Was Männer sexy macht

M&W

Kommt das falsche Thema zur Sprache, ist die Stimmung schnell dahin: Marion Cotillard und Owen Wilson in der Filmkomödie «Midnight in Paris». Foto: PD

Letztes Wochenende war ich so viel aus, dass ich bis Weihnachten gut allein sein kann. Die Party am Samstag hat mir aber zufällig die allgemeingültige Antwort auf die Frage gebracht, die hier schon vor- und rückwärts von meinen geschätzten Kommentatoren diskutiert wurde. Voraus ging meine Empörung über die obligatorische Sexfrage von neuen männlichen Bekanntschaften. Das Todesthema, das, sobald es ausgesprochen wird, nicht nur alle Blumen welken lässt, sondern auch den Leichenwagen um die Ecke kommen lässt, um den armen Trottel, der gerade mit einer einzigen Frage auf den Selbstvernichtungsknopf gedrückt und sich auf den dunklen «Planet Unsexy» gebeamt hat, in einen Sarg zu legen und abzutransportieren. Aber was einige meiner männlichen Leser wissen wollen: Warum ist es unsexy, über Sex zu sprechen?

Letzten Samstag waren zehn Männer in der Wohnung eines Bekannten und wir waren nur drei Frauen. Drei Frauen auf zehn Männer, von denen vier Single waren, zwei in Trennung von ihren Ehefrauen lebten und der Rest zumindest keine Frauen dabei hatte. Alle Männer waren attraktiv, wohlerzogen, charmant und befanden sich in einem Zustand, dass man durchaus Lust hatte, sich mit ihnen zu unterhalten. Die beiden anderen Ladys waren mit den Herren schon länger bekannt und befreundet, ich war der Neuzugang. Aus irgendeinem für mich ungewöhnlichen Grund fand ich die Jungs alle einwandfrei und sexy, einige mehr, andere weniger, aber immer noch sexy genug. Wie kann das sein, fragte ich mich, als ich weit nach Mitternacht benebelt in einem Uber-Taxi sass, das mich nach Hause brachte. Aber ich hatte für meine Verhältnisse mehr als genug getrunken und verschob diese komplizierten Gedanken auf Sonntag.

Kein peinliches Balzverhalten

Und wer weiss, vielleicht war meine sexy Brille nur auf den Ruinart zurückzuführen? Aber am Sonntag blieb der Eindruck bestehen, ich hatte zehn sexy Männer kennen gelernt. Und ich wusste jetzt auch warum: Es hatte sich keiner angebiedert, niemand hatte mich ausgefragt, um irgendwann «zum Thema zu kommen», keiner hat mir ungefragt alles über sein Leben erzählt, was ich nicht wissen wollte. Dennoch waren alle aufgeschlossen und kommunikativ. Aber sie waren nicht gekommen, um aufzureissen, und sie schlossen die Frauen auch überhaupt nicht aus. In manchen Männerrunden passiert es oft (sehr unsexy!), dass man als Frau danebensitzt wie ein bestellter Escort, mit dem keiner spricht, ihm aber immer Feuer gibt. Sie waren herrlich normal, obwohl sie im besten Alter und gutaussehend waren, das ganze blöde Getue fand nicht statt und ich glaube, ich weiss auch, woran es lag.

Sie hatten es nicht nötig, sich mit peinlichem Balzverhalten zu beweisen, sie wussten, dass sie cool sind, und sie konnten auch etwas flirty sein, ohne dass man sich angemacht fühlte, weil es unverbindlich war und kein Druck ausgeübt wurde. Sie verübten keinen Druck, so wie es Männer immer machen, wenn sie Absichten hegen, und einen mit dieser egoistischen Attention killen. Die relaxte Samstags-Truppe wusste: Sich betont sexuell zu benehmen, ist das Gegenteil von sexy und total abstossend. Das hat mir sehr gefallen.

94 Kommentare zu «Was Männer sexy macht»

  • Jo Mooth sagt:

    Sind Sie sicher, dass diese fast schon perfekte Party mit 10 gut aussehenden, erzogenen Männern und drei Frauen in der Realität stattfand? Und was war denn der Grund für den harmonischen Anlass? Geburtstag? Gemeinsames Briefmarkensammeln? Weindegustation? Falls es kein Traum war: Ging es etwa um einen Anlass, bei dem perfektes Benehmen vermittelt wurde?

