Kevin und der Kevinismus

MAMABLOG-MICHAEL-MARTI-NAMEN

Kinder unserer Zeit (von oben nach unten): Kevin, Mia-Sophie, Seraphin Raziel Rodrigo, Yara-Faye, Milan Samuel, Lakesha Zoe Joana und Klara Marie (Bilder: baby-vornamen.de)

Eltern, so heisst es, wollen für ihre Kinder nur das Beste. Bloss, manchmal gehts trotzdem schief. Schon von allem Anfang an. Dann nämlich, wenn sich Mama und Papa den Kopf darüber zerbrechen, wie ihr Kind heissen soll – und dabei auf Namen kommen, die dem Kind eine Prüfung fürs Leben sind.

Kennen Sie das? Eine Geburtsanzeige flattert ins Haus, Sie lesen die Namen des neuen, so ganz unschuldigen Erdenbürgers, zum Beispiel Tula Lulu Josephine (ein Name allein reicht ja lange schon nicht mehr) und Sie denken sich dann: Mein Gott, wird dieses Kind, wird diese Tulalulujosephineabermitpeehaa, den Eltern je verzeihen können?

Und damit wären wir beim Kevinismus. Der Kevinismus ist eine Art Krankheit, eine Volkskrankheit gar. Kevinismus steht für die «Unfähigkeit vieler Eltern, ihrem Nachwuchs einen sozialverträglichen Namen zu geben». Und Kevinismus, das muss man wissen, führt bei den Erkrankten und vor allem bei deren Nachwuchs «zur sozialen Isolation». Auch wenn der Terminus erstmals auf einer satirischen Internetseite verwendet wurde, er machte schnell Karriere – weil er eben so treffend ein Phänomen beschreibt, das nicht nur wir Eltern alle kennen.

Die wichtigsten Symptome, die auf Kevinismus hinweisen, sind die folgenden:

  • die favorisierten Namen sind ausnahmslos Doppel- oder Dreifachnamen
  • mindestens einer der Vornamen endet auf -ia, beinhaltet ein y oder beginnt mit Ch oder J
  • und die Namen zeigen eine ungewöhnliche Verwendung diakritischer Zeichen wie í, ë oder ŷ

Der Zufall wollte es, dass ich mich in diesen Tagen auf die neu gestaltete Website der «Schweizer Illustrierten» verirrte, um dort die endgültige Bestätigung dafür zu finden, dass es sich beim Kevinismus nicht um einen schlechten Witz handelt.  In der Rubrik «Starcheck – Welcher Kindername ist am herzigsten», wo die Vornamen der Lendenfrüchte hiesiger Prominenter wie einer Sandra Studer oder eines Renzo Blumenthals aufgelistet sind, springt einem der pathologische Originalitätszwang in der heutigen Namensgebung geradezu ins Auge: Wir finden dort Noël, Niccolò, Elfèn, Enea, Alyssa, Nylas, Himalaya, Shenay, Cosmo und Moreno und damit alle Symptome des Kevinismus mehrfach bestätigt.

Früher – also vor der Zeit von Alina, Anna, David, Elena, Jan, Lara, Laura, Lena, Leon, Leonie, Luca, Lukas, Nico, Nina, Noah, Sara, Simon und Tim – sollte und wollte der Vorname häufig ein Hinweis auf die Abstammung sein, auf eine Tradition. Der Vorname war eine Referenz an einen Vorfahren, womöglich an einen Taufpaten, an einen Heiligen oder an eine biblische Figur. Der Vorname sollte das Kind in ein grosses Ganzen einbetten, sei es in den religiösen Kosmos, sei es in die Geschichte der eigenen Familien.

MAMABLOG-MICHAEL-MARTI-NAMEN-02

Was er wohl zum Kevinismus zu sagen hätte? Kevin Costner auf einer Autogrammkarte.

Heute hingegen, da alles einzigartig, unique zu sein hat, ist oft gerade das Gegenteil der Fall: Der Vorname reisst seinen Träger aus jeglichem Kontext, eben weil er dermassen exotisch, so selten – oder auch nur ein Zungenbrecher ist. Es gehörte verboten, dass Eltern ihr Kind mit einem Namen strafen, den es ein Leben lang wird buchstabieren müssen: Shenay, heisse ich, ja Shenay. Samuelheinrichemilnordpolantonypsilon. So tönt das Schicksal eines Zeitgeistkindes.

Manchmal befällt einen das Gefühl, dass Eltern eben gerade am Anfang, in der Namenswahl, das Wichtigste vergessen: das Wohl des Kindes. Psychologen jedenfalls empfehlen mittlerweile werdenden Eltern, zeitlose Vornamen, nicht Trendnamen zu verwenden. Namen wie Alexander, Michael, Claudia. Oder Barbara.

MICHAEL-MARTI_100Michael Marti, 43, ist Stellvertretender Chefredaktor von Newsnetz und Vater von zwei Töchtern. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

Lesen Sie auch: La Vie en Rose

178 Kommentare zu «Kevin und der Kevinismus»

  • Lisa sagt:

    ich habe beiden meiner kinder seltene namen Kombiniert mit “ normalen “ namen gegeben Jay Leander und Sky Aron und ich habe nicht speziell darauf geachtet das sie Ausergewöhnlich sind sondern auf die Bedeutung Jay bedeutet Herz Leander Mann des Volkes Sky ich denke da ist klar was die Bedeutung ist Aron bedeutet der erleuchtete und bis jetzt hat sich mein großer noch nie Beschwerd das er wegen seines namens gehänselt wurde
    natürlich hat jeder mensch seine eigene Meinung aber ich finde mittlerweile ist das nurnoch lecherlich wieviel überr namens diskustiert wird ist dch egal wie andere

    • Lisa sagt:

      ihre kinder Nenen man muss es doch nicht nach machen oder gar namen nehmen die einen nicht gefallen und das mit dem zweit nahmen noch vor ein paar jahren war es normal kindern 2 namen zu geben und heute ist es verkehrt oder wie mal Erlich solte ich irgen wann noch ein 3 Kind bekommen und es ist mal ein Mädchen steht der 2 Name schon fest Betti wie meine Großmutter wobei ich evtl auch Betty nehmen würde

  • heidi reiff sagt:

    Denn die Freude die ihr gebet, kehrt ins eigne Herz zurück ist auch eine Haltung. Meine Fenster sind offen, ununterbrochen höre ich das Vogelgezwitscher, ich hab ev. eine Vogelphobie, der Auerhahn kräht, hat so seine eigenen Töne, hab da viel von Kindern gelernt, Kinder sind spontan und nicht berechnend, ich habe viel von Kindern gelernt, ev. relativiert das etwas die fanatischen Typologien aus Klugheitsecken , Sanguiniker, Choleriker etc.

  • Justin Robin Marvin Kevin sagt:

    Der Artikel hilft leider keinem weiter:
    Das Präkariat, das seine Kinder Liam, Noel und Robin nennt, liest keine Zeitung.
    Und die bemitleidenswerten Kinder, die leider gar nichts für ihre Vornamen können, werden nur noch mehr stigmatisiert.

  • stef sagt:

    Ich heisse Stefan Christian. Stefan ist kein Name, sondern ein Zustand. Ich war mal auf einer Baustelle, da hiessen alle ausnahmslos Stefan. Soll das gut sein? Bei unseren Kindern war meine Bedingung, dass es kein biblischer Name sein darf. Als Atheist ist Christian schon fast mehr als ein Witz. Bei der Namensuche sind wir auf ner Mütterseite über den Namen Benito gestolpert, da habe ich mich auch gefragt, wann der Adolf auftaucht.
    Mit der Suche nach Originalität wird es ja schon übertrieben, aber in der Schweiz ist es doch sehr harmlos.
    PS mein Grossvater hiess Toni, sein älterster Sohn, Toni, dessen Frau Antoinette, deren Sohn Toni.
    Da hätte ein Kevin nicht geschadet

  • Eni sagt:

    @ Emily

    Ist doch ok. Monika, Petra, Brigitte, Andreas und Roger gibt es mehr als genug. Wenn Sie Elina heissen gibt es wenigstens keine Verwechslungen.

  • Emily sagt:

    Was nicht zu vergessen ist: Menschen mit ausländischen Wurzeln, wohnhaft in schweizerischen Landen (von denen es ja einige gibt), möchten auch ihre Traditionen weitergeben.
    Aus diesem Grund bin ich schon vor der Zeit von Alina, Anna, David, Elena etc. auf die Vornamen Elina Taina getauft worden: Sie erinnern mich an meine Abstammung; Doppelnamen sind seit Generationen Tradition. Meine Mutter hat Elina als zweiten, ich trage ihn nun wieder als ersten Vornamen – wie etliche meiner Vorfahrinnen.
    Das hat nichts mit Originalität oder Einzigartigkeit zu tun. Es macht mir auch nichts aus, die Namen ab und zu zu buchstabieren oder die Aussprache zu korrigieren.
    Ich trage meine zwei Vornamen genau so gern wie Simone.

  • Some time ago, I did need to buy a car for my corporation but I didn’t have enough money and couldn’t order something. Thank goodness my mother adviced to get the home loans at trustworthy bank. So, I acted that and was satisfied with my collateral loan.

  • simone sagt:

    in meiner familie haben alle seit generationen drei namen: den eigenen und den der grossmuetter/grossvaeter. ist das nun kevinismus? fuer mich ist es eher liebende ehrbietung an die aeltere generation. und da die familie auch franzoesische zweige hat heisst nun meine tochter julie – welch graeuel mit j wird herr marti nun sagen – obwohl meine grosstante (um 1910 geboren) schon so hiess.

    was sollen all diese „was machen die anderen immer falsch“ in dieser rubrik, die sie so haeufig in reines provinzblabla verwandelt.

    leben und leben lassen.

    ps: meine drei vornamen habe ich immer mit stolz getragen, in erinnerung an starke und wundervolle grossmuetter.

  • „kevin ist kein name, sondern eine diagnose“.

    dank für diesen aufschlussreichen artikel zu einem thema, das im zuge der master-arbeit einer lehramtsabsolventin den obigen titel hat. mehr dazu unter: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,649421,00.html

    grüße aus oldenburg

    michael olsen

  • gargamel sagt:

    ist mir eben noch eingefallen: da war doch diese neunjährige neuseeländerin, die ihre eltern für den ihr verpassten vornamen verklagte. erfolgreich. den eltern wurde sogar das sorgerecht entzogen. zu recht, wie ich finde, wenn man seiner tochter den namen talula does the hula from hawaii verabreicht.

    auch der kleine adolf hitler campbell und seine schwestern joycelynn aryan nation und honszlynn hinler jeannie aus den usa werden ihren eltern wohl dereinst nicht nur dankbar sein…

  • p. teslanová sagt:

    Alina, Anna, David, Elena, Jan, Lara, Laura, Lena, Leon, Leonie, Luca, Lukas, Nico, Nina, Noah, Sara, Simon und Tim
    sind wohl nicht dem Kevinismus sondern dem Emilismus zuzurechnen…

    und ich geb zu bedenken, dass zwei,drei – gar vier vornamen keinesfalls kevinistisch sein müssen …

    meine eltern und großeltern hatten auch 3 oder vier vornamen. und im alltag trägt man eh nur einen.

    Lilly Angelina und Ella Valentina ? – das ist doch Musik …. schön.

    außerdem kann man dann oft Namenstag feiern.

    Pavlína Emílie Božena Alžběta

  • lilly sagt:

    Ich heisse Lilly Angelina, meine Schwester Ella Valentina, ist das ausgefallen? Denke schon, hatte aber damit nie Probleme. Ella und Lilly sind kurz, prägnant. Molto bene. Jeder soll doch sein Kind nennen wie es möchte, irgendwann sind wir sowieso alle eine multikulturelle Mischung und dann wird der Name halt nicht mehr für die Herkunft oder was auch immer stehen…

  • Christoph mit "ph" sagt:

    Amüsanter Artikel über Kindernamen, wie heissen eigentlich die beiden Kinder des Autors (…) Michael Marti, 43, ist Stellvertretender Chefredaktor von Newsnetz und Vater von zwei Töchtern (…)

  • Kizzle sagt:

    ohh.. das beliebte Thema.. ich hab hier auch was gaanz Tolles: http://wp.me/pBFLf-5q

  • Anastasia C. sagt:

    @Eni: Da schliesse ich mich Ihnen an.

