Sex mit Bauch

Ein Küsschen auf den Bauch. Und das wars dann auch?

Ein Küsschen auf den Bauch. Das wars dann aber auch.

Diesen Nachtrag zum thematischen Schwerpunkt Schwangerschaft und Geburt schulde ich Leo, dem Kücken unseres Weiberabends. Sie wird in  Monatsfrist mit ihrem ersten Kind niederkommen und monierte gestern echauffiert und etwas kurzatmig, dass sie als passionierte Mamablogleserin zwar detailliert über sämtliche Tücken von Schwangerschaft und Stillen aufgeklärt worden sei, nun bestens Bescheid wisse über orgiastische Geburten und die sexuelle Dürre postpartum. Einzig über den Sex mit Bauch habe noch niemand ein Wort verloren. Hier machte sie eine Pause und holte kurz Luft, gerade so lange, dass wir anderen Frauen uns fragen konnten, ob sie wohl Nachhilfe in Sachen Stellungen brauche. Offensichtlich lag ihr Aufklärungsdefizit jedoch ganz woanders: Einfach das Letzte sei es, zeterte sie, dass nicht einmal wir, ihre  besten Freundinnen, es für nötig gehalten hätten, sie darauf vorzubereiten, dass sie hochschwanger den besten Sex ihres Lebens haben könnte. Wenn er denn mal stattfinde!!

Leo schaute vorwurfsvoll in die Runde, lehnte sich  zurück und tätschelte ihre enorme Trommel, was als doppeltes Fragezeichen interpretiert werden musste. Keine von uns sprang auf und behauptete das Gegenteil. Eine  Art Kamasutra für Menschen mit temporär eingeschränktem Bewegungsradius hätten wir aus Erfahrung und mit vereinter Fantasie ja noch aufstellen können. Aber mit multiplen Orgasmen konnten wir ihr beim besten Willen nicht dienen. Also nickten wir bloss, und unser einstimmiges, aber stummes Mitgefühl machte klar: Nicht nur der Sex nach, auch der vor der Geburt ist ein äusserst heikles Thema. Und einmal mehr liegt die Krux in der Quantität – nicht in der Qualität. Jedenfalls ist Leo mit ihrer unbefriedigten Lust nicht allein. Ein Blick ins Netz genügt. Auf vielen einschlägigen Sites beklagen sich Schwangere über die Papas in spe, die offenbar nicht damit klarkommen, dass mit dem Bauch auch die Libido vieler Schwangeren wächst.

Für Letzteres gibt es eine simple medizinische Erklärung: Die Organe im Becken sind dank der Schwangerschaft besser durchblutet, Scheide und Klitoris sind empfindlicher. Genauso die Brüste. Die Frau ist also leichter erregbar.  Ausserdem stimulieren die Schwangerschaftshormone den sexuellen Appetit. Ganz unwissenschaftlich und natürlich sehr subjektiv ausgedrückt, muss man sich diesen Lust-Cocktail der Natur laut Leo etwa so vorstellen: «Ich setze mich auf einen Stuhl, schlage die Beine übereinander und schon bin ich so spitz, wie einst nach einer halben Stunde exzellenten Vorspiels! Doch jetzt, da ich bei jedem Quickie käme, will er nur noch kuscheln.»

Dafür nun gibt es leider keine simple Erklärung: Die immer wieder formulierte männliche Angst, beim Sex das Baby zu verletzen, ist medizinisch so wenig haltbar wie die These, dass ein Orgasmus vorzeitige Wehen auslöst. Spass im Schlafzimmer ist gemäss den neusten Erkenntnissen für werdende Mamas und ihre Babys sogar gesund. Zumindest in einer normal verlaufenden Schwangerschaft. Wo also liegt der Grund für das sexuelle Rückzugsgefecht vieler Erzeuger? Löst der bevorstehende Versorgerstatus eine akute Migräne aus? Finden Männer hochschwangere Frauen einfach nicht mehr sexy? Oder bloss ihre eigene hochschwangere Frau? Sex mit Bauch ist schliesslich ein beliebtes pornografisches Genre und findet sich in jeder gut sortierten Bibliothek im Netz.

Wir diskutierten und rätselten in trauter Weiblichkeit. Und weil wir der unbefriedigten Leo auch nach stundenlangem Hin und Her nicht einmal eine befriedigende Antwort liefern konnten, reiche ich unsere Fragen hiermit der geschätzten Leserschaft weiter. Kennen Sie das Problem? Und vielleicht gar eine Lösung?

105 Kommentare zu «Sex mit Bauch»

  • michelle sagt:

    Ganz einfach, die Frau soll mit dem Mann ueber ihren Wunsch nach mehr Sex reden, Und er soll seine Bedenken oder Sorgen aussprechen. Und dann schlussendlich sich auf etwas einigen wo beide damit zufrieden sind. Jeder Mann ist anders. Manche findens vielleicht heiss mit einer schwangeren zu schlafen, Andere finden schwangere Frauen nicht so heiss. ODER sie haben tatsaechlich Angst. Es ist also falsch zu sagen, dass Maenner weniger Sex wollen wenn ihre Frau schwanger ist. Es gibt einfach einige Maenner, die das nicht wollen. Leo soll halt ihren Mann fragen, weshalb er weniger Sex mit ihr haben will. Wir koennen ihr da keine Antwort geben. Nur er weiss das.

  • peter spelt sagt:

    hach, wie uns der kopf doch im weg steht! wenn wir mehr auf die zeichen der natur hören würden, dann könnte doch das leben sehr viel einfacher sein. frauen ticken nun mal in einem 28 tage rythmus, ob es uns passt oder nicht. statt ihr kontra zu geben wenn sie in einer pms gesteuerten nörgelattacke rumzickt, könnten wir männer, vorausgesetzt man kennt den hormonstand der frau, doch mit einer angepassten reaktion die situation entschärfen. umgekehrt weiss man aber auch genau, wann man das vorspiel auf ein einfaches „komm her!“ reduzieren kann. ich selber hatte nie vorher und nie mehr nachher eine höhere sexfrequenz, als in den monaten als meine frau schwanger war. mann sollte es nehmen wie einen sonnen tag, einfach zurücklehnen und geniessen, weil verschieben ist nicht!

  • Hans sagt:

    Vieleicht ist es sogar wie eine Pflicht, das Leben mit allen weniger und schönen Seiten weiter zu geniessen, gerade wenn aus einem Paar eine Familie werden darf. Ich bin der Meinung das „nur“ wegen einer Schwangerschaft nicht das ganze Zusammenleben umgekrempelt werden muss. Die Schwangerschaft ist ja ein Geschenk und nicht eine Krankheit!

    Mag sein, dass ich da (noch) nicht aus eigener Erfahrung reden kann, mir aber sicher bin, dass ich jede erdenkliche Chance nützen möchte, alle Facetten der werdenden Familie mit meiner Partnerin zu geniessen, egal ob „Lämpe“ oder „Liebe“!

    Dennoch bin ich mir sicher, dass wir unseren Kindern von Anfang an ermöglichen sollten, an einem „normalen“ Leben teil zu nehmen, dazu gehört auch die Auseinandersetzung Liebe und Sex, und ziemlich sicher auch wärend der Schwangerschaft. Weil wenn nicht, hätte da die Natur bestimmt in irgend einer Art vorgesort, und das mit Sicherheit!

  • Rudi sagt:

    Sie war rothaarig und grünäugig und schön und schlank und ungefähr im vierten Monat. Ich leistete Militärdienst, war übers Wochenende frei und nur etwa eine Stunde entfernt für einen Besuch bei ihr. Was nicht vorgesehen war: Ich blieb über Nacht, und es war mir nicht wohl dabei: Sie war schwanger und verheiratet. Jahre später hörte ich, dass ihre Tochter, mit der sie damals schwanger war, ab 14 mit einer schweren, langandauernden und existenzgefährdenden Anorexia nervosa zu kämpfen hatte….. Was der Fötus erfährt während eines Geschlechtsaktes wissen wir nicht. Dass er sehr viele seelische und körperliche Regungen der Mutter intensiv wahrnimmt, hingegen schon…

  • elab sagt:

    ich habe gemerkt, dass mein freund mich in der schwangerschaft weniger in die arme nimmt, mich weniger berührt und weniger sex mit mir möchte. zusammen haben wir darüber gesprochen. er sagt, dass er das nicht absichtlich macht. er habe nur die idee, dass ich sehr sensibel sei und er mich nicht bedrängen möchte, auch darum, weil er meint, dass für mich die berührungen störend sein könnten. auch sein körper habe sich verändert. erklären auf welche art kann er nicht.
    ich habe ihm erklärt was ich fühle und gerne habe. er äusserte seine wünsche. jetzt ist es schön.

