Mehr Freiraum für Kinder!

Pro Juventute

Kinder brauchen Platz, um sich auszutoben: Kampagnenstart der Pro Juventute in Bern. Foto: Pro Juventute

Stellen Sie sich vor, Sie gehen mit Ihren Kindern auf einen Spielplatz. Einen tollen Spielplatz, auf dem nicht nur zwei Schaukeln und eine Rutschbahn stehen, sondern auf dem man in luftigen Höhen herumklettern oder sogar wie ein Bergsteiger gesichert von Baum zu Baum fliegen kann. Ihre Kinder wollen mitmachen und sofort den höchsten Baum erklimmen. Doch sie dürfen nicht und müssen sich stattdessen mit den Schaukeln begnügen. Nicht weil Sie als Eltern Angst hätten. Sondern weil nur die Basis-Spielgeräte gratis sind, der Rest kostet ein Vermögen.

Das Ganze ist keine Fiktion, sondern die Realität auf dem Spielplatz im Londoner Battersea Park. Früher stand hier ein für jeden zugänglicher Spielplatz. Als die Regierung den Gemeinden die finanziellen Mittel kürzte, kam man auf die Idee, an den Wochenenden 2.50 Pfund Eintritt zu verlangen. Das sorgte für grossen Unmut in der Bevölkerung, also beschloss der Gemeinderat, den alten Spielplatz einzustampfen und zwei neue zu bauen: einen rudimentären, der gratis zugänglich ist. Und den Abenteuerspielplatz, für den reiche Eltern zwischen 25 und 33 Pfund Eintritt pro Kind bezahlen.

Go Ape - handout pics. go-ape-3.jpg

Mit 25 Pfund Eintritt ein teures Vergnügen: Kletteranlage im Battersea Park. Foto: PD

Dr. Sven Goebel, Bereichsleiter Freiraum und Partizipation bei der Kinder- und Jugendorganisation Pro Juventute, hofft, dass wir in der Schweiz nie solche Zweiklassenspielplätze haben werden. «Ich baue hier auf das Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft. Spielen und der kindliche Freiraum sind Grundrechte, festgehalten in der UN-Kinderrechtskonvention», sagt er. Ausserdem sei erwiesen, dass regelmässige Bewegung im Freien und Spielen für eine gesunde Entwicklung des Kindes notwendig seien.

Leider mangelt es aber immer stärker an Orten, an denen sich die Kinder draussen frei bewegen können. «Viele Freiräume sind entweder nicht attraktiv für Kinder oder sie werden aus Sicherheitsgründen über Nacht und am Wochenende geschlossen, so wie das zum Beispiel bei Schulhöfen der Fall ist», sagt Goebel. Die Verstädterung und die Zunahme des Verkehrs täten ihr Übriges, dass Kinder heute immer weniger Platz zum Spielen haben. Als ob das nicht schlimm genug wäre, wird der kindliche Freiraum oft noch zusätzlich eingeschränkt durch die Eltern: «Zu Freiraum gehört auch, dass die Kinder entsprechend ihrem Alter unbeaufsichtigt spielen können. Vielen Kindern wird diese Freiheit durch elterliche Verbote genommen.»

Pro Juventute hat deshalb vor kurzem die Kampagne «Freiraum – Mehr Platz für uns» lanciert, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Eltern sollen dadurch motiviert werden, ihre Kinder auch mal alleine rauszulassen, sie ein Stück weit loszulassen. Und von den Gemeinden wünscht sich die Stiftung, dass «neue und vor allem für Kinder attraktive Freiräume geschaffen werden und bestehende Freiräume geprüft und wo nötig den Bedürfnissen angepasst werden». Dann, so hofft Goebel, würden sich die Kinder automatisch häufiger draussen aufhalten und mehr herumrennen, klettern und spielen. Aktuell geben laut der Gesundheitsförderung Schweiz nämlich nur 16 Prozent der Knaben und 9 Prozent der Mädchen an, sich an sieben Tagen pro Woche mindestens eine Stunde zu bewegen.

Selbstverständlich sollen diese Freiräume anders als im Battersea Park allen zugänglich sein. «Gerade für finanziell benachteiligte Gruppen benötigen wir entsprechende Spielräume», sagt Goebel. Denn oft würden diese Familien in kleineren Wohnungen und enger gebauten Siedlungen als Familien mit höherem Einkommen leben. «Finanziell besser gestellte Kinder noch mit einem zusätzlichen, attraktiven Spielplatz zu unterstützen, halte ich für das völlig falsche Signal.»

