Mahlzeit!

Das gemeinsame Abendessen gehört zu den Fundamenten einer Familie.

Das gemeinsame Abendessen gehört zu den Fundamenten einer Familie.

Damals trieben sie mich fast in den Wahnsinn, diese familiären Abendessen. So dachte ich wenigstens als eine von vier pubertierenden Töchtern im Haus der Eltern, von denen jede meinte, sie hätte die interessantere Geschichten zu erzählen. Und als mein Vater auf meine verzweifelt herausgeschmetterte Frage: «Warum? Warum müssen wir unbedingt zusammen essen?» seelenruhig und mit der für Eltern typische Neigung zu Tautologien erklärte: «Weil wir eine Familie sind», da zweifelte ich ernsthaft an seiner Zurechnungsfähigkeit.

Aber wie das so ist mit Familien: Traditionen setzen sich durch. Heute lege ich selber Wert darauf, mit meiner Familie zu Tisch zu sitzen. Die Mahlzeiten folgen einer zuverlässigen Dramaturgie: Der Sohn legt mit archäologischem Eifer Zutaten wie Zucchetti oder Petersilie frei und verkündet dabei lauthals, dass er eher sterben, als das essen werde. Der Mann erklärt dem Sohn, dass er das sehr wohl essen werde und zwar mit dem Besteck. Die Tochter benutzt das Besteck einwandfrei, um sich damit Essen in den Mund zu schaufeln, wobei sie sich kauend oft zu einer spontanen Sing- und Tanzeinlage inspiriert fühlt, die ich mit einer ernsten Intervention eindämme. Der Sohn hat jetzt ebenfalls Messer und Gabel ergriffen, benutzt sie allerdings dazu, die Funktionsweise eines Laserschwerts zu erläutern, worauf der Mann nun heftig sein Missfallen an herumspritzender Salatsauce bekundet. Und so weiter.

Ja, die gemeinsame Mahlzeit ist das Feuer, in unserem Fall laute und zuweilen nervenzehrende Übung, die wir aber, so oft es der Arbeitsalltag erlaubt, pflegen. Die gemeinsame Mahlzeit ist das Feuer, um die sich die Kleinstsippe schart, das Fundament familiären Lebens. Das Internet bietet ungefähr eine halbe Million Lobpreisungen der schönen Sitte, und gescheite Abhandlungen, die die «Bedeutung der Institution Mahlzeit im Essalltag» eruieren, etwa, dass sie dem Nachwuchs nicht nur Geborgenheit und Werte vermittelt , sondern auch die Kenntnis von Speisen und Getränken. Amerikanische Studien haben sogar herausgefunden, dass gemeinsame Mahlzeiten asthmatischen Kindern helfen – und dass Kinder aus Familien, die gemeinsam speisen, ein geringeres Risiko haben, dem Alkohol und den Drogen zu verfallen.

Und bevor nun jemand auf die Idee kommen könnte, dies als Steilvorlage zur allgemeinen Kritik an berufstätigen Müttern zu missverstehen, sei auch noch die Studie «Der Essalltag von Familienhaushalten» zitiert, welche Entwarnung auf der ganzen Front gibt. Sechs Typen von Müttern werden da differenziert, von den «entspannten Unkonventionellen» bis zu den «aufopferungsvollen Umsorgerinnen», aber alle beziehen ihre Kinder «frühzeitig und altersgerecht in die Beköstigungstätigkeiten mit ein».

Nicht zuletzt lassen sich hier auch einfache Regeln vermitteln und durchsetzen, etwa dass man am Tisch nicht schmatzt, nicht singt, nicht mit dem Essen spielt und sitzen bleibt, bis alle fertig sind. Der Vater behielt also, wie fast immer, recht – auch was die Beköstigungstätigkeiten angeht. Auch wenn meine Tochter dereinst an meiner Zurechnungsfähigkeit Zweifel haben wird.

341 Kommentare zu «Mahlzeit!»

  • Tobi or not Tobi sagt:

    @Nasti: Nein nicht Sanchez… 🙂 Wikipedia gibt dir die antwort..:-) Würde doch meinen Namen hier nicht veröffentlichen….. Bei einem Essgelage und nach paar wodkas eventuell…

    @Mahlzeit:Es gibt ja mittlerweile über alles Studien. Gibt es Studien die belegen was das gemeinsame Essen mit der Famillie auf das soziale Bewusstsein der Kinder ausmacht? Oder die SCHLÜSSELKINDER die nur alleine vor dem Fernseher essen ?

  • Hotel Papa sagt:

    @ Shakespeare-Verschnitt: Ferkel!

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Heissen Sie zum Nachnamen Sanchez??? Das kommt mir nämlich sehr spanisch vor???

  • Tobi or not Tobi sagt:

    @Nastia: Der steht wohl eher auf Dirty Sanchez…

  • Roland Strasser sagt:

    habe gran torno leider nicht gesehen. aber clint eastwood mag ich irgendwie.

  • Roland Strasser sagt:

    @Nasty: und du, schaust du Familienfilmchen von Opa aus dem Krieg an, wie er Polen, das Baltikum und ethnische Ukrainer schändet?

  • Auguste sagt:

    hmm…, grand torino stuff heute von ihnen strasser.

  • Nastia sagt:

    @Roland Strasser: Es gibt auch das „Porno-Heidi“… Jetzt geht`s Ihnen gut,oder???

  • Roland Strasser sagt:

    Es gibt eine Winkelried-DVD….?!? *frohlock*

  • Nastia sagt:

    @Auguste: Sie sind ein Philantrop…

  • Auguste sagt:

    @ nastia

    hmm…, oder er hat sich wieder die winkelried-dvd, der retter der eidgenossenschaft, bis zum abwinken reingezogen.

    das büchlein ist unterwegs zu max. die krankenschwester bringt ihn ja fast um den verstand. das kann sich das land nicht leisten, jetzt wo die libyer wieder offene grenzen haben. maurer und blattmann haben heute morgen die griechenland-karten schon wieder abnehmen lassen im kommandobunker. halt sichern, neues ziel…..!

  • Nastia sagt:

    @Auguste: Irgendwie scheint der Herr Strasser eine masochistische Ader zu haben. Scheint so,als wäre das `ne typisch österreichische Eigenschaft…

  • Auguste sagt:

    @ hotel papa

    hmm…, oder die zeugen jehova’s?

  • Hotel Papa sagt:

    Beep!

  • Auguste sagt:

    hmm…, entweder gibt es jetzt eine gummipuppe, die es voll bringt – oder er hatte richtigen….

  • Roland Strasser sagt:

    @Tobi: das hier ist „Satyricon“ und du kämpfst gegen den Stier. Gitone geht mit Ascyltus, wenn du nicht vorwärtsmachst. Also, ein gratisTipp: du siehst ja, dass du Nasty beeindrucken kannst, wenn du gegen mich feuerst! Also los!

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Weil der Strasser, einen auf Orgi69 macht. So ein harter Macker,you know… Aber sein Problem ist, das er nicht ein Quäntchen der Coolness von Herrn Romeike hat…. ; )

  • Tobi sagt:

    @Hotel P.: Why then?

  • Hotel Papa sagt:

    Tobi, bass uff. That’s a slippery slope…

  • Nastia sagt:

    @Tobi: paschulsta. Woher können Sie Russisch???

  • Tobi sagt:

    @Nastia: 🙂 balschoje spasiba…

    @Strasser:Ich kompensiere gerade meine asoziale Denkensweise als Linker Gutmensch indem ich mich hier mittel Seelnstreaptease offenbare… Hab nen geilen Job…
    Aber das hier kommt mir gerade wie ein Fellini Film vor..

  • Nastia sagt:

    @Roland Strasser: Vieleicht ist der Tobi multitasking-fähig und Sie können nicht mal `nen arschgeilen Kommentar zu irgenwas abgeben.

  • Roland Strasser sagt:

    @Tobiiiiiii…konzentrieren! Du schreibst etwa fünfmal so viele Kommentare wie ich. Was hast du zu kompensieren? Oder hast du einfach einen sehr langweiligen Bürozeitabsitzen-Job?
    (Huch, jetz habe ich Sie geduzt, sorry, denkensie sich alles mit „Sie).

  • Tobi sagt:

    @Strasser: ähnlich wie ich? inwiefern? respektlos? Sie würden noch staunen sie super intellektueller! Wie man in den Wald ruft…

    @Nastia: Diese Storry kenn ich… Man wird bis zum durchdrehen provoziert und wenn man die Fassung dan verliert, sind es die Provokateure die zu Vater Staat rennen… Ist doch irgendwie billig oder? Ja deshalb lass dich nicht provozieren… Musste übrigens auch lachen über Auguste’s Horizon horizons… brauche wohl nachhilfe..:-)

  • Hotel Papa sagt:

    @Nasti: Das musst Du nicht kaufen. Du kriegst das bei Bedarf portionenweise von den Lesern präsentiert.

  • Nastia sagt:

    @Auguste: Wo kann man dieses grossartige Werk „Horizontal Horizons“ kaufen???

  • Roland Strasser sagt:

    @Nastia: ich habe sie icht mit einem Gegenstand verglichen, sondern Tobi geraten, eine Taktik aus dem Kuhstall anzuwenden! Können sie nicht lesen?
    Schlagen sie mal nach unter „Metapher“

    @Tobi: also ähnlich wie du?

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Ich will einfach nicht irgendwann `ne Anzeige wegen „Ehrverletzung“ ins Haus geflattert bekommen. Danach heisst`s wieder „Ausländer können sich nicht benehmen.“ Aus „Weltwoche“-Kreisen.

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Wehr dich ruhig… Irgendwie wird der Herr immer respektloser, der soll mal auf der Strasse mit jemanden so reden…. Spitalaufenthalt garantiert…

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Ich mag es nicht mit einem Gegenstand verglichen zu werden…

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Lass dich von dem Laferi nicht herausfordern.. der hat selber ziemlich grosse Komplexe, dass er sich den ganzen Tag im Netz rumhängt und irgendwelchen Leuten ans Bein pisst. Unzufriedenheit, sexueller Frust, Kompensation von irgendwelchen Mängeln die er in der Kiindheit hatte..

  • Nastia sagt:

    @R.Strasser: Jetzt wird`s peinlich. Für Sie, das einzige was Sie jetzt im Augenblick können ist meine Herkunft zu dissen. Polinen und elegant??? Hmmm, da kommt mir dieser Film über „Galerias“ in Warschau in den Sinn.

  • Roland Strasser sagt:

    @Nasty: Nein, selbst mittelständische Polinnen haben eine geradezu aristokratische Eleganz und kultivierte Gelassenheit, damit haben sie sich gegen ihre verwilderten Nachbarn im Osten abgegrenzt (mit Erfolg, wie Sie wissen). Als Mann überzeugen Sie dort nich als Macker, sondern mit Klasse, Stil, Esprit.

  • Nastia sagt:

    @Roland Strasser: Wo bitte schön, haben Sie den Macker-Qualitäten??? Etwa in Ihren jährlichen Ferien in Byalstok???

  • Tobi sagt:

    @Strasser: Hahah gut gesagt.. keine Angst meine Eier sind am richtigen Platz… ich steh eher auf Face to Face Begegnungen ohne eine Horte wildgewordener Blog-Kommentatoren, die noch ihre (horizontal horizons ! hehe) Tips einwerfen als wären sie die Trainer an der Seittenlinie… Macker dürfen sie von mir aus im Netz spielen…

  • Roland Strasser sagt:

    @August…“horizontal horizons“, LOL.

  • Eni sagt:

    @ Hotel Papa

    Mamablog-Baby?? Ist das nicht ein wenig weit hergeholt? 😉

  • Roland Strasser sagt:

    @Tobi: hey, Mann, wo sind deine Eier. Ein solches „Nein“ ist doch kein nein! Ostfrauen wollen umworben sein, aber nicht sanft umschlichen. Da gilt’s wie ein Luchs hinterm Rücken heran und den Melkstuhl gepackt, dass sie taumelt und hinschlägt!
    Du wirkst wie ein geprügelter Hund. Ich meine, eine Spur von Macker-Qualität muss doch in deinem spanischen Erbanlagen stecken?!?! Oder!?! Oder?

  • Lea sagt:

    muffins….hmm, who wants mine?

    Bye all. was nice today.

  • Hotel Papa sagt:

    Auguste, jetzt musste ich grinsen. Die Muffins sind asymmetrisch verteilt…

  • Auguste sagt:

    hmm…, kids so wird’s gemacht: starbucks irgendwo wo’s praktisch ist. ein tall irgendwas und ein muffin für jeden. keine richtigen namen, baseball-mützen und sonnenbrillen sind erlaubt. wenn der tall irgendwas fertig ist, der muffin nur noch ein paar krümel ist decision-time: good one oder good bye. erkennungsmerkmal die aufschrift auf der kappe.***

    *** kleiner auszug aus meinem büchlein „horizontal horizons“

  • Tobi sagt:

    @Nastia:Also bin noch immer offen dazu, mag Leute ohne Berührungsängste… Und wenn wir noch weitere Protagonnisten hier dazu überreden können.. .wieso nicht..? hmm looking forward 😉

  • Hotel Papa sagt:

    Ich nehme Wetten entgegen: Wann wird das erste Mamablog-Baby geboren?

    (Nein, das muss nicht von Euch zweien sein.)

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Ich sagte „eigentlich“… ; )

  • Tobi sagt:

    @Nastia:Wär wohl auch das 1.mal das ich sowas mache, aber ich bin wohl verrückt im Kopf…. Wollte mal schauen wie spontan und offen die Leute hier sind… Versuch wars wert…

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Ehm, eigentlich datete ich Niemandem aus dem Netz….

  • Auguste sagt:

    @ lea

    hmm…, die grössten chargen sind die beiden protagonisten selbst: riesen-knallchargen.

    aber sie haben es richtig erkannt: eine seldwyla-nummer wie sie im buche steht.

  • Tobi sagt:

    @Nastaia: Nur sehr nett von mir oder ist das ein Ja 🙂 Und sag mir entlich du, das macht mich so älter als ich bin

    @Lea: donde hast apprentido espagnol señora?

  • Lea sagt:

    @Auguste…. i’m clueless. muss ein Zürcher Insiderwitz sein. Ich bin zwar wohl nicht bildungsfremd wohl aber Seldyla-fremd.

    ich bin allerdings erstaunt, dass die Cops nicht sofort eingriffen. das würde hierzulande den Cops die Jobs kosten. Wahrscheinlich wären hier beide im County Jail gelandet.

    Als Chargen:

    Possesion of illegal substances
    Consumption of illegal substances
    Public lewdness
    Assault and battery
    Assault with deadly intent

  • Nastia sagt:

    @Auguste: Ihr Kommentar ist einfach herrlich. Sie könnten eine Karriere als Sport-Moderator anstreben.

  • Auguste sagt:

    @ lea

    hmm…, wegen dem hirschmann/meli post gestern. ich habe ihre antwort nicht sofort verstanden, darum liess ich sie einfach mal unbeantwortet stehen. die linien verwirrten mich etwas, da meli als tennis-lehrer wohl öfters mal die weissen linien auf dem sandplatz nachzieht und in hirschmann’s club-umgebung das wegwischen von weissen linien wohl auch zum nachtleben zählt. dass sich zwei von zürich’s „grössten frauenverstehern“ öffentlich in etwas zickenhafter weise die hucke voll hauen, fand ich eine gelungene einlage, zumal sie etwa in der gleichen gewichtsklasse sind. die polizei sah das wohl auch so, und griff erst ein, als alle wetten abgeschlossen waren. der kampf selber war nicht so hochklassig, ich habe im sportteil nichts darüber gefunden. das i-tüpfelchen aber war sacha wigdorovits‘ pr-spagat. ein idiot erklärt für einen idioten dessen idiotisches verhalten gegenüber einem andern idioten – try to beat that one.

  • Lea sagt:

    Buenos Tardes Tobi

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Das ist ja wirklich sehr,sehr nett von Ihnen.

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Er meint wohl, das wir nicht schon lange darauf gekommen sind mal zusammen zu essen, da wir ja gemäss Kommentären die gleichen Interessen hegen und uns in Schutz nehmen gegeseitig (genossin 🙂 ) Nein ich wollte dich nur mal zu einem Sauf- und Essgelage einladen bis jetzt, alles andere haben die andern vorgedacht…

    @Lea: Hola Lea..

  • Auguste sagt:

    @ hotel papa

    hmm…, was hat jasmin hutter den zwei zu tun? die „füllen wir uns mal die lampe zusammen – flirt technik“ war mir auch neu. bin gespannt, wie das rauskommt.

  • Hotel Papa sagt:

    Nasti: Du kennst die grosse Baumaschine mit der Schaufel? Tobi=Baumaschine. Auguste=Beobachter.

  • Nastia sagt:

    @Lea: Freu mich,das du wieder da bist : )

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Ich hab`heute `ne lange Leitung. Ich check`immer noch nichts. Klären Sie mich bitte auf.

  • Auguste sagt:

    @ lea

    hmm…, auch greetings.

  • Auguste sagt:

    @ anastasia c.

    hmm…, no comment.

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Ja ernst gemeint 🙂 Und hab den Auguste schon lange verstanden tztztz „dä cheib“…

  • Nastia sagt:

    @Auguste: Was meinen Sie mit Ihrem Kommentar???

