Ist die Ökonomie eine Wissenschaft?

Ökonomen rätseln.

Perfekte Lösungen gibt es nicht: Schweizer Nationalbank.

Wenn man täglich all die neuen Vorschläge zur Bekämpfung der Frankenstärke liest, fällt einem zunehmend schwer zu glauben, dass die Ökonomie eine seriöse Wissenschaft ist. Es sind mittlerweile alle denkbaren Möglichkeiten auf dem Tisch, sie reichen von Nichtstun bis Kapitalkontrollen und Anbindung an den Euro. Wissenschaftliche Eindeutigkeit sieht anders aus.

Wenn man sich hingegen länger mit der währungspolitischen Fachliteratur auseinandergesetzt hat, dominiert eher der Eindruck, dass es eine überraschend grosse Übereinstimmung gibt. Es gibt andere ökonomische Themen, die viel umstrittener sind, zum Beispiel die Bedeutung von staatlichen Investitionen für wirtschaftliches Wachstum. Bei der Währungspolitik hingegen herrscht ein recht grosser Konsens vor. Ich würde ihn folgendermassen zusammenfassen:

1. Bei der Wahl des währungspolitischen Regimes muss ein Land immer grosse Nachteile in Kauf nehmen. Es gibt keine perfekte Lösung, nur die Gewichtung der Vor- und Nachteile ist ausschlaggebend.

2. Die geldpolitische Autonomie ist höher zu gewichten als Wechselkursstabilität. Ein Land fährt besser, wenn es seine Währung schwanken lässt, als wenn es den Wechselkurs fixiert und auf eine eigenständige Geldpolitik verzichtet. (Ausnahme: Länder, die handelsmässig und kulturell sehr eng mit einem Nachbarland verflochten sind, wie zum Beispiel Österreich mit Deutschland.)

3. Der Grund für die Bevorzugung der geldpolitischen Autonomie ist historisch begründet. Seit hundert Jahren sind alle Währungssysteme mit fixen Wechselkursen zusammengebrochen: 1931 der Gold-Devisenstandard, 1971/73 das Bretton-Woods-System und 1992/93 das Europäische Währungssystem (EWS).

4. Der Hauptgrund für das Scheitern dieser Fixwechselkurssysteme ist politisch. In Europa haben die meisten Länder unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg das allgemeine Stimm- und Wahlrecht eingeführt. Dadurch ist die Regierung einem viel stärkeren politischen Druck ausgesetzt, d.h. die Bevölkerung erwartet von ihr, dass sie Wirtschaftskrisen bekämpft und Arbeitsplätze sichert. Vor dem Ersten Weltkrieg hatte es sich eine Regierung noch erlauben können, wichtige Gruppen von der Politik auszuschliessen und deren Interessen zu ignorieren. Weil diese einseitige Politik nach 1918 nicht mehr möglich ist, kann die Notenbank nicht mehr ausschliesslich die Währung verteidigen, koste es, was es wolle. Beispielsweise Grossbritannien 1992: Die Verteidigung des fixen Wechselkurses Pfund/D-Mark hätte von der Bank of England verlangt, dass sie über eine längere Zeit die hohen Zinsen der Deutschen Bundesbank übernehmen würde. (In Deutschland waren die Zinsen wegen der Erhöhung der Geldmenge aufgrund der Wiedervereinigung erhöht worden.) Eine solche Rosskur liess sich mitten in der Rezession nicht durchhalten. George Soros wusste das und attackierte das Pfund, worauf Grossbritannien das Pfund aus dem Europäischen Währungssystem (EWS) herausnahm.

5. Ein weiterer Grund für die Aufwertung einer autonomen Geldpolitik ist die Entwicklung der ökonomischen Theorie. Bis zum Ersten Weltkrieg hatte man kein makroökonomisches Modell und wusste deshalb auch nicht, wie man eine Krise am wirksamsten bekämpfen konnte. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte eine intensive Diskussion, die in den 1930er Jahren zu einer fundamentalen Erneuerung der Ökonomie führte (u. a. wegen Keynes). So entstand die Konjunkturpolitik, bestehend aus der Geld- und Finanzpolitik, die seither in jeder Krise auf die eine oder andere Art zum Einsatz kommt. Nichtstun angesichts einer Rezession ist seit den 1930er Jahren keine Option mehr.

6. Aus der Geschichte von Deviseninterventionen hat man gelernt, dass sie nur dann Aussicht haben, wenn grosse fundamentale Verzerrungen bestehen und die Notenbank zu einem Kurswechsel bereit ist, d. h. auch eine längere Ausdehnung der Geldmenge in Kauf nimmt. Das war zum Beispiel im Herbst 1978 der Fall. Noch grösser sind die Chancen auf Erfolg, wenn andere Notenbanken bei der Intervention helfen. Das heisst, nur wenn die Dinge vollends aus dem Ruder laufen, sollte die Notenbank intervenieren.

7. Freiwillige Massnahmen zur Einschränkung des Devisenhandels sind wirkungslos. Nur wenn ein Land bereit ist, den Kapitalverkehr stark zu kontrollieren – wie zum Beispiel einige europäische Länder in den 1950er Jahren –, ist es möglich Wechselkursstabilität und geldpolitische Autonomie zu kombinieren. Eine starke Einschränkung des Kapitalverkehrs hat aber Nachteile, welche die meisten Länder heute nicht in Kauf nehmen wollen.

Was folgt aus all diesen Punkten? Es überrascht nicht, dass die Anbindung des Frankens an den Euro keinerlei Unterstützung von den Ökonominnen und Ökonomen erhält. Eine autonome Geldpolitik gilt heute als grosser Vorteil. Zweitens sind die Fachleute vorsichtig gegenüber Versuchen, die Schwankungen des Schweizer Frankens zu bekämpfen. Es gilt: Wer eine autonome Geldpolitik verfolgen will, muss mit solchen instabilen Phasen leben. Drittens ist die Intervention der SNB unter den Ökonomen fast unisono auf Skepsis gestossen, weil im Frühling 2010 keine Extremsituation vorlag. Und viertens kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Nationalbank eines Tages noch einmal intervenieren muss. Aber soweit ist es noch nicht.

So disparat ist also die Palette der Meinungen unter Fachleuten gar nicht. Die Ökonomie ist keine exakte Wissenschaft, aber deswegen ist nicht jede Behauptung gleich gut abgestützt.

Keine Kommentare zu «Ist die Ökonomie eine Wissenschaft?»

  • Lukas Peter sagt:

    Ist die Ökonomie eine Wissenschaft?
    Auch wenn die Ökonomen nicht allzu unterschiediche Meinugnen haben, heisst ncht, dass die Ökonomie dann eine Wissenschaft ist. Ich führe hier ein paar Prämisse auf, auf deren die Ökonomie beruht, aber nichts anderes als ein totaler Unsinn fern von der Realität sind:

    homo oeconomicus
    (der mensch kann nciht nur instrumentell-rational agieren. Als soziales/kulturelles Wesen ist die Sinnfrage zu gross. Die instrumentelle Rationalität und Gewinnmaximierung bezieht sich stets auf kulturelle Werte – wie Anerkennung, Liebe, Macht, Fleiss usw. Weiter ist der Mensch nciht nur egoistisch. Der Mensch ist gleichzeitig jedoch auch kein Engel.)

    die Selbstregulierung des Marktes (die unsichtbare Hand) – das Gleichgewicht und der Trickle-Down-Effekt
    (Das ist nichts anderes als Metaphysik – ein überbleibsel des heiligen Geistes vom Christentum und des Weltgeistes von Hegels Phänomenologie. Im Mittelalter wurden die Armen mit der Gnade Gottes und dem heiligen Geist besänftigt; heute werden die Menschen ohne Kapital bzw. die Armen mit der Selbstregulierung und des Trickle-down Effekts beruhigt. Der Heil wird kommen… irgendwann. Aber hier wusste Keynes: „In the long run, we’re all dead“. Ja, die Selbstregulierung wird nie eintreffen, weil sie stets in der Zukunft liegt. In diesem Sinne ist dieses Postulat nichts anderes als ein Trick der Mensch zu entpolitisieren! Ja, der Mensch soll sich nciht um die Ökonomie nud die Politik bzw. um die politische Ökonomie kümmern – sie wird sich selber regeln. Das ist die grösste Lüge seit der unbeflckten Empfängnis – und wird immer wieder benutzt um den Mensch von der Ökonomie und deren fundamentalen Problemen fernzuhalten)

    Diese zwei Prämisse sind zwei zentrale, fundamentale Irrtümer der Ökonomie, welche ihre Glaubwürdigkeit als Wissenschaft stark in Frage stellt.

    Hier ist noch Literatur zum Thema:
    Voegele, Alexander B. (2007): Das Elend der Ökonomie. Von einer Wissenschaft, die keine ist. Zürich: Rotpunkt.

  • Taric Trent sagt:

    @RS: In den Wirtschaftswissenschaften gibt es im Unterschied zu allen anderen wissenschaftlichen Disziplinen einen grossen Bruch: In anderen Disziplinen gibt es Klassiker, in der Wirtschaftswissenschaft gibt es „die Klassik“ und das danach. Vielleicht verträgt sich ja die Wirtschaftswissenschaft im Gegensatz zu anderen Wissenschaftsabteilungen nicht besonders gut mit den herrschenden Interessen, könnte das der Fall sein? Jedenfalls endet die Klassik mit Marx.

  • Michael Schwarz sagt:

    @Josef: Es ist nicht nötig, dass man in HSG studiert haben muss, womit man das System der Finanz- und Bankwirtschaft versteht. In diesem Punkt habe ich in vergangenen Beiträgen „Ob Wirtschaft eine Wissenschaft ist“ klarkommentiert. Aber es genügt nicht, dass man an diesem Thema interessiert, es verlangt auch die entsprechende Vorkenntnisse. Viele HSG/Uni Absolventen, die ich durch persönliche Befragung getestet habe, behauptet immer noch, dass die Zentralbank sei der Produzent des Geldes, obwohl nach 3 Jahre plus 11/2 Masterstudium. Wie gesagt, das Interesse an diesem Thema ist leider in diesem Fall ungenügend. Man muss mit dieser Thematik intensiv beschäftigen, und die Fachliteratur einlesen. Die Zusammenhänge zwischen dem Geldschöpfungsprozess der Banken, sowie die Steuerungsmechanismus der Zentralbanken, das Kapitalmarkt und die Realwirtschaft begreifen. Das ist ein Stück harter Arbeit, welche nicht jede auf sich nehmen will.

    Man will eigentlich etwas wissen, aber man ist nicht bereit die Fragen nachzugehen- das ist eigentlich was ich sagen will. Von einem Uni/HSG Studium habe ich gar nicht geschrieben. Ein HSG Abschluss wird überbewertet, am Ende zählt nur was man darauf hat, nicht welche Uni Sie besucht haben. D.h. das Ergebnis zählt, nicht die Reputation der Uni, die Sie waren.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Der letzte Abschnitt Hr. Schwarz ist absolut korrekt. Und ich glaube Ihnen auch aufs Wort, dass es sehr schwer ist die Zusammenhänge der Geldschöpfung genau zu verstehen. Leider ist es aber immer so, dass Realpolitik und Realiwirtschaft oft mit den ganz primitiven Emotionen der Massen spielen. Deshalb wird auch jedes noch so ausgeklügelte und faire monetäre System von diesen Spielverderbern ausgehöhlt, torpediert und sogar lächerlich gemacht. Die harte, saubere theoretische Arbeit will nicht verstanden werden und sie wird auch nicht gewertschätzt. Das schnelle Geld treibt die Menschen an. An Universitäten werden massenhaft Dinge auswenig gelernt und absolut unverdaut wiedergegeben. Viele hangeln sich von Prüfung zu Prüfung (ETHIK und MORAL sind absolut nicht gefragt) wollen einen möglichst effektvollen Abschluss, um sich einen lukrativen Job zu angeln.
      Den wenigsten geht es darum die Gesellschaft als ganzes weiterzubringen. Und genau diese Aspekte müssten in der Ausbildung aber ganz extrem eingebaut werden (VERANTWORTUNG GEGENUEBER DER GESELLSCHAFT UND DEM GELDGEBER). Leider ist mit den unerträglichen amerikanischen Entlöhnungsanreizen sehr viel kaputt gemacht worden.

