Fragen eines lesenden Bürgers zur Energiewende

WINDKRAFTANLAGE, WINDKRAFTWERK, WINDRAD, WINDKRAFT, WINDENERGIE, ELEKTRIZITAET,

Sieht so die Zukunft aus? Eine Windanlage in der Innerschweiz. (Bild: Keystone)

Heute beginnt die grosse Energiedebatte im Nationalrat. Sie verdient die grosse Beachtung, die ihr schon im Vorfeld geschenkt wurde. Bei der Energieversorgung geht es um enorm hohe Investitionen mit Wirkungen, die schwer rückgängig zu machen sind. Wenn die Energie aufgrund einer falschen Politik zu teuer wird, haben wir ein echtes Problem in diesem Land.

Weil die Energiepolitik so wichtig ist, sollte die Energiewende bald einmal dem Volk vorgelegt werden. Es kann nicht sein, dass Bundesrat und Parlament vollendete Tatsachen schaffen. Es besteht auch enormer Aufklärungsbedarf. Die wenigsten wissen, worum es bei der Energiewende eigentlich geht, und es gibt bisher kaum Forschung zu diesem Thema. Die ganze Politik beruht auf weitreichenden Annahmen, die erst einmal diskutiert werden müssten, bevor man zur Entscheidung schreitet.

So ist mir persönlich zum Beispiel nicht klar, warum wir nicht stärker auf die internationale Entwicklung achten. Kürzlich konnte man die Meldung lesen, dass Indien möglicherweise in grossem Stil auf Kohle setzen wird (Quelle). Macht es Sinn, in einem solchen Umfeld ein solch riskantes Projekt wie die Energiewende zu starten? Der Beitrag der Schweiz zum weltweiten CO2-Ausstoss liegt deutlich unter einem Prozent. Wäre es nicht besser, man würde abwarten, bis eine griffige globale Vereinbarung kommt? Die folgende Grafik zeigt, wie unbedeutend die erneuerbaren Energien auf globaler Ebene zur Zeit noch sind. Das wird sich in den nächsten Jahrzehnten kaum ändern.

Des Weiteren ist mir unklar, warum die Schweiz nicht stärker auf die technologische Entwicklung und die Wirkung der bereits bestehenden Instrumente vertraut. Aus der Botschaft des Bundesrates (Quelle) geht klar hervor, dass die Energieeffizienz seit einiger Zeit stark zugenommen hat. Das ist ein bemerkenswerter Fortschritt.

Hier folgt zunächst die Grafik mit dem Endenergieverbrauch der Schweiz von 1910 bis 2012. Sie zeigt eine deutliche Wachstumsverlangsamung ab den 1990er Jahren.

Präsentation1

Bei der nächsten Grafik sieht man zwei verschiedene Messgrössen für den Pro-Kopf-Verbrauch. Am relevantesten ist der Endenergieverbrauch (rote Linie). Er verlangsamte sich bereits Mitte der 70er-Jahre (erste gepunktete Linie) und blieb stabil seit Mitte der 90er (zweite gepunktete Linie).

Präsentation2

Und schliesslich noch eine dritte Frage: Warum wartet man nicht die Ergebnisse der deutschen Energiewende ab? Es gibt überhaupt keinen Grund zur Eile. Funktioniert das Modell nördlich des Rheins, können wir es an die schweizerischen Verhältnisse anpassen. Funktioniert es nicht, wissen wir, was wir anders machen müssen.

Dies sind nur mal drei Fragen eines lesenden Bürgers zur Energiewende. Es gibt noch viele mehr.

111 Kommentare zu «Fragen eines lesenden Bürgers zur Energiewende»

  • Erlacher Luis sagt:

    ¨Guten Tag liebe leser .

    Kann man ein Akw-lift bauen um solar und propeller ganz hoch in die höhe zu
    bringen? Oder ist dies eine Utopie von mir?
    Schön wäre es wenn es ginge

  • LIEBE LESER

    KANN MAN MIT AKW-ROBOTER EINE SOLARWAND MIT TURBINEN AUFSTELLEN CA. 20000M HOCH?

    VIELEN DANK

    LUIS ERLACHER

  • Erlacher Luis sagt:

    Sehr geerte Leser.
    Haben Sie mal Harry Potter gelesen? Es ist eine fantasievolle spannende Lektüre.
    Oder The Lord of The Rings.
    Ich bin zurzeit befruendet mit meiner Frau sie hat mich gerne.
    Heute war ich vor dem Pc und Habe Schach Online gespielt und habe schon 3 mal gewonnen. Manchmal denke ich etwas glück gehört auch dazu, aber ich ärgere mich nicht wenn ich verliere es ist ja nur ein Spiel wie das Leben auch.
    Ich finde es gut , dass sich die Schweiz Für das Spiel in Frankreich Qualifiziert hatte.
    Was ich mir wünsche ist das es unserer Familie gut geht. Denn wir streiten uns selten . Mit meiner Frau kam es bis jetzt noch zu keinem streit, denn wir sind sentimental.Ich bin Froh , dass ich Arbeit , Freundin und Familie habe. Denn es gibt Leute die dies nicht mal haben und das ist traurig.
    Freundliche Grüsse Luis

  • Erlacher Luis sagt:

    Liebe Leser

    ich habe mal eine ferbedienung für fotovoltaikanlage im all zur Erde geschrieben
    in den PC und plötlich sah ich ein schöner bericht über das Weltall, dass die Forscher
    von Japan und den Vereinigten Staten etwas vorhaben um die Leitung durch Funk
    zu erarbeiten. Ich bin froh über das Ereigniss Luis E

  • Sehr geehrte Leser

    Windet es im All? könnte man mit kleinen Raketen Propeller ins all schicken und mit unserer Erde verbinden?
    Ich meine damit um Energie zu gewinnen.
    Danke führ Ihre Auskunft.

    Luis E.

  • Sehr Geerte Damen und Herren

    Die energiewende trägt wohlstand bei.
    Es gibt viele Forscher der EtH und HSR.
    Die vieles im stande waren der Welt zu helfen .Ich hatte leider kein Studiumabschluss.
    Ich möchte Ihnen gerne etwas fragen:Kann man mit einem Fotovoltaikring der verstellbare Spiege,l ,hat das sonnenlicht um den ganzen Erdball leiten wie ein Kettenreationsefekt?
    Danke
    Luis E.

  • Liebe Anwesende

    Mir kam mal in den sinn das man ein Photovoltaikring mit spiegel 45grad immer zwei vis a vis eine Kettenspiegelreaktion
    um den Erde spannen könnte wenn das Real wäre , wäre es schön.

    Danke

  • Erlacher Luis sagt:

    Sehr geehrte Anwesende

    Ich hatte mal die idee , dass man ein Fotovoltaikring um die Erde spannen könnte
    schwimmend über die Oceane

    Danke

  • Erlacher Luis sagt:

    Liebe Anwesende

    ich kahm mal auf die idee , dass man mit einer glaskugel und einer Innenspiegelkugel und Turbine mit Meerwasser drin Energie für ein Schiff machen könnte um die Tiere zu Schützen und wegen dem Treibstoff.
    Und was mir auch durch meinen Kopf ging ist dass man ein Meerwasserbecken mit innenspiegel ausgekleidet mit einer Meerwasserzufuhr , (ohne Tierchen), und einem
    Vegrösserungsglasdach mit sämtlichen Energien wie Solar – wind- Brenstoffzelle usw aufheizen könnte un Energie zu erzuegen und Meerwasserentsalzung.
    Ein jeder hat so seine Begabungen wie Sport music Liebe usw und das ist das schöne daran , sonst wäre es doch zu langweilig.
    Ich danke Ihnen herzlich dies mitzuteilen zu dürfen und wünsche Ihnen ein schönes Leben. Ps Ein sehr lieber Gruss an Energieministerin D. Leuthard

  • Erlacher Luis sagt:

    Liebe Anwesende

    ich kahm mal auf die idee , dass man mit einer glaskugel und einer Innenspiegelkugel und Turbine mit Meerwasser drin Energie für ein Schiff machen könnte um die Tiere zu Schützen und wegen dem Treibstoff.
    Und was mir auch durch meinen Kopf ging ist dass man ein Meerwasserbecken mit innenspiegel ausgekleidet mit einer Meerwasserzufuhr , (ohne Tierchen), und einem
    Vegrösserungsglasdach mit sämtlichen Energien wie Solar – wind- Brenstoffzelle usw aufheizen könnte un Energie zu erzuegen und Meerwasserentsalzung.
    Ein jeder hat so seine Begabungen wie Sport music Liebe usw und das ist das schöne daran , sonst wäre es doch zu langweilig.
    Ich danke Ihnen herzlich dies mitzuteilen zu dürfen und wünsche Ihnen ein schönes Leben.

  • Erlacher Luis sagt:

    Liebe Anwesende

    ich kahm mal auf die idee , dass man mit einer glaskugel und einer Innenspiegelkugel und Turbine mit Meerwasser drin Energie für ein Schiff machen könnte um die Tiere zu Schützen und wegen dem Treibstoff.
    Und was mir auch durch meinen Kopf ging ist dass man ein Meerwasserbecken mit innenspiegel ausgekleidet mit einer Meerwasserzufuhr , (ohne Tierchen), und einem
    Vegrösserungsglasdach mit sämtlichen Energien wie Solar – wind- Brenstoffzelle usw aufheizen könnte un Energie zu erzuegen und Meerwasserentsalzung.
    Ein jeder hat so seine Begabungen wie Sport music Liebe usw und das ist das schöne daran , sonst wäre es doch zu langweilig.
    Ich danke Ihnen herzlich dies mitzuteilen zudürfen und wünsche Ihnen ein schönes
    Leben.

