Sind reiche Menschen egoistisch?

Zuschauerinnen am White Turf in St. Moritz. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Forscher in den Niederlanden haben kürzlich ein interessantes Experiment durchgeführt, um einem hartnäckigen öffentlichen (Vor-)Urteil auf die Spur zu kommen: Sind reiche Menschen wirklich egoistischer als andere? Dazu wählten sie in einer mittelgrossen holländischen Stadt zwei Kategorien von Privathaushalten aus: solche mit einem durchschnittlichen Vermögen von 2,5 Millionen Euro und solche mit einem Vermögen von rund 27’000 Euro. Ihnen allen schickten sie einen Brief, der eine Glückwunschkarte von einem Grossvater an seinen Enkel enthielt. Zusätzlich befanden sich in den Umschlägen kleine Geldgeschenke. Entweder eine 5- oder 20-Euro-Note oder eine entsprechende Banküberweisungskarte über diesen Betrag, die allerdings nur von dem korrekten Empfänger eingelöst werden konnte. Die Umschläge waren leicht transparent, sodass sich von aussen erahnen liess, was die Post enthielt.

Die Sache hatte nur einen Haken: Die adressierten Briefe wurden absichtlich an die falschen Adressen geschickt. Würden die Empfänger, die Post öffnen und das Geld einstecken, oder würde sie sie dem richtigen Empfänger zukommen lassen? Ökonomisch ausgedrückt: Wer würde sich für einen risikolosen Profit (auf Kosten anderer) entscheiden und wer hingegen zusätzliche Kosten schultern, um jemand anderes vor einem Verlust zu bewahren?

Gleiche Absichten, unterschiedliche Resultate

Das Resultat fiel eindeutig aus. 81 Prozent der vermögenden Haushalte leiteten die Briefe an den richtigen Adressaten weiter, aber nur 38 Prozent der armen taten das ebenfalls. Dabei spielte es keine Rolle, was genau sich in den jeweiligen Briefen befand. Reiche handeln also nicht unsozialer als andere Menschen, folgern die Autoren des Experiments. Aber was ist mit den Armen? Unter den nicht vermögenden Haushalten sank die Bereitschaft, die Überweisungskarte dem Empfänger zukommen zu lassen, umso mehr, je weiter der Termin der letzten Lohnauszahlung zurücklag.

Die Wissenschaftler führten mehrere Tests durch und gelangten zu dem Ergebnis, dass die sozialen Präferenzen von Reichen und Armen sich nicht unterscheiden. Beide Gruppen hegten die gleichen sozialen Absichten. Aber die armen Haushalte handelten oft weniger sozial aus dem einfachen Grund, dass sie über weniger Geld verfügten. Das Resultat des Feldversuchs bestätigt Ökonomen, die einen alternativen Ansatz in der Armutsforschung verfolgen. Um die Ursachen und Auswirkungen eines Zustands, in dem die finanziellen Mittel fehlen, zu untersuchen, konzentrieren sie sich auf den Kern aller ökonomischer Fragen: den Umgang mit Knappheit.

Langfristig schlecht

Sie argumentieren, dass Personen, die unter finanziellem Druck stehen, vermehrt Entscheidungen treffen, die kurzfristig eine Lösung versprechen, aber langfristig suboptimal sind und die Situation gar verschlechtern. Verhaltensökonomen führen das darauf zurück, dass sich die Wahrnehmung auf das drängendste Problem beschränkt. Oder wie es der Harvard-Ökonom Sendhil Mullainathan formuliert: «Having less elicits greater focus.» Geldknappheit rückt die Lösung einzelner Probleme in den Vordergrund, deshalb werden andere Probleme übersehen. Beim morgigen Wocheneinkauf im Supermarkt gerät die nächsten Monat fällige Mietzahlung in Vergessenheit.

Ein solches Verhalten ist nicht zwangsläufig kurzsichtig, sondern es ist problemorientiert. Ärmere Menschen sparen ebenfalls für die Zukunft wie reichere, aber ihre Ersparnisse gehen seltener auf ein generelles Sparkonto, sondern sind häufiger mit einem spezifischen Ausgabezweck verbunden. Ökonomen wie Mullainathan erklären so auch, warum arme Menschen häufig zu viele finanzielle Instrumente laufen haben: Unter dem Druck der Geldknappheit werden jeweils die lokal zweckmässigsten Lösungen gewählt, um drängende Bedürfnisse zu befriedigen, selbst wenn am Ende eine Vielzahl von Kredit- und Finanzverträgen die finanzielle Lage des Betroffenen noch verschlechtert.