  • Eni sagt:

    @ Anastasia C.

    Ja, sein Vater muss ihn gehasst haben. Zum Glück dürfen die Mütter heute mitbestimmen; schade war das nicht schon zu seiner Zeit so, dann hätte er keine solche Komplexe 🙂 Ein Kind ‚Winnie Puuh‘ zu nennen ist ein Verbrechen

  • Anastasia C. sagt:

    @Eni: Der hat doch nur Komplexe wegen seinem Namen (für den wahrscheinlich nicht seine Mutter, sondern sein hochgeschätzter Vater verantwortlich ist)…

  • Eni sagt:

    @ Pfalz

    Jaja, die Frau schön unter em Daumennagel halten, weil man selber ein Nichts und Niemand ist………..

  • Anastasia C. sagt:

    @Barbara: Sieglinde und Gertrud,das sind keine Modenamen. Sondern sehr tradionelle Namen. ; )

  • barbara sagt:

    Was fuer ein geistreicher Beitrag! Wie heissen die Kinder von Michael Marti?

  • Fabian Frey sagt:

    Anna (von Hanna) Frau des Propheten Samuel
    David, König David
    Lukas, Verfasser des Lukas Evangeliums
    Noah, Erbauer der Arche
    Sara, Frau von Abraham
    Simon, z.B. Simon Petrus, Apostel
    Tim, von Timotheus

    alles biblische Namen… komischer Artikel

  • Filomena sagt:

    Am allerschlimmsten finde ich, wenn Eltern ihren Kindern einen fremdsprachigen Namen geben und diesen nicht aussprechen können. Wenn dann der Gary zum Geri wird oder die Ginette zur Tschinet. Wenn ein Elternteil aus einem anderen Land stammt ist es für mich verständlich, dass sie ihre Identität bei der Namenswahl zum Ausdruck bringen. Aber eben, man kann seine Kreativität ja auch bei einem Zweitnamen ausleben, oder das Kind schonen und es nur im Familienkreis Agnieszka nennen.

  • Peter Baumann sagt:

    Könnte ich, wenn ich Chastity-Claire zum 18. Geburtstag eine Kettensäge schenken würde, wegen Beihilfe zum Mord verklagt werden?

  • Flavio P. sagt:

    Viele Eltern vergessen meiner Meinung nach, dass ihr Kind später erwachsen wird und dann halt nicht mehr so süss und knuffig ist, dass ein Name wie Ayleen Jaël oder Lunis Cosmo. Aber vielleicht ist das bis dann der Normalfall…

  • Markus B. sagt:

    @Alessandro: „Andrea“ (die Tapfere, Mutige) kommt von „andreia“, was Tapferkeit bedeutet und ist nur gerade im italienischen und rätoromanischen Sprachgebrauch ein männlicher Vorname. Aber sonst gebe ich Ihnen Recht: Man sollte unbedingt gewisse Überlegungen anstellen, bevor man seine Kinder mit Namen belastet. Wir haben auch darauf geachtet, dass keine Verniedlichungen möglich sind. Eine Veronika wird ihr ganzes Leben lang vermutlich Vreni genannt und hört ihren eigentlichen Namen nie. Genau so trifft es den Joseph (Sepp), die Rebekka (Rebi) und viele Andere, weil das heute einfach „in“ ist.

  • Alessandro sagt:

    Es ist gut, dass die Mutter von Jayson sich überlegt, wie der Name in der Romandie wohl ausgesprochen wird. Solche Ueberlegungen wären gelegentlich auch in der deutschen Schweiz sinnvoll: im Tram bekommt man Elternschreie mit, wie :“Schooel, chumm“ (Der Name ist wohl Joël). Auch „Rebekk-cha“ und „Tscheremii“ tun den Ohren weh. Dann ist Kevin noch harmlos. Auch früher war nicht alles besser: der Mode-Mädchen-Name Andrea kommt vom grieschichen „Andros“, was „Mann“ bedeutet. Der Name würde sich somit eher für Buben eignen. Zum Thema Zeitlosigkeit: ich hab mal in meinem Bekanntekreis eine Statistik gemacht und bei den Frauen ist das Resultat eindeutig: der häufigtse Name ist Maria.

  • Pfalz sagt:

    Meiner Meinung nach sollte es so sein, dass Frauen gar keine Kindernamen vergeben dürfen. Früher war dies schliesslich auch allein Sache der Männer, die Frauen hatten nichts zu sagen und darum gab es auch keine solchen Namensverstauchungen, frei nach dem Motto, es geht immer noch dümmer…

    Eigentlich müsste man dafür eine Initiative starten und es in die Verfassung schreiben lassen.

    Schützt unsere Kinder vor Muttis Namenskreationen, im Namen Gottes und der gesamten Menschheit.

    Aechtet den Feminismus als kindliche Gewalt und Folter.

    Ich heisse übrigens (als Mann!) Lovelei, Winnipo Pfalz

  • Rolf sagt:

    @ michael. Also da frage ich mich weshalb Anna zu den Modenamen gehören soll. Schon meine Grossmutter hiess so und die älteren im Dorf waren erfreut wieder einen traditionellen Namen zu hören. Könnte man ja Michael auch in die Ecke Douglas stellen……Falls die Eltern eine Affinität dazu hatten. R

  • Robert sagt:

    Schwachsinn – Lukas, David und Simon sind vielleicht im Trend, aber im Endeffekt genau die gleichen Allerweltsnamen wie Michael. Muss wohl ein Druckfehler sein.

  • Auguste sagt:

    „warum habe ich nur einen vornamen und mein bruder zwei?“ der sprache schärfste waffe – „warum?“ – war soeben wieder gezogen worden. zwar nur von einem herausforderer mit kleidergrösse 122, dennoch, „warum?“ verlangt immer nach einer stellungnahme, nach wahrheit oder wissen im besten fall, einer lüge im schlechtesten oder einer ausflucht wie in diesem fall. weil ich einfach noch nie einen gedanken an diese frage verschwendet habe und das angefangene kapitel zu ende lesen wollte, ging mir durch den kopf. „wieso, fragst du nicht mami?“ lag schon reflexartig bereit auf meiner zungenspitze, als mir einfiel, dass sie es auch nicht wissen würde. wir hatten uns ganz einfach keine pränatalen gedanken darüber gemacht. eine bauchentscheidung in seltener einmütigkeit, quasi ein kleines wunder während der schwangerschaft, wars gewesen, die sich genau jetzt zu rächen schien, als lynley und havers langsam fortschritte beim lösen des falls zu machen schienen.

    nun?, sagten die augen des kindes, äh…!, kam es aus dem mund des vaters. gedankenblitz: „uncas hatte auch nur einen vornamen und robin hood auch.“ zwei gesichter hellten sich auf. „gibt es auch berühmte marios?, louis hat gesagt, er habe einen namen von einem könig.“ ein ziemlich kopfloser zwar, aber…, wollte mir gerade rausrutschen, als mir einfiel: „gomez! mario gomez! – der mittelstürmer von bayern und deutschland.“ gerade noch mal davon gekommen, klopfte ich mir innerlich auf die schulter. „tobias hat gesagt, sein vater sagt immer, dass mario gomez ein grümpelfüessler sei“. „rumpelfüssler…, rumpelfüssler“, korrigierte ich und dachte: danke, personenfreizügigkeit. „das ist auch nicht besser, oder? „marginal“, nuschelte ich. „hä“ fragte das kind. „mario lemieux! mario lemieux!, der center der pittsburgh penguins eishockey-mannschaft“, rief ich aus – sage keiner mehr sportteil lesen sei verlorene zeit. komm, wir schauen mal auf youtube, was wir über ihn finden. nach dem fantastischen „ten best goals“ clip“ meinte mein jüngster: „ich habe robin hood lieber – warum habt ihr mich nicht robin uncas getauft?“ „ääähhh…“

  • Nadja sagt:

    Ich wollte meinen Sohn Elijah nennen, jedoch da ich im der Romandie wohnte wusste ich dass die Französisch sprechenden Erdmitbewohner ihn dann wie E-li-g-ha und nicht wie die Enlishe Form ausprechen würde.
    Nein, das kam nicht in Frage, mein Armes Kind.

    Da fiel mir der Name Jason auf. Sehr schön in der ausprache, der Klang und ja gar die Bedeutung gefielen mir.
    Aber auch da… ich wusste die Romands würden den Namen wie Ja-z-on ausprechen, nein, unzumutbar.
    Also habe ich mich entschieden es in Jayson umzuwandeln damit man auch garantiert es Jay-son ausprechen wird (viel angenehmer in meinen Ohren und für die seinen auch wie ich hoffte).

    Na ja, gebe zu dass ich einen kleinem Splean nicht widerstehen konnte.
    Ich wollte ihm partout auch Elijah und Yves mitgeben, letztere in Ehren seines Onkels.
    Nun, da hatte ich also Jayson Elijah Yves….

    Nein… nicht gut. nur jeh 2 y und 2 j…
    Nein. 3 müssen es sein, 2×3. Ja!
    (Heute setzte ich das mal auf die Hormonwandlung die ich zu der Zeit durchlief… also entschuldige mich ein wenig)

    da kam also kurzerhand nach langem durchstöbern von Namen und deren Bedeutungen Jeremy noch hinzu.

    Resultat: Jayson Elijah Jeremy Yves.
    Bedeutungen: der Heilende, „mein Gott ist Jawe“, „von Gott erhört“ und dann der Ritter.

    Ja, das passt. Wobei ich bemerken muss das einzig Jayson der Rufname ist, und die restlichen auf den Papieren steht.
    Und, ich komme euch zuvor, meine Familie hatte schön grosse Augen- und auch spitze Kommentare- gemacht wo ich diese der Krankenschwester nach der Geburt mitteilte…

    Na ja… mein Jay-Jay halt.
    Für mich stimmt es, die Bedeutung in seinem Namen geben ihm einen Teil mit dem ich ihm Wünsche: Glück und die Selbsverwirklichung seines Wesens.

    Bin ich desswegen jetzt doch in das Kevinismus Prinzip gefallen??

    Mir Egal, ich liebe ihn, und sein Name ist nun mal wie er: einzigartig.

    in dem Sinne, frohen Sonntag 🙂

  • Anne sagt:

    Lauwarmer Kaffee, dieser Artikel. Gähn.

  • kipkoech sagt:

    In der heutigen globalisierten Welt ist es unabänderlich, dass auch Namen aus anderen Kulturkreisen bei uns einfliessen. Schliesslich muss der Hans von nebenan nicht mehr die Christine von hundert Meter rechts vom Miststock heiraten. Der
    Hans reist halt jetzt in den Ferien in die Domikanische Republik und verliebt sich in die Angela – dass Kind kriegt dann einen spanischen Name Z.B. Rosario, Mercedes oder Ferrari.

  • Tobias sagt:

    Irgendwie widerspricht sich der Artikel schon etwas. Sind nun die zu häufigen oder die zu exotischen Namen schlecht? Beide? Dann wirds schwierig.
    Gerade Anna, David, Simon oder Lukas, aber auch Nina und Laura gehören doch wohl definitiv in die Liste der zeitlosen Vornamen. Mag sein, dass sie in letzter Zeit etwas zu populär und damit häufig wurden, aber diese in eine Reihe mit den super-originiellen Kreationen à la „Shenay“ zu stellen, mutet schon etwas seltsam an.
    In den 70ern hiess halt jedes zweite Kind Thomas, Michael, Nicole oder Claudia, war das denn besser? Zu Zeiten unserer Grosseltern warens Hans, Ernst, Ruedi oder Anna – und da sind wir wieder beim Widerspruch, zeitloser als Anna gehts nun wirklich kaum mehr.
    Im Grundsatz hat der Artikel vielleicht schon etwas, ich möchte meinem Kind auch weder einen super-originellen noch einen mega-populären Namen geben, aber da die goldene Mitte zu treffen ist halt auch nicht immer so einfach.

