Wie ich meinem Kind das Grüssen beibringen wollte

Winken statt Händeschütteln wäre auch ok: Dieser kleine Junge weiss wies geht. Foto: iStock

Winken statt Händeschütteln wäre auch okay: Dieser kleine Junge weiss, wies geht. Foto: iStock

Als mein Sohn noch ganz klein war, grüsste er alle und alles.
«Hallo Mann!»
«Hallo Flau!»
«Hallo Auto!»
«Hallo Snecke!»
«Hallo Stein!»

Das fanden fast alle niedlich, ich inklusive. Weniger herzig fand es der korpulente Mann an der Bushaltestelle, der mit «Hallo Mann! Hallo glossel Bauch!» begrüsst wurde. Irgendwann konnte mein Sohn dann den R sagen, und etwa um diese Zeit hörte er auch auf zu grüssen. Vom einen auf den anderen Tag. Er verweigerte nicht nur das Hallo und Tschüss, sondern auch Händedruck und Blickkontakt. Wenn ihn jemand grüsste, versteckte er sich sofort hinter meinem Mann oder mir und verschränkte die Hände hinter dem Rücken. Oder er guckte in die Luft, als wäre grad ein rosa Elefant vorbeigeflogen.

Das fand fast niemand niedlich, ich auch nicht so. Es war mir wichtig, dass mein Sohn grüsste und sich auch ordentlich verabschiedete. Ich lege Wert darauf, dass meine Kinder mit den gängigen Umgangsformen vertraut sind und anderen Menschen mit Respekt und Anstand begegnen. Also übten wir von Anfang an Tischmanieren, Bitte und Danke sagen, älteren Menschen im Bus den eigenen Sitzplatz anbieten und eben grüssen. Ich bin davon überzeugt, dass die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu einer guten Erziehung dazugehören. Und nur wer die Regeln kennt, kann sie später auch bewusst brechen.

Also gab ich alles, damit mein Sohn wieder grüsste. Ich versuchte es mit einem kleinen Briefing, bevor wir das Haus verliessen:
Ich: «Was machen wir, wenn wir draussen Menschen treffen?»
Sohn: «Nüt!»

Dann versuchte ich es mit Geduld und dem Anbieten von Alternativen.
Ich: «Du musst nicht die Hand geben zum Tschüss-Sagen, du kannst einfach winken.»
Sohn: (streckt die Zunge raus)

Dann versuchte ich es mit subtilem Druck:
Ich: «Das Grosi hätte sicher ganz fest Freude, wenn du ihr Hallo sagst.»
Sohn: (stellt sich schlafend)

Dann versuchte ich es mit logischen Konsequenzen:
Ich: «Wenn du Frau Kehrli nicht grüsst, können wir nicht weitergehen.»
Sohn: (setzt sich aufs Trottoir)
Frau Kehrli: «Oha lätz!»

Dann gab ich auf und fragte mich, warum es mir so wichtig war, dass mein Sohn grüsste. Irgendwann würde er es schon lernen, nicht wahr? Aber warum störte es mich so, wenn er es noch nicht konnte? Es war mir ja eigentlich einerlei, was die Leute über meinen dreijährigen Sohn dachten. Aber die Wahrheit war: Es war mir nicht egal, was sie über seine Kinderstube dachten. Ich wollte einen guten Eindruck machen als Supermutti eines wohlerzogenen Bübchens. Wie eitel!

Also entschied ich mich für mehr Gelassenheit in Grussfragen. Schliesslich musste ich niemandem meine Erziehungskompetenz beweisen. Und just dann, als ich von meinem Sohn keine Begrüssungen und Verabschiedungen mehr verlangte, fing er wieder damit an – wenn auch auf eine etwas spezielle Art. Das war so: Wir warteten auf dem Perron, und der Lokführer der einfahrenden S-Bahn winkte uns zu. Und was machte mein Sohn? Den Hitlergruss! Jedenfalls sah es für mich danach aus. Schockiert stellte ich ihn zur Rede: «Du, sag mal, was machst du da genau?!» Und er: «Ich sage Hallo wie die Römer im Asterixbuch.» Auch der Lokführer kannte den römischen Gruss nicht. Er zeigte meinem Sohn den Vogel.