58 Kommentare zu «Mehr Freiraum für Kinder!»

  • Mike Helmy sagt:

    Es gäbe einen ganz günstigen Ansatz: Eine Kinderkrippe mit eigener Aussenfläche sollte mehr Kinder aufnehmen dürfen als eine ohne. So in Bern: Hat die Kita einen eigenen Garten, braucht es im Inneren nur noch 4 m2 Spielfläche pro Kind. In Zürich sind es immer 6 m2., egal wie schön die Aussenfläche. Da kann man noch so lange argumentieren „wir sind doch oft draussen, warum brauche ich dann so viel Platzim Inneren?“. Was passiert?: eine Kita mietet 08-15-Räume statt schöne kindsgerechte und teurere Räume. Wenn doch, dann nur wegen des Engagemements der Träger, nicht weil die Stadt dies „honorieren“ würde…

  • Caroline sagt:

    Feudale Verhältnisse kennen wir hier nicht. Turnhallen sind dauerknapp, Schwimmbäder sowieso (seit Jahren ein Politikum). Geturnt wird mancherorts im Schulzimmer oder draussen. Die Schülerzahlen sind nicht gesunken sondern massiv gestiegen. Es ist etwas unglücklich, wenn hier Zürcher glauben, die Verhältnisse in der ganzen Schweiz beurteilen zu können.

    • Sportpapi sagt:

      @Caroline: Die Schülerzahlen sind bis 2010 schweizweit gesunken. Wenn schon, dann bildet die Grossregion Zürich eine Ausnahme. Der Kanton Glarus hat offensichtlich im letzten Jahrzehnt seine Schülerzahl halbiert – mit drastischen Folgen. Aber natürlich gibt es in der Schweiz auch Gemeinden, die sich anders entwickeln. Und die vor allem finanziell knapp dran sind. Und die eigentlich längst ihre Schulen schliessen müssten, weil sie gar nicht genügend Schüler haben, um eine „rechte“ Schule betreiben zu können.

      • Sportpapi sagt:

        Aber ich nehme gerne Beispiele von Gemeinden entgegen, deren Schülerzahlen massiv gestiegen sind. Ich kenne ein paar wenige, und auch da war die Entwicklung voraussehbar.

  • Markus Schneider sagt:

    Spielen und der kindliche Freiraum sind Grundrechte – was nicht alles noch. Das Rumspinnen in irgendwelchen Seilpark ist ganz sicher kein Grundrecht. Mit etwas Phantasie kommt kein Kind beim Spielen zu kurz. Traurig ist ja bloss, dass man heute zum Spielen offenbar dringend irgendwelche festinstallierten Geräte braucht. Es gibt rundum einfach zu viele Aufseher und Profiteure.

  • Rosa Grün sagt:

    Die Schweizer Gemeinden investieren grosszügig in ihre Kinder und Jugendlichen. Die Schulen sind wunderschön, gross, mit riesigen Turnhallen und Sportplätzen, manchmal sogar eigenen Schwimmbädern. Kinder dürfen die Schulareale auch in der Freizeit benützen. Auch Spielplätze und Pärke gibt es Zürich sehr viele und sehr schön, dazu noch den Wald und das Seeufer, die Limmat, die Sihl. Ich finde, Zürcher Kinder und Eltern haben es wirklich gut.

    Was mir ideal scheint, sind etwas „geschützte“ Siedlungen ohne Autoverkehr, wo auch kleinere Kinder in einem klar umschriebenen rahmen schon alleine raus auf den Spielplatz können, z.B. Tiergarten, Genossenschaften, etc.

    • 13 sagt:

      „Die Schweizer Gemeinden investieren….“
      „Auch Spielplätze und Pärke gibt es Zürich…“
      „Zürcher Kinder und Eltern haben es wirklich gut..“

      Ich wusste gar nicht, dass Zürich mit der Schweiz gleichzusetzen ist. Von den wunderschönen, grossen Schulen und riesigen Turnhallen spüre ich hier wenig. Im Gegenteil sind die Schule gleich gross, wie vor 100 Jahren, dafür mit doppelter Schülerzahl, die Kindergärten werden in Wohnungen und irgendwelche Provisoriums ausgelagert, weil schlicht der Platz fehlt, diese werde für 2-5 Jahre aufgestellt und bleiben dann 20 Jahre so stehen, und die Turnhallen sind in einem Zustand, der aus dem Sicherheitsstandpunkt eher bedenklich ist…und die notwendigen Investitionen werden von einer Legislatur in die nächste verschleppt…

      • Rosa Grün sagt:

        Nicht nur in Zürich, allgemein in der Schweiz sind die Schulen luxuriös, grosse Turnhallen, grosse Sportplätze, Spielwiesen, Pausenplätze. Manche Schulen haben sogar ein eigenes Schwimmbad (Schulschwimmanlage) Wo gibt es das ausser in der Schweiz?
        Sie sollten sich etwas im Ausland umsehen, um schätzen zu lernen, was Sie zu Hause haben!!!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Rosa Grün

        was verstehen Sie unter besonders „grosser“ Turnhalle, und im Vergleich zu welchen Ländern rundherum sind die Verhältnisse so gross bemessen? Ich hab bisher für unsere Kinder eher kleine Schulzimmer angetroffen, und ungünstige bauliche Bedingungen/Vorgaben die Erleichterungen unmöglich machen (bspw installieren von Garderobenkästchen für Schulmaterial), da hilft die grosse Turnhalle dann auch nicht viel- und grosse Sportanlagen hat längst nicht jedes Schulhaus…

      • Brunhild Steiner sagt:

        ah, die provisorischen Pavillons habe ich vergessen, ja, die hab ich auch angetroffen, die berüchtigten Dauerprovisorien, und immer hat einer irgendwo eine superschlaue und bürokratie-stich-und-hiebfeste Begründung warum es leider leider leider wirklich anders gar nicht gehen kann…

      • Rosa Grün sagt:

        Es gibt in der CH vielleicht ein paar Schulen, die schon 100 Jahre alt sind, die wurden aber alle renoviert. Und es werden ständig neue Schulen gebaut, vergrössert, etc. d.h. zu sagen, dass nicht genügend Plätze für alle Schüler vorhanden sind ist schlicht Unfug.
        Ja, es kann passieren, wenn gerade ein Schulhaus renoviert wird, dass man dann eine zeitlang ein Provisorium nutzen muss. Vielleicht gibt es auch Gemeinden, die Erweiterungsbauten nicht finanzieren wollen, wodurch diese „Dauerprovisorien“ entstehen…
        Aber alles in allem sorgt die Schweiz gut für ihre Kinder.
        Dass die Kinder genügend Auslauf haben sollen, müssen vielleicht auch die Eltern (von kleinen Kindern) bei der Wohnungssuche berücksichtigen.

      • Sportpapi sagt:

        Rosa Grün hat völlig recht. Wir sind hier wirklich verwöhnt. Mag sein, dass es bei der einen oder anderen Gemeinde nicht ganz so toll ist, weil die Finanzen fehlen. Dass aber immer mehr Schüler in die alten Schulhäuser gepresst werden, usw., das halte ich eher für die Ausnahme. Dem widersprechend bereits die vorhandenen Normen und Regelungen. „Mein“ Primarschulhaus wurde anfangs 70er Jahre für 400 Kinder gebaut. Heute ist es mit 250 Kindern „voll“, weil die Ansprüche für Gruppenarbeiten udn Spezialräume gestiegen sind, die Klassengrössen hingegen gesunken.

      • 13 sagt:

        Frau Grün,
        Ich kenne so einiges im Ausland, war auch da in der Schule, wobei es natürlich drauf ankommt, wo man schaut. Klar ist es besser, als ein improvisiertes Schulhaus in Afrika, aber das ist doch kein Vergleich.
        Neue Schule gibt es in unserer Gegend nicht, dass alle renoviert wurden, ist auch schlicht falsch. Ja, es gibt Gemeinden und Kantone, die da sparen und die Provisorien jahrelange behalten und zwar in der Schweiz. Und warum sollte man beim Wohnort schauen, wenn doch ÜBERALL in der Schweiz so tolle Verhältnisse herrschen?

      • 13 sagt:

        @ SP
        Normen werden schnell als Richtlinien interpretiert, wenn es um Geld geht. In unserer Schule waren in den gleichen Räumen vor 20 J. 18er-Klassen, ohne Mehrjahrgangsklassen, ohne Integrationsklassen, heute 25 mit all dem. Gruppenarbeiten macht man im Gang, weil kein Zimmer frei ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Rosa Grün

        kann mich 13 nur anschliessen, unser Kinder sind in ein Primarschulhaus welches chronisch zu eng war, es hätte Platz für Container zum ein bisschen Luft schaffen- aber wissen Sie was?! Weil ein Baugesuch für Neubau in der Schublade liegt wird Containeraufstellung automatisch nicht bewilligt, trotz schon x fachen Unterschriftensammlungen… .
        Und Sie übersehen komplettt dass heutige Schulklassen nicht mit den homogeneren Klassen von früher verglichen werden können. Das geht heute nicht mehr so eng nebeneinander. Die meisten haben (leider) keinen längeren Fussmarsch hinter sich und sind einfach froh dass sie in Ruhe sitzen können. Neben vielen anderen Herausforderungen welche sich heute stellen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        … übrigens, dieses Baugesuch liegt seit Jahren schon da…

      • Sportpapi sagt:

        @13: Tatsächlich sollte man sich den Wohnort genau aussuchen. Schlechte Infrastrukturen gibt es in ganz finanzschwachen Gemeinden, oder leider auch in besonders starken. In denen aber der Steuerfuss wichtiger ist.