    • Wäis Kiani sagt:

      Thanksgiving Dinner. Gastgeber war Amerikaner.

      • Heinz Weber sagt:

        Ach. Ich finde, die Männer sollten sich mal wie Frauen verhalten und umgekehrt sprich: die „starken Frauen“ sollen mal zeigen, was sie können und selber den ersten Schritt tun. Nicht immer die Männer. Also Frauen: macht ihr mal den ersten Schritt! Haltet dem Mann die Türe auf. Zeigt was ihr könnt. Und der Mann darf abwarten und am Ende nörgeln, wenn die Frau dann irgendwas falsch gemacht hat. Ach je…Wenn man was macht ist es nicht recht und wenn man sich zurückzieht ist es auch nicht recht, weil man dann maximal Zigarettenfeuer gibt. Nörgeln und beurteilen ist ja so simpel, wenn man selber nie was macht.

        • Marcel Zufferey sagt:

          Haha, Frauen, sollen den ersten Schritt machen? Sie beleiben wohl zu scherzen, guter Mann: Soviel Emanzipation darf es dann doch nicht sein! Weit über die Hälfte aller Frauen erwartet immer noch, dass der Mann den ersten Schritt macht.

          https://www.freitag.de/autoren/thx1138/die-balz-und-andere-sorgen

          Motzen ist halt einfacher als machen…

        • Ri Kauf sagt:

          @Weber; Ich glaube, Sie haben nicht wirklich kapiert um was es geht……Ihr Kommentar spricht Bände.

          • tina sagt:

            MZ. also bei meinen söhnen waren es die girls, die den ersten schritt machten. du darfst auf die jüngeren hoffen 😉
            und ich als alte schachtel halte mich auch nicht gern an schematische abläufe, aber egal

        • Clara müller sagt:

          Wer nörgelt hier gerade? ;-P
          Wie kommen Sie denn darauf, dass Frauen nie den ersten Schritt machen? Ich glaube, das ist ein veraltetes Märchen. Es ist wohl eher eine Frage des Charakters, der Schüchternheit. Meinen Mann habe definitiv ich zuerst geküsst und nicht umgekehrt.

      • Markus Moreno sagt:

        @Wäis Kiani: dass der Gastgeber ein Amerikaner war, sagt alles. Erst noch ein Expat. Ich hätte es merken sollen. Das sind erzogene, gebildete Leute, die entsprechende Freunde und Bekannte haben. Flink im Denken, anständig und zurückhaltend gegenüber dem anderen Geschlecht, durchwegs interessante Themen. Undenkbar in der Schweiz.

        • Wäis Kiani sagt:

          Sehen Sie, ich habe das noch nicht gewusst, meine erste Einladung bei echten Amerikanern. Lebt allerdings seit 20 Jahren in der Schweiz. LG

          • Markus Moreno sagt:

            @Wäis – hey, das finde ich super, dass man hier direkt in einen Dialog mit der Autorin treten kann. Wo gibts das noch in der heutigen kommerzialisierten Medien-Welt? Im übrigen wollte ich nicht sagen, dass alle (Deutsch)Schweizer Männer Spiessbürger seien, keineswegs. Und im übrigen: Deutsche Männer sind an solchen Parties auch sehr anständig.

  • beatrice sagt:

    uff….. da haben unsere herren der schöpfung aber ausnahmsweise mal glück gehabt und haben alles richtig gemacht!

  • Niklas Meier sagt:

    Also weil Sie sonst nur Idioten treffen, hatten Sie einen schönen Abend mit normalen Männern. Und wissen nun in Ihrem Alter, dass Sie das sexy finden.
    Schön.
    Was lange währt, wird endlich gut…

    • Bettina G. sagt:

      lol
      Der Kommentar gefällt mir mehr als der Artikel.
      Ich treffe mich auch lieber mit normalen Männern, nun muss ich mir das nächste Mal in einer solchen munteren Runde überlegen, ob ich die auch alle sexy finde :)) Oder nein – ich bleibe einfach auch normal.

  • Franz Marke sagt:

    Auch wenn’s jetzt sehr privat gefragt ist: Aber warum sind Sie dann allein in einem Uber nach Hause gefahren?

