9 Gründe, warum ich gerne Mutter wäre

Ein Papablog von Daniel Böniger*

Moralische Unterstützung bezüglich Hüftgold: Drag Queen in Sotschi. Foto: Thomas Peter (Reuters)

Moralische Unterstützung bezüglich Hüftgold: Dragqueen in Sotschi. Foto: Thomas Peter (Reuters)

Nadia Meier nannte vergangenen Freitag 10 Gründe, wieso sie manchmal lieber Vater wäre. Das schreit nach einer männlichen Entgegnung. Denn ja, manchmal geht es mir genauso wie ihr – bloss umgekehrt.

Meine neun Gründe, weshalb ich gerne Mutter wäre:

1. In der Stillzeit wäre ich mir nicht so nutzlos vorgekommen.

2. Ich hätte als Frau Anrecht gehabt auf Mutterschaftsurlaub und müsste nicht nochmals 20, 30 Jahre auf das männliche Gegenstück zu dieser Regelung warten. Denn, ehrlich gesagt, zwei Tage Extraferien sind herzlich wenig, um einen neuen Menschen auf der Welt willkommen zu heissen.

3. Ich könnte mit dem Kinderwagen auch einfach vor dem haltenden Tram stehen, ein wenig naiv in der Gegend herumblicken – und man würde mir und meinem Nachwuchs bestimmt beim Einsteigen helfen.

4. Die anderen Mütter hätten in der Elternberatung (nein, sie heisst eben nicht «Mütterberatung»!) am Wickeltisch auch mit mir ein paar Sätze gewechselt.

5. Als Frau wäre ich damals nicht von der alten Frau im Tram zusammengestaucht worden. Sie sagte rund drei Monate nach der Geburt meiner Tochter, mit der ich unterwegs war, in etwa Folgendes zu mir: «Wäre das Baby bei der Mutter, würde es nicht so schreien. Sieht doch jeder, dass es Hunger hat und die Brust will!» Noch heute bekomme ich einen Klotz im Bauch, wenn ich an diese Episode zurückdenke.

6. Ich müsste nicht ständig erklären, warum ich «nur» 60 Prozent arbeite – meine Frau dagegen 80 Prozent.

7. Als Frau hätte ich eine plausible Ausrede für einen Bierbauch: die Schwangerschaft. Und ich würde bezüglich Hüftgold von den Freundinnen erst noch moralisch unterstützt.

8. Ich müsste nicht das falsche WC betreten, weil dort (und nur dort) ein Wickeltisch eingerichtet ist.

9. Ich hätte unsere Kinder nicht «geschenkt» gekriegt, wie meine Kollegin so spöttisch schreibt. Sondern ich hätte sie selber auf die Welt gebracht. Und könnte stolz darauf sein. Kommt hinzu, dass ich all das Klagen meiner Frau in der Schwangerschaft nicht hätte anhören müssen.

Und ja, vielleicht wäre mir – im typisch weiblichen Plauderton – hier sogar noch ein zehnter Grund dafür eingefallen, warum ich es als Mami doch viel einfacher hätte.

*Daniel Böniger ist Teilzeit-Hausmann und Redaktor beim «Tages-Anzeiger». Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

96 Kommentare zu «9 Gründe, warum ich gerne Mutter wäre»

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  • Grohe Barbara sagt:

    Also ehrlich. Habe bezüglich Kinderwagen im ÖV selten so dämliche Kommentare gelesen. Ich habe 4 Jahre in Asien gelebt, wo man mit Kinderwagen angeschaut wurde als wäre man vom Himmel gefallen. Dass sich aber kultivierte, halbwegs gebildete Schweizer so über die Tatsache äussern, dass eine Mutter mit Kinderwagen den ÖV benutzt, ist schlichtweg peinlich.

    • Stephanie sagt:

      So ist es. Danke.