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Weshalb liegt denn das Baugesuch in der Schublade, und wird der Bau nicht realisiert? Wurde es demokratisch abgelehnt? Übrigens ist der Bau von Provisorien tatsächlich nicht hilfreich, wenn man bald ein neues Schulhaus realisieren möchte.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi

        die Abstimmung steht erst noch bevor…, aber offenbar existiert irgendein sehr seltsamer Paragraph der ermöglicht jede vernünftige Zwischenlösung mit Verweis auf das geplante Bauvorhaben, zu torpedieren.
        Wie gesagt, Schulhausangestellte und Elternschaft ist da bloss gegen Mauern gerannt. Irgendwie verliert man dann manchmal schon den Glauben, dass sich politische Instanzen um Augenmass und Unkompliziertheit bemühen- ich nehme definitiv nicht an, dass sie mit Containeraufstellung irgendein Gesetz gebrochen hätten…

  • Lia sagt:

    meine Kinder bewegen sich jeden Tag mehr als 1 Stunde, aber sicher nicht immer draussen. Die toben auch in der Wohnung herum. Gerade in Zürich gibt es wahnsinni viele Grünoasen und Spielplätze (Josefwieser, Artergut, alle GZ’s, Platzspitzpark, beide Seeufer, bot. Garten etc etc), die für Kinder super geeignet sind.

  • Reto sagt:

    Draussen spielen kann man gratis und den Kindern ist es auch egal, ob sie auf einem alten Baumstamm rumturnen, auf Bäumen klettern oder sich im Gebüsch herumtollen – oder ob sie eben auf einem supertollen Spielplatz spielen.

    Das Hauptproblem ist, dass gar nicht mehr wirklich viele Kinder draussen am Spielen sind, weil man ja in der Stube mit der Playstation oder mit Mamis Tablet viel besser spielen kann.

    Und ja – auch bei uns zahlt man für Angebote, die über den normalen Spielplatz im Quartier oder beim Schulhaus hinausgehen gerne man Eintritt. Ist auch halb so wild, denn auch da wird man nicht dazu gezwungen.

  • Dani Kobler sagt:

    Sorry Frau Kuster, aber damit Kinder sich bewegen braucht es keine toll ausgestattete Spielplatze sondern nur einen Vater mit Turnschuhen und Fussball unter dem Arm. Ich kennen kein Kind das dann nicht auch sofort die Turnschuhe anziehen würde. Der Hacken dabei ist wohl das die Väter und Mütter ihren A…. wohl selber nicht gern bewegen.

    • Jeanette Kuster sagt:

      Es geht nicht um die Eltern, die sich nicht bewegen, sondern um die fehlenden Freiräume. Nicht jeder hat eine Wiese vor der Haustüre und die Schulhäuser werden übers Wochenende auch immer häufiger geschlossen, dh die Pausenplätze fallen an vielen Orten als öffentlich zugängliche Spielplätze weg.

      • Sportpapi sagt:

        Sind Sie sicher, dasss Pausenplätze immer häufiger geschlossen werden? Richtig ist, dass sie zu häufig zu sind, nach wie vor. Aber das Umdenken hat doch längst stattgefunden (dass es zudem für das Schliessen Gründe gibt, kommt noch dazu).

  • reguell sagt:

    der wald ist gratis. viel platz zum toben, viele möglichkeiten der fantasie freien lauf zu lassen. und von überall her in der schweiz sind wälder oder wäldchen zu fuss erreichbar…

  • Gundel sagt:

    Hallo? Seilparks sind hier auch kostenpflichtig . Ebenso Indoor Spielplätze und deren Publikum sind wohl kaum „superreiche“.
    Selbst der Europapark ist nicht gratis. Wahnsinn.

  • Muttis Liebling sagt:

    Kostenpflichtige Spielplätze passen vorzüglich zu einem Staat, in welchem soziale Aufgaben wie Kinder-, Kranken- und Altenbetreuung gewerblich, also mit Gewinnabsicht, geregelt werden.

    • Brunhild Steiner sagt:

      … also von Ihnen hätte ich jetzt eigentlich eine engagierte Rede über die wertvolle Asphalt-Beton-Welt erwartet, und dass wir nicht genug früh damit anfangen können, unsere Kinder für diese zu begeistern, sie mit ihnen zusammen zu erkunden, und dass unsere Sehnsucht „raus-in-die-grüne-Natur“ eine eher absurde ist…

  • Brunhild Steiner sagt:

    Auch in CH gibts kostenpflichtige Kletterparks, berücksichtigt man die Anfahrkosten ebenfalls für Einige weit über ihren Möglichkeiten- von daher ungünstig das ganze an diesem einen Spielplatz aufzuhängen, und uns viele Hintergrundinformationen fehlen.

