Stillen bis zum Schuleintritt?

Die natürlichste Sache der Welt? Die achtjährige Bettany an Mamas Brust. Still aus dem Dokumentarfilm "Extraordinary Breastfeeding"

Die natürlichste Sache der Welt? Die achtjährige Bettany an Mamas Brust. Still aus dem Dokumentarfilm «Extraordinary Breastfeeding»

Das Bild eines Babys an der Brust seiner Mutter ist längst zum Sinnbild von Mutterschaft schlechthin geworden. Das Bild eines Schulkindes am Mutterbusen hingegen ist ein Garant für hitzige Diskussionen. Nicht umsonst hat der  Dokumentarfilm «Extraordinary Breastfeeding», der eine Mutter begleitet, deren achtjährige Tochter noch regelmässig an der Brust nuckelt, das Langzeitstillen vor zwei Jahren über Nacht zum Smalltalkstoff in jedem Pub Grossbritanniens gemacht.  Letztes Wochenende nun sorgte ein Artikel über das Buch «Breastfeeding Older Children» der Autorin Ann Sinnott für eine Neuauflage der Debatte im angelsächsischen Raum. Man könnte gar von einer Offensive des Still-Kulturkampfes sprechen, den wir auch hier im Mamablog thematisiert haben. Die Fronten sind klar:  Sie lassen sich auf die Quintessenzen «total natürlich» auf der einen und «total pervers» auf der anderen Seite reduzieren.

Aber zurück zur Quelle, zum Busen also. Autorin Ann Sinnott umkreist ihn dialektisch. Sie stellt in ihrem Buch durchaus interessante Fragen: Stillen Mütter aus eigenem Bedürfnis nicht ab? Oder lassen sie den Nachwuchs zur Brust, weil es diesem gut tut? Profitieren Kinder, die Beisserchen haben und normal essen können, gesundheitlich überhaupt noch von der Muttermilch? Was richtet Langzeitstillen in der Partnerschaft an? Sind Männer zurecht irritiert, wenn Schulkinder noch an Mamas Busen hängen? Nur um darauf allerdings die in ihren Augen einzig gültige Antwort zu geben: Langzeitstillen sei wichtig und richtig. Die natürlichste Sache der Welt, die in vielen Ländern auch heute noch ganz selbstverständlich gepflegt werde. Die Stigmatisierung von stillfreudigen Müttern sei nichts weniger als ein «kulturelles Vorurteil» und eine «Missachtung eines natürlichen weiblichen Bedürfnisses».

Prompt wird die Autorin von Stilllobbys wie die La Leche Lega und auf diversen Stillseiten und  Momblogs als «Göttin des Stillens» bezeichnet, als Verfasserin der neuen Stillbibel, ja sie wird zur feministischen Ikone hochgeschrieben, die sich sozusagen für die Urbedürfnisse einer jeder Mutter stark macht und ein gesellschaftliches Paradigma umstösst.

Ist das tatsächlich so? Würden wir Mütter am liebsten unsere Kinder bis zur Volljährigkeit stillen, wenn man uns nur liesse? Entschuldigen Sie meinen Zynismus, liebe Leserschaft, aber die süsse Muttermilch stösst mir mittlerweile etwas sauer auf. Vor allem wenn sie gar nicht mehr versiegen will und mit dem obligaten Argument «das-machen-die-Ureinwohner-von-Papuaneuguinea-auch-so» verabreicht wird.

Ich bin ja durchaus eine Freundin von Autoren, die kulturelle Paradigmen hinterfragen und umstossen. Und ich zeige auch nicht mit dem Finger auf Mütter, die ihre Kinder ein Jahr und länger stillen. Aber ich bin skeptisch, wenn gut ausgebildete und gut genährte Frauen, die alle Vorzüge der industrialisierten westlichen Welt geniessen, total selektiv und meist in Mutterbelangen die weiblichen Sitten in Entwicklungsländern zum Vorbild erheben. Auch wenn laut WHO Kinder weltweit gesehen durchschnittlich erst im Alter von vier Jahren abgestillt werden: Ein vierjähriges Nintendo-DS-spielendes Kind in London hat wenig gemeinsam mit einem vierjährigen Kind in einem ländlichen Gebiet, in dem das Trinkwasser womöglich verschmutzt ist.

Darüber hinaus finde ich es geradezu dumm, um nicht zu sagen fahrlässig, wenn man Emanzipation neuerdings auf prall gefüllte Brüste und die weibliche Aufzuchtslust reduziert. Eine Autorin, die wie Sinnott, allen Ernstes Sätze schreibt wie: «Durch die Mutterschaft mit einer funktionierenden Brust im Zentrum kann eine Frau besser zu sich finden.», hat für meinen Geschmack ein etwas zu Oberweite-fixiertes Frauenbild, um als neue feministische Ikone gefeiert zu werden.

Ich glaube nämlich nicht, dass Sinnots bewegte Geschlechtsgenossinnen einst Büstenhalter verbrannt haben, damit sich die nachfolgenden Generationen  nun lebenslänglich den Still-BH umschnallen. Und Sie?

Lesen Sie auch: Die Schreckensherrschaft stillender Brüste

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365 Kommentare zu «Stillen bis zum Schuleintritt?»

  • Heinz sagt:

    Ich fand die Brust meiner Mutter sehr Femin,die Milch tat mir gut und ich durfte zu jeder Zeit ihre Brust säugen, da ich mit meiner Mutter alleine aufgewachsen bin wir habenauch im selben Bett geschlafen, kein sexuellen Kontakt mit 15 Jahren wurde ich am anderen Geschlecht interessiert aber auf die Brust meiner Mutter wollte ich nicht verzichten wir liebkosten uns ich war so verschmust es war eine himmlische Zeit, ich Danke meiner Mutter dass sie mich so erzogen hat. bin nun verheiratet und betrachte die Brust meiner Frau als heiligtum es ist so schön eine Brust von einer frau zu lieben.

  • Uwe sagt:

    Ich glaube das das sehr von Kulturellen-Denken abhängig ist. Aber ich sehe auch das man hier doch einen ,zum Teil, von Egoismuss und Missbrauch der der Mutter handeln tut. Eine zu starke emontionnale Abhägigkeit des Kindes zur Mutter kann auf die Dauer nicht gut sein. Und ich rede hier aus meiner eigenen Erfahrung. Eltern bzw.eine Mutter die einen nicht los lassen kann verbaut einen die Zukunft

  • lea spescha sagt:

    wieso soll der beginn der schulzeit das ende der stillzeit sein?

  • knossos sagt:

    Was man hier für Sachen liest ! Sexueller Mißbrauch, Unreife, Abhängigkeit, Kulturk(r)ampf, New Old Age, Selbstbestimmung der Frau, Hexen, Tiere….OMG

    Großer Gott, wo ist das Problem ! Muß man denn bei allem Vorurteile haben ? Muß alles ins Negative gezogen werden ?

    Stillt die Kinder bitte solange es denen Spaß macht ! Und solange es euch Spaß macht ! Und wenn ihr euch unwohl dabei fühlt, dann hört halt damit auf, aber nicht weil der Trottel A sagt, daß das disgusting sei, oder die Idiotin B meckert, daß das Kind schon zu alt dafür sei ! Das ist Blödsinn ! Seid ihr noch zu retten, Leute ! (Sorry)

    Meine ätere Tochter hat sich etwa nach eineinhalb Jahren von allein abgestillt. Dazwischen hat meine Frau es genossen, auch einen größeren Busen zu haben. Ich übrigens auch !

    Die jüngere Tochter wurde bis 4 gestillt. Sie ist halt immer wieder gekommen, hat selbst eine Windel mitgebracht oder ein Tuch, dann der Mutter die Bluse sehr sorgfältig und voller Freude geöffnet, das Unterleibchen beiseite gewuzelt, das Tuch untergelegt und dann zu Trinken angefangen. Auch wenn wir Freunde und Bekannte zu Gast hatten. Auch nachdem sie normal gegessen hatte.
    Meine Frau hat halt gelacht und sich gefreut, daß das Kind rote Wangen bekommen hat und zu schwitzen anfing.
    Je länger das ging, desto weniger Milch hatte meine Frau, und desto seltener wurden die „Überfälle“.
    Irgendwann, mit 4 eben, wars vorbei.
    Aber bis dahin: Warum werde das Kind nicht abgestillt, wurde gefragt, es sei ja höchste Zeit, man selbst habe schon mit vier Monaten, BLAH BLAH BLAH (sorry).
    Antwort: Die Mutter habe es gern, vielleicht nicht immer, aber meistens, es sei ein inniger Kontakt, und sie wolle das dem Kind nicht wegnehmen. Es schadet ja niemandem.
    Reaktion: Von Kopfschütteln über Zustimmung, Lachen, bis offener Mund, Warnung vor Schäden…..
    Wir haben natürlich Kinderärzte auch gefragt. Die haben uns angelacht und gesagt, da gäbe es bis Schulanfang keinerlei Grund zur Sorge.
    Heute ist das Mädel 10, gesund, fröhlich selbständig, kommunikativ, intelligent etc.

    Kinder sind Lustmaschinen ! Wenn sie etwas essen, was ihnen schmeckt, seht, wie sie zu leuchten beginnen ! Warum dürfen sie beim Trinken an der Brust keine Lust empfinden ? Und warum soll das einer Mutter nicht lustvoll gefallen ? Schwach–Sinn !

    • Rahel sagt:

      Amen 🙂

    • Uwe sagt:

      Ja das darf ja alles auch Spass machen , Ich glaube das das sehr von Kulturellen-Denken abhängig ist. Aber ich sehe auch das man hier doch einen ,zum Teil, von Egoismuss und Missbrauch der der Mutter handeln tut. Eine zu starke emontionnale Abhägigkeit des Kindes zur Mutter kann auf die Dauer nicht gut sein. Und ich rede hier aus meiner eigenen Erfahrung. Eltern bzw.eine Mutter die einen nicht los lassen kann verbaut einen die Zukunft. Was bei allen Erzieungsfragen immer vergessen wird ist : das Erziehung ganz induvieduel und abhänging von derb Persönlichkeit des Kindes ankommt.

      • Uwe sagt:

        Was dem einem gut tut schadet dem anderen. Auch kan man aber auch sagen ein zuviel ist meistens nicht gut. So das mit eigendlich allem im Leben wer zu viel Essen tut und sich nicht nicht bewegen tut wird krank. Wer zuviel arbeitet wird krank , Wer von einem Arzneimittel zuviel nimt wird krank bzw. abhängig. Wer zuwenig essen tut wird aber auch Krank. Wer zuviel an Emotionen und Gefühlen bekommt wird krank wer zuwening Zuwendung bekommt wird ab genauso krank. So verhält es sich auch beim stillen von einem Kind und man sollte seinen eigenen inneren Instinktsprechem lassen wann es und gut ist.

  • Heinz schenk sagt:

    Wenn kinder bis ins Schulalter gestillt werden ist das kein Problem wenn es nicht gezwungen wird.
    Da ich mit meiner Mutter alleine aufgewachsen bin und wir eine freie Beziehung pflegten ist das für mich absolut kein Problem gewesen bis ins Schulalter die Brust von meiner mutter zu seugen. Auch das Schlaffen bei ihr war für mich nichts neues hätte es vermisst wenn sie mir plötzlich verboten hätte bei ihr zu schlaffen (keine Sexuelle bedürfnisse). Mit 15 trennten wir das Bett da ich die Lust am Weiblichen geschlecht enteckte.
    mit 23 Jahren habe ich geheiratet und die Frau ist bis zum heutigen Zeitpunkt für mich ein wunder gottes das man mit Liebe und in allen Ehren pflegen sollte. Das küssen und Schmusen gehört zum vorspiel oft dauertes über Stunden. sol ich weiter schreiben?

  • lulu sagt:

    Da werden wir mit Tiere verglichen und als Kinderschänder betitelt.
    Der Vergleich mit den tieren finde ich absolut daneben.
    Denn bei den Tieren geht es da anders ab.
    Schwache tierbabys werden von den Elterntieren umgebracht, geschweige den kranke babys.
    Tiere sind früher reif als menschen und werden z.t von den Eltern aus dem Rudel verbannt sobald
    eines fruchtbar wird, damit es keine unzucht gibt.
    Gopfertelli nomal!

    Seid froh dass wir überhaupt stillen!! Ich kenne recht viele Mütter die gar nicht stillen.

    • Matthias sagt:

      Darüber ist niemand froh. Nicht stillen ist nicht schlecht fürs Kind.

      Ihr Kind ist übrigens kein Sexspielzeug!

      • Rahel sagt:

        So ein Unsinn!

        Muttermilch ist und bleibt die beste Nahrung fürs Kind ( und Kind meine ich bewusst und wörtlich ), Punkt!

      • Rahel sagt:

        Was die Sexspielzeug-Äusserung angeht: Jede Mutter will und wünscht sich für ihr Kind das Beste! Dass dieser Wunsch niemals mit sexuellem Missbrauch oder der mütterlichen Aufgeilung einhergeht sollte ja wohl sonnenklar sein! Sicher gibt es auch das, aber das sind ja dann auch keine Mütter, oder?

  • Yourope sagt:

    Neue Mütter-Ethik in England
    Ein Trend zu „naturalistischen“ Werten und eine Rückkehr zu naturbezogenen Verhaltensformen stellt die in England neu gestellte Forderung nach dem Stillen auch älterer Kinder dar: „Breastfeading older children“ ist der Titel einer Kampfschrift, die in England eine kontroverse Diskussion ausgelöst hat, zwischen „Übermüttern“ und „Rabenmüttern:
    http://videos.arte.tv/de/videos/neue_muetter_ethik_-3239568.html

  • Jean Lennaux sagt:

    Ab wann wird es zu „Sex mit Kindern?“

  • sonja40 sagt:

    hallo.
    das natürliche abstillalter liegt zwischen 2,5-7 jahren.

    die meisten kinder werden ja vor 2,5 jahren abgestillt..da gibts kein aufschrei aber wenn eine mutter ihr 8 jähriges noch stillt schreien alle. die wahrscheinlichkeit dass ein kind in dem alter noch stillt ist sehr gering. ich kenne viele langzeitstillmütter und stillkinder und alle haben sich spätestens bis 5 abgestillt.
    felix ist knapp 4 und stillt immer weniger…er stillt sich von sich aus ab..ich denke diejenigen die keine erfahrung und wissen übers länger stillen haben sollten den mund nicht zu voll nehmen.

    und das ammenmärchen mit: das kind wird klein gehalten und wird nicht selbständig ist immer noch weit verbreitet.
    wieso eigentlich? beide meine kinder sind erstaunlich selbständig für ihr alter; ich kann da also keinen zusammenhang sehen!!

    http://www.rabeneltern.org/stillen/wissenswertes/hormann1.shtml

    • knossos sagt:

      @sonja40: Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn es Ihnen und dem Kind gut tut. Das so ein Blödsinn, der sich irgendwann bei uns angefangen hat zu etablieren und schon bald zur Prestigesache geworden ist. Wer stillt sein Kind früher ab, Du oder ich…. Völlig irrational, meine ich. Vielleicht, um sich von anderen sozialen Schichten abzuheben ? Naja, however. Das Kind genießt es, die Mutter genießt es, und gut ist. Von mir aus bis 12.

  • Hallo.

    wir sind eine unabhängige Produktionsfirma und produzieren verschiedene Beiträge für das Fernsehen. Zur Zeit arbeiten wir gerade an einer Reportage zum Thema „Langzeitstillen“ für die Sendung „Explosiv“ auf RTL. Gemeint sind damit Mütter, die ihre Kinder auch noch im Schulalter stillen.

    Kennt jemand von euch langzeitstillende Mütter, wie diese aus dem Artikel?

    ich würde mich sehr über Ihre Hilfe und eine Antwort freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nadine Bellinghausen

    Magma TV produktions GmbH
    Vogelsanger Weg 14
    50354 Hürth
    Tel.: 02233-9636119
    Fax: 02233-963615
    nadine.bellinghausen@magmatv.de
    http://www.magmatv.de

  • Thias sagt:

    Als Vater von drei Kindern weiss ich, dass Muttermilch das absolut Beste für das Kind ist. Kann eine Mutter also stillen, soll sie es tun – unbedingt. Dabei kann das auch über ein Jahr hinaus gehen. Aber bis zur Schulreife? Da geht es wohl mehr um die Glücks- und Erregungsgefühle der Frau, als um das Wohl des Kindes.

    Stillen bis zur Schulreife, als Quelle unsäglichen Glücks? Sorry, aber das tönt irgendwie schwer eogistisch, übergriffig und nach sexuellem Missbrauch! Hätte das ein Mann geschrieben – er sässe im Gefängnis.

    • Matthias sagt:

      Da stimme ich zu! Ich denk auch das dies an Sexuelle Misshandlung des Kindes grenzt.
      Schliesslich sind diese nicht zur Befriedigung sexueller Neigungen der Mütter da. Ich hoffe nur die Kinder tragen keine psychischen Schäden davon.. ihr Schulleben wurde zumindest mit dem Buch bestimmt schon zur Hölle gemacht. Dafür werden sie wohl eine Weile gehänselt werden.

      • Claudia sagt:

        Einfach nur grässlich die Vorstellung, dass eine Frau ein Kind so lange stillt. Abartig..echt.

        Zudem finde ich, mein Körper gehört mir!

    • knossos sagt:

      @Thias: Auweijah, da mißdeuten Sie wohl etwas. Und dann sollten Sie auch gleich erklären, warum die Mutter ihr Kind nicht LUSTVOLL stillen sollte, und zwar hieb- und stichfest nach Freud und Jung. Und nicht nach dem Koran ;-P

      @Claudia: Wenn Sie ihrem Kind solche Ansichten schon im Kleinkindalter vermitteln, dann gute Nacht. Das klingt nach Kühlschrank (sorry). Werden Sie, wenn sich Ihr Kind zum Kuscheln zu ihnen ins Bett drückt, es einfach rausschmeißen mit den Worten „Meine Decke gehört mir, geh zu Deinem Pokemon“ ?

  • nadja sagt:

    Auf der einen Seite finde ich auch, das jede Mutter selber entscheiden sollte wie lange sie ihr Kind stillt. Ich selber habe meine erste Tochter bis eineinhalb und die zweite Tochter bis fast zwei gestillt, was hier bei uns ja eher schon lang ist. Auf der anderen Seite finde ich das schon ein bisschen seltsam wenn die Mädchen so auf Brüste fixiert sind wie man es in diesem Film sieht. Sie geben den Brüsten Namen und zeichnen alle Figuren mit Riesenbrüsten.

  • CriCri sagt:

    Mit 8 Jahren noch am Stillen….sorry, für mich ist das einfach nur pervers. Diese Frau sollte sich Hilfe holen (Ehe-Therapie wäre sicher auch angebracht).

    • Rahel sagt:

      Weshalb pervers? Und weshalb sollte die Ehe darunter leiden? Ich denke die Eltern haben das zuvor bestimmt eingehend miteinander besprochen. Zudem ist es ja auch nicht ihr erstes Kind! Ausserdem macht mir die Frau im Video einen sehr vernünftigen Eindruck und ich denke nicht, dass es dem Kind, der Mutter oder der Ehe schadet! Zudem kann man ja auch sehen dass das Mädchen das von sich aus will und demnach diese spezielle Nähe zur Mutter braucht! Kinder sind ja so verschieden, deshalb sind auch ihre Bedürfnisse unterschiedlich! Die Kleine kommt sicher bald in das Alter in dem sie das nicht mehr will, dann ist schnell abgestillt!

  • Einar sagt:

    Warum sollen Frauen nicht solange stillen wie sie wollen. Es ist eine ganz intime und private Entscheidung. Kein Mensch, ob Mann oder Frau hat das Recht Frauen zu diffamieren, nur weil sie ihr Recht der freien Lebensgestalltung in Anspruch nehmen.
    Es gibt auch Frauen die mit ihren Partnern/ in eine Beziehung ausleben, wo das Stillen des erwachsenen Partners eine intime Rolle spielt. Warum auch nicht ! In unserer westlichen Welt haben wir uns unser Recht auf freie Lebensgestalltung hart erkämpft !!!

  • Hannelore Meissner sagt:

    Stilltn still so manch verrückten Wunsch – auszubrechen- alles hinzuschmeissen, Babykram, Windeln und was sont noch so alles nervt. Wenn aber das Baby so an der Brust schmatzt ist alles ganz anders. Dass Männer etwas neidisch werden, kann ich verstehen, Der alte Traum von Geborgenheit an der Mutterbrust kommt wohl da immer wieder hoch und muss nun mit dem neuen Rivalen-Baby geteilt werden.. Stillt weiter es bringt echt was!

  • Steffie sagt:

    Ich habe ein Kind mit knapp 8 Monaten, genieße das Stillen auch sehr und war fast ein bisschen traurig als der Breistart kam. Aber es kam so: Brei wollte er mit 6 Monaten noch nicht, hat sich die 2 Wochen lang meistens veweigert, die wirs probiert haben. Jetzt erst zeigt er Interesse an dem, was wir essen und trinken und hat auch schon das ein oder andere probiert und aus dem Glas 7 Becher getrunken.
    Also ich würde insgesamt auch solange stillen, bis er sich von alleine abstillt. 4 Jahre ist für uns, die wir eben in einer Industrination leben zu lang. Ich mache es auch ein bisschen davon abhängig, wann sein Milchzahngebiss vollständig ist (m.Wissen so zwischen 20 und 30 Monaten?). Wir können hier auch schwer windelfrei leben, da die Pampersindustrie uns im Griff hat – obwohl ich das Thema topffit und windelfrei aufwachsen sehr spannend finde und es beim 2. Kind gerne mal ausprobieren möchte. Aber, wie gesagt, man lebt eben angepasst an die eigene Kultur und da wir nicht in Afrika leben, wo u.U. schlechtere Bedingungen herrschen, warum sollte ich mein Kind dann ewig stillen?

  • Habe vier Kinder und von 8 bis 16 Monate Gestillt. Jedes Kind hat sich von selber abgestillt und es hat für mich und die Kinder so gepasst. Ich könnte mir es nicht vorstellen meine Jüngst mit 4 Jahren noch zu stillen finde auch keinen grund dazu. Sie kann ja selber Trinken und Essen also besteht auch kein grund mehr. Aber ich denke das muss jeder für sich selber heraus finden was gut für sich und das Kind ist und es geht eigendlich ausserstehende nichts an. Es ist so wie so immer das selbe die Andern wiesen alles besser.

  • Susanne sagt:

    Eltern haben die Aufgabe, ihren Kindern zur Selbstständigkeit zu verhelfen und nicht, sie auf solch eine Weise abhängig von der Mutterbrust zu machen.
    Jede Tiermutter lässt ihr Kind nach einem durch die Tierart bestimmten Alter nicht mehr saugen, warum sollte das bei Menschen anders sein?
    Den Kindern Wärme und Zuneigung zu geben kann man auf andere Art, als sie so vom eigenen Körper abhängig zu machen. Richtig ekelig, verantwortungslos und egoistisch finde ich das Verhalten solcher Langzeitstill-Mütter. Die Kinder tun mir leid, deren Mütter sich so auf Kosten der Kinder doch irgendwie selbstbefriedigen.

    • Li sagt:

      Susanne, du hast offensichtlich keine Ahnung davon, dass Mütter die weitaus längste Zeit der Menschheitsgeschichte und Urgeschichte ihre Kinder viel länger gestillt haben, als es heute üblich ist :
      1. Warum heissen die ersten Zähne der Kinder „Milchzähne“ (nicht nur auf deutsch, auch frz.)
      – wenn nicht aus dem Grunde, dass Kinder an der Brust der Mutter (oder Amme) trinken
      durften, bis diese Zähne ausfielen? Das heisst natürlich NICHT, dass sie keine andere
      Nahrung zu sich nehmen durften, wenn sie das wollten.
      2. Die meisten Leute wissen nicht, dass noch in der Antike als Regel galt, dass ein Kind
      MINDESTENS 18 Monate gestillt werden soll, sonst hielt man es für nicht gesund (resp.
      heute würden wir sagen: für psychisch geschädigt).
      3. Offenichtlich weisst du auch nicht viel über die Geschlechter-Geschichte der Neuzeit:
      Während und nach der entsetzlichen Zeit der Frauen-Verfolgungen (Hexen-Verfolgungen)
      wurden alle Frauen GEZWUNGEN, zu heiraten und mit dem Mann Sex zu haben, wann
      immer ER es wollte. Das war im Mittelalter und in alter Zeit natürlich überhaupt nicht so,
      sondern viel gerechter; meist so, dass BEIDE Partner auf Sex LUST haben sollten. Und
      das, denke ich, ist doch auch eher unsere heutige Haltung. Oder machst du Sex mit deinem
      Geliebten, wenn und weil ER es will, wenn du auch gar keine Lust hast ????
      Da in der Neuzeit bis zur Erfindung der Antibaby-Pille Verhütungsmittel tabu und meist
      auch ganz unbekannt waren, mussten viele Frauen jedes Jahr ein Kind gebären, und man
      hielt das nach ein paar Generationen für „normal“. Es bewirkte aber eine schreckliche Über-
      bevölkerung mit grosser Armut und Auswanderung der Europäer in alle Weltgegenden.
      4.) In der Antike und bis ins späte Mittelalter kannten jedoch weise, eingeweihte Frauen, das
      waren oft Hebammen, das uralte Frauenwissen noch und gaben es an andere weiter.
      Darum wurden Hebammen von patriarchalen Männern der frühen Neuzeit als Erste und am
      grausamsten verfolgt und oft lebendig verbrannt, bis ihr altes Wissen ausgelöscht war:
      DARUM kannst du das alles ja auch nicht wissen; nur sorgfältige Geschlechter-Forschung
      macht’s möglich.
      5.) Da du nun weisst, dass Frauen in alter Zeit und bei allen Völkern VIEL LÄNGER STILLTEN
      als wir heutigen, weisst du nun auch, wie sie die Bevölkerungs-Explosion stoppen konnten,
      die heute ein zentrales Problem ist….

      • Na ja LI Dein vergleich mit den Milchzähnen ist leider nicht ganz so richtig, sie haben ihren Namen eher dadurch erhalten da sie so weiss wie Milch sind. Oder noch was da zu, der letzte Milchzahn fällt so mit ca 12 Jahren ich glaube kaum das es ein Volk gibt das so lange Stillt. Allso noch mals ich glaube jedes Kind zeigt selber, wann es genug ist und das sollte man respektieren.

      • Gast sagt:

        Ich weiß ja nicht, woher du dein historisches Wissen hast, aber mit tatsächlicher Geschichte haben sie wenig zu tun.

