Der Liebesmarathon von Single-Eltern

Ein Gastbeitrag von Martina Marti*

Mamablog

Ist er der Richtige? Rachel Weisz und Hugh Grant im Film «About a Boy». Foto: PD

Sie entdeckt ihn zwischen den Charcuterie- und Frischkäse-Auslagen: «Wow, was für ein Mann! Einfach zum Niederknien!» Sie reckt ihren Hals noch etwas weiter am Tupperware-Turm vorbei. Just in dieser Sekunde dreht der Beau seinen Kopf in ihre Richtung und – schenkt ihr prompt ein Lächeln. Sie zwingt sich, den Kopf nicht gleich wieder einziehen, wirft stattdessen ihre blonde Mähne gekonnt zurück und hebt cool die Hand. «Oh mein Gott, oh mein Gott, jetzt kommt er rüber …» – aber viel Zeit zum Nachdenken hat die Mitte Dreissigjährige nicht. Schon baut sich Muskel um Muskel vor ihr auf und sie hört seine warme Stimme: «Ciao, ich…» «Mammmmiiiiii! Schau mal dieses Auto! Und Zoé will die violetten Looms! Und…» … Filmschnitt. Nein, Filmriss … Der Adonis widmet sich augenblicklich einer besonders grünen Tupperwaredose, um kurz danach an die Migroskasse zu verschwinden.

Ja, meine Single-Freundin ist hübsch, langbeinig und hat eine gewinnende Ausstrahlung. Sie fällt auf. Männer kennenzulernen war für sie noch nie ein Problem. Und trotzdem lebt sie seit fünf Jahren – nach der Trennung vom Kindsvater – mehrheitlich alleine. «Seit der anfänglichen Selbstfindungsphase definitiv ungewollt», wie sie betont. Doch den richtigen Partner zu finden gestaltet sich komplizierter als gedacht:

1. Kennenlernen: «Das Einkaufen mit zwei Kindern im Schlepptau ist eher suboptimal. Zumal die meisten Männer automatisch davon ausgehen, dass es einen Vater an meiner Seite gibt. Sport betreibe ich dann, wenn die meisten Männer bei der Arbeit sind. In der Kino-Spätvorführung schlafe ich regelmässig ein. Und im Ausgang lassen sich zwar aufgeschlossene Männer finden, aber garantiert nicht die Sorte, die bereit ist, mit den Kids am Sonntagmorgen um sechs Uhr aufzustehen.» Und über Internetportale? «Ja, das ist wirklich die einzige Option», bestätigt sie. «Wenn ich Zeit und Nerven habe, alle Fake-Profile und Nur-Sex-Suchende auszusortieren. Und da kommen wir schon zu Problem Nummer 2.»

2. Alleinstehend oder Vater? «Die meisten alleinstehenden Männer zwischen 30 und 40 möchten früher oder später eigene Kinder haben. Ich aber nicht mehr! Und ich mache daraus von Anfang an kein Geheimnis. Beim Kennenlernen ist das für die meisten kein Problem – jedoch später garantiert. Idealerweise hat mein Traummann bereits Kinder. Bloss: Die wenigsten geben diese Info auf ihrem Datingprofil preis. Den Grund kann ich nur erahnen: Um Frauen nicht gleich abzuschrecken, da sie ja oft nur jedes zweite Wochenende gebunden sind. Nicht so wie Mütter.»

3. Datingphase: «Wie oft trifft man sich mit jemandem, bis man ihn gut kennt? Fünf, zehn, fünfzehn Mal? Wie kriegt das eine Mutter in ihren Terminkalender? Wo kriegt sie die Babysitter her? Diese Phase empfinde ich als die Aufreibendste: Mit Kopf und Herz bei einem neuen Mann und man kann ihn vielleicht nur alle zwei Wochen treffen. Ich habe das Glück, ein grosses Betreuungsnetz zu haben, aber ich kenne Frauen, die ihr erstes Date – mit den Kindern! – auf dem Spielplatz abhalten, weil es einfach nicht anders geht. Apropos Kinder…»

4. Wann beziehe ich die Kinder ein? «Da bin ich unglaublich strikt. Meine Kinder haben in den letzten fünf Jahren nur zwei Männer kennengelernt und zwar erst dann, wenn ich mir so sicher wie nur möglich gewesen bin. Ein neuer Partner an der Seite der Mutter ist einschneidend. Darum gibt’s in der Datingphase auch keine Treffen bei mir zu Hause. Die Kinder könnten ja jederzeit aufstehen.»

5. No-Gos: «Einmal klingelte ein Date nachts um 23 Uhr an meiner Wohnungstüre sturm, weil er solche Sehnsucht hatte. Als Single irgendwie süss. Also Single-Mama eine Katastrophe! Ich brauchte eine Stunde, bis die Kids wieder eingeschlafen sind.»

Auch meine Illusion, dass es nach der Anfangsphase leichter wird, bringt meine Freundin schnell auf den Boden der Tatsachen zurück: «Was, wenn Kind und Partner sich nicht mögen? Was, wenn der Freund sich den Kinder-Alltag doch etwas anders vorgestellt hat und ihm die Zweisamkeit fehlt? Was, wenn er sich in die Erziehung einmischt? Und was, wenn es irgendwann doch nicht funktioniert? Wie sage ich es meinen Kindern?»

Ich gebe mich geschlagen, einfach haben es Single-Eltern definitiv nicht. In Familien tangiert eine neue Liebe eben nicht mehr «nur» zwei Herzen. Sondern gleich drei, vier oder noch mehr …

(Ein Portal für Single-Eltern: www.singlemitkind.ch)

bild_martina_marti* Martina Marti ist freie Journalistin und Psychosoziale Beraterin in eigener Praxis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, www.martinamarti.ch. Sie lebt mit ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern (Jg. 06 und 09) in der Nähe von Zürich.

164 Kommentare zu «Der Liebesmarathon von Single-Eltern»

  • Joerg Hanspeter sagt:

    „Was, wenn er sich in die Erziehung einmischt?“, selbstverständlich mischt sich der neue Partner in die Erziehung ein. Habe ich immer gemacht, ok. nicht in jeder Beziehung gleich intelligent, aber ein gewisses Einmischungsrecht hat man schon als Partner, hätte man auch wenn man nur WG-Partner wäre. Vielleicht noch ein kleiner Tipp, das Kind schläft nach der Scheidung nicht im Bett der Mutter, öfters bei Einzelkindern oder Nachzüglern der Fall, ansonsten ist die Katastrophe schon vorprogrammiert. Neuer Partner kommt, Kind fliegt aus dem Ehebett. Da fängt der Kampf schon an.

    • Gabriela sagt:

      Tja, mein Kind fliegt ganz sicher nicht aus dem Familienbett wegen einem Mann. Manche denken sich nämlich durchaus was dabei und schmeißen eher den neuen Partner aus dem Bett, als das Kind – hoffentlich. Da kann man versuchen das Konzept dem Mann näher zu bringen und wenn er es nicht begreift, dann hat man das Heu sowieso nicht auf der selben Bühne. Gut ist, wenn man nicht verzweifelt genug ist, um sich und sein Kind zu verbiegen. Oder sich auf einen Machtkampf einzulassen, nur damit das Ego des Mannes nicht leidet.

      Lieber bleibe ich die nächsten 15 Jahre alleine :).

  • Sabe sagt:

    Echt jetzt? Danke für die Schilderungen. Ich bin in einer Beziehung mit Kind und gerate trotzdem immer mal wieder in Versuchung. Würde ich mich trennen, wäre ich nicht einsam. ABER- kommt halt drauf an was man alles will. Als Singel Mam doch eher aufregende Liebeleien ohne Verpflichtungen, als die nächste langweilige langzeit geschichte?

    • Gabriela sagt:

      Das würde ich mir schon gut überlegen. Nicht jeder Ex-Partner kümmert sich so um das Kind, dass Du dann den nötigen Freiraum hast für aufregende Liebeleien. Da schaust besser, dass Du der Versuchung hin- und wieder nachgibst, das schlechte Gewissen mit Dir selbst ausmachst (!!!) und dem Kind nicht einen Elternteil nimmst. Oder Du sprichst mal mit Deinem Partner darüber, was Dir fehlt…

  • Georg M. sagt:

    Was soll man zu solchen Single-Eltern Problemen noch sagen? Meistens ist ja der Partner weg. Wer plant denn schon eine Single-Familie? Dann wäre es gut – einen neuen Partner – oder einen Hund zu finden. (Hunde sind treu). Am besten einen neuen Partner mit Hund. Damit wäre das Emotionelle und auch das Intellektuelle oder Zwischenmenschliche – immer gut abgedeckt. Das Philosophische geht auch sehr gut – mit dem klugen Hund.

