Was eine nächste Krise viel schlimmer macht

Eine perfekte und faire Zusammenarbeit der Nationen gab es nie, auch nicht vor Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten. Foto: Evan Vucci (Keystone)

Der wichtigste Grund, warum die Finanzkrise vor zehn Jahren nicht zu einer weltweiten Depression wie in den 1930er-Jahren geführt hat, war der Umstand, dass die betroffenen Länder miteinander kooperierten, als sie ihre Massnahmen zu einer Milderung der Krise eingeleitet hatten. Es stimmt, dass es die Rettungsmassnahmen der Notenbanken waren und die Ausgaben der Staaten, die den vollständigen Kollaps verhindert haben. Aber die Wirkung dieser Massnahmen wäre deutlich geringer gewesen, hätten die wirtschaftlich mächtigsten Länder nicht zusammengespannt. Ein Beispiel dafür: Die Notenbanken halfen sich gegenseitig mit Liquidität in Währungen aus, um eine gefährliche Knappheit bei den Banken zu verhindern.

Im November 2008 einigten sich die führenden Schwellen- und Industrieländer überdies an einem G-20-Gipfel in Washington und an einem Folgegipfel im April 2009 in London auf ein gemeinsames Vorgehen zur Bewältigung der Krise. Es wurden die Grundsteine für weltweite strengere Regeln für die Finanzinstitute gelegt, und man kam überein, dass die Staaten überall die expansive Geldpolitik durch eigene Mehrausgaben unterstützen sollen, um dem damaligen Einbruch der Wirtschaft entgegenzuwirken. Dass sich alle darauf festgelegt haben, war entscheidend, um zu verhindern, dass einige Länder sich als Trittbrettfahrer verhalten und selbst nichts tun – in der Hoffnung, von den Mehrausgaben anderer durch zusätzliche Exporte zu profitieren. Ein solches Verhalten hätte die Wirkung der Mehrausgaben deutlich geschmälert.

Die Lehren aus Bretton Woods

Ein gänzlich anderes Muster hat sich im Vorfeld der Grossen Depression gezeigt. Die damals wichtigen Länder haben ihre eigenen, eng verstandenen Interessen verfolgt und damit die Katastrophe verschlimmert: Frankreich etwa hielt seine Währung unterbewertet und entzog so der britischen Notenbank – deren Pfund im Goldstandard zu hoch bewertet war – zunehmend Goldreserven. Das zwang diese zu einer Politik (vor allem zu hohen Zinsen), welche die dortige Rezession noch verschärft hat.

Nach Deutschland flossen umgekehrt grosse Summen an kurzfristigen Krediten, die im Zuge der Börsenblase gegen Ende der 20er-Jahre rasch wieder abflossen. Auch die deutsche Notenbank erhöhte als Abwehrreaktion die Zinsen, was die bereits leidende Wirtschaft weiter in die Krise drückte. Alle Länder reagierten auf diese Entwicklungen mit höheren Zöllen, um ihren Aussenhandel zu stützen. Das liess die Nachfrage weltweit weiter einbrechen. Nicht zuletzt wegen dieser Erfahrungen wollten die später als Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg herausgehenden Länder von Beginn weg auf eine engere und abgestimmte Wirtschaftspolitik setzen. Das war der Zweck der Konferenz von Bretton Woods noch vor Kriegsende, als 44 Länder unter der Führung der USA ein neues Währungs- und Kapitalverkehrssystem planten, aus dem dann der Internationale Währungsfonds und die Weltbank hervorgingen.

Nationaler Egoismus statt internationale Kooperation

Viel ist die Rede davon, dass in einer erneut auftretenden weltweiten Krise die Mittel fehlen, damit die Politik angemessen reagieren kann. Die Zinsen könnten kaum mehr weiter gesenkt werden, und die hohe Verschuldung auch der mächtigen Länder würde den Ausgaben zur Wirtschaftsstimulierung enge Grenzen setzen. Das grösste Problem aber ist, dass eine internationale Zusammenarbeit, wie beim letzten Mal, kaum mehr denkbar ist. Und das liegt hauptsächlich am Verhalten des amtierenden US-Präsidenten. Es gab nie eine perfekte und faire Zusammenarbeit der Nationen, auch nicht vor der Wahl von Donald Trump.

Wie gut die internationale Zusammenarbeit funktionierte, hing aber immer davon ab, dass dahinter eine Supermacht stand, die mit «Zuckerbrot und Peitsche» ihren Erfolg fördern konnte. Für den Westen waren das die USA. Das zeigt auch das Beispiel von Bretton Woods. In früheren Zeiten waren es die Römer, vor den Amerikanern die Briten. Auch deshalb sprach man von der Pax Romana, der Pax Britannica oder eben der Pax Americana. Indem nun ausgerechnet der Präsident der grössten Supermacht die internationale Kooperation lächerlich macht und den nationalen Egoismus zum zentralen Prinzip seiner Politik erklärt, hat sie es noch viel schwerer.

Es bleibt uns nur, zu hoffen, dass sich die Dinge wieder ändern und die USA erneut Verantwortung übernehmen – vor der nächsten Krise.

119 Kommentare zu «Was eine nächste Krise viel schlimmer macht»

  • Linus Josef Anton Huber sagt:

    @ Herrn Kuehni

    Und schon steht das nächste Ereignis an, welches die Empörung der vermeintlich intellektuell und moralisch überlegenen IYIs hervorrufen dürfte. Ein hartes und fast schon bemitleidendes Los für diejenigen, welche Ihre Weltsicht vertreten.

    https://bazonline.ch/ausland/amerika/rechtspopulist-bei-wahl-in-brasilien-klar-vorne/story/24862404

    • Maiko Laugun sagt:

      „..vermeintlich..“ ist nur die Meinung der Kleingeister. Ich nenne so einen mal Linus.

    • Maiko Laugun sagt:

      Sollte es mal einen Machtwechsel auf den Philippinen – der von ihm (Linus) selbst so deklarierten Altersresidenz geben – und alle Weissen des Landes verwiesen oder ins offene Meer geschmissen werden, dann schreit der Linus:

      *Tammi Siech, ich bin än Schwiizer!*

    • J. Kuehni sagt:

      Empörung? Bolsonaro gibt sich nicht einmal mehr die Mühe, eine demokratische Fassade aufrechtzuerhalten.

      Ihr Problem ist, dass Sie uns hier offensichtlich schon ziemlich unverblümten Faschismus als eine legitime Haltung innerhalb des demokratischen Meinungsspektrums verkaufen wollen. Sollten Sie wirklich derart bescheuert sein, tun Sie mir wirklich leid. Manche lernens eben bloss auf die ganz harte Tour.

      • J. Kuehni sagt:

        Apropos: Ein gutes Beispiel für eine Demokratie, die sich „live“ in eine Diktatur der einfachen Mehrheit verwandelt. Eine „One-way-street“ sondergleichen.

        Der Test ist dabei nicht, ob Bolsonaro demokratisch gewählt wird, sondern ob der Demos jemals wieder auf seine Wahl zurück kommen kann.

      • Anh Toàn sagt:

        Der Huber ist ja nicht allein. Bassam Tibi schreibt in der Baz, es sei kein Rassismus, Menschen in höhere und niedrigere Rassen einzuteilen, solange man die niedrigere Rasse nicht dehumanisiert.

