Egotrip statt Familienferien

Mamablog

Alleinsein tut gut – zumindest ein paar Tage lang. Foto: EpicStockMedia (iStock)

Die Familie ist etwas Schönes. Ferien auch. Die Kombination aus beidem, Familienferien, weniger. Man stellt sich das ja immer total idyllisch vor, mit den zwei Liebsten – dem Freund und dem Kind – ans Meer oder in die Berge zu verreisen. Aber wirklich Spass macht das nur in den ersten drei Monaten nach der Geburt: wenn das Baby nur schläft.

Weil wir wussten, dass diese Phase nicht ewig dauern wird und es nicht selbstverständlich war, dass unsere Tochter durchschlief, sind wir ein paar Wochen nach der Geburt regelmässig herumgereist. Ein paar Tage in die Berge, Städtebesuche und immer wieder mal Roadtrips durch Italien. Es war traumhaft.

Sobald das Kind im Autositz sass, schlief es tief und fest. Das Schlafbedürfnis wurde auch nachts nicht kleiner. Weshalb wir jeden Abend richtig lang in guten Restaurants essen gingen. Ein paar Mal hätte ich beinahe den Kinderwagen vergessen: Ab acht Uhr war vom Baby nichts mehr zu hören. Die Tage in Italien waren richtig erholsam. Einpacken mussten wir nicht viel, dem Stillen sei Dank.

Als unser Baby sechs Monate alt war, flogen wir nach Korsika. Der Flug mit Easyjet war easy, der Rest anstrengend. Immer kurz bevor wir siestamässig einnickten, wollte unsere Tochter mit uns spielen. Es war 35 Grad heiss, die Arme immer leicht überhitzt. Ans Brutzeln in der Sonne war nicht zu denken. Bis 16 Uhr sassen wir meistens in überteuerten, schäbigen Hotelzimmern und warteten, dass sich die Hitze legte. Weil wir gleichzeitig Beikost einführten, mussten wir, wenn wir irgendwohin gingen, ständig irgendwelche Gläschen und Breie und Teekocher mitführen. Abends schlief die Kleine nicht mehr so früh ein. Wir kamen ziemlich erschöpft von der Insel zurück. Ich war so bleich, dass niemand erkannte, dass ich in den «Badeferien» gewesen war.

Wiedersehen macht Freude

Seither fahren wir die «Egostrategie»: Wir fahren, wenn es sich gerade ergibt, lieber alleine in die Ferien. Also nicht als Paar, sondern ganz alleine. Schliesslich verdienen wir auch beide unser eigenes Geld. Was bringt es, immer gemeinsam auf einem Haufen zu sitzen? Wir sind ein Paar, das auch damals zu kinderlosen Zeiten nach den Ferien Distanz brauchte. Wenn man gemeinsam in den Urlaub fährt und dann noch zusammen wohnt, hat man sich für eine Weile wirklich nichts mehr zu erzählen.

Umso wichtiger wird das mit Kind: Man braucht Solo-Zeit. Und es ist doch viel besser, wenn der eine von uns mit neuen Eindrücken und aufgeladenen Batterien aus den Ferien zurückkehrt. Ausgeschlafen, widmet er sich dann wieder mit Freude der Aufzucht, während der andere Pläne für den nächsten Ausflug machen kann.

Mein Freund war bisher eine Woche in New York, ich je drei Tage in Mailand, Wien und Paris. Solche Auszeiten lassen sich organisieren, wenn man im Voraus plant.

Wir haben auf unseren Egotrips, wie wir im Nachhinein feststellten, beide jeweils das Gleiche gemacht: unnötige Dinge gekauft, ausgeschlafen und stundenlang durch Städte getigert. Es war grossartig – und hat das Familienglück gesteigert. Denn nie ist die Freude auf die Familie grösser, als wenn man sie ein paar Tage nicht gesehen hat.

77 Kommentare zu «Egotrip statt Familienferien»

  • Peter sagt:

    Ferienwohnung mit Familie an der Ostsee! Ein Traum: angenehmes Klima, kein durchfallverursachendes Essen, saubere Strände mit bequemen Strandkörben, Kugel Glace für einen Euro, sehr sehr freundliche Einheimische und viele Aktivitäten für Familien mit Kindern. Abgesehen davon: Ferien mit Familie sind etwas wunderbares. Man muss halt damit rechnen, dass Kinder auch mal quengeln. Ich glaube das ist normal. Also alles entspannt angehen und nicht zu viele Dinge an einem Tag planen. Ferien alleine käme uns nicht in den Sinn. Städtetrips alleine mit Freunden dagegen durchaus. Aber weder meine Frau noch ich hätten Lust, mehrere Tage mutterseelenallein durch New York oder London zu laufen.

  • Luise sagt:

    Danke für den wohltuenden Blogbeitrag Claudia Schmid. Das mit den Ego-Ferien habe ich mir von Anfang an gegönnt und damals, vor über 30 Jahren, auch die Moralapostel und Neider auf den Plan gerufen.

