Das grosse Missverständnis des Donald Trump

Ein Unternehmer ist nicht automatisch ein guter Staatsmann, wie Donald Trump beweist. Foto: Pablo Martinez Monsivais (AP)

Donald Trump kann Deals machen. Als Unternehmer versteht er etwas von Wirtschaft. Wer versteht, ein Unternehmen zu führen, eignet sich besonders gut als Wirtschaftspolitiker. Denn für den Erfolg der Gesamtwirtschaft ist schliesslich das Gedeihen der Unternehmen entscheidend.

So überzeugend dieses immer wieder vorgebrachte Argument klingt, so falsch ist es. Die Verwechslung der Bedürfnisse einer Volkswirtschaft mit denen eines Unternehmens birgt sogar grosse Missverständnisse und eine gefährliche Politik – eine Politik, wie sie Donald Trump betreibt.

Importe sind wichtiger als Exporte

Das beginnt beim Aussenhandel: Ein Unternehmer will seine Produkte verkaufen, um Gewinn zu erzielen. Zwar benötigt er Vorprodukte und Material, doch das generiert Kosten. Einkäufe will ein Unternehmer im Vergleich zu den Verkäufen möglichst gering halten. Es besteht daher, wie bei Trump, die Gefahr, auch den Aussenhandel so zu beurteilen: Exporte sind gut und machen das Land reicher, Importe sind schlecht und gehen auf Kosten der Volkswirtschaft. Ein Importüberschuss, wie ihn die USA ausweisen, ist für Trump deshalb ein Nettoverlust für die amerikanische Wirtschaft.

Der volkswirtschaftliche Zweck des Aussenhandels ist für ein ganzes Land aber nicht das Erzielen eines Gewinns, sondern die Förderung der Wohlfahrt für die Bevölkerung. In keinem Land ist der Aussenhandel dafür alleine entscheidend, spielt beim Unternehmen im Vergleich zur riesigen Binnenwirtschaft sogar eine relativ geringe Rolle. Und beim Aussenhandel geht es im Kern um einen Tausch von eigenen Gütern gegen solche aus dem Ausland, die im Inland nicht vorhanden sind oder im Ausland effizienter hergestellt werden können.

Man könnte sogar sagen, die Importe sind wichtiger als die Exporte, weil sie den Nutzen der Inländer im Vergleich zu einer Situation ohne Aussenhandel vergrössern. Die Exporte braucht es, um sich die Importe zu leisten. Ein Importüberschuss steht deshalb nicht für einen Verlust durch das Verhalten anderer Länder, als vielmehr dafür, über den eigenen Verhältnissen zu leben. Man verzehrt mehr Güter aus dem Ausland, als man dafür an eigenen eintauscht.

Der Sinn von Regulierungen

Ein Unternehmer strebt ausserdem einen möglichst hohen Gewinn an. Dieser ist einerseits von seinen Leistungen, der Produktivität seines Betriebs und der Beliebtheit seiner Produkte abhängig. Aber auch von Bedingungen in seinem Umfeld: etwa von den Regulierungen und von der Konkurrenzsituation. Doch Regulierungen verursachen unserem Unternehmer eine scharfe Konkurrenz und können seine Existenz gefährden, wenn andere ähnliche oder gleiche Produkte anbieten und dies kostengünstiger tun können. Sowohl gute Regulierungen als auch ein starker Wettbewerb sind aber im Sinn der Kunden und der Volkswirtschaft insgesamt.

Ein Unternehmer als Wirtschaftspolitiker hat aus all diesen Gründen kein besonderes Gespür für den Nutzen von Importen, guten Regulierungen und einem starken Wettbewerb. Donald Trump zeigt, dass sogar das Gegenteil der Fall sein kann.

71 Kommentare zu «Das grosse Missverständnis des Donald Trump»

  • Rolf Zach sagt:

    Trump fordert eine Aufwertung des Yuan gegenüber dem Dollar. Gegenwärtig ist 6.79 Yuan für einen Dollar. Ende 2016 war es noch 6 Yuan. Eine alte Forderung von Krugman, die sicher beide nicht das Heu auf der gleichen Bühne haben. Ich kann da nur den beiden zustimmen. China muss aufwerten auf etwa 5 Yuan für einen Dollar, dies ist im Interesse aller und besser als einen Zollkrieg China/USA.
    Dann wird endlich diese überdimensionierte Aluminium- und Stahlindustrie in China sich zurückbilden. Auch in den USA ist es gut, wenn wegen der billigen Wasserkraft Roh-Aluminium in Kanada hergestellt wird. Produktion in China 32 Mio. Tonnen, in Kanada 3,2 Mio.. Eigentlich ein Wahnsinn, überhaupt sind chinesische Exporte wenig gewinnträchtig. Mag früher vernünftig gewesen sein, heute ist es ein Unsinn.

