Die Arroganz der Mütter

MAMABLOG-ARROGANZ-DER-MUTTER-01

«Ich dachte auch mal, der Beruf alleine würde mich erfüllen» - Mütter, sich selbst genügend. (Bild: Keystone)

Manchmal haben kleine Wörter eine ungeheure Wirkung. Zum Beispiel das Wörtchen «dann». Wenn eine frischgebackene Mutter ihrer kinderlosen Freundin sagt: «Wenn du dann mal selbst ein Kind hast . . .» Ganz so, wie man zu einem Knirps sagt: «Wenn du dann mal gross bist . . .», weil davon auszugehen ist, dass er das eines Tages werden wird. Da gerät die Freundin ins Sinnieren. Denn das Wörtchen «dann» suggeriert: Irgendwann hat eine Frau einfach Kinder zu bekommen.

Es ist ein kleines Wort, aber es ist ein sehr vielsagendes Wort. Es sagt etwas aus über das Denken von Müttern. Es zeigt ihre Arroganz auf, vor allem kinderlosen Frauen Mitte 30 gegenüber. Mütter werten nämlich. Sie gehen nicht nur davon aus, dass sie der Normalfall sind, der Standard. Sie gehen, und das ist die Arroganz darin, davon aus, dass sie es besser machen, dass sie das richtigere Leben führen. Dass das Leben vor dem Nachwuchs nur die Übungsanlage ist und Frauen ohne Kinder in einer Art Provisorium leben, unfertig sind.

Das erklärt auch, weshalb Mütter kinderlose Frauen ungeniert und bisweilen am ersten Arbeitstag in der Kaffeepause fragen, weshalb sie keine Kinder hätten. Sie denken in ihrer Arroganz nicht daran, dass diese Frage verdammt heikel ist. Zum einen weil sie äusserst persönlich ist und es die Höflichkeit verbietet, derart intime Fragen zu stellen. Und zum anderen weil die Gründe zahlreich sein können. Vielleicht hätte die Frau gerne Kinder, aber sie kann keine bekommen. Vielleicht hat sie gerade eines verloren. Vielleicht hat sie eine Trennung hinter sich, und die Kinderfrage hat sich für den Moment erledigt. Vielleicht hört sie sehr laut ihre biologische Uhr ticken, aber es ist kein tauglicher Vaterkandidat in Sicht. Vielleicht hat sie sich noch nicht entschieden. Und vielleicht möchte sie gar keine haben, weil sie sich durchaus ein erfülltes Leben ohne Kinder vorstellen kann. Auf jeden Fall möchte sie darüber keine Auskunft geben. Aber Mütter sehen die Dinge anders, sie sehen die Welt nur noch aus einem Blickwinkel: dem der Mutter.

So ab 30 fängt er sich langsam an zu bilden, der Graben zwischen den Frauen, und es ist ein Graben zwischen Kinderlosen und Müttern. Wobei die Kinderlosen einfach ihr Leben weiterleben. Die Mütter aber, die beginnen zu werten. Stellen kinderlose Frauen wahlweise als egoistisch oder verantwortungslos oder unreif hin. Das äussert sich in spitzen Bemerkungen wie: «Du gehst immer noch aus? Ach, das habe ich halt hinter mir.» Oder: «Ich kann es mir nicht mehr leisten, einfach so in den Tag hineinzuleben.» Oder: «Ich dachte auch mal, der Beruf alleine würde mich erfüllen.»

Da ist, neben der beiläufigen und mitunter gezielten Herabsetzung der Kinderlosen, wohl auch Neid herauszuhören auf deren Freiheit und Unabhängigkeit. Kinderlose Frauen aber werten Mütter nicht. Sie haben Respekt vor deren durchorganisiertem Alltag, wenn sie von der Sitzung in die Krippe und dann zum Einkaufen und zum Elternabend rennen, und hören sich geduldig die Geschichten über das Wickeln und Stillen und Rückbildungsturnen an und lächeln und nicken und langweilen sich dabei, ganz so, wie sich früher die Mütter, als sie noch kinderlos waren, ebenfalls gelangweilt haben bei solchen Geschichten.

Mütter werten auch insofern, als sie kinderlose Frauen suspekt finden. Mütter sind überzeugt, dass jede Frau Kinder möchte. Und dass die, die keine haben, entweder todunglücklich, weil nicht vollkommen, oder aber, wenn selbst gewählt, letzten Endes eben doch frustriert sind. Kein Mann würde es wagen, eine solche Aussage zu machen; Mütter stellen sie ungerührt in den Raum, und das ist doppelt irritierend, weil doch die Emanzipation einst mit dem Ziel angetreten war, dass Frauen die Wahl haben sollten, und eben niemand mehr über diese zu urteilen habe.

Aber Mütter fühlen sich moralisch überlegen, im Recht, und sie erwarten permanentes Verständnis für das Leben, das sie gewählt haben, weil es ja eben das richtigere ist. Zum Beispiel, dass sie Vorrang haben, wenn es im Büro um die Ferienplanung geht. Sie können schliesslich nur während der Schulferien, die Kinderlosen sollen sich da anpassen, denn die sind ja flexibel. Oder wenn sie mitsamt Kinderwagen am Samstagnachmittag im ohnehin engen und überfüllten H & M einkaufen gehen. Oder mit den sperrigen Wagen Bars und Cafés annektieren, wo Kinder eigentlich nichts zu suchen haben, und mit bösem Blick den Zigarettenrauch wegwedeln. Und wer sich dann anmasst, sich über herumrennende, brüllende, ja einfach nervende und schlecht erzogene Racker zu ärgern, der bekommt zu hören: Du hast wohl keine Kinder?

Dieses Mutterkreuz-Gehabe ist das Gegenteil dessen, was Mütter so gerne für sich in Anspruch nehmen: Es ist kleinherzig. Man wünschte sich hierzulande etwas entspanntere Mütter. Man wünschte sich Mütter, die französisch denken. In Frankreich nämlich, so erklärte unlängst die Feministin und Philosophin Élisabeth Badinter, dem Land also, das europaweit den höchsten Anteil Kind-pro-Frau sowie den höchsten Anteil an berufstätigen Müttern hat, bleibt auch eine mehrfache Mutter immer und in erster Linie: Frau.

Bettina Weber ist Gesellschaftsredaktorin des Tages-Anzeigers. Sie ist kinderlos und lebt in Zürich.

Lesen Sie auch
Zu cool für Kinder
Das Neiden der jungen Eltern

774 Kommentare zu «Die Arroganz der Mütter»

  • Anja Lohmann sagt:

    Ein interessanter Artikel. Ich selber bin erst mit 35 Jahren Mutter geworden (stets Berufstätig). Kenne also die beiden Seiten, kinderlos und Mutter zu sein. Ich hatte nie Probleme mit Müttern und war nie Arogant Aber als Mutter erfahre ich, wie kinderlose Frauen im Grunde eine falsche Einstellung haben. Kinderarzt, alleine schon die Wartenzeiten! Kinderlose Frauen, ob in der Kita, Schule, JA etc. meinen alles zu wissen! Nur weil sie es gelernt haben! Aber ich sehe, was für ein falsches Bild diese Frauen oftmals haben. Ich weis wovon ich rede. Ich muss mich stets rechtfertigen vor diesen Fraun

  • lebenundlebenlassen sagt:

    Leben und leben lassen – seit doch alle ein bisschen offener und tolleranter, als hier so abgefahrene Kommentare von wegen Moselm heiraten, ihr armen kinderlosen Frauen, Laus über die Leber gekrochen, Hetzschrift etc. zu schreiben. Freu Weber hat geschrieben, wie es einem Teil der Frauen ergeht, wie einige denken und hat damit sicher nicht alle in einen Topf geworfen und einen Frust hat sie ganz bestimmt nicht. Ich kinderlos habe schon viel gehört, kenne beide Seiten von gut bis schlecht, von nett bis böse. So ist es nun mal. Letztendlich entscheidet jeder für sich selber. Wenn Kinder im Restaurant schreien nervt es mich manchmal doch auch – aber es nervt auch die Mütter selber, sie denken ja nicht, coool mein Kind schreit, jetzt seht ihr mal wie das ist?! Ich bin froh, haben (wenn nicht ich) andere Kinder, so existieren wir weiter. Und die Mütter nerven sich manchmal ab uns „kinderlosen“ und verstehen unser Denken nicht … das ist auch ok…. Gibt es denn nichts Schlimmeres auf der Welt, als sich über Kinder oder eben nicht Kinder aufzuregen, über Mütter oder eben nicht Mütter?! Denkt mal ein bisschen nach, was für ein schönes Leben wir hier haben und wie gut es uns geht und dann überlegt nochmal ein bisschen…. lebt, lasst leben, geniesst das Leben … ob mit Kinder, ob ohne… zeigt einander gegenüber einfach etwas mehr Verständnis und damit sind alle gemeint die Kinder haben und auch genauso die, die keine Kinder haben – klar?!

  • Roger Pfister sagt:

    Frau Weber, ich galube sie haben einen Komplex gegenüber Müttern! Ach ihr armen Kinderlosen Frauen! Es ist schön das man seine privaten Probleme (für die es sicher auch profesionelle Bertreuung gibt) an seinem Arbeitsplatz, durch so einen Komentar ausleben kann! „Mütter sind überzeugt, dass jede Frau Kinder möchte?“ So eine schwachsinnige Behauptung! Ich würde eher sagen, dass sie eine krankhafte Eifersucht gegenüber Müttern entwickelt haben Frau Weber. Suchen sie sich einen Mann, am besten einen gläubigen Moslem! Danach kriegen sie einen Schleier und bleiben zu hause und tun uns allen einen riesen gefallen.

  • sandramami sagt:

    Na da menschellt es ganz schön ! Du hast Kinder ,du hast keine ! Na und ,soll doch jeder so leben wie er möchte.Kinder machen Arbeit und bringen Freude.Arbeiten auch.Und wenn man keine Kinder bekommt ,wenn man sich welche wünscht dann kann das nur jemand nachempfinden der das selbe erlebt.(ich habe nach drei Fehlgeburten auch nicht mehr damit gerechnet und bin jetzt Mutter von zwei Mädchen).

  • sanda kammermann sagt:

    mich dünkt, dass frau weber eine grosse laus über die leber gekrochen ist. komme mir mit meinen vier kindern fast schlecht vor. ja, auch wir müssen einkaufen gehen und mit schulpflichtigen kindern, die, wir wollen ja keine einfache planerei haben, alle an anderen tagen frei haben, ist halt oft der samstag die einzige lösung. finde ich es toll, mit dem kinderwagen mich durch den h&m zu quälen. nein. kann ich meinen teenie einfach mit der kreditkarte reinschicken? auch nein. ergo, ich geh mit. es sollte platz für alle haben.

    jedem das seine.

  • SophieLerlei sagt:

    niemand neidisch werden könnte und das Glück anderer als rücksichtslos in der Öffentlichkeit anprangert.
    Sorry, ich hab mich verklickt, war noch nicht fertig.
    Es bleibt noch zu sagen, dass die Menschheit ohne Mütter nicht existieren könnte.
    Ohne solche Artikel aber schon.
    Das mag jetzt arrogant klingen, ist aber die Wahrheit. Mag man es drehen, wie man will.
    Liebe Bettina, Ihnen möchte ich dringend ans Herz legen, in Ihrer Arbeit und Ihrem Leben dem Sinn und der Wahrheit den Vorzug zu geben, und persönliche Fehlinterpretationen nicht in der Öffentlichkeit als Hetzschriften loszulassen. Es gibt gute und schlechte Mütter, und es gibt gute und schlechte Artikel. Dieser hier ist einfach nur boshaft und entbehrt jeglichem Realitätssinn und Anstand.

  • SophieLerlei sagt:

    Ich möchte nicht wissen, was die Redaktion für eine solche Hetzschrift bezahlt. Aber ich hätte ganz gerne gewusst, wofür das gut sein soll? Ist ein Artikel zwangsläufig gut, wenn er provoziert, verallgemeinert und die Basis der Gesellschaft schlecht macht? Wo ist da der Sinn?
    Mütter erhalten keinen Lohn für ihre nervenaufreibende Arbeit mit 24-stündiger Präsenzzeit. Manche geben 100% im Beruf und nochmal so viel für ihre Kinder. Der verdiente Respekt wird mit den fragwürdigen Behauptungen in diesem Artikel auch gleich noch zerrissen. Der einzige Lohn, nämlich Sinn und Freude an dieser schweren Aufgabe werden einfach uminterpretiert und als „Arroganz“ dargestellt.
    Also, wie haben sich Mütter denn Ihrer Meinung nach zu verhalten? Versteckt alle Kinder und verheimlicht die Mutterschaft vor der Öffentlichkeit, tabuisiert alles, was mit Kindern, Familie oder Glück im allgemeinen zu tun hat, damit JA

  • Glückssache sagt:

    Hallo zusammen,

    leider ist der Artikel nicht wertungsfrei geschrieben, was wieder dazu führt, dass Missverständnisse und Vorurteile geschürt werden.
    Nur schon der kleine Satz „Mütter werten nämlich“ ist komplett stupide und wertet genau so, wie er es den Müttern vorwirft…
    ALLE MENSCHEN WERTEN, ob Mütter, Väter, ob Kinderlos, ob Frau, ob Mann, alles einerlei! Und jeder denkt von sich, dass seine Art zu leben das „einzig Wahre“ ist.
    Natürlich gibt es solche Mütter, aber es gibt auch Andere. Und es ist ja nicht so, dass alle Mütter in dem gemeinsamen Mütterfrieden leben würden, schliesslich weiss man ja selber am besten was dem Kind gut tut und wenn eine andere Mutter mit dem Kind etwas tut, was man nie im Leben selber tun würde, wird da genau so gelästert und mit Vorurteilen zugeschüttet usw.

    Es liegt zu einem grossen Teil an unsere Kultur und unseren „Wertvorstellungen“. Ich muss besser sein/bin besser als andere, mein Auto ist besser als andere, mein Kind ist perfekter/lernt schneller als Andere, nur ich weiss was richtig ist, ich leiste mehr als andere, etc… Bescheidenheit und vor allem auch Selbstgenügsamkeit sind ausser Mode und dementsprechend wird gehandelt und behandelt.

    Die höchste Kunst ist es (und das mag jetzt esoterisch und missionierend klingen) sich selbst zu lieben und sich selbst zu genügen. Dann nämlich ist es egal, wie gross und teuer das Auto von anderen ist oder ob die Frau Familie hat oder nicht. Weil dann hat man mit sich und seiner Situation Frieden geschlossen und kann WERTUNGSFREI mit anderen Menschen umgehen.
    Man muss sich ja nichts beweisen und wenn jemand anders eben so lebt, wie er lebt, ist das sein „Problem“ und nicht das deine.

    Zum „Mutterglück“ noch ein kurzes Wort.
    Ich bin alleinerziehende Mutter von einem behinderten Kind. Es kam gesund zur Welt und hatte nach der Geburt Komplikationen (was viele nicht wissen, ca. 1/4 der gesunden, termingeborenen Kinder haben nachgeburtliche Komplikationen, die bleibende Behinderungen nach sich ziehen). Nach 6 Monaten im Spital, mit täglichen Blutabnahmen, Infusionen, etc. bekam ich ein traumatisiertes Kind nach Hause das 24h schrei und kaum trank/ass. Mit der Zeit wurde es etwas ruhiger, bis so etwas wie „Alltag“ eingekehrt ist.
    Ich habe noch mit ganz anderen Vorurteilen zu kämpfen als dieses „hat Kind“, „hat kein Kind“ und würde selbst nie auf die Idee kommen, irgendwer zu werten.

    Es ist eine reine Glückssache und ein riesiges Geschenk ein gesundes Kind haben zu dürfen! Eben so wie es ein Geschenk ist einen Partner haben zu dürfen und genug finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben! Nur leider denkt daran kaum jemand. Wäre dies den Menschen bewusst, würde das provozierende Ego-Gehabe einer tiefen Dankbarkeit weichen und die Welt wäre ein friedlicherer Ort…

    In dem Sinne wünsche ich euch ein zufriedenes und glückliches Leben!

  • Ohne Kinder sagt:

    Endlich einmal ein guter Artikel……… Man bemerke, dass es sehr viele Leute gibt die gerne Kinder hätten aber leider keine haben können (ca. 20% der Bevölkerung) davon betroffen sind übrigens auch wir Männer. Also ihr Mütter und Väter genießt euer Glück welches so manchen schmerzlich verwehr bleibt. Ein bisschen Feingefühl zu diesem Thema fehlt leider den meisten Eltern. Vor allem „Pippi Langstrumpf“ täte gut daran mal ein bisschen weiter zu denken. Ich würde nämlich sehr gerne mit meinem Kind „protzen“ leider werde ich das nie können……

  • mjam sagt:

    Mag ja sein, dass es solche Mütter gibt, von denen ihr schreibt – keine Ahnung, noch keine kennengelernt. Als ich nämlich mit 22 Jahren Mutter wurde, hatte noch kein Mensch um mich herum Kinder. Dafür hab ich aber dutzende Kommentare gehört im Stil von Oh gott was, du bekommst ein Kind – also ob Kinder Katastrophe, Desaster und der letzte Tag zugleich bedeuteten. Und als ob es nun nur noch einen Weg gäbe, nämlich den, von nun an unter Windeln und Kotztüchlein vergraben zu verdummen. Gibt also durchaus eine Gegenseite, wo auch kinderlose Menschen jungen Müttern mit Arroganz begegnen. Oder so was ähnlichem wie Mitleid, weil jetzt das Ende der Welt gekommen sei.

    Übrigens scheint es mir etwas grotesk, sich zum einen zu mokieren über beschränkte Mütter, die nur über Rückbildungsturnen diskutieren würden und zum anderen auch darüber, dass sie es wagen, ins Café zu gehen, wo, wie die Autorin schreibt, Kinder (und somit ja auch die Mütter) angeblich nicht hingehörten. Sollen sie jetzt zu Hause hocken und in ihren vier Wänden denken oder vielleicht doch Frauen bleiben, die auch ein eigenständiges Wesen behalten, welches nicht verschmilzt mit dem Mammadasein? Und gehören nicht Kinder auch dazu, so im Stil von Cafés sind für alle da? Ich freu mich auch nicht über das Geplärr vom Nebentisch, aber in den Besenschrank stellen, kann man Kinder halt auch dann nicht, wenn sie einem mal auf den Wecker gehen. Manche Menschen werfen dann mit Blicken um sich, welche einem fast das Blut in den Adern gefrieren lassen. Dass man es wagt, den Leuten diesen belästigenden Lärm zuzumuten, zzzz…

    Mütter protzen halt mit ihren Kindern und kinderlose Frauen mit ihrer Freiheit – ist doch egal. Solange sich überhaupt noch jemand traut, Kinder zu bekommen in einer Gesellschaft wo’s ohne viel leichter und fast schon normaler ist und sowieso jeder besser weiss, wie Eltern so zu sein hätten, ist ja alles ok.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja, und Männer protzen mit dem Auto….. 😉

      • Ginola sagt:

        @Pippi

        Nicht doch, kinderlose Männer protzen mit dem Auto…- viellleicht. Väter protzen auch mit dem Kindern 😉

  • Frauenversteher sagt:

    Wenn man(n) Müttern zuhört und die endlosen Litaneien und Klagen überstanden hat, dann bekommt man am Ende immer noch das Mantra zu hören „aber es gibt einem sooooo viel zurück…“.
    Ich will ja niemandem das Seelenpflästerli wegnehmen, das über die Existenz als Vollzeit-Fütterer-Putzer-WindelwechslerIn hinwegtröstet.
    Aber in diesem Licht sollte vielleicht wenigstens das Adjektiv „kinderlos“ gestrichen werden zugunsten von „kinderfrei“.

    All die unfreiwillig kinderfreien Frauen haben sich ihr Schicksal nicht selbst ausgesucht, aber sie sollten sich wenigstens ohne schlechtes Gewissen über die damit verbundenen Vorteile freuen dürfen.

  • Sandro sagt:

    Ausgezeichneter Artikel.
    Mütter sind etwas tolles.
    Kinderlose Frauen ebenfalls! Egal, ob gewollt oder ungewollt.

    Im Jahre 2025 werden auf diesem Planeten wahrscheinlich ca.
    8 Milliarden unserer ach so unersetzlichen Spezies leben.
    Auch unter dieser Betrachtungsweise haben kinderlose Frauen
    Anrecht auf unseren Respekt!
    Kein vernünftiger Mensch würde für eine kinderlose Welt plädieren.
    Aber in der aktuellen Situation wäre global gesehen weniger sicher mehr….
    Anyway, eine Frau ist so oder so etwas wunderbares….
    also hört auf, gegenseitig zu „gifteln“…. wäg de Goofe…..
    Kiss you, Ladies….

  • mami71 sagt:

    Ein toller Artikel und sehr zutreffend. Als so genannten „späte“ Mutter kenne ich beide Seiten, auch die der mitleidig belächelten oder von Müttern arrogant behandelten „Langzeitkinderlosen“. Ich habe in meinem Umfeld genug Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben, sei es aus medizinischen Gründen oder weil zur Familie der Partner fehlte. Einige Frauen wollen auch bewusst keinen Nachwuchs, was ich auch gut verstehe – nicht jedem liegt es, sein Leben umzukrempeln und für viele Jahre auf so manches zu verzichten. V.a. bei den ersteren braucht es etwas Taktgefühl, ihnen gegenüber das Mutterglück nicht so zur Schau zu stellen. Es ist mir bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist. Klar bringe ich Opfer für mein Kind und die Familie, ich tu es aber gerne und käme nie auf die Idee, Frauen/Männer danach zu taxieren, ob sie Kinder haben oder nicht. Klar ist der Umgang mit Freunden, die ebenfalls Familie haben, anders und vielleicht eben etwas familiärer. Kinder haben verbindet. Bewusst aber meide ich Treffs für junge Mütter (weil ich ja nicht mehr wirklich jung bin und dort vielleicht auch etwas fehl am Platze wäre) und andere Veranstaltungen, wo dann der Status „Mutter“ so richtig zelebriert wird. Schliesslich sind Kinder keine Orden, die uns angeheftet werden und die man zur Schau trägt, um sich darzustellen. Ein bisschen Demut und Bescheidenheit wäre auch hier gewiss nicht fehl am Platz. (Wie auch generell in der heutigen Gesellschaft, wo ja jeder Superstar für 3 Wochen sein kann…)

    • mimi02 sagt:

      Ich stimme mami71 voll zu. Einzig die Aussage: nicht jedem liegt es, sein Leben umzukrempeln(…) könnte schon wieder als wertend taxiert werden. Wie ich selbst merken musste: Wir bewegen uns hier auf dünnem Eis. Statt dass sich die Frauen verbünden und unterstützen würden, bauen wir Gräben auf wo keine zu sein bräuchten. So gibt es ganz praktische Gründe für gewisse Regelungen wie der Ferienplanung. So wie praktische Gründe den Ausschlag dafür geben können, ein interessantes aber intensives Projekt der kinderlosen Frau zu übertragen. Keiner will den anderen ärgern. Der Artikel lässt zwischen den Zeilen keinen Zweifel offen: Als kinderlose Frau scheint man sich übervorteilt und zurückgestellt zu fühlen. Als kinderhabende Frau ebenfalls. So lassen sich die Gräben nie schliessen. Beide sind neidisch aufeinander. Ich bin erst seit rund 3 Jahren Mutter – und hatte davor ein erfülltes Leben und habe es auch heute – als Frau und als Mutter. Lassen wir die Grabenkämpfe und stecken unsere Energie besser in gemeinsame Projekte. Jeder hat sein „Bürdeli“ zu tragen – zusammen gehts leichter!

  • Gabrielle sagt:

    Guten Abend

    Finde den Artikel interessant und teilweise zutreffend, weil ich manches auch schon erlebt habe. Im übrigen finde ich es auch gut, dass nicht nur brave Artikel in diesem Blog erscheinen, sondern auch so böse und provokante wie dieser hier. Jedenfalls kann ich mir bildlich vorstellen, wie ein Mob mit Fackeln und Mistgabeln vor Bettina Webers virtueller Haustüre steht… 😉 sehr amüsant.

    Im übrigen bin ich zwar kinderlos, aber nicht humorlos, und lese diesen Blog sehr gerne – als vorsorgliches Survival-Training sozusagen… man weiss ja nie.

    Herzliche Grüsse
    Gabrielle

  • Na, da zeigt sich wieder mal „wenn einer über die anderen erzählt, sagt er am meisten über sich selbts aus“. Denn was die anderen wircklich denken, was sie fühlen und urteilen, können wir nur aufgrund eigener Einstellung beurteilen und nie so genau wissen. Wenn frau mit eigener Entscheidung Kinderlos zu leben, glücklich und zufrieden ist, wird sie das mütterliche herumstolzieren nicht als „so ätzend“ finden. Und wenn frau sich bewusst ist, dass, wenn sie schon für kein Nachkommen sorgt, und da ist um Gottes Willen die Menschheit daruaf angewiesen, die Kinder nicht in „Aufziehlager“ verbannt werden können, damit die Kinderlosen ihre Friedhofsruhe haben können. Die Kinder sind nervende, blärende, sabernde, sorgenmachende Nervensägen, sie sind aber die Freude pur für die Menschen die ein Herz haben. Die sich einfach über das neue, unfertige Leben freuen können. Das die Mütter hier der Versuchung erliegen auf das Geschenk, das sie erhalten haben „allzustolz“ zu sein, soll ihnen verziehen werden. Aber das sie nicht vergessen sollen, dass sie in erster Linie Frau sind, das finde ich auch gut.

  • piri sagt:

    Diesem Artikel kann ich nicht zustimmen! Es gibt in meinem Umfeld viele Leute (mit und ohne Kinder), die nicht ein solch „einseitiges“ Empfinden haben.
    Bis vor 3 Jahren war ich Vollzeit-Hausfrau (2 Söhne im Teenageralter), nun arbeite ich 20 – 30 %. Ich finde, weder Väter noch Mütter sollen in der Arbeitswelt in irgendeiner Form bevorzugt werden, schliesslich erbringen sie aufgrund der Tatsache, dass sie Kinder haben, nicht automatisch die besseren Leistungen als die „Kinderlosen“. Ausserdem habe ich grossen Respekt gegenüber den „bewusst“ kinderlosen Frauen und Männer, finanzieren Sie doch zu einem grossen Teil unser Bildungswesen und nicht zu vergessen die laufend zunehmenden Betreuungsangebote. Im Gegenzug zahlen unsere Kinder dann mal für dessen Kosten wie Alterspflege usw.
    Ich kann Sprüche wie „Kinder sind unsere Zukunft“ nicht mehr hören. Diese sollen wohl alle Staatsausgaben für die laufend zunehmenden Fremdbetreuungsangebote und „nötigen“ Sozialarbeiter in den Schulen rechtfertigen. Wenn Kindern schlecht erzogen sind und Probleme machen, muss wieder der Staat (mit Steuergeldern, auch von „Kinderlosen“ mitgetragen) eingreifen…
    Und übrigens störe auch ich mich an lärmenden und herumspringenden Kindern in Restaurants! Dafür gibt es Spielplätze und Restaurants mit Spielecken, oder man beschäftigt sich halt auch mit den Kindern während des Restaurants-Besuchs!

  • braintester sagt:

    Nur Frauen können Kinder bekommen?

    Weit gefehlt…Kinder bekommen Männer wie Frauen, wenn sie vernünftiger Weise in dieser Gesellschaft nämlich nur dann für Nachwuchs sich entscheiden, wenn die Voraussetzungen, demselben ein erfülltes Leben ermöglichen zu können, und sich darüber dann gemeinsamm zu freuen, einigermassen zuverlässig einschätzbar sind.

    Aber Nachwuchs gebären können tatsächlich nur Frauen. Und wenn es eine sogenannte, mehr oder weniger systemimmanente „Verpflichtung“ zum Gebären geben sollte, nur weil man dafür biologisch geeignet ist, dann gibt es auch analog dazu das gleiche Phänomen in der Männerwelt als „Zeugungsverpflichtung“. Und in beiden Welten wäre dann die entsprechende Frustration vorprogrammiert, wenn der „biologischen Bestimmung“ aus irgendeinem Grund nicht entsprochen wird.
    Diese Frustration ist verständlich…bei der Mehrheit der Menschheit, die nach wie vor unterschwellig und archaisch ihren eigentlichen Daseinszweck nur im Beitrag zuir Fortpflanzung der eigenen Art sieht.

    Aber glücklicherweise gibt es auch einige Menschen, welche die ebenso naturgegebene Fähigkeit, im Unterschied zu anderen Lebewesen auch über sich selbst nachdenken zu können, auch tatsächlich nutzen.
    Und unter Denen überlegen nun einmal Einige, ob es wirklich sinnvoll ist, zur Aufrechterhaltung der Spezies Mensch unbedingt einen eigenen Beitrag zu leisten.
    In Ansehung der Mehrheit der eigenen Art und der Kommentare zu diesem gelungenen Artikel lautet meine persönliche Antwort:
    „Nein, das muss nciht sein…“
    Ich persönlich freue mich darüber, dass ich mit dieser Erkenntnis nicht völlig allein dastehe.

    Denn Kinder sollte man nur in die Welt setzen, wenn sie als Inkarnation einer wirklich schönen und erfüllten Beziehung sozusagen die Krone aufsetzen und eine gute Chance haben sich selbst und den Eltern zur Freude zu gereichen.

    Alles andere ist nur einfach Trieb. egal, wie subtil verbrämt er daherkommt.
    Aber dazu wäre es nicht notwendig, als „Mensch“ in diese Welt gesetzt worden zu sein….

  • Scheherazade sagt:

    Bettina Weber beschreibt ein Phänomen, das auch ich leider regelmässig erfahre. Kinderlose Frauen scheinen oft (zumindest unterschwellig) den Neid der Mütter auf sich zu ziehen. Es gibt viele kleinmütige Mütter hier zu Lande. Leider.

  • Pete Joram sagt:

    Was für eine komische Diskussion hier. Ich finde die meisten Mütter (und Väter übrigens auch) stinklangweilig. Mal ganz ehrlich: auch ein Kleinkind ist doch eher eine langweilige Angelegenheit oder? Kann nicht sprechen und wenn, dann nur Unsinn, macht in die Hose… Ich persönlich bin froh hab ich keins. Keine Ahnung wie eine Mutter auf die Idee kommt gegenüber andern arrogant zu werden. Arrogant inwiefern? Gibt es irgend etwas Gewöhnlicheres als Mutter zu sein? Was soll denn daran speziell oder beneidenswert sein? Komische Diskussion…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Woher weisst du das? Blick, Hörensagen….

    • Eni sagt:

      Wenn ich in Holland mit meinen holländischen Verwandten über Abtreibung diskutiere, dann weiss ich das aus zuverlässiger Quelle, nicht vom Hören sagen und auch nicht aus dem Blick. Hören Sie auf damit, mich als beschränkt hinzustellen, ok?

      Man darf so lange abtreiben, ohne dass die Mutter in Lebensgefahr ist oder das Kind behindert.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, das darf man nicht! Das kannst du lange behaupten, du weisst das vom Hörensagen, es ist keine zuverlässige Quelle, die Leute erzählen viel, wenn der Tag lang ist. In Holland gibt es eine gesetzliche Frist bis zur 24 Woche, dann ist Schluss. Das heisst nicht, dass es nicht Leute geben könnte, die das länger machen, Kriminelle gibt es überall.

      • Eni sagt:

        Naja, ich denke schon, dass sich meine verwandten damit auskennen, was für Gesetze gelten in ihrenm Land.

        Möchte Ihne Ihre giestige Ueberlegenheit mir gegenüber nicht absprechen, aber auch dort gibt es Leute die lesen und schreiben können und studiert haben.

      • Eni sagt:

        @ Pippi

        Also, habe noch einmal nachgefragt, weil mir das Ganze keine Ruhe lässt.

        Muss folgendes richtig stellen: In Holland kann man abtreiben bis Woche 37. Alles was man dazu braucht ist ein Attest vom HAUSARZT, dass man psychisch nicht in der Lage ist, das Kind zu bekommen. Das Kind wird im Mutterleib mittels Medikamenten getötet, die Geburt eingeleitet.

        Beweisen kann ich das schlecht, die Information kommt von privater Seite aus Holland per E-Mail. Habe mir noch die Mühe gemacht im Internet zu schauen, aber da sind die Informationen sehr unterschiedlich.

        Kann Ihnen vesichern, dass ich nicht einfach solche Behauptungen ausspreche einfach aus Spass, dafür ist mir das Thema zu ernst.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist, dazu gehört auch der drohende Suizid, kann man das in der Schweiz auch, Spätabtreibungen sind sehr selten, aber sie kommen vor.

      • Eni sagt:

        Genügt in der Schweiz auch ein Attest vom Hausarzt?

      • Lea sagt:

        Zu den Niederländischen Gesetzen gibt es einen englischen Wiki Eintrag : „http://en.wikipedia.org/wiki/Abortion_in_the_Netherlands“ , leider habe ich nichts auf deutsch gefunden.

        dort steht:

        In the Netherlands, abortion performed by a certified clinic or hospital is effectually allowed at any point between conception and viability, subject to a five-day waiting period. After the first trimester, the procedure becomes stricter as two doctors must consent to treatment. In practice, abortions are performed until approximately 24 weeks into pregnancy, although this limit is the topic of ongoing discussion among physicians in the Netherlands, since, due to recent medical advancements, a fetus may sometimes considered viable prior to 24 weeks. As a result of this debate, abortions are only rarely performed after 22 weeks of pregnancy. Abortions after the first trimester must be performed in a hospital.

        nach dem ersten Trimester müssen zwei Ärzte zum Vorgang das Einverständniss erklären. Der Vorgang darf nur von dazu speziell lizenzierten Kliniken durchgeführt werden. Wenn nicht, ist es nach Holländischem Recht eine Straftat.

  • james sagt:

    wow! Hut ab Frau Weber! Ob es immer Arroganz ist, glaub ich zu bezweifeln, aber es ist schon eine Art unausgesprochenes Gesetz, dass Mütter superior sind. Eine unausgesprochene Aufforderung an alle Frauen, eine Form von urzeitlicher Existenzrechtfertigung des weiblichen Geschlechts.

    Auf die Gefahr hin hier gesteinigt zu werden: Mir scheint, dass Mütter aus dem asiatischen Raum (Indien bspw.) einiges gelassener sind als europäische, bei gleichem workload (ob Haus- oder Berufsfrau). Es ist vielleicht auch eine Kulturfrage.

    • Eni sagt:

      @ james

      Natürlich ist es eine Kulturfrage: Im asiatischen Kulturraum gibt es keine Kinderfeindlichkeit. Nieman stört sich an einem Kind nirgends. Kinder gehören einfach dazu und sind kein Störfaktor wie hier in den Städten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eni, keine Kinderfeindlichkeit im asiatischen Raum? Wie naiv kann man sein, ohne dass es weh tut?

      • Eni sagt:

        @ Pippi

        Ich meine damit nicht die Abtreibungen und Kindstötungen von unerwünschten Kindern sondern das die Kinder zum Alltag gehören.

        Es ist schwierig, sich schriflich auszudrücken ohne dass nachgefragt werden kann, abe man muss ja nicht ständig immer alles so verdrehen, dass der Andere dumm und naiv hingestellt wird. Muss mich von Ihnen sicher nicht beleidigen lassen

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn du solche Sachen erzählst, frage ich dich halt, wie naiv du bist. Wenn du deswegen gleich beleidigt sein willst, bist du selber schuld. Hier geht es darum, was du schreibst, nicht was du eigentlich gemeint hättest, verstehst du? Ich kann nicht Gedanken lesen….

    • Eni sagt:

      @ Pippi Langstrumpf

      Ich habe ja gesagt, dass sich niemand an einem Kind stört und damit meine ich die lebenden und nicht die abgetriebenen und getöteten. sowieso werden ja auch bei uns unerwünschte Kinder abgetrieben in Holland sogar bis zur Woche 36 oder 37, dafür muss man nicht bis Asien reisen.

      War selber nie in Asien, aber habe Bekannte, die Asien bereist haben und mir das so schildern.

      Wenn Sie nicht wissen wie ich es meine, dann fragen Sie doch einfach nach.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eni, bis zur 37. Woche soll in Holland abgetrieben werden? Wie kommst du dazu, solche Schauermärchen zu verbreiten? Allerspätestens nach der 24. Woche ist Schluss, es gibt auch in Holland gesetzliche Fristen!

        Bei Lebensgefahr für die Frau kann auch in der Schweiz noch länger ein Abbruch vorgenommen werden, aber das sind die absoluten Ausnahmen. Ich finde es unredlich, nein bösartig, wenn du hier solche Lügen verbreitest.

      • Eni sagt:

        Keine Schauermärchen, Tatsachen!!!

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Die Bemerkung, dass Bettina Weber, die Autorin von „Die Arroganz der Mütter, kinderlos ist, wäre nicht nötig gewesen. Man merkt es auch so… Sie scheint (momentan) ziemlich frustiert zu sein. Ich verstehe dieses Diskussion „Mütter gegen Kinderlose“ überhaupt nicht! Es soll doch jede/jeder das Leben leben dürfen, was ihm/ihr am besten behagt – und fertig. Wo liegt das Problem?

    Ja, ich bin Mami zweier Kleinkinder im Alter von 3 und 1,5 Jahren und stolz, glücklich und dankbar darüber. Ja, ich stehe zu diesen Gefühlen, zeige sie und rede auch gerne darüber. Mich und andere Mütter deswegen als arrogant zu bezeichnen ist eine Frechheit – und arrogant! Die Kinder gehören nun mal zu meinem Alltag, zu meinem Leben – ja sie bestimmen es und bilden eigentlich den Mittelpunkt! Das ist nun einmal so und wird noch lange so bleiben. Was bitte soll daran nun so schlecht sein?! Die Kinder lassen sich nun mal nicht einfach so wegzappen, nur weil sie jemanden nicht in den Kram passen.

    Zum Glück ist mein Umfeld, bestehend aus Kinderlosen und Eltern, sehr kinderfreundlich. Zusammen mit den Kindern bin ich gerne gesehen. Meine Freunde, Bekannten und Kollegen interessieren und fragen gerne nach dem Nachwuchs. Dementsprechend darf ich ohne Hemmungen über die Kleinen und die damit verbundenen Freuden und Sorgen sprechen. Und so wie mir zugehört wird, so interessiere ich mich andererseits für die Belange und die Nöten der Kinderlosen, wenn sie mir ihre Probleme mit dem Job, Stress mit dem Chef etc erzählen. Es ist mir wichtig, auch die Kontakte zu Kinderlosen aufrecht zu erhalten. Schliesslich waren ihre Sorgen einst auch meine. Es ist zwar nicht mehr möglich sich so spontan und regelmässig zu treffen. Hauptsache ist doch, dass man sich noch sieht und die Kontakte nicht abbrechen lässt! Man muss halt ein wenig flexibel sein 😉

    Obwohl die Kids mein Leben bestimmen, sind sie nicht das einzige. Auch ich geniesse mal einen Abend ohne Kids, freue mich jede Woche auf den einen Arbeitstag. Auch mir tuts gut, ab und zu über anderes zu sprechen als Windel, Schoppen, Kinderkrankheiten etc. 😉 Als vielseitig Interessierte kommen bei mir auch Themen zu Politik, Sport etc nicht zu kurz.

    So ist mein Motto dann auch: Leben und leben lassen – mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander! Mit ein wenig mehr Toleranz, ein bisschen mehr Rücksicht, etwas mehr Respekt, einer Handvoll mehr gesundem Menschenverstand, einer Prise mehr Gelassenheit und einer Portion mehr Lockerheit auf Seiten der Eltern UND der Kinderlosen – und das Leben mit und ohne Kinder kann friedlich, spannend und erfüllend sein ;-)!!

  • sophie sagt:

    In der heutigen kinder- und bindungslosen Gesellschaft finde ich, dass wir Frauen einander wieder mehr Mut zu beständigen Beziehungen und zu Kindern machen sollten.
    Es ist eine riesen Herausforderung, aber man wächst daran und es macht mich zumindest zutiefst zufieden.
    Wer allerdings arrogant über andere herfährt, hat nichts begriffen.

  • Anna sagt:

    Dieser Artikel ist überhaupt nicht übertrieben. Ich habe keine Kinder, habe jedoch schon Aussagen gehört wie, dass ich ein Schmarotzer der Gesellschaft bin, weil ich keine eigenen Kinder habe und im Alter doch eine AHV-Rente beziehen möchte, obwohl ich keine Kinder gezeugt hätte, welche mir dann diese AHV-Rente finanzieren würden.
    Wenn ich müde bin, höre ich immer wieder – vor allem von verheirateten Männern mit Kindern – die Aussage, dass ich mich bloss nicht beklagen soll, da ich keine Ahnung hätte, was es heisst, Kinder zu haben.
    Deshalb akzeptiere ich all die gegenteiligen Argumente nicht, und kann nur mehr als bestätigen, dass Frau Bettina Weber absolut Recht hat und dies leider der Alltag ist.

    • Eni sagt:

      @ Ana

      Und jetzt machen Sie es geanauso. Ich glaube nicht, dass es normalität ist, dass man Kinderlosen Sxhmarotzer nennt, ich kenne jedenfalls niemanden der so etwas behauptet.

      Natürlich haben Sie keine Ahnung wie es ist Kinder zu haben, wie sollten Sie auch? Völliger Blödsinn: Sie haben keine Kinder, ob gewollt oder ungewollt, in erster Linie sind Sie ein Mensch wie auch die Bekinderten. Tut mir ehrllich leid, dass Sie so angegiftet werden.

  • Frauenversteher sagt:

    Dieses Mami-Bashing ist doch unwürdig!
    Jede Bevölkerungsgruppe die unter Minderwertigkeitsgefühlen leidet, versucht als Selbsttherapie ihre Schwächen in Stärken umzudeuten. Der Stolz auf die eigene Identität als Mittel gegen Depression…
    Sich davon angegriffen zu fühlen zeugt lediglich von zu schwachem Selbstbewusstsein, Mitleid wäre die gerechte Reaktion.

  • christa kohli sagt:

    Der Artikel ist total daneben. Frau Weber schreit nach einer weiteren Zwei-Klassen-Gesellschaft. DAS ist mittelalterliches Denken…

  • uma sagt:

    @gargamel
    so was ist einfach zu sagen, wenn man’n‘ zum herrschenden geschlecht gehört und die gesellschaftlichen erwartungen ganz andere sind. mit evolution hat es auch nichts zu tun, sondern mit sozialisation und symbolischer gewalt, welche sie in ihrem beitrag exzellent zur schau stellen, in dem sie (und die auch ganze gesellschaft) männern nur auf grund ihres geschlechts, willkürlich gewisse (positive) eigenschaften zuschreiben oder eben nicht und diese dann noch als natürlich darstellen.

  • orla sagt:

    Wow, ueber siebenhundert Kommentare, und alle mehr oder weniger trotzig rechtfertigend in die eine oder andere Richtung! Projekt Kind versus Projekt kein Kind! Die Natur unterzieht Muetter einer ‚hormonale Hirnwaesche‘ und Nichtmuetter eben nicht. Leider hinkt die Evolution wie immer hinterher; was bis vor ein paar Jahrzehnten noch kein Thema war – [fast] alle Frauen wurden irgentwann einmal Muetter – erreicht nun Konfliktebene. Die Dreistigkeit mit der viele der Blogger Frau Weber als ‚frustriert‘ bezeichnen ist bodenlos, und gibt ihr [Frau W] doch ironischerweise recht.


  • Der grösste Frust für vermeintlich gewollt kinderlose Frauen stellt die Konfrontation mit der eigenen Unentschlossenheit dar, mit der Unfähigkeit, einen Entscheid zu fällen, der weitreichende und unwiderrufliche Folgen hat. Mit jeder Vertagung dieses Entscheids wächst die Frustration mit der Erkenntnis, dass einem niemand die Entscheidung abnehmen wird.

    Den ganzen Artikel können Sie unter http://angelones.wordpress.com/2010/04/21/die-qual-der-nichtwahl/ lesen.

  • Marianne Surber sagt:

    Hallo

    Über was sprechen dann die „Kinderlosen“? Oft und viel über ihren Beruf, den Chef und die Arbeitskollegen. Meistens ist dies auch nicht so spannend. Aber wir können auch von einander lernen, an anderen Lebensweisen interessiert sein und nicht immer nur werten – ob mit oder ohne Kind.

    Ich habe jedenfalls 2 Kinder – sind schon etwas älter – und Freundinnen mit und ohne Kinder. Ich geniesse die Verabredungen mit ihnen und schäme mich auch nicht, wenn ich etwas von meinen Kindern erzähle. Genauso höre ich interessiert zu, wenn sie von ihrem Arbeitsalltag erzählen!

  • Nathalie Burch sagt:

    Liebe Bettina Weber

    Touché…
    Ihr Artikel polarisiert und trifft einen nicht minder wunden Punkt in der weiblichen Gesellschaft. Weshalb sonst sollten sich viele Mütter darüber auslassen, dass sie soooo ganz und gar nicht arrogant sind.
    Sind wir es nicht trotzdem, arrogant und überheblich? Ich bin eine zweifache und berufstätige Mutter. Habe ich in meinem Sinne nicht alles wirklich wichtige erreicht? Die Aufgabe einer Frau als Solche vollumfänglich erfüllt? Weshalb soll ich da nicht stolz und überheblich sein und all die Nicht-Mütter als Nicht-Vollkommen betrachten? Wofür steht das Weibliche den grundsätzlich, wenn nicht für das Kinderkriegen? Ist uns Müttern dann die Arroganz gegenüber den Nicht-Müttern nicht vorbehalten?
    Der Artikel sollte uns alle mal wieder das Wesentliche im Leben fokusieren lassen. Weshalb muss die Menschheit immer über das Eine oder Andere werten, richten und verfügen? Ist es nicht möglich, einfach miteinander die Toleranz zu üben und ein bisschen nachzudenken bevor man sich über etwas auslässt. Und eben wertet!
    Männer sind auch einfach Männer, Frauen sind Frauen, weil wir so sind wie wir sind und eben ein bisschen zickiger. Nicht-Mütter sind Frauen die aus irgendwelchen Gründen keine Kinder haben und Mütter sind Frauen mit Kindern.
    Es ist berechtigt, dass Nicht-Mütter über die Mütter und deren Kinder klagen. Mütter klagen auch viel. Zum Teil mehr als die Nicht-Mütter, aber SIE haben sich dafür entschieden Kinder zu haben und haben sie dann auch. Man muss mit den Konsequenzen im Leben umgehen können, dazu gehört auch, dass es Nicht-Mütter und Nicht-Eltern gibt, die so überhaupt nichts mit Mütter und vorallem deren Kinder umgehen können und dies auch nicht wollen. Müssen sie denn? Wenn uns als Mütter die Arroganz doch bestimmt ist? Wir urteilen über Frauen die keine Kinder haben und halten uns für nicht wertend?
    Gut gemacht Frau Weber. Sie haben einen Nerv getroffen, der NUR bei den Frauen wirklich schmerzt.

  • Schtli sagt:

    Der Artikel ist der Hammer! 😉 Nur schade, dass viele die gewollte Provokation und Ironie nicht als diese wahrnehmen. 😉
    Es gibt doch immer Ausnahmen. In meinem Umfeld habe ich zum Glück nur coole Mamis. Sie lieben ihre Kinder, haben sich selbst darüber aber nicht vergessen. Klar ist es schwieriger geworden, sich mit ihnen zu treffen. Diese raren Treffen brauchen halt etwas mehr Planung und Verständnis seitens der Kinderlosen. Aber wenn einem die Freundschaft etwas wert ist, dann nimmt man dies auch auf sich. Viele Mamis sind nämlich froh, dass sie noch eine Freundin haben, mit der sie nicht nur über Kinder diskutieren können. 😉

    Eigentlich schade, dass man sich oft für getroffene Entscheidungen (heiraten oder nicht, scheiden oder nicht, Kinder oder keine) rechtfertigen muss. Aber voilà, man gewöhnt sich an alles. Man darf einfach nicht auf den Mund gefallen sein, dann kommt’s gut. 😉

    Leben und leben lassen ist hier sicher die Devise.

  • gargamel sagt:

    liebe frauen,

    ihr habt einen sprung in der schüssel! sorry, man (sic!) muss es in dieser härte feststellen.
    wie frau (sic!) sich wegen so einer lappalie gegenseitig zerfleischen kann und sich in die schützengräben verzieht, das ist mir absolut schleierhaft.

    dass wir männer, quer durch schichten und politische spektren, das grossmehrheitlich nicht tun, das scheint mir aber ein ganz massiver evolutionsvorteil fürs patriarchat zu sein.

    so wie ihr hier das hier bewerkstelligt, frauen, so wird das nichts mit dem sturz desselbigen…

    • Brunhild Steiner sagt:

      @gargamel: überlesen Sie die paar Frauen nicht, denen das ebenso schleierhaft ist und die sich der Pauschalisierungsschlacht mannhaft verweigern,
      und passen Sie auf, bestimmt kriegen Sie noch aufs Dach 😉

      • Auguste sagt:

        @ brunhild steiner

        hmm…, sagt ihnen die „emser depesche“ etwas? was wir hier letzte woche erleben durften, hätte kein geschichtslehrer plastischer in szene setzen können, um die umstände, die zum ausbruch des deutsch-französischen kriegs 1870/71 führten, an einem praktischen, heutigen beispiel aufzuzeigen. bettina weber hatte offensichtlich keinen fensterplatz in geschichte. das war grossartiges blogging, wenn es denn so gewollt war. das einzige was offen geblieben ist, ist die frage: „welche seite hat denn die oberhand behalten?“. da hat der krieg von 1870/71 schon ein deutlicheres resultat gezeitigt.

        es war wie immer: wenn die vernunft verliert, donnern die kanonen…..

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Auguste: grossartiges Blogging weil viele, (teilweise Schwer-) Verletzte animiert wurden sich in die Arena zu werfen? Mich nähme nun einfach noch wunder, ob diese Verletzten tatsächlich so zahlreich sind, oder eher wie vertreute Kleinmetallteile (entschuldigung) von einem riesen Magneten angezogen wurden.
        Und noch mehr interessieren würde mich, ob nun einige davon den Mut fassen und bei der nächsten unangenehmen Begegnung, egal auf welcher Seite, freundlichen Klartext reden, ob in Zukunft sogenannte beste Freundinnen sich im Schwangerschaftsfall Gedanken zum wie etc. Weiterführen der Freundschaft machen usw. I
        ch denke sehr vieles, was beschrieben wurde, war kein unabwendbares Naturgesetz. Nicht jeder Vulkanausbruch legt den ganzen Flugbetrieb lahm und nicht jedes Kind oder nicht-Kind muss die ganzen Beziehungen, ob die persönlichen oder unpersönlichen versauen, oder irgendwie so.

      • Brunhild Steiner sagt:

        sollte natürlich verstreut und nicht vertreut heissen!

      • Auguste sagt:

        @ brunhild steiner

        hmm…, ich könnte mir vorstellen, dass einige die die behandlung des themas hier verfolgt haben, sich ein paar gedanken machen werden und das dies dann auch zu gesprächstoff zwischen freundinnen führen wird. als mann erschliesst sich mir die brisanz dieses themas nicht richtig. aber wie nathalie burch heute treffend bemerkt – dieser nerv schmerzt nur bei frauen wirklich. aus meiner erfahrung müsste ich dieser aussage zustimmen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Auguste: dann hoffen wir doch dass die Tapferen bis hierhin durchhalten werden!…;-)

      • Lea sagt:

        Mir kommt es hier manchmal wie bei einem Gladiatorenkampf im Circus Maximus vor.
        Auch dort verlassen die Kämpfer den Ort sehr malträtiert.

        Ich habe es eigentlich satt, zur Belustigung einiger Senatoren meine virtuellen Köpfe zu verlieren.

      • Lea sagt:

        Mir kommt es hier manchmal wie bei einem Gladiatorenkampf.
        Auch dort verlassen die Kämpfer den Ort sehr malträtiert.

        Ich habe es eigentlich satt, zur Belustigung einiger Senatoren meine virtuellen Köpfe zu verlieren.

      • Lea sagt:

        Da scheint etwas mit der Stichwortliste im Filter zu stottern. Lateinische Wörter vielleicht?

    • @gargamel
      Meine Rede!

    • jxjx sagt:

      Die Diskussion hat mit zerfleischen und mit Patriarchat nichts zu tun. etc.

    • mändu sagt:

      Habe dies auch schon festgehalten:
      http://blog.bernerzeitung.ch/mamablog/index.php/9652/die-arroganz-der-mutter/comment-page-9/#comment-31575
      Damit sind wir schon drei.
      Aber letztlich sind wir Milliarden, denken wir nur daran, dass China und Indien und andere Giganto-Nationen, die noch dazu eine zu hohe Männerrate haben.
      (Was werden wohl da Frauen durch Frauen ertragen müssen, die keine Kinder haben – wollen, können?)

      Wie gesagt, westeuropäische Frauen wollen alles, immer, sofort.

      Sie sind aber nicht bereit für Kompromisse, einen Preis dafür zu bezahlen oder sich einzuschränken.

      Eine gewisse Ähnlichkeit mit Investment Bankern und ähnlichen Lebewesen ist nicht von der Hand zu weisen. (Auch in ihrem Verständnis gibts nur Vorteile für sie, Nachteile für die Anderen bzw. die Allgemeinheit.)

  • David Berger sagt:

    Tja, Mütter, welche sich selbst und ihr Kind (in dieser Reihenfolge) als Nabel der Welt qualifizieren und alles andere als Minderwertig taxieren, haben mangels eigener Identität schlicht keinen anderen Platz im Leben gefunden als – nun – eben Mutter zu sein. Wie langweilig.

    Kann ohne weiteres sinngemäss übertragen werden auf: Arbeitssüchtige, Spitzensportler, Autofreaks und Waffennarren, Mütter- und Kinderhasser, sonstige Langweiler. Kurz: Die Vielfalt macht’s!

  • Klaus Dietrich sagt:

    Bis anhin hielt ich es für ein Gerücht, aber scheinbar verstehen die meisten Menschen Ironie nicht. Und noch viel schlechter können sie über sich selber schmunzeln, schade.

    Wenn ein solcher Artikel ausreicht, um bei Gewissen Menschen die eigene Existenz rechtfertigen zu müssen, ja dann gute Nacht.

  • Berg sagt:

    Liebe Autorin. Ich lese mit Interesse von Ihrem Aerger über „die Mütter“. Schade, dass Sie bislang in Ihrem Leben offenbar mehrheitlich frustrierende Erfahrungen mit einem Genre Frau gemacht haben, die Kinder geboren haben. Können Sie sich vorstellen, dass es Frauen gibt, die Kinder bekommen, ohne, dass der Nachwuchs Teil des Lebensentwurfes der Frau wird (und die Kinder dennoch sehr gewollt, gewünscht und auch geplant sein können)? Können Sie sich vorstellen, dass es Frauen gibt, die Kinder bekommen und neben dem Mutterthema, auch noch andere Themen auf Lager haben? Können Sie sich vorstellen, dass es Frauen gibt, die die Kinderfrage und die Entscheidung Kinder zu wollen jenseits der Kategorie des Glück’s /Unglücks ansiedeln? Die Liste könne beliebig erweitert werden. Ich schliesse mit einem simplen Wunsch und wünsche Ihnen deshalb, dass hin und wieder solche Spezies Ihren Lebensweg kreuzen mögen. Diese Sorte Mensch sagt Ja zur Rolle der Mutter und sagt ebenso Ja zur Rolle als Frau! Ehrlich gesagt habe ich mehrheitlich solche Frauen kennenlernen dürfen! Und das schreibe ich Ihnen als Frau, die erst mit 37 ihr erstes Kind erwartet.

