Super-Daad

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«Im Jahr 2015 werde ich 68 Jahre alt sein und 100 Kinder haben»: Daad Mohammed Murad Abdul Rahman, Bürger der Vereinigten Arabischen Emirate, mit einem Teil seiner Familie.

Moderne Männer wie unsereins fragen sich bereits bei ihrem ersten Kind ganz bange, werde ich denn ein guter Papa sein? Werde ich genug Zeit finden, mir genug Zeit nehmen für meinen Nachwuchs? Werde ich mein Kind in einem Mass lieben, wie man Kinder lieben muss?

Oft genug – wir wissen es – geraten moderne Männer angesichts dieser Fragen dermassen ins Grübeln, dass ihnen das  Kindermachen ganz verleidet und sie ihren Samen ein Leben lang nur der schnöden Lust willen strömen lassen.

Anders, so ganz anders Daad Mohammed Murad Abdul Rahman, Bürger der Vereinigten Arabischen Emirate. Der 63 Jahre zählende Mann, über den mittlerweile Weltmedien wie CNN oder die New York Times berichten, ist Vater von unglaublichen 84 Nachkommen. Womöglich sind es schon 85, die Zahl wächst ja ständig. Man kann nur hoffen, dass wenigstens Daad Mohammed selbst sie exakt kennt. Der arabische Rekordvater, der dem Wort Familienplanung eine ganz neue Dimension verleiht, hegt übrigens noch grosse Ambitionen. Gegenüber der Zeitung «Emirates Today» sagte er: «Im Jahr 2015 werde ich 68 Jahre alt sein und 100 Kinder haben.» Man muss wissen, Abdul Ramen, der mit 24 erstmals Vater wurde, strebt einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde an.

Und die Mütter? Abdul Rahman war bereits 17 Mal verheiratet, immer wieder lässt er sich von seinen  Gattinnen scheiden, da ihm seine Religion, der Islam, lediglich vier Ehefrauen aufs Mal erlaubt. Man darf aber auch als Nichtmuslim zweifeln, ob Allah das Treiben seines zeugungssüchtigen Sohnes nur mit Wohlgefallen verfolgt.

Die wahrscheinlich weltgrösste Familie lebt auf fünfzehn Häuser verteilt, auch das berichtete CNN. Stammhalter Abdul Rahman lebt von einer Militärpension und erhält grosszügige Unterstützung des Emirats Ajman. Dies reicht, um seine Ex-Gattinen – die Gebärerinnen stammen aus Indien, Pakistan, Bangladesch, dem Iran und dem Oman – und die Früchte seiner Baby-Farm durchzubringen. Auch was die Potenz staatlicher Familienförderung anbelangt, kann man hier nur sagen: andere Länder, andere Sitten.

Es gibt selbstverständlich Fragen, die offen bleiben. Fragen, welche die Weltmedien leider nicht stellten. Mich beispielsweise würde interessieren, ob  Super-Daad Mohammed Murad Abdul Rahman jedes seiner 84, womöglich bereits 85, Kinder beim Namen kennt. Und was er seinen Söhnen und Töchtern jeweils zum Geburtstag schenkt. Was denken Sie?

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MICHAEL-MARTI_100Michael Marti, 43, ist Stellvertretender Chefredaktor von Newsnetz und Vater von zwei Töchtern. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

54 Kommentare zu «Super-Daad»

  • Rudi sagt:

    Dieser toll Mann macht das einzig richtige: Frauen schwängern als Lebensinhalt. Die Schweizer Männer wollen ja lieber ihren Hobbys frönen, in irgendwelchen Vereinen hocken mit anderen Männern und lauern, lafern und solcherlei. Ein Kind, ja, aber zuerst die grosse Karriere im Büro, also mit etwa 40 wäre optimal, eventuell, ein Kind, aber wahrscheinlich lieber nicht. Kein Wunder kommen jeden Monat 300 Teutsche: es hat genug Platz, die Schweizer liefern nicht genug Kinder!!!!!!