  • Auguste sagt:

    hmm…, ich dachte schon, das wird nie mehr. da waren ja bruce willis und cybill shepherd damals in moonlighting noch schneller als ihr zwei.

  • Hotel Papa sagt:

    @Nasti:

    Loreena McKennitt

    World music. Angefangen mit keltischen Wurzeln, seither rund ums Mittelmeer. Mauren in Spanien, Sufi-Musik, Türkei.

    Spannend. Sie versteht sich als Kunsthistorikerin, nicht als Musikerin; arbeitet die Themen musikalisch auf. Was dabei als Musik herauskommt, finde ich grossartig.

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Ist das jetzt wirklich ernst gemeint???

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Kommt natürlich auf die Spontanität aller draufan… Meiner Meinung nach wär das sicherlich noch interessant
    Und sonst kochen und drinken wir uns mal voll… (ist ernst gemeint…)

  • Nastia sagt:

    @Hotel Papa: Wer ist das???
    @Tobi: Wann findet das statt???

  • Tobi sagt:

    Also meine Damen und Herren da muss wirklich mal ein grosses Fressgelage stattfinden….. und Frau Althaus und Binswanger stellen Grill und Haus zur Verfügung 🙂

    @Eni: Crevetten gibts natürlich aus tierfreundlicher Haltung aber nie aus Vietnam oder asiatischen Ländern oder nur selten… Habe die Crevettenzuchten in Vietnam gesehen, ist alles andere als hygienisch.

  • Hotel Papa sagt:

    Dann erschrecke ich mit Loreena McKennit. 😉

  • Nastia sagt:

    @Hotel Papa: Ich höre auch B.Holliday,Amy Winehouse und auch ein bisschen Klassik. Also keine Angst.

  • Hotel Papa sagt:

    Bin dabei, unter einer Bedingung: orgi68 und ähliche Machwerke nur in der schalldichten Gummizelle.

  • Eni sagt:

    @ Roalnd Strasser

    Das können Sie mir nicht antun, ich bringe dafür mein unübertroffenes Himmbeertiramisu mit als 2. Dessert wegen dem vielen wodka und für Sie gibt es natürlich Weisswein zu den Crevetten.

    Hotel Papa?

    @ Tobi Crevetten gibt es auch aus Tierfreundlicher Haltung 🙂

  • Tobi sagt:

    @Hotel Papa: schizophrene Züge 🙂
    @Nastia: wär für dich gewesen

  • Tobi sagt:

    @Hotel Papa: schizophrene Züge 🙂

  • Hotel Papa sagt:

    Selbstgespräche?

  • Tobi sagt:

    @Tobi: haha. Genial…! ja einmal rechts wohl immer rechts… Wann kochen wir?

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Ich glaube, der singt vorher die „Internationale“ und fällt danach ins Koma… Aber „links“ wird der glaub`nicht wählen…

  • Tobi sagt:

    sorr abgefüllt nich abgefühlt.. keine Berührungsängste eigenltich aber nicht bei Strasser haha

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Ja das kann ich mir vorstellen… Mit uns kommt der Strasser nicht mehr zu seinem Schlaf…..Der wird mit Horinka abgefühlt, bis er links wählen geht…

  • Nastia sagt:

    @Roland Strasser: Ihre Ausländerfeindlichkeit nimmt immer bizarrere Formen an. Jetzt boykottieren Sie schon meinen Namen. Hat man Ihnen in Ihrem konservativen Elternhaus keine guten Umgangsformen beigebracht??? Im übrigen gibt es einen richtige Party, wenn Tobi und meine Wenigkeit „In da House“ sind. Ein richtiges Gelage!!!

  • Tobi sagt:

    @Strasser: Deshalb haben wir sie auch zum Abwaschen eingetragen: Banausisch? Hm schon probiert? Nicht so sturr Strasser, auch sie sind irgendwo zu gebrauchen… irgendwo..

    @Laura TI: wir kommen ins Tessin……

    @Hotel Papa: Bin dabei, aber dann muss wohl gerade ein Weekend reserviert werden. ^Lange Diskussionen vorprogrammiert.

  • Hotel Papa sagt:

    Nix Tarte Tatin. Ist zwar auch gut, aber meine ist etwas ganz anderes.

  • Roland Strasser sagt:

    @Tobi: Gambas a la plancha mit Rotwein? Wie banausisch! Und russichsre Salat zum Lamm…??…da gefallen mir Papa Hotels Ideen schon besser vor allem die Tarte Tatin!
    Sorry muss passen, gehe schon mit Zysi udn Girardet an den Lago Maggiore, Risotto essen und Luganighe bräteln.

    @Anästhesie: Kennst Du noch nicht das Strasser Theorem? „Die Linken sind an allem Übel schuld, und dort wo sie nichts dafür können, liegen sie trotzdem total daneben.“

  • Hotel Papa sagt:

    Habe mich sowieso gefragt, wann es bei dem ganzen Klüngel hier zum ersten Blogmeet kommt.

  • Nastia sagt:

    @Laura Ti: Super Idee!!!

  • Laura TI sagt:

    Und da es im Tessin immer so schön warm ist, lassen wir die ganze Party bei uns steigen 🙂
    Ich mach dann ein paar Sushi für’s Apero und für Eni ein paar Vegi-Sushi.

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Der Horinka schmeckt so ähnlich,wie der Serbische Schnaps den Sie jetzt bei „Coop“ anbieten. Nur ist Horinka VIEL härter… Natürlich mache ich die Mayo selber!!!

  • Hotel Papa sagt:

    Mein Beitrag: Hosomaki zur Vorspeise und meinen weltberühmten Apfelkuchen nach öffentlichem Geheimrezept zum Dessert. Horinke lasse ich lieber bleiben; wie wärs mit einem schönen Singel Malt. Wer mag, raucht eine Zigarre dazu.

  • Tobi sagt:

    @Nastia: der Schnaps istmir aber sehr sympathisch 🙂 Wenn wir genug bödelen, gehen auch noch 5-6 Gläser Horinka rein.. würde ich gerne mal probieren…

  • Nastia sagt:

    @Tobi: 2 Vorspeisen sorgen für ein gutes „Bödeli“, sagt einer unser Stammkunden immer… Horinka ist ein Pflaumenschnaps aus der Karpaten-Region. Der wird dort /theoretisch) als Aperetif getrunken. Aber das Zeug ist süsses Gift, nach einem Glas biste schon angeheitert,nach 2 besoffen und nach vier im Koma…

  • Tobi sagt:

    @Eni: Also lustig wärs…. eine bunt zusammengewürfelte Gruppe und jeder bringt was anderes…

    @Nastia: x Flaschen entspricht meinem Geschmack… Machst du die Mayo für den Salat auch selber? Was ist den HOrinke ?

    @Heidi Reiff: Als anarchistin sind sie an meiner Tafel auch willkommen und gern geschehen. Was können sie kochen?

    @Cara Mia: dann gibts aber 2 Vorspeisen..

    DAS GROSSE FRESSEN…

  • Eni sagt:

    Juhui!!!!!!!!!!!!!!! Wann findet die Pary statt???????????“

  • Nastia sagt:

    @Tobi: Ich werde x Flaschen Wodka und 3 Flaschen Horinke mitnehmen,wenn`s sein muss. ; )
    Den Salat mache ich gerne…
    @R.Strasser: Wissen Sie denn wie ne `ne GS( Lol, Godsilla alias Silla The Killa) angeht???

  • Cara Mia sagt:

    Mann, ich kriege so was von Hunger… Aber russischen Salat mit Knobli-Crevetten, na, wenn die Version von Anastasia nicht dieses Dosen-Mayo-Ding ist, bin ich wohl glücklich. Iich mache eine Pasta mit Sugo zur Vorspeise, ok?

  • heidi reiff sagt:

    @ Cara mia

    Ich kenne Tischmanieren sehr gut das wurde mir in meiner Sozialisation als Kind genügend aufoktriert, beim Essen immer schön beide Hände auf dem Tisch etc. etc. die Liste ist unendlich lang. Ich bin eine überzeugte Anarchistin, Rebellion gehört zum Leben auch wenn die Rebellion nur gedanklich stattfindet. Es gibt genug SchleimscheisserInnen auf der Welt.
    Alter schützt vor Torheit nicht : – ).

    PS. Moraltanten und Moralonkels sind für mich ein rotes Tuch

  • max sagt:

    @Tobi

    Und alle würden staunen ob dem witzigen und jovialen Auftreten des Strasser, den strahlend blauen Augen und dem verschmitzten Lachen des max, dem Organisationstalent des Tobi, dem forschen und auch gemütlichen Auftreten der Eni, die Nastia würde quietschen und herumwieseln vor Freude und natürlich würden die Männer sie über den goldfarbenen Bikini ausfragen. Also die Laura TI müssten wir auch einladen und der Pippi eine Gelegenheit geben, doch noch ein paar nette Männer kennenzulernen.

  • Eni sagt:

    @ Tobi

    Jaja, Herr Strasser hat es wieder mal am schönsten, für Abwasch gibt es ja schliesslich den GS 🙂

    @ Anastasia

    bringen Sie 2 Flaschen mit, ich alleine trinke ja schon 12 aber nur mit Jus 😉

  • Tobi sagt:

    @Nastia: sorgt für den Russensalat und für den Wodka danach 🙂
    @Eni: bring das Gemüse
    @Max der Max sorgt für den Wein…

    @Strasser: Der macht den Abwasch….!

    sieh wohl aus das wir alle mal zusammen kochen….

  • Eni sagt:

    Also, das mit dem Lochergut habe ich nicht abwrtend gemeint, ich habe es nie gesehen. Ich habe auf ein Post von Lea reagiert wo sie die Frage gestellt hat, ob denn das Lochergut artgerecht sei (für die Kinder?)

    @ Tobi

    Ich stelle Sie als Koch ein, falls Sie für mich auch fleischlos kochen können 😉

  • Nastia sagt:

    @Max: Den Russischen Salat mache natürlich Ich!!! Weil ich erstens den besten Russischen Salat mache und zweitens sind die hier angebottenen Salate alles Fälschungen.
    Die Chnobli-Krevetten, darf natürlich der Tobi machen… ; )

  • Tobi sagt:

    @Max: Nee, das wäre eher für ein gemeinsames Essen an einem Sonntag genial… . Aber es klingt alles sehr kompliziert, ist es aber nicht… Der russische Salat braucht wohl am meisten Zeit..

    Aber als alleinstehender kann ich ja gut reden… da hast du recht..

  • max sagt:

    @Tobi

    Und das Kochen Sie für einen Tisch voll von rasselnden, singenden, tanzenden, Lichtschwerter schwingenden Schulkindern?

    Es tönt zwar gluschtig, aber wie bekommen Sie das hin?

  • Tobi sagt:

    Zu empfehlen bei dem schönen Wetter:

    Zur Vorspeisse cambas a la blancha(Krevetten), mit knoblauch und Salz gewürzt, fein im Olivenöl blanchiert….. dazu einen leichten Rioja. Kombiniert dazu eine Tortilla nach klassischer Art…
    Hauptspeise, russischer Salat und ein gutes Stück Lammfleisch… leicht blutig…….
    Desert: crème catalnach katalanischer Art….

    en guete..

  • Nastia sagt:

    @Max: Das Lochergut ist immer hin nicht so abgehoben und Koks-Versifft, wie die Goldküste. Ausserdem LIEBe ich Max Frisch seine Tagebücher!!!

  • Nastia sagt:

    @Rolans Strasser: Beim Essen kritisieren Sie die sogenannten „Linken“, bei der Schule auch. Wo zum Teufel ist man, bei Ihnen wenn man „links“ ist, nicht schuld???

  • max sagt:

    @Lehrzeit sagte 24. März 2010 um 07:06
    ZITAT:
    „Das Lochergut ist keineswegs eine billige Plattenbausiedlung. “

    Wer zum Henker war Karl Flatz?

    Corbusier, der echte oder das Imitat, als Ausweis für „gute Architektur“??????

    Max Frisch als Referenz?? Ein abverheiter Architekt wurde zum mittelmässigen Schriftsteller mit zweifelhaftem lokalem Ruf bei der linken Polit-Möchtegern-Prominenz.

    Aha, als Mieter in kaputtem Plattenbaumief, darum war der so verdreht!

    Immerhin muss man zu bedenken geben, dass die Planer Ende 60er Jahre eine Schweiz mit 11Mio Einwohnern vorsahen. Wenn wir also die Masseneiwanderung nicht stoppen, so werden wir alle in solchen Plattenbauten wohnen und wie Abklatsche von Max Frisch enden.

  • Cara Mia sagt:

    @Papa Moll: Chemikalien, die nicht abbaubar sind und Ketten bilden sind das Problem, die bleiben im Kreislauf und akkumulieren sich. Die Folgen sind klar. Das sind ganz andere Mengen, als etwa Medikamente. Zudem machen wir aus den Leichen ja keinen Dünger.

    Renditedenken und Rekordernten einfahren kann auch eine Religion sein, das goldene Kalb…

  • Cara Mia sagt:

    @heidi reff: und wozu soll das gut sein, in ihrem Alter? Späte Rebellion? Ich möchte schliesslich vom Gegenüber auch nicht angerülpst werden, also tue ich das auch nicht, schwierig sind Tischmanieren ja nun wirklich nicht.

  • Cara Mia sagt:

    @suha: das stimmt, aber es ist manchmal ein echter Kraftakt, alle gleichzeitig zu erwischen. Uns gelingt das nicht jeden Tag, wir essen einfach dann möglichst gemeinsam und kochen etwas, wenn möglichst alle da sind. Das klappt vor allem am Wochenende mit allen, aber unter der Woche ist es manchmal schwierig. Ich geniesse es dann allerdings auch, einmal etwas mehr Zeit für das eine „Kind“ zu haben, wenn die andern nicht da sind, und mit ihr etwas zu kochen. Das ist eine spezielle Intimität, und ich erfahre dann mehr persönliche Dinge, als wenn wir Vollbetrieb haben. Oder wenn ich mal wieder mit meinem Gschpusi alleine bin, ist das auch nicht übel. Aber meine Kinder sind halt grösser und gehen mehr und mehr ihre Wege.

  • Lehrzeit sagt:

    Das Lochergut ist keineswegs eine billige Plattenbausiedlung. Es wurde in den sechziger Jahren von Karl Flatz gebaut. Die Formensprache und Grundrisse der Wohnungen lehnen sich an Le Corbusier an. Max Frisch, immerhin selbst auch Architekt, war Mieter der obersten Wohnung.

  • Roland Strasser sagt:

    @Eni: ausnahmsweise! sonst gibts bei mir kühlen, ungesüssten Pfefferminztee. Oder Wasser (passt gut zum Brot…). 🙂

  • Henri sagt:

    Eni 23. März 2010 um 19:59
    >>>
    Deswegen kaufe ich Fleisch aus artgerechter Haltung für meine Kinder, weil ich Tierquälerei auch unerträglich finde.
    >>>

    Ja das ich finde auch gut.
    Ein glückliches Stück Fleisch, das ist das Wahre – glücklich stirbt es sich doch einfach leicher, und man schmeckt auch besser.

  • Eni sagt:

    @ Roland Strasser

    Coci für einen 5 Jährigen? tsts 😉

  • Roland Strasser sagt:

    Ein Rechter/Konservativer/Bürgerlicher, der Vegetarier ist, isst kein Fleisch.
    Ein Linker, der Vegetarier ist, will dass niemand auf der Welt mehr Fleisch isst.

    Ich stehe auf furzende Kühe und kacke auf die CO2-Lüge! Zum Glück habe ich noch ein fettes, saftiges, dickes T-Bone-Steak aus Übersee in der Tiefkühltruhe. etwa 600g. Das nehm ich morgen raus und verzehre es mit meinem Bub. Dazu Nature-Chipsli und eventuell etwas Salat. Rüebli und Gurken mag er.

    Dazu einen Merlot/Cabernet aus Argentinien (Weinert) und für den Kleinen eine temperierte Cola.

  • anita sagt:

    Herrlicher Text! Die Beschreibung ist so treffend und hätte auch die Beschreibung unserer Tischsituation sein können.

  • heidi reiff sagt:

    Tönt etwas extrem

    Ich bin jetzt am üben zu Hause allein, richtig beim Essen zu schmatzen, zu gorbsen ohne Entschuldigung zu sagen, ich besuche keine Nobelhotels, ich hasse Affentheater und Grandiosität, die lebendigen kleinen Aeffchen aus dem Zoo Basel in Freiheit gleich nach dem Eingang hab ich noch gut in Errinnerung, lassen wir uns zu Roboter machen brrrrrrrr, da mach ich nicht mit.

  • Σαπφώ sagt:

    Wer ist Blattmann?

  • observateur sagt:

    Die Griechen sind also schon da. Blattmann lag richtig.

