In Japan sind Lohnerhöhungen Pflicht

Der Lohn dafür ist ein Schrei ins Gesicht: Dieser Arbeiter muss einen Schimpansen einfangen, der aus dem Zoo in Sendai ausgebrochen ist. Foto: Kyodo News, AP, Keystone

Der Lohn dafür ist ein Schrei ins Gesicht: Dieser Arbeiter muss einen Schimpansen einfangen, der aus dem Zoo in Sendai ausgebrochen ist. Foto: Kyodo News, AP, Keystone

Japan kämpft gegen ein wirtschaftliches Phänomen an, das mancher Wirtschaftsminister in der EU als Luxusproblem bezeichnen würde. Es gibt zu viele Stellen und zu wenige Arbeitskräfte. Die Arbeitslosenrate liegt so tief wie zuletzt vor einem Vierteljahrhundert. Und während in Ländern wie Italien oder Spanien sich manchmal Tausende von Kandidaten um zehn freie Stellen im Gesundheitswesen bewerben, müssen sich Arbeitgeber glücklich schätzen, wenn auf ihre Jobangebote überhaupt eine Antwort eingeht. Das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Bewerbern ist landesweit auf 1,59 geklettert. Seit 1974 war dieses Missverhältnis nie grösser.

Das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Bewerbern in Japan. Quelle: Thomson Reuters

Das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Bewerbern in Japan. Quelle: Thomson Reuters

Dass der Arbeitsmarkt ausgetrocknet ist, unterstreicht die wirtschaftliche Erholung in Japan. Das Bruttoinlandprodukt wuchs bis Ende 2017 acht Quartale in Folge, ein Rekord, der in den vorangegangenen zwanzig Jahren nie erreicht wurde. Anfang 2018 nahm es erstmals wieder leicht ab, aber die meisten Konjunkturexperten rechnen damit, dass das Sozialprodukt bereits wieder zunimmt.

Entsprechend beurteilen japanische Unternehmen die Situation: Sie äussern sich positiv dazu, was das Geschäftsumfeld anbelangt, aber negativ über die Beschäftigungssituation. Der Saldo von Firmen, die in der vielbeachteten Tankan-Konjunkturumfrage über zu wenige Arbeitnehmer klagen, gegenüber Betrieben, die einen Überhang an Arbeitskräften rapportieren, ist auf –34 Punkte gesunken.

Die Unzufriedenheit über die Beschäftigungssituation. Quelle: Thomson Reuters

Die Unzufriedenheit über die Beschäftigungssituation. Quelle: Thomson Reuters

Japans chronische Arbeitnehmerknappheit hat aber vor allem strukturelle Ursachen: Die Bevölkerung schrumpft und der Altersdurchschnitt in der Bevölkerung steigt. Dem Land bricht die Erwerbsbevölkerung weg.

Wenn Arbeitskräfte fehlen, verringert sich daraufhin das Wachstumspotenzial eines Landes. Branchenvertreter schlagen Alarm, dass sich die Servicequalität bereits in den am meisten betroffenen Sektoren verschlechtere, beispielsweise im Sozialwesen und Gastgewerbe.

Die Regierung hat den Kampf gegen dieses Arbeits-/Wachstumsproblem zur Priorität erklärt. Schon vor Jahren widmete Premierminister Shinzo Abe den «dritten Pfeil» seiner Abenomics der Überwindung von Japans strukturellen Schwächen. Die Produktivität sollte erhöht und der Arbeitsmarkt reformiert werden. Geschehen ist diesbezüglich aber zu wenig.

Zuwanderung reicht bei weitem nicht

Eine Lösung ist, mehr Arbeitnehmer aus dem Ausland einzustellen. Knapp ein Drittel des Beschäftigungswachstums der vergangenen sechs Jahre – rund 600’000 Personen – geht in der Tat auf das Konto von Ausländern. Für die traditionell abgeschottete japanische Gesellschaft ist das bereits beachtlich. Aber die Zuwanderung reicht bei weitem nicht, um die Lücke zu schliessen. Ausländer machen nur 2 Prozent aller Beschäftigten aus. Bisher wurden vor allem gering- oder nichtqualifizierte Jobs mit ihnen besetzt, vorwiegend Chinesen, Vietnamesen und Philippiner.

Die Regierung versuchte bisher auch über temporäre Arbeitsaufenthalte, Praktika und Stages die Unterbesetzung mit hochqualifizierten Arbeitnehmern aus dem Ausland zu decken.

Aber es fehlt weiterhin an allen Ecken und Enden. Abe hat nun die Weichen gestellt, um in den kommenden Jahren weitere bis zu 500’000 Arbeitnehmer anzulocken. Sie sollen im Pflegebereich, im Transportwesen und in der Landwirtschaft genauso Einsatz finden wie auf den personell unterbesetzten Baustellen, die bis zu den Olympischen Spielen 2020 die Stadien und Unterkünfte errichten. Für qualifizierte Einwanderer will Japan nun sogar die schnellste permanente Arbeitserlaubnis weltweit ausstellen. Das hat der Premierminister diese Woche an einer Pressekonferenz angekündigt.

Die Löhne steigen kaum

Normalerweise sollte die Knappheit an Arbeitskräften während eines wirtschaftlichen Aufschwungs dazu führen, dass die Löhne steigen. Ökonomische Standardwerke lehren das anhand der sogenannten Phillips-Kurve. Für Japan scheint das aber nicht zuzutreffen. Trotz Vollbeschäftigung und stetig fallender Arbeitslosigkeit, verläuft die Lohnentwicklung seitwärts.

Die Entwicklung der Löhne in Japan seit 2011. Quelle: Thomson Reuters

Die Entwicklung der Löhne in Japan seit 2011. Quelle: Thomson Reuters

Der kurze Anstieg der Löhne im Jahr 2014, der im Chart sichtbar wird, ist auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer in jenem Jahr zurückzuführen. Die Inflation nahm damals vorübergehend zu. Aber insgesamt blieben Preise und Löhne stabil. Der durchschnittliche Stundenlohn in der Privatwirtschaft lag 2017 auf dem Niveau von 1991.

Das ist besonders deshalb erstaunlich, weil Japan seit Jahrzehnten Vorreiter bei der Deflationsbekämpfung ist. Keine andere Notenbank weltweit pumpt so lange schon so viel neues Geld ins System, um Inflation zu generieren wie die Bank of Japan. Sie hält den kurzfristigen Leitzins im Minus, die zehnjährigen Renditen am Kapitalmarkt auf 0 Prozent, und sie kauft nicht nur Staatsanleihen en masse auf, sondern auch regelmässig Aktien. Alles dient dazu, die Finanzierungsbedingungen im Land tief zu halten.