      Noch ein Satz zum Schluss.
      IN der Medizin gibt es ein Leitsatz. Wenn eine Therapie derart kompliziert ist, dass sie einem Laien innerhalb 30 Minuten nicht vernünftig erklärt werden kann, taugt sie entweder nichts oder der Arzt versteht dien Wirkungsmechanismus der Therapie nicht.
      Wir in der Medizin sind es gewohnt täglich, komplexe Zusammenhänge einem Patienten vernünftig (mit aller Offenheit) zu erklären, weshalb ist das in der Wirtschaft nicht möglich.
      Ein Körper besteht aus 100`000`000`000`000 Zellen. Das sind 10`000 mal mehr als die gesamte Weltbevölkerung. Weshalb ist es also soviel einfacher biologische Abläufe auch einem Laien erklären zu können, als hingegen oeconomische Sachverhalte? Das leuchtet mir jedenfalls gar nicht ein.
      Ich glaube vielmehr, dass man den Menschen gar nicht alles Wissen lassen will. Denn Insiderwissen ist die einzie Möglichkeit risikofrei richtig grosses Geld zu machen.

      • Ueli sagt:

        @Schumacher
        Ethik und Moral sind deswegen nicht gefragt, weil in der Marktwirtschaft nur und ausschliesslich für den Profit produziert wird. Die Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen sind quasi ein Abfallprodukt des Produktionsprozesses. Ein Manager, welcher nicht voll und ganz hinter der radikalen Profitmaximierung steht, wird schlicht gefeuert, denn die Eigentümer wollen nicht die Welt retten, sondern ihre Rendite.
        In der absoluten Konkurrenzgesellschaft zählt sowohl für Menschen wie für Unternehmen nur das eigene Fortkommen. Die Moral der Geschicht: Moral ist heute zu einem Luxusartikel verkommen.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Ja dann hat ist die Marktwirtschaft eine unwissenschaftlicher unethischer Sündenpfuhl. Ein dekadenter Reigen deren Verwüstungen und stinkende Exkremente die Allgemeinheit dann auszulöffeln hat? Dann muss man sich aber auch dazu bekennen.
          Das kommt davon, wenn man die Bolschewisten die Religion kaputt schlagen lässt und die Reformation das Zinsgeschäft erlaubt und die Anbetung von Heilien verbietet. Da haben wir also Ethik und Moral bereitwillig in unserer Geschichte dem Teufel verhöckert. Nun die Menschen haben ihren babylonischen Turm ja bereits gewaltig aufgebaut, die Rechte versteht die Linke nicht mehr. Mal schauen, vielleicht gibt es ja die absolute Gerechtigkeit doch. Vielleicht gibt es ja so was wie ein nicht unbestechliches, endgültiges, unfehlbares Gericht.
          In der von ihnen Beschriebenen Marktwirtschaft muss sich jeder nur minimal vernünftige Mensch danach sehnen. Ausser die ganz wenigen grossen Profiteure die diese Vision natürlicht tunlichst verdrängen.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Remorse ist the poisen of life, lautet, so schreiben sie jedenfalls, ihr Lebensmotto. Ich würde es jedenfalls bereuen jemand im Präsens indirekt mit dem Totschlag bedroht zu haben. Wenn man sich selber als Hedonist so ziemlich alles erlaubt, ist genannter Leitsatz natürlich sehr einfach einzuhalten, eigentlich gar kein Lebensmotto mit nennenswertem Wert mehr.
    Ich verzeihe ihnen jedenfalls hiermit grosszügig. Denn es ist ja schon bald Ende Januar, also darf man bereits, aus menschlichen Gründen, die ersten Vorsätze gebrochen haben. Und irgendwie schwatzen wir hier am Thema vorbei.
    Alles Gute in ihrem hedonistischen (ist Berlusconi in ihren Augen auch ein Hedonist?) Leben. Neidlos und aufrichtig wünsche ich ihnen wirklich alles Gute. Ich mag ihre Gegenargumente auch Hampis und ich habe hier schon etliches dazugelernt.

    • anh toan sagt:

      Herr Schumacher, ich wuerde bereuen, jemand mit Totschlag bedroht zu haben, aber das habe ich nicht getan, und meine Aussage wurde von Ihnen auch nicht als Drohung aufgefasst. Indirekte Drohung ist was genau im Unterschied zu direkter Drohung? Soweit mit bekannt, existiert der Begriff der indirekten Drohung nicht in der Strafrechtswissenschaft, aber ich lerne gerne dazu.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Eine direkte Drohung ist. Ich schlage Dich mit einer Bierflasche tot. Für dies Drohung muss man auch die volle Verantwortung übernehmen.
        Eine indirekte Drohung ist. Wenn dieser Kernsatz in eine theoretische Geschichte eingebaut ist. ZB Es ist gut möglich, dass wenn Du so weiter machst, Dich jemand mit einer Bierflasche tot schlägt.
        Im indirekten Fall, kann der Drohende sogar behaupten, er habe den Bedrohenden schützen wollen. Denn indem er warnte, wollte er Unheil abwenden.

        Anders: Man kann versteckt, getarnt angreifen (trojanisch) oder aber offen und direkt. Offene Angriffe gibt es nur noch bei ehrenvollen Ritterspielen und unkontrollierten Rachefeldzügen.
        Die heutige Politik und Wirtschaft macht alles indirekt. Die Hiebe kommen von da. wo man sie am wenigsten erwartet (verdeckt und an der Wunden Stelle), das ist das Ziel des cleveren (aber unethischen und amoralischen) Angreifers.

        Und noch was die aggresivsten politischen Hetzer sind oft die grössten Angsthasen. Staln hat sich kaum aus seiner Datscha getraut und schickte an viele öffentliche Auftritte einen Filmschauspieler (der nur Stalin spielen durfte). Hitler verkroch sich im Führerbunker etc etc etc.

        • anh toan sagt:

          Herr Schumacher, hab ich bei Ihnen den Eindruck erweckt, ich haette eine ernsthafte Absicht, Sie mit einer Bierflasche totzuschlagen, oder Ihnen allenfalls in anderer Weise ernsthafte Nachteile zuzufuegen? Hatten Sie Angst? Haben andere Leser gedacht: „Wer weiss, der macht das vielleicht“? Drohungen machen Angst oder versuchen dies zumindest. Meine Aussage koennte hoechstens einen Paranoiker aengstigen, aber das Problem „konditionelle Praedisposition“ kennen Sie ja als Mediziner.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Kein Wort darf unkontrolliert über die Lippen rollen. Deshalb muss das Feuer der Emotionen für immer gelöscht bleiben. Keine Handlung darf ungewollt geschehen, deshalb darf es den Affekt nicht geben. Die grösste Schmach ist, wenn man sich für etwas entschuldigen muss. (das ist in asiatischen Gebieten und im nahen Osten noch sehr tief verwurzelt), das man so nicht wollte.

            Wer seine Aengste nicht überwindet lebt kein freies Leben. Wenn ich etwas in meinem Leben am Trainieren bin, dann das überwinden jeglicher Angst.
            Ihre Aussage hat mir ganz und gar nicht Angst gemacht, sie ist eine Herausforderung.

            Der Hedonist flieht vor seinen Aengsten in Lust und Trugwelten, welche mit der Zeit zu einer Sucht werden die jegliche Sinne abstumpft und das Bewusstsein abtötet. Er wird Grössenwahnsinnig und leer und einsam in einem Haufen von falschen Freunden.
            Der Asket stellt sich jeglicher Versuchung. Er will nichts und weil er nichts hat, kann man ihm auch nichts nehmen. Wenn er seine Existenz nicht als materielle Vergänglichkeit sieht, sondern sie in viel weiteren Bögen empfindet. Kann man ihm nicht einmal sein Leben nehmen.

            Jedes Ding (materielle Erscheinung), welches wir brauchen und als unseren Besitz bezeichen, ist mit grosser Verantwortung verbunden. Jedes kleine Ding bedarf Pflege und Aufmerksamkeit. Der Weltengeist vergisst nie. Wer die materielle Welt als grossen gratis Selbstbedienungsladen anschaut, wird irgendwann einmal erschreckt feststellen, wieviel er von sich selber dadurch zerstört hat. Deshalb meine ich Hedonisten leben sehr autodestruktuv und sind zu bemitleiden und nicht zu beneiden.

            Alles Gute und Erfüllung bei ihren Geschäften

  • Rolf Schumacher sagt:

    Man hat mir unterstellt ich hätte keine Ahnugn von SWAPS. OK ich sage einfach mal.
    Devisenswaps, wenn sie auf Termin gemacht werden. Ist ein (für den der Insiderwissen hat) brutales Wetten gegen eine Währung. Es ist nichts als ein absurdes Pokerspiel.
    SWAPS- welche man abschliessen kann um sich im Fall eines Bankrotts (Aktienverlust, Obligationenverlust) abzusichern, macht die Banken (Brokers) viel aggressiver. Denn sie sind ja gengen einen Verlust abgesichert.
    Zudem gibt es noch all die Zocker die nicht einmal eine Aktie oder eine Obligation besitzen sondern nur mit SWAPS handeln. ZB ich weiss, dass FORD pleite geht (weil ich ein Freund der Familie Ford bin) also kaufe ich tonnenweise SWAPS auf Ford und werde fast über nacht MIlliardär.
    Wirtschaft ist keine Wissenschaft es ist Zockerei.

    • Hampi sagt:

      @RS
      Eine Unterstellung ist das nicht, denn sie liefern ja gerade den Beweis dafür:

      „Devisenswaps, wenn sie auf Termin gemacht werden, ist ein (für den der Insiderwissen hat) brutales Wetten gegen eine Währung. Es ist nichts als ein absurdes Pokerspiel.“

      Nach ihrer Logik wäre folgender Fall also ein Pokerspiel:
      Die Swiss International Airlines (wohl eher Lufthansa) kauft von Boeing 10 Jumbo-Jets zum festen Preis von 2,2 Mia. USD.
      Die Lieferung und Zahlung (der Einfachheit halber) erfolgen in 12 Monaten. Da die Swiss die Berechnungen/Planungen für diese 10 Flugzeuge zum akteullen Devisenkurs gemacht hat, möchte sie KEINE SPEKULATION eingehen und das kann sie nur, wenn sie den Kurs sofort fixiert. Da sie aber zurzeit nicht genügend CHF in Cash hat, kauft sie die USD auf Termin: d.h. sie fixiert den Kurs und die Zahlungen erfolgen aber erst in 12 Monaten. Somit hat sie kein Kursrisiko mehr!

      Nun nehmen sie an, dass Boeing leider während dieser Laufzeit eine Lieferungsverzögerung (wie so oft) hat und die Flugzeuge werden 6 Monate später geliefert. Das ist für die Swiss (wenigstens) finanztechnisch kein Problem, denn sie kann den Devisentermin einfach um 6 Monate „swapen“. Es gibt bei diesem „Swap“ sogar einen Abschlag (positive Zinsdifferenz zwischen den beiden Währungen) für die Swiss: je länger der Swap dauert, desto billiger bekommt sie die USD.