  • Rolf Zach sagt:

    Ich erlaube mir die langfristige Entwicklung der Handelspolitik von Präsident Trump einzuordnen.
    1. Dieser Feldzug gegen die NAFTA ist der gefährlichste Rohrkrepierer seiner Politik und er schadet den USA ungemein, nicht nur Mexiko und Kanada. Nord- und Zentralamerika sind nun einmal ein einheitlicher Wirtschaftsraum mit den besten Aussichten für alle Beteiligten. Es gibt auch einen Unterschied in der Einwanderung von Zentralamerika in die USA. Diese Latinos sind viel leichter integrierbar in die Zivilisation der USA als die Muslime aus Asien und Afrika bei uns. Waren nicht die Türken die aufgeklärtesten Muslime weltweit und ohne Kopftuch vor 40 Jahren. Heute ist ein Markenzeichen des Seins der Türken für Kopftuch.

    • Rolf Zach sagt:

      2. Die Amerikaner können die Politik im Sinne einer offenen Gesellschaft viel besser beeinflussen als Europa die islamische Welt. Warum unterstützt die Katholische Kirche und die Administration Trump die Verurteilung von Frauen zu langjährigen Gefängnis-Strafen, die ihre Schwangerschaft abbrechen, weil sie vergewaltigt worden sind? Die Vergewaltiger haben natürlich nur ein Kavaliers-Delikt unternommen. Solche Verhältnisse fördert diese Administration und die Amerikaner sind dann verwundert über die illegalen Grenzübertritte von Mexiko. Auch diese blöde Drogenpolitik der USA ist viel für die Kriminalität in Mexiko verantwortlich. Auch da kann die USA direkt in Mexiko eine bessere Politik veranlassen, wenn sie ihre irrsinnigen Verhältnisse in den USA ändern.

  • Linus Josef Anton Huber sagt:

    „Doch Regulierungen verursachen unserem Unternehmer eine scharfe Konkurrenz und können seine Existenz gefährden, wenn andere ähnliche oder gleiche Produkte anbieten und dies kostengünstiger tun können.“

    Nicht Regulierungen verursachen scharfe Konkurrenz, sondern andere, welche ähnliche oder gleiche Produkte anbieten und dies kostengünstiger tun können. Regulierung kann den Wettbewerb fördern oder schwächen. Wenn die Regulierung zum überwiegenden Teil, wie z.B. in der EU, durch die Grossfirmen bestimmt wird, kann man getrost davon ausgehen, dass sie den Wettbewerb eher zu behindern als zu fördern versucht.

    • Marcel Senn sagt:

      Ja ja Huber – in Ihrem kleinen Weltbild würde man vermutlich die Deckenisolationen der Schulhäuser etc immer noch mit Asbest auskleiden, das Ungeziefer mit DDT vernichten und sonst noch völlig regulierungsfrei die Wirtschaft wüten lassen!

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Warum reden Sie solch kompletten Unsinn. Es ist unbestritten, dass wenn man jemanden schädigt, dies entsprechend bestehender Rechtsstaatlichkeit zu entsprechenden Konsequenzen führen muss. Wichtig ist die Transparenz und eine Firma, deren Produkte Schaden verursachen, wird so oder so ihr Verhalten ändern müssen, wenn sie nicht eliminiert werden will.

        Wenn Sie antworten, sollten Sie den Inhalt der gemachten Aussage ansprechen und eine Unterstellung einer nicht gemachten Aussage kritisieren.

        • Anh Toàn sagt:

          „Es ist unbestritten, dass wenn man jemanden schädigt, dies entsprechend bestehender Rechtsstaatlichkeit zu entsprechenden Konsequenzen führen muss. Wichtig ist die Transparenz und eine Firma, deren Produkte Schaden verursachen, wird so oder so ihr Verhalten ändern müssen, wenn sie nicht eiminiert werden will.“

          Linus Huber zum Contergan Opfer oder einem Bophal Opfer oder deren Angehörigen: Wichtig ist, dass die Firma ihr Verhalten ändert. Seit nicht traurig, euer Opfer war im Dienste der Wirtschaft, schöpferische Zerstörung, ist wegen Freiheit und Fortschritt und das ist doch wichtig.

          (Und dann sind noch die Juristen wichtig, für die muss gesorgt werden, wer will denn dass die die Frage nach dem Befinden mit „ich kann nicht klagen“ beantworten müssen)

        • Marcel Senn sagt:

          Huber: Sie sind weltfremd Huber! Die alte Monsanto hat in den 40er Jahren tausende Menschen vergiftet und die dann über die Jahrzehnte wegsterben lassen, und die Prozesse verzögert mit den abgeschlagensten Anwälten bis es ein paar $ gab
          .
          Und VW hat trotz Dieselkskandal und einem Butterbrot für die geschädigten deutschen Kunden immer noch neue Rekordverkäufe.
          Und Lehman und und und.. die Bankerboni & Saläre sprudeln wieder als hätte es nie eine Finanzkrise gegeben – bald mal 600 Mrd…
          .
          Sie sind doch genau auch so ein Charakter, der alles solange vertuschen will und ja keine Regulierungen bis es nicht mehr geht und es zu offensichtlich wird ein paar bis ein paar tausend Toten und Schwerkranke später.
          Vermutlich finden Sie auch Regulierungen in Sachen Klimaschutz nur Oekoterror

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, offensichtlich funktioniert die Rechtsstaatlichkeit ungenügend, respektive wird das Modell der Kapitalgesellschaft missbraucht, indem niemand mehr auf persönlicher Ebene belangt werden kann. Vielleicht ist es ein fundamentaler Fehler, dass man Kapitalgesellschaften vor dem Gesetz natürlichen Personen gleichsetzt. Darüber kann man in Anbetracht der lächerlich schwachen Bestrafung gut begründet diskutieren um eine Verbesserung zu finden. Ich bezweifle, dass nachdem die Information über Asbestos bekannt wurde, dieses noch weiter verwendet wurde, sodass die Regulierung nichts wirklich bewirkte.