  • heidi reiff sagt:

    Geschichten, die das Leben schreiben.

    Ich habe mich persönlich mit meinen Urahnen befasst, Familengeschichten noch und noch. Frauen sind einfach keine Gebärmaschinen, es gibt einfach viele Menschen die sich anders entscheiden, eine Mutter mit vielen Kindern ist überfordert , die Menschheit stirbt nie aus, ich kenne einige Menschen die sich entschieden haben, einfach keine Kinder zu haben, , ich war eigentlich nie eine extreme Karrierefrau, ein braves Hausmütterchen, das Essen stand regelmässig auf dem Tisch , wenn wir uns entscheiden, Kinder zu haben heisst das auch Verantwortung und Begleitung, Kinder sind gäbige Manipulieropfer Vorzeigeobjekte, die natürlichen Bedürfnisse werden leider durch Fanatismus meist im Keim erstickt, das böse tyrannische Kind, Melanie Klein hat ja das in ihren Büchern mit ihrem aufgeplusterten Wissen in ihren Büchern auch mitgeteilt, die hat ev. ihre eigenen Leichen nicht aus dem Keller geholt. Es gibt keine bösen Kinder das ist Fakt.

  • Eni sagt:

    Jaja, Hauptsache der Mann ist glücklich dabei und wenn der Mann sich nach „Zuchterfolg“ oder eben „Nichtzuchterfolg“ gezwungenermassen wieder scheiden lässt (Koran erlaubt nur 4 eheliche Zuchtstuten) ist das halt auch die Schuld der Frauen.

    Und wehe, eine Frau hat 4 Kinder mit 5 Männern, dann ist es „Sodom und Gomorra“. Ach ja, die gute alte Doppelmoral

  • Hedon Zwiefel sagt:

    Grosses Danke an Lehrmeister und Motztüte für euer Licht.
    Der Beitrag und viele Reaktionen Zeugen von einer typisch eurozentrischen Ignoranz. Es ist die gleiche Ignoranz, welche wir einem Ami vorwerfen, der nicht zwischen Sweden und Switzerland unterscheiden kann.
    Es gibt nun mal andere Gesellschftsformen und Familienmodelle als „Papi-Mami-und-zwei-Chind“ und auch die funktionieren und auch darin werden die einen glücklich und die anderen nicht. Auch hier finden sich die einen mit der Ihnen zugewiesenen Rolle ab und die anderen nicht. Auch hier streben die einen nach Verbesserung (in ihren Augen) und die anderen halten krampfhaft am hergebrachten fest.

  • Rafael sagt:

    @Eni gut @ Auguste

    Deutsch – Frau , Frau – Deutsch

    Langenscheid Verlag, von Mario Barth

    ich werde es durcharbeiten, Hasilein …

  • ex post sagt:

    @pippi langstrumpf

    schreibt man übrigens mit zwei p. so von wegen rechtschreibung und so. oder ist ihr nick als ganz derber scherz gegen astrid lindgren gedacht?

  • Lehrzeit sagt:

    Ja, Frau Reiff. Lieber Käsefüsse als Ölscheichen, sage ich mir auch immer. Aber das mit dem Biodiesel ist schon ein Problem, wenn die Brasilianer und Afrikaner dafür ihr gutes Farmland hergeben müssen dass hier alle mit dem Auto rumfahren können. Die kommen dann vielleicht alle hierher, weil sie auch lieber Auto fahren als Hunger schieben.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Rafael

    Bist Du sicher, dass Du Deinen Namen richtig schreibst? Das ist ja kein deutscher Name, und da ich weiss, dass Ihr mit den Fremdsprachen etwas auf Kriegsfuss steht…… Also, ich habe immer nur Raffael oder Raphael oder noch mit zwei .. auf dem e gesehen.

