Wird das Bankenproblem überschätzt?

epa04838329 The skyline of the city center of Frankfurt/Main, Germany, including the new headquarters of the European Central Bank (ECB), in front, seen on 09 July 2015. Visible from (L-R) are the Tower 185 (back), the Silver Tower, the Eurotower, the Westend 1 Tower (back), the Skyper, the Taunusturm tower, the Messeturm Fair tower (back), the new ECB (front), the Main Tower and the Twin Towers of the Deutsche Bank. The high-rise buildings in the city's center caused the public to nickname the business district 'Mainhattan'. EPA/BORIS ROESSLER

Die EZB will die Banken zu mehr Kreditwachstum anregen: Die Skyline von Frankfurt mit dem EZB-Hauptsitz (vorne) und den Twin Towers der Deutschen Bank (rechts). Foto: Boris Roessler (EPA/Keystone)

Der Blog FT Alphaville hat einen interessanten Beitrag, der möglicherweise die herkömmliche Beschreibung der Eurokrise stark korrigieren wird.

Meist wird davon ausgegangen, dass die schleppende Erholung Europas von einem beschädigten Bankensystem mit verursacht wird. Die Banken hätten zu wenig Kapital, weswegen sie kaum mehr Kredite geben würden. Damit verbunden ist ein Vorwurf an die europäischen Politiker: Sie hätten zu lange gezögert, die Banken zu sanieren. Anders als in den USA, wo die Grossbanken zu einer Staatsbeteiligung gezwungen worden waren (Tarp), hätten die europäischen Politiker aus falscher Rücksicht nichts unternommen.

Die Vorstellung, dass das Bankensystem verstopft sei und den Aufschwung bremse, hat auch einige Programme der Europäischen Zentralbank (EZB) angestossen (insbesondere LTRO). Das Quantitative Easing, das seit Anfang 2015 läuft, hat ebenfalls das Ziel, die Banken zu mehr Kreditwachstum anzustossen.

FT Alphaville zeigt eine Reihe von Grafiken, die darauf hindeuten, dass das Kreditangebot viel weniger problematisch ist, als wir geglaubt haben. Wir beschränken uns auf zwei Grafiken.

Die erste Grafik relativiert die Behauptung, dass es einen grossen Unterschied zwischen den USA und der Eurozone (EA) gebe. Verglichen wird die Entwicklung der realen Investitionen (privat und öffentlich) über die letzten zehn Jahre. Es zeigt sich, dass über den gesamten Zyklus betrachtet die Investitionstätigkeit in beiden Währungsräumen etwa dieselbe ist.

Deutlich wird auch, wie irreführend es ist, 2009 als Ausgangspunkt zu wählen, wie das einige Analysten getan haben. Es blendet aus, dass die USA 2007–08 einen starken Einbruch erlebt haben.

http://ftalphaville.ft.com/files/2015/11/EA-vs-US-real-GFCF-2005-100.png

Die zweite Grafik zeigt, dass die Nachfrage nach Kredit der wichtige Treiber für die Schwankungen war, nicht das Angebot. Verglichen werden die Kreditbedingungen der Banken mit der Nachfrage nach Bankkrediten. Es zeigt sich, dass diese Kurven in etwa parallel verlaufen. Das heisst, dass die Nachfrage die Kreditvergabe bestimmte, nicht umgekehrt. Oder anders formuliert: Der Konjunkturzyklus bestimmte die Kreditvergabe – wie in normalen Zeiten vor der Finanz- und der Eurokrise.

Die dunkle Kurve (tightening lending standards) muss von der linken Y-Achse her gelesen werden: Je höher der Prozentsatz, desto restriktiver ist die Kreditvergabe). Die helle Kurve ist mit der linken Y-Achse verbunden: Je höher und negativer der Prozentsatz, desto geringer ist die Kreditnachfrage.

http://ftalphaville.ft.com/files/2015/11/EA-bank-credit-demand-vs-supply.png

Natürlich liefern die Grafiken keinen wasserdichten Beweis. Aber sie vermitteln ein klares Misstrauensvotum gegen die These, dass das Kreditangebot ein grosses Problem sei. Entsprechend sollte man vom Quantitative Easing der EZB kein Wunder erwarten. Die Hauptwirkung ist die Schwächung des Euro. Das hilft, löst aber die Grundprobleme der Währungsunion nicht.