    • Roman sagt:

      Weil die Männer ja Stil hatten, sprich nicht mit Uber fahren

      • Wäis Kiani sagt:

        Die Antwort ist ganz einfach: der Party-Teil des Dinners hatte eben erst begonnen, sie hatten von Wein und Champagner zu echten Drinks gewechselt, ausser mir wollte niemand gehen. Ich hatte mich aber schon fertig amüsiert und wollte auch nichts mehr trinken, sondern nachhause. ich wollte einfach nachhause, wie man eben irgendwann nachhause will, glücklich und zufrieden. Der Tag war für mich zuende.Die haben bestimmt noch bis morgens weitergemacht. LG-WK

        • marsel sagt:

          Wenn frau nach der Aufwärmrunde schon geht hat sie selbstverständlich das Gefühl, Männer können auch anständig flirten.

  • Markus Tavina sagt:

    Was freu ich mich schon auf den erneuten made-my-day-Kommentar von Kollege Zufferey, der sicher gleich zum Sphären-und-Gesellschaftsblasen-Thema folgen wird *yeah* 😉

    Den mit dem Drehbuch und den Drehmomentschlüsseln lese ich heute noch nach und lach mich kaputt.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Danke für die Blumen 😉 Aber mein Kommentar von 07:23 Uhr wird nicht freigeschaltet.

      • tina sagt:

        hahaha der dremomentschlüssel

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ja, Tina: Ich kenne übrigens eine Frau, die ganz genau weiss, wie man mit einem Drehmomentschlüssel umgeht- ganz im Gegensatz zu mir. Schämen sollte ich mich 😉

        • tina sagt:

          echt jetzt? BOAH
          ja echt. schäm dich

        • tina sagt:

          schämen solltest du dich übrigens dafür, dass du das so erwähnenswert findest, dass du eine frau kennst die ein werkzeug benutzt. und für das vorspielen falscher tatsachen. hingegen ist es sowas von total egal, ob du bestimmte werkzeuge benutzt oder nicht. nur dass du damit angeben wolltest, das ist ultrapeinlich

        • tina sagt:

          ich besitze auch einen solchen schlüssel, weil ich ihn benötigte, und es ist überhaupt nicht schwierig damit umzugehen, und darum würde ich damit auch nicht angeben, egal ob ich nun männlich oder weiblich bin

        • Zufferey Marcel sagt:

          Einen Drehmomentschlüssel könnte ich natürlich auch kaufen, Tina. Für die Bikes. Bislang habe ich nämlich mindestens fünf oder sechs Sattelstützenschrauben mit einem völlig normalen Sechskantschlüssel vermurkst. Eine sogar eine halbe Stunde vor einem Rennen, tammisiech..!

          Das wäre dann das Ende der Scham 😉

          • tina sagt:

            ach dafür reicht es eigentlich ein wenig gefühl beim schrauben einzusetzen 😉 kannst dir das geld sparen. drehmomentschlüssel machen sinn, wenn es drauf ankommt, wie fest eine schraube wirklich angezogen werden muss. der spielraum bei einer sattelstütze ist ja erst erreicht, bevor du die schraube vermurkst. so viel gefühl wirst du doch hinkriegen. schraub einfach nicht direkt vor dem rennen 😉

  • Lukas P. sagt:

    „Sie verübten keinen Druck, so wie es Männer immer machen, wenn sie Absichten hegen…“

    Schade stand das nicht gleich am anfang, dann hätte ich mir den rest sparen können…. Finde es komisch, dass heute die männer generell als sexisten abgetan werden.

    Schon mal in einer frauenrunde gewesen, wo die eine oder andere beschwipst war? Oder in eine runde frisch geschiedener damen in höherem alter? Da wird oft der mann zum opfer aber hey, so schlimm kann das für den mann doch auch nicht sein.

    Wir sind alle nur menschen. Generalisieren wie im obigen satz kommt aber selten gut an. Der text wäre interessant, wenn er nicht ein hauch negativität hätte…

  • Hansli sagt:

    Eine ganz normale gesellige Runde. Was ist daran so besonders?

  • Signor Rosse sagt:

    „Sie verübten keinen Druck, so wie es Männer immer machen, wenn sie Absichten hegen…“
    Vielleicht hegen sie ja einfach keine Absichten? Es scheint mir, ein Mann ist für eine Frau eh nur begehrenswert (sexy), wenn er sie nicht begehrt oder zumindest so tut als ob er es nicht täte. Wagt er es zu zeigen oder es gar (Gott bewahre) offen zu gestehen, landet er – hopps – auf dem Leichenwagen der Anmacher, wird auf den Planeten Unsexy gebeamt und wähnt sich bereits in gefährlicher Nähe von Grabschern und Grüsel. Das ist ja irgend wie auch ein trauriges Scheissspiel, aber vielleicht ist es einfach so.