Andere Faktoren

Die verhaltensökonomische Armutsforschung leugnet nicht, dass andere Faktoren eine wichtige Rolle spielen, vermutlich sogar die entscheidendere: das soziale, politische und institutionelle Umfeld zum Beispiel. Sie versucht jedoch zusätzliche Erklärungen zu finden, warum besonders arme Menschen nicht immer so handeln, wie es die Gesellschaft erwartet und die Vernunft nahelegt. Indem sie die Ursachen aufdeckt, lassen sich vielleicht Wege finden, wie sich ein solches Fehlverhalten überwinden lässt.

60 Kommentare zu «Sind reiche Menschen egoistisch?»

  • Linus Huber sagt:

    Dass Menschen sich in unterschiedlichen Situationen auch unterschiedlich verhalten dürften, ist schwerlich eine grossartige Erkenntnis. Dass es jedoch Menschen gibt, welche dafür Zeit verschwenden, respektive ihre eigene berufliche Existenzberechtigung rechtfertigen, indem sie solch einen Umstand „wissenschaftlich“ zu untersuchen und nach ihren moralischen Vorstellungen gleich auch noch Rezepte zur Änderung dieses Sachverhaltes zu entwickeln versuchen, ist fast schon pervers und zeugt von der Überheblichkeit ihres interventionistischen Gedankengutes.

  • kuhle Wampe sagt:

    Ich zitiere: “ Die verhaltensökonomische Armutsforschung leugnet nicht, dass andere Faktoren eine wichtige Rolle spielen, vermutlich sogar die entscheidendere: das soziale, politische und institutionelle Umfeld zum Beispiel.“
    Was soll ich darunter konkret verstehen? Unterschicht säuft gern und unterschlägt Geld?
    „Sie versucht jedoch zusätzliche Erklärungen zu finden, warum besonders arme Menschen nicht immer so handeln, wie es die Gesellschaft erwartet und die Vernunft nahelegt. Indem sie die Ursachen aufdeckt, lassen sich vielleicht Wege finden, wie sich ein solches Fehlverhalten überwinden lässt.“
    Ich hätte da eine einfache und rationale Lösung: Verringerung des Gini-Koeffizienten.

  • Hansueli Lötscher sagt:

    Man hätte bei den Reichen prozentual gleichviel Geld ins Couvert stecken sollen, wie bei den Armen. Dann wäre wohl ein ähnlich schwacher Rücklauf gewesen. Ausserdem hat es ein Reicher nicht notwendig unrechtmässiges Geld zu haben, weil er kann mit seinem eigenen gut leben. Genau deshalb sind die niederen Beweggründe der Ärmeren nachvollziehbar, wenn auch nicht tollerierbar.

    • Linus Huber sagt:

      Vielleicht fühlt sich ja der „Ärmere“ derart verarscht vom System, welches korruptes Verhalten belohnt (siehe z.B. Bankenrettungen ohne etwelche Strafverfolgungen), dass er einfach nicht mehr gewillt ist zu kooperieren, respektive beim Spiel mit gezinkten Karten sich nicht mehr an die Regeln halten will. Die vom System Privilegierten hingegen haben zweifelsfrei gute Gründe, sich systemkonform zu verhalten.

    • C. Marti sagt:

      Warum sollten die Reichen ein paar kleine Scheine einstecken? Die haben viel effizientere Möglichkeiten. Was meinen Sie: aus welchem Grund bezahlen sie soviel für Meinungsmanipulation und PR, um das Bankgeheimnis in die Verfassung zu bringen? Mit dem innerschweizerischen AIA könnte ja einiges ans Licht kommen und das sicher nicht bei den Armen.

  • B.B. sagt:

    Was hat diese Studie mit dem Verhalten von Armen und Reichen zu tun?
    Eher mit Ehrlichkeit und Unehrlichkeit.
    Beides ist Charaktersache. Kaufen kann man beides nicht. Entweder man ist es oder eben nicht.

    • Margot sagt:

      Ehrlichkeit muss man sich leisten können. Steht ja auch im Bericht: „Unter den nicht vermögenden Haushalten sank die Bereitschaft, die Überweisungskarte dem Empfänger zukommen zu lassen, umso mehr, je weiter der Termin der letzten Lohnauszahlung zurücklag.“

      • B.B. sagt:

        Ehrlichkeit hat nichts, aber auch gar nichts mit Reichtum zu tun.

        • Linus Huber sagt:

          Na ja, es dürfte sehr wohl mit der persönlichen Situation im Zusammenhang stehen. Ich nehme nicht an, dass Sie sich im Falle des nackten Überlebenskampfes nicht den Einsatz jeglichen Mittels überlegen dürften. Und auch in diesem wie jedem gesellschaftlichen Aspekt geht es nicht um Schwarz/Weiss, sondern um Graubereiche.