            Die Unterstellung, dass ich Schaden an Leib und Leben in Kauf nehme, ist absurd. Der Umstand, dass nicht auf meine Aussage eingegangen wird, bleibt bestehen.

          • Marcel Senn sagt:

            Huber: Es gibt nur unzählige andere Beispiele vom verbleiten Benzin, übers die Schädlichkeit des Rauchens usw usw wo irgendwelche fanatischen Regularisierungsgegner mithilfe gekaufter Experten, gewiefter Anwälte usw sich mit allen möglichen Mitteln aus Geldgier gegen Regulierungen gewehrt haben, weil die ja per se schlecht seien und der Staat sich da gefälligst raushalten soll.
            .
            Es geht um die Attitüde, die mittlerweile weit verbreitet ist. Klar gibt es auch unsinnige Regulierungen, die man besser heute als morgen abschaffen könnte, weil veraltet oder einfach falsch.
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            Das grösste Regulierungs- resp. eben Nichtregulierungsexperiment werden vermutlich die Treibhausgase sein, nur da hats einen grossen Time lag – falls die Befürchtungen zutreffen, zahlt die übernächste Generation

          • Marcel Senn sagt:

            Ein anderes Beispiel ist das Waldsterben der frühen 80er Jahre, welches von Ihren Kreisen regelmässig kommt, dass es das gar nie gegeben hätte und nur eine Hysterie der Grünen gewesen sei.
            Dass in der CH die Schwefeldioxidemmissionen dank Filtern, Katalysatoren um über 90% reduziert worden sind, wird einfach weggeschwiegen, ebenso die Kalkungen und andere Massnahmen.
            Und das wird dann gerne als Beispiel genommen, dass man nichts regulieren müsse, das sei alles nur wirtschaftsschädlich.
            .
            Ihr Held Trump hält ja gerade gar nichts vom Umwelt- und Klimaschutz, ausser wenn es um irgendwelche Vorteile für seinen schottischen Golfclub geht, da existierte der Klimawandel dann plötzlich doch.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Regulierungen, weil die ja per se schlecht seien“

            Falsch, das ist nicht meine Aussage! Ich sage hingegen, dass die heutige Regulierungsdichte eher zu hoch liegen dürfte und dadurch einen eher negativen Einfluss auf die Förderung der Eigenverantwortung ausüben dürfte und es daher aus meiner Sicht ratsam wäre, sich dieses Umstandes bewusst zu sein.

            Um sein eigenes Narrativ auf eine moralisch überlegene Ebene zu heben, anderen „böse“ oder schlechte Absichten zu unterstellen, ist ein fragwürdiges Verhalten. Im Normalfall differenziert sich jedoch einzig der Weg und nicht das Ziel. Natürlich leidet ein kleiner Anteil der Bevölkerung an Soziopathie; es handelt sich oft um jene, welche Machtpositionen anstreben.

          • Anh Toàn sagt:

            „…wird das Modell der Kapitalgesellschaft missbraucht, indem niemand mehr auf persönlicher Ebene belangt werden kann. “

            Dummkopf: Jeder hat hundertmal lieber eine Versicherungsgesellschaft die er belangen kann, als jemanden auf persönlicher Ebene: Selbst wenn man den wie früher und seine Familie in die Sklaverei verkaufen kann, bringt das meistens nicht viel.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es geht doch nicht um den Geschädigten, sondern um das Anreizsystem, welches das Verhalten der potentiell fehlverhaltenden Partei beeinflusst und damit stark bestimmt, ob Regeln eingehalten werden.

          • Anh Toàn sagt:

            „Es geht doch nicht um den Geschädigten,..

            I really don’t care, du U?

          • Anh Toàn sagt:

            Die erste Frage die sich ein gecshädigter stellen muss, ob er seinen Schaden einklagen kann, ist nicht, ob ihm eine Regel einen Anspruch gibt, sondern ob der zu verklagende zahlen kann, wenn er den Prozess verliert. Kann er nicht zahlen, kann man es bleiben lassen. Und persönlich Verantwortliche können grosse Schäden praktisch nie zahlen.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich bezweifle, dass nachdem die Information über Asbestos bekannt wurde, dieses noch weiter verwendet wurde, …“
            .
            Schmidheiny wurde zu Unrecht verurteilt? Er wusste gar nichts und als er wusste, hat er sofort aufgehört? Und die EU hat ihn in Italien zu 16 Jahren wegen vorsätzlicher Tötung verurteilt, um die Schweiz für ihren Widerstand gegen die EU zu bestrafen?

            The world according to Huber

          • Anh Toàn sagt:

            Den Scheiss, den Du ablässt, kann man nicht ernst meinen oder man gehört ins Irrenhaus.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ok, U do not care; gut für Sie.

