Happy Birthday, Mamablog!

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Der Geburtstag ist wichtig. Nicht das Alter. Marilyn Monroe am 1. Juni 1956.

Unser Baby feiert heute seinen ersten Geburtstag. Und das erste Mal, das man ein Kind und sein junges Leben feiert, ist auch für die Eltern, speziell für die Mamas, etwas Besonderes: Weil man sich wieder an die letzten Tage der Schwangerschaft erinnert, an die Stunden im Kreissaal, an die ersten Wochen als Mutter, in denen man sich noch so fremd fühlte im Mutterkörper und in dieser neuen Rolle, in der man plötzlich wissen sollte, was dieses kleine Ding so braucht, und keine Ahnung hatte, woher  um alles in der Welt man sich denn dieses Wissen beschaffen sollte.

Nun, es ging mir als Co-Autorin dieses Blogs ein bisschen wie als Mutter meiner Kinder: Ich kannte die Leitplanken, die ich setzen wollte. Darüber hinaus  wusste ich wenig. Anfänglich nicht einmal, wie ich das hungrige Kind denn stillen könnte. Ich liess mich von der Entwicklung des Babys überraschen und passte mich ihm so gut ich konnte an. Ich hatte ein paar Sorgen, ja, auch ein paar schlaflose Nächte.

Überrascht hat mich in den 365 Tagen, und nach 260 Artikeln und über 23’000 Kommentaren vieles: Ein bisschen, wie schnell unser Baby laufen gelernt hat. Immer wieder, wie breit die Themenpalette in einem Elternblog sein kann, wenn man das Laufgitter herkömmlicher Erziehungstipps verlässt. Ziemlich verblüfft war ich über das Medienecho, das der Blog ausgelöste. Die ersten Interviewer vor einem Jahr fragten mich noch unverholen, ob Mamathemen den wirklich interessant genug seien für einen täglichen Blog. Heute fragen sie Professorinnen, warum ein täglicher Blog von und über Mütter ein solches Echo auslösen kann. Am meisten aber hat mich überrascht, wie stark der Geschlechterdiskurs in den Kommentaren stets hervorbricht. Und das nachdem auf Redaktionen  jahrelang nur müde gegähnt wurde, wenn jemand ein Thema in diese Richtung vorgeschlagen hat.

Klar ist: Ohne seine vielen aktiven Mitschreibenden wäre der Mamablog heute nicht, was er ist. Deshalb möchten wir an dieser Stelle Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, herzlich danken. Fürs Lesen, fürs Mitdiskutieren, fürs Kritisieren.

Sorgen bereitet mir, dass einige wenige Kommentierende es immer wieder schaffen, eine konstruktive Diskussion zu torpedieren, indem sie unter der Gürtellinie auf einzelne Teilnehmer schiessen.  Ich weiss, dass das auf dem Netz gang und gäbe ist. Und dass man das Problem mit der Spamstrafe lösen kann. Doch noch bin ich überzeugt, dass es auch anders geht. Stolz bin ich auf den Mamablog nämlich dann, wenn er zum gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskurs etwas beiträgt. Ja, das sind hohe Ansprüche, die ich stelle. Aber man soll als Mutter an das Potenzial der eigenen Kinder glauben.

So und jetzt genug der mütterlichen Nostalgie und des erzieherischen Moralins. Schliesslich soll man Kindern, die laufen gelernt haben, genug Freiraum einräumen, um sich weiterzuentwickeln. Diesen Freiraum möchten wir dem Mamablog gewähren, indem wir ihn öffnen und den Leserinnen und Lesern eine Carte Blanche anbieten. Schreiben Sie im zweiten Jahr am Mamablog mit. Stellen Sie Ihre Themen, Beobachtungen, Erfahrungen hier zur Diskussion! Die Redaktion wird die Texte sichten, auswählen und publizieren.

Texte ( zwischen  1800-2500 Zeichen) an  mamablog@newsnetz.ch

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261 Kommentare zu «Happy Birthday, Mamablog!»

  • Eni sagt:

    @ Lea

    So ungefähr

  • Fila sagt:

    Weniger als 1 Jahr hat der Blog gebraucht, um zu einem Tummelfeld von gefühlten zwei dutzend Selbstdarsteller jedwelcher Couleur zu verkommen. Was als interessantes und manchmal sogar lehrreiches Projekt begonnen hat, ist zu einem Schlachtfeld verkommen. Schade!!! Werde zukünftig wohl nur noch die meist anregenden Texte der „Mütter“ lesen. Den Rest muss ich mir nicht mehr zumuten.

  • Lea sagt:

    @Eni: „hintelassen Sie die grössten Bugwellen“ finde ich eigentlich nicht. Aber ’selber in den Spiegel schauen‘ akzepiere ich. das wollten Sie doch sagen, nicht?

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Da bin ich aber froh 🙂

    Ich finde es trotzdem daneben, dass Sie sich darüber beklagen dass Sie beleidigt werden und selber hintelassen Sie die grössten Bugwellen

  • Lea sagt:

    @Eni: ich fahre nie alkoholisiert.

  • Eni sagt:

    @ Lea

    Vielleicht sollten Sie sich mal an die eigene Nase fassen

  • gargamel sagt:

    @lea: strasser postete hier selber schon unter diversen nicks und ist wirklich nur ein troll. ausser seitenlange flame wars anzuzetteln trägt er nichts zu den diskussionen hier bei. mach dir nichts draus und am besten ignorierst du seine dreckeleien einfach.
    im moment werden seine übelsten auswürfe auch mit schöner regelmässigkeit von der redaktion gelöscht, was ihn doch langsam etwas zu zermürben scheint.

  • Lea sagt:

    @Marcel: Vielleicht haben Sie recht. Aber: Eigentlich sollte dieser Blog und das Kommentieren auch etwas Spass machen. Nur finde ich ‚die Tricks‘ eben mühsam und manchmal verletzend. Wie zum Beispiel soll ich auf Strassers Geplänkel wegen multipolarer Persönlichkeit antworten, oder auf die Tatsache reagieren, dass der sich die Mühe macht, diese Threads sequentiell auf Posts anderer zu durchforstem, um ein quirliges Haar in meiner Suppe zu finden?

  • Marcel sagt:

    @Lea: Also ich habe mir auch schon gedacht, dass dieses kleine Büchlein zur Standardliteratur eines jeden Strafverteidigers gehören sollte.

    Offene Gesprächskultur? Ja, das Leben steckt doch auch sonst voller Überraschungen und Tricks- die Genannten gehören dazu.

  • Lea sagt:

    @Marcel: Ja, aber ist das in Deinem Link nicht eher im Kotext der Jurisprudenz, oder genauer die Argumentationsarten im Gerichtssaal? ad hominem dort: „Denn es kommt ja nicht auf die Wahrheit, sondern nur auf den Sieg vor dem Publikum an. Gibt er z.B. ein argumentum ad hominem, so ist es hinreichend, es durch ein Gegenargument ad hominem (ex concessis) zu entkräften. Und überhaupt ist es kürzer, statt einer langen Auseinandersetzung der wahren Beschaffenheit der Sache, ein argumentum ad hominem zu geben, wenn es sich irgendwie darbietet.“

    Das soll also die offene sachliche Gesprächskultur dieses Blogs sein?

  • Marcel sagt:

    Titel im oberen Post: Schopenhauer und kein Geringerer!

  • Marcel sagt:

    http://www.rhetorik-netz.de/rhetorik/kunstgriff/index.html

    Gut, Schopenhauer war da nicht der Erste, aber immerhin derjenige, der die zwei Argumentationsschienen (ad hominem und ad rem, ganz zu schweigen von ex consensis, ad auditores u.v.a.m.!) in einem griffigen, kleinen Büchlein ausformuliert hat.

    So, und nun lernt mal schön!

    😉

  • Lea sagt:

    Ich weiss, der war Politiker in Rom in diversen Funktionen. Weshalb soll der andere, der Galiläer, dünnes Eis sein? Wegen den Trollfutter-Fischen. hmmm. Der war ja quasi Fischer.

  • Hotel Papa sagt:

    @Lea: Das mit dem Galiläer ist dünnes Eis. Er ist nicht der einzige, der vor 2000 Jahren denkwürdges gesagt hat. Schlag „ceterum censeo“ mal nach.

  • Lea sagt:

    @max…. wieder so ein ad hominem post. Sie unterschieben mir Unwissen und mangelnde Disziplin im Denken. Schauen Sie in den Spiegel. Die Kutlur ist in diesem Blog irgendwann abhanden gekommen. Es stinkt hier wie in einem Quartierspunten der schweissigen Bierart.

  • max sagt:

    @Marcel

    @Lea

    Gestern hat die Lea schon Godwin’s Law zitiert ohne wirklich zu wissen, was Godwin eigentlich vertrat. Sind nette Versuche von Lea, uns die Internetkultur näherzubringen. Aber die Wörter ersetzen diszipliniertes Denken nicht.

  • Marcel sagt:

    ad hominem = Internetsubkulturslang?

    Schopenhauer, kein Geringerer!

  • Lea sagt:

    …. also so grosse Ansprüche stelle ich nicht. Der eine damals in Galiläa hat wesentlich wichtigeres gesagt als ich hier ab und zu schreibe und wurstle.

  • Hotel Papa sagt:

    Ein „ceterum censeo“ ist jedenfalls besserer Stil als Hämetriefendes Spielen auf den Mann. Gewisse Leute schaffen es damit in die Geschichtsbücher und das Bewusstsein der Menschen 2000 Jahre später.

  • „ad hominem“ Leas neues „ceterum censeo“?

  • Lea sagt:

    hab ich wohl in diesem zum saufkumpanen-ghetto verkommen blog gelernt.

  • max sagt:

    … aber ob sie die Begriffe hinter den Wörtern versteht, das bezweifle ich.

  • max sagt:

    Lea kennt sich richtig aus mit Internetsubkulturslang.

  • Lea sagt:

    @Giorgio …. ad hominem

  • @Dani Kobler
    Ich fürchte weder Frau Binswanger, noch Frau Althaus werden eines ihrer KInder vernachlässigen, um die von Ihnen im sauren Schweiss erarbeitete liste „gruusiger Kommentare“ auch nur nochmals anzuschauen. Gehen Sie hinaus, lächeln sie einer Frau zu, tun Sie was tüchtiges, mit solchen Kommentaren landen sie höchstens in der Vorhölle der Mucker als vierter Untersekretär, der die Datengrundlage für die Plädoyers des Teufels für das jüngste Gericht zusammentragen muss.
    Dies ist ja das schauerliche am Netz: es ist jüngstes Gericht in Echtzeit. Seit einiger Zeit fomieren sich hier ständig spontane Demos der Selbstgerechten, die „Kreuzige, Kreuzige ihn“ rufen. Und es hat wie immer bei diesen Rufen, eine innere Logik, dass es den falschen trifft. Da hantieren ja schon einige mit Begriffen wie „Forensik“ uhlala: zuviel CSI und deutsches Unterschichtsfernsehen konsumiert?

  • Hotel Papa sagt:

    „jorelang gearbeit schwer, un geschafft als mer und mer
    haiser schlesser stedt un lender far a haifele verschwender
    unser lon dafor is wos? hunger not un arbetlos!

    Eins zwei drei vier…

    Sorry für den Ausbruch; die CD ist wirklich gut. Habe sie seit bald 20 jahren nicht mehr , aber die Texte hallen immer noch nach.

  • heidi reiff sagt:

    Jiddische Lieder

    Ich hab eine CD von Zupfgeigenhansel, der singt jiddische Lieder „chob gehert sogn“. Arbetslose-marsch ist recht eindrücklich, ich bin und war seit eh und jeh auf der Seite der Arbeiter. Ich mag die jiddische Sprache sehr. Geigenmusik mag ich sehr vorallem Zigeunermusik, die Räder drehn sich……..

  • Marcel sagt:

    Also Dani Kobler weiss Bescheid, er ist unser Weg, unser Licht und die Herrlichkeit, amen.

    Free your mind- aber nur für Auserwählte.

    Aha.

  • Anastasia C. sagt:

    @Max: Ich mach das nicht regelmässig darauf Aufmerksam,sondern nur sporadisch. Das ist ein Unterschied. Und so reichlich sind die Trinkgelder übrigens auch nicht…

  • max sagt:

    @Anastasia C.

    Sie sind diejenige, die regelmässig auf ihre schicken Klamotten aufmerksam macht und dass die bei den älteren Herren reichliche Trinkgelder auslösen (bei mir übrigens nicht, weil ich in keinen Bars verkehre).

    Ja, Sie finden dort lauter gruslige Geschichten. Mord, Totschlag, Inzest, Krieg, Verrat, Betrug alles das kommt nirgends so gehäuft vor wie im Alten Testament, ausser noch im Blick.

  • Anastasia C. sagt:

    @Max: So aufgepimpt, wie in Ihrer Fantasie laufe ich nicht umher, da muss ich Sie entäuschen. Nee, ich stehe einfach auf gute Gruselgeschichten und die Bibel bildet da `ne ganz gute Grundlage.

  • max sagt:

    @Anastasia C.

    Also wenn Sie ihre aufgemotzte Berufskleidung als Bardame mit Ambitionen auf riesige Trinkgelder von älteren Herren beschreiben — ja dann sehe ich Sie so richtig als männermordenden Vamp vor mir. Ob das mit Lilith gemeint ist?

  • Auguste sagt:

    @ marcel

    hmm…, max‘ texte wären zuweilen wirklich lesenswert, wenn nur das ende nicht immer so absehbar wäre. jüngst gab es zugegebenermassen ein paar ausnahmen. und er bewegt sich doch!

    poetisch und literarisch interessant ist die rauheit und authentizität von heidi reiffs beiträgen. wie sie kürzlich beschrieb, dass sie manchmal alleine zu hause trinkt und dazu „pafft“, das war berührend in einfachen worten. aus ihren texten könnte man herrliche lieder machen – aus max‘ beiträgen oftmals bloss fanfarenstösse und dazu stolziert ein pfau mit geschlagenem rad herum und zeigt bei jeder drehung seinen blossen hintern.

    etwas erstaunt hat mich die tatsache, dass obwohl hier immer wieder so viele bücher zitiert werden, es nur wenige schafften, einen dem anlass gerecht werdenden geburtstagsgruss im thread zu hinterlassen. über so eine geburtstagskarte hätte ich mich nicht recht freuen können. geburtstage sind festtage – keine feedback-tage. dafür gibt’s das ganze jahr über gelegenheiten.

  • max sagt:

    Und Dani Kobler weiss natürlich, wer die Experten sind, die sich äussern dürfen und welches Wissen sie mitbringen müssen, um als Experten zu gelten.

  • Dani Kobler sagt:

    @ Nicole Althaus
    @ Michèle Binswanger

    Lesen sie eigenlich alle Kommentare?
    Ich hab es gearde getan. Ein zweifelhaftes Vergnügen.

    Im wesentlichen schliesse ich mich den folgenden Beiträgen an und bitte sie diese ebenfalls (nochmals) zu sichten:

    Tommaso 9. März 2010 um 10:41
    xyxyxy 9. März 2010 um 12:59
    Maya 9. März 2010 um 13:159
    blackball 9. März 2010 um 13:41
    lulu 9. März 2010 um 14:12
    markus 9. März 2010 um 14:41
    michael 9. März 2010 um 15:14
    gargamel 9. März 2010 um 15:50
    michael 9. März 2010 um 16:16
    Widerspenstige 9. März 2010 um 16:43
    Monato Roddenberry 9. März 2010 um 17:14
    Alexander 9. März 2010 um 20:54

    Mein Eindruck ist das es zu Anfang besser war. Ihrer auch?

    Es gibt kaum noch eine Diskussion die sich auf das ürsprüngliche Thema bezieht. Nach etwa 20 Kommentaren kommt man vom Thema ab, kommt zu Hitler, den 68er und irgendwelchen Frau – Mann Geschlechterkämpfen. Die üblichen Verdächtigen trollen sich, schlagen sich unter die Gürtelline und ein paar unentwegte appelieren and Fairness und Anstand. Zwischendurch ein wertvoller Beitrag, der aber unentdeckt bleibt.

    Jaja, man kann die Kommentare auch überscrollen, aber das ist etwa gleich mühsam wie der Schnellvorlauf in der Werbepause im Film. Mühsam, und es besteht das Risko das man zu weit spult und was interessantes verpasst.

    Wieso ich mir den Mamablog denoch ansehe und diesemal sogar durch all die Kommentare druchgegangen bin?
    Weil ich immer wieder hoffen, doch etwas interssantes zu finden. Zu Anfang war das oft der Fall, in letzer Zeit bleibt die Suche oft erfolglos.

    Es kann doch auch nicht in ihrem Interesse sein, dass die Diskussion immer nach dem gleichen Schema verläuft und das der Kommentar Thread vom Donnerstag problemlos mit dem demjenigen vom Dienstag getauscht werden kann? Wozu scheiben sie sonst den täglichen Artikel?

    Zur Klarstellung, ich hab nichts dagegen wenn eine Diskussion vom Thema abkommt und sich Herr A und Frau B sich in Details verlieren und sich an Nebensätzen aufhängen. Wenn die zwei vom Fach sind und sich dabei Expertenwissen um die Ohren schlagen kann das auch für Laien interessant sein. Falls nicht, kann man in diesem Fall den A und B Dialog auch überspringen und den Rest weiterlesen.

    Vorschläge:
    – Sie richten einen Chat ein in dem sich die üblichen Verdächtigen die Kommentare im Minuten Takt um die Ohren schlagen dürfen.

    – Die Kommentare zu dem Tages Blogthema werden mit 1 Std Verzögerung geschalten (oder je nach Reputation auch kürzer). Das zwingt die Kommentatoren dazu, sich ihren Beitrag sorgfältiger zu formulieren (damit dürfte auch die Edit Funktion an Nachfrage verlieren).
    Folge: weniger, aber längere Beiträge, hoffentlich besser formuliert, und weil man sich Zeit nimmt besser dokumentiert, referenziert.

