Der Albtraum der überbordenden Regulierung

Das tödliche Unglück am Saxetbach löste 1999 eine Regulierung des Canyoning aus, die danach auf den ganzen Outdoorbereich ausgeweitet wurde – mit absurden Folgen. Foto: Allessandro della Valle (Keystone)

Es war einmal eine Zeit, in der die politischen Behörden nur dann ein neues Gesetz verabschiedeten, wenn sie es wirklich für notwendig hielten. Im Zweifelsfall verzichteten sie darauf, weil sie befürchteten, mit einer neuen Regulierung mehr Probleme zu schaffen als zu lösen. Es galt die Devise: lieber zu wenig als zu viel.

Heute scheint das gegenteilige Motto vorzuherrschen. Wann immer ein Problem auftaucht, wird mit grossem Eifer reguliert. Dabei wird eine erhöhte Gesetzesaktivität von vornherein positiv gedeutet, denn sie zeugt ja von Reformkraft. Zurückhaltung gilt jetzt als Zeichen von Trägheit. Heute gilt: lieber zu viel als zu wenig.

Das Beispiel Canyoning-Vorschriften

Das neue Paradigma gilt nicht nur in der Wirtschaftspolitik, sondern auch in Bildung, Kultur oder Sport. Ein Beispiel aus dem Freizeitsport dient als Illustration dazu, wie sich die Regulierungsdynamik in den letzten Jahren fundamental und in absurdem Masse geändert hat.

Die Geschichte beginnt am 27. Juli 1999, als eine Touristengruppe beim Canyoning in der Felsschlucht des Saxetbaches von einer zwei Meter hohen Sturzflut erfasst wurde. Es ertranken 21 Personen, die aus Australien, Neuseeland, England, Südafrika und der Schweiz stammten. Zwei Jahre später wurden sechs Manager der zuständigen Event-Agentur wegen fahrlässiger Tötung für schuldig erklärt.


15 Jahre nach dem Canyoning-Unglück: SRF-Beitrag aus dem Jahr 2014. Video: SRF

Folgerichtig wurden die Sicherheitsmassnahmen für Canyoning-Veranstalter in der Schweiz verschärft. 2010 wurde dafür ein neues Gesetz verabschiedet. Am 1. Januar 2014 trat es in Kraft. So weit ist alles gut nachvollziehbar.

Vom Canyoning zum ganzen Outdoorbereich

Wer das neue Gesetz etwas genauer studierte, stellte bald fest, dass nicht nur das Canyoning strenger reguliert wurde, sondern auch «das Bergführerwesen und Anbieten weiterer Risikoaktivitäten», nämlich:

  • die Tätigkeit als Schneesportlehrer oder Schneesportlehrerin ausserhalb des Verantwortungsbereichs von Betreibern von Skilift- und Seilbahnanlagen;
  • Riverrafting und Wildwasserfahrten;
  • Bungeejumping.

Und in der Verordnung Risikoaktivitätenverordnung RiskV regulierten die Behörden zusätzlich auch die Tätigkeit der Wander- und Schneeschuhleiter. Diese Erweiterung war gestützt auf Artikel 3 des Gesetzes:

Der Bundesrat kann weitere vergleichbare Risikoaktivitäten diesem Gesetz unterstellen; er orientiert sich dabei an den objektiven Gefahren, mit denen bei diesen Aktivitäten zu rechnen ist.

Hier hat also bereits eine erste Übermarchung stattgefunden. Ein schrecklicher Canyoning-Unfall führt dazu, dass alle Outdooraktivitäten neu reguliert werden, obwohl kein Handlungsbedarf bestand. Es ist ja nicht so, dass diese Tätigkeiten früher völlig frei von Auflagen durchgeführt worden wären. Es gab schon vor 2014 zahlreiche Prüfungen und Diplome, und die Zahl der Unfälle war in diesem Bereich äusserst gering.

Die Absurdität der Regulierung

Eine zweite Übermarchung zielte darauf, die formalen Anforderungen stark zu erhöhen: Schneeschuhleiterinnen und -leiter zum Beispiel mussten plötzlich einen eidgenössischen Fachausweis für einen Schwierigkeitsgrad haben, der zuvor durch eine unbürokratisch, aber wirksame Prüfung des regionalen oder kantonalen Vereins abgedeckt war.

Doch damit nicht genug. Es folgte noch eine dritte Übermarchung. Hier zeigt sich die ganze Absurdität der Regulierung.

Drei Jahre nach Inkrafttreten der RiskV dämmerte es den Behörden, dass die Überwachung all dieser neuen Anforderungen viel zu aufwendig war. Es gab sogar Signale, die in Richtung Abschaffung wiesen. Doch genau das Gegenteil geschah. Die neue RiskV wird die Anforderungen noch einmal verschärfen, wenn der gegenwärtige Entwurf angenommen wird. So müssen die Schneeschuhleiterinnen und -leiter in Zukunft den eidgenössischen Fachausweis erwerben und eine Bewilligung einholen, wenn sie geradezu harmlose Wanderungen in lawinenfreiem Gelände durchführen.

Mehr Geld für dieselbe Leistung

Um es nochmals deutlich auszudrücken: Der Regulator gibt zu, dass er überfordert ist, aber reagiert nicht mit einem Rückbau der Regulierung, sondern baut noch einmal aus.

Immerhin besteht noch Hoffnung, dass der ganze Prozess nicht ganz aus dem Ruder läuft. Zurzeit läuft die Vernehmlassung, und es ist anzunehmen, dass sich auch Stimmen einbringen werden, die sich gegen eine weitere Verschärfung der Anforderungen aussprechen werden.

Es ist aber auch anzunehmen, dass sich die Befürworter der Verschärfung dahingehend äussern werden, dass es höchste Zeit geworden sei, einheitliche Regelungen zu schaffen und regionale oder lokale Ausnahmen zu beenden. Ihre Vertreter finden sich vor allem in Verbänden, die ihre Mitglieder mittels staatlich sanktionierten Standesregeln schützen und den Zugang zum inneren Kreis kontrollieren wollen.

Im ökonomischen Lehrbuch wird dies treffend als «rent seeking» bezeichnet: Der Versuch von Marktakteuren, die Staatsgewalt so zu beeinflussen, dass sie ihnen zusätzliches Einkommen erwirtschaftet. Womit wir wieder am Ausgangspunkt der Regulierungsdiskussion wären: Wer sich dafür entscheidet, lieber zu viel als zu wenig zu tun, läuft Gefahr, dass die Regulierung von den starken Interessengruppen dominiert und zweckentfremdet wird.

220 Kommentare zu «Der Albtraum der überbordenden Regulierung»

  • Rolf Zach sagt:

    Herr Mehli, was Sie schreiben ist wichtig. Einerseits wollen wir das kompetente Leute Ihren Beruf ausüben, andererseits sind wir gezwungen aus Gründen unseres Wohlstandes in der heutigen Welt, eine offene Wirtschaft zu unterhalten.
    Eine offene Wirtschaft, aber bedeutet kein Dumping bei Preisen und keine Verminderung der Qualität der Ausbildung.
    Das heißt auf EU-Niveau, dass ihr polnischer Kollege genau so fähig ist Leute auf das Matterhorn hochzuführen, wie Sie selbst und nicht nur auf die Hohe Tatra. Ebenso sollte er es nicht um einen Drittel bis zur Hälfte billiger machen können, denn sein Risiko und seine Kosten dabei sind materiell erheblich günstiger. Kein Monopol, aber auch kein Dumping, deshalb auch kein CH-Kantönligeist.

    • Anh Toàn sagt:

      Man kann im Kommentar von Herrn Mehli auch den typischen Rentseeker erkennen:

      Um eine Regelung zu Gestalten, braucht es das Fachwissen der in diesem Bereich Aktiven. Die haben immer auch eigene Interessen. Andereseits braucht es, um eine Regelung als überbordend zu kritisieren, genau so Fachwissen, ich habe keine Ahnung woher TS sein Fachwissen zu Outdoor Sportarten und deren Risiken hat: Ich bezweifle dieses, weil es z.B. schreibt:

      „So müssen die Schneeschuhleiterinnen und -leiter in Zukunft den eidgenössischen Fachausweis erwerben und eine Bewilligung einholen, wenn sie geradezu harmlose Wanderungen in lawinenfreiem Gelände durchführen.“

      Wenn TS sich einfach mal Schneeschuleiter nennt, woher weiss er dann, dass das Gelände garantiert lawinenfrei ist?

      • Anh Toàn sagt:

        Es geht immer um kommerzielle Angebote „ausserhalb des Verantwortungsbereichs von Betreibern von Skilift- und Seilbahnanlagen“:

        Ausserhalb davon, gibt es garantiert lawinenfreies Gelände wo nirgendwo, auch nicht an einem Hang 3000 Meter höher, Schnee liegt. Aber da will ja niemand Schneeschuhlaufen.

        • Anh Toàn sagt:

          Blick: „Jährlich sterben im Schnitt 80 Menschen in den Schweizer Bergen. Der Anteil an Wanderern ist bei den Todesfällen gemäss Beratungsstelle für Unfallverhütung wesentlich höher als bei Bergsteigern. Dabei sind Abstürze mit 80 Prozent die häufigste Unfallursache, gefolgt von Steinschlägen.“

          Wenn sich einer dieser Wanderer als Wanderführer anbietet, braucht es keinen Publikumsschutz: Ist ja harmlos, das Wandern.

        • Anh Toàn sagt:

          Blick: „Jährlich sterben im Schnitt 80 Menschen in den Schweizer Bergen. Der Anteil an Wanderern ist bei den Todesfällen gemäss Beratungsstelle für Unfallverhütung wesentlich höher als bei Bergsteigern. Dabei sind Abstürze mit 80 Prozent die häufigste Unfallursache, gefolgt von Steinschlägen.“

          Wenn sich einer dieser Wanderer als Wanderführer anbietet, braucht es keinen Publikumsschutz: Ist ja harmlos, das Wandern.

  • Anh Toàn sagt:

    Geschieht ein Unglück, redet man über mangelhafte Sicherheitsstandards. Bsp: Die gestern bei Phuket gesunkene Fähre. (37 Leichen + 18 „Vermisste“) Man sagt nicht ungenügende Regulierung. Regulierung ist negativ konnotiert, Sicherheitsstandards wären gut gewesen.

    Die Frage ist, wann eine Regulierung überbordet, und dies erkennt man nicht am Umfang der Regulierung: Die einfachste Regulierung ist Verbot. Die zweiteinfachste das US-Rechtssystem: Alles ist erlaubt, bis etwas passiert, das Opfer oder dessen Hinterbliebene (und Rechtsanwälte) werden reich, falls der Täter zahlen kann, ansonsten geht der in den Knast. Alles dazwischen ist komplexer.

    • J. Kuehni sagt:

      Es geht ja immer um die selbe Diskussion: Meine Schutzvorschrift ist deine Überregulierung und umgekehrt. Häuschenbauer regen sich über die Einsprachemöglichkeiten ihrer Nachbarn auf, bis sie ihr Haus fertig gebaut haben, danach erheben sie selber Einsprache gegen den Hausbau des nächsten Häuschenbauers. Unternehmer fordern Abbau von Red Tape, gleichzeitig aber absoluten, uneingeschränkten Schutz ihres geistigen und materiellen Eigentums. Industrien drücken mit viel Lobbyarbeit für sie vorteilhafte Normen durch, deren CEOs dann anderswo über den überbordenden Bürokratismus jammern.

      Freiheit ist gut, solange es meine ist, die durchgesetzt wird, wenn der Schutz deiner Freiheit mich einschränkt, ist es obrigkeitliche Bevormundung.

      • J. Kuehni sagt:

        Man nennt dies—höflich ausgedrückt—kognitive Dissonanz.

        In der bauernschlauen Kulturtradition der Schweiz (und Umgebung) hat sich dafür das Bild des Hanswursten, der am Ast sägt auf dem er selber sitzt, entwickelt.

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          Nun, Kuehni, Sie bemühen hier den Ausdruck “kognitive Dissonanz” inkorrekt. Entweder verstehen Sie den Ausdruck nicht, analysieren die erläuterte Situation (evtl. absichtlich) falsch oder projizieren Ihre eigene “kognitive Dissonanz” auf Drittpersonen, welche nicht Ihre Meinung teilen.

          1. Dass jemand auf persönlicher Ebene seine Interessen wahrnimmt, hat nichts damit zu tun, welche politische Richtung er vertritt, sondern ist normales menschliches Verhalten. Der Umstand, dass das individuelle Verhalten im spezifischen Einzelfall der politischen Einstellung widersprechen mag, ist sich jedermann zweifelsfrei bewusst.

          • J. Kuehni sagt:

            „Dass jemand auf persönlicher Ebene seine Interessen wahrnimmt, hat nichts damit zu tun, welche politische Richtung er vertritt, sondern ist normales menschliches Verhalten.“

            Stimmt. Aber das heisst weder, dass die „Wahrnehmung individueller Interessen“ immer vernünftig ist (bloss weil es „normales menschliches Verhalten darstellt), noch dass eine „Gesellschaft“ solches immer akzeptieren muss, ohne die Auswirkungen der Akkumulation solchen Verhaltens in Betracht zu ziehen und zu (jetzt kommts) regulieren.

            „Der Umstand, dass das individuelle Verhalten im spezifischen Einzelfall der politischen Einstellung widersprechen mag, ist sich jedermann zweifelsfrei bewusst.“

            Da habe ich — ganz zweifelsfrei — so meine Zweifel.

          • J. Kuehni sagt:

            Um noch einmal auf das Thema zurückzukommen: Wenn Sie—wie anderswo behauptet—nicht jede, sondern v.a. „filigrane“ Regulierung ablehnen, täten Sie gut daran, anstatt pauschale Gemeinplätze (Staatsbürokratismus, Regulierungswut) lieber konkrete Beispiele en detail abzusondern und dabei nicht nur die Regulierer, sondern auch die Verursacher der Regulation zu berücksichtigen.