  • Isa Bella sagt:

    Habe auf Datingplattformen einige Single-Männer kennengelernt. Da ich gerne Kinder gehabt hätte, fände ich es sogar schön, wenn der Mann Kids mitbringt. Nur tun sich die meisten Jungs auch reichlich schwer damit, ihren Kids eine Frau vorzustellen. Kann ja auch nur als „gute Freundin“ sein, zum gegenseitigen Beschnuppern. Aber wenn man sich monatelang trifft, immer wieder wegen der Kids kurzfristig sitzengelassen wird und sie nie zu sehen kriegt, fühlt frau sich dann halt doch ausgeschlossen. Bin jetzt glücklich mit einem anderen kinderlosen und geniesse das unkomplizierte Leben.

  • Martin sagt:

    Ich zähle mich eher zu der Sorte loyaler, fürsorglicher u Verantwortung übernehmender Männer. Wenn eine Frau in meinem Herzen landet, gehören ihre Kinder selbstverständlich dazu, und zwar nicht als lästige Zugabe, sondern weil sie ein Teil von ihr sind. Von Machtspielen halte ich nichts, sondern bin eher langweilig direkt – eine Frau weiss sofort woran sie bei mir ist. Eine Frau mit der ich mich mehrmals getroffen habe, hat mir erklärt, sie wolle immer die Männer die sie ablehnen u sie nicht anhimmeln. Die sind interessanter und aufregender. Ich dränge mich ja nicht auf, da war ich wieder weg.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Kein Wunder findet diese Frau keinen Partner; der 5er und s‘ Weggli gibt’s halt nicht umsonst. Warum sollte ein Mann mit ihr Sonntags um 6 aufstehen wollen, wenn er nichts zu sagen hat? Vielleicht sollte sich Frau auch einmal Gedanken darüber machen, was sie ausser blonden Haaren und langen Beinen zu bieten hat. So wie es beschrieben ist, nicht allzuviel.

    Was mich angeht: das neue Glück kam unverhofft,. aber es ist nicht umsonst: wenn man eine Beziehung möchte, muss man auch mutig genug sein, sein Leben zu ändern.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Tamar von Siebenthal
      das freut mich riesig für Sie, alles alles Gute, Ihnen Beiden und den Kindern!!!

    • Christoph Bögli sagt:

      Das ist effektiv ein Problem, das zumindest eine langfristige Beziehung unwahrscheinlich machen dürfte. Jeder potentielle Partner ist erst einmal auch ein eigenständiger Mensch (zum Glück), weshalb jede Partnerschaft Kompromisse bedarf – von beiden Seiten. Zu erwarten, die langen Beine anschauen zu dürfen, sei genug, erst recht, wenn die Beine ständig den Kindern nachrennen, kommt da nicht weit. Das gilt im übrigen nicht nur für eine neue Partnerschaft, sondern auch zwischen den Eltern selbst. Kinder sind wichtig, aber sie sollten den Partner und dessen Bedürfnisse nie völlig marginalisieren..

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Tja, das Glück kommt oft unverhofft, aber Frau braucht nicht zu denken, dass mit neuem Partner das Leben einfach so weiter geht wie bisher und man darf sich ruhig auch einmal selber fragen, was man denn selber zu bieten hat, anstatt nur überhöhte Ansprüche zu stellen (ein Mann zum hinknien). Blonde lange Haare und lange Beine sind halt ab einem gewissen Alter einfach nicht mehr genug. Und Man möchte ganz bestimmt nicht mit Kindern zusammenwohnen, wenn er diese nicht auf Hausregeln hinweisen darf.

  • fabian sagt:

    Musste schon etwas schmunzeln.
    Es gibt die Frauen, die jammern, weil der ü30 Mann keine Kinder mit ihr will, und dann gibts den Rest der Frauen die jammern, weil der ü30 Mann Kinder mit ihr haben will.
    Gibts auch Frauen in dem Alter die nicht über Männer jammern?
    🙂

  • Joe Doe sagt:

    Man kann auch Freitags in den Ausgang und am Sonntag mit den Kids aufstehen, theoretisch.

  • Kurt Bucher sagt:

    Mindestens das zweite Date sollte mit dn Kindern stattfinden, da diese massgeblich den Alltag mitbestimmen. So sieht der Mann wie die Frau mit den Kindern umgeht, was für eine Art Erziehung stattfindet. Und die muss auf die Länge zusammen bewältigt werden, die Frau muss den Mann miteinbeziehen und sie sollten zusammen in die gleiche Richtung ziehen und sich gegenseitig unterstützen. usw. Andererseits ist es schon schön, wenn ene Frau wieder offen ist für eine weitere Beziehung, oft schiessen sie sich ein und wollen nur noch eine punktuelle Fernbeziehung, leider!

  • Martha Hübner sagt:

    Mir scheinen die Anforderungen etwas hoch geschraubt bzw. egozentrisch oder kinder-zentrisch: Der potentielle Partner soll sich 100% aufgeben (am Sonntag 6:00 aufstehen; sich nicht in die Erziehung einmischen; keine eigenen Kinder mehr wollen). Die Kinder stehen ganz an erster Stelle, der Partner hat sich komplett unterzuordnen. So funktioniert das halt nicht. Schon mal daran gedacht, dass auch der Partner Bedürfnisse hat? Und zwar nicht nur für die Bespassung (sei es sexuell oder intellektuell) der Mutter, wenn diese gerade ausnahmsweise mal Zeit hat, sondern auch emotionale Bedürfnisse.

    • Leo Klaus sagt:

      Sie haben den wunden Punkt getroffen. Leider kenne ich viele Paare, bei denen die Frau genau diese Einstellung mitbringt. Sobald die Familienplanung aus ihre Sicht vollendet ist, braucht sie den Samenspender nicht mehr, ausser vielleicht fuers Geld und Kinderbetreuung. Und wehe, der Partner sagt etwas. Kein Wunder, dass die Scheidungsstatistik so hoch ist.

    • Felix Stern sagt:

      Martha, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Die Frau in dem Artikel – so wie er geschrieben steht – scheint sich kaum gedanken zu machen, was ihre Partner denn wirklich wollen (bei langen Beinen und blonder Mähne war das bislang vielleicht nie wichtig). Aber eben: ob Kinder oder nicht, man wird kaum einen Partner finden, der sich praktisch in Luft auflöst, wenn man es will.

  • Böser Wolf sagt:

    Ob mit oder ohne Kind: Am besten lässt man nach 30 die Finger von dieser ganzen Dating-Sache, kauft sich eine Katze, einen Hund oder einen Kaktus und freut sich seines Lebens.

    • Emx sagt:

      Ui nein, das wäre doch sehr traurig … Wobei ich schon auch finde, dass sich die in letzter zeit so oft diskutierte Partnersuche doch sehr nach Arbeit anhört. Ein bisschen so wie Bewerbungsprozesse und Dates haben nicht selten den Charme eines Vorstellungsgesprächs. Aber echt, mit einem Kaktus glücklich werden? Sind Sie sicher, es gibt nicht irgendwo ein nettes Rotkäppchen für den Bösen Wolf?

      • Nicole sagt:

        @Emx: Oder einen (nicht allzu bösen) Wolf für das Rotkäppchen?
        Aber es gibt ja auch nicht wenige Arbeitnehmer, die Jahre im selben Job ausharren, weil sie Vorstellungsgespräche und neue Kollegen scheuen. Irgendwie kann ich das schon nachvollziehen. Aber Kaktus? Dann doch lieber einen Mann mit Igelfrisur.

    • Irene feldmann sagt:

      🙂

    • Mwthu sagt:

      Seh ich auch so. Lass mich nun treiben, fürs emotionale wieder einen hund, fürs soziale kumpels und die leerzeit mit sport füllen. Wenn die mutter einem das kind raubt, ist das halt my way to go. Klassisches kompensationsmuster;-)

  • Freddie sagt:

    Den meisten Single-Müttern die „Suchen “ stehen zum Glück ihre Bedingungen schon fast im Gesicht geschrieben…Damit meine ich zu entdecken, dass der Nachdruck „bei mir gibt`s dann nicht nur Freuden “ , zu anwesend ist.

  • Nick sagt:

    Also mal ehrlich, als Single-Vater erlebt man doch eine ganz andere Realität:
    Frauen wollen auf KEINEN FALL das Kind einer anderen Frau erleben.
    Wenn die Ex-Frau dann auch noch im Leben des Vaters und der Kinder herumtrampelt, die Kinder nie zum Vater lässt, und ihre Kinder auch noch als Rente betrachet, dann sind die neuen Frauen alle schon lange weg.
    Frauen sind offensichtlich biologisch darauf getrimmt, die Kinder von Anderen als Konkurrenz zu empfinden.
    So viel Egoismus wie bei der holden Weiblichkeit als Verhalten üblich, dürfte sich kein Mann auch nur während einer Millisekunde erlauben.

