Wie mein Baby ein Superschläfer wurde

Alleine einzuschlafen, fällt vielen Babys nicht leicht. Foto: Seth Baur (Flickr.com)

Diese Zeilen sind allen Eltern gewidmet, die ein Baby oder Kleinkind haben, das nicht alleine schlafen möchte. Die Kurzfassung: Alles wird gut! Und hier die etwas längere Fassung: «Echt?!», staunte damals die Spielplatzbekanntschaft, als ich erzählte, dass der Zweijährige noch immer bei uns im Bett schlief (oder wir bei ihm). «Ui, den werdet ihr sicher bei euch im Bett haben, bis er 16 ist.» Soweit ihre Prognose.

Liebe Mütter, werte Väter: Glaubt nicht jedes Märchen, das man euch auf dem Spielplatz erzählt. Euer Kind wird mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht bis zur Lehre im Ehebett nächtigen. Unser Sohn schläft seit einigen Jahren jede Nacht in seinem eigenen, stockdunklen Zimmer. Storen, Vorhänge und Tür müssen geschlossen sein, das Licht auch draussen im Gang gelöscht. Er schläft abends schnell ein und dann 10,5 Stunden durch. Er übernachtet auch problemlos bei den Grosseltern, in der Landschulwoche und im Wohnmobil. Sogar im Zelt an irgendeinem Waldrand, auf eigenen Wunsch alleine im Schlafabteil.

Campieren im Kinderzimmer

Das war nicht immer so. Als Baby schlief er nur an der Brust oder wenigstens mit Körperkontakt ein. Bis das Bübchen zehn Monate alt war, erwachte und schrie es oft alle zwei Stunden. Es war, als hätte das Kind an seinem kleinen Körper Einsamkeitsmelder montiert: Die schlugen sofort Alarm, wenn das schlafende Menschlein abgelegt oder der Körperkontakt kurz unterbrochen wurde. Auch nach dem Abstillen wurde es nicht viel besser. Und als ein Jahr später die kleine Schwester zur Welt kam, schlief der Bub noch immer nicht ohne Nähe (und Nuggi) ein. Der in der ersten Schwangerschaft gekaufte Babybalkon war quasi noch unbenutzt, als wir unsere Zweitgeborene darin betteten.

Der Versuch, den Bub mit fast zwei Jahren aus unserem Bett auszuquartieren, war dann irgendwie erfolgreich. Jedenfalls wenn man ausser Acht lässt, dass auch der Vater mitausquartiert wurde und fortan die halbe Nacht auf einer Matratze neben dem Kinderbett im Kinderzimmer schlief. So nah beim Sohn, dass er ihm wenn nötig über den Kopf streicheln konnte.

«Noelia schläft schon durch!»

Ich war damals sehr müde. Und ziemlich verunsichert. Die Erfolgsgeschichten der anderen Eltern machten mich fertig: Noelia schlief angeblich von 22 bis 5 Uhr durch, seit sie vom Spital nach Hause kam (dank extra-sättigendem Abendschoppen sogar oft bis 6 Uhr). Und Felix schrie überhaupt nie nach dem Nuggi, weil er nämlich gar nie von seinen Eltern nach diesem Teufelsding süchtig gemacht worden war. Und dann war da noch Emma-Lou: Sie erwachte zwar häufig in der Nacht, spielte dann aber jauchzend im Gitterbett und schlief nach einer Weile selbstständig wieder ein.

So. Und jetzt wollen Sie natürlich wissen, was wir gemacht haben, damit unser Sohn vom notorischen Nachtruhestörer zum Superschläfer wurde. Gerne verrate ich Ihnen das Rezept: nichts. Wir haben nichts gemacht. Ausser, dass wir das starke Nähebedürfnis unseres Kindes gestillt haben. Und gewartet haben. Und so viel wie möglich geschlafen haben. Im Familienbett oder auf der Matratze im Kinderzimmer. Irgendwann hatte der Bub genug Nähe getankt und schlief zufrieden allein.

Ein Buch, das mir damals geholfen hat (wenn ich nicht zu müde war zum Lesen): «Schlafen und wachen», das Elternbuch für Kindernächte von William Sears.

Lesen Sie zum Thema Schlaf auch die Beiträge: Wenn Kinder nicht schlafen können und So gehen Kinder gerne zu Bett.

220 Kommentare zu «Wie mein Baby ein Superschläfer wurde»

  • Lori sagt:

    Wir hatten auch einen sehr, sehr schlechten Ein- und Durch-Schläfer in den ersten 10 Monaten.. Was uns bzw. ihm geholfen hat: Shonishin (Kinder-Akupunktur) und die Tipps aus dem Buch „Schlafen statt Schreien“ von Elizabeth Pantley.

  • Liselotte Reber sagt:

    Ich hatte einmal einen Frauenarzt, der mir erklärte, dass Rehmütter ihre Kleinen aus dem Nest jagen, wenn sie abstillen wollen. Ich habe ihm gesagt, dass Rehe Nestflüchter sind, und ich kein Reh bin. Ich war beteiligt an der deutschen Erstausgabe von Schlafen und Wachen. Grossmutter Lotti

  • second step sagt:

    Säuglinge und Kleinkinder haben ein tiefes Bedürfnis nach elterlicher Nähe, gerade des Nachts wenn es dunkel ist. In der Steinzeit wäre er sonst nämlich erfroren oder sonst irgendwie weg gewesen. Es kommt mir deshalb vor, dass es irgendwie gegen die kleinkindliche Natur spricht, sie Nachts alleine schlafen zu lassen. Wir haben es auf jeden Fall genau gleich gehandhabt wie die Autorin und unsere Kinder haben sich diesbezüglich früh genug von selber abgenabelt.

    • Sportpapi sagt:

      Die Diskussion um kindliche Natur und evolutionäre Prägung kommt mir immer etwas speziell vor. Ist ja nicht so, dass wir dieses Argument durchgängig bringen, oder?
      Spätestens, wenn dann die gleichen Eltern tagsüber ihr Kind in Fremdbetreuung geben, weil die Eltern ja arbeiten müssen. Vermutlich gab es das auch bereits in der Steinzeit, ebenso wie Babynahrung und überhaupt genügend Essen, medizinische Versorgung, Heizung im Haus, usw.

      • Stefu sagt:

        Zu den Fragen: Ja!

        Fremdbetreuung des Nachwuchs ist ein zentraler & häufig genutzter Vorteil von Sippen, seit je her und auch in der Tierwelt verbreitet. Kleinkinder haben einen Geschmackssinn, der ihnen die richtigen Lebensmittel identifiziert; quasi Try-and-Error-Babynahrung. Genügend Essen ist krine Frage des Zivilisierungsgrades, sondern des Angebots; der Homo Sapiens hätte sich und v.a. sein Gehirn nicht so entwickelt, hätte er ständig Mangel gelitten.
        Überlieferungen von Naturheilkunde gibts seit über 4009 Jahren, deren Anwendung vermutlich noch länger.
        Heizungen gibt es seit je her durch Feuer. Generell entspringt die Menschheit aus Afrika bzw. aus Äquatornähe. Dann haben schon Vorläufer Felle als Kleidung genutzt.

      • Sportpapi sagt:

        @Stefu. Also gar keine Fortschritte? Alles noch wie in der Steinzeit?
        Das mit der Fremdbetreuung des Nachwuchses habe ich so noch nicht gehört. Vielmehr sieht man ja immer die Bilder, wie die Kleinkinder bei der Mutter auf dem Feld dabei sind. Wo war das so? Bei welchen Tieren ist das so?

      • second step sagt:

        Das Thema Fremdbetreuung scheint Ihnen Sportpapi ja wirklich eine Herzensangelegenheit zu sein. Sehr schön, dass Sie sich dazu bei jeder Gelegenheit einbringen. Nur hat das nächtliche Schutzbedürfnis von Säuglingen und Kleinkinder nichts damit zu tun, dass dieselben Kleinkinder sich tagsüber für einige Stunden in einer Kita – umgeben von anderen Kindern – nicht auch wohl fühlen können. Wenn Sie den Unterschied nicht erkennen kann ich Ihnen auch nicht helfen. Unsere Grundbedürfnisse sind dieselben wie vor 25’000 Jahren, als unsere Vorfahren Bilder an Höhlen in Frankreich gemalt haben. Wer das verneint ist irgendwie in der Vor-Darwin-Zeit stehen geblieben, hat das Menschsein glaube ich nicht ganz begriffen und glaubt whs auch, die Welt sei in 7 Tagen erschaffen worden.

      • Sportpapi sagt:

        @second step: In der Diskussion mit Ihnen kristallisiert sich immer mehr heraus: Sie erklären sich die Welt, wie es Ihnen gerade gefällt.
        Wenn Sie schon nicht stingent argumentieren, oder teilweise auch ganz auf Argumente verzichten, dann könnten Sie doch wenigstens diese ständigen persönlichen Angriffe unterlassen. Sie fallen eher auf Sie zurück, als dass sie mich wirklich betreffen würden.

      • second step sagt:

        Sie dürfen nicht immer alles persönlich nehmen, aber das scheint mir eine Eigenschaft der Habitués des Mamma-Blogs zu sein, dass sie allen immer die Welt erklären, es aber ganz schlecht annehmen können wenn man ihnen zu wiedersprechen wagt. Nochmals für Sie: einen Säugling nachts alleine im dunklen Zimmer zu lassen ist aus meiner Sicht nicht dasselbe wie ein Kind tagsüber z.B. in einer Tagesschule betreuen zu lassen. Weil (Argument) die Kinder tagsüber in der Fremdbetreuung nicht alleine sind, sondern betreut werden, sogar von anderen Kindern umgeben sind. Nachts ist es dunkel, der Säugling ist alleine im Zimmer was aus meiner Sicht (Argument) unserer menschlichen Natur widerspricht weil dies einem Schutzbedürfnis entspricht welches in der Steinzeit überlebenswichtig war. Verständlich?

  • marianne pomeroy sagt:

    Meine Tochter Mariel beanspruchte, (bis neun Monate) die Stillzeit sehr intensiv.
    Sie war eine „mühsame nugglerin“. Stillen war eine Herausforderung. Die sogenannten Geduldsfäden wurden strapaziert. Aber es hat sich alles gelegt. Nach einem Jahr ging es quasi ins umgekehrte. Sie schlief so ausgiebig, dass ich mir manchmal sorgen machte. Aber völlig unnötig. Sie war eine „Langschläferin“ und ist es bis heute, mit 21, immer noch.

  • Simu sagt:

    Die Kleinen lernen schlafen von den Grossen. Das Atmen hören, die Körperwärme spüren, die Bewegungen der anderen: All das gehört einfach dazu. Wenn es zu eng wird im Familienbett hilft eine Flucht in die Bettstatt Nr. 2., die sonst auch mal als Gästebett dienen kann.

  • R. Steiner sagt:

    Buchtipp: „Die neue Elternschule“ von Margot Sunderland – Dies erklärt alles….

    Ich verstehe all diese Eltern nicht: Wo liegt das Problem, wenn das Kind bei den Eltern schlafen will?

  • maja sagt:

    Die Eltern schlafen im Doppelbett und der Säugling soll alleine schlafen!
    Eigentlich eine seltsame Vorstellung.
    Ich kannte eine Familie mit 4 Kinder, die hatten ein Kinderzimmer mit 4 Betten und ein grosses Zimmer zum Spielen etc. Fand ich zuerst komisch aber nach kurzem nachdenken fand ich diese Idee gut.

  • Hannes sagt:

    Ich glaube schon, dass es Geräuschempindliche Menschen, natürlich auch Säuglinge gibt. Aber ich bin überzeugt (selber über Jahre beobachtet), dass Geräuschempfindlichkeit auch anerzogen wird. Ich wette sogar dass die Emotion des „Lärms“ mehr Einfluss hat als die Lautstärke. Wenn die Stimmung gut ist, kann der Pegel recht hoch sein, das Baby schläft, ist es bedrohlich oder negativ, dann wird es unruhig.

  • Richard Scholl sagt:

    Frau Meier: erstens haben wir keine Beibis, sondern Säuglinge oder Buschi. Dann verwirrt uns der „Superschläfer“; gibt es “ Inferschläfer“ (das Gegenteil von super, beides lateinisch)‘? Darf ich Ihnen Deutsch beibringen?
    ps. wechselte noch als 71 jähriger Grossvater Windeln.

    • Georg sagt:

      Ganz Ihrer Meinung, Herr Scholl, ganz!, aber in dieser Rubrik wird nicht mit dem Kopf gedacht. Somit wird man Ihren berechtigten Einwand nicht verstehen.

    • second step sagt:

      Wir hatten auch ein Baby. Säugling, Buschi, was-auch-immer…. ist doch egal welchen Begriff die Autorin gebraucht. Es geht um den Inhalt, nicht um irgendwelche Begrifflichkeiten. Mein Gott, wie kann man den bloss so schlechte Laune haben wie Sie?
      P.S. haben Sie eine besondere Kompetenz in der sprachlichen Bezeichnung von Babys weil Sie als als 71 jähriger Windeln gewechselt haben (wie hundertausende andere auch?).

  • Mark Müller sagt:

    Unser Erster war (selbstverständlich) immer bei uns im Bett und wir alle haben das sehr genossen. Als Nr. 2 unterwegs war, wollten wir schon ein drittes Bett kaufen. Aber siehe da, auf einmal – mit knapp 2 Jahren – ist er in ’sein Zimmer‘ umgezogen und kam nicht mehr zurück – ausser natürlich manchmal am Morgen zum spielen. Die Jüngere ist dann sogar schon etwas früher ausgezogen. Aber da wartete ja auch schon jemand im Kinderzimmer.
    Ich kann mir wirklich nicht gut vorstellen, dass ein junges Säugetier gerne alleine schläft.