            Jedoch fällt dann ihr Bild von den unschuldigen Bürgern, die von Behörden und Entscheidungsträgern mit unnötigen Regulierungen gepiesackt werden, auseinander. Evtl. würden Sie dabei eine „kognitive Dissonanz“ riskieren.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, da ziehen Sie wie gewohnt die falsche Konklusion. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass der zunehmende Kollektivismus und damit verbundene Regulierungswahn keineswegs einzig ein Problem einer Regierung sondern ein gesellschaftliches Problem, respektive sich oft als eine unbeabsichtigte Konsequenz in der Demokratie darstellt, speziell wenn der Durchschnittsbürger sich dieses Umstandes nicht bewusst ist. Die staatliche Bürokratie ist aus Eigennutz der Treiber, jedoch liegt im Endeffekt gerade in der direkten Demokratie aufgrund des Wahlverhaltens bei der Bevölkerung.

            Die vermeintlichen Verursacher sind nicht Gesetzesbrecher, denn der Gesetzesbruch besteht auch ohne filigrane Regulierung, sondern oben erläuterter Umstand.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Korrektur: Die staatliche Bürokratie ist aus Eigennutz der Treiber, jedoch liegt im Endeffekt DIE VERANTWORTUNG gerade in der direkten Demokratie aufgrund des Wahlverhaltens bei der Bevölkerung.

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          2. Kognitive Dissonanz tritt z.B. in jenem Fall ein, wenn eine gesellschaftliche Entwicklung dem eigenen Weltbild widerspricht, respektive unangenehm empfunden wird, da sich ein Druck bildet, seine eigene Weltanschauung zu revidieren. Um solch eine Revision der eigenen Weltanschauung vermeiden zu können, werden in solch einem Fall Abwehrmechanismen verwendet, indem man eben z.B. im Falle von Trumps Wahl die Wähler als vom Populismus verführte Einfaltspinsel betrachtet oder Russland die Wahl massgebend beeinflusst haben muss etc.

          • J. Kuehni sagt:

            Sie haben völlig Recht, Herr Huber. Eine kognitive Dissonanz tritt (allenfalls) erst auf, wenn sich der Häuslebauer, der Unternehmer oder der Industrielle in meinen Beispielen mit der Unvereinbarkeit ihrer Handlungen und Positionen konfrontiert sehen, resp. sich dessen bewust werden.

            Man verzeihe meine Schludrigkeit. Vielleicht hätte ich einfach „Heuchler“ schreiben sollen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Sie bezweifeln, dass der Akteur sich dieser Ambivalenz nicht bewusst sei. Dies passt zu Ihrer auf vermeintlicher moralischer und intellektueller Ueberlegenheit beruhenden politischen Positionierung, indem Sie Ihren Mitbürgern intellektuelle Minderwertigkeit anlasten um Ihre Theorien zu begründen. Sonst müssten Sie kleinlaut erklären, dass den Ausdrucks „kognitive Dissonanz“ inkorrekt anwandten. Nein, es handelt sich auch nicht um Heuchler, sondern die Wahrnehmung der Eigeninteressen innerhalb der gesellschaftlichen Regeln hat rein gar nichts mit der politischen Positionierung zu tun.

          • J. Kuehni sagt:

            „Sonst müssten Sie kleinlaut erklären, dass den Ausdrucks „kognitive Dissonanz“ inkorrekt anwandten.“

            ((Kleinlaut)): Ich habe den Begriff „kognitive Dissonanz“ inkorrekt angewandt.

            Sehen Sie? Fällt mir gar nicht schwer.

          • Anh Toàn sagt:

            @J. Kuehni

            LOL

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            lach, das war die korrekte Antwort auf meine penetrante Art

  • Marco Mehli, Präsident Schweizer Bergführerverband sagt:

    Einverstanden: die überbordende Regulierung ist ein Albtraum! Allerdings ist das Beispiel mit der Riskoaktivitätenverordnung, schlecht gewählt. Seit 2014 unterstehen auch die Schweizer Bergführer dem Riskoaktivitäten-Gesetz. Wir begrüssen das. Früher galten nur in Gebirgskantonen Regulierungen für Bergführer. Alle anderen konnten sich Bergführer nennen und öffentlich Gebirgstouren anbieten. Heute gilt für alle in- und ausländischen Bergführer dasselbe Gesetz, zum Schutz des Kunden.
    Die Gesetzgebung über die Personenfreizügigkeit in der EU schreibt eine gegenseitige Anerkennung von Fachausbildungen vor. Im Risikosportartengesetz werden mehrere Berufe geregelt, dadurch wird das Gesetz nicht einfacher. Ein risikoreicher Bereich muss gesetzlich gereglt sein, wie Piloten und Chirurgen!

  • Niklas Meier sagt:

    Japan hat die höchste Suiziudrate weltweit. Ohne dass Schusswaffen vorhanden wären.
    90% der Schusswaffentoten sind in der Schweiz Suizide. Exit tötet mehr Menschen als Schusswaffen.
    In Australien gingen nach dem Waffenban die Tötungen durch Schusswaffen zurück. Gleichzeitig stiegen die Tötungen durch Blankwaffen im selben Ausmass.
    In den USA sterben jährlich 30000 durch Schusswaffen. Davon sind 15000 Suizide. 350000-3Mio Verbrechen werden durch private Schusswaffen verhindert (offizielle Schätzung).
    Weder die USA noch die Schweiz haben ein Problem mit privaten Schusswaffen.
    Sie unterstellen mir Manipulation mit „Angst vor Migranten“, gleichzeitig argumentieren Sie mit Emotionen gegen Schusswaffen.

    • Rolf Zach sagt:

      @Niklas Meier. Schauen Sie bitte nach auf https://de.wikipedia.org/wiki/Suizidrate, was Sie nämlich erzählen, stimmt so nicht. Die Suizid-Rate in Japan ist mit 23 pro 100’000 Einwohner erst an 8. Stelle. Stimmt, die Schweiz hat eine niedrigere Selbstmordrate als die USA (12 gegen 14, Kanada auch ein Land der Schusswaffen, hat nur 11. Wie steht es mit der Mord-Rate? USA 5,35, Japan 0.28, die Schweiz 0.5 und Kanada 1.68.
      Jetzt können Sie natürlich einen Leidens-Index erstellen und die Selbstmorde mehr gewichten als die Morde. Beides ist schlimm, Selbstmord und Mord.
      Was bringt mehr leid, der Selbstmord eines 80 Jährigen mit finalem Krebs oder der Mord an einem 17 Jährigen hoffnungsvollen jungen Menschen?
      Schusswaffen produzieren mehr endgültige Opfer als Blank-Waffen.

    • Rolf Zach sagt:

      @Niklas Meier, was Sie schreiben stimmt so nicht. https://de.wikipedia.org/wiki/Suizidrate. Japan kommt erst an 8. Stelle mit 23 pro 100,000 Einwohner. Die Schweiz hat eine von 12, Kanada noch weniger mit 11 (Ein Land mit vielen Schusswaffen) und die USA sogar 14. Dagegen ist die Mord-Rate der USA bei 5,35, bei Kanada 1.68, die Schweiz hat 0.5 und Japan nur 0.28.
      Was gibt mehr Leid? Der Mord an einem hoffnungsvollen jungen Menschen von 17 Jahren ist doch etwas anderes als der Selbstmord eines 70 Jährigem in finalem Krebs-Stadium.

    • J. Kuehni sagt:

      „Weder die USA noch die Schweiz haben ein Problem mit privaten Schusswaffen.“

      Selten so eine lächerliche Aussage gesehen, Sorry. Wieviele Highschool-Kids müssen denn eigentlich noch von Amokläufern mit Semi-Automatik- und Armeewaffen abgeknallt werden, bis Sie der Meinung sind, die USA hätten vielleicht doch ein Problem mit „privaten“ (lies unkontrollierten) Schusswaffen? Eine Million? Zwei?

      • J. Kuehni sagt:

        Das Thema hier ist ja Regulierung, resp. Überregulierung. Will die EU privaten Schusswaffenbesitz verbieten? Will ich das? Will die Schweiz das Autofahren verbieten, weil die als Voraussetzung für das ‚rumgurken einen Führerausweis verlangt? Sind Sie der Meinung, das hantieren mit Sprengstoffen, chemischen und biologischen Risikostoffen sollte Lizenzfrei jedem gestattet sein? Ist es übertrieben, von privaten Schusswaffenbesitzern den Nachweis einer sicheren Aufbewahrung und andere Hintergrund-Checks zu verlangen, wenn damit Unfälle und Affekttaten nachweislich vermieden werden können?

      • J. Kuehni sagt:

        Um den Sturm im Wasserglas zu beruhigen: Die Schweiz hat sicher nicht dasselbe Problem mit Knarren wie die Amis. Und ich sehe wenig Anlass, diesbezüglich hysterischen Aktivismus (Abschaffung des privaten Schusswaffenbesitzes) an den Tag zu legen. Sie sollten im Gegenzug auf hysterischen Wilhelm-Tell-Aktivismus verzichten, weil die EU mit einer moderaten Verschärfung des Waffenrechts an einer heiligen Schweizer Kuh ritzt.

        Und ja: es kann ebenso über- wie auch unterreguliert werden. Das Ziel jeder vernünftigen Politik sollte darum vor allem eine „effektive“ Regulierung sein.

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Genau Niklas, das Leben birgt Risiken in sich und der Glaube, dass der Staat jedes Problem regeln soll, beruht auf dem kollektivistischen Gedankengut, welches das Individuum immer stärker bevormundet, reguliert, überwacht und massregelt. Die Konsequenzen der Durchsetzung dieses zunehmenden auf vermeintlich moralischer Ueberlegenheit beruhenden kollektivistischen Gedankengutes wird allerdings nicht einmal im Ansatz erkannt. Der Unterschied zwischen einem guten Menschen und einem Gutmenschen kann im weitesten Sinne auch hier erkannt werden; der eine verwirklicht seine (altruistischen) Vorstellungen und Ideen zu seinen eigenen Lasten, der andere zulasten der Allgemeinheit.

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Niklas: Interessant ist der Aspekt, dass genau die gleichen, welche die Regulierungsflut befürworten oft die genau gleichen sind, welche grundlegende Aufgaben einer Regierung wie z.B. die Sicherung der Grenzen, in Frage stellen.

      • J. Kuehni sagt:

        Wenn man aber für effektive Regulierungen eintritt — im Gegensatz zu Schlagwort-Symbolpolitik zur Beruhigung der Hosengack-Gemüter à la „Bewaffneter Grenzschutz“ — wird klar, dass unkontrollierte Migration am besten in multilateraler Kooperation mit den Nachbarn und mit anderen Ländern und der Etablierung von fairen Regeln bekämpft wird.

        Kooperation und faire Regeln. Jede Kleinkindaufsichtsperson weiss das. Der Huber bevorzugt Pausenplatzdiktatoren und Bandenkriege.

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          Sicher doch, die multilaterale Kooperation funktioniert innerhalb der EU derart gut, dass niemand mehr die Grenzen sichern muss. Die Idee der fairen Regeln wird hochgekocht um gar nichts zu unternehmen, respektive das Verletzen von rechtsstaatlichen Prinzipien zu relativieren und in seiner Konsequenz zu akzeptieren. Die Gutmenschen mit ihrer Mutti versuchen ihre feuchten Träume (offene Grenzen) zulasten der eigenen Mitbürger und in kompletter Ignoranz der längerfristigen Konsequenzen voranzutreiben.

          • J. Kuehni sagt:

            Es wird aber nicht „gar nichts“ unternommen, ebensowenig, wie „Mutti“ 2015 all die Flüchtlinge nach Deutschland eingeladen hat.

            Exakt die Alt-right-Hysterie-Köchelei-Lügerei mit politischer Agenda, von denen ich schrieb.

            „Die Gutmenschen mit ihrer Mutti versuchen ihre feuchten Träume (offene Grenzen) zulasten der eigenen Mitbürger…blabla“

            Offene Grenzen im Schengen-Areal sind längst Realität und wurden gar nicht von „Mutti“ vorangetrieben, sondern mit multilateralen Vertragswerken zwischen Staaten vereinbart und z.T. sogr per Volksabstimmung gutgeheissen. In der Schweiz sogar mehrmals. Sind Sie ein „Volksdemokratiefeind“, dass Sie dieses Verdikt nicht akzeptieren können?

          • J. Kuehni sagt:

            Es ist ihr Traum vom rechtsautoritären Monokulturen-Staat, der hier feucht ist und nach braunem Schimmel stinkt.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            “ z.T. sogr per Volksabstimmung gutgeheissen“

            Nun, z.T. respektive dort, wo man keine Gefahr der Gegenwehr spürte, durften die demokratischen Rechte spielen. Das Volk reagiert langsam, deshalb kommt die Reaktion auf das z.T. volksfeindliche und antidemokratische Verhalten der Regierungen erst in den letzten Jahren auf.

            Multikulti besteht immer zu einem gewissen Ausmass, denn Zu- und Abwanderung sind normale Gegebenheiten. Es geht auch nicht darum, sondern um einerseits das Ausmass, welche entsprechende Konsequenzen wie z.B. die schrittweise Balkanisierung, und andererseits den parallel ablaufenden Verlust der Kontrolle und Rechtsstaatlichkeit. Die Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes der Bevölkerung ist schwerlich ein feuchter Traum, sondern vorgelebte Wirklichkeit.

          • Maiko Laugun sagt:

            „..welche entsprechende Konsequenzen wie z.B. die schrittweise Balkanisierung, ..“

            Der kleine Linus Huber liebt wahrscheinlich – wie zumindest sehr viele Menschen im Heidiland – Pizza und Spaghetti von den eingewanderten Tschinggen. Dumm nur, dass er dies nicht selber merkt.