    Was heisst hier zum Deppen machen? Ihr seid die modernen Gastarbeiter, auch wenn Ihr Euch mit dieser Rolle noch etwas schwertut. Aber stell‘ Dir vor, in ein paar Jahren ist das gelobte Land China, da ist der Weg noch weiter, also sei froh, dass wir den Deutschen helfen, das Arbeitslosenproblem lösen.

  • Lea sagt:

    @Auguste

    Bei Starbucks muss ich passen. Ich liebe echten Kaffee, bevorzugt in italienischer Zubereitung. Aber gerne lasse ich mich zu einem sonnigen Lokal am See einladen. Am Gardasee vielleicht?

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Auguste

    Sehr gute Idee, ich liebe Haselnuss in jeder Form und Zubereitung, aber am allerallerliebsten als Glacé….

  • heidi reiff sagt:

    Ich fühle mich wohl in der Schweiz bin auch in der Schweiz geboren, die OELSCHEICHEN HABEN ANSCHEINEND NACH WIE VOR DIE MACHT, kochen können wir auch mit Wasser, Strom funktioniert auch mit Elektrizität. Mein Bruder hat mit einem Tauchsieder gekocht, für was brauchen wir eigentlich Oel aus Pipelines, das Oel können wir doch gewinnen durch Naturpflanzen, da sehe ich einfach keine Zusammenhänge, da bin ich überfordert.

  • heidi reiff sagt:

    Kinder aufstellen , das wissen ja alle wie es geht, nur um landen zu können sind leider Kinder gäbige Vorzeigeopfer, leider nach wie vor Objekte, die liebe intakte Familie, fragen wir doch mal KINDER wie das so ist für sie, einfach blödsinnig Kinder auf die Welt stellen um sich aufzuplustern und die Potenz zu beweisen, ich betrachte das als Manipulation und Kindsmissbrauch.

  • Auguste sagt:

    @ pipi & lea

    hmm…, ich glaube der gute zweifel sollte uns im starbuck’s am stauffacher je einen gutschein für ein blueberry-muffin und einen tall hazelnut-cappuchino hinterlegen, nachdem wir seinen arsch halbwegs gerettet haben mit über 40 kommentaren and counting…

  • Lea sagt:

    Das Bankgeheimnis wurde schon längst zerschossen. Da waren doch ein paar Yankees, die ein paar Gnomen an den Eiern packten.
    Winselten die dann in Bern vor… und prompt krochen die Provinz-Vögte dem neuen Imperator zu Washington zu Füssen.

    Wenn Teutoburger Waldtrolle vorlaut werden, wird die Geheimnis lüftende Canonica Transatlantica gerne leicht nach Norden gedreht und statt deutsch-amerikanischer Freundschaft ein anderes Lied angestimmt.

  • Auguste sagt:

    @ rafael

    hmm…, das „da“ im zweiten satz steht an der falschen stelle – syntax, junger mann, glauben sie es mir einfach. ich kann das.

  • Rafael sagt:

    @Auguste entschuldigung dass ich Ihre Gefühle verletzt habe. Sie zartes Frauenwesen.

  • Eni sagt:

    @ Auguste

    Da können sie noch lange warten. Habe den lieben Rafael schon mehrmals darum gebeten seine Kommentare, seiner vielbeschriebenen Intelligenz anzupassen aber kommt immer noch nur Stuss.

  • Auguste sagt:

    hmm…, das wären schlechte neuigkeiten für meine beiden deutschen patenkinder.

  • Rafael sagt:

    @pipi,

    mit Argusaugen schauen wir Deutschen auf die Schweiz. Wie da sich die deutschen ;Miitarbeiter für Euch zum Deppen machen.

    Okay, frei nach Shakespeare, Was ihr wollt ..“ dann zerschiessen wir Euch gleich mal das Bankgeheimnis

    Viele Grüsse aus Germanien

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Auguste

    Sie haben aber nicht etwa ein grundsätzliches Problem mit den Deutschen….?

