Die Weisheit alter Damen

«Gnüss es ...» – diesen gerne geteilten Rat von Seniorinnen verstand auch unsere Autorin erst in der Rückblende.

«Das isch die schönschti Zyt»: Solche Bemerkungen klingen bei Schlafmangel wie ein schlechter Witz. Foto: iStock

Als meine Kinder noch klein waren, war eine morgendliche Dusche nicht einfach eine morgendliche Dusche. Sie war eine Drohung.

Jeder Tropfen aus der Brause zischte meinem einmal mehr komplett unausgeschlafenen Körper schadenfreudig zu: «He, bleiches Muttergesicht. Du weisst schon, dass das hier heute der einzige Moment sein wird, bei dem es sich um deine Bedürfnisse dreht. Also geniesse ihn bitte so hingebungsvoll wie möglich.» Und mein – immerhin noch funktionierendes – Stammhirn lieferte dazu den fiesen Soundtrack eines schreienden Babys. Als könnte ich vergessen, dass mich genau dieser schrille Ton in der nächsten Sekunde aus dem Zwangsgenuss reissen würde. Es war ü-b-e-r-h-a-u-p-t nicht entspannend.
Dabei stand mir der schlimmste Teil des Tages erst noch bevor: der Wocheneinkauf.

Einkaufen mit meinen Kindern war zu jener Zeit ein Albtraum. Dem Baby war jeder Reiz zu viel, der nicht die Form einer Brustwarze in sich trug, und der Dreijährige war der sicheren Überzeugung, die Regale des Supermarkts seien ein Schatz von Käpt’n Sharky, der dringend von ihm gehoben werden wollte. Es gab Zeiten, in denen ich das schreiende Baby versteckt unter dem Mantel stillte, während ich stapelweise Windeln in den Wagen schmiss und nebenbei versuchte, den empörten Grossen mit pädagogisch äusserst fragwürdigen Methoden zur Ruhe zu bringen.

Typologie alter Damen

Und schon waren sie da: die alten Damen. Solange man keine Kinder hat, gibt es mit ihnen ja kaum Berührungspunkte beim Einkauf, ausser, sie bitten einen, für sie das Kleingedruckte auf dem Katzenfutter vorzulesen. Doch kaum hat man eben kleine Kinder, schiessen alte Damen wie Pilze in das mütterliche Einkaufsuniversum und zwar in drei verschiedenen Ausführungen. Die erste Kategorie hilft einem mit ihrem «Sie, Ihres Chindli chönnt denn versticke mit em Chöpfli under dem Tuech», schlicht beim Überleben. Die zweite Sorte sind jene verkniffen guckenden Damen, die in der Warteschlange entsetzt den Kopf schütteln und etwas über Disziplin und die heutige Zeit murmeln, wenn der Balg sich tobend auf den Boden wirft, weil man so grausam war, ihm die achtzehn gekrallten Schokoriegel wieder aus der Hand zu nehmen. Doch deren nicht wissende Arroganz kam mir eigentlich immer ganz gelegen. Konnte ich doch dank ihr, durch böse Blicke meinerseits, mein immer höher schnellendes Adrenalin abbauen.

Aber wer mich damals wirklich fertiggemacht hat, waren jene netten Grossmütter, die ihr Gesicht ungefragt ins Tragtuch steckten und wehmütig lächelnd zu mir murmelten: «Gnüssed sies. Das isch die schönschti Zyt.» Jedes Mal liess mir dieser Satz das Blut in den Adern gefrieren und mich schuldig fühlen, dass ich von dieser Seligkeit heute noch kein einziges Gramm gefühlt hatte und ich das Wort «Glück» zurzeit einzig mit Schlaf statt mit duftenden Babyköpfen in Verbindung setzte. Wenn dieser Satz fiel, hätte ich mich am liebsten zuunterst unter die Aktionsangebote gelegt, sodass ich als Letzte gegriffen würde und meine Erschöpfung und mein schlechtes Gewissen endlich hätte auskurieren können.

