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Beiträge mit dem Schlagwort ‘Sepp Blatter’

Wie Blatter die WM 2002 rettete

Guido Tognoni am Donnerstag den 7. Juni 2018

Die Lösung für das WM-2002-Problem hiess für den damaligen Präsidenten Sepp Blatter: Urs Meier. (Foto: Valerie Pinauda)

Jede WM-Endrunde bringt ihre besonderen Geschichten hervor. 1986 in Mexiko beispielsweise Maradonas unvergessliche «Hand Gottes» im Spiel gegen England, 1990 in Italien die Tränen Paul Gascoignes, 1994 in den USA Roberto Baggios Elfmeter in den Nachthimmel von Los Angeles, 1998 die unerklärliche Passivität Brasiliens im Endspiel gegen Frankreich, 2014 das monumentale 1:7-Debakel Brasiliens gegen Deutschland, als die Brasilianer schon bei der Nationalhymne vor dem Spiel zu heulen begannen.

Dazwischen lag 2002 mit dem wundersamen Durchritt der südkoreanischen Mannschaft. Sie beendete vor einheimischem Publikum die Gruppenspiele an erster Stelle. Danach schlug sie in den Achtelfinals Italien und warf in den Viertelfinals gleich auch noch Spanien aus dem Turnier. In beiden Partien spielten die Schiedsrichter eine höchst unrühmliche Rolle. Der später als Drogenschmuggler verurteilte Byron Moreno aus Ecuador benachteiligte Italien krass, der Ägypter Gamal Mahmoud Abdel Ghandour tat danach das Gleiche mit Spanien. Das deutsche Magazin «Focus» schrieb vom «Festival falscher Pfiffe».

Was war da los?

Die WM in Japan und Südkorea war vom Zeitpunkt der Vergabe an politisch belastet. Der damalige Fifa-Präsident João Havelange hatte die Endrunde 2002 längst Japan versprochen, doch die Europäer wollten diesen Alleingang des Brasilianers nicht akzeptieren und unterstützten im Exekutivkomitee den Südkoreaner Chung Mong-joon. Japan musste zähneknirschend in eine geteilte Endrunde mit dem Erzrivalen Südkorea einwilligen, um das Turnier nicht ganz zu verlieren.

Chung Mong-joon war zu dieser Zeit nicht nur Präsident des südkoreanischen Verbandes, sondern wollte das Land auch als politischer Präsident führen. Um seine Präsenz am Fernsehen zu erhöhen, begrüsste er wenn immer möglich die Mannschaften auf dem Feld, und da auch die anderen Mitglieder des Exekutivkomitees der Fifa sich diese Chance nicht entgehen lassen wollten, mussten die Spieler während des ganzen Turniers vor dem Anpfiff Händedrucke von ihnen völlig unbekannten Funktionären erleiden.

Kein Handschlag, richtiger Entscheid

Was gibt es Besseres für einen Politiker als eine erfolgreiche Nationalmannschaft? Der Durchmarsch der Südkoreaner war für Chung Mong-joon ein Geschenk. Über die Frage, wie dieser Durchmarsch gegen Mannschaften wie Italien und Spanien zustande kam, darf jeder Fussballfan auch heute noch nach Herzenslust spekulieren. Jedenfalls stand Südkorea nach skandalträchtigen Entscheiden der Schiedsrichter im Halbfinal gegen Deutschland. Sollte ein weiteres seltsames Ergebnis bevorstehen, würde es erneut kuriose Schiedsrichterentscheide geben? Diese Situation bereitete Sepp Blatter, der mittlerweile Präsident der Fifa war, einige Sorgen. Ein Finalist oder gar Weltmeister Südkorea wäre ein Ausgang der WM, der zu viele Fragen aufwerfen würde.

Blatter schritt zur Tat und wechselte für das Spiel Südkorea – Deutschland eigenmächtig den vorgesehenen Schiedsrichter aus und Urs Meier ein. Der Schweizer wurde zwar um die Chance des Finalspiels gebracht, verschonte aber dafür das Turnier vor weiteren negativen Schlagzeilen. Südkorea verlor den Halbfinal gegen Deutschland, Chung danach die Wahl zum Präsidenten Koreas. Bei der Verabschiedung der WM-Schiedsrichter gab Chung Mong-joon Urs Meier als Einzigem nicht die Hand. Sepp Blatter hatte richtig gehandelt.