  • Jürg. sagt:

    Der beste Zeitpunkt für die allein Ferein des Vaters bietet der Schwangerschaftsurlaub.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Der Durchschnittschweizer hat 4 Wochen Ferien. Für mich unverständlich, dass man diese Zeit nicht mit seinen Liebsten verbringen will. Irgendwie scheinen einige Leute nicht geschnallt zu haben, dass man Kinder nicht nur als Acessoir verwenden kann, die man nach Belieben in den Schrank stelkt.

    Kinder werden so schnell gross, vielkeicht kommt mein Grosser dieses Jahr das letzte Mal mit.

    Sowieso: warum wählt man mit eine Bebe nicht ein geeignetes Ferienziel? Dann müsste man hinterher nicht jammern.

    • Karl von Bruck sagt:

      Warum muss man ein Bebe ueberhaupt ohne Not ueber weite Strecken transportieren? Und warum soll man „nur“ einige Tausend Stunden pro Jahr die Familie fuer die Galeere allein lassen duerfen, aber nicht ein paar Tage Ferien allein verbringen oder gar nur auf den Galeerensitz allein „ausgehen“ duerfen? Oder geraet die Befreiung der Frau in Biblistan immer mehr zur Kontrolle ueber das Geld und die Zeit der Ehemaenner und gar auch der blossen (Zahl-)vaeter…..

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ich missgönne sicher niemandem ein paar Tage ohne Kinder. Hier aber wird wieder einmal suggeriert, wie Scheisse ein Leben mit Kindern doch ist. Kinder sind überall im Weg, im Beruf und auch in den Ferien. Selbst in der Freizeit muss man darüber jammern, wie einschränkend ein Kind doch ist, weil ein (nölendes, schreiendes) Kleinkind weder in der Oper, noch im Louvre auf Begeisterung von anderen Besuchern stösst.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Warum passt man Ferien nicht eunfach den Umständen an? Warum muss man mit einem Bebe eine Destination wählen, wo es 100 Grad heiss ist? Anstatt in einem engen Hotelzimmer rumzusitzen kann man auch ein Ferienhäusvhen mieten. Während dann der eine Partner im Svhatten mit dem Kind spielt, welches im Rasen auf einer Decke liegt, hat der andere frei um Siesta zu machen oder zu joggen usw. Warum kann mit Beikost nicht 2 Wochen gewartet werden?

        Wo ich Ihnen recht geben muss ist der Punkt, dass es keinen Grund gibt mit einem Bebe zu fliegen, ausser man in Brasilien eine Urgrossmutter, bei der man nicht wissen kann ob sie noch 2 oder 3 Jahre lebt, bis das neue Familienmitglied gross genug ist für eine Flugreise.

      • Muttis Liebling sagt:

        Nach Brasilien kommt man auch per Schiff. Die meisten Frachter vermieten Gästekabinen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Muttis Liebling

        Nur werden die meisten Eltern zuwenig Ferien haben, um schon für die Hin und Rückreise 10 Wochen einzuplanen, aber im Grunde genommen gebe ich Ihnen Recht: es ist ökologischer Unsinn, ständig in der Wekt herumzufliegen. Ich finde, dass man Reisen in einem vernünftigen Rahmen halten sollte.

        Mich selber reizt Pakistan, Afghanistan, Syrien, Persien….. Das sind eh Länder, in welche nan nicht reisen kann, aber ich würde nie für Badeferien fliegen.

  • anna lou sagt:

    Äh ja. Die Feststellung, dass es im Süden recht heiss ist, kann ich nachvollziehen. Darum ab ins Wasser und nach dem Mittag Siesta, Nachtessen dann eben erst um 21 Uhr. Besser Ferienwohnung als Hotel, dann kann man tun und lassen was man will und einen Kühlschrank und Kochherd hat es auch noch. Und man kann doch auch in Familienferien mal was alleine unternehmen ? Es tönt für mich wie „Familien-Ferien-Bashing“ wenn man einfach nicht in der Lage ist, sich coole Ferien zu gestalten. Wir kleben nicht aneinander in den Ferien und alle Bedürfnisse haben Platz. Aber ich geniesse es, mal endlich mit meiner Family zu chillen. Es sind nur ein paar Jahre, also let’s enjoy.

  • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

    Ich bin auf für Ego-Trips. Seit 15J jedes Jahr mind. eine Reise. Alleine oder mit dem besten Kumpel. Erholung pur. Egal ob Fallschirmspringen, MTB Tour oder einfach bei Tapas und Tinto auf der Plaça diskutieren. Nicht, dass mich meine Kinder stressen. Ferien sind aber für alle da und nicht nur für einige, die am lautesten flennen (Partnerin inkl.). Aber Ego-Trips sind nichts für Memmem, die ohne Rockzipfel oder starke Schulter keine Minute existieren könnten. Und: nach dem Ego-Trip ist vor dem Ego-Trip *vorfreud*.

