Der lange Schatten des Osmanischen Reichs

NMTM

Die Geburtsstunde des Imperiums: Mehmed II. erobert 1451 Konstantinopel (Gemälde von Fausto Zonaro). Bild: Wikimedia

Seit langer Zeit wird im Westen immer wieder diskutiert, wie gross der wirtschaftliche Schaden des Kolonialismus war. Der heutige Stand der Diskussion lässt sich wie folgt zusammenfassen: Es hängt vom Einzelfall ab. Während es zum Beispiel in Indien neben negativen Auswirkungen durchaus auch positive Einflüsse gab (Verwaltung, Rechtssystem, Sprache, Infrastruktur), dürften im Kongo die schädlichen Folgen bei weitem dominieren. Hier wurde bereits zu Beginn der Kolonialzeit ein System ökonomischer Ausbeutung etabliert, das das Land bis heute schwer belastet.

Wenig diskutiert werden hingegen die Folgen des nicht europäischen Kolonialismus. Wenn es etwa um den Nahen Osten geht, geht es meist nur um die willkürlichen Grenzziehungen der Westmächte (zum Beispiel 1916 Sykes-Picot) oder die sogenannte Peripherisierung der nahöstlichen Ökonomie innerhalb des kapitalistischen Weltsystems, aber kaum je um die schädlichen Folgen des osmanischen Kolonialismus.

Die Einseitigkeit der Diskussion ist umso frappanter, als der osmanische Kolonialismus viel länger gedauert hat als die europäische Besetzung. Ägypten, die Levante und die heiligen Stätten auf der Arabischen Halbinsel wurden allesamt im frühen 16. Jahrhundert erobert (siehe Karte) und blieben bis zum Ersten Weltkrieg (1914–1918) unter osmanischer Herrschaft (mit Ausnahme von Ägypten). Der wirtschaftliche Druck der Westmächte begann hingegen erst Mitte des 19. Jahrhunderts. Die formelle Besetzung dauerte nur wenige Jahrzehnte.

Das Osmanische Reich zu Zeiten seiner grössten Ausdehnung in Europa 1683. Bild: Chamboz/Wikimedia

Der osmanische Kolonialismus war in vielerlei Hinsicht von wirtschaftlichem Nachteil. Drei davon seien herausgegriffen und kurz erläutert:

  1. Er beruhte auf der Dominanz von Grossgrundbesitzern. Dies brachte eine grosse Ungleichheit auf dem Land hervor und verhinderte grosse Produktivitätsfortschritte in der Landwirtschaft.
  2. Er beschränkte Handels- und Finanzgeschäfte auf Minderheiten (Armenier, Griechen, Juden). Damit konnte sich kein muslimisches Bürgertum etablieren, das für Freiheits- und Eigentumsrechte in politischen und wirtschaftlichen Belangen im städtischen Raum kämpfen konnte.
  3. Er unterband die Verbreitung wichtiger technologischer Innovationen. Bekannt ist etwa die langjährige Opposition gegen die Verbreitung des Buchdrucks. Erst im 18. Jahrhundert konnte sich diese Schlüsseltechnologie allmählich durchsetzen.

Ende der 1830er-Jahre versuchte der Sultan in Istanbul, mit einem Reformprogramm die wirtschaftliche Stagnation zu überwinden. Es begann die sogenannte Tanzimat-Periode. Wenige Jahrzehnte später zeigte sich jedoch bereits, dass die jahrhundertealten Blockaden nicht in kurzer Zeit aufgehoben werden konnten. Mitte der 1870er-Jahre glitt das Osmanische Reich in eine Schuldenkrise.

Natürlich lässt sich schwer beweisen, dass die nahöstlichen Gebiete ohne osmanischen Kolonialismus heute besser dastehen würden. Es sind viele Faktoren, die über den wirtschaftlichen Erfolg einer Region entscheiden. Aber diese Feststellung gilt für den westlichen Kolonialismus. Nicht alles, was auf der Welt schiefläuft, ist Resultat von europäischer Dominanz.

224 Kommentare zu «Der lange Schatten des Osmanischen Reichs»

  • Ruedi sagt:

    AnhToans, Kuehnis, Maikos, um eure Sozialistischen Flausen auszutreiben, zum begreifen was Kulturelle Unterschiede und Abgründe sind, was nicht kompatibel und Integrierbar bedeutet, solltet ihr für mindestens 5 Jahre in einem Haitianischen Barrio Leben müssen. Danach würdet ihr auf Knien darum betteln, im hintersten Chrachen vom Entlebuech oder Emmental, bei denn wie sich Anh Toan so vornehm Rassistisch ausdrückt „Inzüchtlern“ leben zu dürfen.

    Es gibt noch andere Destinationen in Afrika, Lateinamerika oder Islamistan, um euch von eurem Sozi-Tumor zu heilen, wo sie in etwa auf dem gleichen mittelalterlichen Zivilisatorischen Standard sind, im Jahr des Herrn 2018. Orte wo denn Touris nahe gelegt wird, die Hotelanlage besser nicht alleine zu verlassen.

    • Ruedi sagt:

      Wen man lieber nicht als Nachbarn haben will, wenn der es sich gewohnt ist aus demselben Fluss zu trinken, wo er seinen Müll und toten Tiere entsorgt, seine Kleider wäscht, und auch noch rein kackt. Sein Mittagessen auf einem Feuer aus Plastikmüll kocht, weil er und seine Leute schon alle Bäume gefällt und verfeuert haben.

      Er kein Geld und Arbeit hat (ke Luschd). Seine Frau aber gerade mit dem 12ten Kind schwanger ist. Das 11te Kind auf denn Rücken gebunden, sie allein die ganze Hausarbeit machen und Familie ernähren muss. Die anderen Kinder ihm beim Pimpern zusehen müssen in der kleinen Hütte. Wo der Mob sich in seiner Wut bei Diebstahl, oder anderen willkommenen Gelegenheiten, Die oder Den nächst besten greift, sobald einer mit dem Finger auf einen zeigt und ruft: „Der ist der Dieb!“

    • Ruedi sagt:

      Selbstjustiz Normalität ist, das Opfer schuldig, oder nicht schuldig im Eiltempo gelyncht wird. Vom Mob verprügelt mit Steinen beworfen, schnell Benzin und alte reifen zur Hand sind, die dem vermeintlichen Täter noch lebend über denn Oberkörper gestülpt, mit Benzin übergossen und angezündet wird. Der Mob, jung und alt, klein und groß, haben Party, und freuen sich wie andere Leute beim Neujahrs-Feuerwerk, Oh! – Ah! – Schön! – Es brennt!

      Wo die Anh Toans, Kuehnis, Maikos als Weisse oder Ungläubige im Bus aufstehen müssen, wenn ein Schwarzer seinen Platz haben will, diesen wird es auch überhaupt nicht interessieren, das Möchtegernsozi an das gute in allen Menschen glaubt, und er alle ganz schrecklich und doll lieb hat (außer die Emmentaler diese verdammten Inzüchtler).

    • Ruedi sagt:

      Wo wenn sie nicht von Anh Toans Profitieren können, ihm schnell zeigen, dass sie ihn nicht da haben wollen. Und wenn sie von Ihm Profitieren können, immer mehr von ihm haben wollen.

      Sie ihre herzigen unschuldigen kleinen Kinder mit den schönen großen Augen auf ihn ansetzen, um ihn solange zu provozieren, bis er eine falsche Reaktion zeigt, ja dann ist schnell der Mob zur stelle, ihr wisst schon,.. mit Reifen, Benzin, Feuerwerk.

    • Ruedi sagt:

      Da passiert schreckliches was das Vorstellungsvermögen von: „Gschpürschmi-Fühlschmi, oh die armen, wir sind doch an allem elend der Welt Schuld, wir müssen sie alle retten Heidi-Land-Sozis bei weitem übersteigt.“

      Ihr habt absolut keine Ahnung, wie lächerlich ihr euch macht, bei denen die ihr bemitleidet.

      http://www.domreptotal.com/die-zombies-existieren-in-haiti/

      • Anh Toàn sagt:

        Ach ja, dom rep: Hat man Sie da abgezockt?

        Wurden Sie da von rückständigen ungebildeten volldoofen Niggern über den Tisch gezogen? Kommt daher Ihr Groll? Haben Sie geglaubt, die fallen in Ohnmacht, wenn so ein Herrenmensch wie Sie auftaucht?

        War es das?

        • Anh Toàn sagt:

          Habe ein paar getroffen, die irgendwo ankamen und glaubten, sie seien schlauer als die Nigger:

          The harder they come, the harder they go!

          • Anh Toàn sagt:

            Entweder sie waren mal auf Dom rep, und sind da grausam auf die Nase gefallen, oder Sie waren noch nie da:

            Ich bin neugierig, was es denn nun ist.

        • Ruedi sagt:

          Anh Toan, wenn ich dir jetzt Recht geben würde, liegen wir beide ganz falsch. Ich weiß du bist nicht doof, du hast nur Pech beim denken und verstehen. Du solltest dein Gehirn gebrauchen bevor du Antworten verfasst, keine Angst, es ist keine Seife die sich abnutzt, wenn du es mal benutzen würdest. Ich würde mich ja gerne mit dir Geistig duellieren, aber ich sehe du bist genau so unbewaffnet, wie der Kuehni und der Maiko.

          Stell dir vor es gibt Menschen welche die Welt und Menschliche Abgründe kennen. In Jahrzehnte langer Erfahrung, wirklich real sehen und erleben dürfen, an Orten wo du Sozi-Schisser dich niemals hingetrauen würdest. Die Welt also nicht nur aus dem 5-Stern-Hotel mit DW-TV oder CNN Fake-News, oder sonst aus einem goldenen Käfig kennen, oder wie du, nur aus dem Globi-Heft.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            @ Ruedi

            Ich denke, dass weder Sie noch ich gegen Altruismus eingestellt sind. Es geht aber gar nicht um diese Frage, sondern darum, ob er zwangsmässig verordnet wird, womit es sich gerade aufgrund der Zwangsmässigkeit gar nicht mehr um Altruismus handelt. Jeder, welcher sich auf persönlicher Ebene in Altruismus übt, geniesst meine Hochachtung. Jeder, welcher seine feuchten Träume zwangsmässig zulasten der Allgemeinheit zu verwirklichen gedenkt, verdient Geringschätzung. Nassim Taleb warnt vor genau diesen Typen an IYIs (intellectual yet idiot), welche „no skin in the game“ haben.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Linus: „Ich denke, dass weder Sie noch ich gegen Altruismus eingestellt sind.“

            Der kleine Linus denkt? Ja, das tut er. Das tut ein jeder Mensch. Sogar wenn dieser Mensch (Linus) andere als „IYIs“ bezeichnet – und genau deshalb nicht erkennt, dass er selber ein Idiot ist. Oh jeh!

          • Ruedi sagt:

            IYls. Zitat: „Was wir weltweit erleben, von Indien über Großbritannien bis in die USA, ist die Revolution gegen diesen inneren Zirkel aus „politischen Buchhaltern“ und „journalistischen Insidern“, die „gar nicht beteiligt sind.“ Diese Klasse von patriarchalischen halb-intellektuellen Experten aus irgendeiner Eliteuniversität, Oxford-Cambridge, oder einer anderen „der Name macht’s-Erziehung.“ Die dem Rest von uns vorschreiben will 1) was wir tun sollen 2) was wir essen sollen 3) wie wir reden sollen 4) wie wir denken sollen (5) wen wir wählen sollen.

            Das Problem ist, dass der Einäugige dem Blinden folgt: Diese selbsternannten Mitglieder der „Intelligentsia“ könnten auf Coconut Island keine Kokosnuss finden. Soll heißen, sie sind nicht intelligent genug um Intelligenz zu definieren…“

          • Ruedi sagt:

            …„Sie landen immer bei Zirkelschlüssen – aber ihre größte Begabung ist die Fähigkeit Examen zu bestehen, die von Leuten wie ihnen formuliert wurden.

            Psychologische Schriften, die sich nur zu 40% bestätigen, veränderte Diätanweisungen nach 30 Jahren Fettphobie, makroökonomische Analysen mit schlechterer Trefferquote als Astrologie, die Ernennung von Ben Bernanke, der von den Risiken überhaupt keine Ahnung hatte, pharmazeutische Versuche, die sich bestenfalls zu 30% replizieren lassen. Da haben die Menschen jedes Recht darauf, sich auf ihren gesunden Hausverstand zu verlassen, auf ihre Großmutter zu hören. Die haben eine bessere Erfolgsbilanz als diese trotteligen Polit-Entscheider.“

            http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_arnold/index.php/2017/01/09/die-intellektuellen-idioten

          • Ruedi sagt:

            Oder Zitat: „Zu den größten Antiintellektualisten gehört Karl Marx, der Urvater aller linken Strömungen. Er benutzt zwar nicht den Begriff des Intellektuellen, doch der Sache nach kritisiert er die Haltung, die sich einseitig am Intellekt, am Theoretisieren, orientiert. Philosophen, die nur theoretisieren, nennt er Ideologen. Sie haben keinen Bezug zur gesellschaftlichen Praxis, vor allem keinen Bezug zu ökonomischen Bedingungen der Arbeit und des Lebens. Daher haben Ideologen ein falsches Bewusstsein; sie sind durch ihre einseitige Ausrichtung am Intellekt nicht in der Lage, die gesellschaftlichen Zusammenhänge richtig zu erkennen…“

          • Ruedi sagt:

            … „Hingegen besitzen die Arbeiter das richtige Bewusstsein, denn sie nehmen an dem Produktionsprozess teil. Sie stehen sozusagen mit beiden Beinen fest im Leben. Durch ihre Arbeit und ihre Nöte erfahren sie an ihrem eigenen Leib die gesellschaftliche Realität.

            Der Philosoph Martin Heidegger, der dem konservativen Lager zugerechnet wird, gehört ebenfalls zu den größten Antiintellektualisten der westlichen Geistesgeschichte. Heidegger zufolge sind nicht nur Intellektuelle, also Menschen, die sich einseitig an ihrem Verstand orientieren, sondern auch Wissenschaftler diejenigen, die sich am weitesten von der Wahrheit entfernt haben, und zwar aus folgendem Grund…“

            Die freie Welt – Von Dr.Alexander Ulfig – Die Intellektuellen Idioten

          • J. Kuehni sagt:

            Ach Ruedi.

            All die Intellektuellen und Wissenschaftler sind eigentlich Idioten, während die Arbeiter instinktiv wissen, was Sache ist, sagt „Dr.Alexander Ulfig“.

            Wie war das noch mal mit dem Kreter-Pardoxon?

          • J. Kuehni sagt:

            Penisneid unter Intellektuellen Akademikern. Die Arbeiter im Blaumann als Manövriermasse. So sähe das aus, wenn es diese famosen Arbeiter im Blaumann noch sonder Zahl geben würde. Nunja, vielleicht in China…

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun Kuehni, es handelt nicht einzig darum, wer genau ein Idiot sein soll, sondern auch darum, wer die Position der Macht erringt. Es sind in der Gegenwart schwerlich die best geeigneten, welche Macht anstreben, sondern durchschnittlich betrachtet eher die ungeeigneten Soziopathen. Die Bildung (Wortgewalt) erlaubt es diesen ihre Gesinnung bestens zu verdecken. Es handelt sich um eine der Schwächen der Demokratie, indem leider oft die falschen an die Schalthebel der Macht gehievt werden.

            Akademiker sind aufgrund ihrer oft weltfremden Einstellung bedeutend eher dazu geneigt, ihre feuchten Träume verwirklichen zu wollen als Otto Normalverbraucher.