  • sam schwarz sagt:

    Dieser ganze Frust, der sich hier von Kinderhabenden und Nicht-Kinderhabenden entlädt, ist letztlich die Folge einer völlig verfehlten Familienpolitik. Kinderhabende werden in völlig enterotisierte Familienghettos in der Peripherie eingesperrt, Kinderlose machen Karriere und entfremden sich von aller sozialen Verantwortung in gläsernen neoliberalen keimfreien Wellness-Zonen. Der Graben ist riesig. In beiden Fronten gärt der Frust. Familienpolitisch hat sich letzlich nicht viel geändert, wir leben hier immer noch in den 50ern. Wenn man Kinder hat, wird man in vieler Hinsicht geächtet & diskrimiert, wenn man keine hat, auch. Familienpolitik, Behindertenpolitik, Sexualpolitik. Viele Studien weisen drauf hin, dass in den Staaten, in denen beispielsweise eine moderne Familienpolitik gemacht wird, auch mit den Behinderten klüger und weniger verkrampft umgegangen wird. Ebenso werden in diesen Ländern Prostituierte weniger diskriminiert. Dieser ganze Hass, der sich in dieser Debatte entlädt, egal in welche Richtung, ist Folge patriarchaler Machtstrukturen, die auf die Unterdrückung des Körperlichen zielen. Da werden sowohl verletzliche Mütter & Väter die Opfer des Hasses, wie auch Frauen, die sich nicht in irgendwelche Mütterrollen pressen lassen. Eigentliches Ziel dieses Zornes müssten die aber die Verursacher dieser Familien- und Körperpolitik sein, die wirtschaftlichen & politischen Strukturen, die konservative Unterdrückungspolitik der immer noch gleichen aristokratischen Elite, die unsere Körper und unsere Sexualität seit mehreren Jahrhunderten unterdrückt. Wir halten uns immer noch an den angeblichen Chancen fest, die uns die demokratische Gesellschaft bietet. Dabei leben die meisten von uns in mentalen – und realen – Gefängnissen, mit oder ohne Windeleien, mit oder ohne sexy Stilettos. Und der Neid ist unsere einzige Profilierungsmöglichkeit. Böser, schwarzer Neid.

  • Ich habe mich gefragt, was an dem Artikel von Bettina Weber gut ist und fand immerhin etwas: Es ist gemein und inakzeptabel, eine Frau, die gewollt oder ungewollt kinderlos ist herab zu setzen. Niemand sollte sich erlauben über den Lebensentwurf einer anderen Frau zu lästern. Punkt.

    Die übrigen Aussagen kann ich so nicht nachvollziehen. Mütter sind vielleicht verknallt in Ihre (kleinen) Kinder und teilen diese Verzückzung gerne mit. Sie sind vielleicht (bestimmt!) manchmal genervt und überfordert. Deswegen verhalten sich zuweilen gleich wie alle anderen verknallten oder genervten Menschen. Alle Mütter die ich kenne, haben einen deutlich weitern Horizont als hier beschrieben wurde und sie geben ihr bestes, ganz ohne Arroganz.

  • Karin sagt:

    Arrogante Menschen gibt es überall, das ist nicht auf Mütter beschränkt. Ich vermute, dass arrogante Mütter schon arrogant waren, bevor sie Kinder hatten, das ist doch ein Charakterzug. Es zeigt sich eben nach dem Kinderkriegen auf diese Art, wie im Artikel beschrieben. Was am Artikel stossend ist, ist die Pauschalisierung, ich kann sie mir nur so erklären, dass die Autorin kaum Kontakte hat zu Müttern und die Kontakte, die sie hat, negativ gefärbt sind.
    Es ist übrigens nichts dagegen einzuwenden, dass im Leben von Eltern die Kinder der Mittelpunkt sind und demzufolge auch Gesprächsthema sind.
    Ich vermute Neid der Autorin auf die Mütter, weil sie sich getrauen zu fordern, was ihnen zusteht, und Frau Weber ev. auch schon zurückstehen musste (z.B. Ferienplanung)?
    Und: Jede Mutter hatte vorher ein Leben ohne Kinder, keine Kinderlose hatte ein Leben mit Kindern, kann es also niemals beurteilen! Falls sie es dennoch tut, ist dies arrogant.
    Karin

    • Eni sagt:

      @ Karin

      Da haben Sie recht, arrogante Menschen gibt es zuhauf ob mit oder ohne Kinder. Es wäre ja auch unlogisch, dass bei den Leuten durch Elternschaft plötzlich alle negativen Eignschaften weggeblasen sind.

      Was das pauschalisieren betrift: Die meisten Schwerverbrecher sind Kinderlos ( von Gewalt in der eigenen Familie mal abgesehen), was sagt uns das? Das alle Kinderlose Schwerverbrecher sind? Wohl kaum, oder?

  • Nina sagt:

    …die Mütter sind gar nicht das Problem! Es sind doch die Kinderlosen(gehöre selbst dazu), die sich einreden weniger „Wert“ zu sein oder respektlos behandelt worden zu sein! Warum könnt ihr nicht einfach gelassen reagiren, wenn jemand nach Kindern fragt? Manchmal ist es einfach nur Neugierde und überhaupt nicht abschätzig gemeint, aber es wird dann oftmals von Kinderlosen falsch verstanden! Kinder sind nun mal ein wichtiger Bestandteil dieser Welt! Seit doch ehrlich, eine selbstbewusste, glückliche Kinderlose würde sich nicht angegriffen fühlen und kann mit solchen Situation gelassen umgehen. Das Problem liegt meistens bei sich selber…

  • Eni sagt:

    Bis jetzt sind zu diesem Thema 672 Kommentare gepostet worden und kein einziges Mal ist die „Autorin“ dieses Beitrages auf Aufforderungen eingegangen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Ich komme zum Schluss, dass Frau Weber einfach eine Minimalistin ist im Arbeitsleben und finde das einfach nur arm.

    Hat nicht sie sich darüber aufgeregt, dass Sie bie der Arbeit Rücksicht auf Mütter nehmen muss? Naja, umgekehrt haben ja Mütter gar keine Zeit auf Frau Weber Rücksicht zu nehmen, weil sie nach einer Stunde Arbeit fertig damit ist, ihr Honorar einstreicht und nach Hause geht.

    Und nein: Niemand braucht mir jetzt zu sagen, dass sie für DAS länger als 1 Stunde gebraucht hat. Ich habe schon selber nicht viel länger gebraucht für eigene Beiträge und schreibe sicher nicht so schnell wie sie.

    • Mirjam sagt:

      Gute Frage, Eni, welche ich mir auch schon gestellt habe. Einfach lausig – diesen Artikel zu publizieren und sich dann aus dem Staube zu machen.

  • michael sagt:

    Ahhhhhh,da geht mir aber jetzt der Hut hoch! Wenn das nicht der Gipfel der Arroganz ist, genau im Sinne der Autorin! Nur nicht von einer Mutter,sondern von einem Mann.
    Wasfür ein ärmliches Leben jemand führt, der ein Kind braucht um Bereicherndes zu erleben! Und dann den Anderen zu sagen,ihr lebt im Jammertal und wisst es nicht,da kinderlos.
    Also braucht ihr erst mal Kinder, um über das Leben staunen zu können und Verantwortung für euch zu übernehmen.Das heisst für mich eigentlich dass ihr blind durchs Leben gelaufen seid. Nur, o Wunder, um sehen zu können denke ich brauchts keinen Katalysator namens Kind. Und ich bin sicher wenn man Verantwortung für ein Leben übernehmen möchte gibts genug arme Seelen auf dieser Welt,ziemlich sicher sogar in der Nachbarschaft.
    Also freut euch eurer Kinder,ich tus auch,es soll aber kein Freipass für Extratouren sein. Schliesslich hat sich jeder freiwillig dafür entschieden,von Nötigung mal abgesehen. (Der Storch hat ausgedient,sollte jeder wissen wies einschlägt)

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Vielleicht wird es kaum mehr Kinder geben, wenn die Pille für den Mann erhältlich ist, sofern sie nicht grosse Nebenwirkungen hat. Mir scheint, die Männer haben noch viel weniger einen Kinderwunsch, als die Frauen. Eigentlich schade, weil, wie Roy Lembo sagte, sie gar nicht wissen, was ihnen dabei entgeht.

    • Secutor sagt:

      Hoffentlich kommt diese Pille nicht, dann sterben wir wirklich aus.

      • Daniel sagt:

        Kleiner emotionsloser, werteneutraler Exkurs am Rande 😉

        Die Pille für den Mann kommt nicht… Nein, wirklich nicht!

        Einer Frau kann ich Hormone geben die eine Schwangerschaft vortäuschen und so den Einsprung verhindern, indem ich eine „permanente“ Schwangerschaft vortäusche. Ihr wisst schon, Östrogene und Gestagene…

        Männer sind diesbezüglich etwas einfacher gestrickt. Nimm ihnen das Testosteron weg und sie bilden keine Spermien mehr. Blöderweise werden sie dann zu Frauen… Naja, ok, nicht wirklich zu richtigen Frauen, aber zu irgendetwas dazwischen.

  • Roy Lembo sagt:

    Mehr Männer zum Thema? OK!
    Ich muss leider zugeben, dass ich den Artikel bestätigen muss, weil ich auch zu denen gehöre, die ihre Freunde nach dem Grund für Kinderlosigkeit fragen. Ein Freund von mir sagte einst: Wenn die Kinderlosen wüssten, was ihnen entgeht, würden sie glatt durchdrehen. Tut mir leid, aber das stimmt. Und darum ist gut, dass Kinderlose nicht darum wissen. Die Arroganz gewisser Mütter kommt meiner Meinung daher, d.h. aus dem Wissen, dass Kinder das Leben bereichern, dass man mit Kindern erst richtig lernt, bedingungslos zu lieben. Es ist gut, dass Kinderlose das nicht wissen.
    Aber es ist zu respektieren, wenn es Menschen gibt, die sich gegen Kinder entscheiden. Denn eines ist sicher: Wenn man erst Kinder hat, ist das Leben, wie man es kannte, ein für alle mal vorbei. Man muss selber entscheiden oder herausfinden, ob es sich zum besseren oder schlechteren verändert hat. Dieser Satz führte bei einem befreundeten Paar zur Scheidung! Sie wollte Kinder, er eher nicht. Ich sagte ihm, dass er es wollen muss und nicht ihr zuliebe machen soll. Ich weiss jetzt nicht wirklich, ob ich den Beiden einen Gefallen getan habe. Er hätte ja auch rausfinden können, dass ein Kind zu haben das Grösste der Welt ist. Für mich auf jeden Fall ist das so!

    • Eni sagt:

      @ Roy Lembo

      Sicher haben Sie Ihren Freund den richtigen Rat gegeben. Kinder ja oder nein ist ein elementarer Bestandteil, wo man sich einig sein muss als Paar. Bei TV- Sendungen oder Sportvereinen kann man ja sagen, jedem das seine aber bei Kindern? Stellen Sie sich vor, dass er nun seiner Frau zuliebe ein Kind gezeugt hätte und dann nichts damit anfangen könnte.

      Heute hat man Wahlfreiheit und das ist gut so, aber man muss dann auch mit den Konsequenzen leben.

    • René van Saramacca sagt:

      Nun, lieber Roy Lembo, ich bin ein Nicht-Kinderloser (1 Tochter) und ich weiss, was mir entgangen ist. Wenn auch mit Kind (ja nun natürlich kein Kind mehr) fühle ich mich im Grunde als Kinderloser, ich habe es nie als Lebensaufgabe betrachtet mich zu vermehren, denn von uns Menschen gibt es ja wirklich genug. Im Rückblick sind diese ersten, so hoch gelobten Kinder-Jahre – ich habe mich die ersten 4 Jahre mehr oder weniger vollzeitlich um das «unbekannte Wesen Kind» gekümmert – wie nicht existent, ich habe keine Ahnung, was ich in dieser Zeit wirklich getan habe, es war einfach irgendwie sehr anstrengend und sinnentleert, am Abend war man müde, ohne wirklich etwas getan zu haben. Und das hat wirklich nichts mit der Persönlichkeit dieses bestimmten Kindes zu tun, sie war angenehm, aufgeweckt und wie sich noch heute zeigt – ein Erfolg. Aus meiner Sicht wird dieses Kinderhaben völlig überbewertet, es ist einfach eine Aufgabe, die meist sehr viel Energie verschlingt. Soviel, wie da immer erwartet wird, bekommt man nicht zurück, muss man auch nicht, das Projekt heisst: «Erziehung zur Selbständigkeit» – oder mehr altmodisch-animalisch: Aufzucht und Hege. Wenn dieses Projekt gelingt, mit viel Liebe (aber eben natürlich der «agape» und nicht dem« eros») dann gewinnt man einen neuen Freund, mit dem, oder eben der, uns ein Band verknüpf,t das einmalig ist, denn welchem anderen Freund hat man einmal den Arsch sauber gewischt – beispielsweise – oder stundenlang Klötze aufeinander geschichtet usw. ich habe in jener Zeit sehr oft gesagt, ich ziehe den Hut vor all den Vollzeitmüttern, die das Jahre lang tun, vor allem, wenn da mehrere Kinder sind, ist das ja unendlich, scheinbar selbstverständlich, vielleicht etwas unterstützt durch ein paar Hormone, die uns Männern nicht zu Verfügung stehen, – wenn es um den energetischen und nervlichen Aufwand ginge, müssten sie allesamt sicher 6000 CHF per Monat verdienen – per Kind.
      Nun, eben auch mit diesen positiven Erfahrungen, weiss ich, was mir entgangen ist – eben jene Jahre – die sich heute wie ein dunkles Loch anfühlen, ein Stück Leben, das mit Kartoffel-Karotten-Müesli ausgekleidet ist, verlorenen und wiedergefundenen Stofftieren und geprägt von langen, unendlich langen Tagen ohne Ziel und Erfüllung. Ja, das ist «part of the game». Ich finde, man darf den Mythos des Vater- und vor allem Mutterseins schon ein wenig auf den Boden des Alltags zurückführen, das darf man den Kinderlosen oder den Unentschlossenen schon sagen. Vor allem für den Fall, wenn dann trotz aller Liebe und Zuneigung und all dem, dann eben das Ganze langfristig doch nicht so erfreulich sein sollte. Jaja es gibt sie einfach auch, die bösen bösen Jungz und Mädelz, die da so gar keine Freude machen. Und sowieso – wie gesagt – wir sind genug  – seien wir den Kinderlosen dankbar – so können die Kinder vielleicht auch zukünftig noch ein Reh am Waldrand sehen.

  • xxxxx sagt:

    Warum schalten sich nicht mehr Männer ein?
    Wir brauchen euch.

  • Nathalie sagt:

    Kann es sein, dass unsere Umwelt, vorallem auch stark die Menschen in der Schweiz die Sicht auf das Wesentliche verloren haben?
    Wir führen so viele Luxusdiskussionen. Es spielt doch keine Rolle, ob jemand Kinder hat oder nicht, Kinder wird es immer geben, und die AHV wird auch ohne Druck finanziert werden.
    Ausserdem, Kinder als Grund für die AHV anzugeben, ist geschmacklos, wir haben keine Garantie, dass ein Kind mal ein braver, zahlender Bürger wird, oder?
    Und, insgesamt habe ich das Gefühl, dass die Menschen, besonders in dieser Stadt sehr egoistisch geworden sind, diesen Zug sehe ich bei Eltern wie Singles gleichermassen.
    Ein Freund hat mir mal gesagt, dass es wahrscheinlich so ist, dass gewisse Eigenschaften im Menschen, seien es Gute oder Schelchte durch das Muttersein, Mutterwerden verstärkt werden ( können), was ich voll bestätigen kann.
    Allgemein finde ich , dass es schwieriger ist mit Frauen als mit Männern, Männer sind generell direkter, dadurch manchmal auch verletzender, aber Frauen können richtig keiffende Biester sein, ob mit oder ohne Kind!
    Ich glaube langsam echt nicht mehr, dass die Welt besser wäre, wären Frauen an der Macht, sie würden sich wohl ab der Gretchenfrage gegenseitig die Augen auskratzen!
    Wie schade, wir könnten es besser.

    • Maximilian sagt:

      „Ich glaube langsam echt nicht mehr, dass die Welt besser wäre, wären Frauen an der Macht, sie würden sich wohl ab der Gretchenfrage gegenseitig die Augen auskratzen!“

      Ich bin sicher, um die Welt wäre es schlechter bestellt.

    • xxxx sagt:

      Ich denke auch, für die AHV dürfen wir unsere Kinder nicht denken.
      Es gibt noch viel Wesentlicheres in Zukunft, das auf unsere Kinder zukommt.
      Es sind die Kinder, die die Mütter und Väter grossziehen, und diese Kinder müssen sehr stark sein.
      Die Welt wird sich verändern und das braucht sehr viel Kraft, die eben unsere Kinder, denke ich mal, besonders haben müssen. Deshalb fordern wir 8samkeit und Toleranz und Mithilfe für die Arbeit der Väter und Mütter.
      Es wird in nächster Zeit sehr wichtig werden.

  • Sonderer sagt:

    Sehr wohl fordern wir, dass Männer und Frauen, die keine Kinder haben, Ferien nehmen, wenn nicht Schulferien sind. Nicht vergessen: auch zu Gunsten der Väter. Und zwar ohne wenn und aber.

    Sehr wohl sind Väter und Mütter auf ein Einkommen angewiesen, um das sie heute vermehrt kämpfen müssen. Sie müssen ja nicht nur sich selbst durchbringen. Sehr wohl fordern wir, dass das Geld verdienen möglich wird, ohne sich ab zurackern. Das Einkommen muss ja schliesslich nicht nur für eine Person genügen.

    Sehr wohl fordern wir Väter und Mütter mehr Rücksicht auf diese sehr Arbeitsaufwendige Arbeit, wie die Familienarbeit.

    Wir fordern sogar, dass man für uns einspringt, z. B. am Arbeitsplatz, sofern es die Familie plötzlich nötig hat. Klar kommt das öfters vor. Wir fordern, ein gewisses Allgemeinwissen Familie, auch für die, die das nicht haben. Kurse könnten Arbeitsplätze werden. Man könnte allen beibringen, dass wir Mütter (Väter) nicht länger bereit sind, 150 % zu geben.

    Wenn das alles durch ist, vielleicht erscheinen einzelne Mütter, dann auch nicht mehr so arrogant. Vielleicht wünschen sie ja nur endlich mehr Verständnis. Das ist noch längst nicht so, wie wir es wünschen, besonders an den Arbeitsplätzen. Da ist nämlich immer noch eine Durststrecke durchzumachen und zwar nicht nur gegenüber Müttern endlich auch für die Väter, damit sie ohne sich dumm vor zukommen, den Müttern auch gut beistehen können.

    Es ist sehr -sehr demütigend, am Arbeitsplatz etc. direkt z. B. zu fragen: «du kannst du mir nicht, ich muss dringend.. meine Familie….» Das würde nämlich dauernd vorkommen. Und wir würden lästig, also sprechen es die Mütter (Väter) halt mal indirekt an. Wenn sie es direkter machen würden, würden es einige nicht verkraften. Die Mütter (Väter) würden am Arbeitsplatz ganz sicher sofort raus geekelt. Tatsächlich haben Eltern zu wenig Kraft, sich solchen (z. B. raus ekeln am Arbeitsplatz) Ataken auch noch zu stellen. Sie brauchen die Kraft für die Familie.

    Bettina Weber fangen wir doch nicht wieder bei Adam und Eva an.

    Wir fordern einen Schritt in Richtung direkte und indirekte (z.B. Ferien) Unterstützung und zwar mehr als bis an hin. Es ist noch viel zu wenig. Passen sie auf. Die Kinder, die wir Väter und Mütter grossziehen, diese sind es, die für sie/euch später auch etwas bringen. Denken was es ist, können Sie selbst. Frau Weber.

    • Eni sagt:

      @ Sonderer

      Das haben Sie sehr schön geschrieben.

      Was die absenzen am Arbeitsplatz betrift: Wie viele Kinderlose leiden an der Montagskrankheit, wie viele machen blau? Ich glaube eher, dass Bekinderte weniger fehlen am arbeitsplatz als Kinderlose, ausgenommen, wenn die Kinder schwer Krank sind oder Unfall mit Spitalaufenthalt.

      Der Unterschied ist einfach, dass sich Kinderlose oft alles erlauben dürfen ohne Kommentar und bei Eltern wird losgeschossen weil sie wehrlos sind.

      • Nora sagt:

        Liebe Eni

        „Der Unterschied ist einfach, dass sich Kinderlose oft alles erlauben dürfen ohne Kommentar und bei Eltern wird losgeschossen weil sie wehrlos sind“ – > Das erlebe ich aber meistens genau umgekehrt. Und: natürlich können die Kinderlosen gut auf die Schulferien verzichten – es sei denn das beste Freundespaar sind Lehrer…..aber die ganze Diskussion kann und wird hier wirklich ad absurdum geführ. Einfach gegenseitig mehr leben und leben lassen, etwas von der Opferhaltung wegkommen und die meisten (ich sprechen von beiden Fraktionen) würden sich wohl kaum so angepisst (sry für die Wortwahl, aber sie trifft wohl zu) fühlen.

      • Eni sagt:

        @ Nora

        Schauen Sie sich doch mal um. Kinderlose können rumkrakeelen, sich in den öV so laur unterhalten, dass das ganze Abteil untehalten wird, im Restrauranr können sie essen wie die Schweine und kein Mensch sagt etwas, aber wehe ein Kind gibt einen Ton von sich, da ist dann die Rede davon dass der Saugoof gefälligst den Rand halten soll. Natürlich kommt das bei uns nicht so oft vor. ich lebe auf dem Land und da scheint die Kinderfeindlichkeit nicht so zum guten Ton zu gehören wie in der Stadt.

        Das sind meine Beobachtungen und ich gehöre bestimmt nicht zu denen die gewollte Kinderlosigkeit verurteilen.

        Und nein, ich gehöre sicher nicht zu den Müttern die glauben, mit einem schmatzendem Kleinkind in ein Restaurant oder Cafe zu gehen, wo es offensichtlich ist, dass Kinder dort nicht unbedingt hingehören, von Bar’s rede ich schon gar nicht, da in meinem Wohnkanton unter 18 Jährige da gar nicht erlaubt sind auch nicht in Begleitung der Eltern.

  • ft sagt:

    liebe bettina – nicht, dass ich diese seite normalerweise lese, da hab ich anderes zu tun. aber wo landet man nicht überall beim surfen um mitternacht. ich sag nur: danke – du hast den nagel mal wieder auf den kopf getroffen! gruss aus berlin.

  • Laura TI sagt:

    @Eni
    genau 15 ist mein Sohn und hat soeben die 180 cm überschritten 🙂

  • Ischa sagt:

    @Eni

    Die Kurzen….ich lach mich schief.

  • Simone Spring sagt:

    Liebe kinderlose Damen und Mütter

    Als alleinerziehende und berufstätige Mutter in einem anspruchsvollen Job im Ausland sträuben sich mir die Haare beim Lesen dieses Artikels. Die Autorin verlangt von uns Müttern ein etwas entspannteres Verhalten. Wär doch fantastisch, wenn auch Frauen ohne Kinder etwas entspannter und toleranter wären, allen voran Frau Bettina Weber.

    Unsere Gesellschaft, inklusive Medien und Journalisten, sollten sich Ihrer Verantwortung mehr bewusst sein und mit konstruktiven Artikeln zu einer besseren und verständnisvolleren Gesellschaft beitragen.
    Simone

  • Ischa sagt:

    Hallo alle zusammen

    Die sind ja witzig, all diese Kommentare….! Nun, da kann ich meinen Senf ja auch noch dazugeben.
    Ich habe 2 kleine Kinder und möchte sie auch wirklich nicht missen. Sehr lange wollte ich aber nicht unbedingt Kinder und diese ewige Fragerei warum man keine hat, ist wirklich NEEEERVEND! Noch schlimmer die mitleidigen Blicke……! Nun, jetzt da ich selber Kinder habe, wurde mein Alltag wenigstens in dieser Hinsicht doch sehr angenehmer. (wurde jedenfalls bisher noch nie gefragt, warum ich Kinder habe ….). Und mich interessiert bei anderen Menschen auch nicht zuerst ob sie Kinder haben oder nicht. Aber kann es nicht sein, dass viele Mütter (leider sind es ja noch immer mehrheitlich die Frauen, die sich um die Kinder kümmern) ganz einfach kein anderes Thema kennen, weil Kinder haben nun mal ein 24h-Job ist, auch wenn man dazu einer bezahlten Tätigkeit nachgeht? Auf jeden Fall ist es auch heute für mich immer noch sehr nervenaufreibend mit anderen Müttern zu reden, das Gesprächsthema kommt immer wieder auf die Kids. Wie geniesse ich die Gesellschaft meiner Freundinnen ohne Kinder!!!! Aber sind wir doch ehrlich, erzählt eine immer nur von ihrem „doofen“ Chef und der mühsamen Arbeit, oder dem Partner, oder vom süssen Hund, ist das genauso nervend. Wie so oft, in der Kürze liegt die Würze, in der Abwechslung sowieso und „chlööne“ ist langweilig.

    • Eni sagt:

      Wie recht Sie haben. Ohne kinderlose Freundin geht es wirklich nicht. Am besten eine, die sich überhaupt nicht für Kinder interressiert, damit man ja nicht auf den Gedanken kommt über die Kurzen zu reden 🙂

    • Freundin nur wenn nützlich sagt:

      Ich bin eine „kinderlose Freundin“, aber ich konnte feststellen, dass ex-freundinnen nach dem Kinderkriegen erst einmal ein paar Jahre keine Zeit haben und völlig entnervt reagieren, wenn man mal vorsichtig nachfragt, ob sie noch existieren…

      Der Kontakt wird dann wieder aufgenommen, wenn man sich als nützliche Bezugsperson/Babysitterin für die Kinder erweist.

      Aber es ist ganz klar: erst kommt die Familie, dann lange, lange nichts, und irgendwann folgen dann die „Freundinnen von früher“….

  • Yvonne sagt:

    Hallo meine Damen

    Ich bin nun 48-jahrig und habe zwei Töchter, die auch bereits im Berusfleben stehen.

    Das ist doch alles unter aller Würde!
    Haben Sie keinen anderen Sorgen? – Ich habe und hatte immer eine grosse Achtung vor Frauen, die in der Berufswelt stehen. Auch als ich noch „nur“ Mutter war. Ich hatte eher die Erfahrung gemacht, dass wir damals als faul angesehen wurden, wenn wir nicht auch noch gearbeitet haben, neben den Kindern und dann war auf dem Arbeitsmarkt die Teilzeitangestellte nicht gerade beliebt, denn sie musste ja zu Zeiten arbeiten, als die Kinder in der Schule waren.

    Das ist doch alles so lächerlich! Ich achte eine Mutter, die ihren Job gut macht genauso wie eine Alleinstehende Vollzeit -Arbeitskraft. – Man kann nur den Alltag nicht so vergleichen. Aber wer erzählt nicht auch mal gerne, was für Sörgeli und Nötli er oder sie hat. Das hat nichts zu tun mit denunzieren. – Übrigens arbeite ich nun auch wieder zu 100%. Soviel nur am Rande!

    Was soll bloss diese Diskussion.

    Wir haben in der heutigen Zeit weitaus grössere Problemen zu bewältigen, Frau Weber!

    Da sind die Umwelt und der Umgang mit den Mitmenschen im Alltag und die Jugendkriminalität und noch Vieles mehr!

    Freundliche Grüsse, meine lieben Damen

    Yvonne

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Es sind eben nicht alles Damen, Yvonne.

      Ich finde das auch nicht schlimm, wenn man bedenkt, dass „dämlich“ von Dame kommt, bin ich sogar froh, item, ich denke, Bettina Weber wollte ein bisschen den „Rotzlöffel raushängen lassen“, was ihr gut gelungen ist, Texte dürfen provozierend sein. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass ich bezüglich Mütter so etwas lese, das kommt immer wieder, uns wird der Spiegel vorgehalten, arg überzeichnet, aber nicht völlig falsch. Solche „Klatschen“ finde ihr eher erfrischend als ärgerlich, ich nehme sie nicht allzu ernst. Ich wäre auch sehr erstaunt, wenn Bettina Weber Stellung nehmen würde, das ist gar nicht der Sinn der Sache.

    • Sonderer sagt:

      Dieser Artikel ist ganz ganz schlimm.

      • bliblumi sagt:

        Liebe Frau Sonderer

        Warum ist der Artikel schlimm? Er beschreibt ein Phänomen, das ich leider ebenfalls beobachte. Was nicht heisst, dass es auf alle Mütter und Väter zutrifft. Ein Beispiel:
        Eine Bekannte von mir ist rund 40 Jahre alt und neu im Lehrerzimmer. In der Pause wird über all die 40erinnen, die nicht mal Kinder haben und deswegen Egoistinnen sind, gewettert. Peinlich, als plötzlich jemand realisiert, dass die neue Kollegin in diesem Alter und kinderlos ist.
        Ein anderes Beispiel:
        Ein Bekannte von mir betrachtet alles und jedes im Leben nur noch mit der Brille „das ist halt anders, wenn man Kinder hat“. Du triffst Dich mit ihr, sie muss nach zwei Stunden weiter, da sie noch etwas anderes abgemacht hat. Finde ich O.K. – das machen wir alle. Aber wie sie es kommentiert: „Weisst Du, wenn man Kinder hat, dann muss es sich eben lohnen, wenn man sich einen freien Abend organisiert“, finde ich nicht in Ordnung. Es bräuchte nicht für alles und jedes, was sie tut, den Vergleich mit den Kinderlosen. Ich habe den Eindruck, dass sie ihre Mutterschaft nicht geniesst und lebt, sondern permanent als Sonderleistung bewertet.
        Mehrmals wurde ich als Kinderlose oder Kinderwunschlose auch einfach als „Kindergegnerin“ oder sogar „Kinderhasserin“ (letzteres wurde wörtlich so geäussert) gehalten. Dies obwohl ich über 20 Jahre hinweg Kinder betreut habe und mich für den Kindschutz einsetze. Wie kommt eine solche Interpretation nur zu Stande? Ich kann mir das wirklich nur so erklären, dass die Mutterschaft wichtiger ist, als das Kind selber. Und das finde ich in der Tat schlimm.

  • Niki sagt:

    also entschuldigen Sie mal – aber ich LIEBE meine kinderlosen Freundinnen. Grad weil ich mit ihnen über alles ausser über Kinder reden kann und sie mich zum Glück auch mal was anderes fragen, als wie es meinen Kindern geht. Und nicht selben beneide ich sie um ihre Freiheit, ihre Flexibilität und ihr eigenständiges Leben. Es kann nicht die Rede davon sein, dass ich mir wünsche, dass alle von ihnen auch mal Kinder haben. Nein – ich wünsche mir, wie so viele, mehr gegenseitiges Verständnis und dass wir uns gegenseitig leben lassen.

  • Vaula sagt:

    Ist das wirklich nötig, immer wieder verschiedene Menschen oder Gruppierungen gegenüber zu stellen? Jede Frau denkt ein bisschen anders über das Leben, ob Mutter oder nicht.
    Es gibt keine arrogante Mütter sondern arrogante Menschen.“ Die arrogante Mütter“ wären arrogant auch ohne Kinder.
    Meistens ist es keine Kunst Kinder zu bekommen sondern sie mit Respekt und Würde zu erziehen.

  • Mirjam sagt:

    Frau Bettina Weber, sind Sie wirklich der Meinung, dass alle Mütter egoistisch sind? Schliessen Sie auch Ihre eigene Mutter in diese Pauschalisierung mit ein?

  • Nathalie sagt:

    ehm….frau weber? wo sind sie? es wäre noch schön wenn sie nun zu diesen kommentaren ein fazit ziehen würden. oder haben sie ihren text nur darum geschrieben um ihrer arbeit nach zu gehen? und nach dem ich all die kommentare gelesen haben, komme ich persönlich zum schluss: frau weber hat pauschalisiert, in einer form, die nicht einem vernünftigen journalismus und einem stilvollen schreibstil entspricht. schon nur der titel: „arrogante mütter “ beginnt mit einem doch sehr agressiv angehauchten touch. mein persönliches fazit ist auch: nichtmütter (nur die gewollten!): lehnt euch doch einfach zurück und geniesst euren ausgewählten lebensstil und zieht nicht über die mütter her, denn ihr wisst nichts vom mutter sein, von den schönen, wie auch von den anstrengenden seiten. das leben steht als mutter kopf zum leben als nichtmutter, welches jede mutter zuvor ja auch führte. ich hätte es als noch nicht mutter auch nicht geglaubt. und die mütter: ich stimme zu: fragt die nichtmütter nicht immer: jä warum hesch denn du keini kinder, möchtsch nid au? es ist eine sehr heikle und sehr persönliche frage. und ich persönlich kenne niemandem, der nichtmütter verurteilt, sollte dies wirklich der fall sein, so wie ich es hier lese, dann tut mir das wirklich leid für jene, die sich das anhören müssen und von jenen die solche sprüche fallen lassen, ist es eine frechheit.

    …also frau weber, wenn sie eine gute journalistin sind, die nicht nur ihre brötchen verdienen möchte, dann sind wir doch sicher alle (die mütter und nichtmütter) gespannt auf ihr fazit!

    • Widerspenstige sagt:

      Liebe Nathalie et al: Ich wage eine Hypothese und sage, dass sich Bettina Weber nicht dazu äussern wird. Sie macht es ebenso, wie ihre anderen männlichen Gastjournalisten, die sich, so ich mich erinnern kann, nie oder kaum in die Diskussion ihres Tagesthemas ‚herab gelassen‘ haben.

      Oder irre ich mich da gewaltig? Feedback ist erwünscht, aber keine Bedingung? Hier ist ein Diskussions-Forum und sonst besteht keinerlei Berechtigung oder gar Anspruch, heisse Eisen der ‚Frauenwelt‘ in der Gesellschaft ‚da draussen‘ gehört oder gar von Politik oder Wirtschaft in die Tat umgesetzt zu werden? Wo kämen wir denn dahin?! (auf die Zunge beiss, gopf!)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige: ich wär schon sehr erleichtert wenn sie die Kommentare aufmerksam lesen und auf sich wirken lassen würde, und den Thread vom Folgetag inklusive Kommentare gleich mit. Sich dann nochmals mit ihrem eigenen Aufsatz auseinandersetzt und schlussfolgert, ob sie das wirklich nochmals so formulieren würde/sollte/dürfte.
        An die Grenze zur Glückseligkeit brächte mich ihr Eingeständnis, dass es in der Tat sehr pauschalisierend war und nicht wirklich nötig derart scharf zu formulieren. Und ein bisschen billig im mamablog bewusst dermassen auf Konfrontation zu gehen und sich anschliessend ob der Menge an Kommentaren auf die Schulter zu klopfen. Das müsste sie nicht mal hier posten, mir reichte schon ein inneres Eingeständnis.
        Und all die vielen Erbosten könnten das Ganze als Gelegenheit nehmen, beim nächsten Mal die freundliche Konfrontation zu suchen, mit Ziel einer verbesserten gegenseitiger Wahrnehmung. Dann hätte der Artikle sogar noch was Gutes zustandegebracht…

  • @rb Mein Mann arbeitete und arbeitet meist auch am Samstag, allerdings kann er am Samstag etwas später beginnen als während der Woche.
    Was das Helfen angeht, so haben Sie vielleicht nicht richtig gelesen: Es ging um eine schwere Kopfverletztung und das Kind musste sofort ins Spital gebracht werden. Wenn wir eine Gesellschaft sind, die sich gegenseitig nicht mehr helfen kann, wenn Hilfe gebraucht wird, dann haben wir offenbar ein Problem. Aber im Prinzip betrifft dieses Problem nicht nur Kinder. Sind wir eventuell alle zu Individualisten geworden? Jeder und jede schaut noch für sich. Der längst verstorbene Nachbar wird nach ein paar Tagen zufälliger weise in der Wohnung tot aufgefunden. Wenn die schwangere Frau im Tram stehen muss, ist das eigentlich allen egal. Wenn ein Jugendlicher verprügelt wird, geht niemand hin, weil alle davon ausgehen, dass ja eh alle Jugendlichen gewalttätig sind, also wird es schon kein echtes Opfer geben. Und wenn die Urgrosselterngeneration vereinsamt, interessiert das die Jungen auch nicht mehr.
    Das alles klingt übertrieben, kann aber fast täglich in der Zeitung geslesen werden…. und in der Nachbarschaft erlebt.
    Ist das eine gesunde Gesellschaft?

    • Eni sagt:

      @ Barbara Schmid-Federer

      Sie müssen sich doch nicht rechtfertigen, wenn Sie am Samstag einkaufen gehen. Was das nicht helfen angeht, ist das eine Straftat ( Hilfsverweigerung), da müssen sich die Ignoranten rechtfertigen und nicht Sie

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Barbara Schmid

      Genau das sind die Fragen, die mich auch umtreiben. Wir müssen den Kindern vorleben, Rücksicht zu nehmen, im Tram aufzustehen etc., ich finde es schrecklich, wenn die Gesellschaft immer mehr verroht, wenn Anstand im öffentlichen Leben nichts mehr gilt. Wer in die Schweiz einwandert, muss zwingend mit den geltenden Regeln, auch was Anstand betrifft, bekannt gemacht werden. Es reicht nicht, nur unsere Gesetze zu vermitteln.

      • @Pippi Langstrumpf
        Die Frage ist: Wer ist wir? Es geht nämlich alle an und nicht einfach nur die Eltern. Wegschauen ist immer ein schlechtes Beispiel. Zivilcourage kann von allen vorgelebt werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mit wir meine ich genau wir. Wenn ich zum Beispiel im Tram oder Zug sehe, wie jemand seine schmutzigen Schuhe auf das Polster legt, frage ich ihn/sie, ob er das zu Hause auch macht, natürlich frage ich freundlich, nicht im „afiggi-Ton“, aber meine Missbilligung ist trotzdem zu hören. Meistens reicht das, dass die Schuhe wieder auf dem Boden landen. Meine Söhne haben sich jeweils für mich geschämt, wenn ich das machte, aber ich habe ihnen immer wieder klargemacht, dass man nicht alles akzeptieren muss. Wenn Leute ganz provokativ die allgemeinen Anstandsregeln verletzen, darf man sie darauf hinweisen, wenn einen das stört. Und mich stört es, wenn auf Sitzen mutwillig Strassendreck verteilt wird, wenn ich mich mit einem hellen Mantel einmal draufsetze, kann ich den nachher in die Reinigung geben.

    • Lea sagt:

      Ist das eine gesunde Gesellschaft?

      Ich glaube nicht. Ich würde es mir z.B. zweimal überlegen, jemandem zu helfen, der in der U-Bahn zusammengeschlagen wird.

      Ganz einfach deswegen, weil:
      ich dann auch drankomme
      FALLS die Polizei sich überhaupt bemüht, da einzugreifen, komme ich in rechtliche Schwierigkeiten, weil ich den Teenies eins draufhaue.

      Helfer-Situationen. wie oft sind solche Situationen vorgespielt? Ein kurzes Ablenkungsmanöver und schon ist Tasche, Portemonnaie usw. weg.

      Oder z.B. hilft man, den Kinderwagen in den Bus oder Tram zu hieven, das Kind fällt raus und dann habe ich einen Prozess am hals wegen Fahrlässigkeit oder so. Nur weil die andere Partei die Gelegenheit nutzt, da Geld auszureißen.

      Es ist diese Angst, die Leute davon abhält, Hilfe zu leisten.

      Richtig. Die Gesellschaft ist durch solche Situationen, durch die darunter liegende Angst erkrankt. Was es noch schlimmer macht, ist, dass die Täter nicht adäquat bestraft werden, dass die Gerichtspraxis die Rechte der Täter besser schützt als diejenigen der Opfer. Dass frivolen Klagen kein Riegel geschoben wird.
      Was es pervertiert, ist, dass die Polizisten dann wegen angeblichen Verletzungen der Bürgerrechte eingeklagt werden – und deshalb oft nicht eingreifen.
      Sind die Täter Angehörige einer ‚Minderheit’, geht das dann soweit, dass den Polizisten Rassismus vorgeworfen wird.

      • @Lea
        Stimmt, das ist ein Teufelskreis. Durchbrechen sollten wir ihn dennoch. Ich versuche es zumindest.

      • Widerspenstige sagt:

        Da gilt es wirklich abzuschätzen, wann helfe ich spontan und wann muss ich sofort professionelle Hilfe mobilisieren. Aber einem Kind nicht zu helfen, das stürzt und weint und Mami oder Papi sind nicht gerade am Ort des Geschehens, nicht zu helfen oder wenigsten zu fragen, wo denn seine Mami oder Papi gerade ist, finde ich sträflich und ist unentschuldbar nach meinem Empfinden. Auch einer Mutter mit Buggy nicht ins Tram, Bus oder Zug zu helfen, geht bei mir in dieselbe Kategorie. Das hat mE nicht mehr viel mit Angst vor möglichen Folgen zu tun sondern schlicht mit Charakter.

      • Lea sagt:

        Dazu müsste die Gerichtspraxis geändert werden, teilweise Gesetze für Opferschutz erst geschaffen werden und bei Gewalt viel früher eingegriffen werden. Sie wissen genau so gut wie ich, in welche ecke Leute, die nach ‚law and order‘ schreien, gestellt werden. Dabei fordern diese nur, dass die bestehenden Gesetze durchgesetzt werden, nicht einmal, dass neue eingeführt werden.

        Meine sicht ist, dass es schlimmer werden wird, bevor es besser wird. Wenn die öffentliche Hand zahlungsunfähig ist, werden – wie gerade diese Woche bekannt wurde – Polizeioffiziere freigestellt, um Salärzahlungen zu sparen. die Abteilungen arbeiten somit am Anschlag und gehen nur noch den allerwichtigsten Fällen nach.

        Was geschieht: die Leute bewaffnen sich, weil offensichtlich die öffentliche Hand inzwischen technisch unfähig ist, die innere Sicherheit zu gewährleisten.

        Ich muss das Szenario nicht weiter ausmalen. Aber dies sind die Risse, die den sich abzeichnenden Kollaps vorzeigen.

      • Widerspenstige sagt:

        @Lea 16.57h
        Wie kommst Du klar mit solchen Zuständen in Deinem Wohngebiet? Gibt es da eine Security am Eingang bevor Du per Lift zum Penthouse fährst oder immer noch sicher genug ohne in N.Y.City? Ich kenne das von Bangkok in besseren Wohnquartieren.

      • Lea sagt:

        @Widerspenstige 16. April 2010 um 17:56: Die meisten Apartment- Häuser haben einen Doorman oder Concierge. Bei Besuch wird zuerst Hinauftelefoniert. und erst dann der Besuch hineingelassen. oft ist Eingangsbereich und Foyer mit Liftanlagen durch eine Tür getrennt, die elektrisch durch den Doorman oder aus dem Apartment geöffnet werden kann. einige Aufzüge haben Stockwerksanwahl mit Pin Code oder Karte (Ähnlich VIP-Stockwerke in Hotels). Traditionellere Häuser haben Personal, das den Aufzug bedient. das ganze ist mit Video überwacht. die ganz teuren (etwa Trump Tower) haben bewaffnete Sicherheitskräfte im Foyer etc.

        Subway hat Sicherheitsleute in den Zügen. leider nicht in den Stationen. Manhattan ist allerdings in den Jahren unter Giuliani eine der sichersten Gross-Städte weltweit geworden. trotzdem empfiehlt es sich nicht, nach 20:00 Uhr den Subway zu benutzen.

  • Andreas Noll sagt:

    Was frau als Arroganz empfindet, ist möglicherweise bloss Ausdruck eines Gefühls der Minderwertigkeit. Dabei ist der dahinter stehende Konflikt doch bloss ein Missverständnis: Während die einen die Frau als das eine Geschlecht der Gattung Mensch ansprechen, sprechen die anderen von der Frau als Person. Beides ist eine richtige, aber eben unterschiedliche Perspektive. Der Konflikt lässt sich demnach nicht nach dem Schema recht/unrecht entscheiden, sondern muss wie so vieles als vorgegebenes Spannungsverhältnis ausgehalten werden. Stattdessen – und das ist die Variante die mehr Spass verspricht – kann er aber auch als eine der vielen spannenden Bereicherungen, die das Leben zu bieten hat, aufgefasst werden. Es besteht also kein Grund, sich – ob nun als Frau oder auch als Mann – minderwertig zu fühlen. Als Person ist jeder Mensch, und dementsprechend gleichermassen legitim. Andererseits ist das Elter – genauso wie das älter – Werden eine Erfahrung, die das Selbstverständnis vom Menschsein unbestreitbar erweitert. Also lasst doch das Streiten einfach.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich stimme Ihnen in allem zu, aber für den Mamablog sind Sie viel zu differenziert, hier geht’s oft einfach ums Hauen und Stechen 😉

  • Robert sagt:

    Was macht es denn aus, dass diese Frage so heikel ist? Warum kommt das Gefühl auf, sich rechtfertigen zu müssen?

    Hier liegen wohl die Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die eine Gelassenheit bei diesem Thema eher nicht aufkommen lassen? Gibt es denn an dieser Stelle eben doch eine geschlechterspezifische Dünnhäutigkeit?

    Oder ist es eine Art latente Erwartung, die in unserer Gesellschaft praktisch allgegenwärtig ist?

    Wo liegt der Unterschied zu Fragen wie z.B.: „Warum hast du nicht studiert?“ oder „Warum nimmst du nicht ab?“ oder „Warum treibst du keinen Sport?“ oder „Warum glaubst du nicht an Gott?“ oder was es an potentiell ebenso heiklen Fragen sonst noch geben könnte?

    Ist es die faktische Unvermeidbarkeit eben genau dieser Frage nach den Kindern, also dass man all diese anderen Fragen eben dann doch fast nie gestellt bekommt – muss ich das so verstehen?

    Ich frag das jetzt auch, weil ich mir bewusst geworden bin, dass ich das wohl auch schon einige Male gefragt habe (kinderlose in den 30-ern). Und ich hab mir nie überlegt, dass ich damit nicht nur einfach mein Interesse an der Situation von jemandem gezeigt habe, sondern sozusagen ein Abweichen von der Norm reklamiere. Es hat mich wirklich jeweils interessiert…

    • buddyguy sagt:

      Ich denke, dass dort wo wahres Interesse hinter den Fragen steht („warum nimmst du nicht ab“ kann je nach Beziehung zu der Person als Vorwurf oder als Interesse wahrgenommen werden), es noch immer zu intim sein kann um beantwortet zu werden – es jedoch kaum verletzend ist.

      Leider kommt es doch vor, dass hinter der Frage „warum nimmst du nicht ab“ nicht ein Interesse an dessen Wohlbefinden ist, sondern die unmissverständliche Botschaft „DU BIST ZU DICK“. Und ich vermute darum geht es der Frau Weber in diesem Artikel.

  • aurelie sagt:

    Wieviele Mütter(!!!) haben Frau Weber nun hier schon seelisches Ungleichgewicht, Unzufriedenheit, Neid, Verbitterung, ein unerfülltes Leben u.s.w unterstellt? Das ist genau die Arroganz, die Frau Weber meint.
    Kinderlose MÜSSEN irgend einen seelischen Defekt haben, denn schliesslich haben sie ja keine Kinder! Das kann NUR daher kommen, dass sie sowas schreiben – nicht etwa, weil da ein Körnchen Wahrheit dran sein könnte, sondern weil sie aufgrund ihrer Kinderlosigkeit seelisch unausgeglichen sein MÜSSEN.
    Manche Mütter (bei weitem nicht alle) gehen davon aus, dass die Mutterschaft sie auf eine Art höhere Stufe des Menschseins erhebt, auf der sie selbst nicht mehr kritisch betrachtet werden dürfen, aber das uneingeschränkte Recht zum Austeilen bekommen (Kinderlose des seelisches Ungleichgewichts bezichtigen ect.).
    Es sind nicht die Kinder, die nerven, Kinder sind toll.
    Es sind die nicht kritikfähigen Mütter, die nerven.

  • Corine sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Ich bin eine ungewollt kinderlose Frau und empfinde es genau so wie Frau Weber beschreibt. Viele der Reaktionen hier machen leider klar wie recht Frau Weber hat und zeigen von Arroganz, Ignoranz und sehr wenig respekt der kinderlosen Frau gegenüber. Bemerkungen wie ‚ach, die armen kinderlosen Frauen‘ oder ‚die karriere-geilen Emanzen‘ tun weh. Man weiss ja nicht immer, warum eine Frau keine Kinder hat, und oft steckt sehr viel Leid dahinten (und keine ‚egoistische‘ Entscheidung).
    Der Artikel ist tatsächlich etwas einseitig und provozierend geraten, hat mir aber sehr gut getan!

  • moorside sagt:

    Ladys, locker bleiben! Wie ich schon früher erwähnt habe, sind gewisse Lebensmodelle einfach nicht kompatibel.

    • Eni sagt:

      Nicht kompaktibel mit dem Ihrigen meinen Sie wohl. Sie sind genau so ignorant und intollerrant wie Frau die Autorin dieses Artikels.

    • ex post sagt:

      Lieber moorside: Die Mehrzahl von Lady ist „Ladies“. Das sollten Sie als Angelsachse eigentlich wissen.

  • moorside sagt:

    …und im übrigen finde ich, dass kinderlose Frauen und Männer keine AHV beziehen sollten….AHV bezahlt man dafür, dass man von seinen Eltern aufgezogen wurde (wir alle), AHV bezieht man dafür, dass man selber Kinder aufgezogen hat (gilt also nicht für Kinderlose).

    • Lea sagt:

      Zu Verkaufen: Uterus, wenig gebraucht, zwecks Sicherung meines Altersguthabens. Nine Inch Heroes bevorzugt.

      Ach ist das doof. Am Moor mach ich’s nebenbei nicht gerne.

      • Eni sagt:

        @ moorside

        Und jetzt; sollen alle Kinderlose den Gnadenschuss bekommen, oder wollen Sie diese Mitmenschen einfach verhungern lassen im Alter weil es billiger ist als ein Schuss? Unglaublich!

    • Talya sagt:

      @ moorside
      Eine dümmere Aussage habe ich noch kaum gelesen, was die AHV angeht… Wenn ich das ganze Leben lang arbeite und AHV einzahle, habe ich auch das Recht AHV zu beziehen. Was ist denn das für eine hirnverbrannte Meinung, dass nur die, die Kinder in die Welt setzen AHV beziehen sollen??? Dann sollten alleinerziehende Mütter auch keine Sozialhilfe erhalten, denn diese zahlt ja auch die Allgemeinheit? Das kann’s doch wohl nicht sein???

      • buddyguy sagt:

        Auch wenn ich den Inhalt der moorside’schen Aussage nicht unterstütze – stimmt Ihre Argumentation natürlich nicht. Nicht weil Sie das ganze Leben lang gearbeitet und AHV einbezahlt haben können Sie AHV beziehen können, sondern weil die heute Erwerbstätigen solidarisch die heute Nichtmehrerwerbstätigen finanzieren. Ergo gäbe es ohne Kinder (wenn die SVP mit ihrer Abschotungsstrategie erfolgreich würde) über kurz oder lang keine AHV mehr… egal ob Sie ihr Leben lang AHV einbezahlt hätten (dafür wäre die 2. und 3. Säule da) aber wir kommen ja vom eigentlichen Thema ab….

    • AB sagt:

      ….und warum bitte zahlen wir Frauen und Männer ohne Kinder mit unserern Steuergeldern die Schulen und die Ausbildung Eurer Kinder? Die Kinderspielplätze Etc. cc Hat da schon mal jemand eine Vollkostenrechnung gemacht?

      …und moorside, kannst DU mir erklären wie Du auf die Gleichung keine Kinder= keine AHV kommst. Was hat die AHV mit der Aufzucht zu tun?

      • Eni sagt:

        @ AB

        Können Sie mir erklären warum Nichraucher, Schlanke und Nichttrinker mit ihren Steuergeldern und Krankenkassenprämien die Krankenkosten dieser Leute mitbezahlen sollen? Warum bezahlt jemand der 5000 km Auto fährt im Jahr gleichviel Autosteuern wie jemand der 70000 km fährt?

        Ihre Gleichung ist genauso schwachsinnig wie die von moorside. Die Kinder anderer flössen Ihnen dereinst im Pflegeheim die Suppe ein und wischen Ihnen den Hintern ab. Ungerecht? Nein, da nennt man Solidarität, Menschlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl ! Schon mal was davon gehört?

      • AB sagt:

        @ Eni

        Nein, kann ich auch nicht erklären. ich würde aber massiv profitieren.
        Und wenn Sie schon von Solidarität schreiben. Sie haben recht, genau das habe ich doch auch gesagt. Ich finde die Schelte bei mir deshalb falsch plaziert. Die gehört ganz moorside.

      • Lea sagt:

        @Eni: „Warum bezahlt jemand der 5000 km Auto fährt im Jahr gleichviel Autosteuern wie jemand der 70000 km fährt“ Stimmt nicht. Auf dem Treibstoff sind etwa 70% Steuern und Abgaben. Somit finanzieren Autofahrer je nach Nutzung mehr oder weniger.

    • Schtli sagt:

      Hammer! Bis ich pensioniert werde, ist die AHV eh nicht mehr existent! 😉

      • Eni sagt:

        @ AB

        Tschuldigung, habe das mit den Schulen und soals Kritik aufgefasst.

        Bei den Krankenkosten muss man sowieso vorsichtig sein. Da können noch viele beklagen, dass sie noch nie krank waren und trotzdem gleichviel Prämie zahlen müssen wie die Immerkranken. Eine Sekund und man gehört dann auch zu den Prämienfressern und Krebs gibt es schliesslich auch noch, leider. Ja man weiss nie wohin das Leben führt. Wir in der Schweiz sollten einfach weniger jammern und sich freuen, dass niemand wenn es einem schlecht geht im Stich gelassen wird.

  • Tim Leutenegger sagt:

    Klar, jeder kann sagen was er will. Aber was soll das Ganze? Beruhigt euch doch einfach, geniesst euer Leben. Es gibt wichtigeres zu tun, als sich über einen Artikel aufzuregen und wütende vernichtende Leserbriefe gegen die Autorin zu schreiben. Ihr seid durch das nicht besser.
    Doch wie schon gesagt, geniesst euer Leben in vollen Zügen und hört auf euch über so eine Kleinigkeit zu streiten.

  • Locher sagt:

    Soo ein depressive Artikel… So ein depressiver Artikel… Die Autorin… (Armes ding…) mir hat echt ins Herz getroffen. Wenn man so ein Artikel schreibt, muss man wirklich qualvolle seelische schmerzen haben. Ich hätte an Ihre psychologische Situation fachliche Hilfe versuchen.

