China macht Kohle mit Kohle

Chinesischer Minenarbeiter. (Keystone)

Chinas Verbrauch von Kohle ist riesig: Chinesischer Minenarbeiter. (Keystone)

Diese Woche beginnt in Doha (Qatar) eine zweiwöchige Klimakonferenz. «Doha» steht bereits für das Scheitern der letzten Welthandelsrunde und wird vermutlich auch bei der Klimafrage keinen Durchbruch bringen. Multilaterale Abkommen sind zurzeit unmöglich. Es gibt keine Weltmacht mehr, die gleichzeitig genügend Drohungen aussprechen und Angebote machen kann, um die widerständigen Länder zum Einlenken zu bewegen. Der US-Politologe Ian Bremmer spricht deshalb von einer G-Zero-World.

Dazu kommt, dass kein entwickeltes Land wirklich daran interessiert ist, den Verbrauch von fossilen Rohstoffen zu drosseln. Bisher haben wir nur Absichtserklärungen gehört. Ein anderer Grund ist, dass China seine Industrialisierung vor allem mit der Verbrennung von Kohle antreibt, und zwar mit einer veralteten Technologie, die für das Weltklima verheerend ist. Man liest zwar oft, dass China viel Geld in die Entwicklung und Produktion von alternativen Technologien steckt. Aber quantitativ dominiert nach wie vor die Kohle.

Der neuste Bericht der Internationalen Energieagentur dokumentiert dies einmal mehr mit eindrücklichen Grafiken. Man sieht mit blossem Auge, dass der Kohleverbrauch im neuen Jahrtausend plötzlich schneller zugenommen hat.

Wenn wir die Kohle-Weltproduktion genauer anschauen, wird der chinesische Sonderweg noch deutlicher sichtbar. 1973 stammte weniger als ein Sechstel aus China, 2011 fast 50 Prozent. Auch wenn wir davon ausgehen können, dass sich Chinas Wirtschaftswachstum abschwächt, wird der Kohleverbrauch weiter ansteigen.

Chinas CO2-Ausstoss pro Kopf ist heute schon höher als derjenige der Schweiz, obwohl das chinesische Pro-Kopf-Einkommen viel geringer ist als das schweizerische. Selbst die USA, die einen besonders hohen CO2-Ausstoss pro Kopf verzeichnen, produzieren weniger CO2 als China. Die grosse Bevölkerungszahl Chinas stellt alles in den Schatten.

Vergesst Doha, es entscheidet sich alles in Beijing.

Keine Kommentare zu «China macht Kohle mit Kohle»

  • Andreas Dombek sagt:

    (2) Weitere sog. thermischer Zyklus in der Vergangenheit.

    Geht man dann ins 4. Jahrhundert nach Chr. zurück, wird man folgendes registrieren: Das Römische Imperium hat erhebliche Probleme mit seinen Kornlieferungen aus Nordafrika. Dies scheint deshalb die Ursache zu sein, weil durch starke Trockenheit die entsprechenden Regionen versteppten und sich dann zur Wüste wandelten. Sicherlich ein Beitrag zum Untergang Roms. Auch scheint die Verbindung über die Alpen etwas leichter geworden zu sein. Ob das an den Erschließungen durch Wege und Straßen erfolgte oder ob es an dem geringeren Schneeaufkommen in den Alpen lag, sollte noch untersucht werden.

    Geht man nochmals ca. 800 Jahre ins 3. Jahrhundert vor Chr. zurück, erscheint durch die Hypothese (der therm. Zyklen) der geringeren Schneemassen und des dadurch bewirkten Rückzuges der Gletscher die winterliche Querung der Alpen mit Elefanten, Pferden, Eseln und der riesigen Menschenmenge beim Kriegszug Hannibals gegen Rom nicht mehr unwahrscheinlich!

    Im Gegensatz hierzu gibt es in der Mitte dieser Zyklen jeweils Abkühlung, Verschlechterung der Wetterlagen mit viel Regen und Schneefall sogar im Sommer. So im 8. JH und besonders auch im 16./17. Jahrhundert in Mitteleuropa bekannt.

    Über andere historische Zusammenhänge in Afrika und Amerika im Zusammenhang mit diesen Zyklen bleibt hier kein Platz.

    Fazit:
    Wir befinden uns entsprechend der o.g. Ganglinie am Anstieg in die nächste Wärmephase von ca. 100 bis 200 Jahren.
    Wahrscheinlich wird der Mensch diesen Anstieg nicht verhindern können.
    Jedoch soll und kann er eine zusätzliche Steigerung vermeiden. Eigentlich wird man nur diesen Zuwachs abfangen können. Man sollte / müsste sich von unbrauchbaren Illusionen verabschieden, sonst fällt man in eine riesige Depression.

    PS: Nun im richtigen Blog.

  • Andreas Dombek sagt:

    (1) Natürlich ist der stetig wachsende CO2-Anteil menschengemacht!?

    Aber, desto länger man sich den ideologischen Wirrwarr um dessen Genese und Wirkung anschaut, um so unsicherer kann man werden. Legte man seine ideologischen Brillen ab, wird man erstaunt in der Vergangenheit augenscheinlich ähnliche Vorgänge wie den jetzigen feststellen können.

    Den heurig dramatisch empfundenen (bzw. hysterisierten!?) CO2-Anstieg kann man bei der Betrachtung der zugehörigen Ganglinien der sog. thermischen Zyklen von scheinbar ca. 800 Jahren etwas beruhigter untersuchen. Dann erscheinen die jetzigen „Temperatursprünge“ als eher lahme Vorgänge. Bei der Zugrundelegung dieser ca. 800 Jahre ist dann der Tangenten-Anstieg der Temperatur-Kurve in müden Bogen-Minuten, wenn nicht sogar in langweiligen Bogen-Sekunden, feststellbar.

