Afrika hat ein zu hohes Bevölkerungswachstum

Frauen stehen in Äthiopien in der Schlange, um Wasser abzuholen. Foto: Tiksa Negeri (Reuters)

Die Geschichte der westeuropäischen Demografie ist einfach zu verstehen. Vier Phasen lassen sich unterscheiden:

  1. Vorindustrielle Phase: hohe Geburtenrate und hohe Sterberate beziehungsweise schwaches Bevölkerungswachstum
  2. Demografischer Übergang (Teil 1): hohe Geburtenrate und sinkende Sterberate beziehungsweise starkes Wachstum
  3. Demografischer Übergang (Teil 2): sinkende Geburtenrate und sinkende Sterberate beziehungsweise Verlangsamung des Wachstums
  4. Industrielle Phase: tiefe Geburtenrate und tiefe Sterberate bzw. schwaches oder sogar rückläufiges Wachstum

Interessant ist, dass praktisch alle Länder diesem Muster folgen, sobald sich das Pro-Kopf-Einkommen erhöht. Zum Beispiel Indien, das zu den ärmeren Ländern gehört:

 

In einer Weltregion lässt der demografische Übergang jedoch auf sich warten, obwohl sich das Pro-Kopf-Einkommen verbessert hat: in Afrika südlich der Sahara. Zum Beispiel Nigeria, das heute bereits 182 Millionen Einwohner hat:

Besonders überraschend ist, dass das Bevölkerungswachstum von 2000 bis 2011 langsam zurückging (von 2,67% auf 1,94%), aber dann plötzlich wieder in die Höhe sprang (auf rund 2,5%). Es widerspricht jedem Trend. Wenn der demografische Übergang Afrikas nicht bald stattfindet, dürfte es schwierig werden, das Pro-Kopf-Einkommen zu heben. An sich ist es gut, dass die afrikanische Bevölkerungsdichte zugenommen hat, denn ein gewisser Grad an Urbanisierung ist eine Voraussetzung für höheres Wirtschaftswachstum. Aber es ist alles eine Frage des Masses.

Bei der Bremsung des Bevölkerungswachstums sind schon Fortschritte erzielt worden, aber nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern auch aus politischen Gründen sollte der Anteil der Jungen schnell gesenkt werden. Es gibt nichts Gefährlicheres als hohe Jugendarbeitslosigkeit.

248 Kommentare zu «Afrika hat ein zu hohes Bevölkerungswachstum»

  • Anh Toàn sagt:

    Wer meint, Arme sollen keine Kinder haben, oder höchstens wenige, müsste für den Islam fanen: Denn vier Frauen und damit viele Kinder kann nur haben, wer sich viele Frauen leisten kann. „no money, no honey“

    Übrigens habe ich gestern noch ein wenig gegoogelt:

    Israel hat eine Fruchtbarkeitsrate von 3.0. Das ist höher als in manchen Staaten Afrikas. Ist das jetzt, wegen Islam oder wegen der afrikanischen Kultur?

    An die Kulturkenner Afrikas: Worin untercsheidet sich die Kultur Botswanas von der Zimbabwes? Das Pro Kopf Einkommen Botswanas ist sechsmal so hoch, wie das von Zimbabwe.

    Im Iran beträgt die Fruchtbarkeitsrate 1.7

    Alles in einen Topf, einmal umrühren und schon hat man eine Meinung zur afrikanisch-islamischen Kultur.

    • Carlo sagt:

      @Anh Toan
      Wenn man es „geschickt“ anstellt kann man sogar mit einer Frau 12 Kinder auf diese Welt stellen.
      Israel hat wohl vor allem wegen den fanatischen Siedlern ein so gute Fruchtbarkeitsrate: Eine Familie mit 10 Kindern ist da völlig normal.
      Bei den Palästinensern wird die Fruchtbarkeit ja auch als „Waffe“ eingesetzt.
      Beide Seiten vollkommen verrückt.

  • Roland Heinzer sagt:

    Wir werden uns noch lange mit dem „Flüchtlingsproblem“ beschäftigen müssen, nicht nur wir sondern auch unsere Kinder und Enkel. Was wir erleben ist erst die Spitze des Eisberges.
    Die grosse Frage ist wie kann man das Problem lösen, wie kann man es eindämmen, müssen wir im schlimmsten Fall Militär an die Grenzen stellen.
    Bedenken sollte man auch, dass wenn der Meeresspiegel ansteigt (und er wird ansteigen) weitere Flüchtlingsströme ausgelöst werden.
    Wir sind Weltmeister geworden im Verdrängen von Problemen, weil sie niemand mehr anspricht, die Leute es nicht hören wollen, die Politiker sich nicht in die Brennnessel setzten wollen, da sie wiedergewählt werden möchten und das Geld brauchen.
    Die Erhöhung der AHV ist genau so eine Lösung, die keine ist und die Jungen extrem belasten wird.
    Wer etwas Gutes tun will, der spende den Baldegger Schwestern für ihre Schule (Seminar) in Tansania, wo Lehrer/Innen ausgebildet werden. Die machen einen guten Job.

    • Carlo sagt:

      @Roland Heinzer
      Was erwarten Sie auch?
      Dass wir in einem irrsinnigen globalen Wirtschaftssystem leben, welches grosse Teile der Weltbevölkerung schon als Kollateralschaden abgeschrieben hat, da das Kapital sich dort nun mal nicht ideal verwerten kann – darf freilich nicht erwähnt werden. Nein, dann lieber noch mal eine „internationale Konferenz“ mit vagen Zielen abhalten und ein paar Care Pakete fürs gute Gewissen obendrauf – und gut ist! Schliesslich hat man ja auch im „reichen“ Europa oder Amerika schon längst sein eigenes Armutsdrittel zu beklagen über das auch nur ungerne geredet wird.

  • Anh Toàn sagt:

    Lösungsansätze

    1. Anerkennen, dass bei den allermeisten Flüchtenden nicht Faulheit oder Dummheit Grund zur Flucht ist, sondern die hoffnungslose Auswegslosigkeit der Situation, da wo sie herkommen.

    2. Anerkennen, dass es unser Problem ist, egal ob wir dafür verantwortlich sind oder nicht. Mit Mauern (gedanklichen oder solchen mit Steinen) können wir das Problem ein wenig zurückdrängen, umso heftiger wird es über uns kommen.

    3. Auch klar ist, dass es keinen Sinn macht 1 Milliarde Afrikaner nach Europa zu holen.

    4. Viel mehr für die erfolgreicheren Staaten Afrikas zu tun (Botswana nehme ich gerne als Beispiel, aber ich meine z.B. Tansania hat vieles erreicht in den letzten Jahren, auch Äthiopien, ich bin kein Afrika Kenner).

    • Anh Toàn sagt:

      Statt Flüchtende bei uns in Zivilschutzkellern unterirdisch hausen zu lassen (wäre für Schweizer verboten, selbst freiwillig darf man nicht in einem Keller wohnen), sie hier zu betreuen, finanzieren, instruieren und kontrollieren, dass dies andere Staaten in Afrika oder im nahen Osten tun (wer unterstützt Jordanien mit den ganzen Flüchtenden aus Syrien und den Palastinensern?)

      5. Endlich aufhören damit, denen unseren Müll zu senden und für deren Rohstoffe zu klauen. Statt subventionierte Lebensmittelüberschüsse und Altkleider nach Afrika zu senden, Lebensmittelimporte zu anständigen Preisen kaufen, Investitionsanreize für Arbeitsplätze dort schaffen, auch wieder mit Kontrolle, ob anständige Löhne und Sozialversicherungen bezahlt werden, Arbeitnehmergesundheitsschutz eingehalten wird.

      • Anh Toàn sagt:

        “ Investitionsanreize für Arbeitsplätze dort“

        In der Schweiz gibt es eine Exportrikogarantie: Wer etwas nach Afrika verkauft, kann die Bezahlung des Erlöses versichern.

        Warum nicht: Wer eine Produtionsstätte in Afrika errichtet, kann das Risiko, dass er vom dortigen Staat enteignet wird, oder von Rebellengruppen, Nachbarstaaten versichern lassen.

        Wenn wir wirklich etwas für die Menschen dort tun, erreichen wir mit gleich viel Einsatz viel mehr, wenn wir dies dort tun.

        Meine Frau kann auch viel mehr Verwandten in Vietnam helfen, als sie es könnte, wenn diese hierher kämen. Mit 200USD pro Monat gehen zwei Halbschwestern von ihr in eine Schule und essen. Mit ähnlich viel konnte ihr kleiner Bruder einen Kurs zur Reparatur

        • Anh Toàn sagt:

          von Klimaanlagen machen. Und nach dem Kurs ein Jahr arbeiten „auf dem Beruf“, praktisch ohne Bezahlung (quasi Lehre). Nach diesen 1.5 Jahren ist er mit gut 20 Jahren das Familienmitglied mit dem höchstem Einkommen (nach meiner Frau) und den kürzesten Arbeitszeiten. 6 Tage Woche, Yeah!

          Aber die meisten meinen mit Hilfe vor Ort, Brunnen bauen und Kondome verteilen: Auch in Afrika wissen die selber wie man Brunnen baut, und wer weiss, woher die Kinder kommen, weiss auch, wie verhüten. Und die verteilten Kondome landen ohnehin auf dem Markt zum Verkauf, solange denen, welche sie gegeben werden, andere Ausgaben wichtiger sind.

      • Anh Toàn sagt:

        In Äthiopien leben 800’000 Flüchtlinge aus Eritrea, Sudan und Somalia vor allem. Die meisten vegetieren in Lagern vor sich. Wir sagen, gut sind die dort, dann kommen die nicht zu uns. Wir sollten sagen, wie können wir Äthiopien helfen, diese in Äthiopien zu integrieren. Nicht so wie die australische oder zur Zeit die EU Politik mit de^r Türkei, Geld zahlen für aus den Augen und vergessen. Wir müssen zahlen für echte Integrationsanstrengungen dieser Ländern, wir dürfen nicht einfach diktieren, aber dennoch müssen wir kontrollieren und denen dabei helfen, die zu integrieren.

        Die Schweiz z.B,. hat die Hilfe für Eritrea eingestellt, man kann dort nichts machen, die Regierung lässt nicht mit sich reden, die sagt, wer was wo wie bekommt und zwar von ihr, nicht von aussen.

        • Anh Toàn sagt:

          Aber das ist noch lange kein Grund zu sagen, man kann halt nichts machen. Man könnte nämlich etwas für eritreische Flüchtlinge in Äthiopien machen, so dass die Sache nützlich ist für Äthiopien, für die flüchtenden Eritreer und die Schweiz.

          • Rolf Zach sagt:

            Wegen der afrikanischen Zivilisation haben die Herren Heinzer und Surlemur sehr gute Kommentare abgegeben. René Dumont hat schon 1974 als Kandidat für die französische Präsidentschaft darauf hingewiesen, dass die Stellung der Frau unbedingt verbessert werden muss und um die Verhüttung erfolgreich durchzuführen. Die afrikanische Frau hat ja auch in der ursprünglichen Kultur durchaus ihre starke kommerzielle Stellung trotz Polygamie. Islam und die katholische Kirche der hohen Kirchenfürsten (trotz Maria-Verehrung) haben die Stellung der Frau zurückgedrängt, eine Katastrophe!
            Katholische Ordensgeistliche und Nonnen, die sich für Bildung und Entwicklung aufopfern, werden von Rom wegen der Pille drangsaliert.

          • Rolf Zach sagt:

            Beim Islam kommen ja nicht einmal die so verehrten Mütter ins Paradies, die durch Kopftuch und Verschleierung zeigen, wie sie ihre verhimmelten Söhne zu Machos erziehen, die nachher genau wissen, dass sie nie die letzten im Aufbau der sozialen Schichten, auch die intelligenteste Frau ist hinter ihnen. Den sie wissen es gibt 72 Jungfrauen im Paradies für die Gläubigen.
            Was diese Erziehung in der kapitalistischen Leistungsgesellschaft anrichtet, kann sich jeder selber ausrechnen.

          • Rolf Zach sagt:

            Ihre Vorschläge sind, verehrter A.T. sind human und vernünftig, aber mit fehlt der Glaube. Warum sollen männliche Flüchtlinge, die konservative Moslems sind, ihr Weltbild ändern, da dies die Stütze ihres Selbstbewusstsein ist, ob sie nun allein oder mit Familie ankommen. Was können sie schon in unsere Welt als Beitrag mitbringen. Es sind keine Hugenotten des 17. Jahrhunderts, deren Vertreibung Frankreich enorm, auch wirtschaftlich, geschadet hat. Es sind keine jüdischen Deutschen, die den Amerikanern und den Nazis die Atombombe ermöglichten. Nach ihrer Einwanderung kommen offiziell ihre islamischen Hetz-Prediger, die ihr geistiges Tohuwabohu zusätzlich vergrößern. Es ist unsere Menschenpflicht sie zu integrieren, aber sie nicht zu schonen in der Aufklärung ihrer Pflichten.

          • Rolf Zach sagt:

            Korrigenda: Natürlich haben hauptsächlich die jüdischen Emigranten die Atombombe in den USA gebaut und nicht in Deutschland.

          • Carlo sagt:

            @Rolf Zach
            Der religiöse Fanatismus ist ein abgeleitetes Phänomen! Sie verwechseln permanent Ursache und Wirkung. Am Anfang steht die wirtschaftliche Katastrophe, die darauf zurückzuführen ist, dass in vielen afrikanischen Staaten die ursprüngliche Akkumulation auf halbem Wege stecken geblieben ist und eine verspätete Industrialisierung wie in China überhaupt nicht mehr stattfinden konnte.
            Falls man dies nicht berücksichtigt und stattdessen als Hauptübel permanent die „Kultur“ zu finden meint – landet man ganz schnell im braunen Sumpf.

          • Rolf Zach sagt:

            Ich will ihr Einwand mit Erlaub anders formulieren. Was treibt eine menschliche Gesellschaft voran? Sind es die auftretenden materiellen Gegebenheiten und folgerichtig die wirtschaftlichen Zwänge, die eine Gesellschaft verändert. Oder verändert sich eine Gesellschaft, weil sie ihre Weltanschauung und damit ihre Kultur neu überdenkt und damit ihren Wohlstand fördert. Im Christentum, so wie ich es verstehe, muss der Mensch in sich gehen und läutern und so wird auch die Gesellschaft. Wenn Sie, verehrter Carlo, dies als „Braun“ bezeichnen, bin ich vielleicht ein Brauner.
            Oder gehen wir den marxistischen Weg und beurteilen eine Gesellschaft an ihren real-materialistischen Bedingungen und welche Auswirkungen, dies für die Zukunft und den Wohlstand einer Gesellschaft hat.

          • Anh Toàn sagt:

            @Rolf Zach

            Soweit ich weiss, ist Subsahara deutlich mehr Christentum als Islam, viel alte Stammesglauben usw.

          • Anh Toàn sagt:

            Der Norden Afrikas ist Islam: Alles grau und braun, keine Farben, keine Musik, keine Musik, weil keine Frauen in der Öffentlichkeit. Subsahara Afrika ist farbig, ist Musik, ist Tanz.

          • Anh Toàn sagt:

            Als ich nach fast einem Jahr in Ägypten in Massawa (Eritrea) ankam, habe ich gedacht, geil hier: Überall plärrte Musik aus den Bars.

            In Ägypten gibt es keine Party, (klar die jeunesse d’orée in Alexandria und Kairo macht schon Party), aber sobald man davon weg ist, ist fertig mit Party: Wer war schon^mal auf einer Party ohne Frauen und ohne Alkohol? In Subsahara Afrika ist, sobald jemand etwas zum essen und zum saufen bringt, Partytime.

  • Carlo sagt:

    @Anh Toan
    Die USA führen „gute“ Kriege (bald wieder mit Atombomben?) und die Saudis liefern „gutes“ Erdöl (Menschenrechte hin oder her!) – also hören Sie auf den kapitalistischen Frieden zu stören!

    • Monique Schweizer sagt:

      Carlo: Noch nie was vom amerik. Exzeptionalismus gehört, deren politischer Kernidee? Die Amis betrachten sich selber als „wesenhaft Gute“, denn sie verrichten Gottes Werk indem sie ihr politisches und wirtschaftliches System anderen bringen. Wegen ihrer Einzigartigkeit seien die USA an völkerrechtliche Vereinbarungen grundsätzlich nur insoweit gebunden, wie ihnen dies nützt. Auch ließen sich ihre Taten grundsätzlich nicht nach den moralischen Normen bewerten, nach denen die USA die Taten anderer Nationen bewerten. Denn es könne grundsätzliche keine „moralische Äquivalenz“ zwischen den USA & anderen Staaten in der Bewertung ihrer Taten geben, da sich Verbrechen von ‚wesenhaft Guten‘ nicht mit Maßstäben bewerten ließen, die man an Verbrechen von ‚wesenhaft Schlechten‘ anlegt.