    • Brunhild Steiner sagt:

      klingt irgendwie als obs für die Zeit dazwischen nicht besonders viel zum freuen gäbe, „die am lautesten flennen (Partnerin inkl.)“?

  • Simpel Pimpel sagt:

    Dürfte wohl klar sein warum eine Frau ohne den Partner in die Ferien will. Viel Phantasie braucht es da nicht………

  • Sina sagt:

    Ich wünsche mir auch Ego-Ferien – aber da würde ich garantiert keinen Städtetrip buchen, keine Freundinnen mitschleppen und auch keine Abenteuer avisieren. Sondern nur ich allein, mit Natur, Wellness, Lesen und Schlafen, und wenn ich dann genug ausgeruht wäre, dann sportliche Betätigung. Also so richtige Ego-Ferien, um das Ego wieder in Balance und Form zu bringen. Wir haben jetzt mal immerhin, seit die Kids beide eingeschult sind, Ego-Weekends eingeführt, die aber schön regelmässig. Vorher wäre das gar nicht möglich gewesen, das hätte nur zum Kollaps des nicht-freigestellten Elternteils geführt… Ansonsten muss ich aber sagen: es gibt NICHTS so Schönes wie Familienferien. Bei uns immer die allerbeste Zeit des Jahres. War aber auch schon so ohne Kinder… 🙂

    • Sina sagt:

      Ach, p.s. Viel Geld müssen die Ego-Trips auch nicht kosten. Bei uns bleibt der Ego-Teil jeweils zuhause, während der andere mit den Kids zu den Grosseltern verreist. Und alle sind damit glücklich, Grosseltern und Kids inklusive. Langeweile ist in unserem Alltag eher weniger das Problem – es sind die Ruhe, Erholung und schlicht Zeit ganz allein, die uns zu kurz kommen…

  • 13 sagt:

    Bei uns gibt es alles: Familienferien, nur die Kinder in die Ferien schicken, Auszeit zu zweit, Auszeit allein, ein Elternteil geht mit den Kindern oder auch nur 1-2 Kindern weg, meistens muss es auch nicht eine Woche Ferien, sondern können auch nur ein paar Tage sein. Und alles davon ist auf seine Weise toll. Warum aber das eine gegen das andere auszuspielen ist, verstehe ich gerade nicht. Und was an Ferien mit Kindern speziell stressig sein soll, erst recht nicht, wobei natürlich jeder „selbst schuld“ ist, wenn er im schäbigen Hotel rumsitzt oder in den Ferien Breigläschen nachjagt. Dieser Beitrag erscheint mir gerade ein bisschen als eine Rechtfertigung des Egotrips. Aber warum? Es hat ihn doch niemand angegriffen…

    • tststs sagt:

      Ich finde auch, die Mischung machts.
      Stören tue ich mich höchstens ab der negativen Konnotation von „Ego-Trip“…

      Wo ich Ihnen aber widerspreche: „Und was an Ferien mit Kindern speziell stressig sein soll…“ Wenn stressig=Stress, dann kann ich noch zustimmen, dass mit guter Planung vieles abgedämpft werden kann. Wenn stressig=nicht erholsam meint, dann würde ich doch dezidiert widersprechen. Ob ich alleine Ferien mache oder mit meinen Göttikindern ist doch ein Unterschied. Ginge ich ansonsten noch gemütlich an die Hotelbar/Strand/Stadt einen Cocktail schlürfen, falle ich mit den Kids todmüde ins Bett 😉

      • 13 sagt:

        @ tststs
        Ach, ich erachte das Wort nicht einmal so negativ. Als Mutter von drei Kindern mit einem Job und sonstigen Verpflichtungen hat für mich das Wort „Egotrip“ fast etwas Feierliches, etwas Verwöhnendes, da exklusiv. Ansonsten tue ich so vieles für die Familie, zwischendurch mal nur für mich.
        Mit „speziell stressig“ meinte ich eher, dass doch Ferien weniger stressig sein sollten, als zu Hause. Und auch zu Hause ist es, wenn man Kinder hat, nicht immer super locker. Also ich sitze nicht täglich tiefenentspannt mit Sushi und einem Rotwein vor dem TV. Bei der Autorin tönte es aber eher, als seien die Ferien extra stressig, und das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.

      • 13 sagt:

        PS: Dieses „mit Sushi und Rotwein vor dem TV“ ist mein Mantra, wenn alles drunter und drüber geht, dann kann ich mir einreden, dass ich das täglich so handhaben werde, wenn die Kinder mal ausgezogen sind, also bitte üben Sie Nachsicht und sagen Sie mir jetzt nicht, dass auch Kinderlose das nicht täglich haben, sondern mal so Sachen machen müssen, wie haushalten, Wäsche waschen oder Rechnungen bezahlen.

