China und der Aufstieg des Westens

Arbeiter feiern die Fertigstellung eines Teilsstücks des Drei-Schluchten-Damms: Die chinesische Industrie war bereits im 18. Jahrhundert auf Augenhöhe mit der westlichen.

Arbeiter feiern die Fertigstellung eines Teilsstücks des Drei-Schluchten-Damms: Trotz ähnlichem ökonomischen Niveau im 18. Jahrhundert startet China erst heute durch.

Die Wirtschaftsgeschichte hat in letzter Zeit einen grossen Aufschwung erlebt – nicht nur wegen der Finanzkrise, sondern auch wegen eines bahnbrechenden Buches mit dem Titel «The Great Divergence: China, Europe, and the Making of the Modern World Economy», das vor zehn Jahren erschienen ist. Der Autor Kenneth Pomeranz behauptete darin, dass sich das chinesische Jangtse-Delta und England im 18. Jahrhundert etwa auf demselben ökonomischen Niveau befanden und dass England in der Folge nur deswegen eine industrielle Revolution erlebte, weil es über leicht zugängliche Kohlevorkommen und ein Kolonialreich verfügte. Anders gesagt: Der Westen hat China nur wegen eines ökologischen Zufalls und seiner aggressiven überseeischen Expansion abgehängt.

Die These stellte alle bisherigen Erklärungen in Frage und hat darum grossen Widerspruch hervorgerufen – was ganz neue Forschungen ermöglicht hat. Bis zum Buch von Pomeranz war man davon ausgegangen, dass die industrielle Revolution nur durch europäische Besonderheiten erklärt werden könne, d. h. durch Reformation und Aufklärung, wissenschaftliche Durchbrüche und die Entstehung des modernen Nationalstaats, der Eigentumsrechte garantierte. Mit Pomeranz wurde diese Sicht auf einen Schlag fragwürdig. Wenn im 18. Jahrhundert das Jangtse-Delta genau so entwickelt war wie England und wenn die industrielle Revolution mehr zufällig erfolgte, ist es schwer, nur mit europäischen Vorzügen zu argumentieren.

Neue Forschungen haben ergeben, dass Pomeranz mindestens in einem Punkt falsch liegt. So scheint der englische Lebensstandard im 18. Jahrhundert deutlich höher gewesen zu sein als im Jangtse-Delta, was auf eine ökonomische Überlegenheit bereits vor der industriellen Revolution hinweist. Vor allem Robert Allen in Oxford hat diesbezüglich Pionierarbeit geleistet. Ich kann seine Tawney Lecture, in der er seine These in 66 Minuten klar auf den Punkt bringt, nur wärmstens empfehlen.

Die Debatte ist allerdings noch längst nicht entschieden. Die Tatsache, dass China in den letzten Jahrzehnten so schnell gewachsen ist, deutet darauf hin, dass das Land traditionell über grosse Stärken verfügt. Die europäische Sicht auf die Wirtschaftsgeschichte ist im Begriff, sich fundamental zu ändern, daran besteht kein Zweifel.

Keine Kommentare zu «China und der Aufstieg des Westens»

  • Michael Schwarz sagt:

    Bevor wir über China schreiben und beurteilen können, müssen wir zuerst mit chinesischen Geschichten vertraut machen. Die chinesische Gesellschaft ist Tradition bewusste Gesellschaft. Seit Jahr hunderten haben die Chinese sich von Aussen isoliert. Die Kommunikation mit fremden Ländern ist weitergehend unterbrochen. D.h. die Chinese haben eignes Leben gelebt, ohne sich auf eignen Umwelt zu achten. Die Eröffnung Chinas fand erst in 1982 statt, was in der Geschichte Chinas einmalig war. Der Willen der Chinese spielt beim Wachstum Chinas ein grosse Rolle. Die chinesische Gesellschaft ist keine Neidgesellschaft wie die Europäer, sondern sie glauben, dass sie selbst auch schaffen können, was die andere bereits erreicht hat. Das ist der Drang zum Erfolg, zur Veränderung, hat das rasante Wachstum Chinas ermöglicht, was ich von Europäer nicht behaupten kann, die Schweizer inklusive.

    Die Chinese können die ökonomische Gesetze nicht umgehen, das rasante Wachstum verstört die Umwelt, Gesund und Menschen. Der Preis, der die Chinese für dieses Tempo zahlten, ist hoch. Der Einkommen in China steigen, somit verliert zusehend die Wettbewerbsfähigkeit im Weltmarkt. In der Vergangenheit können die Chinese mit tieferem Produktionskosten, mittelmässiger Qualität punkten. Aber durch steigende Löhne, steigt auch die Produktionskosten, d.h. wenn die Qualität der Produkte nicht stimme, wird im Weltmarkt keine Käufer mehr finden.

