Drei Strategien gegen Immobilienblasen

NMTM

In Schweden sind die Immobilienpreise aufgrund der Negativzinsen stark angestiegen: Stadtzentrum von Stockholm. Foto: Mikael Sjoberg (Bloomberg, Getty)

Nationalbankpräsident Thomas Jordan hat diese Woche in einem Referat erläutert, warum Notenbanken auf ein und dasselbe Problem ganz unterschiedlich reagieren können. Er bezog sich dabei auf das Risiko eines globalen Handelskriegs. Angenommen, die Zölle steigen abrupt und heftig, argumentiert Jordan, «soll die Zentralbank in einer solchen Situation die Zinsen erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen, oder soll sie die Zinsen senken, um die wirtschaftliche Aktivität anzukurbeln?» Je nach Situation sei beides plausibel, lautet sein Fazit.

Genau dieses Dilemma müssen einige der führenden Zentralbanken bereits heute meistern, nur in einem anderen Bereich: eine enorme private Verschuldung an den lokalen Immobilienmärkten. Sie schränkt die Handlungsfähigkeit der Notenbanken ein. Auch hier ist, wie Jordan beim Thema Zölle formulierte, «die optimale geldpolitische Reaktion a priori nicht klar».

Zehn Jahre nach dem Immobiliencrash in den USA mit anschliessender Rezession ist das Risiko erneut gegenwärtig. Nicht in den USA und auch nicht in Form von Subprime-Hypotheken, aber ein Jahrzehnt mit aussergewöhnlich tiefen Zinsen hat in Ländern wie Australien, Kanada, Schweden und nicht zuletzt in der Schweiz zu einem massiven Anstieg der Immobilienpreise geführt, grösstenteils alimentiert durch immer höhere Schulden der Privathaushalte. Diese Bombe gilt es zu entschärfen. Aber Zentralbanken sind nur bedingt dazu in der Lage. Anders als die «Bomb Squads» in Hollywoodfilmen können sie nicht den Tatort abriegeln und sich darauf konzentrieren, den Zündmechanismus zu entfernen.

Kanada: Mit Zinserhöhungen wurde wenig erreicht

Kanadas Zentralbank (Bank of Canada, BoC) erlebt gerade, wie schwierig Geldpolitik in Zeiten einer hohen Privatverschuldung ist. Aus konjunkturellen Gründen muss sie die Leitzinsen konsequent erhöhen. Die Kapazitäten sind ausgelastet, es herrscht Vollbeschäftigung, die Inflation steigt. Die Wirtschaft droht zu überhitzen. Wohnraum ist in den Metropolen des Landes längst unerschwinglich. Viele Menschen müssen einen substanziellen Teil ihres monatlichen Einkommens aufbringen, um Immobilienkredite zu bedienen.

Die BoC versucht zweigleisig zu fahren. Die Kreditvergaberegelungen wurden erschwert, sogenannte makroprudenzielle Auflagen erlassen, um die Spekulation zu bremsen. Seit Juli 2017 erhöht sie schrittweise den Leitzins. Seither steigen die Immobilienpreise langsamer. Gleichzeitig nehmen aber die Hypothekenkosten wegen der höheren Zinsen zu. Unter dem Strich hat sich Wohnraum sogar verteuert. Die prekäre finanzielle Lage vieler Immobilienbesitzer hat sich verschlimmert.

Australien: Der Markt soll es richten

In Australien ist die Ausgangssituation die gleiche. Nur geht die dortige Zentralbank (Reserve Bank of Australia, RBA) anders vor. Sie verzichtet auf Zinserhöhungen. (Die letzte hat das Land vor acht Jahren gesehen.) Denn sie will die Haushalte nicht zusätzlich belasten. Sie setzt darauf, dass die Immobilienpreise von allein abwärts korrigieren. Die Rechnung scheint aufzugehen. Die Preise sinken, die Investorennachfrage fällt geringer aus, obwohl Hypotheken günstig bleiben. Die RBA schaut nur zu. Zinserhöhungen kommen nicht infrage – aus Furcht, dadurch die Korrektur zu forcieren und einen Preissturz von Immobilien zu provozieren. Einige Ökonomen rechnen damit, dass die RBA erst 2020 an der Zinsschraube drehen wird.

Australiens Notenbanker haben sicherlich Glück, aber sie verfügen auch über einen entscheidenden Vorteil: Das Zinsniveau liegt bereits auf 1,5 Prozent. Es besteht also genügend Spielraum nach unten, um notfalls gegen eine Rezessionsgefahr einschreiten zu können. Die kanadischen Kollegen mussten dagegen den Leitzins bereits fünfmal erhöhen, um auf ein vergleichbares Niveau (derzeit: 1,75 Prozent) zu kommen.

Schweden: Raus aus der Minuszinsfalle

Schweden verfügt nicht über dieses Polster. Der Leitzins liegt tief im Minus auf –0,5 Prozent. Bisher setzt die Riksbank ausschliesslich auf makroprudenzielle Auflagen der Finanzaufsicht, wie Eigenkapitalpuffer, um den Immobilienboom abzukühlen. Letzte Woche appellierte sie an die Regierung, auch steuerpolitisch auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Aber fest steht: Früher oder später muss sie die Zinsen erhöhen, um ihren geldpolitischen Auftrag zu erfüllen. Die kräftige Konjunktur treibt die Teuerung über das Inflationsziel von 2 Prozent. Die Riksbank will im Dezember oder Februar den Zinserhöhungszyklus starten. Sie verspricht, sehr vorsichtig vorzugehen.

Die SNB wird die drei unterschiedlichen Ansätze sehr genau beobachten. Ihre Lage ist ähnlich wie in Schweden. Der Leitzins befindet sich auf –0,8 Prozent. Allerdings steht sie weniger unter Druck, die Zügel zu straffen, denn die allgemeine Inflation bleibt niedrig. Sie verfügt damit über den kleinen Vorteil, sich in der Geldpolitik mehr auf die Entwicklung am Immobilienmarkt konzentrieren zu können als die Amtskollegen im Ausland. Aber einfach wird ihre Aufgabe, in den kommenden Jahren eine optimale Zinspolitik zu betreiben, dadurch trotzdem nicht.

126 Kommentare zu «Drei Strategien gegen Immobilienblasen»

  • Rolf Zach sagt:

    Um es noch einmal zu betonen, jede Politik einer Notenbank eines Landes hat andere reale Voraussetzungen des Immobilienmarktes ihres Landes, um ihre Zinspolitik ihres Landes zu gestalten.
    In Kanada wohnen 67% im eigenen Haus, in Australien und Schweden 65%. Die Schweiz ist das Schlusslicht unter den Industriestaaten mit 42%, im gleichfalls dichtbevölkerten Holland sind es 69%.
    Für uns in der Schweiz war immer die absolute Stabilität des SFr. gegenüber der allzeit entscheidenden Reservewährung $ das Hauptziel der SNB. Dieser Politik verdanken wir unter anderem den Leistungsbilanzüberschuss von 9,8 % zum GDP. Andere Länder hatten nicht so viel Verständnis für ihre Währung.
    Sie haben alle ihre Geld zum US$ mehr abgewertet, wir haben aufgewertet.

    • Rolf Zach sagt:

      Resultat von Kanada, Australien und Schweden: Höhere Raten von Eigentum bei Hausbesitz als wir.
      Dafür haben sie folgende Leistungsbilanzen im Verhältnis zum GDP: Canada -3%, Australien -3,1 % und Schweden +3,2%.
      Weniger Geldwert-Stabilität, aber mehr Hauseigentum und mehr Vermögen für den Mittelstand!
      Warum hat Holland einen höheren Leistungsbilanzüberschuss als die Schweiz von 10,2 % des GDP und trotzdem eine Hauseigentümer-Rate von 69,4%?

  • Ed Berger sagt:

    Vollbeschäftigung in Kanada??
    Ich wohne hier und die Arbeitslosigkeit ist doppelt so hoch wie in den USA.
    Ed Berger

  • Jan Svoboda sagt:

    Die Geldpolitik besteht aus der Kunst, die Machtlosigkeit der Zentralbanken den Kolaps der Kreditblasen zu vermeiden, als Handlungsfähikeit zu verkaufen. Viel Glück damit.

    • J. Kuehni sagt:

      Gegen Kreditblasen hilft vor allem eine bessere (breitere) Verteilung der Produktivitätsgewinne. Guess what: Kreditblasen sind die Kehrseite der Milliardärsblasen. Und angesichts des heutigen globalen Waffenarsenals, ist das „Platzen lassen“ der Blase keine Option mehr. Denen muss behutsam die Luft abgelassen werden, sonst sind wir fertig. Ganz fertig.

      • Jan Svoboda sagt:

        @Kuehni
        das war der Lacher des Jahres, wenn Du glaubst die Kreditblase kann man langsam ablassen oder sogar mit Produktivitätssteigerung beseitigen, solltest Du umgehend Deinen Arzt aufsuchen, es gibt niemanden der es verhindern kann und in der Geschichte gab es noch nie eine Blase die langsam abgelassen wurde. Ausserdem gab es auch noch nie eine von dieser Grösse.

