Schutzobjekt Landwirtschaft

NMTM

Von Subventionen abhängig: Ein Schweizer Landwirt bei der Maisernte. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Die schweizerische Landwirtschaftspolitik wird immer wieder wegen ihrer protektionistischen Ausrichtung kritisiert, zuletzt im Zusammenhang mit den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Mercosur. Dabei wird bisweilen der Eindruck erweckt, dass die Schweiz bezüglich Agrarschutz ein Sonderfall sei.

Das ist jedoch keineswegs der Fall, wie die Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) für das Jahr 2015 zeigen. Die folgende Grafik zeigt, wie hoch der Anteil der Agrarsubventionen am Faktoreinkommen eines landwirtschaftlichen Betriebs ist. (Die genaue Definition des landwirtschaftlichen Faktoreinkommens findet sich hier.) Die Schweiz befindet sich im oberen Mittelfeld. Weit voraus an der Spitze sind Finnland und Luxemburg.

Dass überall in Europa Agrarsubventionen ausbezahlt werden, hat stets denselben Grund: Bevölkerung und Politik haben ein besonderes Verhältnis zum primären Sektor. Die Art und Weise, wie man den Schutz begründet, ändert sich im Lauf der Zeit. Aber das Ergebnis ist immer dasselbe: Die einheimische Nahrungsmittelproduktion wird begünstigt.

Landwirtschaft als Teil der Landesverteidigung

Im späten 19. Jahrhundert, als die ersten Zollschutzmassnahmen zugunsten der Landwirtschaft in Europa erlassen wurden, stand der Schutz der Beschäftigten im Vordergrund. Denn damals waren zwischen 25 und 50 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Ihre Stimme hatte an der Urne Gewicht. Die Politik konnte es sich nicht leisten, dass billiges US-Getreide die einheimischen Bauernbetriebe ruinierte.

Nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs gewann das Argument der Selbstversorgung aus sicherheitspolitischen Gründen an Bedeutung. Es wurde durch den Zweiten Weltkrieg noch weiter verstärkt. Die Landwirtschaft war nun ein wesentlicher Teil der Landesverteidigung.

In der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre wurde der Agrarprotektionismus verstärkt, um die Arbeitslosigkeit in der Landwirtschaft zu bekämpfen. In der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), die seit den Römer Verträgen von 1957 auf einer Zollunion beruhte, standen ebenfalls wirtschaftliche Argumente im Zentrum. Die Agrarpolitik war lange Zeit der mit Abstand wichtigste Posten des gemeinsamen Budgets. Noch heute sieht man die Spuren dieser historischen Entwicklung. Die Agrarsubventionen machen immer noch knapp 30 Prozent des EU-Haushalts aus.

In jüngster Zeit werden vermehrt ökologische Anliegen vorgebracht, um Agrarschutz und Subventionen zu begründen. Wiederum sind die Verhältnisse in der EU ähnlich wie in der Schweiz. Die Förderung der Biobauernbetriebe gehört mittlerweile überall in Europa zum Kern der Landwirtschaftspolitik.

Natürlich lässt sich über die konkrete Ausgestaltung der schweizerischen Agrarpolitik mit guten Argumenten streiten. Es ist wie bei allen Politikfeldern einiges im Argen. Es gibt unterschiedliche Interessen, Gewinner und Verlierer. Aber die Idee, dass der Agrarschutz ein spezifisch schweizerisches Phänomen sei, ist nachweislich falsch. Kein Land in Europa will auf einen Agrarschutz verzichten.

168 Kommentare zu «Schutzobjekt Landwirtschaft»

  • Linus Josef Anton Huber sagt:

    „The tide is turning in Europe nicely.“

    In einem Interview mit Sunday Times drängt Matteo Salvini Theresa May eine bedeutend härtere Position in den Brexit Verhandlungen mit der EU einzunehmen: “My experience in the European parliament tells me you either impose yourself or they swindle you.”

    Der italienische Innenminister, früheres Mitglied des Europäischen Parlaments, heute wohl der mächtigste Politiker Italiens sagt May soll bereit sein die Verhandlungen abzubrechen: “Because on some principles there is no need to be flexible and you should not go backwards.”

    Er beschuldigt die EU das UK für das Votum die EU zu verlassen zu bestrafen versucht.

    https://www.thetimes.co.uk/article/matteo-salvini-leader-of-italys-right-warns-eu-is-swindling-britain-out-of-brexit-7pd9n0t6r

    • J. Kuehni sagt:

      Der perfide Salvini, letzter „strawman“ der Brexiteers.

      Ha ha.

      • Linus Huber sagt:

        … oder ein weiterer Einfluss auf May, sodass sie die Kurve schlussendlich vielleicht doch noch kratzt. Auch unter WTO Regeln lässt sich leben.

        • J. Kuehni sagt:

          Hmja. Der Übergang wird das Problem sein.

          Darum muss man beim angestrebten Hard Brexit unbedingt dessen Konsequenzen der EU in die Schuhe schieben, sonst müsste man ja noch die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen. 😛

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Der Übergang wird das Problem sein.“

            Natürlich ergeben sich in der Reorganisation staatlicher Beziehungen „teething problems“ und Ungereimtheiten, welche zu überwinden sind. Das heisst jedoch noch lange nicht, dass man die demokratische Selbstbestimmung zur Verfügung zu stellen hat, um diese kurzfristigen Problemen zu minimieren. Die gegenwärtige Stimmung scheint in die Richtung erhöhter demokratischer Selbstbestimmung und reduzierter zentralistischer Machtkonzentration zu weisen. Trotz ursprünglichen Sprüchen wie z.B. „Brexit means Brexit“ scheint May aufgrund der schwachen Verhandlungsart innerlich nicht vom Brexit überzeugt zu sein.

          • Anh Toàn sagt:

            Pfui Deibel, die May ist gar keine Gläubige, der fehlt die innerliche Überzeugung.

            Linus: „…..scheint May aufgrund der schwachen Verhandlungsart innerlich nicht vom Brexit überzeugt zu sein.“

        • J. Kuehni sagt:

          Der Hard Brexit ist kaum mehr zu vermeiden, Sie dürfen guten Mutes sein, Herr Huber… Die Briten aber, haben ihr Erpressungspotenzial gegenüber der EU mit Anrufung des Art. 50 definitiv aus dem Fenster gesch(m)issen. Darum kann es Herrn Barnier egal sein, was Signore Salvini Mrs. May steckt, eine Abänderung des Verhandlungsmandates wird er innerhalb der EU nicht durchbringen, dafür sorgen schon alleine die Iren.. Das haben die Brexiteers ebensowenig wie Sie begriffen, Herr Huber.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ob und inwiefern das Verhandlungsmandat nicht in Frage gestellt, geändert oder flexibilisiert werden kann, ist das Problem der EU und nicht dasjenige von GB. Zu hoffen ist, dass damit jegliche finanzielle Verpflichtung der Briten ebenfalls dahinfällt.

          • J. Kuehni sagt:

            Wäre es das Problem der EU und nicht der Briten, bräuchten Sie sich weder um May noch um Salvini zu bemühen, indem Sie hier im Blog deren Sommerlochtheater rein stellen.

            „Zu hoffen ist, dass damit jegliche finanzielle Verpflichtung der Briten ebenfalls dahinfällt.“

            Kaum verwunderlich für einen, der im Ruf steht, seine Wettschulden nicht zu begleichen. Die Briten aber, werden sich mit Blick auf die von den Brexiteers vollmundig versprochenen, künftigen Freihandelsabkommen mit aller Welt hüten, ihren vertraglichen Verpflichtungen mit der EU nicht nachzukommen. „Alle Welt“ könnte sonst zum Schluss gelangen, die Insulaner seinen keine verlässlichen Vertragspartner, gell.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es besteht kein Grund weiterhin Mitgliedszahlungen nach dem Austritt aus einem Club zu verrichten.

          • Anh Toan sagt:

            Sollen doch die Anderen die Rente Farages als EU Parlamentarier bezahlen.

            UK kann sich seiner Helden nicht leisten, laesst die lieber von der EU zahlen.

          • Anh Toan sagt:

            Alimente zahlen manche nicht, mit Ihrer Argumentation: Warum zahlen, wenn Mann nicht mehr rein gelassen wird?

          • J. Kuehni sagt:

            „Es besteht kein Grund weiterhin Mitgliedszahlungen nach dem Austritt aus einem Club zu verrichten.“

            Es sei denn, man hätte sich genau dazu verpflichtet, wie eben die Briten.

            Aber wer braucht sich im Zeitalter des Trumpos noch um die Einhaltung von Verträgen zu kümmern, notfalls kann man ja die Vertrags“partner“ einfach in bester Mafiamanier beschei**en (oder verprügeln, weil man „grösser und stärker“ ist (obwohl die Briten natürlich nicht)) aber die Hubers klatschen Beifall, weil „Disruption*

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Das korrupte Verhalten der politischen Eliten, welches sie 2008 exemplarisch demonstrierten, ist eben gesellschaftspolitisch noch nicht abgearbeitet, was die nicht unberechtigten Reaktionen der Bevölkerungen in der Form von Brexit, Trump oder der aufkommende Widerstand in Staaten wie Italien, Deutschland etc. weitgehend erklären. Es geht hierbei nicht um Beifall klatschen oder nicht, sondern um das Erkennen der gesellschaftspolitischen Entwicklung, was Ihnen offensichtlich Probleme bereitet.

          • J. Kuehni sagt:

            Ihre Erkenntnisse bezüglich „gesellschaftspolitischen Entwicklungen“ sind banal, Herr Huber. Da nicht nur Generäle normalerweise immer den letzen Krieg vorbereiten, sondern auch Gesellschaften immer versuchen, die letzte Krise zu verhindern, mögen Sie der Meinung sein, das Benennen von mechanistischen, quasi-physikalischen Abläufen biete in dieser Hinsicht Remedur. Die plumpe, dumm anmutende Realität ist aber schlichtweg in der Formel MAD enthalten; den Flächenbrand als Verjüngungskur der Zivilisation können wir uns schlichtweg nicht mehr leisten. Sollten Sie als kolportierter „Sicherheitsberater“ der Saudis eigentlich wissen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Warum diesen Bezug zu vergangener Tätigkeit meinerseits, wobei Sie die genaue Funktion weder kennen, noch sie mit „Sicherheit“ zu tun hatte. Lassen Sie persönliche Aspekte aus der Diskussion, denn es ist offensichtlich, was Sie mit solchen herablassenden Bemerkungen bezwecken.

