God bless the child, and the mother, too*

SCHWEIZ FERNSEHEN MUSICSTAR CHRIS VON ROHR

Chris von Rohr, 58, Schweizer Rock-Musiker und Musikproduzent, ist Vater einer Tochter, der bald neunjährigen Nilou. Von Rohr schrieb Bücher («Hunde wollt ihr ewig rocken», «Bananenflanke») und amtete als Jury-Mitglied in den ersten «MusicStar»-Staffeln. Von Rohr lebt in Solothurn.

Morgen schreibt an dieser Stelle die Schriftstellerin Zoe Jenny. Lesen Sie auch die bereits erschienen Beiträge: «Das dreckige Dutzend» von Mona Vetsch, «Kränkung bei Kerzenschimmer» von Bänz Friedli und «Schenken und schenken lassen» von Christine Maier.

Klar, es gibt immer Gründe, warum eine Mutter ihrem Kind nicht viel Zeit widmen kann oder will. Aber heute singen wir das hohe Lied der Mama. Letzthin traf ich eine Frau im Zug – eine Full-Time-Mutter. Meiner Meinung nach der anspruchsvollste und wichtigste Beruf in unserer Gesellschaft. Warum? Die Mutter vermittelt soziales Verhalten, Grundwerte, Wissen über die Welt, über die Ernährung, die Natur, über Sinn und Unsinn, über dies und das. Kein Lehrer, kein Heim, keine Psychoanstalt und kein Gefängnis kann eine gute Kinderstube ersetzen. Da passierts, da werden die Weichen gestellt und die Mutter ist nun mal meistens die nächste Person eines Kindes in den Anfangsjahren. Sie bringt mit ihrem Herz und ihrem Beispiel die Augen der Kinder zum leuchten, und gibt ihnen das Gefühl des Willkommenseins, den Boden und die Sicherheit, während das «starke» Geschlecht oft irgend einem Wahnsinn im Leben nachjagt.

Mir ging das Herz auf, wie diese Frau von ihren Kindern sprach: «Zeig ihnen jeden Tag etwas, das dich glücklich macht, das dir wirklich Freude bereitet. Deine Begeisterung, deine Gelassenheit sind ansteckend. Sie lernen die Kunst von dir.» Oder: «Wenn du sie zu fest drängst und zutextest werden sie zerbrechen und ihre eigene Stimme nicht mehr hören». Da war so viel Wärme und Wahrheit, die reinste Freude. Sie wusste um die kleinen Sensationen und Feinheiten, die dem Leben erst den tieferen, nahrhaften Sinn geben und war, trotz vielen schlaflosen Nächten, wach und erfüllt.

In diesem Moment wünschte ich mir für alle Kinder dieser Welt so eine Mutter. Einfach einen feinfühligen, warmherzigen Menschen, der für sie da ist, wenn der raue Wind dieser konfusen, kalten, auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Welt ihnen ungefiltert ins Gesicht weht. Ein Mensch, der den Nachkommenden die wertvollen, bleibenden Werte vermittelt, der ihnen Zuversicht, Sinn und Glanz verleiht. Inhalte und Vertrauen an das Leben. Das hat nichts mit materiellen Gütern zu tun, es geht um was viel Grösseres und Wichtigeres: um Herzöffnung, Ruhe und ums Zeithaben. Wir können unseren Kindern zum Start ins Leben nichts Besseres und Wertvolleres geben.

Versteht mich nicht falsch, ich behaupte hier nicht, dass jede Frau zurück ins Daheim an den Herd gehört. Das muss der Mensch für sich selbst spüren und bestimmen. Auch respektiere ich die Entscheidung einer Frau, die keine Kinder will. Ich verstehe auch, wenn aus finanziellen Erwägungen oder Karriere-Gründen in Partnerschaften beide arbeiten wollen, Mann und Frau. Jedes Lebewesen hat sein Schicksal, seinen Weg, und das sollten wir achten. Was ich aber hier klar und deutlich sage ist: Bitte mehr Respekt und Beifall für den total unterschätzten, oft belächelten Beruf Mutter! Das ist kein Nebenjob! Wer ihre Arbeit, ihr ewiges Dranbleiben, ihr konstantes Dasein für fast alles, ihr Herzblut und ihr Verzicht auf Vieles nicht zu würdigen weiss, ist für mich ein unwissender oder undankbarer Mensch. Denn merke: Ein Mann und eine Frau können alles haben, aber sehr selten alles gleichzeitig! Und mögen Menschen, die heute nebst ihrer Berufskarriere noch Kinder haben wollen, sich einfach mal überlegen, was das dann im Alltag heisst. Es ist die Liebe und das Beispiel, das man gibt, welches prägt und später zurückkommt. Oder eben nicht.

Man hört und liest es überall: Wir haben einen Erziehungs-Notstand. Es ist traurig, passiert täglich und überall: Die Kids bekommen den Stress, den Frust und den Hass ihrer Eltern ungefiltert zu spüren und schlagen zurück. Ein scheinbar endloser Teufelskreis, ein schwarzer Kelch, der von Generation zu Generation weitergereicht wird. Die Resultate sehen wir zunehmend auf den Strassen, in allen Medien und Supernanny-Shows. Letzthin sagte die kinderlose TV-Talkmasterin Oprah Winfrey: «Ich treffe immer wieder Frauen, die Kinder haben und sich eines Tages fragen, ob ihnen das Leben noch mehr hätte geben können.»

Meine Antwort: Ja, Oprah, vielleicht eine wirklich schöne, geborgene Kindheit mit einer Mum oder einem Dad, der für sie da ist. Was im Normalfall dabei rauskommt, ist die natürliche, unverfälschte Liebe deines Kindes zu dir. Und sogar ich als Vater, der ich noch allzu oft im Aussen herumstürchle und nun wirklich einiges in meinem Leben erlebt und gekostet habe, weiss: Es gibt nichts Stärkeres, nichts  Schöneres, als wenn dein geliebtes Kind erwidert, was du ihm gibst. Und dich liebend umarmt.

* Ray Charles (1930 – 2004)

198 Kommentare zu «God bless the child, and the mother, too*»

  • beat sagt:

    go chris go! guter text, voll krass. go krokus go. see you in sursee!

  • Brunhild Steiner sagt:

    An alle die sich von den Ereignissen in diesem Thread berühren liessen.
    Nach längerem Überlegen und Rücksprache mit Frau Althaus,
    entschliesse ich mich Elena’s Danksagung zu posten. Ich habe Elena von den anteilnehmenden Reaktionen im Blog berichtet und das hat ihr viel bedeutet. Es ist ihr ein Anliegen dies den Betreffenden mitteilen zu können. Vielleicht können wir das auch als eine Art Abschluss betrachten, ist doch einiges an Unruhe/Verunsicherung entstanden.
    In dem Sinne allen eine gute und bewahrte Zeit!

    „A dear friend contacted me from this blog and told me that some of you feel the loss of my beloved Katharina
    and expressed your condolences to me.
    Some of you grieve Katharina’s passing, some of you were so shocked when learning about what happened
    that you could not say anything.
    Some of you can’t even imagine it be real because it is so traumatic.
    I have a network of support around me that help me heal.
    So in small steps, I must learn to live with the reality that a life was cut short
    and my life now is about putting my building blocks back together.

    First of all I would like to express my gratitude that you send me feelings of support.
    It is very precious to know that as far and remote we all are from each other
    we still accomplish to connect through our emotions.

    As drastic as Katharina’s life was, I believe that I can say her and me were blessed with sharing our lives.
    That Katharina’s life touched the heart of some of you out there validates the torment that made her emotional being.
    In the end, at least, she was able to reach out and find a corner in her fellow country people’s heart.
    Thank you for extending your friendship like that.

    If it raises awareness that words and careless disregard can hurt even of it is all remote and anonymous,
    awareness that parental abuse causes catastrophes beyond imagination,
    then it is all I can hope for.

    What happened reconnected me with my faith in a way I never thought was possible before.
    It is that faith and the support from friends that gives me the strength to continue on my journey.
    Best regards, Elena Munoz.“

    • Nadine sagt:

      Chumm nöd druus, Katharina lebt doch. Was ist denn das für ein Theater im Mamablog?

      • Gabi sagt:

        @Katharina:

        Zumindest bin ich mir nach der haarsträubenden Story wieder mal umso klarer, wieso ausgerechnet SIE sich ständig von immer neuen Sockenpuppen verfolgt wähnen.
        Fälllt Ihnen selber das eigentlich wirklich nicht auf?
        Es sind doch jedesmal EXAKT ALL DIEJENIGEN*, die hier im MB ständig selbst irgendwelche äusserst seltsamen, bis eher schon pathologischen (damit meine ich SIE) Nickscharaden spielen, die daraufhin genau dieses Verhalten in alle Andere reinlesen wollen, die ihnen nicht wohlgesinnt sind: Sie! Mila! Pippi! WK!

        Krank!

        *Ausser Widerspenstige: der unterstelle ich das nicht!

      • Widerspenstige sagt:

        Ich habe Ihren post an Kath von gestern noch gar nicht gelesen, Gabi, und danke Ihnen, dass Sie mich von diesem Schmierentheater ausklammern. Ich habe das einfach nicht nötig und habe mich aber fast in diesen Scharaden verhäddert.

        Es mutet wirklich pathologisch an u es scheint besser, Sie könnten es dabei bewenden lassen. Oder wenigstens versuchen, es der Redaktion zu überlassen, hier aufzuräumen, diesen thread zu säubern sprich posts entfernen! Bitte reflektieren Sie, wägen Sie ab was Sie damit wieder aufrollen…es könnte ein Bumerang zu Ihren Ungunsten sein.

        Denken Sie gut nach, Gabi!

    • Beat sagt:

      Voll krass. Action.

    • Gabi sagt:

      Wow….

      Aber alle Anderen sind irre, was?!

      Und alle immer hinter ihr her. Und alle Verfolger sind Frauenfeinde – selbst wenn´s Frauen sind. Und alle Verfolger sind Lesbenfeinde. Und antisemitisch obendrein. Und alle Verfolger verstecken sich immer hinter X verschiedenen falschen Nicks. Und alle Verfolger erfinden fortlaufend weitere falsche Lebensläufe und Identitäten.

      Nichts ist wahr. Ausser der Allmacht der Lüge.

      Wie gut, dass Sie zumindest auch dem Wahren und Guten dienen kann.

      Woher weiss ich in diesem Gespinnst eigentlich am Schluss, was das Wahre und Gute überhaupt ist?

      Wow.

      • Gabi sagt:

        Tja.

        Vielleicht tue ich ihr sogar Unrecht?

        Ev. war Katharinas legeandäre Aufforderung, doch alle Männer dieser Welt zu „eliminieren“ tatsächlich nur ein Witzli.

        Bzw. Ausdruck eines sehr kranken Humors.

        Ich mein… Wenn Sie schon derartigen Schabernack mit ihrem eigenen Tod treibt… Dann ist ja ev. Auguste tatsächlich der begnadete, wunderbare Allegorien erschaffende Künstler, den ich vollkommen missverstanden habe…. Dann ist Mila vielleicht die scharfsinnigste und rationellste Blogerin hier… Dann ist Amanda wahrscheinlich tatsächlich nur eine Sockenpuppe von mir.

        Wahnsinn.

      • O. S. sagt:

        Ganz recht, Gabi.
        Sehen sie und staunen sie.

        Es ist gut möglich, dass bald eine Posaune erschallt und Sunny Hill und den ganzen Dreck darin in einem fürchterlichen Erdbeben unter sich begräbt. Denken sie an Babel, an Gomorrha, Atlantis, letztlich Rom und an die Ruinen Berlins. Den ganzen Müll unter sich begraben, verschluckt, im Erdboden digestiert. Zu Staub zermalmt.

        Und nach einiger Zeit wird sich die staubige Luft säubern und kleine Mexicans werden Äcker bepflanzen, Familien gründen, Kinder kriegen. Der ganze Mist von heute wird ein ausgezeichneter Dünger sein.

        The Lord has risen!

      • Gabi sagt:

        Ääh?!

        Uff.

        Nein. Klingt auch nicht grad, als wären wir zwei auf denselben Vibes, Orlando.

        (auch wenn Ihr Bild irgendwie – vom Soundtrack her – an das Ende von „the wall“ mahnt, um mal wieder eine Referenz ans aktuelle Blogthema hier abzusondern)

        Von Untergangs- und Zerstörungsphantasien – bis hin zum erwünschten Selbstmord – hatte ich diesen Monate glaub schon meine Ration „bitterer Medizin“.

        – Und meine ist das ganz gewiss nicht!

        Mich beelendet das von Kat. vor allem auch im Hinblick darauf, was für einer Art Mensch eine Mila – ungeprüft – eine bösartige Pädo-Verleumdung(!) abnickt.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Und erst noch post mortem, diese schrägen Gesprächsfetzen hier! Komments abzugeben, mit 2-jähriger Verspätung: Das ist ja schon fast morbide.

        Das Schlimmste steht uns aber noch bevor, da muss ich Ösi recht geben. Jetzt sowieso, jetzt erst recht. Ojemine: Kopf einziehen, bald kummt’s…

  • Auguste sagt:

    hmm…, brunhild, in der nacht des 24. auf den 25.12. hat ein „Thomas“ mit den silver lake einwürfen angefangen. ein stichwort, womit nur „katharina“ etwas anfangen konnte. ich war in jenen nächten definitiv nicht in der nähe eines computers und meine 1. kopie war es wohl auch kaum. aber damit fing etwas an, dass „katharina“ in aufregung versetzte.

    warten sie noch ab. gute nacht.

  • gelsomina sagt:

    aus dem mit dem stillen jenseits der stille

    ich hab mich halt auch schon lange gefragt, was da eigentlich abging. so um weihnachten herum hat jemand begonnen, unter dem namen thomas katharina zu sticheln – es sah so aus, als ob dieser jemand k kenne und versuche, sie mit anspielungen fertig zu machen. begonnen hat es glaube ich da, wo ich jetzt zitiert habe. ich hab das aber nicht genau präsent – es verteilte sich über verschiedene threads.

    aus dem post von k schliesse ich, dass sie es tatsächlich sehr persönlich nimmt. irgendwo anders spricht sie von einem „cyberbullie“, da ging es um das gleiche kaliber von anspielungen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Auguste: das war einer der Thomase, und Katharinas Kommentar dazu: „er macht ja auch dauernd links zum silverlake wasser-reservoir hier in los angeles. der begreift nicht, dass das etwa die distanz zuerich -zug ist. eine andere welt….“
    aber wenn Sie schon Zugang zu den Zeitungen dort haben, vielleicht finden Sie ja noch was… .
    Beim Schenken Thread lässt sich vielleicht auch noch was finden, aber ich muss nun wirklich ins Bett, Sherlock!

  • max sagt:

    @gelsomina

    Ja, Sie geben einen Einblick, wie die Kommunikation damals lief. Bitte kommentieren Sie. Warum haben Sie diese zwei Zitate gewählt? Aus welchem Thread schon wieder stammen sie?

  • gelsomina sagt:

    Thomas sagt:
    24. Dezember 2009 um 13:09
    …@kat und von wegen winnetouch: wir suchen immer noch den schatz am silbersee (silver lake)…

    Katharina sagt:
    24. Dezember 2009 um 16:11
    @Thomas, Thomas, Thomas & Co:
    Winnetou, Douchebag, Badewanne und Hombre…… Der Schatz im Silbersee suchen….. Und ein weiterer Thomas mit dem falschen Teletubbies link “http://www.teletubbies.br” schreibt dann “der Beitrag war sogar sehr gut! er passt zu k.s esoterischem gequassel. übrigens: in meinem garten ist der schnee geschmolzen – it’s a sign!”

    das ist pervers, was ihr da macht. Oder du. So langsam ist eines klar: in diesem Forum wird der Name Thomas benutzt, wenn es darum geht, gegen andere rumzutrollen.

    so all thomases can go fuck themselves. Erledigt eure Eifersüchteleien selber.