  • Anh Toàn sagt:

    „….warum besonders arme Menschen nicht immer so handeln, wie es die Gesellschaft erwartet und die Vernunft nahelegt.“

    Das scheint mir keine konsequente Schlussfolgerung aus z.B: „.., dass Personen, die unter finanziellem Druck stehen, vermehrt Entscheidungen treffen, die kurzfristig eine Lösung versprechen, aber langfristig suboptimal sind und die Situation gar verschlechtern. “

    Die Vernunft verbietet langfristig orientiert zu denken, wenn die kurzfristigen Probleme existentiell sind, muss kurzfristig orientiert entschieden werden, da man die langfristigen Vorteile nicht haben kann, wer an den kurzfristigen Nachteilen gestorben ist.

    • Anh Toàn sagt:

      Langfristige Strategien bedingen Reserven, mit denen kurzfristige Nachteile aufgefangen werden können. Es wäre unvernünftig, ohne Reserven langfristige Strategien zu verfolgen.

    • Ralf Schrader sagt:

      Deshalb präferieren auch heute noch die Mehrzahl der Mitbürger das monokausal- linear- einschrittige Lösungsverhalten, welches Gesunder Menschenverstand genannt wird.

      • Maiko Laugun sagt:

        @Ralf Schrader: „…welches Gesunder Menschenverstand genannt wird.“

        Trifft dies (u.a. / als ein Beispiel) auch auf die Ablehnung eines Grundeinkommens zu, welches wohl einzig (?) und masochistisch auf der Hoffnung basiert, dass man selber den Sprung nach oben schafft?

  • Marcel Senn sagt:

    Wäre eher interessant zu wissen wie ernst es der elitäre Club des Geldadels auf https://givingpledge.org/ wirklich meint wo akt. 132 vor allem Milliardäre versprechen mind 50% ihres Vermögens in irgend einer Form der Gesellschaft zurückzugeben.
    Der alleinige Mitgliedschaft resp. das Versprechen bringt noch keine fiskalische Vorteile, aber verschafft den Mitgliedern sowas wie einen virtuellen Heiligenschein als potentielle Wohltäter der Menschheit. Leute wie Gates, Buffet, Slim und andere haben allerdings jetzt schon Milliarden espendet resp. selber soziale Projekte auf die Beine gestellt.
    Zuckerberg meint 1% seines Vermögen (akt 56 Mrd) seien für ihn ausreichend.

    • Marcel Senn sagt:

      Aber ist doch irgendwie erfreulich, dass Geld einen abnehmenden Grenznutzen hat. Der Grenznutzen zwischen den 50. und der 51. Milliarde ist eben massiv kleiner als zw. der 0. und der ersten Milliarde und der Drang dann doch wieder was sinnvolles mit all dem Geld anzustellen ist ein erfreulicher Trend auch wenn es das früher schon gab, z.B. die ganzen Rockefeller Stiftungen – J.D. Rockefeller hatte bei seinem Tod 1937 ein Vermögen von zw 17-20 Mrd $ – das wären inflationshochgerechnet heute zw. 300-350 Mrd – also 4x das Vermögen von Gates (86 Mrd akt). Der neulich verstorbene letzte Enkel wird auf gerade noch 3.4 Mrd geschätzt, bei den anderen Rockefellers dürfte auch noch wenige Mrd. sein.
      Wo ging die potentielle Differenz zu 300 Mrd hin – gespendet???

      • Maiko Laugun sagt:

        @Marcel: Einverstanden, sofern die es nicht vorher von den Armen gestohlen haben

        • Marcel Senn sagt:

          Maiko: Etwas geschummelt haben die meisten wie Gates, Zuckerberg in den Anfangsjahren mit Ideenklau – nur waren die anderen auch nicht „Arme“ – die Zwillinge, die Zuckerberg eingeklagt haben, sind mittlerweile auch beide weit über 100 Mio schwer.
          Problematischer wird es bei Ortega von Inditex (no 4 auf der Welt), der u.a. in Brasilien wegen sklavenähnlicher Arbeitsverhältnisse verurteilt wurde (zu einer Geldstrafe natürlich nur).
          Der Blocher Clan hat auch wieder kräftig zugelegt und dürfte jetzt um die 11-12 Mrd schwer sein, aber ausser der Musikschule im Kloster spendet der glaub nur für hässliche Propagandaplakate. Frage mich eh was die alles mit der vielen Kohle machen – alles immer reinvestieren in Robinvest? Verkörpern für mich das Klischee der gierigen Neureichen!