  • Ana sagt:

    Bitte nehmen Sie mich das nächste mal mit 😉

  • Hansjörg Keller sagt:

    Unglaublich lehrreich, diese tiefen Einsichten, die uns Frau Kiani immer wieder vermittelt.

  • Patrick Fuller sagt:

    Das ist etwas verkrampft Frau Kiani. Nicht dass ich es nötig finden würde öfter an Unterhaltungen mit lockeren Bekanntschaften über Sex zu reden. Nur ganz ehrlich, entweder haben Sie die falschen Bekannten / Freunde, oder ich frage mich was Sie so sensiebel für das Thema macht.
    Das Thema ist quasi nicht existent in solchen Unterhaltungen. Ich könnte mich nicht erinnern dass darüber mehr als ein zwei mahl Bekanntschaftskreis eines solchen Umfelds gesprochen wurde. Aber selbst wenn, sind wir neuerdings die USA, die das XXX Wort nicht ansprechen darf, damit die Regeln der Genügsamkeit, Verschwiegenheit und Enthaltsamkeit suggeriert und genüge getan wird?
    Im übrigen ist es auch ein Irrglaube dass Menschen sich sexy verhalten müssen. Einfach mal locker bleiben in jeglicher Hinsicht.

  • Nedwed Peter sagt:

    Die Dame scheint ja schon seeeehr anspruchsvoll und heikel zu sein. Aber wahrscheinlich hat sie sich die Typen einfach nur sexy gesoffen. Gibt’s auch bei Männern, die mit genügend Alkohol jede Frau toll finden…..

    • Ina sagt:

      Was heisst schon „seeeehr anspruchsvoll“? Man sollte schon nach den Sternen greifen, wann immer möglich.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Aber dann muss man selber ebenfalls ein Stern ganz oben am Firmament sein. Und zwar sowohl aus eigener- wie auch aus Drittperspektive. Nichts ist schlimmer, als ein Mensch, der selber felsenfest davon überzeugt ist, ein Stern zu sein, aber wie eine müde Socke rüberkommt, die ausser einem langweiligen Nine-to-five-Job, fünf Wochen Ferien, einer dürftig eingerichteten 3-Zimmer Wohnung, kaum feststellbaren Interessen sowie vollkommen langweiligen Gesprächsthemen absolut nichts zu bieten hat. Da hilft nicht einmal Schönheit weiter.

  • Benni Aschwanden sagt:

    Hierzulande bevorzugen es die Frauen (anders als in den meisten anderen Gegenden dieses Planeten) generell, dass Mann – wenn interessiert an der Frau vis-à-vis – so tun soll, als würde kein Interesse bestehen. Verstehe das wer will. Nur ja nicht zu viel Blickkontakt, nur ja nicht zu viele Komplimente und Flirtsprüche, nur ja nicht zu viel Nähe. Wie emotional verklemmt die hiesige Gesellschaft ist merkt man erst anlässlich Kontakten mit Leuten aus anderen Kulturen z.B. auf Reisen. Und ja, ohne Alkohol geht bei Frauen hierzulande grad gar nichts. „Will si hemmige hei“…
    Aber zum Hintergrundthema – ja, beim Kennenlern-Small Talk auf Sex zu sprechen kommen ist ein No-go. So als würde ihn die Frau an der Bar beim zweiten Drink nach der Grösse seines Pimmels fragen.

    • Ina sagt:

      So ein Unsinn, Benni. Man kann sehr wohl über Sex reden. Aber das ist hohe Kunst und erfordert Intelligenz , Subtilität und Humor. Können nicht viele (und ich rede hier über Männer und Frauen)

      • karl sagt:

        ah ina
        ein wissende in unserer runde. endlich mal eine.
        mir reicht eine attraktive und schöne und nette frau, wenn sie dann mal blödsinn redet ist mir das egal. ich konzentriere mich nämlich auf das gute.