  • grossmutter sagt:

    Was für ein Zivilisations-Theater! Wie machen es denn die anderen Säugetiere? Sie bauen ein behagliches Nest für sich und den Nachwuchs. In den 80er Jahren stellten wir einfach noch ein Bett und noch ein Bett zu, alle 5 hatten Platz und alle drei Kinder schliefen ruhig und zufrieden. Mit etwa 5-7 Jahren wollten sie dann ins eigene Bett/eigenes Zimmer: ein ganz normaler Ablöseprozess.

    • Lina Peeterbach sagt:

      Danke für den Kommentar mit den anderen Säugetieren. Für mich ein echter Augenöffner in einer Phase als mir alle einreden wollten, wie wir doch auf ganzer Linie versagen, wenn wir unsere Kinder bei uns im Bett haben: Habe ein Gute-Nacht-Buch angeschaut, in dem auf jeder Seite ein anderes Tierbaby schlafen geht. Ausnahmslos alle schlafen aneinandergekuschelt ein: Schaf, Eichhörnchen, Kuh, Fuchs etc. Ein richtiger Aha-Moment – ab diesem Tag habe ich mich nicht mehr darum geschert, was andere meinen…

      • Sportpapi sagt:

        Jetzt mal ernsthaft, Lina Peeterbach: Sie haben also verschiedenen Menschen berichtet, dass Ihr Kind/Ihre Kinder bei Ihnen im Bett schlafen, und alle haben ihnen zurückgemeldet, dass dies ein Versagen auf der ganzen Linie Ihrerseits bedeutet? Jetzt mal ernsthaft?
        Ehrlich gesagt habe ich in solchen Diskussionen auch schon mal eine Empfehlung, einen Ratschlag erhalten, auf den man vielleicht gut hätte verzichten können. Aber eine persönliche negative Rückmeldung zur Erziehung, zum Erziehungserfolg? Und dann von „allen“?
        Ist es nicht eher so, dass man ja unter Freunden ist und sich in erster Linie mal gegenseitig bemittleidet, wenn man klagt?

  • Laura Fehlmann sagt:

    Genau so war es mit meinen Kindern Frau Meier. Es hat sich gelohnt.

  • Sandra sagt:

    Schöner Artikel! Wir stillen das starke Nähebedürfnis unserer Jüngsten, fast 3-Jährigen auch noch Tag und Nacht. Und obwohl ich die Nähe selber geniesse, freue ich mich darauf, wenn ich endlich wieder ohne nächtliches Gewecktwerden schlafen kann.

  • Michael sagt:

    Jedes Kind ist ein Individuum und benötigt demzufolge auch sein eigenes Einschlafritual. Was bei dem einen hervorragend geklappt hat, muss noch lange nicht bei dem anderen klappen. Nur am Anfang der Stillzeit hatten wir unsere Kinder mit im Bett, danach in der wiege im gleichen Zimmer, dann recht schnell im eigenen Zimmer. Die Ältere schlief bevorzugt auf der Schulter ein und die Phase des Durchschlafens begann nach 7 Monaten. Die Jüngere konnten wir weglegen und sie schlief.
    In dieser Zeit habe ich gelernt, das es immer anders ist. Und das man sich keinen Kopp machen muss, wie toll es – angeblich – bei den anderen läuft.

  • Chris Fogg sagt:

    Unsere 3 Kinder mussten direkt vom Spital weg immer in ihrem eigenen Zimmer und in ihrem eigenen Bett schlafen. Nix mit Kuschelbett Mama und Papa. Nur wenn sie krank sind.
    Wir hatten nie Probleme unsere Kinder zu entwöhnen, weil wir mit diesem Unsinn gar nie erst angefangen haben.

    • tststs sagt:

      Wie gesagt, jedem Tierchen sein Pläsierchen…
      Aber der Wunsch/Bedürfnis von Kindern, bei den Eltern zu übernachten, als Unsinn zu bezeichen, finde ich schon etwas… traurig…

      • Chris Fogg sagt:

        Und trotzdem haben sie es überlebt und wir haben ein sehr gutes Verhältnis untereinander. Eltern sollen nicht immer ihre Bedürfnisse den Kindern unterordnen wollen/müssen! Auch Eltern haben das Recht auf Privatsphäre!

      • tststs sagt:

        100% Unterstützung für Ihr Votum nach Privatssphäre!
        Es geht hier ja auch nur um die Problemfälle, also wenn Nähebedürfnis der Kinder mit Privatssphärenbedürfnis der Eltern kollidieren. Und auch hier: Jeder nach seiner Art, wer welches Bedürfnis als tonangebend betrachtet.
        Ginge es in diesem Blog um die Durchsetzung der Privatssphäre (oder Einschlafen im eigenen Bett), würde ich jetzt Tipps hierfür verteilen.

      • 13 sagt:

        @ CF
        Wissen Sie, wer einen Haufen Privatsphäre hat? Kinderlose. Diese können nämlich, ausserhalb der Arbeitszeit und innerhalb des gesetzlichen Rahmens tun was sie wollen, wo und wann sie es wollen. Ich gehöre nicht zu denen, die die Frage „Warum hat man dann Kindern?“ stellt, nur weil jemand einen anderen Weg geht. Aber wenn einem gleich nach wenigen Tagen Elternschaft zuerst das Wort „Privatsphäre“ und „Bedürfnisse der Eltern“ in den Sinn kommt und bei dem es einzig darum geht, dass die Kinder überleben, dann kommt sie irgendwie automatisch auf.

    • Mirco Meier sagt:

      Eltern haben das Recht so mit ihren Kindern umgehen zu „wollen/müssen“, wie sie es für richtig halten, solange die Kinder keinen Schaden nehmen. Sie, Chris Fogg, gewichten wahrscheinlich Ihr eigenes Wohl einfach höher als die Bedürfnisse des Kleinkindes, welches natürlicherweise Geborgenheit, Schutz und Nähe sucht. Deshalb müssen Sie das Verhalten von Eltern, welche dem Kinde zuliebe als Familie schlafen „wollen/müssen“, wie es bei allen Säugern und bis vor wenig Jahrzehnten auch beim Menschen überall der Normalzustand war, noch lange nicht als „solchen Unsinn“ abtun.
      Klar vermissen Kinder Verhaltensweisen nicht so fest, welche sie gar nie kennengelernt haben, nur ob man auf fehlende Bedürfnisbefriedigung und mangelnde Empathie noch stolz sein sollte, sei dahingestellt…

  • Samichlous sagt:

    Lesenswerter Beitrag vom Kinderazt und Buchautor Renz-Polster
    http://kinder-verstehen.de/images/Schlaf_Renz-Polster_290909.pdf

    Sweet dreams 🙂

    • Sportpapi sagt:

      Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Text: Wer will, dass die Kinder durchschlafen, sollte mit ca 6 Monaten abstillen.
      Entspricht auch meiner Erfahrung…

      • Sandra sagt:

        Weil es ja such viel wichtiger ist, dass das Kind endlich (!) durchschläft anstatt ihm, die so wichtigen Nährstoffe durch das Stillen weiter zu geben. Schliesslich hat der kleine Schmarotzer 6 Monate im Schlaraffenland gelebt. Und in diesem Alter kann man schon erwarten, dass das mit dem Schlafen endlich klappt. Schliesslich haben wir keine Kinder in die Welt gesetzt um uns dann ewigs um deten Bedürfnisse zu kümmern! – Ironie off –

      • Sportpapi sagt:

        @Sandra: Ironie hilft nicht weiter. Wollen Sie behaupten, abgestillte Kinder müssten auf lebenswichtige Nährstoffen verzichten und seien in Folge dessen lebenslang geschädigt?
        Ich meine ganz real, nicht in Ihren Vorstellungen!

      • Chris Fogg sagt:

        6 Monate sind o.k. Also ich habe ein grosses Fragezeichen wenn das Kind mit 2, 3 Jahren immer noch gestillt wird.!!

      • 13 sagt:

        @ CF
        Dann tranken Ihre Kinder ab 6 Monaten keine Milch mehr?

      • maia sagt:

        @Sportpapi: Ich verstehe den Artikel völlig anders! Wer will, dass er/sie vom Kind in der Nacht nicht gestört wird, soll das Kind nicht bei sich schlafen lassen. Es ergibt aber überhauüt keinen Grund dies zu tun. Es gibt viel mehr Gründe, dem Kind Nähe und Geborgenheit zu schenken. Weil dann Mutter und Kind „synchron“ schlafen, fühlt sich die Mutter genauso erholt, wie wenn sie alleine schlafen würde…

      • JD sagt:

        Hey Sportpapi, hast mal wieder zu vieö Zeit, weiö Frau & Kinder lieber die Zeit ohne dich geniessen? Du bist also nun Experte fürs Stillen umd widersprichst der WHO (ich weiss, du hast keine Ahnung, was das ist. Du darfst nachschauen)? Cheerio

      • Sportpapi sagt:

        @maia: Ich verstehe gerade nicht, wie man einen Artikel mit solchen klaren Aussagen anders verstehen kann. Mag sein, dass für sie andere Aspekte wichtiger sind. Aber was ich anführte war das, was da stand.

      • Sportpapi sagt:

        @JD: Zeigen Sie mir doch die Schrift der WHO, in der steht, dass Stillen deutlich länger als 6 Monate (in unserem Kulturkreis) wichtiger ist als Durchschlafen von Kind und Eltern.

    • Papperlapapi sagt:

      @SP @CF: Hilfe, Besserwisseralarm!

      • Sportpapi sagt:

        Verstehe ich gerade nicht. Ich habe eigentlich vor allem zusammengefasst, was man uns als relevant vorgestellt hat.

  • Samichlous sagt:

    Das Buch von Dr. William Sears ist wirklich eines der Besten!
    Ebenfalls sehr gut ist das Buch von S. Lüpold http://www.kindernächte.ch
    Kinderarzt Renz-Polster erklärt zudem evolutionsbiologisch, weshalb es nicht in der Natur von Menschenkindern liegt, allein (schutzlos) in einer Höhle (Kinderzimmer) zu schlafen.
    Kindliche Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit (nicht zu verwechseln mit Wünschen, z.B. nach Schokolade) zu stillen ist m.E. der effezienteste Weg. Kinder bekommen was sie brauchen, die Eltern-Kind-Beziehung, Selbstbewusstsein und gegenseitiges Vertrauen werden gestärkt. Dadurch lässt sich ein Kind dann später auch viel einfacher „erziehen“.

    • Sportpapi sagt:

      „So „recht“ Kinder haben, wenn sie die Nähe der Eltern beim Zu-Bett-Gehen einfordern, so recht haben Eltern, wenn sie ihre eigenen Interessen geltend machen und versuchen den Einschlafprozess zu ihren Gunsten und im Sinne ihrer sozialen Bedürfnisse zu beeinflussen. Allerdings sollen sich Eltern immer über die Kosten im Klaren sein (und diese sind für die heutigen Konditionierungsprogramme leider nicht bekannt).“
      Renz-Polster.
      Wären die „Kosten“ allerdings nachgewiesernermassen hoch, wären sie definitiv bestens bekannt. Die Kosten von Schlafmangel der Eltern liegen hingegen auf der Hand.

  • Anh Toàn sagt:

    Es gibt, so fasse ich das Meiste was ich gelesen habe zusammen, also zwei Möglichkeiten: Durchsetzen oder Warten.

    Ich glaube an Mittelwege: Ein Ziel haben und versuchen, jeweils zu erreichen, was ohne Gewalt geht. Schritt für Schritt. Was heute nicht geht, geht vielleicht morgen. Einfach warten und denken, es wird schon erscheint mir im wahrsten Sinne des Wortes „naiv“: Eben von Natur aus ist es so, und weil es so ist, ist es auch gut so.

    Bei uns glaube ich, liegt es mehr an dem Nähebedürfnis der Mutter zu ihrem „Goldstück“, „Prinzen“, dass der 15 Monatige nachts noch gestillt wird und bei ihr im Bett schläft: Tagsüber, wenn sie arbeitet, kann schläft er gewiegt im Maxi Cosi oder in der Hängematte ein, und lässt sich dann umbetten ohne auf zu wachen.

    • Anh Toàn sagt:

      Und ja, ich kann hier nichts gegen meine Frau erreichen, vielleicht ist ihr Ansatz auch richtiger als meiner, aber dennoch versuche ich halt zu erreichen, was ich kann: Ihr zu sagen, sie solle schlafen gehen, und ihn zum einschlafen bringen, mit mir auf dem Sofa z.B: Wenn es nicht geht, bringe ich ihn zu ihr. Oft geht es und dann kommt sie ihn irgendwann holen, ohne dass er sich in irgendeiner Form bemerkbar gemacht hätte…..

      Ich denke nicht, dass ich mir nur einbilde, das Nähebedürfnis sei stärker bei der Mutter als beim Kind. Das ist bestimmt nicht immer so, aber ich denke häufig.

    • tststs sagt:

      Ich kann auch nicht verstehen, wie man gerade in dieser Frage eine „Entweder-Oder“-Schiene fahren kann.
      Ich persönlich glaube, dass ein „Sowohl-Als auch“ am schnellsten zum Ziel – ein ausgeruhte, happy Familie – führt…

      • Anh Toàn sagt:

        Um es ganz hart und bestimmt auch so absolut falsch zu formulieren, auch noch ohne Fachkenntnisse:

        Mütter welche alles für ihr(e) Kind(er) tun wollen, landen irgendwann in der Depression, und können dann nichts für niemanden mehr tun, sind für alle nur noch Belastung.

        @tststs: Ich benutze genau Ihre Formulierung: Das Ziel ist eine „happy familiy“: Ich sage, das Ziel ist, was für alle das Beste ist, weil dies auch für jedes Familienmitglied auf Dauer das Beste ist. Ist das Ziel das Beste fürs Kind, befürchte ich, geht’s „in die Hose“.

      • Samichlous sagt:

        Anh Toàn: Das Bedürfnis nach Nähe ist biologischischer Natur und völlig normal und gesund. Beide brauchen die Nähe, gerade wenn sie tagsüber getrennt sind. Dann müssen sie nachts aufholen. Sind Sie eifersüchtig oder machen Sie sich unnötig Sorgen um ihre Frau? Wenn ihre Frau die Nähe zum Kind noch braucht, dann geben sie ihr doch was sie braucht! Wenn sie mit der Grippe im Bett liegt und Durst hat, dann bringen sie ihr doch auch einen Tee ans Bett.