    Der jetzige Wärme-Anstieg ist sicherlich nicht einmalig. Im 12. Jahrhundert war offensichtlich der letzte Temperatur-Anstieg. Als glaubhafte Beweise erscheinen die Quellen, in welchen festgehalten wird, das die Weinernten in dieser Zeit in Hamburg. Koppenhagen und in England außergewöhnlich reichhaltig und gut gewesen sein. Auch um 1200 wird festgehalten, das Ende Februar in Stockholm die Mandelblüte (!!!) doch auffällig früh gewesen sei. In arabischen Quellen wird in Andalusien der starke Wassermangel verzeichnet, aber mit dem Trost, dass man aber die benötigte Pumpen-Technik wesentlich verbessert hätte. Beim Kinderkreuzzug erfolgte ein Teil der Wanderung von Mitteleuropa nach Oberitalien um die Weihnachtszeit über den Alpenhauptkamm. Bei schneefreien Wegen und zurückgezogenen Gletschern. Man möge sich das heute vorstellen. In diese Zeit fällt auch die Besiedlung von Grönland durch die Wikinger. Ermöglicht sicherlich erst durch den Rückzug der Eisberge und Gletscher.

    Angesichts dieser verwirrenden Informationen kommt man doch arg ins Grübeln.

  • Vincent Held sagt:

    Die realistische alternative wäre Atomkraft, aber das ist nicht „grün“ genug…Ironisch ist auch, dass diese Umweltschutz-Konferenzen in Doha laufen, wohl der grösste Erdgas-Exporteur der Welt!

    • Martin Holzherr sagt:

      Atomkraft spielt in China in den nächsten 20 Jahren eine mindestens gleichstarke Rolle wie Windenergie. Die Rolle der verschiedenen Energieträger wird noch lange unterschiedlich sein in unterschiedlichen Ländern und Regionen, je nach ökonomischer Situation, industrieller Ausrichtung und politischen Zielsetzungen.

  • Hans Ernst sagt:

    Doch es ist nicht nur das CO2. China ist in jeder Hinsicht eine Dreckschleuder par Excellence, wie es sie in der Geschichte der Menschheit noch kaum je gab. Auswirkungen auf die Umwelt interessiert dort allenfalls irgendeinen Bürokrat in einem Ministerium. Doch bis in die Praxis gelangt kaum je eine Umweltvorschrift. Mit der Folge, dass weiteste Teile des Landes mit vielerlei Griftstoffen schwerst kontaminiert sind, alle Flüsse total verschmutzt, ganze Dörfer an Krebs sterben und schliesslich, und da muss man sich keine Illusionen machen, auch all die Produkte, die wir von dort kaufen, stark mit Giften belastet sind.

    • Martin Holzherr sagt:

      Chinas Entwicklung ist ein direktes Abbild der industriellen Entwicklung wie sie in England und anderen Industirestaaten im 19./20. Jahrhundert stattgefunden hat. Nur passiert alles in sehr viel kürzerer Zeit. Der Umweltschutzgedanken hat inzwischen auch in China Fuss gefasst , denn die Chinesen haben letztlich dieselben Ansprüche an ihre Umwelt wie wir hier im Westen und mit zunehmendem Wohlstand sind auch die Chinesen nicht mehr bereit alles in Kauf zu nehmen solange nur das Wachstum stimmt.

  • Hannes Müller sagt:

    Die CO2-Steuer wird von den Politikern heiss geliebt.

  • Armin Bühler sagt:

    Die Grafik mit dem Primärenergieverbrauch täuscht.
    Die weltweite Wasserkraftstromproduktion beträgt beispielsweise 3400 TWh, während nur gut 2500 TWh nuklearer Strom generiert wird. Wasserkraft hat zudem und unbestritten ein wesentlich kleineres Potential als Windkraft und Photovoltaik (auch wenn momentan noch wesentlich mehr Strom mit Wasser produziert wird).

  • SuperBear sagt:

    …. und wir linksgruenen schweizer Gutmenschen glauben, mit der 2000-Watt-Gesellschaft die Welt retten zu koennen. Dass ich nicht lache. Es geht alleine darum, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Man versucht die Leute ueberall zu bevormunden und ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden. Vielleicht waere es einmal an der Zeit von Seiten der Medien, unsere Politik etwas kritischer zu hinterfragen. Ich habe fertig.

    • Armin Bühler sagt:

      Wenn man der kWh einen Wert von nur 7 Rp. /kWh gibt (1 Liter Benzin würde dann z.B. nur 63 Rp./kWh kosten), dann gibt die Welt beim jetzigen Energieverbrauch knapp 10’000 Mrd Franken jedes Jahr für mehrheitlich fossile Energieträger aus.
      Das Geld wird uns insbesondere von der etablierten Energieindustrie inkl. Ölscheichs, Stromkonzerne etc. aus der Tasche gezogen.
      Vielleicht sollten Sie die etablierte Energieindustrie etwas kritischer hinterfragen…

    • Hans Koller sagt:

      Ich gebe Ihnen Recht und alle diese Thesen sind am Ende nur dazu uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Von all dem was da gesagt wird stimmt rein gar nichts. Niemand kann mir erklären wie genau diese CO2 Vorgänge ablaufen aber alle sind sich einig das es stimmt. Es ist wie eine Religion wo man daran glaubt aber keine Beweise hat. Am Ende geht es nur darum den Arbeitern das Geld aus den Taschen zu ziehen, auf diesen CO2 Zertifikaten etabliert sich eine Elite die gut davon lebt und in Saus und Braus mit unserem Geld lebt. Einer solchen Entwicklung ist mit allen Mittlen entgegen zu treten, zumal ich kein Sklave von solchen Menschen sein will. Was heisst Sklave, ich erklär das mal so, ein Mieter bezahlt Miete und für das Gebäude ist der Vermieter verantwortlich er bezahlt die Renovation, nun hat der Spiess gedreht via CO2 Abgaben bezahlt der Mieter nun mehr fürs heizen und am Ende bezahlt er dem Vermieter noch zusätzlich die Gebäuderenovation. Dank diesen Subventionen bezahlt der Mieter nur plötzlich den Reichen die Solaranlage auf dem Dach. Die Klugen îm Land haben eine Umverteilung von unten nach oben in Gang gesetzt. Aber geht nur arbeiten, bezahlt dem Herrn Vasella die Solaranlage auf dem Dach, im Namen der Umwelt.

      • Armin Bühler sagt:

        Die CO2-Abgabe wird tatsächlich momentan über die Krankenkassenprämie an die ganze Bevölkerung zurückbezahlt. Dabei profitiert der Mieter, der einen Pullover anzieht, gegenüber dem Mieter, der bei offenem Fenster die Heizung aufdreht.
        Aber diese CO2-Abgabe ist derart gering, dass das Herr Koller offensichtlich gar nicht bemerkt hat.
        Zudem hat er Koller nicht bemerkt, dass die Ölscheichs gut 4 mal mehr für den gleichen Liter Öl erhalten bzw. uns aus der Tasche ziehen, wie noch vor 10 Jahren. Mit dem Unterschied, dass die Ölscheichs davon keinen einzigen Rappen an unsere Krankenkassenprämien zahlen.