    Den Schatz im Silbersee werdet ihr alleine suchen müssen. „No Soup for you today!“ – Seinfeld

  • max sagt:

    Macht mal langsamer! auguste schlug früher am Abend das richtige vor:
    Abwarten, Tee trinken und schauen, wie sich die Dinge von selber entwickeln

  • Auguste sagt:

    hmm…, brunhild steiner ich habe grad noch etwas rumgegoogled und bin da auf dieses silver lake gestossen – ein künstlerviertel in l.a. nähe sunset blvd. im dezember habe ich mit rahel rund um den „schuh des manitou“ film rumgeblödelt und im verlauf brachte jemand dieses silver lake ins spiel in anlehnung an einen andern karl may film. ich hab dem damals keine bedeutung beigemessen. aber vorher habe ich in einem artikel im l.a. weekly etwas über einen sekten-selbstmord in silver lake gesehen. ich muss nochmal in den jenseits der stille thread nachsehen, wer mit dem stichwort silver lake rein kam.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    Ich finde es auch nicht so schlimm, wenn ich im Netz an der Nase herum geführt werde, damit rechne ich grundsätzlich. Was ich glaube und was nicht, kann ich immer noch selbst entscheiden.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Brunhilde: Der Mailkontakt mit „ausgerechnet“ Ihnen wurde gewählt, weil sie die nötige Empathie haben, da sind ja ganz real Bedürfnisse vorhanden. Sie haben sicher nichts falsch gemacht, wenn Sie sich darauf eingelassen haben.

    Der Tagesanzeiger könnte in dieser Sache beim Konsulat vorstellig werden, das wäre wohl der schnellste Weg, es braucht keinen Privatdedektiv.

  • Auguste sagt:

    hmm…, brunhild steiner, rennt sam spade eigentlich immer noch dem malteser falken hinterher? der schien mir nicht der teuerste zu sein. oder wenn rockford noch in seinem wohnwagen in santa monica lebt…

    nein, ich glaube eine einfache e-mail anfrage bei der ch-botschaft in washington würde wahrscheinlich schon genügen. die schulden uns sowieso noch was, weil sie den us-sturm aufs bankgeheimnis nicht mal im ansatz erkannt haben – die schlafmützen.

  • Laura sagt:

    @Brunhild
    wenn du überzeugt bist, dass alles authentisch ist, dann mach doch einfach, was dein Bauch dir sagt. Wenn wir alle an der Nase rum geführt worden sind, was soll’s? Wir tragen sicher keinen Schaden davon, wenn es jemandem dadurch besser gehen sollte, oder?

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Auguste: okay, ich schick mal meinen Privatdetektiv los, ehm, übernähmen Sie eventuell einen Teil seines Honorars?
    Der verlangt immer so unverschämt viel!

  • Auguste sagt:

    hmm…, brunhild steiner, ich teile pipi langstrumpf’s gedanken von 22.48h weit gehend. das wäre auch mein plausibelstes szenario aufgrund meines wissenstands. gewaltsamer tod wird von amtes wegen untersucht. vielleicht brächte eine anfrage beim LAPD (Los Angeles Police Department) eine klärende antwort. namen, geburtsdaten, ungefährer zeitrahmen der tat sind ja
    vorhanden. möglicherweise könnte auch das schweizer konsulat, wen es eines gibt in l.a., etwas zur klärung beitragen, ob es einen selbstmord einer ch-bürgerin um den jahreswechsel herum gab. die ch-botschaft wäre sicher auch informiert worden. in jedem fall sollten noch ein paar der vorliegenden fakten überprüft werden.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Pipi: einen Neuanfang kann ich nachvollziehen, aber warum sollte sie sich dann in einen mail Kontakt mit mir stürzen? Viel Zeit um neu anzufangen bleibt da im Moment nämlich nicht mehr neben all den Terminen die ihr rundherum noch das Überleben sichern.

  • max sagt:

    @Brunhild Steiner

    Ich finde, Sie haben es richtig gemacht. Ich überlege mir, ob es in den USA öffentliche Zivilstands- oder Sterberegister gibt. Das wäre die einzige Möglichkeit, etwas zuverlässiges anhand der Geburtsdaten herauszufinden.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    Ich habe mir überlegt, dass der Zeitpunkt des Todes kein Zufall ist. Ein neues Jahr, viele Menschen brechen auf zu neuen Ufern, fassen Mut etc., Elena könnte auch Mut gefasst haben und entschliesst sich, „Katharina, die Verzweifelte“ sterben zu lassen. Um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen, für sich selbst, inszeniert sie den Tod im Netz. Wir waren Zeugen ihres Leids und werden nun Zeugen ihres Todes, nun kann sie einen Neuanfang machen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Auguste: ich finde aber auch, dass Lea einigermassen verständnislos auf ihre „sie leben noch, da bin ich aber dankbar“ Äusserung reagiert hat. Mir schien eher dass hier jemand Neuer entweder einen ähnlichen Stil hat, oder kopieren möchte. Ausser mit Dr House Hinweisen kann ich nicht viel anfangen, da wir kein TV haben, und all diese Serien vor dem kleinen Comipschirm reinziehen ist doch nicht so das Wahre. Falls es nun so wäre wie Sie und Pipi und andere vermuten, dann bin ich wohl das perfekte Mittel zum Zweck, wobei ich mich nach dem posten der Danksagung nicht mehr gross engagieren möchte, ausser ehrlich gemeinte Kommentare zu kopieren und Elena zu schicken.
    Marcels Aussage bezog sich auf Äusserungen in einem der Gewaltthreads wo sich Katharina aus der Diskussion zurückzog. Für ihn klang Elenas post authentisch, so wie er es aufgrund seines Berufsalltages erwarten würde. Ich habe von beiden Frauen die vollen Namen mit Geburtsdatum, soll ich das nun bei irgendeiner Suchmaschine eingeben? Und wenn ja bei welcher? Und was genau würde das dann in welchem Fall nachweisen oder ent-beweisen?

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    Ich weiss nicht genau, in welcher Art. Solche Abläufe entwickeln ja eine Eigendynamik, sind mehr emotional- als vernunftgesteuert.

    Viele Multiple wissen auch gar nicht, dass sie multiple sind, sie haben einfach immer wieder Lücken in der Erinnerung, unerklärliche Ausfälle.

    Ich lasse mich hier mit meinen Mutmassungen auch auf die Aeste hinaus, weil ich die Umstände nach wie vor nicht kenne.

  • max sagt:

    @Pipi Langstrumpf
    So in der Art von: Katharina möchte sich outen, ihre Geschichte zum Diskussionsthema machen und will nicht mit eigenem Namen dazustehen, sondern einfach schauen, welche Reaktionen kommen?

  • Laura sagt:

    @Pipi Langstrumpf
    Ja aber sie hat ja erzählen können, wurde ja wahrgenommen, wenn sie ihren Freitod nur vorspielen würde, dann nimmt sie sich ja dieses Ventil des Erzählen können wieder, das macht für mich keinen Sinn. Wenn du aber recht hast mit deiner Annahme, so kann es durchaus sein, dass es keinen Sinn machen muss.
    Ich gebe dir Recht, dass Kindesmissbrauch in jeglicher Form das schlimmste Verbrechen ist, ich denke, dass eine Menschenseele sich davon ein Leben lang nicht richtig erholen kann.

  • Auguste sagt:

    hmm…, max gehen sie zu: die wef mütter…, ende januar und lesen sie lea’s posts vom 29.1. 22.38h und folgende bis nach mitternacht – nicht uninteressant!

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Laura: Ich gehe davon aus, dass die Kindheitsgeschichte der Katharina stimmt, folgerichtig kann sie daraus nur schwer beschädigt entkommen sein. Die ganze Sache könnte also ein Hilferuf sein, unbeabsichtigt, im Sinne von „nehmt mich wahr“. Menschen mit solchen Biographien funktionieren auf einer anderen Ebene, hinter der Normalität, dem Funktionieren, lauert die Verzweiflung und der Abgrund. Solche Menschen sind Ueberlebende, das ist das Drama. Ich denke, wer so etwas durchmachen musste, kann nie geheilt werden, es kann nur Linderung geben, z.B dadurch, dass man seine Geschichte immer wieder erzählen kann, wahrgenommen wird. Und eben, das Entstehen von multiplen Persönlichkeiten ist nach solchen Erlebnissen keine Seltenheit.

    Kindesmissbrauch ist (nach Mord) das schlimmste Verbrechen überhaupt, Folter an kleinen Menschen, manchmal über Jahre!

  • max sagt:

    @auguste

    Lea, Cosmo Kramer, das war
    26. Januar 2010 um 16:40

    Jetzt wie weiter?

  • max sagt:

    @auguste

    War nicht im Forum seit Ende Jahr, also habe ich den Teil verpasst. Soll sich doch lea wieder melden. Falls Du recht hättest würden wir ihr ja immer noch verzeihen mögen und weiter tratschen.

    @Laura

    Ja, warum inszenieren manchmal die Leute? Und ja, ich sehe es genauso: Ein fake ist für mich immer noch abwegig.

  • Laura sagt:

    @Pipi Langstrumpf
    es kann ja auch sein, dass es ganz anders war, wir wissen nur das, was Elena uns aufzeigen wollte, was sicher nicht die ganze Tragödie war. Ich muss sagen, ich war zu geschockt um reagieren zu können, ich habe keine Sekunde gezweifelt, dass das nicht stimmen könnte. Welches Ziel würde sie verfolgen? Wozu sollte sie so ein Drama inszenieren? Für mich ist die Idee, dass es ein Fake sein könnte abwegiger, als dass es Wahrheit ist.

  • Auguste sagt:

    hmm…, max, hier ein paar lückenfüller:

    „lea“ postete in den tagen rund um den kevinismus-thread ende januar und ich vermutete es handle sich um „kartharina“ mit neuem nick.

    seinfeld ist eine us kult tv-serie aus den späten neunzigern. wiki und youtube sind gut dokumentiert.
    „cosmo kramer“ ist einer der haupt-charaktere der serie. „lea“ liess diesen namen ohne not im kevin-thread fallen – ich vermutete darin einen hinweis, weil man schon ein grosser fan der serie sein musste um kramer’s vornamen zu kennen, der erst in einer der letzten staffeln überhaupt bekannt wurde (ich kannte ihn z.b. nicht, aber wiki half mir auf die sprünge). daraufhin bedeutete ich „lea“, dass ich froh sei, dass sie noch lebe worauf sie wieder von der bildfläche verschwand.

    viel spass beim puzzeln.

  • max sagt:

    @Pipi Langstrumpf

    Vielleicht war der Mamablog eben wichtig für sie. Ich bin noch nie gestorben – jedenfalls nicht, dass ich mich erinnern täte. Ich weiss also auch nicht worüber ich letztes mal geredet habe kurz vor meinem letzten Atemzug.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @max: Ich habe kein Problem, die Horrorgeschichte von Katharinas Kindheit zu glauben, weil ich weiss, dass es solche Verbrechen gibt, ich beschäftige mich seit Jahren damit.

    Meine Zweifel beziehen sich auf das dramatische Ableben der Katharina, die ganzen Umstände, wie Elena sie schilderte, erscheinen mir einfach nicht schlüssig. Diese Selbsverstümmelung, und dann, kurz vor Todeseintritt, denkt die Sterbende an so etwas Nebensächliches wie den Mamablog und äussert ihrer Liebsten gegenüber entsprechende Wünsche…. Irgendetwas ist hier krumm.

  • max sagt:

    @pipi langstrumpf
    Stimmt in den USA wird in vielen Lokalzeitungen, trocken, detailliert und vollkommen pietätlos und auch ohne Sensationshascherei über solche Vorfälle rapportiert, genau neben dem entlaufenen prämierten Zuchtchüngel von der Rasse Belgischer Riese. Die Frage ist, wie Sie den Gazeteer oder die Morning News von Hinterfultigen auffinden wollen online. Ich selber habe zuviel Respekt vor dieser Geschichte, um noch zusätzlich darin zu wühlen.

  • max sagt:

    @auguste

    Seinfeld, was ist das noch nie gehört? Ik nix verstahhn.

    Ok, Zeit ins Land gehen lassen ist immer eine gute Idee, wenn nicht grad „Mann über Bord“ ist.

    Lea, wer, wo?
    Lea gesperrt, ja oder nein?

    Ich habe vor Jahren einmal eine hirnverletzte neue Bekanntschaft befragen müssen über einen Rechtsfall in den USA. Ihr war dort das Kind weggenommen worden und die schweizerischen Behörden fanden es nicht wirklich nötig, sich zu kümmern.

    Die Frau konnte damals keine drei Sätze am Stück berichten. Schon beim dritten Satz schweifte sie mitten in der Hälfte des Satzes ab zu einer komplett anderen Angelegenheit. Ihre Geschichte war so haarsträubend, dass man sie genausogut für verrückt und im speziellen für paranoid hätte halten können. Mit Sicherheit wusste ich, dass sie eine Hirnschädigung in einem Unfall erlitten hatte. Genauso sicher hatte ich schon Erfahrung mit Patienten, die an Aufmerksamkeitsdefiziten litten und deswegen immer wieder wegdriften. Ich habe es dann so gemacht, dass ich sie während vier Wochen immer wieder befragt habe, von neuem auf die vorherigen Themen zurückkam, bis sich die Lücken gefüllt hatten.

    Dabei prüfte ich die Geschichte auf Widersprüche. Es gab keine. Zwei Jahre später bekam ich mehrere hundert Seiten Gerichtsakten von einem amerikanischen Familiengericht zu sehen. Die Geschichte ging auf, was die Entführung des Kindes betraf und die Vorgänge, wie dann am Schluss der Kindsvater das Kind zugesprochen bekam.

    Nicht bewiesen ist, dass der Unfall ein Mordversuch ihres Ehemannes war. Aber da schränkte sie selber ein, dass sie zu diesem Vorfall keine präzise Erinnerung hatte und es keine Beweise gab.

    Darum vertraue ich auf Brunhild Steiners Feststellung, dass sie in der Korrespondenz mit Katharina und mit Elena keine Widersprüche findet. Brunhild Steiner ist intelligent genug, um solche Widersprüche aufzufinden.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    @Brunhilde: Ich bin gespannt auf den Danksagungspost, wir werden sehen.

    Gibt es eigentlich in L.A. auch Zeitungen, die Todesanzeigen veröffentlichen, irgendwie wird doch auch dort die Oeffentlichkeit über Todesfälle informiert? Ausserdem waren die Umstände von Katharinas Tod dermassen dramatisch, dass darüber etwas in den Medien hätte erscheinen müssen, das könnte man überprüfen. Sie sehen, ich bin nach wie vor nicht überzeugt, das Netz bietet so viele Möglichkeiten…..

  • Auguste sagt:

    hmm…, brunhild steiner, ich würde damit noch zuwarten. analysieren sie vorher nochmal die jüngsten lea kommentare. der „cosmo kramer“ im kevin-thread ist praktisch dasselbe wie mein „dr. house“ hinweis an sie – ein wink für „insider“. „lea’s“ posts waren vom inhalt her nicht spam-filter gefährdet. aber das liesse sich zur not noch abklären.

    selbst mir als mehr oder weniger regelmässigem zuschauer von seinfeld-folgen war der vorname von kramer völlig unbekannt – er war immer nur kramer gewesen. „katharina’s“ seinfeld bezüge waren ja fast schon legendär. auffällig war allerdings, dass kaum jemand je darauf einstieg – ok., das könnte man noch damit erklären, dass hier niemand mehr fern sieht. seinfeld scheint hierzulande in breiten kreisen nicht wirklich populär gewesen zu sein. ich lasse mich in diesem punkt aber gerne belehren, da ich nicht hier lebte, als die serie ihren höhepunkt hatte. ausserdem würde ich nochmal bei marcel nachhaken. er sagte einmal in einem post, er spüre etwas (eine tiefe verletzung oder ähnlich) bezüglich „katharina’s“ seelischer verfassung. mir fiel das in ihren posts im mamablog nicht so deutlich auf. fragen sie mal nach, was/welche posts ihn auf diesen gedanken gebracht hatten oder ob dieser eindruck beim austausch mit ihr in anderen blogs entstanden war.

    mein bester rat an sie wäre, zuzuwarten bis „lea“ wieder einmal auftaucht (was ich bezweifle) und dann ein paar fragen zu stellen, bezüglich „cosmo kramer“ und „den thommies“. vielleicht gibt’s ja ganz plausible erklärungen dafür. auch wenn max wahrscheinlich anderer meinung wäre; bei entscheidungen, wo der faktor zeit keine entscheidende rolle spielt, hat es sich schon oft ausbezahlt etwas zeit ins land gehen zu lassen, bevor man sich festlegt. lassen sie sich nicht vor einen karren spannen, dessen ladung sie (noch) nicht richtig abschätzen können.