            Die Analyse soll derart banal sein, aber die gleiche Weltsicht, welche die Korruption des Systems befürwortet, soll nun gleich auch noch wissen, was wir UNS erlauben können oder nicht. Wie anmassend diese belehrende Ueberheblichkeit, welche der Sprache der IYIs entspricht, auf die „deplorables“ wirkt, dürften Sie nicht einmal merken. Es handelt sich eben nicht, wie Sie banal analysieren, um eine vergangene Schlacht, denn diese fand dort einzig den Ausgangspunkt und ist heute in vollem Gange.

          • Anh Toàn sagt:

            @Linus Huber

            Ihre tiefe Kenntnis der „gesellschaftspolitischen Veränderungen“ kommt wohl daher, dass Sie diese aus grosser Distanz betrachten. Ihre Wahrnehmung der Gesellschaft basiert auf Blogs und social media:

            Kommen Sie mal wieder nach Europa, reden Sie mit den Menschen, ausserhalb ihrer Filterblase.

            Was sich geändert hat, sind die Medien. Die Gesellschaft muss lernen, damit umzugehen: Mittlerweile kann man nicht mehr nur nichts von dem glauben, was man hört, sondern auch nichts von dem, was man auf einem Bild sieht. Weil jedes Bild kann ein Fake sein. Das verunsichert. Verunsicherte suche Halt, Sicherheit, absolute Wahrheit: Somit einsteht eine Polarisierung zwischen absoluten Wahrheiten.

          • Anh Toàn sagt:

            Sie glauben vorbehaltlos Ihren Priestern, nichts kann Sie dazu bringen, Ihre Meinung zu hinterfragen, und verlachen die anderen Gläubigen als obrigkeitsgläubig.

            Sie sind überzeugt, Ihr Messias komme, die „gesellschaftspolitischen Veränderungen“ finden statt und sind unaufhaltsam. In jedem Prozentpunkt für eine Partei ohne irgendein realistisches Konzept zur Lösung irgendeines Problems, einzig Schuldige benennend, erkennen Sie ein göttliches Zeichen für die baldige Ankunft Ihres Messias, für die Erhellung des Volkes mit Wahrheit.

            Aber ich glaube noch immer nicht, dass Sie so bescheuert (blind, abgehoben, gläubig) sind. Betrachten Sie es als Kompliment, wenn ich sage, Sie seien bezahlt.

          • J. Kuehni sagt:

            „aber die gleiche Weltsicht, welche die Korruption des Systems befürwortet, soll nun gleich auch noch wissen, was wir UNS erlauben können oder nicht.“

            Wer also nicht Ihre Sicht der Dinge teilt, muss die Systemkorruption fördern und zwingend Teil und Verursacher des Problems sein. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

            So argumentieren apodiktische Tyrannen, ideologische Betonköpfe und 15-jährige Teenager.

          • J. Kuehni sagt:

            „Wie anmassend diese belehrende Ueberheblichkeit, welche der Sprache der IYIs entspricht, auf die „deplorables“ wirkt, dürften Sie nicht einmal merken.“

            Wer also argumentiert, dass wir uns einen „Flächenbrand als Verjüngungskur der Zivilisation“ angesichts des heutigen Arsenals an nuklearen, chemischen und biologischen Kampfstoffen nicht mehr leisten können, ist anmassend und überheblich.

            Sagt man dem vielleicht „alternative Vernunft“?

          • Linus Huber sagt:

            „Wer also nicht Ihre Sicht der Dinge teilt, muss die Systemkorruption fördern und zwingend Teil und Verursacher des Problems sein. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.“

            Nicht zwingend, jedoch wenn diejenigen, welche anderer Sicht sind zugleich das Nachplappern, was diejenigen welche Teil und Verursacher des Problems sind, wird es offensichtlich.

            „Wer also argumentiert, dass wir uns einen „Flächenbrand als Verjüngungskur der Zivilisation“ angesichts des heutigen Arsenals ….“

            Auch der 2. Versuch sich herauszureden schlägt fehl. Es handelt sich nicht um eine Verjüngungskur, in welcher die aufgezählten Kampfstoffe zum Einsatz kommen, sondern um eine politische Verjüngungskur.

          • J. Kuehni sagt:

            Die Welt darf aufatmen, der Herr L. Huber hat gesagt, es handle sich bloss um eine politischen Verjüngungskur, ohne jegliche Gefahr eines kollektiven Kontrollverlustes evtl. hervorgebracht durch kompromissunwillige Nationalisten hüben oder drüben und wenn auch der Herr Huber vielleicht über keinerlei besondere Kompetenzen oder Autoritäten in dieser Hinsicht verfügt, so darf man sich doch getrost darauf verlassen, dass er den richtigen „Herren“ nachplappert. Gute Nacht.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Gefahr eines kollektiven Kontrollverlustes“

            Die Gefahr eines kollektiven Kontrollverlustes besteht immer und die vermeintlich intellectuell überlegene politische Elite hat in 2008 eindrücklich bewiesen, wie gut sie darin sind, solchen Kontrollverlust zu erzeugen. Die Gefahr von Kontrollverlust erhöht und nicht vermindert sich durch Zentralismus. Ich muss niemandem nachplappern, sondern beobachte ganz einfach die politische Landschaft und ziehe meine Schlüsse daraus. Es ist aus meiner Sicht erfreulich und nicht bedenklich, dass sich die Verteidigung der demokratischen Rechte erfolgreich gestaltet. Dass Sie eine andere Ansicht vertreten ist offensichtlich und zu respektieren; nur kann ich Ihre Sicht der Dinge nicht teilen.

          • Anh Toàn sagt:

            „Es ist aus meiner Sicht erfreulich und nicht bedenklich, dass sich die Verteidigung der demokratischen Rechte erfolgreich gestaltet.“

            Ja der Orban, der verteidigt die Demokratie, der Trump ist auch ein Verteidiger der wichtigen vierten Gewalt im demokratischen Staat und noch mehr der Justiz, der so wichtigen Kontrollgewalt in einer modernen Demokratie.

            Sind die Medien und die Justiz diskreditiert, ist das Parlament machtlos, weil niemand mehr kontrolliert, was die Regierung macht.

            Yippie Demokratie ist dann!

            Der Erdogan macht in der Türkei nichts anderes als Orban in Ungarn macht und Trump in den USA versucht.

            Und die Super Demokraten klatschen Beifall, aus Dummheit oder Geldgier.

        • J. Kuehni sagt:

          „Auch unter WTO Regeln lässt sich leben.“

          Zumal die EU (im Gegensatz zu den „Spezialfreunden“ der Anglosphäre USA/Canada/Australia) explizit Hand bietet für eine gleitende Übernahme der unter EU-Mitgliedschaft ausgehandelten WTO-Quoten der Briten. Die Anglos hingegen finden das zu grosszügig, schliesslich ist das UK alleine bloss eine kleine Mittelmacht und kann nicht dieselben Quoten erwarten, wie als Mitglied eines 500-Mio. Binnenmarktes.

          Es geht den Briten nicht um blossen WTO-Handel, sondern um Extrawürste unter Umgehung der 4 Grundfreiheiten.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Das Problem der Briten liegt weniger darin, dass sie Extrawürste wollen, sondern viel mehr darin, dass die politische Elite das Wahlresultat pro Brexit nicht erwartete und daher vollkommen unvorbereitet darauf reagiert und sich mehrheitlich nicht mit der Idee des Brexits identifiziert. Die Fehleinschätzungen der politischen Eliten wirken amüsant, indem sie die Unzulänglichkeit ihres Narrativ offenlegen.

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn es dank dem Brexit knüppeldick kommt für die Briten, ist natürlich nicht das weise Volk daran schuld, sondern die mangelnde Überzeugung der Eliten, deren schlechtes Verhandeln.

            Egal wenn es Scheisse kommt fürs Volk, solange man dem schlauen Volk einen Schuldigen präsentieren kann.

          • Anh Toàn sagt:

            Der Farage, der war so überzeugt, dass er sich gleich davon gemacht hat. „No skin in the game“ gell!

    • Anh Toàn sagt:

      Finden Sie das richtig?

      Alles?

      Also dass Salvini May „drängt“? von wg. demokratischer Legitimation?

      Dass die EU UK bestrafen will, für den Austritt? Wie wollen die denn die Briten strafen? Damit, dass die EU den Austritt angenommen haben?

      Gilt für die EU, bzw, deren Mitgliedsvölker nicht die völkische Assoziationsfreiheit, müssen die einen Vertrag (Handelsabkommen) mit den Briten machen, auch wenn die gar nicht wollen? Wer sagt denn, was in diesem Vertrag stehen, den die EU, oder auch nur ein einziges ihrer Mitgliedervölker f (Einstimmigkeit ist verlangt) frei und souverän nicht wollen. Also wer formuliert das Abkommen, dass die EU und alle ihre Mitgliedsvölker dasnn akzeptieren müssen? Salvini?

    • Anh Toàn sagt:

      Salvini weiss natürlich um den Unterscheid zwischen Italienern und Briten: Die Italiener sind Weicheier, die können keine Schmerzen ertragen, darum redet er nicht darüber, arbeitet nicht daran, obwohl „der wohl mächtigste Politiker Italiens“, sein Volk zu befreien und es aus der diktatorischen EU zu führen. Die Briten sind die Explorer, Besteiger der höchsten Berge, Befahrer aller Ozeane, die haben die tough upper lip, die können viel besser die Schmerzen ertragen.

      Ein Brite gibt gern ein Arm und ein Bein
      um nicht mehr in der EU zu sein.