  • Marcel Senn sagt:

    Dass die C02 Emissionen global weiterhin steigen werden ist nun mal Realität, da helfen weder CO2 Zertifikate noch die x-te Klimakonferenz. Wir können zwar in Mitteleuropa eine Stabilierung oder gar Rückgang der Emissionen sehen, aber was nützt das wenn China, Indien und viele andere Schwellenländer diese Einsparungen durch Mehremissionen zunichte machen.

    Was mich aber erschreckt, ist wie die Hard-Coreskeptiker und Leugner des möglichen antropogenen Klimawandels mittlerweile mit einer sektiererischen Manier (z.B. im Vorbericht auf die Doha-Konferenz) dem IPCC Thesen unterstellen und dann ihre unbewiesenen Gegenthesen darlegen mit einer Arroganz als hätten sie die Weisheit löffelweise gefressen. Und mittlerweile bekommen viele „Klimaleugner“ viel mehr Zustimmung auf ihre Kommentare als die besorgten Mitmenschen (die oft als „einfachere Gemüter“ abgetan werden)

    Als skeptischer Mensch habe ich auch viele Quellen über die Klimalüge gelesen, aber die konnten mich nicht wirklich überzeugen. Wenn die nur 0.04% CO2 Anteil keinen Einfluss auf die Erwärmung haben sollten, dann hätte sich dies sicher in der Main-Stream Wissenschaft durchgesetzt – ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass diese uns über Jahrzehnte hinweg anlügen, dass alles nur ein Ablasshandel und Arbeitsbeschaffungsprogramm für Klimawissenschaftler sein soll.

    Mittlerweile gibt jeder Mensch auf dem Planeten über 5000kg CO2 Jahr für Jahr ab – die gesamten Abfälle pro Einwohner der CH betragen 2500 kg (davon sind 700 kg Siedlungsabfälle) – wir geben also das doppelte an CO2 ab

    Die folgende Animation über den Ausstoss von NYC finde ich in diesem Zusammenhang sehr anschaulich

    http://www.new-scientist.de/inhalt/simulation-verdeutlicht-co2-ausstoss-von-new-york-a-868732.html

    Wir werden spätestens in 50 Jahren sehen, welche These die richtige war – wünschenswert wäre ja, dass die Leugner des antropogenen Klimawandels recht hätten – denn sonst werden wir resp. unsere Nachfahren ein gewaltiges Problem haben

    • Anh Toan sagt:

      @Marcel Senn: Ja, so sehe ich das auch in etwa, ausserdem ist Co2 ein Gesichtspunkt, der andere, das Verbrennen von Kohle und Erdöl: Ob wir Reserven für 20 oder 100 Jahre haben, erscheint bei einem etwas weiteren Horiziont ohnehin irrelevant, zumal wir gerade Oel für weitaus wichtigere Dinge gebrauchen können, als um es zu verbrennen.

      Dass China die Fehler der Industrienationen wiederholt, (In Europa treiben wir die Autos zumindest aus den Städten, in China bauen sie Strassen, damit alle mit dem Auto ganz modern im Stau stehen können). Die sollten versuchen, direkt in die Zukunft zu gelangen, statt eine Infrastruktur für bereits überholte Verkehrskonzepte aufzubauen. Aber wer erwartet von Parteifunktionären Zukunftsvisionen?

      • Marcel Senn sagt:

        @Anh Toan: Völlig einverstanden – das ineffiziente Verbrennen von Erdölderivaten geschieht schon viel zu lange – Obama hat zwar die flächendeckende Einführung des 4 Liter-Konsum Autos bis 2025 angekündigt – nur sollten wir das eigentlich schon längstens haben. Und dass die chinesischen Funktionäre nicht wirklich visionär planen und denken, weiss ich spätestens seit ich all die Bilder der chinesischen Geisterstädte gesehen habe – wieviele dieser Wohnungen werden wohl dereinst bei ihrem Abriss in ein paar Jahrzehnten nie bewohnt worden sein?? In einer Geisterstadt gibt es zumindest nie einen Stau 🙂

        Die Amis sind ja gerade in einem neuen Erdöl- und Erdgasboom mit der Fracking-Methode – aber was das noch für Konsequenzen für die Umwelt haben wird, kann man erst erahnen. Wenn der hochgiftige, geheime Wasser-Chemikalien-Mix dann mal die Flüsse und das Grundwasser verseucht, wird es im nachhinein ein sehr teures Oel. Tote Kühe und brennende Wasserhähne gibt es ja schon jetzt zur Genüge.

        Wie es scheint, werden wir das Erdölende vermutlich nicht mehr erleben (ausser wir würden einiges über 100J alt) – aber danach könnte eine Welt wie im „Mad Max“ ein nicht unrealistisches Szenario werden…

    • Hans Koller sagt:

      „Wenn die nur 0.04% CO2 Anteil keinen Einfluss auf die Erwärmung haben sollten, dann hätte sich dies sicher in der Main-Stream Wissenschaft durchgesetzt – ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass diese uns über Jahrzehnte hinweg anlügen, dass alles nur ein Ablasshandel und Arbeitsbeschaffungsprogramm für Klimawissenschaftler sein soll“

      Du sagst es ja selber, das ganze kam ja nicht von der Wissenschaft, sondern von einem Politiker namens Al Gore. Der Sehr gut lebt von den CO2 Börsen, Büchern, Vorträgen, etc.! Vor dem Film die unbequeme Wahrheit wusste praktisch niemand was von CO2. Wer glaubt den diesen Horroszenarien, der Himalaya ist bis ins Jahr 2035 Schneefrei, also vor den Alpen die nur halb so hoch sind. CO2 ist schwere als Luft kann also gar nicht in der vorgegeben Höhe die Wärme zurückhalten, geh mal ans Meer Standmauern aus dem 17. Jahrhundert, die müssten ja bereits verschwunden sein, der Meeresspiegel steigt bis 2100 um einen Meter und die Küstenlinie zieht sich an Flachen stränden um 50m zurück das bedeutet 0,5m Pro Jahr.Seit 2007 gehe ich jedes Jahr an den selben Ort im Antlantik und ich konnte noch keine Veränderung erkennen und dies bei der gleichen Gezeit(Ebbe/Flut). Warum macht China nicht mit? Ganz einfach sie müssten dan ihre Industrierevolution stoppen verdammt zum leben in Armut, was Europa und die USA wollen, die letzteren haben einen grossen CO2 Ausstoss weil sie eine grosse Industrie haben und nun versucht man auch mit diesem Mittel China zu bremsen. China wäre ja dumm, zumal sie Anrecht auf ein füntel des Weltweiten CO2 Ausstoss hätten nach dieser Theorie.