        Also, „We don’t serve Niggers“ ist kein Rassismus.

  • AmiGoHome sagt:

    Herr Trump nun zum Buhh-Mann zu machen ist nicht Fair. Immerhin hat er einen riesengroßen Scherbenhaufen von seinen Vorgängern geerbt.
    Die private FED hat sich von der goldgedeckten Währung entzogen und somit wurde erst das unlimitierte Geldrucken möglich. Länder die den Doller als Leitwährung nicht akzeptierten wurden mit Krieg umerzogen. Dieses Neoliberale Monstrum haben seine Vorgänger erschaffen und wissentlich am Leben erhalten. Bis auf Kennedy und Trump hat keiner dieses Monstrum beim Namen genannt.

    • Rolf Zach sagt:

      Man sollte bei Kommentaren richtigerweise kritisch sein, aber nicht an den Realitäten vorbei kommentieren.
      Unsere SNB ist wie die FED in der Hand von privaten Aktionären und den Kantonen, aber deshalb kann man nicht sagen der Bundesrat habe keinen Einfluss. Auch im 2. Weltkrieg hat sich die SNB immer mit dem Bundesrat abgestimmt.
      Die FED gehört den US-Banken, die erhalten aber nur wie bei unserer SNB eine limitierte Dividende von 6 %, die nur einen Bruchteil des Gewinns des FED-System ausmacht.
      Was den Goldstandard in den 30er Jahren angerichtet hat, ist hinlänglich bekannt und wurde in diesem Blog ausführlich diskutiert. Der Goldstandard ist für mich als Keynesianer ein Unding. Die USA haben die Welt wegen dem Dollar-Standard nicht mit Krieg überzogen. Der Irak hatte andere Gründe.

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Nun, Rolf, in Bezug auf die Ursache der Krise in den 30iger Jahren trennen sich die Geister. Die einen geben wie Sie dem Goldstandard die Schuld und andere argumentieren, dass es das Resultat einer fehlerhaften Geldpolitik der 20iger Jahre war. Ich bezweifle, dass Blasenbildungen nicht mit einer entsprechenden Geldpolitik im Zusammenhang stehen.

  • Rolf Zach sagt:

    Aufgrund meiner Grundsätze der Kaffee-Satz-Leserei kann also eine schwerwiegende Rezession nur aus den USA (Dollar-Standard) und Europa kommen (Euro als zweit wichtigste Reservewährung der Welt). Die Gefahr in Ostasien für den Gang der Weltwirtschaft betrachte ich als geringer, den dort ist der Dollar nach wie vor, die Hauptwährung des Austausches. Auch haben China, Korea, Japan genügend Reserven um einer Kontraktion des Welthandels zu widerstehen und mit Maßnahmen ihre Binnenwirtschaft am Brummen zu halten. Sie sind stärker als sie es in der Asienkrise von 1998 waren.
    Die türkische Volkswirtschaft ist ein Desaster erster Güte. Sie ist das Schwellenland, dass am meisten die internationalen Kreditbeziehungen schädigen kann. Trotzdem ist die Türkei zu unbedeutend.

  • Rolf Zach sagt:

    Darf man überhaupt es wagen, über so etwas wie die Wiederholung einer Krise wie 2008 zu spekulieren? Irgendwie sollte man es schon, den vorbereitet sein ist sicher besser, als nichts zu machen. Im Unterschied zu Naturkatastrophen sind solche konjunkturellen Zusammenbrüche gänzlich vom Mensch gemacht. Ich halte es da mit den Worten von Meister Paul Samuelson „What can man do, can man undo“, deshalb versuche ich im Kaffee-Satz zu lesen.
    1. Solche Krisen wie 2008, 1929 oder auch 1920 entstehen immer in den Hauptplätzen der Weltwirtschaft, dort wo die grössten Finanzplätze sind, die wichtigsten Zentralbanken und mit Ausstrahlungen auf die ganze Weltwirtschaft
    2. An diesen weltweit wichtigsten Finanzplätzen muss eine spekulative Blase vorhanden sein, die beginnt zu platzen.

    • Rolf Zach sagt:

      3. Beim Platzen der Blase müssen viele Gläubiger feststellen, dass ihre Kredite gefährdet sind und dass sie ihrerseits als Schuldner nicht mehr als solvent betrachtet werden. Je komplizierter der Kredit-Mechanismus und je weniger übersichtlicher und einer strengen Regulation entzogen, desto grösser der Verlust an Vertrauen in das System.
      4. Eine Politik, die sich nicht kümmert, um die gesellschaftlichen Kräfte in Balance zu halten. Eine Regierung, die den Kapitalismus nicht lenkt, sondern seine Zerstörungskraft weckt. Man kann es vielleicht so sagen, die einfach die Zügel schleifen lässt.

  • Linus Josef Anton Huber sagt:

    Es ist interessant, welche Theorien herangezogen werden um Trump ans Bein zu pinkeln. Er muss einfach der Inbegriff allen Uebels auf dieser Erde darstellen, ansonsten das gewünschte Narrativ in sich zusammenfällt.

    Die Idee, dass in der letzten Krise die Entscheidungsträger nicht korrekt handelten und dies mitunter einer der Gründe für die neue politische Bewegung darstellt, scheint nicht einmal im Ansatz anzukommen. Wie kommt es z.B., dass niemand zur Verantwortung gezogen wurde? Handelte es sich nicht um menschliches Versagen, sondern um eine Art Umweltkatastrophe wie ein Tsunami, denn dies muss man aus der Reaktion der damaligen Entscheidungsträger schliessen. Wurde die Bevölkerung konsultiert, ob die Massnahmen gesellschaftliche Akzeptanz geniessen?

    • Anh Toàn sagt:

      sponsered content

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Nun sponsert oder bezahlte Aktivisten sind bedeutend leichter im politisch linken Spektrum zu finden, wie z.B. die 2 Damen, welche Senator Jeff Flake derart beschimpften und ihn damit bewegten, vor der Bestätigung von Kavanuaugh eine weitere FBI-Untersuchung von einer Woche anzuordnen. Der Umstand, dass es sich von Soros finanzierte Aktivistinnen handelte, findet allerdings nicht den Weg in die Massenmedien.

        • Anh Toàn sagt:

          Der Tagesanzeiger ist doch Inbegriff von Massenmedien. Dank Putin Strichern wie Dir finden die alternativen Fakten der alternativen Medien den Weg auch in die Massenmedien.

          Richtig wäre aber: „Die Behauptung, dass Soros…“,

          Nur das jemand etwas behauptet, macht daraus keinen „Umstand“: „Der Umstand dann Kava ein Vergewaltiger ist“ .

          Immerhin hat die Anschuldigung, selbst wenn sie falsch war, gezeigt, dass Kava ein Lügner ist: Er hat gesagt er hätte in der Jugend keinen Alkohol und nur Bibel, aber damit hat er gelogen. Das ist ein Umstand, den die Öffentlichkeit und hoffentlich auch ein paar republikanische Parlamentarier wahrgenommen hat.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es handelt sich nicht um eine Behauptung, sondern um einen Fakt:
            https://www.zerohedge.com/news/2018-10-02/hero-survivors-who-confronted-jeff-flake-work-soros-funded-nonprofit

            Kavanuaugh’s Aussagen sind allen Senatoren, welche über seine Wahl zu entscheiden haben, bekannt.