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Auguste

    Ja, ist mir auch schon aufgefallen, weiss nicht so recht, was ich davon halten soll.

    Apropos Zirkus; da sind Sie doch in Ihrem Element….

  • Auguste sagt:

    hmm…, wenn sie deutscher sind, wieso bereitet ihnen ihre muttersprache so viel mühe. ihre syntax würde man nicht mal in niederbayern richtig verstehen. provokant ist man nur, wenn man auch verstanden wird. kommen sie wieder, wenn sie die hausaufgaben gemacht haben, junger mann.

  • Auguste sagt:

    @ pipi

    hmm…, das ist es ja, was mich so irritiert.

    ist ihnen aufgefallen? – da haben wir in letzter zeit soviele gute threads zerschossen im kleinkrieg mit den propaganda-schleudern und dieser „dog of a blog“ hier kommt ungeschoren durch. was für ein zirkus.

  • Rafael sagt:

    Ich bin ja nur Deutscher aber ich finde die Schweizerinnen können ruhig mehr Kinder bekommen. Denn die sind so schon viel zu vorlaut.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Auguste

    Aber sie formuliert doch noch etwas klarer.

  • Auguste sagt:

    hmm…, manchmal sind sie ein ganz brauchbarer ersatz für die „herrin der gedankengewitter“.

  • Lea sagt:

    Kevin -> Caoimhghín. Ein anderer Ursprung ein paar tausend Jahre später. Somit etwa um 23 Uhr.

  • Auguste sagt:

    hmm…, wie lange es wohl dauert, bis kevin das erste mal erwähnt wird?

  • Lea sagt:

    Tia….. Das hört sich dann so an wie am Freitagabend nach Sonnenuntergang, wenn zur Feier des Sabbat die Zeugungslitanei heruntergelesen wird:

    Moses1,25:
    Dann nahm sich Abraham erneut ein Weib. ihr Name war Keturah
    und sie gebar ihm Zimran, und Jokshan, und Medan, und Midian, und Ishbak, und Shuah.
    und Jokshan begattete Sheba, and Dedan. Und die Soehne Dedans waren Asshurim, und Letushim, und Leummim.

    Und die Soehne Midians; Ephah, und Epher, und Hanoch, und Abidah, und Eldaah. Alle diese waren Kinder von Keturah.
    …..
    und x begattete y und sie gebar ihm……
    und xy und yz…

    irgendwann nach Mitternacht sind dann alle eingeschlafen.

  • Lehrzeit sagt:

    @Pipi: Gleichwertig ist eine Partnerin dann, wenn sie nicht aus Gründen des Überlebens oder Komforts auf den Mann angewiesen ist. Das ist eine Frau aus den Emiraten eben nicht. Deren Vater und Brüder hätten keine Freude an dieser Zuchtgeschichte, sie selber logischerweise auch nicht. Also würde sie ihn gar nicht heiraten. Die Frauen, welche ich in Abu Dhabi kennengelernt habe, waren Geschäftsfrauen, welche in der Romandie aufs Internat gingen und in Amerika studierten. Sie strahlten ziemlich viel Selbstvertrauen aus. Das arme arabische Hascherl entspricht nicht so ganz der Realität. Es ist auch nicht wahr, dass dort keiner arbeitet und alle vom Staat leben, wenn auch der Oelreichtum hilft. Es gibt viele sehr reiche Einheimische, welche das Sozialwesen mittragen.

