Die Saubermännchen

Der neue Vater ist da!

Oh, wie putzig! Ist er es, der neue Mann? Was man weiss: Männer putzen zwar mehr als noch vor 12 Jahren - sonderbarerweise hinterlässt dies jedoch im Alltag der Frau keine Spuren.

Es gibt ihn also tatsächlich, den neuen Vater! Diese Woche hat  das Bundesamt für Statistik seine Existenz zum ersten Mal beweisen können: Die Anzahl teilzeitarbeitender Väter hat sich seit 1997 von 3,5 auf 6,4 Prozent verdoppelt. Auserdem haben Väter mit Kleinkindern in den letzten zehn Jahren ihr Engagement gegenüber Familie und Haushalt um 7,2 Stunden erhöht auf etwas über 30 Stunden. Sie investieren damit rund einen Viertel mehr Zeit ins Wickeln, Spielen, Erziehen, Gärtnern und Kochen als noch 1997.  Dieses Engagement ist natürlich ausbaufähig, aber nichtsdestotrotz bemerkenswert.

Die  Studie ist denn auch landauf, landab in den Medien zitiert worden. Zwar fiel die Interpretation der Ergebnisse  in jedem Landesteil und bei jeder Zeitung etwas anders aus: «Frauen sind fleissiger», titelte die Berner Zeitung, «Väter packen im Haushalt mit an», fasst Die Südostschweiz zusammen, und die Aargauer Zeitung triumphiert: «Papi arbeitet 73 Stunden!». Niemand aber fragte sich das Offensichtliche: Warum zum Teufel ist die  Belastung für Mami nicht gesunken?

Die Mütter in Familiensituationen mit Kindern unter 7 Jahren arbeiten laut der  Studie nämlich immer noch genau gleich viel wie eh und je. Das Mitanpacken der Väter hat offenbar für sie keine grossen Folgen. Warum bloss? Trauen sie den neuen Väter die Aufzucht nicht zu und kontrollieren jede Windel an Babys Hintern, statt auf dem Sofa abzuhängen? Putzen sie ihrem Angetrauten hintendrein, sobald er mal die Klobürste in die Hand nimmt?

Antworten findet man in der bfs-Studie nicht. Bloss noch mehr Fragen. Da steht nämlich, dass die Frauen zwar ein kleines bisschen weniger Zeit mit Putzen und Kochen verbringen als noch 1997, dass sie aber wesentlich mehr in die pädagogische Begleitung des Nachwuchses investieren. Frisst demnach die Frühförderung jede, dank Papas Einsatz,  freigewordene Minute wieder auf? Oder wollen Mütter am Ende gar nicht entlastet werden?

82 Kommentare zu «Die Saubermännchen»

  • independence sagt:

    Wenn Männer fertig mit Putzen sind, widmen sie sich anderen Dingen.

    Wenn Frauen fertig mit Putzen sind, fangen sie an zu dekorieren, umzuräumen oder sonstwie Energie in eigentlich überflüssige Heimveränderungen zu investieren.

  • Rahel sagt:

    🙂

    Yes M’am 🙂 und auch Ihnen ganz ein schönes, erholsames langes Weekend…………

  • Rahel sagt:

    @ Auguste

    🙂

    Ja danke, alles klar ( mein PC hatte längere Zeit ein Problem aber jetzt ist wieder alles pronto ) und bei Ihnen? Hätte ja nicht damit gerechnet, dass mich hier jemand vermissen könnte 🙂

    • Brunhild Steiner sagt:

      Ich hab Sie auch ein bisschen vermisst, die Frische und das Unverblümte haben doch gefehlt, da hat Auguste schon recht! Dann hoffen und wünschen wir dem PC ein langes sorgenfreies Leben 😉

      • Rahel sagt:

        Danke 🙂 bin gerührt und rot geworden, smile! Obwohl ich denke, dass ich bei gewissen Themen zu krass reingefahren bin, aber manche Diskussionen habens echt in sich…….:-)

        Was den PC angeht: ich werde ihn von jetzt an wie ein rohes Ei behandeln ( ganz schön lästig, so eine Weile ganz ohne, grins )

      • Brunhild Steiner sagt:

        Also die Krassheit wurde ganz gut abgedeckt, daran hats wirklich nicht gefehlt…;-)
        war schon eher die frische Unbekümmertheit und so, dann also dem PC gewissenhaft Sorge tragen und schönes verlängertes Wochenende!

  • frani sagt:

    also das Verständnis von Sauberkeit ist doch nicht geschlechterspezifisch!! Oder ich habe in meiner kleinen welt bisher nur saubere Männer kennengelernt, die durchaus immer mit anpackten und eher noch sauberer waren als ich.

    Ein gemeinsamer haushalt birgt immer Konfliktpotential in punkto sauberkeit.

  • Stef sagt:

    Wir haben das Problem mit organisation gelöst, früher hat sie immer das Gefühl gehabt, ich würde nie das Bad putzen und ich habe gemotzt, dass ich immer die Küche putzen muss. Jetzt putzen wir beide am Samstag morgen und sehen, das die andere auch putzt. Die Kinder müssen auch mithelfen.
    Jetzt nerve ich mich nur noch über die Ablageflächen und sie sich über faltig aufgehängte Wäsche. Das geht.

  • paolo sagt:

    könnte es vielleicht einfach deshalb sein, weil frauen nur sehr, sehr ungern das mühsam erkämpfte heft aus der hand geben können/wollen?
    eine aufgabe zu delegieren erfordert viel fingespitzengefühl und toleranz. etwas was auch viele chef’s nur sehr schlecht können. vielleicht weil sie, und vielleicht auch die frauen, angst haben alle notwendigen informationen weiterzugeben und deshalb um ihre stellung/unentbehrlichkeit fürchten – ist das bei frauen vielleicht auch so? haben sie angst, das putzmännchen könnte auch ohne sie bestens zurecht kommen? viele jüngere männer haben, bevor sie eine partnerin hatten allein gelebt und sind durchaus in der lage einiges im haushalt zu leisten, wenn frau sie den auch lässt.
    meine frau ist froh und dankbar wenn ich ihr zu hause arbeiten abnehme, auch wenn sie vielleicht nicht immer hundertprozent „ihren ansprüchen“ genügt, aber ich bin lernfähig und kann mich immer noch verbessern.
    jede frau sollte doch einfach nur froh über ihren „putz-leoparden“ sein

  • roger Wild sagt:

    Auch da kann ich als Alleinerziehender Vater nur müde lächeln ! Und ich bin pingelig !

  • Rahel sagt:

    Dass die Männer eine andere Auffassung von Sauberkeit haben als wir Frauen ist kein Geheimnis mehr ( nicht böse gemeint! ). Aber auch da gilt: keine Regel ohne Ausnahme! Ich würde mich aber hüten, meinen Mann beim putzen zu kritisieren, sonst nimmt er das nächste Mal gar nicht erst den Staublappen in die Hand……..wäre ich ja selber blöd, bin doch froh wenn er mitanpackt! Und wenn wir besonders pingelige Gäste zu Besuch kriegen lasse ich ihn einfach gar nicht ran sonder servier ihm für diese Zeit ein schönes Bier in seinem Lieblingsstuhl………..

  • max sagt:

    Ich putze bis es sauber ist. Die Frau pützerlet bis es blitzt und blankt. Man kann klug sein oder Klugscheisser. Oder vielleicht wollen die Frauen mit ihrer Kritik einfach beweisen, dass sie sich aus ihre angestammten Domäne nicht vertreiben lassen.

  • Thomas Heiss sagt:

    Das ist Klasse. Mein subjektiver Eindruck als allein erziehender Vater ist die Damenwelt in zwei Lager. Ein Lager arbeitet zu sammen mit dem Partner und da macht es auch Spass. Weil nicht schlimmer ist als wenn mach einem die Arbeit noch mal gemacht wird. Da kann man es lassen und ein kleiner Teil bauscht den Haushalt zum Tagesprogramm auf um nachzuweisen das man als wirklich guite Mutter nicht arbeiten gehen kann.
    Und eine Frau die nicht berufstätig ist kommt nicht mehr in Frage. Die sind selbstständiger und ausgelichner.

  • Bea sagt:

    Wer mehr arbeitet, kann ich nicht sagen. Mein Mann und ich haben beide 24 Stunden pro Tag, die wir in Erwerb, Haushalt, Kinder etc. investieren. Der Zeitaufwand muss bei beiden etwa gleich sein, sonst ist es unfair. Aber ob ich nun Staub wische oder Geld verdiene, kommt am Schluss doch nicht drauf an. Sein Lohn ist ja auch meiner, und eine saubere Wohnung hilft auch ihm.

  • Markus Telli sagt:

    Hey wie immer typisch Schweizer, schreiben wie hier ein Roman und bringen es zu nichts! ich lach mich echt kaputt ab Euch ;O). Blödsinn die Herren die behaupten mehr als Frauen zu arbeiten !! ja klar im Sessel aufwärmen sind die Männer Weltmeister ob zuhause oder Büro. Also Ihr Ferkel nimmt der Finger aus dem A…… und macht den dreck wieder sauber !!! Lach
    wo lebt Ihr im Urwald ??? ;O)

  • Ein Vater sagt:

    … ich habe schlicht ein anderes Schmutzempfinden als meine Frau! Für mich ists nicht schmutzig für sie jedoch schon. Und das ist WAHR. Schmutzig ists für mich tatsächlich erst, wenn die Staubklüngel wie die vertrockneten Büsche in einem WIldwestfilm bei uns in der Wohnung rumkurven 😉
    Wir haben das Problem so gelöst, dass sie mich sanft auf den Umstand hinweist, dass für sie die Schmutz-Toleranzschwelle überschritten ist wenn ich dran bin mit putzen…. alles in allem kein Problem!