            Er merkt nicht mal, dass die Tschinggen viele Häuser/Strassen/Infrastruktur im Heidiland gebaut und den Müll entsorgt haben.

            Das merkt er nicht – der Linus. Und nun sind einfach die Balkanesen und andere dran. Was für ein einfaches Gemüt er doch ist, der liebe kleine Linus.

          • Maiko Laugun sagt:

            Es macht keinen Unterschied, ob man ein Züri-Geschnetzeltes von einem angeblichen Nachkommen eines Rütli-Schwörers oder einen Kebab von einem Türken frisst. Der einzige, welcher dafür sorgen kann, dass man keinen Dünnpfiff bekommt, ist der Staat, mittels Lebensmittel-/Hygiene- u. Qualitätskontrolle.

            Einfache Gemüter wie der Linus befürworten den einheimischen Dünnpfiff. Auf ein frohes Kacken – hätte ich noch fast angefügt.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Das ist ja interessant, was Sie so alles über mein Gemüt etc. beobachten, aber viel interessanter ist für mich, haben Sie in der Sache ein wirkliches Argument zu liefern?

          • J. Kuehni sagt:

            „… Zu- und Abwanderung sind normale Gegebenheiten. Es geht auch nicht darum, sondern um einerseits das Ausmass…“

            Ah, es geht also um das Ausmass. Dann nehmen Sie doch einfach mal zur Kenntnis, dass ebenjenes Ausmass seit 2015 stark zurückgegangen ist.

          • J. Kuehni sagt:

            „… welche entsprechende Konsequenzen wie z.B. die schrittweise Balkanisierung, und andererseits den parallel ablaufenden Verlust der Kontrolle und Rechtsstaatlichkeit.“

            Der Verlust von Kontrolle und Rechtsstaatlichkeit hat einiges mit einer gewissen grundlegenden (und von ökonomischem Egoismus motivierten) libertären Staatsfeindlichkeit und damit einhergehenden Anti-Bürokratiereflex samt Steuerhinterziehungspopulismus zu tun. Mehr „Freiheit“ und sparen beim Staat macht diesen halt ineffektiv.

            talkin‘ bout Balkanismus…

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Das ist nun wirklich purer Unsinn, welchen Sie hier verbreiten, Kuehni. Der Verlust der Kontrolle und Rechtsstaatlichkeit hat damit zu tun, dass der Staat aufgrund der unkontrollierten Zuwanderung überfordert wird und nicht mehr in der Lage oder z.T. offensichtlich Willens ist, seine grundlegenden Aufgabe zu erfüllen. Dieses Problem den Steuerzahlern anzulasten ist wohl die Krönung der Perversion.

          • J. Kuehni sagt:

            „Dieses Problem den Steuerzahlern anzulasten ist wohl die Krönung der Perversion.“

            Tu ich ja nicht. Ich laste „dieses Problem“ (u.a.) dem Steuerhinterziehungs-Populismus an, also den Steuer-Nichtzahlern. Ein wesentlicher Faktor, der zur Impotenz der Nationalstaaten in den Augen ihrer Bürger beiträgt: Seit 30 Jahren erzählt der bürgerliche Staat vor allem, was er alles NICHT kann, weil er die nächste Steuererleichterung für Korporationen und ihre Besitzer finanzieren muss.

            Zum Glück für die Korporationen und ihre Besitzer, macht Otto-Normalbürger dafür bloss den Staat, irgendwelche „Liberalen“ und „Minoritäten“ und natürlich die „Immigranten“ verantwortlich.

            So wie Sie, Herr Huber.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, hören Sie auf mit solcher Wortklauberei; natürlich sprechen Sie damit die Steuerzahler an. Wenn Steuersätze aus unterschiedlichsten Gründen (z.B. Standortwettbewerb) tief angesetzt werden, und man daher angesichts der bereits hohen Staatsquote nicht jeden linken Irrsinn zu finanzieren vermag, heisst dies doch noch lange nicht, dass man das Problem noch weiter verschärfen muss. Oder wollen Sie uns hier klar machen, dass Burkas, Kopftuchmädchen, alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und unsere sozialen Systeme sichern werden?

          • J. Kuehni sagt:

            „Burkas, Kopftuchmädchen, alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse“

            Wollen Sie uns hier klarmachen, dass Sie

            a) ein dümmlicher Rassist sind?

            b) ganz gerne eine Bezichtigung als dümmlicher Rassist provozieren?

            oder c) tatsächlich den Gack in der Hose haben vor Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierten Messermännern? Sie Armer!

            d) sich Sorgen machen was von ihrem partikulären Genom in 150, oder 1000 Jahren übrig bleibt?

            Absurd.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es ist ja ganz interessant, was Sie in Bezug zu meiner Person alles beobachten; aber bedeutend interessanter wäre für mich ein wirkliches Argument, welches die durch die überspitzte rhetorischen Frage dargestellte Aussage zu widerlegen vermag.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Anstatt die vermeintliche moralische Ueberlegenheit zu zelebrieren und unsinnige Unterstellungen vorzunehmen, wäre es vielleicht sinnvoll, sich gelegentlich auch mit Fakten zu beschäftigen, wie z.B. dass die pro kopf Kosten von ungebildeten Migranten, welche sich aufgrund der unkontrollierten Zuwanderung niederlassen, sich nach der Berechnungen von Bernd Raffelbüschel in Deutschland auf EURO450,000.00 belaufen.

            Fakten stören die moralische Ueberlegenheit eines Gutmenschen und sind daher nicht nur unerwünscht, sondern der „messenger“ schlechter Nachrichten ist mit entsprechenden Unterstellungen als diskussionsunwürdig zu diffamieren.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            linda levante:

            „Die Gefahr kommt nicht von Putin, die Gefahr für Europa kommt aus dem Mittelmeerraum“, so Peter Scholl Latour.
            Die Bedrohung wird nicht wahrgenommen, sie wird wegdiskutiert und weggelogen. Die europäischen Multikulturalisten lehnen die Vielfalt der Nationalstaaten ab und deren Verteidigung wird als Rassismus verfemt. Deswegen hat Bernard Lewis die Vermutung geäussert, dass Europa gegen Ende des 21. Jahrhunderts arabisch-islamisch sein werde und stellt fest: «Integration ist generell gescheitert.» Stattdessen erfolge eine «Islamisierung».
            Wir haben mit Europa einen Multikulti- Staat, der aber nur ohne Muslime funktioniert. Mit Muslimen wird dieser Multikulti- Staat verschwinden.
            Mit unseren Geldern unterstützen wir die Ausbreitung des Islams.

          • Anh Toàn sagt:

            Ja wir müssen die Nigger tothauen, es werden immer mehr, wenn wir nichts machen, früher oder später werden Sie uns überrennen, diese Nichtsnutze, uns vernichten, es ist reine Notwehr:

            Endlich eine Endlösung für Muslime und Afrikaner, ist eigentlich das mildeste Mittel und darum Verhältnismässig, je länger wir warten, umso mehr müssen wir wegmachen.

            Stimmen Sie zu? Wenn Nein, warum nicht?

          • Anh Toàn sagt:

            Was sollten wir denn sonst tun? Nichts tun und uns einmauern ist keine Option, die werden so viele, ganz schnell immer mehr, die kommen zu uns, unweigerlich, je länger wir warten, umso schlimmer wird es, man kann nicht einfach warten, die Ungleichgewichte werden immer grösser, es braucht die schöpferische Zerstörung, sind die Nigger mal weg, kann die Herrenrasse blühen in Freiheit und ohne Kopftücher.

            Was sollen wir tun, Huber?
            Warten bis es noch mehr sind?

          • Anh Toàn sagt:

            Wir müssen alle Muslime niedermachen, um unsere Werte der Menschlichkeit, der Toleranz zu retten: Gegen diese Kopftuchmädchen und Messerstecher und Nichtsnutze hilft lediglich eine Endlösung.

            Heil Huber, Putinstricher.

          • Anh Toàn sagt:

            Grenzen dicht bringt doch nichts, diese Nigger vermehren sich wie Karrnickel, wissen wir doch.

            Klar, das sagt weder der Scholl Latour, noch der Huber, noch der Gauland oder der Barbara Höcke, aber das ist die einzige logische konsequente Handlungsweise, wenn das „Problem“ so ist, wie es die beschreiben: Die sind nichtsnutzig, hinterhältig und werden immer mehr, wenn wir warten, werden wir verlieren.

            Wisst Ihr was, Ihr Verteidiger des Abendlandes: Ich gehöre nicht zu Eurem wir, ich steche Euch mit denen die Messer in den Rücken, so widerlich wie ihr Euch darstellt, habe ich noch keinen Muslim getroffen, und ich habe eine ganze Menge getroffen.

            Die welche ohne Glauben sind, nicht die mit dem falschen, die welche Endlösung propagieren, muss man tothauen. Mohammed hat Recht.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Welch Unsinn reden Sie hier wieder. Die Sicherung der geografischen Grenze ist eine grundlegende Aufgabe jeden Rechtsstaates und die illegale Einreise nicht zu ahnden, ist der Beginn einer erodierenden Rechtsstaatlichkeit. Das hat doch nichts damit zu tun, irgend jemanden niederzumachen, sondern einzig und alleine die eigenen gesellschaftlichen Errungenschaften selbstbestimmend sicherzustellen.

            Sie sollten in erster Linie nicht glauben, dass Sie berechtigt sind, Ihre anhand vermeintlich moralischer Ueberlegenheit begründeten feuchten Träume zulasten Ihrer Mitbürger verwirklichen zu wollen. Wir brauchen weniger Gutmenschen, welche die Welt retten wollen und damit grandios scheitern werden, sondern gute Menschen, welche u.a. auch wissen, dass Nächstenliebe zuhause beginnt.

          • Anh Toàn sagt:

            Aber die vermehren sich wie die Karnickel, und wenn sie nichts mehr zu fressen haben, werden die doch kommen und nicht still bei sich verhungern? Es werden doch immer mehr?

            Mauern bringen uns etwas Zeit, halten die etwas auf, aber in dieser Zeit werden es mehr und mehr, und die sind unverbesserlich, also verschieben wir doch die Lösung nur in die Zukunft, auf unsere Kinder, die dann ein noch grösseres Problem haben:

            Ist es das, was sie wollen, ein noch grösseres Problem auf ihre Kinder schieben?

          • Anh Toàn sagt:

            Ihre Kinder stehen dann an der Mauer und machen immer mehr Muslime nieder, die über die Mauer wollen, so wie in den Zombie Filmen oder Spielen, weil dieses Muslimtum ist ja ansteckend, Islamisierung, ist wie mit Zombies.

            Frei von blöder Gefühlsduselei hilft es nichts, die Lösung zu verschieben und dabei das Problem immer grösser werden zu lassen:

            Warum gilt bei Mulim Zombies nicht, was bei Schulden gemäss Ihrem Credo gilt: Wird nicht abgeschrieben, das Problem in die Zukunft verschoben, wird es nur schlimmer. Lieber heute etwas Schmerzen (am liebsten wie immer für die Anderen) als morgen noch mehr Schmerzen.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich bin kein Gutmensch, „ich steche Euch mit denen die Messer in den Rücken, “ habe ich geschrieben und wenn Du kleiner widerlicher Nazi vor mir stehen würdest, würde ich Dir die Zähne in Deiner Fresse dezentralisieren, befreien.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, AT, Sie können hier labern und herumtoben soviel Sie wollen, nur wird dies nichts nützen. Die Angelegenheit entwickelt sich schrittweise dahingehend, welche sich mit meinen Ueberlegungen deckt. Hinter dieser Entwicklung muss sicher Putin stecken oder die Europäer sind auf einmal mehrheitlich Rassisten und Trottel. Für welche Variante entscheiden Sie sich?

          • Anh Toàn sagt:

            DSu widerlicher kleiner Stricher, nachdem du deinen Arsch an die Saudis verkauft hast, als Consultant des Verteidigungsministeriums, diese Messerstecher (und Terroristen) Alimentierer, verkaufst Du ihn jetzt an Putin:

          • Anh Toàn sagt:

            Ich will eine Antwort:

            Wenn wir heute nichts tun, werden es morgen mehr alimentierte Messerstecher und Taugenichtse sein.

            Die Zeit ist nicht auf unserer Seite.

            Also, was sollen wir tun? Uns verstecken hinter Mauern und hoffen, die gehen von alleine wieder weg?

            Was, Huber?

          • Anh Toàn sagt:

            Hubersche Prämissen

            1. Islam ist nicht reformierbar, untolerant, die grösste Bedrohung unserer westlichen Werte.
            2. Muslime vermehren sich wie Karnickel.

            Was tun, wenn diese Prämissen wahr sind?

          • Anh Toàn sagt:

            Was Huber, was?

          • Anh Toàn sagt:

            keine Antwort ist auch eine. Danke.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, das ist relativ einfach zu beantworten.

            1. Jeder weitere Zutritt aus sicheren Drittländern muss vorerst unverzüglich verweigert werden.
            2. Nach Prüfung der bereits eingereisten in Bezug auf Asylstatus müssen unberechtigt eingereiste möglichst bald zurückgeführt werden. Bis zur Zurückführung werden temporär und nicht berechtigte Zuwanderer einzig mit Naturalien und Unterkunft aber ohne Bargeld versorgt.
            3. Den hier permanent zu Verbleibenden ist ihre Verpflichtung zur zeitlich rasanten Integration und möglichst hohen Assimilation abzuverlangen und der entsprechende Vollzug möglichst schnell umzusetzen.
            4. Die Einwanderungspolitik muss wohl neu überdenkt und entsprechend geregelt werden.