      • Monique Schweizer sagt:

        Folglich mögen die USA zwar gelegentlich ‚Fehler‘ machen, können jedoch aus grundsätzlichen Gründen keine Kriegsverbrechen begehen – weder in Vietnam, noch im Irak oder in Syrien. Und aus ebenso grundsätzlichen Gründen können sie auch keine Zivilisten ermorden, sondern Zivilisten sterben einfach als ‚kollaterale‘ Folge bester Intentionen. Da die USA wesenhaft gut seien, entzögen sich ihre Taten auch grundsätzlich einer Bewertung nach völkerrechtlichen Normen.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Exzeptionalismus

        Ja Carlo, die ticken spätestens seit ihrem Sieg in WK II leider so – kann man an x Beispielen so bestätigt sehen.
        Und Donald der Erste sieht das glaub auch in die Richtung – er meint eh er sei ein wesenhaft Superguter – der Allerbeste unter den Guten 🙁

        • Monique Schweizer sagt:

          Und die Saudis werden vermutlich noch einiges weniger an Erdölreserven haben, als sie der Welt schon seit 30 Jahren vorgaukeln mit den immergleichen Werten von 260-268 Mrd Fass.
          .
          Nicht umsonst sind die im Umbruch, Versuchen ihre Aramco noch aufzuhübschen für den IPO, damit sie nochmals richtig Kohle machen können und sind mit ihrer Vision 2030 extrem bestrebt andere Wirtschaftszweige zu etablieren – sind sie doch wie Venezuela noch zu 90% von Erdölexporten abhängig und subventionieren wie in Venezuela auch die ärmere Bevölkerung massiv, damit es nicht zu Unruhen kommt gegen den Herrscherclan.
          Nur wollen sie nicht auch enden wie Venezuela, darum ist jetzt fast schon Hektik & Aufbruch in Saudiarabien aktuell. (siehe z.B. auch 10vor10 Berichte über SA von gestern & Vorgestern)

          • Monique Schweizer sagt:

            Hätten die Saudis wirklich noch Oelreserven für 100 bis 150 Jahre, dann würden sie jetzt ihren Allerwertesten nicht so bewegen und noch locker die Früchte des schwarzen Goldes weiterhin geniessen.
            Die meisten Oelvorräte in vielen Ländern werden in den nächsten wenigen Jahrzehnten ausgehen, nur wenige Länder wie USA, Russland, Venezuela und Kanada werden in 50-60 Jahren noch Oel haben und das wird teures Oel sein, schon rein von der Förderung her und wie preiselastisch Oel ist, hat man zw. 2008/09 gesehen – von fast 150 $ in kürzester Zeit auf unter 40$/Fass – die Nachfrage hat sich dabei aber nur um wenige % vermindert!!
            Darum wäre ein Ja in der Energiewende für die CH sehr wohl angebracht, auch wenns die Ewiggestrigen anders sehen.

          • Rolf Zach sagt:

            Die Sache wegen den Kriegsverbrechen ist ganz einfach. Sieger machen keine Kriegsverbrechen, weder die Amerikaner, noch die Russen und die Franzosen. Übrigens die hinterhältigen Engländer waren in ihren Siegen, vor allem bei der Invasion nach Deutschland diejenigen, die am wenigsten Frauen vergewaltigt haben, bei den Amerikanern waren es mehr, von den Russen und Franzosen wollen wir nicht reden.
            Die Verlierer sind die, die Kriegsverbrechen verursachen. Die Sieger sind Befreier und vor allem, wenn das religiöse und ideologische Mäntelchen hervorgeholt wird, gerät die Sache ins unappetitliche.
            Da lobe ich mir die Mongolen, die waren schreckliche Eroberer, aber wenigstens haben sie sich nicht beklagt, wenn es ihnen an den Kragen ging.

      • Anh Toàn sagt:

        @Monique Schweizer

        Jede Nation dieser Erde nimmt für sich in Anspruch, „die Guten“ zu sein.

        • Anh Toàn sagt:

          Mit den Nationen und dem Stolz auf diese ist es ein wenig wie in der Rudolph Steiner Schule: Alle sind gut und dürfen stolz sein.

          Welche Nation sagt: Ja wir sind die Bösen, erschiessen euch einfach, damit wir mehr für uns haben? Alle Nationen führen gerechte Kriege, alle Nationen wahren einzig ihre berechtigten Interessen.

          Weil ohne liesse sich die Lüge der Nation nicht aufrechterhalten, die Nation verteidigt ihre Bürger vor den schlechten anderen Nationen.

          Seit 5:45 wird jetzt zurückgeschossen.

        • Monique Schweizer sagt:

          Anh: Nationalstolz haben noch viele – sogar der IS meint sie seien die „Guten“, nur haben die Amis nun mal den Vorteil, dass sie nach wie vor die grösste Wirtschaft der Welt haben, die weitaus potenteste Armee mit den besten Waffensystemen und nicht zuletzt den weltweit so begehrten US$!
          .
          Darum sind sie eben schon etwas spezieller als 99% der anderen Nationen – einzig Russland und China spielen in etwa noch in einer ähnlichen Liga.
          Dieses mantramässigpenetrante „we are the greatest nation on earth“ wird ja schon den US-Kindergärtlern eingetrichtert bis zum geht nicht mehr – kein Wunder ticken die so wie sie halt ticken und wenn man da noch einen theoretischen Ueberbau mit Gottesbezug dazu gibt, dann verwundert gar nichts mehr. Propaganda vom feinsten!

          • Anh Toàn sagt:

            Habe in Eritrea auch ganz stolze Eritreer getroffen. Habe dann gefragt, worauf sie stolz sind. Eritrea hätte den Krieg gewonnen gegen Äthiopien, da habe ich gefragt, was sie denn genau gewonnen hätten, ich mein ausser dem Krieg.

            Die Vietnamesen sind auch ganz stolz, die haben gegen die Amis gewonnen. Denen sage ich, guckt mal die Deutschen und Japaner, die haben verloren gegen die Amis: Vielleicht ist es besser, Kriege gegen die Amis zu verlieren.

          • Anh Toàn sagt:

            Wären alle Nationen gleich gut, wozu bräuchte man dann die?

          • Monique Schweizer sagt:

            Wie meinte schon der gute alte Albert Einstein:
            „Nationalismus ist eine Kinderkrankheit, sozusagen die Masern der Menschheit.“
            .
            Aber wie neulich das BAG vermeldete, sind die Masernfälle wieder am zunehmen…vermutlich wegen der zu vielen nationalistisch eingestellten Impfgegner…

          • Carlo sagt:

            Religion ist das Opium und Nationalismus der billige Fusel des Volkes.
            Auf Fox-„News“ unterlegte man den Abwurf der MOAB (mother of all bombs) mit patriotischen Schlachtgesängen (wie geschmackvoll!) und die Kommentatoren sprachen von einem der „grössten Ereignisse“ in der Geschichte der Menschheit.
            Ein paar Wochen später schickt Trump eine Bomberflotte gen Korea und die Weltöffentlichkeit scheint schon so abgestumpft zu sein, dass selbst Atomkriege so beiläufig diskutiert werden wie die neusten Sportmeldungen oder der Wetterbericht.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Carlo: „..die Weltöffentlichkeit..“

            Wer ist das genau?

            Wird ein westliches Kind Opfer eines Verbrechens, dann sind sämtliche westlichen Medien voll davon, während gleichzeitig in Afrika alle paar Sekunden (?) ein Kind mangels Ernährung krepiert.

          • Carlo sagt:

            @Maiko Laugun
            In diesem Fall ist die „Weltöffentlichkeit“ wohl jeder der über einen Fernseher oder Internetanschluss verfügt.

  • Marcel Senn sagt:

    In Phase fünf wird die Sterbesrate die Geburtsrate kreuzen und übersteigen und sollte die standartisierte Geburtenrate dann unter 2.1 bis 2.2 liegen, werden wir überalterte Gesellschaften bekommen, wie sich das jetzt in den Anfängen schon in einigen Ländern abzeichnet wie Japan, Deutschland, Italien, Griechenland.
    Eine Tendenz hin zur Gerontokratie!

  • Röschu sagt:

    Höheres pro Kopf-Einkommen soll also zu einer tieferen Geburtenrate führen? Müsste doch eigentlich umgekehrt sein, oder? Gibt es weniger Menschen die wenig bis gar nichts zum gesamten Einkommen beitragen (Kinder, etc.), führt das doch dazu, dass das Gesamteinkommen auf einem ähnlichen Niveau bleibt, aber dann halt einfach weniger Menschen da sind.

  • J. Kuehni sagt:

    Die grosse Mehrheit der Posts in diesem Thread demonstrieren wieder mal mustergültig, wie Reiche ihren Reichtum moralisch rechtfertigen, indem sie die Schuld für deren Armut den Armen selbst in die Schuhe zu schieben versuchen. Dieser selbstgerechte, protestantisch-prädestinativ angehauchte Sozialdarwinismus ist einfach nur zum k*tzen: Wie da im globalen Durchschnitt stinkreiche Sesselpupser aus der Schweiz ganze Kontinente anhand von plumpsten Vorurteilen taxieren und über einen Kamm scheren, als gäbe es keinerlei Differenzen oder Grautöne zwischen Ceuta und dem Kap.

    • J. Kuehni sagt:

      Ihr macht euch Sorgen wegen der Überbevölkerung? Dann fangt doch mal bei euch selber an: Vielleicht aus dem energiefressenden Einfamilienhaus in einen Block in der Stadt umziehen, weniger mit dem Flieger in der Weltgeschichte ‚rumfurzen, aufs eigene Auto verzichten und weniger oder gar kein Fleisch mehr essen. Immerhin ist Afrika der einzige Kontinent, der ökologisch gesehen noch im Limit des Planeten bleibt, während der Schweizer Durchschnittswohlstand rund 4 Erden verbraucht:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ökologischer_Fußabdruck

    • J. Kuehni sagt:

      Ihr macht euch (absurde) Sorgen ums Überleben eurer DNA? Dann macht möglichst viele Kinder (führt kein Weg dran vorbei), deren DNA sich in Zukunft ohne Probleme mit derjenigen von Afrikanern oder sonstwem vermischen kann und wird. Der DNA ist es nämlich egal, ob die Haut schwarz oder weiss ist, ein genetischer Unterschied höchstens im Promille-Bereich. Die Neandertaler sind gar nicht ausgestorben, sondern sie haben ihr Erbgut mit demjenigen des Homo Sapiens vermischt. Und sogar die Nachfahren der Dinosaurier fliegen noch am Himmel rum oder werden in unseren Hühnerfarmen gequält. Nordwestafrika wurde zur Zeit des Römerreiches von Goten und Vandalen besiedelt und in zweitausend Jahren interessiert es keinen mehr, ob die Bewohner der Alpen noch SVP wählen.

      • Anh Toàn sagt:

        Und wenn man dann noch bedenkt, dass die widerlichsten der Kommentare bereits gelöscht oder nie freigeschaltet wurden.

        Ist wie beim Eisberg, wir sehen die Spitze, aber das darunter noch viel mehr verborgen ist, sehen wir nicht.

    • J. Kuehni sagt:

      Ihr habt Angst vor dem Verschwinden eurer „christlich-abendländischen“ Kultur und eurer Lebensweise? Aber ihr mögt diese „verweichlichte“, liberale, weltoffene und tolerante Multikulti-Gesellschaft, die das Ergebnis der jüngeren Historie ebendieser Kultur ist, doch gar nicht? Stattdessen sehnt ihr wieder starke Führer(Innen), stacheldrahtbesetzt Grenzen und klare soziale Hierarchien herbei, auf dass die Frauen, die Homos und die Ausländer wieder ihren Platz kennen?

      • Marcel Senn sagt:

        Gemäss Ihrem Link sind wir schon bei einem ökologischen Fussabdruck von 5.0 Erden in der Schweiz und unser ökologisches Defizit beträgt 3.8 Erden.
        .
        Der Swiss-Finish-Lifestyle hat halt seinen ökologischen Preis. Zum Glück gibt es noch Afrika, die haben noch eine ökologische Reserve von 1.1 Erden – aber vermutlich auch nicht mehr sehr lange, wenn sie sich weiterhin so vermehren.

    • J. Kuehni sagt:

      All dieses Gesülze von wegen nutzloser Entwicklungshilfe und korrupten, afrikanischen Staatschefs, bei gleichzeitiger Totalblindheit gegenüber den nach wie vor geschmiert laufenden „Gschäftli“ von hiesig domizilierten Konzernen und Banken bei der „Vernutzung“ Afrikas. Aber ja doch: Die Schweiz war genausowenig eine Kolonialmacht, wie sie heute EU-Mitglied ist.

    • J. Kuehni sagt:

      Noch ein kleiner Tipp: Der Sozialdarwinismus der Reichen, der macht auch vor dem Schweizer Mittelstand nicht halt. Gute Nacht.

      • Carlo sagt:

        @J. Kuehni
        Danke für den Klartext Herr Kuehni!

        • Carlo sagt:

          Und nun noch ein Wort zu den Modellilusionen:
          Ein Land, das auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähig ist, bleibt mit oder ohne konkurrenzökonomische Marktstruktur bettelarm bzw. wird erst recht um so furchtbarer niederkonkurrenziert. Die blosse Freigabe der inneren Märkte würde nichts als Chaos erzeugen oder hat diese „Leistung“ schon vollbracht.
          Zweitens aber, wenn dies erkannt ist, erfordert die eigene Exportfähigkeit eben auch das Produktivitätsniveau des wirklichen Weltmarkts. Dieses aber ist weder durch Fleiss noch durch ordnungspolitische Massnahmen im westlichen Sinne zu haben, sondern allein durch gewaltige Kapitalinvestitionen, die ja aber jahrzehntelang gerade ausgeblieben sind.

          • Carlo sagt:

            Die traditionelle Subsistenzwirtschaft, die in der Kolonialzeit noch weitgehend überdauert hatte, wude binnen weniger Jahrzehnte mit derselben Brutalität zerstört wie vorher in der Sowjetunion und noch früher in Westeuropa, teils durch dieselben Wildwestmethoden von Grossgrundbesitzern wie einst in England, teils durch den indirekten Druck des Weltmarkts auf die Einkommen und durch die Zerstörung ökologischer Binnensysteme. Aber weil die erzwungene Öffnung zum Weltmarkt und der höhere Produktivitätsdruck eine abgeschlossene und flächendeckende nachholende Industrialisierung verhinderte, konnte die ursprüngliche Akkumulation ihr Werk nicht mehr vollenden. Sie blieb auf halbem Wege stecken, d.h. sie hat die Massen zwar entwurzelt, konnte sie aber nicht in die Vernutzungsmaschine integrieren.

          • Carlo sagt:

            Diese in der nachkolonialen „dritten Welt“ von vornherein angelegte Entwicklung hat sich seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch ungeheuer verstärkt. Nicht an der guten alten kapitalistischen Ausbeutung ihrer produktiven Arbeiten, wie Teile der Linken immer noch traditionell vermutet, leiden die Massen der Dritten Welt heute, sondern im Gegenteil an deren Ausbleiben. Somit kann es in diesen Ländern auch keine bürgerlich-sozialdemokratische Sozialreform mehr geben. Die überwältigende Mehrheit dieser entwurzelten Massen wird nicht „gebraucht“ und vegetiert unproduktiv ausserhalb jeder kohärenten Reproduktionsstruktur.
            Die Mehrheit der Weltbevölkerung besteht heute schon aus Geldsubjekten ohne Geld – weder vorkapitalistisch, noch kapitalistisch organisiert.

          • Carlo sagt:

            Die Bevölkerungsexplosion ist schlicht eine Folge der oben genannten Ursachen. Einerseits ist der Kinderreichtum u.a. religiösem Fanatismus (der blüht ja besonders in Zusammenbruchsregionen) und fehlenden Frauenrechten zu verdanken, andererseits dient er auch als Überlebensstrategie und Substitut für nicht nicht vorhandene Sozialversicherungen / Renten.

    • Maiko Laugun sagt:

      @J. Kuehni: Sie haben es besser beschrieben als ich es je könnte. Weiter unten hatte ich den Begriff ‚dekadente Angsthasen‘ verwendet und meinte wohl das gleiche wie Sie.

      • Carlo sagt:

        @Maiko Laugun
        Herr Kuehni hat zu Recht die arrogante Selbstgefälligkeit dieser Herrschaften angeprangert.
        Ein Kritikpunkt bleibt meiner Ansicht nach: Konsumverzicht bei uns wird nichts an der Situation in Afrika oder sonst wo ändern. Die Vorstellung vom nachhaltigen, grünen und global fairen Kapitalismus halte ich für genau so verfehlt.

        • Maiko Laugun sagt:

          „Konsumverzicht“ nicht, vielleicht aber die Einstellung im Kopf?

          • Carlo sagt:

            @Maiko Laugun
            Gesellschaft ist ein Zusammenhang der Menschen in bezug auf ihr Dasein und zwar in der Ebene, in der ein Stück Brot, das einer isst, den anderen nicht satt macht.

      • Marcel Senn sagt:

        Maiko: Oder sind am Ende gar wir beide (und der Huber natürlich auch) die „Angsthasen“, die wir uns schon aus dem dahinserbelnden Europa abgeseilt haben, und in die weite Ferne gen Westen und Osten geflüchtet sind bevor halb Afrika sich auf den Weg macht ?? Sind wir die eigentlichen euroapokalyptische Flüchtlinge? Solche lassen sich zur Zeit immer mehr in Südamerika nieder, in Thailand etc. vermutlich ähnlich.
        .
        Und diejenigen, welche die „Festung“ Europa noch halbwegs halten, gar die wahren Helden sind und bis zum bitteren Ende ihrem Vaterland beistehen bevor sich im Verlaufe des 21. Jahrhundert das „Motherland“ Africa es sich zwischen Sizilien und Lappland gemütlich macht!

        • Maiko Laugun sagt:

          Nö, glaube ich nicht. Es ist wohl eher eine irrationale Angst; die Unfähigkeit, sich anzupassen.

          • Marcel Senn sagt:

            Laugun: Wer ist unfähig sich anzupassen? Die europäischen Ureinwohner oder die Neuzuzügler aus Afrika, dem mittleren Osten bis hin zum Hindukusch?
            .
            Wird es am Ende eine ökonomische Frage sein ob eine rasche und weitgehende Integration in den Arbeitsmarkt möglich ist. Afrikaner oder Roboter wird in Zukunft die Gretchenfrage auf dem Arbeitsmarkt sein und ansonsten bleibt allenfalls der Pflegebereich – z.B. Muslime, die sich um pflegebedürftige SVP Mitglieder kümmern…
            Wem das nicht passt, der kann immer noch auswandern – Pensionskasse plündern und tschüss (mit 5.3 Mrd PK-Umverteilung pro Jahr von den Werktätigen an die Rentner, verkommt das CH Pensionskassensystem eh längs wie mehr zu einer finanziellen Witzveranstaltung)

          • Maiko Laugun sagt:

            @Marcel: Ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt: Immigration braucht Zeit. Kein Mensch kann sich von einem Tag auf den anderen anpassen. Gerade wir Ausland-Schweizer sollten das besser wissen, da wir dies ja selber kennen. Es braucht mehr Toleranz – und weniger Angst.