  • Alex Diener sagt:

    Hätte mich auch sehr gewundert, wenn so provokative Zeilen weniger als 500 Kommentare hervorrufen würden. Auf der einen Seite bestimmt die kinderlosen Frauen, die hier voll und ganz zustimmen, auf der anderen Seite die Mütter, die natürlich alles von sich weisen. Und nein, ich habe natürlich nicht alle Kommentare gelesen, aber gibt es hier eine (1!) Mutter, die der Schreiberin zustimmt, oder eine kinderlose Frau die ihr widerspricht? Wohl kaum.

    • Henri sagt:

      Sie hätten doch ein paar Kommentare mehr lesen sollen – Ihre Frage hätte sich dann erübrigt, und die Antwort ist damit auch klar.

  • Mirjam sagt:

    Meiner Meinung nach ist dieser Artikel das Zeichen einer tiefen Unzufriedenheit. Anders kann ich mir diese Hexenjagd auf Mütter nicht erklären. Unseriös, ethisch und moralisch äusserst fragwürdig, diskriminierend. Journalismus aus der untersten Schublade – und ich kann das sehr gut beurteilen – war ich doch auch mal in dieser Branche tätig. Ich persönlich hätte mich nie im Leben dazu herabgelassen, einen solchen Artikel zu publizieren – das ist unter meiner Würde und entspricht nicht dem ungeschriebenen Journalisten-Ehrenkodex. Schade, Frau Weber! Uebrigens: Mütter sind nicht egoistisch. Im Gegenteil! Erst als Mutter lernt Frau Rücksicht zu nehmen, die eigenen Bedürfnisse hintenan zu stellen. Alle 2 Stunden stillen in der Nacht – und das mehrere Wochen lang – ich glaube nicht, ob eine „nur“ berufstätige kinderlose Frau nachvollziehen kann, was das bedeutet!

    • Mitlacher sagt:

      Liebe Mirjam. Sie haben ihre Meinung hierzu nun schon mehrmals klar gesagt: „Nur“ berufstätige Frauen können gar nicht mitreden. Erst als Mutter lernt Frau, Rücksicht zu nehmen. Mit anderen Worten: Kinderlose Frauen sind nicht rücksichtsvoll und können auch nicht mitreden, da sie, wie sie weiter oben schreiben, „nicht in den Mokassins der anderen“ gelaufen sind. Die eigentliche Wahrheit können auch nur Frauen erkennen, welche Kinder geboren haben, weil dann, und nur dann, „darf man sich ein Bild machen“. Denn eine kinderlose Frau ist gar keine richtige Frau, nicht wahr? Damit nicht genug, sie verunglimpfen Frau Weber auch noch als ‚frustriert‘ und ‚unehrlich‘.
      Ist ihnen denn nicht bewusst, dass Frau Weber mit ihrem Artikel genau Frauen wie Sie gemeint hat??

    • buddyguy sagt:

      Die Frage bleibt, wer hier schlussendlich tief Unzufrieden ist (oder doch nicht?).

      Ich bin seit über 20 Jahren verheiratet und Vater zweier fast erwachsener Kinder und meine Frau fühlt sich durch diesen Artikel überhaupt nicht diskriminiert im Gegenteil. Meine Frau musste einige Male die stille Verachtung „nur Mami und Hausfrau“ über sich ergehen lassen.

      ABER – Wir haben miterlebt, was ein befreundetes Paar (sind gleichlange wie wir verheiratet) aufgrund ihrer (nicht freiwilligen) Kinderlosigkeit von im Artikel beschriebenen „Müttern“ erleben mussten. Auch wenn Frau Weber grob pauschalisiert, sind diese Erfahrungen leider eher die Regel als die Ausnahme.

      Ich hoffe auf jeden Fall, dass Sie meiner kinderlosen beruflich erfolgreichen Kollegin nie begegnen und ihr predigen wie sie doch keine Ahnung von Rücksichtnahme hätte, weil sie noch nie alle 2 Stunden in der Nacht aufgestanden ist und als nur berufstätige kinderlose Frau nicht nachvollziehen kann, was das bedeutet… leider ist ja nur die physische Gewaltanwendung verpönt… verbal darf man ja wild drauflos schlagen.

  • fargo91 sagt:

    an alle die finden das frau weber pauschalisiert: jede kinderlose frau mitte dreissig soll mal die hand heben, wenn sie weniger als ein dutzend mal von mehr oder weniger fremden mütter gefragt wurde, warum sie denn keine kinder habe. aha, ich denke da strecken alle die hand hoch. aber das ist doch privatsache! und übrigens werden im artikel ja nicht die mütter per se angegriffen, frau weber ist nicht verbittert. greift keine mutter an, dass sie kinder hat. sie nervt sich nur darüber, dass viele (nicht alle) meinen, eine frau könne ohne kinder nicht glücklich sein. doch das kann sie! also, sosehr ihr euren nachwuchs auch vereehrt, lasst die, die das nicht wollen doch einfach in ruhe.

  • Ich finde diesen Artikel hervorragend – ich habe erlebt, dass ich mich dauernd erklären musste. Jetzt bin ich 55 und froh, dass ich nun eine „gesetztere ältere Dame“ bin – und nicht mehr erklären muss, wieso ich keine Kinder habe. Ich finde, dass Müter und kinderlose Frauen problemlos Platz nebeneinader haben, wenn beide etwas mehr Toleranz aufbringen. Ich mag mich erinnern, als ich etwa 30 war, war ich neidisch auf alle meine Freundninnen, die Kinder bekamen. Je älter ich wurde, merkte ich aber, das sich das Privileg von Freiheit hatte. Damals, zeigten mir die Mütter alle stolz ihre Kleinen und ich hätte in Jubelgeheul ausbrechen müssen. Als die Kinder etwas grösser, wir etwas älter wurden, hiess es dann immer wieder „Du hast es gut du kannst einfach gehen wann du willst. Ich muss zuerst schauen wer mir meine Kinder hütet.“ So haben sich dann die Zeiten geändert und ich habe mich dann auch mit dem keine Kinder bekommen sehr versöhnt. Und heute bin ich froh, dass es so gewesen ist.
    Kinder braucht es in unserer Gesellschaft das ist unbestritten, es braucht aber auch die Toleranz gegenüber den Fraien, die keine Kinder haben …

  • leylah sagt:

    na ja, ich habe das glück mutter von 2 kindern sein zu dürfen – und lebe mein leben genau so weiter wie früher. was heissen soll: auch ich gehe noch in den ausgang, essen, kaffee-trinken mit meinen freundinnen und in die ferien ohne mann und kinder… ich arbeite 70% (selbständig und wahninnig glücklich und erfüllt mit meinem beruf) und geniesse die stunden mit und ohne kinder. ich habe freundinnen die keine kinder haben – aus jenen und anderen gründen – und wir haben es (alle zusammen – mütter und die ohne kinder) dennoch super miteinander. ich habe im übrigen auch einen hausarzt der mir meine kinder krankschreibt, wenn ich mal ferien ausserhalb der schulferienzeit nehmen möchte. daher sehe ich „meine arroganz“ nicht ganz – gegenüber den kinderlosen….? ok, den kinderwagen im 5 uhr tram und die einkaufstour mit meinem mann am samstag nachmittag bhf-str. hoch und runter lässt sich halt nicht immer ganz verhindern…

    • Eni sagt:

      @ leylah

      Sie sind auch nicht verpflichtet dazu, Kinderwagen um 17.00 in öV oder Einkaufstouren am Samstag zu verhindern. Wie käme dann das heraus, wenn vorgeschrieben würde wer wann einkaufen und öV benutzen darf. Weiter ginge es dann wohl, dass man mit Kindern am Wochenende den Wald nicht betreten oder in den Zoo darf, weil Mütter und Rentner unter der Woche Zeit genug haben usw.

    • AB sagt:

      Herrje, da wäre ich jetzt aber nicht auch noch stolz drauf einen Doktor zu finden, der Gefälligkeitszeugnisse schreibt.Bin ich froh, dass ich als Lehrerin (Und „Nicht-Mutter“)keines Ihrer Kinder in der Schule hatte. So ist’s nun auch wieder nicht gemeint. Immerhin haben Kinder 12-14 Wochen Ferien, da liesse sich auch mit Rücksicht und Absprache mit Arbeitskolleginnen eine Lösung finden. Als Selbstständige betrifft Sie ja dieses Problem nicht mal. Ubrigens ich arbeite im Moment in einem anderen Beruf. Und ich finde es absolut nicht selbstverständlcih, dass bei der Ferienwahl zuerst einmal die mit Kindern den Vorrang haben. Ich finde man kann miteinander reden. ich weiss gar nicht wie oft sich dieses Problem überhaupt stellt. Ich bin meist ganz froh nicht während der Schulfereienzeit zu verreisen. Alles ist billiger und die Chance grösser, dass die Kinder noch nicht in den Ferien sind.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Doch, für einen solchen Hausarzt kann man froh sein, ich war manchmal auch froh! Es gibt eben manchmal im Leben eines Kindes noch anderes, genauso wichtiges wie Schule, Lehrer/Innen sollten sich generell nicht immer so wichtig nehmen. Das hat mir übrigens mal eine Lehrerin gesagt, sie wurde später sogar noch Schulinspektorin.

      • Widerspenstige sagt:

        Ja, Pippi, das kann ich mehr als bestätigen als Mutter von zwei(!) hochbegabten Söhnen kann der Schulalltag schnell zum Märthyrium sondergleichen verkommen bei unserem Verständnis innerhalb des Bildungswesens und Gesellschaftsnormen…Da war mir unser Hausarzt, ein wirklicher Menschenkenner und Anthroposoph, eine wahre Stütze und Psychologe in einem.

      • leylah sagt:

        betrifft mich schon! wenn ich mal familiär/kultur bedingt in die ferien/ins ausland reisen darf/muss, bin ich froh wenn ich das auch mit mann und kindern tun kann (ausländische fest-und feiertage zb lassen sich halt schlecht verschieben). es gibt wichtigere dinge im leben als ein paar verpasste schultage! sie meinen nicht im ernst, dass ich meinen kindern damit ihre berufliche karriere verpfusche, oder? wenn sie krank wären, wären sie auch nicht in der schule und müssten das verpasste auch nachholen. zudem haben meine kinder, die in einer multikulturellen familiensturktur aufwachsen und vier sprachen sprechen (sprachen – nicht dialekte) wohl einen grösseren vorteil mit in die wiege gelegt bekommen, als viele die sich ab dem – was ist es nun – 3. und 5. schuljahr mit französisch und englisch abmühen müssen (ob sie das dann im späteren leben auch zu nutzen machen, werden wir sehen).

        @pippi / @wiederspenstige – danke!

      • AB sagt:

        Um Himmels willen Nein!. Ihre offenbar durchwegs hochbgabten Kinder brauchen vermutlich überhaupt keine Schule. Im Ernst, natürlich wird kein Kind dümmer, wenn es mal in der Schule fehlt.Das sage ich auch als Lehrerin. Hier geht es aber um eine grundsätzliche Enstellung. Und die finde ich fraglich.

  • Radka Höfer sagt:

    So viel Aggression und angesammelter Frust, wie in diesem Forum, macht bedenklich.

    Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einen kurzen, sachlichen Leserbrief platzieren, welcher ungefähr gelautet hätte:

    – Liebe Frau Weber,
    als sogenannte Spätgebärende (mit 41 und 44 Jahren), mit ehemaligem Fulltimejob habe ich sowohl die kinderlose, als auch die ‚kinderhabende‘ Zeit und Rolle erlebt. In beiden Situationen habe ich keinmal die Art von Diskriminierung, Verachtung und Respektlosigkeit erfahren, wie sie von Ihnen beschrieben wird. Im Gegenteil, in meinem (in dieser Hinsicht sehr vielfältigen) Bekanntenkreis herrscht Respekt, Freude für und Mitgefühl mit der anderen, in welcher Rolle auch immer. Dabei sind meine Freundinnen, Bekannten und ich wahrlich keine Heiligen. Soviel zum Verallgemeinern und der kompromisslosen Einteilung aller Frauen in 2 Schubladen. Auch schleppt niemand von uns die Kinder in Bars, wo sie tatsächlich nichts verloren haben. Dass frau sich manchmal mit Kindern und Freunden (übrigens fast immer auch kinderlosen) am Sonntag zwischen 15 und 17 Uhr in einem schönen Restaurant mit Bar/ Café aufhält, dürfte Happy Hour und Bargeniesser nicht stören, da sie sich um diese Zeit sowieso eher nicht dort aufhalten. Die meisten Mütter arbeiten heutzutage zu Hause und ausserdem Teil- bzw. Vollzeit in ihrem bisherigen Beruf. Kein Zaubern, nur etwas in das frau hineinwächst. –

    Und dann habe ich die Kommentare gelesen, fast alle, wirklich. Diesen Sturm an Entrüstung auf beiden Seiten. Nun kann ich meine Frage an Frau Weber nicht mehr stellen, wozu die Aufregung, wo auf Erden liegen Ihre Bezugsquellen, gibt es keine wirklich interessanten Themen, über die geschrieben werden sollte? Sie scheint tatsächlich ein Konfliktpotential getroffen zu haben. Also wünsche ich stattdessen allen Frustrierten, mit Kindern und ohne Kinder, einen sonnigen Frühling, der sie hoffentlich erkennen lässt, dass ihr Frust nicht auf die Kinderfrage zurückzuführen ist, sondern ganz andere Wurzeln in ihrem Leben hat.

  • LO sagt:

    Frau Weber zuerst als Kinderlose wollte ich meine dankbarkeit aussprechen, da sie mir von den Lippen gelesen haben. Es ist schon erstaunlich wie sich manche Mütter über diesen Artikel empören, ich habe das gefühl das gewisse kommentäre aufzeigen, bei welchen Müttern dieser Artikel zutrifft. Das Hauptproblem ist doch, das grundsätzlich der Respekt und Toleranz, sowie hilfsbereitschaft abhanden gekommen ist. Es benötigt daher von beiden Seiten ein gewisses Verständnis, und das wirklich von beiden Seiten. Die anderen zu kritisieren ist immer einfacher, als mal vor seiner eigenen Tür zu kehren. Ich, wie gesagt als kinderlose, muss ich ständig die folgenden Kommentäre hören: „Meine Kinder sind deine AHV“, „Normal das du mehr Steuern bezahlen musst, du hast keine Kinder“, „du weisst gar nicht wieviel Aufwand so ein Kind macht“ (und ich dachte immer, dass die das freiwillig machen???komisch, bringt heutzutage immernoch der Storch die Kinder an die türschwelle?), auch arbeite ich 100% plus Überzeit, eigener Haushalt und da kann es schon vorkommen, dass ich mal müde bin, aber da „ich ja keine Kinder habe“, ist das sicher nicht erlaubt. Zum Schluss noch klar und deutlich: LEBEN UND LEBEN LASSEN (wer hilfe benötigt kann danach fragen, dann bin ich auch dazu bereit)

  • Mitlacher sagt:

    Ich finde dies ist ein sehr schönes Schlusswort und sagt eigentlich alles.

  • Susanne Schnyder sagt:

    Schade, dass die Autorin alle Mütter über einen Kamm schert. In der Beschreibung finde ich mich überhaupt nicht wieder, denn meine momentane Gefühlslage sieht momentan ganz anders aus: Ich bin dankbar und glücklich, ein gesundes Kind bekommen zu haben und grossziehen zu dürfen. Ich empfinde Ehrfurcht vor meinem Sohn und hoffe, ihm gerecht zu werden, denn er ist ein Geschenk – und er hat sehr viel Lebensfreude in unser Leben gebracht. Ausserdem empfinde ich es als Privileg, „nur“ Teilzeit arbeiten zu dürfen, da mein Mann die klassische Ernährer-Rolle übernehmen wollte. Mein Leben ist dadurch sehr abwechslungsreich und wird den Facetten meiner Persönlichkeit viel eher gerecht als früher. Ich finde, jede Frau muss selber wissen, wie sie ihr Leben gestalten will. Hauptsache, sie geht ihren Weg und lebt ihre Potenziale aus – seien die nun im Beruf oder in der Familie.

  • Eli Says sagt:

    Den fünften Abschnitt haben wohl die wenigsten gelesen? Für mich ist es eine Schlüsselstelle des Textes. Es ist ja gar kein Problem, wenn Kinderlose Rücksicht auf die Bedürfnisse von Müttern mit Kindern nehmen. Sie dürfen sich die Ferien aussuchen, sie dürfen sich frei nehmen, wenn ihre Kinder krank sind, sie dürfen später kommen und früher gehen und auch im Tram gehört ihnen der dafür vorgesehene Platz. Aber sie dürften es auch anerkennen, dass die kinderlose Frau und der Mann mit oder ohne Kinder ihnen diese Freiheiten lassen und das ein oder andere Mal zurückstecken (bzw. Mehrarbeit leisten). Sie sollten erkennen, dass es noch andere Probleme, Sorgen, Bedürfnisse und Freuden im Leben gibt, als nur ihre Kinder. Es wäre wünschenswert, wenn sie sich neben ihren Kindern noch für andere Dinge interessieren würden, über die es spannend ist, mit ihnen zu plaudern.

  • Luise sagt:

    Naja, die Lust am Provozieren prägt diesen Artikel. Der Text lässt auch ganz schön viele Frauen (und wenige Männer) aufheulen. Wäre der Artikel differenziert geschrieben, wäre er langweilig.

    Die Diskussion nervt. Sie nervt genau so, wie einzelne Mütter und Nicht-Mütter nerven, wie kleine Kinder nerven – mehr oder weniger. Eine Frau ist für eine bestimmte Zeit Mutter. Dann kann sie wieder zur „karrieregeilen Emanze“ mutieren. So einfach ist das. Weiss nicht, was besser ist.

  • ama sagt:

    Ich hab nichts gegen Mütter oder ihre Kinder, und doch weiss ich haargenau was im Artikel beschrieben ist. Kürzlich fragte mich eine junge Mutter wieso ich keine Kinder habe. Abgesehen davon dass ich keine bekommen kann, ist der Wunsch auch nicht riesig. Ich sage nicht, der Wunsch ist nicht da, aber er ist nicht dringend. Die Reaktion der Mutter: ja, das kann ich nachvollziehen, ich wusste zuvor ja auch nicht wie schön es ist und wenn man nicht weiss was einem entgeht, dann machts einem sicher auch nicht so viel aus. Da blieb mir die Spucke weg. Verstehen sie was ich meine? Ist mein Leben weniger lebenswert, weil ich es nicht mache wie alle anderen und meine Gene reproduziere?

    • Auguste sagt:

      hmm…, das mit dem verstehen ist immer so eine sache, ama. unbewusst hat jene junge mutter ausgedrückt, dass sie ihr eigenes leben vor der mutterschaft weniger toll empfand als jetzt, wo sie mutter geworden ist. sie ist um eine erfahrung reicher und glücklicherweise empfindet sie es als eine bereicherung, die sie andern auch wünscht. wer allerdings mit seinem leben rundum zufrieden ist, empfindet selbstverständlich weniger den wunsch es so grundlegend zu verändern, wie das durch mutterschaft zwangsläufig passieren würde.

      geniessen sie einfach ihre lebensumstände weiterhin und freuen sie sich ein bisschen darüber, dass sich das leben von jemand anderem offenbar verbessert hat. dann stellt sich auch das problem mit der spucke weit weniger.

    • Patrick Tigri sagt:

      Die Frau war sehr undiplomatisch, uneinfühlsam und viel zu direkt. Was sie denkt, hätte sie auf viel bessere Art sagen können! Und sie hätte es auch lassen können.

      Aber der Gedanke an sich ist nicht so falsch: Man weiss vielleicht erst, wie sehr man Kinder lieben kann, wenn man selber welche hat.

      • Henri sagt:

        Genau das ist ja das Problem, welches Frau Weber anschnitt: diese Ignoranz der Wissenden.

        Die Frau sagte: „ich wusste zuvor ja auch nicht wie schön es ist und wenn man nicht weiss was einem entgeht, dann machts einem sicher auch nicht so viel aus“.

        Natürlich weiss man nicht, wie schön Kinderhaben ist, wenn man keine hat.
        Man weiss allerdings auch nicht, wie schwer Kinderhaben ist, wenn man keine hat.

        Aber diese Feststellung kann man auf alles und jedes auf der Welt übertragen (Skifahren, tauchen, fliegen, sterben, küssen, Sex und und und) und ist in seiner Banalität kaum zu übertreffen.

        In dem Moment aber, wo solche überaus banalen Feststellungen der Aussage dienen „wenn Du nur wüsstest, wie schön/sinnvoll/wunderbar/erfüllend XY ist, würdest Du auch XY wollen und Dich nicht verweigern“, können sie eben auch arrogant sein.

        Ob sie jeweils auch so gemeint sind, ist wiederum eine andere Frage: wie oft wird eine Botschaft, welche wir aussenden, vom Empfänger komplett anders verstanden und löst bei deisem dann wiederum ungewollte Reaktionen aus.

  • Tabea sagt:

    Frau Weber
    Heutzutage getraut sich eher eine Frau mit Kinder nicht mehr über ihren „langweiligen“ Alltag als Familienfrau mit einer kinderlosen Frau zu sprechend, genau wegen solchen Artikeln wie ihren. Ich bin umgeben von Frauen, welche keine Kinder aus physiologischen Gründen bekommen können, weil kein passender Mann zuhanden ist oder weil sie kein möchten. Bin ich froh, dass diese Frauen mich nicht als Arrogant anschauen, weil ich numal teilweise über meinen Job spreche. Mein Beruf ist nunmal den genau so wenig leichte, wie der einer Topmanagerin und ja er beschäftig mich und nein ich möchte nicht nur mit andernen Müttern darüber sprechen, sonder auch mal eine Meinung einer Nicht-Mutter bekommen. Oder möchten sie in Zukunft nur noch von ihresgleichen umgeben sein? Immer nur gleiche Ansichten aus den gleichen Kreisen hören. Was für eine arme Welt sie doch so hätten. DAS nenne ich Arroganz! Bin ich froh, dass ich einen regen Austausch zwischen Müttern und Nicht-Müttern habe, der von beiden Seiten als Wertvoll angeschaut wird.

  • Susanne Fassbind sagt:

    Das ist der Hammer – und das Schärfste ist, dass man mit solch einem unqualifizierten Bockmist auch noch in einem TA einen prominenten Platz bekommt!!! Zum Inhalt äussere ich mich nicht, das erübrigt sich ja. Für jeden Psychologen wäre Frau Weber ein Traum-Fall! Ich würde ihr gerne meine nächste Ausschreibung zum Kurs „Selbstbewusstseins-Training für Frauen“ schicken. Da kann sie ganz viel lernen, z.B. über den Schwesternstreit, und warum die Frauen es nie GEMEINSAM auf einen grünen Zweig bringen, solange sie sich derart mies gegenseitig runterputzen. Ob es etwas nützt, wage ich allerdings zu bezweifeln….

  • Mitlacher sagt:

    Liebe Frauen

    Als kinderloser Mann bewege ich mich hier natürlich auf sehr fremdem Terrain. Aber sind Aussagen wie diejenigen, dass Frau Weber nicht ehrlich zu sich selber ist etc., nicht genau die Bestätigung ihres Artikels?

    • gargamel sagt:

      wenn ich schreibe, dass alle ausser mir arrogante a-löcher sind, dann sind also jegliche widersprüche ein beweis für meine theorie? interessanter ansatz…

      • Karin Braendlin sagt:

        …. es sind nicht jegliche Widersprüche sondern den „Einen“, dass Frau Weber im Grundsatz Ihres Denkens massiv angezweifelt wird … und das von einer wildfremden Person… und diese Person will es besser wissen…

      • Mitlacher sagt:

        Ich vertrete den Ansatz, immer zuerst nachzudenken, bevor man etwas schreibt. Da aber abstrakte Denkanstösse nicht jedermanns Sache sind, hier ein ausformulierter Erklärungsversuch: Wenn Frau Weber schreibt, dass man als kinderlose Mutter als „frustriert“ gilt oder als „nicht ehrlich zu sich selbst“, und dann in den Leserbriefen ihr genau das vorgeworfen wird (nämlich dass sie frustriert und nicht ehrlich zu sich selbst ist), dann bestätigt dies, zumindest teilweise, ihre These, ja.

      • gargamel sagt:

        nur schreibt die gute frau weber eben, dass alle mütter einem als frustriert bzw. nicht ehrlich zu sich selber betrachten… und das tönt dann halt etwas frustriert und nicht ehrlich zu sich selber…

        self-fullfilling prophecies nennt man so was.

        und da ich mir nicht vorstellen kann, dass frau weber alle mütter persönlich kennt, fällt sie ihr urteil dann über ein ganzes heer ihr fremder frauen.

      • Mitlacher sagt:

        Sorry, aber nochmal: zuerst nachdenken, gargamel! „Self-fulfilling prophecies“ sind etwas ganz anderes und haben mit ihrer Aussage nichts, aber auch grad überhaupt nichts zu tun.

      • gargamel sagt:

        selber zuerst nachdenken, sie pedant!

        wenn jemand schreibt, dass alle mütter einem als frustriert bzw. nicht ehrlich zu sich selber betrachten und dann zu hören bekommt, dass das etwas frustriert und nicht ehrlich rüberkommt, so ist das sehr wohl eine art „self-fullfilling prophecy“.

        (wikipedia sagt: eine selbsterfüllende prophezeihung ist eine vorhersage, die sich deshalb erfüllt, weil sich der vorhersagende, meist unbewusst, so verhält, dass sie sich erfüllen muss.)

    • Widerspenstige sagt:

      @Mitlacher 13.56h
      Doch, es bestätigt die These, die eigentlich als Hypothese gedacht war. Tragisch!

    • Patrick Tigri sagt:

      Nein, sind es nicht, a priori ist jede Aussage ernst zu nehmen. Kann es nicht genau so sein? Ich weiss es nicht. Und etwas mehr Zweifel wäre auf beiden Seiten sehr sehr angebracht.

  • gargamel sagt:

    mir schwant langsam, dass an der jahrhundertelangen unterdrückung der frauen gar nicht die bösen männer schuld sind, sondern die offensichtlich allen frauen angeborene stutenbissigkeit und zickenhaftigkeit…

    *duck und weg*

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Nein, eben gerade nicht! Dass viele Frauen auch heute noch eine typische Sklavenmentalität an den Tag legen, hat mit dem Patriarchat ganz ursächlich zu tun, 3000 Jahre Kulturgeschichte schüttelt frau nicht einfach so ab.

      • gargamel sagt:

        dass ihr euch hier im „aufgeklärten“ herzen europas gegenseitig aus für einen mann/vater absolut nicht nachvollziehbaren gründen aufeinander eindrescht, daran sollen also auch wir männer schuld sein? mmh…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Also, die Einzigen, die hier regelmässig auf mich eingedroschen haben, waren männliche Nicks, seit die beiden Trolls sich trollten, sind Diskussionen wieder möglich. Auch wenn diese manchmal heftig sind, es ist eben wirklich nicht das Kirchenblättchen, ist das noch lange kein Dreschen.

      • Lea sagt:

        Die beiden Trolls trollten sich nicht. Sie sind mit anderen Namen hier.

      • gargamel sagt:

        tja, pippi, erstens sind sie ja auch nicht auf’s maul gefallen (von wegen auf sie eindreschen), zweitens gehen sich in dieser speziellen diskussion doch vor allem die frauen gegenseitig an die gurgel… und drittens stehen das thema und das ausmass an gehässigkeiten für mich (als mann?) eben in grad mal gar keinem verhältnis.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @gargamel, also das wäre mir nicht aufgefallen……

      @Lea

      Das habe ich bei einigen Posts auch schon vermutet, spielt aber keine Rolle, solange sie die Spielregeln einigermassen einhalten.

      • Lea sagt:

        Ich verderbe das Spiel vorerst nicht und lasse das petzen. Vorerst…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Lea, mach’s nicht so spannend, so unter uns Pfarrerstöchtern…..???? Ich hab‘ auch einen bestimmten Verdacht….

  • sarah sagt:

    Frau Weber ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie erlich zu sich selber sind.

    • Patrick Tigri sagt:

      Vielleicht nicht, aber sie polarisiert, und das ist moderner Journalismus. Traurig aber wahr…

  • Auguste sagt:

    hmm…, für alle die eine kleine feuerpause vertragen können: youtube: trisha yearwood – real live woman
    clicken sie auf den ersten clip 3.52 min.

  • nicole sagt:

    Beim durchlesen hatte ich das Gefühl im falschen Film zu sein!!!! Nicht zugaluben,dass sich Kinderlose Frauen so über Mütter aufregen können, aber zum Glück tuen dies nur die unzufriedenen vergrauten, die nichts anderes kennen und sich insgeheim etwas anderes wünschten….. ich kenne viele kinderlose Frauen die denken nicht so…. aber ich kenne auch viele aus deneneinfach der Neid die eifersuch spricht….

    • sarah sagt:

      Bin genau deiner Meinung

      • Talya sagt:

        Wieso sollten sich kinderlose Frauen insgeheim etwas anderes wünschen? Ich bin kinderlos und glücklich darüber. Immer nur mit angenommenem Neid zu argumentieren ist armselig. Der Artikel spricht sehr viel Wahres aus. Ich bin mitlerweile fast 40 Jahre alt und jedes Mal, wenn ich gefragt wurde, ob ich denn keine Kinder wolle und ich wahrheitsgemäss geantwortet habe, sahen mich alle an als wäre ich eine Ausserirdische! Oh Schreck, eine Frau, die keine Kinder will!!! Die kann doch nicht normal sein! Das war eine häufige Reaktion. Ich habe einige Kolleginnen, die Kinder haben und auch von denen musste ich mir blöde Sprüche anhören wie „das kannst Du halt nicht nachvollziehen, wenn Du keine Kinder hast“… Muss man das immer so betonen? Ich habe ein anderes Lebensmodell gewählt, aber ich lasse die anderen auch ihre Modelle leben ohne sie dafür zu kritisieren. Mich nervt es einfach, wenn man als Frau abgeurteilt wird, wenn man keine Kinder will. Mit Neid hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun.

  • Karin Braendlin sagt:

    Viele Mütter sind arrogant. Aber es sind genau diejenigen Frauen, welche sich über das Mütterdasein definieren und dann frustriert stehen bleiben und nach mehr Respekt schreien. Das Glück dieser Mütter ist, dass Mütter in der Gesellschaft traditionell einen hohen Stellenwert haben – aber Traditionen sind vergänglich und solche Artikel zeigen dies auch auf. Ich bin eine kinderlose Frau (47) happy und auf meinem Weg durch das Leben mit solchen arroganten Mamis konfrontiert worden. Es ist sehr langweilig mit solchen Mamis zu sprechen (früher haben sie mich verunsichert) – heute muss ich sagen – sie haben wenig Mut und sind sehr verschlossen und auf ihren Bereich fixiert – und dann auch oft total langweilig.

    Karin B.

    • Patrick Tigri sagt:

      Vielleicht. Aber, heee, sie haben Kinder gemacht! Und das, Karin, ist sehr sehr viel Wert.

      Dass Du happy bist, toll. Bist Du es, WEIL Du keine Kinder hast, TROTZDEM, oder sind die beiden Sachen unabhängig voneinander? Letzteres, denke ich.

      Arrogante Leute sind immer ärgerlich. Die kommen unter solchen mit Kindern genauso vor wie unter Kinderlosen.

      Bedenkenswert ist aber schon die Folgerung, dass viele Mütter vor dem Kinderkriegen ja auch 10 Jahre kinderlos erwachsen waren, also die Welt aus der anderen Perspektive kennen. Kinderlosen Frauen fehlt diese Sichtweise meist.

  • Maria D sagt:

    Liebe Autorin, wenn Sie dann einmal etwas weniger voreingenommen sind, können wir nochmals darüber diskutieren. Viele Grüsse von einer jungen Mutter.

  • Ursula Niederhauser sagt:

    Liebe Frau Weber
    Wenn ich alleinerziehende Mutter von 2 Kinder Ihren naiven veröffentlichen Artikel lese kommt mir die Galle hoch. Offensichtlich haben Sie nicht nur immer noch die Windeln an sondern grabschen an Ihren eigenen Wurzeln und lassen Ihren Frust wieder einmal an Mammis ab. Eine Frau sein darf nicht wie vor der Gleistellung (CH 1985) übers Kinderbekommen definiert werden suchen Sie ein Wirkungskreis wo Sie nicht an der Oberfläche grabschen sondern tätsachlich kennen, kennen lernen. Kinder haben, sie liebvoll zu umsorgen ist heute Luxus. Ich bin nebst Kinder auch Berufstätig und Hausfrau. Nur wenige Arbeitgeber/Mitarbeiterinnen haben Verständis wenn Kinder krank sind oder der Vater flausen in den Kopf kriegt und das Schreien/Spielen der Kinder nicht aushält. Jedes Alter bringt Umdenken mit sich nur stehenbleiben dass bringt Frust. Die Welt ist rund und kunterbunt gehen Sie mit Ihr wir haben nur eine.
    Liebe Grüsse Ursula

  • Tanja sagt:

    Liebe Kultur-Redaktion

    Ist die Platzierung des Artikels „Die Arroganz der Mütter“ euer aktuellster Marketing-Gag, um endlich als Tages-Zeitung wieder ins Gespräch zu kommen? Opfert man deshalb dafür ohne weiteres eine begehrte und teure Frontseite? Zumal derselbe Text auf Mamablog zu lesen ist und keine Gegenmeinung derart prominent platziert wurde ?

    In meinem Bekanntenkreis erlebe ich genügend tolerante, respektvolle, selbstbewusste und kinderlose Frauen und Männer, sodass ich die Meinung der Autorin als mögliche Stimme durchaus gelten lassen kann. Dass aber eine Zeitung dafür mehr als eine halbe Frontseite zur Verfügung stellt – nota bene nachdem dank aller redaktioneller Sparmassnahmen das Ressort Kultur+Gesellschaft regelmässig gerade mal auf zwei Zeitungsseiten Patz findet – ist für mich mehr als nur zweifelhaft. In diesem Artikel hat, wenn überhaupt, der letzte Absatz das Potential für eine fundierte, von mir aus gerne auch dezidierte und pointierte Darstellung der Sachlage auf Frontseitenniveau.

    Dieser „Marketing-Trick“ ist mir nicht als Mutter sondern als Kulturschaffende schlecht bekommen. Wie wenn es nicht unzählige aktuelle und relevante Ausstellungen, Bücher, Publikationen, Werke, Filme gäbe, die das Thema derart facettenreich, berührend, aufwühlend, sinnreich, kontrovers und tiefgründig thematisieren würden, dass man sich darin als Frau, Mann, Mutter, Vater, Nicht-Mutter, Nicht-Vater, Kind, Junge, Mädchen, Mensch und vor allem als emanzipiertes Mitglied einer heutigen Gesellschaft gespiegelt sieht.

    • Widerspenstige sagt:

      Liebe Tanja, herzlichsten Dank für diesen aufschlussreichen und nur zu wahren Beitrag. Ebenfalls im kulturellen Bereich tätig hätte ich es ebenfalls gerne gesehen, wenn der Tagi solch brisante Themen differenzierter veröffentlicht. Ich vermisse sowieso seit Jahren eine Tageszeitung, welche den Themen der heutigen modernen Frau mehr Platz einräumt. Wieso gibt es keinen Ressort ‚Frau‘ wie die ‚Börsenkurse‘? Da happert es noch gewaltig und Sparmassnahmen im Ressort Kultur+Gesellschaft sind fehl am Platz. Da liegt weibliches Kaufpotential brach, das sich die Chefredaktion ruhig besser überlegen darf.

      • Claudia sagt:

        Liebe Tanja
        du schreibst mir aus dem Herzen! Ich habe nach Worten gesucht als Rückmeldung an Bettina Weber, aber Du beschreibst es genau so, wie ich fühle. Selten hat mich eine Einzelmeinung im Mamablog, die ich als Mutter von Zwillingen überhaupt nicht teile, so genervt. Reine Marktschreierei, so billig aufgemacht wie diejenige von Roger Köppel, der sich (notabene als Mann und Noch-Nicht-Vater öffentlich anmasste, über den Mutterschaftsurlaub der ABB-Managerin zu urteilen! Billig, billig! Und äusserst schade, über ein winziges Item des komplexen Mutterdaseins so arrogant zu urteilen!

      • Henri sagt:

        Kaufen Sie Annabelle oder Brigitte – dort werden die Bedürfnisse der Frauen so umfassend abgehandelt, bis auch das letzte Thema mürbe geworden ist.

        In einer Tageszeitung hat eine Rubrik „Frau“ jedenfalls ganz sicher nichts zu suchen, ganz abgesehen davon, dass dieses unglaubliche Bedürfnis der Frauen, sich öffentlich und endlos über sich selbst zu unterhalten, ja längst genügend Plattformen gefunden hat.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach Henri, Ihre Worte „ganz sicher nichts zu suchen“ – der Markt wird das regeln, Frauen sind wichtige Kunden im harten Verdrängungswettbewerb der Zeitungen. Wer da mithalten will, hat gar keine Wahl, als auf die Bedürfnisse einzugehen, so einfach ist das.

      • Widerspenstige sagt:

        @Henri 19.44h
        Soso, Henri ‚In einer Tageszeitung hat eine Rubrik “Frau” jedenfalls ganz sicher nichts zu suchen, ganz abgesehen davon, dass dieses unglaubliche Bedürfnis der Frauen, sich öffentlich und endlos über sich selbst zu unterhalten, ja längst genügend Plattformen gefunden hat.‘

        Meine unbedarfte Frage: für wen werden denn Tageszeitungen geschrieben??! Das würde mich und wahrscheinliclh alle lesenden Frauen brennend interessieren.

        @Pippi Langstrumpf 22.39h
        Danke, Schwester im Geiste!

      • Widerspenstige sagt:

        @Henri 19.44h
        Soso, Henri ‚In einer Tageszeitung hat eine Rubrik “Frau” jedenfalls ganz sicher nichts zu suchen, ganz abgesehen davon, dass dieses unglaubliche Bedürfnis der Frauen, sich öffentlich und endlos über sich selbst zu unterhalten, ja längst genügend Plattformen gefunden hat.‘

        Meine unbedarfte Frage: für wen werden denn Tageszeitungen geschrieben??! Das würde mich und wahrscheinliclh alle lesenden Frauen brennend interessieren.

        @Pippi Langstrumpf 22.39h
        Danke sehr!

      • Henri sagt:

        Die Tageszeitungen werden natürlich grudsätzlich für alle Frauen gedruckt, allerdings lesen (und kaufen) die Tageszeitungen mehr Männer als Frauen – etwa 65:35.

        Dass also Männer die bedeutendere Klientel sind für Tageszeitungen, können Sie auch daraus ersehen, dass es zwar einen Sportteil, aber keinen Wollsachen- oder Menstruations-Teil hat 🙂

        Und daran, dass es beim Blck ein Seite-3-Girl gibt (mittlerweile heisst sie aber nicht mehr so).
        Haben Sie schon irgendwo auf dieser grossen weiten der Welt irgend etwas vergleichbares für Frauen gesehen?

        Ich auch nicht.
        Und darum lesen Frauen eben Annabelle, Brigitte, Cosmopolitan und wie sie alle heissen….

        Das nennt man Marktrealität.

    • Henri sagt:

      Au – diese vielen Schreibfehler – janu, gesendet ist gesendet.

  • akade sagt:

    Danke, dass sich auch mal jemand traut, das auszusprechen! Es grassiert nämlich: das Diva-Syndrom der Mamas, die sich gebär(d)en als hätten sie das Rad neu erfunden…

  • Claudia sagt:

    Danke liebe Bettina für deinen Bericht. Du sprichst mir aus der Seele!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!¨

  • aurelia sagt:

    Ist es wirlich so falsch, Mütter als egoistisch darzustellen? Jede Mutter gibt doch die gleiche Antwort auf die Frage, weshalb sie Kinder hat. Die Antwort ist immer „ich will“, „ich wollte“, „mein Mann und ich wollen“ Kinder haben. Ob es den Kindern passt oder nicht, sie werden einfach gezeugt und geboren, weil die lieben Erwachsenen es wollen! Wenn ich also primär zuerst an mein Wohlbefinden (Befriedigung meines Willens) denke, dann ist doch dies egoistisch oder?

    • pia sagt:

      Da bin ich absolut gleicher Meinung! Interessant ist auch, wenn ich ältere Frauen (ab 50/60) auf ihr Leben anspreche, resp. ob sie wieder Kinder möchten wenn sie nochmals von vorne anfangen könnten, dann ist die Antwort oft: eher nicht (natürlich nach langem zögern).

    • Patrick Tigri sagt:

      Mütter sind doch nicht egoistisch. An sich. Es gibt sicher egoistische drunter, aber im Prinzip sind sie es nicht. Sie sind auch nicht im Prinzip dumm. Oder hätten im Beruf nichts zuwege gebracht. Alles nicht (Ausnahmen gibt es natürlich)

      Ungeborene Kinder fragen zu wollen, ob sie geboren werden wollen, ist eine saudumme Idee. Fragt Dich jemand, ob Du leben willst? Wenn ja, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du Ja sagst. Dafür haben Dich Deine Eltern mal gewollt, höchstwahrscheinlich. Also bitte reg Dich nicht auf, dass Eltern im Moment, wo sie entscheiden müssen, welche zu werden, das ungeborene Leben nicht konsultieren.

      Egoismus nenne ich das aber ganz und gar nicht. Egoismus finde ich auch kreuzfalsch, und ich bin überzeugt, dass es sowas wie „gesunden Egoismus“ nicht gibt. Nein, die Entscheidung pro und kontra Kinder soll eine gute sein, eine, die ganz viele Umstände berücksichtigt. Auch die eigenen Wünsche. Auch vieles anderes.

      Und, oh Wunder, viele Eltern tun dies, sie wägen sorgfältig ab. Das ist sehr gut, modern, rücksichtsvoll. Auch dem Ungeborenen gegenüber.

    • Henri sagt:

      Du lieber Himmel – müssen wir also zuerst die Spermien und Eizellen fragen gehen, ob sie auf die Welt kommen und etwas ganz Grosses werden wollen?

      Und selbst wenn: bei denen gibt es sicher auch Abweichler, es sollten sich also immer ein paar Eizellen und Spermien finden lassen, welche „Ja“ sagen…

      Und persönlich finde ich es noch immer am besten wenn die Mutter (und der Vater!!!) beide das Kind wollten – finde ich immer und alleweil besser als die noch immer viel zu vielen ungewollten Schwangerschaften.

  • Mirjam sagt:

    Die Arroganz der kinderlosen Karriere-geilen Emanzen! So könnte mein Gegenartikel betitelt sein. Mehr habe ich zu diesem respekt- und niveaulosen Artikel nicht zu sagen.

    • Buddyguy sagt:

      an Ihrem Kommentar sieht man, wie wahr der Artikel ist.

      • Mirjam sagt:

        Der Artikel hat sicher ein Körnchen Wahrheit dahinter, ABER: es geht mir hier um die Machart dieses Artikels. Nicht alle Mütter sind arrogant, nicht alle Karriere-Emanzen sind arrogant. Mütter leisten einen riesigen Beitrag zur Gesellschaft. Gratisarbeit, Arbeitszeiten von bis zum 14 Stunden am Tag und das ohne Bezahlung, Gratifikation, Bonus. Mütter verdienen Respekt und Anerkennung für ihre Arbeit, so wie Karriere-geile Emanzen Respekt für ihre Arbeit verdienen.
        Erst wenn man eine Meile in den Mokassins des anderen gelaufen ist, darf man sich ein Bild über ihn machen – das ist eine sehr weise Aussage eines alten Nativ-Americans. Ich habe das Privileg, beide Seiten zu kennen – die einer karrieregeilen Emanze und die einer Mutter. Und ich bin ganz klar der Meinung, dass beide Lebensarten ihre Vor- und Nachteile haben – und dass beide voneinander profitieren könnten anstatt sich gegenseitig zu zerfleischen.

      • Mitlacher sagt:

        …und da haben wirs wieder. SIE, Mirjam, wissen, wie es ist, weil sie hald beides kennen. Kinderlose Frauen aber haben keine Ahnung, weil sie ja eben nicht in den Mokassins der anderen gelaufen sind. Mit anderen Worten: Nur die Frauen mit Kindern können die ganze Wahrheit überschauen, nicht wahr:)?

      • Widerspenstige sagt:

        Liebe Mirjam, Ihre Aussage würde für mich angenehmer tönen, wenn Sie das Wort ‚karriere-geile Emanze‘ nicht geschrieben hätten. Können Sie mir noch das Gegenstück für einen Mann sagen, der ‚karriere-geil‘ ist? Was ist das Gegenstück zu Emanze im männlichen Wortreich? Nein, mit Alphatier gebe ich mich nicht zufrieden – das wäre zu einfach, alles klar? 😉

      • Henri sagt:

        @Widerspenstige

        Es gibt keine männliche Gegenstücke dazu: Ein karriere-geiler Mann ist ein karriere-geiler Mann. Basta. Warum auch weitere Worthülsen konstruieren?

        Und männliche Emanzen gibt es nicht, da Männer es nicht nötig haben, sich zu emanzipizieren.

        Allerdings gibt es auch auf weiblicher Seite Lücken in der Typologie: oder wie nennen Sie etwa das weibliche Pendant zu „Weichei“, „Sauhund“, „Schlappschwanz“ etc?

        Ich hoffe, geholfen zu haben 🙂

    • Tanja sagt:

      Nicht jede Frau, die berufstätig ist und keine Kinder hat ist eine „Karriere-geile Emanze“…….jemmersgott. Also mit dem von dir propagierten „gegenseitigen Respekt und Anerkennung“ ist wirklich nicht viel zu spüren, wenn du andere mit solchen Schimpfwörtern titulierst………….

  • Angela sagt:

    Und wenn dann die kinderlosen Frauen doch noch Mütter werden, müssen sie feststellen, dass sie nicht aus der Schusslinie sind. Egal ob Mütter arbeiten oder nicht, ob sie ein oder mehrere Kinder haben, es ist immer jemand da, der es besser wüsste. Frauen in jeder Lebensphase stehen dauernd in der Kritik. Warum eigentlich und weshalb geht es den Männern nicht auch so?

    • Claudia sagt:

      Das ist tatsächlich interessant. Bei uns ist die Kinderfrage gerade aktuell. Bei mir ist der Kinderwunsch da, bei meinem Partner aber (noch?) nicht. Die Diskussionen sind für mich daher nicht einfach und die Frage von Freundinnen, Bekannten (auch von Männern!) nach dem Kinderwunsch, wie’s denn bei uns aussehe, ob wir uns nicht langsam beeilen sollten (ich bin bald 33) etc. wühlt bei mir jedesmal vieles auf. Die Fragen tauchen einfach zwischendurch in Gesprächen auf, es hat sicher nichts mit böser Absicht oder Arroganz von der anderen Seite zu tun. Ich fühle mich auch nicht angegriffen. Und dennoch tut es weh. Und auch wenn in obigen Kommentaren viele behaupten, sie würden solche Fragen NIE stellen, da es taktlos sei – es passiert eben. Ich werde im Schnitt sicher einmal pro Woche darauf angesprochen!! Ich erwähnte dies meinem Partner gegenüber und er meinte dann nur: Er sei noch gar nie danach gefragt worden und er mache sich deshalb auch nicht solche Gedanken …

      Ich verstehe die empörten Reaktionen der Mütter auf den Artikel. Doch auch mir sprach er aus der Seele. Meine beste Freundin hat mir letztes Wochenende verkündigt, dass sie schwanger sei (nachdem sie bisher immer vehement gesagt hatte, sie wolle nie eine Familie). Für mich brach da eine kleine Welt zusammen, ich hatte/habe das Gefühl, damit meine Freundin „verloren“ zu haben – den Rest des Nachmittags standen nur noch ihre Zukunftsplanung und ihr Kind im Zentrum. Ich habe bereits viele Freundinnen in meinem Umfeld, die Familie haben. Die Kontakte sind nicht abgebrochen, dennoch verändert sich die Freundschaft (natürlicherweise) und die Gesprächsthemen ändern sich. Der Nuggi-Graben existiert. Das kann man nicht verleugnen. Vielleicht hat es etwas mit Neid von beiden Seiten zu tun, vielleicht wäre/bin ich „dann“ genau so, falls ich selbst mal ein Kind habe. Wer weiss …

      Generell: Tatsächlich beeindruckend, wie viele Kommentare da in kurzer Zeit beisammen kommen. Der Beitrag scheint wirklich viele getroffen zu haben!

      • Angela sagt:

        Den eigenen Weg gehen, ist mit oder ohne Familie nicht einfach. Frauen neigen dazu, es allen Recht machen zu wollen – ein bisschen mehr Selbstbewusstsein würde hier nicht schaden.

  • Forestli sagt:

    Ich 29-jährig, noch kinderlos, habe mich sehr über den Artikel gefreut! Endlich spricht mal jemand über die Krankheit Mutter werden/sein. Ich arbeite auf einer Intensivstation und erlebe im Moment Hautnah, dass Mutter werden eine Krankheit sein muss. ständig werden einem die Ohren zugejammert, mit welchen Wehwechen man zu leiden hat. Dazu kommt, dass man schon doppelt arbeiten muss, da man als werdende Mutti sich schonen muss. Wieso nicht einfach krankschreiben lassen, man ist ja schwanger!
    Auch das mit der Ferienregelung kenne ich in meinem Job zu gut. Da ich keine Kinder habe bin ich ja flexibel und kann meinen geplanten Urlaub sicher verschieben…
    Aber das Beste kommt erst noch. Ich hatte Spätdienst und erhielt am Abend einen Anruf von einer Arbeitskollegin, sie könne nicht auf die Nachtwache kommen, da ihre Kinder krank im Bett liegen. Wohl verstanden, es war an einem Samstagabend. Ich war völlig perplex und fragte mich, wieso nicht der Papa zu seinen Kinder schauen kann?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Immer wieder das Ferienbeispiel, langweilig. Tatsache ist, dass Kinder zu bestimmten Zeiten Ferien haben und daran nicht gerüttelt werden kann, da ist es wohl selbstverständlich, dass die Kinderlosen oder die mit den schon erwachsenen Kindern ihre Ferien nicht auch noch während der Schulferien nehmen. Wer das nicht einsehen mag, ist selber schuld.

      • Henri sagt:

        Und was ist mit den Kinderlosen, welche Eltern als Freunde haben und mit diesen in die Ferien möchten?

        Was einfach scheint, ist meist nur einfach für die Einfachen.

        Auch gibt es Ferien-Destinationen, bei welchen das Zeitfenster sehr klein ist.

        Klar haben Eltern mit Kindern, welche in der Schule sind, diesbezüglich wenig Spielraum.

        Als mittlerweile wieder Kinderloser (weil die Kinder ihr eigenes Leben leben) kann bzw. konnte ich beide Seiten erleben, und das Hauptproblem orte ich in diesem spezifischen Fall bei der selbstverständlichen und unflexiblen Anspruchshaltung mancher Eltern (auch hier gilt natürlich einmal mehr, dass man nicht alle in einen Topf werfen darf).

  • Katrin Geisler sagt:

    . Wenn sich die Mütter und die Nicht-Mütter endlich mal gegenseitig in Ruhe lassen würden, wäre schon mal viel gewonnen.

  • Andrea Z. sagt:

    Gerechterweise müsste Frau Weber nun bei alleinerziehenden (ergo auch berufstätigen) Müttern nachfragen, wie nett die Frage „warum hast du überhaupt Kinder bekommen?“ ankommt.

    Es sieht so aus, als ob die Frage nach Kindern das neuste Tabu-Thema wird – egal, ob man welche hat oder nicht.

    Naiverweise gehe ich davon aus, dass Frau um 30 sich mit dem Thema auseinandersetzt und für sich selber Wünschbares und Machbares bedenkt. Ob persönliche Entscheidungen (oder andere Umstände) der Umwelt mitgeteilt werden oder nicht, ist selbstverständlich Privatsache.

  • Über den Graben zwischen Müttern und kinderlosen Frauen diskutieren macht durchaus Sinn. Dabei ist zu erwähnen, dass Mütter in einer krassen Minderheit sind. 27. % aller Haushalte sind Paare mit Kindern, 5,4% der Haushalte Alleinerziehende. Der Rest ist kinderlos, Tendenz steigend.

    Im Artikel von Bettina Weber werden Mütter angeprangert, welche am Samstagnachmittag H&M aufsuchen. Gleichzeitig werden französische Mütter als Vorbild dargestellt. Nach vier Jahren Aufenthalt in Frankreich und nach einem eigenen H&M Muttererlebnis „schreit“ der Artikel geradezu nach einer Replik der Schreibenden.
    Bei Geburt des ersten Sohnes wurde ich ohne Vorwarnung und ohne Vorbereitung von meinem sozialen und beruflichen Welt abgeschnitten. Keine einzige meiner Freundinnen hatte Kinder (ich war 29). Als das Kind da war, setzte neben der grossen Freude auch ein Kulturschock ein. Die erhöhte Wertschätzung, welche einer Mutter früher automatisch zukam, blieb einfach aus. Ich verlor in kurzer Zeit einen Grossteil meiner Freundschaften. Meine Kolleginnen wollten weiterhin ausgehen und kulturelle Abende geniessen. Ich konnte dies nicht mehr. Andere Mütter kannte ich nicht und die Ratschläge von Mutter und Schwiegermutter schienen mit meiner eigenen Realität nicht immer vereinbar zu sein. Die Nachbarn meldeten sich nur, wenn das Schreien des Babys ihre Ruhe störte. Meine Postnatalen Depressionen wurden schlicht nicht zur Kenntnis genommen. So wurde der einfache Gang zum Quartierladen zu einem Hindernis sondergleichen. Entgegen jeglicher Voraussagen nahm ich beim Stillen nicht etwa ab, sondern zu.
    Als 20 Kilo Übergewicht erreicht waren, plante ich einen ersten Tagesausflug nach Zürich. Die Zeit war gekommen, um Schwangerschaftskleidung gegen normale Klamotten auszutauschen.
    Grösstes Problem: Wie kriege ich den Kinderwagen ins Tram? Also suchte ich mir einen Tag aus, an welchem ich a) meinen Mann beim Wickeln noch zu Hause hatte, b) das Kind genügend Milch getrunken hatte, c) ich davon ausgehen konnte, an der Haltestelle in Höngg Hilfe beim Einsteigen zu erhalten und d) keine Stosszeit war, denn wer will schon mit Kinderwagen in ein volles Tram steigen. Zudem wollte ich nur dann gehen, wenn ich nicht allzu müde durch das Stillen während der Nacht war. Der geplante Ausflug fiel zufälligerweise auf einen Samstag.
    Das erste Tram fuhr ohne mich ab, weil niemand half. Beim zweiten Versuch klappte es. An der Bahnhofstrasse angekommen suchte ich tatsächlich H&M auf. Doch schon beim ersten Betreten des Ladens erhielt ich den bissigen Kommentar zugezischt, Hausfrauen hätten am Samstag nichts zu suchen in der Stadt. Dass Samstag war, hatte ich gar nicht bedacht, denn mein Leben verlief nicht in den gewohnten Strukturen. Schlaflose Nächte durch Babygeschrei richten sich nicht nach Wochenstrukturen. Der bissige Kommentar erreichte seine volle Wirkung. Fluchtartig reiste ich zurück nach Höngg. Natürlich schrie das Kind im Tram, denn es hatte Hunger. Die bösen Blicke auf den Kinderwagen überging ich zähneknirschend. Einen zweiten Versuch, Kleider in Zürich – trotz Baby – zu kaufen, gab es nicht.

