Best of: Egotrip statt Familienferien

An Pfingsten publizieren wir einen Blog-Beitrag vom 9. Februar 2017, der besonders viel zu reden gab.

Mamablog

Alleinsein tut gut – zumindest ein paar Tage lang. Foto: EpicStockMedia (iStock)

Die Familie ist etwas Schönes. Ferien auch. Die Kombination aus beidem, Familienferien, weniger. Man stellt sich das ja immer total idyllisch vor, mit den zwei Liebsten – dem Freund und dem Kind – ans Meer oder in die Berge zu verreisen. Aber wirklich Spass macht das nur in den ersten drei Monaten nach der Geburt: wenn das Baby nur schläft.

Weil wir wussten, dass diese Phase nicht ewig dauern wird und es nicht selbstverständlich war, dass unsere Tochter durchschlief, sind wir ein paar Wochen nach der Geburt regelmässig herumgereist. Ein paar Tage in die Berge, Städtebesuche und immer wieder mal Roadtrips durch Italien. Es war traumhaft.

Sobald das Kind im Autositz sass, schlief es tief und fest. Das Schlafbedürfnis wurde auch nachts nicht kleiner. Weshalb wir jeden Abend richtig lang in guten Restaurants essen gingen. Ein paar Mal hätte ich beinahe den Kinderwagen vergessen: Ab acht Uhr war vom Baby nichts mehr zu hören. Die Tage in Italien waren richtig erholsam. Einpacken mussten wir nicht viel, dem Stillen sei Dank.

Als unser Baby sechs Monate alt war, flogen wir nach Korsika. Der Flug mit Easyjet war easy, der Rest anstrengend. Immer kurz bevor wir siestamässig einnickten, wollte unsere Tochter mit uns spielen. Es war 35 Grad heiss, die Arme immer leicht überhitzt. Ans Brutzeln in der Sonne war nicht zu denken. Bis 16 Uhr sassen wir meistens in überteuerten, schäbigen Hotelzimmern und warteten, dass sich die Hitze legte. Weil wir gleichzeitig Beikost einführten, mussten wir, wenn wir irgendwohin gingen, ständig irgendwelche Gläschen und Breie und Teekocher mitführen. Abends schlief die Kleine nicht mehr so früh ein. Wir kamen ziemlich erschöpft von der Insel zurück. Ich war so bleich, dass niemand erkannte, dass ich in den «Badeferien» gewesen war.

Wiedersehen macht Freude

Seither fahren wir die «Egostrategie»: Wir fahren, wenn es sich gerade ergibt, lieber alleine in die Ferien. Also nicht als Paar, sondern ganz alleine. Schliesslich verdienen wir auch beide unser eigenes Geld. Was bringt es, immer gemeinsam auf einem Haufen zu sitzen? Wir sind ein Paar, das auch damals zu kinderlosen Zeiten nach den Ferien Distanz brauchte. Wenn man gemeinsam in den Urlaub fährt und dann noch zusammen wohnt, hat man sich für eine Weile wirklich nichts mehr zu erzählen.

Umso wichtiger wird das mit Kind: Man braucht Solo-Zeit. Und es ist doch viel besser, wenn der eine von uns mit neuen Eindrücken und aufgeladenen Batterien aus den Ferien zurückkehrt. Ausgeschlafen, widmet er sich dann wieder mit Freude der Aufzucht, während der andere Pläne für den nächsten Ausflug machen kann.

Mein Freund war bisher eine Woche in New York, ich je drei Tage in Mailand, Wien und Paris. Solche Auszeiten lassen sich organisieren, wenn man im Voraus plant.

Wir haben auf unseren Egotrips, wie wir im Nachhinein feststellten, beide jeweils das Gleiche gemacht: unnötige Dinge gekauft, ausgeschlafen und stundenlang durch Städte getigert. Es war grossartig – und hat das Familienglück gesteigert. Denn nie ist die Freude auf die Familie grösser, als wenn man sie ein paar Tage nicht gesehen hat.