Wo die Geldpolitik versagt, solls die Steuerpolitik richten

Die Regierung eilt inzwischen der ohnmächtigen Notenbank zur Hilfe. Wo die Geldpolitik versagt hat, soll nun die Steuerpolitik die gewünschte Wirkung erzielen. Profitable Unternehmen sollen in den Genuss von Steuererleichterungen kommen, falls sie die Löhne um 3 Prozent pro Jahr erhöhen. Das neue Steuergesetz ist mehr als eine unverfängliche Aufforderung. Denn wenn Unternehmen die Gehälter nicht ausreichend heraufsetzen, drohen ihnen in bestimmten Fällen sogar Strafen. Zum Beispiel werden ihnen dann staatliche Subventionen gestrichen.

Es bleibt abzuwarten, ob dieser letzte Pfeil endlich ins Ziel trifft. Macht am Ende die Politik, Lohnerhöhungen per Dekret zu bestimmen, sogar in Europa Schule? Japan hört nicht auf, mit seinen wirtschaftspolitischen Innovationen die Welt zu überraschen.

98 Kommentare zu «In Japan sind Lohnerhöhungen Pflicht»

  • Rolf Zach sagt:

    Die Löhne in der Alterspflege zu verdoppeln, bringt nichts. Eine Pflegekraft kann nicht plötzlich 20 bettlägerige Menschen anstatt deren 10 betreuen. Da ist natürlich der politische Druck gegeben, um Vietnamesinnen dafür zu importieren, um diesen Mangel an Arbeitskräften zu lindern und gleichzeitig die Lohnstückkosten in Schach zu halten. Diese Frauen haben nicht die gleichen Löhne wie Japanerinnen, aber ihre Situation ist die, dass sie nicht Teil der japanischen Konsumwelt sind und versuchen durch eine spartanische Lebenshaltung Geld für daheim zu sparen.

  • Rolf Zach sagt:

    Japan hat bisher immer das Kapital verbilligt, um seine Volkswirtschaft auf Trab zu halten. Japan konnte sich dies erlauben, weil es ständig gegenüber der Welthandels-Währung $ den Yen aufgewertet hat. Die Leistungsbilanz von Japan erzielt ja ständig Überschüsse. Da zusätzlich die Produktivität gesteigert wird und dieser Prozess gilt vor allem für die Branchen, deren Güter exportiert werden, war es nicht notwendig, die Löhne zu steigern. Darin zeigt sich, dass Japan über genügend eigene Fachkräfte für die anspruchsvollen Aufgaben einer technologisch fortschrittlichen Nation verfügt. Aber es hat nicht mehr genügend Arbeitskräfte im Service Bereich, wie im Gastgewerbe, in der Pflege und im Bau. Nur der Bau konnte substanziell seine Produktivität verbessern.

  • Hans Hödli sagt:

    Sodann ist noch anzumerken, dass von den Staatsschulden im Inland der grösste Teil durch die Notenbank gehalten wird. Die Amis rechnen ihre Staatsschuldenquote immer schön indem sie dies abziehen. Nur spielt das für einen Nettogläubiger wie Japan im Gegensatz zu den USA ohnehin keine Rolle. USA und Europa dagegen stecken im Migrationssumpf und ärgern sich grün und blau vor Neid, deshalb versuchen sie ständig den Japanern kluge Empfehlungen abzugeben sie sollen doch auch bitte das gescheiterte westliche Migrationsschneeballsystem adaptieren.

    • Anh Toàn sagt:

      Nein, nein, die Japaner machen dies gut fürs Herrenvolk mit den Konzentrationslagern für die Nigger. Die halten sich nicht mit so linkem, gefühlsduseligem Kram auf wie Menschenrechte. Sie haben ja selber auch keine, arbeiten bis zum Umfallen (Der Vertrag sagt 40Std, Überstunden werden nicht bezahlt, also warum diese erfassen), wohnen beengter als in manchen Slums dieser Welt (12m2/Kopf). Die Japaner ertragen alles mit „stiff upper lip“, die jammern nie. Entweder gehen die sich einfach still umbringen (Selbstmordrate doppelt so hoch wie CH). Die, welche sich nicht umbringen tröstet, Teil des besten Volks der Welt zu sein.

      Genau so sollten wir es machen.

      • Maiko Laugun sagt:

        @Anh Toàn. Im Gegensatz zu Hans Hödli (alias Josef Marti) war ich schon in Japan.

        Japan ist – nach westlichen Grundsätzen/Verständnis/Rechtsauffassung und Verständnis von letztem – nichts anderes als ein faschistisches Land.

      • Maiko Laugun sagt:

        Japaner sind Rassisten. Ist bei mir in China genau gleich. Die Bevölkerung mag Weisse, aber keine Nigger.

        Der Staat mag gar keine Ausländer, egal ob schwarze oder weisse. Das ist ein Fakt. Ein Ausländer wird immer und in jedem Falle als nichts anderes als ein Problem angesehen, das ist unabhängig vom persönlichen finanziellen Substrat.

        Umgekehrt ist es klug, wenn gewisse asiatische Länder aufgrund der westlichen Dekadenz und Unverständnis der Tatsachen, das für sie selber optimale kopieren können.

        Wer ist denn hier der wirklich Dumme in diesem Spiel?

        • Anh Toàn sagt:

          Ist in Vietnam wie in China, aber

          Ich verwende Nigger nie, wenn ich über Hautfarbe rede. Die Vietnamesen die in Japan arbeiten, in einem Arbeitslager, nenne ich Nigger um die Sicht der Japaner auf die auszudrücken.

          Patti Smith: „Rock’n’Roll Nigger“ (Sie ist auch ein Nigger, weil sie Lesbe ist: „Outside society“ leben die NIgger.

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      „USA und Europa dagegen stecken im Migrationssumpf“

      Nun, Hans, im Gegensatz zu Europa wird das Problem in den USA von der Regierung als solches wahrgenommen.

      • Rolf Zach sagt:

        Nun, dass Gefühl der Überlegenheit ist bei Nationen eine ständig wiederkehrender Anfall von eigener Glückseligkeit, ob zu Recht oder nicht sei dahingestellt.
        Mein Rassismus ist zivilisatorisch bedingt und bei bei mir geht nichts ohne die Aufklärung, wobei bei mir ein so großer Geist wie Kant ohne das Christentum nicht denkbar ist. Hätte Kant damals im 18. Jahrhundert in Kairo, Ghom, Varanasi, Peking, Rom oder Moskau lehren können? Wohl kaum!
        Westliche Technologie ist wohl geschätzt, aber der Geist der Aufklärung, der dies ermöglicht hat, ist zutiefst bei den dortigen Eliten verhasst. Im angeblich so westlichen Singapur (eigentlich eine wohlmeinende konfuzianische Diktatur) wird von bekannten Gelehrten das westliche Modell als verwerflich angesehen.

