Kinderbuch-Hitparade

Mädchen haben es in der Bibliothek einfach. Es wimmelt von weiblichen Protagonisten in Bilderbüchern. Und wenn man sämtliche Prinzessinnen grossräumig umfährt, dann sogar in erfreulich vielen Rollen. Hier meine ganz persönliche und total subjektive Kinderbuch-Hitparade. Nicht nur, aber vor allem für Mädchen-Eltern

Das Weltklasse-Lausmädchen Eloise von Hilary Knight

Das Weltklasse-Lausmädchen Eloise von Hilary Knight

Die 6  Tops

  1. «Wenn ich mir etwas wünschen könnte» (Franz Hohler/Rotraut Susanne Berner) Hanser Verlag: Die fröhliche Geschichte von Barbara, die alles, was in der Schule wichtig ist, nicht gut kann und sich von der Fee doch immer nur alles wünscht, was für die Schule nicht wichtig ist. Ein wunderbar sarkastisch geschriebener Entwicklungsroman, bei dem sich sogar meine Grosse noch anschleicht, wenn ich ihn der Kleinen vorlese.
  2. «Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat» (Werner Holzwarth/Wolf Erlbruch) Peter Hammer Verlag: Ein ungeschlagener Klassiker wenn es darum geht, das in einem gewissen Entwicklungsstadium doch recht dominierende  Fäkalinteresse der Kinder erzählerisch zu stillen.
  3. «Eloise in Paris» (Kay Thompson/Hilary Knight) Berlin Verlag: Ein Bilderfeuerwerk und eine Lausmädchenstreichparade für die man sehr viel Zeit einräumen muss. Denn aus den Abenteuern, die Eloise mit ihrer Nanny erlebt, tauchen Kinder nur unter lautem Protest wieder auf.
  4. «HühnerMond» (Michael Wrede) Neugebauer Verlag: Die Hühner zicken, das Schwein heult und die Kuh räumt auf im Stall. Die einzige erträgliche Lektion zum Thema Teamgeist, die ich kenne (sämtliche beruflichen Fachbücher inbegriffen) und das einzige Bauernhofbuch, das bei mir keinen Heuschnupfen auslöst.
  5. «Die Wahrheit und andere Erfindungen» (Anna Sommer), Edition Moderne. Dieser Comic ist eigentlich für Erwachsene gedacht, aber Tochter I hat ihn gerade zur Ergänzung prosaischerer Aufklärungsliteratur entdeckt. Ein sprachlich und zeichnerisches Meisterwerk, das der mitunter von Tränen und Früsten begleiteten  körperlichen Entwicklung des Mädchens zur Frau mit einer heilsamen Portion Humor und Sarkasmus begegnet.
  6. «Fünf fabelhafte Fabeltiere» (Tomi Ungerer) Diogenes: Erstmals erschienden 1958 in New York entrümpelte der elsässische Zeichner und Autor das Bilderbuchs von pädagogischem Muff und artigen Nichtigkeiten. Ich habe die Geschichten meinen Kinder mindestens 1000 Mal vorgelesen und mich nicht ein einziges Mal dabei gelangweilt.
Liebe als Wettbewerb: Süss oder Bitter (Illu von Anita Jeram)

Liebe als Wettbewerb: Süss oder Bitter (Illu von Anita Jeram)

Die 4 Flops

  1. «Weisst du eigentlich, wie lieb ich dich hab?» (Sam McBratney, Anita Jeram) Verlag Sauerländer: Niedlich eigentlich, wie der kleine Hase dem grossen erzählen will, wie lieb er ihn hat. Kuschelig auch die Bilder. Deshalb fehlt das Buch in kaum einem Kinderzimmer. Dabei ist die Botschaft, schaut man etwas genauer hin, verdammt traurig. Denn der grosse Hase lässt keine Gelegenheit aus, dem Kleinen zu zeigen, dass er alles besser kann.  Sogar die Liebe wird hier zum Wettbewerb.
  2. Sämmtliche Conni-Bücher: Es ist die Dosierung, die mir nicht bekommt. Conni lernt einfach alles, tanzen, reiten, schwimmen, Ski fahren, backen, Fussball spielen, musizieren. Ein richtiges Alpha-Mädel, diese Connie. Ein Frühförderungsideal erster Güte. Doch warum hört eine Serie immer dann auf, wenn es spannend würde? Was ist mit «Conni kriegt ihre Tage», «Connis erster Sex» und «Connis Burnout»?
  3. «Julchen geht aufs Töpfchen» (Ursula Keicher/Gisela Dürr) Pattloch Verlag: Die Verkleinerungsform sagt alles: Auf Eiapopeia getrimmte Gehirnwäsche.
  4. «Ein dickes Fell für Roland» (Stephan Brülhart) Atlantis: Bedient sämtliche Klischees, die mit einer Trennung oder Scheidung der Eltern verbunden wird. Mama will reden, Papa fährt Cabrio und kauft Geschenke. Und am Schluss feiern alle zusammen Geburtstag. Geldmacherei mit dem schlechten Gewissen von Alleinerziehenden.

Welches sind Ihre Kinderbuchfavoriten? Und welche Bilderbücher würden Sie am liebsten entsorgen?

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197 Kommentare zu «Kinderbuch-Hitparade»

  • Oliver sagt:

    Beim Kommentar zu „Weißt Du eigentlich, wie lieb ich Dich habe“ musste ich laut lachen, inhaltlich in der Tat ein Fiasko. Wobei es bei dem Buch aber natürlich eher um denTitel und die Emotionen dahinter geht.

    Die Kritik an den Conni Büchern teile ich nicht… aber gut. Ist halt für jedes Mädchen was dabei. Die eine reitet und findet den Band mit dem Pony gut, die andere zeltet das erste Mal… Und was Deine Themen vorschläge angeht… da gibt es ja die Fortsetzung für Ältere unter Conni & Co.

    Bei welchem Buch ich den Hype nie verstehen werde, ist die Kleine Raupe Nimmersatt. Frisst und frisst.. und wird zum Schmetterling. Ja und?

  • Jana Elsner sagt:

    Danke für die Wahrheit über alle Conni Bücher….
    Wenn schon Bücher im Kleinformat, dann doch lieber Kalle Känguruh…
    Und hier ein Tipp für alle Jungs- Mamas: Willi Werkel (baut alles: Schiffe, Autos, Flugzeuge…)

  • Gabri sagt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag!
    Durch die Kommentare angeregt haben wir uns Charlie und die Schokoladenfabrik zugelegt und lieben dieses Buch heiss und innig. Ich bin jeweils fast enttäuscht, wenn eines der Kinder beim Vorlesen einschläft, weil ich dann ja nicht mehr weiter lesen kann 😉 Nach nur drei Abenden sind wir schon in der Hälfte des Buches und die Kinder gehen gerade sehr gerne ins Bett.

    Meine Kinder mögen auch die Töpfchenhexe, die habe auch ich als Kind sehr gerne gehabt.

  • Rahel sagt:

    @ Nicole Althaus

    Das erste Buch auf Ihrer Flop-Liste ist mein persönlicher Favorit! Hat mich auch schon zu Tränen gerührt!

  • guk sagt:

    … und nicht zu vergessen: die wunderschönen und fantasieüppigen kinderbücher von roald dahl!

  • jm sagt:

    Aesop’s Geschichten, sind auch gut

  • Kokosnuss sagt:

    Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen, aber ich glaube hier fehlen alle Bücher von Ingo Siegner die er über den

    Kleinen Drachen Kokosnuss

    geschrieben hat.

    Tolle, fantasievolle Geschichten, wunderschöne Bilder, meine Jungs lieben sie.

  • Roger sagt:

    Ein absolutes muss, fehlt noch „Drachenreiter“ von Cornelia Funke.
    Und von ihr gibts sowie so noch einiges tolles. z.B. „Herr der Diebe“.

  • Eremit sagt:

    „Mädchen haben es in der Bibliothek einfach.“ Das bringt es auf den Punkt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das hingegen ist nun erklärungsbedürftig! Warum habens Mädchen leicht in Bibliotheken?

  • Regula sagt:

    ein Buch das wir auch toll finden ist Herr Jambus und das Krokodil von Daniel Napp. Es geht um ein Krokodil mit Zahnweh und ist so witzig, dass es bei allen Kinderbesuchen immer noch ein Dauerbrenner ist 🙂

  • Nik sagt:

    … so weit gescrollt, nur um zu merken, das die Teenagermutter
    mir zuvor kam. Darf auf KEINEN FALL fehlen:

    Wenn Kubaki kommt
    Reise nach Tripiti

    Ich hab auch nach fast 40 Jahren noch genaso viel Freude
    dran wie eh und je. Noch wichtiger aber: meine Kinder jetzt auch.

  • Teenagermutter sagt:

    Die Lieblingsgeschichten meiner Jungs?
    – der gestiefelte Kater
    – wenn Kubaki kommt
    – der Wolf und die 7 Geisslein
    – Häschen braucht keine Windeln mehr

    Die Geschichten, die ich am liebsten erzählte:
    – die Reise nach Tripiti
    – Zottel, Zick und Zwerg
    – Prinz Fridolin
    – Lukas der Lokomotivführer
    – Zilly die Zauberin

    Die Geschichten, die ich am liebsten erzählt bekam:
    – Pitschi
    – Schellenursli

  • Margot sagt:

    Mein Favorit fehlt leider, ich empfehle es als Pflichtlektüre im LehrerInnenseminar.

    Wenn die Ziege schwimmen lernt von Nele Moost, Pieter Kunstreich

  • Patrik Eschle sagt:

    Waddell/Firth: „Kannst du nicht schlafen, kleiner Bär?“

    Für mich das „Zen im Umgang mit einem unruhigen Kind“

  • Michael sagt:

    Hallo

    Super Listen bis jetzt hier.

    Einen vermisse ich aber schmerzlich:

    Dr.Seuss !!

    Sämtliche Bücher von ihm sind herrlich und für kleine Kinder geeignet, weil sie beim ersten Hinsehen einfach schön und unterhaltsam sind und für beim älter werden der Zuhörer und später der Leser, ergeben sich wunderbare pädagogische Botschaften.

    Der Grinch
    Die Schnipfen
    Horton hört ein Hu
    Ein Elefant auf dem Nest
    Die Katze mit Hut

    (das waren nur die, die in deutscher Übersetzung vorliegen)

    Der Rest ist leider nur auf Englisch zu haben.

  • Maja sagt:

    Ich mochte Grimms Märchen und Christian Andersen. Das war ein Erlebnis als ich die Märchen von Andersen nach den Grimms Märchen gelesen habe. Ein totaler Stil wechsel.

    Lauras Stern
    Winni de Puh
    Der kleine Eisbär
    Felix
    Kinder Gedichte

  • Laura TI sagt:

    Mein absoluter Favorit:

    Hexen haben kalte Nasen von Jack Sendak

  • ROB sagt:

    Mein absoluter Favorit:

    Shel Silverstein: Wer will ein billiges Nashorn! Ab in die nächste Buchhandlung und selber schauen!

    Gruss
    ROB

  • Bionic Hobbit sagt:

    Hallo hier,

    kein Feiertag in England! Die Kinder waren alle im Bett und mit copy/paste und Excel geht so was nicht allzulang…Ich werde mir eine Wunschliste fuer die Jungs machen, so dass die Verwandtschaft weiss, was sie schenken kann!

  • dsfrölein sagt:

    Vielen Dank Frau Althaus für den Blog-Eintrag, bei dem die Kommentare für einmal interessanter als ihr Eintrag waren! Ich schwelgte selber in Kindheitserinnerungen und bekam Lust, mal wieder ein Kinder- oder Jugendbuch z.B. vom Astrid Lindgren zu lesen. Vielen Dank geht auch an Bionic Hobbit, sie haben ganze Arbeit geleistet (und das an einem Feiertag ; ))

  • Bionic Hobbit sagt:

    Hier die alphabetische Liste. Gross- und Kleinschreibung habe ich nicht korrigiert.