          • J. Kuehni sagt:

            „Es handelt sich um eine der Schwächen der Demokratie, indem leider oft die falschen an die Schalthebel der Macht gehievt werden. “

            Das ist keine Schwäche der Demokratie, sondern der Menschheit. Es ist eine Stärke der Demokratie, dass diejenigen am Schalthebel der Macht nicht willkürlich hebeln können und ausgesprochene Soziopathen wieder abgewählt werden können.

            Trump kann (noch) nicht willkürlich hebeln, Putin kann, und Erdogan will unbedingt können.

          • J. Kuehni sagt:

            Idioten sind diejenigen, die einem antiintellektuellen Intellektuellen followen (weil der ihnen zünftig Honig ums Maul schmiert) und nicht merken, dass der bloss Sultan anstelle des Sultans werden will, um beim Thema zu bleiben.

          • J. Kuehni sagt:

            „Akademiker sind aufgrund ihrer oft weltfremden Einstellung bedeutend eher dazu geneigt, ihre feuchten Träume verwirklichen zu wollen als Otto Normalverbraucher.“

            Das sieht man besonders bei den Gelegenheiten aus der Weltgeschichte, wo ausgesprochene Nichtakademiker in Positionen gelangten, wo sie sich in der Lage sahen, „ihre feuchten Träume verwirklichen zu wollen“.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Idioten sind diejenigen, die einem antiintellektuellen Intellektuellen followen (weil der ihnen zünftig Honig ums Maul schmiert) und nicht merken, dass der bloss Sultan anstelle des Sultans werden will, um beim Thema zu bleiben.“

            Nun, vielleicht merken diese dies ganz genau und wählen trotzdem den Antiintellektuellen und zwar nicht weil er ihnen was verspricht, sondern um das vermeintliche Monopol der Intellektuellen auf die einzige und korrekte Sicht der Dinge zu brechen, speziell wenn man betrachtet, welchen Mist sie bereits erzeugten.

            Das hat nichts mit „follow“ zu tun, sondern man macht einen bewussten Entscheid und beobachtet die daraus entstehenden Konsequenzen.

          • J. Kuehni sagt:

            „Das hat nichts mit „follow“ zu tun, sondern man macht einen bewussten Entscheid und beobachtet die daraus entstehenden Konsequenzen.“

            Aha, social engineering. Ja, Facebook et al machen das heute so. Da war mir aber ehrlich gesagt der (sozial-)demokratische Staat als Experimentator lieber. Dass der durchschnittliche Populistenwähler sich selbst auch in ihrem Sinne als Experimentator sieht, wage ich zu bezweifeln.

            Die Trumpwähler werden jedenfalls nicht bloss „die daraus entstehenden Konsequenzen“ beobachten können, sondern sie werden sie selber auch ausbaden müssen. Auch so eine üble Tradition. Fiese Leute würden sagen „they had it coming“.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Derart stark davon überzeugt von der einzig möglichen Richtigkeit der eigenen Sicht merken Sie offensichtlich nicht einmal, dass es Ihre Weltanschauung ist, welche das „coming“ erlebt.

          • J. Kuehni sagt:

            War nie ein neoliberaler Deregulierer, Herr Huber, und dass der Washington Consensus Big *BS* ist, weiss ich auch nicht erst seit vorgestern. Falls ich drankomme (und ich beanspruche solcherlei „Wichtigkeit“ keineswegs), dann als Sündenbock für die Blödheit der konservativ-bürgerlichen Mehrheit im „Westen“, by and large seit den Zeiten St. Ronnies.

            Bei den Trumpos geht es aber darum, dass Revolutionen mit grosser Zuverlässigkeit ihre Kinder fressen. Das gilt auch für solche von rechts unten.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun wiederholen Sie den gleichen Fehler; es geht nicht um Trumpos, sondern in erster Linie um die Ablehnung der Alternative, welche mitunter auch darin besteht, dort wo die Macht hockt zu deregulieren (z.B. Banken, Grossunternehmen) bei gleichzeitiger Verlagerung der Risiken auf die Allgemeinheit jedoch das Pöbel in erzieherischer Manier immer stärker zu regulieren und dies mit dem gleichzeitigen Ausbau eines zunehmendes Heeres an Privilegierten Verwaltern.

            Trump dient einzig als Interrupter einer gleichförmigen Entwicklung.

          • J. Kuehni sagt:

            „Trump dient einzig als Interrupter einer gleichförmigen Entwicklung.“

            So? Müssen wir uns dafür auf ihr Wort verlassen? Bisher hat der bezüglich Reaganomics oder US-Unilateralismus ja auch gar nix interrupted, höchstens die bestehenden Tendenzen zünftig beschleunigt: Plünderung des US-Staates zugunsten der Milliardärsklasse, die „Trumpos“ mit Flipflop-Sündenbockpolitik bei Stange gehalten.

            Insofern, als sowas natürlich auch die Dinge in Bewegung bringen kann, resp. zum beschleunigten „Crash“ führt, geht ihre Rechnung ja vielleicht auf, die Frage belibt, zu welchem Preis (und wer ihn bezahlen muss), gell…

          • J. Kuehni sagt:

            Sozis geben ja gemäss Ruedi gerne „das Geld anderer Leute aus“, libertär-konservative Pseudodarwinisten schwadronieren hingegen mit Vorliebe von der Heilsamkeit des Schmerzens—von anderen Leuten.

          • J. Kuehni sagt:

            „dort wo die Macht hockt zu deregulieren (z.B. Banken, Grossunternehmen) bei gleichzeitiger Verlagerung der Risiken auf die Allgemeinheit jedoch das Pöbel in erzieherischer Manier immer stärker zu regulieren“

            Meine mich zu erinnern, Ihnen oder dem Herrn Smith mal sowas ähnliches auseinandergesetzt zu haben, als es um die binäre Diskussion „Regulierung vs Deregulierung“ ging, als Antwort auf die Behauptung, es sei noch gar nie dereguliert worden.

            Ist es nicht lustig, wenn rechte Revoluzzer heute tönen wie linke Globalisierungskritiker ca. 1995?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Dass die Regulierungsdichte gesamthaft betrachtet stetig massiv zunimmt, ist ein Faktum, welches nicht umstritten ist. Nur in einzelnen spezifischen Bereichen, wo in erster Linie die Finanzindustrie „profitierte“, wurde dereguliert. Die Linken befürworten die Globalisierung mit dem Ziel einer NWO und der Abschaffung des demokratischen Nationalstaates. Also bitte!

            „die Frage belibt, zu welchem Preis“

            Nun der Preis (Crash) orientiert sich an den vergangenen Verletzungen ökonomischer Regeln, welche zu kompensieren sind und hat wenig mit Trump zu tun, sondern ist bereits „baked in the cake“.

            „gar nix interrupted“

            Die drohenden Importzölle um das Ungleichgewicht im Bereiche der Handelsdefizite anzugehen, werden schon ihre Wirkung zeigen resp. „interrupten“.

          • J. Kuehni sagt:

            Nicht „nur die Finanzindustrie“ wurde dereguliert, sondern auch bestimmte Prinzipien des Kommunikationsbranche rückgängig gemacht, wo Post WWII (nach bitterer Erfahrung) der simultane Besitz von Verteiler-Netzwerken und Inhaltsproduktion verboten war. Das Resultat dieser Deregulierung heisst u.a. „Murdoch-Empire“, Facebook, Google et al. — private Monopolbildung galore und über deren Einfluss auf die jüngere Politgeschichte brauchen wir wohl kaum zu diskutieren.

            Im Gegenzug wurden selbstverständlich zig Staatsmonopole (und Betriebe) ihrer geliebten Nationlstaaten an die Meistbietenden verschachert und damit der Kontrolle durch den Demos entzogen.

            Alles bejubelt von Marktfetischisten wie Ihnen. Aber klar doch, die Linke will eine neue Weltordnung…

          • J. Kuehni sagt:

            „Nun der Preis (Crash) orientiert sich an den vergangenen Verletzungen ökonomischer Regeln, welche zu kompensieren sind und hat wenig mit Trump zu tun, sondern ist bereits „baked in the cake“.

            Mechanistischer Quark, dessen ultimative Essenz die komplette, intellektuelle Abdankung und Entmündigung der Menschheit bedeutet. z.B. gegen 80 Mio. Tote des WWII waren nach dieser Logik ebenfalls bereits „baked in, aufgrund vergangener Verletzungen von irgendwelchen Prinzipien“: die armen Nazis (und ähnliche Chargen) die konnten einfach nicht anders.

            Denken Sie auch mal über die Implikationen ihrer Verlautbarungen nach?

          • J. Kuehni sagt:

            „Die Linken befürworten die Globalisierung mit dem Ziel einer NWO und der Abschaffung des demokratischen Nationalstaates. Also bitte!“

            Ja bitte?

            In der Tat befürworten bloss wenige „Linke“ die pauschale Abschaffung von intra- und internationalen Verträgen, deren einzige Alternative das Gesetz des Stärkeren ist. Ein paar Sesseltheoretiker schwadronieren zwar von einer offenbar spontan eintretenden Alternative, quasi einer „freiwilligen Kooperation souveräner Nationalstaaten“, aber die können nie darlegen, wie sich diese mit dem, oft aus denselben Kreisen mit hoher Insistenz verlangten, „souveränen Selbstbestimmungsrecht“ vertragen soll, vor allem wenn sich letzteres bei benachbarten Staaten gegenseitig ausschliesst, was ja durchaus auch schon vorgekommen sein soll.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Im Gegenzug wurden selbstverständlich zig Staatsmonopole (und Betriebe) ihrer geliebten Nationlstaaten an die Meistbietenden verschachert und damit der Kontrolle durch den Demos entzogen.“

            Nun, dieser Prozess beinhaltete einen neuen Berg an Regulierungen, welche im Gleichschritt in Kraft trat. Nur eben, wer genau beriet die Regierungen, wie diese Regulierung auszusehen hat? Das war eine rein rhetorische Frage.

            „Mechanistischer Quark“

            Nun die erzeugten Ungleichgewichte bilden das Spannungsfeld, welches sich entladen wird. Natürlich kann man die Form und den Weg in welcher diese Entladung stattfindet nicht voraussagen, jedoch das Ausmass der Ungleichgewichte und damit die Intensität einer Entladung ist nicht eine komplett unbekannte Grösse.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „„souveränen Selbstbestimmungsrecht“ vertragen soll, vor allem wenn sich letzteres bei benachbarten Staaten gegenseitig ausschliesst, was ja durchaus auch schon vorgekommen sein soll.“

            Nun, rational betrachtet wissen wir, dass das Selbstbestimmungsrecht dort seine Grenzen findet, wo dessen Durchsetzung den Nächsten tangiert. Das heisst jedoch nicht, dass man alles zu Reglementieren hat, sondern einfach den gesunden Menschenverstand walten lässt. Die Tendenz jeden Aspekt zu formalisieren besteht eh schon und ist daher nicht noch zu forcieren.

            Wichtig ist, dass einem starken „Opponenten“ nie das Gefühl vermittelt wird, dass wir kurzfristige Vorteile und Sicherheit höher als Freiheit und Unabhängigkeit betrachten, ansonsten wir schon verloren haben.

    • Maiko Laugun sagt:

      @Ruedi: Habe selber im Ausland gearbeitet und gelebt, z.B. ein paar Jährchen in Saudi Arabien. Bin auch sonst viel in der Welt herumgekommen und lebe seit Jahren in China.
      Mir kann der kleine, frustrierte und angsterfüllte Ruedi nichts vormachen. Echt nicht.

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        Warum soll der Ruedi klein, frustriert und angsterfüllt sein. Es scheint, dass sich ein Kleingeist wie Sie gut fühlt, wenn er andere Menschen mit Unterstellungen verunglimpft?

        • Maiko Laugun sagt:

          Unterstellungen kamen von @Ruedi:

          „AnhToans, Kuehnis, Maikos, um eure Sozialistischen Flausen auszutreiben,….“

          Gruss vom „Kleingeist“ an Dich, Du brauner Vollidiot.

  • Ruedi sagt:

    Anh Toan, für ein Pöschteli in der Sozial-Industrie arbeiten die Sozialisten auch gerne mit Islamisch-Afro-Arabischen Menschenhändlern, (Schleppern) bei der illegalen Immigration von nicht integrierbaren, Papierlosen Glücksrittern zusammen (wirklich echte Kriegs-Flüchtlinge ausgenommen). Ihr seit also ganz nahe bei denn Sklavenhändlern, der Unterschied ist sehr klein. Sicher ist es Menschenhandel aus Profitinteressen.

    Die massenhaft Importierten Kulturfremden, am liebsten in unbegrenzter Anzahl, werden von euch möchtegerngerechten Gutmenschen Sozialistisch Zwangsintegriert. Man könnte auch sagen Kulturell vergewaltigt. Besser gesagt ihr Versucht es, es gelingt in denn meisten fällen aber nicht. Die sozialen Kosten und weitere Unannehmlichkeiten überlasst ihr dann der Allgemeinheit.

    • Ruedi sagt:

      Da ihr Ideologieverblendeten Traumtänzer sowieso niemals in der Lage seit, eure Sozialistisch Ideologischen Träumereien selber zu finanzieren, sondern nur verteilen wollt, was euch nicht gehört. Greift ihr lieber in die Kapitalistischen Kassen, dann ist der Ideologische Feind (Kapitalismus) plötzlich der Freund.

      Ihr Geistigen Tiefflieger seit die neuen Kolonialisten, welche die Ware Mensch an den Afrikanischen Küsten abholen lässt, um euch an ihnen zu bereichern. Sie der Sozial-Industrie zuführt, um euch überhöhte Honorare in die Taschen zu stecken. Je länger die Glücksritter nicht integrierbar sind, je länger kann man die Sozialkassen plündern. Solange bis euer neues vermeintliches Sozialistisches Paradies Venezuela, mit nur einem Schritt aus der Haustüre, erreichbar ist.

    • Ruedi sagt:

      Wenn das aktuelle neue LINKS-INTER-NAZI-ONAL-SOZIAL-FASCHISTISCHE EU-Experiment und Selbstbereicherungsprojekt, von dir und deinen Genossen in die Hosen geht, das wird es garantiert, werdet ihr euch ganz warm anziehen müssen. Aber wahrscheinlich werdet ihr Cobardes, dann ganz schnell das Lager wechseln.

      Das die Extreme Linke und Anhänger des Korans Antisemiten seit, dazu steht ihr ja schon länger öffentlich. Dass Juden in der EU angegriffen werden, und bereits flüchten müssen, wird den kurzen in der Hose der Anh Toans und Kuehnis wohl anschwellen lassen. Jeder der eure Ideologie in Frage stellt ist der Feind, denn ihr am liebsten Mundtot, oder gleich ganz Tot machen möchtet.

      Euch könnte die Wahrheit jeden Tag wie eine Ohrfeige ins Gesicht klatschen, ihr würdet sie nicht erkennen.

      • J. Kuehni sagt:

        Hey Ruedi. Guten Tag, hoffe, bei Ihnen scheint auch die Sonne..

        Lüften Sie doch wieder mal ihr Oberstübchen gründlich durch. Da herrscht scheinbar ein Miasma von dicken, braun getönten Gasen und ungesund autoreferenziell vergärten Prozessen. Kein Wunder, enthält ihr mitternächtlich ausgestossener Hirnfurz ein dermassen unappetitliches Amalgam von –wie soll man sagen– etwas einseitig instruierten Vorurteilen. Tief durchatmen…

      • Linus Josef Anton Huber sagt:

        @ Ruedi

        Lach – sehr ausdrucksreiche Wortwahl.

        • Linus Josef Anton Huber sagt:

          @ Ruedi

          Inhaltlich kommt nicht wirklich eine Kritik aus der Ecke derjenigen, welche noch so gerne diejenigen ohne „skin in the game“ verteidigen und vertreten. Wobei alle, welche von der Sozialindustrie profitieren haben natürlich „skin in the game“, aber weniger so, manch Entscheidungsträger und „Gutmensch“, welcher in erster Linie seine feuchten Träume zulasten der Allgemeinheit zu verwirklichen versucht. Hoffentlich bleiben Sie uns erhalten, denn ein frischer Wind tuet uns allen gut.