 

 

27 Kommentare zu «Wird das Bankenproblem überschätzt?»

  • anonym sagt:

    Zur Skalierung der zweiten Graphik: Mit doppelt und prozentual unterschiedlich skalierten Ordinaten kann man alles und nichts beweisen.

    Diese Methode der Verballhornung ist in der angelsächsischen Presse an der Tagesordnung – Aussagewert gleich null.

    Gruss

    • Rolf Zach sagt:

      Machen wir es doch in Prosa. Wollen die Pferde überhaupt beim Kreditteich saufen und haben sie dorthin mehr als ein Hindernis zu überspringen um ihren Bauch mit Wasser zu füllen? Vielleicht hat jedes Pferdchen einen eigenen Teich und braucht den Kreditteich nicht. Die Frage ist doch ganz einfach, haben wir in der Euro-Zone eine fehlende Kreditnachfrage oder nicht? Es scheint doch, daß wir eine haben, sonst würde die EZB nicht diese Geldpolitik verfolgen. Warum das so ist, ist ja die Grundlage der Diskussion unter uns Kommentatoren. Sind es Gründe der Soziologie und der Technologie oder ist es die Situation der Finanzmärkte seit 2008, die sich noch nicht erholt haben?

      • Rolf Zach sagt:

        Mit dem über die Verhältnisse leben in einer Volkswirtschaft ist so eine Sache. Wie sagte der Präfekt Haussman als er Paris total ummodelte. Man muß Geld zuerst ausgeben, damit man es reichlich verdient. Dieser Grundsatz ist in Europa verloren gegangen.
        Südeuropa hat nicht über den Verhältnissen gelebt, es hat diese Verhältnisse äußerst idiotisch finanziert. Sozialtransfers mit Krediten zu finanzieren ist etwa so wie Sankt Martin seinen Mantel dem Bettler gibt, aber nächsten Tag den Mantel wieder abholt und zusätzlich zur Leihe einen Schal verlangt. Also ist die Gretchenfrage, wie gibt eine Volkswirtschaft Geld aus, damit sie reichlich verdient? Natürlich gilt der Satz Sparen=Investieren.

        • Rolf Zach sagt:

          Fortsetzung. Aber in diesem Satz ist als Binsenwahrheit auch die Qualität der beiden Phänomene eingeschlossen. Der Idealfall ist natürlich, wenn der Sparer die gleiche Person ist, die investiert. Zusammen mit einem tiefen Gini-Koeffizienten hätten wir vielleicht paradiesische Zustände. Nun diese Tatsache wird es nie geben. Wir verbessert man die jetzige Situation in Europa?
          Sicher in einer Vereinheitlichung der gesamten Steuerveranlagung in der Euro-Zone und der Vermeidung von großen Differenzen in den einzelnen Ländern. Wir sollten dabei nicht nur mit der Hand auf die immerwährende Sünderin EU zeigen, dieses Fehlen ist in der €-Zone noch weniger angebracht, sondern mit Finger auch auf CH.

          • Josef Marti sagt:

            In der CH wie in der EU wird dasselbe neoliberale Spiel gespielt mit Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Transferkosten. Es geht darum die Staaten bzw. Kantone steuerlich gegeneinander auszuspielen und weitere Privatisierungen zu erzwingen, so zB wie man lesen konnte werden auch in der CH ähnlich wie in den USA bald Gefängnisse privatisiert, sodann das Bildungswesen zusammengespart zwecks Privatisierung der Bildung, Polizei und Sicherheit sind auch bald privat. Damit werden weitere Steuersenkungen erzwungen.

  • marie sagt:

    investmentgesellschaften sind mitterweile das grössere übel und sollten die einen gau verursachen, dann wird der super. und die banken sollten dabei nicht aus der „aufmerksamkeit“ verschwinden.