      • Anh Toàn sagt:

        @Samichlaus: Nein, wenn meine Frau mit Grippe im Bett liegt, bringe ich anständige Medikamente. Warme Getränke helfen auch ein wenig, Dehydrierung muss vorgebeugt werden, aber ich verstehe, Sie finden die Grippe ist halt natürlich, datum vergleichen Sie die doch mit dem natürlichen Nähebedürfnis, Pest und Cholera sind aber auch natürlich, Depressionen auch, ob ein warmes Getränk da mehr als etwas tröstet, bezweifle ich.

  • Thomas sagt:

    Aber schlussendlich muss ich gerade feststellen, bei Kindern ist eh nur alles eine Phase. Unser Sohn schläft nach mehreren Monaten problemlosen mehr oder weniger Durchschlafen nun leider nicht mehr durch und hat nun einen völlig anderen Rhythmus.
    Aber eben: Alles ist nur eine Phase!

  • tststs sagt:

    Die Auto rin trifft den Nagel auf den Kopf mit dem Stichwort „Nähebedürfnis“.

    Wieso schlafen auch erwachsene Menschen alleine in einem unbekannten Hotelzimmer schlechter? Die Geborgenheit gebende Herde fehlt!
    Die einfachste Methode, Nähe zu geben, ist natürlich, dem Kind/Baby direkten Körperkontakt zu geben.
    Ich erlaube mir, an dieser Stelle ein paar Tipps zu geben, falls dirrekter Kontakt mal nicht möglich ist.
    – Baby zum schlafen eng einwickeln
    – wem dies zu brutal ist: ein weiteres Pyji kaufen und an Füssen und Händen zunähen
    – getragenes T-Shirt (Körpferduft!) mit ins Bett legen
    – getragenes T-Shirt über gewärmtes Kirschkernkissen ziehen und ins Bettli legen

    • tststs sagt:

      P.S: Ich habe noch nie ein Kind gehört, dass sich darüber beschwert hätte – auch dann im Erwachsenenalter nicht – dass es früher zu seinen Eltern ins Bett durfte.
      Kenne jedoch einige, die sich mehr Nähe zu ihren Eltern gewünscht hätten…

      • Papperlapapi sagt:

        Ich liebe es, wenn ich 1-2 mal im Jahr bei Weiterbildungen 1 Nacht in einem unbekannten Hotelzimmer schlafen kann. Um 21:00 Uhr ins Bett kuscheln und Fernsehen, bis mir die Augen zu fallen. Bin selten so ausgeruht wie nach solchen Hotelnächten.
        Die Aussage, dass Menschen in unbekannten Hotelzimmern schlecht schlafen ist eine blosse Behauptung….

      • tststs sagt:

        Wassssss? Nicht alle Menschen sind gleich?
        Dankedankedanke für diese erhellende Erleuchtung…

        Und wenn jetzt dann noch ein Exemplar ums Eck‘ kommt, das behauptet, dass es in einigen Hotels gut schläft und in anderen nicht, dann…dann…dann…weiss ich auch nicht mehr weiter…
        😉
        😉
        🙂

    • Sportpapi sagt:

      Das ist ja lustig. Zuerst heisst es, jegliche Tipps der Fachleute seien falsch bzw. wirkungslos.
      Aber dann die eigenen Tipps vortragen…

      • tststs sagt:

        Bitte was? Wo schreibe ich etwas gegen Tipps von Fachleuten?
        Resp. was glauben Sie, woher ich diese Tipps habe? Von Fachleuten… Und wo hatten diese die Tipps her? Von der Vorgängergeneration Fachleute…

        P.S. Und meinen Sie jetzt mit „Fachleute“ Eltern oder Schlafforscher oder Kinderärzte oder Pädagogen?

      • tststs sagt:

        P.P.S.: Und übrigens, SP, ich hätte mehr Freude, wenn Sie an dieser Stelle Ihre Tipps auf die Liste setzen würden – und natürlich von allen anderen Kommentierenden fände ich dies auch cool – anstatt wieder mal das Haar in meiner Suppe zu suchen… 😉

    • Vierauge sagt:

      Liebe tststs, es ist ja schön, dass das bei Ihrem Kind gut geklappt hat, aber im Grund zeigen Sie hier nur auf, dass eben wirklich jedes Kind speziell ist. Manche Kinder haben ein hohes Nähebedürfnis (wie der Sohn von Nadia Meier), andere wiederum wenig oder gar nicht.
      Und dass _alle_ Erwachsenen im Hotel oder alleine im Bett schlecht schlafen, halte ich für ein Gerücht. Bei mir z.B. (seit langem glücklich verheiratet) stimmt das schon mal nicht.

      • tststs sagt:

        Werte(r ?) Vierauge, kleiner Hinweis: ich habe keinen eigenen Kinder.

        Nun zur Sache:
        Niemand behauptet, dass alle Kinder/Babies so sind. Aber hier und heute in diesem Blog geht es um diejenigen, die eben so sind (also schlafen nur mit Nähe).

        Und nun mal ganz allgemein:
        Jedes Mal, wenn ich so eine Liste mit Tipps beginnen, wird anstatt, dass die Liste mit weiteren Tipps ergänzt wird (so dass wir gegenseitig von unserern Erfahrungen profitieren können), lieber auf mir (oder anderen) rumgehackt, dass wir uns überhaupt erdreisten, Tipps zu schreiben… Ja gopferdelli, lesen die Leute hier, um ihr Wissen zu erweitern, oder um Dampf abzulassen…?!?

      • Anh Toàn sagt:

        @tststs „Ja gopferdelli, lesen die Leute hier, um ihr Wissen zu erweitern, oder um Dampf abzulassen…?!?“

        Lesen vielleicht nicht, aber viele schreiben Kommentare, um Dampf abzulassen. (wenn man bedenkt, was wohl alles den Weg nicht durch die „Zensur“ findet, wird’s wohl noch offensichtlicher)
        Die meisten Kommentarschreiber wollen nicht ihr Wissen erweitern, sie wollen ihr Wissen im Netzt lesen können um es sich selbst als Wahrheit bestätigt zu erhalten. Oder andere zu ihrem „Wissen“ bekehren.

      • Karin Keller sagt:

        Ich glaube nicht, dass es Kinder gibt, die kein Bedürfnis nach Nähe haben; es gibt aber solche, die sich daran gewöhnt haben, dass sie keine kriegen – und die dann im Erwachsenenalter viel Zeit beim Therapeuten verbringen…

      • Vierauge sagt:

        werte(r?) tststs,
        ich finde Tips schon prima und lerne auch gerne was dazu. Wenn allerdings jemand in seinem/irem Text antönt, dass alle Menschen gleich empfinden, und noch dazu mit dem Thema (hier ging es um eigene Babies!) gar keine Erfahrung hat, frage ich mich schon, was diese Tips wert sind…

      • tststs sagt:

        Es wäre Frau tststs 🙂

        Nun ja, es liegt auf der Hand, dass die allermeisten meiner Tipps nicht auf Selbsterfahrung beruhen, sondern ich einfach das weitergebe, was ich von anderen gehört habe (gerne auch mit meinem Bewertungssenf dazu, was sich bewährt hat und was nicht).
        Und ganz ehrlich, das gilt auch für die meisten Eltern hierdrin, die haben ihre Tipps und Ratschläge nicht „neu erfunden“, sondern geben auch nur weiter, was sie mal von irgendjemandem gerlernt haben.
        Ausserdem ist es so, dass ich im Feld des Zu-Bett-Bringens durchaus auch meine Erfahrung habe; zwar nicht mit leiblichen Kindern, aber mit einigen anderen…

        „Text antönt, dass alle Menschen gleich empfinden“. Wo lesen Sie eine solche Anspielung in meinem Text? Dann kann ich dies zukünftig vermeiden…

  • Alpöhi sagt:

    Wir haben es auch so gemacht. Mit einer Ergänzung: Als es uns zu unbequem wurde zu dritt im Ehebett, haben wir ein Maträtzli neben das Ehebett gelegt. Darauf durfte (und konnte) Kind schlafen, so oft es das brauchte.

    • tststs sagt:

      Hihi, ich habe nicht mal Kinder, und trotzdem mehrere Schlaf-/Nickerchengelegenheiten in meiner Wohnung 😉
      Das Zauberwort ist schlicht „Zusatz“ (Zusatzmaträtzli, Zusatzbett, Zusatzschlafcouch)

      Wir bewegen uns ja anscheindend eh weg, von der starren Zimmeraufteilung…

    • tina sagt:

      ich habe sogar eine grosse matratze daneben gelegt ;-). 230cm total, mit einem fixleintuch zu einem bett verbunden, zimmerbreit. und trotzdem haben meine kinder nach der anfänglichen babybettphase sehr früh ein richtiges, grosses bett mit niedriger umrandung gehabt. ich habe sie versucht mit ritualen zum einschlafen zu kriegen (singen, vorlesen usw) und bin dabei oft selber eingeschlafen. nachts kamen sie trotzdem. und trotz endlos bett hatte ich füsse im gesicht und habe sie wieder in ihre betten getragen

  • Nieves sagt:

    Es ist tatsächlich so einfach und ich habe mit meinen Kindern auch die Erfahrung gemacht, dass wenn man ihr Nähebedürfnis stillt, alle am besten schlafen. Und das ist auch ganz normal, ich glaube das hat jedes Kind, nur die einen lassen sich das irgendwie abtrainieren. Und ja, manchmal stimmt es auch einfach nicht, was andere Eltern über das Schlafverhalten ihrer Sprösslinge erzählen…

    • tststs sagt:

      „Und ja, manchmal stimmt es auch einfach nicht, was andere Eltern über das Schlafverhalten ihrer Sprösslinge erzählen…“
      Resp. die Bewertung von Sachverhalten durch die Eltern.
      Was für die einen eine „erholsame Nacht“ war (hey, musste ja nur zweimal aufstehen) ist für die anderen der Vorhof zur Hölle (hey nei, kaum war ich eingeschlafen, musste ich schon wieder aufstehen).

    • mila sagt:

      Man glaubt es offenbar nicht, aber es gibt Kinder, die ‚ausquartiert‘ (eigenes Bett im eigenen Zimmer) besser schlafen. Weil sie geräuschempfindlich sind.

    • tina sagt:

      also so ganz einfach fand ichs jetzt auch wieder nicht ;-). es schläft nicht jeder gut wenn er nachts wieder einen schlag oder tritt abkriegt, womöglich von 2 seiten 😉

  • Sisifee sagt:

    Jepp. Das Nähebedürfnis der Kinder kann schlecht abtrainiert werden. Drum gibt es bei uns ein „Aus- und Durchschlafbett“ sowie ein „Auffangbett“ für die Erwachsenen, zudem schlafen die beiden jüngeren im gleichen Zimmer, wenn sie schlecht träumen oder Angst haben sogar auf derselben Matratze. Möglichst viele gute Nächte sind eine so wichtige Basis für ein gesundes und zufriedenes Paar- und Familienleben, dass vieles anderes sekundär ist.

    • tststs sagt:

      Hihi, und Sie werden sehen, selbst wenn die Kids dann mal eigen Zimmer haben (also IMHO nicht nötig, aber wenn möglich), werden sie des Nachts öfters mal noch ins Zimmer des anderen schleichen.
      War bei uns zumindest so…

      • Sisifee sagt:

        Sie haben eigene Zimmer! :-)). Eines der drei schläft auch gerne alleine drin, die anderen beiden sind schlaftechnisch zusammengezogen, spielen tagsüber aber getrennt.

  • beatus sagt:

    Habe ich sowieso nie verstanden, die Eltern kuscheln sich zusammen in ein Bett und das Kind soll gefälligst lernen, alleine oder mit was auch immer zu kuscheln. Lassen die Eltern das Betr offen, ist alles offen…

    • tststs sagt:

      Vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass die allermeisten Menschen auf diesem Planeten wohl doch eher so wohnen, dass ein „Generationenschlafzimmer“ der Normalfall ist.

      Wenn etwas „anormal/unnatürlich“ ist, dann die Kinder in ein seperates Zimmer zu platzieren

  • CaRa sagt:

    hahaha Ich habe den Titel gelesen, die Nase gerümpft und gedacht „Na, das lesen wir eben nochmal irgendwelche tollen Tipps, die mir das Gefühl geben, schon jetzt als Mutter versagt zu haben.“
    Und dann so etwas! Vielen Dank für den Beitrag. Es tut gut ab und zu zu lesen, dass es anderen gleich geht.

  • Robert sagt:

    Ich lese einen Artikel mit ca. 4-5 Rezepten, was Sie alles gemacht haben, damit das Kind schläft. Und am Ende: „Wir haben nichts gemacht.“
    Also scheint Verdrängung eine erfolgversprechende Taktik bei der Kinderbetreuung zu sein?

  • Angie sagt:

    Vielen Dank, Frau Meier! Wir haben auch einen süssen 20 Monate alten Jungen, der sich ab dem Alter von 2 Wochen nicht mehr ablegen liess. Totales Körperkontaktkind mit dem von Ihnen beschriebenen Radar. “Du musst ihn ans eigene Bett gewöhnen…“… wie oft ich das gehört habe… auch die Mütterberatung meinte, man solle das Kind mal etwas weinen lassen. Ich brachte es nicht übers Herz, nach 2 Versuchen (ca 5min), wo am Ende beide jeweils weinten, brach ich ab, das konnte einfach nicht richtig sein! Trotzdem beschleicht mich hin und wieder die Sorge, ob er sich jemals aus dem Elternschlafzimmer verabschiedet, sich irgendwann mal abstillt (ja, da bin ich wohl auch eine Exotin…), weil vom Umfeld her immer wieder dsbzgl Kommentare kommen, auch meinen Mann musste ich erst überzeugen…

    • Lydia sagt:

      Mein „Brustbaby-Nuggivereigerbaby“ stillte sich mit 16 Monaten, oh Wunder, praktisch von alleine ab. Also keine Sorge! Im Übrigen denke ich nicht, dass Sie eine Exotin sind. Wenn man mit den Leuten etwas näher ins Gespräch kommt, merkt man, dass vieles (Baby/Kleinkind schläft im Elternbett, das Kind schläft nur an der Brust ein, wird länger als ein Jahr gestillt) einfach vor der Öffentlichkeit verheimlicht wird. Schade, eigentlich!