  • max sagt:

    @Pipi Langstrumpf
    @auguste

    Ich habe im Verlauf der Jahre drei verschiedene Frauen an komplett verschiedenen Orten kennengelernt, die mir solche Horrogeschichten erzählten, wie sie Katharina in dem Gedicht schildert. Ich habe kein Problem mit der Glaubwürdigkeit.

    In jenen Fällen waren es wohlhabende Familien, Väter mit einem grossen sozialen Ansehen, hier in der schweizerischen Städten.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Auguste: klar, aber es müsste wirklich sehr gut orchestriert sein, ich hatte erst mit der einen Kontakt, und nun mit Elena. Alles erscheint zeitlich und auch sonst sehr stimmig zu sein.
    Es ist der eine und andere auf die interne Spamliste gekommen, vielleicht würden Sie Lea ja dort finden?
    Nun ja, bereiten Sie sich einfach schon mal auf den abschliessenden Danksagungspost von Elena vor (ist jetzt kein Witz), ich werd den morgen oder am Freitag in diesem Thread posten.

  • Auguste sagt:

    hmm…, brunhild steiner, mir gingen ähnliche überlegungen wie ihnen und pipi langstrumpf durch den kopf. der cyberspace ist ein formidabler ort, sich zu multiplizieren oder zu spalten, manchmal auch unfreiwillig, wie ich aus eigener erfahrung weiss. lea ist verschwunden – na ja, vielleicht ist sie nur in den skiferien.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Pipi Langstrumpf: ich habe mir das auch mal überlegt. Doch mir scheinen die beiden wirklich voneinander unabhängige Persönlichkeiten zu sein. Ich habe in der Zwischenzeit auch Namen, Daten und Photos erhalten, die Sache müsste mit sehr viel Aufwand und hochprofessionell aufgezogen worden sein, um im ganzen Biographie- und sonstigem dschungel noch keinen einzigen Widerspruch hervorgebracht zu haben. Und ich kann Ihnen sagen, eine multiple lebende Person wäre mir trotz riesen Bauchlandung meinerseits, dann immer noch lieber als so wie es wohl doch eher der Wirklichkeit entspricht… .

  • max sagt:

    @Pipi Langstrumpf

    Zu schön um wahr zu sein.

  • Pipi Langstrumpf sagt:

    Ich habe mir diese ganze Geschichte um Katharina noch mal durch den Kopf gehen lassen und fasse meine Gedanken kurz zusammen: Vielleicht ist ja alles ganz anders, will meinen, Katharina und Elena könnten ein und dieselbe Person sein. Wenn man weiss, dass schwere Misshandlung in der Kindheit, vor allem sexueller Art, eine multiple Persönlichkeit hervorbringen kann, erscheint mir dieser Gedanke nicht ganz abwegig. Ich habe einiges zu dem Thema gelesen, das eindrücklichste und erschreckenste Buch dazu ist für mich „Vater unser in der Hölle“, ein Tatsachenbericht.

    Es wäre doch möglich, dass sich „Elena von Katharina getrennt“ hat, weil sie einen Neuanfang machen will, sie fühlt sich stark genug, die verschiedenen Aspekte ihrer Person wieder zu vereinen. Das wäre ein Anfang, nicht das Ende. Wir werden es wohl nie erfahren, so sehr wir auch gerne mehr wüssten.

  • max sagt:

    @mamablog

    Die Einträge von mir vom 9. Februar 2010 um 14:24, 17:42 und 18:14 dürfte man dann bitte löschen. Die Brunhild Steiner und ich haben uns organisiert. So ist es nicht mehr nötig, dass eine mail Adresse von mir offen herumliegt.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @max: sollte unterwegs sein

  • max sagt:

    @Brunhild Steiner

    Wartet auf Freischaltung, ich versuchs nochmal:
    ‚max11@sags-per-mail.de‘
    Gruss

  • Brunhild Steiner sagt:

    @max: tut mir leid, ich bin eine ziemlich technische Nuss und kann da klicken was ich will ohne dass was Gescheites rauskommt.
    @Redaktion: könnten Sie max meine mailAdresse zukommen lassen? Das wär wirklich nett!

  • gargamel sagt:

    da hab‘ ich auch noch einen (ohne den religiösen underton): crosby, stills & nash – teach your children

    http://www.youtube.com/watch?v=qirbj-zcW44

  • zysi sagt:

    @auguste

    danke; or to put it in an other way: honoring the parents, means to return the love they give

  • Auguste sagt:

    @ zysi

    hmm…, vielleicht ist die musik nicht ihr stil, der text aber sicher. wen sie gehen, machen sie einen kurzen marschhalt auf youtube.com – geben sie ein: george strait – love without end, amen > search und clicken sie den clip live from tucson an. falls sie eine übersetzung bräuchten, lassen sie es mich wissen.
    viel glück und machen sie’s gut, zysi

  • max sagt:

    @Brunhilde Steiner

    Nein, die drei Einwürfe von Elena machten keinen wirren Eindruck auf mich. Sie waren sehr gut strukturiert und gaben für mich eine komplette und zusammenhängende Geschichte wieder. Eher fraglich ist, ob die antwortenden wirklich so gut Englisch können und das auch durchgelesen hatten. Viele Menschen reagieren so krass, wenn es ihnen zuviel wird.

  • max sagt:

    @zysi
    Mich haben Sie nicht verletzt. Und ich weiss nicht, zu welchen Verletzungen sie verleitet werden könnten.

    Mir war klar, dass Elena rekonstruieren will, was in dem Blog lief. Was und wie sie es tun würde, das konnte ich nicht wissen. Ein Übersetzungsprogramm ist ein verzweifelter Versuch und wird mit Sicherheit die Suche verwirren. Genau darum bin ich zurückgegangen und haben den Ablauf rekonstruiert, so wie ich ihn damals wahrgenommen hatte.

    Ein Blog ist für mich nicht dermassen abgekoppelt vom richtigen Leben. So kann ich mich auf Blödeleien zum einem Luxusthema einlassen, wie Kindswagen in Bars. Aber ich kann mir auch Rechenschaft abgeben, ob ich aufmerksam bin, handlungsfähig wenn jemand in Not gerät. Für mich ist das eine unerwartete Situation. Blogs sind eine neuartige Sache und so ist es richtig zu überlegen, wo der Handlungsspielraum liegt.

    Was ich Elena mitteilen möchte habe ich auf Englisch aufgeschrieben. Was zur Diskussion über den Handlungsspielraum beiträgt, habe ich auf Deutsch zusammengefasst und versucht, dass es nicht allzu krass wird.

  • zysi sagt:

    @max
    nein, nur eine einsicht in meine entscheidung – sie haben noch genug saft

    ich will einfach nicht mehr einen blog unterstützen, der meinen ansichten massiv entgegen läuft und mich zu (angeblichen) verletzungen verleiten kann…

  • zysi sagt:

    @brunhilde

    sie verstehen; sie sind mutter mit herz und geist

    ganz sicher nicht, vergelts ihnen gott

    @max – deine ansichten gehören in die ohren vieler (junger) männer und väter
    Denn da ich noch als Sohn bei meinem Vater war, als zartes und einziges Kind unter den Augen meiner Mutter, da lehrte er mich und sprach zu mir: Dein Herz halte meine Worte fest; bewahre meine Gebote, so wirst du leben!

  • max sagt:

    @zysi: Und Sie geben mir jetzt einen Rat?

  • Brunhild Steiner sagt:

    @zysi: Elena wurde abgeraten weil sie Beiträge, die Katharina betrafen und eher negativ gemeint waren, durchs Übersetzungsprogramm schickte…, was ihr nicht unbedingt gut getan hat. Sie wollte verstehen was in den letzen Tagen genau ablief, sich einen Reim auf die ganze Eskalation machen. Katharina hat oft mit ihr über den Blog gesprochen, so wusste sie von seiner Existenz und auch von ein paar regelmässigen Schreibern.
    Als sie sich dann zu einem englischen post hinreissen liess, löste das sehr kritische Reaktionen aus (was ich schon auch nachvollziehen kann, als Beobachter macht das Ganze wohl einen ziemlich wirren Eindruck)
    Um sie zu schützen, und auch den Blog, wurde ihr dann eben dringend von weiteren Besuchen abgeraten.

    Aber, ist Ihre Aussage so zu verstehen dass Sie sich als Schreiber zurückziehen werden?
    Jedenfalls ebenfalls alles Gute und ich erweitere das „bhüet Di“ zu einem „bhüet Di Gott“,
    da sind Sie sicher nicht dagegen, oder…;-)

  • zysi sagt:

    @max

    ich meine die verantwortung, die wir hier haben, uns und den anderen gegenüber – wenn ich als verantwortliche mitbekomme (-n würde [?]), dass jemand ihr ableben im blog erwähnt, dann würde ich mich hüten, weiterhin zu würzen

    die einzelnen blogthemen sind es an sich nicht, die summe macht das bild zur frage: wozu überhaupt?

  • zysi sagt:

    interessant, dass dies gerade heute beim tagi reinkommt, insbesondere der letzte abschnitt!!!!:
    http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Bloggen-war-gestern/story/24105427

  • max sagt:

    @zysi

    Ich habe Ihr Anliegen nicht verstanden. Ich merke zwar, dass es Ihnen wichtig ist, aber nicht, was sie eigentlich anmahnen.
    Was meinen Sie mit dem Blog von gestern und von heute? Unsere Einträge in diesem Thread von letztem Jahr oder der Blog vom Kinderwagenverbot?

  • zysi sagt:

    @max, brunhilde

    mich beschäftigt die aussage

    Die Menschen die sie betreuen haben ihr dringend abgeraten den Blog weiter zu besuchen

    wäre dies nicht generell zu bedenken, es muss ja nicht direkt um leben und ableben gehen wie bei katharina-elena, aber wenn ich mir bspw. den gestrigen und heutigen blog ansehe, dann kann einem schon auch äusserst mumlig werden. warum?

    wir sind alle ein tatkräftiger teil dieses blog und nicht nur leser…..
    also helfen wir diesem gefässe mamablog in seiner existenzberechtigung, die da ist?
    gestandene menschen/eltern können verdauen, wenn auch mit etwaigen störungen, aber sicherlich kann es signalwirkung haben auf unsichere persönlichkeiten…..immer nur gute? => warum wohl soll eben die elena nicht mehr hier sein …..?

    für mich ein trifftiger grund, nebst redaktionellem austausch und ungewolltem comingout, nun einen schlusspunkt zu setzen

    lesen ja, schreiben nein – so nümme

    euch beiden alles gute und bhüet euch

  • max sagt:

    @Brunhild Steiner: Dafür wissen wir, wo uns treffen, wenn es später noch etwas zu sagen gibt.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @max: denke hier schauen momentan nur noch die rein welche das Geschehnis interessiert,
    gut kauen fördert die Verdauung, das lässt sich wohl auch aufs Nichtessbare anwenden… .
    Klar, es könnte noch einiges gewesen sein, Hinweise dazu wären ja vorhanden,- das Ergebnis war jedenfalls tödlich…

  • max sagt:

    @Brunhild Steiner. Vielleicht sollte ich nicht darauf herumkauen, und dennoch: Die Schilderung von Elena lässt auch die Möglichkeit offen, dass es nicht ein Selbstmord war, sondern ein verunglückter Versuch zur Selbstverstümmelung. Da bin ich wohl mit meinem Realitätssinn an der grenze zum grusligen und schamlosen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @max: ja, das mit den Zeiten ist verstörend. Das letzte mail welches sie schrieb ging an mich,
    und ich weiss bis heute nicht ob das eigentlich ein geplantes Abschiedsmail war,
    es lässt Spielraum in beide Richtungen offen-, jedenfalls ist es mir sehr wichtig geworden…

  • max sagt:

    @Brunhild Steiner
    Ok, danke.

    Ich habe Zeitzonen nachgerechnet. Und das ist das verstörende: Katharinas letzter Eintrag war, wenn ich richtig rechne, keine anderthalb Stunden bevor sie gestorben ist. Elena schreibt, dass sie ihren Computer zetrümmert hatte. Das kann man auch so deuten, als hätte Katharina noch auf eine gescheite Antwort gewartet bevor sie aufgebrochen ist.

    Von meiner Seite her, ich habe zwar eine grosse Klappe. Aber wenn es draufankommt, habe ich sehr grossen Respekt vor der Autonomie des Einzelnen und schaue immer erst sorgfältig hin, lasse die Dinge sich entwickeln, bevor ich etwas sage oder tue. Kann sein, dass ich diese Haltung gelegentlich revidiere. Bei Katharina hatte ich überschätzt, dass sie dort schon lange zuhause ist und vorausgesetzt, dass sie sich auch die richtige Umgebung geschaffen hat.

    In dem kurzen Moment, wo mir zwei oder drei so klare Eindrücke in den Sinn kommen, da habe ich überhaupt kein Zeitgefühl. Ohne Zeitgefühl ist es fast unmöglich, gezielt zu Handeln, weil das Geschehen ohne Anfang oder Ziel einfach vorüberzieht.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @max: Lieber max, ich habe das soeben gesehen und mir erlaubt es zu kopieren und Elena zu schicken.
    Die Menschen die sie betreuen haben ihr dringend abgeraten den Blog weiter zu besuchen.
    Allerdings würde sie gerne auf die Mitleidsbekundungen reagieren,
    da sind wir nun am schauen ob und wie das machbar wäre. Einen ganz guten Tag! brunhild

  • max sagt:

    Dear Elena Muñoz

    Thank you for letting us know. It has been only a couple of days ago that I came back to this forum and learned about Katharina’s passing on.
    First of all let me express my condolences. The news are terribly sad. I am glad you informed us. Your report is terrifying, yet I find it better to know.
    I have read Katharina’s poem. Many years ago I had known a woman who had gone through a very same ordeal, with too many details resembling. She was a wonderful lady, frail and yet so alert to anything really important in life.

    Late that evening I had read Katharina’s second but last comment in this blog. It is with Zoë Jenny’s entry „Freuden der Schwangerschaft – joys of pregnancy“ and was written December 30, 3:52 p.m. CET.

    Katharina ends her post with
    „All creation myths speak of gods who return one day.
    They arrive out of the blue.
    Time’s Up!“

    In a blink of my eyes two thoughts went through my mind on reading those lines: „Are these the words of somebody who is going to leave for always?“ And „Where from does she quote?“
    I am not very good a poetic language. For me language is a professional and rather rough way to transport information. Any poetic samples would keep me in a dreamy state at best without a hint of what to do. The only thing that came to my mind was a rough and barking: „Katharina, what are you doing?“.
    There was a terrible delay in this blog system those days. It took hours for messages to appear and more hours for answers to get through. I was annoyed and tired with it, to be honest and I decided to wait and see.

    Yet, I wish I had done the barking.

  • Auguste sagt:

    hmm…, haben schutzengel auch schutzengel? mir scheint sie könnten einen gebrauchen.

  • Schutzengel sagt:

    Ohne Mutter kein Kind, ohne Kind kein Wachstum, ist so – bleibt so – weil immer so .. Geld Gier Macht Wucher alles Dinge die heute unsere Demokratie zerstören und wer sind die machthalter, Männer die sich schnell aus der Verantwortung stehlen, dann wenn Erziehung schwierig wird oder das Babygeschrei unerträglich… einer muss ja schliesslich das Geld heimtragen..
    Ausreden, Ausklinken aus Verantwortung zum Eigennutzen.. Ruhe vor dem Sturm.. Arme Kinder der JetztZeit.

  • Globetrotterin sagt:

    Von „Respekt und Beifall“ alleine können Mütter in unserer materiellen Welt leider nicht (über-)leben.
    Wie wär’s denn mit einer finanziellen Entschädigung für den „total unterschätzten, oft belächelten Beruf Mutter“? – All die Lobpreisungen sind ja ganz nett – gelten sie nur, solange Frauen diesen anspruchsvollen Multitasking-Job gratis und in Abhängigkeit verrichten?