    • Martin sagt:

      Geht nicht um’s Benutzen. Es geht darum, dass sich die Frau selbstverständlich hinstellen kann und meint, jeder Mann müsse ihr beim Einsteigen helfen. Zudem versperren Frauen mit ihren Kinderwagen teilweise die Trams und Busse so, dass niemand sonst mehr daran vorbei kommt. Aber das ist halt wie mit den Senioren, die immer Abends waschen müssen, am Abend einkaufen müssen und am Abend ins Fitness gehen müssen, wenn die ganzen Berufstätigen kommen.
      PS: Asiaten sind durchaus kultiviert und gebildet.

  • Bettina sagt:

    Wenn ich mir das so durchlese, bin ich doch wieder herzergreifen froh Frau und Mutter zu sein. Ein toller Artikel 🙂

  • Marcel Zufferey sagt:

    Warum ich gerne Mutter sein würde? Weil ich dann die Wahlfreiheit hätte, mich zwischen Familie UND Beruf entscheiden zu können. Über 90% der Männer haben diese Freiheit nicht. Weil sich in ganz Europa kaum jemand einen Teilzeitpapi leisten kann. Ausser natürlich Journalistinnen und Lehrer. Oder Gleichstellungsbeauftrage mit einem Philosophiestudium. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen bösartig, ist aber so…

    • Widerspenstige sagt:

      Doch, doch, Marcel, das geht schon. Genau so gut, wie es zuerst mutige Frauen/Mütter brauchte, die dem traditionellen Familienbild zum Trotz weiterhin nach Niederkunft im Berufsleben blieben – wie ich zu 100% oder mehr. Das ist eine Frage des Wollens u nicht mehr länger des Könnens. Aber ein Zurückstecken beruflich ist natürlich ein Rückschritt in den Privilegien, die ein Berufsleben so mit sich bringt. Und ja, das Ansehen leidet natürlich gleichzeitig. Aber das haben Frauen alles bereits ziemlich erfolgreich hinter sich gebracht. Mit allen Abstrichen, Vorurteilen, Rabenmütterimage, etc. 😀

    • mila sagt:

      Journalist(inn)en verdienen in der Regel nicht sonderlich gut. Bei zwei Lehrer(inne)n ist es vielleicht anders. Bösartig finde ich Ihren Kommentar nicht, aber ich frage mich schon: ob am (Lebens-)Ende diese vielbesungene Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie glücklich macht. Vermutlich nicht, wenn man (frau) von seinem Partner verlassen wird, bevor oder sobald die Kinder aus dem Haus sind. Und das ist keine Seltenheit, wenn man sich die Scheidungsstatistiken anschaut.

    • Zufferey Marcel sagt:

      Mit was für Männern umgeben Sie sich, WS? Alles verängstigte Karrieristen, die kein Jota von ihrere Karriere-Lebensplanung abrücken wollen? Verlassen Sie doch einmal das wohlig-warme Nestlein ihrer Selbsreferentialität (und ihr soziales Milieu) und schauen Sie der sozialen Wirklichkeit ins Gesicht! Nein, die soziale Wirklichkeit, das sind nicht ein paar Besserverdienerinnen, sondern einfache Angestellte! Und diese sog. „Privilegien“ die das Berufsleben im Zeitalter maximaler Arbeitsverdichtung mit sich bringen soll- nur ein weiterer, abgedroschener, feministischer Mythos, nicht mehr!

    • Zufferey Marcel sagt:

      @Mila: Mit ca. 70% werden die meisten Scheidungen von über 60, 65-jährigen Frauen eingereicht. Ansonsten ist das Verhältnis der Geschlechter recht ausgeglichen. Eine durchschnittl. Ehe dauert heute knapp 14 Jahre. Was das Ausziehen der Kinder und Scheidungen anbelangt: Da ist wissenschaftlich nichts bekannt. Aber in diesem Zusammenhang gäbe es sicher noch viel zu sagen: Eltern gleiten danach häufig in eine (tiefe) Krise. Weil da plötzlich jemand fehlt. Und Gewohnheiten überflüssig werden. Ja, und dann sind da noch die Midlife-Crisis und die Meno-Pause… DAS wäre mal ein Thema für den Mamblog!