27 Kommentare zu «Best of: Egotrip statt Familienferien»

  • Bettina sagt:

    In was für einer Fantasiewelt leben Sie? Mit dem Kindergeld kann eine Familie keine grossen Sprünge machen. Im Gegenteil, das ist nichtmal ein Bruchteil der Kosten die durch ein Kind zu tragen sind. Oft ist es ein finanzielles Abwägen und eine Gratwanderung ob weiterhin beide Arbeiten, wenn ja, wer zu wieviel % und wo die Kinder in der Zeit betreut werden wo beide arbeiten usw. Glauben Sie mir, eine Fremdbetreuung ist nicht billig, da geht ein Grossteil des „2.Einkommens“ wieder weg, der nächste Grossteil geht für Steuern und Arbeitsweg usw flöten. Wegen dem Bitzeli Kinderzulagen entscheidet niemand Kinder zu bekommen oder in die Ferien zu fahren…

  • Mark sagt:

    Ich frage mich manchmal, warum gewisse leute überhaupt heitaten, geschweige denn kinder haben.
    Meine Frau und ich sind immer zusammen mit den kids in die ferien. Keine flüge und wenig hotels. Dafür camping und b&b in Irland, Schottland, Schweiz, Schweden, Frankreich, Österreich. Wir haben’s nie bereut und sind seit 22 Jahre verheiratet.
    Wenn ich bloss vier wochen ferien habe, dann möchte ich die mit der familie verbingen. Denn bald sind die kids alt genug um in den ferien mit ihren freunden und freundinnen zu verbringen. Danach? Naja, wir werden sehen. Unser Lifestyle war vor den kindern auch anders als mit – bin gespannt wie’s weitergeht.

    • Susi sagt:

      @Mark: „Ich frage mich manchmal, warum gewisse leute überhaupt heitaten, geschweige denn kinder haben.“

      Mein Mann und ich unternehmen vieles separat und machen auch mal getrennt Ferien, sei das allein oder zu zweit mit Kind. Wir sind seit 10 Jahren glücklich verheiratet.

      Wie kommen Sie darauf, Leuten wie uns ein Anrecht auf Heirat & Kind abzusprechen, weil wir ein anderes Bedürfnis nach Nähe/Distanz haben als Sie?
      Vielleicht sollten Sie (und ein paar andere Kommentierende) sich mal fragen, warum Texte über einen solchen Lebensstil Aggressionen bei Ihnen auslösen…

  • Selbstreflexion sagt:

    Ja, ein Kind kann das Leben auf den Kopf stellen. Ja der Urlaub mit Kind(ern) kann anstregend sein. Ich bin immer wieder überrascht, wie unreflektiert Menschen, dazu gehören auch Blogger und Journalisten, durch das Leben gehen. Statt Egotrips als eine tolle Alternative vorzustellen, stell dir doch mal die unbequemen Fragen: Warum habt ihr euch nichts mehr zu sagen? Weshalb kommt ein Paar-Trip nicht in Frage? Wer braucht schon Gläschen-Nahrung? Warum flüchtest du vor deinem Kind? Viel Spass damit

    • Susi sagt:

      Zur „Selbstreflektion“ gehört auch das Reflektieren darüber, was man auf andere (z.B. Blogger und Journalisten) projiziert und was das über Sie aussagt.
      😉

      • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

        @Selbstreflexion: wieso sind diese Fragen unbequem? Die/der Ego findet den Egotrip völlig i.O., weil es zu ihrem/seinem System passt: me 1st. Meist ist der Partner, der fragt, warum haben wir uns nichts mehr zu sagen… Aber doch nicht der/die Ego 🙂 In diesem Sinne, Egotrips sind keine Alternative, denn Egos kennen das schon zu gut. Aber für alle anderen, die eben mit sich hadern (Kind, Partner, Job…), für die ist es eine „leichte“ (meist kurzsichtige) Lösung (Verdrängung, Flucht) der Kernfrage: warum fühle ich mich… Eine echte Alternative wäre m.E. die Meditation, wie von http://www.duhastpause.com Achtsamkeit und Respekt ggü. dem Ich und den anderen. Könnte durchaus ein Mamablogbeitrag wert sein, statt boulevardesk nach Clicks zu fischen, auch #clickbating genannt.