    • adlerauge sagt:

      Komisch nur, dass ich ausschliesslich gegenteilige Beispiele kenne. Die Frauen, welche die mitgebrachten Kinder des Partners voll akzeptieren, auch wenn die Ex des Partners z.T. schwierig tut…

      • Nick sagt:

        Liebes adlerauge,
        ich würde mich freuen, diese nettenkinderfreundlichen Frauen kennen zu lernen.
        Doch die Internetsinglebörsen sprechen eine deutliche Sprache:
        Das identische Profil mit/ohne eigenem Kind generiert, mit Kind, 20x weniger Antworten…

        Frauen scheinen auch vom erneuten Kinderwunsch zurückzuschrecken: Wer als Mann solches klar äussert, wird gar oft und gar garstig als Poser beschimpft.

        Tja. Erlebte Realität.
        Hätte ich mir auch nie träumen können. Sowas muss man erleben, um es zu glauben.

    • Coco sagt:

      Ich bin so eine Single-Mama die sich über andere Kinder freut. Ich finde es im Gegenteil, schön, wenn der Mann eigene Kinder hat, da hat man eher Verständnis füreinander. Ich finde es auch schwierig, einen Mann zu treffen, der eine ernsthafte Beziehung will. Ich kann nicht einfach so an Dates gehen und mir ist aufgefallen, dass es auf diesen Datingplatformen zu und her geht wie im Warenhaus. Es ist für niemanden einfach, den richtigen Lebenspartner zu finden.

  • Gundel sagt:

    Wow! Nach der Scheidung, trotz Kindern, in fünf Jahren „nur“ zwei „ernste“ Beziehungen. Und noch einige ungezählte Techtel-Mechtel.
    Da ist aber ihre langbeinige Freundin unterwegs, als sei sie eine Studentin, die einfach mal geniessen will.

    Vielleicht liegt es ja auch daran, dass es mit der langfristigen Beziehung nicht klappt.
    Vielleicht sollte man sich nach einem Familien-Riss zuerst einmal die Frage stellen, warum es nicht geklappt hat. Vielleicht hat man selbst Einstellungen, die mit einer viele-Jahre-Lebens-teilenden Beziehung gar nicht kompatibel sind.

    • Mwthu sagt:

      stark, genau mein gedanke. Ein single-vater der seine tochter gern mehr hætte und nicht darf!!!

    • Lion King sagt:

      Das war auch mein Gedanke. Hört sich nach einer Frau mit einem visuellen Beuteschema aus, die natürlich nur von hübschen Typen angesprochen werden möchte. Motto „Ich habe ja schon lange Beine, das reicht imfall, und was alles bietest du?“ Solche Frauen braucht kein Mann. Das hat auch gar nichts mit allfälligen Kindern zu tun, das hat mit Unreife und übersteigerter Erwartungshaltung auf Seite der Suchenden zu tun.

      • Nicole sagt:

        @Lion King: Das muss überhaupt nicht stimmen. Gerade „solche Frauen“ wünschen sich oft nicht unbedingt ein Spiegelbild. Dafür gibt es ja genügend Beispiele.

  • tststs sagt:

    Tja, wenn die Partnersuche zum Projekt wird, dann ist der Stress vorprogrammiert… 😉

    Aber – um zu zeigen, dass ich die Ernsthaftigkeit des Problemes durchaus auch zu würdigen weiss – nun noch ein Tipp meinerseits: Speeddating… Zackzack Fakten auf den Tisch, Kreuzchen oder nicht … et voilà 😉

  • ri kauf sagt:

    Das Blöde an der ganzen Geschichte ist doch, dass Beziehung, mit oder ohne Kinder, als Handel gesehen wird. Gibst du mir dies, ok, dann gebe ich dir das. Das Gegenüber wird nicht wirklich als Individuum gesehen, sondern als potentieller Glücksbringer. Und wenn er/sie es nicht bringt, dann tschüss. Wir sind nicht s o weit von der Zweckehe weg.

    • fabian sagt:

      und noch einseitiger wird der handel, wenn man sich vorstellt, dass all die mütter nach der geburt keine lust mehr auf sex haben. mit was wollen sie da noch handeln? 😎

  • Dave sagt:

    Es ist sicher nicht einfach den idealen Partner zu finden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es richtig ist, unbedngt einen suchen zu müssen. Meistens kommts nicht gut, wenn man auf der Suche ist. Ich denke die besten Beziehungen ergeben sich zufällig. Wenn man es am wenigsten erwartet. Ich frage mich manchmal, ob ein Single-Mami wirklich einen Partner für sich sucht oder sie wohl eher einen Babysitter braucht, der sie etwas vom Alltagsstress entlastet. Wie unter 1 beschrieben: der am Sonntagmorgen um 6 Uhr aufsteht (habe dies in meinem Umfeld beobachten können.)

  • Irene feldmann sagt:

    Interessant wie sich auch hier schon zwei Fronten klar zeigen. Ich fände es schön wenn sich hier auch mal Menschen mit erfolgsberichten über den 2 Anlauf äußern würden. Besten Dank!

  • Eric Steiner sagt:

    Fuer alle, die kleine Kinder haben und unzufrieden in Partnerschaft leben: ueberlegt euch eine ’scheidung‘ gut, bevor ihr den schritt vollzieht! Das Leben ist lang und man kann sich auch trennen wenn die Kinder fluegge sind. Dazwischen kann man in Vernunft leben, viel viel Geld sparen und die ‚Liebe‘ anderswo ausleben. Damit ist allen mamis, Papis und vor allem den Kindren geholfen.

    • Felix Stern sagt:

      Kleine Korrektur: Den Mamis ist mit der Scheidung geholfen. Zumindest finanziell. Für die Papis und die Kinder stimmt Ihre Beschreibung.

      • tina sagt:

        felix, es wird nicht wahrer, wenn es ständig wiederholt wird. meine männer haben es sich auch finanziell immer bequem auf mir gemacht. dem vater meiner kinder habe ich brav seine hohen schulden abgezahlt, mich dann getrennt, und weiterhin – wie vorher auch schon – meinen lebensunterhalt verdient. ich kenne keine frau, die nicht erwerbsarbeitet, die meisten 80%, aber mindestens 50%

  • Christoph E. sagt:

    So, so, hübsch und langbeinig. Ist es wirklich das, was alle Männer suchen? Wo Licht ist, da ist auch Schatten und der könnte durchaus den Charakter betreffen. Man hat einfach das Gefühl, es stehe einem etwas Besseres zu. Jedenfalls ist es egoistisch, zu verlangen, dass sich der neue Partner um seinen Nachwuchs kümmert, ihm aber eigenen Nachwuchs zu verweigern. Meine Meinung ist, dass man es mit Kindern es auch durchziehen sollte und wenn das nicht möglich ist, man es eben alleine durchzieht und nicht einen neuen Trottel sucht, der für den Lebensunterhalt aufkommt.

    • Peter Martin sagt:

      Es gibt auch hübsche, langbeinige Frauen mit gutem Charakter. Und überhaupt, ich finde es toll, wenn sich Menschen (Väter und Mütter) trotz Kindern auch noch um sich selber kümmern und einen gewissen Effort machen, was das Aussehen betrifft. Es hat schon genügend frustierte Eltern, die sich dann körperlich einfach gehen lassen.

  • Addi sagt:

    Das Problem besteht wohl hauptsächlich darin, dass Die Kinder aufs Podest gestellt werden. Dem Kindern zu liebe sich ständig anzupassen und auf alles zu verzichten bringt gar nichts. Häufig ist gerade das, der Grund fürs Singledasein, weil sie Partnerschaft über die Massen vernachlässigt wurde. Kinder sind viel robuster und anpassunsfähiger als viele Mütter meinen ung glauben…

  • Jeanclaude sagt:

    Bedauern hält sich in Grenzen. Halt wirklich ein etwas „überladenes“ Anforderungsprofil um Erfolg zu versprechen. Der gesuchte Lebenspartner hat vielleicht auch gewisse Ansprüche.

    • Felix Stern sagt:

      Bei Prinzessin darf der Partner keine Ansprüche haben. Er darf keinen Kinderwunsch haben und darf sich auch nicht in die Erziehung einmischen. Er soll den Mund halten, bis er gefragt wird und sich so in den Alltag einfügen, dass es keinem auffällt – was, wenn er es sich anders vorgestellt hat? Na, das ist doch sein Prpoblem! Mit Puls wird man einen solchen Typen wohl kaum finden.