  • Louis sagt:

    Ist es nich doIst es nicht doch einfach so, dass viele Frauen gerne Zuhause sind wo sie als Selbständige fungieren können? Ist dies nicht schöner. als einen Chef zu haben der eine ökonomisches Arbeiten verlangt?
    Zudem: Ich kenne Frauen, die gut ausgebildet sind, aber vom ökonomischen und ökologischen erledigen der Hausarbeit kaum ein Wissen haben. Dementsprechend geht bei ihnen für diese Arbeit viel Ressource und Zeit verloren. Als ausgebildeter Hauswart kann ich das gut beurteilen.

  • Martin Wissler sagt:

    Meisten suchen sich die Damen, nach einer Scheidung wieder den gleichen Typus Mann wie vorher. Warum nicht auch mal etwas anderes ausprobieren. Vielleicht klappt es besser. Ich bin Behindert uns Single, ich mache alles was im Haushalt anfällt selber. Haushalt arbeit ist Management pur. Es gibt kaum soviel verschiedene Arbeiten wie in einem Haushalt. In der Wirtschaft sind die Sekretärin und Sekretär nur die Hilfskraft der Chefs. Lieber zu Hause den Chef sein, und viele arbeiten übernehmen, über Putzen, Krankenpflege, Kochen, usw. dies sind alle eigentliche Berufe. Was machen die Menschen, sie jammern, wenn sie den Haushalt schmeissen müssen. Ich würde mich freuen eine Partnerin zu finden, die mit mir den Rollen wechsel machen würde.
    Mir wäre das Egel was andere Frauen über mich erzählen würde, ob eine Pantoffelheld sein oder nicht, ist mir Egal. Die Hauptsache der Haushalt ist in Ordnung.

  • Marcel sagt:

    Warum erinnern mich solche Artikel und Statistiken immer wieder an Esther Vilar (der dressierte Mann)?

  • C. Abrantes sagt:

    Was ich so interessant finde, ist, daß sich Leute über diese idiotischen ‚Statistiken‘ erregen. Da fragt jemand ‚Wieviel Stunden die Woche putzen Sie das Klo‘ und Frau antwortet A, Mann B. Cool. Und dann macht man einen Excel sheet. Stimmt das ?
    Es ist unerheblich.
    Was erheblich ist, ist, daß Frauen sich als höhere Lebewesen betrachten, deren mehr oder minder relevanter Einsatz für eine hoffentlich gemeinsame Sache gefälligst besonders zu würdigen ist. Da verdient einer echt Knete im Job und ist abends geschafft und bekommt zu hören, daß er das Klo nicht putzt. Hallo ? Ich habe eine Putzfrau für sowas, die kostet 10% einer Ehefrau oder weniger. Und meckert nicht sondern freut sich über die excellente weit übertarifliche Bezahlung, Urlaub, Krankenversicherung, sicherer krisenfester Job, selbstbestimmt, eigene Arbeitszeiteinteilung, eigener Chef etc pp. Aber wenn eine Frau naht hat sie natürlich ein Problem, nitti gritti, nöl. Also hilft nur: Frau raus, nicht Putzfrau (oder -mann, das ist mir egal, das sind Professionals).
    Was hier abläuft ist Journalistengeschmere. Nix zu schreiben außer Feministinnenpropaganda. Männer können ganz gut ohne diese Hochmerkwürdigkeiten. Wenn dann aber mal etwas technisches anfällt (Schlagbohrer bedienen mit gehärtetem Kopf, zB, um ein Regal zu fixieren, oder so) sind es die Männer, die das können müssen. Aber dann ist das ja Hobby, logo, nicht etwa abzurechnende Familienarbeit. Ihr habt einen Knall und verdient, alleine zu bleiben. Ich beobachte mit wachsender Begeisterung die Frauen, die (männliche) kommerzielle Dienstleister für teuer Geld in Anspruch nehmen müssen, um mal einen Duschschlauch auszutauschen oder ein Regalbrett einzubauen, weil kein Mann das mehr als Gefälligkeit macht. Gut gemacht, schöne Welt, die ihr mit Eurer arroganten, egozentrischen, egoistischen, unfähigen, elitären Aufrechnerei herbeigeredet habt. Alleine ist das Leben schöner als mit diesen Frauen. Ganz sicher.

  • ajk sagt:

    @franz

    V***l sie ordendlich durch. Mach nicht mit beim Haushalt, sei der Haupt der Familie und zeig das auch. Nimm ihr NICHT die Arbeit ab, sie selber nimmt DIr Deine auch nicht ab. (Kindererziehung ist anstrengend, aber nicht Arbeit wie ein 12 Stunden Tag).

    Trainiere Dich, fahr ihr über den Mund wenn sie dich anschnauzt, setze Grenzen. Kurz, werde zu einem Starken Mann und sei Dir bewusst das Du ebenso Respekt für Deine Leistung verdienst wie Du der Frau geben willst.

    /ajk – Zirkel des Perseus

  • ajk sagt:

    Das ist ja lustig. Die Männer arbeiten Vollzeit (Das ist mindestens 42 Stunden Woche.. ist das den anwesenden Frauen bewusst?) und dann wird ihnen noch vorgeworfen das sie zuhause nix oder wenig tun?
    Natürlich nicht! Sie tun ja ausser Haus _alles_.

    Ich selber habe Jahrelang alleine gelebt und sowohl Arbeit als auch Hausarbeit gemacht. Und Hausarbeit lässt sich innerhalb einer Stunde erledigen. Wohnung saugen oder kehren, Abwasch, Wäsche (5 Minuten aussortieren, 20 Sekunden in Waschmaschine reintung, 30 Minuten WARTEN), Kochen, Küche üutzen, Müll wegwerfen und ein mal alle zwei Wochen Bad gründlich reinigen. Dank Waschmaschinen, Backofen, Mikrowelle und gute Reinigungsmittel ist Haushalt kein bischen so wie früher, und die Prinzesschen hier jammern rum das Männer ihnen nicht helfen..

    Zu guter letzt, ich selber habe noch nie eine Frau getroffen die den Haushalt führen konnte, oder gar Kochen. Die Damen sind so emanzipiert und selbständig das sie nix mehr können. Das musste ich alles mehreren Damen sogar BEIBRINGEN. Während ich noch Vollzeit arbeitete.

    Wer will schon solche verwöhnte, verweichlichte und jämmerliche Frauen die so mit Männern umgehen? Niemand. Darum gibt es weniger feste Beziehungen und jeder Mann der ein bischen überlegt merkt das Kinder und Familie nur zu seinen Lasten geht.

    /ajk

  • Dan sagt:

    und @Miranda:

    …und dann bei der Auswahl des nächsten Partners gleich wieder den selben Fehler zu machen 😉

  • Dan sagt:

    @Mia:

    „Als Frau möchte man geschätzt und begehrt werden, und das wird man eher, wenn man den Haushalt schmeisst. Das ist das eine. Der Knollen im Bauch, wenn man “seine” dreckstrotzenden Mountainbike-Sachen in die Maschine stopft, er auf dem Sofa, das andere. “Feministischer Lebensentwurf” sagst Du, lieber Stefan? Es ist einfach mangelnder Sportsgeist, mangelnde Fairness, seitens dieser Männer. Frau löst dies nur dadurch, dass sie auf dieses Geschätztwerden und Begehrtwerden verzichtet und die Klamotten schimmeln lässt, bis “Mann” endlich schaltet.“

    Als Mann möchte man auch geschätzt und begehrt werden, und das wird man eher, wenn man Kohle scheffelt und Karriere macht. Das ist das eine. Der Knollen im Bauch, wenn man sein Familienleben der 60-Stunden-Woche opfert, sie draußen im Park mit den Kids spielend, das andere. „Patriarchaler Lebensentwurf“ sagst Du, liebe Mia? Es ist einfach mangelnder Sportsgeist, mangelnde Fairness, seitens dieser Frauen. Mann löst dies nicht einmal dadurch, dass er auf dieses Geschätztwerden und Begehrtwerden verzichtet und die Scheffelei ruhen lässt, bis „Frau“ endlich schaltet. Denn wenn er das tut, sieht er sich schneller als geschiedener Zahlvater vor dem Familiengericht, als er „Emanzipation“ sagen kann.

    Wäre schön, wenn zumindest bei Ihnen etwas „schalten“ würde…

  • Ichselbst sagt:

    Männer arbeiten mehr – und haben schon immer mehr gearbeitet, als Frauen. Dass das die ein oder andere „emanzipierte“ Frau (gibt es die?) ärgert, ist verständlich.