      • Anh Toàn sagt:

        Was will Huber erläutern, analysieren mit diesem Kommentar:

        a)Konkurrenz (andere Firmen mit gleichen Produkten) schaffen Konkurrenz. Konkurrenz ist Konkurrenz.
        b)Wenn Regulierung von Grossfirmen beeinflusst wird, wird der Wettbewerb verhindert, die erschweren den Kleinen den Marktzugang. Aber das ist ja selbstverständlich: Das ist genaus trivial wie Konkurrenz ist Konkurrenz.

        Er sagt uns einzig, dass in der EU dies so sei, dass da die Grossfirmen die Regeln bestimmen. Er stellt dies ganz geschickt wie eine Tatsache dar, als wüsste dies jeder, nur mit „wie z.B. in der EU“.

        Ohne dieses „wie z.B. in der EU“ wäre der Kommentar komplett belanglos, so wie „Life is Life, la, la , la la“ Konkurrenz ist Konkurrenz, la la la, Beeinflussen tut man zu seinem Vorteil, la la la..

        • Anh Toàn sagt:

          Er hätte schreiben können:

          In der EU werden die Regeln von Grossfirmen bestimmt.

          Mehr wäre nicht nötig gewesen, die Konsequenzen können sich die Meisten in ewta ausdenken, aber so hätten die meisten auch gemerkt, dass er eigentlich nichts anders macht, als Scheisse zu werfen auf die EU, damit was hängen bleibe.

          Hast gut gemacht, Pudel, Herrchen Wladi gibt ein Leckerli.^

          • Anh Toàn sagt:

            Der Kommentar hat auch nichts mit dem Thema des Beitrages zu tun, er verschwurbelt nur seine Behauptung zur EU irgendwie in das Thema. Dies ist Absicht, es geht darum, vom nicht behagenden Thema abzulenken.

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          1. Es geht um die Fehlformulierung im Artikel, indem erklärt wird, dass Regulierungen Konkurrenz verursacht (eine Aussage, welche ich als falsch betrachte).

          2. Ist es angemessen der Vollständigkeitshalber zu erwähnen, wer die Regeln mehrheitlich bestimmt und wem diese dadurch nützen, was in der EU besonders einfach zu bewerkstelligen ist.

          • Anh Toàn sagt:

            Was ist besonders einfach in der EU zu bewerkstelligen?

            Wer die Regeln macht?

            Ist das nicht viel viel einfacher in Putinland (z.B.)?

            Wie haben Grossunternehmen in der EU mehr Einfluss als in der Schweiz oder der USA auf die Regeln?

          • Anh Toàn sagt:

            Haben Sie mal das Schweizer Kartell- und Monopolschutzrecht mit dem europäischen Wettberwerbsrecht verglichen?

            Sie wissen schon, dass Firmen in der Schweiz legal Politikern versteckt so viel Geld geben dürfen, wie die wollen?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Je weiter entfernt von der Bevölkerung solche Vorgänge wie z.B. Regulierung ablaufen, desto weniger transparent und desto einfacher für Lobbyisten. Wenn im Gegensatz zu einzelnen Staaten gleich ein ganzer EU-Raum abgedeckt werden kann, lohnt sich das Lobbying entsprechend besser. Noch besser funktioniert es anhand globaler Handelsabkommen, in welchen vorzugsweise gleich auch noch die demokratischen Rechte des demokratischen Staats ausgehebelt werden können.

            Niemand bestreitet, dass Lobbying auch auf nationaler Ebene ein Problem darstellt, aber die Transparenz ist höher, speziell wenn die Medien ihre Aufgabe wahrnehmen und die Bevölkerung kann stärker Einfluss ausüben.

          • Anh Toàn sagt:

            In Putinland oder China haben die Grossunternehmen kaum Einfluss auf die Regeln. Dafür die Regelgestalter sehr viel Einfluss auf die Grossunternehmen.

            EU:

            Hat nicht gerade die EU Google zu einer Milliardenzahlung verdonnert? (Welche die Anwälte nun noch mal mindetsens zeitlich verschieben?)

            Oder der Dieselskandal: Die Abgasvorschriften (Regeln) waren europäisch, der Betrug wurde von der nationalen Regierung (mindestens im Verkehrsministerium wusste man schon lange Bescheid) Im nationalen Interesse (Gleich mit der Fussballnati kommt für die Deutschen die Autoindustrie als Nationales Heiligtum) gedeckt. Die deutsche Regierung hat die Interessen des deutschen Volkes verfolgt, das verlangen Sie doch von Regierungen?

          • Anh Toàn sagt:

            „Je weiter entfernt von der Bevölkerung solche Vorgänge wie z.B. Regulierung ablaufen, desto weniger transparent und desto einfacher für Lobbyisten.“

            Ach, und diese Vorgänge laufen in der EU weiter von der Bevölkerung entfernt ab als in Russland oder den USA, in Kanada oder Indien?