    Mutter sein in der Schweiz hat gegenüber Frankreich einen grossen Vorteil: Unsere Männer sind sehr viel emanzipierter als französische Männer: War eine französische Frau berufstätig – was zwangsweise fast durchwegs der Fall war – konnte sie kaum je mit der Unterstützung ihres Partners im Haushalt rechnen. Haushalt und „Fütterung“ der Kinder gehört dort noch klar in Frauenhand. Dass ein Mann für Gäste kocht und sie auch noch bedient, wurde in Frankreich mit skeptischer Verwunderung wahrgenommen. Französische Mütter sind unheimlich stark gefordert: Sie arbeiten, sie kochen, sie putzen, sie bringen die Kinder ins Bett und bringen sie auch am Morgen wieder in die Schule. Sie betreuen die Gäste, etc.
    Ja, die französische Mutter bleibt tatsächlich Frau. Hausfrau und Geschäftsfrau in einem.

    Wenn der Graben zwischen kinderlosen und Eltern mit Kindern kleiner werden soll – und dies wäre wohl im Interesse aller –, darf das Kind nicht reine Privatsache sein, sondern muss auch durch die erweiterte Gesellschaft getragen werden. Sonst passiert, was ich auch schon erlebt habe: Mein Kind fällt, verletzt sich schwer und die Passanten helfen nicht. Im Gegenteil: Sie fragen, wo ist denn da die Mutter? Ist wohl eine von denen, die ihr Kind vernachlässigt?

    Liebe Kinderlose. Wir Mütter sind weder egoistisch noch arrogant. Aber wir leben mitten unter Euch, und wir brauchen Euch : -)

    Herzliche Grüsse
    Barbara Schmid-Federer
    Nationalrätin / ZH

    • rb sagt:

      Eine Verständnisfrage: Ihr Mann war zuhause und Sie haben das Kind trotzdem an einem Samstag mit in die Stadt genommen?
      Ich finde nicht, dass Kinderlose verpflichtet sind, sich um die hingefallenen Kinder anderer Leute zu kümmern oder sonstige Betreuungsaufgaben für diese zu übernehmen. Es gibt Leute, die mit Kindern nichts anfangen können und möglichst wenig mit ihnen zu tun haben wollen. Ich finde es selbstverständlich, dass das respektiert wird.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, das ist es nicht, Misanthropen können nicht mit Verständnis rechnen. Selbstverständlich ist, dass man Schwächeren hilft, ganz egal, ob es Kinder sind oder nicht. Oder sind wir schon so degeneriert, dass wir an Menschen, die Hilfe brauchen, achtlos vorbeigehen?

      • Christiane sagt:

        Verständnisfrage: Sie meinen, unterlassene Hilfeleistung solle selbstverständlich respektiert werden wegen persönlicher Animositäten? rb, meinen Sie das ernst?

    • zürichfrau sagt:

      Genau so ist es. Frauen um 35, die keine Kinder haben, sind oft sehr verletzlich. Doch auch Frauen, die frisch geboren haben, sind sehr verletzlich. In meinem ersten Ausgang nach der Geburt meines Kindes wurde ich ebenfalls von kinderlosen, mir unbekannten Frauen so behandelt, dass die Tränen flossen und ich mich sehr einsam gefühlt habe in der Gesellschaft. Muss dieser Krieg unter Frauen wirklich sein, damit unter diesem Deckmantel hier noch geschrieben werden kann, dass man verletzten Kindern anderer Leute nicht zu helfen braucht?

      • rb sagt:

        Ich erwarte keinesfalls, dass mir jemand die Koffer/den Kinderwagen in den Zug hievt, oder meine Kinder aufliest, wenn Sie hingefallen sind. Das sind meine Probleme, andere Leute haben ihre eigenen und ich finde es fragwürdig, wenn jemand durchs Leben geht mit der Vorstellung, er habe einen Anspruch darauf, dass Andere sich seiner Probleme annehmen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @rb

        Sie scheinen genau einer/eine dieser unangenehmen Zeitgenossen zu sein, denen eigentlich niemand begegnen möchte. Sie reden von Anspruch, genau darum geht es nicht, ich helfe, weil es mir ein Bedürfnis ist, nicht weil der andere Anspruch darauf hat. Und ja, ich bin überzeugt davon, dass diese Hilfsbereitschaft zu den elementaren menschlichen Eigenschaften gehört, wenn man sie bei Kindern nicht verkümmern lässt, sind sie da. Hatten Sie eine so harte Kindheit?

      • rb sagt:

        Meine Kindheit hat mit der Sache hier nichts zu tun und ich finde es unpassend, wenn in einer Diskussion dem Gegenüber Probleme unterstellt werden, nur weil es eine andere Meinung vertritt.

        Ich habe keine Aussage darüber gemacht, wie ich es mit Hilfeleistungen halte, sondern lediglich angemerkt, dass man als Mutter nicht automatisch erwarten sollte, dass die Umwelt für die Lösung der eigenen Probleme zuständig ist. Ich respektiere meine Mitmenschen und mir ist bewusst, dass nicht jeder Zeit und Lust hat, alles fallen zu lassen, um mir zu Hilfe zu eilen – insbesondere wenn die Situation selbstverschuldet ist.

        Aber Sie haben Recht, dass Empathie eine dem Menschen angeborene Fähigkeit ist.

    • Therese sagt:

      Auch eine Verständnisfrage: Was haben die zwanzig Kilogramm Übergewicht mit diesem Thema zu tun?

      • Auguste sagt:

        @ frau schmid-federer

        hmm…, sie wären ja eine potenzielle bundesrats-kandidatin. bei einer sich abzeichnenden entwicklung ohne vorwarnung und vorbereitung von der welt abgeschnitten zu sein, ist zweifellos die höchste qualifikationsstufe für das nationale regierungsamt. ich würde mich als liebhaberin von hermès-foulards positionieren – schuhe und oversize-handtaschen sind schon belegt.

      • leylah sagt:

        hat damit zu tun, dass 20kg zuzunehmen, sehr am selbstwergefühl nagt! ich hatte keine pnd, hatte aber auch 18kg nach der geburt zugenommen – ich kann also gut nachvollziehen wovon sie spricht!

    • Sisasausewind sagt:

      Hey Barbara, das tut mir leid zu hoeren. Ich weis noch, wie es bei meinem ersten Kind war…genauso katastrophal. Vielleicht hilft es, dass es einfacher wird. In der Zwischenzeit schaffe ich es sogar mit zwei Kindern 🙂 Uebrigens ist der H&M im Glattzentrum nicht halb so schlimm wie der an der Bahnhofstrasse. Falls du ein Auto zur Verfuegung hast macht es das natuerlich noch einfacher. Liebe Gruesse und Kopf hoch!

    • Henri sagt:

      Nebst viel Prosa enthält der Betrag von Frau Schmid-Federer eine interessante Informationen: offenbar ist Frankreich doch nicht ganz das Mekka der Mutter-Frauen, wie dies in gerade dieser Tage im Mamablog dargestellt wurde – einmal mehr sehen wir, dass das, was offensichtlich zu sein scheint, bei genauerem Hinsehen sich anders darstellt.

      Dass man sich um ein Kind (oder einen Erwachsenen) kümmert, welcher hingefallen ist, scheint mir jedoch sehr selbstverständlich zu sein, bei einem Kind muss man allerdings (als Mann) auch den Pädophilen-Faktor beachten – es kann sonst sein, dass man plötzlich verdächtig wird … es lohnst sich also, zuerst die Lage zu peilen….

      Einer Mutter zu helfen, den Kinderwagen in das Tram zu heben, wäre eigentlich eine selbstverständliche Höflichkeit, allerdings sind mir gerade in letzter Zeit einige Mütter begegnet, welche das Angebot pikiert bis harsch ablehnten, als ob ich damit irgendwelche ihre Fähigkeiten in Zweifel gezogen hätte.

      Generell möchte ich jedoch feststellen, dass sich die Stadt Zürich in eine Richtung entwickelt, welche es heute noch mehr als früher ratsam macht, als Familie die Stadt zu verlassen: die zunehmende äussere Kälte der Stadtbewohner, deren teilweise grotesken Versuche, sich gegenseitig zu Ignorieren (Lift fahren in der Stadt: die Menschen grüssen sich nicht nur nicht, sondern sie versuchen auch krampfhaft, ein Kreuzen der Blicke zu vermeiden – wie bei scharfen Hunden im engen Zwinger) zeigt, dass die Stadtmenschen sich zunehmend in ihr Eigenes zurückziehen, vermutlich, um mit dem Ignorieren der Anderen möglichen Problemen aus dem Weg zu gehen.

      Nicht zuletzt auch darum halte ich die beschriebene fehlende Hilfsbereitschaft in der Stadt Zürich zwar nicht als normal, aber als üblich.

  • Züricherin sagt:

    Region Zürich, öffentliches Spaziergebiet: Ich gehe mit meiner Tochter und unserem Hund (an der Leine) spazieren. Eine (kinderlose) Frau mit (unangeleintem) Hund kommt auf mich zu, weist mich zurecht: „Kinder haben hier nichts zu suchen. Dieser Weg ist für Hunde reserviert! Ich bezahle schliesslich für meinen Hund und für Kinder kriegt man ja sogar noch was raus!“ Ja, diese unglaubliche Toleranz der Kinderlosen… Verurteile ich deshalb nun alle Kinderlosen? Selbstverständlich nicht. Denn weder bei dieser, noch bei jenen von Bettina Weber geschilderten Begebenheiten geht es um Kinder haben oder nicht, sondern ganz einfach nur um ANSTAND.

  • BM sagt:

    DANKE !!! Es ist nicht leicht, als kinderloses Paar – dieser Sorte Mütter ausgesetzt zu sein. (Merke: auch ungewollt kinderlose „Väter“ leiden). Wenn die Kinder in die Schule kommen, verwandeln sich einige Muttertiere allerdings zurück in akzeptable Gesprächspartnerinnen, das ist der Trost.
    BM

  • Maja sagt:

    Wenn das Wörtchen „dann“ diskrieminierend ist, muss man es halt verbieten.

  • Amanda sagt:

    es stimmt dass umgekehrt auch mutter/hausfrauen von berufstätigen frauen belächelt werden.
    ist es aber nicht so dass sich fortzupflanzen, die einzige berechtigung von uns menschen ist. wenn man davon ausgeht dass wir von den affen abstammen.
    diese diskussion zeigt mir dass wir als gesellschaft grundsätzlich in eine falsche richtung steuern.
    viele „über“ – emanzipierte frauen schiessen völlig über das ziel hinaus. eine ehrgeizige Frau ist meistens viel radikaler als jeder ehrgeizige mann.
    es ist nunmal so dass eine gute erziehung viel zeit in anspruch nimmt und mitunter etwas vom schwierigsten ist was es gibt. fehlende oder mangelnde erziehung bzw. wertevermittlung ist ein grosses problem unter dem viele Jugendliche leiden und welches noch zu einigen heiklen problemen führen wird.
    ich bin dafür dass die erziehung, sprich hausfrauen mehr anerkennung kriegen würden, denn es ist schlussendlich ein grosser dienst für die gesellschaft.

    • Angi sagt:

      Die einzige Daseinsberechtigung des Menschen soll die Fortpflanzung sein?
      Wir sind schon beihnahe sieben Milliarden auf diesem Planeten. Tendenz steigend. Irgendwann werden wir ernsthafte Ressourcenprobleme bekommen. Kinder auf die Welt bringen, um die Renten zu sichern, das wird höchstens noch ein bis zwei Generationen lang funktionieren. Um die Renten mit diesem System zu sichern, braucht es in jeder Generation noch mehr KInder. Und der Platz wird ja jetzt schon knapp. Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass die einzige Daseinsberechtigung des Menschen die Fortpflanzung sein sollte, nun dann lebe ich halt ungeniert ohne Berechtigung weiter.

  • Tanja sagt:

    Sehr geehrte Frau Weber

    Wieso haben Sie es nötig, so zu pauschalisieren? Eine Frau in der ersten Kaffeepause zu fragen wieso sie keine Kinder hat, ist schlicht taktlos / unanständig und ich als Mutter und Berufsfrau würde dies sicher nicht machen und auch keine meiner Kolleginnen. Es tut mir sehr leid für Sie, dass Sie so verbittert sind, aber bitte schmeissen Sie nicht alle Mütter in einen Topf.

  • san sagt:

    es ärgert mich im mamablog einen solchen artikel zu lesen!!!!!!
    die beiden mamablog-schreiberinnen sind stehts sachlich, beleuchten beide seiten, werfen fragen auf und werten nicht so einseitig! dieser artikel macht genau das, was immer von allen seiten angeklagt wird. es wird nur schwarz und weiss gedacht! in 8 abschnitten wird über die mutter hergezogen, sie wird in einen topf geworfen und als immerzu beleidigende und egoistische frau abgetan.
    es wird solche mütter geben. es wird aber auch kinderlose, alleinerziehende, machos, männer, frauen, emanzen, banker, lehrer und was auch immer geben, die sich taktlos benehmen und ihr leben als das einzig richtige anschauen. es gibt auf dieser welt x-milliarden menschen und somit auch x-milliarden meinungen die zum glück verschieden sind! hört auf mit solchen artikeln.

  • grüenbeetli sagt:

    Was für eine unglaubliche Arroganz ist das denn?

    Das die Redaktorin kinderlos ist, müsste man nicht mal unter den Artikel schreiben, die Verbittertheit einer kinderlosen Frau springt einem beim lesen des Artikels ja sichtlich entgegen.

    Jemanden Mitte Dreissig zu fragen ob sie keine Kinder haben möchte, würde mir als Mutter übrigens nie in den Sinn kommen, da ich selber weiss wie heikel es ist. Immer alles zu pauschalisieren ist aber pure Dummheit, Mütter gehören nicht zur Spezis Mütter sondern zur Spezis Mensch.

    Ich wünsche der Redaktorin, dass sie mit oder ohne Kinder ihr Glück im Leben doch noch finden wird.

  • Lyn Label sagt:

    An diesem Artikel ist etwas dran. Ich, 28, kinderlos, berufstätig in 3 verschiedenen Jobs und trotzdem rund um glücklich fühle mich sehr angesprochen. Zumal ich noch im entfernten Sinne mit Neugeborenen und Kleinkindern arbeite. Da sitzt man dann häufig mal vor einer fragenden Mutter. ich respktiere das und finde wirklich „Hut ab“ wenn man im Gespräch ist und die Kids mal wieder ganz neugierig um den Tisch plärren. Da brauchts Nerven um ruhig zu bleiben.
    Was mir stark auffällt, viele Mütter sind seit dem ersten Kind Hausfrauen und entschuldigung wenn ich das sage: ihre Welt schrumpft auf das Hausfrauendasein und man bemerkt häufig eine Eintönigkeit in diesem Leben. Zumal es später schwierig ist bei den meisten wieder Anschluss ins Berufsleben zu finden. Viele wollen das auch garnicht.
    Fazit: Mamas haben Nerven wie stahl und sind absolute Familienmanager. aber man ist trotzdem keine schlechte Frau wenn man den Kinderwunsch nach hintenschiebt oder ganz ohne durchs Leben geht.

  • Eliane sagt:

    Liebe Bettina Weber
    Danke, danke, danke für diesen Artikel. Sie sprechen mir aus meiner kinderlosen, glücklichen Seele.

  • oma sagt:

    Was macht dieser Artikel im „Mamablog“??? Lieblos, oberflächlich, pauschal und sehr verbittert – so mein Eindruck.

  • pauline oveath sagt:

    Ich war etwas über 30, als ich, kinderlos, hören müsste, ich fühle mich wohl zu gut um Kinder zu kriegen. Ja, wenn es so schön ist, Mutter zu sein, warum hat man dann kein Mitleid mit den Kinderlose??

  • War das alles? sagt:

    Arroganz hat grundsätzlich mit Dummheit zu tun!

  • Martin sagt:

    Hallo,

    ich bin zwar nur Vater von drei Kindern und meine Frau ist nur Hausfrau… Vielleicht hat Ihr Eindruck auch damit zu tun, dass meine Frau, seit wir Kinder haben und sie nicht ausserhaus arbeitet, von berufstätigen Kolleginnen, nicht Kollegen, immerwieder mit Unverständnis auf das Hausmütterchen reduziert wird, das keine Ahnung vom richtigen Leben hat.

  • Sisasausewind sagt:

    …und was ich noch anfuegen moechte. Frage an die Redaktion: In letzter Zeit war der Mamablog wieder etwas „netter“, schoen zu lesen, ohne dass sich die Gegenseiten zerfetzt haben. Warum wird nun so ein Artikel veroeffentlicht? Haette man sich dem Thema nicht differenzierter annehmen koennen, ohne die eine Seite gegen die andere Seite aufzuhetzen? Nach dem lesen einiger Antworten bin ich zum Schluss gekommen, dass sich wohl einige Damen und Herren hier Interessanteres zu diesem Thema zu schreiben haetten.

  • marcel sagt:

    In dem Artikel steckt viel wahres. Als ich aber sah, dass er nicht von den „üblichen Verdächtigen“ stammt, sondern einer kinderlosen Frau, hat er sofort einen schalen Beigeschmack bekommen. Warum so verbittert, Frau Weber? Wer mit seiner Lebensart im Reinen ist braucht sich doch nicht auf diese Art zu rechtfertigen.

  • Sisasausewind sagt:

    So provozierend, dass es schon langweilt! Und zuletzt noch Madame Badinter zu erwaehnen, welche sich doch tatsaechlich grosse Gedanken zu einem sehr komplexen Thema gemacht hat, ist geradezu eine Anmutung. Ich hoffe doch, in Zukunft besser provozierende Artikel hier zu finden.

  • kate sagt:

    Warum nur reagieren so viele Mensch so emotional auf Mamagerede, sind nicht alle Monologe ätzend, wenn Menschen nicht mehr bereichern und antworten mit dem, was sie erzählen, sondern zuschütten und langweilen. Mit Mutter -oder Vatersein hat das weniger zu tun, als eher mit einer Charakterschwäche, die im Kind ein Ventil gefunden hat.

  • Therese sagt:

    EIn Nebengedanke zu dieser Passage: „Aber Mütter fühlen sich moralisch überlegen, im Recht, …mit bösem Blick den Zigarettenrauch wegwedeln.“:

    Ja, man ist im Recht, wenn man etwas dagegen hat, von anderen belästigt und mit Gift eingeräuchert zu werden, und ja, es ist – im Umkehrschluss – moralisch unterlegen, andere mit Gift einzuräuchern und zu belästigen. Und böse Blicke und Wedeln sind zu wenig, gegen massive Belästigungen und Einräuchern vorzugehen.

    Das hat nichts mit der Mutterdebatte zu tun, muss aber gesagt werden. Ausserdem ist es auch Arroganz, wenn jemand einen rauchenden Stängel ins Maul steckt und seine Mitmenschen mit Dreck eindeckt.

    Und bevor nun aufgeheult wird: Man schmeisst ja auch nicht seinen Dreck dem Nachbarn in den Garten oder in der Stadt aufs Trottoir. Also raucht man auch nicht seinen Dreck anderen an den Kopf.

    • rb sagt:

      Wenn ich mich an einen Ort begebe, an dem ein von mir unerwünschtes Verhalten erlaubt ist, kann ich nicht erwarten, dass es mir zuliebe unterlassen wird.

    • Grimm sagt:

      uiuiui, die therese ist aber eine ganz militante tante…

      ich rauche! steinigt mich bitte mit euren körnliriegeln, erhängt mich mit dem babytragetuch aus ökologisch unbedenklich hergestellter bio-baumwolle.

      im ernst: ich bin selbst vater und ja, ich rauche (noch). nicht in gegenwart irgendwelcher kinder, nicht im auto nicht in der wohnung, nicht beim essen. aber wenn ich abends auf meinem gartensitzplatz bei einem glas balwenie single cask keine zigarre oder zigarette rauchen dürfte, weil mir eine wedelnde therese dies nicht gestatten mag, würde ich wohl heulen vor lachen. ferner ist es in einer bar und in ausgangslokalen verantwortungslos, mit seinen setzlingen aufzutauchen.

      übrigens, club- und lokalbesitzer installieren mittlerweile chemiekeulen à la wc-duft und wunderbäumchen, damit die ausdünstungen der nun nicht mehr rauchenden gäste nicht zur sofortigen flucht derselben führen. zusammen mit den parfumfahnen einiger frauen und den alkfahnen einiger männer ergibt das einen tollen mix, les scents des fous.

      • Severin Baumann sagt:

        Herr Grimm, haben Sie das nicht verstanden? Der Therese geht es darum, dass A den B mit einer Emission schädigt und belästigt. B trägt also Schaden davon und wird belästigt. Das ist mehr als „nur“ belästigt werden. Es geht ihr offenbar nicht darum, dass Sie, Herr Grimm, auf Ihrem Gartensitzplatz an ihrer Zigarre nuckeln, wenn Sie den Abfall bei sich behalten. Aber das sollten Sie doch wissen, Herr Grimm, denn Sie scheinen die Therese zu kennen, so wie Sie sich über ihren Lebenswandel äussern.

      • Grimm sagt:

        ah der herr severin baumann. haben auch sie bereits schaden davongetragen, als in ihrer gegenwart geraucht wurde? was mich verblüfft ist diese inbrunst, mit welchem einige personen sich über das rauchen ereifern. naja, herr baumann, es sei ihnen gegönnt, sich für dieses thema stark zu machen. ich denke im dialog und mit pragmatischen lösungen käme man entscheidend weiter. achja, und nuckeln tut in unserer familie eigentlich nur unser kleiner und die therese wollte ich nicht beleidigen, sondern die etwas überspitzte beschreibung gründet auf meine erfahrungen mit den o.g personen. extra für sie, herr baumamm, werde ich deswegen künftig ironische beiträge mit *ironie* kennzeichnen.

        *ironie*
        ich wünsche ihnen übrigens eine schöne grillsaison (eventuell mit fürli im wald?), und nächsten montag am sächsilüüten müssen sie halt in die andere richtung atmen…*/ironie*

  • kate sagt:

    liebe Leute, beruhigt euch doch, ob Mutter oder nicht, manche können sich einfach schlechter zurück nehmen als andere. Wenn es eine Mutter ist erzählt sie minutiös und endlos von ihrem Sprössling…. wenn es ein Banker ist von der Bank und ein Soldat vom Militär! Es ist an uns alle gerichtet, dass wir sorgfälltiger überlegen müssen, bevor wir zutexten, wo nicht gefragt wurde. Mütter gibt es einfach viele, aber coole Frauen und Männer gibt es mehr und manche sind eben Eltern und manche eben nicht!
    eine Mutter, die das Leben liebt und sorgfälltig sein will!

  • Severin Baumann sagt:

    Die inter-weiblichen Anfeindungen betreffen mich glücklicherweise kaum, was aber neben der mamahaften Arroganz an den Mamas sonst noch so grässlich ist: dass sie von nichts Anderem mehr reden können als von ihrer Brut. Damit machen sie sich selbst untauglich für gesellschaftliche Veranstaltungen – und dann jammern sie, die Decke falle ihnen auf den Kopf.

    Und wenn ich schon am Lästern bin: Wissen Sie, dass viele Mütter ihrer Kinder aufessen? Die in der Schwangerschaft fett Gewordenen schauen abschätzig auf die Frauen, die in Form sind und behaupten, ihre Kinder seien eben an der nun mamahaft dicken Körperfülle und an de Schwabbligkeit schuld. Ich frage dann jeweils, wie viele Kalorien ein Kilogramm Kind habe – oder ob es an der Sauce liege…

    [Hinweis an Herzkranke: Dieser Beitrag ist zur Vereinfachung des Verständnisses mit Absicht prägnant verfasst. Regen Sie sich nicht auf.]

    • kate sagt:

      tja Severin, Körperfülle gibts aber auch ohne Kinder gehäuft und so manches Brauereigeschwür hat seine Geschichte… ob mit oder ohne Kinder…

      • Ricarda sagt:

        die antwort von kate zeigt exemplarisch, dass hier oft auf einer wenig überzeugenden ebene diskutiert wird: auf ein „x ist ein missstand, wir werden das bereden“ folgt sofort ein „y ist auch ein missstand“, um x zu entschuldigen oder wegzuwischen.

        severin baumann hat eine bemerkung über die seines erachtens wenig sinnreiche begründung der fettleibigkeit von müttern gemacht. dies zu kontern mit dem hinweis auf bierbäuche ist unsinnig, denn hier geht es um mütter und nicht um biertrinker. das wäre dann mal ein separates kapitel.

        wer eine diskussion mit immer mehr themen belastet, die mit der diskussion nichts zu tun haben, setzt sich dem verdacht aus, die diskussion nicht ernsthaft führen zu wollen.

  • Henri sagt:

    Wie spannend – 454 Kommentare in kurzer Zeit.

    Frau Weber wirft ein blutiges Stück Fleisch in die Manege – und die meisten der anwesenden Löwen-Mütter und Löwen-Nichtmütter wie auch die anwesenden Löwen derselben beiden Kategorien verbeissen sich ineinander und veranstalten ein Gemetzel.

    Dabei ist es doch ganz einfach, und man kann dies in den meisten Themen in diesem Blog verfolgen:
    – es wird eine provokante These aufgestellt, welche mittels Übertreibungen etwas besser „herausgearbeitet“ (geschärft) wird
    – die, welche derselben Meinung sind, kommentieren den Artikel wohlwollend, tolerieren die Übertreibungen als „notwendig, um gehört zu werden“ (diese Begründeng kann und konnte man des öfteren schon lesen).
    – die welche nicht derselben Meinung sind, kritisieren den Artkel, und besonders die Übertreibungen sorgen für grössten Ärger und Aggressivität.

    Lustig dabei: die meisten der hier Schreibenden sind mal in der zustimmenden, mal in der ablehnenden Gruppe zu finden, durchschauen aber offenbar die eigene diesbezügliche Subjektivität (und Manipulierbarkeit) nicht.

    Das sagt uns sehr viel über die Protagonisten in diesem Blog und deren offensichtliche Unfähigkeit zur Reflektion, dh. 3 Schritte zurückzutreten, um die Situation besser überschauen zu können, und sich erst dann in die tastatur zu verbeissen.

  • Ralf Bühlmann sagt:

    Logisch, dass jetzt die richtigen „Muttertiere“ entsetzt reagieren bei einem derart kritischen Text ! Er ist sicher ein bisschen vernichtend geschrieben, doch hat`s sehr sicher auch wahre Worte drinnen. Das Verrückte ist, glaube ich, dass solche
    Mütter sich total nicht bewusst sein, über diese beschriebene Arroganz. Es passiert ja auch nicht absichtlich ! Genauso wenig wie kinderlose „Zicken‘ manchmal ihre Arroganz auch nicht bemerken. Ein Vater

    • lisi sagt:

      Naja für mich wirkt die Autorin eher frustriert, wieso auch immer. Kann ganz andere Gründe haben als Kinder, Mann oder Familie. Es ist doch wie überall, 90% – 95% haben Anstand und Stil, gemessen wird an den 5%-10% die den eben nicht haben. Ich könnte auch Beispiele von kleinherzigen Kinderlosen aufzählen. Ist mir aber einfach zu blöd. Nun nach diesem Artikel werde ich weder den Tagi künden noch behaupten, dass alle Journalisten frustriert sind und schlechte Arbeit abliefern.

  • bubenbarbapapa sagt:

    Es sind ja nur die Mütter, die nicht gerade très léger sind. Klar, es gibt 10 gute Gründe, Kinder zu haben (http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/514/10-dinge-die-kinderlose-verpassen/), aber auch einige, keine zu haben. Da würden Eltern wie Vogelfreie gerne mal über den Zaun fressen, aber das geht nicht. Das Hoch-stilisieren der Demarkationslinie zwischen den Kinderlosen und Kinderbereicherten erscheint mir jedoch als journalistische Makulatur, nämlich als Effekthascherei in eigener Sache auf Kosten einer fundierten Auseinandersetzung.

  • thomas fisler sagt:

    Zum Glück gibt es nur EINE und nur DIE Wahrheit!

  • Corine sagt:

    Danke für den Artikel! Ich bin ungewollt kinderlos und empfinde es genau so. Es ist sehr mutig und ehrlich von Frau Weber, so einen Text zu schreiben. Leider sind die Reaktionen hier zum Teil sehr beleidigend, schmerzhaft und tatsächlich arrogant.
    So ein Satz wie „Die ach so arme kinderlosen Frauen…“ finde ich sehr erniedrigend. Wie Frau Weber schon geschrieben hat: man weiss oft nicht, wieso eine Frau keine Kinder hat, und oft steckt sehr viel Leid dahinten. Der Artikel ist zugegeben etwas verallgemeinerend, aber ich bin sehr froh, das jemand dies mal ausgesprochen hat. Mir hat es jedenfall gut getan.

  • Shelly sagt:

    Danke Bettina Weber! Für diesen fantastischen Artikel, welcher Müttern den Spiegel vorhält. Sicherlich sind nicht alle Mütter so; jedoch trifft dies leider auf einen guten Teil zu.
    Ich kann nachvollziehen dass für Mütter ihr Kind der Lebensmittelpunkt ist; dies soll auch so sein. Doch liebe Mütter, denkt bitte manchmal daran dass nicht eure ganze Umgebung an den Geschichten eures Kindes interessiert ist. Es gibt noch andere sehr interessante Themen, worüber man – vor allem mit kinderlosen Freunden – reden kann. Hauptsächlich andere Themen.
    Wir Kinderlosen wären euch äusserst dankbar. Und dann würden wir uns gerne auch mal wieder eine Geschichte über das Kind anhören.

  • Hefalump sagt:

    Hey Danke, das musste mal gesagt werden. Und das sage ich als Mutter. Auch mit Kind bin ich eine geoutete Mutterphobikerin. Ich gehe schamlos in den Ausgang (Vater ist ja auch noch da), geniesse es, zwar geplant aber doch ausgiebig, einmal ein Wochenende vor mich in zu leben. Und verschone meine kinderlosen Freundinnen so sehr mit Details über das Leben als Mutter, dass sie zuweilen Beleidigt sind.

    Liebe Kinderlose, keine Angst, man wird nicht gezwungenermassen so! Und man darf und kann seine Gewohnheiten beibehalten (alles eine Frage der Organisation ;-)).

  • Susanne sagt:

    So ein Artikel hätte ich nicht vom TagesAnzeiger erwartet, entäuschend undifferenziert und pauschalisierend.
    Würde man im Text das Wort „Mutter“ mit z.B. „Chinesen“ oder „Journalisten“ oder „Männer“ ersetzen, wäre der Artikel „ehrverletzend, rassistisch, unsachlich, themenfremd“ – der Artikel dürfte gar nicht publiziert werden.
    Warum hacken Frauen nur immer auf anderen Frauen rum???

  • Matthäus Steiner sagt:

    Jede Frau muss ihren Mutterinstinkt ausleben, damit sie mit sich selber ins Reine kommen und aufblühen kann. Dabei gibt es zwei Extreme:

    Sie hat eigene Kinder, was die primitievste Art der Auslebung des Mutterinstinktes ist – ein besseres Muttertier also, denn die exclusive Liebe nur zum eigenen Nachwuchs, ist ein indirekter Egoismus, da man die eigene Kinder, meist unbewusst, als Verlängerung seiner selbst betrachtet.

    Sie interpretiert alle Menschen, alle Kreaturen als ihre Kinder – MUTTER Theresa, zB. Dies ist die edelste, erhabenste Art, seinen Mutterinstinkt auszuleben.

    Jede Frau befindet sich irgenwo zwischen diesen beiden Extremen.

    Punkt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      und gibts noch irgendeine Erläuterung zum Vaterinstinkt ausleben?
      Oder existiert der nicht? Täte mir aber leid um all die Männer, die nicht mit sich selber ins Reine kommen und aufblühen können…

      • Matthäus Steiner sagt:

        Der Mann blüht auf, wenn er das Weibliche in Form von Mutter, Frau und Gesellschaft überwindet und zur wahren inneren Freiheit gelangt.

        Denn die Suche nach Freiheit ist die Priorität des wahren maskulinen Wesens, wohingegen die Suche nach Umsorgrung die Priorität des wahren femininen Wesens ist.

        Heutzutage sind die meisten Männer und Frauen weder Fisch noch Vogel.

      • Lea sagt:

        @Brunhild 14. April 2010 um 22:03: Finden Sie das Auftreten dieser seltsam vertrauten Namen nicht auch seltsam?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Lea: solange mir nicht noch der Vorname geklaut wird…;-)
        meinen Sie mehrere Namen, resp. Inhalte welche seltsam vertraut erscheinen könnten?

    • Shelly sagt:

      Hinweis an Matthäus Steiner: Es tut mir leid Sie mit dieser Wahrheit konfrontieren zu müssen: Wir leben tatsächlich schon im 21 Jahrhundert, und die Frauen stehen nicht mehr hinter dem Herd. Die Männer gehen ja auch nicht mehr täglich auf Jagd…. hoffe Sie sind nicht allzu enttäuscht und geniessen nun Ihren Vaterinstinkt…

    • Brunhild Steiner sagt:

      Naja, ich bin mehr für gegenseitiges Miteinander und Ergänzen, als das sich die eine Schöpfung in Edelheit und Erhabenheit vervollkommen muss, und sich die andere nur durch Überwindung derjenigen (die sich grad auf den edlen Weg gemacht hat) zur inneren Freiheit aufschwingen kann.

      • Lea sagt:

        @Brunhild Steiner 14. April 2010 um 22:26: Mehr die Namen. Inhaltlich habe ich die gleichen Schwierigkeiten wie Alle anderen. Es ist schwierig den Überblick zu behalten. zum heutigen Thema weis ich nicht viel zu sagen, ausser das es im Artikel schon etwas schwarz weiss beschrieben ist. Die Kommentare widerspiegeln das ja auch stark.

        Miteinander und Ergänzen. sehr wahr – und witzig formuliert. Ich glaube jedoch nicht, dass unsere Zeit in dieser Schöpfung eine Zeit des sich Sonnens in der eigenen Erhabenheit sein soll. Etwas Bescheidenheit hilft doch auch für die inner Freiheit, nicht?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Lea: die Namen…, mal sehen wohin diese sich entwickeln und was alles zum Vorschein kommen wird, möglicherweise altbekanntes? Und die Bescheidenheit, bin mir ziemlich sicher dass sie die innere Freiheit nicht beengen würde…:-), aber nun gute Nacht in den Nachmittag oder so.

    • Bettina K. sagt:

      @ Matthias Steiner: Ich fürchte, Sie haben das Wort «Mutterinstinkt» falsch verstanden oder Sie hängen einem veralteten, Klischee besetzten Bild aus dem 19. Jahrhundert nach.
      Nach modernen Erkenntnissen der Psychologie und Soziologie ist der Mutterinstinkt kein angeborener und unabänderlicher Instinkt, er ist auch kein Bestandteil der weiblichen Natur, sondern – wie der Name sagt – ein Instinkt, der sich bei Müttern entwickeln kann (oder auch nicht). Der Mutter- beziehungsweise Pflegeinstinkt wird durch die Geburt ausgelöst (oder auch nicht). Er ist ein menschliches Gefühl, das in höchst unterschiedlichen Ausprägungen vorhanden sein kann oder auch nicht.

      Wenn Sie etwas Lernen möchten, dann empfehle ich Ihnen, sich mit der Geschichte der Familie und der Mutterschaft auseinanderzusetzen. Badinter, Elisabeth (1999): Die Mutterliebe. Geschichte eines Gefühls vom 17. Jahrhundert bis heute.

      • Henri sagt:

        @Bettina K.
        Naja, es gibt für jede Meinung eine passende Untersuchung oder ein kleines passendes Forschungsergebnis-lein.
        Badinter jedoch würde ich nicht gerade als Referenz aufführen – sie vertritt eine psychologisch eingekleidete politische Meinung, welche aber in der Psychologie nicht breit gestützt ist – es hat aber besonders in der Psychologie besonders viel Raum für Querschläger, und Anhänger sind, offensichtlich, auch immer leicht zu finden.

        Dessen ungeachtet scheint es eine innere Logik aufzuweisen, dass eine Frau ohne Kinder keinen Mutterinstinkt zeigt – Instinkt ist eben per Definition ein vorgegebenes (nicht angelerntes) Verhalten in **bestimmten Situationen** – also: keine Kinder, kein Mutterinstinkt-Verhalten.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das sah Königin Elisabeth I auch so, the virgin Queen, England war ihr Kind. Was machen die Frauen ohne Königreich?

  • Ria Eugster sagt:

    Dass die Autorin für diese pauschale Verunglimpfung der Mütter eine so attraktive Plattform erhält, kann ich nicht verstehen.
    Ria Eugster, Coach, Stäfa

  • Sandro sagt:

    Etwas gewagt, der Vergleich ausgerechnet mit Frankreich: Soziale Unruhen getragen von Minderjährigen und jungen Erwachsenen, riesige Jugendarbeitslosigkeit, no future generation, etc.

    Meine Meinung: Entweder Beruf oder Mutter, beides zusammen taugt einfach nichts, niederprozentige Anstellungen und Beruf aus Notlage ausgenommen. Mutter oder Nicht: Beides hat Vor- und Nachteile, das muss doch jede selber wissen, sofern beeinflussbar. Und wer nimmt nicht für sich in Anspruch sein „way of life“ sei der Richtige?

  • Florian sagt:

    Oh nein, dieser Artikel ist schlicht unbrauchbar weil zu pauschal. Da kann man die „Mütter“ doch nicht einfach in einen riesen Topf werfen. Ich (männlich, 25) beobachte in Zürich eher, dass die dortigen Mütter – ja eher eine Minderheit – mit Arroganz betrachtet werden.
    Die Autorin bekräftigt mit diesem Artikel aber den von ihr beschriebenen Graben zwischen den Frauen – eigentlich sehr traurig. Ach der Neid immer …..

  • Ingo B. aus M. sagt:

    Provokation als Kunstform! Ein toller Artikel mit einer Aufzählung von fast allen Vorurteilen, die es zu dem Thema gibt.
    In fast jedem Büro gibt’s übrigens einen Triathleten, der auch den Übergewichtigen von seinem Sport erzählt. Und es gibt die Hobby-Grillierer, die den Veganern erzählen, welch herrliches Stück Fleisch sie am Vortag gebruzzelt haben… Weia, weia, ich glaub‘ ich red in Zukunft beim Kaffeeholen nur noch über’s Wetter, oder am besten gar nicht..

  • JAcqueline sagt:

    Ich bin sehr enttäuscht über diesen Artikel. Mein Mutterherz hat geblutet bei diesen herzlosen Zeilen. Frau Weber ist wahrscheinlich schon sehr verletzt worden und hat nun einen sehr subjektiven Artikel verfasst. Wenn Frau Weber über Ihre eigenen Erfahrungen und Gefühle geschrieben hätte, wäre dieser Artikel sicher auf Verständnis gestossen.
    Aber Frauen aufzuteilen in solche die Kinder haben und somit arrogant und respektlos sind und Frauen die kinderlos sind und den schrecklichen Müttern ausgeliefert sind, diese Aufteilung ist ja völlig daneben. Es ist das Lebensrad, was die Frage nach Kindern stellt, denn eine Frau kann Kinder gebären, das liegt in der Natur und dass diese ihre Kinder über alles liebt und diese auch vor Zigarettenrauch schützt ist völlig normal und verständlich. Und Frau Badinter macht auf mich einen sehr lebensfrustrierten Eindruck. Im übrigen ist eine Frau, wenn sie ein Kind geboren hat in erster Linie Mutter und Frau, denn das Eine schliesst das Andere nicht aus.
    Auch ich konnte meine Meinung nicht ganz objektiv schreiben, dazu bin zu entsetzt.
    Ich hoffe der nächste Artikel hat wieder mehr Niveau und Toleranz.

    • Eni sagt:

      Im ganzen finde ich den heutigen Artikel ziemlich unverschämt, aber in einem stimme sogar ich mit Frau Weber überein: Wenn man seine Kinder vor Zigarettenrauch schützen will, besucht man keine Restaurants wo geraucht wird, die Auswahl wird ja ab 1. Mai sehr gross. Auch braucht man nicht zu Leuten auf Besuch zu gehen, die in der Wohnung rauchen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Warum sollte Frau Badinter frustriert sein? Sie hat Kinder, ausserdem, wie ich heute im Mamablog erfahren habe, ein Miliardenvermögen im Rücken, dazu ist sie ein anerkannte Autorin. Frustriert??

      • Lea sagt:

        Die Frustration wird sein, mit einer Milliarde in Frankreich zu wohnen. Da werden die Euronoten des Vermögens im Minutentakt guillotiniert. Da Seldwyla nicht mehr helfen kann, empfehle ich ein Inselchen in der Karibik. Einige davon gehören ja der Grande Nation und dann mit dem Bötlein rüber und die Pesos abladen. Neu alles inklusive automigrating trust funds, dank einer wiederentdeckten Gesezteslücke im 400’000 Seiten langen Paragraphen Monster des IRS genannt

  • Katja sagt:

    Danke, danke! Genauso ist es und ich könnte noch ganz viele weitere Beispiele anfügen! Zum Beispiel der Spruch, dass Frauen ohne Kinder ja leider gar keine Familie haben.

    • Anke sagt:

      So einen Quatsch hab ich selten gelesen – da pauschalisiert eine Seite die andere, weil sie von dieser scheinbar pauschalisiert wird. Lächerlich. Leben und leben lassen.

    • nadja sagt:

      haben denn nur mütter kinder? wo sind die väter? wer fragt bei ihnen ob sie arbeiten oder kinder haben wollen?

  • Bettina K. sagt:

    Hier einige der Repliken, die ich im Laufe meines 37-jährigen Lebens bereits erhalten habe, wenn ich auf die Frage, ob ich denn nicht endlich Kinder möchte, mit „Nein, ich möchte keine Kinder» geantwortet habe:

    – «Ich finde, dass nur Frauen, die Kinder geboren haben, richtige Frauen sind.» (Historiker)
    – «Und wer besucht Dich, wenn Du mal im Altersheim bist?» (Chefsekretärin, deren Mutter 2000 Kilometer entfernt lebt)
    – «Fühlst Du Dich nicht einsam ohne Kinder?» (Germanistin, verheiratet, zwei Kinder)
    – «Hast Du nicht Angst vor Einsamkeit im Alter?» (Jurist, verheiratet, drei Kinder)
    – «Wird Dir nicht langweilig? Also ich könnte nie alleine Leben.» (Journalist, 5 Kinder)
    – «Oh, nein, dann wirst Du sicher so eine von diesen lächerlichen Alten, die mit Rollerblades rumkurven, weil sie nie erwachsen geworden sind.» (Jurist)
    – «Oh, da verpasst Du aber etwas. Kinder sind das wichtigste im Leben.» (Sozialhilfebezügerin, geschieden, 5 Kinder)
    – «Willst Du wirklich zu diesen kinderlosen hedonistischen Egoisten gehören, die keinen Sinn im Leben sehen, als zu konsumieren?» (CEO, der ohne Unterlass konsumiert und noch nie Freiwilligenarbeit geleistet hat).
    – «Und wer bezahlt Dir später die AHV?» (Mutter von drei Kindern, die noch nie einen Rappen in die AHV einbezahlt hat).
    – «Aber das Leben hat doch überhaupt keinen Sinn ohne Kinder.» (Handwerker)
    – «Hattest Du eine schwierige Kindheit?» (Alleinerziehende Mutter)
    – «Irgendwann wirst Du das bereuen, glaub’s mir.» (Alleinerziehende Mutter)
    – und immer wieder, aber mit Jahren immer weniger: «Ach, wart’s ab, der Kinderwunsch kommt schon noch. Ich wollte auch keine Kinder als ich so jung war wie Du.»

    Ich habe in meinem Leben nur ganz wenige Frauen und fast keine Männer getroffen, die ohne Wertung und Verurteilung auf die gewollte Kinderlosigkeit reagiert und nachgefragt haben, weshalb ich keine Kinder möchte und ehrlich an einer Auseinandersetzung über Kinder haben oder nicht haben interessiert waren, auch um über ihr eigenes Leben zu reflektieren.
    Aber es gibt nun mal sehr wenige Menschen überhaupt, die über sich selbst und ihre Entscheidung nachdenken möchten. Die meisten hauen lieber mit Totschlagargumenten um sich, wie auch hier im Blog zu beobachten ist («Die Autorin ist frustriert», «die Simone Meier für Arme», «dass er nächste Beitrag wieder etwas mehr Niveau hat», …)

    Manchmal frage ich mich schon, wie glücklich, diese «arroganten Mütter und Väter » mit sich selber sind. Aber das geht mich nichts an. Drum frag ich auch nicht weiter.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Bettina K.: da waren Sie aber fleissig am notieren und dokumentieren…, und, es tut mir leid dass Ihnen all das um die Ohren geschlagen worden ist! Aber ich befürchte fast, ähnliche Listen könnte vielleicht die eine oder andere Mutter, oder sogar Vater?! ebenfalls erstellen. Was an dem Artikel vorallem gestört hat, ist diese Ausschliesslichkeit. Gepaart mit ziemlicher Arroganz und Besserwisserei, jedenfalls empfinde ich (und wohl andere auch) das so. Es gibt viele ausgewogene Kommentare hier drinnen, und ich frag mich doch sehr, ob nun tatsächlich die Mehrheit in so einem schwarz/weiss Umfeld leben muss, oder der ganze Brei gar nicht so heiss ist wie hier vorgekocht.

      • Bettina K. sagt:

        @ Brunhild: Es gibt Sätze, die sich in die Erinnerung einbrennen, ohne dass man sie sich zu notieren und dokumentieren braucht.
        Wenn es solche Listen auch umgekehrt für Mütter und Väter gibt, dann verfassen Sie doch eine – ich lerne gerne dazu und höre gerne hin. Aber bitte in einem anderen Thread.

        Hier schauen wir uns die «Arroganten Müttern» an und sagen: So nicht.

        Dann wenden wir uns den «Arroganten Kinderlosen» zu und sagen: so nicht.

        Was nicht geht, ist, beim Einen nichts zu sagen, weil es das Andere gibt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Bettina K. : und würden Sie es denn in Ordnung finden, wenn bei einem allfälligen Thread zum Thema „arrogante Kinderlose“ im Lead derarte Ausschliesslichkeit geschrieben würde? Ich frag mich schon ob es hier Mittel zum Zweck der Provokation und Kommentargenerierung war? Oder tatsächliche Überzeugung dass es derarte pauschal zu und her geht? Ist ja nicht das erste mal hier, dass dieses Thema auf dem Tisch ist, aber derarte Fronten schaffen gehen, naja…

  • Sisifee sagt:

    Mein Beileid, Frau Weber. In meinem Umfeld leben Kinderreiche und Kinderlose eine mehrheitlich friedliche Koexistenz und wir werden uns hüten, irgendwelche Nuggi-Windel-Brei-Gräben zu schaufeln. Und: Je entspannter ein Umfeld auch in Trams, Bars, Parks mit Kindern und Müttern umgeht, desto entspannter sind auch diese. Vielleicht müssen Sie mal den ersten Schritt wagen?

  • Karin sagt:

    Wie frustriert ist die Verfasserin dieses Textes? Traurig, wenn man seinen Frust an Müttern rauslassen muss.

  • Holger sagt:

    ich bedanke mich auch gerne hier nochmals persönlich bei frau weber:

    ENDLICH weiss ich wie das ist mit den frauen, danke frau weber. ihre information archiviere ich bei den anderen grossen weisheiten:
    in afrika scheint immer die sonne.
    alle juden sind reich.
    alle muslime wollen meinen tod.

    DANKE! das leben kann so einfach sein. herrlich.

  • Andreas sagt:

    an all die empörten mamis und nicht-mamis: das ist ein kommentar oder meinetwegen eine polemik, eine journalistische form also, die eben gerade nicht erfunden wurde, um differenziert zu argumentieren. eine meinung, mehr nicht. man kann gleicher meinung sein, oder eine komplett andere vertreten. blast deswegen nicht zur hexenjagd, sondern sucht das quäntchen wahrheit – und werdet gescheiter.

  • Salome sagt:

    Hatten Sie eine glückliche Kindheit, Frau Weber?

  • heidi reiff sagt:

    Ich habe 8 Jahre in der Altersbetreung gearbeitet, in Alterszentren, in Wohngruppen bei den grauen Panther bei Spitex. Viele Menschen werden im Alter inkontinent, die meisten alten Menschen waren pflegeleicht, beim Windelnwechseln haben sie koordiniert, Babys können ja das Gesäss noch nicht allein heben, wenn es um Windelnwechseln geht. Zentral ist doch wie wir
    auf Menschen zugehen, bei kleinen Kindern die mich ansprechen geh ich mal in die Hocke. Ich hoffe diese Böhlifrauen und Böhlimänner mit erhobenem Zeigefinger sind bald ausgestorben .

  • marcel 2 sagt:

    herrlicher Artikel der den Posts zufolge viel auslöst… Allein daher schon lesenswert, auch wenn ich nicht per se meine Umwelt so erlebe, aber eine realitätsnähe ist nicht von der Hand zu weisen…. Ich liebe Kinder, bin aber gleichzeitig froh, wenn ich sie abends wieder ihren ErzeugerInnen zurückgeben kann…. Ja das nennt man Egoist… @ Pro Familia: bitte mehr wirre Statements von wegen Renten kürzen und so, supi, bitte steigern sie sich noch mehr rein, wie wärs (Achtung Satire) mit Kinderlosen an die Wand oder jeglicher GV, der nicht der Zeugung von Nachwuchs dient, ist mit Kerker zu bestrafen…. Gacker gacker… Fazit: schon Satrte sagete, die Hölle sind die anderen, wenngleich auch nicht in diesem Zusammenhang… ich bleib dran….

  • ursina messerli sagt:

    der Artikel vereinfacht etwas, oder bin ich die Ausnahme von der Regel? Ich selber, alleinerziehend, 4 Kinder. Meine Kinder, selber haben keine eigenen Kinder und ich keine Enkel. Aber jede Frau fragt mich, warum hast du noch keine Enkel ??? Meine Kinder und ich haben den Nachwuchs aber noch nicht vermisst. Und warum auch, alle sind doch in einer guten Beziehung und so zufrieden, warum glaubt jeder, nur mit Kindern sei das möglich. Unsinn. Und was sagt das überhaupt über den Menschen aus? Blödsinn, dieses ausspielen hier Kinder, dort ohne, hier Berufstätig, dort Hausfrau, immer dieses Auf- und abwerten. Wir sind doch freie Menschen und entscheiden selber, wie wir es gerne hätten, basta

  • H.Kuster sagt:

    Wie schön zu hören, dass es dies in der Schweiz auch gibt. Wir leben hier in Canada und die erste Frage von neuen Kontaktpersonen ist immer, habt ihr Kinder und wieviel. Wenn wir sagen wir hätten keine, dann sind wir sofort Zweitklass. Danke liebe Baz bzw. Tagesanzeiger für den leider so wahren Artikel. Zum Artikel wäre noch der unsinnige Kleber am Auto „Baby on Board“. Was soll das, 50 m Distanz auf alle Seiten und Hut abnehmen für die tolle Leistung.
    Grüsse aus Canada

    • Eni sagt:

      Nein, der Kleber „Baby an Board“ zeigt einfach an, dass man zu geizig ist um Kindersitze zu kaufen. Im Ernst: Bei 19 von 20 die solche Kleber haben sind die Kinder nicht angeschnallt und oft stehen sie dann noch zwischen den Vordersitzen, damit sie bei einer Vollbremsung besser an der Frontscheibe kleben bleiben.

      • lisa feat pigor sagt:

        Was ich nicht kapier´,
        Ich glaube ich bin zu blöd dafür:

        Warum klebt man sich ein „Baby an Bord“ an seinen Wagen?
        Möchte man damit sagen:“Vorsicht! Der Fahrer oder die Fahrerin
        Achten nicht auf den Strassenverkehr,
        Sie bändigen ihr Baby nebenher!“ Wenn das so wär
        Müsste man Babies in PKW´s verbieten. Doch find´ich schon!
        Zumindest ohne eine weitere Begleitperson
        Baby an Bord

        Oder möchte man dem oder der, die hinter einem fährt
        Nahelegen „Baby an Bord: Das heisst wertvolle Fracht
        und deshalb sollte man besonders achtgeben!“
        Frage: Ist denn ein Babyleben mehr wert als ein Menschenleben?
        Baby an Bord

        Oder hat das mit Verkehrssicherheit gar nichts zu tun
        Sondern es handelt sich um ein Verhalten wie beim Huhn
        Das gackert auch unentwegt: „Gaggaga seht her, ich hab´ein Ei gelegt!“
        Baby an Bord
        http://www.pigor.de

      • Patrick Tigri sagt:

        Ach, manche Leute muessen halt ihren Elternstolz mit dem Kleber bezeugen. Dumm, meines Erachtens, aber wenn sie nichts Schlimmeres tun, von mir aus…

    • Lea sagt:

      Die Kleber haben einen Vorteil: Ich weiss, dass der/die Fahrer/In leichter abgelenkt werden kann. So kann ich etwa mehr Distanz halten – zu meiner Sicherheit und auch der Sicherheit derjenigen im Wagen mit Kleber.

      der kleber ist doch das gleiche wie die Tradition, vor dem Haus, wo ein Neugeborenes wohnt, eine Art Storchbaum mit dem Namen des Babies aufzustellen.

      Elternstolz. ist doch eigentlich ok.

    • Lea sagt:

      In der Schweiz ginge das mit 50 m nicht. das wären schon a couple of blocks down the road. Im anderen Kanton quasi. jenseits Schaffhausens in den Weiten des Nordens.

  • mira sagt:

    Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass er nächste Beitrag wieder etwas mehr Niveau hat. Hoffentlich wieder von Nicole und Michele, denn die machen ihren Job schon gut.

  • Martina sagt:

    Mal ganz vom Inhalt abgesehen irritiert mich in erster Linie dieser unangenehme Unterton, welcher im ganzen Beitrag mitklingt. Fast so als würde die aufgestaute Wut nach einem persönlich schlechten Erlebnis unkontrolliert abgeleitet werden. Dies wundert mich ein wenig, da dieser Artikel von einer Frau in der Hochphase ihrer Erwerbstätigkeit verfasst wurde. Also anzunehmen, dass sie über das Bewusstsein verfügt, wie wichtig es ist sich sachlich auszudrücken. Als Redakteurin wiederum sollten Worte mit Bedacht gewählt werden. Es fehlt an Objektivität und kontruktiver Kritik – wenn schon!

    Freue mich auf einen baldigen Gegenbericht!!!!
    Ich selbst bin im Moment einfach zu aufgebracht einen solchen zu verfassen…

  • Olivier Rothen sagt:

    Ja, genau so wie die Schreibende erlebe ich das auch! Das Kind steht im Mittelpunkt des Lebens einer Mutter und das ist auch gut so. Aber eben, das ist der Mittelpunkt von einem Leben und nicht von allen anderen. Mütter, verschont mich bitte mit Euren Kindern bzw. mit dem Gesülze über Eure Kinder!
    Mein Tochter ist ja auch die schönste, herzigste, intelligenteste etc. etc. und ich bin sozusagen die Mutter aller Väter, doch who cares? Das muss ja nicht die ganze Welt wissen, es reicht, wenn wir es wissen.