          • Anh Toàn sagt:

            Da wird nicht mal behauptet, dass Soros die Aktivistinnen finanzierte.

          • Anh Toàn sagt:

            Da steht, die zwei Frauen arbeiten für CPD, eine Stiftung, welche gemäss der New York Post (wiki: „konservative Boulevardzeitung“) von Soros Open society foundation finanziert werde: Soros Open Society foundation hat folgendes, verwerfliches, antidemokartsiches Ziel:

            „work to build vibrant and tolerant democracies whose governments are accountable to their citizens.“

            Diese Antidemokraten haben Senator Schneeflöckchen so sehr erschreckt, dass dem nichts mehr anders übrig blieb.

            Ja, ja, so war das mit dem armen Senator Schneeflöckchen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Warum soll der Senator ein armes Schneeflöckchen sein, sondern es geht einzig darum, offenzulegen, wer hinter diesen Aktivistinnen steht. Dass Sie das gleiche Verständnis von Demokratie wie Soros haben dürften, ist nicht weiter verwunderlich.

            All diese destruktiven Störmanöver und Verzögerungstaktiken der Wahlverlierer dürften schwerlich erfolgreich sein.

          • Anh Toàn sagt:

            Du zitierst gerne von zerohedge, einem Blog gegründet und wesentlich bestimmt von jemandem, der wegen Insiderhandel lebenslang von den Finanzmärkten verbannt wurde.

            Wer finanziert zerohedge?

            Lokey hat da gearbeitet und konnte nicht mehr, er sagte Bloomberg:

            By his own account, Lokey was writing as many as fifteen posts a day, among them most of the political pieces. The gig had a certain formula, he told Bloomberg: “Russia=good. Obama=idiot. Bashar al-Assad=benevolent leader. John Kerry= dunce. Vladimir Putin=greatest leader in the history of statecraft.” For Zero Hedge, Syria was a special obsession, a sign of the essential strength of authoritarian regimes and the weakness of democracies.

            Wahre Demokraten bei zerohedge.

          • J. Kuehni sagt:

            Soros ist das „linke“ Feigenblatt der Milliardärsklasse, die ansonsten in corpore autoritäre, ultrarechte Parteien und Regierungen finanziert. Und die „besorgten Bürger“ fallen darauf rein.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Die Erwachsenen im Senat haben schlussendlich erfreulicherweise gegen die Spaltpilze der Gesellschaft richtig entschieden.

          • J. Kuehni sagt:

            Ja, Herr Huber, es ist ein bekanntes psychologisches Phänomen, dass die Pyromanen versuchen, die Feuerwehr der Brandstiftung zu bezichtigen.

            *lach*

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Herr Kuehni, das Vertreten einer politischen Meinung ist keineswegs zu verurteilen, jedoch die Mittel wie z.B. ein an Meinungsterror grenzendes Verhalten, mit welchem eine Auseinandersetzung geführt wird, kann man sehr wohl verurteilen. Es bestand ein Verfahren im Senat, welches diese Angelegenheit fern der Öffentlichkeit und ohne die damit verbundene Pflege der spaltpilzigen Empörungskultur und gleichzeitigen „Zerstörung“ von Kavanuaugh und Ford eingeschlagen werden konnte, jedoch aus rein machtpolitischen Ueberlegungen durch die Demokraten nicht gewählt wurde. Dass Sie unfähig sind, solch Verhalten zu verurteilen, verwundert mich nicht weiter.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            In Bezug auf Soros offeriert dieser Beitrag zusätzliche Informationen:

            https://www.youtube.com/watch?v=VRI5Mjbcf1o

      • Maiko Laugun sagt:

        @Anh Toàn: „sponsered content“

        Leider Nein. Er ist ein normaler und kein bezahlter Idiot. Aus meiner bescheidenen Sicht macht es dies noch schlimmer. Man sollte ihn trotzdem nicht ernst nehmen.

        • Anh Toàn sagt:

          Wird er nicht bezahlt, ist er nicht dumm, sondern krank:

          Er leidet an schweren Wahrnehmungsstörungen.

          • Maiko Laugun sagt:

            Ist eine mögliche Sturheit eine Krankheit? Aus meiner bescheidenen Sicht ist er ein verblendeter Trottel, nichts anderes.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Great minds discuss ideas; average minds discuss events; small minds discuss people.

            – Eleanor Roosevelt

          • Anh Toàn sagt:

            @Linus:

            Du bist so ein grossartiger Geist, darf ich Dir einen blasen?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Ahn, es gibt noch bedeutend grossartigere Geister; fangen Sie dort mal an.

          • Anh Toàn sagt:

            @Maiko

            Wer sich selbst den grossartigen Geistern zuordnet, ist krank. Auch wenn er sagt, es gäbe sogar noch bedeutend grossartigere Geister.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Wenn es bedeutet krank zu sein, wenn man sich von Ihnen keinen blasen lassen will, bin ich gerne krank.

          • Anh Toàn sagt:

            Leseschwierig?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ne, nicht schwierig, aber ich kann gut verstehen, dass wenn man sich derart gut versteht wie Ihr 2 Süssen, die Idee des Blasens nicht ferne liegt.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Ahn Toàn: Er ist unfähig, zwischen den Zeilen zu lesen.

            Er ist stur – und wahrscheinlich einsam auf seinen Philippinen. Eigentlich müsste man Mitleid mit ihm haben. Ein diskussionswürdiger Gegner ist er nicht. Das bin ich auch nicht, dafür selber aber lernfähig. Linus ist ein verblendeter Trottel.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Projektion heisst das Ding, Maiko, welches Sie betreiben. Aber ein guter bj by Anh wird Ihnen hoffentlich über Ihre Schwierigkeiten im Bereiche der mentalen Hygiene hinweghelfen.

          • Maiko Laugun sagt:

            Wer an Fake News glaubt, der glaubt wohl generell an News. Dies alleine ist schon ein Widerspruch.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Ahn Toàn: Der Linus hat nachlesbar bei NMTM schon das Wort „Sozialhygiene“ verwendet und nun … „mentalen Hygiene“.

            Persönlich halte ich dies inhaltlich für rassistisch. Das einzige, was mich mit ihm verbindet, ist, dass ich für eine freie Meinungsäusserung einstehe.

            Erstaunlich ist nur, dass ein so grosser Geist sich überhaupt auf meine kleine Wenigkeit einlässt. *Seufz*

          • Maiko Laugun sagt:

            @Ahn Toàn: Der Linus kritisiert Immigration. Selber lebt säuft er jeden Abend in einem abgeschotteten Compound mit ein paar anderen Weissen Menschen ein bisschen Rotwein und Bier. Dabei wird über die bösen Immigranten in Europa und deren Unfähigkeit der Anpassung und effektiven Integration geflucht, nebenbei noch etwas über Ökonomie. Der Grund ist ganz einfach: Er merkt, dass er selber nicht integrationsfähig ist. Ich denke, ein bisschen Mitleid mit ihm wäre angebracht.

          • Maiko Laugun sagt:

            Sorry für Typo/Grammatik ab Handy.