          • Maiko Laugun sagt:

            Herzig! Der kleine Linus hat einen Freund gefunden! 🙂

          • J. Kuehni sagt:

            @Huber:

            „Kapitalisten – nicht Sozialisten – haben zahllos Migranten mit Saisonnier-Status ins schöne Heidiland gelockt.“

            — Ist das etwa keine „inhaltliche Kritik“?

            „Wenn das aktuelle neue LINKS-INTER-NAZI-ONAL-SOZIAL-FASCHISTISCHE EU-Experiment und Selbstbereicherungsprojekt, von dir und deinen Genossen in die Hosen geht, das wird es garantiert, werdet ihr euch ganz warm anziehen müssen.“

            — Ist das noch eine „inhaltliche Kritik“ oder etwa schon eine ziemlich unverhohlene „Drohung“?

          • J. Kuehni sagt:

            Dass Sie Ruedis Sampler der zuletzt sedimentierten plumpen Kampfrhetorik-Versatzstücke aus der rechten, transnationalen Hetzergemeinde als „frischen Wind“ bezeichnen, wundert mich nicht, Sie haben eben in manchen Dingen einen miesen Geschmack.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Saisonniers kehren nach getaner Arbeit zurück in ihr Heimatland und sind somit nicht relevant sondern ein anderes Thema.

            Der 2. Absatz ist Ruedis Aussage und nicht Kritik. Was genau soll daran eine Drohung sein, wenn die Konsequenzen angesprochen werden.

            Sicher doch Kuehni, der letzte Kommentar zeigt wieder deutlich die typische Idee, dass Sie sich ganz im Sinne der IYIs ernannt fühlen, darüber zu entscheiden, was guter oder mieser Geschmack sei.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Linus: „..dass Sie sich ganz im Sinne der IYIs ernannt fühlen, darüber zu entscheiden, was guter oder mieser Geschmack sei.“

            Und der kleine Linus merkt nicht, dass er sich selbst „ernannt“ fühlt. Vollidiot.

    • Maiko Laugun sagt:

      Kapitalisten – nicht Sozialisten – haben zahllos Migranten mit Saisonnier-Status ins schöne Heidiland gelockt.

      Aber das kapiert der kleine, angsterfüllte @Ruedi natürlich nicht.

    • Anh Toàn sagt:

      „Gutmenschen“ glauben an und suchen darum das Gute im Menschen. Das kann man für blöd halten, ich halte die, welche wie Sie darauf verzichtet haben, sich freuen, wenn sie das Böse in Linken und Migranten wieder einmal finden konnten und ihre Meinung zum Bösen des Menschen an sich bestätigt erhalten, für noch blöder. Sogar wenn Sie Recht hätten, wäre es blöder.

      • Anh Toàn sagt:

        ich bin gerne Gutmensch. Treffe ich einen Fremden, frage ich mich, was er mir wohl bringt. Was er zu erzählen hat von irgendwo, vielleicht kann er mich zum Lachen bringen, was weiss ich, irgendetwas hat er dabei das mich bereichern kann. Und wenn mir dann ein Fremder mal was wegnimmt, denke ich, die anderen haben mir viel mehr gebracht als mir dieser weggenommen hat.

        Ausserdem begehen die schlimmsten Taten an uns Menschen meistens unsere Nächsten, von Mord über Vergewaltigung bis Kinderschändung oder finanzieller Ruin. Fremde klauen mal was. So ganz allgemein.

        Sie fragen sich, was Ihnen die Fremden wohl wegnehmen.

        Die Fremden stehen dabei für das Unbekannte: Sie haben Angst vor der Zukunft, Sie könnten verlieren, ich frage, was mir die Zukunft bringen kann.

        • Anh Toàn sagt:

          Sie sind bestimmt von Ihren Ängsten, ich von meinen Wünschen, Hoffnungen.

          Die meisten Menschen sind wie Sie: das hat mir eine Fremde erklärt, mein Denkfehler sei, dass ich meine, die Menschen seien wie ich von Wünschen getrieben, aber die Mehrheit ist von ihren Ängsten bestimmt. Darum gibt es Religion, darum bauen wir Mauern statt Brücken, darum horten wir Reichtümer.

  • Ruedi sagt:

    In dem Zeitraum als von Arabischen und Afrikanischen Sklavenhändlern von Westafrika Sklaven nach vor allem Süd/Mittelamerika verschifft wurden, wurden auf der anderen Seite von Ostafrika aus, mehr Menschen in die Versklavung exportiert (12 Mio), als nach Amerika, ohne interne Afrika Kontinental Versklavung.

    Die Sklaverei hat sich weiterentwickelt und besteht bis Heute, einfach nur unter anderen Namen, nämlich überall dort wo der Arbeitslohn das Lebensexistenzminimum nicht abdeckt. Keine Sklaverei im herkömmlichen Sinne, es ist subtiler geworden. Aber nicht weniger schlimm für Betroffene. Der Sklaverei am Ähnlichsten ist das Sexgewerbe mit dem Frauenhandel.

    • Ruedi sagt:

      In der Schweiz denke man an die früheren Knechte, Mägde, Verdingkinder, Zwangsterilisation, Zwangsentzug der Kinder, Versorgungen. Oder in der neueren Zeit das befristete Zeitarbeits/Temporär-System, wo die Menschen der Zukunfts/Existenzangst ausgesetzt sind. Oder die Personenfreizügigkeit wo Europäische Arbeitnehmer in der Schweiz aufs übelste ausgenützt werden. Falsche Politik, Not, Armut, Bevölkerungsexplosion verursachen auch Heute noch der Sklaverei ähnliche Zustände.

      Es wäre besser die heutigen Missstände zu korrigieren. Menschenhandel, Lynchjustiz, Ehrenmorde, Zwangsbeschneidungen, Zwangsverheiraten, gibt es noch Heute. Vor allem in Ländern wo die Islamische Expansion ihre Gene hinterlassen hat, oder ihren Einfluss hat.

    • Ruedi sagt:

      Auch in Süd/Mittelamerika durch die Jahrhunderte andauernde Islamische Eroberung von Südeuropa in Italien, Portugal und Spanien, vor Entdeckung Amerikas, sieht man wozu Multikulti führen kann.

      Mittel/Südamerika mit seinen Problemen ist das Resultat von Südeuropäischer, Islamischer, Afrikanischer und Indigener Kultureller Explosiver Vermischung. Die Islamische Expansion hat alle Länder wo sie ihren Einfluss hatten, Wirtschaftlich, Zivilisatorisch, Kulturell ausgebremst und geprägt. Korruption, Stagnation, Diktaturen, Kriminalität, Mord und Ausbeutung das Resultat.

    • Ruedi sagt:

      Auf der Weltkarte kann man alle Länder leicht erkennen, die davon betroffen sind. Während andere die nicht von Islamischer Expansion betroffen sind, sich nach der Europäischen Kolonialzeit gut weiterentwickelt haben. Afrika ist sowieso ein Sonderfall, unabhängig vom Islamischen Einfluss.

      Andere stehen immer noch unter denn Nachwehen der ehemaligen Islamischen Expansion, auch in Europa, wie: Süd-Italien, Spanien, Portugal, Griechenland. Bei der aktuellen neuen Entwicklung von Islamischer und Afrikanischer Einwanderung, werden da in Zukunft noch andere Europäische Länder dazu kommen.

      • Anh Toàn sagt:

        Verpiss Dich mit Deinen degenerierten Emmentaler Inzucht Erbmaterial.

      • Anh Toàn sagt:

        Zusammenfassung

        Am schlimmsten sind die schwarzen Nigger („Afrika ist sowieso ein Sonderfall“)

        Am zweitschlimmsten die muslimischen Niggern, deren Gene hinterlassen Korruption, Mord und Totschlag. Aber immerhin keine Homosexuellen und keine Feministinnen, das wird man wohl noch sagen dürfen.

        Am allerschlimmsten wird es, wenn man die schwarzen Nigger mit den muslimischen mischt.

        Ruedi hat einfach Angst vor afrikanischer Einwanderung, weil er befürchtet, im Pissoir den Kürzere zu ziehen.

        • Anh Toàn sagt:

          Die Südeuropäer sind auch ziemlich schlimme Nigger, weil die von den muslimischen Niggern angesteckt wurden mit deren Genen. Zuvor waren die Griechen und Italiener die Wiee unserer Kultur, dann wurden die mit muslimischen Niggern gemischt, und sind jetzt weisse Nigger: Faul, dumm, korrupt.

  • Anh Toàn sagt:

    Die westliche, aufgeklärte, kapitalistische Überlegenheit gegenüber zurückgebliebenen Kuhirtenkulturen zeigt sich nirgendwo deutlich als in der Landwirtschaft.

    Eigentlich hatte die Menschheit immer genug Nahrung, ausser lokaler oder temporärer Unbill sorgte für Mangel. Inzwischen verbrauchen wir etwa 100 mal mehr Resourcen, um gleich viel Nahrung zu produizieren: Dank den an Antibiotika gedopte Fleisch-machende-DNA verfütterten genmanipulierte, Pflanzen die gesamte „Wert-„=schöpfungskette“ patentrechtlich geschützt:

    Die Kosten davon, die Umweltbelastung, Zerstörung kleinbäuerlicher Existenz, lässt der überlegene westliche aufgeklärte Kapitalist den rückständigen, religiös verblendeten Kuhhirten und beweist damit deren Rückständigkeit.

    • Anh Toàn sagt:

      Wer braucht noch Kolonien (=Macht über Boden und Menschen als Produktionsfaktor), wenn patentrechtlich geschütze (Steuerung der Aussat und der Düngemittel, Pflanzenschutz) Maschinen patentgeschütze Lebensmittel produzieren:

      Lizenzgebühren kassieren ist viel einfacher.

    • Anh Toàn sagt:

      Wir produzieren heute Nahrung für eine deutlich grössere Weltbevölkerung, das habe ich unterschlagen, aber:

      Die industrielle Nahrungsmittelproduktion trifft im Westen auf immer mehr Widerstand, politischen, aber noch entscheidender, der Konsumenten. Selbst bei Aldi und Lidl ist, zumindest was beworben wird, ein grosser Teil Bio- und Öko und fair und so. Die europäischen Bauern sind immer häufiger politisch Grüne.

      Aber den dummen Kuhhirten kann man mit diesem Modell noch immer etwas von der westlichen, aufgeklärten, kapitalistischen Überlegenheit bringen.

    • Ruedi sagt:

      Zitat Anh Toan: „Eigentlich hatte die Menschheit immer genug Nahrung, ausser lokaler oder temporärer Unbill sorgte für Mangel.“

      Dem ist bei weitem nicht so. Der Speisezettel war in Vorindustrieller und Vorkolonialer Zeit in Europa recht mager bis sehr dürftig ausgestaltet. Vor allem dem im Winter mit Kälte und Schnee betroffenen Nordeuropa. Wer es im Sommer nicht schaffte genügend Vorräte anzulegen, der Verhungerte im Winter.

      • Ruedi sagt:

        Die Bereicherung des Speisezettels und wichtige Grundnahrungsmittel, kamen erst mit der Entdeckung Amerikas:

        Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kaffee, Kakao, Paprika, Tomaten, Chili, Mais, Truthahn, Vanille, Zucker, Bananen, Ananas, Avocado, Sonnenblumen, Kürbis, Maniok, Tropische Früchte, Gewürze und noch vieles mehr was Heute unsere Esskultur ausmacht, hat uns die Kolonisierung Amerikas und der Welt gebracht. Auch Tabak und Kautschuk.

        Ohne Maschinelle und Industrielle Nahrungsmittelherstellung, hätte die Bevölkerungsexplosion nicht stattgefunden, und könnte die aktuelle Erdbevölkerung auch nicht ausreichend mit Nahrung versorgt werden.

        Von dem was Sie, die Linken und Grünen Träumen ist mit unbeschränktem Bevölkerungswachstum und Einwanderung nicht möglich.

        • Anh Toàn sagt:

          Ja so mit Einwanderung in die Weltbevölkerung wird es schwierig mit der Nahrungsversorgung, wir wissen ja nicht, was die Aliens so essen.

          Da wo die Bevölkerung am stärksten wuchs, war am wenigsten Nahrung. Da wo viel ist, wächst die Bevölkerung nicht mehr.

        • Anh Toàn sagt:

          Werden bei einer Hungersnot 30 Prozent der Bevölkerung weggerafft, zeigt sich darin, dass diese grössere Bevölkerung zuvor während langer Zeit ernährt werden konnte, sonst wären es nie so viele geworden. Eine Heuschreckenplage, eine Schädlingsplage, meistens aber Krieg oder Pest, führten zum kompletten Wegfall der Nahrung und damit zur Hungersnot.

        • Anh Toàn sagt:

          „Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kaffee, Kakao, Paprika, Tomaten, Chili, Mais, Truthahn, Vanille, Zucker, Bananen, Ananas, Avocado, Sonnenblumen, Kürbis, Maniok, Tropische Früchte, Gewürze und noch vieles mehr was Heute unsere Esskultur ausmacht,“

          Kartoffel ist das einzige Grundnahrungsmittel in ihrer Liste, alles andere ist Luxus, Verzierung: Aus den Kolonien wurden vor allem Luxusartikel geholt, Seide, Gewürze, Porzellan (englisch: china), Gold und Silber.

        • J. Kuehni sagt:

          Immer lustig, wenn die Ruedis dieser Welt definieren wollen, von was Sie (Anh Toan) und „die Linken und Grünen“ so träumen.

          Keep going.

      • Anh Toàn sagt:

        @Ruedi „Wer es im Sommer nicht schaffte genügend Vorräte anzulegen, der Verhungerte im Winter.“

        Dummes Zeugs. Das schafft jede Gesellschaft, ist ja auch nicht so schwer, wird ja kühler am Ende des Sommers und gibt viel zu ernten, da kann man einfach aufbewahren.

        Was man nicht konnte war dafür zu sorgen, dass im nächsten Sommer die Ernte ausbleibt. Den Sommer hat man dann noch immer überlebt, irgendwas lies sich finden als Jäger und Sammler, aber Vorsorge betreiben für den Winter konnte man nicht und dann ist man verhungert.

        Ich war nicht dabei, habe auch nicht recherchiert, aber so male ich mir die Welt von damals aus.

  • J. Kuehni sagt:

    Der Unterschied zwischen osmanischem (oder auch mesoamerikanischem) und europäischem Kolonialismus ist, dass letzterer als erster und einziger eine totalglobale Wirkungsmacht entfaltete. Keine andere Zivilisation konnte sich seinem Einfluss entziehen, jede andere Ziviisation war gezwungen, sich auf einen „Schwanzvergleich“ mit europäischen Mächten einzulassen. Dass selbst in anderen Bereichen mindestens ebensoweit oder gar weiter entwickelte Kulturen gegen die mit „potenten“ Kanonen ausgerüsteten Langnasen-Barbaren schlecht aussahen, war als globale Demütigung genauso universell wie die sonstigen „westlichen“ Werte.

    • J. Kuehni sagt:

      Man muss sich daher nicht wundern, wenn heute vornehmlich die Schandtaten von europäischen Kolonisatoren erörtert werden. Da hilft die Ausrede „Ja, aber Hansli war auch böse!“ (Zitat Georg) nicht viel.

