Ist jetzt Spanien dran?

In Spanien besteht noch ein fiskalpolitischer Spielraum: Nationalbank in Madrid.

In Spanien besteht noch fiskalpolitischer Spielraum: Nationalbank in Madrid.

Nachdem sich Portugal unter den Euro-Rettungsschirm begeben hat, sind aller Augen auf den grossen iberischen Nachbarn gerichtet. Wird Spanien bald das nächste Opfer der Euro-Krise sein, oder hat der portugiesische Entscheid die Lage beruhigt?

Die Fachleute sind gespalten. Die Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro zum Beispiel warnt vor einem Domino-Effekt und hält selbst «relativ solide Länder» für gefährdet. Andere kommentieren Portugals Entscheidung mit grosser Erleichterung. Das Argument der Optimisten lautet: Der spanische Staat konnte am Donnerstag ohne grosse Mühe mehrere Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufnehmen und sich dadurch wieder Luft verschaffen. Ausserdem ist die Zinsdifferenz zwischen den deutschen und spanischen Anleihen seit längerer Zeit stabil geblieben. Das deutet darauf hin, dass die Investoren keinen spanischen Staatsbankrott erwarten.

Rein arithmetisch haben die Optimisten recht:

  • Die spanische Verschuldung ist noch nicht exorbitant (60 bis 70 Prozent des Bruttoinlandprodukts) – ganz im Unterschied zu Griechenland, Portugal und – seit der missglückten Bankenrettung – Irland. Es besteht also noch ein gewisser fiskalpolitischer Spielraum, selbst wenn sich die Situation verschlimmern sollte.
  • Zweitens ist das spanische Bankenproblem weit geringer als das irische. Man rechnet damit, dass die insolventen spanischen Sparkassen noch etwa 100 Milliarden Euro neues Kapital benötigen. Das sind weniger als zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts, also eine verkraftbare Summe.
  • Drittens führt Portugals Flucht unter den Rettungsschirm dazu, dass die spanischen Banken in nächster Zeit ihre portugiesischen Anlagen (rund 100 Milliarden Euro) nicht abschreiben müssen. (Siehe den neusten Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die Tabelle befindet sich auf Seite 15.) Damit ist vorerst ein wichtiger Übertragungsmechanismus des portugiesischen Virus ausgeschaltet.

Aber wie wir seit dem Zusammenbruch von Bear Stearns im März 2008 gelernt haben, sind die Wege einer Finanzkrise unergründlich. Die Arithmetik alleine ist nicht ausschlaggebend. Vor allem der Einfluss von politischen Ereignissen ist im Voraus nicht abschätzbar. Die Regierung Zapatero ist schwer angeschlagen. Kommt es zu einem Patt – wie kürzlich in Portugal –, können sich die Erwartungen schnell ändern. Und der Satz «Spanien ist nicht Portugal» erinnert zu sehr an den noch vor wenigen Wochen geäusserten Satz «Portugal ist nicht Irland».

Keine Kommentare zu «Ist jetzt Spanien dran?»

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Ihr seit alle so klug hier und daher extrem Grosshirn-gesteuert. Ich brauche nicht viele Worte, weil ich mich auf mein Gefühl verlasse. Und dieses Gefühl sagt mir: Spanien wird bankrott gehen.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Es gibt doch sicher Alternativen zur neoliberalen destruktiven eogistischen Politik. Ich sehe in der politischen Mitter der Schweiz durchaus eine Chance ein klares Zeichen zu setzen. Die CVP hat sich vor ihrem konservativen und kirchendogmatischen Programm schon Jahre getrennt. Sie muss es nun konsequent umsetzen, der Schulterschluss mit den Grünliberalen geht in die richtige Richtung.
    Es braucht den Willen einen nachhaltigen, sauberen, sozialen, aber auch kompetitiven Werkplatz zu haben in welchem die Lenbesqualität weiterhin hooch bleibt.
    Wenn wir über Ben Alis und Gadafis Langzeitregentschaft lachen, sollten wir auch bei uns aufwischen. Sepp Blatter hat nicht eine geringe Macht und vertritt die Schweiz internationale und schiebt Milliarden durch die Welt, wie lange regiert er schon. Blocher hat als 30 jähriger mit seiner Politkarriere angefangen und ist nun seit 40 Jahren am Drücker. Er ist der Ben Ali der Schweiz nur merkt er keiner. Wir nenne uns weltoffene direkte Demokratie, aber wenn sie von Menschen wie Blocher derart unterwandert wird, könnte es bald einmal aus sein.
    Nicht jeder der sich Patriot brüllt ist am Ende auch ein Patriot. Ich wiederhole micht, aber KEIN wirklicher NEUTRALER SCHWEIZER würde sich in den Bilderbergerclup einladen lassen. Denn dieser Club steht für Intransparenz. Solche elitären Herrenclubs dürfen eine wirklich freie Nation nie regiern, das ist ein absolutes NO GO.
    Oekonomen werden wir auch in Zukunft gebrauchen. Aber verantwortungsbewusst und gesund denkende. Die kranken kokainzerfressenen Egomanen brauchen wir nicht.
    Das ist meine Sicht der Dinge.

    • Urs Brock sagt:

      Hr. Schumacher, die Grün-Liberalen sind leider auch eine von den Parteien die sich am Ende des Tages auf das Recht des Stärkeren besinnen… und auch schon im authoritär-privatwirtschaftlichen Lager befinden…

      Meiner Meinung nach basiert der Erfolg der Grün-Liberalen darafu das viele LEute erkennen das sich einiges ändern muss, man aber lieber keine Regeln oder besser Einschränkungen dafür haben will…

      Liberal bedeutet heute… mach was Du willst egal was andere dafür bezahlen… dies im Gegensatz zum ursprünglichen Liberal (ca. 1900) was damals bedeutete den Bürgern Freiheiten zu geben die man sich mit Bildung und Arbeit erarbeiten kann wobei dies für möglichst alle möglich sein sollte. Nie wäre es den Liberalen in den Sinn zu kommen die Oekonomie und das Recht des Stärkeren so dermassen über alles andere zu stellen…

    • Ueli sagt:

      @Schumacher
      Die neue Grünliberale-Mitte soll also, nach ihrer Ansicht, die neue wählbare Alternative sein?
      Ich sage: Wer das politische Spielchen immer noch weiterspielt, gehört entweder zum „Club der Auserwählten“ oder ist einfach blöd. Die Würfel sind gezinkt und das schon seit Ewigkeiten….Die einzige Partei, die ich wählen würde hätte den Wahlslogan: The public sucks, Fuck hope!

      • Rolf Schumacher sagt:

        Nein, es hat immer wieder gute Politiker gegeben und wird sie auch weiterhin geben. Die CVP hat einen ganz klaren Kurswechsel vorgenommen. Sie ist keine stramme bürgerlich konvervative Partei mehr (seit 10 Jahren). Wir haben in userem Land ein sehr ausgewogenes politisches System, um das wir im Ausland benieden werden. Die FDP und die SVP haben mir ihrer einseitigen aggressiven neoliberalen Kurs dem Ruf der Schweiz extrem geschadet (UBS., Swissair, Hollenweger etc etc etc etc etc).
        Es braucht Parteien die zwar wirtschaftsfreundlich sind, aber sich auch dafür einsetzen, dass Anstand, Verantwortungsgefühl etc nicht an den Rand gedrängt werden.
        Stadler hat vor einer Woche ein Geschäft mit dem absolut schecklichen Diktator Europas (massiv der schlimmere Typ als Gadhafi) abgeschlossen. Blocher hat als NR mit dem Apartheitregime geschäftet.
        Das sind einfach Dinge die nicht gehen. Als Politiker vertritt man auch die Schweiz und solche Faux Pas liegen nicht drin. Peter Stadler ist aber derart naiv und dumm, dass er sich noch bei den Feirlichkeiten der Zugübergabe als ErfolgsCEO filmen lässt. Als ich in Schweiz Aktuell diese absolut unsensible Reportage gesehen habe, war ich entsetzt. In Weissrussland verschwinden täglich Menschen. Weissrussland ist der Durchgangserhitzer für Kinderprostitution Europas. Primitiver geht Wirtschaft nicht. Ein solcher NR- sollte umgehende aus dem Parlament verschwinden.
        PS. Aber nein, das Stöckli wir von primitven Haudegen bevölkert und in den NR wandern ultraextreme Rechtspopulisten wie Fuchs.
        Wenn wir so weiterfahren ist der Ruf der Schweiz bald wirlich im Eimer. Auch Spuhler Peter hätte sich auf der Seite von Amnesty international informieren können. In Weissrussland verenden die Menschen wegen hunger. Werden oppositionelle Poliitker ermordet oder gefangengenommen.
        Es herrscht ein Regime wie zur Zeiten Chauchescus in Rumänien.
        Es gibt gewisse Anstandsregeln, Spuhler tritt sämtliche regelmässig mit den Füssen. Er war ja auch einer von den verantwortungsvollen Auswanderungsandrohern. Das passt alles nicht zu einem schweizer Nationalrat. Lukaschenko ist nicht irgendwer.
        Sowas, da bin ich mir sicher, würde die CVP nicht tolerieren.