      • 13 sagt:

        Und das Teil 1 hängt, macht das gerade keinen Sinn….

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        bedenken Sie dass von den wenigen Familienferien welche die Aut absolviert hat, die letzten aus Glasnahrung-nachjagen, Hitzezeit abwarten (als ob die Einheimischen mit kleinen Kindern das anders handhabten) und ähnlichen Uannehmlichkeiten geprägt waren- daraus, und vielleicht ähnlich gelagerten Erzählungen, ist nur logisch zu folgern: Familienferien sind speziell stressig… .

        Gegeneinander ausspielen dient den Spielregeln der Arena, sonst gibt sich ja niemand gegenseitig aufs Dach 😉

    • Habig Regula sagt:

      C’est dans l’air du temps, sich angegriffen zu fühlen und zu überreagieren (ob Sie somit ein Sorry für die Zicke noch annehmen?) 🙂 Mir erscheint der Beitrag eher wie eine leicht kindische Prahlerei: seht her, easy cool verreisen wir schon mit dem kleinsten Baby, kein Problem; fast vergessen wir den Kinderwagen (!), wir sind in teuren Hotelzimmern; wir verdienen jede Menge Geld und leisten uns was immer wir wollen. Kein Wort von Liebe zum Partner und Kind oder Freude an gemeinsam Erlebtem oder so. Man muss nicht immer aneinander kleben, gewiss nicht, aber die (viel zu wenigen) Ferientage im Jahr auf dem Egotrip – ich weiss nicht.

      • 13 sagt:

        @ H.R.
        Zicke? Das weiss ich gar nicht mehr…. 😉
        Ansonsten weiss ich gut, was Sie meinen. Mein Mann, der zu Hause ja Mehrbetreuer ist, aber geschäftlich mehr Wochen frei hat als ich, gönnt sich mind. einmal im Jahr eine Solowoche (besser, tststs?). Und er sagt mir immer, es täte mir auch gut, aber bei 4 Wochen eine ohne meine Kinder zu verbringen, könnte ich mir nicht vorstellen, ich bin ja auch sonst genug weg. Dafür gibt es mal ein verlängertes Wochenende oder ich geniesse die Zeit zu Hause, wenn sie in den Ferien sind, also eben abends mit Sushi und Rotwein vor dem TV sitzen. Ich frage mich aber trotzdem, wie es kommt, dass man von dem „easy cool“ zu „völlig erschöpft“ wechselt, nur weil das Kind jetzt 6 Monate alt ist…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        weil die Konsequenzen einer unglücklich gewählten Feriendestination offenbar das tiefste Fundament erschüttert haben…, und irgendwie zZt bloss noch eine Möglichkeit machbar erscheint…

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/weiter oben hängt noch was…

  • Karl von Bruck sagt:

    Bingo!

    Eine der wichtigsten Errungenschaften der Frauenemanzipation ist, dass beide auch in einer Ehe muendige Menschen bleiben (sollten!). Das Hauptproblem bleibt, dass man im reichsten Land der Welt kaum genug Zeit und Geld fuer genug Ferien aller Art uebrig hat. Aber wenigstens wie und mit wem man sie verbringen will, soll jeder fuer sich bestimmen. Wer einvernehmlich will, auch mit dem Ehepartner. Ein Pfadilager ist fuer den Nachwuchs viel doeller und foerdernder als ein Familienschlauch mit Erwachsenenlangeweile….

  • Enrico sagt:

    Geld wegnehmen…………………. und schon werden gemeinsame Ferien wieder als wunderbares Geschenk wahrgenommen!

    • Karl von Bruck sagt:

      Die Zeiten, wo man der im Bett oder am Tisch unbotmaessigen Ehefrau das Geld fuer selbstaendige Ferien wegnehmen konnte, sind zum Glueck vorbei. Nur sollte jetzt nicht der Mann anfangen, sich vorschreiben zu lassen, wie er die Ferien zu verbringen hat….

    • tststs sagt:

      Sie sind jederzeit frei, Enrico, Ihrem Arbeitgeber zu melden, dass Sie zukünftig auf Lohn verzichten.

  • Papperlapapi sagt:

    Mit Familien muss man halt Familienferien machen: Gemütlich von zuhause aus mal in die Badi, mal in den Zoo, mal nur in den Garten, oder Camping in Cavallino (ohne Ausflug nach Venedig!) oder im Juhee an einem Seelein in Frankreich, nur grad bei Pruntrut über die Grenze. Etwas Pingpong spielen, mal einen Ausflug, etwas Baden, Kanufahren auf einem Flüsschen, Glace schlecken. Dann wirds was mit gemeinsamer Erholung.
    Darüberhinaus gebe ich Muttis Liebling recht: Flugreisen sind ökologisch schlicht nicht vertretbar. Auch da dürfte man an die Kinder denken….

