Der Sommer nervt

Sommer, Sonne, Sch...: Überfüllte Badis und Sehnsücht esind niht jedermanns Sache. (Keystone/Laurent Gillieron)

Sommer, Sonne, Sch…: Überfüllte Badis sind nicht jedermanns Sache. (Keystone/Laurent Gillieron)

Lange hatte ich geglaubt, ich sei ganz allein damit. Und fühlte mich entsprechend gestört. Wie ein Kind, das heimlich keine Schokolade mag und auch keine Teddybären, dabei ist doch beides soooo toll. Aber inzwischen weiss ich: Es gibt noch andere, die so ticken wie ich.

Ich mag nämlich den Sommer nicht. Und zwar nicht nur so ein bisschen. Ich finde ihn im besten Fall mühsam, im schlimmsten entsetzlich, das steht in linearem Verhältnis zur Anzahl der ununterbrochenen Sonnentage.

Früher war es einfach mein eigenes Problem, dass mir zu dieser Jahreszeit alles zu heiss, zu aufdringlich fidel und zu nackig und zu fiderallala war. There ain’t no cure for the summertime blues, eben. Genauso, wie ich nur mit mir allein ausmachen musste, dass die Ur-Sehnsucht, die der Sommer in mir weckt, hundertmal umfassender ist als alles, was ich ihr real hätte entgegenstellen können. Keine Verliebtheit, kein Ausbüchsen per Autostopp und auch keine sangriagetränkte Nacht am Strand konnte sie auch nur annähernd stillen. Sie wurde davon nur grösser, zu fast körperlichem Schmerz. Das war und ist mir zu anstrengend.

Aber was hat das mit Kindern zu tun? Sehr viel, glauben Sie mir. Denn seit ich Kinder habe, bin ich zwar grundsätzlich zufriedener, aber dafür wurde meine Abneigung gegenüber dem Sommer noch ärger. Vor allem, als sie noch klein waren.

Hier ein paar Gründe, warum so manchen von uns Müttern der Sommer gestohlen bleiben darf (jawohl, ich bin nicht allein, hab ich längst herausgefunden):

  • Die Sehnsucht nach dem gossen Irgendwas ist noch unstillbarer geworden. Denn die Tatsache, dass es dieses eine Leben ist, das wir führen, ist jetzt amtlich. Egal wie schön es ist, es ist einzig. Punkt.
  • Den ganzen Winter über freuen sich unsere Kinder darauf, wenn sie endlich einfach so aus dem Haus rennen können, ohne sich zuerst in Daunen, Kappe und Handschuhe zu zwängen, natürlich mit Reflektoren wegen der Winterdämmerung im Smog. Aber kaum kommt der Sommer, ist der Traum vorbei. Sonnencreme, Käppis, Trinkfläschli und Mückenschutz lösen die Winterausrüstung nahtlos ab. Nur leuchtet das den Kids sehr viel weniger ein, da das unmittelbar Nachvollziehbare fehlt (nix Handschuhe = kalte Hände). Kurz: Sie sind noch genervter über unsere mütterlichen Auflagen als im Winter.
  • Kinder wollen in die Badi. Ja, sie haben sogar das Recht darauf. Selbst an Sonntagen, wenn die ganze Welt nur noch ein einziges riesiges sonnencreme- und glaceverschmiertes Geschrei im grellen Licht ist. Und man null Chancen hat, seine beiden Kinder auch nur fünf Minuten am Stück im Auge zu behalten – geschweige denn, sie rufen zu hören. Unter der Woche kann man zwar schon ganz früh in die Badi pressieren und sich einen der raren Plätze unter dem Baum neben dem Planschbecken und fern der Wespen am Abfalleimer sichern und ihn mit Tüchern zu seinem Territorium erklären. Kaum ist all das geschafft, darf man sich dann gepflegt langweilen mit dem Schüfeli oder dem Schprützchänndli, den Bauch eingezogen, die Füsse im lauen Pipiwasser.
  • Teenies wollen immer noch in die Badi. Allein. Jetzt kommt die Phase des mütterlichen Bangens im abgedunkelten Daheim dicht am Ventilator. Was, wenn sie saufen? Oder ihnen so ein rücksichtsloser Koloss vom Sprungturm auf den Kopf springt und man in der Brühe von See ja nicht mal einen Elefanten wiederfände.
  • Mücken.

Und noch viele andere solche Sachen.

Nein, ich sags Ihnen, nichts schlägt das Gefühl, wenn der Herbst der Caliente-Hektik ein Ende setzt. Wenn die Tage kürzer werden und die Abende länger. Wenn ich wieder in Ruhe und ohne schiefe Seitenblicke sein kann, was ich bin: ein zufriedener Stubenhocker, der am liebsten auf dem Sofa liest oder was vor sich hin werkelt und sich ganz auf die schönste Zeit des Jahres freut: den Advent. Danke Schweizer Klima, dass du auch an Mütter wie mich denkst.

123 Kommentare zu «Der Sommer nervt»

  • Bella sagt:

    Sommer = Badi. Kenne ich von früher und fand ich auch sehr anstrengend. Für eine Mutter mit 2 Kindern alleine in der Badi ist da gar nichts zum entspannen. Und nicht alle wohnen an einem See und/oder noch besser, haben den Pool vor der „Hütte“. Ich bin ebenfalls trotzdem hingegangen, aber gemocht hab ichs nie! Und das darf auch kommuniziert werden.

  • Flo sagt:

    zu meinen Lieblkingstätigkeiten gehören Spaziergänge im Nebel. Bekannte Wege erchenen wie ein Zauberwald, Geräusche machen auf sich aufmerksam die man sonst nicht hört und gespenstige Erscheinungen kreuzen unsere Wege – einfach nur zauberhaft.