  • Mattihias Stemmler sagt:

    Spanien wird der nächste Kandidat sein. Die Bürger Deutschlands scheinen zu einem grossen Teil noch nicht wirklich begriffen zu haben was da abläuft. Wegen der AKW s gehen die Leute auf die Strasse aber die Tatsache einen Schuldenmühlstein gigantischen Grösse um den Hals gelegt zu bekommen, an welchem noch die Ururenkel Freude haben, scheint die wenigsten wirklich zu interessieren. Dafür baut man dann in Brüssel für über 100 Millionen Euro ein Europamuseum was niemand braucht während in Deutschland über 1 Million Kinder an der Armutsgrenze leben oder Menschen welche zu 100 Prozent schaffen noch Sozialhilfe beantragen müssen um überleben zu können. Am besten man hört sich auf You Tube einmal das Lied von Reinhard Mey das Narrenschiff an. Das sagt eigentlich alles.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Richtig. Was mich aber am meisten stört, ist, dass man vor den Menschen die dies zu verursachen haben, Joe Ackermann (der europäsiche Oberkreditgeberr), Bernanke, Rothschild Vasallen in NYC, Paris und London. Ospel Marcel, Christoph Blocher (Fusionist und „Obersparer“), Peter Kurer (der juristische to big to fail Kreator), noch heute einen Kniefall gemacht wird.
      Die Zeiten der FDP-SVP-neoliberalen Ausbeutung muss vorbei sein. Wir haben es in der Hand bei den nächsten Wahlen eine politische Kursänderung vorzunehmen.
      Gegen AKWS kann man trotzdem demonstrieren, aber Joe Ackermann muss für seine absolut katastrophale Kreditpolitik hinter Gitter, das ist Deutschland seinen Enkeln schuldig.

  • Rolf Bryner sagt:

    Sind wir doch realistisch das gesamte kapitalistische Finanzsystem ist bankrott, angefangen von den USA deren horrenden Staatsschulden nie und nimmer zurückbezahlt werden können. Im Euroraum werden die nächsten Opfer Spanien, Italien und Frankreich sein und damit den Untergang des EURO besiegeln.
    Es braucht eine Neuordnung, sonst wird der Weltfinanzkollaps unvermeidbar sein.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Und noch was, apropos Wasser predigen und Wein saufen. Blocher ist als abgewählter Bundesrat (mit einer Wut gegen die classe politque) an die Bilderbergerkonferenz gegangen. Blocher der für die absolute Neutralität der Schweiz einsteht und der den Fischenapparat (der Staat muss die suspekten Bürger aushorchen) aufgestockt hat, damit ja nichts subversiv Antinationales keimen kann, genau dieser Blocher geht an das Bilderbergertreffen wo sich der elitäre internationale Polit-Wirtschaftsfilz trifft, um möglicherweise sehr diskret als Ex-Bundesrat schweizer Bundesgeheimnisse zu streuen. Lieber Uwe, trau schau wem?

    • Urs Brock sagt:

      Ach ja, Hr. Schumacher, so sieht die Welt aus wenn man von ganz oben auf diese herabschaut… Wie sich die Investoren den Globus aufteilen kann man eranhnen wenn man sich den Umfang der Weltweiten Märkte für beliebige Bereiche anschaut…

      Marktkapitalsierung nenn man das und da dem Kapital alle nur erdenklichen Steine aus dem Weg geräumt wurden lässt es sich da wunderbar Regelbefreit agieren. Vorbei an den Zivilgesellschaften, den Dörfern und Regionen und den Menschen die dort leben… der Umwelt sowieso.

      Marktkapitalisierungen

      Silberbranche 73 Mrd,
      Zeitungsbranche 1890 Mrd
      Goldindustrie 1380 Mrd
      Radiosender 43 Mrd
      Videotheken 11 Mrd.
      Sportwarengeschäfte 2.5 Mrd

      usw. kommt auf’s Detail auch gar nicht so an, soll aber das Spielfeld und den Blickwinkel der Investoren aufzeigen… Es gibt ähnliche Listen welche die Durchschnittsrentabliltät und noch viele weitere Indikatoren der einzelnen Branchen aufzeigen. Wie gesagt, dank dem globalen Steuer- und anderen Wettbwerben können diese, im Vergleich zum Rest der Gesellschaft, quasi Regelbefreit agieren und sind in der Lage ganze Länder gegeneinader auszuspielen… die Volksvertreter eigentlich nur abnicken was verlangt wird und politisch gerade eben noch so durchsetzbar ist…

      Noch bewahrt man den Schein der Mitsprache durch den Pöbel…

      • Rolf Schumacher sagt:

        Ich poste einfach meinen Beitrag hier auch nochmal hin. bis jetzt hat keiner darauf geantwortet, obwohl uns das schon leicht beunruhigen sollte. PS-Erdbeben können auch auf Knopfdruck losgelöst werden, aber jessäs, das ist ja auch Verschöwrungstheorie, reine Verschwörungstheorie, ich nehme die Dornenpeitsche und geisssle mich.

        Psychologie und Marktverständnis brauchen die Grossen nicht, sie spielen einfach mit der Masse.
        Ich bin weder ein Neurotiker, noch ein Psychopath, aber ich habe den Typen einfach einwenig über den Rücken geschaut und nur das Wenige, das ich in Erfahrung bringen konnte finde ich schon ganz arg gruselig.
        Welcome to brave new world.
        Wenn die Therapie hinhaut, dann werden bei einem Nuklearkrieg die überleben, die die Spritze erhalten, nicht war?
        Man kann sicher schon jetzt Aktien kaufen. Los Brokers rennt, its Insiderknowledge stupid. Es gibt zwei Produkte
        a) Firma: Cleveland Biolabs Produkt: CBLB502 (US-Israelische Firma welche fürs Pentagon arbeitet)
        b) Firma: Onconova Produkt: EX-RAD (arbeiten ebenfalls fürs Militär)

        So investiert schön in den Nuklearkrieg. Ich weiss nicht wer A-Bomben produziert, aber diese Firmen wären sicher auch eine super Investmentoption.
        Kauft Broker, es rentiert sich.

        Ich werde es nicht tun, weil mir Ethik und Moral wichtiger sind. Die die es tun, werden mit 40 in den Ruhestand gehen können. Sie müssen sich einfach auch eine Spirtze applizieren lassen, damit sie nicht an der Strahlenkrankheit zugurnde gehen.
        Ich werde mich nie behandlen lassen. Von einer solchen Drecksgesellschaft nehme ich nichts.
        Sorry mir ist einfach der Kragen geplatzt. Ich bin angewiedert von Politik, Wirtschaft und der Naturwissenschaft die die beiden mit Wissen beliefert.
        Was nützen uns Nobelpreise, wenn die Menschen sich derart dekadent benehmen. Was nützt uns der Fortschritt und das richtige mathematische Denken, Hr Dürig, wenn Menschen solch primitive Schweine sind?

        Ich entschuldige mich für die verbalen Ausrutscher, ich meine niemand persönlich. Ich stelle einfach fest.

        Für die, die es interessiert, das Wetter kann auch beeinflusst werden, nicht so stark wie das Börsenwetter natürlch.

        Können Erdbeben künstlich ausgelöst werden?
        13. 03. 2011 | Von: kh
        Um es gleich vorweg zu nehmen, der folgende Beitrag stellt keinerlei Beschuldigungen oder Verdächtigungen auf. Er behandelt lediglich die Frage, ob es theoretisch möglich wäre, Erdbeben absichtlich auszulösen. Dr. Brooks Agnew ist im Jahr 1987 bei der Suche nach Erdölvorkommen ein völlig unbeabsichtigtes Missgeschick unterlaufen. Durch den Einsatz von Wellen extrem niedriger Frequenz (ELF) in einer tektonisch instabilen Zone brachte er tatsächlich die Erde zum Beben. In einem Laborversuch demonstriert er den Vorgang. Voraussetzung ist das Vorhandensein einer Spannung im Erdinneren. Ist dies der Fall, so reicht eine im Verhältnis geringe Energiemenge, um tektonische Platten in Bewegung zu setzen.

        Beim am Ende eingesetzten Video (englisch) handelt es sich um einen Teil der Dokumentation „Weather Warfare“ (Wetterkrieg), die vom amerikanischen History-Channel im Jahr 2009 ausgestrahlt wurde. Darin werden verschiedene Möglichkeiten überzeugend demonstriert, durch sogenannte ELF-Wellen (Extreme Low Frequency) das Wetter zu beeinflussen. Eine von insgesamt sieben Antennenanlagen, die sowohl für zivile als auch militärische Forschungszwecke zur Verfügung stehen, trägt den Namen HAARP und ist in Alaska beheimatet. Neben drei weiteren in den Vereinigten Staaten befinden sich zwei in Russland und eine in Nordnorwegen (in der Nähe von Tromsø). Am Anfang des Videos wird übrigens in einer Teströhre demonstriert, wie sich Wasserdampf durch das Ionisieren der Partikel mit Hilfe von ELF-Wellen auflöst. Zumindest theoretisch ließen sich auf diesem Wege sowohl Trockenheiten als auch übermäßige Regenfälle bewusst steuern.

        AnzeigeAb 3:15 setzt sich der Dokumentationsausschnitt schließlich mit Erdbeben auseinander. Im Dezember 2001 stießen NASA-Wissenschaftler auf eine sonderbare Entdeckung. Bei der Untersuchung von mehr als 100 Erdbeben der Stärke 5,0 und darüber wurde festgestellt, dass diesen in fast allen Fällen elektrische Störungen in der Ionosphäre vorausgingen. Gleich im Anschluss kommt Dr. Brooks Agnew zu Wort, der in den 1980er-Jahren im Auftrag einer Energiegesellschaft nach Erdöl- und Erdgasvorkommen suchte. Im Frühling 1987 analysierte er den Boden mit Hilfe von besonders niedrigen ELF-Wellen in der Gegend von Roseberg im US-Bundesstaat Oregon, etwa 60 km östlich der Pazifikküste. Zu seiner großen Überraschung, setzte genau zum Zeitpunkt des Einschaltens der Wellen ein Erdbeben der Stärke 4,0 bis 4,5 auf der Richter-Skala ein. Dr. Agnew ist überzeugt, dass dieses Beben von seinem Team ausgelöst wurde.