  • Benno sagt:

    Ich kann den vielen alleinerziehenden Singlemüttern nachfühlen, die Schwierigkeiten dieser Situation sind allen bekannt. Als kinderfreundlichen Singlemann – aber ohne Kinder – und mit einigermassen gutem Job, wird man immer gerne an kleine Feste eingeladen, wo es dann zufälligerweise alleinstehende Mütter gibt. Was mich dann aber regelmässig irritiert, ist die Tatsache, dass es eigentlich schlussendlich nur darum geht, wie all die unerfüllten Wünsche der Mutter nun erfüllt werden könnten. Ich vergleiche das gerne mit der Situation, wo Frau alleine in eine Bar mit hungrigen Männern geht…

  • Katie sagt:

    Frau, 38, 2 Kinder, Intependent, sucht nichts mehr als einen ehrlichen Mann 35+, der weiss was er will im Leben und nicht mehr auf Jagd ist. Welcher die Frau nicht gleich herabwürdigt anschaut, wenn sie beim sich beim 2. Date auf einen Kuss einlässt und beim 3. sogar mehr? Wieso muss man da gleich die Würde verlieren, ist man da nicht alle Erwachsen? Und die Kinder haben ihren Daddy und suchen kein Ersatzpapi, und hey Extra-Bonus für euch Männer! Ihr könnt euren Fussball- und Männerabende ohne wenn und aber behalten, wir Mamis haben ständig unsere Abende! So wo liegt nun das Problem?

    • Heulsuse sagt:

      Das frage ich mich als alleinerziehender Vater auch. Wo ist eigentlich das Problem? Die Messlatte scheint unerreichbar hoch zu liegen. Meine Messlatte ist es definitiv nicht, ausser jemand würde Ehrlichkeit, dauerhafte Verlässiglichkeit sowie Verbindlichkeit als unerreichbar hoch einstufen.
      Leider bin ich mit 50 wohl zu alt für Sie.

    • Patrick sagt:

      Das Problem wurde m.M nach bereits im Artikel bestens erwähnt.
      «Wow, was für ein Mann! Einfach zum Niederknien!»

      Wenn ich M 45 Single mit Sohn, der eben mit 2 m Grösse bei 70 kg so garnicht dem Optimalbild entsprechen kann, einer Frau beim Einkaufen ein freundliches Lächeln schenke erhalte ich wenn überhaupt, einen Blick zurück der problemlos die Hölle gefrieren lassen könnte.
      Als ganz durchschnittlicher Mann für den ich mich halte, wurde ich meinem Leben (zumindest in der Schweiz) noch nie von einer Frau angeflirtet. Da liegt in meinen Augen doch einiges im Argen.

    • Felix Stern sagt:

      Kein Ahnung, ob es ein Problem gibt. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich es mir nicht vorstellen könnte, in einer Beziehung mit einer Frau mit fremden Kindern zu leben, wo ich irgendwie – was eigentlich genau? – der neue Kumpel bin oder so? Ich werde nie fremde Kinder gross ziehen, aber wenn ich es je getan hätte, dann sicherlich nicht einfach so als Zuschauer nebenher.

      • Katie sagt:

        @Felix, good News für dich, zu 85% haben die Kinder bereits einen Dad, welcher die Erziehung gerne übernimmt 🙂
        die meisten Singlefrauen brauchen einen Partner und keinen Ersatzpapi, so relax!

      • Felix Stern sagt:

        @Katie: Ich bin relaxed. Ich bin ja nicht auf der Suche. Ich sehe den Punkt mit den Kindern etwas anders. Ich kenne drei Kollegen, die Frauen mit Kindern aus vorherigen Beziehungen geheiratet haben. Zwei dieser Kollegen hatten dann noch eigene Kinder mit diesen Ex-Single-Moms. Alle sind aber in die Vater-Rolle des eingeheirateten Kindes geschlüpft und haben diese mit Begeisterung ausgelebt. Ich denke, die Geschichte ist für einen Mann attraktiver, wenn er in diese Rolle schlüpfen kann als wenn nicht. Weil, wenn nicht, was ist er dann noch in dem neuen Haushalt?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katie

        Erziehung geschieht im Alltag, bei/mit/durch den grad anwesenden Menschen, ein neuer Mitbewohner hätte da sogar als unverbandeltes WG-Mitglied etwas zu sagen, ausser alle Beteiligten fänden es okay wenn der Gute dann jeweils zum Mami rennen muss wenn was nicht funktioniert…; aber da wär ich als „Guter“ glaub ziemlich schnell wieder raus aus dem Haus…

      • Katie sagt:

        Wer spricht hier von gleich einziehen?

      • Sportpapi sagt:

        @Katie: Man spricht von einer andauernden Beziehung. Ob das Einziehen nun gleich oder etwas später ist. Aber eine Beziehung, in der man wesentliche Aspekte seines Lebens ausklammert, ist nun mal keine sehr intensive. Freunde hat man meist auch sonst genug, und mit dem einen oder anderen (oder der einen oder anderen) kann man auch ganz unverbindlich das Bett teilen. Aber wirklich eine Beziehung haben, das ist etwas anderes.

      • tina sagt:

        sportpapi, doch. man kann eine ernsthafte, verbindliche liebesbeziehung haben, mit allem drum und dran, aber ohne zusammen zu wohnen und gemeinsam kinder grosszuziehen. es ist ok, wenn du das für dich so definierst wie du das eben für dich richtig findest, aber definition von liebesbeziehung ist nicht zusammen wohnen

      • Sportpapi sagt:

        „man kann eine ernsthafte, verbindliche liebesbeziehung haben, mit allem drum und dran, aber ohne zusammen zu wohnen und gemeinsam kinder grosszuziehen.“ Ja, tina, das kann man. Aber wenn nun die eine oder beide Seiten Kinder haben, ist das nun mal ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens, den man nicht einfach aussparen kann.

      • tina sagt:

        ausklammern, aussparen, aussperren. versuch das doch einfach mal etwas weniger negativ zu formulieren. es gibt ja auch noch andere wichtige und/oder interessante dinge im leben, als die eigenen kinder.
        meine kinder haben immer priorität. aber nach 15 jahren kinder grossziehen, sehe ich was die beziehung zu ausserfamiliären menschen betrifft, auch noch möglichkeiten daneben

      • Katie sagt:

        So, jetzt verstehe ich wo der Haken liegt…. 🙂

      • tina sagt:

        ah? wo denn? 😉

  • Marie sagt:

    Weshalb will man den Kindern den potentiellen Partner (PP) erst vorstellen, wenn man sich „sicher“ ist? Mein Kind lernt meine Freunde kennen – und würde deshalb auch einen neuen eventuellen Partner kennen lernen, bevor es mein neuer Partner ist. Man kann ja mit PP und Kind die freundschaftliche Ebene der Beziehung ausleben. Ist ja was ganz normales…!

  • Ria Eugster sagt:

    Mit dieser Meinung über potenzielle neue Partner, stehen sich viele Frauen selber im Weg. Wofür will sie ihn überhaupt? Wenn Zweisamkeit so verpönt ist? Aber genau diese ist wichtig für eine funktionierende Patchworkfamilie! Er darf nicht mitreden? Was darf er dann?
    Vielleicht hat sie – im Moment – genau das, was sie will: Sie kann allein über ihre freie Zeit bestimmen und ist ohne Partner alleiniger Chef im Haus.
    Aus eigener Erfahrung privat und in meiner Arbeit kann ich sagen: Es gibt sie, die guten Single-Männer! Aber sie kommen nur, wenn sie damit nicht verlieren und die Loser sind.

    • Ria Eugster sagt:

      wenn beide etwas gewinnen, wofür es sich lohnt.

      • Malena Garcia sagt:

        Das sehe ich ähnlich, Ria. Mit dem Zusatz, dass sich auch viele Frauen zum ‚Loser‘ gemacht fühlen von Männern die sich nach dem Sex nicht mehr melden. Wenn Dating als egoistisches Machtspiel betrieben wird (ICH nehme mir was ICH will, weil ICH so schön/reich/smart/erfolgreich bin) verlieren schlussendlich alle. Die Motive (und Signale!) des Gegenübers richtig einzuschätzen ohne übermisstrauisch zu werden, und die eigenen Bedürfnisse mit den Bedürfnissen aller Beteiligten ehrlich, fair und wohlwollend abzuwägen, ist der Schlüssel zu einer guten Beziehung. Nicht die Umstände.

      • Sportpapi sagt:

        @Malena: „dass sich auch viele Frauen zum ‘Loser’ gemacht fühlen von Männern die sich nach dem Sex nicht mehr melden.“ Das verstehe ich nun nicht ganz. Da haben hoffentlich doch beide etwas gewonnen dabei. Oder die Erfahrung gemacht, dass es miteinander keinen Spass macht.

      • Malena Garcia sagt:

        @Sportpapi: Die Erfahrung, dass es miteinander keinen Spass macht, ist halt oft nicht gegenseitig. Frauen fühlen sich schnell mal verarscht, wenn sie ein Mann umwirbt und sich nach dem Sex nicht mehr meldet. Weil sie erst Sex hatten als sie dem Mann ein bisschen vertraut und sein Interesse als echt (und nicht nur auf Sex bezogen) eingeschätzt haben. Die Zurückweisung schmerzt auch wenn der Sex schön war.