        • Rolf Zach sagt:

          Die chinesische Führung ist überzeugt, sie muss es nur so machen wie das kleine Singapur. Dieser Staat, auf dem Weltbild des Konfuzius aufgebaut, ist das Ideal einer guten Regierung und dem muss man nachfolgen. Komischerweise ging es nach gutem Anfang in der Geschichte Chinas immer wieder schief. Dies war bei den Song so, den Ming und auch den Mandschus.
          Denn beim konfuzianischen System gibt es keine Gewalten-Teilung, deshalb ist immer jeder Kampf gegen Korruption vergeblich, außer die Einheit ist so klein wie Singapur.
          Der Islam ist eine universelle Stammes-Religion auf nomadischer Grundlagen, mit zu Granit erstarrten Regeln. Ob da eine Nutzpflanze aus diesem kargen Boden sprießt und etwas beiträgt für die Herausforderungen der Weltzivilisation kann jeder selber beantworten.

        • Anh Toàn sagt:

          Das Gefühl von Überlegenheit auf Grund von Nation, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion halte ich nicht primär für verwerflich, sondern schlicht und einfach für saudumm.

          • Anh Toàn sagt:

            Oder bin ich ein besserer Mensch wegen Kant? Warum gibt es denn da, wo mal Kant war, wo so viel Aufklärung ist, so viele Idioten und Arschlöcher, die Trump oder Höcke wählen und Fussballspieler mit Migrationshintergrund ihrer eigenen Mannschaft auspfeiffen?

            Wie passen die Bürstenschnittbubis der AfD zu Kant?

          • Rolf Zach sagt:

            Die Französische Revolution war nicht gerade eine Veranstaltung von Gerechtigkeit, aber trotzdem war es wichtig, dass die Menschenrechts-Deklaration verfasst wurde und war es nicht gut, dass wir heute sie allgemein anerkennen und für gut befinden oder ist sie ein Hindernis für unser allgemeines Wohl (volonté générale nach Rousseau)?
            War es notwendig Marx so zu interpretieren wie es für Lenin, Stalin und Mao opportun war? Deren einziges Ziel war, Macht für sich und ihre Klicke zu reklamieren und mit einem Staat zu beglücken, der die Eigeninitiative der Bürger vernichtete.
            Die ihre loyalen Bürger chinesischer Abstammung aus dem Land verjagten unter grässlichen Umständen, nur weil sie tüchtig waren. Die Vietnamesen müssten heute sicher nicht ins Arbeitslager nach China, es gäbe Jobs.

          • Rolf Zach sagt:

            Natürlich freuen wir uns alle, wenn in unserer Nationalmannschaft Spieler Erfolg haben, deren Eltern in die Schweiz eingewandert sind. Aber Profi-Fußballer sind rationale denkende Menschen und sie wissen mit 35 Jahren ist ihre Karriere zu Ende, also muss verdient werden. Fußballer, die die Möglichkeit haben, ihre Nationalität als Joker zu benützen, tun dies auch. Ein klassisches Beispiel ist Rakitić. Er hat sich für die kroatische Nationalmannschaft entschieden, die Garantie wegen WM-Teilnahme und persönlichem Erfolg daraus war grösser.
            Warum haben sich die beiden Deutsch-Türken für Deutschland entschieden? Deutschland hat mehr Chancen Weltmeister zu werden als die Türkei. Das sie dann hingehen und die Deutschen mit ihrer Huldigung an Erdogan veräppeln, ist nicht gerade die feine Art!

          • Rolf Zach sagt:

            Der Kurfürst von Brandenburg hat um 1685 Zehntausende von Hugenotten Flüchtlinge aus Frankreich aufgenommen, die vom Sonnenkönig in seiner Dummheit davongejagt wurden. Gefiel dies seinen bisherigen Berliner Handwerker. Man hat sie nicht gefragt! Ich glaube kaum, dass sie begeistert waren. Aber der Kurfürst wusste warum und es war die Grundlage zur Großmacht Preußen. Nach 100 Jahren konnte man sie nur noch an den Namen erkennen, aber ihre Leistung bestand und setzte sich fort.
            Dies nennt man eine erfolgreiche Einwanderung und profitabel für beide Seiten. Ist eine Einwanderung von Menschen aus einer ganzen anderen Zivilisation, die sich hier eigentlich nur halten können mit Sozialhilfe, gerechtfertigt? Kommen noch dazu ihre religiösen Ansprüche, die wir glaubten überwunden zu haben.

          • Rolf Zach sagt:

            Sind die Chinesen als Einwanderer nach Indochina und Thailand als aggressive Bettler angekommen, die eine soziale Hängematte verlangten und immer renommierten, was für tolle Kerle sie in China waren und es in China besser sei und ganz Hinterindien sei schrecklich.
            Ich kann mir so etwas kaum vorstellen. Die Behörden erlaubten wohl die Einreise, aber dafür musste zum Wohle dieser Staaten und ihren Eliten mächtig geschuftet werden und Steuern zu zahlen war ein absolutes Muss.
            Sicher waren sie nicht überall in diesen Gesellschaften beliebt. Bumiputra lässt grüssen! Le Duan war brutaler, er hat die Chinesen, die seit Generationen heimisch waren und vietnamesische Namen hatten, in Lager gesteckt oder über das Meer davongejagt.

          • Anh Toàn sagt:

            „Aber Profi-Fußballer sind rationale denkende Menschen…“ …auch wenn die Muslime sind?

            Sind Profi Fussballer schlauer als andere Muslime?

            Asso, der Momo Salah ist so rational wie Messi oder Ronaldo?

          • Anh Toàn sagt:

            Ich beklage schon lange, dass wir Einwanderung in die Sozialsysteme fördern indem wir Einwanderung in den Arbeitsmarkt verbieten:

            Ich kenne einen ziemlich dunkelhäutigen Ägypter, der verdient anständig in Vietnam als Englischlehrer. Wer arbeiten will, kommt nicht aus dem aussereuropäischen Ausland in die Schweiz, es gibt kaum ein Land, indem es schwieriger ist, eine Arbeitsbewilligung zu erhalten oder wenigstens illegal arbeiten zu können.

