China im Minus

Wohin steuert das Reich der Mitte? Eine chinesische Flagge vor einem Wohngebäude in der Stadt Huaian. Foto: Reuters

Was in China passiert, hat immer mehr Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Nur gibt es kaum ein Land, das so schwierig zu verstehen ist wie das Reich der Mitte. Die wirtschaftspolitischen Prozesse sind völlig undurchsichtig. Nur Insider haben ein realistisches Bild der komplizierten Machtstrukturen, aber sie können es sich nicht leisten, öffentlich darüber Auskunft zu geben.

Deshalb muss man vorsichtig sein, wenn Outsider das baldige Ende des Regimes verkünden. Das gilt insbesondere für die Einschätzungen von Minxin Pei, der für die Kommentarseite «Project Syndicate» schreibt und dessen Texte regelmässig in westlichen Zeitungen abgedruckt werden. Unlängst hat er wieder darauf hingewiesen, dass Xi Jinping keineswegs so stark sei, wie es gegen aussen wirke. Im Sommer hätten eine Reihe von Vorfällen und Skandalen gezeigt, dass seine Macht bedroht sei.

Pei nennt auch wirtschaftliche Indikatoren, die auf eine Schwächung des Regimes hindeuten würden. Eine Kennzahl ist die Leistungsbilanz. Sie ist im ersten Quartal 2018 deutlich negativ ausgefallen und im zweiten Quartal 2018 nur knapp positiv.

 

China Current Account

Das ist in der Tat eine Zäsur. Wie die Grafik zeigt, gab es schon vorher schwache Quartalsdaten, aber was sich 2018 ereignet hat, ist bemerkenswert. Was steckt dahinter? Ist dies ein Hinweis auf eine sich anbahnende Krise in China?

Pei glaubt, dass der Handelsstreit mit den USA tiefe Spuren hinterlassen und das Regime bald in Verlegenheit bringen werde. Auch der «Economist» weist auf die grosse Verwundbarkeit des chinesischen Wirtschaftsmodells hin. Allerdings sei weniger ein Rückgang des Aussenhandels an sich das Problem, sondern die indirekte Wirkung auf die Spielräume der einheimischen Wirtschaftspolitik. Die chinesische Führung versucht ja seit einiger Zeit, die Konjunktur zu dämpfen und die Wirtschaft zu entschulden. Wenn nun der Beitrag des Aussenhandels zum Wachstum zurückgeht, muss Peking die Konjunktur wieder ankurbeln, indem es eine steigende Verschuldung fördert.

Dieses Argument ist überzeugend. Chinas Wirtschaftsmodell beruht nach wie vor auf einem extrem hohen Anteil von Investitionen. In den letzten Jahren ist es zu einem gewissen Rückgang gekommen, aber in Anbetracht des bereits erreichten Wohlstands sollte dieser Anteil deutlich tiefer liegen. Japan und Südkorea hatten einen ähnlichen Anteil, als sie ihre Aufholjagd gegenüber dem Westen begannen, aber reduzierten ihn kontinuierlich, um den Beitrag des Konsums zu erhöhen.

Solange das chinesische Wachstum so stark von einer hohen Investitionsquote abhängt, muss das Regime in Zeiten des zurückgehenden Aussenhandels immer wieder mit Verschuldungsmassnahmen die Wirtschaft am Laufen halten. Besonders ausgeprägt war diese Politik im Nachgang der Finanzkrise. Die kombinierte Staats- und Privatverschuldung hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt (Quelle). Aus Panik vor einer wirtschaftlichen Verlangsamung und drohenden politischen Unruhen hat man das grösste Ankurbelungsprogramm der Wirtschaftsgeschichte lanciert.

Eine hohe Verschuldung bedeutet aber keineswegs, dass das Regime kurz vor dem Ende ist. China hat durchaus die Möglichkeit, diese hohen Schulden tragbar zu machen, indem die Zinsen gesenkt werden. Der Westen führt es vor, wie es geht. Aber klar ist auch: Ewig kann man dieses Verschuldungsspiel nicht weitertreiben, weder in China noch bei uns im Westen.

64 Kommentare zu «China im Minus»

  • Rolf Zach sagt:

    Man sollte sich unbedingt merken, kein autoritäres Regime wird jemals in der Lage sein, eine Reservewährung aufzubauen. Reservewährung bedeutet nicht nur wirtschaftliches Vertrauen, sondern auch politisches und dieses politische Vertrauen in ihre Institutionen ist China gegenwärtig laufend daran dies abzubauen.
    Sie werden deshalb nie in den Genuss von einem Gratis-Kredit kommen, die zum Beispiel die Schweiz mit ihrer „Schatzkästli“-Währung haben und die unsere SNB masochistisch nicht benützt durch Schenkung an den Bund und die Kantone für die Verbesserung unserer Infrastruktur und unserer Forschung. Den Infrastruktur und Forschung hat keine Rendite. In den nächsten 2 Jahren geht 136 Mrd. SFr. Schwankungsreserve den Bach runter. Das Schweizer Volk hat gar nichts davon!

