Worum es bei Monopoly wirklich geht

Wie kann ein Spiel den Kapitalismus lehren, wenn seine Grundidee jeder ökonomischen Theorie widerspricht? (Foto: Mark Metcalfe/Getty Images)

Monopoly gilt als das Spiel, in dem Kinder die Regeln des wirtschaftlichen Erfolgs kennen lernen. Nur, was lernt man eigentlich dabei? Und: Ist diese Lektion nützlich für die Allgemeinheit?

Die Antwort ist ernüchternd. Wie das Spiel heisst, geht es ja primär darum, alle Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen und ein Monopol zu errichten. Das widerspricht aber jeder ökonomischen Theorie, die den permanenten Wettbewerb zum Erfolgselixier erklärt. Monopole dagegen erlauben dem Anbieter, höhere Preise durchzusetzen und es sich bequem einzurichten.

Ein Spiel, das den Kindern die Regeln und Vorteile des Kapitalismus beibringen soll, müsste also völlig anders konstruiert sein. Es sollte zeigen, dass Monopole schlecht sind, nicht gut.

Plädoyer für die Verstaatlichung des Bodens

Interessanterweise war dies genau die Absicht, mit der die Monopoly-Erfinderin 1903 das Brettspiel patentierte. Die Amerikanerin Elizabeth Magie (geboren 1866) war nämlich Zeit ihres Lebens eine Anhängerin des Progressive Movement, das sich formierte, um die Monopolmacht von Carnegie, Mellon und Rockefeller zu brechen. Mit ihrem Spiel wollte sie zeigen, wie verheerend sich Monopolmacht im Boden- und Immobilienmarkt auswirken kann.

Das ursprüngliche Spiel. (NYT)

Ihr Spiel hiess deshalb ursprünglich «The Landlord’s Game». Die Spieler sollten sehen, wie ein unregulierter Markt sie schnell in Abhängigkeit eines einzigen Grossgrundbesitzers bringen konnte.

Anti-monopolitisches Monopoly?

Um die pädagogische Absicht zu verdeutlichen, erfand Magie zudem zwei Spielvarianten: eine monopolistische, wie wir sie heute kennen, und eine anti-monopolitische, wo die Spieler reicher werden, wenn der Wettbewerb aufrechterhalten wird. Die beiden Varianten wurden auch im Unterricht an den Colleges eingesetzt und weiterentwickelt.

Magie berief sich bei ihren Überlegungen auf den 1879 publizierten Bestseller «Progress and Poverty» von Henry George. Der amerikanische Journalist und Ökonom war einer der führenden theoretischen Köpfe des Progressive Movement. Er plädierte für eine Verstaatlichung des Bodens, um die damals wachsende Ungleichheit in den amerikanischen Grossstädten in Schranken zu halten.

Das grosse Geld machten andere

Dass die heutigen Monopoly-Spieler sich dieser historischen Wurzeln nicht mehr bewusst sind, verwundert nicht. Aber der Rückgriff auf die Geschichte erklärt, warum die Behauptung, dass Monopoly als Lehrgang für wirtschaftlichen Erfolg anzusehen ist, ins Leere läuft.

Erwähnt werden muss auch, dass Elizabeth Magie die Früchte ihres Erfolgs nie ernten konnte. Das grosse Geld mit der Vermarktung machten andere. Es war vielmehr Charles Darrow, der in den 1930er-Jahren die Grundidee des Spiels übernahm und unter neuem Namen und Design vermarktete. Darrow wurde bald Millionär und verbreitete die Legende, dass er der Vater des erfolgreichen Spiels sei. Erst in den 1970er-Jahren wurde allmählich bekannt, dass Magie die eigentliche Erfinderin gewesen war.

33 Kommentare zu «Worum es bei Monopoly wirklich geht»

  • Linus Josef Anton Huber sagt:

    Ich erkenne, dass 2 ambivalente Aspekte in den Kommenten oft vermischt werden.

    A) Das Ziel des Spiels (Eliminierung der Mitbewerber) dürfte gesellschaftlich betrachtet eher negativ betrachtet werden, da soziale Aspekte nicht berücksichtigt werden.

    B) Das Investitions- und Cash-Management hingegen, welches über den Spielerfolg entscheidet, darf man sehr wohl als lehrreich und damit positiv betrachten.

    • Anh Toàn sagt:

      Bei dem Spiel wird gewürfelt!

      • Anh Toàn sagt:

        Übrigens hat das Spiel gar nichts mit Kapitalismus zu tun, es ist eher ein feudales Wirtschaftssystem: Statt von den Vorfahren zu erben kann man die Grundstücke erwerben, aber nicht wer am meisten bezahlt dafür, sondern wer von den Würfeln dazu berechtigt wurde.