          • Rolf Zach sagt:

            Wie würden thailändische Fußball-Fans reagieren, wenn einer ihrer Nationalspieler
            mit Präsident Xi sich öffentlich in Peking auftritt und ihn als unseren Präsidenten anspricht. In Deutschland mit den Türken, die wohlverstanden in Deutschland ihr Brot verdienen geht das, sicher aber nicht Thailand.
            Übrigens haben alle Thailänder chinesischen Ursprungs ihre Namen auf thailändisch geändert, war wohl in Vietnam auch so ist.
            Niemand verlangt dies von den Türken in Deutschland und auch nicht in Europa.
            Aber nur in Deutschland und der Schweiz sind solche Fototermine wie mit Erdogan möglich. Schweiz-Türken interessieren Erdogan nicht, sie sind keine Weltmeister!
            In Frankreich wären diese beiden Herren aus der Nationalmannschaft heraus geflogen, dafür lässt man den Spieler Sané daheim.

          • Anh Toàn sagt:

            „Wie würden thailändische Fußball-Fans reagieren,….“

            Aber Herr Zach, ich sage doch nirgendwo, die Asiaten seien da anders, im Gegenteil sage ich, es gibt kaum Unterschiede. Nuancen, Oberflächlichkeiten. In Vietnam trägt die Braut rot, die Farbe der Liebe. Aber es gibt eine Torte und es wird alles geschmückt und alle rüschen sich auf und sind am Schluss besoffen. Man macht die gleichen Photos, Brautpaar mit ihren, mit seinen Eltern, mit den Freunden. Die wichtigen macht man vorher, bei einem Photoshooting, aber z.B. in Italien machen die das auch.

            Aber ich störe mich an der Beurteilung – Urteil hat etwas endgültiges, Einschätzung ist nicht Beurteilung – eines Menschen in seinen Qualitäten anhand Nation, religion, Hautfarbe, Geschlecht oder Schuhgrösse.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich störe mich an der Bewertung von Menschen anderer Kulturen anhand eigener Wertmassstäbe. Etwas weniger, aber dennoch, stört mich die Bewertung anderer Kulturen anhand eigener Wertmasstäbe. Ja, wir im Westen sind wirtschaftlich erfolgreicher als die Kanaken auf Neu Guinea. Haben eine höhere Lebenserwartung. Aber all dies sind nicht deren Masstäbe. Vielleicht zerstören die auch wie die Rapa Nui ihre Lebensgrundlagen. Wir sind da viel vernünftiger, wir zerstören gleich die Lebensgrundlagen der Menschheit auf dem Globus.

            Wir sind besser, vernünftiger.

            Pink Floyd:
            „So, so you think you can tell
            Heaven from hell
            Blue skies from pain
            Can you tell a green field
            From a cold steel rail?
            A smile from a veil?
            Do you think you can tell?“

            Glauben Sie, Sie wissen, wer besser ist?

          • Anh Toàn sagt:

            Überall glauben manche, die eigene Nation, die eigene Kultur, die eigene Religion sei die Beste, von den Apachen über die Eritreer bis zu den Trumpies. Ist die Nation erfolgreich, erkennen sie darin das Resultat der eigenen Qualitäten. Ist sie es nicht, sind andere Nationen und Verräter daran schuld.

            Aber nur die sogennant Aufgeklärten davon glauben, dies sei vernünftig, rational.

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Es geht wohl weniger um das Gefühl der Ueberlegenheit, sondern darum sich der eigenen Probleme zu widmen, respektive z.B. das Wohl der eigenen Kinder/Familie/Gesellschaft zu sichern. Dass dieses Wohl auf dem auf Rationalismus beruhendem Erfolg beruht, scheint klar zu sein, nur ist dies nicht ein Umstand, sich besser als andere Kulturen zu fühlen, sondern einfach anders. In Anbetracht dessen dürfte es angemessen sein, diese eigene Kultur nicht fahrlässig zu zerstören.

        • Anh Toàn sagt:

          „Dass dieses Wohl auf dem auf Rationalismus beruhendem Erfolg beruht, scheint klar zu sein,“

          Nein, Du hast schlicht Glück gehabt, nicht in Mali geboren worden zu sein. Sonst wärst Du jetzt ein Unrationaler, der nichts auf die Reihe bekommt.

          Die Schweizer sind nicht vernünftiger als die Griechen, warum sind denn aber die Schweizer reicher? Ach so die sind fleissiger. Auf alle Fälle haben die oben verdient oben zu sein und die unten unten, ist ja egal ob wegen Vernunft oder Fleiss oder gutem Blut aus gutem Boden.

        • Anh Toàn sagt:

          „sondern einfach anders“

          Du bist anders als alle anderen aber gleich wie alle Schweizer?

          „In Anbetracht dessen dürfte es angemessen sein, diese eigene Kultur nicht fahrlässig zu zerstören.“ – Also sich nicht mit anderen Kulturen zu mischen, sonst wird unsere eigene Kultur durchmischt und damit anders und das soll man nicht auch wenn die anderen Kulturen nur anders und nicht schlechter sind.

          Neine, nein, du bist kein Rassist.

          • Anh Toàn sagt:

            Weil die anderen Kulturen sind anders als unsere, und darum muss unsere ewig so bleiben wie sie ist, tausendjährig in unserem, Lebensraum.

            Die Anderen haben nicht unsere Rationalität, unsere Rationalität macht uns nicht besser, nur verdient reicher als die Nigger.

          • Anh Toàn sagt:

            Aber in den anderen Kulturen sind doch lauter Messerstecher und Kopftuchmädchen, die sind doch schlechter als wir Schweizer? Die sind doch nicht nur anders? Wir sind doch nicht nur so gut wie die?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Nein, Du hast schlicht Glück gehabt, nicht in Mali geboren worden zu sein. Sonst wärst Du jetzt ein Unrationaler, der nichts auf die Reihe bekommt.“

            Na und? Jeder Mensch wird durch seine Eltern gezeugt. Soll ich mich deswegen schämen und daher das auf Rationalismus beruhende Erfolgsmodell zerstören?

            „Die Schweizer sind nicht vernünftiger als die Griechen“

            Nun, Griechenlands Bürger müssen selber entscheiden, inwiefern und auf welchem Weg sie als Nation erfolgreich sein können oder wollen.

            „Also sich nicht mit anderen Kulturen zu mischen“

            Zwischen „fahrlässig zerstören“ und „nicht durchmischen“ liegt ein Ozean an Varianten in Bezug auf Ausmass und Herkunft der Zuwanderung. Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!

          • Anh Toan sagt:

            Nein, Sie brauchen sich nicht zu schaemen, Schweizer zu sein, aber stolz darauf sein geht genau so wenig.

          • Anh Toan sagt:

            Wird Selbstaufblasen zu Kalkutta: Macht doch nichts, ist ja nur anders, nicht schlechter.