Der Koffer des korrupten Paten

Guido Tognoni am Mittwoch den 6. Dezember 2017

Versteigerung der Hinterlassenschaften des ehemaligen Sportpaten João Havelange. (Foto: Mundo/Paula Muriel)

João Havelange und Sepp Blatter. (Foto: Reuters)

Ein alter Koffer mit einem Fifa-Kleber auf dem Deckel gehörte auch dazu. Das sah etwas billig aus mitten in den Bildern, Medaillen, Widmungen, Orden, signierten Trikots und im schwülstigen Schrott, der dem Präsidenten auf all seinen Reisen auf allen Kontinenten geschenkt worden war. Auf einem Bild sieht man ihn, den damals grossen João Havelange, mit Sepp Blatter, der zu dieser Zeit noch sein Vertrauter war. Das alles wurde vor einigen Tagen in Rio versteigert. Nicht für ein Fussballmuseum entstaubt und ausgestellt, sondern ganz simpel verhökert.

Auf dem Foto des Raums, in dem die Versteigerung stattfand, sieht es nicht nach Andrang aus. Der alte Patriarch ist längst kein Thema mehr, erst recht nicht, nachdem er 2016 im Alter von 100 Jahren verstorben ist. Das andauernde Thema ist vielmehr seine moralische Hinterlassenschaft, die den Weltfussball noch immer durchschüttelt und die unter anderem dieser Tage in New York in einem Korruptionsprozess verhandelt wird.

Der mehr oder weniger wertvolle Gerümpel stammt aus der grossen Zeit der Fifa. Die Fifa war glorreich, üppig, schön, glamourös und begehrt, sie betrachtete sich als unantastbar. Der Fussball wuchs während Jahren im Gleichschritt mit der globalen Verbreitung des Fernsehens, und João Havelange, der nach einer bereits damals korruptionsumrankten Wahl im Jahr 1974 den Weltverband bis 1998 mit eiserner Hand und viel Geschick führte, konnte von Rio de Janeiro aus miterleben, wie der deutsche Fernsehmogul Leo Kirch im neuen Jahrtausend die Fifa mit Milliarden eindeckte, ehe sein Imperium krachend zusammenbrach.

Verwirrende Zahlungsflüsse und schäbiges Ende

Wie zuvor die führende Marketing-Agentur und Fifa-Partnerin ISL, die 2001 in Zug fast unbemerkt eine der grössten Firmenpleiten der Schweiz hätte hinlegen können, wenn dabei nicht erstmals grossflächig ausgewiesene Korruptionszahlungen an Sportfunktionäre an die Oberfläche gespült worden wären. Thomas Bauer, der damals in akribischer Kleinarbeit die verwirrenden Zahlungsflüsse der in Konkurs gegangenen ISL nachverfolgt und aufgedeckt hatte, ist heute Verwaltungsratspräsident der Finma. Die über 140 Millionen Franken Bestechungsgelder waren nicht nur an Funktionäre der Fifa geflossen, aber João Havelange und sein Schwiegersohn Riccardo Teixeira zählten zu den Hauptabnehmern, wie Thomas Bauer einigermassen schockiert feststellen musste.

José Maria Marin, Havelange und Blatter: Karikaturen der grossen Paten in Brasilien. (Foto: Reuters)

Das Selbstverständnis, mit dem vor allem, aber nicht nur lateinamerikanische Fussballfunktionäre auch nach diesem Skandal ihre Ämter weiterhin mit schwarzen Zahlungen ungerührt und systematisch aufwerteten, ist verblüffend. Die Beträge bewegen sich in Dimensionen, bei denen man sich fragen muss, wie es einigen Firmen bei derart viel abgepresstem Geld überhaupt noch möglich war, etwas zu verdienen. Die Enthüllungen, die bei diesem Thema in erster Linie dank der Beharrlichkeit der amerikanischen Justiz weiterhin auf uns zukommen werden, dürften noch manchen Nebel lichten. João Havelange, der sein schäbiges Ende als entehrter Sportpate noch einige Jahre überdauert hatte, ficht das nicht mehr an. Vielleicht hat jemand seinen Samsonite-Koffer mit dem Fifa-Kleber ersteigert. Andernfalls landete er wohl auf dem Müll.

Ein Job für Mörgeli

Christian Andiel am Mittwoch den 28. Oktober 2015

Wer kann einem solchen Redner widerstehen? Christoph Mörgeli wird die Fifa-Granden locker überzeugen. Foto: Keystone

Jetzt ist also klar, aus welch erlauchtem Personenkreis der neue Fifa-Präsident stammen soll. Aber mal ehrlich: Würden Sie einem dieser Herren einen Gebrauchtwagen abkaufen? Aber so wie jeder Club die Fans hat, die er verdient, so auch jeder Verband die Kandidaten fürs Präsidentenamt.