      • Doria Gray sagt:

        Ging uns genauso! Wir hatten eine Zeitlang ein Matratzenlager im
        Schlafzimmer, auf dem wir wunderbar zu viert nächtigten. Nach und nach und ohne Zwang wurden die Übernachtungen im eigenen Bett häufiger. Irgendwann kamen nur noch „Gäste“ zu uns, wenn es heftig gewitterte oder jemand einen Alptraum hatte…

    • Lina Peeterbach sagt:

      Ach was, das wird schon 😉 Ich kenne inzwischen viele Geschichten von 3-5 Jährigen, die plötzlich soweit waren und aus dem gemeinsamen Bett / Schlafzimmer ausgezogen sind. Und ich weiss von keinem einzigen über 5-Jährigen, der noch immer im Familienbett schläft (geschweige denn 16-Jährigen, wie so oft in den Horrorvisionen beschrieben wird). Einfach nicht aus der Ruhe bringen lassen.
      Und übrigens: Mann muss diese Zeit sehr geniessen. Ich liebe es zu meinen Kindern zu kuscheln, mit ihrem Geruch in der Nase einzuschlafen, und neben meinen Kindern zu erwachen, um mit einem wundervollen Lächeln der bedingungslosen Liebe in den Tag zu starten! Irgendwann werden sie das nicht mehr wollen, und ich werde mich zurücksehnen!

      • Leanna sagt:

        „ich weiss von keinem einzigen über 5-Jährigen, der noch immer im Familienbett schläft “

        Ich schon. Auch Ältere. Die Mama ist halt ins Kinderzimmer eingezogen, der Papa schläft allein.

      • tststs sagt:

        Ich kenne auch welche: Meine Geschwister und mich. Wir sind bis zu den Anfängen der Pubertät (also ca 10/12jährig) noch sporadisch ins Bett unserer Eltern gehüpft. Warum? Weil es einfach schön war…
        (Wir waren übrigens alle keine ängstlichen Kinder, haben gerne auch auswärts übernachtet, besonders ich ergriff jede Möglichkeit „Madame Selbstständigkeit“ zu spielen und auswärts zu sein.)

    • 13 sagt:

      @ Angie
      Und wenn es nicht von alleine geht, dann gibt es mehrere Möglichkeiten, das dem Kind dann zu erklären, beizubringen und einen gemeinsamen Weg zu finden. Meine beiden ersten Kindern schliefen lange im Familienbett. Die Jüngste ist nun 2,5 und ich war es, die einfach auch mal genug hatte. Ich siedelte sie deshalb zusammen mit ihrem Bruder in ihr gemeinsames Zimmer um und erklärte gleichzeitig, sie dürfte jederzeit kommen, wenn sie will. Nun schläft sie völlig ohne Probleme bis in die frühen Morgenstunden im eigenen Bett und kommt dann zu uns. Wir schlafen so alle gut, vor 6 Monaten wäre das aber noch nicht gegangen, da schlief sie nur an der Brust (gestillt bis 26 Monate 😉 ). Es gibt immer Wege, dafür muss man sie nicht vom 1. Tag an so gehen.

      • mila sagt:

        Ich denke, man kann auch jüngeren Kindern gut (und liebevoll) vermitteln, dass (oder wenn) Bestimmtes die eigenen Möglichkeiten übersteigt. Was ich problematisch finde, ist eher, dass man uU zu lange Raubbau am eigenen Körper (oder Nervenkostüm) betreibt. Nur weil einem sonst eingeredet wird (man sich selbst einredet), man wäre eine schlechte Mutter, ein schlechter Vater… Ich sehe durchaus eine gewisse gesellschaftliche Tendenzentwicklung dazu. Mit gewissem Bedenken.

      • 13 sagt:

        @ mila
        Ich wollte keine Altersgrenzen festlegen, das war nur ein Beispiel, alle Menschen und Situationen sind anders. Ich wehre mich nur ein bisschen gegen die Vorstellung, dass man etwas vom ersten Tag an so und so tun muss, weil man es später nicht mehr ändern kann. Gerade auch beim Schlafen. Das Leben ist ein Prozess, eine Entwicklung und was mal für jemanden stimmt, muss in einigen Monaten nicht mehr stimmen und dann kann man es immer noch angehen. Ich plädiere einfach dafür, Probleme dann zu lösen, wenn sie entstehen, d.h. von den Betroffenen (nicht der Nachbarin oder den kinderlosen Bruder) als solche empfunden werden, und keine präventive Problemlösung zu betreiben, weil es könnte ja sein, dass….

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Ich wehre mich nur ein bisschen gegen die Vorstellung, dass man etwas vom ersten Tag an so und so tun muss, weil man es später nicht mehr ändern kann. “
        Das ist natürlich falsch. Aber es findet eine Gewöhnung bis Konditionierung statt, je länger etwas dauert. Und manches, was im Moment bequem ist, muss später mühsam wieder abtrainiert werden. Das muss man sich einfach bewusst sein.

      • 13 sagt:

        @ SP
        „Und manches, was im Moment bequem ist, muss später mühsam wieder abtrainiert werden. Das muss man sich einfach bewusst sein.“
        Da wir hier vom Schlafen sprechen: Wir können es nicht verhindern, dass ein Kind gewöhnt ist, bei der Mutter zu liegen, denn im Bauch gibt es ja keine Alternative. Als trainiert man das ab (entweder durch die Eltern oder das Kind selber). Die Frage ist also lediglich wann und meine Erfahrung ist, dass man bei vielen Sachen, nicht nur beim Schlafen, sich selber einen Gefallen macht, wenn man den Augenblick abwartet, wo das (relativ) schmerzlos geht, weil eine gewisse Reife vorhanden ist. Und gerade in den ersten 3 Jahren ändert sich ja Monat für Monat so vieles und wenn man mit Kindern sprechen kann, wir vieles einfacher.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Mich erinnert das an einen unserer Söhne, der jeden Abend mit dem Milchschoppen im Mund einschlief. Und beim Aufwachen in der Nacht wieder einen warmen Milchschoppen verlangte, um dann nach wenigen Sekunden wieder zu schlafen.
        Irgendwann haben wir ihm das abgewöhnt (aktiv), weil wir das so nicht mehr wollten. Das dauerte ein paar Tage, klappte dann aber ganz gut.

      • mila sagt:

        Ich habe unserer Tochter auch irgendwann das Frühmorgensstillen abgewöhnt (seitdem schläft sie auch problemlos durch). Das Übertagsstillen auch. Hätte ich es ihr nicht abgewöhnt, würde sie es immer noch wollen. Aber 13 hat Recht, manche (etwas späteren) Zeitpunkte sind uU kinds-gerechter. Bei uns war das jedenfalls so, und ich kann in keinem Punkt sagen, es wäre eine ‚Konditionierung‘ vorhanden gewesen, die sich nicht kurz und schmerzlos überwinden lies.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Eben, das meinte ich. Sie sagen, es klappte ganz gut. Ich gehe davon aus, dass für ihn der Zeitpunkt dieser Abgewöhnung schlicht gestimmt hat. Hingegen kämen zum Glück wohl die wenigsten auf die Idee, dass ein Neugeborenes nachts keine Milch braucht, egal ob gestillt oder aus der Flasche. Da würde es wohl nicht ganz so gut klappen….

      • Sportpapi sagt:

        @13: Es klappte wohl ganz gut, weil das erst 1-2 Monate dauerte. Nach 1-2 Jahren wäre es wohl schwieriger gewesen. Wie vielfach im Umgang mit Nuggi auch erlebt.
        Erinnert mich dann jeweils auch an die 4-5jährigen, die mit Nuggi im Mund im Kinderwagen durch die Gegend geschoben werden – weil die Zeit halt noch nicht reif war…

      • 13 sagt:

        Oder auch nicht. Beim Nuggi habe ich eine klare Haltung: entweder verzichtet man ganz darauf oder aber man gibt dem Kind den Nuggi halt auch im Wissen darauf, dass er ihn lange haben könnte. Ihn geben (weil man selber das Bedürfnis nach weniger stillen hat) und ihn dann autoritativ wegzunehmen, ist brutal und auch völlig unnötig. Da im Übrigen der Nuggi ja Brustersatz ist und das biologische Abstillalter bei 2-7 Jahren liegt, ist ein 4jähriger mit Nuggi nicht falsch und hat auch keine faulen Eltern. Wie auch immer, wir haben es bei einem Kind mit 3 versucht, es endete in Geschrei und wir liessen es. 6 Monate später ging es ohne eine Träne, obwohl es ja 6 Mt länger „gewöhnt“ war. Jedoch hat sich offenbar das Bedürfnis geändert.

      • 13 sagt:

        Ein anderes hingegen hat ihn mit 2 Jahren, also nach genau 2 Jahren „Gewohnheit“, wie Sie es sagen, einfach mir gegeben und gemeint, es brauche ihn nicht mehr.

    • tststs sagt:

      @Angie: Wenn Ihr Mann wieder mal zu beissen hat (und ich habe volles Verständnis dafür), geben Sie ihm diesen Brocken zum kauen: Wenn ich von Familienbett spreche, dann meine ich meine Mama, meine Geschwister und meinen Zweitvater. Wir alle waren schon im Kindsgi/Primar als meine Mutter einen neuen Partner fand, d.h. plötzlich war da ein neuer Mann mit im Bett. Ich kann mir nur vorstellen, wie komisch das für ihn gewesen sein muss…aber was soll ich sagen, er wurde sofort vollwertiges Mitglied unserer „Bett-Crew“ 🙂

    • Sportpapi sagt:

      Ob der Mann nun überzeugt ist oder nicht, ändert das denn etwas?

      • tststs sagt:

        Naja, ob er es voller Überzeugung geniesst, nur hinnimmt oder heimlich die Faust im Pyjisack macht… ich glaube, das macht für das Wohlbefinden des Mannes einen ziemlichen Unterschied…

      • Sportpapi sagt:

        Für den Mann schon.

      • tststs sagt:

        Und wenn es dem Mann besser geht, könnte dies sogar Auswirkungen auf Frau und Kinder haben?

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Es geht dem Mann dann gut, wenn er merkt, dass die Frau die Beziehung zu ihm nach wie vor schätzt und pflegt. Und nicht einfach nur noch Mutter-Kind zählen. Wie es leider viel zu häufig der Fall ist.
        Wenn dann die Mütter das Familienbett einführen, und die Väter zähneknirschend überzeugt sind. Oder gleich ganz in ein anderes Zimmer ausweichen.

      • tststs sagt:

        Also, das oberste Ziel ist: erholsamer Schlaf für alle (dann sind auch alle glücklich).
        Wenn dieses Ziel mit einem gemeinsamen Bett erreicht wird (und damit sage ich nicht, dass dies die einzige Lösung ist, aber wenn es so ist), dann frage ich mich, was es da noch zu zähneknirschen gibt!
        Und noch kurz zu Ihrem „Gluggere“Vorwurf: Ja, das sehe ich auch. Aber in den wenigsten Fällen handelt es sich um geborene Gluggeren, die meisten werden dazu gemacht! Denn ich beobachte auch: je mehr der Mann bei der Lösungssuche hilft/übernimmt, desto weniger muss sich die Frau dem Mutter-Kind-Ding widmen und hat mehr Zeit für das Frau-Mann-Ding.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Sie haben eine Sichtweise von Ursache und Wirkung, die so eher nicht üblich ist. Aber bitte.

    • Angie sagt:

      Danke für die vielen Kommentare! Ich bin überzeugt davon, dass jedes Kind autonom werden möchte. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist heisst es „ade Familienbett.“ Jeder Mensch bringt aus seiner eigenen Erfahrung ein Erziehungsbild mit sich und viele reflektieren dies nicht. Für mich war klar, dass wir bedürfnisorientiert erziehen, das musste mit meinem Mann diskutiert werden (er kannte das so schlichtweg a nicht!)

      • Angie sagt:

        \2 Und ich denke, so wie die beiden aneinander gekuschelt einschlafen, ist es für alle ok. Wenn man als Mutter auf den eigenen Instinkt vertraut ist man doch meistens auf einem guten Weg. Problematisch ist das Umfeld, das eh immer meint, alles besser zu wissen, egal wie antiquiert und zT wissenschaftlich widerlegt Manches ist.

  • Ulli H sagt:

    Super, wenn das in diesem Fall so gut geklappt hat. Ich wehre mich jedoch dagegen, dass Eltern, die ihre Kinder im eigenen Bett schlafen lassen (und welches Kind möchte nicht lieber zu den Eltern, wenn gefragt!), ihren Nachwuchs weniger lieben oder ihm nicht Nähe zu geben bereit sind. Ich will nicht, dass meine Kidner weinen müssen. Ich tröste sie, wann immer sie traurig oder überfordert sind. Und am besten kann ich das ausgeschlafen. Sehr viel besser als gereizt/übermüdet.
    Eine Freundin, die jede Nacht am Kinderzimmerboden verbringt, ist tagsüber ein Zombie. Ja, manchmal ist aktive Entwöhnung auch (lebens)qualitätssteigernd für die ganze Familie, selbst wenn der „Entzug“ des nächtlichen Körperkontakts kurzfristig unangenehm ist!