        • Ina sagt:

          Kein Grund, komisch zu werden, Karl. Passt, Sie nehem die attraktiven Blödchen und ich die gutaussehenden, sexy Intelligenten 😉

      • Benni Aschwanden sagt:

        Mit ein bisschen Beobachtungsgabe, Menschenkenntnis und Erfahrung findet man auch non-verbal heraus, ob das Gegenüber Sinnlichkeit und erotischen Erlebnissen gegenüber aufgeschlossen ist oder eher nicht. Das ist viel spannender als gleich mit der Tür ins Haus zu platzen. Nur ist es hierzulande oft so wie Marcel Zufferey schreibt, der Widerspruch zwischen äusserer Aufmachung und innerer Ausstrahlung ist nicht selten eklatant.

    • Marcel Zufferey sagt:

      @B. Aschwanden: Ja, das habe ich auch schon feststellen müssen hierzulande: Nur ja keine Gefühle oder Interesse zeigen! Das ist schon fast eine eiserne Regel. Begriffen habe ich das nie, bis heute nicht. Viele Schweizerinnen sind zwar adrett heraus geputzt, schön und gepflegt- ich meine, schöne Frauen gibt es hierzulande ja zweifellos im Übermass- aber sie wirken häufig so, als ob sie permanent gelangweilt wären und machen deshalb auch nicht einen besonders lebendigen Eindruck. So richtig warm wurde ich mit den Eidgenossinnen nie richtig. Und sie mit mir wahrscheinlich ebenfalls nicht. Gut, andererseits wäre es auch vermessen zu behaupten, wir Schweizer wären ein besonders heissblütiges und leidenschaftliches Völklein. Bei uns gilt Rationalität ja als Tugend. Und das ist halt langweilig.

      • Eduardo sagt:

        „… ich meine, schöne Frauen gibt es hierzulande ja zweifellos im Übermass“ – Sie sind ein überaus höflicher, extrem rücksichtsvoller Lügner und wären damit zweifellos ein idealer Kandidat für die nächste hochkultivierte Begegnung der Geschlechter, organisiert von Frau Kiani 😉

  • Jacques sagt:

    „Was Männer sexy macht?“. Das frage ich mich schon lange. Wird wohl individuell sehr verschieden sein. – Geschmackssache eben. Gesamtgesellschaftlich nicht beantwortbar.

  • Donat Müller sagt:

    Wow sie haben an einer Runde teilgenommen wo ihnen nicht alle auf den Sack gegangen sind. Schön ! Um in Zukunft nur noch an solchen beglückenden Runden teilzunehmen sagen sie einfach jeder und jedem gerade auf den Kopf zu was sie von ihr / ihm denken und ratzfatz finden sie sich nur noch in angenehmer Gesellschaft wieder. Alle langweiler, dummschwätzer und kleingeister werden sie nämlich ab sofort nicht mehr dabei haben wollen. Das ist auch gut so. Lieber alleine als in schlechter Gesellschaft.

  • Stefan sagt:

    Also ich finde die Autorin hat recht. Nichts macht jemanden begehrenswerter als das Signal, nicht begehrt werden zu wollen. Aber leider führt das in 99,9 Prozent zu alleinigen Fahrten nach Hause, wenn man den allerletzten Schritt der Frau überlassen will, die ihn dann – Gleichberechtigung hin oder her – dann doch nicht tut.

    • Ulrich Hauser sagt:

      Woher Sie die Zahl auch immer haben mögen, die Aussage ist falsch. Es ist nicht begehrenswert nicht begehrt werden zu wollen, es geht nur darum eine hohe Hürde zu setzen um dem anderen zu signalisieren dass man etwas Wert ist. Dann wird das als Herausforderung interpretiert. Man kann es aber auch in beide Richtungen übertreiben, dann geht man erst recht alleine Nachhause.

  • Adrian Egger sagt:

    Äh ja – nun aber unsexy Frage: Über was haben Sie sich nun mit den netten Herren unterhalten? Nur so um etwas konkreter zu werden…. Es ist natürlich schon so, dass es einfacher ist, mitzuteilen was nicht geht,

  • P.Wyss sagt:

    Waren die 10 vom anderen Ufer?

  • Max A. sagt:

    Beim Lesen derartiger Artikel und deren Konklusionen bin ich doch heilfroh, dass ich als Mann auf Männer stehe. Das Balzverhalten der nicht-männlichen Hälfte der Menschheit erscheint mir doch wahnsinnig kompliziert. Im Gegensatz dazu finde ich die latente „hoppla-hier-bin-ich-Hose-runter-und-los“ Haltung vieler nicht-heterosexueller (nota bene: nicht aller) Geschlechtsgenossen erfrischend zielführend.