    20,000 meilen unter dem meer Jules Vernes
    3:0 für die bärte heiner gross
    Aladin, Alibaba und Sindbad Arabische Erzaehlungen, Dirk Walbrecker
    Alfie Bear Catherine Walker
    Alice in Wonderland Lewis Carroll
    Als Klein-Ida auch mal Unfug machen wollte Astrid Lindgren
    An der Arche um acht Ulrich Hub und Jörg Mühle
    Andersen Märchen Hans Christian Andersen
    asterix goscinny & uderzo
    babar (verschiedene) Jean de Brunhoff
    Bambi, Perri und die 13 Hasen Felix Saltens
    Barbapapa Annette Tison und Talus Taylor
    Bauer Beck fährt weg Christian Tielmann und Daniel Napp
    Bedtime for Frances Russell Hoban
    Biggles (verschiedene) w.e. johns
    birnbaum, birke, berberitze alois carigiet
    Blitz, der schwarze Hengst Walter Farley
    Bullerbü (verschiedene) Astrid Lindgren
    Close your Eyes Kate Banks
    coraline neil gaiman
    das Dschungelbuch Rudyard Kipling
    das fliegende klassenzimmer erich kästner
    Das Graveyard-Buch neil gaiman
    das kleine gespenst otfried preussler
    Das Loch im Sandkasten Rick de Haas
    Das Schwein und die Kiste ?
    das sechseläuten ?
    Dein buntes Wörterbuch der Kinder der Welt’ verschiedene Autoren
    der 35. mai erich kästner
    der berühmte fred ?
    Der Geburtstag Hans Fischer
    der glückliche löwe Louise Fatio
    der graf von monte christo alexandre dumas
    der Herr der Ringe J.R.R. Tolkien
    Der Hühnerdieb Béatrice Rodriguez 
    Der kleine Bär Maurice Sendak
    der kleine Hase (verschiedene) Harry Horse
    der kleine hase hat geburtstag Harry Horse
    der kleine hase kommt in den kindergarten Harry Horse
    der kleine hase läuft weg Harry Horse
    Der kleine Hobbit J.R.R. Tolkien
    der kleine mann erich kästner
    der kleine nick goscinny
    Der kleine Rabe Socke (verschiedene) Nele Moost und Annet Rudolph
    der kurier des zaren Jules Vernes
    der lockruf des goldes jack london
    der mann in der eisernen maske alexandre dumas
    Der Mondmann Tomi Ungerer
    Der Räuber Hotzenplotz (Trilogie) Otfried Preußler
    Der Regenbogenfisch Marcus Pfister
    Der Ruf der Wildnis Jack London
    Der satanarchäolügenialk… Wunschpunsch Michael Ende
    der seewolf jack london
    der Struwwelpeter Heinrich Hoffmann
    Der Tiger, der kein Tiger sein wollte Antonella Bolliger-Savelli und Wilfried Bolliger 
    Der Xaver und der Wastel Heidrun Petrides
    Diary of a Wombat Jackie French
    Die Abenteuer des starken Wanja otfried preussler
    Die Brüder Löwenherz Astrid Lindgren
    Die drei ??? (verschiedene) verschiedene Autoren
    die drei musketiere alexandre dumas
    Die Fräuleins stehen im Schatten ?
    Die gesammelten Abenteuer des Großwesirs Isnogud (verschiedene) jean tabary & goscinny
    Die große Reise des kleinen Mouk Marc Boutavant
    Die Kinderbrücke Max Bolliger
    die kleine hexe otfried preussler
    Die Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wilgänsen Selma Lagerlöf
    die reise nach tripiti H. U. Steger 
    die rote zora kurt held
    die Schatzinsel robert louis stevenson
    die schwarzen brüder lisa tetzner
    Die Torte ist weg! Thé Tjong-Khing
    Die Unendliche Geschichte Michael Ende
    Die Wahrheit und andere Erfindungen Anna Sommer
    Donald Duck walt Disney/carl barks
    Dr. Brumm fährt Zug Daniel Napp
    Ein Tag im Leben der Dorothea Wutz Tatjana Hauptmann
    Ein Yankee an König Artus Hof mark twain
    Eine Reihe betrüblicher Ereignisse (verschiedene) Lemony Snicket
    einige enid blyton
    Elisabeth wird gesund Alfons Weber
    Eloise in Paris Kay Thompson/Hilary Knight
    Emil und die Detektive erich kästner
    Eulenglück Celestino Piatti
    Felis, Felis Hanna Johansen
    ferien auf saltkrokan astrid lindgren
    Fidget & Quilly David Melling
    Findus und Petterson (verschiedene) Sven Nordqvist 
    Flieg, Flengel flieg! Brigitta Garcia Lopez
    Frederick Leo Leonni
    Fünf fabelhafte Fabeltiere Tomi Ungerer
    Fünf Freunde Enid Blyton
    Fünf wochen im ballon Jules Vernes
    gaston franquin
    Geschichte ohne Ende und Anfang Andrej Usatschow und Alexandra Junge
    Globi verschiedene Autoren
    Globi und die Zigeunerbanden verschiedene Autoren
    GREEDY ZEBRA Mwenye Hadithi und Adrienne Kennaway
    harry potter J.K. Rowling
    Heidi Johanna Spyri
    Hier fällt ein Haus, dort steht ein Kran und ewig droht der Baggerzahn oder Die Veränderung der Stadt Jörg Müller
    hinter dem zirkus ?
    hühnerlulu Annette Swoboda und Ulrike Kuckero
    HühnerMond Michael Wrede
    Hurra, Eberhard Wutz ist wieder da Tatjana Hauptmann
    in 80 tagen um die welt Jules Vernes
    Jan als Detektiv Knud Meister
    Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer michael ende
    Joggeli wott go Birli schüttle Felix Hoffmann
    Johanna im Zug Kathrin Schärer
    Kalle Blomquist Astrid Lindgren
    karlchen vor noch ein tor rotraut susanne berner
    karlchengeschichten rotraut susanne berner
    Karlsson vom Dach Astrid Lindgren
    Karneval der Tiere, Schwanensee CD Buecher Marko Simsa
    Kleiner Dodo Hans de Beer
    kleiner eisbär (verschiedene) Hans de Beer 
    krabat otfried preussler
    Lederstrumpf James Fenimore Cooper
    Liselotte lauert Alexander Steffensmeier
    lucky luke (verschiedene) morris, goscinny et al
    lustige taschenbücher Walt Disney
    Madita Astrid Lindgren
    Mama Muh (verschiedene) Jujja Wieslander
    Marcelino, pan y vino José María Sánchez Silva
    Märchen Gebrüder Grimm
    Märchen ERNST KREIDOLF
    Mats und die Wundersteine: Eine Geschichte – zwei Enden Marcus Pfister
    Maurus und Madleina. Über den Berg in die Stadt Alois Carigiet
    Mäusejagd im Schlosshotel Daniel Müller /Johannes Hucke
    max wird weltmeister Christian Tielmann und Sabine Kraushaar
    Mein Esel Benjamin Hans Limmer
    mein name ist eugen klaus schädelin
    Mercedes und der Schokolade Pilot Margot Theis Raven
    michel aus lönneberga astrid lindgren
    Mio, mein Mio Astrid Lindgren
    Momo Michael Ende
    monströse geschichten lewis trondheim
    mumin tove jansson
    Mutter sag, wer macht die Kinder Janosch
    No matter what Debi Gliori
    Noemi, kleine Gans – ganz gross Eve Tharlet
    Oh, wie schön ist Panama Janosch
    Ohne Mary geht es nicht Robert Burch
    otto tomi ungerer
    paninialbum ?
    Papa Moll (verschiedene) Edith Jonas
    peter pan James Matthew Barrie
    Peter, Ida und Minimum: Familie Lindström bekommt ein Baby Grethe Fagerström und Gunilla Hansson
    peterchens mondfahrt gerdt von bassewitz
    Petzi (Verschiedene) Carla Hansen und Vilhelm Hansen
    Pingu (verschiedene) Sybille von Flüe und Tony Wolf
    Pinocchios Abenteuer. Eine Geschichte die vor mehr als hundert Jahren in Italien passierte Carlo Collodi, Silva Edition
    pippi langstrumpf astrid lindgren
    Pitschi Hans Fischer
    Post für den Tiger Janosch
    Ra-ta-ta-tam: Die seltsame Geschichte einer kleinen Lok Peter Nickl und Binette Schroeder
    Räuber Grapsch Gudrun Pausewang
    Rede des Bären Julio Cortazar
    robin hood howard pyle
    Robinson Crusoe robert louis stevenson
    Ronja Räubertochter Astrid Lindgren
    Rösslein Hü (Verschiedene) Ursula Moray Williams
    sabors wunderboot heiner gross
    Sams Paul Maar
    Schellen-Ursli: Ein Engadiner Bilderbuch Alois Carigiet
    Schnüff (Verschiedene) Beat Brechbühl
    Serafin (alle) Philippe Fix
    Serafin und seine Wundermaschine Philippe Fix
    So much Trish Cooke
    sternwanderer neil gaiman
    Tanaswarímbantac. Die Stadt im Dschungel Kaspar Fischer
    Tell me Something happy before I go to Sleep Debi Gliori
    the enormous crocodile roald dahl
    The Tale of Jack Frost David Melling
    tim & struppi (verschiedene) hergé
    Tim im Kongo hergé
    TKKG (verschiedene) verschiedene Autoren
    Tom Sawyer & Huckleberry Finn mark twain
    Tomte Tummetott Astrid Lindgren
    Tomte und der Fuchs Astrid Lindgren
    tripods trilogie john christopher
    Tschipo (verschiedene) Franz Hohler
    tumult auf der kyburg heiner gross
    Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat Werner Holzwarth/Wolf
    Von der Erde zum Mond Jules Vernes
    Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen Gebrueder Grimm
    weisst du eigentlich, wie lieb ich dich hab Sam McBratney
    Wenn ich mir etwas wünschen könnte Franz Hohler/Rotraut Susanne Berner
    wickie und die starken maenner Runer Jonsson,
    Wilbur und Charlotte E. B. White
    Winnie the Pooh Alan Alexander Milne
    Wo die wilden Kerle wohnen Maurice Sendak
    Wolfsblut Jack London
    yakari (Verschiedene) Dérib
    zirkus nock Celestino Piatti und Ursula Huber
    zottel, zick und zweg Alois Carigiet

    • Brunhild Steiner sagt:

      Meine Güte, Bionic Hobbit, waren die Zwillinge samt grossem Bruder auswärts?…;-)
      Also vielen Dank für das saubere Überarbeiten, ich hab mir ein paar Buchvorschläge rauskopiert, aber so in Listenform und alphabetisch siehts doch gleich besser aus 🙂

    • Widerspenstige sagt:

      Herzlichen Dank Bionic für diese Sisyphosarbeit!
      Ich habe auch noch nachgesehen in der Hausbibliothek und noch einge lehrreiche Kinderbücher und Sachbücher, vorallem von RAVENSBURGER, gefunden. Werde ich dann ausgeschlafen hier noch nachtragen. 😉

      • Widerspenstige sagt:

        Hier noch meine Ergänzung zu eher lehrreichen Kinderbüchern bzw. bereits Sachbücher, die meine Kids liebten:

        RAVENSBURGER Buchverlag
        Mein Schnürsenkelbuch v. Sabine Lohf (ein echter Schnürsenkel geistert durch das ganze reich illustrierte Hartkartonbuch)
        Die Welt entdecken / Serie in Taschenbuchformat (’so schön wie ein Bilderbuch, so informativ wie ein Sachbuch‘)
        Wieso? Weshalb? Warum? Wundervoll lehrreiche Sachbuchreihe ab Kindergartenalter m. Illustrationen/Text Doris Rübel
        (Speziell: Bildbeschreibungen sind hinterlegt mit aussen/innen Ansichten zum Herausklappen wie beim Kalender: spannend!)

        andere Verlage
        Minizinken zieht um / Geschichten aus der Steinzeit von John Grant, Tosa Verlag (Originalausgabe ‚Littlenose moves house‘)
        Prisca et Silvanvs / Augusta Raurica Deleta v. D. Simko (Geschichte) u. R. Meier (Zeichnungen) Augster Museumshefte ISBN 3-7151-1020-1
        (Speziell: ein Leckerbissen für Römerfans in Latein als Comic bildreich mit Sprechblasen spannend gestaltet; auch in D u. F)
        Meyers Kleine Kinderbibliothek z.B. Das Flugzeug m. Illustrationen v. Donald Grant (einfach verständliche Taschenbuchform mit durchsichtigen Cellophanseiten zum Umklappen, damit die Neugier auf vorher/nachher steigt…) ab 3 Jahren
        Kinder-Bibliothek-Sachbuchreihe ‚Kinder entdecken… z.B. ‚Das Leben im Wasser‘ von TimeLife ab Lesealter für ‚Düsentriebs‘

        In Nachheinein stelle ich fest, dass meine Jungs doch in Büchern rumgestöbert haben, bevor sie das PC-Bazillus völlig befallen hat…. 😉

    • Auguste sagt:

      @ bionic hobbit

      hmm…, das klimpern der tastatur im auen(eng)land war fast bis hier her zu hören. very nice and much appreciated effort, vielen dank, mam.

    • kaugel sagt:

      obergeil 😀

  • Bionic Hobbit sagt:

    Ich hatte heute ein bisschen Zeit und habe die ganzen Vorschlaege katalogisiert, geordnet, gezaehlt… Hier einige Resultate. DIe Top Ten der genannten Autoren:
    1.Astrid Lindgren
    2.Michael Ende
    3.Alois Carigiet
    4.Jack London
    4..Otfried Preussler (ex aequo)
    6.Heiner Gross
    6.Jules Vernes (ex aequo)
    8.Janosch
    8.Robert Louis stevenson (ex aequo)
    8.Tomi Ungerer (ex aequo)

    Top Ten der genannten Titel:
    1. Wo die wilden Kerle wohnen Maurice Sendak
    2. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer Michael Ende
    3.Pitschi Hans Fischer
    3. Der kleine Hobbit J.R.R. Tolkien (ex aequo)
    5.der Herr der Ringe J.R.R. Tolkien
    5.mein name ist eugen klaus schädelin (ex aequo)
    7.Winnie the Pooh Alan Alexander Milne
    7.Maurus und Madleina. Über den Berg in die Stadt Alois Carigiet (ex aequo)
    7.Ronja Räubertochter Astrid Lindgren (ex aequo)
    7.Karlsson vom Dach Astrid Lindgren (ex aequo)

    Haeufiger genannte Serien
    der kleine Hase (verschiedene) Harry Horse
    tim & struppi (verschiedene) hergé
    babar (verschiedene) Jean de Brunhoff
    Papa Moll (verschiedene) Edith Jonas
    Fünf Freunde (verschiedene) Enid Blyton
    Märchen Gebrüder Grimm
    asterix (verschiedene) goscinny & uderzo
    Die drei ??? (verschiedene) verschiedene Autoren

    Aus dieser nicht-repraesentativen Umfrage laesst sich erahnen, dass die meisten Kommentatoren vor allem ihre eigenen Lieblingsbuecher genannt haben, denn die TItel sind doch alle eher nostalgisch und manchmal nicht mehr erhaeltlich.