      Mindestens in diesem (recht konkreten) Fall, Herr Schumacher, haben sie den „Pokereffekt“, wenn sie kein Termingeschäft und keinen Swap machen.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Die Swissair wäre kaum bankrott gegangen, wenn sie nur mit mit Cash (bis zu einer sinnvollen Reserve) gekauft hätte. Der SWAP liefert den Managern Beihilfe zu halsbrecherischem Risikoverhalten. Ein absolutes Unding. Wer sich derart gegen alle Eventualitäten absichern muss, sollte keine Flugzeuge kaufen.

        Komisch, dass es der Swissair so gut ging von 1960-1990. Ich bin sicher damals waren noch Manager am Ruder die etwas vom Fliegen verstanden. Gut möglich, dass diese erfolgreichen Manager keine SWAPs zur Absicherung brauchten. Seit wann gibt es Devisenswaps? Seit ca 15 Jahren. Eine junge Harvardabsolventin ohne grosse Bankerfahrung hat bei JP Morgan die SWAPS erfunden. SWAPS sind absolutes Teufelszeug.
        Weil sie
        1: Zu risokoreichen Geschäften verleiten
        2: die Bankrisiken deswegen verschleiren
        3: Zu Wetten und Gegenwetten misbraucht werden können
        4: Wenn eine grosse Bank einbricht (Bear Stearns) das eine Kettenreaktion auslöst, welche unglaublich gross (zig 100 Milliarden wegen einer Bank) und weltweit (denn die D-Bahn kann zb ein Risiko von Unicredit decken und für die D-Bahn bürgt die CS und für die CS eine Versicherung etc. Es handelt sich um den berühmten Dominoeffekt.
        5: Heute stecken in ca 100Billionen in SWAPS und alles ist miteinander verkettet. Sorry lieber Hampi, das ist eine tickende Zeitbombe. SWPAS sind nichts schlaues.

        Gruss von einem der keine Ahnung von Nichts hat. Ein nobody und ehrlicher Steuerzahler ein dummer Spiesser eben.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Die vier Punkte beziehen sich auf die CD-SWAPS. Credit default Swaps.

        • Hampi sagt:

          Devisenswaps gibt es schon viel länger als 15 Jahre, sonst würde ich sie ja nicht kennen. In den Achziger Jahren waren Devisenswaps etwas völlig Normales. Wahrscheinlich existieren sie aber schon seit 1973, seit dem Zusammenbruch von Bretton Woods und dem Übergang zu flexiblen Wechselkursen (unser heutiges System).

          Wenn sie denken, dass die Swissair (die alte) keine Swapgeschäfte gemacht hat, dann kann ich ihnen nur sagen, dass sie sicher falsch liegen.

          Devisentermine und Devisenswaps sind in einer Welt, wo währungsüberschreitende Geschäfte gemacht werden, eine absolute Notwendigkeit. Da können sie noch so lange miese Stimmung machen wie sie wollen. Solange die „globalisierte Welt“ eine Realität bleibt, werden diese fundamentalen Instrumente ganz sicher nicht verschwinden!
          Ich wünsche Ihnen viel Ausdauer bei ihrem Kampf.

          • Hampi sagt:

            Ob es sinnvoll ist, dass man auf einen Konkurs spekulieren kann, wie bei den Credit Defaults Swaps, ist eine andere Frage.
            Aber Devisenswaps haben damit wirklich nichts zu tun!

          • Hampi sagt:

            @Rolf Schumacher
            Sie scheinen unerbittert in ihrem Kampf gegen die Finanzbranche. Dabei scheuen sie sich vor keinem Mittel (verbal), um ihrem Ziel näher zu kommen. Ich frage mich dabei, ob sie wohl auch in anderen Aspekten derart machiavellisch vorgehen. Sind sie auch derart bissig und kritisch, wenn es um die Branche geht, wo sie tätig sind? Mindestens aus ihrem letzten Kommentar habe ich den Eindruck bekommen (zum Schutz der Patienten vom Staat hart kontrolliert, jööö), dass sie ganz zufrieden sind mit den Ihrigen.
            Aber ist es nicht Tatsache, dass es einerseits einige Finanzleute gibt, die im Gefängnis schmoren, andererseits finden wir dort kaum einen Arzt, auch wenn sein Handeln fatale Folgen hatte?
            Deutet das nicht auch auf “Spuhler-Ospel-Kurer-Vasella-artige” Seilschaften hin?
            Und was denken sie über meine Erfahrung, dass einzig die Mediziner den Finanzleuten ebenbürtig sind, wenn es um das “Abzockerpotenzial” geht?
            Ihre Meinung würde mich interessieren.

        • anh toan sagt:

          Herr Schumacher, wenn ich Sie mit einer Bierflasche totschlage, ist deswegen eine Bierflasche noch lange kein teuflisches Instrument, sondern in erster Linie ein nuetzliches Behaeltnis fuer Bier.

          • Rolf Schumacher sagt:

            @1) Ich mache nicht miese Stimmung ich rede einfach über Spielverderber und Schummler. Und ja Hampi es ist schade, dass wegen der Geldgier einiger Spekulanten ganze Arbeitszweige in Miskredit geraten. Deshalb sollte alle, welche im Finanzsektor tätig sind, auch dafür sorgen, dass die Schummler hart bestraft werden.
            2) ad grosser bruder. Totschlag bleibt Totschlag. Indirekte Drohung, indirekte Drohung. So what. Wenn aber wegen Bierflaschen ganze Länder bankrott gehen, würden Bierflaschen (Hyperaktivismus der immer zu späten Politik) weltweit verboten. Natürlich würden die cleveren Harvardjünglinge sofort mit Colaflaschen dafür sorgen, dass wieder geklaut und gezockt würde. Man sagt vielleicht übermorgen dem Schummelinstrument statt CDS DTT (dim-cheat-tool).
            Da bleibe ich lieber meinem Röntgenapparat treu, auch wenn seine Strahlung nicht ohne ist. Aber ich weiss die Gefährlichkeit auf ein sehr gut verträgliches Minimum zu reduzieren und werde auch, zum Schutz der Patienten vom Staat hart kontrolliert. Die Finanzgrössen haben seit der Entdeckung der Röntgenstrahlung schon manch unbrauchbares System aufgebaut. Millionen von Menschen haben ihr Geld verloren, einige wenige wurden Milliardäre und die Staatskontrolle wurde entweder hinters Licht geführt oder noch häufiger bestochen.
            Das geht beim Röntgen nicht.
            Umd falls sie lieber grosser Bruder weitere Bierflaschen schmiessen noch eine Frage. Machen die Vietnamesen wirklich so schlechtes Bier? Also ein Ruggenbräu wurde ich nie derart grobfahrlässig opfern.

          • anh toan sagt:

            Wenn viele Menschen mit Bierflaschen totgeschlagen werden, muss man sich ueberlegen, ob man Bierflaschen abschaffen muss. Dabei ist eine Interessenabwaegung vornehmen, zwischen dem positiven Nutzen als Bierbehaeltnis und des hauefigenMissbrauchs als Waffe. So geht eine intelligente Diskussion. Wenn Sie einfach alles in einen Topf werfen und mit unbestiommten Begriffen verteufeln, ist das reine Polemik.

          • anh toan sagt:

            @RS: Wenn ich Sie mit meinem (Konditional-)nebensatz (Wenn ich Sie mit einer Bierflasche totschlage….) in Angst oder Schrecken versetzt haben sollte, bedaure ich dies zutiefst. Ich glaube aber nicht, dass ein vernuenftiger Mensch meine Aussage als ernstgemeinte Drohung versteht. Ich hoffe, nie jemanden tot zu schlagen, denn obwohl Hedonist ist eine meiner Wahrheiten: “ Remorse is the poison of life. (CHARLOTTE BRONTE, Jane Eyre)“. Ich glaube nicht, je zu bereuen, diesen Satz im Praesenz geschrieben zu haben. Richtigerweise haette ich Konjunktiv verwenden muessen (…..totschlaege, waere deswegen….), dieser Fehler ist aber zumindest nahe am allgemeinem Sprachgebrauch, zumindest in der Schweiz (hat im Dialekt keinen Konditionalis, darum sagen Schweizer gerne …totschlagen wuerde. aber auch deutsche Fussballspieler mit Ausnahme von Memet Scholl haben Muehe damit). Haette ich Drohen wollen, haette ich Zuikunft verwendet (…..totschlagen werde). Aber wuetend machen Sie mich schon, weil ich glaube, dass Sie das alles genau wissen, jedoch bei anderen Lesern negative Assoziationen aufkommen lassen wollen, indem Sie difus unterstellen, ich haette Sie bedroht. Und ob Sie mit solcher Methodik mich oder andere Personen angreifen (Vasella, Ospel), es macht mich wuetend. Urs Brock oder Nadine Binswanger machen mich nicht wuetend. Nicht Ihre Meinung, sondern Ihre Methoden machen mich wuetend.

  • anh toan sagt:

    Sehr geehrter Herr Schumacher

    1. Ich heisse grosser (klein geschrieben) Bruder Toan, ich bin nicht der namenlose Grosse Bruder aus Orwell, bin auch nicht Fruehstrentner, sondern will in einer anderen Kultur ein Unternehmen aufbauen. Wenn Sie meinen Namen anklicken, finden Sie einen Entwurf meiner Website.

    2 Sie schreiben hauefig sehr polemisch: Bei der SVP sind Auslaender an allem Schuld, bei Ihnen eine geldgierige Finanzmafia. Sie benutzen die gleichen Methoden wie die SVP (unklare Begriffe wie „halbkriminell“, bedeutet eigentlich legal, laesst aber negative Assoziationen aufkommen. Oder Sie werfen dieser Finanzmafia grobfahrlaessiges Handeln vor, Fahrlaessigkeit, und damit auch grobe, ist jedoch im Bereich der Vermoegens- und Eigentumsdelikte soweit mir bekannt nicht strafbar, Es weckt aber negative Assoziationen. Das Allerunausstehlichste aber: Sie werfen den Herren Ospel und Vasella vor, Ihre Lebenspartnerinnen aus Profitgier gewaehlt zu haben: Dies ist erstens komplett aus der Luft gegriffen (oder woher wissen Sie das?), und zweitens auch wenn wahr, als Auesserung unter jeder Guertellinie, selbst wenn es legitim und ueblich ist, auch materielle Aspekte bei der Partnerwahl zu beruecksichtigen.
    3. Ihre Auesserungen gegen Herrn Ospel, teilweise Herr Kurer erfuellen meines Erachtens den Strafttatbestand der Ehrverletzung.

    Und abschliessend: Ich glaube, Sie machen das alles (genau wie die SVP) mit purer Berechnung, nur kann ich Ihr Ziel nicht erkennen (Nationalsozialist?). Herr Schumacher, Ziele rechtfertigen nur in wenigen Ausnahmefaellen die Mittel. Aber wenn Sie dies nicht absichtlich machen, lesen Sie bitte noch meine folgenden Zeilen:

    Etwa seit meinem 15 Lebensjahr war ich ueberzeugt, dass das widerlichste, was es auf der Welt gibt, Zuhaelter sind. Von mir aus kann man Banken ueberfallen, Polizist werden, habe ein gewisses Verstaendnis fuer Kinderschaender(sind halt krank), Mord aus Leidenschaft, aber von Maedchen leben, die nichts anderes als ihren Koerper zu verkaufen haben? Nein, das ist doch das Letzte. In den letzten Jahren hatte ich Gelegenheit, mit arbeitenden Maedchen gute Gespraeche zu fuehren, und ich musste erkennen, dass Zuhaelter einfach ein tatsaechlich existierendes Beduerfnis befriedigen. Die meisten Zuhaelter werden von ihren Kundinnen als nuetzliche Dienstleister wahrgenommen, und auch ich musste zuerst ueberzeugt werden, dass dies nicht Resultat einer Gehirnwaesche ist. Wenn aber selbst Zuhaelter mehrheitlich nuetzliche Dienstleister sind, wie kann man Banker pauschal verurteilen?