  • Divi D. sagt:

    Ganz ehrlich: Mit Baby im Hochsommer in den Süden? Selber schuld! Haben wir erst gemacht, als uns die Schulferien dazu zwangen. Ansonsten: „Ego“-Auszeiten tun gut und sind wichtig. Muss aber nicht zwingend eine Woche NY sein – das muss man sich ja auch erst mal leisten können. Schwierig finde ich es dann, wenn das ganz Ferienbudget und die -Tage für Egotrips draufgehen und gar keine gemeinsamen Ferien stattfinden. Wir lachen noch heute darüber, wie wir den Buggy mit der 10 Mte. alten Tochter über Jerseys Küstenwege getragen haben, die in der Theorie kinderwagentauglich waren, in der Praxis eher nicht. Oder mit 16 Mte. in Barcelona, als sich das Kind weigerte, im Buggy zu sitzen und nur selber gehen wollte – weit kamen wir so nicht, lustig wars trotzdem. Wohl eine Frage der Einstellung.

  • Markus sagt:

    Praktizieren wir seit bald 30 Jahren so – jeder hat sieben Ferientage pro Jahr für sich.
    Aber mit einem Kind von 6 Mt. wäre es uns auch NIE in den Sinn gekommen Badeferien zu machen – wobei Badeferien grundsätzlich nicht unser Ding ist.
    Man kann ja auch Mal ein paar Jahre auf etwas verzichten oder? Es gibt genug Möglichkeiten hier für schöne Ferienerlebnisse (z.B. REKA-Feriendörfer). Vor allem, da man mit Kindern in diesem Alter ja ausserhalb der Schulferienzeit verreisen kann. Ein Traum für Ferien mit Kindern ist Skandinavien – und entgegen allen Vorurteilen ist es dort im Sommer nicht kalt und es hat z.B. keine Mücken in Südschweden. Die Ostsee hat weisse Strände und 24-26 Grad und es gibt 2 Regentage im Schnitt im Juli/August

    • 13 sagt:

      „Aber mit einem Kind von 6 Mt. wäre es uns auch NIE in den Sinn gekommen Badeferien zu machen “

      Wieso?
      Wir waren vor zwei Jahren mit einem 2monatigen Kind (sowie zwei älteren Kindern) 5 Wochen im Süden in den Badeferien und es war kaum so entspannt wie da.

    • Sportpapi sagt:

      Mit Babies bis Kleinkindern gibt es nichts Besseres als Badeferien. Allerdings wüsste ich nicht, weshalb man dafür ein teures REKA-Feriendorf braucht.

      • 13 sagt:

        Teuer? Ich dachte immer, das seien extra günstiges Angebote für Familien? Ansonsten einverstanden, wobei Berge auch immer schön sind.

  • Susi sagt:

    Liebe Claudia Schmid, gehen Sie mit der Familie in ein Kinderhotel, da sieht man nämlich das Kind auch praktisch nicht mehr, weil es den ganzen Tag bespasst wird! Sie gehen Wellnessen, während das Kind in der Gruppe Brot backt. Sie machen Sport (Kurse, Fitnessraum), während das Kind Indianer spielt. Sie haben täglich Zeit für Sex, während das Kind einen Zauberer-Kurs macht oder in einer Band Schlagzeug übt. Sie gehen Wandern und ihr Kind übt ein Theaterstück ein, Sie trinken Kaffe und lesen, während das Kind sich einfach irgendwo mit neuen Freunden vertut. Wenn Sie etwas als Familie unternehmen möchten, gehen Sie auf ein Lama-Trekking, in den Seilpark oder Schwimmen. Ansonsten sehen Sie Ihr Kind abend auf der Bühne beim Zaubern, Schlagzeug spielen, Schauspielern.
    Alle sind glücklich!
    😀

    • tststs sagt:

      War auch mein Gedanke. NUR, die Autorin befindet sich alterstechnisch genau zwischen den Stühlen (zu klein für Kinderprogramm, zu gross um nur schlafend rumzuliegen)

      • Susi sagt:

        Sie meinen das Kind oder die Autorin?
        Die bespassen Kinder ab Alter 7 Tage oder so, alle haben ihren altersgerechten Club! 🙂

      • Claudia sagt:

        Und: Es wollen nicht alle Kinder beim Bespassungsprogramm des Hotels mitmachen. Unser Kind bis jetzt zumindest nicht … die Ferien waren dann intensiv aber trotzdem schön.

      • Susi sagt:

        @Claudia, ja, das stimmt. Bei unserer Tochter war das von Anfang an nie ein Thema, Hauptsache „Action“, aber die Kinder sind da ja sehr unterschiedlich.

      • tststs sagt:

        @Susi: Hihi, trifft vllt auch auf die Autorin zu…
        Die Bespassung – z.B. im Robinson-Club – ist sogar für Kinder u7 möglich… Aber eben, im konkreten Fall wäre dann wohl eher eine Ferienkrippe nötig (nicht ein klassischer Kinderclub)

      • tina sagt:

        hihi aaaah jetzt weiss ich, warum meine kinder ferienbespassung auch so schlimm finden wie ich! ich habe meine widerstände auf sie übertragen.