          • Anh Toan sagt:

            Also Solange nr weniger von den Anderen kommen, macht es nichts, aber wenn viele kommen, wird es anders, nicht schlechter, aber anders, so schlimm, das man Ausrufezeichen setzt. Weil Anders anders und irgendwie halt doch nicht gut?

          • Anh Toan sagt:

            Ausserdem ist Zerstoerung doch schoepferisch, Sie sind doch Schumpi Fan?

          • Anh Toan sagt:

            Dubistkein Rassist, Du will St einfach nicht mit Anderen Rassen mischen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Wo genau wollen Sie erkennen, dass ich mich brüste oder stolz sei in Bezug auf meine Nationalität. Eigentlich liegt bei mir das Gegenteil vor, indem es mir unangenehm ist, wenn man meine Nationalität erfragt, da ich das „ah“ „oh“ „wonderful country“ etc. nicht mehr hören kann. Das schliesst nicht aus, dass man seine Heimat sehr wohl schätzen und lieben kann.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Dubistkein Rassist, Du will St einfach nicht mit Anderen Rassen mischen.“

            Es geht doch nicht um mich, sondern um das Wohl der schweizerischen Bevölkerung. Ich selber habe mehr als genug gemischt.

          • Anh Toàn sagt:

            „Ich selber habe mehr als genug gemischt.“

            Ja, in keiner Partei gibt es mehr Männer mit jüngeren Frauen aus einem Schwellenland, wie in der SVP. Weil ich mir einen Nigger halte, bin ich kein Rassist.

          • Anh Toàn sagt:

            Ein Sklavenhalter ist doch kein Rassist. Der lebt ja mit denen zusammen, mischt sich, manchmal fickt er sie sogar und macht neue Sklaven.

          • Anh Toàn sagt:

            Sie sind ein Profiteur des Status Quo der Nationalstaaten. Kein Wunder, hängen Sie daran.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun ja, wenn Sie Ihre Frau als Sklavin betrachten, ist dies Ihre Sicht der Dinge, welche Sie nicht auf mich zu projizieren haben.

          • Anh Toàn sagt:

            Funktionaler Analphabetismus?

            Ich habe nicht gesagt, Sie behandelten Ihre Frau als Sklavin, ich habe lediglich gesagt, dass Rassisten durchaus ausländische Partner haben können.

            https://blog.derbund.ch/politblog/index.php/65721/wenn-svp-waehler-swetlana-heiraten/

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            … und ich sage Ihnen, dass die unentwegte Anwendung des Wortes „Rassist“ ein klarer Hinweis ist, dass die sachlichen Argumente fehlen.

          • Anh Toàn sagt:

            Sie wollen sachlich: Wichtigstes konkretes gesellschaftliches Ergebnis der Aufklärung, der Vernunft ist die Deklaration der universellen, unverzichtbaren und unentziehbaren Menschenrechte:

            „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“:

            Sie behaupten nun, das stimmt nicht. Manche Menschen sind eben in Mali geboren, andere im Appenzell, das sind die mit der Vernunft, und sollen gefälligst da bleiben, oder zumindest damit leben, dass sie an viele andere Orte nicht hinkönnen, oder da zumindest Menschen zweiter Klasse hinter den Bürgern bleiben müssen. Und die in Mali haben halt weniger Rechte und Würde und als die, welche in der Schweiz geboren wurden.

            Sie wollen das nationale Recht über die Vernunft (die Menschenrechte) stellen, andere das religiöse.

          • Anh Toàn sagt:

            Der einzige Unterscheid zwischen denen, welche die Scharia über die Vernunft stellen wollen, und denen, welche das nationale Recht über die Vernunft stellen wollen liegt darin, dass sich erstere auf einen Gott berufen, die andere auf eine national definierte Vernunft.

            Wissen Sie was: es gibt keinen Gott und auch keine Nation, nur wenn Menschen die erfinden, machen: Rousseau ist ausgezogen, um die Völker in freier Wildbahn zu studieren, und hat dabei erkannt, das gibt es nicht: Die Völker entstehen, indem sie sich machen, einer Kratie unterordnen. Der „contrat social“ braucht wie jeder Vertrag eine Durchsetzungsmacht, sonst ist er nur Geschwätz und kein Vertrag.

            Die Vernunft sagt, es gibt keine Nationen, nur Menschen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Niemand schreibt Ihnen vor, was Sie zu denken und fühlen haben! Wo ist Ihr Problem?

        • Anh Toàn sagt:

          „Dass dieses Wohl auf dem auf Rationalismus beruhendem Erfolg beruht, scheint klar zu sein, “

          Das ist Stolz.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nee, sondern eine einfache Einsicht. Oder wollen Sie erklären, des es sich um eine Falschaussage handelt?

          • Anh Toàn sagt:

            Der Erfolg ist verdient. Das ist Stolz.

            Man kann Erfolg Verdienst zuschreiben, oder Glück.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Ihre Wortklauberei ist langweilig.

            Aufklärung und Rationalismus sind historische Gegebenheiten, welche den Erfolg oder die Konsequenz erzeugen. Dies hat nichts mit meiner persönlichen Einstellung zu tun.

            Wenn Sie die Schweiz Scheisse finden, sagen Sie es doch einfach, anstatt andere zu diffamieren.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich find‘ Sie Scheisse.

            Ich vertrete die Meinung der Mehrheit der Schweizerischen Bevölkerung, Sie wissen selber, dass Sie Minderheit sind: Ist nun die Mehrheit der Schweizer, welche „Mitte links“ wählt vernünftig oder doch nur 30% der Schweizer?

            Warum müssen Sie dennn al diese vernünftigen Schweizer aufklären? Die Mehrheit hat doch Recht, wenn die gerade nicht SVP wählt, also sind doch Sie unvernünftig?

          • Anh Toàn sagt:

            Die Mehrheit der Schweizer freut sich, wenn ein Schweizer Muslim für die Schweiz ein Tor schiesst.

            Wir sind die echten Schweizer, ihr macht unsere Demokratie mies, der Bundesrat sei ein Verrätergremium, das Parlament auch.

            Hätte die SVP Recht, wäre die Mehrheit der Schweizer keine Schweizer, weil „Schweizer wählen SVP“, wer anderes wählt ist keiner:

            Ihr spaltet die Nation, Ihr seit die Minderheit: Ist die Mehrheit der Schweizer vernünftig und rational, so seit ihr, sagt die Vernunft, doof.

          • Anh Toàn sagt:

            Ihr macht unsere Demokratie nieder, beschimpft die von uns gewählten Organe und spielt Euch dabei als Verteidiger unserer Demokratie auf:

            Ihr seit Volksverrräter, Minderheiten Maul halten, die Mehrheit sollte Euch, Eure Wünsche erfüllen, ausbürgern und abschieben. Ihr seit keine richtigen Schweizer.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Wenn man ein Argument verliert, versucht man wie eine Schlange eine neue Front zu eröffnen. Pubertär!