      • Alexander Müller sagt:

        LoL.
        „….vor dem Film die unbequeme Wahrheit wusste praktisch niemand was von CO2“. „…das ganze kam ja nicht von der Wissenschaft, sondern von einem Politiker namens Al Gore… „.
        Wo graben Sie ihre Thesen eigentlich aus? Wird ja immer besser. Kritisches Denken und ständiges in Frage stellen finde ich für die Wissenschaft unerlässlich. Was sie aber tun ist das genaue Gegenteil. Sie klammern sich an abstrusen Verschwörungstheorien fest. Kein „Klimaskeptiker“ der etwas von dem Feld versteht würde ihre Argumente teilen. Ihre Fehlschlüsse sind so fundamental, dass sie eigentlich nicht nur die Klimawissenschaften sondern gleich einen grossteil der
        Physik in Frage stellen müssten. Dass die Gravitation für Mischprozesse in der Atmosphäre nicht entscheidend sind, davon weiss jeder Meteorologe, das ist in jedem Ausbreitungsmodell enthalten, ist ebenso in anderen Bereichen der Fluiddynamik der Fall usw. Bitte…machen Sie sich einmal die Mühe ihre Haltungen kritisch zu hinterfragen.
        Das IPCC wurde übrigens 1988 gegründet. Al Gore’s „an inconvenient truth“ hatte seine Premiere 2006…

        • Hans Koller sagt:

          Nun, es bleibt jedem selber überlassen wie er die Welt wahrnimmt, früher hies es im Jahr 2010-2020 könnten wir unsere Luft nicht mehr atmen, dann kam das Waldsterben und dann eben Al Gore, mit ICPP hat dies nichts zu tun oder wenig. Die CO2 problematik kam erst mit Al Gore’s Film, vorher war dies kein Thema ausser vielleicht in kleinen Kreisen.

          Es ist sicher richtig das CO2 durch die Thermik nach oben oder unten steigen kann und auch weit oben hat es noch ein bisschen CO2, aber aufgrund des Dichte Verhältnisses bleibt der grosse Teil CO2 auf dem Boden wo es von den Pflanzen aufgenommen wird. CO2= 1,93kg/m* Luft= 1.293 ergibt ein Verhältniss 1,5. Ich sag es mal so wie der Deutsche Dr. Physiker der es mir sagte: „Um CO2 würde ich mir keine sorgen, eher um die anderen Stoffe die bei einer Verbrennung entstehen.“

          • Alexander Müller sagt:

            @HansKoller
            In der Wissenschaft sollte es ja gerade nicht um die subjektive Wahrnehmung gehen. Die von ihnen erwähnten Argumente sind einfach schon lange widerlegt. Sie bewegen sich hier in ihrer ganz eigenen „Welt“. Es gibt durchaus kritische Argumente zu Klimamodellen, Unsicherheiten usw. Aber dass CO2 zu schwer sei…das ist nun mal schlicht nicht der Fall. Die relative Konzentration (ppm) von CO2 ist mit der Höhe relativ konstant. Die absolute Konzentration nimmt tatsächlich ab, das tut sie aber nicht des Gewichts wegen sondern weil die Dichte der Luft mit der Höhe abnimmt. Und was ihren Dr. Physiker betrifft…kurzfristig würde ich ihm natürlich zustimmen. Die giftigen Stoffe die bei einer Verbrennung entstehen können gesunheitsschädigend sein während CO2 für den Menschen ja nicht toxisch ist.

          • Marcel Senn sagt:

            Koller: Ich habe KEIN Wort von Gore geschrieben, das unterstellst Du mir einfach :-)) Mit der C02 Problematik habe ich mich schon einige Jahre vor Gore beschäftigt.

            Und dann holst Du wieder das Waldsterben hervor – Und wieso kam das nicht?? Weil man schon in den siebzigern begonnen hat, verbesserte Filter gegen Aerosole (vor allem Schwefeldioxid) in die Verursacheranlagen einzubauen, darum war der Regen nicht mehr sauer und das Waldsterben blieb zum Glück weitgehend aus.
            Ich finde es einfach ein bisschen bemühend, wenn man dieses Beispiel nimmt und daraus ein „Peter und der Wolf“ – Prinzip bastelt, dass jetzt für alles – und im spezifischen für die CO2 – Problematik anwendet.

            Und Dein deutscher Dr. Physiker – hat der auch mal was in einer renomierten Wissenschaftszeitschrift publiziert zu dieser Thematik – oder war das mehr eine Ferienbekanntschaft, wo ihr in weinseliger Runde auf das Thema gekommen seid und dieser Satz gefallen sein könnte…aber ein Physiker ist eben auch kein Klimatologe…

            Ist ja herzig, wie Du da schreibst, der Grossteil des CO2 bleibt am Boden und die lieben kleinen Pflanzen fressen dann alles schön brav auf (resp nehmen auf) – und wie bitte sind denn die rund 3000 Milliarden Tonnen C02 in die Atmosphäre gelangt – waren die einfach schneller als die Pflanzen und konnten abhauen??

            Einfach nochmals zur Erinnerung: Sollte ich falsch liegen mit meinen CO2 Annahmen – passiert mit der Menschheit nichts schlimmes – solltest Du aber falsch liegen – dann werden wir ziemliche Probleme, viel Elend und Todesfälle bekommen. Ich darf mich irren – Du nicht!

  • Preindl sagt:

    Warum regt man sich so auf, wenn darauf hingewiesen wird, dass China Kohle mit Kohle macht? Wir Schweizer können dem ja entgegenwirken, indem wir unseren CO2 Verbrauch weiterhin zu senken versuchen und/oder noch etwas mehr Abgaben entrichten. Dann ist unser Gewissen beruhigt.

  • ast sagt:

    Herr Straumann, abermals kräht der Klima-Hahn (vergebens).