«Gnüssed sies»

Heute sind meine Kinder nicht mehr so klein. Heute gehe ich alleine einkaufen und kann völlig entspannt an Süssigkeitenregalen vorbeilaufen, ohne dass mich Käpt’n Sharky aus dem Hinterhalt anfällt. Doch manchmal kreuze ich dabei eine Frau mit zwei kleinen Kindern. Und wenn ich das seidige Babyköpfchen sehe, überkommt mich eine unbändige Sehnsucht nach dem unbeschreiblichen Geruch eines Neugeborenen, der Wärme seines Körpers und nach seinen winzigen Fingerchen. Und ich muss mich extrem, und zwar wirklich extrem zusammenreissen, dass ich nicht zu ihr gehe und sage: «Gnüssed
sies. Es isch die schönschti Zyt.»

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35 Kommentare zu «Die Weisheit alter Damen»

  • maike sagt:

    Es ist halt ein Schutzmechanismus des menschlichen Geistes, das vornehmlich die guten Erinnerungen nachhaltig angespeichert werden. Wenn man schon ein paar Tage alt ist und sich an die Jugendzeit, die Schule, die Ausbildung usw. erinnert, kommen da doch meist die guten Zeiten hoch. An den ersten Kuss erinnert man sich viel mehr als an den ersten Einser.
    Von daher ist es nicht weiter verwunderlich, ds ältere Menschen jüngeren entsprechende Ratschläge und Lebensweisheiten mitgeben.
    Und klar, die Kleinkindzeit ist für Mama und Papa sehr anstrengend. Aber so ist das nun mal im Lebenszyklus eines Menschen. Das ist in meinen Augen nur ausgleichende Gerechtigkeit, weil man selbst war aja auch mal klein und hat seine Eltern ordentlich in Trap gehalten.

  • Nadine sagt:

    Danke herzlich für den schönen Artikel ❤️

  • déjà-vu sagt:

    schreiben sie an ihrem buch weiter, liebe frau sommer, das tut niemandem weh, wird ihnen aber bestimmt gut tun. bitte langweilen sie uns nicht mit belanglosen, stressigen momenten ihres mutterdaseins. darüber gibt es zahllose dissertationen auf sehr hohem niveau. und es gibt genügend ‚alte damen‘ und auch ‚alte väter‘, die aus dem ff erzählen können, wie und wann es für das kind, die kinder, passend ist, sich ausserhalb der geborgenheit zu bewegen. diese mütter und väter haben sich auf ihre kinder eingelassen und sich selbst vielleicht etwas weniger wichtig genommen, um die durchaus anstrengenden situationen mit den sprösslingen etwas lockerer anzugehen. ihr zeilenhonorar ist es nicht wert, unsere aufmerksamkeit zu beanspruchen.

  • Marlies sagt:

    Und wie schnell doch die Zeit vergeht. Ein Jahr, zwei Jahre, und schwupps gehen sie zur Schule. Und schwupps ins Gymi. Und schwupps sind sie im ersten Auslandaufenthalt.

    • Maike sagt:

      Die Ältere verlängert zu – schwupps ist die Ausbildung fertig, schwupps haben sie selber einen Beruf und schwupps haben sie eine eigene Famile…
      Und damit schliesst sich der Kreis !

  • Enrico sagt:

    Und betrachtet Eure schlafenden Kinder…….
    Ja was jetzt ?
    Jetzt jammert ihr Mütter immer in die Welt hinaus, die Kinder würden dauernd schreien. Nie schlaf ! Total übernächtigt! Und dann dieser Kommentar…..
    Wie soll Sie da noch jemand ernst nehmen?.
    Übrigens ist es eine einfach Sache zu Googeln wie viel ein Bebe durchschnittlich schläft.
    Resultat:
    Mamablogg Bebes schlafen durchnittlich etwa gefühlt ein Drittel der anderen Bebes.
    Woran liegt das ?

    • andere Tina sagt:

      @Enrico: Was? Sie können die Autorin nicht ernst nehmen, weil sie widersprüchliche Gefühle hat? Weil sie einerseits sein Kind liebt und andererseits (gleichzeitig) den Schlafmangel beklagt und als sehr unangenehm empfindet? Lassen Sie es mich mal so erklären: Menschen haben meistens widersprüchliche Gefühle. Wenn Sie mittels „ihr Mütter“ daraus ein Genderdings drehen, ist es Ihr eigenes Dings und hat mit dem Beitrag oben wenig zu tun.

