Die Ökonomie des Kindergelds

NMTM

Eine grosse Familie muss man sich erst mal leisten können. Foto: iStock

Pro Kind erhält man in der Schweiz eine Familienzulage von mindestens 200 Franken. Für einen Beschäftigten hat das die gleiche Wirkung wie eine Lohnerhöhung um diesen Betrag pro Kind. 200 Franken unter der Etikette Kindergeld unterscheiden sich in nichts von 200 Franken Lohn, was die Kaufkraft betrifft. Es ist ebenso Geld wie jenes, das als Gehalt ausbezahlt wird.

Aus klassischer ökonomischer Sicht ist daher anzunehmen, dass die Empfänger das Geld nicht direkt für die Kinder verwenden. Gemäss dieser Analyse wird die Familie das Geld dafür verwenden, wofür sie den grössten Nutzen oder Bedarf hat. Für die Familie als Ganzes wäre es wenig rational, wenn für ein Kind Geld ausgegeben würde, das dieses weniger dringend benötigt als die Familie in einem anderen Lebensbereich.

Stossend ist allerdings, wenn das Geld für Zwecke ausgegeben wird, die den Kindern sogar schaden können: Etwa für den Alkoholkonsum der Eltern, für das Rauchen, für andere Drogen oder für Unterhaltungselektronik, die dafür sorgt, dass sich die Eltern für die Kinder weniger Zeit nehmen.

Dennoch: Eine gesonderte Betrachtung des Kindergeld-Einkommens wäre im Sinn des Wirtschaftsnobelpreisträgers Richard Thaler ein Beispiel für eine «mentale Buchführung» (Mental Accounting). Damit ist das oft zu beobachtende Verhalten gemeint, dass Menschen Geld verschieden wahrnehmen und ausgeben, je nachdem, wie sie dazu gekommen sind. Für Ökonomen ist das eine Verhaltensanomalie.

Kein systematischer Missbrauch

Wie nun eine Studie der Bertelsmann-Stiftung aus Deutschland zeigt, hat die Etikettierung als Kindergeld tatsächlich eine sehr starke Wirkung. Untersucht wurde, wie sich das Ausgabeverhalten der Eltern änderte, wenn sich die Höhe des Kindergeldes änderte, und ob Kindergeld anders als andere Zuschüsse verwendet wurde. Das Resultat: Die Eltern geben das Geld in der Regel gezielt für Bildungs- und Freizeitaktivitäten der Kinder aus und für eine Verbesserung der Wohnsituation.

Bei einer hypothetischen Erhöhung des Kindergelds um 100 Euro fliessen 14 Euro in eine höhere Miete. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder Turnangebote nutzen, steigt um 8 Prozent und jene, dass sie Instrumente erlernen, steigt bei unter Sechsjährigen um 7 und bei älteren um 11 Prozent. Mit 77 Prozent fliesst der grösste Teil des Geldes in den Konsum.

Auch mit Verweis auf weitere durchgeführte Untersuchungen stellen die Autoren fest, dass Eltern «auch bei einer angespannten Haushaltssituation den Ausgaben für ihre Kinder Priorität einräumen». Und das ist sogar in armen Ländern der Fall. Ein Anstieg der Ausgaben für Alkohol, Zigaretten oder Unterhaltungselektronik wurde dagegen nicht festgestellt.

Gerade weil Kindergeld letztlich wie zusätzliches Einkommen wirkt, das sich vom übrigen nicht unterscheidet, wurde schon vorgeschlagen, den Eltern Sachleistungen statt Geld für die Kinder zukommen zu lassen. Wie die Studienautoren argumentieren, ist das aber mit einem hohen administrativen Aufwand verbunden. Rund ein Drittel der Kosten dafür nähme die Verwaltung in Anspruch. Die Eltern wissen noch immer besser als ein Amt, was ihre Kinder am ehesten brauchen. Und die Studie zeigt, dass es keinen systematischen Missbrauch von Kindergeldern gibt.  

73 Kommentare zu «Die Ökonomie des Kindergelds»

  • Lukas O. Bendel sagt:

    Aus eine auf die mickrigen CH-Familienzulagen beschränkte Studie, erlaubt auch nur eine Aussage über die Verwendung die mickrigen Lohnzulagen für Kinder.
    Und gerade weil diese so gering sind, besteht eben auch praktisch kein Missbrauchspotential.

    Ganz anders sähe es aber aus, wenn die Kinderalimente bzw. Sozialleistungen betrachtet würden: Ich kenne selber Beispiele, wo Frauen ihr Leben aus den für die Kinder gedachten Unterstützungsgeldern (mit)finanzierten und deshalb nicht arbeiten mussten.

