Haben Sie Sex?

Was der Mann wohl gerade gefragt hat? Unsere Autorin hat einen Verdacht. Bild: jacoblund (iStock)

Als erwachsener Mensch geht man ja auch noch aus, aber anders – Michèle hat bereits beschrieben, wie es bei ihr ist. Bei mir ist es anders, ich werde später davon berichten. Aber was mir gestern Abend passierte, ist ein neues Phänomen.

Ich besuche das inoffizielle Bar-Opening eines guten Freundes in Berlin, und mich quatscht ein Typ an. Wahrscheinlich jünger als ich, denn Männer in meinem Alter sind schon total durch, vor allem die deutschen Männer haben keine lange Halbwertszeit, nach 45 ist Ende. Also der Typ sieht okay aus, ist okay angezogen und fragt mich, ob ich den Jamon, der vor mir stand, schon probiert habe. Hatte ich bereits, und wir fangen an zu plaudern. Er ist Filmproduzent, und ich denke, den schickt der Himmel, und erzähle ihm von meiner Drehbuch-Idee. Wir ziehen uns an einen Tisch zurück, die Unterhaltung wird etwas privater, und irgendwann fragt er, so ganz nebenbei: Und was läuft bei dir mit Sex? Ich sehe ihn an, erst angewidert, dann frustriert. Er ist nicht der Erste, der mir plötzlich, ohne mich zu kennen, so was fragt, und zwar immer genau so. Was ist eigentlich bei dir mit Sex? Ich werde das seit etwa zwei Jahren von neuen männlichen Bekanntschaften in allen Altersstufen gefragt, es kann also nicht an dem Alter der Männer liegen, es muss an mir liegen. Sie fragen das etwa so, als würde ich jemanden fragen: Rauchst du eigentlich noch (oder hast du es dir schon abgewöhnt, so wie alles andere auch?)

Ich habe schon verschiedene Versionen einer Antwort ausprobiert.

  • Was läuft eigentlich bei dir mit Sex? Oh, superviel, ich habe unfassbar viel Sex, etwas zu viel für meinen Geschmack.
  • Und, wie ist es bei dir mit Sex? Sag mal, entschuldige mal bitte, was ist denn das für eine kranke Frage.
  • Und, was ist bei dir mit Sex? Was ist das hier? Ein Interview für einen besonderen Job?

Keine meiner Antworten hat etwas gebracht, die Typen haben nur gelacht und weiter gebohrt.

Was wollten sie hören? Also, im Moment, ehrlich gesagt, nicht so viel, könntest du mir da irgendwie helfen?

Oder: Ja, habe ich, aber er ist nicht so gut, wie ich es verdient hätte, ich würde mich gern weiterentwickeln (blinzelblinzel).

Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, was Männer denken, und wieso sie mir diese Frage jetzt so unverblümt stellen.

  1. Sie denken, Frau  ist immer auf der Suche nach Sex, und sie ja auch, und damit es schneller zur Sache kommt, fragen sie direkt.
  2. Ich sehe eventuell underfucked aus, aber sagt man das dann so? Also so wie jemanden, der schwerst magersüchtig ist, zu fragen: Wie sieht es aus mit Essen?
  3. Es ist langweilig, sich mit mir über die Themen, die mich interessieren (Drehbücher, Filme, Blogs, Foodrezepte, Restaurants…), zu unterhalten und Mann will einfach das Thema auf sein Lieblingsthema umswitchen.
  4. Es ist sinnlos, seine Zeit mit mir zu verschwenden, einfach nur so, und man fragt lieber gleich, ob später Aussicht auf Sex besteht, weil sonst hat man den ganzen Abend verschwendet und muss alleine schlafen gehen.

Oder was denken Sie?

337 Kommentare zu «Haben Sie Sex?»

  • Marcel Zufferey sagt:

    Männer und Frauen aus der ‚Bewusstseins-Industrie‘ scheinen (grundsätzlich?) anders zu ticken, als der Rest der Menscheit, die sich mit ihren Produkten auseinandersetzen muss. Wechseln Sie doch einmal das Milieu, Frau Kiani: Sie werden überrascht sein, wie banal es in den Niederungen der Zivilisation zu und her geht. Gut, das schliesst natürlich nicht aus, dass hienieden ebenfalls mit solchen Exemplaren zu rechnen ist: Weinsteins are schliesslich everywhere! Aber sicherlich seltener. Da werden Sie höchstens einmal gefragt, ob Sie einen zu einem Drink einladen würden. Was natürlich auch ganz schön gewagt ist, item: Das Milieu zu wechseln, und sei’s nur temporär, kommt ja noch nicht einem sozialen Abstieg gleich 😉

    • Robert Züllig sagt:

      Hmm… Käme mir nie in den Sinn… Aber ich bin auch schon über 45 und gehöre zu den Enden-Männern, was natürlich auch nicht wirklich schmeichelhaft ist. Vielleicht liegt es also doch an der eigenen Einstellung und somit Ausstrahlung.
      PS: Auch unter 45 kam mir eine solche direkt gestellte Frage nie in den Sinn. Aber bekanntlich gibt es verschieden geartete Menschen.

    • Roxy sagt:

      Besser könnte man es kaum sagen.
      Vielleicht noch dies: es ist nie ein Zufall mit welcher Art Bekannschaft man sich umgibt. Wenn einem ständig etwas wieder passiert, muss man sich schon fragen, mit was für Typen sich man abgibt. Hippe Bar, hippe Typen und alles mehr Schein als Sein. Bin ich selbst so? Was suche ich hier?

      Zu Ihrer Frage: ich tippe auf 4.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Gut, Roxy, aber bei uns unten drehen sich die Gespräche auch weniger um Drehbücher, sondern vielmehr um Drehmomentschlüssel. Zumindest der Tendenz nach. Und getrunken wird bei uns beiden eher ein Bier. Oder Spumante, wenn auch nicht immer DOC. Nicht gerade Haute-Volée, zugegeben. Aber gemütlich ist es bei uns, um nicht zu sagen heimelig! Natürlich nur, wenn frau auch schwielige Hände mag. Und den Geruch von Rössli-Stumpen. Oder Villiger Kiel, je nach dem. So, jetzt muss ich aber heim zu Frau und Kindern mit meinem Pick-Up-Truck: See you later, Aligator- und halt‘ die Ohren steif 😉

        • tina sagt:

          🙂 achja, diese abendfüllenden gespräche über drehmomentschlüssel. rösslistumpen habe ich zuletzt in den 80ern gesehen, geraucht von alten männern die am stock gingen. aber ja, ich könnte schwören, die sagten damals auch see you later alligator

    • Margot sagt:

      Ich habe auch schon mehrmals solche Erfahrungen gemacht und das an ganz unterschiedlichen Orten. Ich glaube das hat mehr mit den Folgen von Internet und allgemeine Sexualisierung in den Medien zu tun. Ich persönlich fühle mich wegen so einer Frage nicht diskreditiert.

      • Wäis Kiani sagt:

        danke! Sehe ich genauso…LG-WK

        • Fragezeichen sagt:

          danke! Sehe ich genauso…LG-WK
          Kurze Frage; weshalb finden das Thema dann wert in einem Blog beshrieben zu werden – wenn es denn den tatsachen entspricht?

          • Wäis Kiani sagt:

            ich bin Autorin, alle meine Themen entsprechen den Tatsachen, egal ob als Blog, Kolumne oder Buch. Das ist doch das berichtenswerte, wenn man Phänomene im Leben entdeckt und diese hinterfragt. Oder was soll man Ihrer Meinung nach erzählen? Fiktives? Das ist eine andere Sorte, das wäre dann die Kunst des Romanciers, das bin ich leider nicht. ich erzähle die Wahrheit, was ich erlebe, was ich bei anderen sehe, und was ich denke. In meinen Büchern und Texten und jetzt auch im Blog. Liebe Grüsse und schönen Sonntag-WK

      • Bernhard Piller sagt:

        Ja dann also: Haben Sie Sex?

        • Margot sagt:

          Sie meinen als Folge wie die beschriebene Anmache? Hatte ich auch schon, aber meistens überhöre ich sowas und reagiere gar nicht. Aber wer weiss, seit zwei Monaten habe ich keinen Liebhaber…:-)

          • Bernhard Piller sagt:

            Wo bleibt denn der vielgepriesene Feminismus plötzlich? Eine emanzipierte Frau reagiert nicht, sie agiert! Und lässt sich auch nicht nur mit Schokolade abspeisen….

          • Zufferey Marcel sagt:

            Gott bewahre: Das ist nun aber wirklich zu viel verlangt, Herr Piller! Das Paarungsverhalten unserer Spezies funktioniert immer noch wie vor 3,5 Mio. Jahren- und das hat gefälligst auch so zu bleiben!

        • Margot sagt:

          Und haben Sie schon mal eine Frau auf die beschriebene Art angebaggert? Falls ja, wie erfolgreich?

          • Bernhard Piller sagt:

            Ja, so eine Anmache ist heikel und man kann sie eigentlich nur machen, wenn es einem sch..egal wäre, wenn die Frau dann verletzt auch die Freundschaft kündete.
            Sie ist auch nicht besonders humorvoll. Ich kenne einem Kollegen, der in der Disko die Frauen weit humorvoller angemacht hat: „Darf ich bitten, oder wollen wir vorher noch tanzen?“ Die meisten mussten lachen und haben es ihm nicht übel genommen, auch wenn sie dann doch nichts von ihm wollten.

          • Margot sagt:

            @Piller. Es geht aber nicht um Freundschaft, sondern Anmache bei Fremden. Warum verändert Ihr Kollege nicht die Strategie, wenn die nicht funktioniert? Einer hatte mal einen guten Spruch; er sagte ich mach alles wie Du es willst, wenn es dir nicht gefällt ändere ich es. Sollte es dir immer noch nicht gefallen, dann hören wir sofort ohne Folgen auf.

          • Christoph Bögli sagt:

            @Margot: Nur so nebenbei, ich würde mal behaupten, in der durchschnittlichen Disco oder im Club hat so ziemlich jede „Strategie“ eine äusserst bescheidene Erfolgsquote. Insofern dürfte es auch irrelevant sein, ob jener Typ diese beibehält oder nicht. Bzw. viele alternative Strategien sind ja vermutlich noch weniger erfolgreich. Inbesondere einfach dort zu sein und nicht permanent jede Frau mit Sprüchen und Antanzerei zu belästigen führt komischerweise nirgends hin, dabei müsste doch jede moderne Frau auf solch einen höflich zurückhaltenden Mann abfahren..;)

      • Jennifer sagt:

        Liebe Frau Kiani, anscheinend läuft jetzt Berlin in Sachen Plumpheit Zürich den Rang ab. ; ) Die Typen, die in Bars herumhängen und eine abschleppen wollen, haben ja auch meist ein Alkoholproblem. Beziehen Sie das bloss nicht auf sich. Es ist nicht Ihr Fehler, wenn sie „underfucked“ ausschauen, (ein patriarchales Wort), und ich vermute mal, das tun sie nicht. Und wenn. Denken Sie so etwas gar nicht erst. DJ Bobo: Respect yourself! Gucken Sie woanders nach einem Kerl, der kein so dreister Primitivling ist. Geniessen Sie die Annäherung. Männer haben selten Achtung vor oder gar Sympathie für Frauen, die sie sofort rumkriegen. Sie können auch erwidern, „Finden Sie es passend, mich das jetzt zu fragen? Ich nicht!“ Manchmal tut frau eben zickig. Das ist Selbstschutz und gut so.

        • Christoph Bögli sagt:

          @Jennifer: Wenn etwas „patricharchal“ ist, dann ja wohl das Konzept der schwierig zu kriegenden Frau, die erst noch etwas zickig sein muss, weil sonst ists ja eh nur eine Schlampe. Etwas vom anti-emanzipatorischsten, das frau tun kann, ist darum, bewusst solche Spielchen zu spielen. „Underfucked“ hat hingegen wenig mit Patriarchat zu tun, sondern ist gemein die Kehrseite einer vermeintlich übersexualisierten Gesellschaft.

          PS: Haben Frauen, die in Bars oder an „Bar-Openings“ herumhängen, evtl. gar um abgeschleppt zu werden, nicht auch meist erst recht ein Alkoholproblem? Wenn man schon solche Statements macht, dann sollte man das auch nicht verschweigen, so der Gender-Balance wegen..

    • loulou55 sagt:

      @Zufferey
      Lustig, das war ungefähr der erste Gedanke der mir durch den Kopf schoss, bevor ich anfing Kommentare zu lesen.
      Mal einen 8-17 Uhr Job suchen und so ein alltägliches Leben führen, wie Millionen „People next Door“.

  • Karl Hugentobler sagt:

    Fake news! Pures clickbait! Der ganze Artikel ist frei erfunden.

  • Falk Kuebler sagt:

    Wunderbare Antwort, Herr Zufferey, muss ich (fast) neidlos gestehen… 😉

    Für Frau Kiani möchte ich nur noch ergänzen, dass für viele Männer gilt, dass sie sich für einen tiefschürfenden intellektuellen Gedankenaustausch eher einen Mann suchen, egal was frau sich da so vorstellt. An einem solchen Gedankenaustausch mit einer Frau ist für Otto-Normalmann vermutlich die spannendste Vorstellung, wie sie sich nach dem intellektuellen Vorspiel so anfühlen mag… 😉

    Tja, und für eventuell mitlesende Anhänger des Gender-Quatsches: das alles hat nicht die Erziehung so gemacht, sondern die Evolution. Und was die Natur gemacht hat, dass wollen wir nachhaltigen Menschen doch unbedingt bis ins allerkleinste bewahren, von der Nacktschnecke bis hin zu … ja, männlichem Sexualverhalten… 😉

  • Christian sagt:

    Ja, der Typ sah „ok“ und war „ok“ gekleidet. Wenn er aber wirklich attraktiv gewesen wäre (max. 10% der Männer), dann hätte die Autorin das nicht als Belästigung empfunden.