            Ach so, in der EU ist es weiter als in der Schweiz: Aber in der Schweiz sitzen im Parlament die Vertreter der Grossunternehmen, und die Vertreter der kleinen zu Kartellen zusammengeschlossenen Unternehmer: Aber Frau Martullo sitzt da als Volchsvertreterin, doch nicht als Vertreterin ihrer Interessen als Unternehmerin.

            Weil die Schweiz isch beschts woz gits. Die EU ist teufelszeugs, in Putinland ist mehr Freiheit fürs Volch als in der EU!

          • Anh Toan sagt:

            Warum haben wir in der Schweiz mit Abstand die hoechsten Telefongebuehren?

            Wir wollen frei sein, Freiheit kostet halt!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Die Begründung lautet in seiner Essenz, dass wenn es andernorts schlechter funktioniert, man nicht kritisieren darf. Ich kann gut verstehen, dass es Ihnen, wie den meisten Linken, ein Dorn im Auge ist, dass wir Rede- und Meinungsfreiheit geniessen.

          • Anh Toàn sagt:

            Warum erwähnen Sie „z.B. die EU“?

            Was jetzt? Ist es in der EU oder andernorts schlechter? Und warum kritiseren Sie dann die EU und nicht das anderorts, wo es schlechter ist.

            Weil Herrchen Leckerli gibt für Kritik an der EU?

          • Anh Toan sagt:

            Zahlen Grossunternehmen versteckt Geld an Politiker in der Schweiz, koennen Sie dies von der Steuer absetzen. Die Steuerverwaltung zweifelt nicht daran, dass dies Zahlungen geeignet sind, den Unternehmenzweck zu foerdern, sprich den Gewinn zu steigern. Auch die Aktionaere bezweifeln dies nicht, sonst koennten sie es als Gewinnausschuettung welche nicht im Beteiligungsverhaeltnis erfolgte, anfechten.

            Das ist Freiheit und Konkurrenz, hilft den Kleinen: so ein past Politiker kann sich ja jeder anstaendige Buerger leisten.

            Ganz allgemein sind die meisten Buerger wirtschaftlich gesehen Arbeitnehmer und Konsumenten. Die werden in der EU besser geschuetzt, denen, den Kleinen, hilft nur „kollektivistisches Gedankengut“

            Das Recht hilft Dem Schwachen, ohne Recht ist noch immer Macht.

          • Anh Toàn sagt:

            „1. Es geht um die Fehlformulierung im Artikel, indem erklärt wird, dass Regulierungen Konkurrenz verursacht (eine Aussage, welche ich als falsch betrachte).“

            Weil Konkurrenz ist der Urzustand. Die guten unvedorbenen Prduzenten kämen nie auf die Idee, sich zu einem Kartell zusammen zu schliessen um den Konsumenten auszubeuten. Ausser man fördert sowas mit schrankenloser Geldpolitik.

            Ohne das, würden die friedlich konkurrieren, rennen darum wer zuerst die Margen gegen Null schraubt, auf dass der Konsument profitiere.

            Etwa so geht das Märchen vom freien Markt, von Konkurrenz ohne Regulierung.

    • Anh Toan sagt:

      Die Irren verschwurbeln ihre Gedanken um vor sich selbst die Inkonsistenz dieser zu verbergen. Demagogen verschwurbeln, um ihr Publikum zu verwirren.

      Ist der Huber irr oder Putin Troll?

  • Zimmermann Alfred sagt:

    Eigenartig wie sie schreiben Herr Diem? Offenbar geniesst Herr Trump bei amerikanischen Unternehmen immer noch das Vertrauen. Und als amerikanischen Arbeiter habe ich endlich wieder einen Job und kann meine Familie unterhalten.
    Dies weil dieser Präsident den Mut besitzt, gewisse verkrustete Organisationen zu hinterfragen und den Schneid hat etwas zu verbessern.

    • tigercat sagt:

      Nicht wirklich, Herr Zimmermann, nicht wirklich.
      Wenn dadurch die Produktionskosten für alle anderen Unternehmen steigen, deren Konkurrenzfähigkeit leidet und dadurch gezwungen sind abzuwandern, ist Ihr Job sehr teuer erkauft.

  • MISCHA sagt:

    Mein Ansatz: D. Trump tut nichts anderes, als der Wirtschaft die Spitzen zu schneiden.

  • Zufferey Marcel sagt:

    Die USA brüsteten sich über Jahrzehnte damit, die eigene Produktion von Gütern (nach China) erfolgreich auszulagern, um dann die Produkte selber wieder zu importieren. Das ist und war das neoliberale Credo: Auslagern, Profite maximieren + auf Kredit konsumieren. Ich mag mich noch gut daran erinnern, als Lewis das letzte Paar Jeans noch in den USA produziert hat und dann die gesamte Produktion in den asiatischen Raum verlagert hat. Das wurde als grossartiger Fortschritt gefeiert! Deshalb finde ich es völlig daneben von Donald Trump, wenn er nun die Schuld an dieser Wirtschaftspolitik (oder vielmehr Managementstrategie) alleine den Staaten anlastet, die damals die Aufträge US-amerikanischer Konzerne dankbar angenommen haben.