  • Mutter von 2 Zwergli sagt:

    Die Kleinkindphase ist wahnsinnig anstrengend: müde erledigen wir die nicht enden wollenden repetitiven Aufgaben. Die Kunst liegt darin, Aktivitäten zu finden, welche allen Spass machen und möglichst viel vom Unangenehm wegzulassen (wozu ein stressiger Wocheneinkauf mit Kindern erledigen statt sich die Ware heimliefern lassen?). Dann klappt es auch besser mit dem Geniessen.

  • Marusca sagt:

    Ich weiss nicht, was die Bloggerin (und andere Jammertanten) dauernd für Probleme haben.. Mittlerweile zähle ich zwar auch schon zu den „alten Damen“, aber Mütter und Kleinstkinder sehe ich irgendwie nie. Wo sind die denn alle?? Aber sollte ich ihrer doch einmal bewusst gewahr werden, wüsste ich echt nicht, was mich dazu verleiten könnte, in irgendein Tragetuch oder sonstiges Zubehör zu linsen und irgendwelche Kommentare abzugeben. Lasst die gefolterten, müden und von der Unbill der Mutterschaft gebeutelten Moms samt ihren Säuglingen doch ganz einfach in Ruhe und interessiert Euch für weitaus Spannenderes, ihr alten Damen…

    • Lichtblau sagt:

      Naja, ich sehe sie ständig und in gefühlt rasant wachsender Zahl zur Rushhour im ÖV. Aber da man den Müttern — und klar, auch Vätern — meistens ansieht, dass sie diese Fahrten nicht als Hobby betreiben, lasse ich sie selbstverständlich in Ruhe. Das gilt aber auch für alle anderen Tageszeiten.

      • Susi sagt:

        Wann, wenn nicht zur rushhour soll sich das arbeitende Volk im ÖV bewegen? Dass wir dann eben auch unseren Nachwuchs dabei haben, liegt wohl daran, dass sich die Zeiten geändert habeb.

  • Lina Peeterbach sagt:

    Immer wieder werden diese ersten beiden Kategorien erwähnt. Ich habe Mitglieder dieser Gruppen nie erlebt. Vielleicht hatte ich einfach Glück?
    Jedenfalls waren meine Begegnungen mit Fremden zu 99% geprägt von Entzücken, manchmal gepaart mit echtem Mitgefühl für den Stress dieser Lebensphase. Und der Ratschlag, diese Zeit zu geniessen, kommt doch meistens von Herzen – ich gebe ihn bereits heute, obwohl meine Kinder noch sehr klein sind. Diese ersten Tage und Wochen beinhalten einen Zauber, der nie mehr wiederkommt – gerade beim Dritten habe ich dies richtiggehend aufgesaugt.
    Aber es ist schon richtig, dass es Tage gibt, an denen man dies als sehr zynisch empfindet. Daher der nächste wichtige Ratschlag: beobachtet eure schlafenden Kinder 🙂 Vergessen sind alle Schreianfälle…!

  • tststs sagt:

    Einige Sätze machen in der Imperativ-Form einfach keinen Sinn. „Geniessen“ gehört IMHO ganz sicher dazu.
    „Auf Durchzug schalten“ schon eher… 😉

  • Reincarnation of XY sagt:

    Dä Hans im Schnäggeloch….

    Es tut mir leid für Sie, wenn Sie das nur im Nachhinein sagen können.
    Und die, die sagen „es isch di schönschti Ziit“ tun mir auch leid. Denn auch die leben am Leben vorbei. Nie im Jetzt.

    Im früheren Jetzt litten sie, und hofften, dass es endlich vorbei geht.
    Im Heutigen Jetzt träumen sie nostalgisch davon, dass das frühere Jetzt die schönste Zeit gewesen sei.