    • Ulli H sagt:

      Muss natürlich heissen [Eltern, die ihre Kinder NICHT im eigenen Bett schlafen lassen…]

    • 13 sagt:

      @ Ulli
      Bedürfnisorientiert heisst eigentlich das Bedürfnis der einzelnen Personen wahrnehmen und zwar aller Personen. Familienbett sollte nie Zwang sein. Es ist in vielen Fällen ein gutes Mittel, damit alle zu genug Schlaf kommen, weil bei einem Kind, das mehrmals pro Nacht kommt, trotzdem niemand aufstehen muss, v.a. dann nicht, wenn es gestillt wird. Und bevor ich jede Nacht auf dem Kinderzimmerboden verbringe und tagsüber wie ein Zombie wandle, richte ich mir meine Schlafmöglichkeiten so ein, wie es den (momentanen!) Bedürfnissen am Besten entspricht. Das kann, muss aber nicht, ein Familienbett sein. Ich glaube nicht, dass jemand hier gesagt hat, ein Kind im eigenen Bett erhalte keine Nähe, verurteilt werden höchstens die gängigen Schlafprogramme.

    • mila sagt:

      Sie sagen es richtig: es geht um die Bedürfnisse der ganzen Familie. Beider Eltern, und der Kinder. Deswegen ist es auch so müssig, über die ‚richtig(st)e‘ Schlafkonstellation zu streiten. Wenn man selbst eine stimmige hat, sollte man eigentlich bei anderen nicht zu mäkeln haben. Zumindest würde man das meinen… Interessanterweise erlebe ich die Familienbettler (wir sind selbst welche) mitunter als fremd-kritischer, als die Eigenzimmler. Und frage mich, warum das so ist. Respektive, weshalb offenbar die Überzeugung rumgeistert, dass nur die allzeit-bedingungslose, körperliche Nähe das Schlafens-Nonplusultra für alle ist.

      • 13 sagt:

        Vielleicht weil Minderheiten immer in eine Art Rechtfertigungsmodus fallen und noch allzu häufig angefeindet werden, so dass sie sich gezwungen sehen, dies mit einer absoluten Meinung zu begegnen? Toleranz von beiden Seiten wäre aber auf jeden Fall sinnvoller.

      • mila sagt:

        Hab ich mir auch gedacht. Andererseits: Gerade, wenn man sich selbst öfters rechtfertigen musste (oder meint(e), es tun zu müssen), sollte man eigentlich selbst toleranter sein….

      • Sportpapi sagt:

        @13: Die Familienbettler haben nun mal etwas Missionarisches an sich. Gerade in dem sie ständig durchblicken lassen, dass andere die Bedürfnisse ihrer Kinder nicht ernst nehmen bzw. die eigenen in den Vordergrund stellen.
        Könnte uns ja eigentlich egal sein, wie es andere machen, oder?
        Wenn es aber diskutiert werden soll, dann schon mit Stärken und Schwächen, Vor- und Nachteilen.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Es gibt keine „die Familienbettler“, die alle gleich ticken. Es gibt Menschen, die praktizieren das Familienbett aus Überzeugung und geniessen, ohne missionieren zu wollen, so gibt es auch solche, die das Gefühl haben, ihr Umgang mit den Kinder sei der einzig Richtige. Zu Behaupten, man liebe sein Kind nur, wenn man im Familienbett schläft, ist gleich dumm, wie zu behaupten, Familienbettkinder schlafen noch mit 16 bei ihren Eltern. Ich habe einen Erklärungsansatz gesucht und denke, dass da einiges dran ist, dass man so auftritt, wenn man öfters angegriffen wird. Ich bin aber hier auch nicht der Meinung, dass man das Familienbett diskutiert werden sollte, sondern die Frage, ob und wenn ja wie in den Schlaf von Babys und Kleinkindern einzugreifen ist.

      • tststs sagt:

        Mühsam (und missionarisch) sind IMHO die „Plänler“; und dabei ist es egal, welche Form GEPLANT wird, es geht darum, das man einen Plan erstellt und dann ganz überrascht und gestresst ist, wenn sich die Realität nicht an den Plan hält!
        Babies sind halt keine Maschinen, da kann man kaum je agieren, nur reagieren!

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Ich bin aber hier auch nicht der Meinung, dass man das Familienbett diskutiert werden sollte, sondern die Frage, ob und wenn ja wie in den Schlaf von Babys und Kleinkindern einzugreifen ist.“
        Und das lässt sich trennen?
        @tststs: Ob agieren oder reagieren. Entscheidend ist doch, dass man etwas macht. Und nicht einfach ohnmächtig zuschaut bis es sich von selber einrenkt, wie es hier doch die Grundaussage war. Zumindest nicht dann, wenn es für die Eltern und das Kind belastend ist.
        Nach meinem Empfinden klagen ja die Eltern am meisten darüber, dass sie mit ihren Kräften am Ende sind, die sich intensiv auf die Bedürfnisse ihrer Kinder einlassen…

      • tststs sagt:

        Fast komplett einverstanden, SP, kleines Detail:
        „bis ES sich einrenkt“. Hier ist IMHO der Hund begraben. Was ist mit ES gemeint?
        Wer mit ES einen erholsamen Schlaf für alle meint, der wird die pragmastischste Lösung ergreifen; und das heisst eben realitätsorientierte Schlafstätten (nicht fixe Einteilung).
        Wer mit ES ein im Kinderzimmer schlafendes Baby meint, wird u.U. wohl mehr Mühe haben und mehr des eigenen Schlafes opfern um ES zu erreichen.
        Wer mit ES ein im eigenen Zimmer durchschlafendes Kind meint, der sollte – wenn der Fall eintrifft – dies nicht unbedingt mit den eigenen Erziehungsmethoden erklären, sondern der hatte wohl einfach Glück! 😉

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Als wir die Kinder im eigenen Bett und Zimmer einquartierten, haben wir uns entschieden, sie bis 6 Uhr am Morgen konsequent (und meist schlafend) ins eigene Bett zurückzutragen. Erstens erledigte das meist der weniger ruhebedürftige Vater, und zweitens wurde das schnell zunehmend weniger nötig. Aber es war konsequent und hat gewirkt. Situationsgerecht.

      • tststs sagt:

        Ist ja wunderbar, SP, wenn das so für Sie gepasst hat; ich wäre viel zu faul dafür und würde eher die Kids ertragen 😉

        Und einfach damit es klar ist: Ich verstehe es absolut, wenn Eltern finden, das Elternschlafzimmer ist eben ein ELTERNschlafzimmer und die Kids gehören in die eigenen Zimmer.
        Ich will nur diejenigen beruhigen, die sich sorgen machen, ob dies irgendwann mal aufhört, oder ob man etwas aktiv unternehmen muss: Nein, muss man nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Manchmal muss man kurzfristig investieren, um auf längere Sicht Ruhe zu haben. Warten, bis die Kinder dann Jahre später selber keine Lust haben, halte ich für eine schlechte Option. Gerade wenn die Eltern dann ständig schlecht schlafen.

      • tststs sagt:

        Hihi, eines meiner Göttikinder ist auch ein Schlegler, nein kein Fägnäscht! Ein Schlegler! Ein Abschlegler!
        Da braucht es auch eine Schutzmauer aus Kissen dazwischen (will halt bei mir schlafen und nicht auf dem Gästesofabett).
        Aber zu ihrem Stichwort: früh/rechtzeitig investieren.
        Evtl. reden wir da auch aneinander vorbei. Denken Sie bei Ihren Überlegungen eher an ein Baby/Säugling oder an ein Kleinkind? Denn IMHO kann ein Baby/Säugling, das nicht alleine schlafen kann, eben nicht „umerzogen“ werden, resp. das was man dann als „umerzogen“ bezeichen würde, bezeichne ich als „abgestumpft“. In späteren Jahren (so je nach Charakter und Entwicklung ab 4-6 Jahren) ist es etwas anderes.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ja, das lässt sich trennen. Aber wenn ich Ihre heutigen Beiträge lese, die von Vorurteilen nur so trotzen (für den Vater stimmt es nicht, die Eltern schlafen schlecht, sind immer ausgelaugt, es dauert Jahre, bis das Kind selber etc. etc.), dann bestätigt das meine Aussage, dass eben gerade viele Familienbettler immer wieder mit solchen Bemerkungen konfrontiert werden, sich ein dickes Fell zulegen müssen und dann das ins andere extrem umschlägt. Verteidigung durch Gegenangriff quasi.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Zu einem Vorurteil habe ich mich heute belehren lassen. Offenbar gehen die Eltern nach dem Einschlafen doch wieder hinaus (was nicht den wenigen mir persönlich bekannten Fällen entspricht). Dann frage ich mich aber umso mehr, was für einen Sinn es macht.
        Ansonsten: Mag sein, dass ich Vorurteile habe. Aber diese werden jeweils auch nicht widerlegt. Auch heute haben wir beispielsweise vom Mann gelesen, der erst überzeugt werden musste. Und (fast) nie äussert sich ein Mann zu den Vorteilen des Familienbettes.
        Aber zuletzt: Hier und heute habe ich allerdings mehr das Gefühl, dass auf eine Seite missioniert wird, die nicht meine ist.

      • tststs sagt:

        Sorry, SP, wenn ich jetzt auch noch draufhau, aber ich habe genau den gleichen Eindruck wie 13: Sie sehen nur ein Horrorszenario; im Moment sieht es für mich ungefähr so aus: Mann kommt von der Arbeit nach Hause, Frau drückt ihm einen kurzen Schmatzer auf, geht dann mit den Kindern ins Familienbett und schläft ein. Mann kommt nach den Spätnachrichten ins Bett, hat keinen Platz und muss selber schauen, wo er bleibt (unbequemes Sofa, Zelt im Garten). Gefragte wurde er dazu nicht. Se x gibt es aucht nicht mehr.
        😉
        Noch einmal: Ich möchte Sie nicht davon überzeugen, die Kids mal im Bett zu lassen. Ich will Ihnen nur sagen, dass dies auch für die ganze Familie ein tolles Erlebnis sein kann!

      • tststs sagt:

        „Auch heute haben wir beispielsweise vom Mann gelesen, der erst überzeugt werden musste.“
        Aber auch hier wieder: Ernsthaft, SP. Gehen wir davon aus, Familienbett war in diesem Fall die Lösung. Liegt dann das Problem wirklich bei dem gewählten Modell, oder doch eher beim Vater, der zuerst von der idealen Lösung überzeugt werden muss? Haben Sie mal gefragt, wieso sich Väter (oder auch Mütter, um hier immer schön gerecht zu bleiben) überhaupt dagegen wehren und überzeugt werden müssen?

      • tststs sagt:

        Nein, ernsthaft, können wir kurz diesen Seitenarm ernsthaft diskutieren (ich entschuldige mich auch für den schnippischen Ton im obigen Post)?
        Wieso haben Männer (nicht alle, einige! EINIGE!!!!) Probleme mit Kindern im Bett?

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Ich sehe dieses Horrorszenario, weil ich genau das mehrfach im Bekanntenkreis erlebt habe. Und weil das in Berichten über Familienbetten immer wieder beschrieben wird, dass der Mann zuerst nicht einverstanden war oder tatsächlich letztlich das Feld räumt.
        Meist verbunden mit dem Hinweis, dass der Vater sich und seine Bedürfnisse doch vorübergehend mal zurücknehmen soll, schlieslich gehe es um ein unschuldiges kleines Kind.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Ich ging resp. gehe auch wieder raus, zumindest an den Abenden, an denen wir noch Paarzeit haben können. Aber ich bleibe ja nicht die ganze Nacht draussen. Meistens spielte es sich so ein, dass das erste Aufwachen der Kinder mit meiner Schlafenszeit zusammenfiel. Aber eben, das zeigt auch wieder einmal: es gibt nicht schwarz und weiss, sondern diverse Möglichkeiten es gibt kein „Familienbettler machen es so“. Und darum bringen Vorurteile nicht viel.
        Zu den Männern kann ich nur sagen: bei uns war es mein Mann, der es überhaupt erst eingeführt hat, ich war vor vielen Jahren zunächst skeptisch. Übrigens befeuert durch seinen Cousin (ebenfalls Mann), der alles andere unsinnig fand. Und bin ich auch heute mal eine Nacht nicht da, schlafen alle drei Kinder bei Papi.

      • 13 sagt:

        „Hier und heute habe ich allerdings mehr das Gefühl, dass auf eine Seite missioniert wird, die nicht meine ist.“
        Das streite ich nicht ab. Ich wollte nur erklären, woher das kommt…

        @ Tststs
        Zelt im Garten? 😀

      • Röschu sagt:

        @Sportpapi
        „Entscheidend ist doch, dass man etwas macht. Und nicht einfach ohnmächtig zuschaut bis es sich von selber einrenkt, wie es hier doch die Grundaussage war“
        Hier nähern wir uns dem entscheidenden Punkt!
        Sie unterstellen: ’nichts machen‘ = ohnmächtig zuschauen
        ich behaupte: ’nichts machen‘ kann eine bewusste Entscheidung sein und ist allemal dem ‚machen um des etwas machens willen‘ vorzuziehen.

    • Samichlous sagt:

      @ Ulli H Ihre Freundin muss doch nicht auf dem Kinderzimmerboden schlafen. Es gibt heute wieder viele neue Lösungen , sei es man kauft gleich ein Familienbett, nimmt ein Seitengitter des Kinderbettchens ab und stellt es als Balkonbett ans Ehebett etc http://familienbetten.net

  • Honeybee sagt:

    „Gerne verrate ich Ihnen das Rezept: nichts. Wir haben nichts gemacht. Ausser, dass wir das starke Nähebedürfnis unseres Kindes gestillt haben. Und gewartet haben. Und so viel wie möglich geschlafen haben.“ Den letzten Satz finde ich entscheidend: wenn alle einigermassen genug schlafen, geht es der ganzen Familie besser. Und deshalb findet am besten jede Familie den eigenen Weg zu möglichst viel Schlaf.

    • Lina Peeterbach sagt:

      Genau. Meine Standardantwort auf die ungläubigen Fragen bzgl. unseres Familienbetts zu viert lautet stets: Unsere Beziehung findet nicht während der Nachtruhe statt. Da wollen wir primär schlafen, so gut und viel wie möglich.