    In China steht ein Inflationsschwelle bevor. Die Gefahr besteht, dass die Inflation ausser Kontrolle geraten könnte. Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn der Preis für die Lebensnotwendige, wie Nahrungsmittel steigen. Das wäre der letzte Stadium zur Hyperinflation.

  • Hans Müller sagt:

    Das ist ansich alles halb so wild, im Moment wird in China nicht mit den selben Spiessen gekämpft, wie in der westlichen Welt. China kann durch einfaches kopieren und durch enorme Massen von Arbeitern ein hohes Wirtschaftswachstum erreichen. Wenn man nun aber davon ausgeht, dass China irgendwann den Entwicklungs-Gap geschlossen haben wird, ähnlich wie dies in Japan geschehen ist, dann wird China auch mit Problemen zu kämpfen haben, die die westliche Welt heute kennt. Die Überalterung der Bevölkerung wird zum Beispiel ein gewaltiges Problem werden und Kopieren wird nicht mehr diesen gewaltigen Mehrwert bieten, weil die Reproduktion zu lange dauert und man damit immer hinterher hinken würde.

    Vorderhand sollte man doch eher einen Blick auf die Chancen werfern, die eine multi-polare Welt mitsich bringt. Ein schwereres Abstürzen der Wirtschaft im Westen wurde nicht zuletzt oder vor allem durch das Wachstum in aufstrebenden Ländern verhindert. Eine Welt, in der nicht mehr alles von der USA her diktiert wird ist darüber hinaus auch zu begrüssen.

    Klar gibt es auch Risiken, aber die Chancen, so denke ich, überwiegen.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Chodorkowski heisst er natürlich. Isswinii paschaalusta.

  • Urs Brock sagt:

    Vergleicht man die Gesellschaftliche und nicht nur die Oekonomische Entwicklung der UDSSR dann war diese oft gleichwertig aber auch fortschrittlicher als die der USA… und vieler anderer Länder die sich dem Kapital verpflichtet fühlten.

    Gerade solche Bereiche wie Grundlagenforschung oder Grossprojekte aber auch viele andere Bereiche können von „freiheitlich/privaten“ und demzufolge zwingend profitorientierten Strukturen nicht aufgebaut und unterhalten werden. Dazu braucht es nicht profitorientierte Koordination…

    Hätte sich die UDSSR in den 80′ nicht auf die massive Aufrüstung der USA eingelassen würde die ganze Konstruktion noch heute stehen. Ich wage sogar zu behaupten das die aktuelle Lage vieler kaptalistischer Länder mehr schlecht als recht aussieht. Es wird in vielen Fällen nur noch der Schein aufrecht erhalten obwohl die Systeme nur noch mit Finanztechnischen Tricksereien am laufen gehalten werden…

    Desweiterern hat man trotz aller Dauerpropaganda welche die angeblich überragenden Fähigkeiten Kapitalbasierter Gesellschaftsysteme proklamiert bis heute auf viele Fehlentwicklungen keine Antworten parat… Armut und Arbeitslosigkeit werden deshalb gerne den Indivduen angelastet denn als Systemfehler anerkannt. Was ist mit der überaus lächerlichen Abhängkeit des Systems vom Indivduum als definierter Dauerkonsument von dem so vieles abhängig ist? Wo ist da die nachhaltige Intelligenz in diesen Gesellschaftsystemen zu finden?

    Kapitalbasierte Gesellschaftssysteme sind vieleicht geeignet aus „Wüsten“ lebendige Landschaften zu generieren, nach 1-2 Generationen sollte man sich aber davon abwenden. Schon gemerkt, von Demokratie i.e. Mitsprache welche von gebildeten Mitbürgern gerne als elementare Grundlage „eingefordert“ wird, ist zu da noch keine Rede… Es könnte also auch ohne gehen…

    • Rolf Schumacher sagt:

      Die Neuauflage des Chordakowski Prozesses zeigt aber, dass gerade in der UdSSR weder Demokratie noch Menschenrechte respektiert werden. Putin mag an Galashows noch so harmlos Playback-englische Schnulzen der versammelten Oligarchie vorsäuseln. Wenn die Lautsprecher und das Playback weg sind, möchte man Putin und seiner Oligarchie dennoch nicht als Gegner in den Weg kommen. Blueberry Hill ist wohl Putins Kunsperlockhäuschen, dahinter verstecken sich aber ganz giftige Baba Jagas.

  • Taric Trent sagt:

    Sowjetprodukte wurden auch nicht für den Weltmarkt hergestellt, was für ein Wahnsinn wäre das denn den Kommunismus einzuführen um für den Weltmarkt zu produzieren. Wenn etwas auf dem Weltmarkt veräussert wurde, dann aus der Not Devisen beschaffen zu müssen, aber nie um sich am Weltmarkt zu bereichern, dazu ist Kommunismus ein gänzlich untaugliches Mittel. Wo findet denn die Produktion von Rüstungsgütern statt, etwa im Militär? Natürlich sind schwere Gefechtspanzer zu hunderten nicht ohne entsprechende leistungsfähige Industrie zu haben, wenn sie das nicht unter wirtschaftliche Potenz verbuchen wollen, dann ist das einfach selektive Wahrnehmung.