    – Kommt eine Diskussion vom Thema ab, wird sie an einen anderen Bereich gezüglet (nicht gelöscht, da sonst Zensuraufschrei)

    – Kommentatoren haben die Möglichkeit andere Kommentare zu bewerten, positiv oder negativ (wegen Anstand oder off topic). Das würde ihnen den Überblick und eine mögliche Moderation erleichtern.

    Ihr Kommentare dazu? Was sind Ihre Ideen dazu, im zweitletzen Abschnitt „dass es auch anders geht“, was meinene Sie damit?

    Ansonsten finde ich den Blog sehr gut, deswegen hab ich mir nun auch die Zeit für das obige genommen.

    Noch ein verspätetes Happy Börtdei.

  • gargamel sagt:

    @giorgio girardet: “Die alte Tante von der Falkenstrasse” ist ja das Elysium meiner tippenden Finger und unter ihrem Rock schlüpfen dürfen und ein “Kürzel” zu erhalten wäre mir schier letzter Trost in diesem Jammertal.

    echt? auch heute noch? die alte tante ist doch unterdessen recht tattrig und auch etwas verwirrt geworden, und auch körperlich nicht mehr so gut beeinander… auch wurde ihr von ihren neoliberalen neffen und ein paar nichten doch ziemlich übel mitgespielt. kurz: sie ist schon seit längerem nicht mehr die alte.

  • Marcel sagt:

    @max: Auch ein Heise-Leser! Echtzeit-Internet? Folgendes Buch wäre da zu empfehlen:

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/

    Die Rezensionen waren durchs Band gemischt- auch ich bin mir nicht so ganz im Klaren darüber, worin der Erkenntnisgehalt dieses Buches besteht. Aber lesen tu’ ich es gerade.

  • Marcel sagt:

    @max: Auch ein Heise-Leser! Echtzeit-Internet? Folgendes Buch wäre da zu empfehlen:

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/

    Die Rezensionen waren durchs Band gemischt- auch ich bin mir nicht so ganz im Klaren darüber, worin der Erkenntnisgehalt dieses Buches besteht. Aber lesen tu‘ ich es gerade.

  • @Anastasia
    Vorab: Ich habe nichts gegen Tanten. Sie halten das Familiensilber beieinander, haben tolle Schrullen und eignen sich wunderbar als Gotte und Götti, als Rosine im Erziehungsteig. „Die alte Tante von der Falkenstrasse“ ist ja das Elysium meiner tippenden Finger und unter ihrem Rock schlüpfen dürfen und ein „Kürzel“ zu erhalten wäre mir schier letzter Trost in diesem Jammertal.
    Was Ihre „Tantigkeit“ betriftt. Ich kenne Sie ja nicht, aber Tucho meinte: „Wer sich getroffen fühlt, der ist gemeint“.

    Jaja, an alle die mir meine spontanene Tucho-Zitate wieder mit google, textlog und ähnlichem nachbessern wollen. Ich weiss.

  • Anastasia C. sagt:

    @Tobi: Funkel, funkel kleiner Stern die Kiniakz haben Roland Strassers (Ex-)Freundin gern…

  • Tobi sagt:

    @Roland: Können sie haben mein lieber….!! hala….

  • Roland Strasser sagt:

    In Zukunft auf diesem Kanal: mehr Presto furioso statt das gähnig-kuschelige Largo-Adagietto der Anstandsdamenherren und linken Mainstream-Einluller!
    Das ist durchaus eine Drohung.

  • Roland Strasser sagt:

    @Giorgio: danke für längst wiedermal fälige mit dem Scheinwerfer hineinzünden und den originellen Kommentar dazu. Nice, die Erwähnung des Strauss’schen „Bocksgesangs“, das trifft den Nagel in vielerlei Hinsicht mitten auf den Kopf 🙂
    Grüsse aus dem Gugelhupf, Orlando

  • zysi sagt:

    @giorgio

    erhellenden dank, so von mann zu mann 😉

  • Tobi sagt:

    @giorgio: Ich bin Atheist… also zieht dies nicht bei mir was der Allmächtige (wieder das Gendergestürm d.h. gott= Mann oder Frau? oder sonstwelches Wesen?) zu sagen hat.. Aber sie haben recht zwischen Wasser predigen und Wein trinken ist ein schmaler Grad….

  • Anastasia C. sagt:

    @Giorgio Giradet: Ich bin keine Tante.

    @Hotel Papa: Mir gefallen halt Grusel-Märchen. Oder weshalb sonst sollte ich die Bibel lesen???

  • @Tobi
    In seiner unendlichen Weisheit hat es der Allmächtige eingerichtet, dass er im Deutschen zwischen „Lesen“ und „Leben“ eine „differance“ nach Derrida eingebaut hat. So ist nur der ein wahrer Lesemeister, der auch eine Lebemeister ist. Jaja, ihr Gendertanten: Ob das auch für das Weib gil?: keine Ahnung! Bin ich denn Moses? Wo doch Freud am Weibe scheiterte.

  • Hotel Papa sagt:

    @Nasti: Das ist sie auch. Sie steht aber für viel mehr.

  • Hotel Papa sagt:

    Wenn Dich Lilith intressiert, fang mal bei Wikipedia an. Sie ist eine wichtige Identifikationsfigur in der Frauenbewegung.

  • Anastasia C. sagt:

    @Tobi: Ich empfehle Maimonides Kommentar zum Talmud. Der Maimonides war übrigens Hofartzt am Hofe des Sultans…

    @Max: Lilith ist Männer mordender Dämon.

  • Tobi sagt:

    @Giorgio: Keine Missionierung sonder Aufklärung.. Die Bibel und den Koran habe ich gelesen.. Doch vom Talmud etc. habe ich nur Vorstellungen.. Der Pentateuch wurde in der Bibel zu oft umgeschrieben. Der Koran hat nur teile davon übernommen…

  • @Tobi
    Aber hallo! Wird hier missioniert? Tobias heisst der „Gute“. Wenn du dich bessern und aufklären willst so folge dem Rate Immanuel Kants und lese die Bibel, der Pentateuch wird dir sondann auch helfen den Talmud zu verstehen, und du wirst sehen, wie schlicht der Auszug davon im Koran ausfüllt, dem Militärreglement der Araber.

  • Tobi sagt:

    @Max
    @Nastia

    Hallo Zusammen. Ich würde mich gerne mal über den Talmud schlau machen. Habe die Schriften nie gelesen. Was empfiehlt ihr einem Unwissenden wie mir? Buchtipps?

  • Tobi sagt:

    GUTEN MORGEN MITEINANDER

    Eine Weisheit pro Tag schadet niemandem

    Beobachte, wie er handelt, betrachte seine Motive und untersuche, worin er seine Ruhe findet. Wie könnte ein Mensch Dir dann noch etwas verbergen? ( Konfuzius )

  • max sagt:

    @Anastasia C.

    Hallo Lilith,
    Nein, ich bin nur das Licht. Für einen ganzen Tag braucht es mehr.

    Leider weiss ich nichts von der talmudischen Lilith.

    @Giorgio Girardet
    Echt lustig.

  • An alle Orthographen: ich weiss, ich weiss, eine Edit-Funktion wäre hier echt was Tolles.

  • Anastasia C. sagt:

    @Max: Nach dem Talmud hatte Adam vor der Eva noch `ne Andere: Lilith. Wenn Sie der von Gott erschaffene Tag sind,dann bin Ich die Lilith.

  • Kurz vor dem 200. Kommentar erhebe auch ich noch das schäumende Glas auf die nervenstarke Puffmutter Frau Althaus zwinkere ihr durch die perlenden Gasblasen durch, ergreife ihre Hand und neige mein wirres Haupt zum Kusse auf dem Milieu-bdingten Handrücken. Gleichzeitig möchte ich der witzigen Freundin der Frau Althaus durch sie ausrichten lassen, dass wenn sie hier zugegen wäre ich andächtig ihre Fingerspitzen kosen würde, für ihre weltkluge Ironie, die sie nicht im Cyberspace verschwendet sondern dem geselligen Kreis der realen Freunde anvertraut.
    Natürlich erweise ich auch Mme Binswanger die Ehre, die mich als Mutter und Klettererin über dei Baumgrenze des coupierten Geländes des seichten Gendergewäsches führt und die mit der Dreipunktsicherung der hegelschen Dialektik in höhen der Transzendenz der Muttererfahrung klimmt. Mit wohligem Schauder werde ich beobachten, wie die arme Frau Binswanger, wenn sie Wolkendecke durchstossen und mit der Atemmaske bewaffnet die letzten Klippen unter ihre gierigen Kletterfinger nimmt irgendwann die roten Lederpantoffeln des realexistierenden Papartzigenger in den Krallen halten wird.
    Fleisch ist kein Material, wusste schon Frischs homo faber. Darum Grüsse ich hier auch
    @ZYSI, die ich ebenfalls dem weiblichen Geschlechte zurechne, was aber aus ihren Voten nicht unbedingt ganz klar wird. Auf alle Fälle scheinen wir in unserer antiquierten Einfalt eher der Dreifaltigkeit als der hegelschen Dialektik das Vertrauen zu schenken.
    @LEA von der meine, dass sie dem Bunde der beschnittenen Männer angehört, oder zumindest den Mutterwitz hat, der diesem historischen Gottesbeweis nachgesagt wird.
    @DEN BLOGGENDEN MäNNERN: Herzlichen Dank, ihr habt eure Sache sehr gut gemacht und euch wacker geschlagen. Wenn es weniger Kommentare gab: oft bringt ihr echte Probleme und mannhafte Anliegen vor. Die Männer haben dem oft nicht viel beizufügen, die Genderplaudertaschen sind in ihrem Kaffeekränzchen gestört.
    @ Roland Strasser. Den „Orlando furioso“, den „rasenden Roland“. Wir teilen ein jämmerliches Säkulum. Lieber würden wir Jerusalem erstürmen, auf dem Mond landen (hinter dem uns hier die meisten wähnen) oder in die Fahne des Vaterlandes in den Südpol rammenden. In diesem „dintenglecksendem säculum“ der Cyberkommunikation sondern wir unseren „anschwellenden Bockgesang“ dort ab, wo er nicht nicht von geistigen Flachmalern ständig übertüncht wird.

    @Rest
    Ich bin ungerecht. Ich weiss. Aber in jedem Gugelhupf braucht es auch den Teig, sonst kämen die Rosinen nicht zur Geltung.

    Und schliesslich:
    Ich lese, man dürfe hier selber Texte für den „Kommentar-Gang-Bang“ schreiben. Das finde ich interessant. Nur wie gross wäre der Nuttenlohn? Wieviel schnöden Mammon will die Tamedia („content for people“) für solchen „user generated content“ auslegen? Sind es 3 Rappen das Zeichen (sozialistisches Selbsausbeutungshonorar für Teilnahme an der Weltrevolution in der „Wochenzeitung“), sind es 4,5 Rappen das Zeichen (für die Ehre in der „ältesten Satirezeitschrift der Welt“ in der Nationalbibliothek gelagert zu werden), sind es 6,5 Rappen/Zeichen um am durchschnittlichen Schweizer Print-Journalismus teilzunehmen, sind es 8 – 10 Rappen/Zeichen (wenn man für würdig gefunden wird in das ewige Erz der „alten Tante von der Falkengasse“ seine Worte schreiben zu dürfen) ist es gar mehr (wenn man als Werbeheini eine Zahnpasta-Srpuch textet?). Gibt es eine parfümierten, handgeschriebenen Dankeskarte von Frau Althaus Hand? Ein reales Rendez-vous, oder steckt die Tamedia je nach Klickrate mir Geldscheine in den Strapsgürtel? Das würde mich doch sehr wunder nehmen. 😉

  • max sagt:

    Und in der Musikbranche ist dieses zusammengeklaute längst Standard. Man nennt es dort „Sampling“.

    Das ist einer der Gründe, warum immer weniger Musik CDs verkauft werden. Es fehlen die originalen Schöpfungen und statt für abgekupfertes zu zahlen, finden wohl die Leute, sie könnten grad so gut vom Bittorrent abkupfern.

    So sind nicht nur die Kunden den Plattenherstellern untreu geworden, sondern die Plattenhersteller haben in vielen Fällen schlicht nichts mehr zu bieten.

    In letzter Original gekauft, weil ich die Originalität der Künstlerinnen wertschätze:

    Eliana Burki, Heartbeat
    http://www.elianaburki.ch/?get=musik

    Yma Sumac, Recital
    http://www.sunvirgin.com/
    http://www.welt.de/welt_print/article2670872/Yma-Sumac-1922-2008-Stimmwunder.html
    http://www.amazon.com/Recital-Yma-Sumac/dp/B000J3Q0NE

  • max sagt:

    @Marcel
    … wartet auf Freischaltung.

    In dem von mir verlinkten Artikel ist der nächste Satz, der mich am nachdenklichsten stimmt.

    „Die häufige Beschäftigung mit der Plattform anhand von eigentlich unwichtigen Kommunikaten schafft eine ständige ***Halbaufmerksamkeit***, falls etwas tatsächlich Relevantes passiert. “

    Diese Halbaufmerksamkeit dem Social Network halbiert nämlich auch die Aufmerksamkeit dem Gesprächspartner gegenüber, der mit einem am Tisch sitzt, dem Gesprächspartner gegenüber, dem man einen Brief schreibt, dem Gesprächspartner gegenüber, den man im mamablog herunterputzt.

    Erich Fromm gebrauchte für diese Form der halbaufmerksamen Anwesenheit den Begriff „Entfremdung“.

  • max sagt:

    @Marcel

    Eine analoge Entwicklung, wo nur noch das zusammengeklaute wahr ist und der Mensch als eigenständiges Individuum kaum noch einen Wert hat, beschreibt ein Artikel in der aktuellen c’t

    aus der c’t Nummer 6, 2010
    http://www.heise.de/ct/artikel/Netz-Sozialisierung-939907.html

    Sascha Lobo
    Netz-Sozialisierung
    Vom Überall-Netz ins Echtzeit-Internet

    „Digitale Sphäre

    Das Interessante ist, dass diese Beiträge mit einer scheinbaren Nullaussage tatsächlich das Schmiermittel des Echtzeit-Netzes darstellen. Das kann das Versprechen, das schon in seinem Namen verankert ist – die Echtzeit –, nur dann einlösen, wenn ständig ein ausreichend großer Teil der Nutzerschaft online ist. Die berüchtigten Kommunikationswellen auf Twitter, wo über Erdbeben, Flugzeugabstürze und Wahlergebnisse wenige Minuten alte Informationen durchs Netz rollen, bedingen ausreichend viele miteinander vernetzte Teilnehmer, die auch genau jetzt online sind. Der Kaffeetweet ist der Grund, weshalb die Nutzer auf die Plattform gehen, sich zwanzig, dreißig Beiträge ansehen und vielleicht den entscheidenden darunter weiterempfehlen.“

  • max sagt:

    @Hotel Papa

    Ah ja, jetzt wird es klar, der Witz hat nicht nur einen doppelten sondern mindestens noch einen dritten Boden.

  • Hotel Papa sagt:

    @max: „Jiddisch habe ich verstanden. Die Pointe nicht.“

    Der Name vom Rabbi ist wesentlich.

  • max sagt:

    @Roland Strasser

    Ja, danke doch für die Aufmunterung.

    Und ja, mir kommt es schon so vor, dass sich etliche der Herren schützend vor ihre emanzipierten Hausmütterchen stellen und dieses Idyll gegen deutliche Worte von eigenständigen Denkern verteidigen.

    Auch weiss ich aus zahlreichen Beobachtungen, dass viele Menschen Kopfweh bekommen, wenn sie auf einmal denken müssen. Da ist es immer bequem, wenn man den breiten Konsens darüber schon hat, was sozial und frauenfreundlich ist.

  • Robert sagt:

    Liebe Frau Althaus, das hier ist nicht nur ihr Baby, denn Sie und Ihre Junior-Partnerin haben es Stück für Stück gebastelt und ich hab mich mehr als nur einige Male gefragt, wie Sie das machen – immer wieder ein Thema finden, immer wieder diese Berge von mehr oder minder erbaulichen Kommentaren verfolgen. Haben Sie den Blog nicht ab und zu auch mal innerlich verflucht??

    Sie sind schon ein zähes Stück, muss ich sagen! Meine Achtung ist Ihnen jedenfalls gewiss.

    Danke!

  • Lea sagt:

    @Nicole: I am amazed that someone who sells services for corporate communication / brand identity let this platform get this loose. It casts a VERY doubtful image regarding those services. Where are we here? The lower east side? You let the statements of alleged Mr. Strasser stand like this? Do not forget that there is incrimination by proxy.

  • Markus Schnetzer sagt:

    Gratuliere auch: The one and only blog on Swiss Media sites!

  • Roland Strasser sagt:

    @gargamel: kriegen sie wenigstens einen kafi oder einen st… dafür, dass sie hier ungefragt ihr hinterhätiges monitoring betreiben. ich meine, niemand, auch nicht Frau Althaus, hat sie darum gebeten, hier dem max aufzulauern und bei kaum legitimer gelegenheit einfach mal wie ein besessener draufloszufeixen? ich meine, warten sie wenigstens auf den richtigen moment um ihre polizisten-fantasien auszuleben…

    @Lea: müssen sie nicht irgendwo eine „forensische untersuchung“ leiten. ich vermute, sie sind ein angestellte/r von tamedia, deshalb kennen sie erstens die situation „auf dieser platform“ so genau (vielleicht nur vom hörensagen in der kafipause) und haben daher dieses platzhirsch(kuh)verhalten.
    Ihnen ist klar, dass sie sich strafbar machen, wenn sie drohungen aussprechen und leuten wie Strasser und Max mit massnahmen drohen mit wissen, dass sie sich illegiim angeeignet haben. fragen sie den datenschutz-sachverständigen in ihrem laden. shit rolls downhill, also fang besser nicht mir werfen an, weib.