    Ich haenge dann die alphabetische Liste aller genannten TItel in den naechsten Kommentar. Leider sind alle Altersgruppen gemischt und es war es mir nicht wert, diese alle nachzuschauen. Ich habe schon einige Titel korrigiert und ein paar Autoren gesucht…

  • Jill sagt:

    Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer von Michael Ende
    Phantastisch!

  • kaugel sagt:

    können wir mal die klassiker zusammenfassen? ich könnte so eine liste auch gut gebrauchen. mal ein anfang:

    – „pitschi“ von hans fischer
    – „die reise nach tripiti“ von h.u. steger
    – die babar-bücher von jean und laurent de brunhoff
    – die bücher von erst kreidolf (wegen der illustrationen)
    – die bücher von alois carigiet („schellenursli“ und so weiter)
    – „peterchens mondfahrt“ von gerdt von bassewitz
    – „wo die wilden kerle wohnen“ von maurice sendak (arg gelobt im moment, aber genial)

    zum frei erzählen und vielleicht später selberlesen:

    – allerlei märchen
    – die mumin-bücher von tove jansson (hoffentlich NICHT in der verschlimmbesserten neuen ausgabe)
    – die bücher von heiner gross (vor allem „3:0 für die bärte,“ „tumult auf der kyburg“ und „sabors wunderboot“)
    – die bücher von robert louis stevenson
    – die bücher von michael ende (jim knopf, momo usw.)
    – einige bücher von enid blyton (lange nicht alles von ihr ist gleich gut)
    – astrid lindgren

    und, und, und… da gibt’s mengen an guter ware.

  • Bionic Hobbit sagt:

    Mann, bin ich froh um die ganzen Vorschlaege. Wenn ich mal eine ruhige Minute habe, werde ich mir eine Liste der empfohlenen und abgeratenen Buecher machen. Wir wohnen in England, wo es wunderbare Bilderbuecher gibt, und bekommen nur ab und zu mal deutsche Buecher geschenkt. Die haben immer viel zu viel Text, mein aeltester ist erst 3.5 Jahre alt…..
    Wir lesen oft erst ein Englisches, wo er aktiv mitmacht, und dann ein langatmiges deutsches, bei dem der dann sofort einschlaeft… also wenigstens zum Einschlafen sind die deutschen ganz gut. Ich selber finde die ok, was haben wir denn, Kleiner Eisbaer und Findus, Gustav Baer, aber wie gesagt, viel zu viel Text fuer einen Kleinen.

    Die absoluten Renner auf englischbei uns und Freunden sind alle Buecher von Julia Donaldson/Axel Schaeffler, die werden sogar in ganz tolle Kindertheaterstuecke verwandelt (The Gruffalo, The Gruffalo’s Child, Room on the Broom, Stickman, The Smartest Giant in Town, The Snail and the Whale…). Also vielleicht eine Empfehlung fuer Schweizer Kinder mit Fruehenglisch?

    • Nala sagt:

      Kann mich der Empfehlung nur anschliessen. The Gruffalo sollte allerdings wirklich auf Englisch vorgelesen werden, wegen den Reimen (mein Jüngster konnte den Text sofort auswendig). Weitere englische Bücher, die meine Kinder begeisterten: The Tale of Jack Frost und alle Fidget & Quilly Bücher von David Melling, Diary of a Wombat von Jackie French, Where the wild things are und die Little Bear Bücher von Maurice Sendak, Close your Eyes von Kate Banks, die Alfie Bear Bücher von Catherine Walker, Bedtime for frances von Russell Hoban, No matter what und Tell me Something happy before I go to Sleep von Debi Gliori, So much von Trish Cooke, Don’t you feel well, Sam? von Amy Hest. Es fällt mir schwer mit der Aufzählung aufzuhören, denn es gibt so viele gute englische Bilderbücher. Für grössere Kinder gibt es ebenfalls eine riesige Auswahl an spannenden Büchern, am besten haben meinen Kinder diejenigen von Lemony Snicket gefallen.

      • Hotel Papa sagt:

        „Der kleine Bär“ von Maurice Sendak… Da werden Erinnerungen wach. Mit den Büchern habe ich lesen gelernt.

    • Tripplemum sagt:

      hallo Bionic Hobbit,
      bin auch in England zuhause, meine Aelteste ist auch 3 1/2 und habe ähnliche Probleme mit deutschen Büchern wie du.
      Kann echt nichts schönes finden was sehr frustrierend ist, zumal meine Zwillinge (6 Monate) mit einwenig mehr Deutsch aufwachsen sollen. Liegt es an der Sprache dass Kinderbücher auf Englisch weniger belehrend wirken? Im Deutschen finde ich immer einen hocherhobenen Zeigefinger und immer ein “ dass ist die Lehre der Geschicht“. Möchte einfach nur schöne Geschichten erzählen, wie eben der Gruffalo. Na ja, vielleicht finde ich ja noch das eine oder andere Buch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier noch einmal meine zwei Favoriten, schöne Geschichte mit einmaligen Illustrationen: „Tomte“ und „Tomte und der Fuchs“ von Astrid Lindgren, für jüngere Kinder echte Highlights. Tomte ist ein Wichtel, Wichtelgeschichten werden von Kindern meistens geliebt.

    • Susi sagt:

      Es fehlt in dieser Aufzählung: Dr. Seuss!
      One fish, two fish, red fish, blue fish? Auch pädagogisch wertvoll, denn da lernt der Frühenglisch-Student gleich, dass fish einen unregelmässigen Plural hat. Was will man mehr.

    • Susi sagt:

      @ Bionic Hobbit

      Dass Ihr Sohn bei dem deutschen Buch jeweils sofort einschläft, hat mich jetzt gerade ein wenig beschäftigt 🙂 Das kann es ja wirklich nicht sein. Ich überlegte mir gerade, ob Sie nicht vielleicht einige Bücher von Autoren, die sie und Ihre Kinder mögen, auf Deutsch lesen könnten. Habe dann aber gesehen, dass J.Donaldson/A.Scheffler auf Deutsch gar nicht erhältlich sind (was ich nicht ganz verstehe, denn in anderen Fremdsprachen habe ich sie schon gesehen). Eine Möglichkeit/Lösung für den Fall, dass jemand wirklich keine guten Bücher in der gewünschten Sprache findet, ist den Text eines englischen Buches selbst zu übersetzen (muss ja keine profimässige preisverdächtige literarische Übersetzung sein) und den neuen Text über den Orignaltext zu kleben.
      Ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, aber wenn man Zeit und selbst Freude daran hat, lohnt es sich durchaus.

  • mensch sagt:

    favorit:
    die bibel von gott

  • Miez sagt:

    Kennt jemand die Bilderbücher „Ein Tag im Leben der Dorothea Wutz“ und „Hurra, Eberhard Wutz ist wieder da“ von Tatjana Hauptmann? Die fanden wir als Kinder unschlagbar…

  • Auch sehr zu empfehlen ist das Kinderbuch „Das Schwein und die Kiste“, dieses ist unter Creative Commons verfügbar:
    http://starfrosch.ch/public/mirror/Pig_and_the_Box_German.pdf

  • Jule sagt:

    Rösslein Hü und Peterchens Mondfahrt liess ich mir zig mal vorlesen…

    Astrid Lindgrens Bücher habe ich geliebt, vor allem Michel. Zur Diskussion früher: Pippi habe auch ich am wenigsten gemocht, ich glaub, das war ein Identifikationsproblem. Ich hab mich immer eher mit der braven (& „langweiligen“) Annika identifiziert – hatte auch die gleiche Frisur wie sie… :-). Meinen Geschwistern die Lippen mit Tinte einzufärben wie Michel oder durch wilde Wälder zu streifen wie Ronja- das war eher was für mich.

  • BiBi Malena sagt:

    Tschipo von Franz Hohler

  • Mar Trementore sagt:

    Schellenursli
    Wo die wilden Kerle wohnen (Where the Wild Things Are)
    Tim im Kongo
    Globi und die Zigeunerbanden

    • kaugel sagt:

      a propos schellenursli: alles von alois carigiet ist genial, auch „birnbaum, birke, berberitze,“ „maurus und madleina“ und so weiter. ich hoffe schwer, die bücher gibt’s noch. wäre tragisch, wenn sich meine tochter die nicht ansehen könnte.

    • kaugel sagt:

      wieso altmodisch?

    • Tanja sagt:

      Tim im Kongo ist hochrassistisch. Würde ich meinen Kindern wohl nicht unkommentiert so zumuten.

      • kaugel sagt:

        blödsinn, ist es nicht. und wenn: wie? details. bloss weil ein kleiner weisser als kolonialherr durch schwarzafrika tingelt… das war so. daran ändert auch political correctness nichts.

  • camp cogito sagt:

    favoriten eines sohnes (5 3/4), die mir verantwortbar scheinen, als jemand der die deutsche sprache liebt UND eine gewisse visuelle ästhetik:
    – der kleine hase kommt in den kindergarten
    – der kleine hase läuft weg
    – der kleine hase hat geburtstag

    – karlchen vor noch ein tor von rotraut susanne berner
    – karlchengeschichten – rotraut susanne berner
    – max wird weltmeister

    – klassiker: zirkus nock/ pitschi/der geburtstag/maurus & madleina/ das sechseläuten/ hinter dem zirkus
    – wo die wilden kerle wohnen
    – der glückliche löwe
    – wickie – alle bücher
    – pipi – alles, egal wie hässlich gezeichnet
    – yakari – alles

    was ICH wirklich hasse sind alles piraten und ritterbücher, die ich bisher in der hand hatte. die sind irgendwie alle gleich doof, schlecht getextet mit unsinnigen geschichten, weil man den kindern ja nicht vorlesen kann, was piraten und ritter tatsächlich so getrieben haben nämlich stehlen und töten (piraten) und stehlen und täten (ritter). welcher kinderbuchautor stürzt endlich mal dieses verklärte ritterstandbild??? einzig käptn hoock scheint mir da akzeptabel und vielleicht die schatzindesl? soweit sind wir noch nicht. im kinderbuchladen wurde mir gesagt, das sein erst was ab 12.

  • Halix sagt:

    Eines der schönsten Kinderbücher ist Tomi Ungerers Mann im Mond. Unsere Dreijährige muss immer alles ganz genau erklärt haben.

  • Tonks sagt:

    Die Mama Muh Bücher sind toll

  • Saba sagt:

    Mutter sag, wer macht die Kinder – von Janosch.
    Ungeschlagen! Ich brülle auch jetzt als Erwachsene noch jedes Mal vor lachen beim lesen.

  • marcel 2 sagt:

    Mein absoluter Bilderbuchtips:
    -Reise nach Tripiti von H.U. Steger erschienen bei Diogenes
    -Serafin alle Bände
    -Hier fällt ein Haus, dort steht ein Kran und ewig droht der Baggerzahn oder Die Veränderung der Stadt – Jörg Müller, Sauerländer.
    -Globi

    Bücher:
    -Praktisch alles von Heiner Gross
    -Jan der Detektiv
    -Schnüff

  • marcel 2 sagt:

    Mein absoluter Bilderbuchtips:
    -Reise nach Tripiti von H.U. Steger erschienen bei Diogenes
    -Serafin alle Bände
    -Hier fällt ein Haus, dort steht ein Kran und ewig droht der Baggerzahn oder Die Veränderung der Stadt – Jörg Müller, Sauerländer.
    -Globi

    Bücher:
    Praktisch alles von Heiner Gross
    Jan der Dedektiv

  • heidi reiff sagt:

    @ Lea

    Leider gibt es in der Märchenwelt viele Horrorgeschichten Pinocchio geht ins Gleiche, die lange Nase , auch das Märchen von Hänsel und Gretel ist für mich ein Schauermärchen gefolgt von Rotkäppchen, die verantwortungslose Mutter, die ihr Kind dem Wolf ausgesetzt hat. Es gibt ein dickes Buch von Bruno Bettelheim der sich intensiv mit Autismus beschäftigte das Buch heisst – „Kinder brauchen Märchen“. Ich betrachte das anders im hier und jetzt. Vor längerere Zeit hat die Geschichte von Struwelpeter ein Blogschreiber auch kritisiert. Meine Lieblingsfiguren in der Märchenwelt waren Pippi Langstrumpf und Momo, da bleib ich mir selbst treu.

    • Auguste sagt:

      hmm…, a propos wolf. einer meiner lieblingstitel, der immer neben dem bett lag, wenn ich krank war, war eine dünne, billige illustration von sergei prokofjew’s märchen „peter und der wolf“. peter war lustig gezeichnet, der wolf sah gefährlich aus und die jäger hat gewehre mit läufen wie trompeten und fellmützen. da es ein musikalisches märchen ist, kann man hier sogar literatur mit musik kombinieren. man kann aber auch eine cassette/cd mit kasperli geschichten dazu hören und schokoladen-pudding aus der blauen, extra grossen „ich bin ja so krank – puddingform“ dazu essen – funktionierte damals prima.