  • Alps sagt:

    Schön geschrieben, das praktizieren wir auch so. Bin soeben zurückgekommen von einer Skitourenreise in der Arktis. Ganz allein, habe aber eine ganze Menge Leute getroffen mit der gleichen Einstellung, welche ebenfalls ohne Familie unterwegs waren. In anderen Ländern wie z.B. in Skandinavien scheint dies völlig normal zu sein, in der Schweiz wird man allerdings schief angeschaut, wenn man ohne Familie etwas unternimmt. Eigentlich schade, es ist eine Bereicherung für die ganze Familie.

  • Corno Carlo sagt:

    das war wohl ein nicht kindgerechter Urlaub auf Korsika. Bestimmt gibts bessere Möglichkeiten in der näheren Umgebung? (überteuert kann man auch hier haben … /ironie off)

  • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

    Flieht man vor den Kindern oder vor der Partnerin oder dem Partner? Ich verreise immer gern mit den Kids. Ich lerne, wieder mit kindlicher Naivität die Welt zu bewundern, sie zehren von meiner Erfahrung, die Welt schon von allen Seiten, schön und böse, erlebt zu haben. Dieses Teilen will ich nicht mehr missen. Die Partnerin muss sich einfach zurechtfinden, dass meine Bindung zu den Kindern stärker und vielschichtiger wird und sie aber als „Egotripperin“ wahrgenommen wird, die eine „Auszeit“ benötigt. Resilienz? Ein bei manchen EgotripperInnen unbekannter Begriff.

    • Aquila Chrysaetos sagt:

      Keine Flucht, weder vor der Partnerin oder Partner, noch vor den Kindern. Für mich ist es einfach schön, ab und zu alleine eine grosse Bergtour zu machen (Kinder noch zu klein dafür) oder für meine Frau mal eine Wochenende alleine mit ihren Freundinnen zu verbringen. Für die Kinder kein Problem (dank ihrer guten Resilienz?). Aus der Ferne und ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: wenn ihre Partnerin Ihnen als Egotripperin vorkommt, sollten Sie vielleicht an Ihrer Beziehung arbeiten?

    • Moor sagt:

      @Dontjust etc.: Ein seltsames Weltbild haben Sie da, wenn Sie individuelle Ferien als Flucht (!) sehen und sich zudem in Konkurrenz mit der Partnerin stellen, wenn es um die Gunst der Kinder geht. Vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken, warum Sie das so wahrnehmen.

      • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

        @Moor: da sind wir schon zwei. Ich finde auch ihr Weltbild seltsam. Aber nun doch unpersönlich: ich berate viele Paare, die, wie oben schon beschrieben, sich in Richtung „offene Beziehung“ bewegen, weil… ja, weil? Es kommen Antworten, wie: ich will alleine sein, ich mag nicht mehr, ich habe die Nase voll, ich habe das Gefühl zu ersticken… Der sog. Egotrip od. auch „mein Ding“ genannt, hat mit Verantwortungsverweigerung zu tun. Statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die für beide stimmen, hat Mann & Frau das Gefühl, mit 1-2 Wochen Urlaub alleine sei das Problem aus der Welt geschafft worden, irgendwas/-wer hat’s gelöst. Out of sight – out of mind. Aber sehr oft ist es eben doch eine Flucht und eine feige (weil von Angst getriebene) Art, zu sagen, es stimmt nicht mehr. ./.

      • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

        @Moor 2: ähnlich, wie „ich will mehr work/life balance“. Alles legitime Ansprüche in einer Ego-Welt, die nur aus ICH besteht. Und der böse Chef od. zuhause Ehepartner, wehe wenn er/sie nicht bedingungslos abnickt. Verlangt’s die Situation, dass der/die Egomane auch Flexibilität zeigt, dann ist der Teufel los. Kompromisse werden schnell als Entbehrung bezeichnet, als Verzicht auf die eigene Freiheit, einengend. Das erlebe ich nicht jeden Tag, aber es ist spannend, wie Menschen reagieren, wenn ihnen sachliche Argumente fehlen. Statt ich will, sollte man m.E. sagen „mein Wunsch ist es… Was wünschst du dir?“, denn es geht um eine gesunde Partnerschaft, nicht um Parasitismus. Und die Kinder? Die merken schnell, was Loyalität bedeutet, und spiegeln die Eltern auf wunderbare Art.