    @Max: lassen sie sich nicht weichkochen. die überwiegende mehrheit hasst zwar ihre meinung und ihr machogehabe, aber die meisten freuen sich riesig, wenn sie mit etwas kommen, was die gedankenarbeit stimuliert und die plötzlich…huch…ganz grundsätzlich gedanken machen müssen und sich mit einem grösseren (meist unangenehmen) bild von der wirklichkeit auseinandersetzen müssen…huiuiui, das ist eben jenes „böse blut“.
    Unsere weichschneckenfraktion hier möchte nie, gar nie, irgendetwas belastendes oder warhaft udn schonungslos ehrliches hören weil die sind zuhause an ganz kurzer leine, haben nach ihrer wilden altlinken-jugend einfach brav gemacht, was die starke emanzipierte mama zuhause erwartete. gerade deshalb fühlten sie sich vom mama-blog angezogen, WOW einen ganzen haufen frauen mit prolemen, vor denen wir uns als verstehende, ach so bedingungslos „weichsinnige“ GUTMÄNNER aufbauen können. und das tun, womit wir mama daheim gefalen: lieb zu sein undohne ecken und kanten, einfach ein „guter mann“, wie jemand einen von denen mal nannte. jööööö, so lieb.

    Sehr menschlich und arttypisch das verhalten: typen wie du und ich, Max, wildern in dem, was für die auf perverse art und weise eine art jagdgrund ist. denen ist jeder neue mann in ihrem imaginären kuschelgehege ein konkurent. mit fast schon wollüstiger häme registrieren die es, wenn sich losgelassene frauen wie furien über uns lustig machen. nichts schlimmeres als wenn eine frau unsere argumente und uns selber gar nicht so doof findet (wie z.B. Eni, Frau Althaus), dann kampfen sie wie die löwen um ihre pfründe und wollen die „trolle“ draussen haben.
    Nun, zum glück erkennt man solche leute im wirklichen leben sehr schnell und kann sie schnell zur strecke bringen. bezeichnend ist, dass unsere frauenversteher offenbar alle freischaffend und unterbeschäftigt sind. so ganz einsam in ihren einzelbüros am stadtrand, wo höchstns die putzfrau einen gewissen reiz hat, tja, da tummelt man sich doch gern im mmablog und geilt sich an den doofen chicks auf, die einen mit netten worten bedenken, wenn man sich als ihr beschützerprinz aufspielt.

    carry on, Max!

  • Marcel sagt:

    @gargamel: Nix geändert, nein, aber danke für den Hinweis.

    ..Verschwörung?

    😉

  • Walter sagt:

    @max
    Ich bin halt kein richtiger Mann, sondern nur ein kleines Würstchen. Darum kann ich halt nicht zu jedem Thema und jeden Tag aus meinen Leben berichten. Aber ich bin sicher, ihn ihrem alllumfassenden Erfahrungsschatz finden Sie auch eine Möglichkeit, Würstchen wie mich zu akzeptieren. Für heute verabschiede ich mich und hoffe, morgen wird ein Thema lanciert, wo ich mich mit meinen bescheidenden Erfahrungen einbringen kann.

  • Marcel sagt:

    Bemerkenswert finde ich eigentlich den Umstand, dass die Kritiker von Max ihm im allgemeinen weder dialektisch noch intellektuell das Wasser reichen mögen- von der virulenten Rethorik mal ganz zu schweigen. Nicht dass ich Max‘ Haltung kritiklos teilen würde, nein, ganz im Gegenteil- aber bei den z. T. wirklich spärlichen Ergüssen seiner Kritiker hier drinnen (sowohl formal als auch inhaltlich) muss ich schon sagen, dass ich Max‘ Beiträge immer wieder gerne lese.

    Obwohl ich mich manchmal wundere, woher er all die Zeit nimmt, soviel hier drinnen zu schreiben.

  • gargamel sagt:

    @marcel: haben sie etwas an „name“ oder „e-mail“ geändert? dann schickt sie das system automatisch in die warteschlaufe, weil es sie nicht mehr erkennt…

  • Marcel sagt:

    Also max, meine Antwort auf Deinen Einwurf zum Thema Hegemann taucht wohl erst morgen früh auf: Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung.

    Gute Nacht!

  • gargamel sagt:

    @walter: der troll-lackmus-test: reichen sie die hand und es wird draufgespuckt….

  • max sagt:

    @Walter

    Und ein weiteres mal haben Sie zehn Minuten damit verbracht, meine Beiträge zum Blog zu kritisieren.

    Sie könnten genauso gut in der gleichen Zeit einen eigenen Beitrag aus Ihrem Alltag, Ihren Erlebnissen, Ihren Beobachtungen zum Thema schreiben. Das fände ich wesentlich lehrreicher.

  • Marcel sagt:

    Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung. Na dann schaltet mal, Ihr Lustigen!

  • Marcel sagt:

    @Max: Helene Hegemann ist ein Subjekt unserer Zeit. Sie verkörpert den ganzen Alles-auf-einmal-und-sofort-Geist und hat zum Schluss, als alles rauskam, in einer selten müden Stellungnahme versucht, mit billigen Querverweisen auf den vorherrschenden (Internet) Zeitgeist versucht, ihr Tun zu rechtfertigen. Zeitgeist-Surferei nennt sich sowas- und Surfer bewegen sich immer nur an der Wasseroberfläche. Gut, dass es mit Helene Hegemann mal einen erwischt hat! Doch der Hai hat leider nicht ganze Arbeit geleistet: Sie ist zumindest literarisch immer noch vorhanden- den Verlautbarungen ihres Verlages zu schliessen sogar noch in alter Frische! Ach ja, die ganze von mir erwähnte, billigste „Erklärung“ von Helene Hegemann kann sich jeder selbst reinziehen (unter 08. Februar 2009 [ganz am Schluss] / Die Erklärung von Helene Hegemann):

    http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/download/downloadarchiv/r-download-a-1745.html

  • Widerspenstige sagt:

    Wegen Helene Hegemann sehe ich das so, dass der renommierte Ullstein-Verlag sich selber ins Bein geschossen hat und das Lektorat es anscheinend nicht bemerkt hat. Die Marketing-Maschinerie war bereits in vollem Gange, als der Plagiatsvorwurf an die Öffentlichkeit kam. Der Verlag hätte sich distanzieren sollen, tat es aber bis dato nicht, da zuviel Arbeit und vorallem Geld/Honorare bereits im Buch stecken. That’s the game! HH wird es bitter zu spüren bekommen und wahrscheinlich nie wieder copy/paste-Manieren – einfach so aus Lust und Laune – praktizieren. Zu Hoffen wär’s!

  • Walter sagt:

    @max
    Seit sie sich ein wenig zurücknehmen, sind viele ihre Beiträge eine Bereicherung für den Blog. Solange sie sich allerdings weigern auch nur den kleinsten Hinweis auf ihr reales Ich zu geben und für all ihre Thesen eine eigenes Erlebnis oder ein Erlebnis einer Freundin haben, welches ihre Aussage absolut untermauert und keinen Wiederspruch duldet tragen sie wenig zur Diskussion bei. Natürlich ist es legitim die Privtatspähre zu schützen. Aber es spielt halt schon eine Rolle, welche Erfahrungen Sie z.B. mit eigenen Kindern haben o.ä.

  • Hansjörg sagt:

    Auch von mir herzlichen Glückwünsche zum 1. Geburtstag.

    An die Geburtstagsgäste. Stellt euch vor ihr habt Geburtstag, viele Gäste, und alle kommen mit Wünschen zu euch.
    Ich hab das eher anders herum in Erinnerung: die Gäste beschenken das Geburtstagskind. Wenn sie nicht sicher sind fragen sie vorher nach dessen Wünschen, in dem zarten Alter wissen vielfach auch die Mütter was ihrem Kind Freude machen würde.
    Einige Vorschläge: Beschenken wir das Kind mit guten, kreativen Beiträgen, verzichten wir auf Tiefschläge, üben wir etwas mehr Selbstkritik und sehen wir Kritik an unseren Ideen nicht als persönliche Beleidigungen, dann kommt dieser Blog auch ohne Zensur und Moderation aus.
    Ich wünsche dem Mamablog und seinen Müttern ein gutes 2. Jahr

  • max sagt:

    @Marcel

    Was mich an dem Plagiat von Hegemann verstört: Der Verlag findet was normal und die Jury auch. Die junge Frau hat sich offensichltich verrannt und sollte vom Verleger zurechtgewiesen werden. Sonst lebt sie in einer Blase, die in spätestens drei Jahren platzt.

  • gargamel sagt:

    @marcel: nö, ich meinte supermäxchen, der ihren scherz kopierte und in leicht veränderter form 3 posts später nochmals brachte… aber wie bereits jemand anders bemerkte: das mit dem humor und der ironie, das ist gar nicht sein ding…

    zu hegemann: seh‘ ich wie die widerspenstige bzw. was interessiert mich die…

    zu peter reber kann ich nur mit chaschperli antworten: de peter isch zum chodere, dä muss immer plodere… und der nööli ist dann im fall kein berner troubadour, wenn das mani matter gehört hätte, so würde er im grab rotieren…

  • Widerspenstige sagt:

    @Marcel: ja, Stille kann alles, wenn sie nur will. Sie kann sogar ganz gehörig eins ‚um-die-Ohren-hauen‘ wenn sie genervt ist und es selber nicht mehr vor lauter Stille aushält…(musste sehr lachen bei der Vorstellung, wie die Stille aussieht, wenn sie davon galoppiert) 😉

    P.S. bitte Widerspenstige ohne ie, da ich Widerstand leiste, wo immer es geht und das spassig finde oder soll ich besser wieder Mal ein bisschen gespenstig sein? Dann ist es ok mit ie.

  • max sagt:

    Gott sah, dass der max gut war. Gott schied den max von dem gargamel
    Und Gott nannte den max Tag und den gargamel nannte er Nacht.
    Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.

  • Widerspenstige sagt:

    @heidi reiff: sie wird verteufelt und der Schwefel steigt jedes Mal empor, wenn das Wort nur angedeutet wird. So ist das halt, so nach dem Motto: ‚Vogel friss oder stirb!‘ Sogar Alice Schwarzer wolle den Tag der Frau am 8. März abschaffen, da er ein Fossil aus alten Emanzentagen ihrer Generation sei…(hüstel)

    @Marcel: ist mir auch so durch den Kopf gegangen wegen Plagiat und so…Helene Hegemann ist ein übles Produkt der Nuller-Jahre und darf meiner Meinung nach nicht Ernst genommen werden. Sie weiss ja nicht mal selber, was Urheberrechte bedeuten und hat sich vom Zeitgeist der Internet-Generation manipulieren lassen mit copy/paste-Manieren etc.

  • Marcel sagt:

    @Wiederspenstige: Stille die schleicht? Kann sie denn auch galoppieren? Oder im Laufschritt..? Also das ist mir jetzt schon etwas unheimlich!

    Ja, im 22. Jhrd., stimmt.

  • heidi reiff sagt:

    Heldentum ist weltweit In so wie Peter Reber, der Berner Troubadour in einem Lied rüberbringt „Mann die nit briegge, nei das ghört sich nid ….. drum flüge dBombe no immer ……. au wenn die Wält zum Tüfel geht ……..

  • Marcel sagt:

    Moment mal, gargamel: Du meinst mit Deinen Plagiatsvorwürfen nicht etwa Helene Hegemann? Die darf das nämlich anscheinend! Plagieren meine ich!

    Diese Story sagt über den Zustand des Literaturbetriebes mehr aus, als sämtliche Auszeichnungen der letzten hundert Jahre!

  • Widerspenstige sagt:

    Darüber kann ich Schmunzeln, so mag ich freche Ironie verkraften @max

  • heidi reiff sagt:

    Wird Emanzipation nach wie vor verteufelt ? Könnte es sein dass einige Herren der Schöpfung noch nicht abgenabelt haben ?

  • max sagt:

    @gargamel

    Der Originalwitz wurde vor 5500 Jahren erstmals erzählt und der war wirklich ernst gemeint.

  • Widerspenstige sagt:

    @Marcel: eben, was genau ist denn so klitsche-patsche-nass? das geifern, keifen, Zähne fletschen, das Klischee eben? na ja, irgendwann im 22. jh. werden mann und frau darüber herzhaft lachen…wenn die Wogen sich geglättet haben und mystische Stille über die Weltmeere schleicht…

  • gargamel sagt:

    fragen, die mir einfach so gerade durch den kopf gingen:
    ist es ein zeichen von kreativität, ein plagiat auf einen witz zu bringen? ist es ein zeichen von intelligenz, das zu tun, wenn der originalwitz 3 zeilen weiter oben zu lesen ist? ist das etwas, das richtige männer tun sollten?

    mmh…

  • Marcel sagt:

    Wortklitterung, ich fand, es klang gut. Klitschepatschenass- was soll denn Klitsche dort schon wieder sein?

  • Alexander sagt:

    Ich habe den Mama-Blog auch fast die ganze Zeit mit Interesse verfolgt, auch wenn ich erst kürzlich den ersten Kommentar abgab. Mit dem zweiten möchte ich den Autorinnen ebenfalls gratulieren. Die Themen waren sehr breit gefächert, und doch meist interessant, die Sicht der Autorinnen darauf unaufgeregt, differenziert und gleichzeitig auch amüsant und erfrischend lzu lesen – und das bei einer beachtlichen Beitragsdichte. Bald schon erkannte man den Stil von N. Althaus und M. Binswanger nach den ersten paar Sätzen. Beide sind auf ihre Art sehr gut. (Die bildreichen Analogien von M.B. hatten es mir besonders angetan, ist/sind sie eigentlich irgendwie verwandt, verbrüdert, verschwägert mit tagimagi Daniel B.? Frag ich mich nun schon seit einer kleinen Ewigkeit.)

    Während der Tagesanzeiger anonsten leider oft eher negativ auffiel im letzten Jahr („der hässliche Deutsche“ usw.) und eher opportunistisch und faul, als objektiv und einfallsreich war, tat sich dieser Blog sehr positiv hervor. Happy Birthday und Graz den Schreiberinnen. Bitte noch nicht aufhören! 🙂

    Etwas lästig sind die persönlichen Keifereien einiger „Stammkunden“ hier. Oft geht es über weite Strecken gar nicht mehr um das angestossene Thema. Aber die betreffenden um Mässigung zu bitten dürfte wohl nicht sonderlich viel nützen.
    Eine lange Prüfung und damit Verzögerung der Beiträge fände ich aber auch eine falsche Reaktion auf die zunehmend gehässiger gewordenen Kommentare einiger. Das killt bloss den Disskussionsfluss. Vielleicht liesse sich ja wirklich so etwas wie eine Suchfunktion für Beiträge von einzelnen „Nicks“ einrichten. Oder die Möglichkeit andere hingegen nicht anzeigen zu lassen.

  • Widerspenstige sagt:

    @Marcel: eine Emanzenklitsche? was soll ich da genau darunter verstehen?

  • Marcel sagt:

    Man muss vorsichtig sein, Max: Bibibibibi’s sind heikle, sensible Gemüter, so zart, so zerbrechlich…

    Die darf man nicht zu hart anfassen, denn dieses Machogehabe ertragen sie einfach nicht…

    Im ernst.

  • max sagt:

    Im Anfang schuf Gott mama und blog;
    Der blog aber war wüst und wirr, Finsternis lag über den Emanzen und Gottes Geist schwebte über dem linken Sumpf.
    Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde max.

  • Marcel sagt:

    Dir, Pipipipipipi, geht offenbar jeder Sinn für Ironie ab.

    Gut, ist ja auch ne ernste Sache.

    Die Welt meine ich.

    Und alles drum herum.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    Ja bravo Marcel, da sind wir aber alle froh, ein Mann, der den eindimensionalen Frauen den Weg weist.

  • Marcel sagt:

    Ein Jahr schon? Am Anfang war’s eine kleine Emanzenklitsche, dieser Mamablog.

    Dann kam ich.

    Alles Gute und viel Glück beiden Initiantinnen!

  • max sagt:

    @Yves

    Sollte heissen: Wenn es nach mir ginge, so gehöre ich keiner Religionsgemeischaft an.

    Wenn es nach der Überzeugung gewisser Juden ginge, so wäre ich selber jüdisch, weil die Mutter meiner Mutter meiner Mutter meiner Mutter meiner Mutter Jüdin war. Allerdings ist unterwegs auf dem Weg durch diese Generationen eine aus der Reihe getanzt und hat sich taufen lassen, so dass zumindest die Orthodoxen nicht finden, ich sei Jude.

    Von all dem hatte ich allerdings bis vor kurzem keine Ahnung. Aber die Frage des Antisemitismus wurde immer scharf beobachtet und niemand von uns hätte in unserem Kanton etwas derartiges festgestellt.

  • Patelik sagt:

    @Nicole Althaus: Ihre Überzeugung, dass es auch ohne Kommentare unter der Gürtellinie geht, in Ehren, aber ist es denn nicht so, dass das in einem „öffentlichen Raum“ immer gegeben hat und immer geben wird?
    Schön wäre diesbezüglich, wenn die Kommentare als Threads geführt werden könnten (so würden die @ wegfallen) und es wäre klarer sichtbar, welche Kommentare sich auf was beziehen würden. So könnten Kommentare und ausufernde Diskussionen auch einfacher ignoriert werden.

  • Cara Mia sagt:

    Das entwickelt halt eine Eigendynamik. Kann man gut oder schlecht finden, ist aber in jedem Fall interessant.

  • max sagt:

    @Hotel Papa

    Jiddisch habe ich verstanden. Die Pointe nicht.
    Also erzähle ich meinen liebsten jüdische Schwiegermutterwitz:

    Zu Chanukka (so etwas wie Weihnachten und mit schönen Geschenken) sind alle bei den jüdischen Schwiegereltern eingeladen. Der Schwiegersohn ist ein Goi (ein Nichtjude). Er bekommt von seiner Schwiegermutter ZWEI wunderschöne karierte Hemden geschenkt.

    Sofort zieht er das eine an und probiert es aus. Er ist unglaublich glücklich, strahlt über das ganze Gesicht, stolziert damit im Raum herum. Voll von Glück geht er zu seiner jüdischen Schwiegermutter und dankt ihr überschwenglich.

    Finster, mit unbewegter Miene herrscht sie ihn an: „Und das andere, gefällt es Dir nicht?“

  • michael sagt:

    @Thommy: Ich selber habe nur dann schlechte Erfahrungen mit Moderation gemacht, wenn Meinungen zensiert wurden. Das meine ich damit aber nicht.