        Wie dies funktioniert demonstriert er schließlich in einem gläsernen Sandkasten, wobei er einen Stein auf schrägen Untergrund platziert. Beim Einschalten eines Lautsprechers mit nicht mehr als 30 Watt Leistung, löst sich nach wenigen Sekunden dieser Stein aus seiner labilen Position. Als ähnlich beschreibt er die Voraussetzung im Erdinneren in erdbebengefährdeten Zonen. Die Spannung ist gegeben und die von HAARP erbringbare Leistung von 3,6 Millionen Watt würde, so der Wissenschaftler, durchaus ausreichen, um massive Erdbeben auszulösen. Die Wellen werden von der Ionosphäre reflektiert, setzten sich durch die Erde und Ozeane fort und könnten auf diesem Wege, so Dr. Andrew, auf jeden beliebigen Punkt der Erde gerichtet werden. Zumindest theoretisch. Als Vergleich wird ebenfalls die Masse einer Schneelawine angeführt, die, sobald der erforderliche Spannungszustand aufgebaut ist, durch einen einzigen Tritt eines Bergwanderers in Bewegung gesetzt werden kann.

        Sollte es tatsächlich der Fall sein, dass in dieser Richtung Forschungen oder Experimente durchgeführt werden, so ist es nur all zu verständlich, dass darüber nicht öffentlich gesprochen wird. Nachdem sich Erdbeben ausschließlich in jenen Regionen bewusst auslösen ließen, die sich bereits im Zustand erheblicher tektonischer Spannung befinden, würde es vielleicht sogar Sinn ergeben, diesen Druck zu lösen, bevor er sich noch weiter aufbaut und, bei Selbstauslösung, noch größeren Schaden anrichtet. Selbstverständlich wäre es völlig absurd damit zu spekulieren, dass irgend jemand auf dieser Welt absichtlich oder böswillig Naturkatastrophen provozieren würde, die sowohl enormen Sachschaden als auch den Verlust von Menschenleben mit sich bringen. Die grundsätzliche Frage jedoch, ob die Möglichkeit dafür bestünde, scheint durch diese Dokumentation offensichtlich eine positive Antwort zu finden.

        Was ist die Definition von Absurd? Dass Dinge geschehen, die man nicht für möglich hält. Anthraxbomben über Korea, A-Bomben über Japan, Senfgas (der USA) im Iran etc etc etc. Niemand würde glauben, dass eine zivilisierte befreier Nation zu sowas fähig ist.

        • Martin Lienert sagt:

          Erdbeben koennen kuesntlich ausgeloest werden! Eine primitive Art sind Sprengsaetze eine andere Weise passierte leider in Basel mit Versuch der Waermegewinnung. Aber eine elegante Loesung ist das HAARP. Wenn man die richtige Frequenz erzeugen kann, ist fast alles moeglich. Es gibt ein Beispiel einer Bruecke welche zusammenkrachtel weil der Wind die richtige Schwingungenerzeugte! Wenn der Wind das kann, sollte auch der Mensch faehig sein dies auszufuehren. Genuegend kranke und profilsuechtige Typen gibt es ja.

        • Urs Brock sagt:

          Hr. Schumacher, andere haben das ganze Bild der heutigen Bürger- und Zivilgesellschaften auch wie Sie betrachtet…

          Man könnte also zu folgendem Schluss kommen..

          Es liegt nahe, dass sich im heutigen, nicht im klassischen, rechts-links-Schema nicht Freiheit und Staat gegenüber stehen, sondern freiheitlich-gemeinschaftlich gegen autoritär-privat-wirtschaftlich…

          Das letzte nimmt besonders unter der Aegide der WTO und deren Derivate wie TRIPS konkrete Ausmasse an… Es wird der Bürger und dessen Freiheiten eliminiert…

  • Urs Brock sagt:

    IM TA vom 11.4.2011
    San Francisco geht vor Twitter in die Knie

    Die Stadt gewährt der Internetfirma massive Steuerrabatte, um Arbeitsplätze zu erhalten. Das weckt die Begehrlichkeit anderer.

    …und was bitte schön bleibt für die Städte, die Regionen und Länder am Ende noch übrig wenn alle Produktivitätsfortschritte und Profite ausschliesslich bei den Aktionären landen? Davon hat, am Ende des Tages, niemand was, sicher aber nicht die Standard-Angestellten-Bürger_Lohnempfänger-Steuerzahler…. die heute bereits errodierende Mittelklasse…

    Soll sich blos niemand wirklich wundern warum ein Europäisches Land nach dem anderen in die roten Zahlen kommt… Einder der Hauptgründe sind komplett pervertierte Steuerwettbwerbe (nebst der Wettbewerbsdoktrin im allgemeinen) , einer der zentralen Punkte Neoliberaler Misswirtschaft.

    Der Baer hat’s weiter oben schön in ein paar Worten erwähnt… The Virtual Parliament of Global Capital

    Von wegen „Misswirtschaft“ und „wir haben über unsere Verhältnisse gelebt“ …

  • Alfredo Garcia sagt:

    Herr Sergio Gomez trifft am 8. April 2011 um 13:59 den Nagel leider vollumfänglich auf den Kopf!

  • Pffiiffikus Pippifax sagt:

    @elias.truttmann: Neoliberalismus tönt fast schon wie Neonazi. Ich sehe auch nichts schlechtes darin, solange daraus keine Religion wird. Und im Ostblock geht es gar nicht so schlecht. Das Baltikum hat sich in Kürze entschuldet, und ist schon wieder auf dem Sprung. Polen, die Tschechei oder die Slovakei (die sich im Frieden trennten), entwickeln sich schneller als Westeuropa. Dank den “bösen“ Amerikanern wurde Europa endlich grösser, der Rumpfkontinent ist endlich Vergangenheit. Dass es in Europa ein Heer von resignierten Bürgern gibt muss ich leider bestätigen. Die ganze Schuldenproblematik des Südens entsteht leider auch dadurch, dass sich die jungen Leute einfach im Stich gelassen fühlen. Es gibt zu wenig Unternehmer oder Handwerker, die sie unter ihre Fittiche nehmen. Wie soll der Staat finanziert werden, wenn die junge Generation bei den Eltern wohnen muss. Ich kann wegen der Herkunft nur von Italien sprechen. Das Versagen liegt dabei nicht bei der Bevölkerung. Die Problematik ist komplexer, und würde den Rahmen hier sprengen. Der Euro kam, das ist meine Meinung, zum Beispiel in Italien viel zu früh.
    Eine gewisse Arroganz gegenüber dem südlichen Europa, wenigstens zwischen den Zeilen, ist absolut unangebracht. Das Blatt kann sich auch wieder wenden. Denken sie an die Kaminfegerkinder aus dem Tessin.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Neoliberalismus ist einfach ein Ettiket. Und die Elite der dummen Reichen ist in letzter Zeit unter diesem Label aufgetreten. Freie Markwirtschaft, keine staatliche Einmischung. Blochers SVP und die FDP sind genau diesen verantwortungslosen egoistischen elitären Kurs gefahren. Die elitären Herren, lassen ihr Ettiket fallen, sobald es nicht mehr salonfähig ist und treten einfach unter anderem Namen auf. z.B. Der Bruder von Aldous Huxley (Brave new world) war Biologe und Politiker. Er hat in England die Eugenik (Rassenhygiene)-Gesellschaft gegründet. Er übernahm das menschenverachtende Denkerbe von Cecil Rhodes. Die elitären Angelsachsen seien eine Herrenrasse und die Untermenschen in Afrika und Asien müssten, damit sie nicht zur Plage werden, serilisiert oder sogar getötet werden.Krankheitserreger verbreiten (zb Indianer wurden in den USA absichtlich ansteckenden für sie tödlichen viralen Erkrankungen ausgesetzt). Alles Leben, das für die Gesellschaft (für die Elite) unproduktiv sei (Behinderte, Ungebildete, Urvölker, anders Farbige etc) müssten ebenfalls sterilisiert und sogar getötet weden. Es sollen nur soviele leben, die für die Slkavenarbeit gebraucht werden. Hitler wurde von diesen Kreisen ideologisch auf seinen Holocoust vorbereitet. Rocefeller schenkte ihm sogar ein EUGENIK-INSTITUT, wo Sterilisationen und „Experimente“ an den Untermenschen durchgeführt werden konnten (das Kaiser Wilhelm Institut für Rassenhygiene war eines der kleineren Geschencke von Rockefeller an Hitler).
      Nach dem 2 WK als der angelsächsiche Rassenhygienische Feldversuch auf deutschem Boden der Oeffentlichkeit präsentiert wurde, war es für Huxley nicht mehr nobel weiter ein Rassehygiene Institut als Biologe (Naturwissenschaftler) zu führen. Man schloss das Institut und der Oberrassenhygieniker Huxley arbeitete fortan für den WWF und UNICEF. Brave new world halt. Still und verschwiegen forschten die USA aber, auch in Deutschland, weiter an ihren Plänen. Im Nachkriegsdeutschland wurden grausame Experimente an „russischen Spionen“ weitergeführt. Auf youtube gibt es einen eindrücklichen Film: Deckname Artischocke, der dem unglaublich menschenverachtenden US-Treiben nachgeht. Wer den Einsatz von Agent-Orange in Vietnam, A-Bomben über Nagasaki und HIroshima, Senfgaseinsatz im Irak-Irankrieg, Uranverseuchte Munition, Anthraxbomben (Gasbrand) Bomben im Koreakrieg, einsetzt kann nicht normal sein.

      Die menschenverachtende Elite ist anpassungsfähig. Heute predigen sie Neoliberalismus, morgen werden sie irgend unter einer anderen Worthülse auftreten. Lediglich der kranke elitäre (Uebermensch) Gedanke bleibt kleben. Und sie wissen sehr gut sich fürs tumbe Volk gut zu verhüllen. WWF, Charity da und dort, pseudopuritanische Religiosität, Showprozesse, welche die hässlichsten Fratzen als Gutmenschen (Befreier) darstellen sollen. Welcome to brave new world.
      Blocher findet übrigens die angelsächsische Mentalität (Churchill) vorbildlich.