    • Rolf Zach sagt:

      Bei Toynbee werden alle bisherigen Kulturen von der westlichen Kultur aufgesogen. Was bedauern Sie, Herr Kuehni, dass diese Kulturen untergegangen sind oder noch untergehen, wie dies beim Islam der Fall ist oder unser Verhalten, das vielfach bösartig ist, gegenüber den neu eingegliederten Menschen in diese westliche Kultur? Nun, dass die Inuit mit ihrer Kultur und dem Einbruch der westlichen Kultur nicht gerade das gute Los gezogen haben, ist bekannt.
      Zurückkommend auf das Osmanische Reich, um nochmals die Verschiedenheit zur westlichen Zivilisation zu betonen, die weder durch Klima noch durch irgendwelche fehlenden natürlichen Ressourcen bedingt. Wie Japan 1870, konnte das Osmanische Reich den Westen kopieren, wenn es gewollt hätte.

      • Rolf Zach sagt:

        Es hat wohl die Tanzimat Reform gegeben, aber das ganze war nur Flickwerk und sogar die Reformen Atatürk, die die umfassendsten Reformen in einem islamischen Land jemals unternahm, haben den Anatolier nicht erreicht und was haben wir heute, Erdogan. Die Türkei war 1953 relativ sehr wohlhabend und Südkorea das ärmste Land der Welt. Wo sind diese beiden Länder heute? Der Islam hat damit gar nichts zu tun, sagt man, mit Erlaub, diese möchte grundlegend bezweifeln.
        Ich bin überhaupt kein Anhänger der Philosophie von Spencer mit seiner Verherrlichung der Reichen. Es geht hier nicht um diese Spezies. Es geht hier um die Theorie von Heinsohn wegen Besitz und Eigentum, welches dem kapitalistische Monster zur Geburt verhalf.
        Der Islam will nichts davon wissen und verteufelt den Zins.

        • Rolf Zach sagt:

          Nach Anh wird praktisch in allen Weltreligionen der Reiche verabscheut. Welcher Reiche ist damit gemeint? Der türkische Pascha mit seinem zu seinen Lebzeiten vergebenen Großgrundbesitz oder der Kaufmann, ob Moslem oder Armenier ist gleichgültig, der Gewürze aus Indien ins Reich importiert und nach Europa exportiert.
          Der Zins war verhasst, denn man hat weder Besitz noch Eigentum verstanden und nicht den
          den Unterschied zwischen Konsum und Investition.
          Es ist jedem dahingestellt, dass kapitalistische Monster zu verabscheuen oder sogar zu negieren. Man kommt dann sehr gerne mit der Moral, was nicht immer hilfreich ist.
          Mit ist da der Wissenschafter lieber, der wie der Entomologe seine Insekten ohne Vorurteile beobachtet.
          Soll ich den Islam kritisieren, da er auf dem Sterbebett ist?

          • Rolf Zach sagt:

            Ich bin nicht ein Freund, sein qualvolles Ende langfristig zu finanzieren und diejenigen, die durch alle Instanzen hindurch so leben wollen wie es in diesen islamischen Ländern der Brauch ist, ohne irgendwelche Gegenleistung von ihnen, ein Bett des Komforts einzurichten.

          • Maiko Laugun sagt:

            Ja, Herr Zach, wir haben verstanden, dass Sie am liebsten Bomben auf alle Länder schmeissen wollen, in welchen islamische Gläubige leben. Warum? Weil Sie glauben, dass dann weniger Flüchtlinge über das Meer kommend Ihre Werte unterwandern. Und sonst lässt man sie halt einfach im Mittelmeer ersaufen.

            Es gibt auf diesem Planeten weit mehr als 1 Milliarde Muslime. Diese leben (in absoluter Mehrheit friedlich) nicht nur im arabischen Raume. Allerdings werden genau dort kapitalistisch christliche Bomben abgeworfen.

            Ihre Kommentare sind für mich von Angst geprägt, wahrscheinlich sogar faschistisch.

          • Maiko Laugun sagt:

            Sie wollen nicht „finanzieren“? Die KK im Heidiland aber schon? Die Kostenexplosion dort hat nichts mit Muslimen zu tun.

            „Sterbebett“:

            Ein humanes Begleiten in den Tod würde genau das verhindern, was Sie selber nicht erkennen.

          • Maiko Laugun sagt:

            „Gegenleistung“

            Warum kommen die denn? Welche Leistung hat den die Gegenseite erbracht? Erklären Sie das mal.

          • Rolf Zach sagt:

            Nun, Herr Laugun, ich muss es verdeutliche.
            Nehmen wir einmal an, 2 Mio. Menschen aus Bangladesch organisieren ihre illegale Einwanderung über Birma oder auch über das Meer nach China. Werden diese Menschen von China freudig mit Willkommens-Kultur empfangen.
            Sorgt der chinesische Staat für ihre Integration und gibt ihnen Sozialhilfe?
            Als Dank dafür schmeißen dann diejenigen, die kein befriedigendes Plätzchen dafür finden irgendwelche Bomben, überfallen Tanzlokale und labern davon, welche Hurerei die chinesischen Mädchen betreiben, die gehören alle unter den Schleier. Es kommen dann Imame aus Saudi-Arabien, die den jungen Einwandern bei jedem Moschee-Besuch erklären, was für ein heidnisches Land China ist. Das gleiche Beispiel könnte man auf Vietnam anwenden.

          • Rolf Zach sagt:

            Ob die Ostasiaten soviel mehr Humanisten sind als wir Europäer, kann man durchaus bezweifeln. Die Australier sind nicht nur bei den arabischen Moslems zurückhaltend.
            Ich gebe zu, ich verhalte mich gegenüber diesen Mitmenschen als ein Egoist, Sie vermuten sogar einen ausgewachsenen Nazi.
            Was ich als ein hiesiger verlange ist dies, was der Bürgermeister von Mechelen erfolgreich verfolgt. Strenge, aber Fairness zu den bei uns lebenden Muslimen, etwas was der Schweiz viel besser gelingt als Deutschland und Frankreich.
            Was kümmert mich und den Schweizer Moslem, die Religion eines anderen Schweizers, wenn wir uns alle so verhalten, dass nicht Parallelgesellschaften entstehen, die wir einzelnen Bürger für ewig finanzieren müssen und die ein anderes Recht wollen.

          • Rolf Zach sagt:

            Übrigens haben eine ganze Reihe von durchaus kritisch denkenden deutschen Intellektuellen, darunter Rüdiger Safranski, die deutsche Willkommens-Kultur von 2015 als übertrieben und für das deutsche Volk nicht förderlich betrachtet.
            Keine Frage, die Invasion der USA im Irak war eine Katastrophe. Nicht nur die Eroberung als solche, sondern auch wie man nach der Besetzung des Iraks das Land regiert hat. Man hat die Leute der Baath Partei gezwungen, sich ihr Brot beim IS zu holen.
            Hätte der Westen den IS bombardiert, wenn dieser keine Attentate in Europa unternommen hätte? Wegen den Jesiden vielleicht!
            Für Obama war die Nicht-Intervention im Nahen Osten und besonders in Syrien Politik.
            Das einzige Thema, wo ihm Trump zustimmt.

          • Rolf Zach sagt:

            Ich bin nicht erfreut, wenn die Militärmächte des Westens im Nahen Osten intervenieren, dies gilt übrigens auch für Afghanistan.
            Wir Europäer sind dort im Grunde verhasst und nicht nur wegen Israel. Natürlich werden die dortigen Einheimischen es einem nicht sagen. Es geschehen dann plötzlich so Massaker wie Ende 1997 in Luxor mit vielen Schweizer Toten. Man soll sich mal vorstellen, dies würden Berner auf dem Jungfraujoch verursachen.
            Ich bin für das Atom-Abkommen mit dem Iran. Atombomben in den Händen islamischer Staaten sind für die ganze Welt gefährlich. Bei der islamischen Atombombe von Pakistan haben wir alle Glück gehabt.
            Für viele Moslems und besonders ihre Intellektuellen, sind wir im Westen Schuld an all ihren Problemen. Darf ich dies in seiner Absolutheit bezweifeln?

          • Maiko Laugun sagt:

            @Rolf Zach: Sie verwechseln Flüchtlinge mit Arbeits-Migration. Oder tun Sie das bewusst?

            China ruft nicht nach Arbeitskräften. Die Schweiz tut das aber. Schon seit dem Saisonnier-Status kamen viele Moslems aus dem Balkan und anderen Gegenden. Die haben sich ihren späteren definitiven Aufenthalt durch harte Arbeit verdient. Wer hat sie gerufen? Richtig, die Schweizer Kapitalisten.

            China schmeisst auch keine Bomben auf islamische Länder. Flüchtlinge sollen diejenigen aufnehmen, die dies tun, egal ob aktiv an Kriegen beteiligt (und selber angezettelt) oder durch passive Unterstützung.

            Auch islamische Länder im Mittleren Osten sind voll von Kriegs-Flüchtlingen. Es sind nicht nur die armen Heidiländer, die davon betroffen sind.

          • Anh Toàn sagt:

            „Nach Anh wird praktisch in allen Weltreligionen der Reiche verabscheut.“

            Nöh, hab‘ ich nicht gesagt. Aber die Protestanten sehen im Reichtum Ausdruck moralischer Überlegenheit.
            Die Reichen sind reich, weil sie dienen, arbeiten, Gottes Werk tun, die Armen sind arm, weil sie faul sind.

            Wenn nun die Armen zu uns kommen, kommen die Loser, die faulen, die moralisch Minderwertigen: das drücken Sie Herr Zach mit viel eloquenteren Worten aus als der Ruedi, aber inhaltlich geht es um moralische und intellektuelle Überlegenheit einer Gruppe von Menschen (Definiert an Hautfarbe, Religion, Nation, Geschlecht) über eine andere.

            Beides ist der gleiche widerliche Rassismus.

          • Anh Toàn sagt:

            „….die deutsche Willkommens-Kultur von 2015 als übertrieben und für das deutsche Volk nicht förderlich betrachtet.“

            Was wäre denn förderlich? Mauern und Stacheldraht und auf die schiessen, falls sie nicht im Mittelmeer ersaufen?

            Wenn diese Muslime so rückständige zu nichts zu gebrauchende Zellhaufen sind, was machen wir denn mit denen? Wir können ja nicht zusehen, wie die sich zu Hause vermehren und irgendwann auch überquellen zu uns?

            @Rolf Zach: Was halten Sie für förderlich im Umgang mit moralisch und intellektuell minderwertigen Menschen: Kondome verteilen? Zwangssterilisation? Was Herr Zach ist förderlich????

          • Anh Toàn sagt:

            Kopftuchverbot im Kindergarten?
            Handschüttelzwang?
            Burkiniverbot?
            Pausen-Cervelat-Pflicht?

        • Rolf Zach sagt:

          Es ist nicht angehnem von mir, die Uiguren Ihnen gegenüber zu erwähnen. Lassen wir das.
          Nun über die Arbeitsemigration in die Schweiz, vor allem zwischen 1958 bis 1973 (in die sterbende Textilindustrie!) bin ich schon informiert. Die zweite Welle war zwischen 1980 und 1990, da ersetzte man die Italiener durch Jugos und Türken und erwartete im Falle einer Krise, dass sie so leicht in die Ursprungsländer zurückgehen wie die Italiener. Dies hat nicht so ganz geklappt und zusätzlich kam die verstärkte Automatisierung in der Industrie. Die EMS ist ein gutes Beispiel, Graubünden erhielt dann einfach mehr Arbeitslose und Sozialfälle.
          Hier ist das Thema, die islamische Zivilisation des Osmanischen Imperium und warum es sich zum Kranken Mann am Bosporus entwickelte.

          • J. Kuehni sagt:

            @Zach: Ein „schlechtes Gewissen“ in Westeuropa im allgemeinen und in Deutschland im speziellen ist ja schon ein Faktor in dieser Diskussion. Denn der Umkehreffekt der von mir eingangs erwähnten “ totalglobalen Wirkungsmacht“ europäischen Kolonialismus‘ ist eben die „populistische“ Approbation dieses Traumas anderswo: Wenn ich mit Türken über Erdogan diskutiere, kommt postwendend der Hinweis auf europäische Heuchelei und westliche Einmischung (egal was der zuhause mit den eigenen Nachbarn anrichtet). Und ja: der heutigen, anpassungsunwilligen Generation von Moslems ist eine integrationswillige vorausgegangen, der man jedoch deutlich zu spüren gab, dass sie niemals vollwertige Deutsche oder Franzosen sein können. Das haben Sie bei ihrem chinesischen Gleichnis unterschlagen.

          • J. Kuehni sagt:

            Das schlechte Gewissen geht tiefer, gewissermassen zum Kern der Aufklärung und damit europäischen Selbstverständnis‘: Wenn Menschenrechte universal sind, wenn vor dem Gesetz alle gleich sind, wenn Sippenhaft, unbegrenzte Vormundschaft, religiöse Tradition und Gewohnheitsrecht dem Gewaltmonopol des Staates und der Herrschaft des Rechts untergeordnet werden, kann es weder Sklaverei noch „minderwertige“ Minoritäten geben.

            Dieser Konflikt zwischen Ideal und gelebter Realität der jüngeren, europäischen Geschichte führt zur Willkommenskultur, ein zugebenermassen plump anmutender Versuch, es diesmal besser zu machen.

          • J. Kuehni sagt:

            Im Grunde geht es um ein europäisches Selbstgespräch. Und das Hauptargument wird darum geführt, wieweit wir unsere eigene Zivilisation abschaffen sollen, um diese Kultur vor „fremden“ Zuzügern zu beschützen, oder anders formuliert, ob wir unsere Zivilisation nicht gerade dadurch abschaffen, indem wir die Zuzüger als unreformierbar „fremd“ definieren.

          • J. Kuehni sagt:

            Irgendwo in ihren Kommentaren haben Sie ja schon angetönt, worauf wir uns vielleicht einigen können:

            > Das Primat des Rechtsstaats vor Religion und Tradition (gilt dann auch für den ersten Teil der „christlich-abendländischen Kultur“).

            > Das Verhindern von Parallelgesellschaften (im Umkehrschluss das Recht auf Partizipation).

            Den Rest können wir uns sparen, resp. im Reich der soziokulturellen Wissenschaften belassen: Als generelle Annahme theoretisch möglich, im konkreten Fall jedoch weder rechtlich noch praktisch verwertbar.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            @ Kuehni

            Was Sie hier als vermeintlicher Konflikt darzustellen versuchen, hat wohl mehr mit Verklärung als mit Aufklärung zu tun. Menschenrechte durch Selbstaufgabe; welch naive Vorstellung.

          • Anh Toàn sagt:

            Selbstaufgabe oder Menschenrechte ist kein Konflikt?

            Menschenrechte gelten für die Guten, die Überlegenen, damit die geschützt werden können, kann man die Menschenrechte nicht jedem gewähren.

            Unsere Werte müssen wir gut schützen. Wir haben die darum schriftlich festgehalten. Würden wir unsere Werte leben, würde sich zeigen, dass unsere Werte wertlos sind, weil es wäre Selbstaufgabe:

            Unsere Werte ist wie eine Armee, mit schmucken Uniformen, die schön defilieren kann: Die in einen Krieg zu senden, wäre Selbstaufgabe.

            Man kann Werte nicht beiseite legen, um sie zu verteidigen. Das wäre der beweis der Wertlosigkeit unserer Werte:

            Sie diffamieren unsere Werte als wertlos, die führen zur Selbstaufgabe. Sie haben keinerlei Respekt vor unserer Kultur unseren Werten.

          • Anh Toàn sagt:

            An unseren Werten festhalten, wollen nur dumme, böse, linke Sozialindustrielle: Die Rechtsnationalen wollen unsere Werte schützen, indem sie diese ganz tief irgendwo vergraben, so wie der Strauss seinen Kopf. Und wenn dann alle Sorgen und Probleme weg sind, können wir die Werte ausgraben und uns gratulieren, wie toll wir die geschützt haben, die Werte, die jetzt wo die Nigger alle weggemacht wurden, endlich blühen können.