  • Anh Toàn sagt:

    Pro 0.25% Referenzzinssatz Erhöhung erwartet die Mieter in der Schweiz eine Mieterhöhung von 3%:

    Die Schweizer Hyposchuldner müss(t)en 5% Hypozinsen verkraften können, aber die Mieter? Bei einem Referenzzinssatz von 5% erwartet die Mieter ein Zuschlag von 51% auf die aktuelle Miete.

    Mieter sind doch die, ganz salopp und etwas böse gesagt, die Ende Monat nie was übrig haben. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

    • Anh Toàn sagt:

      Letztlich sind die Mieter noch mehr verschuldet als die Eigentümer: Die Mieter haben 0 Prozent Eigenkapital in dem, was sie als Wohnraum beanspruchen. Einzig die Form der Finanzierung unterscheidet sich. (Und wenn sie nicht mehr zahlen können, zahlt, sofern sie nicht zu viel Wohnraum beanspruchen, das Sozialamt die Miete, und garantiert damit letztlich den Kapitalertrag.

      Der Kapitalertrag ist unantastbar, dafür auch die Knarre und die Karre des Menschen. Die Linken, die sowas kritisieren,Verlangen den Grund und Boden als Allgemeingut zu behandeln, sind keine Menschen, das sind Schweine, deren Stall es auszumisten gilt.

      • Anh Toàn sagt:

        „Sparen lohnt sich“ sagte der Erbe, weil er nicht mehr sehen will oder kann, wie sein Erblasser reich wurde: Nicht mit Sparen, sondern indem er sich verschuldete, und die Kohle investierte. Je höher der Hebel umso besser: Mit Glück wurde er reich, mit Pech, ging er halt pleite.

  • Marcel Senn sagt:

    Huber: Ja irgendwas liegt in der Luft.
    Für meine kleine Weltasset-, Schulden- und Blasenbilanz warte ich nun schon über 3 Wo auf den neuen Schuldenbericht des International Institute of Finance.
    Für Ende 2017 kam er am 10. 4. raus, für Q1 18 am 10.7., also hätte der für q2 eigentlich um den 10.10. rauskommen sollen, und seither google ich „IIF global debt monitor“ praktisch täglich — nichts, nichts, nichts – 2017 betrug die Schuldenzunahme weltweit 21 Bio, 2018 im Q1 alleine 8 Bio und jetzt kommt nix mehr…..sehr sehr komisch
    Hier noch der letzte (aus Sekundärquelle, für Direktbezug muss man x tausend Fr. für IIF Mitgliedschaft zahlen, ist nur für die weltweite Finanzelite)

    https://www.zerohedge.com/news/2018-07-10/global-debt-hits-record-247-trillion-iif-issues-warning

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Doug Noland sieht es ähnlich.

      „If it is correct that de-risking/deleveraging dynamics have reached the „Core,“ the MBS marketplace faces challenges.“

      http://creditbubblebulletin.blogspot.com/2018/11/weekly-commentary-mbs-and-core.html

      • Marcel Senn sagt:

        Den folgenden Outlook bestätigt meinen Einschätzungen auch wieder, dann wird die FED die Zinsen noch weiter erhöhen müssen und das wird zu Bewegungen in die Assetklassen, aber auch Währungen bringen. Wird Trump nicht sehr gefallen, zumal zwar bis zu 60% der US Firmen sich überlegen sich aus China zu verabschieden, aber nur gerade 1% in Richtung USA…

        ‚The additional tariffs on China have the potential to boost inflation even more than what we currently anticipate.'“

        • Manuel Wymann sagt:

          Ja, insofern sind Vietnam, Kambodia und Myanmar besonders interessant. Dort sind die Löhne noch tiefer und die Arbeitsbedingungen…
          Die Inflation wird vermutlich durch gestiegene Rohstoffpreise und die Importzölle direkt angeheizt. Und da das ein Wettrüsten der Zölle nach oben gibt, in alle Richtungen.

  • Maiko Laugun sagt:

    @Rolf Zach: „…nämlich wie der Bodenmarkt rechtlich in einem Land geordnet ist und wie viel Bauland überhaupt für die Bevölkerung zur Verfügung steht. “

    Als Randnotiz: Hier in China geht das Bodenrecht nach 70 Jahren automatisch an den Staat zurück, muss also wieder neu gekauft werden.

    • Manuel Wymann sagt:

      Ist so – nur ist das bisher noch gar nicht vorgekommen und keiner konnte mir sagen, wie das dann aussieht. Ein Immobilienmarkt gibt es in China ja gar noch nicht so lange. Es gibt in China auch noch keine Immobilienbesitzsteuern.
      Der Punkt ist doch der: da die meisten Provinzen von den Landverkäufen leben (also als Lease), haben die kein Interesse daran, dass das Bodenrecht zum Thema wird. Man wird schon eine Lösung finden.

  • Maiko Laugun sagt:

    Bei mir in China sind die Immobilienpreise kürzlich (offensichtlich in vielen Gebieten, also fast flächendeckend) um bis zu 50% eingebrochen. Habe die Details nicht recherchiert. Bin gespannt, wie das hier weitergeht.

    • Marcel Senn sagt:

      Maiko: Nun die sind auch in gewissen Ballungszentren massivst gestiegen, in Shanghai ein square foot 1040 $ (mal 10.76 = m2 = 11’200 $ m2 für „normale Wohnungen“) Prime Realestate 15’900 $ m2, in Hongkong gar 43’000 $ m2 für Prime Real Estate)
      https://www.savills.co.uk/research_articles/229130/228592-0

      Da ist Züri fast schon wieder günstig dagegen!
      Und logisch können die meisten Chinesen mit ihren immer noch rel. kleinen Löhnen solche Preise nicht bezahlen. The great chinese Real Estate Bubble — mal schauen wie lange es geht bis die erste Developper mit kreativer Buchhaltung am Anschlag sind….
      .
      Und Maiko wie sieht es bei Dir aus — hast noch günstig gekauft, dass Ihr noch nicht im Abschreiberterritorium seid? Nun in Uruguay hats auch Krise, die Preise fallen auch….

      • Maiko Laugun sagt:

        Hola Marcel: Danke für den interessanten Link. Der ist aber mit Zahlen für das 2017.

        Meine Frau hat vor kurzem auf einer Handy-App aktuelle Zahlen gelesen. Da eben eine chin. App, kann ich keinen Link hier offerieren.
        Kann schon sein, dass in den Mega-Metropolen die Preise stabil blieben oder gestiegen sind. Es ging aber nicht nur um lokale Zahlen.

        In den ersten Jahren ging es aufwärts, nun sind auch wir im Minus. Da aber in bar (ohne Hypo-Schulden) bezahlt, geht die persönliche Welt nicht unter.

        • Marcel Senn sagt:

          Hoi Maiko – so lange ist 2017 auch noch nicht her, gut der Markt scheint bei Euch doch sehr dynamisch zu sein.
          Auch die Börsen sind schon seit längerem am dümpeln, die fetten Zeiten sind vorbei und ob Trump wirklich eine „gute Lösung im Handelskrieg“ habe, das halt ich für Wahlkampfgetöse, die Börsen und andere Regierungsstellen sind da auf jeden Fall anderer Meinung.
          Gut habe ein paar Sendungen über Eure Geisterstädte gesehen, das wird im Westen auch oft ziemlich verzerrt dargestellt, so eine Geisterstadt braucht nun mal um die 20 Jahre bis sie voll im Schuss ist und gefüllt mit Chinesen und wenn man dann halt eine Reportage im Jahre 7 macht, dann wirken sie leer.
          Die Chinesen stehen auf Ausländer, die werten Wohnviertel auf – so wie Du z.b 🙂

        • Marcel Senn sagt:

          Maiko: Habe gerade mal etwas gegoogelt:
          In Schanghai sind die Preise 2018 nochmals 30% rauf.
          Ein schäbige 80m2 Wohnung mit einem Ausbau einer hiesigen Sozialhilfewohung kostet 1.1 Mio €…..nur noch krank, was die dort verlangen — ja das wird gewaltig crashen, da sind extrem viel überbewertete Schrottimmos in den Büchern…. arme Chinesen, die werden noch auf die Welt kommen, wenn die Party vorbei ist…

          https://www.ardmediathek.de/tv/Weltspiegel/China-Wenn-der-Immobilienmarkt-in-Flam/Das-Erste/Video-Podcast?bcastId=329478&documentId=45410516

          Hoffe die ARD ist bei Euch nicht zensiert, auf Youtube hats einige interessante Reportagen, aber die darfst Du ja nicht gucken – die könnten Dich ja ideologisch verwirren 😉

          • Maiko Laugun sagt:

            @Marcel Senn: „…arme Chinesen, die werden noch auf die Welt kommen, wenn die Party vorbei ist…“

            Ich zweifle nicht am Ende der Party als solches. Das kannst Du besser beurteilen als ich selbst.

            Es ist trotzdem ein Fehler, die Chinesen als ganzes zu unterschätzen. Die sind sich gewohnt, dass eine Party vorbei ist. Genau da liegt der Hund begraben.