  • heidi reiff sagt:

    Was mich am meisten auf die Palme bringt sind Weiber die nach wie vor, wenn Sohn oder Tochter längst erwachsen sind über Ihre Kinder lästern. Ich war da ab und zu in einem Strassencafe, mit halbem Ohr hab ich da mitgehört, stets Klagen meist über Töchter. Ich mag Klatschweiber nicht. Vor einiger Zeit hab ich konsequent den Kontakt abgebrochen mit einer langjährigen Kollegin, die ständige Jammerei über lhren längst erwachsenen Sohn, “ den ganzen Muttertag hat er mir verdorben“ etc. Meine Kinder sind erwachsen, mein authistischer Sohn wird liebevoll begleitet in einem Heim für erwachsene Behinderte. Ich habe viel gelernt von meinen Kindern, freue mich über die Spontanität meiner Grosskinder, die sind echt selbstständig und normal selbstbewusst, die gehen ihre eigenen Wege haben ihr Umfeld mit gleichaltrigen. Im Handarbeitsunterricht in der Schule meiner Grosskinder werden auch Knaben im Stricken, Häkeln etc. angeleitet, so wie es in anderen Sparten auch Lastwagenführerinnen gibt, in Technik auch Frauen etc. In einen Boxring würde ich nie einsteigen, auch Karate nicht, ich mag aufgeplusterte Muskelprotzen nicht „Belsazar“ – die Knechteschar ihm Beifall brüllt – . Es gibt auch Angebote für Frauenfussball alles ist da, ich hasse Intrigen wie Gift- da haben wir ja als erwachsene Menschen die Chance auszusteigen-
    eine alte Binsenwahrheit- ich gehe meinen Weg allein- ich hasse Shows – Amerikadreck – Bluff – Kommerz – Kommerz – Kommerz – ich bin froh, kann ich mich noch an kleinen Dingen erfreuen – eine flackernde und die Tastatur am Computer.

    PS. Dieser Kampf, gegenseitige Aufplusterung, sind Menschen da nicht oft überfordert ? Kampf ist oft vergeudete Energie, so phanatische Wettkämpfer auch im Sport, wer sich in die Gefahr begibt kommt darin um. Informiert werden wir,wenn ich mich zur Ruhe lege kontrolliere ich, dass alle Kerzen gelöscht sind – ich lasse mir meine Brust weder vergössern noch verkleinern – ich messe sie nicht – ich akzeptiere sie einfach als naturgegeben – die Symbiose findet statt von 1 – 9 Monate im Fruchtwasser, einfach ein Prozess der Natur, eine normale Entwicklung, Entwicklungspsycholgie……., kein Mensch kommt als Genie auf die Welt.

  • Jan Holler sagt:

    Was für ein anbiedernder Text von Rohrs. Und typisch, welche Frauen/Mütter voll darauf abfahren. Der Mann soll doch bei seinen seichten Liedtextchen bleiben. Das Frauenbild, das da durchschimmert, ist so was von altbacken und eigentlich reaktionär.

    Auch die anderen Beiträge (Jenny, Vetsch, Friedli, Maier) können mit dem Witz und Niveau der Texte von Althaus und Binswanger nicht mithalten. Das Experiment mit diesen sogenanten Promis ist m.E. in die Hose gegangen.

  • René sagt:

    @joe: Sie meinen wohl „loser“. Hat nur ein „o“.

  • joe sagt:

    who the f*** ist marcel?
    ein möchtegern?
    ein looser?
    einer der sich ins rampenlicht stellt und nichts zu sagen hat?
    egal….in die tonne damit

  • Laura sagt:

    @fremde
    ich sehe das nicht ganz so schwarz-weiss. Ich habe trotz der Kinder immer gearbeitet, seit mehr als 10 Jahren Vollzeit, weil ich meine Familie allein ernähren muss. Mein Tag fängt um 5 Uhr an, jeden Tag auch Samstag/Sonntag, nach meinen 8 Stunden Arbeit im Büro mach ich auch noch die ganze Arbeit, die eine Vollzeit Mutter während dem ganzen Tag macht, von wegen 17 Uhr Feierabend, dann fängt es erst an und wenn ich es schaffe vor Mitternacht ins Bett zu kommen, dann ist das eher die Ausnahme als die Regel, weil ich, bis meine Teenager ins Bett gehen, meine Zeit hauptsächlich ihnen widme und die ganze Hausarbeit, waschen bügeln etc auf nachher verlege. Ich bin der Überzeugung, dass meine Kinder nicht unter einem Mangel an Liebe und Aufmerksamkeit leiden oder gelitten haben, ich darf auch feststellen, dass sie, obwohl schon fast über die Pubertät hinaus, noch keine Straftaten verübt haben.

  • Fremde sagt:

    ich halte sonst nicht viel auf chris v.r. aber das ist ein wundervoller beitrag der mich beinahe zu tränen rührt. ich komme aus einem solchen zu hause, mit einer full-time-mom. und zwar der liebsten und herzallerbesten die es gibt. wir bekamen ihre ganze liebe und herzlichkeit zu spüren und tragen diese nun in uns. natürlich hat uns unser vater auch lieb, etc. aber diese ungeteilte 100% aufmerksamkeit und fürsorge ist unersetzlich!!

    heute wollen die menschen einfach alles: kinder, karriere, spass, ausgang, etc. anstatt sich auf das wichtigste zu konzentrieren und beschränken: das kind resp. dem kind die nötige liebe und aufmerksamkeit zu schenken. man muss sich nicht wundern, wenn das kind zur tagesmutter – die es ja fünf tage die woche betreut – mami sagt….und wenn dann das kind in der vorpubertät die ersten straftaten verübt ist dies nicht weiter erstaunlich.

    bravo, christ, dieser anerkennde artikel ist wirklich sehr sehr schön….leider auch nötig, da viele berufsfrauen die mutter/hausfrauen belächeln….dabei haben sie um 17.00 feierabend…und die hausfrau und mutter wenns gut geht um 23.00 uhr…

  • Marcel sagt:

    Hallo Frau Steiner

    Da ich im umgang mit persönlichen Daten sehr vorsichtig bin, werde ich mal ein neues Mailaccount eröffnen- wollte ich eigentlich schon lange, jetzt passt’s grad.

    Der Link ist mein Blog unter dem Nick THX1138 bei Freitag.de, einer interessanten Fusion zwischen redaktionellen und Blogger-Inhalten. Nur komme ich zuwenig zum Schreiben.

    Das wird sich ändern.

    Sie hören von mir.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Marcel: bin dem link gefolgt, aber ein bisschen überfordert, tja.
    Ich habe eine Nachricht für Sie von der Freundin unserer gemeinsamen südkalifornischen Bekannten.
    Lassen Sie mich irgendwie was wissen. Alles Gute.

  • Marcel sagt:

    Es gibt mich meines Wissens nur einmal- gut, hier drinnen manchmal zwei oder drei Mal. Doch darauf habe ich keinen Einfluss.

    Die oberen Posts stammen allesamt von mir, dem Statistiker.

    Gefühle lassen sich nur schwer berechnen, statistisch erfassen oder in Diagramme und Charts umwandeln.

    Meine Aversion gegen Gefühlskälte bleibt auch weiterhin bestehen.

  • Sonja sagt:

    tja als ob Herr von Rohr sein Kind allzu oft sehen würde.. pah..

    und sorry: nur weil eine Frau 100% zu Hause bleibt, ist sie noch lange keine gute Mutter. Ich, die ich aus finanziellen Gründen viel arbeiten muss, gebe meinem Kind in meiner Freizeit mehr Liebe als eine Mutter, die sich vor dem Fernseher breit macht und das Kind irgendwo im Zimmer versauern lässt..

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Marcel: wie geht es Ihnen?

  • Henri sagt:

    Grins.

    Gibts hier mehr als einen Marcel?

    Na dann an Marcel 2:
    Ihre Äusserugen sind zum Teil etwas sybillinisch – worum es bei „es“ geht, ist nicht einfach ersichtlich, auch der Kern der Sache ist etwas unklar.

    Und ist für Sie jeder ein Arschloch, der sich nicht so verhält, sich nicht so äussert, wie Sie dies für gut befinden?

    Aber gut, junger Mann, es sei Ihnen wohl dabei.

    Hoffentlich verfahren Sie aber nur im anonymen Internet so – im wahren Leben verursacht solches Verhalten einiges an Friktionen, meist beim Betreffenden selbst.

    Aber man weiss ja nie, wo man wem plötzlich begegnet, darum wäre es also durchaus gescheit, auch im anonymen Internet einen respektvollen, angemessenen Ton anzuschlagen – auf dass man jedem Menschen offen und gerade in die Augen blicken kann und sich nicht für Unbedachtes schämen muss.

  • Marcel sagt:

    Ich würs’s mal so ausdrücken: Es gibt Menschen, die begreifen es.

    Und solche, die’s nicht begreifen.

    Man könnte jetzt zweitausend Worte darüber verlieren, wie Deine Reaktionen einzustufen sind. Oder noch mehr.

    Am Kern der Sache ändert das nichts.

    Das betrift lediglich Deine in den letzten Abschnitten dieses Threads gemachten Äusserungen und Aussagen.

  • Marcel sagt:

    Was habe ich damit zu tun?

    Ist eine oberpenliche Frage.

    Saumässig.

  • Henri sagt:

    Etwas verwirrend, die letzten 3 Äusserungen dieses Herrn Marcel.
    Ist Marcel Marcel, oder ist Marcel = Marcel, aber mit gespaltener Persönlichkeit?

    Wie auch immer, Herr Marcel, wir sind nicht per „Du“ – korrekt müssten Sie also sagen: „Henri, Sie sind ein Arschloch“.

    Weiters würde ich empfehlen, solche Feststellungen mit Erläuterungen zu unterfuttern – sie stehen sonst im luftleeren Raum – aufgeblasen und doch so luftleer.

    Ich schaue also gespannt vorwärts auf die erwachsene Erklärung (eines erwachsenen Mannes), warum ich ein [***] bin.

  • Marcel sagt:

    Das tut mir von Herzen leid.

  • Marcel sagt:

    Mit genau solchen Männern habe ich u. a. beruflich zu tun, solchen „Vätern“.

    Ich erkenne sie schon, ohne dass ich weiss, was sie getan haben.

    Ich sehe es ihnen an.

    Sie gleichen sich alle.

    Alle.

  • Marcel sagt:

    Henri, Du bist ein Arschloch.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Henri: wollte Ihre Männlichkeit nicht kleinreden, hab bewusst kleingeschrieben als Spezifikation des sächlichen „man“-
    werde zukünftig besser auf der Hut sein und entweder gross schreiben, oder anfügen, dass zwar sächlich gemeint,
    aber bloss die eine Auswahl der Geschlechter betreffend.
    Zum Stillen, na dann haben Sie wohl Glück, wie der Stillblog gezeigt hat könnten die Folgen ja übelster Natur sein…

  • Henri sagt:

    @Brunhild Steiner 4. Januar 2010 um 08:13
    >> Und wegen den medizinischen Unmöglichkeiten, verlieren Sie den Optimismus nicht, eines Tages kann mann vielleicht ganz >>problemlos mama werden,
    a) Ich möchte „mann“ als „Mann“ geschrieben sehen.
    b) Danke für den Trost. Immerhin habe ich als Mann ja bereits Brustwarzen, wenn auch noch ohne weitere Funktion – aber wer weiss schon, wohin uns (Männer) die Natur und ihre Mutationen noch führt.
    Aber unter uns gesagt und ganz ehrlich: ich bin guten Mutes, in diesem meinem hiesigen Leben kein Kleinkind mehr säugen zu müssen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Adi: mal sehen…, vielleicht müssen Sie sich diese Mühe wider Erwarten gar nicht mehr machen…

  • Adi sagt:

    @henri: Diese Blogs werden manchmal von Katharina zur persönlichen Therapiestunde missbraucht. Ich tendiere dazu, ihre Posts einfach zu überlesen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Henri: zu Ihrem Glück gehts hier auch noch um Elternschaft (da sind die Männer dann miteingeschlossen)
    und manchmal um Kinder-auswirkungen, bei denen sogar die Kinderfreien mitreden können (und von mir her auch sollen,
    das bringt manchmal einen erfrischend unverstellten Blick in die Angelegenheit). Und wegen den medizinischen Unmöglichkeiten, verlieren Sie den Optimismus nicht, eines Tages kann mann vielleicht ganz problemlos mama werden,
    warum also nicht schon das mitschwatzen üben? 😉
    Zu den Nicks, davon hab ich auch schon gehört, und hoffe wirklich dass in diesem Fall nichts davon zutrifft. Die „Schuldfrage“, war sicher schwierig die zutreffende Formulierung zu finden, mit Sicherheit ist niemand schuld. Dass Sie sich ganz kurz die Frage gestellt haben zeigt aber, dass Sie nicht ein distanzierter, emotionsloser Nickposter sind, persönlich finde ich das erfreulich. Beim Thema Selbstverantwortung etc bin ich absolut derselben Meinung.
    Dennoch fühle ich mich betroffen und bin traurig, aber finde das auch in Ordnung so. Einen guten Tag!

  • Henri sagt:

    @ Brunhild Steiner 3. Januar 2010 um 22:00
    >> Aber zum Schluss sind wir alles Menschen aus Fleisch&Blut, auch wenn am Bildschirm nicht viel davon zu sehen/hören/spüren ist.
    Vermutlich ja. Aber manchmal betreibt der Mensch dahinter gleich mehrere Namen, Nicks – habe ich selbst in einem anderen Forum mitbekommen, und das ist anscheinend keine Seltenheit – warum, weiss und begreife ich nicht – jedenfalls, da wäre dann hinter einem einzelnen Nick vielleicht nur noch 50% Mensch …. und darum halte ich mich zurück und bleibe lieber bei einer gewissen Distanz – weil ich nicht weiss, wer oder was hinter einem Nick steht

    Als ich das alles las, dachte ich zuerst „bin ich daran schuld?“, als ich das dann verneinen konnte, wusste ich zuerst nicht was schreiben, und da ich nicht so anders bin wie alle anderen, wusste ich auch: es geht einigen anderen gleich.
    Und dann hat mich dieses theatralische, plakative zurschaustellen einer (eventuellen) Tragödie gestört: „schaut her, was geschehen ist: jemand bei Euch ist schuld!“.

    Ich glaube an die Selbstverantwortung eines jeden enzelnen Menschen – rote Knöpfe, die jemand wie bei Robotern drücken kann, kann ich schlecht akzeptieren.
    Man kann zwar durchaus einen Menschen zu Handlungen provozieren, aber die Handlung an sich, die macht er dann immer noch selbst.

    Was die grundsätzlichen Lebensfragen angeht, welche hier schwimmend diskutiert werden.
    Aus meiner Sicht ist es eher so, dass die momentane Situation eines Menschen seine jeweilige grundsätzliche Lebensfrage prägt, das heisst, dass es sehr viele wichtige Lebensfragen gibt – mal die, mal eine andere.

    Hier, zugegeben, schon vom Namen her ersichtlich, geht es um prä, post und virulente Schwangerschaft – als Mann hier mitzuschreiben ist ja sowieso schon beinahe ein Sakrileg – welcher Mann kann schon Mama werden?
    🙂

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Henri: man (mann?) muss nicht alles wissen, das stimmt. Trotzdem bevorzuge ich wissen, oder benachrichtigt worden sein. Zum virtuellen Mitgefühl, natürlich, jeder von uns gibt nur einen Ausschnitt seiner Selbst preis. Und jeder nimmt diesen Ausschnitt auch wieder anders wahr. Aber zum Schluss sind wir alles Menschen aus Fleisch&Blut, auch wenn am Bildschirm nicht viel davon zu sehen/hören/spüren ist. Und als Mensch diesen „virtuellen Postern“ gegenüber zu menschlichen Gefühlen fähig, bei den einen mehr, den anderen wenigern. Beim einen Thema mehr, beim andern weniger betroffen- aber immerhin schwimmen wir hier ja in einem Blog der sich ua mit sehr grundsätzlichen Lebensfragen auseinandersetzt.
    Die Qualität des Mitgefühls, oder überhaupt der eigenen Betroffenheit, ist nicht einfach marginal,
    bloss weils ja nur um eine quasi anonyme Person geht, die einen im „wirklichen Leben“ nicht „real“ betrifft.
    Ich finde diese Seiten müssen in einer Blogwelt auch ihren (angemessenen) Platz haben.
    Naja…, auf die Sterne, ein ander mal und Grüsse!

  • Rahel sagt:

    Ich habe nichts von Mitgefühl geschrieben, lediglich dass ich geschockt bin!

  • Henri sagt:

    Ich bin nicht geschockt über diese Beiträge von dieser Katharina.
    Es passiert viel auf dieser Welt – manches real, manches aber auch nicht.