  • Raphi sagt:

    @Auguste: Dann eher „Beren“ 😉

  • Auguste sagt:

    hmm…, das mit den trolls mag wohl stimmen, peppermint patty. aber ich fand einfach nur merets beitrag grossartig. ich habe von der ersten bis zur letzten zeile geschmunzelt, einmal sogar laut aufgelacht. und wenn ich mir vorstelle, wie sich luthien eines tages einem jungen mann gegenüber sieht, der sagt: „ich bin legolas…“ dann hätten wir sogar einen match made im elbenland.

  • Anastasia C. sagt:

    hey, ich finde auguste echt okay. also immer die ohren schön steif halten. auch zwischen september und juli. ; )
    und meinen namen muss übrigens ständig erklären, ist auch nicht immer einfach den perfekten namen für sein kind zu finden…

  • Peppermint Patty sagt:

    Trolle gedeihen im August und auch sonst im Jahr.

  • Auguste sagt:

    @ anastasia c.

    hmm…, auguste ist doof, aber dafür kann man ihn leicht einordnen – irgendwo zwischen juli und september. das funktioniert sogar in mittelerde oder im elbenland problemlos.

  • Anastasia C. sagt:

    so habe ich das nicht gemeint. auch ihr name gefällt mir immer noch besser als hans-dieter oder gerhard. aber ich mag den namen meret wirklich und den Keller, mag ich als zürcherin natürlich auch…

  • sodom sagt:

    und darum sich schon vorher mit einen hübschen namen beschlumpfte…;-) ?

  • Auguste sagt:

    hmm…, könnten sie sich vorstellen, dass ein „auguste“ aus erfahrung weiss, was ein doofer name ist?

  • Anastasia C. sagt:

    @Auguste: ihr name, ist wie mir scheint, auch nicht der beste den ich bisher gehört habe. also steigen sie mal, von ihrem hohen ross runter. der name meret ist, in meinen ohren, noch eine million mal besser, als zum bsp. chantal oder dieses tausendmal gehörte yael(oder auch jael)!!!

  • Auguste sagt:

    @ meret

    hmm…, wahrscheinlich ungewollt haben sie einen einzigartigen beitrag zur konfliktvermeidung in der welt geliefert. wer sich so vorstellen muss, dem kann es leicht passieren, den grund, der zur vorstellung geführt hat, zu vergessen – möglicherweise sogar einen krieg – ein hoch auf doofe namen.

  • Raphi sagt:

    Meien Güte, sexistische Vornamen… Gendertheorie quo vadis?

  • Michi sagt:

    Sängerin Emel und ihr Partner, Star-Werber Frank Bodin, sind Eltern geworden. Gestern Abend um 21.26 Uhr erblickte Ayleen Liya Cleopatra das Licht der Welt. Die Kleine misst 55 Zentimeter und wiegt 4665 Gramm. «Emel und Ayleen sind wohlauf und wir drei sind sehr glücklich», sagte Bodin gegenüber «Blick».

    Kein weiterer Kommentar notwendig …

  • Meret sagt:

    Da ich mich gewohnt bin, mich mit „Tschou, i bi d‘ Meret , nei, ohni Doppelteeundee-eifachsowimesseit “ vorzustellen und auf Verlangen auch noch folgendes Sprüchleine liefern kann: weder Dänisch – .. jaja ich weiss, die Norweger haben ein Merette, wird aber wie Märättä ausgesprochen – .. nein, auch nicht Türkisch, sondern die Kurzform des lateinischen Emerentia, ist ein alter Zürcher Name, mein Vater war ein Gottfried Keller Fan, du kennst doch die Geschichte vom kleinen Meretlein im „Grünen Heinrich“ ? Ahha, du kennst den Keller nicht undsoweiterundsofort, kurz, da ich mit einem ungewöhnlichen Namen gesegnet bin, der mir sehr gefällt, ausserdem etwas über meine Herkunft sagt ( ich bin Zürcherin, spreche zwar Berndeutsch und lebe seit 37 Jahren in der Ostschweiz, aber das ist eine andere Geschichte), finde ich einzigartige Namen spitze. Bei der Namensgebung meiner Tochter war mir die Vorstellung, auf dem Spielplatz mein Kind zu rufen und von 5, 6 Mädchen überrannt zu werden, weil ich mir einen zeitlosen, resp. trendigen Namen ausgesucht habe, ein Gräuel. Nach reifer Ueberlegung entschieden wir uns für Luthien. Ihr Sprüchlein lautet: nein, nicht Lucienne, auch nicht Lucy und sicher nid Lussi-Tussi uduheschjetzdegradesproblem. Mit th, wie im Englischen .. – nein, mein Name ist nicht Englisch, das ist Elbisch, von Tolkien, der hat Herr der Ringe geschrieben – ah, du hast nur den Film gesehen, die Bücher nicht undsoweiterundsofort. Die Geschichte wiederholt sich und ich frage mich manchmal schon …. Luthien hingegen trägt ihren Namen mit Stolz und somit ist alles in Butter. Aber wahrscheinlich habe ich dereinst eine Enkelin, die Anina heisst. Oder Gertrude. Und auch das wird spitze sein.

  • Andreas sagt:

    Ganz ehrlich, viele der „exotischen“ Namen klingen einfach schrecklich. Würde keinen einstellen der solch einen Namen hat, da man als seriöses Unternehmen mit einem „billiges Etablissement“ verwechselt wird. Ueberlegt Euch vorher genau, ob Ihr mit solchen Namensgebungen dem Kind schadet.

  • Dani Kobler sagt:

    @ Tobias Bopp: Willkomen im WWW an deinem ersten Tag im Netz. Wenn du relevantes Zeugs lesen willst, geh auf Wiki. Für die Unterhaltung (oder schlaflose Phasen um 03:25 in der früh) eignet sich alles andere.
    Ausserdem finde ich das du einen schönen Namen hast, noch schöner fände ich ihn so geschrieben: Tobjas.

  • Anastasia C. sagt:

    allerdings sollte man schon darauf achten, das durch den namen das kind später nicht verspottet wird.
    ich weis schon, wie mein mädchen heissen wird: KINERET-EMILIA

  • Tobias Bopp sagt:

    Wie kann ein so junger Autor einen so bünzligen Text schreiben? In was für einem Medium bewegen wir uns, dass 100 Leute denken, sie müssten einander Tipps geben, wie man einen Namen wählen sollte („Also ich würde empfehlen“)? Viele der erwähnten sogenannten „modischen Trendnamen“ sind biblischen Ursprungs (dass der Autor „Anna“ als exotischen Namen erwähnt zeugt davon, wie wenig er über diesen Artikel nachgedacht hat – die Hauptsache man hat ein Skandälchen; wie billig!) und daher bei uns seit Jahrhunderten in Gebrauch. Genau an diesem oberseichten und belanglosen Artikel und den dummen Reaktionen darauf sieht man, wie wenig Relevanz die meisten Inhalte (?) des Webs haben – noch für den grössten Humbug ohne jede Relevanz findet man Leser und Antworter (in die Kritik schliesse ich mich ein, ich antworte ja auch, ich Depp). Die Dekadenz der Gesellschaft zeigt sich nicht – wie viele Schreiber sugerieren – in der Wahl der Kindernamen; sie zeigt sich in Diskussionen wie dieser hier.

  • Adrian sagt:

    Nur so als Kontrapunkt, die Namen unseres Nachwuchses = Stadtheiliger seiner Geburtsstadt + Zweiter Name seines Grossvaters + der häufigste Namen aller seiner Vorfahren (vor dem 20 Jhdt tauchen da nur zwei Vornamen in der Familienchronik auf, damals war man noch bescheiden, lach).

  • Jackie11 sagt:

    Hey, ich stehe immer noch hinter dem Namen meines Sohnes; und der heisst nun mal Kevin. Mir hat der Name als Viel-Amerika–Reisende schon lange vor „Kevin allein zu Hause“ und Kevin Costner sehr gut gefallen.
    Ich denke auch, unser Sohn leidet nicht unter dem Namen; vor allem mit unserem Nachnamen klingt es wirklich gut.
    Immer wieder muss ich erklären, dass er nicht wegen dem Film so heisst. Wenn er schlussendlich so attraktiv wie ein Costner wird, habe ich auch nichts dagegen 😉
    Zu meiner Zeit hiessen alle Jacqueline (wegen Jackie Kennedy), dann kam Diana (Prinzessin) und so weiter.
    Ich verurteile doch niemand, nur weil er einen für gewisse Leute „blöd“ klingender Vorname hat. Wäre ja noch schöner: Dein Vorname ist Scheisse, also bist auch du……..

  • Hotel Papa sagt:

    @Patrick Merz: Wenn Dich ’sexistische“ Mädchennamen auf -a stören, warum ist dann bei den Japanerinnen eine „-ko“ dabei? So ab 13 ist das nicht mehr furchtbar schmeichelhaft.

    (Trotzdem habe ich Hanako immer sehr schön gefunden. wie auch die ganzen englischen Blumennamen.)

  • Christoph sagt:

    Guter Artikel, Herr Marti! Und herrlich, wie einige Kommentatoren ihn nicht begreifen.
    Cheers,
    Christoph Johann …

  • René sagt:

    @andi: Sie bereiten am besten gleich mal einen erklärenden Flyer vor für Ihre Tochter, vielleicht in den gängigsten Weltsprachen, damit sie sich nicht jedesmal erklären muss.

  • Auguste sagt:

    hmm…, ein kind kann ja nichts dafür, dass es mit einem doofen, erklärungsbedürftigen namen durchs leben gehen muss – die eltern aber schon. übrigens, doofe namen sind solche, wo diese nicht endendwollende stille entsteht, wenn man seine wahl freunden und verwandten offenbart. wenn ihnen dann auch noch komplimente zuteil werden, dürfen sie sicher sein, dass sie gerade einen der peinlicheren momente ihres daseins erleben. nur gut, dass sie das überhaupt nicht merken. ist die eskimoform von diana eigentlich polarbäriana?

  • Patrick Merz sagt:

    @Sulzberger …“Bei Enea ist dir aber ein Lapsus widerfahren. Der gehört nicht zum Kevinismo sondern ist ein alter Tessiner Name.“ … ähm … Aineias (griechisch Αινείας, lateinisch Aeneas; deutsch auch Äneas) ist eine bedeutende Figur in der griechisch/römischen Mythologie und Frühgeschichte. Er entstammt einer Nebenlinie des trojanischen Herrschergeschlechtes und ist Sohn des Anchises mit der Göttin Aphrodite (röm. Venus). Aineias gilt als Stammvater der Römer. War also leider auch kein ehemaliger Ticinese :o) … Ich finde. es gibt auch bei den Trendnamen unterschiedliche Wertigkeiten … Yannick und Loïc (aus dem Bretonischen) sind z.B. mittlerweile auch schon wieder ein alter Hut, wohingegen ich mir durchaus vorstellen könnte, meinem Kind einen japanischen Namen zu geben, wie zum Beispiel Naoki/Tadao/Hiro (m) oder Yumiko/Minori/Ayumi (w) die klingen gut, haben eine Bedeutung und sind m.E. doch nicht zu übertrieben *originell*. Ich finde, es gibt nichts langweiligeres und sexistischeres als Mädchennamen auf -a … Daniela, nichts weiter als nur ein weiblicher Daniel *gähn* …. Im Zeitalter der Gleichberechtigung ist es doch auch Unsinn, zu verlangen dass man anhand des Vornamens das Geschlecht des Kindes erkennen soll. „Individualität“ ist gefragt, was aber nicht zu verwechseln ist mit „Extravaganz“ wie zum Beispiel „Legolas“ oder „Tizian“ … Mit meinem Vornamen, obwohl vor 40 Jahren vergeben, bin ich eigentlich auch heute noch sehr zufrieden, denn er ist heute auch noch aktuell in der Schweiz, aber nicht allzu häufig vorhanden. In meinem weiteren Bekanntenkreis ist mir bisher erst ein Namensvetter begegnet aber der Namen hat dennoch nichts „verstaubtes“ an sich.