      • Matthias sagt:

        Was ist das für Bullshit?
        Früher war die Kindersterbe Rate weitaus grösser! Genauso wie mehr Mütter beim Gebähren starben. Von X Kindern wurden nur eine Handvoll jemals erwachsen. Darum gabs keine „Bevölkerungsexplosion“.

        Ich bin immer wieder erstaunt wie ungebildet manche Leute heute noch sind..
        Und in alter Zeit war es auch noch vollkommen normal Sex mit Kindern zu haben, soll man das nun auch wieder tun? Weil früher war das ja auch Ok?

        Kinder bis in so hohes Alter stillen ist nicht „Pervers“ es ist sexueller Missbrauch!

      • Schleiereule sagt:

        @Matthias:

        Also, ich habe meinen sohn „nur“ 6 monate gestillt, und würde auch ein zweites kind wahrscheinlich nicht länger als 1 jahr stillen, aber es SEXUELLER MISSBRAUCH zu nennen, finde ich wirklich ABARTIG.

        du wurdest wahrscheinlich nie gestillt hm? 😉

        nein aber wirklich. es entspricht auch nicht mir, aber müssen wir hier wirklich so reisserisch über wer hat RECHT und UNRECHT diskutieren?

        lassen wir doch die mütter, die gar nicht stillen, und die mütter, die 8 jahre lang stillen, und die mütter die was dazwischen sind.

        JEDER MACHTS WIE’S FÜR IHN AM BESTEN IST.

    • Petra Busch sagt:

      Die Ärtztin auf meine Ontbindungstation war auch ein Lanzeitgestilltes KInd.Sie selbst hats sehr gut gewertet .War selbstsicher ,strahlte Lebensfreude aus und hatte keinerlei Gewichtsprobleme.!Vieleicht sollte mann die ehermals gestillte KInder,die heute Erwachsenen befragen.Es gibt genug davon,die Dunkelziffer ist hoch.Schade eigentlich,das die Geselschaft so intolerant ist und die Mütter nur im „Stlillen Kämmerlein“stillen..1000 leute ,1000 meinungen.Die bemerkung mir Tieren die junge wegjagen finde ich ungeschikt.Tiermütter werden auch erwachsene Kinder töten ,wenn sie sich bedroht fühlen

  • Meret sagt:

    Finde ich super, dass die Frau ihre Tochter noch stillt – bin sogar ein wenig neidisch denn auch für mich war das Stillen eine Quelle unsäglicher Freude und ich habe die 16 Monate, die ich meine Tochter gestillt habe, total genossen. Heute würde ich ein weiteres Kind nach Möglichkeit auch noch länger stillen.

  • Sonia sagt:

    Wie in aller Welt kommt eine Mutter darauf ihr Kind so lange zu stillen? Da gibt es absolut kein vernünftiges Argument das dafür spricht!

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Genau, wehret den Anfängen

  • Lea sagt:

    @Eni: Dann müsste also beim Kind interveniert werden. Deine Beispiele erscheinen mir drastisch genug für einen solchen Schritt.

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Klar, Sadismus beginnt in der Kindheit und solange man es harmlos findet wenn ein Kind einer Maus den Kopf abreisst oder einen Vogel an den baum nagelt mit dem Ausspruch, dass es ja nur ein Tier seie, solange wird sich das ausbreiten, weiter enwickeln. Wenn dann die Gelegenheit kommt das mit Menschen auszuprobieren……………. wird sie am Schopf gepackt

  • Lea sagt:

    @Eni: Ok. sie sind aufgefallen damit. oder einige. Ich bin nicht Psychologin. ich vermute aber, dass solche Taten oft etwas mit Macht (bzw. Machtlosigkeit) und mangelnde Zuwendung im Kindesalter zu tun haben.

    das soll jetzt nicht so verstanden werden, dass das die Taten entschuldigt. möglich ist aber, dass Intervention bei Frühzeichen manchmal solche Gräuel verhindern könnten.

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Also habe da mal einen Artikel gelesen über solche die Menschen zerstückelt haben und so und gemäss diesem Artikel sind diese Menschen in früheren zeiten aufgefallen durch Tier quälerei. nicht alle Tierquäler enden als Mörder aber alle Zerstückler haben als Tierquäler angefangen.

  • Lea sagt:

    @Eni: ich kenne keine Studien zu dem Thema. ich fand Ihre Behauptung etwas übertrieben. Sicher kann gesagt werden, dass bei Gewalttaten Vorzeichen oder Vorhandlungen auf die Störung hinweisen. Nur sehe ich ehrlich gesagt nicht, wie sauber ein Zusammenhang nachgewiesen werden kann. ich stehe grundsätzlich Statistiken, die nur korrelieren, misstrauisch gegenüber, da kein Kausalzusammenhang bewiesen wird.

    Na ja. dass in Massenprodukten oft Schädliches versteckt ist, ist nichts Neues. Leider hat China da einen ganz schlechten ruf. da muss ich Cornelia Recht geben.

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Nein, das ist bewiesen durch irgend welche Studien?

  • Lea sagt:

    @Eni: „Jeder perverse Sexualmörder hat seine Karierre mit Tierquälerei gestartet“ – ich weiss nicht… ist das nicht etwas uebertrieben?

  • Eni sagt:

    @ Cornelia Schneider

    Hans wie Heiri. Wer Tiere schlecht behandelt, ist auch zu den Menschen nicht gut. Jeder perverse Sexualmörder hat seine Karierre mit Tierquälerei gestartet. Veilleicht sollte man da mal drauf achten, wenn Tierquälerei bestraft wird.

    • Matthias sagt:

      Ich habe den Jägern auch schon immer misstraut. Ich bezweilfe das die irgendwelche Skrupel hätten Menschen grundlos zu erschiessen (abgesehen von der Angst dafür ins Gefängnis zu kommen).

  • cornelia schneider sagt:

    @eni
    ich will ja nicht wissen, was die alles so in ihre fertigprodukte mischen in asien….. ja, da hast du leider recht, ein menschenleben ist in china kaum etwas wert. ein tierleben leider gar nichts.

  • Eni sagt:

    @ Cornelia Schneider

    Der Milchpulverskandal in China war nur deswegen ein Skandal, weil die Opfer aus höherer Schicht stammten, wären es arme bauern gewesen, hätten sie zu hunderten sterben können und es hätte niemanden gekratzt.

    Seit ich denken kann, sterben die Minenarbeiter in China wie die Fliegen, weil es keine Sicherheitsvorschriften gib und die Minen baufällig sind. Und die Regierung machts nichts, warum auch? Menschenmaterial hat es mehr als genug und erst noch gratis, wohingegen bessere Stützen und anderes viel Geld kosten

  • cornelia schneider sagt:

    @widerspenstige
    ja, das habe ich auch geschrieben, dass ich es mir nicht vorstellen kann, dass die schoppenmilch sowas auslösen kann hier in europa. wäre ja skandalös…..
    Man kann ja mit festen Mahlzeiten beginnen ohne mit dem Stillen aufzuhören. Ein gesunder Mix ist immer noch das Beste.

  • Widerspenstige sagt:

    @cornelia schneider

    Das mit der Schoppen-Fertigmilch und den inneren Blutungen trifft bestimmt nicht auf hiesige Verhältnisse zu. Glauben Sie mir, ich habe Erfahrung darin, da ich meine drei Kids damit wunderbar ernährt habe neben meiner vollen Berufstätigkeit als Selbständigerwerbende. Es hat sich ergeben, dass ich höchstens bis 3 Monate stillen konnte und deshalb rasch auf diese Schoppen-Fertigmilch umgestellt habe. Produkte von ‚WANDER‘ sind Qualitätsprodukte und können Sie getrost nehmen, denn diese sind zu 100% geprüft hier in der Schweiz. Ich bin sonst sehr skeptisch solchen Fertigprodukten gegenüber – glauben Sie mir.

    Es scheint mir mehr als sträflich zu sein, dass damit Unsicherheiten bei jungen unerfahrenen Müttern geschürt werden. Jede verantwortungsvolle Mutter hat einen sicheren Instinkt – weibliche Intuition nennt sich das – wie lange sie stillen möchte und auch stillen kann. Ich betrachte es als sinnvoll, wenn die ersten Zähnchen durchbrechen, dass langsam auf feste Nahrung umgestellt werden kann. Wer zu lange dem Kind ’seinen Willen‘ lässt – aus welchen Gründen auch immer – lernt nicht, für sich als Mutter und gleichzeitig auch das Kind, wichtige Grenzen zu setzen. Das beginnt nach meiner Erfahrung bereits beim Stillen bzw. Abstillen.

  • Stillmama sagt:

    Mein Sohn 5 1/2 stillt auch noch. Aber nicht mehr alle drei Stunden. 🙂
    Natürlich kann ich auch mal ein Wochenende ohne ihn weg (ja, auch ohne Milchstau) und wenn er mal ein, zwei Tage nicht stillt, macht es mir nichts aus (im Gegenteil).
    Ich hätte nichts dagegen, wenn er sich abstillen würde. Sehe aber keinen Grund, warum ich dies forcieren sollte.

    Aber natürlich würd ich auch noch in den Schulpausen in die Schule gehen zum Stillen. Und selbstverständlich kann seine Freundin mit 18 auch noch ins Familienbett kommen.

  • cornelia schneider sagt:

    falls es eine tatsache ist, dass schoppenmilch innere blutungen auslösen kann (habe ich zwar noch nie gehört), dann hat das doch nichts damit zu tun, dass man nicht stillen WOLLENDEN müttern ein schlechtes gewissen machen will. das machen sie sich dann schon selbst. aber wenn dies nun wirklich so ist….. würde dies sicher vermehrt von den schoppen-gegnern als argument gebracht.

    man hat’s ja am skandal in china gesehen…. künstliche milch kann leider auch zusatzstoffe drin haben, die eben doch nicht so gut für babies sind. natürlich kann man china nicht mit europa vergleichen, was inhaltsstoffe in lebensmitteln angeht, klar. aber grundsätzlich ist da die mumi sicherer als gekaufte milch. und nein, das ist kein schlechtes-gewissen-einreden, das ist eine tatsache. und ja, keine regel ohne ausnahme zu welchen ich z.b. rauchende, saufende und drogenabhängige mütter zählen. deren muttermilch ist für mich als laie sicher nicht gesund.

  • Beat sagt:

    Grundsätzlich ja, sofern die Mutter für das jüngste Kind dann noch genügend Milch zur Verfügung hat. Ich glaube kaum dass Muttermilch einem Kind (jeglichen Alters) schadet; für Mütter ist es ein angenehmes Gefühl wenn sich auch z.B. ein 8 Jahre altes Kind noch stillen lässt.

  • Eni sagt:

    @ Roland Strasser

    Ja es ist schon krass. Heute muss ich einfach einsehen , dass meine Ex-Schwiegermutter in ihrem ganzem Leben nichts richtig gemacht hat und deswegen auch so ein böser Mensch ist. Bei meinem Ex -Mann ist es so, dass er in seinem beschissenen Leben noch nicht einmal versucht etwas richtig zu machen und allen anderem die Schuld geben kann an seiner situation. Vorher habe ich immer alles für ihn richtig zu machen versucht und konnte es nicht, ich glaube, niemand kann das weil es nie genug ist egal wie viel man gibt und wie vil man tut.

  • Roland Strasser sagt:

    Mensch, Eni, Du hattest ja auch nicht leicht mit deiner Familie und Partner!

    Ich frage mich langsam, welche Frechheit sich gewisse Schwiegereltern rausnehmen, nur um im Leben ihres Sprösslings weiter einen Einfluss nehmen zu können.
    Ich habe dies fast mit allen meinen Freundinnen erlebt, die Eltern brachten siech so stark in die Beziehung ein, dass es eine Belastung für die Partnerschaft war. Zwei Beziehungen gingen bei mir so in die Büche: einmal, weil ich mit dem kranken, selbstsüchtigen Haufen (unter dem auch meine Freundin litt) einfach weniger zu tun haben wollte, sprich: keine Familienfeste jedes zweite Wochenende, die können auch zu uns nachhause kommen,w enn sie Zeit mit uns verbringen wollen. Das andere Mal konnte der Vater meiner Freundin (Einzelkind) trotz gespielter Freundlichkeit, mich nicht ausstehen. Die Mutter hatte es am lebsten, wenn ich zwar anwesen war, aber nur so als dekorativs Element ohne Stimme und Bedürfnisse. Jede Minute des Zusammensein war eine Qual. Beim ersten Anschein eines Kriselns hat sich die gute Frau dann natürlich dem Rat der Eltern angeschlossen und sich getrennt, weil ihre „Gefühle halt einfach nicht mehr dieselben wie am Anfang“ waren.

    Wohingegen meine Eltern einfachjede Frau an meiner Seite akzeptiert haben und sich Mühe gaben, edas ach zu zeigen.

    Tzzzzzz…

  • Eni sagt:

    @ monika Kanada

    Natürlcih hat es Schadstoffe in der Muttermilch, aber die hat es leider überall. und es kann doch nicht sein, dass man sich von einer stillneidischen Schwiegermutter sich sowas anhören muss. Wenn man jahre lang die eigene brut zuhause zugeschlotet hat, muss ich mir sowas wirklch nicht anhören. Sie hat es eine frechheit gefunden, dass ichsie gebeten habe nicht inder Wohnung zu rauchen wenn wir zu bei ihr auf besuch waren, da habe ich halt damit gedroht, dass ich und meine Kinder nicht mehr kommern würden, so einfach.

  • Andreas sagt:

    Ich weiss nicht was schlimmer ist: Frauen die ihren Kindern so etwas antun oder Journalisten welche unter dem Deckmantel der Informationspflicht diesen Leuten eine Plattform bieten.

  • monika, kanada sagt:

    An Eni

    Es ist GUT das es Schoppenmilch gibt für die Frauen die aus gesundheitlichen Gründen (z.b. Brustkrebs, Medikamenten einnahme etc.) nicht stillen können, oder es sonst einfach nicht geht. Genauso wie es super ist das es möglich ist ein Kind per Kaiserschnitt zur Welt zu bringen wenn es Komplikationen gibt. Umsomehr informationen man hat, um so besser kann man Entscheidigungen fällen.

    Information re: Schoppenmilch:
    http://stanford.wellsphere.com/children-s-health-article/natural-homemade-baby-formula-is-the-recipe-for-healthy-babies/677608

    Re: Das Eisen in der Schoppenmilch, wie gesagt, ich weiss nicht wie es in der Schweiz/Europa ist. Aber wenn man wirklich nicht Stillen kann, gibt es auch andere Alternativen zur Schoppenmilch. Zudem, je mehr wir wissen was für in den Produkten auf dem Markt sind, umsomehr können wir von den Herstellern verlangen das gewisse Sachen geändert werden.

    Selbstgemachte Schoppenmilch:
    http://www.westonaprice.org/Recipes-for-Homemade-Baby-Formula.html

    Es stimmt das es Studien gibt die sagen dass wir von unseren ganzen Umwelverschmutzung eben auch die Brustmilch verunreinigen, und da gibt es auch wieder abwiegen, reserchieren und sich überlegen was für einen am besten stimmt.

    From the Canadian Women’s Health Network über die Verunreinigung von Brustmilch:
    http://www.cwhn.ca/en/node/39519

  • Eni sagt:

    @ Heinz Schenk

    Also, falls Ihr Beitrag der Wahrheit entspricht, gehören Sie zum Psychologen und Ihre Mutter ins Gefängniss und wenn Sie das alles aus Ihren Fingern gesogen haben, gehören Sie zum Psychiater

  • Heinz Schenk sagt:

    Meine Erinnerung von der mutter gestillt werden ist eine schöne Sache, da meine mutter immer Milch hatte koonnte ich lange zeit an die Brust. Ich hatte auch den Vorteil da mein Vater beim militär war konnte ich bei ihr schlafen so konnte ich die Brust meiner mutter voll geniessen. Da sie so viel Milch hatte dass es sonst von selbst aus der brust ging habe ich Morgen und Abend die Brüste abgesaugt. als ich 17 Jahre war spürte ich auch eine Erregung an meiner mutter und fühlte oft ihre nasse Scham. Ich hatte eine tole Jugend mit meiner mutter vielen Dank mutti!

  • Eni sagt:

    @ Monika aus Kanada

    Also, mit dem Einwand, dass Flaschennahrung innere Blutungen auslösen kann, machen Sie es für die Mütter die nicht stillen können auch nicht einfacher und die Mütter die nicht stillen wollen bekommen von Ihnen ein schlechtes Gewisssen eingeredet,. Ist es das, was Sie mit Ihrem beitrag bewirken wollen? Ich finde solche Aussagen daneben.

    Jede Schoppennahrung beinhaltet Eisen, die bestandteile werden ja mögllichst der Muttermilch angegllichen.

    Meine Schwiegermutter hat micht beim Grossen übrigens nach 2 Wochen aufgefordert, nit dem Stillen aufzuhören. Sie habe einen Artikel gelsen über Giftstoffe in der Muttermilch und wenn ich weiterhin stillen würde müsste ich dann verantworten wenn mein Sohn später Krebs oder so bekommen würde und wenn er dann daran sterben würde, wäre ich dann verantworlich für seinen Tod, seine Mörderin sozusagen. beizufügen ist, dass von meinem Exmann beide Elternteile in der _Wohnung geraucht haben, auch als die Kinder klein waren.

  • Roland Strasser sagt:

    @Lea

    FamilyFair ist eine deutsche Homepage (ua. von Eva Herman initiiert) und enthält tonnenweie Material, auch wisenschaftlich fundiertes, zum Thema:

    http://familyfair.de/Wissen/forschung/der-einfluss-des-stillens-auf-essstoerngengen-und-uebergewicht.html

  • monika, kanada sagt:

    1. Ich weiss nicht wie es in Europa ist, aber hier in Nord Amerika ist der Schoppen Nahrung Eisen beigefügt, weil Schoppenmilch minutiöse innere Blutungen beim Säugling veranlassen kann. (Was natürlich nicht gesagt wird). Gibt auch viel Information im Internet das erzählt wie die Schoppennahrung in dritten Welt Ländern die Gesundheit von Kindern verändert hat. Natürlich sagen dann alle das es besser ist Schoppennahrung an die „Armen“ zu verteilen, als sie Hungern zu lassen, aber meistens ist ja das Wasser nicht gesund genug für die Nahrung) http://www.mcspotlight.org/beyond/nestle.html

    2. Stillen, i.e Kind selber an die Brust legen ist nicht so wichtig als das das Kind Brustmilch trinkt. Also abpumpen und im Schoppen geben ist eine okay alternative.

    3. Der Speichel des Kindes wird durch die Brustwarze in den Mütterlichen Körper aufgenommen und die Milch dann ganz speziell für das Baby „fabriziert“ (Weiss nicht genau wo das Wissenschaftlich belegt ist, aber haben wir damals im Geburtsvorbereitungskurs vermittelt gekriegt).

    4. Der Vater kann in der Nacht helfen indem er das Baby holt und der Mutter bringt, oder dass sie Brustmilch in die Flasche tut die er dann Nachts gibt.

    (aber das alles hat ja mit langzeit Stillen nicht viel zu tun)….

  • Eni sagt:

    @ Wiederspenstige

    Ja, in meinem vokabular gibt es das Wort Rabenvater.

  • Eni sagt:

    @ Stef

    Nun, das mit dem unnatürlich war nicht vorwurfsvoll gemeint, falls Sie das so verstanden haben. Das mit dem Baby- fluten tönt lustig (natürlich nicht fürs Baby). Hatte dieses Problem am Anfang bei meinem Kleinen, habe dann die ersten 6 Wochen „bergauf“ gestillt (ging natürlich nur zuhause) danach wurde es besser. Dass ich trotz allem gestillt habe, hatte bei mir verschiedene Gründe, aber nach den Anfangsschwierigkeiten habe ich gerne gestillt, aber wie gesagt, Flaschennahrung hat auch Vorteile (der Kindsvater wird mehr einbezogen9und wenn stillen nur Stress ist; warum soll man sich das antun? Ist doch ok, wenn es für alle stimmt.

    Stimmt, das mit der Mundstellung habe ich auch schon gehört ist mir aber entfallen.

    War früher auch oft auf dem bauernhof von meinem Onkel, aber da waren die Kälber nicht bei den Müttern, sondern bekamen die Milch im Eimer. Vielleicht ist aber gerade das das Problem, dass die Tiere irgendwie degeneriert sind, weil sie seit Generationen nicht mehr bei der Mutter getrunken haben? Keine Ahnung, aber es gab bei meinem Onkel viele Kühe, die sich nciht mal für ihren Nachwuchs interresiert haben (wenn sie auf der Wiede gekalbt haben, sind sie nacher einfach aufgestanden und davon gegeangen) wohl weil die Mutterinstinkte verloren gegangen sind. Habe es nur wenige male erlebt, dass die Mutter nach ihrem “ entführten“ Nachwuchs geschrien haben, aber nach eienm halben tag haben sie einfach resigniert.

  • Widerspenstige sagt:

    Nur zur Information von wegen ‚Rabenmutter‘: ein Dok-Film hat das Gegenteil bewiesen und die Rabenmutter in der Tierwelt als sehr fürsorgliche Vogelmutter ‚entlarvt‘! Sie wacht wie eine ‚Gluckhenne‘ über ihre Brut und füttert hingebungsvoll die hungrigen Schnäbel bis sie flügge geworden sind.

    Das musste ich jetzt mal loswerden von wegen ‚Rabenmütter‘ und so…

    P.S. Gibt es eigentlich auch ‚Rabenväter‘ oder wie werden diese denunziert, wenn sie nicht ins ‚Schublädli‘ passen? Nein, sie sollen nicht stillen können aber den Nachwuchs mit Schöppelen betreuen – auch nachts!

  • Ich fand, dass das Stillen eine ziemlich schöne Angelegenheit ist:
    Praktisch: Nix abkochen oder vorbereiten.
    Kuschelig: Der Nachwuchs hat es sichtlich genossen.
    Und entspannend: Endlich hatte auch ich etwas Ruh.
    Aber, mit dem Stillen ist es so, wie es mit allem – insbesondere den Genussmitteln – ist:
    Was zuviel ist, ist zuviel.
    Und zuviel ist selten gut.
    Nur dass man das „zu viel“ eben nicht so leicht sieht, wie man es beispielsweise bei einem zu viel an Schokolade tut. Ob demnach einer der Nachteile des Stillen ist, dass man sein Kind durch Stillen nicht „überfüttern“ kann? Denn was bringt Mama sonst noch dazu, das Stillen einzustellen, außer der ausdrückliche Wunsch der Brut?

    Der eigene Egoismus, der frau irgendwann auch mal ohne Milchpumpe im Gepäck reisen lassen will. Wenn aber eine egoistische Mama oft genug mit der des sprichwörtlichen Raben gleichgesetzt wird? Dann kann man sogar fast verstehen, warum es einige Exemplare unter uns gibt, die durchs Stillen war keinen Mangel an sauberem Wasser, aber den vermeintlichen Notstand an echter Mutterliebe auszugleichen versuchen…

  • stef sagt:

    @ eni, unnätürlich gibt es nicht. Stell dir mal vor, die Milch spritzt konstant 20 cm weit, Baby wird geflutet, stell dir vor, Baby rafft die richtige Mundstellung nicht. Stillen war der Terror. Stillberatung war für nichts, das war ein Problem, die die alle nicht kannten. Die Ratschläge bezogen sich immer auf zu wenig Milch, nicht auf Milch zum versauen. Dostinex war die Lösung.
    PS: Säugen nicht begreifen gibt es auch bei anderen Säugetieren, habe es schon ein paarmal bei Kälbern gesehen, die haben dann jeweils die Zunge so aus dem Mund hängen, dass die Milch auf dem Boden landet.

  • Ana sagt:

    MÜTTER SOLLEN IHRE KINDER STILLEN SOLANGE SIE FÜR RICHTIG HALTEN UND SOLANGE DIE KINDER WOLLEN

    ABER IN EINEM LAND WIE DEUTSCHLAND WO SOWIESO KINDER UNERWUNSCH SIND SEHEN DIE LEUTEN EIN PROBLEM.
    HIER WERDEN DIE KINDER GEBOREN UND FAST GLEICH ABGEGEBEN WEIL DIE MÜTTER KEINE LUST HABEN AUF SIE AUFZUPASSEN, DIE MÜTTERN HIER SIND SER EGOISTISCH, SIE WOLLEN IHRE FREIHEIT SO SCHNELL WIE MÖGLISCH WIEDER HABEN, SIE DENKEN NICHT AN IHRE KINDER DESWEGEN HABEN SIND DIE KINDER SO RESPEKLOS UND GEWALTÄTIG.
    WIE KÖNNEN DIE KINDER LERNEN RESPEKT VOR DEM ANDEREN ZU HABEN WENN ZUHAUSE KEINE IST DER IHNEN DAS ZEIGEN KANN.

    DIE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAN FINDE DAS RICHTIG ABER WIR SEHEN JEDEN TAG DASS DAS NICHT RICHTIG SEIN KANN WENN JENDEN TAG JUGENDLISCHE LEUTE AUF DER STRASSE SCHLAGEN,

  • Yolanda sagt:

    Der Vergleich mit Naturvölkern (es geht dabei nicht um sog. Entwicklungsländer mit aus dem Gleichgewicht geratenen Lebensbedingungen, sondern um heute wohl gar nicht mehr existierende „Urvölker“ in intakter Umgebung, mit also durchaus reinem Wasser) ist insofern plausibel, als sich die Genetik/Biologie des Babys nicht so rasant entwickelt hat wie unsere „Kultur“: So zeichnen die nach wie vor erhaltenen Greifreflexe, die Spreiz-Anhock-Haltung und der natürliche Rundrücken den Säugling auch heute noch als Tragling aus (beobachten Sie, wie ein auf den Rücken gelegtes Neugeborenes verloren mit den Armen und Beinen rudert; es scheint nicht für diese Lage „designed“. Wie harmonisch hingegen schmiegt es sich an den Körper der Mutter).