  • Rüdiger sagt:

    Wir überweisen das Kindergeld auf das Konto des jeweiligen Kindes (1-und 4-jährig). Wenn das Kind dann mündig ist, hat es selber die Möglichkeit mit dem Geld zu studieren oder ein Start-Up zu gründen. Uns wäre nie in den Sinn gekommen dieses Geld zu brauchen…

    • Marie Bornand sagt:

      diese zulagen sind nicht für kinder bestimmt aber für die Eltern ! Wenn sie das geld nicht brauchen denn ok aber diese Eltern sind eher selten nehme ich an.

  • Linus Josef Anton Huber sagt:

    Dieser Artikel betrachtet Kindergeld aus der Sicht der Verhaltensökonomie (behavioral economics). Die Erkenntnisse aus solchen Studien werden oft zur verdeckten Manipulation der Bevölkerung von z.B. Regierungen verwendet. Die gezielte und zugleich verdeckte Manipulation der Gesellschaft betrachte ich als verwerflich, weil erstens die Subjekte sich meist nicht bewusst sind, dass sie manipuliert werden und zweitens die verantwortlichen Entscheidungsträger in ihrer moralischen Selbstüberhöhung zu glauben wissen, was gut sein soll für die Bevölkerung und ihre Sicht nicht einzig offen diskutieren, sondern verdeckt zu realisieren versuchen. Wenn z.B. Regierungsverwaltungen Zeit und Geld für derartige Aktivitäten verwenden, sollte das Budget gekürzt werden.

    • J. Kuehni sagt:

      „die verantwortlichen Entscheidungsträger in ihrer moralischen Selbstüberhöhung zu glauben wissen, was gut sein soll für die Bevölkerung… blabla“

      Jaja, die (demokratisch gewählten, rechtsstaatlichen) Regierungen sind das Problem und nicht die Lösung, das wissen wir ja schon seit dem ollen St. Ronnie, das Problem mit dieser Sichtweise ist ja auch bloss, dass die Alternative zur Regierung nicht keine Regierung ist, sondern die „Mafia“-Herrschaft (in Form einer Aristokratie oder Oligarchie, Hans was Heiri, per Definition handelt es sich immer um kreuzweise verwandte Familienclans).

      Pick the lesser of two evils.

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Die Alternative zu einer personell überbestückten Regierung ist eine schlanke Regierung, welche sich auf ihre grundlegenden Aufgaben fokussiert und keine Zeit findet ihre moralische Selbstüberhöhung zu zelebrieren.

        • J. Kuehni sagt:

          Schlanke Regierung. Auch so eine Glaubensvorstellung aus den späten 70ern. Angesichts der Tatsache, dass Deregulierung zuverlässig zu mehr Bürokratie (natürlich nur für die „kleinen“) führt, sollten Sie evtl. Ihre Prämissen gelegentlich überdenken. Moralische Selbstüberhöhung hat viele Gesichter, darunter nicht zuletzt die selbsternannten „Vertreter“ des angeblichen Volkswillens. Back la mano

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          Nun, Kuehni, die Bürokratie hat ein Eigenleben vergleichbar mit einem Organismus. Die Tendenz das eigene Überleben abzusichern und zu wachsen stellt dabei ein normales Phänomen dar und in sich nicht verwerflich, sofern nicht mit dem Gewaltmonopol und dem legalisierten Enteignungsrecht verknüpft, denn dann passiert die Einschränkung aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen. Die Idee des schlanken Staates besteht darin, sich dieser Tendenz bewusst zu sein und Gegensteuer zu geben.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich kann’s nicht lassen:

            „….dem legalisierten Enteignungsrecht“

            Eigentum, der Staat gibt es, der Staat nimmt es.

            Ohne Staat könnten Sie Eigentum nennen, was Sie vor denen, die es wegnehmen wollen, verteidigen können. Das (Eigentums-)Recht des Stärkeren gilt dann.

            Ohne Staat, kein Grundbuch, kein Grundeigentum, Besitz halt den der Eigentümer doch eigenverantwortlich schützen soll. Aber das lässt er sich lieber staatlich subventionieren, die Garantie seines Eigentums, vor Menschen gleicher Nation wie vor Fremden,

            …koste es, was es wolle, soviel Staat muss sein. dazu ist er ja da, der Staat, um das Eigentum derer die haben, zu garantieren.

          • Anh Toàn sagt:

            Dieser Tendenz sollte man sich bewusst werden und gegensteuern.

            Aber das ist Teufelszeug, ihr moralisierenden Libertären, das ist sozialistisches Gedankengut.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ihre Aussagen stellen in keiner Weise einen Widerspruch zu meiner Aussage dar. Der Schutz der Eigentumsrechte, die Sicherung der inneren Sicherheit etc. sind grundlegende Aufgaben. Sofern man die Vogel-Strauss-Taktik nicht begrüsst, ist das Erkennen einer Tendenz schwerlich Teufelszeug.