    • Rolf Zach sagt:

      Damit auch in der Diktatur finanzielle Stabilität gewährleistet ist, hat dieses Riesenland eine Binnenwährung. Eigentlich eine Schande! So kann man natürlich leicht immer gegenüber dem US$ abwerten und gegenwärtig immer Trump beschuldigen, wo die USA eigentlich wenig Einfluss auf den chinesischen Außenhandel haben, wenn man die Strafzölle nicht beachtet.
      Die Russen haben bekanntlich die Gaslieferungen nach China in Yuan abgemacht. Was macht Putin mit seinem damaligen Chef-Unterhändler? Schickt er ihn als Ranger auf Wrangel-Insel, um die dortigen Eisbären zu füttern?

  • Rolf Zach sagt:

    China exportiert auch deshalb auch derart viel, weil es Industrie-Kapazitäten aufgebaut hat, die sogar für dieses Riesenland nicht mehr voll benötigt werden.
    Es exportiert mit Deckungsbeiträgen, das heißt ihre Export-Erlöse sind absolut nicht gewinnbringend und reines Dumping. Dies gilt natürlich nicht für die westlichen Markenprodukte, wie Apple, HP und andere, die in chinesischen Fabriken hergestellt werden, sondern für original chinesische Produkte wie Stahl, Aluminium und vermutlich auch Schiffe.
    Die italienischen Stahlhersteller sind hoch profitabel, die von Korea und Japan auch mit ihren vielen Spezialsorten, aber nicht der chinesische Massenstahl, da ist jede Hütte in der Ukraine überlegen. Von Aluminium Co. China kann man nicht mit den Hütten von Kanada+Island vergleichen.

  • Rolf Zach sagt:

    Noch ein Wort zu den chinesischen Exporten, die ja die Leistungsbilanz direkt beeinflussen. Im Gegensatz zu der Schweiz, der Niederlande, den USA und Großbritannien, im minderen Masse auch zu Deutschland und Japan sind da „Invisibles“ (Direktinvestitionen und Finanzplatz) nicht sehr groß. Auch sind die erwähnten Staaten, was die Komplexität ihrer Exporte betrifft in den vorderen ersten 10 Rängen, außer Holland (Rang 22). China ist erst auf Platz 26, aber immerhin vor Indien (51) Aus diesem Grund kann ich mir nicht vorstellen, dass sich die Riesen-Überschüsse der Vergangenheit so fortsetzen. Wohl wird es weiterhin Leistungsbilanz-Überschüsse geben, aber die werden sich nur in der Höhe von 100 Mrd. $ pro Quartal bewegen.

  • Linus Josef Anton Huber sagt:

    „Aber klar ist auch: Ewig kann man dieses Verschuldungsspiel nicht weitertreiben, weder in China noch bei uns im Westen.“

    Schau, Schau, da hat jemand die fehlende Nachhaltigkeit auf einmal erkannt – erfreulich.

    • Anh Toàn sagt:

      Warum nicht?
      Wann ist die Grenze erreicht?
      bei 1000% des GDP? Oder bei 1Milliarde Prozent des GDP und Zinsen von 0.0001%?

      Wo ist die Grenze?

      Wer keine nennt, kann auch nicht folgern, dass dies nicht ewig ginge, die Anzahl der Nullen die man hinter Zahlen schreiben kann ist unendlich.

      Selbstverständlich kann man immer mehr Schulden machen, dazu wurde der Kapitalismus erfunden, er basiert auf Schulden = Kapital.

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Es geht nicht um Schulden oder nicht, sondern darum, dass das Kreditvolumen basierend auf einer entsprechenden Geldpolitik seit Jahrzehnten dauerhaft stärker wächst als die Wirtschaft.

        • Anh Toàn sagt:

          „…seit Jahrzehnten dauerhaft stärker wächst als…“

          Na eben, es geht doch. Seit Jahrzehnten, dauerhaft.

          Sagen Sie mir, wann es nicht mehr geht.

          Sie sagen seit Jahrzehnten, es ginge nicht, was seit Jahrzehnten geht.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, zentralplanerische Geldpolitik kann viele Zwangsmassnahmen durchsetzen; nur handelt es sich eben nicht um Kapitalismus, wenn der wichtigste Preis (Preis für Kapital, welcher als Informationssystem die Wechselwirkung zwischen Investitionen, Sparen und Konsum regelt) der Wirtschaft nicht den Marktkräften ausgesetzt ist. Sicher doch, wir warteten auch lange auf 2008; mal sehen, welches Ausmass an zwangsmässigen Umverteilungsmechanismen sich die ZBs nächstes mal einfallen lassen um die 0,1% weiter zu begünstigen. Der Verdruss der Bevölkerungen mit den Regierungen hat viele Gründe; ich bezweifle, dass das Tabuthema Geldpolitik hierbei als einer der Gründe ausgeschlossen werden kann.

          • Anh Toàn sagt:

            Die 0.1% werden von Ihrem Donnie vor allem begünstigt, mit seinen Steuersenkungen.