    Das Problem in diesem Blog ist dass es sich um einen hybriden Mix zwischen Blog, Forum und Chat handelt. Blogs sind in der Regel Plattformen wo ein Autor seine Meinung veröffentlicht, und die Kommentare beziehen sich auf den Artikel und den Autor, während hier weniger die persönlichen Meinungen von Nicole und Michèle diskutiert werden (die kommen oft gar nicht so stark durch) sondern es werden eher Themen zur Diskussion gestellt, und die Teilnehmer diskutieren dann unter sich.

    In einem Forum hätte man die Möglichkeit, für interessante Abschweifungen einen eigenen Thread zu eröffnen. Die Kommentare mit direktem Bezug zum Artikel blieben im Kontext des Artikels, und jüdische Komiker würden woanders diskutiert und von jenen gelesen, die das interessiert. Ich habe aber den Verdacht, dass es dann weniger interessant würde. Hier wird eine Plattform geboten wo alle mit einem Interesse an der Diskussion die Kommentare wenn auch nicht wirklich lesen, so doch überfliegen müssen. Das hat seinen Reiz, so viel Aufmerksamkeit wird kaum woanders geboten – und nebenbei kann damit eben auch jedes Thema an die Wand gefahren werden.

  • max sagt:

    @Monato Roddenberry

    Und an die anderen Zürichzentriker:

    Das newsnetz ist mehr als Zürich. Schaut einmal ganz zuunterst auf Tagesanzeiger.ch welche anderen Tageszeitungen und Regionalkäseblätter auch zum newsnetz gehören. Sie alle haben den Mamablog auch verlinkt.

    Natürlich meint Frau Althaus, Zürich sei der Mediennabel der Schweiz. Aber es ist nicht nötig, dass Ihr diesem üblen Gerücht aufsitzt.

  • max sagt:

    @Yves

    Eine meiner Ahnenlinien war aus Hamburg eingewandert und hat in der Schweiz ein Warenhaus geführt. Das war vor 150 Jahren und also lange vor dem ganzen Nazimurks. Diese Grossmütter, Urgrossmütter, Ururgrossmütter und Urururgrossmütter waren demnach für das Thema Antisemitismus in unserem Kanton aufmerksam. So weit deren Geschichten überliefert sind, gab es keine antisemtischen Vorfälle.

    Die jüdischen Schwiegermutter- und Sexwitze höre ich von einer jüdischen Freundin aus Zürich.

  • Thommy sagt:

    @michael: Da bin ich inhaltlich ganz Deiner Meinung. Auch ich mag nicht die x-mal lesen, wie links die Linken und wie rechts die Rechten sind. Doch eine Moderation fände ich schade, weil ich die hier stattfindenen Abschweifungen oft sehr mag. Meiner Erfahrung nach sterben moderierte Blogs sehr schnell. Und das fände ich beim Mamablog sehr schade.
    Eine andere Software könnte wirklich helfen und eine Moderation unnötig machen. WordPress oder Typo3 (plus andere CMS) bieten da sicher etwas, was ansprechend ausschaut und die Übersichtlichkeit erhöht.

  • Monato Roddenberry sagt:

    *aufeinander einzugehen, sich zu verstehen

  • Monato Roddenberry sagt:

    Ich schliesse mich den Gratulationen an. Ich unterstütze Michael in seiner Darlegung der Unterschiede zwischen einem Chat und einem Forum, finde aber den Vorschlag mit der Verzögerung eine schlechte Idee, da es den Austausch grundsätzlich erschwert und Missverständnisse in die Länge zieht, da gäbe es sicher bessere Möglichkeiten. Ein Forum mit Diskussionsverlauf würde die Lesbarkeit erhöhen und „Battles“ unter Kommentatoren im Rahmen halten, desweiteren wäre eine optionale Registrierung zur Korrektur, Erweiterung, Nickreservierung und gegebenenfalls Löschung eigener Beiträge sicher eine gute Idee, mir fällt nichts ein was dagegen sprechen würde.

    Der Erfolg des Mamablogs ist natürlich auch zum Teil auf den Erfolg des Tagesanzeigers zurückzuführen, auf dessen Hauptseite der Mamablog stets verlinkt ist. Desweiteren haben die illustren Gastautoren sicher auch das Ihre getan. Trotzdem ist den Autoren ein Kompliment zu machen, sie haben zusätzlich zu den fast nie wirklich banalen Diskussionsvorschlägen auch nicht selten in die Diskussion selbst eingegriffen und die Wogen mindestens geglättet, ich denke da vor Allem an Nicole Althaus, die sich in meinen Augen als aufmerksame & interessierte Leserin aller Meinungen ausgezeichnet hat und ein echtes Interesse am Meinungsaustausch in diesem Blog an den Tag legt.

    Ich freue mich auf die Gastbeiträge von unbekannten Autoren, hoffe auf weitere interessante Themen und werde dem Mamablog auf jeden Fall als Leser erhalten bleiben, sofern mich das jeweilige Thema ein wenig interessiert. Dass ich mich durch die Kommentare lesen werde, meinen eigenen Senf dazugeben und auf Widersprüche oder Anfeindungen eingehen werde, wird aber ob des Aufwands am Ball zu bleiben sicher nur noch selten vorkommen, wenn überhaupt. Mein Wunsch ist es, dass die Kommentatoren sich weiterhin noch mehr Mühe geben aufeinander sich zu verstehen und mitzuteilen (was nicht heissen soll, dass man sich gegenseitig abnickt, ganz im Gegenteil), das wird sich für die Einzelnen wie auch den Mamablog sicherlich auszahlen.

    Einen herzlichen Gruss an alle Teilnehmer des Mamablogs.

  • Ashiro sagt:

    Gratuliere zum Jubilaeum und wünsche weiterhin viel Erfolg.

  • Anastasia C. sagt:

    @Yves: Dafür fehlt dem Max eindeutig die Selbstironie.

  • Yves sagt:

    @gargamel: lol. Wenn der Max kein Jude ist, sollte er die Judenwitze lassen. Es gibt genug andere Witze: Schweizer-, Männer-, Max- etc. Witze 😉

  • Widerspenstige sagt:

    Liebe Nicole Althaus und Michèle Binswanger

    Zuallererst – Happy Birthday zum Mamablog!

    Ich habe mich ab und an hier eingelesen im vergangenen Jahr und mich amüsiert, mockiert, geärgert, beigepflichtet, gelacht – kurz gesagt – ich fand die Blogartikel gelungen und die BloggerInnen ebenso. Leider hat das Niveau immer mehr gelitten und ich las immer weniger mit. Es wäre wirklich schade, wenn dieser Mamablog wegen einigen notorischen Querulanten und Störefrieden, zahlreiche (vorest noch…) stille LeserInnen verscheuchen und abschrecken würde.

    Ich blogge lieber auch da, wo es übersichtlicher ist und gebe @michael meine Stimme für eine Moderation und technische Besserung dieses Blogs. Wenn ich mal Zeit zum Bloggen hätte, muss ich mich mühsam ‚durchkämpfen‘ und finde bestimmte Nicks und Beiträge nur mit grossem Aufwand/Zeit. Die habe ich leider einfach zu wenig.

    Also eine Bitte an den Webmaster:
    1. Ist es technisch möglich, bestimmte Nicks mit einer Suchfunktion chronologisch nach Einträgen abrufbar zu machen?
    2. Eine Begrenzung von Zeichen wie hier im Tagi sonst üblich (max. 400 Zeichen, dürfte hier auf z.B. 1000 Zeichen gehen)

    Nun freue ich mich auf weiterhin gesellschaftsrelevante und hitzige Diskussionen (doch, darf es trotz allem sein :-)), die jedoch auf einem gewissen Niveau und Respekt gegenüber anders Denkenden und Argumentierenden aufbauen sollten, denn ‚le ton fait la musique‘!

    Herzlichen Dank Ihnen Beiden für Ihre mutige Auseinandersetzung mit brisanten Themen unserer Gesellschaft.

  • gargamel sagt:

    @anastasia: war einer der besten komiker… er kam nie wirklich über „seinfeld“ weg. und „bee movie“ ist doch eher mässig.

    aber du hast recht, viele juden: larry david, woody allen, andy kaufman, the marx brothers, die stillers, … um nur die bekanntesten, die mir gerade einfallen zu nennen…

  • Hotel Papa sagt:

    Ja, entweder das ist ein Rätsel oder es ist keins!

  • Anastasia C. sagt:

    @Hotel Papa: Och Mist,jetzt haben Sie die Pointe schon verraten.

  • Hotel Papa sagt:

    @Nasti: Bei der Beerdigung ist einer nicht besoffen…

  • Anastasia C. sagt:

    @Gargamel: Seinfield ist einer der besten Komiker derzeit. Was ich echt interessant finde, ist das die meisten guten Komiker Juden sind…

  • gargamel sagt:

    @yves: ist er sicher nicht. aber unser mäxchen hier ist experte für absolut ALLES! der letzte universalgelehrte unserer tage! 😉

  • Hotel Papa sagt:

    Goj. Gojim ist plural.

    Rabbi Wunder hot sich genomen mit 90 johr noch einmal eine 20-jährige Frau. Und richtig, is sie geworen schwanger nach ein paar Monaten und hot im geboren ein Knäblein.

    Fol fraide geht der Rabbi Wunder auf die Gas und trifft den Reb Deutsch. „Reb Deutsch, bin ich geworen mit 91 noch einmal Vater! Is‘ nich‘ a wunder?“

    Segt der Reb Deutsch „Is‘ a Wunder is‘ a Wunder. Is‘ ka Wunder is‘ ka Wunder!“

  • gargamel sagt:

    @hotel papa: kennen sie die „seinfeld“-folge, in der seinfelds zahnarzt zum judentum konvertiert, einzig um jüdische witze erzählen zu können (die er jeweils mit formeln wie „you know, there is a saying in my people“ einleitet…).
    der selbe zahnarzt ist tötlich beleidigt, als seinfeld dann einen zahnarzt-witz erzählt und bezichtigt seinfeld des „antidentismus“…

    sehr, sehr lustig!

    (und falls sie die serie nicht kennen: seinfeld and his partner in crime larry david sind natürlich juden)

  • Yves sagt:

    @max: Sorry. Hab’s vielleicht nicht mitgekriegt, aber bist du jüdisch? (Musst natürlich nicht antworten…)

  • Anastasia C. sagt:

    @Max: Was ist der Unterschied zwischen einer ukrainischen/russischen Hochzeit und einer ukrainischen/russischen Beerdigung???

  • max sagt:

    @Hotel Papa

    Nein, zum grossen Teil sind es nicht Unterhund-Witze sondern wirklich lustig Witze.

    Nur, wenn ich sie hier wiedererzähle, dann werden sie sofort über die Kante des Antisemitismus-Verdachtes gebrochen.

    Viele jüdischen Witze handeln von der jüdischen Schwiegermutter und ihrem Schwiegersohn. Und besonders schräg ist diese Kategorie jüdische Schwiegermutter-Witze wenn der Schwiegersohn auch noch ein Gojim ist.

    Eine andere Kategorie sind ganz derbe Sexwitze. Für jüdische Frauen ist das Kinderbekommen etwas sehr wichtiges, fast schon wie eine religiöse Pflicht. Darum drehen sich jüdische Sexwitze immer um die Frage der Fruchtbarkeit und der Potenz.

  • markus sagt:

    @yves, sehe ich auch so, vorallem wäre das für den Tagesanzeiger eine zusätzliche Einahmequelle (Werbung usw.) Man könnte dann auch andere Themen diskutieren.

  • michael sagt:

    @Thommy: Moderation kann durchaus transparent gehandhabt werden – es geht ja nicht darum, Kommentare einfach zu löschen. Meine Vorstellung von Moderation ist nicht Zensur, sondern sicherzustellen, dass der Bezug zum Thema erhalten bleibt. Extreme Standpunkte haben auch da immer noch Platz.

  • Lea sagt:

    Könnt ihr das Thema Antisemitismus nicht lassen?

    @michael: „Wenn man das nicht möchte, könnte man den Anreiz zum Chatten etwas vermindern indem man die Kommentare erst nach einer Stunde veröffentlicht“

    So war das über die Festtage. Teilweise noch länger. Das war zum wahnsinnig werden.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Happy Birthday Mamablog!
    Nirgendwo sonst kriege ich auf kleinstem Raum einen Einblick in die schweizweite Familiengedankenwelt,
    mit Schlaufen zu allen möglichen und unmöglichen Erweiterungen 🙂
    Echten und wertschätzenden Austausch mitzuverfolgen ist bereichernd, selber mitzumachen ebenfalls,
    und offtopic links zu Musiktiteln und anderem geben dem Ganzen einen poetischen Beiklang (
    gargamel, „Cosby Still und Nash“ oder so ähnlich).
    Ich wünsch dem Mamablog noch viele Jahre Existenz im Cyberspace und schliesse mich allen vorherigen Wünsche,
    besonders auch bezüglich Art und Weise der Kommunikation, an.
    Noch einen tollen Geburtstag und grosses Danke für alles Engagement an die Blog-mütter!!!

  • max sagt:

    @Anastasia C.

    Ich habe Sie lediglich auf ein Buch aufmerksam gemacht, das Sie mit Ihren historischen Interessen vielleicht lesen möchten. Wenn Sie vor der Lektüre schon über den Inhalt besser Bescheid wissen als nach der Lektüre, dann erübrigt sich selbstverständlich mein Buchtip.

  • Hotel Papa sagt:

    @max: „Solche Sprüche höre ich auch ab und zu von jüdischen Freunden und was die zum Teil an bissigen Witzen über Juden sagen, das würden wir uns nicht getrauen zu wiederholen.“

    Das ist ja gerade der Charakter solcher „Unterhund“-Witze. Die dürfen nur Betroffene über sich selber machen.

    (Es gibt schon auch den Sarkastischen Humor, bei dem einem das Lachen im Halse steckenbleibt. Das geht aber nur, wenn sich der Erzähler seines Umfelds und dessen Reaktionen sehr sicher ist.)

  • Anastasia C. sagt:

    @Max: Kennen Sie die These von Herrn Georg Kreis,wonach judenfeindliche Gestze in den 30er Jahren in der Schweiz eine reele Chance gehabt hätten,vom Volk angenommen zu werden???

  • max sagt:

    Eine andere Blogsoftware würde das Forum sehr viel übersichtlicher machen.

    Moderation ohne Zensur, das habe ich schlichtweg noch nie gesehen. Journalisten ohne politische Vorurteile auch noch nie.

  • michael sagt:

    @Thommy: das die Diskussionen politisch werden ist durchaus in Ordnung. Irgendwann wird es einfach langweilig, wenn es sich darauf beschränkt, herauszufinden, wer Schuld ist (es sind immer die anderen).

    @Nicole: ich weiss dass ‚unique users‘ für die Webstatistik relevanter sind als die Anzahl ‚hits‘. Von aussen gesehen sind es jedoch die Anzahl Kommentare, die beeindrucken.

    Wenn ich durch die Kommentare lese, bekomme ich hier oft den Eindruck in einen Chat geraten zu sein. Und das ist hier anders als in anderen Blogs die ich lese. Nun, vielleicht ist das hier gewollt. Es erhöht aber das Signal-Rausch Verhältnis beträchtlich. Vieles geht im allgemeinen blah blah verloren. Wenn man das nicht möchte, könnte man den Anreiz zum Chatten etwas vermindern indem man die Kommentare erst nach einer Stunde veröffentlicht. Wer nicht mehr unmittelbar auf jeden Pieps reagieren kann oder nach einer Stunde selber feststellt, dass es wohl doch nicht so wichtig war zu allem gleich etwas zu sagen, schreibt möglicherweise substanzieller.

  • Georg sagt:

    @Lehrzeit
    „Erstaunlich, dass Lumengo den Rassismus fördern sollte.“
    Wer hat das behauptet? Es ging lediglich darum, dass die Rassismuskarte seine Verteidigungsstrategie vom Wahlbetrugsvorwurf zu sein scheint. Was wiederlich ist, da dies eine Verhöhnung sämtlicher tatsächlicher Rassismusopfer ist.

  • Yves sagt:

    @markus: so etwas wie bei http://www.heise.de/newsticker/foren/S-EuGH-Voellige-Unabhaengigkeit-der-Datenschutzaufsicht-zu-gewaehrleisten-Update/forum-175868/list/ wäre schon noch ganz gut. Dazu noch ein fixes Login und fertig ist ein besserer blog 😉

  • Lea sagt:

    Gratuliere zum ersten Geburtstag des Mamablog.

    Schade, dass Godwins Law sich ausgerechnet heute so früh erfüllte.

  • max sagt:

    @Thommy

    Aus Zürich habe ich schon ab und zu gehört, dass man sich dort abfällig über Juden äussere. Eine langjährige Freundin von mir berichtete, wie sie mit Sack und Pack nach Israel verfrachtetwurd als sie neunjährig war wegen der Sprüche in der Schule.

    Wie gesagt, hier habe ich so etwas wirklich noch nie gehört oder erlebt. Meine Eltern und Grosseltern habe ich eingehend befragt. Sie kannten zwar alle den einen oder anderen Juden als Geschäftspartner oder Schulkamerad. Aber die Religion in dem Sinn war nirgends ein Thema.

    Die Frage wäre noch, ob es wirklich Antisemitismus ist, von der Art, die Leute sollte man aus öffentlichen Ämtern verbannen, aus der Schweiz vertreiben. Oft werden dumme Sprüche breitgeschlagen, Vorurteile wie zum Beispiel Appenzeller seien alle klein.

    Solche Sprüche höre ich auch ab und zu von jüdischen Freunden und was die zum Teil an bissigen Witzen über Juden sagen, das würden wir uns nicht getrauen zu wiederholen.