      • Urs Brock sagt:

        Hr. Schumacher, ein Aspekt des Neoliberalen Dogmen ist eben genau, keine Liberaliserung „ganz oben“ wärend man zusehen kann wie, je weiter nach unten man kommt, die ganze Sache iberaliserter wird…

        Da kommen dann die die Ihr Geld mit dem Mund verdienden und predigen Wasser und Wein i.e. Freiheit und Demokratie was aber am ende nicht’s anderes bedeutet das je weiter unten mans ich befindent desto mehr wird man gewzungen dem nächsten eins über die Rübe zu schlagen…

        Das hält die Wünsche und Begehren hoch wärend alels andere wie Löhne, Arbeitsgesetze, usw. dem freien Fall ausgesetzt ist… nach unten wohlgemerkt. Gewolltes Resultat des ganzen sind exobritante Profite für die Investoren und Aktionäre die vom ganze Rest „da unten“ erasrbeitet und erwirtschaftet werden…

        Schon mal irgendwo gehört das etwa die Produktivitätsfortschritte in irgendeiner FOrm an die Zivilgesellschaften weitergegeben wurden? Nö, sicher nicht… im Gegenteil, man spült die eingesparten MA frisch fröhlich in die staatlichen Sozialwerke…

        Nicht nur die EU, auch die Schweiz ist auf dem besten Weg in eine Authoritär-Privatwirtschafltiche Gesellschaftsform….

        • Rolf Schumacher sagt:

          Die Elite hat ein fein gesponnenes Netz über den ganzen Paleten geworfen. In dieses Web kommt man von aussen nicht rein. In diesem Web gibt es Insiderwissen, werden politische Umstürze beschlossen etc etc etc. Natürlich ist die Elite eine absolute geschlossene eben ELITAERE aliberale Einheit.
          Wasser predigen und Wein saufen, ist die Macke der „Bilderberger“-Elite. Blocher predigt doch dauern sparen. Kostet der Untehalt seines Schlosses nichts? Ist seine Grosslimusine sparsam? Ist die Villa am Herrliberg (auf Teleblocher gibt es gratis schöne Einblicke) ein bescheidenes (sparsames) Anwesen.
          Sparen ja, aber bitte schön die andern, damit man selber die bessere Rendite hat.
          Wie sparsam lebt der Propagandaschreihals Mörgeli (siehe Unfallwagen). Wie sparsam der Ziehsohn Perter Spuler? Wie sparsam Bader? Wie sparsam Amstutz? Wie sparsam Fuchs der neue rechtsaussen Nationalrat? Wie sparsam lebt Toni Brunner (verzichtet er aus Spargründen auf die nationalen Agrarsubventionen?).
          Wasserprediger saufen den teuersten Wein, das war schon immer so.

  • Hispanosuiza sagt:

    @R. Schuhmacher: Das mit dem Neoliberalismus in Spanien ist ja wieder mal ne verzerrte Aussage: Immerhin sind die Sozialisten seit 2004 an der Macht, und auch unter Felipe Gonzalez eine Ewigkeit. Die Immobilienblase blies sich auch unter Zapatero weiter auf. Das Rezept der Regierung: noch mehr, auch subventionierte Wohnungen bauen (die, wie jeder weiss, verbotenerweise schon vor dem Bezugstermin mit viel subventioniertem Gewinn weiterverkauft werden)…also die Rechte wie die Linke ist einfach ideenlos. Statt in die Zukunft zu schauen, schaut man immer noch mit Vorliebe zurück (memoria histórica), statt ein Volk zu bilden, gibt es ein Fernsehen, das man gesundheitshalber verbieten müsste… Was alle hingegen supergut können, ist, den Staat zu betrügen- auch Linke sehen darin kein Problem (Steuerbetrug, monatelange fragwürdige Krankheiten), v.a. natürlich die Beamten…

    • Urs Brock sagt:

      Hr. Hispanosuiza ,
      die Sozialisten in Spanien und auch anderswo haben das S nur mehr auf der Fahne, gleich wie die Farbe rot. Die Worte könnte man auch noch dort einreihen, aber die Denkweise, die Politik und darauf folgenden Gesetze, Beschlüsse und Vereinbarungen haben mit S im klassischen Sinn überhaupt nicht’s zu tun…

  • Iten sagt:

    Inside FED
    Hyperinflation
    Niemand wird je mit EM / Aktien /Immos usw. „einkaufen“ gehen.
    Der Bauer um die Ecke kennt weder EM-Münzen noch sonstwas.

    Ja, einfach drollig diese Naivität!
    Den Hof des Bauern wird der Stadt-Trottel garnicht betreten können,
    weil der ihn schon tausend Meter gegen den Wind erkennt und mit der Schrotflinte perforiert!

    Außerdem wird’s für den Bauern langweilig,
    wenn der 255. Trottel mit nem Perserteppich unterm Arm vor der Tür steht,
    wenn schon jede Kuh im Kuhstall auf 30 Persern gebettet ist.

    Ach wie süß……

  • Iten sagt:

    Hyperinflation
    nicht. Und Deflation auch nicht.

    Nicht bei diesem mittlerweile erreichten Über-Schuldungsgrad.

    Im ersten Fall würden sofort die Zinsen explodieren – und dann wäre sofort Feierabend.

    Im zweiten Fall würde das Kartenhaus auch sofort zusammenfallen.

    Lösung:
    Es wird weiter geprutschert wie bisher – wie auf rohen Eiern.

    Solange,
    bis alle Tricks versagen,
    und das System völlig überraschend von einem Tag auf den anderen implodiert

    – aber lange bevor es überhaupt ansatzweise zu einer Hyperinflation oder Deflation kommen könnte.

  • Iten sagt:

    Laut einem ital. Politikwissenschafter und Parlamentskenner ist die Hälfte
    aller Politiker schwer geistesgestört und Narzistisch.
    Mir scheint nicht nur in Italien ..

    Ich hab mir schon eine Schubkarre besorgt,
    um demnächst täglich meinen Arbeitslohn nach Hause zu karren.

    Daß kein Politiker vor lauter Scham über die Staatsschuldenan Rücktritt denkt,
    ist der Beweis, daß die Politiker mit der Hyperinflation aus Lösung rechnen
    und so unbeschwert in die Kamera blicken können !!

  • Iten sagt:

    Mit Bonds kann man viel Geld verlieren:

    Vor allem kann man NIX GEWINNEN, wenn man nicht mit 6-stelligem Kapitalhebel reingeht.
    Staatsanleihen sind das Sinnbild für Schafsmentalität und Volksverdummung.
    Wie läuft es denn: Man zahlt sich die (bei Bunds lächerlichen) Zinsgewinne
    im Ergebnis mit eigenem Steuergeld – wobei selbstverständlich bei der Ausschüttung
    ebenfalls wieder Steuern auf die Kapitalerträge zu zahlen sind. Logo.
    Da soll mir mal jemand erklären, wie man gerade als Nichtmillionär signifikante Gewinne
    damit erzielen will. Und die reichen Schafe sollen mir mal erklären,
    was sie mit Bonds denn netto (abzüglich Steuern und Inflation)
    noch groß verdienen wollen- bei gleichzeitig maximalem Verlustrisiko,
    wir sind ja nicht mehr in den 60er Jahren. Und all das könnte man sich sogar im Kopf ausrechnen!!

    Nur mit Carry Trades kann man vielleicht mit diesem Papier etwas verdienen.
    Ansonsten sind Staatsanleihen immer noch extrem teuer, d.h. die Zinsen viel zu niedrig.
    Der Normalinvestor lässt daher besser die Finger davon.

    • Urs Brock sagt:

      …und trotzdem sind Staatsanleihen ein wunderbar sicheres Intrument um Millionen von Menschen über Generationen für sich arbeiten zu lassen… von daher sind die Kosten immer noch viel zu hoch… ganz zu schweigen von der Tatsache das ebenfalls Millionen von Menschen und die Länder in denen diese leben von einer Handvoll global agiernder und in der Regel steuerbefreiter Kapitalbesitzer manipuliert, gegeneinader ausgespielt und ausgesaugt werden…

  • Michael Schwarz sagt:

    @Baer: Sie haben absolut recht, das Geld ist eine Sache des Glaubens, ohne Glauben gibt es kein Geld. Deshalb steht auf Dollar Noten „Gott trust“. Das hat seinen Grund, warum auf Geldscheine so was steht. Bevor ich die Wirtschaft studierte, hatte ich nicht verstanden, was Geld mit Gott zu tun hätte. Deshalb ist Ihre Analyse des Kreislauf des Vertrauens, absolut richtig.

    • Baer sagt:

      „In God we trust“, steht da drauf, nicht „gott trust“. Item. Mir wurde auch so einiges „beigebracht“ im VWL-Studium, aber Sie glaubten ja wohl auch nicht alles, was ihnen diese Hampelmänner erzählten? Meine „Analyse“ des „Kreislaufs des Vertrauens“ ist Witz, ein Paradebeispiel für ein zirkuläres Argument, eines der einfachsten Beispiele eines logischen Fehlarguments. Logik, man erinnere sich daran, ist jene vernünftige Denkweise, welche andere Wissenschaften gerne anwenden, wenns geht. Sie verstehen etwas von Banking, wie ich meine. Eine kleine Denkaufgabe deshalb: wie wird eine Lohnzahlung in der Bankbilanz festgehalten, und welche Beziehung hat hat das Produkt mit diesem Lohn? (Hinweis: in der Nationalen Buchhaltung heisst es Produktion = Einkommen = BIP)

    • Martin Lienert sagt:

      Geld ist nicht die Waehrung von Gott!