72 Kommentare zu «Wie ich meinem Kind das Grüssen beibringen wollte»

  • Rohrhirs Pius sagt:

    Dieser Artikel ist einer der Besten, den ich je im TA gelesen habe – Danke! Gekonnt und amüsant geschrieben, formen sich die Situationen von selbst vor dem inneren Auge. Als Morgenmuffel wünschte ich mir jeden Tag sowas Erheiterndes: lautes Lachen am Morgen kommt bei mir sehr selten vor!
    Kinder in diesem Alter sind so erfrischend spontan und authentisch, sie sind die wahre Freude in dieser Welt, ein unbezahlbarer Segen. Wir Eltern sollten diese wunderbaren Situationen geniessen, können sie aber oft nicht mal erkennen. Unsere intellektuelle Kopflastigkeit und die sozialen Konditionen erlauben es uns nicht. Tja, bedauerlich ist das, wirklich bedauerlich…

  • tamburini sagt:

    Also ihr Sohn ist mir wirklich sehr, sehr sympatisch! Unsere Tochter meint auch stets bemüht zum 2,5-jährigen Enkel: Säg zerscht dä Nonna grüezi! Er aber zu mir: Wo isch dä Grosspapi?? Jaaa, der Grosspapi ist für ihn das Grösste und das ist auch schön so!

  • bcn sagt:

    frau meier!
    you made my day! hab herzhaft gelacht! danke

  • Markus Schneider sagt:

    „Römischer Gruss“ … „Hitlergruss“ … man kann überall noch was dazuerfinden. Letztlich handelt es sich bloss um ein Heben des rechten Arms und sonst gar nichts, da kann man noch lange Hitler oder Rom oder sonstwas dranschreiben. Das Heben des rechten Armes ist verboten, das darf man nur zuhause machen, nur im Schlafzimmer vermutlich. Zumindest darf die Handfläche dabei nicht nach unten weisen. Aber vermutlich können Idioten andere Idioten halt nur an ihren Hand- und Armzeichen erkennen, die diese entweder machen oder eben nicht. Sollen Sie halt mit den Füssen grüssen, schön in einer Reihe, Gruss vom Fuss.

  • L.Kyara sagt:

    hahahaha xD stimmt…

  • Hitz sagt:

    Muss sich doch niemand darüber wundern, wenn Kinder nicht grüssen (wollen).
    Erwachsene machen das ja auch nicht mehr. Früher war es völlig üblich, dass in Wohnquartieren der Städte, in Dörfern, auf Wanderwegen und beim Betreten einer Wirtschaft gegrüsst wurde.
    Heute laufen alle mit Bittermiene aneinander vorbei und beklagen dann, dass die Gesellschaft so rüde geworden ist.

    • dres sagt:

      Früher, früher, früher… Früher war überhaupt nicht alles besser oder anders. Bei uns in der grösseren Stadt, wo wir früher gelebt haben, grüssen sich die Nachbarn auch heute noch. Am neuen Ort, in einer kleiner Stadt, grüsst man sich auch beim Sonntagsspaziergang – auch Unbekannte. Vielleicht gibt es Gründe, wenn man nicht gegrüsst wird. Ich kenne das auf jeden Fall nicht, habe es nie gekannt – weder in der Schweiz noch im Ausland.

      • Sisifee sagt:

        Wo ich aufgewachsen bin, hat man sich im Quartier und auf der Strasse gegrüsst. Wo ich heute wohne, ebenso. Früher Kleinstadt, heute grössere Stadt.
        Wovon sprechen Sie, Hitz?

      • Hitz sagt:

        Dres: Dieses „früher, früher“ als Abwertung ist einfach nur doof. Es gibt heute Dinge, die sind besser als früher. Es gab früher Dinge, die waren besser als heute. Dieser Absolute Progressivismus ist nur einfach simpel.
        Ich erlebe es regelmässig, dass ich auf Wanderwegen, in Dörfern und Quartieren nicht mehr gegrüsst werde, obwohl ich dann durchaus repräsentabel aussehe.
        Die 68er, die heute die Senioren stellen, sollten sich vielleicht mal vertiefte Gedanken dazu machen, was ihre Ideologie und ihre Ablehnung alter Werte bewirkt hat. Denn es ist bemerkenswert, dass es genau diese Generation ist, die oftmals jeden Anstand vermissen lässt.

  • Simone sagt:

    ..bin mal wieder erstaunt darüber, was so ein Artikel wie dieser für Wunden aufreisst. Und ich dachte, ICH sei empfindlich!!
    Danke für den witzig geschriebenen Beitrag, Frau Meier. Ich musste viiel schmunzeln und hab uns wiedererkannt!

  • dres sagt:

    Das ist aber ein kompliziertes Gesülze. Ab einem gewissen Alter – drei bis vier – wird gegrüsst und basta. Wenn es mal vergessen wird, ist es auch kein Drama. Aber verhandelt wird bei diesem Thema mit Kleinkindern – zumindest bei uns – nicht.

    • Sisifee sagt:

      Und wie reagieren Sie, wenn Ihr Kind trotz Vorschrift doch nicht grüssen will?