          • Anh Toàn sagt:

            „Dass dieses Wohl auf dem auf Rationalismus beruhendem Erfolg beruht, scheint klar zu sein“

            Unverschwurbelt: (offen Rassistisch):

            Die sind doof, wir sind schlau, und darum ist uns so Wohl.

            „Wortklauberei“

          • Anh Toàn sagt:

            Und wenn es so ist, dass wir schlau sind und die doof ist damit nicht gesagt, dass es gut ist wenn den Schlauen wohler ist als den Doofen. Nicht mal für die Schlauen. Weil die Doofen sind ja doof und glauben darum nicht, dass sie doof sind, also hauen sie die Schlauen auf den Kopf um sich zu holen, was sie in ihrer Doofheit glauben, verdient zu haben. Und die Schlauen versuchen sich davor zu schützen, indem sie die Doofen möglichst weit von sich weghalten, repressieren, was die Doofen noch wütender macht:

            Einsicht wie der Teufelskreis zu durchbrechen ist, kann man nicht von den Doofen erwarten.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, ob sie doof seien oder nicht, ist nicht mein Problem zu analysieren. Wenn sie es nicht auf die Reihe kriegen ihre Gesellschaft ordentlich zu organisieren, ist es schwerlich meine Schuld. Sie scheinen der Meinung zu vertreten, dass wir mit entsprechend hoher und unbeschränkter Zuwanderung schrittweise deren Kultur anzunehmen hätten um mit gleich langen Spiessen zu fungieren, im Sinne „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!“

            Ich teile Ihre Meinung nicht. Sollte mich dies in Ihren Augen zum „Rassisten“ machen, ist mir dies ebenfalls gleichgültig.

          • Anh Toàn sagt:

            „Nun, ob sie doof seien oder nicht, ist nicht mein Problem zu analysieren.“

            Aber Du behauptest problemlos, denen sei nicht so wohl wie uns, weil die doof sind.

            Ist natürlich nicht analysiert, ist einfach mal ins Blaue behauptet. Weil’s gefällt.

            Also halt’s Maul!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Aber Du behauptest problemlos, denen sei nicht so wohl wie uns, weil die doof sind.“

            Genau eben nicht, sondern dass wir uns mit unserem Gesellschaftssystem wohl fühlen und anderen die Freiheit gewähren, ihr Gesellschaftssystem nach ihren Vorstellungen zu verwirklichen, wobei wir deren System nicht adoptieren wollen.

            Wenn Sie nicht sachlich korrekt argumentieren können, sollten Sie es lassen.

  • Anh Toàn sagt:

    „Macht am Ende die Politik, Lohnerhöhungen per Dekret zu bestimmen, sogar in Europa Schule?“

    Die meisten europäischen Staaten kennen staatliche Mindestlöhne. Erhöht man den Mindestlohn per Gesetz (Dekret) nimmt man damit auch Einfluss auf Löhne über dem Mindestlohn.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mindestloehne-in-der-eu-steigen-kraeftig-a-1136593.html

    Macht dies nun in der Schweiz Schule?

    • Rolf Zach sagt:

      Die Ökonomie-Professoren, die an unseren Universitäten Mindestlöhne nur als Figur von Drakula
      aus dem Gruselkabinett der Vampire betrachten, sind in ihrer Mehrheit nicht mehr so stark wie auch schon.
      Wer unter ihnen Mindestlöhne verteidigt, wird nur schwer Ordinarius, den unsere Politik will diese Mindestlöhne überhaupt nicht, obwohl der Nachweis ihreres positiven Einfluss auf eine Volkswirtschaft längst erwiesen ist.
      Wir Schweizer bemühen uns die Vorteile der Mindestlöhne zu begreifen, aber es geht halt ebenso lang wie beim Frauenstimmrecht.

  • Anh Toàn sagt:

    „Eine Lösung ist, mehr Arbeitnehmer aus dem Ausland einzustellen. Knapp ein Drittel des Beschäftigungswachstums der vergangenen sechs Jahre – rund 600’000 Personen – geht in der Tat auf das Konto von Ausländern. Für die traditionell abgeschottete japanische Gesellschaft ist das bereits beachtlich. “

    Die wandern nicht in die japanische Gesellschaft ein, die wandern für ein paar Jahre in ein Arbeitslager ein, irgendwo in der Wildnis. Die japanische Gesellschaft bleibt so abgeschottet, überheblich, arrogant und rassistisch, wie sie ist: In Vietnam z.B. gibt es sogar staatliche Agenturen, welche Arbeitskräfte nach Japan vermitteln.

    • Aladin Burger sagt:

      Man spürt Ihren tiefsitzenden, triefenden Hass und Ihre regelrechte Abscheu gegenüber den Japanern. Ich dagegen mag das restliche Asien nicht so sehr, komme dafür mit den Japanern umso besser aus und sie sind mir gegenüber sehr offenherzig. Das mag an meiner gewinnenden Art und meinem Naturell liegen. Vielleicht liegt es an Ihnen, ihren blinden Hass abzulegen und sich für dieses Volk zu öffnen.

      • Anh Toàn sagt:

        Ich verabscheue Rassisten.

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        @ Aladin

        Regierungen, welche sich zum Wohle der eigenen Bevölkerung einsetzen, sind in manchen Augen nun mal einfach Rassisten. Dabei handelt es sich um die Staatsbürgerschaft und nicht die Rasse, welche den Ausschlag gibt. Aber solch eine Differenzierung ist offensichtlich zu schwierig.

        • Anh Toàn sagt:

          Regierungen sind für die ganze Bevölkerung des Gebietes zuständig. Wer meint, die Schweizer Regierung solle sich nur um die Interessen der Schweizer kümmern, die 2 Mio die hier leben, die meisten mt C-Bewillgung seien höchstens Einwohner zweiter Klasse, deren Interessen hinter denen der ersten Klasse zurückstehen müssen, ist rassistisch.

          Die „eigene“ Bevölkerung einer Regierung ist die Wohnbevölkerung des Staatsgebietes.

          • Hans Hödli sagt:

            Nein, das sind neben den Staatsbürgern die Niedergelassenen.

          • Anh Toàn sagt:

            Die mit B-Bewilligungen sind also Einwohner zweiter Klasse? Und die Familien, von welcher ein Partner ein solcher Zweitklassiger Einwohner ist, sind auch zweitklassig?