    Ich genoss diese Baby/Kleinkindphase tatsächlich und wünsche sie nicht zurück. Denn ich geniesse auch die Kindphase, die nun bald in die Teeniephase geht, die ich ebenfalls geniessen werde.

    Wer nicht das heutige Jetzt geniessen kann, wird auch das morgige Jetzt nicht geniessen können. Denn jedes Jetzt hat seine Mühen und Herausforderungen.

    • Punix sagt:

      Ich empfinde den Text als sehr schön und treffend geschrieben. Selbstverständlich habe auch ich viele Momente genossen in der Kleinkindphase. Ich fand aber auch vieles anstrengend. Und dann ist es glaub ich eine Frage der „Glas-halb-voll-oder-leer“ Mentalität, wie man mit dem Vorhandensein von beidem umgeht. Ich vermute Sie sind eher der halb voll Fraktion zuzuordnen…?

      • Carolina sagt:

        Es ging mir ähnlich wie Ihnen, Punix, und der Autorin. Ich hatte, vor allem beim ersten Kind, manchmal das Gefühl, von einer Welle von Pflichten und einem fast nie enden wollenden Alltag überrollt zu werden – hinzu kam das, bei Frauen sehr übliche, sich-ständig-Hinterfragen. Und dann war fast jede Bemerkung zuviel, auch das ja eigentlich gut gemeinte – und im Nachhinein völlig richtige – ‚gnüssed Sies‘ war dann Vorwurf.
        RoXY: Auch Ihr Mitleid für Menschen, die quasi erst im Nachhinein geniessen können, ist für meine Begriffe fehlplaziert – es übersieht völlig, wie unglaublich emotional diese Zeiten sind. Besser wäre es, wenn wir diesen Müttern einfach ein aufmunterndes Lächeln schenken könnten, sie wissen lassen, dass sie nichts falsch machen und keine Grundsatzdiskussionen anzetteln.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Es geht darum, dass man das ständig hört: „Schönste Zeit“ „damals nicht gemerkt“….
        MMn ein klassischer Selbstbetrug von allen, die nie gelernt haben im Jetzt zu leben.
        Im Jetzt sehnt man sich nach der Zukunft und in der Zukunft trauert man der Vergangenheit nach.
        Und irgendwann ist man alt und realisiert: Das war mein Leben.

        Kinder führen uns vor Augen, dass unser Leben vergänglich ist, dass jeder Abschnitt einmalig und unwiederbringlich ist.
        Wir gehören nicht zu den Weisen, wenn wir im Alter sagen „war die schönste Zeit“ obwohl wir es damals nicht sehen konnten.
        Weisheit ist, wenn ich begreife, dass genau das Jetzt mein Leben ist und ich es unwiederbringlich verschwende, wenn ich es nicht liebe und geniesse – inklusive der Schattenseiten!

      • Reincarnation of XY sagt:

        Carolina – wenn ich Mütter im realen Leben sehe, lächle ich ihnen zu und sage, wie ich mich daran erinnere wie streng diese Zeit ist (ich staune dann wirklich, wie wir das geschafft haben), dass es besser wird, aber ich die Zeit doch auch genossen habe.
        Hier im MB reflektiere ich die Aussagen und gebe weiter, was ich gelernt habe und versuche auch mal einen neuen und hilfreichen Gedankenanstoss zu geben.

      • Punix sagt:

        @RoXY es hat eben mMn nichts mit Selbstbetrug sondern mit Wahrnehmung/Charakter zu tun. Ich behaupte niemand geniesst den Moment wenn das Kind an der Quengelkasse am Boden liegt und brüllt. Und nach 5 weiteren solchen Momenten und 5 anderen schönen Momenten kann man entweder abends am Bett sitzen und zusammenfassen: „Schau wie friedlich es schläft, wir hatten einen schönen Tag“ Oder „zum Glück schläft es endlich, der Tag war anstrengend“. Bei beiden ist man im Hier und Jetzt. Trotzdem kann man sich Jahre später wehmütig an den wohl-duftenden Babykopf erinnern.