        • Carlo sagt:

          @Senn
          „Afrikaner statt Roboter“ ist weder ökonomisch, noch technisch, noch politisch machbar und deswegen völliger Stuss.

          • Rolf Zach sagt:

            Also, wie soll ich über die afrikanische Bevölkerungsexplosion denken und die zwangsläufigen Flüchtlings-Ströme in Richtung der Festung Europa. Abwehren gleich Rassist und Komfort-Mensch oder Hereinlasser, die wahre Antwort einer für uns allen verbindenden Weltkultur. Die Menschheit wird so gerettet, wenn sich der böse rassistische und egoistische Europäer ändert. Die Flüchtlinge sind arm und folgerichtig liebe Menschen, die müssen sich hier nicht anpassen. Überhaupt, warum sind die Flüchtlinge entscheidend im hiesigen Klassenkampf, bekommen mit den Flüchtlingen unsere Alten im Altersheim eine bessere Pflege und bekommen auch den Herzschrittmacher mit 95 Jahren?
            Wird unser Mittelstand mit Freuden mehr Schulgeld bezahlen, dass unsere Balkan-Jungs besser Ausbildung erreichen und gute Jobs.

          • Rolf Zach sagt:

            Natürlich geben wir als gütige Leute, die die Immigration fördern, den lieben Flüchtlingen viel mehr als unseren Problemkindern vom Balkan und der Türkei. Die sind sicher dankbarer und wenn nicht, sind wir bösartigen und egoistischen Schweizer schuld.
            Im N.T. steht die Geschichte der Speisung der 5000, eine wunderbare Erzählung wie man mit gerechter Verteilung und ohne zusätzliches Brot alle ernährt werden. Die Geschichte hat einen Hacken, dort war Jesus, aber auf der Welt sind Eliten und keine Elite hat weniger, als diejenigen über die sie Macht ausübt. Die Flüchtlinge wollen nicht hier überleben, wie in ihrer Heimat, sondern sie wollen leben wie unser Mittelstand, was man ihnen auch nicht vorwerfen kann.

          • Rolf Zach sagt:

            Zu Recht wird kritisiert, dass wir Afrika ausbeuten. Aber bei der Moral von Geschäftsleuten ist es so wie mit Nachbars Katze, der lieb schnurrende Hidigeigei geht trotz bestem Katzenfutter von der Migros auf Vogeljagd. Soll ihn der Nachbar einsperren oder jeden Tag verprügeln? Man kann ihn natürlich wie bei Stalin totschlagen, auch eine Lösung. Die Politik muss hier eingreifen und Ordnung schaffen, ohne das vorteilhafte von der Katze zu zerstören.
            Aber wichtiger ist der Spruch von Gottfried Keller „Zu Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland“. Zu 90 % ist es in der Verantwortung der afrikanischen Macht-Elite, wie es den Afrikanern geht.

          • Rolf Zach sagt:

            Es soll mir jemand einmal erklären, wie sich die Schweizer Arbeiter ohne Berufslehre und die ungelernten Schweizer Arbeiterinnen gefühlt haben, als die Schweiz Mitte der 50er Jahre die Schleusen öffnete für die Italiener und Italienerinnen, die mit weniger Lohn zufrieden waren. Gefiel vor allem diesen nichtsnutzigen Unternehmerfamilien in der Textilindustrie. Sie gingen dann trotzdem in den 70er Jahren hops. Vergessen wir nicht, dass viele Schweizer nach der Schule keine Möglichkeit hatten eine Berufslehre zu absolvieren. Ob es lebensnotwendig ist aus Eritrea und Syrien zu verschwinden, wird wohl sein, aber ich kann auch bei aller Sympathie kein Gefühl von Willkommens-Kultur aufbringen. Mit dem Islam meinen viele, er könne sich ganz einfach von Feuer in Wasser verwandeln und es gedeiht.

          • Carlo sagt:

            @Rolf Zach
            Wie sollen Sie die Bevölkerungsexplosion in Afrika deuten?
            Nun, vielleicht sich erst mal über die komplexen Ursachen einen Überblick verschaffen (siehe oben).

          • Carlo sagt:

            @Rolf Zach
            „Zu 90 Prozent ist es in der Verantwortung der afrikanischen Machteliten wie es den Afrikanern geht.“
            Die Machtelite wird wohl den Teufel tun ihre eigene Machtbasis zu unterminieren. Desweiteren werden auch die grossen westlichen und chinesischen Corporations ihr Verhalten nicht ändern, da diese nun mal Profite generieren müssen. Und die Politik in Europa, Amerika oder China orientiert sich vor allem an der Politik der grossen Corporations. –
            Da finde mir noch einer „den Schuldigen“…

          • Rolf Zach sagt:

            Carlo, wenn die Macht-Elite eines Landes in Zusammenarbeit mit seiner Funktions-Elite nichts tut, um ein Land voranzubringen, wird zwangsläufig die Entwicklung stationär oder sogar rückläufig sein. China hatte Deng (kein Demokrat) und Süd-Korea (Park, Diktator) um die Sache vorwärts zubringen. Aber beide Herren waren an der Entwicklung ihrer Länder interessiert und nicht so wie in afrikanischen Länder, des Diktators Lieblings-Lektüre europäische Automagazine und amerikanische Flieger-Zeitschriften sind und für das Volk hat er seine Gangster. Ergänzt wird die Sache noch durch Lifestyle-Akten für das Pariser Nachtleben. Interessant ist, dass die gebildeten Schichten im gleichen Sinne ticken, da ist es für Geschäftsleute von überall her, ein leichtes solche Länder zu plündern.

          • Rolf Zach sagt:

            Arte weißt darauf hin, dass zum Beispiel in Somalia eine Frau schief angesehen wird, wenn sie Pillen zur Verhüttung nimmt wie auch die billigeren Implantate. Nur Huren machen in Verhüttung und die Männer wollen weder bei sich noch bei ihren Frauen etwas davon wissen.
            Dies ist in Asien nicht mehr der Fall. In Afrika hetzt die islamische Elite gegen die Verhüttung , weil sie sich generell von allem westlichen bedroht fühlt. Ihnen ist es gleichgültig, wie es dem Volk geht, der Islam als Theologie muss in Erz gegossen sein und so solle es in ihrem Interessen bleiben. Den jeder Gläubige kommt ins Paradies, natürlich nur die Männer, deshalb sind auch muslimische Frauen so gläubig. Während die Katholiken ins gleiche Horn stoßen und die Verhütung verteufeln.

          • Rolf Zach sagt:

            Afrikanische Kardinäle sind die reaktionärsten in der Katholischen Kirche. Was sollen das die armen Afrikaner machen als diesen angeblich fortschrittlichsten Kulturen des Christentums und des Islams folgen. Nicht das Neue Testament wird ihnen beigebracht, sondern die Riten der katholischen Hierarchie und die Bösartigkeiten und die Hetze der islamischen Geistlichen gegen das gute in der westlichen Kultur. Soll ein Geschäftsmann diese arrogante Brut missionieren? Das einzige, was dort hilft ist eine Revolution in den Köpfen und eine andere Weltanschauung. Aber was haben die Ägypter in den ersten freien Wahlen gewählt, die Moslem-Brüder. Na, der immerwährende Fortschritt wird es richten, frägt sich nur wie. Afrika ist mit guter Natur gesegnet und es gibt kein Mangel an Land wie in China.

          • Marcel Senn sagt:

            Carlo: „„Afrikaner statt Roboter“ ist weder ökonomisch, noch technisch, noch politisch machbar und deswegen völliger Stuss.“
            .
            Aber diese Frage könnte sich in 15-25 Jahren trotz ihrer Bedenken und ihrem vernichtenden Urteil mal stellen, denn bis dahin werden vermutlich noch ein paar Dutzend Mio Afrikaner mehr in Europa leben und auch die Automatisierung wird zunehmen. Aber wenn der Staat all dies Sozialkosten nicht mehr tragen kann, kann er Firmen via Gesetze anweisen anstelle Automaten anzuschaffen Menschen einzustellen. z.b. auch über Notstandsrechte, weil die Staaten einfach zu pleite sind und verrecken lassen können sie die ja auch nicht!
            Da werden sich in der Zukunft vermutlich noch einige „stussige“ Fragen stellen, die wir so nicht erwarten würden.

          • Carlo sagt:

            @Rolf Zach
            Oben (ab 2. Mai 18:04) habe ich Ihnen die ökonomischen Gründe auf dem Silbertablett präsentiert.
            Die Chinesen konnten im 20. Jahrhundert noch industrialisiert werden – u.a. durch massiven Terror.
            Im historischen Rückblick kann man sowohl für die Dritte Welt als auch für den Realsozialismus sowjetischer / chinesischer Prägung von Gesellschaften einer nachholenden ursprünglichen Akkumulation sprechen.
            Schon der sowjetische Typus dieser ursprünglichen Akkumulation zu Beginn des 20. Jahrhunderts war nicht mehr in der Lage, die vergleichsweise gemächliche Gangart der westeuropäischen Entwicklung des warenproduzierenden Systems einzuschlagen. Die gesamte Gesellschaft musste in eine quasimilitärisch kommandierte Maschine abstrakter Arbeit verwandelt werden.

          • Carlo sagt:

            @Marcel Senn
            Sobald bankrotte Staaten privaten Firmen die Investitionen in arbeitssparende Technologie per Dekret verbieten – können sie davon ausgehen, dass der Kapitalismus am Ende ist. –

  • Nadine Binsberger sagt:

    Die weltweite Anzahl Kinder zwischen 0 und 15 Jahren stagniert seit etwa 20 Jahren. Die Kinderrate sinkt seit Jahrzehnten kontinuierlich, auch auf den Kontinenten mit zurzeit noch mehr als 2 Kindern pro Frau/Paar. Trotzdem gibt es Bevölkerungswachstum – woher? Von der steigenden Lebenserwartung. Die Gefahr, über die wir ernsthaft reden und schreiben sollten, ist nicht eine hohe Anzahl Kinder in Afrika sondern die Überalterung der Weltbevölkerung, v.a. in den wohlhabenden Weltgegenden. Heute gehts ja noch irgendwie, dank Technologie und Migration. Aber irgendwann kommen auf einen Jugendlichen zehn oder mehr Alte. Und dann?

    • Anh Toàn sagt:

      Eine schöne Graphik zur Halbierung der globalen Fruchtbarkeitsrate:

      http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.TFRT.IN

      • Marcel Senn sagt:

        Anh: Fehlt nicht mehr viel um von 2.448 Kindern pro Frau auf 2.1 Kinder/Frau zu kommen (andere Quellen sprechen von 2.2 benötigten Kindern pro Frau – vielleicht gibt es doch ein paar Homosexuelle und Unfruchtbare mehr als bislang angenommen) um eine Bevölkerung stabil zu halten.

    • werner boss sagt:

      Liebe Frau Binsberger, ich muss es leider immer wieder wiederholen! Wenn wir die so genannte Überalterung ausgleichen, dann tun wir nichts anderes als das Problem auf spätere Generationen verschieben, egal ob Sie es nun wahrhaben wollen oder nicht. Die Lebensgrundlagen auf diesem Planeten werden aber in gleichen Ausmass weiter zerstört und was das heisst, das sollte jeder einigermassen intelligente Mensch ausrechnen können.

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Boss 13:58: Ok, ich rechne: das Bevölkerungswachstum basiert nicht auf immer mehr jungen Menschen sondern auf immer höhere Lebenserwartung. Diese Lebenserwartung steigt und steigt und steigt… bis ins Unendliche. Richtig? Darum heisst ein Ausgleich zwischen Jung und Alt unendliche Bevölkerung? Ist das die „intelligente“ Rechnung? Oder ist es nicht doch eher so, dass es eine natürliche Altersgrenze gibt und wenn die erreicht ist, dann wachsen weder die Alten noch die Jungen? Also gesunde Stagnation in einem gesunden Verhältnis? Schätzungsweise bei ca. 10-12 Mia. ab ca. 2070? Könnte das vielleicht eine Entwicklung sein, ganz ohne Kontrolle?

  • Paul Meier sagt:

    Es ist überfällig dieses Thema anzusprechen. Verhütung muss endlich ein Thema werden in Afrika. Früher waren 10 oder mehr Kinder notwendig, denn 2/3 von ihnen überlebten nicht lange und die Kinder sind nicht nur die Arbeitskräfte der Zukunft sondern auch die Altersvorsorge. Mit der humanitären Hilfe überleben heute aber mehr als 2/3 der Kinder und deshalb haben wir eine Bevölkerungs-expolosion in einem Gebiet wo es schlicht nicht genug hat für soviele. Humanitäre Hilfe müsste also nicht nur Ueberlebenshilfe beinhalten, sondern auch Geburten-kontrolle! Kinder kriegen mag ein Menschenrecht sein – hat aber auch eine Verantwortungskontrolle!!!

    • Eric Vieira sagt:

      Dieses Thema war gerade eines der Kernanliegen bei der Ecopop-Initiative. BR-Sommaruga hat nicht besseres gedacht, als die vorgeschlagenen Bemühungen zur Bevölkerungskontrolle als „höchst menschenverachtend“ zu titulieren. Diese überzählige Millionen suchen jetzt den Weg nach Europa, mit den entsprechenden Konsequenzen. Dass China sich rasch entwickeln konnte sind auch solchen Massnahmen zu verdanken.

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Vieira 14:08: Zitat „Diese überzähligen Millionen“? 20% der Weltbevölkerung sind für 80% des Ressourcenverbrauchs verantwortlich. Raten sie mal, wo diese Leute angesiedelt sind? Das sind wir. D.h. 80% der Weltbevölkerung verbraucht nur 20% der Ressourcen. Das sind die anderen. Von denen würde es also noch 300% bis 400% mehr vertragen. Hingegen von keine mehr. Überlegen Sie es sich also gut, ob Sie wirklich weiterhin das Umweltthema für Ihre Ideen beiziehen wollen. Oder nicht doch lieber offen zu den Ursprüngen Ihrer Ideologie stehen.

        • Maiko Laugun sagt:

          @Nadine: Deshalb würden die 20% ja am liebsten ganz Afrika ausrotten, damit sie selber noch mehr Ressourcen verbrauchen können.

  • Carlo sagt:

    In den meisten Teilen Afrkias fand gar keine ernstzunehmende Industrialisierung statt. Die Vorstellung von Herrn Straumann, dass man einfach die Geburtenrate runterbringen müsste und schon gäb es auch genug Jobs für alle – ist pure Vulgärökonomie. Der Weltmarkt ist Bezugsrahmen aller Länder! Aber auf so einem Niveau können schon viele europäische Länder (mit einem gigantischen historischen Vorsprung) nicht mehr mithalten.
    Die Industrialisierung war von vornherein bloss selektiv, beschränkt auf insulare Weltmarktfabriken. Nur nach der negativen Seite hin wurde der grössere Teil der nachkolonialen „Dritten Welt“ modernisiert, nämlich durch die Zerstörung der traditionellen Strukturen, anderen Stelle aber nichts Neues trat.

  • Roland Heinzer Kreuzlingen sagt:

    Es sollten eigentlich nur Leute Kommentare schreiben, die Afrika wirklich kennen, das sind wohl die wenigsten. Es stimmt Afrika hat zu grosses Bevölkeringswachstum, dies aus mehreren Gründen. Der Islam erlaubt bis zu 4 Frauen, die katholische Kirche ist gegen Verhütung, es gibt keine Eigentumsrechte wie bei uns, es gibt keine „AHV“. Es herrscht ein Energienotstand und Selbstvorsorge. Die Bauern produzieren für den Eigenbedarf, für Exporte wie Kaffee und Kakao braucht es viele Hände. Dazu kommen die Trybal Systems, wo alles geteilt werden muss. „Naturglauben“ und Schamanen verhindern Fortschritt, Geld hilft nicht es bräuchte freie Schulen, Gesetzte, Gewaltentrenung, Eigentumsschutz, Bekämpfung der Korruption und Abschaffung der „Häuptlinge“, die das Geld ihrer Klientele geben.

  • Alain Surlemur sagt:

    Die Idee dass bei zunehmendem Einkommen die Geburtenrate fällt ist ja ganz nett. Leider steht dem die Afrikanische Kultur entgegen. Für den durchschnittlichen Sub-Sahara-Bewohner lohnt es sich nicht ein höheres Einkommen anzustreben. Mit jedem Dollar den er mehr verdient vergrössert sich der Kreis der Verwanten die nach Gewohnheitsrecht einen Anspruch darauf haben vom „reichen Cousen 7. Grades“ mit durchgefüttert zu werden. Von der Anstrengung die nötig ist mehr zu verdienen bleibt am Ende nur die Anstrengung übrig, der Mehrverdienst geht an „Unterstützungsberechtigte“.

    Die einzige Möglichkeit die Bevölkerungsexplosion in Afrika einzudämmen ist im Moment noch ein Tabu: Abschottung Afrikas und Einstellung jeglicher „Humanitären“ oder „Medizinischer“ Hilfe. Auf diese Art würde sich die Geburten- bzw Sterberaten wieder einpendeln….

    • K.A. Barett sagt:

      @Alain
      Ihre Thesen sind brisant, aber wahrscheinlich goldrichtig. Das staatliche Sozialsystem europäischer Prägung droht, ähnlich wie das familiäre Afrikas, jene zu demotivieren, die eigentlich leistungsfähig sind. Ergebnis? Armut für alle!
      Sie haben wahrscheinlich ebenfalls recht, wenn Sie die Einstellung sinnloser Geldzahlungen nach dem Giesskannenprinzip und eine wirkungsvolle Kontrolle der Einwanderung aus Afrika fordern.

      • Margot sagt:

        Eine wirkungsvolle Kontrolle der Einwanderung aus Afrika fordern ist richtig, aber genau das Gegenteil ist die Realität: https://www.youtube.com/watch?v=PiS19ym_tog
        Mich wundert das die Italiener sich das noch gefallen lassen und noch keinen Aufstand machen.

