis ende Woche noch Straffrei auf der nächsten Polizeistelle abgeben.

        Sie kommen dann ebenfalls in den Genuss des vom CH Steuerzahler beschlossenen Ausreisepakets für anpassungsfeindliche Deutsche (AAD).

        • Aristide Agymon sagt:

          @A.Nyfeler: Ist ihre Scheibe etwa eine Nebenwirkung des ersten Vorschlags?

        • L. Schütz sagt:

          Was soll ich mit einem CH Pass? Mit diesem Dokument macht man sich höchstens noch lächerlicher als sich gewisse CH’s (wie Sie) benehmen. Merken Sie eigentlich nicht, dass man über Leute wie Sie nur noch mitleidig lächelt? Auch in Asien will man einfältige Dumpfbacken wie Sie nicht :-((

  • Hans Zumstein sagt:

    Mir kommt das ganze Theater vor wie ein Hühnerstall, in dem der Fuchs seinen wöchentlichen Besuch abstattet . . . die Politiker reagieren kopflos wie aufgescheuchte Hühner! Und da soll man tragfähige Lösungen erwarten? Wieso können die nicht inkognito zusammensitzen, eine für alle akzeptable Lösung suchen und vereinbaren und erst dann in die Oeffentlichkeit posaunen? Die Ankündigungskomödien sollten doch endlich ein Ende haben oder sind „EU-Spitzenpolitiker“ nicht lernfähig? Alle Menschen machen Fehler, nur die dummen machen immer wieder dieselben . . .

  • Andres Müller sagt:

    Aber Herr Meier, ihres Skepsis hat doch seit langem einen Grund, Sind Sie noch nie den Ursachen nachgegangen warum Sie hier ständig von der Entwicklung enttäuscht resignieren? Es gibt aber Leute die vom Entscheid in der Nacht alles andere als enttäuscht sind, nämlich die undemokratisch arbeitenden Eliten des Weltfinanzkapitals.

    Als damals zur Entstehungszeit des Euro George Soros gegen das Pfund wettete glaubte man dass es hier alleine um eine Gewinn bringende Spekulation gehen würde. Das Pfund konnte dann damals nicht mehr in den Euro überführt werden. Soros nannte das “Makro-Investing”

    Wenn ich hier nun behaupte dass diese Spekulaton gegen das Pfund in Wirklichkeit vor allem der Aufteilung der Macht im Sinne von “teile und herrsche”diente die innerhalb der strategischen Eliten der Bilderberger ausgeheckt wurde? Und die heute 09.12.2011 in folgenden Satz des Briten Cameron resultiert: „Ich bin glücklich, nicht in Schengen zu sein, und glücklich, nicht den Euro zu haben.“

    Zufall?

    Soros konnte die Entscheidung der britischen Regierung für den Euro nur zu Fall bringen, weil die Denkfarbik dem er angehört bestimmte, dass die Wirtschaft der Engländer den Gesetzen des Marktes zuwider lief (also jenen Gesetzen der Geldtheorie die von den Eliten vorgegeben sind).

    Aus diesem Grund wird nun auch der Euro kollabieren (Abwerten), indem nun Goldmann Sachs die Hedge Fonts für Wetten gegen den Eurokurs aufruft. Hier soll nun aber das bereits marktreif geschossene Pfund nicht mehr mit in den Abgrund gerissen werden. Cameron ist eine reine Marionette welcher an Fäden hängt die Leute wie Soros bereits vor Jahrzehnten bedient haben.
    Ich hatte bereits am 27. November den gesamten Ablauf dieser angeblichen Verhandlungen vorausgesagt, ein Zufall? Nei, das Studium der oben benannten elitären Netzwerke.

    Und auch nein, es war ein voller Erfolg für die Netzwerke rund um Draghi,Monti,Schäuble (ich sage absichtlich nicht Marionetten-Merkel), Frau Lagarde, Papademos. Diese Netzwerke sind am Erhalt des Euro in der bisherigen Form gar nicht interessiert, deshalb werden zwar die Banken zu retten versucht aber nicht alle Staaten(Anleihen). Weil nicht alle gerettet werden sollen kommen Eurobonds auch erst später -nach dem reinigenden Gewitter. Italiens Monti wird aber Geld erhalten, seine neu eröffnete Bank wartet bereits darauf und wird es auch erhalten.