  • Rolf Zach sagt:

    Um es nochmals zu betonen, die Schweizer Bauern können nur ihren Platz finden innerhalb der Agrarwirtschaft der EU, wo sie gleich wie die Österreicher ihre wirtschaftlichen Interessen in Brüssel durch den Ministerrat und das Europäische Parlament durchsetzen können und auch andere EU-Länder finden, die die gleiche Probleme haben wie sie. Wenn ein EU-Konsument Schweizer Käse isst, soll er die gleiche Qualität haben wie beim Speck bei den Schweinen von den spanischen Eichel-Wälder. Agrar-Lobby braucht es immer, aber nicht auf ein so kleines Gebiet beschränkt wie die Schweiz und mit derart vielen Mini-Betrieben, die die höchste Traktoren-Dichte weltweit aufweisen. Die SVP will Politiker der Bauernschaft, die nicht langfristig denken, sondern ihren Interessen behilflich sind.

  • Kurt Seiler sagt:

    Habe vor ein paar Jahren meine Stelle verloren weil die Kollegen in Indien und China deutlich billiger waren als ich.
    Seitdem ist mir die Lust an bizarr teuren Schweizer Lebensmittel deutlich vergangen.
    Ich achte beim Einkauf darauf, dass – auch in der Schweiz – keine Schweizer Lebensmittel mehr in meinem Einkaufskorb liegen.

    100g Schweizer Chriesi mit Aktion Fr. 1.00
    … man traut sich nicht einmal mehr den Kilopreis anzugeben so absurd teuer wird hier produziert.

  • Claude Fontana sagt:

    Ist ja auch nett Tabellen zu verlinken, wo fast alle,einsehbar sind. Ausser eben Norwegen, Island und die Schweizer Daten, die fehlen. Ich hätte statt dem „6. Platz“ gerne gesehen: „die Schweizer Landwirtschaft generiert so und soviel einkommen“ kein künstlicher Umweg, sondern faktisch belegte Zahlen.

  • Rolf Zach sagt:

    Seit 1980 ist immer auch der Tenor der Schweizer Politik nicht nur das alte Argument der Ernährungssicherheit von Bedeutung, sondern auch immer dasjenige des Erhalts von Arbeitsstellen, obwohl unsere Landwirtschaft trotz ihrer vehementen EU-Feindschaft polnische Saisonnier bevorzugt gegenüber den Leuten, die von auswärts ins vermeintliche Paradies Europa hereinströmen wollen.
    1992 hatte es die Schweiz in den Verhandlungen mit der EU erreicht, dass unsere Landwirtschaft mit der Schweiz als Zugewanderter Ort der EU namens EWR total ausgenommen wurde. Der EWR Vertrag hatte auch eine starke Einschränkung der PFZ mit der EU, stärker als heute die flankierenden Maßnahmen.
    Diesen EWR bekommen wir nicht mehr und unser Bundesrat hofft auf den Brexit+so auf ein günstigen Vertrag mit der EU.

    • Rolf Zach sagt:

      Wir werden 2019 aber mit der EU unser Waterloo erleben und ob wir dann noch eine Anti-EU-Politik durchhalten können, bezweifle ich sehr.
      Was aber für unsere Bauern besser wäre, wir würden zielbewusst auf eine ökologische Landwirtschaft zusteuern mit wenigstens 20’000 Betrieben. Es ist nicht das Optimum, dies wären 10’000 Betriebe, aber wenigstens kann man mit einer solchen Landwirtschaft verbunden mit gezielten Agrarsubventionen dem EU-Agrarhandel aussetzen, ohne dass wir in unseren Läden die höchsten Lebensmittel-Preise der Welt hätten und unser Öko-Label oft nicht Öko ist.
      Der jetzige Präsident des Bauernverbandes wäre eher für eine solche Politik, natürlich mit entsprechender großzügiger sozialer Abfederung, die wir sonst keiner anderen Branche erlauben.

      • Rolf Zach sagt:

        Die SVP und auch die anderen bürgerlichen Parteien missbrauchen unsere Bauern für ihren Machterhalt im Neoliberalismus, anstatt sie als selbstständige und selbstbewusste Mitglieder der Schweizer Volkswirtschaft zu fördern.
        Man kann sich fragen, warum für diesen Berufsstand, der auch viele schöne Seiten hat, die Selbstmordrate in der Schweizer Landwirtschaft so hoch ist? Unsere Agrarpolitik bekämpft Symptome und verstärkt nicht das Fundament einer optimalen Landwirtschaft für uns alle.
        Der Patient ist weiterhin am kränksten von allen Bauernständen der Welt. Er bleibt aber am Leben mit teuren Medikamenten, die nie seine völlige Genesung herbeiführen.

  • Rolf Zach sagt:

    Im Artikel steht zu Recht, dass unsere Agrarpolitik nicht nur ein Ding der Lebensmittel-Sicherheit ist, wie immer noch heute ständig von interessierter Seite behauptet wird. Die politische Dimension des Schutzes unserer Agrarwirtschaft war nicht nur bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts von ausschlaggebender Bedeutung, sondern ist es bis heute.
    Vergessen wir nicht, noch 1950 hatten wir 400’000 Bauernhöfe, heute sind es 52’000, obwohl für die Schweiz mit viel Gebirge 10’000 genügen würden und aus ökologischer Sicht und auch für unsere Gesundheit es besser wäre.
    Was fürchtete man 1955, als die Markt liberale Schweiz die bäuerliche Planwirtschaft einführte? Die bürgerlichen Parteien, an der Spitze SVP und CVP fürchteten der Verlust ihrer politischen Macht.

    • Rolf Zach sagt:

      Der Welthandel erholte sich ja bekanntlich nach 1945 und nach dem Koreakrieg gingen auch die Rohstoffpreise markant zurück. Viele Bauern hätten ihren Hof aufgeben müssen und hätten als ungelernte Arbeiter in die Industrie Beschäftigung gefunden, die nach 1950 wuchs, im Gegensatz zu 1930-39. Und wo wären diese entwurzelten Bauern als Stimmbürger gelandet, bei den Sozialdemokraten! Die SP köderte man mit dem Tschudi Sozialstaat, dafür durfte die Wirtschaft ihre billigen Italiener als Saisonnier holen.
      1974 hatten wir die schwerste Nachkriegs-Rezession und die Italiener gingen heim. Da aber diese nicht mehr zurückkamen nach der Rezession, ersetzte man diese durch Jugos, Türken und Portugiesen. Dies geschah ab 1980, weil die Italiener zu teuer wurden.
      EMS Chemie ist ein gutes Beispiel.

  • Marcel Senn sagt:

    Der Donald hat gerade gestern seinen Handelskriegsopfern aka Farmern aka Wählern so mal schnell 12 Mrd $ gesprochen.
    .
    Wenn die Chinesen dann ihr Soja und Mais vermehrt in Südamerika kaufen, dann wird das vermutlich nicht wirklich langen, aber sind ja bald Midtermwahlen, vielleicht gibts dann nochmals ein paar Mrd drauf – und immer an die Wähler denken!

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Ja, zum Wohle der eigenen Bevölkerung agieren, ist tatsächlich eine positive Qualität in einem Politiker.

      • Anh Toàn sagt:

        Hätte er 24 Mia gesprochen, hätte er doppelt so viel für die Bevölkerung getan.

        Hauptsache er tut nicht umverteilen

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          Nein, es geht um die wohl angemessene Abfederung temporärer Schwierigkeiten, welche sich aus den taktischen Verhandlungen im Zusammenhang der Neuorientierung von Handelsabkommen ergeben und nicht um Umverteilung.

          • J. Kuehni sagt:

            Ist es nicht herzig, wie sich die Trumpgroupies weltweit mit immer abenteuerlicheren Auslassungen über angebliche taktische Winkelzüge ihren weissen Ritter schönreden, selbst wenn der gerade ihre bisher diamanthart verfassten ‚moralischen Prinzipien‘ über Bord wirft?

            Aufblähung des Defizits per Tax cut für Neofeudalisten um schlappe 1’800 Mia.? Hinterzimmer-Diplomatie auf der Basis von persönlichen Beziehungen des Mafia-… pardon Familienclans wie in der Hochblüte der Habsburger? Drohungen und Schweigegelder für grossbusige ‚Industriekurtisanen‘ wegen eines 1,5 min-Effs? Temporäre taktische ‚Überlebenshilfen‘ für unkompetitive Wirtschaftszweige? WHO cares?

          • J. Kuehni sagt:

            All die Defizithawks, Korruptionsankreider, Transparenztaliban, Schumpeteristen, Markt-, Moral- und Bibelthumper jedenfalls nicht die Bohne.

            Ihr könnt euch eure ‚Prinzipien‘ dahin stecken wo die Sonne nie scheint. Da waren sie sowieso schon immer.

          • Anh Toàn sagt:

            @J. Kuehni

            Glauben Sie, der Huber sei so doof, dass er selber diese Widersprüche nicht erkennt?

          • Anh Toàn sagt:

            Um diese Widersprüche zu erkennen, scheint mir ein IQ über den untersten 10%-20% der Bevölkerung längstens ausreichend.

            Ist der Huber so doof?

          • J. Kuehni sagt:

            Doof? Ideologie macht blind. Und dann eben auch doof, weil der Zweck heiligt ja die Mittel.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Hass macht noch bedeutend blinder als Ideologie! Um nicht zu erkennen, dass Trump die Handelsbeziehungen neu zu ordnen versucht, muss man wirklich blind sein.

          • J. Kuehni sagt:

            Jaja, er versucht die „Handelsbeziehungen“ neu zu ordnen. Die Frage ist natürlich, welche Neuordnung angestrebt wird, wer davon profitiert und auf wessen Kosten.

          • J. Kuehni sagt:

            Blogork(us)

          • J. Kuehni sagt:

            Hinsichtlich Neuordnung des Welthandels habe ich ein etwas anderes „Narrativ“ als ihr herziges Gschichtli vom Volksaufstand gegen die Elite, Herr Huber, basierend auf dem leitenden Personal der rechten Brexit- und Trump-Revolution…

          • J. Kuehni sagt:

            „Eine Bande von reichen „Abreissern“, zynisch die von ihrer eigenen 80er-Jahre-Politik hervorgebrachten Ressentiments in der Bevölkerung für ihre Zwecke manipulierend, mit illegalen Wahlbetrügereien ihren Weg an die Macht bescheissend, um dann (der Kreis schliesst sich) Millionen von betroffenen Leuten als Kanonenfutter im Dienste ihrer Ziele zu missbrauchen …“

            „their chief aim is to break as many things as possible, in the belief that from the rubble might arise a kind of flag-waving, small-state, free-market utopia that even the blessed Margaret might have found unpalatable.“

          • J. Kuehni sagt:

            (Zitat teilweise übersetzt, da Blogsystem bockt).