      • Sportpapi sagt:

        @Malena Garcia: Also sollte er nach ihren Spielregeln spielen. Aber ohne dass diese zuvor bekannt gegeben wurden?
        Ich weiss durchaus, dass diese so üblich ist. Allerdings habe ich immer das Gefühl dabei, dass Sex so als Ware eingesetzt wird. Du bekommst es erst, wenn du dich genügend bemüht hast, wenn du mir auf anderer Ebene ein Gegengeschäft anbietest.

      • Malena Garcia sagt:

        @Sportpapi: Ich finde es auch problematisch, wenn Frauen ihr erotisches Kapital so einsetzen. Und es kann nicht erstaunen, dass Männer Strategien entwickeln um trotzdem an Sex zu kommen (z.B. indem sie Interesse vorspielen). Meine Lösung wäre nicht dass, er nach ihren Regeln spielt, sondern dass beide ihre Erwartungen offen und möglichst früh auf den Tisch legen und nicht weiter gehen wenn sie nicht kompatibel sind. Wenn die Frau sagt dass sie eine Beziehung will und der Mann sagt dass er nur Sex will, und sie geht trotzdem mit ihm ins Bett, kann sie nicht sagen er hätte sie verarscht.

      • Sportpapi sagt:

        Eben. Und auch dann nicht, wenn sie ihre Erwartungen nicht offenlegt. Auf der anderen Seite wüsste ich nicht, weshalb man sich nicht mehr melden sollte, wenn der Sex gut war, und man zufrieden auseinander gegangen ist. Aber das bin ja nur ich.

      • Malena Garcia sagt:

        Ich spekuliere mal über die Gründe warum sich Männer nicht mehr melden: 1. weil sie tatsächlich kein Bedürfnis haben nach einer Beziehung, nicht mal einer Sex-Beziehung, 2. weil die erfolgreiche ‚Eroberung‘ für sich allein schon genug zählt, 3. weil sie betrunken waren und das Gegenüber jetzt nicht mehr so toll aussieht wie am Vorabend, und 4. aus demselben Grund, aus dem auch Frauen Männer abblitzen lassen: weil sie denken dass es noch etwas besseres gibt und sie es auch verdienen.

      • Sportpapi sagt:

        Nun ja, Grund drei fällt höchstwahrscheinlich weg, wenn die Frau sich grössere Hoffnungen gemacht hat. Ansonsten mag das stimmen. ICH kann es aber nicht nachvollziehen.

  • maia sagt:

    „…..Single-Freundin ist hübsch, langbeinig und hat eine gewinnende Ausstrahlung. …..“ – Um jemanden kennen zu lernen sicher gute Voraussetzungen. Und da hat Ihre Bekannte ja offenbar auch keinerlei Probleme. Aber für eine länderdauernde Beziehung braucht es wohl nocht etwas mehr/anderes.

  • Matt sagt:

    Punkt 2.5 Eine Person die mit Kleinkindern bereits wieder geschieden ist vermittelt gelinde gesagt nicht den Eindruck Beziehungsfähig zu sein….

    • Marie sagt:

      Ist – da Sie ja die Details nicht kennen – ein Vorurteil, dass es zu überprüfen gälte.

      • so ist es sagt:

        vielleicht ist die Mutter verwitwet….ich war schwanger als ich verwitwete und bin entsprechend auch single mutter eines sehr kleinen Kindes….hat auch Vorteile als wenn die kinder schon 10j alt sind…aber sie sollten nicht so vor-eilige urteilen…aber das tun die meisten wenn sie eine single Frau mit sehr kleinen Kindern treffen….und ja, wir haben die kinder immer, nicht nur jedes zweites Wochenende….

      • Marie sagt:

        … und selbst wenn sie nicht verwittwet ist, sondern sich tatsächlich ganz einfach vom Kindsvater getrennt hat, hat das nicht unbedingt mit den Beziehungsfähigkeiten der Kindsmutter zu tun.

      • Felix Stern sagt:

        Die Frau aus dem Artikel hat sich vom Kindsvater getrennt. Das steht im Artikel so geschrieben. Hat sie jetzt Beziehungsprobleme? Naja, das kann man ihr schon unterstellen. Immerhin, mit dem Kindsvater hat es nicht geklappt und mit zwei weiteren Typen in 5 Jahren auch nicht. Man kann sich wirklich fragen, ob in dem Artkel die Problematik richtig beschrieben wird: schafft es die Frau nicht, Männer kennen zu lernen oder schafft sie es nicht, dauerhafte Beziehunegn zu pflegen?

    • Nicole sagt:

      Meine Beziehung wurde nach langen, ausgesprochen glücklichen Jahren vom Schicksal (nicht vom Scheidungsrichter) getrennt. Wirklich als Single habe ich mich nie gesehen. Das wird sich ändern, wenn meine Teenager-Tochter in absehbarer Zeit auszieht. Wo umsehen? Der Arbeitsplatz fällt eher flach. Ich arbeite 100% und mehr – immerhin bestens integriert 😉 – in einer ausgesprochen jungen Branche. Clubs? Bars? Internet? Hm. Und dann noch in Zürich, wo offenbar flirtmässig Eiszeit herrscht …

    • Susi sagt:

      @Matt: Eine solche Folgerung ist doch sehr kurzsichtig. Eine Trennung lässt doch keine direkten Schlüsse auf die grundsätzliche Beziehungsfähigkeit der Betroffenen ziehen! Völlig oberflächlich, Ihr Statement.

  • Thomas Schwarz sagt:

    „was wenn er sich in die Erziehung einmischt..? ja was denn nun, einen Partnern haben, um wenn’s dann grad passt zu kuscheln, oder der die Einkaufstaschen schleppt, oder für gelegentlichen Sex? aber ja keine Einmischung in Erziehungsfragen (er hat ja sowieso keine Ahnung davon) und wenn’s mal nicht so rund läuft als 5.Rad am Wagen abgespeisst zu werden? Und da wundern sich all die Single-Mamis, dass „Mann“ sich das 2 mal überlegt?! Auch mit Kindern sind Kompromisse und Anpassungen gefragt oder alles bleibt beim alten.

    • Sportpapi sagt:

      Was, wenn er sich nicht in die Erziehung einmischt? Und also kein starker, verlässlicher Partner an der Seite ist?

    • Maria sagt:

      Wenn ein Mann von Anfang an der Anspruch hat sich in die Kindererziehung einmischen zu wollen ist der Konflikt vorprogrammiert… Er ist nicht der Vater, sondern bestenfalls ein Freund! Und ja, man muss die gemeinsame Zeit sehr sorgfältig planen. So wie sie schreiben sind sie definitiv kein „Fall“ für eine alleinerziehende Mutter, sorry…

      • Sportpapi sagt:

        Klar, sonst wäre sie ja bald nicht mehr alleinerziehend. Und das möchte sie ja vielleicht bleiben (schliesslich hat sie vielleicht schon den Vater der Kinder deswegen verlassen). Aber mal ganz ehrlich: man kann doch nicht einen Partner in sein Leben lassen, zusammenziehen, heiraten. Und erwarten, dass er sich nicht in die Erziehung der im gleichen Haushalt lebenden Kinder einmischt? Ja soll er sich denn jetzt interessieren und engagieren, oder nicht?
        Und am nächsten Tag, wenn man wieder etwas Unterstützung braucht, kommt dann wieder der Spruch, es brauche ein ganzes Dorf…?

      • tina sagt:

        sportpapi: kaum jemand hat sich getrennt weil er alleinerziehend sein wollte. das ist ein nebeneffekt, der preis. man trennt sich, weil etwas grundlegend gescheitert ist.
        man kann doch auch einen partner wollen, ohne ihn zu heiraten oder zusammenzuziehen.
        das mit dem dorf ist nicht unbedingt als praktische unterstützung gemeint, sondern durchaus auch einfach als umfeld, das offene augen hat und statements abgibt (ja, genau das verhalten nervt auch)

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Doch, ich denke es trennen sich doch einige, weil sie sich auch in Erziehungsfragen nicht reinreden lassen wollen. Dass man sich dann alleinerziehend nennt, obwohl da in vielen Fällen durchaus ein Vater da ist, der sich einbringen möchte, spricht ja ebenfalls eine klare Sprache.
        Und natürlich kann man einen Partner wollen, ohne die wichtigsten Elemente des Lebens mit ihm teilen zu wollen. Ist doch schön, wenn man Freunde hat, mit denen man seine Bedürfnsse stillen kann. Aber ob die das immer auch so toll finden? Meine Sicht: Entweder Sexpartnerschaft oder Beziehung. Nichts dazwischen.

      • Sportpapi sagt:

        Oder zumindest nicht auf Dauer.