          • Maiko Laugun sagt:

            @Hans Hödli: Dass Linus Huber zu blöde ist, seinen eigenen Rassismus zu vertuschen, ist nichts Neues. Ihnen hätte ich da mehr zugetraut:

            Wahrscheinlich sind Sie der erste, welcher nach dem Staat – also der Regierung als Vertreter dieses -schreit, wenn ein böser illegaler Immigrant/Asylant oder ein Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung bei Ihnen einbricht.

            Dumm nur, wenn dann der Staat sagt – und genau das wollen Sie ja offensichtlich – dass sie nur für die eidgenössischen Heidiländer und nicht für Ausländer zuständig seien.

            Die meisten Staaten kennen Ausländergesetze. Ob diese in optimaler Form (inkl. Regierungsvertreter) auch immer optimal umgesetzt wird, ist eine andere Frage.

            Wenn Regierungen nicht für Ausländer zuständig wären, dann würden sie ja das eigene Volch verraten.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Natürlich ist zwischen einem Bürger und Ausländer zu unterscheiden. Ob der Bürger nun schwarz ist und der Ausländer weiss, oder umgekehrt hat nichts damit zu tun, womit es sich eben nicht um Rassismus handelt. Vielleicht liegt die Motivation zu solcher Argumentation darin, dass man den Staat in sich am liebsten abschaffen würde, ohne zu merken, dass damit die Demokratie gleich mit auf dem Scheiterhaufen der Geschichte landen würde. Es nimmt mich Wunder, ob solche Menschen sich ebenfalls derart nachlässig und verantwortungslos gegenüber der eigenen Familie verhalten, wie sie dies gegenüber ihren eigenen Mitbürgern handhaben.

          • Maiko Laugun sagt:

            „Natürlich ist zwischen einem Bürger und Ausländer zu unterscheiden.“

            Dafür gibt es ja genau Gesetze, inkl. ausländerrechtliche Bestimmungen etc. etc..

            Was für ein Idiot!

          • Maiko Laugun sagt:

            Linus will, dass Ausländer (z.B.) die Scharia praktizieren können, denn die Regierung ist ja dafür nicht zuständig.

            Eigentlich ist der Linus ein eigener Volchs-Verräter.

          • Maiko Laugun sagt:

            Beim kleingeistigen Linus gilt Eigenverantwortung nur dann, wenn es um soziales Engagement (inkl. Menschenrechte) geht. Da ist der Staat/Regierung nicht verantwortlich.

            Zum Schutze seiner selbst hingegen schon. Geh mal an die frische Luft, kleiner Faschist.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Zwischenrufer mit schwacher Auffassungsgabe sind mit meinem Kommentar nicht angesprochen. Es geht auch nicht darum, Ausländer zu ignorieren, sondern darum, die Interessen und das Wohl der eigenen Bevölkerung erstrangig sicherzustellen.

          • Maiko Laugun sagt:

            Der auf den Philippinen lebende Linus schreibt, dass die dortige Regierung sich gefälligst um das eigene philippinische Volch kümmern und ihn selber gefälligst in Ruhe lassen soll.

            Warum? Weil er überzeugt ist, dass er als reicher weisser Heidiländer über dem primitiven philippinischen Pöbel steht. Darum.

            Natürlich will er, dass – wenn ihm Unrecht entsteht, aber nur dann – die gleiche Regierung hilft.

            Hoffentlich wird er nicht selbst mal als unrerwünschter Ausländer ausgeschafft, obwohl dies wohl dies wohl das einzige wäre, was ihn zum Ueberdenken seines eigenen Gedankengutes anregen würde.

          • Maiko Laugun sagt:

            Seine Herrlichkeit aus Herrliberg – alt Bundesrat Christoph Blocher – hat eigenhändig die Zusatzprotokolle zu den Menschenrechten unterschrieben.

            Gewisse Kommentatoren hier müssten nun also schreiben, dass er ein Volchs-Verräter war, denn eine Regierung ist nicht zuständig für Ausländer.

            Blocher ist also ein Anti-Demokrat. Oder wurde er nicht demokratisch gewählt?

    • Maiko Laugun sagt:

      Japan ist ein faschistischer Staat, projektiert vom jungfräulichen und pubertären Amerika.

    • Maiko Laugun sagt:

      In meiner chinesischen Provinz Fujian gibt es mafiöse Organisationen, welche ihre eigenen chinesischen Landsleute, welche – zwar illegal ausgewandert/bzw. in Japan oder Taiwan etc. illegal eingewandert sind – erpressen.

      Es gibt also in Asien nicht nur offizielle und legale Arbeitsvermittlungs-Agenturen.

    • Maiko Laugun sagt:

      Ich zweifle die statistischen Zahlen dieses Artikels an, aus von mir genannten Gründen/Kommentaren.

      Auch wenn sich Japan und China aus historischen Gründen spinnefeind sind, aus westlicher Sicht sollte man nie die generelle asiatische Sichtweise ausser acht. Meiner bescheidenen Ansicht sollte dies auch Ökonomie beininhalten

    • Hans Hödli sagt:

      Dann müssen ja die Vietnamesen Faschisten sein wenn sie ihre Leute nach Japan zwangsdeportieren lassen.

      • Anh Toan sagt:

        Die gehen freiwillig being private Vermittlern zahlen die sogar dafuer.

        • Rolf Zach sagt:

          Soviel ich mich erinnern kann, habe ich einmal bei Samuelson gelesen, dass die Schweiz den besten Konjunktur-Puffer auf dem Arbeitsmarkt hat, den es gibt. Man kann einfach bei Konjunktur-Einbruch die fremden Arbeitskräfte heimschicken.
          Die ideale Welt des Manitus aus Herrliberg mit seinen Kontingent-Vorschlägen, nur vergisst er, dass die Macht der Schweiz gegenüber Europa nicht mehr die gleiche ist wie vor 60 Jahren.
          Wie aus den Schilderungen, der dort wohnenden Kenner der Verhältnisse hervorgeht, versucht China wie Japan diese Saison-Arbeiter ähnlich dem Schweiz Muster mit mehr Härte nachzuvollziehen.
          Ich bin da skeptisch, ob Japan und sogar China daraus langfristig Profit ziehen, schlussendlich wurde daraus in der Schweiz auch nicht das Paradies.

          • Hans Hödli sagt:

            Sie vergleichen eine Maus wie die CH mit China? Die Chinesen sind niemals so blöd sich von irgendwelchen geldgeilen Gutmenschhedonisten eine PFZ aufschwatzen zu lassen. Abgesehen davon gibt es da noch ganz andere ausserordentlich erfolgreiche Saison-Arbeit Sklaventreiber wie zB die Saudis, da sind die Chinesen richtige Humanisten dagegen.