            Und die Bevölkerung ist nicht deswegen verdriesst. Die Bevölkerung stört sich an den untersten 0.1% oder 2% oder so. Die obersten sind die Guten, haben es verdient, durch Erfolg, so wie doch Ihr Donnie ein erfolgreicher Geschäftsmann ist.

            Steuern sind das wichtigste Regulativ im Kapitalismus: Werden die Vermögen nicht wegbesteuert, hat irgendwann einer alles und alle anderen haben nichts.

          • Anh Toàn sagt:

            Los, erzählen Sie mir, wo die Bevölkerung Ihren Unmut gegen die 0.1% äussert, ich bin gespannt, lese nur über Unmutsäusserungen gegen die untersten der Gesellschaft, die Migranten. Wurde der Donnie gewählt, weil er versprochen hat, den 0.1 die Vermögen wegzunehmen, die nicht mehr zu begünstigen? Was macht die AfD, für die Sie ja fanen, gegen die 0.1%?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Das den Status-Quo verteidigende politische Establishment ist leicht erkennbar zunehmend unter Dauerbeschuss. Occupy Wallstreet versandete, was nicht heisst, dass sich das korrupte Verhalten der Regierungen, welche niemand persönlich zur Verantwortung zogen, nicht in die Volksseele eingebrannt hat. Da Sie glauben, dass ich Trump verherrliche, kann ich Ihnen hier ein Beispiel geben, womit ich nicht zufrieden bin. Er schwächelt massiv im Bereiche „drain the swamp“.

          • Anh Toàn sagt:

            Die Graphik im Beitrag übrigens zeigt für die entwickelten Volkswirtschaften gerade KEIN Wachstum des Kreditvolumens seit 2009 im Verhältnis zum GDP.

            Woher kommt Ihre Erkenntnis, dass Kreditvolumen wachse unverhältnismässig zur Wirtschaft?

            Alternative Fakten?

          • Anh Toàn sagt:

            QE 1 begann im Dezember 2008, danach kam QE2, QE3, dann Draghi mit „whatever it Takes“, dann Hildebrand mit dem Nichtdulden von Kursen von unter 1,20. Mit QE1 begann die ausseroderdentlich expansive Geldpolitik, verstärkte sich bis mindestens zum ersten Gebrauch des Wortes „tapering“ im Mai 2013.

            Inzwischen sind weitere 5 Jahre vergangen, aber ein Anstieg des Kreditvolumens ist nicht eingetreten:

            Die Fakten widerlegen Ihre Theorie, deswegen nehmen Sie diese nicht zur Kenntnis und lügen sich vor, das Kreditvolumen sei unverhältnismässig gewachsen:

            Das ist „kognitive Dissonanz“.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Obige Graphik ist fragwürdig. Wie sollen die Kreditmengen sich nicht erweitern, wenn M2 und M3 ein hohes Wachstum ausweisen. Hier Beispiel USA
            https://tradingeconomics.com/united-states/money-supply-m2

          • Anh Toàn sagt:

            „Obige Graphik ist fragwürdig“

            Sag‘ ich doch:

            „Kognitive Dissonanz“

            (Im Detail: Mit Ihrem Link haben Sie gerade die Messgrösse gefunden, welche Ihnen passt, M2, aber warum die? Wir reden von der Summe der Schulden hier, vom „Kreditwachstum“, das ist nicht m2. M2 ist gewachsen („Geldschöpfung der Zentralbanken“, aber deswegen die Gesamtsumme der Kredite nicht: Erklärung: Die Geldschöpfung der Zentralbanken hat die Schrumpfung der Bankbilanzen kompensiert“)

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Vielleicht liege ich in Bezug auf die weitere Kreditausweitung seit der Krise 2008 im Falle der Industriestaaten falsch, sondern sie fand in erster Linie nur noch in China statt.

            Was ich sehen kann für die USA

            heute
            private debt-gdp 202.8%
            government debt-gdp 105.4%

            ende 2008
            private debt-gdp 211.9%
            government debt-gdp 67.7%

            Es muss noch eine 3. Kategorie geben (Business loans, nehme ich an), welche die Differenz zur Graphik füllt. Vielleicht ist Marcel diesbezüglich behilflich.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Hier ist Marcels Kommentar von weiter unten, welcher Ihre Aussage widerlegen und meine ursprüngliche Aussage bestätigt:

            Die kombinierte Staats- und Privatverschuldung hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt (Quelle).
            Apropos „Quelle“ Wollt ihr uns hier seit neustem noch ein FT Abo unterjubeln?
            .
            Im übrigen kann man diese Infos auch gratis haben: Es hat sich die Verschuldung in den letzten 5 Jahre fast verdoppelt gemäss BIZ von 16.8 Bio 2012 auf 32.4 Bio $ Ende 2017
            https://stats.bis.org/statx/srs/table/f1.2

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Los, erzählen Sie mir, wo die Bevölkerung Ihren Unmut äussert“

            Wenn Sie die politische Revolution gegen das bestehende politische Establishment (z.B. Trump, Brexit, Italien, Oesterreich, Frankreich, AfD) mit den zur Verfügung stehenden gewaltfreien demokratischen Mitteln nicht erkennen können, sollten Sie bei sich vielleicht selbst in Bezug auf Ihren lieb gewordenen Begriff „kognitive Dissonanz“ untersuchen.