  • Claudia sagt:

    Danke für diesen Artikel!!!!!!!!!! Mein Mann und ich (44) haben keine Kinder. Wir sind beide gesund und doch haben wir nie welche bekommen. Die Familie seitens meines Mannes hat sich aus diesem Grunde von uns zurückgezogen. Ich verstand mich mit meiner Schwiegermutter nur solange gut, bis sie gemerkt hat, dass sie von uns keine Enkelkinder erwarten kann. Als dann noch der Bruder meines Mannes endlich ein Enkelkind ihr geben konnte, war es ganz vorbei. Das Kind ist nun 1 Jahr alt und bis heute haben wir es nie zu Gesicht bekommen. Viele Mütter verhalten sich sehr arrogant kinderlosen Paaren, vor allem Frauen gegenüber. Jahrelang fühlte ich mich minderwertig. Heute bin ich darüber hinweg dank einigen guten Freunden, welche zwar Kinder haben, aber das nicht als Nabel der Welt anschauen.

    • LILA sagt:

      Tja, so ist das Leben. Ich habe mich mit meiner Schwiegermutter so lange gut verstanden, bis das erste Kind geboren wurde. Und weil ich mich zuerst an diese neue Rolle gewöhnen wollte und musste und es nicht gleich abgegeben habe, gabs Probleme. Als dann der Schwager ebenfalls Kinder hatte und diese seither (in meinen Augen) nonstopp da parkiert, können wir sowieso einpacken. Aber was solls, wir lassen leben und leben wie wir es für richtig halten.

  • Alexandra sagt:

    Wünsch mir auch eine Gesellschaft die mich in erster LInie als Frau sieht und es mir erlaubt trotz Kinder berufstätig zu sein. Zum Glück habe ich kinderlose Freundinnen auf die ich zählen kann. Was für ein dummer Artikel!

  • Montserrat sagt:

    Ach, und erst dachte ich, das Thema sei ein völliger Quatsch… Ich kenne das Problem nun wirklich nicht. Bin Mutter, kenne kinderlose wie auch kinderreiche (naja, das Gegenteil von -lose halt) Frauen, und ich stelle in der Tat auch mal die berühmte Kinderfrage. Wenn es das Gespräch, die Intimität und das gegenseitige Vertrauen erlaubt: wieso nicht? Ich unterstelle mir genug Sensibilität, zu spüren, bei wem dieses Thema einen wunden Punkt trifft. Und wenn ich diesen wider Erwarten doch einmal getroffen habe, lasse ich die nötige Distanz dazu gerne auch im Raum stehen oder biete mich für ein weiterführendes Gespräch an.

    Frauen ohne Kinder sind mit Sicherheit nicht darauf zu reduzieren und umgekehrt genausowenig. Beide Lebensformen, ob gewollt oder nicht, führen in Bahnen, die von Planken eingegrenzt werden. Jeder strebt im Leben nach seinen eigenen Zielen und versucht, sich in diesen Bahnen möglichst erfolgreich zu bewegen oder entschliesst sich, diese zu verlassen und neue Wege einzuschlagen… Frauen mit/ohne Kinder mit Beruf, Frauen die das Muttersein als Hauptaufgabe betrachten, Alleinerziehende, die auf einen Erwerbsjob angewiesen sind, Mütter in Partnerschaft, die sich die Kindererziehung teilen und und und – so viele Modelle, so viele Lösungen! Jeder hat seine eigenen Stolpersteine und hoffentlich auch seine eigenen Erfolge. Dass man sich austauschen will, ist natürlich. Das findet unter Müttern wie auch unter Berufskollegen statt. Klar, manchmal kommt der Neid hinzu. Auch normal.

    Aber niemand stellt sich allein auf Grund seiner Mutterschaft auf einen Sockel. Ich und mein Umfeld jedenfalls nicht. Wirklich ein befremdender Gedanke!

    Nun wurde ich doch eines Besseren belehrt. Hier fetzen sich doch tatsächlich zwei Fronten. Ich habe mich heute das erste Mal in diesem Blog geäussert und werde es künftig unterlassen. Ich besinne mich wieder auf das Gespräch mit Menschen, die mich interessieren. Menschen, denen ich heikle Fragen stellen kann und die mich auch in meiner Rolle als Mutter kritisieren dürfen. Zu diesen Menschen zählen Mütter, kinderlose Männer wie Frauen, Berufstätige, Erwerbslose, Gutverdienende, am Rande der Existenz nagende, Kinder, alte Menschen, Berufskolleginnen, Familienmitglieder… Ich freue mich auf ein paar geistreiche Unterhaltungen!

    • Steffi sagt:

      schade, dass Sie hier nicht mehr mitschreiben werden…. Ich wünschte, ich hätte – was ich gefühlt und gedacht habe beim Lesen des Blogs und der Kommentare – meine Meinung so differenziert und treffend in die Tasten hauen können.

    • Leo Zehnder sagt:

      Die leiseren, konstruktiveren Töne mögen im Gefechtslärm untergegangen sein, es gibt sie aber auch. Und ich würde mich freuen, auch Ihre Ansicht jeweils dann und wann mitzukriegen. Sie hätten meine Beachtung.

  • rb sagt:

    Aus meiner Sicht ist die Ursache des Problems darin zu finden, dass Kinder für ihre Eltern (verständlicherweise) das Wichtigste im Leben sind, besagte Eltern aber nicht verstehen, dass Aussenstehenden ihre Kinder völlig egal sind. Daher auch die Erzählungen über Schnuller, Nasenschleim, Windeln, Hautausschlag, Milchschorf, Stillen, and so on ad infinitum. Eltern denken tatsächlich, dass, weil es sie nachvollziehbarerweise interessiert, wie es um ihren Nachwuchs steht, der Rest der Welt auch daran interessiert sein müsse.

  • Gudrun Riedel sagt:

    Ganz vielen dank für diesen Artikel, Bettina.
    Genau so ist es, und nicht anders!
    Grüsse, Gudrun Riedel

    • Brunhild Steiner sagt:

      Naja, die Anzahl Kommentare die das Ding hier verursacht hat, alle Achtung…,
      obs irgendwann eine Schreibe zum Pauschalisierungszwang geben wird?
      Zu hoffen ist, dass bloss ein Bruchteil der hier Kommentierenden in so einem traurigen schwarz/weiss Alltag leben muss, mit schwarz/weiss Reaktionen, Vorwürfen, Unterstellungen…, grässlich.
      Ermutigend immerhin, wie viele dies eben genau NICHT erleben,
      aber diese Posts werden von den Pauschalanhängern wohl überlesen (oder sind im Kuddelmuddel einfach nicht auffindbar…)

      • Juan Cabrillo sagt:

        Wenn eine Gudrun heisst und mir erklärt, wie ich hier in der Schweiz Kinder grossziehen solle, dann danke die Post, ich wünschte mir, sie bliebe zuhause in ihrem Kanton.

  • Baumgartner Olga sagt:

    Ich habe über die Jugendlichen, und nicht über die Mütter geschrieben! Also kein Doppel – Schreiben. Grüsse Olga Baumgartner

  • simone sagt:

    „muetter tun“, „muetter sagen“, „muetter bla bla bla“

    WIE undifferenziert duerfen Tagi-Schreiblinge eigentlich nocht werden?

    Ich habe uebrigens selber Kinder und Kinderlose Freundinnen. Aber da wir nicht pauschal urteilen verstehen wir uns praechtig. Vielleicht liegt es mehr am Charakter der Schreiberin von heute als an tatsaechlichem Notstand.

    • lisa sagt:

      habe keinen einzigen der vorherigen kommentare gelesen, vielleicht wurde das also schon x-fach erwähnt: frau weber, das war wirklich nicht ihr tag! wie oft will uns tamedia diese Badinter noch bringen? 1mal Tagimagi und 1mal hier reicht vollkommen, und sonst haben sie offenbar mühsame freundinnen, mein beileid!

  • Olga Baumgartner sagt:

    Ich bin seit 33 Jahren Mutter , war aber auch Berufsfrau. – Darum hatte ich kaum Zeit zu beobachten, wie sich die “ richtigen “ Mütter verhalten sollten.
    Heute fällt mir schon einiges auf, aber ich will es nicht verallgemeinern.
    – Kleinkinder mittags um 12.00 Uhr – oft schreien sie , weil sie lieber essen oder schlafen wollen?
    – 2 – 3 Kinderwagen zu den Stosszeiten – Auch für die Mütter und deren Kinder nicht sehr angenehm?
    – Mittagessen der Kleinkinder im Bus- was ja sowieso nicht erlaubt ist – Nicht alle Leute lieben den Geschmack von Pommes
    Frites!
    Gespräche unter Freuden, Auch Männern, – dreht sich nur um die Kinder.- Mütter reagieren schon nicht mehr, wenn du, ohne
    Kind ,auch etwas sagen willst.- Das ist auch bei den Grossmüttern mit den Enkeln so!

  • Widerspenstige sagt:

    @ Bettina Weber und alle Interessierte:
    ‚Dieses Mutterkreuz-Gehabe ist das Gegenteil dessen, was Mütter so gerne für sich in Anspruch nehmen: Es ist kleinherzig. Man wünschte sich hierzulande etwas entspanntere Mütter. Man wünschte sich Mütter, die französisch denken. In Frankreich nämlich, so erklärte unlängst die Feministin und Philosophin Élisabeth Badinter, dem Land also, das europaweit den höchsten Anteil Kind-pro-Frau sowie den höchsten Anteil an berufstätigen Müttern hat, bleibt auch eine mehrfache Mutter immer und in erster Linie: Frau.‘

    Heute genau passend zum Thema ab 19.20h im 3sat in der Sendung ‚kulturzeit‘ über Élisabeth Badinters Buch ‚Der Konflikt zwischen Frau und Mutter’…
    Und wers dann nötig hat, schaut um 22.25h ‚in treatment‘ / In Behandlung mit dem smarten Psychotherapeut Dr. Paul Weston alis Gabriel Byrne – eine Augenweide und inzwischen Kultserie. Kann ich nur empfehlen… 😉

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja genau, eine Augenweide, dieser Psychiater! Auch sonst ist die Serie aussergewöhnlich, wir haben die gleichen Vorlieben, Widerspenstige…. 😉

  • moorside sagt:

    Frauen mit und Frauen ohne Kinder sind halt teilweise nicht kompatibel. Leben und leben lassen!

  • Juan Cabrillo sagt:

    @Melody

    Das Stichwort ist: “Zum Ersten ist es finanziell einträglich Kinder zu haben,…”

    In Frankreich gibt es von Staates wegen für jedes Kind Geld. Lebt eine Familie von Einwanderern in der Banlieu, so garantiert eine geschickte Familienplanung das Einkommen für die gesamte Familie. Die Mutter ist Gebärerin von Beruf! So kommt es auch zu den von Frau Weber so gerühmten hohen Durchschnittsraten Kinder/Mutter.

    Karrierefrauen haben in Frankreich genauso wenig Kinder wie in anderen Ländern auch.

  • mändu sagt:

    Tatsächlich klafft ein Graben zwischen Müttern und Frauen, die keine Kinder haben und keine Kinder wollen. Nur klafft auch ein Graben zwischen Menschen, die täglich ihre Arbeit zur eigenen und zur Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten und Kunden machen und gierigen Finanzberatern, Bankern, Versicherungsvertretern (und -innen). Mit anderen Worten, von diesen Gräben gibt es viele.

    Ein wesentlicher Unterschied besteht aber darin, dass zwischen Müttern, Familienfrauen, Grossmüttern usw. und Frauen ohne eigenen Nachwuchs bzw. Nachkommen der Graben mit Neid und Missgunst gefüllt ist.

    Aus diesem Grund sind die Frauen auch seit Menschengedenken nicht in der Lage sich gegen die Männer zu solidarisieren. Gemeinsam bringen sie nichts zu Stande. (Wohlverstanden, ich schreibe GEMEINSAM und ich meine GEMEINSAM.) Es gab und gibt kein Matriarchat, das diesen Namen verdient. Während dessen die Geschichte der Menschen voller mächtiger Männer, männlicher Konflikte, männlicher Forschung, männlichen Fortschritts ist. Kinder, Küche, Muttermilch und Märchen erzählen, das sind und waren typische Frauentätigkeiten, zudem gilt und galt es noch die Habseligkeiten zusammenzuhalten oder den Reichtum weiter zu raffen. Welche Aufgaben sollten denn den Kinderlosen zukommen? Wie sind diese amputierten, sprich nutzlosen Muttertiere denn einzuordnden? Von den Entbundenen und/oder Schwangeren, denen das Kinderglück aus den Augen lacht?

    Wie in schon so manchem Beitrag hier, gilt auch diesmal wieder: Mütter – ob mit oder ohne Mann lebend – wollen heute einfach alles. Glück und Geld. Wohlstand, Haus und Garten. Karriere, Anerkennung, gleichen Lohn etc. – aber sie sind nicht bereit, dafür auch alles aufs Spiel zu setzen.

    Und dies ist der entscheidende Unterschied zu ihren kinderlosen Kolleginnen und den Männern.

  • Geilinger sagt:

    Liebe Frau Weber, der banale Satz von Frau Badinter scheint Sie sehr beeindruckt zu haben – leben Sie danach, weichen Sie Müttern ganz einfach aus und basteln Sie sich einen Pin:“ Wünsche keinen Kontakt mit Müttern“. Vielleicht können Sie Ihr Problem so lösen. Viel Erfolg!

  • Melody sagt:

    Bevor man den Parolen der Frau Batinter anhängt sollte man vielleicht besser hingucken, wie das in Frankreich abäuft.
    Zum Ersten ist es finanziell einträglich Kinder zu haben, zum Zweiten absolut einfach, da man die Kinder ab 2 (ja zwei) Jahren in die Schule bringen kann unde dies von morgens 8 -18 Uhr !
    Die meisten Kinder werden überdies ab 3 Monaten von professionellen „Nounous“ aufgezogen.
    Ein Paradies? Ich wohne hier seit 20 Jahren und sehe, wie wenig die Familien diesen Namen noch verdienen. Durch das wenige Zusammensein gibt es kein tiefes Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kind mehr. Auch gehört eine Familienidentität weitgehend der Vergangenheit an, da sehr viele Familien Patchworkfamilien sind. Viele Kinder und Jugendliche müssen von Schulpsychologen, die in den meisten Lycees im Haus angestellt sind, betreut werden. Sehr viele Jugendliche ab 12 hängen dauarnd, auch spät Abends in den Strassen rum.

    • Cara Mia sagt:

      Also ein Hoch auf die selbstlosen, aufopfernden, rund um die Uhr anwesenden, Kinder fressenden Urmütter!

    • mändu sagt:

      klingt reichlich pauschal, melody
      ich zum beispiel, kenne glatt das gegenteil von meinen freunden in frankreich

    • Juan Cabrillo sagt:

      Alleinstehende nordafrikanische Mütter in Sozialwohnungen können sich den Lebensunterhalt verdienen, wenn sie in regelmässigem Abstand ein Kind in die Welt bringen und dafür die staatlichen Kindergelder einkassiert. Das ist ein weitverbreitetes und sehr einträgliches Geschäft. Die von Frau Weber gerühmte Kinderrate in Frankreich kann damit erklärt werden. Mit Frauenemanzipation hat das nichts zu tun.

    • rb sagt:

      Patchworkfamilien, Betreuung durch Schulpsychologen und rumhängen sind alles Dinge, die hier genau so stattfinden wie in Frankreich.

  • Eva sagt:

    Sucht euch doch Freunde/Freundinnen, die euch genau so mögen, wie ihr seid – Mamas oder nicht! Wo bitte ist das Problem?
    Was sind das denn für Freundschaften, in denen man sich Dinge die nerven nicht sagen kann?

  • Johanna Toxo sagt:

    Achtung, Frauen der Welt: es gibt zwei Töpfe für Euch! Mutter oder Nicht Mutter. Überlegt Euch gut, wohin Ihr wollt, bevor der Deckel zugeht. Da kommt nämlich keine mehr raus und die Bösen sind immer die anderen. Hoch lebe die Undifferenziertheit, sie ist der erste Schritt zur Toleranz!

  • Lady Nixda sagt:

    Liebste Nadine, wie schön, dass du an eine gute Welt glaubst. Leider ist es oft so, dass Frauen aus ganz schön heiklen Gründen kinderlos bleiben. Gründe dafür sind Krankheiten (wie Endometriose), Chemotherapie, Vergewaltigung, Gendefekte, Fehlgeburten, Homosexualität…..
    Alles Themen, die ich mit einer neuen Kollegin unheimlich gerne beim ersten gemeinsamen Kaffeeklatsch erörtern würde.

  • Eni sagt:

    Also, ich gehöre nach Meinung vonFrau Weber auch zu den arroganten Müttern. So frech und egoistisch wie ich bin nehme ich während den Schulferien frei und habe auch schon mit Kinderwagen den öV benutzt und regte mich auch schon über Autofahrer auf, die ihr Auto so auf dem Troittoir parkiert haben, dass ich mit Kindern und Kinderwagewn auf die Hauptstrsse ausweichen musste. Wie frech, dass ich mit den Kindern nicht zu Hause bleiben bis sie 18 sind

    Ja, es ist wirkilch arrogant Mutter zu sein und Rechte zu haben tststs

    Ich gehe auch gern in den Ausgang, am liebsten bis 5 h morgens

    Tip an alle: im Altersheim sind Kinder rare Ware

    • Der mit dem Altersheim ist fies aber wahr.

      • Eni sagt:

        @ Pascal Sutter

        Nein nicht fies, nur wahr

      • Fragezeichen sagt:

        Kann mich mal jemand aufklären, wie geht das, jemandem Arroganz vorzuwerfen und dann später zu sagen jene Mütter seien kleinherzig?
        Und ist eine Mutter nicht zwingend auch eine Frau?
        Hatte in Biologie wohl einen Fensterplatz.

    • LILA sagt:

      Der Altersheim-Tipp ist grandios. Und kinderlose, werde auch garantiert nicht besucht von der nicht existenten eigenen Brut. Verbringt doch also mal eine Ferienwoche im Altersheim, so zum üben. Aber vielleicht würde ich auch da eher ausserhalb der Schulferien gehen, denn es könnte vorkommen, dass ein Urenkel gerade in seinen Ferien einen Besuch abstattet (Ironie off).

      • Eni sagt:

        @ Fragezeichen

        Antwort: Wenn man reklamieren würde, wenn kinderlose Nachbarn bis morgens um 5 Gäste auf ihrem Balkon bewirten, dann wäre man kleinherzig.

        Und wenn man den Kindern Sonntag morgen um 9 den Kindern erlaubt, draussen zu spielen dann wäre man arrogant.

        Wenn man sich aufregt über besoffene, rülpsende Proleten im Anzug im Restaurant, dann ist man kleinherzig und wenn man mit Kind in ein Kaffee geht oder Tram fährt, dann ist man arrogant.

        Wenn Mutter mit Kind in einem Nichtraucher-Kaffee darauf beharrt, dass wirklich nicht geraucht wird ( deswegen geht man ja hin) dann ist man arrogant UND kleinherzig

        Zum Glück ist die meinung von Frau Weber nicht die Meinung aller Kinderlosen.

        Frage an alle: Leben in Zürich nur Kinderfeinde oder gibt es auch welche, die Kinder als ein Teil der Gesellschaft ansehen und akzeptieren‘

      • Patrick Tigri sagt:

        Wunderbar, Eni. Ich gratuliere!

  • Lina sagt:

    Ach Frau Weber, was soll das Selbstmitleid? Die von Ihnen beschriebenen Situationen kenne ich weder aus der Zeit vor noch nach meiner Mutterschaft. Da stimmt doch etwas mit dem Umfeld nicht. Und ich finde auch das erneute Aufflackern der Diskussion, wo Kinder erwünscht sind und wo nicht, extrem ermüdend. Solche polemischen Artikel reissen nur künstliche Fronten auf, die es eigentlich gar nicht gibt. Im Übrigen hat es mich persönlich schon als Kinderlose gestört, wenn mir in Bars, Cafes oder Restaurants Rauch ins Gesicht geblasen wurde, während mich Kinderwägen noch nie gestresst haben.

  • anura l. sagt:

    ja oft gibt es gräben zwischen kinderlosen frauen und mütter, einfach weil ein leben mit kinder und ohne kinder meist ganz anders organisiert ist und andere prioritäten und themen aufweist, ohne das eine oder das andere als besser zu bewerten.
    ob die gräben durch die arroganz der mütter zustande kommen? Ich habe eher das umgekehrte erlebt. ist es wirklich so, dass einer frau ihre kinderlosigkeit vorgehalten wird? das ist doch (vor allem unter jungen gebildeten frauen) etwas ganz normales heutzutage und eher wird man schief angeschaut, wenn man dreifache mutter ist wie ich.
    bei der arbeit muss eine mutter mindestens genauso flexibel sein wie die kinderlosen kollegen und kolleginnen, kranke kinder und familiäre verpflichtungen in der „freizeit“ stossen sehr sauer auf, obwohl solche dinge einfach nicht wegzuorganisieren sind.
    über stillen und babys zu sprechen findet die autorin langweilig und hirnlos? ich finde die gespräche von kinderlosen auch nicht immer auf höchstem intellektuellem level. mich interessierte zum beispiel die klettertouren meiner arbeitskollegin, welche sie mir immer wieder im detail erzählt auch herzlich wenig. und wenn ich gerne über babys und kinder spreche, heisst das noch lange nicht, dass ich auf den kopf gefallen bin.
    kurzum von uns mütter verlangt man, sich genau wie nicht mütter zu benehmen und die kinder und alle damit verbundenen themen, freuden und schwierigkeiten so aus dem leben auszuklammern, dass eine kinderlose sich ja nicht durch deren existenz irgendwie angegriffen fühlt…

  • steffen martens sagt:

    Es ist wohl so wie immer, die Ertappten schreien am lautesten. Viele Kommentare grenzen so stark ans manische, dass die Diskussion neben dem amüsanten Artikel zum Freudenfest für mich, aber offensichtlich zur permanenten Kampferklärung der meisten anderen – zum Schutz Ihrer persönlichen Lebensgestaltung geworden ist.

    Ein bisschen Sachlichkeit würde ich mir schon wünschen und zwar von beiden Seiten.
    Nicht alle Mütter sind so beschrieben, aber die meisten. Das sollte von den Teilnehmern eingesehen werden. Geltend für die Beendigung dieses Streits sollte nicht der Schutz dieser Mütter durch die Gesellschaft, sondern die direkte Konfrontation und Offenlegung dieses Verhaltens, wie mit diesem Artikel sein.

    Mein direktes Umfeld, meine Partnerin und meine Schwester, werden permanent mit dieser sogenannten Arroganz torpediert(obwohl es für mich eher intolenanz ist) und man fragt sich schon, wo man nach vierzig Jahren Emanzipation angekommen ist, wenn viele Mütter Ihre Freundinnen bedrängen, ja indirekt anprangern, für eine Lebensführung ohne Kinder.

    Noch schlimmer ist, dass viele dieser Mütter zu Verteidigungsdrohnen eines längst überwunden geglaubten Frauenbildes werden und schamlos die Glorifizierung des ach so heiligen Bildnisses Mutter=Frau, wahrscheinlich auch aus Egoismus heraus, erhalten wollen. Wir wollen ja alle Stars sein, nicht wahr?
    Nichts anderes machen Sie doch mit diesem belittleling(Verzeihung, mir fehlt gerade das deutsche Wort), den Verheissungen vom erfüllteren Leben, der sanften fortwährenden Gewaltanwendung mit den „Ratschlägen“ und „Erfahrungen“.

    Mütter müssen begreifen, dass Sie lediglich Mütter sind und weder heilig, noch sonstwie besser oder höher zu stellen als kinderlose Frauen. Schminkt euch das Weltbild ab, sonst bleibt euch in den nächsten Jahren mindestens ein ständiges Lobdefizit nicht erspart.

    • Matthias sagt:

      Bemitleiden.

      Und ja, wenn man den Mamablog liest findet man das schnell heraus. Praktisch in jedem Artikel wird kurz und sachlich beschrieben wie Toll doch Mütter sind. Die eigentlichen Stars sind sie. Die Multitasking Menschen. Die Alleskönner. Man sollte sie ehren. Und MILFs sind sowieso alle.

      Aber das wird in unserer Gesellschaft ja auch so vermittelt. Der Drang das man zum Star, zum Promi, etc. wird. Facebook und Youtube leben davon! (Neben piraterie..). 😉

    • Eni sagt:

      Ihr Kinderlosen: schminkt euch das Weltbild ab, dass ihr höher gestellt seid als andere, dass ihr das grössere Recht habt auf einen Platz im Bus dass ihr ein grösseres Recht habt einkaufen zu gehen. Was regt ihr euch auf, dass ihr nicht während der Schulferien frei nehmen könnt? Ihr bezahlt ja ausserhalb dieser Zeit kaum die Hälfte für das Gleiche und das mit höherem Einkommen.

      Wenn ich so lese, muss ich mich wirklich fragen, ob ihr gewollt Kinderlose wirklich so zufrieden seid. Ich habe auch gewollt Kinderlose in meinem Bekanntenkreis, aber keiner von denen äussert sich so abfällig über Kinder wie ihr

      • steffen martens sagt:

        Über die Mütter habe ich mich geäussert, nicht über die Kinder. Ausserdem habe ich Arbeitsleben keine Probleme damit, neben den Haupturlaubszeiten Urlaub zu nehmen, ich räume auch meinen Platz für Mütter mit Kind etc., aber davon haben wir hier überhaupt nicht gesprochen.
        Es ging um das unsensibele Aufreten einer grossen Anzahl von Müttern gegenüber Frauen ohne Kinder. Aber da liegt das Problem, sagt man etwas gegen eine Mutter, egal wie die Faktenlage liegt, werden einem die Worte im Mund herumgedreht und es werden Sachen behauptet, die niemand zur Diskussion gestellt hat, Angriffe auf alle Mütter werden inzeniert und so weiter.
        Das Sie dieses Verhalten decken und nicht anzweifeln, irritiert mich schon ein wenig.

      • Eni sagt:

        Sorry, Herr Martens habe das nicht alleine auf Sie bezogen, aber habe mein Post ja irgenwo plazieren müssen. Habe schon verstanden was Sie meinen. Ich habe mich gegenüber Kinderlosen noch nie arrogant geäussert und respektiere die Entscheidung bei den gewollt Kinderlosen. Habe selber kinderlose Freunde und finde schön. Womit ich Probleme habe dass den Müttern vorgeworfen wird, dass sie ihre Kidner in den Lebensmittelpunkt stellen, warum dürfen sie das nicht? Andere schwärmen für ihr Auto, so wie ich für meine Kinder schwärmen und das finde ich schon viel bedenklicher.

  • Steffi sagt:

    Mein Gott, welch pauschalisierender und ergo ermüdender Text…. Ich dachte immer, jetzt kommt dann noch was, aber leider zieht sich das tatsächlich so bis zum Ende durch.
    Ich kenne diesen künstlichen Graben in meinem Umfeld nicht und kann mir nicht vorstellen, dass ich die Einzige bin…???!!!
    Und auf die Frage, weshalb man keine Kinder hat, oder ob man mal möchte, darf man doch keck zurück fragen „weshalb hast du denn Kinder?“ Die Antworten darauf sind immer höchst spannend 😉

    • Talia sagt:

      Ja, nur interessiert es die Kinderlose nicht, wieso die andere geworfen hat. Oder? Think first. Finde die Frage voll daneben. Schlimm vor allem, wenn der Chef zuhört und man als Frau sowieso Probleme hat, Karriere und Kinderwunsch unter einen Hut zu bringen.

      • Steffi sagt:

        na das ist ja schön, dass Sie wissen, was „Kinderlose“ so interessiert und was nicht… Aber ich gebe Ihnen insofern recht, der Kontext in dem diese Frage gestellt ist, kann tatsächlich mühsam sein. Aber unter Freundinnen, Kolleginnen etc. sollten beide Fragen gegenseitig möglich sein. Und die Gegenfrage darf durchaus auch rhetorisch und mit Augenwinkern gestellt werden.Muss ja nicht immer alles so verbissen sein – oder?

  • Dors Venabili sagt:

    Das hier soll ein mamablog sein? Wessen Mütter sind gefragt? Ich habe überhaupt nichts verstanden von diesem Beitrag von Frau Weber. Was genau ist eine „Gesellschaftredaktorin“? Ist Frau Weber die fliegende Reporterin der Gesellenschaft der Mutterfeinde oder was?

    • Lea sagt:

      Sie haben wohl zu viele Asimov Romane gelesen. Einerseits reklamieren Sie an anderem Ort über angebliches editieren von Beiträgen hier und dann kommentieren Sie mit einer Kollektion von Figuren aus Asimovs Romanen. Es ist Ihre altbekannte Leier gegen die Frauenbewegung. Wenn Sie das Thema dermassen stört, sollten Sie vielleicht hier nicht mitlesen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Eure Kinder sind nicht eure Kinder,
    Sie sind die Söhne und Töchter des Lebens Sehnsucht nach sich selbst.
    Sie kommen durch euch, doch nicht von euch;
    Und sind sie auch bei euch, so gehören sie euch doch nicht.
    Ihre dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken,
    denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
    Ihr dürft ihren Leib behausen, doch nicht ihre Seele,
    Denn ihre Seele wohnt im Hause von Morgen, das ihr nicht zu betreten vermöget,
    selbst nicht in euren Träumen.
    Ihr dürft euch bestreben, ihnen gleich zu werden, doch
    suchet nicht, sie euch gleich zu machen.
    Denn ihre Seele wohnt im Haus von Morgen,
    das ihr nicht zu betreten vermöget,
    selbst nicht in euren Träumen.

    Kahlil Gibran

    Mir gefällt dieses Gedicht sehr gut, unsere Kinder sind eben wirklich nicht unser Eigentum, gleichzeitig verdienen sie die Rücksicht und Liebe der ganzen Gesellschaft. Kinder können nichts dafür, wenn sich ihre Erzeuger daneben benehmen.

    • Widerspenstige sagt:

      Wundervoll, Pipp! Da könnte ich Dahinschmelzen…

      • mändu sagt:

        hat was, doch …

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Widerspenstige, es ist aus dem Buch „Der Prophet“ von Kahlil Gibran, dem Dichter und Maler aus dem Libanon, geb. 1883 / gest.1931. Diese Schönheit der Gedanken……

      • heidi reiff sagt:

        Danke für das schöne Gedicht von Kahlil Gibran ist Balsam für die Seele und spricht mir aus der Seele.
        Ich hatte da mal so ein dünnes Gedichtbüchlein von Kahlil Gibran, hab letzthin in meinem Büchergestell gestöbert, wurde nicht fündig. Jetzt haben Sie es geliefert.

        Ich stehe 100 pro zu Ihrer Haltung was Kinder betrifft, bin da meist auf weiter Flur – das tyrannische Kind – ein Buch
        von Melanie Klein – Eltern sind Tyrannen und nicht Kinder .

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Heidi Reiff

      Das freut mich, dass es Ihnen gefällt. Sie können sich eben auch noch erinnern an die Zeit des Aufbruchs, wie ich Ihren Posts immer wieder entnehmen kann. Auch die Bücher von Alice Miller, die Sie schon mehrmals erwähnten, haben mich sehr beeindruckt.

      • heidi reiff sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Lieben Dank für Ihr Feadback. Die Figuren Pippi von A. Lindgreen und Momo v. M. Ende haben mich immer beeindruckt,
        das Gedankengut von A. Miller kam so bei mir rüber als hätte ich diese Bücher geschrieben, Kinder brauchen doch Identifikationsfiguren. Pippi Sie haben noch Augen im Kopf, freut mich sehr, bleiben Sie sich selbst treu.

  • Ursina Gartner sagt:

    Folgendes Szenario: Drei Ehepaare sitzen an einem Tisch im Restaurant. Vor und nach dem Essen bzw. jedem Gang macht man small talk. Die Männer untereinander sprechen von der Arbeit, der Politik, vielleicht auch von Fussball und Autos. Und die Frauen? – Wenn zwei davon Mütter sind, dann wird von Schwangerschaft, Erziehung, von den Steichen der Kinder oder ihren fabelhaften Schulnoten gesprochen. Die dritte, kinderlose, sitzt dabei und möchte eigentlich lieber im Gespräch der Männer mitmischen. Aber das lassen die Mutter-Frauen nicht zu: sie decken die ach so Unwissende mit ihren Erfahrungen ein, auch wenn diese keinerlei Wert darauf legt. Also nickt die kinderlose einfach höflich und fühlt sich ausgeschlossen. Dies einerseits von der Welt der Mutter-Frauen – und andererseits auch von jener der Männer, der sie ja nicht angehören darf. Und sie schwört sich, niemals wieder mit anderen Ehepaaren Essen zu gehen…

    • anura l. sagt:

      mutterschaft ist eben oft der kleinste gemeinsame nenner bei frauen die sich kaum kennen, auch zwischen frauen (mütter) aus anderen kulturen, völkern, schichten bricht diese gemeinsame erfahrung oft das eis… neidet uns das die kinderlose frau? das szenario ist ansonsten künstlich und könnte gerade so gut mit umgekehrten vorzeichen statt finden, findet auch immer statt in unzähligen varianten (zwei musikbegeisterte, eine nicht; zwei sportbegeisterte, eine nicht usw.)…

      • Dani sagt:

        Wieso muss eine Frau erst schwanger werden oder Kinder bekommen, bevor man sich mit anderen Frauen egal welcher Kultur auseinandersetzt und anfreundet? wieso sprechen schwangere Frauen wildfremde schwangere Frauen einfach so an, obwohl sie das sonst nie tun würden? Wieso sprechen Frauen fremde schwangere Frauen an, obwohl sie sonst nie auf einer Linie oder gar sympathisch wären?
        Es ist alles so „künstlich“ und kitschig, oh Gott, hoffentlich passiert mir das nicht. Ich bin, auch wenn ich schwanger bin, immer noch ich, wieso soll ich in Schlabber Pullis rumlaufen, mich gehen lassen und mit wildfremden Frauen nur über immer das gleiche reden, obwohl ich doch lieber mit Freundinnen was machen würde? Ich muss mich ja nicht so verstellen, ich bleibe wie ich bin und lebe mein Leben weiter. Das heisst nicht, dass ich dann eine schlechte Mutter wäre. Denn es ist wichtig, dass ich noch mein eigenes Leben habe und immer noch Freude am Ausgehen, schminken, shoppen usw habe. Sonst werde ich unglücklich – trotz Kind.
        Sehr guter Artikel, ich denke mir immer, hoffentlich werde ich nicht so eine Mutter, die nur noch Mutter ist.

      • anura l. sagt:

        Ich habe nie gesagt, dass eine Frau zuerst schwanger werden muss,um sich mit einer Frau einer anderen Kultur auseinanderzusetzen. Ich habe gemeint, dass Mutterschaft etwas Verbindendes hat, eine Erfahrung, die ich beispielsweise auch mit einer Bäurin aus Mexico teile…Ich spreche auch keine wildfremden an, nur weil sie schwanger ist. Doch ergibt es sich, dass man mit Leuten zusammen sitzt, mit denen man eben nicht sehr viel gemeinsam hat.
        Mutter sein, Kinder haben ist alles andere als künstlich und kitschig, es ist die natürlichste und wunderbarste Erfahrung überhaupt! Ich verstehe nicht, warum man sich so aufregt, wenn eine Frau im Muttersein aufgeht. Ich rege mich auch nicht darüber auf, wenn für eine Frau z.B. der Sport oder der Job ihr Leben ist.
        Das mit dem Schlabberlook entspricht für mich nicht der Realität Ich kenne viele gestylte, gut aussehende Mütter und auf der anderen Seite kinderlose Frauen, die nicht auf ihr äusseres acht geben. Es wäre schöner, wenn man einander einfach leben lassen könnte und vielleicht ein bisschen neugieriger ist auf eine Welt, die einen nicht unbedingt entspricht. Ich finde diese Intoleranz einer anderen Lebensform gegenüber unerträglich.

  • Marina sagt:

    Danke Bettina Weber – Sie sprechen mir einmal mehr mit einem Ihrer Berichte aus dem Herzen. Ich bin 50, seit vielen Jahren glücklich verheiratet und hatte zu keiner Zeit meines Lebens jemals den Kinderwunsch. Ich vermisse nichts, verurteile keine Andersdenkenden, stelle aber schon lange fest, dass Egoismus vor allem da zu finden, ist, wo man Kinder UND sämtliche Freiheiten und Unabhängigkeit gleichzeitig will. Auf diesen Anspruch hat selbstverständlich die gesamte Gesellschaft Rücksicht zu nehmen.

  • Christa sagt:

    Es kommt halt drauf an warum man keine Kinder hat, ob einem die Bemerkungen und Winke mit dem Zaunpfahl stören, verletzten oder egal sind.

    Wenn man gerne Kinder hätte ist es sicher schwieriger mit dem Umfeld, den Bemerkungen umzugehen, als wenn man aus freien Stücken keine Kinder will und voll dahinter steht.

  • Meier sagt:

    Verheiratete Frauen verhalten sich gegenüber solchen die „nur“ mit einem Freund zusammenleben ähnlich arrogant!

  • philippe sagt:

    Ein doch sehr einseitiger und unvollständiger Artikel. Die ach so armen kinderlosen Frauen… das aber den Müttern im Geschäftsleben in Folge Intoleranz, welche ihnen gerade oft von weiblichen Mitarbeiterinnen (Konkurentinnen) entgegengebracht wird und nicht selten zu einem handfesten Mobbing heranwachsen kann, zu oft die Karriereleiter versperrt bleibt, wäre auch eine Betrachtung wert.

    • Matthias sagt:

      Nein ist es nicht. Karriereleite kämpft man sich hoch, wer sich nicht wehren kann verliert.

      Warum wollen Leute eigentlich immer Karriere machen? Leben für die Arbeit anstatt zu arbeiten fürs Leben?

  • Sam sagt:

    Jessusgott, heinsch de dich als jungi nid gstillut…

  • johann sagt:

    Der Artikel zeigt genauso die Arroganz und Intoleranz der nicht-Mütter auf. Kinder verschieben halt den Fokus. Mütter und nicht-Mütter entwickeln sich differenziert. Dies einseitig als Arroganz abzutuen zeugt nicht von grosser Selbstzufriedenheit oder Selbstvertrauen dieser Frauen.

  • Auguste sagt:

    hmm…, ein sehr gelungenes beispiel dafür mit einer „kunstpause“ den spannungsbogen zu straffen, pippi. besonders das abrupte abrechen nach Be gab dem ganzen eine ziemlich dramatische note. i’m amused.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Auguste, schön dass Sie die dramatische Note entdeckt haben……

      Nein, ich kam nur auf den falschen Knopf, irgendwie geht mir diese Netbook Tastatur gegen den Strich, ist alles so eng beieinander.

  • Ursula Angliker sagt:

    Wenn jemand einen, meiner Meinung nach so undifferenzierten Artikel schreibt, muss schon sehr viel Frust (oder Neid?) vonhanden sein. Dieser vernichtende Rundumschlag gegen alle! Mütter ist etwas vom einseitigsten, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Vielleicht hat die Autorin in ihrem Umfeld nur negative Erfahrungen gemacht, aber deswegen einen grossen Teil der Frauen, nur weil sie Mütter sind, in einen Topf zu werfen scheint mir doch etwas einfach und billig. Die Darstellung von uns Müttern als unsensible Wesen gegenüber kinderlosen Frauen finde ich genauso arrogant und kleinherzig wie die Autorin uns unterstellt zu sein. Auf solche Artikel kann ich in einer Tageszeitung gut verzichten.

  • anna sagt:

    Wieso drehen wir den Artikel nicht ganz einfach um?
    Wieso müssen sich denn die Mütter dafür entschuldigen, dass sie auch in unserer modernen Zeit tatsächlich wagen, ein uraltes Verhaltensmuster zu leben und Kinder zu bekommen? Wo sie doch statt dessen so toll Karriere machen könnten? Und statt das eigene Leben nach Herzenslust zu geniessen, geben diese freiwillig (wie blöd muss man dazu wohl sein?) die Selbstbestimmung auf und setzten sich an Platz irgendwo in der Rangordnung. DAS bedarf doch einiger Erklärung, nicht wahr?
    Ganz ehrlich, liebe Frau Weber, Mütter greifen nicht permanent Nicht-Mütter an. Mütter fragen nicht konsequent als erstes, weshalb Nicht-Mutter keine Kinder hat. Mütter fühlen sich selten überlegen, weder moralisch noch sonstwo. Aber Menschen und Frauen, die tun das alles ab und zu. Ungeachtet des Familienstatus sollten wir alle doch endlich einfach mal nach dem Motto „Leben und leben lassen“ weitermachen, oder nicht?

    • Matthias sagt:

      Sie haben ja so recht. Also nicht mit der ganzen Litanei, aber „Menschen und Frauen“.. wie wahr.

  • Nora Meyer sagt:

    Danke Bettina, Danke Bella! Da sprechen Frauen endlich mal aus, was sich viele nicht zu sagen wagen!
    Meine beste Freundin hat sich nach der Geburft ihrer 2ten Tochter praktisch nur noch faktisch gemeldet, was heisst fast gar nicht.
    Die Fragen meiner anderen Kolleginnen nerven, auch die ständigen Versuche, mich zum Kinderkriegen zu überreden!
    Frau ist nicht weniger Ego, nur weil man Kinder hat, oft sogar im Gegenteil, man erlaubt sich als Eltern heute praktisch alles, und alle anderen haben das hinzunehmen, sonst ist man schlechte Freunde.
    Meine Kolleginnen mit Kindern sprechem ir oft ins Gesicht, dass es egoistisch ist keine Kinder zu haben, wer soll denn da die AHV zahlen, wenn ich mal alt sei?
    Solche Argumente finde ich jeweils borderline, echt.
    Vielleicht ist es einfach so, dass Frau sich heute nicht mehr diktieren lassen will, ob sie Kinder haben soll oder nicht?
    Einige der Mütter, die ich kenne haben in ihrem Leben 1 oder 2 mal abgetrieben, ist es vielleicht weniger egoistisch, danach dann trotzdem noch Kunder zu haben?
    Wieso lässt man die Entscheidung der Frauen nicht einfach im Raum stehen?
    Jede soll machen was sie will, aber ich habe die ewigen „Bekehrungsversuche“ von Müttern satt!
    Auch von meiner Mutter.
    Ich will keine Kinder, ich wollte nie Kinder, ich wäre eine schlechte Mutter, weil ich meinen Job als Fotografin über alles liebe, und die ewige Reiserei dem Kind eh nicht gut tun würde. Ausserdem, ich kenne fast keine Beziehungen, wo die Kinder nicht die Ehe oder Liebe der Eltern „zerstört“ hätten.
    Und Männer, die brav Familienpapa sind und bleiben, sowas gibts praktisch nur noch im Kino.
    Fakt ist, dass sie sich meistens ausserhalb holen, was in der lieblichen Familienidylle untergegangen ist.
    Die Leute auf diesem Forum hören sich schon fast an wie der Papst.
    Heuchlerisch.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Nora Meyer: Nein Danke, Nora… „Meine beste Freundin hat sich nach der Geburft ihrer 2ten Tochter
      praktisch nur noch faktisch gemeldet, was heisst fast gar nicht.“
      Bezieht sich das auf die ersten Wochen/Monate, oder war danach definitiv Funkstille für Jahre? Haben Sie als beste Freundinnen darüber gesprochen, wie die Beziehung nach der Geburt weitergehen soll, wie sie gestaltet werden kann? Oder sind Sie Beide davon ausgegangen, dass sich das einfach so ergibt? Ich finde es sehr schade wenn beste Freundschaften aufgrund von Familiennachwuchs zerbrechen, finde es ehrlich gesagt aber selber manchmal sehr herausfordernd, allen Beziehungsbedürfnissen gerecht zu werden, sprich, kriege das nicht immer wie gewünscht auf die Reihe. Und da sind die Kinderhabenden genauso von betroffen wie die nicht Kinderhabenden…

      „Jede soll machen was sie will, aber ich habe die ewigen “Bekehrungsversuche” von Müttern satt!
      Auch von meiner Mutter.“
      Das ist in der Tat zum Schlechtwerden, ich hoffe Ihre Mutter arrangiert sich möglichst bald damit!

      „Ausserdem, ich kenne fast keine Beziehungen, wo die Kinder nicht die Ehe oder Liebe der Eltern “zerstört” hätten.
      Und Männer, die brav Familienpapa sind und bleiben, sowas gibts praktisch nur noch im Kino.“
      Das hingegen entbehrt jeder Grundlage, es sind nie die Kinder die etwas zerstören, sondern die Erwachsenen welche entweder nicht fähig, oder nicht willens sind mit neuen Herausforderungen klarzukommen, sich darauf einstellen usw.
      So wie Sie als Photographin immer das Licht im Auge behalten müssen und sich darauf einstellen, so sind die Kinder quasi das Licht in der Lebensphotographie, etwas Unkonstantes, nicht im Voraus berechenbares. Und Photolampen gibts da eben nicht… . Schade dass Sie keine gut funktionierenden und glücklichen Beziehungen kennen, ich kenne viele, das ist nicht etwas was sich ins Kino verabschiedet hat. Nun allen hier Heuchlerei vorzuwerfen finde ich nicht überzeugend.

  • karen gerig sagt:

    warum gibt es eigentlich nur schwarz und weiss? darf ich als frau mit kind nicht auch ab und zu froh sein, dass ich mal NICHT über kinder, windeln oder spielzeug sprechen muss? darf ich mich als mutter von kindergeschrei in restaurants oder trams nicht auch einmal genervt fühlen? darf ich als mutter im ausgang nicht einfach mal frau sein? und darf ich paare, die gewollt keine kinder haben, nicht auch verstehen? und jenen, denen das muttersein verwehrt bleibt, mitgefühl entgegenbringen und schweigen, wenn es angebracht ist? soll all dies das „privileg“ der kinderlosen sein? geht muttersein mit rücksichtslosigkeit hand in hand?
    wäre in der tat eine tragödie, wenns so wäre. aber gottseidank ist es ja nicht so.

  • Christa sagt:

    Es kommt halt drauf an warum man keine Kinder hat, ob einem die Bemerkungen und Winke mit dem Zaunpfahl stören, verletzten oder egal sind.
    Wenn man gerne Kinder hätte ist es sicher schwieriger mit dem Umfeld, den Bemerkungen umzugehen, als wenn man aus freien Stücken keine Kinder will und voll dahinter steht.

  • Rolf sagt:

    Warum nur muss sich Frau Nichtmutter immer wieder rechtfertigen? Weil halt der schale Nachgeschmack bleibt, Egoismus sei die Triebfeder. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    • Milica Ratnitskij sagt:

      @ Rolf: Und – müssen sich Ihrer Logik nach dann auch die Herren Nichtväter rechtfertigen? Oder ist kinderlos zu sein „irgendwie“ nur ein Frauenproblem…?

    • Matthias sagt:

      Sie haben also Kinder auf die Welt gestellt damit niemand sie für Egoistisch hält? Arme Kinder.

      Was für scheinheiligkeit, der Kapitalismus predigt Egoismus und dann soll man zur Tarnung ein paar Kinder werfen damit ja niemandem auffällt das man ein egoistisches Arschloch ist?

      Wenn man nicht egoistisch sein will gibt es durchaus auch konstruktivere Wege dies zu zeigen als Kinder in die Welt zu stellen die man eigentlich nicht wollte.

  • de pappe sagt:

    ich kann zu diesem artikel nur gratulieren! ich, vater einer tochter zusammen mit einer mutter die es sogar ziemlich schwer hat in unserer gesellschaft ein normales leben zu führen, nur weil das *kind* nicht der mittelpunkt der erde ist. man möchte glauben wir leben in einer toleranten und klischee freien zeit, jedoch beweist die praxis das gegenteil. dieser artikel spricht das aus was nie ausgesprochen wird und ich bin sicher dass sich so einige mütter angesprochen fühlen dürfen. ich kann meine partnerin nur darin unterstützen SICH weiterhin zu entfalten trotz eines *geliebten* kindes.
    danke Bettina

    • Dors Venabili sagt:

      Will heissen, die Mutter liebt das Kind in der übriggebliebenen liebsein Zeit zwischen Feierabend und Gutenachtgeschichte? Wenn es draufankommt, um die Wurst geht, die heisse Suppe ausgelöffelt werden muss, dann hat Frau Mutter professionelle staatlich besoldete Betreuer zur Hand, die dann schon das richtige tun.

  • noch-kinderlos sagt:

    … auf die Frage „Wieso hast Du keine Kinder“
    sollte man doch einfach gegenfragen:
    „Wieso hast Du Kinder“?
    Mal schauen, wer da sofort eine Antwort parat hätte oder ins rotieren kommt….?

    • Lieber mal eine gute Antwort verlangen als gleich jammernd ins Kämmerlein sitzen und Stuss schreiben.

      • Matthias sagt:

        Nein, ich denke man sollte einfach antworten „Ich habe doch Kinder.“ 😉 Ich meine, woher will die neue das eigentlich wissen wenn sie nur deinen Vornamen kennt? So ala: Ahh .. Sandra.. Sandras sind immer Kinderlos.. „Wieso hast du keine Kinder?“.

    • lisi sagt:

      Genau, oder wieso möchtest du das wissen. Funktioniert auch in ganz vielen anderen Lebenslagen. Bei allen mir zu persönlichen Fragen stelle ich diese Gegenfrage, die Reaktionen sind spannend, interessant und das Gegenüber sehr oft ziemlich sprachlos.

  • ist den kinderlosen abgenervten schon mal in den sinn gekommen, dass sie vielleicht den neuen eltern auch mal sagen dürfen, dass sie eine grenze überschritten haben oder dass etwas nervt?! oder seit ihr feiglinge, die sich dann hier im anonymen luft machen? was hier teilweise geschrieben wird über freunde und bekannte… da braucht man keine feinde mehr. traurig.

    • Aber was verlange ich da von Menschen die die „Glorifizierung des Individualismus und der grenzenlosen Spassgesellschaft“ aufs banner geschrieben haben…

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin die einzige von meinen 4 Geschwistern, die Kinder hat na und……. Ich kenne einige Frauen, die sich entschieden haben, keine Kinder zu haben, das ist Privatsache, ich gebe keine Ratschläge, Ratschläge sind auch Schläge, sind Menschen so abhängig von den Werturteilen von andern und so blöden Spekulationen und Verheissungen. Meine Tochter hat 2 Kinder, ich hab ihr da nie dreingeredet, es war ihre eigene Entscheidung.

  • Pro Familia sagt:

    Durch solche Kinder/Familienfeindliches Gedankengut und der Glorifizierung des Individualismus und der grenzenlosen Spassgesellschaft ist die abendländisch/westliche Kultur auf dem besten Weg zum sicheren demographischen Suizid.

    Statt der krankhafter Dämonisierung der Mütter soll deren Beirat zur Erhaltung der Gesellschaft gewürdigt werden und die kinderfeindlich/kinderlosen die Renten gekürzt werden.

    Ich verurteile diesen abscheulichen Beitrag!

    • Hans Meier sagt:

      Es ist Tatsache und für jeden nachvollziehbar via google. Frau Bettina Weber schreibt verächtliche Beiträge über Kinder auch in anderen Blogs und das schimmert auch hier durch!
      „Zitat Frau Bettina Weber:
      Ich habe es ja irgendwie nicht so mit Kindern. Nicht dass ich die heimlich in ihre dicken kleinen Arme zwicken oder ihnen das Bein stellen würde, aber die interessieren mich einfach ungefähr so sehr wie Rasenmäher.“

      • Laura TI sagt:

        ja und? Darf sie das nicht sagen? Ich mag auch keine kleinen Kinder, bin ich deswegen ein schlechterer Mensch? Ich habe zwar selber Kinder, aber die Zeit als sie klein waren, das war nicht grad das Gelbe vom Ei, das darf man ruhig auch mal aussprechen. Zudem finde ich, gibt es wichtigere Themen am ersten Arbeitstag als Zivilstand und Mutterschaft. Für mich war das auch ein Grund, weshalb ich gerne ins Büro ging, da konnte man mal wieder „normal“ reden über Themen die interessieren und nicht über Babybrei und Windelmarken, so wie das das Fall war, sobald man mit einem Kleinkind irgendwo auftauchte.

      • Hans Meier sagt:

        Nein Laura, das darf sie nicht sagen. Das ist Lebensfeindlichkeit pur. Genau das kommt bei diesem Artikel auch zum Vorschein.

      • Patrick Tigri sagt:

        „Ich habe es ja irgendwie nicht so mit Juden/Schwarzen/Schwulen (pick one). Die interessieren mich einfach so sehr wie Rasenmaeher.“

        Verstehst Du jetzt, warum dieser Satz einfach unsaeglich verachtend ist?

    • Auguste sagt:

      hmm…, demographischer suizid? nur weil man es schreiben kann, heisst das noch lange nicht, dass die worte einen sinn ergeben.

      • Pro Familia sagt:

        Den Sinn würdest du verstehen wenn du ein Blick auf die Statistiken der Bevölkerungsentwicklung, der Geburtenraten und der Scheidungsraten werfen würdest!

      • Auguste sagt:

        hmm…, unsinn mit statistik unterlegt ist leider auch nicht mehr als minimal erhöhter unsinn. zu geringe vermehrung hat nun wirklich nichts mit selbsttötung zu tun. der gedanke zur rentenkürzung ist noch schwächer.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Kommen Sie mal wieder runter!

      Von Dämonisierung kann keine Rede sein, es geht auch nicht darum, das Kinderhaben zu verbieten. Es geht um diese ganz bestimmte Sorte von Müttern, die eigentlich allen auf den Wecker gehen, weil sie immer und überall Sonderrechte beanspruchen, nur weil sie Kinder haben, sie sind eine echte Landplage. Auch Frauen ohne Kinder haben eine Existenzberechtigung, das muss man solchen verbiesterten Muttertieren zwischendurch sagen.

      • Cara Mia sagt:

        Das sind die gleichen, die sich aufregen, wenn man den Kinderleins nicht stundenlang Apfelmuss von eigenen Bioäpfeln einkocht, sondern ausser Haus arbeitet.

      • Hans Meier sagt:

        Ja Cara Mia, da frage ich mich auch wozu hat man denn heute Kinder? Statussymbol? Kinder sind Arbeit und Investition. Wer Kinder nach der Geburt deponiert, um sich selber zu verwirklichen, setzt die Prioritäten falsch. Leidtragende sind dann die Kinder.

    • Matthias sagt:

      Ich dachte die Muslime hätten soviele Kinder das sie uns bald erobern! Zumindest laut SVP. Also geht es der Abendländischen Kultur doch wunderbar.

    • Tanja sagt:

      Eigentlich ironisch, wenn man bedenkt, dass die kinderlosen, die ja ihr ganzes Leben lang arbeiten, die Renten einzahlen……..mfg

      • Eni sagt:

        @ Tanja

        Dafür bekommen Sie von den Kindern anderer einst im Pflegeheim die Suppe eingelöffelt und den Hintern abgewischt. Das ist der Deal und noch nicht einmal ein fairer, da die meisten Familien mit Kindern auch Rente einzahlen.

  • susanne kenel sagt:

    Uiuiui, was war das denn eben? In unserer kultivierten Gesellschaft, sind wir ja in der glücklichen Lage unsere eigenen Lebenswege zu wählen. Dass das Leben nicht nur aus „schwarz und weiss“besteht und dass es ganz verschiedene Lebensentwürfe gibt sollte eigentlich allen klar sein. „Richtig oder falsch“, „besser oder schlechter“ gibt es ja nicht. Diese Gehässigkeit verstehe ich nun ganz und gar nicht. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und Freude am eigenen Leben täte den ewigen NörglerInnen gut. Als Mutter von zwei Kindern bin ich niemandem über- oder untergeordnet, sondern einfach zufrieden mit meinem Leben, so wie ich es mir gestalte.