    • Sportpapi sagt:

      Viele Familien können sich aber auch keine Teilzeitmami leisten. Wenn wir schon dabei sind.
      Aber es würde mich schon auch wundernehmen, weshalb ein Berufsleben Privilegien mit sich bringen soll, Familienarbeit aber nicht. Das ist wohl der Grund, weshlab WS auch schon alle Frauen zwingen wollte, in zumindest grossem Pensum auswärts zu arbeiten.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    O nein, bitte kein weiteres unnötiges Mütterbashing der Tragemamis vs Kinderwagenmamis! Warum müssen einige Mamis das Gefühl haben, etwas Besseres zu sein, nur weil sie etwas (Kindertransport) anders handhaben als andere? Wir sitzen doch alle im gleichen Boot, egal ob mit Tragetuch oder Kinderwagen unterwegs. JEDE Mutter hat das Anrecht sich mit Kindern so „fortbewegen“ zu dürfen, wie sie es ihr dabei am besten passt und geht und daher auch das Anrecht auf Hilfe, auch ungefragt, wenn sie diese benötigt. Mit etwas mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander wäre vieles einfacher im Alltag.

    • 13 sagt:

      Ach komm schon, Andrea, warum so empfindlich? Es spricht ja niemand niemanden ein Recht ab, aber einen riesigen Kinderwagen in einen vollgestopfen Bus/Tram stellen zu wollen UND dann jammern, dass es schwer ist, ist etwas schwer verständlich. Wie gesagt, Hilfe bekam jede bisher von mir, wenn es notwendig war.

      • tina sagt:

        ein kinderwagen muss ja nicht riesig sein 😉

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Hihi, da hatte ich ja Glück 😆 1. weil wir beides hatten und 2. weil ich mit dem Stokke A) den schmalsten und B) den leichtesten Wagen hatte (damals, vor 5 – 7 Jahren). Weisch, ich habe halt so meine Mühe, wenn sich die Mütter gegenseitig „runtermachen“, nicht nur beim Wagen-Thema, auch bei stillen/nicht stillen, auswärts arbeiten/“nur“ zu Hause etc. Finde das uu schade, denn schliesslich sind wir doch alle einfach Mamis und Papis, die täglich ihr Bestes tun und wollen für ihre Kinder, jede/r halt einfach auf seine/ihre Art und Weise. Hauptsache, es stimmt für die jeweilige Familie und Kids

      • tina sagt:

        bei den riesigen kinderwagen denke ich ja manchmal auch, schau doch selber wie du das riesenmöbel in den bus kriegst…. und wenn ich manchmal „unbeteiligt wegschaue“, liegt das daran, dass ich effektiv nicht beteiligt bin. natürlich helfe ich, aber darüber freuen muss ich mich ja nicht auch noch und fragen kann man ja auch. so mit bitte und danke..
        als mutter mit kleinen kindern war meine taktik, so lange schwarz zu fahren, bis ich mir einen veloanhänger leisten konnte

    • Brunhild Steiner sagt:

      naja, dieses vielbeschworene Miteinander funktioniert für mich aber besser ohne Anspruchshaltung, dass mir nun jeder automatisch zu helfen hat- klar, ich würd jedem Kinderwagenschiebenden herzlich empfehlen im worst-case einfach das Trittbrett zu blockieren, aber genauso herzlich, freundlich um Hilfe zu fragen.

    • mila sagt:

      @13: Ich würde in diesem Zusammenhang eher sagen, empfindlich sind diejenigen, die sich an Kinderwägen im ÖV stören… Wie Sie wissen, bin ich selbst kinderlos, aber es käme mir nie in den Sinn, einem Elternteil vorzuwerfen, dass sie/er mit Kinderwagen im, wohlgemerkt, ‚öffentlichen‘ Verkehr unterwegs ist – Rush Hour hin oder her. Das ist genauso selbstbezogen, wie älteren Menschen vorzuwerfen, dass sie am Samstag einkaufen gehen anstatt unter der Woche.