        Vor allem aber gibt es keine Schulden beim Monopoly und der Kapitalismus beruht auf Schulden.

        • Anh Toàn sagt:

          Es gibt auch keinen Markt: Der „Konsum“ wird einem zugewürfelt. Die Preise für Investitionsgüter und Konsum sind von einem deus ex machina (den Spielregeln) festgelegt.

          • Rolf Zach sagt:

            Monopoly ist ein Spiel über Immobilien und Boden. Es ist nicht ein Markt der Waren, sondern basiert in erster Linie auf der Ordnung des Eigentums, wo mit Grundeigentum ohne eigene Leistung Gewinn erzielt werden kann.
            Der Grundeigentümer als Kapitalist ohne eigene Leistung als Unternehmer! Was ja im Artikel deutlich erklärt wurde.

  • Rolf Zach sagt:

    Ist ein Monopol immer eine verwerfliche Sache und dient nur dem betreffenden Eigentümer um seine Abnehmer nach Strich und Faden auszuplündern?
    Es gab da einmal einen sehr bekannten Ökonomen namens James Kenneth Galbraith, der Monopole auch einen Wert zugunsten einer Volkswirtschaft zuschrieb. Er sprach da von „Countervailing Powers“. Er wurde schon damals von von dem meisten Ökonomen gehasst und wird heute bewusst totgeschwiegen. Sein intellektueller Gegner Milton Friedman bekam den Nobelpreis, aber nicht Galbraith.
    Wäre die Schweiz heute im öffentlichen Verkehr besser dran, hätte sie nicht 1890 die privaten Eisenbahnen mit der SBB verstaatlicht?
    Es steht „Economies of Scale“ gegen frei und innovative Marktwirtschaft!

    • Rolf Zach sagt:

      Galbraith war ja stellvertretender Leiter der US-Preiskontrolle während des 2. Weltkriegs, einen Posten, den er während des Krieges verlor, weil er für die Wirtschaft alles andere als pflegeleicht war. Da er Preiskontrollen immer als ein Instrument einer Wirtschaftspolitik verteidigte, wurde er geistig von den Ökonomen ans Kreuz geschlagen.
      Eine gute Wirtschaftspolitik ist immer der Versuch eines Optimums einer freien Marktwirtschaft verbunden mit „Planification“, auch so ein Unwort in der heutigen ökonomischen Lehre.
      Wenn natürlich sich die Politik, wie im früheren Ostblock, in Kuba und heute in Venezuela sich nach Kräften bemüht Eigenverantwortung und Kreativität zu zerstören, gibt es nichts gutes.

  • Rolf Zach sagt:

    Was da natürlich in den Kommentaren geschrieben wird, über Politik und Geschäftswelt, die im heilen Kapitalismus angeblich die Konkurrenz lieben, aber sie in Wahrheit hassen, stimmt natürlich. Schlimm ist nur, dass dies noch von Professoren an unseren Universitäten mit Inbrunst den Studenten vermittelt wird. Es gibt ja die Chicago School von Milton Friedman, der findet der Kapitalismus benötigt nur eine optimale Geldmenge und dann läuft das System von alleine. Dann können wir noch die Heldin von Greenspan erwähnen, Ayn Rand, wo man sich schon frägt, ob sie jemals das Neue Testament gelesen hat. Greenspan war als Leiter der FED haupt-verantwortlich für die Krise von 2008, die dann mit Methoden ihres verfluchten Keynes
    eingedämmt werden musste.

    • Marcel Senn sagt:

      Zach: Na ja die Krise von 2008 war ein Mix aus verschiedenen Schuldigen:
      Greenspan war mit seinen Tiefzinsen von Q4 2001 bis Mitte 2004 sicher ein Mitakteur, dann aber auch die Finanz & und Versicherungsindustrie mit immer neuen Finanz- und Pseudoversicherungsinstrumenten, die Ratingagenturen, die Hypothekenklinkenputzer, die dummen Europäer die den Toxic Schrott massenhaft gekauft haben und nicht zuletzt das amerikanische Volk, das vom leistungsfreien Wohlstand via Real Estate geträumt hat.
      .
      PS 2018 sind wir schon wieder auf einem ähnlichen Niveau. Noch nie in der Geschichte haben sich die Household Assets mit 505% soweit abgekoppelt vom nominalen BIP.
      2007 waren es „nur“ 473% bevor es dann auf 385% runterging (Schnitt seit 1951 ist 379%)

  • Peter Lustig sagt:

    Nun, jedes Unternehmen strebt das Monopol an, nicht die Konkurrenz. Von daher stimmt das schon!