  • Robert sagt:

    Natürlich ist das in den UAE „anders“. Aber interessant ist doch, sich das einfach mal so vorzustellen.
    Ausgehend davon, dass kein finanzielles Problem dabei auftaucht…

    Immerhin würden die nicht gezeugten Kinder ja einfach nicht existieren, was sie wahrscheinlich aus der jetzigen Perspektive auch nicht einfach toll fänden. Auch wenn sie davon ausgehen müssen, dass der Papa nicht nur ihren Namen nicht kennt, sondern sie ganz grundsätzlich „auf der Strasse“ teilweise nicht wiedererkennen würde. Haben diese Kinder es nicht ganz einfach auch nicht schlechter, als wenn der Vater tot wäre oder abgehauen? Vielleicht finden es die Kids ja sogar cool: Die können sogar mit zwei Mannschaften gegeneinander Fussball spielen, ohne Freunde einladen zu müssen. Mit Reservespieler.

    Wenn es einer hierzulande darauf anlegen würde, könnte er das theoretisch auch machen. Heiraten muss man dazu ja nicht, ist eh etwas ausser Mode geraten. Es liegt ja also dann eher an den Frauen, die dabei mitmachen (wollen?). Sehr viel abwegiger als 100 Autos zu sammeln find ich das gar nicht – wenigstens etwas Lebendiges, oder?

    Ja und wenn dann erst mal die EnkelInnen zu Besuch kommen!!!

  • Auguste sagt:

    @ motztüte

    hmm…, immer wieder schön zu lesen, wenn dinge ins richtige licht gerückt werden. danke.

    wenn sie mal eine rote cyber-aufstecknase brauchen – post genügt.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Lehrzeit

    „Zudem heiratet er offensichtlich gerne Frauen aus armen Ländern, nicht gleichwertige Partnerinnen“??????

    Frauen gleichwertig? In Arabien?

  • Bionic Hobbit sagt:

    @Tanya: in den Emiraten leben alle vom Staat! Jeder Emirati kriegt Geld vom Oel. Drum arbeitet auch kein Emirati. Und Steuern zahlen tut dort auch keiner!!!
    Also was soll man da anderes tun als Kinder machen?

  • Lehrzeit sagt:

    Erstens verbietet der Islam die Verhütung nicht, auch nicht Abtreibung bis zum 3. Monat. Zweitens zahlen die Bürger der Emirate keine Steuern! Das erleichtert die Sache. Drittens ist gemäss Qoran die Scheidung „von allen erlaubten Dingen diejenige welche Allah am verhasstesten ist“, der Mann bringt sich also bei seinem Herrn nicht unbedingt in die guten Bücher. Zudem heiratet er offensichtlich gerne Frauen aus armen Ländern, nicht gleichwertige Partnerinnen. Allerdings sind diese vielleicht ganz froh, wenn sie bald geschieden werden und dann immerhin Wohnsitz in den Emiraten haben und sich einen jüngeren Partner suchen können. So gesehen ist es kein schlechter Deal. Viertens ist dieser Mann vom darwinschen Gesichtspunkt aus gesehen überaus erfolgreich! Von seinen Genen wird es in Zukunft wohl mehr geben als von denen der meisten Mitteleuropäer. Und fünftens ist Geburtstagsfeiern ein neuzeitlicher Euopäischer Brauch. Man kann auch ohne gesund heranwachsen.

  • motztüte sagt:

    Viele Kommentatoren plappern naiv drauf los, ohne eine Ahnung zu haben von der dortigen Gesellschaft.

    In den Emiraten (wie auch in einigen anderen arabischen Staaten) bezahlen die Einwohner keine Steuern, der gesamte Staatsapparat wird von der Herrscherfamilie finanziert. (Es gibt also gar keine Steuerzahler, Tanja, die etwas dagegen haben könnten.) Daraus hat sich eine grosse Anspruchshaltung der Leute entwickelt, sie erwarten vom Staat ein Rundum-Sorglos-Paket ohne jede Gegenleistung. Es ist völlig klar, dass dieser Mann sich und seine Würfe vom Emir durchfüttern lässt. Das ist keine Sozialhilfe, Max, sondern einfach sein gutes Recht.