  • Verena sagt:

    Was ich da so lese, erstaunt mich enorm….. Wir haben zwei Kinder, allerdings schon 11 u. 13, aber die Schwangerschaft und der Sex habe ich immer als ganz entspannend und schön in Erinnerung, anders kann ich das wohl nicht bezeichnen. Vielleicht hat es auch mit der Akzeptanz des eigenen Körpers zu tun… Klar, dass man im letzten Monat nicht mehr so gelenkig ist….. aber mit etwas Fantasie und Spass an der Liebe und zum Sex….. und wenn es für beide stimmt…..

  • Rahel sagt:

    @ Thomas

    Kann man das wirklich so verallgemeinern?

  • Thomas sagt:

    die wollen immer sexy und begehrenswert sein – das funktioniert nur mit Liebe – eine Schwangere die du nicht magst ist hässlich

  • Malina sagt:

    ich finde eure kommentare sehr spannend!
    ich habe noch keine erfahrungen mit einer eigenen SS, aber ich bin in der Ausbildung zur Hebamme
    und muss sagen, teilweise sind unbegründete Ängste vorhanden. Unbegründet, aber sehr verständlich.
    Sex gehört ganz natürlich zum Leben und ist auch physisch wie auch psychisch gut für den Körper.
    Dabei werden viele Hormone ausgeschüttet, welche uns gut tun. Sie sind auch angenehm während der SS.
    Und wie bereits einige erwähnt habend, ist die Portio (der Muttermund der Gebärmutter) fest verschlossen.
    Aus Schutz (zum Beispiel vor Infektionen) kann nichts in die Gebärmutter eindringen. Genauso kann das Baby auch nicht einfach rausfallen… Man kann damit auch keine Wehen auslösen, was hingegen bei Durchfall in den letzten Wochen heikel ist.
    Dem Baby kann damit auch nicht Weh getan werden.
    Ausserdem haben manche Kinder im Bauch Freude an Bewegungen, vielleicht auch dabei.
    Jede Mutter sollte am besten wissen, wobei sie sich wohl fühlt.

  • Medina sagt:

    @willi

    ich selber war noch nie schwanger, kann aber nachvollziehen, dass sich einiges im körper der frau ändert, sei es zu vermehrtem oder verminderten sexual- bez. nähebedürfnis. dass deine frau sich allerdings so sehr von dir zurück zieht, ist doch sehr ungewöhnlich. auch wenn sich der körper deiner frau und ihr bedürfnis nach nähe zu dir, aus hormonellen oder welchen gründen auch immer, noch so sehr verändert hat: von fast täglichem sex zu kaum mehr ein wort für einander? auch für euer/e kinder, ihr solltet da dem grund für diese änderung irgendwie auf die spur gehen.

  • Lea sagt:

    Wenn ich schwanger wäre, würde ich glaub ich nicht Sex haben, da ich die Vorstellung verstörend finde mit einem Lebewesen im Bauch Sex zu haben. Das geht niemanden an, auch kein Kind im Bauch.

  • Willi sagt:

    Auch bin mächtig frustriert. Meine Frau befindet sich in der zweiten Schwangerschaft und seit nunmehr drei Jahren hält unsere Flaute an. Hatten wir vorher fast täglich Sex, kann ich mich jetzt schon nicht mehr erinnern, wie es beim letzten Mal war. Nicht nur der fehlende Sex macht mir zu schaffen, sondern die nahezu komplett fehlende körperliche Nähe. Wenn es einmal zu Zärtlichkeiten kommt, dann bin immer ich der aktive Part. Mittlerweile sind wir bei einem flüchtig hingehauchten Kuss angekommen. Auf jede Form von körperlicher Nähe (ich rede hier nicht von Sex) reagiert meine Frau ablehnend. Nun weiß ich nicht mehr weiter und befürchte, dass ich das nicht mehr lange aushalte. Ich trinke eigentlich nur zu Feierlichkeiten, jetzt greife ich schon mal zu Bierflasche – ein bescheidener Trost – eher keiner. Wir haben gelernt, uns anzuschweigen. Komme ich von der Arbeit nach Hause und frage: ,Was gibt es Neues?‘ bekomme ich ein ,Nichts‘ als Antwort. Alles, was ich erfahren will, muss ich erfragen. Von unserer zweiten Schwangerschaft bekomme ich nur soviel mit, dass alles bestens verläuft und sonst nichts. Mir reicht das nicht. Immer ist sie müde. Berühre ich sie, ist sie kitzelig. Nehme ich sie einfach in den Arm, dann ist sie es die sich löst. Anfangs glaugte ich ihr, als sie sagte, die ständige körperliche Nähe mit unserem Kind, kompensiere das Bedürfnis nach körperlicher Zuwendung. Dies mag ja ihre Erklärung sein, ich fühle mich davon jedoch vollkomen ausgeschlossen.

  • medve sagt:

    …. also ich muss nach nunmehr einem Jahr fast gänzlich ohne Sex sagen ……. das ist echt verdammt hart für mich ….. auch wenn unser Baby einfach super süß ist und ich, wie zumindest nachwievor glaube meine Frau noch liebe! Ich bin echt verdammt angefressen, denn ich hatte nie etwas gegen schwangere Frauen ….. nun weiss ich gar nicht mehr ob ich ich mir nochmal ein Kind wünschen würde…… das würde ja dann insgesamt bis zu drei Jahre ohne Sexualleben bedeuten. Manchmal frag ich mich echt ob das normal ist ….. für meine Frau ist es das jedenfalls und sie weist mich nun schon seit letzten November ab. Das kratzt echt extrem an meiner Motivation, manchmal hab ich sogar Zweifel, ob ich alles richtig gemacht habe!!!

  • Secutor sagt:

    Nach dem Beitrag habe ich noch länger Zeit nachgedacht .Da kam mir plötzlich der Einfall, dass die Vagina nicht „geheilgt“ gewesen wäre, wenn unser Sohn per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen wäre. Ich denke auch die Schuld, die ich heute noch empfinde, ob der Schmerzen, die meine Frau durchmachen musste, wär nicht über mich gekommen.

  • Secutor sagt:

    Also ich erinnere mich nur zu genau: Angesichts des Bauches meiner Frau war ich so mit Sorge um das Wohlbefinden von Weib und Kind erfüllt, dass Sex kein Thema war. Auch nach der Geburt war die Vagina lange Zeit „geheiligt“.

  • Joy sagt:

    Ich verspührte in der ganzen SS keinen vermehrten Drang nach Sex und gegen Ende der SS überhaupt nicht mehr da ich mich absolut unförmig fühlte!
    Meinen Mann hingegen hat die SS überhaupt nicht gestört, er war und ist noch immer eher gefrustet über meinen Libidorückgang

  • Harry sagt:

    @Peter Hey Peter der Muttermund ist bei der Schwangeren so was von dicht, da kotzt Dir niemand in die Stube und die schaukelnden Bewegungen geniesst das Baby sowieso.

  • Stefan sagt:

    @Mirko -> Frag Deine Partnerin – sie weiss es am besten.

  • solitaire1004 sagt:

    @mann: SS ist die medizinische geläufige Abkürzung für Schwangerschaft

  • Mirko sagt:

    Welche Stellung soll man sich suchen beim Sex während der Schwangerschaft?

    Bitte un Aufklärung, da ich keine Ahnung habe.

    Vielen Dank.

  • Andreas sagt:

    Schwangere Frauen sind wie Quallen. Und Quallen geht man am besten aus dem Weg.

  • Peter sagt:

    Ich finde schwangere Frauen einfach extrem unsexy und ich denke da bin ich nicht der einzige

  • Rugi sagt:

    Am Schluss war alles so weich, dass ich fast nichts mehr gespürt habe. Das mit dem Sperma, das das Kind eindeckt, habe ich auch gedacht.