  • Marcel sagt:

    Also mir hat meine Frau mit einem handfesten Streit gedroht, als ich ihr „angedroht“ (?) habe, die Wäsche zu übernehmen. Und als ich einmal die grosse Dusche mit allen mir zur Verfügung stehenden Putzmitteln porentief gereinigt habe, packte sie demontrativ unsere Tochter unter den Arm und wollte spazieren gehen: „Ich werde hier ja sowieso nicht mehr gebraucht…“

  • Franz sagt:

    Ob Frauen sich gar nicht entlasten lassen wollen? Eine einfache Antwort gibt es wohl nicht darauf. Mimmos Schlusssatz hingegen hat etwas für sich. Bei uns zu Hause läuft/lief das etwa so: Als noch keine Kinder da waren, war es glasklar für beide, dass man sich alle Lasten/Pflichten teilt. Das hiess, jeden zweiten Tag war jeweils der andere dafür verantwortlich fürs Kochen und den dazugehörigen Einkauf. Putzen und Wäsche hat man sich hälftig geteilt. Das ging viele Jahre gut. Dann kamen die Kinder. Es war für uns beide von Anfang an klar, dass (egal wer) einer zu Hause bleibt und der andere ausser Haus seinen Pflichten nachgeht. Wir tun das jetzt schon seit bald fünfzehn Jahren so. Der Unterschied zu früher, es geht nicht mehr gut. Anfänglich hat meine Frau teilzeit weitergearbeitet, währenddessen die Grossmutter auf die Kleinen aufpasste. Ich ging weiter meiner Arbeit nach und machte ein wenig Karriere. Trotzdem war es mir immer möglich einen substantiellen Anteil Hausarbeit zu übernehmen (so dachte ich wenigstens). Sei es durch Einkäufe nach der Arbeit oder über Mittag, sei es durch tatkräftige Unterstützung beim Waschen (beinhaltet auch Aufhängen und danach Falten und Wegräumen), Putzen, Staubsaugen, Malen, Bügeln, Basteln, Kinder-zu-Bett-bringen (das ganze Programm!), Arzbesuche, Elternabende, Gespräche mit den Lehrern, Kindervorführungen etc. etc… Ich habe dabei festgestellt, dass der workload zu Hause enorm ist. Die Konsequenz war, ich habe auf weitere Karriereschritte verzichtet. Keine Führungsfunktionen mehr, keine Beförderungen etc.
    Heute ist die Situation die, dass meine Frau nur noch mit mir spricht, wenn sie etwas an mir auszusetzen hat. Jede Arbeit, die ich verrichte wird „nachgebessert“. Motto: „Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.“ Sie hat im Verlauf der Jahre (natürlich) Standards entwickelt zu Hause, die ich nicht mehr halten kann. Schliesslich bin ich ja auch 12 Std pro Tag ausser Haus….. Ihr Perfektionismus ist nicht mehr normal. Sie lädt sich dabei so viel mehr Arbeit auf, dass es zwangsläufig immer wieder zu Explosionen kommt. 2mal pro Woche das ganze Haus staubsaugen, jeden Tag Wäsche waschen und bügeln, selber Einkaufen und Zahlungen erledigen. Die Kinder von A nach B bringen und wieder holen. Trotzdem wollte sie noch ein Haustier und hat sich das auch angeschafft. Jeder vernünftig denkende Mensch kann sofort erkennen, dass sowas nie gutgehen kann. Sie lehnt Haushalthilfen ab mit der Begründung, sie wolle „keine Fremden ins Schlafzimmer lassen“. Sich ausserhalb eine Arbeit suchen, kommt ebenfalls nicht in Frage. Begründung hier: die Kinder seien jetzt gerade im interessantesten Alter, sie wolle das hautnah miterleben.

    Mein persönliches Fazit in dieser Sache:
    Ich bin in einer lose-lose-Situation. Ich kann nur verlieren. Meine Frau ist frustiriert, tut aber nichts dagegen ausser gegen alle und jeden im Haus zu lästern. Ihre Wahrnehmung ist derart getrübt, dass sie glaubt, nur sie arbeite. Die Konsequenz ist, dass sie die Kinder permanent „vor sich hertreibt“ (Hausaufgaben machen, Klavier üben, Zimmer aufräumen und ihr noch unter die Arme greifen….). Wenn ich sie mal bremsen möchte, mache ich mich verdächtig, faul und ohne Initiative zu sein. Die Ansprüche steigen konstant. Der Mann muss gleichzeitig Arzt, Mechaniker, Koch, Anwalt, Latinlover, etc. sein. Er sollte möglichst viel verdienen aber nur von 9 to 5 bitte……..

    Um auf die Frage am Anfang zurückzukommen: Männer hört auf zu versuchen, es den Frauen recht zu machen. Das gelingt nie! Eine Frau will nur eines: Bewundert werden, und das um jeden Preis, und jederzeit, überall. Und wagt es ja nicht in etwas (auf Ihrem Fachgebiet) besser zu sein, schon gar nicht im Haushalt. Ach ja, meine Frau ist Akademikerin….

  • Miranda sagt:

    @ Mia: ganz einfach, dann kann sie ihn ja verlassen wenn sie so ein armes unterdrücktes Huscheli ist und das nicht hinbekommt… Selber schuld!

  • Mia sagt:

    Als Frau möchte man geschätzt und begehrt werden, und das wird man eher, wenn man den Haushalt schmeisst. Das ist das eine. Der Knollen im Bauch, wenn man „seine“ dreckstrotzenden Mountainbike-Sachen in die Maschine stopft, er auf dem Sofa, das andere. „Feministischer Lebensentwurf“ sagst Du, lieber Stefan? Es ist einfach mangelnder Sportsgeist, mangelnde Fairness, seitens dieser Männer. Frau löst dies nur dadurch, dass sie auf dieses Geschätztwerden und Begehrtwerden verzichtet und die Klamotten schimmeln lässt, bis „Mann“ endlich schaltet. Leider trauen sich das viel zu wenige, und dann wundert „Mann“ sich, wenn „Frau“ lustlos wird, zu viel Geld ausgibt, Migräne hat, meckert wegen nichts, und so weiter.

  • Marcel sagt:

    @Antoine: „Wie ist es möglich das bei zunehmender Automatisierung und wachsendem Angebot an Convenience-Food und Fertiggerichten der Aufwand im Haushalt, der Gleiche bleibt oder zunimmt?“

    Vieleicht ist es einfach so, dass wir in unseren Breiten mittlerweile einen Sauberkeits- und Hyienestandard erreicht haben, den man in anderen Ländern nur noch in Spitälern vorfindet. Manchmal, wenn ich irgendwo eingeladen bin- oder auch am Arbeitsplatz- erschlägt’s mich fast: Da ist alles dermassen perfekt sauber, da wird dermassen viel Zeit auf’s Saubermachen und Aufräumen verwendet- im Notfall könnte man da glatt eine Herz-OP durchführen!

    Man muss ja nicht gleich jedes Spielklötzchen, das die Kinder vergessen haben, panikartig nach Grösse und Farbe ordnen und verräumen.

  • Regina sagt:

    @Peter
    Vielleicht liegt es daran, dass die Mütter in meinem Umfeld alle eine längere Ausbildung gemacht haben, in einem Beruf, der ihnen Freude macht. Wenn jemand einen langweiligen oder sehr stressigen Job hat, kann ich verstehen, dass sie / er lieber 100% zu Hause bleiben will. Kindererziehung macht Freude und ist auf jeden Fall eine sinnvolle Tätigkeit.
    Ich persönlich würde dann aber den Job wechseln.

    @mimmo
    deine Familiensituation ist sicher eine grosse Ausnahme, und ich kann mir vorstellen, dass du öfters auf Ungläubigkeit oder Unverständnis stösst. Lass dich nicht davon beeindrucken.
    Dass alleinerziehenden Vätern die Alimentenbevorschussung verwehrt sein soll, kann ich allerdings kaum glauben. Ich kriege auch welche, und die ist vom Einkommen abhängig. Nicht vom Geschlecht des Erziehenden! So hoffe ich doch stark.

  • Antoine sagt:

    Wieder einmal eine Studie, die nichts aussagt. Für mich persönlich ist die Frage interessant, wie sich der technische Fortschritt auf die Hausarbeit aus wirkt.
    Wie ist es möglich das bei zunehmender Automatisierung und wachsendem Angebot an Convenience-Food und Fertiggerichten der Aufwand im Haushalt, der Gleiche bleibt oder zunimmt?
    Was gilt als Hausarbeit und was ist keine Arbeit und wird nur als solche empfunden? Was ist Freizeit wo fängt sie an und hört sie auf?
    Das Einzige, was die Studien aussagt, ist, dass ihre MacherInnen etwas gefunden haben, um ihre drohende Arbeitslosigkeit herauszuzögern.
    PS: Was ist der Sinn der Studie, was soll sie aussagen, bewirken und verändern?

  • Stefan sagt:

    Diese Kommentare sind teilweise echt ein Lacher. Meine Damen und meine Herren, ist es nicht grundsätzlich jedem (Ehe-)Paar überlassen, wie es ihren Haushalt organisieren? Ist die Frau, welche sich scheinbar so unterdrücken lässt und alleine den ganzen Haushalt übernimmt, nicht auch ein wenig selber Schuld, warum wehrt sie sich nicht. Wie kann jemand eine Verbindung mit einem anderen Menschen eingehen, wenn dieser die Bedürfnisse des anderen ignoriert? Die Probleme lösen sich nicht von aussen, auch wird die Eingebung mehr im Haushalt zu übernehmen, nicht von einem Engel im nächtlichen Traum dem Partner herbeigeführt. Wer nicht sagt und seine eigenen Bedürfnisse ignoriert ist meines Erachtens selber schuld. Es ist wie in anderen Bereichen des Lebens auch, Gemotzte, öffentliches Leiden, Jammern und Gestöhne herrschen überall vor, aber sich selber in den allerwertesten zu treten und den Versuch einer Veränderung zu strarten, kommt den wenigsten in den Sinn. Ich wage die sogar die halsbrecherische Aussage, dass die Schweizer Frauen Weltmeisterinnen sind, alles mögliche auf die patriarchale Gesellschaftsstruktur und damit der männlichen Bevölkerung, für alles mögliche die Schuld zu geben (nicht nur zu Unrecht), aber zu letargisch sind, sich einzusetzen, dass sich etwas ändert.