    • Lea sagt:

      Momo. Ja!

      als das herauskam war ich nicht mehr kind sondern teenager. Aber es hat mir sehr gefallen, auch wenn es mich traurig stimmte, denn vieles ist leider sehr war.

      ich hatte einmal einen menschen kennengelernt, der Momo sehr aehnlich war – auch so wie ich mir ihr aussehen vom buch her vorstellte. eine wundervolle frau, unglaublich frei.

      das buch gefaellt mir viel besser als die unendliche geschichte von michael ende.

      @Heidi: ich verstehe Ihre erwaehnung zu autismus nicht ganz. meinen sie dass sich das buch neben autismus auch mit maerchen befasst? oder dass es einen zusammenhang zwischen meiner reaktion zu maerchen und autismus besteht?

      • kaugel sagt:

        „rotkäppchen“ auf die verantwortungslose mutter reduzieren; here we go again. wirres zeug. keine sekunde geht es bei märchen doch darum, diese 1:1 in die gegenwart zu übertragen. keine sekunde, liebe heidi. das mädchen war auf dem weg zur grossmutter, und ausnahmsweise war mal ein wolf da. so ist das leben. da kann man nichts machen. märchen illustrieren ängste und phantasien, eine solche geschichte entsteht, wenn jemand durch einen dunklen wald geht und sich etwas zu lebhaft vorstellt, was nicht alles grauenhaftes aus dem dunkel gesprungen kommen könnte.

        zur psychologischen komponente: generationen von kindern sind mit märchen aufgewachsen. wann haben die grimms einige aufgeschrieben? in der mitte des 19. jahrhunderts? und davor wurden sie mündlich überliefert. märchen sind jahrhundertealt, und die chancen stehen gut, dass ich als kind die gleichen gehört habe wie mein vater, grossvater, urgrossvater, ururgrossvater und so weiter vor mir. diese idee ist doch genial.

        klar sind sie zum teil grässlich, grade die grimmschen. aber kleinen kindern angst einjagen gehört nun mal dazu, ist übrigens meiner meinung nach die einzige akzeptable art und weise, moral in einem märchen zu verpacken: tu das nicht, sonst frisst dich der böse wolf. nicht: tu das nicht, sonst sind die englein/ist der liebe gott traurig. letzteres ist klebriges dummes zeug. es ist besser, kinder über eine gehörige portion schiss an das leben zu gewöhnen, als ihnen ein schlechtes gewissen einzureden.

  • Iwan sagt:

    Frau Althaus, Frau Binswanger, vielleicht interessiert Sie das ja.

    Die grosse Bild hat jetzt auch einen Mama(i)-Blog. 10 : 1 die Redakteure haben hier bei Ihnen vorbeigeschaut.

    http://www.bild.de/BILD/ratgeber/kind-familie/mami-blog/kolumne-mit-caroline-hamann-und-christiane-hoffmann.html

  • Leva Bund sagt:

    Wie kann man nur Petzi vergessen?!

    • Stef sagt:

      Muss ich jetzt manchmal den Kids erzählen, da schläft mir das Gesicht ein

      • camp cogito sagt:

        oh ja petzi, das ist vorbereitungskurs 2b für den literatur nobelpreis. dann doch lieber asterix, das hat wenigstens witz oder yakari, da „lernt“ mutter wenigstens was zb über vielfrasse…

      • Cara Mia sagt:

        Äh, Petzi mochte ich nie, langweilig, auch nicht Globi, seit der nicht mehr von Lips gezeichnet wird ist er nur noch Migros und SVP. Meine Älteste las früher stundenlang im Guiness Rekordbuch und wünschte sich das immer zu Weihnachten. Seltsames Kind.

  • Lea sagt:

    Ein Buch, das mir aus meiner Kindheit besonders am Herzen liegt ist Marcelino, pan y vino von José María Sánchez Silva.

    Dann die Silva-Edition von Pinocchio.

    Silva Bücher habe ich generell sehr gern gehabt. Seite für Seite Bilder einkleben und daneben schon etwas rein lesen bis der Leim trocknet. Das waren wirklich währschafte Bücher und ich habe schon in jungen Jahren aus diesen Büchern viel über die Welt gelernt.

    Flops: Struwwelpeter. das hat mir immer Ängste gemacht wie die den armen jungen maltraitierten.

    Einige Grimm Märchen gaben mir schlechte Träume.

  • gargamel sagt:

    ein beispiel für ein ganz besonders bizarres kinderbuch brachte der berliner „singer/songwriter“ fil in seiner show: ein kleinkinderbuch seines sohnes: „kleine hasen und ihre freunde“ – auf seite 1 die kleinen hasen selber – auf seite 2 dann die amseln – auf seite 3… der tiger… wtf!?!

    sein auf berliner kreativ-szene-eltern gemünzter song (der perfekt auch auf zürcher kreativ-szene-eltern passt) ist auch klasse und heisst: „mein kind ist geiler als dein kind!“

  • Iwan sagt:

    Kennt ihr „Die Fräuleins stehen im Schatten“?

    Nicht sehr lustig, aber wahr. Tolle Geschichte.

  • Alex Bötschi sagt:

    Das Buch welches mir für immer in Erinnerung bleibt und sogar mein Leben bis heute beeinflusst (ja das geht)
    ist und war:
    FREDERICK von Leo Lionni
    (hab ich mir erst kürzlich wieder kaufen müssen)

    und dann fehlt doch noch ein superklassiker:
    PITSCHI von Hans Fischer
    und noch einer:
    BABAR Jean de Brunhoff und Claudia Schmölders (da flossen immer Tränen)

    und dann noch ein Tipp, leider bislang nur in Englisch erhältlich aber gute Geschichte und toll gezeichnet:
    GREEDY ZEBRA (African Animal Tales) – Taschenbuch (1 April 1984) von Mwenye Hadithi und Adrienne Kennaway

  • Grosser und kleiner Hase sagt:

    Auf den 1. Blick mag es ja vielleicht so scheinen, als würde der grosse Hase keine Gelegenheit auslassen, um dem kleinen Hasen zu beweisen, dass er alles viel besser weiss, aber wer den Schluss des Buches gelesen hat, weiss doch eigentlich, dass dies kein ernstgemeinter Wettkampf war und dass der grosse Hase den kleinen Hasen am Ende „gewinnen“ lässt – oder nicht?!

    Meine kleine Tochter und ich lieben dieses wunderbare Büchlein sehr und wir veranstalten auch immer solche „Wettbewerbe“, natürlich gewinnt am Ende ebenfalls immer meine kleine Maus oder wir einigen uns darauf, dass wir einander beiderseitig unendlich lieb haben, dass es eigentlich gar keinen Ort gibt, der weit genug entfernt wäre, um unsere Liebe zu „messen“ 🙂

    Ich habe noch nie feststellen können, dass meine Kleine sich durch diesen harmlosen „Wettstreit“ niedergemacht gefühlt oder dass sie diese Geschichte auf diese Weise interpretiert hätte und finde es sehr schade, dass dieses zauberhafte Büchlein mit einem solch unpassenden Kommentar auf den Verliererplätzen zu finden ist.

  • Stuzzicadenti sagt:

    Die „Lustigen Taschenbücher“ (LTB) von Egmont Ehapa. Viele verschiedene Charaktere und Geschichten aller Art…

    Zudem natürlich die Kinderbücher von Michael Ende, er war der Beste…

    • gargamel sagt:

      die dinger (lustige taschenbücher) sind leider schon seit längerem nur noch billige fliessbandproduktionen. besser z.b. ausgaben der donald/dagobert-stories von carl barks posten (die gibt’s z.b. auch von ehapa).

      es muss ja nicht gleich die 30 bändige gebundene gesamtausgabe sein…

    • Stef sagt:

      Habe als Kind einiges zuerst aus den LTBs gelernt, zum Beispiel Tauchtheorie (Bar und so), bin auch immer wieder über Schriftsteller gestolpert, die in die Geschichten eingebaut wurden, Später fand ich dann die 2nd Hand Comix spannend, z.B. die von während der Energiekrise.

  • Rudolf sagt:

    Danke allen (auch Dors) für die Ergänzung meiner drei … . Gegenüber diesen Klassikern sind doch die 10 TopFlops von Frau Althaus‘ Liste nichts als – mit Verlaub – eitles Zeitgeistgeschwurbel.

  • blackball sagt:

    Geschichten aus 1000 und einer Nacht, Jim Knopf, Comics, 5 Freunde, mein Name ist Eugen, Emil und die Detektive, vieles von Karl May, …

    Im Verlgleich habe ich den Eindruck, dass die heutige Kinderliteratur arg moralgeschwängert ist. Na ja, jedem das Seine …

    • Dors Venabili sagt:

      @blackball

      Von moralgeschwängerten Kinderbüchlein kommen dann allesamt die kleinen sozialkompetenten, konfliktfähigen Meiteli und die manipulierbaren, braven Bubeli auf die Welt. Man nannte das früher „pflegeleicht und knitterfrei“.

      • gargamel sagt:

        nein mäxe, die kommen vom vögeln auf die welt, nicht vom kinderbücher lesen… ehrlich!

      • gargamel sagt:

        und könnte ich mal eine liste dieser „moralinsauren“ bücher haben? mir fällt echt nur gerade der struwwelpeter ein, und der fällt ja nicht wirklich in die kategorie „moderne kinderliteratur“…

  • kaugel sagt:

    und babar? erinnert sich niemand mehr an die elefantengeschichten von jean und laurent de brunhoff?

    vom ganzen modernen zeug finde ich 99% schrott. selbst die neuauflagen eigentlicher klassiker werden sprachlich „der zeit angepasst“ – sprich weniger anspruchsvoll, blöder und einfacher zu konsumieren gemacht.

    jammerschade.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Bin genau deiner Meinung. Und Babar liebte ich, im Kindergarten hatten wir alle grossen Bücher. Ich habe meinen Kindern auch eines der ganz grossen gekauft.

      • camp cogito sagt:

        ich finde barbar die dümmste und einfältigste kindergeschichte aller zeiten. es ist zwar nicht so eindeutig rasistisch wie „tim im kongo“, aber auch nur weil es hier um elefanten geht und nicht um arme wilde aus dem urwald. das buch sollte in einem demokratisch organisierten land dringend verboten werden. oder wollen wir auch so einen elefanten zum könig wählen nur weil er einen schönen anzug trägt und auto fahren kann? wo sind wir hier? etwa in italien?

  • Hotel Papa sagt:

    Alles von Astrid Lindgren (Ausser Karlsson; dessen kruden Humor habe ich irgendwie nie begriffen.)

    Zeitlos, und wunderbar stark.

    • Henne sagt:

      Meine Tochter (10) liebt Karlsson heiss und innig. Karlssons Worte (wenn er wieder mal was verbockt hat) «Das stört doch keinen grossen Geist», ist bei uns schon ein geflügeltes Wort.

      • Hotel Papa sagt:

        Hat vielleicht damit zu tun, dass ich Karlsson erst als Erwachsener kennengelernt habe. Trotzdem: Pippi ist ja auch herrlich unkonventionell, aber genau diese Haltung: „Das geht mir am A…. vorbei!“, findet man bei ihr nicht. Die Welt ist einfach gross und bunt und wunderbar und wird links und rechts umarmt.

      • lisa sagt:

        habe karlsson auch erst spät kennen gelernt, aber wir lieben ihn alle; toller retro-film!

  • Jackie sagt:

    Mein Sohn hörte am liebsten

    -Der kleine Rabe Socke (weil er Manieren und Anstand lernen musste)
    -Der Regenbogenfisch
    -Lars der kleine Eisbär
    -Mats und die Wundersteine mit zwei verschiedenen Enden (unser Sohn wählte immer das schlechte Ende….)
    -Dodo der kleine Affe

    und auch „weisst du eigentlich, wie lieb ich dich habe

  • Saab sagt:

    Oh wie schön ist es in Panama und Post für den Tiger von Janosch sind bei uns zu Hause die Topseller;o)

    • Mike sagt:

      JANOSCH IST KULT – stimmt, wie konnte ich das vergessen? War noch nicht soooo bekannt als ich ein Bube war, aber der ist schon Hammer!

  • Mike sagt:

    Hallo hallo….. hmmmm das ist extrem schwierig zu beurteilen, es gibt unendlich viele tolle Kinderbücher! Am besten haben mir als Kind nicht mal unbedingt jene mit einer Message gefallen, denn die waren mir zu kompliziert und schliesslich sagts ja das Wort „Bilderbuch“ bereits – ich WILL BILDER anschauen und keine Moralpredigt erhalten… Das waren zb „Ra-ta-ta-tam“ eine herrlich bebilderte Geschichte um eine kleine Dampflok oder natürlich „Wo die wilden Kerle wohnen“, ebenfalls wegen den tollen Bildern oder „de Joggeli wott go Birrli schüttle“, „Raupe Nimmersatt“, etc. etc…

  • orla sagt:

    Kinderlieder und Reime: Aus des Knaben Wunderhorn – eine umwerfend liebevolle Ausgabe von 1973 deutscher Poesie, weil Deutsch einfach eine wunderbare Sprache ist 🙂 .[Natuerlich gedacht als Ergaenzung zur zeitgenoessischen Kinderliteratur….und fuer Erwachsene das Original zusammengestellt von Achim von Armin/ und Clemens Brentano].

  • Isabel sagt:

    Julio Cortazar, Rede des Bären ist eine wunderbar poetische Geschichte eines Bären, der in den Leitungsrohren eines Hauses wohnt. Sehr liebevoll gezeichnet mit vielen Details, die man oft erst auf den zweiten Blick erkennt.