  • suha sagt:

    Mir tun diese Familien leid, wo sich jeder selber aus dem Kühlschrank bedient und gemeinsame Mahlzeiten die Ausnahme sind – öfter gesehen bei Familien mit grösseren Kindern / Teenies – das finde ich so lieblos und irgendwie entgleiten einem die Kinder so, man hat ja dann auch keine regelmässige Kommunikation mehr. Beim gemeinsamen Essen erzählt doch jeder von seinen Erlebnissen in Schule oder bei der Arbeit und oft kann ein Problem relativiert und gelöst werden indem man dies bespricht oder nur mal die Meinung von Eltern, Kindern und Geschwistern dazu hört – auch wird oft gelacht bei unseren Essen.
    Ausserdem hat man einen 1-3 Fixpunkte am Tag worauf man sich freuen kann – ich koche gern was Feines, Frisches und Gesundes für meine Familie und sie freuen sich aufs Essen – das ist echtes „Family-Bonding“ und soo wertvoll

  • Σαπφώ sagt:

    221 Kommentare zum Thema Mahlzeiten und Familienleben. und Ihr könnt über nichts reden als Bio Fleisch und – Spinat?

  • Eni sagt:

    @ Cara Mia

    Deswegen kaufe ich Fleisch aus artgerechter Haltung für meine Kinder, weil ich Tierquälerei auch unerträglich finde. Ob der Spinat schmerzen hat, weiss ich nicht, aber ich hoffe natürlch, dass es nicht so ist 😉

  • Cara Mia sagt:

    Respekt: damit meine ich die Lebensqualität vor dem Tod. Käfighaltung, Tierquälerei, das ist für mich unerträglich. Aber ein Huhn zu schlachten, das immer zufrieden durch die Welt gackern durfte, das ist ok für mich. Ich bin halt WIRKLICH auf dem Land aufgewachsen. Ratten wurden ersäuft, Hühner geschlachtet, aber ohne unnötiges Profitdenken. Genau das meine ich. Und wer weiss schon, was Plfanzen wirklich fühlen. Vielleicht leider der Spinat ja auch, wenn man ihn schneidet….

  • Eni sagt:

    @ Cara Mia

    Leider fehlt der Respekt überall.

  • Lea sagt:

    @Cara Mia: „Ich meine: Natur ist Natur. Wir essen uns gegenseitig, wichtig ist einzig, dass dies mit Respekt geschieht.“

    Ich verstehe ja schon, was Sie meinen, aber Ihr Satz kommt schon etwas lustig rüber. Ich meine „Wir essen uns gegenseitig, aber bitte mit Respekt“
    🙂

  • Cara Mia sagt:

    Pflanzen, haben die keine Seele? Ein Pferd essen, eine Heuschrecke, ein Fisch? Was hat mehr „Seele“, was weniger? Und was interessiert es den Löwen, wenn ich seinen Weg kreuze, und er Hunger hat?

    Ich meine: Natur ist Natur. Wir essen uns gegenseitig, wichtig ist einzig, dass dies mit Respekt geschieht.

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Mein Wohnort hat über 20000 Einwohner und ist trotzdem ein Dorf 😉 Vor meinem Haus fahren täglich fast 10000 Autos vorbei und hinter dem Haus güllt der Bauer die Wiese oder weidet seine Schafe un etwas weiter hinten hat es Pferde. Wunderbar, auf dem Lande und doch zentral, dss ich zu Fuss einkaufen gehen kann. Ja , da können mich die Zürcher beneiden 🙂

  • Hotel Papa sagt:

    Lea, Du bist doch hier die Amerikanerin:

    Sterotype much: Bedienst Du Dich oft Vorurteilen (oder, in diesem Fall, unzulässiger Verallgemeinerungen.)

  • Lea sagt:

    @Hotel Papa: was bedeuted „Stereotype much?“

    Zu Ihrer Frage: das gleiche wie bei den Doping Stories. Die Chemiker werden raffinierter.
    Die Langzeit-Untersuchungen werden mit dilettantischen Statistiken unbrauchbar gemacht.

  • Hotel Papa sagt:

    @Lea: „Nüsslisalat ist lagerfähig?“

    Nein. Der wird im Winter geerntet.

    @Papa Mol: Ja bio spritzt Kupfer. Im Weinbau.

    Stereotype much?

    Vor Hornmist habe ich keine Angst. Aber was ist von Spritzmitteln zu halten, die in Homöopatischen Dosen das Viechzeug umbringen, aber schon bald nicht mehr nachweisbar sind?

  • Lea sagt:

    @Eni: Landleben, sechziger Jahre und nicht Zürich aus ihrem post.

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Sorry, mache keine Angaben zu meinem Wohnort.

    Waum Ostermundigen?

  • Lea sagt:

    @Auguste sagt 23. März 2010 um 14:52: „hmm…, zivilcourage ist, nicht einzugreifen, wenn sich carl hirschmann jr. und sven melig halb todschlagen.“

    ich habe erst jetzt realisiert, worauf sich ihr post bezog. Dieser ist somit im Kontext von diesem Blog sehr zynisch. Der Hirschmann ist doch dieser Parvenu Ritzy Boy mit Fancy Club, der meint, mit Fancy Drinks den Zuhaelter für seine Girls zu sparen.

    Ihre Nicht-Antwort assoziiert Sie mit Stichelnden.

  • vietcong sagt:

    mal noch was totally topic:

    die essgewohnheiten wurden erst durch mc donalds wirklich vielschichtig!

    schönen abend allerseits!

  • Lea sagt:

    @Eni… Ostermundigen?

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Ach so. Ich lebe auf dem Land, da haben wir sowas nicht. In meinem Wohnort hat es zwar eine Hochhaussiedlung aus den 60er die Ghetto genannt wird ( war die 1.) aber die hat rundherum viel Grünes zum spielen, also trotzdem Kindgerecht auch wenn es Plattenbau ist. Die Wohnungen sind sehr begehrt da wegen der Kinderfreunlichkeit, obwohl es in der nähe ausser einem Beck keinen Laden hat.

  • Lea sagt:

    @max: Da muss ich zuerst Sweet Home konsultieren. Zudem sind microwaveable Indian Dinners rezeptfrei. drei Minuten Microwelle auf high – fertig.
    Das gibt es sogar auf Bio von Kashi.
    South Beach Fusion nennt sich das. Vielleicht, weil die energiesparenden Microwellenherde keine Fusionsreaktoren mehr brauchen.

    Natürlich ist ein vegetarisches Menü aus der Microwelle Häresie. Vielleicht schmeckt es deshalb besonders fein.

  • max sagt:

    @Lea
    @Hotel Papa
    @Yves

    Meint Ihr im Ernst, die Kinder brauchen so komplizierte Rezepte?

    Ich kenne 4jährige, die durch die ganze Stadt fahren im Bus und Tram den Weg ganz alleine finden zu den einzigen richtigen Spaghetti (bei Mutters bester Freundin). Das Mädchen war einfach weg und alle hatten sich geängstigt bis sie bei den einzig richtigen Spaghetti auftauchte.

  • Eni sagt:

    @ Auguste

    Genau diese XXXXXXL- Esser sehen dann genau auch so aus. Unsitte ist untertrieben, dekadent ist schon treffender, finden Sie nicht auch?

  • Pappa Mol sagt:

    Bio ist eine schädliche Religion geworden, weil die Leute statt zu denken und zu hinterfragen nur noch glauben. Die biologische Landwirtschaft hat zu Zeiten, als noch viel Gift gespritzt wurde, wichtige Impulse gegeben und unser Bewusstsein dafür geschärft, dass die Ertragsmaximierung mit der grossen chemischen Keule sehr schädlich sein kann.

    Heute sind die Grenzwerte für Spritzmittel in der konventionellen Landwirtschaft so tief, dass die Giftmenge bei weitem tiefer liegt, als die natürliche Giftmenge, die z.B. Broccoli hat. Es ist ein Irrglaube zu meinen, dass in der biologischen Landwirtschaft nicht gespritzt wird. Die biologische Landwirtschaft spritzt das hochgiftige und nicht abbaubare Kupfer.

    Da die biologische Landwirtschaft in einem religiösen Dogmatismus festgefahren ist, der es verbietet chemische Spritzmittel (böse Chemie!!!) zu verwenden, hat die biologische Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft in Sachen Schädlingsbekämfung fast keine Fortschritte gemacht. Auch wer Bio isst, schämt sich nicht, in anderen Situationen die Forschritte die die „böse Chemie“ uns bringt, (z.B. bessere Medikamente,) zu nutzen.

    Seit Menschen Ackerbau betreiben düngen sie. Nicht alle Böden sind gleich ertragreich. Kunstdünger kann keine schädliche Wirkung nachgewiesen werden. Würden aklle Bauern auf Kunstdünger verzichten und auf „Bio“ umstellen, wäre der Bedarf der landwirtschftlichen Flächen ein Vielfaches und es würden keine Naturgebiete mehr bleiben. Bio wäre für die Natur kein Segen.

    Am Uebelsten ist der abergläubische Humbuk, der unter dem Label Demeter verkauft wird, „veredelt“ mit rituellen Massnahmen aus Rindshörnern und Exkrementen.

    Diese und viele andere Dogmen zeigt dieses Buch: http://tinyurl.com/yff97yb

  • Auguste sagt:

    @ eni

    hmm…, nein, cordon bleu mag ich nur ganz traditionell und es muss keineswegs ein kilo wiegen, aber zu klein darf es auch nicht sein. dieses xxxl-essen ist eine furchtbare unsitte.

  • Lea sagt:

    @Eni: Lochergut ist eine Plattenbau Hochhaussiedlung in Zürich. kurz nach Haltestelle Enge mit dem Zug Richtung HB auf der linken Seite neben der Bahnlinie.

  • Lea sagt:

    @Anastasia: Welche Stadt? Trantor?

    @Hotel Papa: Nüsslisalat ist lagerfähig?

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Was ist das Lochergut‘

  • Eni sagt:

    @ Hotel Papa

    Doch, abe nur die gaaanz teuren 🙁

    Ich spare, wo ich kann ausser bei Lebensmitteln und beim Schuhwerk meiner Kinder

  • Hotel Papa sagt:

    Peperoni brauche ich auch immer. Aber ich muss die hier ja nicht aufzählen 😉 Tomaten, die im Winter erhältlich sind, schmecken mir nicht.

  • Eni sagt:

    @ Hotel Papa

    Wie gsagt habe auch ich meine Fehler: ich kann nicht leben ohne Tomaten und Peperoni 🙁

  • Anastasia C. sagt:

    @Auguste: Ich halte schon das „Cordon bleu“ an und für sich für eine Perversion, aber Sie scheinen mir der „Orgi de Sade“ der Gourmets zu sein… ; )

  • Hotel Papa sagt:

    @Eni: „im Winter ist das nicht möglich.“

    Wie so vieles hängt das von den Ansprüchen ab. Lauch, Sellerie, Kabis, Kohl, Rüebli, Nüsslisalat, Fenchel…
    Kurz: Lagergemüse. Ist halt bei den Kindern oft nicht so beliebt.

  • Eni sagt:

    @ Auguste

    Aber muss denn das Cordon Bleu gleich ein Kilo wiegen?

    Essen Sîe das tatsächlich mit Sweet and Sour und Szechuan?

  • Auguste sagt:

    hmm…, cordon bleu sweet and sour oder szechuan – warum nicht?

  • Eni sagt:

    @ Hotel Papa

    Beim Fleisch geht es mir um die Tierhaltung. Gemmüse und früchte kaufe ich nicht unbedingt Bio, aber wenn möglich aus Schweizer Produktion aber im Winter ist das nicht möglich.

  • vietcong sagt:

    @ Hotel Papa

    „Möchte behaupten, dass auch für die Mehrzahl der Testosteronprodzuzenten eine Partnerschaft doch aus mehr besteht.“
    möcht ich unterschreiben.

    @ Anastasia C.

    danke für die blumen, ich werde sie täglich giessen!

  • Eni sagt:

    @ Tobi

    Sorry, schon das Wort Fleischindustrie weckt in mir das Grauen. Tiere sind Lebewesen und keine Industrieprodukte.

    Auch meine Kinder wissen,dass Fleisch nicht auf den Bäumen wächst und ich werfe auch kein Fleisch weg.Wenn sie das Fleisch nicht mehr essen mögen, gebe ich es notfalls dem Hund, aber eigentlich gibt es nur kleine Portionen Fleisch, so dass nichts übrig bleibt.

  • Hotel Papa sagt:

    Ach, weisst Du Lea, für mich ist Die Erde schon noch etwas mehr als „the rock we walk on“.

    Trotzdem, extra einer für Dich und Dein Endzeit-Szenario:

    Erde und Mars begegnen sich. Die Erde machr „d’r lätsch“; sie sieht wirklich schlecht aus.
    Fragt Mars besorgt: „Gehts Dir nicht gut?“
    „Nein!“, sagt die Erde, „hab‘ Homo Sapiens!“
    „Nimms nicht so schwer,“ meint Mars, „geht vorbei!“

  • Yves sagt:

    @Hotel Papa: „Allerdings ziemlich aufwendig zu kochen.“ Nur das Einkaufen der Zutaten ist aufwendig. Wenn die mal vorrätig sind, ist ein feines Daal, Lammcurry etc. schnell gekocht 😉

  • Anastasia C. sagt:

    @Lea: Ich lebe, aber gerne in der Stadt.

  • Lea sagt:

    IIndisch gibt es an jeder dritten Straßenecke. zudem gefroren im Tief kühler. Mikrowelle anwerfen – fertig.
    der Planet ist einiges stärker als das bisschen Zivilisation hier. im Notfall bebt Mutter erde mal etwas länger und speit Lava aus allen Löchern. fertig. 100’000 Jahre später ist die Biosphäre regeneriert.
    Und wir wieder Sammler und Jäger – was die Traditionalisten doch wollen. Seht. Dann werden alle zufrieden sein. Die linken weil alles wieder zurück bei der Natur ist und die rechten, weil endlich die richtigen Familienwerte gelten.

  • Hotel Papa sagt:

    Indisch ist auch gut. Allerdings ziemlich aufwendig zu kochen.

    Thema Bio-Lebensmittel: Es gibt zwei gründe für Bio, einen egoistischen und einen altruistischen.

    Der egoistische: „Für mich und mein Goofen nur das beste! (Schadstoffreieste)“ Für letzteres braucht man nicht Bio kaufen, siehe Lea oben.
    Der altuistische: Wie singt Jim Morrison in „When the music’s over“: „What have they done to the earth? What have they done to our fair sister? Ravaged and plundered and ripped her and bit her, stuck her with knives in the side of the dawn and tied her with fences and dragged her down.“
    Wer dabei nicht mithelfen (oder weniger mithelfen) will, kauft auch Bio.

  • Eni sagt:

    @ Hotel Papa

    Genau das Tibits; war erst einmal da, es ist enfach Spitze!! Muss bald mal wieder hin gehen.

    Aber die Fleischköche würden einfach behaupten, dass es nicht fein ist und offerieren ihren Gästen lieber weterhin das Megacordonbleu mit 1 kilo gewicht. Selbstverstänlich aus China oder wo auch immer

  • Lea sagt:

    @Tobi: Das mein ich ernst mit indischer Küchen, die schmeckt mir wirklich.

  • Lea sagt:

    Bio Gemüse hat mehr Schadstoffe als Glashaus Gemüse. Warum: es wächst in der Aussenluft. Die ist meist unsauber.

    Zu den Grünen. Oder einigen davon. Es ist eben so, dass, wenn das grüne (Gras) weggemäht ist, darunter braun (Boden) hervorkommt. Fehlt nur noch das Blut. Aus Tiergerechter Haltung vielleicht.
    Frage: ist das Lochergut tiergerechte Haltung?

    Same content, different label. Es lebe Walmart! Der grösste Terminator der Lebensstilfaschisten und deren Men in the Middle.

    @Hotel Papa: Die Kräuter waren gemeint. Schwarzwurzeln sammeln mag ich nicht. Es lief gerade ein Werbespot über Jamaica. Meine karibischen Vorlieben sind anderswo auf wesentlich kleineren Inseln.

  • Tobi sagt:

    @Hotel papa: Ganz klar hat auch die Fleischindustrie das interesse daran uns nicht alle zu Vegetarier werden zu lassen, und erzählt uns das Fleisch notwendig ist, da man sonst eben geschwächt und bleich daher kommt..

    Die Menge macht das Gift..

    @Lea: Indische Küche mit Linsen etc. Hammer, da hat man alles drin!!

  • Hotel Papa sagt:

    @Lea: „So. Und ich geh mal nach Jamaika zum Kräutersammeln.
    Soll ja Appetit fördernd sein.“

    Die Kräuter? Oder was man sonst so antrifft in Jamaika?

    *duckundwech*

  • Anastasia C. sagt:

    @Eni: Sehr vorbildlich von Ihnen.

  • Anastasia C. sagt:

    @Tobi: Neben dem das ich FCZ-Fan bin. Unterstütze ich auch den Russischen Hockey-Verein Krylija Sowetov(dt: Flügel des Sowjets), aus der Wischeja Ljga, entspricht unserer Nati B. Er soll die krassesten Ultras der russischen Hockey-Szene haben und auch die dämlichsten Fan-Shop Mitarbeiter. Der will ein T-Shirt nicht zurücknehmen,das sie mir in Kindergrösse zugeschickt haben…
    @Vietcong: Endlich mal ein ehrlicher Mann!!!
    @Max: Wieso gehen Sie denn nicht erst nach 18 Uhr in diesen Blog,oder überhaupt nicht mehr???

  • Eni sagt:

    @ Tobi

    Sie erinnern mich an meinen Kinderarzt: als ich ihm erzählte, dass ichkein Fleisch esse fragte er sofort ob denn meine Kinder auch kein Fleisch bekämen. Natürlch bekommen sie Fleisch!!