    4.
    Und ich glaube mittlerweile sie machen d,ies alles bewusst.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Soso.
      1. Also Hr Vasella, Ospel, Spuhler rüge ich selbstverständlich nicht für ihrer Partnerwahl. Ganz im Gegenteil ich wünsche Ihnen alles Gute. Peter Spuhler hat zwar seine Partnerin nach Aquistion von Stadler Rail schnell verlassen und ich wünsche ihm selbstverständlich zu einser jüngeren sehr hübschen Partnerin auch alles Gute und nur die besten Eheglückwünsche. Mich interessierne private Angelgenheiten nicht. Ich moniere lediglich, dass Intelligenz und Können bei weitem nicht ausschlaggebend sind CEO zu werden, sondern dass ganz andere Faktoren sehr wichtig sind. Basta nicht mehr und nicht weniger.
      2. Grosser Bruder ist ihr Pseudonym und heisst auf Englisch Big Brother. Wenn sie den Link zu Orwell machen, dan tun sie es und nicht ich. Ich habe geschrieben BB is watching us (ich hoffe nicht, dass sie mir jetzt unterstellen ich meinte mit BB Brigitte Bardot). mit BB ist watching us meinte ich es ist schön, dass sie meine Kommentare, obwohl sie gesagt haben sie würden mich nicht mehr lesen, immer kommentieren. Ich möchte mich dafür herhzlichst bei Ihnen bedanken. Den Schüsse ins Leere sind langweilig.
      3: Sage ich nicht, dass eine geldgierige Mafia an allem Schuld ist, sondern, dass das Finanzwesen zu hierarchsich und einseitig aufgebaut ist und dass es weder Transparenz noch Kontrolle gibt.
      4: A propos Zuhälter in Indochina, da möchte ich mich nicht ins Detail darüber auslassen. Viele Mädchen kommen aus ganz armen Dörfern und werden von ihren Vätern verkauft. Es gibt sogar Mädchendiebstal. Die HIV Quote ist in Südostasien und Indien Dank der Dienstbereitschaft und Kundenfreundlichkeit der lieben Zuhälter (für einige Bath mehr geht es auch ohne Kondom) massiv am ansteigen. Stellen sie doch die Frage, ob man diesen Zuhältern etwas Gutes abgewinnen könne einmal auf dem Tagi Mammablog, ich glaube es wird ihnen ganz eindeutig und klar Auskunft gegeben werden. Ich will kein abschliessendes Urteil fällen.
      5: Ich mag politische Etiketten überhaupt nicht. Ich bin Freidenker, ich passe in keine Ecke.
      6: Ich wünsche ihnen für den Aufbau ihres Unternehmenes alles Gute.

      liebe Grüsse von einem ganz kleinen bescheidenen Mitbürger (gar nichts von grossem Bruder)

      ach ja und hätte ich keine Ziele und kein Bewusstsein, dann würde ich kaum hier schreiben.
      Ich schaue schon lange intensiv hinter den Vorhang. Nicht jeder muss daran glauben, dass bei der kosmischen Hintergrundsstrahlung das Ende aller Dinge erreicht ist. Bei mir fängt der Spass erst hinter dieser immaginären Linie an. Ich bin ein Grenzgänger, aber mache alles legal und offen.

      • anh toan sagt:

        Ich finde das englische „older brother“ die bessere Uebersetzung vom deutschem „grosser Bruder“ (Auf englisch nenne ich meinen kleinen Bruder „younger brother“.) Auf vietnamesisch ist „Anh“ weniger als „Ong“ was woertlich Onkel aber auch englisch „Sir“ bedeutet. Es gibt kein Wort fuer Bruder auf vietnamesisch (zumindest nicht Umgangssprache), sondern nur „Anh“ (grosser Bruder) und „Em“ (kleiner Bruder oder Schwester oder Freundin/Frau). Ich habe mir diesen Namen nicht gegeben, ich werde so genannt hier.

        Wissen Sie Herr Schumacher, ich glaube Maedchen die als Prostituierte arbeiten, koennen mir mehr ueber die Nuetzlichkeit von Zuhaelterdiensten erklaeren, als irgendwelche Tussies im Mamablog aber andereseits, ich werde das Experiment wagen, ich bin ueberzeugt dort differenziertere Betrachtungsweisen als Ihre zu finden.

        Danke fuer die Idee mit Mamablog

  • Rolf Schumacher sagt:

    @Big Brother (is waching us). Vampire können sehr wohl gefährlich und lächerlich sein. Zb. Ich bin Familienvater und fürchte persönliche weder den Schmerz noch den Tod. Ich will aber meine Frau und mein Kind vor Schmerzen schützen. So ist ein Vampir für mich persönlich eine total erbärmliche, lächerliche, Unfigur und trotzdem ist sie gefährlich, weil sie meine Liebsten schänden könnte.
    A propos Profitvampire. Le vol de nuit ist ein sehr schönes Buch. Der Manager sein Kontrolleur schicken die Piloten aus Profitgier schlecht ausgerüstet zu Nachflügen. Der bissige Kontrolleur kommt ins Grübeln, als einer seinr Piloten (welcher er der Kontrolleur gegen den Willen des Piloten auf den Nachtflug schickt). Vor Trelew (eine wunderschöne Halbinsel an der Ostküste Patagoniens) kommt der Pilot in ein unglaubliches Gewitter.
    Der Sklaventreiber grübelt darüber nach ob es moralisch korrekt war den Piloten in die Nachtschlacht zu schicken.
    Une fissure dans son oeufre avait permis le drame, mais le drame montrait la fissure, il ne pouvait rien d autre. Peut-être des postes d observations sont -ils nécessaires à l Ouest…..On verra ça. Il pensait encore (der Sklaventreiber): J ai les mêmes raisons solides d insiter, et une cause de moins d accident possible: celle qui s est montrée. Les échecs fortifient les forts (das stimmt, ist aber keine Legitimaiton einen Familienvater gegen seinen Willen unnötigen Gefahren auszusetzen) Malheureusement, contre les hommes on joue un jeu où compte si peu le vrai sens des choses (das machen die JP Morgans, Goldman Sachs, Lehman brth mit ihren toxischen Derivaten, SWAPS ,sie spielen gegen die Menschen mit voller Verachtung). L on gagne ou l on perd sur des apperences, on marque des points misérables. E l on se trouve ligoté par une apperence de défaite. Riviere (der Sklaventreiber) sonna.
    Saint Exupery hat sehr schön gezeigt, dass man in der Welt der Erscheinungen, wenn man gegen die wahren ethisch moralischen Grundsätze arbeitet man immmer erbärmlich scheitern muss. Es erstaunen also die Börsencrashes gar nicht. Denn auf aus einem Misthaufen (wenn er als Ding an sich ein Misthaufen ist) kann nichts anderes werden, er ist dazu verdammt Misthaufen zu bleiben. Die Erscheinungen (Blumen, schöne Frauen, Yachten, Schlösser etc) täuschen darüber hinweg, darunter ist und bliebt er ein stinkender mottender die Menschen verachtend schändender Misthaufen.

  • Irina Friedmann sagt:

    Wieso soll Oesterreich und Deutschland handelsmässig und kulturell enger verflochten sein als die Schweiz und Deutschland? Wegen des tausendjährigen Reichs? Was für ein Unsinn! Die Schweiz ist mit dem Euro-Raum in beider Hinsicht sehr eng verbunden.

  • Michael Schwarz sagt:

    Ein richtiger Wirtschaftswissenschaft strebt nicht mehr Reichtum, Status und Macht. Er interessiert sich die Wirtschaft, weil er die verstehen will. Wie die Wirtschaft wirklich funktioniert. Ich behaupte, dass nur wenige Menschen, die Elite Uni absolviert haben, die Wirtschaft wirklich verstanden haben. Es gibt auf diese Welt nur wenige Menschen begriffen haben, wie die Wirtschaft heute wirklich funktioniert. Die grenzübergreifende Komplexität der Wirtschaft gewinnt zunehmend an Tiefe, was vor 30 Jahren noch nicht der Fall war.

    Wenn wir die politische Fehlerentscheidung letzter 20 Jahren analysiere, kann man dadurch feststellen, dass die Fehlerentscheidung drastisch zunimmt, und die fehlerhafte Entscheidungen gravierend sind, auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft und Wirtschaft. Man kann auch zunehmend feststellen, solche fehlerhafte Entscheidung auf die Überforderung der Politiker zurückzuführen sind. Die Ausbildung der Politiker reichen nicht aus, womit die aktuelle Probleme zu greifen, und die beste Lösung auszuarbeiten.

    @Hampi: Swap, kennen wir aus Devisen, oder Zins Swap. Es kann gefährlich sein, wenn man auf Termin spekuliert.

    • Hampi sagt:

      @Michael Schwartz

      Sie haben recht, es kann gefährlich sein, wenn man auf Termin spekuliert. Aber der Devisentermin ist kein SWAP. Einen Swap benötigen sie lediglich, wenn sie bei Fälligkeit den Termin verlängern wollen. Ihr Risiko ist somit der Devisentermin, nicht aber der Swap.

      • Hampi sagt:

        gut, sie können auch sagen, dass ein Devisentermin zwei Kompontenten hat:
        1 ein Kassageschäft
        2 einen Swap
        wobei aber auch hier gilt: das Risiko ist das Kassageschäft und nicht der Swap!

  • Andreas Dombek sagt:

    Die Frage, ob die Ökonomie eine Wissenschaft ist, lässt sich mit einem klaren JA beantworten, denn sie ist in Wirklichkeit eine verdeckte und überlagerte Religions-Wissenschaft.

    Wenn man die Termini der letzten 20 bis 30 Jahre anschaut, ist man ob der inflationären pseudoreligiöser, erweckungsorientierter und religiöser Begriffe, Umschreibungen und der milliardenfacher Heilsversprechen und dadurch ausgelösten Heilserwartungen erschrocken.
    In dieser sich jugendlich und zukunftsorientiert gebenden „Wissenschaft“ wimmelt es nur von Propheten, weisen Frauen und Männern, Wegbegleitern, Richtungsgebern, Führern ins gelobte Land des großen Heils, Gurus, monetaristischen Jüngern, Anlegern, Ausbeutern, Auslegern und Ausdeutern des Kapitalzuwachses, neoliberalen Aposteln. Man wartet immer noch auf den Mesias, der die einäugigen Wirtschaftswundererwartenden auf der fiskalisch-wirtschaftlichen Knechtschaft befreien wird. Natürlich gibt es sogar auch hier Päpste, ja sogar Finanz-, Wirtschafts- und Anlage-Götter und deren riesengroße Entourage. Auch wenn die meisten dieser Anbeter nur die gewünschte Funktion von Claqueuren haben.

    Dabei übersehen viele dieser pseudowissenschaftlichen Anbeter dieses eigenartigen Ökonomie-Himmels einen Pferdefuß. Den besagten Pferdefuß des Teufels, Satan oder Belzebub. Gott braucht doch auch seinen Teufel. Und nicht zu vergessen die hyperliberalen Scharlatane und deren zukunftsbetörenden und optimismusbesoffenen Hexenmeister. Die Kartenleger, Tischenrücker und Wahrsager sollte man auch nicht vergessen. Nicht zu unterschätzen sind auch die Teufelsaustreiber, die den sozialistischen, linken und kommunistischen Satan austreiben versuchen. Andererseits sind die Gesundbeter nicht zu verachten, die nur das eine Heil im Staatssozialismus anstreben.