    • Lichtblau sagt:

      Das geht auch anders: Ich bot meiner Tochter eine Reihe von regional einsetzbaren Grussformeln an, unter denen sie jeweils das Passende aussuchte (klar wurden die oft verwechselt): In unserer Stadt „Hoi“ oder „Grüezi“, am Ferienort „Ciao“ oder „Bonjour“, im Zweifel „Hallo“ und als Spass „Ey Monn“, dies verbunden mit einem Highfive. Letzteres kam eigentlich bei allen Begrüssten gut an.
      Aber ernsthaft: Die elementaren Höflichkeitsformen (inkl. Tischmanieren) früh zu lernen, schadet keinem Kind. Einfach nicht todernst vermitteln, sondern spielerisch.

  • tina sagt:

    als einer meiner söhne noch wirklich klein war, ich würde sagen keine 2jährig, hatte er eine phase in der er, statt wie andere fremden schüchtern zu winken, sagte: „ich liebe dich“ :S. das fand ich viel peinlicher als nicht grüssen :D. von mir hatte er das übrigens nicht. ich bin mehr so hallo-winker

    • Sisifee sagt:

      ;-))
      Mein Sohn hat mir in einer seiner offensiven Phase erklärt, er wolle alle Leute im Bus kennen lernen. Ich war natürlich entzückt und habe ihn ermuntert. So ein soziales, interessiertes, freundliches Kind!
      Es kam dann so raus, dass er jeweils schnurstracks auf jemanden zugegangen ist und ein Gespräch eröffnet hat, jeweils mit einer Frage:
      – Isch dini Frau scho gschtorbe?
      – Wo isch dis Chind?
      – Mit wäm häsch jetzt grad telefoniert?
      – Bisch du dick oder schwanger?

      Ich hätte jeweils im Boden versinken können. Die meisten Leute haben positiv reagiert und haben erzählt. Sie kennen ihn auch heute noch ;-)).

  • Georg sagt:

    In gewissen Ländern reibt man zum Gruss die Nasen aneinander, in anderen legt man die Handflächen gegeneinander, hebt die Hände auf eine dem sozialen Status des Gegenübers angepasste Höhe und neigt seinen Kopf etc. usw. usf. – Und in unserem Land grüsst man mit einem Wort und einem Lächeln, und wenn der sozial höher Stehende die Hand ausstreckt, ergreift man sie. So. Das kann man muslimischen Schülern und kleinen Kindern und US-Expats und allen anderen beibringen. Immer so, dass sie es verstehen. Dem Expat erklärt man es, den muslimischen Schüler wirft man meinetwegen aus der Schule, und dem Kleinkind macht man es geduldig vor und sagt, wer dazugehören wolle, benehme sich eben so, andernfalls gehöre er nicht dazu. Und zwar mit allen Konsequenzen. Funktioniert. Besser als alles Gefasel.

    • Samira sagt:

      @georg:“den muslimischen Schüler wirft man meinetwegen aus der Schule“ – erstens gibt es eine Schulpflicht, zweitens ist niemandem damit gedient, wenn ein ungebildeter Jugendlicher mehr auf der Strasse landet und auf dumme Ideen kommt.
      Handschlag gehört grundsätzlich sparsamer eingesetzt – währen der Vogelgrippe-Zeit hatte ich gehofft, das sich die Empfehlung“kein Handschlag“ durchsetzt…man kann sich höflich und repektvoll grüssen ohne Körperkontakt mit dreckigen, verschwitzten oder schlaffen Händen..

      • Muttis Liebling sagt:

        Deswegen haben private Chefarztpatienten auch das grösste Komplikationsrisiko. Sie werden mit nackter Hand begrüsst, bei den Kassenpatienten zieht man sich vorher einen Gummi- Handschuh an.

    • Anh Toàn sagt:

      „der sozial höher Stehende “

      Ich hab gemeint, das sei abgeschafft? Ist das kantonal geregelt? Bestimmt hat es die EU abgeschafft.

      • Georg sagt:

        Anh Toàn hat eben nur gemeint. Das reicht in der Regel nicht… 🙂 Und Samira empfehle ich einen Kurs in Ironieverständnis. Was keine Ironie ist: Wenn eine Hand angeboten wird und sie nicht ergriffen wird, ist das in unserem Kulturkreis beleidigend – von wenigen und erklärten Ausnahmen abgesehen. Vor allem ist es beleidigend, wenn man deutlich macht, man ergreife die Hand der Person wegen nicht, zu der die Hand gehört. – PS. Die Schulpflicht gibt es zwar, aber auch die hat Grenzen. Man kann Leute aus der Schule werfen. Und das ist in bestimmten Fällen auch richtig und nötig so. Es hat nämlich noch andere Schüler in einer Klasse. Sie würden nicht wollen, dass in der Klasse Ihres Schnuggiputzis ein Gewalttäter oder Permastörer hockt.

      • Anh Toàn sagt:

        @Georg: Also in der Schweiz muss man Hüte grüssen? Den Hut des „sozial höher stehenden“ den Lehrerhut, den Chefhut, den Manneshut, der Altenhut?