            Ihr „Gedankengut“ auf den Punkt gebracht, Herr Huber.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Danke für den Link, Herr Kuehni. John Harris ist keineswegs ein Einzelfall, sondern die Mehrzahl der Medien und politischen Eliten, ob in GB oder der EU, stellen sich gegen Brexit und malen zum 2. mal den Teufel an die Wand.

            Interessant in der Berichterstattung ist die Idee, dass die politischen Brexiteers anscheinend nur für Brexit seien, weil sie davon profitieren sollen. Der Aspekt, dass die Jobangebote für die Mehrzahl der britischen Politiker im Falle des Brexits sich eher reduzieren dürfte, sie also eher Nachteile erleiden, scheint hingegen keine Rolle zu spielen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „their chief aim is to break as many things as possible, in the belief that from the rubble might arise a kind of flag-waving, small-state, free-market utopia that even the blessed Margaret might have found unpalatable.“

            Nun, gewisse Entwicklungen sind leider nicht nachhaltig, wie z.B. die sich immer weiter ausbauenden Ungleichgewichte zwischen Staaten als Resultat der bestehenden Handelsbeziehungen. Ich gehe mit Ihnen einig, dass eine graduelle Anpassung einer abrupten Korrektur vorzuziehen wäre, jedoch bewegt sich oft gar nichts, wenn nicht zuerst neue Pfeiler gesetzt werden, damit ein Umdenken ermöglicht wird. Das Problem im Falle Brexit ist nicht Brexit, sondern die mentale Blockade der Mehrheit der Politiker, da sie von der Idee „Brexit“ nicht überzeugt sind.

  • Hans Hödli sagt:

    Die EU aber auch die CH sind typische heuchlerische und parasitäre Protektionisten die ihre Unternehmensprofite und ihren Wohlstand gemessen am BIP übermässig vom Ausland beziehen während man gleichzeitig sich mit Zöllen und hohen Import MWST die Taschen füllt um die aufgeblähten Wohlfahrtssysteme sowie die EU Bürokratie im Wachkoma zu halten.

    • Zufferey Marcel sagt:

      Freihandel ist eine Worthülse. Den wahren Freihandel hat es nie gegeben. Auch vor Donald Trump nicht. So viel Ehrlichkeit muss dann auch sein dürfen.

  • Zufferey Marcel sagt:

    Und die hoch subventionierten Überschüsse aus der europäischen Landwirtschaft schippert man dann u. a. nach Afrika, wo die lokalen Produzenten gegen die sackbilligen EU-Produkte keine Chance haben…

    • tim tom sagt:

      Danke, das muss immer wieder erwähnt werden. So unglaublich es ist. Senegalesische Reisindustrie ging kaputt wegen US Reis. Nigerianisches Poulet ist zu teuer wegen französischen Importen, da soll einer die Welt vetstehen.

      • Claude Fontana sagt:

        Daran sind Ausländische kreditinstitute wie der IWF Schuld. Wenn Banken oder Staaten gerettet werden müssen,(oder auch nur gemeinden) müssen diese im gegenzug Ausländische konkurrenz zulassen. dann kommt irgendein Monsantovertreiber, und unterbietet alle im Dorf, der stadt, etc. War bei uns doch mit Aldi und Lidl auch so. Siehste? gar nicht so schwer zu verstehen, die Welt. man muss sich nur wehren, wenn einer sagt, „das ist zu kompliziert für dich.“ Wir hätten dem IWF 1992 nicht beitreten sollen, sondern dem EWR, aber der Blödcher war halt beim einten dafür, und beim anderen dagegen.

  • Hans Hödli sagt:

    Trump sollte deshalb sein Angebot der totalen Zollfreiheit mit der EU auch auf die Landwirtschaft ausdehnen. Auch die Chinesen könnten auf solche Ideen kommen, da hätte die protektionistische EU sicher helle Freude.

    • Anh Toàn sagt:

      @Hans Hödli „Trump sollte deshalb sein Angebot der totalen Zollfreiheit mit der EU auch auf die Landwirtschaft ausdehnen. “

      Ich muss da wieder mal auf etwas hinweisen, wie kommuniziert und dann falsch verstanden wird: Totale Zollfreiheit kann man nicht ausdehnen. Trump schlägt also nicht totale Zollfreiheit vor, sondern eine mit Ausnahmen. Wobei die Ausnahmen logischerweise im Interesse der USA sein sollen.

      Und dann kommen die Europäer und wollen auch Ausnahmen. Und dann enststeht in langen Verhandlungen ein TTIP. Aber das wollte Donald ja nicht.

      Weil die EU ist protektionistisch!

      (Klar ist die EU Protektionisch nach aussen, genauso wie die USA oder China oder Russland: Weil die können es. Schwieriger ist es für die Kleinen, mit Protektionismus ihre Interessen zu schützen.

      • Anh Toàn sagt:

        Für die Kleinen ist es schwieriger, weil der Heimmarkt zu klein ist, um die Produktion eigener Produkte bezahlbar zu machen, ausser diese produzieren auch für das Ausland. Kleine sind auf Importe und Exporte angewiesen, die grossen können sagen, wir können auch alleine.

      • Hans Hödli sagt:

        TTIP hat nichts mit tarifären Handelshemmnissen zu tun sondern mit Aushebelung von nationalem Umweltschutz- Arbeitsschutzrecht etc.

        • Anh Toàn sagt:

          „Das Ziel von TTIP ist laut den Verhandlungspartnern der Abbau von tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen zwischen den USA und der EU. “

          Steht auf wiki.

          Sowohl tarifäre (Zölle) wie nicht tarifäre Handelshemnisse hemmen den (Frei-)handel.

          Wer Freihandel will, muss über beides reden.

          Ich wäre vermutlich gegen TTIP gewesen, genau wegen was Sie schreiben, wenn ich irgendwo gefragt worden wäre, aber es war das Ergebnis von Verhandluingen über genau das, was Trump angeblich will: Freihandel.

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn ihm etwas nicht passt, was unter seinem Vorgänger ausgehandelt wurde an TTIP, kann er konstruktiv Nachbesserung in diese Richtung verlangen, hat er Argumente, wird sich die andere Seiten diesen nicht einfach verschliessen können.

            Aber mit jemandem, der einen ausgehandelt vertrag einfach zerreisst, handle ich doch keinen neuen aus. Wozu?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Mit wem Sie einen Vertrag aushandeln wollen oder nicht, ist komplett bedeutungslos.

          • Anh Toàn sagt:

            Es ist nicht bebeutungslos für den, der mit mir einen Vertrag aushandeln will.

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn Trump keinen Vertrag will, kann er ja einseitig die US-Zölle senken, ist ja frei und souverän.

            Er kann sie auch erhöhen, aber mit höheren Zöllen bekommt er das Defizit nicht weg.

            Aber auf diplomatischem Parket oder wenn einem selber ein einvernehmliches Miteinander wichtig ist, sagt man nicht, man verhandle nicht mehr, man sagt, was Juncker sagte

            „Wir müssen miteinander reden, nicht übereinander.“

            Und dann redet man miteinander, das geschieht auf unteren Ebenen, da wird es sachlich, und landet wohl wieder da, wo man das letzte mal landete. Dann ändert man ein paar Nuancen, speckt irgendwo ab, woanders was drauf, und den Namen, und Donald kann sagen, er hätte es gemacht: Ist es nützlich, hat die Nation ein paar Jahre die Nützlichkeit und damit Milliarden verloren.

          • Anh Toàn sagt:

            Nicht mal Trump glaubt, er bekomme das Defizit weg mit höheren Zöllen: Sonst würde er sie einfach erhöhen und den anderen sagen, macht doch was ihr wollt, behaltet Euren Scheiss und wenn ihr wollt, braucht ihr unser geniales Zeugs ja nicht zu kaufen.

            Wer ja ganz einfach.

            Aber Trump will verkaufen, US Produkte, Waffen (darum die 2% Forderung, darum sein Tanz mit den Saudis, darum sein Anheizen des Konfliktes im Nahen Osten mit Verlegung der Botschaft). Er versucht die Zölle als Drohung einzusetzen. Aber das ist wie die Drohung des Kleinkindes: Wenn ich nicht bekomme, was ich will, höre ich auf zu atmen, dann bin ich tot und ihr ganz traurig.

            Also reagiert man auf seine Strafzölle mit Strafzöllen, die niemand will, bis sich das Kleinkind beruhigt hat.

          • Anh Toàn sagt:

            Man sagt dem Kleinkind: Dann höre ich auf mit Atmen und dann sehen wir, wer zuerst tot und wer traurig ist.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Historisch betrachtet wohl eine der bedeutendsten Personen in den USA als Kleinkind zu bezeichnen, zeigt einzig auf, dass Sie am „Trump Derangement Symptom“ leiden. Trump ist der einzige Amerikaner, welcher es schaffte, ohne vorhergehendes politisches Amt Präsident zu werden. Sein politischer Instinkt und seine medialen Qualitäten sind exquisit. Er will nicht die Regulierung erweitern, was TTIP darstellt, sondern Regulierung eliminieren und ist in dieser Beziehung extrem erfolgreich, indem die Regel pro neue Regulierung die Elimination von 2 Regulierungen weit übertroffen wird. Er will den „Swamp“, welcher sich aus dieser Regulierung speist, „drain“ und ihn nicht erweitern.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es mag sein, dass manch ein Leser den Begriff „swamp“ nicht wirklich einordnen kann. In der Schweiz dürfte es sich um machtanmassendes Verhalten der Bundesverwaltung handeln. Besser erklärt den Begriff Kimberley Strassel:

            https://www.youtube.com/watch?v=qU7epeM1wkg

          • Anh Toan sagt:

            Er ist so super der Donald! Wirklich! Genial!