  • Andy Dreyer sagt:

    TEIL 2

    Heute hat sich zwar vieles gebessert, aber noch immer ist Wissen, Kreativität und Initiative nicht die Stärke China’s. Der wirtschaftliche Erfolg basiert vorallem auf (billiger) Produktion von Gütern die im Westen zu fabrizieren zu teuer ist oder nicht gewollt wird (Umweltschutz). Wenn Qualität geliefert wird, dann ist es mit westlichem Know-how gemacht, entweder einfach kopiert oder mit Lizenz eines westlichen Partners. Wirklich neues und innovatives kommt nicht aus China, man kopiert lieber oder kauft sich die Ideen vom Westen. Und das wird wohl so bleiben solange sich am chinesischen Schulssystem nichts ändert. Es wird gebüffelt was das Zeug hält, alles auwendig gelernt, und die Studenten haben ein grossartiges theoretisches Wissen von der Materie. Aber, siehe oben, das alte Problem, viel gelernt, aber dann nicht wissen wie anzuwenden und umzusetzen. Die Schulen lernen nicht kreatives Denken, also wie man Wissen auf verschiedenartige Probleme anwendet oder wie man neue Lösungen findet. Und wenn man doch mal etwas neues kreirt hat, happerts dann meistens bei der Initiative und Umsetzung der Idee.

    Es ist mir daher ein Rätsel, wieso wir im Westen so Angst vor den Chinesen haben. Der Westen ist kreativer und innovativer als China und die industrielle Revolution ist/ war eine Folge davon. Ich glaube am Technologievorsprung des Westen wird sich auch nicht so schnell etwas ändern da ich keine Initiativen in China sehe, die dem entgegenwirken. Nicht im Bildungswesen und nicht in der Wirtschaft. Dort setzt man weiterhin vorallem auf Massenproduktion und tiefe Preise um konkurrenzfähig zu bleiben, nicht auf Innovation (auch ein Grund wieso man den Yuan nicht aufwerten will). Und auch kuturell müssen wir uns nicht fürchten. Die meisten Chinesen denken, dass westliche Produkte besser sind als Chinesische und geben dafür auch gerne mehr aus. Die junge Generation kauft westliche Möbel, westliche/ Japanische Autos, westliche Kleider-Marken und geht immer mehr in westlichen Restaurants essen. Alles in allem wird China’s Appetit für westliche Produkte immer grösser. Dies wiederum begünstigt westliche Firmen und nicht die Chinesischen

  • Andy Dreyer sagt:

    TEIL 1
    Nur wegen der Kohle und den Kolonien war es bestimmt nicht. China war lange Zeit führend und Europa ziemlich voraus. Einige Erfindungen der alten Chinesen zeugen ja davon. Aber die Chinesen haben Mühe, Forschung, Wissen und neue Ideen umzusetzen und zu ihrem guten Nutzen anzuwenden.
    Beispiel: Es gilt heute als fast sicher, dass Admiral Zheng He mit seiner Flotte wohl die ganze Welt entdeckt hat bevor dies Europa tat. Und was geschah nach seiner Rückkehr nach China mit all dem Wissen das er angesammelt hatte auf seinen Entdeckungsfahrten? Der Kaiser liess alle Schiffe verbrennen, verbat es jedem Chinesen neue Schiffe zu bauen und zur See zu fahren und fast alle Dokumente der Expeditionen wurden zerstört. Da waren dann die Portugiesen und Spanier aber um einiges schlauer,

    Europas Aufstieg fing erst dann an als in der Gesellschaft der Einfluss von Religion und Kirche abnahm zu Gunsten von Wissenschaft und Forschung. Es bildete sich eine Wissensgesellschaft heran, die sich mehr und mehr nach wissenschaftlichen Kriterien zu organisieren begann. Dies bildete die Basis aus der die industrielle Revolution entstand. In China gab es diese Entwicklung nicht, im Gegenteil, die Elite zog es vor das Land in einer feudalen Gesellschaft zu belassen und es wurde kaum etwas unternommen, zu modernisieren und sich gesellschaftlich weiter zu entwickeln. Der Höhepunkt war die Kulturelle Revolution in den 1960er Jahren, bei der Akademiker und Künstler verfolgt wurden und Universitäten jahrelang geschlossen blieben.