          • Maiko Laugun sagt:

            „…aber die darfst Du ja nicht gucken…“

            Ich nicht, weil ich mich als Ausländer an die Gesetze halte(n) muss.

            Die Chinesen selber eigentlich auch. Aber vor allem die jungen benützen alle VPN/Proxy-Server und haben deshalb auch Facebook-Accounts etc. etc…..

          • Maiko Laugun sagt:

            Flächendeckend Illegal, versteht sich.

          • Maiko Laugun sagt:

            Die genannte IT-Problematik stellt sich übrigens auch für international tätige westliche Konzerne in China.

            (Ab Handy in Kurzform).

          • Maiko Laugun sagt:

            Westliche Konzerne leiden ebenfalls unter der Zensur. Meines Wissens (?) gibt es nur 3 online Kanäle gen‘ Westen. Und die müssen immer hinter dem sonst sehr schnellen chinesischen Netz hinten anstehen.

            Das internationale Netz hier funktioniert wie die Heidiland-Luftwaffe – die arbeiten ja auch nur zu Bürozeiten. Deshalb geht es schneller am Wochenende und am Feierabend. 🙂

  • Linus Josef Anton Huber sagt:

    Nachdem die Asset-Preise in den letzten 10 Jahren anhand einer entsprechenden Geldpolitik wieder auf Blasenniveau angekommen sind, fangen die Zentralplaner an sich zu sorgen. Es zeigt einzig auf, dass die zuständigen Entscheidungsträger sich weigern dazuzulernen. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen.

    Taleb Nassim erklärt die Situation recht gut:

    https://www.youtube.com/watch?v=62rfLjnPxKE

    • Claire Deneuve sagt:

      Huber: Nehme an Donald Trump fällt bei Ihnen auch unter die „Zentralplaner“. In einer Hochkonjunktur nochmals mit beachtlicher Neuschuldenaufnahme von akt. 1 Bio pro Jahr (Tendenz steigend) durch Steuersenkungen die Wirtschaft so richtig zum glühen zu bringen hat doch auch was zentralplanerisches. Gut mit dem Handelskrieg kühlt er es wieder etwas ab, die Zeche zahlt ja der Joe Average dann mit höheren Produktpreisen.
      .
      Aber ansonsten müsste Sie doch so ein Crash freuen, da kommen weltweit immer mehr Dutertes an die Macht wie neulich in Brasilien, sein designierter Superminister Guedes ist ein Bilderbuchlibertärer ganz nach Ihrem Gusto Huber
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/brasilien-paulo-guedes-koennte-superminister-fuer-jair-bolsonaro-werden-a-1235651.html

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        1. Das gesamte politische Spektrum hat sich über die letzten Jahrzehnte nach „links“ verschoben.
        2. Die daraus resultierenden Probleme sind derart eklatant, dass rechtsextremistische Politiker an Beliebtheit gewinnen.
        3. Nach meinem Gusto wäre es, wenn Regierungen sich in den letzten Jahrzehnten auf die grundlegenden Aufgaben beschränkt hätten, sodass der jetzige Salat gar nicht entstanden wäre.

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          Korrektur:

          „rechte Politiker“ nicht „rechtsextremistische Politiker“

        • J. Kuehni sagt:

          blogoBot

        • J. Kuehni sagt:

          „1. Das gesamte politische Spektrum hat sich über die letzten Jahrzehnte nach „links“ verschoben.“

          Rechter BS.

          Wenn schon, hat sich das gesamte politische Spektrum fragmentisiert, atomisiert, individualisiert. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Derweil die ökonomische Politik sich nach rechts bewegt hat (als logische Folge der allgemeinen Entsolidarisierung): Steuersenkungen, Deregulierungen, Privatisierung, mit den direkten Folgen einer eklatanten Vermögenskonzentration und dem Aufstieg der ultrareichen Oligarchen: Blocher, Putin, Trump und ihren Lakaien: Ich, ich, ich, über alle anderen.

          Alles stets beklatscht von Ihnen, Herr Huber.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            1. Von wegen rechter BS: Die Politik des „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“ beruht auf dem linksorientierten Grundsatz, indem der Staat sich immer detaillierter ins Leben seiner Bürger einmischt.

            2. Es handelt sich um den übertriebenen Aktivismus der Regierungen (inkl. Zentralbanken), welche die Umverteilung der Risiken und die Kreation von Kreditblasen und die forcierte Globalisierung zugunsten der 0,1% vorantrieben. Die dagegen statt gefundene Deregulierung verblasst in seiner Bedeutung gegen diese grundlegende Entwicklung und ereignete sich einzig dort wo es ebenfalls der Expansion der Kreditblase und damit dem Finanzsektor, den Grossunternehmen und damit den 0,1% diente.

            Im Falle von Trump wie Blocher, befürworten die Ultrareichen nicht deren politische Sicht.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Blocher, Putin, Trump und ihren Lakaien: Ich, ich, ich, über alle anderen.“

            Diese Sicht scheint auf Missgunst, Neid oder einer Form von Hass zu beruhen, denn ob all ihre Bekundungen einfach eine grosse Lüge sind, kann ich nicht beurteilen. Sie scheinen die Möglichkeit, dass diese Personen wirklich zum Wohle ihres Landes zu agieren versuchen, komplett auszuschliessen. Vielleicht sagt dies mehr über Sie als diese Menschen aus.

          • J. Kuehni sagt:

            „1. Von wegen rechter BS: Die Politik des „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“ beruht auf dem linksorientierten Grundsatz, indem der Staat sich immer detaillierter ins Leben seiner Bürger einmischt. “

            Merken Sie eigentlich noch, welchen sinnfreien Quark Sie hier verbreiten?

          • J. Kuehni sagt:

            „Diese Sicht scheint auf Missgunst, Neid oder einer Form von Hass zu beruhen, “

            Och, die olle Neidkeule. Jenseits davon, ob man diskutieren darf, ob es „gerecht“ sei, auf Oligarchen (oder Aristokraten) neidisch zu sein, erscheint mir „Neid“ vor allem als nachvollziehbare Reaktion auf überbordende „Gier“. Ist vielleicht eine Art Naturgesetz, Cause & Effect, vielleicht ein Ausdruck ihrer „kollektiven (Schwarm-)Intelligenz“, gell.

          • J. Kuehni sagt:

            Apropos rechte Gehirnwäsche:

            https://www.nytimes.com/interactive/2018/11/04/technology/jobs-not-mobs.html

            Pflichtbewusst hier plaziert von:

            „Linus Josef Anton Huber / 22. Oktober 2018 um 21:26 Uhr
            Sein neuester Slogan: Democrats produce mobs, Republicans produce jobs.“

          • J. Kuehni sagt:

            „Im Falle von Trump wie Blocher, befürworten die Ultrareichen nicht deren politische Sicht.“

            http://fortune.com/2016/08/03/trump-billionaire-backers-list/

            Jaja, ich weiss. George Soros und so…

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Jaja, ich weiss. George Soros und so…“

            Nicht einzig, sondern alle anderen, welche nicht in Ihrem Link aufgeführt werden, also die überwältigende Mehrheit (inkl. Wallstreet), was auch die Wahlfinanzierung gut spiegelt:

            https://www.washingtonpost.com/graphics/politics/2016-election/campaign-finance/?noredirect=on

            Wenn Sie keine wirklichen Argumente haben, bezeichnen Sie meine leicht nachvollziehbaren Argumente als „Quark“; wow, ein geistreicher Diskussionsstil.

            Nett, dass Sie wenigsten zugeben, dass Ihr Urteilsvermögen wohl durch die aus Ihren Augen vermeintliche Gier leicht benebelt sein dürfte, sodass diese Menschen nichts als bösartig sein können.

          • J. Kuehni sagt:

            Bösartig, Herr Huber, ist ihr Versuch, die absehbaren Folgen der von ihnen unter der Stichwörter-Dichotomie „Dezentralisierung“ vs. „überbordende Bürokratie“ stets unterstützte, neoliberale Politik den Linken in die Schuhe zu schieben.

            Das Ziel der Deregulierung war nie der einzelne Staatsbürger, sondern Grossinvestoren und deren Unternehmungen. Der Effekt der dabei resultierenden Entsolidarisierung (bei der die Bringschuld im Wesentlichen von Korporationen und gemeinschaftlichen Strukturen auf das Individuum abgewälzt wird), kann sich sehr wohl am Grad der Mikroregulierung auf Stufe Einzelperson manifestieren.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Herr Kühni, es ist mir durchaus bewusst, dass die Linken sich mehr aus Naivität als Absicht für die Ziele der neoliberalen Politik instrumentalisieren lassen. Es ist leider eben das Resultat, welches im Endeffekt zählt und nicht der gute Wille. Das passende Sprichwort lautet: Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten.

          • J. Kuehni sagt:

            Naiv? Ja tatsächlich. Wie naiv waren wir Linken, zu glauben, dass der rechtsbürgerliche Mittelstand früh genug aufwacht und seine autokannibalistische Affäre mit dem neoliberalen Trickle-Down Kapitalismus aufgibt, schnallt, dass seine Probleme weniger von Sozialschmarotzern als von Steuerbescheissern herrrühren, seine moralische und demokratische Hazardierung viel weniger mit ungehindertem Personen- als mit grenzenlosem Kapitalverkehr einhergeht, dass „freiwillige“ Almosen von Milliardären nicht dasselbe sind wie einklagbare Rechte im Rahmen eines Sozialen Rechtsstaates?