          • Anh Toan sagt:

            Der tut den swamp drainen und die Regulierung halbieren, Ganz allein, mit seiner Families gegen die Anderen fuer die Demokratie. Und die Freiheit auch. Und die Bevoelkerung. So genial.

          • Anh Toan sagt:

            Ich findet Aber auch seiner Frisur supi!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sarkasmus ist kein Argument.

          • Anh Toàn sagt:

            Ach Ihr Kommentar war Sarkasmus?

          • Anh Toàn sagt:

            „Strassel is known for vigorously defending Trump administration officials on Twitter. “

            Weiss wiki.

            Typischer IYI (Princeton, „insider-journalist“), welche uns sagt, dass wir Trump supi finden sollen.

            Und Sie sagen uns, wir sollen der zuhören. Die wisse Bescheid mit dem swamp und wie ihn der Donald drained.

            Kennen Sie die vom Fanclub?

          • Anh Toàn sagt:

            Aber nur, falls der mündige Bürger den Begriff swamp nicht richtig einordnen kann, erklären sie ihm vorsichtshalber, dass er er bei Kimberly erklärt bekommt.

            Selber erklären Sie ihm, dem schlauen mündigen Leser hier, dass Sarkasmus kein Argument sei. (..falls er es nicht richtig einordnen kann, helfen sie ihm beim richtig einordnen)

            Danke linus für die Hilfe beim Einordnen, denen die der Hilfe benötigen beim Ordnen der Gedanken. Was würden die ohne Sie machen? Manch ein Leser könnte wohl nicht mal die Kimberly finden, und wer hilft ihm dann beim einordnen?

          • Anh Toàn sagt:

            Cheerleaderin Kimberly!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Oh, I am sorry. Ich habe ganz vergessen, dass es ja Putin war, welcher über Trumps Erfolg entschied. Und wer diese Theorie bezweifelt, ist ein Putin-Stricher und die Wähler müssen alles Idioten sein, denn niemand mit normalem Verstand wählt Trump.

            Der von Kuehni falsch verwendete Begriff „Kognitive Dissonanz“ beschreibt dieses Phänomen von Wahrnehmung vorzüglich.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Der Ausdruck IYI passt auf die sich im swamp befindenden und Macht anmassenden Akteure wie z.B. Brennan, Clapper, Comey etc. zu, welche glauben zu wissen, welcher Präsident gut sei für Amerika und entsprechend Einfluss ausüben. „Leider“ haben sie in diesem Fall die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Akzeptanz ihrer Niederlage und damit ihrer vermeintlich überlegenen Moral ist unerträglich für sie und offensichtlich sind sie gut im nachplappern deren Narrativs.

          • Anh Toàn sagt:

            Ach die Russen haben gar keine Trolle, die Wahl nicht beeinflusst in den USA, keine Mittel dazu ausgeben:

            Sie sind einer der Letzten, der noch daran zweifelt.

          • Anh Toàn sagt:

            Oder hat der Putin nur versucht die Wahl zu beeinflussen. was ja gar nicht geht, der Trottel hat sein Geld verschwendet, er hat geglaubt, er könne so beeinflussen?

            Also es gibt schon Trolle und BOTS aber die sind komplett nutzlos, und wer sie einsetzt ist ein Trottel.

            Ist das ihr „Narrativ“?

          • Anh Toàn sagt:

            Was ist Ihr „Narrativ“, welche Geschichte erzählen Sie hier:

            Putin hat nie versucht die Wahlen in den USA zu beeinflussen?

            Pution hat es versucht, aber mit offensichtlich untauglichen Mitteln oder am offensichtlich untauglichen Subjekt (dem verständigen Volk dass sich doch nicht beeinflussen lässt?

            Ich will Deine ganze Geschichte lesen, um zu beurteilen, ob die glaubwürdig ist.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Dass die Russen, Chinesen etc. sich einzumischen versuchten und Obama sie gewähren liess, respektive als bedeutungslos einstufte (ausser im Falle Trump musste man natürlich verdeckt untersuchen), bestreitet eh niemand, was jedoch noch lange nicht heisst, dass sie auf den Ausgang der Wahlen einen entscheidenden Einfluss ausübten. Der „Never-Trump“ Haufen glaubt damit den noch immer nicht verdauten Ausgang der letzten Wahlen in Frage stellen zu können; zu deren Missfallen wird diese Idee von der amerikanischen Bevölkerung zunehmend als ein lächerliches Schmierentheater betrachtet. Wie auch immer, die Midterm-Wahlen werden darüber Auskunft geben, ob dieser Verschwörungstheorie eine Bedeutung beigemessen wird oder Trump bestätigt wird.

          • Anh Toàn sagt:

            Die von Herr Zeyer erzählte Geschichte (eigentlich die der Financial Tiimes) „Der Präsident und das russische Geld“ ist, falls nicht wahr, zumindest gut erfunden: Wenn Putin Trump finanziert, und ihn damit an den Eiern hat, benutzt er dazu die Oligarchen, welche ihm was schulden, dank ihm zu ihrem Reichtum kamen. Diese wiederum werden dafür ihr schwarzes Geld verwenden: Erstens kann man es so nicht beweisen, fällt es zumindest nicht auf, und zweitens, ist das Verlustrisiko (ausser weiterhin auf die Gunst Putins zählen zu können) wenn man einem notorischen Pleitier Geld (Sicherheiten) leistet, gross: Verluste auf Schwarzgeld sind kleiner Verluste als die, auf sauberes Geld.

            Trump wird wegen Beihilfe zu Geldwäscherei im Knast landen.

            Diese Geschichte ist „ben trovato“

          • Anh Toàn sagt:

            Trump steht nicht zur Wahl bei den mid-term Wahlen.

            Wenn die Mehrheit der Republikaner im Herbst gerettet wird, aber knapper wird, wurde Trump abgewählt, zumindest so wie Merkel, oder nicht?

          • Anh Toàn sagt:

            „bestreitet eh niemand, was jedoch noch lange nicht heisst, dass sie auf den Ausgang der Wahlen einen entscheidenden Einfluss ausübten.“

            Bei keiner Wahl lässt sich beweisen, was entscheidend für den Ausgang war, es ist immer eine Summe von Punkten entscheidend, so viel lässt sich sagen, und vielleicht noch, je knapper eine Wahl ausging, umso mehr Punkte kommen in Frage entscheidend gewesen zu sein. Und knapp war es.

            Solange es nicht bewiesen ist, ist nicht das Gegenteil wahr (es hatte keinen entscheidenden Einfluss).

            Nicht niemand mit normalen Verstand wählt Trump, genauso wenig, wie niemand mit normalem Verstand Clinton gewählt hat.

            Putin hielt es zumindest für nützlich die Wahl entscheidend zu beeinflussen, sonst hätte er es auch bleiben lassen können.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Häufig zeigt sich, dass sich zwei Jahre nach einer Präsidentenwahl eine Mehrheit der Partei, die den Präsidenten stellt, in das Gegenteil verkehrt. Sollte dies nicht eintreffen, wurde Trump bestätigt und der „Never Trump“ Haufen diskreditiert. Andernfalls muss Trump das Ergebnis als Niederlage betrachten.

            Dass die Bemühungen des „swamps“ den „Disruptor“ Trump zu stürzen auf Hochtouren laufen, steht ausser Frage, wobei ich bezweifle, dass diese von Erfolg gekrönt sein werden. Bewundernswert ist der Umstand, dass er sich trotz dieses Querfeuers nicht vom Kurs, seine Wahlversprechen umzusetzen, abbringen lässt.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Trump hat die Wahl gewonnen – Basta. Wer nicht fähig ist, dies bis heute nicht anzuerkennen und anstelle dessen noch immer nach Gründen sucht, welche das Resultat invalidieren soll, ist zu bemitleiden.

          • Anh Toàn sagt:

            Es geht darum, ob Trump durch Putin erpressbar ist. Das interessiert die Amis.

          • Anh Toàn sagt:

            Putin hat beeinflusst, wusste es Trump, so weiss dies Putin und vielleicht hat Putin sogar etwas, um es zu beweisen. Dann hat ihn damit an den Eiern.

            Vermutlich hat er ihn sowohl mit der Kohle als mit der Wahlmanipulation, deren Untersuchung Trump zu verhindern suchte, an den Eiern.

            Das invalidierte ihn sowas von als Präsi.

          • Anh Toàn sagt:

            Bei einem Impeachment wird Mike Pence Präsi, mir persönlich (als nicht Ami) ist sogar Trump lieber als ein protestantischer Taliban.

          • Anh Toàn sagt:

            „Häufig zeigt sich, dass sich zwei Jahre nach einer Präsidentenwahl eine Mehrheit der Partei, die den Präsidenten stellt, in das Gegenteil verkehrt.“

            geht das auch auf Deutsch?

            Wählt die Mehrheit der Republikaner dann Demokraten?

            Wenn welche Verkehrung ins Gegenteil sich häufig zeigt, war es die anderen Male auch als Votum über den Präsidenten zu verstehen? Immer?

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn Trump so super gut war, muss er doch eine Menge Wähler überzeugt haben republikanisch zu wählen, also muss konsequenterweise die Mehrheit der Republikaner wachsen. In den zwei Jahren war der zeitliche Faktor für den weiteren Bewusstseinswandel doch gegeben und die US-Wähler können doch sehen, dass Trump der Beste Präsident aller Zeiten ist und er den swamp drained und dies alles wohl kaum mehr geht, falls es eine demokratische Mehrheit gibt. Wer kann denn da vernünftigerweise noch demokratisch wählen und damit dem Genie, das America wieder gross macht, Knüppel zwischen die Beine werfen?

          • Anh Toàn sagt:

            Übrigens freut mich auch der Brexit: Die Briten waren immer nur dabei, um zu bremsen. Ohne die, geht die Vertiefung der Integration in der EU viel besser. Und vielleicht wird damit die EU sogar etwas „linker“ im Sinne von Keynes, statt Thatcher/Reagan suppy side trickle down economics. Und ich hab‘ kein Mitleid mit den Britten, sind selber schuld: Sie werden mit der Schweiz am Katzentisch sitzen, mitmachen, mitzahlen aber nicht mitreden dürfen.