          • Anh Toàn sagt:

            @Maiko

            Du zeigst die ganzen Widersprüche auf beim Linus.

            Wird er bezahlt, sind es keine Widersprüche mehr, dann wird das Bild stimmig.

            Huber diskutiert nicht, nimmt nichts auf, geht auf kein Argument ein, er sondert immer wieder den gleichen Müll ab. Warum schreibt er weiter und weiter immer das gleiche Zeugs?

            Das ist wie Somm, der in der Baz schrieb, Trump hätte in Helsinki ausgesehen, gewirkt wie Putins Pudel: Kein Wunder, Trump ist Putins Pudel.

          • Anh Toàn sagt:

            Schwulenfeindlich passt ins Gesamtbild:

            “ aber ich kann gut verstehen, dass wenn man sich derart gut versteht wie Ihr 2 Süssen, die Idee des Blasens nicht ferne liegt.“

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ne, Ahn, mach nur mal, Dein süsser Kollege wartet ja förmlich darauf. Mich interessieren Eure Neigungen in etwa so stark, wie das Leben einer Ameise im Amazonas. Sie verwechseln Desinteresse mit Hass, was mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der in der Psychologie verwendeten Funktion der Projektion im Zusammenhang steht.

          • Anh Toàn sagt:

            Doch Linus!, Wer meint, mit dem Vorwurf der Homosexualität jemanden treffen zu können zeigt schwulenfeindlichkeit.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Anh Toàn: Wir kennen ihn ja, den Linus und sein Gedankengut.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ich will Sie nicht „treffen“, sondern ermuntere Sie einzig darin Ihre offensichtliche Neigung auszuleben. Das ist gut so und nicht zu kritisieren.

          • Anh Toàn sagt:

            Hast Du in der Putinschnellbleichkurs gelernt, dass man als Troll unbedingt das letzte Wort haben muss?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ich muss keinesfalls den letzten Kommentar abgeben, sofern Sie nicht mit falschen Unterstellungen abschliessen. Diese intolerante, ja fast schon faschistoide, Haltung gegenüber anderen Meinungen, indem man den Betreffenden unter Verwendung verleumderischer Unterstellungen böser Absichten bezichtigt um damit die eigene erhöhte Moral demonstrieren zu wollen, erinnert an den mit Gewaltandrohung verbundenen Meinungsterror der Antifa.

          • Anh Toàn sagt:

            Jööh, Du fühlst Dich terrorisiert.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nee, wobei es nicht darum geht, wie ich mich fühle, sondern um Ihr niederträchtiges Verhalten gegenüber Andersdenkenden, welches die Meinungsvielfalt in diesem Blog behindert.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Anh Toàn: Vor ca. 2 Jahren wurden auf der Business-Plattform LinkedIn tausende von Accounts wegen offensichtlichem Missbrauch durch bezahlte russische Schreiberlinge gelöscht.

            Man konnte die Kommentare klar als solche zuordnen und erkennen.

            Ich bleibe bei meiner Meinung: Der Linus wird nicht bezahlt. Er ist ein stinknormaler Kleingeist und Trottel.

          • Anh Toàn sagt:

            @Maiko

            Ich versuch ja nur, im Linus das zu sehen, was ihn noch am Besten dastehen lässt:

            Ein Gestrandeter irgendwo, der halt nichts besseres hat, um seine Familie zu ernähren, kann ich respektieren

            Ansonsten ist er ein Geisteskranker, Napoleonkomplex, ich bin der grösste sozusagen, ach nee nur einer der grossartigen Geister, der Oberchecker, gebe Bescheid, andere Meinungen als Kindsköpfe darstellen („die Erwachsenen haben richtig enstchieden“) verknüpft mit Rassismus („Kopftuchmädchen zitieren, für die AfD fanen), Schwulenfeindlichkeit usw. usw.

            Der J. Kuehni diskutiert sowas von sachlich mit ihm, aber der Huber versucht laufend den zu diskreditieren („das glauben Sie selber nicht“ ist eine Unterstellung):

            Wirklich dumm ist er nicht, er ist viel mehr boshaft.

          • Anh Toàn sagt:

            „Patriotismus ist die Tugend der Boshaften“ derer, die nichts ausser ihrem Pass, ihren Penis und ihre weisse Hautfarbe haben, worauf sie stolz sein können.

            richtiger Kotzbrocken.

            Intelligenzmässig ist er nicht weit vom Durchschnitt. Habe ihn einen Volltrottel genannt weil er mit intellektuelle Idioten ringsum verteilt.

          • Anh Toàn sagt:

            Der ist sowenig dumm wie der Lutz Bachmann oder der Barbara Höcke.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ach so, jetzt versuchen Sie in Ihrer jämmerlichen Art mich des niederträchtigen Verhaltens gegenüber Herrn Kuehni zu beschuldigen um Ihr eigenes Verhalten zu relativieren. Das funktioniert leider nicht, denn ich arbeite nicht in 1. Linie und anstandslos mit unsinnigen Unterstellungen, was jeder klar erkennen kann. Auch unterstelle ich grundsätzlich niemandem hier „intellektueller Idiot“, sondern erkenne und kritisiere das unkritische Kopieren der Meinungen der IYIs.

            Ja, ich schätze meine Heimat, Kultur und Mitbürger, welche über Generationen ein erfolgreiches Gesellschaftssystem schufen, was nicht heisst, dass ich die politischen Entscheidungsträger nicht kritisieren darf, wenn sie dieses erfolgreiche System durch Selbstaufgabe gefährden.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ihre Interpretation von Patriotismus versucht zu erklären, dass Selbstliebe zwingend zu Hass gegenüber Dritten führen muss. Ich vertrete den gegenteiligen Standpunkt, nämlich: „Selbstliebe ist die Voraussetzung für wahre Nächstenliebe.“

          • Anh Toàn sagt:

            .“…denn ich arbeite nicht in 1. Linie und anstandslos mit unsinnigen Unterstellungen, …“

            Sie arbeiten? Für wen?

          • Anh Toàn sagt:

            Gotcha!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            … und schon bestätigen Sie wieder die Korrektheit, indem Sie mit diffamierenden Unterstellungen arbeiten. Offensichtlich merken Sie es nicht einmal.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Wir kennen die Gesellschaftssysteme, welche versuchen die Meinungsvielfalt und -freiheit mit Hass und Hetze zu unterbinden und es handelt sich schwerlich um erfolgreiche Demokratien.

          • Anh Toàn sagt:

            Ach Du arbeitest fürs Volk? Bist Du gewählt als Demokratieverteidiger?
            Wer hat Dich ermächtigt für ihn zu sprechen?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sie wie ich arbeiten in einer Diskussion mit Argumenten für die Klarstellung des eigenen Standpunktes und der eigenen Ueberzeugung.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich arbeite nicht, ich amüsier mich dabei Dir auf die Fresse zu hauen zu Heimatverliebter, der seine Heimat so liebt, dass er nicht da leben will (oder darf?).

            Mit anderen diskutier‘ ich, aber mit Dir diskutier niemand, bzw. eben Du mit niemandem, Du sonderst nur immer wieder den gleichen Scheiss ab.