  • Lehrzeit sagt:

    Erstaunlich, dass es hier Leute gibt, die finden das Anti-Rassismus Gesetz, welches übrigens keinen daran hindert, im privaten Rahmen anti-semitische oder sonstwie rassistische Sprüche zu machen, könnte Rassismus zur Folge haben. Keines der Plakate der SVP wurde jemals als rassistisch von der Kommission verurteilt. Erstaunlich, dass Lumengo den Rassismus fördern sollte. Man ist entweder Rassist oder nicht. Wenn man Rassist ist, nimmt man einen Einzelfall und bauscht ihn zum Beweis der Minderwertigkeit einer andern Rasse oder Gruppe auf. Wenn nicht, kann man differenzieren.
    @ Strasser: ich könnte Ihnen jetzt noch ein paar judenfeindliche Witze erzählen, die ich als junge Frau gehört habe. In WK und RS sind sie besonders beliebt, wie auch die frauenfeindlichen Sprüche. Mann definiert sich nicht selten über die Abwertung des Andern. Und Judenfeindlichkeit hat in der Schweiz durchaus Tradition. Wie auch der Hass auf Deutsche.

  • markus sagt:

    @Georg, der ist aber verdammt schwer ! Habe es erst bis zum Notepad Kurs gebracht ;-(
    Aber für meinen Job reicht dies vollkommen. Event. wird nach dem Word Kurs eine Stelle für Dich als Modartor bei Mama frei ?

  • Georg sagt:

    @markus
    Kann den Job nicht annehmen, muss zuerst noch in den Word-Kurs. 🙁

  • gargamel sagt:

    registration, ein kleiner satz von regeln und eine moderation, die deren einhaltung überwacht und gegebenenfalls sanktionen (post entfernen, user bannen, …) ergreift wäre wünschenswert und auch keine zensur, imho.

    das problem von online-diskussionen sind die paar figuren, die die vermeintliche anonymität des netzes nutzen um sich auf eine art aufzuführen, die sie sich im real life nie getrauen würden. mit obgenanntem ansatz kriegt man diese figuren normalerweise rasch in den griff.

    das problem ist, dass dieses verfahren relativ personalintensiv ist, da es eine dauernde überwachung der threads bedingt, um inkriminierte posts innert nützlicher frist zu entfernen.

    dass die blogsoftware sehr schwachbrüstig ist und grundlegende funktionen (preview, editieren, suchen, blättern, …) vermissen lässt, das steht nochmals auf einem anderen blatt.

  • markus sagt:

    Moderation,
    würde entweder Michelle Hunziker vorschlagen (eine Emanzipierte Frau mit Sachverstand) „hihi so lässig mir händ 1 Jahr Mamablog also drane bliebe drane bliebe“ allerdings kann sich der Tagi die nicht leisten. Daher event. einer vom Blog z.b Herr Strasser „Der Feministische und links extreme Mamablog hat Geburtstag, also dranbleiben! Verstanden!“ aber da hat er glaubs kein Bock drauf 😉
    Spass beiseite, es müsste ein Forum sein welches übersichtlicher ist. Für die lesenden ist das hier schon recht mühsam.
    Warum hat der Tagi kein Forum ? Wäre sicher auch für andere Themen interessant.

  • Yves sagt:

    @Cara Mia: Das mit dem „Gottes Segen“ etc. sieht auch nur die katholische Kirche so. Es ist nämlich so, dass wenn ein Gott existiert, sind wir alle seine Kinder. Und welcher göttlicher Vater/Mutter verwehrt seinem Kind den Segen aufgrund einer weltlichen und von Menschen erfundenen Institution?

  • Thommy sagt:

    @Nicole Althaus: Eine Moderation hat immer auch etwas von Zensur. Der freie Lauf von Diskussionen führt zwangsläufig zu Abweichungen vom ursprünglichen Thema – das ist aber oft ungemein interessant!
    Beleidigungen dagegen schaden dem Blog – das sehe ich ein. Niemand mag diskutieren, wenn er oder sie blöd angemacht wird.

  • Beat sagt:

    Ich hätte da eine Idee um die Kommentare zum Blog wieder Leserfreundlicher zu machen. Es gibt immer viele spannende Kommentare aber leider gibt es auch immer ein paar Leute die sich in Details verlieren und über irgendwas diskutieren was überhaupt gar nichts mit dem Thema zu tun hat und diese Kommentare machen dann 80% der Kommentare aus. Da findet man Seiten weisse
    @Hans ….
    @Vreni ….
    @Hans …
    @Lea ….
    usw.
    All diese @Kommentare würde man wegbringen wenn man auf einen Kommentar direkt Antworten könnte und diese Antwort und die daraus folgende Disukusion, welche ja schon mal mehr als 20Kommentare lang sein kann, direkt an dem „Hauptkommentar“ angehängt und im Normalfall ausgeblendet währen.
    Im jetztigen zustand macht das lesen der Kommentare wirklich keinen Spass und ich frage mich ob gewisse Leute auch noch etwas anderes machen als hier Kommentare auf Kommentare von Kommentare von Komentaren zu schreiben …

  • Nicole Althaus sagt:

    @Michael. Die Anzahl unique users muss stimmen für den Erfolg, nicht die Anzahl kommentare und die Tatsache, dass einige wenige 100 mal pro Tag draufklicken.
    Ich geben Ihnen Recht: eine Moderation wäre nötig…

  • markus sagt:

    @Georg, arbeite beim RAV ! Habe grad ein Job für Dich reinbekommen, aber so wie ich Dich kenne schlägst Du den auch wieder aus. Ok hast ja auch wichtigeres zu tun 😉

  • Thommy sagt:

    @Michael: Das Diskussionen oft gerne ins Politische abdriften ist mir auch schon aufgefallen. Das passt aber zu einem Mamablog, da Eltern natürlich auch vom politischen und sozialen Umfeld betroffen sind.
    Wie und was diskutiert wird entscheiden die Diskutanden. Die Möglichkeit, zum Thema zurück zu leiten hat jeder. Genauso kann jeder Trolle ignorieren …

  • Eni sagt:

    @ Cara Mia

    Nun, dann sind meine auch Ilegitim. Meine Ehe wurde nicht vor Gott geschlossen.

  • Georg sagt:

    @markus
    Immer noch hier? Was arbeitest Du denn?

  • michael sagt:

    [sorry für den Doppelpost – da hat mir ein neues Firefox Add-On im ersten Versuch einige Wörter entfernt. In einem Forum könnte ich das jetzt selber löschen, hier nicht]

    Das Mamablog ist nur dem Namen nach ein Blog. So wie das ganze abläuft ist es eher ein Diskussionsforum, nur dass die eingesetzte Software dazu nicht wirklich geeignet ist. Dadurch verliert man schnell einmal den Überblick und weiss oft kaum mehr wer wem auf was antwortet. Ein Teil des Chaos ist diesem technischen Umstand zu zuordnen.

    Es finden kaum wirkliche Diskussionen statt. Die immer gleichen Standpunkte werden bezogen und mit den immer gleichen Argumenten verteidigt. Das ganze ähnelt der Arena auf SF1. Der Unterschied ist nur, dass hier jeder um die Plätze in der Mitte und der ersten Reihe kämpfen darf, während diese Ordnung in der Arena vorgegeben ist. Die Arena ist auch moderiert. Hier gehen zwar keine Argumente unter, weil man sie jederzeit lesen kann, doch macht das keinen Spass da alles zugemüllt wird. Einem Austausch zu folgen – wenn sich mal einer ergibt, so wie ich gestern mit Cara Mia hatte – wird fast unmöglich, weil man die Antworten nur noch mit grossem Aufwand findet, wenn man 4 Studen später zurückkehrt und sich durch 75 Kommentare pflügen muss.

    Wie man aus Anlass des 1 jährigen Geburstag des Blogs in einer Diskussion über den Holocaust landen kann, wie es hier eben geschah ist mir schleierhaft. Offenbar kann hier jeder sein Lieblingthema diskutieren, unabhängig davon was der Ausgangspunkt war. Die Threads werden durch die fehlende Moderation sehr schnell Off-Topic und uninteressant.

    Der Mamablog ist eher wie eine Spielgruppe organisiert, wo Nicole und Michèle am Morgen ein Spiel vorschlagen, und dann glücklich sind, dass die Kinder irgend etwas spielen. Offenbar sind sie gute Mamis und es besteht ein Bedürniss für einen solchen Freiraum. Der Raum wird dominiert von den Aufmerksamkeitsjunkies, von jenen Leuten die immer etwas zu sagen haben, auch wenn sie nichts sagen.

    Wenn man die Anzahl der Kommentare zu den Artikeln als Messlatte für den Erfolg nimmt, dann ist dieser Blog sehr erfolgreich. Nur, soll man da jetzt wirklich gratulieren, oder doch eher kondolieren?

  • Thommy sagt:

    @HotelPapa: Das stimmt natürlich – auch Kritik an Israel muss zum Beispiel erlaubt sein. Auch ein gesunder Nationalismus (sofern es so etwas gibt) soll statthaft sein, doch wenn er dann zu Auswüchen führt, wie rassistischen Äusserungen gegenüber Kindern sind die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten und Beleidigung bzw. üble Nachrede findet statt.

    Das ist es doch auch, was letzten Endes hier an einigen Diskutanden kritisiert wird: Sie vergessen, dass sie eine Art Kinderstube genossen haben und ich frage mich (wir sind ja schliesslich auf dem Mamablog), wie Diskussionen in solchen Familien verlaufen mögen.

  • Anastasia C. sagt:

    @Thommy: Wollen wir das bloss hoffen…

    @Strasser: Berias Ideologie waren nicht die 5 Bücher Mose,sondern der Kommunismus. Also war er demzufolge Atheist,oder irre ich mich etwa???

  • michael sagt:

    Das Mamablog ist nur dem Namen nach ein Blog. So das ganze abläuft ist es eher ein Diskussionsforum, nur die eingesetzte Software dazu nicht wirklich geeignet ist. verliert man schnell einmal den Überblick weiss oft kaum mehr wer wem auf was antwortet. Teil des Chaos ist diesem technischen Umstand zu zuordnen.

    Es finden kaum wirkliche Diskussionen statt. Die immer gleichen Standpunkte werden bezogen und mit den immer gleichen Argumenten verteidigt. Das ganze ähnelt der Arena auf SF1. Der Unterschied ist nur, dass hier jeder um die Plätze in der Mitte und der ersten Reihe kämpfen darf, diese Ordnung in der Arena vorgegeben ist. Die Arena ist moderiert. gehen zwar keine Argumente unter, weil man sie jederzeit lesen kann, macht das keinen Spass da alles zugemüllt wird. Austausch zu folgen – sich mal einer ergibt, so wie ich gestern mit Cara Mia hatte – wird fast unmöglich, weil man die Antworten nur noch mit grossem Aufwand findet, wenn man 4 Studen später zurückkehrt und sich durch 75 Kommentare pflügen muss.

    Wie man aus Anlass des 1 jährigen Geburstag des Blogs in einer Diskussion über den Holocaust landen kann, wie es hier eben geschah ist mir schleierhaft. kann hier jeder sein Lieblingthema diskutieren, unabhängig davon was der Ausgangspunkt war. Die Threads werden durch die fehlende Moderation sehr schnell Off-Topic und uninteressant.

    Der Mamablog ist eher wie eine Spielgruppe organisiert, wo Nicole und Michèle am Morgen ein Spiel vorschlagen, und glücklich sind, dass die Kinder irgend etwas spielen. Offenbar sind sie gute Mamis und es besteht ein Bedürniss für einen solchen Freiraum. Der Raum wird dominiert von den Aufmerksamkeitsjunkies, von jenen Leuten die immer etwas zu sagen haben, auch wenn sie nichts sagen.

    Wenn man die Anzahl der Kommentare zu den Artikeln als Messlatte für den Erfolg nimmt, dann ist dieser Blog sehr erfolgreich. Nur, man da jetzt wirklich gratulieren, oder doch eher kondolieren?

  • Hotel Papa sagt:

    @Thommy: „finde ich dieses besondere Kapitel von genug gesellschaftlicherRelevanz, um es gesondert zu betrachten bzw. um die Einschränkung der freien Meinungsäusserung zu begründen.“

    Bloss werden solche Sonderfälle gerne etwas überdehnt, um Unbotmässige mit der „Nazifreund“-Keule mundtot zu machen.

  • Cara Mia sagt:

    @Eni: nein, bloss „illegitime“. Sie war sehr alt und sehr katholisch, und das war für sie eher eine sachliche Bezeichnung und nicht einmal als Beleidigung gedacht. Legitim sind nur Kinder, die mit Gottes Segen auf die Welt kommen. Aber sie starb bald und viel hatte ich nie mit ihr zu tun.

  • Hotel Papa sagt:

    Na ja, technisch-definitionsgemäss ist es ja korrekt. Wenn auch der Sprachgebrauch, der so etwas als zulässig erachtete, etwa 100 Jahre zurückliegen dürfte.

  • Thommy sagt:

    @max: Ich wohne im Kanton ZH und die Einschätzungen beruhen auf Gesprächen in der Stadt Zürich.

    @Anastasia: Die Shoa lässt sich nicht leugnen, nicht einmal von Strasser 😉
    Meinungsfreiheit hat immer eine Grenze – oft ist sie dort gezogen, wo andere verhöhnt werden (zum Beispiel bei Beleidigungen und übler Nachrede). Die Holocaustleugnung stellt in diesem Zusammenhang einen Sonderfall dar, weil nicht eine Einzelperson, sondern ein Sachverhalt als sich als beleidigend, entwürdigend angesehen wird. Tatsächlich verhöhnen die Holocaustleugner doch eine ganze Religionsgemeinschaft. Auch wenn ich die Meinungsfreiheit hoch halte und nicht einsehen würde, Lügen generell strafrechtlich zu verfolgen (dann hätte die Boulevard-Presse und die Politik wohl Probleme und die Justiz Hochkonjunktur) finde ich dieses besondere Kapitel von genug gesellschaftlicherRelevanz, um es gesondert zu betrachten bzw. um die Einschränkung der freien Meinungsäusserung zu begründen.

  • markus sagt:

    @Hotel Papa, guter link, habe ich heute doch noch was gelernt.
    @Georg, im RAV hats auch Computer falls Du nichts verpassen willst

  • Eni sagt:

    @ Cara Mia

    Nun, mein Grosser hat noch vor ein paar Monaten versichert, dass er NIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEMAAAAAAAlS eine Frau küssen wird, pfui. Mal sehen, mir solls Recht sein wenn er nicht schon mit 13 vater wird. Die andere Möglichkeit wäre natürlich……….. uiuiui, das gäbe ein Thater mit Ex-Mann und Ex Schwiegi und Ex-Schwägerin.

    Ihr Schwiegermutter bezeichnet Ihre Enkel als Bastarde??? Das ist ja wiederlich!!!!!!!!!!!!

  • Georg sagt:

    @Walter & Strasser
    „Nur wird das Verbot nichts bewirken. Es drängt diese ideologien einfach in den Untergrund. Somit werden sie schwerer kontrollierbar“
    „Wenn man Ideen verbietet und bekämpft und verfolgt können sie im Untergrund zu etwas ganz grossem und starkem und Hässlichem heranwachsen.“
    Diese Ideologien sind sowieso im Untergrund, auch wenn z.B. das Buch legal erhältlich wäre. Dies, weil es sozialer Selbstmord wäre, sich entsprechend zu outen. Zudem; wie soll diese Ideologie kontrolliert werden wenn sie in der Öffentlichkeit wäre? Bitte praktikable Vorschläge.

    @Strasser
    „Im Gegenteil, man muss “Mein Kampf” sehr genau lesen und identifizieren, was daran direkt ins Verderben geführt hat.“
    Weil…? Als ob es eine „gute“ Essenz davon gäbe! Alles daran hat ins Verderben geführt, es war ein Mosaik zur Ideologie – auch wenn es zur damaligen Zeit nur von wenigen überhaupt gelesen wurde, by the way.

    @Markus
    Gäääähhhnnnn….so, geh jetzt stempeln. 🙂

  • Hotel Papa sagt:

    @Markus: „aber wie man von Happy Birthday auf Adolf kommt verstehe ich nicht ganz.“

    Das muss man nicht verstehen, das ist ein Naturgesetz.

    Na ja, fast.

  • Cara Mia sagt:

    @Eni: ja, weil wir nicht verheiratet sind. Bastarde. Meine älteste Tochter kommt nun auch wieder an die Kasse bei der Mutter ihres Freundes. Ob es wohl schwierig ist, wenn sich der Sohn verliebt? Ich sehe bloss, dass der Vater auch etwas Mühe hat mit dem neuen Mann im Haus. 😉

    @lulu: was wäre denn heute das Thema? Wir sind ja aufgefordert, für ein Mal selber zu thematisieren, und genau das tun wir doch…

  • markus sagt:

    Happy Birthday !
    Finde Mamablog super ! Obwohl ich ein Mann bin. Hat der Tagesanzeiger nicht die Möglichkeit ein Forum einzurichten ? So könnten die Los Trollos dort Ihren Senf ablasen und die anderen wieder konstruktiv über die aktuellen Themen reden.
    Abschweifen ist ja schon gut aber wie man von Happy Birthday auf Adolf kommt verstehe ich nicht ganz. Denke die Hardcore Schreiber (Arbeitslosen und Beamten) die den ganzen Tag schreiben sollten sich mal treffen und wer weiss vieleicht merken diese dann ja das die Realität auch ein schöner ort ist;-) Vietcong könnte mit Strasser ins Alphorn blasen und Pipi und Anastacia rappen dazu. Wäre doch cool 😉

  • Roland Strasser sagt:

    @Georg: doch, er muss Gehör haben. Was war wirkungsvoller, Eichmann in Buenos Aires hinzurichten oder ihn nach Israel zu bringen und vor ein Gericht zu stellen?
    Wenn man Ideen verbietet und bekämpft und verfolgt können sie im Untergrund zu etwas ganz grossem und starkem und Hässlichem heranwachsen.
    Im Gegenteil, man muss „Mein Kampf“ sehr genau lesen und identifizieren, was daran direkt ins Verderben geführt hat.

  • Walter sagt:

    @Georg
    Ich habe meine Sicht der Dinge betreffend “Mein Kampf” bereits dargelegt. Einem Mann der für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich ist, verdient kein Gehör.
    Nur wird das Verbot nichts bewirken. Es drängt diese ideologien einfach in den Untergrund. Somit werden sie schwerer kontrollierbar.