  • Schauer Anna sagt:

    Selbst Mutter von 3 Kinder, scheint mir offensichtlich eine Überforderung im Ganzen als Mutter heraus zu klingeln.
    Diese Herausforderung ob Winter oder Sommer „Herr“ zu werden ist kaum an klimatische Verhältnisse zu messen. Das ist rein ein pers. Statement !!
    Wenns ein Graus ist … Lass Massendynamik stehen. Gehe nicht in die „Badi“… Suche deine individuellen Orte die dir trotz Widerwillen des Sommers noch gefallen schenken.
    Think positive … Jeden am Abend, kannst du deine Kinder fragen was für 3 schöne Sachen sie erlebten !
    Es wird prompt geliefert und der beste Abschluss den es gibt !

  • diva sagt:

    hier ein paar gründe, warum mir viel mütter im sommer gestohlen bleiben können:
    ein baby hat gar nix von der badi. ihm wäre am wohlsten in der möglichst kühlen wohnung mit seiner mutter.
    liebe wochenend-zelebrier-familien: nicht alls möchten die intimsten details aus eurem gespielten(!) glücklichen familienleben mitbekommen «Zoé-Jahel hast du schon kaka gemacht?» interessiert weder rentner noch pubertierende jugos.
    auch mögen nicht alle leute, die ganze woche schuften babygeschrei und kinder die dauernd über die tüechli ander leute rennen.
    darum bleibt zu hause und lasst uns in ruhe!

    • Flo sagt:

      auser der Badi gibt es für heisse Sommertage unendlich viele Aternativen – so z.B. eine Flussuferrung mit einem Picknick und einem kurzen Bad im Fluss, ein Waldspazierganz ganz früh am Morgen, wo man mit Glück nch Rehe beobachten kann.Im oberen Teil der Sihl gibt es Stelen wo sich das Wasse wie in einem Becken staut und zum kühlen Bad einlädt. Und viel Leute habe ich dort noch nie angetroffen.

  • Sandra sagt:

    Hauptsache sie sind mit Kindern „grundsätzlich zufriedener“, Frau Fischer! Was immer das auch heissen mag..

    • Gabi sagt:

      Das eine schliesst das andere doch nicht aus. Frau Fischer mag offensichtlich den Sommer nicht. Trotzdem ist sie mit ihren Kindern in die Badi.
      Ist doch gut?

  • Hugo sagt:

    Schlimm am Sommer ist eigentlich nur, dass die unförmigen Menschen nicht erkennen können oder wollen, dass sie als Presswurst verkleidet eher zum K… anregen denn zu erfreulicher Bewunderung. Und wenn neben allen Speckringen unter und über den zu knappen und kurzen Shirts und Pants auch noch die Leichenblässe zur Schau getragen wird, wünsche ich mir die frische Brise zurück, die wieder ordentliche Verhüllung der Unappetitlichkeit ruft.

    • Flo sagt:

      <Hallo!!!!
      Auch dicke und Unförmige haben ein Recht sich leicht bekleidet zu zeigen – sie müssen ja nicht ständig hinstarren lieber Hugo!
      Ich zehe es auch vor hübsche, eher schlanke Menschen anzuschauen aber so einen vrächtlichen Kommentar haben sie nicht vrdint.
      Uebrigens es gibt auch schlane, magere Menschen die einen eher unappetitlichen anblick bieten und griesgrämige gehören auch dazu!
      Oder ist ihre Idee abgetrennte Badi's für schlanänke und Hüsche und Abteilngen für die unansehlichen?

  • Jacques sagt:

    Ja, es gab auch schon Zeiten, wo mich alle Jahreszeiten irgendwie nervten, Winterdepression, Sommerhitze, falsches, antizyklisches Frühlingserwachen, trüber Herbst. Seltsam im Nebel zu wandern – und so… Meistens hat es wenig mit dem Wetter – zu tun.

    • Flo sagt:

      wenn’s allzu lang zu heiss ist bin ich froh das ich alleine über meinen Tagesablauf bestimmen kann und keine „Rücksichtä“ auf die berechtigten Ansprüche anderer nehmen muss. Mir hilft dann das Schlafen auf dem Balkon bis in die frühen Morgenstunden, habe ich in Italien gelernt wo wir im Sommer immer auf dem Dach geschlafen haben) und so gegen 4 IUhr ab in’s Bett und noch eine runde Schlaf im abgekühlt4n Schlafzimmer.
      Meine allerliebste Jahreszeit inst der Herbst, die Farben und Grüche intensiver als sont. die tage warm aber nicht heiss und die Nächte erholsam kühl.

  • Dominik Holenstein sagt:

    Sie schreiben mir aus dem Herzen! Ja, es gibt sie, die anderen, die Badis nicht mögen und den Sommer eine Zumutung finden. Es ist auch anstrengend wenn man bei diesem Wetter ieber zu hause bleibt und sich dafür noch rechtferigen muss. Ich freue mich immer auf den September mit den längeren Nächten, kühleren Temperaturen und Nebelstimmungen am Morgen.

    • tom ksslig sagt:

      uhh ja, herbst und frühling.
      sommer und winter könnte man weg lassen, sind beide viel zu extrem 🙂

  • Martin sagt:

    Sie und Ihre „Mit-Sommer-Hasser“ haben ein ernsthaftes Problem! Ich bin auch nicht sooo Fan vom Sommer, echt nicht! Vor allem dann nicht, wenn man arbeiten muss, in Anzug und Krawatte! Wenn mir in meiner „Zivilkleidung“ oder Arbeitskleidung der Schweiss nur so runter läuft und ich kaum einer hübschen Frau die Hand geben kann, ohne dass ihre danach nicht nass ist. Aber wegen der Badi? Es gibt doch nichts schöneres, als im Sommer in’s Schwimmbad zu gehen und zu plantschen! Glace essen, vom Sprungbrett eine Ars…Bombe zu machen. Oder an einem See zu schwimmen oder zu schnorcheln.

  • tobias gruber sagt:

    da hilft nur eines: Fernreisen, zum Besipel nach Argentinien. Für das kommende Wochenende sind hier in Buenos Aires drei Grad angesagt, dazu ein garstiger Wind aus Süden, vom Pol, einfach herrlich!