  • Erlacher Luis sagt:

    Liebe Anwesende

    ich kahm mal auf die idee , dass man mit einer glaskugel und einer Innenspiegelkugel und Turbine mit Meerwasser drin Energie für ein Schiff machen könnte um die Tiere zu Schützen und wegen dem Treibstoff.
    Und was mir auch durch meinen Kopf ging ist dass man ein Meerwasserbecken mit innenspiegel ausgekleidet mit einer Meerwasserzufuhr , (ohne Tierchen), und einem
    Vegrösserungsglasdach mit sämtlichen Energien wie Solar – wind- Brenstoffzelle usw aufheizen könnte un Energie zu erzuegen und Meerwasserentsalzung.
    Ein jeder hat so seine Begabungen wie Sport music Liebe usw und das ist das schöne daran , sonst wäre es doch zu langweilig.
    Ich danke Ihnen herzlich dies mitzuteilen und wünsche Allen ein schönes Leben.
    Luis E.

  • Erlacher Luis sagt:

    Liebe Anwesende

    ich kahm mal auf die idee , dass man mit einer glaskugel und einer Innenspiegelkugel und Turbine mit einer Spiegelarena energie für ein Schiff machen könnte um die Tiere im Meer zu schützen und dass man mit einem spiegel -meerwasserbecken und einer
    Vergrösserungsglasdecke ( im Becken wäre kein Tierchen drin) und Turbine das Meerwasser aufkochen könnte mit sämtlichen Energien wie solar -brennstoffzellen-vulkan- wind usw aufkochen lassen. Wir Alle können Gutes beitragen für unsere schöne Welt auch nur im kleinen Zeichen und Sachen.
    Wir haben alle Fähigkeiten , sei es music oder Sport Liebe usw
    Ich danke Ihnen herzlich dies mitteilen zu dürfen Luis E.

  • Erlacher Luis sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Kann man eine Meerwasserrutschbahn bauen für ein Kraftwerk?
    Oder ein Gitter schwimmend mit Propeller und Dynamo über dem Ocean?
    Könnte es sein ,dass man mit einer Platte und Federungen Energie unter dem Meer machen kann?
    Danke für Ihre Auskunft Luis Erlacher

  • Sehr geehrte Damen und Herren
    Kann man mit einem gespiegeltem Fass , Lupendeckel und Solarpropeller mit Dynamo Strom erzeugen?
    Am liebsten ohne Wasser ,den Wasser ist kostbar.

    Mit freundlichen Grüssen
    Luis Erlacher

  • Seehr Geehrte Damen und Herren.
    Es wird zur Zeit viel an Energie geforscht und das finde ich schön.
    Denn es gibt Leute , die nichts haben.
    Ich bin Glücklich, dass ich in der Schweiz bin.
    Ich danke Ihnen herzlich dafür.

    Und verbleibe mit Freundlichen Grüssen .
    Luis Erlacher. Ps.Der Propeller könnte aus solarzellen sein für die Idee.

  • Erlacher Luis sagt:

    Sehr Geehrte Damen und Herren

    Ich habe eine Idee wie man günstig Strom liefern könnte.
    Mit einer Stange besetzt mit Dynamos ,(2000m hoch) und einem Gummiball der auf- und abwärts fährt.
    Mit Solar und Propeller zur Unterstützung.
    Es ist ein Reibunskraftwerk.
    Bin leider von meiner These nicht ganz überzugt.
    Ich glaube wenn Nicolas Thesla noch leben würde , wären wir viel fortgeschrittener.
    Liebe Grüsse Luis Erlacher.

  • Louis Odermatt sagt:

    Es ist interessant solche Artikel nach einem halben Jahr nochmals zu lesen. Keine der Fragen von Herr Straubhaar sind bis heute von der Politik oder den Protagonisten im entsprechenden Bundesamt beantwortet worden. Man wurstelt einfach weiter, gestützt auf irgendwelche Gutachten von sog. Experten, etc. Man veröffentlicht weiterhin Zahlen für geschönte, raffiniert gestückelte Teil-EE-Produktionen, die die versorgung „sicherstellen“. Man korrigiert hie und da eine dieser Zahlen, wenn man einsieht, dass sie sich als zu unrealistisch abzeichnen ( z.B. die superoptimistischen Jahresproduktionen für künftigen Wind- und Geothermiestrom, insgesamt 10TWh/a,(!) von denen man nun nicht mehr ganz so sicher ausgeht, usw.) Man hat die zentrale Frage der saisonalen Speicherung von EE-Strom nicht im Ansatz gelöst. Und man merkt, dass es auch absehbar keine makroskopischen Lösungen geben wird. Und so merkt man, dass selbst die Bundesrätin den Spruch „die Schweiz als grüne Batterie Europas“ kaum mehr in den Mund nimmt. Aber man wurstelt weiter, ohne den Bürger die Chance zu geben, Stellung zu beziehen. Bei NEAT für 10 Mrd. konnten wir darüber abstimmen. Bei diesem 3-stelligen Mrd. Projekt wird der Bürger kalt übergangen.

  • Sehr geehrte Damen und Herren.

    Momentan mache ich mir Gedanken wie es unserer Welt besser ergehen würde.
    Und bin zum Schluss gekommen.
    Ich finde wir müssen uns doch nicht so sorgen machen.
    Es gibt gute Gründe dafür wie es der Welt besser gehen würde.
    Wie auch Beweise.
    Ich wünsche Ihnen viel Glück und Spass an Ihrem Vorhaben.

    Mit freundlichen Grüssen Luis Erlacher

  • Ueli sagt:

    Mit oder ohne „Energiewende“ – der Peak-Oil ist heute erreicht und damit sind die ganzen feuchten Träume der Wachstumsfanatiker mittel- bis langfristig für die Katz. Im Jahr 2040 wird etwa so viel Öl noch gefördert werden können (inklusive Deepwater, Heavy, Polar, NGL) wie Anfang der 70er Jahre – mit dem kleinen Unterschied, dass dann noch ein paar Milliarden Menschen mehr leben, noch ein paar Millionen Autos mehr auf den Strassen herumfahren und die ganzen „Alternativen“ immer noch keine tatsächliche Alternative zu den fossilen Brennstoffen darstellen werden. Ausser „Cold-Fusion“ und andere Sciencefictionmöglichkeiten treten in der Zwischenzeit auf den Plan.

  • Martin Holzherr sagt:

    Zuwarten beim Umbau des Energiesystems wäre sicher kostengünstiger wäre aber gegen den Trend und gegen das was von den Politikern als dringlich erachtet wird. Eine rein ökonomische Betrachtung ist deshalb bei der Energiewende – wie auch bei vielen anderen Themen – kaum möglich.
    Dies zu (Zitat) „Wäre es nicht besser, man würde abwarten, bis eine griffige globale Vereinbarung kommt? .. Und Warum wartet man nicht die Ergebnisse der deutschen Energiewende ab? “

    Zuwarten wäre nur schon darum kostengünstiger weil sich die Technologie ständig verbessert. Die Schweiz ist ja jetzt schon im Rückstand gegenüber Deutschland hat aber allein durch das Zuwarten beim Dächer-mit-Solarpaneln-zupflastern viele Milliarden gespart, denn Solarpanel sind heute viel günstiger als nur schon vor 10 Jahren.

    • Anh Toan sagt:

      Wenn wir ewig warten, haben wir das Beste gratis.

      Wer nichts tut, macht nichs falsch.

      Es gibt viel zu tun, warten wirs ab.

      • Martin Holzherr sagt:

        Die neuen Energietechnologien sind noch unreif. Das geben sogar Verfechter zu, erwarten sie doch noch einige technische Durchbrüche und Verbilligungen beispielsweise bei der kurzfristigen Energiespeicherung (Batterien) und saisonalen Energiespeicherung (Power to Gas). Wer heute einsteigt und viel investiert, der tut das weil er daran glaubt auch wenn sich einige der heutigen Investitionen als Fehlinvestitionen herausstellen sollten. Die neuen Energie werden von einer Glaubensgemeinschaft getragen. Das ist im Energiebereich neu. Als die Schweiz die Wasserkraftwerke gebaut hat war die dahinterstehende Technologie bereits bestens bekannt und auch kostengünstig, kostengünstiger sogar als heute. Bei den erneuerbaren Energien ist es genau umgekehrt.

        Dessen muss man sich einfach bewusst sein. Bei rein ökonomischer Betrachtung wäre ein Zuwarten angesagt – und ein möglichst langer Weiterbetrieb der AKW’s. Im ETH-Bericht Energiezukunft Schweiz findet der grosse solare Ausbau genau aus den genannten Gründen erst ab den 2030er Jahren an und nicht schon heute wie von der Solarlobby gefordert.

        • Anh Toan sagt:

          Neue Technoligien sind immer unreif, sonst wären sie nicht neu, aber Windkraft braucht High Tech nur zum optimieren, Windmühlen gibts schon lange und seit es Generatoren gibt, kann man die mit einem Propeller antreiben.

          Ich halte es für Mumpitz, Strom in schweren Batterien zu speichern, um Fahrzeuge anzutreiben, und Häuser mit Oul zu heizen, Strom ist da gut, wo er aus der Leitung kommt und Vorzugsweise in Stauseen, Zukunft Wasserstoff gespeichert wird. Batterien können wir nicht gut obwohl wir schon lange daran arbeiten.