    Andrej Usatschow und Alexandra Junge, Geschichte ohne Ende und Anfang. Eine Ameise und ein Elefant suchen das Ende des Meeres und finden es dank einem freundlichen Tunfisch (schrecklich, die neue Rechtschreibung!) auch. Aber wo ist der Anfang?

    Beides tolle Kinderbücher, die ich mir erst als Erwachsene gekauft habe, da sie nicht nur nett gezeichnet und betextet sind sondern auch über erstaunlichen Tiefgang verfügen.
    Viel Spass beim Geniessen!

  • Xavier Meier sagt:

    Mein Tipp: „Tanaswarímbantac. Die Stadt im Dschungel“ von Kaspar Fischer. Erschienen im Verlag Zytglogge, 1994. Ich war zwar schon nicht mehr Kind, als das Bilderbuch erschienen ist, hab es jedoch schon an so manches Kind verschenkt und sah diese dann immer gleich fasziniert vor dem Buch sitzen, wie ich es war, als es heraus kam. Da es ganz ohne Text, dafür voller Bildern ist, die zum stundenlangen Betrachten einladen, können Kinder die „Geschichte“ auf ihre eigene Art und Weise interpretieren, fabulieren und erleben. Und für all jene, die Kaspar Fischer mal auf der Bühne erleben durften, ist ein Wiedersehen mit seiner versponnenen und fantasiereichen Welt garantiert!

  • kaugel sagt:

    „wo die wilden kerle wohnen“.

  • Hänschen sagt:

    Da ich frühreif und hyperintelligent war, habe ich nur grosse Weltliteratur und Astrophysik-Bücher gelesen. Ab 7 habe ich dann ausschliesslich Bücher auf Arabisch gelesen und mir Mandarin mit meinen Walkman und Kassetten beigebracht.Alles andere ist doch infantil.

    • Widerspenstige sagt:

      Ach, Hänschen klein, ging allein, in die weite Welt hinein, Stock und Hut, stehn ihm gut….. 😉

      • Hänschen sagt:

        Stock und Hut stehen mir in der Tat famos, danke.

        Ich dachte, das müsste einfach mal gesagt werden. Nicht alle Kinder benehmen sich so kindisch.

      • Franziska sagt:

        Hallo Hänschen, wenn Du das wirklich meinst, dann tust Du mir leid, denn Kind sein ist eine wundervolle Erfahrung und ich wünschte mir manchmal, dass in unserer Gesellschaft das Kindsein nicht schon mit dem Einschulungsalter aufgegeben werden müsste!

      • Hänschen sagt:

        Hallo Franziska. Es ist hier wirklich schwierig mit einem Augenzwinkern zu schreiben. Wir reden hier doch nicht über eine Pershing-Abrüstung, sondern über Kinderbücher, die ich ja manchmal auch toll finde.

        Ich finde nur die Ernsthaftigkeit etwas anstrengend. Mein Gott, sollen die Kinder in einen Bücherladen gehen und 3 Stunden schmökern. Aber die Eltern von heute entscheiden lieber gleich selber, was den Kleinen zu gefallen hat und was nicht.

      • Hänschen sagt:

        Und mit 4 hatte ich meine Buddenbrooks-Phase.

      • Widerspenstige sagt:

        Hänschen, das wäre an und für sich eine ausgezeichnete Idee. Nur, die Kids von heute tun dies selten oder die Eltern haben dafür wenig Verständnis oder Zeit oder Geld (die schönsten Kinderbüchlein sind meistens auch die teuersten etc.) Vielleicht hast Du gerade ein Denkanstoss gegeben – wer weiss. Die Buchläden sollten sich auf etwas gefasst machen in den nächsten Tagen und Wochen: Stürmt den Buchladen liebe Kinderlein, die anwesenden Schmökerer werden dann weniger lang in Büchern schmökern und die Buchhändler werden verzweifelt die Hände ringen da vieeeeeel Lärm im sonst ruhigen Leseparadies einkehren dürfte….Hast Du schon mal an sowas gedacht, Hänschen?

      • Widerspenstige sagt:

        Was mich noch brennend interessieren würde: wie bist Du denn zu Deiner Leseleidenschaft in so jungen Jahren überhaupt gekommen? Durch Deine Eltern, Geschwister und gab es eine grosse Bücherwand zu Hause? Ich habe nämlich alles mögliche versucht, meine beiden ebenfalls hochintelligenten Jungs (das wage ich fast nicht zu erwähnen hier, denn es ist verpönt, davon zu sprechen) zum Lesen zu bringen. Sie wollten davon partout nichts wissen und sind ins Game-Boy und PC-Zeitalter hinein geboren worden. Nur bis zum Lesealter wollten sie gerne ein Gute-Nacht-Gschichtli von mir hören, die ich meistens frei erfunden habe neben den hier erwähnten Märchenbüchern vorlesen. Ich glaube nicht nur für mich zu sprechen und viele Eltern werden dasselbe Problem mit ihren Jungs haben.

      • Susi sagt:

        @ Widerspenstige

        Es gibt doch die öffentl. Bibliotheken, haben die nicht eine Kinderecke

        @ Hänschen

        Stichwort overparenting.

        @ alle

        Die beste Lösung ist m.E., viel Bücher zu Hause zu haben, Kinderbücher, Jugendbücher, Erwachsenenbücher, Romane und Sachbücher in einem möglichst breiten Spektrum, am besten kauft man im Brockenhaus en gros ein, und das Kind aus allen Büchern frei wählen zu lassen, was es lesen oder sich anschauen will (und ob es überhaupt lesen will, vielleicht will es gar nicht, dann heisst es cool bleiben und nicht in Panik ausbrechen).

        Tipp: Während der Schwangerschaft das Umfeld bitten, Kinder- und Jugendbücher zu schenken.

        In meinem Fall hat diese Methode mit der Bibliothek gut funktioniert, ich kann ohne falsche Bescheidenheit behaupten, dass ich dank der Tatsache, dass ich meine Hermann-Hesse-Phase schon mit 9 hinter mir hatte und dann offen war für Neues, überdurchschnittlich gescheit herausgekommen.

        Es stellt sich allerdings die Frage, ob das eher einen Vorteil oder einen Nachteil darstellt.

      • gargamel sagt:

        @wieder gespenstige 😉

        grosse bücherwand hilft. ein weiterer vorteil ist, wenn man(n) kind genug geblieben ist, dass ein grosser teil der eigenen bibliothek aus genreliteratur (sci-fi, fantasy, etc.) besteht. mein sohn (4) studiert da jeweils die titelbilder mit all den raumschiffen, monstern und helden und teilt mir dann mit, welches der bücher er als erstes lesen werde, wenn er dann lesen könne…
        und vorbild sein. wenn man selber nicht liest und einem die kinder nie mit einem buch in der hand sehen, so werden sie wohl auch nicht auf die idee kommen, dass lesen etwas spannendes sein kann…

        und comics sind natürlich nach wie vor eine gute, niederschwellige einstiegsmöglichkeit in die wilde, bunte welt des lesens…

    • Hänschen sagt:

      Ich kenne aus dem Stehgreif kein Kind in meiner Umgebung, das es nicht lieben würde einen Nachmittag in einer Kinderbuchhandlung zu verbringen. Eltern weniger, die treffen sich lieber im Terrasse auf ein Cüpli.

      Meine Erfahrung mit BuchhändlerInnen ist, die freuen sich wie ein Schnitzel über Besucher die länger bleiben. Und die 12 Bücher wieder zurückräumen ist keine grosse Sache, können ja auch die Eltern übernehmen.

      Klar, die Buchpreisbindung ist nicht so toll, weil dann Bestseller sehr billig,und z.B. Kinderbücher sehr teuer werden. Aber es gibt viele Büchertauschkreise- und treffen. Die sind immer toll, für Kinder und Erwachsene.

      Das Bücher aussuchen und finden ist genau so ein Abenteuer wie die Bücher zu lesen.

      • gargamel sagt:

        a) was spricht gegen bibliotheken? nur so wegen teuren kinderbüchern und selber aussuchen…

        b) warum soll ich nicht die vorlesebücher für meine kinder aussuchen? erstens kenne ich ihren geschmack, zweitens teilen sie mir schnell mit, wenn sie was nicht interessiert und drittens sehe ich das auch als meine aufgabe als erzieher an, sie mit guter/spannender/witziger literatur in kontakt zu bringen…

      • Hänschen sagt:

        Grundsätzlichn nichts gegen Bibliotheken. Bis auf die sehr kurzen Fristen. Und die Bücher wurden vorselektiert von Leuten, die oft eine sehr vorgefasste Meinung vertreten. Und die 6 Neuzugänge pro Jahr, na ja.

      • gargamel sagt:

        gut, ich weiss jetzt nicht wie’s heutzutage in einer landbibliothek aussieht. aber in der mittelgrossen stadt, in der ich lebe hat’s eine stadtbibliothek und diverse quartierbibliotheken mit einer wirklich grossen auswahl und laufenden neuzugängen…
        und die ausleihfrist ist bei büchern 1 monat und kann (bei der stadtbibliothek sogar via internet) nochmals um einen monat verlängert werden…

      • Susi sagt:

        Wo muss man hier „antworten“, damit die Antwort am richtigen Ort erscheint?

        @ Hänschen

        Ihre Einwände sind berechtigt. Die öffentl. Bibliothek sehe ich als Ergänzung zur privaten Büchersammlung. Ich persönlich erachte es als sehr wichtig, den Kindern uneingeschränkten und unbeaufsichtigten/unkontrollierten Zugang zu den Büchern der Familie zu gewähren. Meine Eltern liessen mich und meine Geschwister alles lesen, sie fragten auch nie, was wir lesen und warum. Diese Freiheit habe ich unendlich geschätzt (obwohl mir das damals nicht bewusst war). Deshalb möchte ich das gerne weitergeben. Man muss sich aber bewusst sein, dass man damit allenfalls ein Monster heranzuzüchtet. Ein Kind, das gerade ein Buch über Pferde, deren Krankheiten und deren Behandlung liest und dann während dem Abendessen über Pferdebandwürmer diskutieren bzw. referieren will, kann ganz schön nerven.

      • Hotel Papa sagt:

        @Susi: Ab zweimal eingerückt kann man nicht mehr direkt „im Baum“ antworten, so dass es wieder die Adressierung des Gesprächspartners braucht. Dann den nächsten „Antworten“ Link über dem zu beantwortenden Post wählen (am oberen Ende der Grauen Einrück-Linie); die Antwort erscheint dann als unterste in der entsprechenden Spalte.

      • Hotel Papa sagt:

        @Susi: „Ein Kind, das gerade ein Buch über Pferde, deren Krankheiten und deren Behandlung liest und dann während dem Abendessen über Pferdebandwürmer diskutieren bzw. referieren will, kann ganz schön nerven.“

        Nervt ein Kind, das gerade durch die Pferde-Phase geht nicht sowieso?
        *duckundwech*

      • gargamel sagt:

        @hotel papa: da gibt’s nur eins: pferdesteaks auftischen und erst nach dem essen sagen, was da verschlungen wurde… 😉

      • Susi sagt:

        @ Hotel Papa

        Danke für den technischen Support. Was haben Sie und gargamel denn gegen Pferde?

      • Hotel Papa sagt:

        @gargamel: Kommentar meiner Tochter an der Pferdeweide: „Mmmmmh! Fondue chinoise!“ (Nein, sie hatte keine Pferdephase.)

      • Hotel Papa sagt:

        @Susi: Männliche Eifersucht. Wer das Objekt der Begierde in der Pubertät in den Pferdestall verschwinden sah, hat zeitlebens ein Trauma. 😉

      • Susi sagt:

        @ Hotel Papa

        Interessant
        🙂

      • Hotel Papa sagt:

        @Susi: Wobei ich hier in Vertretung rede. War von dem Phänomen direkt nie betroffen. Aber irgendiwe ist es schon interessant, die Pferdenarretei als praktisch prä-sexuelle Phase bei Mädchen zu beobachten. Meist legt sich das ja mit dem ersten humanen Freund.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, das legt sich nicht, echte Liebe dauert. Man isst nicht seine Freunde……

      • Widerspenstige sagt:

        @susi und @gargamel

        Danke, danke für Eure Beiträge. Aber keine Angst, ich habe meistens ca. 5- 6 Bücher gleichzeitig im Lesestatus und bin leidenschaftliche Leserin. Ich gehe nicht ohne Bücher oder Zeitschriften in die Ferien oder nur für ein Week-end weg. Es gehört zu meinem Leben seit ich meine Leidenschaft für das geschriebene Wort entdeckt habe. Und gut dass Sie es noch erwähnt haben, gargamel, doch meine Jungs haben die Walt Disney Bücher Donald Duck und Dagobert Duck verschlungen. Aber Erich Kästner ‚Das fliegende Klassenzimmer‘ etc. war nicht ihr Ding. Vielleicht liegt es daran, dass ihr Papi lieber vor dem PC sass – geschäftlich bedingt – und sie so dieses Bild verinnerlicht haben. Egal – sie sind trotzdem ihren Weg am machen und studieren beide. Ich gehe jetzt schlafen – nicht ohne noch ein paar Zeilen zu lesen… 😉

  • Nostalgie sagt:

    Ich fand nebst Pingu den Papa Moll und den Regenbogenfisch immer toll 🙂

    • Hotel Papa sagt:

      Der Regenbogenfisch ist IMNSHO v.a. Geldmacherei mit der Faszination der Kinder für die Glitzertechnik. Das beste daran ist die parodierte Antwort für Erwachsene. (Egoistischer Fisch klaut sich bei allen Fischen die Glitzerschuppen zusammen und wird am Schluss vom Oktopus als Leselampe auf einen Spiess gesteckt.) Leider fällt mir im Moment der genaue Titel nicht ein, deshalb Link-frei.