  • T.Meyer sagt:

    Kevin ist kein Name sondern eine Diagnose.

  • Hotel Papa sagt:

    Noch eine Anekdote zum Thema: Bekannte haben (in den 80-igern) ihren Sohn Tom getauft, u.a. weil man das nicht verballhornen kann.

    Es ging nicht lange, da hiess das Kind (in der eigenen Familie) Tom-Tom. 😀

  • andi sagt:

    Wir wollten einen Namen für unsere kleine, der eine Bedeutung hat. Nichts christiliches oder religiöses aber trotzdem mit einer Bedeutung. Deshalb haben wir unsere kleine Kailani Riana getauft.

    Kailani ist hawaiiisch und bedeutet „Das Meer und der Himmel“. Original wird er „kye-LAH-nee“ ausgesprochen in hawaiisch.
    Eine Name der den Ureinwohnenern enstammt. Ein sehr seltener Vorname noch seltener Nachname, selbst in Hawaii. Meine Frau lebte längere Zeit bei einer neuseeländischen Familie. Deren Enkelkind wurde ebenfalls Kailani getauft. Daher kamen wir auf den Name zurück.

    Riana haben wir als 2. Vornamen angehängt damit man das Geschlecht anhand des Names eindeutig bestimmen kann. Meisstens ja auch Vorgabe von den Behörden…. Riana ist aber dann nicht die Abart von Adriana sondern die neuseeländische Version von Diana 😉

    Ich denke unsere Tochter wird später mit diesem Namen keine Probleme haben. Klar muss sie ihn immer wieder Buchstabieren aber wer muss das nicht teilweise sogar mit alten Namen tun wie Matthäus (= Mateus, = Mathus etc.) oder Joëlle etc.?

  • Daniela sagt:

    Aber die Namen unserer Zeit (70er Generation).. Sabine….Andreas.. MArtin,….Birgit… Susanne….Markus……sind auch nicht besser als Kevin…

  • Helga Proll sagt:

    Anais finde ich schön, aber er muss zum Nachnamen passen und vielleicht nennt man
    das Kind später in der Schule „Ananas“ – schade.

  • Raphi sagt:

    @Jan: „Will der Schreiberling allen Ernstes den Eltern vorschreiben, wie diese ihre Kinder zu benamsen haben?“

    Nein?

  • Jan sagt:

    Will der Schreiberling allen Ernstes den Eltern vorschreiben, wie diese ihre Kinder zu benamsen haben? Möge er solchen Schwanchsinn in Zukunft für sich behalten!

  • Hotel Papa sagt:

    @Christine: *zustimm* Jedesmal wenn der Herr Marti hier schreibt, denke ich wieder, dass er über so etwas positives wie Kinder eigentlich besser nicht sagen würde. Irgendwie kommt er immer miesepetrig daher. Wenn ich aber die Kommentare hier lese, scheint er anzukommen. Na ja.

    @Ruth: Warum man allerdings einer Noëlia den Vorzug vor der traditionellen Noëlle gibt, erschliesst sich mir nicht ganz. Ist der irgendwo üblich? (Bei beiden darf sich der Herr Marti über das Tréma (sp?) freuen.)

  • Laura B sagt:

    Ich mag meinen Namen sehr und ich hab bis jetzt erst eine Person persönlich kennengelernt, die auch Laura hiess. Freunde von uns haben ihre Tochter übrigens Kim Cheyenne genannt und der Nachname ist ein bündnerischer Ca-Name. Ich find das noch schön und passt auch zu der süssen Maus. Interessant fand ich dabei eher, dass sie riesige Bedeutungen in den Namen hineingelegt haben, die ich aber bei Google noch nicht gefunden habe. Immerhin haben sie Cheyenne auf den 2. Platz gesetzt.
    Und zu den 2-3 Vornamen. Das finde ich gehört absolut dazu. Ich finde es eher komisch, wenn jemand nur einen Vornamen hat.

  • Hedon Zweifel sagt:

    Für alle Genderbewussten, bei Frauen heisst es gem. namhaften Online-Enzyklopädien nicht Kevinismus sondern Schakkelinismus oder gelegentlich auch Chantalismus. Da findet frau auch die ganze Geschichte zum Virus und seiner Verbreitung.

    http://www.stupidedia.org/stupi/Kevinismus

  • Daniel Sulzberger sagt:

    Gut geschrieben und durchaus zeitig dem Quatsch mal einen Namen zu geben!
    Bei Enea ist dir aber ein Lapsus widerfahren. Der gehört nicht zum Kevinismo sondern ist ein alter Tessiner Name.
    Und so gibt es noch viele hübsche Namen aus dem inländischen Ausland die gerne etwas den Röschdigraben zuschütten und durchaus wertig sind den antiquierten biblischen und all den grässlichen Normalonamen das Leben schwer zu machen, was wohl die Motivation für den Kevinismus ist.

  • Anonymous sagt:

    Was soll diese Deskriminierung der Vornamen bloß noch alles bewirken? Inzwischen ist es schon soweit gekommen, dass Lehrer Schüler aufgrund ihres Vornamens vorverurteilen und beurteilen. Wenn Sie mich fragen, Menschen die schon nach dem Vornamen gehen, verurteilen und beurteilen Menschen auch nach ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft und ihrer Religionszugehörigkeit. Also zeigen alle, die ins gleiche Boxhorn jagen (hier zeigt sich wieder das Phänomen der Vernetzung) wie unglaublich kleingeistig sie doch wirklich sind. Und sagen Sie nicht „nein“, Sie wurden schon enttarnt.

    Ein denkbar schlechtes Beispiel hier für einen „Versager-Namen“ wie Kevin, Kevin Costner zu wählen. Wenn alle Kevins sich an sein^Vorbild halten, dann müssen sie ja ausgesprochen talentiert, gutaussehend, berühmt und reich sein. Und sagen Sie ja nicht „nein“, Sie verallgemeinern hier doch ständig. Wenn einer so ist, dann sind es alle.

    Wer sich an Namen wie Alexander und Michael, Marie und Lena orientiert, wird bald feststellen, dass gleich zehn gleichnamige Kinder in der Klasse sind. Das sage ich aus Erfahrung. In meinem Alter (21) saßen während der Schulzeit immer mehrere Daniels, Dianas, Christians, Sarahs und wie sie nicht alle heißen in einer Klasse. Da musste ich fast dankbar sein, dass mein Rufname nicht zu einem bescheidenen Lena gemacht wurde.

    Namensvielfalt steht für Freiheit und Bildung. Denn falls Sie es noch nicht gewusst haben: Der Name war früher Zwang und wurde einem vererbt, selbst wenn man danach Hans heißen musste oder Reinhild. Außerdem waren die Leute nicht gebildet genug um irgendwelche Namensbücher zu wälzen, sie waren auch nicht im Ausland um fremde Namen zu kennen. Sie orientierten sich einfach an den Vorbildern in ihrer Umgebung, die sie in der Bibel, dem Großvater oder den aktuellen Regierenden fanden. Und dann hießen sie fast alle gleich und mussten durch angehängte Berufsbezeichnung oder Eigenarten unterschieden wären, womit wir beim Nachnamen wären…

    Pochen Sie weiter auf Freiheitsentzug und Dummheit, aber beschweren Sie sich nicht wenn es so ist wie sie es wollten!

  • Mamamia sagt:

    Das schlimmste an Namen ist, wenn 2 Namen zusammen geschweisst sind.
    z.B.

    Trudi + Ines = Trines
    Luna + Sofie = Soluna
    Lou + Ella = Louella
    Susan + Lola = Sulola
    Safia
    Tabia
    etc.

    Diese Namen sind weder heiss noch kalt, weder cool noch schön! Nichtsagend! Lässt davon ab!

  • Wahrscheinlich wurde der Spruch: „Kevin ist kein Vorname, Kevin ist eine Diagnose“ schon gepostet, der in einem Lehrerzimmer einmal gefallen sein soll. Für Historiker sind solche Namensmoden sehr interessant, indem sie das Prestige geseschaflitcher Leitfiguren in der demografie reflektieren. So haben wir mit Adolf Ogi und Adolf Muschg zwei Urprotestanten die mit Hitler nichts am Hut haben, sondern sich vom schweden König gustav Adolf herleiten, „Die Hoffnung aus Mitternacht“ für die Protestanten im Dreissigjährigen Krieg. Während die katholische Madonna nun einen Jesus ficken kann, bestand im Protestantismus eine grosse Scheu jemand Jesus zu nennen, man wich auf den Lieblingjünger Johannes aus, was uns al die Hans-Karl, Hans-Ueli, Hans-Ruedi bescherte.
    Kevin wird in der ersten Welle wohl auf den Kicker Kevin Keagan zurückgehen (http://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_Keegan), was dann eine kaskadenhafte verstärkung über den Film „Kevin allein zu Hause“ auslöste. Der Name sank vom Milieu der Fussballfans, in jenes der doof schwärmerischen Filmgucker ab: der „Kevinismus als Diagnose war geboren“.

  • Sonja sagt:

    sorry, Raoul und Fidel Stöhlker

  • Sonja sagt:

    oder Fidel und Raul (Söhne von Klaus J. Stöhlker) PR über alles .-)

  • Hedon Zweifel sagt:

    @ Ellen Tedaldi
    Schöne “Karl Auer”, habe mir Tränen gelacht.
    Was Eltern “Voller, Ernst” ihren Kinder mit der Namensgebung so zumuten ist “Rainer Hohn”. Die sind von Kindsbeinen am “Martha Pfahl” oder “Andi Wand” gefahren. Von der “Kai Mauer” ins “Frithjof Kindsgrab” geschubst.
    “Frank Reich” wollte in “Lisa Bonn” mit Hilfe von “Anna Bolika” einen “Bob Fahrer” zeugen.
    Die Einen denken bei der Namensgebung nur ans Essen: “Wilma Bier” – ein “Klaus Thaler”, “Pomm, Fritz” zum Dessert “Anna Nass”. Die anderen nur an das Eine: “Wilma Poppen” der “Klieh, Doris”, ihr “Rosa Kitzler”. “Wilma Rein” in “Ute Russ”.
    Nicht gerade “Roman Tisch”, aber ich heisse ja auch nicht “Roman Schreiber”.

    PS:Die gibt es alle in Echt.

  • Hedon Zweifel sagt:

    @ Ellen Tedaldi
    Schöne „Karl Auer“, habe mir Tränen gelacht.
    Was Eltern „Voller, Ernst“ ihren Kinder mit der Namensgebung so zumuten ist „Rainer Hohn“. Die sind von Kindsbeinen am „Martha Pfahl“ oder „Andi Wand“ gefahren. Von der „Kai Mauer“ ins „Frithjof Kindsgrab“ geschubst.
    „Frank Reich“ wollte in „Lisa Bonn“ mit Hilfe von „Anna Bolika“ einen „Bob Fahrer“ zeugen.
    Die Einen denken bei der Namensgebung nur ans Essen: „Wilma Bier“ – ein „Klaus Thaler“, „Pomm, Fritz“ zum Dessert „Anna Nass“. Die anderen nur an das Eine: „Wilma Poppen“ der „Klieh, Doris“, ihr „Rosa Kitzler“. „Wilma Rein“ in „Ute Russ“.
    Nicht gerade „Roman Tisch“, aber ich heisse ja auch nicht „Roman Schreiber“.

    PS:Die gibt es alle in Echt.
    http://www.unmoralische.de/namen/kombis.htm

  • Christine sagt:

    Herr Marti,
    Bevor sie Eltern mir falschen Argumenten angreifen und sich durch Wissenslücken der Lächerlichkeit preisgeben, sollten sie ganz einfach ein bisschen recherchieren.