  • Béatrice sagt:

    Ich glaube, Sie sind meine Seelenverwandte….

    Die lauen Abende sind wunderbar (mal abgesehen von den Mücken, die einem das Leben schwer machen) aber sonst…zu laut, zu heiss und dann die an jeder Strassenecke stattfindenden Events, Open airs (mit zum Teil zu lauter Musik bis weit in die Morgenstunden) usw. Wo sind die ruhigen Nächte mit Grillengezirpe?
    Sind die Leute eigentlich eventsüchtig?

    Ich freue mich bereits auf den Herbst!

  • stefan sagt:

    wenn sie den sommer nicht mögen, ok , ihre sache aber….wenn sie so fuhrwerken sind ihre probleme dann bald auch die probleme ihrer kinder, wie sangen schon pink floyd. mama’s gonna put all of her fears into you. auf dass alle den sommer in ihrer facon geniessen können.

  • Georg Meyer sagt:

    Ein einziges Mal in gefühlten 800’000 Jahren beglücken uns die Götter auch mal in der Schweiz mit einem Sommer, der der Beschreibung nach internationalen standards entspricht: a) Es ist Sommer, b) Es ist länger als an drei aufeinanderfolgenden Tagen warm, c) es regnet mal an drei aufeinanderfolgenden Tagen nicht. Und was tun die demokratischen Kleinstaat-Erdlinge? Sie motzen! Landesweit. Was nur beweist, dass der Sommer bei uns ein äusserst seltenes, ja ein kulturfremdes Phänomen darstellt. Dass die Schweizer bräsige Winterbauern sind, die über die Sonne schimpfen und den Regen loben.

  • annalou sagt:

    Jawoll, ich stehe dazu: Meine Tochter isst in diesen Tagen zuviel Würste, Pommes Frites und Glacés, zu Hause türmt sich die Wäsche und die Rechnungen und das Znacht kommt von der Tankstelle…..Es ist einfach herrlich, sich in diesen Tagen so gehen zu lassen 🙂

    • Lea sagt:

      Bei uns genau so- und ich liebe es. Die Tage, an denen es um 5 schon wieder dunkel ist wie in einer Kuh kommen früh genug.

  • Gerd Robian sagt:

    Hoffentlich kriegt Frau Fischer von dieser grellen Sonne kein Burn-Out! 😀

  • Rahel sagt:

    den Beitrag mag ich irgendwie…
    Ich geh lieber mit den Kids schlitteln als in die Badi….

  • Anatasia sagt:

    Warum geht man dann in eine überfüllte Badi und regt sich darüber auf, dass sie überfüllt ist? Es gibt genug andere Möglichkeiten sich abzukühlen. Lustig, egal wie das Wetter ist, es ist nicht recht.

  • dres sagt:

    Meine Güte, man kann auch irgendwo baden, wo sich keine Massen tummeln. Wie ist das schön, wenn man am Abend mit den Kids noch rasch in die Aare springen kann, danach gemütlich ein Bier geniessen. Hoffentlich bleibt das so bis Ende November, und dann zack Übergang in die Skisaison, bevor es ab März wieder Hochsommer wird. So stelle ich mir das vor.

    • Lea sagt:

      Bin dabei!!!

    • Martin sagt:

      @dres: Sorry, geht gar nicht! Ich mag Schwimmen, Glace usw.. Aber der Herbst muss sein! Auch der Frühling. Schöne, heftige Frühlings- und Herbststürme. Im Frühjahr die ganzen Blumen, auch wenn ich allergisch bin, und im Herbst die braunen Blätter. Am liebsten ist es mir mit einem windigen, mässigen Frühjahr, einem schönen, warmen Sommer, einem windigen, nicht zu heissen Herbst und einem kalten Winter mit gefrorenen Seen und Flüssen mit Schnee. Aber das kann man wohl bald vergessen…leider.

  • Hermann Klöti sagt:

    Immer erheiternd und erwartungsgemäss völlig folgenlos, wenn sich Leute über Unabänderliches echauffieren…

  • lia sagt:

    wo ist das Problem dieser Frau, bzw was für seltsame Kinder hat sie? Meine Kids spielen nicht nackt, brauchen ergo Sonnencreme nur für Gesicht und Hals, wenn überhaupt. Mückenspray? Sicher nicht! In der Badi ist es absolut KEIN Problem, alle drei im Auge zu behalten, egal, wie viele Besucher da sind. Wer Sehnsucht nach etwas „Grösserem“ hat, hätte keine Kinder haben sollen – ich bin im Winter wie im Sommer zufrieden mit meinem Leben. Und ja, Teenies saufen. Egal wo.

  • A. Tamburini sagt:

    an EMX: wieso machst du dir so einen Stress? Etwas fürs Abendessen kannst du von zu Hause oder unterwegs, wenns dir in der Badi zu teuer ist mitnehmen. Es muss ja nicht jeden Tag eine ausgewogene Ernährung sein. Wenns so heiss ist hat man eh nicht so Hunger. Wenns in deinem Leben einen Mann/Freund gibt sag ihm, dass ihr in der Badi seid; etwas zum Essen gibts dort und er kann dir ja auch behilflich sein. Das Kleinkind muss jetzt wenns so warm ist auch nicht um 20 Uhr ins Bett und dem Baby kann man/Frau überall den Schoppen geben. Schau, dass es dir wohl ist, – das ist das Beste.

    • Lea sagt:

      Genau meine Meinung!!! Wir essen schon seit Tagen in der Badi Znacht. Mal Picknick, mal Pommes. Und die Kinder gehen dann es bizeli später ins Bett- ah ja genau, geputzt wurde schon seit Tagen nicht mehr. Aber Hey egal- das Leben ist zum Genießen da.