            Ja wie naiv waren wir, an Demokratie und Kompromiss mit der (bürgerlichen) Opposition zu glauben. Die probieren lieber Nazi 2.0

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „rechtsbürgerliche Mittelstand früh genug aufwacht“

            Ja, politische Veränderungen schreiten immer sehr harzig voran, speziell in repräsentativen Demokratien dauert es oft etliche Wahlzyklen. Z.B. Markus Gärtner beschreibt in seinem Buch „Das Ende der Herrlichkeit“ gut, in welchem Bereich das Ziel des Neoliberalismus (Diktatur der Konzerne) und das Ziel der politischen Linken (Bunte, grenzenlose Gesellschaft) sich decken: Offene Grenzen, Migration und Zerstörung des Nationalstaates sowie totale Kontrolle. Aufgrund der letzten Wahlergebnisse kann man den Trend der Ablehnung erkennen, denn die Bevölkerungen scheinen zu erkennen, dass die Zerstörung des Nationalstaates bedeutet, dass die Demokratie durch ein totalitäres Konstrukt ersetzt werden soll.

          • J. Kuehni sagt:

            Und die „Bevölkerung“ reagiert darauf, indem sie die Demokratie lieber gleich selber abschafft und einen „Homegrown“-Autokraten einsetzt? Ganz so, als wären die weniger schlimm…

            Spinnen Sie ihre Geschichtli von den „Rettern der Demokratie“ mit Goldlöffel im Ar**** weiter, Herr Huber…

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Homegrown“-Autokraten

            Lach, das wichtigste Merkmal dürfte darin bestehen, dass der Gewählte nicht Teil der bestehenden korrupten politischen Machtelite ist. Vielleicht wird nächstes mal ein Linkspopulist nach Ihrem Gusto gewählt. Wir leben in interessanten Zeiten.

          • J. Kuehni sagt:

            „Lach, das wichtigste Merkmal dürfte darin bestehen, dass der Gewählte nicht Teil der bestehenden korrupten politischen Machtelite ist. “

            Egal, welche Attribute er sonst hat?

            Auch lach.

          • J. Kuehni sagt:

            Aber ja. Alle seit Jahrzehnten bestehenden, destruktiven Tendenzen (Deregulierung Finanzcasino, Steuergeschenke an Ultrareiche, Supplyside-Economics+++) mit dem Faktor 10 zu verschlimmern, kann durchaus auch als „Paradigmenwechsel“ verstanden werden.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Bleiben Sie „cool“. Abwarten und Tee trinken und mal sehen was am Schluss rauskommt. Immerhin haben die Demokraten nun die Mehrheit im Haus gewonnen, womit vieles nicht mehr so leicht zu implementieren sein dürfte. Immerhin hat er keine neuen Kriege durch die Kriegstreiber anzetteln lassen und den Krieg gegen Kalifatstaat Isis, welcher Obama als eine Generationen lange dauernde Auseinandersetzung betrachtete, in kurzer Zeit beendet, was man durchaus als eine Leistung anerkennen kann. Ansonsten verwirklichte er seine Wahlversprechen.

          • J. Kuehni sagt:

            Wissen Sie, mit der „Kriegstreiber“-Geschichte sind Sie einem weiteren, rechten Meme aufgesessen; Die Annahme, dass Mrs. Clinton als Präsidentin quasi automatisch vom Leder gezogen hätte, ist genauso absurd, wie die Risiken der Trump’schen (resp. Bolton’schen, resp. Nethanyahu’schen) Iran-Politik (oder ganz generell das Konfliktpotenzial dieser Administration) zu unterschätzen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sie tendieren nun einmal einfach dazu, alles in Bezug auf Trump mehr oder weniger undifferenziert negativ zu betrachten. Das geht in Ordnung, nur kann ich diese einseitige Sichtweise nicht teilen, respektive ich warte ab bis zum Ende seiner Amtszeit und werde anhand der Resultate mein definitives Urteil fällen.

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Sicher, Trump agiert in ähnlicher Manier, wobei er wenigsten eines der geschaffenen Ungleichgewichte (Welthandel) versucht anzusprechen.

        • Claire Deneuve sagt:

          Huber: Die Mär mit den angeblich geschaffenen Ungleichgewichten liegt doch vor allem dran, dass die Amis mit dem $ die Weltleitwährung haben, über ihre Verhältnisse leben und auch zu wenig innovativ und effizient sind. Selbst Erdöl müssen die noch für über 260 Mrd netto pa importieren obwohl sie dank Fracking und mehr Oelreserven als Saudiarabien eigentlich autonom sein müssten. Gut wenn man das Benzin für 3$ pro Gallone fast schon verschenkt, dann strengen sich zuwenige richtig an und die ganzen Handelsbilanzdefizite konnte man bislang dank US$-Vormachtsstellung und Zuflüssen aus Petrodollars auch schön finanzieren.
          Die Amis sind einfach träge und dekadent geworden und die Chinesen gschaffig und effizient. So gibt es nun mal „Ungleichgewichte“

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Die Mär mit den angeblich geschaffenen Ungleichgewichten“

            „So gibt es nun mal „Ungleichgewichte““

            Interessante Art der Argumentation einen Umstand als Mär zu bezeichnen und danach zu erklären, warum diese Mär zustande kam.
            Ich stimme mit Ihnen überein, dass der Grund dieser Ungleichgewichte hauptsächlich im Verantwortungsbereich vergangener amerikanischer Regierungen liegt, was aber noch lange nicht heissen muss, dass diese Problematik von einem neu gewählten Präsidenten im Einklang mit seinen Wahlversprechen nicht angegangen werden kann.

          • Claire Deneuve sagt:

            Nun Herr Huber: Obs dann nur im Verantwortungsbereich amerikanischer Präsidenten liegt ist eine etwas gar enge Auslegung, die ganzen Corps und am Ende auch der US Konsument tragen ganz schön zum Handelsdefizit bei.
            Die Trump Hotels sind zu einem grossen Teil auch mit Importprodukten ausgestattet.
            Jedes Schwellenland ohne grosse Rohstoffvorkommen wäre mit solchen Handelsbilanzdefiziten und va. Devisenabflüssen bei so einem Lebensstil schon längst pleite.
            Nun wir sind gespannt, wie dieser Handelskrieg schon Ende November im fernen Buenos Aires angeblich gelöst werden soll oder vermutlich eher auch nicht. Wie das gehen soll, das kann ich real allerdings nicht erkennen. Gürtel enger schnaller und weniger importieren für die vielen überfetten Amis? Wohl kaum…

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Verantwortungsbereich amerikanischer Präsidenten“

            Nein, nicht einzig des Präsidenten, sondern der Regierung. Natürlich ist es das Verhalten der Amerikaner, welches diese Ungleichgewichte erzeugt, ABER es liegt im Verantwortungsbereich der Regierung die Anreizstruktur dahingehend zu gestalten, dass das Verhalten eben nicht einzig kurzfristig orientiert ausfällt, sondern z.B. das Sparen sich lohnt. Es geht bei dieser Auseinandersetzung nicht einzig um Handelsbeziehungen, sondern im Kern ebenfalls um machtpolitische Aspekte.

          • Anh Toàn sagt:

            Es ist versteckt da drin, Sie können es nicht finden, nicht sagen wo eine globale Niederlassungsfreiheit im Migrationspakt steckt, aber dennoch, Sie wissen es, das ist da irgendwo drin, ganz bestimmt. Man kann es nicht finden, man muss wissen dass es drin ist:

            Das sagen viele Vietnamesen über Geister, die gibt es, ganz bestimmt, ohne Zweifel.

            Und dann berufen Sie sich auf Vernunft, auf Aufklärung:

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es bestehen 2 Möglichkeiten, entweder stellen Sie sich blöd oder sind Sie blöd.

            Eine verdeckte Absicht zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht spezifisch erwähnt oder erläutert wird, sondern zwischen den Zeilen als längerfristiges Ziel erkannt werden kann. Es handelt sich schwerlich um „rocket science“ zu erkennen, dass Bürokratien dazu tendieren, das Instrument des „mission creeps“ einzusetzen. Ich stelle mit meiner Einschätzung nicht alleine:
            „The Austrian government is concerned that signing up to the pact, even though it is not binding, could eventually help lead to the recognition of a “human right to migration”. „

          • Anh Toàn sagt:

            Sonst machst Du Dich lustig über Obrigkeitsgläubige und rezitierst wie eine Litanei deine Nazi Vorbeter.

            Bist du so blöd oder tust du nur so?

          • Anh Toàn sagt:

            Ausserdem sagen die, es könnte vielleicht dazu führen, Du machst Dir gleich in die Hose und vor lauter Angst machst Du daraus, es sei darin versteckt.