  • Bob sagt:

    Erfahrungsbericht. Als meine Partnerin schwanger war, hatten wir ein total „neues“ Sexualleben. Im „normalen“ Leben war ich derjenige, der viel öfters Sexlust verspürte als meine Frau. Oft war ich diesbezüglich frustriert. Während der Schwangerschaft genoss ich die Lust meiner Partnerin sehr. Ab dem 7. oder 8. Monat allerdings, hatte ich Hemmungen in ihr zu kommen, da ich mir vorstelle (absurderweise) dass mein Baby mit Sperma eingedeckt wird…. und später hatte ich Angst davor eine Frühgeburt auszulösen… Nun hatte meine Frau den Frust…

  • redlobster sagt:

    Ich persönlich finde schwangere Frauen seeeeeeeeeeeehr sexy.
    Bin single und im moment ist Vater werden kein Thema.

    Aber wenn eine zukünftige Partnerin schwanger wäre…..

    Auf der anderen Seite muss ich einigen Vorrednern Recht geben: wenn es im Normalzustand schon sexueller Notstand ist…
    Ich habe schon mal eine Beziehung aufgelöst, in der ich immer der Fragende (und Abgewiesene) war. Beziehung ohne ein aktives und erfüllendes Sexualleben kann ich mir nicht vorstellen.

  • Henri sagt:

    @ Luise sagt:
    meine Rede: mit dem Essen kommt der Appetit, und warum nicht mal dem anderen zuliebe Sex mitmachen?
    Schliesslich gehe ich ja auch mal meiner Frau zuliebe mit an einen XY-Anlass, oder – und finde es nachher gut, dabei gewesen zu sein.
    Aber die Emanzipation hat besonders des Frauen eingereded, sie können doch immer nein sagen, und ein nein sei doch ein nein und damit Basta:
    – Nein + Nein => Kein Sex (ist ja klar)
    – Nein + Ja => Kein Sex
    – Ja + Nein => Kein Sex
    – Ja + Ja => Sex = eher selten

    @BigMac
    Im Allgemeinen hat BigMac zweifelsohne recht: meist will der Mann mehr Sex als die Frau, und darum ist der Mann immer auf Entzug und immer in der „Bittsteller“-Rolle, und die Frau meist die Nein-Sagerin.
    Aber ich kenne mindestens zwei Paare, wo das umgekehr ist, dh. die Frau hat mehr Appetit auf Sex als der Mann, und da sehe ich auch, dass dann prompt die Frau ständig in Not ist, im „Mangelmodus“ läuft (und der Mann dann diese „Machtstellung“ wie selbstverständlich nutzt, um alles unter Kontrolle zu haben, so wie es ihm gerade passt….

    Sehr interessant zu beobachten als Aussenstehender!

  • Katharina sagt:

    „qualitativer- und quantitativer Hinsicht ausreichenden Sex“….. USDA certified Hunk!

  • Laura B sagt:

    Der letzte Kommentar von BigMac bringt auch meine Meinung und Ansichten gut auf den Punkt.
    Oft kommt bei mir „der Appetit beim Essen“ und wenn mal nicht, so freue ich mich dennoch, meinem Mann zu dienen und ich kann den Sex ja auch so geniessen. Sex ist ja nicht eine störende oder gar lästige Sache!! Das „schlimmste“ das passieren kann, ist, dass man Zeit investiert und schlussendlich doch „nicht auf seine Kosten kommt“, wie es ein Kommentar früher nannte. Ich finde das einen interessanten Ausdruck: „auf seine Kosten kommen“. Was für Kosten sind denn das? Die Kilokalorien die verbrannt wurden? Die Erwartung eines Orgasmus‘, der nicht eintraf? Mir persönlich macht es nichts aus, einmal in der Woche Sex zu haben, ohne einen Orgasmus zu haben. Die anderen drei/vier Mal mit machen das absolut wett.

  • Werni sagt:

    Jetzt mal ehrlich Männer, wer von den Männern, die nur 2 mal Sex während der Schwangerschaft hatte, hatte vorher mehr als einmal pro Woche Sex?

  • Jürg sagt:

    Zu diesem Thema kann ich nur sagen, was auch ausserhalb der Schwangerschaft gilt: Ich esse 2 mal a m Tag, ich gehe 2 mal am Tag aufs Klo, ich putze 2 mal am Tag die Zähne, und ich mache 2 mal am Tag Liebe, ein natürlicher Vorgang wie die andern auch! Was soll also das ganze Gewäsche. Und wenn sie nicht will? Ja geh ich etwa nicht aufs Klo, weil sie nicht will??

  • markus h. sagt:

    viele frauen fühlen sich erst dann als frau, wenn sie ständig erobert werden und denken sogar noch, dass sich der mann erst dann als mann fühlt, wenn er erobern „darf“. leider (für diese frauen) hat die emanzipation der geschlechter einen anderen sachverhalt zu tage gefördert. den „fünfer und s weggli“ – den stets erobernden macho, der trotzdem einfühlsam und treu ist -, den gibts nicht bzw. nur im märchen. ständig in die rolle des kühnen, daherreitenden verführers gedrängt zu werden, ist am anfang einer beziehung unbefriedigend, danach sehr und am schluss kommt man sich vor wie triebtäter. auch ein mann (oder zumindest die frau in ihm) möchte zuweilen erobert werden. vielleicht wittern die scheinbar sexunwilligen männer schwangerer frauen einfach nur die chance, wenigstens für ein paar monate den spiess umzudrehen.

  • Papa Moll sagt:

    Merkt die Frau vielleicht bald mal, dass wir Männer doch nicht so einfach sind wie sie es gerne darstellen? Alle die noch immer meinen, dass da gewissen Verständnisprobleme bestehen, ja – die haben wohl recht.

  • Mann sagt:

    BigMac sagt: „einerseits … immer derselbe Partner muss “ziehen” und der andere “mitmachen”. Andererseits scheint mir die grundsätzliche Bereitschaft, sich überhaupt “überreden” zu lassen, oft nicht gegeben.

    Interessant ist, dass sogar wenn die „grundsätzliche Bereitschaft“ gegeben wäre, das „immer der selbe muss ziehen“ schlussendlich die Frustration mit sich bringt.

    „grundsätzliche Bereitschaft“ genügt auf lange Zeit nicht, weil es das Geben und Nehmen aus dem notwendigen Gleichgewicht wirft.

    Tronje sagt: „Eine Partnerschaft befindet sich ab Feststellen einer chronischen sexuellen Unterversorgung in Liquidation.

    Ja, tatsächlich. Es geht da nämlich die Intimität verloren. Es stellt sich das Gefühl ein: „Du willst mich nicht“!

    Robert sagt: „Wie sehr ist das Glück davon abhängig, dem Trieb folgen zu können?

    Wie lange kann man sich selber verleugnen? Oder: Wie kompensiert man den Trieb? Wird man durch Luft-Schlucken satt? Ersetzen die Worte „Ich liebe Dich“ die Zärtlichkeit?

  • Biene sagt:

    @Tronje: Stimme vollkommen zu! Lieber alleine als ein „murks“ zu zweit!
    @BigMac: Es kann wirklich nicht sein dass immer der gleiche Partner ziehen muss, es fühlt sich auf dauer einfach schrecklich an! Und btw das kann ebensogut die Frau sein, die dann den Mann mitziehen muss!

  • Tronje sagt:

    @Robert: Da es in unserer westlichen Gesellschaft offensichtlich nicht möglich scheint, Leibe, Sex und Partnerschaft von einander zu trennen und aufgrund eigener Erfahrungen bin ich Heute unter keinen Umständen mehr bereit, eine Partnerschaft zu führen ohne oder ohne in qualitativer- und quantitativer Hinsicht ausreichenden Sex. Die Kompensation des unbefriedigenden Sexuallebens durch andere Qualitäten einer Partnerschaft sind in der Regel kaum möglich. Die Partnerschaft hat somit ein sehrgrosses Frustrationspotential. Für mich ist es daher einfacher alleine kein befriedigendes Sexualleben zu haben, als zu zweit. Mein aktueller Standpunkt: Eine Partnerschaft befindet sich ab Feststellen einer chronischen sexuellen Unterversorgung in Liquidation.

  • Thomas sagt:

    …der smiley zieht diesen 2. absatz auch nicht mehr aus dem sumpf.