          • Maiko Laugun sagt:

            Ja – und der kleine Linus spricht natürlich perfekt die Landes-Sprache/lokaler Dialekt – in seiner Wahlheimat auf den Philippinen, wo er wohl behütet in seiner selbst so deklarierten und bei NMTM nachlesbaren Altersresidenz lebt. Er ist also bestens integriert – glaubt allerdings nur er selbst. Viel mehr als Mitleid empfinde ich da wirklich nicht.

      • J. Kuehni sagt:

        Aber eine ernsthafte Diskussion um effektive Massnahmen im Umgang mit der Migration interessiert Sie natürlich genauso „brennend“, wie das Haushaltsdefizit die US-GOPler interessierte: Als Schmierentheater zur Überbrückung bis zur nächsten Gelegenheit, einen Big Fat Tax Cut für neofeudalistische Multimilliardäre durchzuboxen (der das Defizit erst recht explodieren lässt).

        Sie schüren die Hysterie, um damit protofaschistische „Retter der Demokratie“ an die Macht zu bringen, weswegen Sie schengeninterne Migration mit Kriegs- und Armutsflüchtlichen aus Nahost und Afrika konflagrieren. Pfui.

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          Ich schüre gar nichts, sondern das verantwortungslose Agieren etlicher Regierungen treibt immer mehr Leute in die Arme der Parteien, welche anerkennen, dass die Regierung in erster Linie der eigenen Bevölkerung zu dienen hat anstatt etwelche feuchten Träume in vermeintlicher moralischer Ueberlegenheit zulasten der eigenen Bürger zu verwirklichen. Z.B. hat Mutti folgendes geschworen:
          „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

          • Anh Toàn sagt:

            „…treibt immer mehr Leute in die Arme der Parteien, welche anerkennen, dass die Regierung in erster Linie der eigenen Bevölkerung zu dienen hat “

            Das finden Sie doch richtig, in kurz:

            Deutschland Deutschland über Alles..

            Nazi Sau

          • Anh Toàn sagt:

            Aber wie immer: Mutti ist schuld, wenn Kind Nazi Sau wird, es ist wegen der schlimmen Jugend:

            Sagen sonst die Linken, habe ich gelesen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, es handelt sich um den Eid und hat nichts mit mir zu tun. Es liegt weder an mir noch an Ihnen, sich über den Amtseid zu beschweren, sondern es handelt sich um eine Angelegenheit des deutschen Volkes. Wenn Mutti sich nicht an den geleisteten Eid halten will, ist sie definitiv mitverantwortlich für die daraus resultierenden Konsequenzen.

          • Anh Toàn sagt:

            Und wenn das Deutsche Volk Mutti dennoch wieder wählt, ist es bescheuert oder was ?

            Immerhin ging die Partei, deren Kanzlerkandidatin sie war, als stärste aus den Wahlen hervor.

          • Anh Toàn sagt:

            Diese Wahl fand doch nach dem von den Nazis behaupteten Verfassungsbruch statt?

          • Anh Toàn sagt:

            Wärst Du ein Putin Troll, mit Ziel der Diskreditierung der westlichen Demokratien, wärst Du immerhin etwas.

          • Anh Toan sagt:

            „Es handelt sich um wine Angelgenheit des Deutschen Volkes..“ Aber Dein Job ist, Dem Deutschen Volk zu erklaeren, es muessen AfD waehlen, wegen Dem Eid den Merkel verletzt hat. Es braucht den Huber mit seiner Freien Waffe und einen Freiheitsbaum, keine Richter, keine Gesetze,bum Merkel wegen Landesverrat zu haengen.

            Wegen Demokratie und Freiheit ist das.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Einzig weil die politische Reaktion sehr träge ist, heisst dies noch lange nicht, dass man keinen Trend erkennen kann. Man muss die Entwicklung nicht begrüssen, aber deswegen kann man doch nicht die Tatsache von z.B. Wahlresultaten ob in Oesterreich, Italien, Brexit, USA etc. verneinen.

          • Anh Toan sagt:

            Ache die Deutschen waren zu langsam, bei der Wahl 2017 zu merken, dass Mutti 2015 ihren Eid gebrochen hat? Die wussten schon was Mutti gemacht hat, stand ja in der Bildzeitung.. Die Trottel haben einfach nicht erkannt, was Sie erkennen, den Landesverrat. Aber die sind halt traege, in der Mehrheit. Die merken das schon noch, bewusstseinswandelmaessig. Darum haben Sie so viel Vertrauen in solche Mehrheiten, irgendwann schnallt es die Mehrheit, Huberchen hilft.

          • Anh Toan sagt:

            Die Tatsache dass dies alle von Putin beeinflusst wurden? Dass Putin AfD und Le Pen finanziert.?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Niemand ist ein Trottel, sondern jeder agiert basierend auf der eigenen Wahrnehmung der Umstände. Natürlich spielt der Faktor Zeit immer mit eine Rolle in der Veränderung der Wahrnehmung. Was daran derart rätselhaft sein soll respektive Anlass zu solcher Euphorie erzeugt, ist mir fremd.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Lach, sicher doch, Putin ist Schuld an allem und hat natürlich auch Trump zum Erfolg verholfen. Es kann keine andere Erklärung für diese Entwicklung geben, hahaha.

          • Anh Toàn sagt:

            „Natürlich spielt der Faktor Zeit immer mit eine Rolle in der Veränderung der Wahrnehmung. “

            Also wenn jemand „eine lange Leitung“ hat, viel Zeit braucht um den Schulstoff wahrzunehmen, so 12 Jahre für die ersten 6 Jahre Schulstoff, ist er kein Trottel, es ist der Faktor Zeit.

          • Anh Toàn sagt:

            Selbstverständlich hat Putin Trump zum Erfolg verholfen: Die Frage ist nur, ob Trump davon wusste.

            Der Trump hat halt auch den Zeitfaktor bei der Wahrnehmung.

          • Maiko Laugun sagt:

            „Nazi Sau“

            Absolut zutreffend. Auch wenn es wohl kaum mehr eine Steigerungsmöglichkeit dafür gibt, dann wenigstens ergänzend noch, dass er ein Feigling ist. Der kleine Linus würde nie im Leben selber den Finger am Abzug einer Schusswaffe betätigen. Das müssten schon andere für ihn tun. Erbärmlich und „ekelerregend“, der kleine Linus.

          • Maiko Laugun sagt:

            Er lebt (gemäss eigenen online Aussagen) in einer Alters-Residenz auf den Philippinen. Wer sorgt denn dort für seine Sicherheit?

            Ach so, ja, er vertraut möglicherweise auf private Security, welche bezahlt für den ganzen Compound zuständig ist und braucht keinen Staat – und dass er als weisser Herrenmensch so oder so – zur Not auch von dem ihm verhassten Staat – zusätzlich beschützt wird.

            Hoffentlich hält ihm niemals – mangels staatlicher Sicherheit – mal persönlich jemand eine Knarre an seinen dummen Schädel.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, ob und inwiefern Putin etwelche rechten oder linken Parteien unterstützt, sei dahingestellt. Jedoch die beste Werbung für z.B. AfD ist Merkel selbst oder im Falle Trump war es Hillary, wogegen jeder mögliche Einfluss von Putin verblasst. Hat Putin nun z.B. in Italien die rechte oder linke Partei unterstützt oder gleich beide?

            In einer Abstimmung sind z.B. 52% pro und 48% gegen eine Initiative. In Ihrer Schwarz-Weiss-Betrachtungsweise sind rund 50% einfach Trottel. Wie lächerlich gedenken Sie sich eigentlich noch zu machen?

          • Anh Toàn sagt:

            48:52

            Und Sie glauben, mann könne nicht daraus 52:48 machen, indem man viel Schmutz auf eine Seite wirft, damit etwas davon hängen bleibt?

            So wie Sie Schmutz werfen auf Merkel, indem Sie behaupten, diese hätte Ihren Amtseid verletzt. Sie sind zu feige dies explixit zu behaupten. Sie implizieren es, indem Sie den Amtseid zitieren.

            Die Behauptung des verletzten Amtseides ist übrigens juristisch hochgradig absurd, allenfalls eines Putschistengerichtes einer Bananenrepublik würdig.

            Das einzige, was dagegen spricht, dass Putin die Wahlen in den USA beeinflusst hat, ist Putin. Und Sie glauben ihm. Aber Merkel ist eine Volksverräterin.

            Ich glaube, Sie sind zu doof für einen Putin Troll, Sie schreiben bei solchen ab.

          • Anh Toàn sagt:

            „Hat Putin nun z.B. in Italien die rechte oder linke Partei unterstützt oder gleich beide?“

            Putin unterstützt, was destruktiv ist für die westliche Demokratie: Lange vor den Chinesen oder Vietnamesen werden die Russen Demokratie verlangen. Putin will die westliche Demokratie diskreditieren, um seine „gelenkte Demokratie“, seine Herrschaft in Russland zu stützen. Links – Rechts sind keine Kriterien, Kriterium ist, wo die eingesetzten Mittel den grössten destablisierenden Erfolg haben. Brexit, Katalonien, 5stelle oder AfD, Putin hat nur eine Ideologie, die der Macht.

            Sie bezichtigen Merkel des Landesverrates, aber über Putin haben Sie noch nie ein schlechtes Wort verloren. Sie verteidigen die Krimaneexion als demokratisches Selbstbestimmungsrecht

          • Anh Toàn sagt:

            Mit Beeinflussung der US Präsidentenwahl, sagt Putin den Russen zwei Dinge:

            – Westliche Demokratie ist eine Lachnummer, macht schwach, ist etwas für Loservölker. Nur eine harte Hand kann das Land schützen.
            – Er, Putin, kann sogar in den USA Präsidenten machen, was glaubt ihr, kann er in Russland mit Euch machen, wenn ihr nicht spurt.

            Seinen Machiavelli hat der Putin schon in der Primarschule gelesen und verstanden. Das Volk muss seinen Fürsten fürchten, nicht hassen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Putin unterstützt, was destruktiv ist für die westliche Demokratie“

            Na, dann müsste er ja die Parteien unterstützen, welche den demokratischen Nationalstaat wie die Armee und Rechtsstaatlichkeit abschaffen wollen und eine unkontrollierte Zuwanderung als positiv empfinden. Ich kenne diese Untersuchungen, welche die Einflussnahme Putins beweisen sollen, nicht aber irgendwie fühlt es sich ein wenig unlogisch an, dass er Parteien unterstützen soll, welche den Zerfall der westlichen Gesellschaft verhindern wollen.

            Es geht nicht um Putins Einfluss beim Beispiel 48/52, sondern um Ihre unlogische Folgerung, dass wenn ein Teil der Bevölkerung einen Umstand anders beurteilt, diese Menschen Trottel sein sollen.

          • Anh Toàn sagt:

            „…irgendwie fühlt es sich ein wenig unlogisch an, dass er Parteien unterstützen soll, welche den Zerfall der westlichen Gesellschaft verhindern wollen.“

            Nun liesse sich die Unlogik auflösen damit, dass diese Parteien eben nicht den Zerfall verhindern, sondern dazu beitragen. Ob sie es wollen oder nicht. Sie spalten die westliche Gesellschaft.

            Aber dieser Gedanke verbietet sich Ihnen, ohne das Bild, das Sie sich malen von der Welt, zu gefährden. Also lösen Sie die Unlogik, indem Sie sich den Tatsachen verweigern, dass Putin eine Menge davon unterstützt, mit Geld, mit Hackern, mit Trollen.

          • Anh Toàn sagt:

            „Es geht nicht um Putins Einfluss beim Beispiel 48/52, sondern um Ihre unlogische Folgerung, dass wenn ein Teil der Bevölkerung einen Umstand anders beurteilt, diese Menschen Trottel sein sollen.“

            Noch ein Fehler in Ihrer Logik: Die welche den Umstand richtig beurteilen, ob dies gleich oder anders ist, als ich dien beurteile“ können die grösseren Trottel sein, als die, die ihn falsch Beurteilen. Sie können aus idiotischen Überlegungen zum richtigen Entscheid gekommen sein, und mit ziemlich richtigen Überlegungen zum falschen.

            Sie sagen, das Volk hätte eine lange Leitung, zeitlicher Rahmen für die Wahrnehmung, also sage ich, das heisst, es ist doof.

            Sie zumindest können keine Logik.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Wie die Auflösung des demokratischen Nationalstaates etc. dem Zerfall der westlichen Gesellschaft entgegenwirken soll, müssten Sie schon ein wenig näher erläutern um glaubwürdig zu wirken. Abgesehen von den linksorientierten Fanatikern dürften Sie wenige davon überzeugen. Aber geben Sie hier einige Referenzen bekannt, wo solche Einflussnahme bewiesen werden.

            Es ist kompletter Unsinn zu glauben, dass eine andere Ansicht darauf beruht, dass jemand ein Trottel sei und/oder dass jeder gleichzeitig seine Meinung zu ändern hätte. Ihr derogatives Vokabular deutet Intoleranz an indem Ihnen die Vielfalt von Meinungen zu widerstreben scheinen.

          • Anh Toàn sagt:

            Warum sollte Putin Verteidiger der westlichen Demokratie unterstützen? Ist Putin ein Demokratieverteidiger?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Genau, dies macht Ihre Position unglaubwürdig. Daher, wo sind nun die Links zu den unwiderlegbaren Beweisen von Putins entscheidender Einflussnahme?

          • Anh Toàn sagt:

            Links zur Einflussnahme Putins:

            https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/afd-reisen-nach-russland-der-kreml-zahlt-55773118.bild.html

            https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Le-Pens-russische-Millionen/story/11422825

            https://www.theguardian.com/commentisfree/2017/nov/02/putin-save-britain-brexit-russia-eu-referendum

            In den USA sagt nicht mal Trump, Putin hätte nicht beeinflusst, Trump sagt nur, Putin hätte ihm gesagt er hätte nicht beeinflusst: Ob Trump Putin mehr glaubt als seinen Geheimdiensten, welche unisono sagen, Putin hätte nicht, sagt Trump nicht.