      • Sportpapi sagt:

        Unsere Beziehung als Eltern fand vor allem auch in den Abendstunden statt, wenn die Kinder ruhig schliefen und wir noch ein paar Stunden für uns hatten.
        Dann, wenn so manche „Familienbetter“, die ich kenne (also vor allem die Mütter), stundenlang bereits mit den Kindern im Bett liegen, weil diese sonst nicht schlafen können.

      • mila sagt:

        Unsere Tochter schläft aktuell innert max. zehn Minuten ein. Danach bleibt für uns massig Zeit… früher konnte es vielleicht bis zu einer halben Stunde dauern. Im Extremfall (Zahndurchbruch zB) auch ein bisschen länger. Soviel zu Vorurteilen. 😉

      • Lina Peeterbach sagt:

        @Sportpapi: Das Argument verstehe ich, und für manche Familien gilt dies sicher. Wobei ich das Gefühl habe, dass die Problematik der zu kurz kommenden Paarbeziehung nicht rein auf die Schlafsituation zurückzuführen ist – aber das ist ein anderes Thema.
        Aber bei uns sieht es so aus: dank Familienbett und (kurzer) Einschlafunterstützung habe ich eben genau diese kostbaren Abendstunden mit meinem Mann. Wach. In einem anderen Zimmer. Und wenn es dann ans Schlafen geht, legen wir uns zu unseren (eben nicht durchschlafenden) Kindern und machen uns die Nacht einfach.
        Und die Geschwisterkinder werden eben nicht im Ehebett, sondern im Badezimmer, Wohnzimmer, Küche, wo auch immer gezeugt 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Lina Peeterbach: „Wobei ich das Gefühl habe, dass die Problematik der zu kurz kommenden Paarbeziehung nicht rein auf die Schlafsituation zurückzuführen ist.“ Stimmt. Es ist manchmal auch die Grundhaltung, dass nun in der Familienkonstellation der Vater an den Rand gedrängt wird.
        Ansonsten: Wenn die Kinder nur Einschlafhilfe benötigen, dann geht das auch im eigenen Zimmer. Und das nächtliche Aufwachen hat dann offensichtlich nichts mit der Schlafkonstellation zu tun. Bzw. es könnte sogar sein, dass das Kind im eigenen Bett besser durchschlafen könnte.

      • tststs sagt:

        Also, jetzt muss ich doch kurz nachfragen: Wie kann mann sich an den Rand gedrängt fühlen, wenn die eigenen Kinder zu ihm ins Bett hüpfen und seine Nähe suchen? Es ist doch gerade umgekehrt die Situation, wo beide Elternteile völlig gleichberechtigt sich um die Kinder kümmern und das gleiche zurückerhalten. (Selbst wenn wir das Klischee nehmen: Mann arbeitet und Frau zuhause; und die Kinder quasi „nur“ zu Mama ins Bett hüpfen, ist es doch die Gelegenheit, sich als „ganze Familie“ zu spüren…)
        Oder verstehe ich Sie komplett falsch?

      • Sportpapi sagt:

        Sie meinen, so wie es hier beschrieben wurde? Mutter in der Mitte, Kind links und rechts? Und der Vater irgendwo?

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Was für Vorurteile?
        Wenn die Kinder einfach innert Minuten einschlafen, und die Mutter wieder gehen kann, dann braucht es doch kein Familienbett. Und es ist weder das, was ich jeweils lese, noch das, was ich im Bekanntenkreis erlebe.

      • mila sagt:

        Es bräuchte es vermutlich nicht. Aber es ist schön (für uns alle). Weshalb es dann zwingend ein eigenes Bett braucht, wäre meine Gegenfrage… ob das Kind mit jährig (oder vorher), zweijährig, oder auch später ‚auszieht‘, ist doch Familiensache. Und keine des gesellschaftlichen ‚man hat es so oder so zu halten‘.

      • tststs sagt:

        Ähhh, SP, sind Sie um einen Kommentarblock verrutscht? Beziehen Sie sich auf Lydia weiter unten?
        Ich habe dieses „an den Rand gedrängt“ metaphorisch verstanden…

      • Samichlous sagt:

        @ Sortpapi Stimmt, das Einschlafen geht dann ab einem gewissen Alter ziemlich rasch, aber wenn man das Kind in seinem Zimmer so in den Schlaf begleitet, dann wacht es nachts öfters auf, weil es spürt dass es alleine ist. Im Elternbett wacht es nur ein paar Sekunden auf, spürt/hört das beruhigende Schnarcheln des Papis und schläft wieder friedlich ein, oder wird wenn mal nötig von Mama kurz berührt oder wenn noch gestillt, dann in den Schlaf gestillt (dauert dann nur noch Sekunden). Deshalb ist das Familienbett dann eben doch viel erholsamer. Oft schlafen die Kinder im Familienbett durch, weil sie sich dort beschützt fühlen und sich voll entspannen können.

      • Sportpapi sagt:

        @Samichlous: Die Kinder sind auch im Familienbett über Stunden allein. Also zumindest ich ging immer rund 4-5 Stunden nach den Kindern ins Bett.
        Ausserdem, dazu oben: Offenbar ist das Stillen das Hauptproblem, dass Kinder nicht durchschlafen können. Was, wenn dann noch die mütterliche Brust mal fehlt, weil Mama weg ist?

    • Samichlous sagt:

      Und gegen die Problematik, dass sich ein Vater an den Rand gedrückt fühlen könnte hilft räumlich das Vergrössern des Ehebettes- z.B. ein Einzelbett direkt daran stellen, Spalt auspolstern, und das Kind dort schlafen lassen. Bei uns kuschelt das Kind morgens mit Papa weiter und schläft oft an seiner Brust nochmals ein (ohne Stillen 🙂 während Mama aufsteht und arbeiten geht., und die beiden manchmal auch fast beneidet, dass sie noch kuscheln und liegen bleiben können 🙂

  • Röschu sagt:

    „Wir haben nichts gemacht. Ausser, dass wir das starke Nähebedürfnis unseres Kindes gestillt haben. Und gewartet haben“
    Eigentlich ist es doch so, dass Sie lobenswerterweise sehr viel mehr fürs Kind gemacht haben, als alle, die mit irgendwelchen Methoden versuchen den Schlaf des Kindes zu lenken/beeinflussen.

  • Sarah von kleinstadt.ch sagt:

    Merci! Wir sind grad bei 9 Monaten, alle anderthalb Stunden, und halten es auch so. Im Moment ist es schwer, aber solche Artikel helfen. Das Clickbaiting möge deshalb ausnahmsweise verziehen werden 😉

  • Chrtschipfüüüü sagt:

    Kleiner Zusatztipp: Nicht alle Eltern, die zufrieden berichten, ihr Kind schlafe wunderbar durch (ist bei uns oft, aber nicht immer der Fall), wollen andere kritisieren, abwerten oder was auch immer. Oder um einfach mal von mir zu sprechen: Wenn ich das jemandem erzähle, dann will ich vor allem sagen, dass wir Glück haben mit dem Schlafverhalten unserer Tochter und sehr froh sind darum. Allgemein kenne ich irgendwie die vielen Superpapas und -mamas gar nicht, die angeblich so konkurrenzmässig und abwertend unterwegs sind.

    • Lina Peeterbach sagt:

      Ich gönne es allen Eltern von Herzen, wenn die Kinder alleine und gut schlafen!
      Leider kenne ich abwertende Eltern sehr gut. Und ich kann wunderbar unterscheiden zwischen denen, die sich ihres Glückes bewusst sind, und jenen, die meinen es sei ihr Verdienst.
      Ich empfinde es in unserer Gesellschaft einfach häufig so, dass sehr viele den „Erfolg“ ihrer Elternschaft über den Schlaf ihrer Kinder definieren:
      Früh alleine und durchschlafen = gut gemacht.
      Familienbett&nächtliches Erwachen = arme Versager.
      Z.B. hat keine einzige der Mutter-Väter-Beraterinnen uns jemals in der Bedürfnisorientierung positiv bestärkt. Es ging immer nur um neue Strategien, das „Problem“ zu beheben. Bis wir irgendwann nicht mehr hingegangen sind und auf unser Herz gehört haben.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Was gibt es denn für eine Strategie, die sich nicht im Kern um Bedürfnisse des Kindes geht?
        Und: Warum ist es völlig ausgeschlossen, dass Eltern einen Anteil daran haben, dass ihre Kinder gut schlafen, in dem sie sich schlicht an die üblichen Empfehlungen halten.
        Aber auf der anderen Seite wird das Familienbett quasi als Heilsbringer propagiert, weil da Eltern dabei sind, die (und nur sie) auf ihr Herz gehört haben, und (im Gegensatz zu allen anderen) auf die Bedürfnisse ihrer Kinder achten?
        Schon etwas einseitig, die Sichtweise, oder?

      • Lina Peeterbach sagt:

        @SP: Einseitig war nicht mein Ziel. Ich behaupte auch nicht, dass andere Eltern nicht auf ihr Herz hören. Die Tochter meiner besten Freundin KANN nicht im gleichen Zimmer schlafen, kann überhaupt nicht runterfahren wenn jemand da ist. Es gibt alle möglichen Szenarien, dank der wunderbaren Vielfalt unserer Natur. Ich war es einfach leid, mich immer rechtfertigen zu müssen, und von allen eingeredet zu bekommen, mein Kind MUSS unbedingt lernen alleine (einzu-)schlafen. Nicht alle Kinder können das, und Eltern, die dieses grosse Nähebedürfnis ihrer Kinder respektieren, und ggf. mit Familienbett darauf reagieren, sind nicht per se Versager.
        Und das mit den „üblichen Empfehlungen“ ist m.E.n. relativ dünnes Eis – die ändern nämlich sehr häufig…!

      • Sportpapi sagt:

        @Lina Peeterbach: Es ist halt wie so oft die Frage nach dem Huhn und dem Ei. Kann ein Kind nur bei Licht schlafen, weil es sich das so angewöhnt hat, oder brennt das Licht, weil das Kind im Dunkeln Angst hat?
        Wenn Eltern ein Familienbett planen – und viele planen das – ist es dann verwunderlich, dass ein Kind nicht allein schlafen kann, wenn es das ja gar nie erlebt hat?
        Reagieren auf das, was da passiert ist auf jeden Fall vernünftig. Dazu gehört eben auch, dass Kind ab einem gewissen Alter versuchsweise auch mal im eigenen Bett schlafen zu lassen. Um zu schauen, wie es reagiert.

      • Lina Peeterbach sagt:

        @SP: Wir haben das Familienbett nicht geplant. Es ist passiert. Wie bei vielen meiner Bekannten auch. Einige haben gegen vehementen Widerstand der Kinder eigene Schlafzimmer durchgesetzt und dann monatelang unter Streit, Blut und Tränen, auf dem Bettvorleger im Kinderzimmer schlafend, sich das Leben zur Hölle gemacht. Wir vergessen oft, dass das kindliche Nähebedürfnis keine antrainierte Verwöhnung ist, sondern ein natürliches Grundbedürfnis, das noch vor wenigen Generationen das Überleben gesichert hat. Die Gesellschaft bewegt sich schneller als die biologische Evolution!
        Veränderungen sanft einführen und sensibel reagieren finde ich super. Und viele ihrer Argumente heute stimmen, für viele Familien, und viele Gegenargumente stimmen für andere Familien. Es gibt kein richtig/falsch.

      • Lina Peeterbach sagt:

        @SP Übrigens, nur fürs Protokoll: Familienbett muss nicht immer heissen, dass der Vater zu kurz kommt oder in seinen Bedürfnissen übergangen wird. In unserem und einigen mir bekannten Fällen geniessen die Väter das Familienbett noch fast mehr als die Mütter. Ich persönlich nehme mir öfter mal eine Auszeit, oder spreche das Thema Ausquartieren an. Der Widerstand kommt von Mann und Kind 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Lina Peeterbach: So kann ich das stehen lassen. Auch wenn ich das „Streit, Wut und Tränen“ etwas gar pathetisch finde.
        Interessant finde ich ja eher, dass dann bei der Krippengewöhnung, Kita- oder Spielgruppeneinweisung eher selten auf Wut und Tränen Rücksicht genommen wird.
        Das heisst es dann: Das ist nur am Anfang, er wird sich schon daran gewöhnen, und dann macht es ihm Freude.

      • Sportpapi sagt:

        Und danke für die Berichtigung fürs Protokoll. Freut mich, wenn es so ist.

      • mila sagt:

        Lina Peeterbach, so geschrieben kann ich Ihnen in Vielem beipflichten. Auch bei uns war das Familienbett nicht geplant (trotzdem finden wir es situativ, wie es sich ergeben hat, wunderbar), und auch wir kennen eine Frau, die das Kind, das mittags gut und lange (3-4 Stunden…) alleine schläft, gerne auch abends ins eigene Bettchen bringen würde. Der Mann sperrt sich strikt dagegen (’sie soll ausziehen, wenn sie es selber sagt‘), mit der Konsequenz, dass die Mutter 2-3 Stunden beim Kind liegt, bis es endlich schläft. So etwas finde ich problematisch, bzw. würde ich dann den ‚Abenddienst‘ an den Vater delegieren. Diese Heerscharen unzufriedener Väter kenne ich im Gegensatz insofern nicht – noch nicht mal einen einzigen. Aber gut, soviele Familienbettler sind es auch nicht, im Umfeld.

      • mila sagt:

        Im Gegensatz zu SP, sollte es heissen.