          • Anh Toàn sagt:

            „Wenn Sie die politische Revolution gegen das bestehende politische Establishment (z.B. Trump, Brexit, Italien, Oesterreich, Frankreich, AfD) “

            Ach so, die sind gegen die Reichen, der Trump und die von und zu Storch und so, der Blocher und die Martullo sind auch gegen die Reichen, der Frey und der Ebner auch, ich hab‘ das einfach nicht erkannt, habe gemeint, die wollen die Nigger (=Muslime) draussen halten.

            Was hilft ein Minarettverbot, ein Kopftuchverbot gegen die 0.1%, das Establishment? Besteht dieses aus Muslimen?

          • J. Kuehni sagt:

            Der Herr Huber macht sich hier einen (anstrengenden) Sport daraus, vorgeblich nicht zu begreifen, dass die Revoluzzger für die er claqueurt, bloss Palastrevoluzionäre sind. Hier und da werden noch bezahlte Agenten vorgeschoben (Salvini), anderswo machen’s die Neofeudalisten schon im offenen Tageslicht (Blocher): Der Geldadel holt sich die politische Macht von den Bürokraten/Technokraten zurück, an die jene im zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit im Westen verloren gegangen ist — alles innerhalb des einen Promilles.

            Die sorgfältig aufgeköchelten, empörten Massen (à la Chemnitz) gehören dabei zum selben Kanonenfutter wie Immigranten, „antiautoritäre“ (libertäre) Ideologen und die angeblich „zu verteidigende“ Demokratie.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Die Auseinandersetzung findet zwischen einer künstlich übersteuerten den 0,1% dienenden Globalisierung unter der Führung einer immer weniger demokratisch legitimierten vermeintlich intellektuell und moralisch überlegenen Funktionselite einerseits und dem auf demokratische Selbstbestimmung beruhenden Nationalstaat statt. Die Bevölkerung wehrt sich zunehmend gegen das gegenwärtige politische Establishment, welches in seiner Abgehobenheit glaubt das Recht auf die Deutungshoheit über gesellschaftliche Themen zu besitzen.

            Manch Naivling glaubt, dass er durch das Kopieren des von der politischen Elite vorgegebenen Narrativ sich selbst zum intellektuell und moralisch überlegenden Kreise, natürlich weit über dem Durchschnittsbürger, zählen darf.

          • J. Kuehni sagt:

            Ja stimmt, Herr Huber.

            Manch ein Naivling glaubt nicht nur, dass die Messr. Blocher, Trump, Orban, Salvini, vonStorch et. al. keinerlei „Elite“ angehören, (selbst als Milliardäre, oder von solchen finanziert), sondern auch noch, dass diese Damen und Herren die „nationale demokratische Selbstbestimmung“ (und nicht etwa bloss den ollen Faschismus) restaurieren täten.

            Was schätzen Sie, wie lange wir noch ohne Notstandsgesetze auskommen werden, unter diesen selbsternannten Volchsbefreiern, die allesamt nicht mehr und nicht weniger als eine (sehr laute, bestens finanzierte) Minderheit repräsentieren, wenn’s dann aus legalistischen oder ökonomischen Gründen eng wird im noch knapp vorhandenen Rechtsstaat?

          • Anh Toàn sagt:

            Marcels Kommentar sagt, was Huber sagt und darum hat Huber Recht“

            1 https://stats.bis.org/statx/srs/table/f1.2: :

            Von 16.8 auf 32 Mio von 2012 bis 2017 sind die Zahlen für China, die globalen Zahlen (all reporting countries) stiegen von 152 auf 177, das ist nominal: Die Weltwirtschaft ist von 2012 bis 2017 jährlich it etwa 3-4 Prozent gewachsen, prozentual zum Wirtschaftswachstum zeigt sich kein Wachstum darin:

            Das ficht Sie nicht an, Sie lesen Statistiken so, dass Sie Ihre Meinung darin finden, auch wenn die etwas ganz anderes aussagen:

            Warum machst Du das? Völlig falsches Zeugs abschreiben, die Zahl für China auf die Welt beziehen, die nominale Zunahme als Relative zum Bip verkaufen:

            Hast Du so wenig Ahnung, dass Du nicht merkst, wie falsch Deine Argumenattation?

          • Anh Toàn sagt:

            Du bist doof, aber nicht so doof, das machst Du mit dem Ziel zu verwirren. Unsicherheit zu stiften. Unsicherheit ist der ideale Nährboden für nationale Heilsbringer.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich würde ja gerne auf fachlicher Ebene diskutieren, aber dann kommst Du mit fachlich komplett falscher Auslegung irgendeiner Statistik, unterstellst irgendjemandem (Hier @Marcel Senn) eine Aussage, die er nicht gemacht hat und fertig ist der Beweis.