    • Emx sagt:

      Hmm, stimmt, da mach ich doch gleich morgen mal ein Picknick am See am Abend, wenn mein Mann von der Arbeit zurück ist. Aber allein mit meiner wilden Größeren am Wasser, wenn gleichzeitig noch ein Baby da ist, mach ich nicht mehr. Und was die Melancholie angeht: die Sommerabende sind nun mal nicht mehr so spontan und unbeschwert wie früher mal, dafür kann ich mit meinen Kindern viele schöne neuen Erfahrungen machen, das ist mir ja schon sehr bewusst. Es macht aber auch nichts: so ein bisschen in Melancholie schwelgen hat ja manchmal auch etwas schönes.

      • Sportpapi sagt:

        Ah, eine wilde Grössere! Ich nehme an, die braucht halt dann etwas Bewegung. Mir wäre es jedenfalls langweilig, wären meine Kinder nicht auch etwas wild, gerade im Wasser. Dafür muss dieses ja gar nicht einmal tief sein.

  • Ella Müller sagt:

    Kann es sein, dass es die gleichen Mütter nervt, wenn es im Sommer ein paar Tage hintereinander regnet und man „nicht einmal in die Badi kann“? Oder in der kalten Jahreszeit den Sommer herbeisehnen, weil man da „heraus aus der Wohnung in die Badi kann“? Mich nähme wunder, was mit den gleichen Müttern vor 2 oder 3 Jahren war, als wir praktisch keinen Sommer hatten… Man kann sich ja selber das Leben schwerer machen als es ist. Ich hoffe, die negative Stimmung dieser Mütter übertrage sich nicht auf ihre Kinder…

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Danke, genau meine Meinung, meine Gedanken! Jene, nicht nur Mütter, die jammern, wenns draussen trüb, nass und kalt ist, motzen auch, wenns schwül und heiss ist… Hauptsache, was zu meckern und sich ab Dingen, dem Wetter beispielsweise, aufregen, die nicht zu ändern sind… Geniesst doch einfach das Leben, denkt und lebt positiv und macht das Beste draus :)! Keep smiling and enjoy it :D!

  • Mike sagt:

    Sommer. Haha. In der Schweiz ist ja sowieso höchstens mal zwei Wochen Sommer, wenn wir Glück haben. Das werdet ihr armen Depris und Lichtverabscheuer ja noch überleben…

  • Michael sagt:

    Die einen so – die anderen anders. Ich finde den Sommer cool bzw. hot ! Endlich tragen die Menschen nicht mehr schwarze Klamotten, alles ist luftig – okay, 3/4 Hosen bei Männern geht garnicht – aber der Rest ist in Ordnung. Zürich hat den imensen Vorteil, das man fast überall ohne grossen Aufwand in klares frisches Wasser springen kann. Wie sehr wünsche ich mir das für meine Heimatstadt Hamburg – ein erfrischendes Bad in der Alster.
    Für mich ist es keine Last, die Kinder einzucremen, ihnen eine Kappe aufzusetzen oder zum trinken zu animieren. Entwerder bin ich Eltern oder nicht.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Huch, tönt schon bisschen deprimiert und angepisst! Wie wäre es, statt sich ab dem Sommer und der Badizeit zu nerven, das Beste daraus machen? Muss ja nicht gleich die überfüllte Badi sein, können doch auch sonst Ausflüge sein, zB an einen See, Fluss, in einen Wald etc ;). Der Sommer, wenns dann auch einer ist, bietet doch so viel mehr an Möglichkeiten als „nur“ die Badi, wo alle, Kinder wie Eltern gleichermassen auf ihre Kosten kommen. Mit einer positiven und optimistischen Lebenseinstellung lebts sichs besser, einfacher und ringer, auch und gerade bei schwitzigschwühlen Temparaturen :).

    • dres sagt:

      …und dazu seit gestern noch die Aare über zwanzig Grad – so lässt es sich leben in Bern, oder? 😉 Aber heute gibt’s statt Aareschwumm Apéro…

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Ja genau, huere geil ir Aare :)! Leider hats bis jetzt mit dem obligaten und lang ersehnten Schwumm in meinem Lieblingsfluss noch nicht gereicht ;(. Aber easy, irgendwann bin auch ich drin, ab 15 Grad bin ich drin ;).

      • dres sagt:

        Mein Aarestart fand noch im April statt… Und jetzt ist es einfach traumhaft, ich brachte unseren Fünfjährigen gestern fast nicht mehr hinaus…

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Meeeega :)! Da werd ich ja prompt äs bitzeli neidisch ;). Schön, dass es auch deinem Gieu so gut gefällt – es ist aber auch das schönste aller Hochgefühle 🙂

      • Lea sagt:

        Mhhh… Also mich stresst die Badi keineswegs! Nach 8h Büro heute husch husch Kinder in der Kita abgeholt und endlich ab ins kühle Nass! Jetzt beklagen Sie sich bitte nicht ab der Badi, Frau Fischer! Das sind Hausfrauen-Sörgeli! Ist doch besser als hitziges Büro! Ich hab auch immer einen Sonnenschirm, so bin ich unabhängig. Ich hatte großen Spaß mit den Kleinen- und als mein Mann kurzum kam, hat’s sogar noch für ein Aarebad gereicht! Vom Eichholz aus!!!

  • Widerspenstige sagt:

    Bin da ganz auf Ihrer Seite AF! So Hitzetage sind nur schön für mich, wenn ich irgendwo im Schatten mit einer kühlenden Brise, einem eisgekühlten Drink mit Strohhalm in einem Liegestuhl vor mich hindösen kann und Wasser in der Nähe rauscht. Sonst Stille rundum und kein Geschrei und Geplapper – höchstens Grillengezirpe. Ruhe und Stille. Dann geniesse ich auch den Sommer. Aber sonst kann ich damit nur ab dem Eindunkeln etwas sinnvolles anfangen, draussen sitzen und unendlich lange in den Nachthimmel schauen und was sich dort oben so bewegt… 😀

    • Brunhild Steiner sagt:

      …was sich dort oben so alles bewegt lässt mich beim drüber nachsinnieren eher Richtung aufschrecken als gemütlich-dösen stimulieren, nichts ist mehr wie es mal war (jetzt bezüglich Weltrauminhalt)… 😉

  • Sizilianer sagt:

    Auch wenn ich Südländer bin…ich hab auch lieber den Winter. Liegt daran, dass ich grosse Menschenmassen nicht unbedingt mag und das unter dem Sonnenschirm kauern bei +30°C oder in überfüllten Becken schwimmen, ist auch nicht gerade mein Ding. Allerdings habe ich diverse Badis in kleinen Gemeinden gefunden, die wahre Geheimtips sind…die nicht so überfüllt sind, wo es familiär und gemütlich ist und Schatten hat. Man muss halt nicht in die „grosse“ Badi gehen, wenn man kein Gedränge mag.