          • Martin Holzherr sagt:

            Batterien als Stromspeicher haben die kleinsten Verluste. Bis zu 80 gar 90% dessen was man dort abspeichert kann man wieder zurückholen. Pumpspeicher haben einen Wirkungsgrad zwischen 70 und 80%. Sowohl Batterien als auch Pumpspeicher eignen sich nur als Kurzfristspeicher (Tage bis Wochen). Chemische Speicherung von Strom in Wasserstoff oder Erdgas (Power to Gas) ist nötig um Energie für Monate zu speichern (saisonaler Ausgleich) bedeutet aber Wirkungsgrade unter 40%.
            Am effizientesten wäre die Hochspannungsgleichstromübertragung mit einem Netz welches grösser als Europa ist: Dann bräuchte es überhaupt keine Speicher mehr. Dann muss man aber darauf vertrauen, dass dieses Netz jederzeit funktioniert, was heute rein schon aus politischen Gründen nicht realistisch ist.

          • Anh Toan sagt:

            Ja, die Verluste von Batterien sind auf kurze Zeit nicht gross, gross ist aber das Gewicht der Batterien, wenn die Energie unterwegs benötigt wird, geht ein wesentlicher Teil der Energie in den Batterien drauf, deren Masse zu transportieren, selbst zurück zur Ladestation, wenn sie schon fast leer sind.

          • Anh Toan sagt:

            Dazu kommt, dass die Batterieleistung der mir bekannten Batterien, sehr stark von der Umgebungstemperatur abhängt. Keine Ahnung, aber im Winter, mitten in der Nacht mit einem Elektrofahrzeug auf dem Julier, hätte ich Angst zu erfrieren, irgendwo im Dunkeln, wenn meine Batterien am Ende sind.

          • Martin Holzherr sagt:

            Der sinnvollste Einsatz von Batterien ist der als lokaler Energiespeicher. Nicht nur fürs Auto sondern auch für die Photovoltaikanlage auf dem Dach. Der Preis für die Speicherung einer Kilowattstunde in einer Batterie muss dazu unter 200 Euro fallen (heute noch deutlich über 500 Euro). Im Batteriebereich tut sich heute einiges wegen der Elektromobilität und eine solche Preissenkung ist in den nächsten 10 Jahren zu erwarten.

        • Anh Toan sagt:

          Eigentlich haben wir ausreichend Eergie, unser Problem ist, diese in der benötigten Menge am richtigen Ort zu haben. Photovoltik halte auch ich für einen Modetrend, Warmwasser lässt sich auch in einem schwarzen Beutel/Schlauch an der Sonne machen, Kühlung geht mit Befeuchtung zum Beispiel der Hausaussenwand.

          Wir brauchen nicht soviel High Tech, aber warum sich Gedanken machen über sparen, wenn Energie fast nichts kostet: Man rechne mal ein KW Energie in Arbeitsstunden seit 2000 Jahren. Die gesamte Arbeitsleistung im römischen Reich hätte wohl nicht ausgereicht, um die Stadt Rom mit dem heutigen Energieaufwand pro Kopf zu versorgen.

  • Einar sagt:

    > Es gibt überhaupt keinen Grund zur Eile. <

    Sollte die Analyse so, oder so ähnlich stimmen, so gibt es allen Grund zügig und gründlich zu handeln um den CO2 Ausstoß zu verringern und auf 0 zurückzuführen!

    Das ist eine gewaltige, bisher ungekannte Aufgabe für die Menschheit. In kann mir das so vorstellen. Die westlichen Staaten entwickeln ein, oder mehrere Modelle um den CO2 Ausstoß drastisch zu reduzieren. Sie setzen diese Modelle erfolgreich um und zeigen gut gangbare Wege für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Anpassungsschmerzen. Dies benötigt natürlich einige Zeit. Wenn diese Modelle fertig sind und eine gute Ausstrahlung entwicklen, werden andere Länder folgen. Diese werden auch ihre Zeit brauchen. Und dann ist da noch die, meiner Meinung nach, unvorstellbarste und schwierigste Aufgabe. Den CO2 Ausstoß nicht nur drastisch zu reduzieren, sondern ihn auf so gut wie 0 zu reduzieren.

    Es gibt allen Grund Tempo zu machen. Je eher und deutlicher wir den CO2 Ausstoß drücken, desto mehr Zeit gewinnen wir. Der Weltklimarat regt folgenden Zeitplan an: bis zum Jahr 2050 Reduktion um 40 bis 70 %, bis 2100 Reduktion um 100 %.

  • Einar sagt:

    Tobias Straumann hat hier berechtigte Fragen aufgeworfen. Ich möchte versuchen eine Antwort zu geben.

    > Macht es Sinn, in einem solchen Umfeld ein solch riskantes Projekt wie die Energiewende zu starten? Der Beitrag der Schweiz zum weltweiten CO2-Ausstoss liegt deutlich unter einem Prozent. Wäre es nicht besser, man würde abwarten, bis eine griffige globale Vereinbarung kommt? <

    Abwarten ist hier nicht sinnvoll. Warum? Weil wir nicht mehr viel Zeit haben einen bedeutenden – und vermutlich nicht bekömmlichen – Klimawandel abzuwenden. Sagt wer? Das sagen die Leute, die am meisten vom Klima verstehen – Wissenschafter. Soll man die ernst nehmen? Ja. Kritisches Hinterfragen bleibt natürlich wichtig. Aber bessere und seriösere Erkenntnisse haben wir nicht. Genau so wenig eine zweite Erde, auf der wir Experimente durchführen könnten. Es geht also darum Vorsicht und Vorsorge nicht aufzuschieben.

    Ich fasse die wissenschaftlichen Erkenntnisse noch einmal grob vereinfachend zusammen:

    Die Erde ist ein geschlossenes Gefäß.
    Der CO2 Gehalt der Atmosphäre hat Einfluss auf das Klima.
    Der Mensch bringt in der Erdkruste eingelagertes Kohlenstoff in die Atmosphäre aus. Bisher wurden ca. 1/3 der abgelagerten "Vorräte" verfeuert – in unseren Öfen, Industrieanlagen, Verbrennungsmotoren, etc.
    Die globale Durchschnittstemperatur ist bereits um 1 Grad gestiegen.
    Die Erde hat keinen CO2 Filter. Einmal erzeugtes CO2 verbleibt in Atmosphäre und Ozeanen und ist dauerhaft klimawirksam.
    Die Wissenschaft gibt an, ab 2 Grad globaler Erwärmung wird es wirklich unangenehm im Sinne von Naturkatastrophen, Missernten, unbewohnbaren Landstrichen, Artensterben, Überflutung, Flüchtlingsströmen, Hunger und Tod.
    2 Grad Erwärmung wird erwartet, wenn die Hälfte der fossilen Kohlenstoff-”Vorräte” in die Atmosphäre gelangt ist.
    Wenn ein Überschreiten der 2 Grad Marke verhindert werden soll, so müssen also 50 % der Boden”schätze” Kohle, Öl und Gas _dauerhaft_ im Boden verbleiben!
    Nachdem 33 % schon gefördert und verbrannt sind, bleiben der Menschheit ergo noch maximal 17 % der fossilen Brennstoffe zur Nutzung. Das entspricht dem Verbrauch der letzten 30 Jahre.
    Schreibt man den jetzigen Verbrauch, sowie die jetztige weltweite Verbrauchsteigerung fort, so wären die 17 % innert 15 Jahren aufgebraucht.

    Natürlich sind das alles nur ungefähre Angaben, Schätzungen und Hochrechnungen. Die genauen Zahlen und errechneten Wahrscheinlichkeiten bitte ich dem aktuellen Weltklimabericht zu entnehmen.

  • Einar sagt:

    Meine Einträge von 1:49 Uhr und 1:51 sind bereits gelöscht, Bitte auch noch meine Beiträge von 01:56, 02:01, 02:05 und diesen löschen. Nachfolgend kommt jetzt in 2 Beiträgen mein Kommentar.

  • Einar sagt:

    Das war wieder nicht der ganze Text. Leider kommt keine Warnung, ob und welcher Text gekürzt wird. Auch eine Vorschau oder Editierfunktion hätte das www und mich vor diesen vielen Einträgen bewahrt.

    Trotzdem beste Grüße von

    Einar

  • Einar sagt:

    – Hier noch einmal ein Versuch mit dem kompletten Text. Meine vorigen Einträge bitte löschen. Ich bitte die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. –

    Tobias Straumann hat hier berechtigte Fragen aufgeworfen. Ich möchte versuchen eine Antwort zu geben.

    > Macht es Sinn, in einem solchen Umfeld ein solch riskantes Projekt wie die Energiewende zu starten? Der Beitrag der Schweiz zum weltweiten CO2-Ausstoss liegt deutlich unter einem Prozent. Wäre es nicht besser, man würde abwarten, bis eine griffige globale Vereinbarung kommt? Es gibt überhaupt keinen Grund zur Eile. <

    Sollte die Analyse so, oder so ähnlich stimmen, so gibt es allen Grund zügig und gründlich zu handeln um den CO2 Ausstoß zu verringern und auf 0 zurückzuführen!