          • Anh Toàn sagt:

            Du bist so blöd, dass Du nicht merkst, dass Die Diene Ängste (den Kürzeren zu ziehe) bewirtschaften.

          • Anh Toàn sagt:

            Warum machen die Dir Angst? Um sich als Dein Retter, Deine Erlöser vom Bösen, aufzuspielen!

          • Anh Toàn sagt:

            Gibt es keinen Teufel, braucht niemand einen Gott.

          • Anh Toàn sagt:

            Dein Heiland, der Donald, hat gerade einem missliebigen Journalisten, der freche Fragen stellte, die Akkreditierung entzogen: Wegen der Meinungsäusserungsfreiheit!

          • Anh Toàn sagt:

            Er hat ihn als Feind des Volkes bezeichnet! Wegen der freien Meinungsäusserung im Nationalen Nazi Staat.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Lesen hilft:

            „Nun, Claire, es geht nicht um Angst, sondern um die logische Konklusion, dass eine unkontrollierte Zuwanderung die kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften der westlichen Staaten im Kern verletzen wird. Dies nicht zu erkennen ist reine Vogel-Strauss-Politik. Diesen Migrationspakt zwecks Umgehung der demokratischen Prozesse als „Soft Law“ zu implementieren, zeugt von einer hinterhältigen Verhaltensweise, denn es ist klar, dass sich über Zeit ein Gewohnheitsrecht daraus entwickelt. Wenn die Idee, die kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften des erfolgreichen westlichen Gesellschaftssystems nicht in frivoler Leichtfertigkeit riskieren zu wollen, als unlauter gilt, nun, dann bin ich eben unlauter.“

          • Anh Toàn sagt:

            Genau weil ich Lese, erkenne ich, was Du schreibst

          • Anh Toàn sagt:

            „…kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften des erfolgreichen westlichen Gesellschaftssystems“

            Naja die kulturellen Errungenschaften wie Frauengleicberechtigung (haben die pöhsen Bürokraten dem freien Appenzellervolk aufgezwungen) oder Schwulenrechte usw. genauso wie die sozialen Errungen, willst Du alle schleifen und spielst dich dann wieder als deren Verteidiger auf:

            Genau wie Trump, der Verteidiger der kulturellen und sozialen Errungenschaften, wie Frauenrechte, Schwulenrechte, Krankenversicherung.

            Kotzbrocken seit Ihr, und jetzt halt ich endgültig mein Maul.

          • Anh Toàn sagt:

            Ein letztes Wort noch:

            Die Menschenrechte als unabdingbare, unverzichtbare und entziehbare Rechte des Individuums, nicht eines Volkes, sind:

            DIE KULTURELLE UND SOZIALE ERRUNGENSCHAFT DER AUFKLAERUNG.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „DIE KULTURELLE UND SOZIALE ERRUNGENSCHAFT DER AUFKLAERUNG.“

            Sagt jemand etwas anderes? Wo genau fand sie statt?

            Welcher demokratische Staat verletzt heute inwiefern welche Menschenrechte? Werden Sie doch konkret oder ist es einzig das konservative traditionsreiche Appenzell von gestern, welches Sie als Beispiel finden?

            Sie machen Unterstellungen und empören sich danach indem Sie Ihre eigene Unterstellung als Tatsache betrachten und in moralischer Selbstüberhöhung kritisieren. Dumm, dümmer, Anh Toan

        • Anh Toàn sagt:

          Alzheimer? LH, weiter unten:

          „…wobei ich bezweifle, dass eine eine schwache Form dieser Absicht im Migrationspakt versteckt ist?“

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        @ Claire Deneuve

        Sie scheinen nicht zu verstehen, dass nicht Trump etc. gewonnen hat, sondern dass die „Linke“ komplett versagte.

        Interessanter Fakt zum nachfolgenden Link, welcher ihnen die heutige Situation aus einem anderen Standpunkt erläutert: Vor der Debatte 28% stimmten Bannon zu, dass “Populismus” die Zukunft ist; nach der Debatte stimmten ihm 57% zu.

        https://www.youtube.com/watch?v=poq5ZrAc7pk

        • Claire Deneuve sagt:

          Huber: Wenn die Linke wirklich komplett versagt hätte, dann hätte Trump aber mindestens 65% der Stimmen geholt und nicht 3 Mio weniger als HC.
          USA Zustand 2009 und 2016 ist ja doch ein wesentlicher Unterschied, Trump konnte sich 2017 ins gemachte Nest setzen.
          Obama hatte gerade mal 2 Jahre eine Mehrheit in den beiden Kammern, da ist man doch ziemlich limitiert.
          Gut auf dieses Populismus Video habe ich jetzt keine Lust, Bannon hat auch Bolsonaro beraten, jetzt wird es interessant wie man ein Land in der Krise mit 12% AL mit neolibertären Rezepeten aus derselben holen wird. Dass sich Neoliberalismus nicht mit Demokratie verträgt hat er auch schon angekündigt, heute habe ich irgendwo gehört das Parlament werde ev. aufgelöst – tönt schon nach Ermächtigungsgesetzen…1933 is soon back

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „auf dieses Populismus Video habe ich jetzt keine Lust“

            Wenn Sie eine vorgefasste Meinung haben und sich weigern, diese immer wieder zu überprüfen, wirkt Ihre Meinung fragwürdig.

            „Wenn die Linke wirklich komplett versagt hätte …“

            Sie scheinen in der Illusion zu leben, dass die Probleme bereits alle bekannt sind. Die Probleme werden sich erst in der nächsten Wachstumsschwäche blosslegen, denn es geht nicht einzig um z.B. die offizielle Staatsverschuldung sondern auch um das Ausmass an staatlichen Verpflichtungen.

            Richtig, Neoliberalismus deckt sich heute inhaltlich immer stärker mit der linksorientierten Politik und wird aufgrund fehlender demokratischer Legitimation zunehmend verworfen. Vergessen Sie 1933, die Geschichte wiederholt sich nicht, sondern reimt sich.

          • Claire Deneuve sagt:

            Was unterstellen Sie mir jetzt eine vorgefasste Meinung, habe mir auch schon ein paar Stunden Bannon angehört, seine Ideen von Rechtspopulismus passen mir einfach nicht. Nichts wirklich konstruktives dabei
            .
            Ja 1933 wird sich in Brasilien sicherlich nicht eins zu eins wiederholen, anstatt Gaskammern werden wie heute vom designierten Präsidenten angekündigt Scharfschützen auf die Favelas angesetzt, die dann die Bösen und ein paar Kollateralschäden einfach wegsnipen. Ist auch eine Form von Endlösung. Die Indigenen, die Schwulen, die Linken kommen dann vermutlich auch noch dran, aber was erzähl ich Ihnen das, Sie wissen von Ihrem Gastland bestens wie man „säubert“!
            Das kann man kann man dann zynisch-poethisch sicher auch so umschreiben, dass sich die Geschichte „reimt“

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Ja 1933 wird sich in Brasilien sicherlich nicht eins zu eins wiederholen, anstatt Gaskammern werden wie heute vom designierten Präsidenten angekündigt Scharfschützen auf die Favelas angesetzt, die dann die Bösen und ein paar Kollateralschäden einfach wegsnipen. Ist auch eine Form von Endlösung.“

            Eben, 1. keine vorgefasste Meinung, wirklich? und 2. Ist es billig im komfortablen Sofa in der Sicherheit der Schweiz über andere zu philosophieren, welche den linkslastigen Schweinestall auszumisten haben um ein einigermassen akzeptables Mass einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung zu erarbeiten.

          • Claire Deneuve sagt:

            Huber: „um ein einigermassen akzeptables Mass einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung zu erarbeiten.“
            .
            Das will ich aber erst noch sehen! Und ausgemistet ist der Stall schon, die meisten schon im Knast, seit 2016 kamen durch einen orchestrierten „Putsch“ die Mitteparteien an die Macht. Dummerweise waren es aber genau die Mitteparteien, die bei Odebrecht, Petrobras am meisten die hohle Hand aufgemacht haben.
            Und wenn der Amazonas dann an Rindergrossfarmer, Sojamillionäre und Minengesellschaften, aber auch Infrastruktur, Schulen etc etc vermutlich für ein Butterbrot und ein Ei verscherbelt werden, dann ist das auch nur eine Form von Korruption und das wird noch ein um Potenzen hässlicherer Schweinestall mit vielen geschlachteten verwesenden Schweinen drin!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ja, Claire, wir werden es sehen. Ich kann nicht wirklich eine qualifizierte Aussage über Brasilien machen, da ich nie dort lebte und mich auch nicht im Detail mit dem Land befasste. Allerdings habe ich hier im Fernen Osten 2 Kollegen, welche vor Jahren schon Brasilien aus Sicherheitsgründen verliessen. Ich finde es allerdings anmassend, einem neuen Amtsinhaber schon bevor er auch nur eine Handlung vollbrachte, schlechte Absichten zu unterstellen.