            Das ist hochgradig bescheuert für jemanden der für sich (Volkswirtschafts-) Wissentschaftliches Verständnis reklamiert.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Faschistische Taktiken sind der gegenwärtigen Funktionselite keineswegs fremd, sondern die Idee der Gedankenkontrolle in der Form erlaubter Meinungsäusserung z.B. anhand akzeptabler politischer Korrektheit ist allgegenwärtig.
            (Z.B. heute in der Zeitung: Kein Geld für Staaten, die die «grundlegende Prinzipien» der Europäischen Union nicht respektieren: Jean-Yves Le DrianNun)

            Kuehni, Sie vergessen folgenden wichtigen Umstand in Ihrer Verteidigung des Status Quo, sondern begründen Ihre Position mit der Unterstellung schlechter Absichten der politischen Opposition:

            Society is like a stew. If you don’t stir it up every once in a while then a layer of scum floats to the top.

          • J. Kuehni sagt:

            „Society is like a stew. If you don’t stir it up every once in a while then a layer of scum floats to the top.“

            Die Amis haben „gestirrt“. Ergebnis: Trump.

            Hysterisches Rühren scheint bloss noch mehr „Scum“ zu erzeugen…

          • J. Kuehni sagt:

            „Faschistische Taktiken sind der gegenwärtigen Funktionselite keineswegs fremd“…

          • J. Kuehni sagt:

            Aufnahmekriterium für die EU ist eine funktionierende Demokratie mit Rechtsstaat und Gewaltentrennung. Die EU war stupid genug, keinen gangbaren Mechanismus bereitzustellen, um Mitglieder, die in eine „illiberale Demokratie“ (haha) abrutschen, aufgrund objektiver Kriterien wieder rauszuwerfen.

          • J. Kuehni sagt:

            … Denen den Geldhahn abzustellen ist trotzdem keine faschistische Taktik, mir scheint, Sie verharmlosen hier den Fschismus, Herr Huber.

          • J. Kuehni sagt:

            ((Sorry für den Stückelpost, der Blogbot wollte wieder mal irgendwas zensieren…))

          • J. Kuehni sagt:

            Wenn die „gegenwärtige Funktionselite“ der EU politische Gegner und unliebsame Minderheiten als „Untermenschen“ in Lagern umbringt, können sie hier wieder mit ihren „faschistischen Taktiken“ aufkreuzen, Herr Huber.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Natürlich können Sie Trump als „scum“ bezeichnen; nur geht es nicht um Trump als Person, sondern um Trump als Funktion, indem er in seiner selbstherrlichen Art jede Konvention über den Haufen wirft und damit dem Heer an vermeintlich moralisch und intellektuell überlegenen und dem politischen Establishment angehörenden „scum“ und seinen Hintermännern (0,1%), welche die forcierte Globalisierung begutachten, den Mittelfinger zeigt.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Sie verharmlosen hier den Fschismus“

            Keineswegs, sondern ich verweise darauf, denn er findet sich heute eben weniger im Konzept des Patriotismus (mit Ausnahme der rechtsextremen Chaoten), sondern im Verhalten der Globalisten.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ach so, es reicht nicht, dass nicht zum Wohle der eigenen europäischen Bürger (Untermenschen) gehandelt wird, sondern man soll zuwarten bis unliebsame Minderheiten als „Untermenschen“ in Lagern umbracht werden. Sorry, ich teile nicht Ihre Meinung.

          • J. Kuehni sagt:

            Der Mafiaboss (Sorry: Nexus) Trump zitiert also in seiner „selbstherrlichen Art“ das viel kleinere Kanada herbei, um innert zwei Wochen unter vorgehaltener Knarre ein Vögeli-friss-oder-stirb-Abkommen zu unterzeichnen, das finden Sie erfrischend „unkonventionell“, den Vorschlag eines französischen Ministers aber, eine vertragskonform festgestellte Verletzung von Rechtsstaatsprinzipien in einem EU-Mitgliedsstaat mittels Subventionsentzug zu ahnden, charakterisieren Sie als „faschistische Taktik“.

            Ihre Massstäbe sind dermassen verzogen, da finde ich es ganz beruhigend, wenn Sie „anderer Meinung“ sind als ich.

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn Trump im Oval Office auf den Tisch kackt und es global vertwittert verletzt er Konventionen im Sinne von gesellschaftlichen Verhaltensregeln, politischer Korrektheit. Auch wenn er seine Frau mit Pornostars betrügt, für die er riesige Summen zahlt, – What a Loser! – verletzt er gesellschaftliche Konventionen und seine Frau.

            Wenn er Kinder von ihren Eltern trennt, wenn er einseitig aus Abkommen aussteigt, weil die nicht gut seien, obwohl von seinem Land mitverhandelt und unterzeichnet, verletzt er Konventionen im Sinne von internationalem Recht / Vereinbarungen. (Menschenrechts“konvention“)

            Wenn er seine Wahlkampfausgaben nicht deklariert, wenn er Schwarzgeld russischer Oligarchen wäscht, verletzt er Konventionen im Sinne von nationalen Gesetzen, gar die Verfassung.