    Das ist eine gewaltige bisher ungekannte Aufgabe für die Menschheit. In kann mir das so vorstellen. Die westlichen Staaten entwickeln ein, oder mehrere Modelle um den CO2 Ausstoß drastisch zu reduzieren. Sie setzen dieses Modell erfolgreich um und zeigen gut gangbare Wege für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Anpassungsschmerzen. Dies benötigt natürlich einige Zeit. Wenn diese Modelle fertig sind und eine gute Ausstrahlung entwicklen werden andere Länder folgen. Diese werden auch ihre Zeit brauchen. Und dann beginnt erst die, meiner Meinung nach unvorstellbarste und schwierigste Aufgabe. Den CO2 Ausstoß nicht nur drastisch zu reduzieren, sondern ihn auf nahezu 0 zu reduzieren.

    Zeit zum Abwarten gibt es da meiner Meinung nicht. Es gibt allen Grund Tempo zu machen. Je eher und deutlicher wir den CO2 Ausstoß drücken, desto mehr Zeit gewinnen wir. Der Weltklimarat regt folgenden Zeitplan an: bis zum Jahr 2050 Reduktion um 40 bis 70 Prozent, bis 2100 Reduktion um 100 %.

  • Einar sagt:

    Das Einfügen meines Textes hat leider nicht korrekt funktioniert. Vielleicht kann der Administrator dieser Seite das korrigieren.

    Mein Text beginnt um 1:51 Uhr und wird um 1:49, aber dort erst mit der Zeile „Sollte die Analyse …“ fortgeführt.

    Vielen Dank!

  • Patrick Birchmeier sagt:

    Ich möchte hier auf den vortrag von hans werner sinn mit dem titel „energiewende ins nichts“ hinweisen. Es wird die situation in deutschland beleuchtet. Man findet diesen auf youtube.

  • U.Bosshard sagt:

    Das sind vielleicht Fragen eines lesenden Bürgers, aber nicht a priori intelligente Fragen. Wir haben eine gewisse Eile. Wir haben Uralt-AKW’s, die möglichst rasch vom Netz sollten (besser heute schon als erst morgen). Wenn ich vor der Frage stünde im Schweizer Mittelland in ein Unternehmen zu investieren, würde ich das wegen eines ev. Atomunfalls nicht mehr tun. Und auch wenn wir jetzt vielleicht gewisse schlechte Investitionen in die Energiewende machen, ist das noch immer besser, als wenn wir durch einen Atom-Unfall unabschätzbar hohe Folgekosten hätten.

  • Guy Walder sagt:

    Bitte an die hier diskutierenden: nennen Sie mir eine wissenschaftlich erhärtete, geprüfte Studie, die belegt, dass CO2 die Temperatur erhöht. Nicht Computer-Modellrechnungen des IPCC. Die stimmen nachweislich nicht mit den Messdaten von zum Beispiel HadCRUT4, GISS, RSS, UAH überein. Die zeigen seit 18 und mehr Jahren keine Erwärmung, obwohl der CO2-Gehalt der Atmosphäre nun auf fast 0,04% gestiegen ist.
    Im Gegenzug gibt es Dutzende Studien, in denen gemäss den physikalischen Grundsätzen der Thermodynamik, des Stephan-Boltzmann-Gesetzes sowie der IR-Strahlungstheorie u.a.m. der Treibhauseffekt vom CO2 nicht beeinflusst werden kann.
    Klima ist gemäss Definition des WMO der Wetterdurchschnitt von 30 Jahren. Wie wollen Sie einen Wetterdurchnitt retten, wie das Wetter beeinflussen? Das Wort Klimaschutz gehört verboten, es ist Unsinn.
    Kernenergie ist die Zukunft, wie Einige hier richtig bemerkt haben. Die Reaktoren der 4. Generation, zum Beispiel Lifter, LSR, DFR usw. funktionieren mit Uran, Thorium oder alten Brennstäben. Diese Reaktoren brauchen den Brennstoff bis über 90% auf, des Rest hat eine Halbwertzeit von etwa 300 Jahren, strahlt kaum noch. Die aufwändige Endlagerung erübrigt sich. China entwickelt nun den Flüssigsalzreaktor zur Serienreife, es gibt ihn schon seit den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
    Genügend billige Energie ist die Grundlage für steigenden Wohlstand, damit einhergehend bessere Gesundheit, höhere Lebenserwartung und besserer Naturschutz.
    Es ist höchste Zeit, der Realität entsprechend zu handeln.

    • Rolf Bombach sagt:

      Schon vor über hundert Jahren hat Fourier ausgerechnet, dass der Treibhauseffekt etwa 33 °C ausmacht. Ohne Treibhauseffekt wäre die Erde ein unbewohnbarer Eisplanet. Der Effekt ist also weder winzig noch böse, ganz im Gegenteil. Etwa ein Viertel des Effekts kommt vom CO2. Es ist unmittelbar einleuchtend, dass auch geringfügiges Herumschrauben an einem grossen Effekt gefährlich ist.

    • Linus Huber sagt:

      @ Guy Walter

      Ich stimme mit Ihnen insofern überein, dass die diesbezügliche Propaganda ein wenig verdächtig scheint. Zum Beispiel musste das Schlagwort „Klima-Erwärmung“ auf „Klimaveränderung“ geändert werden, da die Erwärmung anscheinend ausblieb. Ebenfalls scheint heute fast jeder zum Experten mutiert zu sein, obwohl sie ihre Argumente wohl in erster Linie aus den propagierten „Fakten“ herleiten, aber eben, ich selber bin ebenfalls keineswegs ein Experte oder fachkundig. Hierbei stelle ich mir die Frage, wer genau von solchen international zu organisierenden Bemühungen auf persönlicher Ebene wohl am meisten profitieren dürfte. Ebenfalls haben sich Entscheidungsträger nicht unbedingt in der Funktion der grossen Vordenker, welche sich mit Nachhaltigkeit intensiv beschäftigen, mit Ruhm bekleckert. Eine gewisse Skepsis gegenüber den anerkannten „Fakten“ ist sicherlich nicht abwegig.

      Die Energiegewinnung beinhaltet sicherlich negative Nebeneffekte. Inwiefern diese den Nutzen übersteigen, wird durch den Einfluss der Regierungen oft verfälscht. Z.B. würde wohl kein einziges AKW je erstellt worden sein, wenn die Kosten des damit verbundenen Risikos vom Betreiber hätte berappt werden müssen, denn dann wäre es unwirtschaftlich geworden. Neue Technologien mögen ein besseres Risikoprofil ausweisen.

  • blume sagt:

    ob die klimaerwärmung vom mensch gemacht wird oder nicht ist nicht schlüssig bewiesen
    es gab schon früher eis- und tocken/hitzezeiten
    doch sicher sind AKW ein irrläufer der profitgier
    .
    wir hinterlassen unseren nachfolgern eine unbeschreiblich grosse gefahrenhypothek auf jahrtausende
    dass wir ebenfalls aus profitgier
    an unsere rohstoffen raubbau betreiben ist auch nicht von der hand zu weisen
    .
    ich bin für die reduktion oder gar verbot der fossilen brenstoffnutzung
    denn, abgasen usw. schaden unserer gesundheit und unserer natur

  • Felix ab Egg sagt:

    Zur ersten Frage: CO2 ist ein grosses Risiko für die Wirtschaft. Selbst China und USA beginnen dies zu erkennen: http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-11/klimaschutz-usa-china. Zitat von oben: „Kürzlich konnte man die Meldung lesen, dass Indien möglicherweise in grossem Stil auf Kohle setzen wird“. Das ist möglicherweise richtig. Fakt ist aber, dass der Pro-Kopf-CO2-Austoss in der Schweiz bei 5.06 ggü. 1.64 in Indien liegt. Diese Problem müssen wir lösen.

    Zur zweiten Frage: So bemerkenswert ist der genannte und in der Graphik dargestellte Fortschritt nicht! Eine Stagnierung auf dem unnachhaltig hohen Niveau ist leider nicht die Lösung. Wenn die ganze Welt dieses Niveau an Pro-Kopf-Ausstoss erreicht wirds wohl ziemlich ungemütlich. Dass als Mittel lieber Fördermodelle statt reiner Internalisierung der CO2-Kosten mittels Zertifikaten eingesetzt wird, dürfte politische Gründe haben.

    Zur letzten Frage: Zumindest der Strommarkt scheint mir nicht nur kompliziert sondern komplex. Dazu kommen die extrem langen Lebensdauern der Anlagen. Ein Umbau dieses Systems ist nicht zu 100% prognostizierbar und nur langsam möglich. Bei einer durchschnittlichen, technischen Lebensdauer von (tief geschätzten) 25 Jahren, werden jährlich lediglich rund 4% der Anlagen altersbedingt abgebaut. Tatsächlich überforderte die Geschwindigkeit der Deutschen Energiewende den europäischen Strommarkt. Da ein Umbau also nur sehr langsam möglich ist, empfiehlt es sich früh damit zu beginnen, sonst kommt es zum makroökonomischen Schock.