    Auch an Seen und Flüssen gibt es viele schöne Plätze um mit kelinen Kindern einen schönen Tag zu haben.

  • Stranger sagt:

    Mich interessiert das Thema weniger, ich stehe dem Sommer sehr leidenschaftslos gegenüber… Der Satz „Denn die Tatsache, dass es dieses eine Leben ist, das wir führen, ist jetzt amtlich.“ hat mir aber sehr gefallen. Ein Familiendasein mit rund 1.5 Jobs, mit grosser Wohnung und leidlich reichendem Einkommen, ein also einigermassen langweiliges, standardisiertes Dasein, ist irgendwie schon deprimierend. Sah ich auch so. Ich wurde einigermassen jäh aus ihm gekippt vor einigen Jahren, und seither ist kein Stein auf dem anderen.

    • Alpöhi sagt:

      Deprimierend? Nun ja, das Glück liegt am Wegrand. Man muss es nur sehen wollen. Viele kleine Glücks machen glücklich. Und ja, Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Ich bin dankbar, dass es reicht.

    • plop sagt:

      Ja, jedem das Seine, jedem auch sein eigenes Mass an Hinterfragung…

  • Emx sagt:

    Habe eigtl den Sommer immer geliebt. Finde es aber jetzt mit Kleinkind und Baby eher anstrengend. Nach erster Badi-Erfahrung mit den beiden allein habe ich beschlossen, das für die nächste Zeit bleiben zu lassen. Wird das einfacher mit den Jahren? Vielleicht ist im Moment aber auch die Sehnsucht nach der verlorenen Jugend größer, wenn ich die jungen Leute am See sehe und selber nach Hause eile wegen Abendessen, Schoppen, Einschlaf-Ritual. Nicht dass das nicht schön wäre – aber dieser Sommer ist für mich einfach auch etwas melancholisch, was für mich nicht so recht zu dieser Jahreszeit passt ..

    • plop sagt:

      Ja, liebe Emx, der Neid und die Frau Melancholie kann im Sommer schon kommen… Es kann aber auch besser werden, wenn die Kinder ein bisschen grösser und nicht mehr pünktlich um 18 Uhr Futter brauchen… Man kann dann auch mal abends an den See und so – ich wünsche Ihnen, dass Sie heute Abend, wenn die Kinder schlafen, gemütlich irgendwie/irgendwo draussen sitzen können…

    • bebri sagt:

      Ja, es wird besser! Viel besser! Als meine drei noch klein waren, habe ich mir die Badi auch nicht freiwillig angetan. Heute gehen wir gern, jeweils nur zwei Stunden, dafür häufig. Seit der Jüngste fünf Jahre war und der älteste 9 wurde es leichter, die Kleinkindheit ist anstrengend.

      • angelina sagt:

        das geht glaub ich allen müttern mit kleinkindern so. ich hab 4. bezw. das vierte kommt in den nächsten tagen. jedoch ist bei unserem ungeborenen der altersabstand zum jüngsten jetzt 6 jahre und nicht mehr 2 wie bei unseren ersten 3.
        mit allen 4 ginge ich jedoch momentan nicht alleine in die badi. mit den 3 ältesten schon, den die können alle schon recht gut schwimmen wegen schwimmkurs etc.
        es wird auf alle fälle besser, das versprech ich dir aber ich würd mir das jetzt nicht freiwillig antun mit so kleinen allein in eine badi zu gehen. da hat man keine ruhige minute. nimm den partner mit.

      • Emx sagt:

        Danke euch allen für die positiven Ausblicke 😉 und ja, ich sitze jetzt auf dem Balkon und genieße den lauen Sommerabend …

      • Emx sagt:

        @ Angelina: ja, ich geh glaub’s wirklich nur noch mit Partner. Hab eben bei den ersten heißen Tagen gedacht, badi wäre auch noch ein cooles Programm für unter der Woche mal. Dabei blieb allerdings ich nicht mehr so cool 😉

      • Flo sagt:

        Als mein sohn noch sehr klein war habe ich im Garten unserer siedlung eine „Gelte“ Zinkwann aufgestellt und mit Wasser gefühlt. Wenn das Wasser angenehm war haben wir das Ding in den Schatten gestellt und dr Kleine hat sundenlang darin geplantscht, manchmal allein, manchmal zusmmen mit Nachbarskinder und das war immer sher schön und erhoilsam auch für uns Mütter die dabei im Gras hockten.

    • Sportpapi sagt:

      Das verstehe ich nun nicht. Gerade mit Kleinkindern ist die Badi doch völlig unkompliziert. (und bleiben lassen heisst ja auch, dass die Kinder nicht in die Badi dürfen- das wäre bei meinen Wasserraten eine mittlere Katastrophe). Aber ja, man hat keine ruhige Minute, solange man am oder im Wasser ist.
      Und abends schlafen die Kinder mit etwas Glück auch mal im Kinderwagen, dann ist man auch gleich viel mobiler und freier.

  • Reisende sagt:

    Klar ist es heiss, aber doch x-mal besser als die graue Hochnebelwand die Zürich von Oktober bis März beglückt… Man kann sich von allem nerven lassen oder nicht, das ist Einstellungssache und nicht Temperaturabhängig, genauso ob man mit Kindern irgendwas diskutieren will/muss oder meint sich andauernd Sorgen machen zu müssen. Das kann man bei -5C oder +35C. Eigentlich sollte man sich für solche Menschen freuen, sie scheinen wirklich sonst keine Sorgen im Leben zu haben, wenn der Sommer dafür herhalten muss. Auch wenn mir +25C auch schon reichen, ich geniesse es!