          • Anh Toàn sagt:

            Fast jeder Durchschnittsbürger hält sich intellektuell und moralisch dem Durchschnittsbürger weit überlegen.

            Wie viele (Durchschnitss)bürger kennen Sie, die glauben, sie seien intellektuell und moralisch unter dem Durchschnitt oder höchstens im Durchschnitt.

            Vor allem Pegida Bürstenschnittbubis halten sich intellektuell und moralisch dem Durchschnitt überlegen, die welche Wahrheiten bei alternativen Quellen finden, halten sich intellektuell und moralisch weit überlegen.

            Also überschätzt der Durchschnitssbürger im Durchschnitt seine Intelligenz und Moral.

            Aber Sie sind kein Durchschnittsbürger, der sich überschätzt, Sie wissen, moralisch und intellektuell sind Sie weit unter dem Durchschnitt, ein Loser, der durch Kommentarspalten stricht.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sicher doch, Herr Kuehni, Justin Trudeaus Inkompetenz ist Trumps Schuld. Sie können sich mit Ihrer selektiven Wahrnehmung als Journalist bewerben.

            https://www.youtube.com/watch?v=NyJpVlqzwSY

          • J. Kuehni sagt:

            Ach ja. Danke für den Link:

            „The Rebel Media (…) is a Canadian far-right online political and social commentary media website founded in February 2015 (…). It has been described as a „global platform“ for the anti-Muslim ideology, also known as counter-jihad.

            https://en.wikipedia.org/wiki/The_Rebel_Media

            Look who’s talkin…

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ich habe nicht überprüft, wer diesen Ausschnitt produzierte, wobei es beim Inhalt nicht um die Frage rechts oder links sondern einzig um das Verhalten der kanadischen Regierung geht, welches erläutert wird. Eine hohe diplomatische Kompetenz scheint sie nicht an den Tag zu legen.

          • J. Kuehni sagt:

            „Eine hohe diplomatische Kompetenz scheint sie nicht an den Tag zu legen.“

            Trump zerstört gerade die — grösstenteils von den USA selbst aufgebaute—internationale Ordnung. „Ordnung“ meint dabei immer ein möglichst regelbasiertes, d. h. vorhersehbares Verhalten der Akteure, insbesondere der starken darunter. Die Fallback-Position in Absenz einer Ordnung ist das blanke Diktat von Hegemonialmächten („Might makes right“): Letzteres werfen Sie gerne (und fälschlicherweise) der EU vor, finden Sie aber in seiner denkbar plumpsten Form (bei Trump) „erfrischend unkonventionell“.

            Gegenüber Grossmachtbullies beschränkt sich die „diplomatische Kompetenz“ der Schwächeren aufs Schleimscheissen (aka Appeasement) oder die Option „Nordkorea“ (going nuclear).

          • J. Kuehni sagt:

            Das Beste worauf schwächere Akteure hoffen können, ist die „Schweizer Position“: ein geopolitisches Vakuum, geschaffen von Bullies, die sich gegenseitig kontrollieren, derweil der Kleinstaat komfortabel hinter den Bergen hervor mit allen profitabel geschäften kann. Ein solch glückliches Plätzlein ist aber leider nicht allen gegeben (und selbst da wo es bisweilen existiert, durchaus vergänglich).

            So. Nun wissen Sie, welches vitale Interesse gerade kleine und mittlere Staaten an einer regelbasierten, internationale Ordnung haben. Trump-Beklatscher, die nicht in den USA, Russland oder China hocken, müssen wirklich ziemlich masochistisch veranlagt sein.

          • J. Kuehni sagt:

            …oder die sind einfach totalbescheuert und auf ihren eigenen ultranationalistisch/ethnochauvinistischen Mythologie-Quark hereingefallen und meinen, sie könnten sich aufgrund ihrer eingebildeten „Supremacy“ genausoviel erlauben wie ihr grosses Vorbild von ennet dem Teich. 😛

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es handelt sich nicht um eine einzelne Kritik, sondern es gibt auch andere, welche die gleichen Aussagen machen.
            https://www.youtube.com/watch?v=9g6aLxRntZM

            Anstatt Trump zu „bashen“, ist es vorteilhafter, sich auf die Pflege möglichst guter diplomatische Beziehungen zu konzentrieren. Mexiko hat einen guten Deal für beide Staaten ausgehandelt.

  • Rolf Zach sagt:

    Wie soll man als Keynesianer China beurteilen. Eigentlich kann für die dortige Regierung der Außenhandel und damit verbunden die Leistungsbilanz gleichgültig sein. Auch wenn das Außenhandels-Volumen mit 29 % enorm groß ist am gegenwärtigen GDP, so sollte kein Wachstum mehr im Außenhandel oder sogar ein Rückgang wenig ausmachen. Nur ca. ein Drittel der Importe entfallen auf die unbedingt notwendigen Rohstoffe, Energieträger und Nahrungsmittel.
    Die Behauptung, dass sie wegen der Gefahr der Arbeitslosigkeit unbedingt exportieren müssen ist für mich eine unlogische Schutzbehauptung. China ist der Idealfall für ein Modell nach Keynes aus dem Lehrbuch. Wo gibt es noch eine Volkswirtschaft, die für sich selbst alle Segmente der Fertigwaren und Halbfabrikate in sich selbst vereinigt?