          • Anh Toàn sagt:

            (Privat-)Eigentum ist legalisierte Enteignung des (Staats-)Volkes.

          • Linus Huber sagt:

            Das System, in welchem Privatbesitz nicht erlaubt noch geschuetzt wird, heisst entweder Kommunismus oder Anarchismus.

          • Anh Toàn sagt:

            Teufelszeugs, sag‘ ich doch.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sie labern wie gewohnt zusammenhangslos am Thema vorbei.

          • Fred Ruegg sagt:

            @Linus Huber,
            wenn Sie den Mut haben ‚Privatbesitz‘ zu definieren, bitte! Vom Schullatein abgeleitet bedeutet ‚privat‘ doch „genommen“ und wenn das im Geheimen passiert „gestohlen“. Ich bin gespannt wie Sie da auf etwas Ehrenwertes kommen können!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Fred, die Diskussion handelte von der Tendenz von Bürokratien zu wachsen und nicht von Gesellschaftssystemen.

            In Bezug auf Privat-Eigentum handelt es sich um ein normales menschliches Attribut sich eine seinen Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechende Umgebung zu erarbeiten, was automatisch dazu führt, dass man sich Besitz aneignet. Dies bedeutet keinesfalls, dass der Mensch nicht mit seinen Mitmenschen kooperiert oder sich koordiniert. Dies bedeutet auch nicht, dass ich die auch von Dieben verwendete Logik, dass die Reichen durch „Diebstahl“ reich wurden, verwerfe, sondern dass eine Gesellschaft sich möglichst demokratisch auf Regeln einigen muss, welche ihrem Wohle dient.

          • Fred Ruegg sagt:

            @Linus Josef Anton Huber
            Ja aber wie steht es denn mit privat Eigentum der Naturgüter, wie Land & Bodenschätze?

          • Anh Toàn sagt:

            „Nun, Fred, die Diskussion handelte von der Tendenz von Bürokratien zu wachsen…“

            und Ihre Lösung dafür ist dann einfach, dem Staat keine anderen Aufgaben als Eigentumsschutz zu übertragen. Je weniger Aufgaben, desto weniger Bürokratie desto weniger wachsende Bürokratie.

            Eine andere Lösung wäre, darüber nachzudenken, wie diese Tendenz deR Bürokratie zu wachsen, begrenzt werden kann. Dieses Problem haben grosse marktwirtschaftliche Organisationsformen auch, dafür gibt es Lösungen, halt etwas komplexere. (Häuser haben auch die Tendenz, einzustürzen, und trotzdem bauen wir welche).

            Und über unserer Verfassung steht nichts von Privateigentum, es steht später irgendwo drin, aber darüber steht etwas über das Wohl der Schwachen an dem sich die Stärke des Volkes misst.

            Volkswille

          • Anh Toàn sagt:

            und wenn schon Privateigentum an Grund und Boden und Wasser, warum nicht auch an Luft?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Ja aber wie steht es denn mit privat Eigentum der Naturgüter, wie Land & Bodenschätze?“

            Die Regeln sind demokratisch auszuhandeln; aufgrund der Steuerhoheit des Staates können Fehlentwicklung verhindert werden. Es ist ja nicht grundsätzlich der Fall, dass die übelsten Menschen reich werden, sondern in erster Linie die tüchtigsten und kompetentesten.

            Das Wachstum der Bürokratie hat beschränkt mit dem Ausmass der Aufgabenfülle zu tun, sondern es handelt sich grundsätzlich um einen Selbstläufer, indem der bestehende Aufgabenbereich unnötigerweise ausgebaut wird (mission creep). Das hat grundsätzlich nichts mit dem Gesellschaftssystem zu tun, sondern ist ein Attribute jeder bürokratischen Organisation.

          • Fred Ruegg sagt:

            @Anh Toàn

            Luft ist doch sicher ein Naturgut, oder?

          • Fred Ruegg sagt:

            @Linus Huber
            Ihre Kenntnis der Evolutions-geschichte& – gesetzlichkeit über dieZeit der letzten Milliarde Jahre der Eukariotischen Zelle die auch unser Hirn ermöglichte ist nicht zeitgemäss.Sonst wüssten Sie, seit so der Aufklärung leben wir im Zeitalter des ‚Anthropocene‘, &müssen zugeben: Auch wir Menschen sind ’nur‘ ‚Natur in Natur & von Natur‘, &auch wir mit unseren Mensch gemachten Gesetzen unterliegen trotz unseres ‚freien Willen der Wahl‘ der ‚Evolutionsgesetzlichkeit'(für unser Universum ‚Naturgesetz‘ (NG)). Wie die von uns verursachte Klimaveränderung uns das NG beibringt, können wir von den Naturgütern nicht mehr verbrauchen als wir zum Leben & Fortleben nötig haben. Ihre umwundene abstrakte Darstellung über ‘privat Besitz‘ von Naturgütern, nützt nichts!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Fred, es geht nicht darum, ob und inwiefern wir den Gesetzen der Natur unterworfen sind, denn dies bezweifelt schwerlich jemand, sondern darum, wer genau darüber entscheidet, wie wir agieren und uns organisieren. Auch neue Entwicklungen oder Erkenntnisse werden von der Bevölkerung sehr wohl wahrgenommen und beeinflussen den demokratischen Entscheidungsprozess. Die Gesamtheit der Bevölkerung entscheidet meistens weiser als eine von Macht getriebene und von Lobbyisten bearbeitete politische Elite.