    • Wäis Kiani sagt:

      Doch natürlich. Wäre er unattraktiv, hätte die Autorin nicht mit ihm gesprochen, die Autorin ist da ganz rigoros. LG-WK

      • Robert Züllig sagt:

        Das hingegen, Frau Wäis, sagt nun doch sehr viel über Sie aus; und dies meine ich nun nicht schmeichelhaft.
        Ich bin froh, spreche ich auch mit nicht attraktiven Frauen (wie auch Männer), jeglichen Alters und ja, gehöre sogar zu diesen, die sogar Frauen nach Berufsqualitäten und nicht nach Äusserlichkeiten anstellt.
        Vielleicht ist Ihr Kommentar auch nur „humoristisch“ gedacht… Ob dies dann der richtige Ort ist, sei dahingestellt.

        • Michi sagt:

          Männer tun das regelmässig. Es wird in der Regel als dummes/primitives/sexistisches Verhalten taxiert. Die Genderfrage hat so ihre Widersprüche.

      • Leo Schmidli sagt:

        Und schon wieder! Er soll sexy sein, aber Sie wollen nicht Sex mit ihm haben. Warum muss er dann sexy sein?
        Das ist so, als wünschte ich mir einen Ferrari, möchte ihn aber nicht fahren.

        • arnold gasser sagt:

          Sie würde schon Sex mit ihm haben, wenn er den Eiertanz dahin genug lange und OHNE Fehler aufführen könnte. Aber dazu ist er zu faul und hat keine Zeit. Darum hat er das Thema direkt angesprochen, was ihr natürlich zu plump war. Zurück auf Eiertanz-Startfeld Nr. 1!

          • Wäis Kiani sagt:

            Ja! genau so ist es. Ich wollte den Eiertanz, er hat alles kaputt gemacht. 2. super Antwort! Danke, LG-WK

          • Roxy sagt:

            Ja dann WK… müssen Sie sich eingestehen dass ihr Marktwert halt nur noch einen halben Tanz wert ist. Sie sind jetzt älter und wollen noch die jüngeren…. und wundern sich dass ihnen nicht mehr nach allen Regeln der Kunst der Hof gemacht wird, witzig.

          • tina sagt:

            xy, ich würde nun „marktwert“ nicht an ein paar durchgeknallten messen, die eine bar mit einem swingerclub verwechseln

        • Wäis Kiani sagt:

          ist sexy sein nur zum Sex haben? Ich bin schockiert! Aber auch ein gutes Thema, danke! LG-WK

      • Hans Müller sagt:

        Wow. Das ist ja mal ein Statement, das von tiefgründigem Charakter zeugt! Unglaublich. Dann seien Sie mal froh, dass Männer noch mit Ihnen reden wollen und Ihren Blog nicht kennen. Diese Bloggercommunity im Baz und Tagi ist ja echt ein bemitleidenswerter Haufen.

        • Wäis Kiani sagt:

          ok, ich muss also froh sein. ich sammle die Antworten, die zu gebrauchen sind, ganz wertfrei. LG-WK

        • Christian sagt:

          Naja, Hans, irgendwie muss der Tagi ja die Zeitung auch an die Frauen vermarkten. Und da sich die meisten Frauen nicht für Politik und das Weltgeschehen interessieren, publiziert der Tagi halt diesen „Frauen > Männer“ Unfug.
          Und überhaupt, keiner zwingt uns, diesen Schmonz zu lesen. Unterhaltsam ist es aber dennoch, auch für mich als Mann :^)

          • Wäis Kiani sagt:

            Bis jetzt lesen den Schmonz aber überwiegend Männer, wie man an den Kommentaren sieht, ich vermisse die Frauen…LG-WK

    • Christian sagt:

      Oha, da habe ich Frau Kani aber entlarvt und getriggert.
      Seien wir mal ehrlich: Frauen, deren Hobbies sich auf Restaurants, Reisen und Film (alles im Übrigen keine Hobbies sondern Konsumtätigkeiten) beschränken, sind für die meisten Männer in etwa so interessant wie Männer, deren Freizeit hauptsächlich aus Videospielen und Gym besteht, für Frauen interessant sind. Wenn Sie also einen hochkarätigen Mann für mehr als nur eine Nacht an Land ziehen wollen, sofern Sie das denn wollen, müssen Sie eben mehr zu bieten haben. Auf Ihre Jugendhaftigkeit können Sie jedenfalls nicht mehr zurück greifen, also hoffe ich doch, dass Sie sich in Ihrem Leben noch ein bisschen Charme und Charakter angeeignet haben.

      • tina sagt:

        so ein blödsinn. ich habe doch einige männliche freunde und bekannte, die sich sehr gerne mit männern und frauen über reisen, restaurants und filme unterhalten. auch gamende und spörtelnde männer unterhalten sich eher nicht über diese dinge, jedenfalls nicht wenn es sich um spörteln im gym handelt.
        ich denke, es ist ein gewisser typ mann, der nur drauf wartet solche kommentare abgeben zu können. je härter der kommentar, desto weniger gut kommt er bei frauen an

      • Christoph Bögli sagt:

        Also ich rede hundertmal lieber mit Frauen (und Männern) über Filme, Reisen und das Essen (sowie vielleicht eine Prise Politik), als mir von irgendwelchen Typen (und Typinnen) stundenlanges Gesabbel über Autos, Fussball oder ihren Beruf anhören zu müssen. Alles im übrigen auch keine „Hobbies“. Aber vermutlich bin ich darum auch nur ein mittelkarätiger Mann..

  • Diego V. sagt:

    Ja was denn? Ganz klar: Antwort 4!
    Meine Güte … immer so kompliziert…

  • Homo Erektus sagt:

    Themen wie Drehbücher, Filme, Blogs, Foodrezepte, Restaurants sind diskutable Oberflächen Stoffe die locker an der Bar mit Jamon Glas in der Hand abgewickelt werden können. Womöglich kommt sogar das Gefühl für das Leben gelernt zu haben. Stellen sich aber banale Fragen wie solche über Sex in den Weg, dann wird es kompliziert, tiefgründig und sehr schwierig für so hoch oversexed and underfucked Leute den Humor zu behalten oder gelassen zu sein. Bei soviel Bildung entfernt von jeglicher Realität, dann noch über Film, Drehbücher und Blogs zu sprechen, grenzt schon nahezu an Dekadenz. Habe absichtlich die männliche und weibliche Person ausgelassen.

  • Hans Meyer sagt:

    Quetschen Sie den Typen halt auch ein bisschen aus. Fragen Sie mal, ob er denn Lust hätte auf eine Nummer. Wenn nein: warum nicht?, wenn ja: ist er denn undersexed oder was?

  • Georg sagt:

    Sie fragen, was ich dazu denke.. Bitte, das hier: Wenn Ihnen immer wieder eine Ihres Erachtens grenzverletzende Frage gestellt wird, umgeben Sie die falschen Leute. Hinzu mag kommen, dass Sie zeigen, dass man Ihre Grenzen immer wieder verletzen darf. Das ist schon die ganze Lösung. – PS. Ihr Spruch über die deutschen Männer hat in mir die Vermutung geweckt, dass dass Sie ganz gut in die Reihen Ihrer Grenzverletzer passen.

  • Dr. Teofilo Folengo sagt:

    Drehbücher, Filme, Blogs, Foodrezepte, Restaurants… seriously??? Ich habe volles Verständnis für Ihren Gesprächspartner.

  • David sagt:

    Sex ist überlebenswichtig. Vielleicht beschäftigen sich deshalb alle damit?

  • Eduardo sagt:

    „Wahrscheinlich jünger als ich, denn Männer in meinem Alter sind schon total durch, vor allem die deutschen Männer haben keine lange Halbwertszeit, nach 45 ist Ende.“ – Der Sinn dieser Aussagen erschliesst sich mir nicht. Was bedeutet „sind schon total durch“ (= überhaupt nicht mehr angesagt, also chancenlos; mut- und/oder lustlos; nicht mehr auf dem Markt, weil bereits in festen Händen; etwas anderes?), und was ist mit „Halbwertszeit“ gemeint? Ich bitte die Autorin um Aufklärung.

    • Wäis Kiani sagt:

      „total durch“ heisst: unattraktiv, uninteressant, unsexy. LG-WK

      • maia sagt:

        @Wäis Kiani: Ich war über diesen Satz im Artikel ziemlich schon schockiert und die Präzisierung macht es nur noch schlimmer. Ich finde es total daneben so abwerten und pauschalisierend über Menschen zu schreiben. – Möchte gar nicht wiessen, wie es hier abginge, würde ein Mann so über Frauen schreiben.

        • Wäis Kiani sagt:

          nun, seit Millionen von Jahren wird so über Frauen geurteilt von Männern, das ist jetzt keine Unterstellung, und dann sagt es mal eine Frau über Männer, na und?

          Es gibt sicher noch genug Frauen die nicht so denken, und andere Werte haben, so wie Treue oder eine gesicherte Existenz… die meisten Frauen die ich kenne, denken so wie ich. Da müssen Sie jetzt etwas Toleranz aufbringen. LG-WK

          • flori antha sagt:

            Na ja, dann sollten Sie sich aber nicht beklagen, wenn die jüngeren Männer sich für Sie als ältere Dame, auch nicht mehr ins Zeug legen, sondern gleich aufs Ziel losgehen. Wenn Sie das nicht wollen, müssen Sie eben in Ihrer Liga suchen.

          • Wäis Kiani sagt:

            Ich suche nicht. LG-WK

          • Diego V. sagt:

            Hää? Mio. von Jahren??
            In Erdgeschichte zurück auf Feld 1, aber subito!
            Es sind bloss ein par 10tausend Jahre her dass wir von den Bäumen gestiegen sind!
            Wir haben noch Zeit um uns von euch (Frauen) erziehen zu lassen.
            😉

          • Wäis Kiani sagt:

            meine Eltern hatten kein Geld für Schule… tut mir leid. LG-WK

          • Rick sagt:

            Nur weil es Männer gibt, die so über Frauen reden (find ich übrigens ebenfalls unmöglich, ich kann mit so Typen generell wenig anfangen), macht das die gegenteilige Haltung deswegen nicht automatisch besser.

        • Robert Züllig sagt:

          Danke maia…
          Irgendwie alles unterstes Niveau; ich frage mich doch immer öfters, wieso sich der TA in immer tiefere Gefilde des Niveaus begibt. Irgendwie traurig.

        • maia sagt:

          @Wäis Kiani: Wir leben offenbar in völlig unterschiedlichen Welten! Ich weiss schon, dass es Männer gibt, die so urteilen (aber die getrauen sich das gar nicht mehr öffentlich zu sagen), genauso wie es Frauen gibt die so urteilen (übrigens auch schon seit Millionen von Jahren….). Zum Glück gibt es sehr viele die anders denken. Und bei uns ist es zum Glück so, dass man/frau sein Umfeld weitgehends aussuchen kann.

        • flori antha sagt:

          Wenn Sie nicht suchen, warum beurteilen Sie dann Gesprächspartner nach ihren äusserlichen Merkmalen? Dann sollten Sie auf die Qualitäten als Gesprächspartner achten, die kaum mit Alter oder Attraktivität zusammenhängen.

          • Wäis Kiani sagt:

            Weil ich oberflächlich und scheisse bin! Also in Bezug auf Männer, sonst natürlich nicht…Hahahaha, LG-WK

          • Michi sagt:

            Diese Erkenntnis haben Sie hoffentlich schon viele Jahre. Warum also ein Problem daraus konstruieren?

      • Leo Schmidli sagt:

        Ach so. Unsexy. Der jüngere Mann war demnach sexy? Er darf (soll) also sexy sein, Sie aber bloss nicht auf Sex ansprechen!? Merken Sie etwas?

        • Wäis Kiani sagt:

          ja genau! Er soll sexy sein und mich nicht auf Sex ansprechen. So will ich das. Geht das nicht? LG-WK

          • Leo Schmidli sagt:

            Klar geht das, ist aber unlogisch. Wenn ich auf Sex aus bin, sollte die Partnerin attraktiv sein. Wenn ich ein Gespräch führen möchte, dann sollte sie intelligent sein, Aussehen egal.
            Aber Sie wünschen Sich Tofu: Es soll wie Fleisch aussehen, es soll so schmecken, darf aber kein Fleisch sein!

          • Kurt Kellerhala sagt:

            Tja. Wenn Erwartungen nicht erfüllt werden: Gehen Sie einfach nicht mehr in eine Bar. In einer Bar geht es um Sex. Da wird Alkohol getrunken von Menschen mit Trieben… Suchen Sie nach Feingeistern, die bei einer Frau ohnehin nur die inneren Werte suchen und sehen: Gehen Sie nachmittags in irgendeine Bibliothek – und bleiben Sie abends zuhause…

          • Wäis Kiani sagt:

            ein anderer Tipp als Bibliothek? Ich finde Bibliotheken zum einfach rumhängen öde. Aber abends zuhause ist normal. LG-WK

          • Serge Mueller sagt:

            „Er soll sexy sein und mich nicht auf Sex ansprechen.“ Also einfach ein statuserhöhendes Accessoire sein, „eye candy“. Viel Glück…

      • Chris Stoffer sagt:

        So wie die meisten Frauen über 30.

        Die wichtigen Teile sind Opfer der Gravitation geworden, die Stimmung ist frustriert, da Frau immer noch keinen passenden Mann gefunden hat, wobei „passend“ six-pack + Multimillionär heisst und von den 100 viel versprechenden Kandidaten hat man nach der ersten nachts nichts mehr gehört.