            Was Sie auszeichnet Herr Huber, heisst kognitive Dissonanz: Was nicht in Ihr Bild passt, kann nicht sein.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, wie bereits gesagt, mag dies sehr wohl zutreffen, nur finde ich in Ihren Links keine unwiderlegbaren Beweise, dass Putins Einfluss wirkliche Konsequenzen auf das Wahlverhalten ausgeübt hätte. Ich bezweifle, dass er fähig wäre, entscheidend Einfluss zu nehmen, solange er nicht die Auszählung manipulieren kann, denn die Wähler sind sich ja all dieser Umstände, welche durch die Medien derart hochgespielt werden, weitgehend bewusst. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass die Wahlverlierer mit dieser These ihre Einbussen zu erklären versuchen um nicht ihre eigene Politik in Frage stellen zu müssen. Was die Geheimdienste von sich geben, ist ebenfalls oft zu hinterfragen, da diese nicht frei jeglicher Agenda agieren.

          • Anh Toàn sagt:

            Die Wähler wissen nicht, dass Du ein Putin Troll bist.

            „denn die Wähler sind sich ja all dieser Umstände, welche durch die Medien derart hochgespielt werden, weitgehend bewusst.“

            Aber das Mutti gesagt hat, „Wir schaffen das“ sind sie sich nicht bewusst, bzw. brauchen halt einen grösseren zeitlichen Faktor um sich bewusst zu werden.

            Putin Trolle gehören als Demokratieabschaffer und Landsesverreäter an den Freiheitsbaum. „Give ‚em enough rope!“

          • Anh Toàn sagt:

            @Linus Joseph Anton Huber:

            Putinstricher!

          • Anh Toàn sagt:

            Die Wähler wussten Bescheid, aber der Stricher dementiert fleissig weiter. Der Stricher mit dem Durchblick ist der einzige, der bis vorgestern 23:04 den Vorwurf der Einflussnahme durch Putin noch lächerlich fand:

            „Ha, Ha, Ha“

          • Anh Toàn sagt:

            Entweder Du bist ein Putinstricher oder halt ein Bevölkerungsteil, dessen Wahrnehmung einen grösseren zeitlichen Rahmen braucht, oder in kurz: Ein Idiot.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Russland ist bedeutend weniger demokratisch als die westlichen Staaten, was nicht zuletzt Putin zu verantworten hat. Sein eher diktatorisches Verhalten ist schwerlich Anlass ihn als sympathisch zu betrachten. D.h. aber noch lange nicht, dass man naiv alles was die westlichen Regierungen an anti-russischer Propaganda hochstilisieren nicht kritisch betrachten muss. Ihre Argumente sind zu schwach um meine Zweifel, dass Putins Einfluss auf die demokratischen Wahlen in westlichen Staaten entscheidend war, zu zerstreuen. Den Wahlausgang in den USA, Deutschland mit AfD, Oesterreich, Italien Trump anzulasten, ist wahrlich eine eher naive Proposition.

          • Anh Toàn sagt:

            „Nun, Russland ist bedeutend weniger demokratisch als die westlichen Staaten, was nicht zuletzt Putin zu verantworten hat. Sein eher diktatorisches Verhalten ist schwerlich Anlass ihn als sympathisch zu betrachten.“

            Nein, das hat Putin ganz alleine, oder zumindest zuvorderst zu verantworten.

            Wer Putin als „eher diktatorisch“ bezeichnet, sympathisiert mit ihm.

            *Den Wahlausgang in den USA, Deutschland mit AfD, Oesterreich, Italien Trump anzulasten, ist wahrlich eine eher naive Proposition.“

            Ja, der Putin ist naiv zu glauben, er könne so Wahlen beeinflussen. Im Unterschied zur raffinierten anti-russischen Propaganda der europäischen Regierung ist die russische Propagandaindustrie und Erfahrung eine Kita.

            Was versteht Putin schon von Propaganda?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Korrektur: Den Wahlausgang in den USA, Deutschland mit AfD, Oesterreich, Italien PUTIN anzulasten, ist wahrlich eine eher naive Proposition.

            Propaganda wird von sämtlichen Regierungen betrieben. Welche Regierungen darin die besten sind, kann ich nicht beurteilen. Daher ist eine gesunde Skepsis immer angemessen.

  • Maiko Laugun sagt:

    „Wer sich dafür entscheidet, lieber zu viel als zu wenig zu tun, läuft Gefahr, dass die Regulierung von den starken Interessengruppen dominiert und zweckentfremdet wird.“

    Dürfte wohl kaum auf die Atom-/Kernenergie-Wirtschaft zutreffen. Die wissen, dass genau in diesem Bereiche auch eine gesetzliche Regulierung niemals eine Sicherheit garantieren kann. Daran dürfte – aus Sicht gesetzlicher Regelung – auch eine Kehrtwende in der (staatlich kontrollierten) Politik nichts ändern.

  • Claudi sagt:

    Die nächste Regulierung wurde grad just in der Fernmeldekommission beschlossen. Die Einschränkung des zeitversetzten Replay-TVs.
    „Für die Einschränkungen beim Replay-TV hat sich die Kommission mit 17 zu 4 Stimmen bei 3 Enthaltungen ausgesprochen. “
    Grund: Zuwenig Einnahmen für die TV-Stationen, da zuwenig Werbung geschaut würde…

    3x darf jedermann raten, ob Musterschweizerin Natalie Rickli von der SVP auch dafür gestimmt hat, als Lobbyistin der deutschen Privatfernsehsender…

    • U. Oswald sagt:

      Koennte es nicht sein, dass hier der Markt reguliert?
      Dass die Zuschauer diesen Werbequatsch gar nicht sehen moechten?

      • Claudi sagt:

        Ja, die Zuschauer überspringen Werbung, wenn sie können. Deshalb wird jetzt über ein Verbot des Überspringens nachgedacht, also eine Regulierung, welche den TV-Stationen wieder mehr Geld reinspült.

  • Aldo Brändli sagt:

    Denn sie wissen nicht was sie tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die in Bern wissen was sie tun.

    • Fabian sagt:

      Jaja. „Die in Bern“… damit streut man den Wählern seit Jahrzehnten erfolgreich Sand in die Augen. Ironischerweise ist die politische Partei in Bern am zahlreichsten vertreten, die sich selbst als grösster Kritiker von „denen in Bern“ darstellt.

  • Fabian sagt:

    Dass ausgerechnet die Ökonomen den Übereifer beklagen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Bald 4 Jahrzehnte hat uns die Wirtschaft und seine Vertreter weismachen wollen, wer nicht reformiert, macht Rückschritte. Wer sich nicht weiterentwickelt, verliert. Weissbücher voller Reformen. Und immer die Mahnung: Nur nicht stehen bleiben.
    Ja, jetzt sind sie halt da die Reformen. Getreu dem Leitspruch der HSG-Ideologen.

    • Gerhard Engler sagt:

      Die HSG-Ideologen haben vor 30 Jahren nicht verlangt, dass neue staatliche Regulierungen erlassen werden, sondern dass bestehende Regulierungen abgebaut werden.

      • Fabian sagt:

        Ja, noch schlimmer als HSG-Ideologen sind die Bauern. Die SVP hat den zunehmenden Regulierungen immer zugestimmt, weil sie für ihre Klientel (Bauern, Tourismus) Ausnahmen erwirken konnte. Effektiv haben wir für Bauern eine eigene (lasche) Gesetzgebung. Würden all die normalen Regeln für Bauern auch gelten, hätte sich die SVP zweimal überlegt, all diese Regulierungen zu verschärfen.

        • Maiko Laugun sagt:

          „Effektiv haben wir für Bauern eine eigene (lasche) Gesetzgebung.“

          Sofern richtig verstanden – widersprechen Sie Ihrer eigenen Argumentation – obwohl Sie es anders herum meinen.

          Die SVP-Bauern sind doch eigentlich genau so geschützt wie die SVP-Paralel-Importeure; oder nicht?

          Lustig ist, dass ausgerechnet ein SVP-Generalimporteur ein Imperium von asiatischen Autos (Importe) aufbauen konnte – und eben nicht europäische.

        • Maiko Laugun sagt:

          Die SVP verlässt sich also lieber auf eine fremdländische Kultur – und nicht auf eine bekannte europäische Gesetzgebung.

          Bedeutet wohl, dass die SVP Gesetze und Regulierungen nur dann befürworten, wenn es um die Pfründe der eigenen, parteiinternen Elite geht. Dumm nur, dass die SVP-Wähler das bis heute noch immer nicht begriffen haben.

        • Maiko Laugun sagt:

          Nur die SVP erkennt, dass man sich auf Fremde – und nicht auf bekannte Nachbarn einlassen sollte. Eine wahrlich kluge Partei 🙂

        • Maiko Laugun sagt:

          Die SVP sagt:

          Wenn Du in die Ferien gehst, dann übergib Deinen Wohnungsschlüssel nicht an Deinen Dir seit 20 Jahren bekannten portugiesischen Hauswart – übergib ihn an einen Dir nicht bekannten Ausländer, am besten an einen illegal eingewanderten Immigranten.

  • sepp z. sagt:

    Wenigstens können jetzt die üblichen Plauderis nicht behaupten, es sei eine linke Regierung, die sich solche Sachen ausdenke.

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Ja, Sepp, Sie liegen richtig indem sich der Geist des Kollektivismus, auf welchem die Regulierungswut beruht, sämtliche Parteien erfasste und einzig marginale Unterschiede vorherrschen. Viele dieser Regulierungen begünstigen indirekt das Wohlergehen der Grossunternehmen, z.B. indem sie die Konkurrenz von unten behindern. Das kostenintensive Lobbying muss schliesslich entsprechende Dividenden abwerfen.

  • Bebbi Fässler sagt:

    Und wer bezahlt die „Reinigungsarbeiten“?
    .
    Geht das zu Lasten des Steuerzahlers (es passiert ex nix, also braucht es auch keine Versicherungen durch den Veranstalter oder die Teilnehmer)?
    .
    Auf den „gesunden Menschenverstand“ ist nicht immer Verlass!

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      Ja sicher, Bebbi. Die Regulierungswut erzeugt enorme Kosten, denn es geht nicht einzig um des Festlegen von Regeln, sondern die Einhaltung muss überwacht und kontrolliert werden um entsprechende Sanktionen bei deren Verletzen durchzusetzen. Es geht nicht darum, den Rechtsstaat in sich in Frage zu stellen, sondern darum ob und inwiefern es notwendig respektive für das Wohl der Gesellschaft insgesamt von Vorteil ist, dass die Abwicklung eines immer höherer Anteils an Rechtsverletzungen bis ins letzte Detail geregelt sein sollen, denn, wie Sie gut erkennen, je höher der Grad der Regulierung desto höher die Kosten der staatlichen Bürokratie für die Gesellschaft.

      • Anh Toàn sagt:

        Wozu Radarfallen vor Schulhäusern? Kinder sind ohnehin nur Verlustbringer.

        Das gute an Trumps Mauer ist, dass sie die Mexikaner bezahlt haben und jedes Jahr die US Grenzbeamten bezahlen.

        Man muss rechnen, es muss sich lohnen. was sich nicht bezahlt macht,. hat keinen Wert.

        • Anh Toàn sagt:

          „je höher der Grad der Regulierung desto höher die Kosten der staatlichen Bürokratie für die Gesellschaft.“

          Ja, die Kosten der staatlichen Bürokratie werden höher, aber nicht die Kosten insgesamt für die Gesellschaft.

          • J. Kuehni sagt:

            Herr Huber bevorzugt die Bezahlung per Menschenopfer. Das stärkt die Freiheit der Starken.

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          „Kinder sind ohnehin nur Verlustbringer“

          Sie haben eine eigenartige Betrachtungsweise von Kindern. Nein, Kinder sind da zukünftige Steuerzahler langfristig betrachtet definitiv kein Verlustbringer für den Staat, sondern höchstens für die Eltern sofern man einzig materielle Aspekte in betrachtet. Schulhaeuser sind definitiv klar erkennbar zu machen, damit der Autofahrer sein Verhalten den Umstaenden anpassen kann. Dies passiert auch ohne etwelche Radarfallen, welche auch aktiv sind um 11 Uhr abends, wenn alle Kinder bereits im Bett sind.

          Ach so, die Kosten steigen einzig für die staatliche Bürokratie aber nicht für die Gesellschaft. Wer genau begleicht denn die Kosten der staatlichen Bürokratie?

          Der Schutz von Leib und Leben ist bereits gesetzlich geregelt.

          • J. Kuehni sagt:

            „Der Schutz von Leib und Leben ist bereits gesetzlich geregelt.“

            Sie haben noch das Eigentum vergessen. Und von wem genau wird die gesetzliche Regelung umgesetzt? Vom Weihnachtsmann?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun auch ohne filigrane Regulierung ist ein Gericht in der Lage zu entscheiden.

          • J. Kuehni sagt:

            Wie gesagt: Die Entscheidung muss ja auch durchgesetzt werden. Von der Zahnfee?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Warum sollen die Strafverfolgungsbehörden nicht handeln, wenn eine Straftat vorliegt? Auch ohne die filigrane Regulierung ist und bleibt z.B. der Tatbestand der fahrlässigen Tötung eine Straftat und es liegt am gesunden Menschenverstand des einzelnen solch ein Ereignis zu verhindern. Ihre Idee beabsichtigt die Menschen erzieherisch zu bevormunden, während meine Idee versucht die Selbstverantwortung des Individuums zu kultivieren. Beide Vorstellungen verfolgen das Ziel einer gut funktionierenden Gesellschaft mit klaren Regeln, wobei die daraus resultierenden gesellschaftlichen Modelle sich in Bezug auf Macht und Einfluss des Staates einerseits und das Vertrauensverhältnis zwischen Staat und Bürger andererseits stark differenzieren.