        • Marcel Senn sagt:

          Margot: Im Youtube Beitrag: „400 Millionen Menschen, die in Afrika und Arabien auf gepackten Koffern sitzen und alle nach Europa kommen wollen“
          .
          Das ist doch eine sehr sehr sportliche Schätzung — wenn nur schon 1-2% von denen kommen würden, bekäme Europa doch einige gröbere Probleme…

    • Sandro Baumgartner sagt:

      In einigen Ländern gab und gibt es noch keine Bevölkerungserfassung oder Bevölkerungsfortschreibung. So erfolgte in Angola die letzte Volkszählung 1970. Der Bürgerkrieg zwischen 1975 und 2002 machte eine Zählung der Bevölkerung des Landes unmöglich (siehe Geschichte Angolas). In Afghanistan erfolgte die erste und letzte Volkszählung 1979. Frühere und spätere Angaben zur Bevölkerung beruhen immer auf Schätzungen.Durch Naturkatastrophen (Dürre, Überschwemmungen, Stürme, Erdbeben, Vulkanausbrüche) sind in den betroffenen Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas jahrelang keine Volkszählungen möglich. Flüchtlingsströme in und aus diesen Gebieten erschweren eine Erfassung der Bevölkerung.

    • Roland Heinzer Kreuzlingen sagt:

      Das ist genau der Punkt, die Stammeskultur, trybal systems.
      Alles (Entwicklungs) Geld versickert in den Taschen der Mächtigen und kommt wieder zu uns zurück (Export- und Luxusgüter Mercedes etc.). Alle profitieren, die Spender haben ein gutes Gewissen, ebenso die NGOs und interessante Jobs, dazu eine mächtige Stellung, unsere Exportindustrie hat Aufträge, schafft Arbeirsplätze, die Bauern können die mit Subventioen produzierten Überschüsse verwerten usw.
      Die einzige Lösung ist Bildung, dazu braucht es Lehrpersonal und Schulen, Ausbildungsplätze für Lehrlinge, Studienplätze für Akademiker. Abschaffung der Geisterwelt mit den Dämonen und Fetischen, aber diese Diagnose hört niemand gerne, es leben und verdienen ALLE gut, so wie es ist. Eine Keise von Zeit zu Zeit bringt wieder Spenden.

  • T. Feller sagt:

    Guter Beitrag. Endlich spricht einer mal offen über die wahren künftigen Probleme. Die Welt hat in den letzten 20 Jahren mehrere hundert Milliarden Dollar in die Bekämpfung von Hunger und Arbeitslosigkeit in Afrika gesteckt. Was hat es genützt? Rein gar NICHTS. Das Bildungsniveau ist das Problem, das Niveau der Masse. Afrika wird uns noch grosse Probleme besorgen in den kommenden 20 Jahren. Die Massenflucht wird von dort kommen und leider haben wir wenig Schutz.

  • Richard Scholl sagt:

    Gut, dass man dieses Tabu angeht. Meines Erachtens liegt die Wurzel des afrikanischen Uebels im verantwortungslosen Zeugen von viel zu vielen Kindern in die Armut. Trotz Hungersnöten, Epidemien, Seuchen, Bürgerkriegen, chaotischen Städten wachsen die afrikanischen Völker krebsartig. Und dies von Aegypten bis runter ans Kap der guten Hoffnung. 56 Jahre Entwicklungshilfe haben dieses Wachstum noch befeuert und fördern es immer noch. Was zu tun ist, ist klar: die Eltern in die Pflicht zu nehmen, keine Kinder in die Armut zu zeugen, so wie wir dies jahrhundertelang übten.

    • Fischer Fritz sagt:

      Kompliment, es wird langsam Zeit dass man über dieses Thema spricht.
      Meines Erachtens liegt die Entwicklungshilfe zum grossen Teil darin dass man in die Verhütung investiert und Bei der Aufklärung über das Thema vor allem auch die Männer in diesen Ländern mit einbezieht.
      Im übrigen finde ich es verantwortungslos dass das immer noch ein Tabuthema ist

      • Anh Toàn sagt:

        Ja, es ist schlimm, das man das Thema der Zwangssterilisation bei minderwertigem Erbmaterial nicht ansprechen darf, ohne ein Nesbeschmutzer oder ein Gutmensch genannt zu werden: Aus Wiki:

        In der Schweiz wurden bis in die 1980er Jahre Zwangssterilisationen durchgeführt – hauptsächlich an Frauen. Das für diese Sterilisationen juristisch erforderliche „Einverständnis“ verschafften sich die Behörden mitunter durch Überredung oder Erpressung. Fürsorgeempfängerinnen wurde beispielsweise mit dem Verlust der Unterstützung gedroht, anderen mit einer Anstaltsverwahrung; Abtreibungen wurden oft nur bewilligt, wenn die Frauen gleichzeitig einer Sterilisation zustimmten.

        • Jane Weber sagt:

          @Anh Toan, diese Zwangsmassnahmen waren ganz klar unmenschlich und anmassend und arrogant, aber in Afrika wäre es sicher schon ein Fortschritt wenn die jungen Frauen überhaupt in die Schule gehen könnten, nicht schon mit 13 zwangsverheiratet werden und selber entscheiden dürften wieviele Kinder sie mit welchen Männer überhaupt zeugen möchten. Soll das Diktum „mein Bauch gehört mir“ wirklich nur für weisse europäische Frauen gültig sein dürfen? Weshalb sollten afrikanische Frauen nicht ebenso viel Rechte und Kenntnisse haben wie wir hier in Europa?

          • Anh Toàn sagt:

            @Jane Weber
            “ Weshalb sollten afrikanische Frauen nicht ebenso viel Rechte und Kenntnisse haben wie wir hier in Europa?“

            Richard Scholl will „die Eltern in die Pflicht zu nehmen, keine Kinder in die Armut zu zeugen, so wie wir dies jahrhundertelang übten.“

            Also findet er doch gut, was wir übten: Wir haben die Sozialhilfeempfängerinnen in die Pflicht genommen, keine Kinder in die Armut zu zeugen.

          • Anh Toàn sagt:

            Werden Sie „in die Pflicht genommen“ keine Kinder zu zeugen wenn Sie arm sind, gehört Ihr Bauch nicht Ihnen.

            Übrigens „mein Bauch gehört mir“ ist dummes Zeugs, es muss heissen: „Ich bin mein Bauch“

  • alec sagt:

    Danke Herr Straumann für Ihr wichtiges Anliegen. Schade, dass Sie nicht darauf aufmerksam machen, dass die meisten „Hilfs“werke das 49-jährige Menschenrecht auf freiwillige Familienplanung sträflich vernachlässigen. Dies führt jährlich zu rund 80 Millionen ungewollten Schwangerschaften und etwa 40 Millionen Abtreibungen. Viele Mädchen müssen wegen ungewollter Schwangerschaft die Schule verlassen! Dieses extreme unnötige Leiden könnte verhindert werden, wenn etwa 4Milliarden mehr Mittel in die Familienplanung fliessen würde.
    Aber man will halt lieber dem Papst gefallen als den etwa 400Millionen Menschen, die von Aufklärung diskriminiert werden.
    https://www.fairch.com/themen/

  • Roman Meier sagt:

    Auch wenn es manche wohl nicht hören wollen, weil es nicht in ihr Weltbild passt; aber in vielen Ländern Afrikas gab es nie technologische Hochkulturen wie in anderen Teilen der Welt. Der Versuch, diesen Ländern von aussen eine solche überzustülpen, wird katastrophal scheitern und genauso folgenschwer enden wie die von unserer medizinischen Wissenschaft und Entwicklungshilfe produzierte Bevölkerungsexplosion dort. Das einzig Richtige und Sinnvolle wäre von Anfang an ein fairer Handel mit Afrika gewesen und sonst gar nichts. Dieser wird aber in der heutigen aussichtlosen Lage niemals mehr ausreichen, um für die viel zu vielen Menschen dort einen akzeptablen Wohlstand zu schaffen und die sich abzeichnende humanitäre Katastrophe noch abzuwenden. Traurig aber wahr!

    • Marcel Senn sagt:

      Meier: Was heisst denn von Anfang an fairer Handel? Vom 17-19 Jahrhundert war Schwarzafrika das Sklavenreservoir für Nord- und Südamerika sowie tw. den arabischen Ländern, dann waren sie Kolonien und oft Spielbälle der Kolonialmächte.
      Die Dekolonisation begann erst 1951 und endete 1976
      https://de.wikipedia.org/wiki/Dekolonisation_Afrikas

      Und dann kamen schon die europ. und US-amerikanischen Multis die Wirtschaftskolonien draus machten und ausbeuteten und immer noch ausbeuten. Das mit einer funktionierenden Demokratie hat auch vielerorts nicht geklappt, immer wieder Militärputsches und Grössenwahnsinnige an der Macht (Kaiser Bokassa etc etc)
      .
      Wie bringt man Afrika ökonomisch fitter und bevölkerungsärmer ins 21. Jh?? Eine fast unlösbare Aufgabe…

  • Ronnie König sagt:

    Es ist richtig, dass bei zunehmenden Einkommen meistens! die Geburtenrate sinkt. Es ist aber auch so, dass die Frauen mit zunehmenden Rechten und Bildung weniger Kinder bekommen. Und es ist auch eine Frage wie viel Religion im Alltag eine Rolle spielt. Je sakulärer die Leute in unserer Familie, desto weniger Geburten bei etwa gleicher Bildung. Das Einkommen ist aber unterschiedlich und lässt hier keine eindeutige Antwort vorerst zu, weil die Einkommen oft ziemlich schwanken. Der Trend geht jedoch nach unten, auch bei den weniger gut situierten, da immer weniger in der Landwirtschaft tätig sind. In Indien werden die Menschen immer älter, Geburten nehmen deutlich ab, aber im Total wächst dadurch die Bevölkerung vorerst noch eine Weile. Das dürfte auch in Afrika zu beobachten sein.

  • Maiko Laugun sagt:

    Ich lese bei vielen Kommentaren nichts anderes als Angst heraus; oftmals hilflos subjektiv und irrational begründet, bis hin zu Widersprüchen und zumindest an Rassismus grenzenden Aeusserungen. Sofern von mir nicht überlesen, so fehlt eigentlich nur noch der Hinweis auf weltweit begrenzte Ressourcen und als Lösung davon die Verteilung von Kondomen in Afrika.

    Wer solche Kommentare schreibt, dem sei freigestellt, sich in ein armes afrikanisches Land zu begeben, dort unter einem Wellblechdach zu leben und täglich barfuss ein paar Kilometer zu laufen, um überlebenswichtiges Wasser zu finden.

    Gruss von einem Ausland-Schweizer in China an die dekadenten Angsthasen in Europa.

    • Marcel Senn sagt:

      Maiko – Du hast ja gut reden auf Deiner paradiesischen Insel vor China!
      Dabei habe ich neulich mal gelesen, dass in der Grossregion Shenzhen/Guangzhou auf einer Fläche die ungefähr der Schweiz entspricht mittlerweile um die 90 Mio Menschen leben sollen – „Dichtestress“ scheint dort ein Fremdwort zu sein.
      Bei uns in Uruguay mit 3.4 Mio EW (davon fast 50% in Montevideo) hats auch noch viel Platz und keine Flüchtlinge (100 Syrer hat Mujica vor Jahren mal aufgenommen, aber die tun hier so eine blöde und machen Streiks (wollen alle zu Mutti oder in den Libanon), dass die Regierung keine weiteren mehr will – selber schuld – bekommen die Europäer halt ein paar mehr!
      .
      Werde auch bald mal wieder Europa gucken gehen – Züri, Hamburg, Berlin, Island, La Palma (Kanaren)
      Saludos nach China

      • Maiko Laugun sagt:

        Ni Hao Marcel: „paradiesischen Insel“ ??

        Bin seit Jahren weit und breit (bis ins Festland hinein) der einzige Weisse; auf einer Insel mit rückständigem Gedankengut beglückten und rüpelhaften Menschen; unter sizilianisch anmutenden Verhältnissen.

        In Shenzhen/Guangzhou gibt es eine zunehmend grosse Anzahl von Schwarzen aus Afrika. Das ist durchaus ein negativ gesehenes Thema in China. Die sind sich Fremde (generell) noch immer nicht gewohnt und eine weisse Hautfarbe wird bevorzugt. Das ist eine Tatsache.

        Gruss an Dich nach Uruguay.

        • Marcel Senn sagt:

          Hola Maiko
          Wohnt Ihr nicht auf der Insel Hainan??? Habe das in den alten Mails nicht mehr gefunden, aber neulich einen Bericht über Hainan gesehen und dünkt mich noch schön dort mit all den Palmen und Stränden…
          Oder habe ich mich da vertan?
          Da bist ja wirklich der absolute Exote dort 🙂
          Da geht es bei uns schon einiges europäischer zu und her und die alten Nazis sind inzwischen auch fast alle weggestorben!
          Gut mittlerweile haben wir einige Flüchtlinge aus Venezuela – ausser dass das „Latinos“ sind und ein singsang Spanisch sprechen, sind die sonst ja sehr typenähnlich (für Argentinier, Urus und Chilenen sind die „Latinos“ diejenigen „hermanos“ aus Kolumbien, Venzuela, Mittelamerika und der Karibik, also die mit all den lasziven Balztänzen wie Salsa, Cumbia, Merengue etc)

          • Marcel Senn sagt:

            Aus Afrika schafft es ab und zu auch mal einer in einem Schiffscontainer oder im Gepäckraum eines Flugzeuges versteckt bis nach Buenos Aires oder Montevideo. Mit 8% Schwarzen resp. Mischlingen hier hat es rel. wenige. Eigentlich erstaunlich, war doch Montevideo bis 1842 einer der bedeutendsten Sklavenmärkte für afrikanische Sklaven in Südamerika.

          • Maiko Laugun sagt:

            Nein, Pingtan (in der Taiwan Strait). Hier gibt’s zwar auch schöne Strände, aber pro Jahr verirren sich nur eine Handvoll weisse Touristen hierher. Es ist purer Zufall, wenn man mal einen trifft.
            Wegen der gemeinsamen Wirtschaftszone gibt es hier aus geschäftlichen Gründen Menschen aus Taiwan. Die unterscheiden sich äusserlich nicht, fallen aber durch ihr zivilisiertes, schon fast schweizerisch anmutendes Verhalten auf, ganz im Gegensatz zu den Einheimischen. Fast vergessen: Es gab mal einen jungen schwarzen Südafrikaner, welcher in der Unterstufe Englisch unterrichtete. Das wars dann aber auch schon. P.S. Melde mich dann noch per Email.

          • Linus Huber sagt:

            Bemerkenswert, Maiko; mir fehlte die Sozialhygiene in solch einer Situation.

          • Anh Toàn sagt:

            Fehlt Ihnen Sozialhygiene oder vermissen Sie Sozialhygiene?

    • Dieter sagt:

      Bei aller Kritik aus westlicher Sicht gegenüber China , betreibt China immerhin in Afrika eine ganz andere Art von Entwicklungshilfe und sinnvolle Investitionen welche diese Staaten zum Ziel der Selbstständigkeit führen sollten und nicht in eine weitere endlose Abhängigkeit von fremder Hilfe . Ob diese letztendlich jedoch nur dem reinen Eigennutz von China dient oder nicht kann ich nicht beurteilen . Allerdings wenn sie die Europäer als dekadante Angshasen bezeichnen welche sehr viele Flüchtlinge aus Afrika aufnehmen und für deren Verpflegung und Logie besorgt sind , wesshalb nimmt den China weit weniger Menschen aus Afrika auf ? Kaum wohl aus reinen Geographischen Überlegungen bei den modernen Weltumspannenden Transportmöglichkeiten !

      • Maiko Laugun sagt:

        @Dieter: „nur dem Eigennutz von China dient“

        Aus meiner Sicht: Ja. Der Eigennutz ist der einzige Grund für die Investitionen. Falls dies einer Art Entwicklungshilfe entspricht, dann als positiver Nebeneffekt.

        „Weshalb nimmt den China weit weniger Menschen aus Afrika auf?“

        Es gibt hier generell nur wenige Ausländer. Als China noch arm war, wollte so oder so keiner hierher. Das ändert sich nun langsam. Ob der Staat willens ist, arme Menschen aufzunehmen, weiss ich nicht. Die Akzeptanz in der Bevölkerung schätze ich als tief ein.

        Für Flüchtlinge aus arabischen Gebieten sind allerdings die Weissen zuständig, als Folge von kriminellen Kriegen. Damit hat China definitiv nichts zu tun.

        • Roman Meier sagt:

          Ich möchte mir verbitten, als sogenannt Weisser in Haftung genommen zu werden für irgendwelche kriminellen Kriege von Leuten gleicher Hautfarbe! Hat die Schweiz irgendwelche Kriege geführt in den letzten Jahrhunderten?! Wieso sollten dann ausgerechnet wir wegen der Kriege anderer irgendeinen Flüchtling aus der arabischen Welt oder Afrika aufnehmen?!

          • Maiko Laugun sagt:

            Weil wir indirekt und passiv beteiligt sind? Darauf kommen Sie wohl nicht.

          • Linus Huber sagt:

            Maiko spricht dies völlig richtig an, Roman. Alle westlichen Regierungen machen sich mitschuldig, wenn sie diese Kriegstreiberei und Einmischungspolitik der Kriegstreiber (allen voran die USA) nicht kritisieren. Ja, die Schweiz hat aufgrund der Neutralität wenig direkt mitgewirkt, aber von Kritik aus Bern hört man nie etwas.