  • vatervondreien sagt:

    Das beste was ich seit langem gelesen habe:
    „An der Arche um acht“
    http://www.kinderbuch-couch.de/hub-ulrich-an-der-arche-um-acht.html

  • Widerspenstige sagt:

    Da habe ich noch Ergänzungen zu den schönen bisherigen Aufzählungen:

    Besonders die bezaubernden Märchen von ERNST KREIDOLF über Blumen, Heilpflanzen, Sommervögel, Eisnixen, Zwergen mit künstlerisch hochwertigen Zeichnungen/Illustrationen hat meine Tochter heiss geliebt und ich habe sie ihr mit entsprechender Dramaturgie am Bettchen erzählt… (ars edition, Zug und Rotapfel Verlag, Zürich)

    Ebenso Seltenheitswert haben die lehrreichen Kinderbücher-Serien ‚Dein buntes Wörterbuch der Kinder der Welt‘ für Kinder ab 4 Jahren mit reichen Illustrationen und einfach verständlichen Erklärungen für binationale Kinder. Wie leben die Kinder in anderen Ländern? Was essen sie? Wie spielen sie? Ist es bei ihnen zu Hause warm oder kalt? Feiern sie Weihnachten? Spielerisch wird Verständnis für fremde Kulturen, Sitten und Gebräuche vermitelt. (Fleurus Verlag, D-Offenburg ISBN 3-930710-30-7)

    Dann vermisse ich hier noch alles über PINGU – gibt es auch in Bilderbuchform und nicht nur als DVD. Eine der erfolgreichsten Schweizer Trickfilmfigur – einfach süss! 🙂

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Schön, dass du die Kreidolf Bücher auch kennst, ich habe sie noch alle, meine Mutter hatte sie mir geschenkt. Es berührt mich so, wenn ich daran denke, wieviel Sorgfalt sie darauf verwendete, um uns das Schöne und Gute nahezubringen, ich war oft ein schreckliches Kind. Jetzt ist es schon fast 10 Jahre, dass meine Mama gestorben ist, gestern wäre sie 88 geworden.

      • Widerspenstige sagt:

        Ja, Pippi, solche Kinderbücher, die voller Erinnerungen in den Regalen stehen, können keine virtuellen Bücher oder Welten ersetzen. So bleibt Dir die schöne und doch auch wehmütige Erinnerung an Deine Mutter erhalten – und sei es nur ein Kinderbuch, das die besonderen Gedanken in die Vergangenheit trägt. Gute Nacht!

  • „Der kleine Unterschied“ von Alice Schwarzer natürlich.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Meine Lieblingsmärchen sind mit Abstand die Andersen Märchen, sie üben einen ganz eigenen Zauber aus. Auch heute noch kann ich mich dem nicht entziehen. Einige, wie z.B das Mädchen mit den Schwefelhölzern, sind für kleine Kinder wohl etwas zu traurig, man muss gut auswählen.

  • Gotti sagt:

    Bilderbücher:

    – Elisabeth wird gesund von Alfons Weber, Anja Verlag
    Als Vorbereitung für Kinder, welche in den Spital müssen
    – Die Kinderbrücke von Max Bolliger, bohem press
    Zwei Familien sind zerstritten, die Kinder bauen eine Brücke
    – Mercedes und der Schokolade Pilot von Margot Theis Raven, edition Grüntal
    Wahre Geschichte von der Belagerung Berlins
    – Oh, wie schön ist Panama von Janosch, Beltz und Gelberg
    – Mein Esel Benjamin von Hans Limmer, Patmos
    – Eulenglück von Celestion Piatti, Nord-Süd Verlag
    Die anderen Tiere streiten sich, das Eulenpaar ist glücklich
    – Der Geburtstag, Pitschi von Hans Fischer, Nord-Süd Verlag
    – Der Xaver und der Wastel von Heidrun Petrides, allantis

    Kinderbücher:

    – Wilbur und Charlotte von E. B. White, Diogenes
    – Ohne Mary geht es nicht von Robert Burch, Boje-Verlag

  • Regenbogenfischstäbchen sagt:

    Top:
    Die „Klassiker“ erinnern einem eben an die eigene Kindheit und an die eigene Oma. Deshalb mag ich sogar den Struwwelpeter, Grimms Märchen, Autorinnen und Illustratoren wie Astrid Lindgren, Tomi Ungerer, Alois Carigiet, etc. Und Donnald Duck, den alle Erziehungsberechtigten übrigens damals grässlich fanden. Die zerfetzten Ausgaben „Der Geburtstag“ und „Pitschi“ von Hans Fischer sind grossartig, da sind sich alle Generationen unserer Familie wieder einig. Neuere Bücher, die ich genial finde:

    – „Die große Reise des kleinen Mouk“ von Marc Boutavant
    – „Dr. Brumm fährt Zug“ von Daniel Napp
    – „Mäusejagd im Schlosshotel“ von Daniel Müller (Autor) und Johannes Hucke (Illustrator)
    – „Die Torte ist weg!“ von Thé Tjong-Khing.

    Die Zeichnungen sind wunderbar und detailreich und die Texte, so den welche da sind, sind witzig. Die Kinder lieben diese Bücher!

    Flop:
    Der fieseste Flop ist der „Regenbogenfisch“. Dieser miese Schleimer verschenkt doch seine Schuppen nur, damit er noch grossartiger dasteht. Er kauft sich ein. In jedem Band ist er der Chef. Nicht nur ästhetisch überlegen fühlt sich dieses fiese, aufgeblasene Tierchen, sondern auch noch moralisch. Und er leidet. Aber nicht an der Absurdität seiner Ins-Wasser-Geworfenheit (oder so) sondern letztlich an der Doofheit der Anderen. Eine Kreatur wie diese ist einmal im Bierteig frittiert geniessbar. Gemein: die Kinder mögen das Glitzern auf den Bildern und die Alten lassen sich von der vordergründigen Moral und der hintergründigen Drucktechnik benebeln.

  • Karin sagt:

    Ich finde die Grimm-Märchen (im Original, nicht irgend eine Disney-Soft-Kitsch-Variante) immer noch unglaublich gut. Und können auch ohne Buch erzählt werden.

    Die Top-Bilderbücher sind eigentlich alle schon aufgezählt.

    Mich würden noch Tipps für wirklich gute Sachbücher / Sachbuchreihen interessieren, denn auch da ist nicht alles Gold, was glänzt.

    „Globi“ und „Papa Moll“ lieben die Kinder, aber mich kann man die Wände raufjagen damit. Da müssen sie sich jemand anderen suchen zum vorlesen.

  • Simon Ml sagt:

    Neben allem von Offried Preussler sind die Räuber Grapsch Bücher von Gudrun Pausewang unschlagbar.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Für mich die absoluten Renner für Kleine: „Tomte“ und „Tomte und der Fuchs“ von Astrid Lindgren, wunderschön illustriert.

    • lisa sagt:

      meine liste und die der kinder ist nur zum teil deckungsgleich, die fetten sind meine top ;-):
      kindertop: asterix, lucky luke, tim und struppi, findus, der berühmte fred, otto (tomi ungerer), kleine eisbären, bauer beck, hühnerlulu, flengel, winnie the pooh (vorlesen), lindgreniges (vorlesen), heidi (vorlesen), kleine hexe, ida, peter minimum ;-), paninialbum, carigets…
      meine flopps: globi, kasperli, kleine eisbären,

  • Gabriela_W sagt:

    Tops:
    Alles von Alois Carigiet
    Heidi (aber bitte das BUCH, nicht die TV Serie und deren Pixie Bücher)
    Lindgren’s „Ronja“ oder „Brüder Löwenherz“ und „Madita“
    Barbapapa (Papa ist rosa, Mama ist schwarz. Das allein ist eine Revolution.)
    Der Hühnerdieb (neueres Bilderbuch ohne Worte)
    CD-Bücher von Marco Simsa (Karneval der Tiere, Schwanensee, etc) Tolle Bilder, schöne Musik, lehrreiche Erklärungen (auch für die Eltern), animiert zum Nachspielen)

    Flops:
    – Pipi Langstrumpf (Ich kann icht verstehen, warum Pipi zur beliebteste Figur von Lindgren geworden ist. Ich mochte Pipi schon als Kind nicht, und finde sie auch als Erwachsene einfach nur fürchterlich. So ein Gpänli hätte ich nicht gewollt. Eine ADHS-Göre, die im Hörspiel von U. Schäppi gesprochen den Höhepunkt an Unausstehlichkeit findet. An Pipi finde ich nichts liebenswertes
    – Struwwelpeter und co (schreckliche Bilder, schreckliche Stories, einfach nur creepy)
    – Lilifee (ich befürchte, soviel rosa fördert epileptische Anfälle, und das nicht nur bei den Eltern)
    – Sesamstrasse-Pixie Bücher (diese wirren Geschichten, wo dann zum Schluss alles immer nur ein Traum war)
    – Opa als Babysitter (Grundaussage: Opa ist der dööfste)
    – Der Königsball (schrecklich gezeichnet, wirre Story)
    – Heidi-Pixibücher, die von der TV-Serie (schreckliche Zeichnungen, da krieg‘ ich Albträume)
    – Die Heinzelmännchen Pixie Bücher
    Die Liste ist eigentlich endlos…

    Leider ist ein Grossteil der Kinderbücher (Bilderbücher und richtige Bücher) weder schön illustriert, noch vom Inhalt her interessant. Bei ganz vielen Büchern frage ich mich, aufgrund welcher Kriterien sie einen Verleger gefunden haben.

    • gargamel sagt:

      zum pippi-bashing:

      das kann ich jetzt nicht unkommentiert stehen lassen! pippi (wie auch michel) ist eine brillante kinderfigur: fantasievoll, selbstständig, mutig, stark, ehrlich, sie setzt sich für die schwächeren ein und weiss sich zu wehren, ist anarchisch und energiegeladen…und sie ist nie mit absicht böse oder fies… sie hat überhaupt nichts hinterhältiges.
      meine kinder lieben sie heiss. und ich bin auch ein fan…

      wenn man gerne brave, angepasste kinder hat, die eher zur wohnungsdekoration dienen, dann muss sie einem natürlich als katastrophe vorkommen… 😉

      • Gabriela_W sagt:

        Das war mir klar, dass das kommt. Dazu kann ich nur sagen: Menschen, die über Andere urteilen ohne sie zu kennen, und deren Kinder schlecht machen (weil „brav“ und „angepasst“ ja neuerdings negative Eigenschaften zu sein scheinen), ohne auch die Kinder zu kennen, dass solche Leute, wie Du also, Pipi mögen, ist nur logisch…

      • gargamel sagt:

        nun ja, wildfremde menschen einfach duzen, wie sie das hier machen, ist ja auch nicht das höchste der anstandsgefühle, nicht?
        ausserdem hab‘ ich nicht gesagt, dass ihre kinder „brav“ und „angepasst“ sind, sondern nur, dass menschen, die kinder am liebsten haben, wenn sie nicht bemerkbar sind, pippi (bitte mit 2 p) natürlich ein greuel sein muss. den schuh haben sie sich dann ganz alleine angezogen.
        ausserdem haben haben sie behauptet, ohne es zu belegen, dass pippi nichts liebenswertes habe. ich habe mir immerhin die mühe genommen zu erklären, warum pippi sehr wohl liebenswertes hat…

      • Monato Roddenberry sagt:

        Dass Leute wie Sie, die mit gereiftem Alter immer noch mit der Maxime Anpassung an Sitte und Gesetz rumlaufen, Pipi nicht mögen, ist auch nur logisch..

      • gelsomina sagt:

        ja, pippi kann eine richtige nervensäge sein – manchmal wird es sogar den kindern beim vorlesen zu viel.
        darf sie aber auch.
        eine kinderbuchfigur wird viel plastischer, wenn sie manchmal auch schwierig tut … wie echte kinder auch.
        und das muss ja bitte nicht immer so didaktisch aufgearbeitet sein wie bei michael ende.

        nichts langweiligeres als geschichten mit musterkindern in der hauptrolle.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Viele Figuren von Astrid Lindgren sind „ADHS Gören“, wie sie von ihnen so despektierlich genannt werden, offenbar erkennen sich Millionen darin wieder, deshalb sind die Bücher so erfolgreich. Hier sind nicht immer die Braven die Guten, auch die Wilden können die Guten sein, Balsam für die oft wunden Seelen der ADHS-ler. Ausserdem ist auch ADHS wie so vieles eine Frage des Standpunktes, in einigen Bereichen des Lebens ein Vorteil. Ich vermute, dass z.B. ein Grossteil der Auswanderer aus Europa während der grossen Hungersnot ADHS-ler waren. Es brauchte Mut, alle Zelte hinter sich abzubrechen, das einzig Wertvolle, das man mitnehmen konnte, war die Hoffnung. Wochenlang auf See, Strapazen jeglicher Art, das war nichts für Hasenfüsse. Den Befreiungsschlag wagen, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, immer wieder aufstehen, auch nach Tiefschlägen, diese Nehmerqualitäten zeichnen die USA noch heute aus.