  • Wim Ton sagt:

    Was ich in der Schule gelernt habe, ist dass die industrielle Revolution mit Wasserkraft angefangen hat. In England gab es damals zu wenig Kapazität bei der Spinnern um die Webern mit Garn zu beliefern. Hierzu hat man die mit Wasserkraft betriebene „Spinning Jenny“ erfunden.

  • anh toan sagt:

    China wurde rund hundert Jahre vom Kommunismus gebremst, so einfach ist vielleicht die Antwort. Vorher (also bis Ende 19JH)war der allfaellige Vorsprung der westlichen Welt sehr gering: Mit Ausnahme des Grossbuergertums in einigen wenigen Stadtzentren und den landwirtschaftlichen Grossgrundbesitzern, sind die Menschen in Europa an permanenter Unterernaehrung, Seuchen mangels Hygiene usw usw. im Dreck verreckt (Pardon my french), was in Asien wohl kaum anders war. In Asien gibts seit mindestens tausend Jahren zwei fuehrende Maechte: Waehrend Japan eigentlich immer weitgehend auf Augenhoehe mit der westlichen Welt war, ist China im 20. Jahrhundert eingeschlafen. Seit rund 30 Jahren handelt China (immer radikaler) kapitalistisch, und holt darum seinen Rueckstand auf. Der grundlegende Unterschied zwischen den (west-europaeischen/nordamerikanischen Kulturen und den asiatischen/suedosteuropaeischen/arabischen Kulturen ist meines Erachtens: In Asien gilt noch immer der Vorrang der Familie gegenueber dem Individuum. Das Individuum ist weitgehend bedeutungslos, die Familie ist wichtig. (Religion: Ahnenkult, gesellschaftliche Folgen: keine Emanzipation der Frau bis zu Prostitution der Toechter zur Finanzierung der Krankheitskosten der Eltern). Gute asiatische Schueler lernen, weil es ihre Pflicht ist, das von ihren Eltern in ihre Ausbildung investierte Geld in eine erfolgreiche Investition umzuwandeln, welche die Altersvorsorge der Eltern ist. In der westlichen Welt haben Kinder ihr individuelles Recht auf Ausbildung, um spaeter ihr eigenes Einkommen und Vorsorge zu sichern. Menschenrechte, individuelle Freiheitsrechte sind eine Erfindung Europas/Nordamerikas. Der Rest der Welt denkt noch immer in Sippen/Familien. Beides hat Vor- und Nachteile, es ist jedoch ein wesentlicher kultureller Unterschied. Dass dieser wirtschaftlich relevant ist, kann ich aber nicht behaupten. Zwar verlief in Europa die Entwicklung vom Vorrang der Familie zum Vorrang des Individuums mal ganz salopp gesagt, parallel zum Wohlstandsaufschwung (fuer die Massen erst ab 2. Haelfte 20Jh). Aber die wirtschaftliche Staerke Japans widerspricht dieser These. Also bin ich wieder am Anfang: Die Antwort ist ganz einfach: 100 Jahre Kommunismus macht alles platt.

    • Peter Gutknecht sagt:

      @anh toan: „100 Jahre Kommunismus“ ist nicht Ursache, sondern eher Wirkung der Mentalität. In der Schweiz hätte der Kommunismus keine Chance, weil wir auf die Barrikaden gingen. Gewisse Länder (macht ein hartes Klima träge ?) hatten schon immer unterdrückende Regierungen. Ob sich die Regierung nun Kommunisten, Zaren oder Kaiser nennen, ist nebensächlich.

    • Taric Trent sagt:

      Und in Russland 1918? Da war der Kommunismus das Mittel zur Industrialisierung und Steigerung ökonomischer Potenz der Sowjetunion.

      • Rolf Schumacher sagt:

        @anh toan. China wurde plattgewaltzt von einem ganz gruseligen Parteitotalitarismus. Die Kulturrevolution hat die Identität eines heterogenen durchaus kultivierten Milliardenvolkes im Kern zerschmettert. Mao hat die pulsierende Masse in lebensfeindliche Einheitsuniformen gesteckt und ein schlecht ausgerüstetes Volksarbeiterheer im Gleichschritt aufmarschieren lassen. Seine Ideologie war eine erbärmlich kümmerliche Ansammlung von nicht ausgereiften Ideenbruchstücken. Die Umsetzung der halbbatzigen Ideologie war noch katastrophaler. Der Stalinismus war schlimm, Mao übertraf ihn aber noch und diese üble Vergangenheit hallt bis heute nach. Ethik und Moral wurden mit einer der brutalsten Staatskeule der Menschengeschichte zerschlagen. Zuvor war die chinesische Kultur, Religion, Philosophie ein bunter Fleckenteppich, nach Mao eine schlecht funktionierende entseelte und geistlose, hirngewaschene Einheitswüste. China ist ein seelenloser Moloch geworden, ich glaube kaum, dass der aufkeimende staatlich kontrollierte Rauptierkapitalismus daraus etwas langfristig Stabiles aufbauen kann.
        China muss zuerst von einen ganz schweren Parteijoch befreit werden und danach bräuchte es Jahrzehnte um sich neu zu organisieren.