        Tja, da bleibt nichts anderes mehr übrig als rumzumeckern über Bagatellen und gleichzeitig noch angeben. Klassisches Bragplaining. Hey, jüngere Männer zeigen Interesse an mir! ich bin noch toll!

        • Wäis Kiani sagt:

          nein so wars nicht, kein bisschen. Lesen Sie nochmal meinen Text. LG-WK

          • Robi sagt:

            Lieber nicht.

          • Chris Stoffer sagt:

            Für die Diskrepanz wie es war und wie es im Artikel rüber kommt, sind Sie verantwortlich.

            Wieso machen die Männer das und so wie es tönt die jüngeren? Weil heute viele halbe Autisten sind. Die lesen in irgendeiner Männerzeitschrift bzw. Männer-Website, wo es ums aufreissen geht, Mann solle immer direkt sein und keine Angst haben vor Frau über Sex zu reden. Und weil diese halb-Autisten dies natürlich wieder wortwörtlich nehmen, kommt diese Frage raus.
            Wie es richtig geht, dazu hat ein andere Kommentator ein tolles bsp. gezeigt. „Darf ich Sie bitten oder wollen wir vorher noch Tanzen?“. In der Absicht direkt sein ja, aber nicht mit den Worten. Obige Autisten fehlt völlig diese Art der suggestiven Sprache.

    • Fragezeichen sagt:

      . . kann aber auch bedeuten das Männer ü 45 nicht nur an einem schnellen Hupfer interessiert sind und die Autorin nicht an etwas tiefschürferenden Gespräch – so findet man sich dann halt nicht und tummelt sich in den falschen Sphären!

  • John sagt:

    Definitiv Antwort 3.

  • Paolo Martinoni sagt:

    „Er ist nicht der Erste, der mir plötzlich, ohne mich zu kennen, so was fragt, und zwar immer genau so. Was ist eigentlich bei dir mit Sex?“
    „Immer genau so“ …

    Hält uns die Schreiberin für Naivlinge? Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich so was tatsächlich ereignet, ist ein Bruchteil jener, dass einer alleine im Euro-Lotto abräumt.

    Was Wäis Kiani schreibt, ist also absolut unglaubwürdig.

    • Wäis Kiani sagt:

      Das ist ja schön dass Sie beurteilen wollen was unglaubwürdig ist und ob ich Dinge tatsächlich erlebe…also wirklich. Dann machen Sie sich schon mal auf noch sehr viel unglaubwürdigere Geschichten gefasst, wenn DAS für Sie schon unglaubwürdig ist. LG-WK

      • Paolo Martinoni sagt:

        Ich verstehe Sie so, dass es immer wieder Männer gibt, die Ihnen bereits bei der ersten zufälligen Begegnung die Frage stellen: „Was ist eigentlich bei dir mit Sex?“ Und zwar: genauso. Das heisst: mit genau demselben Wortlaut …

        Sorry, aber ICH halte es für unmöglich. Nicht, dass Männer sich wünschen, mit Ihnen ins Bett zu gehen, und Sie daher auf das Thema bringen. Dass sie aber stets die genau identische Frage stellen … verkehren sie mit Robotern? 🙂

        • Wäis Kiani sagt:

          Ja. LG-WK

          • Paolo Martinoni sagt:

            Ich finde es mutig und anständig seitens dieser „Roboter“, dass sie Sie fragen. Fragen darf man immer, dadurch überschreitet man nie eine Grenze. Es sei denn, man wird beharrlich, man bohrt nach wider den Willen des Gegenübers. Dies aber trifft auf Ihre Roboter nicht zu, scheint mir. Und dadurch, dass sie Sie fragen, geben sie einiges von sich preis. Nehmen ferner eine Schlappe in Kauf. Ich etwa würde nie so was fragen. Nie. Wie dem auch sei: Ich verstehe, dass es Sie irritiert. Sie lieber andere Fragen hätten. Aber hei: Es gibt so viele Frauen (und Männer vor allem), die so gerne sexuelles Interesse erfahren würden von Zeit zu Zeit, Begehren seitens ihrer Mitmenschen – und es nie erfahren. Auf die Dauer ist es sehr verletztend. Sie also sind, in diesem Sinne, eine Privilegierte!

          • Fragezeichen sagt:

            so nach dem Motto: es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten – hat schon meine Grossmutter gesagt!

  • Thomas Mueller sagt:

    Es soll Menschen geben, die finden dass Sex eine recht nette Sache ist. Dass sie im Leben ziemlich wichtig ist, sie kann sozusagen darüber entscheiden wie dann das Gesamtergebnis, das Lebensgefühl aussieht. Nun, da scheint es irgendwie logisch dass etwas was eine derartige Schlüsselfunktion auch als Gesprächsthema vorkommt. Oder ziehen sie lieber vor, dass man nur über Belangloses diskutiert?

  • Anton sagt:

    Finde es eine Schande, Autoren ohne Grundkompetenz im sachlich fachlichen Schreiben und der authentischen Darstellung von komplexen Themen wie Seele und Körper zu veröffentlichen. Es fehlt am Niveau in jeder Hinsicht. Passt aber zum TA Budget für solche Möchtegern Aufklärung Spät pubertierender Zeitgenossen.

    • Wäis Kiani sagt:

      haha, dann suchen Sie sich doch schnell einen Blog wo Autoren mit sachlich fachlicher Grundkompetenz zum Thema spätpubertieren und Sex schreiben! Hier ist das Niveau gaaanz leicht…. LG-WK

      • Anton sagt:

        Da gebe ich Ihnen Recht. Blogs sind maximal amüsant. Mehr als Klischees lassen sich daraus nicht ablesen. Humor erscheint ja nicht gerade als Tugend der Akadummies.

  • Dodimi sagt:

    „Ich sehe ihn an, erst angewidert, dann frustriert“…ach Frau Kiani, für mich ist das „etepetete“. a) sie verstehen nicht wie ein Mann funktioniert und b) sie wissen auch nicht was antworten! Mei Gosch…sagen sie doch dem Mann einfach, dass das kein Thema für sie ist und wie es um ihren Sex steht sei ihre Privatsache. Glauben sie mir, es kommt eine Zeit, wo sie schon froh sein dürfen, dass ein Mann sie noch anschaut. Also, nehmen sie’s nicht mit den „grossen Worten“, nehmen sie das Leben doch etwas easy. Und ich älterer Mann wäre angetan, wenn mir ein Frau sowas fragen würde. Was noch lange nicht heisst, dass ich darauf einsteigen würde.

  • Martin Vischer sagt:

    Männer sind keine Frauen mit Penis, sondern gänzlich andere Wesen. Männer haben einen Sexualtrieb; Frauen verspüren Lust. Das ist nicht dasselbe.
    Männer wollen sich ihr ganzes Leben lang fortpflanzen. Bei den Frauen ist schon früh Schluss.
    Wenn ich in einer Bar quatschen will, kann ich das auch mit einem Mann – meistens ist das interessanter als mit einer Frau die nicht will. Mir scheinen Frauen interessant solange sie noch ausprobieren wollen – danach beginnen sie sich schon oft zu zieren und werden, entgegen ihrer Selbstbeurteilung langweilig zu werden.
    Also kann die Antwort einer Frau, die nicht will, nur ein frühes Nein sein. So weiss der Mann, dass sie nicht will und kann weitersuchen, bevor er seine Zeit an einer Frau verplemmpert, die nicht will.
    Pol. inkorrekt, aber ehrlich!

  • Anh Toàn sagt:

    Ich erzähl‘ den Hünern auch immer, ich sei Filmproduzent wenn nicht Verleger: Eigentlich hat fast jede über 35 mindestens ein Buch oder ein Drehbuch oder eine Idee dazu zumindest. Bei den noch jüngeren gebe ich mach als Galeristen oder Kunsthändler aus, die meinen durchs Band, sie könnten malen.

    • Wäis Kiani sagt:

      haha, ich bin aber kein Huhn mehr, und der wars wirklich, hat mir seine Karte gegeben und da muss ich nur 3 Fragen stellen und weiss ob er was drauf hat oder nur träumt. LG-WK

    • Wäis Kiani sagt:

      und Hühner mit h bitte.

    • Diego V. sagt:

      Toàn.
      95% sind doch Innendekorateurinen ?!?
      🙂

    • Anh Toàn sagt:

      Es funktioniert ja auch nur, aber immerhin, bei den Hünern.

      • Anh Toàn sagt:

        Baggere ich als Mann eine Frau an, kann ich gewinnen oder nichts gewinnen, aber nie verlieren: Bekomme ich eine Abfuhr, bin ich gleich weit, wie wenn ich es nicht probiert hätte, vielleicht sogar etwas weiter, weil ich vielleicht was gelernt habe:

        Ich habe gelernt, zu erzählen, sie seien dumme Hühner, die auf billige Komplimente reinfallen idealerweise von Schwätzern, die sich für was ausgeben, mit einer Visitenkarte die sie mal erhalten oder selber gemacht haben, funktioniert weder bei den Hühnern noch bei den Anderen.

    • Hänschen aka der lange Hans sagt:

      Anh: Ich erzähl den Schafen, dass sie sicher bald auch so toll und grossartig werden wie ich, wenn sie sich nur genug anstrengen. Gerade die Ambitionierten unter den Schafen sind am einfachsten über den Tisch zu ziehen, völlig unabhängig davon ob es sich um ambitionierte Mittvierziger oder ambitionierte 25-Jährige handelt.

      • Wäis Kiani sagt:

        määä määää

      • Anh Toàn sagt:

        Man muss denen nicht erzählen, wie toll man ist, man muss ihnen erzählen, wie toll sie seien.

        • Anh Toàn sagt:

          Worum bat Stevie Nicks: „Tell me lies, tell me sweet little lies“

        • Hänschen, das Würmchen sagt:

          Anh Toan: Das funktioniert aber auch nur dann wenn Sie selber kein Wurm sind (oder würden Sie gerne von einem Bettler gelobt werden?). Wenn Sie ein Wurm sind, handeln Sie sich gegebenfalls Probleme ein, wenn Sie ihnen erzählen, wie toll sie seien. Es stellt sich mir also die Frage, was man macht, wenn man ein Wurm ist. Zumindest Kiani scheint Würmer auch nicht zu mögen, wie sie selber in ihrem offenherzigen und grossartigen Text schreibt (obwohl oder weil sie sich ja selber bei meinem ersten Kommentar als Schaf zu erkennen gegeben hat – ich meine, wer mag schon Schafe…).

          • Anh Toàn sagt:

            Warum sollte eine Frau ein Würmchen wollen?

            Haben Würmchen ein Würmchenrecht, von Frauen begehrt zu werden?

            Wenn Mann ein Wurm ist, kann ja Frau nichts dazu? Und wenn Frau lieber einen Mann will, als einen Wurm, auch nicht.

            Zu Ihrer Frage, was man macht, wenn man ein Wurm ist:

            Man reduziert seine Erwartungen.

          • Hänschen sagt:

            Anh: Blabla

  • Martin sagt:

    Liebe W – wie wärs, wenn du einfach fragen würdest, was für dein Gegenüber hier gern hören würde? Und wie eine Palette an guten und weniger guten Aussehen könnte? Oder ist das zu einfach?

    • Martin sagt:

      Sorry – scheint noch etwas früh zu sein. Typoflut vor der zweiten Tasse Kaffe. Hier drum nochmal: Liebe W – wie wärs, wenn du einfach fragen würdest, was dein Gegenüber hier gern als Antwort hören würde? Und wie eine Palette an guten und weniger guten Antworten aussehen könnte? Oder ist das zu einfach?

    • Wäis Kiani sagt:

      hm, das ist die erste gute Antwort. Danke, ja why not? LG-WK

      • Martin sagt:

        Super. Wäre sehr sehr cool, zu lesen a) was so an Antworten rüber kommt, und b) wie die Männer auf so eine Gegenfrage reagieren – kehrst du doch quasi mit der Gegenfrage die offensiv-defensiv Positionen um.

  • Francois Leman sagt:

    Die Kommentare überragen den Artikel!

  • Hansjörg Keller sagt:

    In welchem Alter beginnt nun eigentlich genau das Erwachsenwerden?

  • Gremlin sagt:

    Sollten Sie jemals mit mir an einer Saftbar ins Gespräch kommen, gebe ich mich zu erkennen und frage, ob Sie Lust hätten meine Briefmarken Sammlung zu begutachten. 🙂 Is life really so difficult?

  • O.Freitag sagt:

    Also ich habe erts mal alle anderen Kommentare gelesen. Ich verstehe nicht, wie man als Frau mit Lebenserfahrung sich über solche Ansprache wundert:
    Frau geht als Single (oder tut so als wäre sie Single) in eine Bar. Vermutlich sind alle anderen die dort als „Single“ auftreten entweder auf Dienstreise und langweilen sich, oder sie sind auf der Suche. Was sucht alleinstehender Mensch heutzutage in einem Treffpunkt für Singles? Angebelich ist die westliche Welt sex-süchtig. Also sollte klar sein was bewußter Mann dort von der Autorin wollte. Entweder hat sie es nach Jahren immer noch nicht kapiert was abgeht, oder sie stört einfach nur die Art und Weise der Fragestellung. Immerhin gab es ein Vorspiel im Sinne von Smalltalk.
    BTW bin über 45 😉

  • James Osterberg sagt:

    „… keine lange Halbwertszeit, nach 45 ist Ende“. – Zum Glück bin ich kein Deutscher. Spreche aber deutsh. Wie sangen schon die Beatles: „When I’m Sixty-Four“. So ist es! Ich quatsche auch nicht Frauen blöd an. Mit jungen Philosophiestudentinnen parliere ich über ‚die unsterbliche Seele‘. Ohne platonische Hintergedanken. Jedenfalls laufen sie nie weg, und ihre Augenaufschlag und das bezaubernde Lächeln sind gut geniessbar.