        • Josef Marti sagt:

          Um eine echte meritokratische Gesellschaft zu bekommen müsste ohnehin das Erbrecht abgeschafft werden, entweder mit einer 100% Erbschaftssteuer oder dann zivilrechtliche Abschaffung des Erbrechts. In diesem Fall würde man lediglich eine Schenkungssteuer aufrechterhalten müssen. Es ist ja absolut absurd dass die beiden BMW Haupterben jährlich 900 Mio Euro Dividenden kassieren fürs Nichtstun, und man sodann derartige Einkünfte überall noch steuerlich gegenüber Arbeitseinkünften privilegiert. Das ganze wird dann mit dem völlig lächerlichen Argument untermauert dass der Dividendenbezüger wegen steuerlicher Entlastung vermehrt in die Firma investiert. Wozu bezieht man eine Dividende wenn man in die Firma investieren will? – absurd.

          • Felix sagt:

            Das ist völlig korrekt, was Sie sagen. Sodann werden Unternehmen in die Hände derjenigen überführt, die sie verdienen und zu schützen wissen, nämlich deren Mitarbeitende.

          • Josef Marti sagt:

            Dass Mitarbeiterbeteiligung gefördert werden müsste ist ausser Zweifel. Ansonsten wären massgebliche Unternehmensbeteiligungen an die besten Bewerber zu günstigen Finanzierungskonditionen abzugeben. Übriger Streubesitz und Immobilien fliessen ins Finanzvermögen der öff. Haushalte wo sie zu grossen Teilen zwecks Staatsentschuldung liquidiert würden. Hohe Staatsschulden garantieren, dass die ominösen 99% permanent sich für 1% in Schuldverhaft abstrampeln, das hat seinerzeit bereits Ricardo ganz klar erkannt. Mit einem entschuldeten Gemeinwesen kann aber keine Zwangsgewalt und kein Einfluss mehr auf die Sklaven ausgeübt werden, deshalb ist es fürs Establishment so eminent wichtig, Einnahmen des Staates unter allen Umständen zu verhindern.

      • Rolf Zach sagt:

        Der Rockefeller von 1839-1937 als Gründer von Standard Oil hatte nur noch, soviel ich mich noch nach Lundberg erinnern kann, noch etwas 20 Mio. $ übrig, dabei ging die Hälfte an seine Tochter Mrs. Strong und der Rest an das Rockefeller Institut for Medical Research. Sein riesiges Vermögen war bereits vorher an seine 4 Kinder übertragen worden und an die Stiftungen. Es gab da praktisch nichts an Erbschaftssteuern. Die Rockfellers haben immer mit jährlichen Schenkungen an ihre Nachkommen operiert, um möglichst geringe Steuern zu bezahlen, kommt noch in den USA dazu, dass Ehefrauen keine Erbschaftssteuern bezahlen, gleich wie hoch der Nachlass des Mannes ist. Die Rockefellers wären heute einiges reicher, hätten sie nicht Exxon Aktien verkauft und den Erlös im Rockefeller Center verlocht.

        • Marcel Senn sagt:

          Zach: Hier tönt es doch nach einigem mehr als Sie behaupten: „By the time Rockefeller died in 1937, his assets equaled 1.5% of America’s total economic output. To control an equivalent share today would require a net worth of about $340 billion dollars, more than four times that of Bill Gates, currently the world’s richest man.“

          https://www.forbes.com/sites/carlodonnell/2014/07/11/the-rockefellers-the-legacy-of-historys-richest-man/#434f5f973c26
          .
          Was heisst denn im „Rockefeller Center verlocht“ – die haben ja noch viel anderes „gutes“ gemacht. Logisch sind solche Leute den anderen gierigen oft Nouveaux Riches suspekt, denn die setzen sie mit ihrer Philantropie unter Zugzwang – es will kaum jemand in der Oeffentlichkeit als der gierige nimmersatte Geldsack wahrgenommen werden.

          • Rolf Zach sagt:

            Das Rockefeller Center war ein unglückselig angestoßenes Immobiliengeschäft vom John Rockefeller jun. mit der Columbia University, dass sich nicht so wegen der Krise der 30er Jahre entwickelt hat, wie es geplant war. Damals waren das Rockefeller Center, aber auch Empire State Building (Empty B.) weitgehend ohne Mieter. Nachzulesen in der Biographie von David Rockefeller, dem Sohn vom Alten und Präsident Chase Manhattan Bank. Wegen den Vergabungen, die wirklich hinsichtlich Medizin und Bildung enorm waren, gibt es nichts zu meckern, aber sein Vermögen wurde auch im Laufe der letzten 30 Jahre seines Lebens an seine Kinder und Enkelkinder übertragen.

      • Anh Toàn sagt:

        @Maiko Laigun „von den Aremn gestohlen“
        @Marcel Senn „Bill Gates spendet“

        Bill Gates wurde so reich mit illegalen Marketingpraktiten, fast überall auf der Welt wurde Microsoft verklagt, und irgendwann musste Microsoft zahlen, aber bis dahin hatte man von seiner illegal erworbenen Marktstellung schon hundert mal mehr profitiert. Die Vernichtung von Netscape mittels Gratisabgabe des Explorers ist nur das krasseste Beispiel unzähliger illegaler Marketingpraktiken Microsofts. So hat sich Microsoft ein privates Monopol geschaffen, Apple lange unterstützt damit das Monopol nicht offensichtlich wird, aber jeden, der diesem Monopol gefährlich wurde, vernichtet: (Bei Google hat es dann nicht mehr geklappt.)