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn das Volk für Brexit stimmt oder Trump wählt, erkenne ich darin nur, dass das Volk fähig ist, sich gelegentlich ins Knie zu schiessen.

            ich glaub mit dem Volk ist es wie mit einzelnen Menschen. Auch Schlaue, sogar alle davon behaupte ich, machen manchmal Dummheiten.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Kurzum, die Kommentare bezeugen das „Trump Derangement Syndrom“ (TDS).

            Die Idee mit ein paar Ads und Twitter- oder Facebookauftritten den Ausgang der Wahl ENTSCHEIDEND zu beeinflussen oder die Verschwörungstheorie von Trump als abhängiger von Putin, kann nur jemand glauben, welcher am TDS leidet. Trump hat gewonnen, weil er Trump ist und Hillary hat verloren, weil sie Hillary ist. Die Bevölkerung konnte das sehr wohl selbst einordnen.

            Was jedoch bedeutend wichtiger ist, liegt im Umstand der unterschiedlichen Behandlung dieser Kandidaten durch die Strafrechtlichen Behörden, welche mit an Korruption grenzender Voreingenommenheit handelte und hoffentlich zu noch stärkerer Aufmischung des „Swamps“ führen wird (scum floats to the top, schon zu lange und ungestört).

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Unter Berücksichtigung der Ausgaben der einzelnen Kampagnen ist es geradezu lächerlich, den minimalen Einfluss eines Putins als bedeutungsvoll zu erwähnen.

            Trump – $646.8 Mio.
            Clinton – $1190.7 Mio.

            Rund $66Mio. stammen bei Trump aus seinen eigenen Mitteln, womit Clintons Mittel rund doppelt so hoch waren. Trotz dieser ungleich langen Spiesse gewann Trump. Selbst mit ein paar $ Einflussnahme der Chinesen oder von Putin änderte sich an dieser massiven Ungleichheit nichts, sondern weist einzig darauf hin, dass Clinton bedeutend stärker Partikular-Interessen ausgesetzt sein dürfte. Mit derart viel Geld, welches Clinton einsetzte, hätte Trump noch massiv besser abgeschnitten.

            Hass trübt das Denken; wie wahr, wie wahr.

          • Anh Toàn sagt:

            Ist doch egal, wenn Putin Trump an den Eiern hat, Hauptsache Trump vertritt keine Partikularinteressen.

            Was labbern Sie von Chinesen?

            Haben die auch? Das sagt sonst niemand, aber alle sind überzeugt Putin hat:

            Du bist ein Putin Stricher.

          • Anh Toàn sagt:

            „Trump hat gewonnen, weil er Trump ist und Hillary hat verloren, weil sie Hillary ist.“

            Das Gute hat gewonnen gegen das Böse.

            Und von Trump denken, er sei ein Verräter, ist krankhaft, aber Merkel Verrat vorwerfen ist Vernunft.

            Aber Du bist weder krank noch dumm, du verkaufst deinen Hintern: Putin Stricher.

          • Anh Toàn sagt:

            Sind die Kosten für Putins für Dich, und die anderen Stricher, die Hacker und Trolle in Deiner Aufstellung der Wahlkampfausgaben enthalten?

            Sind die Kosten der russischen Oligarchen, welche vermutlich Milliarden werden abschreiben müssen auf Kredite, die sie Trump gewährten, enthalten?

            Ich schätze das Vermögen von Donald auf Minus mehrere Milliarden. Das Geld, das ihn über Wasser hält, hat ihn an den Eiern: Nicht nur russisches, auch Reps (Mercier), Juden und Saudis (Die Chinesen bestimmt nicht):

            Aber solange er keine Partikularinteressen vertritt, der Donald, ist er supi.

            Immer wenn die Trumpies keine Argumente mehr haben, kommt Hillary: Die hat e-mails geschrieben! Die Sau die!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Oh, die wirklichen Argumente sind offensichtlich ausgegangen, womit Sie wieder vulgäre Unterstellungen als Argumente zu verwenden versuchen. Welche Rolle im Film „Dumm und Dümmer“ spricht Ihnen eigentlich besser zu, Jim Carrey’s oder Jeff Daniels‘?

          • Anh Toàn sagt:

            Echt jetzt:

            Wäre es ein Problem für die USA, wenn Putin Trump an den Eiern hätte?

            Sollte man obrigkeitsgläubig dem Präsi einfach glauben, dass es nicht so sei, oder soll man es untersuchen?

            Steht der POTUS über dem Gesetz? Oder nur, wenn er Trump heisst?

            Er behauptet, er könne sich selbst begnadigen, aber das kann nicht einmal der Papst, und der ist nun mal wirklich Cheffe, selbst der braucht einen Beichtvater der ihm die Gnade Gottes zukommen lässt: Nicht mal der Papst kann zu sich selber sagen: „Ego te absolvo.“

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, es handelt sich einzig um hoffnungsvolle Spekulationen der Wahlverlierer. Trump setzt energetisch seine Wahlversprechen um und nichts anderes.

          • Anh Toàn sagt:

            Also man soll es nicht untersuchen?

            Man lässt lieber den Verdacht im Raum stehe, als diesen zu entkräften?

          • Anh Toàn sagt:

            „Trump setzt energetisch seine Wahlversprechen um “

            – Ja die Mauer ist Supi, und die Mexikaner haben bezahlt.

            – Ja, Guantanamo ist geschlossen

            – Ja, Der IS ist vernichtet.

            Umgesetzt hat er zwei Wahlversprechen, die er öffentlich gegeben hat:

            – Er hat die Steuern gesenkt.
            – Er hat den Umweltschutz massiv abgebaut. (Das sind die Regeln, welche er reduziert hat: Die USA als Schwellenland können nicht mehr Umweltschutz regeln als China oder Indien)

            Dazu hat er wohl noch folgende geheime Wahlversprechen umgesetzt:

            – Er spaltet die Nato, die westliche Welt.
            – Er hat ein paar Freunden in der Stahlindustrie geholfen, wieder Margen zu erzielen.
            – Er hat die Saudis rehabliltiert, die haben vorher 9/11 gemacht, den Terrorismus finanziert, das macht jetzt Iran.

            Die Stah

          • Anh Toàn sagt:

            Aber gespannt wäre ich auf Ihre Liste, welche Wahlversprechen Trump umgesetzt hat.

            Die Trumpies labbern ständig von Umsetzung von Wahlversprechen, aber eine Konkretisierung ist nie zu bekommen, ausser:

            Er hat schon viel swamp gedrained, nämlig!

          • Anh Toàn sagt:

            Noch ein nicht öffentlich gegebenes Wahlversprechen hat er umgesetzt:

            Er hat die Botschaft nach Jerusalem verlegt.

          • Anh Toàn sagt:

            Kein Zweifel, die USA haben die korrupteste Regierung aller Zeiten.

            Aber wir wollen untersuchen, ob das, was Sie sonst immer sagen, die Korruption der Mächtigen, die intellektuellen Idioten, die Obrigkeitsgläubigkeit, die schrankenlose Geldmengenausweitung (Staatsschulden sind auch Geld, die Defizite erhöhen die Menge an Treasuries; Donnie hätte gern einen schwächeren USD, sprich tiefere Zinsen.), keine persönlichen Interessen, keine Immunität (er zwitschert über sich selber Begnadigen können).

            All dies gilt nicht für Donald, das gilt für Regierungen allgemein, eigentlich für alle Regierungen, ist ein Naturgesetz.

          • Anh Toàn sagt:

            Feierabend? Zahlt Wladi keine Überstunden?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Mit vom TDS infizierten Menschen kann man nicht sachlich diskutieren, denn sie sind derart intensiv davon überzeugt, dass Trump ein bösartiger, rassistischer etc. Verbrecher sein muss und dass das einzige Problem darin besteht, die Beweise dafür zu finden um ihn zu überführen. Deshalb können diese bedauernswerten ‚Never Trumper‘ auch nicht verstehen, dass derart viele Amerikaner ihn wählten und es daher nicht mit rechten Dingen zu und her gehen konnte. Trump ist ein „Builder“ und ein ausgezeichneter Vermarkter und hat sich selbst seit Jahrzehnten vermarktet; was daran derart schwierig zu verstehen sein soll, kann ich nicht verstehen.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich hasse nicht Trump, ich hasse Dich:

            Werst Du so blöd, zu glauben was du schreibst, hätte ich bestenfalls Mitleid mit dir, oder du wärst mir schlicht egal. Aber du schreibst nicht, was du glaubst, sondern was dir nützt, und das ist, wofür es Kohle gibt.

          • Anh Toàn sagt:

            Die gleiche Lobhudelei welche du auf Trump singst, passt auch auf Erdogan:

            Vom Volk gewählt setzt er die Interessen des Volkes durch, seine Wahlversprechen um.

            Racip der Baumeister ist wie Donnie the builder.

          • Anh Toàn sagt:

            „…hat sich selbst seit Jahrzehnten vermarktet;“

            Er tut sich vermarkten, strichen auf Deutsch.

          • Anh Toàn sagt:

            Der letzte, an der er sich vermarktet hat, ist Putin: Der hat ihn gekauft.
            Sag‘ ich doch!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Genau, Sie geben es sogar zu Hass zu hegen, welcher das Denken trübt. Nun, es gibt auch unter Trump viele Aspekte in der US Politik, welche ich nicht gutheisse, was jedoch nicht heisst, dass man Trumps Sieg, seine Bemühungen wie seine Funktion als „Interruptors“ nicht anerkennen kann.

          • Anh Toàn sagt:

            „Nun, es gibt auch unter Trump viele Aspekte in der US Politik, welche ich nicht gutheisse, “

            aber darüber schweigen Sie sich aus, während Sie bei anderen und ganz renaralisierend alles kritisieren, was Sie nicht gutheissen.

            Das ist nicht Dummheit und nicht Krankheit, Sie wissen ganz genau, worüber es sich zu reden lohnt, für Sie, und wo Schweigen Gold ist.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Die Intensität der Voreingenommenheit ist frappant.

            Wer nicht Ihre Idee, dass Trump mit Putin kolludiert oder von ihm abhängig sei, teilt, respektive Zweifel äussert, muss selbst von Putin abhängig sein.