      • tina sagt:

        ich denke es ist auch eine altersfrage sportpapi. ab 40 hat man schon eine menge an „wichtigsten dingen“ erlebt, das ein neuer partner eh nicht mehr teilen kann, weil es schon vorbei ist.
        man braucht nicht mehr jemanden, mit dem man alles teilt.
        kleine dinge können sehr viel wert sein. mir jedenfalls. und man kann durchaus „wichtigste dinge“ zusammen erleben, ohne dass es mit gemeinsamer kindererziehung oder wohnung zutun hat

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Obwohl ich doch auch über 40 bin, sehe ich das anders. Natürlich kann ich Leute im Umfeld mehr oder weniger in mein Leben lassen. Aber einen Partner, den einzigen, vom Alltag fernhalten, das macht für mich gar keinen Sinn.

      • tina sagt:

        wenn man wie du in einer bestehenden partnerschaft ist und zusammen kinder hat, sieht man das vermutlich tendenziell eher wie du sportpapi, nicht? wenn man aber über 40 ist, und seit längerem nicht mit einer erwachsenen person zusammen wohnt, dann hat man sich das leben eben entsprechend eingerichtet, und dann ist es gar nicht mehr so leicht, sich auf einen erwachsenen mitbewohner einzustellen. selbst für leute wie mich, die in kinderlosen zeiten jahrzehnte in WGs wohnten. mit aus dem alltag ausschliessen hat das nichts zu tun, eher mit nicht automatisch involviert sein

  • Hansli sagt:

    Ich versteh das Problem nicht ganz. Da hat jemand weniger Problem jemand kennenzulernen, als viele kinderlose Single die ich kenne.

    • maia sagt:

      Das ging mir auch durch den Kopf. In fünf Jahren zwei Männer bei denen sie sich einigermassen sicher war. Da gab’s dann offenbar zusätzlich noch andere…. Bin richtig neidisch auf diesen Erfolg! Ein Problem kann ich hier definitiv nicht erkennen.

  • Irene feldmann sagt:

    Sehr heikel, Indeed…man braucht etwas Glück und fatalismus….

  • Martin sagt:

    Fakt ist; Die meisten Kinder wollen weder einen neuen Papi noch ein neues Mami. Sobald man den neuen Partner vorstellt sind die Probleme garantiert. Am schlimmsten ist es wenn beide schon Kinder haben und man z.B. Ferien planen muss.
    Am besten man vergnügt sich im Ausgang, in den Ferien etc. wenn die Kinder beim anderen Partner sind. Als Singlepapi suche ich nur unverbindliche Beziehungen. So halte ich den ganzen Beziehungsstress von meinen Kindern fern.
    Ehrlich gesagt habe ich auf Geschäftsreise auch schon mal einen Escortservice gebucht und bin anscheinend bei weitem nicht der einzige.

    • tina sagt:

      garantiert sind die probleme sicher nicht. aber ja, ich finde eben auch, ich möchte eigentlich einen mann für mich haben, und nicht erhöhtes konfliktpotential. unverbindlich muss das gar nicht sein, aber eben auch nicht familiär.

      • Martin sagt:

        Na ja wenn es nicht familiär werden soll muss man es strikt trennen. Optimal für mich wären zweisame Treffen plus einige Wochenende sowie Ferien. Die Frauen wollen sich aber meist in die Familie einbringen, oder ihre Familie einbringen

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Davon träumen viele Männer (ich nicht). Allerdings tönt das für mich doch sehr unverbindlich. Und natürlich ist der Partner dann weg, wenn er etwas ernsthaftes findet, sofern er das sucht.

      • tina sagt:

        wieso strikt trennen? ich spreche nicht von einer affäre.
        insofern SP: doch, ich meinte wirklich verbindlich und auch ernsthaft. nur ohne heirat und auch ohne automatisches gemeinsames weihnachten feiern mit familienanhang und solche dinge. mit betonung auf „ohne AUTOMATISCHES….“. ohne gemeinsame wohnung. ich kann deine folgerung nicht nachvollziehen

      • tina sagt:

        „nicht familiär“ heisst für mich ein ähnlicher level wie der freundeskreis. man kann spontan vorbeikommen, gemeinsam essen (mit familie), vielleicht ferien zusammen mit den kindern aber vielleicht auch nicht oder mal so mal so.
        ist das illusorisch? warum? also für dich schon SP, das sehe ich, ist auch ok. du und ich müssen das glaube ich nicht weiterdiskutieren

      • tina sagt:

        man kann sich auch auf nicht-familiäre weise für die sehr persönlichen dinge des (festen, verbindlichen) partners interessieren, man kann sich helfen und zuspruch geben, aber man ist eben nicht automatisch involviert.
        umgang mit kindern: wie bei freunden. die sprechen direkt mit den kindern, aber brauchen keine erziehungsmassnahmen zu ähm vollziehen

  • Heulsuse sagt:

    Ich kann die Angaben im Artikel nur zu gut nachvollziehen. Allerdings als alleinerziehender Vater dreier jugendlicher Kinder; 100% erwerbstätig; und auch sonst ziemlich ausgebucht. Da gibt es kaum Zeit für ein Kennenlernen, wenn mann denn überhaupt einmal frau findet. Die meisten machen einen grossen Bogen um uns vier, warum auch immer. Wir sind eine tolle Truppe; mit allerhand Turbulenzen zwar. Aber immer gut drauf und für vielerlei Unsinn zu haben. Leider haben Frauen ab 40 meist ihren Mut und ihren Kindskopf allzuoft schon lange abgelegt.

    • Heulsuse sagt:

      Noch eine Ergänzung:
      Ich suche eine Partnerin für mich. Keine Ersatzmutter. Keine Hausfrau. Keinen ONS. Sondern eine auf die Restlebenszeit ausgerichtete Partnerschaft mit allem drum und dran. Allen Höhen und Tiefen.
      Wie ich bei meiner letzten dreijährigen Partnerschaft erfahren musste, lebe ich wohl in einer Traumwelt und muss gewaltige Abstriche machen, damit es funktionieren kann. Auch dieser Partnerin mit ihren zwei Jugendlichen fehlte letztlich der Mut. Dabei wäre grundsätzlich alles möglich gewesen.
      Heute wohnt sie 150 m entfernt, grüsst kaum, checkt aber WhatsApp und Facebook. Schade.

      • Gia sagt:

        Wo kann man sich melden? Biete ebenfalls nur im 4-er-Multipack zu haben, turbulent und lustig (beides meistens)…

      • Heulsuse sagt:

        Man kann hier ja keine Kontaktdaten angeben. Aber vielleicht hilft folgendes:
        Einfach unter datasport.ch den Pacemaker des Sempacherseelaufes vom 23.05.2015 über die 1:50 h ausfindig machen. Dann ist zumindest einmal der Wohnort klar. Und ein Foto hat es auch. Viel Glück.

      • Stranger sagt:

        Haltet uns auf dem Laufenden, ob’s funkt. Viel Glück.

      • tina sagt:

        schnuckeliges foto, heulsuse 🙂
        dir ist aber klar, dass man schon mehr über dich herausfindet als nur den wohnort

      • Franz Vontobel sagt:

        Es geht doch nichts über ein wenig Cyber-Stalking während der Arbeitszeit… auf Kosten der Steuerzahler, noch dazu…

      • tina sagt:

        ah, herr vontobel! mal wieder einen scharfsinnigen tag heute? ich sitze nicht am arbeitsplatz, sie dürfen sich entspannen. stalking lasse ich mir bestimmt nicht vorwerfen, wo ich mich hier doch gerade deswegen meldete, um darauf aufmerksam zu machen, dass man nicht nur das foto findet. aber den hinweis hat heulsuse ja gerade deswegen gegeben, damit man sucht

      • tina sagt:

        heulsuse: wozu fehlte eigentlich der mut?

      • Franz Vontobel sagt:

        ich sitze nicht am arbeitsplatz

        Ach? Und sie glauben das macht’s besser, wenn sie krank feiern?

      • Heulsuse sagt:

        @tina. Stimmt. Frau soll suchen. Macht gar nichts. Deswegen die Angaben. Ein Versuch war es mir wert.
        Wozu der Mut fehlte? Nun…ich als Alleinerziehender zu Viert und sie als Alleinerziehende zu Dritt. Macht insgesamt sieben Nasen. Da braucht es gehörig Mut, um nicht vor den Aufgaben zurückzuschrecken; auf beiden Seiten.
        Das gemeinsame Dach war der Zukunftswunsch. Als es dann wirklich möglich gewesen wäre (8-Zimmerhaus zur Miete im selben Ort), hat sie gekniffen und die Partnerschaft per Mail(!) beendet. Ohne Streitigkeiten oder sonstiges. Einfach so. Kein Gespräch mehr. Nichts.

      • Heulsuse sagt:

        @tina. Was haben sie denn noch alles herausgefunden? FB-Profil entdeckt?