  • Stefan Wiesendanger sagt:

    Richtig, das Kreditangebot ist nicht das Problem. Bei der EZB-Politik geht es in erster Linie um eine Vermeidung von negativer Teuerung, und zwar weil sich auch bei nur leicht sinkenden Preisen die Fiskalposition der Staaten mit einem sehr grossen Hebel verschlechtert. Der fallende Wechselkurs wird als hilfreicher Nebeneffekt gerne mitgenommen, ist aber nicht Hauptzweck. Damit die Rechnung aufgeht, braucht es Strukturreformen im Süden (angefangen aber bisher ungenügend) sowie mehr Investition und lohngetriebene Teuerung im Norden. Nur, das nördliche Pferd will nicht saufen, und zwar mit guten Gründen – warum und vor allem wo noch mehr investieren in einer rapide alternden Gesellschaft? Bei…

    • Linus Huber sagt:

      Auf den Punkt gebracht. Das Ausmass des bestehenden Kreditvolumens ist ja bereits genug trächtig um aufgrund der mit einhergehenden Ungleichgewichte etwelche Verwerfungen und Instabilität kreieren zu können. Dass Bäume nicht in den Himmel wachsen können, scheinen die meisten anzuerkennen; dass das Kreditvolumen und die Ungleichgewichte nicht in den Himmel wachsen können, scheint hingegen nicht anerkannt zu werden.

  • Rolf Zach sagt:

    Es kann ja sein, daß die hartgesottenen Reichen in Argentinien eines Tages nicht mehr Dollarnoten unter dem Kopfkissen haben, sondern Euronoten, daß wäre dann die endgültige Taufe des Euros als Reservewährung auf gleicher Höhe wie der Dollar.

    • Josef Marti sagt:

      Ein relativ loser höchst instabiler Staatenbund ohne klare Transferregelungen und mit komplett unsicheren Aussengrenzen kann niemals das Vertrauen einer Reservewährung auf Augenhöhe mit dem Dollar erreichen.

    • Kristina sagt:

      Ich meine mich zu erinnern dass die grosse Volkswirtschaft auf der anderen Seite des Pazifiks den global höchsten Stock der amerikanischen Währung hält. Jetzt gibt es aus Argentinien noch mehr dieser Münzen. Wie hiess das noch gleich? Alle Wege führen nach

  • Die Banken haben tatsächlich zu wenig Eigenkapital. Ich hoffe, die Vollgeld-Initiative wird angenommen.

    Wenn wir die europäische Volkswirtschaft zu Anschauungszwecken auf eine kleines Modell z.B. einen Planeten mit 5000 Einwohnern und 10’000 Hektaren Oberfläche verkleinern, wird das Problem ersichtlich: Ewiges Wachstum ist nicht nicht möglich. Die Schweiz bspw. ist bereits um 3,5 Millionen Einwohner überbevölkert.

    Europa wird mit einem massiven Bevölkerungswachstum einen Aufschwung erzwingen können, wie es die Schweiz falscherweise immer getan hat. Und wer meint, das sei gut, führe sich das Modell des Planeten mit den 5000 Einwohnern und den 10’000 Hektaren Oberfläche zu…

    • Rolf Zach sagt:

      @Roland K. Moser. Generell ist weltweit die Fruchtbarkeitsrate zurückgegangen. Wo sie nach wie vor zu hoch ist, betrifft die katholischen Länder von Mexiko bis Paraguay, die islamischen Länder (außer Iran, dafür Afghanistan mit einem der höchsten) und der Weltmeister sind Länder von Tropisch-Afrika, dort hat sich seit Jahrzehnten nicht viel geändert. Die afrikanischen Flüchtlinge kommen deswegen, weil das Wirtschaftswachstum dem Bevölkerungswachstum nicht nachkommt. Generell ist das Wirtschaftswachstum im gesamten Raum Tropisch Afrika höher als im islamischen Raum, wo die Entwicklung der Wirtschaft eine dauernde Katastrophe ist, die sich nur wegen dem Ölgeld nicht schlimmer auswirkt.