    Mir gehen die Hinweise auf das Umwelt zerstörende China immer mehr auf den Keks, um damit globale Klimakonferenzen für überflüssig zu erklären.

    • Linus Huber sagt:

      @ ast

      Gehe einig mit Ihnen.

      Yup, es hat sich eine Umweltindustrie gebildet, welche das Thema hochstilisiert und damit mehr schadet als nuetzt.

    • Armin Bühler sagt:

      China hat übrigens bereits 2010 mehr Windkraft installiert als die EU und die USA zusammen. China hat zudem mehr Solarwärmekollektoren installiert, als der ganze Rest der Welt inklusive EU, CH, USA, Japan, Südamerika, Afrika, Russland, Indien, Australien etc.
      Warum zeigt der Westen dauernd auf China und kauft gleichzeitig Chinesische Konsumgüter wie Iphone’s etc.?
      Die Antwort ist einfach: Die Welt verbraucht über 140’000 Mrd kWh. Wenn man der kWh nur einen Wert von 7 Rp gibt, dann sind das bereits knapp 10’000 Mrd CHF pro Jahr. 10’000 Mrd CHF die die Welt mehrheitlich für fossile Energieträger ausgibt.
      Das ist es mehr als verständlich, dass die etablierte Energieindustrie alles tut, um das Wachstum von Effizienzmassnahmen und erneuerbaren Energien möglichst zu verhindern.
      Schade ist, wenn Journalisten auf die billige China-CO2-Fingerzeig-PR reinfallen, welche letztlich der Verhinderung des Ausbaus von Effizienzmassnahmen und erneuerbare Energien im Westen dient.

  • Emanuel Müller sagt:

    @Koller: Nur so als Denkanstoss: die CO2-Nettobilanz in der Atmosphäre ist entscheidend, und die beträgt + 3-4 Gt C pro Jahr, verursacht durch Emissionen von fossilen Energieträgern und durch die Waldrodung. Dass CO2 eine erwärmende Wirkung aufs Klima hat, ist wissenschaftlich belegt. Nehmen Sie das bitte zur Kenntnis!

    • Hans Koller sagt:

      Da ist gar nichts wissenschaftlich belegt, belegt ist das CO2 Wärme speichern kann, mehr ist nicht belegt. Wie soll CO2 das schwerer als Luft ist, das sich auf dem Erdboden befindet wo es als Nahrung für Pflanzen dient, irgendwo in der Luft weit über uns die Wärme zurück halten, das ist gar nicht möglich, rein Physikalisch. Werfen sie einen Stein der schwerer als Luft ist in die Höhe, bleibt er oben und fällt nicht auf den Boden, ja dann haben sie mich überzeugt. 96% der CO2 emmission ist natürlichen Ursprungs diese Konzentration war in der Geschichte schon viel höher, demnach dürfte unsere Welt gar nicht mehr existieren. Und wie ist es zuerklären das im Mittelalter die Temperaturen höher waren und man in Grönland Ackerbau betrieb? Andere Faktoren als der Mensch bestimmen das Klima, unser Beitrag von 0,00152% CO2 an der Atmosphäre ist soviel wie nichts.

      • Alexander Müller sagt:

        @Hans Koller
        Jetzt mal im Ernst. Wenn Sie glauben, dass eine ganze Wissenschaftsgemeinde jahrelang die nach ihnen simple „Tatsache“ dass CO2 schwerer sei als Luft und daher gar nicht in grosse Höhen gelangen könnte, entweder nicht erkennt oder dann verleugnet…. dann haben Sie nicht die geringste Ahnung wie Wissenschaft funktioniert.
        Ihr „Argument“ lässt sich folgendermassen entkräften: In der Atmosphäre ist das Gewicht verschiederner Moleküle für ihre Verteilung nicht von Bedeutung. Die Durchmischungsprozesse sind so viel stärker, dass CO2 global ziemlich schnell durchmischt wird. Das ist alles mit Messungen belegt. Dasselbe „Pseudoargument“ mit dem Gewicht gab es auch schon bei den FCKW. Nur um auf ihr Bild mit dem Stein zurückzukommen. Wenn Sie in einem Tornado einen Stein in die Luft werfen, dann fällt er auch nicht auf den Boden, obwohl er noch immer schwerer als Luft ist. Oder springen Sie mal mit dem Fallschirm über einer grossen Gewitterzelle ab, da werden Sie bis an den Rand der Troposphäre gehoben.
        Bevor sie das nächste Mal etwas das (übrigens auch von kritischen Stimmen zum Klimawandel) völlig unbestritten ist, als physikalisch unmöglich deklarieren, informieren sie sich doch ein wenig.
        Dass der Grossteil der CO2 Emissionen natürlichen Ursprungs sind ist ebensowenig ein Argument für ihre Sichtweise. Wie schon gesagt, es geht um die Nettobilanz der Atmosphäre.

  • hans nötig sagt:

    Ich denke nicht das noch viele Menschen diese Alibi-Übungen aka „Klimakonferenz“, bei der tausende Regierungsvertreter und NGOs per Flugzeug einfliegen, um mit Taxis in klimatisierte Räume gebracht zu werden wo sie dann ohne die NGOs irgendeine nichtssagende Absichtserklärung unterschreiben die vermutlich nicht mal halbpatzig umgesetzt wird, ernst nehmen.

    Das Problem ist doch überall dasselbe. Gier und Selbstsucht verhindert jegliche konkrete Diskussion, es geht soweit das man sogar Zockerpapiere für die Grosskonzerne erfindet um damit das Klima zu retten (Emissionspapiere), ich empfinde diese Konferenzen langsam aber sicher als absolute Farce. Wie kam es das wir Menschen uns nicht mehr um unsere Zukunft sorgen, sondern maximal noch den Status Quo verwalten, sind wir echt so bequem geworden im Konsumentenparadies?

    • Martin Holzherr sagt:

      Das ist das Problem des Mulitlateralismus, wenn jeder für sich genommen dann am meisten profitiert, wenn er selber am wenigsten tut und die andern umso mehr. Keiner würde das zugebben, aber von den 192 Staaten möchten fast alle am liebsten Trittbrettfahrer sein.

      • hans nötig sagt:

        Für mich ist sowas eher ein Problem der Priorisierung. Wenn Menschen stärker auf ihre Karriere und/oder Verdienst schauen als auf die Menschen, die sie eigentlich vertreten sollten, dann kann nichts gutes bei rauskommen.