    Das selbe gilt für den Saugreflex. Vor kurzem habe ich mein zweites Kind geboren. Auf auffallend vielen Glückwunschkarten war ein Schnuller abgebildet – in unserer Gesellschaft offenbar DAS Symbol schlechthin für die Baby-Zeit. Es ist bedenkenswert, dass Stillen bis 5 Jahre bei uns von den meisten als pervers angeschaut wird; dem Kind aber einen Brustersatz aus Plastik und Gummi anzugewöhnen (um nicht zu sagen aufzuzwingen; Babies schieben ihn i.d.R. vorerst immer wieder mit der Zunge aus dem Mund), an welchen es sich so sehr bindet, dass es ihn bis mindestens zum 3., oft aber bis ins Kindergartenalter hinein nicht mehr hergeben will, dies finden wir völlig normal (ganz abgesehen von den Auswirkungen auf Zahnstellung und Aussprache). Die Vermutung liegt nahe, dass ein Kind sich die Geborgenheit dort holt, wo es sie bekommt; wenn es verzweilfelt am Nuggi (oder am Nuscheli oder Kuscheltier) hängt, dann hat es ein Grundbedürfnis (um nicht zu sagen Grund-Menschenrecht) nicht dort stillen können, wo es die Natur vorgesehen hat: bei der Mutter – eigentlich traurig. (Beim Nuscheli/Kuscheltier wurde ihm vermutlich nicht der Körperkontakt gewährt, nach welchem es dürstet – aber dies ist ein zweites Thema, welches in einem weiteren Abschnitt erläutert werden müsste.)

  • heidi reiff sagt:

    Die Frage ist doch , wie geht der Mensch mit Nähe und Distanz um. Es gibt aus fremden Kulturen so Sitten, da schläft die ganze Familie im gleichen Bett, für mich Nein Danke, ich habe ein breites Bett für mich allein, das teile ich mit Niemandem. Kinder sind keine Schmuseobjekte, in dieser Hinsicht sind meist unschuldige Kinder die Opfer, ich bin froh, wenn ich meine Ruhe habe, kann endlich machen was ich will, ich bin ja kein Säugling mehr, abnabeln ist angesagt, das gilt auch für Mütter, Loslassen, dieser Prozess beginnt ja mit der Geburtsstunde oder nicht ?

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Ein gestillltes Kind hat einen höheren Allerrgieschutz und mehr abwerhrkräfte gegen verschiedene Infekte und Allergien unter anderem Mittelohrentzündung, Asthma, Neurodermits und Heuschnupfen. Das heisst aber nicht, dass gestillte Kinder völlig Immum dagegen sind, nur dases weniger vorkommt.

    Für die Mutter bedeutet es ein kleineres brustkrebsrisiko.

    Ein nichtgestilltes Kind hat natürlich diese vorteile nicht, aber gibt ja auch Hyperallergene Milch.

    Bei einer rauchenden und Alkohol konsumierender Mutter ist es besser für das Kind wenn es nicht gestillt wird.

  • Hutmaier sagt:

    Ich sollten meinen Sohn bis 35 bei mir wohnen lassen… der neue Trend will es so und bestimmt finde ich viele Mütter die nicht loslassen können und ihre Kinder auf ihre Art „missbrauchen“, welche mir gute Argumente dafür liefern.
    – „sein Zimmer steht sonst leer“
    – „er will es so“
    – „mein Mann soll sich mal nicht so anstellen.. irgendwann habe ich wieder Zeit auch für ihn“
    – „in Entwicklungsländern wohnt die ganze Sippe zusammen, Kinder, Mama, Papa, Grossmutter, Grossvater und Urgrosseltern. Warum bei uns nicht auch, am liebsten schlafen wir alle im selben Raum.“
    – wer hat weitere Argumente für mich…?

    Bitte einfach mal beim Angemessenen bleiben. Stillen ja, wer will und wer nicht will soll nicht müssen. Doch alles in einem guten Rahmen. Wahrscheinlich gibt es Kinder die noch bis 12-13 gestillt werden wollen, soll man sie dann lassen?

  • Lea sagt:

    Frage: Gibt es solide wissenschaftliche Fakten,
    die massive Probleme für ein Kind bei Nicht-Stillen belegen
    die wesentliche Vorteile für ein Kind bei Stillen belegen?

    Ich wiederhole dabei ausdrücklich die Wörter Solide und Wissenschaft.

  • linarosa sagt:
    18. März 2010 um 09:04
    dazu kann mann oder frau nur sagen : krank, sehr krank. aber nicht das kind wird es werden, nei die mutter ist es!

  • monika, canada sagt:

    „child-led-weaning“ (das Kind hört auf wenn es nicht mehr gestillt werden will) schadet niemandem. Die WHO (World Health Organization) empfiehlt das Kinder bis 2 gestillt werden sollen. Es gibt wissenschaftlichen Research davon das in den MEISTEN (natürlich nicht allen) Fällen Muttermilch die beste Nahrung für Babys sind. Kinder haben ist ein sacrifice (verzichtung?) in so vielen Sachen.

    Mein Sohn hat mit vier ganz natürlich aufgehört zu stillen. Zuvor war ich zweimal für je zwei Wochen weg von ihm (mit 2 und mit 3 1/2). Ich dachte mir das die Milch sicher auftrocknet, aber nein, wieder zu Hause wollte er am Abend doch wieder ein wenig haben, und wir sind automatisch in seinen alten Rhythmus of einmal pro Tag gefallen. Mit drei habe ich hie und da ihm mal gesagt das er jederzeit aufhören kann wenn er nicht mehr will. Erst nach seinem vierten Geburtstag sagte er mir dann, okay, ich will das nicht mehr. Nun ist er fast Sechs, super gesund (noch nie eine Ohrenentzündung), extrem selbständig und voller Selbstwertgefühl, gross, stark und voller Elan.

    Hier in Kanada ist es auch nicht die Norm das Kinder so lange gestillt werden wie ich es getan habe, ausser wenn man sich an die „Attachement Parenting“ Philosophie hält. Meistens hat das Abstillen auch damit zu tun das viele Mütter nicht wissen das es ganz okay ist wenn sie wieder zur Arbeit gehen (was die meisten Frauen hier nach einem Jahr Schwangerschaftsurlaub machen), das sie das Kind dann einfach am Morgen und am Abend stillen können. Sie denken das man entweder den ganzen Tag stillen muss, oder gar nicht kann.

    Wie wir unsere eigenen Kinder gebären, stillen, erziehen ist ja zum Glück unsere eigene Sache. Wie damals in der Schweiz mein Lehrer in der 9ten Klasse gesagt hat: Niemand macht extra eine Dummheit in den meisten Fragen des Lebens, wir machen immer dass was wir für das Beste halten, und brauchen unser bestes Wissen das wir zu dem Zeitpunkt haben dafür.
    Ich kann da nur hinzufügen, das um so mehr man über ein Thema weiss und sich informiert, um so besser wird die Entscheidung ausfallen.

  • Eni sagt:

    @ Roland Strasser

    Sie sind mir noch eine Antwort schuldig, warum eine Frau sich guten Sex mit Geburtsschmerzen verdienen muss, sollte lider wie auch immer.

    Also???

    @ Cornelia Schneider

    Dass es für den Kleinen Stress war mit Zwang abgestillt zu werden, weiss ich selber und trotzdem brauche ich nicht ständig Ihre Spitzen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    @Cornelia Schneider: Und was ist daran verwerflich, wenn Frauen die Schönheit ihres Körpers möglichst erhalten möchten? Nach Schwangerschaft und Stillen sehen Brüste nie mehr so aus, wie vorher, das ist eine Tatsache. Es ist legitim, wenn frau daher auf das Stillen verzichtet, Kinder werden mit Schoppen genauso gross. Wir sollten aufhören mit diesen Wertungen und Ideologien. Ich habe meine Kinder gestillt, weil ich das wollte, den 2. Sohn allerdings nur kurz, weil es ein „Affentheater“ war. Ausserdem weiss man auch, dass z.B. gestillte Kinder öfters an den Dreimonatskrämpfen leiden, wie mir damals der Kinderarzt sagte, weil die Muttermilch dünner ist. Die Kinder schlafen unter Umständen auch weniger schnell durch, weil sie eher wieder hungrig sind, da Mumi so leicht verdaulich ist. Mein 1. Sohn schlief jedenfalls gleich durch, nachdem er den ersten Schoppen bekam, so etwa mit 6 Monaten. Ich hatte bei beiden Kindern eine Mastitis, das wünsche ich keiner Frau, ist ausserdem ein Risikofaktor, um später Brustkrebs zu machen.

    Das Stillen ist praktisch, vor allem nachts, weil sofort Nahrung zur Verfügung steht, aber es ist eben auch einschränkend. Wenn ich mal allein in die Stadt ging, was selten vorkam, musste ich nur an das Kind denken, schon lief die Milch, sowieso hatte ich immer das Problem, zu viel Milch zu haben, das ist nicht wirklich angenehm.

  • cornelia schneider sagt:

    @irene, ich rede aus erfahrung und nur von solchen, die es schon gar nicht probierten.;o)
    wenn ich mir das bildlich vorstelle, wie ihr mann ihnen mit dem baby zur nachbarin „nachläuft“….hihi…. ja, das finde ich amüsant… zum glück waren sie ja nur bei der nachbarin und nicht beim coiffeur oder sonstwo… lol
    und eben, sie hatten ihre gründe. und es geht niemanden etwas an. es gibt aber, ob sie’s glauben wollen oder nicht, genügend frauen, die wirklich aus den genannten gründen schon gar nicht anfangen. einer der meist genannten gründen ist der, dass sie angst haben, ihre brüste hängen nacher. (evtl. haben sie’s nicht gelesen, aber ich arbeite in einem spital und bin fast täglich mit solchen frauen konfrontiert)

    @eni
    nö, das tue ich nicht. das machen sie ja selbst mit jedem mal wenn sie auf meine kommentare eingehen. ;o)

  • Sandro Meier sagt:

    Für Kinder ist es doch viel natürlicher Muttermilch zu trinken als Art fremde (Kuh-)milch. So gesehen ist es doch widerlich, wie wir erwachene (!) Menschen indirekt an den Zitzen der Kuh nuckeln.

  • Eni sagt:

    @ cornelia schneider

    Leeren Sie Ihr kaltes Wasser auf andere Häupter, ich stehe Ihnen nicht dafür zur Verfügung

  • Eni sagt:

    @ Irene

    Herzliche gratulation zu Ihrem Mut 🙂

    Ich habe zwar selber beide Kinder gestillt und kann nicht nach vollziehen dass eine Mutter nicht stillen will, aber das muss ich ja auch nicht 🙂

    Zum Thema Zigi und Alkohol: Es ist sicher gespnder für das Kind, wenn eine mutter die Alkohol trinkt und raucht nciht stillt als wenn sie ihrem Kind nikotin und alkoholverseuchte Muttermilch zu trinken gibt. Ich hatte mal eien Nachbarin mit einer Drogensüchtigen Tochter und diese hat sich fest vorgenommen das Kind zu stillen, damit es keine Entzugserscheinungen hat. ob sie es gemacht hat, weiss ich nicht, habe zu diesem Zeitpunkt nicht mehr dort gewohnt.

  • Tanja sagt:

    @Irene. Ich kann deine Haltung gut nachvollziehen, würde mich möglicherweise auch so entscheiden. Genrell finde ich auch, dass es eben auch schön ist, wenn der Vater des Kindes ganz in die Erziehung einbezogen wird, und zwar für mehr als nur als Versorger/Geldesel. Ich habe in meinem Freundeskreis mehrmals gesehen, dass Mutter und Kinder eine zu grosse Symbiose eingingen, der Vater sich dann ausgeschlossen fühle, und deswegen dann irgendwann eine Freundin hatte.

  • Caspar Aplenalp sagt:

    Auch Kim Jong Il ist Langzeitsauger – angeblich hat er die neunzehnte Amme verheizt seit seiner Geburt- und man sieht es ihm an. Weich, kindlich, rund, verspielt, friedlich. Langzeitstillen kann nur gut sein !

  • Maya sagt:

    Und übrigens: auf der Seite von LLL England ist das Buch wohl vermerkt, es wird momentan geprüft, ob es in den Katalog dort aufgenommen wird. Des weiteren steht dort: „Please note that parts of the book do not necessarily reflect the views of La Leche League.“ ( siehe http://www.laleche.org.uk/pages/news/news.htm)
    Auf der Seite von LLL International wurde ich nicht fündig auf der Suche nach Lobesreden über dieses Buch.

    Ok, ich sympatisiere mit der LLL und ich schätze die ehrenamtliche Arbeit der Beraterinnen als sehr wertvoll für manche junge Eltern, aber ist es nicht doch ein wenig einfach, das ganze Thema in zwei Töpfe zu teilen: Still-Lobby vs. Rabenmami, so wie das in diesen Artikeln geschieht?

    Wichtig ist und bleibt einzig und allein, dass das Mutter-Kind-Paar die für sich stimmige Lösung findet!

    Muttermilch mit Burgern zu vergleichen empfinde ich ausserdem doch als etwas seltsam, wenn Burger tatsächlich so gesund wären, dann würde Säuglingsmilch wohl nach deren Rezept hergestellt.
    Und ja… Äpfel, Rüebli, Kartoffeln und was sonst noch so als erste Beikost empfohlen wird ist selbstverständlich ab einem gewissen Alter total ungesund.

    Natürlich ist dieses Beispiel extrem, wir würden ja auch alle den Kopf über ein acht jähriges Kind schütteln, das noch den Nuggi oder seinen Schoppen braucht….

    Ach… ich lass es lieber, könnte wohl auch noch stundenlang auf dieser Etage diskutieren….

  • crazys75 sagt:

    das finde ich krank die frau müsste mal zum psychiater ! wenn das kind zu faul ist aufs klo zu gehen krigt er dann auch windeln mit 8 jahren? meine tochter wurde disen monat 10 jahre und befindet sich in der vorpupertät das sind 2 jahre unterschied vom alter her und warscheindlich 8 jahre unterschied von der sälbstständigkeit

  • Anastasia C. sagt:

    @Cara Mia: Aber hoffentlich nicht Muttermilch… Ich stelle mir die Situation sehr komisch vor, wenn ein 40 jähriger Mann an den greisen Brüsten seiner Mutter hängt…

  • Cara Mia sagt:

    @ana: naja, trinken tut er ja dennoch bis ans Lebensende…

  • Ann sagt:

    Ein Säugling bekommt Zähne, damit er auf feste Nahrung umstellen kann.

    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen 🙂

  • Cara Mia sagt:

    @cornelia schneider: ich habe das vielleicht etwas zu absolut formuliert. Gemeint habe ich, dass leicht symbiotische Verhältnisse entstehen und man dann als Mutter das Kind behindert. Kinder schwärmen ja aus, sobald sie laufen können, und wenn sie dann immer die Mutter zum Trinken brauchen, sind sie ja auch angebunden, irgendwie behindert in ihrem „Weglaufen“. Meine ältere Tochter war mit etwa 3 unerklärlich krank, es ging sicher zehn Tage, sie hatte immer wieder Fieber, nachts weinte sie. Das Baby war etwa 6 Monate alt. Die die Grosse, wie Du schreibst, auch mal wieder an die Brust wollte (wohl auch etwas eifersüchtig war), überlegte ich mir dann, dass die Abwehrstoffe der Muttermilch ihr vielleicht helfen könnten. Der Kinderarzt wollte sie hospitalisieren, und ich fand das schlecht, gerade auch wegen dem Baby, welches dann ja Zuhause hätte bleiben dürfen. Also liess ich sie an der einen Brust trinken, die andere gab ich dem Baby, damit keine Ansteckungsgefahr bestand. Die Grosse trank genau zweimal, abends und am nächsten Morgen, und war Knall auf Fall gesund. Der Arzt konnte es sich nicht erklären, bis ich ihm dann gestand, weshalb wohl. Da hat er geschmunzelt. Ich denke aber nicht, dass es psychisch war, denn man entwickelt in der Muttermilch ja Abwehrkräfte und das Baby war ja gesund geblieben.

    Also, keine Regel ohne Ausnahme – oder: man muss halt jede Situation einzeln anschauen.

  • Irene sagt:

    Ich muss ehrlich sagen … ich habe jetzt nicht alle 264 Kommentare gelesen, nur einen Teil davon. Ist ganz offensichtlich ein Thema was die Emotionen hoch gehen lässt. Kann ich verstehen … ich bin jetzt so ein Fall der nicht stillen WOLLTE!! Keine Brustentzündung, nichts … ICH und mein Gefühl mir gegenüber waren das Problem. Dass ich plötzlich ausgesehen habe wie ein Dolly-Parton-Verschnitt hat mich nur am Rand gestört. Aber ich habe es nicht ausgehalten, immer da sein zu müssen. Und mit „da-sein“ meine ich nicht, dass ich nicht für mein Kind Verantwortung übernehmen wollte. Aber ich bin trotz meiner Mutterrolle mich selbst geblieben und habe als ICH meine Ansprüche erhoben. Mein Mann ist mir die ersten 2 Wochen, wenn ich mal kurz zur Nachbarin rüber bin, mit unserer Tochter nachgekommen „sie hat Hunger“. Mein eigenes Leben hat sich auf die Stillpausen beschränkt (welche nie länger als 2,5 bis 3 Stunden waren). Ausserdem wollte mein Mann auch mehr von unserer Tochter als sie beim trinken an meiner Brust zu beobachten und dann in den Schlaf zu singen. Für ihn war es das Grösste als er unserem Kind die Flasche geben konnte … er konnte sich ab da an etwas „Substantiellem“ beteiligen, die Ernähung seines Kindes! Sei’s wie es ist; meine Psyche hat bei dem Stillen mit all seinen Nebenwirkungen angefangen zu rebellieren. Ob das jetzt einfach von mir innen heraus so kam oder weil ich egoistisch war/bin, das kann jeder beurteilen wie er/sie möchte. Dazu sagen kann ich einfach noch; meine Tochter ist heute 11, sie ist ein glückliches Kind, sie ist gut in der Schule, sie ist sehr gut „sozialisiert“, normal gross, normal schwer und wir haben eine Mutter-Kind-Beziehung wie andere auch.
    Ich denke, jede Mutter muss das für sich und ihr Kind selbst entscheiden. Was ich mich beim Langzeitstillen einfach frage ist folgendes; als meine Tochter 8 Jahre alt war und ich sie mal wieder zur Schule begleitete, erlebte ich das erste Mal wie sie 100 Meter vor dem Pausenplatz meine Hand losliess und leise flüsternd meinte „weisst Du, das ist peinlich wenn Du mir noch Händli gibst“ (wohlbemerkt ICH ihr – nicht umgekehrt *grins*). Da frage ich mich dann schon, wie peinlich wäre es ihr, wenn ich sie mit 8 Jahren noch stillen würde und sie ihrer Freundin die etwas zu früh kommt, sie abzuholen, sagen müsste „wart schnell, ich hab noch nicht ausgetrunken“ und sich mir wieder an die Brust hängen würde.

    Ich denke, das Thema muss mit einem rechten Brocken Humor genommen werden und nur weil ich nicht mehr stillen wollte, weiss ich, dass es mir nicht um’s rauchen oder um’s saufen ging (diese Verallgemeinerung hat mir doch kurz das Lächeln von den Lippen genommen, aber ich hab mich jetzt nach meinem kleinen Seitenhieb schon wieder erholt ;-))

    Ich wünsche allen hier in dem Blog, ob sie jetzt über Stillen oder wechselnde Partner oder wie lange so eine „Session“ gehen soll/muss/kann/darf, einen wunderschönen Tag. Lächelt, seid froh – und an alle Frauen welche gerne stillen: ich finde das super und bin dafür, dass man das tut was einem selbst gut tut!!!

  • vietcong sagt:

    @ xyxyxy

    absolut korrekt. darum hat er ja auch eine asiatin geheiratet. er meinte mal die frauen dort sind nicht so wie hier in der schweiz. logisch, dort gelten weisse europäer als schönheitsideal. die rolle der frau ist noch einiges traditioneller und ist eine frau dort erstmal geschieden kriegt sie im normalfall keinen neuen mann. second hand woman haben schlechte karten. dann kommt einem ein reicher schweizer natürlich gerade recht und der bildet sich dann sonstwas darauf ein, so wie strasser. naja, solange beide glücklich sind, ok. ist dann aber schon beschämend, wie er sich hier aufführen muss, also kann ja doch etwas nicht ganz so gut gelaufen sein.

  • adlerauge sagt:

    @cornelia: provokativ gefragt, wenn der kleine entschieden hätte, ab sofort täglich im mcdonalds burger, fritten und cola zu sich zu nehmen, hätten sie diese „entscheidung“ auch akzeptiert? nur so zum thema entscheidungsfähigkeit von kleinkindern.

  • cornelia schneider sagt:

    @cara mia
    die kleine hat bei deiner grossen „abgeschaut“, das ist natürlich und ich finde deine einstellung dazu gut. vorallem auch weil du sagst, dass du die kinder zur selbständigkeit trainieren willst. was ja unsere aufgabe als mutter ist.
    du sagst aber, dass jahrelanges stillen unnatürlich und ungesund ist. warum denn ungesund? meinst du vom gesichtspunkt der selbständigkeit? und was machst du, wenn dein kind zwar in allen dingen sehr selbständig ist, aber einfach nicht aufhören will an deiner brust zu trinken? also so mit vielleicht 1,5 – 2 jahren?
    ich denke jetzt mal, dass in „normalen“ verhältnissen, ein kind spätestens mit 2 von sich eh aufhört. kommt aber ein kleines geschwisterchen hinzu, könnte es sein, dass das grösser doch wieder gefallen daran findet.

  • Cara Mia sagt:

    Ich sehe meine Aufgabe als Mutter darin, meine Kinder zur Selbständigkeit zu trainieren, mich selber überflüssig zu machen, nach Massgabe des Alters und mit aller Liebe und Zuwendung der Welt, natürlich. Kinder wollen ja „gross“ sein, sie wollen „sälber mache“, es ist nicht schwierig, sie darin zu unterstützen. Meine ältere Tochter hörte etwa mit zwei mit dem Schoppen auf, sie hatte ich 6 Monate gestillt, und trank, wie Mami und Papi, aus der Tasse, die Kleine hatte keinen Schoppen, die trank direkt wie ihre Schwester aus der Tasse. Sie wollen doch gar nicht klein gehalten werden. Deshalt halte ich eine jahrelange Stillerei für unnatürlich und ungesund.

  • cornelia schneider sagt:

    @roland
    völlig deiner, bzw. lea’s meinung.

  • cornelia schneider sagt:

    @laura
    der grosse war damals fast 13 monate alt. er bekam natürlich neben der brust auch noch „normalse“ essen. ich denke, die sogenannte abnabelung fand in dem sinne schon früher statt. es war auch oft so, dass er zu mir kam, wenn er zum beispiel zahnungsschmerzen hatte. das nuckeln an der brust war dann eher beruhigung, denn nahrungsaufnahme im eigentlichen sinne. wahrscheinlich hätte ich ihn schon „überreden“ können, weiter an meiner brust zu trinken. aber erstens war das seine entscheidung, welche ich natürlich akzeptierte und zweitens hatte ich zu diesem zeitpunkt eh nicht mehr soviel milch.
    ich nehme an, dass auch dieses 8-jährige mädchen nur noch dann zur brust geht, wenn sie es will und nicht unbedingt, weil sie hunger hat. mein grosser hat mit ziemlich genau 2 jahren den nuggi von sich aus zur seite gelegt, und gemeint, der sei dreckig. so weit so gut. als ich dann aber das zweite kind vor einem halben jahr bekam und dieses einen nuggi hatte, wollte der grosse auch wieder einen. vielleicht war das bei dieser 8-jährigen dasselbe. als die kleine schwester zur welt kam… ich weiss es nicht. und ja, ich z.b. nahm mir vor so lange zu stillen wie das kind will oder wie ich milch habe. je nachdem, was zuerst eintrifft. aber ehrlich gesagt, hätte ich wahrscheinlich beim grossen mit spätestens 2 jahren schon langsam probiert von mir aus zu reduzieren. kinder wollen den eltern immer gefallen. das stimmt und das kenne ich aus eigener erfahrung. die eltern dürfen dies auf keinster weise für ihre eigenen zwecke ausnützen. das tönt jetzt vielleicht etwas „krass“. aber dann wäre es ja nicht mehr der eigene wille des kindes, sonder nur das „ich-will-das-tun-weil-ich-dem-mami-gefallen-will.“ bei dieser einstellung eines kindes – und das ist jetzt meine persönlich naive meinung – stimmt irgend etwas in der entwicklung des kindes nicht. da bin ich völlig deiner meinung.

  • max sagt:

    @Roland Strasser

    Meine Elise ist meine motorisierte Testosteron-Ersatztherapie.

  • Roland Strasser sagt:

    @Laura TI: da ist es wieder, das alte Problem. Dazu ein Gleichnis:

    Wenn ein Rechtsbürgerlicher überzeugter Vegetarier ist, isst er kein Fleisch.
    Wenn ein Linker überzeugter Vegetarier ist, dann will er, dass auf der Welt kein Fleisch mehr produziert wird.

    Das meinte @Lea mit „Lifestylefaschismus“.

    Niemand erhebt die Forderung alle Frauen müssen stillen. Deswegen kann man es doch trotzdem als den richtigen Weg bezeichnen, als Ideal. Darf man keine Ideale mehr haben und andere versuchen zu überzeugen? Muss man immer Totalitarismus errichten, um seine Idee von Gerechtigkeit durchzusetzen?

  • Roland Strasser sagt:

    Ja, so ein Decolleté auf dem man Shakespeare aufführen könnte, so soll es sein.

    @Maya: Evviva la leche! La leche o la muerte! Venceremos!

  • Laura TI sagt:

    @cornelia schneider
    Darf ich mich da auch einmischen, du hast ja ganz schön gesagt, dass dein Grosser eines Tages genug hatte von deiner Brust, ich wette, du hättest ihn überreden könne, weiter zu trinken an deiner Brust, wenn du es gewollt hättest. Ein Kind hat doch irgendwie den Drang sich abzunabeln, sich weiter zu entwickeln, dazu gehört auch, dass es aufhört „gesäugt“ zu werden und richtige Nahrung zu sich zu nehmen. Andererseits hat das Kind aber auch den Wunsch zu gefallen, die Gunst der Eltern zu haben, irgendwie passen für mich diese Faktoren bei einem langzeitgestillten Kind nicht mehr zusammen. Irgendwo frage ich mich, ob da nicht manipuliert worden ist. Ein Kind, auch ein 8-jähriges kann das sicher nicht erkennen und verbalisieren, es ist ja auch bloss eine Annahme meinerseits, aber trotzdem. Wieso stösst es die grosse Mehrheit der Leserschaft hier ab, wenn sie solche Bilder sehen, wäre es wirklich total natürlich so würde es doch wenigstens 50:50 sein, das man damit leben kann.