Es hat das trostlose Nachspiel des «Sommermärchens» 2006 in Deutschland nicht wirklich gebraucht, um zu sehen, wie verrottet der internationale Fussballverband mit all seinen Milliarden ist. Aber vielleicht ahnen nun tatsächlich alle, wie verseucht Sepp Blatters Korruptionskonstrukt bis in die letzten Verästelungen ist. Wer sich nochmals vergewissern will, schaue sich die Pressekonferenz von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach vor ein paar Tagen an. Man weiss nicht, was schlimmer wäre: wenn all seine Beteuerungen, er wisse eigentlich gar nichts, gelogen sind. Oder wenn er als jahrelanger Mitwirker in zentralen Positionen wirklich nichts gewusst hat.


Die Höhepunkte von Wolfgang Niersbachs Pressekonferenz. Quelle: Youtube/Zeiglers wunderbare Welt des Fussballs

Aber es gab ja noch andere Momente, in denen klar wurde, wie erbärmlich es um die Fifa steht. Als etwa Ramon Vega – einst eher mittelmässiger Fussballer, mittlerweile wohlhabender Finanzmakler – erklärte, er könne sich durchaus vorstellen, Nachfolger von Blatter zu werden. War der fehlende öffentliche Aufschrei darob ein Zeichen dafür, dass das Image von Fussballfunktionären sogar noch unter demjenigen von Bankern liegt? Oder was soll es uns sagen, dass der einstige Mediendirektor Walter de Gregorio auch immer wieder ins Gespräch kam? Jener Journalist, der sich einst (zusammen mit Roger Köppel) dank eines mehr als peinlichen Gefälligkeitsinterviews mit Sepp Blatter für die «Weltwoche» im Dezember 2010 exakt die Schleimspur auf den Sonnenberg legte, auf der er prompt neun Monate später hinaufglitt, um sein hoch bezahltes Amt anzutreten.

Ach, es ist alles so traurig. Und dabei gäbe es doch nur einen wirklich valablen Kandidaten als künftigen Fifa-Präsidenten: Christoph Mörgeli. Der SVP-Hooligan hat nach dem Rausschmiss aus Universität und Nationalrat nicht nur genügend Zeit. Er hat als Medizinhistoriker auch exakt das Wissen, das es im Fifa-Gebäude braucht: Mörgeli kann all die Leichen wunderbar einbalsamieren, die auf den diversen Etagen noch herumliegen. Das sind zwar sehr, sehr viele, aber eben, Mörgeli hat Zeit. Er muss sie nur genau so einmotten, dass sie zu gegebenem Anlass wieder aktiviert werden können.

Also alle für Mörgeli! Was sagen Sie? Er steht nicht auf der Kandidatenliste und darf deshalb gar nicht zur Wahl antreten? Sehr witzig. Als ob solche Regeln oder Vorgaben bei der Fifa jemals irgendjemanden interessiert hätten.

Sepp Blatter zahlt immer

Guido Tognoni am Donnerstag den 8. Januar 2015
FIFA, FUSSBALLWELTVERBAND, FIFA PRAESIDENT,  EXEKUTIVKOMITEE

Wenn er in die prallvolle Fifa-Kasse greift, reiben sich auch die Präsidenten der nationalen Fussballverbände die Hände: Sepp Blatter. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

Es war eine überaus frohe Weihnachtsbotschaft: jeweils 1,3 Millionen Dollar lässt Präsident Sepp Blatter nach der WM-Endrunde 2014 und im Wahljahr 2015 aus der prallen Fifa-Kasse an die Verbände überweisen, wobei weitere kleine Gefälligkeiten kurz vor der Wahl im Mai nicht auszuschliessen sind, wie die Geschichte zeigt. Es hätte auch doppelt so viel sein können: finanziell strotzt die Fifa vor Gesundheit, wie übrigens die Uefa ebenso. Die beiden Dachverbände sind wahre Geldmaschinen. Es gibt kein Gut auf der Welt, das in den vergangenen 30 Jahren eine derart grosse Wertsteigerung erfahren hat wie der internationale Fussball. Besondere Anstrengungen waren keine nötig, die Marktlage brachte das einfach mit sich. Für die Erfinder des Fernsehens müssten als Dank in den Hauptquartieren in Zürich und Nyon längst einige grosse Kerzen brennen.

Was macht nun der Präsident des Verbandes von, sagen wir, Montserrat mit 1,3 Millionen Dollar? Verteilt er sie unter die 5000 Einwohner, oder baut er ein für internationale Spiele taugliches Fussballfeld, falls es auf der kleinen Karibikinsel dafür noch Platz hat? Auch die Vorsitzenden von Sierra Leone, Osttimor und Kiribati geraten vielleicht ins Grübeln: Drängt sich ein neuer Verbands-Mercedes für den Präsidenten auf, geschmückt mit einigen Tornetzen, oder soll das ganze Geld doch lieber für ein Nachwuchsprogramm verwendet werden?