        • Marcel Senn sagt:

          Anh: Microsoft hat doch kein privates Browser Monopol – Firefox, Google Chrome und einige andere funktionieren doch ganz gut.
          Ich bin eigentlich ganz froh, gibt es nicht soviele Betriebssysteme, wenn ich da an all die Kompatibiltätsprobleme denke. Sehe das nur schon bei den verschiedenen Handymarken – kaum eines hat denselben Akkustecker.
          Ich finde es gibt schlimmeres als Microsoft, mit deren Software ich schon seit 30 Jahren arbeite. Zweimal habe ich es noch mit Mac probiert, aber da wurde ich nie richtig warm damit und als Unternehmen finde ich Apple mittlerweile auch viel unsympathischer als MS, würde mir daher auch nie ein iPhone kaufen.
          Auch ist mir ein Gates immer noch um einiges sympatischer als z.B. unser lokaler Spezialitätenchemiemilliardär.

          • Rolf Zach sagt:

            Wegen der Entwicklung eines Marktes (vorher Öl, heute Informatik)kann man sich erlauben, die Herren Rockefeller und Gates zu vergleichen. Die Ölindustrie war eine chaotische Einrichtung+die Verkaufspraktiken unzuverlässig. Rockefeller brachte in diesen Markt Ordnung, es heißt ja Standard Oil. Nur diese Praktiken waren alles andere als zivilisiert (Korruption, heimliche Aufkäufe, juristische Finten aller Art, Dumping etc.). Das Ziel war Ausschaltung jeglicher Konkurrenz in Absatz und Verarbeitung. David Rockefeller beschönigt dies alles nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel.
            Was den Spezialitäten-Mann anbetrifft, hat der alte O. 1978 den Konzern bereits umgestellt, unternehmerisch war nicht mehr viel zu tun. Wegen der Politik Südafrika wurde halt die Familie O. falsch informiert.

          • Marcel Senn sagt:

            Zach: Nur paradoxerweise hat sich Rockefeller nach der Zwangsaufspaltung 1911 von Standard Oil in die 34 Einzelunternehmen erst dumm und dämlich verdient, weil die Standard Oil Aktien kräfig fielen und Rockefeller kräftig dazukaufte und sich die Standard Oil Aktien dann eine kräfige Hausse hatte – der aufstrebenden Automobilindustrie und WK I sei dank.
            Eine Aufsplittung von Microsoft hätte vermutlich eher zu Ineffizienz und Chaos geführt. Oel ist ein eher unabhängiges Gut, welches man unabhängig an vielen Orten fördern kann, ein weltweit gebrauchtes Betriebssystem ist viel komplexer und in sich selber abhänig.
            Aber was solls, wenn sich Gates in der Weltgeschichte als partieller Altruist verewigen will stört mich das nicht. Relativiert den Wert von gr. Vermögen wieder etwas.

          • Marcel Senn sagt:

            Auch wenn die Reichen viele Kinder und Enkel haben ist das gut, denn dann werden die Vermögen auch wieder gesplittet und es gibt mehr HNWI-Konsumenten. Am besten die hedonistischen „schwarzen Schafe“ die das Familienvermögen mit grosser Kelle pompöös in die Volkswirtschaft pumpen – die sind volkswirtschaftlich besonders wertvoll, denn die geben echt viel Geld aus.

          • Anh Toàn sagt:

            @Marcel Senn: „Anh: Microsoft hat doch kein privates Browser Monopol – Firefox, Google Chrome und einige andere funktionieren doch ganz gut.“

            wiki spricht vom ersten Browserkrieg mit Netscape, 1995-1998, Firefox, Google kamen dann erst später und machten Microsoft das Monopol streitig: Damit sicherte sich, wie Google mit Andoid zeigte, Microsoft aber nicht nur das Browsermonopol für nahezu 10 Jahre, sondern das „Fastmonopol“ für Betriebssysteme: Ein privates Monopol hat nur einen Zweck: Ausbeutung des Konsumenten.

          • Anh Toàn sagt:

            Bill Gates ist für mich der Inbegriff für diejenigen, welche sich ein vermögen zusammen klauen und schlau genug sind, die Hälfte der Beute „wohltätig“ zu verteilen und sich damit Absolution sichern. Was Bill gates macht mit seiner Stiftung, ist nichts als ein heuchlerischer Ablasshandel, nur nicht mit der Kirche, sondern der öffentlichen Meinung: „Tue Gutes und Rede darüber“, weil damit kannst Du die Nebengeräusche, woher Du den Reichtum hast, übertönen.