          • Anh Toàn sagt:

            Von wem hast Du hier was gelernt? Von niemandem nichts, Du sonderst nur ab, du diskutierts einen Scheiss!

          • Anh Toàn sagt:

            Auch mit anderen „arbeite ich nicht mit Argumenten in einer Diskussion“, ich diskutiere. Aber Du arbeitest.

            Nochmal: Für wen?

          • Anh Toàn sagt:

            Du „arbeitest mit Argumenten in einer Diskussion“ bedeutet, Du willst gewinnen die Diskussion. Aber Diskussion hat nichts mit gewinnen und verlieren zu tun, darum geht es bei einem Boxkampf, da arbeitet man mit Fäusten (und die Beinarbeit ist wichtig).

            Die Frage ist aber, warum derart elementare Dinge zumindest nicht „mit dem Bauch“ verstehst.

          • Anh Toàn sagt:

            Du „diskutierst“ gegen jemanden, aber man diskutiert mit jemandem.

            Du hast hast selber mal geschrieben, Du fändest keine würdigen Gegner.

        • Anh Toàn sagt:

          Wenn ich arbeite, werd’ich bezahlt, und wenn ich nicht bezahlt werde, arbeite ich nicht.

          Du arbeitest, schreibst Du nun zum zweiten Mal, also hast Du eine Aufgabe, ein Ziel , eine Agenda.

  • Marcel Senn sagt:

    In den letzten 5 Tagen hat der amerikanische Schuldenhurricane mal richtig Fahrt aufgenommen und sich zum einem Mayor Hurricane der Stärke 5 entwickelt.
    175 Mrd innert 5 Tagen inmitten der Hochkonjunktur ist schon eine Leistung!
    Trump the greatest Debt Creator of all Times?

    Date Debt Held by the Public Intragovernmental Holdings Total Public Debt Outstanding
    09/27/2018 15,732,905,321,143.44 5,698,981,813,553.02 21,431,887,134,696.46
    09/28/2018 15,761,154,524,132.45 5,754,903,659,047.78 21,516,058,183,180.23
    10/01/2018 15,771,323,483,176.73 5,835,624,900,369.55 21,606,948,383,546.28

  • Frank Oppliger sagt:

    Es geht um Macht. Niemand wird uns helfen. Die Amerikaner verteidigen nur ihre Geheimnisse, denn auch sie verstecken Geldinstitut Oasen, sogar auf ihrem eigenen Territorium. Also muss die Regierung das fehlende Geld bei den Partnern einfordern. Mit Tricks.

  • Marcel Senn sagt:

    Nun wenn ich mir den Money Supply der FED so anschaue,
    http://www.sjsu.edu/faculty/watkins/depmon.htm
    hat diese ab 1930 die Geldmenge förmlich abgewürgt. Kein Wunder haben die Amis dann von der „grossen Hure Babylon“ zu Berlin dann die kurzfristigen Kredite zurückverlangt, nach wenigen Jahren der Erholung das deutsche Reich wieder ins Elend gestürzt, Bankenzusammenbrüche verursacht und die „Hoffnungsträger“ von der NSDAP von der vorlauten 2.6% Kleinstpartei Anfang 1933 an die Macht gebracht.
    Und Sir Winston Churchills England ist mitsamt dessen Goldanker ab 1925 (bis 1931) abgesoffen. Ausser 800’000 Arbeitslosen hat die Wiederanbindung des £ ans Gold eigentlich wenig gebracht – kein Wunder bezeichnete er diese Aktion ex-post als grössten Fehler seines Lebens.

    • Rolf Zach sagt:

      Nur zur Ergänzung: Nach der Pfund-Abwertung von 1931 ging es der britischen Wirtschaft langsam, aber stetig besser. Auf alle Fälle ging es ihrer Volkswirtschaft um einiges besser als derjenigen vom Gold-Block von Frankreich, Belgien, der Niederlande und der Schweiz, die sich erst mit den Abwertungen ihrer Währungen 1936 erholten und den Wirtschaftseinbruch von 1937 in den USA praktisch nicht verspürten.
      Wer sich über die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre sich wirklich gut informieren will, kann man nur das Buch von Charles Kindleberger „Die Weltwirtschaftskrise“ empfehlen. Ein Buch, aus dem man auch für heute nur lernen kann.

      • Marcel Senn sagt:

        Zach: Nun auch nach dem September 1992 als Soros und andere gegen das überbewertete £ wetteten und die BOE die Zinsen bis gegen 15% anhob ging es der brit. Wirtschaft wieder besser. Denn die hohe £ Bewertung (mit der man sich ein hohes Gewicht damals noch im ECU erhoffte) führte zu einer Arbeitslosigkeit von über 10%.
        .
        Die Ironie der Geschichte ist, dass dank den Spekulationen von Soros und Co die Briten abwerten mussten und sie darum auch nicht mehr Teil der europäischen Währungsunion wurden.
        Die können Soros dafür dankbar sein!!
        Man stelle sich einen Brexit vor, wenn die Briten auch den € hätten, andererseits wäre der Brexit dann vielleicht gar nicht angenommen worden, wenn die Briten grosse Verluste auf ihren € Guthaben hätten befürchten müssen.

  • J. Kuehni sagt:

    Das einzig gute am Untergang ist, dass all die Untergangsprediger sagen können: „seht ihr, ich hatte recht“. Die Gretchenfrage ist, ob diesmal jemand übrigbleibt, um zuzuhören.

    • J. Kuehni sagt:

      Interessanter Beitrag über das Herz der Finsternis:

      https://www.youtube.com/watch?v=3yiSa4aepRM

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Danke für den Link, wobei es störend wirkt, dass der kleinen politischen Gruppierung „Libero“ eine derart starke Bedeutung beigemessen wird.

        Muss man aus Ihrer Ausdruckskreation „Herz der Finsternis“ darauf schliessen, dass die demokratische Selbstbestimmung bei Ihnen Angst in Bezug auf Diktatur der Mehrheit auslöst. Sollte dies der Fall sein, kann ich Sie beruhigen; die schweizerische Bevölkerung hat immer wieder ihr Augenmass diesbezüglich bestens bewiesen.

        • J. Kuehni sagt:

          Selbstverständlich stört es Sie, dass „der kleinen politischen Gruppierung „Libero“ eine derart starke Bedeutung beigemessen wird“, war die doch nach Einschätzung von vielen Beobachtern die entscheidende Akteurin bei der Ablehnung der blocher’schen, antirechtsstaatlichen Durchsetzungsinitiative, ebenso wie der No-Billag-Initiative durch das Volk. Das schmeckt ihnen halt nicht.

        • J. Kuehni sagt:

          Über das „Augenmass der schweizerischen Bevölkerung“ brauchen Sie mich ebenfalls nicht aufzuklären, ich bin es nicht, der das bestehende System durch Verabsolutierung von Volksbeschlüssen umstossen will.

          Mein Argument ist die rechtsstaatliche Limitierung des Souveräns durch effektive Gewaltenteilung als Voraussetzung einer fortbestehenden Demokratie, das können die Souveränisten nicht verstehen, weil dann der Souverän ja gar nicht mehr souverän sei, genauso, wie sie nicht verstehen, dass eine Volksherrschaft ohne garantierten (durch die Mehrheit unantastbaren) Minoritätenschutz keine Demokratie mehr ist.