          • Claire Deneuve sagt:

            Huber: Ich habe noch während der Militärdiktatur mal 4 Monate in Brasilien gelebt und war später noch einige male jeweils für 3-5 Wochen Ferienhalber dort.
            Wenn einer der 4 Söhne (alles Politiker und die Drahtzieher der Wahlkampagne) 10 Tage vor der Wahl vor Polizisten sagte, er könne das oberste Gericht mit einem Offizier und ein paar Polizisten ganz easy ausser Kraft setzen, das ist anmassend. (sowas wird bei den Bolsonaros am Familientisch scheinbar ernsthaft diskutiert, da eine Richterin noch eine Untersuchung gegen Bolsonaro am laufen hat).
            Ja das Sicherheitsproblem hat tatsächlich sehr erschreckende Ausmasse angenommen, das war vermutlich auch der Hauptgrund für die Wahl, die auch mit Hilfe der evangelikalen Abzockerkirchen ins trockene gebracht werden konnte.

          • Claire Deneuve sagt:

            Huber: Wie stehen eigentlich die Chancen, dass Duterte Sohn „Bongbong“ mal sein Nachfolger werden könnte? Ich kenne mich da zuwenig aus, die PHI haben mich nie gross interessiert.
            In Brasilien könnte ich mir als Worst Case Szenario schon vorstellen dass der Bolsonaro Clan eine langandauernde Dynastie im Sinne haben könnte, mit vier Söhnen die allesamt Politiker sind und etwas Hilfe vom Militär wäre das langfristig durchaus ein denkbares Szenario.
            Auf jeden Fall wäre Ihre so hochgejubelte „Demokratie“ dann nur noch eine Farce. Rechtspopulisten haben nicht wirklich viel Freude an der Demokratie, die stört nur.
            Im Sonderfall Schweiz kann man die halbdirekte Demokratie noch als Wahlmarketinginstrument missbrauchen um Unruhe zu stiften, was Herrliberg ganz gut beherrscht.

          • Claire Deneuve sagt:

            Huber „Vergessen Sie 1933, die Geschichte wiederholt sich nicht, sondern reimt sich.“
            „Ich finde es allerdings anmassend, einem neuen Amtsinhaber schon bevor er auch nur eine Handlung vollbrachte, schlechte Absichten zu unterstellen.“
            .
            Damals haben Zeitkameraden wie Sie übrigens auch gemeint, geben wir dem Herrn Hitler doch mal eine Chance, so schlimm wirds wohl nicht kommen, wenn er dann mal in der Verantwortung ist!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Rechtspopulisten haben nicht wirklich viel Freude an der Demokratie“

            Da dürften Sie zu 100% falsch liegen. Im Allgemeinen will das rechtspolitische Spektrum die demokratischen Rechte eher ausbauen, während das linkspolitische Spektrum eher dazu neigt, den die Demokratie sichernden Nationalstaat zu schwächen und eliminieren. Die grundlegende Frage besteht aus meiner Sicht darin, ob die demokratische Wahl und Meinungs- und Redefreiheit abgeschafft wird oder nicht, denn ansonsten kann der vermeintliche Diktator nach seiner Amtszeit wieder entmachtet werden, was eben keiner Diktatur sondern einem zeitlich begrenzten Mandat entspricht.

          • Claire Deneuve sagt:

            Sorry Herr Huber aber dass die Rechten die Demokratie ausbauen wollen ist Eure grosse Lüge des 21 jahrhunderts. Ich glaube Ihnen kein Wort von Ihrem Geschwätz und die Realität zeigt mir das regelmässig wieder! Die moderate Linke mag zwar ihre Schwächen haben, aber Ihr Rechtspopulisten habt gravierende Charakterdefizite von grösserem Ausmasse und Demokratie passt gar nicht wirklich in euer Machtkonzept!
            Das können Sie dem Fährimaa erzählen, aber nicht mir!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Lach, Claire, Sie scheinen darin gefallen zu finden, Menschen mit einer anderen politischen Sicht unlautere Absichten zu unterstellen. Wissen Sie, Claire, ich bezichtige Sie nicht, dass Ihre Sicht nicht das Wohl der Gesellschaft zu erreichen versucht, sondern einzig, dass Sie unbeabsichtigt und ohne bösen Willen einen falschen Weg einschlagen. Daher ist die sachliche Auseinandersetzung von Bedeutung, indem die einzelnen Standpunkte sich reiben und oft beide seine Berechtigung haben.

            Wie gesagt bin ich der Ueberzeugung, dass die Gefahr für die Demokratie in einer anderen Ecke lauert. Hier z.B. können Sie die Gefahr für die gut funktionierende Demokratie und Meinungs- und Redefreiheit geradezu hautnah spüren:

            https://www.youtube.com/watch?v=VNOK1RxSigA

          • Claire Deneuve sagt:

            Nun wo ist denn das Problem, der NR Portmann als Mittepolitiker von der FDP will diesen rechtlich unverbindlichen UN Migrationspakt noch vors Volk bringen.
            Und wenn die Drittreichfamilienpolitikverherrlicherin Eva Hermann dann ihr Schafe mit Zahlen wie 3.5 Mrd Zuwanderer die alle angeblich nach Europa wollen und kommen werden, verängstigen will, dann bestätigt das meine Meinung über die unlauteren Absichten rechtsnationalpopulistischer Politik eigentlich nur. Vielleicht kann dieser UN-Migrationspakt sogar noch die SBI zum Erfolg führen, für die Initianten ein guter Zeitpunkt, da kann man wirklich äusserst gut verängstigen mit sowas. Mein Nein ist schon in der Urne und Sie sind doch am Ende auch nur ein Migrant, wenn ich mich recht entsinne, oder?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Claire, es geht nicht um Angst, sondern um die logische Konklusion, dass eine unkontrollierte Zuwanderung die kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften der westlichen Staaten im Kern verletzen wird. Dies nicht zu erkennen ist reine Vogel-Strauss-Politik. Diesen Migrationspakt zwecks Umgehung der demokratischen Prozesse als „Soft Law“ zu implementieren, zeugt von einer hinterhältigen Verhaltensweise, denn es ist klar, dass sich über Zeit ein Gewohnheitsrecht daraus entwickelt. Wenn die Idee, die kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften des erfolgreichen westlichen Gesellschaftssystems nicht in frivoler Leichtfertigkeit riskieren zu wollen, als unlauter gilt, nun, dann bin ich eben unlauter.

          • Claire Deneuve sagt:

            Nun Huber: Nun es kann auch umgekehrt gehen. Die CH mit der höchsten AKW Dichte pro km2 weltweit, dazu noch mit uralten AKW’s könnte auch über Nacht einen GAU erleben und dann wäre ein wesentlicher Teil des Mittellandes radioaktiv verseucht und dann wäre manch Eidgenoss noch froh um humane Migrationsmöglichkeiten. Klimawandelmässig haben die Temp in der CH auch doppelt so stark zugenommen wie weltweit. Vielleicht erleben wir auch bald mal regelmässig Klimagaus wie in Italien letzte Woche. Oder Sie werden sich spätestens nach dem 2. Taifun der Stärke 4 oder 5 wohl auch eine neue Bleibe suchen….
            Früher hat man die Territorialansprüche noch mehr mit Krieg ausgefochten, von dem her versucht dieses UN Migrationsabkommen mal neue Wege in einer immer komplexeren und dichteren Welt

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sicher doch, Claire, es bestehen etliche Möglichkeiten von Naturkatastrophen, welche uns zu schaffen geben könnten. Einzig, weil ich morgen einem tödlichen Autounfall zum Opfer fallen könnte, sich heute zum Selbstmord zu entscheiden, ist aus meiner Sicht nicht eine logische Vorgehensweise.

            Es geht beim Migrationspakt nicht um Territorialansprüche, sondern um die Aufgabe des Menschenrechtes auf demokratische Selbstbestimmung eines sich in einem Staat organisierten Volkes.

          • Claire Deneuve sagt:

            Nun was ist denn Migration anderes als ein Territorialanspruch. Einfach nicht eines Staates sondern eines einzelnen.
            Sie hängen ja auch auf den Philippinen rum und nehmen sich dieses Recht raus. Gut weil Sie ein paar Fränkli haben meinen Sie sie dürfen das.
            Wenn Sie schon so ein Nationalist sind, wieso wohnen Sie nicht in der Schweiz wie es sich für einen Nationalisten gehört???
            Im übrigen halte ich von Ihrem Verständnis von Aufwieglerdemokratie wenig bis nichts.
            Selbstmord wäre eher wenn man im Falle der CH kaum noch Zuwanderung zulassen würde, denn dann würden wir zunehmend vergreisen und irgendwann in ein paar Generationen aussterben mit den unzureichenden Geburtenraten.
            Selbstbestimmung kann man auch auf eine anständige und zivilisierte Art und Weise betreiben.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sie reden am Thema vorbei. Es geht nicht um Zuwanderung per se, sondern um die demokratische Selbstbestimmung, welche aufgegeben wird. Es geht auch nicht um Migration per se, sondern darum, dass der demokratische Staat selbstbestimmend festlegt, wem er Zulass zu seinem Staatsgebiet gewährt. Solch ein Entscheid beruht auf der Erwägung der Konsequenzen für die Innere Sicherheit, den Inneren Frieden, die Nachhaltigkeit der sozialen Errungenschaften etc. etc. und muss daher demokratisch legitimiert sein.