    Denn die hier beschriebenen beiden Seiten bilden zusammen eine Medaille, die man sich getrost dann umlegen kann, wenn man Kenntnis und Handlungsfähigkeit von der weißen, strahlenden sowie der schwarzen, düsteren Seite hat. Dann kann man sich sicher sein: Es wurde hierbei nichts vergessen bzw. unterschlagen und kein Betrachter dieses wundersamen Szenarios aus der ökonomischen Einheit aus Himmel UND Hölle kann sagen, er hätte davon nichts gewusst.

  • Ueli sagt:

    @michael schwarz
    Der Kapitalismus leidet seit langem an einer Überproduktionskrise. Deswegen sind nicht die „Ressourcen“ knapp, sondern die Menschen auf dem Planeten können sich schlicht all die „schönen“ Produkte, welche produziert werden, nicht mehr leisten, da ihr Geldeinkommen dies nicht zulässt. Wenn also jeden Tag tausende Menschen an Hunger sterben hat dieses Fakt nichts damit zu tun, dass die Nahrungsmittel nicht vorhanden wären (Ressourcenknappheit), sondern dass das Geld in diesen Haushalten zu knapp ist, um sich das Nötigste zu leisten. Diese Menschen sind dummerweise für das globale Kapital „nicht verwertbares Material“ und deswegen überflüssig.
    Währenddessen lebt eine vollkommen abgehobene Schickimicki-Gesellschaft hinter ihren Stacheldrahtzäunen und interessiert sich nur noch für den neusten Klatsch und Tratsch aus Hollywood oder sonstwo…

    • Rolf Schumacher sagt:

      Ja so ist es. Und dahin hat uns die kapitalistische (wissenschaftliche) Oeconomie gebracht. Ist das was die Wallstreet tut wissenschaftlich? Zeugen die unsäglichen 100 von Milliarden schweren SWAPs von Bear Stearns von Wissenschaftlichkeit. War die Reaktion von Goldman Sachs und J.P. Morgan vernünftig? Welche Rolle spielt der ach so studierte Bernanke? Sorry die Wallstreet Zombies, sekundiert von Yale und Harward oeconomisch „Studierten“, imponieren mir nicht. Das sind lächerliche, gefährliche Vampiere unserer Gesellschaft.
      Wenn wir so Medizin betreiben würden, wie die US-Kapitalisten Wirtschaft betreiben, dann würde ich sofort sagen man kann getrost jede medizinische Fakultät schliessen und das Feld den Wurzelseppen und Kräutermaries überlassen.
      Mit Verlaub Oeconomie und Politologie sind zu Feigenblätter verkommen, um die perverse egomane Machtgier zu kaschieren. Ben Ali- Berlusconi.- Sarkozy.-G.W. Bush….zeugen nicht davon, dass die Oeconomie und Politologie sinnvolle Wissenschaften sind.
      Prof. HSG Jäger und seine Aussagen wärend der Krise zeugten von der Arroganz und Uneinsichtigkeit einer abgehobenen egomanen Wirtschafts(wissenschaft????????????????????)Gilde, welche den Machtmenschen die Legitimation für ihr unsägliches Tun gibt.
      Seht euch doch die wunderbaren Präsidenten Sarkozy-Berlusconi-Putin-G.W. Bush und schaut in der Mottenkiste der Geschichte, was für Politiker uns die Welt beschert hat. Sorry Politologie und Oeconomie ist sind Witzwissenschaften, wenn schlussendlich an der Spitze ihres Zweiges eine Reihe von tumben Holzköpfen üble und zottige Volksverarschungen aufführen.
      Wenn in der Medizin die egoistischsten und für die Patienten schlechtesten Absolventen an die Spitze der Spitäler schaffen würden, dann müsste man die medizinischen Fakultäten schliessen. Denn es macht keinen Sinn für teures Geld Aerzte auszubilden, wenn vor allem die unfähigsten Karriere machen können.
      PS: Vasellla hätte es als Arzt kaum an die Spitze der Medizin gebracht. Er hat den risikoärmsten und randständigsten Ast der Medizin (Psychosomatik) für seine Karriere gewählt. Ausgerechnet ein Gebiet auf dem die Empirie nicht anwendbar ist. Ein Gebiet das nur marginal naturwissenschaftliche überprüfbar ist. Er hat nie, nie in der klinischen Pharmakologie gearbeitet, hat von Forschung keine Ahnung und musste nie wirklich medizinisch Verantwortung übernehmen. Als Klinikleiter oder niedergelassener Arzt hätte er dies aber tun müssen.
      Hat aber ein Harvardwirtschaf“tstudium“ gemacht. in die richtige Familie geheiratet und zum Hochzeitsgeschenk vom Schwiegerpapi die Novartis erhalten. Soll mir keiner sagen, Vasella, habe seine Karriere wegen seinen wissenschaftlichen Künsten erhalten.
      Viele der reichsten Männer dieser Welt (Blocher, Ospel, etc etc) kommen nicht wegen ihrer Intelligenz an die Macht, sie foutierne sich sogar um die Wissenschaft. Gesetze und Normen gelten für sie nicht. Intelligente Menschen sind ihnen hinderlich und die verdammten Moralisten gar am meisten. Man muss in die richtige Familie heiraten, mit den richtigen Freunden zusammen sein. Das ist deren einziges kluges Manöver, sicher nicht wissenschaftliche Studien.
      Es ist leeres und hohles blalbalabalblabla was von Yale bis an die HSG erzählt wird, in deren Augen der Mächtigen, das interessiert die nur marginal.

      • anh toan sagt:

        Nein Herr RS nicht die Oekonomie ist Schuld, sondern Adam und Eva: Ohne Adam und Eva haette es all die Ospels, Kurers, Vasellas, Kamprads (verbraucht Rohstoffe fuer Wegwerfmoebel, Steuerfluechtl?) nie gegeben. Und der Vasella, ja das ist ein ganz boeser: Heiratet er einfach in die richtige Familie, die ihn, den ehrgeizigen, aber geistig eher unterbemittelten, der ein Medizinstudium nur dank einfachem Spezialgebiet geschafft hat, auf den CEO Posten von Novartis setzt, weil im Kern ist diese reiche Familie kommunistisch und will moeglichst schnell das Unternehmen ruiniert sehen und endlich Bestandteil der besitzlosen Arbeiterklasse sein, weil es so einsam ist an der „Spitze“ oder was?. Ihre Erguesse sind leeres, blablabla, frei von jeder Vernunft.

        Was einigermassen in die Naehe ihres Geschreibsels kaeme und sogar richtig waere: Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing (nicht Volkswirtschaft) ist das bevorzugte Studium von Personen, die als Berufsziel CEO nennen, sprich, in erster Linie Macht und Geld wollen. Frueher war dieses Studium Jura. Dies sagt jedoch rein gar nichts ueber die wissenschaftliche Qualitaet weder von Volkswirtschaft, noch von Jura.

        Noch ein Wort zu Ihrer zufaelligen Verteilung von Adjektiven: Koennen Vampire (oder sonstwas) gleichzeitig laecherlich und gefaehrlich sein? „Kapitalistische Oekonomie“ (auch Marx ist wesentlich in den Volkswirtschaften).

        Und a propos Swaps und an anderen Orten „Negativzins auf Tageszinsbasis“: Nicht alles, was Sie nicht verstehen, ist Teufelszeugs.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Swaps waren ganz grosses Teufelszeug. Bear Stearns hat sich wegen dessen Toxizität zerstört. Sorry wenn ich ihnen einen Giftcocktail spritzte und sie sterben daran, dann ist es mehr als nur höhnisch, wenn ich den Hinterbliebenen sage, dass sie nicht über meinen Cocktail zu urteilen hätten, weil sie ihn nicht verstünden.
          Diese arrogante Masche der Weltgeldsäcke wird ihnen fette und äusserst bissige Filzläuse bringen. Denn Materie ist eine Illusion, eine zeitlich sehr begrenzte Illusion. Ich habe noch keine sterben sehen, der auch nur einen Krümel davon hat mitnehmen können. Dieses Bewusstsein scheint vielen total abhanden gekommen zu sein. Harvard (wissenschaftliche) Swaps are the most sulfuric toxic banker tools. And the worst thing is the traders are even not ashamed about their business. Only deepest hell can explain such behaviour. Wimpy and rotten are those souls, I guess.

  • Michael Schwarz sagt:

    @Ueli: Smith hat sich mit der Preisbildung, bzw. das Modell Nachfrage/Angebote, Finanzierung und Verantwortlichkeit des Staates beschäftigt. Was Smith nicht erklärt kannte, warum die Menschen Tauschen wollen. Er argumentiert mit der Natur des Menschen, welches das Verhalten zum Tauschen nicht erklärte. aber vom Ansatz Smiths ist erkennbar, dass er mit dem ökonomischen Verhalten des Menschen beschäftigt hatte, was wiederum die moderne Verhaltenspsychologie der Ökonomie gründete – die Idee war bereits da.

    Wenn wir heute das Thema der Ressourceverteilung aufgreifen, müssen wir uns fragen, wie sollte die Ressource gerecht verteilt werden, wenn das Geld, welches die Verteilung steuert, unendlich ist, aber die Ressource endlich ist. D.h. die Ursache der ungerechte Verteilung liegt im Schöpfungsprozess des Geldes. Der Konsequenz, der urvermeidlich ist, kontinuierliche steigende Rohstoffpreise, somit die ungerechte Verteilung der Ressource noch verstärkt.

    Die moderne wirtschaftswissenschaftliche Forschung bewegt sich zunehmend in der Richtung des menschlichen Verhalten zu. Die Wissenschaftler suchen nach den Lösungsansätzen, die frühe vernachlässig oder nicht beachtet wurden, ist es noch zu früh brauchbare Ansätze zu formulieren. Wir sollten die klassische ökonomische Ansätze hinter uns lassen, somit die Menschen wieder im Mittelpunkt der ökonomischen Erkenntnisse stehen.

    • Urs Brock sagt:

      So wie ich das in Erinnerung habe ist das nicht all zu unbekannt. Das mit dem Tauschen und der Ressourcenverteilung versus der Kapitalverteilung und dem Raffen bis zum geht nicht mehr…

      Da sich, dank oder wegen gewisser Menschlicher Eigenschaften, bald mal Monopole auf Ressourcen (eine Landesgrenze ist, je nach Politischer Variante, auch ein solches Monopol) bilden merkte man das „es so nicht weitergehen kann“. Die Bürgergesellschaften im Ausgehenden 1800 Jahrhundert erkannten das einiges umfassender als die Neoliberalen Verfechter heutiger Zeit. Dem bürgerlich/liberalen Selbstverständnis von damals wäre es auch nie in den Sinn gekommen „die Märkte“ über Demokratische Entscheidungen zu stellen. Ganz im Gegensatz zu heute…

      Deshalb führte man schon bald mal den Begriff der Besteuerung nach Wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ein. Je mehr einer hat, dest mehr muss wieder zurückgegeben werden. Da eine einfaches „aus dem Fenster werfen“ nicht so tolle Resultate bringt bindet man die ganze Umverteilung in parlamentarische Entscheide ein… So quasi eine Variante demokratisch verankerter Mitspracherechte. Man kann das natürlich noch ganz anders aufbauen… der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

      Was uns heute sehr im Weg steht ist u.a. der Effizienzgedanke, der Begriff Eigenverantwortung, der Begriff Kostenverursacher, das Selbstverständis des Aktionärskapitalismus ah, ja und der etwas pervertierte Wettbewerbsgedanke sollte auch mal wieder an die Bremsleine… die Ansicht, das die Finanzmärkte über Demokratischen Strukturen stehen und so quasi in ihrem eigenen Universum existieren. Das tun sie weil die Kapitalströme komplett unabhängig von Demokratischen Entscheidungen machen können was Sie wollen und so die Zivilgesellschaften zwingen gegen die eigenen Bürger zu handeln (Irland, Griechenland, Ungarn, Baltische Länder… sind das alles Vorbilder oder besser nicht? Deshalb ist der Gedanke das Finanzsystem als Service Public zu betreiben sicher nicht so abwegig…

      Kapital als eine Ressource a la Grundversorgung wie Wasser oder Strom…

      Da passt irgendwie die Nachricht von Goldmann Sachs und den höheren Boni versus Gewinnen so gar nicht in’s Bild. So sollte es aber eigentlich sein… Primäre Anspruchshalter an Profite sollten die Mitarbeiter/das Unternehmen, die Zivilgesellgesellschaft und erst dann die Aktionäre sein… Das ganze hindert niemanden weiterhin Profite und Renditen zu erwirtschaften allerdings mit dem Unterschied das alle mehr davon haben.