  • Marcel Senn sagt:

    Darum finde ich die „Siedler von Catan“ mit oder ohne Erweiterungen das wirtschaftlich viel realitätsnahere Spiel als Monopoly.
    Schade auch hat sich die anti-monopolistische Variante nicht durchgesetzt.
    In der Realwirtschaft kontrollierten gemäss einer ETH Studie für das Jahr 2007 gerade mal 1318 Unternehmen dank der starken gegenseitigen Beteiligung 80% der Weltwirtschaft. Mittlerweile dürften es schon weniger sein, zumal 2018 ein Rekordjahr für M&A war und exzessive M&A in den letzten Jahrzehnten fast immer einem Crash vorausgingen.
    .
    Nach dem Crash sind die Karten wieder etwas neu gemischt, die Vermögensungleichheit wieder etwas geringer und schon beginnt das nächste Monopolspiel von neuem.

  • J. Kuehni sagt:

    Sehr realistisch sind beim Monopoly die lächerlich kurzen Gefängnisstrafen für Wirtschaftskriminelle…

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Dies entspricht der heutigen Realität, resp. die heutigen „Verantwortlichen“ geniessen de facto meist Immunität. Gutes Lobbying zahlt sich aus.

      • J. Kuehni sagt:

        Da braucht nicht so viel lobbiert zu werden. Die einzelnen Nationalstaaten sind heute aufs Standortmarketing reduziert (a.k.a. impotent) und daher entweder in Geiselhaft ihrer jeweils grössten und/oder wichtigsten Schlüsselindustrien. Darum wird bei den Amis der IT-Sektor, bei den Deutschen die Autobauer und bei uns der Pharma- und Finanzsektor mit Samthandschuhen „reguliert“.

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          Nun, lobbyiert wird trotzdem ausgiebig um die durch die Regulierung geschaffene privilegierte Position sicherzustellen. Ich gehe mit Ihnen einig, dass der Standortwettbewerb eine bedeutende Rolle spielt.

    • Anh Toàn sagt:

      Sehr realistisch ist auch die Wirkung der Gefängnisstrafen:

      Landet man zu Anfang des Spiels im Gefängnis, kann man keine Grundstücke erwerben, man kommt zu spät, das wirtschaftliche Fortkommen ist bereits endgültig ruiniert.

      Landet man im Gefängnis wenn man etabliert ist, ist das Gefängnis sogar eine Wohltat: Man muss nicht bei Anderen bezahlen, kassiert aber dennoch wenn andere auf die eigene Grundstücke kommen. „Ein Spieler kann….Mieten einziehen, selbst wenn er im Gefängnis ist.

  • Anh Toàn sagt:

    „Ein Spiel, das den Kindern die Regeln und Vorteile des Kapitalismus beibringen soll, müsste also völlig anders konstruiert sein. Es sollte zeigen, dass Monopole schlecht sind, nicht gut.“

    „Dieses Gesetz [Schweizer Kartellgesetz] Art 1: Zweck] bezweckt, volkswirtschaftlich oder sozial schädliche Auswirkungen
    von Kartellen und anderen Wettbewerbsbeschränkungen zu verhindern “

    Also sind die Kartelle / Monopole nicht an sich schlecht, sonst müsste man die ja verbieten, unser Gesetz will nur allfällige schädliche Auswirkungen von solchen bekämpfen.

    • Anh Toàn sagt:

      Das Spiel zeigt, dass Kapitalismus damit endet, dass einer alles hat und die anderen nichts. Konkurrenz ist darum, wer zuerst das Monopol hat, es gilt die Konkurrenz auszuschalten im Kapitalismus. Wettbewerb ist ruinös.

      • Daniel Gasche sagt:

        Wie wahr!!!

      • Marcel Senn sagt:

        Anh: Get Rich or die!
        Der Trumpverehrer und elitäre Mulitmilliardär Peter Thiel findet Monopole auch unheimlich sexy, da kann man am lukrativsten abgreifen. („unser“ Huber findet den Thiel auch toll, aber wen wundert das noch)
        .
        Der träumt bekanntlich auch von einer autonomen künstlichen Inselstaat irgendwo bei Neuseeland für die Superreichen, damit man für den gemeinen Pöbel und die vielen Loser keine Steuern für irgendwelches Gutmenschenzeugs mehr bezahlen muss.
        ,
        Das wäre dann schon Monopoly Next Generation!

      • Peter Burkhard sagt:

        Nee – das Spiel zeigt einfach, dass der Beste (mit etwas Würfelglück) gewinnt. Wie in fast allen anderen Spielen eigentlich auch.