    • Christoph Bögli sagt:

      Zumal, Ironie am Rande, Trump ja nachweislich sich an genau solchen Praktiken und Gütern bereichert hat. Auch die neusten Trump-Gebäude wurden primär mit chinesischem Dumpingstahl und teilweise von ausländischen Schwarzarbeitern hochgezogen, Ivanka produziert natürlich mit asiatischen Billiglohnsklaven und selbst seine MAGA-Hütchen kamen direkt aus China..

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      „Deshalb finde ich es völlig daneben von Donald Trump, wenn er nun die Schuld an dieser Wirtschaftspolitik (oder vielmehr Managementstrategie) alleine den Staaten anlastet, die damals die Aufträge US-amerikanischer Konzerne dankbar angenommen haben.“

      Nun, Marcel, das macht Trump nicht, sondern er beschuldigt die früheren US-Regierungen.

      • Marcel Senn sagt:

        Andere beschuldigen das können die Rechtspopulisten immer noch am besten.
        Wir haben ja auch so einen in Herrliberg, der beschuldigt schon seit über einem Vierteljahrhundert immer nur die anderen und demensprechend sind auch die Wahlkämpfe aufgebaut…

  • Robert Zarzis sagt:

    Was vor allem Wichtig ist und zu wenig beachtet wird. Importe wie Autos werden ja Verkauft, es generiert eine Kette Profite. Der Importeur verdiennt, der Händler Verdient auch, der Garageist hat Arbeit. Jedes Ersatzteil geht den selben weg. Der Kunde zahlt auch nicht den Preis der der Herrsteller bekommt. Also Generieren Importe Gewinn. Dann ist plötzlich für jeden $ Import ein $ Gewinn im Eigenen Land. Zusätzlich kann man nicht in Länder Exportieren, die nichts Verkaufen können. Denn denen fehlt ja das Geld.
    Also macht Trump nichts anderes als Künftige Kunden im Ausland zu Schädigen und im Inland Leute Arbeitslose zu machen. Da die Importfirmen bach ab gehen. Klingt nicht so Wirtschaftsfreundlich wie es Trump sich erträumt.

  • Hans Hödli sagt:

    Gemäss Herr Diem Meier sind die Importe wichtiger als die Exporte weil sie den Nutzen der Inländer vergrössern und die Wohlfahrt fördern. Konsumiert man aber mehr als man selbst produziert dann lebt man über seine Verhältnisse. Das geht logischerweise aber nur wenn jemand auf der Gegenseite unter seinen Verhältnissen lebt. In einem Schuldgeldsystem können unmöglich alle gleichzeitig unter oder gleichzeitig über ihren Verhältnissen leben. Was macht China, Deutschland oder die CH und was passiert mit den Profiten der Exporteure wenn die Gegenseite nicht mehr über ihre Verhältnisse lebt?

    • Christoph Bögli sagt:

      Dann müssen diese Länder vielleicht mal anfangen, im Inland zu investieren und Löhne zu erhöhen, statt ständig nur Kapital zu exportieren.

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      @ Hans

      Darin liegt der Fehlschluss. Eine Gegenbewegung muss sich irgendwann einstellen, denn die durch das über- oder unter seinen Verhältnissen Leben erzeugten Ungleichgewichte können nicht endlos erweitert werden. Die Frage kann einzig lauten, ob man die Bereinigung dieser Ungleichgewichte kontrolliert oder unkontrolliert auflösen will.

  • Bernhard Piller sagt:

    „Ein Importüberschuss steht deshalb … dafür, über den eigenen Verhältnissen zu leben“.
    Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
    (Ausser vielleicht, wenn jemand der Meinung ist, es sei von Vorteil, über seine eigenen Verhältnisse zu leben)

    • Anh Toàn sagt:

      Solange man einen Financier hat, z.B. einen reichen Papa oder einen USD, – als eigene Währung aber Problem der Anderen-, ist es schon ein Vorteil.

      Nur wenn man den Vorteil zu sehr ausnutzt, wird der Papa wütend und streicht gleich alle Mittel, oder die Welt sucht sich Alternativen für das Bedürfnis, welches der USD in der Welt erfüllte.

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Ja, Bernhard, solche kurzfristig orientierten Meinungen bestehen.

  • Peter Rohner sagt:

    Was mich wundert: Wo sind all die klugen Köpfe, die Trump kompetent beraten könnten? Lässt man Trump die USA einfach alleine und unbeaufsichtigt an die Wand fahren? Seltsam, alles sehr seltsam …

    • Christoph Bögli sagt:

      Die wurden ja grösstenteils gefeuert oder sind gegangen da der gute Herr weitgehend beratungsresistent ist, teils aus narzisstischem Vorsatz, teils wegen der kurzen Aufmerksamkeitsspanne. Oder weil er die wenigen halbwegs Normalen in wichtigen Fragen umgeht, wie man z.B. an dem Sicherheitsberater Dan Coats sah, der keine Ahnung hatte von der Putin-Einladung – und wohl unter solchen Umständen wohl auch bald aufgibt.

      Geblieben sind v.a. die Hardliner und Spinner, die Trump natürlich nicht bremsen sondern ihn bestätigen und befeuern..

    • tigercat sagt:

      Der grösste Teil der Posten des Beratungsstabes wurde gar nicht mehr besetzt.