  • BigMac sagt:

    @Luise: genau meine Meinung. Nach der Lektüre verschiedenster (seriöser) Bücher zum Thema Sexualtherapie ist das für mich die wichtigste Erkenntnis: Gibts nur Sex wenn beide gerade so richtig Lust haben, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass die Häufigkeit von gemeinsamem Sex gegen null tendiert. Der eine oder andere hatte einen schlechten Tag, ist gerade müde, Stress mit den Kids, will gerade eine Sportsendung ansehen, etcetc. „Der Appetit kommt beim Essen.“ Richtig! Wieso sich nicht einfach auf Sex einlassen resp. sich dazu überwinden, auch wenn man selbst nicht unbedingt gerade Lust hat? Das ganze erinnert mich in solchen Momenten etwas an Sport. Auch hier braucht es ab und zu Überwindung aber wenn man mal dabei ist, macht es Spass und danach fühlt man sich besser. Am einfachsten geht auch hier das „Überwinden“, wenn man einen Partner hat und sich gegenseitig mitziehen lässt, wenn einer mal keine Lust hat. Das Problem scheint für mich einerseits im grundsätzlich meist unterschiedlichen Häufigkeitsbedürfnis zu liegen – unabhängig von der Qualität, d.h. immer derselbe Partner muss „ziehen“ und der andere „mitmachen“. Andererseits scheint mir die grundsätzliche Bereitschaft, sich überhaupt „überreden“ zu lassen, oft nicht gegeben.

    Ich habe ein wenig den Eindruck, dass über die letzten Jahrzehnte vor allem den Frauen eingeimpft worden ist, Sex dem Partner zuliebe ja nicht zuzulassen. Das würde sie zum sexuellen Objekt degradieren, sei erniedrigend, ungerecht, primitiv, etc.. Sex nur, wenn beide Lust haben! Ich habe zwar versucht, mich Geschlechtsneutral auszudrücken, in meinem Bekanntenkreis ist die Rollenverteilung jedoch überall gleich (egal ob Schwanger oder nicht): Er hat fast immer Lust. Damit läuft das Ganze auf „nur wenn Sie Lust hat“ hinaus. Es würde mich wirklich interessieren, warum Frauen aus Sex – mit ihrem festen Partner notabene – so ein Riesenthema machen. Fühlt es sich so schlecht an, vom Partner begehrt zu werden? Ist Geschlechtsverkehr für eine Frau so unangenehm oder geht es eher um Kontrolle resp. Macht – Stichwort „Sexentzug“?

  • dave sagt:

    also wenn man das ganze biologisch sehen möchte, so ist ein schwangeres Weibchen für’s Männchen erst mal „getane Arbeit“…da weiter zu begatten ist ineffizient. Es soll ja auch Studien geben, wonach Frauen dann als am attraktivsten wahrgenommen werden, wenn das Risik…äh, die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft am höchsten ist. Man könnte daraus den Umkehrschluss ziehen, dass sie am unattraktivsten sind, wenn p=0 weil bereits schwanger ..dass der Blick durch die evolutionsbiologische Brille nicht die ganze Wahrheit offenbaren kann, zeigt sich allerdings schon alleine daran, dass es Männer gibt, die auf Schwangerschaftspornos stehen…

    also rein optisch sprechen mich persönlich Schwangere überhaupt nicht an….aber wenn es die eigene wäre und sie besonders empfindsam oder spitz wäre, das könnte durchaus interessant sein….selbst wenn ich von der Gesamtsituation her garr nicht angetörnt wäre, wär’s mir schon alleine deshalb wert, um mit ihr das zu erleben und zu geniessen wie sie abgeht und mich für sie zu freuen. 🙂

  • zysi sagt:

    ….das ist aber unerhört, schliesslich haben männer nichts „zu bedürfen“….und schon gar nicht sich zu beschweren

  • Sibiylle sagt:

    Ich habe ja auch schon von Männern gehört, die sich doch tatsächlich erdreisten, sich zu beschwehren, weil die HOCHSCHWANGERE Frau Ihre sexuellen Bedürfnisse nicht mehr befriedigt.

  • Susanna sagt:

    @Robert: Kann mich noch aus einer früheren Beziehung daran erinnern, dass er stets müde war, und keine Lust hatte. Ich habe das damals sehr auf mich bezogen. Irgendwann brachte eine Untersuchung ans Licht, dass er Schlaf Apnoe hatte, und in der Nacht keine Luft kriegte. Mit der richtigen Therapiemethode war danach alles wieder gut.
    Ohne guten Sex fühle ich mich einfach nicht so richtig lebendig. Daher denke ich schon, dass mein Glück teilweise davon abhängig ist, dass dieser Teil in meinem Leben stimmt. Mit einem Partner, der kein Interesse an Sex hat könnte ich mir keine längerfristige Beziehung vorstellen.

  • Elisa sagt:

    Der Beitrag von Mum trifft genau ins Schwarze. Frauen (und Männer) sehen sich in vielen Lebenslagen mit völlig unrealistischen Erwartungen konfrontiert. Als Frau soll man schlank und rank sein und wenn man schwanger wird und an Gewicht zulegt, soll man sich damit grad besonders feminin und sexy fühlen. Wenn das für manche Frauen zutrifft, umso besser. Aber andere empfinden die Schwangerschaft nicht als ihre glamouröseste Zeit und haben wenig Lust auf Sex. Die meisten Paare kommen damit zurecht, würde ich mal schätzen.

  • Robert sagt:

    Irgendwo interessiert mich langsam, was das „Keinen-Sex-Haben“ denn eigentlich in euch Einzelnen so auslöst. Wie sehr ist das Glück davon abhängig, dem Trieb folgen zu können?

    Einfach mal aus dieser Perspektive, ohne einen Vortrag über Liebe daraus zu machen…

  • Peter sagt:

    Wäre ich ein Embrio, würde ich es nicht haben wollen, dass mir jemand in die Stube kotzt.

  • Luise sagt:

    @Rahel: Ich finde, man kann ganz gut ab und zu mit dem Partner Sex haben ohne dass man unbedingt wild darauf ist. Auch das ist Liebe. Der Appetit kommt beim Essen-;)

  • Alexandra A. sagt:

    @maia – was wäre eine gute Abkürzung? Vielleicht könnten wir da etwas in die Wege leiten! 😉

  • Luise sagt:

    Spannend all die Kommentare. Ist wohl schon so. Die sexuellen Beziehungen sind so verschieden wie die Menschen. Ob mit oder ohne Schwangerschaft. Ich staune, wieviele Menschen noch vor Angst und Ammenmärchen beherrscht werden. Sanfter Sex und ein Orgasmus kann niemals eine Fehlgeburt auslösen.

    Meine 1. Schwangerschaft liegt 30 Jahre zurück – die 2. 23 Jahre – ich liess mir gern mit Lust die Übelkeit vertreiben. Und als ich noch die Mens hatte fand ich Zärtlichkeit und Lust auch das beste Mittel gegen Migräne. Sex ist ein ganz tolles Schmerzmittel;-) Die Lust auf Sex schwand ein bisschen als wir Nacht für Nacht von den Babys geweckt wurden. Aber das geht sooo schnell vorbei.

  • Papa sagt:

    Spannende Sache. Wir haben es leider – insbesondere in der zweiten Schwangerschaft – etwas anders erlebt, als besagte Leo: Neben Ischias und brutalen Rückenschmerzen war da eine beinahe vollständig verschwundene Libido bei Mama das Problem. Sie hatte einfach keinen Bock. An mir lags nicht – ich steh auf meine schwangere Frau… 😉

    Was mich interessieren würde: Unsere beiden Kinder sind nur 18 Monate auseinander. Kann es sein, dass Mütter, die rasch wieder schwanger wurden, in der zweiten Schwangerschaft weniger Lust verspüren? Ich erinnere mich an einen lesenswerten Post vom März (Haben Sie noch Sex – oder schon Kinder?) in dem festgestellt wurde, dass mit dem Kind auch die Lust verschwand (war bei uns eben auch so). Wie erlebt ihr das?

  • dadia sagt:

    @mum und amélie
    Ich bin nun in der 31. Woche schwanger und schlage vor zu differenzieren zwischen Frühschwangerschaft und übrige Schwangerschaft: Die ersten 3 Monate war mir auch elend übel – Sex (inkl. Körpergerüche riechen) war unmöglich. Nach dieser Phase ging die Übelkeit weg – und siehe da, nun erwachte die Lust – und tatsächlich mehr als unter „gewöhnlichen“ Umständen. Schwangerschaft ist nicht gleich Schwangerschaft – auch bei einer einzigen Person.