          • Anh Toàn sagt:

            Jeder Mensch hat das Recht auf….., aber Nigger doch nicht, wo kämen wir denn da hin, wenn wir keine Nigger mehr niedermachen können. Wo bleiben denn dann unsere eigenen Menschenrechte?

            Das alles ist kein Konflikt, Menschenrechte sind für Menschen, es heisst ja auch so und nicht Niggerrechte.

          • J. Kuehni sagt:

            Huber: „Menschenrechte durch Selbstaufgabe“. Falsche Dichotomie der rechten Hysterie-Spinmeisters, nur ängstliche Trottel fallen darauf rein.

          • J. Kuehni sagt:

            In der Schweiz reissen sich rechtsnationale Oligarchen (Blocher, Ebner et al.) die Filetstücke der Wirtschaft unter den Nagel und zeigen zur Ablenkung des Publikums mit dem Finger auf Immigranten und „Fremde“ (die sie oft selbst importiert haben, weil man denen weniger zahlen muss, ist doch ein legitimes Buebetrickli, gell).

            Im nahen Osten und Afrika reissen sich tribale Oligarchen (Saudis, Mugabe et al.) die Filetstücke der Wirtschaft unter den Nagel und zeigen zur Ablenkung des Publikums mit dem Finger auf weisse „Kolonisatoren“ oder „Ungläubige“ (in deren Steuerparadiesen sie die veruntreuten Steuergelder deponieren, ist doch ein legitimes Buebetrickli, gell).

            Und die Taliban, Ruedis und Hubers fallen darauf rein.

          • J. Kuehni sagt:

            Und dann wollt ihr uns, die wir in eurem idiotischen Kulturkrieg nicht mitzumachen gedenken, noch als naiv hinstellen.

            Zur transnationalen, rechtsautoritären Hetzergemeinde gehören eben IS-Mullahs genauso dazu wie Breitbart-Kreuzritter. Ihr braucht euch gegenseitig gaaanz fest.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sicher doch, am liebsten würden Sie gleich auch noch die Demokratie abschaffen, dass die IYIs ihre Ideen widerstandslos realisieren können und Sie Ihnen in der gewohnten naiven Obrigkeitsgläubigkeit zujubeln können.

          • J. Kuehni sagt:

            „Obrigkeitsgläubige IYI-Zujubler, Demokratieabschaffer!“

            Weil wir bei ihrem idiotischen Kulturkrieg nicht mitmachen wollen.

            Schwächlich…

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Der Kulturkrieg wird genau von den IYIs betrieben, indem sie die unterschiedlichen Kulturen auszulöschen versuchen, einen undemokratischen Einheitsbrei einer Weltgesellschaft unter ihrer „vermeintlich weisen“ Führung etablieren wollen und nach faschistischer Manier unter dem Deckmantel der politischen Korrektheit festlegen, welcher Sprachgebrauch und welche Denkweise gesellschaftlich akzeptiert sein soll. Ihre leeren Floskeln können nicht von Ihrem makabren Gedankengut ablenken.

          • Anh Toàn sagt:

            Until the colour of a man’s skin
            is of no more significance
            than the colour of his eyes
            There’s a war

          • Anh Toàn sagt:

            that until the basic human rights are equally guaranteed to all without regard to race;

          • Anh Toàn sagt:

            Irgenwie will das Zensursystem den nächsten, besten Satz von Haile Selassie (Rede vor der UNO) nicht:

            Bis zu diesem Tag wird der Traum von Weltbürgertum, internationaler Moral und dauerndem Frieden nichts sein als eine flüchtige Illusion, die angestrebt wird, aber nie erreicht werden kann.

          • Anh Toàn sagt:

            Hat sich die vernünftige westliche Zivilisation / Kultur nicht einmal darauf geeinigt, dass Menschenrechte universal sind? Das man die auch nicht verwirken kann?

            Ich hasse Euch, Ihr bedroht meine/unsere Werte viel mehr als Migranten. Und dabei behauptet Ihr, diese Werte zu verteidigen, dabei passt ihr drauf:

            Give me your hungry, you’re tired, you’re poor / I’ll piss on ‚em / That’s what the statue of bigotry says

            (Lou Reed „Dirty Blv“)

          • Anh Toàn sagt:

            Haile Selassie war nicht politisch korrekt, Malcolm X war nicht politisch korrekt, Nelson mandela war nicht politisch korrekt, Dawit Isaak ist/war nicht politisch korrekt, wer gleiche Rechte global fordert ist nicht politisch korrekt:

            Das sind Demokratieabschaffer! Haut die tot! Landesverräter. Lynch sie!

          • Anh Toan sagt:

            Wir christlich abendlaendischen aufgeklaerten sind die Ueberlegenen, Meh’besseren, Weil wir haben Vergebung und Liebe und Menschenrechte: Darum muessen wir die Nigger niedermachen.
            Wuerg.

          • Anh Toàn sagt:

            Aber beim Handschlag und beim Burkini verlangt Ihr politische Korrektheit, da ist es Euch dann wichtig.

          • J. Kuehni sagt:

            Sie checken wirklich gar nix, Herr Huber.

            Mit Anti-Intellektualismus habe ich genauso wenig am Hut wie mit hysterischen PC-Brigaden. Mit roten genausowenig wie mit braunen Fäusten. Kulturkriege werden von Mullahs und Kreuzrittern an der Heimatfront geführt, von denen, die einem vorschreiben wollen, was man zu glauben habe genauso, wie von denen, die auf den grundlegenden, nicht überbrückbaren Unterschied zu den „Anderen“, „Fremden“ bestehen und gerade deswegen zuhause irgendeine tradierte Monokultur predigen, wo sie doch angeblich der Horror vor einer globalen solchen antreibt.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Menschenrechte werden z.B. verletzt, wenn das Recht auf Selbstbestimmung der Völker nicht gewährleistet ist. Die Assoziationsfreiheit, welche jedermann auf persönlicher Ebene täglich bewusst oder unbewusst unzählige male in natürlicher Selbstverständlichkeit in Anspruch nimmt, ist darin enthalten und gesellschaftlich weltweit akzeptiert und respektiert. Es steht Ihnen frei, Ihre Wohnung, Ihren Kühlschrank, Ihr Bade- und Schlafzimmer etc. jederzeit für jedermann zwecks Selbstbedienung offen zu halten; allerdings diese Idee anderen aufzuzwingen ist abwegig und erinnert an den kleinen Diktator, welcher in jedem Sozialisten schlummert.

          • J. Kuehni sagt:

            Ist es nicht lustig, wenn Relativisten der universalen Gültigkeit von Menschenrechten solche für sich approbieren wollen und dadurch gleich glasklar machen, was für simple Rassisten sie eigentlich sind?

            Ihre Assoziationsfreiheit, die es ihnen erlaubt, „Ihre Wohnung, Ihren Kühlschrank, Ihr Bade- und Schlafzimmer etc.“ zu keiner Zeit mit irgendjemandem zu teilen, erstreckt sich NICHT auf das gesamte Staatsgebiet ihres Landes, oder ganz Europa, Herr Huber. Es gibt kein „Menschenrecht“ das Sie vor dem Anblick von ihnen—aus welchen Gründen auch immer—unliebsam erscheinenden Leuten schützt.

            Wollten Sie sich im Zug neben mich setzen, ich müsste es akzeptieren.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun Kuehni, wie ich mich oder Sie sich im öffentlichen Raum verhalten, hat keinen Einfluss auf das Recht auf Assoziationsfreiheit.
            Es handelt sich im Gegensatz zur Einheit des Staates oder des Individuums nicht um das Eigentumsrecht, welches im öffentlichen Raum beansprucht werden kann. Wenn Sie sich unwohl fühlen, wenn sich jemand neben Sie setzt, steht es Ihnen frei, sich einen anderen Platz zu suchen oder denjenigen zu ignorieren oder solche Situationen zu umgehen, indem Sie Ihr Auto benutzten, etc. Sie versuchen hier Aepfel nicht einmal mit Birnen, sondern mit einem Gemüse zu vergleichen.

            Die Inanspruchnahme der Assoziationsfreiheitsrechtes ist nicht mit der Gutheissung politischer oder sozialer Unterdrückung gleichzustellen und ist nicht rassistisch.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es ist immer lustig, wenn die Kuehnis dieser Welt anlässlich fehlender Argumente die Rassismuskeule schwingen.

          • J. Kuehni sagt:

            Sie sind es, der das persönliche Recht zur Assoziationsfreiheit auf der Stufe des Selbstbestimmungsrechts der Völker als „Selbstverständlichkeit“ etablieren wollen, Herr Huber. Die Implikationen daraus (Segregation, Apartheid) brauchen Sie selbstverständlich nicht auszuführen, ihre Follower im Geiste verstehen das schon richtig.

            Und ich auch.

          • J. Kuehni sagt:

            „Die Inanspruchnahme der Assoziationsfreiheitsrechtes ist nicht mit der Gutheissung politischer oder sozialer Unterdrückung gleichzustellen und ist nicht rassistisch.“

            Glauben Sie das wirklich, selbst dann, wenn dieses „Recht“ auf völkischer Ebene „selbstverständlich“ sein sollte??

          • J. Kuehni sagt:

            „Es ist immer lustig, wenn die Kuehnis dieser Welt anlässlich fehlender Argumente die Rassismuskeule schwingen.“

            PC-Huber.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            „Glauben Sie das wirklich“

            Natürlich! Wer ausser dem demokratisch legitimierte Staat soll genau definieren, wem Zutritt zum Staatsgebiet gewährt werden soll. Aber ich kann gut verstehen, dass Sie damit ein Problem haben, da Sie die auf dem Nationalstaat beruhende Demokratie als lästig empfinden und am liebsten abschaffen würden.

          • J. Kuehni sagt:

            Ein Apartheid-Staat ist per Definition nicht demokratisch legitimiert, Herr Huber. Es heisst eben „Herrschaft des Volkes“ und nicht „Herrschaft der Mehrheit“ (oder „Herrschaft der am besten finanzierten Minorität“). Dass Sie den Unterschied nicht begreifen können/wollen, kann ich „gut verstehen“.

          • J. Kuehni sagt:

            Warum, glauben Sie wohl, sind alle bisher einigermassen längerfristig bestehenden Demokratien gleichzeitig (und relativ) „offene Gesellschaften“ gewesen? Die Schweiz, die USA, alles Ein- und Auswanderungsländer.

            Israel z.B. merkt gerade, dass es nicht gleichzeitig „jüdisch“ und demokratisch bleiben kann. So ist das halt im Leben.

          • Anh Toàn sagt:

            Die Assoziationsfreiheit des Volkes, oder das völkische >Selbstbestimmungsrecht sagt, wenn die Bayern keine muslimischen Niger wollen, und so ein Bayer so eine muslimische Niggerin heiraten will, soll sich der Verräter am bayrischen Kultur und Blut verpissen, zu den Niggern oder auf den Mond, weil dem freien bayrischen Volk nicht zugemutet werden kann, von Niggerinnen infiziert zu werden, wo würde das die völkische Freiheit bleiben.

            Tramps like them, they are born to run.

          • Anh Toàn sagt:

            Es ist schliesslich natürlich Darwin und damit auch gut, dass sich die Überlegenen nicht mit den Minderwertigen vermischen. Die Gewinner, Die Alphavölker setzen sich durch, die anderen sterben aus: Dies mit zentralistischen Zwangsmassnahmen undemokratisch unnatürlich zu verhinern, ist Faschismus, Nämlig.

            Du Atruist, Du Umweltschützer, geheiligt sei Deine edle Rasse.

          • Anh Toàn sagt:

            „Israel z.B. merkt gerade, dass es nicht gleichzeitig „jüdisch“ und demokratisch bleiben kann.“

            Es ist das völkische Selbstbestimmungsrecht der Juden, die Nigger unten oder aussen zu halten. Dass Sie dies negieren, zeigt, dass Sie Juden hassen:

            Weil die Juden sind die guten und daruim ist ein jüdischer Staat demokratisch, während ein islamischer Staat eine eine terrosrstische Vereinigung ist: Mursi musste weg, das war ein Terrorist, der wollte aus Ägypten am Schluss noch einen muslimischen Staat machen: Muslime haben kein völkisches Selbstbestimmungsrecht, die sind rücktsändig, frauenfeindlich und gegen Menschenrechte:

            Nur linke Antisemitin erkennen den Unterschied nicht zwischen einem demokratischen jüdischen Staat und einem undemokratische islamischen.

          • Anh Toàn sagt:

            Das völkische Selbstbestimmungrecht beeinhalten, dass wen aufgerufen wird, an der Grenze auf Kinder und Frauen zu schiessen, jeder kommen muss oder er wird als Verräter, Meuterer erschossen, im Namen der völkischen Freiheit!

            Der Zach ist kein Nazi, Du bist einer durch durch!

          • J. Kuehni sagt:

            „Du bist einer durch durch!“

            Sozusagen „well done“.

          • Anh Toàn sagt:

            so schön bei Lou Reed

            stick a fork in their ass and turn ‚em over,
            they’re done.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es ist geradezu lächerlich und grotesk, mit der Einführung des Begriffs „Apartheid“ dem Volk zu unterstellen, dass es sich rassistisch zu verhalten hätte, wenn es seine Selbstbestimmung inkl. das Recht auf Assoziationsfreiheit wahr nimmt. Sie liefern ja genau den Gegenbeweis, indem Sie erläutern, wie die demokratischen Staaten generell weltoffen sind, was jedoch nicht heisst, dass Sie das Recht auf Selbstbestimmung aufgegeben haben, sondern es bei Fehlentwicklungen sehr wohl in Anspruch nehmen dürfen, respektive zur Selbstpreservation müssen .

          • Anh Toàn sagt:

            respektive zur Selbst“preservation“ müssen .

            Du Status Quo Profiteur, willst Deine Vorrechte als Schweizer auf der Welt erhalten:

            Haut die Nigger tot oder haltet die wenigstens fern, ist völkische Notwehr.

            Srebrenica war völkische Notwehr!

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Niemand schlägt vor, irgend jemanden tot zu schlagen. Niemand schlägt vor, den individuellen Altruismus zu unterbinden, sondern gerade dieser wird sich beim Wegfall von Zwang entfalten.

          • Anh Toàn sagt:

            „Niemand schlägt vor, irgend jemanden tot zu schlagen.“

            Nur wenige sprechen es aus, zum Beispiel die Störchin hat es ausgesprochen, was man Notfalls tun müsse, zur Wahrung des völkischen Selbstbestimmungsrechtes:

            Ein Facebook-Nutzer fragte nach: „Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?“ Von Storch antwortete: „Ja.“

            Was wenn die Nigger unser völkisches Selbstbestimmungsrecht nicht akzeptieren? Dann geht doch unser völkisches Selbstbestimmungsrecht demokratisch, weil wir stimmen ja genau darüber bald ab, deren Menschenrechten vor. Und wenn sich die Nigger immer mehr vermehren, die können ja nur pimpern, wäre es inhuman zu warten bis die kommen, dann müssen wir nur mehr in Notwehr wegmachen.

            Worauf sollen wir warten?

          • Anh Toàn sagt:

            550 Migranten aus Afrika hat man dieses Jahr im Mittelmeer zur Abschreckung ersaufen lassen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Es handelt sich nicht um ein Menschenrecht, dass man sich wo immer man will niederlassen kann. Es handelt sich nicht um ein Menschenrecht, die Rechtsstaatlichkeit nach belieben zu verletzen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Interessant ist der Umstand, dass dieses spezifische Narrativ, welches sich vermeintlich gegen Rechtsextremisten richtet, eine derart hohe Bedeutung geniesst, während die Kriegstreiber an Regierungen und übermächtigen Grossunternehmen mit den 0,1% dahinter, welche zumindest eine Mitverantwortung für die gegenwärtige Situation tragen, grösstenteils ignoriert werden. Ich persönlich ziehe es vor, bei den Mächtigen anzusetzen anstatt eine billige Lösung zulasten der Allgemeinheit anzustreben. Abgesehen davon, wird niemand davon abgehalten, seinen Bedarf an Altruismus zu befriedigen oder geht es vielleicht einzig darum, die eigenen feuchten Träume zulasten der Allgemeinheit zu realisieren.