      • tina sagt:

        danke heulsuse! ein schreckliches pseudonym, übrigens 😉
        oje, ja aber irgendwo kann ich die kalten füsse nachvollziehen, muss ich zugeben. 7 leute und 5 davon auf dem weg zum erwachsen werden, das sind heftige unkalkulierbare faktoren. aber diese art und weise mit dem mail ist unglaublich.
        genau, fb profil. ich wusste nicht, ob dir das klar ist.
        viel glück und alles gute jedenfalls!
        der haken von wegen keine zeit zum kennenlernen kann ich zu gut nachvollziehen. aber manchmal klappen ja unerwartete dinge, auf unerwartete weise, aber wem erzähle ich das

      • Heulsuse sagt:

        @tina. Danke für die guten Wünsche. Dann warte ich mal auf die unerwarteten Dinge. Erzwingen kann man sowieso nichts.
        „Heulsuse“ ist wirklich schrecklich. In langen Blogs finde ich mich so leicht wieder.
        Und von wegen FB. Das war mir klar. Viel gibt es da ohne Freundschaft nicht zu lesen, ausser Ausbildung, Herkunft, drei Kids und dass ich ein stark tätowierter Laufjunkie bin. Darin sehe ich kein Problem; egal, wer es lesen würde. Mein Chef weiss diese Dinge auch.

      • tina sagt:

        ah dann ist ja gut. tiefer habe ich nicht gegraben.
        was mich nun aber doch noch interessiert: ist denn für dich zusammen wohnen auch grundlegend für eine liebesbeziehung?
        ich könnte mir das eher vorstellen wenn ich keine kinder hätte, aber mit kindern wirklich nicht. hat aber schon mit meiner geschichte zutun. ich werde männern keine schulden mehr abzahlen und sie durchfüttern, jedenfalls nicht so lange ich kinder grossziehe

      • Heulsuse sagt:

        Zusammenziehen gehört schon dazu. Allerdings ist es erst wirklich sinnvoll, wenn die Kids ausgeflogen sind. Bis dahin funktioniert es wohl deutlich besser, wenn die beiden Restfamilien vorerst ihr eigenes Reich behalten. Das vermeidet Konflikte. Wichtig finde ich aber grosse Verlässlichkeit und Verbindlichkeit. Das ist nicht vom Wohnort abhängig.
        Es wäre einfacher, über FB oder Messenger zu schreiben. Einfach Freundschaftsanfrage schicken.
        Und Schulden hab ich nicht. Durchfüttern muss mich/uns niemand. Wir machen alles selbst und versorgen uns selbst.

      • tina sagt:

        vorallem mit teenagern zusammenziehen halte ich für wirklich recht risikoreich. danke für deine antwort, das hat mich wirklich interessiert. aber nicht weil ich mich bewerben will ;-). natürlich wollte ich dir auch nicht persönlich schulden unterstellen, das war nur ein grund für meine haltung, über die ich hier im thema ja schrieb

      • Heulsuse sagt:

        @tina. Bewerbungen werden grundsätzlich entgegengenommen. Alles andere würde man/frau sehen. Falls doch mal ein Gedanke an eine „Bewerbung“ aufkommt….nur Mut….was soll schon passieren.

      • tina sagt:

        du wirst nun sowieso überhäuft mit „bewerberinnen“, die von dir und deinen wirklich nett ausehenden kindern hingerissen sind 🙂 werde mich trotzdem mal melden!

      • Heulsuse sagt:

        Ergänzung:
        Leider fehlt den meisten eben genau dieser Mut. Aber den braucht es. Genau deshalb habe ich (etwas versteckt) meine Kontaktdaten preisgegeben. Sonst schreibt man/frau ewig in solchen Blogs rum und wagt dann selbst den vielleicht entscheidenden Anfangsschritt nie. Wenn es dann doch nicht stimmt, können die Bande ja wieder gekappt werden.

      • Marie sagt:

        Schade, wohnst du so weit weg! 🙂

      • Heulsuse sagt:

        @Marie. Lass es doch auf einen Versuch ankommen. Nur Mut. Es gibt ja nix zu verlieren.

    • Heulsuse sagt:

      @tina. Danke für die Blumen. Von Überhäufung mit „Bewerberinnen“ spüre ich nichts. Wenn es zuviele wären, würde es dann ungewollt schwierig, weil ich ja irgendwie allen gerecht werden möchte und kein falsches Spiel spiele….von wegen mehrere Eisen im Feuer und so.
      Ja, melde dich mal. Wieviele seid ihr? Habe noch diverse Toten-Hosen-Karten für den 15.08. im Letzigrund, die frei geworden sind 😉

      • Heulsuse sagt:

        Wo sind bloss die vielen Bewerberinnen, die hier heraufbeschworen wurden?
        Kontaktdaten siehe oben. Nur Mut und ran an die Tastatur.

      • tina sagt:

        das mit dem beschwören muss ich vielleicht noch ein wenig üben 😉
        mädels, ich bin keine konkurrenz, weil ich bereits einen mann an der angel habe 😉
        heulsuse, vielleicht musst du es ein bisschen weniger schwierig machen das nächste mal. ich fand dich nur unter 2014. und ein anderes pseudonym wäre vielleicht auch besser hihi

      • Heulsuse sagt:

        Danke tina. Aber wenn es nicht einmal dazu reicht, mich ausfindig zu machen bei den Angaben oben, dann spricht das auch für sich. Dann besser nicht.
        Im Übrigen darf ein bisschen Mühe ja schon sein. So ganz gratis bin ich halt doch nicht zu haben 🙂

      • Heulsuse sagt:

        Oder die Redaktion hilft ein wenig nach…aber ich glaube, daraus wird nix.

  • Eva Maria sagt:

    Oh ja, es ist saumässig schwierig, einen neuen Partner kennenzulernen! Ich kann nur alles bestätigen, was Frau Marti schreibt. Lasset uns einander treffen auf http://www.singlemitkind.ch, da sind wir nämlich alle, und bitte, Männer: Blättert euch durch die Profile und baggert wild drauf los und legt euch ins Zeug! Es ist nämlich recht ermüdend, wenn immer wir Frauen die Initative ergreifen müssen. Wir sind da! Wir sind bereit! Wir freuen uns!

    • Michu sagt:

      Immer die anderen sollen die Arbeit machen. Ich habe da so eine Ahnung, warum es nicht klappt…

    • Franz Vontobel sagt:

      Es ist nämlich recht ermüdend, wenn immer wir Frauen die Initative ergreifen müssen.

      Echt..? Das kann ich mir, als Mann, nun gar nicht vorstellen…

      • Stranger sagt:

        Was, dass es ermüdend ist? Doch, das verstehe ich schon. Allerdings glaube ich definitiv nicht, dass die Initiative in der Mehrzahl der Fälle von der Frau ausgeht. Als Mann hat man das Problem, dass ein Flirtmove immer schnell als belästigend gesehen wird. Und darum ausbleibt. Dennoch: Ich habe den Eindruck, Männer sind hier etwas aktiver.

    • Malena Garcia sagt:

      @ Eva Maria: Wie attraktiv finden Sie einen Mann der Dinge denkt oder sagt wie „es ist recht ermüdend, wenn immer wir Männer die Initative ergreifen müssen.“? Eben…

    • Hansli sagt:

      Wahnsinnserkenntnis – anbaggern ist mühsam. Das kann jeder Mann bestätigen.

    • Sportpapi sagt:

      Eine Freundin von mir berichtete mir, dass sie auf den Vermittlungsplattformen von vielen Männern angeschrieben wurde, auch wenn diese gar nicht in ihr Profil passten. Sie hat sich dann erkundigt, warum. Weil Männer offenbar so gut wie gar nicht angeschrieben werden und sich aktiv um Kontakte kümmen müssen. Selber habe ich das irgenwie auch noch nicht erlebt, dass die Frauen mehrheitlich die Initiative ergreifen, weil die Männer so passiv sind. Verkehrte Welt!

      • tststs sagt:

        Ohne gleich wieder in Grabenkämpfe und Gejammere zu verfallen:
        Ich glaube es ist tatsächlich so; während Jung/Singel-Frau kaum etwas tun muss, und das Ansprechen den Männern überlässt, ändert sich dies um 180° sobald frau mit Kind unterwegs ist. Da ist frau plötzlich nicht mehr auf dem Radar und muss mit Leuchtpetarden dafür sorgen, dass sie wahrgenommen wird…

      • Franz Vontobel sagt:

        Mann könnte es „ausgleichende Gerechtigkeit“ nennen… 😉

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Wenn ich mit Kindern unterwegs bin, habe ich überall schnell Kontakt zu jungen und weniger jungen Müttern und Vätern. Und ich glaube nicht einmal, dass man dabei ausschliesslich als Vater, und nicht als Mann wahrgenommen wird.