        Aber im Grunde ist es ja egal was das Problem ist, es wäre einfach für einmal zu begrüssen das wir Menschen wichtige Dinge anpacken bevor sie dringend werden.

  • Martin Holzherr sagt:

    Klimapolitik ist in der Tat multilaterale Politik und bis vor kurzem konnten nur Grossmächte die vielen Einzelinteressen bündeln. Bis vor kurzem waren die USA in vielen Fällen der treibende Faktor weswegen grosse Hoffnungen bezüglich globaler Klimapolitik in Obama gesetzt wurde. In einer G-Zero-World, wo jeder für sich schaut sind die Aussichten für eine vereinte Senkung der CO2-Emissionen in der Tat sehr schlecht.
    Doch wenn die CO2-Emissionen am Schluss vor allem durch China verursacht werden, dann wird es am Schluss Chinas Problem und Entscheidung sein, dagegen vorzugehen. Andere Länder könnten China nicht mehr dazu drängen sondern sie müssten China helfen ohne ein Gegengeschäft angeboten zu erhalten.

    • Dominik Steiner sagt:

      Kein Gegengeschäft? Wir erhalten JEDEN TAG Gegengeschäfte in Form von billigen Gütern, die die Chinesen für uns herstellen. Die ganze Verschmutzung von Luft und Wasser findet aber in China statt. Ist das für Sie zu wenig Gegengeschäft Herr Holzherr?

  • star sagt:

    Naive und mit Faschistische Ideologie geprägten Grünen ,versuchten Schweiz um jede Preis Wirtschaftlich auf knie
    zwingen ! Nicht nur China und Indien ,aber auch einigen EU Staaten setzen sogar auf Braunkohle !

  • Hans Koller sagt:

    CO2 ist schwerer als Luft, deshalb kann CO2 weit über unseren Köpfen die Erdabstrahlung nicht zurück halten. Es ist nicht am Himmel sondern am Boden wo es die Pflanzen ernährt. Der CO2 Anteil an der Luft beträgt 0,038%, davon sind 10% vom Menschen verursacht also 0,0038%. Sorry von was reden wir? Glaubt jemand diese Umweltmärchen noch? Der Meeresspiegel steigt nicht an, weil die Antarktis wächst. Die Eisbärenpopulation ist von 5000 auf 25000Stück angestiegen.

    • Martin Holzherr sagt:

      CO2 verteilt sich recht gut in der Atmosphäre weil diese durch Strömungen gut durchmischt wird. CO2 ist nach Wasserdampf das zweitstärkste Treibhausgas, obwohl es nur in kleinen Konzentrationen vorkommt. Sorry von was reden sie?

      • Hans Koller sagt:

        Ja wenn sie daran glauben, dann gönne ich es ihnen. Machen sie mal 0.00038% CO2 in einen Liter Wasser, wenn sie eine Veränderung merken sollten sie es untersuchen lassen. Das wären dann 0.0038Milliliter pro Liter, ich muss einfach lachen Milliliter geht ja nicht mal, sodern es sind noch mal 100 mal weniger. Im 10.Jahrhundert als es wärmer als heute ist, waren damals die Motorboote der Wikinger schuld? 15,0°C ist die Temperatur für den natürlichen Treibhauseffekt der Erde und wir habe 14,6°C, wo sehen sie das Problem? Wir sind 0,4°C darunter. Ich sag es so, wir haben zu kalt und seit 1990 sind die Temperaturen um 0,9°C. Ich mache mir aber jetzt nicht die Mühe ihnen die Quellen zusuchen, Googeln sie selber.

        • hans nötig sagt:

          Die Atmosphäre ist jedoch keine Wasserflasche, obwohl H2O darin vorkommt.. was wollen Sie eigentlich erreichen hier, die Wissenschaft neu erfinden?

          Die Erde war vo ca 3000 Jahren noch 1-2 Grad wärmer als heute, es gab Eiszeiten, römische Optimums und Kälteeinbrüche, höchstwahrscheinlich alles natürliche Vorgänge. So mag es heute auch sein, aber die Möglichkeit das wir Menschen da zumindest etwas dazu beitragen ist doch sehr hoch nach unseren Aktivitäten in den letzen 150 Jahren. Das einfach zu verleugnen hilft keinem weiter, aber vor allem bringt das Kopf in den Sand stecken und dabei lalalala singen damit man die anderen nicht hört keine Lösung hervor.

          • Hans Koller sagt:

            Ich hinterfrage lediglich und ich habe kein Problem damit die Umwelt zu retten, nur die CO2-farce habe ich satt und ich zweifle all die Märchen an, denn es fehlt an der Substanz. Und das einzige was zählt sind mehr Steuern, Abgaben etc., am Ende geht es nur ums Geld und ich lasse mich eben nicht verarschen und aussauagen. Den Ablasshandel haben wir gehabt im Mittelalter den brauchen wir mit dem CO2 nicht neu zu erfinden. Wie sie selber sagen die Erde war schon wärmer um 1-2°C ohne den Menschen, also sind doch alle CO2 Hypothesen hinfällig.

          • hans nötig sagt:

            Es sind aber keine Märchen. Wir kennen die Auswirkungen nicht, das stimmt, aber es gibt kein CO2-Märchen, der Anstieg ist real und zumindest zu einem Teil von uns gemacht, das lässt sich heute einfach nicht mehr abstreiten.

            Was dagegen getan wird ist etwas völlig anderes, hier sind wir uns bezüglich Farce mehr als einig.

    • Bruno sagt:

      Wenn jemand ueber die Antarktis spricht und dabei von Eisbaeren spricht, weiss man: der weiss nicht von was er redet…
      Herr Koller, das war peinlich

      • Hans Koller sagt:

        Ich schreibe ja niergends das die Eisbären an der Antarktis leben. Von daher stimmen meine Aussagen nach wie vor, die Antakrtis wächst und auch die Eisbärenpopulation am Nordpol. Von wegen die Eisbären wären vom Aussterben bedroht und auch der Meeresspiegel steigt nicht an. Soviel zu den Fakten, ein Horrorszenario Jagd das andere, dabei wird gelogen bis sich die Balken biegen. Wer sich belügen lassen will kann dies tun ich lasse mich nicht mehr belügen und es zählen die Fakten und keine Märchen.