  • Stephan Huber sagt:

    Tobias Straumanns Analyse belegt eines: Nämlich dass sich die Entwicklung einer Gesellschaft letztlich nur aus sich selbst nähren kann. Entwicklungshilfe setzt trotz absurd hohem Mitteleinsatz nur punktuell an und hat lediglich die Aufspreizung der Bevölkerungspyramide zur Folge. Die asiatischen Staaten und mit Ihnen auch China waren nie gross im Fokus all dieser Hilfswerke und durchliefen die Entwicklung zu teilweise sehr modernen Volkswirtschaften aus eigener Kraft. Sie durchliefen aber auch ihre humanitären Krisen mit vielen Opfern ebenfalls selbst und glätteten so ihre Bevölkerungspyramide in die gezeigte Glockenform. Letztlich müssten sich daraus abgeleitet alle karitativ aktiven Personen und Organisationen selbst über Sinn und Zweck ihrer Massnahmen Rechenschaft ablegen.

  • Whell sagt:

    Es gibt keine Kreatur die ihre eigenen Lebensgrundlagen so zerstört wie der Mensch. Dass wir längst viel zu viele sind sollte allen klar sein. Aber das Wachstum geht unvermindert weiter. Jedes Jahr haben wir ca. 84 Millionen mehr. In wenigen Jahren erreichen wir die 8 Milliardengrenze. Aber es geht weiter, nach UN bis zum Ende des Jahrhunderts bis auf 12 Milliarden. Das ist destrastös und letztlich tödlich für alle. Immerwährendes Wachstum gibts nur bei Krebs. Bitte helft mit dass dieses Wachstum bald aufhört sonst werden wir früher oder später es bitter bereuen. Die Mittel dazu sind längst vorhanden, sie müssten nur richtig eingesetzt werden. Danke

    • Marcel Senn sagt:

      Whell: Wir sind jetzt aktuell bei 1.08% Nettowachstum pro Jahr – auf 7.4 Mrd sind das „nur“ noch 80 Mio mehr pa.
      2009 warens noch 1.15% und Ende der 60er Jahre noch 2.1% Wachstum pro Jahr.
      Der kürzlich verstorbene Arzt und Statistikgrossmeister Hans Rosling hat in seinen Präsentationen aufgezeigt, dass wir irgendwann bei Nullbevölkerungswachstum anlangen sollten. Allerdings linear bei nur rund 0.01% weniger pro Jahr würde das noch 108 Jahre dauern.
      Aber ich bin „zuversichtlich“, dass vor allem der sich immer schneller intensivierende Klimawandel & seine Extremklimaereignisse, Seuchen & Viren, Hungersnöte, Kriege, Ressourcenende (vor allem Erdöl/Gas, aber auch andere) all diesen Hochrechnungen in den nächsten 80 Jahren noch einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen werden.

      • Whell sagt:

        Bitte vergesst auch nie die Nahrung und Flüssigkeit. Denn ohne sie ist alles nichts und wir sind innert wenigen Woche weg. Eine ganze Reihe von Ländern hat dies eingesehen und macht schon lange Land scraping um ihre Leute eines tags halbwegs zu ernähren. Von den Chinesen sogar in Afrika. Die Wachstums Ökonomen haben uns in eine unvorstellbare Misere hinein manövriert. Es geht um sein oder nicht sein.

  • Kristina sagt:

    Planwirtschaft, sind wir hier im richtigen Blog? So viele Dinge zugleich. Die Rechte auf Bildung, Religionsfreiheit, körperliche Unversehrtheit. Güterverteilung, Infrastruktur, Marktzugang. Hatten wir alles schon? Die Folge, der arabische Frühling und reaktionäre Fundamentalisten, die nun quer über den Nordafrikanischen Kontinent wüten. Ein Fall für die UN. NMTM würde jetzt nach dem Fortschritt der Digitalisierung Afrikas fragen, wie es Zuck versprochen hat. Oder Bill Gates über die Krankenhäuser und Jobs befragen, die er geschaffen hat. Vielleicht würde NMTM den Schwawinski bitten die Aussichten für erfolgreiches Radio zu erläutern, das wir mit der Entsorgung alter Gerät äh Digitalisierung des Radionetzes, den Bedürftigen zukommen lassen können, zwecks Lehrgang richtiges Abfalltrennen.

    • Linus Huber sagt:

      Ja, heute glaubt jeder Dick, Tom und Harry sich dazu berufen zu fühlen, in kollektivistischer Manier ihre planwirtschaftlichen Ideen feil zu halten. Was allgemein dabei nicht erkannt wird, dass wir bereits mehr als genug von solchen Menschen haben, welche sich darin üben, jedoch persönlich „no skin in the game“ haben, was mitunter eines der wirklichen Probleme darstellt.

  • Josef Marti sagt:

    Die kriegen ja ihre Bodenrente dafür, nur fliesst diese zusammen mit der Entwicklungshilfe in die Taschen der lokalen korrupten Fürsten und zementiert die herrschende Rückständigkeit, Primitivismus und Vetternwirtschaft. Die afrikanischen Eliten würden lieber den Freitod wählen als sich anstrengen zu müssen.

  • Franz Gödl sagt:

    Das Bevölkerungswachstum kann Ihnen nicht egal sein, da es einen direkten Zusammenhang gibt zwischen der Ausnutzung des Kontinenten, der Schwächung der Bevölkerung durch „falsche“ Hilfe und geschürte Bürgerkriege durch materialistische Regierungen, von denen Sie schliesslich Bürger sind. Wenige Konzerne bereichern sich und die Zeche zahlen die Bürger der Industrieländer.

  • Franz Gödl sagt:

    Das Bevölkerungswachstum hat keine Korrelation zu Rasse sondern zum Wohlstand. Damit fallen einmal ganz viele Vorurteile weg. Der Erhaltungstrieb der Menschheit ist ähnlich gesteuert wie jener von Tieren und Pflanzen. Ist eine Pflanze (z.B. ein Baum) in einer schlechten gesundheitlichen Verfassung produziert er mehr Samen und Früchte (deswegen schneidet man Obstbäume, um sie zu schwächen). Der Masse in Afrika dürfte es „dank“ unserer Entwicklungshilfe und der damit geschaffenen Abhängigkeit richtig schlecht gehen, anders kann man das starke Wachstum nicht erklären. Würden die Afrikaner, die im Gegensatz zu uns, sehr naturverbunden sind noch im Busch leben, hätte sie ein völlig normales Wachstum und hohe Lebensqualität. Es gibt kein Naturvolk, das Hunger, Seuchen, Kriminatliät kennt.

    • werner boss sagt:

      Das ist das alte Märchen, welches von expansionssüchtigen Missionaren verbreitet wurde und noch nie der Wahrheit entsprochen hat. Tatsache ist der Mangel an Verhütungsmöglichkeiten, Aufgeklärtheit, und nicht selten Vielweiberei verbunden mit dem jugendlichen Alter der Mütter usw.

      • Margot sagt:

        Genauso ist es, Herr Boss. Es ist der Mangel an Aufklärung und Verhütung. Das sollte ein Menschenrecht sein, hier selbstverständlich, aber in vielen Ländern Luxus. Dazu kommt noch die Kirche, die Verhütung ablehnt. Prof. Gunnar Heinsohn hat sich auf dieses Gebiet spezialisiert: https://www.youtube.com/watch?v=zhzthrcmkBM
        Ein weiteres sehr interessante Interview: https://www.youtube.com/watch?v=dzQcbjQjIfs Dr. Asfa-Wossen Asserate ist Mitglied der ehemaligen äthiopischen Kaiserfamilie. In dem Interview sagt er, dass bis zu diesem Zeitpunkt noch nie auf einer Tagung der Afrikanischen Union das Thema Flüchtlinge oder Ertrunkene gesprochen wurde. Das ist ausschliesslich ein Problem für Europa.

        • Marcel Senn sagt:

          Margot: Dass Flüchtlinge und Ertrunkene in Afrika kein Thema sind, verwundert nicht wirklich. Die werden ja von ihren Familien losgeschickt nach Europa mit dem Ziel, dass dann regelmässige Ueberweisungen via Western Union etc. zurückfliessen. Und den Herrschern dort ist das vermutlich auch noch so recht – also warum denn da drüber diskutieren – das ist für die eben kein afrikanisches sondern wie Sie richtig schreiben ein europäisches Problem!
          .
          Nur etwas sind wir da auch „mitschuldig“ – wenn Sie meine Liste weiter unten mit all den Rohstofffirmen domiziliert in der CH mit den Umsätzen mal anschauen (ist nicht alles aus Afrika, aber vieles) + die vielen Mauschelgeschäfte mit den Herrschenden dort, dann bleibt der normalen Bevölkerung oft nur noch der Weg nach Europa…

          • Margot sagt:

            Marcel, ich lese immer gerne Deine Kommentare, manchmal begreife ich sie aus Unkenntnis nicht immer…:-) Genau deswegen stört mich das „wir“, von Dir erwarte ich mehr wie vom Durchschnitt. Profitieren doch vor allem die Aktionäre. Die Unternehmensbesteuerung sollte man wirklich einmal überdenken. Der Anteil der Steuern, die die Unternehmen in der Schweiz bezahlen, betragen 12 % vom Steueraufkommen bei den direkten Steuern. 68 % Unternehmen bezahlen keine Gewinnsteuer, nur eine Kapitalsteuer.
            Eine globale Lösung ist durchaus möglich, es fehlt aber der politische Wille.
            Einen interessanten Ansatz zeigt dieser Bericht: https://www.welt.de/wirtschaft/article162093851/Darum-brauchen-wir-eine-voellig-neue-Steuerpolitik.html

          • Marcel Senn sagt:

            Margot: Ausser Glencore (und die auch erst seit wenigen Jahren) ist keines dieser Rohstoffgiganten überhaupt an der Börse kotiert, sind also auch ziemlich instransparent in Bezug auf die Geschäftsgebahren.
            Und weltweit wollen Trump und May ja mit 15% Kampfniedrigsteuersätzen für Unternehmen eine neue Runde einläuten – es wird also noch schwieriger über z.B. über fiskalische Auflagen diesen Unternehmen vorzuschreiben wie sie zu geschäften haben (oder eben nicht zu geschäften haben).
            In der CH muss ja jetzt der Ueli auch eine Neuauflage der USTIII ausarbeiten um den Anschluss nicht zu verlieren resp. auch keine Steuerinsel mehr zu sein.
            Aber wie man diese Rohstoffgiganten zu einem faireren Handel zugunsten der ganzen Bevölkerung in Afrika hinkriegt — keine Ahnung!

          • Marcel Senn sagt:

            Die meisten Regierungen der Rohstoffländer in Afrika sind ziemlich korrupt und die Rohstoffhändler schliessen lukrative Deals mit den Herrscherclans ab und bekommen die Rohstoffe dafür relativ günstig.
            Die Bevölkerung hat kaum was davon und Teile davon machen sich auf nach Europa…
            Das alte Spiel – die Gewinne werden privatisiert (zw. den Herrscherclans und den Rohstoffgiganten) und die Kosten sozialisiert. In diesem Falle tw. sogar eben ausgelagert nach Europa durch die Flüchtlinge.
            Wie man Massenwanderungen wirklich auf einigermassen humane Art und Weise stoppen kann, da bin ich auch überfragt und solange Lybien noch so unstabil ist, wird das vermutlich noch eine Weile so weitergehen.

        • Kristina sagt:

          Die Lage in Indien hat sich aufgrund der Tatsache geändert, dass der Staat ganz bewusst Patentrezepte verletzt hatte und der Wirtschaft tiefere Preise abgetrotzt hat. Ausserdem ist der reichste Inder Schrotthändler.
          Wo in Nigeria noch auf Bodenschätze gezählt werden kann, hat Äthiopien ein Klimaproblem. El Nino etc kommt öfters mal in Europa vorbei, leider öfters mal zur Unzeit.

      • 1-800-CallGary sagt:

        @Franz Gödl
        Korrelation ist ein Masszahl und gibt den Grad eines Zusammenhanges an.
        Wenn sie also tatsächlich denken, zwischen Bevölkerungswachstum und Rasse würde kein Zusamenhang bestehen, wäre der Korrelationswert = 0.
        Statistisch erwiesen wäre ein Wert von .9.
        Nun Mati können Sie vermutlich nicht mehr nachholen. Sie können aber ein paar Monate Afrika bereisen. Alleine.

      • Ronnie König sagt:

        Verhütung ist so eine Sache, nehmen wir da mal Indien. Da ist das Problem, dass sie überall Kondome bekommen und erst noch billig seit es Aids gibt und diese Krankheit nicht mehr totgeschwiegen, aber es ist in der indischen Gesellschaft schon fast mit einem Tabu belegt diese Dinger kaufen zu gehen. Gehen sie mal in New Delhi in einen Shop und verlangen Kondome so wie sie Zucker kaufen würden! Da schauen sie alle an, als hätte sie gerade erklärt Modi sei gestorben. Mich kennt man nicht, den Inder kennt man im Viertel, man kann sich das Gerede vorstellen. Übrigens war das bei uns mal ähnlich. Wer erinnert sich noch daran: Am Kiosk das Playboy-Mag gekauft, wortlos zur Frau gestreckt, sie fragt, ob sie es rollen soll. Je nachdem gar noch in einen Sack gesteckt. Das war vor etwa 35 Jahren.

  • Beat Müller sagt:

    Was sind denn Sie für ein komischer Knickli? Einerseits ist ihnen das Bevölkerungswachstum in Afrika egal und dann fordern Sie von der UNO den Afrikanern die „freie und nutzlose“ Vermehrung zu unterbinden!
    Wie denn mit Zwangskastrationen oder lieber gleich mit Zyklon B?
    Die UNO können Sie eh vergessen, Trump will denen kein Geld mehr geben und viel Mittel haben die nicht.
    .
    Wieso fahren Sie in Ihren nächsten Ferien nicht einfach nach Afrika und verteilen Kondome – vielleicht hilfts ja gegen Ihre Phobien….

    • Josef Marti sagt:

      Das mit der Kastration wäre wohl dringend notwendig, zumal die Afrikaner dank Entwicklungshilfe sowieso den ganzen Tag am Pimpern sind anstatt zu arbeiten und sich weiterzubilden.

      • Monique Schweizer sagt:

        Marti: Pimpern ist für die sehr wohl auch Weiterbildung, wenn die europäischen Sextouristinnen kommen, die hierzulande keinen Mann mehr abbekommen, da hat doch so ein Meisterpimperer die einmalige Chance, dass ihn so eine Liesi mit dem Flugzeug (also nicht über die gefährliche Lybienroute und Mittelmeer) direkt nach Zürich-Kloten einfliegen lässt und wenn er gut pimpert, dann auch noch ehelicht!
        Dann kann er hier mit anderen Eingeflogenen rumhängen, Musik hören, kiffen & sich einen schönen Tag machen, während das CH-Liesi arbeiten geht und für den Lebensunterhalt aufkommen muss!
        Ich kenne ein paar solcher Fälle – tagelang hängen die dann zusammen rum & machen sich einen schönen Tag in der Schweiz!
        Meisterpimperer könnens weit bringen und genügend CH Frauen stehen auf sowas!!

        • Anh Toàn sagt:

          Ich kannte ein paar davon (Sextouristinnen und Meisterpimperer) in Ägypten. Die Meisterpimperer haben ihre Sugarmummy „my prostitute“ genannt. Ich habe dann immer gefragt, wer bezahle.

          Gerade in Nordafrika gibt es viele schöne Männern, gross, etwas dunkel (keine Justin Bieber Bubis, sondern Männer, die gut aussehen ohne Hemd). Und eigentlich müssten die Touristinnen nicht mal zahlen, als Alternative haben zu fetten hässlichen Sextouristinnen haben die nur Ziegen.

  • K.A. Barett sagt:

    Die Aussichten in Afrika sind düster. Seit dem Ende des Kolonialismus, also innerhalb von fünfzig Jahren, ist die Bevölkerung Afrikas von knapp 300 Millionen auf ca. 1,3 Milliarden hochgeschnellt. Eine derartig explosive Entwicklung beim Bevölkerungswachstum kann eigentlich nur in die Apokalypse führen. Von deren Flügelschlag ist Europa durch die Massen-Immigration aus Afrika betroffen.
    Der Westen hat in der nach-kolonialen Zeit einiges falsch gemacht. Die staatliche Entwicklungshilfe wirkte kontraproduktiv, indem die Eliten vor Ort auf „Empfang“ geschaltet und sich bereichert haben. Am Elend der Bevölkerung und der Bevölkerungsexplosion hat sich wenig ins Positive verändert – im Gegenteil. Europa wird auch hier wieder der Gelackmeierte sein. Dies trotz der überwiesenen Milliarden.

  • Tobias Kuster sagt:

    Es ist doch immer wieder interessant wie die Kommentatoren einen Artikel lesen. Es wird hier von einem Afrika südlich der Sahara gesprochen. . Ist dem geneigten Leser eigentlich bekannt dass aus diesen Ländern das zigfache an Flüchtlingen in das südliche Afrika, sprich Südafrika, Namibia und Botswana wandert. Und das diese Länder mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben? Zur Rettung der Menschen in den Staaten am Äquator kann ich nur eines empfehlen: keine Ärzte ohne Grenzen, keine Spenden, kein Saatgut. Dafür Hilfe zur Selbsthilfe und Millionen von Kondomen verteilen. Auch wenn es Hart klingt, nur wenn auch die Opfer für Ihr Gaben etwas tun müssen, ist es etwas wert. Entwicklungshilfe war in Afrika genauso falsch wir Waffenlieferung an die Diktatoren.

  • Anh Toàn sagt:

    Gell Marti, für die weissen Afrikaner, die Buren z.B. gilt nicht was Sie schreiben.

    Until the colur of a man’s skin
    is of no more significance, than the colour of his eyes
    There’s a war

    Haile Selassie, zitiert von Bob Marley

    • Anh Toàn sagt:

      Es gilt auch für die weissen Afrikaner, wenn diese Muslime sind, nehme ich an.

    • Anh Toàn sagt:

      „mangelnder Bildung, fehlender Zucht Ordnung und Disziplin, mangelhaftem Arbeitsethos und fehlender Leistungsbereitschaft, Vetternwirtschaft resp. Sippen- und Clankultur und damit Förderung von parasitärem Verhalten. Das trifft alles zu auf Walliser.