          • Anh Toàn sagt:

            „Ich persönlich ziehe es vor, bei den Mächtigen anzusetzen….“

            Ja ich auch, viel besser als die Nigger ersaufen lassen. Wie möchten Sie genau bei den Mächtigen ansetzen? Mit Bankgeheimnis, Steueroasen, wirtschaftlicher Freiheit (ja keinen Konsumenten- und Arbeitnehmerschutz, Freiheit für die Kartelle, Wettbewerbsrecht ist nur für Zentralisten.“ Bei welchen Mächtigen möchten Sie denn ansetzen? Bei den Murdochs und Mercers und Matters und Ebners und Blochers?

            Wer genau sind denn diese Mächtigen? Wie setzt man bei denen an? Indem man nichts tut, dann gehen die Mächtigen pleite, hat der Schumpi gesagt, und dann ist es wieder gut.

            Aber gell, bei den 1% soll man nicht ansetzen, dann würde Dir Deine Haut im Spiel abgezogen, da verlangt man besser, bei den 0.1 Prozent anzusetzen.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Nun, jede Bewegung beginnt damit, dass sich eine kritische Einstellung gegenüber Macht installiert (das Gegenteil von Obrigkeitsgläubigkeit). Es sind ja im Allgemeinen nicht die Bevölkerungen, welche Krieg anstreben, sondern spezifische Kriegstreiber in Regierungen und dies möglich ist, weil die Bevölkerung zu wenig Einfluss nehmen kann . Auch die Macht der Grossunternehmen beruht stark darauf, dass diese die politische Agenda viel zu stark beeinflussen können. Es gilt diese Machtkonzentrationen zu reduzieren und durch zusätzliche demokratische Macht zu ersetzen. Die 1% werden bei diesem Vorgang mit beeinträchtigt.

            Das Absaufen hängt mit fehlerhaften Anreizen zusammen, welche durch die Verletzung der Rechtsstaatlichkeit erzeugt wurden.

          • Anh Toàn sagt:

            @seppetoni: „Nun, jede Bewegung beginnt damit, dass sich eine kritische Einstellung gegenüber Macht installiert (das Gegenteil von Obrigkeitsgläubigkeit).“

            So schön, wie Sie sagen „installiert“: Das ist fest verbunden, organisiert, geregelt, was wiederum Obrigkeiten voraussetzt: das Volk kann keine Revolution ohne Führer, ohne Obrigkeit.

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn der Mubaraksche – Miltärische Staatsapparat hochgradig korrupt war und weg musste, musste dieser Apparat durch einen anderen ersetzt werden. Die Muslimbrüder waren organisiert, das waren die einzigen, welche an Atelle des alten apparates treten konnte: Man kann kein Land regieren ohne einen Apparat, ein Kader, eine Organisation, eine funktionierende Machtstruktur, eine Armeee, eine Partei, eine religiöse Organisation: Bereits beim Aufstand gegen Mubarak wäre die Strassenkampferfahrung von Fussballhooligans etc. ohne die logischen, organistorischen Fähigkeiten der Muslimbrüger weitgehend wirkungslos geblieben.

            Darum haben all die Despoten im nahen Osten so viel Angst vor den Muslimbrüdern.

          • J. Kuehni sagt:

            „Es sind ja im Allgemeinen nicht die Bevölkerungen, welche Krieg anstreben, sondern spezifische Kriegstreiber in Regierungen und dies möglich ist, weil die Bevölkerung zu wenig Einfluss nehmen kann“.

            Das ist so eine kindlich naive Disney-Vorstellung wie von Teenagern: Irgendwo sitzen böswillige Despoten und wollen Krieg, während das friedfertige Volk bloss seinen friedfertigen Geschäften nachgehen möchte. Dann macht selbiges Volk Revolution, beseitigt die Despoten and they lived happily ever after.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Zu glauben, dass alles immer in friedlicher Manier ablaufen muss/kann, ist eine naive Vorstellung. Trump dient als gutes Beispiel, weil er die Funktion des Interrupters erfüllt, indem die gleichförmige Entwicklung gestört wird und sich nach etlichen Versuchen evtl. eine neue Ordnung etablieren lässt. Das Ausmass an Hass, welches von den etablierten Machtzentren und ihren privilegierten Zudienern gegen ihn versprüht wird, ist interessant zu beobachten.

            „Society is like a stew. If you don’t stir it up every once in a while then a layer of scum floats to the top.“ – Edward Abbey

  • Hayro sagt:

    @ Tobias Straumann
    Mit Wikipedia als ein Dozent arbeiten, sieht gut aus..!!
    Ihr Wissenschaftler!! Wo ist Ihre Archive?? “Haben Sie auch Handschriftrollen aus Totenmeer “ !!!

  • Rolf Zach sagt:

    Das Osmanische Reich war mit ihrem System des Sklaven-Staates eine Verstärkung der militärischen Macht des Islams und so war es auch mit den übrigen türkischen Staaten, die nach 1000 n. Ch. im Nahen Osten gegründet wurden. Die Osmanen als kleiner Anti-Kreuzfahrer Staat waren nach 1300 am erfolgreichsten.
    Der einzige islamische Staat, der die Mongolen abwehrte, waren die Mamelucken in Ägypten, ebenfalls türkische Sklaven-Soldaten im Dienste des dortigen Sultans. Das Schwert des Islams waren nun bis 1918 die Türken, nicht die Araber.
    Dieser Staat war eine ausgeprägte Militärmacht, die Brüder eines angehenden Sultans wurden immer umgebracht, um die Hierarchie und die Stabilität abzusichern. Den Islam bedeutet nomadische Umwelt und für politische stabile Verhältnisse ungeeignet.

    • Rolf Zach sagt:

      Die Türken lösten dies durch Brudermord an der Staatsspitze und durch das Millet-System. Jede anerkannte Glaubensgemeinschaft hatte ihr eigenes Recht für die Regelung von Zivilsachen untereinander, galt sogar für Teile des Strafrechts. Gab es Streit zwischen einem Moslem und einem Christen, entschied der islamische Kadi. Der Moslem hatte einen Rechtsvorteil gegenüber einem Christen oder Juden.
      Der Staat war schon aus diesem Grund im Rechtssystem willkürlich. Bis 1800 waren die türkischen Eliten überzeugt, dass beste System der Welt zu haben. Die nicht-moslemischen Geschäftsleute waren reine Objekte der Ausbeutung und mussten sich mit aller „Chuzpe“ dagegen wehren. Galt sogar für die muslimischen Kaufleute, die es durchaus mit Reichtum auch gab. Kein Sinn für Volkswirtschaft.

      • Rolf Zach sagt:

        Die islamische Welt hat das Ideal des Seins eines Nomaden und des Rechts eines Stammesverbandes mit persönlich familiärer Abrechnung. Abel zählt, nicht Kain der Bauer. Es zählt nicht die Erfahrungen der Vergangenheit, es zählt nur der Himmel über der Wüste mit ihrem steinernen Allah. Es zählt nur der kurzfristige Erwerb (man kann es auch Raub nennen). Langfristige Investitionen zählen nicht, es zählt nur das Paradies für Märtyrer mit 72 Jungfrauen.
        Dieses totale Beharren auf dem Altvorderen und gleichzeitig das Verlangen des Komforts der westlichen Zivilisation, ergibt diese islamische Schizophrenie. Die einen im Abendland haben Empathie dafür, andere nicht. Vielleicht bereits in 20 Jahren ist dies kein Thema mehr.

        • Anh Toàn sagt:

          Jetzt wo der, zwar demokratisch gewählte aber leider islamische Mursi zum Glück weggesperrt ist, wird es den Ägyptern wieder viel besser gehen. Warum haben diese Idioten eigentlich diesen rückständigen kuhhirtischen Terroristen gewählt, wenn die doch den Mubarak hätten behalten können? Der war doch aufgeklärt, so wie der Al Sisi?

          • Anh Toàn sagt:

            Die westliche Welt sendet heute keine Statthalter mehr in die Kolonien, man nimmt „einheimische“ Marionetten dazu.

            40 Jahre früher wurde Haile Selassie bei einem Militärputsch ermordet: Die US-Politik der Regime changes (ein den USA genehmes Regime installieren) in Mittelamerika wurde in Europa heftig kritisiert. In Afrika schweigt Europa:

            Haile Selassie wurde bei einem Putsch ermordert. Sein Nachfolger als Cheffe, halt des Militärs und nicht Kaiser, Mengistu, genannt der Schlächter von Addis, schuldig gesprochen unter anderem des Völkermordes, lebt friedlich in Zimbabwe. (Apropos Zimbabwe: Robert Mugabe wurde von der Queen zum Ritter geschlagen, Weizäcker nannte ihn „einen klugen besonnen Politiker“ obwohl man wusste, dass er 20’000 Anhänger N’komos niedermachen liess.

          • Anh Toàn sagt:

            Wir sollten nicht über die Kolonialisierung Afrikas vor mehreren Jahrhundert reden, wir sollten darüber reden, dass Afrika noch heute kolonialisiert ist.

    • J. Kuehni sagt:

      @ Rolf Zach: Ob eine Zivilisation minoritäten- und fortschrittstolerant eingestellt ist (und darum geht es ja wohl bei den angeblich bloss westlichen, aber trotzdem als „universal“ gepriesenen Werten), hängt massgeblich von deren materiellen Umständen ab und nicht von irgendwelchen Details einer religiösen Lehre. Juden-, Christentum und der Islam sind ja allesamt vorderasiatische Hirtenreligionen, deren Gemeinsamkeiten die Unterschiede bei weitem übertreffen.

      • J. Kuehni sagt:

        Viel überzeugender als bloss irgendwelche Kulturtheorien über den komparativen Erfolg von Zivilisationen—meist sowieso von den „Siegern“ geschrieben—, finde ich klimatologische Untersuchungen, die im Zusammenhang mit geografischen Faktoren Korrelationen zwischen günstigen Klimabedingungen und kulturellen Hochblüten feststellen. Oder auch wiederum mit klimatischen Faktoren zusammenhängende Extremereignisse wie z.B. die Pest. Es ist rückblickend kaum ein Zufall, dass nach der relativen Stabilität des Hochmittelalters der 100-jährige und 30-jährige Krieg mit Pest und Hungerkatastrophen zusammengefallen sind; dass die kleine Eiszeit in Europa einen Zivilisationsbruch herbeigeführt hat (Revolution, aggressive Expansion).

        • J. Kuehni sagt:

          Ebensowenig ist es wohl ein Zufall, dass die zunehmende Ardisierung des „Morgenlandes“ heute zu Unruhen, Revolutionen, Kriegen und Flüchtlingswellen inkl. Überschwappen dieser Effekte in benachbarte Regionen führt. Mit dem Islam an sich hat dies bloss wenig zu tun, der war während klimatisch günstigeren Perioden deutlich toleranter als das Christentum und auch heute sind die Mullahs mit ihrem Fundamentalismus vor allem dort erfolgreich, wo die K*cke eh‘ schon am dampfen ist.

        • J. Kuehni sagt:

          Was wird wohl mit den sogenannt „westlichen Werten“ in Europa passieren, wenn der Klimawandel erneut zu einer kleinen oder gar grossen Eiszeit führt?

          https://phys.org/news/2017-06-climate-gulf-stream.html

        • Rolf Zach sagt:

          Kuehni, sie haben die Gretchenfrage angesprochen. Was zählt bei den Zivilisationen, die objektive Umwelt oder die geistige Haltung der dortigen Menschen und vor allem ihrer Macht-Elite. Verkürzt gesagt, Zustand der Umwelt mit ihren Herausforderungen für die Menschen oder Elite-Theorie, wie sie ihre Welt formen wollen. Ich bin aber Anhänger der letzteren, obwohl ich nicht bestreite als eifriger Braudel Leser, dass die Umwelt einen bedeutenden Einfluss hat, aber die Geburt der Zivilisation ist mehr Geist als Umwelt, vor allem der sogenannten Hochkulturen. Die Umwelt ist zu 90 % ausschlaggebend für die Eingeborenen im Amazonas-Urwald und in Neuguinea, aber nicht in Kulturen mit Schrift und staatlicher Organisation und Hierarchie.

          • Rolf Zach sagt:

            Der Islam hat die Kultur der arabischen Stämme und ihrer Clans zur einer Weltkultur umgeformt, die aber ihre Vergangenheit der Realität des Nomaden-Seins wie ein Tonnen-Gewicht hinterherschleppt. Sie hat sich im Grunde nie für andere Kulturen interessiert und wenn, wurden sie in die islamische Form gepresst. Auch für den Gelehrten aus Bagdad um 1000 war Aristoteles meilenweit der islamischen Gelehrsamkeit unterlegen. Aristoteles hatte mehr Respekt bei Thomas von Aquin und für Schiller war noch um 1800 die Antike, das Ziel, das man erreichen musste. Dies Haltung war auch bei den besten islamischen Gelehrten niemals der Fall.
            Das Christentum musste sich in ihrer Gründungszeit in ihrer Machtlosigkeit mit der Antike auseinander setzen.

          • Rolf Zach sagt:

            Ein gutes Beispiel ist die Einführung des Buchdrucks im Osmanischen Reich. Die islamische Geistlichkeit war sowieso dagegen und das Militär interessierte es nicht. Ihre Armee war weit ins 17. Jahrhundert hinein überlegen und von einer außerordentlichen
            Brutalität, die sich bei Erfolgslosigkeit auch gegen die eigene Militär-Elite richtete. Das genügte! Die normale Bildung beschränkte sich auf das Lesen des Korans.
            Man muss sich mal vorstellen, dass das rückständige Russland seit Katharina der Großen jeden Krieg gegen die Osmanen gewonnen hat. War dies nun der Fehler der Umwelt? Hatte das Osmanische Reich keine Kohle und war deshalb dem Untergang geweiht? Quatsch! Es war die Elite mit ihrem ineffizienten staatlichen Apparat und die fehlende Bildung des Volkes.

          • J. Kuehni sagt:

            „Quatsch! Es war die Elite mit ihrem ineffizienten staatlichen Apparat und die fehlende Bildung des Volkes.“

            In gewissen Bereichen argumentieren Sie durchaus ähnlich wie der Herr Huber: Der Aufstieg und Zerfall der Reiche als moralisch-kulturelle Charakterfrage. Ich kann ihnen darein nicht folgen, Herr Zach, und die Frage bleibt, wie denn die Osmanen überhaupt jemals eine Hochzivilisation zustandegebracht haben, bei solch angeblich inhärenten Defiziten.

            Der Zerfall von Imperien aufgrund von Überdehnung und relativer Schwäche ist kein auf den Islam beschränktes Phänomen. Da gibt es durchaus auch westliche Beispiele.

          • Anh Toàn sagt:

            „Der Aufstieg und Zerfall der Reiche als moralisch-kulturelle Charakterfrage. “

            Bei Gotthelf (denn gab es in der Türkei auf Deutsch) ist es im Kleinen: Aufstieg und Zerfall der Familie als moralische Charakterfrage.

            Der Protestantismus sieht Reichtum als Verdienst. Moralisch gerechtfertigt. Bei Gotthelf kommt das Geld kommt zum Geist, der Hof blüht. Da wo der Geist fehlt, zerfällt der Hof. Bei den Juden ist das glaub auch so. Blankfein hat sein „doing god’s work“ kaum von Luther.

            Alle anderen Religionen inkl Hinduismus, Konfuzius und Buddhismus wie die Katholiken und der Islam haben eine deutlich kritischere Einstellung zu Reichtum, vor allem dem Anstreben von Reichtum.