  • cornelia schneider sagt:

    @sunflyer
    lol, da haben dann die männer freude… am dekolté
    so hat ja eigentlich jeder was davon.

    das kind die milch
    der mann den ausblick
    die mutter die unabhängigkeit und die blicke anderer männer ;o)

  • cornelia schneider sagt:

    ein kind mit zwang abzustillen kann für dieses auch stress bedeuten. meinen älteren habe ich solange gestillt, bis er selbst eines tages zu mir kam, die brust anschaute und dann sagte…“ä-ä, ett üm“. das war für mich ok. ich weiss jetzt nicht, was stillen damit zu tun hat, dass die kinder nicht auch mal auswärts übernachten können. man kann dann ja getrost abpumpen. oder, wenn sie schon etwas älter sind, werden viele ja zugeschöppelt. und grosi ist sicher fähig, einen schoppen zu machen.
    ja, es gibt kinder, die nicht gerne an der brust sind.
    stef, auch schoppenmilch ist klebrig ;o) was sagt denn deine frau über’s stillen. sicher muss es für alle stimmen. in erster linie aber – und das ist meine meinung – sollte es für das kind stimmen. wir erwachsene können uns auch mal einige wochen ein wenig zusammenreissen, wenn es um das wohl des kindes geht. wenn man will. aber eben, viele wollen das nicht. das ist deren entscheidung und die wird auch toleriert.
    man kann sich, wie ich oft von nicht stillen WOLLENDEN müttern höre, natürlich immer und immer wieder einreden, dass stillen eh nicht gut ist, eh nur stress bedeutet, eh nur für gluggenmütter ist, etc. wenn es diesen frauen hilft, sich damit ihr schlechtes gewissen (warum sie auch immer eines haben) zu beruhigen, ok. wenn sich eine frau stressen lässt wegen LL, dann ist das ihr persönliches problem.
    ich hatte einen kaiserschnitt und darf gar nicht sagen, was ich mir schon alles anhören musste. bitte, das ist deren meinung. die toleriere ich. ich habe eine andere meinung und die ändere ich deswegen nicht. ich brauche auch keine bestätigung dafür. ich hatte meine gründe. ich lasse mich doch nicht stressen wegen ein paar frauen mit anderen meinungen. mit den meisten kann man auch ganz normal darüber diskutieren. aber wenn man schon gar keine andere meinung zulässt, wie ich es hier drin merke, dann ist natürlich jede diskussion wertlos und bringt nichts. schade eigentlich.
    es sind auch viele vorurteile zu lesen.
    warum soll eine frau, die langzeitstillt ein kind daran hindern selbständig und unabhängig zu werden. warum bist du eni, der meinung, dass langzeitstillmamis ihre kinder als besitz ansehen? sind das nicht einfach vorurteile? oder kennst du solche mütter persönlich?
    ich weiss, was ich geschrieben habe, falls du wieder damit kommst. wie gesagt, ich spreche aus erfahrung, da ich in einem spital arbeite. viele mütter, die nicht stillen WOLLEN, tun dies nicht, weil sie zu bequem – sprich zu faul – dafür sind. das ist nun mal eine tatsache. und es nützt nichts, wenn du mich wieder persönlich angreifst. und nein, ich habe nicht geschrieben ALLE mütter die nicht stillen WOLLEN sind so, aber viele. es gibt auch einige, die aus sehr persönlichen gründen nicht stillen wollen, wie z.b. eine wöchnerin, welche als kind sexuell missbraucht wurde, während diesen missbräuchen spielten ihre brüste eine grosse rolle, sie kann es bis heute nicht ertragen, dass jemand ihre brüste berührt. nicht mal ihr mann. sie erzählte mir das, als ich nachtdienst hatte. ich sagte ihr, dass es nichts bringt, wenn sie meint, sie MUSS stillen. doch dann meinte sie, dass sie zumindest versuchen wird, apzupumpen, was ihr auch sehr gut gelang. weil es ihr wichtig war, dass das kind wenigstens die ersten drei monate mumi bekommt. ich habe dann später mal gehört, dass sie es trotzdem mal versucht hat mit stillen und daran richtig freude bekam. wahrscheinlich war das eine art therapie für sie. jedenfalls habe sie anscheinend 6 monate gestillt. diese frau liess sich von nichts und niemandem unter druck setzen.

  • sunflyer sagt:

    Also wenn ich mir so überlege welche Vorteile ich hätte wenn ich meine Kinder immer noch stillen würde??
    1. Keine Pickel
    2. Ein pralleres Dekolté
    Aber beide wollten nach ca. 1.5 Jahren auf Apfelsaft umstellen und den konnten meine Brüste nicht liefern. Ich
    bin froh haben meine Kinder selbst entschieden dass genug Milch geflossen war. Und jetzt wollen sie sogar
    schon von Bier und Wein ein Schlückchen haben.
    Tja, schade fürs Dekolté….

  • Roland Strasser sagt:

    @Max: Elise war ihre Amme, hab ich recht? 😉

  • Eni sagt:

    @ Laura TI

    Genau das meine ich; dass Frau die Kinder daran hindert selbständig und unabhängig zu werden. Man sieht das kind als besitz und sorgt dafür dass es ein baby bleibt. Mal bei Grosi oder Gotti übernachten? Fehlanzeige. Das kann doch einfach nicht gesund sein

  • Laura TI sagt:

    @Eni
    Sie meinen, weil das Kind den Schoppen auch allein trinken kann? Meine Kinder hatten nie einen Schoppen, ich kann da also nicht so mitreden.

    Ich hab da grad in meinem Bekanntenkreis ein Mädchen, das am Rand der Magersucht ist, weil es sich nicht entwickeln will, es findet Brüste doof und Papi und Mami finden auch, dass sie schon bald nicht mehr ihre kleine Prinzessin sei. Für mich sind das alles so Aussagen, die behindern ein Kind auf seinem Weg zur Selbstständigkeit auch wenn sie noch so lieb und herzig und gut gemeint sind. Ich frage mich deshalb, ob zu langes Stillen nicht auch dazu führen könnte. Kinder im Alter wie die beiden Mädchen im Film, die wollen doch in erster Linie der Eltern gefallen, die wollen alles recht machen und sind somit extrem manipulierbar , anfällig grad auch für „Übergriffe aus lauter Liebe“.

  • Eni sagt:

    @ Laura TI

    Der Unterschied zwischen stillen und Schoppen ist doch der, dass beim Schoppen keine Abhängigkeit zur mutter besteht. Ich persänllich habe genau diese Bedenken beim Stillen, dass man das Kind an der Entwicklung hindert. Meine Kinder hatten auch lange den Schoppen, vielleicht wiel sie nie einen Nuggi genommen haben?

  • Eni sagt:

    @ Laura TI

    Dass Herr Strasser ganz in Ornung ist, davon bin ich überzeugt 😉

    @ Stef

    Ihre Einstellung finde ich super!! Wenn stillenfür alle nur Stress ist, ist es völlig unnötig. Wie gesagt, die Flaschennahrung ist heute von guter Qualität. Früher mussten Kinder mit Kuhmilch gefüttert werden, wenn die Mutter nicht stillen konnte und da gab es wahrscheinlich viele Todesfälle wo dann niemand wusste, dass es von der Kuhmilch ist und auch wenn man es gewusst hätte, es gab nichts anderes. Heute ist das zum Glück anderst.

    Gibt es tatsächlich kinder die nicht gestillt werden möchten? Habe ich noch nie gehört, tönt irgendwie unnatürlich 😉

    Ich musst beide Kinder mit Zwang abstillen, sonst würde ich wahrscheinlich immer noch und wäre jetzt das beispiel für dieses Thema 🙁

  • Laura TI sagt:

    Ich frage mich ja die ganze Zeit schon, wie sich das auf die Kinder auswirkt, wenn die Mutter nicht aufhört die Brust zu geben. Zwar hat es hier auch Stimmen gegeben, die haben absolut nichts gegen Schoppentrinken beim 5-Jährigen gesagt, was vom Kind aus ja ähnlich sein muss mit dem Nuckeln. Ich frage mich, ob Langzeit Stillen die Entwicklung nicht einfach unmöglich macht, dass das Kind psychisch immer ein Baby bleiben möchte, dagegen würde ja die Behauptung im Film sprechen, dass Kinder einen höheren IQ haben, je länger sie gestillt werden.

    @Stef
    Es geht auch anders, ich habe meinen Sohn ein Jahr lang voll gestillt, er wollte nichts andere, abpumpen ging nicht also hat er während meiner Arbeitszeit halt gehungert, nach dem zweiten oder dritten Tag hat er begriffen, dass es nur „feines“ Futter gibt, wenn ich da bin also hat er auch erst zu schreien angefangen, wenn ich nach Hause kam.

  • Stef sagt:

    Stillende Mütter bei 8 Jährigen wollen doch einfach nie unnötig werden, danach kommt das bringen in die Schule, in die Disko, das waschen der Socken bis 40. Auf dass ihr Baby ihr Baby bleibt.
    Für mich als teilzeit arbeitender Vater war die Stillzeit nur mühsam, immer in der Nähe der Mutter sein, das Gebrülle der Kinder anhören müssen (es gibt auch Kinder die nicht gerne gestillt werden, auch wenn sich das die LL nicht vorstellen kann).
    Es soll ja Väter geben, die extra mit den Babys den Müttern nachreisen, damit sie stillen kann, nö, so ein Mäusezirkus.
    Beim dritten werde ich von Anfang an auch mit dem Schoppen funktionieren, sollen all die Hebammen und LLs sagen was sie wollen.
    PS: Muttermilch ist scheiss klebrig

  • cornelia schneider sagt:

    hihi… es gibt einfach menschen, die auf alles anspringen. strasser ist strasser. meine güte…. ich amüsiere mich prächtig hier drin.

    aber um auf das thema zurück zukommen.

    ganz ehrlich… ich frage mich einfach wie sie so lange überhaupt milch produziert?!

    ps: gute erziehung hat meines erachtens nichts damit zu tun, dass man andere menschen nicht versteht…. ;o)

  • max sagt:

    Sonnenwetter, Frühlingswärme und ich will meine Elise, bäääh, bäääh, bäääh.

  • Laura TI sagt:

    @Eni
    Ich glaube, der Roland wollte ein wenig provozieren, was ihn ja auch gelungen ist, das Thema wurde ja auch sofort aufgegriffen und zurückgefeuert. Ich glaube, wir wäre alle ziemlich erstaunt, wenn der Roland mal wirklich vor uns stehen würde, ich denke nämlich, dass der ganz in Ordnung ist und nur halt manchmal provoziert.

  • Tobi sagt:

    @ Eni: Solange STRASSER hier im Netz rumhängt, sich über die Frauen beschert und seine angesammelte Frustgedanken, hier in Formen von Hirnschissen rauslässt. Wird seine Frau wohl nicht mehr als 1 Orgasmus pro Jahr kriegen..

  • Maya sagt:

    Meine persönliche Erfahrung mit der La Leche Liga, die hier mal wieder als extrem abgestempelt wird:
    Ich empfand die Frauen dort niemals als fundamentalistisch, im Gegenteil. Die Beraterinnen versuchen stets auf die jeweilige Mutter einzugehen, da kommt es schlussendlich nicht drauf an, ob und wie lange gestillt wird. Was den LLL-Frauen aber am Herzen liegt ist, dass junge Mütter nicht abstillen oder nicht stillen können, weil ihnen wichtige Informationen oder Unterstützung fehlen, sondern dass sie gut informiert die für sie und ihr Baby richtige Entscheidung treffen können.

    Ich bin enttäuscht, dass Sie, Frau Althaus, es immer wieder schaffen, diese leidige Stilldiskussion auf unterstem Niveau anzukurbeln. Dass Sie nun hier das extremst-Beispiel nehmen, das man findet und dann auch noch eine für viele Frauen hilfreiche Organisation wie die LLL in eine Ecke stellen, in die sie nicht wirklich gehört ist einfach nur schade…

  • Eni sagt:

    @ Laura

    Manchmal vergesse sogar ich meine gute erziehung, aber Sie haben Recht: Wozu sich aufregen?

    @ Roland Strasser

    Also, wie viele es waren bei mir wissen nur 2 menschen und dabei wird es auch bleiben. Sex ist für mich etwas besonderes, nicht wie Kaffee trinken, da mag ich nicht über zahlen reden.

    Das mit den 25 Orgasmen in 25 Jahren will ich ja nicht hoffen für Ihr Frau.

    Dass sich eine Frau den Orgasmus bei Ihnen verdienen muss mit Geburtsschmerzen ist ja allerhand ,ist das wirklich Ihr Ernst? Sie mussten ja auch keine Geburtschmerzen erleiden, missgönnt Ihnen Ihre Frau deswegen den Orgasmus? Welchen Op’s haben Sie sich bis jetzt unterziehen müssen und wie viel davon haben Sie ohne Narkose machen lassen?

    Habe meinen Grossen spontan geboren und es war ein Alptraum, so dass ich nie mehr freiwillig schwanger geworden wäre. Mein Kleiner war ein Notkaiserschnitt und ab dem Zeitpunkt als die Anästhesie gewirkt hat war es ein Sonntagsspaziergang. Wenn ich je wieder schwanger werden würde (was nicht möglich ist) und mir der Arzt ein Wunschkaiserschnitt verweigern würde, ich würde einen Keuschheitsgürtel anziehen, Schlüssel ins Maisfeld werfen und mir die Beine mit Sekundenkleber zusammenleimen, wenn die 1. Wehe kommen würde.

  • xyxyxy sagt:

    @vietcong

    der strasser hat heute tief blicken lassen – seine Nöte, sein 25maliges erleben, dass Frauen offenbar durch Machosprüche allein nicht zum Orgasmus kommen und damit dann nicht mehr zufrieden sind… nun verstehe ich auch besser, warum er von Politikern begeistert ist, welche sich frustierte Alkibräute aus dem Osten zukommen lassen. Die sind dann (wenigstens fürs Erste) auch zufrieden und dienstbar, wenn man kein guter Liebhaber ist, Hauptsache man schlägt sie im Suff nicht, wie es in ihrer Heimat der Fall ist….
    So anspruchslos müssten eben auch schweizer Frauen sein, denkt er sich.

  • Tierfilmer sagt:

    Das Wasserloch verhält sich zu einem Elephanten genau so wie dieses Forum zu einem Neurosen-Sucher.

    Das Paradies.

  • @ vietcong sagt:

    Treffend und wahrheitsgetreu dargestellt.

    Strasser, jede Zeile wird Sie weiter ins Dilemma befördern.

  • Zusammenfasser sagt:

    Ist doch völlig klar. Wenn eine Mama einen 8jährigen säugt, dann kompensiert sie ihre verlorene Sexualität mit dem Kind. Aber sie hat keine Schuld, natürlich treiben sie pöse Männer aus der Vergangenheit zu diesem Verhalten. Oder Dämonen.

  • vietcong sagt:

    @ strasser

    jetzt habe ich aus mitgefühl einige deiner posts nochmals gelesen und ich muss dir gleich noch einmal mein bedauern aussprechen, dass da scheinbar ein so grosser druck auf dir lastet. dass du solch schlechte erfahrungen mit frauen gemacht hast. aber bitte schliess doch nicht von deinem eigenen ängsten auf andere. du muss dich den frauen doch nicht derart unterordnen, dass am schluss der blog und die art wie du hier über frauen sprichst, zu einer karikatur von dir selber werden! du hast das doch besser verdient!

  • hans muster sagt:

    zum beitrag:
    mutter kann ihr kind durch exzessives stillen durchaus zur eigenen bedürfnis- bzw. lustbefriedigung missbrauchen. in solchen fällen soll und muss meiner meinung interveniert werden – wie bei anderen formen von missbrauch auch. entscheidend hierfür dürfte sein, ob das stillen einem bedürfnis des jeweiligen kindes entspricht oder nicht. dass saugen an der mutterbrust dem bedürfnis eines gesunden kindes im schulalter entspricht fällt schwer zu glauben. es bleibt der verdacht krankhafter bedürfnisse der mutter. aber selbst wenn das kind die mutterbrust aus freien stücken aufsuchen sollte, ich kann mir kaum vorstellen, dass stillen bis ins schulalter (!) gut sein soll, für die autonomieentwicklung eines kindes. werden kinder durch zu langes oder zuviel stillen tatsächlich und erheblich geschädigt, ist dies auch keine simple privatangelegenheit mehr.

  • vietcong sagt:

    @ strasser

    also du kannst einem wirklich leid tun. was bist du bloss für ein gebranntes kind, dass du dich von den frauen so unter druck gesetzt fühlst. nimms doch einfach mal etwas easy junge. du musst gar niemandem was beweisen, nimms einfach so wies kommt, wenns kommt, egal wos kommt, oder wie lang das es dauert bis es kommt.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ach Strasser, was kennen Sie bloss für Frauen?

    Man weiss aus der Forschung, und viele Frauen wissen es auch ohne Forschung, dass in der richtigen Atmosphäre, wenn alles stimmt, auch Frauen innerhalb von wenigen Minuten manchmal nur Sekunden, zum Orgasmus kommen können.

  • cornelia schneider sagt:

    @roland strasser
    lol…. ich könnte noch lange ihre kommentare lesen… aber jetzt muss ich meinen mütterlichen und hausfrautechnischen pflichten nachkommen.

  • Roland Strasser sagt:

    @Pippi: nein, aber es ist schon so, dass heute als „guter Liebhaber“ das Qualitätskriterium darin besteht, wie lange er und „er“ können. Daneben allenfalls anatomische Masse und Gegebenheiten (was die Frauen ja immer leugnen, wieso eigentlich?).

    Sie müssen zugeben, dass in all den Tausend Jahren brutaler Unterdrückung der armen Frauen, nie Männer die „Qualität“ von Fraeun auf den Sexaspekt (wie eng ist sie, wie gut bläst sie, wie laut stöhnt sie, wie schnell wird sie feucht) oder auf anatomischen Faktoren reduziert haben. Im Gegenteil, die Kerle haben ihre Schönheit besungen, ihr Wesen und ihr Mysterium gefeiert. Und Länder erobert aus Liebe.

    Und von uns, den Nachfaren der Krieger und Poeten, wird verlangt, dass wir Eiertänze veranstalten und einen ganzen Fussballmatch lang am richtigen Ort und der richtigen Stelle…sie verstehen. 🙂

    Und ich rede durchwegs von Schweizer Frauen. Und muss zugeben, dass meine Auslanderfahrungen ein etwas anderes Bild ergeben: erregter, schneller, freizügiger, unkomplizierter.

    Und ohne danach ein Vis-à-Vis mit Frank A. Meyer zum Thema zu veranstalten.

  • cornelia schneider sagt:

    @yves
    ja, ist wohl besser ;o)

  • mira sagt:

    @Yves
    Ich habe erst richtig abgenommen, als ich abgestillt habe. Weil ich mich dann wieder mehr bewegt habe. Aber das ist bestimmt von Frau zu Frau verschieden!

  • Tobi sagt:

    Stillen bis 7-8Jahren? Glaube irgendwelche Schäden wird das Kind schon mitnehmen…

  • Yves sagt:

    @cornelia schneider: Gut. Dann verstand ich dich ja richtig. Ich denke, wenn die Bequemen unter den Unwilligen wüssten, dass Stillen einfach super ist zum abnehmen… aber lassen wir das 😉

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Hotel Papa, der Strasser ist halt etwas ungeduldig und steht sich dann selbst im Weg…..

  • cornelia schneider sagt:

    @yves
    klar, es ist ihre entscheidung. ich kann es einfach nicht nachvollziehen. leider verstehen das – wie man hier drin gesehen hat – einig damen falsch. nicht nachvollziehen = nicht verstehn. was nicht bedeutet, dass ich missionieren will… auf keinen fall. ich kann es einfach nicht nachvollziehen. punkt.
    ob es für das kind eine rolle spielt weiss ich nicht. ich denke eher nicht. genauso wenig wie es eine rolle spielt, ob das kind per kaiserschnitt oder auf normalem weg geboren wurde. für das kind spielt wohl vorallem die emotionale bindung zu mutter und vater eine rolle. wie es aufwächst, wie es behandelt wird, wie es geliebt wird, wie es erzogen wird, etc.

  • Roland Strasser sagt:

    @Hotel Papa: got me! aber über das „Davor“, das „Währenddem“ und das „Dazwischen“ wollen wir jetzt hier nicht allzu grosse Worte verlieren, oder? 😉

  • Hotel Papa sagt:

    @*sigh* 16:58

    Unterschreibe ich, mit einer Ausnahme: Ich halte „Sticks and stones will break my bones but words can never hurt me!“ für den grössten Schrott, der je gedichtet wurde. So gesehen möchte ich Leib & Leben schon etwas erweitert sehen. Aber eine abschliessende Antwort darauf (ob gefahr fürs Seelenheil besteht) kann beim aktuellen Thema wohl niemand geben.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Nein Herr Strasser, das hat mann nicht, aber dafür hat mann die rechte Hand, wenn’s nur um die schnelle Entspannung geht. Sex zu zweit ist ein Happening, es sollte ein gegenseitiges Bedürfnis sein, sich aneinander und miteinander zu freuen, und manche brauchen halt etwas länger. Aber ich sehe schon, wenn das hier so weitergeht mit Ihnen, mutiere ich noch zu der „Lieben Eliane. Ich werde mich also bemühen, Ihre diesbezüglichen Fragen zufrieden stellend zu beantworten, schon Freud fragte sich ja „was will das Weib“.

  • Roland Strasser sagt:

    @Hotel papa: Das zwischen den Ohren bei Lea funktioniert formidabel, sie wäre eigentlich eine Bereicherung. Dummerweise, stehen sich zwischen ihren Ohren mehrere Personen gegenseitig im Weg, wenn sie verstehen was ich meine. Das macht es etwas unübersichtlich, weil man nie weiss, wer nun gerade spricht.

  • Yves sagt:

    @cornelia schneider: Bezüglich des Wollens und Bequemlichkeit: so what? Ist immer noch Ihre Entscheidung. Weiter darüber nachzudenken ist doch die Zeit nicht wert und für das Kind spielts doch eigentlich keine Rolle, oder?

  • Hotel Papa sagt:

    @Srasser: „nachdem“

    Ja dann natürlich! Da sinkt jegliche Motivation zu erbaulichem Tun auf ein Minimum, dafür sorgen die Hormone. Du hast den Fahrplan schliesslich in der Hand, also warum „nachdem“?

  • *sigh* sagt:

    @Hotel Papa: wenns nur um die meinungsbildung geht rezitiere ich mich gerne selbst: „ganz im ernst: wen interessiert son’ scheiss??“

    gedanken machen = i.O.
    tuscheln / reklamieren = i.O.
    jemandes individualität/freiheit zu beschränken weil eine gefahr für leib & leben besteht = i.O.
    jemandes individualität/freiheit zu beschränken weil das verhalten z.Z. nicht „normal“ ist = völlig falsch!

    von schutzbefohlenen kann ja auch nur im zusammenhang mit gesetz gesprochen werden. alles weitere ist individuelle auslegung. folglich sehe ich hier zwei möglichkeiten:
    a) ausnahmslos alles gesetzlich zu regeln (dann wäre „normal“ auch mal definiert; viel spass dabei)
    a2) vielleicht bringen sie ja ein gesetz durch das es erlaubt, jemandem die kinder wegzunehmen weil n% der nachbarn der meinung sind, das sei besser für das kind.
    b) solange es nicht um leib & leben geht, einfach etwas toleranz walten lassen, auch wenn das bedeutet dass in ihren augen ein unrecht passiert.

    das ist nunmal das system mit welchem wir leben..

  • cornelia schneider sagt:

    deshalb mag ich eben quickies…. ;o)

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    @Yves: Das haben Sie ganz schön gesagt, es ist immer ein dürfen, gegenseitig 🙂

  • Thomas sagt:

    Eine gute Frau und Mutter versorgt die ganze Familie mit Muttermilch

  • Roland Strasser sagt:

    @Pippi: nein, natürlich nicht, ich mag England nicht so besonders.

    Aber mal ehrlich, ich spreche für meine Generation, es ist wirklich zum Prinzip geworden, dass Mann sich nachdem er längst die natürliche Klimax ereicht hat, sich mindestens noch zweimal soviel Zeit für die Frau nehmen muss PLUS dann noch daliegen, kuscheln und so. Meine Generation ist zu Antimachos erzogen worden, was ja auch sein gutes hat (Frau als gleichberechtigte Person wahrnehmen etc), aber wenns doch einfach keinen Sinn hat, weil die Frauen nicht an sich selber arbeiten (obwohl sie doch alle ein so reiches und freies Sexualleben haben, wie es ihre Eanzen-Grosis forderten), um innerhalb nützlicher Frist auf die Zielgerade einzuschwenken…ich meine, man hat doch nicht immer anderthalb Stunden Zeit für nur ein bisschen Sex!

  • Yves sagt:

    @Regula: Genau meine Meinung.

  • cornelia schneider sagt:

    @regula
    da gebe ich ihnen vollkommen recht. aber ich denke, dass sich frauen, welche nicht stillen KOENNEN, nicht angegriffen fühlen, wenn z.b. so „böse“ frauen wie ich sagen, dass die meisten frauen, welche nicht stillen WOLLEN, dies aus reiner bequemlichkeit tun. es sit ein himmelweiter unterschied zwischen wollen und können. komischerweise verstehen dass alle, nur nicht die, die nicht wollen.

  • Yves sagt:

    @Lea: tut mir leid zu höhren.

  • Yves sagt:

    @Roland: „Und heute, wo man ja per Kaiserschnitt oder mit Periduralanästhesie gebären kann, ist der weibliche Orgamsus ja auch keine Entschädigung mehr, die der Mann zu leisten hat, dafür dass die Frau Höllenqualen durchsteht bei der Geburt.“

    Wo ist da der kausale Zusammenhang? Mann hat nie einen Orgasmus an der Frau zu leisten. Mann darf 😉
    Und die Frau braucht auch keine Entschädigung für die Schmerzen bei der Geburt (da biologisch determiniert?).

  • Lea sagt:

    Hotel Papa 18. März 2010 um 16:43: „@Lea: Ne, generell. Du bist ab und zu fähig, …Wenn Du aber mit etwas / jemandem nicht einverstanden bist, kommt das auf eine Weise daher, dass meine Reaktion ist: “Mit so einer Person möchte ich mich nicht unterhalten.”

    Danke für das Kompliment. Wenn ich mich besch. fühle wie heute dann funktioniert das Gehirn nicht so recht.