  • Daniel Matter sagt:

    Oh wie verkorkst. Sexy sind Männer für Frauen dann, wen sie es so empfinden. Und bei Männern ist das übrigens genauso. Aber das sollten Mann und Frau eigentlich bereits ab dem geschlechtsreifen Alter wissen.

  • Fragezeichen sagt:

    Vermutlich ist mein Kommentar so ziemlich unerwünscht und wird sicherlich gleich gelöscht.
    Ansonsten: es liegt vermutlich, nein sicher an mir: ich habe den Eindruck das Wäis etwas enttäuscht ist über die so wohlerzogenen und sich zu behnehmenden Herren der Schöpfung. Für einmal hat sich ihr Vorurteil, das Männer Sexmonster, Wüstlinge und böse Buben sind, halt einfach nicht bestätigen lassen.
    Ich habe so meine Mühe mit solchen journalistischen Offenbarungen. Die Damen Bisnwanger und àis befinden sich offenbar auf einem Feldzug gegen Männer – so mein Eindruck

    • Peter Gaissberger sagt:

      Herzliche Gratulation zu Ihrem Kommentar. Also so offensichtlich habe ich von dieser Dame noch nie etwas zwischen den Zeilen gelesen. Natürlich war sie erfreut so wohlerzogene Männer an diesem Abend anzutreffen. Aber etwas Macho mehr hätte es dann doch sein dürfen. Wie hiess das Buch von Oswald Kolle ? Eben, Deine Frau das unbekannte Wesen. Das heisst mit anderen Worten eine 8-spurige Autobahn von Europa nach Hawaii zu bauen ist einfacher als dieses komplexe Wesen, entschuldigung Frauen, zu verstehen. Aber vielleicht wird ja alles mal entschlüsselt. Die Wissenschaft macht immer mehr Fortschritte.

      • Jo Mooth sagt:

        Also ich finde Frauen und auch Männer überhaupt nicht kompliziert, was Beziehungen angeht, jedenfalls im Normalfall. Dass sich eine Frau oder auch ein Mann, kaum hat man sich bekannt gemacht, bereits die Frage nach dem Sex gefallen lassen soll, ist ja nicht nur ätzend, sondern vor allem auch sehr langweilig. Insofern sehe ich auch nicht, wie die Autorinnen was gegen Männer haben sollen, eher das Gegenteil scheint mir der Fall zu sein.

        • Wäis Kiani sagt:

          oh, danke. Endlich jemand, der meine simplen Ausführungen versteht UND der auch kommentiert. herzlichen Dank dafür… Sie sprechen es einfach aus. LG-WK

  • Louis Odermatt sagt:

    Die kannten Sie halt – und wussten aus Ihren zahlreichen Kolumnen, was Sie explizit nicht mögen. Und haben das gewünschte Verhalten dann brav zum Besten gegeben. Haben sich praktisch verstellt um Ihnen speziell zu gefallen. Die Jungs sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Nun haben Sie doch was Sie immer schon wollten. Zufrieden?

  • Patrik Peter sagt:

    Dann mache ich es eben doch richtig. Merci für die Bestätigung. Im Zeitalter von Tinder und zuerst Sex und danach nach dem Namen fragen, war ich jetzt schon es bitz verunsichert.

  • Franco Benedetto sagt:

    Wir Venezolaner staunen ueber Eure allgemeinen Probleme. Irritierend…..

  • Ralphi sagt:

    Nach den unglücklichen Artikeln gegen das männliche Geschlecht kommt nun doch das schlechte Gewissen hoch…………. ein Funken Hoffnung macht sich breit…..

  • Stefan Schmid sagt:

    Die Mehrheit findet in der Befragung den Artikel nicht lesenswert. Berichte über sexistische Idioten sind halt viel interessanter und bestätigen die Vorurteile über Männer „im richtigen Alter“.

  • Silvio K. sagt:

    Einmal mehr ein Beleg, wie verkopft und verklemmt die Schweizer, im speziellen die Schweizerinnen sind. Andere Nationen sind einfach lockerer!

  • Frauenkenner sagt:

    Schon mal daran gedacht, dass derselbe Mann beide Männermuster abdecken könnte?