    Was hier(zulande) zu tun wäre ist seit Jahren ein Thema, welches an wichtigen Stellen auf meist taube Ohren stösst, ich bezweifle dass der Batterseakletterpark eindrücklich genug wäre um diese Ohren zu öffnen…

  • Sportpapi sagt:

    Der Grundgedanke ist richtig und wichtig. Der Aufhänger jedoch nicht. Auch bei uns sind Seilparks nicht gratis, auch wenn sie auf öffentlichen Grund stehen. Und es braucht auch nicht Zugang zu Seilparks, um sich zu bewegen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      aha, auch schon da, und ich schliesse mich Ihnen an…

    • mila sagt:

      Exakt. Mir wäre auch neu, dass ‚attraktivere‘ Spiel- und Erlebnisgelegenheiten für Kinder – Seil- und Spielhallen, Museen, Freizeitparks etc. – hierzulande gratis wären. Ebensowenig wie Zugtickets etc., um auswärts in die Wälder, Hügel und Berge zu kommen. So profitieren auch bei uns nur die von Kinderwanderpfaden u.ä., die sich einen Familienausflug ‚in die Natur‘ leisten können – etwas weniger Hypokrisie wäre also durchaus angebracht.

    • Martin Frey sagt:

      Mir wäre auch neu dass es früher so viel mehr tolle Spielplätze sowie Seilparks gegeben haben soll. Ich denke eher, das Gegenteil ist der Fall. Wahrscheinlich waren wir doch etwas mehr in der Natur, im Wald, oder in der Pfadi.
      Das Problem in London scheint mir, dass der rudimentäre, gratis zugänglich Spielplatz gleich neben dem exklusiveren Abenteuerspielplatz liegt und somit eine Art Apartheid-Athmosphäre geschaffen wird, zumindest in den Augen der Leute die das so sehen wollen.

      • 13 sagt:

        Das Problem, das sich auch noch stellt: Wo ist diese Natur, der Wald? Wir haben ihn vor der Haustüre, das ist für viele in der Schweiz normal und es selbst derjenige, der mitten in Zürich wohnt, ist relativ schnell in der Natur. Für London und andere Grossstädte gilt das kaum. Klar reicht ein toller Spielplatz nicht, die Eltern sind es, die mit den Kindern raum müssen, aber es macht es einfacher, wenn Möglichkeiten bestehen.

      • Martin Frey sagt:

        Völlig einverstanden, 13. Wir vergessen in der CH gerne, wie verwöhnt wir diesbezüglich sind. Viele Leute in anderen Weltgegenden müssen teils eine halbe Tagesreise auf sich nehmen nur um in ein Pärkli oder eine andere Grünfläche zu gelangen.
        Im Artikel jedoch werden die Londoner Verhältnisse implizit auf die CH-Verhältnisse übertragen. Persönlich finde ich das an den Haaren herbeigezogen.

      • 13 sagt:

        Das stimmt teilweise. Ich habe es eher als Aufhänger verstanden. Die Reduktion des Platzes ist auch hier ein Thema, wenn auch noch lange nicht prekär. Ich kenne drei Spielplätze in Wohnquartieren, die abgebaut wurden, mit der Begründung, die Kinder seien zu laut. Am Hang, wo ich als Kind geschlittelt bin, stehen nun Eigentumswohnungen. Die Schulplätze werden tatsächlich oftmals geschlossen, weil die Gemeinden nicht bereit sind, die Folgenden des Litterings und Vandalismus ausserhalb der Schulzeit mitzutragen und es auf die Schule abwälzen, welche das nicht bezahlen kann. Das betrifft eben auch die Schweiz und ich finde es gut, es mal anzusprechen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        die geschlossenen Spielplätze, gab es da im Vorfeld noch Vermittlungsversuche? Wenn von 8h-20h durchgehendes Gekreische herrschen würde finde ich das ebenfalls ein bisschen schwierig, aber vermutlich war nicht wirklich durchgehender non-stop-Krach? Schade dass die Anwohner und Nutzer keinen Kompromiss finden konnten.
        Bezüglich Verbauung, man schiebt das so gerne auf die Gesetze, alles freigegebene wird betoniert. Würde niemand in diese Siedlungen/EF-Häuser, denen wichtige Spielfläche weichen musste, ziehen, sähe es auch anders aus… . Diesbezüglich bin ich eher pessimistisch was freie Flächen in 20 und mehr Jahren betrifft. Und strebe ua auch deshalb kein Hauseigentum an.