  • zweistein sagt:

    Heutzutage, da auch die Akademie Spielball des Finanzkartells ist, hat Einstein nur zwei Möglichkeiten: a) für Imperium zu forschen oder sich b) mit belanglosem Schwachsinn zu beschäftigen

    Unsere holländischen Bünzli-Forscher haben sich für Variante B entschieden.

    • Ralf Schrader sagt:

      Einstein würde hier und heute nie die Gymnasiale Reife erreichen und wäre eher Musiker geworden.

      • Maiko Laugun sagt:

        @Ralf Schrader: Dann stimmt mit dem heutigen Bildungssystem etwas nicht.

        • Ralf Schrader sagt:

          @Maiko Laugun, daran besteht kein Zweifel.

          Man hätte schon zu Begin des Neoliberalismus merken können, dass es in der Bildung, aber auch z.B. in der Medizin keine linearen Skalen gibt. Stichwort Garagenfirmen von Studienabbrechern, heute die reichsten Männer (nicht Frauen, obwohl auf dieser Ebene nicht selektiert) der Welt.

      • Marcel Senn sagt:

        Schrader: Wieso? Weil Einsteins Biograph (ein Deutscher) so dämlich war nicht zu checken, dass all die vielen 6 in Einsteins Zeugnis (z.B. in Mathe und Physik) in der CH die Bestnote war und nicht wie in D die Eins.
        Bei seiner ersten Aufnahmeprüfung ans Tech mit schon 16 Jahren (18 Jahre waren üblich) musste eine Ausnahmeregelung geschaffen werden und prompt stolperte Einstein über seine Nichtkernkompetenzthemen (Sprachen etc).
        .
        Ein Einstein wäre auch heute noch vorne mit dabei – einfach auf einem noch höheren Level – hat sich ja auch einiges getan in der Physik – fragt sich allerdings ob ein anderer die Relativitätstherie entwickelt hätte, sonst müsste Einstein da vermutlich nochmals ran.

        • Ralf Schrader sagt:

          Einstein würde zu jeder Zeit genial sein. Nur das schweizerische Bildungssystem würde ihn daran hindern. Aber nicht ausbremsen.

          • Marcel Senn sagt:

            Der käme dann einfach in eine Hochbegabtenklasse und da würde man ihn schon entsprechend seinen Fähigkeiten besonders fördern. Und nach der Matura müsste er dann selber schauen an der Uni.
            Aber mit all den internationalen Möglichkeiten heutzutage ist das etwas anderes als um die Jahrhundertwende 1899/00 an den Unis..

          • Linus Huber sagt:

            Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern die Vorstellungskraft.

            Wenn die Menschen nur über das sprächen,
            was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.

            Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
            Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.

            Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

            Wer schweigt stimmt nicht immer zu. Er hat manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren!

            Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.

            Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
            alles beim Alten zu belassen und zu hoffen,
            dass sich etwas ändert.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Linus: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, …“

            … wenn man seine eigene Sturheit nicht erkennt und sich auf Floskeln/Zitate beruft. Gut, vielleicht nicht ganz, ansatzweise aber schon 🙂

          • Linus Huber sagt:

            Was die Auflistung einiger interessanter Zitate zur Auflockerung der Diskussion mit Sturheit zu tun haben soll, entgeht meiner Vorstellungskraft. Anscheinend findet die Neigung mit Unterstellungen zu argumentieren keine Grenzen.

  • Herbert Anneler sagt:

    Es ist ein Skandal, mit welchen kindischen Experimenten die Verhaltensökonomie versucht, den Freien Willen und die Verantwortung von uns als INDIVIDUEN wegzueskamotieren. Ihr probailistischer Schrott wird es nie erlauben, das Verhalten eines einzelnen Individuums zu prognostizieren, aber mit ihrem Empirizismus befeuern sie eine Ökonomie und eine Politik, welche die Spielräume der Freiheit UND der Verantwortung der Individuen immer mehr einengt und sie (vermeintlich!) legitimiert, über unsere Köpfe hinweg zu entscheiden. Ihr Lieblingsbegriff ist „Anreize“ – die Antithese zu Freiheit und Verantwortung – als wären wir Pawlow’sche Hunde oder Ratten. Die zentrale Frage heute lautet: „Wie kommen moralische Werte in die Menschen und wie funktionier Demokratie?“

    • Jean-Luc Wilhelm sagt:

      Zwischen Freiheit und Verantwortung gibt es noch ein Zwischenglied: die Freiwilligkeit – aus freiem Willen Verantwortung übernehmen, bspw. zugunsten des kollabierenden Planeten. Und genau diese Freiwilligkeit funktioniert grossenteils leider nicht, weder bei vielen Individuen noch in den Chefetagen von Grosskonzernen. Deshalb braucht es Anreize.
      MfG, JLW

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Ich hab’s kapiert: ein Sympathisant der Geldelite (Redaktor Finanz und Wirtschaft) klärt uns darüber auf, dass di Armen selber schuld sind an ihrer Armut. Dazu dient ein blödsinniges Experiment mit jeder Menge möglicher Fehlerquellen. Wie wäre es zum Beispiel, die Gebe-Bereitschaft mit prozentualen Beträgen des eigenen Einkommens / Vermögens zu überprüfen?