            Wer Trump nicht hasst, den hassen Sie.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es ist in Ordnung und unter dem Konzept der Toleranz und dem Respekt gegenüber anderen Ideen unabdingbar, dass ich Ihnen nicht unterstelle, dass Sie eine persönliche Agenda verfolgen, einzig weil Sie anderer Meinung sind. Eine Unterstellung, dass Sie z.B. ein Agent des CIA wären, welcher den „Deep State“ gegen Trump zu verteidigen versucht, hört sich genau so lächerlich an, wie Ihre infantilen Unterstellungen.

          • Anh Toàn sagt:

            Warum posten Sie:

            „Trump – $646.8 Mio.
            Clinton – $1190.7 Mio.“

            und

            „Die Idee mit ein paar Ads und Twitter- oder Facebookauftritten den Ausgang der Wahl ENTSCHEIDEND zu beeinflussen“

            wenn Sie doch wissen, dass Donalds Kampagne vor allem auf social media ausgerichtet war?

            War es nutzlos?

            Wenn Sie nicht bezahlt werden, sind Sie krank oder grenzdebil. Für Grenzdebil ist Ihre Sprache zu gut.

          • Anh Toan sagt:

            Du jammerst, wenn man sagt, du wirst bezahlt und stellst Dich als viel besser dar. Du Stricher pathologisierst jeden mit anderer Meinung.

          • Anh Toàn sagt:

            Du diskutierst hier nicht, du willst nicht nachdenken über andere Meinung, deine Meinung reflektieren, Du machst Propaganda und Agitation.

            Das ist das einzige stimmige Bild, dass sich aus Deinen Kommentaren ergibt. Entweder machst du dies für Dein Ego, („Hallo Leute, ich bin Linus Huber, ich bin der beste Kommentator, der beste Demokrat, der beste Patriot)“, dann bist du krank, oder du wirst bezahlt dafür.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sie haben mir noch immer nicht erklärt, welche Rolle Ihnen besser zuspricht, Jim Carrey’s und Jeff Daniels‘?

          • Anh Toàn sagt:

            Rhetorische Fragen erwarten keine Antwort.

            Ich weiss nicht, ob Ihre Frage rhetorisch gemeint war, so wie formuliert versteht sie ein mündiger und vernünftiger Mensch als rhetorisch.

            Ansonsten: Habe den Film nie gesehen (und auch kein Interesse, ihn je zu sehen, der kam raus, als ich schon über 13 Jahre alt war: FSK 12J)

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          Ich jammere nicht, sondern erkläre einzig wie lächerlich Sie sich machen, wobei es vollkommen in Ordnung ist, dass Sie sich ohne es offensichtlich zu merken zum „Jack Ass“ machen.

          • Anh Toàn sagt:

            Du versucht, dem Leser das „offensichtliche“ zu erklären, also ihm zu sagen, was er zu denken hat!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Komm schon, sag’s endlich: Jim Carrey’s und Jeff Daniels‘?

          • Anh Toàn sagt:

            Dumm ist rhetorische Fragen zu beantworten. Noch dümmer ist, auf einer Antwort auf eine rhetorische Frage zu bestehen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sind Sie aufgrund der«Trump Anxiety Disorder» nicht in der Lage, eine Wahl zu treffen?

          • Anh Toàn sagt:

            Ich hielt lange für ausgeschlossen, dass Donnie den letzten Weltkrieg auslöst, damit er nicht alleine untergeht, weil ich Trump glaube, dass er seine Kinder liebt.

            Bis mir der Gedanke durch den Kopf ging, dass Martha G. ihre 5 Kinder auch liebte.

          • Anh Toàn sagt:

            Mittels Pathologisierung solcher Befürchtungen verbreiten Sie die Trumpsche Propaganda weiter, exakt deren Terminologie übernehmend.

            Das machen Sie seit Jahren:

            Propaganda Weiter verbreiten:

            Entweder Sie sind darauf reingefallen und
            damit der Beweis deren Nützlichkeit oder Sie werden dafür bezahlt.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Lach, und schon folgt die nächste abstruse Idee, welche Ihr TDS bestätigt. Es wird sich bestimmt ein Therapeut finden, welcher Ihre Angstzustände behandeln wird.

          • Anh Toàn sagt:

            Sie wissen doch, Regierungen sind Kriegstreiber zwecks Erhalt deren eigenen Macht.

            Aber der Donnie ist ein Friedensengel, ihm geht es um die Loser der US Gesellschaft.

            Ich halte dich nicht für schlau, bilde dir nichts darauf ein, dass ich dich nicht für doof genug halte zu glauben, was du verbreitest.

          • Anh Toàn sagt:

            TDS ist eine Schöpfung der Trump’schen Social Media Propaganda, welche Sie komplett kritikfrei weiter verbreiten.

            Wenn es tönt wie ein Putin Stricher, ist es wahrscheinlich einer.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Sie wissen doch, Regierungen sind Kriegstreiber zwecks Erhalt deren eigenen Macht.“

            Richtig, deshalb stehe ich z.B. eher kritisch gegenüber der Erhöhung der Rüstungsausgaben um die Kriegstreiber zu befriedigen.

            Warum soll Trump ein Friedensengel sein? Wer Krieg vermeiden will, bereitet sich auf einen Krieg vor. Das Resultat zählt und nicht etwelche taktischen Manöver.

            Ich vertrete einzig meine Meinung. Wenn Sie diese als doof betrachten, ist das Ihr und nicht mein Problem, wobei die Qualifikation „doof“ definitiv und wie gewohnt im Sinne von „Dumm und Dümmer“ kein Argument ist.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Sie bekunden Angst, was mitunter ein Ausdruck von TDS oder neu auch „Trump anxiety symptom“ darstellt. Warum sollen solche Gefühle nicht von wem auch immer definiert werden?

          • Anh Toàn sagt:

            „Nun, Sie bekunden Angst,“

            Ich bekunde keine Angst, ich erläutere die Zusammenhänge zum letzten Weltkrieg.

            Du hast Angst, Du kämpfst um, Dein überleben hier in diesem Blog.

            Putin Stricher

          • Anh Toàn sagt:

            „„Sie wissen doch, Regierungen sind Kriegstreiber zwecks Erhalt deren eigenen Macht.“

            Richtig, deshalb stehe ich z.B. eher kritisch gegenüber der Erhöhung der Rüstungsausgaben um die Kriegstreiber zu befriedigen.

            Warum soll Trump ein Friedensengel sein? Wer Krieg vermeiden will, bereitet sich auf einen Krieg vor. Das Resultat zählt und nicht etwelche taktischen Manöver.““

            Also Regierungen sind Kriegstreiber wegen Machterhalt. Trump ist Regierung. Aber er tut nur taktisch so, als wolle er Krieg, er will Waffen verkaufen für den Frieden.

            Aber er ist kein Friedensengel, er will nur Frieden.

            Und wenn Frieden ist, braucht niemand mehr Waffen, und dann wird die Waffenindustrie (deep state) ihre Fehlinvestitionen abschreiben, und die Amis exportieren was dann?

          • Anh Toàn sagt:

            „Ich vertrete einzig meine Meinung. “

            Nein, Du vertrittst eine komplett andere Geschichte zu Trump als Regierung als zu allen anderen.

            Alles wo du anderen Landesverrat vorwirfst, vertretung persönlicher Interessen (Macht und/oder Geld) verteidigst Du bei Trump als taktischer Schachzug:

            Trump ist nämlig nicht, wie Regierungen sind, Trump macht das Böse Zeugs nur, damit es gut wird, blad, ganz sicher, nämlig. Und dazu muss er über dem Gesetz stehen, immun sein, der darf das, weil er muss, damit es gut wird.

            Du vertrittst nicht „eine Meinung“.

            Du wirfst Schmutz auf die einen und lobhudelst Trump für genau das Gleiche.

            Du bist doof, wenn du das nicht erkennst, manche Trumpies sind so doof, du nicht, du weisst genau, was du tust.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Wow, ich habe Angst und kämpfe um mein Ueberleben in diesem Blog, hahaha; wie kann jemand einem Blog eine derart hohe Bedeutung beimessen, entgeht meiner Vorstellungskraft. Ich liebe das intellektuelle Duell, wobei ein unbewaffneter Gegner, wie Sie, eher langweilt.

            Ansonsten bin ich nun in Ihren Augen einfach doof, womit die Angelegenheit erledigt ist. Bleiben Sie Ihrem Weltbild treu und ärgern Sie sich weiter, dass es schrittweise zerlöchert wird: Trump, Brexit, AfD, 5star, Oesterreich, bald wohl auch Schweden etc. etc. Da diese Entwicklung aus meiner Warte logisch ist, kann ich mich darüber nicht ärgern, sondern einzig die Bestätigung meiner Sichtweise erkennen.

          • Anh Toàn sagt:

            „..wie kann jemand einem Blog eine derart hohe Bedeutung beimessen“

            Wenn das finanzielle Überleben davon abhängt misst jemand auch einer Tätigkeit bei der Müllabfuhr derart hohe Bedeutung bei:

            Sie diskutieren mit mir, obwohl es für Sie keine Herausforderung sei, Sie langweile, und dennoch messen Sie meinen Kommentaren derart hohe Bedeutung bei, dass Sie immer antworten: Warum?

            Warum überlassen Sie nicht dem schlauen und vernünftigen Leser zu merken, wie doof ich sei? Warum müssen Sie es ihm erklären?

            Propaganda, ob über social media oder anders, funktioniert, sonst gäbe es diese nicht. Sonst hätte sich Wladi die Mühe sparen können, dich und viele andere zu bezahlen.

          • Anh Toàn sagt:

            „Ansonsten bin ich nun in Ihren Augen einfach doof,….“

            Nein Du bist bezahlt, ein Putin Stricher in meinen Augen. Weil so doof bist Du nicht.

            Ich aber bin krank in Deinen Augen, und dümmer als dumm oder dumm als dümmer oder Carey oder sonst wer?

            Wenn du nicht bezahlst wird für den Scheiss den du hier ablässt, wennn du den widersprüchlichen Scheiss glaubst, mit dem du hier alles zumüllst, dann wärst (Konmjunktiv!) du grenzdebil.