  • Hotel Papa sagt:

    Stichwort England:

    Schaut ein älteres englisches Ehepaar hinter dem Vorhang vor zu den Nachbarn hinüber, die gerade aus dem Haus kommen:
    Papa, Mama, dann sieben Orgelpfeifen-Kinderchen.

    „Diese Katholiken!“ lästert er, „Jedesmal, wenn sie zusammen ins Bett hüpfen resultiert so ein Balg!“

    Darauf Sie: „Aber, George, wir haben doch auch zwei Kinder!“

  • cornelia schneider sagt:

    lol…. ein blog mit freier meinungsäusserung… aber wehe, es ist nicht dieselbe meinung… lol…

    der gefällt mir…. wirklich. findiguet!

  • Regula sagt:

    Ich hab eigentlich kein Problem damit, wenn jemand seine Kinder acht Jahre oder länger stillen will. Wenn das Mutter und Kind so gut tut, wieso auch nicht? Mich stört viel mehr, dass stillen so zu DEM Akt der Liebe zwischen Mutter und Baby hochstilisiert wird, dass sich schuldig fühlen muss, wer sich dagegen entscheidet. Emanzipation hat für mich nichts mit Dauerstillen und auch nichts mit gar nicht stillen zu tun, sondern mit Wahlfreiheit. Und meine Erfahrung war manchmal, dass diese der Frau kaum gegeben wird, weil sie als Egoistin und Rabenmutter da steht, wenn’s mit dem Stillen nicht klappt. Ich habe übrigens gestillt, war aber nach sechs Monaten auch nicht unglücklich über’s abstillen. Schlussendlich hängt das Glück eines Kindes doch von viel mehr als von der Brustwarze ab, und insofern sollten wir auch aufhören, Frauen wie Frau Robinson oder Frauen wie Frau Dati zu verurteilen. Jeder das ihre.

  • cornelia schneider sagt:

    @anastasia
    das habe ich auch nicht behauptet. *g nein, ich erwarte doch nicht von pseudos in einem forum bestätigung, dass ich stille. meine güte… wäre ja noch schöner. ich erwarte eigentlich gar nichts ausser ein paar lacher hier drin. wie gesagt, jede frau muss es selber wissen und wenn sich eine betupft fühlt, weil jemand anderer nicht derselben meinung ist, ist das ihr problem, welches sie selbst lösen muss.

    @roland
    buahe „Und heute, wo man ja per Kaiserschnitt oder mit Periduralanästhesie gebären kann, ist der weibliche Orgamsus ja auch keine Entschädigung mehr, die der Mann zu leisten hat, dafür dass die Frau Höllenqualen durchsteht bei der Geburt.“
    da werden nun wieder gewisse damen probleme mit diesem satz haben….. hehe

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    @Strasser: Im England der Königin Victoria hat eine ehrbare Frau beim Sex die Augen geschlossen und an England gedacht, vielleicht ist das bei den Konservativen immer noch so (England kann entsprechend ersetzt werden). Trifft das Ihre Vorstellung der idealen Sexpartnerin?

  • mira sagt:

    @*sigh*
    Also wenn Sie meine Posts hier als Gesetz verstehen, dann muss ich doch ein wenig staunen. Das hier ist ein Blog mit freier Meinungsäusserung. Nicht mehr und nicht weniger. Aber ich denke, sie haben das schon richtig verstanden, waren sich nur unsicher, ob ich nicht doch heimliche Allmachts-Vorstellungen habe *lach. Aber ich kann Sie beruhigen, die hab ich nicht…

  • Hotel Papa sagt:

    @Lea: Ne, generell. Du bist ab und zu fähig, wirklich bereichernde Beiträge zu bringen. Das Organ zwischen den Ohren scheint grundsätzlich zu funktionieren. Wenn Du aber mit etwas / jemandem nicht einverstanden bist, kommt das auf eine Weise daher, dass meine Reaktion ist: „Mit so einer Person möchte ich mich nicht unterhalten.“

  • Roland Strasser sagt:

    Der beste Begriff, der hier gefallen ist bisher, stammt ausgerechnet von @Lea: „Lifestylefaschismus“

  • Hotel Papa sagt:

    „ich weigere mich aber, alles was nicht gesetztlich geregelt ist und nicht meinem normalen empfinden entspricht als “verstoss” oder “unrecht” zu klassieren und entsprechend dagegen vorzugehen“

    Soweit einverstanden. Aber hier geht es ja zunächst nur um Meinungsbildung. Du kannst also Deinen Beitrag dazu leisten ob es ‚gesetzlich‘ oder wie auch immer geregelt werden wird. Hier ist die Haltung ES GEHT MICH NICHTS AN schon etwas billig. Immer unter der Voraussetzung du habest eine Meinung. Dass Du Dir aber zumindest Gedanken machst kann man schon fordern. Toleranz hat da ihre Grenzen, wo Menschen, erst recht Schutzbefohlene, geschädigt werden

  • Lea sagt:

    @Hotel Papa 18. März 2010 um 16:32 :
    „B) reizt mich dein Stil ehrlich gesagt nicht zu konstruktiverem Dialog.“ – verstehe ich nicht. bei Ghettoblastern funktionieren oft nur einsilbige Worte. Zu mehr Sprachgewandtheit reichte es denen nicht – falls Du darauf angesprochen hast.

  • Roland Strasser sagt:

    die Dauer einer „Session“ ist ja auch so ein Frauendings um den Mann an sich zu knebeln und von sich abhängig zu machen. Biologisch gibt es keine Notwendigkeit, 45 Minuten lang Liebe zu machen. Und wie schon gesagt, passiert ja 90% im Kopf, der Rest ist Reibung.

    Und heute, wo man ja per Kaiserschnitt oder mit Periduralanästhesie gebären kann, ist der weibliche Orgamsus ja auch keine Entschädigung mehr, die der Mann zu leisten hat, dafür dass die Frau Höllenqualen durchsteht bei der Geburt.

  • Anastasia C. sagt:

    @Cornelia Schneider: Lustig,den Satz den Sie grad verwendet haben, sa^h ich auf einem T-Shirt in einem Mode-Geschäft für Junge Leute… Also der is`nicht von Ihnen… Sie erwarten von uns allen Bestätigung, weil Sie stillen und wir nicht, wobei ich eigentlich nicht muss,da ich kein Kind habe und so weiter…

    @Roland Strasser: Trinken Sie nie gute Bio-Milch von Schweizer Kühen??? : (

  • *sigh* sagt:

    !!! PLEASE IGNORE ABOVE ENTRY !!!

    copy-paste-handling… sorry guys..!
    2nd try:

    @Hotel Papa:
    ja das ist eine einfache auslegung. alles weitere ist aber das, was ich “mind-fuck” nenne – eine überlegung die kein (zufriedenstellendes) ende findet. ein erklärungsversuch:
    den junkie-vater, der sein kind aufgrund vater-liebe anfixt, würde ich totschlagen sofern er denn weiss, dass hero seinem kind nicht gut tut. nur heisst das auch solange die mutter/der vater nicht wider besseren wissens etwas nach bestem wissen und gewissen macht sehe ich für mich keine berechtigung da einzuschreiten. wenn ein gesetz (für alle verbindliche norm) dazu existiert, ist es wiederum etwas anderes. ich weigere mich aber, alles was nicht gesetztlich geregelt ist und nicht meinem normalen empfinden entspricht als “verstoss” oder “unrecht” zu klassieren und entsprechend dagegen vorzugehen – DAS IST NICHT MEINE AUFGABE. Wo kämen wir bitte hin wenn sich jeder in jedermanns belange einmischen will? scheisse passiert nunmal, das lässt sich auch mit stasi-nachbarn nicht ändern.
    im übrigen hätte ich, wenn ich dieses mein-recht-ist-das-richtige immer konsequent gelebt hätte, schon einige mal zum mörder werden müssen.

    @mira:

    MICH SCHLICHT NICHTS ANGEHT!
    Genau diese Haltung führt dazu, dass sich pädophile Jugendtrainer 20 Jahre lang unbehelligt an Jungs vergehen können. Ein Hoch auf die männliche Solidarität!
    Ich gehe mit Ihnen einig, dass Frauen manchmal der Sinn für Solidarität fehlt. Aber die Männer sind diesbezüglich auch kein Vorbild, sondern das Extrem in die andere Richtung. Wenn man gar nichts mehr sagen darf, dann kann man nach China umziehen…

    warum sie hier “männliche und weibliche solidarität” ins spiel bringen verstehe ich nicht.
    sie verstehen meinen post also in der richtung dass ich ihnen verbiete überhaupt etwas zu sagen? nun das ist nicht die idee, sie dürfen sich gerne zu den in meinem ersten post unter d) genannten mitmenschen gesellen und reklamieren. kommen sie aber bloss nicht auf die idee ihre vorstellung von richtig und falsch sei gesetz (siehe auch meine antwort an hotel papa).

  • xyxyxy sagt:

    strasser spricht wohl aus erfahrung: seine 25 Frauen hatten wenns hoch kam, wohl nur einmal einen Höhepunkt, darum liefen sie ihm spätestens nach einem Jahr davon….

    sonst wüsste ich nicht wie er auf so eine abwägige Idee kommt

  • cornelia schneider sagt:

    @strasser
    ha, ja wenn der mann dann während dem sex immer blödsinn labbert, kann sich frau ja keinen schönen fantasien hingeben… also hat er zumindest 50% beigetragen… ;o)
    ach nun wird mir einiges klar… männer und sportwagen… danke, da hatte ichm eine erfahrung… einen porsche irgendwas…. elegant die türe aufgehalten… aber nicht fähig, den karren in eine parklücke zu bringen und nach dem ersten glas weisswein schon lallend…. haha

  • *sigh* sagt:

    @Hotel Papa:
    ja das ist eine einfache auslegung. alles weitere ist aber das, was ich „mind-fuck“ nenne – eine überlegung die kein (zufriedenstellendes) ende findet. ein erklärungsversuch:
    den junkie-vater, der sein kind aufgrund vater-liebe anfixt, würde ich totschlagen sofern er denn weiss, dass hero seinem kind nicht gut tut. nur heisst das auch solange die mutter/der vater nicht wider besseren wissens etwas nach bestem wissen und gewissen macht sehe ich für mich keine berechtigung da einzuschreiten. wenn ein gesetz (für alle verbindliche norm) dazu existiert, ist es wiederum etwas anderes. ich weigere mich aber, alles was nicht gesetztlich geregelt ist und nicht meinem normalen empfinden entspricht als „verstoss“ oder „unrecht“ zu klassieren und entsprechend dagegen vorzugehen – DAS IST NICHT MEINE AUFGABE. Wo kämen wir bitte hin wenn sich jeder in jedermanns belange einmischen will? scheisse passiert nunmal, das lässt sich auch mit stasi-nachbarn nicht ändern.
    im übrigen hätte ich, wenn ich diese überlegung immer konsequent gelebt hätte, sMICH SCHLICHT NICHTS ANGEHT!

    Genau diese Haltung führt dazu, dass sich pädophile Jugendtrainer 20 Jahre lang unbehelligt an Jungs vergehen können. Ein Hoch auf die männliche Solidarität!

    Ich gehe mit Ihnen einig, dass Frauen manchmal der Sinn für Solidarität fehlt. Aber die Männer sind diesbezüglich auch kein Vorbild, sondern das Extrem in die andere Richtung. Wenn man gar nichts mehr sagen darf, dann kann man nach China umziehen

    @mira:

    MICH SCHLICHT NICHTS ANGEHT!
    Genau diese Haltung führt dazu, dass sich pädophile Jugendtrainer 20 Jahre lang unbehelligt an Jungs vergehen können. Ein Hoch auf die männliche Solidarität!
    Ich gehe mit Ihnen einig, dass Frauen manchmal der Sinn für Solidarität fehlt. Aber die Männer sind diesbezüglich auch kein Vorbild, sondern das Extrem in die andere Richtung. Wenn man gar nichts mehr sagen darf, dann kann man nach China umziehen…

    warum sie hier „männliche und weibliche solidarität“ ins spiel bringen verstehe ich nicht.
    sie verstehen meinen post also in der richtung dass ich ihnen verbiete überhaupt etwas zu sagen? nun das ist nicht die idee, sie dürfen sich gerne zu den in meinem ersten post unter d) genannten mitmenschen gesellen und reklamieren. kommen sie aber bloss nicht auf die idee ihre vorstellung von richtig und falsch sei gesetz (siehe auch meine antwort an hotel papa).

  • Lea sagt:

    @Pippi: deshalb sagte ich ja igitt. die Schweissanalogie ist Appetit hemmend. nicht nur beim Yoghurt.

  • Hotel Papa sagt:

    @Lea: 16:27

    Darauf gehört eigentlich mein Lieblings-Paradieswitz (OK, 2. Liebling), aber

    A) habe ich den hier, glaube ich, schon erzählt

    und

    B) reizt mich dein Stil ehrlich gesagt nicht zu konstruktiverm Dialog.

  • cornelia schneider sagt:

    @anastacia
    was haben sie denn genau verstanden?

    ps: ich bin dafür verantwortlich, was ich schreibe, nicht aber, was jemand darunter zu verstehen scheint.

    falls sie meinen, ich suche bestätigung, dass ich stille…. wegen dem post: „ok… ich hör jetzt auf. muss stillen gehen… ooops… tschuldigung, dass ich noch stille….“ das war ironisch gemeint. sorry, ich werd’s das nächste mal hinschreiben ;o)

  • Lea sagt:

    je länger die Session desto besser. Slow roast in Nikita’s kitchen is the best. oder war das das Kitty.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Lea, isst du jetzt nie mehr ein Joghurt?

  • Roland Strasser sagt:

    @cornelia schneider: eine session bemisst sich nach der dauer, die die frau benötigt. wie gestern bereits @Lea erklärt: mit alten, rostigen traktorenmotoren, die lange in der garage standen, kann man keine rennen fahren. weshalb wir mäner gern immer mal wieder im neuen sportwagen ausfahren…:-O

  • Viola sagt:

    ich habe meine tochter 6 monate voll gestillt und danach noch 4 monate morgens und abends. alles völlig problemlos, trotz kaiserschnitt;) auch das abstillen war problemlos. die kleine wollte 2 tage danach gar nicht mehr kosten.
    ich fand in dem moment, dass ich nach 9 monate schwangerschaft und 10 monaten stillen gerne wieder mal ein, zwei gläschen wein trinken möchte. ausserdem wollte ich mal 2 tage mit meinem mann verreisen ohne abpumpen zu müssen.
    im nachhinein hat es mir dann doch leid getan so früh abszustillen, aber es war kein drama. ich weiss nur, dass ich beim nächsten kind vermutlich länger stillen werde. eher richtung 2. als erster geburtstag. je nachdem wielange das kind will und ich mich wohlfühle.

    wer nicht stillen will, hat ja heuzutage alternativen. und wer nach der 3. brustentzündung aufhört, mein vollstes verständnis. und wenn jemand bis ins kindergartenalter weiterstillt, ist für mich auch okay. kann doch jeder machen wie sie will. solange mutter und kind glücklich sind und der vater sich nicht ausgeschlossen fühlt. denn die innige stillbeziehung kann ganz leicht dazu führen, dass der mann sich etwas „aussen“ vor fühlt. mein mann konnte das auch aussprechen und damit wars kein problem mehr für ihn. er hat sich dafür in anderen bereichen mit feuereifer eingebracht (herumtollen, ins bett bringen,..)

    ich verstehe nur nicht, warum langzeitstillen so schlimm sein soll? ist ja nicht unnatürlich und ab einem gewissen alter kann man dem kind ja auch sagen, dass es in der öffentlichkeit nicht einfach den pulli hochreisst und lostrinkt.

    meine schwiegereltern sind auch aus einer ganz anderen generation und haben nach 3 monaten gefragt, wann wir endlich mit dem brei beginnen. ihnen war trotz medizinischer ausbildung nicht klar, wie ein kind 6 monate nur von muttermilch ernährt werden kann. dabei ist doch heute wissenschaftlich belegt, dass sich die milch dem alter des kindes entsprechend verändert und man auch problemlos bis zu 12 monate voll stillen kann, falls das kind brei verweigert.
    erst als ich ihnen die empfehlung der who zeigte, die besagt, dass sie empfehlen die ersten beiden jahre zu stillen, waren sie beruhigter.

  • Lea sagt:

    igitt.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    So ein Aufstand wegen des bisschen Schweiss’….
    Nichts anderes ist Milch ja, eine besondere Form von Schweiss.

  • Lea sagt:

    sequentiell heisst nicht mit 25 verschiedenen. das geht auch mit nur einem oder keinem.

  • Roland Strasser sagt:

    @schneider: nein, auf den mann kommt es nicht an, da 90% der vorgänge, die zum höhepunkt führen im kopf ablaufen.

    Nachdem ich dieses Filmchen doch noch angesehen habe: die Frau Robinson hat aber schon einen Sprung in der Schüssel, wenn man mich fragt. Das sind so Öko-Freikirchler, verschwulte Aussteiger-Fundis, esoterisch-renitente Aussenseiter. rüher hätten wir solcen Leuten den Biefkasten mit 1.-August-Raketen gesprengt und die Töchter hättens nict leicht gehabt auf dem Pausenplatz.

  • Anastasia C. sagt:

    @Cornelia Schneider: Nein, ich habe Sie schon richtig verstanden.

  • cornelia schneider sagt:

    @roland

    wie lange dauert denn eine session….bei ihnen?

  • Anastasia C. sagt:

    @Roland Strasser: Da habe ich wohl meine Orgasmen für die nächsten hundert Jahre aufgebraucht…

  • cornelia schneider sagt:

    @anastacia
    da haben sie wohl was falsch verstanden, oder ich mich nicht klar ausgedrückt.

    @lea
    also…. ich bin empört (lol)

    @roland
    *g

    die milch schmeckt wahrscheinlich in etwa gleich bei jeder frau… da ist’s egal, wie frau aussen aussieht…..
    und das mit dem höhepunkt…. das kommt dann natürlich auch auf den sexpartner drauf an…

  • Roland Strasser sagt:

    @Lea: sie hatten 25 Männer in einer Session? Schlampe!

  • zysi sagt:

    @max

    ihr test (?) hat funktioniert, dachte eigentlich die verwendung wäre hier als feindlicher angriff zu verstehen – erweitere also auch in der öffentlichkeit mein begriffsrepetoire…

  • Roland Strasser sagt:

    @Lea: hahaha

  • Lea sagt:

    Stillen oder nicht ist somit eine Inventarthema der Lebensstilfaschisten.

    Strasseralarm.

    dann gibt es noch die sequentiellen 25 mal in einer Session.

  • Roland Strasser sagt:

    @cornelia schneider: miiiaoooo-oow

    @Eni: Tatsächlich möchte man Kindern die Milch von gewissen – um mit Kollega Kuhn aus Luzern zu sprechen – „verfilzten, ungepflegten“ Frauen nicht zumuten wollen. Ob Frau auch 25 Sexpartner haben darf in 25 Jahren? Ich weiss nicht. Wieviele hatten sie? Ist es nicht eher so, dass unabhängig von wievielen Partnern, die meisten Frauen in 25 Jahren durchschnittlich 25x zum Höhepunkt kommen 🙂

  • Lea sagt:

    …Sagt die anale Stasis ohne Kind.

  • Anastasia C. sagt:

    @Cornelia Schneider: Mit oder Ohne Stütz-Rädli??? Warum suchen Sie nach Bestätigung,dafür das Sie stillen??? Es ist ja das natürlichste der Welt…

  • cornelia schneider sagt:

    @heidi
    ammen hätten heute wohl einen sehr schlechten stand…

    @laura
    ja da hast du wohl recht. vor allem frauen die nicht stillen WOLLEN, suchen immer nach bestätigung. ich verstehe das nicht. warum können sie nicht einfach dazu stehen? braucht sich doch niemand zu rechtfertigen. und in einem forum schon gar nicht….

  • cornelia schneider sagt:

    @anastacia
    wie lange dauerte es, bis sie velo fahren konnten?

    @yves
    wie wahr wie wahr. man sollte aber auch andere meinungen und erfahrungen gelten lassen. man muss ja damit nicht einverstanden sein.

    ps: es gibt damen, die lassen nur die eigene meinung gelten. da sie meist nicht mal das brett vor dem eigenen kopf sehen ist das nicht weiter verwunderlich.

  • heidi reiff sagt:

    Die Geburt meines ältesten Sohnes dauerte 12 Stunden, mein Sohn ist behindert mit autistischen Zügen. Nach 7 Jahren wurde ich wieder schwanger. Mein Gynäkologe empfahl mir einen Kaiserschnitt um das Risiko auszuschliessen ein 2. behindertes Kind zu gebären. Der Geburtstermin wurde genau festgelegt, Datum Zeit. In 7 Minuten war meine Tochter auf der Welt, mein innerlicher Wunsch war, mein Baby zu stillen, da die Milch in der Brust nicht subito einschoss war die Entscheidung dieses Kaiserschnittchirurgen „wir stellen den Hahnen ab“, naiv und unaufgeklärt wie ich war, habe ich mich auf diesen Deal eingelassen, habe meine Tochter einfach zu gegebener Zeit mit Schoppen ernährt, zentral war für sie einfach der Nuggi, ohne den konnte sie nie einschlafen. Meine Tochter hatte einfache normale Geburten bei meinen zwei Grosskindern, konnte sie auch stillen, die brauchten nie einen Nuggi. Die Grösse einer Frauenbrust hat nichts zu tun mit Stillen. Frauen mit Hohlwarzen können nicht stillen, da gabs ja früher die Ammen. Ich brauche meinen Nuggi, die Zigi, ich paffe einfach ohne Lungenzüge, nach Freud oral gestört.

    Bin froh dass meine Tochter nicht raucht, in dieser Beziehung hatte sie schlechte Vorbilder. Wenn ich mal scherze mit meiner erwachsenen Tochter sagt sie, nicht mal meine Geburtsstunde konnte ich selbst bestimmen, da hat sie ja 100 pro Recht. Ab und zu nehmen wir uns gegenseitig auf die Schippe, meine Grosskinder kugeln sich meist vor lachen. Ich kann nicht auf Knopfdruck lustig sein. Ein Augenzwinkern sagt oft mehr als 1000 Worte .

  • Laura TI sagt:

    @Yves
    Hat das nicht auch schon Hotel Papa heute gesagt, dass Frauen immer bestätigt werden wollen in dem was sie machen und deshalb missionieren mit ihren Überzeugungen? Anscheinend hat das doch was, vor allem, wenn man dann so verbissen am äussersten Rand der Höflichkeit argumentiert, wie eben erst gelesen.

    @Eni
    Bleiben Sie ruhig und gelassen, ein Blog ist es nicht wert, dass das Blut in Wallung kommt 🙂

  • Yves sagt:

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich vor allem Frauen zuweilen sehr dogmatisch und mit missionarischem Eiffer auf dieses Thema stürzen. Mit anderen Worten: die Frauen hacken bei diesem Thema (gibt auch noch 100 andere) auf andere Frauen ein.

    Eigentlich geht das Niemanden etwas an. Entscheiden muss hier die Mutter, der Vater (wenn er das darf 😉 ) und das Kind. Mich, als Vater, hat eigentlich nur das Stillen meiner Frau zu interessieren.

  • Anastasia C. sagt:

    @Cornelia Schneider: Wie lange wurden Sie denn gestillt???

  • Eni sagt:

    Bei manchen Menschen ist es ein Wunder, dass sie nicht vergessen zu atmen vor lauter Dummheit.

  • Ben sagt:

    wenn ich rein mein Gefühl beim Anblick einer Mutter die ihr Kind im Kindergartenalter noch stillt als Massstab zur Meinungsbildung nehmen würde, dann würde ich das einfach doof finden. Zum Glück aber denkts dazwischen noch ein bisschen und deshalb ist mir das schlicht egal. So oder so, ist doch beides ok. Alles andere ist mir zu fundamentalistisch resp schon fast religiös.

  • cornelia schneider sagt:

    @eni
    da sehe ich eine dame, die jemanden völlig grundlos angreift und dann in erklärungsnot kommt…. momol ;o)

    ok… ich hör jetzt auf. muss stillen gehen… ooops… tschuldigung, dass ich noch stille….

    (ich kringele mich gerade vor lachen, hoffentlich bekommt der kleine jetzt keinen butter geliefert…..)

  • Eni sagt:

    @ Cornelia schneider

    Siehe Mira

  • cornelia schneider sagt:

    @mira
    ach so… wenn sie kindisch wollen: wer hat denn mit der dummen anmache angefangen? wereliwer? hä?

    hm… hach, ich glaube ich hol mir nun wirklich popcorn… gewisse damen hier drin vertragen aber auch gar keine andere meinung. chch

  • cornelia schneider sagt:

    @eni
    lassen sie bitte ihren frust sonstwo raus. sie haben nicht ganz verstanden, was ich mitteilen wollte. ok, sie haben es nicht verstanden. aber es sieht so aus, als ob sie hier die einzige sind. und missionieren tu ich schon gar nicht. ansonsten würde ich nicht sätze schreiben wie, „jeder muss es selbst für sich entscheiden“.

  • schogger sagt:

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Ich wurde gestillt, bis ich zu Hause ausgezogen bin. Es hat mir nicht geschadet.

  • mira sagt:

    @cornelia schneider
    Mir wird es jetzt zu kindisch. Ich bin weg aus der Diskussion mit Ihnen. Sie dürfen aber gerne noch ein paar mal draufhauen. Viel Vergnügen…

  • cornelia schneider sagt:

    @hotel papa
    und soll ich dann auch noch popcorn und ein six-pack hinstellen?

  • Eni sagt:

    @ Cornelia Schneider

    Lesen Sie Ihr erstes Post und erzählen Sie dann noch mal, dass Sie die nicht stillen wollenden Mütter als faul bezeichnet haben.

    Sie haben kein Recht über diese Mütter zu urteilen. Punkt. Vielleicht sollten Sie Missionarin werden in Afrika. Lauter stillende mütter die so lange stilen, weil es nichts anderes hat, das reinste Paradies für Sie. Dass dieses Dauerstillen halt nicht ganz freiwillig ist, wen interressierts?

    Dass ich nicht gegen nciht stillende Mütter wettere müssten Sie meinen Post entnommen haben, wenn Sie sie gelesen haben. Ich respektiere sehr wohl andere Meinungen im Gegensatz zu Ihnen. Schade.

  • zysi sagt:

    jetzt können sie es geniessen 😉

  • Hotel Papa sagt:

    Kann bitte jemand den Schlammring bereitmachen?