      • Rolf Zach sagt:

        Die islamische Zivilisation kommt grundsätzlich mit der Moderne nicht nur auf kulturellem, sondern auch auf volkswirtschaftlichem Gebiet nicht zurecht, deshalb die Kriege und Konflikte, die die Misere verstärken und die Probleme offenlegen. Der durchschnittliche Flüchtling aus Syrien hat weder wirtschaftliche Perspektiven in seinem Land (ein Drittel des Einkommens hat er bereits seit 1980 vor Ausbruch des Bürgerkrieges verloren) und zusätzlich muß er nun befürchten als Soldat von irgendeiner Partei eingezogen zu werden oder in den Städten ein Bombenopfer zu sein. In Europa haben wir diese Probleme wegen Bevölkerungsdruck nicht und es spielt keine Rolle bei der holperigen Konjunkturerholung.

      • Roland K. Moser sagt:

        Wirtschaftswachstum? Bis zu welchem Punkt oder unendlich möglich?

    • Josef Marti sagt:

      Leider hat diese Initiative keine Chance weil die Entscheidungsträger interessengeleitet sind und deshalb gesamtwirtschaftliche Überlegungen keine Rolle spielen können.

  • Marcel Senn sagt:

    Bei den historischen Tiefstzinsen resp. Negativrenditen wird einem innovativen Unternehmer mit gutem Business Plan das Geld mittlerweile aus nicht wenigen Kreisen schon fast nachgeschmissen – doch die Nachfrage ist eben gar nicht so gross – darum sind Draghis Bemühungen eher im Bereich für die Banken als neues Spielgeld zu schaffen anzusiedeln oder ansonsten schlichtweg verzweifelte Bemühungen die riesigen europäischen Schuldenberge endlich weginflationieren zu können – was aber in der Praxis irgendwie nicht klappt.

    • Josef Marti sagt:

      Auf den Punkt gebracht, es besteht eine deflatorische Nachfragelücke. Durch die in den letzten 30 Jahren zu beobachtende hohe Ungleichheit in der Einkommensverteilung innerhalb der Arbeitseinkommen aber auch zulasten der Arbeit insgesamt zugunsten der Kapital- und Bodeneinkommen ist eine hohe Nachfragelücke entstanden, sodass das Wirtschaftswachstum im Vergleich zu früheren Dekaden deutlich abgeschwächt ist. Es entsteht eine Stagnationsphase, in der extrem hohe Ersparnisse geschaffen werden, weil hohe Einkommen und Vermögen logischerweise viel mehr sparen als tiefe Einkommen. Diese Ersparnisse fehlen dem Konsum u. der Binnennachfrage und suchen verzweifelt nach neuen Anlagen sprich Schuldner

      • Rolf Zach sagt:

        @Marti. Grundsätzlich haben Sie mit Ihrer Aussage recht. Trotzdem ist Einkommensverteilung nach Steuern in den USA ungerechter als in jedem anderen Land der Euro-Zone (inkl. Italien an letzter Stelle in der €-Zone)/Wikipedia eng. OECD/.
        Wie ist es mit der Verteidigung des Euro als Reservewährung? Griechenland wollte wohl den Euro behalten, aber daraus eine Weichwährung machen (Varoufakis war der bekannteste Vertreter dieser Richtung). Man kann sich die Katastrophe dieses Szenarios gar nicht vorstellen. Es war auch der Glaube, daß sich der Euro so nach Varoufakis entwickelt, von einem gewissen Zentralbanker in Mitteleuropa mit geistiger Unterstützung von unserem selbsternannten Churchill.

        • Rolf Zach sagt:

          @Senn. Dies mit der hohen Staatsverschuldung in Europa und der niedrigen in den USA ist ein Ammenmärchen. Ich zähle auf USA 106 %, Griechenland 163, Italien 130, Portugal 123, Irland 120, alle anderen Staaten der Euro-Zone sind niedriger als die USA. Ebenfalls ist die private Verschuldung von Unternehmen und Individuen in der ganzen Euro-Zone geringer als in den USA.
          Die Leistungsbilanz der Euro-Zone selber ist positiv, diejenige der USA ,nach absoluten Zahlen die größte der Welt, negativ. Man sagt der Deal Pfizer-Allergan wird mit Aktien abgewickelt, in der Regel braucht es am Schluß riesige Kredite. Die Europäer stehen dort Schlange für den Konsortial-Kredit. Fehlt für die KMU bei uns.