    • Manfred Grieshaber sagt:

      Ich, aus Deutschland, wundere mich manchmal warum so viele europäische Regierungen der Politik Berlins auf den Leim gehen. Obwohl diese von Bismarck erfundene Taktik eigentlich durchschaubar ist. Der Reichskanzler nutzte stets ein externes Ereignis um im Windschatten einer Krise seine Ziele durchzusetzen die er im Normalfall nie hätte durchziehen können. So wie Bismarck 1870 die spanische Thronfrage zum Vehikel seiner Politik machte so machte Merkel das Fukushima-Ereignis zu ihrem Vehikel. Vorher wollte die Kanzlerin nichts von der Energiewende wissen. Nach Fukushima zeigten die Umfragewerte das eine Energiewende ihre Popularität gewaltig steigern würde.Also wurde ein rascher Atomausstieg beschlossen. Dadurch wurde es notwendig den Ausbau alternativer Energieerzeugung noch mehr zu fördern. Weil alle in D den Atomausstieg wollten akzeptierten sie das es neue Überlandleitungen geben wird, sie mehr für ihren Stromverbrauch zahlen müssen und das das Wattenmeer mit riesigen Offshore-Anlagen zugepflastert wird. Das hatte zwei für Deutschland wunderbare Nebeneffekte: durch Überproduktion kann man ausl. Energieerzeuger aus dem Markt drängen und zugleich durch extra niedrige Stromtarife exklusiv für D-Unternehmen gleich noch eine zusätzliche Subvention schaffen die unter normalen Umständen in Brüssel auf stärksten Widerstand gestoßen wäre. Paris zum Beispiel steckt jetzt in einem Dilemma, einerseits leidet die eigene, staatliche Energiewirtschaft unter dem deutschen Stromüberschuss, andererseits kann es sich die Regierung Hollande nicht leisten gegen ein Projekt anzugehen das unter dem Label „Ökologie“ läuft weil etwas gegen ein „Umweltschutzprogramm“ zu unternehmen in der Öffentlichkeit nicht gut ankommt. Genauso kontert Berlin jede Kritik an den Sondertarifen für D-Firmen, wer wollte denn ein Projekt kritisieren das gleichzeitig die Umwelt schont und die Industrie entlastet? So sorgt Berlin dafür das im Schatten der Fukushima-Katastrophe mal eben die deutsche Energiewirtschaft, eigentlich die ganze D-Industrie noch ein wenig mehr Übergewicht in Europa bekommt und sich noch mehr Marktanteile holt.

      • Felix ab Egg sagt:

        Ja, das trifft ungefähr was ich meine, wenn ich schreibe, dass aus politischen Gründen lieber Fördermodelle eingesetzt werden statt reine Internalisierung der CO2-Kosten mittels Zertifikaten. Gerade weil Deutschland den Alleingang wählt und (auch zugunsten anderer Länder) CO2 einsparen möchte, soll dies nicht zum Nachteil der deutschen Unternehmen mit internationalem Wettbewerb werden. Der Bürger will die Energiewende und soll sie direkt bezahlen statt in Form einer Deindustrialisierung Deutschlands. So stell ich mir die politische Entscheidungsfindung vor.

        Die Energiewende trifft allerdings auch die grossen Energieversorger in Deutschland wie E.ON, RWE und EnBW. Umgekehrt profitieren auch die Konsumenten der Nachbarländer Deutschlands beträchtlich von den tieferen Strompreisen.

        Und ja, Politiker sind schon so etwas wie Fähnchen im Wind. Aber wir wählen Sie ja auch, damit sie unsere Meinung vertreten. Ausserdem hat sich das nicht zu berechnende Restrisiko, dass ein AKW in Rauch aufgeht, – gemessen an den tatsächlichen Ereignissen – mit Fukushima extrem erhöht.

  • karl zingre sagt:

    Der Pro Kopf Energieverbrauch ist in der Schweiz weiter masiv angestigen, wenn man der Vollstaendigkeit halber den exportierten Verbrach wie Made in China miteinschliesst, und man sich umsieht, wie sich unsere bequeme Wegwerfgesellschaft weiter enfaltet wie IKEA, Nespresso etc.
    Mein Vorschlag daher ein PV Obligatorium fuer jedes Haus an geeigneter Lage und bezahlt von der Pensionskasse, damit einmal jeder Rentner gratis seine Energie beziehen kann. Dies ist wesentlich billiger und sinnvoller gegen eine reele Gefahr als obligatorische Luftschutzkeller.

    • Rolf Bombach sagt:

      Ihr Hinweis auf die Graue Energie ist mehr als berechtigt. Dennoch würde ich hinter PV ein Fragezeichen setzen, werden doch günstige Module aus China verwendet. Dort kommen noch Kohlekraftwerke mit Dampfmaschinen zum Einsatz. PV wird so zum importieren Kohlestrom. Zweitens: Auch wenn alle geeigneten Dächer der Schweiz mit PV ausgerüstet werden, könnten so allenfalls 4% der benötigten Energiemenge hergestellt werden, das reicht nicht für die Rentner.

  • ast sagt:

    Aus meiner Sicht wird das Thema in ca. 5 Jahren durch weitere Lösungen auf den Kopf gestellt sein.

    Es ist zu erwarten das es bei der Kernfusion bis dahin zum Durchbruch kommt, so dass in etwa 8-10 Jahren eine völlig andere Politik notwendig und möglich wäre. Bis dahin würde ich im Zentrum gerne vor allem Forschungsaufgaben sehen, bitte mehr Geld bereitstellen und die Schweizer Universitäten beim Thema Kernfusion noch besser in Position bringen. Es gibt Länder wie Korea,USA die mir leider auch hier schon wieder Europa und der Schweiz voraus erscheinen.

  • Werren sagt:

    seit 50 Jahren betreiben wir AKW und haben nicht das geringste Konzept wie wir den Abfall entsorgen wollen der uns hunderte von Jahren belastet. Selbst die finanzen sind nicht sichergestellt. Fosile Brennstoffe verbrennen wir in 200 Jahren die in tausenden von Jahren entstanden sind. Unsere Nachfahren und die Umwelt sind uns sehr dankbar, wenn wir ihnen auch noch etwas lassen. Die einfachste Ausrede ist auf die andern zu warten. Zu Hause soll beginnen was leuchten soll im Vaterland, was auch global angeschaut werden kann.
    Ein wenig Mut zum Fortschritt ist gefragt

    • Hannes Müller sagt:

      Der Abfall von heute ist der Treibstoff von morgen. Rückbau kostet weniger als die Finanzkommission annimmt. Es gibt unterdessen Erfahrungen in Deutschland.

    • Alessandro Meier sagt:

      Herr Werren dann schauen Sie mal unter „Molten Salt Reactor“ was da für Möglichkeiten kommen werden. Selbst das Wort „Abfall“ für abgebrannte Brennstäbe ist nicht völlig neutral. Da ist viel Polemik! Diese „Abfälle“ könnte man ebenso als wertvolle Rohstoffe ansehen. Und man kann auch jede „Lösung“ konsequent immer leugnen oder für nicht hinreichend genug befinden.

  • Christoph Bögli sagt:

    Ein Punkt, der gerne übersehen wird: Statt nur am Energiemix zu schrauben liesse sich auch ganz einfach der Endverbrauch pro Kopf reduzieren. Potential dazu wäre reichlich vorhanden und die entsprechenden Massnahmen oft günstiger/unproblematischer als in der Schweiz wenig verheissungsvolle Technologien wie Wind- und Solarenergie übermässig zu fördern..

    • Hannes Müller sagt:

      Ich staune. Wie wollen Sie den Verbrauch senken?

      • Christoph Bögli sagt:

        Ich staune auch, muss man das wirklich noch erklären? Die Antwort ist doch trivial: Höhere Energieeffizienz, durch entsprechende Vorgaben und Lenkungsabgaben bzw. Kosteninternalisierung um marktgerechte Energiepreise zu forcieren. Das ist u.a. auch mit ein Grund, wieso seit den 70er-Jahren hier der Energieverbrauch pro Kopf stagniert, trotz stark gestiegenem Wohlstand. Energieeffiziente Geräte, sparsame Autos, Wärmedämmung, etc. haben da extrem viel bewirkt und das Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft.

        • Hannes Müller sagt:

          Als naturwissenschftlich orientierter Mensch setze ich hauf köare Zahlen, nicht Anekdoten. Effizienz ist schnell gesagt, aber Effizienzsteigerung hat ihre Grenzen, und mit steigender Automation werden wir immer mehr Energie brauchen.

          • seebueb sagt:

            Ein Ansatzpunkt müsste auf der Hand liegen:
            Leichtere, und im Idealfall gleichzeitig kleinere Autos (der Privatverkehr macht 20-25% des Energieverbrauchs aus). Neuzulassungen sind im Schnitt etwa 1500kg schwer (Tendenz seit Mitte der 90er (damals 1200-1300kg) konstant steigend, mit einem kurzen Unterbruch während der Finanzkrise), und befördern im Schnitt etwa 1,5 Passagiere.

            Ein Gefährt mit 1500kg bewegt 150kg „Nutzlast“ – das ist alles andere als effizient.

          • Anh Toan sagt:

            Ich träume davon, dass sich diese leichten Autos mit kleinen Motoren nur selbständig dort bewegen, wo wenig Verkehr ist. Insbesondere auf Autobahnen, aber auch im Stadtverkehr, werden die Autos wie Wagons zu Zügen zusammengeschlossen und zentral von einem Verkehrsleitsystem gesteuert (ja Huber ich weiss, ich bin ein Fan von Zentralismus): Viel weniger Luftwiderstand auf Autobahnen, flüssiger Verkehr und dennoch viel höhere Verkehrdichte. Ich halte dies heute bereits für technisch machbar.

          • Anh Toan sagt:

            Aber wie immer, die besten Lösungen kommen aus Hollywood:

            „beam me up, scotty!“

          • seebueb sagt:

            Das mit dem Autozug dürfte kaum realisierbar sein, schliesslich müsste er bei jeder Einfahrt, Ausfahrt, Rastplatz neu zusammengesetzt werden. Und wenn sich dann auch noch die Anzahl Spuren verändert….