  • Stefan Brühlman sagt:

    Ja, es gibt den Graben zwischen Frauen mit Kindern und den Frauen ohne. Aber es ist nicht die Arroganz der Mütter, die ihn aufreisst. Überhaupt, wer kann schon von Müttern generell reden? Was für eine Anmassung! Das ist die Hauptschwäche dieses Artikels – die Schematisierung der Mutter als solche. Die Mütter, die ich kenne, sind feinfühlig genug, eine Kinderlose nicht auf ihre Kinderlosigkeit anzusprechen, zumindest nicht so plump. Viele Mütter beneiden (gelegentlich) Kinderlose und umgekehrt, und in der Welt der Arbeit haben die Kinderlosen (häufig) die Nase vorn, weil sie besser verfügbar sind. Hier geht der Graben auf. Den Müttern generell Arroganz vorzuwerfen ist eine plumpe Provokation – besser gefiele mir, wenn die Journalistin einmal fragen würde: wie ist es denn wirklich? Wenn sie recherchieren statt behaupten würde.

  • Nadine sagt:

    Na eben.. wie man sich bettet so liegt man. Als kinderlose Frau muss man sich hat manchmal anhören, dass Mütter die Tatsache, dass man keine Kinder hat unmöglich oder trautig finden und als Mutter muss man hinnehmen, dass man durch seine Wahl halt gewisse Limite hinnehmen muss.
    Das einzige was ich total lächerlich finde ist, dass die Autorin es „heikel“ und „intim“ findet, wenn man nachfragt warum sie keine Kinder hat oder ob sie welche möchte. Man muss sich doch nicht so anstellen: ich will keine oder das richtige Vatermaterial ist nicht vorhanden – ist doch wahrlich keine peinliche Antwort, sondern eine Tatsache wie so viele andere im Leben.

    • Rura sagt:

      Es gibt nicht nur die Variante „ich will keine Kinder“ oder „ich habe kein Vatermaterial“, so einfach ist das im wahren Leben nicht.

    • nani sagt:

      Ich finde das sehr wohl unangenehm und intim, wenn die zweite Frage nach dem Namen schon fast die Kinderfrage ist. Das ist nicht peinlich, aber man wird (wenn man nicht einfach sagen will „geht dich nichts an“ fast auf eine intime Gesprächsebene gezwungen. Und das IST unangenehm. Das – wie übrigens auch einiges andere – geht die meisten Leute einfach nichts an. Jeder mögliche Grund (kein Mann, man kann leider keine Kinder bekommen, man ist sich in der Beziehung zu unsicher, man weiss es einfach noch nicht, man hat schon Kinder verloren…) gibt sehr viel Persönliches preis, das nicht zu vergleichen ist mit „in welcher Abteilung arbeitest du“ oder „was machst du so“. Ich kenne Paare, wo das mit den Kindern einfach nicht hat sein sollen und diese Frage hat jedes Mal wieder sehr aufgefühlt (hab’s teilweise sogar miterlebt). Ein bisschen mehr Sensibilität bitte!

    • Petra sagt:

      Nein, falsch. Es ist eine Unverschämtheit, diese Frage zu stellen. Es geht überhaupt niemanden etwas an, warum eine Frau keine Kinder hat. Es ist ihre Sache und jene ihres Partners, sofern vorhanden. Doch das kapieren die „Retterinnen der Menschheit“ ja leider nicht… Liebe Bettina Weber, Sie haben mir voll aus dem Herzen geschrieben! Danke!!

      • Cara Mia sagt:

        Naja, schon Recht, aber was geht einen den was an? Der Name? Der Beruf? Wenn man so dahin small-talked dann versucht man halt eine gemeinsame Basis zu finden, und in der Regel sind das nun halt einmal Kinder, ein unverfängliches Thema. Fragt man nach dem Beruf, und der ist gerade arbeitslos, wird’s peinlich, nach der Frau, dann ist der grad in Scheidung, Möglichkeiten, ins Fettnäpfchen zu treten, gibt es dauernd. Und einfach bockstill da zu stehen und zu schweigen ist ja auch nicht gerade Konversation fördernd. Schweizer, seit einfach lockerer.

  • Bella sagt:

    Danke Bettina Weber. Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ich erlebe die Welt genauso. Hatte eine zeitlang eine Freundin die Mutter ist. Wenn wir ein seltenes mal am Abend „eis sie ga zieh“, kam sie ohne entschuldigung gerne mal eine halbe stunde zu spät und erzählte mir, dass die kleine gerade die wand mit kacke tapeziert hat. ich habe immer zugehört und mich grausam geeckelt aber nichts gesagt, der freundschaft unserer männer willen, weils unhöflich ist nicht zuzuhören oder desinteresssiert zu wirken. was aber wirklich nervte, war genau das beschriebene phänomen: ich war in ihren augen minderwertig, da (gewollt) kinderlos.ständig wollte sie mich zum kinderkriegen überreden. warum? damit wir mehr gesprächstoff haben?damit sie nicht alleine im seich ist mit ihren kindern? oftmals haben wir sie zu uns nach hause eingeladen und uns nichts reuen lassen.wenn wir zu besuch kamen, gab es immer sehr wenig und halt das billigste, was auch betont wurde, mich aber nicht gestört hätte, wenn man nicht alle 2 sätze gehört hätte „mir müesse haud spare wöu mer ching hei“ „mir müesse spare wöu mer es hüsli wei choufe“. jesses, wir müssen auch sparen für die viel höheren steuern, für ein hüsli, für ein neues auto vielleicht einen töff…was wiederum von ihnen beneidet wurde, diese freiheit. so wurde der spalt zwischen beiden parteien halt immer grösser bis der kontakt einschlief. was mich auch immer zu tode nervte; bei uns zu hause liessen sie die kinder einfach „machen“. und unsere wohnung ist nicht kindergerecht eingerichtet. ich mag es nicht, wenn sie in der vitrine mit kleinen glaskunstwerken spielen, ich mag es nicht wenn eines vorne und eines hinten an unserer viel zu lieben katze zieht. ich mag es nicht, wenn man alle dvd’s aus der packung reist und frisbee spielt…es sind familien wie diese, die das bild von bettina weber sicherlich geprägt haben und meins klar auch. dennoch gibt es auch ganz viele mütter und kinder die ich bewundere und toll, nett und herzig finde. und das sind nicht kinder die wie dressierte affen gehorchen. sondern kinder die kinder sind und eltern die auch noch mann und frau resp. freunde sind, wo sich nicht das ganze gespräch um kinder und kinderkacke, abstillen, dammschnitte und alles für uns „kinderlose“ sonst noch so gruslige. wir verstehen das nicht. wir finden babykacke nicht wohlriechend. ich finde es nicht natürlich meine nippel mit einer zahnbürst zum milchfluss zu stimulieren. ich bin kinderlos weil ich mich nicht für kinder interessiere. wenn mich jemand fragt, warum ich keine kinder habe, bin ich versucht zu lügen und zu sagen, ich könne keine kriegen. weil wenn ich sage dass ich keine will, werde ich sofort degradiert im gesellschaftlichen leben. ich werden angesehen wie ein abartiges wesen von einem anderen planeten. eine frau, gesund, jung, keine kinder???!!

    danke bettina für diesen artikel. man darf auch einmal die andere seite der gesellschaft sehen, liebe kommentärler. es zeugt ja gleich wieder von der arroganz der elterntiere, dass dieser artikel nur zerrissen wird. statt einzugestehen, dass halt die aussagen zum teil schon stimmen. klar sind die formulierung radikal und wie gesagt, es sind nicht alle so. das hätte erwähnt werden sollen. aber auch bei den anderen mamablogbeiträgen trifft nicht immer alles auf alle zu…ist halt so in der gesellschaft also zettert nicht so wie ein paar aufgeschreckte gluckern.

    • Severin Baumann sagt:

      SIe haben sicher etwas Interessantes geschrieben, aber es ist so schlecht lesbar, dass der Inhalt verloren geht. Schade. Denken Sie nächstes Mal bitte an Länge und Absätze?

    • sonnenblume sagt:

      endlich bekomme ich einen realistischen und guten artikel zu lesen und glücklicherweise gibt es auch noch unverkrampfte und ehrliche kommentare. ich selber bin mutter und stelle immer wieder fest wie intolerant, respektlos und antisozial sich die „heiligen“ mütter verhalten. wenn ich mich auf einem spielplatz aufhalte mit kind muss ich mir gefallen lassen geduzt zu werden, von wildfremden müttern, die ich weder kenne noch kennenlernen möchte. und als ich „endlich“ auch zugang zum „muttersein-club“ hatte, ekelten mich auch diese geschichten von augenringabdeckcreme und windelinhaltsangaben dermassen an, dass ich mich von dem abwenden musste. und meiner beobachtung nach sind die meisten mütter verkrampft. ob das für den nachwuchs und für die gesellschaft gute impulse setzt, nunja.
      der beitrag von profamilia ist mehr als peinlich.

      • lara sagt:

        danke, sonnenblume, du sprichst mir aus dem herzen. genau so ergeht es mir momentan da ich meine ersten spielplatzbesuche mit meiner 1,5 jahre alten tochter hinter mir habe…

    • Hans-Peter Ebnöther sagt:

      Toller Kommentar! Wieso nerven sich nur alle so grausam? Wer zu dumm ist, der soll halt fragen.Mit den andern kann man ja befreundet bleiben.

    • Patrick Tigri sagt:

      Bella, das waren wohl einfach IDIOTEN. Gibt’s viele, weisch.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    hier geht’s weiter, mein Beitrag hat sich selbständig gemacht:

    Obschon ich zu Kindern immer eine herzliche Beziehung hatte, gab es eine Zeit, wo ich mir nicht vorstellen konnte, je welche zu bekommen. Es ging dabei aber nicht um die Kinder, sondern im die Mütter, sie verhielten sich etwa so, wie Bettina sie schildert. Ich wollte nicht zu einer solchen Gruppe gehören. Auch als ich selber Mutter wurde, fühlte ich mich oft nicht dazugehörig, ich habe zum Beispiel die Zeit auf dem Spielplatz oft genutzt, um zu lesen, weil keine vernünftigen Gespräche zu führen waren. Was über das Thema Kinder oder Ehemänner hinausging, existierte nicht. Ich habe an diese Zeit keine guten Erinnerungen, weil ich mich oft einsam fühlte. Am schlimmsten waren dann die Elternabende in der Schule, da konnten sich die Muttertiere so richtig ausleben, konnten selbstgebackene Kuchen mitbringen und einander hemmungslos ausfragen, es war schrecklich! Nach dem ersten Elternabend hatte ich eine Migräne, wirklich, ich übertreibe nicht. Tatsächlich fühlte ich mich mit kinderlosen Frauen meistens wohler, bei vielen Müttern verengt sich der Horizont in erschreckender Weise.

    Als ich wieder täglich ins Büro ging, verbesserte sich die Situation, ich hatte endlich wieder Anschluss an die „normale“ Welt. Ich liebe meine Kinder und wollte sie immer haben, aber das Biotopdasein als Mutter ist eine Zumutung. Wahrscheinlich machen es die Französinnen wirklich besser, sie sind Frauen, ob Mütter oder nicht.

    • Martin A. sagt:

      Ja, Pippi. Das mit dem Spielplatz etc. Einem Elternabend kann man natürlich nicht ausweichen (zumindest einer der beiden Eltern muss ja gehen). Aber auf dem Spielplatz etc. schon. Ich habe schon auch das Gefühl, dass vielen die Abgrenzung von solchen Muttertieren und anderen lästigen Personen schwer fällt. Findet man keinen gemeinsamen Nenner für ein vernfünftiges Gespräch, muss man halt einen Riegel vorschieben. Man kann wirklich nicht nett zu allen sein. Insebsondere wollen Leute dieser Art eh kein Gespräch, sondern nur von sich erzählen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn die Kinder auf den Spielplatz wollen, kann man eben nicht immer ausweichen. Allerdings hilft es, wenn man immer eine Zeitung oder ein Buch dabei hat, die Mutterschiffe (das ist böse, aber so kamen sie mir oft vor, breit pflügend und laut) lassen einem dann in Ruhe. Dafür wird man oft zum Objekt des Klatsches, vor allem, wenn man nicht verheiratet ist. Am meisten störte mich diese penetrante Neugier, als sie bei mir nicht fündig wurden, haben ein paar angefangen, meinen Sohn auszufragen. Ich sagte ihm dann, er solle einfach immer antworten,“wenn Sie etwas wissen wollen, müssen Sie meine Mutter fragen, ich kann keine Auskunft geben“, das half.

    • Luna sagt:

      @ Pippi Langstrumpf: sie sprechen mir aus der Seele! Frauen habe oft ein ausgeprägtes Territorialverhalten, was sich auf dem Spielplatz und leider auch in der Berufswelt stark bemerkbar macht und zwar in übertriebener Neugierde und Neid. Weshalb sich auch die Frauen überall und ständig gegenseitig das Leben schwer machen. Leider.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, leider. Das kommt wahrscheinlich daher, dass Frauen jahrtausendelang kein selbstbestimmtes Leben führen durften. Wenn sie mal genauso selbstsicher auftreten können wie Männer (und deswegen nicht runtergemacht werden) wird dieses engstirnige Kontrollverhalten andern Frauen gegenüber wohl verschwinden. Jedenfalls beobachte ich das immer wieder bei Frauen, die „es geschafft“ haben. Der Blickwinkel weitet sich, die Toleranz nimmt zu, im bestmöglichen Fall.

      • Henri sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        >>>
        Ja, leider. Das kommt wahrscheinlich daher, dass Frauen jahrtausendelang kein selbstbestimmtes Leben führen durften. Wenn sie mal genauso selbstsicher auftreten können wie Männer (und deswegen nicht runtergemacht werden) wird dieses engstirnige Kontrollverhalten andern Frauen gegenüber wohl verschwinden. Jedenfalls beobachte ich das immer wieder bei Frauen, die “es geschafft” haben. Der Blickwinkel weitet sich, die Toleranz nimmt zu, im bestmöglichen Fall.
        >>>

        Ja klar – das musste ja auch noch kommen – am Elend und am Sein der Frauen war, ist, und wird immer das Patriarchat schuld sein.

        Ohhh jeee!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Richtig Henri, wer den sonst, die Ausserirdischen?

  • Alina sagt:

    Liebe Bettina Weber,
    ich – gleich alt wie Sie – kinderlos – unverheiratet – beruflich erfolgreich – in glücklicher Partnerschaft – emanzipiert – unabhängig – zufrieden – rate Ihnen:
    Verbringen Sie Mal etwas Zeit in Skandinavien, dann wissen Sie, was Emanzipation – in meinen Augen die Befreiung der Frau aus ihrer selbstverschuldeten (!) Unmündigkeit – überhaupt bedeutet.
    Ihr Gedankengut stammt noch aus den Anfängen der Emanzipation – zum Glück hat es diese Zeit gegeben.
    Aber heute sind wir doch weiter, schliesslich gehen wir Frauen ja aufrecht – im wahrsten Sinne des Wortes.
    Und zwar mit oder ohne Kinder.

  • Carmen sagt:

    dankeschön, da spricht mir jemand aus dem herzen. ich würde es nicht unbedingt als arroganz abstempeln. aber verständnis bringen die mütter für nichtmütter wirklich nicht auf. ich könne doch so gut mit kindern und ich wäre doch eine so tolle mutter und und und… meine freundinnen sind überzeugt, dass ich eigentlich schon kinder möchte, aber es mir nicht eingestehen möchte. sie belächeln mich und sagen dann jeweils verheissungsvoll: warts ab…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Bettina Weber hat offenbar in ein Wespennest gestochen…..

    Ich kann gut nachvollziehen, was sie meint. Obschon ich zu Kinder immer eine herzliche Be

  • Lexi sagt:

    Jedem seinen Meinung , nur war klar wenn man in einem Mamablog so eine Meinung kundtut das dies eine reaktion auslöst und das schlimmste ist, es bestätigt ihre meinung das wir mütter arrogant und eingebildet sind…..
    Aber vielleicht schreibt der Tagi ja morgen ein Gegenartikel dann dürfen wieder die KL auf die mK eindreschen

  • Rolf Metzler sagt:

    Gegen konstruktive Kritik ist nichts entgegenzuwenden.Argumentatives Denken beziehe ich mehr, dass Kritik am Text sehr wohl legitim ist, aber wenn sie die Kommentare „vieler Leser“ und „nicht aller“ Leser anschauen, sind es persönliche Angriffe gegen Frau Weber und nicht gegen den Text oder den Inhalt. Und ja, da habe ich mühe damit,obwohl ich die Dame nicht kenne, darüber motze ich sehr wohl Nathalie :-).z.b. von ihnen „es dünkt mich, sie sind frustriert“, wenn sie dies als konstruktive Kritik ansehen, dann hab ich sehr wohl eine andere Wahrnehmung vom Journalismus und muss eher ihre Professionalität in Frage stellen

    • Nathalie sagt:

      was ist denn meine Professionalität her Metzler, worin liegt diese? Bin ich Redaktorin? Wissen Sie worüber Sie reden wenn Sie von meiner Professionalität reden? 😉

      • Rolf Metzler sagt:

        Nein,ich kenne sie nicht,sie haben gesagt sie seien Redaktorin,nicht ich. Von Ihrer Professionalität weiss ich nicht viel,bin auch nicht von diesem Arbeitsumfeld (kenne mich da zu wenig aus), und ich bin nicht ihr Arbeitgeber,vielleicht verwechseln sie hier was ;-)…. aber ich persönlich nehme kaum an, dass es sehr Professionell ist,wenn sie z.b. einem journalisten sagen „ich denke du bist frustriert? den text kann ich nicht veröffentlichen“.
        Voilà, ich fand den Text inhaltlich gut und unterhaltsam, obwohl ich nicht überall gleicher Meinung bin.

      • Nathalie sagt:

        ich habe nie gesagt, dass ich Redaktorin bin. Bevor gemötzelt wird, bitte besser lesen Herr Mötzler…äh Metzler 😉

      • Rolf Metzler sagt:

        stimmt,jetz wo ich es nochmals gelesen habe, sie haben recht, da hab ich wohl zu vorschnell geurteilt!wobei es schon auch so gemient sein könnte, z.B. „Als Fussballer erstaunt mich ihr Verhalten Herr Ronaldo.“ wer ist jetzt Fussballer etc.,:-)aber eventuell bin ich auch nicht mehr ganz der deutschen Sprache und Grammatik mächtig!;-)…gibt sicher noch Germanisten im Forum die dieses Rätsel auflösen könnten, ich bin definif keiner…also,nochmals entschuldigung!

      • Nathalie sagt:

        kein Problem, und stimmt…der Beginn meines Satzes war etwas verwirrend, bin in der Grammatik auch keine Leuchte 😉

  • LILA sagt:

    Vielleicht wollte Frau Weber einfach mal wieder ein Erfolgserlebnis und zieht dies aus vielen Kommentaren? Wenn dem so wäre, bitte schön, ich habe dazu beigetragen.

  • Tanja sagt:

    Danke Katja und Lila, ihr spricht mir aus der Seele! Ich habe mich total über diesen Artikel von Bettina Weber geärgert! Wie kann man alle Frauen mit Kindern in einen Topf werfen! Ich höre aus diesem Artikel nur tiefe Frustration heraus und die sollte Bettina Weber bitte irgendwo anders ablassen, aber sicherlich nicht mit einem solchen Bericht, das ist definitiv der falsche Weg!

  • gargamel sagt:

    wenn du mir deine klischees um die ohren haust, so hau‘ ich mit meinen zurück…

    ist das ein züri-phänomen? alle mütter sind arrogante glucken, die nur noch ein thema kennen und alle nicht-mütter sind verbiesterte mütter-hasserinnen?

    in meinem freundes- und bekanntenkreis sind die allerwenigsten so unterwegs, weder eltern noch nicht-eltern. leben und leben lassen…

    was weber hier tut ist ziemlich simpel: einen haarriss in der gesellschaft aufspüren und ihn zum graben aufreissen. klar, gibt viele böse kommentare die wieder böse kommentare der gegenseite generieren. ist wie in der „arena“: viel geschrei, was wirklich relevantes kommt dabei allerdings nicht raus bzw. geht im getöse unbemerkt unter…

  • Lea Birrmann sagt:

    Dieser Artikel hat richtig gut getan! Und dass er von einer Frau geschrieben wurde, sollte Mütter erst recht zum Nachdenken anregen; es gibt sie, die tollen Ausnahmen, die Mütter, die nicht auf einem herumhacken und besonnen ihr Glück geniessen, aber leider ist man mehr von der im Artikel beschriebenen Sorte umgeben.
    Tatsächlich wird Frau um die 30 und vorallem drüber immer wieder und manchmal fast ständig daran erninnert, dass es nun endlich an der „Zeit“ wäre erwachsen zu werden und sich selber zu vervielfältigen. Leider ist das, was man so zu sehen bekommt alles andere als verlockend: total genervte Mütter, antiautoritär und schlampig erzogene Kinder, Geschrei, Streit, Ehekrach, Brustschau etc. Wo bleibt die Akzeptanz denen gegenüber, die keine Kinder wollen? Nach dem „freie Liebe Ding“ der 60er sollte man innerlich soweit sein, und nicht wieder in die mittelalterlichen Gedankenstrukturen zurückfallen. Wo bleibt der Respekt für die arbeitenden Frauen, die keine Kinder haben und keine wollen und doch immer wieder die Kinder ihrer Freundinnen hüten, gratis?
    Ausserdem, ich kenne viele Frauen, denen es Kinder „reingeschneit“ hat, Frauen, die todunglücklich sind mit ihren Partnern, Frauen, die total frustriert sind und sich nur noch mit den Themen Windeln+Kindern beschäftigen; nicht immer, aber oft höre ich aus all ihren Vorwürfen an uns eine dicke Spur Eifersucht heraus, oder auch Wut darüber, dass sie damals, als sie nicht „aufgepasst“ haben gleich in die Mutterrolle reingeraten sind. Es könnte alles so einfach sein mit einer dicken Prise Toleranz!

  • Keiner sagt:

    Warum, Frau Weber?

  • LILA sagt:

    Alle Mütter in einen Topf zu werfen ist ja wirklich ziemlich kurz gegriffen. Genauso könnte man ja auch alle kinderlosen Frauen, als rauchende, kinderhassende, Workaholic-Emanzen betiteln.

    Kinder zu haben ist fantastisch (manchmal auf jeden Fall). Keine zu haben sicherlich auch. Ja es gibt sie, die Mütter, die ihre Kinder von Herzen lieben, sich aber trotzdem bewusst sind, dass die eigenen Kinder nicht für die ganze Menschheit, die schönsten, gescheitesten und besten sind. Und es gibt sie die Mütter, die auch ihr Leben vor den Kindern mochten, deren Lebensziel nicht einzig die Fortpflanzung war.

  • Katja sagt:

    Ein sehr einseitiger und undifferenztierter Artikel, der den Titel tragen müsste „Die Arroganz der Autorin“. Wie kommt die Autorin dazu, sämtliche Mütter in einen Topf zu werfen? Wie und wo lebt sie, dass sie von lauter besserwissenden und arroganten Müttern umgeben ist? Faule Eier und gefühlslose Leute gibt es doch überall. Als berufstätige Mutter musste ich auch schon schockierte Blicke und Kommentare über mich ergehen lassen, weil mein „armes“ Kind in die Kita geht. Na und? Lachen und sich freuen, dass man für sich ein Lebensmodell gewählt hat, das einen selbst glücklich macht! Und das scheint der Autorin gerade nicht zu gelingen: Aus ihrem Artikel spricht tiefe Frustration, wahrscheinlich mehr über ihre Situation als über arrogante Mütter. Denn denen könnte sie aus dem Weg gehen.

  • Nöldi sagt:

    Als Ehemann eines ungewollt kinderlosen Paares kann ich diesen „Nuggi-Graben“ nur bestätigen. Unter Männer ist das nie ein Thema, ich fühle mich immer voll akzeptiert von meinen Väter-Kollegen, aber meine Frau fühlt sich oft ausgeschlossen und minderwertig wenn sie Müttern begegnet. Sie weiss, dass es nicht absichtlich und böse gemeint ist von den Müttern und ich wollte es lange nicht für wahr halten. Das Comedy Stück „Traumfrau Mutter“ hat mir jedoch geholfen, ein Stück Ihres Schmerzes zu verstehen und mir die Augen geöffnet (das Theater an sich war zwar der Horror für ein kinderloses Paar…).
    Besonders unverständlich für uns sind dann Klagen der Mütter über ihre Kinder, da denken wir uns dann oft: Hallo, weisst Du nicht wie gerne wir tauschen würden, weisst Du denn nicht was für ein Glück Du hast…?

    • Susy sagt:

      Schön zu lesen, dass ein Mann versteht um was es geht!
      Ungewollt kinderlos, und dauerend diese Kommentare von wegen wann kriegt ihr Kinder und verstecken Hinweise und Fragen sind oft echt schwierig zu Handhaben. Auch das ewige rücksichtnehmen auf die mit Kindern (Ferien, Arzttermin, Schulgespräche ec.), als wenn wir Kinderlosen 2. Klasse wären. Das genörgele wegen den Kindern anzuhören, schmerzt oft!

    • Namib sagt:

      Doch, ich weiss es. Und deshalb klage ich nie über mein Kind und deshalb „prahle“ ich auch nicht mit meinem Kind. Ich kann mich noch zu gut an die schmerzhafte Zeit erinnern und nachdem es dann doch noch geklappt hat, bin ich einfach jeden Tag – still – dankbar. Und ärgere mich über die Frauen (mit oder ohne Kind), die keine Sensibilität haben.

  • Keiser Manuela sagt:

    … ach wie schön, da spricht mir endlich mal jemand aus der Seele und hat das Ganze auch durchschaut und „durchlitten“. Ich möchte jeweils am liebsten auch sagen: „Lönd mich in Rueh“ oder „Gönd mer us em Weg“. Des weiteren und noch schlimmer sind die selbstverständlichen Forderungen für Spezialvorrichtungen und dergleichem, damit die Mama die Verantwortung für die Aufsicht der Kinderlein auf den Mutter Staat abschieben kann. Auch nicht zu vergessen ist der arme Vater und Ehemann, dem sie dann täglich um die Ohren knallen, wohin alle anderen jeweils in die Ferien gehen. Ein bisschen mehr Verständnis für den Gelderwerb und die Existenz und die Bedürfnisse aller anderen Kreaturen wie Mitmenschen, bitte! Danke.

    • LILA sagt:

      Und warum kriegen Sie denn Iht „Lönd mich in Rueh“ nicht über die Lippen? So schwierig kann das für Superwoman doch nicht sein. Im übrigen, wir alle waren mal Kinder….

      • leli sagt:

        @K. Manuela: Ich zweifle etwas an Ihrer Inteligenz…sorry
        Hat Sie der Storch herbei gebracht? Nach Ihrer Inteligenz her hmmm ja!
        Und ja nach so einem Kommentar werde ich auch Persönlich!

      • Meier sagt:

        Da spricht wieder die Mutter!
        Mal schauen wie Sie reagieren wenn Ihnen wirklich mal jemand die Meinung sagt!
        -> Ihre Reaktion wäre dann auch der Grund warum man besser nichts sagt!

  • Daniel sagt:

    Ich bin Mann & Vater, habe viele Freunde mit und ohne Kinder, und habe noch selten einen so dummen polemischen Beitrag in einer Zeitung gelesen. Scheinbar passen sich bei Ihrer Zeitung die Inhalte dem neuen Layout an. Hat es denn in Zürich inzwischen so wenig Kinder, dass ein Beitrag wie Ihrer mehrheitsfähig wird? Wichtig ist doch der gegenseitige Respekt, egal ob mit/ohne Kinder, Traumjob/arbeitslos oder gesund/krank. Von mir bekommen Sie für Ihren Beitrag die rote Karte.

  • Marcel sagt:

    Selber gewollt ohne Kinder, freue ich ich an einer Familie mit Kindern, sofern sie wie alle andern Menschen auch, Rücksicht auf die Umgebung nimmt. Provozierende Selbstdarstellung geht mir wie bei den andern eher auf den Wecker. Störend finde ich, wenn Eltern ihre lärmenden und schreienden Kinder offenbar nicht unter Kontrolle haben, etwa in Restaurants. Manchmal hat man den Eindruck, sie wollen irgendwie dass durch den Lärm auch der Rest der Menschheit an ihrer tollen Familie teilhaben soll.

    • Anna sagt:

      @Marcel: Ich habe selbst Kinder und ärgere mich ebenfalls über gewisse Selbstinszenierungen von Eltern mit Kindern, ganz nach dem Motto: „Schaut her, wie toll wir es als Familie haben – und ihr nicht“. Und das man die Kinder, kaum sind sie abgenabelt, an jede Vernissage etc. mitnehmen muss, habe ich eh nie begriffen (und auch nicht so gehandhabt). Insofern kann ich den Artikel von Bettina Weber nachvollziehen. Was mir aber wieder mal ganz deutlich klar geworden ist, dass sich vor allem Frauen gegenseitig in den Weg stehen, sich das Leben schwer machen und sich in eine ganz wirre „Konkurrenzsackgasse“ manövrieren, statt unter einander solidarisch zu sein. Vielleicht sollten wir Frauen viel weniger Ich-bezogener sein, sondern sich gegenseitig mehr Toleranz, Verständnis und Respekt entgegenbringen und vor allem das WERTEN unterlassen.

    • wo seht ihr das denn? hast du das einmal in deinem leben gesehen, und schliesst nun auf alle anderen darauf?

  • Georg sagt:

    Danke für den Artikel, so ist es (sehr sehr oft)!

  • Björn sagt:

    Der Artikel wirft Müttern und auch Vätern einige Dinge vor, welche auch eine gewisse Respektlosigkeit der ‚Kinderlosen‘ widerspiegelt. Seien es Männer oder Frauen – Kinderlosen fehlt die Akzeptanz und das Verständnis gegenüber der Verpflichtung welche die Eltern in sehr kurzer Zeit zu übernehmen haben. Eine Familie ist etwas grossartiges und verändert das Leben vieler schlagartig. Nicht selten brechen Freundeskreise auseinander, weil halt etwas grösseres ins Leben getreten ist. Vom einen Tag auf den anderen kann eine Freundschaft nicht mehr so sehr gepflegt werden, wie sie erst gerade wenige Monate vorher noch gepflegt wurde. Das liegt aber nicht nur daran, dass Eltern nicht mehr so Flexibel sind, sondern auch damit, dass die ‚Kinderlosen‘ mit dieser Verantwortung der Eltern nicht umgehen können.

    Fixe Tagesabläufe sind für ein Kind extrem wichtig. Genau diese Tagesabläufe machen es aber nicht immer einfach mit Kinderlosen Bekannten und Freunden in den Ausgang zu gehen oder sich spontan zu verabreden. Eine solche Situation birgt ein grosses Risiko an Isolation. Schliesslich muss man da auch noch für das Kind mitdenken. Ich habe aber auch festgestellt, dass gerade diese Verantwortung die Eltern insofern einschränkt, dass Hobbys, Interessen und auch Gesprächsthemen zwangsläufig ändern, ohne dass man etwas dafür kann.

    Vielleicht verliert man die gemeinsamen Hobbys, Interessen oder Gesprächsthemen, doch den Respekt sollte man nicht verlieren. Ebenso hat man mit allfälligen Fragen zur privaten Situation zu leben. Viele werden auf Probleme im privaten Bereich angesprochen. Dieses Problem teilen sich alle: Singles, Eltern, kinderlose Paare. Man kann nicht verhindern darauf angesprochen zu werden, aber man kann sich mit dem Problem beschäftigen und für sich selbst eine Lösung suchen. Dann sind solche Gesprächsthemen oft gar kein Problem mehr.

  • Ich sagt:

    Am höchsten war der Anteil der berufstätigen Mütter in Slowenien (85 Prozent), Dänemark (80), Litauen (79) und Portugal (77), am geringsten in Malta (27). Ein bisschen schlecht recherchiert, oder?

  • Rura sagt:

    wie man den Kommentaren entnehmen kann, wird wohl von vielen nicht ganz verstanden, was Frau Weber mit ihrem Artikel bezweckt. Ich (übrigens ungewollt) kinderlos, fand ihn sehr witzig zum lesen und es steckt (in meinen Augen) auch Wahres drin. Was mich allerdings überrascht sind die vielen Männer, die meinen ihren Kommentar (oder besser „Senf“) dazugeben zu müssen.

    • Frauenversteher sagt:

      wieso dürfen wir nichts sagen? Schliesslich braucht es (meistens) 2 fürs Kindermachen und nicht alle Mamis sind (für uns Männer mindestens) nicht so toll wie sie sich selber sehen

    • Hans Meier sagt:

      Ist das hier sowas wie eine feministische Sperrzone, Frau Rura?

      • Manu L. sagt:

        Was sollten denn die Männer verstehen Frau Rura? Kommen Sie doch bitte auf den Punkt, wenn Sie sich schon das Recht herausnehmen, über das andere Geschlecht herzuziehen.

    • Rura sagt:

      Lesen Sie bitte den Kommentar von Nöldi, 13.23 Uhr..
      evtl. verstehen Sie dann was ich gemeint habe.

      • Manu L. sagt:

        Ich frage mich ernsthaft, warum Sie (Rura) sich bei ihrer Argumentation auf einen Kommentar beziehen, der zu einem späteren Zeitpunkt geschrieben wurde, als ihre ursprüngliche Antwort.

    • Rolf sagt:

      Wir sind eben auch ein Teil der Gesellschaft und zu 50% am „Kinderglück“ beteiligt. Da glaube ich schon, dass Männer das Recht und die Pflicht haben, Ihre Ansichten zum Ausdruck zu bringen. Aber dass sehen viele Frauen, mehrheitlich solche die dem Mann exorbitante Forderungen stellen bis er schliesslich freiwillig das Haus verlässt, natürlich ganz anders.

  • Dana sagt:

    Selber kinderlos, ist mir nie in den Sinn gekommen, jemanden zu sagen, wieseo hast du Kinder? Umgekehrt habe ich es etwa 20 Jahre lang (ca zwischen 20 und 40) wahrscheinlich hundertemale gehört. Spricht es nicht Bände?

    • Cara Mia sagt:

      Liebe Kinderlose, wie ist das denn bei Euch (ich rede aus eigener Erfahrung, wurde ja auch erst spät Mutter): wie ist denn der Druck bei Euch von Zuhause her, der eigenen Mutter, beispielsweise? Das höre ich nämlich immer wieder. Die Mutter will endlich Oma werden und reiht blöde Bemerkung an blöde Bemerkung. Der Vater will eine Beschäftigung für seine Frau und hackt auch noch auf der Tochter rum, wann denn endlich der Stammhalter kommt.

      Da wird man dann empfindlich und reagiert das – vielleicht, mal so als These – an den andern Müttern ab, die die Vorgaben der älteren Herrschaften halt erfüllen und ihre Mütter zu Omas gemacht haben.

      Was meint Ihr?

  • Frauenversteher sagt:

    ob Frau / Mutter glücklich ist oder nicht hängt nicht von KIindern ab, sondern davon, wieviel befriedigenden Sex sie erhält. Und leider sind Kinder ein „Sextöter“ und somti sind die kinderlosen Frauen zufriedener 🙂

    • Eni sagt:

      @Frauenversteher

      Das glauben auch nur Sie!!!!!! 🙂

    • Lexi sagt:

      frauenversteher kann es sein das sie an das märchen glauben ?
      Nun ich glaube es läst sich überall noch ausleben dann halt nicht mehr im eigenen bett aber im rest der Wohnung was mich dazu bringt spannender als im Bett

      • Frauenversteher sagt:

        wow, kein Märchen, selber erlebt und bei Kollegen miterlebt. Ihr Partner kann froh sein über Ihre „Kreativität“ 🙂

    • Cara Mia sagt:

      Aber Frauendingsda, wir haben doch bloss Sex um schwanger zu werden, wozu den sonst!! Aber Spass beiseite: die Zeit, in der man völlig auf den Weggen ist, da bleibt nicht mehr viel Energie. Ein Frauenversteher sorgt dafür, dass seine Schöne ab und zu acht Stunden Schönheitsschlaf kriegt und dann wird’s auch wieder heiss im Bett.

  • S. Eckert sagt:

    Ein provokativer Artikel aber mit sehr viel (zugegeben überspitzter) Wahrheit darin. Nur schade, dass er nicht von einer Mutter geschrieben worden ist. Er wäre so noch glaubhafter „rübergekommen“. Nichts gegen kinderlose Frauen und auch nichts gegen Frauen mit Kind(ern). Ich gehöre selbst ebenfalls zu dieser Gattung Frauen, die sich ab und zu mal erklären darf.

  • Nora sagt:

    Sämtliche Kommentare – egal aus welcher Sicht – sind bezeichnend. Es könnte doch so einfach sein: leben und leben lassen. Ich bin übrg. 35, eine total böse, gemeine Emanze und möchte daher ganz bewusst keine Kinder. Gleichzeitig habe ich wohl das Glück, dass meine Freundinnen sich, nebst Erziehungsfragen, auch noch anderen Interessen zuwenden.

    • Cara Mia sagt:

      Och, man kann auch als Emanze Kids haben. Ist eh nur eine vorübergehende Sache, wenn die mal im Teenager-Alter sind wird man so nach und nach wieder „kinderlos“ im Sinne des Sozialverhaltens, zumindest. Und da gibt es doch einige, die noch wesentlich intoleranter sind, als Kinderlose. So im Stil: ich habe das Geschrei gehabt und nun will ich nur noch meine Ruhe.

  • Manu L. sagt:

    Es scheint tatsächlich eine markante Verwerfung zwischen Frauen mit eigenem Nachwuchs und solchen ohne Kinder zu geben – offensichtlich scheint dieser Graben das Leben einzelner Individuen äusserst stark zu prägen.
    Was ich mich allerdings schon fragen muss ist der Umstand, ob die Diskussion mit den aufgeführten Argumenten voll und ganz erntszunehmen ist.
    Im Text ist unter anderem die Rede von Emanzipation. Es ist nicht so, dass ich Animositäten zwischen Müttern und Nicht-Müttern leugnen möchte – diese gibt es in dieser Form auch unter Männern. Aber aus meiner Sicht werden in diesem Artikel Frauen, die nicht auf der „Ultiamtiven-Gleichberechtigungs-Schiene“ fahren beinahe als Verräterinnen dargestellt.
    Mit der freien Meinungsäusserung verfügen wir in unserer gemässigten Gesellschaft über ein Privileg, welches weder selbsverständlich noch sehr verbreitet ist. Meiner Ansicht nach fallen die in Abschnitt vier aufgeführten Zitate in genau diesen Schutzbereich und sollten doch eigentlich keinen Anlass zur Aufregung geben – erst recht nicht wenn man eine kinderlose, glückliche und emanzipierte Frau mit diesen „arroganten“ Worten konfrontiert.

  • Rolf sagt:

    Arrogant sind doch eigentlich beide Seiten. Die Mütter, die keine anderen Themen haben und sich im Mamablog gegenseitig zu therapieren versuchen, und kinderlose, die angeblich keinen geeigneten “Vaterkandidat“ aus Statusgründen und mangels Beziehungsfähigkeit gefunden haben.

    Diejenigen mit gesundem Menschenverstand kümmert dieses Thema nicht im geringsten. Sie gehen gelassen durchs leben und geniessen jede Sekunde davon!

    • Rura sagt:

      die angeblich keinen geeigneten “Vaterkandidat“ aus Statusgründen und mangels Beziehungsfähigkeit gefunden haben.

      was hat das denn mit dem Artikel zu tun was sie das schreiben?? dazu kann ich nur sagen.. sie haben überhaupt nicht verstanden, was der Artikel aussagen will.

      • Rolf sagt:

        Ich zittiere nur aus dem Artikel! Hätten Sie diesen genau gelesen, wäre es Ihnen aufgefallen. Der Rest ist Reaktion auf die teilweise total bescheuerten Kommentare!

  • Mariah sagt:

    Ich bin total der Meinung von Nathalie (14. April 11.48) und Urs (14. April 11.50). Vor allem ist ja bezeichnend, dass Bettina Weber nicht nur die Mütter auseinandernimmt, sondern allgemein schon alles angeprangert hat, was ihr persönlich negativ aufstösst (gewisse Modetrends, das Leben der Studenten). Wahrscheinlich ihre Art, mit ihren persönlichen Früsten umzugehen. Schade eigentlich, aber Hauptsache, es bringt ihr eine gewisse Erleichterung und sie kann zu Themen polarisieren, zu denen sie nur die eine Optik hat…

  • Camilla sagt:

    Beim Durchlesen der Kommentare fällt mir eines auf. Mutter, Nichtmutter, Vater, Nichtvater…es ist immer wieder die Rede davon, wie streng ihr jeweiliges Leben ist, wie stressig der Arbeitsalltag ist, wie vollgepackt der Alltag mit Kindern ist, im Vergleich zu Mutter/Nichtmutter/Vater/Nichtvater…

    Nun frage ich mich, wie kommts das einige von euch echt noch die Zeit finden, teilweise den ganzen Morgen (oder sogar den ganzen Tag) hier herumzuhängen und eure comments zu posten??

    Nur mal so eine Beobachtung am Rande.
    En Guete in die Runde

    • Martin A. sagt:

      Hi, hi, Camilla. Das habe ich mich auch schon gefragt. Das Stressempfinden und das Mitteilungsbedürfnis über den strengen Alltag ist halt verschieden gross.

    • Hans Meier sagt:

      Offenbar können auch die Karriereweiber am PC sitzen und Kommentare absetzen. Wofür bezahlt der Arbeitgeber eigentlich einen Lohn?

      • Luna sagt:

        Herr Meier, darf ich Sie höflich bitten, sachlich zu bleiben. Da Sie ja entweder pensioniert oder arbeitslos sind, dürfte ich fragen, weshalb Sie uns als Weiber bezeichnen? Ihre Frau Mutter hätte bestimmt keine Freude daran, obschon sie auch ein Weib ist.

      • Hans Meier sagt:

        Liebe Luna. Ein Weib ist eine Frau. Oder würden auch so reagieren, wenn ich den Begriff weiblich für ein Weib verwenden würde? Aha, ertappt.

      • Camilla sagt:

        Lieber Hans, ich befinde mich gerade in der Mittagspause, welche ich nutzen darf wie ich will.
        (Und einfach noch als Anmerkung, mein Arbeitgeber bezahlt mich für verdammt gute Arbeit und Erreichbarkeit 24/7 und im Notfall für Geschäftsreisen auch übers Wochenende)

      • Luna sagt:

        @ Hans Meier: nur wenn Sie nachweisen können, dass das Wort „Karriereweib“ ein positiver Ausdruck ist, werde ich mich ertappt fühlen. Ansonsten kann ich nur sagen: „der Ton macht die Musik“.

  • Beni sagt:

    DANKE!

  • Witschi Anna sagt:

    Wieso müssen wir uns gegeneinander stellen? Frauen gegen Mütter. Sind wir doch alle einfach Menschen in verschiedenen Situationen. Eine meiner Töchter hat Kinder, die andere will keine, weil die Wissenschaft ihr Lebensinhalt ist. Soll doch jede so leben, wie sie es will und am besten kann. Es gibt nicht nur eine Möglichkeit im Leben die wertvoll ist! Es ist doch wunderbar, dass es heute diese Vielfalt im menschlichen Leben überhaupt erst ermöglicht. Glückliche Menschen brauchen dann auch keinen Krieg, Hass usw. Ja, Kinder fordern viel Opfer von den Müttern, besonders in der heutigen Zeit ist es nicht leicht Kinder zu haben, die dann bis 30 gepflegt werden wollen. Die vielen Ansprüche die an Eltern gestellt werden, finanziell und, und. .. aber das ist doch kein Grund, den anderen das Leben schwer zu machen. Jeder soll seinen Weg gehen ob Kinder oder nicht. Ich definiere mich nicht über meine Kinder.

  • Rolf Metzler sagt:

    Erstaunlich,wie sich immer viele Leser über solche Artikel aufregen, geben sich selbst noch als professionelle Redaktoren aus,die es besser wissen sollen wie man schreiben sollte,können nicht wirklich argumentativ denken und müssen sogleich die Journalistin angreifen. Ich denke jeder Journalist hat die Freiheit in einem gewissen Rahmen so zu schreiben wie er will,das muss auch nicht objektiv sein,ist ja schliesslich keine Wissenschaftliche Arbeit mit Umfragewerten. Sehr unterhaltsamer text,sehr gut geschrieben,und natürlich provokativ!die Leser,die solche Texte nicht mögen,sollen sich doch nicht immer so angegriffen fühlen,und sonst gibt es noch andere Magazine wie GEO,oder das Einstein Magazin. Ene andere Art der Unterhaltung,aber dort werden sie auch weitermotzen.

    • Juan Cabrillo sagt:

      @Rolf Metzler

      Was an Ihrem Beitrag genau beweist Ihr „argumentatives Denken“? Wenn Sie schon finden, die anderen Leser seien Stümper, die nicht drauskommen, woran kann ich erkennen, dass Sie es besser können?

    • Nathalie sagt:

      Lieber Herr Metzler

      Wer motzt denn da? Sie ;-). Dürfen wir bitte noch unsere Meinung kund tun? Verbannen Sie uns doch nicht gleich. Und ich denke, Frau Weber besitzt soviele Quäntchen an Intelligenz, dass sie an Kritik bestimmt ineressiert sein wird. Denn lernen wir nicht nur dann am besten, wenn wir uns der Kritik der andern stellen? Entwickeln wir unsern Horizont nicht nur dann am vielfältigsten, wenn wir uns selber reflektieren?

      Worüber fühlen denn Sie sich nun genau angegriffen, das würde mich interessieren. Wünschen Sie sich einen journalistischen Freipass, welcher jegliche Kommentare verbietet? Was halten Sie denn von der Meinungsäusserungsfreiheit? Frau Weber kann ihre Meinung kundtun, aber lassen Sie uns auch unsere!

      Viel Spass weiterhin beim Motzen Herr Meztler 😉 :-p
      Beste Grüsse

  • Samira Garcia sagt:

    Das Dasein als Mutter ist wirklich „entspannend“, wenn hinter jedem Busch eine „kinderlose“ lauert um einem die Keule um die Ohren zu hauen. So macht das richtig Spaß, in diesem Land.

  • Samira Garcia sagt:

    Und wie ich dieses Mutterkreuz-Gefasel satt habe! Als Frau (und Mutter) schiebt man sich also in die braune Ecke, wenn man sagt: „Wenn du dann mal Kinder hast“ . Absurd. Wenn einem nichts mehr einfällt, und die Thesen die man verbreitet nichts zu bieten haben als heiße Luft, dann füllt man sie eben damit, dass man andere Meinungen in die Nazi-Suppe kippt…

    „Man wünscht sich hierzulande“ entspanntere Mütter? Wie herablassend und selbstzufrieden sie doch sein können mit ihrer „politisch korrekten“ Sicht der Dinge.
    Ich möchte gern mal sehen, wie entspannt sie sind, meine Liebe, wenn sie seit vier Monaten nicht ein einziges Mal länger als vier Stunden am Stück geschlafen haben.

    • Cara Mia sagt:

      Entspanntere Kinderlose vielleicht eher. Denn man läuft echt auf dem Zahnfleisch, manchmal, mit kleinen Kindern. Man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, und es passiert Eltern halt häufiger, dass sie auf andere Eltern treffen, als auf solche ohne KInder.

  • Martin A. sagt:

    Halb so wild. Rücksichtslose Leute gibt es überall. Das gehört zu meiner Theorie des A*loch-Quotienten. Der ist im Grunde überall gleich gross – unabhängig von Schicht und Wohnort. Es ist auch klar, dass es Leute gibt, die empfindlicher reagieren als andere.
    Was soll man tun? Man legt sich eine harte Haut zu und ignoriert, oder man gibt Gegensteuer. Man kann auch versuchen diese Personen zu meiden (das ist der Optimalfall). Tja, man kann auch einen solchen Beitrag schreiben wie Frau Weber. Ich gehe davon aus dass Frau Weber bewusst den Rundumschlag gewählt hat. Der Kommentare wegen. Ansonsten gibt es keinen Grund für so einen Text.

  • Urs sagt:

    Dass die Autorin kinderlos ist, hätte man nicht extra zu erwähnen brauchen. Das erkennt man schon daran, dass sie das natürlichste der Welt, Mutterschaft, mit Begriffen wie „Mutterkreuz“ in die Nähe nationalsozialistischer Gesinnung rückt. Auch das Zitat einer Feministin ist bezeichnend. Und weil kinderlose Feministinnen so sind, während Mütter das natürlichste der Welt sind, erübrigt sich auch die Frage, wer hier völlig neben den Schuhen steht!

    • Tanja sagt:

      Genau solche Kommentare sind der Grund, warum es diesen Artikel braucht. Wann hört ihr endlich auf, jemandes Lebenswahl als „neben den Schuhen“ und eine andere Wahl als „völllig natürlich“ zu titulieren. Es hat doch jeder das Recht, selbst zu entscheiden, was für ein Leben er/sie führt. Leben und Lebenlassen!

  • Nathalie sagt:

    Liebe Frau Weber

    Ganz ehrlich, es dünkt mich, Sie sind frustriert? Zugeben würden Sie es wohl nicht, aber Ihr Bericht fängt schon zu Anfang in sehr agressivem Ton an. Sie erwarten von den Müttern etwas mehr entspannt sein? Warum nur kommen Sie garnicht entspannt rüber? Ich, 36, eine Tochter (1+), berufstätig (60%) mit Partner zusammenlebend, habe in meinem Umfeld einige Freundinnen und Kolleginnen die Mütter sind. Wir arbeiten in einem Team von Frauen, von welchen nicht alle Mütter sind. Wir gehen sehr vorsichtig und bewusst mit diesem Thema um und fragen auch immer wieder nach, ob unsere Kinderthemen nicht langweilen. Zudem sollten Sie nicht so veralgemeinernd schreiben. Als Redaktorin erstaunt mich Ihr schreibstil sehr, sollten Sie da nicht mehr Stil aufbringen? Evt. sind Sie aber so clever, dass Sie nur provozieren wollten um das lesen des Tagesanzeigers anzuregen? Sollte Ihr Text nicht im Sinne einer Provokation zu verstehen sein, zweifle ich Ihre Qualität als Redaktorin schon sehr an. Trotz Kind gehe ich in den Ausgang, treffe mich mit Freunden, gehe einer gergelten Arbeit nach, unternehme mit meinem Partner nur zu zweit etwas und mit mir kann man einiges diskutieren, wobei es nicht ums Kindertheme gehen muss. Ich habe Freundinnen die keine Kinder haben, uns geht der Gesprächsstoff dennoch nicht aus. So wie ich, da bin ich überzeugt, gibt es bestimmt einige Frauen. Es geht meiner Meinung nach nicht darum, ob jemand Kinder hat oder nicht, es geht um die Art und Weise wie jemand lebt und/oder dessen Charakter. Ich kenne Leute die sind mit knapp 30 schon scheintot und leben ein langweiliges Leben und sind grundfrustriert und meinen immer allen Ratschläge geben zu müssen, selber nehmen sie aber keine an.

    Jeder lebt doch einfach sein leben. Ein leben mit Kind verändert sich total, es prägt die Eltern, klar erzählt man dann aus diesem Leben, wen es stört, der kann es ja sagen. Ehrlich Frau Weber, ich verstehe Ihren Frust und Ihre Anklage nicht. Schön wäre es, wenn Sie zu den Kommentaren nochmals Stellung beziehen könnten. Jetzt haben Sie ja wieder Schreibstoff ;-).

    Bin gespannt auf eine Reaktion.
    Beste Grüsse

    • elena Buccheri sagt:

      Danke Nathalie, Sie haben das geschrieben was mir auf dem Herzen lag, und bin gespannt auf eine Antwort von Frau Weber.
      Mütter wie Frau Weber beschreib gibt es sicher aber die sind die Ausnahmen und nicht umgekehrt. Danke nochmal und herzliche Grüsse!

      • Auguste sagt:

        @ nathalie

        hmm…, hätten sie etwa gleich viel zeit dafür aufgebracht, bettina weber’s blog zu analysieren, wie uns an ihrer perfekt ausgewogenen welt teilhaben zu lassen, wäre ihnen möglicherweise aufgefallen, dass es sich im kern um ein plädoyer für die frau als solche handelt, die zwischen den mahlblöcken „muttersein“ und „nicht muttersein“ manchmal gar unter druck kommt. einverstanden, ganz gelungen ist ihr das ding nicht, aber 170 kommentare bis zur mittagspause and still counting ist keine schlechte ausbeute.

        und wer es immer noch nicht gemerkt hat, der mamablog ist nicht das kirchenblättli – hier geht’s, gott sei dank, zur sache.

    • Luna sagt:

      @ Nathalie: Ihre Reaktion ist ebenfalls typisch. Kaum erscheint ein etwas kritischer Artikel, werden Sie persönlich (..“zweifle ich Ihre Qualität als Redaktorin schon sehr an.“) und benötigen mehr als 20 Zeilen um Ihren selbstgewählten Lebensstil zu rechtfertigen.
      @ Frau Weber. Vielen Dank für den erfrieschenden Artikel, welcher scheinbar hilft, noch mehr Ihrer beschriebenen Mütter zu enttarnen. Vielleicht hätten Sie noch erwähnen sollen, dass Frau Badinter zwar Feministin ist, aber auch Mutter.

  • Peter sagt:

    Es steckt viel Wahrheit in dem Artikel. Am schlimmsten finde ich die Frauen die Kinderlose als Egoistisch bezeichnen. Dabei haben sie meistens selber nur deshalb Kinder bekommen, um ihr unerfülltes Leben zu bereichern – ist also genauso egoistisch.
    Finde es auch furchtbar wenn manche Frauen nur noch über ihre Kinder reden können. Haben die alle keine anderen Interessen mehr? Bin übrigens selber glücklicher Vater und möchte meine Tochter um nichts in der Welt missen. Ich wäre aber ohne Kind vermutlich genauso glücklich geworden.

  • KC sagt:

    unglauchlich arrogant dieser artikel! bin mir bewusst, dass es solche mütter gibt, aber gibt es denn im umfeld von frau weber keine einzige mutter, die sich von den beschriebenen abhebt?

  • Durchatmen sagt:

    Wie schön, dass in diesen vielen Kommentaren ausser Hormone und Minderwertigkeitsgefühle (ich lasse mich nicht schlecht machen und mache dich noch schlechter…) da und dort auch ein Quentchen Neutralität, Verstand und (Selbst-)Reflexionsfähigkeit erscheinen!