    • will williamson sagt:

      Das Inflationieren klappt nicht, so lange die Kohlen nicht in der Realwirtschaft landen und so die Nachfrage stimulieren. Die mangelnde Nachfrage hat eine tiefe Auslastung der industriellen Kapazitäten zur Folge. In einer solchen Situation haben die Unternehmer natürlich auch nicht die grösste Lust für Investitionen. Daher die Nachfrageflaute nach Bankkrediten. Die EZB unterliegt deshalb einewm kapitalen Irrtum, wenn sie meint, mit den billigen Krediten die Konjunktur anzukurbeln.

      • Josef Marti sagt:

        Die EZB ist sich darüber im Klaren. Es geht ihr vornehmlich darum mit der Notenpresse sicherzustellen dass Südeuropa weiterhin über seine Verhältnisse den bisherigen Lebensstandard halten kann, sie muss also die Kapitalflucht weiterhin verhindern indem sie die privaten Gläubiger aus dem Risiko nimmt und die Forderungen auch mithilfe der Rettungsprogramme auf die staatliche Ebene zulasten der Steuerzahler im Norden gehoben werden kann. Der Norden kann das nicht verhindern weil es dazu einer 2/3 Mehrheit im EZB Rat bedürfte. Der Süden hat also einen eigenen Kassenautomaten zur freien Verfügung. Es liegt haargenau die gleiche Situation vor wie in der CH mit den NFA Parasiten.

      • Josef Marti sagt:

        Fortsetzung: Die D Exporteure aber auch die Banken klatschen selbstverständlich Beifall da der abgeschwächte Euro zu jährlich steigenden Exportüberschüssen beiträgt, ein Nordeuro für sich allein wäre schon längst durch die Decke gegangen und die Überschüsse wären abrupt beendet. Ein genialer Umverteilungsmechanismus zweck Ausbeutung des eingeschüchterten Wahlviehs, oder sollte man besser sagen Nutztiere.

      • G. Nardone sagt:

        @will williamson:
        – „mit den billigen Krediten die Konjunktur anzukurbeln“
        Das würde funktionieren, wenn man nicht gleichzeitig mit der zu niedrigen Defizit-Regel von 3 oder 4% den Staaten ja nicht die Möglichkeit gibt über diesen Prozentsatz hinaus sich zu verschulden, um entweder ihre Ausgaben zu erhöhen oder die Steuern zu senken. Die Abschaffung der MWSt z. B. und ohne aber die Staatsausgaben gleichzeitig zu kürzen, könnte die Konjunktur ziemlich stark ankurbeln. Leider wird das Ganze aber ja gleichzeitig verhindert. Die EU-Wirtschaftspolitik ist völlig widersprüchlich und die EZB wie auch die Fed sorgen mit z.B. diesen QE’s genau für das Gegenteil ihrer Absichten.

    • G. Nardone sagt:

      @Marcel Senn:
      – „die riesigen europäischen Schuldenberge endlich weginflationieren“
      Das ist völlig unnötig, die EZB sollte endlich mal schwarz auf weiss alle Staatsschulden der Euro-Länder garantieren und dann ist die Schuldenkrise sofort vorbei und jeder Staat ist solvent und kann nicht mehr bankrott gehen, solange natürlich diese Garantie besteht wohlbemerkt. So einfach ist es, aber das darf offensichtlich nicht sein, denn man will nicht für diesen Witz des Jahrhunderts ausgelacht werden, das tut weh …
      Die japanische Zentralbanken versucht seit mehr als 20 Jahren Inflation zu erzeugen und schafft es nicht, die EZB will diesem kompetenten Beispiel folgen. Es ist alles so lustig …

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