  • mimmo sagt:

    Man sollte sich vieleicht auch einmal fragen, warum viele Männer ihr 100-Prozent-Pensum nicht reduzieren wollen.

    Warum nicht reduzieren? Bin seit fast 13 Jahren alleinerziehender Vater von zwei Kindern. In der Übergangsphase dachte ich oft daran Pensum zu reduzieren, aber niemand wollte dies „finanzieren“. (Die wenigsten Mütter kommen ihren Allimentenpflichten nach, manN soll froh sein, die Kinder zu haben, und Allimentenbevorschussung ist arbeitenden Väter verwehrt) So durfte ich mich organisieren. Siehe da, es ging. Ok, ich leiste mir einmal pro Woche eine Putzfee die sogar noch bügelt, den Rest im Haushalt schafft manN selber, und manchmal helfen die Kinder mit. So braucht manN Pensum nicht zu reduzieren. Natürlich liegen da nicht mehr viele Hobbys drinn, keine Kaffichränzchen oder shoppen usw. Manchmal staune ich, wenn ich bei (Haus)Frauen zu besuch bin. „Gell, ha nonig ufgrumt, ha chli puff, aber mach dirs trotzdem gmütlich“, welch Unordnung dort herrscht. Solch Unordnung könnte ich bei mir nicht ertragen. (Natürlich sind nicht alle so)

    Vor ein paar Tage hab ich was interessantes erlebt in der Badi. Die (alleinerziehenden) Mütter vereint. Eine stand auf verabschiedete sich mit den Worten „muess dringend gah, Chind wänd ässä und wösch ha ich au“. Lobende Worte von Allen, und auch Aufmunterung. Zwei Tage später bei fast gleicher Konstellation, musste ich früher gehen. Ich erlaubte mir, die gleichen Worte zu verwenden, wie besagte Mutter. Weder lobende Worte noch Aufmunterungen, nur fast spöttische Blicke vom Damentisch. Eine giftelte sogar zurück „wotsch eus azünde“. Sie fühlte sich wohl in ihrem „Hoheitsgebiet“ angegriffen.

    Da bleibt mir nur eine zynische Bemerkung: Frauen jammern nicht und suhlen sich nicht im Selbstmitleid, aber sie zelebieren oft ihre Haushalts-Leiden und -Freuden um interessant, speziell oder auch nur tapfer zu wirken.

  • sab sagt:

    Was bedeutet hier eigentlich Karriere ein 100% Job (40-50h) oder ein Managerjob, wo die 60 h Woche zum guten Ton gehört. Keiner will sich die Blösse geben und mal rechtzeitig den Stift fallen lassen. Ist wahrscheinlich immer noch uncool, wegen der Kinder mal früher zu gehen oder die Zeit generell auf 80% zu reduzieren. Warum haben Frauen nach Ansicht einiger Blogger weniger Recht 100% zu schaffen. Es gibt auch viele Frauen, für die es nicht möglich ist zu reduzieren, weil sie in einem Männerjob arbeiten und <100% Pensum nicht möglich ist. In meiner Familie haben Frauen die finanzielle Hauptlast in der Familie getragen und dies ganz aus freien Stücken. Bei der Hausarbeit wurden sie schon damals von den Männern nicht zu 50% unterstützt. Heutzutage sollte man meinen, dass sich dies geändert hat – Fehlanzeige. Viele Frauen lästern über andere Frauen noch als Rabenmütter, die gerne ihren Job machen, viel Geld verdienen und dafür weniger das Parkett daheim auf Hochglanz polieren. Ist da auch Neid im Spiel? Abgesehen, von ein paar fortschrittlich denkenden Männern, werden doch die traditionell eingestellten Frauen bei der Partnersuche bevorzugt. Den Nachteil nach der Trennung noch deren Leben weiterzufinanzieren, wollen sie erst nicht sehen. Ist doch bequemer, wenn die Bude immer schön sauber ist, dann spart er sich das Geld für die Putzfrau.

  • heidi reiff sagt:

    Schätzen wir doch einfach die einfachen Menschen, Einfachheit hat nichts mit Dummheit zu tun, ich rede jetzt von Strassenkehrern , wir sind angewiesen auf andere Menschen, ohne diese Strassenkehrer wären wir längst im Müll erstickt, die Wurzeln dieses Managerspleens kommen aus Amerika, die neue Welt Amerika wird nach wie vor idealisiert, auch in Indien wird der Kitsch Glanz und Gloria idealisiert, der einfache Bergbauer mäht sein Gras nach wie vor mit der Sense, braucht keine Sutane, lassen wir uns so manipulieren von diesem Bluff? Ballywood und Hollywood lässt grüssen, ist einfach nicht mein Ding

  • Rawa sagt:

    Wie alle selbstausgefüllten Fragebögen ist diese Aussagen mit Vorsicht zu geniessen. Danke Darja Rauber für Ihren Beitrag, bei mir ist es so, dass der Partner ziemlich aufdringlich hinterherputzt, um zu behaupten, er würde so viel mehr Zeit in den Haushalt investieren als ich. Da gibts viel Stress um nichts. Er macht dies einfach mit mehr Show ringsherum, das wirkt im Job auch immer. Ich muss mich dann rechtfertigen, dass ich anteilsmässig ebenso viel Zeit im Haushalt verbringe, da ich auch das Kochen übernehme, weil ich mehr Rezeptideen habe, ab und zu schnippelt er ohne Bitten mit. Ich nehme mir für mich das Recht, bestimmte Hausarbeiten wie Glätten oder Fensterputzen nicht zu tun, da ich die hohen Ansprüche meines Partners nicht erfüllen würde und mir die Zeit fehlt. Dies wird teilweise extern oder durch ihn erledigt. Er ist auch kein Handwerker, der die typischen Männerjobs im Haus übernimmt. Mein Arbeitspensum ist genauso hoch wie der meines Partners, daher kann ich ruhigen Gewissens gewisse Tätigkeiten im Haushalt ignorieren, was natürlich die alte Machtdiskussion aufwärmt. Bei den Kollegen ist ringsum der Hausarbeitsanteil der vollzeitarbeitenden Frauen grösser als der Anteil der vollzeitarbeitenden Männern. Für mich ist diese Diskussion ganz klar eine Machtdiskussion, die hier leider nur im Forum stattfindet und nicht in den eigenen vier Wänden fortgeführt wird, so dass es wohl alles beim Alten bleibt. Einige Männer kontern mit den Emanzen (ich bin erstaunt über die herablassende Denkweise einiger Blogger), andere finden das übrigens normal, wenn der Haushalt mal nicht so blitzblank poliert ist und man stattdessen mehr Zeit für die Beziehung aufwendet.

  • Marcel sagt:

    Man sollte sich vieleicht auch einmal fragen, warum viele Männer ihr 100-Prozent-Pensum nicht reduzieren wollen. Karriere? Wieviele Menschen machen denn schon Karriere? Man könnte bald einmal meinen, alle. Den einfachen Angestellten gibt es offenbar nicht mehr, sondern nur noch Manager.

    Dass es heute, nach mehr als dreissig Jahren Frauenbewegung, zu keinem nennenswerten Fortschritten innerhalb der Haushalte gekommen ist, sollte eigentlich zu denken geben. Stattdessen hält man unbeirrt an einem Lebensmodell- oder vielmehr einem Ideal fest, dass für viele Paare schlicht und einfach nicht praktizierbar ist. Warum liegt auf der Hand- will ich aber nicht sagen, weil damit ein privates Projekt verbunden ist, das ich mit einigem Ehrgeiz verfolge. Aber ich glaube tatsächlich eine (wenn nicht sogar die) Antwort gefunden zu haben, weshalb dem so ist.

    Eine Frage noch zum Schluss: Handelt es beim feministischen Lebensentwurf etwa um ein elitäres Denkmodell?

    Das ist eine zugegebenermassen provokative Frage- und ist auch genauso gemeint!

  • bigmama sagt:

    @Regina: Ich kenne durchaus Frauen, die 100% zu Hause bleiben möchten (mindestens bis die Kinder in den Kindergarten kommen). Dass wenige Männer bereit sind ihr Pensum auf 90% zu reduzieren, liegt auch nicht unbedingt am bösen Willen, sondern schlicht am Realitätssinn. 90% geht erstens in vielen Berufen nicht, zweitens vermindert es die Karrierechancen, drittens ist es für die Lohnentwicklung nicht unbedingt förderlich. Gelingt es einem später nicht wieder auf 100% zu wechseln, nimmt man auch eine Renteneinbusse in Kauf. Einer Meinung bin ich mit dir, dass jede Familie ihre Lösung selber finden soll. Das kann, sofern man es sich überhaupt leisten kann, durchaus die traditionelle Rollenverteilung sein. Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist das dauernde Gejammere über das selbstgewählte Modell. Dass man nicht bereit ist, neben den Vorteilen auch die Nachteile der gewählten Lebensform in Kauf zu nehmen.