  • Jänu sagt:

    Ob die Männer wohl nach dem Wechsel zu Drinks (nachdem die Autorin die Party verlassen hatte) immer noch so zurückhaltend waren?
    In den Runden mit Männern, die ich erlebt habe bis heute, war es jedenfalls immer so, dass wenn sich einer nach zu viel Alkohol blöd an Frauen heran gemacht hat, die anderen ihm freundlich aber bestimmt mitgeteilt haben, dass man sich nicht so aufführt und ihn, falls es einmal nichts nichts brachte, in sichere Entfernung drängten.
    Umgekehrt wird man von Frauen bei Partys oder Ausgängen gelegentlich unverhohlen dazu aufgefordert, mitzukommen. Ist das Belästigung? – Könnte man so sehen, aber auch als Kompliment, warum auch nicht? Irgend wann hört das auf und dann ist man (zu) alt.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Darf ich hier überhaupt noch etwas schreiben *liebundtreuergebenguck* ? Herr Tavina wartet eben noch auf meinen Masterkommentar, darum.

    Schön übrigens, dass es doch noch ganz normale Männer gibt! Was fahren denn die so für Autos?

  • Raimondo Civetta sagt:

    Ein ganzer (und von jemand bezahlter) Artikel über eine Binsenweisheit? Na ja.

  • Frauenkenner sagt:

    Die Auswahl in der Liebe läuft ähnlich souverän wie in der Politik. Die Kälber wählen ihren Metzger in der Hoffnung selbst Schlachthaus Besitzer zu werden. Hoffnung auf Abkehr des absurden Sicherheitsdenken ist ausgeschlossen. Zumindest für Mehrheiten, vermutlich.

  • Frederic sagt:

    Als Ü60 darf ich sagen, es gibt keine Freundschaften zwischen Männern und Frauen. Irgendwann kommt immer die Sex Frage ins Spiel. Männer und Frauen sind von verschiedenen Planeten. Die einzigen Freundschaften die ich mit Frauen pflege sind meine Ex- Beziehungen. Da ist die Sex Frage quasi geklärt (natürlich kein Sex mit der Ex!). Auf meine freundschaftlichen Beziehung mit allen meiner Ex bin ich auch ein wenig Stolz. Das Rezept: kein verletzter Stolz bei der Trennung und kein Selbstmitleid. Darum, versucht erst gar nicht auf Freundschaft zwischen Frauen und Männer zu machen. Natürlich darf sexistische Anmache nicht sein, ich erwarte aber auch das Frauen sich konsequent und sofort wehren, nicht erst nach 30 Jahren jammern.

    • Nin sagt:

      Sie liegen völlig falsch. Es gibt doch die Freundschaft zwischen Mann und Frau, und zwar ohne das besagte Frage auftaucht. Vielleicht ist das bei Ihnen nicht möglich. Schade drum, denn es entgeht einem sehr viel, wenn man(n) nicht in der Lage ist eine Freundschaft aufzubauen, die nicht ausschliesslich auf den Sex reduziert wird. Ich persönlich schätze es sehr, wenn man mit einem Mann noch anderes ausloten kann als nur die Horizontale. Es gibt noch ein Leben jenseits des Sex und ja, es lohnt sich dieses kennen zu lernen.

    • Hansli sagt:

      Und ich kann sagen, dass Freundschaft zwischen Mann und Frau existiert und Sex keinerlei Rolle spielt. Jeder sucht sich eben seine Lebens-Blase aus.

    • Michael sagt:

      Mir geht es genauso ! Habe das gleiche Alter und bin zu den gleichen Erfahrungen gekommen. Freundschaftliche Beziehungen zu Frauen habe ich ausschliesslich zu meinen Verflossenen. Mit der Frau, mit der ich zusammen Kinder habe hat es eine Weile gedauert um aus der Trennungsschuld heraus zu kommen, aber auch hier ist jetzt alles geklärt. Und was bei den Frauen vielleicht länger dauert, entscheidet sich meiner Erfahrung nach bei uns Männern in den ersten 3 Sekunden, ob man sich mit der gegenüber ein sexuelles Erlebnis haben will oder nicht. Wenn nicht, plaudert man halt ein bisserl und sucht sich dann das nächste Jagdobjekt, so vorhanden und mann ist in Jagdlaune.

      • herbert meichtry sagt:

        Freundschaft zwischen Mann und Frau, ohne dass sie mal zusammen waren funktioniert durchaus. Voraussetzung: Mann oder Frau ist hässlich.

        • Wäis Kiani sagt:

          Krasse Worte, aber wenn einer hässlich ist, auch eher selten, wenn beide hässlich sind, dann wirds wieder sexuell. Ach, keine Ahnung, sollen doch alle machen was sie wollen..