      • Gabriela_W sagt:

        Ich habe keine Zeit mich hier auf Pippi Diskussionen einzlassen. Ich finde sie nicht liebenswert. Das müsst ihr jetzt halt so schlucken. Hier wurde gefragt was die persönlichen Favoriten und ungeliebten Bücher sind. Dann kommen persönliche Meinungen. Ihr dürft eine andere Meinung haben. Ich aber auch.

      • gargamel sagt:

        yup, sie dürfen ihre meinung haben. aber ich darf ihrer meinung widersprechen.
        und das müssen sie jetzt halt so schlucken.

      • Andi M sagt:

        Auch ich habe Mühe mit Pippi L. Für mich war sie eine Zeiterscheinung als Eltern selbst gegen zu enge gesellschaftliche Normen protestierten. Heute, also aus ihrer Zeit herausgerissen, wirkt sie für mich nur forciert „schräg“. Um jeden Preis unangepasst sein, ist nicht ein Wert, den ich meinem Kind vermitteln will. Ist es mal unangepasst, ok, ist es mal nicht, auch ok.
        Die Zöpfe und die Hasenzähne mögen uns Erwachsene lustig erscheinen, mit Kinderaugen gesehen sind diese Merkmale weder besonders „härzig“ noch sympathisch.
        Zu gutem letzt ist Pippi eine Kinderfigur, die nicht anders mit anderen Kindern spielen kann, ausser als Anführerin. Ideen von anderen Kindern aufnehmen oder einfach mal nur mitmachen das geht bei ihr gar nicht.

  • gargamel sagt:

    hier noch meine liste, kinder- und jugendliteratur bunt gemischt (vieles wurde schon genannt…):

    – 5 freunde (enid blyton)
    – mein name ist eugen (klaus schädelin)
    – die rote zora (kurt held)
    – die schwarzen brüder (lisa tetzner)
    – tumult auf der kyburg / 3:0 für die bärte / sabors wunderboot (heiner gross)
    – tripods trilogie (john christopher)
    – pippi langstrumpf / michel aus lönneberga / kalle blomquist / ferien auf saltkrokan / ronja / brüder löwenherz / … (astrid lindgren)
    – tom sawyer / huck finn / ein yankee am hofe könig artus‘ (mark twain)
    – emil und die detektive / der 35. mai / das fliegende klassenzimmer / der kleine mann / … (erich kästner)
    – in 80 tagen um die welt / 20,000 meilen unter dem meer / 5 wochen im ballon / reise zum mond / kurier des zaren / … (jules verne)
    – der kleine hobbit (j.r.r. tolkien)
    – biggles-romane (w.e. johns)
    – jim knopf / unendliche geschichte / wunschpunsch (michael ende)
    – hotzenplotz-trilogie / kleine hexe / kleines gespenst / krabat / starker wanja (otfried preussler)
    – der seewolf / wolfsblut / lockruf des goldes (jack london)
    – schatzinsel (robert louis stevenson)
    – robin hood (howard pyle)
    – die drei musketiere / der graf von monte christo / der mann in der eisernen maske (alexandre dumas)
    – coraline / sternwanderer / das graveyard-buch (neil gaiman)
    – harry potter (joanne rowling)
    – monströse geschichten (lewis trondheim)
    – der kleine nick (goscinny)

    – tim & struppi (hergé)
    – asterix bis band 24 (goscinny & uderzo)
    – lucky luke (morris, goscinny et al)
    – gaston (franquin)
    – isnogud der grosswesir (jean tabary & goscinny)

    • Ja genau: Tim & Struppi habe ich ge-liebt als Kind!

    • gargamel sagt:

      tim im kongo ist auf eine schon fast naive art rassistisch und auch sonst alles andere als „korrekt“ (was tim da alles an grosswild einfach mal so über den haufen schiesst…).

      aber ist natürlich auch aus der zeit heraus zu betrachten… gibt einen recht guten blick auf die belgische sicht der dinge zur damaligen zeit…

  • Bapi sagt:

    Barbapapa fehlt bis jetzt – meine Kleinen schauen diese Bücher sehr gerne an

  • – Die drei Fragezeichen (Alfred Hitchcock / Robert Arthur)
    – Fünf Freunde u. a. von Enid Blyton

  • Milica Ratnitskij sagt:

    Oh, und nicht zu vergessen die Jugendbücher

    – Mein Name ist Eugen
    – Blitz, der schwarze Hengst
    – Karl May
    – Die 3 Fragezeichen
    – Jules Vernes Romane

  • Milica Ratnitskij sagt:

    Was ist mit den Klassikern?

    – Felix Saltens „Bambi, Perri und die 13 Hasen“ (und nein, ich meine nicht den doofen Trickfim, sondern das Buch!)
    – Astrid Lindgrens „Ronja“, „Mio“, „Bullerbü“, „Larsson vom Dach“, „Detektiv Blomqvist“
    – Selma Lagerlöfs „Die Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wilgänsen“
    – Tolkiens „Der kleine Hobbit“
    – Hanna Johansens „Felis, Felis“
    – die Bilderbücher von Alois Carigiet (Schellenursli, Madlaina u.Co.)
    – „Der Tiger, der kein Tiger sein wollte“
    – „Wo die wilden Kerle wohnen“
    – „Findus“
    – „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“
    – „Das Loch im Sandkasten“
    – Michael Endes „Momo“ und „Die Unendliche Geschichte“
    – „Der Wunschpunsch“
    – Jim Knopf
    – Rudyard Kiplings „Dschungelbuch“ (auch nicht die doofen Trickfilme, sondern den eindrücklichen Roman!)
    – Lack Londons „Wolfsblut“ und „Der Ruf der Wildnis“

    Ok, in dieser Liste sind richtige Kinderbücher (Bilderbücher), wie auch Jugendromane enthalten. Nicht alles ist so niedlich, wie es diese kitschigen Disney-Verfilmungen ganze Generationen von Kindern haben glauben machen. „Bambi“ und „Das Dschungelbuch“ sparen auch Tod und Trauer nicht aus, sind ernsthafter, mystischer und bewegender, als es je ein Film hat „rüberbingen“ können. Und es sind keine typischen „Mädchenbücher“ – doch bin ich meinen Eltern noch heute dankbar, die mir und meinem Bruder diese wahren Klassiker zugetraut haben, indem sie sie uns vorgelesen und uns selber so zum Lesen animiert haben. Ich werde diese und viele andere Bücher gewiss auch meinen Kindern vorlesen, weil sie die Fantasie anregen, das Sprachgefühl fördern, den Horizont erweitern, lehrreich und unterhaltsam sind – und meiner Ansicht nach unerreicht durch das Meiste, was heute auf den Markt kommt.

    „Der Herr der Ringe“ habe ich übrigens mit 7 Jahren ein erstes Mal vorgelesen bekommen. Ich war total fasziniert, verstand natürlich noch nicht den tieferen Sinn und die ganze Tragweite dieses Buchs, fand viele Stellen unheimlich (mir grauste vor den „Schwarzen Reitern“!) – aber ich will die ganze Mystik, Faszination und die Fantasiewelten, die dieses Buch mir und meinem Bruder auch für unsere täglichen Spiele erschloss, nicht missen. Heute würde man wohl sagen „das verstehen die Kleinen doch noch nicht“ oder „aber das ist doch viel zu brutal für die Kleinen!“, und lieber erzählt man ihnen eine Geschichte von „Bambi“ mit den niedlichen Glubschaugen und dem Stinktier, wie es sein Schöpfer, Felix Salten, nie gedacht hat, oder von einem Mogli, in dem Kiplings Wolfsjunge Mowgli nicht mehr wieder zu erkennen ist.

    Aber ich denke, dass Kinder sehr viel mehr sehr viel früher zugemutet werden kann, dass diese Bücher und Fantasiewelten in ihren Spielen Eingang finden und aus ihnen später belesene, sozial kompetente, interessierte und aufgeweckte junge Menschen machen werden. Was ich bei gewissen Kinderbüchern und Geschichten für die heutigen Kinder (und manch einem Buch aus den bisher aufgeführten Listen) eher bezweifle…

    • Monato Roddenberry sagt:

      Der Herr der Ringe besteht aus über 1000 Seiten kleingedruckt, 200 nur schon bis die aus dem Auenland raus sind, haben sie das wirklich vorgelesen bekommen? Ausdauerne Vorlese-eltern haben sie da! Aber gute Auswahl! Vor Allem „der kleine Hobbit“ und „die unendliche Geschichte“ sind Klassiker, die man sein Leben lang nicht mehr vergisst. Auch Jim Knopf ist grossartig (ist auch Ende, oder?). Astrid Lindgren eher für jüngere, Jack London eher für ältere Kleine. Was ist mit TKKG, die 3 Fragezeichen usw..? Dafür bin ich als kleiner sogar selbstständig in die Bibliothek gepilgert. Dann Hohlbein mit 12 bis Steven King mit 16, Fantasy lese ich zum Teil heute noch, gibt es auch für Erwachsene und ist sehr entspannend (und spannend!).

      • ich hab also auch sowohl herr der ringe als auch hobbit vorgelesen bekommen – und die zeit hat noch für viel, viel mehr gereicht 🙂

      • BiBi Malena sagt:

        oh ja, auch wir haben den Kleinen Hobbit und den Herrn der Ringe an langen Winterabenden – von Papa – vorgelesen bekommen, waren aber schon etwas grösser, so mit zehn. Die Kleinste war beim ersten Durchlauf noch zu klein, drum bin ich beim zweiten , da war ich etwa 16, noch immer gern dazugesessen und hab zugehört.
        Hoffentlich wird er seinen Enkelkindern auch so wunderschöne Momente schenken 😀

  • Pascal Sutter sagt:

    Serafin und seine Wundermaschine (Philippe Fix), Frederick (Leo Leonni) – ich habe gestern die Bücher durchgesehen die ich der Kleinen mal vorlesen möchte und diese beiden haben mich zu Tränen gerührt.

  • Bubenmutter sagt:

    Nachtrag: Die Kinder lieben natürlich auch die Klassiker „Globi“ und „Papa Moll“

  • Bubenmutter sagt:

    1. „Johanna im Zug“ von Kathrin Schärer: Eein Bilderbuch genauso für die Erwachsenen wie für die Kinder. Die Hauptfigur: Ein kleines Schwein. Armes Schwein sitzt ganz allein im Zug nach kein. Keine Ahnung wohin.
    Das Schwein spricht mit der Zeichnerin und gestaltet die Geschichte mit, je nach dem muss die Zeichnerin etwas ändern oder ein Bild von vorher nochmals bringen. Bis das Schwein die Zeichnerin nicht mehr braucht, weil….Muss man unbedingt gesehen haben!
    2. „Liselotte lauert“ von Alexander Steffensmeier: Liselotte, die Kuh – auf diesem Bauernhof lebt nur eine Bäuerin, Frau Althaus:-) – versteckt sich täglich in einem neuen Versteck, da sie es liebt, den Postboten zu erschrecken. Unsere Kinder lieben es dieses Buch von Papa erzählt zu bekommen (er kann so schön schreien, wenn die Kuh den Postboten zum erschrecken anschreit). Auf den Bildern sind viele witzige Details zu entdecken.
    3. „Noemi, kleine Gans – ganz gross“ von Eve Tharlet. Wunderschön gezeichnt, die Gesichtsausdrücke der Gänse sprechen Bände. Die Geschichte: eine kleine Gans kann weder gut schwimmen noch fliegen, findet aber am Schluss eine kreative Lösung für das Problem „Schwimmen“.

    Was mir überhaupt nicht gefällt sind „Struwelpeter“ und „Joggeli wott ga Birli schüttle“ (wobei ich den Joggeli den Kindern x mal vorlesen musste…)

  • Dors Venabili sagt:

    Es gibt einen Unterschied zwischen Klischee und Verallgemeinerung.

    Das zum Thema ihres Flopbuches, Zitat
    „«Ein dickes Fell für Roland» (Stephan Brülhart) Atlantis: Bedient sämtliche Klischees, die mit einer Trennung oder Scheidung der Eltern verbunden wird. ..“

    Hoffentlich haben Alleinerziehende ein schlechtes Gewissen. Sie enthalten ihren Kindern den anderne Elternteil, sie leben alelin und haben keine Zeit zum Erziehen. Sie bürden dem Gemeinwesen riesige Kosten auf: Professionelle Kinderbetreuung, Alimentenbevorschussung, Sozialhilfe. Da haben wir massenhaft linken newspeak: Will heissen ALLEIN-NICHT-ERZIEHEND, ALIMENTEN VOM STAAT GESCHENKT, ARMENGENÖSSIGE ELTERN UND KINDER. Es gibt nicht einen einzigen Grund, als „alleinerziehende“ Mutter kein schlechtes Gewissen zu haben.

    Es fehlen Karl May, Schatzinsel, Robinson Crusoe, Jack London, Lederstrumpf. Für die kleineren der unvergessliche Pinocchio aus dem Silva-Verlag und natürlich Globi.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ihre Einfältigkeit, Dors, bricht wieder mal alle Rekorde, das soziopathische Grundmuster ihres Charakters bricht immer durch.

    • Rebecca sagt:

      Wie kann man nur so verbohrt sein…? Lieber SChläge aushalten und immer für die Kinder zusammenbleiben? ISt das eine Lösung?

      • Pascal Sutter sagt:

        und das von einem der mal behauptet hat, man diskutiere gerne mit ihm.