            Eine physische Koppelung jedoch dürfte unnötig sein, der Effekt des Zuges liesse sich auch mit einem Verkehrsleitsystem (inkl. zwingender zentraler Geschwindigkeitssteuerung) erreichen.

            Die Frage ist allerdings, ob die Autohersteller dem nicht ablehnend gegenüberstehen würden, und ohne die liesse sich derartiges nicht realisieren:
            Der Porsche fährt im Autozug (egal wie der entsteht und gesteuert wird) genau gleich schnell wie der Smart und wie der Lastwagen. Damit fällt das „Argument“ des Pimmel-Ersatzes weg, und damit eine wesentliche Profitquelle – die höchsten Margen erzielen die Verkäufer mit den SUVs.

          • Anh Toan sagt:

            Selbst Porsche verkauft heute mehr fahrende Wohnzimmer (Cayenne, bald Macan) als Sportwagen.

            Wie viel langsamer wären radprofis, wenn zwischen jedem Fahrer ein Sicherheitsabstand von 2 Sekunden verlangt würde? Bei Autobahntempi ist der Luftwiderstand die mit Abstand grösste zu überwindene Kraft, wenn die Autos ganz nahe hintereinander fahren, ist nur noch der Rollwiderstand (Gummi auf Asphalt) deutlich höher als bei einem Zug (Metall auf Metall), und selbst da könnte mit variablem Luftdruck eine Menge erreicht werden.

            Differenzierung, Individualisierung geht bei Auto immer weniger über Zylinder und PS, immer mehr über Entertainmentsysteme, Cupholder, Kühlschränke etc.

          • seebueb sagt:

            Die physikalischen Vorteile liegen auf der Hand, die Realsierbarkeit wird dadurch jedoch nur bedingt beeinflusst. Der Cayenne ist ein SUV.

          • Anh Toan sagt:

            Wollen Sie eine Fahrmaschine, kaufen Sie einen 911 oder für die tatsächlich vorhandenen Strassen, auf denen man noch heizen kann, ohne mit grosser Wahrscheinlichkeit im Knast zu landen, einen Boxter oder Cayman. Wenn Sie reisen wollen, vor allem auf Autobahnen, einen Panamera.

            Wenn Sie jedoch im Stau aus edlen Ledersitzen mit hohem Wohnkomfort auf die anderen runtersehen wollen, kaufen Sie Cayenne.

  • Daniel Wigger sagt:

    Ich finde es schön, wenn die Experten Zweifel haben, denn – gemäss Wissenschaftstheorie – ist Zweifel der erste Schritt zur Neuerkenntnis. So gesehen ist wahrscheinlich Herrn Straubmanns in Fragezeichen gehüllter Beitrag eher eine Kritik, die er aber sehr vorsichtig formuliert.

    Strategisch gesehen ist nicht nur Herrn Straubmann klar, dass die sogenannte Energiewende (interessant: das Wort wie die Bewegung existieren primär im Deutschen, es ist eine Deutsche Erfindung) in dieser Form nicht funktioniert. Vor allem vermischen die meisten den Fukushima-Effekt mit dem Kampf gegen die Klimaerwärmung. Denn beide Richtungen widersprechen sich komplett (ersteres führt zu mehr CO2, letztere zu weniger). Gleichzeitig das Klima zu retten und gleichzeitig die Atomkraft abzuschaffen halte ich für zu ambitioniert und nicht zu verwirklichen (ausser wir würden in kürze eine völlig neue Art der Energiegewinnung erfinden).

    Allen ist klar, dass die Energie teurer werden wird. Das muss nicht nur negativ sein. Es macht durchaus Sinn, dass Energie teurer wird, so dass eine Effizienzsteigerung stattfindet. Obgenannte Grafiken zeigen sehr gut, dass diese Effizienzsteigerung eindrücklich einsetzte nach den ersten Schritten der Industrialisierung, und nach einer Verknappung und somit einer Verteuerung wurde es enorm wichtig, Energie besser auszunützen. Ich sehe deshalb die Energiewende weniger als eine sinnvolle Strategie zum Umbau der Energiegewinnung als vielmehr als eine quasi-fiskale Umwandlung unserer Gesellschaft zur Effizienzsteigerung. Gleichzeitig müssen wir uns aber bewusst sein, dass wir mit teurer Energie auch unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Ländern ohne Energiewende einschränken.

    Meine Meinung ist hier relativ unbedeutend, weil heutzutage keine Mehrheit findend: Fossile Brennstoffe herunterfahren, Atomenergie herauffahren, bei gleichzeitiger Förderung der alternativen Quellen. Allerdings macht es wenig Sinn in Norddeutschland Sonne und in Südeuropa Wind zu ernten. Hier müsste schon noch ein bisschen koordinierter geplant werden. Erst wenn das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet ist, können wir ans Abschalten von KKWs denken.

    Daniel Wigger

  • Hannes Müller sagt:

    Bei technischen Grossprojekten gilt immer: Erstens wird es teurer, zweitens als man denkt. Und das schon bei Projekten, bei denen alles bekannt zu sein scheint. Bei der Energiewende sind noch nicht mal die zentralen Fragen geklärt, und nicht mal das: Wie wird die Energie vom Sommer in den Winter gebracht?

    Es ist ein unglaubliches va-banque-Spiel.

  • Oppliger Max sagt:

    Straumann nimmt bewusst die globalen Zahlen für Wind und Sonne. Dänemark und Deutschland gehen mutig voran und nehmen gewisse Risiken in kauf. Bei diesen Ländern sehen die Zahlen schon etwas anders aus. Warten und hoffen auf neue AKW’s (sagt er zwar nicht explizit) ist sicher keine mutige Strategie.

  • Rene Wetter sagt:

    Nach Tschernobyl haben wir auch gewartet, manche auch mit der heimlichen Hoffnung dass die Leute vergessen würden und man dann wieder mit der Atomkraft weiterfahren könne. Es klappte beinahe die neuen Projekte waren da, aber dann kam Fukushima. Wir können es nochmals so machen 2025 haben die Leute vergessen, aber 2030 wenn die Baumaschinen auffahren kommt der nächste GAU und wir stehen am gleichen Ort wie heute und unseren neuesten Atommeiler stehen kurz vor der Abschaltung. Unsere Energiewirtschaft brauch Planungssicherheit, wir müssen endlich entscheiden wohin die Reise geht.

    • Hannes Müller sagt:

      Tschernobyl war ein militärischer Reaktor zur Erzeugung von Plutonium, auf dem dann ein von èPolitikern angeordnetes Experiment gefahren wurde. Technisch sind die zivilen Reaktoren sehr anders konzipiert. Auch Fukushima wäre in der Schweiz nicht möglich, aus technischen Gründen. Und zur guten Letzt: Die natürliche Strahlung in der Schweiz ist gleich hoch wie aktuell in Fukushima.

      • lukas sagt:

        Ihr Kommentar ist (wohl bewusst) irreführend bezüglich graphitmoderierte Reaktoren (Tschernobyl), Reaktorsicherheit in der Schweiz (Fukushima) und natürlicher Strahlenbelastung in der Schweiz.

        • Hannes Müller sagt:

          Meine Aussagen sind belegt.

        • Hannes Müller sagt:

          Zu Tschernobyl gibt es einen Bericht der Atombehörde, und In Fukushima waren 1) die Kühlpumpen nicht gekapselt und 2) die Wasserstoffbindungsanlage nicht eingebaut darum flig das Dach so spektakulär weg). Beides ist in CH anders, und in Fukushima war das trotz Berichten internationaler Experten nicht gemacht worden, wohl weil man sowieso daran war, den Reaktor ausser Betrieb zu nehmen. Zur Strahlenbelastung können Sie internationale Karten konsultieren. Bei uns im Hochgebirge holen Sie sich mehr Strahlung als in Fukushima.

        • seebueb sagt:

          Alleine schon die Präsenz von relevant viel Plutonium spricht für sich: zum einen wegen der extrem hohen Giftigkeit, zum anderen wegen der sehr langen Halbwertszeit. Dass die Schäden im Genpool der Bevölkerung für -zig Generationen bestehen bleiben werden, scheint für einige hier irrelevant zu sein.
          .
          Am 4. Sept. 2013 vermeldete die NZZ, dass die Radioaktiviät in Fukushima auf einen neuen Höchstwert gestiegen ist.(2200mS/h). Aber wie allgemein bekannt ist die NZZ ja atom-kritisch eingestellt und deshalb nicht vertrauenswürdig (husthust).
          .
          Kommt hinzu, dass ein grosser Teil des radioaktiv belasteten (Lösch-/Kühl-)Wassers direkt ins Meer verfrachtet wurde. Dazu kommt das aktuell benötigte Kühlwasser, welches laufend in den Reaktor gepumpt wird – etwa 400 Tonnen werden aufgefangen, 300 Tonnen verschwinden (wohin auch immer), und zwar Tag für Tag.
          .
          Aber Hauptsache, aus den Augen aus dem Sinn, gell Herr Müller.

  • Hansjürg sagt:

    Im Prinizp genügt ein Blick auf die zweite Graphik (Endenergieverbrauch) um Klarheit zu bekommen. Wer die vier Farben blau-gelb-rot-orange entfernen und durch die winzige obere Dopplelinie mit etwas Weiss dazwischen ersetzen will, führt die Schweiz – bereinigt mit der Bevökerungszahl – in die 1940er Jahre (Wirtschaft zur Zeit des WK II) zurück.
    Dagegen habe ich eigentlich nichts, nur sollte man auch all die anderen ehrlich darüber informieren.