      • Anh Toan sagt:

        Nein, Geld ist Gott! Dies erkennt man bereits daran, dass die groessten Haueser heute Banken sind, die Tempelwaren immer die groessten Haueser. Wir vetrauen auf Geld, Geld gibt Sicherheit, schuetzt vor allem Ungemach. Hat man viel Geld, lebt man im (Steuer-)paradies. Geld ist Gott!

        • Martin Lienert sagt:

          Diejenigen welche Geld als Gott ansehen befinden sich auf dem Niveau der Juden als sie das Goldene Kalb erschuffen und dumm umd dieses herumtanzten! Und wenn einem das Goldene Kalb weggenommen wird….was dann genau dann hat man nichts mehr! An Geld zu glauben ist der falsche Weg! Es befreit nicht sondern man wird ein Gefangener davon.

          • Urs Brock sagt:

            Hr. Lienert,
            denken Sie nicht das der grösste Teil des menschlichen Lebens darauf basiert an etwas zu glauben?

            Es muss ja nicht in jedem Fall eine der etablierten Religionen sein… und hat sich der Mensch mal von einem Glaubenssystem abgewendet schon sucht er sich das nächste aus um sich „ein Häuschen zu bauen“ in dem er sich bewegen kann… mit schön stabilen Fundamenten auf denen man stehen kann…

            um sich im Leben behaupten zu können und nicht orientierungslos zu sein…

          • Anh Toan sagt:

            @Urs Brock:Das Beste Bsp. fuer Ersatz von Religion durch andere Gewissheiten ist Christian Duerig (Unabhaengigkeit der NB).

  • Iten sagt:

    Wenn Schäuble von einer „globalen Währungsreform“ gemeinsam mit BRICs redet,
    meint er doch nicht die Wiedereinführung der DM.
    Es geht ihm um den Ausbau der IWF-Sonderziehungsrechte zur Weltwährung
    mit Weltzentralbank und Weltregierung. New World Order eben.
    Sarkozy hat das schon im Dezember angekündigt.
    Der Economist schon in den 80ern.
    Und Keynes freut sich auch.

  • Iten sagt:

    Wie kommen Sie darauf, dass nicht genau das erreicht wurde, was man erreichen wollte?
    Es ist ein Fehler zu glauben, die seien alle dumm und bescheuert und wüssten nicht was sie tun.
    Vielleicht wissen sie’s ja.
    Der Euro-Untergang ist geplant und gewollt.

    • Urs Brock sagt:

      Das die USvA mit einem vertrauenswürdigen Euro erhebliche Probleme kriegen ist sicher… Es gab ja erst kürzlich einige Oelfördernationen die sich überlegt haben den Handel der Brühe in Euros anstatt Dollar abzuwickeln…

  • Michael Schwarz sagt:

    Es ist wichtig zu verstehen, dass die steigenden Preise nicht automatisch zur Inflation führt, das gilt auch für die kurzfristige Zunahme der Basisgeld, das ist ein Mythos in der Macroökonomie. Ob die Zunahm der Geldmenge oder geringfügiges Anstiegs der Preise direkt zur einen inflationären Entwicklung führen sollten, dies kann voraus nicht projiziert werden. Das Problem ist es, wenn alle an diesen Mythos glauben, wird durch dieses Verhalten zu späterer Inflation führen. Vor 50 Jahren hat Friedman dieses Grundprinzip der Inflationserwartung bereits formuliert.

    • Baer sagt:

      Sie argumentieren mit monetaristischen Glaubenssätzen? Hm. Ich dachte, Sie seien Pragmatiker. Are you going down the slippery slope of defining purchasing power of money as a purely psychological phenomenon? Das ist, wie ich Ihnen nicht zu sagen brauche, ein zirkuläres Argument: Geld hat Kaufkraft weil Leute glauben dass Geld Kaufkraft hat weil Geld Kaufkraft hat glauben Leute dass Geld Kaufkraft hat…… Autsch, sagt der unverbesserliche Theoreticus mit einem Flair für aristotelische Logik. Die 0-2% Kaufkraftverlust pro Jahr sind demnach Ausdruck des Vertrauensverlusts in die Kaufkraft des Geldes? Kommen Sie, Herr Schwarz! Study transactions!

    • Baer sagt:

      Dass die Makroökonomie voller Mythen steckt, da bin ich völlig gleicher Meinung. Ich finde, Brad DeLong sagte es sehr schön: „The “economic principles” underpinning (economists‘) theories are a fraud – not fundamental truths but mere knobs that are twiddled and tuned so that the “right” conclusions come out of the analysis“.

  • Andy Dreyer sagt:

    Spanien geht es schlecht, aber man wird sich schon irgendwie durchwursteln. Die Arbeitslosigkeit war schon immer sehr hoch, aber viele arbeiten schwarz. Das hat eben auch Tradition. Spanien wird leiden müssen, aber nicht untergehen. Genauso wenig wie der Euro oder die EU. Es ist mittlerweile zum Schweizer Volksport geworden, dass man den Untergang des Euro und der EU vorhersagt. Beides ist sehr naiv, aber auch sehr dumm und zeugt von wenig Weitsicht.

  • Urs Brock sagt:

    Mir ist nach wie vor nicht Wohl wenn ich mitansehen muss wie sich Finanzmärkte über Demokratische Systeme stellen können…

    • Baer sagt:

      The Virtual Parliament of Global Capital 🙂

    • Thomas Ernst sagt:

      Die Finanzmärkte sind auch eine Form der Demokratie. Jeder kann mitmachen. Wenn Sie es besser wissen, als der Markt, können Sie reich werden. Sonst können Sie ein kleines Vermögen machen – aus einem grossen…

      • Rolf Schumacher sagt:

        Insiderwissen Hr. Ernst ist das einfältigste Wissen, das hat nichts mit können, sondern mit macht zu tun. Fragen sie mal bei Christoph Blocher nach wie das geht.

        • Martin Lienert sagt:

          Hallo Herr Schumacher

          Mir geht es etwa aehnlich wie Ihnen! Ich koennte zu ihren Bsp. von Korruption und Luegen zur Manipulation der daemlichen Massen noch mehrere A4 Seiten kleingedrucktes nachliefern. Die groessetne Diebe Luegner usw werden von den daemlichen Massen wie Goetter des Altertums verherrlicht!
          Kopf hoch Herr Schuhmacher wir sind nicht alleine!
          Gruss
          ML

      • Urs Brock sagt:

        Hr. Ernst, ja sicher.

        Je nachdem was man erreichen möchte lässt man sich Mitspracherechte definieren…

        In meinem Sinn meinte ich
        1 Kopf = 1 Stimme sicher nicht 1 $ = 1 Stimme.

        Mir ist das erste sympatischer… Ihnen nicht auch?

        • Thomas Ernst sagt:

          …nicht immer. Ich bin zum Beispiel fest davon überzeugt, dass wir mit einem Bürgergeld (aka Grundeinkommen) von ca. 3’500 CHF/Monat/Kopf viel besser fahren würden, als mit der heutigen Sozialbürokratie – wenn wir das Problem lösen können, diese Wohltat zunächst (!) nur für die in der Schweiz lebenden Schweizer zu beschränken (sonst stirbt das System in den ersten Monaten).

          ANGENOMMEN, man würde so was einführen, müsste meines Erachtens als Kompensation jeder, der das Bürgergeld in Anspruch nimmt, auf sein Wahl- und Stimmrecht verzichten, sonst gibt es einen Selbstbedienungsladen, der ebenfalls innert ein paar Monaten zusammenbrechen würde.

          Aus meiner Sicht wäre ein solches beschränktes Zensuswahlrecht genauso demokratisch, wie das heutige 1 Kopf (über 18) = 1 Stimme, das die Sozialschmarotzer (das sind primär die Funktionäre, NICHT die Sozialhilfeempfänger selbst) eindeutig bevorteilt.

          An der Börse ist für die „Abstimmung“ nicht entscheidend, wieviel Geld man HAT, sondern, wieviel man davon EINSETZT. Und – im Gegensatz zur politischen Demokratie – können Sie mir Ihrer persönlichen Meinung auch dann recht haben, wenn der ganze übrige Markt anders abstimmt. Dazu gibt es Optionen – da können Sie mit oder gegen den Markt wetten.

          Manipulierbar sind viel weniger die Märkte, als die Medien, aus denen die Marktteilnehmer ihre Info beziehen. Diese sind aus meiner Sicht hochgradig manipuliert und gleichgeschaltet.

          • Urs Brock sagt:

            Hr. Ernst, genau das macht mir Sorgen wenn ich sehe wie plötzlich Individuen von denen man nie unterstützung für ein Bürgergeldkonzept erwartet hätte dieses tun… etwa Unternehmerverbände, Stiftungen und die anderen übliche Spezialisten…

            Der Preis die irgendwann mal erteilten Mitspracherechte dafür einzutauschen finde ich zu hoch… und das entspricht auch nicht dem Sinn von Bürgerggeld wie ich es favorisiere, nämlich als eine Beteiligung am erwritschafteten Wohlstand… nebst dem ausbezahlten Lohn.

            Andere Belastungen können/sollten später folgen wenn man mal gelernt hat wie damit umzugehen ist…

          • Anh Toan sagt:

            @Urs Brock: „wenn ich sehe wie plötzlich Individuen von denen man nie unterstützung für ein Bürgergeldkonzept erwartet hätte dieses tun“. Vielleicht sind andere weniger dogmatisch fixiert als Sie?

          • Urs Brock sagt:

            Hr. Toan,
            warum soll ich, oder auch alle anderen möglichen Empfänger von Bürgergeld, dieses gegen den Verzicht von Mitspracherechten eintauschen?