    Gleich wie Soros im Sinne des von Eliten kontrollierten Marktes gegen das Pfund erfolgreich waren, genauso werden die aufgegleisten Spekulanten der Hedge Fonts nun auch den Euro abwerten.Die „soziale Marktwirtschaft“ war den Eliten schon immer ein Dorn im Auge, ebenso die Demokratie. Deshalb soll nun der eingeführte Automatismus zur Schuldenbremse durchgesetzt werden, natürlich auf Kosten des Sozialen in der Marktwirtschaft.

    • Adrian Nyfeler sagt:

      Das perfide daran ist ja dass das „kommunistische“ China der beste verbündete der Neocons ist. Abbau von Sozialsystemen im Namen der „Wettbewerbsfähigkeit“. Erhöhung Rentenalter. Längere Arbeitszeiten Kürzung von Pensionen. Kürzung der Arbeitslosenversicherungen. Stutzung der Gewerkschaftsrechte etc etc

      All die lobenswerten humanen Errungenschaften welche Europa sich im letzten Jahrhundert mühsam erarbeitet hat werden nun quasi durch die gelben „Kommunisten“ in kürzester Zeit zunichte gemacht mit dem ewig unangebrachten und kurzsichtigen Argument der Kompetitivität!

      Mag sein, dass der Westen zu lange über seine Verhältnisse gelebt hat aber die Lösungen die nun angestrebt werden führen direkt absehbar in kürzester Zeit zum Desaster. Die Leute sind am Anschlag. Kampf um Arbeitsplätze. Kampf um Mietwohnungen. Kampf im Strassenverkehr. Ausgepresst im Beruf bis zum Gehtnichtmehr. Psychiater in Zürich sind auf Monate ausgebucht.

      Wenn eine ganze Generation einerseits für die Pensionäre von heute aufkommen muss aber selbst immer geringere soziale Sicherheit und sinkende Kaufkraft auf sich zukommen sieht (Avenir Suisse – Ende AHV mit 85) dann darf man sich über die fast täglichen Schiessereien, VIP-Selbstmorde und anderweitige Konflikte im CH/EU/US Alltag nicht wundern!

      Wachstum um jeden Preis hat eben seinen Preis: Der nächste Breivik/Leibacher kommt so sicher wie das Amen in der Kirche…

    • Anh Toan sagt:

      @Andres Müller: „Gleich wie Soros im Sinne des von Eliten kontrollierten Marktes gegen das Pfund erfolgreich waren“
      „aufgegleisten Spekulanten“
      „weil die Denkfarbik dem er angehört bestimmte, dass die Wirtschaft der Engländer den Gesetzen des Marktes zuwider lief“

      ohne Worte

  • Urs Weiersmüller sagt:

    Als den Deutschen der Euro aufgezwungen wurde, wurde gesagt, es sei einfach eine DM unter anderem Namen. Diesem Anspruch will nun Frau Merkel Genüge tun.

    • Adrian Nyfeler sagt:

      Die Ersten welche die Maastricht Verträge gebrochen haben waren die Deutschen mit einem Defizit weit über 3% direkt nach der Euroeinführung. Hat keine Sau interessiert.

      Wo waren unsere lieben Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Norden damals die jetzt mit dem Finger herablassend auf die Club Med Länder zeigen?

      Leider stirbt die Generation langsam aus welche das wahre Gesicht Deutschlands noch kannte

      • Helmut Schaller sagt:

        Hier werden wieder mal absolut unqualifizierte Behauptungen von armseligen CH’s mit krankhaftem DE-Neid aufgestellt. Ewiges Keifen gegen die EU aber profitieren, bzw. schmarotzen wo’s nur geht – wie armselig und einfältig! Wenn doch die CH angeblich soooo autonom, glücklich und selbstständig ist; wieso palavern sie dann ständig gegen die EU und insbesondere DE. Sie sind ja nicht dabei, völlig unwichtig in Europa aber extrem abhängig vom grossen Nachbarn DE, bzw. der EU. Die CH-Fahne sollte statt rot-weiss besser in gelb-weiss umgefärbt werden denn gelb ist der Neid und der ist in der CH schon fast paranoid.