  • cornelia schneider sagt:

    @mira
    nein, das sind sätze welche man menschen sagt, die völlig zusammenhaltloses schreiben ;o)

  • mira sagt:

    @cornelia schneider

    „vielleicht sollten sie die zusammenhänge der kommentare zuerst besser verstehen lernen?“ sind auch so typische ich-habe-keine-argumente-mehr Sätze 😉

  • cornelia schneider sagt:

    @eni
    ach eni, habe ich irgendwo geschrieben, dass ich die wünsche der wöchnerinnen nicht respektiere? wenn sie meine meinung als stuss empfinden aber gleichzeit meinen, ich müsste die wünsche der wöchnerinnen akzeptieren (obwohl ich dies ja tue), dann sollten sie vielleicht zuerst vor ihrer eigenen haustüre wischen. sie respektieren meine meinung und erfahrung nicht, betiteln dies als stuss, behaupten sogar, ich diffarmiere die frauen und verlangen dann gleichzeitig, dass ich andere meinungen respektieren soll. das geht nicht ganz auf. nur weil jemand eine andere meinung hat – auch aus erfahrung – ist das kein stuss eni, es ist schlicht und einfach eine andere meinung. punkt.

  • Eni sagt:

    @ Roland Strasser

    Ob 25 viel oder wenig sind kann ich nicht sagen, aber bei Ihren Aussagen über Schlampen, dürften es eigentlich nicht so viele gewesen sein. Darf Frau denn auch 25 in 25 Jahren?

  • Hotel Papa sagt:

    @Zysi: „und dann shöppelen“

    Dagegen hätte wohl keine Evastochter etwas.

    Freud would have a field day in this blog…

    😉

  • mira sagt:

    @*sigh*

    MICH SCHLICHT NICHTS ANGEHT!

    Genau diese Haltung führt dazu, dass sich pädophile Jugendtrainer 20 Jahre lang unbehelligt an Jungs vergehen können. Ein Hoch auf die männliche Solidarität!

    Ich gehe mit Ihnen einig, dass Frauen manchmal der Sinn für Solidarität fehlt. Aber die Männer sind diesbezüglich auch kein Vorbild, sondern das Extrem in die andere Richtung. Wenn man gar nichts mehr sagen darf, dann kann man nach China umziehen…

  • cornelia schneider sagt:

    @roland strasser
    he, nein.. ich bin mich das gewohnt. wenn die argumente ausgehen, kommen halt sätze wie „lernen sie erst richtig schreiben“… na ja… ich gebe ja zu, dass ich ab un zu einen schreibfehler mache. und jeder, der einen findet, darf ihn auch gerne behalten.
    danke für den tipp… ich reisse mich zusammen.

  • Hotel Papa sagt:

    @*sigh* „wenn dann irgendwann all die overtime-still-kinder dann mal zu einer gefahr werden, können wir gerne nochmals darüber reden.“

    Machst Du es dir damit nicht etwas einfach? Hinschauen heisst auch eingreifen, wenn nur einem einzelnen Unrecht geschieht. *OB* solches Verhalten Unrecht ist, da kann man in guten Treuen zweierlei Meinung sein, *WENN* ich es aber für ungesund halte, dann ist es eigentlich meine Pflicht, einzuschreiten. So gesehen greift „Es geht mich nichts an!“ nicht. Es kann höchstens sein: „Ich weiss nicht, was ich davon halten soll!“ oder „Ich finde das gut!“

    Oder wie würdest Du Dich zum Junkie-Vater stellen, der sein Kind anfixt? (Zu grober Vergleich, ich weiss, aber Übertreibung veranschaulicht.)

  • zysi sagt:

    aus sicht der gleichberechtigung muss ich die stilldienstverweigerer unter den frauen unterstützen, hingegen sollte die solidarität analog zu den männern auch geleistet werden und zwar auch in form von zivildienst, d.h. alle milchtrockene sammeln sich in einer zivildienstanlage gemeinsam, um die 100l tanks mit milchpulver anzurühren und dann shöppelen, evlt. lässt sich so auch noch des mannes vaterschaftsurlaub integrieren; am besten in einer zivildienstanlage, welche bereits mit migrantischen gästen gefüllt ist, dann kann der kulturaustausch ebenso auch noch stattfinden……die deza spendet sicherlich auch mal hier was

  • Eni sagt:

    @ Cornelia Schneider

    Stimmt, das mit den drogen waren nicht Sie und dafür entschuldige ich mich ganz ehrlich bei Ihnen.

    Den anderem Stuss haben Sie sehr wohl erzählt, vielleicht sollten Sie noch einmal Ihren eigenen beitrag lesen, wenn Sie nicht mehr wissen was Sie geschrieben haben.

    Wenn Sie eine gute Tat begehen wollen, respektieren Sie besser die Wünsche Ihrer Patientinnen, dafür werden Sie nämlich bezahlt und nicht für die diffamierung von Müttern die nicht stillen wollen.

  • cornelia schneider sagt:

    @roland strasser
    habe gemerkt, sie lieben brüste (was ich nicht als schlecht empfinde!)… herrlich ihre kommentare zu lesen…

  • Anastasia C. sagt:

    @Hotel Papa: Der hat keine Hunderter bezahlt, er hat Sie solang mit belanglosem Zeug zugequatscht,bis Sie dann eingeschlafen sind… ; )

  • cornelia schneider sagt:

    @mira
    in meinem vorletzten beitrag steht meine meinung zu langzeit stillen.

  • Roland Strasser sagt:

    @cornelia schneider

    Lassen sie sich nicht provozieren. Die Emanzenfraktion hackt gnadenlos auf sie ein und wird biestig, weil sie hier ihre Meinung als Andersdenkende gelassen aussprechen. Wenn sie seber agressiv werden, haben die einen guten Grund, nicht mehr auf ihre sehr fundierten und interessanten Argumente einzugehen.

    Nur so’n Tipp.

  • *sigh* sagt:

    @mira (18. märz 11:14): ich bin ihnen noch antwort schuldig.
    sie fragen:
    „Sie übersehen hier etwas gewaltig: Hier geht es um eine Drittperson (ein Kind). Bei der “rechter Mann”-Diskussion ging es aber nur um ein einzelnes erwachsenes Ego. Ist so also nicht vergleichbar.“
    ich antworte:
    das ist sehr wohl vergleichbar. es geht in jedem fall um ein menschliches ego, das seine sache richtig machen will. wie menschen nun mal sind, existieren verschiedene auslegungen von „richtig machen“. ich persönlich kann mir vorstellen, dass es für das kind bessere mutter-bindungs-rituale gibt als den teenager noch an die brust zu lassen allerdings masse ich mir nicht an, über jemanden ein urteil zu fällen solange nicht (mein) leib & leben bedroht ist. es ist ja nicht so, dass diese frau ihr kind mittels 8-jahre-andauerdem stillen einer bewussten, negativen manipulation unterzieht.

    natürlich ist es auch in meinen augen bedenklich wenn ein kind für den lebensinhalt/sinn der eltern zuständig ist, ich mache daraus aber kein thema weil es MICH SCHLICHT NICHTS ANGEHT!
    wenn dann irgendwann all die overtime-still-kinder dann mal zu einer gefahr werden, können wir gerne nochmals darüber reden..

  • mira sagt:

    @cornelia schneider
    Ich hab mein Niveau nur Ihnen angepasst… Aber nichts für ungut. Vielleicht können wir uns jetzt wieder dem Thema des Artikels zuwenden: LANGZEIT Stillen. Haben Sie dazu auch was zu sagen?

  • cornelia schneider sagt:

    @hotel papa
    da hast du sicher recht. ehrlich gesagt würde ich, falls ich so lange stillen würde, dies sicher nicht in der öffentlichkeit machen. auch und vorallem wegen dem kind. gleichzeitig würde ich jedoch versuchen mit dem kind darüber zu reden.

  • Roland Strasser sagt:

    @Eni: nun, 25 Sexpartnerinnen in ca. 25 aktiven Jahren, ist weder zu wenig noch zuviel. Aber sie haben recht: auf die Zahl kommt es wirklich nicht an. Wobei…wenn man sich 50 Brüste so vorstellt…herrrlich!

    @Hotel Papa: nser Anastanesthäkchen sind die Argumente gegen Strasser längst ausgegangen. So schiesst sie dann tief, was bei mir regelmässig den „Jööö-Effekt“ auslöst.

    (pssst: wissen sie was ihre nächste Frage sein wird: „Und wievielen von den Chicks mussten Sie ’nen Hunnderter bezahlen, damit sie ’ne Titte angrapschen konnten?“)

  • Hotel Papa sagt:

    @Eni: 15:04

    Wenn ich Wirkung entfalten wollte, müsste ich genehmere Meinungen posten…

  • cornelia schneider sagt:

    @mira
    sie haben geschrieben: @cornelia schneider
    In diesem Blog ging es überhaupt nicht ums darum, ob man stillen sollte oder nicht! Ich selber war eine begeisterte Stillerin. Lesen Sie doch bitte nochmals den Artikel. Es geht hier ums LANGZEIT-Stillen.

    darauf habe ich geantworet. und nur weil ich in der hitze des gefechtes mal einen tippfehler mache, müssen sie nicht niveaulos werden. ich habe nichts von problemen gefragt oder über ihre meinung geschrieben. ich habe ledglich antwort auf ihren kommentar gegeben. dabei lassen wir es jetzt, gell!? ;o)

    @eni
    ich habe nirgends geschrieben, dass kaum gestillte kinder zu drögelern werden, etc. bitte, bleib sachlich. wenn du deinen frust an meinem psuedo auslassen willst. bitte…. ;o)
    da hab ich doch heute schon wieder eine gute tat begangen…. *freu-di-härz-und-gump*

    ps: wie gesagt, jedem das seine. ich verstehe es einfach nicht. und ich höre von vielen müttern, die nicht stillen WOLLEN, dass sie ihre freiheit nicht aufgeben wollen…. etc.. andere sagen, dass sie nun wieder mal trinken können und rauchen… das ist deren aussage… nicht meine.

    pps: ich arbeite in einem spital….also weiss ich schon ein wenig, wie sich nicht sitllen WOLLENDE mütter benehmen.

  • Hotel Papa sagt:

    @c.s. „sehe nicht ein, was das problem dabei sein soll.“

    Das Problem ist z.B., wie so ein Mutter-Kind Paar angeschaut wird. Wie die Reaktionen hier zeigen, regaieren die meisten Menschen in unserem Kulturkreis leicht peinlich berührt auf ein Kind, das auf dem Spielplatz nach Mamas Brust rennt.

    Jetzt kann man sich natürlich auf den Standpunkt stellen: „Was gehen mich die missbilligenden Blicke der Spiessbürger an!“ Spurlos geht solches immer dem Urteil der Umwelt ausgesetzt sein aber kaum an einem Kind vorbei. Wenn es sich dessen bewusst wird und es ihm unangenehm wird, wird es wohl selbst aufhören. Wirkung hat das aber auch schon vorher.

    Was es entwicklungspsychologisch ausmacht, wenn Stillen nicht mehr Ernährung sond Beziehung wird, da möchte ich mir kein Urteil anmassen. Wirkungslos ist es aber wohl nicht. Und da steht das nicht durch Norm geadelte Verfahren halt immer unter verdacht.

  • Eni sagt:

    @ hotel Papa

    Leider hat es bis jetzt nichts genützt

  • Eni sagt:

    @ Cornelia Schneider

    Mütter die nicht stillen wollen sind zu faul………..sie wollen wieder rauchen und saufen……….. sie wollen ihre Freiheit nicht aufgeben, waru haben sie dann Kinder……….kaum gestillte Kinder werden zu Drögeler…………. habe ich noch etwas vergessen? Wenn die Mutter nicht stillen KANN, wird dann das Kind auch ein Drögeler, oder gibt es bei denen einen speziellen Drogenabwehrmechanismus?

    Bei diesen Aussichten muss ja das Nichtstillen ab sofort mit Gefängiss zu 20 Jahren geahndet werden, mindestens!!!

    Ich kann auch nicht nachvollziehen, wenn eine Frau nicht stillen möchte, aber das muss ich auch nicht. Eine Nichtstillerin hinterfragt ja auch nicht, warum mir dieses genuckel nicht auf den Senkel geht

  • mira sagt:

    @cornelia schneider
    Vielleicht sollten Sie zuerst mal richtig schreiben lernen? Auf die Probleme habe ich zur Genüge hingewiesen. Einfach meine alten Beiträge lesen.

  • cornelia schneider sagt:

    @mira
    ich habe lediglich auf die vorschreiberin „geantwortet“. vielleicht sollten sie die zusammenhänge der kommentare zuerst besser verstehen lernen?
    aber wenn sie trotzdem meine meinung bezüglich langzeitstillen wissen möchten: wenn es für beide stimmt, dann ist das doch gut so! es ist schön, lange stillen zu können. sehe nicht ein, was das problem dabei sein soll.

  • Hotel Papa sagt:

    @Eni: Du warst nicht gemeint. Die gemeinten wissens; ich hab sie auch schon direkt darauf angesprochen.

  • Eni sagt:

    @ Anastasia C

    Nein, es ist daneben. Egal was Herr Strasser sagt, Sie treten ihm immer dorthin wo es am meisten weh tut. Hören Sie auf damit, es ist diskriminierend

    @ Hotel Papa

    Ich klatsche hier nicht Beifall für solches vorgehen, im Gegenteil, es zermmürbt mich, wie da andauernd „alle gegen 2“ gespielt wird.

  • cornelia schneider sagt:

    @desdemona
    es muss jeder selber wissen, was er glaubt und was nicht. tatsache ist und bleibt, dass stillen natürlicher ist, als nicht stillen. punkt. dazu gibt es nichts weiter zu sagen.

    @eni
    ich habe nirgends geschrieben, dass eine mutter, welche aus bequemlichkeit nicht stillen will, eine rabenmutter ist. lesen ist eines, verstehen was anderes, gell?! ;o)
    es ist jeder frau selber überlassen. ich kann es einfach nicht nachvollziehen.

    @hotel papa
    ich dachte, das kam so rüber, dass ich nur von den müttern sprach, die nicht stillen WOLLEN.
    ansonsten bin ich ganz deiner meinung.

  • Hotel Papa sagt:

    Laura TI; 11:06
    „Ich frage mich ja manchmal, ob die natürlichen Stopmechanismen nur bei mir funktionierten. Ich habe meine Tochter bis einen Tag vor der Geburt des Sohnes gestillt, nicht mehr voll aber immerhin regelmässig einmal am Tag, sie war damals 20 Monate alt, am nächsten Tag wollte sie natürlich auch trinken, hat mich gefragt, ob das ok sei und da hat sich in mir alles dagegen gesträubt, ihr habe ich aber gesagt, dass das klar ok sei so, sie kam bis auf 2 Zentimeter an meine Brust ran und hat sich dann abgedreht und nie mehr danach gefragt.“

    Quoted for truth, respektive weil ich das einfach nur schön fand. Aus diesem ganzen Text spricht Achtung. Achtung aller Beteiligten vor dem anderen.

    Es gibt solche Momente in der Entwicklung der Kinder. Bei unserer gab es etwas ähnliches mit dem Nuggi, und wie sie sich vom kleinen Bruder aus dem elterlichen Bett verteiben liess. Letzteres war aber weniger schön und hat wohl Spuren hinterlassen.

  • Widerspenstige sagt:

    Bis jetzt amüsiere ich mich köstlich über die Beiträge hier. Zum selber was loswerden in diese Richtung lasse ich mir noch etwas Zeit…

  • Hotel Papa sagt:

    @Eni: „Spielt die Anzahl eine Rolle?“

    Nein. Aber Meinungsabweichlern ihre postulierte sexuelle Frustration zwischen die Beine zu hauen gilt hier bei einzelnen als guter Stil. Zumal sie für solche Perlen auch immer noch Beifall bekommen.

    (Nicht, dass die Opfer sich selbst eines besseren Stils bemüssigen. Ich habe persönlich aber Mühe mit dem Respekt vor Leuten, die solches gutheissen)

  • easy mama sagt:

    wie mira schon sagte, es geht ums langzeit stillen!! bei Baby’s ist Stillen völlig normal und gut, wenn es nicht klappt gibt es zum Glück den Schoppen, hat den Vorteil, dass sich Papa auch am füttern beteiligen kann. Aber mit 5 Jahren geht es ja nicht mehr ums füttern, Nahrung bekommen die Kinder durch das Stillen bestimmt nicht richtig, das kann höchsten noch etwas süsse Flüssigkeit sein. Deshalb ist es unnatürlich und widert uns beim Anblick auch an. Wenn in einem Drittweltland bis 5 gestillt wird, geht es bestimmt auch um Flüssigkeit und da ist die Muttermilch wahrscheinlich das hygienischste was die zur Hand ( oder Brust ) haben. Aber das ist kein Vergleich zu unserer Welt. Also meine Meinung, wenn eine Mutter so lange stillt, hat sie ein Problem mit dem Loslassen.

  • Anastasia C. sagt:

    @Roland Strasser: Ihre Schwierigkeiten beim aussprechen oder schreiben von ausländischen Namen sind Sie noch nicht losgeworden??? Sehe ich das Richtig???

  • Anastasia C. sagt:

    @Eni: Neee, ich den Strasser doch nur ein bisschen dissen. Darf ich das etwa nicht???

  • Roland Strasser sagt:

    @Aastasia: musste gerade selber nachrechnen…es waren 50. Brüste. Thank you very much.

  • Eni sagt:

    @ Anastasia C

    Meine Schwester hat ihren Mann mit 17 kennen gelernt und ist sehr glücklich. Spielt die Anzahl eine Rolle?

  • Anastasia C. sagt:

    @Roland strasser: Wie viel waren`s denn??? 2??? 3???

  • Eni sagt:

    @ Laura TI

    Damals habe ich das leider nicht so locker genommen 🙁

    @ Roland Strasser

    Augenverdreh 🙂

  • ElIsa sagt:

    @ Yve: Ja, ich verstehe das sehr gut! Ich hatte mit dem Stillen bisher keine Probleme, aber habe es bei einer nahestehenden Person miterlebt, was eine Brustentzündung bedeutet! Ich ziehe den Hut vor jemandem, der nach der 1. Brustentzündung nicht abstillt, sondern es weiterhin versucht! Wenn die Mutter nur noch unter dem Stillen leidet und sich quält, dann ist das für das Kind nicht das Beste, da bin ich überzeugt. Ganz abgesehen davon, dass entgegen der hier teilweise auch vertretenen Meinung auch die Bedürfnisse der Mutter ein ganz klein wenig in Betracht gezogen werden sollten! Ich finde es unglaublich schade, dass Frauen nicht solidarischer sind und sich nicht gegenseitig in ihrer jeweiligen Wahl unterstützen!

  • Roland Strasser sagt:

    Betrachten wir’s doch mal so:

    Nichtstillen propagieren (70er-Jahre) unter dem Titel „mein Körper gehört mir“ ist feminazistischer Bullshit.
    Stillen für alle fordern ist genauso Zwängerei (obwohl die Eva Hermans einige entwicklungspsychologische und medizinische Argumente haben). Ein Kind wird nicht automatisch zum Psycho, wenn es nicht gestillt wurde.

    Cui bono? Resp. entsteht irgendwem ein Schaden wenn eine Mutter ihr Kind halt ein bissel länger stillt? Nein.

    Also lasst die Leute doch leben, wie sie wollen.

    Irgendwie versteh ich’s schon, mit Ausnahme meiner Mutter wollte keine der Frauen, an deren Brüsten ich bisher saugte, dass ich damit aufhöre…:-D

  • Laura TI sagt:

    @Eni
    wie sie friedlich stillend zu einer Kuh aufschauen 🙂

  • mira sagt:

    @cornelia schneider
    In diesem Blog ging es überhaupt nicht ums darum, ob man stillen sollte oder nicht! Ich selber war eine begeisterte Stillerin. Lesen Sie doch bitte nochmals den Artikel. Es geht hier ums LANGZEIT-Stillen.

  • Eni sagt:

    @ Laura TI

    Was haben Sie sich grad bildlich vorgestellt???????????

  • zysi sagt:

    @laura TI

    sollen sie auch

  • Laura TI sagt:

    @Eni.
    Sehr schön, ich hab mir das grad bildlich vorgestellt 🙂

    @ zysi
    ich nehm das mal als Kompliment.

  • zysi sagt:

    @laura TI

    also wenn ich hier von meiner frau schreibe, dann meinte ich eigentlich nicht Sie, wobei sie ihr äusserst nahe kommen; stilltechnisch gesehen 😉

  • zysi sagt:

    @hotel papa

    nein, baff bleiben und denken: „gott sei dank, habe ich eine frau und kein befindlichkeitskissen“ – ich weiss nicht wieviel bücher und tinte schon wegen brüsten geschrieben wurden, ich weiss nicht wieviel stunden an diskussionen resp. sich austauschen schon über brüsten gesprochen wurde und ich bin froh, weiss ich es nicht

  • Eni sagt:

    @ Yve

    Autsch, brustenzündung hatte ich auch und beim Kleinen war am 3. tag alles verbissen, habe es trotzdem durchgezogen um der Schwieger eins auzuwischen, weil sie stillneidisch war. Das ging so weit, dass sie mir beim Grossen nach 2 Wochen geraten hat mit stillen aufzuhören, sonst müsste ich mir dann ein gewissen machen dass ich mein Kind vergiftet habe, wenn er d^mal Krebs oder so bekommen würde. Sie hat einen Artikel gelesen über Giftstoffe in der Muttermilchgelesen. Dese blöde Kuh

    Ob sie nicht stillen konnten oder nicht wollten spielt keine Rolle, mit Flaschennahrung ist ein Kind auch bestens versorgt.

  • Laura TI sagt:

    @Yve
    Mastitis kenn ich auch zur Genüge, hat mich aber nicht daran gehindert meine Kinder trotzdem zu stillen. Ich muss aber gestehen, dass ich eine faule und bequeme Frau bin, in der Nacht aufstehen Schoppen wärmen etc, das wäre für mich zu viel gewesen, aber ins andere Zimmer schlurfen und das Kind an die Brust nehmen und dabei weiterschlafen, das war kein Problem,und wenn ich denn mal unterwegs war, so wollte ich weder Pfannen noch sterile Töpfe noch sonst was mitschleppen, nur für den Fall, dass ich länger als geplant sitzen könnte und mein Kind Hunger hätte. Hat man mich für meine bekennende Faulheit kritisiert oder auch, dass der arme Vater ja keine innige Beziehung zum Kind aufbauen könne, wegen meiner Faulheit, dann ist das bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Es muss doch für mich stimmen, wenn die anderen ein Problem damit haben, dann ist das definitiv deren Problem und nicht meins. Ob du nun stillen konntes/wolltest oder nicht, was geht das andere an? Wieso musst du dich angegriffen fühlen und wieso kommt das überhaupt so schräg rein?

  • Laura TI sagt:

    @Yve
    Mastitis kenn ich auch zur Genüge, hat mich aber nicht daran gehindert meine Kinder trotzdem zu stillen. Ich muss aber gestehen, dass ich eine faule und bequeme Frau bin, in der Nacht aufstehen Schoppen wärmen etc, das wäre für mich zu viel gewesen, aber ins andere Zimmer schlurfen und das Kind an die Brust nehmen und dabei weiterschlafen, das war kein Problem,und wenn ich denn mal unterwegs war, so wollte ich weder Pfannen noch sterile Töpfe noch sonst was mitschleppen, nur für den Fall, dass ich länger als geplant sitzen könnte und mein Kind Hunger hätte. Hat man mich für meine bekennende Faulheit kritisiert oder auch, dass der arme Vater ja keine innige Beziehung zum Kind aufbauen könne, wegen meiner Faulheit, das ist das bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Es muss doch für mich stimmen, wenn die anderen ein Problem damit haben, dann ist das definitiv deren Problem und nicht meins. Ob du nun stillen konntes/wolltest oder nicht, was geht das andere an? Wieso musst du dich angegriffen fühlen und wieso kommt das überhaupt so schräg rein?

  • Anastasia C. sagt:

    @Yve: Ich verstehe Sie. Mir würde auch der Kragen bei so etwas platzen.

  • Hotel Papa sagt:

    @zysi: „so und nun, wie sichs gehört als mann: raus hier: es brustet zu stark “

    So, so! Still zuschauen und geniessen ??!?

    😉

  • Eni sagt:

    @ Cornelia Schneider

    Genau, jede Mutter soll seber entscheiden ob sie stillen möchte und wenn sie sich dagegen entscheidet (ohne medizinische Gründe) ist sie eine Rabenmutter die nur rauchen und saufen will. Tja, was soll man dazu noch sagen bei soviel Frauensolidarität??????????????????

    @ Yve

    Ich frage manchmal auch Bekannte ob sie stillen oder nicht, aber nicht um diese zu verurteilen, sondern einfach weil es mich interressiert, wie andere Frauen das handhaben.

    Ich selber habe gerne gestill, obwohl das abstillen ein Chnourz war. Nein, ich kann auch nicht nachvollziehen, wenn eine Frau nicht stillen WILL, aber muss ich das denn? Eine Frau die nicht stillen will muss ja auch nicht nach vollziehen können, dass ich gerne gestillt habe.

    Stillen ist das natürlichste, in Höhlen leben auch………..

  • Hotel Papa sagt:

    @Yve: „Versteht mich hier irgendeiner?“

    Natürlich versteht man das. Ein bisschen mehr leben und leben lassen, aber auch „Was ich will geht Dich überhaupt nix an!“ täte vielen gut. Dann gäbe es nicht Seiten, sondern nur Einzelschicksale.

  • zysi sagt:

    @simone

    der tagi nimmt eben in allen belangen seine journalistische verantwortung wahr, mindestens aus seiner sicht
    ist auch gut so, ansonsten wüssten ja einige gar nicht was „sache“ ist 😉

    so und nun, wie sichs gehört als mann: raus hier: es brustet zu stark

  • Yve sagt:

    Ich habe nie gesagt, dass ich nicht stillen wollte, sondern, dass es nicht mehr ging (3 x Brustentzündung, wer das hatte, weiss, wovon ich spreche – und die Hebamme sagt immer nur „ist doch alles nihct so schlimm“). Und als es dann vorbei war, fwar es eine Erlösung, das ist wohl nachvollziehbar. Wenn dann aber Mütter mich mitleidig anschauen und mir fast unterstellen, ich hätte es nicht gut genug probiert und wäre selber schuld, dann platzt mir der Kragen, und so werde ich immer mehr auf die andere Seite gedrängt. Versteht mich hier irgendeiner?