      Viele Oekonomische Probleme die die Zivilgesellschaften so belasten wären mit einem Schlag weg. Den Preis dafür würden einzig die Investoren/Aktionäre bezahlen…

  • Ueli sagt:

    Das Prinzip der Abstraktion selbst ist unfähig, Erkenntnis zu erbringen. Die schwierigen Fragen betreffen die Art und Weise seiner Anwendung. Mit anderen Worten: Man muss eine Entscheidung treffen, wovon man abstrahiert und wovon man nicht abstrahiert. Hier erheben sich zwei Fragen. Erstens: Welches Problem wird untersucht? Zweitens: Welches sind die wesentlichen Elemente des Problems? Wenn wir die Antwort auf diese Fragen haben, werden wir sicher wissen, wovon wir nicht abstrahieren können, und innerhalb dieser Grenzen wird es uns möglich sein, unsere Annahmen entsprechend den Kriterien der Bequemlichkeit und Einfachheit zu bilden.
    Die Probleme, die sich einige bekannte Wissenschaftler zum Ziel ihrer Untersuchungen gemacht haben sind:
    Die Natur und die Ursachen des Wohlstands der Nationen (Adam Smith), die Gesetze, die die Verteilung des Ertrags der Erde regeln (David Ricardo), Aktivitäten im gewöhnlichen Geschäftsleben, der Preis, seine Ursachen und Folgewirkungen, menschliches Verhalten als ein Verhältnis zwischen Zwecken und knappen Mitteln, die alternativen Nutzen dienen.
    Es ist zweifelhaft, ob auch nur zwei von diesen Problemen miteinander identisch sind, auch wenn Überschneidungen vorkommen mögen. Daraus folgt, dass nicht zwei Forscher ihr Material genau auf dieselbe Art erfassen, einschliesslich der Art und Weise, wie sie das Mittel der Abstraktion anwenden.
    Für Marx besteht die soziale Wirklichkeit nicht so sehr aus einer spezifischen Auswahl von Beziehungen, noch weniger aus einem Konglomerat von Dingen. Sie ist der Prozess der Veränderung, der in einer spezifischen Auswahl von Beziehungen wesensmässig vorhanden ist. Er schreibt dazu: „Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht nur selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen.“
    Die meisten Menschen nehmen heute den Kapitalismus als gegeben hin, genauso wie sie das Sonnensystem als gegeben annehmen. Von diesem Gesichtspunkt aus kann man verstehen und kritisieren, was innerhalb des Rahmens des Systems geschieht, man kann aber weder verstehen noch werten, was dem System selbst geschieht.
    Die letztere Tatsache nimmt häufig die Form an, dass einfach geleugnet wird, man könne sinnvoll über soziale Systeme reden („There is no alternative!“). Aber grosse historische Ereignisse betreffen in der Regel ganze soziale Systeme. Aus all dem folgt, dass sie für den typisch modernen Geist Katastrophencharakter annehmen, mit allem, was darin an emotionalem Schock und intellektueller Verwirrung enthalten ist.

    Ein gutes Beispiel „historisch-kritische“ Analyse vs. „klassische“ ist folgendes :

    “ Die gesselschaftliche Teilung der Arbeit ist Existenzbedingung der Warenproduktion, obgleich Warenproduktion nicht umgekehrt die Existenbedingung gesellschaftlicher Arbeitsteilung.“
    Der Arbeitsteilung wird nichts von der Bedeutung genommen, die ihr von Smith beigelegt wurde, aber es wird entschieden verneint, dass die Arbeitsteilung notwendigerweise an den Tausch gebunden ist. Die Warenproduktion ist, mit anderen Worten, nicht die universelle und unvermeidbare Form des ökonomischen Lebens.
    Der Sozialökonom kann es sich nicht länger leisten, seine Aufmerksamkeit auf die quantitativen Beziehungen zu beschränken, die sich aus der Warenproduktion ergeben, er muss sie auch auf die sozialen Beziehungen richten, die der Form der Waren zugrunde liegen.

  • Nadine Binsberger sagt:

    Seit über 10 Jahren ist der Homo Oeconomicus wissenschaftlich widerlegt. Die Ökonomie baut trotzdem immer noch auf ihm auf und lehrt ihn. Jedem Wissenschaftler wäre es höchst peinlich, mit widerlegten Grundannahmen weiter zu arbeiten. Den Ökonomen ist das Wurst. Also sind sie keine Wissenschaftler.

    http://e-collection.ethbib.ethz.ch/eserv/eth:25582/eth-25582-01.pdf

    http://ockenfels.uni-koeln.de/download/press/ftd-14032001.pdf

  • Josef sagt:

    Mir gefällt es nicht, wenn man sich mit dem Komplexitätsargument aus der Affäre ziehen will. Von „Es ist eh zu kompliziert, also überlassen wir die Sache sich selbst“ bis zu „Das verstehst Du nicht, wir machen das für Dich.“ ist es dann nicht mehr weit.
    Fast alles ist eine Wissenschaft, halt mehr oder weniger exakt. Gerade in der Ökonomie will man einige Eingangsparameter nicht wahrhaben. Dann ist es auch klar, dass hinten nichts Gescheites herauskommt. Oder jene, die es wissen, wollen es uns nicht sagen. Es könnte ja unnötigerweise aber berechtigte Unzufriedenheit hervorrufen.
    Was mir ebenso wenig gefällt: Man streitet über die Fehler der Akteure (Politiker, SNB, Spekulanten) innerhalb des gegenwärtigen Systems. Dass der Fehler aber vielleicht gar nicht bei den Akteuren liegt, sondern im System, fällt einem nur selten ein. Über einen Spekulant kann man denken was man will. So oder so kann er seine Machenschaften nur dank dem existierenden System ausüben.
    Der Funktion und den Zusammenhängen kann man sich durchaus wissenschaftlich annähern. Zum Beispiel zeigt Joseph Huber in seinem Buch „Monetäre Modernisierung“ auf eine auch für Laien verständliche Weise, einfach und trotzdem vollständig die Funktionsweise des monetären Systems und was daran unbedingt zu ändern ist.
    Ich finde es ausserordentlich wichtig, dass wir uns mit der Wissenschaft des Geldsystems – als wichtigstes Werkzeug und Parameter der Ökonomie – auseinander setzen. Ansonsten lassen wir uns von andern, die es tun, ganz gewaltig über den Tisch ziehen.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Da hast du absolut RECHT. Man muss sich mit der Oeconomie beschäftigen. Man muss deren Vokabular, deren Formeln etc kennen, sonst ist man verloren. Wer den Gegner nicht kennt und dessen Sprache nicht spricht, ist kein Gegner, sondern Opfer und Freiwild. Aber man muss die Schwächen der Oeconomie und auch die eigenen durchschauen und überwinden, sonst mag man zwar auf dem Papier gewinnen, aber eben nur auf dem Papier.

  • Urs Brock sagt:

    @Hr. Straumann. Zu Punkt 3. und dem Argument des Zusammenbruchs fixer Einheiten…

    Finden Sie nicht das eh ziemlich viel zusammenbricht bzw. bereits zusammen gebrochen ist und nur noch mit kreativer Buchführung und dem Griff in das Steuersäckli am Leben erhalten werden kann?

    Das was man eigentlich unter „in einem reichen Land zu wohnen“ verstehen sollte wird täglichen Selbstüberzeugungen ausgesetzt… Man hört wie gut man ist, wie gut es ist, die potente Währung, die Stabilität, wie im internationalen Verlgleich am 1st. Platz… usw. Doch was haben die Menschen davon die hier leben?

    Klar man kann sich nun weiterhin mit schlechterem vergleichen indem man über die Landesgrenzen blickt, doch das bedeutet ja man passt sich bereits nach unten an. Wie aber passt das zusammen mit dem BNP, der Steigerung von beliebigen Kennzahlen… wie Profite, Renditen, Umsätze, Indices… Was haben die Menschen davon die hier leben?

    Mit den flexiblen Kursen können die meisten wie mit anderen Liberalisierunsgmassnahmen genauso wenig umgehen wie es etwa ein Arbeitsloser tun muss der bei hoher Arbeitslosigkeit eine Anstellung finden muss… Die global Player schaffen das nur durch schiere Marktkapitalisierung und einem Heer von Spezialisten die den ganzen Tag nicht’s anderes tun als die liberalisierten Regeln zu bändigen.

    Die Schweiz hat zwar auf dem Papier (per Gesetz) mit die liberalsten Regeln die es gibt, doch vieles ist auf andere Arten fixiert so das die liberalisierten Märkte unter Kontrolle bleiben. Die Gesamtarbeitsverträge etwa… doch auch Unternehmensverbände die sich gemeinsamen Regeln unterwerfen…

    Mit liberaliserung hat das alles nur theoretisch zu tun. In der Praxis lehnt man sich lieber an gemeinsame Grundgerüste ganze einfach deshalb weil es so den „Markt“teilnehmern besser geht als alleine. Noch scheint das für die meisten zu funktionieren…

    Was also hat es wirklich auf sich mit den liberalisierten Wechselkursen… sind die ohne Zweifel überlegen, für alle von Vorteil, für einige von Vorteil, für die wenigsten… für die grossen globalen Mitspieler oder für die KMU’s oder sogar für die Individuen… oder sollte man diese nicht als eine Art Grundgerüst für den restlichen Teil der Oekonomie betrachten und einfach fixieren?

    Ich bin eher der Ansicht das geregelte Oekonomische Systeme einer Mehrheit der Partizipierenden mehr Vorteile als Nachteile bringt wärend liberaliserte Systeme nur einer Minderheit Vorteile bringt…

    Die Schweiz im Internationalen Vergleich wäre so eine Minderheit… ledliglich 7 Mio. Einwohner für die gesorgt werden muss. Gänzlich andere Vorraussetzungen als etwa einer der Nachbarn wie BRD, F, I, GB, usw. dann bleibt da noch die Frage was als erfolgreich zu bewerten ist… die üblichen Indikatoren überzeugen mich da immer weniger…

    • Hampi sagt:

      @Urs Brock
      “Doch was haben die Menschen davon die hier leben?

      Materiell gesehen haben die Menschen, die in der Schweiz leben im Durchschnitt einen Riesenvorteil: vorzügliches Gesundheitssystem (hohe Lebenserwartung), tiefe Arbeitslosigkeit, hohe Kaufkraft, tiefe Kriminalität, traumhafte Bildungsmöglichkeiten, gesicherte Altersvorsorge, etc. etc.

      Es ist schade, dass Sie einen Vergleich mit dem Ausland nicht zulassen mögen. Wieso nicht? Wenn sie doch fragen „hier“? Wo erwirtschaftet denn die Schweiz ihren Reichtum? Auf dem Mond? Oder auf der Alp? Es gibt doch kaum ein Land, das mehr international vernetzt und abhängig vom Ausland ist, als die Schweiz. Der starke Aussenwert des CHF und die Nervosität in der Schweiz sind klare Beweise für diese Abhängigkeit.