            Seltsam das plötzlich Bürgergeldverfechter aus dem dunklen auftauchen die im normalen Leben schon gegen die üblichen Sozialleistungen oder allgemein Sozialsysteme sind…

          • Anh Toan sagt:

            @Urs Brock: Den Verzicht auf Mitsprachrechte sehe ich auch nicht als notwendig, allenfalls Verzicht auf Mitspracherechte betreffend die Hoehe dieses Buergergeldes. Ich finde den Betrag deutlich zu hoch, es muessen genug Anreize bleiben, zu arbeiten. Aber nur Misstrauen gegenueber Allem, was von „der andseren Seite“ kommt, ist nun mal keine konstruktive Haltung. Wenn „neoliberale Kapitalisten“ wie hier @Thomas Ernst, oder an anderen Orten ich, etwas unterstuetzen, dass im SP Parteiprogramm steht, sollten zuerst Gemeinsamkeiten in den Grundzuegen gesucht werden, und nicht die Detaildifferenzen in den Vordergrund gestellt werden. Dies ist keine konstruktive Diskussionskultur. Die konkreten Loesungen, eher Verbesserungen, liegen in der Mitte, und nicht am radikalen dogmatischen Ende.

  • Rolf Schumacher sagt:

    @Schwarz. Die Zahlen, welche Spanien liefert stimmen etwa so gut, wie jene die Italien liefert. In Spanien ist der Polit-Wirtschaft Filz extrem dick und der Nationalchauvinismus unendlich gross. Die Spanische Wirtschaft ist etwa so sauber wie das Geld, das in Real Madrid und Barca fliesst. Spanien mit Deutschland zu vergliechen ist schlicht lächerlich. Deutschland ist 1) ein Musterschüler, was die Gültigkeit der Wirtschaftszahlen betrifft
    2) geschichtlich betr. Nationalismus gebrandmarkt. D hat Mühe hart gegen den EU-Süd-Ost-Vampirismus einzustehen. D hat Mühe sich gegen die oberpeinliche Dummheit Sarkozys entschieden abzugrenzen.
    Spanien hat hingegen den obgenannten heissblütigen Chauvinimus (fürs Land und Familie darf geflunkert werden bis zum geht nicht mehr, die EU ist zum Melken da, Hauptsache dem Land geht es gut). Italien funktioniert leider ganz ähnlich. Und vor allem haben Spanien und Italien US-Rückendeckung.
    Die EU hat sich selber ganz und gar nicht mehr unter Kontrolle, das hat aber nichts mit Holland, Deutschland und Oesterreich zu tun.

    • Michael Schwarz sagt:

      @Rolf Schumacher: Wenn die Zahlen, wie Sie behaupten, falsch sei, dann muss ich Sie bitten, die Zahlen, die Sie richtig meinen, uns liefern. Was ich da von Ihnen gelesen haben, ist keine objektive Analyse. Was ich mich interessiert, ist eine objektive Analyse, die durch konkrete Daten geschützt sind. Solange Sie die richtige Daten nicht haben, sollten Sie mit Ihren subjektiven Kritiken zurückhalten, das würde ich sehr begrüssen.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Ich kenne sie nicht. Aber ich kenne die spanische Mentalität. Der Chauvinismus und vor allem die Familienbanden gehen über Fairness. Die EU wird ganz sicher mit völlig getürkten Zahlen beliefert, ganz sicher. Die EU kann vor die Hunde gehen, Spanien auch einwenig, Hauptsache die Famile kann sich vor dem Totalkollaps noch mit genügend Geld eindecken. Die Spanier distanzierne sich immer ganz bewusst von den Arabern, die Mentalität ist aber dieselbe, das gilt auch für Italien. KOOOOOOOOOOORRRRRRRRRUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUPTION, durch alle politische Organe und alle Kontrooooooooooooolllbehörden. Viel Show, dickster Lack und darunter mottet es massiv.
        Spanien hat sich durch die Gier einiger weniger an die Wand fahren lassen. Es gibt Clans a la Ben Ali in Spanien, die dürfen einfach alles, wirklich alles.
        Ein anderer Makel in Spanien ist, nicht Leistung entscheidet, ob jemand einen Auftrag oder einen Job (Studiumsplatz) erhält, sondern die Familie und das Geld. Die Führungselite ist deshalb ähnlich unbrauchbar wie in UK und USA. Söihäfeli-Söideckili bis ganz nach oben, das kann nicht gut kommen.
        Siehe UBS-SVP, wenn das Parteibuch und Männerfreundschaft darüber entscheiden wer die grössten Unternehmen führen darf, dann geht es nicht lange bis zum Untergang.

        • Michael Schwarz sagt:

          @Rolf Schumacher: ich gebe Ihnen recht, dass Sie die spanische Mentalität gut kennen, vielleicht haben Sie sogar in Spain lange gelebt. Aber die Macroökonomie ist nicht eine Frage der Mentalität, sondern geht hier objektive Analyse der ökonomischen Situation eines Landes; das gilt auch für das politische System eines Landes.

          • Thomas Ernst sagt:

            Irrtum, Michael Schwarz!
            Ökonomie ist zu 70% Psychologie und nur zu 30% hard facts. Beispiel: Der einzige wirklich relevante Faktor, der die künftige Inflationsrate in einem Währungsraum bestimmt, ist die die gemeinsame Erwartung aller Marktteilnehmer darüber, wie sich die Inflation entwickelt (Harvard Studie, einwandfreie Wissenschaft).

            Die Mentalität macht genau DEN ENTSCHEIDENDEN Unterschied. Darum sind die Deutschen, Holländer, Dänen, Finnen etc. relativ solide, und die Spanier, Griechen, Türken und Italiener etc. eben deutlich weniger. Dies gilt völlig unabhängig von der konkreten Fragestellung.

            Und ja, die Spanier sind seit dem Mittelalter in einem kleinen Konkurrenzkampf mit Portugal, daher möchten sie sicher nicht denselben Weg gehen….

          • Rolf Schumacher sagt:

            Die Seilschaften werden vor allem in Spanien in den grossen Familien und den internationalen Männerclubs (letztes BIlderbergertreffen war in Spanien) geführt. Oekonomie ist ein falsches Spiel der Mächtigen. ZB. Wir haben SARS, SCHWEINEGRIPPE etc und die Firma von Donald Rumsfeld (Roche hat das Padent als Tarnung abgekauft, schweizer Firmen waschen weisser (der Ruf ist besser) als US Firmen, aber Rumsfeld hielt seine Aktien, floriert.
            Wir haben Schweinegrippe und der Chairman der Bilderberger (Dani Vasella) darf Millionen von unnützen Impfseren produzierne.
            Jetzt kommts noch dicker. Wir haben AKW Havarie und vor zwei Jahren war man bereits für eine Anitstrahlenspritze bereit.

            Psychologie und Marktverständnis brauchen die Grossen nicht, sie spielen einfach mit der Masse.
            Ich bin weder ein Neurotiker, noch ein Psychopath, aber ich habe den Typen einfach einwenig über den Rücken geschaut und nur das Wenige, das ich in Erfahrung bringen konnte finde ich schon ganz arg gruselig.
            Welcome to brave new world.
            Wenn die Therapie hinhaut, dann werden die überleben, die die Spritze erhalten, nicht war?
            Man kann sicher schon jetzt Aktien kaufen. Los Brokers rennt, its Insiderknowledge stupid. Es gibt zwei Produkte
            a) Firma: Cleveland Biolabs Produkt: CBLB502 (US-Israelische Firma welche fürs Pentagon arbeitet)
            b) Firma: Onconova Produkt: ES-RAD (arbeiten ebenfalls fürs Militär)

            So investiert schön in den Nuklearkrieg. Ich weiss nicht wer A-Bomben produziert, aber diese Firmen wären sicher auch eine super Investment Option.
            Kauft Broker, es rentiert sich.

            Ich werde es nicht tun, weil mir Ethik und Moral wichtiger sind. Die die es tun, werden mit 40 in den Ruhestand gehen können. Sie müssen sich einfach auch eine Spirtze applizieren lassen.
            Ich werde mich nie behandlen lassen. Von einer solchen Drecksgesellschaft nehme ich nichts.
            Sorry mir ist einfach der Kragen geplatzt.

          • Ueli sagt:

            @Thomas Ernst
            Ihr unterschwellig rassistisches Argument, das die Länder im Süden, wegen ihrer „Mentalität“ keinen funtionierenden Kapitalismus betreiben können ist einfach lächerlich. Deutschland konnte nur zum Vizeexportweltmeister aufsteigen, weil die anderen Länder im Süden und Osten sich bei deutschen Banken mit Konsumkrediten bis an den Hals eingedeckt haben. Der deutsche Arbeitnehmer wiederum, musste sich das Exportwunder vom Mund absparen, da die Löhne eingefroren wurden und aus Millionen Fesangestellten, Millionen Leiharbeiter wurden, welche weder Kündigungsschutz noch Überstunden kennen.

  • Kunz Walter sagt:

    Bitte nicht drängeln, schön artig Einer nach dem Anderen.

  • Michael Schwarz sagt:

    Der Verschuldungsgrad Spaniens zwischen 60% – 70% ist absolut unbedenklich, aber der Verschuldungsgrad nicht der einzige Variable ist, welcher zum Zusammenbruch der Wirtschaft eines Landes führt, ein gutes Beispiel ist Griechenland. Die Griechen haben seit dem Beitritt in EU, auf Kosten der EU gut gelebt, ohne sich eigne Produktivität auf das Wachstum des Einkommens anzupassen. Das Ergebnis ist die höhe Inflation, Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, sowie die relative Abnahm der Produktivität zu anderen EU-Ländern. Die Wirtschaftsstruktur in Spanien ist besser entwickelt als in Griechenland.

    Der niedrige Verschuldungsgrad Spaniens zeigt es, dass die Produktivität Spaniens durchaus mit Deutschland konkurrieren kann. Die Inflationsentwicklung Spaniens in den letzten zehn Jahren liegt im Rahmen, was ungefähr auch die Inflation Schweiz entspricht – der relative Wechselkurs zum EUR hat sich in letzten zehn Jahren um etwa 10% abgewertet, was in Rahmen liegt.