      • K.A. Barett sagt:

        @Anh Toàn
        Die Walliser kommen ebenfalls, bevölkern dann aber die Büros und Studios der SRG in Leutschenbach. Dafür kriegen sie noch Lohn, bezahlen Steuern, AHV und die Krankenkasse.

    • Josef Marti sagt:

      Naja, die Holländer vom Kap dachten wohl sie könnten sich als Feudalherren auf dem Allerwertesten ausruhen und haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht, jetzt hocken sie tätowiert auf dem Campingplatz statt auf dem Landgut.
      Die Afrikaner sind einfach im Vergleich zu den Asiaten in fast jeder Beziehung krass unterlegen, mit Ausnahme natürlich von der Schwanzgrösse. Es ist wohl gescheiter man rekolonisiert diesen Kontinent wieder und führt die Sklaverei wieder ein.

  • Peter Richter sagt:

    Ist es ab dem 1. Mai 2017 tatsächlich möglich, die Ursachen der riesigen Probleme in Afrika zu benennen oder ist die verantwortliche Person, welche die Inhalte kontrolliert am 1. Mai Umzug?
    Nach meiner Meinung haben die Medien eine Mitschuld an der desaströsen Entwicklung in Afrika,
    offensichtliche Missstände durften nie öffentlich gemacht werden !

  • Florian Müller sagt:

    Da sind wir ja froh, dass die USA unter Trump Gelder an sämtliche NGOs gesperrt hat, welche Familienplanung unterstützen. Entsprechende Gelder zuhanden der UNO hat Trump auch eingefroren und wie in den USA fragen sich Experten weltweit: Ist Trump bloss dumm oder steckt ein Plan dahinter. Zum Beispiel die EU mit Afrikanern zu fluten, um sie aus dem Weg zu räumen. Ein Alptrum – dieser Trump.

    • Peter Richter sagt:

      Wenn die Europäer zu blöd sind die eigenen Grenzen zu schützen!
      Ein Albtraum diese dummen Europäer, jetzt soll noch Trump daran Schuld sein, wie lange ist der Mann im Amt?

  • Monique Schweizer sagt:

    Wie brachte es Ihre Durchlaucht, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis mal in einer Talkshow kurz und bündig auf den Punkt: „Der Schwarze schnackselt gerne“

  • Daniel Peter sagt:

    Mit der Folge, dass in 10 Jahren Europa eine „Gated Community‘ wird

  • groeg sagt:

    Den Europäern wurde während Dezennien eingeredet wg. endlicher Ressourcen müsste die Geburtenrate sinken.Das ist Dummheit im Quadrat von den Intellos herbeigeredet und die Frauen hier glaubten es.Jetzt wird die afrikanische und hauptsächlich muslimisch/katholische „Ueberproduktion“ aus Afrika und Nahost von der Frontex vor Lybien abgeholt und nach Europa gebracht.Tolle Verjüngung und dem Ziel einer mittelbrauen bärtigen Einwohnerschaft Europas näher gebracht.Das Gegenteil ist richtig, mehr Kinder von Europäern und weniger von Afrikanern.Wir können sie ernähren, die Afrikaner lassen hunderttausende Kinder verhungern.Warum sieht sich das der Herr Straumann eigentlich nicht an?Fehlen die Nerven oder die Intelligenz?

  • Martin Mayer sagt:

    In Europa wurde der Überschuss an jungen Männer in Kriegen abgebaut. Nach dem Krieg gab es dann genügend Arbeit. Erst nach dem zweiten Weltkriegs wuchs die Wirtschaftsleistung stärker als die Bevölkerung!kerung zunahm.
    In China hat man nach selbstverursachten Hungersnöten eingesehen, dass das Bevölkerungswachstum eingedämmt werden muss. Die Ein Kind Politik wurde brutal durchgesetzt aber für das Chinesische Volk hat der individuelle Wohlstand zugenommen.
    In Afrika und Arabien ist das Bevölkerungswachstum stärker als das Wirtschaftswachstum. Die einzelnen Individuen werden ärmer und es kommt zu Verteilkämpfen . Die meisten bewaffneten Konflikte spielen sich in dieser Weltregion ab.

    • Rolf Zach sagt:

      Man kann sich schon fragen, warum China einen solchen materiellen Aufschwung nach dem Tod von Mao genommen hat, obwohl es unter seiner Herrschaft Dutzende von Millionen Tote gab, ohne dass China mit den Ausland Krieg führte, wie chiang-Kai-Schek gegen die Japaner. Die schlimmsten europäischen Mörder waren die Franzosen in Algerien und die Belgier im Kongo, aber 1960 wurden die Staaten relativ ruhig in die Unabhängigkeit entlassen. Das schlimmste was die Europäer in Afrika verursachten, war nicht so sehr die physischen Opfer ihrer Herrschaft, sondern den Durcheinander, den sie in afrikanischen Köpfen veranstalteten. Die Qualität der Zivilisation ist entscheidend und wie man sie hinüberbringt. Ungenügende Note für die Europäer, aber der Islam hat auch keine bessere!

      • Sacha Maier sagt:

        Die Antwort auf Ihre Frage kann Ihnen die Geschichte geben, Herr Zach. Nach der Franz. Revolution (1789-1798) war der dezimierte Systemgeldadel total frustiert, weil die Gelegenheit fehlte, wieder ein Feudalsystem zu errichten. Mit dem Ende des Kommunismus 1989 änderte sich alles. Auch dem damaligen CEO Chinas, Deng Xiao-Ping, schwante böses – bis ihm die Idee des «Dritten Weges» kam: An den G7-Gipfeln 1990/92 in Houston/München schloss er mit dem Systemgeldadel einen genialen Pakt: China als Werkbank des Westens gegen Nichteinmischung und Hongkong. Offiziell wurde der Deal als WTO-Globalismusbeschluss 1995. Es war eine Win-Win-Situation. Die Handelskonzerne West bekamen die Produktion vom Konsum getrennt und konnten kassieren wie im alten Rom, China wurde wohlhabend und mächtig.

    • Monique Schweizer sagt:

      Meyer: Na ja — in China wird der Wohlstand zur Zeit vor allem auf Pump generiert – in den letzten 10 Jahren stieg die Verschuldung zw. 20-25 Bio $ (je nachdem was man alles miteinbezieht) und die Einkindfamilie seit 1978 entpuppt sich längs wie mehr als ein demographisches Desaster, zumal Mädchen nach wie vor gehäuft abgetrieben werden und das Ratio teilweise bis zu 1.35 Buben auf ein Mädchen ist (wie tw, auch anderswo in Asien z.B. Indien).
      .
      Das chinesische Märli ist noch lange nicht fertig und ob das dann auch wirklich wie ein Märli endet, dass muss sich erst noch rausstellen in den nächsten 2-3 Jahrzehnten!

  • Nadine Binsberger sagt:

    Afrika hat zuviele junge Menschen und Europa zuwenige. Die logische Schlussfolgerung ist einfach.

    • Rolf Zach sagt:

      So, und warum haben wir dann Jugend-Arbeitslosigkeit, obwohl Leute über 50 bei uns für den Arbeitsmarkt zu alt sind?

      • Anh Toàn sagt:

        Als meine Frau in die Schweiz kam, sah sie die Arbeiter der Stadtgärtnerei in Basel: Da hat sie gesagt, die Schweiz sei ein armes Land, hier müssten so alte Männer noch arbeiten.

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Zach und andere: Soso. Sie wollen also sagen, dass wenn der Arbeitsmarkt keine Jugendlichen mehr braucht, dann braucht es generell keine Jugendlichen mehr? Wie stellen Sie sich dann die Fortsetzung unserer Gesellschaft vor?

        • Rolf Zach sagt:

          Ich wollte ganz klar stellen, zuerst müssen wir unsere hiesigen Leute beschäftigen und da ich die EU als für unseren Wohlstand als wesentlich anschaue, muss man halt den europäischen Arbeitsmarkt akzeptieren, aber diese EU-Bedingungen so zu gestalten, dass wir in Belangen der gleichen Fähigkeiten der Arbeitnehmer zuerst die Schweizer kommen, auch wenn sie mehr kosten und wenn zu viele kommen, der Bundesrat die ultimative Macht der Regulierung hat. So war es im EWR-Vertrag 1992, denn wir leider wegen Hetze rechts-bürgerlicher Kreise ablehnten. Die fürchteten die Europäische Sozialcharta, dass muss man sich mal vorstellen, ist etwa so wie gleicher Lohn für Mann und Frau, darüber werden sich trotz Verbesserungen noch unsere Ur-Enkelinnen streiten.

          • Rolf Zach sagt:

            Bei den Bilateralen wurden wir diesbezüglich um einiges schlechter bedient. Bürger außerhalb der EU kommen bei uns nur noch in Frage, wenn ihr Wissen substanziell für unsere Wissenschaft und unseren Wohlstand wichtig
            ist. So wie USA und Kanada, die Green Cards verteilen nach ihrem Nutzen. Wenn wir die EU-Einwanderung mit für uns nützlichen Hindernissen gestalten wollen, müssen wir die Bedingungen des EWR 1992 wieder erlangen. Am besten jetzt EU-Mitglied werden, jetzt können wir nach dem Brexit die besten Bedingungen stellen. Das ist nicht Rassismus, sondern Kirchturm-Politik, die um die Ecken denkt und weiß, man kann nicht alles haben. Kunst als Politik des Möglichen, mit dem grössten Happen für mich selber (versteckt natürlich!).

    • Hugo Reichmuth sagt:

      Vielleicht sollten wir zuerst abwarten, wie sich die „Industrie 4.0“ auf die Arbeitsplätze auswirkt, bevor wir 30 Mio. Afrikaner reinlassen…
      Zwar ist es korrekt, dass jeder Fortschritt neue Arbeitsplätze geschaffen hat – aber meist sind die neueren Jobs anspruchsvoller gewesen.
      Ich meine – gibt’s hier noch Kiesklopfer, Sandmänner oder Seiler?
      Eben.
      Wenn die Algorithmisierung/Digitalisierung der Jobs auch klassische Mittelstandsarbeiten wie Hypothekenberater/Banker, Verkäuferin oder Architekt überflüssig macht, könnte es hier sehr unruhig werden.
      Ich halte es immer noch für einen Segen, dass hier so wenig Kinder geboren werden.
      Nebenbei: Wenn wir 30 oder auch 50 Mio. Afrikaner reinliessen – welches Problem wäre in Afrika gelöst?

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Reichmuth: Natürlich, mal warten. Bis einem Jugendlichen zehn Alte gegenüberstehen, für die er sorgen muss, ohne selber eine bezahlte Arbeit zu haben…

        • Josef Marti sagt:

          Wenn alle Schwellenländer entleert sind wird sich dieses Verhältnis aber massiv zugunsten der Jungen wenden.

        • Roman Meier sagt:

          @ Binsberger: Das Zahlenverhältnis zwischen Jungen und Alten wird sich von alleine wieder auf ein erträgliches Mass einpendeln, wenn die „zu vielen“ Alten erst einmal weggestorben sind.

        • Hugo Reichmuth sagt:

          „…ohne selber eine bezahlte Arbeit zu haben…“ Wenn Sie mit der Horrorvorstellung von 10 Pensionierten und einem Jungen kommen – der dummerweise keine bezahlte Arbeit mehr findet – was soll es da bringen, wenn sich dem Jungen ohne Arbeit ein Afrikaner mit genauso wenig Arbeit zugesellt?
          Und da scheint es Ihnen sinnvoll, mehr junge Leute nach Europa zu holen?

          • Nadine Binsberger sagt:

            @Reichmuth 18:38: Wie stellen Sie sich eine Gesellschaft ohne junge Menschen vor? Schreiben Sie ein Buch darüber – ich werde es bestimmt mit grosser Neugier lesen.

    • Ulrich Konrad Schweizer sagt:

      Die UNO rühmt sich, dass sie die Kindersterblichkeit in Afrika ganz stark reduzieren konnte.
      Kann es sein, dass die natürliche Entwicklung 2000 bis 2011 das Wachstum der Bevölkerung von selbst reduziert hatte. Die Bemühungen der UNO hätten in der Folge das Wachstum wieder ansteigen lassen.

    • Roman Meier sagt:

      Soso! Europa hat also zuwenige junge Menschen. Darum wohl auch die Jugendarbeitslosenrate von 30-50% in Südeuropa! Geradzu realitätsfern ist die Vorstellung, dass die europäische Hightechkultur durch Einwanderer aus Subsahara-Afrika aufrechterhalten werden könnte. Selbst wenn man gezielt nur jene Prozente nach Europa holen würde, die den hohen intellektuellen Ansprüchen unserer Wirtschaft genügten, hätte das auf die Entwicklung Afrikas selber katastrophale Auswirkungen. Ausserdem glaube ich auch nicht, dass die Schweizer ihre kulturelle und ethnische Identität aufgeben möchten um Afrikas Probleme mit der Ueberbevölkerung zu lösen.

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Meier 20:00: Setzen Sie das Urteil des Arbeitsmarktes gleich mit dem tatsächlichen Bedarf? D.h. wenn es keine Jugendlichen mehr brauchen würde am Arbeitsmarkt, dann braucht es auch sonst keine Jugendlichen mehr?

        • Roman Meier sagt:

          @ Binsberger: Was soll denn der tatsächliche Bedarf bitte sein? Die heutige Schweiz ist doch komplett überbevölkert. Es hat viel mehr Menschen hier als für unsere langfristigen Lebensgrundlagen und für die Natur gut wäre. Vielleicht wären 2 Mio. noch tragbar, allerdings auch nur, wenn sie auch entsprechend umweltverträglich lebten. Der heutige Bevölkerungsstand der Schweiz ist ein ökologisches Untergangsszenario. Damit dieses Land auf Dauer 8 Mio. Menschen ertrüge, müssten diese völlig asketisch leben. Ich bin mir fast sicher, dass in 100 oder 200 Jahren entweder viel weniger Menschen hier leben werden oder dann dieses Land ökologisch so zerstört sein wird, dass es überhaupt niemandem mehr eine Lebensgrundlage bietet.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Roman: Fehlt nur noch das Wort Dichtestress in Ihrem Kommentar.

            In Shanghai leben 24 Millionen in einer einzigen Stadt. Das ist dicht, trotzdem hat dort keiner Stress. Es wird noch etwas dauern, dann werden immer mehr Fahrzeuge mutmasslich elektrisch(?) betrieben sein. Dann wird sich z.B. die Smog-Problematik automatisch verkleinern.

            In der CH hat’s noch viel Platz, vor allem auch in den engstirnigen Gehirnen.

  • Regina Bischof sagt:

    Sehr schade, dass sich die Ecopop-Initiative nicht durchsetzen konnte.

    • Monique Schweizer sagt:

      Bischof: Ecopop wäre das ideale Instrumentarium gewesen um die Eidgenossen vergleichsweise schnell und schmerzlos innert weniger Generationen einfach sang- und klanglos aussterben zu lassen mit unseren aktuell doch sehr gebärfaulen Eidgenossinnen!
      Bye Bye Switzerland – zero points!

  • niki cazzetig sagt:

    im allgemeinen kann man sagen dass wohlstand die grösste kastration ist. resp. bringt den lebensstandart nach oben und es wird von selbst eine verminderung der geburten einsetzen

    • Rolf Zach sagt:

      Ich würde es anders sagen, Wohlstand gibt es nur mit einem gut organisierten Staat, den die Bevölkerung nicht nur in der Wirtschaft, sondern in allen sozialen Bereichen einer menschlichen Existenz überwiegend positiv bemerkt. Gibt es zum Beispiel keinen Staat wie in Somalia, haben die Leute viele Kinder (8 sind bereits zu wenig) mit einer Religion, wo dieses Kulturverständnis verfestigt.
      Übrigens hatte Europa nie einen solchen Kinder-Reichtum wie Afrika heute, es war eher die Oberschicht die am meisten Kinder in Europa bekam.
      Ob in den alten afrikanischen Kulturen, die Frauen so viele Kinder hatten, wie die heutigen, kann bezweifelt werden. Es gibt Afrikanisten, die dies bestreiten und der Kolonialismus hat die Kultur der Stämme zerstört, aber nicht durch einen positiven Staat ersetzt.

  • Anh Toàn sagt:

    Und die Angst der „Westler“ vor den Afrikanern liegt darin, dass die einfach die Grösseren haben.

    Penisneid!

  • Anh Toàn sagt:

    Die Armen sind nicht arm, weil sie viele Kinder haben, sie haben viele Kinder weil sie arm sind: (Kostolani: Wer arm ist, muss spekulieren, wer reich ist, kann spekulieren, die Mitte darf nicht)

    Sicher hat sich das pro Kopf Einkommen erhöht in Nigeria, aber nur für einen kleinen Teil der Köpfe.

    • Anh Toàn sagt:

      Die Bevölkerung wächst dort nicht, wo es eine breite Mittelschicht gibt, die wohlhabend genug ist, dass viele Kinder sie arm machen würde. Wenn manche reich und viele arm sind, und die Mittelschicht dünn, wächst die Bevölkerung weiter.

    • Dieter sagt:

      Gerade durch dieses Kinderreichtum gerät Afrika noch weiter in die Abwärtsspirale und deren Menschen sind zum Auswandern gezwungen . Dadurch gerät auch Europa unter diesen Immigrationsdruck mit deren bekannten Folgen . Jene Kreise welche behaupten dass sich Europa mit menschenrechtswidrigen Gesetzen abschotten will , liegen falsch . Im Gegenteil gibt es auch ein Recht auf den eigenen Schutz . Folglich sind die Probleme dort zu lösen wo diese entstehen . Dazu müssen auch die Regierungen und Verantwortlichen der afrikanischen Staaten in die Pflicht genommen werden für das Wohl der eigenen Bevölkerung zu sorgen und nicht nur Aussenstehende . Letztendlich ist jeder Staat für seine eigene Bevölkerung verantwortlich !

      • Regina Bischof sagt:

        @Dieter. – Sie haben völlig recht. – Die enormen Summen an Entwicklungshilfe für Afrika sollten endlich an klare Bedingungen geknüpft werden.