Vor Sepp Blatters Geldsegen sind sie alle gleich: die Kleinen und die Grossen, ein Verband gleich eine Stimme, Liechtenstein hat im Kongress und bei der Geldverteilung dasselbe Gewicht wie die Fussball-Lokomotive Deutschland, Hongkong ist gleich schwer wie China, Andorra so bedeutungsvoll wie Brasilien, Martinique wie Frankreich. Man kann das demokratisch finden oder auch nicht. Tatsache ist, dass sich kein Fifa-Präsident je gegen dieses System auflehnen wird, denn so lange einer nicht gerade in krimineller Absicht mit der Verbandskasse auf den Mond fliegt, sichert ihm dieses Wahlsystem und der ständig steigende Geldfluss im Kongress der 209 Landesverbände jede Wiederwahl. Und so lange das Geld derart üppig fliesst, ist es den Verbandsvertretern letztlich auch egal, ob Franz Beckenbauer, Michel Platini, Sepp Blatter oder ein anderer auf der Fifa-Bühne jeweils die Festansprache hält.

Nun wird es ein weiteres Mal Sepp Blatter sein, dessen Mission bekanntlich nie zu Ende geht. Kein Herausforderer kann je mehr Geld versprechen, als es der Amtsinhaber tut. Und im Gegensatz zu den Politikern fallen die finanziellen Versprechen nicht ins Leere. Sepp Blatter kann immer zahlen.

Russische Kröte für Blatter

Guido Tognoni am Dienstag den 2. Dezember 2014
Brazil Russia WCup Soccer

Putins Russland stellt Sepp Blatters Fifa vor unlösbare Probleme. (Foto: Keystone)

Alles schimpft über die WM-Endrunde 2022 in Katar. Vier Jahre nach dem Schockentscheid der Fifa und knapp acht Jahre vor der Durchführung ist die Erregung in keiner Weise abgeklungen. Während die Kataris in der pulsierenden Hauptstadt Doha weiter planen und bauen, wissen wir immer noch nicht, wann gespielt wird. Katar erklärt sich für den Frühling, Sommer, Herbst und Winter oder auch eine zusätzliche Jahreszeit bereit, doch bis heute konnte die Fifa mit so viel Grosszügigkeit wenig anfangen. Katar lastet weiterhin schwer auf dem Weltfussball. Es kann weiter geschimpft werden.

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Mässig erfolgreich in Russland: Der Italiener Fabio Capello an der WM 2014. (Bild: Keystone)

Über die WM in Russland schimpft niemand. Dabei ist dort das Geschehen nicht nur wegen der Ukrainekrise fast ebenso interessant. Während Katar im Geld schwimmt, erklärt sich jener Verband, der in dreieinhalb Jahren die nächste WM-Endrunde durchführt (im Sommer), für klamm. Die Russen haben keine Lust mehr, ihrem eher mässig erfolgreichen Nationalcoach Fabio Capello das höchste Trainergehalt der Fussballgeschichte (die Rede ist von 11 Millionen Dollar – 10, 9, 8, 7 oder 6 wären für diesen Teilzeitjob auch noch viel zu viel) zu bezahlen und bleiben ihm seit Juni das Salär schuldig. Sepp Blatter muss erleichtert darüber sein, dass Capello bisher nicht zur Fifa gerannt ist, um das Gehalt einzuklagen. Was sollte die Fifa auch gegen die Russen unternehmen – mit der Wegnahme der WM-Endrunde drohen? Oder sollen Fifa und Uefa die Sponsor-Verträge mit Gazprom kündigen?

Allein schon die Aufnahme von drei ukrainischen Mannschaften aus der Krim in die russische Meisterschaft ist für die Fifa ein unlösbares Problem. Der Fall ist juristisch klar: Russland verstösst gegen die Fifa-Statuten. Der Fall ist auch politisch klar: Putin schickt diese drei Teams sicher nicht in die ukrainische Meisterschaft zurück. Wenn etwa plötzlich drei reiselustige Mannschaften aus Neuseeland in der Meisterschaft von Fidschi mitspielen würden, wäre der Fall mit einer lauten Ausschlussdrohung der Fifa innert Tagen gelöst. Aber der Fall Krim lässt sich nicht mit Drohungen lösen. Mehr als die Bildung von Kommissionen, die über dem Thema brüten sollen, ist nicht möglich.

Mit Katar und der Krim muss Sepp Blatter zwei Kröten schlucken, die nicht zu schlucken sind. Im Vergleich dazu ist seine vierte Wiederwahl zum Fifa-Präsidenten im kommenden Mai ein Kinderspiel.