    Ich wäre sehr wohl geschockt, wenn jemandem, den ich kenne, etwas Schlimmes zustossen würde.
    Aber diese Katharina – ich glaube nicht, dass jemand von Euch sie kannte, nicht im Ansatz – Ihr saht nur das, was sie Euch sehen liess – warum also dieses (für mich) sehr aufgesetzte, ja virtuelle Mitgefühl?
    Oh, nicht dass einem beim Lesen des Beitrages nicht ein Schauder den Rücken runtergehen könnte – wie bei einem Film – aber für echtes Mitgefühl (was für mich weit mehr wäre als Bedauern), so meine ich, müsste doch etwas mehr da sein als ein paar Beiträge.
    Das ist aber nur meine eigene persönliche Sicht, und ich würde diese niemendem aufschwatzen wollen.

    @ Brunhild Steiner, 3. Januar 2010 um 11:01
    >>Vor ein paar Tagen überlegte ich mir, wie man eigentlich erfahren würde wenn einem regelmässigen Poster,
    >>den man wirklich mag, etwas passiert und man einfach nie mehr was von ihm zu lesen bekommt.
    Ja so ist es eben: ein Stern geht auf am Blog-Himmel des Tagi, blinkt spannend und interessant, und plötzlich erlischt er wieder.
    Warum?
    Man muss nicht alles wissen.

    Gruss, Henri

  • Rahel sagt:

    @ Henri

    Ich kann mir auch nicht erklären, wie man sich durch solch eine Nachricht terrorisiert fühlen kann! Ich selbst bin zutiefst geschockt! Kann mir auch nicht vorstellen, dass das jemand geschrieben hat um zu verarschen!

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Henri: naja, also zerschossen wurde er ja wohl nicht…, das eigentliche Thema wurde doch ausschöpfend behandelt/bepostet, die Entwicklung der Posts nahm nun einfach eine sehr unerwartete Wendung. Wer sich gar nicht in „Mitleidenschaft ziehen lassen will“ sollte bloss streng wissenschaftliche Blogs lesen wo das Privatleben und die privaten Geschichten nie ein Thema werden. Zugegeben, das war nun sehr harte Kost, und Detektivspielen um den Wahrheitsgrad rauszufinden werde ich nicht- stelle es aber auch nicht in Frage.
    Vor ein paar Tagen überlegte ich mir, wie man eigentlich erfahren würde wenn einem regelmässigen Poster,
    den man wirklich mag, etwas passiert und man einfach nie mehr was von ihm zu lesen bekommt.
    „Man wird es nie erfahren“ kam ich zum Schluss, „das ist halt die Blogwelt“.
    Ich werde Katharinas Post sehr vermissen, dem einen oder anderen wirds vielleicht ähnlich gehen.
    Die Art&Weise der Mitteilung ist sicher heftig, aber von „zerschiessen“ würd ich dennoch nicht sprechen.

  • Henri sagt:

    Und jetzt?
    Was habe ich damit zu tun?
    Und womit hat dieser Thread es verdient, so zerschossen zu werden?

    Oder bin ich jetzt herzlos, weil ich mich frage, wer sich das Recht herausnimmt für solche Posts, von denen man nicht mal weiss, ob, was und wieviel davon stimmt?
    Oder sind wier hier Wölfe, welche sofort mitheulen, sobald irgend einer beginnt, zu heulen?

    Und selbst wenn das, was geschehen sei, so geschehen ist, hat niemand, auch keine noch so vom Schickal malträtierte Frau das Recht, andere so mit ihrer Geschichte zu terrorisieren. Man könnte noch wieter gehen und sagen: wenn es so war; niemand hat das Recht, sich so zu suizidieren, dass dieser Suizid andere in Mitleidenschaft zieht.

    Das war meine Meinung zum Thema.

  • Katharina sagt:

    Dear Zoola, this is Elena Muñoz.

    First, I would like to thank you for reading this sad poem. I explained in the post just prior to Katharina’s poem, what happened. We traveled to her home country together a few times. Because her mental state always was fragile, I once hired a lawyer back there to verify her background. She never knew I did. But it helped her therapist knowing the factuality of what she told us and to determine that she was not delusional.

    The lawyer obtained both the birth and death certificates of her twins. According to him, it states that her son was stillborn and her daughter was born with serious deformations from an acute blunt trauma. She only survived several days. The name of the father was removed from these documents.
    Her mother’s death certificate states suicide as cause of passing.

    She came from a wealthy family and was brought up in exclusive private schools most of her life. We suspect that that was the reason this never came to light. They owned the residence we live in for years. Immigration records show that this was her permanent residence since she was 16 with a local lawyer as her legal custodian.

    As I now have to go through her records as the executrix of her estate, I found that she had the graves of her father, her son and her daughter exhumed and then had genetic genealogy test on the remains done along time ago. They confirmed that her father was the father of the twins with 95% probability.
    Her father was buried in a “Armenfriedhof” (I don’t know what that means) 2 years after she fled to America.

    Having learned the truth made me love Her even more.

    P.S. somehow I can not post using my own name.

  • Zoola sagt:

    ..I’ve got tears in my eyes… From the bottom of my heart I hope that this story never happened.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Katharina&Elena Munoz
    I’m speechless and mourning, will not forget you, brunhild

  • Katharina sagt:

    Zone der Einsamkeit

    „http://www.crystalinks.com/navyfetuscodes.jpg“

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did you know I knew?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Didn’t you think I heard when he came home late from his drinking binges?
    Stumbling into your bedroom

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did you think I didn’t hear you whisper to him
    No, please! No, No

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did you think I did not hear him beat you?
    Did you think I did not understand the thumping noises
    When I was lying in my bed in the next room
    Eyes wide open in fear?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Didn’t you think I heard you opening the door to the living-room
    when it was quiet, long after he finally relieved himself?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did you know that I heard you weeping in the dark out there
    so silently that it screamed in my inner ear?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Didn’t you know that I felt your tears dripping,
    Pouring sadness into my heart?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did you think I would not notice next morning
    The black and blue contusions,
    The blood on your face?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Didn’t you know he wanted his way with me
    when you had your days?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did you know I only was six, the first time?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Didn’t you hear my No, please! No!
    That I whispered silently into the pillow?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did you feel his relief stinging in me like acid?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Didn’t you notice my heart turn dark
    Month after month
    At that time of the month?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I know you did
    I know you saw that my heart brightened up
    Less and less each month, each year.

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I remember that day when you tried,
    When you begged him not to touch me again.

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I remember that day when you tried,
    When you said take me instead!

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I remember that day
    When he forced you to watch
    When he put a knife to your throat
    So your face could not turn away from mine
    When he tied me to your bed
    So I would not take the knive
    And do to him what I will do to me

    I remember that day
    When I saw my horror in your eyes wide open
    Widening more with each stroke
    Rushing another wave of pain through my body

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I remember that moment
    I remember your eyes wide open
    When I saw deep into your mind
    Into the room where the light of your soul lived

    I remember that moment of relief
    His acid thrusting into me

    We saw into each other’s eyes
    We knew this time was different

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    You saw the bright light sparking in my soul’s home

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    You saw it was two new lights, not one!

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I remember that moment
    When I saw my light sparking up
    In your zone of loneliness

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I remember that moment
    When you taught me my conception
    When we looked in awe at each other
    When we knew he spawned life.

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I remember you could not bear the thought
    That my father spawned your grandchildren.

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I remember that day soon after
    When you jumped off the bridge.

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Why did you leave me alone with this man?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Do you know what happened after?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Don’t you know he turned me into his slave?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Do you know he had his binging buddies over?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Don’t you know he started taking money
    When he hit bottom
    So that they could take turns at me?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Do you know he tied me bottom up
    So they would not see my growing belly?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Don’t you know of that day
    When I begged him not to touch me again
    When I begged him to consider the babies
    When he called me a whore
    When he slurred I was owned by him
    When he rammed his boot into my belly
    When he then laughed
    When he then slurred in his drunkenness
    That he hoped that brood will never see the daylight?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did you see the one light go dark that day?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I hope Nathaniel found his way to you.

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did you see the other light go dim that day?
    Did you see her clinging to life, because she wanted to see her mother’s smile at least once?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Did Monica find her way to you?
    Did she?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I was a good girl!
    I never hurt anyone to deserve this!
    I was only 14 when my belly started to grow!
    I was just beginning to bloom!

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Why can’t you help me ease my pain?
    Why mustn’t I be relieved from this pain
    So many years foregone now,
    That I am older now than you then.

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    Is it that you want me to come home to you?
    Is it that this is the only way?
    Is it that we both wished he had used that knife against us back then?

    Mommie Dear, Mommie Dear!
    I wan’t to come home.

    Published Posthum by Elena Elena Muñoz

  • Katharina sagt:

    Hello, this is very hard for me to do and I do not speak German.

    My name is Elena Muñoz. Katharina and me were a loving couple since 86.

    In the afternoon of December 30, I received a call by Katharina’s doctor that I should go home as soon as possible. She said that she just talked to Her over the phone and that she knew something was seriously wrong.
    She must have alerted medical emergency, because when I arrived at home, they advised I should not go inside. I did literally almost run them over and rushed inside, to find my dear friend.

    I knew something must have gone wrong, when I stepped inside. Her laptop was smashed to pieces on the living room floor.
    I feared worse, when I saw that the little orchid she cared for and named Monica after her daughter she lost so long ago, was ripped out of the pot.
    During our time together, She had moments when She went to that orchid late at night, weeping to it and watering it with her tears. She told me a long time ago about those dark days in Her tender youth that broke Her. I knew those were Her moments of solitude that I must not disturb. Like those times, when she went to Gila Bend in Arizona to seek healing. At some time I figured she found a spiritual father there for the father she never had. She always was very content and loving when she returned.
    She once planted a magnolia tree in honor of the twin son lost back then. They were named Nathaniel. Since we sat out there so often talking about past and present, I knew She should be out there seeking calm and peace.
    She was.
    They told me they found her hugging that tree. She stabbed herself in the lower abdomen with a Shun knife, slicing across. It appeared that She attempted to rip her womb out of Her body.
    Although She lost a lot of blood, She was still alive. Somehow She must have noticed my presence and became conscious. Her eyes, that were so deep and had this ability to bless my heart like no one else, opened for a brief moment. She said: “I love you, but I must go home. Tell them what happened, post it with the dude wearing the bandera, not the pregnant Latina”. There was a long pause then She said “Please forgive me but I can no longer (incomprehensible) pain”. Her Face froze in catatonic arrest. She passed away at 2:30 pm PST on Dec. 30, 2009.

    A neighbor down the street is a forensic psychiatrist. He helps me through this difficult time, figuring out what Katharina meant about posting with the ‘bandera dude’ from the browsing history off the hard-drive.
    He understands German and went through some of her comments and some of the replies here.
    He said that somehow, somebody must have known about borderline post traumatic stress syndrome and knew just what buttons to press to push her over the edge through his comments.
    I do not know what happened here, but I respect her wishes. Also included is a poem she wrote as a good-bye.
    I know she always hoped she can once travel into space. She made financial arrangements for her ashes to be flown out there sometime in the future.

    I would like to ask you not to contact me in my mourning. Just remember that even subtleties can spawn a new cycle of trauma. The trauma she hoped to end. If you wish to, please keep her in your memories listening to the 4th movement of Gustav Mahler’s 9th Symphony – the tune she liked to listen to so much.

  • Rahel sagt:

    @ Henri und Oma

    Ich stimme Euch beiden absolut zu!
    Mir ist gerade der dreijährige Knirps, aus der Familie in der ich mal Jeune fille war, in den Sinn gekommen. Mutter und Vater waren beide zu hundert Prozent berufstätig, vielfach sah der Kleine seine Eltern ( hauptsächlich den Vater ) den ganzen Tag bis zum anderen Morgen nicht ( manchmal auch mehrere Tage hintereinander! ) Die Eltern überliessen es mir, ihn zu erziehen ( war damals auch ziemlich überfordert mit sechzehn ), der Monsieur sagte mir mehrmals ich müsse streng mit ihm sein ( wohl aus dem Grund damit sie als Eltern die lasche, in ihren Augen liebe, Rolle beibehalten konnten ).Die mangelnde Aufmerksamkeit versuchten die Eltern mit verwöhnen und Geschenken zu kompensieren ( vielfach konnte er am Morgen in einem Katalog das Spielzueg zeigen, das er gerne hätte und am Nachmittag hatte er es ). Wenn der Kleine Mann am Morgen keine Lust hatte, in den Hort zu gehen dann musste er das nicht ( wobei es für mich eine Entlastung gewesen wäre, musste ja schliesslich auch den ganzen Haushalt schmeissen! ) Wehe wenn er etwas nicht sofort bekam oder sonst irgendwas nicht gerade nach seinem Kopf lief! Sein auffälliges Verhalten war auch der Grund, warum es kaum ein Jeune fille länger als ein paar Wochen/ Monate bei ihm aushielt. Ich war mit einem halben Jahr so ziemlich die einzige die „so lang“ geblieben ist. Der häufige Wechsel dieser Vollzeit-Bezugs-Personen machte es dem armen Kind auch nicht einfacher, seinen Weg im Leben zu finden!

  • oma sagt:

    oh henri, oh henr :
    du hast das loch im eimer gefunden!
    du hast erkannt was sache ist.und ich würde mir wünshen die heutigen mütter würden erkennen wie wunderbar und erfüllend die aufgabe als „nur muttersein“ sein könnte. wenigstens für die ersten jahre eines kindes, da baut man nämlich das auf was einem kind den wirklichen boden unter den füssen gibt.
    anstatt dann sehr viel geld in sozialarbeiter für jugendliche zu stecken, viel geld für die therapierung und wiedereingliederung von straffälig gewordenen jungen menschen einzusetzen; sollte man dieses geld dazuverwenden jungen familien ergänzungsleistungen ( bei el-leistungen wirden die einkommens- und vermögensverhältnisse überprüft und nur wenn die stimmen werden diese geleistet) zukommen lassen, damit eine berufstätigkeit von müttern aus finanziellen gründen nicht notwendig wäre.
    ausserdem beobachte ich, dass viele kinder die öfters nicht durch einen elternteil betreut und erzogen werden sich in einem furchtbaren spagat befinden wenn eltern und betreuer nicht an einem strang in dieselbe richtung ziehen. dieser spagat kann für kinder eine enorme belastung sein und sind der charachterbildung eines kindes nicht gerade förderlich.
    ich finde wenn ein kind dann in den kindergarten kommt ist es noch früh genug wenn es mit solchen zwiespälten konfrontiert wird. vier, fünf jahre unbeschwerte geborgenheit mit einer festen bezugsperson (mutter und oder vater) gibt halt für das ganze leben.

  • Henri sagt:

    Egal ob Oma nun tatsächlich eine Oma ist, oder nicht – sie schrieb, was ich denke, was viele andere (vor allem Männer) denken, aber meistens nicht zu sagen wagen, weil man dann ziemlich umgehend runtergehackt wird – von Frauen (und von Männern, welche wohl am liebsten auch Frauen wären).
    Dass vor allem die Frauen heutzutage alles sofort und miteinander haben wollen – Karriere, Kind, Kohle, Fun (schade, dass ich kein viertes K fand) ist ja offensichtlich, und dass die Rechnung nicht aufgehen kann, ist ebenso offensichtlich.

    Kinder zu haben macht unflexibel – finito Kino auf die Schnelle, Barbesuch wanns einen packt, Ende mit Sun & Fun.

    Thema Krippe:
    Ich war als Kind in der Krippe (Mutter musste Putzen gehen), und es gab deswegen viele Tränen bei mir – aber vielleicht habe ich es ja einfach schlecht getroffen, und heute ist sowieso alles besser?
    Ich glaube es nciht.
    Die Eltern und vor allem die Mutter sind die primären Bezugspersonen der Kinder, der Anker. Man kann es jederzeit beobachten: die Mutter verschwindet aus dem Gesichtsfeld des Kindes, und ein Schatten fällt auf das Gesicht des Kindes – es beginnt sofort zu suchen – aber nicht nach enier Krippe.

    Aber vielleicht wollen uns die Mütter, welche ihre Kinder freiwillig in die Krippe bringen, sagen, dass steter Schmerz, so er das Kind nicht umbringt, es eben stark macht (für das kommende Leben)? Jaja, auch eine Methode …..