  • Gremlin sagt:

    Oder als Antwort 5 könnten Sie als besonders taffe Frau sagen: „Hey Mann, gratuliere – du bist der Erste, der das korrekt erkannt hat!“

  • Dominik Gerber sagt:

    Sie spielen die Empörte und unterstellen dem Mann eine moralische Grenzverletzung. Mit welcher Intention sind sie in das Gespräch eingestiegen? Was erhofften sie sich wirklich davon? Können sie sich und uns eine ehrliche Antwort geben? Ich denke mal, dass auch ihre Motive keine rein altruistischen waren… weshalb also die zur Schau getragene Empörung?

    • Wäis Kiani sagt:

      Um ehrlich zu sein: nie wirklich nie, mit dem Ziel „Sex“, ich suche neue freunde, interessante Bekanntschaften, neue Ideen, Inspirationen. Das ist jetzt ganz ehrlich, das suche ich, das fehlt mir, Sex suche ich nicht. LG-WK

      • WK Soldat sagt:

        Aber weshalb suchen Sie neue Leute mit Tabu Thema Sex in einer Bar? Im Beduinen Kloster hätten Sie freie Bahn.

      • Dominik Gerber sagt:

        Wie finden sie dann ihren Sex? Oder findet er sie?

      • Pjotr Müller sagt:

        Wenn Sie keinen Sex suchen, aber jemand fragt auf freundliche Weise danach, dann können Sie das doch einfach klarstellen und dann sehen Sie, ob es noch andere Gesprächsthemen gibt.
        Warum sollte man Sex als Tabuthema behandeln?

  • Jean-Luc Martin sagt:

    Pardon Frau Kiani, Sie entsprechen nicht meiner bevorzugten Altergruppe. Bin weit unter 45.

    • Wäis Kiani sagt:

      Aber dann sind Sie aber hier falsch! Sie haben sich verlaufen! Der Mamablog ist eine Tür weiter, da gehören Sie Baby hin…LG-WK

  • Johannes Paul sagt:

    Dass jemand über so schmutzige Dinge wie Sex reden möchte ist doch unter aller Sau. Und das im Jahr 2017, und dann schreibt noch eine Zeitung darüber, Pfui, pfui pfui!

  • Sally Tomato sagt:

    Ach, ihr Neider, ja euch hat man nicht nach Sex gefragt.
    Träumt weiter davon, dass man euch die Frage stellt.

  • Dominique sagt:

    Frau Kiani, Mann und Frau mögen Sex, gehen das (Beziehungs-)Thema aber unterschiedlich an: 1) Männer haben nicht verstanden wie Frauen ticken: ein Frauenherz muss man erobern, mittels Kommunikation (Gespräche, Lob etc.) und schöne (nicht sexuelle) Momente (Romantik: Essen gehen, Natur, etc.). Und Männer verstehen sich meist selbst nicht, daher richten wir Schaden an. 2) Meine Frage an Sie: wissen Sie was Sie wirklich wollen und wer Sie sind im tiefsten Inneren? Ich habe rausgefunden, dass wenn da keine klare Vision besteht, man „irgendwelche“ Leute anzieht, ich habe früher irgendwelche Frauen angezogen (genau, das gibt es auch).

  • Jeanclaude sagt:

    Plumpe Anmache nervt und beleidigt. Andererseits dürfen sich Menschen, nach dem der Ärger verflogen ist freuen, dass ihnen sexuelle Aktivität noch zugetraut wird.

  • René Emery sagt:

    Werte Frau Kiani

    Kurz und bündig: Wenn Sie als eine Lady behandelt werden wollen, müssen Sie zuerst eine Lady werden.

    Alles andere ist Wunschdenken und führt zu Enttäuschungen!
    LG, René Emery

    • Vivian sagt:

      Exakt, so ist es und so wird es auch immer sein, René.

    • Hexen Zäumer sagt:

      Das haben Sie in sanften Worten auf den Punkt gebracht, Euer Durchlaucht.

    • Wäis Kiani sagt:

      Der Weg ist das Ziel… LG-WK

    • Hänschen, das Würmchen sagt:

      Da fällt mir eigentlich nur Lady in red oder so ähnlich ein von so einem alten Schmuse-Rocker aus Schottland

    • Hänschen, das Würmchen sagt:

      Chris De Burgh heisst der Typ, habs gerade gegoogelt. Finde das Lied schrecklich. Was der name heisst, weiss ich nicht, vielleicht christof von der Burg. Würde noch zum Lied passen. Könnte auch ein holländer sein.

  • San sagt:

    In einer Bar über Filme, Blogs, Foodrezepte, Häkelmuster diskutieren wollen? Das ist etwa so, als ginge man in eine Disco, um einen ruhigen Abend verbringen zu wollen. Oder als würde man im Reisebüro das Programm „Stille Tage im Kloster Maria Zell“ in der Absicht buchen, einen Actionurlaub zu verbringen. Schlicht nicht adäquates Sozialverhalten. Eine Bar ist, wie eine Disco, deklariertes Aufriss-Territorium.

    • Hans Müller sagt:

      Wer um Hinmels willen will nach Feierabend über Foodrezepte reden, wenn nicht mit der Absicht, seinen langweiligen Gesprächspartner möglichst schnell loszuwerden.

      • Wäis Kiani sagt:

        haha, auch das ist richtig. Aber wer die Foodrezept Hürde übersteht darf aufs nächste gesprächslevel, und vielleicht.. vielleicht kommt irgendwann Sex. Aber sicher nicht am 1. Abend. LG-WK

    • Hänschen, das Würmchen sagt:

      Ich sass mal Samstag abends um 23 uhr in einer Bar, trank Kaffee und las in der „Physik“ von Aristoteles. Why not? Ich wurde zwar auch hochgenommen, aber der Typ war auf Cola und wirkte dehydriert.

  • Hansli sagt:

    Ist eigentlich einfach. Männer die in der Schweiz und anscheinend auch in Deutschland in einer Bar eine Frau ansprechen, wollen Sex. Diejenigen, die kein Sex wollen, werden auch keine frau ansprechen. Wir haben nun einmal keine Gesprächsoffene (vor allem angelsächsische) Kultur, wo man einfach mit dem Anderen quatscht, weil der gerade neben einem ist. Ich persönlich wäre froh, wäre das anders.

    • Dominique sagt:

      Bezüglich Gesprächskultur reden Sie mir aus der Seele. Aber vielleicht müssen Sie und ich den Anfang wagen.

      • Euer Hochwürden sagt:

        Kann mich dem Begehren nur anschliessen. Es ist aber nicht so leicht zu bewerkstelligen. Es fehlt oft an den passenden Worten und Tonfall. Gerade in einer Bar kann man ohne Schreien ja keine Kommunikation führen um wirklich verstanden zu werden. Körpersprache sagt eigentlich mehr. Nur haben viele den Glauben und das Wissen daran verloren oder unterdrückt. Da schaut man sich einen Augenblick lange an, um dann sobald klar wird, wir haben einander angeschaut, sofort den Blickkontakt zu wechseln. Heutzutage meist auf die Allzeit begleitende Handgurke (Handy). Schade, wirklich. Bin auch kein bisschen besser in der Regel.

        • Hänschen, das Würmchen sagt:

          Dazu muss man sagen, wenn keine offene Gesprächskultur vorliegt und man sich dann aber dazu entschliesst, es möglich ist, dass zunächst alle herumschreien und erst wenn (falls) alle das bemerken, es zu einem Reden im Sinne einer offenen Gesprächskultur kommt. Aber vielleicht auch nicht, wer weiss das, ich nicht.

          • Euer Hochwürden sagt:

            Die Gesprächskultur zu fördern war ja sowas wie ein Grundgedanke von Zuckerzwerg Facebook. Was sich daraus bis jetzt entwickelt hat ist wohl mehr als ernüchternd. Mehr Toleranz und vielleicht ist in der verbalen oder schriftlichen Kommunikation oft auch weniger quasi mehr. Es gibt kaum Rezepte. Sicher sind lediglich Missverständnisse.

          • Hänschen sagt:

            „Es gibt kaum Rezepte. Sicher sind lediglich Missverständnisse.“ Da gebe ich Ihnen gerne recht, das scheint mir auch dasjenige einzige zu sein, dass wirklich gewiss ist.

  • Heinz Müller sagt:

    Also was ist jetzt das Problem an dieser Frage?

  • Pjotr Müller sagt:

    Fehlt der Mut, meinen Kommentar von 11:04 Uhr freizuschalten?
    Denn inzwischen sind Sie ja schon bei jenen von 12:11 Uhr angelangt.

    • Wäis Kiani sagt:

      Welche Kommentare? Die Kommentare werden von einem Administrator freigeschaltet, wahrscheinlich war der Inhalt nicht angemessen, ich habe damit nichts zu tun. LG-WK

  • Gerber sagt:

    Sex wird doch wie arbeit, Geld, essen, etc masslos überbewertet. Was für bemitleidenswerte Wesen sind wir doch, wenn wir nichts gescheiteres mehr zu berichten haben.

  • marsel sagt:

    Auf eine direkte Frage (die ich nicht zu stellen wagen würde) könnte man theoretisch auch eine direkte (wahre) Antwort geben. Könnte doch ein interessantes Gespräch werden, weit weg vom üblichen Mitvierziger-bla-bla, auch wenn man keine Taten folgen lassen will.

  • Zensur Stelle sagt:

    Seit 2 Jahren werden Sie öfters mal nach Sex gefragt? Das ist doch interessant. Was genau passierte vor 2 Jahren? Schönheitsoperation? Therapieerfolg: Der Mann ist reizend? Oder wurde Ihnen plötzlich klar, das reale Leben spielt sich nicht in meinen vier Wänden ab?

    • marsel sagt:

      Vielleicht ist sie seit 2 Jahren Single. Singles (Frauen) erzählen meist, wie gut es ihnen geht ohne Mann, aber nie, niemals, ob sie Sex haben. Warum? Mann weiss es nicht…

      • Wäis Kiani sagt:

        nein, über solche Dinge wurde nicht gesprochen. Single oder vergeben wurde nie gefragt oder erwähnt. LG-WK

        • marsel sagt:

          Im Ausgang erwähne ich im Gespräch mit unbekannten Frauen jeweils möglichst früh, dass ich verheiratet bin. Sie ist dann jeweils sofort wesentlich entspannter. Bei Ihnen hatte er aber den Eindruck, diese direkte Frage wäre das Risiko wert. Sind Sie Single, Frau Kiani, oder ist das ebenfalls eine No-Go-Frage?

          Übrigens: Einer Frau Sex vorzuschlagen ist nur das zweitschlimmste, das ein Mann tun kann. Viel schlimmer ist es, wenn er angebotenen Sex AB-lehnt.

          • Wäis Kiani sagt:

            Stimmt. Frauen, die Sex anbieten, ein Thema worüber wir hier noch sprechen werden. Und ja ich bin Single, aber als bewusste Entscheidung, daran wird sich in der nächsten Zeit nichts ändern, ich will das so. Geniesse es einfach zu sehr. LG-WK

          • Hänschen, das Würmchen sagt:

            „Im Ausgang erwähne ich im Gespräch mit unbekannten Frauen jeweils möglichst früh, dass ich verheiratet bin. Sie ist dann jeweils sofort wesentlich entspannter. “ Das ist Ihre Masche? Und sind Sie Arzt, Psychiater oder so etwas? Freudianer? Oder wenigstens Narkotiseur?

          • marsel sagt:

            Sexuell NICHT interessiert an meiner Gesprächspartnerin bin ich, Hänschen. Deshalb.

          • Hänschen sagt:

            Ok sorry marsel, falsch verstanden, tut mir leid.

  • Fränzi sagt:

    Ganz offensichtlich senden Sie Signale aus, welche eine Vielzahl von Männern so interpretiert, dass Sie einer Affäre nicht abgeneigt wären.

    • Stephan Herzog sagt:

      Sie wird wohl auch nur mit den Männern zusammen sitzen wollen, die immer gleiche Masche anwenden, aber sie dann so tut als wäre sie überrascht.

  • Justus sagt:

    Lustig.
    Männer die so etwas fragen haben eine Frau gesehen die ihnen gefällt, dann haben sie mit ihr gesprochen und das Gespräch war nicht abstoßend sondern vielleicht sogar interessant, dazu sehen solche Männer zumeist nicht schlecht aus, haben in dem was sie tun einigermaßen Erfolg und sind entsprechend selbstbewusst, alles zusammen macht sie attraktiv und sie müssen sich folglich zum „Naschen“, denn nur das will er (Ausnahmen best. d. Regel), wenn er so fragt, nicht sonderlich anstrengen. Das macht er dann auch nicht und kommt zeitsparend direkt zum Punkt, der Abend soll ja schließlich erfolgreich gestaltet werden.
    Resümee: klassischer Zielkonflikt.
    Sie möchte unverbindlich den Mann auf Beziehungsfähigkeit testen und er möchte ’ne nette Zeit zum „Naschen“ haben…

  • Anh Toàn sagt:

    Als Mann beantworte ich die Frage, wie es mit dem Sex steht mit: Ich spiele kein Golf, Danke.

  • Megge sagt:

    Eschoffiert (sic!) euch darüber – witzige Kommentare

  • Diego V. sagt:

    Hää? Mio. von Jahren??
    In Erdgeschichte zurück auf Feld 1, aber subito!
    Es sind bloss ein par 10tausend Jahre her dass wir von den Bäumen gestiegen sind!
    Wir haben noch Zeit um uns von euch (Frauen) erziehen zu lassen.
    😉

  • Peter sagt:

    Sorry – aber eine Frau wird sich nie in die Gedankenwelt der Männer eindenken. Was natürlich auch umgekehrt genauso gilt. Männer wollen Sex, ganz einfach. Du hast ihm gefallen, er hat deswegen ein bisschen Smaltalk gemacht und ist dann zum Punkt gekommen. Es lag nicht am Gesprächsthema, das war einfach ein Mittel um mit Dir in Kontakt zu treten. Er wollte Dich einfach flach legen, ohne weitere Hintergedanken. Und aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen – mit 45 ist noch lange nicht Schluss !