  • Hans Minder sagt:

    Hollywood hat folgendes Erfolgsschema definiert: Die romantische Szene mit tiefgründigem Dialog als „Kick“ für die Frau, den optischen Reiz von nackter Haut als „Kick“ für den Mann.
    Nach dem Filn und anschliessenden Bar-Besuch leben die Filmgäste ihre „Kicks“ zu Hause aus…um am nächsten Wochenende das Erfolgserlebnis zu wiederholen. Gäbe es nur Filme mit Romantik oder halt nur nackte Haut, dann fehlten bald die zahlenden Männer, resp. Frauen.
    Beim Dating funktioniert dieses Schema nicht, da Männer nicht in jede neue Bekanntschaft bedingungslose Gespräche und Romantik investieren wollen, während Frauen in der Regel keine bedingungslose Sex investieren möchten. Die Langzeitbeziehung kann dies jedoch, da dank gegenseitiger Langzeit-Investition beide auf ihre Rechnung kommen.

  • Dan Horber sagt:

    Die Frauen, die so leicht gestresst sind und den Entsorgungscoupon zücken, sind meistens eher verklemmt und haben einfach Angst. Passiert einem oft in der Schweiz. Weniger oft in den USA. Praktisch nie in Lateinamerika oder Russland. In Afrika oder Asien sowieso nicht.

  • Frank sagt:

    sexy sind die männer, die sich nicht darum kümmern, was eine bIogschreiberin sexy findet.

  • Reto Stadelman sagt:

    Wäis Kiani hat herausgefunden das Selbstbewusstsein und das Wissen wo man im Leben steht sexy ist. Wow. Darauf wäre jetzt keiner der geschätzten Kommentatoren gekommen 😉
    Die Frage ist doch viel eher, warum es scheinbar so viele unsichere Herren (und auch Frauen) gibt die ihren Platz suchen. Kann es sein dass das Leben für alle nicht immer ganz einfach ist? Kann es sein das Nachsicht besser ist als Vorverurteilung? Kann es sein dass so ein Dialog entstehen könnte der die Lage an der Beziehungsfront entspannt?

    • tina sagt:

      ich persönlich finde ja so ein überragendes selbstbewusstsein total unsexy ;-). unsicherheit kann sehr sexy sein. da sind die geschmäcker wohl verschieden.
      gibt es etwas uninteressanteres als menschen, die „wissen wo ihr platz ist“ (oder was ist das gegenteil von seinen platz suchen?). das sind doch die selben, die alles schon kennen.

  • marsel sagt:

    Eine tolle Ü40-Party ist heutzutage also eine, auf der ein Dutzend Singles gesittet flirtet und man nachher alleine im Taxy nach Hause fährt? Ich glaube, das mit der Scheidung lass besser sein…

    • Wäis Kiani sagt:

      Haha, ja bleiben Sie bloss in Sicherheit! LG-WK

    • Lichtblau sagt:

      Taxy? Das klingt irgendwie frivoler als das gebräuchliche Taxi. Ein Zwitter aus Taxi und sexy? Gefällt mir, Marsel 😉

    • pierre sagt:

      eine ü40-party, wo ein dutzend singles, gesittet oder nicht gesittet, flirten, und dann im taxi alleine nach hause oder in einer pfanne landen und am nächsten morgen um 8 wieder vor der bildschirm im büro?

      uaahh!! was für ein graus!!!

      eher melde ich mich bei der nasa für die mars-mission…

  • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

    Ich gehe an solche Events, wenn ich keine Lust auf Anmache habe. Meist geniesse ich die schön eingerichteten Wohnungen, das Essen und den guten Wein… So betrachtet fände ich es noch interessant, von den männlichen Gästen zu erfahren, was der Grund war, wieso sie nicht „mehr“ gewagt haben. Ich erkenne schnell, ob mich eine Frau interessiert oder nicht. Bei Nicht-Interesse verhalte ich mich eher verschlossen (wird als „geheimnisvoll“ missgedeutet) oder fahre das Smalltalk-Programm hoch (fake emotions), um die Damen nicht zu brüskieren; oder wie soll man ihr erklären, dass sie mich wirklich weder intellektuell noch körperlich anzieht, ohne dass sie dann tags drauf in ihrem Blog über „die Männer“ herzieht? Darum: gelobt sei der Rotwein und der Mind-Palace!

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.