      • mila sagt:

        Und was ich noch gerne hinzufügen würde: oft fällt in solchen Gesprächen das Stichwort Selbständigkeit. Was ich feststelle, ist: mein Kind ist nicht mami-hängiger als andere, obwohl familiengebettet und heimbetreut. Ganz im Gegenteil. Mir wäre es ehrlich gesagt, besonders in manchen auswärtigen Momenten, lieber, sie wäre ein kleines Quentchen weniger abenteuerlustig, bzw. mami-hängiger. Für mich ziehe ich daraus den Schluss, dass es sinnvoll ist, Kindern, die Nähe aktiv einfordern, diese Nähe – gemäss den eigenen Mitteln und Möglichkeiten – auch zu geben. Gerade im Säuglingsalter, wo immer noch die Furcht herumgeistert, man könnte das Kind zu sehr ‚verwöhnen‘, wenn man prompt auf seine Bedürfnisse reagiert. (Das ein Kleinkind dann doch auch altersgemäss Geduld proben sollen könnte,

      • mila sagt:

        ist ein anderes, länger-fristiges Thema…)

      • Sportpapi sagt:

        @mila: „Diese Heerscharen unzufriedener Väter kenne ich im Gegensatz insofern nicht – noch nicht mal einen einzigen. Aber gut, soviele Familienbettler sind es auch nicht, im Umfeld.“ Bei mir auch nicht. Entsprechend lese ich vor allem, wie die Diskussion öffentlich geführt wird. Und stelle fest, dass da fast nur Frauen diskutieren, und dass die Haltung der Männer dazu immer wieder ein Thema ist. Kann man auch googeln mit Familienbett und Mann.
        Und ich sehe dort, wie häufig die Meinung des Mannes dann übergangen wird. Und wie häufig dann der Mann nicht mehr im Familienbett schläft, weil er ja seinen Schlaf braucht, weil er ja am Morgen wieder arbeiten geht (was für sich spricht).

      • mila sagt:

        Also doch kein persönliches Feedback? Das hörte sich zuvor anders an. Und zum Thema aufstehen für die Arbeit: ein Kind ist auch ‚Arbeit‘. Da sehe ich keinen (geschlechts-)Unterschied. Genausowenig wie mein Mann, der (hart) arbeitet. Und weiss und wertschätzt, dass ich das auch tue.

      • mila sagt:

        Ein Folgekommentar findet sich weiter unten, sorry.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Natürlich ist das Haushalten auch Arbeit. Aber gerade bei einem Kind kann tagsüber auch mal nachgeschlafen werden, wenn auch das Kind schläft. Zumindest bei uns war das so.
        Und ja, natürlich sind Blogs immer verzerrt. So fühle ich mich hier als Aussenseiter mit einer Haltung, von der ich überzeugt bin, dass eine Mehrheit im „richtigen Leben“ sie eher teilt. Mag sein, dass sich die „Familienbettler“ nicht äussern, die damit glücklich sind – da bin ich mir allerdings nicht sicher.
        Aber vor allem werden sich die vielen nicht äussern, für die das keine Option wäre, bzw. die froh sind, wenn die Kinder endlich im eigenen Bett schlafen.
        Denn darum drehen die Diskussionen unter Eltern von Kleinkindern doch oft, oder?

      • mila sagt:

        Hmm. Es wird oft gefragt: schläft es denn gut? Die einfache Antwort ist: ja, sehr gut. Und damit ist das Thema gegessen. (Selbst in der kurzen Phase, wo sie nicht gut schlief, fand ich anderen Diskussionsstoff spannender. Weil mir klar war, dass das zum damaligen Entwicklungszeitraum gehörte. Hätte es sich in die Länge gezogen, wäre das vielleicht anders gewesen, respektive mehr Diskussionsbedarf vorhanden).

        Und ich sagte ja: wer mit der eigenen Situation zufrieden ist (wie auch immer diese aussieht), äussert sich in der Regel kaum. Hier war das Thema blog-gegeben, mit vielfältigen, überwiegend rundum positiven Feedbacks zum Familienbett, doch Sie scheinen weiterhin alle Stimmen zu ignorieren, in der es familienintern für alle stimmt, mit diesem Konzept. Wozu dann diskutieren?

      • Sportpapi sagt:

        @mila: „Hier war das Thema blog-gegeben, mit vielfältigen, überwiegend rundum positiven Feedbacks zum Familienbett, doch Sie scheinen weiterhin alle Stimmen zu ignorieren, in der es familienintern für alle stimmt, mit diesem Konzept.“
        Ich ignoriere gar nichts. Ich halte es nur nicht für repräsentativ. Und: es sind vorwiegend Mütter, die sich dazu äussern.
        Ich begann ja eigentlich da zu diskutieren, wo es hiess, alle anderen Methoden seien wirkungslos, verantwortungslos, und man könne den Schlaf eines Kindes eigentlich gar nicht verbessern, sondern nur mit seinem Rhythmus umgehen. Das halte ich eher für missionieren als argumentieren. Und: ich diskutiere eher, als mich bekehren zu lassen. Oder haben Sie das von mir erwartet? Immerhin habe ich ja auch eigene Erfahrungen.

      • Sportpapi sagt:

        Leider fehlt ein längerer Beitrag. „wer mit der eigenen Situation zufrieden ist (wie auch immer diese aussieht), äussert sich in der Regel kaum. Hier war das Thema blog-gegeben, mit vielfältigen, überwiegend rundum positiven Feedbacks zum Familienbett“
        Das ist jetzt etwas widersprüchlich.

    • Honeybee sagt:

      @Chrtschipfüüüü: vielleicht ist es auch oft nicht so gemeint. Aber wenn einem jemand etwas erzählt, das bei ihm/ihr gerade nicht so gut läuft, ist es doch generell eine gute Idee, einfach mal zuzuhören und darauf einzugehen. Und nicht gleich darauf hinzuweisen, dass es einem selber besser geht. A la – „was, du bist schon zum dritten Mal erkältet, ich habe so Glück, ich bin immer gesund.“ So was nervt doch alle. Und das gilt ganz besonders bei übermüdeten, düüüüünhäutigen Müttern und Vätern.

    • Lydia sagt:

      Wir haben für unser Familienbett bzw. Mutter-Kind-Bett vor allem von Kinderlosen kritische bis abwertende Kommentare erhalten, von anderen Eltern meist ein verständnisvolles Lächeln oder ein „bei uns auch“ (Und ich war ja als Kinderlose ebenfalls eine „Kritische“ bzw. Ahnungslose. Ich denke, dies hat mit unserer kulturellen Prägung zu tun, wir meinen, es sei normal und für das Kind und die Eltern/deren Sexualität am besten, wenn das Kind alleine schläft.)

    • Lichtblau sagt:

      Danke! Es gibt nun mal die „Noelias“ aus dem Eingangsbeitrag, die (nein, nicht nur „angeblich“) schon früh Anfang in ihrem Kinderbett durchschlafen – vielleicht, weil sie einfach ihre Ruhe wollen? Als Eltern, die eher in einer Familienbett-Situation aufgewachsen sind, konnten wir unser Glück kaum fassen und haben beim wiederholten nächtlichen Nachsehen stets ein selig schlummerndes Baby angetroffen. Aber natürlich gab es Ausnahmen (Gewitter, Albträume), bei denen das Kind immer willkommen war – und morgens und an Wochenenden sowieso.

    • mila sagt:

      Eins noch, der Verständlichkeit halber: in Blogs werden Sie selbstredend vor allem die Fälle vorfinden, wo es in punkto Schlafsituation (allgemein, wie hinsichtlich Familienbett), harzt. Die Stimmen derer, die mit ihrer Situation zufrieden sind (und wohl in der Mehrheit, wie eigentlich immer in solchen Diskussionen), suchen Sie dort in der Regel vergeblich. Blog-‚Erfahrung‘ ist somit mit einer Portion Vorsicht zu geniessen, meiner Erfahrung nach.

    • mila sagt:

      Wie Sie ja feststellen konnten, habe auch ich mich (noch vor Ihnen) gegen etwaiges ‚Missionieren‘ gewendet. Aber mir ist nach wie vor schleierhaft, wie Sie eine bestimmte Repräsentativität vorwiegend aus Blogs herleiten können… In diesem Punkt versuchte ich Ihnen aufzuzeigen, dass diese Repräsentivität, egal wie steif behauptet, einfach nicht gegeben ist, zumal auf dieser (sehr schmalen) Basis. Das nenne ich dann auch nicht argumentieren, wenn schon würde ich es eher beim Missionieren, unter umgekehrten Vorzeichen, ansiedeln…

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Ich glaube ja nicht, die Wahrheit zu kennen. Aber ich weiss, wie ich das sehe. Und ich habe meine Fragen. Und ich sehe in Foren und Blogs, dass ich offenbar nicht alleine dastehe mit meiner persönlichen Haltung.
        Letztlich kann aber sowieso jedes Elternpaar tun und lassen, was es möchte.
        Und glauben, dass alle anderen nur Glück haben.

      • mila sagt:

        Nun, ich würde sagen, wir gehören zu denen, die wohl einfach Glück haben… 😉 Soll es auch geben, in dem einen oder anderen Punkt.

  • Lydia sagt:

    Bei uns schläfts sich so: grosse Matratze im Kinderzimmer, Kind 1 rechts, Kind 2 links, Mama in der Mitte. (Kind 1 wachte, wenn es im Gitterbett schlafen sollte, nach jeweils 20 Minuten wieder auf, KEINER der üblichen Tipps half ausser: zu Mama ins Bett, dann schlief es wunderbar und seine Eltern auch. Kind 2 weiss gar nicht, dass es Gitterbetten gibt …) (Ein paar Jahre zuvor hatte ich noch ungläubig-spöttisch gelacht, als mir jemand erzählte, sie hätten ein Familienbett …)

    • Doria Gray sagt:

      Mein Sohn war mit 3 Jahren bass erstaunt darüber, dass es Bébés gibt, die in einem „Käfig“ schlafen müssen… Sein erstes Gitterbettchen sah er in einer Ferienwohnung. Benützt hat er es natütlich nie…

    • Sportpapi sagt:

      Ist doch toll. Und Mama geht jeden Abend um 7 Uhr ins Bett und schläft 13 Stunden.
      Und Papa kommt in der Familie gar nicht mehr vor.

      • Lydia sagt:

        Falsch. Mama legt sich um abends für 20 min zu Kind 1 auf die Matratze (während das unkomplizierte Kind 2 im Stubenwagen schläft). Danach ist für mehrere Stunden Feierabend. 🙂

      • Sportpapi sagt:

        @Lydia: Dann sehe ich überhaupt nicht ein, was das mit dem Familienbett bringen soll. Das geht ja im Kinderzimmer genauso.

      • Samichlous sagt:

        Nein nein Sportpapi, so schlimm ist es nicht. Erwachsene Frauen brauchen selten jede Nacht 13 Stunden Schlaf ;-). Mama (oder Papa) begleitet den 3jährigen in den Schlaf, steht wieder auf und verbringt einen schönen Abend mit ihrem Mann 🙂 Da der Kleine als Baby all die Nähe bekommen hat die er brauchte, kann er jetzt auch die halbe-ganze Nacht ohne Körperkontakt sein, bloss zum Einschlafen braucht er noch Geborgenheit.

      • tststs sagt:

        Ähm und wie wärs, wenn sich Papa einfach dazulegen würde?

      • Lydia sagt:

        Lieber Sportpapi, bei Kind 1 bräuchte es dieses Schlafarrangement inzwischen tatsächlich nicht mehr, es schläft nun meist durch, war aber anderthalb Jahre lang ein katastrophaler Schläfer. Da aber Kind 2 noch im reinen Stillalter ist, und ich einfach nicht mehrmals in der Nacht aufstehen mag und am liebsten im Liegen im Halbschlaf stille, haben wir momentan diese Schlafkonstellation. Unser Ansatz: Wie schlafen alle am besten und sind tagsüber gut gelaunt? (Der Papa übrigens schläft am besten und liebsten ohne Baby- und Kleinkindgeräusche.) (Ich schätze, in etwa einem Jahr können die Kinder dann zu zweit im Kinderzimmer schlafen und bei Bedarf auf einer Besuchermatratze im Elternzimmer.)

      • tina sagt:

        ich bräuchte da deutlich länger, bis meine kinder schliefen. und sie kamen auch immer wieder. wenn wir aber ein paar gewesen wären, hätte ich als mutter sich nicht jeden abend alles allein gemacht, sportpapi, oder? da kann ja auch der vater die kinder ins bett bringen. ist doch egal in welches

      • Sportpapi sagt:

        @diverse: Auch wir haben die Kleinkinder beim Einschlafen begleitet (allerdings längst nicht mehr mir drei jährig). Das hat gerade gar nichts mit der Schlafkonstellation zu tun. Und auch bei uns haben die Babies in und neben dem Elternbett geschlafen, solange sie gestillt wurden. Also 5-7 Monate, vielleicht noch ein paar Wochen mehr. Auch das ist doch einfach pragmatisch. Bis dahin sehe ich noch nichts, was speziell für Familienbett wäre.
        Dann aber haben wir die Kinder irgendwann in ihr Zimmer, in ihr Bett gebracht – wo sie dann bis vor kurzem zu dritt im Zimmer schliefen.

      • tina sagt:

        „Und Mama geht jeden Abend um 7 Uhr ins Bett und schläft 13 Stunden.
        Und Papa kommt in der Familie gar nicht mehr vor.“
        das hast du oben geschrieben sportpapi. das klingt halt nicht eben nach gemeinsam die kinder ins bett bringen. da geht man davon aus, dass dich der vorgang nicht im geringsten etwas anzugehen scheint, ausser dass du findest, frau habe den prozess gefälligst kurz zu halten, um dir das gefühl nicht zu nehmen, auch zur familie zu gehören

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Ich bin nicht die Person, die darauf beharrt, dass die „Bedürfnisse“ der Kinder – neben der Mama liegen beim Schlafen, Körperkontakt, in den Schlaf gestillt werden – immer über jenen der Eltern zu gewichten sind.
        Natürlich bringe ich auch die Kinder ins Bett. Aber nicht stundenlang.

      • tina sagt:

        ich hatte keine wahl, als die kinder „stundenlang“ ins bett zu bringen. wegen bedürfnissen (ohne anführungszeichen)

  • Papperlapapi sagt:

    Bravo!! Unsere Tochter war ein Schreikind. Prof. Boltshauser, Neuropädiater am Kinderspital Zürich hat in einem Vortrag propagiert: „Bedürfnisse stillen, abwarten, das hört von alleine auf.“ Alle Empfehlungen der Kinderärzte, aber auch von selbsternannten Heilern, Nachbarn und Grosseltern sind reines Placebo. Wörtlich: „aber natürlich können sie auch einen Stein unters Bett legen“. Das Wissen hat sehr zu unserer Beruhigung beigetragen.