      • anh toan sagt:

        Ja, der Kommunismus hat in Russland zu so viel wirtschaftlicher Potenz gefuehrt, dass die Grenzen bewacht werden mussten, damit die Bevoelkerung nicht weglaueft. „Gute“ Staaten brauchen Grenzen, um unerwuenschte Eindringlinge abzuwenden, „schlechte“ Staaten brauchen Grenzen, damit die Bevoelkerung nicht wegrennt. Sieht man sich an, zu welcher Seite hin der Stacheldraht auf der Mauer geneigt ist, erkennt man vieles.

        • Taric Trent sagt:

          Ah ja gute und böse Staaten. Da sie nicht auf meinen Einwand eingehen betrachte ich ihre These als widerlegt.

          • anh toan sagt:

            Anscheinend verstehen Sie meinen Einwand nicht: Es gab eine Steigerung der miliaerischen, jedoch keine Steigerung der wirtschaftlichen Potenz der Sowjetunion: Welches Sowjetprodukt, war denn weltmarktfaehig? Selbst Ruestungsgueter wurden in erster Linie an Staaten/Kontras geliefert, die nicht made in USA kaufen konnten. Vor dem Kommunismus war Petersburg eine bluehende Handelsmetropole, Russland eine wirtschaftsmacht.

  • Urs Brock sagt:

    China ist speziell… primär mal wegen der sehr grossen Bevölkerungszahl… aber dann sehe ich keine weiteren Bereiche welche sich als irgendwie einzigartig Chinesisch spezifizieren lassen.

    Die Werkbank der Welt? Das kann es ja wohl nicht sein.
    Die Wachstumsraten? Waren auch schon da…
    Die miserablen Arbeitsbedingungen die niedrigste Kosten fördern aber sonst nicht’s weiter…

    China braucht alleine um die nachwachsende Bevölkerung mit Arbeit zu versorgen ein konstantes Wachstum (wo ist da die Nachhaltigkeit?) von ca. 6-7% p/A. was nicht nur dort unmöglich ist. Wie viele andere Länder auch ist der Export der Antrieb für die euphorisch publizierten Zahlen…

    … was aber ist mit dem Binnenmarkt der auf der einen Seite für die Chinesischen aber auch für die Ausländischen Unternehmen (da ist er wieder , der Export) als so essentiell angesehen wird? Auch wenn die Wachstumsraten für viele Bereiche hoch sind und stets auf einzelne Projekte hingewiesen wird… aber noch reicht das nicht für alle Bedürfnisse.

    Die ausserordentlich schlecht behandelten Binnenmärkte der Industrieländer sind ebenfalls nicht auf Nachhaltigen Konzepten aufgebaut (Konsum- und andere Kreditformen) die sind aber für die Chinesischen Unternehmen essentiell.

  • Ronnie König sagt:

    Die Kohle hatten die Chinesen ebenfalls. Kein Argument. Die Inder waren auch weit entwickelt und das gleich mehrere Male in ihrer Geschichte. Nein, so einfach ist das sicher nicht. Die Chinesen haben schon früher viel aus fremden Ideen gemacht. Dass wir aber für einen Quartalsgewinn denen alles an Know-how liefern ist eine Schande. Und unser Hunger bald. Nur soweit denken Leute die jetzt und sofort leben wollen leider nicht. Aber das kann schnell geändert werden, sofern der Westen bereit ist den Gürtel enger zu schnallen und zu verzichten. Ganz speziell die oben. Dazu wird es wohl nicht kommen. Mal schauen ob die Chinesen oder wir die seltenen Erden durch andere Technik ersetzen können. Und was wir auch können, ist uns selber organisieren. Sehr wichtig. Die meisten anderen Völker haben da Mühe ohne ihre Elite. Somit ist Aufklärung Demokratie und Eigentum halt doch wie ein Trumpf. Die Geschichte wird es zeigen.

    • Tobias Straumann sagt:

      Stimmt, auch China hatte Kohle. Deshalb argumentiert Pomeranz, dass die leicht verfügbare, in der Nähe der Textilzentren (Lancashire) abbaubare Kohle der englischen Wirtschaft einen Vorteil verschafft hat. Die Kohlevorkommen Chinas waren hingegen nicht in der Nähe des Jangtse-Deltas, wo sich das Zentrum des chinesischen Textilgewerbes befand. Da die Transportkosten damals sehr hoch waren, kam es nicht zu einer Verbindung von Textilindustrie und Dampfmaschine.
      Ich bin nicht wirklich überzeugt von den Argumenten von Pomeranz. So war Zum Beispiel die Kohle in der ersten Phase der englischen industriellen Revolution gar nicht so wichtig, weil Wasserläufe als Energiequellen ausreichten. Trotzdem hat Pomeranz Pionierarbeit geleistet: Zum ersten Mal hat einer wirklich versucht, Europa und China systematisch zu vergleichen.