        • Andres Müller sagt:

          Hallo Herr Schaller, die Gewichtung der Schweiz wird sich in Zukunft zumindest beim IWF voraussichtlich verstärken. Sie irren sich was das „nicht dabei“ anbetrifft. Immerhin leistete die Schweiz freiwillig Milliarden- Beiträge in Form bilateraler Geldzahlungen an neue EU -Mitgliedsstaaten. Nebenbei, pro Kopf gibt es keinen EU -Staat der mehr Geld in den EU-Bottich eingeschossen hat. Natürlich war das nicht uneigennützig, aber die Schweizer haben die Zahlungen durch demokratischen Entscheid freigegeben.

        • Adrian Nyfeler sagt:

          Haha wirklich köstlich diese Deutschen. 6 Millionen Juden vernichten aber beim kleinsten Hauch von Kritik sofort die Contenance verlieren. WER HAT MAASTRICHT VERLETZT? D oder D?

          Es wäre angesichts solch unpassender brauner Kommentare an der Zeit die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge aus dem grossen Kanton im Norden dorthin zurückzuführen wo sie herkommen.

          Ich schlage ein Ultimatim von 48h vor in denen jeder deutsche Staatsbürger der aufgrund der Personenfreizügigkeit in die Schweiz geflohen ist und hier unter Anderem von unseren Sozialsystemen profitiert, Hauspreise und Mieten in die Höhe treibt sowie Löhne drückt ausgewiesen wird.

          Die Ausgewiesenen werden mit Aldi Süd Gutscheinen im Wert von EUR 14.- und einem gratis SBB Billet bis Basel Badischer Bahnhof notversorgt.

          Zudem werden sämtliche Schweizer Konten deutscher Staatsbürger bis auf weiteres eingefroren (verdacht auf Steuerflucht).

          Um Hape Kerkeling zu Zitieren: „Ich bin dann mal weg!“ Diese Worte sind das schönste Weihnachtsgeschenk das Ihr Deutschen uns machen könnt

          • Lui Schütz sagt:

            Sind Sie krank, bzw. leiden Sie ebenfalls an einer DE Phobie? Wenn hier jemand die Contenance verliert, dann CH’s wie Sie, welche immer gleich aufheulen, wenn die CH kritisiert wird. Eben doch armselig, erbärmlich und einfältig, CH’s wie Sie. Einfach nur PEINLICH, Ihr dümmlicher Kommentar! Gehen Sie zum Arzt.

            Aber ein grosses BRAVO an @Wolf Hoerer, 08:54 Uhr:
            „Alle Insulaner in Europa vereinigt euch zu einem glückseeligen Identitäts-Atoll der kleinkarrierten Kirchturmhorizonte und nationalistischen Engstirnigkeiten. In eurer weltfremden Abgschiedenheit könnt ihr eure überlegenen Phylosophien zelebrieren und eure nostalgische Unabhängigkeit verteidigen – bis zum letzten Armbrustpfeil aus einheimischem Anbau. EU wird euch Ewiggestrige nicht vermissen…“

            Genau unsere Meinung !

  • Goldbulle sagt:

    Marc Faber rechnet mit einem globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch

    http://goo.gl/ZYyGn

    • Auguste sagt:

      hmm…, mark faber rechnet permanent mit einem zusammenbruch irgendwo – where’s the news?

      • Adrian Nyfeler sagt:

        Das ist das Endgame. Faber nennt bewusst keinen Zeitrahmen weil bis dahin QE,3-4-5…99 durchgeführt wird.

        Er empfiehlt deshalb sogar Aktien!

        Hier versucht wohl jemand der Gold bei 1900$ gekauft hat seine Verluste wett zu machen..

    • Marcel Zufferey sagt:

      Stimmt, Mr. Doom spricht schon seit Jahren vom totalen Zusammenbruch. Aber Gold hat er schon immer empfohlen- und lag damit zweifellos richtig.

      • Adrian Nyfeler sagt:

        Es heisst Dr. Doom. Nicht Mr. Bitte etwas mehr Respekt vor dem Meister der sich übrigens schon vor 4 Jahrzehnten aus dem rückständigen Europa richtung Asien verabschiedet hat (wie ich selber) und dort mehr Spass hat als all die Bünzlis in diesen Foren hier zusammen.

        Viel Spass beim Umgehen von Dachlawinen und Windschutzscheibenkratzen in der debilenfreundlichen Geriatocracy CH

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.