        Also vor allem muss man denen die Hand geben, die man widerlich findet? Aber nur wenn sie sozial höher stehen. Wenn man welche widerlich findet, die sozial tiefer stehen, so wie Sie Flüchtlinge oder Moslems, darf man sagen, das seien alles Gewalttäter oder Permastörer, was immer das auch ist, ein Permastörer.

        Hansli, hat es im Kindergarten auch Ausländer? Nein, da sind nur Kinder.

      • Anh Toàn sagt:

        Nach oben buckeln, nach unten treten, dass sei Sitte in der Schweiz, seit Tell quasi, sagt Georg und viele seiner Gesinnungsgenossen:

        Die wurden ein Leben lang von oben getreten, und jetzt wo sie alt sind, will sie niemand mehr ehren auf Grund ihres Alters.

        Lieber Georg, geifere doch einfach in den Latz den sie Dir bald im Pflegeheim rumhängen, statt hier im Blog fremdenfeindlich rumzugeifern.

      • Anh Toàn sagt:

        Ausser Ihrem Alter und Ihrem Schweizer Pass haben Sie wohl nichts vorzuweisen, weswegen Ihnen jemand Ehre bezeugen soll.

      • Anh Toàn sagt:

        Was ich aus meinem Leben mache, hab‘ ich in der Hand. Dass ich die nicht jedem gebe, sagt mir mein Verstand:

        Aber das sind ja auch Schwoobe (Fanta 4) die das singen, bei uns in der Schweiz, kuscht man den „sozial höher gestellten.“ (Wie viele Zylinder muss das Auto haben, damit man sozial höher gestellt ist?)

  • Barbara sagt:

    Ich lese nur „dreijähriger Sohn“ und verstehe… 😉

  • Sisifee sagt:

    Die Geschichte ist ein schönes Beispiel dafür, wie sehr wir Erwachsenen Grundgefühle wie Freundlichkeit oder Respekt an Konventionen festmachen.
    Ich habe mich im Verlauf der Erziehung von drei Kindern entspannt in dieser Hinsicht. Grüsst ein Kind im Vorschulalter nicht, dann hat das ja in der Regel nicht mit Respektlosigkeit zu tun, sondern mit Scheu oder einem anderen Befinden, vielleicht auch mit Distanz. Ich finde es ebenso wichtig, dass die Kinder in diesem Alter lernen, dass man ihr Bedürfnis nach Distanz respektiert. Bei meinen Schulkindern hingegen fordere ich das Grüssen ein, und bei allen das Dankesagen für Geschenke. Ein kleiner Trick ist ausserdem, den Kindern die Ermahnung ins Ohr zu flüstern. Niemand findet es angenehm, öffentlich getadelt zu werden.

    • tina sagt:

      genau so 🙂

      • Michael sagt:

        Den Trick verstehe ich nicht – ein Tadel in’s Ohr geflüstert bekommt die Öffentlichkeit doch garnicht mit ! Das könnte auch ein Lob ein Lied oder sonstwas sein. Der Tadel ist unangenehm, aber nicht, weil er in aller Öffentlichkeit geflüster wurde !

    • Sisifee sagt:

      @ Michael: Eben ja, genau so: Der Tadel ist um einiges weniger unangenehm, wenn er nur zwischen Mutter und Kind ausgesprochen wird und nicht vor – allenfalls fremden – Drittpersonen. Gerade in einer Situation, in denen Kinder eher auf Distanz gehen, sollte man sie nicht blossstellen.
      Der Trick stammt aus einem Gordon-Kurs, übrigens, und es hilft wirklich.
      Wenn uns Erwachsenen ein Fehler passiert haben wir es ja auch lieber, man macht uns unter vier Augen darauf aufmerksam.

    • mila sagt:

      Es ist ohnehin befremdlich, wie oft man Kindern nicht mit demselben ernstnehmenden Respekt begegnet wie Erwachsenen… Und umgekehrt wird (ausgesuchte) Höflichkeit erwartet. Das Prinzip ist (auf längere Sicht) insofern ein einfaches: man ‚modelt‘ das Verhalten, das man gerne hätte. Auch (besonders) gegenüber dem Kind.

      • Sisifee sagt:

        Ich finde dieses Prinzip nicht einfach. Grundsätzlich ist es im Alltag oft nicht ganz leicht, seiner nächsten Umgebung gegenüber höflich zu sein. Wie oft ist man verärgert, müde, frustriert, gestresst, etc…. Und es besteht ja auch eine Hierarchie zwischen Erwachsenen und Kindern, die Kinder müssen auch mal was einfach tun, „weil ich es sage“. Es hilft aber manchmal zu überlegen, welchen Reflex ein bestimmtes Verhalten bei einem selbst auslösen würde.