    • Widerspenstige sagt:

      @Durchatmen 11.29h
      Ja, durchatmen ist das einzige, was hier noch Platz hat. Ich staune nicht schlecht, was da eben abläuft hier…

      Zaghafte Frage meinerseits: Wurde schon mit faulen Tomaten geworfen…ähm, eher faulen Eiern, schliesslich war ja Ostern? (Ironie)

      Dabei wird es Frühling, Ladies und Gentlemen mit und ohne Kids, und die Wiesen werden saftig grün und die Blumen recken ihre Köpfchen gen Sonenschein und ich freue mich auf ein baldiges Picknick mit Kinderlosen und Kinderreichen buntgemixt und alle sind so glücklich, weil für alle Picknicker etwas da ist…(mir piept es wohl oder höre ich die Vögelein so laut zwitschern…) Entspannt Euch bitte wollte ich eigentlich sagen… 😉

  • Also, wenn ich das hier Zusammenfasse sind Mütter nur noch Glucke, Unerfüllt und leben in einer Traumwelt. Da werden sich aber ein paar „beste Freundinnen“ nochmals überlegen ob sie noch anrufen oder auf besuch kommen. In meinem Kulturkreis nennt man das Stutenbissigkeit.

    Seid doch mal etwas tolerant, ich kriege auch keine Schreikrämpfe wenn ich Singles oder kinderlosen Paaren zuhöre, wie sie leben.

    • Das würde dann so tönen: „Wenn Du Dein Liebesleben nicht in den Griff bekommst, ist mir dass egal. ich höre mir schon seit Jahren an, wie Du immer von einem Fiasko ins andere torkelst. Was, beim Job geht’s auch nicht gut? Das ist aber jammerschade – vielleicht solltest Du Dich mal ändern, wie wärs mal mit Selbstreflektion? Kinder passen nicht in deinen Lebensentwurf? Du willst noch sooo viel erreichen? Seit 20 Jahren schon – oh! Das ist ja dann ein Superthema, wenn Du mit 45 noch immer in der Kneipe sitzt, der Bauchansatz wächst und die Frauen noch immer an allem schuld sind.“

  • Nyffeler sagt:

    Ich finde sowohl den Artikel als auch die Kommentare sehr wertend und eigentlich keinen Deut besser, als die Frauen mit Kindern, welche im Artikel beschrieben werden. Ich habe ein Kind. Ich persönlich habe noch nie gedacht, dass Frauen ohne Kinder minderwertig sind und habe dies auch noch nie gehört. Was ich aber stets aufs neue begegne ist, sowohl Frau mit als auch ohne Kinder, welche mit ihrer eigenen Situation unzufrieden sind oder sie gedenken rechtfertigen zu müssen, sehr sensible bezüglich diesem Thema sind. Sie haben selber ein Problem damit. Dies resultiert nicht aus dem Verhalten der Frau mit Kinder. Ich kann mit diesen Verallgemeinerungen nichts beginnen. Finde sie auch nicht Pro Emanzipation.

  • Annette sagt:

    1. ich glaube nicht, dass hier so eine hitzige diskussion stattfinden würde, wenn bettina weber das alles etwas weniger direkt und rücksichtsvoller formuliert hätte. klar gibt es immer eine andere seite, klar sind nicht alle mütter arrogant, ebensowenig wie alle kinderlosen. das ist so schweizerisch – ja niemandem auf die füsse treten!

    2. hat sie doch recht! dieses getue um die mütter nervt mich doch auch. oder noch mehr das getue um die kinder! klar werden sie zum lebensmittelpunkt der frau die sie gebärt, weil dann plötzlich alles anders ist und dieses wesen da ist, das einem wirklich braucht. aber das heisst doch nicht, dass sie auch für alle drumherum zum lebensmittelpunkt werden müssen! das fängt schon beim vater an, der unbewusst eine nebenrolle zugeschoben kriegt. geht weiter bei den freundinnen, die kurzfristige absagen akzeptieren, geduldig (und nicht uninteressiert) den kindergeschichten zuhören, aber ebenso aufhören der mutter-freundin von der letzten wilden nacht zu erzählen, von dem stress oder erfolg bei der arbeit, weil da kommt nichts mehr zurück als ein mitleidiger blick. geht über zu den erweiterten familienmitgliedern, von denen grenzenlose bewunderung und ungeteilte aufmerksamkeit für die kleine nichte erwartet wird, die plötzlich um 5 zum abendessen erscheinen müssen, weil die kleine ja dann rechtzeitig um 7 ins bett muss, geht über zu den arbeitskolleginnen, von denen einfach so angenommen wird, dass sie die stehengelassene arbeit fertig machen, weil die mutter die kleinen von der krippe abholen müssen. und das ist ja auch alles in ordnung so, aber es ist nicht einfach selbstverständlich! weil das kind ist nicht UNSER lebensmittelpunkt, auch wenn wir es herzig finden, uns für die freundin/schwester/arbeitskollegin freuen, es auch gern mal hüten, aber auch wir haben dinge, die uns wichtig sind, auch wenn sie in den augen der mütter als banal erscheinen. kann sein, aber für uns sind sie es nicht.

  • Mirmyanda sagt:

    Es ist ein Fact, dass das Leben ohne Kinder nicht vollkommen ist! Das gilt für Mann wie Frau. Früher oder später merkt das jeder.

    • Claude H. sagt:

      Das Schlimme ist, dass Leute, die solchen Quatsch rauslassen, es selber gar nicht merken, wie daneben sie liegen…!

  • Marianne sagt:

    Ich gebe der Autorin hier uneingeschränkt recht. Ich habe viele Freundinnen, die Mutter geworden sind und sich von selbständig denkenden intelligenten Frauen zu hysterischen Glucken zurückentwickelt haben. Es sind wohl die Hormone.

    Ich habe in meinem Freundeskreis aber auch sehr viele vernünftige Mütter. Diese sehen sich selbst primär als Frau und vielleicht als Anwältin, Ärztin oder Ingenieurin und sind halt auch Mutter. Da werden auch die Kinder nicht so verhätschelt, sondern dürfen sich auch mal hintenanstellen, sich langweilen oder ausgetragene Klamotten ihrer älteren Geschwister austragen.

    Nur Frauen, die sonst nix im Leben haben sind so kinderfixiert. Die arroganten Mütter sind vor allem jene, welche ein Kind zum Kitten einer halbkaputten Beziehung, einer persönlichen Sinnkrise oder einer beruflichen Orientierungslosigkeit bekommen haben. Ich weiss nicht weiter? Ein Kind ist die Lösung, weil ein Kind scheinbar jede Frau glücklich machen muss. Ich frage mich, wer diesen Unsinn erfunden hat (wahrscheinlich Hitler).

    Ich komme nicht aus dem europäischen Kulturkreis und dort wo ich herkomme (Asien) wissen alle, dass Kinder harte Arbeit sind, ziemlich nerven können und man auch mal eine Pause braucht. Und das die Eltern an erster Stelle kommen und die Wünsche der Kinder sind sekundär. Mother is god in the eyes of a child, also soll sie auch mal Heuschrecken regnen lassen.

    Diese Frauen merken dann bald, dass in ihrem unglücklichen Leben ein Kind keine Probleme löst, sondern nur neue schafft. Das Kind als ultimatives Glücksobjekt, geiler als das iPhone. Wake-up-call: Es ist ein Mensch. Ein kleiner, oft schlecht gelaunter Zwerg von einem Menschen. Bei vielen Müttern wünsche ich mir, sie hätten sich stattdessen einen Chihuahua zugelegt.

    Wenn diese dann kinderlose Frauen sehen, welche sich aus welchen Gründen auch immer für die Kinderlosigkeit entschieden oder ungewollt kinderlos sind, schmerzt es halt zu wissen, wie das Leben auch sein könnte. Voller Möglichkeiten und ohne Bedauern.

  • Vielleicht beruhigt es einige hier wenn sie erfahren, dass Familie und Kinder nicht das Ende der Fahnenstange sind. Das Mojo geht nicht verloren, man pflegt es nur besser.

  • Michelle Maurer sagt:

    Ich finde den Beitrag richtig gut. Mir passiert das sogar innerhalb der Familie. Ich habe keine Kinder. Als welche geplnat waren, ist die Beziehung zerbrochen. Meine Schwester hat zwei. Seither läuft es während Familienfesten (auch meinen eigenen Geburtstag!) folgendermassen: Während dem Essen darf ich mich um das Kleinste meiner Schwester kümmern (Brei eingeben), damit meine Schwester und der Schwager „endlich wieder einmal in Ruhe das Essen geniessen können“. Okay, das kann ich noch verstehen. Nach dem Essen, wird mir das Kind abgenommen, „weil jemand meinen Eltern bei Abwasch und so helfen muss“ und „meine Schwester schliesslich die Kinder hat“. Während dem Kaffee darf ich dann mit den Kindern spielen…
    Das Beste war aber mein letzter Geburtstag: Ich war erkältet und daher zunächst unklar, ob ich zum Geburtstagsessen überhaupt kommen durfte, weil ja die Gefahr bestand, dass ich die Kleinen anstecken könnte!
    Eines fehlt für mich im Artikel: Grosseltern sind keinewegs besser als Mütter.

    Aber wie schon richtig erwähnt: Es gibt ganz klar auch lobenswerte Ausnahmen. Aber es sind eben nur Ausnahmen von der Regel. Und wenn ich noch ein paar Mal höre: „Du hast ja nur einen Hund…“, kriege ich wahrscheinlich einmal einen Schreikrampf.

    • Melcam sagt:

      Danke, Michelle Maurer, Sie sprechen mir aus der Seele.

      Wir habe in der Famlie genau das gleiche Problem: wenn mit Kindern gefeiert wird, sind wir Kinderlosen regelrecht abgeschrieben. Der Hund darf nicht mit, denn der lenkt zu sehr von den Kindern ab! Wir feiern jetzt Familienfeste getrennt: einmal die mit Kinder zusammen mit den Eltern, dann die ohne Kinder mit den Eltern. Und ab und zu veranstalten wir einen Kinder und Hundefreien Abend! Klappt ganz gut, aber eben nur so…. Ich passe mich an und bin froh, dass ich das Leben habe, das ich mir gewünscht habe.

      • Michelle sagt:

        Hmm, das klingt nicht opitmal, aber ist sicher eine Lösung. Ja, mein Hund (folgt aus Wort und nicht bissig) stört die Kinder angeblich auch immer. Nicht auszudenken, wenn er eines anstupsen oder gar ableken würde! Schnuppert er mal an einem Spielzeug ist bei den Erwachsenen (nicht den Kindern) die Hölle los!
        Ich mag die Kinder, die Eltern sind das Problem. Schade nur, dass sie mir so sogar die Treffen mit meinem Patenkind vergällen. Und wenn ich dann nicht Hüten will, weil mein Hund ungern alleine bleibt und nicht mit zu ihnen darf (weil er haart und man daher danach staubsaugen müsste), dann bin ich die verständislose und böse.

        Ich wäre also eher für einen „elternfreien“ Abend 😉

  • Claude H. sagt:

    Meines Erachtens der treffendste Artikel, welcher je in diesem Blog veröffentlicht wurde! Etwas pauschalisierend zwar, aber inhaltlich genau auf den Punkt gebracht.
    Das ewige sich-rechtfertigen-müssen gehört mitunter zu den nervtötendsten Tätigkeiten, zu welchen Kinderlose gezwungen werden. Wenn man wie in meinem Fall auch noch freiwillig als Single lebt, so verschärft sich die Situation nochmals um Dimensionen. JA, man kann glücklich und zufrieden sein OHNE Partnerin und Kinder, NEIN mir fehlt absolut nichts…!

    • Juan Cabrillo sagt:

      @Claude H.

      Richtig, die Mütter sind alle nur Pfeifen. Schaffen wir die Mutterschaft ab! Dann ist auch der mamablog überflüssig und braucht uns nicht mehr zu erzählen, wie erbärmlich doch unsere Existenz ist.

    • LILA sagt:

      WIESO lesen Sie den MAMA-Blog?

      Sie haben keine Kinder, wollen keine Kinder und sind kinderlos TOTAL glücklich…. da gäbe es doch viel passendere Blog’s für Sie.

      Oder suchen Sie ein bisschen Nervenkitzel?

  • Susi Meier sagt:

    DANKE DANKE DANKE!!!

    • Juan Cabrillo sagt:

      Ja, danke, danke, danke, danke lieber Tagi, dass Du uns das Leben schlecht machst mit aggressiven, miesmacherischen, besserwisscherischen Proletensprüchen von weltfremden EMM ann zen.

      • Lea sagt:

        Sie haben wohl zu viele Asimov Romane gelesen. Einerseits reklamieren Sie in ihrem eigenen Blog über angebliche Zensur hier und dann kommentieren Sie mit einer Kollektion von Figuren aus Asimovs Romanen des galaktischen Imperiums als Nicks. Es ist Ihre altbekannte Leier gegen Emanzen.

  • Marietta sagt:

    All die jungen Mütter hier sollten eines bedenken: Ihr seid die erste Generation (seit sehr langem, wahrschienlich seit dem Fall des römischen Reiches) die sicher sein kann, dass es eure Kinder einmal SCHLECHTER haben werden als ihr es selbst hattet. Wie könnt ihr da noch mit ruhigem Gewissen Kinder in die Welt setzen? Ich kann es nicht. Wundert euch nicht, wenn euch eure Kinder dafür in Zukunft nicht danken werden, sondern euch dafür verfluchen, sie überhaupt geboren zu haben. Man setzt keine Kinder in eine sterbende Welt. Nach meiner Ansicht ist heute das Kinderkriegen ein Kindsmisbrauch per se.

    • Am Besten jagen wir uns eine Kugel in den Kopf oder was?!

    • Cara Mia sagt:

      Na, dass ist mal eine Überraschung, eine Prophetin? Wenn man an die Kriegszeiten denkt in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, dann frage ich mich, was wohl mit Dir los ist. Depressiv? Irgendwas stimmt da nicht, das stimmt nachdenklich, denn so kann man die Welt nun wirklich nicht sehen.

      • Marietta sagt:

        In 50 oder 100 Jahren wird diese Erde tot sein. Die noch lebenden Menschen werden auf einem ausgedorrten Boden in sengender Hitze verhungern, verdursten, ersticken oder sich gegenseitig die Köpfe einschlagen. Stoppen können wir das nicht mehr, dazu ist es bereits zu spät. Das ist die Zukunft, n idie ihr eure Kinder gebärt. Mit ihrem letzten Atemzug werden sie euch und die Generation eurer Eltern verfluchen. Eure Eltern, weil sie diese Katastrophe verursacht haben. Und Euch, weil ihr Eure Kinder in eine solche Welt gesetzt haben. Ich kann das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren und gebäre keine Kinder. Und ich will das auch nicht miterleben und habe deshalb beschlossen, mein eigenes Leben vorzeitig (vor dem Pensionsalter) zu beenden.

      • Eli Says sagt:

        krasse Meinung … mehr fällt mir dazu nicht ein

    • Ana sagt:

      Frei nach Pestalozzi; wüsste ich, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Rosenbäumchen pflanzen.
      Es gibt immer wieder schlechte und hoffnungslose Zeiten – aber in die Zukunft kann niemand sehen; es kann schlechter, aber auch besser werden, who knows?

    • leli sagt:

      Hahahaha was ist das den für ein Komentar??? Depressionen oder was?
      Ja erschiessen wir uns doch gleich alle 🙂

    • Schtli sagt:

      Interessant… Ich denke, dass sich unsere Eltern auch schon gut überlegen mussten, ob sie Kinder in die Welt setzen wollen oder nicht. Die Welt wird nicht zwingend schlechter als früher. Sie wird einfach anders. Wir werden mit Problemen konfrontiert, die wir früher noch nicht kannten. Es wird eine Herausforderung. 😉

  • kellerr sagt:

    Der ganze Artikel kratzt m.E. nur an der Oberfläche. Nun, wenn die Frauen sich die Zeit nehmen würden zum Austausch, zum Dranbleiben an Gesprächen miteinander würden sie herausfinden, dass die haus-mutter Frau und die ausserhaus arbeitende Frau beide ziemlich ähnlich ticken. Sie möchten ihr Job für sich und ihr Umfeld gut und prompt erledigen. Sie managen sachlich und kompetent, machen ähnliche Erfahrungen in Organisation und Führung und müssen sich an beiden Orten eingeben. Es ist also eine Frage der Definition des ich’s und nicht per se der Rolle in der die Frau lebt. Dieser Austausch würde beide bereichern. Ich selber bin froh, dass meine Kids mit meinen kinderlosen Freundinnen und Freunden ebenso guten Austausch haben wie mir anderen Müttern und Vätern. Das ist das wir, welches zählt, das Mitdenken und Mitfühlen, der Wunsch verstanden zu werden ist bei allen gleich. Frage und Antwort – ein Autausch soll doch normal möglich sein.

  • s.d. sagt:

    Ich bin 22 Jahre und alt und diskutiere mit meinen Freundinnen oft übers zukünftige Kinderbekommen. Alle meine Freundinnen sind klar der Meinung, dass sie nach dem Studium eine Zeit lang arbeiten möchten und dann aber gleich heiraten und Kinder bekommen möchten. Wenn ich dann sage, dass ich mir überhaupt nicht sicher bin, ob ich Kinde bekommen möchte, löst das grosses Erstaunen und ein Durchlöchern mit Fragen aus. „Aha, du bist also so eine Karrierefrau?“, „Denkst du denn nicht, dass Kinderbekommen das Erfüllendste im Leben ist?“, „Hattest du vielleicht selber mit einer schweren Kindheit zu kämpfen?“. Solche Fragen und zum Teil Unterstellung muss ich mir anhören. Dabei bin ich mir doch nur noch nicht sicher, ob ich Kinder bekommen möchte und will mir diese Frage noch ein paar Jahre lang ruhig überlegen dürfen…

    • Cara Mia sagt:

      Es ist einiges einfacher, wenn man die Kinder dann kriegt (falls es klappt), wenn man wirklich bereit ist dazu. Ist man dies nicht, kann man ruhigen Gewissens darauf verzichten, angesichts der Übervölkerung, die wir auf diesem Planeten haben. Sag doch Deinen Kolleginnen einfach, Du fühlest Dich noch nicht dazu bereit, fertig. Das ist wesentlich verantwortungsvoller, als einfach mal Kinder auf die Welt zu setzen, weil man mit seiner Karriereplanung nicht vom Fleck kommt. Ich wusste erst mit 35, dass ich Kinder wollte, und dann kamen sie dann auch.

    • kellerr sagt:

      ja, das finde ich sehr wichtig. Ein Entschluss muss reifen und v.a. auch überlegt sein. Kinder zu haben bedeutet in guten wie in schlechten Zeiten Auseinanersetzung und Verantwortung. Die biologische Uhr wird oft überschätzt, weil sie mit ökonomischen Aspekten vermischt wird und der Frau kaum Zeit lässt, in sich zu hören. Unsere Leistungsgesellschaft kann damit schlecht umgehen. Vielleicht hilft da auch der Gedanke an die realen, minimalen Voraussetzungen die erfüllt sein müssten um den Entscheid emotional fällen zu können.

  • C sagt:

    ich meinerseits bin eine der Mütter, die anderen Frauen eher davon abrät Kinder zu bekommen und schon gar nicht früh. Lebt euer Leben, geniesst die Unabhängigkeit und bindet euch nicht! Dass ich oft schräg angeschaut werde deswegen stört mich wenig. Ich habe 2 Kinder, ich liebe meine Kinder aber ich würde sie doch manchmal gern eintauschen, gegen ein freies, unabhängiges, unkomplizierteres Leben!
    Werft nicht alle Mütter in einen Topf. Und die Mütter, die am meisten darauf herumhacken, dass andere Frauen keine Kinder haben, sind die Mütter, die ihnen die Freiheiten, die sie selber vermissen nicht gönnen!

    • Cara Mia sagt:

      Mit welchem Recht erteilst Du Ratschläge? Bloss weil Du 2 Kinder hast, bist Du ja noch lange nicht Experte. Das ist wohl diese Besserwisserei, die manchmal doch sehr schlecht ankommt…

      • C sagt:

        Das ist meine Meinung und die darf ich offen vertreten. Keine Besserwisserei, auch keine Ratschläge! Wenn ich nochmal zurück könnte, würde ich nicht so früh Mutter werden. Meine Meinung, Meine Erfahrung. Mehr nicht. Ich verurteile niemanden, weil er Kinder hat ober eben nicht. Ich bewundere berufstätige Mütter, die alles im Griff haben und trotzdem noch Zeit finden…

  • Manolita sagt:

    @ chris: du bringst es schön und versöhnlich auf den Punkt – danke

  • Rolf Bleiker sagt:

    Neben den persönlichen kleinen und grösseren Frustrationen geht es hier scheint mir noch um ein übergeordnetes Thema: Um Zusammenhalt und Wertschätzung. Warum freuen wir uns nicht aneinander und unterstützen uns gegenseitig? Ohne Kinder freue ich mich, dass andere Kinder haben, hüte gerne Kinder, zahle gern Steuern für Schulen und Krippen, arbeite gern mal ein bisschen mehr, wenn mal wieder ein Mutterschaftsurlaub ansteht oder ein Kind krank ist, aber ich will dafür auch wertgeschätzt werden, genauso wie ich andere wertschätze. Schlimm ist diese grassierende gegenseitige Missgunst und Abwertung, Konkurrenz und Selbstbezogenheit in vielen Bereichen der Gesellschaft.

  • Roland Berner sagt:

    Sie machen den durchaus vorhandenen Graben mit diesem Artikel leider nicht kleiner, Frau Weber…

  • Liebe Bettina Weber, mit diesem Artikel sind Sie ja wirklich ins „Fettnäpfchen“ getreten. Ich, 69, blieb auch kinderlos, aber gewollt und ich bereue es bis heute nicht. Gottseidank war mein Mann immer derselben Meinung. Es stimmt schon, dass, sobald ein Kind da ist, sich fast alles um dieses kleine Wesen dreht, was verständlich ist. Natürlich nicht bei allen, aber doch mehrheitlich. Noch schlimmer ist es bei den Grosseltern. Die spielen ja total verrückt. Alles erlebt im verwandten und bekannten Kreis. Aber eben, da ich kinderlos bin, weiss ich halt nicht, wie ich es gemacht hätte oder machen würde.. Jedenfalls ist und war Kindererziehung nie ein „Schleck“. Mir wurden auch immer die Frage gestellt „wieviel Kinder hast du“ und dann hinterher „warum hast du keine“ und dann folgte fast ein mitleidiges Lächeln. Hat mich aber nie sonderlich berührt. Meine Devise: „Jedem das Seine und mir den Rest“ !

  • Samira Garcia sagt:

    Was für ein gemeiner Text! Ich hab heute Nacht mal wieder drei Stunden am Bett meines Babys verbracht, weil es ne ätzende-schwere Phase durchmacht und es furchtbar leidet, weil die ersten Zähne unterwegs sind. Ich bin völlig gerädert, mir tut alles weh, meine Augen brennen wie Feuer, mein Kopf fühlt sich an, als hätte ich drei Nächte durchgesoffen! Und dann muss ich hier jetzt in den ersten entspannenden Minuten lesen, wie s******, arrogant, dumm und hässlich meine Benehmen also ist?! Zum Kotzen finde ich diese mießmacherei von Müttern! Wer ist denn heute noch so blöde und setz voraus, dass jede Frau ab einem bestimmten Zeitpunkt Kinder zu bekommen hat??? NIEMAND! So ein Quatsch. Es ist doch genau anders herum! Kaum ist man schwanger sind sie alle entsetzt und man steht ziemlich alleine da! Wer bekommt heute schon noch Kinder. Und wer will schon Mutter sein angesichts solchen mießen Stempel, die einem da aufgedrückt werden in solch respektlosen Texten!
    Zum K*****! Guten Tag!

    • Cara Mia sagt:

      Reg Dich nicht auf, das ist wirklich eine mühsame Zeit, die Du da hast. Wenn Du mit Kinderlosen anders umgehst, dann musst Du Dich ja nicht betroffen fühlen. Akzeptiere einfach, dass sich manche ohne Kinder eben so fühlen. Vielleicht machen wir Mütter ja manchmal wirklich achtlos dumme Bemerkungen?

      • Samira Garcia sagt:

        Doch, ich fühle mich sehr betroffen. Ich empfinde das draufgekloppe auf Mütter mittlerweile als unterträglich und werde dies nicht wortlos hinnehmen. Man darf also als Mutter nicht „achtlos“ mit seinen Bemerkungen sein – aha! Aber derart achtlose Texte mögen doch von den Müttern bitte geschluckt werden – ohne mich!
        …zzz – vielleicht wäre es auch einfach schön, wenn die „kinderlosen“ mit Thema etwas unverkrampfter umgehen würden und sich von dem ganz, ganz schlimmen Wort „dann“ nicht ganz, ganz doll angegriffen fühlen. Vielleicht würde eine gute Bekannte sich ja freuen, wenn mehr Frauen in ihrem Umfeld bekämen, einfach nur so, weil man als Mutter oft sehr einsam ist und eine gute Freundin in einer ähnliches Situation eine wunderbare Bereicherung sein kann… (das nur mal nebenbei bemerkt) Wer ist hier eigentlich arrogant???!!!

  • Ana sagt:

    Danke für den guten Artikel! Er fasst so einiges zusammen, was leider stimmt. Das kommt auch immer wieder hier im Blog zur Sprache, so im Stil „Frauen ohne Kinder haben keine Existenzberechtigung“.
    Aus eigener Erfahrung: meine ehemals beste Freundin hatte sich nach dem ersten Kind sehr verändert; sie hat mir (ungefragt) gute Ratschläge gegeben, wie ich auch einen Mann angeln und eine Familie gründen könne. Auf Festen/im Ausgang war ich oft die einzige Frau „ohne Anhang“ – und wurde von allen Frauen angefeindet, weil jede dachte, ich sei auf Männerjagd; was aber überhaupt nicht der Fall war. Ich hatte halt viele Diskussionspunkte mit den Männern (Autos, Töff, PC etc.) und langweilte mich bei den Frauen mit den Mode- und Babydiskussionen.
    Betr. der Frage „warum hast du keine Kinder“ bin ich gleicher Meinung; das geht niemanden etwas an! Es gibt vielfältige Gründe, eben auch ungewollte. Und das ist nicht etwas, was man gerne Diskutiert, eben weil es schmerzt.
    Anstatt die kinderlosen Frauen zu beneiden oder zu bekämpfen, sollten Familien doch eher davon profitieren; wie oft habe ich Kinder gehütet, damit die Eltern sich einen schönen Abend machen können? Oder mit den Gotti-Kindern in den Zoo, inkl, deren Geschwister etc. Wenn eine Frau keine Kinder hat heisst das noch lange nicht, dass sie daran keine Freude hätte. Nur an ungezogenen, zungenherausstreckenden Kindern erfreue ich mich persönlich nicht gerade – noch weniger an deren passiven Eltern (die Kinder können nicht viel dafür, wenn sie schlecht erzogen sind).
    Ich finde, man sollte voneinander profitieren und nicht den „Hans im Schnaagöloch“ spielen, dafür ist das Leben zu kurz.

    • Cara Mia sagt:

      Ist ja mühsam. Aber wenn man halt bei manchen Leuten nicht ins Schublädchen passt… Das kann im Übrigen auch einer Mutter passieren, die nicht nach Schema F tickt. Gerade wenn man es wie die Französinnen angeht, wie ich teilweise. Da ist man dann herzlos, berechnend, ein Vamp, was weiss ich. Aber ich habe meinen Stil einfach durchgezogen. Zu meiner Zeit hingen alle Kleinkindermütter in Leggins und Riesenpullis rum. Eine Zeitlang dachte ich, ich müsste mich anpassen, um nicht immer der Aussenseiter zu sein, aber ich gehörte eh nie dazu. Also gab ich es auf und wurde wieder zur Tussi. Einfach sich selber sein und sich so mögen, wie man ist, dann ist die Umgebung doch so was von egal.

  • Chris sagt:

    Offensichtlich treffen ‚missionierende‘ Mütter bei der Journalistin einen wunden Punkt. Es gibt sie, diese ‚Vollblutmütter‘, persönlich kenne ich jedoch nur ganz wenige. Aber dieser Rundumschlag lässt doch tief blicken: Weshalb sollte man sich von solchen Müttern persönlich angegriffen fühlen? Genauso gibt es ‚Vollblutberufstätige‘, die jeweils nur über ihren Job reden und nicht merken, dass sie andere damit langweilen. Es ist wohl nur natürlich, dass man über seinen Alltag reden möchte, aber wenn es halt nur noch EIN Thema gibt, wird jedes Gespräch langweilig, ob das nun den Familien- oder den Büroalltag betrifft. Das Leben ist doch viel facettenreicher. Mir scheint, das Hauptproblem liegt darin, dass viele Menschen sich in erster Linie für sich selber interessieren und nicht mehr fähig siind, aufrichtig auf andere Menschen einzugehen.

  • Cara Mia sagt:

    Ach, dumme Leute gibt es überall, auch unter den Kinderlosen, was soll’s. Es gibt halt grosse Unterschiede, die einen können keine Kinder kriegen und sind dann vielleicht eine Zeitlang auch sehr verletzlicher, da muss man vorsichtig sein, das ist eigentlich eine Frage der guten Erziehung und nicht der Mutterschaft. Andere sind bewusst kinderlos, das ist dann einfacher, mit denen muss man ja nicht gerade über Pampers diskutieren, und darüber sind auch Mütter froh.

    Erstaunlich sind aber immer wieder diejenigen Kinderlosen, zumal Lehrer, die exakt genau wissen, wie man Kinder erziehen müsste und was wir alles falsch machen. Da habe ich schon einmal jemanden aus dem Haus geworfen, denn derartige Theoretiker brauche ich nun wirklich nicht. Sowenig wie den Priester, der Eheberatungen macht.

  • prinz06 sagt:

    Bitte beachtet, dass nicht alle kinderlosen Frauen dies selbst gewählt haben: es gibt sie (leider immer häufiger), die ungewollt kinderlosen Frauen. Etwas mehr Respekt bitte! Diese Situation ist ohnehin nicht ganz einfach, da braucht es nicht noch zynische oder „gut gemeinte“ Ratschläge …

  • Tom sagt:

    Ich hab‘ ja nichts dagegen, dass ein Artikel provoziert, es bringt uns aber nicht weiter, wenn alle Mütter pauschal als arrogant bezeichnet werden. Da könnte man mutmassen, dass die Autorin verletzt worden ist und es jetzt ‚den Müttern‘ heimzahlen möchte.

    Vielleicht darf man darauf hinweisen, dass auch Männer ohne Kind Empfänger von überaus dummen Bemerkungen sein können. Habe das mehrfach erlebt. Letztlich ist unser Nachwuchs in einem Reagenzglas entstanden – bis es soweit war, waren so manche bange Momente zu überstehen. Was man ganz dringend braucht, sind Schlaumeier, die nicht ansatzweise ahnen, wieso der Bauch der Partnerin wieder etwas kleiner ist, aber kein Nachwuchs auf die Welt gekommen ist.
    In dieser Beziehung entwickelt sich unsere Gesellschaft rückwärts: es steht nicht allzu gut mit dem Kenntnisstand über allfällige Komplikationen. Man hält sich aufgrund des medizinischen Fortschritts für unverwundbar.

  • Shlomo sagt:

    Stimmt so Frau Weber. Ich, Mann und Vater, habe solche Sprüche auch schon von Müttern gehört. Aussagen wie: „in deinem Alter noch keine Kinder“ implizieren doch gleich das gut/schlecht Schema. Sehr „interessant“ ist die Dynamik, wenn in einer Clique, die Kinder auf die Welt kommen. Wie gehen die Singles mit den Eltern um… Meistens geht man gar nicht mehr um sondern getrennt.

  • monica lendi sagt:

    Frau Weber….dass Sie gerne mit Ihren Artikeln provozieren, ist ja nicht unbekannt! Ich habe bis zu meinem 40. Lebensjahr ein kinderloses Leben geführt, sehr bewusst und erfüllt. Die meisten meiner Freundinnen hatten früh Kinder…alle sind meine Freundinnen geblieben. Wenn ich angefragt wurde, ob ich keine Kinder wolle, hatte ich genügend Selbstbewusstsein um NEIN zu sagen. Hier geht es doch nicht um Frau sein, sondern um Moral und Ethik, wie ich damit umgehe. Es ist eine Haltungsfrage! Ich fühlte mich nie minderwertiger als Frauen mit Kindern. Und seit einem Jahr bin ich doch noch Mutter geworden, was für ein Zufall! Ich habe Achtung vor Müttern und Frauen ohne Kindern, und das war noch nie anders. Und wenn ich eine Freundin, die kinderlos ist treffe, oh ja, dann erlaube ich mir auch mal „eis go zieh“ zu gehen, mit meinem Kind, da mein Kind nun mal zu mir gehört! Wollen wir nun auch noch die Wochentage aufteilen, wann Frauen mit Kindern und wann Frauen ohne Kinder shoppen gehen dürfen?? Wissen Sie, seit ich ein Kind habe, ist die meiste Frage von kinderlosen Frauen: na, hast du jetzt die Erfüllung gefunden?? Wie übel….ich sage immer Nein,ich hatte es auch bereits davor! Es käme mir nie in den Sinn, eine Frau aufzuwerten, nur weil sie Mutter ist. Wie gesagt, es ist eine Frage der Haltung! Und ich spreche nicht nur über meinen Kinderalltag, da sind noch ganz viele andere Themen im Leben….bewusstes Leben ist angesagt. Arrogant am heutigen Tage ist definitiv Ihr Artikel!!!

  • Cara Mia sagt:

    Völlig richtig finde ich die Bemerkung von Bettina, dass wir etwas „französischer“ denken sollten, nämlich pragmatischer. (Ich finde das übrigens auch in andern Belangen, zum Beispiel der Verkrampften Haltung der Mode gegenüber, ab 40 keinen Mini, ab 50 keine Jeans, ab 60 nur noch Ganzkörperschleier…). Muttersein ist weder eine Charaktereigenschaft noch ein Beruf noch irgend etwas besonderes, ebenso wie Tochtersein, Sohnsein und so weiter.

    Daneben finde ich die Pauschalisierung. Es ist nicht ganz einfach für Mütter, jedenfalls geht es mir so, zu wissen, wie man nun mit der kinderlosen Frau umgehen kann. Muss man das Thema eher umtrippeln (eben weil sie etwa ein Kind verlor), obwohl man im Moment gerade alle zwei Minuten eine SMS von der Zehnjährigen erhält und einem das etwas peinlich ist, man aber nicht abschalten kann, weil man ja auch nicht will, dass die Zehnjährige abschaltet… Oder kann man unbekümmert mit der Andern darüber lachen, dass Kinder nun mal so sind? Irgendwie fühlt man sich immer etwas bescheuert als Mutter und als Glugghenne gebranntmarkt, wenn man in ungewöhnlichen Situationen Null Komma Nichts davonstürmen muss, diskutieren muss, ob der Konzertbesuch nun gestattet wird, und so weiter und so fort. Und die andere steht da und schaut gelangweilt.

    Ich frage natürlich nie, warum jemand keine Kinder hat, aber die Frage ob, gerade in so einer Situation, liegt halt manchmal auf der Hand und ist ja nicht per se beleidigend. Es ist nämlich praktisch, wenn die andere in einer ähnlichen Lage ist, und entspannt zuweilen ungemein. Beruflich ist das natürlich tabu, da wird man ja auch nicht unterbrochen, weil die Kinder betreut sind.

    Gelassenheit und Verständnis für die andere, das wünsche ich mir, hüben und drüben.

    • Juan Cabrillo sagt:

      @Cara Mia

      Sie möchte ich ja einmal sehen in der Tina Turner Kluft! Am besten tragen Sie die, wenn Sie am Gericht auftreten-

  • Bettina Lobkowicz sagt:

    Sehr geehrte Frau Weber,
    fuer Ihren intelligenten Artikel danke ich Ihnen von Herzen.
    Dass Sie den Nagel auf den Kopf getroffen haben, wird durch die Art der Kommentare noch einmal bestätigt.
    Ihre Bettina Lobkowicz

  • Lore sagt:

    Pauschalurteile, Vorurteile….
    Es wäre mir noch nie in den Sinn gekommen meine kinderlosen Freunde oder Kollegen anzusprechen, weshalb und wiso, das ist doch jedem seine eigene Sache.
    Ich habe es aber schon öfter bei der Arbeit erlebt, dass mir kinderlose Frauen vorwerfen, also wenn ich Kinder hätte würde ich mich darum kümmern und nicht arbeiten – so im Sinn man kann nicht zwei Herren dienen, als berufstätige Mutter machst Du die Arbeit nicht richtig (weil nicht 150% anwesend) und als Mutter bist Du eh das letzte weil nicht dauernd für die Kinder da. Man muss sich halt entscheiden – das musste ich ja auch…etc

    Aber das sind ja immer Einzelfälle und ich möchte daraus ja auch nicht schliessen, dass alle kinderlosen Frauen so denken……

  • Lisa sagt:

    Alle Kritik am Artikel ist gerechtfertigt, er ist eine Überspitzung. Und doch spricht er mir aus der Seele, danke Frau Weber! Sobald Frauen ein Kind haben, scheinen sie zu denken, dass kinderlose Frauen weder Hirn noch Herz haben. Es scheint in Ordnung zu sein, das Tram mit riesigen Kinderwagen vollzustellen, einem im Supermarkt mit dem Kinderwagen in die Knöchel zu fahren und noch zu sagen, man solle ihnen nicht im Weg sein (so geschehen). Mütter scheinen heute zu meinen, jeder Winkel der Stadt inkl. Restaurants und Läden sei ein Kinderspielplatz. Das muss einem nicht gefallen, ob mit oder ohne Kinder.
    Und die Kosten/Nutzen Diskussion geht mir auch auf den Wecker. Klar zahlen die Kinderlosen auch für die Kinder. Klar werden die heutigen Kinder (hoffentlich) einmal AHV zahlen. Aber es soll bitte niemand so tun, als stelle er/sie Kinder auf die Welt, um AHV zu zahlen. Es wäre auch eine ganz gemeine Instrumentalisierung.

    • Tom sagt:

      @ Lisa: angesichts einer Geburtenrate von 1.4 dürfte es Ihnen gar nicht so häufig passieren, dass sie immense Kinderwagenprobleme antreffen.
      Bin heute Morgen zur Tramendstation gepilgert, um mit dem Kinderwagen bequem einsteigen und ihn optimal plazieren zu können. Dies geschah während der ‚rush hour‘, aber bis um 08.30h muss die Kleine in der Krippe sein. Heute Abend gehe ich sie natürlich wieder abholen. Auf das Einsteigen in die teilweise sehr volle Tram in der Innenstadt freue ich mich jetzt schon ausserordentlich.

  • Manolita sagt:

    Da bin ich ja froh, dass dies bei uns und in unserem Umfeld ein bisschen anders ist. Ich bin auch zweifache Mutter, immer noch berufstätig und habe einen grossen Teil auch Freundinnen, die sich ihren Lebensentwurf bewusst ohne Kinder malen. Gegenseitig schätzen wir uns, lernen wir viel voneinander und achten wir die entsprechende Lebenssituation mit allen Vor- und Nachteilen.
    Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dies in vielen Kreisen mehr ignorant abläuft. Da rate ich nur: sich von so eindimensional denkenden und handelnden Frauen abgrenzen und Rückzug. Dann öffnen sich bestimmt auch wieder Türen für neue und spannendere Freundschaften oder die „alten, bekehrten“ kommen irgendwann wieder zurück.

  • Marcèlle sagt:

    Die Autorin spricht mir aus dem Herzen! Ich bin selber kinderlos und das gewollt. Der guten Ordnung halber möchte ich anfügen, dass ich erfreulicherweise viele Super-Mamis kenne, die mit viel Engagement Kinder und Beruf unter einen Hut bringen und das manchmal sogar als Alleinerziehende – vor diesen Mamis ziehe ich meinen Hut und ab all den anderen versuche ich, mich nicht zu ärgern.

  • Maria sagt:

    Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Bevor ich mit 33 Mutter wurde, wollte Hinz und Kunz wissen, wie es um meinen Kinderwunsch steht. Hätte ich fast wildfremden Leuten mitteilen sollen, dass ich mir seit Jahren ein Kind wünsche, es aber aus diesen und jenen Gründen nicht klappen wollte?? Jetzt, mit einem Kind, höre ich das Wörtchen „dann“ immer noch: „Wenn du dann zwei Kinder hast ….“ Hört sich für mich mehr nach Damoklesschwert als nach Familienglück an. Von mir muss sich das jedenfalls niemand anhören. Ich bin immer noch Frau und Ex-Kinderlose, nicht nur Mutter.

  • Synn sagt:

    Geht’s noch schubladisierender? Selber 2fache Mutter käme es mir nie, aber wirklich nie in den Sinn andere Frauen/Paare (selbst solche die ich schon Jahre kenne) nach den Gründen ihrer Kinderlosigkeit zu fragen, eben weil die Frage u.U. sehr verletzend sein kann oder aber auch weil die Frau/das Paar schlichtweg keine Kinder möchte.

  • Jules sagt:

    Hmh, der Abschnitt über Mütter und Kinder im öffentlichen Leben spricht Bände: Wie wenig Kinderlose bereit sind, als Teil der Gesellschaft auch die Unannehmlichkeiten des Lebens mit Kindern mitzutragen. Ja, Kinderwagen brauchen Platz – nein, berufstätige Mütter haben auch keine Zeit, unter der Woche in den H & M zu gehen, ja, Kinder sind manchmal nervig und dürfen das auch sein. Die Arroganz Kinderloser, Kinder hätten ihr Leben auch weiterhin nicht zu stören, führt zum arrogant erhobenen Haupt mancher Mutter, die für sich und ihre Kinder Platz in der Gesellschaft fordert (und nicht nur im Spielplatz- und Spielgruppenghetto).

    • Maria sagt:

      Das kenne ich leider auch und es stimmt mich sehr traurig. Gerade in der Stadt Zürich darf man weder Hilfsbereitschaft noch Toleranz erwarten, egal ob als Mutter, Betagte oder andersweitig auf Hilfe Angewiesene. Trotzdem sollten wir jedem Tag und jedem Menschen eine neue Chance geben und nicht den gleichen Groove übernehmen. Es gibt immer Menschen, die gerne helfen und sogar ein Lächeln übrig haben. Wenn wir uns alle so verhalten würden, wie wunderschön entspannt wäre das Leben.

    • Erminia sagt:

      Ach Jules,
      welche Wahl der Sprache: „..die für sich und ihre Kinder Platz in der Gesellschaft fordert“. Deshalb ist ja die Toleranz in Zürich so ausgeprägt (!). Weil eben jeder meint, er müsse fordern.

  • Cybot sagt:

    Von mir aus kann jeder so leben wie er will. Aber Tatsache ist nun mal, je mehr Frauen keine Kinder haben, desto mehr wird unsere Bevölkerung schrumpfen. Aus evolutionärer Sicht ist dieses Verhalten der Mütter wohl nur natürlich. Denn ohne Kinder werden wir aussterben, und jede kinderlose Frau trägt gewissermassen dazu bei. Von daher mögen die Fragen vielleicht unangenehm sein, aber eben durchaus auch verständlich.

    • Lisa sagt:

      Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Weltbevölkerung immer noch wächst? Auch in der Schweiz? Auch in Zürich?

      • stefan kühnis sagt:

        genau, drastisch, in sphären mit denen wir nicht mehr umgehen können… ich finde wir sind inzwischen schon so weit, dass die bevölkerungsfrage eine bestrafung des kindermachens nach sich ziehen müsste… eine freiwillig einkind- oder keinkind-politik würde uns über die jahrzehnte wieder dorthin zurückbringen, wo die erde uns ertragen kann…

        zum beitrag muss ich sagen: ja so ist es, das alles kommt mir (männlich) sehr bekannt vor… ich hatte noch nie einen kinderwunsch und werde ihn auch nicht mehr haben… ich habe noch nie mit müttern oder eltern darüber gesprochen, dass ich weniger kinder besser und/oder sinnvoller fände… ich erwarte umgekehrt auch, dass mich mütter und eltern mit ihren ansichten in ruhe lassen…

      • Judith sagt:

        @ Lisa: Es ist ja kein Geheimnis, weshalb die Bevölkerung in der Schweiz wächst. Doch dass die Explosion der Weltbevölkerung auf das Gezicke der Mütter gegen die kinderlosen Frauen zurückzuführen ist, scheint mir sehr kühn.

  • Big Daddy Bauss sagt:

    Etwas vom treffendsten das ich in letzter Zeit gelsen habe! Bin selber werdender Daddy und hab jetzt schon die Schnauze voll von all diesen Super Mama Trullas die nur noch sich und ihr achso schönes Leben hervorheben. Bei jeder Gelegenheit gibt’s ein Messer in die Rippen –> Ach was, sie will wieder arbeiten nach dem Mutterschaftsurlaub? Ja Kolleginnen, es ist 2010 und nicht mehr 1980. Die Mutter geht arbeiten, der Vater auch, stellt euch vor wir gehen „dann“ auch wieder mal weg und in den Ausgang… und ich freu mich jetzt schon über die Kommentare… ob hier oder dann in Realität. Ich schmunzle weiter über diesen Bericht und kämpfe dafür, dass ich nicht so eine Nervensäge werde… obwohl ich hab da so süüüse Kleider gesehen die ich meinem bald Fashion Victim besorgen muss… Tja so sind sie halt, die „neuen“ Eltern, in 30 Jahren sind wir dann auch Standard oder einfach veraltet: Enjoy your kids AND enjoy your life!

    • Word! Du wirst Dich wundern, wie viele Leute sich plötzlich um Dein Leben Sorgen amchen werden ; ) Am Besten, ignorieren denn das Wichtigste ist was die Familie will. Noch was aus dem Kontext – alle Sorgen die Dich vielleicht plagen, und wirklich alle, sind nach der Geburt so etwas von relativ, ich war ja sowas von erleichtert!

      • Big Daddy Bauss sagt:

        @ Pascal, Danke für den Muntermacher wegen nach der Geburt… ich weiss ich weiss… danach ist eine neue Ära, für das hab ich mir bereits ein New Era Cap für das Baby besorgt…muahaha.
        So genug Zynismus für den Moment: Mamas und Papas bleibt wie ihr seit, und man sieht sich aufm Spielpiiii *ich wär dann der über den sich alle beschweren –< wie kann man nur einen schwarzen Kinderwagen kaufen…tststssss… wie? weil man kann… as simple as that!

    • Thomas von Känel sagt:

      Big Daddy Bauss, warte doch bis das kleine auf der welt ist bevor Du solche kommentare schreibst, danke.

    • studimutter sagt:

      Das Schlimme daran ist, dass meine Eltern 1980 emanzipierter waren als viele junge Mütter/ Väter heute. Das irritiert mich.

    • studimutter sagt:

      ….äh….mit einem schwarzen Kinderwagen fällst du nicht wirklich auf…..sorry.

    • Schtli sagt:

      @Big Daddy Bauss: du wirst bestimmt ein ganz cooler Dad! Gute Einstellung. Obwohl ich gewollt (noch?) keine Kinder habe, gerate ich jedes Mal in einen Kaufrausch, wenn ich mich für ein (!!!) Kleidchen für mein Gottemeitschi entscheiden soll. Logischerweise sind’s dann immer mehrere und 08/15 sollen sie auch nicht sein. Man muss sich ja ein wenig von der Masse abheben. 😉

  • M.A. sagt:

    Ja, Frau sein ist nicht einfach! „Nur“ – Hausfrau, „Nur“- Mutter, „Ohne – Kinder- Frau“, „Karriere-Frau“? Was ist richtig und wer wertet das? Müsste nicht jeder selber entscheiden können, was für ihn gut und richtig ist? Für eine unzufriedene Hausfrau und Mutter wäre es sinnvoller einen Job zu haben und glücklich zu sein und eine Frau die voll auf Beruf und Karriere setzt muss nicht zwingend noch Kinder haben, für die sie dann ihre Zeit steheln muss – aber eben, diese Entscheidung muss jeder selber treffen. Ich finde es schlimm, wenn andere danken, was man zu denken hat und zu wissen glauben, was gut und wertvoll ist. Wer in sich zufrieden ist, muss andere nich werten!
    Vermutlich stellt sich jeder Frau früher oder später die Frage nach Kindern und möglicherweise fällt die Entscheidung dagegen nicht so einfach und wenn in dieser Situation grad jemand danach fragt, darf man durchaus etwas empfindlicher reagieren. Schliesslich ist der Entscheid Kind ja oder nein nicht derselbe wie Spaghetti oder Risotto!

  • Loryane sagt:

    In meinem Umfeld durfte ich die Beobachtung machen, dass sich zum Thema zwei Gruppen herauskristallisierten.
    Hatten einige ein Plan, also eine gewisse Vorstellung ihrer Zukunft und versuchten diesen im Alltag umzusetzen, blieben sie offen, fair und tolerant. Interesante und interessierte Menschen in jeder Lebenssituation und jeden Alters.

    Die zweite Gruppe nahm’s sozusagen wie’s kam. Als letztere einen Partner fanden, verbrachten sie jede freie Minute mit ihm/ihr. Sich ihnen anzuschliessen wurde zunehmend schwieriger, da das Gefühl des Ausgeschlossenseins, ihr wisst schon, das fünfte Rad… sich unangenehm breit machte. Als besagte Paare dann Eltern wurden, schien es kaum noch möglich über ein familienlosgelöstes Thema zu diskutieren.

    Ich halte dies sogar für eine natürliche Entwicklung , welche meiner Meinung nach eine gewisse Unreife aufzeigt.

  • s. w. sagt:

    Darf man nun nicht darüber reden, was beschäftigt? Abgesehen davon, dass die meisten Mütter viele andere Themen haben, reden Männer auch über Kindererziehung – oder stundenlang über Sport und Geld, Singles über Ausgang und Kleider und kinderlose Paare über Beziehungen und Karriere (pauschalisiert)- und das zu Recht, weil es sie beschäftigt. Gibt es deshalb einen provokativen Kommentar dazu im Tagi? Nein!
    Wenigstens redet man nicht nur über Wetter und Essen redet, sondern auch über persönliche Dinge. Darf nicht mehr nach Kindern gefragt werden? Wenn jemand keine Auskunft zu Kindern oder Kinderlosigkeit geben mag, kann man das ja sagen. Man braucht sich doch nicht jedes Mal angegriffen zu fühlen, wenn etwas Persönliches gefragt wird. Genau das ist doch schade in der heutigen Gesellschaft. Es wird nicht mehr geredet – man hört und schaut aus Höflichkeit und Anstand weg, weil man persönliche Gespräch scheut. Der Tagi würde besser einen Blog zur Sprachlosigkeit der Gesellschaft einführen.

  • PlainCitizen sagt:

    Nach 30 beginnt die Karriere. Das kann durchaus befriedigend sein, besonders wenn man dann über 50 ist und die Jungen förden kann.

  • Jirmejahou sagt:

    Ist es etwa neu, daß kinderlose Frauen anders betrachtet werden?
    Schon immer haben kinderlose Frauen wegen der Kinderlosigkeit gelitten, weil sie weniger geachtet wurden.
    Tatsache ist nun mal, daß die Menschheit sich nur durch das Kinderbekommen erhalten kann. Der Sinn des Lebens besteht auch darin, sich fortzusetzen. Eine Kette die aufhört ist keine Kette mehr.
    Der Geist der Welt will sterilisieren, möglichst viel. Die Eunuchen waren ein sehr frühes Beispiel dafür. Heute schafft er dies über das Karrieredenken. Die hohe Scheidungsquote von etwa 50% in der westlichen Welt ist ein Beweis dafür. Selbst bei Christen ist dieser so hoch, weil eben jener Geist so viel Einfluß bei Ihnen gewonnen hat.
    Egal wer sich dem Zeitgeist unterwirft; er wird mit Unfruchtbarkeit zu tun haben, gewollt oder ungewollt.

    Es ist schon arrogant, Menschen im Normalzustand als arrogant zu bezeichen. Vielleicht als lieblos oder unbedacht, jedoch wohl nicht als arrogant. Zeugen etwa Lesben, Schwule und Kinderschänder die nächste Generation? Oder wollen wir bewußt aussterben, um des Vergnügens willen?

  • rapunzel sagt:

    Vollgas ins Wespennest !!!
    Ich würde mich auch als Mutter von 4 Kindern und ausser Haus arbeitende Frau bei der Znünipause nie getrauen andere auf Ihre Situation bezüglich Kinderwunsch oder nicht anzusprechen. Aus Höflichkeit und weil ich weiss, dass manches nach Aussen anders scheint wie es in Wirklichkeit ist.
    Ich verbiete mir aber in der Znünipause auch Bemerkungen über die Anzahl meiner Kinder und ob ich gedenke noch weitere zu bekommen. Das geht genauso niemanden etwas an und ist genauso taktlos.

    • studimutter sagt:

      Ja, dieser Meinung bin ich auch. Es geht mich nichts an und es ist unverschämt, wenn man andere Frauen/ Männer darauf anspricht. Jeder so wie er will/ kann. Es gibt viele gute Gründe keine Kinder zu haben und gute Gründe Kinder zu haben. Kinderkriegen sollte keine Ideologie sein. Subjektives Bedürfnis und Punkt.

  • Es ist unglaublich – ein Aufruf damit wir uns wieder an die Gurgel springen. Schade leben so viele Blog-Autoren in Stereotypen… Mir scheint das der neue Trend der Zehnerjahre – Die „Anderen“ sind ausschliesslich nur Arrogant.

  • Barbara sagt:

    Guten Tag Marco
    Kommentar zu „Guten Tag Suzanne“ und wer wird die Rente zahlen?

    Am Tag meiner Pensionierung werde ich 45 Jahre lang AHV und Pensionskasse und 3. Säule einbezahlt haben und ich kann diese/ deine Kommentare nicht mehr hören, da sie unser Umlagesystem, das auf Solidarität beruht , mit diesen substanzlosen , selbstgefälligen und unüberlegten Sprüchen nur untergräbt
    Barbara
    (gewollt kinderlos)

    p.s. ob und wieviel Suzann einbezahlt hat oder du? keine Ahnung…da sollte ja eben die Solidarität spielen und ansonsten bin ich gerne und sofort bereit über unser Rentensystem zu diskutieren und ob dieses grundlegend geändert weden soll wegen …lassen wir das

    • Ana sagt:

      Kleines Korrigendum; nur die AHV beruht auf dem Umlageverfahren, die 2. und 3. Säule auf dem angesparten Kapital, hat also nichts mit dem Generationenvertrag zu tun.

      • Juan Cabrillo sagt:

        Umlageverfahren:
        @Ana
        a) Mit der Ablehnung des tieferen Umwandlungssatzes bei der Pensionskasse hat sich das Schweizer Volk vor einem Monat für einen Systemwechsel bei den Pensionskassen entschieden. Die Pensionskassen werden nun vermehrt im Umlageverfahren finanziert. Bei der SBB-Pensionskasse über Steuergelder, bei privaten über erhöhte Beiträge der Versicherten.

        b) Das angesparte Pensionskassenguthaben ist investiert in Aktien, Immobilien und Staatsobligationen. Aktien sind nur so viel Wert, wie die junge Generation dafür schuftet. Die Immobilien sind nur soviel Wert wie die junge Generation für ihre Wohnungen Miete bezahlt. Die Staatsobligationen sind nur solange etwas wert, wie alle brav genug Steuern zahlen.

        Kurzum, so oder so, wenn keine Jungen da sind, müssen die Alten mehr und länger schaffen. Ich bin für die Erhöhung des AHV Alters auf 78 Jahre.