  • Heidi K. sagt:

    ICH LIEBE DEN SOMMER! Auch in der Badi finde ich es gut. Ich schaue einfach nicht auf die anderen, sondern geniesse es selber, wenn meine Jungs in der Schwimmschule sind. Danach essen wir was und gehen dann nach Hause. Ich lasse mich von anderen nicht irritieren. Wenn wir dann alle während der Sommerschulferien nach Kroatien fahren, ist das Glück perfekt. Aber ich liebe die anderen Jahreszeiten auch, am schlimmsten wäre es, wenn es immer gleich aussehen würde.

  • A. Tamburini sagt:

    Liegts daran, dass ich nun Oma bin? Auf jeden Fall geniesse ich diese heissen Sommertage (2 pro Woche) mit meinem kleinen Enkel in der Badi und nichts nervt mich daran! Klar ists anstrengend: der ÖV-Weg dortin und dann die volle Aufmerksamkeit die ganze Zeit. Doch der Kleine hat soviel Freude im Wasser und ich auch, Zeit spielt keine Rolle. Wir bleiben so lange wie wir wollen, essen in der Badi und wenn er dann erst um 22 Uhr schläft ists auch egal. Es ist Sommer! Was will man mehr! Es ist doch herrlich, wenn er draussen nur noch mit den Windeln und barfuss rumrennen kann.

  • Alpöhi sagt:

    Darum fahren wir im Sommer nicht an den Strand, sondern in die Berge. Da ist es in der Schulferienzeit angenehme 25 Grad. Und man kann mit den Kindern die Welt entdecken. Cervelat bräteln. Bächli stauen. Käfer beobachten. Den Duft von frischem Heu einatmen. Mensch, was willst du mehr?

    • Alpöhi sagt:

      /2 Ist die Flucht in die Berge nicht möglich, verziehe ich mich in den Bastelkeller. Da steigt das Thermometer nie über 24 Grad, ideal wenn es draussen süttig heiss ist. Klappt auch im Winter, wenn es draussen saukalt ist. 🙂

  • Gerd Robian sagt:

    Sommerloch, Sommerloch, nörgel, nörgel, nörgel.

  • angelina sagt:

    mir ist der sommer aktuell auch zu heiss mit über 30 grad und das in der 40 ssw. mammutfüsse, schwitzen ohne sich zu bewegen und in unseren hohen pool komme ich nur noch mühsam hoch, ganz zu schweigen von den wehen die mich ab und zu lähmen .
    im nicht-schwangeren zustand geniesse ich eben diesen sommer, mit den kindern im pool schwaddern, sich gegenseitig mit wasser abspritzen, den ganzen tag draussen verbringen abends mit dem mann noch draussen höckle etc. ist doch super! jedenfalls besser als der letzte sommer wos praktisch nur geregnet hat. so hat halt jeder seine jahreszeit die er mag.

  • zweistein sagt:

    Der moderne Mensch ist nur noch ein Schein seiner selbst. Sommer? Das verträgt er nicht. Zu hell, zu vital, zu energetisch. Da sehnt man sich nach Pillenschlucken im November.

  • Franz Kuster sagt:

    Und nicht zu vergessen die stinkenden Menschenmassen in den Zügen und Trams. Warum muss die SBB ausgerechnet an den heissesten Tagen diese 50er-Jahre Uraltkisten ohne Klimaanlage fahren lassen?
    Ich hasse den Sommer auch – gegen die Kälte im Winter kann man sich wengistens schützen, einen dicken Mantel, ein schönes Feuer, aber bei Hitze klebt man nur und kann gar nichts mehr machen. Gehört abgeschafft. Da ist sicher die EU schuld.

    • Stranger sagt:

      Franz, im Raum ZH fahren seit vielen Jahren keine Uraltkisten mehr rum. Da haben alle Wägen eine Lüftung oder sogar eine Klimatisierung. Und die Menschenmassen stinken nicht. Vielleicht stinken Sie Ihnen.

      Das gleiche gilt fast überall in der Schweiz. Die Orte, wo Uraltmaterial benutzt wird im normalen Pendlerverkehr, sind wahrscheinlich an einer Hand abzuzählen. Alte Züge werden höchstens mal eingesetzt, wenn zu viele der neuen grad kaputt sind.

      Das mit der EU, die Schuld sein soll, hat mich allerdings schon mit Ihnen versöhnt. Nettes Witzchen, fürwahr.

  • Luna sagt:

    Endlich jemand, der es genau so sieht wie ich! Ich kann Sommer, Hitze, Mücken, lange Tage und kurze Nächte überhaupt nicht ausstehen und freue mich jedesmal, wenn es vorbei ist. Ich kann dieser Jahreszeit absolut überhaupt nichts abgewinnen und sitze statt lange draussen lieber gemütlich mit Freunden drinnen. Dort gibt es auch keine Mücken…

  • Carola sagt:

    Ein trauriger Artikel einer Stubenhockerin, in deren Haut ich keinfanfalls stecken möchte.Jede Jahreszeiten hat seine guten und schlechten Seiten und wenn Frau offen genug ist, so trifft man in der Badi gerne mal wieder alte Bekannte mit Ihren Kindern, die dann zusammen spielen und die Mütter sich ein bisschen unterhalten können. Wenn einem die eine Badi nicht passt, sucht man sich eine andere oder geht zum See. Wir sind an heissen Tagen immer am See anzutreffen, essen dort, spielen am und im See, treffen Freunde, entscheiden manchmal auch spontan ob wir noch ein kleines Apéro organisieren …

    • Stranger sagt:

      Carola, Du gehörst also auch zu denen, die das Gefühl haben, es gäbe eine Art, ein richtiger Mensch zu sein, und eine falsche, und die „Stubenhockerin“ gehöre zu den falschen. Diese in meinen Augen leider leicht beschränkten Leute (beschränkt im Sinn von eingeschränkt, nicht im Sinne von doof, wobei…) lassen sich die Vielfalt des Lebens entgehen.