      • Susi sagt:

        @tststs: Ferienkrippe hat man doch im Kinderhotel! (Wenn man will, kann man sogar ankreuzen „darf nicht allein gehen“, damit man im Hotelzimmer ungestört ist, hahahaa!“) Robinson ist für die Grösseren, aber unsere liebt Kinderhotels seit 2jährig, sie ist da jeweils eine Woche richtig manisch!

        @tina: Hey, ich bin im Fall überzeugt, du und deine Kinder würden das LIEBEN!! (Es ist noch nicht zu spät, im letzten Hotel hatte es sogar den Teenie-Club!)

      • tina sagt:

        🙂 wir waren meist auf campingplätzen, aber auch an den anderen orten gabs animation. einmal habe ich nach dem millionsten mal den gleichen allabendlichen animations soundtrack hören angefangen mitzupfeifen ausversehen – sie hätten mich fast gelyncht dafür 😀

  • Alpöhi sagt:

    Luxusproblem. Als unsere Kinder klein waren, hatten wir gar kein Geld für Ferien im Hotel. Also blieben wir zu Hause und entdeckten mit den Kindern den Wald (da ist es kühl). Oder das Bächli mit dem Wasserfall (da ist es nass). Oder die Badi. Oder den Bachtel. Sucht euch was aus….

    Und noch was: Ferien ohne Partner ist der Anfang vom Ende. Weil die „Hoch-Zeit“ des Jahres keine gemeinsamen Erinnerungen ergeben.

    • Susi sagt:

      „Ferien ohne Partner ist der Anfang vom Ende.“
      Genau. Bei symbiotischen Paaren.

    • Carolina sagt:

      So ein Unsinn, Alpöhi, warum müssen Ferien ohne Partner der Anfang vom Ende sein? Natürlich müssen sich die beiden einig sein, dass sie diese Freiheit brauchen und beim anderen auch respektieren, aber dann kann das wunderbar funktionieren.
      Gemeinsame Erinnerungen gibt es noch genug, in der Regel machen ja solche Alleinzeiten keine Monate aus. Und wenn ein Partner dieses Bedürfnis hat, ist es essentiell, sich darum zu kümmern und zumindest auf den Tisch zu legen! Einfach kategorisch ausschliessen ist der Anfang vom Ende der Kommunikation in einer Beziehung!

    • Alpöhi sagt:

      Ich bin halt der Meinung, dass jedes gemeinsame Erlebnis die Beziehung stärkt. Darum suchte ich mir eine Frau, die ähnliche Interessen hat. Wir fahren also beide nicht Ski, zum Beispiel. Denn wenn eine/r Ski fahren würde und der/die andere nicht, – nun, dann verbringt man seine Zeit halt getrennt. Mit den Ferien ist es das Gleiche.

      Selbstverständlich braucht jeder Mensch Zeit für sich selbst. Das muss und soll und darf so sein. Aber wenn ich mehr Zeit mit mir selber verbringe als mit Partner/in und Familie – wozu bin ich dann in einer Beziehung?

      • tststs sagt:

        „Aber wenn ich mehr Zeit mit mir selber verbringe als mit Partner/in und Familie – wozu bin ich dann in einer Beziehung?“
        Rechnen Sie mal aus: Wie viele Stunden pro Woche gehören
        – nur Ihrem Arbeitgeber?
        – nur Ihrer Familie?
        – nur Ihrer Partnerin?
        – nur Ihnen selbst (inkl. Schlaf)?

        Und wenn jetzt tatsächlich bei Partnerin die höchste Anzahl Stunden steht, dann dürfen Sie sich echt einen Superheldenanzug basteln und als RomanticMan die Herzen erobern 😉

      • Susi sagt:

        Alpöhi, die Bedürfnisse der Menschen sind bekanntlich verschieden. Wer immer alles mit dem Partner zusammen machen möchte, braucht einen Partner, der das auch will. Es gibt aber auch Paare, wo jeder gerne Zeit allein, mit Freunden, in einem Hobby verbringt. Wir sind ein solches Paar und sehr glücklich so.
        Ins BodyPump kann ich auch ohne Ehemann und ich mache auch mal Ferien allein mit der Tochter, während er sein Strohwitwer-Dasein geniesst. Für mich funktioniert eine Beziehung nur so, Symbiosen sind für mich nicht tragbar.

      • Susi sagt:

        @tststs: „Und wenn jetzt tatsächlich bei Partnerin die höchste Anzahl Stunden steht, dann dürfen Sie sich echt einen Superheldenanzug basteln und als RomanticMan die Herzen erobern“

        Oder sich ein Schild „Klebmilbe“ ans Auto montieren.