    Sie haben geschrieben: „Früher – also VOR der Zeit von Alina, Anna, David, Elena, Jan, Lara, Laura, Lena, Leon, Leonie, Luca, Lukas, Nico, Nina, Noah, Sara, Simon und Tim (…) war der Vorname eine Referenz (…) an einen Heiligen oder an eine biblische Figur“
    Ich habe den Artikel dreimal gelesen, um sicher zu gehen. Das Wort VOR muss ein Schreibfehler sein, denn Sie wissen bestimmt, dass Anna Marias Mutter, also Jesus Grossmutter war und dass es einen Vorfahren Jesus gab mit dem Namen David (König David) Bestimmt ist Ihnen auch nicht entgangen, dass einer der Evangelisten Lukas (ital. Luca) hiess, und dass Noah die Arche gebaut hat oder dass der Heilige Niklaus von Myra Namensgeber ist für alle Nicos und Niccolòs. Da Myra in der heutigen Türkei liegt, kann man sich darüber streiten, welche der obengenannten Formen Existenz berechtigter ist.
    Ich habe in Spanien gelebt und musste meinen Vornamen „Christine“ (ein bodenständiger traditioneller Name) ständig buchstabieren, da er dort zwar ebenso gängig ist, aber anders geschrieben wird. Es wird also immer jemanden geben, der mit dem Namen ihrer Kinder nichts anzufangen weiss, was ihn nicht zwangsläufig hässlich macht.

  • Natalia_RA sagt:

    Zwar sind wir nicht in Brasilien, aber trotzdem:
    […] Ähnlich wie in China sind die brasilianischen Familiennamen sehr häufig, so dass sich die meisten Menschen nur mit Vornamen ansprechen.[…] Jedes Wort, dass schon mal gedruckt worden ist, darf als Vorname vergeben werden. Zudem sind die Brasilianer bei der Namensfindung sehr kreativ und “flexibel” in der Rechtschreibung.

    http://www.uni-koeln.de/~arc01/Herr%20Strassenbahn.html

  • Regula sagt:

    Es ist immer wieder spannend, wie sich Leute über Namen aufregen können und das Gefühl haben, Namen können das Leben der Kinder ruinieren. Ich habe zwar schon öfters die Nase gerümpft, wenn ich die Babygalerien der Krankenhäuser nach Namen durchsucht habe, aber im Alltag muss ich zugeben, mich noch an JEDEN Namen früher oder später gewöhnt zu haben. Ob ein Kind gehänselt wird oder nicht, hängt schlussendlich meist von anderen Dingen, und zumindest bei uns in der Schule waren die Kinder kreativ genug, um auch den Michaels, Stefans und Martins hässliche Übernamen zu geben. Ich kenne Personen mit exotischen UND normalen Namen, welche gerne anders heissen würden und solche mit exotischen UND normalen Namen, die stolz auf ihren Namen sind. Immer etwas bemühend die Debatte. Fakt ist doch: Zum Zeitpunkt, zu dem wir unsere Kinder taufen, wissen wir nie genau, wie man in 30 Jahren darauf reagieren wird oder wie die anderen Kinder das Kind mal nennen. Egal ob der Knirps nun Anna oder Charlene Riva oder Aaliyah heisst. Und auch die Buchstabierei wird nicht von allen als gleich mühsam wahrgenommen – einige sind geradezu stolz darauf, einen besonderen Namen zu haben.

    Persönlich finde ich übrigens, dass Namen einfach besser klingen, wenn Vor- und Nachname harmonieren – aber auch da lässt sich bestimmt darüber streiten. Wie gesagt – schlussendlich ist vieles Gewöhnungssache.

  • J_Randi sagt:

    Die Tochter von Penn Jillette heisst Moxie Crimefighter Jillette!

  • Ellen Tedaldi sagt:

    Es kommt auch immer noch darauf an, wie jemand mit Nachnamen heisst. Die Tochter unseres Ex-Fussballnationalgoalies heisst Anastasia. Schön. Wenn man aber Anastasia Stiel heisst finde ich es übel.
    Schlimm finde ich auch Amanda Amann (als Name), das ist wie Boris Becker oder Brigitte Bardot:)
    Sicherlich habt ihr auch schon Deutsche gehört, wenn sie ihren Kindern rufen: „Si-mooooooo-ne, nun komm aber ma zu der Mama!“ oder: „Jagge-liiiiiiiine!“ Hässlich.
    Persönlich kenne ich einen Kai Stutz (diese Eltern soll man bestrafen…..Schweizerdeutsch Kai Stutz = kein Geld, vielleicht nennen sie den Bruder ja Phil?)
    Es soll noch Axel Schweiss und Claire Grube geben aber das sind vielleicht nur Gerüchte…… oder wie wärs mit Rainer Zufall?

  • Anonymous sagt:

    Ich begreife bis heute nicht, was am Namen Kevin schlimm sein sollte. Verglichen mit einem Abdullah oder Murat wird dieser sicher nicht aus nationalistischen Vorurteilen ausgegrenzt, auch lässt sich der Name unkompliziert aussprechen und schreiben, im Gegensatz zu Hieronymus, Serge, Zacharias oder Antwuan (gibt’s tatsächlich!).

    Kevin ist sicher mal einfallsreicher als der millionste Alexander, Michael (Hey, ich kenn vier weitere Michaels!), Stefan („mit F oder mit PH?“), Matthias („mit einem oder zwei T?“) oder Martin. Wie langweilig. Oder sind Adolf, Gotthelf, Pontius, Heiner, Uli und Benedikt gar etwa prestigeträchtiger in der heutigen Zeit?

    Nein, ich verteidige den Namen Kevin nicht weil ich so heisse, sondern weil ich einen anderen, äusserst schlimmen, seltenen und völlig veralteten Vornamen habe. Alle Kevins auf dieser Welt können glücklich sein, meinen Namen nicht bekommen zu haben.

    Kevin: „Ich unterrichte selber an diversen Schulen“

    Wie geil ist das denn? Ein Kevin als Lehrer 😀

  • Alioscha sagt:

    Wir haben unseren Kleinen ganz prosaisch, langweilig und zeitlos Tristan Cédric genannt. Klar wird sofort immer die Isolde gefordert, aber wir haben da eher den tapferen Artusritter vor Augen und hoffen, dass unser Kleiner sein Leben ebenso ritterlich meistern wird wie sein berühmter Namensvetter.

  • zysi sagt:

    @michael marti

    mich interessiert eigentlich mehr die namenfindung im kontekt des einflusses von MAMA und PAPA; vermute dass die von ihnen erwähnten namen des kevinismus, durch zeitgeistige frauen gefordert wurden; siehe SI-link

  • Désirée sagt:

    Tortz meines (wie ich finde nicht so ungewöhnlichen Namens) muss ich meinen Namen ständig und immer wieder buchstabieren, da es ziemlich niemand auf die Reihe kriegt den Namen richtig zu schreiben. Desshalb finde ich kommt es gar nicht so sehr draufan ob wir nun einen exotischen Namen haben oder nicht, richtig schreiben können ihn sowieso nur die wenigsten!

  • Kevin sagt:

    Ja, ich heisse „Kevin“. Meine Eltern gaben mir den Namen weil wir unseren britischen Wurzeln gemäss einen englischen Nachnamen haben und etwa zehn Jahre bevor er durch den unterdurchschnittlichen Film „home alone“ auf den Hund gekommen ist. Grundsätzlich muss ich der Tatsache zustimmen, dass der Name „Kevin“ einige Voruteile weckt. Ich unterrichte selber an diversen Schulen und mache die Erfahrung, dassder Klassen-Kevin meistens der Deppen der grösste ist. Vielmehr ist wohl nicht zu erwarten von Eltern, die ihr Kind nach einem Film benennen. Trotzdem möchte ich mich, lieber Michael Marti, gegen Ihre Vorurteilerei wehren. Auch in der engen Schweiz gibt es Amerikaner, Franzosen und Engländer, die Ihren pauschalen Spott nicht verdienen – zumal der Name „Kevin“ die auf Kevinismus hinweisenden Symptomen gar nicht aufweist.
    Wenn ich Folgendes jetzt noch anhänge, muss ich als schlechter Verlierer dastehen. Den Deal gehe ich ein: Ich finde, lieber Herr Michael Marti, dass Sie beim Ausformulieren Ihrer Sätze etwas vorsichtiger sein sollten. Dass mich Ihr kleiner Artikel nicht lachen gemacht hat, mag tatsächlich meiner Empfindlichkeit geschuldet sein. Trotzdem erwarte ich von einem stellvertretenden Chefredaktor mehr Witz – sowohl in der Themenwahl wie in der Satzkonstruktion.
    Sollten Sie dies lesen, dürfen Sie es paradoxerweise gerne als eine kleine Bewerbung als Schreiberling verstehen.

  • Hansueli sagt:

    „Als Susann habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen meine Kinder nicht mit einem 0815-Namen und den zugehörigen Verhunzungen (Susi kling nun mal einfach nach Dackel) zu strafen.“

    So leid es mir tut das gerade so rauszuhauen, aber „Susi“ erinnert mich mehr an einem „Gummisusi“ als an einen Dackel 😀

  • Auguste sagt:

    @ Lea

    hmm…, sie leben also noch – das ist erfreulich.

  • Saba sagt:

    Charlene Riva und Myla Rose sind „weiss-südafrikanische“, bzw. angloamerikanische Namen.

  • Lidija sagt:

    @ Adi: Ja, „Antigone“ wird im Neu- und Altgriechischen auf der dritten Silbe, also „go“ betont. Der Name wird in anderen Ländern oft auch auf der Silbe „ti“ betont, was natürlich okay ist, weil andere Länder, andere Sitten. Dagegen klingt es einfach bescheuert, wenn „An“ oder „Anti“ betont wird, so wie in „Antikörper“, „Antichrist“ usw.

  • Lea sagt:

    Cosmo Kramer.

  • Obelix sagt:

    Ja, aber gängige Schreibprogramme machen Nölia draus .-)

  • Ruth sagt:

    Nölia??? Es wird ausgesprochen wie es geschrieben wird. N-o-e-l-i-a Manche schreiben den Namen auch mit den zwei Punkten ob dem e

  • Auguste sagt:

    hmm…, christoph kann ein traumatischer name werden, wenn ihn die andern knirpse plötzlich nicht mehr in der mannschaft wollen.

  • Alexandra A. sagt:

    Auch etwas seeeehr schlimm: Jason Lee (Schauspieler ‚My Name is Earl) hat sein Sohn ‚Pilot Inspektor‘ genannt!

    Und hier noch ein paar weitere Promi-Kinder-(Schreck)namen, echt lustig:

    Apple (Gwyneth Paltrow and Coldplay frontman)
    Lourdes (Madonna)
    Romeo & Brooklyn (Beckham)
    Moon Unit and Diva Thin Muffin (!) (Frank Zappa)
    Maddox (Brangelina)
    Ocean (Forest Whittaker)
    Destry (Steven Spielberg)
    Sage Moonblood (Sylvester Stallone)
    Kyd (David Duchovny – X-Files)
    Fifi Trixibelle (Bob Geldoff)
    Kal-El Coppola (Nicholas Cage)
    Princess Tiaamii (Jorden and Peter Andre)
    Bluebell Madonna (Geri Halliwell)
    Heavenly Hiraani Tiger Lily (Paula Yates and Michael Hutchence INXS)
    Jaz (Steffi Graf & Agassi)
    London Emilio (Slash)
    Marquise (50 Cent)
    Poppy Honey & Daisy Boo (Jamie and Jules Oliver)
    Willow Camille Reign (Will Smith and Jada Pinkett-Smith)
    Zola Ivy (Eddie Murphy and Nicole Mitchell)

    I love Google! 🙂

  • Obelix sagt:

    Nölia ist lustig. Autokorrektur lässt grüssen.

  • Anastasia C. sagt:

    Sorry !!! Natürlich DER Autor, aber meistens schreiben M. Binswanger N. Althaus den Blog hier. Was ich noch sagen wollte, es gibt schlimmeres als diese Vornamen. Durch meine Wurzeln kenne ich ein paar Leute, die zum Nachnamen Dschigaschvilli heissen, wer so wirklich hiess, muss ich hier nicht erwähnen… Übrigens schien es mir so,das der Autor sich über die altmodischere Schreibweisse mit „PH“ aufzuregen schien. Dabei ist es doch ganz klassisch.