    Das Beispiel Griechenlands zeigt uns, dass die Abwertung einer Währung nicht automatisch zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Steigerung der Produktivität führen muss. Die Theorie der Abwertung der Währung ist nicht praxistauglich. Der Wettbewerbsverlust bzw. schlechte Qualität der Produkte können nicht durch der Senkung des Preises kompensiert werden. Eine schwache Währung führt nachhaltige Schwächung der Wirtschaft. Die Wirtschaft kann nur durch einer stabile und starker Währung nachhaltig wachsen, somit lagen in diesen Punkt die theoretischen Ökonomen falsch. Leider muss man feststellen, dass Solche Neoklassische Vorstellung der Wirtschaft als präzisen Uhrwerk, bis heute noch gelehrt wird, und die moderne ökonomische Theorie weiterhin an solchen Ansätzen festhalte.

  • alvarez sagt:

    Spanien war immer in die gleiche lage wie heute.wir sind immer aufgestanden…

  • Sergio Gomez sagt:

    Spanien ist bankrott. Die Sparkassen (Cajas de Ahorro) haben ihre Bücher voll mit Ramsch-Immobilien,
    etwa 3 Millionen leere Wohnungen. Zusätzlich hat das spanische Bankensystem Boden angedient bekommen
    (von den konkursiten Baufirmen) für weitere 2 Millionen Wohnungen. Der Jahresbedarf an Wohnungen in
    Spanien ist 180’000 – die spanische Wirtschaft zu 78 % aufs Bauen im grossen Stil eingerichtet. Export, keiner
    denn die Leute sprechen keine Sprachen und wissen nicht, wie man exportiert. Jugendarbeitslosigkeit bei
    43 %. Die Lokalregierungen und Regionalregierungen bezahlen seit etwa 1 Jahr ihre Lieferanten nicht mehr.
    Hunderte Firmen mussten schliessen weil der Staat der erste säumige Zahler des Landes ist, in Volumen und
    Rückstand der Zahlungen gemessen.So bezahlt z.B. die Stadt Madrid seit rund 15 Monaten ihre Stromrechnung nicht.
    Die Regionalregierung von Valencia nimmt jeden Monat bei den eigenen Banken (Cam und Bancaja) 500 Mio. EUR auf,
    um die Gehälter der überdimensionierten Verwaltung bezahlen zu können. Diese zwei Cajas sind daher ebenfalls am
    Abgrund.Die politische Kaste Spaniens, ob links oder rechts, ist von Korruption durchdringt. Gerade hat man festgestellt,
    dass die Regionalregierung von Andalusien jahrelang Arbeitslosengelder an Parteifunktionäre ausbezahlt hatte,
    welche nie bei einer entsprechenden Firma angestellt waren (ERE Skandal) – die EU wurde so um etwa 38 Mio.
    EUR geprellt (die Spitze des Eisbergs). Spanien per se ist SUBPRIME und wird fallen, zu gross sind die aufgelaufenen
    Schulden.

  • Hampi sagt:

    Würde ich der Logik „The Trend is your friend“ folgen, dann wäre klar, dass Spanien auch dran sein wird. Zwar hat Spanien einige (im Blog erwähnte) Pluspunkte gegenüber den Ländern, die sich schon unter dem Rettungsschirm befinden. Aber solange die Regierung, allen voran die Finanzministerin, schönrednerisch genau gleich reagiert, wie davor ihre Kollegen aus Griechenland, Irland und Portugal, solange wird der Markt Spanien auf der Zielscheibe belassen.

    Meiner Meinung nach kann Spanien den schmerzhaften und peinlichen Gang unter den Rettungsschirm nur verhindern, wenn sich zwei Voraussetzungen erfüllen.

    Die erste Voraussetzung ist unkontrollierbar: Glück. Glück, dass sich die Gesamtwirtschaft in der EU erholt, Glück, dass es eine gute Tourismussaison wird; Glück, dass sich die Menschen etwas besser fühlen….

    Die zweite Voraussetzung ist „proaktives Handeln“. Mit Sprüchen der Finanzministerin Salgado, dass anscheinend Portugal das letzte Land sei, das unter den Rettungsschirm kommt, kann man vielleicht die Volksseele beruhigen, nicht aber den Finanzmarkt. Und noch viel weniger, weil wir ja eben mit Griechenland, Irland, Portugal gesehen haben, dass jedes Land angeblich das letzte hätte sein sollen. Spanien muss proaktiv/freiwillig einige weitere Reformen aus der Schublade zaubern. Dabei sollten sich diese Reformen an dem Forderungskatalog der EU/IMF an Portugal (erscheint demnächst) ausrichten.

    Leicht positiv ist, dass Zapatero nächstes Jahr aufhört. So muss er nicht so auf seine Parteibasis, die in Negation ist, hören.

    Auf jeden Fall wird es eine Zitterpartie sein!

    • Hampi sagt:

      Positiv ist auch, dass der Fall „Portugal“ einen abschreckenden Präzedenzfall darstellen wird. Er zeigt symbolisch, dass die Wähler zwar an der Urne jegliche „Budgetreduktionsmassnahmen“ verwerfen können, ganz wie es ihnen beliebt; die Konsequenzen daraus sind einfach noch strengere Massnahmen und noch weniger Unabhängigkeit.

      Kein wünschenswerter Zustand also, wenn man mit dem Kopf denkt!

      (Ich meine nicht „positiv“ im philosophisch/moralischen Sinn, sondern ich meine „positiv“ in Bezug auf die Konsequenzen.)

  • hans meister sagt:

    Ich finde es einfach interessant, dass Länder wie Deutschland oder Frankreich usw., die selber unfähig sind Überschüsse zu erwirtschaften, die anderen retten können sollen. Stellt sich nur die Frage, wie lange Steuerzahler, Banken, Staatsfonds, Institutionelle, Pensionskassenverwalter und Rentenanleger noch bereit sind dieses Schneeballsystem zu finanzieren. Da werden sich wohl noch einige die Finger verbrennen. Also Kapitalismus ist für mich etwas anderes…

  • Martin Lienert sagt:

    Schulden von 600 Milliarden Euro ! Wie will Spanien dies zuruk bezahlen? Bei einem Zinssatz von 1% sind das 6 Mrd Zins pro Jahr! Die Arbeitslosigkeit ist um die 20%…..Kann mir mal jemand erklaeren das dies nicht ein riesenproblem ist! Spanien ist sicher bankrott!

    • Hampi sagt:

      Martin Lienert sagt:
      8. April 2011 um 13:45

      Das Hauptproblem sind nicht die 600 Milliarden Euro Schulden. Ein Land ist nicht deshalb bankrott, weil sich die fiktive Frage „wie kann ich dies bezahlen“ im Moment nicht beantworten lässt. Genausowenig, wie ein Hausbesitzer nicht bankrott ist, nur weil er zurzeit nicht in der Lage wäre, seine Hypothek zurückzubezahlen. Zudem ist die Verschuldung im Verhältnis zur Wirtschaftskraft (BIP), im internationalen Vergleich gesehen, tief.

      Das Hauptproblem ist, ob und unter welcher Bedingung in Zukunft Spanien diese 600 Milliarden allmählich wird refinanzieren können. Und neben der Refinanzierungsnachfrage besteht zusätzlich noch die Abhängigkeit Spaniens, sich auch weiterhin neuverschulden zu müssen. Mit dem aktuellen Budget, wenigstens…..

      • Martin Lienert sagt:

        Danke fuer die Antwort – Nur ich sehe nicht wie Spanien welches einen anderen Wirtschaftmix wie Deutschland hat, jedes Jahr x Mrd zahlen kann und dazu zusaetzlich 20 % Arbeitslose durchfuettern. Wahrscheinlich sind die diese Zahlen einfach zu gigantisch fuer mich…0.6 Bilionen…

        • Orlando Tscharner sagt:

          Herr Lienert, ich kann ihre Gedanken nachvollziehen, jedoch muss ich sagen, dass Spanien nicht so sozial ist ihre Arbeitslosen durchzufüttern. Ich wohne hier und kann ihnen sagen, die 30 jährigen arbeitslosen Jugentlichen wohnen alle bei Muttern, haben zum Teil mühe genügend Essen zu organisieren. Beispiel: Eine der reichsten Gemeinden an der Costa Blanca hat 150 Leute die nicht genügend tägliches Essen haben. Diese Leute liegen nicht dem Staat zur Last sondern werden einfach ignoriert.

          • Martin Lienert sagt:

            Danke fuer Ihre Antwort, es ueberrascht mich immer wieder das es im reichen Westen Leute hat welche nicht einmal genuegend zu essen haben!

    • alvarez sagt:

      Sie haben keine Ahnung…
      England,Italien;Belgien stehen nicht viel besser als Spanien.
      Spanien hat noch viel potenzial in Latinoamerica..BBVA und Santander sind sehr gesunden banken.Spanien hat immer arbeitlosigkeit gehabt…aber mehr als die haälfte gehe von marz bis Oktober zurück…
      Ein grösse problem in sapnien sind die junge arbeitlosikeit !!!