          • Anh Toàn sagt:

            „..dass der demokratische Staat selbstbestimmend festlegt, wem er Zulass zu seinem Staatsgebiet gewährt.“

            Nein, nicht so absolut, und genau darum geht es: Ich bin mit einer Vietnamesin verheiratet, wir haben ein Kind, und weder eine Diktatur in Vietnam noch eine Demokratie in der Schweiz darf oder soll dürfen uns verbieten, als Familie zu leben.

            Das ist unser unabdingbares und unverzichtbares Recht auf Familie.

          • Anh Toàn sagt:

            Das ist unsere Selbstbestimmung, unsere Freiheit.

            Und wenn ich schwul wäre und mein Partner ein Mann, dann halt auch.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Eine weltweites Niederlassungsfreiheit ist kein Menschenrecht; nur weil der demokratische Staat die Zutrittsregelung selbstständig bestimmt, heisst dies doch nicht wie Sie zu insinuiren versuchen, dass unmenschliche Regeln geschaffen werden, sondern einzig, dass zum Wohle der eigenen Bürger gehandelt wird. Zählen Sie mir die demokratischen Staaten auf, welche dem Ehepartner eines Bürgers die Niederlassungsbewilligung verweigert.

          • Anh Toàn sagt:

            Noch vor rund einem Jahrzehnt mussten Homosexuelle „übers Kreuz“ heiraten (also die Schwulen jeweils die Lesben eines anderen homosexuellen Paares).

            Bei uns ganz konkret hat die vietnamesische Diktatur mir nach der Heirat sofort eine Visabefreiung gewährt, während die demokratische Zeit die Einreisebewilligung für meiner Frau fast ein Jahr solange verzögerte, bis ich geschrieben habe, wir hätten jetzt ausreichend Fragen beantwortet, wir wollen jetzt entweder eine Einreisebewilligung oder eine ablehnende anfechtbare Verfügung mit Rechtsmittelbelehrung. Wüsste ich als Jurist nicht Bescheid über meine Rechte im Rechtsstaat, wäre die Bewilligung vielleicht noch immer nicht da.

            Niemand verlangt ein generelles Einreiserecht.

          • Anh Toàn sagt:

            Ihr Super Donnie, der Obervolksrechte Verteidiger, hat einen generellen Einreisstop verfügt, für Staatsangehörige bestimmter Staaten. Dieser sollte auch gegen Ehepartner, Väter, Mütter, Kinder gelten.

            Hör‘ doch auf mit Deinem „welcher Staat hat“: Viele Demokratien hätten, wären sie nicht von Gerichten (pöhse Bürokraten die glauben es besser zu wissen als das Volk) in ihre Schranken verwiesen worden.

          • Anh Toàn sagt:

            Die demokratische Schweiz, nicht „Zeit“.

            Warum braucht ein Volk das Recht, sich über die Menschenrechte zu stellen, wenn es diese einhalten will? Ein Volk zeigt, dass es gewillt ist, die Menschenrechte einzuhalten, indem es sich diesen unterstellt.

          • Anh Toàn sagt:

            Eine weltweite Niederlassungsfreiheit verlangt niemand. Warum argumentieren Sie gegen etwas, was niemand verlangt: Um das, was legitimerweise verlangt wird, die Einhaltung der elementaren Menschenrechte auch von Demokratien, zu diskreditieren.

            Du verweigerst Dich jedem Argument, mittels Schmutz werfen auf die, welche Argumente haben: das sind dann Demokratieabschaffer, Volksfeinde, Bürokraten.

            Ich glaub‘ noch immer nicht, dass Du so bescheuert bist, dies nicht zu verstehen.

          • Anh Toàn sagt:

            „Zählen Sie mir die demokratischen Staaten auf, welche dem Ehepartner eines Bürgers die Niederlassungsbewilligung verweigert.“

            Die Schweiz übrigens gewährt, was ich und wohl auch die Menschenrechte, ob die der UNO oder der EMRK, grundsätzlich nicht beanstande, erst nach fünf Jahren Aufenthaltsbewilligung eine Niederlassungsbewilligung an ausländische Ehepartner:

            Ich war vor der europäischen Personenfreizügigkeit mit einer Deutschen verheiratet: Wir mussten unsere Familienwohnung alleine auf meinen Namen eintragen lassen, das Gesetz hat damals für den Erwerb von Wohneigentum eine Niederlassungsbewilligung verlangt.

          • Anh Toàn sagt:

            Wird die Frau aus einem Schwellenland vom Partner misshandelt, muss sie fünf Jahre lang schweigen und es ertragen oder sie riskiert, ausgewiesen zu werden.

            Nicht gerade nett, aber noch immer EMRK konform.

            Heikel wird es, wenn man für Niederlassungsbewilligung Spracherwerb, Job usw. verlangt: Damit hält man den schwächeren ausländischen Partner in der Abhängigkeit. Aber auch dies ist noch EMRKJ konform, es gibt halt nur ein recht auf Familie, kein generelle Niederlasuungsfreiheit, wie SIE INSUIEREN.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Eine weltweite Niederlassungsfreiheit verlangt niemand.“

            Na gut, worüber diskutieren wir dann, wobei ich bezweifle, dass eine eine schwache Form dieser Absicht im Migrationspakt versteckt ist? Ihre persönlichen Probleme interessieren mich nicht wirklich.

          • Anh Toàn sagt:

            Über meine und die anderer Menschenrechte diskutieren wir, aber die interessieren Sie nicht, Sie interessieren sich für völkische Rechte und sagen, die Menschenrechte müssen halt hinten an stehen.

          • Anh Toàn sagt:

            Nee, Sie bezweifeln nicht, dass eine schwache Form von weltweiter Niederlassungsfreiheit im Migrationspakt versteckt ist, Sie behaupten es, frei von Fakten (also unterstellen es), und dies frei von jedem Zweifel. Würden Sie zweifeln, würden Sie sich schlau machen, und erkennen, wie absurd Ihre Unterstellung ist, aber eben, das wollen Sie nicht. Also behaupten Sie weiterhin, in Demokratien können keine Menschenrechte verletzt werden, weil das Volk ist gut und schön.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich bezweifle, dass es den Osterhasen nicht gibt, der ist irgendwo, ganz bestimmt. Halt ganz gut versteckt. Das ist sogar ein Ausländer, zumindest einer, der überall in der westlichen Welt hin und her migriert.

            Hütet Euch vor dem Osterhasen! darum ja zur Selbstbestimmungsiniative, sonst werden wir vom Osterhasen bestimmt.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Tut es nicht weh, derart viel Unsinn abzusondern?

          • Anh Toàn sagt:

            Dir anscheinend nicht.

          • Anh Toàn sagt:

            I can take about an hour
            on the tower of power
            ’s long as I gets a little golden shower

            Frank Zappa über Dich

          • Anh Toàn sagt:

            Deine Angst vor Migration, insbesondere aus Afrika, ist nur die männliche Urangst, auf dem Pissoir den Kürzeren zu ziehen.

          • Anh Toàn sagt:

            Gestern Abend hab‘ ich noch einen über Dich gehört, von Sarah Bosetti:

            Das Hirn sieht ziemlich gleich aus wie der Darm, vermutlich hat Gott dies bei manchen Menschen verwechselt: Die denken jetzt Scheisse und scheissen klug.

          • Anh Toàn sagt:

            Eigentlich wollte ich Friedrich von Bodelschwingh zitieren, zum Thema wen Dein Unsinn schmerzt, aber das bleibt immer hängen.

          • Anh Toàn sagt:

            ….3/4 N arr en sind unsere grösste Pein.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Schaum vor dem Mund schon abgewischt?

  • Zufferey Marcel sagt:

    Niemand wird gezwungen, seine Immobilie bis zum Tod zu halten! In einer Zeit, in der die Zahl der Gewissheiten fortlaufend abnimmt, sollte man sie- voraus gesetzt, man hat sie rechtzeitig erworben- nur noch als eine von vielen möglichen Wertaufbewahrungsmitteln betrachten. Man sollte es wechseln, sobald der Zenith erreicht ist. Je nach Verschuldungsgrad kann das sogar absolut Sinn machen: Sobald die Zinsen wieder steigen- und darauf deuten u. a. die Zinsswaps und der Conf-Futures eindeutig hin- wird Besitz für die Einen schnell wieder teurer werden, als mieten. Wer längerfristig, d. h. eine Lebensspanne lang, sein Vermögen kaufkraftbereinigt zumindest halten- und damit auch unabhängig(er) bleiben will, muss um einiges flexibler agieren, als die eigenen Eltern: Disrupt yourself!