  • Ruth sagt:

    unsere Kinder heissen Noelia, Aidan und Ruby. Ich denke nicht, dass sie sehr exotisch sind. Mein Mann und ich haben beide eher langweilige Namen, Ruth und Michael…oder wie alle meinen Mann rufen; Michi…schrecklich:-(

  • Alexandra A. sagt:

    Fast habe ich Anastasia (als Abkürzung hätte ich Ana gesagt, obwohl offiziell der Verkleinerungsform Nastia wäre auf Russisch) für meine Tochter ausgewählt, aber meinem Mall gefiel es nicht…

  • Patricia sagt:

    Die Autorin? Michael ist also auch schon ein Mädchenname!
    Er regt sich nicht über Josephine auf, sondern über den ganzen Namen (Tula Lulu…) auf, denke ich.
    @Obelix: Das Problem mit dem „c“ und dem „z“ kenne ich nur zu gut. Aber solche Fehler kann man schon bei den einfachsten Namen machen, weil es fast immer mehr als eine Schreibweise gibt.
    Zudem finde ich die hier genannten Namen noch harmlos.. Es gibt Leute die taufen ihr Kind „Aryan Nation“ wie gestraft ist dieses Kind wohl?! (Quelle: http://seeingredaz.wordpress.com/2008/12/17/hitler-brother-of-arian-nation-celebrates-his-3rd-birthday/ )

  • Alexandra A. sagt:

    @Obelix – sehr schöne Namen (finde ich), Erik und Victoria! Patricia kenne ich leider zu viele, und hatte keine gute Beziehungen zu denen, daher eher nicht, aber trotzdem eigentlich ein schöner Name.

    Ich habe immer gesagt ich würde meinen Sohn Alexander nennen, und Tochter Victoria, aber dann – ohne dass er das von mir wusste – hat mein Bruder seine Kinder so genannt!

    Hätte ich einen Sohn, würde ich ihn wahrscheinlich Fredrik (skandinavische Schreibweise) oder Johann (veraltet, ich weiss, aber finde ich ein sehr schöner Name, zudem hiess mein Grossvater so) nennen. Meine Tochter heisst Alexia, und auch da bin ich verwundert wieviele Leute sofort Alessia sagen… uff.

  • Anastasia C. sagt:

    Josephine ist ein altmodischer Name, so viel ich weis, die weibliche Version von Joseph. Dem Typen aus der Bibel… Sogar Napoleons Schwester hiess so. Ich frage mich,weshalb sich die Autorin so über diesen Namen aufregt.

  • Obelix sagt:

    Ja, Elisabeth passt gut. Meine Kleinen heissen Patricia, Victoria und Erik. Bis jetzt gut durchgekommen, ausser dass immer wieder ein „z“ verwendet oder das c zu k wird, beim Jungen dafür das k zu c….

  • Karin sagt:

    Auch noch ein paar Highlights:
    – Nahuel (Bub)
    – Aquila (Bub)
    – Maël (Bub – ganz im Gegensatz zur bereits zitierten Jaël)

  • Elisabeth sagt:

    Danke für den Beitrag – samt Kommentaren! Hat mir gerade ein paar schwache Minuten im Büro versüsst. Zum Glück habe ich einen so altmodischen (äxgüsi; zeitlosen) Namen – der funktioniert auf der halben (da anglo-verträglichen) Welt… Dass es Beate in den USA eher schwer haben, hat mir ein Freund nahegebracht (Hey, Biiit, how are you today?), dafür kenne ich drei amerikanische Heidis (und nur eins davon ist halbe Schweizerin). Ich halte es mit anderen Beiträgern: im Lebensumfeld sollte erkennbar sein, ob es ein Bub oder ein Mädchen ist, der Vorname sollte zum Nachnamen passen und Schreibweise und Aussprache sollte nicht zu sehr auseinanderklaffen. Ach ja- mit dem Kindsvater sollte frau sich auch noch einigen können – aber für das hat man ja noch die zweiten Vornamen!

  • zysi sagt:

    oder fragen sie denn JO LANG, dessen eltern musste sich auch was überlegen 😉

  • Anastasia C. sagt:

    ich finde, das man seinem kind einen besonderen namen geben darf, aber man sollte es mit bedacht tun. so dass, das kind nicht am ende noch chantal oder so heisst. übrigens weis ich nicht, was am namen JOSEPHINE so besonders ist???

  • Franzl Lang sagt:

    Ich finde Anais schön. Ich frage mich nur, wie ich das gut mit meinen Nachnamen einbinden kann. Vielleicht kann ich mich französisieren, das wär’s doch der Kinder wegen wert.

  • Beat sagt:

    Super Artikel, ich habe herzlich gelacht. Selten diese Trendseuche treffender beschrieben. Merci vielmals.

  • Peter Widmer sagt:

    Könnte mir vorstellen das der Name Nausikaa nach dem Manga „Nausicaä of the Valley of the Wind“ ausgewählt wurde. Schöner Film übrigens. Mangafans kennen den wohl alle 🙂 Würde aber meine Tochter trotzdem nicht nach diesem Namen benennen.

  • Nicole sagt:

    Wenn es viele Leute noch nicht einmal schaffen,einen derart alltäglichen Vornamen wie den meinen richtig zu schreiben, wieso gibts es dann soviele Eltern, die ihren Kindern Namen geben, wo man mit hunderprozentiger Sicherheit davon ausgehen kann, dass es der absolute Ausnahmefall bleiben wird, dass jemand den namen richtig schreiben oder aussprechen kann? Liebe Eltern, wieso tut ihr das Euren Kindern an? Was haben Eure Kinder schlimmes verbrochen?

  • Zora sagt:

    Ist Nausikaa nicht ein Planet in Star Trek?

    Wann taucht wohl die erste Neytiri auf? In ca. 9 Monaten….

  • Raphi sagt:

    Autsch: Nausikaa wird wahrsch. was mit Übelkeit zu tun haben :-S

  • Dani Kobler sagt:

    @ Sandra_Glauser: Die Mode das Kind nach dem Ort/ Quartier/ Hotel der Zeugung zu nennen ist meines wissens schon wieder vorbei.
    Ich frage mich ob irgendwo auf der Welt typisch schweizerische Namen in Mode sind. Urs, Beat, Vreni
    Oder irgendwo (ausser in D) typisch deutsche: Hoger, Rüdiger, Karluwe, Uschi
    Oder äffen mal wieder alle nur den Amis nach.

  • mandala sagt:

    ich kenne auch noch ein paar spezielle Namen..
    -Princess Joy
    -Aeneas
    -Bryan (Breeeiien)
    -Nausikaa (Verniedlichung: Nauseli..)
    – Sulla (männlich)
    -Sulamith
    -Damaris
    Alles mindestens zur Hälfte Schweizereltern…

  • rb sagt:

    Wie ein paar andere Schreiber bin ich der Ansicht, dass Vornamen in möglichst vielen Sprachen aussprechbar und verständlich sein sollten. Ich ärgere mich jedesmal, wenn ich meinen (in der Schweiz gebräuchlichen) Namen in Deutschland buchstabieren und Erklärungen dazu abliefern muss. Briefe aus dem Ausland werden systematisch mit der falschen geschlechtsbezogenen Anrede ausgestattet, obwohl mein Name eigentlich aus der Bibel stammt und zumindest im deutschsprachigen Raum bekannt sein müsste.

    Also, liebe Eltern, ihr könnt euren Kindern mit der Auswahl eines entsprechenden Vornamens Einiges ersparen!

  • Adi sagt:

    @Lidija

    Wie ist das nun mit der Betonung von Antigone? An-ti-go-ne. Du betonst also das „go“. Ich weiss eben nicht, hab das schon so verschieden gehört…

  • Hotel Papa sagt:

    Kevin ist ein schöner, eigentlich problemloser Name (In der deutschensprachigen Kultur, in Amerika wärs anders.) Er hat bloss das Problem, dass allzuviele zu einer Zeit das gleiche dachten.

    So habe ich z.B. auch einen Lukas zu Hause. Ist ein Evangelist (wie mein Vorname auch) und damit einigermassen unverfänglich, finde ich. Aber eben, in seiner Generation in allen Varianten sehr häufig.

    War meiner aber auch, und ich habs auch überlebt.

  • Lidija sagt:

    Ja, der Kelvinismus kann ganz schöne Blüten hervorbringen. Vor zwanzig Jahren lernte ich als Au-pair hier in Zürich eine Mutter kennen, deren Tochter Antigone hiess. Ich bemerkte, Antigone sei ein schöner griechischer Name. Die Mutter antwortete irritiert, es handele sich um einen seltenen, allten innerschweizerischen Namen. Darüberhinaus meinte sie, ich hätte ihn verhunzt ausgesprochen, da ich (wie im Griechischen üblich) die dritte Silbe betont hatte und nicht die Vorsilbe „Anti“. Seither denke ich, dass sich Eltern über die Bedeutung, Herkunft und Aussprache eines Namens Gedanken machen sollten, bevor sie ihn ihrem Nachwuchs verpassen.

  • Adi sagt:

    Ich frage mich schon die ganze Zeit, was an Kevin so schlimm sein soll…

    Allgemein finde ich die Diskussion hier ziemlich bünzlig. Klar übertreiben manache Eltern – andererseits wärs auch schade wenn man nur noch aus 10 Namen auswählen kann (so gross wäre nämlich inetwa die verbleibende Restmenge wenn man hier in dieser Diskussion allen Geschmäckern gerecht werden wollte).

  • Nadine sagt:

    Meine Kinder haben auch selte Namen, die aber zum Nachnahmen passen. Und warum nicht? Ist doch langweilig wenn alle Kinder Barbara (da schauderts mich), Claudia und Nicole heissen. Ganz schlimm finde ich es, wenn Kinder einen Namen wie Paul oder Frieda bekommen, so hiessen doch unserer Grosseltern!

  • Sonja sagt:

    sorry Herr Marti – aber Michael geht gar nicht. Der Michi, Michel, Säumichel.. nein danke 🙂
    Mein Kind hat einen englischen Vornamen, da es einen englischen Vater hat, da wäre ein schweizer Name wohl eher fehl am Platz. Er bedeutet „kleiner König“ und trifft’s genau!
    von einem anderen Namen habe ich abgesehen, als ich erfuhr, dass er auf französisch „Seehecht“ hiess.. nun ja, man kann’s nicht allen recht machen!

  • Auguste sagt:

    hmm…, mit dem mythos, dass nur männer immerzu an sex denken, haben sie aber gründlich aufgeräumt, sandra_glauser.

  • Obelix sagt:

    Meine Kinder sind durch den Nachnamen schon genügend gestraft, vor allem wenn wir in der Schweiz wohnen. Ich wollte sie nicht noch durch „komische“ Vornamen in Verlegenheit bringen. Die Namensgebung war bei uns schon eine kleine Wissenschaft, weil wir in einer Kultur leben, aber noch zwei weitere „befriedigen“ müssen. Somit haben wir klassische Namen gewählt, die fast in jeder Sprache einigermassen ausgesprochen werden können, wenn auch immer unterschiedlich geschrieben.

    Meine Favoriten des Kevinismus aus der engeren Bekanntschaft (mit absolut bünzligen deutschschweizer Nachnamen):
    Genevieve
    Nathanael
    Yaara

  • Robert sagt:

    Ist es eigentlich immer noch so, dass schon rein amtlich nicht einfach ein beliebiger Vorname eingetragen wird (hier in der Schweiz)? Könnte ich mein Kind denn z.B. Kawasaki oder Quärcksy nennen?

    Haben wir nicht gemacht, obwohl wir darüber gescherzt haben. Wir haben in der Geburtsklinik gesagt, woher sollen wir denn vorher schon wissen, wie der Knabe heisst und als er da war, hat man ihm’s ja dann angesehen, wie er heisst.