  • Georg sagt:

    @max
    Ich habe meine Sicht der Dinge betreffend „Mein Kampf“ bereits dargelegt. Einem Mann der für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich ist, verdient kein Gehör.

    Schön, dass ich das mit Lumengo nicht als Einziger hier befremdlich fand. Nun, ich meine er hat zugegeben, die Zettel ausgefüllt zu haben. Diese darf man gemäss Gesetz nicht einmal einsammeln. Ob er noch mehr beschissen hat oder nicht ist für mich hier nicht das Thema. Mich stört explizit seine Reaktion darauf!

  • Walter sagt:

    @zysi
    Richtig.

  • Roland Strasser sagt:

    @Anastasia: Beria ja. Der Rest (@Max), bewegt sich in die falsche Richtung. Die Juden „trifft“ ganz bestimmt keine Mitschuld an ihrem Unglück.

  • Roland Strasser sagt:

    @Tobi: Lemminge, der ist gut!

  • Anastasia C. sagt:

    @Herr Strasser: Und Ihnen werde ich Ihre Griessgrämmigkeit nie verzeihen.

    @Max: Die Tscheka setzte sich nicht zum grössten Teil aus Juden zusammen,oder wollen Sie mir etwa ernsthaft weissmachen, das die Namen: Terschnski,Kusnetzov und Beria jüdisch sind???

  • lulu sagt:

    Liebe Frau Althaus.
    Dies ist mein erster Kommentar – und es wird wohl leider auch mein letzter sein.
    Ich habe Ihren Blog fast täglich gelesen. Sehr spannend fand ich oft auch die Kommentare dazu.
    Doch Sie werden mich als treue Leserin verlieren (und ich bin wohl nicht die einzige).

    DIE TROLLS NERVEN!!!

    Als stille (nur) Mitleserin sehe ich die Werbebalken genauso, wenn nicht sogar mehr als die pro Blogartikel bis zu 40 Kommentare abgebenden Nichtssager.
    Bitte spielen Sie nicht weiterhin die Unschuldige. Handeln Sie!
    In dem Sinne, alles Gute.

  • zysi sagt:

    @walter

    genauso mit zettelbeweis(en), eigentlich
    🙂

  • Eni sagt:

    @ Cara Mia

    Neinnein, am nächsten Tag gingen machten die Augen einen Ruckzieher zu blau, macht nichts 🙂

    Sind denn alle Schwiegermütte so? Oder sine Ihre Kinder Illegitim weil Sie nicht mit dem Kindsvater verheiratet sind? Immerhin schaffen Sie es Ihre Parnerschaft aufrecht zu erhalten und das ist wetvoller als legitime Kinder

  • marcel sagt:

    Rein technisch sollte man jetzt aber ein paar Anpassungen vornehmen an dem Blog: Eine Vorschaufunktion für eigene Beiträge würde ich mir wünschen, oder zumindest eine (zeitlich limitierte?) Editierfunktion (Rechtschreibe/Formatfehler ausbügeln) , und vielleicht eine Zitat-Funktion, damit man sich auf andere Beiträge dirket beziehen kann. Mit mehreren hundert Beiträgen wird die Sache hier leider total unübersichtlich und zum Teil schwer nachvollziehbar. Und momentan wird es von Woche zu Woche extremer.

  • Walter sagt:

    @zysi
    Mit Videobeweis ist es schwer etwas abzustreiten 🙂

  • max sagt:

    @Anastasia C.

    Wenn Sie schon so historisch interessiert sind. Besorgen Sie sich gelegentlich von Sonja Margolina „Das Ende der Lugen: Russland und die Juden im 20. Jahrhundert“. Das Buch ist recht schwer zu finden.

    Weil ihre Forschungen schwer ins Schema passen, wird es selten beachet. Die Tschekka setzte sich Anfang 20er Jahre zu einem grossen Teil aus der verfehmten jüdischen Unterschicht zusammen. Diese Leute sahen eine Gelegenheit, Karriere zu machen und aus der Rolle der Paria auszubrechen. Der Vernichtungskrieg der Ukrainer und Weissrussen gegen die Juden war unter anderem ein Rachfeldzug.

  • zysi sagt:

    @maia

    und wie ist der herr blocher damit umgegangen? hat er es verheimlicht, abgestritten?

    hingegen verhalf ihm dieser knopfdruck wohl kaum ins amt als BR, oder? zudem hat er dabei die verantwortung vor den wählern für die abwesende dame übernommen 😉

  • Tobi sagt:

    @Blackball: Machen sie bitte nicht auf Moralapostel: Wo gehobelt wird fliegen Spähne. Klar gibt es individuen die nie richtig dei Evolution erreicht haben und sich wie Elefanten im Porzellanladen aufführen. Ich finde das zusammentreffen der verschiedenen Meinungen sehr interessant.

    Wollen wir den alle gleich denken wie kleine Lemminge???

  • Roland Strasser sagt:

    @Cara Mia: der „weisse, männliche Akademiker an der Spitze“? Hahahahahahahahaha….da lachen alle Geflügeltiere dieser Erde im Chor 🙂
    Der weisse, heterosexuelle Mann der Nordhalbkugel wird ganz im Gegenteil für alles was je auf diesem Planeten schief lief verantwortlich gemacht, so sieht’s aus! Kreuzzüge, Umwelt, Kolonialismus, „Unterdrückung“ der Frau, Weltkriege etc. etc
    Ihre Pyramide ist genau umgekehrt: alles was an der Peripherie klebt wird als Träger der alleinseligmachenden menschlichen Unschuld identifziert, die es gegen den Urheber all der schlechten Dinge zu bevorteilen gilt. So funktoniert z.B. die UNO.

    @Anastasia: Sehen sie, Holocaust und Israel, das sind zwei Bereiche (die überdies eng zusammenhängen) wo ich ganz sicher keine Konzessionen eingehe und keinen Relativismus zulasse, niemals!
    All die Linken Palästinenser-Versteher sind ja die, die ständig vom Apartheid- und Unrechtsregime und von Israel als Wurzel der Probleme in Nahost bezeichnen. Antisemitismus ist so tief verwurzelt in Europa, dass die Nazis nur ein hässliches Zwischenspel waren. das geht tiefer, eine alte Geschichte.

    „Die Welt wird den Juden Auschwitz nie verzeihen“, schrieb irgendwann mal irgendwer.

    Das ist meine persönliche und subjekive Meinung und ich respektiere selbstverständlich alle andere Meinungen!

  • max sagt:

    @Georg

    Die 45 selbst ausgefüllten Wahlzettel von Lumengo, das waren nur die 45, die er unter gar keinen Umständen mehr abstreiten konnte. Ausserdem hat er nur den Betrug bei den Grossratswahlen zugegeben. Bei den Nationalratswahlen ein paar Jahre später ist er wieder gleich vorgegangen.

    Ich habe Mein Kampf nicht gelesen und habe auch keine Lust dazu. Mit dem Kapital habe ich mich vergeblich abgemüht und das Rote Büchlein fand ich gääähn langweilig. Nur warum genau sollte der Verkauf von „Mein Kampf“ verboten sein??

  • Cara Mia sagt:

    @maia:echt? Ich fand es den Hammer, dass der sich operieren liess und keiner wusste etwas, kein Risikoszenario, keine Stellvertretung, nichts. Gab an, er ginge in die Ferien.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Nastia, das habe ich auch nicht ernsthaft befürchtet 😉

  • Cara Mia sagt:

    Bei Elisabeth Kopp munkelten damals ja auch manche „typisch Frau“. Frausein, schwarz sein, jüdisch oder katholisch sein verleiht einem halt nicht automatisch einen Heiligenschein.

  • blackball sagt:

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch … und goodbye.

    Als Mamablog-Leser der (fast) ersten Stunden betrachte ich die Entwicklung mit zunehmender Skepsis.

    Ich habe den Mamablog ganz gerne gelesen, solange ich nicht die Kommentare dazu anklickte. Was hier in letzter Zeit abgegangen ist, spottet jeder Beschreibung. Die teilweise sehr persönlichen Angriffe auf Einzelne sind für mich nicht mehr tragbar.

    Es macht auch den Anschein, dass sich Einige mit ihrer Rechthaberei in diesem Blog selbst verwirklichen wollen und sich als das moralische und institutionelle Zentrum sehen und dabei so fern am Thema vorbeischwadronieren, dass man sich fragen muss, ob es hier nur noch um die geistige Selbstbefriedigung derjenigen geht oder ob man den Blog absichtlich shreddern will.

    Vielleicht habe ich auch nur eine Schere im Kopf und bewerte reflexiv gewisse „sorry, aber am Thema vorbei“-Beiträge zu stark. Vielleicht ist es aber tatsächlich so, dass hier gewisse „Internet-Hools“ die Anonymität ausnutzen …

    Schade.

    Ich wünsche den beiden Autorinnen auf jeden Fall weiterhin alles Gute und werde als „stiller Beobachter“ wohl weiterhin den Mamablog lesen. Die Kommentare muss ich mir nicht mehr geben.

    So long …

    blackball

  • maia sagt:

    @zysi: Nationalrat Blocher hat auch schon den Abstimmungsknopf seiner Nachbarin bedient….. und wurde trotzdem Bundesrat

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    Wie Herr Lumengo auf die Vorwürfe reagiert hat, ist mir auch sehr sauer aufgestossen. Er macht soviel kaputt damit, was effektiv schade ist. Sein Verhalten ist unentschuldbar und Wasser auf die Mühlen der Rassisten. Wenn man so im Regen steht, gibt es nur eine glaubwürdige Handlung: Rücktritt. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die Bischöffin Kässmann verweisen, sie tat das einzig Richtige, sie trat zurück. Sie hat erkannt, ohne Glaubwürdigkeit sind gewisse Aufgaben nicht zu bewältigen. Damit rückte sie vieles zurecht, was in der letzten Zeit in Sachen Amt und Würden falsch lief.

  • Cara Mia sagt:

    Manche zeigen gerne die Opferkarte. Das ist nur weil ich schwarz, Frau, Jüdin, blabla bin. Man muss hier unterscheiden zwischen der Person, die sich daneben benimmt – etwa beim Wahlbe3trug – und seiner Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppe. Ob schwarz oder weiss, Wahlbetrug ist Wahlbetrug und die Hautfarbe des Täters irrelevant. Auch ob er so letztlich Stimmen machen konnte oder nicht. Es steht aber erst die Anklage, noch nicht das Urteil, und vielleicht ist er unschuldig.

  • Anastasia C. sagt:

    @Max: Ich habe „Das Schwarzbuch“ von Ilja Ehrenburg( God bless him) und Wassili Grossman gelesen. Und noch andere historische Werke. Hitlers Horden haben geplündert und gemordet und Stepan Bandera und seine Mörder-Bande stand ihm helfend zur Seite.

  • zysi sagt:

    @georg
    können sie sich vorstellen, was in den zeitungen stehen würde, wäre dies einem svp-ler „passiert“…..

  • Anastasia C. sagt:

    @Max: Das Hitler nicht nur ein Antisemit war,ist mir schon lange bewusst. Ich wollte nur Herr Strassers konktrete Meinung dazu hören.

  • Hotel Papa sagt:

    Das obige ging an max. Das Wort hat auch eine Religiöse Bedeutung.

    Wörtlich heisst Stigma etwa „Fleck“

  • Anastasia C. sagt:

    @Pipi: Nö,ich hatte nur zwei Gläschen,ich war ^zum arbeiten dort und nicht um mich zum Vollhorst zu machen

  • Hotel Papa sagt:

    Mit einem negativen Label versehen.

  • Georg sagt:

    @Strasser, Pipi & alle
    Es ist wirklich eine Gratwanderung. Sehr schwierig…

    Freie Meinungsäusserung ist eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft. Wer diese jedoch nur dazu benützt, andere Ethnien und Ausländer zu diffarmieren überschreitet den Rahmen klar und gehört abgestellt. Und nein, ich habe noch nicht persönlich mit Holocaustleugnern diskutiert. Diesen „Gelegenheiten“ pflege ich aus dem Weg zu gehen. Ich kenne aber deren Argumentation und Scheinargumente durch die Medien zu einem grossen Teil. Es ist wie bei der Zensur von „Mein Kampf“; eine Ideologie, die Millionen Menschen vernichtet hat, verdient effektiv keinerlei Beachtung und gehört verboten.

    Betreffend Rassismus hat mich vor kurzem etwas konkret gestört:
    SP-Nationalrat Ricardo Lumengo (afrikanischer Abstammung) wird Wahlmanipulation vorgeworfen. Er hat offenbar ca. 45 Wahlzettel selber ausgefüllt und daher mutmasslich gegen das Gesetz verstossen – jedoch in einem Masse das den Wahlausgang nicht wesentlich geändert hat (er gewann mit ca. 10000 Stimmen Differenz).
    Wie reagiert er darauf? 1. Er verzögert die Veröffentlichung auf rechtlichem Wege, 2. Tage nach der effektiven Bekanntgabe lässt er via Medien verlauten, dass er jetzt sehr viele rassistische Drohbriefe erhält…
    Für mich wirkt es so, dass er via – pardon – Negerkarte und Mitleidsbonus wieder in der Wählergunst Land gewinnen will und von der Untersuchung ablenkt. Wer ihm sein Verhalten auf politischer Ebene vorwerfen will, wird von ihm dadurch automatisch in diese Ecke gestellt und er ist das „Opfer“.

  • max sagt:

    @Cara Mia

    Ich weiss nicht einmal, was das Wort „Stigmatisierung“ bedeutet.

  • Cara Mia sagt:

    Stigmatisierungen sind ein Riesenproblem, ob es nun gegen Juden, Schwule, Frauen, Schwarze oder was auch immer geht. Man kann den Faden auch weiterspinnen: gegen Dicke, Hässliche. Einfach eben gegen Leute, die nicht in die Schublade passen. Wenn man eine hierarchische Struktur aufstellt, ist wohl der weisse, männliche Akademiker an der Spitze. Alles was darunter ist, teilt weiter aus. Es sind ja immer die, die einstecken müssen im Leben, die am meisten austeilen. Zur Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls, zum Ablenken von der eigenen Ohnmacht.

  • max sagt:

    @Anastasia C.

    Sie haben aber schon gelesen, was der Strasser schrieb? Seine Meinung ist, dass Holocaust-Leugner dermassen abstruse und uferlose Gedankengebilde konstruieren, dass keiner sie für voll nimmt. Solange solches offen sichtbar ist, kann es auch diskutiert, in Schranken gewiesen werden.

    Umgekehrt und ohne jetzt eine grosse Diskussion vom Zaun zu reissen: Die Geschichte des Holocaust war komplexer als die Nazi-Ideologen sich selber das vormachten. Die waren ja stolz auf ihre eigene Leistung und haben herumgeblufft was alles sie angestellt hatten. Nur ist es nicht nötig, hinterher so zu tun, als hätten die Nazi die Wahrheit verbreitet.

    Zahlenmässig: Fünf Millionen Juden wurden getötet. Davon waren drei Millionen slawische Juden, ein Million Deutsche und eine weitere Million aus Westeuropa.
    Die Hälfte des Personals in den KZ waren Slawen: Polen, Ukrainer, Weissrussen. Nur die Hälfte waren Deutsche. Diese Slawen waren genau so interessiert, engagiert, brutal.
    Ausser drei Millionen slawischen Juden töteten die Deutschen noch einmal mindestens drei Millionen nicht-jüdische slawische Zivilisten. Insgesamt, inklusive der getöteten Soldaten liessen in dem Krieg fast 20 Millionen Sowjetbürger ihr Leben.

    Schlussfolgerungen: Was wir heute als Judenvernichtung klassieren war vor allem die Vernichtung von Slawen überhaupt. Teilweise kann es genauso gut als polnischer oder ukrainischer Bürgerkrieg verstanden werden. Eigenartig ist, dass sich sowohl Juden, wie Historiker wie Moralwächter darauf geinigt haben, die Naziideologie als Grundlage für die Geschichtsschreibung zu nehmen.

    Solche Schlussfolgerungen entheben die deutschen Kriegsverbrecher nicht ihrer Schuld. Sie machen den Horror des Geschehenen nur noch grösser und unfassbarer.

    Ich nehme diese Geschehnisse als Vorbild für meine Aussage, dass man die Behauptungen von durchorganisierten Propagandisten jedweder Ideologie NIEMALS zur Wahrheit erheben darf.

  • Maya sagt:

    Hab anfangs gerne mitgelesen, aber mir ist die Lust vergangen, seit hier pro Thema zwischen 300-500 Kommentare gepostet werden, wovon die Mehrheit nix als cheesy Nonsense ist, das Niveau immer weiter sinkt und häufig mit dem eigentlichen Thema nicht mehr viel gemein hat.

    In dem Sinne: Happy Birthday und tschüss!

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Nastia, Hallo und guten Morgen!

    Das freut mich, dass so viele auf die Frauen getrunken haben, was auch immer es war, ich kenne mich mit Schnäpsen nicht so aus. Und, wie geht’s Dir heute, Kater?

  • Anastasia C. sagt:

    @Roland Strasser: Eben!!! Ich habe den Post aufmersam durchgelesen… Deswegen frage ich Sie ja. Keine Angst,ich verklage niemanden…

  • Roland Strasser sagt:

    Lies meinen Post aufmerksam, Girl!

  • Anastasia C. sagt:

    @Roland Strasser: Sind Sie ein Leugner der Shoa???

  • xyxyxy sagt:

    Frau Althaus

    das Problem, das sie ansprechen könnte schon gelöst werden: profilierungssüchtige Trolle kann man stoppen, indem man sie ignoriert. Wenn man ihnen aber ständig antwortet, oder sie gar noch als Ausgang eines neues Themas nimmt, dann füttert man die Trolle und sie belegen den Blog mit Dauerpräsenz.
    Also ignorieren.

  • Roland Strasser sagt:

    Und schon wäre eine im Ansatz interessante Diskusion lanciert! Und alles wegen Strasser. Ich böser Troll aber auch!