  • Sonja sagt:

    Mein Freund schaut mich nach unserem 10. Mal mit grossen Augen an, denn soviel Sex hatte er in der vergangen Beziehung während 3 Jahren, bei uns dauerte es 1 Woche. Aber auch nach der Verliebtheitsphase und trotz Schichtarbeit (daher sehen wir uns nicht so oft) bei beiden von uns, bringen wir es auf 2-3 Mal die Woche.

    An all die Männer die sexuell ausgehungert werden. Wieviel Sex gab es denn vor der ersten Schwangerschaft? Vermutlich war auch vorher nicht alles im Lot und wenn das stimmt, warum hat Mann/Frau tatsächlich das Gefühl, dass es mit der Zeit besser wird?

  • Anonymous sagt:

    Ok, schön zu wissen, dass ich einen intensiven Orgasmus hätte, wenn es mir nicht vorher schlecht würde. 😉 Und das tut es halt im Moment, auch wenn das für einige unverständlich wäre. Ich plädiere einfach dafür, dass man das alles nicht so dogmatisch sieht. Wer will, der soll, wer nicht will (oder besser: aus irgendwelchen Gründen keine Lust hat), der soll nicht müssen. Sex soll ja eigentlich Spass machen und nicht Pflicht sein.

  • Amélie sagt:

    @Mum

    Es geht nicht darum, ob du mehr Lust auf Sex hast, sondern dass der Orgasmus viel intensiver ist. Wenn du das ungenutzt verstreichen lassen willst, dein Entscheid. Ich plädiere eher für intensivst geniessen, solange es anhält. Es hilft auch dabei, die Schwangerschaft in positiver Erinnerung zu halten. Wer will schon ein Leben lang an die Übelkeit zurück denken.

    NB: Der Sex erhöht das Fehlgeburtsrisiko in keinster Form.

  • maia sagt:

    @alexandra a: Stimmt mich aber schon auch nachdenklich und traurig, dass sich niemand gegen diese (fürchterliche) Abkürzung wehrt…..

  • zysi sagt:

    wie kann ich von meinem keyboard aus unter die bettdecke von Leo schauen, um ihr ratschläge resp. erklärungen zum männlichen verlangen bieten zu können?

    aha, unter die eigene bettdecke gucken und feststellen, dass da weder leo noch ihr mann (das wäre dann ich ?!?) zu finden sind und vermutlich auch nicht die gleiche gymnastik-übung praktizieren wie die besagten…

    aber spielt keine rolle, hauptsache ich habe mich mitgeteilt….

    nun konkret:
    1. frage: nein, das problem kenne ich nicht; nur die gemeinsame besprechung darüber
    2. die lösung gebe ich sicher nicht preis, da copyright 🙂 / aber ich meinte,
    2a) ein anforderungsprofil von Leo z.Hd. ihres „weichen“ mannes könnte helfen, denn dabei erkennt diese vielleicht auch verbesserungspotential ihrerseits …..
    2b) nochmal und möglichst rasch schwanger werden

  • Mum sagt:

    Mir ist im Moment übel am Morgen, am Mittag, am Abend… Und nein, ich habe keine Lust jetzt. Und ich lasse mir jetzt auch kein Problem aufschwatzen deswegen. Und ja, ich habe Angst vor einer Fehlgeburt. Und ja, ich bin sooooo müde vom Arbeiten, vom Kindbetreuen, vom Haushalt und von der Übelkeit. Und ja, ich habe einen begehrenswerten Mann und ich liebe ihn über alles. Ich liebe ihn noch mehr, weil er meine Lage versteht und sich mit mir auf andere, lustvolle Zeiten freut (die auch nach der Geburt des ersten Kindes wieder eingetroffen sind). Versteht mich richtig: Ich finde das toll, dass es Frauen gibt, die in der Schwangerschaft auf Touren kommen. Aber das muss nicht sein. Und wenn es nicht so ist, dann soll es nicht als pathologisch angesehen werden. Die Beziehung muss nicht krank sein, nur weil man gerade mal etwas pausiert. Zumal sich Zärtlichkeit und Sex auf viele Arten manifestieren kann. Langsam nimmt nämlich der Druck auch für Schwangere zu: Nicht zu viel zunehmen, nachher wieder schlank und rank sein (nach Klum und nach einem Monat!) und mittendrin immer auch die Sexgöttin markieren, sonst läuft etwas falsch. Ob sich wohl unsere Mütter und Grossmütter auch so einen Druck gemacht haben? Ich glaube kaum. Fazit: Wenn Paare Lust auf Sex haben, während der Schwangerschaft, dann bitte mit Vergnügen und holla die Waldfee. Und wenn einer (ob Mann oder Frau) sich weniger gelüstet, dann sollte die Beziehung tragfähig sein, man muss miteinander reden, ggf. Verständnis zeigen resp. es können auch andere Varianten der Zuneigung gesucht werden. Schwierig wird es wohl, wenn die Libido-Unterschiede zwischen Mann und Frau zu sehr divergieren. Aber das gilt für alle Lebensphasen, nicht nur für die Schwangerschaft. Deshalb: Gleich und gleich gesellt sich gern. Und ja: Sex nach einer Pause kann auch sehr prickelnd und wieder neu sein, man sollte das nicht unterschätzen. 😉

  • Nicole Althaus sagt:

    @Hansueli: Betreffender Name ist selbstvertständlich geändert und der Blogeintrag ganz im Sinne aller Ladies der Gruppe 🙂
    @Leonidas: Es liegt mir fern, dem männlichen Geschlecht Vorwürfe zu machen. Mich interessiert bloss seine Meinung. Und viele andere Frauen, so nahm ich an, auch. So wie es auch viele Männer, übrigens zu Recht, interessiert, warum viele Frauen nach der Geburt keine Lust auf Sex verspüren.

  • Mann sagt:

    Alexandra A. sagt: „Blödsinn, so wird ‘Schwangerschaft’ IMMER abgekürzt

    Ah, ok. Gut, der Kontext ist hier ja gegeben.

    Alexandra A. sagt: „Vielleicht sollten Sie vorsichtiger sein mit Blödsinn schreiben

    Ah, danke. Blödsinn also. Gut, bin auch schon weg. Tschüss.

  • karin sagt:

    Luise sagt: “Keine Lust auf Sex muss meiner Meinung nach weder an der Schwangerschaft noch am Ausbleiben der Mens liegen. Ausser frau hat starke körperliche Beschwerden liegt es immer an der Beziehung.”

    so verallgemeinern kann man das nicht. beziehungsschwierigkeiten können eine ursache sein, aber es gilt zu bedenken, dass jeder mensch über eine andere libido verfügt, die natürlich nicht ein leben lang gleich ausgeprägt sein muss. zwischen nymphomanie und asexualität gibt es ausprägungen in allen graubereichen. die schwierigkeit besteht darin, einen partner mit ähnlicher libido zu finden.

  • Maite sagt:

    Sex während der Schwangerschaft ist im übrigen auch gute Vorbeugung gegen (für Mutter und Kind gefährliche) Präeklampsie.

  • Alexandra A. sagt:

    @Mann – Amélie sagt: “merken aber schnell, wie grandios das in der SS ist.” – Evtl. solltet Ihr da etwas vorsichtiger sein mit Abkürzungen.

    Blödsinn, so wird ‚Schwangerschaft‘ IMMER abgekürzt, darum reden die Ärzte usw. von 22. SSW (Schwangerschaftswoche). Vielleicht sollten Sie vorsichtiger sein mit Blödsinn schreiben (nicht nur wegen dem SS-Kommentar).