  • Peter sagt:

    @Regina
    Da musst Du auf einem anderen Planeten leben als ich. In meiner Umgebung gibt es reihenweise solche Mütter.
    Und meine Ex hatte leider das gleiche Problem. Sie war nicht zu bewegen, auch nur 20% zu arbeiten! Aber trotzdem habe ich am Schluss neben den typisch männlichen Dingen (Nägel einschlagen, sämtliche Velos warten, etc) auch wohl 80% der Wäsche, die gesamte Bügelarbeit und auch mindestens 80% der Gartenarbeit gemacht. Ach ja, Putzen habe ich noch vergessen, da waren wir wohl immerhin noch etwa bei 50/50. Zu Kochen (obwohl ich das gerne und gut machte) habe ich mich am Schluss geweigert, da dies sonst auch noch an mir hängen geblieben wäre.
    Nachdem ich dann ausgezogen bin und sie gezwungenermassen arbeiten gehen musste, hat sie dann endlich eingesehen, dass das sinnvoll ist und ihr sehr gut tut. Und mit dieser Erkenntnis (die sie mir vorher nie geglaubt hat) ist auch unser Verhältnis wieder massiv besser geworden:-)
    Ach ja und die vielgelobte Karriere war natürlich unter dieser Belastung auch für mich nicht zu machen. Aber das war ok, ich hatte mich ja für Kinder und nicht Karriere entschieden.

  • Regina sagt:

    @Marcel
    Dein Ruf nach mehr Haupternährerinnen in Ehren, aber das geht, wie bei dem Appell an die Frauen, sie sollen mehr Kinder auf die Welt stellen, wohlweislich nur, wenn da ein Mann ist, der mitmacht.
    Bist du denn ein Haupthausmann?
    Ich kenne keine einzige Mutter, die 100% zu Hause bleiben (arbeiten) möchte anstatt (mindestens Teilzeit) einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Dafür kenne ich etliche Männer, die nicht bereit sind, ihr 100% Pensum auch nur auf 90% zu reduzieren, damit die Frau in dieser Zeit arbeiten gehen könnte. Und die mit einer ausserhäuslichen Beschäftigung ihrer Frauen nur einverstanden sind, wenn in dieser Zeit die Grossmutter die Kinder betreut.
    Mit deinen Ausführungen zum Thema steigende Kosten für Familien bin ich sehr einverstanden.
    man könnte noch anfügen, dass Scheidungen auch eine Art Luxus sind, und die Kosten für eine Familie verdoppeln können. bei 2 Haushalten ist dann auch mehr Hausarbeit zu erledigen, als bei einem.
    Wohnraum teilen ist auf jeden Fall ökonomischer.
    (Vielleicht nimmt bei verstärkter wirtschaftlicher Krise die Scheidungsrate ab?)

    Ich glaube auch, dass jede Familie ihre eigene Lösung finden muss / darf in der heutigen Zeit.
    Und wenn das die traditionelle Rollenteilung sein sollte, warum nicht?

  • bigmama sagt:

    @Marcel: Sagen die von dir erwähnten Studien auch aus, wieviele Männer die traditionelle Rollenteilung favorisieren? Ich persönlich kenne keinen einzigen Mann, der Hausmann sein möchte. Männer (und eine steigende Anzahl von Frauen) haben eben begriffen, dass man es sich heute kaum mehr leisten kann, jahrelang aus der Erwerbsarbeit auszusteigen. Frauen, die ich früher ein bisschen beneidet hatte, weil sie bei ihren Kindern bleiben durften, erzählen mir heute, dass sie trotz KV-Ausbildung den Wiedereinstieg nicht schaffen. Dein Einwand, dass die Erwerbsrate zunimmt, weil man sich jeden Luxus leisten will, gilt nur für eine bestimmte Gesellschaftschicht. Eine meiner Freundinnen arbeitet 100% in einer Wäscherei für netto 2600 Fr., ihr Mann arbeitet in einer Küche und verdient nicht wesentlich mehr. Will man über die Erwerbstätigkeit von Müttern hier in der Schweiz diskutieren, müsste man auch die sehr hohen Krippenkosten, die langen Arbeitszeiten ansprechen. Meine 80% (34-Std-Woche) würden in Ländern mit 35-Std-Woche fast schon einem vollem Pensum entsprechen. Hinzu kommt, dass man in vielen europäischen Ländern nicht als Rabenmutter gilt, wenn man einer Erwerbstägigkeit nachgeht. Hier hingegen darf man fast täglich irgendwo über böse Mütter lesen, die die Erziehung ihrer Kinder an andere delegieren.

  • Marcel sagt:

    @bigmama: Der Teil mit den steigenden Kosten für eine Familie muss noch präzisiert werden- und zwar auf Basis der verfügbaren Haushaltseinkommen (ohne Trandferleistungen, die überwiegend auf Menschen im Ruhestand zurückzuführen sind) und der Konsumausgaben. Letztere sind keine Konstante, wie die Entwicklung alleine in den letzten fünfzig, sechzig Jahren beweisen. Seit 1990 sind z. B. die Ausgaben für Telefonie und andere Kommunikationsdienstleistungen förmlich explodiert- dank Internet und Mobilfunktechnologie. Gleichzeitig haben sich die Krankenkassenprämien im Durchschnitt mehr als verdoppelt. Alleine im Kanton Zürich sind die Mietkosten (wir sind ein Volk von Mietern) in den letzten zehn Jahren- aber v. a. seit Einführung der Personenfreizügigkeit vor gut zwei Jahren- drastisch in die Höhe geschossen, vor allem im Grossraum Zürich. Das ist zu einem guten Teil auch auf den Wertzuwachs bei den Immobilien zurückzuführen, die in den letzten fünf Jahren um durchschnittlich 26 Prozent zugelegt haben.

    Es ist natürlich schon nicht so, dass lediglich der Luxus, bzw. der steigende Lebensstandard alleine für die steigenden Aufwendungen bei den Haushalten verantwortlich gemacht werden kann. Insbesondere deshalb nicht, weil die Realeinkommen in den letzten 15 Jahren um gerade mal sechs bis acht Prozent gestiegen sind (ich wähle hier bewusst nicht die o. erw. verfügbaren Haushaltseinkommen, wegen der Transferleistungen). Gleichzeitig ist aber die Steuerbelastung zurückgegangen. Ddafür sind aber die indirekten Steuern (Abgaben, Gebühren u. ä.) wiederum angestiegen, ein Nullsummenspiel also.

    Aber eben: Nebst dem Teil der steigenden Konsumausgaben in Bereichen, auf die der / die einzelne ArbeitnehmerIn keinen Einfluss hat, sind auch die Ausgaben für Luxusgüter- und Dienstleistungen ganz erheblich angestiegen. In welchem Verhältnis, wäre noch auszurechnen.

    Wenn man nicht alles hat, was man haben könnte, hat man am Schluss wahrscheinlich mehr. Doch diese Rechnung machen wohl nur die allerwenigsten Familien: Schliesslich suggeriert uns die heutige Zeit, dass man alles immer und überall gleichzeitig haben kann, ohne dafür irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen.

    Also müssen halt auch alle mehr arbeiten.

    Und die Rollenteilung interessiert sehr wohl viele Frauen und Männer, vor allem die traditionelle Rollenteilung. Mitunter gibt es Studien (speziell in der Bundesrepublik), in denen fast die Hälfte aller Frauen die traditionelle Rollenteilung favorisieren. Das ist doch interessant, nicht wahr?

  • Marcel sagt:

    @bigmama: Endlich mal jemand, der sich offenbar wenigstens ein bisschen mit der Materie beschäftigt hat. Die genauen Zahlen über die Haushaltstypologien sind mir bekannt- im historischen Vergleich hat sih nicht sehr viel verändert: Die finanzielle Hauptlast zu tragen ist immer noch Männersache- und umgekehrt die Haushaltsarbeit immer noch Frauensache. Das ist kein richtiger Fortschritt, so hart es klingt.

    Worüber ich mich im allgemeinen aufrege (aber nicht so stark, wie es schriftlich vieleicht wirken mag)- sowohl bei Artikeln wie dem Vorliegenden, als auch bei der Interpretation / Auswertung erwähnter Studien: Fokus Frau und Haushalt- Erwerbsarbeit hingegen entweder eine vernachlässigbare Grösse oder aber völlig marginal- d. h. selbstverständlich. Hier haben wir es mit einem Ungleichgewicht bei der Bewertung von Leistungen zu tun, und zwar ganz gezielt; der Zeitgeist macht’s möglich.

    Ich setze mich aber für eine gleichberechtigte Betrachtungsweise der Geschlechter ein- und davon kann mittlerweile keine Rede mehr sein.

    Fetisch Haushalt- ein WItz. Dieses Erklärungs- und Deutungsmuster zieht sich sozusagen quer durch alle Bereiche in den Sozialwissenschaften in diesem Bereich und den über den Zeitgeist daran gekoppelten Mainstreamjournalismus.

    Doch das ist eine unvollständige, interessensgeleitete und einseitige Betrachtungsweise, die der Leistung der Männer in unserer Gesellschaft schon lange nicht mehr gerecht wird- was natürlich ganz im Sinne gewisser Feministinnen liegt.

    Und dagegen wehre ich mich.

    Und was den Punkt mit dem offenbar immer höher steigenden Kosten einer Familie anbelangt („immer mehr Erwerbsarbeit“): Nun, Bescheidenheit ist eine Tugend, genauso wie der Verzicht auf materielle Vorzüge. Wer eine Familie hat, kann sich die Harley und eine Bluse von Trois Pommes abschminken. Man muss auch nicht jedes Jahr fünf Wochen Urlaub auf allen sieben Kontinenten verbringen, genauso wenig wie ein Haushalt drei Flatscreens, vier Mobiltelephone, zwei Autos und mindestens drei Computer braucht.

    Man muss nicht immer alles können dürfen, was man will. Less is more, hat Ludwig Mies van der Rohe einmal gesagt- wenn auch in einem völlig anderen Kontext.

  • Peter Blumenthal sagt:

    Mutt will und wird schon entlastet. In der Umfrage gibt sie dann aber immer noch märtyrische Fantasiezahlen an.