      • 13 sagt:

        Da haben Sie recht, mila. Ich fühle mich ehrlich gesagt auch nicht angesprochen. Um mich zu nerven, braucht es mehr, aber den einen oder anderen Gedanken macht man sich halt. Es ist wie mit den Strumpfhosen, die als Hosen getragen werden. Ich sehe sie, denke: „Muss das sein, haben diese Leute keinen Spiegel?“ und dann ist es schon vorbei. Weder nerve ich mich darüber, noch bin ich Ihnen gegenüber zickig oder sonst was. Und wer Hilfe braucht, bekommt sie auch. Auch ohne zu fragen. Das gehört für mich zur normalen Höflichkeit im Umgang miteinander.

      • mila sagt:

        Ich weiss nicht genau wieso, aber irgendwie finde ich das eine komische Antwort von ihnen. Ehrlich, aber komisch.

    • Kathy sagt:

      Bin ich gar nicht der Meinung. Nicht jeder hat das Recht auf Hilfe – ungefragt. Wenn ich einen Vater/Mutter sehe, der suchend herumschaut und am abschätzen ist, wen er wohl am besten fragt, dann biete ich meine Hilfe an. Wenn die Person aber einfach am Eingang steht und mir direkt ins Gesicht blickt, ohne zu fragen, dann biete ich gar nichts an.

  • Pascal Meister sagt:

    10. (eigentlich 1.): Als Mutter wäre ich mir 100,0% sicher, dass das Kind von mir ist. Muss das weder selbst anzweifeln noch von andern anzweifeln lassen. Und könnte niemals in die Situation kommen, ganz doof dazustehen, weil sich nach Alter 5 des Kindes herausstellen sollte, dasd es kein eigenes Kind ist – und ich trotzdem für immer zahlen „darf“…

    • Mel sagt:

      Fünf Jahre grossgezogen und alles miterlebt und dann einfach im Stich gelassen. Für das Kind sind SIE der Vater, wenn auch nicht biologisch. Es ist traurig, dass es dann nur noch ums „zahlen“ geht. Das arme Kind…

      • Rose sagt:

        Ich verstehe jedoch Pascal. Auch wenn man das Kind liebt ist das doch ein extremer Betrug von der Frauenseite. Nicht nur dass man mit dem Fremdgehen klarkommen muss, die Enttäuschung, dass man auch noch für das Produkt dieser Liaison lebenslang bezahlen darf ist schon harte Kost. Auch wenn man das Kind aufgezogen hat.

    • Stephan sagt:

      Wenn sie es fünf Jahre wie ein eigenes Kind betreut haben, ist es doch auch ihr Kind. Sie haben dann auch weiterhin das Besuchsrecht und das Glück eine Beziehung zu ihm aufrechterhalten zu dürfen, einen jungen Menschen heranwachsen zu sehen, auf seine Entwicklung Einfluss zu nehmen. Nutzen sie ihr Recht dem jungen Menschen in ein tolles Leben zu verhelfen und nehmen sie die Gene nicht soooooo wichtig.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Stephan:
        schön formuliert!
        Sich deswegen diese Chance verbauen, auch dem Kind übrigens, ist wirklich unklug-
        Betroffenen wird sich die Gelegenheit, auch diese Aspekte zu klären, mit erwachsenem Alter des Kindes bieten.

    • Felix Stern sagt:

      Mel, Ihr Statement ist typisch für die Feministinnen. Selber nach Strich und Faden bescheissen wollen und dann von den Männern die uneingeschränkte Solidarität einfordern. Das ist nur widerlich aber eben typisch für die Feministinnen. Sie betrifft es ja nicht. In der Schweiz werden die Mütter davor geschützt, dass ihre Betrügereien nicht ans Licht kommen. Das ist oft genug gar nicht im Interesse des Kindes. Aber die Feministinnen pochen in ihrer egoistischen Art die Solidarität aller anderen ein, nur um selber aus der Verantwortung entlassen zu werden.