      • Carolina sagt:

        RoXy: Ich glaube Ihnen das sogar, aber Ihr Weg dürfte nicht der aller sein. Ich glaube tatsächlich, dass etwas Wehmut und späte Einsichten bei den allermeisten Menschen normal sind. Die meisten von uns sind keine ständig selbstreflektierenden, selbstkritischen und immer rationale Wesen – ich staune heute noch darüber, wie sehr mich die Geburt eines Kindes (geschweige denn der weiterer!) verändert hat, mit welchen neuen Gefühlslagen und emotionalen ‚Ueberschwemmungen‘ ich mich plötzlich konfrontiert sah. Es hat viele Jahre gedauert, bis diese Einsichten, die immer auch etwas Wehmut bedeuten, Teil meines Wesens, meines Lebensweges geworden sind. Daher habe ich für die emotionalen Neuerfahrungen von Menschen sehr viel Verständnis!

      • Reincarnation of XY sagt:

        Punix – ich habe auch zwei Kinder grossgezogen und weiss, wie es ist, wenn man nur noch den Tag durchbringen will. Trotzdem habe ich die Zeit, auch damals !, sehr genossen.
        Warum? Weil etwas am lernen bin: Den Moment selbst zu geniessen, selbst im grössten Leid.

        Das Dilemma hat nicht wirklich etwas mit Mutter-Sein zu tun, sondern mit Mensch-Sein.
        Als junger Mensch sehnt man sich nach Liebe, Beziehung (Familie) – hat man sie, trauert man seiner Freiheit nach. Dann wünscht man sich die Kinder gross, dann trauert man, dass sie nicht mehr klein sind. Dann sehnt man sich nach dem Ruhestand, dann trauert man, dass man nun alt ist, und das Leben so schnell an einem vorübergezogen ist.
        Es ist immer das gleiche Muster.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Carolina – keiner von uns ist von Natur aus so.
        Aber wir können lernen.

        Es geht nicht darum, zu verurteilen, dass jemand in der Jugend sich nach der Zukunft sehnt. Es geht auch nicht darum, wehmütige Emotionen zu verurteilen.
        Aber wer nostalgisch von der „schönsten Zeit“ spricht, ist mMn nicht weise, sondern eine Verklärung. Weiser wäre es zu sagen: „eine schwere, aber auch eine schöne Zeit.“

        Mich würde es sehr frustrieren, wenn ich am Anschlag bin und nur noch raus will und dann ständig hören müsste: „Das ist die schönste Zeit.“
        (Will heissen, es wird nur noch schlechter, und ich Dödel verpass wohl gerade die schönste Zeit, welche das Leben zu bieten hat.)
        Als ich Jung war stürzten mich solche Sprüche von Nostalgikern in die Krise.

    • Regula sagt:

      Könnte es nicht treffender formulieren als Sie, Carolina. Empfand und empfinde es genau so. Der letzte Satz trifft den Nagel auf den Kopf!

  • Vreni sagt:

    Diese Zeit geht so schnell vorbei, man sollte wenigstens die ersten 3 Jahre mit dem Kind oder den Kinder zuhause bleiben. Aber in unserer Wohlstandgesellschaft ist es finanziell komischerweise nicht mehr möglich ?

  • Reiner Ulrich sagt:

    Ach wie wahr, sie werden „leider“ viel zu schnell gross 😉 Schmunzeln musste ich bei der Szene in der sich der Nachwuchs in der Quengelzeile bei der Kasse auf den Boden wirft, weil keine der Süssigkeiten mit aufs Band darf. Viel kann man nicht planen in dieser Zeit, aber diese Situation muss man unbedingt gezielt herbeiführen. Perfekt wird sie, wenn das Ignorieren des eigenen Kindes von allwissenden Beobachtern kommentiert wird. Am besten reagiert man auf diese mit einem Schmunzeln und vielleicht der Bemerkung, dass man weiss, was man tut – tatsächlich hat unsere Tochter diesen erfolglosen „Überredungsversuch“ in ihrem Leben nur genau ein einziges Mal vorgespielt, Schade eigentlich. Deshalb sage ich auch nur – alle Erwartungen loslassen und „gnüssed Sie’s“.

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