          • J. Kuehni sagt:

            Und noch weniger können Sie verstehen, dass eine tribalistisch-absolutistische Auslegung der nationalstaatlichen Souveränität, wie sie im „Herz der Finsternis“ gerne propagiert wird, weder historisch noch konzeptionell in irgendeiner Weise als kompromiss- oder im positiven Sinn konfliktfähig und damit „friedensfördernd“ betrachtet werden kann. Bei allem Augenmass.

          • Anh Toàn sagt:

            Herr Kuehni, ich glaube der Huber versteht das, so bescheuert ist der nicht, der weiss was er tut und warum er es tut.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Alle Macht, deren Begrenzung und deren Aufteilung inkl. Gewaltentrennung, Verfassung, Schutz der Minderheiten, Regeln etc. wurde und wird in der direkten Demokratie grundsätzlich vom Souverän bestimmt. Daher ist es lächerlich zu deklarieren, dass der Souverän eine Gefahr für die Demokratie darstellt, denn das Gegenteil ist der Fall, nämlich der Mangel an Demokratie, indem etwelche Bürokraten glauben es besser zu wissen als die Bevölkerung, ist die Gefahr. Aber vielleicht beflügelt das Modell der repräsentativen Demokratie Ihre Phantasie. Ich teile Ihren Wunschtraum nicht.

            Ich bezweifle, dass die Bewegung „Libero“ auch nur das geringste bewegt, aber mich stört es nicht, respektive ist es bedeutungslos, wenn Sie der gegenteiligen Meinung sind.

          • Anh Toàn sagt:

            Der deutsche Volkssouverän hat die NSDAP zu klar stärksten Fraktion im Parlament gemacht. Erdogan wurde vom türkischen Volkssouverän gewählt, Putin vom russischen. Chavez und Maduro wurden gewählt, und zuletzt der Betrüger Trump, welcher elementare demokratischen Institutionen wie Pressefreiheit und Unabhängigkeit der Justiz zumindest diskreditiert.

            Aber alle sind keine Gefahr für die Demokratie.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sie sagen es, die Gefahr liegt nicht darin, dass der Souverän seine eigene Macht sicherstellt und einbehält um immer wieder korrigierend Einfluss nehmen zu können, sondern wenn er zu viel seiner Macht an Repräsentanten und Bürokraten delegiert.

          • Anh Toàn sagt:

            Ach so, in der Schgweiz gab es nie sowas wie Kinder der Landstrasse, Kriminalisierung von Militärdienstverweigern aus Gewissensgründen……..

            Sie sagen es, mit Schgweizer Volk zuoberst ist immer Supi (ausser halt für ein paar die den Freiheitsbaum mit ihrem Blut tränken, wenn auch nicht aus Patriotismus.) Und bei Dir uzu Hause im Appenzell, mussten Bürokraten das Frauenstimmrecht einführen.

            Supi echt!

            Bisat Du echt so bescheuert, fundamentalistisch gläubig in die völkische Volks Demokratie? Nicht fähig wahrzunehmen, wie supi die Demokratie bei Dir zu Hause war?

          • Anh Toàn sagt:

            Du bist nicht grenzdebil, du bist bezahlt, aber wenn nicht, halt doch ein

            Volltrottel

            Und auf solche soll ich mich verlassen, die schützen meine Rechte, die Volltrottel im Volk, so wie sie die demokratischen Rechte der Frauen schützen.

            P.S. Vergewaltigung in der Ehe war fast nirgendwo, ausser in ein paar islamischen fundamentalistischen Ländern. so lange keine Vergewaltigung, sondern das Recht des Ehemannes auf Beischlaf, wie in der Schweiz.

            Heil direkte Demokratie, neue Sühne braucht das Land und da müssen die Frauen durch, wegen Demokratie und Menschenrechten und Volk und Nation

            Kotzbrocken Du!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Sie sagen es, mit Schgweizer Volk zuoberst ist immer Supi“

            Sie meinen wohl super im Sinne von besser, was gesamtheitlich betrachtet im Vergleich mit den zur Verfügung stehenden Alternativen zutreffen dürfte.

          • Anh Toàn sagt:

            Wie wäre es mit direkter Demokratie und Grenzen für diese, wie Menschenrechte?

            Ich halte die direkten Elementen der Schweizerischen Demokratie für nützlich (wobei mir immer mehr Zweifel kommen, da Initiativen nur noch zur Selbstdarstellung von Parteien, als Wahlkampfinstrument verwendet werden). Aber die sind noch lange kein Grund, andere Schutzmechanismen wie Gewaltentrennung und Menschenrechte abzuschaffen.

            Wer verlangt, das Volk zuoberst, verlangt die Abschaffung dieser elementaren demokratischen Institutionen.

          • Anh Toàn sagt:

            Die Argumentation der Männer als der darum ging, die Vergewaltigung in der Ehe strafbar zu machen, war:

            Wir wollen keine Polizisten in unserem Schlafzimmer, wir sind gut und lieb und nett zu unseren Frauen, das braucht es nicht, und ist gegen Freiheit.

            Die meisten Frauen wurden auch da nicht vergewaltigt in der Ehe, die anderen sollen Maul halten. Wegen der Freiheit, das sollte es denen wert sein.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich will: „Die Würde des Menschen ist unantastbar, AUCH nicht von der Mehrheit.“

            Sie behaupten: „In der Direkten Demokratie ist die Würde des Menschen nicht gefährdet“

            Und wenn ich Ihnen Beispiele nenne, wie in der direkten Schweizer Demokratie die Würde mancher Menschen zutiefst verletzt wurden, hat das keinerlei Einfluss auf Ihre Meinung, dass die Würde des Menschen nicht gefährdet sei in der direkten Demokratie.

            Wen interessieren schon Fakten?

          • Anh Toàn sagt:

            Sie faseln über Alterativen zu direkter Demokratie:

            Ich rede über Kombitherapie.

            Es geht nicht um entweder oder (direkte oder parlamentarische Demokratie) sondern um sowohl als auch (eine direkte Demokratie welche dem Souverän Grenzen setzt mit Gewaltentrennung und Menschenrechten).

            Aber sowohl als auch ist ein zu komplexes Konstrukt für einfache Gemüter.

          • J. Kuehni sagt:

            „Alle Macht, deren Begrenzung und deren Aufteilung inkl. Gewaltentrennung, Verfassung, Schutz der Minderheiten, Regeln etc. wurde und wird in der direkten Demokratie grundsätzlich vom Souverän bestimmt. Daher ist es lächerlich zu deklarieren, dass der Souverän eine Gefahr für die Demokratie darstellt…“

            https://en.wikipedia.org/wiki/Omnipotence_paradox

            „“Can an omnipotent being create a stone so heavy that it cannot lift it?“

            Für Sie übersetzt: Ein Souverän, der keine Gefahr für die Demokratie darstellt, ist kein Souverän.

            Lösen Sie das Paradoxon auf, Herr Huber.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Herr Kuehni, Ihr angeblicher Bezug zu einem „omnipotence paradox“ ist an den Haaren herbeigezogener Unsinn und Sie wissen dies ganz genau.