      • mila sagt:

        Ich denke, es würde meist schon genügen, wahrzunehmen, dass das Kind eben auch mal verärgert, müde, frustriert oder gestresst ist. Statt diese Gefühle einfach zu über-gehen, als wären sie vollkommen nichtig, respektive irrelevant. Klar muss manches manchmal einfach sein, ohne grosse Diskussion. Einem Erwachsenen würde man solche Gefühle im Zweifelsfall jedoch verständnishalber zugute halten. Beim Kind heisst es nur: es bockt.

  • stella3 sagt:

    ich musste so lachen.. genaus solche Situationen sind mir auch immer passiert!

  • 13 sagt:

    Ich fahre immer noch mit dem direkten Ansprechen des „Problems“ ohne Druck aufzubauen am Besten.
    „Willst Du nicht auch Hallo sagen?“
    „Nein? Soll ich das für Dich machen, wenn Du zu schüchtern bist?“
    „Ok.“ zur anderen Person gewandt: „Er braucht jeweils eine Weile, bis er etwas angekommen ist.“
    Damit war bisher allen klar, dass das Verweigern des Grüssens nicht aufgrund mangelnder Erziehung ist. Dem Kind ist auch klar, was grundsätzlich erwartet wird, ist aber nicht unter Druck. Und irgendwann kommt es, dass nach der ersten Frage ein „Hallo“ kommt.

    • mila sagt:

      Die ‚Ohne-Druck‘-Herangehensweise gefällt mir (von Juul abgeschaut?). Nur: weshalb machen wir uns nicht auch ein wenig locker in Bezug auf etwaige Vorwürfe mangelnder (elterlicher) Erziehung? Oder anders gefragt: Wie oft richten sich elterliche Interventionen im Grunde an andere (Erwachsene), ohne eigentlichen ‚kindlichen‘ Mehrwert (da ein bestimmtes, dafür notwendiges Entwicklungsstadium noch gar nicht erreicht ist)?

      • 13 sagt:

        Juul und x anderen. Ich lese gerne und viel und übernehme dann das, was passt. Ich weiss, was Sie meinen, mila. Mir geht es jeweils in solchen Situationen eher darum, dass wenn andere sehen, dass ich meine Kinder erziehen, sie nicht das Gefühl haben, sie müssten das übernehmen 😉 So kommt kein doofes „Wie sagt man?“ oder „wie heisst das Zauberwort?“ von der Verkäuferin, wenn ich schon interveniere und sage: „Willst Du nicht merci sagen?“. Aber in erster Linie geht es schon um das Kind. Dieses soll lernen, dass grüssen eigentlich die richtige Vorgehensweise wäre. Und dann irgendwann die Demonstration, man sei ja jetzt gross und könne „grüezi“ sagen (oder „grüessech“ in unserem Fall 😉 )

    • Sisifee sagt:

      Meine Kinder fänden es unangenehm, wenn ich vor eine Drittperson so über sie / mit ihnen sprechen würde, es würde sie wohl doch unter Druck setzen.

      Manchmal tue ich es trotzdem, wenn ich vom erwachsenen Gegenüber eine Erwartungshaltung spüre. Dann, ehrlicherweise, mir selbst zuliebe, weil das Image der Mutter, die ihre Goofen in bränzligen Situationen nicht zurechtweist, der Gesamtsituation ja auch nicht immer zuträglich ist.
      Wenn ich spüre, dass das Gegenüber das Verhalten des Kindes nicht persönlich nimmt, lasse ich meine Kommentare gänzlich bleiben und nehme das Kind einfach auf den Arm. In der Regel wird dann auch bei der zweiten oder dritten Begegnung gegrüsst.

      • 13 sagt:

        Ich spreche nicht „über sie“ und dass ich „mit ihnen“ spreche, ist für meine Kinder (zur Zeit 😉 ) noch nicht unangenehm, egal vor wem. Ich sehe das so, dass ich ihnen dabei helfe etwas auszudrücken, was sie selber in dem Moment nicht in der Lage sind. Wie gesagt, habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, sie sind eher dankbar, dass ich nicht darauf bestehe, dass sie es sagen müssen und zeige auch vor anderen, dass es ihre freie Entscheidung ist.

      • Sisifee sagt:

        @ 13: Dann probiere ich das wohl auch mal aus 😉

  • betty hidden sagt:

    hab den artikel mit freude und interesse gelesen….

  • Rudi Buchmann sagt:

    Ich habe in Erinnerung, dass ich als Kind alle grüsste. Das auch noch als Primarschüler. Heutige Kinder grüssen eigentlich nicht mehr. Nur wenn sie auch gegrüsst werden oder wenn sie jemanden ein wenig mögen. Möglicherweise gab es aber schon immer einen Unterschied zwischen Stadt und Land.