    • hans nötig sagt:

      Auf Wikipedia steht nicht alles.. zb nicht die CO2 Konzentration von vor 50 Jahren. Die war damals ca 0,0316% (die 0,038 sind gerundet), heute ist die Konzentration ca 0,0385%, was einem Wachstum von mehr als 20% entspricht.

      Die Atmosphäre „wiegt“ etwa 5.5 Quadrillionen (14 Nullen) Tonnen, der Anteil von CO2 ist somit etwa 2 Trillionen Tonnen. Das ist ziemlich viel.. Ein Anstieg von 20% in nur 50 Jahren ist ziemlich massiv, vorallem wenn man bedenkt das selbst kleinste Änderungen in der Atmosphäre grosse Konsequenzen haben können. Es geht dabei nicht um die Erde, die verkraftet das locker, es geht darum das die Erde weiterhin für uns Menschen bewohnbar bleibt.

      Das einzige Märchen das ich lächerlich finde ist das, wo man ungestört Milliarden an Emissionen austossen kann, völlig ohne Konsequenzen. Das erscheint mir doch sehr naiv.

      • Hans Koller sagt:

        Der grösste Co2 Produzent dürfte Island mit seinen Vulkanen, Vulkane stossen 5mal mehr CO2 aus als der Mensch produziert, wir müssten also schon Tod sein nach ihnen. Richtig der CO2 ist minim aangestiegen, allerdings vergessen sie zuerwähnen das er schon höher war ohne das eingreifen des Menschen..

        • hans nötig sagt:

          20% bei einer Konzentration von knapp 0,04% ist nicht unbedingt „minim“. Natürlich war er schon höher, die Erde ist ja nicht erst 6000 Jahre alt und ist einer ständigen Veränderung unterworfen. Ich bezweifle aber das Sie zu dem Zeitpunkt hier leben wollten.

          Vulkane sind leider nicht die Retter eures Skeptizismus, um eine von Vulkanismus angetriebene Klimaveränderung zu haben braucht es viele starke Ausbrüche innerhalb kurzer Zeit. Vulkanausbrüche kühlen normalerweise für einen relativ kurzen Zeitraum die Erde ab (siehe Island, die Wolke war nicht nur für den Flugverkehr blöd, sondern auch für einen Teil des Sonnenlichts).
          Das einzige was hier an der Theorie stimmt ist, das grosse Vulkanausbrüche (Krakatau zb) die Strahlungsbilanz in der Troposphäre etwa ähnlich stark beschädigt wie alle seit der Industrialisierung ausgestossenen Treibhausgase zusammen. Wenn man bedenkt was diese kleine Insel in der Karibik für Folgen hatte und damit gleichzeitig abstreiten will das die von uns Menschen ausgestossenen Schadstoffe (welche zusätzlich zum ganzen Rest kommen btw) keinen Effekt haben.. wiederspricht sich das irgendwie „ein wenig“.

          • Hans Koller sagt:

            Betreffend Vulkane sage ich lediglich das sie mehr CO2 Ausstossen als Menschen produzieren.
            Der Mensch verursacht nur 4% vom Weltweiten CO2 Ausstoss und nicht 20%, das wären dann 0.00152% von 0.038. merken sie nicht wie absurde ihre Theorie ist?

            Quelle:http://www.bafu.admin.ch/klima/09608/index.html

          • Martin Holzherr sagt:

            Der Mensch stösst hundert Mal so viel CO2 wie alle Vulkane zusammengenommen.
            Test sie ihr Klimawissen unter http://www.skepticalscience.com/pics/1_Quiz-Klimawissen.pdf

          • Hans Koller sagt:

            @Hans ja Vulkane stossen 100mal mehr aus, aber nur auf ihren Märchenseiten über den Klimawandel.

          • Nick Names sagt:

            Wenn Sie mal in ihrer eigenen Quelle nachlesen würden steht da: „Die vom Menschen verursachte CO2-Menge beträgt zwar nur 4 Prozent des natürlichen CO2-Ausstosses, doch wird diese Menge zusätzlich von aussen in den Kreislauf eingespeist. Das Gleichgewicht zwischen CO2-Aufnahme und Abgabe sowie zwischen den CO2-Konzentrationen wird dadurch gestört.“ Ausserdem vergessen Sie, dass die Aufwärmung gleichzeitig die Aufnahmekapazität von CO2 in der Natur verringert und so zusätzlich CO2 freigesetzt wird.

          • Alexander Müller sagt:

            Dass der Mensch verhältnismässig wenig CO2 „produziert“, gemessen an dem ganzen CO2 Kreislauf, ist richtig, aber bedeutet überhaupt nicht, dass diese Zusatzproduktion deswegen keinen Einfluss haben kann. Der springende Punkt ist hier nämlich, dass die Atmosphäre ein relativ kleines Reservoir für CO2 ist und daher ein kleiner zusätzlicher Zufluss schon zu einem starken Anstieg führen kann.
            Stellen Sie sich ein kleines Lavabo mit kleinem Volumen, aber mit grossem Zu – und Abfluss vor. Der Wasserspiegel (CO2 in Atmosphäre) ist tief, der Zu und Abfluss jedoch recht hoch (natürlicher CO2 Kreislauf) . Solange Zu- und Abfluss sich +/- ausbalancieren, bleibt der Wasserspiegel im Lavabo konstant. Sobald nun aber der Zufluss um einige Prozent erhöht wird (=menschengemachter CO2 Ausstoss), beginnt das Becken sich immer mehr zu füllen, auch wenn der zusätzliche Zufluss relativ zum Gesammtausstoss klein ist. Das liegt daran, dass der Zufluss gemessen am Beckenvolumen gross ist und daher schon wenige Prozente zusätzlich das Becken zu füllen beginnen, wenn sich nicht gleichzeitig auch der Abfluss verstärkt. Der Zufluss steht dabei für die natürliche CO2 Produktion, der Abfluss für die natürlichen CO2 Senken (hauptsächlich die Ozeane)

    • Gerhard Engler sagt:

      Es ist völliger Unsinn, dass das CO2 auf den Boden sinkt. Dann müssten ja tiefliegende Gegenden auf der Erde mit CO2 überflutet sein, und die Menschen dort würden ersticken. Der CO2-Gehalt ist auf 2000 m Höhe nicht geringer als auf Meereshöhe, sonst würden in den Anden ja gar keine Pflanzen wachsen. Ausserdem spielt es für die Klimaerwärmung ohnehin keine Rolle, ob sich das CO2 in der Höhe oder am Boden befindet. CO2 wirkt nicht als „Isolationsschicht“, sondern die CO2-Moleküle nehmen Wärme auf, egal auf welcher Höhe sie sich befinden.