            Demokratie heisst „Herrschaft des Staatsvolkes“ und ich erkläre nichts als das, wobei die direkte Demokratie aus meiner Sicht der dem Modell der repräsentativen Demokratie aufgrund der stärkeren Einflussmöglichkeit des Staatsvolkes überlegen sein dürfte. Die Argumentation gegen die „Herrschaft des Staatsvolkes“ ist im Kern ein Angriff auf die Demokratie, indem anstelle des Staatsvolkes etwelche Bürokraten bestimmen, welche Regeln zu gelten haben. Solch elitäre, demokratiefeindlichen Ueberlegungen beruhen auf der Idee, dass das Volk unfähig sei, seine eigenen Regeln festzulegen.

          • Anh Toàn sagt:

            Ja, ja, Du bist ein Superdemokrat und darum beschimpfst Du auch alle, die Dir etwas entgegen als Demokratieabschaffer, Volksfeinde, Verräter, wenn Du keine Argumente hast:

            Du diskutierst nicht, Du hetzt hier und da und überall.

          • Anh Toàn sagt:

            „…dass das Volk unfähig sei, seine eigenen Regeln festzulegen.“

            Warum heisst es DemoKRATIE?

          • Anh Toàn sagt:

            Es gibt nicht mal ein Volk das alleine seine Regeln bestimmen könnte, die Trottel brauchen eine Kratie die ihm sagen, dass sie ein Volk sind.

            (Frei nach Jakob Tanner)

            Nennen Sie mir ein Volk, das ohne eine Kratie existiert. Wo lebt dieses Volk, wer gehört dazu, welche Sprache spricht es, welche Regeln?

          • J. Kuehni sagt:

            Mein Beispiel ist nicht an den Haaren herbeigezogen, vielmehr versuche ich Sie an ihren (noch vorhandenen?) Haaren aus dem Sumpf ihres „Gedankengutes“ herauszuziehen. Service.

            Selbstverständlich lösen Sie das Paradoxon nicht auf, Herr Huber, denn es beinhaltet, dass ein Akteur innerhalb eines Systems nicht omnipotent sein kann, ohne das System selbst zu gefährden; und wäre er omnipotent, müsste er ausserhalb des Systems existieren.

            In einer Demokratie hat es keinen Platz für omnipotente Herrscher, selbst wenn dieser „das Volk“ genannt wird, denn „das Volk“ existiert in der so verfassten Weise nur innerhalb des (demokratischen) Systems.

          • J. Kuehni sagt:

            „Herrschaft des Volkes“ sagt nichts darüber aus, mit welchen Mitteln diese Herrschaft etabliert und erhalten wird. Die einzigen, historisch verbürgten Systeme, bei denen dies eingermassen längerfristig funktioniert hat, waren jene, in denen eine effektive Gewaltenteilung dazu geführt hat, dass kein Akteur INNERHALB des Systems eine annähernd omnipotente Stellung beziehen konnte (yes, I’m looking at you, Dr. Blocher).

            In einer Demokratie sollte es—unter anderem—keinen Platz für Multimilliardäre resp. subsequente Erbschaftsdynastien haben.

          • J. Kuehni sagt:

            Und damit haben wir noch nicht einmal an das Problem gerührt, welches daraus resultiert, dass unser „nominaler“ Souverän (dessen Selbstbestimmungsrecht konzeptionell und faktisch limitiert sein muss) nicht in einem Vakuum, sondern neben vielen anderen Souveränen existiert—manche davon viel grösser und stärker, ja dass die Existenz dieses Souveräns keinesfalls eine autonome ist, weswegen eine Interaktion mit anderen Souveränen unumgehbar ist und damit per Definition die Souveränität des Souveräns limitierend.

            Die Gefahr für die Demokratie sind jene, die „dem Volk“ erzählen, seine Macht sei unbegrenzt (und damit die Gewaltenteilung unterminieren) und es könne ALLES haben (und damit den Konflikt mit anderen „Völkern“ programmieren).

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Natürlich ist das Staatsvolk nicht derart verwegen, jedes Detail nur schon aus rein praktischen Gründen selbst bestimmen zu wollen, sondern delegiert die subalterne Aufgaben der Gesetzesformulierung an die Legislative und die daraus resultierende Umsetzung an die Exekutive und Judikative. Die Aufgabe der Oberaufsicht kann allerdings nicht delegiert werden, sondern muss in einer Demokratie beim Souverän verbleiben, von welchem sämtliche Macht ausgeht und welcher mit seinen Entscheiden die Weichen für das gute Funktionieren der Gesellschaft stellt.

  • Urs Müller sagt:

    China würde morgen pleite gehen wenn USA das wollte indem sie die Zinsen erhöhen, USA ist und bleibt die Weltmacht Nr. 1.

    • Marcel Senn sagt:

      Müller: So ein Unsinn! Bei zu kräftigen Zinserhöhungen würden die Amis selber auf Grund laufen bei einer Gesamtverschuldung von 71 Bio $, die Hauspreise jetzt schon gut 25% höher als 2007 und die Luft wird immer dünner.
      Wieso wohl gefallen Trump die Zinserhöhungen der FED gar nicht? Weil er genau weiss, dass sein Wirtschaftsmodell auf tönernen Füssen steht und zu forsche Zinserhöhungen das Trump Märli sehr schnell abwürgen könnten.
      Kennt er ja alles aus eigener Erfahrung so ab 1990 mit dem Taj Mahal etc. Nur ihm haben dann dubiose russische Kredite aus der Patsche geholfen, was bei den Gesamt-USA wohl nicht mehr möglich sein wird.
      China hat verhältnismässig wenig Schulden in US-$, von dem her kratzen die die Zinserhöhungen eher marginal.

      • Rolf Zach sagt:

        Der Yuan ist eigentlich eine Binnenwährung und der gesamte Außenhandel der Chinesen wird hauptsächlich in $ verrechnet. Bis jetzt hat ja China ein Leistungsbilanz-Überschuss, aber dieser wird sich in den nächsten Jahren sich um einiges verringern., denn auch Chinesen wollen gut leben und reisen.
        Gefährlich sind 2 Dinge, was Senn auch antönt, die Überversorgung des Welthandels mit $ aus dem Leistungsbilanz-Defizit der USA, welches mehr $ produziert als die Weltwirtschaft brauchen kann.

        • Rolf Zach sagt:

          Ferner Nr. 2. Die Kredite westlicher Banken, hauptsächlich aus Europa an Schwellenländer, nicht für den Import europäischer Produkte, sondern für Importe vor allem aus China und Südkorea.
          Die Türkei ist ein schlagendes Beispiel dafür. Die meisten Importe kommen dort aus China und wurden von Banken aus Europa finanziert. Die Türkei kann deshalb mit mehr Leichtigkeit ein Moratorium der $ Kredite veranlassen.
          Man kann es auch so sagen. Die Chinesen exportieren, die Europäer finanzieren diese mit Einlagen der korrupten Elite von Ländern mit
          Leistungsbilanz-Überschüssen aus dem Export von Energie-Rohstoffe.

  • Mathias Roth sagt:

    Das Problem ist nicht Donald Trump. Diese Aussage ist komplett falsch. Das Problem ist, dass nach der Krise die Verschuldungsproblematik nicht rigoros angegangen wurde. Aber eben, zuerst klagen viele über Austerität, und dann ist entweder Angela oder Donald Schuld an einer neuen Krise. Wohl verstanden: Bei Donald ist in diesem Artikel die Rede von Zusammenarbeit, nicht dass er zumindest kurzfristig die Verschuldung zu erhöhen bereit ist.