    • Rolf Bär sagt:

      Cool…

      Und jetzt?

      Bist du schon 75?

    • Hänschen, das Würmchen sagt:

      Schön zu sehen, dass es offensichtlich Männer gibt, die sich im Prinzip mit einem Briefkasten oder einer Strassenlaterne oder so etwas begnügen, und dies mit grösster Selbstüberzeugung. Nagut, ich finde das total schrecklich.

  • Walpurgisnacht sagt:

    Einen Kommentar habe ich noch. Seien Sie doch froh fragt man Sie noch nach Sex. Es gab schon genug Fälle, da wurden Frauen nicht einmal gefragt und verzweifelten irgendwie auch daran. Oder diejenigen Fälle welche ohne zu Fragen mit Vergewaltigung endeten. Grosse Mehrheiten der Männer sind diesbezüglich wirklich harmlos. Verbal muss man zwar auf vieles reagieren können und möglichst genau wissen was wirklich Sache ist.

  • Stephan Herzog sagt:

    Ich habe immer öfters das Gefühl, dass Frauen eigentlich nie das zu hören bekommen, was sie gesagt haben möchten. Unter einander sollen Frauen um einiges derber sein als Männer. Da wird jede männliche Gestalt in ganz vielen Einzelteilen auseinander gezupft, angefangen vom Aussehen, und mit dem eigenen Mann / Partner spielen sie dann die treue Ehe-/Frau. Und trotzdem möchten sie aber von anderen Männern begehrt und geschmeichelt werden. Für mich spielt Wäis Kiani Opfer und Täter gleichzeitig. Einerseits möchte auch sie begehrt und auf ihr Aussehen angesprochen werden, aber dann empfindet sie es als zu persönlich. Ich bin der Meinung, dass Aussehen, auch bei Frauen, nicht immer alles ist, oft ein Problem zuviel !

  • Thomas Schneider sagt:

    Liebe Frau Kiani
    Vielen Dank für den Ausschnitt aus Ihrem realen Leben. Ein idealer Start für ein interessantes psychosoziologisches Gespräch mit Schwerpunkt „Wie könnten Männer und Frauen einander noch besser verstehen?“ Und ich bin mir sicher, wenn wir einander gut zuhören und die Sicht des/der Anderen mit Neugierde und statt Herablassung spiegeln und weiterentwickeln, einen Beitrag zu einem interessanten Abendessen mit Freunden leisten könnten. Nun sind wir hier leider auf der Kommentarseite, dem Kotzkübel der anonymen Frauenhasser und anderswie Asozialen. Dass Sie hier tapfer auch die unzivilisiertesten Kommentare noch replizieren verdient höchsten Respekt! Mit Botho Strauss könnte man aber auch sagen „Man macht keine eleganten Fechtübungen an Vogelscheuchen.“

  • Thomas Schneider sagt:

    Nein, nein, nein! Sorry Frau Kiani. Tut mir leid, dass ich mich missverständlich ausgdrückt habe. Ich meine damit natürlich die unzivilisierten Kommentare, die es (als Vogelscheuchen) nicht verdient haben, dass man überhaupt auf sie eingeht. Ihr Foto ist doch völlig prima. Und wenn es das auch nicht wäre, würde mich dies nicht im geringsten interessieren. Ich reagiere ja auf Ihren Text und auf die Texte in diesem Kommentargefäss. LG-TS

    • Wäis Kiani sagt:

      sehr löblich, danke Ihnen!

    • Jennifer sagt:

      @ Schneider. Sie haben sich nicht missverständlich ausgedrückt. Ich habe das sofort so gelesen, wie Sie es meinten. Aber Frau Kianis Selbstvertrauen ist wacklig; daher hat sie das Wort Vogelscheuche reflexartig und unnötigerweise auf sich selbst bezogen. Darin liegt eben das ganze Problem, über das wir uns hier verbreiten. Die Kerle spüren, wenn eine Frau unsicher ist, und dann baggern Sie sie extra so direkt an, um sie zu verwirren und sich aufzuspielen. Die haben zuviel Kino gesehen und meinen, so etwas wäre cool. Manchmal wünsche ich, ich könnte eine jüngere Frau beschützen. Aber es geht nicht. Sie muss selbst stärker werden und Grenzen setzen. Vielleicht hilft es, klarzustellen, wie daneben so eine Anmache ist. Ich bin 62. Wenn alle sagen, wie gut man aussieht, fängt das Alter an. ; )

      • Hänschen, das Würmchen sagt:

        Sie vergessen, dass da viele unsichere Kerle unterwegs sind mit wackeligem Selbstvertrauen. Das liegt vermutlich daran, dass man Selbstvertrauen noch immer nicht kaufen kann. Zumindest bin ich in der Migi oder im Coop noch nicht auf dieses Produkt gestossen, auch im Bio-Produktebereich wie im M-Budgetbereich nicht. Falls Sie es mal finden, schicken Sie mir einen Link. Danke. Ihr Hänschen das Würmchen.

        • Jennifer sagt:

          @Hänschen. Ich hab nichts „vergessen“. Hier ist einfach Kianis Erfahrung Thema, und Kiani wollte angeblich Voten von Frauen. Also hab ich mal meinen Senf dazugegeben. Der ist von mir, selbstgemacht. Es gibt ihn nicht in der Bio-Abteilung bei der Migros, oder so. ; )
          Über männliche Unsicherheiten (und deren narzisstische Überkompensation durch unverschämtes, grenzverletzendes Auftreten) lasse ich mich hier besser nicht weiter aus. Das traumatische Thema ist überstrapaziert. Sie müssen es ohne den gewünschten Link schaffen. Sie sind nicht auf der Welt, um sich als Würmchen zu sehen. Nur falls Sie körperlich stark beeinträchtigt wären, hätte ich Verständnis für solch eine fixe Idee.

          • Wäis Kiani sagt:

            Also nur ein Bein oder blind? ok, danke für die Emphatie! LG-WK

          • Jennifer sagt:

            @Wäis Kiani – ich glaub, Sie haben wieder den Zusammenhang nicht kapiert. Ich finde es durchaus empathisch, jemandem, der sich Würmchen nennt und dazu auf männlichen Unsicherheiten besteht (die ich angeblich vergessen hätte), klarzumachen, dass er das nicht muss. Brillewechseln ist manchmal gut.
            Ansonsten kenne ich solche Barerlebnisse auch. Ich denke, sie sind ziemlich normal, wodurch sie natürlich nicht angenehmer werden. Frau geht besser nicht allein in eine Bar, wenn sie vernünftige Kommunikation will.
            Sie müssen mich nicht anätzen, wenn Sie mich als Leserin schon veranlassen, mich mit dem leidigen Thema der primitiven Anmache zu beschäftigen. Da Sie ja ein glücklicher Single sind, kann ich nur sagen, geniessen Sie es. Sie lassen besser die Umwelt mit solchen Stories in Frieden.

        • Anh Toàn sagt:

          „…dass man Selbstvertrauen noch immer nicht kaufen kann“

          Noch nie Werbung für billiges Männerdeo gesehen?

  • andy sagt:

    Ich kann Sie nun doch verstehen. Es ist wirklich eine Anmassung über Sex zu sprechen. Jeder „normale“ Erwachsene weiss doch, dass Sex alle Schaltjahre und jeweils zum Venus Transit effektiv Thema wird in der konservativen Schweiz. L.G. a

    • Wäis Kiani sagt:

      Sind Sie Astrologe? Ich wusste das nicht..LG-WK

      • andy sagt:

        Sehen Sie! Man lernt nie aus. Welches Sternzeichen und Aszendent haben Sie? Schaue dann kurz für Sie in den Sternenhimmel. L.G. a

        • Wäis Kiani sagt:

          Löwe, Aszendent Waage.

          • Jacques sagt:

            Passt aber nicht zu einem sensiblen Krebs (Symbol 69); Aszendent zwischen Wassermann und Steinbock (also Wasserbock). Die sind à la Antoine Saint-Exupéry alle ‚kleine Prinzen‘. Und wollen so behandelt werden.
            69′ in Woodstock klappte es aber bestens.

      • Rolf Bär sagt:

        Ich?
        Ja ich bin Astrologe

        Soll ich ihnen ein Horoskop machen?

        Bin gespannt was dabei heraus kommt.

        Brauche dazu Geburtsort und genaue Geburtszeit

  • andy sagt:

    Dominant, rechthaberisch, meist auch erfolgreich und grosszügig. Der Aszendent lässt diese grob aufgelisteten Züge ausgeglichener Erscheinen. Wenn Sie wissen was Sie wollen, dann gibt es kein halten und Sie reissen sich das nächste „Opfer“. Starke Kombination ganz allgemein. Vergiss aber nicht, nur zusammen sind wir stark. Take the lead

  • Johnathan Wuk sagt:

    Das sind die Überbleibsel des real untergegangenen Sozialismus. Fragen Sie mal ein paar ortsansässige Frauen in Ihrem Alter (oder besser noch ein paar Jahre mehr), ob bei ihnen diese Frage genausoviel Empörung auslöst. Ich wette, Sie werden meistens ein Lächeln ernten.

  • Barbara sagt:

    Wenn ich einen Mann attraktiv finde und Sex will, frage ich ihn früh und direkt – und nicht erst nach nächtelangem Gequatsche mit dem Risiko, dass er als Antwort den Schwanz einzieht. Umso mehr mag ich Männer, die es gleichermassen auf den Punkt bringen.

    Die Autorin steht sich da offenbar selbst im Weg, weshalb auch immer. Kein Grund indes, eine solch klischeebehaftete Glosse zu schreiben.

    • Wäis Kiani sagt:

      Sie sagen es doch so schön: wenn Sie Sex wollen. ich will keinen, und darum auch keinen angeboten bekommen, ich bin doch schon so distanziert…was noch tun? LG-WK

      • Urs sagt:

        “wenn ich keinen Sex will, weil ich keinen angeboten bekommen“ funktioniert nicht.
        Auch wenn Sie keinen Alkohol trinken, wird man Ihnen immer wieder welchen anbieten. Hoffentlich höflich, und ein einmaliges Nein wird hoffentlich respektiert! Aber Sie können nicht erwarten, dass man Ihnen das ansieht. Ausser, Sie haben ein Glas Mineral in der Hand…
        Die Frage ist: wie schaut das Glas Mineral zum Thema Sex aus?
        Wenn Ihre Signale ignoriert werden, ist es natürlich eine andere Sache.

      • loulou55 sagt:

        …was noch tun?
        Zuhause bleiben und TV gucken. Die Welt kann ja so einfach sein,schade ist es der Mensch nicht.

      • maia sagt:

        Also wenn ich richtig gelesen habe, haben Sie gar keinen Sex angeboten bekommen. Es wurde nur gefragt „Und was läuft bei dir mit Sex?“

      • otmar freitag sagt:

        OMG!
        Wenn Sie keinen Sex wollen den Ort wechseln.. Wie ander schon bemerkten, was tur mensch in einer Bar? Sich langweilen oder anbandeln. Zum Langweilen nimmt man ein Buch oder eine Zitschrift in die Hand. Unverfängliches gelaber gibt es in Frauenrunden, aber selbst da bin ich skeptisch.
        Jedenfalls senden Sie ganz offensichtlich die falschen Signale aus.
        Aber vielleicht geht es auch nur um Klicks. Denn meißt sind Ihre Antworten auf vernünftige Fragen nicht produktiv.

    • Rolf Bär sagt:

      Wow. endlich mal eine Frau die auf Direktheit steht.
      Wie ist doch wieder deine whatsappnummer?

  • Urs sagt:

    Ich würde sagen, es ist 4. Hätte es nicht so drastisch formuliert. Aber trifft schon zu. Für ihn ist die Konversation nicht ziellos. Und irgendwann kommt der Testballon, um das Klima zu checken. Kann man über Sex reden, ist man sich schon recht nahe und *vielleicht* passiert da noch was. Kann man nicht, ist sie nicht interessiert. Oder nicht auf der Suche nach Sex.
    Glaube nicht, dass das mit Dir zu tun hat. Ausser dass mann Dich für potentiell offen für ein sexuelles Abenteuer einschätzt.

    Enttäuscht wart Ihr wohl beide. Aber die erste Hälfte der Begegnung war ja anscheindend durchaus angenehm – auch für beide. Und das ist immerhin etwas, nicht?

    • Wäis Kiani sagt:

      Es war eigentlich gar nicht enttäuschend, ich finde jeden Mann und seine Handlungen interessant, wenn man nichts sucht und braucht, ist man nie enttäuscht, das ist aber wieder ein neues Blog-Thema. LG-WK

      • Urs sagt:

        “Ich sehe ihn an, erst angewidert, dann frustriert. Er ist nicht der Erste, der mir plötzlich, ohne mich zu kennen, so was fragt, und zwar immer genau so.“
        Klingt nicht ganz so interessiert und abgeklärt.
        Aber meist gibt es ja mehrere Seiten in einem, gleichzeitig.
        Danke für den Beitrag und die Reaktion! Schönes Wochende!

      • Rolf Bär sagt:

        Klingt ein bisschen langweilig

  • Barbara sagt:

    Und weshalb nervt Sie die Frage danach so, vorbehaltlich, sie wird Ihnen frei von Notgeilheit gestellt?

    Bin ich selbst unlustig, antworte ich, dass ich ein gutes Gespräch schnellem Gevögel vorziehe und sich meine Meinung auch nicht ändern wird. Mit Männern, die dann sitzen bleiben, lässt sich prima weiterquatschen.