    Mehrere Vornamen find ich etwas Kluges, denn eigentlich ist es ja nicht so, dass man die alle benutzt (das ist so eine deutsche Ersatzhandlung, hat wohl damit zu tun, sich darzustellen). Sondern man benutzt den ersten. Und wenn dem Kind der dann mal nicht gefällt, ist es frei, einen anderen davon zu benutzen – ohne Weiteres.

    Richtig schwierig find ich es dann, wenn man sich mit internationalen Vornamen abmühen muss wie z.B. Raajeevalochan (tamilisch) oder Oselich (ostfriesisch) – irgendwann muss man ja dann doch wissen, wie man’s schreibt. Und spätestens, wenn man auf die Frage: „Wie ist denn deine E-Mailadresse“ einen in Resignation mündenden, viertelstündigen workshop provoziert – dann IST es mühsam.

    Fällt doch in dasselbe Kapitel, wie wenn unsäglich lange doppelte Nachnamen nur um der Geltungssucht willen geführt werden.

  • Bänzli sagt:

    Meine Lebenspartnerin ist Primarschullehrerin. Lustig schon mit was für Namen da die Kinder ankommen. Noch lustiger dann, wenn niemand genau weiss, wie der Name ausgesprochen wird. Da sagt das Kind manchmal etwas anderes als die Eltern.

    Ich finde der Vorname sollte auch zum Nachnamen passen und so ‚rund‘ klingen. Zu einem langen Nachnamen gehört ein kurzer Vorname und umgekehrt. Auch von der Herkunft her sollten beide Namen zusammenpassen. Sonst klingt es irgendwie schräg.

  • Rita sagt:

    Na, na. Das ist ja nun wirklich alles (sehr!) relativ. Mein Vorname „Rita“ war zu meiner Zeit (und wohl auch heute) weder ein sog. Trendname noch ein exotischer Name. Trotzdem habe ich den Namen nie gemocht. Und alle fragen: Wie – Britta, Myrta? Etc. Andererseits war noch vor wenigen Jahren der Name Yael (in -zig Schreibweisen) unglaublich exotisch – und heute schon fast ein Trend…

  • Sandra_Glauser sagt:

    Cheyenne! Ich glaube, Cheyenne ist der übelste Vornamen von allen. Wird so ein Kind auf dem Rücken eines Bisons gezeugt? Oder unter Einfluss von zu viel Feuerwasser? Wie heisst der Vater? Burning Spear?

  • Auguste sagt:

    @ sibylle hegen

    hmm…, „alleiniger verteidiger des heims so um die weihnachtszeit“ klingt in der bedeutung nicht so schlecht – und dann wird ein kevin draus. wie man’s macht…

  • Niklaus sagt:

    Mit meinem Vornahmen hatte und habe ich immer noch grosse Mühe. Jeder kann sich vorstellen, auf welche Art und Weise man diesen Namen in der Schule in den späten siebzigern und achziger Jahren verhunzen konnte.
    Ich überlegte mir später auch einen Namenswechsel, da ich mich (auch heute noch) schäme, mich mit Niklaus vorzustellen.

    Aber das kann nur jemand nachvollziehen, der ebenfalls einen üblen Namen bekommen hat und Situationen kennt, bei dem sich sein gegenüber vor Lachen fast nicht mehr erholen konnte, nachdem man sich vorstellte.
    Zudem ist ein Vorstellen „ich heisse so, möchte aber lieber anders genannt werden“, nicht sehr angenehm und funktioniert vielleicht im privaten Umfeld, in einem grösseren Geschäft rennt man damit aber gegen die Wand und es braucht wirklich viel Kraft und Geduld!

    Bei all den Cloé’s, Kevin’s, Noémi’s, Shanaya’s und was noch so alles benammst wird, kann ich nur den Kopf schütteln und ihnen mein tiefempfundenes Bedauern ausdrücken…. man tut den Kindern keinen Gefallen (meine Meinung!)

  • Sibylle Hegen sagt:

    Was wirklich (!) schlimm ist: Wenn Eltern so kreuzdoof sind nicht abzuklären, welches die Bedeutung des Kindernamens ist. „Die Hinkende“, „Der Blutbefleckte“, „Die Herrschsüchtige“, „Der Untertan“, „Der Hässliche mit dem Kreuzblick“ u.v.m. sollte nun wirklich niemand von Geburt an heissen…

  • adlerauge sagt:

    … und auch für Cheyenne gibt’s spätestens dann einen neuen Übernamen, wenn ihre MitschülerInnen etwas mehr Französisch können…

  • zysi sagt:

    aus aktuellen gründen:

    http://www.blick.ch/people/schweiz/stephanie-berger-ist-mama-138804

    der sohnemann heisst:
    Giulien Alexander – Berger (?)

  • Dani Kobler sagt:

    Ob unser Rotscher auch an Kevinismus leidet:
    Charlene Riva und Myla Rose
    Egal, bei Federer drücken wir beide Augen zu.

  • zysi sagt:

    wir merken, WIR haben ALLE richtig gewählt 😉

  • Raphi sagt:

    @Martin A.: “ Kinder finden immer einen Weg jemanden einen Übernamen zu geben. Immer. “
    Ohja! Aus Susi -> Doofi. Hat ja auch ein „i“ am Ende. Kinderlogik.

  • Martin A. sagt:

    Ich finde es einfach gut, wenn der Name in mehreren Sprachräumen anwendbar ist ohne gleich als völlig daneben dazustehen. Zudem ist es schön, wenn der Vorname mit dem Nachnamen verträglich ist. Und tönen sollte er auch noch gut. Es ist aber verständlich, dass da die Geschmäcker auseinandergehen. Tendenziell ist eine grössere Vielseitigkeit auch wünschenswert. Hans, Paul, Emil, Gottlieb – das hatten wir lange genug. Aber die krampfhaft originellen Namen schon auch Schrott. Vermutlich ist wie oft der goldene Mittelweg das Richtige.
    Und noch wegen allfälliger Übernamen. Kinder finden immer einen Weg jemanden einen Übernamen zu geben. Immer. Daher muss man nicht darauf achten.

  • Susann sagt:

    Im Gegensatz zum Autor sind mir Namen wie Alexander, Anna und Maximilian ein Graus. Während Eltern, die dem Kevinismus verfallen sind, ihren Sprösslingen Einzigartigkeit wünschen, projizieren diese uralthergebrachten Namen m.E. einen beängstigenden Wunsch nach Konformität und Stabilität.
    Als Susann habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen meine Kinder nicht mit einem 0815-Namen und den zugehörigen Verhunzungen (Susi kling nun mal einfach nach Dackel) zu strafen.
    Ausserdem: Gibt es den genetischen Deutschschweizer noch? Haben nicht alle Kinder hier inzwischen mindestens ein Grossetlernteil mit ausländischen oder zumindest anderssprachingen Wurzeln?

  • Karin sagt:

    @ Judith

    Deshalb haben wir unseren Kindern ja auch „normale“ Namen gegeben.

    Dennoch finde ich solche „Wenn-doofer-Name-dann-schlechte-Noten“ Geschichten reichlich suspekt. Selbst wenn es eine Korrelation gibt, sagt das noch nichts aus über die ursächlichen Zusammenhänge.

    Und ich glaube, dass eine „Sarah Müller“, die von den Schulkollegen „Stinkfuss“ genannt wird, mehr Probleme hat als Sheilla Himalaya Oberhänsli, die dann vielleicht „Schiila“ genannt wird.

  • Judith sagt:

    @ Karin

    Überbewerten sollte man die Namensgebung nicht. Aber die Konsequenzen für das Kind, das den Namen höchst wahrscheinlich das ganze Leben lang tragen wird, gut bedenken. Es gibt übrigens bereits eine deutsche Studie, welche die Auswirkungen von solchen Namen auf die Leistungsbeurteilung in der Schule untersucht hat. Offenbar führt ein solcher Name zu schlechteren Noten…

  • Bionic Hobbit sagt:

    Ich muss auch manchmal den Kopf schuetteln, vor allem, wenn jemand mit gut schweizerischem Nachnamen einen exotischen Vornamen waehlt. Und vor allem, wenn er brav in der Schweiz wohnt. Wenn ein Paar kulturell gemischt ist, ist das eher verstaendlich, oder wenn sie in einem anderssprachigen Land wohnen.
    Nicht in allem Familien wird uebrigens der Name moeglichst der Grossmutter oder der Paten oder wessen auch immer gewaehlt. Die Familie meines Mannes ist riesig, mit besonders vielen maennlichen Mitgliedern, die alle sehr nahe beieinander in den Bergen wohnen. Bei denen muss ein Vorname einzigartig sein. Wir mussten die Vornamen unserer 3 Soehne erst mal bei den Schwiegereltern durchgeben, damit die uns sagen, ob es schon jemanden mit dem Namen gibt. Also Peter, Paul und Sepp sind da schon lange besetzt…

  • Georg sagt:

    Super Artikel!

    Kann sich jemand folgende Schlagzeilen vorstellen?

    „Sheney Gmünder in Verwaltungsrat gewählt“
    „Professor Justin Gilberto Dähler äussert sich bezüglich XY“
    „Neuer Partner bei Beratungsunternehmen XY; Chayenne Himalaya Fehr“
    „Liam Brian Zehnder wird Bundesrat“

    Was ich damit sagen möchte; jeder Vornamen weckt Assoziationen. Wer dem Kevinismus erliegt, behindert das Kind auch im beruflichen und politischen Weiterkommen.

  • Karin sagt:

    Meine Kinder haben – meiner Ansicht nach – ganz normale Namen. Trotzdem würde ich die ganze Sache nicht überbewerten. Denn es stimmt, auf dem Papier hat man den Namen für immer. Wie man aber genannt wird bzw. sich nennt, ist eine andere Sache. Klar, die lieben Kollegen bestimmen da auch mit; aber wenn sie wollen, finden Kinder so oder so Spitznamen. Man kann ja auch den Nachnamen verhunzen, wenn der Vornamen „zu normal“ ist.

  • Tamara sagt:

    *lol* @Adi, und wie löst Du das Problem der Kosenamen?

  • Mamamia sagt:

    @ Tamara: herrlicher Idee, die mit den AHV-Nummern.

    @ Pure: wieso fühlst du dich betroffen, wenn du, wie du sagst, in einer bilingulen Stadt lebst? Ich nehme, einer der Sprachen ist französisch. Audrey ist ein wunderscöner Name. Nun, in der Deutschschweiz leider kaum aus sprechbar.

    Was ich letztens gehört habe ist der Name: Tiago, für ein Mädchen. ?!??!?!

  • Adi sagt:

    Man stelle sich nur vor was das dann für eine Geburtsplanung mit sich ziehen würde:

    Begehrte Nummern wären sicher:

    2010.2010

    oder

    2010.12345

    Ein zusätzlicher Vorteil: In Schulklassen kann die Jahreszahl weggelassen werden und die Kinder können nur beim Suffix gerufen werden. Verwechslungen sind ausgeschlossen.

  • Raphi sagt:

    @pure: Ursprünglich war das ja ein Deutsches und ein Promi-Phänomän… sie müssen sich überhaupt nicht rechtfertigen für die Namen ihrer Kinder. Gerade weil sie in einer bilinguen Stadt wohnen. Worauf das ganze abzielt ist ja: Namen geben die überhaupt nicht in den Kontext und das Umfeld des Kindes hineinpassen und möglichst noch originell und einzigartig sind. Eieiei. Ich konnte schon mit diesen Einsilbigen nichts anfangen…

    Für mich ist wichtiger als der Klang, die Bedeutung. Zwar nur minim aber trotzdem. Wenn der Name Aurelia Tränensack bedeuten würde (was es sehr wahrscheinlich nicht tut), und ich den Namen supertoll fände, täte ich mir das meinem Kind trotzdem nicht an 🙂

  • Adi sagt:

    Mein Vorschlag:
    Kinder neu einfach durchnummerieren und die Jahreszahl davorstellen. Das ganze mit einem Punkt trennen.