    Bis vor 3 Jahren 2 mal in der Woche ( weil da meine Mutter kochte) aber seit der Kleine so lange in der Reha war wo er 2 mal tägllich Fleisch bekommen hat, reichen 2 mal wöchentllich nicht mehr, da muss ich auch ran 🙁 Auch bei meiner Famillie und Gästen gehe ich nicht missionieren, die bekommen auch Fleisch wenn sie bei mir zu essen sind.

    Natürlch kaufe ich Fleisch aus Tiergerechter haltung. Bin im Netz vorgestern auf ein Video gestossen von einer Grossschlachterei, einfach nur Sadismus wie die mit diesen Tieren umgehen, dass geht unter keine Kuhhaut. Hoffe einfach,das mein gekauftes Fleisch dem entspricht, wie angeschrieben.

    Dass mit dem Kranksein: Dass ich erschöpft bin hat mit Schlafmangel zu tun. Meine Blutwerte sind meistens sehr gut, aber da jetzt ende Winter ist nehme ich seit ein paar Wochen Vitamine. Das Eisen ist oft ein wenig grenzwertig, aber bekomme dann vom Arzt auch Eisen verschrieben.

    Auch denke ich, wenn man Fleisch aus fragwürdeiger Haltun konsumiert, was man da für Dreck isst. Selbst wenn ich nicht Tierliebend wäre, würd ich nur Bio und Fleisch aus Auslaufhaltung kaufen. Nie Würde ich meinen Kindern Fleisch von so gestressten kranken Tieren zu essen geben, das KANN namlich nicht gesund sein.

    Meine Gäste bekommen auch Fleisch zu essen

  • Lea sagt:

    @Tobi: nein tobi, hast du nicht. es geht um Familienmahlzeiten. Ich kann schon blättern und sogar googeln. fand nichts mit deinem Namen zum Thema. Dummerweise ist die Kiste hier so aufgesetzt, dass Google die Kommentare nicht richtig indiziert.

    Aber der ignorante Freischalter erdreistet sich noch, den FCZ Nick durchzuschalten.

    best evidence ever. ich sagte schon immer It’s an inside job.

    Fleischlos essen erzeugt einen Mangel an Hormonen. nämlich diejenigen, die Kuh Schwein und Co. schneller wachsen lassen. es fehlen dann auch die Antibiotika, sodass das Immunsystem OHNE PHARMABOOSTER funktioniert. Das wiederum ist ein Verstoß gegen das orwellianische Paradigma.

    Vegetarier vermindern somit den Umsatz der Pharmaggro Küchen und gefährden somit Arbeitsplätze !

    So. Und ich geh mal nach Jamaika zum Kräutersammeln.
    Soll ja Appetit fördernd sein.

  • Hotel Papa sagt:

    @vietcong: Im Bier ist auch etwas!

    „nur via die sexuellen Gefälligkeiten“, diese Einschränkung. Möchte behaupten, dass auch für die Mehrzahl der Testosteronprodzuzenten eine Partnerschaft doch aus mehr besteht.

  • vietcong sagt:

    @ hotel papa

    abstinente lügen doch eh immer, weil: in vino veritas!

  • vietcong sagt:

    @ Hotel Papa

    einschränkungen? hab ich glaub nicht gelesen… das war das letzte was ich von dir sah:
    „Wenn man die Rechnugn nur via sexuelle Gefälligkeiten macht, dann gewinnt der Puff immer. Hands down.“

    der mit der hochzeitstorte ist grossartig 🙂

  • Hotel Papa sagt:

    @Tobi: „Vegetarier körperlich geschächt und bleich daher kommen“

    Ein blödes Vorurteil wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer, einfach verbreiteter.

    Übrigens leben die abstinenten, nichtrauchenden vegetarier nicht doppelt so lange wie alle anderen; es kommt ihnen nur so vor!

  • Tobi sagt:

    @Lea: Du amüsierst mich.. .schau mal ein paar Seiten zurück, habe genu Themennahes gebracht. Tu nicht so erwachsen und anstatt hier zu motzen, poste mal was… Amen

    Zum Thema:
    @Eni: Geben Sie den ihren Kindern Fleisch zum essen? Oder müssen die Ihnen zuliebe darauf verzichten.? Fleisch ist sicherlich zu ersetzen durch richtige Einnahme von Gemüsen etc. Was mir auffällt ist das viele Vegetarier körperlich geschächt und bleich daher kommen und sehr anfällig auf Saisongrippen sind aber vielleicht täusch mich auch.

  • Lea sagt:

    Für Liebhaber vegetarischer Kost empfehle ich indische Küche. Besser als ein Fleischgericht mit Tofu statt Fleisch zu kochen.

  • Hotel Papa sagt:

    Die ganzen „Ohne Fleisch kann man nicht gut kochen!“ „Profi-„Köche sollte man zu einem Zwangs-Test-Essen ins Tibits schicken.

  • Eni sagt:

    Ich selber koch nicht gern und tue es natürlcih doch jeden Tag 🙁 Mittags und Abends essen wir auch zusammen, am morgen mag ich nicht so früh essen und die Kinder müssen undter der Woche nur 2 mal gleichzeitig aufstehen. Ich setze mich dann jeweils einfach mit an den Tisch

    @ Hotel Papa

    Ich ernähre mich schon über 21 Jahre Fleischlos, esse aber Milchprodukte und ab und zu Fisch (ca 3-4mal pro Jahr). Tofu mag ich nicht besonders. Habe einmal Quorn probiert, der Geschmack war nicht schlecht, aber die Konsistenz ist so Galertartig, da kommt mir das Grausen.

    Das Problem in Restaurants ist schon, dass oft die Auswahl fleischloser Gerichte mehr als nur mickrig ist. Und wenn dann sogar in den Aelplermagronen schinken oder Speck sein muss……….

    Eimal habe ich in einem Restaurant einen vegetarischen Gemüseteller bestellt und da waren doch tatsächlich die Bohnen in Speck gewickelt. Als ich den Teller zurückgehen liess, musste ich mir dann noch eine „dumme Schnorre“ anhören, das ist ja auch nicht gerade lässig.

  • max sagt:

    @Lea

    Das läuft jeden Nachmittag so. Ab ca. 18.00 wird es dann wieder interessanter. Ich nehme an, dann ist Anastasia an der Arbeit und die anderen schauen Big Brother oder sonst eine Vorabendglotze.

  • FCZ Fan sagt:

    Endlich gehts um Fussball 🙂 Zurück zum Thema: Der FCZ besammelt sich immer vor wichtigen Spielen im Hotel und dort wird GEMEINSAM gegessen. Erfolg: Wer war in den letzten 4 Jahren 3mal Schweizermeister? Eben! Die Basler fressen alle alleine bei McDonnalds! Ergo: Gemeinsam essen: 3 Punkte, alleine essen: GehOERIg aufs Dach bekommen.

  • Hotel Papa sagt:

    @vietcong: Du hast meine Einschränkung aber schon gelesen, nicht wahr?

    Man hat übrigens ein Nahrungsmittel gefunden, dass die weibliche Libido mit ziemlich grosser Sicherheit killt. Die Zusammensetzung ist ziemlich variabel. Man nennt es Hochzeitstorte.
    😉

  • Lea sagt:

    @Tobi: Du schreibst ja wahnsinnig themennah. Mein Frust hat damit zu tun, dass ihr den Blog als Chat- und Trollwiese missbraucht. Also komm mir nicht mit Frust rauslassen und zickig und Selbsthilfegruppe.

  • vietcong sagt:

    @ Anastasia C.

    ne weisst du als moralischer mensch ohne selbstbewusstsein hat man da so seine hemmschwellen. die jungen würde man vielleicht kriegen aber ausser mich alt fühlen, könnte ich mit so einer nicht viel anfangen. die gleichaltrigen widerum wollen nichts von einem wissen, oder wollen zum spendierten drink gleich noch n haus und ein kind.
    da geht man lieber in den puff, das ist wenigstens ehrlich und moralisch tragbar. im übrigen hab ichs noch nie geschafft eine mietzekatze im ausgang abzuschleppen und ich war jahrelang jedes wochenende aus. ehrlicherweise muss man sagen, ich habs auch nicht oft probiert. ich bin da viel zu ängstlich. anderswo habe ich da komischerweise weniger probleme. sagen wir die gleichen probleme, aber ich kann sie überwinden.

    @ hotel papa / tobi

    naja, es wäre schon lustiger ein weibchen nach hause zu nehmen als in den puff zu gehen. kurzfristig sogar billiger. langfristig natürlich genau umgekehrt. am besten man heiratet eine nutte! lol

  • Tobi sagt:

    @Nastia: hockey front? wo wann wie? Lasse doch meine ZH-Kriegerin nicht alleine zurück… 🙂

  • Anastasia C. sagt:

    @Tobi: Vielen Dank spanischer Genosse. Aber ich hatte gerade Schwierigkeiten an der Hockey.-Front. Normalerweise kämpft keiner meiner Genossen alleine.

  • Tobi sagt:

    @Lea: Was hat dies mit Kinderchat zu tun? Das ist nur ein frustierter mit 40ger der hier seine „grösse“ Demonstrieren möchte… Also nix mit Frust rauslassen, sowas mag ich gar nicht…

    @Nastia:.Muss dir ja den Rücken freihalten… General….

  • Lea sagt:

    will was heissen, Auguste? IRGENDWO MUSS EINE LINIE GEZOGEN WERDEN.

  • Anastasia C. sagt:

    @Lea:Weil Sie der Herr Strasser Sie letzte Nacht um `nen Blowjob gebeten hat.

  • Auguste sagt:

    hmm…, zivilcourage ist, nicht einzugreifen, wenn sich carl hirschmann jr. und sven melig halb todschlagen.

  • Lea sagt:

    @Tobi:

    Es geht umd en Scheiss da: „http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/9182/der-witz-am-witz/comment-page-23/#comment-27910“

  • Lea sagt:

    @Anastasia: Wieso?

  • Tobi sagt:

    @Lea: nochwas: bring doch mal wieder einen guten Beitrag, bin gespannt…

  • Anastasia C. sagt:

    @Tobi: Ein Mann,ein Wort… ; )

  • Tobi sagt:

    @Lea Wieso so zickig?
    Für frustrierte gibt es tägliche Sitzungen in selbsthilfegruppen… Es gibt natürlich auch Kontaktbars in denen sie jemand finden, niemand muss alleine sein… nur so ein Typ für sie … sie erwachsene sie.. hahaha

  • Tobi sagt:

    @vietcong: Ob im Q oder im Puff, wo ist der Unterschied? die einten machens offensichtlich die andern versteckt.. Anstrengend wirds in beiden Fällen nur fürs Portmonnaie….

  • Anastasia C. sagt:

    @Hotel Papa: Na irgendwer muss diesen ganzen ekligen Tofu ja verschachern. Dahinter stehen mehr PR-Agenten als hinter Carl Hirschmann jr.

  • Hotel Papa sagt:

    @Vietcong, Nasti: Wenn man die Rechnugn nur via sexuelle Gefälligkeiten macht, dann gewinnt der Puff immer. Hands down.

  • Anastasia C. sagt:

    @Lea: Sie aller Ärmste.

    @Vietcong: Wieso anstrengen??? Sie müssten doch nur ein paar billige Drinks spendieren.

  • Hotel Papa sagt:

    Woher kommt eigentlich das Gerücht, dass Vegi = Tofu ??!?

    Wenn ein vegetarisches Menu so aussieht: „Man nehme ein Menu mit Fleisch, ersetze das Fleisch durch ein Fleischersatzprodukt!“ Dann kommt Vegi-Küche so heraus, wie wir sie von Kantinenköchen kennen, die gezwungen werden ein Vegi-Menu anzubieten.

    Wenn ich koche, gibt es vielleicht einmal in der Woche Fleisch oder Fisch als wichtige Zutat. (Speckwürfeli oder so als Gewürz schon häufiger.) Trotzdem muss ich weit, weit zurückgehen, um zu sehen, wann ich das letzte Mal Tofu oder ähnliches gekauft habe. Reklamationen bei der Jungmannschaft gibt es selten, höchstens wenn ich wieder einmal übertrieben habe mit den „Röstaromen“.

  • Lea sagt:

    Mahlzeit hab ich noch vergessen zu sagen.

  • Lea sagt:

    verzieht euch in den Kinderchat mit dem Futzballclubgesabbere. Ach ja Anasiasia, da du weisst wo es Blow Jobs gibt, lade den Strasser dorthin ein. Der bat mich doch letzte Nacht, seinen zu lutschen.

  • vietcong sagt:

    @ Anastasia

    ist dann die frage, was wirklich billiger ist. puff oder clubkätzchen. das puff ist da wenigstens n sicherer hafen. im club muss man sich ja noch anstrengen 😀

  • Anastasia C. sagt:

    @Eni: Ich hab`bisher nur Ihre positiven Eigenschaften kennengelernt. ; )

  • Frau Leuenberger aber spricht... sagt:

    Intakte Grossfamilien mit vielen Kindern, eine intakte, überschaubare Gesesllschaft wären besser für die Entwicklung der Kinder, sind aber Utopie. In Abwesenheit davon ist ein gut geführter Mittagstisch oder eine Tagesbetreuung in überschaubaren Gruppen eine gute Alternative. Sie ermöglicht den Kindern Zugang zu Kindern und Erwachsenen die nicht unmittelbar der häuslichen Kleinfamilie angehören. Gerade auch der andere, manchmal weniger belastete Blick aufs Kind kann bei Problemen zwischen Eltern und Kind für beide Seiten sehr entlastend wirken. Mal abgesehen davon, dass das durchschnittliche Kind sonst in Einzelhaltung aufwächst, was nicht gerade kindgerecht ist, vor allem in den Städten. Bei uns wird’s jedenfalls traurig, wenn die Kinder gehen, nicht wenn sie kommen „müssen“.

    Anastasia: das Essen ist viiiiiel besser geworden, mal abgesehen vom Tofu. Der ist immer noch – na eben Tofu!

  • Eni sagt:

    @ Anastasia

    Träumen Sie weiter, auch ich habe durchaus Eigenschaften die nicht positiv sind, aber versuche diese natürich zu unterdrücken 🙁

    @ Cara Mia

    Jeztz weiss ich warum ich kochen hasse; es liegt daran, dass ich früher oft abwaschen musste. abwaschen hasse ich auch, aber dafür gibt’s ja den GS

  • Lea sagt:

    Beköstigungstätigkeiten – ist nicht Essen, schon gar nicht im Kreis der Familie. Da stelle ich mir eher ein italienisches Sonntagsessen vor. Drei Generationen vereint und es gab keine Esstischverordnung.

    „Amerikanische Studien haben sogar herausgefunden, dass gemeinsame Mahlzeiten asthmatischen Kindern helfen“

    Das neue Schlangenöl : Amerikanische Studien. Der Gral der Weisheit kommt von den Flachgebirgen des Mittelwestens. Klapperschlangenfilet schmecken sehr gut.

    Interessant, dass offensichtlich Kommentare gelesen wurden und das Wort Tautologie aufgeschnappt wurde.

  • Anastasia C. sagt:

    @Vietcong: Für `nen Blowjob müssen heute nicht mehr in ein Bordell gehen. Zeigen Sie sich spendabel im „Club Q“ und die Kätzchen werden Ihnen zu Füssen liegen.

  • vietcong sagt:

    @ Auguste

    totally jöö! hoffe die macht das nicht auch noch wenn sie älter ist 😉

  • vietcong sagt:

    @ yves

    ich denke nicht, dass ein 40’000.– franken drucker da probleme macht 😉
    seitenränder sind alle auf 0. egal hab das bild ein wenig vergrössert, selber schuld wer mit word arbeitet, die qualität bleibt da halt ein fremdwort. ich hasse dieses programm. dieses pogrom müsst man sagen.

    totally off topic. wir sollten einen preis einführen für das off topicste. so ein tagespreis und einen wochengewinner.
    als preis gibts einen blowjob im puff. oder so.

  • Anastasia C. sagt:

    @Auguste: Jööö,wie herzig…

  • Yves sagt:

    @vietcong: es gibt drucker, die können nicht randlos drucken. word übernimmt diese vorgaben für das seiten-layout. hast du die seitenränder alle auf 0 gesetzt?

    wow, das ist ja so was von off-topic. aber könnte auch an einem esstisch in der familie besprochen werden 😉

  • Anastasia C. sagt:

    @Manu: Natürlich nehmen Ihre Kinder deswegen keinen Schaden, wenn Sie sonst genügend mit Ihnen unternehmen.