          • J. Kuehni sagt:

            Man merke: die Strafverfolgungsbehörden gehören also nicht zur „staatlichen Bürokratie“.

            Vergessen Sie nicht, bei ihrer nächsten Parkbusse daran zu denken …

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Natürlich gehören Strafverfolgungsbehörden der staatlichen Bürokratie an, aber d.h. doch noch lange nicht, dass jeder Aspekt filigran reguliert sein muss, was im Effekt einen bedeutend höheren staatlichen Bürokratieaufwand erzeugt. Niemand proklamiert, wie Sie zu unterstellen versuchen, die staatliche Bürokratie komplett zu eliminieren.

  • Hannes Walther sagt:

    Ihr wollt eine sichere Schweiz. Ihr wollt Videoüberwachung. Ihr lasst eure Kinder mit Helm auf die Rutschbahn. Ihr wollt, dass Deutschland alle Ausländer an der Grenze stoppt. Ihr wollt mir euren SUVs auf die Strasse, damit euch nichts passiert. Ihr wollt höhere Renten, etc. etc.
    Anscheinend wollen alle etwas zu ihrer Sicherheit, das muss halt in einem Rechtsstaat durch Gesetzte geregelt werden!

  • Manfred Zwygart sagt:

    Trump hat in den USA massiv Regulierungen abgebaut. Für jede neue Regulierung wurden 22 gestrichen. Der Taxcut schenkt auch ein. Hier gebe ich 50% von meinen Einahmen an den Fiskus ab. In den USA wären es ca. 15% (Offiziell 21% aber von den Einnahmen können neu 20% abgezogen werden, was ich hier nicht kann. Genial).

    • Sebastian Nussbaumer sagt:

      Dafür sitzt die Hälfte der US-Amerikaner im Knast, und die andere Hälfte ist Obdachlos. Wirklich genial.

      • J. Kuehni sagt:

        Sie haben noch die dritte Hälfte vergessen, Herr Nussbaumer, die in einem „deregulierten“ Umfeld im Interesse der Painkiller-Industrie und dem „marktorientierten“ US-Ärztesystem mit hochpotenten Opiaten für jedes Wehwehchen zu Junkies erzogen worden sind und die nun nach Entzug des Medis von der Drogenmafia schlechten Stoff als Ersatz bekommen, um wie die Fliegen an einer OD zu krepieren.

        https://www.nytimes.com/interactive/2017/06/05/upshot/opioid-epidemic-drug-overdose-deaths-are-rising-faster-than-ever.html

        Jaja, die Segnungen des unregulierten Kapitals.

        • Hans Hödli sagt:

          Wie Sie sehen löst das unregulierte Kapital das Rentenproblem resp. das Problem der steigenden Lebenserwartung.

          • J. Kuehni sagt:

            Das Kapital wird ganz sicher am Ende auch das Problem „Menschheit“ lösen…

          • Jack Stoffel sagt:

            Worauf Sie da anspielen, wurde in Deutschland von einem Ärztekammer-Chef mal als „sozialverträgliches Frühableben“ bezeichnet. Der Ausdruck schaffte es zum Unwort des Jahres 1998. Er bedeutet auf Deutsch: Leute, ihr solltet auf keinen Fall lange leben. Also sterbt bitte möglichst früh, lieber heute als morgen. Dann helft ihr dem Staat beim Sparen, verursacht der Gesellschaft keine Kosten mehr und tut somit etwas Gutes.

    • Rolf Zach sagt:

      Wenn der Oberste Bundesgericht sich in Zukunft mit Mehrheit von Trumpisten zusammensetzt, können Sie sich wahrlich freuen, Herr Zwygart. Sie dürfen dann wirklich mit halbautomatischen Kanonen Ihr geheiligtes Eigentum verteidigen, nur bedenken Sie, ihr Nachbar hat auch sein geheiligtes Eigentum. Er baut eine Fabrik für die „America First“ Produktion, dabei ergibt sich jede Menge Schadstoffe, Blei ist besonders erwünscht. Wehe Sie beklagen sich bei ihm auf seinem Grundstück darüber. Es könnte sein, dass sie ohne Federlesens in höflicher Art erschossen werden. Für ihn enstehen keine Konsequenzen. Übrigens wohnt er in Hawaii und erfreut sich über deren herrliche Luft.

      • Rolf Rothacher sagt:

        Warum derart gehässig? Nur weil Obama nicht demokratisch regiert hat, sondern über Dekrete das Rechtssystem der USA auszuhebeln versucht hat? Weil er mit Dekreten völlig am Parlament vorbei-politisierte? Also sein gesamtes Wirken nur auf Sand baute, ja sogar versuchte, die Demokratie in den USA regelrecht auszuhebeln, in dem er Verträge unterschrieb und Dekrete erliess, von denen er ganz genau wusste, dass die Mehrheit des demokratisch gewählten, gesetzgebenden Parlaments sie ablehnen?
        Sie sind kein Demokrat, sondern ein Mitläufer populistischer Linken.

        • Hans Hödli sagt:

          Das will ich doch hoffen. Wenn schon dann nur linker und rechter Populismus, alles andere ist verabscheuungswürdiger Mainstream im Interesse der rent seeker.

        • Christoph Bögli sagt:

          @Rothacher: Trump regiert doch auch primär mit Dekreten – und das obwohl seine Partei überall die Mehrheit hätte, aber vor lauter Egoismen und Radikalismus selbst parteiintern keine Kompromisse mehr zustande bringt. Das zeugt erst recht von einem bedenklichen Politikstil.

          Und es zeigt auch, dass Obama diesbezüglich maximal die Hälfte des Problems war. Denn das Grundprinzip der US-Demokratie ist eigentlich, dass die Legislative konstruktiv mit der Exekutive zusammenarbeitet. Im Fall von Obama hat diese aber reine Obstruktionspolitik betrieben und selbst Kompromissvorschläge hintertrieben, beispielhaft im Fall des moderat konservativen Vorschlags für den Supreme Court, der in beschämender Weise verhindert wurde. Wenn etwas undemokratisch war, dann definitiv das.

        • Maiko Laugun sagt:

          „Sie sind kein Demokrat, sondern ein Mitläufer populistischer Linken.“

          Die Frage stellt sich nicht, ob Populisten links oder rechts sind. Die Frage stellt sich, ob die Demokraten sind oder nicht.

        • Maiko Laugun sagt:

          Ja, der Rolf Rothacher hat Freude daran, dass es Obama – obwohl politisch als Wahlversprechen so angekündigt – nicht gelungen ist, das völkerrechtswidrige Guantanamo zu schliessen.

          Man darf gespannt sein, wie wohl Tumpolini in die Geschichte eingehen wird.

          • Hans Hödli sagt:

            Als erster Präsi und Politiker in der Geschichte der seine Versprechen einlöst. Dass deren Durchsetzung selbstverständlich von Parlament und Gerichten teilweise problemlos verhindert werden kann ändert daran nichts. Ein US Präsi hat eben keine Vollmachten wie der Sultan, also muss man vom Trumpolini keine Angst haben, er kann nur Bellen. Letztlich befiehlt ausschliesslich die Wall Street.

          • Maiko Laugun sagt:

            Ein Versprechen ist/bleibt auch dann ein Versprechen, wenn man (schon vorher) weiss, dass es durch eine übergeordnete Instanz verhindert werden kann. Deshalb bezeichne ich ein jedes Versprechen – in diesem Sinne/Zusammenhang – als ein falsches Versprechen, egal von wem es ausgesprochen wird.

          • Maiko Laugun sagt:

            Ein Versprechen hängt von der Glaubwürdigkeit des Zuhörers ab.

  • Rolf Zach sagt:

    Regulierungen sind immer auch ein Abbild der Gesellschaft und deren Interessengruppen, die in einem solchen Staat herrschen. Es geht hier in erster um Politik.
    Zum formellen kann folgendes gesagt werden. Es gibt das amerikanische und das kontinentaleuropäische System, welches mehrheitlich auch von anderen Rechtsstaaten mit offener Gesellschaft übernommen wurde. Ich rede da nicht von China, Indien, Russland und anderen Staaten. Da sind keine Regulierungen vorhanden, da kann etwas z.B. im Umweltschutz reguliert werden und am nächsten Tag bereits wieder nicht mehr gültig sein. Reine Willkürakte im Sinne der Opportunität der Gegenwart.
    Das amerikanische System basiert bei Regulierungen, die am Schluss vom Obersten Bundesgericht als allgemein gültig erklärt werden.

    • Rolf Zach sagt:

      Unser System tendiert bei Regulierungen auf die Vermeidung von Schäden bereits vorher, deshalb eine Regulierung vom Canyoning zum ganzen Outdoor-Bereich. Macht die Sache kompliziert und überfrachtet, hat aber den Vorteil, dass die Leute weniger wie in den USA ruiniert werden und ins Gefängnis wandern.
      Bei solchen Vorfällen sind Schweizer Gerichte die zahmsten und zurückhaltendsten in ganz Europa.
      Nicht nur bei Strafprozessen, wie die SVP ständig bedauert, sondern auch bei Fällen der Haftpflicht und der Wirtschaft, wo die gleiche SVP (im Schlepptau die FDP) der Meinung ist, es werde hier die Kreativität der Beteiligten tangiert und sei deswegen unnötig.
      Beim Umweltschutz ist mehr Konsensus von Links bis Rechts. Auch sehr reiche Leute können vergiftet werden.

      • Rolf Rothacher sagt:

        Nein, die Regulierungsflut ist Ausdruck von zwei Dingen:
        1.) Der zunehmenden Bemutterung durch den Staat, die alsbald
        2.) zu einem absoluten Staatszwang ausarten wird.
        Wie viele Menschen sterben wegen mieser Diesel-Fahrzeuge jedes Jahr? Warum schützt uns unsere Regierung für Risiko-Sportarten, jedoch nicht bei unseren Spaziergängen durch die Stadt? Das ist die wahre Frage: man schränkt aus Lust ein, ohne echten Zweck. Besser schlecht reguliert, als dass man dem einzelnen Menschen die Verantwortung überträgt. Das ist Sozialismus in Reinkultur. Leider wurden längst alle Politiker davon angesteckt. Doch auch Demokratien müssen ja irgendwann einmal enden. Wir gehen offenen Auges in Europa in vielfacher Hinsicht darauf zu.

        • J. Kuehni sagt:

          „Besser schlecht reguliert, als dass man dem einzelnen Menschen die Verantwortung überträgt.“

          Ich schlage vor, als erstes die AG und die GmbH und jegliche Trennung von Geschäfts- und Privatvermögen abzuschaffen. Wer einen Unfall hat, soll die Spitzenmedizin gefälligst selber berappen, wer nicht reich genug ist, soll selbstverantwortlich verrecken. Und selbtverständlich muss jeder seine Ausbildung selber bezahlen, Pech gehabt, wenn Papa nicht blechen kann.

          Übrigens ist der Dimplomzwang im Outdoorbereich diesbezüglich ganz in ihrem Sinn, Herr Rothacher: Mit Verweis auf den Fötzel kann das Outdoor-Unternehmen selbstverständlich das Risiko auf den einzelnen Berg- oder was-auch-immer-führer abwälzen, auch wenn evtl. der Renditedruck zu unverantwortlichem Handeln geführt hat.

      • Ryffel sagt:

        Absolut richtig: mehr Freiheit aber weniger Staat, aber nur, wenn es uns nützt. Also alle Gesetze und VO etc., die uns Geld bringen. Die Gegenseite ist auch für Gesetze. Aber nur solche, die einem gewissen Gesellschaftsanteil (…Minderheiten) nützt, die Sozial- und Gesundheitsindustrie ausbaut, sowie Richtung EU führt.

        • J. Kuehni sagt:

          Genau: Der Staat soll „uns“ nützen, vor allem natürlich „mir“.

        • Maiko Laugun sagt:

          „Also alle Gesetze und VO etc., die uns Geld bringen.“

          In der Bundesverfassung wurde das Bank-Kundengeheimnis verankert. Das hat uns Geld gebracht – und als Folge davon nun Millionen von Flüchtlingen.

  • Paschke sagt:

    Bungeejumping finde ich völlig blöd. Bei der Titlisbahn gab es zwei verschieden hohe Absprungstellen, spannend war nur, ob jemand an der niedrigeren Stelle springt mit dem längeren Seil. Persönlicher Beitrag des Sportlers, Organisation, Training, völlig Null. Nur bezahlen und Kopf voran auf dem Boden aufschlagen.

    In den 1980 Jahren gab es noch keine Gummiseile. In der Nähe von Genf gibt es zwei Brücken über die Rohne, man kann ein 90 Meter Bergseil an einer Brücke anbinden und von der anderen springen. Ordentlich angeseilt, nicht um den Hals, nicht um den Fuss. Dann schnell mit dem Jümar hochklettern, Seil lösen und verschwinden. Die Gendamerie kam spätestens in 15 Minuten. Das war noch ein echter Sport! Und es war polizeiwidrig. Nur polizeiwidrige Aktivitäten sind echter Sport.

  • Nora Trautmann sagt:

    Die Europäer haben mehrheitlich Juristen in der Regierung und in der Politik und diese Juristen glauben sie könnten die Probleme mit neuen und mehr Gesetzen lösen. Die Chinesen interessanterweise haben mehrheitlich Ingenieure und Naturwissenschafter in ihrer Regierung und in der Politik und versuchen daher mit neuen Technologien und Prozessen den Fortschritt herbei zu führen. Jeder verwendet halt gerne die Werkzeuge mit denen er sich vertraut fühlt.