  • Christoph Bögli sagt:

    Es ist sogar noch schlimmer: Trump ist nicht mal ein richtiger Unternehmer, der gross etwas von Wirtschaft verstehen würde. Nach allem was man von seinen Finanzen weiss, die er ja aus offenbar guten Gründen krampfhaft zu verheimlichen versucht, ist Trump grob gesagt bloss einer, der sich mit ererbtem Kapital, halbseidenen Geschäften, miesen Tricks und Pleiten in der Geschäftswelt durchmogelt hat. Also eher „con artist“ als Unternehmer oder zumindests eine Beleidigung für jeden anständigen, kompetenten Unternehmer.

    Die beschriebene Analogie ist trotzdem oder gerade deswegen richtig. In dem Sinne sieht Trump halt nur den eigenen Profit, politisch wie ökonomisch, und meint, dass der Weg dazu fast zwangsweise über den Ruin anderer Firmen/Leben bzw. Länder führt.

  • Hans Hödli sagt:

    Aussenhandel der darauf beruht dass die einen immer Überschüsse haben und ihr Wohlstand davon abhängt dass die anderen Dauerschuldner bleiben wird zwangsläufig irgendwann zu Konflikten führen. Vorläufig funktioniert dieses System nur solange der Petrodollar nicht fällt und die Währungsplanwirtschaft der Zentralbanken anhält, das kann also durchaus noch lange dauern. Wollen die Chinesen den Petrodollar wirklich ausschalten? – ich glaube kaum, denn dann bekommen sie mit ihrer Wirtschaftspolitik ernsthafte Probleme.

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Aussenhandel der darauf beruht dass die einen immer Überschüsse haben und ihr Wohlstand davon abhängt dass die anderen Dauerschuldner bleiben wird zwangsläufig irgendwann zu Konflikten führen.

      Richtig! Verwunderlich ist der Umstand, dass derart viele Kommentatoren diesen Aspekt nicht zu verstehen scheinen.

  • Sebastian Korealis sagt:

    Ihr Beitrag bringt es auf den Punkt. Die US Medien orakeln darüber, was es sein könnte, dass Putin Trump am Haken habe. Sie haben den Schlüssel geliefert. Danke.
    Zu erwarten ist, dass auch Xi Donaldchen am Haken hat. Hat er nicht erst kürzlich Trumps Riesenprojekt in Asien finanziert?

    • Bernhard PIller sagt:

      Wissen Sie, so im Diminutiv (Donaldchen) über Präsidenten einer Grossmacht zu reden, ist nicht angebracht. Erstens entscheidet „Donaldchen“ nicht allein, sondern hat einen Stab von Mitarbeitern, die auch nicht alle ganz doof sind, zweitens ist Arroganz die beste Voraussetzung, um den Gegenspieler zu unterschätzen und dann am Schluss den Kürzeren zu ziehen.

      • Christoph Bögli sagt:

        Der Anteil der Mitarbeiter, die „nicht ganz doof“ sind, hat sich leider aber stark gelichtet. Geblieben sind durchaus v.a. solche, die vielleicht nicht wirklich „doof“ sind, aber eine sehr begrenzte Weltsicht oder gar einen ernsthaften Knacks haben (Bolton, Miller).

        Im übrigen, ich halt zwar auch nichts von dieser Art von Abwertung, aber es ist genau so gefährlich, einen Gegenspieler zu überschätzen, also ihn sich grösser und gerissener zu denken, als dieser ist. Das führt nur dazu, dass man undurchdachte Impulshandlungen überinterpretiert und sich verunsichern lässt.

      • tigercat sagt:

        Ach Herr Piller, jetzt tun Sie nur nicht so empfindlich, als ob man Sie persönlich angegriffen hätte.
        The Donald ist seit seinen Treffen mit Kim und Putin doch tatsächlich auf die Grösse eines kleinen Kläffers geschrumpft. Pudelchen will ich nicht sagen, da Pudel gleich welcher Grösse keine Kläffer sind. Selten einen Politiker gesehen, der sich innerhalb von solch kurzer Zeit so vollständig selbst demontiert hat. Nichts ist von seiner Glaubwürdigkeit übrig geblieben.

        • Beat Koch sagt:

          @tigercat: Schön wäre es jetzt nur noch, wenn auch die Republikaner in den USA der Meinung wären, dass Herr Trump nicht mehr glaubwürdig ist. Bis jetzt scheint dies nur bei einigen wenigen der Fall zu sein. Leider.

  • Thomas sagt:

    @Toan: Wäre auch eine Erklärung: Trump ist es einfach egal. Primäres Ziel ist, an der Macht zu bleiben und er sagt/tut das, was seine Unterstützer gutheissen.

  • Anh Toàn sagt:

    Und das kann der Donald nicht verstehen? Nicht mal, wenn man es ihm erklärt?

    Für mich ist die einzige logische Erklärung die ein passendes Bild gibt (keiner der es schafft zum Präsidenten gewählt zu werden ist ein Trottel):

    Trump ist sowas von Pleite (sein Geschäftsmodell als Unternehmer beruhte auf Bankrott: „Viermal pleite und noch immer nicht reich?), Putin garantiert seine Kredite bei der Deutschen Bank z.B. und hat ihn damit voll an den Eiern.