      • Martin Frey sagt:

        @13: Alle Bewohner der CH können whs. innert 15 min. in einer Grünfläche Erholung suchen wenn sie das möchten. Hier Vergleiche mit Metropolen wie Greater London anzustellen welche gleich viel Einwohner wie die ganze CH aufweist halte ich in der Tat an den Haaren hebeigezogen, und zwar darum weil man Aepfel mit Birnen vergleicht.
        Was Sie ansprechen ist für mich eine etwas andere Diskussion. Natürlich wird das CH-Mittelland in Rekordzeit ungebremst zugebaut, was mir persönlich sehr Sorgen macht. Aber trotzdem finde ich, gibt es zusehends mehr teils hervorragend ausgestaltete Spielplätze, die in aller Regel öffentlich sind und dementsprechend auch Publikum anziehen. Es gibt Erlebnisbauernhöfe undundund. Man muss die Angebote auch zu nutzen wissen, meine ich.

      • 13 sagt:

        @ BS
        Das weiss ich nicht, ich habe es aus der Presse erfahren. Finde es auch schade. Auch beispielsweise an meinem ehemaligen Wohnort: Da wurde ein neues, sehr schönes Quartier mit einem Park geplant, wo auch ein Spielplatz hinsollte. Die Baufirma machte Einsprache, sie könnten die Wohnungen nicht so teuer verkaufen, wenn da ein Spielplatz steht. Nun gibt es die paar Blöcke, vor ihnen einen „Park“ bestehend aus Rasen, der nicht betreten werden darf, ein paar Bänkli, einem kleinen See, der umzäunt ist und Wege und als Kompromiss zwei Schaukeln auf der anderen Seite des Parks direkt an der Strasse. Na ja….

        @ MF
        Ich habe es nicht als Vergleich aufgefasst, sondern eben als Aufhänger. Wir haben hier andere Dimensionen, das stimmt, darüber sprechen sollte man trotzdem.

      • mila sagt:

        Dann sollten wir vielleicht auch darüber sprechen, wie es dazu kommt, dass Littering und Vandalismus derart weit verbreitet sind (nein, ich halte es nicht primär für ein Ausländerproblem, zumal wenn man sich anschaut, wer so seine Bier- und Softdrinkflaschen nonchalant im Zugabteil liegen lässt). Woher kommt diese Selbstverständlichkeit, (je)den öffentlichen Raum als die eigene Stube zu betrachten – wenngleich ohne die gleiche Sorgfalt, die man dieser entgegenbringt (der Umkehrschluss wäre der, dass ein Grossteil von Mitmenschen wie Säue haust, was er ziemlich sicher nicht tut).

        Die Litterer und Vandalen von heute waren jedenfalls vor nicht Allzulangem noch die kindlichen Spielplatzbenutzer. Ich würde gerne wissen, was dazwischen schief gegangen ist.

      • mila sagt:

        Wobei ich der Fairness halber anmerken möchte, dass, auch wenn es eher selten vorkommt, dass gutsituierte 40- oder 50-jährige ihr leeres Konsumgut im ÖV liegen lassen, die erweiterte Entwicklung gesamthaft auch auf sie zutrifft: in einer, wie ich meinen würde, bedenklichen ‚Mitnahmementalität‘ gegenüber öffentlichem (geteilten) Gut. Konkret: man bedient sich ungeniert an dem, was einem geboten wird – Angeboten, Verbilligungen, Subventionen etc. jeder Art, unabhängig davon, ob man tatsächlich darauf angewiesen ist oder nicht. Und gibt umgekehrt möglichst nichts zurück.

      • Martin Frey sagt:

        @mila: Bin zwar noch nicht in dem Alter, dass ich auf Jahrhunderte zurückblicken kann (auch wenn ich mich manchmal so fühle), aber ich denke doch dass Littering früher allgemein seltener und auch gesellschaftlich geächteter war. Heute ist ein öffentlicher Raum nur dann so klischeemässig sauber wenn 3x/d hinterher gereinigt wird. Wie das begonnen hat und welche gesellschaftliche Entwicklung dafür verantwortlich ist, darüber kann man spekulieren. Auf jeden Fall kommt mir dabei immer die Broken-Windows-Theory in den Sinn, der ich persönlich einiges abgewinnen kann.

      • 13 sagt:

        @ mila
        Das weiss ich alles nicht, aber ich weiss, dass das Problem besteht und es gibt aus der Sicht einer Gemeinde genau drei Möglichkeiten damit umzugehen. Prävention indem man alles absperrt. Suche nach den Tätern durch Überwachung. Oder aber damit rechnen und aufräumen/putzen/reparieren. Die Nr. 1 ist die günstigste Variante, aber damit werden auch diejenigen bestraft, die weder vandalieren noch ihren Abfall hinterlassen. Nr. 2 und 3 könnte man kombinieren, aber es kostet Geld. Und da geht es m.M.n. nicht, dass die Gemeinde zwar sagt, sie braucht keine Spielplätze, es hat ja welche auf dem Schulhof, die Schule aber mit dem Problem alleine lässt, weil es ja Schulareal ist. Es kann schlicht nicht die Aufgabe der Kindergärtnerin sein, vor Beginn Zigarettenstummel aufzulesen.