  • Bruno der Bär sagt:

    Warum nicht einfach mal direkt so ein Thema ansprechen?
    Es zeigt auch von Reife, nicht immer „um den Brei“ zu reden.
    und, es hat in der Tat mit Effizienz zu tun: wenn Mann auf der Suche ist, darf man auch selektieren. Gerade Frauen älteren Jahrgangs gehen manchmal die ganze Checkliste durch, bevor sie sich zu einer Entscheidung ringen können. Da ist es dann halt oft vorteilhaft, diesen Punkt gleich zu Beginn zu klären.
    Nichts ist frustrierender und ökonomisch gesehen Verschwendung, als einen Abend Zeit und Geld zu opfern und am Ende des Abends zu erfahren, dass Frau erst mit dem Mann welchen sie heiraten wird intimes teilen wird.

  • loulou55 sagt:

    Wäis Kiani schreibt zu Mode und Gesellschaftsthemen. In ihrem ersten Bestseller «Stirb Susi» erklärte sie was Frauen an Männern nicht mehr wollen. Ihr letztes Buch, «Die Susi-Krise», handelt von den Tücken der Midlife-Krise bei Frauen und Männern. Folgen Sie ihr auf Instragram.
    Diese Autorenbeschreibung hätte mich warnen müssen. Bin hier total falsch gelandet, habe aber trotzdem ein paar der letzten Kommentare gelesen und fand herrliche Antworten, die dann noch des öfteren von WK gegen kommentiert wurden.
    Das gab mir den Rest und tschüss…
    (Diese „Duftmarke“ wollte ich noch hinterlassen)
    Ach so, die alles entscheidende Frage ist ja noch unbeantwortet.
    Liebe WK, wie läuft es denn nun wirklich mit Sex bei dir?

  • Kurt Abderhalden sagt:

    Ich fragte mal eine Fra einer bestimmten Nationalitä warum sie denn alle so bissig seien … die Antwort war: ‚Schau mal unsere Männer an …‘. Das leuchtete mir ein. Es gibt leider zuviele Männner die den ‚Markt‘ mit unsinnigem benehmen kaputt machen. Wenige Frau ‚wollen‘ an einem Abend Sex. Und die, die es wollen, wissen schon wo sie was kriegen und holen es sich. Die meisten Frauen entwickeln das Bedürfnis nach Sex in einer Unterhaltung oder Kommunikation irgendeiner Art. Man spürt es wenn es soweit ist. Man muss nichts fragen oder was sagen auf so erdenklich plumpe Art, die ja nur ausdrückt dass der Fragende diesbezüglich underbemittelt ist. Eine gute Antwort könnte sein: ‚Ich habe gerne Sex mit einem Mann der mich interessiert sonst lieber nicht‘.

  • Bruno Müller sagt:

    Ich denke, die Obsession mit Sex ist krank. Und Sex entsteht doch eher zwanglos. Vielleicht gibt es die Gruppe, welche unverblümt fragt und dann auch welchen kriegt. Ich als Mann habe schon solche Frauen getroffen. Aber dann habe ich gemerkt, dass ich daran gar nicht interessiert bin.
    MIch würde interessieren, ob die Männerfrage so direkt nach Sex überhaupt erfolgsverprechend ist. Mir schient, es sei fast eher eine Art der Belästigung.

    • Rolf Bär sagt:

      Ja. . ich frage auch immer und immer und immer wieder dananch.
      Manchmal direkt. manchmal durch die Blume.

  • Hannes H. Müller sagt:

    Sie will ihr Drehbuch anbringen, und er nennt den Preis.

  • Julia Müller sagt:

    Frau Kiani, dieses Blog-Thema kommt mir sooo bekannt vor, haben Sie das nicht schon in x Foren, Artikeln usw. usf. behandelt? Immer mit der gleichen Männerfeindlichkeit – übrigens auch Kinderfeindlichkeit (s. Ihren letzten Beitrag „Das letzte Ei“), zieht sich bei Ihnen durch alles durch. Was würden Sie machen, wenn Sie einen Sohn oder mehrere hätten?, frage ich mich. Habe 3 Männer zuhause (65, 32, 35), alle sind absolut cool, haben Stil, Anstand, eine super Ausbildung, bin nur stolz auf sie.
    Es gibt 7 Mrd. Menschen auf der Erde, +/- 3 Mrd. davon sind Männer, kommt es da drauf an, was in 2 Jahren 5 Männer zu 1 Frau in 1 Bar gesagt haben (überspitzt ausgedrückt)? Nein. Reden wir doch lieber über die Männer, die souverän, sportlich, unterhaltend, locker, stark sind, ich kenne viele …

    • Wäis Kiani sagt:

      nein, das Thema ist brandneu, noch nie beschriebn, besprochen, Sie können das ganze Internet und alle Archive durchforsten. Wenn es Ihnen bekannt vorkommt, haben Sie vielleicht davon geträumt? LG-WK

      • Julia Müller sagt:

        Es ist nicht neu. Auch die Geschichte mit der „alten“ Kollegin, die noch im späten Alter ein Kind bekommt („Das letzte Ei“), stand schon so ähnlich irgendwo. Mal was wirklich Neues wäre viel interessanter …

        • Wäis Kiani sagt:

          Aber nicht von mir, denn ich traf die Freundin erst vorletzte Woche, sie ist also für mich brandneu. Und wenn Sie meine Geschichten inhaltlich langweilen, dann müssen Sie eben meine Erzählweise geniessen, das geht auch. LG-WK

    • Lichtblau sagt:

      @JuliaMüller: Ihre über 30-jährige Söhne wohnen noch zu Hause? Respekt. Mein viel jüngeres Kind hingegen ist vor ein paar Tagen von daheim ausgezogen. Und da ich mich jetzt ein bisschen neu orientieren muss, kommt mir der Blog von Wäis und Michèle gerade recht. Ich finde ihn ausgesprochen inspirierend, danke, Mädels.

      • Wäis Kiani sagt:

        Danke, Lichtblau! Das freut uns! LG-WK

        • Julia Müller sagt:

          Nein, Lichtblau, sie wohnen schon lange nicht mehr zuhause, haben beide studiert (ETHZ) + doktoriert (EPFL), einer ist verheiratet – mit einer Pariserin, hat ebenfalls an der EPFL doktoriert -, der andere verlobt, waren beide dadurch länger von uns abhängig, beide sind begeisterte Forscher. Mein Mann und ich sind ebenfalls naturwissenschaftlich tätig, diskutieren schon deshalb eher zusammen über Themen wie: „Was ist, wenn 2 Roboter zusammen ein Kind wollen, geht das, ganz allein aus ihnen selbst heraus, wie beim Menschen, ohne vorheriges Programmieren von aussen, woher nehmen sie das Material für das Kind, ohne dass es bei ihnen dann fehl als über absolut einfach lösbare Themen wie das im Blog. Definition „Habe 3 Männer zuhause“ = „Habe 1 Mann und 2 Söhne“ -:)

          • Petra Sonderberger sagt:

            Das mit den Robotern würde mich nun ehrlich interessieren. Wenn man von den „Humanoiden Robotern“ mit einer künstlichen Intelligenz ausgeht, die einerseits lernfähig sind, anderseits auch schon „künstliche Gefühle“ aufbauen können (empfinden?), dann ist die Frage nach einem Kind nahe liegend. Haben Roboter Rechte? Wer ist Vater, wer Mutter oder spielt dies für die Erziehung keine Rolle? Auf welches Resultat sind Sie gekommen?
            Freundlich Grüsst…

  • Elvira Berner sagt:

    Bonjour WK. Die besten Männer sind meistens schon vergeben. Das merkt Frau mit der Zeit ….

  • nico cazzetig sagt:

    interessant es zeigt nur : an den fronten nix neues. jedes gespräch (sofern nicht beruflich) führt unweigerlich zum trichter-phänomen d.h. da wird zuerst alles mögliche angeschnitten um dann unweigerlich beim sex zulanden. anscheinend sind jedoch heutzutage die disperationen (männlicher seits) offensichtlicher resp verunsicherter da männchen im vergleich zu weibchen mehr zu warmduscherismus und weichei-ismus tendiert. es ist zwar so dass bei weibchen auch nicht alles das gelbe vom ei ist jedoch sind die meisten genug emanzipiert um den geistigen , einfaltslosen tieffliegern auf die ränge zu verweisen. zum text gesagt, der möchtegerne Weinstein scharrte wohl schon mit den hufen rsp kreuzte schon die beine. Der himmel schickt keine produzenten (sei der liebe gott sieht alles ausser dallas

    • raton lavor sagt:

      Das stimmt so überhaupt nicht! Es geht sehr wohl auch anders. Ich schneide nie irgendetwas an, nur um beim Sex zu landen. Aber ich hatte auch noch gar keinen.

  • Andreas K. Heyne sagt:

    Geehrte Frau Kiani,
    Sie können jeden Typen aus der Fassung bringen, wenn sie ohne mit der Wimper zu zucken die Wahrheit sagen Also:
    Haben Sie Sex?
    Ja vor drei Tagen etwa ab 22 h. Alter Schulfreund plus. Nicht schlecht, aber auch nicht aufregend. Und den nächsten Sex habe ich jetzt etwa in einer Stunde.
    Darf ich fragen mit wem?

    Jetzt gibts zwei Antworten. 1. Sie wollen nicht:

    Mit einem, der weniger dumm fragt als Sie!

    2. Sie wollen:
    Hängt ganz von Ihnen ab.

    Viel Glück!

  • Verena sagt:

    Mein Gott,wieso so komplizert? Letzthin hat ein 19 jüngerer attraktiver Mann (ich sehe auch noch shr attraktiv aus) zu mir gesagt „gell, Du hättest es auch noch gerne“, worauf ich ihm antwortete „top, die Wette gilt!“ ……tja, ich habe die paar Male mit ihm nicht bereut. Gibt wieder etwas Schwung in das eher langweilige Sexleben mit meinem derzeitigen Partner (auch nicht mehr so jung). Frau Kiani, seien Sie doch etwas locker, nehmen Sie das Angebot an und geniessen Sie, solange Sie es noch können. Das Leben ist zu kurz, um sich so wichtig zu nehmen.
    liebe Grüsse
    Verena (67)

  • Andreas Frutiger sagt:

    Eine Dimension fehlt in Ihrer Schrift: Was empfinden Sie, wenn ein Mann nach 30 Minuten „Tratsch“ Ihnen sagt: „Wir sind uns offensichlch in allem sehr nahe. Aber Deinen Sexappeal fühle ich nahe Null Grad Kelvin“. Oder: „Achtung: mit all diesen Anschuldigungen betr. sexueller Belästigung habe ich nur noch Sex mit Prostituierten. Wir könnten trotzdem nächste Woche mal zusammen in einem Restaurant darüber weiter diskutieren?“
    Ich habe mehrere konkrete Beispiele dieser Art in meinem Freundeskreis. Sie sagen, die so „betratschten“ Frauen meinten alle, ihr sie seinen entweder verrückt oder homosexuel… Wie sehen Sie das?

  • Schadegger sagt:

    Seien Sie doch froh, dass diese Männer überhaupt fragen: stände Ihnen Trump gegenüber, der würde Ihnen ungefragt an die Wäsche , wie man weiss…. Ironie Ende!

  • erich schweizer sagt:

    Habe all diese Kommentare gelesen und muss sagen dass ich niemals Hetero sein möchte.
    Zum Glück haben die meisten keine Ahnung wieviel besser Bi oder Gays leben, sofern sie einigermassen gut aussehen oder wenigstens genug Geld haben.
    Um jemanden kennenzulernen und Sex zu haben brauche ich keine 10 Minuten.
    Es gibt Apps wie Grindr oder Gayromeo etc dort kann ich hunderte von Gleichgesinnten sehen und sofort ein Treffen abmachen. Bei Heteros ist dies alles viel komplizierter, dort muss meine eine Frau noch zum Kino oder Essen einladen und hat dann vielleicht nicht mal Sex am Schluss.

    • Wäis Kiani sagt:

      Unter 10 Minuten!!? Das habe ich noch nie geschafft…ja man kann es sich nicht ausssuchen, schwul zu zu sein bedarf es wenig, denn wer schwul ist, der ist König, wie Ralf König sagte. Weiterhin viel Spass beim speedtreffen. LG-WK

    • Andiamo sagt:

      Schwester Erich, erzähl doch nicht die alte unwahre Leier. Hetis kennen die Nöte und Sörgeli von Euch Schwalben längst. Qualität vor Quantität und Sinn anstatt Unsinn. So und jetzt mach rasch weiter beim cruisen, Tante.

    • Daniel sagt:

      Erich hat leider recht. In den 10 Minuten ist übrigens der Sex bereits eingerechnet. Nennt sich Darkroom. Auf Gayromeo kriege ich in 10 Minuten 10 Anmachen und auf Grindr schreiben viele nur noch „Wann? Wo?“, die grüssen nicht mal mehr. DAS sind Zustände, meine liebe WK! Davon könnt ihr Heteros nur träumen, resp. albträumen.

  • Martin Thalmann sagt:

    Ich glaube, liebe Frau Kiani, Sie haben da etwas nicht realisiert. Sexy sein und sexy aussehen wird vom männlichen Geschlecht als Aufforderung zur Offenbarung wahrgenommen. Daher erhalten Sie viele offene Angebote. Sind Sie doch stolz, offensichtlich kommen Sie noch an. Ab 45 Jahren sind viele Frau unsichtbar für Männer, weil schlicht unattraktiv und zickig. Daumen hoch!