    Wie sollen es die Kinder tun, wenn es nicht mal ihre Eltern richtig machen. Aber was soll’s, man muss es akzeptieren. Bei den Kindern ist es eher Scheu, bei den Erwachsenen geht es um Abgrenzung. Die Solidarität in der Gesellschaft hat stark abgenommen. Solidarisch ist man eigentlich nur noch, wenn man meint, man müsse vor jemandem Respekt haben, weil es vorteilhaft sei. Früher sagte man z.B. noch Fräulein, was heute lächerlich und veraltet tönt. Aber jedes „Fräulein“ drückte auch Respekt aus.

    • Samira sagt:

      Den Respekt davor, eine Jungfrau vor sich zu haben? Die noch keinen abbekommen hat? Oder was soll daran respektvoll sein?
      In Zeiten, in denen „der Wert“ einer Frau aus sich selbst heraus kommt und nicht als Anhängsel eines Gatten ist ein Fräulein nicht mehr respektvoll, sondern eher verachtend.

      • Martin Frey sagt:

        Die Etymologie des Begriffs „Fräulein“, den es übrigens in zig anderen Sprachen auch gibt, ist vielleicht doch etwas komplexer, Samira. Ursprünglich eine Adelsbezeichnung, wandelte er sich zu einem fixen Begriff für berufstätige, in aller Regel ledige Frauen, oft zb. im Lehrerberuf. Wenn es eine Konnotation gab, dann war diese bis in die 60er Jahre wohl eher positiv. Obwohl mittlerweile genderistisch geächtet (whs. weil das Pendant „Junker“ nie dieselbe Verbreitung fand) hält der Begriff sich partiell bis heute.
        Gemäss einer Untersuchung aus dem Jahre 2008 verwenden 47 % der Befragten den Begriff „Fräulein“ selber. 44 % sagten aus, es nicht zu verwenden, sich jedoch auch nicht daran zu stören. Nur 7 % empfanden die Benutzung ärgerlich oder verachtend wie Sie.

      • Martin Frey sagt:

        Standesbezeichnung natürlich, nicht ‚Adelsbezeichnung‘.

      • Muttis Liebling sagt:

        Bis ins 19.Jhd. galt ‚Fräulein‘ als Ehrenbezeichnung für junge adlige Frauen. Erst danach bekam die Zusatzeigenschaft ‚unverheiratet‘ eine grössere Bedeutung.

        Man muss ja einkalkulieren, dass die adligen Herren manchmal schon vor der Heirat auf dem Feld der Ehre fielen und es notwendig eine weiblichen Überschuss geben musste. Da bot es sich an, den sitzengebliebenen Frauen wenigstens verbal die Ehre zu erweisen.

        Im Mandarin gibt es 4 Bezeichnungen für Frauen. Die kann man übersetzen mit ‚Dame‘, ‚reiche Ehefrau‘, ‚Mittelstandsehefrau‘ und ‚Fräulein‘.

        Fräulein bleibt man auch, wenn man nur einen armen Mann heiratet und eine Unverheiratete kann vom ‚Fräulein‘ durch Geld oder sozialen Einfluss zur Dame aufsteigen.

        Mandarin ist lange vor unserer Kultur entstanden!

      • Muttis Liebling sagt:

        Noch so am Rande, die notwendige Existenz von Fräuleins, also adliger alleinstehender Frauen, welche versorgt werden mussten, waren der Grund, das gegen die Regeln der katholischen Kirche Frauenklöster entstanden sind.

        Es ist ein bisschen dünn, diesen jahrhundertealten Begriff plötzlich fehlinterpretierend abzulehnen und es ist albern, 17-, 18- Jährige Mädchen mit Frau anzusprechen.

      • 13 sagt:

        @ MF
        Was war denn das Durchschnittsalter dieser Untersuchung, wenn 47% es selber verwendeten? Dass sich die meisten nicht daran stören, überrascht mich in einem Land, wo ein grosser Teil der Frauen gar nicht danach streben unabhängig zu sein bzw. ein grosser Teil Männer gar keine unabhängige Frau wollen. Aber dass es noch so viele brauchen hätte ich nicht gedacht.

      • 13 sagt:

        Das sollte natürlich heissen:

        überrascht mich nicht…

      • Martin Frey sagt:

        @13: Ich habe die Untersuchung nicht selber gelesen, nur mal davon gelesen und mich nun daran erinnert.
        Die Befragung wurde 2008 von der IFD Allensbach durchgeführt. Dabei wurden offenbar insgesamt 1.820 repräsentativ ausgewählte Personen ab 16 Jahre zu diversen Themen der deutschen Sprache befragt, so auch zum Umgang mit sog. Tabuwörtern.
        Mehr kann ich dazu leider nicht beisteuern, sorry.