    • Rolf Zach sagt:

      China benötigt allgemein Wirtschaftswachstum für die Förderung des Wohlstands für jeden einzelnen Chinesen. Gegenwärtig ist es 17T $ pro Kopf nach Kaufkraft. Noch weit hinter Uruguay (22,5T $) oder dem EU-Armen-Land Rumänien (24T $). Es sollte eigentlich bis 2025 auf eine derartige Zahl von 33T $ pro Kopf kommen wie die Slowakei heute.
      Das dies eine Zitterpartie zu werden droht, kann ich als überzeugter Anhänger von Keynes nicht verstehen. Was verhindert diese Entwicklung?
      Für mich ganz klar der fehlende Rechtsstaat und die Willkürherrschaft der Kommunisten mit ihren Ambitionen in Südostasien und dem ehemaligen Sowjetisch-Zentralasien. Warum wollen die noch mehr Moslems beherrschen, sie haben ja ihre lieben Uiguren? Montesquieu ist der Rechtsstaat, Konfuzius nur der hinkende davon.

      • Rolf Zach sagt:

        Je mehr Kesseltreiben gegen die westliche Aufklärung, desto weniger Fortschritt. Ich will die großen chinesischen Denker der Vergangenheit nicht klein machen, aber sie genügen für die jetzige Entwicklung nicht. Es gab da eine hervorragende Sendung über das Wirken der Jesuiten am Kaiserhof in Peking im 16. und 17. Jahrhundert auf Arte. Da hat man begriffen, warum die Chinesen nicht zuerst die industrielle Revolution und den Rechtsstaat hatten, wo sie so nahe dran waren. Wenn sie wieder den derzeitigen Hochmut pflegen, wird nichts aus China als No. 1. Japan ist da in allem überlegen, außer in der Größe des Landes und der Bevölkerung. Es hat sich der westlichen Kultur für ihren Fortschritt besser adaptiert.
        Warum kopiert das Riesenreich China nicht Taiwan, dass wäre ein Fortschritt?

  • Rolf Zach sagt:

    China hat gegenwärtig ein Anteil des Außenhandels von ca. 29 % an seinem Volkseinkommen, während es für die USA ca. 19 % ist, wobei zu beachten ist, dass die Wirtschaft der USA sehr stark mit Kanada und Mexiko verzahnt ist. Kein Vergleich von China mit Südostasien, Japan und Süd-Korea. Für dieses Riesenland China eine abenteuerlich hohe Zahl des Außenhandels im Vergleich zum Volkseinkommen. Wenn man auch das Pro-Kopf-Einkommen nach Kaufkraft herbeizieht, hat der Chinese nur ca. 27 % der Kaufkraft des Amerikaners, was die Zahl des Vergleichs Außenhandel/Volkseinkommen noch abenteuerlicher macht. China muss seine Währung aufwerten, dieses Verhältnis zum Yuan/$ von 6.84 sind ein Witz, mindestens 6, besser 5.

    • Marcel Senn sagt:

      Zach: Da rechnen Sie aber Exporte von 2.27 Bio $ (2016) und 1.23 Bio Importe zusammen bei einem GDP von 11.2 Bio 2016 (12.2 Bio $ 2017).
      Ob so eine zusammengefasste % Zahl da wirklich aussagekräftig ist, bezweifle ich.
      Und vergleichen mit Mexico oder Kanada kann man das auch nicht wirklich, denn da werden viele Halbfertigprodukte hin- und hergeschoben und blähen die Im- und Exportzahlen doch ziemlich auf.
      Im Trade mit China dürfte das zwar auch manchmal vorkommen, aber in viel viel geringerem Ausmasse.
      In der Schweiz gibts ja auch den „Z A L A N D O“ Effekt, all die vielen Bestellungen und Rücksendungen (und jetzt seit gewisse Poser noch Kleider bestellen um Föteli damit zu machen, noch mehr) blähen nur die Handelsvolumina auf bei null Wertschöpfung.

      • Marcel Senn sagt:

        PS Ich musste den Namen Z A L A N D O so schreiben, weil der im berüchtigten NMTM Zensursystem scheinbar auch tabu ist und nicht durchkommt!
        .
        Zustände wie in China haben wir hier in NMTM!!!!!
        Wann fixed ihr dieses Problem endlich mal — ich könnte schon bald mal ein Buch füllen mit all den Kommentaren die nicht akzeptiert wurden!