      • M. Bachmann sagt:

        Die Schuld jetzt nur auf die Regierungen der afrikanischen Ländern zu schieben ist zu einfach. Mit der Kolonisation und Entkolonsierung haben die europäischen Staaten eine sehr grosse Mitschuld an den Zuständen in Afrika. Was jetzt vor allem fehlt ist Bildung und eine gute Altersvorsorge( sprich gutes Sozialsystem), wovon die meisten afrikanischen Ländern noch meilenweit davon entfernt sind.

        • Dieter sagt:

          Soweit auch richtig . Allerdings bestehen seit mehreren Jahrzehnten keine Kolonien mehr . Diese hatten folglich mehr als genug Zeit um sich zu verbessern . Man nehme das Beispiel Zimbabwe unter dem Despoten R. Mugabe usw. ! Dort entstand nach deren Machtübernahme sogar eine Hungersnot. Zudem ging es diesen Staaten während den Kolonialzeiten wirtschaftlich besser als nun unter den eigenen Regierungen . Auch Teile von Asien waren Kolonisiert , doch diese schafften deren Unabhängigkeit . Warum Afrika nicht ? Folglich kann die Schuld auch wieder nicht bei den ehemaligen Kolonialmächten liegen . In Tat und Wahrheit sind die heutigen Probleme Afrikas oft Hausgemacht .

          • Anh Toàn sagt:

            Ja, die Idioten verkaufen Ihre Rohstoffe viel zu billig an uns!

          • Marcel Senn sagt:

            Anh: Die Idioten verkaufen die Rohstoffe viel zu billig an „unsere“ Rohstofffirmen und die sind auch gleichzeitig die grössten Firmen der CH (umsatzmässig) – echtes big fat money!!!
            1. Vitol Genf 276 Mrd CHF (2015)
            2. Glencore Zug 209 Mrd
            3. Cargill Genf 123 Mrd
            4. Trafigura Luzern 120 Mrd
            5. Mercuria Energy Genf 101 Mrd
            .
            Ausser Glencore kennen vermutlich über 98% der CH Bevölkerung keine der anderen Firmen, die da klammheimlich zusammen mit den afrikanischen Herrschern und Clans den schwarzen Kontinent plündern und die überschüssigen perspektivlosen Menschen machen sich dann auf nach Europa!
            Wenn wir solche Firmen beherbergen, dann müssen wir in Konsequenz auch ein paar Schwarze aufnehmen — alles andere wäre nur noch übelster Kolonialstil.

          • Anh Toàn sagt:

            Wir haben ja glaub fast zwei Jahrzehnte den damals grössten Rohstoffhändler Marc Rich in der Schweiz vor dem Zugriff der US-Justiz beschützt. Bis er dann von Clinton begnadigt wurde. Er hatte wichtige Freunde in Israel.

            Apropos Afrika, Rohstoffe und Israel: Der internationale Handel mit Rohdiamanten wurde weitgehend von Juden beherrscht, in Amsterdam abgewickelt. Dann immer mehr in Tel Aviv. In den letzten Jahrzehnten sollen aber jainitische Inder stark darin geworden sein, die handeln in Dubai und bringen dann die Rohdiamanten nach Indien zum schleifen. 90% aller Rohdiamanten sollen in Surat geschliffen werden, die viertschnellst wachsende Stadt der Welt.

            http://www.spiegel.de/wirtschaft/diamanten-aus-indien-surat-hauptstadt-des-edelsteinhandels-a-1020625.html

          • Marcel Senn sagt:

            Anh: Ich habe ja vor 30 Jahren mal bei De Beers in London bei der Central Selling Org. gearbeitet und jeden Tag x Kilos von dem Zeug (Rohdiamanten) ein- + ausgewogen sowie sortiert. Damals gingen über 80% aller Rohdiamanten weltweit über London (wird auch heute noch ein hoher % Satz sein)
            Ca 80% waren Diamanten für die Industrie etc und 20% Schmuck.
            Die grossen Steine gingen damals zum schleifen nach NYC, die mittleren nach Antwerpen und Tel Aviv und die kleinen nach Bombay resp. heute nach Surat.
            .
            Nur der Rohdiamantenhandel ist ein Quasimonopol zwecks Preisstabililtät – Angebot und Nachfrage werden in London über die Safebestände reguliert und man muss in einem Kartell sein um dort überhaupt einkaufen zu können (resp. 1987 war das so – heute glaub immer noch)

          • Marcel Senn sagt:

            Anh: Ja der Diamantenhandel ist ziemlich stark in jüdischer Hand. Die Familie Oppenheimer kauft schon seit 1890 die Diamanten damals aus Südafrika von der Familie De Beers ab + verkaufte sie dann über die Central Selling Organisation (CSO) in London.
            War auch für das britische Empire, damals kurz vor dem Climax 1922, sehr einträglich!
            Oppenheimer kaufte dann 45% von DeBeers und Anglo American hat auch 45%. Seit 2012 besitzt Anglo American 85% an DB und der Sitz ist jetzt Luxembourg (vermutlich hat Juncker denen einen tollen Tax Deal untergejubelt)
            .
            Korrigenda obiger Kommentar: Habe gerade gelesen, dass 2001 die Central Selling Organisation (CSO) Ldn wegen Imageproblemen aufgelöst wurde!
            Wusste ich bislang gar nicht.
            Für was für „Schurken“ ich nicht alles gearbeitet habe!! 😉

          • Marcel Senn sagt:

            Anh: Noch ein Nachtrag – auch wenn die CSO 2001 aufgegeben wurde, die 17 Charterhouse Street in London, wo ich damals gearbeitet habe, wurde erst März 2017 aufgegeben – also bis vor kurzem wurden dort immer noch Diamanten gewogen etc.
            Im Artikel ein paar Fotos von meinem ehemaligen Arbeitsplatz (war nämlich 2010 mal in London & bin dort vorbeigelaufen – darum hat es mich verwundert, dass die CSO 2001 aufgegeben wurde, aber eben De Beers blieb dort)
            Ein Bild mit den Uhrzeiten von London, Tel Aviv, Antwerpen, Dubai & Surat (NYC ist nicht mehr dabei)
            Fotos von den Safes, wo wir das Zeugs jeweils um 16h45 bunkern mussten (35h Woche inkl 2.5h Teatime- war geil)

            https://www.bloomberg.com/news/photo-essays/2017-03-23/de-beers-diamonds-leave-london-headquarters-in-cost-cutting-drive

        • Roman Meier sagt:

          Die Schweiz hatte keine Kolonien, also hat sie auch keine Schuld auf sich geladen. Sollen die ehemaligen Kolonialstaaten doch die Suppe auslöffeln, aber sicher nicht wir! Welch sonderbarer Zufall übrigens, dass alle ehemaligen Kolonialstaaten heute EU-Mitglieder sind!

    • Ralf Schrader sagt:

      Solange es keine staatliche Alterssicherung gibt, nehmen Kinder diese Rolle ein. Eine afrikanische Familie muss mindestens >5 Kinder haben, damit wenigstens 2 Söhne das arbeitsfähige Alter erreichen und die Eltern im Alter versorgen können. Mit 2-3 Kinder allein wären die Eltern ab zu einem vorzeitigen Tod verurteilt.

      • Anh Toàn sagt:

        @Ralph Schrader: genau, und das versteht der Linus Huber und Co. welche ständig gegen die Infantilisierung durch den Sozialstaat wettern, und behaupten die Familie als Garant sozialer >Sicherheit sei viel freier und toller und besser, nicht:

        Ohne staatliche Alters- und Kranken- und generell Sozialvorsorge explodiert die Bevölkerung.

        • Anh Toàn sagt:

          Aber der Huber findet nicht schlimm, wenn die Bevölkerung explodiert, denn dies wird immer wieder durch Köpfe einschlagen, Hungersnöte oder Seuchen natürlich korrigiert: Schön solche natürlichen Wellenbewegungen, die Bevölkerung wächst und wächst und plötzlich wird sie wieder halbiert, viel besser als der Status Quo der lineare Entwicklung.

          • Monique Schweizer sagt:

            Bei Hubers wird der unnütze Ueberschuss dann vom Punisher Duterte und seinen Angestellten fleckenlos entfernt und Huber scheint damit ziemlich zufrieden zu sein. Eine Bevölkerungssteuerung nach seinem Gusto! Wer nicht selbstverantwortlich und selbsttragend leben kann, dem wird geholfen (beim sterben)!

      • Dieter sagt:

        Richtig Herr Schrader, als garantierte Altersversorgung braucht eine afrikanische Familie mindestens 5 Nachkommen. Allerdings benötigt später wieder jedes einzelne Kind als älterer erwachsener Mensch auch wieder 5 Nachkommen. Dazu kommt dass dank der modernen Medizin durch die Entwicklungshilfe die Kindersterblichkeit sinkt und deren Menschen auch dort älter werden.
        Auf den ersten Blick und menschlicher Empathie alles gut und recht. Doch damit werden auch gleichzeitig weitere Probleme und ein Fass ohne Boden geschaffen. Denn niemals kann dieser Kontinent allen dort lebenden Menschen eine eigene Existenz anbieten. Zudem wenn man davon spricht dass man afrikanische Flüchtlinge hier ausbildet, müssten diese nach einer sinnvollen Ausbildung ihr Wissen und Können im eigenen Land anwenden!

  • Linus Huber sagt:

    Mich interessiert die Phase 5.

    • Ralf Schrader sagt:

      Der Autor ist kein Demograph, deshalb präsentiert er ein zu stark vereinfachtes Modell. Phase 5 ist sinngemäss die 3. demographische Revolution, in welcher wir uns seit ca. 1976 befinden. Die kumulative Fertilität bleibt mit ca. 1.5 Kinder/ Frau dauerhaft unter der Erhaltungsrate von 2.1.

      Anfangs nivellieren sich die Verluste durch Wanderungsgewinne, dann sterben die Völker nacheinander aus. In 200 Jahre gibt es keine Nachfahren der heute lebenden Mitteleuropäer mehr, in 5 – 10’000 Jahren ist die Menschheit komplett ausgestorben. Vielleicht aber auch schon in tausend Jahren.

      • Rolf Zach sagt:

        Das ist einfach Quatsch. Die Europäer werden nicht aussterben, schließlich haben wir die gleiche Genetik und die gleiche Biologie durch die Evolution wie die Afrikaner. Je mehr die Afrikaner versuchen in unser angeblich gelobtes Paradies zu kommen, damit die Länder dort irgendwie ihre Überschüsse abarbeiten können, desto brutaler werden wir gegen Sie und dieses Verhalten übernimmt selbst die Birkenstock-Mafia. Oder wir dirigieren diese Wanderer nach Ostasien z.B. Vietnam. Es wird dann interessant sein, zu sehen wie die reagieren. Das reiche Hong-Kong war nicht gerade lieb zu den Boat-People Vietnamesen, obwohl relativ gut ausgebildet. A.T. kann dann versuchen das Fähnchen für andere Kulturen aufzupflanzen, wie die Grünen hier. Dies ist übrigens mehr christlich als islamisch!

        • Anh Toàn sagt:

          „Wir gegen sie“

          Mit Leuten mit Ihrer Denkweise („die“ gegen „wir“) fühle ich kein „wir“. Mein „wir“ ist entweder viel kleiner (meine Familie, meine Freunde) oder viel grösser (die Menschheit).

          Imagine all the people
          sharing all the world

          Ich weiss, das können Sie nicht, obwohl Sie so viel Wissen, übersteigt dies Ihren Horizont.

          • Rolf Zach sagt:

            Nun Ihre Haltung ist die eines wahren Christen.
            Ein gutes Gefühlt, eine solche Menschen-Liebe zu haben. Was machen Sie aber als verantwortlicher Politiker in Vietnam, wenn Sie das Land vorwärts bringen und die Laoten und armen Khmer vom Reichtum von Vietnam angezogen sind und Vietnamesen sie als die billigsten Arbeitskräfte ausnützen, wie dies in Spanien und Italien vorkommt. Die Emigranten wollen alle nach Deutschland, um diesem elenden Zustand zu entkommen.
            Wie kann man humanes Wirken mit erfolgreicher Politik gemäß seinen Interessen verbinden? Mit dem Vorschlag der Mauer wurde Trump Präsident. Es nützt nichts, wenn man schön daher säuselt, aber keine Analyse macht und verfehlt eine Politik zu gestalten, die in der Humanität das Optimum herausholt. Maximum ist unmöglich!

          • Anh Toàn sagt:

            Mindestlohn

            Indem ich nicht etwas „gegen“ sondern etwas „für“ mache.

          • Anh Toàn sagt:

            Nun, ich sehe mich nicht als Christen:

            Die Vernunft lehrt mich, dass ich mein Essen nicht geniessen kann, wenn die anderen hungernd auf meinen Teller starren. Die Vernunft lehrt, geteilte Freude ist doppelte Freude, geteiltes Leid ist halbes Leid.

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn die Christen sagen, die andere Wange soll man hinhalten, halte ich dies für eine einfache Formulierung einer Deeskalationsstrategie: Nicht erhöht die Wahrscheinlichkeit mehr, nochmal eine zu fassen, als zurück hauen.

            Get it?

          • Anh Toàn sagt:

            @Rolf Zach: „Mit dem Vorschlag der Mauer wurde Trump Präsident. Es nützt nichts, wenn man schön daher säuselt, aber keine Analyse macht und verfehlt eine Politik zu gestalten, die in der Humanität das Optimum herausholt. Maximum ist unmöglich!“

            Maximum ist unmöglich, ja aber:

            Bauen wir Mauern, werden die gestürmt wie die Bastille. Bauen wir Brücken, können wir kanalisieren, kontrollieren, agieren.

            Ich bin mir bewusst, hart auf Ihre Kommentare zu reagieren, Sie sind kein Nazi, aber Sie ordnen Menschen in Schubladen ein. Eine Schublade für Han Chinesen, eine für Protestanten usw. usw., wenn Sie einen treffen, wissen Sie schon wie der ist, und das ist Rassismus.

          • Anh Toàn sagt:

            Wie löst man ein „unlösbares“ Problem?

            1. Eingrenzung (bzw Ausgrenzung): Die darf man nicht zu gross machen, denn alle auf der Seite des Problems werden zum Problem: Wenn wir Muslime ausgrenzen, machen wir 1.3 Milliarden zu „unserem“ Problem, das wäre viel bescheuerter als unchristlich. Das Gleiche gilt für 1.3 Milliarden Afrikanern. Mit den allermeisten Angehörigen jeder Religion, jeder Kultur, jeder Ansicht, jedes Wertekanons dieser Welt kann jeder problemlos leben. Niemand aber kann problemlos leben mit den Fanatikern keiner Religion, keiner Kultur, keiner Ansicht und keines Wertekanons.

            Kiffer werden auch faul genannt: Ich sage, vielleicht wäre die Welt besser, wenn wir etwas fauler wären, eine zischen zusammen statt uns anzustrengen, die besten Waffen zu entwickeln.

          • Anh Toàn sagt:

            Aber wenn Sie unbedingt Schbladen wollen:

            „wir“ sind viel besser als „die“, weil

            „wir“ sind fleissig und wir sagen das sei gut und wichtig.

            „wir“ sind sparsam (geizig gegen uns, aber dann wohl auch gegen andere) und sagen, das sei gut und wichtig.

            „die“ geniessen den Tag und „wir“ sagen, das sei schlecht.

            „die“ sind grosszügig, gegen sich und andere bis alles weg ist, und „wir“ sagen, das sei schlecht.

            Und darum sind „wir“ gut und die „schlecht“

          • Roman Meier sagt:

            @ Toàn: In der Schweiz (und anderswo in Mitteleuropa) schaut niemand (mehr) hungrig auf den Teller des anderen! Und wenn anderswo auf der Welt Menschen hungrig auf den Teller ihrer Mitmenschen schauen, dann in erster Linie, weil sie dort schrankenlos Kinder auf die Welt stellen, die sie selber gar nicht ernähren können. In früheren Jahrhunderten, wären diese zu vielen Kinder einfach verhungert, wie das in der Natur üblich ist. Heute werden sie von im Ueberfluss lebenden gutmeinenden Menschen auf der Welt – in der tiefsten Ueberzeugung, damit etwas Gutes zu tun – „gerettet“ und so die Spirale von Hunger und Ueberbevölkerung immer weiter angetrieben.

        • Anh Toàn sagt:

          „Wir gegen sie“

          Als mein Vater (Katholik) und meine Mutter heirateten, kamen die Eltern meines Vaters nicht zur Hochzeit. Die Brüder setzten sich über das elterliche Verbot weg und kamen, die Schwester gehorchte.

          „Wir gegen sie“ halt.

        • Anh Toàn sagt:

          „Wir dirigieren sie zu den anderen“

          Weil wir sind die herrschende Rasse, wir bestimmen, wir dirigieren, wohin die sollen. Und „die“ sollen gefällgst tun, was „wir“ sagen, sonst hauen wir die tot:

          Freuen Sie sich dann, wenn iohr Grosskind ganz christlich an der europäischen Mauer Niggerköpfe einschlägt oder sich von Niggern den Kopf einschlagen lassen kann?

          Würden Sie, wenn Sie in Mali geboren werden, ihrem Sohn auch sagen, „wir“ sind halt die Loser, mit der minderwertigen Kultur und Religion, wir dürfen nicht zu „denen“, weil es ist richtig, dass „die“ alles haben, die sind nämlich fleissig und sparsam und gut, und wir sind halt arme dumme Ziegenhirten.

          Was wäre Ihre Sicht der Welt, auf Ihres Vater und Ihrer Mutter, wenn Sie in Mali geboren worden wären?

          • Anh Toàn sagt:

            Vater doof, Mutter doof, Kinder balabala?