      • Widerspenstige sagt:

        Das ist eine Unterstellung, die jeglicher Wahrheit entbehrt, Felix Stern! Die Gesetze wurden sogar von bürgerlichen Politikern gemacht und es sind immer noch sehr viele bürgerliche Richter am Werk. Also bitte mehr Fakten, statt Unwahrheiten auf dem Buckel des Feminismus verbreiten, ok?! Es wurde gerade erst vor ein paar Tagen hier eingehend diskutiert, wo der Staat eingreifen sollte und wo er sich davor drückt. Haben Sie nichts dazu gelern demfall u toben hier weiterhin wie ein stämpfelndes Kind herum? Es ist immer tragisch für alle Betroffenen, wenn ein Kuckuckskind erkannt wird.

      • P.S. sagt:

        @Wiederspenstige
        Ja es ist tragisch – für alle Betroffene. Aber nicht für alle aus dem selben Grund. Der Grund liegt für alle ausser der Frau meistens schon weit zurück. Im ungeschützten Verkehr der Lebenspartnerin oder Mutter. Für die Frau allerdings liegt der Grund sehr zeitnah. Sie wurde des Betruges überführt. Nun, was ist ist der Unterschied. Die Tragweite ist für keiner der Parteien gleich gross, und am kleinsten für die Frau.
        Und dass Feministinnen – gerade Tumblr Feministinnen – keine Freude an Gentests von Kindern haben, ist ja wohl kein Geheimnis, oder? Also hat Stern doch recht?

  • Papala sagt:

    Zu 5.: Die gleiche Sorte Frauen gibt einem auch gutgemeinte Tipps, wie „Sie müssen dem Kind doch mehr anziehen, sonst friert es!“ Dabei massen sie sich an, die Bedürfnisse des fremden Kindes besser zu kennen, als sein Vater.

    Alles in Allem bin ich aber der Meinung, dass wir Väter von heute eher zu stark bewundert werden für Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Da bleibt mir nur eines übrig: geniessen! 🙂

  • Stevens sagt:

    Zu 5: Manchmal denke ich, für solch unanständige Leute wäre eine Schocktherapie das Beste: „Die Mutter ist kurz nach der Geburt gestorben, ich versuch noch mich zuruchtzufinden. Entschuldigen sie dass das Kind schreit…“

    Zu hart? Ich weiss, man macht darüber keine Witze. Aber die Frau, die würde niemals mehr so einen Spruch machen.
    Aber ob ich die Eier hätte, sowas zu sagen weiss ich auch nicht

    Oder Variante 2: „Klar benötigt es die Brust. Aber die Mutter ist ja nicht da. Oder sehen sie sie? Wie kann ich ihr die Brust geben? Ich hab ja keine Brüste“

  • Stephan sagt:

    Punkt 4 gefällt mir. Ich war im MuKi-Basteln mit der Tochter (hiess so, war aber ausgeschrieben für Kinder mit Mami oder Papi, sonst hätte ich mich nicht hingetraut). Die Leiterin hatte Freude, auch einige der Mamis haben mich akzeptiert und sich mit mir unterhalten. Einige haben mich nach einigen Malen zumindest begrüsst, mich ansonsten ignoriert. Eine hat mich auch auf direkte Ansprache hin („Hoi Anna“) wie Luft behandelt während sie den meisten andern um den Hals gefallen ist und weigert sich bis heute mich auf der Strasse zu erkennen. War eine etwas irritierende Erfahrung.

    • 13 sagt:

      Zu Nr. 5: Nehmen Sie das nicht persönlich. Ich bin sicher, dass die die Mutter, die sich erlaubt hätte, im Tram die Bluse zu öffnen und zu stillen zusammengestaucht hätte, dass man das nicht öffentlich macht.

      Mein Mann fuhr mit unserer Tochter für 4 Tage weg, da war sie gerade mal 5 Monate. 4 Stunden Zugfahrt pro Weg. Als ich fragte, wie es war, meinte er nur, die Leute seien ja soooo nett, er wisse gar nicht, was ich immer habe. Eine ältere Frau hätte das Kind geschöppelt, die andere danach 2 Stunden bespasst und beim wickeln, waren sie zu 5., um ihm zu helfen.