      • 13 sagt:

        Ob das heute öfters ist als früher und was die Ursache ist, ist dagegen theoretisches Blabla hinter dem sich Politiker gerne verstecken, um keine Lösungen liefern zu können. Tatsache ist aber: die Kinder brauchen einen Platz zum Spielen, Spielplätze finde ich neben dem Wald/Natur dafür gut geeignet, zumal man da die Kinder auch mal alleine lassen kann, aber diese müssen auch gewartet werden, im Sinne von, dass die Geräte nicht kaputt sind und kein zerbrochenes Glas etc. herumliegt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13 und alle Interessierte

        es gibt noch eine vierte Möglichkeit, die ist allerdings aufwendig und erfordert Eigenmittel in Form von mitherumgetragenen Einwegplastikhandschuhen und Abfallsäcken, um das litteringzeug, welches einem begegnet, einem Zwischenlager zuzuführen 😉

        die drei buchstaben igsu.ch/de/aktuelles/clean-up-day/

      • mila sagt:

        @13, ich denke, Sie geben die Antwort gleich selbst. Wir sind uns mittlerweile nur zu gewöhnt, alle ’soziale‘ Sorge(pflicht) an offizielle Instanzen zu delegieren: die Schule, die Gemeinde, die Polizei. Wer von uns schreitet schon ein, wenn er Littering u.ä. beobachtet – oder handelt wie von Brunhild beschrieben? Weshalb sollten wir auch – wir zahlen schliesslich Steuern, also sollen es die davon ‚Bezahlten‘ (eben die ‚öffentlichen Dienste‘) regeln. Nur, dass diese es oft bei Prävention belassen, ist ihnen nicht zu verdenken. Die Steuergelder müssen auch für anderes, teils dringlicheres ‚herhalten‘.

      • mila sagt:

        Sprich: Niemand wünscht sich die Art von engmaschig-gesellschaftlicher ‚Kontrolle‘ zurück, die früher für ‚Ruhe und Ordnung‘ (u.a. durch soziale Ächtung) sorgte. Aber zugleich ist uns, wie es scheint, das Kind mit dem Bad abhanden gekommen – nämlich so etwas wie ein (gelebter) ‚community‘ Gedanke. So sind wir zu blossen Nutzniessern von ‚Gemeingut‘ geworden, mit allen Vor- wie leider auch Nachteilen.

      • 13 sagt:

        @ BS
        Gibt es bei uns jedes Jahr, von einer politischen Partei organisiert. Dazu auch in der Schule, Vereine etc. Wenn ich Abfall auf dem Spielplatz begegne, sammle ich ihn ein, aber gehe ich täglich um 7.00 Uhr auf den Schulplatz „fötzele“, bevor die Kinder kommen? Nein. Sie?

        @ mila
        Sehen, Sie das meinte ich mit Blabla. Sie haben nun alles beschrieben, was schief läuft, wieso die „heutige Jugend“ alles liegen lässt, dass die Leute zu Unrecht etwas von der Gemeinde erwarten etc. etc. Was aber völlig fehlt, sind konkrete Vorschläge. Was kann ich tun, damit die freien Spielräume für meine Kinder erhalten bleiben? Oder die Community (= Kommune=Gemeinde, aber das ist nun Nebensache ;-))?

      • tina sagt:

        eine grünfläche. das natürlichste an einer grünfläche ist wohl die hundekacke darauf 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        dass dies bei Ihnen schon fest installiert ist finde ich toll, wie ist denn so die Beteiligung?

        Und nein, ich bin noch nie auf Spiel- oder anderen Plätzen „fötzelen“ gegangen, wir haben aber schon Böschungen „entfötzelt“, wobei das Wort „fötzeli“ angesichts des Massivabfalls definitiv zu verniedlichend ist… .

        Vor einiger Zeit gab es mehrere Berichte über, durch Littering, zu Tode gekommene Tiere in der Landwirtschaft. Auf diesem Gebiet ein bisschen mehr die Daumenschrauben ansetzen würde glaub schon nicht schaden. Bleibt einfach die Frage „wie kommt man an sie ran“, Dauerüberwachung geht eher schlecht… .