    • Wäis Kiani sagt:

      Ja, es sind vermutlich die letzten Momente, mein Verfalldatum tickt, …ich sollte dankbarer sein. LG-WK

    • Schadegger sagt:

      @Thalmann: wir Männer sind ab 45 auch nur noch vollwertig, wenn die Muskeln spielen oder wenn ein offensichtlich dickes Portemonnaie lockt. Machen wir uns nichts vor!

  • Andiamo sagt:

    Verfalldatum??? Tönt nach Halbwertszeit bei radioaktiven Stoffen. Es geht aber viel mehr um Doppelwertszeit. Also lass das Potential nicht einfach nutzlos.

    • Marie-Thérèse sagt:

      Halbwertszeit erinnrt mich immer an diese Jod-Tabletten. Andiamo a la casa.

      • andy sagt:

        Ja die Wertezeit macht mir auch zu schaffen. Bräuchte daher mehr Schonzeit bevor die Arbeitszeit losgeht und in der Freizeit endet natürlich ohne Auszeit für Liebeszeit mit meiner erträumten herbstzeitlosen Frau.

  • Pascal sagt:

    Vielleicht bewegt sich die Autorin einfach auch in wenig erfreulichen Kreisen mit wenig Klasse und wenig gutem Charakter.

    Wegen dieses Artikels habe ich mehrere gute Freundinnen gefragt ob ihnen sowas auch passiert (mit bezug auf den Artikel). Die Antwort war einhellig NEIN. Und da die Befragten wirklich gutaussehend sind liegt dies auch nicht an mangelnder Attraktivität.

    Vielleicht sollte die Autorin in Erwägung ziehen ihren Bekanntenkreis auszuwechseln (sofern die Geschichte hier überhaupt so stimmt).

  • Petra Rogg sagt:

    Also ich war am offiziellen Bar Opening und da waren klasse Typen mit dabei! Waren halt tolle Normalos aber was solls? Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach……..

  • Tom Seebald sagt:

    ist ja auch ein mieser flirt über arbeit zu reden, so im sinne von, ich nehm dich ja total ernst.

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Wer will schon eine aufgeblasene Frau als Gesprächs- oder anderweitigen Partner? Von diesem neuen Blog dürfen „wir“ noch eine ganze Menge haarsträubender Ergüsse erwarten. Auf in den Geschlechterkampf !

  • urs brand sagt:

    Mit verlaub Madam Sie suchen viel zu weit um eine Antwort auf die gestellte Frage zu erhalten.
    Ihre Erscheinung erschwert manchen Männern ganz offensichtlich eine eindeutige Genderzuordnung.
    Die von Ihnen als unangenehm und unangebrachte Frage dient ausschliesslich dazu festzustellen ob Sie es denn mit Männern überhaupt machen oder nur auf weibliche Partnerninnen aus sind. Frau macht sich zu oft zuviele Gedanken und verrennt sich in Theorien, welche sie den Wald vor lauter Bäume nicht mehr sehen lassen. Wünsche trotzdem einen sonnigen und belästigungsfreien Sonntag an der frischen Luft.

  • Marie-Claire sagt:

    Die besten Männer sind sowieso immer schon vergeben.

    • wäis sagt:

      das ist richtig und stimmt andersrum nicht: die besten Frauen wollen lieber allein sein. Warum bloss? LG-WK

      • Marie-Thérèse sagt:

        Die Wege dieser Frauen sind wohl unergründlich.
        Bis der Tod euch scheidet. Veilleicht klappt es in der Romandie besser. Wie Romance …

      • Roger sagt:

        Eher diejenigen, die sich für die besten Frauen halten, sind wahrscheinlich alleine. Somit kommen wir der Sache schon näher. Weil es wahrscheinlich kein Mensch lange mit selbstverliebten Leuten aushält, wird es dann dahingehend rationalisiert, dass die anderen einfach nicht gut genug waren. Selbstwirksamkeitsgefühl wurde wieder hergestellt, frau möchte ja alleine sein. Selbstreflexion? Fehlanzeige. Schuld sind immer die anderen.

        • Wäis Kiani sagt:

          Nein, so sehe ich das überhaupt nicht. ich bin für alles selbst verantwortlich, was in meinem Leben geschieht, also für das meiste. Bei diesem Punkt bin ich natürlich 100% selbst schuld. Niemals käme mir in den Sinn, das andere schuld sind. Eine Million Männer, und ich will keinen davon? Ist doch klar, was los ist. Ich bins die komisch ist, nicht die Männer, die finden ja alle irgendwann nette Frauen. Nicht immer die totale Dummheit unterstellen, bitte! LG-WK

          • Roger sagt:

            Was sind Ihre Thesen, weshalb die besten Frauen lieber alleine sein wollen?

          • Wäis Kiani sagt:

            Das ist ein Blog Thema, ok? Ich beantworte es sehr gerne nächsten Samstag (Dienstag muss ich die Antwort auf meine Frage von diesem Post bringen) dazu etwas mehr Platz. Danke und LG-WK

          • Wäis Kiani sagt:

            und es sind keine Thesen, sondern was Frauen aus Fleisch und Blut mir seit Jahren sagen, was ich früher zweifelhaft fand aber jetzt immer mehr genauso denke. LG

      • andy sagt:

        Denken Sie mal über krankhafte Emanzipation nach. Alles in Massen gäbe mehr Sinn als die rücksichtslose Selbstverwirklichung die eben krankhafte Emanzen oft suggerieren. Männer sind in vielem doof. Aber dass war schon immer so. Frauen glauben mit der auch nicht mehr so neuen Freiheit vieles verpasst zu haben und quasi auf Vorrat zu kompensieren. Ausnahmen vorbehalten.

    • arnold gasser sagt:

      Immer vergeben, in der Tat. Aus dem gleichen Grund ist auch das Gras ennet dem Zaun grüner und saftiger!

  • Suisse_Read sagt:

    Liebe Frai Kiani

    Danke für den Artikel und vor allem ihr engagiertes Mitdiskutieren. Für mich bleibt etwas Positives hängen:

    Tanze den Eiertanz (blöder Begriff – besser: Den Tanz der Geduld&Romantik) auch nach über 20 Jahren Ehe ernsthaft zu Ende –> es ist eine hohe Aberkennung gegenüber der Partnerin – und sie hat es verdient 😘.

    Hoffe Sie finden, was Sie brauchen.
    Grüsse

  • Mody Bühler sagt:

    Halbwertszeit von Männer? Lachhaft. Junge Frauen, die sonst nichts machen müssen, als sich hübsch herrichten zu lassen erfahren mit 26-28 eine ziemlich harte Landung. Während Männer in den 50’er und darüber problemlos halbsojunge Frauen haben können läuft umgekehrt gar nichts, ausser als Sugar Mommy in Drittweltländer..

  • Barbara Sperber sagt:

    Das zur interessanten Soziologie der ledigen Frau. Ich werde zu Hause verwöhnt, wie eine Prinzessin. Jedenfalls liegt nie eine Erbse unter der Matratze.

  • Daniel Wigger sagt:

    Ich weiss ja nicht wie es um die ca 45jährigen Männer bestellt ist, aber heutzutage im Zeitalter von Tinder ist die direkte Frage nach dem Sex haben wohl nicht mehr eine unanständige, sondern eine ganz normale Frage. Wie „soll ich Ihnen noch einen Drink holen“ oder wenn jemand Ihnen den Stuhl zurechtrückt. Diese neue Generation hat es vollständig verlernt, über das Sehnen und das Verlangen nachzudenken, und Sex ist eine alltägliche Kommodität wie Shoppen und Ferien machen. Kein Wunder findet es auch niemand mehr aussergewöhnlich.

    • Wäis Kiani sagt:

      ja, das ist eine sehr gute und plausible Antwort. Ich denke auch, das es so ist. Danke und LG-WK

      • Trudi Gerster sagt:

        Da muss ich aber intervenieren. Sie glauben doch nicht tatsächlich was Ihnen da als Fatamorgana vom App Betreiber und den Medien aufgetischt wird. Lernt doch endlich zu begreifen, dass gewisse Dinge sich kaum oder gar nie ändern. Hoffnung nährt den Glauben. Sex ist dazu optimale Plattform, da alle immer wieder mal gern haben würden wenn Sie dann auch dürften und könnten. Dream a little dream with me. It’s an illusion.

        • frank sagt:

          Trudi, in Zeiten der politischen Überkorrektheit ist es sogar ein must, direkt und unmissverständlich zu sprechen. Stellen Sie sich vor, sie reden durch die Blume, der Mann meint ja, hört ja, die Frau sagt ja, hat aber die Frage nicht mal kapiert. Ein Desaster, das vor dem Richter enden kann.

  • Dan Gygax sagt:

    Eine klar übergriffige Frage. Und eigentlich gibts da, liebe Frau Kiani, nur eine Antwort: Sie schütten dem Typen Ihren Drink ins Gesicht und gehen. Herzlich: DG

    • Wäis Kiani sagt:

      Na na na, warum denn gleich so aggressiv, nein, DAS ist wirklich NICHT-erwachsen und Teenie Gehabe. Habe ich sehr sehr viel früher oft gemacht, ihm eine vor verammelter Mannschaft eine gescheuert oder meinen Schuh ausgezogen und nach ihm geworfen. Hat auch Spass gemacht, aber gehört genau auf die Liste die eben NICHT mehr Spass machen. Und das ist etwa 25 Jahre her. Kindheit! LG-WK

  • Trudi Gerster sagt:

    Nachdem ich den Blog nun gefühlte 100 mal gelesen habe, denke ich ernsthaft über den Eintritt in eine Schwulen und Lesben Organisation nach. Vielleicht auch den Eintritt ins Kloster oder noch besser, bei all den Fehlern die man unverweigerlich immer wieder macht, gleich Suizid. Echt biräweiche Gesellschaft.

  • Julia Müller sagt:

    @Pascal: Die Geschichte stimmt eben „so“ nicht, sie ist zumindest „alt“, weil sie schon mal in einem Kiani-Forum Thema war, andere location, andere(r) Akteur(e), Inhalt gleich. Genau gleich beim Späten-Kinderkriegen-Thema: andere location, andere Akteurin, genau gleicher Abschlusssatz (am Schluss „doch“ noch umarmen und alles Gute wünschen).
    Ich sehe es ja ein, es ist schwierig, immer ein neues Thema zu finden, gute Erzählkunst hin oder her, aber ist alles freiwillig … Wenn man damit sein Geld verdienen will, sollte/darf es auch ein bisschen anstrengend sein …
    LG-JM

    • Wäis Kiani sagt:

      Also, das stimmt einfach nicht. Sie verwechseln irgendetwas, ich lasse das nicht auf mir sitzen, das ist vollkommen falsch, weil mir diese Dinge tatsächlich erst im letzten Jahr so oft passiert sind das es mir auffiel.Das Thema ist für MICH neu, wie kann es sein das SIE das als alt empfinden? Nicht bei mir, hören Sie auf damit! LG-WK

    • Wäis Kiani sagt:

      Ich hatte noch 2 andere Freundinnen die Kinder bekamen, ja, das ist richtig und hatte darüber in einer Kolumne vor 2 Jahren, geschrieben, ja auch richtig. Andere Freundinnen, die etwas jünger waren, andere Sichtweise von mir auf das Thema, ja, aber jetzt ein neuer Fall, ich darf erzählen was ich will. Wenn Sie meine Themen langweilen, dann sind Sie hier falsch! Gehen Sie woandershin, bitte, hören Sie auf mich anzumeckern, das ist unhöflich, Sie werden nicht gezwungen, sich hier umsonst zu quälen. Aber es schmeichelt mir natürlich dass Sie mich so aufmerksam lesen…LG-WK

      • Julia Müller sagt:

        Aha, es stimmt jetzt doch? – danke! Andere Sicht drauf, na ja …
        Geschmeichelt müsen Sie sich nicht zu fühlen, habe einen grossen Auftrag übers WE, muss hin und wieder den Kopf auslüften, kann man hier bestens praktizieren, herzliches Lachen ist vorprogrammiert. Schönen Rest-Indian-Summer zäme! Life is still a bowl of cherries …

  • Okiver H. sagt:

    Ist es nicht ok dass zu fragen?
    Und haben sie zu wenig sex?

    Wäre ja aus meiner sicht schon wichtig diese frage zu lösen

  • frank sagt:

    Frau WK, wenn gleichaltrige Männer unattraktiv, unsexy und am Ende sind, dann werden Sie halt alterslesbisch. Oder lassen sich den Busen etwas herrichten, dann können sie noch für ein paar Jahre jüngere Männer für sich begeistern.
    Aber das wissen Sie ja bereits, müsste ich nicht extra schreiben.
    Schöner Sonntag.

    • andere Tina sagt:

      @Frank: Wow, ich staune immer wieder, wie gewisse Leute, wie z. B. Sie, noch niveauloser sein können, als man es ihnen zutraut. Und all das nur, weil es Ihnen nicht in Ihr Weltbild passt, wie die Autorin denkt. Sie sind echt arm dran, Frank.

      • Wäis Kiani sagt:

        Mein Busen ist gut genug, danke, bedarf keiner Richtung. Den Rest lasse ich mal unkommentiert….LG-WK

      • frank sagt:

        Tina, dafür gibts ja dann MoraItanten. Die können jemanden mit anderen Gedanken als in ihr WeItbild passen zurechtweisen. Das ist ihre Aufgabe, und die nehmen sie auch wahr.
        Schönen Sonntagabend auch Ihnen.

  • Karen sagt:

    Wow. Ein Kommentar-Trigger-Artikel.

    Ich habe keinen Sex und kann es auch zugeben. Ja, es ist mir egal, denke nicht, dass ich etwas verpasse.

    • Wäis Kiani sagt:

      Liebe Karen, ich bin auch beeindruckt über die Flut der Kommentare, danke für Ihren ehrlichen Beitrag. LG-WK

      • Jacques sagt:

        Kein Wunder bei einem solchen Trigger-Artikel mit einem solchen Titel. Fast wie ein Naturgesetz.