      • 13 sagt:

        Ups, das hätte als separater Kommentar gehen sollen….

      • Frau Egger sagt:

        Zur Episode mit der Zugfahrt Ihres Mannes mit der Tochter: Danke für den Lacher!

      • Mel sagt:

        13, solche Leute gibt es immer. Das liegt an deren verrücktem Weltbild und Anschauungen. Wenn mich jemand so angeschnauzt hätte, würde ich absichtlich weiterstillen und ignorieren. Solchen Leuten darf man nicht nachgeben, sonst haben sie noch das Gefühl, dass sie im Recht sind.

      • 13 sagt:

        @ Mel
        Also, davon abhalten lassen, lasse ich mich dadurch ganz klar nicht. Zudem überwogen für mich die positiven Reaktionen bei weitem. Einmal im überfüllten Zug: ich konnte gerade noch einen Platz neben einem Geschäftsmann im Anzug ergattern, mein Sohn schrie wie am Spiess. Ich frage ihn, weil wir wirklich so nah sassen: „Stört es Sie, wenn ich kurz stille?“ Er ganz entrüstet: „Natürlich nicht, was sollen Sie den sonst tun? Einen so kleinen Wurm 30 Min. schreien und hungern lassen?“ Fand ich super!

  • Michael Schmied sagt:

    Gründe Nr. 10-13: Nach der Scheidung könnte ich locker Teilzeit weiter arbeiten, hätte die Kinder viel um mich, kann meinen Lebensstandard halten (während sich der Ex etwas ausreisst, um mir meinen luxuriösen Unterhalt zu finanzieren), und in allen Familien- und Genderdiskussionen wäre ich nicht immer der bad guy. Ach ja, Grund Nr. 14: Wenn ich meine Auszeit brauche, gehen die Kinder zu den Grosseltern (der Ex muss ja arbeiten), oder lasse sie fremdbetreuuen (die Kohle habe ich ja).

    • 13 sagt:

      Ach, wäre ich gerne ein Mann und könnte bei jedem Mamablog, hemmungsloses Ex-Frauen-Bashing betreiben, egal um welches Thema es wirklich geht und ob es dazu passt oder nicht.

      • Michael Schmied sagt:

        soviel zum bad guy… ob „bashing“ oder nicht.

      • Michael Schmied sagt:

        Zudem bashe ich nicht meine Ex, sondern das selbstherr (sorry!) frauliche, pseudoemanzipierte System und Leute wie Sie…

      • 13 sagt:

        Ich habe nichts über IHRE Ex-Frau geschrieben sondern allgemein Ex-Frauen geschrieben. Leute wie mich? Können Sie das definieren? Da ich weder einen Ex-Mann habe, der für mich aufkommt, noch eine Befürworterin des angesprochenen Systems bin, verstehe ich gerade nicht, worauf Sie hinauswollen…

    • Silvia Tschui sagt:

      Ach, Herr Schmied, generalisieren Sie doch nicht einfach nicht so. Ich habe weder mein Kind viel um mich, noch kann ich «locker Teilzeit» arbeiten, noch «reisst sich der Ex ein Bein aus», damit ich einen «luxuriösen Lebensstandard» halten kann. Ich bekomme 1200.- Alimente pro Monat. Das reicht genau für die Kinderkrippe, um mit Kleinkind 80% arbeiten zu können. Für alles andere als die Krippe komme ich allein auf. Und Fremdbetreuung ausser der notwendigen Krippe kenne ich nicht. Hören Sie doch auf mit diesem Frauenbashing, es stimmt schlichtweg nicht.

      • Silvia Tschui sagt:

        Und damit meine ich: LEIDER habe ich mein Kind nicht viel um mich; und: um 80% Arbeiten zu MÜSSEN. Nur weil Ihre persönliche Situation sie unzufrieden macht, müssen Sie ja nicht gleich zum Frauenhasser werden. Ich hasse auch nicht alle Männer, bloss weil da in paar faule Eier drunter sind.