      • Sportpapi sagt:

        Auf das „Fräulein“ verzichten ist heute wohl der Weg des geringsten Widerstands. Dennoch war der Druck, der da aufgebaut wurde befremdend, und der Verzicht auf den Ausdruck hat die deutsche Sprache nicht weitergebracht.
        Ich gehe davon aus, dass die meisten „Fräulein“ höchstens noch im Restaurant brauchen, als quasi Berufsbezeichnung. Und da sind die brauchbaren Alternativen ja nach wie vor nicht vorhanden.

      • Martin Frey sagt:

        @Sportpapi: „Ich gehe davon aus, dass die meisten „Fräulein“ höchstens noch im Restaurant brauchen, als quasi Berufsbezeichnung. Und da sind die brauchbaren Alternativen ja nach wie vor nicht vorhanden.“

        Analog dem Wort „Invalid“ welches neu offenbar ins PC-Visier gerät. Obwohl mit etwas mehr Berechtigung als der Begriff „Fräulein“, liegt auch da das Problem darin, dass es keine adäquate sprachliche Alternative gibt. Und eine Aechtung weder uns als Gesellschaft, die deutsche Sprache noch die Betroffenen weiterbringt.

      • Muttis Liebling sagt:

        Gegen ‚invalid‘ zu polemisieren ist noch eine Steigerung der Sprachinkompetenz. ‚Fräulein‘ kann man als gefühlt abwertend betrachten, was sich aus etymologischer Sicht aber nicht objektivieren lässt. ‚invalid‘ hingegen ist ein 2500 Jahre alter lateinischer Sachbegriff. Wenn das so weiter geht, müssen wir die Terminologie der Medizin neu erfinden.

      • Martin Frey sagt:

        @Muttis Liebling: Invalid kann man wenigstens noch falsch verstehen und demzufolge pejorativ verwenden, im Gegensatz zu ‚Fräulein‘. Aber eben.

  • mein name sagt:

    Zur allgemeinen Erläuterung:
    Der Hitlergruss ist abgeguckt von seinem grossen (wenn man einen 1.69m kleinen Mann gross nennen darf) Vorbild Benito Mussolini.
    Und der hat den Gruss auch abgekupfert von seinen grossen Vorbildern den Römern. Und deshalb ist der Römergruss auch äquivalent dem Hitlergruss. Nur etwas früher 😉

  • mila sagt:

    Hihi, herrlich. Musste gerade an eine Mutter denken, die kürzlich gegenüber der elfmonatigen, genüsslich bratwurstverspeisenden und tellerverschiebenden tTochter ‚argumentierte‘, man solle nicht mit dem Essen, bzw. Teller, spielen… Die ‚Argumentation‘ richtet sich in solchen Fällen selbstredend in erster Linie gegen ‚aussen‘. Ausser man hielte das Kind tatsächlich schon für verständig genug, der Argumentation (und nicht dem weggenommenem Teller) zu folgen…

    • tina sagt:

      ich glaube eher, dass ein jähriges kind versteht wenn man mit ihm spricht, als wenn man ihm den teller wegnimmt, um ehrlich zu sein 🙂

    • mila sagt:

      Die Kleine hat sich jedenfalls von den mütterlichen Worten nicht beirren lassen… Aber ich berichte gerne von der ‚Heimfront‘, wenn es soweit ist. Vielleicht erweist sich mein Kind ja wortzugänglich (wobei ich mit Blick auf die diversen Cousinen eher so meine Zweifel daran habe…).

      • 13 sagt:

        Ich muss tina recht geben. Meistens spricht man zu einem Kleinkind ja eh automatisch unterstützend mit Gesten und Mimik. Meine Jüngste ist 13 Monate und versteht Wörter gepaart mit einem Kopfschütteln sehr gut. Ob sie diesem auch folgt oder einfach mal auch den Kopf schüttelt und dabei strahlt, um zu verstehen zu geben, dass sie es grundsätzlich verstanden hätte, ist dann eine andere Frage.

      • tina sagt:

        irgendwie habe ich das anders gemeint. natürlich ist es nicht unangebracht den teller wegzunehmen, bevor das kind damit frisbee spielt, egal ob man zuhause ist oder in der öffentlichkeit.
        ich meinte eher, wenn man dem kind normal sagt was man meint, dann versteht es bestimmt schon lange bevor es jährig ist, „nicht spielen“, und dass man erwartet dass es das nicht tut. aber die ganzen begründungen wie, teller könnte kaputt gehen, nahrungsmittel nicht verschwenden und benimmregeln, das ja wohl noch nicht. aber auch nicht wenn man den teller wegnimmt. der weg zum ziel ist halt ein prozess 🙂 und dabei halte ich verbale kommunikation für grundlegend. das klingt jetzt so schlau, ich meine es ganz locker 🙂

      • tina sagt:

        dazu kommt in bestimmten phasen das austesten was passiert wenn man sich nicht wie erwünscht verhält. gehört auch zum prozess.
        ja genau 13: ob ein kind dann auch danach handelt, wenn es versteht, ist wieder ein anderes ding 🙂