    @Tobi: Entschuldigung akzeptiert…Grummel,grummel…

  • Auguste sagt:

    hmm…, zweifellos ist das frühzeitige einbeziehen der kleinen hausbewohner bei allem, wo es um verpflegung geht, etwas vom kreativsten, das es überhaupt gibt.

    jüngst rief mich eine bekannte an, ob ich nicht auf meinem heimweg bei ihrem haus vorbeischauen könne, da sie auf der autobahn im stau steckte und ihre töchter so um fünf nach hause kommen würden. praktisch gleichzeitig traf ich mit der zehnjährigen älteren tochter vor dem haus ein. ich erklärte ihr, dass ihre mutter etwas später heim kommen würde und dass ich versprochen hätte, ihre schwester auf dem heimweg noch beim stall zur reitstunde abzuliefern. auf der treppe nach oben, fragte mich die kleine gastgeberin: „möchtest du einen kaffee crème?“. „nein, danke“, erwiderte ich, mach dir keine umstände.“ – „oder lieber einen espresso?“ – „auch nicht, vielen dank“ – „oder vielleicht einen kafi schümli?“ „das ist lieb von dir, aber….“. ganz dame des hauses bat sie mich, mich ins wohnzimmer zu setzen. dann hörte ich die kaffeemaschine mahlen und clicken. ein kleiner teller mit kägi-frettli wurde vor mich hin gestellt, ein glas milch dazu und zum schluss ein kaffee crème. mit der weisheit einer drittklässlerin wurde mir beschieden: „die grossen sagen immer zuerst nein, aber dann trinken sie den kafi trotzdem…“ – „kägi-frettli…?“

  • Tobi sagt:

    @Nastia:
    wollte deine Gefühle als FCZ FAN nicht verletzen 🙂 vergib mir:-)

    @Manu: Haben ihre Kinder 1mal täglich ein gemeinsames Essen mit Ihnen? Schaden nehmen würde ich nicht sagen, es förder sogar die Selbstständigkeit aber auch die Egomanie…

  • manu sagt:

    Leider lassen es unsere Platzverhältnisse sowie Arbeitsweg meines Mannes (1 1/2 h 1 Weg!) nicht zu, dass wir gemeinsam essen können! Nehmen jetzt unsere Kinder deswegen schaden???

  • vietcong sagt:

    mal ne zwischenfrage an alle die microsoft word kennen:

    wenn ich ein bild habe, dass 21 cm breit ist und das papierformat in word 21 cm beträgt und die skalierung des bildes 100% ist, und das bild oben links ausgerichtet wird, woher zur hölle kommt dann ein weisser rand von ca. 1mm?? so ein arschprogramm…

  • Anastasia C. sagt:

    @Tobi: Deine Kommentare gefallen mir meistens, nur der Kommentar: „FCZ??? Was ist das???…“ War überflüssig.

  • vietcong sagt:

    @ Giorgio Girardet

    ich habe kein monatliches gehalt, ich lebe nur von boni.
    woher haben sie eigentlich meine mailadresse?!

    🙂

    @ yves

    zum kotzen. ich finde man sollte studien auf wc papier drucken, dann sind sie wenigstens nützlich.

    @ mira

    als dem pöbel angehöriger kann ich die wissenschaftlichkeit einer studie nur bedingt verifizieren. aber ich merke wenn jemand einen stuss erzählt und da fallen dann doch einige studien darunter. und DAS ist wissenschaftlich bewiesen!

  • Tobi sagt:

    @Nastia: der intelektuelle Strasser, schön gesagt….. Aber das sieht man im ganzen Land, das zwischen Stadt und Landjugend grosse Mentalitätsunterschiede bestehen. Währen bei uns Blocksiedlungen überhand nehmen, leben die meisten aufm Land in einem Einfamillienhaus, treffen vielleicht 1mal täglich auf Ausländer und wenn überhaupt auf assoziale..

  • Anastasia C. sagt:

    @Tobi: Eben und nicht so ein Trachtenverein, bei dem der Herr Strasser Mitglied war. Dort wurde schon mit 16 Bourbon gesoffen, Böhse Onkelz gehört und irgendwelchen anderen Klassenkameraden als „Kotzophon“ beschimpft.

  • heidi reiff sagt:

    Schnäderfrässig

    Ich bin sozialisiert nach dem Motto „es wird gegessen was auf den Tisch kommt“. Um nicht zu verhungern blieb mir nichts anderes übrig, als den Schlangenfrass, der auf den Tisch kam herunterzuwürgen. Mit 16 war ich 1 Jahr in einer Klosterschuleschule in Frankreich im Cours menager. Dort lernte ich ala cuisine francaise kochen. Ich war ein gäbiges gutes Hausmütterchen, das Essen stand zeitig auf dem Tisch etc. Ich esse gerne, kann heute nach wie vor keine grosse Mengen verschlingen. Ich habe meinen eigenen Rhytmus endlich gefunden, ich bekoche mich selbst, mal ein Süppchen dann ein Häppchen, ich habe kein Problem alleine
    zu essen. Passe mich nicht mehr an im Gegensatz zu früher. Das grosse Angebot in allen Zentren Migros Coop mit Selbstbedienungsbüffet ist ja da für alle, es gibt viele alleinstehende Menschen aus was für Gründen auch immer. Mein Entsetzen gilt nach wie vor der Aussage „Menschen die nicht arbeiten haben auch kein Recht zu essen . Ich habe früher geschuftet wie ein Ross, unabhängig sein, endlich mal machen was ich will, das gehört auch zum Leben.

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Es geht ja nicht darum dasman sich um jeden Preis von der Strasse abhalten kann. Es braucht die Ausseinandersetzung mit derselben aber immer mit genügend Stärke zu Wissen was man will und was nicht.. Doch einfacher gesagt als getan… Das Zeichnen gab dir sicher einen Sinn, eine Motivation eine Verarbeitung. Verarbeitung ist auch was jeder Mensch benötigt, ein Ventil um seinen Trauer, Frust, Bedenken etc abzubauen. Für das schrieb ich halt Texte und zeichnete Styles..

  • mira sagt:

    @vietcong
    Auch anständige Studien werden von den Medien aufgegriffen und sinnverfremdet an den Pöbel verfüttert. Schon rein der Satz „es ist wissenschaftlich bewiesen“ sollte die Alarmglocken läuten lassen…

  • Anastasia C. sagt:

    @Yves: Eine Stadt!!! Ein Verein:FCZ!!!

    @Tobi: Ich hatte ausser Zeichnen keine Zeit-intenssiven Hobbys. Ich wollte einfach nicht wie die Junks in der „Bäcki“ enden…

  • Tobi sagt:

    @FCZ?? sorry aber kann man das essen?

  • Yves sagt:

    @FCZ Fans: Es kann nur einen geben: FCZ.

  • Yves sagt:

    @vietcong: Und gibts genug Studien-Müll, so wird das ganze auf der Müllhalde (Metastudie) zusammengekarrt. Hauptsache die statistische Relevanz und das Thema stimmen, dann wird die Studie auch immer schon von den Interessensgemeinschaften gesponsert 😉

  • @Vietcong

    Im Kielwasser von „Stephan“ kann ich Ihnen nur empfehlen: richten Sie ein gmail.com-Konto ein, so in etwa:
    geilersiechmachtdichzurmutter@gmail.com

    und gebe Sie Ihren monatlichen Gehalt hier bekannt (auf Interesse dürften Sie ab 6500 Franken stossen, besser wären aber 8000 angeben zukönnen. Sie werden sehen, innert kürzester Zeit werden sie keine Zeit mehr haben hier zu kommentieren ;-).

  • Auguste sagt:

    @anastasia

    hmm…, hier in zürich gibt’s nur den fcz. gc ist ja ein verein aus niederhasli ohne stadion. noch mehr als für messi schwärmen wir für den grossen rivaldo. aus athener zeiten kennen wir ihn gut (er spielte dort bei olympiakos und aek).

  • vietcong sagt:

    @ Yves

    genau. doch sind es die medien die diese studien dann aufgreifen. sie sind also die narren, die den narren noch nachrennen. gut, das waren sie schon immer…

  • vietcong sagt:

    @ mira

    „Ich staune auch immer wieder, was man alles als Wissenschaft bezeichnet.“

    naja, wie du siehst werden solche studien in den medien aufgegriffen und an den pöbel verfüttert. das finde ich dann schon schlimm. man muss die dummheit ja nicht noch fördern. genug wirds davon immer geben.

    @ max

    „Gerade haben Sie entdeckt, warum ich diese SP-wählenden, staatlich bestellten, vom Steuerzahler alimentierten Psycho-Sozio-Besserwisserinnen so schlecht ertrage! Was Sie mit Ihren Einwürfen betreiben ist reinste Linken-Haue!“

    komisch, dass du ausgerechnet auf diesen beitrag von mir reagierst, wo du scheinbar gleicher meinung bist wie ich. da müsste ich mal ne studie darüber anfertigen.

    1) woher willst du wissen dass diese frauen links sind?
    2) sind das alles deutsche, also keine sp wähler
    3) gesetzt der fall du hast recht: meinst du also, dass jeder der sp wählt, so ist, weil die die so sind ja auch sp wählen. nach dieser logik wärst du ein neonazi, weil die auch svp wählen. also du dürftest da schon noch etwas differenzierter werden, sonst läufst du gefahr, gleich behandelt zu werden. und dann regst du dich auf, wenn man dir nazi nachwirft. so mit in den wald schreien und so, weisst schon was ich meine. bist ja sonst nicht auf den kopf gefallen.

  • Yves sagt:

    @vietcong: Sage ich ja schon lange. Diese Studien-Wut bringt in den wenigsten Fällen was und kann allenfalls als wissenschaftlichen Populismus abgetan werden.

  • Tobi sagt:

    @Nastia. Wenn ich mal Kinder habe werde ich auch diese zum Training schicken… Viele Kits da draussen haben genau das Problem, dass sie niemand zuhause haben, keine Hobbies oder einen Sport der Zeit beansprucht und somit rumhangen und sich überlegen welchen Scheiss, dass sie als nächstes anstellen. Daher ist es auch auf das obige Thema bezogen, dass Kits soziales Gefüge gebrauchen, ob mit den Eltern oder in eimen Verein, sport etc. Danke dem bin ich nicht im Heim gelandet..

  • vietcong sagt:

    @ Cara Mia sagt

    „bitte keine Kids, besser, Du vererbst Dein Ego keinem.“

    1) habe kein ego.
    2) werden kinder bekanntlich zum gegenteil dessen, wozu man sie erzieht.
    3) ergo: sollte ich kinder haben und du nicht.

  • Anastasia C. sagt:

    @Tobi: Nicht schlecht!!! Ich hab`mal meinen Cousin zum boxen begleitet und bin nur schon vom Zuschauen halb in Ohnmacht gefallen…

  • Anastasia C. sagt:

    @Auguste: Sind Sie und ihre Kiddies Barça-Fans??? FCZ ist der coolste Schweizer Fussballverein und eine Mannschaft von Steh-Auf-Männchen, siehe Yassine Chikaoui!!!

  • zysi sagt:

    @auguste

    dieses geheimnis muss warten, ansonsten die „glepfer“ nebst dem yapi (keine wurst) auch noch dieses „einkaufen“ 😉

  • max sagt:

    P.S. max sagte 23. März 2010 um 12:22: Meine Kritik bezieht sich auf sog. „Studien“ von Sozial- und Psychowissenschafterinnen. Frau Binswanger wie immer hat uns einen lustigen Einblick in ihren Familienalltag gewährt.

  • Auguste sagt:

    @ zysi

    hmm…, diese saison scheint in der yb-wurst tatsächlich mehr drin zu stecken als in der letzigrund-bratwurst. aber man sollte die „glepfer“ vom rheinknie noch nicht abschreiben. ist die yb-wurst ein schübling oder was…?

  • max sagt:

    @vietcong

    Gerade haben Sie entdeckt, warum ich diese SP-wählenden, staatlich bestellten, vom Steuerzahler alimentierten Psycho-Sozio-Besserwisserinnen so schlecht ertrage!

    Was Sie mit Ihren Einwürfen betreiben ist reinste Linken-Haue!

  • zysi sagt:

    @susann

    familiäre schollenromantik deckt ihre staatlich propagierten esstische ebenso ab.
    bei den grosseltern meinerseits kommen eher die bernerplatte und die gemüsepalette aus dem bernischen auf den tisch und bei den grosseltern frauenseits sind es die spanischen und ukrainischen essgewohnheiten, welche einfliessen – manchmal wird es ein lustiges rätsel die zutaten, welche vom kleinen zu hause dann wiedergekäut werden, zu erraten…..

  • Cara Mia sagt:

    @Susann: genau so habe ich es auch gemacht, und die sperrigen Schüsseln und Pfannen, die so kleine Händchen noch nicht recht halten können, selbst gewaschen. Bei mir war es als Kind umgekehrt, man musste sich an den Herd hochdienen, sozusagen, und mit dem Abwasch anfangen. Also habe ich gestreikt. Als ich auszog von Zuhause konnte ich überhaupt nicht kochen. Immerhin kann ich lesen, also habe ich es rasch gelernt.

  • zysi sagt:

    @auguste

    danke.

    mein junior benennt z.Z. alles mit „nid“ – da lässt sich dann meistens auch nur mit hilfe der fantasie nachhelfen – bei der kleinen ist es einfach, sie will und isst, was der grosse hat….

    bei den tischmanieren darf ich feststellen, dass der kleine mich aufmerksam macht, wenn ich die hände nicht auf tisch halte…..er will dann auch sehen, ob meine finger schon wieder gewachsen sind….

    weil wir berner halt schon einfache sind, im zweifelsfall eine yb-wurscht 😉 die wird meistend gehörig gerne verputzt

  • mira sagt:

    @ vietcong
    23. März 2010 um 11:54

    Ich staune auch immer wieder, was man alles als Wissenschaft bezeichnet.. Aber deshalb gleich durchstarten? Als phil nat kann ich eigentlich nur müde lächeln…

  • Susann sagt:

    Meine Kleinen gehen sehr gerne in die Krippe und geniessen auch das Essen dort. Sie scheinen in der Krippe auch wesentlich experimentierfreudiger zu sein und selbst den sonst an den Tellerrand geschobenen Spinat freudig zu essen. Denn mit einer grossen Meute an lachenden Kindern zu essen ist einfach viel spannender als mit der ollen Mama am wohlgeordneten Küchentisch zu sitzen.
    Zu Abend die ganze Familie gemeinsam. Aber damit das klappt muss der Elternteil, der an diesem Wochentag arbeitet um 5h morgens aus den Federn, was das gemeinsame Frühstück erfolgreich unterbindet. Man kann halt nicht alles haben, auch wenn die Schollenromantik einiger Kommentatoren dies vermuten lässt.
    Der Grössere ist jetzt mit knapp 4 Jahren im perfekten Alter um in der Küche mitzuhelfen. Die Kurbel der Pastamaschine drehen, die Sosse rühren, Eier aufschlagen, die Teigschüssel ausschlecken: alles macht er mit grossem Eifer und es ist die reine Freude Teil davon sein zu dürfen.

  • Cara Mia sagt:

    @vietcong: bitte keine Kids, besser, Du vererbst Dein Ego keinem.

  • Cara Mia sagt:

    @hotel papa: Klar, aber das ist ja auch entlarvend. „Angriff ist die beste Verteidigung“. Lächerlich. Wieso hat der Typ sich denn jahrelang auf mich eingelassen, wenn ich nie „so sein konnte“ wie der oder die andere? Ich denke auch, dass der Toleranzspiegel niedriger ist, wenn man keine Kinder hat. Kinder sind halt schon Klebstoff…

  • Auguste sagt:

    hmm…, wissen sie was messi isst? – alles was sie wollen!

    wenn sie auch zu jenen eltern gehören, die ihre abc-schützen manchmal gnadenlos manipulieren um erzieherische ziele zu erreichen, dann reichen manchmal schon ein paar maus-clicks und ein color-printer. unsere knirpse sind allgemein gute esser mit den altersüblichen tischmanieren (in etwa wie von michèle binswanger bereits beschrieben) aber abwechslung steht ganz unten auf der kulinarischen prioritätenliste. das drückt sich auch in der nicht selten geäusserten frage aus: „warum können wir nicht jeden tag „kefterakia“ (griech. hackfleischbällchen) essen? oder „wir könnten doch am montag rote, am dienstag grüne und am mittwoch weisse usw. spaghetti essen!“

    neues essen wird bei uns seit einer weile meist von lionel messi eingeführt. eine a4 seite mit einem actionfoto des barcelona-stars und eine anschliessende speisefolge erleichtert es ziemlich, einen ausgewogenen menuplan einzuhalten. fürs tischgespräch der „männer“ ist dann auch automatisch gesorgt. wir sind übrigens einhellig der meinung, dass die spieler des fcz es auch mal mit dem messi menuplan versuchen sollten, gc sich einen andern koch suchen sollte und die grünen mit dem kleeblatt von panathinaikos wahrscheinlich vegetarier sein müssen, so wie die rumgurken.

  • vietcong sagt:

    *schrei* frau biswanger!!! *heul* hiiiiilfeeeee!!! löschen sie diese studie!!! *keif* der wahnsinn umzingelt mich!! oh mein gott we’re all gonna dieeee!!!!!!!! *brüll*

  • mira sagt:

    Ein erzwungenes gemeinsames Essen kann auch Horror sein. Und zwar genau dann, wenn es zwischen zwei der beteiligten Personen kriselt. Bei uns war das ein paar Jahre lang der Fall (Vater-Sohn-Streit). Das hat mir damals gründlich die Freude am gemeinsamen Essen verdorben. Zum Glück betraf es nur das Nachtessen. Uns allen hätte es bestimmt besser getan, wenn man hier mal etwas von der dogmatischen Regel abgewichen wäre…!
    Generell finde ich aber gemeinsame Essen auch schön, allerdings sollte man immer Realist bleiben. Die berufliche/schulische Situation lässt es meist gar nicht zu, dass alle da sind. Und das ist auch OK so!