      Vielleicht haben sie insofern recht, weil ein 17-jähriger der schon soviel Kaufkraft hat, dass er mit seinen Freund(inn)en locker nach Ibiza fliegt und sich in einem 4-Stern-Hotel austobt, deshalb noch lange nicht glücklicher ist.

      Aber es wäre naiv und gefährlich, vom Staat zu verlangen, dass er uns glücklich macht. Wenn wir nur wenigstens das von der Geschichte gelernt hätten.

      Zudem glaube ich, dass die 7 Millionen nicht darauf warten, dass für sie gesorgt wird.

      P.S. Es ist gut möglich, dass die grösste Lehre aus der gegenwärtigen Krise genau das ist, was sie so verhöhnen, nämlich: “Anpassung nach unten” (Deleveraging).

      • Urs Brock sagt:

        Sehen Sie, die 7 Millionen, für die wird bereits gesorgt nur leider immer weniger. Der Neoliberale Gesellschaftsumbau hinterlässt in jedem Land seine Spuren, für die meisten Menschen leider nur ziemlich üble…

        Hier in dem Land existieren X Umverteilungssysteme die nur noch deshalb am Leben sind weil da nicht’s ist mit Kopfsteuerartigen Systemen… Die werden nach Wirtschschaftlicher Leistungsfähigkeit finanziert. Dort wo aber mit Kopfsteuern oder indirekten Steuern/Abgaben (MWSt.) hantiert wird, liegen viele finanziell bereits am Boden und müssen staatliche Hilfen in Anspruch nehmen.

        Mal ein scheibchen da, mal eines dort… und was Oh Wunder immer mehr Menschen haben am Ende des Geldes immer mehr Monat übrig. Alles so schön pur Neoliberal und daran wird ja bereits seit +20 jahren herumgebastelt. Am Homo Oeconomicus… dem ultimativen Oekonomisch maximierten Subjekt das sogar nach Ibiza fliegen kann…

        Denken Sie das der Warenkorb (die Preissteigerungsberechnungssystematik) den für die meisten hier lebenden den tatsächlichen Ausgabeverhältnissen entspricht?

        Und nein, die meisten Menschen warten nicht auf staatliche Hilfe… jeder ist gerne so Selbstständig wie möglich. Was aber nicht heisst das diese Hilfe nicht gebraucht wird. Die Armut wird auch in der Schweiz nicht kleiner, sowenig wie es die Zahl der Arbeitslosen wird…Was tun mit diesen Menschen?

        Bei ca. 5200.- Durchschnittslohn, wer wirklich kann sich die üblich gewordenen Mieten von 2500.- leisten?

        Schauen Sie sich mal den Helvetischen Immobilienmarkt an… da wird es meiner Ansicht nach immer heisser… Bis die Preise anfangen zu sinken und die vielen Eigenheimbesitzer realiseren das da monatlich 1000′ Sfr. an Vermögen den Bach runtergehen… dann geht es ab zur refinanzierung. So wie in den USA…

        Anpassung nach unten…

        Sich an die Verhältnisse in anderen Ländern zugewöhnen finde ich deshalb ziemlich geährlich weil wir ja genau dort unsere Produkte und Dienste verkaufen wollen. Was wenn die das Geld nicht mehr haben um den starken Franken in Form von hohen Preisen zu finanzieren?

        😉

  • Michael Schwarz sagt:

    Die moderne Wirtschaftswissenschaft ist ein junger Fach der Wissenschaft, gegenüber der Mathematik. Die Wirtschaftswissenschaft hat auch teilweise mit Quantenphysik zu tun. Der Grund warum wir die Wirtschaft als Wissenschaft zu studieren, weil wir in der Lage sein wollen, die zukünftige Entwicklung vorauszusagen, richtig einzuschätzen. D.h. Wirtschaftswissenschaft gehört zum Fach der Zukunftsforschung, somit widerspricht die quantenphysikalische Gesetze, was die Zukunft in einem latenten Zustand sich befindet, die entsteht immer bei der Betrachtung – Jetzt, deshalb muss die Zukunft als unendliche Alternative betrachtet werden, die ist nicht fix, sondern in schwebendem Stand. Die Entscheidung jeder Menschen führt zur Veränderung der alternativen Zukunft, und so weiter, so weiter… Die Zukunft vorauszusagen ist somit unmöglich. Die menschliche Bemühung wie Hr. Straumann sich unternommen hat, ist bewundernswert, aber am Ende lauft man in die Leer. Unter dem Umstände, könnte die wirtschaftshistorische Erkenntnisse die zukünftige Wirtschaft schaden.

  • Maurus Kronbacher sagt:

    ja, ökonomie ist eine wissenschaft, aber weit von exaktheit entfernt.

    oft wird einfach etwas behauptet, so dass man die ökonomie am ehesten als teilwissenschaft der philosophie betrachten könnte.

    die wirtschaftpsychologie erreicht das wissenschaftliche ideal der exaktheit noch am ehesten. und dann sieht man: je seriöser man forscht, um so weniger ökonomische zusammenhänge kann man finden.

    so wird es wohl weiterhin bei behauptungen bleiben. ein paar argumente und einzelfälle, die die behauptung stützen, findet man immer. aber das ist bei den philosophen auch so.

  • Bruno Bänninger sagt:

    Sogenannt Wissenschaftliche Wahrheiten haben stets nur beschränkte Gültigkeit, nämlich nur bis zur Vorlage neuer Erkenntnisse. Schlaue Oekonomen beherzigen das und sagen in ihren Prognosen: „ich glaube es“, nie: „ich weiss es“.
    Nach dem Ereignis können sie dann alles ganz genau erklären. Die sicherste Prognose kann gestellt werden – immer sofort nach dem Ereignis.

  • Andre Wattenhofer sagt:

    BWL ist keine Wissenschaft, VWL wäre sogar wohl eine funktionierende Wissenschaft, wenn VWL ohne Politik agieren könnte. Da aber staatlich politische Interventionen wissenschaftliche Parameter, die sich zwingend nur innerhalb gewisser Bandbreiten und Regeln bewegen dürften, aufs gröbste missachten, kann auch die VWL wohl nichts anderes tun, als rückblickend zu erklären was vergangene kurzsichtig polische Aktionen für negative Auswirkungen auf das Gesamtsystem hatten.

  • siu sagt:

    Da wird erklärt (oder zumindest behauptet), dass Länder, die wirtschatlich und kulturell eng verflochten sind (wie zum Beispiel Österreicht und Deutschland), besser die Währung aneinander koppeln.

    1) Was hat die Kultur damit zu tun???
    2) Österreich und Deutschland sind wirtschaftlich wohl etwa so verkoppelt, wie die Schweiz und die EU. Doch der Autor schliesst, dass alle Ökonomen einig sind, dass die Schweiz die Währung nicht an den Euro koppeln soll. Wo ist da die Logik?

    Ökonomie mag sehr wohl eine Wissenschaft sein, auch wenn manche Blogeinträge daran zweifeln lassen…

    PS: Natürlich gibt es gute Gründe, den Franken nicht an den Euro zu koppeln (Zinsniveau, starke Währung, etc.). Nur lese ich davon in diesem Artikel rein gar nix!

  • Michael Schwarz sagt:

    @anh toan, in der Wirtschaftswissenschaft braucht dringend neue Ansätze, die die Ökonomie des 21.Jh. gewachsen sind. Die theoretische Ansätze von Keynes, beschreibt die ökonomische Situation wie heute nicht mehr vollständig. Nach das Modell von Keynes muss die Investitionstätigkeit bis Unermesslichkeit gestiegen sei, weil der Zins auf null ist. Das Wirtschaftswachstum in USA muss bis Unermesslichkeit steigen. Aber die Wirklichkeit ist eine andere, die wir alle kennen. Keynes war ein klassisch nationaler Ökonom. Die moderne Ökonomie wird von Einsammlung von vielen Studienrichtungen sein, wie Soziologie, Philosophie, Vehaltenspsychologie , sowie die klassische Modelle. Deshalb ist die Wirtschaftswissenschaft schwer zu begreifen, die zu verstehen, wird höchsten menschlichen Intellekt verlangt, weil in diesem Fach vieler Schnittmenge aufweist. Wie ich wiederholt sagt, wenn man die Wirtschaftswissenschaft studieren will, muss man einfach Zeit nehmen, mit Doping erreicht man das wahre Ziel. Das Studium in der Wirtschaftswissenschaft genug ein Leben nicht, alles zu verstehen.

    • anh toan sagt:

      @Michael Schwarz: Solange Sie studieren, werden Sie ueberhaupt nichts verstehen. Sie muessen was tun (arbeiten) um zu lernen, nicht studieren. Studium ist gut fuer eine Rechtfertigung im CV fuenf Jahre weitgehend nichts gemacht zu haben, und dies in einem Lebensabschnitt in welchem Nichtstun am meisten Spass macht, oder zum Erwerb eines fuer die Berufsausuebung/Karriere notwendigen Papiers mit Stempel. Ansonsten reine Zeitverschwendung,

  • Baer sagt:

    Sollte die Frage nicht eher lauten: „Verfährt die heutige Wirtschaftstheorie wissenschaftlich?“? Dass ökonomische Phänomene wissenschaftlich untersucht werden sollten, bezweifelt wohl kaum jemand. Ob die dabei angewendete Methode wissenschaftlich ist oder nicht – ist das nicht die Krux?

    • Taric Trent sagt:

      Willkommen zurück im sonnigen Ländle, Bär. Ob man für Wissenschaft überhaupt eine Methode braucht würde ich auch noch fragen. Zumal man den Einstieg in die Wissenschaft an der Universität oder anderswo nicht über das Lernen einer Methode vollzieht.

  • K. Wyss sagt:

    Der letzte Punkt ist wichtig. Wie genau ist die heutige Schweiz weniger in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht wengier stark mit der EU verflochten, als Vor-Euro-Österreich mit Vor-Euro-Deutschland? Da sehe ich einen Schwachpunkt in der Argumentation des Artikels.

    Ein weiterer Schwachpunkt ist m.E. die Argumentation, dass die Ökonomie wissenschaftlich sei, weil die in ihr vertretenen Meinungen gar nicht so weit auseinander gehen, wie man erwarten könnte. Nur Herrn Aernes Argumentation ist noch schwächer. Die Ökonomie und andere Wissenschaften leiten ihren Anspruch auf Wissenschaftlichkeit nicht daraus ab, dass sie Wahrheiten postulieren, sondern dass ihre Erkenntnisse durch Beobachtend er Welt falsifiziert und weiterentwickelt werden können und nicht durch Dogmen immunisiert sind. (Wer jetzt behauptet, dass die Paradigmen der Ökonomie dogmatisch sind, hat keine Ahnung von der Wissenschaftsgeschichte der VWL und sollte die angeblichen Dogmen einmal mit tatsächlichen Dogmen aus dem religiösen Bereich vergleichen.)