  • D. Brown sagt:

    Die Lösung liegt schon lange auf der Hand: Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das allen eine Grundversorgung gewährt und somit das problemorintierte Denken der ärmeren Gesellschaftsschichten abschafft. Das wäre auch fairer als alle anderen Denkspiele. Banken z.B. würde das nicht so gut passen, denn wer würde dann die überteuerten Kredite bzw. den Dispo noch in Anspruch nehmen müssen? Die Aussage von Herrn Fuchs kann ich nur bestätigen. Reiche Leute sparen gerne auf Kosten anderer. Teile und herrsche sichert die Vormachtstellung.

    • Ralf Schrader sagt:

      Das BGE wird in einer etwas anderen Form kommen. In der Form, dass Grundbedürfnisse nicht mehr am Markt gehandelt werden, sondern kostenfrei verteilt werden. Die 32 qm Standard- Wohnwabe, eingerichtet wie eine Klosterzelle, bekommt man umsonst, alles andere muss man mieten.

      Das passiert aber nicht, weil sie Struktur über Nacht sozial wird, sondern weil man ohne diese Form der Sozialität die alternde Bevölkerung nicht mehr versorgen kann. Es ist nicht möglich, alle künftigen Pflegefälle zentralisiert zu versorgen. Also müssen die in der Familie verbleiben und die Familie muss bei Unmöglichkeit externer Erwerbstätigkeit versorgt sein.

    • Margot sagt:

      Wir haben grundlegende Systemfehler, gerade hat ein Mathematiker das gut analysiert: http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/standard/Wachstum-in-Frage-stellen/story/22056886

      • Monique Schweizer sagt:

        Frau Margot: Haben Sie denn das Gefühl z.B während des Imperium Romanums hätten die nicht auch Systemfehler gehabt? Da wurden einfach die Gold- und Silbermünzen solange gestreckt bis nur noch Spuren darin vorhanden waren, ganze Landstriche hemmungslos abgeholzt, energietechnisch haben die schon damals über ihre Verhältnisse gelebt. Die hatten damals einfach insofern Glück, dass es damals weltweit nur ca. 300 Mio Homo Sapiens gab, die auf dem Planeten wüteten.
        .
        Wo es Menschen gibt, wird es auch immer Systemfehler geben – die sind dem Menschen als „Erbsünde“ schon genetisch mitgegeben. Wir können nur versuchen Systemfehlerexzesse einzudämmen, aber jedes gelöste Problem generiert in der Regel wieder neue Problemfelder — immerhin wird es uns so nie langweilig!
        .

        • Linus Huber sagt:

          Ja und … ?

          Wollen Sie etwa implizieren, dass wir die Probleme einfach ignorieren respektive der nächsten Generation „vererben“ sollen? Solch egoistisches Verhalten ist historisch betrachtet eher selten.

          • Monique Schweizer sagt:

            Ach Huberchen – habe ich was von ignorieren geschrieben? Wollte damit nur ausdrücken, dass wir mit gewissen Systemdefiziten einfach leben müssen, wie ein Kesselflicker hin und hereilen und die dringensten Löcher stopfen müssen so gut es halt geht. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben (die Welt ist ja gemäss Huber eh unplanbar), denn es werden auch von natürlichem Wege genügend Problemfelder auf die Menschen zukommen, dazu schaffen wir uns auch selber genügend.
            Also stecken Sie sich bitte Ihr „historisch egoistisches Verhalten“ doch einfach sonstwohin!

          • Margot sagt:

            @Huber. Systemlinge wollen nichts verändern, sondern nur ihr krudes Weltbild verbreiten. Ihr Lieblingsspruch lautet ja stets: „Sie haben wieder mal Null Ahnung“. Dabei hat sich die Welt seit deren Studium in den 60′ ziemlich verändert.