    In den Kollektivgesellschaften werden individuelle Geburtstage gar nicht begangen, das ist nur eine europäische Vorstellung. Der Einzelne zählt nicht, nur der Familienclan. Somit erübrigt sich auch die Spekulation über Geburtstagsgeschenke, Georg. Eine persönliche Beziehung zu den Kindern ist auch nicht notwendig, wieder so ein europäisches Vorurteil. Die sollen ja nur die Gene weitergeben. Es würde mich auch nicht wundern, wenn z.B. alle diese Jungs „Mohammed“ hiessen und alle Mädchen „Aischa“ oder wie auch immer, das kommt doch gar nicht darauf an.

    Natürlich finde ich diesen Typ auch voll bescheuert, aber das ist halt die Folge der patriarchalen Indoktrination (von grenzenloser Dummheit nicht zu reden). Ist doch ein toller Hecht so einer.

  • Tanja sagt:

    Frei nach Wilhelm Busch: „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein hingegen sehr“……..

  • Auguste sagt:

    hmm…, machmal ist off-topic daneben….aber das hier schreit geradezu nach off-topic – anyone?

  • Dani Kobler sagt:

    Und zu welchem Zweck tut er das?
    >> strebt einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde an.
    Für die 15 Min Berühmtheit gehen die einen zu Bohlen und andere üben sich im Dauerduschen.
    Aber den inoffiziellen Weltrekord im Kinderaustellen dürfte wohl eher Woods, Becker (das eine Kind hinten rechts scheint mir leicht rötliche Haare zu haben), Robbie Williams, Jagger oder Jürg Marquard innehalten.
    Genug der Empörung über diesen Mann.
    Nächstes Thema.

  • hansueli sagt:

    Irgendwie fehlt mir in dem Artikel die Einbindung in einen grösseren Kontext, bzw. in ein gesellschaftliches Problem. So ist es wie Juhee geschrieben hat nicht viel mehr als eine Agenturmeldung und damit höchstens interessant für Wayne (http://www.wayne-interessierts.de/) oder #care.

  • Marcel sagt:

    Oh mein Gott.

  • Thomas von Känel sagt:

    @ Roland Strasser: Ich kenne ein Beispiel wo ein Urner Vater den Namen seines Jüngsten nicht gewusst hat. Die Frage ist daher eigentlich nicht so dämlich.
    Schade übrigens dass das Niveau vieler Kommentare so tief gesunken ist (heute geht’s zum Glück noch einigermassen).

  • Georg sagt:

    „Und was er seinen Söhnen und Töchtern jeweils zum Geburtstag schenkt. Was denken Sie?“
    Wohl allen dasselbe, sonst geht das Geschrei los…
    🙂

  • max sagt:

    Sklavenhalter

    Man schaue, woher die Frauen stammen und vermutlich auch zurückgeschickt wurden. Leider ist Sklavenhaltung auf der arabischen Halbinsel noch immer gang und gäbe.

    Mein Vater, der persönlich mehreren arabischen Sklavenhändlern in Nordafrika begegnet, fragte einmal nach der Rechtmässigkeit dieser Angelegenheit.

    Die Sache ist die: „Mohammend sagte, Du kommst in den Himmel, wenn Du einen Sklaven freilässt. Also muss ich mindestens drei Sklaven haben, damit ich einen davon freilassen kann.“

  • Eni sagt:

    @ Tanja

    Ja wenn halt Verhütung verboten ist von höhere Stelle 🙂

  • Eni sagt:

    Das ist doch einfach nur Menschenverachtend. Die Frauen werdem als Gebärmaschinen benutzt und die Kinder sind nicht anderes als Zuchtprodukte die dem Ego eines kranken Hirn dienen. Mit Liebe hat das sicher nichts zu tun weder den Frauen gegenüber noch der Nachzucht. Das einzige was man positiv werten kann, ist dass er die Frauen nach Zuchterfolg nicht verhungern lässt, aber was ist wenn dieser mal bei einer Frau ausbleibt??????????