  • Mario Aeby sagt:

    Leider wird die Aufzeichnung der Vorlesung *nicht* gefunden (der Link auf die externe Web-Seite funktioniert, die .flv-Datei kann aber nicht gefunden werden).

    Hier eine funktionierende Alternative:

    http://www.ehs.org.uk/ehs/podcasts/tawney2009.asp

  • marcbuehl sagt:

    das china/ostasien zu keiner zeit bis vor 200 jahren im vergleich zu europa/mittelmehrraum rückständig war ist eine allgemeine tatsache. das umgekehrte gilt aber auch. häufig werden einzelne punkte verallgemeinert und überhöht oder umgekehrt ausgeblendet. die gründe einer gesellschaftlichen entwicklung sind immer äusserst komplex und kann niemals an einigen, wenigen eckpunkten alleine „aufgehängt“ werden.

    den lebensstandard von vor 200 jahren oder länger miteinander vergleichen zu wollen, kann zwar sicher versucht werden, dieses unterfangen ist aber sehr schwierig, wohl fast unmöglich. was wird überhaupt mit was verglichen? welche bevölkerungsschichten? die kenntnisse der zustände von vor 200 jahren bei uns sind schon erstaunlich lückenhaft – diese in china sind es mit sicherheit nicht weniger.

  • Hampi sagt:

    Zwar bin ich völliger Laie, aber wie bei jedem anderen auch, hält mich das nicht davon ab, dass ich irgendein historisches Modell im Hinterkopf habe.

    Bisher habe ich immer angenommen, dass die wirtschaftliche Überlegenheit des Westens stark mit der Entwicklung der “Demokratie” (vielfältige Eigentumsrechte, Alle sind gleich, Individualismus, Menschenrechte, Meritokratie etc. ) zu tun hat. Eine fortschrittliche Gesellschaft garantiert jedem Individuum persönliche Rechte, die der Staat unter keinen Umständen verletzen darf. Das wiederum hat zur Folge, dass sich die Menschen allmählich so wohl fühlen, dass sie anfangen, selber zu denken. Und wenn die Menschen anfangen, selber zu denken, dann entfalten sie sich organisatorisch/wirtschaftlich gesehen am besten. Etwa genauso, wie man auch weiss, dass das maximale Pflanzenwachstum bei 28-30 Grad liegt.

    Nun aber kommen die Chinesen ins Spiel! Es sieht sogar so aus, als ob sie für die nächste Dekade die “Spielmacher” sein werden.

    In China darf man alles, nur nicht selber denken. Was für ein Gegensatz zu meinen grossen Vorbildern! Und was ist nun aus meiner vorherigen Überzeugung geworden? Ein Land, das etwa soviel von Menschenrechten hält, wie ich vom Fussball (schaue nur die WM), ist auf einmal der “Retter der Welt”! Langsam kann man die clevere Strategie der Chinesen wahrnehmen. Eine Strategie, die China sozusagen auf dem Silbernen Tablett serviert bekommt: Sowohl die USA, noch Europa, können in ihrer misslichen Lage etwas dagegen unternehmen, dass die Chinesen ganze Industriezweige in USA/Europa aufkaufen. Klar, davor haben sie auch schon unsere Schulden erworben (fast wie beim “Besuch der alten Dame”). Der Schwerpunkt der Chinesen liegt dabei beim Energiesektor und bei der Sicherstellung ihres weltweiten Vertriebsnetzes (z. B. Piräus, Athens Hafen). Darin zeigt sich, dass sie von den Engländern gelernt haben. Das ist vordergründig das Hauptinteresse der Chinesen. Aber der wirklich wahre und dahinter liegende Grund ist ein anderer: KNOW-HOW!

    Know-How, das der Westen über Dekaden in mühsamer Arbeit zusammengeschufftet hat….Puff! und weg ist´s. Know-How ist praktisch das Einzige, was die Chinesen nicht ebensogut und viel billiger produzieren können. Aber eben: wir können nichts dagegen machen, ausser schön zu lächeln (das kommt auch bei den Chinesen ewig an). China wird ja auch im Neuen Jahr für die Finanzmärkte eher eine positive Kraft sein…

    Die einzige, unverschwommene Überzeugung ist, dass diese Entwicklung so wahr und real ist, wie das Jahr, das zu Ende geht!

    P.S. Leider bin ich dem “Spuk des Chinesen” (nach Fontanes Effi Briest) verfallen….sonst hätte ich nicht so am Thema vorbeigeredet ……

    • marcopolo sagt:

      Die These mit dem „selber denken“ scheint mir nach wie vor gültig. Warum hatten die Chinesen jetzt trotzdem so Erfolg?