    Ich sage ja nicht, dass die Krippe dem Kind direkt schadet, aber es gibt vieles, das dem Kind nicht schadet, was man aber dennoch unterlassen sollte.

    Jedenfalls, wo nicht wirtschaftliche Zwänge das Arbeiten der Mutter erfordern, sollte dem Kind das eingeräumt werden, was ihm zusteht: die volle tägliche ununterbrochene Präsenz zumindest eines Elternteils.
    Und wo wirschaftliche Zwänge dies verhindern, sollte, wie „Oma“ vorangehend sagte, eben verhütet werden.

  • Laura B sagt:

    Maria, genau das wollte ich gerade auch schreiben. Ich fand den Text von Chris von Rohr vorallem auch langweilig. Gab es irgendeinen neuen, anregenden Gedanken? Nein.

  • maria sagt:

    das ist, sorry chris, ziemlicher kitsch den du da schreibst. nichts gegen wertschätzung für mütter, wir brauchen definitiv mehr davon. aber bitte nicht in so einem (schein-)heiligen ton! als vater würd ich mich ganz schön runtergemacht fühlen, wird ihm die fähigkeit, für das kind zu sorgen, so doch vollkommen abgesprochen. und dieses ideal von der ach so selbstlosen und endlos geduldigen mutter hat schon mehr als eine frau fast in den wahnsinn getrieben.

  • Marcel sagt:

    Also, Familie zu haben, bedeutet- welch Erkenntnis!- in erster Linie und vor allem eines: Materiellen Verzicht, zumindest für die Meisten von uns (und der statistisch erfassten Bevölkerung): Schluss mit Harley und Trois Pommes-Bluse.

    In zweiter Linie- und da sind unsere Gesellschaften immer noch bemerkenswert traditionell geblieben- ist die Gründung einer Familie auch mit zeitlichen Einschränkungen verbunden: Schluss mit Disko und Pipapo.

    Wem Harley, Disko und die Trois Pommes-Boutique am Paradeplatz mehr bedeuten, soll gefälligst auf Kinder verzichten.

    Alles immer und jederzeit ohne jeden Verzicht haben und sein zu können, was man will, das gibt es einfach nicht, so hart es klingt.

  • Marvin sagt:

    …es ist alles so trist.

  • paolo sagt:

    @ lara sagt:
    ja liebe lara wer ausser den eltern ist den in allererster linie für die erziehung zuständig? etwa die krippenangestellte, der kindergarten, die hortleiterin? es ist doch aufgabe der eltern den kindern dies vorzuleben – oder etwa nicht?
    aber du hast recht, um etwas vorzuleben muss mann/frau es selbst können! und da happerts doch ziemlich oft.
    ich staune immer wieder wie laut nach kursen für hundehalter geschrien wird und nun tatsächlich (gott sei dank) in kraft sind = kinder auf die weltstellen, dazu braucht es nach ansicht vieler offenbar keine ausbildung. das ergebins sehen wir auf den strassen, in den schulen und können es tagtäglich in den zeitungen lesen.

  • oma sagt:

    wenn das kind nicht ganz gesund ist, dann können viele dinge/umstände dazu führen. rauchen während der schwangerschft ist nur einer davon!

  • oma sagt:

    tja liebe lara, ja zu einem teil sicher schon, nicht allein, aber bevor man heuzutage ein kind in die welt setzt hat mann/frau die pflicht und die möglichkeit sich alle vor- und nachteile einer elternschaft gut zu überlegen und zu entscheiden ob mann/frau die „last“ und den momentanen „verzicht“ auf sich nehmen will und kann.
    das kind ist unerzogen = wer hat das kind erzogen?
    das kind ist nicht sozialisiert = wer ausser der mutter (in erster linie) und dem vater soll das kind den sozialisieren?
    wenn die familie unglücklich ist = müsste mann/frau sich mal fragen weshalb ist die familie unglücklich!
    wenn der vater nicht das gelbe vom ei ist = wer hat ihn den zum vater gemacht? und ist die frau vielleicht auch nicht das gelbe vom ei?

  • lara sagt:

    @ oma
    und wenn das kind nicht gesund, unerzogen und nicht gut sozialisiert ist, die familie unglücklich und der vater nicht das gelbe vom ei dann ist das die schuld der mutter….?

  • oma sagt:

    was für ein bullshit da zum teil geschrieben wird – einfach unerträglich und zumeist von weiblichen schreiberinnen. offenbar hat frau völlig aus den augen verloren um wen/was es eigentlich geht.
    in allererster linie um das kind/die kinder und um rein garnichts anderen!
    da muss ich ich mich über das verhalten von müttern mit kindern auf dem weg in die krippe nicht mehr wundern!
    egoismus in reinkultur!
    ich
    ich als frau
    nochmals ich, nochmals ich
    ……………….. und nochmals ich!
    ich frage mich weshalb man da unbedingt ein kind/kinder haben will, oder gehört das heute für gewisse frauen einfach dazu, so wie die modische frisur, das eigene auto, die up to date-garderobe, der stylische kinderwagen usw, usf?
    dabei wäre es doch ganz einfach die erfüllung zu haben; nämlich ein gesundes, wohlerzogenes und sozialisiertes kind, eine glückliche familie eine guten vater (den habe ich mir ja selbst ausgesucht!!) und ein wohnliches zuhause

  • Thomas sagt:

    …ich glaube, sie kompensieren das dann mit „quality time“. oder einer bald akademisch verbildeten krippenerzieherin – pardon, -bildnerin.

  • oma sagt:

    eine Full-Time-Mutter.hst meiner Meinung nach der anspruchsvollste, dankbarste und wichtigste Beruf in unserer Gesellschaft.
    noch nie war ich mit chris von rohr so einer meinung.Seit er sich in seine, wohnzimmer/studio am klavier nit einen gewehr ablichten liess ist er für mich out. mit seinem beitrag hat er aber für mich ins schwarze getroffen. wenn eine frau schon unbedingt kinder will, und heute ist dies mit leichtigkeit ja zu verhindern wenn man keine will, verstehe ich ganz einfach nicht weshalb man unbedingt arbeiten gehen will. wenigstens die ersten zwei jahre sollte man dem kind, der familie und auch sich selbst gönnen.
    ich konnte dies leider nicht, da ich 1968 alleinerziehende mutter war, von keiner seite unterstützung erbitten konnte. alimente in den ersten jahren nur selten kamen und alleinerziehende mütter noch ein schandfleck waren. also fast unmögliche wohnungssuche, mühe einen arbeitsplatz zu finden und der gang zu, sozialamt noch fast unmöglich war, da er mit der wegnahme des kindes verbunden war.
    ich bereue noch heute jeden tag, jede stunde, ja minute die ich meinen sohn nicht um mich haben konnte.
    es ist doch die wundervollste und dankbarste sache einem kind den richtigen weg, die richtigen werte und die echte geborgenheit vermitteln zu können.
    das muttersein sein wird in erster linie von frauen zu wenig wertgeschätzt und deshaöb kann es auch im restlichen teil der bevölkerung nicht richtig wertgeschätzt werden.
    heute müssen/wollen frauen alles, alles sofort und zu ihren bedingungen, hauptsache ihre wünsche werden erfüllt und sie können sich selbstverwirklichen – schade!
    muttesein ist eine erfüllung

  • Thomas sagt:

    …in der tat: er hätte besser den alpsegen gesungen.

  • Nimrod sagt:

    Leuten wie Moni möchte ich als Mann nie wieder begegnen. Ist mir leider schon passiert.

  • Thomas sagt:

    Der Mann ist gut – mutige und weise Worte, die jedoch Gehässigkeiten nach sich ziehen werden. Die Weiber werden ihn lynchen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    jetzt war dieser Transplutonier aber ganz auf zack und Marcel’s Befürchtungen dass er seinen Beitrag nur noch in mumifiziertem Zustand wird lesen können, doch umsonst.
    Vielleicht die Gelegenheit auch mal der gatekeeper Redaktion schöne Ferien zu wünschen, also: schöne Ferien! 🙂

  • Tobi sagt:

    Das Beste seit langem! Gebt dem Mann endlich einen Oscar – er hat ihn verdient.

  • Katharina sagt:

    Es ist schwierig, bei einer Freischalt-Frequenz von 2 – 3 Stunden pro Staffel eine Diskussion zu führen. Astronomisch ergibt eine Lichtstunde eine Position des Gatekeeper irgendwo zwischen Uranus und Neptun.

    Uranus : der Erwecker – Aufwacher….
    Neptun: verständnisvolles Wesen, aber auch Täuscher.

    Bei der normalerweise nicht linearen Anordnung dieser Punkte ergibt kann das dann schon drei Stunden dauern, bis der (geistige) Lichtblitz ankommt.

    Genau genommen sind 3 Lichtstunden linear jenseits des Pluto.

    Der Gatekeeper – ein transplutonisches Wesen, das dann aufwacht, wenn Uranus täubelet und Neptun wieder einmal unverständlich bleibt.

  • Marcel sagt:

    Silbersee Links? Old Shatterhand? Winnetou?

    Ähem…

  • Marcel sagt:

    Wenn erwerbstätige Familienväter und (nicht oder nur teilweise) erwerbstätige Mütter ganz allgemein mehr Respekt für die von ihnen erbrachte Leistung kriegen würden, wäre die Welt wieder einigermassen im Lot.

    Doch auch KarrieristInnen kriegen heutzutage häufig ihr Fett ab- ganz speziell erwerbstätige Mütter (aus mir völlig schleierhaften Gründen). Und erst recht die Karrieristen (da muss ich ehrlich sein: Aus mir zumindest nachvollziehbareren Gründen).

    Also, kurz zusammengfefasst: Weder Vollzeitkarriere noch Vollzeitfamilie, noch Teilzeitkarriere noch Teilzeitfamilie.

    Ja was denn nu..?! Wissen wir eigentlich auch einmal, was wir wollen? Oder fehlt uns einfach eine Obrigkeit, ein gesellschaftlicher Leitfaden oder sonstwer, der uns zeigt, was wir alles dürfen und was nicht? Zumdest die ganz Obrigekeits- und Autoritätsgläubigen brauchen offenbar so jemanden.

    Wir leben doch in einer pluralistischen Gesellschaft, oder nicht? Und da ist alles erlaubt- ganz wie es Euch gefällt, um bei Shakespeare zu bleiben.

    Trotzdem gibt es einige Elemente in unserer Gesellschaft, die allen ihr (ach so einzigartiges) Lebensmodell aufzwingen wollen. Und diejenigen, die sich nicht danach richten und es auchnoch wagen, genau so zu leben, wie es ihnen beliebt oder möglich ist, werden gnadenlos gesichtet, aussortiert und mit allerhand Etiketten versehen.

    Und jetzt werden Jahre vergehen, bis dieser Beitrag freigeschaltet wird…

  • Katharina sagt:

    Es ist schwierig, bei einer Freischalt-Frequenz von 2 – 3 Stunden pro Staffel eine Diskussion zu führen. Astronomisch ergibt eine Lichtstunde eine Position des Gatekeeper irgendwo zwischen Uranus und Neptun.

    Uranus : der Erwecker – Aufwacher….
    Neptun: verständnisvolles Wesen, aber auch Täuscher.

    Bei der normalerweise nicht linearen Anordnung dieser Punkte ergibt kann das dann schon drei Stunden dauern, bis der (geistige) Lichtblitz ankommt.

    Genau genommen sind 3 Lichtstunden linear jenseits des Pluto.

    Der Gatekeeper – ein transplutonisches Wesen, das dann aufwacht, wenn Uranus täubelet und Neptun wieder einmal unverständlich bleibt.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @mira: ich dachte mit dem Steuerbeispiel wollen Sie die „ungerechte Behandlung“ der teilzeit bis vollzeit Doppelverdienereltern im Gegensatz zum „1-Ernährerfamilienmodell“ ansprechen. Bei Ihrem zweiten Beispiel gehe ich mit Ihnen voll einig, es ist nicht iO dass Ehepaare höher besteuert werden, aber es ging ja mehr um all die (auch noch geplanten) Zuschüsse die lohnarbeitende Mütter in Anspruch nehmen können sollen, von denen die „Nur-Hausfrau“ bloss träumen kann.
    Und das mit der finanziellen Abhängigkeit kommt mir schon als Angstmachen-argument entgegen. Rein aus diesem Grund lohnarbeiten gehen fände ich ganz falsch. Und würden die nicht lohnerbringenden Tätigkeiten (nicht nur Erziehungsarbeit, sondern auch gratis-Unterstütungsleistungen etc) entsprechend angerechnet, sähe es bei einer Scheidung anders aus.
    Ich bin da sehr Stefans Meinung, da wird auch eine Qualität gelebt über die man sich mitfreuen könnte, ich freu mich jedenfalls auch für Frauen die ihren Wunsch nach lohnarbeiten einigermassen komplikationslos umsetzen können.
    Warum geht das nicht umgekehrt?
    Und nach einer Scheidung 2 Haushalte bei gleicher Verdienstlage laufen lassen, klar gibt das Probleme.
    Aber das sollte ja eigentlich auch nicht das Ziel sein. (mindestens in diesem Punkt sind sich bestimmt alle einig…)

  • Thomas sagt:

    …das nennt man hohen energielevel, mira.

  • mira sagt:

    @ Georg
    „Im Übrigen sind Sie ausgesprochen gut darin, jeweils nur auf einen kleinen, aus Ihrer Sicht kritischen, Teil eines Post zu antworten und den grossen Rest zu ignorieren. Gehen da jeweils die Emotionen mit Ihnen durch, fehlt es an Argumenten oder ist das strategisch so gewählt? “

    Danke für das Kompliment 🙂 Ich antworte nur auf die Dinge, die mir wichtig sind. Gewisse Dinge kann ich auch einfach stehen lassen, weil sie ok so sind und es nichts hinzuzufügen gibt. Oder ich meine Meinung zu dem Thema schon gesagt habe und mich nicht wiederholen möchte.

    So, und jetzt ist Schluss für heute!

  • mira sagt:

    @Stefan
    Für mich gibt es einen Unterschied zwischen total abhängig (zB ohne das Geld des andern wird man ein Sozialfall oder ohne die moralische Unterstützung des anderen landet man in der Puk), und geteilter Verantwortung: Während ersteres verwerfbar ist, ist zweiteres schön und bildet das Fundament einer guten Beziehung. Zu der 100%/100%-Lösung habe ich ebenfalls eine kritische Haltung, aber das soll hier nicht das Thema sein.

  • mira sagt:

    @Brunhild Steiner
    Nicht der Frau bleibt schlussendlich weniger Geld, sondern der Familie. Denn der Mann hat ja den gleichen Nutzen aus den Kita und muss daher dafür bezahlen. Ich finde das Steuerbeispiel gut, denn es ist unfair ein verheiratetes Päärchen in eine höhere Steuerklasse zu stecken, während die unverheirateten Kollegen zwar zusammen wohnen und ebenfalls alles teilen, aber separat in tieferen Steuerklassen besteuert werden…

  • mira sagt:

    @Laura
    Ich habe wohl das Glück, dass ich meinen Beruf mag, er mich fordert, aber nicht überfordert und ich meine Arbeitszeit selber einteilen kann. Somit bin ich selten „zu müde“, im Gegenteil, ich gehe abends nachdem die Kleine im Bett ist gerne noch einem Hobby nach.
    Mein hoher Energielevel ist sicherlich auch auf einen gesunden Lebensstil zurückzuführen: no drinks, no drugs, genug Schlaf und vegetarisches Essen. In meiner Studentenzeit war das ziemlich anders…. da hatte ich drinks, drugs und zuwenig Schlaf: ergo war immer müde *lach

  • Henri sagt:

    Hmm – die Schlacht ist ja schon in vollem Gange …. da hat der Autor aber offensichtlich (und vor allem bei einigen Frauen – wen wunderts….) direkt den „roten Knopf“ erwischt.

    @Marcel 29. Dezember 2009 um 13:35
    Schöner Post, pflichte zu 100% bei.

    Was mir auffällt, und das nicht nur hier: vor allem echauffieren sich Frauen über solche Aussagen – anscheinend können viele Frauen den Fünfer einfach nicht grade sein (und andere Meinungen stehen) lassen: wo Männer die Schultern zucken, können Frauen stundenlange Referate führen….

  • Thomas sagt:

    …@mich: sie scheint mich nicht zu verstehen. soll ich’s mal versuchen?