  • bigmama sagt:

    @Marcel: Deine Forderung musst du an deine Frau stellen. Nur sie kann deinen Wunsch, Hausmann zu werden, erfüllen. Der Staat hat in diesem Land (zum Glück) keine Möglichkeit den Ehepaaren vorzuschreiben, wie sie Haus- und Erwerbsarbeit aufteilen müssen. Die meisten Paare werden die Lösung wählen, die ökonomisch am meisten bringt. In der Regel ist das die Variante Mann arbeitet voll und Frau arbeitet Teilzeit oder bleibt zu Hause. Bei Paaren mit sehr guter Ausbildung und entsprechendem Arbeitsumfeld kann es sich der Mann etvl. leisten sein Arbeitspensum auf 80 oder 90% zu reduzieren. Der Karriere ist das jedoch nicht förderlich. Die Variante 50%-50% wird von sehr wenigen Paaren gewählt. Kannte nur ein Paar persönlich, das die Erwerbsarbeit so aufgeteilt hatte. Als der Mann plötzlich starb, stand die Frau finanziell sehr schlecht da, weil nicht nur ein Teil des Einkommens ausfiel, sondern auch die Kinderbetreuung nicht mehr gratis war. Die Variante Frau arbeitet voll und Mann bleibt zu Hause wählen wahrscheinlich nur Paare, bei denen die Frau mehr verdient als der Mann und der Mann Künstler oder Freiberufler ist. Frau Althaus hat übrigens bewusst nur einen Teil der Studie zitiert. Ihre Fragestellung war explizit, warum das Engagement der Männer im Haushalt/Kinderbetreung nicht zur Entlastung der Frauen führt. Das Männer deutlich mehr mitanpacken im Haushalt und in der Kinderbetreung als früher ist eine Tatsache. Hängt übrigens auch damit zusammen, dass nur noch ein Drittel der Frau mit Kindern unter 7 Jahren nicht erwerbstätig ist. Die Frage wer Hauptverdiener ist, dürfte vielen Paaren schnurzegal sein. Belasten dürfte sie vor allem, dass immer mehr Erwerbsarbeit notwendig ist, um eine Familie durchzubringen. So darf heute der Bauarbeiter nach einer harten Arbeitswoche am Samstag noch die Kinder betreuen, während die Frau ein Zusatzeinkommen als Coiffeuse/Verkäuferin verdient.

  • Marcel sagt:

    Einen wichtigen Teil hama aber ausgelassen:

    Für Väter in Partnerschaft führt dieses grössere Enga-
    gement für den Haushalt und die Familie zu einer noch
    etwas höheren zeitlichen Belastung als bei den Müttern:
    Die gesamte Arbeitsbelastung für Erwerbs-, Haus- und
    Familienarbeit für Väter in Partnerschaft mit jüngstem
    Kind unter 7 Jahren liegt 2007 bei 73 Stunden pro Wo-
    che (1997: 65 Stunden).
    Diese Väter investieren an Wo-
    chenenden rund doppelt soviel Zeit in die Kinderbetreu-
    ung wie an Wochentagen.“ (erwähnte Studie, „Veränderungen beim Zeitaufwand für
    Haus- und Familienarbeit: 1997–2007“, Seite 19)

    Ist nicht schlimm- was bereits schon zahlreiche Studien aus verschiedenen Ländern hinlänglich bewiesen haben, nämlich das Väter in gemeinsamen Haushalten mittlerweile mehr arbeiten, als die Mütter (Erwerbs- Haushalt- und Familienarbeit zusammen gezählt), ist dann wieder nur gut und recht. Oder wahrscheinlich völlig selbstverständlich- und muss deshalb ja auch gar nicht erwähnt werden: Für was denn auch? Selbstverständlichkeiten sind Selbstverständlichkeiten und darüber braucht man auch nicht zu schreiben! Solche „Artikel“ muss man immer ganz genau lesen- sie zeichnen sich nämlich nicht dadurch aus, was gesagt wird, sondern dadurch, was eben nicht gesagt wird. Dasselbe gilt für solche Studien: Das, was nicht gesagt wird, ist relevant. Und das was gesagt wird- nun, hier handelt es sich um altbekannte Stereotypen, immer und immer wieder repetiert- nichts Neus im Westen also.

    Sowohl in den Sozialwissenschaften als auch in den Mainstreammedien ist die Perspektive Haushalt zum allgemein verbindlichen Mass der Dinge geworden, wenn es darum geht, die Fortschritte beim Rollenvsertändnis der Geschlechter aufzuzeigen. Früher hat man sich auf’s Abwaschen und das allgemeine Problem des Müllsack-runter-Tragens konzentriert. Heute ist der ganze Haushaltsbereich zu einem richtigen Fetisch geworden.

    Die Erwerbsarbeit notabene, die interessiert niemanden mehr: Die übernimmt ja selbstverständlich der Mann… wie eh und je!

    Solange sich eigene Schwächen und Fehler bequem in Schuldzuweisungen umwandeln lassen, bleibt es wohl auch weiterhin jeder Frau erspart, sich endlich einmal richtig zu emanzipieren.

    Das ist eine insgesamt recht komfortable Lage, das muss ich als Mann neidlos zugeben. Und mit der Glaubwürdigkeit solcher Argumentationen scheint es nach wie vor recht gut bestellt zu sein- ausser an den medialen Rändern der Gegenöffentlichkeit: Da franst dieses einseitige Bild langsam aus.

    Wie schon mehrfach gesagt: Ich fordere explizit mehr Allein- und Haupternährerinnen! Ich möchte sofort Hausmann werden- und endlich auch einmal eine Alternative zur Erwerbstätigkeit haben!!!!!!!!!!

  • hans muster sagt:

    interessant ist doch, dass gemäss tagi (http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Hausarbeit-bleibt-Frauensache/story/31397063) die zitierte studie besagt, dass die durchschnittliche wochenarbeitszeit von vätern 73 stunden beträgt, diejenige von müttern hingegen 71. Das heisst die väter arbeiten gemäss studie im schnitt mehr. trotzdem wird über vermeintlich arbeitsfaule väter und arbeitsame mütter diskutiert!

  • Regina sagt:

    in einer familie sollte man 1x pro Woche 2 – 3 Stunden putzen, alle zusammen, laute Musik dazu oder Chasperli meinetwegen, und dann zusammen fein auswärts essen gehen. Macht viel mehr Spass, als allein und verärgert den Haushalt zu erledigen.
    Es käme mir nie in den Sinn, bei Abwesenheit meines Mannes zu putzen, ausser ich hätte Lust dazu, um ihm eine Freude zu machen.
    Putzen und Kochen habe ich übrigens von ihm gelernt, das konnte er viel besser als ich.
    Warum nicht voneinander lernen?
    Ausserdem glaube ich auch, dass man die Hausarbeit Zeitmässig überschätzt. Ich habs mal gemessen, und mehr als 3 Stunden brauche ich nicht pro Tag (mit 4 Personen).
    Ok, wir haben eine Mietwohnung und kein Haus. Das gibt sicher mehr Arbeit.

    @Georg: stimmt genau!
    Ich habe auch sehr Mühe, mich nicht zu schämen und blöde Entschuldigungen zu stammeln wenn Besuch kommt, nur weil noch irgendwo was rumsteht oder liegt. Freundinnen, die sich mehr für meinen Haushalt interessieren als für mich, habe ich eigentlich keine. Aber selbst wenn Freunde meiner Kinder kommen, denke ich manchmal, hoffentlich erzählen die nicht zu Hause, dass bei uns um 4 Uhr Nachmittags immer noch das Mittagessen auf dem Tisch stehen.
    Wie heisst diese Krankheit?

  • Pleka sagt:

    Was für eine glanzvolle Studie. Wurde bestimmt von frustrierten, und (über)fordernden Frauen durchgeführt. Bei uns im Haushalt arbeiten beide, Mann und Frau, 100%. Das heisst, dann halt auch, dass der Haushalt aufgeteilt wird. Hilft man einander, geht das fix und das Weekend kann genossen werden.

    Nur so nebenbei: Meine Kinder sind heute 15 und 17 Jahre alt. Für mich war es selbstverständlich, diese als Baby zu wickeln…wieso soll dies nur Mami können? Das hat nichts mit „ich kann das nicht“ zu tun, sondern vielmehr mit Bequemlichkeit, denn auch eine werdende Mutter übt das Wickeln am 1. Geborenen das erst Mal!

    Aber liebe nörgelnde Frauen…statt immer nur zu fordern, herumzukommandieren, und die arme herauszuhängen, nehmt euch mal selber an der Nase. Ihr wollt es doch, dass die Männer euch nichts abnehmen. Euch ist nicht wohl, wenn ihr beim nächsten Klatsch auf der Strasse oder im Café nicht über eure Männer lästern könnt und jammert was für arme ihr doch seid. Bevor ihr das nächste Mal über eure Männer tratscht, fragt euch, was euer Mann wohl während dieser Zeit macht? Wahrscheinlich ist er bei der Arbeit und verdient die Brötchen und die Tasse Café welche ihr gerade trinkt!!!!
    Frauen, welche selber auch noch einer Arbeit nachgehen, haben keine Zeit darüber zu jammern, was sie noch alles tun müssen zu Hause…und wenn ja, dann wäre vielleicht ein klärendes Gespräch mit dem Partner sinnvoller, als sich bei der Freundin auszuweinen!

    Und an die faulen Männer (die gibt es zu hauf), welche eine Frau haben welche auch arbeiten geht, sei gesagt, so geht man nicht mit der Liebsten um…

    …es gilt beinahe überall: Wer teilt, dem geht es besser…und das in allen Lebenssituationen!