            Darum brauchte der Kapitalismus die Reformation. Endlich waren die Reichen gut.

          • J. Kuehni sagt:

            Protestantisch-prädestinativer Sozialdarwinismus: Nur wer behauptet, die Reichen hätten ihren Reichtum „verdient“ (und nicht etwa gestohlen oder geerbt), kann auch behaupten, die Armen seien an ihrem Schicksal selber schuld.

            Dasselbe funktioniert für Kulturkrieger selbstverständlich auch auf der Ebene von ganzen Zivilisationen. Homo homini lupus halt.

  • Ruedi sagt:

    1/3 Der hier in den Kommentaren angesprochene Sklavenhandel, den viele immer mit der Europäischen Kolonialisierung mit Amerika und dem bösen Weißen Mann in Verbindung bringen, ist Geschichtsverfälschung.

    Man geht von ca. 11 Mio. Afrikanischen Sklaven aus, welche vorwiegend nach Mittel und Süd-Amerika gebracht wurden (nach Nord-Amerika nur ca. 5%).

    Der Sklavenhandel war aber schon vorher, vor allem in Afrika sehr verbreitet, ein Geschäftsmodel das mindestens in vorbiblische Zeiten zurückgeht. Arabische (Islamische) und Afrikanische Sklavenhändler sorgten für den Nachschub, für die Amerikanischen Kolonien. Die Sklaven standen Abholbereit an verschiedenen Punkten Westafrikas zur Schiffsverladung bereit.

    • Ruedi sagt:

      2/3 Bei Kämpfen unter Afrikanischen Eingeborenen wurden die Feinde getötet oder versklavt, und das schon lange vor der Kolonialisierung Amerikas und anderer Länder.

      Geschichtsverfälschung ist auch die Überbewertung der Christlichen Kreuzzüge, welche im Vergleich mit denn Jahrhunderte andauernden Islamischen Expansion, über sehr kurze Zeit stattfanden.

      Der Weltweite Technische, Medizinische, Politische Fortschritt und Wohlstand denn wir Heute kennen, und davon profitieren, ist Christlich Abendländischer Kultur, dem willen sich Weiter zu Entwickeln, und des Erfindergeistes zu verdanken.

      Die Negativen folgen der dadurch entstandenen Bevölkerungsexplosion, Umweltzerstörung, Klimaerwärmung, Kapitalistischer Wachstumszwang ist die Schattenseite dieser Entwicklung.

    • Ruedi sagt:

      3/3 Dabei spielen aber Kulturen und Länder auch eine negative Rolle, welche zwar vom Technischen Fortschritt profitieren, aber damit nicht umgehen können. Zivilisatorisch zurück geblieben sind. Es fehlt an Reformation und vor allem an Ausbildung (Wissen), welches durch Religion, Korruption und Diktatur verhindert wird.

      Wie es wirklich war – das Geschäft mit den Sklaven (Spiegel)

      Als Muslimische Sklavenjäger Afrika entvölkerten (Welt)

    • Anh Toàn sagt:

      Ruedi

      „11 Mio Afrikanische Sklaven“: Afrika hatte 1800 eine Bevölkerung von etwa 90 Millionen: Wenn man mehr als 10 Prozent einer Bevölkerung wegmacht, ist dies verheerend, wenn man dabei die Jungen, gesunden starken nimmt.

      „Die Sklaven standen abholbereit..“ WQie lange standen die da, bis jemand kam um sie nach Amerika zu verschiffen? Würden die noch immer abholbereit dastehen, wenn niemand gekommen wäre, um die nach Amerika zu verschiffen?

      • Anh Toàn sagt:

        Ich kann nichts für Umweltverschmutzung, wenn ich mit meinen Diesel Cayenne Turbo rumheize: Der Porsche stand beim Händler, der Diesel wartete an der Tankstelle: Hätte ich es nicht konsumiert, hätte man es wegschmeissen müssen.

        Die Nigger als Sklaven zu verschiffen war eine Wohltat: Sonst hätten die noch lange da warten müssen, wie bestellt und nicht abgeholt. Die hatten nichts zu tun, ausser sich die Köpfe einzuschlagen in Afrika, besser die ernten baumwolle und singen Blues, die dummen, wertlosen „zurückgeblieben“ retardierten Nigger.

        • Rolf Zach sagt:

          Das Standardwerk über die amerikanische Sklaverei ist „Time on Cross“ von Fogel, beste Lektüre, wurde auch diesem Blog thematisiert.
          Der Slaven-Import aus Afrika nach Brasilien und der Karibik war erheblich, der nach der USA nicht.
          Es schleckt keine Geiß weg, obwohl Millionen von Schwarzen nach Amerika verschleppt wurden, war über die Jahrhunderte der Einfluss auf die Bevölkerungszahl nicht sehr groß.
          Am schlimmsten waren die von König Leopold II
          von Belgien veranlassten Massaker im Belgisch Kongo. Nach Hochschild hat sich die Bevölkerung des Kongos von ca. 20 Mio. auf 10 Mio. verkleinert und dies innerhalb von etwa 15 Jahren wegen des Gummi. Das prächtige Brüssel des Jugendstils ist das Zeugnis davon.

      • Monique Schweizer sagt:

        Denkfehler Herr Anh: „dass zwischen 1519 und 1867 etwa 11,06 Millionen Afrikaner verschifft wurden“
        .
        Das sind 350 Jahre, bei einer Lebensdauer von rund 30 bis max 35 Jahren wären das 11 Mio von über einer Milliarde damals zw. 1519 und 1867 lebender Afrikaner gewesen — also nicht 10% sondern allenfalls um ein % der Bevölkerung!

        • Monique Schweizer sagt:

          Nachtrag: Das es im Sklavenhandel natürlich auch Blütezeiten und Flauten gegeben hat, kann es natürlich gut sein, dass es zwischendurch auch mal 2% der jeweils aktuellen Bevölkerung gewesen ist, aber vermutlich auch nicht viel mehr als das (jeder Skalve war einer zuviel)

          • Ahn Toan sagt:

            Oder halt aus einem Dorf 30 Prozent und damit die Existenz dieses Dorfes. Die Alten könnten dann mit den Kindern auch nicht mehr überleben.

          • Ahn Toan sagt:

            Den Rechnungsfehler gestehe ich, da hab ich nicht richtig nachgedacht.

          • Ahn Toan sagt:

            11 Millionen Sklaven sind wie viele Waisen. Die beim Aufwachsen nicht lernen, was Liebe ist. Lebenslang beziehungsschwierig.

    • Monique Schweizer sagt:

      Ruedi: Ist ja alles gut und recht was Sie hier behaupten, dass es den Sklavenhandel in Afrika schon lange vor den Europäern gab!
      .
      Aber Sie können hier nicht einfach wegklittern, dass die Nachfrage eben doch vom „bösen weissen Mann“ kam, denn die wollten ja Sklaven grossenteils nach Südamerika aber auch in die englischen und französischen Kolonien in den heutigen USA!
      .
      Die alte Huhn und Ei Frage – was war zuerste da, das Angebot an afrikanischen Sklaven von Sklavenhändlern oder die Nachfrage der europ. Kolonialmächte???

  • Maiko Laugun sagt:

    „Aber diese Feststellung gilt für den westlichen Kolonialismus. Nicht alles, was auf der Welt schiefläuft, ist Resultat von europäischer Dominanz.“

    Der wahre westliche „Kolonialismus“ wurde durch die IT-Technologie eingeführt, mit weltweiter Ueberwachung und Datenrerfassung eines jedes Individuums.

    Aber gut, es geht hier ja nur um Likes, Followers und fachspezifisch eingeschränkte Kommentare. Just my two cents.

    • Maiko Laugun sagt:

      Das hat nun – mit freiwilliger Auslagerung nach Indien – und Verkauf von Know How an China – allerdings längst zu einem weltweiten Kolonialismus geführt.

    • Maiko Laugun sagt:

      Im 21. Jahrhundert hat Kolonialismus nichts mehr mehr mit Nationalstaaten oder Religion (etc.) zu tun. Er findet durch börsenkotierte Konzerne statt. Dem ist nur ein globales und bestenfalls (?) demokratisches und übergeordnetes System beizukommen.

  • Ruedi sagt:

    Die Islamische Expansion ist die Ursache/Motivation für denn Beginn des Kolonialismus. Durch Islamische Wegelagerung, extrem hohe Zollgebühren, war der Weg nach Indien/China Ost-Asien auf dem Landweg versperrt. Wichtige Güter konnten nicht mehr ausreichend importiert werden.

    Es keimte die Idee eine Route über den Wasserweg nach Indien/China Ost-Asien zu finden. Kolumbus klopfte mit dieser Idee an die Türen des Spanischen Königshauses. Dieses war aber gerade sehr damit Beschäftigt die Islamischen Mauren zu vertreiben, welche im Begriff waren ganz Europa zu erobern (langer Krieg). Die Mauren waren von Arabern Islamisierte Berber. Kolumbus musste warten bis Spanien seine Pläne unterstützten, er Amerika entdecken konnte. Er glaubte bis zu seinem Tode Indien mit Indianern entdeckt zu haben.

  • Heinz sagt:

    Etwas kurz der Artikel. Schade, das wäre intressant gewesen da noch etwas mehr ins Detail zu gehen.

  • Alabaster Taubenflug sagt:

    Wie, das war es schon? Da findet man ja in den tiefen Brunnen von Mykenae brauchbarere Infos – im schwarzen Wasser. Ein Idol mit Vogelkopf, der dem Kuhkopf weichen sollte. Denke mal, da blickt der Herr „Historiker“ nicht ganz durch, schade!

  • Rolf Zach sagt:

    Ich würde mir erlauben, dies ein wenig einzugrenzen. Um 1870 war West-Europa und die USA sowieso um einiges reicher pro Kopf der Bevölkerung als das Osmanische Reich, auch um 1800 war dies für West-Europa der Fall, aber der Abstand war noch nicht so groß (Angus Maddison).
    Was die Leibeigenschaft betrifft, war diese bereits im 14. Jahrhundert in West-Europa abgeschafft (Pest 1350) und wurde durch Geldleistungen ersetzt. Die preußischen Reformer nach der Niederlage dieses Königreichs haben die Feudal-Lasten für die Bauern und die Reste der Leibeigenschaft aufgehoben. Großgrundbesitz wurde damals bereits durch Lohnarbeiter bewirtschaftet.
    Die Eigentums- und Besitzverhältnisse von Land im Osmanischen Reich sehr kompliziert, aber vor allem nicht stabil.

    • Marcel Senn sagt:

      Zach: Um 1800 war das aber nicht überall der Fall, im damals ottomanischen Aegypten um 1800 gings den Menschen scheinbar vergleichsweise sogar besser als in manchen europäischen Ländern oder Japan!

      According to economic historian Jean Barou, Ottoman Egypt’s average per-capita income in 1800 was comparable to that of leading Western European countries such as France, and higher than the overall average income of Europe and Japan.
      Barou estimated that, in terms of 1960 US dollars, Egypt in 1800 had a per-capita income of $232 ($1,025 in 1990 dollars). In comparison, per-capita income in terms of 1960 dollars for France in 1800 was $240 ($1,060 in 1990 dollars), for Eastern Europe in 1800 was $177 ($782 in 1990 dollars), and for Japan in 1800 was $180 ($795 in 1990 dollars)

      • Rolf Zach sagt:

        Gerade wegen Barou, habe ich das Jahr 1800 sehr vorsichtig formuliert. Trotzdem bin ich überzeugt, dass der Status eines Untertan in West-Europa schon damals im Zeichen der Aufklärung in Europa besser war als im osmanischen Ägypten. Die Mamelucken dort, wo die osmanische Herrschaft ausübten hatten nämlich einen sehr üblen Ruf in jeder Hinsicht.

  • Monique Schweizer sagt:

    Das Griechenland Finanzdesaster haben wir am Ende auch nur den Türken zu verdanken!
    Weil diese über einige Jahrhunderte Griechenland besetzt hielten, versuchten die Griechen verständlicherweise mit Steuerbetrügereien und Tricksereien den unbeliebten Türken so wenig wie möglich abzuliefern.
    .
    Die Türken sind irgendwann wieder verschwunden, der Volxsport Steuerhinterziehung blieb aber bis heute bei der griechischen Mittel- bis Oberklasse äusserst beliebt!
    .
    Geht man von 20-30 Mrd € Steuerhinterziehungsverlusten für den Staat pro Jahr aus, dann müsste Griechenland eigentlich praktisch schuldenfrei sein, hätten in den letzten 25 Jahren alle immer schön brav ihre Steuern bezahlt!
    .
    Der Fluch der Türken hält weiterhin auch in der EU an!

    • Bernhard Stoelker sagt:

      Ist Volxsport eine Oh-lümpische Disziplin ?

    • Maiko Laugun sagt:

      @Monique Schweizer: Sind wirklich die Türken schuld, dass griechische Reedereien noch immer (?) steuerfrei auf den Weltmeeren herumfahren?

      • Monique Schweizer sagt:

        Maiko: Es gibt gemäss Wike gerade noch 8 griechische Reedereien und die haben total gerade mal lächerliche 212 Kähne zusammen….lohnt sich vermutlich gar nicht mehr all diese Rosthaufen zu besteuern!
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Reedereien
        .
        Wenn die nur schon anständige moderne Dieselrussfileter einbauen würden, da wäre der Welt schon echt geholfen!

        • Monique Schweizer sagt:

          im übrigen hat es vermutlich auch damit zu tun, dass Reeder ihre Dienstleistung auf internationelen Gewässern ausführen.
          .
          Und vielleicht auch noch mit Aristoteles Onassis, der einst mit 16 Jahren aus dem armen Griechenland 1922 mit gerade mal 60 Dollar in der Tasche nach Buenos Aires auswanderte und als grosser reicher Grieche zurückkehrte und Glamour nach Griechenland brachte…
          .
          Die Legende lebt weiter…

  • Bebbi Fässler sagt:

    Konstantinopel wurde wenn ich mich nicht irre 1204 durch ein christliches Kreuzfahrer Heer geplündert!
    .
    Venedig transportierte die Kreuzfahrer per Schiff von Venedig nach Konstantinopel und wollten von den Passagieren Bargeld sehen.
    .
    Konstantinopel war vor dem Besuch der Kreuzfahrer reich – nach dem Besuch arm – und Venedig war einen Konkurrenten losgeworden.

    • Regina sagt:

      Lassen Sie doch die Kreuzfahrer einfach weg, die Geschichte liegt gut 300 Jahre hinter dem Osmanischen Reich, das dauerte viel länger und war erst noch viel schlimmer, für Land und Volk. Lesen Sie doch lieber einschlägige Literatur zur Osm. Herrschaft im Balkan, dann werden Sie weniger Polemik und mehr Empathie vorbringen für die betroffenen Länder.

  • Panos Ketikidis sagt:

    Natürlich waren viele verschiedene Faktoren wichtig für die Entwicklung im Balkan und in Klein Asien.
    Das Hauptproblem waren und sind die Religionen. Insbesondere der rückständige und nicht reformierbarerer Islam, erstickt jede benötigte Änderung im Keim und hält seine Schäflein gern und stets in Dummheit…bis Heute.

    • Felix Muster sagt:

      Das gleiche Argument gilt aber auch für die orthodoxe Kirche. Sie braucht dringend eine Reform und die Bürger der orthodoxen Länder haben bis heute keine Aufklärung gehabt- sprich es gab nie ein Bürgertum, dass die Machtverhältnisse ordnet und der Kirche ihren Platz zuweist.