  • anh toan sagt:

    Selbstverstasendlich ist Volkswirtschaft eine Wissenschaft, deren Verstaendnis sehr hohe Intelligenz braucht. Volkswirtschaft benutzt Mathematik und Modelle um komplexe Zusammenhaenge zu verstehen/erklaeren. Die Realitaet ist aber hauefig noch viel komplexer als diese Modelle. Die Annahmen in den Modellen werden in der Praxis hauefig fernab von Realitaet getroffen, sei es, um das vom Volkswirtschaftler bzw. dessen Auftrag- oder Arbeitgeber gewuenschte Ergebnis zu „beweisen“, sei es, weil die Daten schlicht falsch sind. Im zweiten Fall machen sich die Volkswirte laecherlich mit ihren komplizierten Berechnungen/Analysen basierend auf willkuerlichen Zahlenmaterial. Ausserdem sollten sich Volkswirtschaftler bewusster sein, dass es sich um eine junge Wissenschaft ohne gefestigte bzw. sich widersprechenden Wahrheiten handelt. Volkswirtschafter kommen oft daher nach dem Motto, ich hab’s studiert und darum versteh ich’s, und vergessen, dass selbst ihre eigenen „Goetter“ (Keynes, Friedmann etc.) nicht verstanden haben. Nach Keynes ist Stagflation nicht moeglich, oder zumindest nicht vorgesehen. Was fuer Faust nach Studium von Philosophie, Medizin, Juristerei und Theologie gilt, gilt halt auch fuer Volkswirte (und Kommentarschreiber): „Da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor“.

    P.s: Die Schweiz ist mit dem Euro-Raum handelsmaessig und kulturell sehr eng verflochten.

    • Rolf Schumacher sagt:

      ad PS des grossen Bruders. Das weiss die Schweiz auch. Es werden Milliarden an Ausgleichszahlungen und direkte Zahlungen geleistet (Kohäsionsfond etc). Die Schweiz ist ein zentraleuropäisches Land und somit auch als Nichtmitglied zu einem finanziellen Engagement verpflichtet. Die SVP-Populisten nehmen attackieren diese Abgaben gerne, aber es sind dieselben SVP-Investoren welche Unternehmen haben (EMS-Chemie, Stadler-Rail, Transportunternehmen etc etc) die ganz eng mit Europa zusammenarbeiten. Die Rechtspopulisten reden mit tiefst gespaltener Zunge und sind deswegen nicht ernst zu nehmen.
      ad: Jein. Oeconomie ist wie Politologie eine rein theoretische Wissenschaft. Es fehlt der Bezug zur Realität. Die Boston consulting Hochschulberater und die lic öc CEOS (jedes Spital hat einen) reiten die Gesellschaft zu Tode und kosten uns Milliarden. Wer Freude an Verwaltung und Finanzgeschäften hat, sollte lieber ein KV machen, oder eine Buchhalterlehre und eine angemessen Berufsethik an den Tag legen.
      OK. Ich weiss was die oeconomischen Punkrocker jetzt denken. So wetzt die Giftpfeile und schiesst sie auf Anstand und Moral.

      ad Faust. auf http://www.faust4-you.de gibt es eine ganz schöne Sequenz (Walpurgisnacht unveröffentlichte Verse).
      Es nützt die beste Ausbildung nichts, wenn der Mensch ein Charakterschwein ist.

    • Hampi sagt:

      Heisse Magister, heisse Doktor gar,
      Und ziehe schon an die zehen Jahr
      Herauf, herab und quer und krumm
      Meine Schüler an der Nase herum –
      Und sehe, dass wir nichts wissen können!
      Das will mir schier das Herz verbrennen.

      Eine Wissenschaft ist die Ökonomie schon, aber auch nicht mehr. Um das wirtschaftliche Geschehen vorherzusagen ist noch immer ein Pakt mit dem Teufel nötig!

      • anh toan sagt:

        kurz und gut

        • Rolf Schumacher sagt:

          Hmm. Der Packt mit dem Teufel ist der Eintritt zum elitären Kreis jener, die mit Insiderwissen das grosse Geld machen können. Das hat nichts mit Intelligenz oder Vorhersagekunst zu tun, es ist brechnender egoistischer Materialismus. Und mit jedem Goldklumpen nagt sich Mephisto tiefer in die Bruderseelen. Bis sie ganz erstarrt zu leeren Narren werden.

          Wissen hingegen kann man sehr wohl. Wissen übersteigt die Naturgesetze und löst jede Masse auf. Wissen lässt sich aber nicht kaufen und auch nicht korrumpieren. Wissen meidet jede Eitelkeit, deshalb macht es weite Bögen um Universitäten.
          Wissen ist eine stille, heimliche, sehr persönliche unmittelbare Offenbarnung, des Reinen aber immer Unfassbaren. Wissen ist immer anders als man es beschreibt. Weil wissen immer den Zeit- und Raumvorsprung beibehält. Wissen ist also schneller als Schall und Licht. Wissen übersteigt die Veränderlichkeit jeder Illusion, ist ausserhalb aller Normen und deckt somit jede auch noch so durchtriebene Gaukelei auf.
          Wissen schlägt den Teufel tot, ohne dass ein Tropfen Blut fliesst. Weil Wissen den Teufel beinhaltet und ihn so zu einem bemitleidenswerten Zwerg schrumpfen lässt.
          Absolutes Wissen, Hampi, gibt es aber zum Glück nicht. Denn im Absoluten tun sich Myriarden von Möglichkeiten auf, das ist das Wissen.

          • anh toan sagt:

            Gratulation lieber RS, Sie wurden mit dieser stillen heimlichen persoenlichen Offenbarung des Wissens beglueckt. Ich wuerde mich sehr freuen, wenn Sie einem Unwissenden folgendes erklaeren koennen:

            Wieso braucht jemand mit Insiderwissen auch noch einen Pakt mit dem Teufel, vor allem, wenn Belzebub als Inhalt von Wissen auf einen bemitleidenswerten Zwerg geschrumpft ist? Und wenn es nicht zuviel Muehe macht, noch folgende Frage: Kann man den Teufel totschlagen und wenn ja, blutet er, wenn man ihn mit etwas anderem als Wissen tot schlaegt?

            Abschliessend moechte ich mich noch fuer die Erweiterung meines persoenlichen Horizontes bedanken: Bis jetzt bin ich immer davon ausgegangen, dass das Absolute gerade den Ausschluss von Moeglichkeiten bedeutet. Was fuer eine naive, einseitige, triviale ja geradezu, um endlich dieses Wort zu verwenden, dumme Vereinfachung meinerseits.

    • Sam Reimi sagt:

      aus http://www.exit-online.org/link.php?tabelle=autoren&posnr=448

      Als Mathematiker halten Sie die Ökonomie für keine echte Wissenschaft?

      Zumindest was die neoklassische Lehre angeht, muss man wohl eher von einer wissenschaftlich verbrämten Ideologie sprechen. Ich stelle bei der Lektüre von VWL-Lehrbüchern regelmäßig fest, dass die Wirklichkeit der kapitalistischen Wirtschaft dort gar nicht reflektiert wird. Stattdessen werden die eigenen ideologischen Vorurteile in mathematische Modelle gegossen und diese der Wirklichkeit einfach übergestülpt. Damit hat aber in der Tat das Fach Wirtschaftswissenschaft seinen Gegenstand letztlich aufgegeben und streng genommen seinen wissenschaftlichen Status verloren.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Sie sagen, dass in der Oeconomie „eigene ideologische Vorurteile in mathmatische MOdelle gegossen und diese der Wirklichkeit übergestülpt werden“.
        Werter Sam Reimi: Universitäres Wissen beruht immer auf Modellen. Sie sind als das und nicht mehr zu betrachten. Es sind Werkzeuge, welche man erhält.
        Die Kunst ist mit diesen intellektuellen Werkzeugen und Waffen ethisch und moralisch korrekt umzugehen. Reine saubere intellektuelle Arbeit ist die Weiterentwicklung von Modellen zum Wohl der Gesellschaft. Schlechte Wissenschaft ist jene, welche die Masse manipulieren will zum eigenen egoistischen Vorteil.
        Das Absolute Wissen gibt es nicht. Jede Theorie ist eine Annäherung an die Wirklichkeit und vielleicht noch mehr. Indem man sie geistig entwickelt und in die reale Welt stellt, spielt die Welt mit dieser Theorie und reibt sich an ihr, bis gerade durch diese Theorie hundert neue Fragen aufgeworfen werden, welche es wieder geistig (theoretsich) zu lösen gilt.
        Ich meine, dass es in der Welt nicht darum geht den Nobelpreis zu ergattern, sondern selber Nobel zu werden.
        Das einzige Wissen, welches wir alle haben, ist, dass wir nie etwas als Mensch absolut wissen können. Das Schöne am Menschsein ist, dass dadruch niemand ganz richtig und niemand ganz falsch hat.
        Ein summa cum laude sagt nichts aus über den Charakter eines Menschen. Das ist das grosse Spannungsfeld im dem wir uns auch in der exaktesten Wissenschaft befinden.
        Bescheidenheit, Toleranz, Ehrlichkeit, Helfen wollen, konstruktive denken, Chancen geben, motivieren, trösten und die eigenen Schwächen überwinden, das ist der Kern der persönlichen Seelenwissenschaft und nur um das geht es.
        Was nützt der grösste Reichtum, wenn der Mensch nur Hass empfindet?
        Was hat ein grosses Diplom für einen Wert, wenn der Träger nur manipuliet, lügt und trickst.

        Abschliessend:
        Es ist egal was die anderen machen, es ist aber nicht egal was man selber tut. Man kann sich theoretisches Wissen aneignen, die Frage ist wem man damit dienen will und für was man es einsetzt. Das Wissen an sich (die Theorien) sind neutral. Sie töten nie, es braucht immer einen Charakter der dieses Wissen trägt.

        Folge. Je mehr Wissen ich mit mir trage, um so grösser ist meine Verantwortung gegenüber den Unwissenden. Und genau deshalb bin ich oft zornig. Denn viele jener Menschen, welche Karriere machen und sich mit hohen Titeln schmücken vernachlässigen diese Verantwortung sträflich. Es gibt aber auch die bescheidenen, zurückhaltenden löblichen Ausnahmen.
        Cyrano de Bergerac ist in der Hinsicht eine wunderbare Geschichte. Ein vernünftiger Mensch kann auf dieser Welt nicht ungestüm und nimmersatt nach den schönsten Sternen greifen, weil er sich der eigenen Unvollkommenheit bewusst ist. Er stellt sich hinten an und verhilft anderen zum Glück. Wenn er am Schluss, nach all seinen Diensten und dem grossen Verzicht noch von der Gesellschaft gelyncht wird, dann ist das ein weiteres absolut korrektes Sinnbild, deren Bedeutung ich hier nicht weiter ausführen möchte.

  • willi aerne sagt:

    Ist die Ökonomie eine Wissenschaft? NEIN! Peter Lynch hat geschrieben, wenn man alle Ökonomen dieser Welt einfach aneinander reihen würde, wäre es nicht das Dümmste, was man mit ihnen tun kann.

    • Thomas Ernst sagt:

      Das ist KEINE Antwort, sondern Polemik. Wissenschaft ist alles, was aufgrund echter Messdaten versucht, die Zusammenhänge herauszufinden, unabhängig vom politischen Standpunkt des Untersuchenden. Echte Ökonomen (ich bin keiner, ich bin Informatiker) versuchen genau das.
      Das Objekt ihrer Untersuchung ist „die Wirtschaft“ (entweder in der Form von Unternehmen = Betriebswirtschaft, oder als ganze Länder = Volkswirtschaft, zusammen = Ökonomie).
      Das Problem der Ökonomen ist, dass das Objekt ihrer Bemühungen hochkomplex ist, sich die Regeln laufend ändern und die Ergebnisse der Ökonomischen Wissenschaft auch noch die Wirtschaft verändert.
      Ein Beispiel: Untersuchungen haben gezeigt, dass die Kurse von Aktien oft Ende Dezember kurz ansteigen. Seit das alle wissen, tun sie das nicht mehr…

      ABER: Ökonomie kann und wird trotzdem von gewissen Leuten wissenschaftlich betrieben.

      Ihre pauschale Disqualifikation der Ökonomen disqualifiziert Sie nur selbst.

  • willi aerne sagt:

    Ist die Ökonomie eine Wissenschaft? NEIN!

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.