    @Georg: ich kann igendwie schwerlich auf etwas stolz sein, was jemandem anderes etwas verbietet. Und so zu tun als ginge es um Holocaustleugner…das ist selber eine glatte Lüge, man wollte klar unliebsame Meinungen unterdrücken, das war ein Teilerfolg der dogmatischen Linken gegen die offene Gesellschaft und ein Schritt in Richtung Totalitarismus.
    Haben sie mal mit einem Holocaustleugner diskutiert? Sie würden staunen, wie gut die ihre „Beweise“ und Lügengebäude konstruiert haben. Das soll man ruhig disktieren finde ich, weil wenn man es verbietet festigen sich deren Verschwörungsmist im Untergrund. Besser auf den Tisch, Karten aufdecken und raus mit der Sprache um was es in Wirklichkeit geht!

    Das ist eine persönliche subjektive Meinung und ich respektiere alle anderen Meinungen!

  • heidi reiff sagt:

    Michele Binswanger Nicole Althaus

    Herzliche Gratulation für Ihre anregenden Beiträge.

    Was ich schätze dass viele Mütter heute sorgfältiger mit ihren Kids umgehen. Die Bedürfnisse kleiner Kinder werden endlich wahrgenommen, Babys sind keine Tyrannen wie es oft noch dargestellt wird aus der Psychologieecke. Bedenklich finde ich dass
    ein Gynäkologe über das Einschiessen der Milch einer frischgebärenden Mutter nicht Bescheid weiss, so ist es mir passiert bei
    der Geburt meiner Tochter, der Hahn wurde voreilig zugedreht ist Schnee von gestern.

    Zum Glück ist es nichtmehr so wie früher. Ich bin stolze Omi von 2 selbständigen Grosskindern. Ich habe viel gelernt von meinen eigenen Kindern.

  • Anastasia C. sagt:

    @Mama Blog: Happy B`Day!!! Alles Liebe zum GeburI!!!

    @Pipi: Guten Tag,wie geht`s Ihnen??? Ihre Idee auf den intewrnationalen Frauen-Tag zu trinken war der HIT!!! wir sind endlich unseren „Perzovka“ los geworden…
    @An Alle anderen: Guten Tag.

  • zysi sagt:

    @auguste

    klingen schon, ja – aber nicht jeder klang trifft den richtigen ton, auch lärmklänge können zur wegweisung verführen, siehe pipi

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @lisa, das haben Sie ganz treffend gesagt, deshalb gibt es weiterhin nur eines: Ignorieren!

  • Auguste sagt:

    hmm…, klingt wie ein wegweiser in schämdi-kämmerli, oder zysi?

  • Hotel Papa sagt:

    @Pippi: „Das war ursprünglich sicher nicht der Sinn, da ging es vor allem um die Holocaust-Lügner.“

    Das Gesetz ist mit gutem Grund allgemeiner gehalten. Neimand braucht noch mehr ‚Gleichere‘.

  • max sagt:

    @lisa

    So etwas habe ich vermutet. Sie tragen auch sonst nie besonders viel zu dem Blog und der Diskussion bei. Aber loshacken das steht Ihnen gut.

  • max sagt:

    @Thommy

    Falls ich fragen darf, in welcher Stadt oder welchem Kanton wird so offen über Juden geschimpft. Ganz ehrlich hier bei uns war das nie, aber wirklich nie ein Thema seit meiner Kindheit nie, in der Geschichte der Stadt seit 150 Jahren nicht mehr – im zweiten Weltkrieg sowieso nicht. Ich habe jüdische Vorfahren, die vor 150 Jahren aus Hamburg hergezogen sind. Nicht ein einziger dieser Ahnenreihe hat je sich über Antisemitismus beklagt.

    Was Jugo und Albaner und Türken angeht, so gilt es streng zu unterscheiden zwischen Vorurteilen und Verallgemeinerungen. Verallgemeinerungen beruhen immer auf Erfahrung und Beobachtung.

  • lisa sagt:

    @max: ausnahmsweise eine antwort. ich ignoriere Sie weil
    1. selbstbeweihräucherung stinkt (super sytemtheoretiker, möglicherweise einer der wenigen, die m. binswangers texte verstehen, suuuper zugang zu allen menschen sofort, etc.)
    2. ja, keine antwort auf erlebnisberichte, weil sie langweilen, da von mir nicht als authentisch empfunden. ich halte Sie als person max für eine konstruktion einer aufmerksamkeitsgeilen, mittelmässigen person mit wenig anregendem alltag und verdammt viel leer- oder freizeit, wenn man die zeitweilige frequenz Ihrer kommentare beachtet.
    3. Sie politisch und gesellschaftlich auch nichts zu bieten haben als genau die klischierten wort- und argumentierhülsen, die Sie interssanterweise anderen vorwerfen.

  • Thommy sagt:

    Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Auch ich war überrascht, wie viele spannende Themen und wieviele interessante Diskussionen es hier gibt und ich bin im letzten Jahr zu einem regelmässigen Leser geworden.

    zum Thema „Rassismus in der Schweiz“ kann ich bemerken, dass ich noch nirgendwo sonst in der Welt so offenen Antisemitismus und so viel offen gezeigte Ausländerfeindlichkeit erlebt habe wie in der Schweiz. Ein direkter Angriff ist glücklicherweise selten, aber in Gesprächen höre ich ganz offen über Juden oder vor allem Jugos und Albaner schimpfen.

  • Auguste sagt:

    @ mamablog

    happy birthday and many happy returns! zirkusorchester! …tusch, bitte!

  • Rafael sagt:

    Allen Frauen alles Gute zum 40.ten .

    Übrigens die Mona Vetsch hat tolle Augen. Sie ist die schönste Frau.

    … Nein das sage nicht ich, sondern ein Kollege (Maschbauer).

    Ich kann es ja nicht beurteilen

  • Tobi sagt:

    Sogar ich als „Linker“ (kling ja schon wie ein Fluchwort) mus sagen das das Antirassismusgesetzt seine Lücken hat. Der alte spruch „nur weil ich Schwarz bin“ zieht auch bei mir nicht.. Ist dein Charakter scheisse, ist mir egal woher du kommst…Ab

    Die Anwendung fehlt eher im Bereich wenn jemand keinen Job Aufgrund seines Namens findet und das passiert hier täglich….. Aber wie soll man dies steuern? geht nicht..

    Was ich aber am wenigsten abhaben kann, ist es wenn man zbsp. die Israelis kritisiert und als antisemit betittelt wird…. Die die nach Moral schreien haben die wenigste…!!

  • Cara Mia sagt:

    Wir haben ja mit der Minarettintiative gesehen, wohin es führt, wenn den Tatsachen nicht ins Auge geschaut wird. Aber Ausländerhatz und Rassismus sind nicht das gleiche wie eine kritische Einstellung einer inkonsequenten Migrationspolitik gegenüber. Wir müssen es sagen dürfen, wenn wir uns ausgenutzt vorkommen hierzulande.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Georg und genau das ist die Gratwanderung, manchmal beschleicht mich auch das Gefühl, dass das Antirassismus-Gesetz zu sehr als Maulkorb missbraucht wird. Das war ursprünglich sicher nicht der Sinn, da ging es vor allem um die Holocaust-Lügner.

  • Georg sagt:

    @Strasser
    „solche luxusprobleme leistet sich nur die schweiz mit 20% ausländeranteil.“
    Also ich bin stolz darauf, dass sich die Rassisten in der Schweiz verstecken müssen und ihre Ansicht nicht offen zur Schau tragen können!

    ABER; diese Sozialcourage oder „political correctness“ darf nicht verhindern, dass Misstände diskutiert werden können weil man automatisch in die braune Ecke gestellt wird.

  • Brigitte sagt:

    Ich gratuliere euch ganz herzlich zum ersten Geburtstag! Schön dass es den Mamablog gibt – ich freue mich über jeden neuen Beitrag!

  • Cara Mia sagt:

    P.S.@Eni: meine „Schwiegermutter“ hat unsere Kinder „Illegitime“ genannt. Auch nicht stilvoll, aber nun ja.

  • Roland Strasser sagt:

    also wars ein untauglicher versuch!? verstehe nicht ganz, was daran empörend ist, resp. was sie „getroffen“ hat.
    ich meine rassismus im alltag: gehen sie mal nach italien, england, osteuropa: da sind normalbürger wesentlich unzimperlicher und offen fremdenfeindlich. da gibts keine politisch korrekte mainstream, der von georg kreis minuziös mit argusaugen überwacht würde. solche luxusprobleme leistet sich nur die schweiz mit 20% ausländeranteil.

    Ist meine subjektive persönliche Meinung und ich respektiere alle anderen Meinungen auch.

  • Cara Mia sagt:

    @Eni: wenn es dann noch die Schwiegermutter ist, das ist ja total daneben. Eifersucht, könnte man da meinen. Aber es trifft einen halt doch. Zum Glück hast Du’s nun, Dein braunäugiges Kind ;).

  • Eni sagt:

    @ Cara Mia

    Solche Leut e hintelassen Zerstörung, wo sie hintreten und ihren Rand aufsperren

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Cara

    Es gibt Leute, die sind so destruktiv, dass sie überall, wo sie gehen und stehen, verbrannte Erde zurücklassen. Ich kenne auch solche, dagegen kann man sich nicht wirklich wehren, da hilft nur Distanz, physisch psychisch.

  • Eni sagt:

    @ Cara Mia

    🙂

    @ Pipi Langstrumpf

    Genau, das war Hotel Papa

    Mir ist ähnliches passiert, aber mit meiner Ex-Schwiegermutter: Mein Kleiner hatte am 3. Tag einen Braunstich in den Augen und ich hoffte, das mein Sohn braune Augen bekäme, da ich Fan von braunen Augen bin (kindisch, ich weiss) aber da der Kindsvater und ich beide blaue Augen haben bemerkte meine Ex schwiegi: Also, wenn er braune Augen bekommt, würde ich das schon komisch finden. Ja, da ist mir schon “ de Lade abe“ Und nein, der Kindsvater hat mich nicht verteidigt, hat mich bei der Trennung ja selber verdäckticht, dass der Kleine nicht von ihm sei. Ja so etwas macht mcih immer wieder wütend. Anzumerken ist, dass meine gesamte Familie braune Augen hat ausser meiner Mutter.

    @ Hotel Papa

    Danke für Korrektur. Gebe mir in Zukunft mühe 😉

  • Cara Mia sagt:

    „unter der Gürtellinie“: zunächst hat mich die Verachtung getroffen, die hier einem vermeintlichen Nichtschweizer entgegengebracht wurde. Wie wenn ein ausländisches Baby minderwertig wäre. Dann das Vorurteil, ein Schweizer Baby hat blaue Augen, dieses Rassistische. Dann die Lieblosigkeit, dies einer frischgebackenen Mutter an den Kopf zu werfen. Und schliesslich der Abgang, der keinerlei Antwort mehr zuliess.

    Man muss das einfach wegstecken, klar, aber was ist mit so einer Person los? Was richtet die sonst noch an?

  • Raphi sagt:

    Oder wie schon oft erwähnt: Don’t feed the trolls. -> Ignorieren
    Überlesen lernt man schnell…

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Cara Mia

    Das ist eine gute Frage, die ich mir schon oft und immer wieder stelle. Wenn wir uns auf das Niveau hinunterlassen, wird es schnell primitiv und einfältig, wenn wir probieren, darüber zu stehen, können wir die Angriffe kaum stoppen, gerade weil sie eben nur einen Zweck haben: Angreifen und verletzen. Ich probiere jeweils, individuell zu reagieren, je nachdem, was der Motzer/die Motzerin für einen Gesamteindruck macht, ausserdem ist es eine Frage, welche Tagesform ich habe, wenn ich sowieso schon gereizt bin, werde ich eher patzig und vergesse meine Kinderstube, aber dann ist auch schnell Ruhe, weil das Gegenüber jeweils ziemlich baff ist. Das Beispiel, das Sie hier erwähnen, hätte mich ratlos zurückgelassen.

  • rabenmutter sagt:

    Liebe Nicole, liebe Michèle

    Gratuliere euch ganz herzlich zu eurem Baby, das so schnell flügge wurde! Der Mamablog gehört zu meiner täglichen Lektüre und ich wünsche euch deshalb weiterhin viel Erfolg in der Themenfindung und -verarbeitung (Wie schwer die sein kann, erfahre ich selber täglich). Ich freue mich darauf, noch mehr von euch zu lesen! Und wenn die Kids irgendwann aus dem Haus sind, lancieren wir den „Grossmamablog“, o.k.?

    Liebe Grüsse

  • Roland Strasser sagt:

    @Cara Mia: und wieso genau hat Sie diese seltsame Aussage einer fremden Person „unter der Gürtellinie“ getroffen?

  • Raphi sagt:

    @Cara Mia: Da hättest du schon ein Thema für einen Artikel 😉

  • Raphi sagt:

    Als Mann der ersten Stunde bin ich immernoch stetig mit dabei und finde den Mamablog toll! Gratuliere!
    Übrigens: Finde ich echt gewagt, das mit den Leserbeiträgen, aber auch toll 🙂 wird sicher spannend!

  • Cara Mia sagt:

    Wie gehen wir im Leben eigentlich um mit Leuten, die uns unter der Gürtellinie treffen wollen? Ich war mit meiner neugeborenen Jüngsten einmal in der Migros, und es gibt ja dieser Typ Leute, die die Babies mit Argusaugen anschauen und dann kriegt man einen Kommentar zu hören. In meinem Fall: Sie: wie alt ist das Baby? Ich: 6 Wochen. Sie: dann ist es aber kein Schweizer, mit diesen dunklen Augen (meine Tochter hatte schon bei der Geburt dunkelbraune Augen). Dreht sich um und weg.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Eni, ich habe Sie nicht korrigiert, da müssen Sie sich bei jemand anderem bedanken
    😉

  • lisi sagt:

    Herzlichen Glückwunsch! Freue mich auf weitere spannende Artikel.

  • Cara Mia sagt:

    @zysi: also, ich habe es gemacht, tatsächlich. Da scheint sich so ein Hickhack entwickelt zu haben. Irgendwie liest man das darüber nur gerade oberflächlich und haut dann zu. Da steht etwa Eni verteidige Strasser, was so natürlich falsch war, und dann hat sich das in eine blöde Richtung entwickelt.

    @Eni: muss mich ja auch nicht immer angegriffen fühlen ;). Es kann hier ja jeder funktionieren, wie er will.

  • Eni sagt:

    @ Pipi Langstrumpf

    Danke vielmal. Also Blog 🙂 Glaube es hat sogar schon Zeiten gegeben, wo ich es richtig geschrieben habe, aber kann mich nicht mehr genau erinnern, der Schlafmangel, Sie wissen schon 🙁

    @ Cara Mia

    Tschuldigung, wollt Ihnen nicht zu nahe treten. Es gibt ein paar Menschen die mich dazu ermunterten mit einigen Blocteilnehmern nicht mehr zu diskutieren, weil sie Angst haben, es könnte mir schaden. Dachte, von Ihnen sei auch so ein Kommentar gekommen. Sorry. Nein, Sie sind nicht schwer von Begriff, ich habe einfach etwas durcheinandergebracht.

  • Georg sagt:

    Herzliche Gratulation zum Geburtstag!

    Für das neue Mamablog-Jahr wünsche ich mir, dass die Kommentare ein wenig sachlicher werden und nicht gleich „auf den Mann“ gespielt wird. Emotionen sind auch für diesen Blog wichtig, wenn es aber lediglich um Frustabbau geht, nützt das niemandem etwas. Zudem wäre es toll, wenn man Ideen und Beiträgen die nötige Aufmerksamkeit schenken würde – auch wenn sie aus einer unbeliebten, kontroversen Ecke kommen. Die Diskussion, wer den nun trollt ist auch mehr als müssig.

    Feine Ironie und Witz machten viele Glanzstunden des Blogs aus, Drohungen und Beleidigungen offenbarten aber auch Abgründe.

    Zusamengefasst: Respekt ermöglicht erst eine spannende Diskussion.

  • max sagt:

    @Nicole Althaus

    Ja, man kann gratulieren, dass Sie den mamablog zum Erfolg geführt haben.

    Meine Antwort ist, dass es eine breite Front von Leuten gibt, die immer wieder vertiefte Diskussionen abwürgen.

    Sie können mindestens zwei Dutzend Leute beobachten, die das tun. Nicht nur eingesessene, tägliche Schreiber tun das. Mehrmals pro Woche kommen Beiträge von Leuten, die sich zum allerersten mal überhaupt melden und deren einziges erkennbares Anliegen ist, Diskussionsteilnehmer zurechtzuweisen und bestimmten Gedanken sich zu verbitten.

    Roland Strasser und max sind nicht die einzigen, die regelmässig angegriffen werden. Etliche Frauen haben schon genauso eingesteckt. Nur haben sie einfach das bessere Mass dafür, welche Typen von Verlautbarungen überhaupt erlaubt sind in diesem Blog und welche nicht. Roland Strasser und max als richtige Männer suchen einfach noch immer einen Weg diese Mauer des Schweigens und des erzwungenen Mittelmasses zu durchbrechen.

    Sie Frau Althaus können also eine Pax romana durchsetzen und die zwei zensurieren, die da noch dran bleiben.

    Sie selber sind als Journalistin nachlässig, wenn Sie der Frage nicht nachgehen, welche Verbrechen, die offensichtlich von Ihnen verehrte Simone de Beauvoir begangen hatte. Als Diskussionsleiterin disqualifizieren Sie sich, wen Sie meine Sachkenntnis in diesem Punkt quittieren mit dem Aufruf, den Schreiber zu ignorieren.

    ZUM VERLAUF DER DISKUSSIONEN

    Ich habe in den letzten Wochen verschiedene Typen von Beiträgen aussortiert, die den Gang der Diskussion verschieben und zu sehr heftigen und chaotischen Abläufen führen. Sie dürfen diese Anregungen von einem geschulten Beobachter und Systemtheoretiker annehmen.

    1) Vom rein praktischen her: Das BILD oben links hat einen extremen Einfluss auf die allgemeine Stimmung in der Diskussion. Manchmal wird mitten am Vormittag noch das Bild ausgewechselt, in diesen Momenten kann man es ein wenig sehen.

    Das Bild hat eine direkte Wirkung darauf, in welcher Stimmung Ihr eigener Blogeintrag und auch die Diskussionsbeiträge aufgenommen und kommentiert werden.