  • Marcel Senn sagt:

    In der Schweiz hat man immerhin was gelernt aus der geplatzten Immoblase 1991/92 und einen Tragbarfähigkeitssatz von 5% eingeführt.
    .
    Nicht die zu tiefen Zinsen der Zentralbanken führen in der Regel zu Immoblasen, sondern die zu lasche Kreditvergabe ohne Puffer. Und im Falle der Subprimekrise war auch noch ein systematisches Betrugssystem mehrer Akteure von den Banken, den Hypoverkäufern, den Kreditversicherungen und den Ratingagenturen und der Politik mit der Deregulierung des Glass Steagall und vor allem des Commodity Actes 2000, welcher den Einsatz von Derivaten erlaubte um die Zinslasten zu verschleieren.
    Diese Komponenten gepaart mit einer Massenhysterie an Gier auch der Immokäufer endeten dann im Desaster.
    Greenspans Tiefzinsen alleine hätte man in Schach halten können

    • Marcel Senn sagt:

      Noch vergessen: All diese europäischen Provinzbanker mit Wallstreetallüren, die diese verbrieften Toxic-Hypopapiere dann auch noch massig gekauft haben und tw. ihre zinslipickenden Kunden weiterempfohlen haben, gehörten natürlich auch noch zum ganzen schmutzigen Spiel dazu.
      .
      Die letzten beissen die Hunde, das waren dann am Ende auch noch völlig unbeteiligte europäische und US Steuerzahler, die dann unter Spardiktaten zu leiden hatten.

    • Rolf Zach sagt:

      Es wird nie ohne direkte Eingriffe eines Staates in die Raumgestaltung und für Vorschriften hinsichtlich Bauland gelingen, für seine Bürger zufriedenstellend genügend Wohnraum zu verschaffen.
      Wohl kann eine intelligente Zinspolitik einer Zentralbank den Wohnungsbau fördern und für eine Stabilität im Immobilienmarkt sorgen, aber ohne Dellen wird dies nie gelingen.
      Natürlich ist unser Kapitalismus eine großartige Sache mit der Schaffung von Eigentum und Besitz (Heinsohn), aber dies ist nicht die Lösung aller Probleme.
      Ideal ist zum Beispiel wie die Stadt Wien die Immobilien-Nachfrage regelt und sie wurde dadurch No. 1 unter den Weltstädten für Lebensqualität.

      • Marcel Senn sagt:

        Nur Herr Zach, auch das „Rote Zürich“ steht dem in nichts nach
        Ein Artikel von 2007
        1907 vor 100 Jahren, in Zeiten grösster Wohnungsnot, hat Zürichs Bevölkerung Ja gesagt zur grosszügigen Förderung des Wohnbaus.
        Keine andere Stadt in der Schweiz weist bis heute so viel günstigen Wohnraum auf wie die Zürcher Metropole.
        Von den insgesamt 200’000 Wohnungen der Stadt sind 50’000 so genannt „gemeinnützige“ mit günstigen Mietzinsen.
        Davon wurden 38’000 von den 110 Zürcher Wohnbaugenossenschaften erstellt, während die restlichen 12’000 von der Stadt, von Stiftungen oder Vereinen gebaut wurden. Der Grund für die Vorreiterrolle war die rasche Indstrialisierung ab 1860 und die gravierende Wohnungsnot!
        .
        Sonst wäre Zürich völlig unbezahlbar!

        • Marcel Senn sagt:

          Lustig immer wieder die Kommentare der rechtsbürgerlichen Neidbürger vor allem aus der SVP Agglo, die regelmässig was von Marktverzerrung und allem möglichen was daherlabbern, weil sie selber zuviel Miete bezahlen müssen oder weil sie mit den von den Wohngenossenschaften „besetzten“ Wohnungen keinen Reibach machen können.
          Da kommen dann regelmässig irgendwelche dümmlichen Haterkommentare zu Artikeln des sozialen Wohungsbaus.
          Dass wohnen ein existenzielles Grundbedürfnis ist, das scheinen die oft nicht zu schnallen. Die meinen das sei ein Gut wie z.B. eine Yacht, auf die man auch verzichten kann resp. muss, wenn man sie sich nicht leisten kann. Nun die haben ja in Zürich und anderen grossen CH Städten nicht viel zum melden, was auch gut ist

        • Rolf Zach sagt:

          Ich möchte hier Ihren guten Hinweis ergänzen. Genf hat vor dem 2. Weltkrieg nichts gemacht in Sachen sozialen Wohnungsbau. Sie hatten dann auch 1932 soziale Unruhen, wo eine Rekruten-Schule 13 Genfer Arbeiter erschossen. Nach dem Krieg hatten die Genfer eine starke PDA, was in Zürich nicht der Fall war. Weil diese Sozial-Wohnungen fehlen, muss der Kanton Genf sehr stark regulieren.
          Im meiner Gemeinde hatten wir einen sehr guten Präsidenten, er hat in den 60-er Jahren viel Bauland gekauft. Was macht die Gemeinde heute? Sie verkauft dieses Land an Private, nichts da von Baugenossenschaften!

    • Anh Toàn sagt:

      Ich denke auch, dass die Preissteigerungen in der Schweiz Angesichts der rekordtiefen Zinsen recht moderat ausfielen. Ausser im Luxussegment (Top Feriendestinationen wie Zermatt, Verbier oder Gstaad, oder mit Seeanstoss) wo die Käufer keinerlei Schwierigkeiten mit der Finanzierung haben. In diesem Segment sind die Preise explodiert.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Es gäbe einen sehr einfachen Mechanismus, um Immobilien-Blasen weitestgehend zu verhindern:
    Steigen die Immobilien-Preise in einem Jahr stärker als die Inflation an, so müssen die Banken neue Hypotheken mit weitaus mehr Eigenmitteln hinterlegen. So verteuern sich neue Kredite sehr rasch und die Zusatz-Kosten bremsen den Immobilien-Boom. Ohne dass die Zentralbank die Zinsen erhöhen muss (was Schweden/Schweiz derzeit wegen der Währungs-Aufwertung die gesamte Wirtschaft verhageln würde), ohne dass die Zentralbank verschärfte Eigenmittel-Quoten für neue Hausbesitzer bestimmen muss, wird die Immobilien-Preisentwicklung gedämpft!
    Falls der Schattenbankenmarkt (Versicherungen/Pensionskassen) zu gross wird, kann man ihn sehr ähnlich regulieren. Problem FÜR ALLE ZEITEN gelöst.

    • Marcel Senn sagt:

      Rothacher: Einfach zu Ihrer Info:
      Die weltweiten Versicherungsassets von 29.1 Bio $ und die PK Guthaben von 31 Bio $ zählen NICHT zum Schattenbankenmarkt gemäss internationaler Definition FSB.
      Der Schattenbankbereich macht erst 45 Bio $ aus (allerdings stark wachsend) – auf untenstehen Seite hats rechts eine Excel Tabelle
      „Global Shadow Banking Monitoring Report 2017 Dataset“, wo die total 340 Bio $ Financial Assets per Ende 2016 nach verschiedenen Typen klassifiziert sind.

      http://www.fsb.org/2018/03/global-shadow-banking-monitoring-report-2017/

  • Marcel Senn sagt:

    In Berlin gibt es noch eine Initiative mit einer 4. Methode — die Holzhammermthode mit einer arschkalten Enteignung!! Die gute alte DDR lebt noch 😉

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berlin-initiative-will-grossvermieter-enteignen-a-1236328.html

  • Anh Toàn sagt:

    Habe gerade ein Angebot der Stadt Thun geprüft: Die möchten ein 70 Jahre altes Haus im Baurecht, also ohne das Land, zu 115% des Gebäudeversicherungswert (Wiederherstellungskosten, also Neuwert) verkaufen. Das Land ist als Baurecht zu mieten, zum Referenzzinssatz von aktuell 1.5%. Addiere ich den Landwert auf welchem der Baurechtszins basiert zum Preis, den die für das alte Haus wollen, ist das Angebot massiv überteuert: Die werden einen (dummen) Käufer, dem keine Bank den Kauf von Haus und Land finanzieren dürfte, auch zu diesem Preis finden. Und wenn die Zinsen steigen, wird der den Baurechtszins nicht mehr zahlen können, sein ganzes investiertes Kapital verlieren.

    • Thomas Bieri sagt:

      1.5% geht ja noch. Gehen Sie nach Zollikofen. Dort will die Gemeinde Land in Baurecht abgeben zu 3% (!!)

      Und es gibt anscheinend genügend Interessenten…

  • Rolf Zach sagt:

    In diesem verdienstvollen Artikel sind die geldpolitischen Möglichkeiten in einer kapitalistischen Wirtschaft betreffend Immobilienmarkt aufgezählt. Zu Recht wird aufgeführt höhere Hypothekar-Zinsen führen fast immer zu einem Rückgang der Immobilien-Preise, zuletzt nach Lehrbuch vorgeführt in den USA 2007, was zur weltweiten Krise von 2008 führte.
    Die Gegenseite zu einer Zinspolitik auf dem Immobilienmarkt ist hier nicht aufgeführt, nämlich wie der Bodenmarkt rechtlich in einem Land geordnet ist und wie viel Bauland überhaupt für die Bevölkerung zur Verfügung steht. Australien ist hier ein gutes Beispiel. Dieses Land hat mit seiner Bevölkerungsanzahl, Bauland in Hülle und Fülle und die Bodenpreise mehr sind mehr die Erschließungskosten von Bauland beeinflusst als durch Knappheit.

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