So macht Wandern mit Kindern Spass

Mamablog

Mit Vaseline lassen sich Blätter und Blüten am Körper festmachen. Alle Fotos: Kiludo

«Wie lange gehts noch?» – «Ich will nicht meeehr!» Nein, Wandern ist oft nicht «Müllers Lust»; Frust triffts eher. Doch Wandern ist so viel mehr. Cervelat grillieren, Gipfel stürmen oder Blasenpflaster aufkleben sind nur das eine. Wandern mit der Familie ist ein Erlebnis für alle Sinne, lüftet den Kopf und vermittelt den Kindern ein Gefühl für Natur und Umwelt. Und. Es kann richtig viel Spass machen – gewusst wie.

Wir zeigen fünf Basteltipps aus dem digitalen Kreativmagazin Kiludo, die Kinder locker auf einem Wanderausflug umsetzen können. Damit sich auch kleine Kinder fürs Wandern begeistern lassen. Viel Spass dabei!

Blumentattoos: Sammelt Wiesenblumen, aber nur solche, die nicht geschützt sind, und klebt sie mithilfe von Vaseline auf Arme, Beine oder Gesicht. Vergesst nicht, euch vorher mit Sonnenschutz einzucremen.

Sammelsurium-Kopfschmuck: Locht mit dem Locher je zwei Löcher in einen Verpackungskarton (solcher mit Röhrchen) und befestigt ein Gummiband so, dass ihr das Stirnband bequem auf den Kopf setzen könnt. Sammelt dann auf der Wanderung Blumen, Federn, Äste und Gräser und steckt sie in die Kartonröhrchen.

Zündholzschachtel mit Fundstücken: Packt eine Zündholzschachtel in eure Wandertüte. Die kleinen Schätze werden so geschützt, und die Kinder kommen weniger auf die Idee, ganze Felsblöcke mitzunehmen. Sammelt nur die Schönsten von den Schönsten, dann wird der Wanderrucksack auch nicht zu schwer.

Tannzapfenschleuder: Bereitet den Stoff oder das Leder zu Hause vor, stanzt links und rechts mit dem Locher ein Loch hinein. Sucht dann eine Astgabel und schneidet sie mit dem Sackmesser zu. Säubert die Astgabel von kleinen Ästen und Rinde, zieht den Gummi durch das Loch und macht dann am anderen Ende einen Knopf, damit ihr die Schlaufe über die Astgabel stülpen könnt. Das macht ihr auf beiden Seiten.

Glarner Tuch: Immer gut, eines dabei zu haben. Ideal als Verband, zum Sammeln von Gegenständen, für eine erfrischende Abkühlung als Stirnband, als Hosenbodenschutz, um sich draufzusetzen, als Fingerpuppe, zum Augenverbinden und sich ein stückweit führen zu lassen, um Gegenstände zuzudecken und zu ertasten, was darunter ist, um es als Spielball zu nutzen (einfach mit Rinde und Ästen befüllen) oder um es als Bühne für ein Natur-Kasperli-Theater zu nutzen.

Die detaillierten Anleitungen sowie weitere Spiel- und Bastelideen zum Wandern findet man auf KiludoLesetipps: Wandern mit Kleinkindern: Eine gute Idee? und Kinder, jetzt wird gewandert!