      • Moor sagt:

        @Dont: Interessant. Was wissen Sie denn über mein Weltbild?

      • Susi sagt:

        @Dontjuststandthere: Woher genau nehmen Sie diese Verallgemeinerungen her? Und dieses präzise Wissen, was für alle (!) Paare gut ist, und was schlecht?
        Übersteigt es tatsächlich Ihre Vorstellungskraft, dass man einander liebevollen Freiraum gönnen und in diesem harmonischen Miteinander sehr glücklich sein kann?

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        @ Dont just stand….etc: Sie haben ja gar nicht mal unrecht, aber sie machen möglicherweise den Fehler, dass Sie Ihre Situation oder die Ihrer Bekannten auf alle anderen extrapolieren. Auch wir missen keine Sekunde, die wir mit unseren Kindern verbringen. Aber wir sind ja alle auch ohne Kinder und Partner noch Persönlichkeiten mit Interessen oder Freundschaften. Es ist eher ein Zeichen einer tragbaren Beziehung und Respekt voreinander, wenn man dem Partner ermöglicht diese Interessen und Freundschaften zu pflegen. Um die Kinder mache ich mir keine Sorgen, die sagen es einem ja „fadengerade“ wenn es ihnen zu viel ist. Dann muss man natürlich auf sie hören – klar. Und dann haben sie natürlich recht.

      • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

        @Moor: genau soviel, wie Sie über mein Weltbild
        @Susi: ich berate nicht Bekannte, sondern Klienten, die an einem Scheideweg stehen, also eine bestimmte Zielgruppe. Der plötzliche „Egotrip“ ist nicht der Grund, sondern vielmehr ein Puzzlestein, der die Situation beschreibt. Wenn beide Egomanen sind, so what. Aber zu mir kommen Menschen, die von sich aus (mit)erleben, dass „mein Ding“ irgendwie doch zu Spannungen führt statt zu Lösungen. Partnerschaften leben vom Miteinander: Teilen, Kompromisse, Lösungen. Der „mein Ding“ Typ hingegen, stellt „sein Ding“ über alles andere: friss oder stirb. Bricht ein Partner diese „Kooperation“ und entzieht sich dem Diktat des Egomanen, so ist „mein Ding“ auf einmal kein Differenzierungsmerkmal zum „unser Ding“ mehr, weil „unser“ wegfällt.

      • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

        Was schweisst zusammen? Das, was man alleine erlebt, oder das gemeinsam Erlebte? Probleme zusammen als Team lösen oder als Einzelkämpfer sein Ding durchzuziehen? Ich rede nicht von 3x pro Woche alleine Joggen gehen, sondern 1-2x im Jahr für 2+ W ohne Partner/Familie zu verreisen. Man lernt ein Ego kennen. Aber das Risiko, wie meine Klienten zeigen, besteht, dass man Gemeinsamkeiten vergisst und sich entfremdet . „ich kenne dich nicht mehr“ gehört in die Top10 Liste der meist genannten Sätze. Vielleicht gibt es Paare, bei denen dieses Modell funktioniert. Aber es gibt ganz viele Paare, bei denen es nicht geklappt hat.
        @Aquila: genau, Respekt. Egos aber respektieren den Partner nicht, oder? Reisende soll man ziehen lassen, aber man soll nicht auf sie warten. Parasiten vs. Symbionten

      • Susi sagt:

        @Dontjust: „Der „mein Ding“ Typ hingegen, stellt „sein Ding“ über alles andere: friss oder stirb. Bricht ein Partner diese „Kooperation“ und entzieht sich dem Diktat des Egomanen, so ist „mein Ding“ auf einmal kein Differenzierungsmerkmal zum „unser Ding“ mehr, weil „unser“ wegfällt.“

        Ab solchen Schubladisierungen staune ich ehrlich gesagt nur noch…
        Haben Sie meinen Beitrag überhaupt richtig gelesen? Dünkt mich irgendwie nicht. Aber ist auch egal. XD