          • Anh Toàn sagt:

            Huber: „Es ist ja nicht grundsätzlich der Fall, dass die übelsten Menschen reich werden, sondern in erster Linie die tüchtigsten und kompetentesten.“

            auch Huber: „Die Gesamtheit der Bevölkerung entscheidet meistens weiser als eine von Macht getriebene und von Lobbyisten bearbeitete politische Elite.“

            Also die politische Elite ist übel (nicht weise, von Macht getrieben), die wirtschaftliche Elite hingegen gut (tüchtig und kompetent).

            Sehr geehrter Herr Huber, woher wissen Sie dies?

          • Fred Ruegg sagt:

            @Linus Huber
            Wenn wir Menschen eben der Naturgesetzlichkeit den Stinkfinger geben gibt es eben eine riesige Sauerei.

            Wer ein bisschen gebildetes Verständnis davon hat wo wir Menschen die Naturgesetzlichkeit gut sehen können dort wo es sich uns als ‚Energie-Entropie‘ zeigt der weiss,dass es immer ein möglichst gutes dynamisches Equilibrium einfordert sonst gibt es eben eine riesige Sauerei & die macht Sie sicher auch nicht fröhlich.Was tun Sie? Doch eine bessere Lösung suchen. Prinzip: ‚Lernen aus der Sauerei‘ &die haben wir weil die Könige etc den ‚Commons‘ der Alten Weisen den Stinkfinger geben haben & den Bauern das Land wegnahmen& weiter krampfen liessen. Deren Nachkommen betreiben jetzt das private Geldsystem basiert auf deren Land &der Hausmieter & Schuldner mit Zins&ZZ!

          • Fred Ruegg sagt:

            @ Linus Huber
            Sorry! Die Nachkommen mit ihrem privaten Welt Geldsystem sind natürlich von Königen, Fürsten & Aristokraten!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „die politische Elite ist übel“

            Nein, nicht übel, sondern im Zusammenhang von Entscheiden weniger weise als der Souverän, da von Macht getriebenen und von Lobbyisten bearbeitet. Die Abwahl von Politikern soll hier zwar seine Wirkung erzeugen, aber ist nicht sonderlich effizient.

            Die wirtschaftliche Elite muss sich im Gegensatz zur politischen mit leicht messbarem wirtschaftlichem Erfolg beweisen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Sorry! Die Nachkommen mit ihrem privaten Welt Geldsystem …“

            Das „Sorry“ ist unnötig, denn ich teile Ihr diesbezügliches Bedenken. Nur handelt es sich erstens nicht um MEIN Welt Geldsystem, sondern um das heute bestehende, und zweitens bin ich der letzte, welcher die Geldpolitik nicht kritisiert. Die Frage ist nicht, ob unangenehme Aspekte das kapitalistische System begleiten, sondern welche gesellschaftlich erfolgversprechende Alternative besser sein soll.

          • Anh Toàn sagt:

            „Die Abwahl von Politikern soll hier zwar seine Wirkung erzeugen, aber ist nicht sonderlich effizient.“

            Ach so, die politische Elite muss sich nicht beweisen, weil das weise Volk zu doof ist, die abzuwählen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Die Bevölkerung als doof zu bezeichnen, ist Unsinn. Es dürfte sich um eine auf demokratischen Prozessen beruhende Trägheit handeln, mit der gleichzeitigen Problematik, dass die Bewertungskriterien je nach politischer Sicht des Wählers stark variieren.

          • Fred Ruegg sagt:

            @ Linus Josef Anton Huber.
            Re Ihr 4. Dezember 2018 um 18:50 Uhr

            Danke!
            Doch da Ihre unkohärenten Reaktionen auf meine Beiträge hier vermuten lassen, es habe sich hinter Ihrem Namen ein Roboter eingeschlichen, verzichte ich lieber bis auf weiteres. Ich bin mich doch sonst von Ihnen an besseres gewöhnt.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Fred, ich kann Ihnen getrost versichern, dass meine Kommentare nicht eines Bot’s sind. Entweder benennen Sie etwelche Inkohärenz spezifisch, ansonsten solch allgemein verfasste Kritik sinnlos ist. Vielleicht fällt es Ihnen schwer, mich in eine ihrer ideologischen Schubladen zu stecken; nur dürfte es sich hierbei weniger um mangelnde Kohärenz sondern eher um die Unzulänglichkeit Ihrer Schubladisierung handeln.