      • Markus sagt:

        „Aber wenn ich mehr Zeit mit mir selber verbringe als mit Partner/in und Familie – wozu bin ich dann in einer Beziehung?“ – wie viele Wochen hat den Ihr Jahr? Seit bald 30 Jahren haben ich und meine Frau (echt Frau mit Ehering und so) dieses System. Beide haben je 7 Ferientage für sich zur Verfügung. Dies erhöht die Qualität der Beziehung und stärkte beide für den Familienalltag. Und meine Söhne haben die Zeit mit mir alleine jeweils sehr genossen, da wir Dinge machen konnten, für die sich meine Frau nicht so begeistern kann (Campieren mit Lagerfeuer, etc.). Es bleiben ja dann noch 21 Tage fürgemeinsame Ferien.

      • k. miller sagt:

        Wenn es lange Ferien – 3 Wochen oder mehr – wären, die man getrennt voneinander verbringt, wäre ich vielleicht auch irretiert. Aber es sind Kurzferien, 3 – 5 Tage. Also wenn das schon eine Gefährdung der Beziehung sein soll, dann stimmt vielleicht an der Beziehung etwas nicht? Ausserdem hat jeder Mensch unterschiedliche Bedürfnisse – auch in einer Partnerschaft. Und es gibt verschiedene Arten von Partnerschaften. Von Klebemilben (danke für den Lacher, Susi) bis zu Paaren, die sogar über Jahrzehnte getrennt voneinander leben. Jedem das seine, solange es die Paare glücklich macht!

      • Carolina sagt:

        Alpöhi, Sie haben eine Checkliste gemacht, als Sie eine Frau suchten? Würde doch mal behaupten, dass bei den meisten Menschen ganz am Anfang nur eines im Vordergrund steht: dass es dem anderen gut mit mir geht. Und dann kommen langsam die ganzen kleinen und grossen Eigenschaften zum Vorschein, die dann, wenn die grossen Ereignisse des Lebens geschehen (z.B. Kinder, Tod, Krankheit) etc nochmal Aenderungen und Wandel unterworfen sind. Eine Beziehung überdauert nur dann, wenn Partner flexibel genug sind, auch neue Wünsche und Beziehungen des anderen zu respektieren (sie müssen sie nicht selber haben) und nicht kategorisch auf einer einmal verkündeten Maxime beharren.
        Ihr Beispiel Skifahren hinkt: das ist ein Hobby, das man teilen kann oder nicht. Entscheidend ist das Bedürfnis nach

      • Carolina sagt:

        /2 Nähe und das kann im Laufe einer Beziehung durchaus variieren. Und wie gesagt, wenn beide auf der gleichen Linie sind, ist das völlig in Ordnung, aber unterschiedliche Paare haben völlig unterschiedliche Bedürfnisse.

      • Carolina sagt:

        Mein Mann und ich wären längst getrennt, wenn wir nicht unsere eigenen Interessen und Bereiche hätten, mal ganz davon abgesehen, dass wir beide berufs- und familienabhängig immer mal viel und lange unterwegs waren. Wenn einer der Partner das als Angriff sehen würde, besteht dringender Handlungs- und Redebedarf.
        Manche Paare, das sehe ich auch, sind absolut zufrieden damit, ihre einmal beschlossene und eingegangene Symbiose auch so zu behalten – das ist völlig in Ordnung.
        Für mich ist aber eine Beziehung dann in Schieflage, wenn ein Bedürfnis eines Partners wegen eines einmal beschlossenen Vertrages ignoriert bzw sogar als Angriff genommen wird.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Alpöhi
        würde es das gesamte Ferienkontingent betreffen, einverstanden; leider wird das nicht wirklich klar definiert ob noch gemeinsame Familienferien existieren oder nicht.
        Ein paar Auszeit-Tage gefährden jedenfalls gar nichts (ausser evtl die Finanzen), und bezüglich gemeinsamer Zeit- was sollen da erst alle 24hSchichtarbeitenden denken? Oder geht das auch unter „halt falsch gewählt“.

        Dass man seine Wahl gut abwägt und sich vertieft damit auseinandersetzt, absolut einverstanden. Meint man aber deswegen, man müsse sich auf keinerlei Veränderungen des Partners (bspw Interessen ua) gefasst machen und vielleicht auch mal re-evaluieren/neu gewichten und so, dann lebt man ein bisschen gefährlich und „in Beton gegossen“.

      • Alpöhi sagt:

        Carolina:
        Ja sehen Sie, es gibt auch Menschen, die ihre/n Partner/in nicht im Ausgang finden, weil das Leben im Ausgang als zu oberflächlich empfunden wird. Dann muss mensch sich halt etwas anderes einfallen lassen.