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        @ dont stand…etcetc: Irgendwie dreht sich die Diskussion etwas im Kreise. Dennoch erlauben Sie noch diese eine Anmerkung: Sie haben möglichweise recht mit dem was Sie sagen was Ihre Klienten oder Ihre persönliche Situation betrifft, aber es trifft eben nur auf diese Personen zu. Sie unterliegen einem kognitiven Bias wenn Sie denken, Ihre Beobachtungen gelten für alle Beziehungen. Als persönlich Betroffener oder als Paar-Therapeut haben Sie ja nur eine Negativ-Auswahl von Partnerschaften, die ja eben gerade nicht mehr funktionieren. Es gibt Beziehung in denen kleine Freiräume konstruktiv möglich sind und für alle Beteiligen wichtig sind und geschätzt werden. Ich kann Ihnen keine Zahlen nennen, zumindest zähle ich mich dazu und „Susi“ offenbar auch, somit wäre es mindestens n = 2.

  • K. Keller sagt:

    Ja, das ist sicher schön. Und sie schlafen abends auch besser ein. Im Bett haben sie dann sogar Lust, solche Artikel schreiben (wenn sonst nichts ist). Viel Spass.
    (PS: Blöde Kinder, und wenn ich alt bin, gehe ich nach Thailand, und vorher zum Beispiel Abenteuerferien in einer Tavela – mit Selbstverdientem, natürlich )

  • Carla sagt:

    Urs M. Die 200.- (im Kt. ZH) braucht man für das Kind 1. um zu sparen für die schul/Studienzeit 2. für Krsnkfnkasse (ein Kind kostet doch um die 100.-/Monat, 3. zB. Für Windeln, Nahrung, Kleider, (was man hier auch als 4 & 5 Punkt rechnen könnte), 4. Arztbesuche etc. Glauben Sie mir, die200.- reichen nicht, um noch für ein Urlaub zu sparen.
    Denken Sie daran- die heutigen und kommenden Kindern zahlen später (hoffentlich) AHV/ Pensionskassen Geld- was irgendwem und doch ungewiss für sich selbst, zugute kommt. Also, lassen Sie diese Unwahrheiten sein!
    Ich komm gerade aus den Ego-Ferien die ich Selbstfinanziert habe und weiss sehr zu schätzen, Ferien gemacht zu haben. Was jedem in der Familie zugute kam. Schönen Tag!

    • Marianne K. sagt:

      Die Pensionskassenbeiträge deiner Kinder bringen mir aber relativ wenig. Wenn deine Kinder zudem 45 Jahre lang den Durchschnittslohn verdienen, bezahlen sie auch nur knapp 140’000 Franken AHV. Ist jetzt nicht so, dass deine Kinder einen Wahnsinnsbeitrag leisten, der die verursachten Gesundheits- und Bildungskosten übersteigen würden.
      Urs hat schon recht, warum sollte ich jemandem die Kinder mitfinanzieren, wenn der oder diejenige ständig in der Weltgeschichte rumfliegt? Wenn die Kinder dann noch das masslose Mobilitätsverhalten der Eltern übernehmen, dann zerstörten sie noch die Umwelt in einem unnötigen Ausmass. Das wird dann indirekt auch von mir unfreiwillig mitfinanziert.

      • Hannes Wanner sagt:

        Shit Marianne,sie haben recht.

      • 13 sagt:

        @ Marianne
        Es geht gar nicht nur um die Beiträge. Vermutlich wird irgendwann eines der Kinder, die Sie heute mitfinanzieren, den Rollator bauen, den Sie brauchen, den Bus fahren, das Essen zubereiten oder eine lebensrettende OP durchführen. Also, die 1:1 Rechnung geht kaum auf.

  • Urs M. sagt:

    Deshalb soll wohl im Rahmen der aktuellen neuen Unternehmensteuerreform den Familien 30 Fr mehr Kinderzulagen bezahlt werden – damit es für mehr solcher Trips nach NY etc reicht. Bezahlt von irgendwem anders, der dafür weniger solcher Trips machen kann.

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