  • tina sagt:

    der sommer ist doch eh schon kurz genug. ich liebe heiss und innig schwümmbi-geräuschkulisse :). ich wünschte, ich könnte heute. als die kinder klein waren, war das schöne, dass wir morgens schon in die badi gehen konnten, an wochentagen, wenn es noch idyllisch ruhig ist. aber ja, natürlich, ich weiss schon noch ein wenig wie es ist, wenn man auf 2 viel zu lebendige kamikazezwerge gleichzeitig schauen soll im getümmel

  • Mara sagt:

    Na ja, Sommer halt..es gibt ja auch noch andere Plätzchen, wo es schön ist, im Wald, an einem Bach oder ganz einfach daheim. Und sollte es einmal regnen, gibt es immer noch die Ikea, da werden dann tonnenweise Fleischbällchen mit Pommes konsumiert und dass der Tisch sicher reserviert bleibt, schickt man Grossätti schon um 9.Uhr los, um das Terrain zu verteidigen. Selbsverständlich kommen die lieben Kleinen in den Kinderhütedienst, man will ja seine Ruhe haben.

  • maggie1944 sagt:

    mein gott, was wollt ihr eigentlich?? beim jogging ist es zu heiss, in der badi ebenfalls. an weihnachten reist ihr dann mit dem baby nach thailand.

    ich (71) habe den sommer mein leben lang geliebt. endlich kann man am abend ohne socken und jäckli draussen sitzen.

  • Nora sagt:

    Wie traurig! Ich warte immer sehnsüchtig auf dem Sommer. Dafür finde ich die Zeit von Januar bis März so schlimm.

    • Gerd Robian sagt:

      Ach was, aufstehen wenns dunkel ist, in den Feierabend wenns dunkel ist, schöner grauer Hochnebel die ganze Zeit, überall tropfende Nasen, weisse Strassen (vom Salz, nicht vom Schnee), beissend kalter Wind um die Ohren, wenn man mal aufs Velo steigt…

      Was gibt es Schöneres.

    • Stranger sagt:

      Ich finde Januar nicht schlimm, da habe ich Geburtstag 🙂

  • Sportpapi sagt:

    Naja, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Ich kenne keine schönere Zeit, als wenn es heiss ist, und es bist spät in der Nacht angenehm warm bleibt. Und ich mag mich auch in der Badi nicht über andere Leute ärgern, ich finde schon einen Platz (und habe das Glück, dass wir das mit den Hütchen, Sonnencreme etc- nicht ganz so intensiv beachten müssen).
    Was mich aber immer wieder irritiert ist dieser „als Mutte ist man immer und jederzeit besorgt“-Kult. Nein, wenn die Kinder oder Teenager ausser Haus sind, werde ich ganz sicher nicht bangen, sondern meine Zeit geniessen.

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Der Kandidat hat 100 Punkte :)! Genau so sehe ichs auch ;).

      • Simone sagt:

        nichts besseres, wenn meine Kinder mit anderen Müttern in die Badi dürfen oder bald alleine.
        meine Kinder wünschen sich, dass ich einmal pro Sommer mitkomme- letztes Jahr ging s irgendwie unter und dieses Jahr- wir werden sehen..
        ich schwimme im Fluss und im
        See – ohne Kinder, herrlich!
        und diese Sorgen auf Vorrat – bitz vertrauen, dass die Er-, resp. Beziehung zu unseren Kindern guten Boden hat und sie vieles ohne uns können.

  • Marco sagt:

    In der Schweiz haben gewisse Leute schon Probleme……

  • Gundel sagt:

    Der Sommer ist super! …. (Einfach nicht zum arbeiten.)

    Und wenns so heiss ist, sind wir 12:00 – 16:00 sicher nicht in der Badi. Komischerweise hat es dann am meisten Leute. Uns solls recht sein.

    Ach ich liebe die warmen Abende/Nächte, in denen man bis über Mitternacht draussen sitzen kann.
    Ich liebe es wenn es so heiss ist, dass man sich wieder auf den Herbst freut.
    Nichts ist schlimmer, als ein kalter trüber Sommer.

    • Sgt Klinger sagt:

      ach Gundel, so richtig.
      Jede Jahreszeit hat wenn richtig ausgeprägt ihren Reiz und wenn richtig ausgeprägt erlaubt sich auf die kommende zu freuen. Also ein richtiger Sommer macht mir immer Lust auf einen schönen Herbst etc.

    • tina sagt:

      zwischen 12 und 4 kann man ja eben arbeiten ;-). also optimalerweise wäre das so.
      badehosen immer mitnehmen, schlössli kaufen fürs schliessfach in der badi, am arbeitsort badehosen anziehen damit man sich gleich in den fluss schmeissen kann ohne verzögerung

  • Sonya Gubser sagt:

    ich kann das gut nachvollziehen. ich hasse badi’s! ständiger kampf um die guten raren plätze am kinderbecken. die arroganten tussi-mütter die sich mehr rechte rausnehmen und mit nachwuchs vordrängeln bei der kleinkinder-rutsche (interessanterweise sind es oft mütter mit deutlichem migratinshintergrund). rauchende mütter in mitten von kids und anderen müttern. das ständige geschrei um einen herum. die latente gefahr des ersaufens des 7-jährigen der zwar schwimmen kann sich aber doch schon überschätzt manchmal. und sowieso: der sommer ist oft zu heiss. alles über 25 grad ist einfach unangenehm.

    • xenia sagt:

      „interessanterweise sind es oft mütter mit deutlichem migratinshintergrund“ man kann auch jedes Thema dazu nutzen um noch einen ausländerfeindlichen Kommentar zu schreiben. Wie armselig. Und was bitte ist dann genau ein deutlicher Migrationshintergrund?