  • Ziegler sagt:

    Ganz nach dem (schweizerischen) Motto:“Es ist alles verboten, das nicht ausdrücklich erlaubt ist und wenn es erlaubt sein sollte, dann braucht es eine Ausnahmebewilligung – und warum? Damlt man völlig überrissene Gebühren verlangen kann.

  • Tim Müller sagt:

    Paradebeispiel ist die komplette Kaputtregulierung des Bankenwesens durch EWS mit tatkräftiger Unterstützung der FDP-nahen Grossbankenlobby. Dadurch (und natürlich durch die Abschaffung des Bankgeheimnisses) verschwinden jährlich hunderte Bankenjobs und damit hunderte kaufkräftige Marktakteure. Der Bürger soll angeblich vor den bösen Finanzmarktakteuren geschützt werden. Mit der Folge, dass generell risikoavers gehandelt wird und dadurch auch die Erträge für die Konsumenten erodieren. Dies treibt dann Spekulations-Blüten wie Bitcoin, welchen die Nationalstaaten lieber heute also morgen verbieten möchten. Als Selbständiger im Finanzbereich kann ich wegen der Ueberregulierung in der Schweiz nicht mehr existieren und habe mein Geschäft nach Dubai verlagern müssen.

    • Manfred Zwygart sagt:

      @Tim Müller, Das Datenschutzgesetz wurde vor 1 Monat ohne Parlament von der EU übernommen. Als kleine Inforamtikfirma stehe ich jetzt genau vor dem gleichen Problem wie Sie vor ein paar Jahren. Dunkle Pommes und Brote (Tessinerbrot) sind ab Herbst verboten. Die Steuerbelastung meiner Einnahmen sind bei 50%. In den USA wäre ich bei 15%. Ich hoffe, den Schritt ins Ausland zu schaffen wie Sie, sonst kann ich den Laden dicht machen.

      • Hans Hödli sagt:

        Soso, dann verdienen Sie mit einer kleinen Informatikfirma mehrere Millionen im Jahr, die meisten Informatiker müssten dann ja wirklich ziemlich blöd sein.

        • Lukas R. sagt:

          Dunkle Pommes und Brote (Tessinerbrot) sind ab Herbst verboten, hä??? Habe ich da etwas verpasst oder wie ist das zu verstehen?

        • Manfred Zwygart sagt:

          @Hans Hödli, Steuern,AHV,ALV,IV,MwSt,KK. 50% von den Einnahmen sind danach weg. Es hat nichts mit blöd oder Millionen zu tun. Es ist reine Mathematik. Vielleicht geben die ihnen bekannten Informatikerfirmen nicht alles an und hinterziehen.

          • Anh Toàn sagt:

            Erfolgreiche Unternehmer zahlen gerne Steuern, geben alle Umsätze an und hinterziehen nichts. Die Besteuerung der Gewinne ist Peanuts, wenn, was bei erfolgreichen Unternehmen der Fall ist, diese wachsen. Denn mit den wachsenden wächst der Unternehmenswert: Verkaufen Sie Ihre erfolgreiche Firma eines Tages, zahlt Ihnen der Käufer als erster über den Daumen gepeilter Ansatz mindestens 10 mal den letzten Jahresgewinn (richtig: die zukünftigen diskontierten Gewinne): 10 mal erhalten Sie den letzten, den höchsten Gewinn frei von Steuern und Sozialabgaben, als Kapitalgewinn, selbst wenn Sie 10 Jahre lang vorher 100% Steuern bezahlt hätten, wären dies weniger als 50% insgesamt, denn die früheren Gewinne waren kleiner.

          • Anh Toàn sagt:

            In den USA, wovon Sie träumen, sind auch Kapitalgewinne steuerbar.

            Rechne!

          • Anh Toàn sagt:

            Sind Sie erfolgreich als Unternehmer, nehmen Ihnen die Steuern einen Teil ihres Gewinnes weg. Die Freiheitlichen argumentieren dann gerne, dieser stünde nicht für Investitionen zur Verfügung. Aber, wenn einem erfolgreichen Unternehmen Liquidität in Form von Gewinnsteuern entzogen wird, erhält es Kredite in vielfacher Höhe der bezahlten Steuern und damit viel mehr Liquidität für weiteres Wachstum.

            Erfolgreiche Unternehmer zahlen gerne Steuern: Zahlen sie diese nicht, glaubt keiner ihren Erfolg, sie haben keinen Zugang zu Kapital, keine Möglichkeit zu Wachstum.

          • Ulrich Glockner sagt:

            „Erfolgreiche Unternehmer zahlen gerne Steuern“ – der ist aber lustig.
            Und ja, die entzogene Liquidität fehlt einfach, und sobald zuwenig Liquidität übrig ist, lacht einen die Bank aus – Cash is King. Es sind schon etliche Unternehmen mit einem Haufen Assets pleite gegangen, weil sie schlicht kein Bargeld mehr hatten, so z.B. Swissair. Wenn das Unternehmen zuviel Flüssiges hätte, kann es „notfalls“ ausschütten.

          • Anh Toàn sagt:

            Swissair? Lustiges Beispiel: Wiki beschreibt zu swissair, wie Bargeld nicht hilft vor der Pleite, wenn man keine Gewinne erzielt:

            Der Vorteil dieser Strategie bestand in der Diversifizierung der Aktivitäten und der Reduzierung des Risikos des reinen Luftfahrtgeschäfts; gewichtiger Nachteil war die Vernachlässigung des Kerngeschäfts. Entsprechend erhielt die Swissair Ende der 1980er Jahre den Beinamen «Die fliegende Bank», was in erster Linie auf den Umstand der vorhandenen stillen Reserven und der hohen Liquidität zurückzuführen war; in zweiter Linie aber auch eine symptomatische Bezeichnung für einen Konzern, der sich immer mehr mit Finanzmanagement statt mit Luftfahrt beschäftigte.“

            Dann kaufte man weitere Verlustbringer.

        • Hans Hödli sagt:

          Na super, MWST auf dem ganzen privaten und geschäftlichen Konsum zusammenzählen, dann noch alle Versicherungen und anderen Gebühren und Abgaben sowohl Firma und privat inkl. Angestellte, dann noch die Vermögenssteuer dazu, dann kommen Sie sicher auf eine Steuerbelastung von 300%. Trotz solcher Belastungen vervielfachen unsere grossen Patrons ihr Vermögen alle paar Jahre, komisch nicht, Sie müssen also definitiv etwas falsch machen.

          • Manfred Zwygart sagt:

            @Hans Hödli, die Patrons bezahlen 2.5% Steuern oder weniger. Um die müssen Sie sich keine Sorgen machen. Die verhandeln die Steuern in Luxemburg und Holland oder auch Cayman Island, Isle of man usw.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Manfred, die meisten sind unfähig zwischen den Superreichen und dem normalen selbständigen Mittelstand zu differenzieren. Die Formel „Selbständig = Reich“ scheint vorzuherrschen. Genau hier liegt allerdings das Problem, indem die Grossfirmen mit ihrem Einfluss das Aufkommen an Konkurrenz von unten (selbständige Kleinunternehmen) vom Leibe schaffen und bei diesen Bemühungen noch bei den vermeintlich liberalen Kräften der Gesellschaft (ohne dass diese dies erkennen) unterstützt werden.

          • Anh Toàn sagt:

            „Die Formel „Selbständig = Reich“ scheint vorzuherrschen.“

            Nein, die Formel, wer sich über eine hohe Steuerlast beklagt, ist reich. (Mir tun die, welche nur ein paar hundert Franken Steuern zahlen müssen mehr leid, als die, welche Zig- oder gar Hunderttausende abdrücken, denen gratuliere ich zum Erfolg)

            Und die meisten Unternehmen, auch die globalem Multis, zahlen mehr Steuern, als Apple. Das kann man in deren Bilanzen sehen. Und die haben auch Steuerberater und so, anscheinend schlechte, sagt Zwygart und Huber, weil die müssten nur 2.5% Steuern zahlen.

            Bewerbt Euch doch als Chef der Steuerabteilung von Novartis, Nestle, IBM, Ihr wisst Bescheid übers Steuerrecht und wie man als Grossfirma das macht,

            Nämlig!

          • Anh Toàn sagt:

            Ein selbständiger Berater kommt auf eine Steuerlast von rund 50%, genauso ein Arbeitnehmer, wenn sein Einkommen derart hoch ist, dass die AHV/ALV/FAK Beiträge als Steuer betrachtet werden müssen, weil sie keinen Einfluss auf die Rente mehr haben. Bei TCHF 200′ pro Jahr, gilt dies nur für rund die Hälfte davon, der Steuersatz dürfte etwa bei etwa 4% liegen. Erst mit TCHF 500′ Jahreseinkommen aus Erwerbstätigkeit kommt man Nahe an die 50%. (Die AHV gilt als Bonussteuer): Das lässt sich vermeiden, worst case ist, der Bezug über Dividende, bringt eine Maximalbelastung von unter 45% (Gewinnsteuern in GmbH plus privilegierte Einkommenssteuern auf den als Dividende ausgeschütteten Nachsteuergewinn aus wesentlicher Beteiligung.)

          • Anh Toàn sagt:

            Bei 200′ dürfte der Steuersatz etwa bei 40% (nicht4%) liegen.

            Meine Steuersätze basieren auf Kantonen mit hoher Steuerlast.

            Gerade echte Liberale wie Huber, wollen halt die Vermögenserträge weniger besteuern als die Arbeitseinkommen. Am liebsten die Einkommen aus Vermögen komplett von Steuern befreien und durch Kopfsteuern ersetzen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Sie labern dahin ohne das wirkliche Gegenargument zu erörtern, welches darin liegt, wieviel die Grossunternehmen tatsächlich an Steuern abführen. Sie sind Steuerexperte, also lassen Sie uns einige der Zahlen wissen. Ich bin gespannt, ob und inwiefern ich mit meiner Annahme, dass Lobbying sich lohnt, falsch liege.

          • Anh Toàn sagt:

            Um zu wissen, wie viel Steuern ddie Grossunternehmen zahlen, braucht man nicht Steuerexperte zu sein, das steht in deren Jahresrechnungen.

            Bei den allermeisten ist dies ein vielfaches von 2.5%. Bei Novartis waren es 14% des Vorsteuergewinns. (Die CH Gewinnsteuersätze sind auf den Gewinn nach Steuern bezogen, so gerechnet wären dies 17% gewesen)

            Immer wieder liest man, man brauche bloss seinen Sitz auf die Cayman Islands zu verlegen. Auch in der Schweiz glauben welche, sie können ihre MG Maler+Gipser GmbH in einen steuergünstigen Kanton verlegen und dann einfach da Steuern zahlen:

            Wäre es so einfach wie Zwygart behauptet und Sie beklatschen, wäre jeder ein Idiot, der mehr zahlt.

          • Anh Toàn sagt:

            Dsa ist aber nicht mit den Max 45% zu vergleichen, die ich oben erklärt hat: Was Novartis da bezahlt hat, sind nur die Steuern in der Gesellschaft. Meine max 45% sind der Totale Steuersatz, bis die Gewinne im Vermögen des Gesellschafters sind.

            Novartis dürfte damit ähnliche Steuersätze zahlen, wie der Teil der kleinen GmbH’s und AG’s in der Schweiz, welche überhaupt Gewinne ausweisen. Bei mindestens der Hälfte (den nicht so (erfolgreichen)reichen, bleibt nach dem Gesellschafterlohn ohnehin kein Gewinn mehr. Der Gesellschafterlohn wird aber genauso besteuert, wie jedes Erwerbseinkommen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ich bezweifle, dass die Grossfirmen entsprechend ihren Ausführungen gleich viel Steuern zahlen wie der obere Mittelstand an Privatfirmen. Die geflissentlich angewandten Steueroptimierungsmodelle und -strategien, welche Grossfirmen zur Verfügung stehen, sowie der seit Jahrzehnten graduelle Reduktion der Anzahl erfolgreicher Firmengründungen sprechen eine andere Sprache.

      • Anh Toàn sagt:

        „Das Datenschutzgesetz wurde vor 1 Monat ohne Parlament von der EU übernommen.“

        Auch von Vietnam und Mali, eigentlich von jedem, der Daten europäischer Bürger speichert.

        Als selbständiger Informatiker könnten Sie Lösungen verkaufen, ist ja nicht so, dass die EU die elektronische Verarbeitung von Daten verboten hat. Sie hatten schon Jahre die Möglichkeit, entsprechende Produkte zu entwickeln, die neue Datenschutzrichtlinie der EU ist spätestens seit Frühjahr 2016 in allen Details bekannt:

        Aber Sie heulen über die Veränderung und über Steuern: Wenn Ihr Geschäft nun tot ist, müssen Sie ja keine Steuern mehr zahlen.

        P.S: Die Daten von uns Schweizern sind weit weniger geschützt: Uns ist Freiheit wichtiger als der Schutz unserer Daten.

        • Manfred Zwygart sagt:

          Anh Toàn, es wäre Zeit, dass Sie ein Unternehmen gründen. So viel Nichtwissen habe ich noch selten gehört. Kapitalgewinne? Sie reden von Grossunternehmen. Die bezahlen höchsten 2.5% Steuern (Cayman Islan, Deleware, Isle of man…). Ich rede hier von Kleinstunternehmen. Zudem bezahlt man auch in der Schweiz Kapitalgewinnsteuer, wenn der Gewinn grösser 49% der Einnahmen. Dagegen habe ich nichts.

          • Anh Toàn sagt:

            Ach, Sie sind prekär Beschäftigter in einer Ich AG? Dann sind AHV und Co aber keine Steuern.

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn Sie verkaufen nur Ihre eigene Arbeitsleistung verkaufen, ohne Kündigungsschutz, bezahlten Urlaub und so Zeugs, dann schaffen Sie keinen Unternehmenswert, dann sind Sie kein Unternehmer.