    Ein Beispiel, wo Sie sehr schnell erkennen, was ich meine, das war der Blog über die ungezogenen Kinder, wo Sie das Bild mit der trotzenden blond fünfjährigen im grünen Pullover zuoberst hatten. Da konnte man gut feststellen, wie sich die Stimmung im Blog ähnlich entwickelte.

    Das Phänomen ist mir seit ca. Mitte Januar sehr stark aufgefallen. In diesem Punkt sollten Sie mir als geschultem Beobachter mit einer sehr präzisen und extrem schnellen visuellen Auffassung vertrauen. Ihr Bildredaktor hat eine grosse Verantwortung.

    2) QUALITÄT Ihrer Blogeinträge wirkt. Naturgemäss und ohne das zu kritisieren: Nicht alle Ihre Blogeinträge sind von der gleichen Qualität. Mir hat es gestern abgelöscht wegen der Simone de Beauvoir. Aber wenn ich diesen einen Satz über die Kriegsverbrecherin ausblende, so ist Ihr gestriger Blogeintrag auch sonst nicht besonders gelungen. Ein paar Kommentatoren haben darauf hingewiesen, dass eine Medieninszenierung einer Hollywood Schauspielerin kein Trend ist und dass die Werbebotschaften der Pornobranche keine Realitäten abbilden.

    Mir scheint, dass Satzbau und Rhythmus Ihrer Blogeinträge sehr stark wirken, ob die Leute sich wirklich auf Ihr Thema einlassen.

    3) ANGRIFFE AUF DIE DISKUSSION: Sie reduzieren die Probleme in der Blogdiskussino allzusehr darauf, dass einzelne Schreiber die Diskussion torpedieren täten. Es ist vielmehr so, dass bestimmte Sorten Beiträge sofort von einem breiten Publikum plattgemacht werden. Das hat nur zum Teil etwas mit politischen Haltungen zu tun, sondern ist offensichtlich ein kulturelles Phänomen, das sich hier abbildet.

    4) PERSÖNLICHE ERLEBNISBERICHTE: Ich habe das bei meinem allerersten Beitrag zum Blog letzten Herbst schon bemerkt. Mein Bericht von einem persönlichen und wirklich berührenden, lustigen Erlebnis wurde sofort von einer ganzen Kanonenbatterie im Flachschuss angegriffen. Schon bei diesem allerersten meiner Kommentare wurde mir verkündet, wenn man mich persönlich antreffen täte, so würde ich mit einem Faustschlag niedergestreckt. Ich wurde als Kinderschänder gebrandmarkt, etc.

    Andere Kommentatorinnen haben das offensichtlich auch schon erlebt. So bin ich beim Blättern auf einen Beitrag von letzten Sommer gestossen, wo Eni unzensuriert einfach so als Hure betitelt wurde. Sie hat offensichtlich den Weg gefunden und unterscheidet, über welche persönlichen Erlebnisse sie noch berichtet und welche sie

    Auch Roland Strasser hat gestern fast als einziger über Sex mit älteren Frauen geschrieben. Er tat das aus der Kiste der eigenen Erfahrung. Auch er wurde sofort mit miesen Wörtern aus der untersten Schublade plattgemacht.
    Sex von älteren Frauen mit jüngeren Männern kann man nur auf sehr persönliche und intime Weise realistisch diskutieren. Schubladendenken geht nicht.

    Im grossen und ganzen sind persönliche Erlebnisse regelmässig wüsten Angriffen ausgesetzt.

    5) Ich bringe BERICHTE AUS DEM WAHREN LEBEN. Dabei kommt mir zuhilfe, dass ich im Lauf der Jahre wirklich sehr viele Menschen kennengelernt habe, sehr intime Gespräche führte, auch im Ausland oft innerhalb von wenigen Stunden auf eine persönliche Ebene komme. Zudem bin ich ein präziser Beobachter, merke die wunden Stellen und kann darum beim Ausfragen der Leute recht gut abschätzen, was und wieviel ich fragen darf.

    Ich kann also zu fast allen Themen auch Geschichten von anderen Leuten beitragen. Diese Geschichten werden hier so systematisch mit Schweigen quittiert, das ich überhaupt keine Ahnung habe, ob sie überhaupt gefragt sind. Immerhin muss ich daraus schliessen, dass kaum jemand sich intensiv auf die Themen einlassen kann.

    Das muss nicht unbedingt daran liegen, dass meine Geschichten langweilig sind. Ich weiss es einfach nicht. Als weitere Erklärungen kommt eine gewisse verbreitete Unbeholfenheit im Schriftwechsel in Frage. Viele können sich schriftlich solange gut ausdrücken, als sie in Gemeinplätzen formulieren, die Redewendungen abkupfern, die ganz trivial in der gesamten öffentlichen Diskussion gang und gäbe sind. Man spinnt einfach die klischierte Massenproduktion der Journalisten weiter.

    Zu berichten von realen Erlebnissen, auf andere Berichte zu antworten und eigene Erlebnisse und Geschichten beitragen, — da ist mehr nötig, mehr Zeit, mehr Mut, mehr sprachliche Wendigkeit.

    6) Sie haben in den letzten Tagen sehr stark auf die FRAUENEMANZIPATION gesetzt. Beim Geschlechterdiskurs gibt es allgemeine anerkannte, festgefügte Vorstellungen, was wahr und wirklich ist. Wenn daran gekratzt wird, führt das konsequent zu sehr heftigen Reaktionen.

    Ich hätte zum Beispiel gerne erklärt, warum meine Grossmütter und meine Grosstanten nie benachteiligt oder zurückgesetzt waren gegen ihre Männer. Die Gleichstellung hat schon vor 80 Jahren gut funktioniert. Viele von den strukturellen Ungleichheiten wurden von den Emanzen herbeigeredet.

    Die Leute vor 80 Jahren hatten keine Zeit für gerichtliche Auseinandersetzungen. Geld für Anwälte hatten sie auch nicht. Sie mussten ihre Konflikte selber lösen und konnten nicht darauf schauen, ob ihnen das Familien- und Eherecht gross dabei helfen könnte Die tägliche Arbeitslast war so enorm, dass Rollenteilungen nicht nur akzeptiert waren, sondern unbedingte Notwendigkeit, um überhaupt wirtschaftlich zu überleben. Auch damals wurden öffentliche Konflikte künstlich geschürt, nur haben sich die Schweizer davon nicht so beeindrucken lassen.

    Meine Versuche, auf diese historischen Umstände hinzuweisen, wurden vollkommen konsequent mit spöttischen Bemerkungen abgewürgt über meine angebliche Einstellung zu Frauen.

    7) Immer wieder konnte ich beobachten, dass politische Konflikte im LINKS-RECHTS SCHEMA begriffen werden und dass viele vor allem einen Ausgleich zwischen diesen politischen Seiten wünschen. Das ist eine sehr alte schweizerische Tradition, diesen Ausgleich zu suchen. Es hat nichts mit den heutigen politischen Auseinandersetzungen zu tun. Der innere KONSENS hat unserem Staatswesen das Überleben als Kleinstaat unter Grossmächten überhaupt ermöglicht.

    In meinen eigenen Beiträgen weise ich vor allem darauf hin, dass die Alt-68er am Ende ihres Marsches durch die Institutionen angekommen sind. Diese Alt-68er formieren sich heute vor allem bei den Grünen. Die grünen Kader haben fast alle eine marxistisch-leninistische politische Vergangenheit und haben in vielen Fällen das Handwerk der Demagogie zu Zeiten des Kalten Krieges im Ausland erlernt. Die Grünen funktionieren bei der Gestaltung ihrer poltiischen Vorstösse vollkommen ideologisch. Das hebt sich ab von den Sozialdemokraten, die mehr in der Tradition der permanenten Revolution leben.

    In jedem Fall werden sowohl SP wie auch die Grünen in nicht ferner Zukunft von ihrer Verbändelung mit totalitären politischen Machthabern eingeholt. Sie bewältigen ihre Vergangenheit nicht. Dieses Totschweigen von Realtitäten hat sehr gut sichtbar einen Einfluss auf die Diskussion hier im Blog.

    Diesen Einfluss kann man in allen möglichen Themen immer wieder von neuem beobachten und fast auf allen Kommunikationsebenen. Das ist die Schattengestalt unserer heutigen Schweiz, der in allem Öffentlichen durchschlägt als unheimliches und unberechnebares Wesen aus dem Verdrängten.

    ALS ANREGUNGEN

    Sie Frau Althaus beziehen oft Ihre Anregungen von Zeitungsartikeln und journalistischen Arbeiten. Das kann interessant sein, aber es spurt leider auch ein wenig die Diskussion auf Klischees.
    Im ganzen Gesehen: Wollen Sie wirklich in den gesellschaftlich-politischen Themen weiterfahren oder mehr auf die Mamathemen zurückgehen. Stillen, Drogenaufklärung, Wie sag ichs meiner Tochter, Kindswagen in Bars. Das sind im Vergleich zu Emanzipation genauso interessante Themen. Aber sie haben mehr Hand und Fuss und die Diskussion darüber verliert nicht so schnell die Bodenhaftung.

    Sie Frau Binswanger schreiben viel öfter Geschichten aus dem wirklichen Leben auf. Ob sie persönliche Antworten schätzen, kann ich schlecht erkennen. Sie geben von Ihrer Familie das Bild einer temperamentvolllen Rasselbande. Mir gefällt das. Ich selber habe lieber solch persönlichen Erlebnisberichte als Gesprächsgrundlage. Allerdings geht Sie Frau Binswanger kaum je auf Blogkommentare ein.
    Sie Frau Binswanger schreiben auch immer wieder philosophische Abstraktionen zu ihren Beobachtungen und Erlebnissen. Ich verstehe jeweilen gut, was Sie damit meinen, aber es kann sein, dass Sie andere Leser damit überfordern.

  • Tommaso sagt:

    ja, werte ladies, meinungsaustausch ist etwas anderes als immer wieder die gleichen 13 köpfe, die offenbar sooo viel zeit übrig haben, sich gegenseitig vollzulabern. nur max fehlt noch zum glück. ich klinke mich aus, for good… bye bye!

  • zysi sagt:

    @cara mia

    dann schaue dir doch noch mal die zugehaltenen meinungen von gestern an Eni an; hirnwäsche ist zu stark, aber meinungswäsche ist passend!

  • Cara Mia sagt:

    @Pippi: ein Blog ist nicht ganz einfach, weil man schreibt, wie man redet, und nicht so wohlüberlegt wie sonst im schriftlichen Verkehr. Und da rutscht dann halt mal was raus, was nicht ganz salonfähig war. Halb so wild, habe mich auch schon an der eigenen Nase nehmen müssen.

  • Cara Mia sagt:

    Hey, alles Gute und viel Glück! Dem Blog, den tollen Autorinnen, und der Bloggergemeinde.

    @Eni: genau, ein Blog lebt von der Lebendigkeit. Ich bin die letzte, die Dir was vorschreiben will, deshalb komme ich nicht ganz draus aus Deinem Text. Ich sage höchstens meine Meinung, und mindestens. Nicht mehr, nicht weniger. Was hat das auf sich mit Schlafmangel, Vorschriften und Diskussionspartner? Sorry, vielleicht bin ich einfach schwer von Begriff.

  • zysi sagt:

    gratulation zum geburi

  • Hotel Papa sagt:

    @Pippi:

    Ich grabe die Quellen jetzt nicht noch einmal aus; Du hast sie gelesen, wenn Du mich nicht ignoriert hast. Ich stelle bei Dir einfach erhebliche Abweichung der Selbstwahrnehmung von der durch Andere (nicht nur mich) fest. Du bist ja auch nicht zimperlich, bei anderen psychologische Zustände zu diagnostizieren.

  • Hotel Papa sagt:

    @Eni: „Sie müssen nicht einer Meinung mit mir sein“

    In einem weicht meine Meinung wesentlich von Deiner ab: Das heist Blog, nicht Bloc 😉

    Kommt von Binary Logbook, also Digital erfasstes Tagebuch.

    Sorry, will nicht besserwisserisch sein, aber auf konsistente Falsschreibung weise ich gern einmal hin.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Hotel Papa, ich habe mir puncto Fairness nichts vorzuwerfen, Sie wurmt es einfach, dies feststellen zu müssen.

  • Roland Strasser sagt:

    Nach dem Internationalen Frauentag gestern nun schon wieder ein Feiertag!

    @adlerauge: das platzenlassen des links-mainstream-wellnessigen Bubbles kann wohl schwerlich als „bashing“ taxiert werden 🙂
    Peace!

  • Eni sagt:

    @ Pipi Langstrumpf

    Genau. Wenig Worte viel Sinn. Habe es leider nicht geschafft, mich so kurz zu fassen wie Sie 🙁

  • Eni sagt:

    Das 1. Thema, welches ich im Mama-Bloc gelesen habe war “ Das Mmmmmärchen von der sanften Geburt“. Da ja nun jewilszuerst die letzten Kommentare zu lesen sind staunte ich nicht schlecht dass da von roten Socken die Rede war. Naiv, wie ich als Bloc-Neuling war (und vielleicht immer noch bin) dachte ich tatsächlich, dass da von roten Socken die Rede war. Ja, es war im ist Teilwiese mühsam, wenn man sich am Abend hinsetzt und zuerst 300 Kommentare lesen muss um zu wissen was Sache ist. Wem das zu viel Zeit kostet gibt einfach wieder seinen Senf zum Ursprung des Themas die man dann wieder Kommentieren kann wenn man möchte.

    Die Sache ist doch die: Würden alle nur beim thema bleiben würde es zum gestrigem Thema etwa so tönen.

    Frau A: Was Mämmer dürfen, dürfen Männer auch.

    Frau B: Nein, nur Schlampen tun so was.

    Herr C: Frau B, Sie sind altmodisch

    Frau B: Frauen müssen bis zur Hochzeit und dann bis dasss der Tod euch scheidet (endlich)…….. nur männer dürfen (fragt sich mit wem, wenn ja alle Frauen müssen)

    Herr Y: Ja, Frau B hat natürlich Recht

    undsoweiterundsoweiter…………… Gähn, und niemand würde diesen bloc lesen, Gäääääähn.

    Ich finde, dass gerade dieses Abschweifen vom Thema manchmal so spannend ist und auch diese verschiedenen Meinungen, die ja nichtr mit den eigenen ubereinstimmen müssen.

    Mmühsam wird es wenn dann Beleidigungen kommen von wegen Kinderschäneder und Dschungelmörder und auch die Drohungen die schon gemacht wurden. Dann kommen noch Meinungen mit forensicschem Wissen dazu die das Ziel haben sollen, bestimmte Blocer als frühere Blocer untet anderem Namen zu entlarven. Für mich sind das alles Verschwörungstheorien. Würde es gut finden wenn der Bloc weiterhin lesenswert bleiben würde, darf auch etwas scharf und überspitzt formuliert werden, aber die Beleidigungen solltn ein gewissen Niveau nicht unterbieten und Drohungen sollten gänzlich untelassen werden.

    In diesem Sinne: Hoffe auf viele weitere, spannenden Jahre im Mama- Bloc

    @ Auguste, Pipi Langstrumpf, Cara Mia und allle anderen

    Ich weiss, dass Sie alle es gut meien mit mir, aber trotzdem suche ich meine Diskussionspartner selber aus. Trotz mittlerwiele fast 11 Jahre dauerndem Sclhlafmangel bin ich durchaus noch zurechnungsfägig, obwohl ich damals nach 14 Tafen schon geglaubt habe, ich müsste sterben vor Müdigkeit.

    In meinem erwachsenem Leben habe ich mir bisher nur einmal von jemandem verbieten lassen und es endete für mich in einer Katastrophe. Wie schon einmal erwähnt, muss ich mit niemandem hier befreundet sein, habe in meinem realen Leben durchaus Menschen die mir wohlgesinnt sind (mit anderen gebe ich mich gar nicht ab) finde es einfach ein Zeitvertrieb, da ich viele Abende dern Kindern wegen alleine verbringe.

    Freue mich auf noch viele spannenden Diskussionen mit euch allen 🙂

    Nein, Sie müssen nicht einer Meinung mit mir sein (das wäre ja zum einschlafen) aber weniger Beleidigungen wären schön. Das ist mein bescheidener Wunsch zum 1. Geburi vom Mama-Bloc

  • Hotel Papa sagt:

    Alles Gute zum Geburtstag.

    Pippi: Dann freuen wir uns ja auf den Tatbeweis!

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    Happy Birthday!

    Ich wünsche mir und Euch, dass es weiterhin so anregend und aufregend ist, hier Fussspuren zu hinterlassen und neue Fährten zu entdecken, nach dem Motto: Hart in der Sache, fair im Ton!

  • hansueli sagt:

    Happy Birthday!

    Danke für die vielen spannenden Blogs an jedem neuen Tag.

  • adlerauge sagt:

    sorry to break your bubble, strasse, aber undifferenziertes rundum-bashing einer politischen richtung, welche diametral zur eigenen überzeugung liegt kann wohl schwerlich als „verwegen“ oder „kühn“ taxiert werden. reflektierte provokation und die äusserung einer radikal anderen meinung hingegen ist sicher willkommen, nur droht diese in ihren posts oft im signal-rausch-verhältnis unterzugehen.

  • Tobi sagt:

    Happy Birthday: Kompliment an Frau Althaus und Frau Binswanger. Zu ihrem kontrovrsen Blog fand ich bisher noch kein Pendant

    Sie bringen immer wieder sehr gute Ideen und Artikel, die mir die Finger für einen Kommentar zücken lassen. Also bitte weiter so und alles gute zum Jubiläum….

  • Roland Strasser sagt:

    Wenn der Mamablog „zum gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskurs etwas beiträgen“ will, müssen alle Meinungen angehört werden, nicht nur die bequemen, gefälligen, unverbindlichen und auch die verwegensten Ideen und kühnsten Sichtweisen berücksichtigt werden. Nur so kann ein Diskurs entstehen – indem man keine Meinungen unterdrückt!

    In diesem Sinne: Happy Birthday und alles gute für viele Jahre!

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