  • alte(R) sagt:

    mache seit 14jahren 50-50 mittlerweile mit 4kindern. meine frauen haben in ihren 50% immer mehr im haushalt geleistet…die sind einfach anspruchsvoller und belastbarer

  • Mamuschka sagt:

    Frustrierend ist ja nicht der Partner, sondern die Hausarbeit als solche, die einfach nie endet. Gute Vorsätze wie mehr Sport führen zu mehr Wäsche, mehr gesundes Kochen zu mehr Rüstaufwand, mehr nachbarschaftliche Hilfe zu mehr Kindern am Mittagstisch, mehr Infos zu mehr erkannten Mängeln und mehr Perfektionismus zu mehr Stress. Schreiben kann ich das ganz gelassen, denn heute ist zu Hause Papa-Tag und wenn ich denn von meinem (nicht allzu produktiven) Büroalltag nach Hause komme, hoffe ich, dass sein Tag produktiver war. Falls nicht – Maul halten – und das Wochenende kann entspannt beginnen!

  • bigmama sagt:

    @Darja Rauber: Wer behauptet denn heute noch, dass Frauen für den Haushalt geboren sind? In meinem persönlichen Umfeld jedenfalls niemand. Wie man richtig von links nach rechts wischt, versucht mir übrigens vor Jahren eine Frau beizubringen. Ich habe sie danach vor jedem Arbeitschritt gefragt, wie man es dann richtig macht. Nach einem halben Tag machte sie einen weiten Bogen um mich und liess mich in Ruhe arbeiten. Dieser Trick hilft vielleicht auch bei anderen Besserwisser/BessermacherInnen.

  • Blogi sagt:

    @Darja: Wer ist da nun frustriert? 🙂
    @prämami: Ich glaube nicht das bei den beiden Jungs das zentrale Problem die Aufteilung des Haushalts ist… da stimmt doch was anderes nicht!
    @Abwaschprofi und greatsheep: Nehmt Eure Frauen heute Abend am Arm und führt sie mal wieder so richtig schick aus. Der schöne Abend wird sich ergeben, und nach ein paar mal auch der Sex wieder. Wenn Ihr das nun im Monat 2-3x macht, werdet Ihr Eure Ruhe haben beim Putzen. Sollte das alles nichts bringen, wäre der Vorschlag von Yves vielleicht doch hilfreich. 🙂

  • Chaefer sagt:

    Gebe euch recht und an Darja eine Frage: Für was brauche ich eine Frau, wenn ich alles selber machen soll und muss? Partnerschaft sieht anderst aus.

    Und ich gebe zu, wahrscheinlich bin ich Schuld, dass nach Statistik die Männer im Haushalt mehr tun. Bin seit letztem Oktober Alleinerziehender Vater von 2 Teenagern. Die haben sich für den Vater und gegen die Mutter entschieden…………………..

  • Gero sagt:

    @Omlin O.: Dazu könnte man ergänzen: Wenn frau hingegen Freizeit mit den Kindern verbringt in der Badi usw., gilt das als Arbeit, nämlich Kinderbetreuung…

    @Darja Rauber: Es ist zu hoffen, dass Sie keinen Mann haben, er wäre zu bedauern. Wer sich finanziell und arbeitsmässig ausnutzen lässt, darf ja wenigstens noch Zuwendung bzw. Sex erwarten, wozu hat man sonst eine Beziehung? Geben und Nehmen ist das Stichwort!

  • Raphi sagt:

    @ Darja, hör auf mit deinem geflame, das ist echt das Letzte…
    Ich kann nachvollziehen was die beiden Herren durchmachen und fühlen, nicht weil das bei mir so wäre (im Gegenteil) , sondern weil ich ein Mann bin und genau weiss wovon sie reden. Schade versuchst du dich nicht in ihre Lage zu versetzen. (Ich glaub das geht auch nur bis zu einem gewissen Grad zwischen Mann und Frau) Leider kommst du wieder mit dieser Pascha-Masche und dem ganzen blabla. Kann das echt nicht mehr hören…

  • Adi sagt:

    @ Darja Rauber
    Mag sein dass Abwaschprofie frustriert ist… 😉
    aber Ihre Beiträge hier vermitteln mir einen nicht minder frustrierten Eindruck.

  • Darja Rauber sagt:

    @ Abwaschprofi
    Hoffentlich musst du dir auch weiterhin selber „einen runterholen“. Mit deiner Einstellung hast du eine Frau auch gar nicht verdient. Scheinbar ist es Frauenpflicht, dem Mann sexuell zu Diensten zu sein? Armer, frustrierter Pascha!

  • schlagdich sagt:

    es ist doch wie bei allem. Sobald der kompetenzbereich überschritten wird bedarf es der einwilligung des vorgesetzten. im haushalt ist nun mal die frau der chef. ich persönlich teile die hausarbeit mit meiner frau (brauchte einfach am anfang ein bisschen geduld mit ihr, da sie fortwährend mir nachgeputzt hat). mittlerweile sind 10 jahre vergangen und sie hat eingesehen, dass auch ein mann sauber putzen kann und lässt mich nun machen.
    🙂
    nach der geburt unseres sohnen das gleiche…..mach das so, halt ihn mehr soundso, gib ihm das usw. auch hier gilt: steht euren mann und beweist der frau, dass ihr das auch könnt….gut ding soll weile haben.
    🙂
    grüsse

  • Darja Rauber sagt:

    @ Greatsheep
    Naja, ich kenne auch einige Männer, die genau gleich pedantisch sind, was den Haushalt anbelangt (von wegen „von links nach rechts wischen“, „im Uhrzeigersinn rühren“ etc., hab ich alles – kein Witz – so oder ähnlich von MÄNNERN gehört und musste mich fast entschuldigen, dass ich studiert und nicht eine Hauswirtschaftsschule besucht habe… Nur, dass sich eine Frau nicht entschuldigen kann im Sinn von „Ich war noch nie eine gute Haushälterin, dafür kann ich anderes gut“. Wenn sie nicht so reinlich und eine gute Köchin ist, wie das von einer „Hausfrau“ erwartet wird, dann gilt sie gleich als unweiblich, während es offenbar ganz ok ist, wenn man es als Mann mit dem Haushalt nicht so genau nimmt. Sie reproduzieren in Ihrem Beitrag ja auch bloss die Klischees, als ob es „typisch Frau“ wäre, sich zu beschweren und soviel Wert auf einen pedantisch geführten Haushalt zu legen. Ob Sie es glauben oder nicht, aber auch Männer können so sein! Nur wird Ihnen das kaum je zum Vorwurf gemacht, weil sie ja offenbar nicht „für den Haushalt geboren“ sind wie wir Frauen…

  • prämami sagt:

    @ Abwaschprofi und greatsheep:

    Schön, dass Ihr euch so engagiert im Haushalt, aber warum lässt ihr euch das von eurer Frau gefallen? Fragt doch mal, was SIE nicht gerne macht und „opfert“ euch dann.. dann kann sie sich nicht einmischen, da sie es ja nicht wieder selber machen will und ihr erledigt gleichzeitig ein Teil der Hausarbeit.. Und wenn sie sich sonst einmischt: fragt doch mal, was man besser machen könnte, und wieso. Wenn sachlich argumentiert wird und nicht im Stil von „weil ich es schon immer so gemacht habe“, kann man auch bei der Hausarbeit dazulernen. Und das betrifft immer beide und nicht nur den Mann!
    Schliesslich soll jeder das machen, was er gerne macht und auch kann. Dann geht die Hausarbeit erstens leichter, zweitens schneller und drittens auch effizienter.

  • Nicole Althaus sagt:

    @Philipp Wolf: Ich gebs ungern zu, aber Sie haben nicht unrecht. Ich wünschte er würde ein bisschen öfters was nicht stehen lassen und mir wäre das sich permanent selbst-erzeugende Chaos ein bisschen mehr wurscht.

  • Yves sagt:

    @Philipp Wolf: Guter Punkt!

    @Georg: Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen 😉

  • Georg sagt:

    @ Philipp Wolf: Gute Einschätzung der Lage!

    Ich denke, dass Frauen sicherlich gerne von ihren Männern entlastet werden. Aber die so gewonnene Freizeit wird dann halt für andere Hausarbeit verwendet. Jeder ist seines Glücks eigener Schmied, oder?

    Allgemein lastet aber der „gesellschaftliche Druck“, eine blitzblanke Wohnung zu haben auf der Frau. Ist es nicht ordentlich, macht die Frau ihre Arbeit nicht richtig, dies ist der (oft unterschwellige) Vorwurf. Aber dieser perfide Druck kommt nicht von Männern sondern oft von den lieben Freundinnen/Schwiegermutter – also Frauen. Genau wie auch oft die Kolleginnen einer berufstätigen Frau Steine in den Weg legen.