            Du bist nicht (so) doof, du bist Putin Stricher. Die Prostituierte ist auch nicht dauergeil.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich fühle mich berufen, deinen Scheiss zu kommentieren, weil ich weiss, dass Propaganda funktioniert (du behauptest das Gegenteil):

            Würde Propaganda nicht funktionieren, gäbe es keine.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ok, um Sie zu widerlegen, werde ich Sie, wie viele anderen in Zukunft einfach ignorieren; wohl eine weise Entscheidung, welche schon lange überfällig ist.

          • Anh Toàn sagt:

            Sie haben gerade wieder eine Gelegenheit verpasst, mich zu ignorieren, jetzt haben Sie eine weitere.

    • Anh Toàn sagt:

      Trump ist total für Freihandel, aber wehe man kauft bei den oder verkauft an die Iraner.

  • René von Euw sagt:

    Die Schweizer Bauern, die konventionell produzieren, sind die grössten Umweltverschmutzer. Sie versprühen Jahr für Jahr rund 2000 Tonnen Pestizide, Herbizide und Fungizide und rotten so Vögel, Insekten (vor allem Bienen) und Magerwiesenpflanzen aus.

  • Nadine Binsberger sagt:

    Rein gar nichts gegen den „Schutz“ der Landwirtschaft. Genauso müssten aber alle anderen Branchen geschützt werden, die für die Grundversorgung der Menschen notwendig sind. Es macht keinen Sinn, die Dinge, die wir benötigen, einem Wirtschaftssystem auszusetzen, das so funktioniert wie ein Computergame, und immer ist für irgendjemanden gerade „Game over“. Was bedeutet das? Tod? Wirtschaft ist kein „Game“. Menschenleben hängen davon ab. Wirtschaft sollte nicht ganz aber eher in der Richtung organisiert sein, wie z.B. ein Spital: jeder bekommt das, was er benötigt, um zu überleben und gesund zu sein. Und wenn (direkt-)demokratische Strukturen hinzukommen, so wie wir sie in unserem Land bereits kennen, dann wirds langsam interessant.

  • Stephan Huber sagt:

    Bruderholzallee 19

  • Charles Hügli sagt:

    Der Schweizer Sowjet-Staat hat die gesamte Landwirtschaft seiner Zentralplanung unterworfen. Alles ist verreguliert und subventioniert. Dies behindert Innovationen und Unternehmertum. Anstatt Alpmilch haben wir standardisierte Staatsmilch. Kein Bauer hat einen Anreiz, die Qualität seiner Milch zu verbessern oder mal eine spezielle Butter herzustellen. Die ganze Branche orientiert sich statt am Kunden am Regulator. Unser Geflügel kann nicht mit Frankreich mithalten, unsere Schweine nicht mit Spanien. Anstatt den Kunden mal was anderes als Rindfleisch schmackhaft zu machen, wird tonnenweise minderwertiges Rindfleisch produziert. Trotzdem ist es überteuert und die Produktionsweise ineffizient. Die Qualität ist egal, denn die schafsköpfigen Konsumenten sind daran gewöhnt. Hauptsache Bio!

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Hügli 10.54: So wie Sie schreiben, wäre die Welt, wenn die Theorie des „freien Marktes“ und ihrer „unsichtbaren Hand“ stimmen würde. Die Realität sieht ganz anders aus. Aber bleiben Sie ruhig bei Ihrer Sichtweise, wenn Sie damit glücklich sind. Kaufen Sie weiterhin die billigsten Produkte von egal woher und „nähren“ Sie Ihren Körper damit (und diejenigen Ihrer Kinder). Mit Ihrer Wahrnehmungsbrille machen Sie damit alles richtig. Es wäre schade um jede Minute Ihrer gute Laune, wenn Sie es anders betrachten würden. Man lebt ja schliesslich nur ein mal.

    • Cybot sagt:

      Klassische SVP-Politik als „Sowjet-Staat“ zu beschimpfen, braucht schon eine ordentliche Portion Phantasie. Wobei, so weit von der Realität ist das wahrscheinlich nicht einmal.

      • Charles Hügli sagt:

        Wieso Phantasie? Zentralplanung ist Zentralplanung, egal ob sie von SP oder SVP befürwortet wird. Hier zeigt sich das verblödete Parteidenken. Anstatt sich grundsätzliche Gedanken darüber zu machen, was wirklich ist, denken die Schweizer nur noch in Parteien. Weil es halt einfacher ist, und weil sie es in der Schule nicht anders gelernt haben. Ach ja, es muss wohl eine Staatsschule gewesen sein…

  • Rolf Zach sagt:

    Interessant wäre auch die gleiche Tabelle nicht nach Prozentsätzen, sondern nach Euro und Franken.
    1. Werden in dieser Tabelle Flächen-Beiträge berücksichtigt? Wenn nicht, wird wesentliches verschwiegen. Auch fehlt mir in dieser Statistik Norwegen, der Weltmeister der Agrar-Subventionen. Übrigens ist Norwegen im Gegensatz zu uns seit 1992 Mitglied des EWR, d.h. die Agrarwirtschaft ist ausgenommen. Aber bei uns wird immer noch das Lügen-Gebilde der SVP von 1992 hochgehalten, dass erklärt die Agrarwirtschaft sei ein Teil dieses Abkommens gewesen. Es gibt da halt Leute, die immer noch an den Storch glauben. Man kann es ihnen 100 mal nachweisen, sie quatschen ständig das Falsche.

    • Rolf Zach sagt:

      Wären wir EU-Mitglied, würden sich das EU-Agrar-Budget mindestens um 3 Mrd. € erhöhen auf 64 Mrd. €, d.h. auf beinahe 5 % des gesamten EU-Agrarbudget bei nur 1,5 % aller Menschen in der EU. Das ergibt natürlich Freudentänze in Brüssel, da Österreich nach Faktor-Einkommen mehr bezieht als die Schweiz.
      Ich bleibe dabei, die Schweiz ist Weltmeister der Agrar-Subventionen und Preise nach Norwegen.
      Brüssel ist nämlich froh, dass wir nicht der EU beitreten, wie auch bei Norwegen. Die sind sehr teure Kosten-Gänger in einem EU-Agrar-Budget als Vollmitglieder.

  • Rolf Zach sagt:

    Erstaunlich, die Schweizer Agrarsubventionen sind geringer als diejenigen von Österreich. Trotzdem sind die Preise für die einheimischen Nahrungsmittel in Österreich tiefer als in der Schweiz. Wie erklärt sich dieser Widerspruch?
    Beim ganzen Vergleich wird in der Tabelle zu Faktor-Kosten das sehr hohe Schweizer Preisniveau, im Gegensatz zum Preise für Nahrungsmittel bei unseren Nachbarn, überhaupt nicht berücksichtigt. Wie ist es mit den Zollsätzen für importierte Nahrungsmittel aus Südamerika in die EU und in die Schweiz?
    Die EU ist über Fleisch-Importe aus Südamerika nicht begeistert, aber auch nicht die Schweiz. Der Schweizer Bauernverband will nur partielle Importe für Fleischwaren aus der Mercosur-Zone. Wir dürfen nicht zuviel billiges Fleisch aus diesem Gebiet essen.

    • Anh Toàn sagt:

      Oder kurz: Die Subventionen, welche die Konsumenten zahlen in der Schweiz über die künstlich hochgehaltenen Preise, sind nicht enthalten.

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Toàn 12.07: Nirgends verdient man mehr als in der Landwirtschaft. Wer Milliardär werden will, muss in die Landwirtschaft. Aber: versuchen Sie mal in der Landwirtschaft eine Stelle zu bekommen geschweige denn Karriere zu machen – keine Chance! Es ist absolut unfair, dass die Arbeitsplätze in der Höchsteinkommens-Branche Landwirtschaft über Jahrzehnte hinaus bereits familienintern abgekartet vorverteilt sind. Bei einer solchen Familienclan-Planwirtschaft ist es kein Wunder, dass die Namen der reichsten Familien in der Schweiz immer dieselben bleiben…

      • Anh Toàn sagt:

        Milliardär wird man in der Landwirtschaft nicht, aber auch in allen anderen Berufen werden die wenigsten Milliardär. Arbeit kann man in der CH Landwirtschaft schon finden, man kann den Sonntags SUV des Bauern putzen. Wer glaubt, die Mehrheit der Schweizer Bauern würde darben, spaziere mal über den Parkplatz an einem Bauernanlass (z.B. „combat des reines“ nicht unbedingt der „Final“).

        Und klar, Bauern in Tourismusorten oder Nähe einer Siedlung, die alle paar Jahre mal einen Acker oder eine Alpweide für ein paar Millionen als Bauland verkaufen können, sind besonders privilegiert.

        Das schönste im Text finde ich: Bauernsubventionen gab es schon immer und überall, austauschbar scheinen die Begründungen, ausser dass man die Bauern einfach gern hätte („besonders Verhältnis“).

  • Hans Hödli sagt:

    Immerhin hat kürzlich ja Frau Martullo klar gestellt dass die Landwirtschaft vom Freihandel ausgenommen werden muss wegen der Versorgunssicherheit. Damit weiss man jetzt zumindest dass die Bauern Bundesbeamte sind mit lebenslänglichem Kündigungsschutz sind.

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Hödli 10.33: Nicht zu vergessen Banken und Autogewerbe. Das gehört auch zur Versorgungssicherheit, notfalls mit Notrecht und Konsumförderung zu stützen. Und ach ja, die Chemie und der Tourismus. Was wäre die Schweiz ohne sie. Und weil jedes Unternehmen und alle Menschen ein Dach über dem Kopf benötigen – ohne geht’s ja nicht, oder? – ist die Immobilienbranche ebenfalls zur Versorgungssicherheit zu zählen. Und weil alle nicht ohne Accounting auskämen, gehören die Buchhalter dazu. Und selbstverständlich die Computerbranche, weil ohne Computer niemand mehr arbeiten oder ein Bahnbillet lösen könnte. Öffentlicher Verkehr, Gesundheit, Bildung, Medien und alle anderen Luxusbranchen, die sollten selbstverständlich sich am Konkurrenzmarkt bewähren. Oder eingehen.

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