  • Tanja sagt:

    Dieser Typ tut den Kindern sicher keinen Gefallen. Es ist ja absolut unmöglich, bei dieser riesigen Schaar von Kindern eine persönliche Beziehung zu jedem einzelnen aufzubauen. Einfach nur Kinder zeugen ist ja nicht gerade eine tolle Vaterleistung. Kinder zeugen kann jeder gesunde Mann, ein wirklcher Vater sein, da sieht es dann wieder anders aus. Und dann lebt die Grossfamilie auch noch auf Staatskosten. Als Steuerzahler in diesem Emirat würde ich mich echt bedanken. Allerdings gibts es auch bei uns solche Beispiele, wenn auch nicht gleich krass: Im Magazin wurde unlängst über eine Mutter im Emmental berichtet, die 14 Kinder von 8 verschiedenen Vätern hat.

  • vietcong sagt:

    @ michael marti

    ihren text habe ich zur kenntnis genommen. ich darf anmerken, dass in einem blog ihre meinung durchaus gefragt ist. zeitung lesen, kann man anderswo.

    ps: möchten sie nicht ein bild von sich nehmen, auf dem sie sympatisch aussehen? so mit lächeln, anstatt bleich und bekifft? 😉

  • Roland Strasser sagt:

    Ob er die Kinder beim Namen kennt? eine dämliche Frage. Wieviele Menschen kennen sie mit Vornamen? Wieviele Vornamen lernt ein Lehrer im Laufe seiner Karriere und behält sie meist ein leben lang?

  • Mia sagt:

    Er erinnert sich garantiert nicht. Mein Grossvater hatte 11 Geschwister und hat mir erzählt, dass sie am Geburtstag immer selber zum Vater mussten und ihm mitteilen, sie hätten Geburtstag. Daraufhin erhielten Sie eine Salami. Auch die Namen hat er dauernd verwechselt. Dieser Daad da oben mag gerne Kinder machen, aber sich um sie kümmern liegt da nicht mehr drin.

  • Juhee sagt:

    warum sind die ‚gast‘-autoren immer so langweiling. keinen stellungsbezug, keine für uns relevante aktualität… das hat man auch als sda (oder ap; was auch immer) meldung lesen können, dafür brauch ich keinen eltern-blog…sorry, aber: gäähhn!

  • Bionic Hobbit sagt:

    Max, da Kinder seltenst einen aerztlichen Blutgruppentest brauchen, kommt das meistens im Biologieunterricht in der Schule raus! So war das jedenfalls bei uns. Vielleicht macht man das unterdessen nicht mehr, damit die Lehrer nicht bei jedem fuenften Kind einen roten Kopf kriegen.
    Clevere Frauen machen deshalb nur Seitenspruenge mit Blutgruppenkompatiblen Maennern…

  • max sagt:

    Hat der mit allen einen Gentest gemacht?

    Jedes fünfte Kind bei uns hat nicht den Vater, den es für seinen Vater hält. Die „Väter“ wissen nichts davon, die Mutter tut ein Leben lang harmlos oder weiss es auch nicht.

    Es kommt regelmässig aus bei der ärztlichen Behandlung. Hat ein Kind eine Blutgruppe, die erblich mit diesem Vater gar nicht möglich ist, dann wissen es die Spitalärzte und hocken aufs Maul.

  • max sagt:

    Sozialfall

    Ich denke, es gibt auch in den Emiraten eine staatliche Fürsorge für grosse Familien.

    Auch halte ich das für eine Zeitungsente. Der Mann müsste pro Jahr nicht ganz zwei Kinder zeugen. Mit je vier Frauen wäre das zwar möglich, aber ich bin nicht sicher, ob die so fruchtbar sind.

    Mein einer Urgrossvater war drei mal verheiratet und hatte 16 Kinder. Eine Urgrosstante war drei Jahre jünger als meine grand’maman. Ich habe sie immer sehr gemocht, eine lebensfrohe und bescheidene Person.

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