          • Anh Toàn sagt:

            @Rolf Zach: Sie erinnern mich an den Schwarzenbach Witz aus meiner Jugend: Flugzeugmotoren fallen aus, man ist zu schwer, Gepäck und Sitze sind schon raus, hilft nichts, ein paar müssen springen. Ein Engländer steht auf „God save the queen“ und springt, dann ein Franzose, „Allons enfants de la patrie…“ und springt. Dann ein Schweizer „Trittst im Morgenrot daher… “ packt zwei Italiener und einen Spanier und schmeisst sie alle raus.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Hans Hödli: Was hat die PFZ mit illegaler Einwanderung zu tun?

            Sie betreiben hier billigste Polemik.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            @ Hans

            Auch ohne Antwort ist jedem klar, wo das Problem liegt.

  • Hans Hödli sagt:

    Vielleicht merken jetzt auch die Letzten dass man keine Inflation hinkriegt ohne Lohnsteigerung über die Produktivität hinaus, nachdem jahrelang Produktivitätsfortschritte an die Gewinnquote abgeliefert wurden.
    Wachstum und massive Handelsüberschüsse trotz Unterbeschäftigung und Deflation, wahrlich ein Luxusproblem oder auch ein japanisches Meisterstück. Der klare Beweis, dass das dekadente europ. Migrationsschneeballsystem gescheitert ist.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Sie schreiben Unsinn. Japan steckt in der Altersfalle. In 20 Jahren werden 35% der Bevölkerung in Rente sein! Das Land steht kurz vor dem Kollaps, medizinisch, sozial, renten-technisch. Und da Japan immer eine geschlossene Gesellschaft blieb, nutzt jetzt auch eine fieberhafte Migration nichts mehr (wer kann japanisch/will in einer abgeschlossenen Gesellschaft leben?).
      Das Experiment Japan heisst: alle leben auf Pump. Die Schulden von Staat, Unternehmen, Private haben 400% des BIP erreicht. Wenn die Zinsen steigen müssten (wegen der gewünschten Teuerung), dann bricht in Japan die Wirtschaft weg und auch das Ersparte der Privaten wird stark im Wert sinken.
      Diese Zukunft wünsch ich keinem Land der Erde.

      • Bernhard Piller sagt:

        Jedes Land, das nicht mehr wächst, kommt eines Tages in die Altersfalle. Aber jedes Land wird früher oder später aufhören müssen zu wachsen, und je später, desto dramatischer wird der Effekt sein.
        Japan ist heute schon ein Land mit wenig Lebensraum. Warum sollen dort noch mehr Leute leben? Und warum soll die Schweiz wie Japan werden? Ideal sind Länder wie Kanada. Da kann jeder ein Haus mit einem Stück Wald darum herum haben.

        • Maiko Laugun sagt:

          @Bernhard Piller:“ Ideal sind Länder wie Kanada. Da kann jeder ein Haus mit einem Stück Wald darum herum haben.“

          Ist in Sibirien endlos vorhanden. Warum geht denn da keiner hin? Dort ist es doch „ideal“?

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          Richtig Bernhard, auch Australien dürfte besser positioniert sein als Westeuropa und nicht zuletzt, weil sie die Grenzen sichern.

        • J. Kuehni sagt:

          Die Idee, dass Länder exklusiv aus ihrem eigenen Lebensraum existieren (geschweige denn, einen hohen Lebensstandard erhalten) können müssen, ist schon ziemlich absurd. Aus der Schweiz müssten wohl gegen 8 von 10 Nasen „verschwinden“ (auswandern dürften die ja nicht, des einen Emigration ist des anderen Immigration und wer will schon „mehr Mäuler ernähren“ wie das im bauernschlauen Volksmund so schön heisst). Machen Sie den Anfang, Herr Piller?

          Selbst dann wäre für die Verbleibenden wohl nix mit Wohlstand, den erarbeiten wir uns in der Schweiz ja direkt und indirekt vor allem durch „Zugang“ zu anderen Ländern.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Die Idee, dass Länder EXCLUSIV aus ihrem eigenen Lebensraum existieren können müssen, ist schon ziemlich absurd.“

            Nun, das sagt Herr Piller gar nicht, sondern er sagt, dass Lebensraum eine relevante Grösse sein dürfte.

        • J. Kuehni sagt:

          Die Nazis und andere Sozialdarwinisten dachten in der Kategorie von „Lebensräumen“. Wissen wir ja, wo das hinführte. Da ist mir dann doch die Globalisierung noch lieber.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Natürlich durfte das Schlagwort Nazi in der Argumentation nicht fehlen. – Gähn!

    • Linus Josef Anton Huber sagt:

      @ Hans

      „Migrationsschneeballsystem“

      Regierungen werden nie zugeben, dass sie falsch handelten, respektive die Migrationspolitik scheiterte. Die Idee, dass Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und den Sozialstaat sichern werden, ist heute die politisch korrekte Haltung. Wer sich damit nicht einverstanden erklärt, ist ein Hassprediger, Hetzer, Fremdenhasser, Abschotter, Isolationist, Rassist, Nazi, Abschaum der Menschheit, „deplorable“.

      • Anh Toàn sagt:

        „Kopftuchmädchen“

        Die Bürstenschnittbubis der AfD fördern das Wirtschaftswachstum, nämlig Bernd Höcke macht Wirtschaftswachstum: Diese „Kopftuchmädchen“ putzen in Spitälern, Firmen und Haushalten, arbeiten in Restaurants oder an Kebabständen.

        Nervt es Dich sehr, wenn die Schweizer Fussballnati seit sie zur Hälfte muslimisch ist, recht erfolgreich ist. „Ihnen wäre eine ehrenvolle Niederlage“ dafür rein schweizerisch viel lieber:

        Sag ich doch, Rassismus ist einfach doof, lieber voll mit den „üseren“ auf die Fresse bekommen, als sich mit Fremden verbinden.

        • Anh Toàn sagt:

          Ach der heisst nicht Bernd, der heisst Barbara, nämlig:

          Höcke: „Vor zehn Jahren konnte ich nachts als Frau noch allein von der Disco…“

      • J. Kuehni sagt:

        „Wer sich damit nicht einverstanden erklärt, ist ein Hassprediger, Hetzer, Fremdenhasser, Abschotter, Isolationist, Rassist, Nazi, Abschaum der Menschheit, „deplorable“.“

        Vor allem aber seid ihr kleine Angsthasen, die wegen „Kopftuchmädchen und Messermännern“ offensichtlich den Gack in der Hos’n habt.

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Eben, Sie bestätigen die politisch korrekte Haltung und sind damit natürlich kein Rassist etc. Halleluja!

Kommentar

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