  • Peter Sutter sagt:

    Und in Indonesien und Brasilien wird munter weiter Regenwald gerodet, um Monoplantagen anzupflanzen, bzw. Kühe zu prodzuieren. Eine einzigartiges Biotop wird zerstört, um grüne Energie zu produzieren.

  • Chabot sagt:

    In den Grafiken ist der Anteil Wasserkraft und Solarenergie erschreckend klein.
    China gibt sich inzwischen Mühe, etwas energieeffiziente Gebäude zu erstellen. Das Gross im Süden ist aber nicht isoliert. Im Sommer hält man es in den heutigen Gebäuden bei schwül-feuchter Hitze kaum ohne Klimaanlage aus. Und an jeder Wohnung hängen 2 bis 4 Geräte! Der Strom dazu wird mit Kohle produziert. Mit Isolieren von Gebäuden und anständigen Fenstern könnte der Strombedarf für Kühlung gerade mal gedrittelt werden.
    An der Weltausstellung in Shanghai 2010 hat die Schweiz die Chance komplett verpasst, sein Leadership diesbezüglich zu zeigen. Obwohl Thema „Better City – better Life“ im Focus stand.
    Mit jedem Franken in China investiert liesse sich ein x-faches für die Umwelt herausholen. Zeigen, wie’s geht.
    Unsere Ambitionen zu Hause müssen wir nicht schmälern, aber die Realität und die blosse Absichtserklärungen der meisten Länder versprechen uns leider eine guten Klimaaussichten.

    • Sven Wagner sagt:

      Als würde sich China darum kümmern was wir Schweizer machen oder denken. Die Chinesen wollen in erster Linie eines und das ist Wachstum! Wir müssen uns dagegen bewusst sein das wir international nur gering wahrgenommen werden, eine Vorreiterrolle einzunehmen und der restlichen Welt als Klima-Vorbild zu erscheinen, darüber kann ich nur lachen. Wenn ein Land das erfolgreich und nachhaltig machen will, dann muss dies von einem kommen, welches international über eine grössere Präsenz verfügt. Nicht das ich jetzt falsch verstanden werde: Auch ich begrüsse ein ökologisch nachhaltige Wirtschaftspolitik, aber vergessen wir dabei bitte nicht unsere Konkurrenzfähigkeit. Es wäre angemessen einen Mittelweg zu fahren, aber das Motto „Ökologie zu jedem Preis“ wird nur so lange funktionieren wie es den OECD-Ländern wirtschaftlich noch einigermassen gut geht. Oder glauben Sie dass sich die spanische oder griechische Bevölkerung momentan die Verbesserung der Umweltpolitik zum primären Ziel setzen würde, wobei tagtäglich Menschen ihre Stelle verlieren, ja sogar obdachlos werden. In ein paar Jahren sind wir alle schlauer, ob sich die Menschen/Politik hierzulande dann immer noch primär um den CO2-Ausstoss kümmern wird, wage ich zu bezweifeln.

  • Armin Bühler sagt:

    Das heisst demnach, dass der Westen immer noch weit mehr CO2 ausstösst als China, obwohl der Westen seine Konsumgüter mehrheitlich in China produzieren lässt.

  • Erich Meier sagt:

    Diese Konferenzen waren noch nie etwas anderes als masochistische Schuldbekenntnisse der Europäer. Ex-BR Leuenberger (SP) sei als Extrembeispiel genannt, er wollte uns Schweizern sogar CO2-Ziele verordnen, die weit über Kyoto hinausgegangen wären. Dafür dass die Entwicklungsländer weiterhin Dreck schleudern und gleichzeitig uns als Klimasünder hinstellen und natürlich Geld wollen. Den darum geht es ja schlussendlich bei diesen Konferenzen und nur nominell um die Umwelt.

  • Anton Schneider sagt:

    Alle diese Fakten lassen aber unsere ideologisch geprägten Grünen nicht davon abhalten, die eigene Wirtschaft zu strangulieren .noch immer wollen die 1 Mio. für eine Senkung von einem Kilo Ausstoss verlangen in der CH statt eine 1/2 Mio. für eine Senkung von 1000 TOnnen in China.

  • Martin Holzherr sagt:

    China hat selber viel heimische Kohle und ist nach wie vor ein Schwellenland, das auf billige Energie angewiesen ist. Kohle ist billig, Kohlekraftwerke sind schnell gebaut. China hat zwar den weltweit größten Windpark, aber es fehlt an Leitungen, die den vor allem im Nordwesten produzierten Strom in den Süden bringen, wo die Industriezentren liegen.
    Indien setzt ebenfalls vermehrt auf Kohle. Noch vor 2050 werden Indien und China zusammen mehr als 50% der CO2-Emissionen verursachen.

    • A.Grubenmann sagt:

      Wieso muss man den CO2-Ausstoss noch mehr drosseln? Bekanntermassen besteht unsere Luft ja aus ca. 21% Stickstoff und 78% Sauerstoff.Im restlichen 1% der Luft hat es noch diverse andere Gase,davon auch CO2 das aber zu 95% auf natürliche Weise produziert wird.Das wären ca. 0.00000004 % CO2.Fazit: Wieso muss CO2 gedrosselt werden? Wem nützte es?Wer verdient Geld damit?Der Rest sind ausreden und politische Angstmacherei.

      • Gerhard Engler sagt:

        Sie können offensichtlich nicht rechnen. Der CO2-Anteil in der Luft beträgt 0,04 Volumen%. 5% davon sind 0,002%. Sie liegen also um einen Faktor 50’000 daneben. Auch 5% zuwachs können übrigens ganz entscheidend sein: Wenn mein Einkommen sich nicht verändert und meine Ausgaben um 5% steigen, so bin ich innert Kürze hoch verschuldet. Noch ein interessanter Hinweis: bei wikipedia das folgende Stichwort nachlesen: „Zeitreihe der Lufttemperatur“. Dort sieht man, dass dieses Jahr und letztes Jahr alle Monate mit jeweils einer Ausnahme überdurchschnittlich warm waren.

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