  • Hansjürg sagt:

    Im Prinizp genügt ein Blick auf die zweite Graphik (Endenergieverbrauch) um Klarheit zu bekommen. Wer die vier Farben blau-gelb-rot-orange entfernen und durch die winzige obere Dopplelinie mit etwas Weiss dazwischen ersetzen will, führt die Schweiz – bereinigt mit der Bevökerungszahl – in die 1940er Jahre (Wirtschaft zur Zeit des WK II) zurück.
    Dagegen habe ich eigentlich nichts, nur sollte man auch all die anderen ehrlich darüber informieren.

    • Reto Stadelman sagt:

      Das Ziel ist es nicht, die vier Farben blau-gelb-rot-orange zu entfernen, sondern die „winzige obere Doppellinie“ massiv auszubauen.
      Interessanterweise ist ihr Kommentar aber ein gefundenes Fressen für einen Wende Befürworter wie mich. Denn wie sie richtig festgestellt haben, ohne fossile Brennstoffe fallen wir zurück in die „guten alten Zeiten“. Dumm nur, dass die fossilen Brennstoffe nicht ewig nutzbar sind. Das mein lieber Hansjürg ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und dann? Zurück in die Zeit des 2. Weltkrieges? Oder doch lieber proaktiv erneuerbare Energien ausbauen?

      • Hansjürg sagt:

        Wie ich schon schrieb, dagegen habe ich nichts. Und wenn Sie mich kennen würden, wüssten Sie, dass ich den Wegfall der fossielen Brennstofe sehr ernst nehme. So schlage ich mein Brennholz selbst, erwarb viel Land um auch ohne Tetrapack und Fleisch im Vakuumbeutel genügend zum Essen zu haben, ich habe genügend Speicherraum für das Winterfutter der Tiere aber die anderen. Tja, die haben dann eben Pech gehabt.

        • Reto Stadelman sagt:

          Ich habe ihren Kommentar ganz anders interpretiert. Für mich war das eher kontra Energiewende. Wie auch immer, ich entschuldige mich für die falsche Interpretation.

  • Reto Stadelman sagt:

    Ich versuche mich mal in einer kurzen Replik zur ersten Frage. Der Grund warum wir den CO2 Ausstoss senken sollten ist weniger das CO2 an sich, als viel mehr die steigende Konkurrenz um die Energieträger wie Öl, Kohle oder Gas. Im Moment haben wir eine Flaute beim Ölpreis. Persönlich gehe ich aber davon aus, dass wir gerade dabei sind die letzten grossen Reserven anzuzapfen und es danach langsam kritisch wird. Zugegeben, das ist eine reine Annahme. Wer weiss, vielleicht verbirgt sich unter dem Eis des Nordpols ja ein gewaltiger Vorrat an fossilen Brennstoffen. Aber darauf verlassen sollten wir uns nicht. Wenn meine Annahme stimmt, werden wir in den nächsten 50 Jahren einen massiven Preisanstieg erleben. Da halte ich sogar 200$ für realistische Preise. Und wer da konkurrenzfähig bleiben will, investiert besser in erneuerbare Energien.
    Das einzige was dieser Überlegung wirklich einen Strich durch die Rechnung machen könnte, wäre der technologische Fortschritt. Gelänge zum Beispiel die Entwicklung eines Serienreifen Fusionsreaktors, dann wären unsere Bemühungen wirklich für die Katze.
    Was die Eile angeht: Wenn wir uns etwas Mühe geben, können wir uns für die Deutsche Stromwende als attraktive Partner anbieten mit unseren Speicherseen bzw. dem Verkauf deutscher Energie in den Süden. Abwarten ist eine Möglichkeit, aber diese ist bei weitem nicht so attraktiv wie man gerne glauben mag.

    • Nina Bamberger sagt:

      Danke Herr Stadelman, für Ihre rationale Argumentation. Das tut sehr gut in dieser Debatte, die leider immer noch von Dogmatikern beherrscht wird. Was ich aber noch nicht verstehe: Wie wollen Sie uns als Partner für die Deutsche Stromwende anbieten? Die Pumpspeicher sind ja durch die Giesskannen-Subventionierung für Solar- und Windstrom in Deutschland und die Renaissance der Kohle nicht mehr konkurrenzfähig. Müsste nicht, damit das funktioniert, Deutschland den Kohlestrom erst mit einer massiven CO-2 Abgabe belegen? – Ich bin da aber eher skeptisch, weil Gabriel ja auch sagt, Deutschland müsse aufpassen, dass es nicht mit der Energiewende die gesamten Arbeitsplätze der Industrie kaputt macht. Ich neige deshalb auch eher zur Haltung, nichts zu übereilen.

    • Rolf Bombach sagt:

      Ich möchte Ihre Begeisterung für die Fusionskraft nicht schmälern, die Schweiz ist übrigens an der Forschung dabei, auch wenn man die EPFL hier meist totschweigt, muss aber das eine oder andere zu Bedenken geben. Um wirklich CO2-wirksame Beiträge zu liefern, müssten viele tausend Kraftwerke gebaut werden. Dass das nicht funktioniert, hat man schon bei den AKW gesehen: Zu wenig Geld, zu wenig Rohstoffe, zu wenig Leute, die Ahnung haben. Siehe auch das Endlos-Drama in Olkiluoto/FI mit den Verzögerungen und Kostenüberschreitungen.

  • Frank Flück sagt:

    Mut zum Pioniergeist! Sorry aber das Argument mit dem Auslandsvergleich zieht bei mir einfach nicht mehr. Wenn jeder denkt: Ich ändere erst etwas wenn die anderen das auch tun ist genauso Kindergarten-Gehabe wie „wenn er darf, darf ich auch“ oder „er hat angefangen“. Als reiches innovatives Land können und sollten wir dem Rest der Welt ein Beispiel sein, sonst verändert sich global nie etwas! Lasst uns vorwärts gehen und nicht stagnierend auf die Welt warten!

  • Bo Zorg sagt:

    Die Energiewende setzt die Richtung für zukünftige Investitionsentscheide. Es ist nötig, diese Richtung vorzugeben, weil unsere Energiekonzerne auf ihrem altbewärten Businessmodell bestehen und die Marktentwicklung nicht wirklich berücksichtigen. Neue Atomkraftwerke sind heute – ohne staatliche Garantien – nicht mehr finanzierbar und auch nicht rentabel bei Grosshandelspreisen von €30/MWh (Durchschnitt 2014 am EEX-Spot). Das Pumpspeicherkraftwerk Linthal ist vor Inbetriebnahme schon eine Investitionsruine. 20 Jahre lang haben die Schweizer Stromkonzerne schönes Geld damit verdient, französischen Atomstrom in der Nacht zu Speichern und am Tag darauf in Deutschland zur Mittagsspitze teuer zu verkaufen. 32GW Fotovoltaikanlagen in Deutschland haben diese Mittagsspitze geglättet, diese Businessmodell funktioniert nicht mehr.
    Es ist wirklich Zeit, dass wir einen Schritt nach vorne tun, der Markt überholt uns nämlich gerade rechts (lesen Sie den Artikel über E.On, der zeigt das schön auf).. Ueberhastet ist das in keiner Weise. Der Bund will es schön schweizerisch gemächlich angehen; Atomkraftwerke laufen weiter, die Ziele für den Fotovoltaikzubau sind äusserst bescheiden, von Windkraft wagt sowieso niemand zu sprechen. Oder wollen Sie wirklich zurück zu Kohlekraftwerken – zusammen mit den Indern ?

  • franz sagt:

    Wie das Beispiel D zeigt ist die Energiewende die seit 2000 in Arbeit ist ein voller Erfolg.
    Mit BP-Grafiken hier im Bericht kann man sich gewiss nicht informieren.
    Ausführlicher gehts mit dem Fraunhofer Institut: „Aktuelle Fakten zur PV“. Einfach danach googlen!

  • Mike Zæch sagt:

    Die Energiewende ab zu warten würde bedeuten, sich zu verweigern an neuen Innovationen mit zu forschen. Dies wäre ja fatal für ein Land, dessen Rohstoff Innovation ist.
    Wenn man z.B in den Norden nach Dänemark schaut, steht da alle 2 km ein Windrad, neue werden jedoch nur noch Offshore gebaut. Auch von den Gezeiten wird Strom gewonnen.
    Man muss kreativ sein und die vorhandenen Ressourcen ausnutzen. Wir haben z.B Föhn. Aber unser wirklicher Trumpf sind die Berge und die vorhandene potenzielle Energie in Stauseen. Wird mehr Strom (z.B durch Windkraft) erzeugt als benötigt, kann man mit dem Überschuss Stauseen füllen.
    Dafür würde sich internationale Zusammenarbeit wirklich auszahlen!

  • Veglia Rizzi sagt:

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel ! In der Tat wurde aus der Fukushima-Panik heraus ein unüberlegter ad-hoc-Entscheid getroffen, dessen enorme Konsequenzen – vor allem exorbitante Kosten — erst nach und nach voll sichtbar werden. Die Mehrheit der Bevölkerung will das vermutlich nicht, aber die Mitte-Politiker (z.B. D. Leuthardt) getrauen sich nicht, zum zweitenmal innert kurzer Zeit ihre Meinung zu ändern. Darum haben sie Angst vor einer Volksabstimmung.