          • Anh Toàn sagt:

            Das Volk ist nicht doof, es ist faul (träge).

          • J. Kuehni sagt:

            „Die Frage ist nicht, ob unangenehme Aspekte das kapitalistische System begleiten, sondern welche gesellschaftlich erfolgversprechende Alternative besser sein soll.“

            Diese Frage ist seit 70 Jahren beantwortet: Der Kapitalismus konstituiert kein „System“, die Privatisierung, Monopolisierung und „Verrentung“ von Besitz findet unter (fast) allen möglichen Regierungsformen statt, bisher am erfolgreichsten–hinsichtlich materieller und gesellschaftlicher Stabilität—unter der Ägide der sozialen Marktwirtschaft, geprägt durch substanzielle Staatsmonopole, Exklusion von vitalen Wirtschaftsbereichen aus Markt und Profitstreben, sowie massiver Umverteilung von oben nach unten durch progressive Besteuerung und der damit verbundenen Einschränkung des freien Kapitalverkehrs.

          • Anh Toàn sagt:

            Es ist nun mal nicht die Trägheit des Systems, wenn das Volk die Tüchtigkeit und Kompetenz, bzw. deren von Ihnen behauptetem Absenz, nicht würdigt, wenn Wahlen von Politikern anstehen. Die Politiker müssten dies nicht beweisen, um (wieder-)gewählt zu werden.

          • Fred Ruegg sagt:

            @ Linus Josef Anton Huber
            „Vielleicht fällt es Ihnen schwer, mich in eine ihrer ideologischen Schubladen zu stecken….“,

            Wäre Ihnen dankbar mich auf die Anschrift auf einer meiner „ideologischen Schubladen“ aufmerksam zu machen. Dann können wir vielleicht die Naturgesetzlichkeit diskutieren auf der sich der ‚Privatbesitz‘ der Naturgüter rechtfertigen lässt.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Fred, ich warte noch immer auf die Benennung einer spezifischen Inkohärenz.

            Kuehni, wenn dies derart einfach wäre, müssten wir nicht dauernd darüber diskutieren. Es ist immer die Frage, wieviel an Umverteilung die Gesamtsituation begünstigt, respektive wie hoch das Ausmass an Privilegien und Korruption das System verträgt ohne gesellschaftlich negative Anreize zu erzeugen.

          • Fred Ruegg sagt:

            @ Linus Josef Anton Huber
            In meinem vom 3. Nov schrieb ich: „Auch wir Menschen sind ’nur‘ ‚Natur in Natur & von Natur‘, & auch wir mit unseren Mensch gemachten Gestzen unterliegen trotz unseres ‚freien Willen der Wahl‘ der Evolutionsgesetzlichkeit‘ (für uns ‚Naturgesetz‘).
            Wo finde ich in Ihren Ausführungen eine ’spezifische‘ Kohärenz zur Naturgesetzlichkeit? Oder betrachten Sie uns Menschen als speziell von Gott geschaffen um uns die Erde Natur untertan zu machen, d.h. die Naturgesetzlichkeit soll uns nur interessieren für utilitäre Anwendungen, wie wir unsere Ingenuität so seit etwa 200 Jahren in zunehmendem Masse so Stolz vor demonstrieren uns so masslos loben? Dazu gehört ’natürlich‘ auch das private Welt-Geldverschwörungssystem!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Inwiefern widerspreche meine Aussagen, dass Menschen nicht den Naturgesetzen unterworfen sein sollen? Einzig weil dies nicht spezifisch erwähnt wird, handelt es sich nicht um fehlende Kohärenz, welche Sie hier anzuprangern versuchen, sondern einzig um eine Selbstverständlichkeit, welche nicht spezifisch zu erwähnen ist.

          • Fred Ruegg sagt:

            @ Linus Josef Anton Huber
            Danke für Ihr weiteres Interesse an diesem Subjekt.

            Sie unterstellen also, das Konzept der “Selbstverständlichkeit“ sei auswechselbar mit Naturgesetzlichkeit? Bei Atomen, Molekülen, Zellen & organischen Vorgängen, also dort wo kein vorallem menschliches Hirn mit Bewusst- & Selbst-bewusstsein, mit kurz- & lang-fristigen Gedächtnisspeicher- & feedback Fähigkeiten, & ‘freiem Willen der gezielten Wahl‘ angewendet werden, kann man vielleicht “Selbstverständlichkeit“ zulassen. Vernunft & Weisheit können ja beim Menschen vielleicht ähnliche Funktionen übernehmen.
            Wie wenden sich diese Konzepte aber an, auf die von Römern eingeführte Forderung nach Privateigentum über vorfindbare Naturgüter & die vom ‘Menschen-Staat‘ ruchlos durchgesetzten Vererbungsrechte?