  • Hotel Papa sagt:

    „Die Bemerkung, dass viele Mütter einfach “zu faul” seien, um zu stillen, ist eine Affront und eine Frechheit gegenüber allen Müttern, die z.b. zu wenig Milch haben, um ihr Kind zu stillen.“

    Wo stand eine Gleichsetzung der beiden Gruppen?

    Gibt es Frauen, die zu bequem sind, um sich zum Stillen zu organisieren? Sicher. Wobei man dabei immer das Selbstbestimmungsrecht herausstreichen kann. Das klingt deutlich positiver. Würde ich in dem Fall auch machen.

    Gibt es Frauen, die nicht stillen können? Ja. Gibt es darunter welche, die darunter leiden? Nochmals ja. Müssen die sich bei den „zu Faulen“ mitgemeint fühlen? Nein.

  • Desdemona sagt:

    @Cornelia Schneider: Die Bemerkung mit dem weder für noch wieder missionieren wirkt nicht wirklich glaubwürdig, wenn man gleich noch nachschiebt, dass nur das für natürlich sei!

    Ausserdem sind Brüste multifunktional. Die Männer in diesem Blog werden mir beipflichten.

    Die Bemerkung, dass viele Mütter einfach „zu faul“ seien, um zu stillen, ist eine Affront und eine Frechheit gegenüber allen Müttern, die z.b. zu wenig Milch haben, um ihr Kind zu stillen.

  • simone sagt:

    bis acht stillen und mit zehn in der schule pornos anschauen (sie arktikel im heutigen tagi). arme kinder…

  • Sam sagt:

    …der Anblick der Lehrerin stimulierte meine Konzentration…
    Ja, das gaube ich sofort, die Konzentration der Spermien in den Eiern… geht in diesem Alter den meisten so 😉

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Und für max ist auch die Stilldebatte eine wunderbare Möglichkeit, seine Überlegenheit mitzuteilen, diesmal im Fach Französisch! Ist gut, wir haben registriert, dass sie der Hirsch unter den Hirschen sind, allüberall und in jeder Lebenslage.

    Wie war das noch mit dem Armleuchter?

  • Anastasia C. sagt:

    @Cornelia Schneider: „Naturaplan“ T-Shirts sind auch natürlicher, als „H&M“ T-Shirts. Trotzdem darf jede Mutter sich für das „H&M“ Sjirt entscheiden. Es ist liegt in der Freiheit des einzelnen…

    @Max: Ihre Konzentration lag bestimmt so hoch,weil Sie scharf auf diese Perle waren. Habe ich Recht oder habe ich Recht??? ; )

  • cornelia schneider sagt:

    @anastasia c.
    das sind genau meine worte. jede soll es für sich entscheiden. weder das missionieren FUER nodch GEGEN das stillen ist gut. aber es schleckt nun mal keine geiss weg, dass das stillen das natürlichste für das kind ist. auch wenn die gegnerinnen noch so vehement dagegen stimmen!

  • max sagt:

    Mit Still-BHs kenne ich mich nicht aus. Hingegen finde ich es schön, wenn Frauen beim Ballsport, Joggen und Bergsteigen Sport-BHs tragen. Das schützt vor Gewebeabrissen und es gibt weniger Hängebrüste.

    Unsere junge Französischlehrerin, ravissante comme elle était, trug unter modischen Seidenblusen keine BHs. Dummerweise ausgerechnet die Buben mit schlechten Franznoten diskutierten dann die ganze Stunde lang, was da wohl zum Vorschein kommen würde, wenn mann…

    Also finde ich BHs im grossen und ganzen eine nützliche Einrichtung, egal wie Emanz…

    Ich jedenfalls fast immer sehr gute Franznoten. Nicht einmal ein Fünf trieb mich zu irgenwelcher Zusatzleistung an. Ich machte kaum Hausaufgaben und der Anblick der Lehrerin stimulierte meine Konzentration.

    Ich finde im grossen und ganze ansehnliche Oberweiten sehr stimulierend für die Beziehung zwischen den Geschlechtern. Dass eine Frau stillen muss, um mich anzutörnen, das bestreite ich hingegen.

  • Patrick sagt:

    Im Text heisst es, dass Nicht- resp. Kurzstillen laut der Autorin der Stillfibel eine „Missachtung eines natürlichen weiblichen Bedürfnisses“ sei. Nun, da es sich wohl primär um die Bedürfnisse des Kindes handeln sollte, scheint mir die Perspektive, aus der diese Stillfibel getextet wurde, ohne es gelesen zu haben, grundsätzlich etwas falsch.

  • Anastasia C. sagt:

    @Cornelia Schneider: Wenn Ihnen das Stillen gefällt,dann ist das gut so. Aber ich denke, jede Frau soll das für sich entscheiden, ob Sie Ihr Baby stillt oder eben nicht.

  • ElIsa sagt:

    Solange Mutter und Tochter mit dem Stillen bis ins „hohe“ Alter einverstanden sind, ist es ja wohl ok, es ist ja alleine ihre Sache. Was mir allerdings auf die Nerven geht, ist, wie mit dem Stillen teilweise missioniert wird, nach dem Motto, nur eine stillende Mutter ist eine gute Mutter. Ich finde es wichtig, dass Mütter die Wahl haben, ob sie stillen wollen oder nicht und von niemandem für ihre Entscheidung verurteilt werden. Ganz abgesehen davon, dass manche Frauen halt nicht stillen können – was zum Glück bei uns überhaupt kein Drama ist. Ich selbst stille derzeit meine 7 Wochen alte Tochter alle drei Stunden – ich mache das gerne, aber es ist ein Knochenjob – ganz sicher kommt auch mit dem Schoppen eine wunderbare Mutter- bzw. Vater-Kind-Bindung zustande – nicht nur an der Brust morgens um 4…

  • cornelia schneider sagt:

    Meine Güte, für was haben die Frauen eigentlich Brüste? Also, und wenn man das Glück hat, ein Baby zu bekommen, was spricht denn dagegen, dass man es zumindest versucht? Es ist nun mal das natürlichste der Welt. Muss ich nun, weil ich gestillt habe mir von Anti-Stillerinnen einreden lassen, ich hab nicht alle Tassen im Schrank? Ja und ich finde es schade, wenn es mit dem Stillen nicht klappt. Stillen hat ja nur Vorteile. Ausser natürlich, Frau möchte möglichst schnell wieder rauchen und saufen. Aber ich musste mir nie Gedanken machen um das Fläschli oder so, wenn ich mal fortging. Hatte immer alles Notwendige dabei. Ein baby zu haben ist nicht ein Lifestyle – Ding. Es ist eine Aufgabe. Und wenn man halt einige Monate nicht mehr so „frei“ ist, meine Güte. Man macht es für das Kind. Man kann doch seine Wünsche auch mal hinten anstellen. Ich habe es zwar nie so empfunden. Wenn aber Frau denkt, sie will ihre Freiheit nicht verlieren, warum setzt sie dann ein Kind auf die Welt? Ja, ich finde es schade, wenn eine Frau stillen möchte und es nicht klappt. Aber es scheint, dass viele Frauen – vorallem in der westlichen Welt – einfach zu „faul“ sind sich ein wenig ins Stillen hinein zu „geben“. Nur weil man selbst nicht stillen will, ist eine Stilldebatte noch lange keine Hysterie. Man empfindet es vielleicht so. Ich finde es gut. Denn das Stillen hat ein wenig an Bedeutung verloren. Weil Frau will ja unabhängig sein. Frau will nur Baby aber auf keinen Fall zuviel Arbeit (Als ob Stillen Arbeit wäre!). Es gibt so viele Frauen, die gerne stillen möchten, es aber nicht können, und da kommen doch imemr wieder welche, die stillende Frauen disqualifizieren indem sie ihnen einreden wollen, dass stillen nicht mehr zeitgemäss ist. Dass alles nicht stimmt, von wegen gesundheitlichen Vorzügen etc. Mütter die nicht stillen WOLLEN, reden sich das nur ein und setzen natürlich auf sätmliche Studien, die Ihrer Vorstellung entsprechen. Man nennt das Zeckoptimismus. Warum sthet ihr denn nich teinfach dazu: Ich mag nicht stillen, weil ich diesn Blödsinn nciht glaube und ich meine Freiheit nicht für mein Baby aufgeben will. Anstatt die stillenden Mütter anzugreifen und Mütter die nicht stillen können fühlen sich damit auch nicht besser.

  • Yve sagt:

    Diese Stilldebatte – besser Hysterie – begleitet mich nun seit 10 Monaten, seit der Geburt meines Sohnes. Und noch immer fragen mich Mütter im Zug oder sonstwo nach ein paar Sätzen „Stillst Du noch?“. Ich: „Nein, schon lange nicht mehr, hat nicht geklappt“ – “ Ach, das ist ja schade“ ….. Ich finde es ganz und gar nicht schade, was soll der Wahnsinn?! Mein Sohn ist so gesund und gut entwickelt, wie es nur geht, die Kommentare nerven einfach nur. Sogar im Krankenhaus, wo ich mit Antibiotika zuletzt abstillen musste, meinte der Arzt, mir noch die Vorzüge der Muttermilch anpreisen zu müssen, und die Krankenschwester schunkelte mein Kind ganz traurig „Jetzt musst du eben anders mit Mami schmusen“. Hätte ich denen mal etwas an den Kopf geworfen, aber mir blieb natürlich der Mund sprachlos offen stehen. Wie auch immer, bitte an alle Stillmamis, das Leben kleiner Kinder dreht sich nicht nur ums Stillen, und erst recht nicht das der Mamis. Auch die gesundheitlichen Vorzüge sind immens überbewertet, ich als Kind der 70er wurde nicht gestillt und habe keine Allergien, bin topfit, sehr schlank und habe zudem noch eine normale Bindung zu meiner Mutter.

  • Anastasia C. sagt:

    @Mira: Verwöhnte Rotz-Gören sind mir ein Dorn im Auge.Vorallem dann wenn man die Gratis-Babysitterin ist und man kaum mit dem kleinen Monster klar kommt…

  • mira sagt:

    @Eni
    Aber so richtig nervig wird es, wenn Eltern sich darüber beklagen, dass xy nicht geklappt hätte, da sich der 3-jährige Nachwuchs nicht hätte entscheiden können ob er pips oder paps wollte. Bei solchen Aussagen bleibt mir nur noch der Mund offen und ich zweifle am gesunden Menschenverstand der Eltern.

  • Eni sagt:

    @ Hotel Papa

    Genau, der Spruch, dass Kinder wissen was ihnen gut tut fängt nicht, dass ist nur eine Scheinbehauptung von Eltern die ihre Verantwortung gegenüber ihren Kindern nicht wahrnehmen wollen.

  • Hotel Papa sagt:

    Mir geht es bezüglich des Themas heute etwa wie Nasti:

    Wer will, soll. Zuschauen möchte ich nicht unbedingt.

    Wobei sich schon die Frage stellt, was man dem Kind mitgibt; wie weit das gesund ist. Das Argument: „Das Kind weiss selbst, was ihm guttut!“, verfängt irgendwie nicht. Täglich MacDonalds und Cola würde niemand als gesund bezeichnen, aber so sähe wohl manche selbstbestimmte Kinderdiät aus. Dito in vielen anderen, nicht unbedingt ernährungsbezogenen Bereichen.

    Zum Thema „die Bösen Männer wehren sich nur für ihr Spielzeug“ nur eine Brücke zu gestern:

    (Den hat mir eine Siebzehnjärige erzählt, ein sehr vifes, aufgestelltes Mädchen.)

    „Was ist der Unterscheid zwischen einer Modelleisenbahn und einer Frauenbrust?“
    „Kein grosser Unterschied. Eigentlich sind sie für die Kinder gemacht, aber die Männer spielen damit!“

  • This sagt:

    Da gibt es eigentlich nur etwas zu sagen…
    http://www.youtube.com/watch?v=l8orUaCJ0GY

  • Der einzige Geruch den ich hier wahrnehme ist der von der Selbstbeweihräucherung

  • Eni sagt:

    @ Georg

    Also ich stinke NIE, denn bei mir gibts fliessendes Wasser in der Wohnung. Wie Sie sehen, nehme ich mir kein Beispiel an den Indianern 😉

  • mira sagt:

    @Raphi
    Nein, anerzogene Abhängigkeit des Kindes durch fehlendes Verantwortungsgefühl der Mutter (und des Vaters, weil der hier einschreiten sollte!!).

  • Anastasia C. sagt:

    @Pippi: Okay,werde ich machen… Da ich ja nächstens nicht mehr das Chanel Nummer 5 kaufen werde,sondern nur noch „Chance“ und dieses Guerlain Parfum…

    @Eni: Deswege ist es ja auch,das letzte Fläschchen,das ich noch besitze… Ich frohe mich schon auf den Mai!!! erst ist ALLES rauchfrei und dann kommt noch der „Tag der Deutschen Kapitulation“!!!

  • Raphi sagt:

    @mira: Ja, das mit der Verantwortung sehe ich ganz gleich, aber impliziert langes Stillen gleich anerzogene Unverantwortlichkeit? Das wage ich stark zu bezweifeln.
    Versteh mich nicht falsch, ich finde es auch komisch. Aber deshalb urteile ich noch lange nicht.

  • mira sagt:

    @*sigh*
    Sie übersehen hier etwas gewaltig: Hier geht es um eine Drittperson (ein Kind). Bei der „rechter Mann“-Diskussion ging es aber nur um ein einzelnes erwachsenes Ego. Ist so also nicht vergleichbar.

    Würden Sie gleich argumentieren, wenn es um sexuellen Missbrauch eines Kindes ginge? Im alten Griechenland war die Knabenliebe ja üblich, also ändern sich die Gesetze eh irgendwann mal und es ist doch den Eltern überlassen… Capito?

  • Georg sagt:

    @Eni
    Dafür stinkts dann nach Schweiss. Pfui.

    @Raphi
    Ah ok, finde sigh hat recht. Die Frauen machen sich das Leben sehr oft selbst schwer.

  • Thommy sagt:

    @sigh: wie sagte Nietzsche: „Auch wenn alle einer Meinung sind müssen sie doch nicht recht haben“
    war ein weiser Mann, der Nietzsche 🙂

  • vietcong sagt:

    @ anastasia

    geil, ich liebe diesen vintage-scheiss. steampunk baby! gratuliere zu deinem geruch 🙂

  • Raphi sagt:

    Ich muss vielleicht noch hinzufügen, dass ich *sigh*’s Statement sachlicher Formulieren würde, täte ich meine Meinung hinschreiben. 😉

  • mira sagt:

    @Raphi
    Ich hab mich auch nicht auf den Video-Beitrag bezogen, sondern zum Thema generell. Ein einziger Videobeitrag ist hier themengebend, aber sonst nicht relevant. Ja, es gibt Dinge, da bin ich strikt. Weil es IMHO einfach zu weit geht. Die Aussage, dass das Mädchen das so wolle, ist schönrednerisch. Denn Kinder wollen noch viel… Aber es liegt an den Erwachsenen, sie zur Selbständigkeit zu erziehen! Das hat mit Verantwortung zu tun…

  • Raphi sagt:

    @Georg: Hehe, ja du hast recht, aber das bestreite ich gar nicht. Ich hab mich lediglich auf die (meiner Meinung nach) unfundierten Aussagen von mira bezogen. Ich halte eine sachliche Diskussion immer noch für die Gewinnbringendste.

    Meine Meinung dazu? siehe *sigh*.

  • Eni sagt:

    @ Anastasia C

    Nun, das Rauchproblem löst sich ja ab 1. Mai in Rauch auf sozusagen

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    @Nastia, probier mal Shalimar von Guerlain, überhaupt die alten Düfte von Guerlain, da kommt dir Chanel 5 gleich künstlich vor.

  • Da haben wir die einen, die sagen man solle den anderen nicht dreinreden was sie zu tun haben. Dieselben brüllen dann nachher rum, weil man den Leuten nicht dreingeredet hat, wenn alles schief geht. Das finde ich zum ko**en.
    Man vergisst, dass Kinder nicht nur den Eltern gehören. Sie gehören auch der Gruppe – das ist in Afrika auch so. Und vor allem sollen die Rechte der Kinder geschützt werden.

  • Georg sagt:

    @Raphi
    „Ich hatte eher das Gefühl die Mama braucht es nicht, aber wenn das Kind will, soll es doch.“
    Verantwortungsbewusste Eltern setzen dem Kind doch immer auch altersgerechte Grenzen resp. stossen sie zum Entwicklungsschritt an. Sonst würden wir ja alle heute noch in die Windeln kacken.
    (Dann würde aber definitiv NIE ein Geruchs-PC eingeführt). 😉

  • *sigh* sagt:

    wie manche männer das mann-sein über bestimmtes „typisches“ verhalten zu definieren versuchen, so versuchen es manche frauen mit dem frau-sein — im aktuellen blog wird dafür die frage nach dem ab/stillen genannt.

    komisch finde ich doch immerhin: nimmt sich ein mann das recht heraus, anderen männern zu sagen wie sie gefälligst ein richtiger mann zu sein haben, wird er von diesen höchstens belächelt – tut eine frau dasselbe muss deren aussage offenbar erst gemeinsam diskutiert und auf ideologische fallen und beweggründe hin geprüft werden. das ist doch bescheuert!
    liebe frauen, ihr seid noch meilenweit von wirklicher unabhängigkeit entfernt wenn ihr jede mögliche ausprägung der „neuen weiblichkeit“ erst zusammen diskutieren müsst um euch eine meinung zu bilden.
    ganz im ernst: wen interessiert son‘ scheiss?? entscheidet euch etwas so zu tun wie ihr es wollt und steht dann auch dazu! wer ständig auf der suche nach sympathie und „alle sind der meinung, ich mache es richtig“ statements ist, verbaut sich die möglichkeit zufrieden sein zu können. vielleicht solltet ihr einfach weniger (schund?) lesen..

    IMHO ist es absolut in ordnung wie die dame ihr kind stillt — sie muss aber damit leben (zufrieden sein) können wenn
    a) das kind zum psycho wird
    b) der mann wegen ausgrenzung davonläuft
    c) die wissenschaft z.Z. anderer meinung ist
    d) alle anderen tuscheln / reklamieren
    e) das kind normal wird
    f) die wissenschaft ihr (erst) in 30 jahren recht gibt

  • Anastasia C. sagt:

    @Eni: Das Parfum wirkt wunder gegen den Rauch-Geruch, der in der Bar herrscht in der ich arbeite. Das Lieblings-Parfum, dass ich sonst habe ist „Miracle“ von „Lancome“…

    @Vietcong: Relativ pudrig und sehr „Oldfashioned“… So wie ein Zimmer in dem mal Parfum war…

  • Sam sagt:

    Stilldiskussion: Wayne!

    Chanel No5 Debatte dagegen ist super! Mehr davon.
    Wo bleibt der Geruchs Pc, obwohl…
    …Max und Roland möcht ich nicht riechen müssen 😉

  • Raphi sagt:

    @mira:
    Das: „genauso unnatürlich und unrichtig ist es, ein Schul(!)kind so von der Mutter abhängig zu machen.“
    und das: „ich finde es unverantwortlich von solchen Müttern, ihre eigenen sexuellen Bedürfnisse so dem Kind aufzudrängen.“
    und das: „dass die Mutter immer weniger “gebraucht” wird. Und damit haben wohl gewisse Frauen ein Problem. “

    konnte ich nirgends aus dem sehr objektiven Video-Beitrag herauslesen.
    Gerade mit der letzten Aussage kann ich nicht übereinstimmen. Ich hatte eher das Gefühl die Mama braucht es nicht, aber wenn das Kind will, soll es doch.

    Und so eine Aussage:
    „Die Entwicklung der kindlichen Identität wird massiv gestört“
    ist doch einfach nur unüberlegt. Dann könnte man, genau wie die andere Seite, unterstellen die Kinder würden dann asozial oder Drogenabhängig etc. Genau die gleiche Schiene wie die fanatischen „Lang-Still-BefürworterInnen“.
    Find ich nicht gut.

  • Laura TI sagt:

    Ich frage mich ja manchmal, ob die natürlichen Stopmechanismen nur bei mir funktionierten. Ich habe meine Tochter bis einen Tag vor der Geburt des Sohnes gestillt, nicht mehr voll aber immerhin regelmässig einmal am Tag, sie war damals 20 Monate alt, am nächsten Tag wollte sie natürlich auch trinken, hat mich gefragt, ob das ok sei und da hat sich in mir alles dagegen gesträubt, ihr habe ich aber gesagt, dass das klar ok sei so, sie kam bis auf 2 Zentimeter an meine Brust ran und hat sich dann abgedreht und nie mehr danach gefragt.

  • max sagt:

    Was ist mit Sex?

    In Westafrika (z.B. Burkina Faso) war es noch vor 20 Jahren Tabu mit einer stillenden Mutter Sex zu haben. Nachdem die Kinder mit ungefähr zweieinhalb Jahren abgestillt wurden, hatte dieses Tabu eine natürliche Geburtenkontrolle zur Folge. Die Schwangerschaften lagen weiter auseinander und kaum eine Frau konnte mehr als ca. 5 Kinder bekommen.

  • Eni sagt:

    @ Ana

    Also, wenn jemand einen Hund zum üben hat, dann kommt es sicher schief heraus.

    Meine Hündin war noch keine 5 Monate alt, da gehorchte sie aufs Wort wie ein guter Soldat. Wenn cih meine Kinder gleich wie mein Hund erziehen würde, wären sie als Erwachsene absolut lebensuntauglich

  • Eni sagt:

    @ Anastasia

    Chanel No 5 ist eher für gesetztere Damen, nichts für Sie

  • Ana sagt:

    @ Cara Mia – der Vergleich mit Hunden bringt mich noch etwas mehr zum Grübeln; warum tun sich Paare oft zuerst einen Hund zu und dann erst Kinder? Zum Üben? Oder zum Testen wie es ist, eine Verpflichtung für die nächsten ca. 20 Jahre zu übernehmen (bei Hunden wie bei Kindern, nur nimmt sie bei Kindern mit den Jahren und deren Selbtändigkeit ab)?

    Und ja, das dachte ich mir schon vor 2 Tagen; man sollte schon als Single glücklich sein, denn weder Mann noch Kindern können einem dauerhaft Glück einimpfen, das ist illusorisch – wie heisst es doch so schön – jeder ist seines eigenen Glückes Schmid….

  • vietcong sagt:

    @ Pippi Langstrumpf

    HA! stimmt, die riecht nur nach stahl und möbelpolitur. mir fehlt da nur noch der angenehme geruch von waffenfett. kennen sie eigentlich den, der sich in seine musikbox verliebt hat und auch mit ihr schläft? kein mist, den gibts wirklich. gibts auch mit velos und so. objektbezogene sexualität. skurril aber wahr…

    @ Cara Mia

    „overfucked? Ja bist Du denn nicht ein Heteromann?“

    bin ich beides! verrückt nicht? juhuuu 😀

    @ Anastasia C.

    „Also ich rieche natürlich beim Sex nach Chanel Nummer 5“

    und ich nach napalm 🙂
    (ACHTUNG, ACHTUNG, ACHTUNG DAS WAR IRONIE! HEUL SIRENENHEUL)
    chanel nummer 5… hm… da merk ich gerade… ich weiss gar nicht wie das riecht…
    erklär mir mal die kopf-, herz- und fussnote oder wie die heissen

  • Anastasia C. sagt:

    @Ana: Es gibt Frauen die brauchen Kiddies für Ihr persönlich Lebensglück und es gibt Frauen die brauchen kein KIddies für Ihr Lebensglück. That`s it… Und dann gibt es wiederum solche Leute, die Ihr eigenes Leben dermassen nicht im Griff haben, das Sie hoffen, das wenigstens ein Kind in Ihrem Leben etwas sinnvolles symbolisieren wird. Die letzte Gruppe gehört in Therapie…

  • Cara Mia sagt:

    @Ana: grins. Aber der Ansatz ist ein anderer: was ist gut für das KIND. Es ist ja nicht wie bei den Hunden, die man älteren Leuten oder so kauft, damit die nicht so einsam sind.

    Nicht jede Frau oder jeder Mann braucht ein Kind. Man kann mit Kind glücklich und unglücklich sein, und auch ohne. Ein Kind ist kein Garant für Glück. Ist jemand aber bereits in Problemen verhangen, dann ist das fürs Kind sicher schlecht. Deshalb sollten wohl manche gescheiter keine Kinder haben. Aber häufig sind es dann gerade die, die Kinder kriegen, weil die ihnen einen Sinn geben, oder was auch immer.

    Die Menschheit wäre schon lange ausgestorben, wenn nur besonnene, dazu reife, abgeklärte Menschen Kinder hätten…

  • Ana sagt:

    Sorry, ich muss doch noch etwas nachschieben; von wegen „Wo wir wieder bei der Frage wären, ob es nicht besser wäre, wenn gewisse Frauen keine Kinder hätten, bis sie ihr eigenes Leben im Griff haben… “

    Wurde nicht vor 2 Tagen in genau diesem Blogg die Gelichung aufgestellt
    – Kinder haben = glücklich sein?

    Ja was nun; Kinder haben und glücklich sein oder unglücklich da ohne Kinder (und noch unglücklicher wenn dazu noch Single)? Wenn ich das so ummünze, müssten alle Frauen sofort Kinder bekommen, sobald sie geschlechtsreif sind, da ansonsten unglücklich, was ja für das Umfeld sehr negativ wäre, oder?

  • Anastasia C. sagt:

    @Vietcong: Also ich rieche natürlich beim Sex nach Chanel Nummer 5… Muahaha …und natürlich auch danach.

    Bezüglich dieser Still-Debatte: Die Frauen sollen doch das tun, was sie wollen. Wenn eine Mutter Ihr Kiddie bis ins Teenie-Alter stillt und das Kiddie will das auch,dann ist das okay. Mein Fall ist es aber NICHT und bestimmte Szenen diesbezüglich will ich mir auch nicht ansehen müssen.

  • Cara Mia sagt:

    @Laura TI: Klar klappt das nicht immer, aber dann kann man doch nicht weiterhin das Fünfjährige und das Neugeborene stillen, das meinte ich. Also stillt man natürlicherweise das ältere Kind ab und gibt die Milch dem Neugeborenen. Soviel zum Thema Indianer, die jahrelang gestillt haben sollen. Die hatten doch nicht nur ein Kind, Naturvölker haben in der Regel viele Kinder.