  • vietcong sagt:

    @ LILA / hotel papa

    omfg… sicher? so schlimm? warum stellt man denn diese kleinen teufel auf die welt? gerade vorhin habe ich mich noch gefragt „meister aller klassen, willst du denn tatsächlich dass mit dir deine weisheit untergeht, oder willst du sie nicht weitergeben?“ und ich antwortete mit ‚vielleicht?‘. und jetzt? alles zunichte. alles verloren.

  • Hotel Papa sagt:

    @Mia: Yep. Wenn der Seitensprung ein Seitensprung ist. Wenn Dir allerdings die Affäre präsentiert wird als „Das ist der, der Du nie sein konntest!“…

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Ja trainiere shaolin-kung-fu auch mit Waffen… Es war für mich der Schritt von der Strasse weg, aggressionsabbau, bildung meines Gleichewichtes .

  • vietcong sagt:

    ICH DREH DURCH FRAU BISWANGER!! HILFE!!
    ich sah soeben, dass sie die eine studie tatsächlich mit quellangabe formuliert haben.

    was les ich denn da in dieser wahnsinns studie? nicht nur, dass diese studie auf basis einer anderen studie gemacht wurde (ich will ja nicht wissen, wieviele fehler sich da eingeschlichen haben), sondern da steht wortwörtlich:

    „Auf der Basis von 48 qualitativen Interviews mit erwerbstätigen Müttern konnte eine Typologie familialer Ernährungsversorgungsstile entwickelt werden.“

    wahnsinnig qualitativ, extrem repräsentativ, diese 48 frauen. sollen die tatsächlich einen gesamten bevölkerungsdurchschnitt repräsentieren?! DAS ICH NICHT LACHE!

    und diese 48 haben die tatsächlich in sieben weitere untergruppen unterteilt:
    – Familienorientierte Traditionalistinnen
    – Ambivalente EssIndividualistinnen
    – Pragmatisch Selbstständige
    – Berufsorientierte Netzwerkerinnen
    – Überlastete Einzel kämpferinnen
    – Entspannte Unkonventionelle
    – Aufopferungsvolle Umsorgerinnen

    sorry, alleine bei diesen bezeichnungen wird die qualität dieser studie offensichtlich. ambivalente essindividualistinnen, das ist bestenfalls ein titel für einen komikerabend im sommertheater winterthur!
    und nun teile man 48 durch sieben, dann bleiben gerade mal sieben frauen je gruppe. das ist an anmassung gar nicht mehr zu überbieten! sieben(!!!!) personen sollen einen siebtel der gesellschaft repräsentieren?! mir fehlen die worte um meinem frust noch ausdruck zu verleihen!

    weiter unten steht dann:
    „Für die Ernährungsbildung zieht Dr. Silke Bartsch nachstehende Schlussfolgerungen:
    * Jugendliches Essverhalten ist vielschichtig
    * Jugendessverhalten grenzt sich von dem anderer Altersgruppen ab.
    * Die Distinktionsfunktionen des Essens und des Körpers werden jugendspezifisch gebrochen.
    * Jugendliches Interesse an Essen und Bewegung fokussiert auf Verbesserung des körperlichen Aussehens.
    * Jugendliche sind selbstbestimmt Essende, ohne dass ihnen Verantwortung für sich und andere abverlangt wird.
    * Esserfahrungen sind kontextabhängig unterschiedlich. Wissen und Erfahrungen werden nicht automatisch von einem Kontext auf einen anderen übertragen.
    * Im Umgang mit Jugendlichen ist die Selbstreflexion der Lehrkräfte notwendig.“

    und jetzt fragen wir uns: brauchen wir für diese erkenntnisse eine studie??? leute die solche studien machen sollte man prügeln! narren, die diesen narren nachplappern, sollte man ebenfalls prügeln! mit einem holzknüppel! vielleicht ein finger brechen! diese studie ist lächerlich!!! diese gottverdammten trash-wissenschaftler, dass die nicht gleich jesus zitieren ist ja ein wunder!!

  • Cara Mia sagt:

    @Hotel Papa: Vielleicht ist das jetzt ein rotes Tuch für manche, aber man gibt einem Seitensprung im Grunde genommen auch ein wahnsinniges Gewicht, wenn man deswegen gleich die ganze Familie platzen lässt. Ich neige dazu, da eher ein Auge zuzudrücken, obwohl ich nicht für eine sogenannte offene Beziehung tauge. Ist halt eine Frage des Masses, des Respektes. Es kann aber auch zuviel werden, ganz klar.

  • Hotel Papa sagt:

    @Vietcong: Man kann selbstverstädnlich eine Kolumne schreiben über das Glücksgefühl, das einen z.B. beim Betrachten eines Schlafenden Kindes überkommt. (Wurde nicht genau das in der Vergangenheit einmal gemacht?) Diskussionsstoff über „Ja genau, erlebe ich auch so!“ liefert das aber eher nicht.

    Was Michéle über die Zustände am Esstisch schreibt ist in dieser Konzentration vielleicht leicht überhöhte Realsatire, aber jeder einzelne beschriebene Vorfall ist für das, was man als Eltern so erleben kann, noch eher harmlos.

  • LILA sagt:

    @vietcong; schlimmer!

  • Hotel Papa sagt:

    @Mia: In allem einverstanden. Das ist dann aber auch ein Entscheidung, die man vertreten kann, und zu der man, in aller Ambivalenz, die Eni z.B ja auch zum Ausdruck bringt, stehen kann.

    @Tania: Mit dem Grossteil dürftest Du Dich täuschen. Die Statistik zumindest spricht dagegen. Dazu sind die meisten Männer in einer festen Beziehung schlicht zu faul. (Ja, ich kann auch Nestbeschmutzer.)

  • zysi sagt:

    @eni

    ist mir klar, aber ihre haltung zur erziehung und wie sich der mensch oder staat zu gebärden haben, entspricht dem fall b), also kapiert und GO ON…..und wie gesagt, es gibt ausnahmen, da hat die allgemeinheit zu helfen

  • Anastasia C. sagt:

    @Cara Mia: Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Man soll nicht jede Bezihung wegwerfen, aber es gibt genug Bezihungen, bei denen keine Gespräche, keine Therapie und keine Kompromisse etwas retten.

  • Cara Mia sagt:

    @Hotel Papa: ich bin ja eine grosser Verfechterin des Zusammenlebens und sage hier immer wieder, dass manche Frauen zu schnell davonlaufen.

    Aber es gibt halt diese Beziehungen auch, die keine Chance mehr haben. Wenn man etwa nur noch betrogen und belogen wird, wenn das Selbstwertgefühl am Boden ist, wenn sogar noch Schläge dazu kommen, Alkohol oder Drogen, dann ist es wirklich Zeit, zu gehen.

    Das ist man auch den Kindern schuldig, denn wir sind auch Vorbilder, und wenn wir uns von einem Partner alles gefallen lassen, dann geraten sie in die gleiche Falle in ihren Partnerschaften. Sie müssen mitkriegen, dass man sich wehren kann und sich nicht alles gefallen lassen muss.

  • adlerauge sagt:

    noch glücklicher, als unsere gutchristlichen konservativen: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Das-gluecklichste-Volk-der-Welt/story/28157347

    da verliert sogar der christliche gutmensch seinen glauben an die heilige dreifaltigkeit.

  • Tanja sagt:

    @Max/Strsser: Es sind ja nicht nur davonlaufende Damen, sondern ein Grossteil der alleinerziehenden Müttern sind von ihren Männern für eine jüngere Geliebe sitzengelassen worden. Das sind dann meist auch jene, die sich einen Dreck um die Kinder, die sie in die Welt gesetzt haben, kümmern.

  • vietcong sagt:

    @ Michèle Binswanger

    zwei punkte:

    1) ist kinderhaben wirklich so schlimm?
    2) jetzt hören sie bitte, bitte, bitte, sehr bitte, unendlich bitte damit auf, mit diesen verdammten studien! studien die sie weder belegen können, noch, und da bin ich mir sicher, gelesen haben. BITTE! BITTE!
    diese angeblichen studien überzeugen nichts und niemanden, im gegenteil sind sie bloss ausdruck von eigener inkompetenz, etwas nach gesundem menschenverstand beurteilen zu können.
    3) falls sie trotzdem nicht umhinkommen studien zu zitieren, dann bitte wortwörtlich, mit quellenangabe.

  • Cara Mia sagt:

    @Laura TI: nun, man handelt halt immer aus dem Moment. Rückblickend hätte ich wohl auch ein paar Sachen anders gemacht, wer schon nicht. Wichtig ist aber das, was Du über Friede, Wärme und Geborgenheit sagst, das ist der Dünger, den die Kinder unbedingt brauchen. Damit man das geben kann, ist zuerst einmal Friede mit sich selbst nötig, und halt Selbsterkenntnis in Bezug auf die Probleme, die jeder nun halt einmal mitbringt. Es kann über die Kräfte gehen, wenn man einen Partner hat, der hadert und in Schieflage ist, und das muss man dann immer kompensieren.

  • Robert sagt:

    Wir essen als Kleinfamilie schon immer relativ oft zusammen – einfach so, ohne Absicht oder Plan. Hat sich einfach so ergeben.

    Es könnte z.B. daran liegen, dass wir alle ganz einfach gerne essen. Und wenn gekocht wird, braucht’s absolut keine Überzeugungsarbeit mehr, alle an den Tisch zu kriegen. Die kommen wie vom Magneten angezogen.

    Vielleicht geht’s ein wenig um dieses: Wieso fühlen sich einige zu Hause, am Tisch mit den anderen wohl und andere nicht? Kann man die Freude am Essen allenfalls verbinden mit Dingen wie Introvertiertheit, Geborgenheitsgefühl, Langweilertum, Ausgeglichenheit? Gute oder schlechte Erfahrungen?

    Ich meine, es ist ja schon extrem krass, war ihr da im Blog so alles in dieses Thema hineininterpretiert (zwar wie immer, aber vielleicht gibt es ja doch einen tieferen Grund???). Vielleicht ess ich ja gerne, weil ich politisch falsch indoktriniert worden bin oder die falsche Frau geheiratet habe oder sogar selbst kein richtiger Mann bin??? Oder ich habe einfach das richtige falsche Buch noch nicht gelesen und so ganz schlicht keine Ahnung, warum ich mich nicht so wohl fühlen sollte?

  • Eni sagt:

    @ zysi

    Ach so. Trotzdem, auch ich habe viel zu lange gebraucht um diesen Schritt zu tun. war trotz allem ein Versagen von meiner Seite. Habe oft gedacht, dass wenn ich noch ein bisschen länger durchgehlten hätte, dass es vielleicht besser geworden wäre in miener Beziehung, aber ich KONNTE einfach nicht mehr.

  • Roland Strasser sagt:

    Ha! Soeben wurden meine zornigen Worte über den grossen Vorsitzenden der Chefredaktion wegzensiert! Wusch – und weg!

  • Hotel Papa sagt:

    @G.G. „Kompliment für ein Thema, das selbst Schaf und Löwe friedlich grasen lässt.“

    Das fällt mir auch immer wieder auf. Michèle trifft den passenden Ton, das passende Thema immer wieder. Ab und zu um den Preis einer schnell einschlafenden Diskussion, aber wer muss denn den gehässigen Schlagabtausch immer wieder haben?

  • Anastasia C. sagt:

    @Eni: Ihre Kinder werden einen Teil Ihrer Eigenschaften annehmen,weil Sie bei Ihnen aufgewachsen sind. Das scheinen mir bisher alleasamt positive Eigenschaften zu sein und ich denke, das Ihre Kinder ein sinnvolles Leben haben werden.

    @R.Strasser: Haben Sie die Gewaltfantsien nicht immer,wenn Sie nicht in Ihrer „Weltwoche-Häuschen-auf-dem-Land“-Kosmos unterwegs sind???

    @Tobi: Orgi kann ein gutes Vorbild sein, wenn es darum geht ohne Angst eine unbequeme Meinung zu vetretten. Sie betreiben asiatischen Kampfsport???

  • Roland Strasser sagt:

    @Girardet. ist es der gleiche unzensierte Blog (diese „öffentliche Toilette“, wie sie es kürzlich nannten) , in dem sich auch der noch vor mir von Köppel entdeckte G.G. rumtreibt?

  • zysi sagt:

    @eni

    wenn sie etwas verändern wollen an einer sitaution, wo sie nicht glücklich sind, dann können sie etwas dagegen tun. aus eigenem willen und eigener kraft…..demgegenüber steht die opferhaltung: ich kann nichts dafür!

  • Eni sagt:

    @ Zysi

    Wie haben Sie das gemeint mit dass b) funktioniert? Sorry, verstehe nicht was Sie damit sagen wollen.

  • zysi sagt:

    aus aktuellem anlass:

    wer sich zu helfen weiss und warum

    @juhee

    sie meinen wen?

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Ich bin kein Pazifist ganz klar.. Aber mein Shaolin codex, denn ich unterschrieben habe, verbietet mir Gewalt sinnlos anzuwenden.Ist glaub auch besser so, denn wenn ich mal reinlangen muss.. gibts Verletzungen. Orgi hin oder her.. bin ja kein Jünger von denen und sind auch nicht meine Götter. scheiss auf Vorbilder…

  • @Strasser

    Nicht ausfällig werden vor dem Mittagessen: Jeder tut was er kann und trägt es in der freien Marktwirtschaft zu Markte. Sie ihre borderliner-Rhetorik vom Kompanieabend, der Seibt seinen anarcho-zynismus. Der Zeitgeist hat den Seibt in das Tamedia-Glashaus gespült, und Sie in die unzensierte Blogsektion unter dem sanften Regime der Puffmütter Althaus/Binswanger gebracht. Vielleicht entdeckt ja der Köppel Sie und sie können eine Kolumne im Print bringen: „Orlando furioso“, der Rächer der Entrechteten. Heute ist der Seibt in der Tamedia-Mensa, aber das ist nicht das „Jüngste Gericht“. In diesem Sinne: en guete!

    @Binswanger
    Kompliment für ein Thema, das selbst Schaf und Löwe friedlich grasen lässt. 😉

  • Roland Strasser sagt:

    @Zysi: Luganighe bräteln am Lago, au ja. Girardet könnte seine gesammelten Werke rezitieren und den Vietnam-Massenmörder darf Gitarre klimpern, bevor wir ihn ins Wasser werfen.

    @Anastasia: Ich habe Gewaltphantasien heute. Bitte alles nicht so wörtlich nehmen 🙂

  • Yves sagt:

    @Eni: Keine Angst. Die Studie ist ein Witz und hat keine verwertbare Aussage für schweizer Verhältnisse (Noch nicht).

  • Eni sagt:

    @ Roland Strasser

    Na Sie machen mir Spass!!!!! Hoffe nicht, dass meine Kinder zu Schwerverbrechern werden nur weil ich alleinerziehend bin. Da müsste ich mich wirkllich fragen, warum ich mir jeden Tag den A…… aurfreisse, wenn es ja eh nicht nützt.

  • Roland Strasser sagt:

    @August: also, festbinden ohne vorher zu erschlagen. „Riemen“, ohne „h“.

  • Juhee sagt:

    @ zysi: und wer macht den beiden den ernährer so mitten in der woche? 🙂

  • Anastasia C. sagt:

    @Laura TI: Mein Papi ist sicher nicht in einer Opfer-Rolle gefangen. Nur brauchte er und vorallem ich damals einen Hort. Und wenn ich solche Kommentare,wie die von Herrn Strasser lese bezüglich „KiTas“,da kommt mir die Galle hoch.

    @Tobi: Da passt die Vorliebe zu Orgi nicht zu deiner pazifistischen Grundhaltung, oder ist „Warum bist du so behindert“ etwa ein Friedens-Track???

    @R.Strasser: Sie werfen immer mir und anderen in diesem Blog, die Nähe zum „Schwarzen Block“ vor. Gleichzeitig wollen Sie etwas durch Gewalt ändern. Wie passt DAS zusammen???

  • Hotel Papa sagt:

    @Mia: „es braucht eben zum Zusammenbleiben zwei, nicht zu trennen, das ist die Krux. Wenn einer das Zusammenleben ständig sabotiert, ist es Zeit zu gehen.“

    Danke für 1. Aber warum dann wieder die Relativierung in 2.?

    Wie wäre es, wenn die davonlaufende Damenwelt die Eigenverantwortung übernimmt, die immer gern verlangt wird? Der/die Davonlaufende trifft die Entscheidung. Steht dazu.

  • zysi sagt:

    @roland strasser

    anschliessend ab ans ufer des lago und ein gutbürgerliches feuer anfachen und hoffentlich kommt max mit, dann sind das feuer und die grillstäcke gemacht 😉

  • Cara Mia sagt:

    @Hotel Papa: grins, klar, habe es ja auch gegessen.

    Man muss den Zeitpunkt erwischen, wenn sie kochen WOLLEN. Das ist so ab vierjährig. Dann stellt man sie auf den Schemel und lässt sie rühren und würzen. Wenn man erst kommt, wenn sie 12, 14 sind und davor sagt, sie seien zu klein, wollen sie auch nicht mehr.