    • Marcel Senn sagt:

      Roth: Sind Sie denn ein Trumpianer, dass Sie so dermassen blind sind? Seit Amtsantritt am 20.1.2017 hat Trump so locker mal fast 1500 Mrd neue Schulden gemacht und dies nicht in einer Rezession sondern in der Hochkonjunktur.
      Und das war erst der Anfang, bis Sept. 2017 galt nämlich noch das tiefere Obama Budget, in den nächsten Jahren wirds noch einiges röter in der US-Staatsbuchhaltung.
      Auch so ein Fake Versprechen von Trump, dass er die Schulden abbauen werde. Davon hört man aber nix mehr, still und leise wächst der US Schuldenberg und wächst und wächst…
      https://treasurydirect.gov/NP/debt/current

      • Mathias Roth sagt:

        @Senn: Ich glaube, Sie haben meinen Kommentar nicht richtig gelesen. Ich habe ja geschrieben, dass die Schulden das Problem sind und Trump auch weiter Schulden macht, aber mir erlaubt, darauf hinzuweisen, dass eben diese Schulden das Problem sind und nicht die fehlende Zusammenarbeit in der Symptombekämfpung derselben.

        • Marcel Senn sagt:

          Roth: Falls ich Sie falsch verstanden habe – sorry, war auch etwas missverständlich geschrieben.
          Nur wenn ich den Langzeit-Schuldenoutlook so anschaue, dann sind bis 2028 noch Schulden en masse geplant auf mind. 33.8 Bio $ im Jahre 2028
          https://www.statista.com/statistics/216998/forecast-of-the-federal-debt-of-the-united-states/
          .
          Der Trick dabei ist, dass man von einem nominalen Wachstum (inkl. Inflation) von über 5% ausgeht und wenn die Schulden „nur“ um 4.8% pa wachsen, dann erhöhen sich die Schulden zum GDP nicht, im Gegenteil sie sinken sogar leicht.
          .
          Nur wenns dann wieder mal eine Rezession durch eine geplatzte Aktien- oder Immoblase geben sollte oder andere Ereignisse wie Handelskrieg etc, dann geht diese Rechnung nicht mehr auf und dann wirds hässlich.

          • Rolf Zach sagt:

            Die USA und Großbritannien haben nach 1919 mit ihrer Politik der Deflation eine sehr heftige kurzfristige Depression ausgelöst. Die USA kehrte auf das Preisniveau von 1913 vor dem Weltkrieg 1914-18 zurück. Bei Großbritannien gelangt dies nicht ganz. Resultat eine Überbewertung des £. Gott sei Dank folgten dabei nicht alle anderen Industrieländer zu 100 %, sondern nur zu 50 %. Deutschland gar nicht, was die Hyperinflation von 1923 verursachte.
            Wenn der Dollar-Standard in den nächsten Jahren wackelt, welche Währungen folgen diesem Pfad der Untugend nicht? Der SFr.? Der Euro? Der Yen? Oder auch eventuell der Yuan?
            Die Schatzkästli-Währung SFr. kann dabei unsere Volkswirtschaft ruinieren, in der Art wie 1923 und noch mehr 1935!

          • Marcel Senn sagt:

            Zach: Ich glaube nicht, dass man die Hyperinflation von 1923 vergleichen kann, denn D war wegen der Reparationszahlungen von 269 Goldmark in einer Fremdwährung verschuldet (ähnlich wie heute Argentinien oder Venezuala), dazu kam noch die Ruhrbesetzung und die Reichsbank hat deswegen Papiermark gedruckt wie irre mit entsprechender Inflation.
            Die Reparaturforderungen auch in Raten waren unbezahlbar, machten die doch umgerechnet das vierfache der damaligen Weltgoldbestände aus.
            Erst Stresemann konnte auch dank dem Young Plan (in Raten bis 1988) und zuerst der Uebergangswährung Rentenmark und ab August 1924 mit der relativ stabilen Reichsmark bis 1948 die Situation entschärfen.

          • Marcel Senn sagt:

            Zach: Von den rund 11.3 Bio Reservewährungen macht der CHF weniger als 0.2% aus. Oder in Fr. sind das gerade mal lächerliche 18 Mrd.
            Mit anderen Worten es hält kaum ein anderes Land CHF als Reservewährung, für das sind wir schlichtweg zu klein und unbedeutend.
            Der Franken wird auch nicht abwerten und falls irgendwie doch (die SVP könnte die CH schon noch ruinieren, sie arbeiten zumindest immer fleissig dran, damit sie noch ein paar Wählerstimmen mehr bekommen), dann haben wir ja immer noch eine 800 Mrd Hedgeposition auf Franken Short bei der SNB. Wenn dann jene Gewinne mal realisiert wären, könnten wir immer noch einen Staatsfonds draus machen und z.B. der ETH oder AHV was rüberschieben, was Sie sich ja so sehnlichst wünschen Herr Zach 😉

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Sie liegen richtig, Mathias. Das Problem wurde in 2009 nicht wirklich gelöst. Doug Noland beschreibt die Situation und auch die Ursache der Krise 2008 („activist“ government policy-making over an extended period) eindrücklich gut in seinen wöchentlichen Kommentaren.

      http://creditbubblebulletin.blogspot.com/2018/09/weekly-commentary-portending.html

  • Josef Marti sagt:

    Die Ausgangslage ist aber anders. Die USA stehen nicht mehr als einzige Wirtschaftsgrossmacht da wie damals bei Bretton Woods. China ist auf Augenhöhe, also müsste zuerst ausgejasst werden wer auf die Plätze verwiesen wird. Der Westen hat sich dies selbst zuzuschreiben da er sich aus reiner Profitsucht von den Chinesen über den Tisch ziehen liess, alles weit vor Trump’s Zeiten. Jetzt treten die Chinesen Westeuropa zünftig in die Eier und alle schauen belämmert aus der Wäsche.

    • Marcel Senn sagt:

      Marti: Na ja Augenhöhe ist doch noch etwas übertrieben, bei der Produktion und tw. Entwicklung allenfalls! Die Chinesen sind dank einer gewaltigen Schuldenbonanza so schnell gewachsen, vor allem im Immosektor und da gibt es massive Ueberkapazitäten und zuwenig Chinesen, die sich das auch leisten können.
      Irgendwann wird es dort gewaltig crashen, ist alles nur eine Frage der Zeit. Gut mit einem Zentralkommitee und dubiosen Verflechtungen zwischen Staat und Halbstaatlichen kann man gewisse Missstände etwas länger vertuschen als anderswo.

      https://www.bloomberg.com/view/articles/2018-06-24/why-china-can-t-fix-its-housing-bubble

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      „Jetzt treten die Chinesen Westeuropa zünftig in die Eier und alle schauen belämmert aus der Wäsche.“

      Nette Ausdrucksweise, wobei die heutige europäische Politik in ihrer Blase der vermeintlichen moralischen und intellektuellen Ueberlegenheit sich selbst genug Probleme schafft.

Kommentar

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