      Meine Meinung: In den westlich früher echt marktgeprüften Demokratien ist das „selber denken“ zunehmend abhanden gekommen und verkümmert infolge stetiger Zunahme staatlicher Eingriffe in die eigenen Märkte. Die notwendige Sensibilität für was eigentlich Markt ist, ist mehr und mehr abhanden gekommen. So ist es zu erklären, dass westliche Marktwirtschaften zunehmend Handel mit China betrieben, obwohl es keine Marktwirtschaft ist. Der Wert des Yuan wird bekanntlich von der kommunistischen Partei bestimmt und nicht vom Markt.

      Das hat weltweit „falsche“ Anreize ausgelöst, die zu grossen Fehlentwicklungen geführt haben – zu Gunsten von China, zum Schaden vom Westen – bei letzterem ist dieser infolge Blasen nur noch nicht richtig ersichtlich. Der Westen hat sich infolge Untreue gegenüber seinem Prinzip durch Prinzipienlosigkeit von China verführen lassen. Die Folgen dieser Entwicklung werden sehr unangenehme Auswirkungen haben.

      • Rolf Schumacher sagt:

        China hat Erfolg. weil es einen enormen Binnemarkt hat und massenweise willige, billigst Arbeitnehmer. Sobald sich die chinesische Masse aber an Europa orientiert und ähnliche Lebensstandards einfordert, wird es mit dem chinesischen Traum vorbei sein. 1.5 Milliarden Chinesen forden das Recht auf eine Krankenversicherung ein. 1.5 Milliarden Chinesen reklamieren die Mobilität, welche wir bei uns haben. 1.5 Milliarden Chinesen wollen eine angemessene Rente und Löhne welche eine akzeptale Kaufkraft erlauben. Wie konkurenzfähig ist die Wirtschaft Chinas noch, wenn es nur ein Bruchteil der Volksforderungen einhalten muss? Was wenn die Welt die Einhaltung der Menschenrechte fordert? Ich glaube die Zukunft liegt in Europa. 😉 Denn in Zukunft sind Transparente Demokratien, vernünftig wachsende stabile Volkswirtschaften, gute Infrastruktur, Sicherheit, optimale Ausbildung etc. gefragt. Europa hat viel zu bieten.

        • anh toan sagt:

          Sehr geehrter Herr Schumacher, im ganzen gebe ich Ihnen hier Recht, aber hier kann ich nicht schweigen: „Recht auf Krankenversicherung“? Amerikanische Richter haben vor kurzem gesagt, der Buerger hette ein Recht KEINE Krankenversicherung abzuschliessen. Dies mag fuer Sie zynisch toenen, ist aber konsequent, denn grundsaetzlich sind Menschenrechte/Freiheitsrechte Abwehrrechte gegen den Staat (der Staat darf diese nicht einschraenken),. sie begruenden jedoch keine Forderungen an den Staat. Gibt es ein Recht auf Penisvergroessrung, wenn ich unter meinem kleinen Ding psychisch leide?

          • Rolf Schumacher sagt:

            Es kann nicht sein, dass man Bürger vor der Pfote eines öffentlichen Spitals verrecken lässt, weil sie keine Versicherung oder kein Geld haben. Eine Staat der dieser Pflicht nicht nachkommt kann man ganz getrost abschaffen. Es scheint als würden die Steuern in den USA für die lausige Verwaltung, Rüstung, Polizei und Sicherheit eingezogen, einen solchen Staat möchte ich nicht. In den USA sind die Infrastruktur (Strassen, Eisenbahn, Schulen, Spitäler, Strom- und Wasserversorgung mies) weshalb bezahlt man demnach steuern in den USA?

      • Leo Stern sagt:

        „In den westlich früher echt marktgeprüften Demokratien ist das “selber denken” zunehmend abhanden gekommen und verkümmert infolge stetiger Zunahme staatlicher Eingriffe in die eigenen Märkte.“ Wenn in einem Markt alles vom Staat durchdrungen ist und „selber denken“ sogar unter Strafe gestellt ist dann ist es in China. Haben wir noch zuwenige Eingriffe vom Staat und denken noch zuviel?

      • Hampi sagt:

        @marcopolo
        Ihre Erklärung überzeugt! Und Fehlentwicklungen korrigieren sich normalerweise früher oder später.

        Die westlichen Gesellschaften sind zwar oberflächlich betrachtet ziemlich chaotisch, im Vergleich zu den viel disziplinierteren Chinesen. Aber unter der Oberfläche sieht es anders aus: da ist nämlich das Chinesische Einparteiensystem viel weniger fest im Sattel, als man gemeinhin annehmen könnte. Die Kommunistische Partei weiss ganz genau, dass ihr Überleben einen direkten Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung hat. Soziale Unruhen, die vermehrt vorkommen, werden deshalb schnell und mit aller Härte unterdrückt. Die Angst vor einer sozialen Explosion sitzt der Regierung tief im Nacken.