      • Ana sagt:

        @ Juan; die armen Männer – nur wenige werden dann überhaupt in Rente gehen können! Von den Frauen doch immerhin ein kleiner Prozentsatz. Wäre die beste Lösung, dann müsste man sich weder um AHV, BVG noch eigene Ersparnisse kümmern; man arbeitet ja ein Leben lang……….
        Im klassischen Sinn gehört die AHV zum Umlageverfahren, das BVG nicht. Was ist dann mit der IV? Da finanziert ja auch die AHV mit, oder? Reine Formen gibt es kaum noch, aber allgemeine Aussagen – man kann nicht immer ins Details gehen. Und Notzeiten (wie bei der BVG) gibt es immer, bis irgendwann eine Lösung gefunden wird.

  • Jo Mooth sagt:

    Der Artikel ist nett, weil er auch mal genervte Kinderlose anspricht. Ich bin kinderlos, mit Absicht, aber nicht wirklich genervt. Arroganz gibts nicht nur bei Müttern (und Vätern), sondern auch bei Bankern, Künstlern, Journalisten. Die Arroganz der Mütter entspringt einer gewissen Frustration darüber, dass das Muttersein heute weniger zählt als ehedem, ja das Kinderhaben an sich in Frage gestellt wird, zu Recht, angesichts der Überbevölkerung der Erde. Dessenungeachtet soll, wer Kinder haben mag, dennoch welche haben. Er bzw. sie soll das aber nicht (mehr) als entbehrungsreiche Leistung zugunsten der Gesellschaft (AHV!) sehen, sondern vorab als persönliches Hobby, das durchaus auch eine gewisse Unterstützung der Gesellschaft beanspruchen darf.

    • Tanja sagt:

      Kinderlose Männer werden auch nicht gleichermassen attakiert, wie kinderlose Frauen. Kinderlosen Frauen wird oft sogar die Weiblichkeit abgesprochen (ORiginalzitat aus früheren Blogkommentaren „Frauen, die keine Kinder haben können oder wollen, sind keine richtigen Frauen, sondern nur Fröleins“)
      Es käme keinem in den Sinn zu behaupten, dass ein „richtiger Mann“ immer auch ein Vater sein muss.

  • Barbara sagt:

    So ein Blödsinn! Mit all meinen Freundinnen, die jetzt Kinder haben, komme ich (ohne Kinder) immernoch gleich gut aus wie vorher!

  • Karin sagt:

    Dumm nur einfach dumm!!!! Ich glaube das Problem liegt viel mehr daran, dass verschiedene Menschen, verschieden denken UND jede/r hat das natürlich das Gefühl NUR er habe recht! Ich habe nur ein Kind (weshalb ich dafür von allen Mütter abgewertet werde die 2 und mehr Kinder haben!) UND mir ist es WURSCHT ob eine Frau Kinder hat oder nicht!!!!! Mir kommt es drauf an wie die Chemie ist und die ist halt entweder gut oder aber einfach nur schlecht und JA ein bisschen Verständnis brauche ich schon auch von Kinderlosen weil JA WIR KÖNNEN NUR IN DEN SCHULFEREIN FREI NEHMEN!!!! Und ich sage es ganz ehrlich es ist auch nicht mein Traum!!!!!! Aber wenn ich dann noch darüber streiten muss???? Aber gut das ist wohl typisch und ganz ehrlich Frauen sind hin und wieder der allergrösste Alptraum überhaupt weil es da nur noch um mit oder ohne Kinder oder wieviele und etc.????? LANGWEILIG!!!!! Und zum Glück gibt es zwischendurch immer wieder ganz wunderbare Frauen und Männer die auch noch andere Werte haben und sich auch noch über anderes unterhalten können!!!!!

  • Juan Cabrillo sagt:

    Unhöflich? In Peru war das die zweite aller Fragen in jedem Gespräch.

    Die erste viel intimere Frage stellten mir nur gute Bekannte und Freunde. Das war „Como estan tus papis?“ Als zweites kam die Frage, ob ich Kinder habe und als ich sagte nein, da waren sie ganz erstaunt und wollten wissen, was schief gelaufen sei in meinem Leben. Dieses Thema diskutierten sogar wildfremde Menschen auf der Strasse kaum war ich in persönlichem Gespräch verwickelt.

    Der Unterschied ist: Dort habe ich Menschen kennengelernt, die fast ausnahmslos alle jeden Tag hart arbeiten, diszipliniert ihr bestes geben. Zudem war ich erstaunt, dass sogar sehr einfache Menschen gut informiert waren über die Welt und was da so läuft. Umweltschutz, Krieg, sozialer Frieden, Wirtschaftspolitik alles diskutierten diese Leute von sich aus und aufgrund ihrer persönlichen Anschauung.

    Irgendwelche pseudointellektuellen, zürich-zentrischen, provinziellen, egomanischen Vorurteile gegen alle anderen hatten diese Menschen nicht nötig.

    • Ana sagt:

      @ Juan – eine kleine Berichtigung deiner Einschätzung der Latinos; man ist erst Frau, wenn man ein Kind hat….. (sagt man doch auch über Hündinnen; die müssen auch mind. einmal im Leben gedeckt werden). Dort ist der Graben und die Intolleranz gegenüber kinderlosen Frauen noch viiiiel tiefer wie in der Schweiz. Und als Mann muss man eh einige Kinder (notabene von diversen Frauen) haben, um etwas zu gelten. Der Machismo lässt grüssen – aber nicht nur. Denn in diesen Ländern muss man Kinder haben, die einem im Alter versorgen; wir haben dafür unsere Sozialversicherungen (so hoffen wir wenigstens) und es ist nicht so tragisch, wenn frau/mann keine Kinder will, bekommt, hat.

      • Juan Cabrillo sagt:

        Ana,
        wann waren Sie letztmals in Peru?

        Was heisst Kinder haben ***müssen***? Die meisten haben einfach Kinder un freuen sich daran.

        Ihre Mutmassungen über Latinos und Machismo geben mir nicht wirklich den Eindruck, dass Sie in Lateinamerika zuhause waren. Ansonsten dürften Sie ruhig über Ihre Erfahrungen berichten.

      • Ana sagt:

        Ich habe einige Zeit in Südamerika gelebt/gearbeitet und mit Personen aus diversen Ländern Kontakt und fast alle Länder bereist – das war nicht gestern, das gebe ich zu. Nur; so krass können sich die Umstände nicht geändert haben – ausser es kämen nur Latinos in die Schweiz, die extrem rückständisch wären; diesen Eindruck habe ich aber nicht.

  • FB sagt:

    Dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf! Als 33 jährige, kinderlose Sozialpädagogin – die notabene die Kinder erzieht von Eltern die daran gescheitert sind – habe ich schon einiges zu hören bekommen! Und es kommt mir das Grauen, wenn Kinder wie kleine Stars gekleidet sind, sofort immer alles bekommen was sie wollen und ihnen keinerlei Grenzen gesetzt werden. Und man dann noch zu hören bekommt, man wisse ja nicht wie das ist mit EIGENEN Kids. Es gibt aber auch wundervolle Eltern die ihre Kinder nicht nur zur eigenen Sinngebung auf die Welt setzen und starke Persönlichkeiten erziehen. Vor denen ziehe ich meinen Hut!

  • gioia sagt:

    Auch mir spricht die Autorin voll aus dem Herzen. Jahrelang ungewollt kinderlos habe ich heute 2 Kleinkinder, die mich unendlich glücklich machen. Ich weiss, wie schwierig es ist, immer wieder mit der Kinderfrage konfrontiert zu werden und mit Freundinnen plötzlich nur noch über Windeln und Nuggis diskutieren zu können. Andere Frauen nach Kindern zu fragen, ist für mich ein absolutes Tabu, diese Frage kann unendlich verletzen. Wie schwierig es ist,aber plötzlich intelligente Gespräche über Politik, Kultur oder frühere Hobbys zu führen, wenn man gedanklich von den eigenen Kindern voll in Anspruch genommen wird, weiss ich allerdings, trotz voller Berufstätigkeit, nur zu gut.

    • Tanja sagt:

      Danke für diesen differenzierten Beitrag. Scheint, dass Sie eine selbst-reflektierte Person sind – anders als die meisten Mütter, die hier kommentieren.

  • gargamel sagt:

    ach, die bettina weber… eine simone meier für arme (und auch die ist ja schon eine doris knecht für arme)… *gähn*…

  • punchopancho sagt:

    WAHR, jedes Wort im Artikel entspricht dem verhalten von Müttern in der Gesellschaft.
    Sehr guter Artikel und es wäre doch einfach mal schön wenn die Mütter von heute sich
    tatsächlich auch noch an anderem als ihren Kinder interessierten, z.B. ihren Partnern.
    Arme Gesellschaft und Kinder, in der die Frauen ihren Lebensinhalt über die Kinder
    manifestieren.

    • Hedon Zwiefel sagt:

      Aus einem anderen Kulturkreis.
      Es gibt Gegenden, wo Frauen bis zu ihrem ersten Kind beim Mädchennamen genannt werden. Nach der Geburt basiert der Rufname auf dem Name des Kindes. Dann heisst es „Mutter XY“ (XY=Name des Kindes). Das selbe gilt auch für Männer. Der Respekt und die Anerkennung für die Schaffung von neuem Leben wird von Aussen an die Eltern getragen, in dem Sie nun Mutter und Vater genannt werden und einen anderen gesellschaftlichen Status haben als zuvor.
      Kinder sind nicht der einzige weg sich Respekt und Status zu verschaffen. Wohlstand, politische oder gesellschaftliche Ämter, verdienstvolle Taten sind hier auch Wege zur Anerkennung sowohl für Männer UND für Frauen.
      Im oben beschriebenen Fall, wird die Anerkennung durch Mütter vehement eingefordert, was zurecht als Arroganz abgestempelt wird… Eigenlob stinkt nun mal.
      Im deutschsprachigen Raum wurde das „Fräulein“ als Vorstufe zur „Frau“ abgeschafft. In den Beiträgen zeigt sich jedoch, dass vor allem die Mütter ein Bedürfnis haben sich von den „blossen“ Frauen abzugrenzen.

  • A.O. sagt:

    Als reiferer, kinderloser Mann kann ich nur sagen: Danke für den Mut der kinderlosen Frau, diese Tatsache auszuformulieren – bravo! Denken tut der Mann schon, er spricht kaum darüber. Schade, dass das grosse Heer der Mütter in unseren Breitengraden den besseren Teil der Weiblichkeit für sich in Anspruch nimmt. Vielen von ihnen ist tatsächlich die ‚Frau‘ im gemeinsamen, lebendigen Zusammenwirken mit ‚Mann‘ verloren gegangen – endgültig, unabhängig vom Alter.

  • Marco sagt:

    Dieser Artikel ist schlecht geschrieben. Wäre es wirklich so schwierig gewesen zu schreiben: Manche Mütter. Wir kennen sehr viele kinderlose Frauen die mitte 30 sind. Meine Frau und ich würden uns niemals erlauben solche taktlose Bemerkungen zu machen. Alle in einen Topf zu werfen ist einfacher. Frau Weber machte eine schlechte Erfahrung und jetzt nimmt sie Rache.

    • manon sagt:

      Da schliess ich mich an. Es liest sich diskriminierend von einigen Müttern auf die Allgemeinheit der Mütter zu schliessen.

      • Andy sagt:

        Das liegt wahrscheinlich daran, das es kein „Artikel“ ist, sondern ein Blog, eine Meinung. Der Beitrag muss daher nicht etwa neutral geschrieben sein, sondern soll die Meinung von Frau Weber wiedergeben. „Manche Mütter“ würde so einen Meinungsbeitrag entschwächen und überflüssig machen. Bevor man Beiträge kommentiert, sollte man sich vielleicht Gedanken darüber machen, welche journalistische Form hier gewählt wurde…

      • KC sagt:

        @andy: es ist eben doch ein artikel – heute erschienen im kultur-gesellschaftsteil des tagesanzeigers

  • Bitta sagt:

    übrigens: wenn eine Frau ein Kind bekommt, ist es nicht etwa sie, die den Kontakt zu den kinderlosen Freundinnen abbricht. Nein, es sind die Kinderlosen, die mit Sätzen kommen wie „jetzt kannst du ja nicht mehr mit uns in den Ausgang“ etc.. Blödsinn also, dass die Mütter an der Kluft schuld sein sollen.
    übrigens, unser Gotti ist kinderlos. Ich würde sie aber nie darauf ansprechen, obs doch noch eins gibt, und sie freut sich an meinen Kind.
    Mit Toleranz gehts ganz gut, nur vermisse ich Toleranz bei den Kinderlosen um einiges mehr als bei den Müttern.

    • Tanja sagt:

      Das kenne ich aber genau umgekehrt. In meinem Freundeskreis haben inzwischen fast alle Freundinnen Kinder. ich werde nicht mehr an die Parties eingeladen – die sind jetzt nur noch für Leute mit Kind.

      • Eni sagt:

        Meinen Sie nicht, dass das gekommen ist, weil Sie Ihre kinderfeindliche Haltung offen legen? Wenn Sie so negativ über Mütter sprechen, warum wollen Sie dann noch mit denen befreundet sein?

  • Pawel Silberring sagt:

    Da haben wir Väter nochmals Glück gehabt, wir kommen gratis weg. Aber wieso z.B. Rauchqualm weltoffen toleriert werden muss, während Toleranz bei Kindergeschrei nur von ganz arroganten, bünzligen Müttern eingefordert werden darf, ist mir schleierhaft. Wieso Mütter offenbar nicht darauf hinweisen dürfen, dass sie nur in den Schulferien wegreisen können, obwohl das ein Fakt ist? Väter dürfen das zum Glück. Dass unsensibler Umgang mit der Privatsphäre ein besonderes Merkmal von Eltern sein soll, ist mehr Behauptung als gesicherte Erkenntnis. Ausser der Kinderfrage kann man zu ganz vielen Bereichen verletzende Fragen stellen und es wird auch gemacht. Journalistinnen machen das ja sogar von Berufs wegen. Wieso unterschiedliche Lebensplanungen in einer offenen Gesellschaft gegeneinander ausgespielt werden müssen, ist für mich das zugrunde liegende Mysterium. Und wieso dies von einer Journalistin gemacht wird, die ihre weltoffenheit zwischen allen Zeilen durchblicken lässt, ist noch so eine unbeantwortete Frage.

    Mein Fazit für den Artikel: Schrott.

  • Carina sagt:

    Was ist eigentlich mit den „bösen“ kinderlosen Frauen? Ich, Mutter von 3 Kleinkindern, muss mir immer wieder Sprüche anhören wie „was du arbeitest nicht?“ oder „was du gehst nicht mehr bis morgens um 4 Uhr tanzen“ und munter so weiter. Muss man den als Mutter das Leben wie damals als kinderloser Single weiterführen? In den Augen der Kinderlosen wäre man dann wohl die ultimative Supermama!!

    • Rita sagt:

      … oder man wäre dann in den Augen der Kinderlosene eine verantwortungslose Rabenmutter. Wie man’s macht: Allen Leuten recht getan…

  • Pfalz sagt:

    Es ist mir völlig schleierhaft, wie man in der heutigen Welt überhaupt noch einen Kinderwunsch verspüren kannt, ohne dass einem dabei die Schamröte ins Gesicht springt und es einem eiskalt den Rücken herunter läuft. Was sind sie denn, die lieben Kleinen? Doch nichts weiter als ein billiger Ersatz für das eigene, verpatzte Leben. „Die“ sollen es einmal besser haben… von wegen: ich nenne so etwas nichts anderes, als das Delegieren des eigenen Versagens an die nächste Generation. Vielen Dank auch. Eltern brauchen sich also nicht zu wundern, wenn ihre KInder so undankbar sind. Vielleicht habe sie gute Gründe.

    • Fare sagt:

      @Pfalz:
      Das ist ja eine recht traurige Einstellung, die sie da haben, gegenüber Kindern. Wenn ich meine Eltern anschaue, und meine Kindheit, dann sehe ich und verspüre ich nicht im Geringsten, dass ich ein Ersatz war, (mittlerweilen bin ich genug alt um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen), für irgendetwas, was die zwei verpasst hatten. Das es das gibt, ist mir schon bewusst, aber auch hier wieder; Man sollte nicht einfach alles so pauschalisieren! Etwas mehr objektivität täte einigen hier gut, ob mit oder ohne Kinder.

    • Eni sagt:

      @ Pfalz

      Na wenn Sie es sagen, dann sind ja Ihre Eltern die grössten Versager.

  • Suzanne sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel. Er spricht mir aus dem Herzen und aus dem Hirn. Was diese Kampfmütter nie bedenken: Dass sie und ihre Kids unter anderem von den erwerbstätigen, kinderlosen Frauen subventioniert werden. Mit unseren Steuern bezahlen wir klaglos für Schulen, Kitas, Spielplätze, Mütter- und Stillberatung und so weiter und so fort – ohne dass wir selber was davon hätten. Mütter-Arroganz gegenüber Frauen ohne Kinder ist absolut fehl am Platz.

    • Marco sagt:

      Guten Tag Suzanne,

      Und wer wird Ihre Rente bezahlen?

      • PlainCitizen sagt:

        Die hat man sich selber angespart. Oder glauben Sie noch, dass die AHV überlebt?

      • Hotel Papa sagt:

        @Gewöhnlicher Bürger: Und Du meinst, das Werstpeichergefäss, wie auch immer Dein gewähltes aussieht, wird die Umschichtungen einer Gesellschaft überleben, in der die AHV kollabiert?

      • Tanja sagt:

        Grundsätzlich finanziert sich ja jeder die Rente selber: Schliesslich zahlen Kinderlose ein Leben lang in die AHV ein.Renten werden normalerweise nicht von den nachfolgenden Generation bezahlt, sondern von der arbeitenden Generation bis zur Pensionierung selber angespart. Dieses Argument verhält also nicht.

    • Mia sagt:

      Liebe Suzanne
      Ich denke da einwenig anderst, aber ich bin halt eine dieser arroganten Mütter. Deine Worte stimmen mich einwenig wütend, zugleich tut es mir leid, dass du so schlecht von den Müttern behandelt wirst und auch tust du mir leid, dass dein Leben so sehr davon geprägt ist. Denkst du nicht, dass DU ein Problem hast, dass DU es nicht leiden kannst, die Mütter mit ihren Kindern zu sehen, dass DU ein Problem mit DEINEM Leben hast??

      Und apropo Geld – ja, die Steuerzahler kommen dafür auf, dass unsere Kinder betreut sind, dass unsere Kinder eine gute Bildung erhalten. Aber was denkst du, wer das Geld aufwerfen muss, wenn du Alt bis – UNSERE KINDER!

      Was ist mit der Menschheit passiert, was bewegt Menschen dazu wie Frau Weber einen solchen Artikel zu schreiben, was bewegt die Frauen dazu, solche Kommentare dazu abzugeben. Was ist los mit euch? Lasst doch die Mütter glücklich sein, wir lassen auch die kinderlosen Frauen glücklich sein… aber jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich und niemand sollte den anderen dafür verantwortlich machen.

      • Antonia sagt:

        Ich schliesse mich Suzanne an.

        Als wunschlos glückliche kinderlose 36jährige geht mir die Frage weshalb mein Partner und ich keine Kinder haben echt auf die Nerven. Ich bin immer freundlich zu den Kindern, gebe mir mit dem Eltern Mühe und höre mir geduldig alle Babies- Kindergarten-, Schule-Geschichten und Problemen an.

        Weshals ist es so schwer zu akzeptieren, dass ich den Wunsch nach eigenen Kindern nicht habe? Wo bleibt da die Toleranz? Ich bin immer auch immer tolerant, wenn meine Freundinnen nicht abmachen können, weil irgendetwas mit den Kindern ist. Wenn meine Kolleginnen im Büro nicht länger arbeiten können, weil das Kind wartet, wenn sie mal gar nicht zur Arbeit kommen können, weil die Kinder krank sind. Ist dann eigentlich zu viel verlangt, wenn man einfach mit dieser Frage in Ruhe gelassen werden möchte.

        Dieses Missionieren geht einem wirklich auf den Keks. Ich versuche auch niemand davon zu überzeugen, dass das Leben ohne Kinder einfach grossartig ist!

        Wie wär’s mit leben und leben lassen?

      • Suzanne sagt:

        Mia zeigt mit ihren Worten aufs Schönste, was eine Kampfmutter ist. Sie unterstellt sofort, dass eine kinderlose Frau ein Problem hat, wenn sie sich auch nur in einem Fünfzeiler zum Thema äussert. Wunderbare Illustration der Weberschen These. Allen einen schönen Tag!

    • Philipp Stirnemann sagt:

      Hallo Suzanne

      Dein Statement zeigt mir wieder mal, wie ungewohnt es für euch Frauen ist, finanziell einmal andere zu unterstützen. Ihr zahlt keinen Militärpflichtersatz, profitiert von der Krankenkassenquersubventionierung und dann lebt ihr auch noch länger und profitiert von den Sozialversicherungssystemen (3. Säule, aber auch in der 2. Säule!). All diese finanziellen Vorteile und Frauenförderungsprogramme sind letztlich darin begründet, dass Frauen einen finanziellen Nachteil erleiden, weil sie Kinder haben und so einen Beitrag an die Gesellschaft leisten. Sich dann aufzuregen, dass ihr Schulen und Kinderspielplätze subventionieren müsst, zeigt, dass ihr diesen Mechanismus noch nicht durchschaut habt.

    • Markus sagt:

      Und was bitte ist nun die Erkenntnis aus diesem Artikel? Hier eine Arroganz der Mütter festgemacht und da eine offensichtliche Abscheu vor „herumrennenden, brüllenden, einfach nervenden und schlecht erzogenen Rackern“ konstatiert – auch nicht mehr als ein paar Floskeln. Haben Sie, Frau Weber, schon mal eine Sekunde darüber nachgedacht, dass auch Sie wohl mal so ein „Racker“ waren und vielleicht auch Sie mit so einer „Kampfmutter“ ihr Kindsein verbringen durften? Eklig, was? Es ist halt einfacher schnell mal ein paar Sprüche in bunte Worte zu verpacken, als journalistisch wirklich etwas zu bieten.

  • mira sagt:

    Frau Weber, ich habe schon lange keinen so kleinherzigen Beitrag gelesen! Sie werfen hier alle Mütter in einen Topf und dies noch in einem vorwurfsvollen Ton, mit dem Moralfinger erhoben! Einfach zum k.. abwinken.!
    Ich habe mich in ihrem Beitrag überhaupt nicht wiedergefunden. Im Gegenteil, ich war es, die meinem Mann beibringen musste, dass es unhöflich ist, andere Leute nach deren Kinderwunsch zu fragen. Ich habe auch keine Probleme mit kinderlosen Frauen, meine beste Freundin nämlich ist so eine und wird es wohl auch bleiben!

  • Bitta sagt:

    @ Pfalz: tut mir leid, dass Sie keine Frau gefunden haben, die mit Ihnen Kinder haben möchte. Denn genau das spricht aus Ihrem gehässigen Beitrag.
    Wie heisst es so schön: wer auf ein Thema so emotional negativ reagiert, wünscht sich insgeheim, dazu zu gehören.

    übrigens, alle Damen und Herren Nichteltern: viele Mütter wurden nur mit künstlicher Befruchtung schwanger und kämen sicher nicht auf die Idee, jemanden, der keine Kinder hat, gleich als „er will nicht“ zu verurteilen.
    Die ganzen Frauen, die dem Artikel zustimmen, müssen extrem frustriert sein. Wie schon gesagt, mir wurde als Verheiratete, aber (noch) Kinderlose nie die Frage nach Kindern gestellt, es wurden mir auch keine Kinder als Trophäe präsentiert, wenn Ihnen das so vorkommt, frage ich mich schon, ob das eher selektive Wahrnehmung aus einem unerfüllten Kinderwunsch heraus ist.. psychologisch gesehen sehr interessant.

    Genauso übrigens, wie die Kinderlosen keine Tips/Besserwissereien von Müttern hören wollen, will ich dies nicht von Kinderlosen. Sie haben nichts, was ich mir wünsche, aber nicht erfüllen kann..

    • Elen sagt:

      ups, das ging wohl daneben. „Wie heisst es so schön: wer auf ein Thema so emotional negativ reagiert, wünscht sich insgeheim, dazu zu gehören“ mit dem Wortlaut Ihrer Kommentare verglichen verleitet zum schmunzeln. Die Unterstellung und Urteilung „kämen sicher nicht auf die Idee“ ist die Art Generalisierung, die Sie bei andern mit Nachdruck verurteilen.

      Mit dem Vermerk zur Psychologie und der selektiven Wahrnehmung haben Sie sich auf sehr dünnes Eis begeben. Selbstreflexion könnte hilfreich sein. Falls dies aktuell nicht möglich ist, halten Ihnen dann die Kinder, ob durch künstliche Befruchtung gezeugt oder nicht, sicher gerne den einen oder andern Spiegel hin.

      • Pfalz sagt:

        @Britta
        Dem entgegne ich: wer zu blöd ist zu verhüten, bekommt plötzlich Wunschkinder? Dumm gelaufen, machen wir halt das Beste draus und bemitleiden anschliessend mutig die Kinderlosen… Auch eine Möglichkeit, sich sein Weltbild schön zu lügen.
        Da lebe ich lieber glücklich und unabhängig – und – kinderlos, weil mir Glück und Unabhängigkeit am Herzen liegen, anstatt eine arme Seele zu „lebenslänglich“ auf diesem Planeten zu verurteilen.

    • rb sagt:

      „Wie heisst es so schön: wer auf ein Thema so emotional negativ reagiert, wünscht sich insgeheim, dazu zu gehören.“ Aus welcher Frauenzeitschrift haben Sie diesen Stuss denn? Ich reagiere auf Tierquäler (Gewalttäter, Mörder, Nazis, Rassisten…) emotional negativ, also will ich dazu gehören? Das ist pures Wunschdenken der Angegriffenen.

  • Alleinerziehender Vater sagt:

    Es gibt so viele verantwortungslose Eltern (Mütter), da sind mir die ehrlichen Frauen, die aus Überzeugung keine Kinder wollen, viel erwachsener!

  • Juan Cabrillo sagt:

    Ich schlage vor, Frau Weber setzt sich jetzt für die Befreiung der Männer von der Knute der Geschlechtlichkeit ein:

    Männer haben ab sofort auch die Wahl zu haben, ob sie Kinder bekommen möchten. Mein Körper gehört schliesslich mir!

    Dann muss Frau Weber ihren persönlichen Frust nicht mehr an den Müttern ablassen, sondern kann sich endlich wieder den bösen Männern zuwenden.

    • Elen sagt:

      Ja, das wär dringend nötig. Es scheint, als sei ein grosser Prozentsatz der Männer nicht fähig, ihren Partnerinnen offen und ehrlich zu sagen, wenn Sie keine Kinder haben möchten.
      Schade……

  • Barbara Weber sagt:

    Hmm, ja Arroganz erlebe ich, aber eher von den kinderlosen Frauen liebe Frau Weber. „Arbeitest Du neben der Familie“ ist zum Beispiel eine Frage die an Arroganz nicht zu überbieten ist. Familie ist Arbeit hoch 4 (ich habe überigens noch eine 25%-Brötchenstelle neben meinem 200% Familien-Job). Oder dann Sätze die mit: „also ich würde dies bei meinen Kindern so machen…“ beginnen. „Ja dann mach doch Kinder und Erziehe sie so wie Du willst und aber sage mir nicht wie ich es zu tun habe“ ist dann meine Antwort. Mir wäre es jedoch noch nie in den Sinn gekommen eine Frau zu hinterfragen oder zu kritisieren wenn sie keine Kinder hat, warum auch immer. Wir leben schliesslich in einer freien Gesellschaft.

    • Laura B sagt:

      Ich sehe jetzt in der Frage „Arbeitest Du neben der Familie?“ beim allerbesten Willen keine Arroganz. Ist doch eine normale Frage, die Interesse zeigt. Arrogante Wertungen sehen so aus: „Waaaas? Du arbeitest neben der Familie? Findest du das nicht voll egoistisch von dir?!“ Und ja, ich bin werdende Mutter, die auf unbestimmte Zeit Studium und Arbeit sistiert (Danke an meinen Mann, der das Geld verdient und mir diese Entscheidung ermöglicht!)

  • Romi Ruch sagt:

    Kann ich nicht bestätigen, bin selber Mutter seit bald 4 Jahren, habe wenige neue Bekannte (Mütter: vor allem treffe ich diese auf dem Spielplatz) und meine Freundinnen sind alle kinderlos und immer noch meine Freundinnen.

  • Juan Cabrillo sagt:

    Ich schlage vor, Frau Weber setzt sich jetzt für die Emanzipation der Männer ein: Diese haben ab sofort auch die Wahl, ob sie Kinder bekommen möchten. Dann muss Frau Weber ihren persönlichen Frust nicht mehr an den Müttern ablassen, sondern kann sich endlich wieder den bösen Männern zuwenden.

  • Kamran Safi sagt:

    Schwachsinn, pure Zeitverschwendung dieser Artikel. Und an alle Kommentatoren, die es am liebsten sähen, wenn Familien untertauchen und erst wieder zu Tage kommen, wenn die Goofen 18 sind: Ihr seid auch mal quängelnde, nervtötende, sabbernde, kinderwagenfahrende, steuerbegünstigte, hoffentlich vor Rauch und sonstigem Unbill beschütze, und nicht zu Letzt über Alles geliebte Kinder gewesen. Seid tolerant! Ich erinnere mich noch ganz gut an den Tag an dem ich die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis in Sachen Nachwuchsbekommen anerkennen musste und erkannte auch den Unterschied zwischen Anspruch an Erziehung und der lebbaren Realität. Ich war auch mal einer, der schnell mal sagte „man muss die Kinder halt einfach richtig erziehen“, ohne zu wissen was das bedeutet. Auch dass die moderne Welt nicht für Familien gemacht zu sein scheint erleichtert das Leben nicht im geringsten, das zu erkennen jedoch bedarf es einer grundlegenden Perspektivenänderung. Bis dahin bleibt es beim wertneutralen: „wenn man selbst keine Kinder hat weiss man schlicht nicht wovon die Rede ist“. Das ist einfach so und das sollte man hinnehmen und froh sein nicht immer in der Hochsaison Urlaub machen zu müssen.

  • Bitta sagt:

    @ Nicolas Meier: höhere Steuern für Kinderlose? Das ist ja wohl ein Witz. Mein Mann und ich arbeiten beide, wir kommen also in den vollen Genuss der Steuerprogression.

    Ich lese hier sehr viel Frust von den Kinderlosen, die sollten sich wohl eher mal an der eigenen Nase nehmen und nicht alle Schuld den Müttern in die Schuhe schieben.

  • Bitta sagt:

    P.S.: die Kinderkrippen der Stadt Zürich sind gut gefüllt. Dh, alle diese Mütter arbeiten. Und genau diese Mütter sind keine Glucken, die zu Hause auf ihren Kleinen hocken. Ergo trifft der Text auf sie schon mal per definitionem nicht zu.

  • Pfalz sagt:

    Wie ich sie satt habe, die quengelnden Kommentare der Weicheier-Papis hier, jederzeit bereit, sich „helfenhaft“ für Mütter einzusetzen. Aber nur, weil sie in Tat und Wahrheit nicht Manns genug sind, dem eigenen Muttchen die Leviten zu lassen, wenn diese wieder mal wieder rumnölt, nur weil sie ihre Kinder nicht im Griff hat. Einfach erbärmlich. Dabei ist es so einfach: no children no troubels und der überbevölkerten Welt geht es erst noch gleich viel besser.

  • Rolf Bleiker sagt:

    Mutig das zu schreiben. Am Arbeitsplatz wird extrem Rücksicht genommen auf die Mütter – was in gewissen Grenzen ok ist – aber wenn du keine Kinder hast oder Mann bist, geht das letztlich auf deine Kosten. Parallel dazu wirst du persönlich in Frage gestellt, weil ja irgendwas mit dir eigenartig sein muss, wenn du keine Kinder hast, und darunter musst du mit deiner Trauer klar kommen, weil es bei dir mit dem Kinderkriegen nicht klappt.

    • Tommaso sagt:

      Am Arbeitsplatz wird extrem Rücksicht genommen auf die Mütter? Ach ja, wo arbeitest du? Ich erlebe jedenfalls um mich herum reihenweise frischgebackene Mütter, die ihre Pensen reduzieren oder die Arbeit ganz aufgeben…

      • Eli Says sagt:

        Ja, es wird sehr grosse Rücksicht genommen auf Mütter! Wer macht Überstunden bei grosser Arbeitsbelastung? Wer muss seine Ferien zu Zeiten nehmen, in welchen keine Schulferien sind und somit keiner der studierenden Freunde Zeit hat? Wer bleibt abends länger oder kommt morgens früher für einen wichtigen Termin? Wer erledigt die Arbeit, wenn das Kind einer Mutter krank ist, zum Arzt muss oder sonstige Termine anliegen? Die Mütter???

      • Eni sagt:

        @ Eli Says

        Ja, wann sollen denn Mütter sonst Ferien nehmen, wenn nicht in den Schulferien?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Dass auf Mütter extrem Rücksicht genommen wird am Arbeitsplatz, kann ich nicht bestätigen, ich habe es zumindest immer anders erlebt. Dass die Ferien während der Schulferien der Kinder genommen werden, ist einleuchtend. Ich bin froh, dass ich nun, wo meine Kinder erwachsen sind, nicht mehr an diese Hochsaisonzeiten gebunden bin, damit kann man Geld und Nerven sparen. Ferien machen nämlich überhaupt keinen Spass, wenn überall alles voll ist und doppelt so teuer wie normal.

      @Rolf Bleiker, es ist sicher hart, wenn man Rücksicht nehmen muss auf die, welche vermeintlich alles haben, ich verstehe Sie. Ein guter Freund von mir (eigentlich eine alte Liebe) hat auch keine Kinder, ich habe ihn nie gefragt warum, weil ich fürchtete, ihn zu verletzen mit einer solchen Frage. Ich war erstaunt darüber, er wäre ein toller Vater geworden. Er hat mir dann mal gesagt, dass es einfach keine gab, da war ich froh, dass ich nie gefragt hatte.

  • Bitta sagt:

    Was bitte erlaubt sich Frau Weber hier, die Mütter zu verurteilen? Ich bin selber Mutter, kann mich aber in diesem Text beim besten Willen nicht wieder erkennen!
    Sie scheint mir eine äusserst verbitterte Frau zu sein, vermutlich selber eine derjenigen, die gern ein Kind hätten, aber keinen Kandidaten haben, dass sie dermassen gehässig über die Mütter herzieht.
    Weder ich noch meine Freundinnen mit Kindern würden jemals eine Kinderlose darauf ansprechen, wann es denn Nachwuchs gäbe. Wennschon, käme die Frage, ob sie Kinder möchte oder nicht.
    Es ist doch dämlich, einfach anzunehmen, mit der Geburt eines Kindes ändere sich jede Frau um 180°. Ich wollte 27 Jahre lang keine Kinder und habe diese Zeit sicher nicht vergessen und nehme genau deswegen nicht automatisch an, dass jede Frau ein Kind zu wollen und zu haben hat.
    Generell ist es eine Frechheit, wenn Nichtmütter über Mütter urteilen und umgekehrt, obwohl die Mütter wohl noch eher dazu befähigt wären, denn sie waren auch mal Nichtmütter und kennen deren Welt – die Nichtmütter kennen die Welt der Mütter kein bisschen und haben sich deshalb auch da rauszuhalten..

    • Tanja sagt:

      Ja ja, die Mütter, die wissen alles. Tatsache ist doch, dass sich die meisten Mütter mit ihren Kindern so verändern, dass sie eben die Welt der Nichtmütter nicht mehr nachvollziehen können.

  • Bettina Leinenbach sagt:

    Fast, ja fast hätte ich eine Träne vergossen. Diese bösen, bösen Mütter, die die Kinderlosen mobben, sie mit Wickelgeschichten quälen und sich über den nicht vorhandenen Nachwuchs lustig machen. Ja, Mamas können so biestig sein. Doch dann habe ich mich daran erinnert, dass die Kinderlosen doch nicht so wehrlos sind. Nur Frauen ohne Kinder sind in der Lage, Sätze wie: „Also, ich würde nicht so zunehmen wie du, wenn ich schwanger bin.“ zu sagen. Oder: „Wenn ich ein Baby hätte, würde ich es nicht mit 6 Monaten in die Krippe geben.“ Oder: „Wie, du bekommst schon wieder eins?“ Besonders schön auch: „Ist mir doch egal, dass dein Kind krank ist – dann bleib halt ganz daheim.“ In diesem Moment blinzelte ich die Träne weg, atmete tief durch und wusste: Nichtmütter können ja so biestig sein.

    • Eni sagt:

      Schlimm, wenn man kein Verständnis für ein krankes Kind hat. Das sind dann wohl dijenigen, die am häufigsten an der Montagskrankheit leiden.

      Als mein Sohn einen Unfall hatte, war es kein Problem sofort auszusteigen trotz zuwenig Personal

  • Delfino Terol sagt:

    Frau Weber, Sie haben einen sehr schlechten Artikel geschrieben. Sie listen einfach böse Angewohnheiten der Mütter und Nöten der Nicht-Mütter auf. Genauso hätten sie es umgekehrt machen können. Sie liefern keine Argumente, bloss behauptungen. Es geht im Artikel nicht um eine Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern nur um ein Frustablassen.

    Sehr schlecht. Bitte verschonen Sie uns mit weiteren Artikeln dieser Qualität.

    • UE sagt:

      Ich gehe davon aus, dass Sie eine von diesen Müttern sein müssen!?
      Der Artikel ist vortrefflich geschrieben und stimmt haargenau. Ich bedanke mich bei der Autorin. Sie hat mir aus der Seele geschrieben.

      • Delfino Terol sagt:

        Nein, ich bin keine Mutter. Das angesprochene Phänomen ist meines Erachtens sicher eine Kolumne wert. Dieser Text hier ist jedoch total indifferenziert und es gibt nur die schlechten Mütter und die guten Nichtmütter.

        Wenn Sie sagen, er stimmt haargenau, dann müssten Sie ein sehr trauriges Leben führen, denn dann leideten Sie bei jeder Begegnung mit jeder Mutter.

        Ich habe da mehr glück. Es gibt Mütter und Nichtmütter, mit denen ich mich gut verstehe. Es gibt Mütter die mich mit ihrem totalen Müttersein nerven, und es gibt Nichtmütter die mich mit dem Teeniegetue-mit-35-Jahren nerven. Die Welt ist halt nicht schwarzweiss.

  • Bee sagt:

    Ich finde diesen Artikel Sptize. Zuerst werden die jungen (noch) kinderlosen Frauen von ihrer Mutter wegen Enkelkindern bedrängt und als würde dies nicht schon reichen, hacken die frischgebackenen Mütter in die gleiche Kerbe. Das sieht mir doch ganz nach Gruppenzwang aus. Schlussendlich muss jeder selbst wissen ob er Kinder will. Zum Glück haben wir heutzutage die Möglichkeit uns zu entscheiden wie wir leben wollen. Verheiratet, Single, kinderlos oder halt um die menschliche Rasse nicht aussterben zu lassen (es gibt ja nur noch wenig Menschen auf der Welt) diejenigen mit Kindern.

  • NR sagt:

    Ich denke die aufgeführten Kommentare bestätigen den Artikel von Bettina Weber nur. Danke, dass einmal ein Thema angesprochen wird, welches so einer Kluft zwischen uns „Frauen“ reisst. Fantastisch geschrieben und auf den Punkt gebracht! Wältklass!!

    • Laura B sagt:

      Genau das habe ich mir auch gedacht, als ich die Kommentare las!

    • Tanja sagt:

      Das finde ich eben auch. Fasst den Sachverhalt genau so, wie er ist in Worte. Die vielen empörten Kommentare zeigen nur von der Unbelehrbarkeit der Mütter bei diesem Thema.

  • Juan Cabrillo sagt:

    Seltsam, wie jetzt die Frau Badinter als Quelle der Wahrheit dient. Was genau an Frankreich ist im Vergleich zu Europa überdurchschnittlich? Aha, der Durchschnitt der Anzahl Kinder. Und was genau sagt uns dieser Durchschnitt, wenn wir keine Streuungsmasse haben? Gar nichts. In Frankreich ist jeder Franzose, der dort geboren wurde. Massenhaft kulturfremde leben in den Banlieus und „vedienen“ den Lebensunterhalt für die ganze Familie mit staatlichen Kindergeldern. Kurzum: Hier die Kinderkriegerinnen, da die Karrierefrauen, die in Frankreich genauso wenig Kinder haben wie im Rest von Europa auch.

    So kann man arroganten linken Journalismus machen: Indem man von der ganzen Wahrheit genau den Kuchen abschneidet, der ins Konzept passt!

  • Ruth Eberle sagt:

    Ob es Arroganz ist oder nicht – diese schnelle Aburteilung erfährt man auch von vielen anderen Personen. Als Mädchen zur Selbständigkeit und Unabhängigkeit erzogen. Ich solle mein Potential ausschöpfen. Bildung sei das A und O. Du darfst dich nicht auf die Ehe verlassen (wie wahr!). Mittlerweile habe ich studiert, bin Rechtsanwältin und plane, bald zu dissertieren. Mein Beruf erfüllt mich und es fehlt mir nichts im Leben. Die Kinderfrage ist nicht endgültig ad acta gelegt, trotzdem bin ich mir sicher, dass ich nie zu 100 % Mutter und Hausfrau sein will. Ich kann mir vorstellen, ein Kind in eine Krippe zu geben. Äussere ich diese Gedanken, ernte ich von Eltern, Geschwistern, Schwägerinnen (!) Unverständnis. Dies sei Egoistisch. Verantwortungslos. Es könne doch nicht sein, einfach so ein Kind in die Welt zu stellen.“Fremdbetreut“. Ein Schimpfwort. Impliziert wird, dass nur die Mutter dem Kind optimale Bedingungen schaffen könne. Angesichts früherer Grossfamilien mit 7 und mehr Kindern, wo die Mutter kaum Zeit hatte, sich um alle Kinder zu kümmern (wahrscheinlich hatte sie nebenher Hof und Garten zu betreuen), sollte die Schaffung von Distanz zu diesem träumerischen Ideal der allzeit bereiten Mutter möglich sein.

    • Yves sagt:

      Einfach ignorieren. Jeder ist für sein Glück im Leben selbst verantwortlich. Das Ignorieren von sogenanten „guten“ Ratschlagen von Freunden und Verwandten ist der erste Schritt dazu ;-). Hat bei mir sehr gut geklappt…

    • studimutter sagt:

      yep, gebe dem yves recht. Habe einen etwas anderen Weg gewählt, muss genau diese Kommentare anhören, aber das Kind kümmerts nicht. Er fühlt sich „fremdbetreut“ sehr sehr wohl. Das ist nur Neid :-), weil sie so was nicht auf die Reihe kriegen.

      • ib2606 sagt:

        Hat nicht viel mit auf die Reihe kriegen zu tun. Es ist definitiv einfacher zu arbeiten, als Kinder zu Hause zu betreuen! Traurig finde ich es nur, dass Frauen welche „nur“ Hausfrau und Mutter sind, immer als Versagerinnen dargestellt werden. Es gibt aber sehr viele, die auf berufliche Anerkennung und Geld verzichten, um für die Kinder da zu sein. Sobald die Kinder nämlich 5 Jahre alt sind, verbringen sie schon 7 Halbtage im Kindergarten und dann hat man zwangsläufig wieder mehr Zeit für sich selbst! Wenn andere Mütter und Väter für sich einen anderen Weg als richtig erachten, habe ich damit kein Problem aber stellt das nicht immer als die Ideallösung dar!

        Am Ende vom Tag muss es ja für die Kinder und die Eltern stimmen.

  • Yves sagt:

    „Sie ist kinderlos und lebt in Zürich.“ Das erklärt die eher verzehrte und subjektive Sichtweise.

    Wenn kinderlose Frau sich über die Ignoranz und Aroganz der Frauen mit Kinder aufregt, könnte es dann sein, dass das Kinder-Los-Sein nicht ganz gewollt ist? Wenn ich von meiner Lebensweise überzeugt bin, dann lasse ich mich doch nicht von einer spitzen Bemerkung aus dem Konzept bringen.

    • Tanja sagt:

      Von „einer“ spitzen Bemerkung vielleicht nicht. Diese kommen aber im Dutzend-Pack. Muss man sich dauern verteidigen, dass man keine Kinder hat, vor jeder Person, die man eben gerade kennengelernt hat, ist es etwas mühsam. Warum nicht einfach leben und leben lassen, und es akzeptieren, dass andere Leute eben andere Entscheide treffen?

  • max sagt:

    Seltsam, wie jetzt die Frau Badinter als Quelle der Wahrheit dient. Was genau an Frankreich ist im Vergleich zu Europa überdurchschnittlich? Aha, der Durchschnitt der Anzahl Kinder. Und was genau sagt uns dieser Durchschnitt, wenn wir keine Streuungsmasse haben? Gar nichts. In Frankreich ist jeder Franzose, der dort geboren wurde. Massenhaft kulturfremde leben in den Banlieus und „vedienen“ den Lebensunterhalt für die ganze Familie mit staatlichen Kindergeldern. Kurzum: Hier die Kinderkriegerinnen, da die Karrierefrauen, die in Frankreich genauso wenig Kinder haben wie im Rest von Europa auch.

    So kann man arroganten linken Journalismus machen: Indem man von der ganzen Wahrheit genau den Kuchen abschneidet, der ins Konzept passt!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Genau das stimmt eben nicht, auch wenn die Migrantinnen rausgerechnet werden, haben die Französinnen immer noch überdurchschnittlich viele Kinder. Es hat mich auch erstaunt, weil ich mir genau dieselbe Überlegung machte bezüglich des Kinderreichtums.

  • Schmaetterling sagt:

    Da die Schreiberin selbst nicht Mutter ist, weiss sie auch nicht, auf wie viel Mütter verzichten müsssen wenn sie Kinder kriegen. Deshalb sollte auch eine kinderlose Frau gewisse Toleranz gegenüber dem Geschwatz von Müttern walten lassen und nicht ihren angestauten Frust mit so einem Artikel freien Lauf lassen. Zudem ist jede Frau, jeder Mensch anders und solche pauschalen Verurteilungen bringen nichts, ausser dass wieder eine neue Gesellschaftsgruppe gegeneinander aufgehetzt wird! MITEINANDER UND NICHT GEGENEINANDER!

  • Hans Meier sagt:

    Klingt da Frustration durch in diesem Beitrag? Es scheint geradezu so! Denn arrogant sind die Karriereweiber, die amüsant lächelnd auf die Hausfrauen und Mütter herunterschauen, die sich „nur“ um die Kinder und den Haushalt kümmern. Macht und Geld ist doch viel mehr wert als soziale Netze und Kindererziehung. Welch falsche Sicht! Sie sind zu bemitleiden.

    • Laura B sagt:

      Ich glaube es sind gerad Sie in dem Artikel gemeint. Selbstverständlich gibt es auch arrogante Väter!

  • gugus sagt:

    an, danke aber auch, frau weber. das ist ja überhaupt nicht pauschalisierend *ironie off* ALLE mütter sind arrogant und haben kein verständnis für kinderlosigkeit. ALLE mütter sind taktlos, ALLE mütter halten ihre lebensweise für die einzig richtige, ALLE mütter tun dies und das…
    äxgüsi, ich bin mutter, zwei meiner besten freundinnen nicht. und ja, ich erlaube mir oft, von meinem leben als (unter anderem) mutter zu erzählen. genauso wie mir die anderen von ihrem leben erzählen. ich erzähle davon, was es emotional für mich bedeutet, mutter zu sein. sie erzählen mir von ihrem job, ihrer diss, der trennung von ihrem freund, der letzten eroberung etc.
    die eine dieser beiden freundinnen hätte gerne kinder, aber bisher mangelte es an der richtigen beziehung. die andere will keine kinder. ich werde mal nachfragen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass keine dieser beiden freundinnen mich diesbezüglich arrogant findet. und wir sind alle drei in der lage, den lebensstil der anderen zu akzeptieren. ebenfalls sind wir alle drei nicht so blauäugig nicht zu wissen, dass alle lebensweisen schöne und weniger schöne seiten haben.
    vielleicht sollten sie sich neue freundinnen suchen. für mich klingen sie ziemlich frustriert, liebe frau weber. ich hoffe, ich täusche mich.

  • Gerrade gestern wurde ich von zwei strammen Müttern mit den beiden riesigen Kinderwagen vom Trottoir gescheucht. Wenn ich nicht auf die Strasse ausgewichen wäre, läge ich flach unter den XXL -Kinderwagen….

  • Lars Benvenido sagt:

    Taeusche ich mich oder lese in diesem Artikel ein grosser Frust und Neid einer kinderlosen Frau heraus ? Bettina Weber gibt den Muettern den Ratschlag alles etwas entspannter zu sehen. In Tat und Wahrheit ist es wohl eher umgekehrt.

  • Reto K. sagt:

    Braucht es hierfür tatsächlich einen eigenen Artikel im Tagi? Habt Ihr sonst nichts zu drucken?

  • Albert Martin sagt:

    Naja, bei meiner Frau ist es umgekehrt. Die kinderlosen Freundinnen besitzen eine ungeahnte Arroganz, wenns drum geht, alles besser über Kinder zu wissen: Das müsste man jetzt im Griff haben (jammer nicht rum), jetzt müsstest du sie aber mal abgeben (und wieder mit mir ausgehen wie früher), wann gehst du eigentlich wieder arbeiten, die schlafen ja eh den ganzen Tag… Wenn die mal Kinder haben…

  • Myrta Blättler sagt:

    Nun bin ich eine „alte“Mutter, aber als die Kinder klein waren, war es nicht einfach Mutter und Beruf unter einen Hut zu bringen. Ich wurde als egoistisch bezeichnet, weil ich Kinder, in diese schon mit Menschen überfüllte Welt, bekommen habe. Diese Arroganz schmerzte mich damals und heute noch.

  • Montserrat Bellprat sagt:

    So ein Quatsch! Warum sollte man einer Frau keine persönliche Frage stellen? Woher weiss die Autorin, dass Mütter kinderlose Frauen suspekt finden, dass sie sich moralisch überlegen fühlen? Dieser Artikel ist komplett suggestiv und konstruiert Fakten, wo keine sind. M.E. ist die Autorin entweder neidisch auf Mütter, oder – wenn selber Mutter – überschätzt ihren Einfluss auf andere Frauen massiv!

  • juhee sagt:

    auch als mutter (eines kleinen kindes) finde ich, das sie recht haben! und es ist nichts langweiliger als immer nur über kinder zu reden – wie wenn es sonst keine themen mehr gäbe! ich muss meinen kopf jeweils tief in die zeitung vergraben auf dem spielplatz, damit ich mich nicht allzusehr aufrege und/oder langweile. da bin ich dann jeweils gottenfroh, dass ich noch andere inhalte habe, wie zum beispiel, arbeit, politik, und ja, ausgang – zwar selten aber dann am liebsten mit meiner kinderlosen freundin, denn die weiss noch, wie es geht!

    • mama sagt:

      Hallo Juhee, hinter welcher Zeitung finde ich Sie auf welchem Spielplatz, um NICHT über Kinder zu reden? Mein Partner hat übrigens letzthin statt „Spielplatz“ „Friedhof“ gesagt … Fand ich noch lustig 🙂

  • B.J. sagt:

    Ich bin ganz der Meinung von J.B.

  • Martin Hottinger sagt:

    Amusant geschriebener Beitrag. Frau Weber schreibt ‚Da ist … wohl auch Neid herauszuhören…‘. Ich interpretiere es eher als Unsicherheit der (frischgebackenen) Mütter. Denn gibt es eine definitivere Entscheidung als die zum ersten Kind? Da fragt sich frau: Habe ich richtig entschieden? Um diese Frage zu bejahen, macht frau den ‚alten‘ Lifestyle halt etwas schlechter, als er tatsächlich war.

  • alea b sagt:

    sehr pauschalisierend. erlebe ich in meinem umfeld als völlig anders. ich habe nicht das gefühl von müttern irgendwie so behandelt zu werden oder dass mütter sich so verhalten. die kinderfrage ist doch nur eine frage von ganz viele anderen fragen, die beschäftigen, weil frau heutzutage viele möglichkeiten mehr hat als nur kinder, küche, kirche. kinderlose und mütter reden da ebenso darüber.

  • Martin Schneider sagt:

    Wer ist denn jetzt hier arrogant? Die Mutter, die ihre Ferien dem Schulferienkalender anpassen muss, trotz Kinderwagen mit Baby selber einkaufen geht, sich und ihr Kind vor Passivrauchen schützt? Oder die Autorin, die damit Probleme hat? Was für ein Schwachsinn, Frau Weber. Und denken Sie daran: ohne Mütter gäb’s uns alle nicht, auch Sie nicht….

  • Andrea Weihrich sagt:

    Herzlichen Dank für den nur allzu wahren Artikel! Ich, weibl. 32-Jahre und gewollt kinderlos, kann dem nur beipflichten. Ich bin auch weder karrieregeil noch frustriert sondern sehr zufrieden mit meinem Leben.

  • nicolas meier sagt:

    der artikel trifft ins schwarze! wie sehr die journalistin recht hat, zeigt sich auch daran, dass kinderlose – insbesondere über höhere steuern – immer mehr zu den melkkühen der gesellschaft gemacht werden…

  • Eli Says sagt:

    Es sind nicht immer die lauten Töne. Oft verletzen auch kleine Anspielungen von Müttern oder solchen, die es werden wollen eine Frau, die keine Kinder hat und haben wird (weil sie nicht kann oder will). Mir spricht der Artikel aus der Seele, auch wenn das Thema nicht so pauschalisiert werden kann. Manchmal muss man(frau) etwas übertreiben, um Beachtung zu finden.

  • C. H. sagt:

    doofer Bericht!

  • ruth berger sagt:

    vielen dank für diesen artikel. selber mutter von zwei söhnen, ist für mich diese arroganz der – vor allem – jungen müttern unerträglich. die kinder sind für sie wie trophäen! leider sind die mütter sehr oft nicht in der lage, ihren nachwuchs zu erziehen und so wird der rest der welt von diesen rotznasen in restaurants, öffentlichen verkehrsmittel, einkaufscentren usw. terrorisiert!

    • MC sagt:

      Als „Mutter“ von 3 Stiefkindern kann ich das unterschiedliche Verhalten der Mütter gegenüber mir als „Mutter“ oder als „Nicht-Mutter“ sehr genau beobachten und ich kann nur bestätigen, was die Autorin beschreibt und auch Ruth Berger muss ich leider recht geben. Die Kinder werden als „Trophäen“ präsentiert, sie gehören zum perfekten „Lifestyle“, fehlen sie, ist das Leben – eben nicht perfekt (so die Mütter).
      Erwähne ich dann unsere Kinder, werde ich wohlwollend aufgenommen in den Kreis der „besseren Frauen“.

  • Helga Klee sagt:

    Warum so negativ? Ich unterstütze jedes Wort des Kommentars von J.B. Was muss sich wohl bei der Verfasserin für einen Frust angestaut haben, damit sie so negativ schreiben kann. Kinder braucht unser Land, und zufriedene Mütter und Väter, die ihnen vertrauensvolle Bezugspersonen sind. Auf das Veröffentlichen solch plakativer Berichte sollte künftig verzichtet werden.

    • Tanja sagt:

      Genau wegen solcher Kommentare braucht es diesen Beitrag. Es geht eben nicht um Frust, wie das die Mütter regelmässig verkennen, sondern einfach um das Achten einer anderen Lebenswahl.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.