      • Marcel sagt:

        Herr Alvarez,,,Lateinamerika hat je länger je mehr die Schnauze voll von Euch Spaniern. Ihr werdet in immer mehr Ländern an den Pranger gestellt. Man will den Kolonialherrn nicht mehr. Es wird noch seine Zeit brauchen, aber zum Beispiel in Mexico gibts bereits erste Anzeichen dafür und das ist gut so.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Spanien ist der US-Staat in Europa. Spanien hat seit dem Sturz von Fraco unter noliberalen Fittichen glebt. Spanien hat nicht nur die US Armee ins Land eingeladen, sondern die US-Wirtschaftsmentalität voll übernommen. Italien hat es ebenso gemacht und ist deshalb auch massiv verschuldet und FR hat seit der Aera Sarkozy dasselbe verantwortungslose neoliberale System übernommen. Der ganze Ostblock ist seit dem Mauerfall in dieselbe Richtung gerast, von da wird die EU in absehbarer Zeit noch viele böse Ueberraschungen erleben.
      Spanien leidet zur neoliberalen Megalomanie auch noch unter Korruption und ist ein sehr harter Polizeistaat. Die Polizei, Freund und Helfer, hockt mit der Geldmafia und lokalen Politik frisch föhlich in einem unsabueren Boot. Gerade so wie vor hundert Jahren in New York und Chicago gewütet wurde.
      Micht erstaunt das nicht und Spanien ist dreimal so schlimm dran wie Portugal, vermute ich. Denn Portugal ist viel, viel bescheidener.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Und geht mal in die grossen Vorstädte von Spanien, Frankreich und Italien. Nicht die Tourismusdestiantionen, sondern die populären Quartiere, das sind tickende Zeitbomben. Massiv über 50% Arbeitslosigkeit, Illegale, Drogen, Gangs, massenhaft Analphabeten…..man hört nicht viel davon, aber es existiert eine Subklasse in diesen Ländern und zwar eine zahlreiche.

        • Elias Truttmann sagt:

          Zur Gedächtnis-Auffrischung: Am Anfang stand das wohl auch neoliberal kaputt regierte Griechenland, dass beispielsweise einen guten Teil seiner Leute bis ins unmenschlich hohe Alter von 55 Jahren schuften lässt. Einfach lächerlich, dieses Neoliberalismus-Gelaber. Wenn man dem Neoliberalismus etwas nicht in die Schuhe schieben kann, dann wohl exorbitante Staatsverschuldung als Folge jahrzehntelanger Verschwendung und Misswirtschaft.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Es geht um die kurzsichtige Art und Weise Kredite zu vergeben. Es geht darum, dass den Ganoven aus Fianzwirtschaft und Pseudorealwirtschaft billiges Geld in den A… zu geschoben wurde, das sie völlig unvorsichtig verspekuliert haben.
            Die USA, Griechenland, Irland, Island, Spanien, Frankreich, Italien leiden unter derselben Krankheit. Einige weniger Wirtschaftskapitäne regieren ganze Länder. Wenn Blocher und seine UBS-FIASKO Brut in den Ständerat einzug halten und er die BR-Volkswahl durchboxt, dann hat er seine neoliberalen grössenwahnsinnigen kranken Träume realisiert und dann ginge es auch mit der CH-Wirtschaft ganz schnell talwärts. Einwenig Vreny Spoerry FDP (Swissair) Mentalität gewürzt mit grobschlächtigen SVP Grössenwahn (UBS-Theater) kann auch uns sehr schnell den Atem abstellen.

          • Urs Brock sagt:

            Truttmann, sie haben keine Ahnung was „Neoliberal“ ist…

  • Marc L. sagt:

    Die gigantische Umverteilungsmaschinerie der europäischen Idee ist an der Gier der Empfängerstaaten (nimm was du kriegen kannst, mach dir später Gedanken darüber) gescheitert. Erschwerend kommt hinzu, dass die grossen Geberstaaten Deutschland und Frankreich auch nicht gerade gut dastehen. Ich kann mich nicht erinnern, dass der deutsche Staat seit den 70er Jahren jemals einen Haushalt mit ausgeglichenem Budget vorgelegt hat. Der epochale Aufwand der Wiedervereinigung kam dann noch obendrauf. Letztendlich wird das Ganze vom braven deutschen Mittelstand getragen, der über hohe Steuern und Konsumverzicht die gewaltige Staatsquote finanziert. Zusätzlich wurden die Deutschen mit dem Fakt beglückt, das vieles was früher eine DM kostete heute für einen Euro über den Ladentisch geht. Die gewaltigen Ausgaben des europäischen Rettungsschirmes sind nie und nimmer durch reale wirtschaftliche Leistung wieder hereinzuholen und damit rückzahlbar. Bezahlt wird wie immer in der Vergangenheit wenn der Staat sich übernommen hatte. Mit Inflation. Der europäischen Zentralbank werden schon bald die Hände gebunden sein, wenn es darum geht diese Inflation zu bändigen. Mit höheren Zinsen kann man nur Inflation bekämpfen, welche durch eine Lohn/Preis Spirale ausgelöst wird. Erhöht man die Zinsen über ein bestimmtes Mass hinaus bei eh schon schwacher Konjunktur, erreicht man nur, dass die Wirtschaftstätigkeit abgewürgt wird.

  • Enrico Heini sagt:

    Vorerst kommt wohl noch Belgien…

  • Hans Nötig sagt:

    Arbeitslosigkeit von ~21% (Jugendarbeitslosigkeit über 40%), Schulden von 600 Milliarden Euro, eine massive Immobilienkrise und eine Inflation von 3,4% im Februar. Das sind Zahlen welche man auch als Finanz-Banause relativ schnell rauskriegt, sie stimmen nicht wirklich optimistisch. Und seit gestern ist die Zinslast der Hypotheken nochmals gestiegen. Staatsverschuldung betrug 2008 in Spanien noch 39,7%, 2009 53%. Wenn man nun noch das politische Theater in Spanien betrachtet (Katalanen möchten nicht mehr alles bezahlen) kann ich dem auch unter dem optimistischsten Standpunkt nicht viel gutes mehr abgewinnen. Lasse mich jedoch gerne eines besseren belehren.
    Der Euro rennt kopflos ins Verderben, weil halt in Frankreich und Deutschland ab und zu Wahlen stattfinden und man die Seele an die Banken verkauft hat. Ich kanns teils fast nicht mehr fassen was die Leute den Politikern und „Experten“ alles abknöpfen, Plutokratie vom feinsten.

    Ach und da man nicht immer nur nörgeln soll: Totale Transparenz in politischen Fragen und eine Wirtschaftspolitik die sich am Menschen und nicht am Wirtschaftswachstum orientiert wäre für mich ein erster Schritt in die richtige Richtung. Damit würde man vielleicht sogar die Menschen wieder an Bord kriegen (sofern man damit beweisen kann dass sich das Vertrauen in die Politik wieder lohnt), denn nur zusammen lässt sich wirklich was besseres aufbauen. Blöderweise kriegt man dafür keine Verwaltungsratsposten und Konsequenzen muss man als Politiker/Manager sowieso nicht fürchten, also bleibt die Motivation dazu wohl eher tief (ach ich nörgle schon wieder, muss am Mittagessen liegen).

  • Rolf Schumacher sagt:

    Spanien ist zu viel zu gross. Wenn Spanien und Italien bankrott gehen (die Volkswirtschaft Italiens ist nicht gesünder als jene Spaniens) dann ist auch die EU bankrott. Und eigentlich ist sie es bereits jetzt schon. Es wird auf bloss auf Zeit gespielt, so dass gewisse Herren sich vor dem Untergangn noch die politschen und oekonomischen Hosentaschen mit dem Geld anderer füllen können. Van Rompuy, Sarkozy, Berlusconi, sind die am teuersten bezahlten Versager Europas. Bezahlt werden sie von den englischen, französischen und deutschen Banken. Denn man will selbstverständlich nicht, dass die Club-Med-Länder bankrott gehen, sonst gingen die Fehlinvestitionen der Grossfinanz in Paris, London, Frankfurt und Zürich/Genf flöten und das wollen die Herren an den Goldküsten dieser Welt sicher nicht.

    • Lidija Jametti sagt:

      Etwas haben Sie nicht verstanden. Es geht um den Finanzschirm unter dem alle EU Länder ausnahmslos gehen sollen, weil alle über alle Masse verschuldet sind, der 2013 mit vielen Hunderten Euromiliarden ausgestattet wird. Bis jetzt hat EU nur ein Provisorium von Euro 400Mrd errichtet, bestehend aus praktisch Garantienübernahme. Danach, wenn die Schuldner, möglich auch Spanien, Estland, Polen, Ungarn, Bulgarien, Rumänien brav von einer EU Finanzinstitution die Staatskredite aufgenommen haben, können sie nie mehr aus der EU raus oder mit sehr viel Tam-Tam, weil dann, wenn die Schuldner nicht zahlen können sie auf Umschuldung gezwungen werden und die politische EU unter Deutschland und Frankreich, Italien würde durchgeben wo es lang geht. Die Banken werden viel Geld verlieren, wie es bei Umschuldung üblich. Diese ketzerische Handschrift kommt aus der Feder der CDU Kanzlerin Merkel – Prinzip Soviet Union. Mit Leuten und Ländern, die stark und über alle Masse verschuldet sind ist einfach die Abnehmermasse für den deutsche Export zu knetten. Es ist auch heute schon so.
      Aber heute haben noch die Regierungen eine Möglichkeit aus der EU Abhängigkeit zu fliehen. Danach gibt es nur der 3-te Reich Deutschland von Norden bis nach Griechenland, wie es dem Hitler vorschwebte. Danach können sie nach Russland ohne Waffen und menschliche Verluste der Ressourcen wegen, die EU nicht hat. Öl, Gas, Gold, Diamanten, Titan, Kupfer, Uran und etc. – hat alles Russland. Deutschland verfügt nur über braune Kohle, das ich nicht lache. Es geht nur um die Ressourcen.
      Ich hoffe, dass die Schweiz sich diesem Moloch EU zu Wehr setzen wird und souverän bleibe.

    • walther sagt:

      Herr Schumacher,
      was sie da schreiben, ist sicher auch eine Ansicht. Dennoch, weitentfernt von der Realität.
      Und was die ganze Tragödie, mit der Goldküste zu tun haben soll?? I am so sorry for you!!

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