  • Rahel sagt:

    @Luise. Ich denke schon, dass die Schwangerschaft einem die Lust rauben kann- genau so, wie es auch das Gegenteil gibt.
    Ich habe schon genuegend andere Frauen getroffen, die genau so wie ich, waehrend der Schwangerschaft keine Lust auf Sex verspuerten…
    Ich denke nicht, dass die Unlust an meiner Beziehung mit meinem Mann liegt. Wir haben ueber diese Problem gesprochen. Natuerlich ist es nicht einfach fuer ihn, aber er will auch nicht, dass ich einfach ihm zuliebe Sex habe, ohne dass es mich befriedigt/ ohne dass ich wirklich will… Was alles nicht heisst, dass nun waehrend 9 Monaten tote Hose war.
    Zum Glueck legt sich diese Unlust auf Sex nach der Geburt wieder- so war es auf jeden Fall nach meiner ersten Geburt. Lese ich allerdings einige Beitraege hier, dann kommen mir Bedenken- allerdings muesste man dann wohl eine Therapie machen…?!

  • Biene sagt:

    Ich denke manche brauchens öfter und manche kommen mit 6mal Jährlich (oder weniger..huch) aus. Schlimm wenn sich 2 total gegensätzliche Partner ineinander verlieben. Der eine will dann immer und der andere nie, das kann ja auf Dauer nicht gut gehn! Bei Schwangerschaften muss das wohl ähnlich sein… bei manchen stirbt die Libido, bei andern blüht sie auf. Kommunikation und Akzeptanz ist dann das A und O!

  • Mann sagt:

    Luise sagt: „Keine Lust auf Sex muss meiner Meinung nach weder an der Schwangerschaft noch am Ausbleiben der Mens liegen. Ausser frau hat starke körperliche Beschwerden liegt es immer an der Beziehung.

    Tja, so wird es wohl sein. Und da darüber nicht gesprochen wird (sei kein Thema, mein sie), geht die Beziehung wohl in die Brüche.

    Sei kein Thema könnte zwar tatsächlich heissen, dass es in der Beziehung aus Sicht der Frau kein Problem gibt. Nur, wo dann? Luise meint ja selber: „Wenn es keine körperlichen Beschwerden sind, liegt es immer an der Beziehung.“

    Tja, aber es ist gut zu wissen, dass am Ende doch ich was falsch gemacht habe.

  • karin sagt:

    @leonidas, eigentlich könntest du dich auch freuen, dass es frauen manchmal nicht anders geht. ausserdem hab ich im blog und in den beiträgen bis jetzt noch keine vorwürfe gegen die lustlosen männer gelesen. es geht doch einfach darum, nach gründen zu suchen, so wie bei der lustlosen frau schon seit längerem nach gründen gesucht wird.

  • Mann sagt:

    Susanna sagt: „Es gibt genügend Frauen, die auch nach 5 und mehr Jahren Beziehung noch täglich Lust auf ihren Mann/Freund haben.

    lol. Jaja, vor allem täglich.

    Susanna sagt: „Und Männer, die wirklich gut im Bett sind und ihre Partnerinnen als Sex-Partnerin und nicht als Sex-Objekt wahrnehmen, haben meiner Erfahrung gemäss auch kein Problem, zu ihrem Sex zu kommen.

    Was ist denn schon „richtig gut im Bett“? Und: Kann eine Frau dem Mann den nicht auf die Sprünge helfen, wenn sie findet, er sei nicht gut genug? So in 5 und mehr Jahren sollte das doch möglich sein.

    Susanna sagt: „Der Art von Denkweise, die sich in “sie lässt mich nicht ran” ausdrückt, liegt keine besonders frauenfreundliche Sexualität zugrunde.

    Nun, bei mir liesse sie mich ja ran. Nur eben: Masturbieren kann ich alleine.

    Susanna sagt: „Wenn er sexuell nur an sich denkt, rächt sich das wohl irgendwann damit, dass sie keine Lust mehr hat. Es könnte aber auch ganz anders sein.

    Ja, klar. Nur stimmt das einfach nicht, dass Mann nur an sich denkt (Wir sind ja nicht ewig 16 Jahre alt). Er möchte ja ein gemeinsames Erlebnis. Nur gibt es da offenbar Frauen, die rein gar nichts mehr verspüren.

    Tote Hose, nennt man das. Die halten dann einfach noch hin, weil Mann es angeblich braucht. Aber Mann braucht es so auch nicht. Sorry.

  • Luise sagt:

    @Mann. Vielleicht liegt es an etwas anderem als an der Menopause dass deine Frau keine Lust hat?

    Keine Lust auf Sex muss meiner Meinung nach weder an der Schwangerschaft noch am Ausbleiben der Mens liegen. Ausser frau hat starke körperliche Beschwerden liegt es immer an der Beziehung.

  • Robert sagt:

    Offensichtlich „verhebt“ die simple medizinische Erklärung doch nicht so ganz – wenn es schon hier so viele Gegenbeispiele gibt. So war das auch bei meiner Frau – Leo-Effekt nicht feststellbar.

    Aber Frauen dürfen sowas ja auch einfach als wertvolle Lektion mit auf den weiteren Lebensweg nehmen: So fühlen sich „umgekehrte Vorzeichen“ konkret an! Wieso soll Frau nicht mal spüren, wie sich Männer ab und an fühlen? Das könnte auch dazu beitragen, dass man sich künftig ein wenig besser versteht…

    (Und mal ganz ehrlich: Ein wenig Schadenfreude kann ich mir beim besten Willen hierbei nicht verwehren. Genauso wie ein wenig schlechtes Gewissen, weil das „Gegenrecht“ ja eingentlich kaum existiert.)

  • Kurt sagt:

    @Hansueli, ob BlogschreiberInnen zwangsläufig immer ihr Privatleben beschreiben? Die Möglichkeit, fiktive Figuren auftreten zu lassen, bietet sich ja nicht nur den Romanschreibern an…

  • Leonidas sagt:

    @Amélie: bitte konzentrier dich beim lesen meiner beiträge etwas. die von dir erwähnte formulierung stammt nicht von mir (evtl. big mäc?). abgesehen davon stimme ich deiner aussage völlig zu: dass nämlich die männer, welche ihre frauen sex. abweisen statistisch irrelevant sind. umso mehr finde ich dann das thematisieren von leos fall eine faust ins gesicht aller männer, welche über jahre sexuell ausgehungert werden (und glaub mir, dies sind einige an der zahl), nur weil ihre partnerin keine lust hat, müde ist, sich selbst nicht attraktiv findet usw. (zumeist alles probleme, welche sie mit sich selbst haben).

  • Susanna sagt:

    @Leonidas et al.: „Mit dem Sex-Frust, welchen Leo während ihrer Schwangerschaft hat, muss der Grossteil der liierten Männer fast zeitlebens (mit Ausnahme der Verliebtheitsphase) klarkommen. Dann scheint es beinahe schon grotesk, dass in diesem Blog einmal mehr der Mann auf der Anklagebank steht, weil er offenbar die schwangerschaftsbedingte Lust der Frau nicht zu befriedigen vermag. Armer Hetero-Mann, Du bist das Arschloch des Jahrhunderts.“

    Es gibt genügend Frauen, die auch nach 5 und mehr Jahren Beziehung noch täglich Lust auf ihren Mann/Freund haben. Und Männer, die wirklich gut im Bett sind und ihre Partnerinnen als Sex-Partnerin und nicht als Sex-Objekt wahrnehmen, haben meiner Erfahrung gemäss auch kein Problem, zu ihrem Sex zu kommen. Der Art von Denkweise, die sich in „sie lässt mich nicht ran“ ausdrückt, liegt keine besonders frauenfreundliche Sexualität zugrunde. Wenn er sexuell nur an sich denkt, rächt sich das wohl irgendwann damit, dass sie keine Lust mehr hat. Es könnte aber auch ganz anders sein.

  • Carine sagt:

    Liebe Leo (vom Artikel), dein Bedürfnis schon mal dem Mann kommuniziert? Meistens finden die Männer das nämlich ganz toll, wenn man ihnen sagt, dass man Lust auf Sex hat.

  • Hansueli sagt:

    Leos Partner/Mann wird sich ja freuen wenn er über sein Privatleben im Internet liest. Vielleicht irgendwo mal ein kleiner Absatz das Namen geändert wurden oder dies für die betreffenden Personen in Ordnung geht?