  • Richard Keller sagt:

    Bei Trennungen und Scheidungen geht Kindergeld fast immer automatisch an die Frauen und werden bei der Berücksichtigung des zuzahlenden Kindergeldes durch die Väter gar nicht berücksichtigt. Resultat ist dass Frauen dann häufig 2’000 CHF pro Kind bekommen, in der grossen Familienwohnung oder -haus bleiben während die Männer meist ein kleinen 1-2 Zimmer Wohnungen (zu klein, damit die Kinder dort übernachten können) ihr Dasein fretten.

    Die CH Justiz gehört in Europa zu den rückständigsten aller Behörden.

    • Rolf Zach sagt:

      Ich kenne da auch Zeiten, wo die Väter sehr leicht bei Scheidungen aus ihren Pflichten entlassen wurden.
      So wie vor 1971 die Männer bei Scheidungen mehr Rechte hatten, so hat sich halt heute die Realität zugunsten der Frau entwickelt. Es waren nicht mal das alte Familienrecht (Sondergut der Frau), sondern die gängige Gerichtsbarkeit, die damals die Frauen sehr benachteiligte. Unter Bundesrat Etter war sehr in Mode, die Frauen wegen Scheidungen in der AHV zu benachteiligen. Scheidungen waren ein Produkt moralisch verwerflicher Frauen, die Männer erhielten da mehr Verständnis.

    • Anh Toàn sagt:

      „Die CH Justiz gehört in Europa zu den rückständigsten aller Behörden.“

      Die CH Justiz kann nichts dazu, dass wohl nirgendwo in Europa das „klassische“ Familienmodell (Mann bringt Kohle heim, Frau betreut Kinder und macht Haushalt, arbeitet allenfalls noch 20-40%) noch so breit gelebt wird, wie in der Schweiz.

      Die Gesellschaft ist in der Schweiz rückständig, die Justiz ist die Folge davon. Verdient die Ehefrau mit Erwerbstätigkeit vor der Scheidung vernünftig, werden auch nachher die finanziellen Lasten gleichmässiger verteilt. Männer die nach der Scheidung heulen, überliessen auch vorher Haushalt und Kinder der Frau und gingen arbeiten. Aber nach der Scheidung braucht es zwei Haushalte, aus dem gleichen einen Einkommen, und dann wird es fast immer eng.

  • Maiko Laugun sagt:

    Muss man da nicht auch noch allfällige Steuer-Pauschalabzüge für Kinder miteinbeziehen? In der Konsequenz ist das doch das gleiche wie Kinderzulagen?

    • Rolf Zach sagt:

      Darüber streiten sich die Geister. Die einen sagen, dass ist eine versteckte Subvention für mittlere und höhere Einkommen, damit diese eine geringere Steuerlast haben. Sie sagen, Pauschalen bringen den Ärmeren nicht viel, besser wäre es, allen das gleiche Kindergeld auszuzahlen, so erhalten diese unter dem Strich mehr vom Staat.
      Die anderen finden dies nur eine zusätzliche Bürokratie und eine materielle Benachteiligung vor allem für den Mittelstandes wegen der Erziehung ihrer eigenen Kinder.

  • Hans Kurz sagt:

    Komische Studie. Meine beiden Kinder kosten pro Monat definitiv mehr als je 200 Fr. Von daher müsste ich schon massiv mehr Kinderzulage bekommen, dass sich da was verschieben könnte. Handkehrum; seit ich Kinder habe, bleibt zum Sauffen, Rauchen und elektronische Gadgets eh viel weniger Zeit. Die Kunderzulage von diesem Monat ging zur Hälfte an ein Tripptrapp….

  • Theo Camenzind sagt:

    Da steht: „Mit 77 Prozent fliesst der grösste Teil des Geldes in den Konsum.“ Und hier wird es schwammig. Was für einen Konsum? Das können Spielsachen für Kinder sein aber auch Alkohol, Zigaretten.

  • Daniel Zock sagt:

    So ganz korrekt ist ihr Artikel nicht den Lohn wird mit SV Beiträge belastet das Kindergeld nicht. Die Mittelverwendung ist abhängig von allen diversen Faktoren. Arbeitende Eltern benötigen es Mglw für die Fremdbetreuung andere vielleicht für die Ausbildung. Abhängig vom Famiienbudget werden sicher alle Kategorien des Verbrauches verwendet. (Auch Sparen) Was der Zweck der Untersuchung ist erschliesst mir nicht, so als würde man versuchen wie die mittelverwendung bei Steuerersparnissen eingesetzt wird

  • Josef Marti sagt:

    Sinn und Nutzen solcher Studien sind fragwürdig. Fakt ist dass die Aufzucht von 2 Kindern bis zur deren Selbständigkeit in den meisten Fällen 25 Jahre dauert und total rund 1 Mio kostet, das wurde schon x mal vorgerechnet. Angesichts dieser Summen ist der Anteil des Kindergeldes marginal. Ein Grossteil der Kosten sind natürlich Verdienstausfall weil unmöglich beide Eltern durchgehend 100% arbeiten können.