  • Simon Widmer sagt:

    Was ist denn das für einen Beitrag? Zurücklehnen, abwarten und schlafen? Die Schweiz ist bereits jetzt in Europa eines der zurückbleibensten Länder in der Solarenergie.
    Sogar nach Ungarn! Auch wenn die Politik nicht aktiv wird, bis 2020 wird sich der Lithium-Ionen Akkupreis erneut halbieren. Jeder Privateigentümer kann sich eine Solaranlage bauen lassen und damit sein ganzes Haus inklusiv Auto versorgen. Somit kann man komplett Unabhängig bleiben!

  • sepp. c sagt:

    Es kommt halt darauf an, ob man neuen Technologien hinterher hecheln will, oder ob man sie anführen will. Langfristig gewinnen die Länder und Firmen, welche frühzeitig auf das richtige Pferd setzen. Gerade als kleines Land könnte die Schweiz mit wenig Risiko eine Vorreiterrolle übernehmen.

    Das richtige Pferd heisst „De-Karbonisierung“ unserer Gesellschaft. Aktuell ist unserer gesamte Wirtschaft zu über 80% von fossilen Energieträgern und damit auch vom Ausland abhängig. Je nach Zeithorizont stehen diese Energieträger schon recht bald nicht mehr zur Verfügung. Spätestens unsere Enkel sind davon massiv betroffen. Da aber eine Energiewende ein Generationenprojekt ist, können wir es uns nicht leisten, noch mehr Zeit zu verlieren.

    • Christian Hellwig sagt:

      Vollkommen einverstanden, das ricthige Pferd heisst „De-Karbonisierung“. Darum ist die ETH auch vor ca. 5 Jahren dazu übergegangen, von der 1-Tonnen Gesellschaft zu reden (1 Tonne CO2 Ausstoss pro Person pro Jahr) als von der 2000 Watt Gesellschaft. Empfohlen wurde eine verstärkte Elektrifizierung. Bei der Energiewende geht es aber nicht primär um die Einschränkung des CO2-Ausstosses, sondern um die Abkehr von der Kernenergie (die praktisch CO2-frei Strom erzeugt). Darum redet man heute lieber wieder von der 2000 Watt Geselltschaft und empfohlen wird Stromeinsparungen. Minister Gabriel in Deutschland hat es mehrmals klar gemacht, dass für ihn der Atomausstieg wesentlich wichtiger als die CO2 Reduktion ist. Entsprechend steigt der CO2 Ausstieg in Deutschland. BR Leuthard bringt bereits Stromimporte (Kohlestrom aus Deutschland oder Atomstrom aus Frankreich) ins Spiel, wenn wir mit unseren Schweizer Plänen nicht ans Ziel kommen. Ernüchterung schon jetzt? Aber trotzdem reiten wir weiter auf dem Pferd „Kernenergieausstieg“ und träumen weiter vom Pferd „De-Karbonisierung“, anstatt klare Prioritäten zu setzen.

    • Christoph Bögli sagt:

      Frühzeitig Innovationen zu fördern und gewisse Anreize zu setzen ist sicherlich sinnvoll. Technologien anzuführen und damit eine „grüne“ Technologiesparte zum relevanten Wirtschaftszweig aufsteigen zu lassen ist allerdings eine riskante wenn nicht wenig erfolgsversprechende Strategie. Das Beispiel der deutschen Solarindustrie sollte jedenfalls ein mahnendes Strohfeuer dafür sein. Weniger relevant als neue Technologien anzuführen scheint in diesem Fall insofern eher, diese rechtzeitig zu übernehmen ohne zu frühe, falsche Anreize zu setzen. Subventionen sind in dem Kontext darum auch heikel, besser wäre es wohl, die externen Kosten von herkömmlicher Energie besser zu internalisieren und damit zu erhöhen.

  • Hans sagt:

    „… haben wir ein echtes Problem in diesem Land.“ – und zwar welches genau?! Reine „was-wenn“ Polemik und „abwarten“ Taktik hilft nicht weiter. Sind wir froh, schaut der Bundesrat in die Zukunft statt auf Ihre Grafiken aus der Vergangenheit.

    • Hans Grunder sagt:

      Jawohl.

      Das sehe ich genauso und ich gratuliere meinem Vorredner.
      Merkt man doch, dass der Author die schweizer Werte noch nicht verstanden hat, obwohl er hochstudiert ist.

      Ist es doch die Innovation die uns weiterbringt und nicht Ostdeutsche Planwirtschaft.

  • Walter Bernstein sagt:

    Man sollte wirklich warten, wie sich die Energiewende in anderen Ländern entwickelt.
    In Deutschland wird sie – neben der demografischen Entwicklung – schon als echtes Problem für das langfristige Wirtschaftswachstum gesehen.
    Japan hat den vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie schrittweise wieder zurückgenommen. Trotz Fukushima.
    Die USA konnten einen Grossteil ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch günstige fossile Energieträger wieder erlangen.

    Ausserdem hat im Stillen schon eine Energiewende stattgefunden:
    Neuwagen verbrauchen immer weniger Benzin, Häuser sind immer besser isoliert, und die energieintensiven Industrien sind auf dem Rückzug.

    • Walter Bossert sagt:

      Ja, Fatalismus ist auch eine Strategie! Wir können auch damit beginnen, überall wo es möglich ist viel Sand aus zu legen um dann rechtzeitig unsere Köpfe hineinstecken zu können!

      • Lieber Herr Bossert, ich wette darauf, dass sie sich die lückenhaften und wissenschaftlich unfudierten Entscheidungsgrundlagen der Energie“strategie“ 2050 noch nie selber zu Gemüte geführt haben. Wenn Sie das tun würden, würden Sie sogleich erkennen, dass hier Sie selber fatalistisch sind.

        • Walter Bossert sagt:

          Lieber Herr Saurer, ich weis auch, oder vielleicht noch etwas besser als Sie, das der Einzelne Verbrennungsmotor heute noch ein Bruchteil dessen verbraucht / Zylinder wie früher. Lieber Herr Saurer was nützt das wenn Sie doppelt so viele Zylinder hinter einander schalten? Wenn es Tausend mal mehr Autos hat? Welche auch noch ein Tausenfaches der früher zurückgelegten Km fahren und das im Drive-Stile? Nur so als Einzelbeispiel, von wegen fatalistisch……

          • Walter Bernstein sagt:

            Walter Bossert, 14:22
            Und jetzt? Nur noch zu Fuss gehen?

            Bedenken Sie bitte, dass auch Velos Energie verbrauchen: Die Herstellung, das Öl für die Velokette, …

      • Roli sagt:

        es geht nicht um Fatalismus!
        Wir müssen uns wieder auf die Stärken der Schweiz konzentrieren und das sind die Wasserkraft und die Geothermie und auch die Kernenergie. Man darf diese Energieproduzenten nicht mit Strafsteuern belegen, um neue, noch nicht ausgereifte, Energiequellen zu fördern, damit werden die Weichen für die Zukunft falsch gelegt. Photovoltaik, Sonnenkollektoren und Windenergie können nie ein Ersatz werden, wegen der speziellen Wettersituationen in der Schweiz.
        Also sollte man sofort sämtlichen Subventionen für alternative Energien streichen, jedenfalls darf man nicht die Stromerzeugung mit Wasser durch eine Energieabgabe für erneuerbare Energien belasten, die Wasserkraft ist ja erneuerbar und müsste auch in den Genuss der gleichen Subventionen wie die Erneuerbaren kommen, damit Chancengleichheit besteht.
        Das Ausstiegszenario ist überhastet und populistisch eingeleitet worden, hoffentlich korrigieret das Parlament die vom Bundesrat falsch vorgeschlagene Richtung!
        Es gilt Prioritäten zu setzten, die erste ist die Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen zu reduzieren, jeder eingesparte Franken, der nicht zum kauf von Öl ins Ausland fliesst kann in der Schweiz wirksam eingesetzt werden.
        Die zweite ist die Förderung der Wasserkraft und von Speicherkraftwerken, und ev. Geothermie, dies um die Schweiz vom Ausland unabhängig zu machen. Wir sind heute erpressbar geworden!
        Man kann nur aus der Position von Stärke aus verhandeln, wie es uns Amerika und auch die EU vormachen!

    • Maiko Laugun sagt:

      @Bernstein: „…Neuwagen verbrauchen immer weniger Benzin…“. Es sind alleine bei uns hier in China (bin Ausland-Schweizer) jährlich ca. 20 Millionen neu registrierter Fahrzeuge die auf die Strasse kommen. In den weiteren BRIC und anderen Staaten dürften die Zahlen vermutlich ebenfalls zunehmend sein. Neue Autos (Gewicht heute grösser als vor 20 Jahren) würden heute noch viel weniger Benzin verbrauchen, wenn man sie nicht mit sinnlosem technischen Unfug ausstatten würde. Dann ginge der Verbrauch noch mehr nach unten. Aber eben, will ja keiner! …“…die energieintensiven Industrien sind auf dem Rückzug….“. Das mag im Westen so sein. Aber der ganze Westen ist ja zu einer reinen Konsumgesellschaft verkommen. Die Produktion der Güter wurde aus Profitgründen (Globalisierung) in andere Länder ausgelagert, dadurch auch die Umweltbelastung und der Ressourcen-/Energieverbrauch. Wer konsumiert, verbraucht auch die Energie in anderen Ländern.

      • Walter Bernstein sagt:

        Maiko Laugun, 15:11
        Wenn in China, Indien, Brasilien usw. immer mehr schwere Autos auf die Strasse kommen, dann haben wir eben Pech gehabt.
        Dann ist der Planet leider nicht mehr zu retten. Finden wir uns damit ab.

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