    Doch, irgendwann kam bei mir das Gefühl, dass ich meinen Körper wieder für mich will, als die Jüngste so etwa 18 Monate alt war. Vorher habe ich das Stillen sehr schön gefunden, aber irgendwie wurde sie mir dann auch zu fordernd, heftig. Das ging auch völlig problemlos, sie wollte eigentlich auch nicht mehr immer zu mir, sondern wie die grosse Schwester aus der Tasse trinken. In einer grösseren Familie geht das in meinen Augen auch schlecht, das ist eher so bei Mutter-Kind-Symbiosen möglich. Aber dass ist nicht gut für ein Kind.

  • Ana sagt:

    Asozial, da nicht gestillt? Wären meine Geschwister und ich in dem Fall auch – erst als mein jüngster Bruder während dem Geburtsvorbereitungskurs einmal nachhakte, ob wir auch gestllt worden wären kam heraus, dass nein; und ich bin überzeugt, rein aus Kostengründen hätte meine Mutter liebend gerne gestillt; bei einem schmalen Budget war die Flaschenmilch damals ein nicht zu vernachlässigender Posten – und Stillberatungen gabe es nicht (Ammen übrigens auch nicht mehr). Trotzdem bezeichne ich uns als sozial, je nach Charakter mehr resp. weniger. Ich sehe da keinen Zusammenhang. Und an Zuwendung hat es auch nicht gefehlt, trotz Schoppen.

    Sobald das nächste Kind kommt, verweigern die Kleinkinder meistens eh die Muttermilch (sieht Mutter Natur wohl so vor, damit das nächste Baby ernährt werden kann), darum kann ich das Argument von „Einzelkind“ und „nicht loslassen können“ nur unterstützen.

    Ein kleiner Erlebnisbericht aus dem Ausland: in der Métro sah ich, wie ein sicher 5-jähriges Mädchen einfach zur Mutter ging, deren T-Shirt hochhob und zu trinken begann…….. und es kam völlig natürlich rüber, niemand hat sich daran gestört. ABER: Dort sicherlich sehr sinnvoll, da Wasser ab äm Haanä auch für Erwachsene unverträglich ist und jenes aus der Flasche teuer. Damit möchte ich sagen: es kommt auf die regionalen Unterschiede an, wie auch schon erwähnt wurde. In unseren Breitengraden sollte so langes Stillen aber nicht nötig sein, da unser Wasser trinkbar ist und auch genügend bezahlbares Wasser und Nahrung zur Verfügung steht.

    Aber exotische Praktiken wird es wohl immer geben; nur diese dann gleich als Norm hinzustellen, geht etwas weit.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Vielleicht sollten wir in diesem Blog mal die Frage aller Fragen stellen: WIE IST EIN GUTER LIEBHABER….

  • Cara Mia sagt:

    @vietcong: overfucked? Ja bist Du denn nicht ein Heteromann?

  • Laura TI sagt:

    @Cara Mia
    also bei mir hat das mal nicht geklappt, ich bin trotz dem Stillen schwanger geworden, also bitte nicht deinen Töchtern sagen, dass man nicht schwanger werden kann solange man stillt, das ist ein Ammenmärchen.

    Ich finde die Ansätze mit der Abhängigkeit interessant, es ist wohl eine gegenseitige Abhängigkeit, das Kind im Film scheint es zu geniessen, dass es ein Privileg der Schwester gegenüber hat und die schwärmt ja auch noch, wie lecker die Milch schmeckt.

    Ich habe Mühe mit Sätzen wie “ das mein Körper wieder mir gehört“ im Zusammenhang mit dem Stillen, ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen, wie das gemeint ist. Bloss weil ich Milch produziere bin ich doch nicht mehr oder weniger als andere und mein Körper gehört auch in dieser Phase mir, oder sehe ich das falsch?

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    @Vietcong, vielleicht solltest du dich wirklich auf die Gitarre beschränken, die stinkt nicht 😉

  • lisa sagt:

    Wo wir wieder bei der Frage wären, ob es nicht besser wäre, wenn gewisse Frauen keine Kinder hätten, bis sie ihr eigenes Leben im Griff haben… merci mira, damit ist es eigentlich gesagt. (disclaimer: 2 kinder so lange gestillt, bis sie nicht mehr wollten (11 bzw. 16 mt))

  • vietcong sagt:

    @ pippi langstrumpf

    wissen sie ich bin eher so der overfucked-typ. gitarrensex ist mit frauensex nicht zu vergleichen. beides ist super, aber mit der gitarre muss man im nachhinein nicht auch noch reden!!

    sie wollen mir doch wohl nicht weismachen, dass sex nicht stinke nur weil man sich vorher gewaschen hat? oder benutzen sie atom-seife?

  • Eni sagt:

    Auch ich bin der Meinung, dass langes Stillen dem Kind schadet: nicht körperlich, sondern psychisch. Das Kind wird von der Mutter völlig abhängig gemacht und kann sich nicht zur Selbstständigkeit entwickeln. Wenn das kein Egoismus seitens der Mutter ist, was dann? Vor ein paar Jahren gab es schon einmal eine Studie darüber mit dem Ergebnis: Langzeitgestillte Kinder haben viel mehr Mühe mit dem Spracherwerb und auch im Sozialverhalten mit anderen Kindern sind sie oft unfähig, was brauchts dann mehr dazu zu sagen?

    Wenn Linarose meint, dass die Männe dagegen seien, weil Frau dann sexuell nicht zur Verfügung steht, mag das ja stimmen, aber sind sie dann nicht zurecht dagegen? Ein Mann dern von der Frau zulange gezwungen wird im Ochsenstall zu schlafen wird nach einer Alternative suchen, ganz einfach. Auch wenn jetzt wieder einige Frauen aufschreien ob dieser Aussage, Realität ist Realität. Glaube auch nicht, dass ein Mann eine stillende Frau auf Dauer erotisch findet, selbst wenn die Frau es zulassen würde. Vielleicht stillt Frau ja eben deswegen solange; damit sie sich dem entziehen kann oder aber um ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, da wäre dann der Einwand vom sexuellen Missbrauch welcher ein andere Poster schon gemacht hat gar nciht so abwegig.

    Ich selber habe meinen grossen 7 Monate gestillt, danach bis ein Jahr teilweise. Den Kleinen musste ich 11 Monate voll stillen, weil er nichts anderes genommen hat. Nach dieser Zeit war ich so ausgelaugt, dass ich ihn zwangsabstillen musste.

  • mira sagt:

    @Raphi
    Nein hab ich tatsächlich nicht. Kann ich hier auch nicht. Was ist den dort die Grundaussage?

  • Cara Mia sagt:

    @lumbadox: fragt sich halt, wer da wem etwas vorschreiben will. Diese ewigen Milchkühe behaupten ja, dass alle andern ihre Kinder vernachlässigen, in die Drogensucht treiben, und so weiter. Dabei ziehen sie Einzelkinder auf, werden ja nicht schwanger so oder können kaum ein Neugeborenes daneben auch noch stillen. Der pure Egotrip, und das wird dann als Religion verkauft.

  • Cara Mia sagt:

    @linarosa: der mit dem Schutz vor Drogensucht etc. stimmt leider nicht, unser Nachbarjunge, bis 5 gestillt und Einzelkind, ist heute, mit etwa 15, voll auf Drogen.

    Die milchgefüllte Brust als Bollwerk gegen männliches Begehren? Das wäre dann Missbrauch des Kindes.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    @Vietcong, also wer Sex mit seiner Gitarre haben muss……. oversexed and underfucked. Gestern hast du dich noch dahingehend geäussert, dass Sex langweilig sei und stinke, ja, das mag sein, wenn man Wasser und Seife scheut!

  • Raphi sagt:

    Ich hab eher das Gefül diese Thematik ist eher: „Schau wir haben wieder mal wen gefunden der ganz anders ist wie wir!“ Mit dem Finger auf sie zeigend: „Let’s bash ‚em!“…

  • Anastasia C. sagt:

    Ersten denke ich, das Frauen auch ohne Kiunder in Ihrem Leben, nix von Ihrer Weiblichkeit abgeben. Zweitens ist es auch sehr gut möglich, das Frauen aus gesundheitlichen Gründen Ihre Kinder nicht stillen können,für diese ist so `n e Dok ein Schlag ins Gesicht. Drittens soll jede Frau für sich selber entscheiden, was Sie will. Aber 3 Jährige Kinder sollen bitte nicht inder ÖV gestillt werden….

  • Sollen sich Frauen bei denen das Stillen nicht klappt nun SCHULDIG fühlen?!

  • Maja sagt:

    So lange stillen?! Ich weiss nicht so recht. Die Norm ist es sicher nicht. Vielleicht ist es ähnlich wie mit dem Nuggi. Es gibt Kinder, die
    entwöhnen sich schnell von diesem Tröster andere wiederum nuggeln bis ins Schulalter.

  • Raphi sagt:

    @mira: Hast du den Videobeitrag auch geschaut? Du interpretierst irgendwie völlig daran vorbei…

  • vietcong sagt:

    @ Pippi Langstrumpf

    mann jetzt hört doch bitte mal mit diesen leeren worthülsen von wegen ‚übersexualisierter welt‘ und so auf. ist doch völliger quatsch. natürlich ist sexualität ein thema und natürlich hat man in zeiten des internets einfacheren zugang zu solchen dingen. sie vergessen aber dass sich das internet über die ganze welt erstreckt und dass es von allem ‚mehr‘ bietet als das, woran man früher gekommen ist. wären sie vor dreissig jahren in einem sexshop gewesen, hätten sie dann nicht auch von übersexualisiert gesprochen? genausogut könnte man seit der erfindung des autos von einer überautomobilisierten welt sprechen in der jeder sinnlos herumfährt. ist ja auch nicht so. oder leben wir in einer überkulinarisierten welt? weil essen sieht man ja überall und jeder tut es den halben tag lang. oder leben wir in einer übersignalisierten welt, weil überall und jedes angeschrieben ist? aber beim sex, ist man dann gleich übersexualisiert. schauen sie doch mal auf die strasse raus – wo sehen sie da sex? nirgens. wenn irgendwelche kalten, erotiklosen werbeposter mit totretouchierten blondinen für sie sex sind, dann hätten sie natürlich recht. aber sex, und das werden sie wahrscheinlich unterschreiben, ist nicht das, was diese gestellten, androgynen, hochglanzlangweiligen pflegemittelherstellerwerbungen vermitteln. das ist nicht mal erotik. man könnte jetzt noch den fehler begehen zu sagen, dass wir heute nicht in einer übersexualisierten welt leben, sondern früher in einer untersexualisierten, und es uns darum so scheint als wäre sex ein grösseres thema als früher. dem ist nicht so. früher geschah das gleiche, einfach versteckter. heute ist es in der tat etwas öffentlicher geworden, einfach dadurch, dass man darüber mit weniger hemmungen spricht. sicher nicht zuletzt wegen dem internet, das einem damit konfrontiert. ich finde das eine gesunde entwicklung. es ist wohl kaum ein zufall, dass zur zeit so viele missbrauchsfälle offengelegt werden. früher hätte man die nämlich alle verschwiegen und heute ist das reden darüber einfacher, was, und das wird wohl keiner bestreiten, etwas gutes ist, da man so die täter verfolgen kann.

  • Jürgen sagt:

    Das interessante an der Still-Diskussion ist doch, dass es absolute Wellen gibt, die dann immer wieder ins Extrem auspendeln, bis es in die andere Richtung zurück geht. In den 70er Jahren war Stillen absolut out (so immer noch der Standpunkt meiner Schwiegermutter): engt die Frauen ein, ist nicht modern, unpraktisch, vielleicht auch unerotisch. In den 80er Jahren kam mit der Öko-Welle (und Anti-Nestlé-Welle) die Fertigmilch in Verruf und Stillen war das non plus ultra: natürlich, praktisch, global, gesund (trotz DDT). In neuerer Zeit war bis vor ein paar Jahren Stillen vor allem angesagt wegen gesundheitlichen Grunden (Allergien etc.). Mittlerweile scheint sich das wieder in die andere Richtung zu bewegen: unsere Hebamme hat uns extra einen wissenschaftlichen Artikel mitgebracht, der belegt (oder belegen soll), dass zwischen Stillen und Allergie-Verhütung kein nachweisbarer Zusammenhang besteht. Natürlich gibt es da auch immer noch das britische Beispiel oder Eva Herrmann, für die Stillen auch etwas ideologische ist.
    Das gute an dieser längerfristigen Betrachtung: es kann einem letztlich ziemlich egal sein und man kann guten Gewissens selbst entscheiden, was man für gut, praktisch und richtig hält. (Übrigens ganz ähnlich die Empfehlungen zu plötzlichem Kindstod und der richtigen, d.h. ‚überlebensnotwendigen‘, Schlafposition).

  • Eva sagt:

    ach und das noch zur Unterhaltung (Vorausgesetzt ihr mögt britischen Humor): Eine Episode aus Little Britain
    http://www.youtube.com/watch?v=l8orUaCJ0GY

  • Eva sagt:

    Mein Göttibub wurde bis 3 Jahre gestillt. Zu Beginn fand ich das lange Stillen noch gut und hörte auch nur Positives darüber. Als er aber nach einem Bauernhofbesuch nur noch wie ein Schweinchen trinken wollte (Er steht und trinkt bei der sitzenden Mutter und zieht an der Brust) empfand ich es als störrend, aber vorallem weil er da schon zwei Jahre alt war. Was mich aber am meisten störte, war die Tatsache, dass der Zweijährige immer und überall „Mami-Milch“ bekam: wann er sie wollte. Also immer auf Kommando und da störte es die Mutter auch nicht, wenn die Verwandtschaft am Essen war (da wurde das Kind am Tisch gestillt) – inklusive akkustischer Untermalung „Aua nicht beissen“!
    In diesem Fall sehe ich es ganz klar so, dass die Mutter nicht loslassen konnte und auch jetzt noch nicht loslassen kann. Ich befürchte dass es die Kinder einschränkt und eine Abhängigkeit hervorruft, die ein abenteurlustiges Kind nicht in diesem Umfang haben sollte. Zudem finde ich es auch für die Mutter eine enorme Einschränkung, aber wenn sie das so haben will bitte. Einfach ab einem gewissen Alter des Kindes sollte es nicht mehr so Öffentlich gemacht werden.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    @linarosa

    Mit ihrer Bemerkung, dass Frauen immer zur Verfügung stehen sollen und sexuell funktionstüchtig, haben Sie sicher recht. Auch ich finde, dass wir in einer übersexualisierten Welt leben, weniger wäre mehr, wo bleibt der Reiz, wenn alles überdeutlich auf dem Präsentierteller liegt, sehr abtörnend! Als Reaktion darauf nun aber die weibliche Brust gleich wieder fremdnutzbar zu machen, diesmal als Milchbar, ist keine Lösung. Meine Brust ist ein Teil meines Körpers, sie hat auch einen Sinn für mich, wenn kein Mann und kein Kind ständig davon profitieren. Dass Sie ihr Kind so lange gestillt haben, hat für Sie offenbar gestimmt, daraus eine Glaubensfrage zu machen, wäre fundamentalistisch. Ich denke nicht, dass die Frauen, die so lange stillen, dabei sexuelle Befriedigung erfahren, wohl aber das Gefühl, wichtig, vielleicht unentbehrlich zu sein.

  • Georg sagt:

    Wäääähhh!

    @linarosa
    „…und das Vorbild waren tatsächlich die Indianer, warum nicht von ihnen lernen?“
    Kann es sein, dass es die Lebensumstände von Indianern erfordern, das Stillen auszudehnen? Verfügen Indianer eigentlich über WC-Papier? Wenn nicht, würden Sie dann von Ihnen lernen???

  • vietcong sagt:

    ist das eigentlich der bünzliblog der ironiefremden nachbardennunzianten? oder wird man einfach so, wenn man kinder hat?

  • Miez sagt:

    @lumbadox: Brauchst ja nicht mitzulesen?! Und dass eben die Tratschtantis und -Onkels hier mitschreiben ist in einem Blog die Norm! Darfst dich nun gerne wieder ärgern…

  • lumbadox sagt:

    Ich krieg echt das Kotzen. Wieso denken Leute immer, sie müssten für andere Leute entscheiden, was richtig und was falsch ist? Wenn es für diese beiden so stimmt: Wen geht das dann bitte etwas an? Elende Klatschweiber und -männer, also echt… Kümmert euch um eure eigenen Probleme oder solche, die die ganze Welt bewegen! Aber doch nicht um Privatangelegenheiten anderer Leute…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Sehr schräger Film! So ein grosses fettes Räupchen gehört nicht mehr an den Mutterbusen. Jedem Tierchen sein Plaisierchen, aber diese Frau macht auch gleich eine Glaubensfrage daraus. Wenn die Leche Liga sowas als Massstab nimmt, spielt sich sich selbst ins Aus. Ich war bei bei beiden Kindern froh, als die Stillerei zu Ende war, endlich hatte ich meinen Körper wieder für mich. Lebenslänglich das stillende Muttertier zu sein ist sicher kein Zeichen von Emanzipation. Vielleicht sollten wir den Beruf der Amme wieder einführen, da fänden solche Frauen ihre Erfüllung.

  • mira sagt:

    Ich finde ein Stillen bis ins Schulalter unverantwortlich dem Kind gegenüber. Während es für das Baby natürlich und richtig ist gestillt zu werden, genauso unnatürlich und unrichtig ist es, ein Schul(!)kind so von der Mutter abhängig zu machen. Die Entwicklung der kindlichen Identität wird massiv gestört und ich finde es unverantwortlich von solchen Müttern, ihre eigenen sexuellen Bedürfnisse so dem Kind aufzudrängen. Meiner Meinung nach sollte es Ziel der Erziehung sein, starke und selbstbewusste Kinder heranzuziehen. Aber das hat natürlich zur Folge, dass die Mutter immer weniger „gebraucht“ wird. Und damit haben wohl gewisse Frauen ein Problem. Wo wir wieder bei der Frage wären, ob es nicht besser wäre, wenn gewisse Frauen keine Kinder hätten, bis sie ihr eigenes Leben im Griff haben…

  • J_Randi sagt:

    @Tommaso: Falls Ihr Kinderarzt das tatsächlich so formuliert hat (was ich bezweifle), wäre er ein Idiot. Ein halbes Jahr voll Stillen, danach langsam abbauen, irgendwann zwischen 1-1.5 Jahren aufhören ist überhaupt kein Problem. Abgesehen davon ist eine Beziehung etwas Schönes. Falls es wegen der Arbeit der Mutter weniger lang dauert, ist das auch OK.

    Ich habe auch Mühe mit der Vorstellung, ein 2-8 jähriges Kind zu stillen, aber jedem das seine.

  • @linarose. Nun nimmt mich wunder, wieso sie so lange gestillt haben. Ich bin übrigens mit der Flasche grossgezogen worden und noch kein eiskaltes A-loch geworden…

  • Miez sagt:

    Mehr als nur befremdlich! Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen (auch ich habe gestillt, aber nur solange wie nötig!)! Wie bereits in einem Beitrag erwähnt; bizarr ist auch für mich am treffendsten… Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen!

  • DIese Stilerei wird hoffnungslos überbewertet. Absolut dogmatisch, verachtend und taktlos sind die Reaktionen von vielen Hebammen und den üblichen Halbwissenden. Was sich mein Umfeld schon alles anhören musste… Nach einem halben jahr ist schluss mit Nuckeln damit Mami wieder Freiheit hat. Nähe („Bonding“…) zu seinem Kind kann man auch ohne offene Brustwarzen haben.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Gottseidank gibts in unseren Breitengraden erstens mal volle Milchgestelle in allen Detailhandelsgeschäften, und zuhause einen Kühlschrank in der Küche. Ich bezweifle doch sehr den nährstofftechnischen Nutzen einer Zufütterung noch in diesem Alter. Abgesehen davon würde mich interessieren, wie weit die betroffenen Kinder ihre Mütter als eigenständige, von ihnen unabhängige Personen wahrnehmen können, ich liebe meine Kinder wie alle hier, aber das wäre mir definitiv viel zu nahe (und zu lange sowieso!)

  • Karin sagt:

    Im grossen Ganzen meine ich ja, dass jede nach ihrer Façon glücklich werden soll. Aber ich kann mir echt nicht vorstellen, dass die Kinder so lange an die Brust wollen. Meine haben sich jedenfalls beide selber abgestillt mit etwa einem Jahr. Ok, sie kannten den Schoppen und den Breiteller, aber mit dieser Alternative in Aussicht hat sie Mamas Brust nicht mehr wirklich interessiert.

  • vietcong sagt:

    ps: wann kommt max und behauptet, dass nur linke so lange stillen?

  • vietcong sagt:

    it walks me icecold the back down wenn ich das sehe. my lovely mister singing club…

  • Juhee sagt:

    thanx nicole! for allem die pseudo-feministische argumentation ist so was von denkfaul!

  • linarosa sagt:

    wie soll übers Stillen gesprochen werden anders als mit Pseudonym, wie ich sehe, wenn schon so viele Tabus aufbrechen in einer hypersexualisierten Welt, wo Männer und offenbar auch Frauen nicht mal unterscheiden können zwischen der Mutterbrust und der sexuell begehrenden Brust und auch in Blogs entsprechend geurteilt wird.Eine Frau hat heute sofort sexuell funktonstüchtig zu sein immer und in jedem Moment vefügbar für den Mann wohlverstanden-auch er zu wenig lang gestillt-. Alles andere scheint verdächtig. Eigenartig, Frauen werden nicht mit einem Bruchteil dieser Häme eingedeckt, wenn sie sich an Schönheitsoperationen wagen. Verdächtig macht sich Frau, wenn sie Mutter wird und die enge Bindung mit ihren Kindern gerne lebt. Schon allein dieses „gerne zu tun“, scheint verpönt, da wirrd offenbar viel verdrängt, wie gesagt, man kann nicht unterscheiden. Dabei ist es ein gewaltiger Unterschied. -Was aus Kindern wird, die kaum gestillt werden, sehen wir ja in unserer Gesellschaft, „Hotschot“-Auswurf, wie der Name des neuen Kinderkondoms bereits sagt, verkifft, sexsüchtig und alkoholabhängig -eben zuwenig Mutterbindung….Ich habe fast 5 Jahre gestillt, aber von Jahr zu Jahr weniger, ich hatte das Glück, dass meine Milch sich stets der Nachfrage angepasst hat, manchmal wollte meine Tochter 3 Tage nichts, dann 2 Tage je einmal, es hat funktioniert, hat sich richtig angefühlt und das Vorbild waren tatsächlich die Indianer, warum nicht von ihnen lernen? Es war vor allem ganz natürlich ohne Krampf und ohne Gemache im Stillen und Abstillen, es endete irgendwann ohne Aufhebens und wechselte mit der Tischnahrung. Praktisch war, dass ich stets Fastfood bei mir hatte und keine Breie kochen musste.. Ich hatte weder Entzündungen noch sonst ein Gebrechen deswegen, im Gegenteil, meine Tochter ist ein hochsoziales Wesen ohne Verwahrlosungsanzeichen wie bereits normal in der heutigen Umwelt. Männer sollten ihren Stillneid erkennen und bearbeiten und aufhören sich narzistisch zu wälzen vor Eifersucht. Mama ist da……….und Frauen sollten sich nicht gegenseitig ausspielen.

  • mapa sagt:

    Dazu gibts eigentlich nur eins zu sagen bzw. zu sehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=jnIeDYfoJoE

  • easy mama sagt:

    Igitt! War auch meine erste Reaktion, habe mit 10 Monaten abgestillt und war so froh, dass mein Körper nun wieder mir gehört. Wenn man so lange stillt, geht es wohl beim Kind vorallem und Nähe und das wohlige Gefühl des Nuckelns. Wir haben unserem Sohn (5 Jahre) soeben den Schoppen abgewöhnt und mussten ihn auch etwas anstuppsen. Man soll die Kinder nicht immer alles selber entscheiden lassen, wann ein Entwicklungschritt ansteht, Sonst sitzen sie mit 30 noch in unserer Wohnung und lassen sich füttern und die Zähne putzen!

  • Ruth sagt:

    mein erster Gedanke war auch..igitt!!! Das ist doch recht bizarr…. da kommt mir mein Espresso gleich wieder hoch….

  • oioioi sagt:

    Ich finde das Bild mit dem 8jährigen Mädchen ziemlich gruselig. Schüttel, brr, wäh.

  • Cara Mia sagt:

    Ähhh, igitt. Das ist meine spontane Reaktion, sorry. Habe meine Kinder beide gerne gestillt, die eine ein halbes Jahr, die andere mehr als ein Jahr, weil sie ständig Angina hatte, ABER DANN WAR GENUG. Diese Langzeitstillerinnen drücken sich doch davor, im Leben etwas anderes zu sein, als Mutter, der Beruf aller Berufe, wenn man sonst nichts zustande kriegt. Man trägt das Muttersein wie eine Fahne vor sich her und lässt sich als Milchkuh beklatschen. Wie gesagt: igitt, womöglich hat der Balg noch einen Kaugummi im Mund…

  • oma sagt:

    Stillen Mütter aus eigenem Bedürfnis nicht ab? Oder lassen sie den Nachwuchs zur Brust, weil es diesem gut tut? da denke ich, dass das nur aus eigennutz geschieht. die durch das stillen entstehende nähe von kind und mutter kann man ohne probleme dem kind auch ohne stillen geben. liebvolles und regelmässiges kuscheln ist ein guter ersatz dafür.
    Profitieren Kinder, die Beisserchen haben und normal essen können, gesundheitlich überhaupt noch von der Muttermilch? ich denke nicht, denn altersgerechte nahrung ist für das kind doch sicher sehr wichtig, da braucht es keine muttermilch mehr.

  • Tommaso sagt:

    Unser Kinderarzt sagte: bis zum sechsten Monat ist es Ernährung, danach ist es Beziehung. Ein achtjähriges Kind stillen ist aber noch viel mehr: sexueller Missbrauch, Oral-Sex mit einem Kind…

  • Bitta sagt:

    ich kenne keine Frau, die gerne über mehrere Jahre gestillt hätte! Es ist mühsam, man muss immer zur Stelle sein, muss abpumpen, wenn der Nachwuchs gerade keine Lust hat.. bis jährig, von mir aus bis zweijährig, ok, aber nachher ist das Ganze unnötig und dient höchstens frustrierten Mamis dazu, ihrem Leben etwas Sinn als „Milchbar“ zu verleihen.
    Dass in Papua-Neuguinea so lange gestillt wird, hängt wohl eher damit zusammen, dass es kein so grosses Nahrungsangebot gibt wie bei uns – Säuge-Tiere stillen ihren Nachwuchs ja auch ab, sobald der feste Nahrung zu sich nehmen kann..

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