    Aber ich habe auch einmal klipp und klar andere Regeln eingeführt, alles geht nicht schleichend. Etwa die, als die jüngste etwa 12 war: wir sind vier Leute, also kochen jeweilen zwei und zwei putzen die Küche. Nun ist putzen nicht gerade das, was Kinder gerne machen, also haben sie eine zeitlang lieber gekocht. Zuerst zusammen mit einem Erwachsenen, dann auch gemeinsam. Heute ist es fliessend, wer zuerst Zuhause ist, übernimmt den Kochdienst. Es kochen zwischenzeitlich auch alle super.

  • Laura TI sagt:

    @Cara Mia
    glaub mir, heute fast 10 Jahre nach der Scheidung kann ich sagen, dass ich das, was ich damal als „mein Recht“ angesehen habe, auch anders hätte rüberbringen können, es war meine Entscheidung, wie ich reagiert habe auf Provokation, Hilflosigkeit, Hass und Gewalt. Auch ein stummer Tisch kann im Gespräch entschärft werden, auch ein kalter Krieg kann in einen warmen Frieden gewandelt werde, wenn wir es denn wollen, wenn wir denn bereit sind auf das gegenüber echt aufrichtig und offen zu zugehe. Das meine ich mit die Wahl haben.

  • zysi sagt:

    @juhee

    die vernunft ist die stimme der (intellektuell und emotional) intelligenz. daher wissen wir, dass auch intelligentes nicht zwingend vernünftig sein muss.

  • Roland Strasser sagt:

    @Zysi: ich schliesse mich an. Habe gerade unglaubliche Lust auf Steinpilsrisotto mit einem Boccolino Merlot, als Dessert ein paar frische Feigen und kleine Formagini di Capra.

  • Hotel Papa sagt:

    @Mia: „eine meiner Töchter zauberte mal eine Tomatensauce mit Schoggipulver drin…“

    Was ist daran exotisch? In ein anständiges Chili Con carne gehört z.B. Kakao. Etwas mehr kulinarische Offenheit!

    Das mit dem Verantwortung übernehmen klappt bei meinen leider nur im absoluten Notfall. „Wieso sollten wir, du kochst doch gut!“
    Danke für die Blumen, aber so wars nicht gemeint…

  • Tobi sagt:

    @Hotel Papa: Ja kann sein… Musste auch mal ein bisschen Öl in eure Feuer schmeissen.. Nur so reagieren manche erst….

  • Auguste sagt:

    hmm…, 1291er was für eine wunderbare bezeichnung. den reiterer erschlagen ist wohl ein wenig übertrieben, aber den gaul nach brüssel auf den man ihn binden will, würde ich auch noch festhalten, bis der letzte riehmen festgezurrt ist.

  • Juhee sagt:

    oops. selber ein typo. edit fkt wär in der tat nicht schlecht.

  • Hotel Papa sagt:

    @Tobi: „Danke für die Blumen.. fühlst dich wohl betroffen?“

    Nicht speziell. Aber die Worthülse ist etwa so hohl, wie wenn max oder Strasser gegen die Linken wettern.

  • Juhee sagt:

    @Roland Strasser: ihren short-cuts (und typos) habe ich nichts beizufügen… sprechen sie soch für sich selbst in diesem kontext.

  • Cara Mia sagt:

    @Laura TI: es braucht eben zum Zusammenbleiben zwei, nicht zu trennen, das ist die Krux. Wenn einer das Zusammenleben ständig sabotiert, ist es Zeit zu gehen. Aber das ist gar nicht so wichtig für den Familientisch, denn es gibt so viele Familien in denen nur noch kalter Krieg herrscht und ein gemeinsames Essen höchstens dann noch stattfindet, wenn man Besuch hat und etwas demonstrieren will. Nein Danke.

    Siiidig, Deine Kinder! Genau so lief es bei mir auch, nach und nach übernahmen sie Verantwortung. Ich war letztes Jahr längere Zeit im Spital, und alles hat Zuhause geklappt. Das muss man zulassen, manchmal ist das Essen etwas – hm – gewöhnungsbedürftig (eine meiner Töchter zauberte mal eine Tomatensauce mit Schoggipulver drin…), aber es war immer lustig, die Stimmung gut, und DAS ist wichtig. Nicht der Nicht-alleinerziehenden-Haushalt-Status.

  • Tobi sagt:

    @Hotel Papa: Danke für die Blumen.. fühlst dich wohl betroffen?

    @Giorgio: ich bin gegen Gewalt egal in welcher Hinsicht, Zerstörung dasselbe… Aber der Unterschied zwischen den Klassen in der Schweiz ist mehr und mehr unübersehbar…

  • Roland Strasser sagt:

    @juhee: Die Linken, die demnach die intellienteren Menschen sind, sollen also „soziale Werte sowie politische und religiöse Überzeugungen zu vertreten, die in der menschlichen Evolution neu sind“.

    Interessant. Also zum Beispiel der Faschismus, der war damals auch neu. Oder die Zerstörung der Familie und Religion in kommunistischen Ländern? Oder die Behandlung von psychisch gestörten mit Elektroschocks? Das war alles mal neu und ja, die intelligenten Menschen sind dem Neuen immer in Scharen nachgalaufen!

    @Hotel papa: Was, Huhn oder Ei? Ob die Alleinerziehung ursächlich für die Starffälligkeit ist, oder ob das allgemein kriminelle Milieu ursächlich für die Alleinerziehung sind? Über beides lohnt sich nachzudenken!

    @Anastasia: Natürlich ist es nicht dasselbe, wenn dein Vater dich alleine aufzog, weil deine Mutter krank war. Aber dieser Titel „alleinerziehende Mutter“ IST ein Lifestylekonstrukt, ein klarer Trend in der Gesellschaft. Es ist kein Gebrechen oder eine Behinderung, es ist freie Wahl. Meine seit wenigen Wochen schwangere Schwester wird voraussichtlich so eine alleinerziehende Mutter sein. Aber sie kann es sich b.a.w. leisten und wählt das eigentlich sehr bewusst. Und sie hat starke Unterstützung von mir und meinen Eltern.
    Ideal ist es trotzdem nicht. Hoffe, dass sie und der Vater des Kindes sich zusammenraufen. Sonst helfe ich bei dem mal mit Sopranos-Methoden nach…;-)

  • zysi sagt:

    langsam aber sicher „tagets“ warum ich mich im TI während dem moon&stars jeweils so „zfriede“ fühle

  • Laura TI sagt:

    @Cara Mia
    meine Kinder lieben das auch gemeinsam zu essen, so war ich vor ein paar Wochen einfach nicht fit und habe beschlossen mich hinzulegen, ich habe ein wenig gedöst, habe gehört, dass meine Beiden irgend etwas hantiert haben, aber ich war einfach zu schlapp um mich darum zu kümmern. Paar Minuten später standen beide in meinem Zimmer, haben ein Tischtusch über dem Bett ausgebreitet, Teller hingestellt und dann haben wir gemeinsam in meinem Bett den von ihnen gezauberten wunderbaren Wurzelgemüsesalat und die feine Pasta genossen.

    @Anastasia C
    es braucht immer zwei Anastasia, einer allein kann nicht heiraten und einer allein kann keine Kinder kriegen und sich auch nicht scheiden lassen. Jeder trägt die Verantwortung für sein eigenes Leben, hat immer eine Wahl. Opferrolle bedeutet keine Eigenverantwortung übernehmen.

  • zysi sagt:

    @giorgio

    ja wissen und handeln sind stolpersteine im sozialen kontext

    verwöhnen lassen sich alle gerne; die einen vom statt, die anderen tun’s sich selber an und müssen sich berechtigterweise schuldig ab des eigenen handelns fühlen 😉

  • @Tobi

    „eure Bürgerliche arroganz wird euch nocht einmal teuer zu stehen kommen…“

    Huch, Tobi. Lese gerade, dass Raub, Gewalt und Drohung in den letzten zehn Jahren extrem zugenommen haben. Ob dies an „bürgerlicher Repression“ liegt oder am Siegeszug der 68er-Träume in der Politik mögen andere beurteilen. Ich stelle aber fest, dass elektronische Medien tatsächlich die Hemmschwelle zu Drohungen tiefer legen. Wird man dich bald auf einem SVP-Pranger-Video beim Scheibeneinschlagen beobachten können, geschätzter Tobi?

  • Hotel Papa sagt:

    @Tobi: „eure Bürgerliche arroganz wird euch nocht einmal teuer zu stehen kommen…“

    Bisch e schnorri.

  • @Zysi & Hansli

    „Und währen andere von ihrer Hausfraumutter verwöhnt wurden, habe ich zuhause den Haushalt geschmissen.“ sagt Hansli.

    Immerhin wüsste er theoretisch, dass Hausarbeit eben auch Arbeit ist, wenn auch keine „Erwerbsarbeit“, die ja heute scheints der einzige Massstab einer geglückten Sozialisation ist.

  • zysi sagt:

    @anastasia C.

    mir macht es freude und keine mühe zu kochen

    zudem wieso das eine tun und das andere lassen?

  • Tobi sagt:

    @Nastia: Nicht von diesem gutbürgerlichen Geschnorre provozieren lassen. Von bürgerlichen Leuten habe ich sicher nicht viel gelernt wenn es ums überleben geht… Die wissen nicht was es heist alls Kind, schon wie ein Erwachsener zu sein. Während wir uns um anders sorgten, was wohl heute Abend ist, konnten sich die Herren überlegen was Mammi wohl zum Znacht macht..

    eure Bürgerliche arroganz wird euch nocht einmal teuer zu stehen kommen…

  • Hotel Papa sagt:

    @Nasti: „aber man sollte sich bei dem Bedanken der gekocht hat. Für die Mühe und so…“

    Schöner Brauch in Norwegen (oder ganz Skandinavien?) So wie wir mit „en Guete“ den Tisch freigeben, löst man ihn dort mit „takk för maten!“ (Danke fürs Essen) auf. Vorher würde keiner vom Tisch aufstehen.

    Den Dank kann man durchaus weiter fassen. Das Essen ist schliesslich nicht vom Himmel gefallen. Das kann eine religiöse Dimenson annehmen, muss aber nicht. Bei etwas in sich Gehen erreicht es aber zumindest den Erdkreis.

  • zysi sagt:

    @hansli

    Hansli sagt: 19. März 2010 um 21:01
    @max SVP-Forderungen: Kopiert aus einem NZZ-Artikel:
    3. Steuerabzüge für Familien, die ihre Kinder selber erziehen.
    Ist mir völlig egal. Das sind meist Sektenkinder!

    eigentlich dachte ich, man könne nich dümmer, aber siehe da:

    Mitagessen: Ich kenne keine Familie die gemeinsam am Mittagstisch sitzt. Das ist doch der absolute Ausnahmefall. Wer das kann, arbeitet nicht.

    und nun e guete bei ihrer trostlosen roten kost

  • Anastasia C. sagt:

    @R.Strasser: Wo haben Sie denn Probleme??? Anscheinend haben Sie Geld,eine glückliche Familie und eine gute Kindheit gehabt… Wo???

    @Zysi: Ein Tischgebet braucht es nicht unbedingt, aber man sollte sich bei dem Bedanken der gekocht hat. Für die Mühe und so…

  • Cara Mia sagt:

    Gerade die 68-er sassen immer stundenlang am Tisch! Man stritt sich schliesslich nicht, sondern diskutierte alles zu Ende. Das ist also Nonsense, was hierzu geschrieben wird. Und da ich damals in diesen Reihen verkehrte, wenn auch als Kücken, halte ich das heute mit meiner Familie ähnlich. Es ist mir auch völlig unerklärlich, was alleinerziehend, berufstätig und so weiter damit zu tun haben sollen. Die Tischkultur, die Gesprächskultur haben damit rein gar nichts zu tun.

    Im Übrigen habe ich oft genug gerade bei den sogenannten gutbürgerlichen Hausfrauen in der Nachbarschaft beobachtet, dass sie wohl ein warmes Mittagessen aufstellten, doch kam und ging da jeder gezwungenermassen gestaffelt, weil ja die Pensen von Mann und Kindern häufig nicht gleich sind. Abends waren hatten sie dann genug von der Hausarbeit und es gab irgendwie rasch kalt oder Resten, jeder individuell. Der Rest war Fernsehprogramm, spätestens mit den Nachrichten war Schluss.

    Wir diskutieren manchmal ewig, und das war schon immer so, oder wir jassen oder schauen zusammen eine DVD. Obwohl alle arbeiten oder in die Schule und die Uni gehen, ausser Haus sind also.

  • zysi sagt:

    @hotel papa

    ein argument aber kein grund – und sie wissen, dass dies nicht einen knopfdrück thematik ist, sondern eine genesungsgeschichte…..

    @giorgio

    ja, das tischgebet – manchmal ist es interessant und äusserst spannend zu erleben, wie dankbarkeit an die versorgung und wohlbefinden mit undank zusammen an einem tisch sitzen kann (innerfamiliär)

  • In der Alten Eidgenossenschaft verlief die Grenze zwischen den ledigen „wilden Mannen“ ( die in einer Wirtschaft essen mussten) und den Zivilisierten, ehrbaren und „biedern“ Männern, die „eigen für und rouch“ hatten (eine eigene Feuerstelle, die von einer „ehelichen Wirtin“ bewirtschaftet werden musste.

    Leider meinen die heutigen Emanzen, die „Zivilisation“ finde beim Seitensprung im Newsroom ihren höchsten Gipfelpunkt oder bei der Abfassung einer Fussnotenschwangeren Doktorarbeit. Alles Haferkäse. Der wahr Gipgelpunkt der Zivilisation, ist die gedeckte Tafel.

    @Adlerauge
    Und wer es nicht so sieht, der muss ein jämmerlicher Zeitgenosse sein.

  • Hansli sagt:

    Die gemeinsamen Mahlzeiten sind wichtig für die Familie, das wird von niemandem bestritten.
    @max, zysi und Strasser
    Haben sie jemals gearbeitet? Kennen sie die Arbeitswelt? Aus ihren Voten is das nciht zu entnehmen.

    Morgenessen: ähm der erste geht um 6:00 der letzte um 9:00 etc…. müssen da alle um 6:00 aus dem Bett?
    Mitagessen: Ich kenne keine Familie die gemeinsam am Mittagstisch sitzt. Das ist doch der absolute Ausnahmefall. Wer das kann, arbeitet nicht.
    Abendessen: Da sitz bei den meisten die Familie zusammen. Aber auch das ist in vielen Jobs nicht möglich. Und kleine kinder kann man nicht bis um 22:00 warten lassen. Bei mir war z.Bsp. die Mutter sowieso nur für wenige Tage pro monat zuhause, der Rest Geschäftlich unterwegs. Ich wurde Mehheitlich vom Vater erzogen, er hat den Haushalt gemacht. Und währen andere von ihrer Hausfraumutter verwöhnt wurden, habe ich zuhause den Haushalt geschmissen.

  • zysi sagt:

    @anastasia C.

    kann es sein, dass hier (geschieden, alleinstehend resp. -erziehend) zwei völlig verschiedene denkmuster zu grunde liegen:

    a) die alleinstehende personIN kann nichts dafür
    b) die alleinstehende personIN kann etwas dagegen

    wenn ich mir dei zeilen einer laura Ti oder eni betrachte, dann weiss ich, dass b) funktioniert und erst noch gesund..

  • Roland Strasser sagt:

    @Anastasia: das wäre sicher schön. Ist aber nicht so.

  • Nun, lieber Strasser, mit der Generalabsage an das Eigenheim muss der Seibt wohl:

    1. Die Rolle bestätigen, für die ihn Tamedia angeheuert hat. Und hier liegt der Irrtum der Tamedia: Zeitungsabonennenten wollen mindestens einen Sitzplatz im Freien. Seibt kitzelt die Werbefritzen aber befriedigt nicht die Leser.
    2. Ausserdem: es könnte durchaus ja auch sein, dass die „Trauben“ (Eigenheim) für den Schreib-Bohemien nun schlicht lebensgeschichtlich mittlerweile zu hoch hängen, und darum ergo: sauer sein müssen.
    3. So unter Kerlen: Es gibt ein sehr kluges Buch über die Familie von einem der intelligentesten Männer der jetztzeit: „Die neue Schweizer Familie“ vom Beat Kappeler. Und Beat Kappeler kommt zum selben Schluss wie Seibt: Der Traum vom Einfamilienhaus ist unsinnig.

    @madame Binswanger
    sehr schöner Post, wie wahr! Mit einem Tischgebet oder einem Lied VOR dem Essen kann man die Corporate Identity der Familie noch stärken und in eine übergeordnete Wertegemeinschaft einfügen. Nichts hat den armen Simplicius Simplicissimus in den wirren des 30Jährigen Krieges mehr beruhigt, als dass er zu Menschen kam, die vor dem Essen beteten. Da wusste er, er ist unter Christenmenschen gefallen und seines Lebens sicher.

  • Juhee sagt:

    @ Roland Strasser: bzgl. Konservative sind glücklicher: ja! vielleicht deswegen http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,680956,00.html

  • Hotel Papa sagt:

    @Strasser: „In den USA sind 70% er Insassen in Strafanstalten von alleinerziehenden Müttern grossgezogen worden. Merksch öppis?“

    Huhn oder Ei? Das sagt wohl eher etwas darüber aus, welchen Stellenwert die Kernfamile in der entsprechenden Subkultur hat.