  • Ralph Scheidegger sagt:

    Also zeigt das Spiel doch schon von Anbegin an, wie der Kapitalismuss in der Realität funktioniert. Glück & Skrupellosigkeit = ein Haufen Kohle

  • Peter Burkhard sagt:

    Ich würde es mal so sagen: Wer im Monopoly gute Deals zu schliessen weiss (und daher eher auf der Monopoly-Gewinnerseite liegt) wird wohl auch in der realen Welt eher auf der Erfolgsseite stehen – jedenfalls, wenn er aktiv ist im Geschäftsleben. Und diese Leute sind wohl auch in der Regel die Leute, die dann auch wirklich aktiv Geschäfte machen im realen Leben. Also schon: Monopoly ist ein guter Lehrgang für erfolgreiche Geschäftsleute.

    • Peter Kuhn sagt:

      Anhand Ihrer Antwort sieht man dass Sie nicht verstanden haben worum es im Artikel ging.
      Es bezweifelt niemand dass unterschiedliches Verhandlungsgeschick Auswirkungen auf die eigene Situation haben. Vielmehr geht es darum was das Ergebnis dieser Verhandlungen ist, nämlich ein Ungleichgewicht. Das ist insofern ein guter Lehrgang wie es eben nicht gehen sollte.

      • Peter Burkhard sagt:

        Anhand Ihrer Antwort sieht man dass Sie nicht verstanden haben, worum es bei meinem Beitrag ging. Natürlich verstehe ich das Kartellrecht. In guten alten Zeiten wurden Monopolisten aus diesen im Artikel erwähnten Gründen auch zerschlagen (z.B. AT&T) – was leider heute aus geopolitischen Gründen nicht mehr geschieht (Google). Lapidar könnte man wohl sagen, dass bei Google wohl die besten Monopoly-Spieler am Steuer sind 🙂

  • Pascal Meister sagt:

    Abgesehen davon, dass Monopoly meistens falsch gespielt wird (wenn jemand auf ein Hausfeld kommt und nicht kaufen möchte, sollte das Gebäude eigentlich unter allen versteigert werden), halte ich die Analyse für nicht zutreffend. Reiner Wettbewerb macht vielleicht mehr Menschen wirtschaftlich aktiv, aber um wirklich reich zu werden, muss man etwas haben oder bieten, was andere nicht haben. Ob das ein formelles Monopol oder ein tolles Patent ist, spielt keine grosse Rolle. Wenn ich überlege, welche Monopoly-Spieler in meinem Umfeld überdurchschnittlich oft gewinnen, sind es die, die auch in der Realität bessere Entscheidungen für ihr Geld treffen…

    • Reto Stadelman sagt:

      Ein Monopol saugt alles auf. Auch gute Ideen, Produkte oder Patente. Warum wohl kaufen Riesen wie Amazone, Alphabet oder Microsoft kleine innovative Firmen einfach auf?
      Faktisch macht ein Monopol „gut sein“ unnötig. Andere sind gut. Der Monopolist kauft sie einfach oder vernichtet sie mit der Macht seines Geldes / Monopols. Und das ist es, was sie nicht verstanden haben.
      Die Welche ein Monopol haben, beziehen effektiv ein leistungsloses Grundeinkommen. Ein Leben lang. Leistung erbringen die anderen. Nicht der Monopolist. Dieser darf einfach keine Skrupel haben, dann ist für ihn alles in bester Ordnung…

      • Reto Stadelman sagt:

        Bei Konkurrenz ist es wie mit jeder Medizin. Zu viel davon kann dich töten, zu wenig ebenfalls. Es kommt auf das Augenmass an. Und bei gewissen Oligopolen lässt sich doch deutlich erkennen, dass dieses fehlt.

  • Benjamin Zibble sagt:

    naja, also der aktuellen Realität des neoliberalen Kapitalismus kommt das Spiel sehr entgegen… wie die Immobilien- Land- Rohstoffspekulation weltweit zeigt. In ganz Europa werden Immobilien zur reinen Spekulation gehandelt und ein Heer von Millionen Vertrieben hinterlassen. Gentrifizierung ist keine Floskel sondern brutale Realität wenn auch hübsch legal verpackt. Es ist zwar nicht ein ultra reicher Monopolist sondern viele aber lokal hat das zu viele Kapital und Vermögen in immer weniger Händen drastische asoziale Auswirkungen. Gerade gelesen, Leseprobe „Der Weg zur Prosperität“ von Stefan Schulmeister im Blog von Norbert Häring. Für mich die tausende blinder Flecken neoliberal Überzeugter. Von wegen mit Wettbewerb geht es irgendwann allen besser. Tut es nicht.

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