    Wäre doch schön, wenn Frauen dieses unnötige Konkurrenzgetue ablegen und stattdessen die neu gewonnenen Freiheiten zusammen geniessen könnten…

  • Adi sagt:

    Solche Statistiken sind immer heikel, vor allem wenn sie auf selbst ausgefüllten Formularen beruhen – also sehr subjektiv sind. Irgendwie habe ich nämlich den Eindruck, dass Frauen oft dazu neigen die von ihnen geleistete Arbeit mehr zu gewichten als diejenige des Partners:

    Ein Beispiel aus meiner Erfahrung: Freundin, ihre Schwester und ich grillieren am Sonntag. Meine Freundin in der Küche, Ihre Schwester am tischdecken etc., ich am feuern und grillieren und Möbel rumschleppen. Dann kommt der Spruch meiner Freundin: Sie werde dann heute nicht beim Abwasch helfen, sie habe ja schliesslich die ganze Zeit in der Küche gearbeitet.
    Ich war ziemlich verdutzt und fragte sie dann, wieso sie darauf komme… schliesslich sei ja niemand von uns dreien einfach auf der faulen Haut gelegen, alle hätten immer etwas zu tun gehabt und auch nacher etwas zu tun (z.B. Grill putzen etc.). Sie krebste dann zurück und alle haben sich beteiligt am Abwasch 😉

    Wie alles in der Welt hat das halt viel mit Wahrnehmung zu tun. 🙂

  • Sonja sagt:

    wie man sich bettet, so liegt man(n)

  • Abwaschprofi sagt:

    Greatsheep, Du hast recht. Ich habe auch eine Frau, der es nie recht ist. Die Strategie dahinter ist die: Immer mehr Arbeit abschieben.

    Da bin ich jetzt der Verantwortliche für den Abwasch und die Wohnungs-Instandhaltung. Sprich: Fensterputzen, Sofa polieren, Staubsaugen. Und ehrlich gesagt mache ich das auch wesentlich besser. Bei mir ist das nachher wenigstens sauber.

    Und was passiert? Jetzt wird gemäckelt, dass ich nur bekocht werden. Sprich: Hey, übernimm doch auch das Kochen. Dabei, echt, ich kann das kaum. Und es macht mir auch keinen Spass. Wenn ich es tue, dann kommt auch gleich der Kommentar: Koch gefälligst mit mehr Liebe. Man kann dein Zeugs ja kaum essen.

    Da bin ich also am Geldverdienen, am Staubsaugen, Fensterputzen, Sofapolieren, Abwaschen, Einkaufen (sie kann ja nicht Auto fahren – also muss das latürnich auch ich machen), Müll raustragen, und und und. Und einen Runterholen darf ich mir auch selber.

    So geht eine Partnerschaft zu Ende. Sie nur noch Partner, ich nur noch beim schaffen. Gott sei Dank habe ich mich immer geweigert, sie auch noch zu schwängern. Könnte ich mein Herz herausreissen, ich würde es tun. Könnte mich Internet-Porn tatsächlich befriedigen, oder der Besuch bei Prostituierten, könnte ich also die dringend nötige Zärtlichkeit finden ohne Partnerschaft, ich wäre der glücklichste Mensch auf Erden. Das Du, das immer nur fordert und vorwürfe macht, ist nicht mehr zu ertragen.

  • Sonja sagt:

    Ich möchte mit einer Kollegin (26, frisch verheiratet) etwas unternehmen, ihre Antwort: Mein Mann ist heute abend mit den Kollegen unterwegs, dann möchte ich endlich mal in Ruhe putzen können, sonst will er immer helfen und ich hab noch mehr Arbeit. Also wundern wir uns nicht, ich persönlich würde nie im Traum drauf kommen, meinem Mann hinterher zu putzen. Denn er macht es toll, ich kann unterdessen einkaufen gehen oder unseren Bürokram machen und anschliessend kochen wir gemeinsam. So macht es Spass. 🙂

    @greatsheep, muss Yves recht geben.

  • rana sagt:

    Ich kann unsere Waschmaschine gar nicht bedienen… und ich war ewig nimmer Lebensmittel kaufen. Ich erinnere mich aber noch fern, wo der Staubsauger steht. Vielleicht hab ich ja den einzigen Mann, der alles macht und ich muss mich abends nur vor den dampfenden Teller setzen, weil ich eben noch ein bisschen mehr arbeite, wie er…
    Viele Jahre lang hab ich das auch anders rum mitgemacht und dann gedacht, so nen Blödsinn will ich nimmer… und heute tu ich, was ich kann, wenn ich Zeit dazu finde und der Herr im Haus macht den überwiegenden Teil und das erst noch genauso gut, wie ich… und inzwischen kann er sogar besser kochen…

  • Philipp Wolf sagt:

    Es ist ein Irrglaube, wenn man den Eindruck hat, Haushaltsarbeit sei endlich. Es gibt den Moment wo einem die Arbeit ausgeht einfach nicht. Was es aber gibt ist: Arbeit ohne Ende. Wenn im Haushalt mehr mithelfen, wird halt einfach mehr gemacht von dem was möglich ist. Und wenn sich Hausfrauen das Aufhören nicht gönnen, arbeiten sie halt unendlich weiter und füllen die Zeit mit den Arbeiten die sie gerade für jetzt am wichtigsten halten.
    Meine Erfahrung ist, dass Frauen generell die höheren Ansprüche an die Qualität des geführten Haushaltes haben und Männer zugunsten von Plausch mit Kindern, Ruhe, relaxen, Bier trinken, Fussball schauen/ spielen, auch mal etwas stehen lassen oder verschieben können.
    Es arbeiten nicht diejenigen Leute viel, die viel Arbeit, sondern diejenigen, die hohe Ansprüche haben. Und wird das Arbeiten selbst zum Inhalt, dann hörts sowieso nie mehr auf … Und dann kommt immer auch noch der Konkurrenzdruck: „Ja, aber bei Müllers ist immer so schön aufgeräumt …!“

  • Nicole Althaus sagt:

    @Bigmama: Ja, es handelt sich um Fragebögen. Sie werden im Rahmen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) verschickt und ausgewertet. Anders kann man eine solch grosse und repräsentative Studie nicht durchführen. Ich gebe Ihnen recht, wie viel Zeit für was genau Frau und Mann aufwenden, ist nicht genau gemessen sondern vielmehr geschätzt. Interessant ist aber, dass die Daten die Tendenzen von ähnlichen Studien in anderen europäischen Ländern bestätigen. Und das Schätzen selber sagt ja auch schon viel aus über die Art und Weise, wie Frau und Mann die Wirklichkeit wahrnehmen.

  • Yves sagt:

    @Greatsheep: Verlass den Hausdrachen. Es gibt auch andere Frauen. Glaubs mir!

  • Greatsheep sagt:

    Stimmt schon auch, Frauen wollen keine Entlastung. Die meisten wollen jammern was sie doch für arme, unterdrückte Wesen sie sind. Statt sich mal hinzusetzen, nichts tun, entspannen oder Pendenzen abzubauen wird wieder Neues angerissen, neue „Baustellen“ eröffnet oder die Kadenz im Putzen von wöchentlich auf täglich erhöht etc. Da kannst du dir als Mann noch den A… aufreissen, eine Frau kannst du nie entlasten.
    Auch das Gemaule und Gemeckere an der Hausarbeit demotiviert jeden Mann. Du kannst 99 Sachen erledigen, wehe wenn du das Konfettistück im Eingangsbereich übersehen hast. Dann gibt es ein Drama epischen Ausmasses, wie faul, ungenau etc. du bist. Abgesehen von den Dramen, wenn du als Mann es wagst etwas im Haushalt anders zu tun als Frau es sich vorstellt; sei es wenn Du die Pfanne mit der anderen Hand anfasst, sei es wenn du von links nach rechts statt rechts nach links wischen tust etc.
    Irgendwann machst du als Mann lieber nichts mehr, da du eh zusammengesch…. und -gestaucht wirst; kannst dir aber dafür eine Menge Arbeit sparen! 😉

  • Yves sagt:

    Solche Statistiken sind nicht sehr wertvoll und wird der realität nie gerecht. Die Arbeit teilen heisst nicht zwangsläufig, dass der andere dann mehr Freizeit hat und sich beim Wellness erholen geht.

    Wenn der Mann die Kinder betreut, kann die Frau endlich stressfrei einkaufen gehen.
    Wenn der Papi Putzt, Wäscht etc., kann Mami endlich ganz uneingeschränkt sich den Kinder widmen.
    Wenn der Papi Teilzeit arbeitet, muss die Mami trotzdem Arbeiten gehen, weil sonst die 200 qm Wohnung, der SUV etc. nicht zu finanzieren wären.

    @Onlin O: Nun, das scheint leider so zu sein. Dabei wird oft vergessen, dass im Büro vorallem die Hirnmuskulatur angestrengt wird und es Abends vielleicht nicht mehr ideal für tiefgreifende und philosophische Gespräche reicht. 😉

  • bigmama sagt:

    @Opa Meier: gute Schlussfolgerung

    @Omlin O: Bei wem herrscht diese Meinung vor? Sicher nicht bei Frauen, die selber in einem Büro arbeiten.

    @Frau Althaus: Wissen sie, wie die Daten erhoben wurden? Wurden Fragebögen an Mütter und Väter verteilt? Dann wundert mich nämlich gar nichts. Ehrlich gesagt, wenn ich solche Art von Formularen ausfüllen muss, nehme ich mir leider nicht die Zeit und messe über eine Woche exakt, wieviel Zeit ich brauche. Aus Zeitgründen verlasse ich mich aufs Schätzen und dabei liege ich wohl ab und zu grob daneben.

  • Omlin O. sagt:

    Das Problem ist, dass heutzutage die Meinung vorherrscht, Männer würden sich im Büro erholen…..

  • Opa Meier sagt:

    Das erstaunt eigentlich nicht wirklich: Heute will man mehr und macht entsprechend mehr dafür.
    – Kinder helfen eher weniger und benötigen eher mehr Zeitzuwendung.
    – Die Wohnungen (oft: Häuser) sind grösser und gestylter.
    – Distanzen sind weiter und/oder häufiger (Auto benötigt).
    – u.v.a.m.
    Alles vermeintliche Sachzwänge, denen wir uns hingeben. Beklagen wir uns also nicht über den Stress.

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