      • tina sagt:

        ach vergiss es herr vontobel. das wird nie ausgeglichen sein, lern damit zu leben

      • Stranger sagt:

        Nein, Franz, das mit der „ausgleichenden Gerechtigkeit“ schmink Dir sofort ab. Die, die darunter leiden, sind oftmals ja gar nicht jene, die die Fiesigkeiten begangen haben! Das ist wie die Idee von gewissen Feministinnen, die die Männer bestrafen wollen, die sie jahrhundertelang unterdrückten. Auch jene Männer, die ihnen gut gesinnt sind, und die sie gewiss nicht unterdrücken.

      • Malena Garcia sagt:

        Ich denke dass die „Ungerechtigkeit“ bezüglich wer angeschrieben/angeflirtet wird und wer nicht gar nicht primär zwischen Geschlechtern besteht, sondern zwischen attraktiven und weniger attraktiven Individuen beiden Geschlechts. Ja, Männer müssen im Schnitt wohl aktiver sein, und Alkohol und Schminke können die Attraktivitätswahrnehmung stark verschieben. Aber es ist ja gar nicht negativ, wenn man aktiv ist: so kann man den Besten kriegen, wenn man passiv unter den Bewerbern aussucht nur den Besten unter den Frechen… 😉

  • Malena Garcia sagt:

    Zweimal in 5 Jahren so sicher wie nur möglich einen Mann vorgestellt, und trotzdem mehrheitlich Single? In meinem Umfeld wäre das etwa mittelmässig strikt. Einige Mütter (und Väter) verzichten ganz auf Beziehungen wenn die Kinder jung sind, resp. bemühen sich nicht aktiv darum und vermissen es nicht. Andere bringen regelmässig neue Partner nach Hause und testen diese an den Kindern auf ihre Vaterqualitäten. Beides nicht unproblematisch…

    • Sportpapi sagt:

      Das heisst, mittelmässig strikt wäre eigentlich optimal?

      • Malena Garcia sagt:

        Man muss unterscheiden zwischen strikt bezüglich Zurückstellen der eigenen Bindungswünsche zugunsten von mehr Zeit/Aufmerksamkeit für die Kinder, und strikt bezüglich dem Vorstellen neuer Liebschaften. Was optimal ist ist individuell verschieden. Für einige Kinder ist vielleicht ein fixer neuer Partner der nicht Papa/Mama ist die grössere Bedrohung als öfter wechselnde Gesichter. Ich würde wahrscheinlich eine neue Liebschaft zuerst gar nicht und dann ’neutral‘ vorstellen (dh nicht gleich als Partner) und auf Zärtlichkeiten vor den Kindern verzichten bis klar ist dass die Beziehung Bestand hat.

      • Sportpapi sagt:

        @Malena: Bis klar ist, dass die Beziehung Bestand hat? Entscheidet sich das nicht, meist recht schnell, im gelebten Alltag? Lässt man diesen aus, sieht man doch gar nie klar.

      • Malena Garcia sagt:

        @Sportpapi: Klar kommt der Test des gelebten Alltags mit Kindern irgendwann (sofern man diesen als Paar überhaupt will). Aber man kann schon sehr viel über den neuen Kandidaten und die Chancen auf eine feste Beziehung erfahren, ohne dass man die Kinder ins Spiel bringt. Warum nicht ein paar Monate ohne die Kinder probieren? Bei den meisten Bekanntschaften ist danach eh der Ofen schon aus. Und wie Marie unten schreibt – der/die Neue kann den Kinder ja auch ungezwungen treffen, wie andere Freunde der Eltern auch, ohne sie mit dem Label ’neuer Partner‘ zu verunsichern.

  • Daniel Düsentrieb sagt:

    Ich treffe nur auf Singlefrauen welche schon Kinder haben aber sowas von frustiert sind und hohe Anforderungen an eine Beziehung haben, da hat Mann keine Chance. Ganz schlimm wird es, wenn Mann selber Kinder hat 😉 Singleleben hat
    aber auch gute Seiten und wenn Mann nicht will, muss Mann ja nicht alleine bleiben, also über Nacht 😉 So gesehen bin ich
    glücklicher Single. Ich denke so ab 50 findet Mann dann einfacher eine Frau, da tummeln sich auch wesentlich mehr auf den Singleplattformen 😉

    • Heinz sagt:

      Als lediger Mann ohne eigene Kinder im frühen 40er Alter habe ich auch meine Erfahrungen gemacht. Der Artikel beschreibt dies wunderschön. Da ist der Faktor Zeit und insbesonders die Erwartungen an den zukünftigen Partner. Der Faktor Zeit ist ja noch verständlich aber die lieben Erwartungen der Single-Mamis mit Kinder entsprechen nicht dem Gebotenen der Mamis. Das der neue Partner auch gewisse Erwartungen hat, verstehen die meisten Mamis schon gar nicht. Insofern bleibe ich lieber alleine als das ich mir, brutal gesagt, irgendwelche Mamis mit Altlasten aufbürde.

      • mila sagt:

        Auch hier würde mich näher interessieren, was zuviel erwartet und was zu wenig geboten wird. Unter Allgemeinplätzen kann ich mir wenig vorstellen…

      • Heinz sagt:

        Werte Mila, kurz gesagt, es geht um die Balance in einer Beziehung mit all den Fremd- und Selbstbildern der jeweiligen Partnern. Das Thema ist zu vielseitig und komplex um nur in 600 Buchstaben abzuhandeln. Wie vorher erwähnt, Erfahrungen gemacht, Lektion begriffen, Konsequenz gezogen.

      • Sportpapi sagt:

        Hm, Heinz, in 600 Zeilen hätten ganz viele Stichworte Platz. Oder auch ein paar ganze Sätze…

      • tina sagt:

        ich persönlich glaube aber auch nicht, dass man 40 werden kann ohne dass sich dabei altlasten ähm bilden, die man dann halt so mitschleppt. was wäre das denn? jemand bei dem alles immer nur im grünen bereich lief? mich interessiert doch in erster linie die person, mit all ihren facetten, und dazu gehört auch das, was sie zu dem gemacht hat, was sie ist, nämlich das was sie erlebte. also die altlasten

      • tina sagt:

        ich verstehe aber glaube ich schon, was heinz meint. ich hatte auch immer das gefühl, „nichts zu bieten zu haben“ (siehe seine wortwahl). das hat nichts mit mangelndem selbstwertgefühl zutun, sondern eben, das was vermutlich heinz meint. kaum kapazität für einen mann im leben.

      • Peter Martin sagt:

        Als Mitte-Vierziger mache ich die Erfahrung, dass sich zwei Altergruppen für mich interessieren: die ca. 20-28-jährigen und dann wieder so ab 45+. Dazwischen ist tote Hose, d.h. das Intersse wäre vielleicht schon vorhanden (von Seite der Frauen), aber als Mann spürt man den sofortigen Druck, sich als würdiger Ehemann oder Vater beweisen zu müssen, was ich ja auch verstehen kann, aber er raubt einem jegliche Freude jemanden kennenzulernen. Dating sollte doch aufregend und spannend sein und nicht wie ein jobähnliches Selektionsverfahren.

      • mila sagt:

        Ich höre seit Jahren dieselbe Single-Leier, allein schon in meinem Bekanntenkreis (vom medialen ganz zu schweigen). Von Männern: Frauen sind zu anspruchsvoll/bieten dabei zu wenig. Von Frauen: Männer sind nicht genug verbindlich/verlässlich. Gibt es da etwa einen gemeinsamen Nenner? Denn augenscheinlich dreht sich die restliche Paarwelt munter weiter, aller Widrigkeiten zum Trotz.

      • Stranger sagt:

        Also, tina, bei mir lief also immer alles im grünen Bereich, oder zumindest rumpelte es oder blieb auch mal ganz stehen oder verirrte sich im tiefen Wald..

      • tina sagt:

        ja wenns ab und zu rumpelt und man sich verläuft, dann sind das zwar keine altlasten, aber altlasten müssen auch nicht schlimmer sein als wenn es bei jemandem ab und zu gerumpelt hat, stranger

      • Gregory Miller sagt:

        …ich kann Heinz nur beipflichten. Die Ansprüche der Frauen mit Kindern im Alter zwischen 40 und 50 sind so hoch, dass ich mich zweierlei frage: Wollen sie überhaupt eine Beziehung und können sie ihre eigenen Ansprüche überhaupt erfüllen. Leider muss ich beides oft mit nein beantworten. Solche Frauen suchen Bestätigung, dass sie nicht alleine bleiben würden, wenn sie nur wollten oder sie suchen einen kurzen Moment Wärme und Nähe (aber wehe, der Mann will mehr)…

  • Peter Martin sagt:

    Wo würde man dieser hübschen Single-Freundin über den Weg laufen? Ich habe nämlich das umgekehrte Problem und treffe nur auf Frauen, die Kinder wollen.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.