  • Kurt sagt:

    @Camille, Wieso sollte man da protestieren? Auch wenn Sie Ihren persönlichen Geschmack zu einer objektiven Tatsache verallgemeinern, wird wohl kein einigermassen intelligenter Mensch auf die Idee kommen, dass schwangere Frauen tatsächlich per se nicht sexy seien. Denn ob etwas gefällt oder nicht, ist immer noch eine individuelle Angelegenheit. Ich persönlich finde schwangere Frauen sehr sexy. Und ich kenne andere Männer, die das auch so sehen. 🙂

  • Koebi sagt:

    Vielleicht solltet Ihr Euren Weiberabend vielleicht mit ein paar Männern erweitern, damit nicht so viele Fragen leer im Raum stehen bleiben 😉

    Aber Scherz beiseite, ich finde es doch schön wenn der Mann sich sogenannt „zurück hält“. Ich finde es ist natürlich aus einer Art Bewunderung und Respekt vor dem was sich gerade entwickelt. Wenn aber Frau trotzdem oder sogar noch mehr Lust hat sollte Sie das entsprechend kommunizieren und nicht vergessen zu sagen, dass dabei nicht’s passieren kann. Ebenso finde ich es gut, dass dies öffentlich besprochen wird, denn ehrlich gesagt hatte ich diesen Respekt dem ungeborenen Wesen über auch!

    P.S. Ein grosses Kompliment an den gesamten Mamablog, ich finde es super wie Ihr gewisse (fast Tabu) Themen angeht!

    Gruss Koebi

  • Mann sagt:

    Luise sagt: „Der beste Sex den frau haben kann passiert in der Menopause!!!!

    Meine Frau hat seit dem erreichen des Klimakteriums keine Lust mehr auf Sex. Ist jetzt schon ein paar Jahre so. Sie lässt mich zwar ran – aber ich bin doch kein Tier. Ich bemerke diese Lustlosigkeit und suche sie immer seltener. Ob so die Beziehung doch noch bach ab geht?

    Amélie sagt: „merken aber schnell, wie grandios das in der SS ist.

    Evtl. solltet Ihr da etwas vorsichtiger sein mit Abkürzungen.

  • coronala sagt:

    ich bin immer wieder erstaunt, dass es frauen gibt, die tatsächlich ein jahr kein sex wollen. ich meine das wollen kann ich ja noch nachvollziehen, aber wenn ich keine lust mehr hätte, würde ich alles daran setzen (auch wenn eine therapie erforderlich wäre) um diese wieder zu bekommen. wie kann frau sich und dem geliebten manne das nur antun? müdigkeit ist doch kein grund. es gibt doch noch wochenende, an welchem es doch sicher mal einzurichten wäre. wir hatten während der schwangerschaft etwa gleich viel und schönen sex. in der letzten woche tat es doch dann beide etwas weh. dafür haben wir nach der geburt früher gestartet, trozt vollständigem dammschnitt. ;-). ich war sicher nicht besonders attraktiv, aber das hat meinen man nicht gestört.

  • Pascal sagt:

    @ Marco: Sie tun mir echt leid. Ich denke Sie haben die falsche Frau geheiratet. Sex, oder besser gesagt der Beischlaf, gehört (ausser wenn man krank ist) in einer soliden Beziehung und meiner Meinung nach sollte man mindestens einmal, wenn nicht zweimal stattfinden. Man muss einfach die Zeit dazu nehmen und geniessen. Bei meiner Frau und mir ist das so seit über 10 Jahren und und wird hoffentlich auch so bleiben…

  • Rahel sagt:

    Ich wuenschte ich haett auch nur einen Teil dieses Problemes :o) Schon in meiner ersten Schwangerschaft hatte ich nicht wirklich viel Lust auf Sex und jetzt waehrend meiner zweiten Schwangerschaft habe ich noch weniger Lust… Oder vielleicht fehlt neben Arbeit und Haushalt und erstem Kind einfach auch die geeignete Zeit- denn am Abend, wenn wir endlich Zeit fuer Zweisamkeit haetten, falle ich einfach todmuede ins Bett… :o(
    Und mein Mann findet mich sehr sexy mit Bauch- also an ihm liegt es sicher nicht.
    Ich hoffe sehr, dass diese Lustlosigkeit nicht noch lange andauert…

  • Camille sagt:

    Schwangere Frauen sind – sorry – einfach nicht sexy, aber um der Gerechtigkeit Genüge zu tun: Jungväter auch nicht. Ich seh sie schon hageln, die Proteste, weil man (und frau noch weniger) die heute so gehypte Schwangerschaft bloss nicht in Frage stellen darf.

  • Amélie sagt:

    @Leonidas

    Ach komm, das nimmt doch keiner ernst. Leo muss bloss selber aktiv werden, wenn sie mehr will. Die Männer, die ihre Frauen NICHT ranlassen (um deine Formulierung wieder aufzugreifen), wenn die sich ins Zeug legen, die sind statistisch irrelevant ;o)

  • Luise sagt:

    Sex in der Schwangerschaft (auch der vor- und der nachher…) scheint wirklich ein Tabuthema zu sein. Die Kommentare fliessen spärlich, anders als bei den Erziehungsthemen. Ach, was hat uns die „sexuelle Befreiung“ gebracht?

    Vielleicht redet man heute zuviel über Sex? Oder über die falschen Dinge?

  • papa R sagt:

    Sex in der Schwangerschaft war sehr schön. Selten war der Körper meiner Frau sinnlicher und lustvoller. Umso schwieriger war es als mit der Geburt die Lust wahrhaftig von einem Tag auf den anderen für mindestens gefühlte zwei Jahre auf nahe null sank – aber das war ein anderes Thema!

  • gugus sagt:

    schön für leo, aber mir ging es leider ganz anders. am anfang war mir schlecht, dann tat mir alles weh und ich habe mich wie ein walross und hässlich gefühlt. dann kamen auch noch scheidenpilze durch die hormonumstellung dazu. nene, sex und schwangerschaft ging bei mir gar nicht zusammen.

  • karin sagt:

    „Der Familienplanung wegen ging alles nur noch mit Hütchen, was der Lust einen zweiten Dämpfer verpasste…“

    verhütungsangelegenheiten sind nie lustfördernd… übrigens auch die pille nicht. 😉

  • karin sagt:

    @leonidas, nur weil die autorin hier mal eine unproportionale lustverteilung unter umgekehrten vorzeichen beschreibt und die betreffenden männer konkret nach gründen fragt, soll der mann „wieder mal zum arschloch degradiert“ werden?

  • Leonidas sagt:

    @Amélie: Auf der Anklagebank steht stets derjenige, der vermeintlich für ein Übel verantwortlich ist bzw. dieses zu verschulden hat. In diesem Blogbeitrag wird der Mann resp. Leo’s Mann beschuldigt, ihr ihre Lustbefriedigung zu verwehren ergo ist er auf der Anklagebank. Ok?

    Ich verfüge zwar nicht über eine statistische Erhebung, denke jedoch, dass die werdenden Mütter mit sexuellem Frust im Vergleich zu den Männern, welche unter der Unlust ihrer Partnerin zu leiden haben (und dies wohlgemerkt über einen längeren Zeitraum als 9 Monaten), weitaus in der Minderzahl sind. Schön wäre es, von weiblicher Seite auch so viel Empathie für den sex. Frust der Männer zu erhalten wie ihr für den verpassten Sex Eures Lebens während der SS proklamiert. Aber bei sex. Furst der Männer heisst es dann zumeist: „Ja, ihr müsst das halt anders angehen, romantischer Abend, versierte Verführungskünste einsetzen, blablabla“ … also quasi ist dieser Frust dann selbstverschuldet (siehe Blogbeitrag betr. Gründe wieso Frauen mit ihren Partnern Sex haben und den zahlreichen, wenig geistreichen und noch weniger empathischen Kommentären, was die Männer noch alles besser machen müssen bzw. falsch machen, damit sie zur Belohnung Sex haben dürfen). Finde so ein Verhalten egozentrisch und wenig einfühlsam.

  • Papa Moll sagt:

    Am Wollen lag es wohl eigentlich nicht, aber an der ständigen Übelkeit… 😉 Und das „nach der Schwangerschaft“ – ist eine Geschichte für sich.

  • Pizza Hut sagt:

    Als Mann empfand ich wenig Lust als meine Frau im letzten Drittel Schwanger war. Auch während der Stillzeit gings nicht besser, da sie die Pille nicht nehmen konnte. Der Familienplanung wegen ging alles nur noch mit Hütchen, was der Lust einen zweiten Dämpfer verpasste… Nach der Stillzeit ging alles wieder wie normal, allerdings war bis zum Ende der Stillzeit etwa ein ganzes Jahr Sendepause…
    Damen in Erwartung sind nicht sehr sexy, nach der Geburt aber umso mehr!