    • Sportpapi sagt:

      „Alle Empfehlungen der Kinderärzte, aber auch von selbsternannten Heilern, Nachbarn und Grosseltern sind reines Placebo.“
      Weil es gar nichts gibt, das hilft.

  • Karin Keller sagt:

    Kann Ihre Erfahrungen nur bestätigen, danke für diese ehrliche Berichterstattung. So ist es: nicht alle Kinder sind gleich und es ist wichtiger, ihre Bedürfnisse nach Nähe, Geborgenheit etc. zu erfüllen als sie gleich unter die Fittiche unserer leistungsorientierten Gesellschaft zu nehmen, die schon früh anfängt, Einfluss zu nehmen – schon Säuglinge sollen gefälligst funktionieren und die Eltern nicht belasten. Danke für den Widerstand!

  • Thales Von Milet sagt:

    Wir haben nichts gemacht. Ausser, dass wir das starke Nähebedürfnis unseres Kindes gestillt haben. Und gewartet haben.
    Einfach TOLL! Genau das Richtige und so einfach und simpel auf den Punkt gebracht. Gratulliere zu ihrem Mut!

    • Christine sagt:

      Finde ich auch! Danke für den tollen Beitrag.

    • Fabienne sagt:

      Auch wir haben das so gemacht: gewartet. Mit Hochs und Tiefs. Immer wieder. Und uns gefreut, wenn es wieder einen Schritt „vorwärts“ ging. Danke für den guten Artikel!

  • Thales Von Milet sagt:

    Exakt genau das Richtige! Gratulliere zu ihrem Mut zum Nichts-Tun ausser dem natürlichsten vom Natürlichen… dem Kind das zu geben was es braucht: LIEBE und Geduld!
    ‚Wir haben nichts gemacht. Ausser, dass wir das starke Nähebedürfnis unseres Kindes gestillt haben. Und gewartet haben. ‚

  • 13 sagt:

    Der Titel liess etwas die Alarmglocken läuten, was denn hier wieder propagiert wird, aber zum Glück kam die Erleichterung. Schöner Text und es immer gut zu lesen, dass es Eltern gibt, die es nicht für nötig empfinden am Schlaf des Babys irgendwie herumzuschrauben, sondern die Natur einfach akzeptieren können und sich darauf einlassen. Mit einer gesunden Einstellung und pragmatischen Lösungen (dann schlafe ich halt im Kinderzimmer) ist schon einiges erreicht.

  • Sportpapi sagt:

    Das ist natürlich eine Idee. In erschöpftem Zustand ausharren und darauf vertrauen, dass es dann irgendwann von selber besser wird. Nach Jahren.
    Die andere ist, dass man versucht, das Ganze frühzeitig etwas zu lenken. Soweit es geht.
    Wenn mein Kind krank ist, nehme ich es ja auch nicht nur in den Arm und warte darauf, dass es besser wird. Manchmal kann man etwas tun. Dem Kind helfen.

    • tina sagt:

      „Manchmal kann man etwas tun. Dem Kind helfen.“
      denkst du, sportpapi, es gibt eltern, die jetzt echt noch nie auf die idee gekommen sind, dass man seinem kind ja mal helfen könnte? ja? dann habe ich dich überschätzt. nein? dann ist das einfach eins über die rübe. schlechter tag heute? kanns geben, geht vorbei

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Ich lese hier den heilsversprechenden Tipp: Nichts tun. Abwarten. Augen zu und durch. Weil man ja sowieso nichts machen kann. Und alle, bei denen es vielleicht anders läuft, haben etweder Glück gehabt oder lügen.

    • Lina Peeterbach sagt:

      Und da ist es schon: das angeblich gut gemeinte, aber leicht überhebliche Lächeln derer, die zu wissen glauben, was gut für mich und mein Kind ist – sicherlich nicht das, was ich als Mutter denke!
      Lieber Sportpapi, haben Sie tatsächlich das Gefühl, dass die Eltern solcher „Schwierig-Schläfer“ nichts versuchen??? Ich kann Ihnen versichern, da wird manches Rezept gewälzt. Wenn aber als einzige Lösung das grausame „Schreien-lassen“ übrig bleibt, weil alle sanften Methoden vom kleinen Menschen ignoriert und als wirkungslos entlarvt werden, dann bin ich doch froh, dass sich viele Eltern heute eben auf das Kind und seine Bedürfnisse einlassen, anstatt es zu ignorieren und „zu lenken“.

      • Lina Peeterbach sagt:

        Und apropos „dem Kind helfen“. Hilft man sich denn nicht primär selbst? Meine Tochter ist wunderbar zufrieden damit, in unserem Bett zu schlafen. Sie schläft hervorragend ein, meist innerhalb von 2 Minuten – wenn ich bei ihr bin. Ich helfe ihr, indem ich ihr Nähe gebe.
        In den Ferien mit einer befreundeten Familie, deren gleichalte Tochter alleine im eigenen Zimmer einschläft, habe ich sie gefragt, ob sie das denn nicht auch einmal versuchen möchte. Ihre Antwort war so herrlich erfrischend, entlarvend, direkt: „Warum denn?“. Für sie macht es schlicht keinen Sinn, ist (noch) kein erstrebenswertes Ziel. Warum auch?
        Für alle, die sich weiter mit dem Thema befassen wollen:
        http://www.kindernächte.ch

      • Christine sagt:

        Sehe ich auch so! Und Nähe ist halt das, was dann meistens auch hilft. Ich bin absolute Befürworterin von Nähe geben, nicht zwangaft lenken wollen, dem Kind seinen eigenen Rhythmus lassen & Familienbett!

      • mila sagt:

        @Christine et al.: Für uns stimmt(e) das Konzept von viel Nähe (u.a. Tragen), Bedürfnisorientierung, Familienbett auch, von Beginn weg. Aber Eltern, für die zB kein Familienbett in Frage kommt – aus welchen Gründen auch immer – einen (Egoismus-)Vorwurf zu machen, finde ich nicht in Ordnung. Nähe (respektive Liebe) kann man auch durchaus anders vermitteln. Eltern, die mit Kindern im gleichen Zimmer schlecht schlafen, nicht ausgeruht sind, oder es prinzipiell so nicht haben wollen, sind deswegen nicht ’schlechtere‘, bzw. weniger liebevolle Eltern. Etwas mehr Grosszügigkeit unter Eltern mit verschiedenen Vorstellungen fände ich erfrischend.

      • Lina Peeterbach sagt:

        @ mila. Elternbedürfnisse sind legitime Gründe, das möchte ich nicht in Frage stellen. Nicht für alle stimmt ein Familienbett; wenn das nicht geht, muss man andere Lösungen finden. Das ist gesunder, wichtiger Egoismus, und das macht überhaupt nicht per se gute oder schlechte Eltern aus.
        Aber Sportpapi hat seine Argumentation darauf aufgebaut, d e m K i n d zu helfen, und das sehe ich einfach anders. Es ist legitim sich selbst zu helfen. Aber ich finde es nicht legitim, dies unter dem Deckmantel, man helfe damit dem Kind, zu verstecken. Es hilft dem Kind nicht, gegen sein Bedürfnis alleine gelassen oder in Bahnen gelenkt zu werden, für die es noch nicht reif ist.

      • mila sagt:

        Um ehrlich zu sein: es geht doch bei ganz vielem darum, dass Eltern sich selbst helfen, unter dem Deckmantel, man täte es fürs Kind. Das man das nicht immer erkennt, halte ich nicht für verwerflich. Sondern für ‚elterlich‘ (i.e. menschlich).

      • Lina Peeterbach sagt:

        mila, da haben Sie sicher recht! Umso wichtiger ist es zwischendurch mal einen Schritt zurück zu machen und die eigenen Motive (in jeder Hinsicht, nicht nur was den Schlaf angeht) zu hinterfragen. Aber da könnte man einen ganz neuen Diskussionsfaden aufnehmen, und da ich den heutigen Blog schon mit Kommentaren überschwemmt habe, verabschiede ich mich langsam mal… 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Lina Peeterbach: Das war eigentlich eine ganz nüchterne, differenzierte Stellungnahme. Das überhebliche Lächeln fand nur in Ihrem Kopf statt.
        Ansonsten wird hier die Heilslehre vom „gar nichts machen“ propagiert. „Wir haben nichts gemacht. Ausser, dass wir das starke Nähebedürfnis unseres Kindes gestillt haben. Und gewartet haben.“
        Das ist etwas zwischen Trend und Ideologie. Aber ganz sicher nicht die einzige Wahrheit. Dazu gehört auch, dass versichert, dass andere Eltern, bei denen es anders läuft, entweder einfach Glück gehabt haben oder die Wahrheit beschönigen.
        Als ob wir das Verhalten eines Kindes in keinster Weise beeinflussen könnten.
        Als ob die Kinder, die alle 90min aufwachen, weinend, das irgendwie so wollen würden.

      • Sportpapi sagt:

        Zum anderen: Natürlich geht es auch um das Wohlbefinden der Eltern. Das Familienbett entsteht ja auch nicht, weil die Kinder dringend danach verlangen, sondern weil die Eltern (oder zumindest die Mutter) überzeugt ist, damit richtig zu handeln.
        Und natürlich haben unsere Säuglinge auch bei uns geschlafen (im Babybalkon), natürlich waren wir beim Einschlafen häufig auch bei ihnen, nicht nur für zwei Minuten.
        Und heute schlafen sie manchmal im Elternbett ein (allein) und werden dann später in ihr Zimmer getragen. Geht alles.
        Aber wenn ein Kind darauf konditioniert wird, dass es nur schlafen kann, wenn Mama die ganze Zeit daneben liegt, dann läuft in meinen Augen etwas ganz schief.

      • tststs sagt:

        „Aber wenn ein Kind darauf konditioniert wird, dass es nur schlafen kann, wenn Mama die ganze Zeit daneben liegt, dann läuft in meinen Augen etwas ganz schief.“
        Aber jetzt mal ernsthaft, SP, kennen Sie tatsächlich jemanden, oder haben schon irgendwo mal davon gehört, dass eine Mutter ihr Kind darauf KONDITIONIEREN will, dass es ohne sie nicht einschläft?
        Und selbst für die 3-4 Psychopathinnen (die es zweifelsohne gibt) ist meist dann doch in der Pubertät schluss. Denn gegen Pubertätshormone hat diese Kondition keine Chance 😉

      • tststs sagt:

        Und ja: Natürlich haben Sie recht. Wenn jemand so etwas macht, dann stimmt so einiges nicht! Dann stimmt fast gar nichts!!!!

      • tststs sagt:

        Also einfach damit klar ist, worauf ich hinaus will:
        Ein Kind, das Nähe sucht und diese erhält, wird nicht auf Nähe konditioniert. Das Bedürfnis nach Nähe war schon da, es wird nicht erst dem Kind beigebracht.
        Ein Kind auf „nicht ohne Mama schlafen“ konditionieren würde heissen, ein Kind, das ganz normal alleine einschläft, dieses Verhalten wieder abgewöhnen und durch das „Mama-Einschlafen“ ersetzen.
        Und das haben Sie doch wohl nicht ernsthaft gemeint, SP? Oder?

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ich lese und staune…
        Woher kommt die Idee, es entspräche dem Bedürfnis eines Kindes 8-10 Stunden am Stück zu schlafen?
        Woher kommt die Idee, dass das Kind bei seiner Geburt ein leeres unbeschriebenes Blatt ist, das weder Instinkte besitzt noch bereits Erfahrungen gemacht hat?
        Woher die Idee, dass man dem Kind ein Bedürfnis antrainieren kann?
        Fasse ich Ihre heutigen Beiträge zusammen komme ich zum Schuss, dass das Familienbett nur dazu dient, dass die Mutter ihre Wünsche, Bedürfnisse und Überzeugungen durchstieren kann und das ohne Rücksicht und zum Nachteil der Kinder und des Vaters….

      • Sportpapi sagt:

        @13: Wenn das Ihre Zusammenfassung ist, dann haben Sie nicht aufmerksam gelesen.

    • Röschu sagt:

      „Manchmal kann man etwas tun. Dem Kind helfen.“
      Genau das wird doch gemacht. Die Hilfe für das Kind besteht eben darin, dass seine Bedürfnis nach Nähe gestillt wird.

      • Samichlous sagt:

        @ Sportpapi „Aber wenn ein Kind darauf konditioniert wird, dass es nur schlafen kann, wenn Mama die ganze Zeit daneben liegt, dann läuft in meinen Augen etwas ganz schief.“ Das Kind wird eben gerade nicht darauf konditioniert, es kommt vielmehr mit diesem Bedürfnis schon auf die Welt! Fast die ganze Menschheit durch überlebten Menschenkinder nur wenn sie im Schutze (vor wilden Tieren, Kälteeinbruch) der Sippe schliefen. Ich konnte mir früher auch nie vorstellen ein Kind im Ehebett schlafen zu lassen, bis unsere Tochter da war und vom ersten Tag an nur mit Körperkontakt schlief. Heute ist sie ein selbstbewusstes starkes Mädchen. Und Dank Co-Sleeping und Stillen hatte bei uns die ganze Familie ziemlich erholsame Nächte ohne Weinen, Aufstehen, Rumtragen und wieder einschlafen versuchen.

  • Lina Peeterbach sagt:

    Danke Danke Danke. Frau Meier, Sie haben mir in mein müdes Mamagesicht ein vertrauensvolles Lächeln gezaubert. Einen wichtigen Tip haben Sie allerdings vergessen: die Ohren immer dann auf Durchzug stellen, wenn die Eltern von Felix, Noelia und Emma-lou Ihnen freundlich-überheblich zu verstehen geben wollen, Sie seien halt doch selbst schuld an der Situation…

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