      • Widerspenstige sagt:

        Dear Lea, es sollte nur ein Denkanstoss sein und nur Du allein weisst, was Du aus meinen Links für Dich verwenden und vielleicht gar übernehmen kannst. Es steht mir als Laie nicht zu, da überhaupt mehr hinein zu interpretieren. Aber eines ist mir klar geworden bei Deinem Verhalten hier: nein, Dein Einfühlungsvermögen sprich Empathie ist sehr ausgeprägt vorhanden, sonst hättest Du nicht so subtil auf metaphysische und unkonventionelle Themen, die ich manchmal angesproche haben, reagiert. Du nimmst die Welt unglaublich intensiv um Dich wahr und dies löst in Dir gewisse Mechanismen aus. Meditation hilft Dir bestimmt weiter und vielleicht auch bestimmte Klang- und Gonginstrumente. Ich möchte es ebenfalls mal so stehen lassen und Dir einfach sagen, dass Du ein wertvoller Mensch bist.

      • Lea sagt:

        @Widerspenstige 20. Mai 2010 um 22:31: Vielen Dank, Deine Worte tun mir sehr gut. Ich durchlebe eine schwierige zeit. eine fundamentale existenzkrise und halte es fast nicht mehr aus und sehe keinen weg vorwaerts. eine verzwickte lage. ih weiss nur ich muss weg aus diesem verflixten ort.

        freitag abend wurde ich ausgeraubt. seltsam, wie das einen auf subtile art entbloesst fuehlen laesst.

    • Lea sagt:

      Das ist etwas Off-Topic, aber trotzdem:

      Ich bin Scheidungskind.
      Es ging nicht anders (wegen Alkoholismus und Gewalt des Vaters).
      Meine Mutter versuchte unsere Kinder alleine durchzubringen.
      Sie wurde als kalte unfähige Mutter geächtet.

      Die Familie väterlicherseits hat sie als Italienerin geradezu ausgegrenzt und stigmatisiert. das Tsch-Wort war etwa das netteste, was ich von der Seite hörte. Unterstützung für die Kinder während der Kampfscheidung: Nie.

      Gevatter Staat hat nie einen Rappen Unterstützung gezahlt.

      Auch wenn ich mit meiner Mutter kein sehr gutes Verhältnis habe, so verbitte ich mir, meiner Mutter Unfähigkeit und Schuld zu zuweisen. Schlechtes Gewissen als Strafe? Sicher nicht. Sie weint heute noch wenn ich ihr anrufe, so weh hat ihr das getan, und weisst Du, ich weiss dass sie mich lieb hat.

      Und: Sie hat mir eine ganz wichtige Lektion auf mein Leben mitgegeben. Verlasse dich nicht auf andere. Arbeite so gut du kannst um dich durchzubringen und lebe nach den Umständen deines Einkommens. Jede Arbeit ist gut, achte nie darauf, wie andere auf dich herabschauen, auch wenn du halt im Moment nur als Putzfrau arbeiten kannst (so wie sie damals eine zeitlang).
      Denn, es ist dein eigener hart erarbeiteter Verdienst und du schuldest niemandem was. Schulde nie jemandem etwas.

      Sie hat mir nicht den Vater vorenthalten, sondern uns nach drei Scheidungs-Anträgen endlich vor ihm zu beschützen versucht.

      Nach deiner Theorie bin ich lebensunfähig und von stattlicher Unterstützung abhängig.

      Die Tatsache ist, ich besitze eine Wohnung hier und ein grosses Siebenzimmer-Haus mit sehr viel Umschwung im Sonnengürtel Amerikas. Alles ist bezahlt, keine Hypotheken und das Auto ist auch paid in cash.

      Soviel zu Theorie und Praxis problematischer Familien.

      Sorry for my rant.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Toll Lea, wie du das alles geschafft hast; schön, dass du deine Mutter verteidigst, himmeltraurig, dass so etwas überhaupt nötig ist!

      • Lea sagt:

        @Pippi.

        Nun, wenn Du meine familie kennen wuerdest, wuerde es dich vieleicht erstaunen, dass ich meine mama in schutz nehme. nach all den jahren nachdenken und reden darueber was alles geschah, kam ich zum schluss, dass sie das beste versucht hatte und die umstaende nicht zu ihren gunsten waren. eine verlorenen kindheit eben. immerhin hat sie mir das leben gegeben und wohl die grundsaetzlich wichtigen dinge im leben vermittelt. immerhin denke ich gerne an meine kindheit zurueck.

        irgendwo glaube ich, dass sie ihren seelischen frieden gefunden hat, aber es ist immer schmerzvoll fuer eine mutter, wenn die kinder so abrupt weggenommen werden wie bei uns und die bande, die sonst kinder und muetter haben, zerrissen sind – unwiederbringlich.

        habe ich es geschafft? ich denke nicht. die ahnnehmlichkeiten die ich erwaehnte tun nichts zur sache – im gegenteil, sie demonstrieren die leere mit ihrer groesse noch mehr. leere zimmer ueberall.
        und ohne die therapien und medis funktioniere ich noch schlechter als ohne. aber das ist ein anderes thema, das sehr sehr lange zum erklaeren braeuchte. es gibt einige, die mal was wegen schizzo witzeln. nicht sehr weit daneben btw. aber witzig ist die krankheit nicht. nun. sollte ich jetzt das so senden oder nicht? ich weiss es nicht aber wenn es dann dort steht ja was dann? und wenn nicht was dann? ich weiss ncht ob es richtig ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Lea: ob richtig oder nicht, ist doch egal.
        Was andere denken, sollen sie.
        Das einzige was zählt, ist was drinnen ist, das was niemand von uns sehen kann, aber jemand anderes schon.
        Guten Nachmittag, und dann später gute Nacht!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Lea, das Leben ist hart zu dir, ich wünsche dir sehr, dass die Therapie dir hilft, dass du es schaffst, ein Gleichgewicht zu finden! Verliere die Hoffnung nicht, die moderne Medizin macht vieles möglich, was früher undenkbar war.

      • Widerspenstige sagt:

        Dear Lea
        Ich finde es sehr mutig und richtig, dass Du darüber sprichst. Dann verstehen Dich wieder einige Menschen besser, die sich vielleicht ein falsches Bild von Dir hier gemacht haben. Wer in diesem Desaster, das weltweit vorherrscht, noch normal bleibt, muss ziemlich abgestumpft sein und macht sich wahrscheinlich so einiges vor. Ich versuche jeden Tag nur das Schöne heraus zu picken und solange wie möglich zu speichern, denn das Unschöne meldet sich sowieso irgendwann irgendwo. Aber ich weiss auch, dass besonders sensitiv veranlagte Menschen mit einem äusserst wachen Intellekt besonders verletzlich und aggressiv reagieren können/müssen. Es ist ein Schutzmechanismus und ein Ventil, damit Schlimmers vermieden werden kann. Nur, verbale Attacken an die falschen Menschen gerichtet, hat leider ein Bumerang-Effekt, wie Du hier sehr oft erlebst. Wozu haben wir zwei Ohren und zwei Augen auf den Lebensweg bekommen? Eben.

      • Lea sagt:

        @Widerspenstige sagt 14. Mai 2010 um 00:24:

        Interessant, was Du da sagst. Vor allem, dass Du siehst, dass ich nicht abgestumpft (‚normal’) sein kann. Allerdings ist die Abgestumpftheit der Normalen vielleicht deren Schutzmechanismus, um nicht beinahe überzuschnappen wie ich – und deren Biographie ist weniger dramatisch als meine.
        Vielleicht ist es so, dass ich nur so sein kann wie ich bin – so kompliziert das auch sein mag.
        Die verbalen Attacken sehe ich nicht so wie du das schreibst. Das hat mich zuerst etwas erstaunt als ich das las. Ich sehe diese eher als Gegenangriff bei Kommentaren, die ich als Angriff oder lächerlich Machen meiner Persönlichkeit empfinde. Die treffen eben genau auf bestimmte Auslösermuster – betreffend starker Emotionen zu Erinnerungen – und diese Emotionen werden dann in meinen Auswürfen transportiert. Vielleicht so etwas wie ‚Du tust mir weh’.

        Von daher verstehe ich ‚falsche Menschen’ nicht. Oder vielleicht erkenne ich das nicht.

      • Lea sagt:

        @Pippi Langstrumpf sagt 13. Mai 2010 um 23:59:

        Die Psychotherapien greifen mit der Zeit – einer sehr langen Zeit – und helfen im Umgang mit den Auslösemustern.

        Die Medis allerdings nur beschränkt. Sie dämpfen oder verhindern Anfälle auf Zeit und nach langem Gebrauch immer weniger. Dann zusätzlich Booster nehmen, die wiederum mit dem Blutzuckerpegel tun. Dann der ganze abgewöhnen und umstellen auf ein neues Medikament Zyklus.

        Heilung in dem Sinn gibt es nicht. Die zugrundeliegenden Ereignisse, die die Spaltung bewirkten, können ja nicht weggemacht werden.

        Solange es Borderline ist, geht es auch darum, diesen Zustand zu erhalten. Eine Umkehrung? Ich weiss nicht.
        „http://www.mcmanweb.com/multipolar.html“ erklärt auch, wie gefährlich und schwierig die Wahl der Medis ist.

      • Widerspenstige sagt:

        Lea, zu Deiner Aussage ‚Die verbalen Attacken sehe ich nicht so wie du das schreibst. Das hat mich zuerst etwas erstaunt als ich das las. Ich sehe diese eher als Gegenangriff bei Kommentaren, die ich als Angriff oder lächerlich Machen meiner Persönlichkeit empfinde. Die treffen eben genau auf bestimmte Auslösermuster – betreffend starker Emotionen zu Erinnerungen – und diese Emotionen werden dann in meinen Auswürfen transportiert. Vielleicht so etwas wie ‚Du tust mir weh‘

        Ich habe dazu kürzlich gelesen, dass es beim Stand der Forschung heutzutage nicht mehr nötig sei, sich in eine jahrelange Abhängigkeit von einem Analytiker zu verstricken, um Empathie zu erfahren.
        Hier ein kurzes Interview mit der Neurowissenschaftlerin Prof. Tania Singer, die über Trainierbarkeit von Empathie forscht und kürzlich mit dem Dalai Lama in Frankfurt über Hirnforschung & Meditation diskutiert hat:
        http://www.uzh.ch/news/articles/2009/wie-strahlende-sonnen.html
        Sie forscht im Rahmen des ‚University Research Priority Program (URPP) Foundations of Human Social Behavior‘.
        Dieses interdisziplinäre Programm konzentriert sich auf die Erforschung des menschlichen Verhaltens aus der Perspektive der Neurowissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Philosophie und evolutionären Anthropologie. Das Hauptziel ist, die Faktoren zu verstehen, die soziales und asoziales Verhalten im Menschen bestimmen.
        Hier kann man aktuelle Nachrichten über Frau Prof. Singer und ihre Arbeit abrufen:
        http://www.socialbehavior.uzh.ch/singer/news_de.html

      • Lea sagt:

        ich verstehe den zusammenhang nicht, widerspenstige. ich sehe nicht, was die behandlung einer multipolaren stoerung mit empathie zu tun hat. abgesehen davon, dass ich das thema „Sozialisierung“ mit sehr grossem misstrauen betrachte. fuer mich ist das wort ein schlangenoel, hinter dem sich politisches verbirgt. sicher spielt da auch mit, dass die amerikanische kultur und die mitteleuropaesiche da wahrscheinlich ihren groessten unterschied hat. meine praefernz dazu ist eher die sicht der amerikaner.

        von der forschung von Tania Singer habe ich gehoert. ich weiss auch, dass die effekte von meditation messbar sind. – ein beweis, dass geist materie frmen kann und umgekehrt.

        soweit es geht meditiere ich.

        die ursachen meienr situation hier zu schildern, wird schwer sein, falls dies ueberhaupt angebracht ist. immerhin hat die psychotherapeuting die ausloesemuster herausgeschaelt. mit diesen umghen zu lerenn ist ein hauptteil der ganzen arbeit.

        die mdeikamente sind eigentlich dazu da, anfaelle zu vermeiden bzw zu lindern. diese koennen in verschiedener hinsicht lebensgefaehrlich sein.

        das ganze fing langevor der neuen forschung, wie frau singer das macht, an.

        interesant ist, dass ich nun innert zwei tagen hinweise auf hirnverletzung erhielt – ein aspekt, der fuer mich neu ist – aber nicht unmoeglich.

        du sagts also, dass ich hier so erscheine, als ob ich fehlendes einfuehlungsvermoegen habe. ich lasse das mal so stehen. meinen eigener eindruck ist mehrschichtiger.

  • Goldlöcken sagt:

    Kann Roald Dahl auch nur weiterempfehlen. Ich hab seine Bücher schon als Teenie gelesen.

  • Brige sagt:

    „Sams“, liebt meine Grosse zur Zeit unendlich, seit Weihnachten haben „wir“ nun das dritte Buch des frechen Sams verschlungen. „Wir“, weil sie erst 6 ist und ich somit vorlesen darf.

    „Der kleine Rabe Socke“. Finden sogar Erwachsene lustig, was dem kleinen frechen Raben alles einfällt.

  • alea sagt:

    ohja, winnie the pooh… peter pan… und mein absoluter absoluter allerlieblingsbilderbuchklassiker: roald dahl: the enormous crocodile.. im deutschen sprachraum leider nicht sehr bekannt. überhaupt sind alle roald dahl bücher sehr zu empfehlen, auch zum selberlesen.

  • Rudolf sagt:

    Ok, aber wo sind die _wirklichen_ Tops: Bedtime for Frances, Winnie the Pooh, Mein Name ist Eugen, Alice in Wonderland, … ?

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