      • mila sagt:

        Ok, so ausgeführt würde ich mich anschliessen. Wobei: bei manchen Kindern setzt sich ein bestimmtes Bild im Kopf fest (mit Teller spielen), das nicht (noch) nicht. Weshalb man, bestimmten Ratgebern zufolge (bin auch ein Lesejunkie…) vom erwünschten Verhalten ausgehen sollte, nicht vom unerwünschten. Damit werde ich wohl in Zukunft Einiges zum Kniffeln haben… 😉

      • tina sagt:

        ui stimmt. komplexe angelegenheit 🙂

      • plop sagt:

        @mila – dieser „Trick“ ist tiptop! Diese Aufmerksamkeit lohnt sich und man kann sich das auch versuchen anzueignen, dann läuft vieles einfacher…

      • 13 sagt:

        @ Tina
        Ja, so meinte ich es auch.

        @ Mila
        „vom erwünschten Verhalten ausgehen sollte, nicht vom unerwünschten.“
        Eine sehr gute Idee, das gefällt mir. Man könnte also anstatt das Teller wegnehmen, dem Kind auch einfach vorzeigen, wie es „richtig“ essen soll. (und ja, ich entferne gerade auswärts auch alles, was zum Wurfgeschoss werden kann, nicht weil ich denke, dass das Kind daraus etwas lernt, sondern einfach damit es nicht auf den Boden fällt.)

      • 13 sagt:

        @ Tina
        Ja, so meinte ich es auch.

        @ Mila
        „vom erwünschten Verhalten ausgehen sollte, nicht vom unerwünschten.“
        Eine sehr gute Idee, das gefällt mir. Man könnte also anstatt das Teller wegnehmen, dem Kind auch einfach vorzeigen, wie es „richtig“ essen soll. (und ja, ich entferne gerade auswärts auch alles, was zum Wurfgeschoss werden kann, nicht weil ich denke, dass das Kind daraus etwas lernt, sondern einfach damit es nicht auf den Boden fällt.)

  • Hans Hintermeier sagt:

    Zum „Hitlergruss“: unser Sohn hat relativ spät angefangen mit dem Sprechen, evtl. war es ein Fehler, dass wir: „das grosse Buch er Babyzeichensprache“ gelesen haben. Auf jeden Fall hat er an der Migroskasse zu der Verkäuferin eine Handgeste (Hunger) nicht ganz korrekt gemacht. Er hat sie aus dem Kindersitz sehr bestimmt angeschaut und die Handgeste hat so ausgesehen, als ob er einen Blowj… von ihr möchte. Sie hat es zum Glück mit Humor genommen, und ja mir war es schon etwas peinlich.

    • Martin Frey sagt:

      Ohje. 😀
      Aber Ihnen ist schon bewusst, Hr Hintermeier, dass man explizite Gesten jeglicher Art, wie übrigens auch der Saluto Romano, immer mit Ihnen und niemandem sonst in Verbindung bringen wird? Genauso wie man verdreckte Kleider Ihres Nachwuchses implizit Ihrer Frau zum Vorwurf machen wird. Aber niemals Ihnen, was natürlich an der Migroskasse ein schlechter Trost ist. 😉
      Das Leben ist unfair, aber vielleicht sollten Sie das mit der Babyzeichensprache tatsächlich überdenken…. 🙂

      • tina sagt:

        wow martin frey, das war ja mal richtig nah am leben 🙂
        bei einem baby irgendeine geste erwachsenensexmässig zu interpretieren finde ich allerdings sehr schräg. da ist doch irgenwas falsch verdrahtet beim interpretierenden

      • Hans Hintermeier sagt:

        Er war fast 2 Jahre alt und die Geste wirklich ziemlich eindeutig, obwohl ich zu 99,9% sicher bin, dass er die vulgäre Geste nie gesehen hat.
        Aber ich weiss, „dem Reinen ist alles rein, …, den Schweinen wird alles…“ (Nietzsche: Also sprach Zarathustra)

  • Lucrecia sagt:

    Liebe Frau Meier,
    Wenn wir uns treffen sollten und Ihr Sohn mich nicht grüssen würde, dann würde ich bestimmt nichts Negatives über Sie denken. Eher wäre mein Gedanke: „Der ist noch nicht so weit“, „Er ist schüchtern“, „Kinder…“, „Die hat es nicht leicht“ o. ä.

    Ich wage eine Hypothese: Wenn Sie mit dem Sohn sind und jd treffen, dann wird Ihre Aufmerksamkeit von ihm auf die Person abgelenkt, was der Sohn ev. nicht mag. Wenn er nicht grüsst, hat/hatte er wieder Ihre ganze Aufmerksamkeit, da es Ihnen so wichtig ist/war. Nun haben Sie losgelassen. Also neue Strategie…

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