    • Marcel Senn sagt:

      Zach: China hat seine Währung im März 2018 auf 6.27 aufgewertet quasi als Goodwill Action für Trump.
      Aber da dieser Trumpel auf Anraten seines exotischen Wirtschaftsprofessors Peter Navarro den Wirtschaftskrieg erklärt hat, haben die Chinesen den Yuan halt wieder sausen lassen mit einem F..k you Trump Gruss nach Washington.
      .
      Scheinbar hat Schwiegersohn Kushner den Demokraten und Aussenseiterökonomen Navarro ca 2015 oder 2016 auf Amazon entdeckt, weil der ein Buch geschrieben hat namens: „Death by China: Confronting the Dragon – A Global Call to Action.“ Was natürlich voll Trumps Linie war!!
      .
      Sehr amüsant dazu die letzte „Last Week“ Folge von John Oliver zum Thema Trade
      https://www.youtube.com/watch?v=etkd57lPfPU

  • Marcel Senn sagt:

    Die kombinierte Staats- und Privatverschuldung hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt (Quelle).
    Apropos „Quelle“ Wollt ihr uns hier seit neustem noch ein FT Abo unterjubeln?
    .
    Im übrigen kann man diese Infos auch gratis haben: Es hat sich die Verschuldung in den letzten 5 Jahre fast verdoppelt gemäss BIZ von 16.8 Bio 2012 auf 32.4 Bio $ Ende 2017
    https://stats.bis.org/statx/srs/table/f1.2

  • Ralf Schrader sagt:

    Was bewegt den Autor, die Staatsführung der VR China als Regime zu diskreditieren?

    • Helmuth Meier sagt:

      Ha, ha … der ist gut. China tritt den Rechtsstaat täglich mit Füssen, das Internet wird zensiert, Meinungsfreiheit in den Wind geschlagen und dann kommen Sie … Ihren Spruch müssen Sie mal den Oppositionellen dort bringen, die wegen Bagatellen im Knast sitzen.

      • Anh Toàn sagt:

        Oder den 500’000 Uiguren, die gerade umgesiedelt werden.

        • Rolf Zach sagt:

          Zu recht, Anh Toàn, erwähnen Sie dies, aber China wird von allen islamischen Ländern angehimmelt, im Gegensatz zu den scheußlichen westlichen Rassisten, die immer mit ihren blöden Menschenrechten und ihrer dummen Demokratie kommen. Die Feinheiten des Islams kennen sie nicht.
          Auch bei der afrikanischen Elite sind die Chinesen beliebt. Für ihre dortigen Infrastruktur-Arbeiten bringen sie alle benötigen Beschäftigen gleich aus ihrem Heimatland mit, inkl. ihren eigenen Werkschutz. Es ist unwichtig, wie hoch die Arbeitslosigkeit in Afrika ist. Die afrikanischen Regierungen sind überzeugt, ihre Leute müssen nach Europa, dort finden sie schon Arbeit. Afrika benötigt aber chinesische Qualität (Sklavenarbeit?). Wir müssen mehr Entwicklungshilfe leisten!

    • Marcel Senn sagt:

      Schrader: Was ist denn ein Einparteiensystem sonst für Sie Schrader? Eine göttliche Fügung oder was?

  • Anh Toàn sagt:

    Warum wurde die Leistungsbilanz negativ? Wegen gesunkener Exporte oder gestiegener Importe? Vermutlich eine Kombination davon aber:

    Gesunkene Exporte wegen Handelsstreit: Die Graphik zeigt für das erste Quartal ein Minus, ein abrupter Rückgang zum letzten Quartal des Vorjahres. Die Zölle traten am Ende des ersten Quartals in Kraft, wahrscheinlich wurden viele Geschäfte des ersten Quartals vorgezogen, mir scheint dies den abrupten Rückgang im ersten Quartal nicht erklären zu können.

    Gestiegene Importe: Investitionen brauchen Importe, aber Investitionen brauchen eine Vorlaufzeit, es muss geplant werden, bevor die notwendigen Güter beschafft werden, das geht in China deutlich schneller als in der Schweiz z.B., aber tatsächlich schnell genug fürs q1/2018?

    • Anh Toàn sagt:

      Gestiegene Importe können auch durch inländischen Konsum verursacht werden, aber auch hier erscheint mir unwahrscheinlich, dass dies derart rasant geht.

      Konklusion: In China werden die Zahlen passend zum Plan gemacht. Das geht nicht auf Dauer, die Diskrepanz zwischen den ausgewiesenen Zahlen und der Realität wird immer grösser und lässt sich irgendwann nicht mehr kaschieren. Aber man kann von einem Quartal ins nächste schieben.

      Konklusion, insbesondere weil da q2/2018 deutlich „besser“ war als das q1: Die Zahlen des q4/2017 wurden zu Lasten des q1/2018 geschönt.

  • Michael sagt:

    Hmm, da kennen sie China schlecht. Die Zinsen sind bereits künstlich tief in China, weil die enormen Ersparnisse der Privaten wegen der Devisenbeschränkungen vornehmlich nur im Inland investiert werden können (siehe Immobilienblase).
    Zudem würden internationale Investoren bei diesem hohen Verschuldungsgrad von China mit einem solch instabilem Wirtschaftsmodell (exportgetrieben) höhere Zinsen einfordern.
    Nein, China wird wohl so enden wie Japan oder Italien, wenn es Glück hat. Die heimischen Investoren müssen die Schulden übernehmen und den Verlust einstecken.

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