        Ein klares Zeichen der Schwäche seitens der Chinesischen Regierung (oder Partei, ist ja einerlei!) war auch die Reaktion gegenüber dem Friedensnobelpreis-Land Norwegen. Die zornige und aggressive Reaktion der Chinesischen Führung widerspiegelt die Nervosität einer Elite. Dabei ist der Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo klar gegen Gewalt, sozusagen ein “chinesischer Gandhi”.

        Wenn man bedenkt, dass die Führung des bevölkerungsreichsten Landes und der zweitgrössten Wirtschaftsmacht wegen einem einzigen pazifistischen Kritiker so in Panik gerät, kann man eigentlich getrost annehmen, dass unser System bedeutend stabiler ist.

        Leider ist es aber schwierig zu sagen, ob unsere theoretische Überlegenheit gegenüber einer Parteidiktatur in der Praxis eine positive Wirkung (für uns) haben wird. Ist doch die aktuelle Entwicklung (China als Gläubiger der Welt) ungebrochen und verstärkt sich bestimmt noch in den nächsten Jahren. Somit könnte es gut sein, dass ein instabiles China überhaupt nicht in unserem Interesse liegt.

  • Timotheus Pfeiffer sagt:

    Dass China ’stagnierte‘ hat tiefe kulturelle Gründe und lässt sich nicht so einfach auf ‚keine Kohle‘ und ‚keine Kolonien‘ reduzieren. China hatte schon im 14.Jh gewaltige Seeflotten mit hunderten von Schiffen und mehr als zwanzigtausend Matrosen. Zhen He, der Admiral dieser Flotte, besuchte Städte von Surubaya bis nach Medina. Hätte China expansionistische Gelüste gehabt, so wäre es für China wohl kein Problem gewesen, diese zu etablieren. Bemerkenswert ist auch, dass der Lebensstandard (zumindest der des Beamtentums und Adels) was Hygiene, Körperpflege, Gesundheit, Lebenserwartung und Kindersterblichkeit Chinas zu dieser Zeit dem des Westens weit voraus war.
    Chinas ‚Mangel‘ an expansionistischen Tendenzen hat kulturelle Gründe; Chinas Blick war schon immer eher gegen Innen gerichtet und das Interesse an der Welt ausserhalb Chinas begrenzt.

    • anh toan sagt:

      China hat permanent Expansionspolitik betrieben in Asien, im Wettstreit mit Japan. Fast jedes Suedostasiatische Land (Ausnahme Thailand) war im letzten Jahrtausend ueber hunderte von Jahren von China besetzt.

  • Das Jangtse-Delta befand sich im 18. Jahrhundert in etwa auf demselben ökonomischen Niveau wie England: Was genau heisst das? Und warum war der Lebenstandard im Jangtse-Delta mit demjenigen von England vergleichbar? Handel? Was ermöglicht diesen Vergleich, bzw. was wird da miteinander verglichen?

    Ausser Frage steht, dass Asien, insbesondere China, Indien und Teile Südostasiens dem Westen in den vergangenen 2000 Jahren ökonomisch schon immer das Wasser reichen konnten. Die Industrialisierung zusammen mit der imperialen Ausdehnung hat dieses ökonomische Kräfte- und Machtverhältnis nur für zwei-, dreihundert Jahre zugunsten des Abendlandes verschoben.

    • Rolf Schumacher sagt:

      China ist ein nicht gerecht regierbarer Riese, deshalb ist er immer zum Scheitern verurteilt.
      Was kümmert Schanghai die Probleme im Tibet oder der inneren Mongolei. China ist nur als absolute Diktatur einigermassen regierbar. Mittels der Kulturrevolution hat man die Heterogenität des riesigen, bevölkerungs- und ethnienreichen Landes gewaltsam homogenisiert. Man hat das Volk entseelt, um es für den wirtschaftlichen Fortschritt im Gleichschritt und in Einheitsuniform auflaufen zu lassen. Mao (es hätte auch ein anderer sein können) hat den Grundstein für das moderne China gelegt. Funktionieren um jeden Preis, ohne aufzumuksen. Wer es tut, wird weggesperrt oder noch schlimmer. China fehlt die Meinungsfreiheit und die kulturell breit in der Bevölkerung verankerte gute Ausbildung. Nur eine ganz schmale Parteielite regiert China, wer nicht parteitreu ist, kann noch so intelligent sein, er wird nicht gehört und sicher nicht befördert.
      China wird sich deshalb selber füher oder später ein gewaltiges Bein stellen.

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