    2009.76699
    2009.76700
    2010.1
    2010.2
    2010.3

  • Michael sagt:

    Als werdender Vater und Namensvetter des Autors kann ich nur sagen: Grundsätzlich stimme ich zu, dass der Name des Kindes nicht zu dessen Nachteil geraten sollte und schon gar nicht zur Selbstdarstellung der Eltern. Hingegen war es schon immer so, dass sich im Namen, den man sich schliesslich nicht selber aussucht, eine Haltung ausdrückt, die einem von den Eltern aufgeprägt wurde; in traditionellen Gesellschaften sind diese Prägungen eben auf gewisse Normen begrenzt. Das Anything goes der Gegenwart schlägt sich nun einmal auch hierin nieder, genauso wie in befreiten Kleidungs-, Ess- und allg. Verhaltensgepflogenheiten – auch nicht immer zum Vorteil der Mitmenschen. Und zuletzt ist die Gesellschaft durch die Vermischung der Kulturen nicht nur weniger uniform geworden, sondern eben auch bunter und das darf ein Name auch ausdrücken – es muss ja nicht gleich Keyla Knox Müller sein. Aber was wäre denn eine Gesellschaft aus lauter Friedrich Wilhelms, Kurts, Emils und Getrudes? Genauso langweilig wie die Schweiz in den 50 Jahren wohl noch gewesen ist.

  • pure sagt:

    danke für diese diagnose, ich wusste gar nicht, dass ich an kevinismus erkrankt bin, bloss weil meine kinder audrey chloé und olivia claire heissen. somit erfüllen wir wohl sämtliche voraussetzungen. 2 dieser namen sind übrigens französisch, also in einer landessprache. in unserer bilinguen stadt stört sich jedenfalls keiner daran.

  • Tamara sagt:

    Naja, hier sind wir wohl alle der Meinung des Autors. Heute will jede(r) einzigartig sein, am besten Superstar oder sowas. Und vergisst dabei, dass er/sie auch nur ein Tröpfchen unter rund 8 Mia. Menschen ist.

    NB zur Buchstabiererei: Der Vornamen allein ist ja oft eine Herausforderung. Mit dem Nachnamen wird’s ja auch immer komplizierter ob all der Migranten (wer heisst heute schon noch Huber, Müller oder Meier?). Vorschlag: Wir melden uns nur noch mit der AHV-Nummer. Dann erübrigt sich auch der Kevinismus.

  • Bruno sagt:

    Meine Frau und ich haben uns vor der Geburt unseres Kindes intensiv mit der Namenssuche beschäftigt. Wir fanden dies sehr interessant aber auch nicht leicht – schliesslich trägt unser Spross diesen Namen ein Leben lang. Übrigens findet sich der Name nicht unter den oben genannten Trend-Beispielen. Viele Eltern staunen jeweils nicht schlecht wenn man ihnen erklärt, was der Name ihres Kindes bedeutet, denn abgeklärt wird vorher fast nie – Hauptsache er tönt kreativ.

  • Martina sagt:

    Tatoo über dem Steissbein = Arschgeweih

  • O. O. sagt:

    Namen geben, mit denen auch Erwachsene rumlaufen können – denn erwachsen werden die Kinder sicher mal….

  • Alain Mohler sagt:

    Sehr guter Beitrag. Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich einen Kevin kennen lerne. Ähnlich geht es mir bei den Arschgeweihen. Einfach amüsant.

  • Claudia sagt:

    Ob man umgekehrt aber seinen Kindern einen Gefallen tut, wenn man sie, wie schon geschätzte 50 andere Personen in der Schweiz, Stefan Müller oder Philipp Meier nennt? Einer von vier Michaels oder Matthias‘ in einer Schulklasse zu sein ruft doch genauso nach „Namensverhunzungen“ wie ein exotischer Name. Hatten die Eltern eines Christians stärker das Wohl ihres Kindes im Sinne als die Eltern von Chloë, oder waren sie auch einfach bedacht, auf gar keinen Fall unschweizerisch-exzentrisch wirken zu wollen?

  • Mirza R. sagt:

    Kinder wachsen in einen Nemen hinein, auch wenn er für das weitere Umfeld zu Beginn vielleicht exotisch klingt. – Schwieriger wirds, wenn sie als „Lendenfrüchte“ wahrgenommen werden; damit finden sich kaum je ab.

  • Auguste sagt:

    hmm…, ein kreativer vorname ist noch schlimmer als ein tatoo über dem steissbein.

  • Daniel sagt:

    Ja genau. Und dann die Auswüchse der kreativen und ach so originellen Namensgebung mit herzigen Klebern hinten aufs Auto gepappt. Da frage ich mich sowieso, was will man mir mitteilen wenn da steht da Lea-Tabea und Lucca-Marlon mit „on Board“ sind??

  • Mum sagt:

    Was die seltsame Wahl ausgefallener Vornamen angeht, da bin ich mit dem Schreiber ganz einverstanden. Man sollte aber die Cheyennes und Kevins nicht mit allen zweisilbigen Namen in einen Topf werfen. So sind Anna, Lukas und David ebenfalls alte, biblische Vornamen und schon seit Generationen in Gebrauch. Sie entsprechen also dem Verdikt zeitlos, sind jedoch dummerweise einfach im Moment in Mode (so wie vor ein paar Jahren Michael, Claudia und Barbara…). Und Jan hiess schon mein Grossvater mit Jahrgang 1879, so wie nach ihm dessen Sohn und wiederum dessen Sohn. (Und Jan ist nichts weiter als die tschechische resp. niederländische Variante von Johannes, also Hans.) Jede Generation hat Modenamen, da kommt man nicht drum rum. Was die Charlenes, Maiks und Co betrifft: Die Sozialverträglichkeit wird wohl nicht von allen Eltern bedacht und auch mich schaudert bei gewissen Kombinationen.

  • Mamamia sagt:

    @ Michael Marti, wie heissen ihre Töchter?

  • doris sagt:

    huuch – mir stehen die haar jeweils auch zu berge wenn ich solche namen sehe. und wie bereits geschrieben: da soooo passenden nachnamen.
    schon mal im wir-eltern.ch forum geschaut? brrrr, da werden auch die ganz eigenartigsten namen gewählt

  • Mamamia sagt:

    Haha, sehr guter (amüsanter) Artikel!
    Naja, was solls, dann kann man sich die Namen der Generatin unserer Kinder villeicht nicht merken, oder wir finden
    sie seltsam. Aber die Kinder selber, werden es irgendwann so normal finden und morgen ihren eigenen Kindern STINKNORMALE Namen wieder geben.
    Unsere Eltern gaben uns damals auch, „moderne“ Namen, wie Matthias, Marcus, Marcel und Sandra, Claudia, Nicole.

  • Dani Kobler sagt:

    Ist es nicht so, das Eltern die selber exotische oder kompliziert geschriebene Vornamen haben dem Kind eher einen einfach und eindeutigen Vornamen geben?
    Und dieser Trend zu Kreativität auf Teufel beim den Namen führt auch dazu, dass selbst normale Vornamen präzisiert werden müssen.
    Ich heisse Dani. Wie man es sagt. Genau, mit einfach N und ohne H. Nein, kein Y am Schluss.

  • bllllll sagt:

    Ich verstehe den ganzen Aufruhr nicht ganz. Meine Grosseltern und deren Vorfahren (und die stammen alle von Ende 19./Anfang 20. Jahrhundert) hatten schon zwei bis drei Vornamen. Es ist ja wohl sonnenklar, dass man Personen nicht mit allen Vornamen anspricht… oder etwa nicht???!

  • oioioi sagt:

    Die letzten Kinder, von denen wir eine Geburtsanzeige erhalten haben hiessen Monua und Emil Johannes, na ja beides nicht so hitverdächtig. Aber der dümmste Name finde ich Jaël. Klingt nach Sprachbehinderung. Aber der ist im Moment soooo Mode.

  • Marco sagt:

    Obwohl der Name Kevin eigentlich gar nicht mehr so schlimm ist. Es weiss ja jeder wie man den schreibt. Schlimmer finde ich andere Irische Namen wie z.B. Liam (das spricht ja hier niemand richtig aus).

    Ich glaube aber, dass es man auch mit einem Retro Namen wie Franz, Fritz, Jost oder Heinrich in der Schule nicht einfach hat;-)

    Meine Frau ist eine schwarze US-Amerikanerin und da gehört es sozusagen zum guten Ton vor allem für Mädchen einen Namen neu zu „erfinden“, den es vorher noch nie gab. Das führt dann dazu, dass man sich kaum alle Namen merken kann und irgenwelche Kosenamen gebraucht werden.

  • Simone sagt:

    Super Beitrag, danke. Ich wundere mich auch die ganze Zeit und benutze gern ein befreundetes Paar als Studienobjekt. Es erstaunt mich immer wieder, wie intelligente Menschen auf jeden Trend aufspringen können (zuerst „Ewigi Liebi“ singen – obwohl nicht singbar – an der Hochzeit und dann den Sohn Nico irgendwaswasichmirnichtmerkenkann taufen). Sollte ich mal Kinder haben, konsultiere ich zuerst die Listen mit den beliebtesten Vornamen und halte mich fern von zweisilbigen Trendnamen. Und solchen mit ch, y, ì und so.

  • Alexandra A. sagt:

    @Roland Strasser: genau auf den Punkt gebracht! Engländer mit Italienische oder Spanische Vornamen, Schweizer mit Amerikanische/Englische Vornamen usw… grässlich. Ich kenne so viele Schweizer oder Deutsche (beide Elternteile), die die Namen Dylan, Ryan, Cheyenne, Colin, Kevin, Connor, Brittany o.ä. für ihre Kinder ausgewählt haben…

    Ich muss zugeben, meine Tochter hat auch drei Vornamen (nur der erste wird aber als Rufname benutzt), mit der einfachen Begründung, dass sie Wurzeln aus drei Ländern hat, darum habe ich ihr drei kurze Namen, je eine aus dem Land aus der sie stammt, gegeben. Und der Rufname ist ganz neutral, nichts exotisches! Sie wird ja in der Schweiz aufwachsen.

  • Steph sagt:

    Das ist mal ein wirklich guter Beitrag. Aber wem kann ich den weiterleiten? Mein Umfeld leidet fast ausnahmslos am Kevinismus. Namen wie Aedàn (keine Ahnung, ob ich die Striche richtig gesetzt habe, oder Mike Mark Tyson Gmünder lassen mich je länger, je mehr zweifeln, ob die Eltern wirklich wissen, was sie ihren Kleinen antun.

  • Raphi sagt:

    Herrlicher Beitrag! Danke!

  • LILA sagt:

    Naja diese Namen sind auch nicht wirklich mein Ding. Fantasievoll zwar aber ziemlich lebenserschwerend. Noch schlimmer finde ich aber, Jessica, Jennifer, Shakira, Jeremy oder eben Kevin. Da haben die Eltern ja nicht über die Namenswahl nachgedacht!

    Wie heissen denn die Kinder des Autors?

  • Roland Strasser sagt:

    bravo, endlich mal was zeitgeist-kritisches!

    ein wichtiges kevinismus symptom hat herr marti aber vergessen: möglichst grosse dikrepanz zwischen vor- und nachnamen.

    das gibt dann die kakophonen kombinationen, wie z.b. luzian ajanix meierhans oder russell derek siegenthaler, ljudmilla leah brunschwiler oder anais alessia bögli. man heisst ja auch nicht ueli rochester oder urs dos santos, oder?

  • gelsomina sagt:

    niccolò, enea und moreno sind ziemlich hundskommune italienische vornamen.

  • Reto B. sagt:

    Vor allem diese diakritischen Zeichen í, ë, ŷ sind der Horror. Aber richtig beobachtet: Das gibts immer mehr, das liegt im Trend.

  • Sarah_Glauser sagt:

    Der Beitrag trifft ins Schwarze! Tatsächlich denken viele Eltern bei der Namenswahl zuerst an sich. Manchmal habe ich das Gefühl Mütter und Väter wählten die Namen für ihre Kinder wie Labels, Gucci oder Prada. Schlimm auch, wenn man einen exotischen Namen nicht versteht. Dann wird die Funktion des Rufnamens pervertiert.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.