          • Rolf Zach sagt:

            Er wird nicht sagen, dass du ein Verlierer bist und minderwertig. Er wird sagen, gehe zu den Ungläubigen, arbeite bei diesen Leuten mit soviel Geschick wie du nur hast und heimse alles ein was du kannst, aber sende alles heim, was du verdienst, dann kannst auch mehrere Frauen haben wie ich. Er denkt aber, ich will diesen Verlierer nicht mehr sehen, aber alles Geld soll er schicken, auch wenn es gestohlen ist. Mohammed und Ali sind meine Lieblinge. Dieser Ahmed kann mir gestohlen bleiben. Es ist halt der Alltag großer Familien, nichts neues unter der Sonne.

          • Anh Toàn sagt:

            Mit Ihrer Denkweise: Gehe zu Boko Haram, weil wir sind die Besten und die anderen sind die Bösen, mach sie tot.

        • Anh Toàn sagt:

          „Je mehr die Afrikaner versuchen in unser angeblich gelobtes Paradies zu kommen, … können, desto brutaler werden wir gegen Sie…“

          genau wie beim vietnamesischen Reisbauernvater: jetzt habe ich mein Kind schon zehnmal gehauen, und es kann die Matheaufgabe noch immer nicht, also muss ich mehr hauen.

          Wir sind genauso doof wie die: Jetzt haben wir so viele im Mittelmeer ersaufen lassen, und die kommen noch immer: Also müssen wir mehr ersaufen lassen.

          • Dieter sagt:

            Werter Herr Toàn , ihren unhaltbaren und auch in früheren Kommentaren mehrmals erwähnten Vorwurf dass wir die Flüchtlinge im Mittelmeer ,, ersaufen lassen“ entbehrt jeder Grundlage . Was schlagen denn Sie vor ? Jene Kreise welche Glauben dass mit einer grosszügigen Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen und sogar mit deren abholen nach Europa die Probleme in Afrika gelindert werden , liegen völlig Falsch . Im Gegenteil fehlen dadurch diese meist jungen männlichen Flüchtlinge in deren Heimatstaaten . Wenn schon muss diesen Menschen klar gemacht werden dass sich deren Flucht mit dem verbundenen grossen finanziellen Aufwand und Verschuldung nicht lohnt . Nicht umsonst beschuldigen einige vernünftige afrikanische Regierungen die hiesige Lockvogelpolitik als Eigentor und grossen Fehler !

          • Anh Toàn sagt:

            Naja, könnten die ein Flugticket kaufen, würden sie nicht ersaufen. Und das wäre erst noch viel billiger. Wir beschlagnahmen die ankommenden Flüchtlingsboote, also nehmen die Schlepper Einwegboote. Wir haben die Macht etwas zu ändern, die sind machtlos.

            Letztes Jahr sind im Mittelmeer etwa 5000 Migranten ersoffen.

            „Wenn schon muss diesen Menschen klar gemacht werden dass sich deren Flucht mit dem verbundenen grossen finanziellen Aufwand und Verschuldung nicht lohnt“

            Anscheinend halten die es sogar für lohnend, wenn die riskieren, dabei zu ersaufen.

          • Anh Toàn sagt:

            Waren Sie mal in Eritrea, Dieter? Ich schon. Da kann man nichts anderes machen, als abhauen, da ist jede noch so kleine Chance irgendwo besser, als gar keine Chance, gar keine Hoffnung.
            Die kommen nicht, weil bei uns vielleicht mehr ist, die gehen weg, weil da wo sie sind, nichts ist, nicht mal Hoffnung, es werde mal etwas.

          • Anh Toàn sagt:

            Was könnte Sie, Dieter, veranlassen, in so ein Boot zu steigen? Die Aussicht, in einer Hängematte statt unter einer Palme liegen?

            Wir gestalten die Regeln für Asylanträge so, dass wer einen stellen will, sich zuerst mal mit Schleppern übers Mittelmeer bringen lassen muss. Sonst kommt er gar nicht an den Schalter, wo er den Antrag stellen soll.
            Und das machen wir absichtlich, in der Hoffnung, dass dann weniger kommen.

          • Anh Toàn sagt:

            „Wirtschaftsflüchtlinge“

            Nicht Armut treibt die Menschen zur Flucht, Hoffnungslosigkeit treibt Menschen zur Flucht.

            Was würden Sie tun, wenn Sie in Syrien leben würden, mit Kindern? Warten bis es besser wird?

          • Anh Toàn sagt:

            Wollte Ihnen einen Link posten, wie mit Fischern umgegangen wird, die Flüchtlinge retten: Boot konfisziert, 44 Tage im Knast.

            googeln Sie nach „Flüchtlinge gerettet, Boot angekettet, da ist ein Link mit der Überschrift: Wenn man eine Seele rettet, rettet man die ganze Menschheit.

            Tunesische Fischer haben Flüchtlinge gerettet, die italienische Marine hat zugesehen. Angekommen auf Lampedusa wurde das Boot konfisziert, der tunesische Fischer lebt jetzt vom betteln.

            Ich versuche nochmal den Link an anderer Stelle.

          • Anh Toàn sagt:

            “ Ca. 17 Meilen vor Lampedusa
            kam ein Kriegsschiff. Sie schickten einen
            Arzt. Ein schwer krankes, behindertes
            Baby wurde ihm übergeben, aber er hat
            es wieder zurückgegeben, schon nach einer
            Minute, ich konnte es kaum fassen.
            Da war eine hochschwangere Frau, die
            fast am Sterben war. Als versucht wurde,
            diese Frau zu übergeben, wurde sie zurückgeschoben.“

            Aus dem Link

            nein nein, wir lassen doch niemanden ersaufen im Mittelmeer, da waschen wir unsere Hände in Unschuld.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Dieter: BR Blocher ordnete das Schreddern von Asylanträgen in den CH-Botschaften an. Er ist ein Ersäufer 1. Grades.

          • Linus Huber sagt:

            Das Problem mit den Flüchtlingen beruht auf dem Umstand, dass die damit verknüpften Entscheidungen auf einer zu hohen hierarchischen Ebene angesiedelt sind (Staatsebene anstelle der Gemeinde oder des Individuums). Der eigentliche Sinn des Altruismus beruht auf Freiwilligkeit und wird durch Zwang zerstört.

          • Dieter sagt:

            M. Laugun ; dies mag wohl ihre persönliche Behauptung sein , doch letztendlich liegt der Entscheid sich auf unsicheren Boote zu transportieren lassen bei den Betroffenen selber . Auch deren Schlepper stehen in der Verantwortung .

          • Maiko Laugun sagt:

            @Dieter: Nein, das ist nicht meine persönliche Behauptung. Das ist eine Tatsache, öffentlich bestätigt.

            Und der Herr Huber will mal wieder globale Probleme im kleinen Dorfrat lösen. Lächerlich 🙂

          • Marcel Senn sagt:

            Maiko: Unser Prinzipienhuber stochert von seinem Elfenbeinturm wieder mal im Nebel der Erkenntnislosigkeit.
            Von welchem Altruismus redet er eigentlich? Gab es nicht unzählige Teddybärenwerfer und freiwillige Helfer, die altruistisch gehandelt haben? Soll sich der Staat dann völlig aus der Flüchtlingsfrage zurückziehen und diese einfach dem Volk überlassen?
            Unser Huber sieht scheinbar vor lauter Prinzipien einmal mehr den Wald nicht mehr!

          • Maiko Laugun sagt:

            @Marcel: Unter uns Ausland-Schweizern sehe ich nur 2 Arten: Die einen lernen dazu – und die anderen sind Idioten. Hoffe, dass dieser Kommentar so durch geht 🙂

          • Dieter sagt:

            Herr Laugun, Sie sprechen das Botschaftsasyl an. Tatsache ist dass die Schweiz das Botschaftsasyl im Gegensatz zu anderen Staaten lange beibehielt. Dadurch konzentrierten sich die Fluchtwilligen wie ein Magnet auf die dortigen schweizer Konsulate. Die fatalen Folgen waren dass sich tausende von Asylgesuchen auf diesen Konsulten stappelten.Der Entscheid diese nicht zu bewältigenden sowieso meist von nicht echt Verfolgten gestellten Gesuchen zu schredern war völlig richtig.Zudem hätte die Schweiz für deren Transportkosten aufkommen müssen.Doch dass sie hiermit ex BR Ch. Blocher als einen Ersäufer 1 Grades bezichtigen entbehrt jeder Logik und Grundlage. Hiermit beweisen sie aber klar wie voreingenommen und extrem sich dazu ihre politische Position befindet, absolut sinnlos für einen Dialog !

          • Maiko Laugun sagt:

            @Dieter: Es heisst Alt-BR und nicht Ex-BR.

            Somit haben Sie also recht, es ist

            „absolut sinnlos für einen Dialog !“

          • Linus Huber sagt:

            „Und der Herr Huber will mal wieder globale Probleme im kleinen Dorfrat lösen. Lächerlich “

            Genau, denn eine wirkliche Lösung ohne neue Probleme zu kreieren liegt auf der möglichst tiefsten Entscheidungsebene. D.h. nicht, dass die staatliche Ebene nicht die Funktion der Organisation und Unterstuetzung zu übernehmen hätte.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Linus: Völkerwanderungen können nur durch grosse Organisationen wie Staaten behandelt werden, mit den Staaten übergeordneten Menschenrechten. Alles andere ist ein untauglicher Versuch zur Vertuschung braunen Gedankengutes und als solches sehr einfach zu durchschauen.

          • Linus Huber sagt:

            Die Fluechtlingskrise als Volkswanderung zu bezeichnen, ist ein wenig kurz gegriffen und unterlässt die Schuld der USA und den europäischen Mitläufern anzuerkennen. Die dauernde Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Staaten stellt hierbei keine unerhebliche Ursache dar. Die Anwendung von vermeintlichen Menschenrechten wird hierbei elegant als Begründung verwendet um die Macht Lust der Kriegstreiber und Weltregierungsfanatiker zu befriedigen. Demokratie kann nicht von aussen aufoktroyiert werden, sondern ist das Resultat einer Bevölkerung, welche sich Despoten aus eigener Kraft entledigt. Dass dies nicht unbedingt friedlich vonstatten geht, sollten wir eigentlich aus unserer eigenen Geschichte gut genug kennen. Mir fehlt die diesbezügliche Empörung.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Linus: „..unterlässt die Schuld ..“

            Genau dies prangere ich weiter oben ja an. Vereinfacht: Ich klage den Westen und die weisse Rasse an.

            Menschenrechte stellen einen Schutz für Menschen dar. Sie selber sehen diese aber nur als ein Missbrauchstool, im letzten Kommentar als ein Missbrauch zur Begründung von Kriegen und in anderen Kommentaren wohl als ein Missbrauch durch Flüchtlinge.

            Wenn ich Ihre Kommentare lese, dann interpretiere ich Folgendes: Gutmenschen dürfen über die Mauer/Stacheldraht schauen, sich einen Flüchtling aussuchen, diesen auf eigene Kosten durchfüttern und der dörfliche Lynchmob hat das Recht, den Flüchtling mitsamt dem Gutmenschen am nächsten Freiheitsbaum aufzuhängen.

          • Linus Huber sagt:

            Ja, Maiko, die vermeintlichen Gutmenschen, welche sich am lautesten empören, würden sich möglicherweise einzig als politische motivierte Akteure, welche ihre Agenda zulasten der Allgemeinheit durchsetzen wollen, jedoch auf persönlicher Ebene sich nicht wirklich engagieren wollen, entpuppen. Wie kommen Sie auf die Schnapsidee, dass altruistisches Handeln als verwerflich eingestuft werden könnte, respektive was genau soll dies mit einem Freiheitsbaum zu tun haben?

            Sie scheinen zu erkennen, wie Menschenrechte missbraucht und missverstanden werden.

            In Bezug auf die Kritik des Westens dürften wir ähnlich denken, aber ohne die rassistische Zugabe.

      • Marcel Senn sagt:

        Schrader: Völlig richtig sehen Sie das! In der Schweiz machen die Eidgenossinnen gerade noch 1.43 Kids/Frau (32% zu wenig), die Ausländerinnen noch 1.85 – selbst das langt nicht.
        Und da wir eh schon eine demographische Altersblase haben von den Babyboomern von 1943-71, die ca 2036 ihren Höhepunkt erreicht, wären wir bei den schwachen Geburtenraten vor allem der Eidgenossinnen bis zu unserem Aussterben in ca. 12 Generationen (100%*(0.68^12)= 1% die noch übrigbleiben nach 12 Generationen bei 1.43 K/F) vor allem nur noch ein permanenter Alters- und Greisenpark „Heidiland“!
        .
        Entweder wieder selber mehr Kids machen oder Zuwanderung zulassen – alles andere führt zum Aussterben!

        • Marcel Senn sagt:

          ff: Da wir uns so einen Alters- und Greisenpark wirtschaftlich langfristig gar nicht leisten können, wird auch die Lebenserwartung dann mit der Zeit zurückgehen, da man die Krankenversorgung vernachlässigen muss oder die Menschen dann viel schneller zu Exit oder Dr. Minetti schickt.
          .
          Ironischerweise sind es genau die Traditionsbewahrer z.B. von der SVP, die mit ihrer Politik langfristig gedacht, die Eidgenossen aussterben lassen würden. Aber da die eben nicht langfristig denken, sondern immer nur kurzfristig an ihren schnellen Vorteil, merken die das eben gar nicht (wie auch bei Umweltschutz, Klimawandel, Energiewende und anderen längerfristigen Problemfeldern auch)
          Unsere Kurzsichtigen die sich über die eher langfristig orientierten „Gutmenschen“ dazu noch lustig machen.

  • Dieter sagt:

    Wo es viele Staaten Asiens schafften von der Entwicklungshilfe wegzukommen,ist und bleibt Afrika weiterhin ein Problem Kontinent.Die meisten Probleme wie deren Überbevölkerung sind Hausgemacht und müssen auch dort gelöst werden.Die Ursachen der Übervölkerung hat verschiedene Gründe und liegt u.a. auch an deren Familienstrukturen.Gute gemeinte medizinische Versorgung aus westlichen Staaten und NGO`s welche die Kindersterbilchkeit senken,verschärfen dieses angesprochene Problem noch weiter.Die Folgen davon sind mit der Migration auch in Europa zu spüren,da es für millionen von Menschen in Afrika keine Existenzgrundlage gibt und die Chancen des Einzelnen noch weiter sinken. Aber auch Europa kann niemals allen welche noch kommen möchten eine eigene Existenz mit Arbeit und Verdienst anbieten .

  • Rolf Rothacher sagt:

    Ziemlich blauäugige, wenn nicht gar menschenverachtende Analyse. Straumann blendet all die Kriege aus, welche unsere Industrialisierung begleiteten, all das Elend, das wir in diesen Jahrzehnten über andere Völker in Asien und Afrika brachten.
    Und er zieht unzulässige Schlüsse auf die Zukunft. Denn jeder Historiker müsste zumindest eines wissen: aus der Vergangenheit kann man nicht die Zukunft extrapolieren. Man kann bloss hinterher, wenn alles vorbei ist, aufzeigen, dass es in der Vergangenheit schon Beispiele dafür gab.
    Eine gewusste Zukunft ist reiner Unsinn und Staumann scheint nicht einmal Jacob Burckhardt gelesen/verinnerlicht zu haben. Auf solche „Experten“ können wir gut verzichten, denn letztendlich schwafeln sie uns nur ihre persönliche Meinung vor und machen sich wichtig.

    • Dieter sagt:

      Nein im Gegenteil entspricht die Analyse von Herr Straumann der Realität welche rein gar nichts mit Menschenverachtung zu tun hat . Das meiste Elend in Afrika wird Hausgemacht da viele dieser Staaten aus Stämmen und Familienclans zusammengewürfelt sind , welche sich untereinander stetig um die Machtverteilung streiten . Dazu kommen bei allem Elend auch religiöse Gründe , Misswirtschaft , Korruption , schleche Bildung , Klimawandel usw. ! Im Gegensatz zu Afrika brachten es die Asiaten weiter. Anzuprangern sind aber auch jene Industriestaaten von der westlichen Welt bis nach Asien welchen den verschiedenen Gruppen Waffen liefern.

        • Dieter sagt:

          A. Toàn , reine Statistik mit der pro Kopf Berechnung . Relevant ist es hingegen wieviel Rüstungsgüter welche Staaten in deren betroffenen Konfliktländern liefern . Zudem liefert die Schweiz kein Kriegsmaterial in Kriegsführende Staaten . Reine Selbstanschwärzung welche nichts mit dem Problem der Wirtschaftsflüchtlinge vorab aus Afrika zu tun hat ! Mit dieser Selbstanschwärzung versuchen gewisse Kreise der Schweiz ein schlechtes Gewissen einzureden nur um eine möglichst grosszügige Aufnahmepolitik zu erreichen . Nur gut wird dem nicht der Fall sein .

          • Anh Toàn sagt:

            Selbstanschwärzung = Nestbeschmutzer:

            Das sind die, welche auf den Schmutz im Nest aufmerksam machen. Genannt werden sie von denen, die den Schmutz machen.

            Max Frisch in einer Laudatio auf Bichsel

          • Anh Toàn sagt:

            „Selbstanschwärzung“ Wie pervers ist denn das? Normalerweise fragt der der furzt, bevor es jemand merkt: „Wer hat hier so gefurzt“

          • Anh Toàn sagt:

            „Letztmals exportierte die Schweiz im Jahr 2008 mehr Rüstungsgüter (459 Millionen US-Dollar). Abgesehen von diesem Ausreisser wurden in den letzten zwanzig Jahren aber nie mehr Waffen verkauft als 2015. Fast die Hälfte der Exporte ging in zwei Länder: Indonesien und Saudiarabien. Katar und die USA waren ebenfalls wichtige Abnehmer.“

            Aber doch nicht an kriegsführende Staaten wie USA oder Saudi Arabien, doch nicht die süsse liebe kleine Schweiz, niemals

            (Zahlen sind von 2015) aus

            http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/hoechster-schweizer-waffenexport-seit-sieben-jahren/story/30555973

          • Anh Toàn sagt:

            Wir sind so neutral wie die Kriegsnutte: Wir treibens mit jedem.

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