      • mila sagt:

        Nun ja – wenn mir ein Thema derart am Herzen liegen würde, würde ich mich dafür engagieren. In der Gemeinde, politisch – in welcher Form auch immer. Für meinen Teil belasse ich es aktuell dabei, auf meinen Wald- und Flurspaziergängen leere Zigarettenschachteln, Pet-Flaschen etc. aufzusammeln. Denn von blossen (mE nach eher ‚kosmetischen‘) Tages-Aktionen und leeren Reden halte ich tatsächlich auch recht wenig. 😉

      • 13 sagt:

        @ BS
        Das ist abhängig vom Wetter und ob man die Dorfvereine (Pfadi, FC, Musik) dazu motivieren kann, mitzuziehen oder ob Sie ihre eigenen Projekte machen. Zwischen 20 und 150 Leuten war schon alles gesehen. Für meine Kinder ist die Dorfputzete aber ein Ereignis, das nachhaltig währt. Ich höre noch Monate danach, dass man Abfall in den Kübel wirft, weil man es sonst an der Putzete auflesen muss.

        @ mila
        Das verstehe ich jetzt nicht. Sie finden, dass das keine Gemeindeaufgabe ist, würden sich aber politisch in der Gemeinde dafür einsetzen? Wofür denn? Was sollte denn die Gemeinde machen? Das ist eben die grosse Frage.

      • mila sagt:

        Das haben Sie falsch verstanden, bzw. habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Wenn man ein bestimmtes (konkretes) Anliegen hat, sollte man nicht davon ausgehen, dass andere das für einen zu regeln haben – weil für andere evt. andere Anliegen vor-dringlicher sind (was an und für sich total menschlich ist). Deswegen heisst es ja auch Gemeinwesen – als Verhandlungsfeld für das, was einer Kommune (zweck-)dienlich ist, abseits von diversen Partikularinteressen. Und wir alle haben schliesslich die Möglichkeit, auf verschiedenen sozialen und politischen Ebenen mitzuwirken – und tun es in aller Regel nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Richtig ist: für ein lebenswertes Dorf braucht es Leute, die sich auch dafür einsetzen, nicht nur profitieren.
        Zu Vandalismus/Littering: Da hilft definitiv nur ein Strauss von Massnahmen. Anlagen schliessen geht aber gar nicht, weil dann Leute – hier Kinder – die nichts dafür können, die Folgen tragen. Bei uns ging es mit mehr Polizeipräsenz, mehr aufsuchender Jugendarbeit, Cleaning Day, usw. Mittlerweilse hat sich die Lage beruhigt. Allerdings musste man mit den Jugendlichen auch mal den Kontakt suchen, statt sie von jedem (gemütlichen, warmen, spannenden) Ort ständig weiterzuscheuchen.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Alles richtig und zu 100% einverstanden. Nur kostet der Strauss von Massnahmen schlicht und einfach Geld, zumindest der grosse Teil davon und da kenne ich von mehreren Gemeinden das Dilemma: Die Gemeinde sagt, es braucht keine zusätzlichen Spielplätze, es gäbe ja welche auf dem Schulareal. Die Schule sagt, sie lasse das Areal gerne offen, aber brauche Unterstützung bei diesen Massnahmen, wenn Littering/Vandalismus in der schulfreien Zeit geschieht. Gemeinde sagt, nein, es ist Schulareal, das geht uns nichts an, es gehört ins Budget der Schule. Die gleiche Gemeinde sagt dann aber der Schule, kürzt doch das Budget um 10% auf das nächste Jahr. Und dann? Was soll die Schule tun? Beim Schulbetrieb sparen, um diese Massnahmen zu installieren?

      • Sportpapi sagt:

        @13: Dann sollen die beiden Gemeinden bzw. Schulpflege und Gemeinderat miteinander reden, bis eine Lösung da ist. Notfalls auch auf Druck der Parteien bzw. der Gemeindeversammlungen – z.B. über die Budgetgemeinden.

    • Jeanette Kuster sagt:

      Da gebe ich Ihnen recht. Das Problem in diesem speziellen Fall ist aber, dass der bisherige Spielplatz offenbar sehr toll und eben gratis war. Den hat man plattgewalzt, um darauf einen eher langweiligen, kleinen Gratis-Spielplatz und daneben den kostenpflichtigen Teil hinzustellen. Dh es wurde öffentlicher Spiel-Raum vernichtet, dafür gibts nun einen völlig überteuerten Seilpark.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Frau K. „offenbar“ also laut Hörensagen, laut Aussagen der Unzufriedenen.

        Man sollte bedenken, dass man in einer Mio-Stadt immer Leute finden wird, die irgendeine Veränderung mit Unkenrufen quittieren.
        Einfach aufgrund solcher Unkenrufe einen sozialkritischen Bericht zu verfassen, ist nicht gerade glaubwürdig.
        Wer weiss, vielleicht findet die Mehrheit der Londoner, dass der Kletterpark eine Bereicherung für die Kids ist. Vielleicht hat so ein Angebot gefehlt.
        Wenn man schon etwas thematisiert, müsste man mindestens auch die Gegenseite anhören.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.