      • Georg sagt:

        „Ja, aber Hansli war auch böse!“ – Merken Sie, wie unbedarft Ihr Einwurf ist? Das Thema hier ist nicht die Orthodoxe Kirche. Und abgesehen davon: Vom Islam geht zurzeit eine grössere Gefahr aus. Und nun bringen Sie doch ganz schnell das Thema Inqusition auf…

  • Asmuth Reinhild sagt:

    wie muss man die Dominanz der weissen Grossgrundbesitzer von heute in Südafrika verstehen?
    Reinhild Asmuth

    • Georg sagt:

      Das werden Sie dann sehen, wenn sie nicht mehr dort sind und das Land verkommt.

      • Anh Toàn sagt:

        Monsanto/Bayer hilft den dummen Niggern grosszügig mit Saatgut und Pestiziden: Da kann nichts mehr schief gehen, die Weissen sagen den Niggern, wie sie es auf die Reihe bekommen.

        • Rolf Zach sagt:

          Die brasilianischen Großgrundbesitzer und auch US-Kollegen von ihnen benützen mit Lust Glyphosat, eine Art weiße Groß-Nigger? Was Südafrika betrifft kann man ja Zambia als Vorbild nehmen, wo die gütige Landesmutter Frau Mugabe das meiste Land von den weißen Groß- farmern unter ihren Nagel gerissen hat und jetzt Tag und Nacht ihren schwarzen Schäfchen erklärt, wie man nachhaltig und profitabel Agrarwirtschaft betreibt. Es könnte aber auch sein, dass ich das wegen der Agrar-Dozentin Frau Mugabe in einem vulgär-marxistischen Blättchen gegen den Anti-Kolonialismus gelesen habe.

          • Anh Toàn sagt:

            Mugabe hat aber nichts mit Zambia zu tun.

            Der Unterschied zwischen weissen Grossfarmern beim Umgang mit Monsanto und Bauern in Schwellenländern ist enorm: Während bei den industriellen Grossfarmern, die Kosten für Saatgut und Pestizide neben den Lohnkosten „Peanuts“ sind, kostet die Arbeit des Kleinbauern im Schwellenland „nichts“: Für das Saatgut muss er sich verschulden. Er versteht nicht, was er kauft, glaubt er könne im nächsten Jahr eigene geerntete Samen säen. Monsanto hat ihm nicht erklärt, dass die Pflanzen genmanipuliert sind und deren Samen nicht keimen werden: Bis der Kleinbauer im Schwellenland dies erkennt, hat er eine Saison verloren, die Bank fordert den Kredit zurück den er mangels Ernte nicht bezahlen kann, und er verliert sein Land.

          • Rolf Zach sagt:

            Es ist natürlich Simbabwe, dass frühere Rhodesien oder ganz früher Süd-Rhodesien.
            Sollte mir eigentlich nicht passieren, ich bin da sehr penibel. Entschuldigung!

  • UrZ sagt:

    Nicht zu vergessen die Eroberung des Christlichen Byzanz und das verschleppen nichtmuslimischer Frauen in die Harems des Sultans .
    Dazu die bis heute andauernde Diskriminierung anderer Religionen in der ganzen Muslimischen Welt.
    Die Mu‘ tzilla die Offenheit und Forschung statt Stagnation garantierte wurde abgelöst durch die Asch‘arja in der Forschung nur noch im Kontext des Korans und der Scharia erlaubt waren.

  • M. Seiler sagt:

    Was auch sehr oft vergessen geht ist der inländische Kolonialismus wie in China oder Grossbritannien.

  • Roger Kappeler sagt:

    Ich würde Ihre Frage verneinen. Die Entwicklung des christlich abendländischen Europa ist an den Wegfall der weströmischen Verwaltung geknüpft worauf ein Grundsätzlicher Rückfall in die Domänenwirtschaft erfolgte, jedoch entwickelten sich die französichen, englishen und deutschen Herrschaftsgebiete auf Grund der unterschiedlichen Machtstrukturen unterschiedlich, was insbesondere die Entstehung der progressiven Grafschaften (wie z.Bsp. Flandern) und daraus die Stadtstaaten und somit die Bildung des Bürgertums beeinflusste. Es wäre nicht korrekt diese Entwicklung als homogen zu betrachten innerhalb Europas.

  • Rolf Zach sagt:

    Erstens ist einmal verdienstvoll, einen Artikel zu lesen, der nicht wie ein Papagei immer davon predigt, dass Unglück der islamischen Welt sei daher, weil die europäischen Großmächte sie heimtückisch und brutal unterdrückt haben. Die Zerstörung des Wohlstand der islamischen Nationen sei ausschließlich auf die bis heute andauernde Plünderung ihrer Ressourcen durch den Westen bedingt.
    Das ist das gängige Weltbild nicht nur hiesiger Vulgär-Marxisten (bei deren Analysen es dem echten Marx zum Kotzen wäre über soviel Gequatsche von religiöser Inbrunst), sondern auch von den islamischen Intellektuellen, die sich heute überbieten, den Koran ihren Leuten so in den Kopf zu nageln, dass es sich erübrigt darüber zu denken. Es ist eine Zivilisation der Statik, nicht der Dynamik, ist das gut!

    • Anh Toàn sagt:

      Auch die asiatische Ahnenkultur ist eine Zivilisation der Statik.

      Vor allem aber verkennen Sie, worum es bei Religion geht: Um Statik, Halt, Ordnung, Stabilität in einer sich laufend verändernden, chaotischen Welt und erschreckender Zukunftsunsicherheiten. Religionen schafft solche Stabilität, von der Krönung von Monarchen über Geburten-/Familienregister bis zu den wiederkehrenden Riten, Ostern, Pfingsten, Wochen- und Tagesstruktur mit fünfmal beten, eine feste Burg ist unser Gott, sicher wie das Amen in der Kirche.

      Im Nahen Osten ist Religion noch viel tiefer verankert in der Bevölkerung, ob bei Moslems, Christen oder Juden. Man identifiziert sich an Familie/Sippe/Stamm/Religion, weil die Staaten (ausser Ägypten) willkürlich von aussen definiert wurden.

      • Rolf Zach sagt:

        Sie haben natürlich mit Ihrem Kommentar Recht.
        Religion ist nun einmal Trost für die Unwägbarkeiten der menschlichen Existenz. Was mir aber am Islam am meisten auffällt, ist die Betonung der Form, sie ist viel stärker als im Katholizismus und noch stärker als bei den Orthodoxen verankert. Die 5 Glaubensbekenntnisse des Islams sind rein formal. Der Geist des Menschen ist unwichtig, nur der Glaube an Allah zählt. Oder sollen wir es so formulieren. 5 der 10 Gebote im Alten Testament sprechen vom Verhalten der Menschen untereinander. Die Bergpredigt redet ausschließlich vom Menschen, nur am Schluss über die Belohnung für gutes Verhalten im Himmel.
        Für den Islam zählt die vor-islamische Kultur überhaupt nicht! Gilt trotz Aristoteles im mittelalterlichen Bagdad an den dortigen Schulen.

        • Rolf Zach sagt:

          Ich wage zu behaupten, man hat Vorlesungen über die Philosophie von Ludwig Wittgenstein an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg, aber man keine solche an der Al-Azhar University in Kairo. Die Theologie des Islams will sich nicht weiterentwickeln und diese Realität färbt das Alltags-Leben. Diese Rigidität kennt das Christentum nicht, deswegen war die Verneinung des Christentums wohl gefährlich, aber man konnte die Logik einsetzen, dies ist beim Islam absolut unmöglich. Als westlicher Atheist können sie Karriere machen, aber als solcher werden sie im Islam gesteinigt!

          • Anh Toàn sagt:

            @Rolf Zach: „…als solcher [Atheist] werden sie im Islam gesteinigt!“

            Ich habe Ihre Kommentare mit Interesse gelesen, aber mit diesem letzten Satz untergraben Sie Ihre Glaubwürdigkeit. Ich wurde nicht gesteinigt, man hat mir gesagt, alle Menschen seien Gottes Schöpfung, Gott werde mir den Weg zeigen, keiner wollte mich Atheisten steinigen.

            Übrigens habe ich während dem Jahr, das ich in der muslimischen Welt verbrachte, keine einzige Steinigung gesehen, oder auch nicht von einer gehört. In der westlichen Welt redet man von Steigungen in der muslimischen Welt, als seien die dort so Alltag wie Tee und Sisha.

            P.s. Ich verstehe mich auch nicht als Atheisten, wenn mein Glaubensbekenntnis lautet, Gott kann sicher machen, dass ich an ihn glaube, wenn er dies wollte.

          • Anh Toàn sagt:

            In der Türkei fand ich Gotthelf „Geld und Geist“ in einem book swap, in Ägypten hab ich es gelesen und gedacht: Hier sehe ich die Schweiz Gotthelfs.

          • Anh Toàn sagt:

            Apropos Statik aus eben diesem Gotthelf Buch:

            Aus den Fenstern sieht man die Berge, die stolz und ehrenfest Trotz bieten, dem Wandel der Zeiten, dem Wandel der Menschen.

            Genauso stolz und ehrenfest bieten die Taliban und Mullahs Trotz dem Wandel.

          • Anh Toàn sagt:

            Ein Argument das ich oft höre gegen meine persönlichen Erfahrungen, dass die Muslime mir Ungläubigen ihre wahren Absichten verbergen. Aber wenn die mich gesteinigt hätten, hätte ich es bemerkt. Obwohl manchmal war ich da mit Muslimen, schlechten halt, „stoned“.

          • Heinz sagt:

            @Anh Genial Ihr „PS:“ Kommentar. Diese Erklärung muss ich mir merken

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Die Intensität des Glaubens eines Individuums dürfte zu einem erheblichen Anteil mit der Erziehung zusammenhängen. Im Islam stellt die islamische Erziehung der eigenen Kinder eine Pflicht dar, welche ernst genommen wird.

            Rolf: Das Fehlen einer Phase der „Aufklärung“, welche im Westen statt fand, fehlt in etlichen Kulturen, wodurch der damit verbundenen Rationalität weniger Raum gewährt wurde.

          • Rolf Zach sagt:

            Soviel mir bekannt ist, wird nicht soviel von der westlichen Literatur ins Arabische übertragen. Ich nehme nun mal an, dass sie in der Türkei eine Übersetzung von „Geld und Geist“ ins türkische angetroffen haben. Wie ist es mit Darwin heute in der Türkei?
            Sicher wird man in den islamischen Ländern als Fremder nicht gesteinigt. Aber wie ist es mit den Einheimischen? Wie ist es, wenn Ali der Moslem in Ägypten aufsteht und öffentlich verkündet, er sei Katholik und wolle eine Taufe in Kairo. Von Ahmed aus Mekka wollen wir gar nicht reden, ebenfalls nicht von Reza aus Teheran.
            Der Kommentar wegen der griechischen Antike, wegen Aristoteles und Wittgenstein in der Al-Azhar University in Kairo sollte eigentlich klar sein.

          • Anh Toàn sagt:

            Steht der Ali auf in Ägypten und sagt, er wolle Kopte werden, tut er es, weil er eine Koptin heiraten will. Sonst könnte er es still für sich tun. Das finden beide Familien grosse Scheisse. Etwa wie die Familien meiner Eltern es grosse Scheisse fanden, dass der Katholik eine Protestantin heiratet. Dann findet es einer der Priester noch Scheisse. Er wird vielleicht enterbt. Aber gesteinigt wird er deswegen nicht. Auch nicht im Iran und nicht in Mekka. (Im Iran wurden seit 2002 gemäss Wiki, AI zitierend 7 Menschen gesteinigt). Der grösste Teil der mutmasslich stattfindenden Steinigungen geschieht dort, wo kein Staat ist, meistens für Ehebruch / Homosex. nicht Konvertiten.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Apostasie wird nicht mit Steinigung sondern mit „Kopf abschlagen“ bestraft, wobei diese Bestrafung nicht durchgeführt wird, da sie Gott überlassen wird. Steinigung ist als Strafe für Ehebruch vorgesehen und wird sehr selten angewandt (Die Hürde ist extrem hoch, z.B. 3 Augenzeugen müssen dem Akt beigewohnt haben).

          • Maiko Laugun sagt:

            Habe selber in Saudi Arabien gearbeitet und gelebt:

            Als Westler geniesst man dort (auf Saudi bezogen) bis zu einem gewissen Grade einen Schutz. Der Grund ist ganz einfach: Die sind auf Westler angewiesen. Die können es sich nicht erlauben, einen Westler nach islamischen Massstäben zur Rechenschaft zu ziehen. Mit „Die“ ist das islamische System gemeint – und nicht die Bürger als Individuum.

            Umgekehrt braucht das System Opfer, um eben die eigene Macht zu sichern. Das geht am einfachsten, mit Bestrafungen gegenüber ausländischen Billiglöhnern.

            Aktuell scheint Saudi das System zu lockern. Steinigungen und andere barbarische Akte finden wohl mehrheitlich eher in Ländern wie Pakistan statt. Die (und andere) wurden wohl religiös kolonialisiert. Die haben es nur noch nicht begriffen.

          • Maiko Laugun sagt:

            Mit „Individuum“ meinte ich, dass es glücklicherweise viele gibt, die keinen Hass gegen Westler haben. Man kann sogar (persönliche Erfahrung) mehr von Neid sprechen.

  • Ulrich Oswald sagt:

    Ungesagt blieb leider die Sklaverei, seien es die Janitscharen vom Balkan, seien es die Menschen aus dem Kaukasus oder aus Schwarzafrika. Diese besteht leider heute noch, wenn auch etwas verdeckter als frueher.

    • Steve Johnson sagt:

      Fas waren keine Sklaven. Wie kommen Sie darauf?

      • Rolf Zach sagt:

        Das Osmanische Reich zu verstehen ist nicht leicht und den heutigen Türken wird dies nie in der Schule fachgerecht erklärt. Dort geht es in die Abteilung Heldengeschichten und Märchen.
        Toynbee hat es gut erklärt. Die Osmanen waren ein Sklaven-Staat, aber ein Staat, wo die Sklaven die höchsten Würden im Staat erreichen konnten, sei es beim Militär oder in der Beamtenschaft. Die Janitscharen waren Männer, die ihren christlichen Familien in frühster Jugend (5 Jahre) weggenommen wurden und sorgfältig als Moslems und Sklaven des Staates für Kriegs- und Beamtendienst ausgelesen wurden. Tüchtige und skrupellose Janitscharen konnten es weit bringen.
        Mitleid kannte dieser Staat nie, so wurden zum Beispiel alle Brüder eines neuen Sultans ermordet, auch Kinder. Wo findet man dies in Europa?

    • Daniel Moser sagt:

      Tatsächlich: Der interessante Artikel von Herrn Straumann bedarf Ergänzungen zum Sklavenhandel und zur Sklaverei – Faktoren, die die demographische Entwicklung Afrikas bis heute wesentlich beeinflussen. . Der Transsahara- und der Transatlantiksklavenhandel weist grosse strukturelle Unterschiede auf, wie auch die Ökonomie der Sklavengesellschaften in Amerika und in Nordafrika bzw. im Nahen Osten.

  • Anh Toàn sagt:

    Punkt 1-3 galten auch im „christlich abendländischen“ Teil Europas, auf der ganzen Welt(?) dieser Zeit:

    Dominanz von Grossgrundbesitzern („Landadel“: Die deutsche Revolution von 1844/1845 befreite die Kleinbauern aus der Leibeigenschaft)
    Beschränkung von Handels- und Finanzgeschäften (Zunftordnung, Zinsverbot katholische Kirche)
    Unterbindung der Verbreitung von technologischer Innovation (Galilei)

    Während sich im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts dies in Europa änderte, wurde dieses System in den Kolonien noch mindestens ein Jahrhundert weiter erhalten:

    Bis nahezu Mitte des 20. Jahrhunderts ging es der grossen Mehrheit in Europa kaum besser, als sonst irgendwo auf der Welt oder in Europa vor mehreren Jahrhunderten. Selbst Hunger war noch weit verbreitet.

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