    • Sportpapi sagt:

      Interessanterweise sind es oft Mütter ohne Migrationshintergrund, welche ein negatives Weltbild pflegen und alle(s) um sich herum nur als potentieller Fein d sehen.

      • SONJA sagt:

        Ich kann da aber Sonya Gubser nur zustimmen…..

      • Gundel sagt:

        gut gesprochen Sportsmann – gut gesprochen
        wem jeglicher Migrationshintergrund fehlt, scheint ein ausgesprochenes Nörglergen zu haben

      • Stranger sagt:

        Ja, zum Beispiel Sportpapi, der über die Nichtmigranten nörgelt.

      • Sportpapi sagt:

        Stranger, du merkst hoffentlich schon, dass du ein Problem hast mit mir, das einzig dein Problem ist?

      • Stranger sagt:

        Sportpapi, ich habe einen Schwanzbeisser in Deinem Post angemerkt, den hast Du übersehen. Man könnte dem „peinlich“ sagen, aber ich will mal nicht so sein. Inhaltlich könntest Du hier Recht haben. Und gerade heute habe ich einen Post gelesen hier, der mir zustimmt in Bezug auf Dich…

      • Sportpapi sagt:

        Soso, eine Person, die dir zustimmt. Nur eine? Bin gerade etwas enttäuscht.

    • SONJA sagt:

      resp. da gibt’s auch noch die ganzen anti-autoritär mamis die ihre kinder sowieso machen lassen was sie wollen und mit ihrer freundin lieber käfelen

    • Stranger sagt:

      Sonya, bei mir in der Wohnung wird es im Hochsommer locker über 30 Grad, you insensitive clod.

      (Letzteres nicht persönlich nehmen, das ist aus Calvin & Hobbes)

      • Michu sagt:

        Bei mir ist es so heiss! Vorher kamen zwei Hobbits vorbei und haben einen Ring zum Fenster reingeworfen!

  • Brürrk sagt:

    iiih, wie deprimierend…

  • Brunhild Steiner sagt:

    „Die Sehnsucht nach dem grossen Irgendwas ist noch unstillbarer geworden.
    Denn die Tatsache, dass es dieses eine Leben ist, das wir führen, ist jetzt amtlich.
    Egal wie schön es ist, es ist einzig. Punkt.“

    Für mich ist der „alles läuft dem Ende entgegen-Indikator“ nicht der Sommer sondern das Schuljahrende (was zwar in den Sommer fällt, aber es spielt keine Rolle wie er sich präsentiert), was früher die Geburtstage verkündeten wird mir dank vielen Formularen&Papieren deutlich vor Augen geführt: es geht vorwärts, zuerst mal je nach Situation aufwärts, aber irgendwann ruft das Erdreich… .

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/
      … in welchem ich lieber später als früh liegen möchte, auch wenn ich meine Sehnsucht nach dem grossen Irgendwas grundsätzlich sehr gestillt/erfüllt sehe (und zwar kinderunabhängig), so empfinde ich die erdbezogene Endlichkeit der Dinge nicht immer beruhigend und tröstlich.

  • Maja sagt:

    Ich liebe den Herbst! Der Hauptgrund: Endlich kann man an die Sonne sitzen ohne gleich wie ein Cervelat gebraten zu werden. Es geht nichts über einen gepflegten Altweibersommer mit lauen Tagen, Raschellaub und was sonst noch so dazu gehört.

    • Brunhild Steiner sagt:

      … vermicelles 😉

    • Gregory sagt:

      …ein Glas Rotwein schmeckt im Herbst viel besser als im Sommer, Dazu Wild und Spätzle“. Die Farben der Bäume, der Duft des Spätsommers…

      • Jeanclaude sagt:

        Die Bezeichnung Altweibersommer ist treffend. Für alle, die den Sommer nicht lieben.

      • Stranger sagt:

        Was soll an dieser Bezeichnung „treffend“ sein? Ich finde sie sehr, sehr seltsam.

      • Jeanclaude sagt:

        Das Landgericht Darmstadt hat im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt.

      • Widerspenstige sagt:

        Soso, das Landgericht Darmstadt hat das beschlossen sprich Altherrengilde von Richtern wohl. Was genau will man mit diesem Begriff eigentlich aussagen? Das würde mich jetzt sehr interessieren, wieso das Wort ‚Altweibersommer‘ in den Medien herhalten soll für bunte Herbstblätter…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige
        sie haben das beschlossen weil: „…Wenn dann ein lauer Wind weht, lassen sich viele kleine Spinnen an ihren zarten Fäden durch die Luft pusten. Die Krabbeltiere haben unmittelbar mit der Namensgebung zu tun, denn “Weiben“ ist ein altdeutscher Ausdruck für das Knüpfen von Spinnweben. In klaren September-Nächten kühlt es sich schon stark ab, so dass die vom Tau benetzten Spinnweben in der Morgensonne deutlich zu erkennen sind. Die glitzernden Fäden erinnern an die langen, silbergrauen Haare älterer Frauen.

      • Widerspenstige sagt:

        Danke Brunhild! Es erschliesst sich mir immer noch nicht so genau, wieso dieses Wort ‚Altweibersommer‘ so hartnäckig gebraucht wird…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige

        simpel und einfach, weil es ein fester Begriff für eine sogenannt „meteorologische Singularität“ geworden ist, der Wortstamm abgeleitet vom weiben der Spinnen in jenen Tagen, deren Fäden an silberne Haare mahnen, und die Verursachenden eben „weibten“ und nicht irgendwie „männten“ entstand der Begriff Altwei bersommer und nicht Altmän nersommer, ich find es gäbe dringendere Baustellen bezüglich Frauenverachtung, bspw Hostessen&Plakate…

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        wenn Sie mehr drüber wissen möchten:
        wissen.de / woher-stammt-der-begriff-altweibersommer

      • Franz Vontobel sagt:

        Haha, WS mal wieder – zu lange an der Sonne gewesen?

        Hier noch eine ganz böse Wndmühle, die sie bekämpfen können: das Wort dämlich.

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