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Marcel: hab Ihren Post erst jetzt (17.28) gesehen, und es wird wohl ewig gehen bis meiner auftaucht, aber danke für die Liste, das ist ja ganz erhellend, da bestimmt also eine Vorspurfrau, für was ich mich zu entscheiden habe, was frau mir offenhält und was eben nicht? Weil ich als Frau zweiter Klasse oder halt nicht so tiefschürfend intellektuell das sowieso nicht zu meinem Besten beurteilen kann?
    Das mit dem Notausgang stimmt schon irgendwie, die Zuhausemänner haben wohl noch mehr Rechtfertigungsdruck als die Frauen (die Lösung von Gabriela_W gefällt mir sehr), grundsätzlich sollte die Wertschöpfung durch die ausgeübte Tätigkeit (wo und was auch immer) anders berechnet/angerechnet werden können.
    Doch der obenstehende Text ist so schön, ich freu mich einfach mal daran…

  • Stefan sagt:

    @mira: Kindererziehung ist nun mal kein Job, der so nebenbei erledigt werden kann. Leider wird das aber von den meisten Medien suggeriert. Meine Erfahrung (mein Beruf bringt das mit sich) zeigt, dass „schwierige“ Kinder und Jugendliche meist aus Familien kommen, in denen beide Elternteile Vollzeit arbeiten. (Nein, ich rede nicht von straffälligen Jungen..)

    Was das Finanzielle betrifft: da es heute schon kaum möglich ist, mit einem 100%-Durchschnittslohn einen Normalfamilienhaushalt durchzubringen (darum verfügen die meisten Familien über 150%), wie soll es da zu schaffen sein, mit diesen 150% auch noch zwei Haushalte zu finanzieren? Es liegt auf der Hand, das das nicht geht!

    Das Argument von der „Beziehung ohne Abhängigkeit“ kann ich so nicht akzeptieren: Jede Beziehung schafft Abhängigkeit, in Form des Aufeinandereingehens; es sei denn, es geht nur darum, zusammen in die Kiste zu hopsen. Aber das ist ja keine Beziehung, sondern eine Affäre. Oder man lebt nicht mit-, sondern nur nebeneinander her, ohne sich auf den anderen einzulassen; und das ist keine Grundlage für eine auf Dauer angelegte Beziehung.

  • guk sagt:

    ich war (bin) mutter, und das von ganzem herzen. es war eine wunderschöne zeit und ist es noch, obwohl die kinder erwachsen sind – mutter bleibt man eben. aber ich habe auch gearbeitet, zum teil auch arbeiten müssen, weil die finanzen es verlangten. ich hatte jedoch das glück – nein, eigentlich hatten die kinder das glück! – einen mann zu haben, der gerne auch bei den kindern war und somit sein vatersein mehr als wahrscheinlich andere genossen hat. der nutzen ist definitiv beidseitig. ich habe mit den kindern gebastelt, gesungen, geschichten erzählt, ihnen stundenlang zugehört … er hat mit ihnen den wald erforscht, blödsinn gemacht und ihnen stundenlang zugehört … wir kriegten nicht immer dieselben geschichten zu hören; das war spannend.
    verzicht? mitnichten. ich erinnere mich an keinen verzicht. finanziell wurde für mich halt anstatt durch zwei durch vier geteilt – nur: ich teile gern, somit ist das niemals als verzicht zu interpretieren. das einzige, worauf ich wahrscheinlich verzichtet habe, waren die durchgeschlafenen nächte. ansonsten möchte ich hier klar festhalten, dass muttersein für mich niemals ein opfer war/ist … manchmal ist es mit sorgen verbunden, manchmal mit schwierigkeiten – diese habe ich aber bei der arbeit auch, und da fehlt mir definitiv der herzerwärmende moment danach, dazwischen und immer wieder.
    und: muttersein verblödet nie. man lernt nur andere dinge, man lernt gelassenheit, man sieht die welt immer wieder durch andere augen, ausser den eigenen. ja, viele mütter reden gern über ihre kinder, über ihren tagesinhalt, über ihren alltag und ihre sorgen und freuden. und? tun übrigens berufstätige genauso. da ich beides hatte/habe, rede ich übrigens gerne von beidem … und freue mich einfach, wenn mir jemand etwas erzählt, egal worüber.

  • moni sagt:

    Sehr peinlich dieser „schnulzige“ Artikel. Chris Rohr sollte sich besser dem Schlager schreiben widmen als sich über Dinge zu äussern von denen, wie es scheint, er nicht sehr viel versteht.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @mira: ich denke nicht, dass es nur eine Frage der Wahrnehmung ist. Das Steuerbeispiel ist kein sehr gutes, denn es zeigt bloss auf wiewenig Geld der quasi dazuverdienenden Frau bleibt, da die Fremdbetreuungskosten nicht grosszügiger erlassen werden. Es unterschlägt aber wiewenig Geld der Familie bleibt, welche die Lohnarbeit auf 1 Person verteilt, oder 50/50 usw. Wo die ganzen Zusatz-Pensionskassengelder mal fehlen werden. Aber das ist ja eigentlich nicht der Punkt. Ich hörte und höre jedenfalls noch immer ganz oft die Frage „und was arbeitest Du?“ Das umgekehrte habe ich wirklich nie gehört! Bei der Politik geht es mir um Gleichstellung der Modelle, aber der Fokus liegt ganz deutlich auf Bevorzugung einer Gruppe. Linke Politikerinnen fanden es höchst bedenklich dass vor ein paar Jahren bei einer Umfrage unter jungen Frauen als Lebensziel ua auch „Zuhause-Mutterschaft-leben“ als Nennung vorkam. Sie waren entsetzt und forderten Mittel um gegensteuerliche Aufklärungskampagnen starten zu können. Das ist mir objektiv genug…

  • Georg sagt:

    Ich habe es bewusst abstrakt gehalten. Aber das Totschlag-Argument ist eben auch selber ein Totschlag-Argument. 😉
    Im Übrigen stellt es für mich doch keineswegs eine Enttäuschung dar, wenn Sie kein schlechtes Gewissen haben! Mir doch egal, sagt ja auch niemand, dass sie eines haben sollten.

    Im Übrigen sind Sie ausgesprochen gut darin, jeweils nur auf einen kleinen, aus Ihrer Sicht kritischen, Teil eines Post zu antworten und den grossen Rest zu ignorieren. Gehen da jeweils die Emotionen mit Ihnen durch, fehlt es an Argumenten oder ist das strategisch so gewählt? 🙂

    Also mit dem fuck waren Sie schon mal sehr nahe dran. Der Fuck-you-you-fucking-fuck-award wird vom Rockstar-Magazin jährlich an eine von der Leserschaft gewählte Person vergeben. Bisherige Gewinner waren Chris von Rohr, Sven Epiney und aktuell Carl Hirschmann. Sozusagen die böse und unkonforme Schwester vom Prix Walo.

  • Katharina sagt:

    Chris von Rohr…. Bemüht dann noch die Oprah Winfrey für den dialektischen Gegenpol.
    Der Text ist ein auf Gutmensch verbrämtes fundamentalistisches Versatzstück. Helvetischer Talibanismus.
    Gutes Trollfutter. Habe ich ja gestern vorausgesagt.

    Was die Oprah nämlich sagte, hat einen Kontext und die Frage stellen sich viele Mütter.

    Aber sicher kommt jetzt der Cyberbully mit den Silbersee-Links , der Inside-Job Thomas und wirft die rote Socke hin. Es gibt Leute, denen das F-Wort durchgeht und andere nicht. Es korreliert mit der Distanz des Wohnortes zum Silbersee.

  • Laura sagt:

    @mira
    also ich habe das schlechte Gewissen schon manchmal gehabt, vor allem, wenn ich müde von der Arbeit kam und die Kinder drauflos schwatzten um mir ihre Erlebnisse zu berichten und ich mich kaum noch konzentrieren konnte um ihnen auch richtig zu zuhören. Ich denke, den meisten berufstätigen Eltern geht das manchmal so, dass man sich denkt, man hätte sich noch etwas mehr um die Kinder kümmern können und etwas weniger um sich selber oder um die Firma. Aber schön, wenn du eine Ausnahme bist, vielleicht gibst du mal das Rezept dazu weiter, ich denke das könnten einige brauchen.

  • Thomas sagt:

    http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7511/schenken-und-schenken-lassen/comment-page-2/#comment-15778

    …@kat: no red socks, nur rätselhafte poesie denn: hombre ist nun mit dem schatz auf und davon. deine kräuterfressende jacqueline (jackie) von gila bend ist ja auch nicht mehr die jüngste.

  • mira sagt:

    @georg
    Das Argument des schlechten Gewissens ist so ein Totschlag-Argument: Hier kann man alle unbequemen Antworten reinstecken. Leider muss ich sie enttäuschen: Ich habe kein schlechtes Gewissen, noch nie gehabt. Wenn sie den Text anders verstanden haben als ich, dann freut mich das.
    Offtopic: What the fuck ist ein FYYFF-Award???

  • Georg sagt:

    @mira
    Naja, also nichts liegt mir ferner als Chris vR zu beweihräuchern. Btw, habe für Chris vR beim FYYFF-Award gestimmt. Und musste dann überrascht feststellen, dass er die Eier hatte, den Award entgegenzunehmen.
    Im Übrigen kann ich nirgends (auch nicht implizit) herauslesen, dass Hausfrauen gemäss dem Post die besseren Mütter sein sollen. Wahrscheinlich haben Sie sich vom dritten Absatz fehlleiten lassen („In diesem Moment wünschte ich mir für alle Kinder dieser Welt so eine Mutter“) – es ist schlicht wahrscheinlicher, dass dieser sich auf den zweiten Absatz bezieht, also auf die spezifische, individuelle Mutterqualität welche bei dieser Begegnung festgestellt wurde. Man kann immer sehr viel in eine Sache hinein interpretieren.

    Oder:

    Sie können in Allem das Negative suchen. Sie werden es finden. Dass Sie das glücklicher macht, wage ich zu bezweifeln. (Gabriela_W)

    Meine Erfahrung: Wenn sich jemand – ohne wirklichen, klaren Grund – angegriffen fühlt und dem Gefühl unterliegt, sich „aus allen Rohren“ verteidigen zu müssen, so hat diese Person in der Regel selber ein Problem mit der angesprochenen Situation (schlechtes Gewissen?).
    Wäre auch ein gutes Mamablog-Thema: Schlechtes Gewissen berufstätiger Mütter und die Ursachen dafür. Oder gabs das schon?

  • mira sagt:

    @Brunhild Steiner
    Vielleicht ist das eine Frage der Wahrnehmung: Die Hausfrau sieht vor allem die Texte, in denen gegen sie gewettert wird, während die berufstätige Frau vor allem Werke sieht, in welchen sie abgestempelt wird. Wahre Objektivität gibt es hier wohl kaum. Es gab vor kurzem hier eine Diskussion in dem deutlich wurde, dass Familien in denen Frau arbeitet steuerlich massiv benachteiligt werden. Wenn sich hier was ändert, dann ist das doch nur gut und gerecht!

  • heidi meier sagt:

    solange wir Frauen auf die Frage nach Berufstätigkeit noch immer mit:“ ich arbeite nicht, ich bin Hausfrau und habe 2 Kinder!“ antworten, solange ist der Beruf der Hausfrau und Mutter selbst in unseren Augen sehr wenig Wert. Ich frage mich dann jeweils, wie eine Hausfrau und Mutter mit 2 Kindern diese Aufgabe bewältigt ohne zu arbeiten.
    Nur weil wir die ganze Arbeit umsonst machen, sprich ohne Lohn, heisst das nicht, dass es keine Arbeit ist. Vor allem wir Frauen sollten aufhören zu sagen: Ich arbeite nicht, ich bin nur Hausfrau und Mutter!“

  • Brunhild Steiner sagt:

    @mira: also wissen Sie, ich begegne weitaus mehr Texten in denen die mindestens teilzeitlohnarbeitende (bis vollzeitlohnarbeitende) Frau und Mutter hochgelobt und als nachahmenswertes Beispiel vor Augen gemalt wird.
    Und was die Familienpolitik betrifft finde ich ebenfalls, der Fokus liegt vorallem in der Unterstützung derjenigen-
    und die welche dann immer noch und trotzdem zuhause bleiben sind eben selber schuld.
    Da schadet es doch wirklich niemandem wenn mal eine andere Tonleiter erklingt! Vorallem wendet sich der Autor ausdrücklich nicht gegen die lohnarbeitenden Müttern, sondern greift einfach einen Aspekt, den ihn berührt hat, auf. Wenn wir uns nun auf die Diskussion „wer besser sei“ einlassen, hat das nicht mehr viel mit dem Artikel vom Promi zu tun.
    Weil ich aber mehrheitlich andere Kost vorgesetzt bekomme mache ich beim Köpfe-einschlagen wacker mit 😉

  • Daniela sagt:

    Ich finde es schade, wenn solche Texte von einem Prominenten geschrieben werden. Es gibt einen Weg zwischen Nur Mutter und Mutter und Beruf. Ich WILL vielleicht gar nicht „nur Mutter“ sein. Jeder muss sein Konzept selbst überdenken, ich bekomme trotzdem immer wieder den Eindruck, dass alle einen in die „karrieresüchtige Mutter“ Ecke schieben wollen. Mir tut der Text überhaupt nicht gut.

    Es gibt fast keine Länder mehr, in denen sich die Mutter leisten kann, 100% zu Hause zu bleiben. Dafür gibt es in vielen Ländern eine optimale Kinderbetreuung. Das fehlt hier leider. Mein Sohn liebt es, 3 tage in die Krippe zu gehen und kann dort als momentanes Einzelkind Erfahrungen machen, die ich ihm nicht geben kann.

  • Gabriela_W sagt:

    @Jenny:
    Da würde ich aber den Text von CvR nochmals etwas genauer lesen…

    @Marcel:
    Mit dem Zitat aus „Oben ohne:…“ bin ich nicht einverstanden. Jeder Mann kann sich doch eine Frau suchen, die einverstanden ist die „Hausarbeit“ und das „Zu-Hause-Bleiben“, das „Kinder-Erziehen“ zu teilen, oder gänzlich dem Mann zu überlassen. Männer müssen sich dieser Rolle vielleicht im Moment noch ein bisschen erkämpfen, zugegeben, aber einfach zu sagen, dass sie diesen „Notausgang“ (schlimmes Wort an sich schon) gar nicht haben, ist doch etwas zu einfach. Es würde wohl helfen, wenn Mann solche Bedürfnisse bespricht bevor Mann heiratet und Kinder in die Welt setzt. Und zugegebenermassen geht es meist mit einem kleineren Einkommen einher. Da muss Mann sich dann halt überlegen, wie viel ihm das Wert ist, dass er diese Rolle übernehmen darf. Nichts ist unmöglich! Und es gibt ganz viele Frauen da draussen, die sich über einen solchen Partner freuen würden.

  • max sagt:

    So spricht ein richtiger Mann – einer, der Respekt vor den Müttern hat und auch dazu steht.

    Welch ein Kontrast zu Bänz Friedlis Gejammer über falsche BH-Grössen und Kinderbücher, wo Mädchen am Herd sind und kochen!

  • mira sagt:

    @Georg
    Ein Blog ist dazu da, dass man kontroverse Meinungen diskutiert. Eine Beweihräucherung des Autoren, auch wenn es ein „Promi“ ist, finde ich sinnlos. Und der Text wird auch nicht wahrer, nur weil er von einem „Promi“ geschrieben wurde. Aber das scheinen hier einige zu vergessen… In seinem Text wird implizit gesagt, dass Hausfrauen die besseren Mütter seien. Und sowas macht mich böse, da hilft auch kein Baldrian-Tee!
    @Brunhild Steiner
    Nein, Hausfrauen werden normalerweise nicht mit Honig zugeschüttet, arbeitende Frauen aber auch nicht. Warum nicht besser ein Loblied auf Mütter generell singen?

  • Ziemlich beliebiges Gesülze von unserem Chris. Da findet sich wohl jeder in seiner Sicht irgendwo bestätigt und bestärkt, was ja auch die Einträge vor mir beweisen. Da hat mira gleich zu Anfang etwas mehr Profil bewiesen.