        • Wäis Kiani sagt:

          Bin dennoch erstaunt, damit habe ich eher beim Thema: Das letzte Ei, gerechnet. Aber sieh an…LG-WK

          • Jacques sagt:

            Als Mann weiss ich nicht, was Frauen unter sich so reden. Aber bei diesem Forum habe ich den Eindruck, dass Frauen einen Eindruck kriegen, was Männer unter sich so reden, und es kommentieren ja fast nur Männer (auch ich). Obwohl das Kommentarforum ja öffentlich einsehbar ist. Die beobachtende Betrachtung umgekehrt: Gibt es Medien mit solchen Trigger-Artikeln, aber es sind dann einfach Frauen im Kommentar-Forum, die so was schreiben wie in den Kommentaren, und nicht Männer? Ob man dann als Mann mehr über die Frauen erfahren würde? Ich bin zwar zum Glück kein Frauenversteher.
            Das Thema „Das letzte Ei“ ist vermutlich zu „weiblich“, deswegen viel weniger und andere Kommentare. Mein Vorschlag: „Das letzte Spermium“? Und von einer Frau oder einem Mann geschrieben? Was würde das auslösen?

    • Andrea sagt:

      @Jacques: Das letzte Spermium gibts nicht bei Männern. Ha, ha. Was für ein Witz. Vielleicht mit 80. Dann gibts Viagra.

      • Jacques sagt:

        war auch als witz gedacht. Irgendeines ist immer das letzte, für jeden, selbst wenn er 500 erstgeborene söhne gezeugt hat.

  • andy sagt:

    Zum Abschluss eine Anekdote.
    Eine schwarzhaarige Frau wie Sie Frau Kiani trfft eine Fee. Die Fee sagt, Du hast drei Wünsche. Die Frau sagt, ich möchte schlanker sein. Schwupp zauberte diw Fee und die Frau war schlank wie gewünscht. Der zweite Wunsch, ich möchte so wunderbar lange schöne Haare schwarze Haare bis zum zum Rückenmark. Schwupp zauberte die Fee und die Haare waren genau so lang und betörend schwarz wie gewünscht. Der dritte Wunsch, ich möchte gern etwas Dümmer sein. Schwupp zauberte die Fee und schon war die Frau ein Mann.

    Gute Zeit und viel Spass.

    • Andrea sagt:

      Männer sind nicht dumm. Ich liebe die Art der Männer. Das einfache und pragmatische. Es fehlt einfach, wenn man in keiner Beziehung lebt. Ausserhalb der Beziehung nach Sex zu suchen ist vermutlich nicht so einfach, wie man es glaubt. Vielleicht auch, weil so safe irgendwie kein Sex sein kann.

      • andy sagt:

        Sicher sind Mänber nicht dumm. Aber eben wenn sexuelle Reize Priorität erhalten, dann schalten gewisse Hirn Transistoren um und lassen vieles wenn nicht alles wichtige Vergessen. Genug Frauen und Männer können von solchen Auswüchsen ein Buch ähm Bibliothek schreiben. Verstehen Sie mich?

      • andy sagt:

        Sex findet sich im Prinzip schnell. Kurz ins Puff und das wars. So geil. Wirklich. Der Sex ist viel zu banal und dann noch für Geld? Wenn man Herz zu Hause lassen könnte wäre es ja voll cool. Bei mir funzt das natürlich nicht. Und Geld zum Fenster raus werfen habe ich nun mal nicht. Die Kohle wäre es mir auch nicht wett. Schliesdlich spüre ich Dich und Du mich erst. 🙂

    • Wäis Kiani sagt:

      hihi, ich finde ich bin dumm genug. LG-WK

    • Urs M. sagt:

      @andy, das ist ja gar nicht witzig, eher aus der verstaubten feministen-kiste. was besseres haben sie nicht zu bieten? ein geschlecht pauschal als dumm abkanzeln? sind sie gar eine frau unter männerpseudonym?

  • andy sagt:

    Grüezi Urs.
    Ichversuche mich Ihrem Niveau anzupassen.
    Welches Wort in der Anekdote haben Sie genau nicht verstanden?
    Anhand meiner IP Adresse können Sie herausfinden ob sich ein Sexist oder doch eher eine Feministin eingeloggt hat.
    Gute Besserung

  • andy sagt:

    Grüezi Urs.
    Ich versuche mich Ihrem Niveau anzupassen.
    Welches Wort in der Anekdote haben Sie genau nicht verstanden?
    Anhand meiner IP Adresse können Sie herausfinden ob sich ein Sexist oder doch eher eine Feministin eingeloggt hat.
    Gute Besserung

  • Röschu sagt:

    Zur Ihrer abschliessenden Frage: Ich vermute sehr stark 4 aufgrund von 3.

  • Billy Wilkerson Junior sagt:

    Was ist das für ein Film, der da heimlich herum geboten wird, Frau Kiani?

  • Julia Müller sagt:

    Gerne noch ein Input zu Ihrem Text, Frau Kiani, bez. „Midlife Crisis“ von Anfang Monat, auch irgendwo unter dieser Rubrik:
    https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/narzissmus-in-der-zweiten-pubertaet/story/15989381
    Fundierte Auskunft zu diesem Thema, mit der absolut richtigen Antwort, die einen erst noch tröstet: „Man muss sich [in der Lebensmitte] mit der Begrenztheit seiner künftigen Möglichkeiten irgendwie ins Einvernehmen setzen“… Total klar, total logisch, total einfach, total einleuchtend, es braucht dafür null Typisierungen oder Kategorisierungen in: Wer machts richtiger, besser, falscher, schlechter, was weiss ich noch was alles …, jeder Mensch kommt zwangsläufig einmal in der Mitte seines Lebens an und checkt es, was es bedeutet.

    • Wäis Kiani sagt:

      Nicht jeder, manche finden den erlösenden Tod noch vorher. Und die, die die Mitte erreichen, wussten alle nicht, was sie erwartet und dass es so kommen wird, so wie ich. LG-WK

    • Jacques sagt:

      Dazu muss man sagen, dass man eine Midlifecrisis nur hat, wenn man vorher Lebensmöglichkeiten hatte, bei welchen dann das Alter ab 40 als Krise und negativ erscheint. Hatte man diese Möglichkeiten vorher gar nicht, hat man auch keine Midlifecrisis, oder praktisch nicht, d.h. vernachlässigbar. Alles hat nicht nur zwei Seiten, sondern mehrere verschiedene

      • Wäis Kiani sagt:

        Vollkommen richtig, genau so ist es. Zuviele Möglichkeiten, zuviel von allem und dann plötzlich fast nichts mehr davon, dazu kommt der körperliche Verfall… sehr schwierig alles…LG-WK

        • Jacques sagt:

          Multioptionsgesellschaft halt (ich will alles) kombiniert mit (alles jetzt) = ich will alles hier und jetzt. Die Verlockungen der Konsumgesellschaft. Einerseits zuviele Möglichkeiten und andererseits (plötzlich) keine (mehr) sind irgendwie aber auch nur zwei Möglichkeiten (zu viele und keine). Deswegen meinte ich, dass es nicht nur diese zwei gibt, sondern mehrere verschiedene. Ich glaube, die muss man auch an sich entdecken. Zumindest ich versuche das und es gelingt mir immer besser. Körperlicher Verfall: Solange man nicht schwer erkrankt finde ich körperliches Älterwerden ok. Natürlich nicht mehr so aus dem Ei gepellt wie ein/e 25-jährige/r, aber ok. Ich nenne das Multioptionsphänomen „Generation Edelhysteriker/innen“. Da gehörte ich dazu.

  • Hans Minder sagt:

    Für Frauen dürfte alarmierend wirken, wie der Sex zunehmend zwecksentfremdet wird. Sex ist zum normalen Konsumgut geworden, das überall und immer erhältlich sein soll. Wer einkaufen geht, der überzeugt z.B. das Verkaufspersonal nicht von seiner Integrität, sondern verlangt sein Konsumgut direkt. Ich habe in einer Bar einmal mitangehört, wie ein Englischer Tourist seiner Prager-Cocktailpartnerin Geld anbot, falls sie mit ihm auf sein Zimmer käme. Sie ist schockiert aufgestanden und hat mich gefragt, ob sie etwas missverstanden hätte. Männer haben in der Regel ihre Sexualität nicht voll im Griff, speziell wen Alkohol/Drogen mit im Spiel sind. Frauen haben die Macht, den Sex aus der Konsumzone zu befreien. Allerdings braucht es dazu Frauen mit starker Disziplin.

    • Wäis Kiani sagt:

      stimmt alles was Sie sagen, zuviele Frauen denken, sie schaffen es sonst nicht, oder die Vorteile die eine solche Verbindung mit sich bringen könnte, sind zu verführerisch, oder einfach die Aussicht, den Kerl durch Sex zu binden..siehe Harvey Weinstein + friends. Es geht am Ende des tages um Existenzsicherung durch sexuelle Dienste. Hätten Frauen alles Geld und Macht der Welt, hätten Männer kaum noch Sex. LG-WK

      • Julia Müller sagt:

        Am besten gäbe es doch einfach nur „den Menschen“, weil die Frau kann ja nur Frau genannt werden, weil es den Mann gibt, und der Mann nur Mann, weil es die Frau gibt. Wäre doch eine Möglichkeit, alle Sex-Probleme aus der Welt zu halten, „der Mensch“ ist Samen-/Ei-/Fruchtspender in einem – erstrebenswert/nicht erstrebenswert? Dass nur Frauen bestimmen, wer Sex hat, geht gar nicht, nicht gerecht, dass nur Männer bestimmen, wer Sex hat, genauso wenig, auch ungerecht …

        • Hans Minder sagt:

          @Wäis: Alles stimmt in Ihren Aussagen mit einer Ausnahme:
          Meine Frau geniesst den Sex, soweit ich dies beurteilen kann, (somit würde Sex also nichts so einfach aussterben, wenn Frauen alle Macht hätten). Nicht, weil ich irgend ein Don Giovanni wäre oder sie eine Nymphomanin…sie besitzt einfach die Fähigkeit, auch diesem Aspekt ihres Lebens das Schöne abzugewinnen. Allerdings braucht es für sie ein Fundament, bis sie den Zugang zur Schönheit der Sexualität gewinnen kann…dazu gehört ein gegenseitiges Vertrauen und Versprechen, also eine starke und hoffentlich unzertrennbare Bindung. Diese findet man leider in der Bar oder Disco nur ganz selten…..

      • Jacques sagt:

        „Hätten Frauen alles Geld und Macht der Welt, hätten Männer kaum noch Sex“. Doch, die anständigen und netten Männer vermutlich schon. Für Aggros wie Weinstein und Konsorten sollte in Zukunft eine 3D-Brille reichen.

        • Jacques sagt:

          Ansonsten gebe ich Julia Müller recht. Alles andere bringt m.E. nichts ausser Probleme.

        • Wäis Kiani sagt:

          Also es gäbe Sex eben nur noch aus echter und wahrer LIEBE. LG-WK

          • Jacques sagt:

            Da kann ich nicht wirklich mitreden. Aber ich habe mal mit einer Bekannten zu solchen themen wie Liebe diskutiert am Beispiel von Hollywood-Schauspieler/innen und dem Umstand, dass die immer zusammen Paarbeziehungen eingehen und dann begeistert der ganzen Welt mitteilen von der wahren Liebe und nach einem Jahr sind sie verkracht und wieder getrennt/geschieden und auch das erfährt die ganze Welt. 1. Meine Antwort auf das Phänomen: Weil Hollywood-Schauspieler/innen nur auf Hollywood-Schauspieler/innen treffen und weil Schauspieler/innen möglicherweise vom Charakter zu ähnlich sind, klappt es nie und beide geraten immer an den Falschen.

          • Jacques sagt:

            2. Die Antwort meiner Bekannten auf das Phänomen war, weil die Bekannte seit mehreren Jahren verheiratet ist, dass es die eingekehrte Langweile sei auch bei den Hollywood-Schauspieler/innen, der Alltag in der Paarbeziehung, d.h. die Zeit, wo der Rausch der frischen Liebe weg sei, der fehlende Thrill, und wenn dann noch Kinder gekommen sind ist das sowieso so. Vermutlich so wie wenn man das neueste iPhone gekauft hat und dann schwupps ist es plötzlich 5 Jahre alt, nervt manchmal und so weiter. Ich kann da wie gesagt nicht mitreden, aber ich würde dieses Phänomen zum Problem der Generation Edelhysteriker rechnen vermutlich. Schwierig zu sagen. Und wenn man inklusive Kinder alle diese Stadien durchlaufen hat und dann alleine mit Kindern dasteht und so weiter. Würd ich nicht wollen.

          • Hans Minder sagt:

            ECHTE Liebe ist schwer zu erkennen, da wir Liebe nicht definieren können. Wo kommt sie her? Weshalb kann ich die Liebe nicht selbst generieren trotz meiner verzweifelten Versuchen (hier entsteht Respekt oder Hochachtung statt Liebe)? Liebe kommt tatsächlich umsonst. Wir können die Liebe lediglich zerstören, mit eigennützigem Sex, Kurzsichtigkeit, Egoismus, Unterdrückung des Andern etc. Sobald man sich obiger Gleichung bewusst wird, dann entsteht Vorsicht: man horcht in sich hinein, fühlt nach leisen Vibrationen. Man will das kostenlose Geschenk der Liebe nicht dem One-Night-Stand in betrunkenen oder drogen-beinflussten Zustand nach einer Dance-Party opfern. Mit viel Geduld kommt dann irgendwann die Chance von Sex mit (echter) Liebe…das Warten ist jedoch hart.. allerdings lohnt es sich.

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