          • Linus Huber sagt:

            Ja, dass es schon immer Systemdefizite gab und auch immer geben wird, ist selbstverständlich und stellt keine grossartige Erkenntnis dar, aber es geht auch nicht darum, sondern um deren Ausmass. Es gab auch immer wieder periodisch auftretende gesellschaftliche Verwerfungen, weil eben die Entscheidungsträger, ob aufgrund von Blindheit oder absichtlicher Ignoranz, sich nicht in Frage stellten und glaubten sich durchwursteln zu können. Heute sind wir wieder an solchem einem Zeitpunkt in der Geschichte angekommen und offensichtlich wird dieser Umstand ungern zur Kenntnis genommen. Pflästerlipolitik, wie Sie in Ihrer Überheblichkeit zu empfehlen scheinen, wird schwerlich erfolgreich sein.

          • Linus Huber sagt:

            „Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben“

            Bei gleichförmigen Entwicklungen führte dies eben immer wieder zu „phase transitions“ (Phasen wirklicher Reformation).

            Sie scheinen unfähig zu begreifen, dass es nicht um Planung per se geht, sondern um

            1. die hierarchische Ebene der Planung und
            2. das Ausmass

            Es braucht keine derart aufgeblähte Bürokratie an Papierliwendern, welche glauben zu wissen, was gut sein soll für die Gesellschaft und in herablassender infantiliserender Art versuchen ihre feuchten Träume zu verwirklichen. Viele davon, welche sich zulasten der Gesellschaft ein privilegiertes Leben einrichten, sind überflüssig bis schädlich.

        • Margot sagt:

          Schon wieder mal den Bericht / Quelle nicht gelesen? Klar, Besserwisserli hat das nicht nötig. Aber dann an anderer Stelle über Klimawandel klönnen. Böd, blöder, Schweizer.

    • Josef Marti sagt:

      Das würde aber bedeuten dass die Menschheit zumindest ein Stück weit aus der Sklaverei entlassen würde was auf keinen Fall sein darf. Schuldgeld uns Zins wurden aber extra erfunden um die Sklaven noch schneller in Schuldverhaft strampeln zu lassen für das Wohl des Boden und Kapitalbesitzers; im Feudalismus ging das viel zu langsam und man konnte aus den Leuten viel zu wenig rauspressen.

      • Margot sagt:

        @Marti. Ja, das wäre ganz schlimm, wenn man nur noch halb soviel arbeiten müsste. Man könnte die Eltern, Kinder und Kranke selber pflegen und dabei auch noch selber weniger oft krank werden, wie z.B. Burn Out. Es gäbe auch kein überbordenden Rohstoff-Abau, Umweltverschmutzung und Energieverschwendung. Das Problem ist, dass ein paar mächtige Familien ihre Gier mit Hilfe korrupter Politiker nicht mehr befriedigen könnten. Deswegen wird sich so schnell nichts ändern, aber langfristig muss ein Umdenken stattfinden.

  • Eric Schal sagt:

    Ich arbeite für verschiedene reiche Menschen aber auch Normalverdiener. Bei den REichen muss man unterscheiden: 1. die Unternehmer die sich selber etwas erschaffen haben, 2. die reinen Erben, die das Geld nur noch ausgeben und 3. die Manager, die keine reale Verantwortung tragen. Mit den Ersten arbeite ich toll zusammen, mit den 2. gibts immer Ärger und die Manager achten nur auf sich selbst. Die Normalbevölkerung und die weniger Vermögenden erlebe ich im Alltag vielfach als neidisch und sie lassen mich das deutlich spüren. Das geht bis hin zu hilflosen Mobbingversuchen und am Ende leide nicht ich, sondern dieser neidische andere Mensch. Ich glaube, die Normalbürger sind noch geiziger als Reiche, weil sie weniger haben und immer Geldsorgen haben. Das kann stressig sein.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Wenn Bessersituierte mit Neid argumentieren, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Meist geht es dabei darum, die eigene Rücksichtslosigkeit schönzureden. Bei diesem „Neid“ handelt es sich nämlich in den meisten Fällen um die berechtigte Empörung über das Schmarotzertum von Darwin-inspirierten Egomanen.

  • Alain Fuchs sagt:

    Ich als gelernter Elektriker bin damit nicht einverstanden. Von den Ärmeren Leuten habe ich meistens mehr Trinkgeld bekommen. Von den reichen Leuten mit Marmorboden etc. praktisch nie. Ich denke die Studie verfolgt den falschen Ansatz. Eigenes Geld wegzugeben machen die Reichen sehr ungern und daher sind sie auch geiziger! Es geht nicht um Geld zu behalten sondern zu geben!

    • Giovanna Quadri sagt:

      Richtig!
      Jedoch sind das zwei unterschiedliche Fragen: im Falle des Trinkgeldes geht es um Geiz beziehungsweise Grosszügigkeit. Oder sind es die Leute mit weniger Mitteln die eher ein Verständnis haben für den Wert eines Trinkgeldes? Und für die Wichtigkeit der Anerkennung des Anderen Arbeit auch in Form eines Trinkgeldes…

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