  • Laura sagt:

    Schön formuliert, obwohl Alleinerziehend und immer berufstätig gewesen, fühle ich mich durch den Text angesprochen und auch ein wenig stolz.
    Genau so sehe ich es, wer den Kindern die eigene Begeisterung mitgeben kann, die eigene Sorgfalt im Umgang mit Menschen, die eigene Freude an kleinen Dingen, der gibt den grössten Schatz weiter.
    Wer aber den Kindern den Hass auf den Ex-Mann (und Vater der Kinder), der unerbittliche Kampf um Allimente, die Wut auf seine „Neue“ täglich vorlebt, der soll sich auch nicht wundern, wenn den Kindern gewisse Züge wie Vergebung, Liebe, Demut abhanden kommen und sie zu egoistischen kleinen Monstern werden.

  • jenny sagt:

    genial, der mann sagt was ich schon immer gedacht habe!!! frauen ihr könnt nicht immer alles haben, seid weniger egoistisch und bleibt endlich zuhause bei euren kindern.
    übrigens , ich bin auch seit 5 jahren bei meinen töchtern und bin trotzdem nicht weg vom fenster…

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Tina: tja, die hiesige Gesellschaft funktioniert aber so, dass je höher die Anerkennung durch Menschen in entscheidungsfällenden Positionen (die da manchmal auch durch den Strassendruck gezwungen werden müssen ihre schlafenden Augen zu öffnen) die entsprechenden Geldflüsse stattfinden oder eben nicht.
    Vom inneren Glühen allein überlebt nämlich keine einzige Familie, wussten Sie das nicht?
    Und wenn sich die Menschheit an den Satz „für die guten Dinge kämpft man nicht“ gehalten hätte, lebten wir wohl immer noch in Höhlen, zum Glück kämpfen immer wieder welche für das Gute, ist auch in Ihrem Interesse!

  • Marcel sagt:

    Wer hat den „Beruf Mutter“ denn in den letzten drei Jahrzehnten verdammt? Richtig: Unter anderem Feministinnen wie die deutsche Schriftstellerein Thea Dorn (F-Klasse), die den Haushalt in einem Interview mit der taz einst als schwarzes Loch bezeichnet hat. Die „moderne“ Arbeitswelt steht diesem Loch offenbar diametral gegenüber und ist somit der einzig wahre Quell von Freude und Erfüllung. Dass Frauen wie Thea Dorn, die genau genommen nur sich selbst und ihre eigene Kaste von medien- und kulturschaffenden Feministinnen vertreten, keine Ahnung mehr davon haben, wie es in der zunehmend fragmentarisierten Erwerbswelt von heute zu und her geht, liegt auf der Hand: Sie selbst sind ja weitgehend frei von all den Sachzwängen, denen sich eine ganz normale Durchschnittsfamilie (-und Hausfrau) ausgesetzt sieht. Zudem haben Frauen wie Thea Dorn selbst häufig keine Kinder und argumentieren sehr theoretisch und aus dem Bauch heraus.

    @Brunhilde Steiner: „Keine Frau soll das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder zu erziehen. (…) Frauen sollten diese Wahlfreiheit nicht haben, denn wenn sie sie erhalten, werden zu viele Frauen sie wählen.“ Simone de Beauvoir (1908- 1986)

    „Junge Frauen ziehen sich massenweise ins Privatleben zurück, weil der Druck in der Berufswelt steigt und sie stattdessen wieder ihre sogenannte biologische Rolle als Mutter leben wollen.“ Wir Alphamädchen

    „„Insbesondere in traditionellen Arbeitermillieues zeigt sich ein grosses Interesse von Frauen an einem „starken Mann“. Diese Frauen sind auch keineswegs an der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit interessiert, selbstbestimmte Hausarbeit wird vielmehr als Chance gesehen, monotoner und unqualifizierter Arbeit zu entkommen.“ Angst vorm neuen Mann?, taz, 21.02.2003

    „Ein Mann verfügt nicht über den Heldennotausgang „Ich kriege jetzt ein Kind“. Ein Mann hat nur die Wahl, sich als Verlierer zu disqualifizieren oder sein Berufsleben irgendwie durchzustehen.“ Oben ohne: Warum es keine Frauen in unseren Chefetagen gibt

    Das nur so der Vollständigkeit halber.

    Guter Text, meh Dräck bitte, Chris!

  • René sagt:

    Schöner Text. Ich hoffe, dass CvR seine Postulate auch selber lebt und nicht nur predigt.

  • Tina sagt:

    wieso schreien alle immer nach anerkennung durch die gesellschaft? wenn mann oder frau kinder bekommen, dann machen sie es doch in erster linie für sich. dieses innere glühen das einen menschen erstrahlen lässt wenn er bei sich ist und etwas tut bei dem ihr total bei sich ist, wird sich automatisch auf seine umgebung übertragen. für die guten dinge kämpft man nicht.

  • Rahel sagt:

    Wunderbarer Text! Und es freut mich riesig, dass er von einem Prominenten Vater verfasst wurde! Vielen Dank Chris von Rohr!

  • Brunhild Steiner sagt:

    @claudia: lesen Sie doch mal die Zeilen von Gabriela_W im Post vor Ihnen, verblödende und überarbeitete Nur-Hausfrauen brauchen Ihr Mitleid nicht, auch wenn es grosszügig gemeint gewesen sein sollte.
    Und schön wenn Sie sich bei Ihrer Teilzeitberufsarbeit „erholen“ können- das gilt aber längst nicht für alle Berufe!

    @Daniela: tja, an was das wohl liegen mag??? Ich würd mal behaupten die Familien oder Müttern welche sich bei Supernanny anmelden haben noch andere gemeinsame Nenner ausser des „Nur-Muttersein-Faktors“. Unglückliche Verhältnisse lassen sich überall finden, nur wollen nicht alle ins Fernsehen… .

    @mira: nun ja, persönlich finde ich nicht, dass die „Nur-Mütter“ dermassen mit Lob/Anerkennung/Respekt und weiss Gott was alles zugeschüttet werden, sodass vor lauter Honig die Strassen schon ganz glitschig sind und frau/mann dem dringend Einhalt gebieten sollte…, oder machen Sie da andere Erfahrungen? 😉 Und was das finanzielle betrifft, da liegt das Problem wirklich nicht bei der Lohnarbeitsverweigerung eines Elternteils, sondern an der eben mangelnden Wertschätzung vom System! Würde Erziehungs/Haushalts/Familienmanagement (evtl. noch Unterstützungsleistungen an Nachbarn/Verwandte usw) entsprechend finanziell gewürdigt, resp. im Scheidungsfall angerechnet, wär der Sozialhilfebezug wohl um wesentliches kleiner! Das finde ich den eigentlichen Skandal, und dass dann aufgrund solcher Missstände beide Elternteile zur Lohnarbeit „gezwungen werden sollen“… .
    Und noch was zum eigentlichen Text: SUPER!!!! DANKE!!!!!!! TUT GUT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Manu sagt:

    Der Text rockt mich – kann jedes Wort nur unterschreiben, insbesondere den letzten Satz. Es geht nicht um Zeitgeist-Probleme, sondern um Mütter, Väter, Kinder und Liebe. Schön gesagt, bravo Chris!

  • Thiemo sagt:

    Bravo Chris von Rohr! Habe meine Meinung über Dich differenziert. Ich habe Dich nur für ein oberflächliches Grossmaul gehalten, aber diese Tiefe – WOW! Du sprichst mir aus dem Herzen! Ein schöne Lanze für die Mutter gebrochen.

    Ich beziehe Deine Aussage zur Mutter auf alle, welche sich um die Kinder kümmern, ob nun haupt- oder nebenberufliche Muttter oder Vater, Opas, Omas, Tanten, Onkel, Göttis, Gotten usw.

  • Maja sagt:

    Mutter als Beruf! Da fällt mir eine wahre Geschichte ein. Als mich mein Lehrer in der fünften Klasse fragte was mein Bruder für einen Beruf hätte, antwortete ich nach kurzem nachdenken – Vater. Die Reaktion meines Lehrers war nicht gerade, na sagen wir mal, positiv.
    Ich wusste damals die richtige Bezeichnung seines Berufes eidg. dipl Buchhalter einfach nicht. Da er aber gerade Vater geworden war und die ganze Familie sich freute und nur noch davon sprach, fand ich diese Antwort passend.

  • olivia sagt:

    So wie früher das ständige ‚MAMIIII‘ von meiner Tochter kam – posaunt jetzt ein ‚GR….MM…PAPIIIII‘ von unserem Sohn. Ist also keine Frage von Vater oder Mutter. Ich behaupte, auch keine Frage der quantitativen Anwesenheit – bin ich doch nur 2 Tage ausser Haus – mein Mann aber arbeitet 100%.
    Wichtig als Eltern ist, das ‚Wunder Kind‘ in sich aufzunehmen und mit ganzer Liebe und Aufmerksamkeit zu behüten und fördern. Es ist die Freude am Zusammensein mit den Kinder, das Akzeptieren deren und der eigenen Schwächen. Nur so können eigenständige Persönlichkeiten reifen.

  • Rudolf sagt:

    Ich habe „God bless the child“ immer mit Billie Holiday assoziiert, höre z.B. die unerreichte Interpretation des Trios von Keith Jarrett. Der Song erzählt aber eher von einem Zwist zwische Mutter und Tochter. Woher kommt die Zeile von Ray Charles, die eine ganz andere Aussage macht? Könnten Sie mir die Quelle angeben, Herr von Rohr? Danke und sorry about the off-topic contribution.

  • Georg sagt:

    @mira
    Was soll das jetzt wieder? Warum musst Du mit der „political correctnes-Brille“ jedes Detail hinterfragen und danach entrüstet posten? Glaube nicht, dass der Post von Chris vR den Anspruch hatte, jeder Randgruppe gerecht zu werden (was Hausmänner nun mal sind) oder vom traditionellen Familienbild abweichende Erziehung zu verurteilen. Setz noch einfach einen Baldrian-Tee auf und lies nochmal den Text in Ruhe durch.

    Ich wünsche mir für den Mamablog im 2010, dass die Posts vermehrt auf das jeweilige Thema bezogen sind. Einige scheinen mit Eifer in jedem Post eine Verbindung zum von ihnen gewünschten Thema (Gender, Scheidung, böse Feministinnen, arme Frauen etc) zu suchen und lenken dann den Fokus darauf – unabhängig von der Absurdität des Zusammenhangs. Leider glaube ich nicht, dass dies in jedem Fall nur der Selbstdarstellung dient – aber therapiert wurde im Mamablog wohl noch niemand.

    In diesem Sinne: Euch allen einen guten Start ins 2010!

  • *sigh* sagt:

    PS: Ja Chris! Genau so! Super Text!

  • *sigh* sagt:

    Den Kommentatoren hier im Blog sei Dank würde man zukünftig wohl besser nur noch von „Das erziehende Organ“ sprechen als von Mutter bzw. Vater.. Gott ist das lächerlich!

  • mira sagt:

    @Stefan
    Wenn die Liebe mal weg ist und die Scheidung vor der Tür, dann zählen (leider!) meist nur die Finanzen. Sei es der Mann der geizt, oder die Frau die giert (im traditionellen Setting). Ein wirklich harmonisches Zusammenleben ist IMHO nur möglich, wenn keine zu grosse Abhängigkeit besteht (das gilt natürlich nicht nur für die Finanzen). Dass Kinder abhängig sind, liegt in der Natur der Sache und ist wohl indiskutabel! Aber sie wollen eine Frau doch nicht auf die gleiche Stufe stellen wie ein Kind?!
    Und, „was nun mal am Besten ist“ ist keine fixe Wahrheit, sondern abhängig von Kultur und Sitte. Und diese ändern sich bekanntlich mit der Zeit…

  • Susanne sagt:

    Interessant das hier ganze Passagen von der Redaktion einfach zensuriert, bzw. gestrichen werden … Schade – haben die das wirklich nötig?

  • Daniela sagt:

    ….und bis jetzt hab ich noch kaum eine arbeitende Mutter in der Supernanny Show gesehen, dass waren hauptsächlich „100% Mütter“, samt und sonders überfordert!

  • Susanne sagt:

    Ich war positiv überrascht von dem Beitrag von Chris von Rohr – ganz im Gegensatz zu dem lauen Artikel von Selbstzujubler Benz Friedli.

  • claudia sagt:

    alles schön und gut – aber wieso muss das alles eine mutter geben, wieso nicht ein vater?!?!? herr von rohr, der vater?habe früher „nur-mütter“ bemitleidet, weil ich dachte, sie verblöden zuhause, wenn sich keinen ausgleich mit beruflicher tätigkeit haben, jetzt bemitleide ich sie, weil es – wenn auch der allerschönste – wirklich der allerstrengste job der welt ist! bin froh, kann ich beides machen, mich zwischendurch im job „erholen“.

  • Gabriela_W sagt:

    @ C von Rohr
    Schöner Text. Danke.

    @Mira
    Warum kann man einen schönen Text nicht einfach so stehen lassen. Ich bin auch Mutter, arbeite 100% und habe einen Mann der Hausmann ist, und Grosseltern, die sich um die Grosskiner kümmern, wenn weder mein Mann noch ich da sein können. Ich entspreche also mitnichten dem oben beschriebenen Bild der „Mutter“. Trotzdem finde ich es unnötig, jetzt grad wieder anzukommen mit: „…und was ist mit den Hausmännern, und den Alleinerziehenden, und und und…“. Chris‘ Text ist kein Text gegen die Hausmänner oder gegen Alleinerziehende. Es ist eine Ode an die Mutter. Und zwar eine schöne und sehr, sehr wahre. Ich fühle mich durch den Text jedenfalls nicht angegriffen. Ich weiss, dass auch mein Mann den Kindern die oben beschriebene Wärme, Liebe, Zuversicht und Sicherheit geben kann, und ein gutes Beispiel ist. Genauso meine Eltern – die besten, liebendsten, wärmsten, lustigsten Grosseltern, die man sich wünschen kann.

    Sie können in Allem das Negative suchen. Sie werden es finden. Dass Sie das glücklicher macht, wage ich zu bezweifeln.

  • Eine Mutter sagt:

    Danke fuer diesen Artikel, er spricht mir aus dem Herzen. Muetter, klebt ihn euch an den Kuehlschrank fuer die nicht so tollen Tage.

    @ Mira: Ich bin mir sicher, Chris wuerde auch zu allen anderen Erziehern gerne etwas schreiben, haette man ihm Raum dafuer geben…besonders falls Ray Charles auch ueber sie gesungen hat.

  • Stefan sagt:

    Ja, Mira, auch den Vätern, die zuhause bleiben, um die Kinder zu erziehen, gebührt diese Anerkennung. Leider werden (auch von vielen Frauen) diesen Männern oftmals unlautere Motive – von Faulheit bis Pädophilie – untergeschoben.
    Warum sehen Sie nur die finanzielle Seite? Für die Kinder ist es nun mal am Besten, wenn sie in den ersten Lebensjahren ihre Bezugsperson ständig erreichbar haben – auch ein Mann, der zuhause bleibt, begibt sich in dieser Situation in die finanzielle Abhängigkeit von seiner Frau. Und auch die Kinder sind doch finanziell ganz abhängig von den Eltern! Zudem sind auch geschiedene Männer mit Kindern abhängig von Sozialhilfe, doch da die Kinder fast automatisch den Müttern zugesprochen werden, sind sie extrem selten.

  • Athina sagt:

    Danke, Danke, DANKE!

  • Tamara sagt:

    Weniger schlimm als befürchtet, danke für den Text, insbesondere die Aussagen der Mutter im Zug. Immerhin schön, dass er die banalen Wahrheiten elterlicher Erziehung noch würdigen kann. Freue mich morgen auf Zoë Jenny!

    Übrigens: Guter „Hintergrund“-Artikel heute im Tagi, S. 42: ”Das Trauma im Mutterleib”

  • tigerbaby sagt:

    gut gebrüllt, Löwe!

  • mira sagt:

    Und wie ist das jetzt mit den Vätern, die zuhause bleiben? Gebührt diesen auch ein bisschen Anerkennung? Und was ist mit den alleinerziehenden Frauen, die es trotz Doppelbelastung schaffen, ihre Kinder in Würde und mit Liebe grosszuziehen? Ist es für die Kinder wirklich besser, wenn Frau sich in die totale finanzielle Abhängigkeit begibt? Ist das wirklich ein Vorbild für unsere Kinder? Warum sind so viele geschiedene Frauen mit Kindern Sozialfälle? Oder will sich der Autor hier für irgendetwas entschuldigen? Fragen über Fragen…

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