  • Bodie sagt:

    @Susanne: Frauen ‚bieten‘ allgemein den Männern Sex um diese an sich zu binden, Mann nimmt Sex um sich genetisch möglichst oft zu vermehren. Dass Männer in der Schwangerschaft also eher weniger wollen hängt wohl damit zusammen dass sie ‚ihren Job‘ erledigt haben, Frauen aber vor Bindungsverlust vielleicht mehr Sex wollen. Auf der körperlichen Ebene (Durchblutung, etc.) mag das wohl sein, aber ich denke wir werden in solchen Situationen (unbewusst) durch den Urinstinkt gesteuert.
    Meine Erfahrung war dass meine Frau mehr oder weniger gleich viel Sex wollte, während der Schwangerschaft vielleicht ein gefühltes Quäntchen mehr.
    Ich hatte auch nie die Angst dem Baby zu schaden oder wie meine Frau meinte: ‚Du wünscht Dir bloss dass Dein Schwengel so gross wäre …‘

  • papa S sagt:

    also ich fands einfach nur super. viel sex und kein lästiges verhüten. bauch mit baby drin? gewöhnt man sich dran!

  • karin sagt:

    @susu, jeder evolutionsbedingte sex kann manipulation sein, schliesslich braucht eine frau keine sexuelle lust, um sex zu haben.

  • Amélie sagt:

    Und noch ein grosses DANKESCHÖN an Luise! Da kann frau sich doch mal so richtig auf was freuen.

  • Amélie sagt:

    @Leonidas

    Der Heteromann in diesem Blogbeitrag auf der Anklagebank? Ich sehe das eher so, dass dort die werdenden und bereits gewordenen Mütter stehen, die dummerweise den besten Sex ihres Lebens verpasst haben.

  • Amélie sagt:

    @Big Mac

    Dein Formulierung, wie oft (bzw. selten) du „an deine Frau randarfst“, stellt deine Frau nicht gerade als Geniesserinnen dar. Deine Hoffnung, dass sie sich dann ausgerechnet in der Schwangerschaft richtig gehen lassen kann und sich täglich auf dich stürzt, ist ja dann eher blauäugig. Frauen, die ihre Männer nicht nur ranlassen, sondern beim Sex auch auf ihre Rechnung kommen wollen, merken aber schnell, wie grandios das in der SS ist.

  • Leonidas sagt:

    Mir ging’s ähnlich wie Big Mäc. Ich fand und finde meine Partnerin hocherotisch, ob mit oder ohne Bauch und hegte auch die Hoffnung, dass ihre Lust während der Schwangerschaft eine Extra-Stimulation erfährt. Denkste! Mit dem Sex-Frust, welchen Leo während ihrer Schwangerschaft hat, muss der Grossteil der liierten Männer fast zeitlebens (mit Ausnahme der Verliebtheitsphase) klarkommen. Dann scheint es beinahe schon grotesk, dass in diesem Blog einmal mehr der Mann auf der Anklagebank steht, weil er offenbar die schwangerschaftsbedingte Lust der Frau nicht zu befriedigen vermag. Armer Hetero-Mann, Du bist das Arschloch des Jahrhunderts.

  • Marco sagt:

    Mir ging’s genau gleich wie BigMac (1. Schwangerschaft: Waren’s überhaupt 1-2 Mal? 2. Schwangerschaft: Totale Flaute): Meine Frau war bloss immer erschöpft und ausser Kuscheln lag gar nix drin. Das hat sich übrigens bis heute kaum geändert. Ich hab’s mit allem versucht: Mit Kuscheln, Fantasie, Verständnis, Überraschungen, Einfühlen, etc. etc. Doch gebracht hat’s nix. Seit der Schwangerschaft tickt meine Frau anders; vorher (siehe dazu gehöriger Blog „Mach’s mir!“) konnte’s aus Zeugungsgründen nicht genug sein; heute ist jede Spontaneität und Initiative ihrerseits weg.

  • Amélie sagt:

    Ich sehe es wie Lina: Sex in der Schwangerschaft ist Genuss und Befriedigung pur! Leider hatte ich in der 2. Schwangerschaft ab der 20. SSW ein ärztlich verschriebenes „Absolutely no sex“, was schon fast unter Frauen-Quälerei geht. Im ersten SS-Drittel litt die Quantität etwas unter meiner Müdigkeit, aber die restliche Zeit war unglaublich intensiv Bis zur 42. SSW. Der Bauch hat uns nie gestört, der wächst ja auch nicht von einem Tag zum andern explosionsartig. Also, Frauen, ran was das Zeug hält!

  • susu sagt:

    @Susanna: Diesem Verhalten muss aber keine wirkliche Lust auf Sex
    zugrunde liegen. Die Frau kann ja auch nur „tun als ob“ um den Partner
    bei der Stange zu halten. Diese Art Sex während der Schwangerschaft wäre
    dann ein reines Manipulationsinstrument. 🙁

  • Luise sagt:

    Mir gings wie Leo: Vor und während meiner Schwangerschaft war der Sex einfach Spitze. Zum Glück hatte mein Mann ebensoviel Lust und Spass. Bergab gings danach, als ich nur noch müde war. Das ist schon lange her. Haltet durch, liebe Frauen und Männer.

    Der beste Sex den frau haben kann passiert in der Menopause!!!!

  • Susanna sagt:

    @Susu: Sex während der Schwangerschaft erfüllt sehr wohl einen evolutionsbiologischen Zweck. Und zwar den, dass die werdende Mutter den Vater ihres Kindes noch näher an sich binden kann, bevor das Kind geboren wird. Dient wohl auch dazu, dass der Mann nicht während der Schwangerschaft abtrünnig wird.

  • susu sagt:

    Ich bezweifle die angeblich grosse Lust während der Schwangerschaft.
    Evolutionsbiologisch betrachtet ist Sex während der Schwangerschaft
    sinnlos und nutzlos. Denn der Zweck dem die Sexualität dient
    -schwanger zu werden – ist ja bereits erfüllt. Ich denke es ist vielmehr
    so, dass sich viele Frauen während der Schwangerschaft als körperlich
    unattraktiv empfinden und durch Sex während der Schwangerschaft
    vom Partner eine Art Gegenbeweis einfordern.

  • BigMac sagt:

    Ich wundere mich immer wieder über solche Aussagen von Frauen. Bei uns durfte ich in der ersten Schwangerschaft – nach dem 3. Monat – vielleicht zwei Mal ran. Das nächste mal war dann ein paar Monate nach der Geburt. Bei der zweiten Schwangerschaft meiner Frau kann ich mich an kein einziges Mal erinnern. Da war gegen 12 Monate Sendepause. An mangelndem Willen meinerseits lags sicher nicht. Zu erst habe ich mich auf häufigen Sex gefreut, als meine Frau den Kinderwunsch konkretisiert hat. Irrtum:es hat jeweils mehr oder weniger beim ersten mal eingeschlagen – nix mit wochenlanger Orgie. Dann habe ich mich vor dem Hintergrund von Artikeln wie diesem auf die Schwangerschaft gefreut – zumindest beim ersten Mal, bei der zweiten wusste ich, was mich erwartet. Vielleicht habe ja ich etwas falsch gemacht, aber aus meiner Erfahrung förderte die Schwangerschaft die sexuelle Lust einer Frau etwa gleich stark, wie eine 40-jährige Dürre das Pflanzenwachstum…

  • gargamel sagt:

    (hoch)schwangere frauen sind für mich absolut unerotisch…

  • Lina sagt:

    Sex während der Schwangerschaft, d.h. bis zum Tag vor der Geburt: Gibt es etwas Besseres? Nein. Nein. Nein.

    Wurde ich deshalb mehrmals schwanger? Auch.

  • Mia sagt:

    Problem: oh ja, ist zwar schon ein paar Jahre her, aber der Frust war gross… Lösung: nein. Der Papa in spe fühlte sich irgendwie beobachtet im intimsten Moment… Ich denke, es ist Scham. Oder Verklemmtheit, je nachdem, wie man das beurteilt. Als werdende Mutter ist man unverkrampfter, man wird ja eh dauernd an intimster Stelle begutachtet.

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