            Grossunternehmen, globale, können sich oft so organisieren, adss sie die Gewinne ausweisen und sogar als Dividenden ausschütten können, ohne diese zu versteuern (Apple). Davon rede ich nicht.

            Ich rede von Unternehmertum, nicht von Scheinselbständigkeit oder Arbeitsvermittlung.

          • Manfred Zwygart sagt:

            @Anh, „Ihre eigene Arbeitsleistung verkaufen“. Ich verkaufe keine Arbeitsleistung, ich verkaufe Produkte. Ob AHV Steuern sind oder nicht, kann jeder selber definieren. Entscheidend ist, es ist weg von den Einnahmen. In den 15% in den USA ist die AHV auch drin. Sie haben ganz sicher noch nie ein Produkt verkauft, sonst wären Ihre Kommentare nicht durchsetzt mit solch abstrusen Theorien.

          • Anh Toàn sagt:

            „Zudem bezahlt man auch in der Schweiz Kapitalgewinnsteuer, wenn der Gewinn grösser 49% der Einnahmen.“

            ?

          • Anh Toàn sagt:

            Das nenn‘ ich eine abstruse Theorie.

      • Lukas R. sagt:

        Wie ist das zu verstehen mit den dunklen Pommes und dem Tessinerbrot?

        • Manfred Zwygart sagt:

          Am 11.4.2018 ist dieses Gesetz in der EU in Kraft gesetzt worden. Die Schweiz übernimmt dies in der Herbstsession. Ein Becker wird sich hüten, noch Tessinerbrot herzustellen. Es braucht nur einen Spinner, der diesen Becker verklagt.

        • Manfred Zwygart sagt:

          @Lukas R, in Deutschland hat dieses Gesetz keine grossen Auswirkungen, da die Brote so oder so alle blass und fad sind. Bein uns dürfte das Brot schon bald auch so schmecken.

          • clbr sagt:

            Das mit dem Tessinerbrot interessiert mich. Tessinerbrot ist doch Weissbrot. Was hat das mit dunklen Frites zu tun? Hier wird einfach wild behauptet.

          • Manfred Zwygart sagt:

            @clbr, es gibt helles und dunkles Tessinerbrot. Ich rede z.B. vom Vallemaggia Brot. Innes sehr luftig und aussen fast schwarz gebacken. Sie können aber auch das Luzerner Brot nehmen. Bäckereien werden davor zurückschrecken, dies noch zu backen. Oder das Gesetzt wird nicht überprüft. Unliebsame Bäckereien können dann gezielt kaputt gemacht werden.

    • Anton Paschke sagt:

      Es freut mich Ihren Kommentar zu lesen. Habe auch den Eindruck, EWS habe erkannt, dass das Geld nicht nur gewaschen sondern auch gebügelt werden muss. Bitcoin und ähnliche Firmen haben die Schweiz verlassen, sind aber nur bis Lichtenstein gekommen.

    • Jack Stoffel sagt:

      Müller: Aber klar doch; nicht gierige Halunken mit Krawatte und Nadelstreifen versauten jahrzehntelang die Finanzbranche: Nein, der böse Staat wars…
      Euch Finanzheinis fällt aber auch gar nie eine neue Ausrede ein.
      Da fällt mir ein: Habt ihr euch jemals bei uns Steuerzahlern entschuldigt und dem Staat danke gesagt für die schnelle Bankenrettung damals über Nacht?

    • Maiko Laugun sagt:

      @Tim Müller: „Als Selbständiger im Finanzbereich kann ich wegen der Ueberregulierung in der Schweiz nicht mehr existieren..“

      Sie wurden also vorher von einem Finanzinstitut gekündet bzw. auf die Strasse gestellt. Tut mir leid für Sie.

  • geert sagt:

    Das ist ein Grundsatzproblem unserer Gesellschaft. Es wird weiterreguliert werden, bis nichts mehr funktioniert.

  • Michael Berger sagt:

    Ich bin auch der Ansicht, dass heutzutage viel zu viel geregelt und vorgeschrieben wird. Die treibende Kraft dahinter sind neben den Behörden und spezifischen rent seekern insbesondere die Juristen. Juristen sind sozusagen allgegenwärtige und universale rent seeker. Wo es irgend etwas zu diskutieren oder zu streiten gibt, verdienen sie, sobald es Gesetze gibt. Im Gegensatz zu anderen rent seekern müssen sie nicht versuchen die Staatesgewalt zu beeinflussen: Die Staatsgewalt (Exekutive, Legislative, Hohe Beamte) wird zu einem bedeutenden Teil aus Juristen gebildet.

  • Markus Schmid sagt:

    Möchten Sie im Kindergarten unterrichten? Wenn ja, brauchen Sie dazu die Matura, denn es ist ja so schwierig geworden kleine Kinder zu betreuen.
    Wie lange geht es noch, bis auch Eltern eine Ausbildung machen müssen, damit sie Kinder haben können. Wie wäre es mit der Matura?

  • The American sagt:

    Anderes Beispiel: Melde- Maulkorb- und Hundekurspflicht nachdem ein Kindergärteler von 3 illegal und nicht artgerecht gehaltenen abgerichteten Hunden zu tode gebissen wurde. Worte wie „Bissstatistik“ die niemand richtig verstand machten die Runde. Oh Wunder, die Hundekurspflicht entpuppte sich als zahnloses Monster und wurde wieder abgeschaft.

    • Thomas Bächler sagt:

      Ja, aber bei der Abschaffung des zusätzlichen Kurses für die grösseren Hunde im Kanton ZH, haben jetzt ein paar Parteien das Referendum ergriffen. Ein paar willkürlich ausgewählte Hunderassen sind nach wie vor verboten.

  • Dani Keller sagt:

    Bei den Hundekursen wurde korrigiert, es bleibt also noch etwas Hoffnung auf Regulierungsabbau im Bereich Outdoor.
    Übrigens wehrten sich nicht zufällig die „Hundeexperten“ (oder eben die rent seeker, Danke für die Aufklärung) gegen die Aufhebung der Hundekurse.

  • Anh Toàn sagt:

    „Es war einmal eine Zeit, in der die politischen Behörden nur dann ein neues Gesetz verabschiedeten, wenn sie es wirklich für notwendig hielten. Im Zweifelsfall verzichteten sie darauf, weil sie befürchteten, mit einer neuen Regulierung mehr Probleme zu schaffen als zu lösen. Es galt die Devise: lieber zu wenig als zu viel.“

    Bestes Bespiel dieser guten alten Freiheit: Wirtepatent und Bedürfnisklausel im Gastgewerbe. Ja da war noch Freiheit, früher!

    • Anh Toàn sagt:

      Im Outdoor Segment haben in der guten alten Zeit keine Gesetze etwas verboten. Als Snowboards aufkamen, haben die konzessionierten lokalen Bergbahnmonopolbetriebe einfach gesagt, das sei viel zu gefährlich, das komme nicht auf ihre Pisten, haut ab nach Österreich mit dem Kram:

      In der guten alten Zeit brauchten lokale Mächte keinerlei Gesetz, um etwas zu verbieten.

  • Niklas Meier sagt:

    Das kann man genau so auch auf das Waffengesetz anwenden. Danke.

    • The American sagt:

      In der Tat. Ein Verbrechen mit einer nach momentan gültigem Recht illegal besessenen Waffe und schon schreit alles nach einer Verschärfung des Waffengesetzes.

      • geert sagt:

        Angst macht halt leider irrational…

      • J. Kuehni sagt:

        Bei den „Americans“ ist das Problem ja auch eher der tägliche Blutzoll von „nach momentan gültigem Recht“ LEGAL besessenen Waffen.

        Angst plus Waffenbesitz führt zu (oftmals illegalem, da in keinem Verhältnis zur Bedrohung stehenden) Waffengebrauch.

        • Niklas Meier sagt:

          Unsinn Kuehni.
          Aber wenn dem wirklich so wäre wie Sie behaupten. Wäre es nicht eher die Aufgabe des Staates, die Gründe der Angst zu bearbeiten, als Waffenbesitz zu verbieten?
          Mit legalem Waffenbesitz gab und gibt es in der Schweiz keinerlei Probleme. Seit hundert Jahren nicht.

          • J. Kuehni sagt:

            Lesen hilft: Bei den „Americans“…

            Dass es in der Schweiz keinerlei Probleme mit Schusswaffen gäbe, gehört auch eher ins Reich der heiligen Kühe. Erzählen Sie das mal den Angehörigen von (oft weiblichen oder minderjährigen) Familienmitgliedern, die im häuslichen Zwist mit Sturmgewehren abgeknallt worden sind:

            https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/der-traurige-zweite-rang-der-schweiz/story/21879680

            Gelegenheit macht eben Schusswaffengebrauch. Darüber geben alle Statistiken relativ klar Auskunft: Je höher die Anzahl Knarren pro Kopf, desto mehr Opfer von Unfällen, Affekttaten etc.

          • J. Kuehni sagt:

            „Wäre es nicht eher die Aufgabe des Staates, die Gründe der Angst zu bearbeiten, als Waffenbesitz zu verbieten?“

            Ein absurdes Argument. Mit derselben „Logik“ könnte man den privaten Nuklearwaffenbesitz für unbedenklich erklären, solange bloss die „Gründe der Angst“ politisch bearbeitet werden. Fragt sich bloss, welche „Regulierungen“ dazu nötig wären.

          • J. Kuehni sagt:

            „Gründe der Angst“…

            Die Vermutung liegt nahe (und verzeihen Sie mir, wenn ich da bei Ihnen falsch liege), dass Asylanten, Wirtschaftsmigranten und andersfarbige oftmals zu den „Gründen der Angst“ gehören, und die Schweizer, sofern bloss die Grenzen endlich wieder mit Stacheldraht und MGs gesichert wären, damit aufhören würden, im Wutaffekt ihre Ehefrauen und Kinder (oder sich selbst) mit Armeewaffen umzunieten?

            Hmmm….

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, Kuehni, dass Sie aufgrund Ihres kollektivistischen Gedankengutes den Ausbau staatlicher Kontrolle in der Form von uferloser Regulierung zwecks zunehmender Bevormundung der Bevölkerung, welche zugleich eine Reduktion der persönlichen Verantwortung beinhaltet, gutheissen ist nicht weiter verwunderlich. Sie identifizieren sich offensichtlich mit denjenigen, welche lieben die erzieherischen Funktionen wahrzunehmen und das Beispiel dieses Artikels wird einfach ignoriert.

            Natürlich erhöht sich die Gefahr von Unfällen etc. mit der höheren Anzahl an Schusswaffen, wie dies ebenfalls z.B. im Strassenverkehr mit der höheren Anzahl an Fahrzeugen zutrifft. D.h. jedoch noch lange nicht, dass man alles verbieten oder regulieren muss, was Gefahren in sich birgt.

          • Anh Toàn sagt:

            „D.h. jedoch noch lange nicht, dass man alles verbieten oder regulieren muss, was Gefahren in sich birgt.“

            Durchaus, es geht um Abwägung zwischen Nutzen und Gefahr:

            Wozu sind Schusswaffen gut?

            Die wenigstens leben so, dass es häufig etwas zu töten gibt ums Haus.

            Der @geert hat gemeint, es sei wegen den Hasen, aber wer Hase essen will, züchtet die einfacher (oder kauft vom Züchter) als die schiessen gehen:

            Wenn etwas zu nichts gut ist aber gefährlich, gehört es sehr wohl verboten.

          • J. Kuehni sagt:

            Die Anzahl Verkehrstoter in der Schweiz ist seit den 70er Jahren dramatisch gesunken, trotz verfünffachung des Verkehrs. — Gurttragepflicht, Langsamverkehrs- und Knautschzonen, Regulierung eben: Freiheitsraub und Bevormundung und kollektivistisches Gedankengut und blabla yadayada…

          • J. Kuehni sagt:

            „Wenn etwas zu nichts gut ist aber gefährlich, gehört es sehr wohl verboten.“

            Ich brauche aber unbedingt meine A-Bombe als schicke Schreibtisch-Deko…

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Wenn etwas zu nichts gut ist aber gefährlich, gehört es sehr wohl verboten.“

            Nun, das Verbot von Waffen im Privatbesitz ist das Attribut einer Diktatur. Die Erleichterung der Installation einer Diktatur ist schwerlich gut. Wie kann man eine Regierung gleich welcher Couleur derart glorifizieren, entgeht meiner Vorstellungskraft.

          • J. Kuehni sagt:

            „Nun, das Verbot von Waffen im Privatbesitz ist das Attribut einer Diktatur.“

            Weswegen weder hier noch in den USA irgendeine substanzielle politische Kraft von einem Verbot redet, wohl aber von Vorbehalten, Sicherheitsvorschriften und Kontrollen.

          • J. Kuehni sagt:

            Wie libertäre (und andere) Anarchisten demokratisch gewählte und legitimierte Regierungen in den selben Topf werfen können wie rinke und lechte Diktatur-Juntas, entgeht meiner Vorstellungskraft.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Wir unterscheiden uns darin, dass Sie glauben, dass Politik und Regierungen im Allgemeinen korrekter als der Durchschnitt der Bevölkerung handelt, während ich die gegenteilige Ueberzeugung vertrete und vorzugsweise meinen Mitbürgern als einer von z.T. machtbesessenen Menschen besetzten Regierung vertraue.

          • J. Kuehni sagt:

            Und wie können ihre Mitbürger ihren Willen jemals andes ausdrücken als durch „regulierte“ Insitutionen (dazu gehört auch die Volksabstimmung, aber nicht exklusiv), eben solche, die nach Regeln handeln anstatt nach blosser Willkür?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Das „wie“ ist sekundär, sondern die Einstellung ist von entscheidender Bedeutung und beeinflusst die politische Ausrichtung.

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