    @Zysi zum Mittagstisch: Wäre schön, wenn es ginge, hat aber im aktuellen Pendleralltag wohl eher Seltenheitwert. Jedenfalls, wenn sich der/die Erwerber auch dazusetzen soll/en. Und jetzt kann max wieder auf die Pendlergesellschaft schiessen.

  • max sagt:

    @Anastasia C.

    Ihren Papi habe ich nicht erwähnt. Der hat das sicher nicht schlecht gemacht, solange Sie sich von Drogen, Saufbrüdern fernhalten und irgendwann noch eine richtige Berufsausbildung abschliessen.

  • Cara Mia sagt:

    Das gemeinsame Essen ist auch bei uns hoch und heilig, allerdings zwischenzeitlich für alle – meine Töchter sind ja Teenies. Es klappt dafür leider nicht täglich. Manchmal dafür mittags. Aber alle geben sich Mühe, es ist für alle ein Bedürfnis. Dies gibt mir auch Recht damit, dass ich es früher auch manchmal durchsetzen musste und es oft frustrierend war, weil manche zu spät kamen oder rum meckerten. Zwischenzeitlich bin aber auch nicht mehr einfach ich verantwortlich, sondern es wird aufgeteilt. Ein Teil der Familie kocht, die andern putzen danach die Küche. Das klappt so gut, dass zwischenzeitlich auch die jeweiligen „besseren Hälften“ mitmachen. Sie kochen eher mal Hamburger im Brötchen (nix fixfertig!!), ich bin für Italo-Food verantwortlich, und so weiter.

  • Anastasia C. sagt:

    @Max: Ach ja??? Mein Papi hat es selber so ausgewählt??? Oder die Mutter meines portugisischen Spiel-Kameraden??? Na,dann wissen Sachen über mein Leben von denen ich noch gar nichts weis!!!

    @Roland Strasser: Wie ist es so in Riehen zu leben??? Mit viel Cash und keinen Sorgen???

  • Tobi sagt:

    @Laura TI / Finde Erziehung und Zeit für deine Kinder ist Gold wert..t (was übrigens der grösste Job der Welt sein kann, und der Lohn kann nicht in Franken genannt werden)

    Natürlich bist du wohl auch froh minimum 1mal im Tag zusammen zu essen.. würdet ihr alle separat Essen, entfernt man sich automatisch voneinander und kennt sich nicht mehr mit der Zeit…

  • max sagt:

    @Tobi

    Das Ding vom „faulen“ Ex-Mann reduziert sich meistens darauf, dass sich der Mann auf seine Art am Haushalt beteiligt und mit einer Frau konfrontiert ist, die immer alles sowieso besser weiss und besser kann.

    Für jeden Fehltritt gibt es heutzutage vorgefertigte schöntönende von der linken Betreuungsindustrie bereitgelegte Ausreden. Je öfters ich dieselbe „Begründung“ höre, desto weniger glaube ich sie.

    Triviale Gründe für Ehescheidungen lassen sich nicht so wunderbar in sozialkompatibles Mitleid ummünzen.

    Frauen entsorgen ihre Männer, weil sie diese aus den falschen Gründen ausgewählt hatten:

    a) Als Alleinunterhalter für immer wieder nette Abende (auch richtige Männer sind nicht immer witzig).
    b) Als Kindererzeuger (wird im Erfolgsfall nicht mehr benötigt und kann entsorgt werden).
    c) Als bessere beste Freundin (Das funktioniert grundsätzlich nicht. Ein Mann ist ein Mann und keine Freundin.)

  • Roland Strasser sagt:

    @Laura TI: Bravo! Auch wenn es einige Zeit dauert, ihre Kinder werden es ihnen eines Tages danken.

  • zysi sagt:

    @adlerauge

    1291 ist das höchste kompliment das sie einem eidgenossen machen können, danke!

  • Laura TI sagt:

    @Tobi
    ich denke auch, dass Tagesstätten nicht schlecht sind, dann muss sich aber die alleinstehende Erziehungsperson am Morgen und am Abend dafür umso mehr Zeit nehmen für ein gemeinsames Mahl.
    Ich bin auch alleinerziehnde Mutter, habe vor einiger Zeit einen Superjob angeboten gekriegt, im Sottoceneri, das hätte bedeutet, dass ich mit dem Anfahrtsweg sicher 12 Stunden weg gewesen wäre, die Kinder waren damals schon in der Oberstufe, da hat es auch eine Mensa, also alles kein Problem. Ich hab trotzdem vorgezogen, meine Stelle als kleine Sekretärin zu behalten und dafür am Morgen, Mittag und Abend bei den Kinder sein zu können. Es ist einfach eine Frage der Priorität, meine Zeit kommt schon noch, wenn die Kinder aus dem Haus sind, aber so lange wir noch unter einem Dach zusammenleben finde ich es einfach wichtig, dass ich ihnen die Zeit für ein gemeinsamens Essen geben kann.

  • max sagt:

    P.S. zu max sagte 23. März 2010 um 10:00, anwesende Eni und Laura TI bekanntermassen ausgenommen.

  • Tobi sagt:

    @Max. Reden sie bitte nicht so einen Schwachsinn…. alleinerziehende Mütter die sich ausgewählt haben, alleine mit ihren Kindern dazustehen und noch arbeiten müssen… Während ihre faulen Ex-Männer sich einen Dreck um die Kinder kümmern.

    Sie haben keine Antwort auf meine Frage gegeben? Haben sie immer Mittagessen vom Mammi bekommen?

    Nei Geld ersetzt keine Familie.. aber es bestimmt die Familienstrukturen, Beziehungen, Scheidungen,,,

  • Roland Strasser sagt:

    @Tobi: Sozialhilfe streichen, Kitas nicht subventionieren. „Alleinstehende Mutter“ ist ein von einem mündigen Individuum selbstverantwortlich gewählter Lebensstil, kein Gebrechen oder eine Behinderung.

    In den USA sind 70% er Insassen in Strafanstalten von alleinerziehenden Müttern grossgezogen worden. Merksch öppis?

  • Yves sagt:

    @max: Die Realität resp. Wahrheit kennt nur Gott. Alles andere ist nur Einbildung und subjektive Wahrnehmungsstörung.

    Das Essen mit der Familie ist mir sehr wichtig. Meist sehe ich zu, dass ich das Morgen- und Abendessen mit der Familie einnehmen kann. Das gemeinsame Essen ist ein Happening (bei uns nie weniger als 5 Personen, da die Grosseltern meist mit von der Partie sind…).

  • zysi sagt:

    @adlerauge

    vorweg, mit dem benennen von möglichen gründen für die geringschätzung und das ausblenden der wichtigkeit von essenstischen innerhalb von familien mit kindern, liege ich bei eltern mit 68-er egsinnung nicht falsch – auch wenn diese nicht hauptursächlich dafür sind.

    es ist eben auch eine frage des willens, ob sie sich um den essenstisch kümmern oder nicht – wie sie lesen können, kann es ausnahmen geben, aber dies sind dann eben ausnahmen.
    dass dies nicht an allen orten und bei allen familien der fall ist/sein kann, bin ich mir bewusst. aber warum sollen wir eine ideale möglichkeit bereits im denken verwerfen nur weil es uns etwas abverlangt, sei es entbehrung von bequemlichkeiten, sei es zurückbuchstabieren was die wohlstandsmöglichkeiten angeht, sei es die wahl der stelle (analog zur lehrstellensuche), sei es…..

    hier zeigt sich m.E. die wahre einstellung zum preis für das kindeswohl, den eltern bereit sind selber zu übernehmen und zu zahlen, anstelle der eigenen verwirklichung und dies auch noch mit der disqualifizierenden haltung der staat oder die allgemeinheit hat dafür zu sorgen

    lieber einfach, denn tötelig und nichts machen

  • max sagt:

    @Tobi

    Es gibt kaum alleinerziehende Mütter, die das nicht selbst gewählt haben. Sich mit dem Partner verkrachen ist heutzutage ein billiges Hobby für wohlstandsverwöhnte, gelangweilte Paare geworden.

    Auch wenn Sie 40 Milliarden frei verteilen könnten, auch dann wären Sie nicht in der Lage auch nur 1% der Problemfälle über den Berg zu bringen, wie sie Esstischbesitzer 23. März 2010 um 09:14 so genau beschrieb.

    Rein politisch motivierte Desinformation ist das Gerücht, man könne gute Erziehung und intakte Familien mit viel Geld wieder ersetzen.

  • Roland Strasser sagt:

    „1291-Fraktion“? Au ja, lasst uns zusätzlich zum Abendessen im Familienkreis noch den Michael Reiterer erschlagen und auf einem Pferd festgebunden nach Brüssel zurückschicken 😀

  • max sagt:

    @adlerauge

    Nein, die 1291 Fraktion ist auf die REALITÄTEN zugeschnitten.

    Die Alt-68er sind die Realitätsverweigerer. Sie kommen jedesmal in Schwierigkeiten, wenn sie wie richtige Männer richtige Probleme lösen sollten.

  • Tobi sagt:

    @Max: Hattest du Mutter und Vater Zuhause? Mamma hat gekocht und Vater gearbeitet? Über Mittag hast du immer frisch gekochtes erhalten gell? Meiner Meinung nach sollten Leute die nicht wissen von was sie reden nciht über solches bestimmen können, sie tun immer so alls wär alles normal und super.
    Und sowieso gehts ja allnen gut in ihrem Quartierchen

    Tagesstätten sind nicht schlecht, den es ist die Wirtschaft die alleinstehende Mütter dazuzwingt eine Job anzunehmen um über die Runden zu kommen. Oder möchten sie denen lieber mehr sozialgeld zahlen ?? Da seit ihr wieder die ersten die bellen… Aber 40 Milliarden an die United Bandits of switzerland das geht in Ordnung…

  • Anastasia C. sagt:

    @Max: Ich erinnere mich gerne an die gemeinsamen Essen im Hort, auch wenn der Frass der „Stadtküche“ zum kotzen war. Wie gesagt, mein Papi muss den ganzen Tag arbeiten, so war es Ihm nicht möglich immer mit mir zusammen zu essen. Dafür war es dann in den Ferienam Geburtstag und am Wochenende anders…

  • adlerauge sagt:

    schön, das ist ja wieder mal ein thema, welches perfekt zugeschnitten auf unsere 1291-fraktion.

  • adlerauge sagt:

    @zysi: alles schön und gut, aber wie stellen sie sich vor im vorherrschenden arbeitszeitenmodell die ganze familie an den mittagstisch zu kriegen?

    auch sehe ich nicht, wie jetzt die 68er auch noch dafür verantwortlich sein sollen, dass in manchen familien das abendessen nicht gemeinsam eingenommen wird. am schluss sind die auch noch verantwortlich für die familienabsenz der dauergestressten managerkaste? scheint mir ein bisschen zu einfach, wenn nicht sogar simpel gestrickt.

  • Tobi sagt:

    Was heute eindeutig verlohren geht ist die Atmosphäre die man bei einem gemeinsamen Essen spührt. Man tauscht sich aus, man verarbeitet den Tag, man redet über zukünftiges. etc.

    Fastfood kann den energetische Wert eines gemeinsamen Nachtessen nie ersetzen. Auch das zwischenmenliche kann es nie ersetzen sonder macht uns zu egos…

  • max sagt:

    Tagesstätten sind zum Scheitern verurteilt.
    Tagesstätten mit Mittagessen für schulpflichtige Kinder sind eine absolute Notlösung für absolute Notfälle: lange Schulwege in Bergregionen, kranke Eltern…
    Tagesstätten mit Mittagstisch erfüllen nicht einmal den ihnen zugedachten Zweck: Kinder für eine SP-gerechte Schweiz zu indoktrinieren.

  • Roland Strasser sagt:

    Wenn man des preisgekrönten Schreibers Constantin Seibt Generalabsage an das Eigenheim im gestrigen Tagi/Newsnetz als Masstab nimmt, respektive solche Denke, dann ist wohl der Familienfrass ein archaisches Ritual aus der unaufgeklärten Vorzeit, so wie die bürgerliche Familie in solchen Kreisen gern als die Keimzelle des Faschismus gilt. Man müsse in der modernen Zeit mit leichtem Gepäck durch Leben schreiten, schreibt der von mir abgrundtief und mit Leidenschaft gehasste Seibt, und solle sich an nichts festhalten, was schwerer als ein Koffer ist.

    Abgesehen davon, dass Essen dick macht. Und wir sollen nicht dick sein. Weil das das BAG sagt und die Stadt Zürich auf Plakaten dem Volke kündet. Auch so eine Tautologie.

    Man kann sich doch heute unterwegs verpflegen! Family moments kann man doch auch vor dem Fernseher erleben. Und wieso dann essen, wenn die Familie isst und nicht dann, wenn man Hunger hat?

    Aber essen ist auch Lebensfreude. Essen ist eine kulturelle Handlung. Der letzte kümmerliche Rest von religiöser Handlung im Alltag vieler Familien. Das Brot brechen, dieses profane Offertorium, Spuren der Transsubstantation die in Beschwörungsformeln weiterleben („Prost“, „En Guete“), Hostias et preces tibi. Mich hat im Ausland imer gestört, dass die einfach anfangen zu fressen und toasten ohne anzustossen.

    Konservative Menschen sind einfach glücklicher!
    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Warum-Konservative-gluecklicher-sind/story/10505958

  • zysi sagt:

    @Laura TI

    deine worte in gottes ohr; das frühstück resp. das begrüssen am morgen und gemeinsame starten ist ein grundstein für einen gelungenen tag.

  • Laura TI sagt:

    Für uns ist das gemeinsame Frühstück der schönste Start in den Tag, zwar sind alle unter Zeitdruck, aber trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen ein paar Minuten zusammen zu sitzen, uns gegenseitig Brot, Butter oder die Milch zu reichen, kurz erzählen, was wir vom Tag erwarten, was auf uns wartet und uns am Schluss einen schönen Tag zu wünschen. Seit meine Tochter am Mittag öftern sin der Schule bleibt, geniessen mein Sohn und ich die Zweisamkeit am Mittag, das ist ein Hand in Hand, beim Kochen , Auftischen, Essen , Abräumen. Es wird erzählt, gemahnt, gelacht, diskutiert. Für mich sind das so Pfeiler an denen sich jeder festhalten kann, diese Geborgenheit leben, zu wissen, dass da Menschen sind, die sich interessieren, was geschehen ist, die nachfragen, die Anteil nehmen. Abendessen wird dann meist eine längere Angelegenheit, der ganze Tag wird Revue passiert, damit alle auf dem gleichen Stand sind, alle wissen, was beim anderen grad so ansteht, was los ist in der Schule, in der Gemeinde, in der Welt. Spannend für uns alle und geschätzt auch von den Freunden von meinen Kindern und mir.

  • zysi sagt:

    «Weil wir eine Familie sind»

    schöner Satz aus der Feder von Ihnen, M. Binswanger.

    Nebst dem Abendessen kann bereits der Mittagstisch als Tiegel des familiären Lebens wirken und so das gemeinsame Zusammenleben auch echt stattfinden.
    Für mich ist dieses Thema ein klassisches Beispiel, wie man Bewährtes eben erhalten sollte und nicht um jeden Preis anzupassen hat, an den Zeitgeist mit den einschlägigen 68-er Parolen „mittelalter“, „ewiggestrig“ – über die Ausnahmenfälle, wo solche Mittags- und Abendessen nicht gemeinsam in der Familie abgehalten werden können, lassen sich auch Lösungen finden; aber nochmals für die Minderheit und nicht für die Mehrheit.

  • Esstischbesitzer sagt:

    Und hier das negative Gegenstück aus Grossbritannien, wenn sogar der Esstisch fehlt:

    „Übrigens fehlt in mehr als der Hälfte aller Downer-Haushalte ein Esstisch; wie der Gefängnisarzt Theodore Dalrymple bestätigt, haben viele der von ihm betreuten Insassen, die grossenteils Scheidungskinder sind, noch nie mit jemandem ein gemeinsames Mahl eingenommen. Was in diesen Haushalten jedoch nicht fehlt, ist das Fernsehgerät – und diesem gibt Dalrymple einen Teil der Schuld an der Yob-Kultur. So sei ein Downer stets Programmen mit celebrities ausgesetzt, mit Berühmtheiten wie Fussballern oder Fotomodellen, die oft aus einem ähnlich minderprivilegierten Milieu kämen; doch spiegelten diese Programme einen luxuriösen Lebensstil, der nie in der Reichweite des Zuschauers liege. Und eine Welt, in der sie nicht auf dasselbe wie andere Anspruch hätten, verleite insbesondere labile Jugendliche zu Rachegefühlen.“

    http://www.nzz.ch/2006/12/29/fe/articleEQ4BM.html

    Auch interessant bei den „Downers“, was die Etablierung von Vater Staat in Kombination von den Eliten geförderte Wertefreiheit/-losigkeit bewirkt hat (Randnotiz: Letzteres dürfte auch stark mitverantwortlich sein für die Probleme Grossbritanniens mit seiner Islamisierung, Schariagerichten, Zweigstellen von Hamas, Wahabiten, usw.) :

    http://ef-magazin.de/2008/07/05/379-kultur-der-unterschicht-die-unertraegliche-leichtigkeit-des-boesen

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