        Brunhild:
        Bin durchaus einverstanden – habe einfach keine Ahnung, wie Sie aufgrund meiner Schreibe zu Ihren Aussagen kommen 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Alpöhi

        Sie haben doch das Bsp Ski zur Illustration benutzt, bewusst jemanden gesucht, oder drauf geachtet, dass sie nicht Ski fährt-
        und was wäre nun wenn die werte Hälfte sich plötzlich für Schneesport aller Art erwärmen und begeistern würde? Und dann auch in die Tat umsetzt? Dann werden alle gefassten Freizeit-verteil-ideen neu verhandelt werden müssen. Obwohl Sie doch extra drauf geachtet haben dass sie auch nicht Ski fährt…

    • Alpöhi sagt:

      Bzgl. des heutigen Blogs: Wer mit Kleinkindern dahin verreist wo es heiss ist, tut sich keinen Gefallen. Das schreibt die Autorin ja selber.

      Der Punkt ist nun: Nicht auf die Familie verzichten, sondern auf Ferien am Meer. Die Kleinkinder sind happy, wenn Mama und Papa da sind. Da genügt es, zusammen den Garten oder sonstwie die nähere oder weitere Umgebung zu entdecken.

      Ins Ausland kann man dann später immer noch. Wenn die Kinder im Schulalter sind, können sie damit sogar etwas anfangen.

      • tina sagt:

        nochmehr so allgemeinbehauptungen? ich persönlich tu ziemlich viel, um das meer zu sehen. das ists mir wert. und die kinder hatten in dem riesensandhaufen und der endlospfütze mega spass

      • tina sagt:

        garten habe ich halt nicht, und ausflüge sind mit täglichem zusammenpacken und planen verbunden. da hatte eben direkt (und ich meine direkt) am meer ferien zu machen den vorteil, dass ich direkt aus dem bett in die badehosen und dann ins meer plumpsen konnte

      • Carolina sagt:

        Ja tina, da wird heute von A vieles in Beton gemeisselt!

      • Susi sagt:

        @Carolina: „heute“?

      • tina sagt:

        wenn die kinder im schulalter sind, sind ferien am meer übrigens massiv teurer.
        man kann später ins ausland, klar, müssen muss man natürlich gar nie, aber warum sollte man nicht früher? meine kinder waren auch immer gute beifahrer und interessiert. womit ich ja nicht behaupten will, dass es nicht stressig war, aber das wars zuhause aus, nur ohne hübsche kulisse

    • nina sagt:

      @ Alpöhi: Auch wenn ich ihre Meinung „Ferien ohne Partner ist der Anfang vom Ende“ nicht teile, verstehe ich das Argument. Wenn Ferien und Freizeit alleine verbracht werden, und man mit dem Partner nur noch den Alltag und die mühsamen/langweiligen Dinge teilt, dann ist das Ende vielleicht schon in Sicht.
      Allerdings tut Zeit für sich alleine einer Beziehung auch gut, und die Zeit mit dem Partner bleibt ein Dürfen und kein Müssen. Wenn jemand ein paar Tage für sich will, soll man sich die nehmen dürfen und die Beziehung profitiert unter Umständen davon. Wichtig ist dass es ausgeglichen bleibt und beide Partner gerne Zeit miteinander verbringen.

  • chris sagt:

    Seinen Egotrip ausleben ist ja grad in Europa sehr in, jede ist Ihr eigenes IT Girl.
    Am schönsten ists übrigens wenns der Partner bezahlt! Falls nicht den Egotrip, dann aber hoffentlich wenigstens die gemeinsamen Sommerferien mit den Kids, denn vielfach ist das Reisebudget der Mama bereits vom Egotrip inkl Shopping überschritten.

  • sonic sagt:

    Nichts gegen Auszeiten ohne Familie, die finde ich auch wichtig, aber was will uns die Autorin mitteilen? Macht Ja keine Ferien mit euren Kindern, es ist nur mühsam? Dass es etwas anstrengend sein könnte, mit einem kleinen Kleinkind im Hochsommer in den Süden zu fahren, erstaunt glaub auch nur die Autorin selbst. Ich hoffe, der Artikel bezieht sich auch nur auf die ersten 2 Jahre ihres Kindes. Dann hat das Kind tatsächlich noch nicht sehr viel vom Verreisen und deshalb die Eltern halt je nach dem auch nicht. Aber danach ändert sich das ja recht schnell. Ich geniesse es jedenfalls extrem mit den Kindern einen neuen Ort zu entdecken! Aber natürlich sind weder die Ferienziele noch die Aktivitäten die Gleichen wie damals ohne Kinder..

  • Muttis Liebling sagt:

    Da wird es wohl nichts mit den Klimazielen oder der 2000W- Gesellschaft.

    • Brunhild Steiner sagt:

      das betrifft aber alle, soviel mir bekannt ist gehen ausreichend „ganz-Familien“ per Flieger in Urlaub…

      • Muttis Liebling sagt:

        Ja leider. Da bekommen die Kinder gleich den Grundkurs in Welt nieder trampeln. Wobei es ja nicht nur das Fliegen ist.

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