    • Leo Schmidli sagt:

      Fragwürdig ist eher Ihr Kommentar! Wenn Sie CHF 125’000 für 2 Kinder über 25 Jahre als „marginal“ bezeichnen, dann muss es Ihnen wohl ziemlich gut gehen!
      Zudem haben Sie den Artikel nicht verstanden. Es geht nicht um die Höhe des Kindergeldes, sondern um dessen Verwendung. Aber schön, konnten Sie sich trotzdem äussern!

  • Ralf Schrader sagt:

    Ein Kind kostet in der Schweiz bis zum Auszug aus dem Elternhaus 200’000 Franken und mehr. Im Nachbarland BRD nicht einmal die Hälfte. Das Kindergeld hier reicht nicht einmal für die Krankenkassenbeiträge und die Bildungsausgaben. Das zu wissen, braucht man keine Studie.

    Meines Wissens gibt es in Europa keinen weiteren Staat, in welchem für Kinder KK- Beiträge entrichtet werden müssen. Darüber sollte man berichten. Warum sind in der Schweiz Kinder viel teurer, als in allen anderen OECD- Staaten?

    • Leo Schmidli sagt:

      Einfach einmal alles vermischen und aus dem Zusammenhang reissen! So kann man Stimmung machen!
      1. Der Durchschnittslohn beträgt in der Schweiz CHF 60’000, in Deutschland EUR 37’000. Das sind dann (ganz) grob gerundet CHF 15’000 Unterschied pro Jahr, auf 40 Erwerbsjahre macht das CHF 600’000 Mehrverdienst. Reicht dann nach Ihrer „Rechnung“ für 6 Kinder.
      2. Kennen Sie die Krankenkassensysteme von 50 Ländern? Respekt!
      3. Nicht nur Kinder sind in der Schweiz teurer. Warum das so ist? Lesen Sie noch einmal Punkt 1.
      4. Sich einzig einen Bereich isoliert anzuschauen ist entweder dumm oder unseriös. Wenn schon, dann müssen Sie die gesamte Abgabenlast der Haushalte analysieren. Und da dürfte die Schweiz deutlich hinter Deutschland landen.

      • Josef Marti sagt:

        So ein Unsinn, der Durchschnittslohn beträgt in der CH 120’000.

        • Anh Toàn sagt:

          Der Medianlohn ist aussagegräftiger. Gefunden habe ich:

          „30.05.2018) Der Medianlohn für eine Vollzeitstelle lag 2016 in der Schweiz bei CHF 6’502 brutto pro Monat. Das geht aus der neuen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.“

          • Hans sagt:

            Das ist ein irreführende Vollzeitlohn. Das bfs nennt für 2016 einen Medianeinkommen für Haushalte mit Kindern von 46964.99 ‚Äquivalenzfranken‘. Hier sind Eineltern- und Paarhaushalte berücksichtigt.

          • Rolf Zach sagt:

            Erstens ist der Zentralwert (Median) wahrscheinlich immer aussagekräftiger bei Einkommens- und Vermögens-Verhältnissen als der gewöhnliche Durchschnitt.
            Ich behaupte es einfach einmal so. Ist der Gini-Index in einem Land niedrig (Schweden), kann man ja mehr mit Pauschalen über die Steuern zugunsten von Kindern operieren als direkt mit Kindergeld. Ist der Gini-Index aber hoch (Brasilien) empfiehlt es sich mehr Kindergeld zu zahlen, um das Wohl der Kinder sicher zu stellen.
            Aber meistens ist es gerade umgekehrt und man kann sicher annehmen die Effizienz der Verwaltung in Schweden ist grösser als diejenige in Brasilien.
            Vielleicht ist der alte Marx hier bei den Kindern mit seine Theorie des Klassenkampfes gar nicht so daneben.

  • Hanna Schmuki sagt:

    So beobachte ich in der Umgebung, dass es ausserordentlich viel Mut braucht, überhaupt Kinder zu haben. Dass ein Land sich mit der Zeit selber abschafft, wenn es familienunfreundlich so weiter fährt, liegt auf der Hand. Dass die Familien diese CHF 200.-pro Kind noch versteuern müssen, ist doch bizarr. Die Kinderzulagen gehen sicher meistens an die Wohnungsmieten und Kranken/Unfall-Versicherungen.