    Somm schreibt, es gäbe keine Zweifel mehr, dass Putin die Wahlen beeinflusste. Auch, dass Trump in Helsinki ausgesehen hätte wie Putins Pudel, geredet hätte wie Putins Pudel. Aber der logischsten Hypothese daraus, Trump ist Putins Pudel, würdigte er keine Zeile.

    Hat Trump Putin an den Eiern, wird das Bild stimmig. Wie beim Huber.

    • Rolf Zach sagt:

      Eines ist klar, dass vom erfolgreichen Unternehmer Trump ist offensichtlich ein Märchen. Sonst hätte er seine Steuererklärung von den letzten Jahren veröffentlicht.
      Der hat nur überlebt, weil das US Konkursrecht sehr großzügig mit Schuldnern umgeht, speziell mit solchen, wo Milliarden $ aufgenommen haben. US Banken wollen von ihm als Schuldner nichts mehr wissen, er hat ja nun die Deutsche Bank und vielleicht die Russen. Dem Aktienkurs der Deutschen Bank hat es auf alle Fälle nicht sehr gut getan.
      Was interessiert Trump das Urteil der Geschichte? Alle reden von ihm und viele machen den Bückling, für ihn ist das Leben wunderbar und er wird dabei reich. Die Präsidentschaft als einträgliches Show-Geschäft.

      • Anh Toàn sagt:

        Jetzt kam es gerade:

        https://bazonline.ch/ausland/amerika/der-praesident-und-das-russische-geld/story/13451116

        Linus Huber sagt dazu:

        „Das Ausmass des Trump Derangement Syndroms scheint keine Grenzen zu kennen.“

        • Anh Toàn sagt:

          Er beschreibt schlicht andere Meinungen, als komplett geisteskrank.

          Aber er sagt niemandem, wie man zu denken hat.

          Er ist ein Patriot, ein Verteidiger der Demokratie so wie Trump und Putin.

        • Marcel Senn sagt:

          Hoi Ahn: Hast gesehen wie der Artikelautor Zeyer „unseren“ Huber in den Senkel gestellt hat!
          Genial – ich werde direkt noch zum Zeyer Fan!!

          René Zeyer vor 9 Std.
          In der Tat, Herr Huber. Sie müssen aber die Gegenmittel auch einnehmen, sonst sondern Sie weiterhin völlig inhaltsleere Kommentare ab.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Lach, Marcel, ich teile Rand Pauls Meinung.

            https://www.youtube.com/watch?v=WAAn4l8A9sA

            Allerdings ist meine wie Ihre Meinung eh bedeutungslos, sondern die Mehrheitsmeinung der amerikanischen Bevölkerung in den Midterm Elections am 6. Nov. 2018 wird entscheiden, welches Narrativ von Bedeutung ist.

          • Marcel Senn sagt:

            Auch lach Linus – was für ein schwachsinniger Vergleich von Rand Paul mit Ronnie Reagan. Soweit mir bekannt ist hat der keine dubiosen Geschäfte mit den Russen gemacht und konnte damals auch anders mit Gorbi umgehen, zumal auch Gorbatschow wohl eine ehrlichere Haut war als der doch auch ziemlich abgeschlagene Putin.
            .
            Na hoffentlich wird das Treffen in Washington nochmals so geheimnisvoll amüsant und peinlich für Trump, dass vielleicht auch noch ein paar der devoten Republikaner die Augen aufgehen.
            Bei Ihnen Linus ist wohl schon jede Hoffnung verloren. Vielleicht können Sie bei Bannon noch als Volunteer anheuern für die angestrebte rechtsnationalistische Machtübernahme in Europa, wäre doch noch was nach ihrem Gusto, oder?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Eben, es ist komplett in Ordnung unterschiedliche Meinungen zu vertreten. Wie bereits gesagt, die Wahlen im November werden entscheiden, welches Narrativ bedeutungsvoller sein wird. Wenn die Demokraten gewinnen, hat Ihr Narrativ gewonnen.

          • Marcel Senn sagt:

            Huber: Hausieren Sie immer noch mit diesem Wichtigtuerwort „Narrativ“?? Gähn, ich find das Wort schröcklich!
            Gemäss Herr Ebel ein Imponierwort für Angeber (vor allem bei den Rechtspopulisten sehr beliebt)

            https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/erzaehl-mir-nix-vom-narrativ/story/27796073

            Aber passt irgendwie gut zu Ihnen…

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, ob man ein Wort als überholt oder unangemessen in seiner Anwendungsweise betrachten mag, sei dahingestellt. Vielleicht offerieren Sie eine Alternative.

            Nur ändert oder widerlegt diese Kritik eines Wortes nichts am der Richtigkeit meiner Aussage und erweist sich diesbezüglich als bedeutungslos.

            Häufig zeigt sich, dass sich zwei Jahre nach einer Präsidentenwahl eine Mehrheit der Partei, die den Präsidenten stellt, in das Gegenteil verkehrt. Sollte dies nicht eintreffen, wurde Ihrem Narrativ (Ihrer Sicht der Dinge) eine schwache Bedeutung beigemessen.

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