    • Ralf Schrader sagt:

      Trotzdem braucht man keinen Mut um Kinder zu bekommen. Das Sozialsystem ist eng genug, dass man Kinder in beliebiger Zahl und vor allem zur biologisch rechten Zeit bekommen kann.

      • Anh Toàn sagt:

        Wenn man bereit ist, ein Leben als oder mit dem finanziellen Standard eines Sozialhilfeempfängers zu führen. Oft leisten Grosseltern unentgeltliche Betreuung, dann gehen höhere Arbeitspensen auch mit kleineren Kindern. Ohne schafft man zu zweit kaum mehr als 120%, oder bezahlt teure externe Betreuung.

        Aber eigentlich geht es im Beitrag nicht um die finanzielle Situation von Eltern, sondern darum, dass „mental Buch geführt“ wird, nicht alles Geld egal aus welcher Quelle gleich ausgegeben wird, was streng genommen irrational ist.

    • sepp z. sagt:

      @Schmuki, es braucht als Frau keinen Mut fürs Kinderkriegen – zumindest nicht aus finanzieller Sicht. Im Zweifelsfall (auch nach der Trennung) muss der Mann zahlen, und wenn der nicht kann, bezahlt der Staat.
      Mut braucht hingegen der Mann, der leider, allen Fortschritts- und Emanzipationsgesängen, im Streitfall praktisch alleine die mehrere Hundertausend Franken für Kind und Kindsmutter bis runter zum Existenzminimum zahlen muss.

      • Ralf Schrader sagt:

        Kann der Mann sich nicht vorgängig mit einem Ehevertrag absichern, welcher gegenseitigen Unterhaltsverzicht beinhaltet?

        • Peter Blättler sagt:

          Welche Frau unterschreibt so etwas?

        • Hans Kurz sagt:

          Interessante Frage: aber die Unterhaltspflicht gegenüber den Kindern bleibt ja bestehen. Was ja auch richtig ist.

          • E. Biedert sagt:

            Nein Herr Kunz
            Geteilte Obhut bedeutet halt, das auch keine Alimente mehr fließen, außer dem Ausgleich der Unterschiedlichen Gehälter der Getrennten.
            Das ist halt dann für 90 Prozent der Frauen ein Finanz Desaster. Warum wohl sind Frauen so darauf aus, dass Sie die Kinder alleine Betreuen dürfen, obwohl Sie es Gleichzeitig als Aufopferung bezeichnen.

        • Josef Marti sagt:

          Beide können sich gegenseitig vom Unterhalt ausschliessen, in der CH besteht ja schliesslich Vertragsfreiheit, weshalb Kinder Privatsache sind wie es sich für einen freiheitlich liberalen Staat gehört.

      • Rolf Zach sagt:

        Darf man mit der Biologie antworten? Immerhin hat diese die These, dass der Mann darauf achtet, dass seine Gene weitervererbt werden, so etwas wie eine Fahrkarte in die Ewigkeit.
        Wer soll nun diese Fahrkarte in die Ewigkeit bezahlen. Nur der Staat, d.h. wir alle, oder doch nur der Inhaber der Fahrkarte?
        Natürlich ist zuerst das Wohl des Kindes am wichtigsten, denn vergessen wir nicht eine glückliche Kindheit sowie gesunde und gut ausgebildete Kinder sind auch für die Gemeinschaft von Vorteil.
        Immerhin war dies Clinton im US-Wahlkampf 2016
        wichtig, aber sogar den Armen war es gleichgültig, wenn Kinder auf den Strassen sterben und die Mehrheit der 50 Staaten wählten Trump.

    • Ralph Kaiser sagt:

      Die Bevölkerungszahlen zeigen wortwörtlich seit Menschengedenken nur in eine Richtung: nach oben. Bizarr ist, dass man Angst davor hat, es könnte einmal zuwenige Menschen geben.

      Persönlich finde ich es nach wie vor fragwürdig, dass man Kinder staatlich subventioniert.

      • Sev Schneider sagt:

        Ich glaube nicht, dass Jemand aktiv Angst davor hat, dass es eines Tages zu wenige Menschen geben könnte. Allerdings gilt es momentan noch als Menschenrecht, sich fortpflanzen zu dürfen, wenn man das möchte.
        Wir sind keine reichen Menschen, wollten aber dennoch Kinder, da uns viele Dinge wichtiger sind als schnöder Konsum und Status, daher wird verzichtet, die Kinder und ihre Bedürfnisse stehen an erster Stelle. Dass dies staatlich subventioniert wird, mag für Sie stossend sein. Von meiner Warte her wird so eher dafür gesorgt, dass sich nicht nur Vermögende (die für mich keinesfalls durchwegs die „besseren Menschen“ sind) Kinder leisten können. Ich empfinde daher Ihren sozialdarwinistischen Ansatz als stossend…

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