      • Carolina sagt:

        🙂

  • Sylvie sagt:

    Punkt 3: Schön wärs, wenn es so wäre!! Wie oft stehe ich beim Tram mit hohem Einstieg und keiner hilft mir (mindestens 1x/Tag!). Einer ist sogar schon mal demonstrativ zur nächsten Türe um mir nicht zu helfen. Ich denke nicht, dass das ein Problem „Mann/Frau“ ist, sondern das „unfreundliche-Zürcher-Problem“.

    • San sagt:

      Ich finde es rücksichtslos, wenn man im Tram/Bus mit dem Kinderwagen unterwegs ist – vor allem zur Rush Hour. Als meine Kinder noch nicht selber gehen konnten, war ich auch mit dem Tram unterwegs. Selbstverständlich ohne Kinderwagen. Aus Rücksicht gegenüber meinen Mitmenschen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @San:
        das ist nun wirklich übertrieben, aus „Rücksicht“ ohne Kinderwagen unterwegs sein? Hoffentlich sorgen Sie auch dafür dass Sie möglichst schlank sind und somit nicht zu viel Platz beanspruchen?

      • Sportpapi sagt:

        Gestern musste ich sogar einem Rollstuhlfahrer mitten in der Rushour beim Ein-„stieg“ in den Bus helfen. Was für ein Skan dal, der hätte sicher auch zwei Stunden früher gekonnt… (und auch da hat der erste Angefragte die Hilfe verweigert)

      • Mel sagt:

        Ja genau, denn die Mitmenschen und was sie denken ist ja so viel wichtiger als der Comfort Ihres Kindes. Wenn das Kind klein ist, kann es nicht laufen. Im Babybjörn müssten Sie nicht nur das Kind, auch Ihre Einkäufe mitschleppen und sind nach einem anstrengenden Tag erst recht kaputt, wenn Sie zuhause sind.
        Und das alles nur für die paar Gestörten, die im Tram motzen? Nein danke. So „viel“ Verständnis darf man von Mitmenschen erwarten.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Nein, ein Rollstuhlfahrer hat keine andere Möglichkeit sich fortzubewegen, ein Baby bzw. deren Eltern schon.

        @ Mel
        Tauschen Sie den Babybjörn gegen eine anständige Tragehilfe oder ein Tuch und Sie werden das Wort schleppen nie mehr gebrauchen. Sollte es wirklich nötig sein, so einkaufen zu gehen, dass man den öV nehmen muss, gibt es, wenn diese wirklich schwer sind, kleinere Wägeli, welche viel flexibler und platzsparender sind als ein Kinderwagen.

        @ San
        Ich bin ganz bei Ihnen. Kinderwagen und öV. Und das zu rush hour? Nein, danke, weder für mich noch für meine Mitmenschen.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Ich gehe eigentlich davon aus, dass man in der Stadt die Einkäufe grundsätzlich mit ÖV erledigt, wenn es nicht gerade zu fuss geht. Und ein kleiner Wagen mit entsprechend kleinem Stauraum hilft da nicht entscheidend weiter. Aber ich hätte mir ja das Kind mit Ergo Carrier vorne umbinden können, die Einkäufe mit Rucksack hinten, hätte ein gutes Gleichgewicht ergeben. Beliebt wäre ich so im Bus allerdings bei den Mitreisenden auch nicht gewesen.

      • San sagt:

        @Mel: Genau. MEIN Kind über allles. Und wer ein wenig Rücksicht und ein gepflegtes Miteinander einfordert, wird als gestört bezeichnet. Die Lehrer solcher Kinder dürfen sich dereinst freuen. Man lese den Beitrag im Tagi zur gestrigen Club-Diskussion.
        @Sportpapi: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Ein Rollstuhlfahrer kann sich nicht anders fortbewegen, ein Kleinkind und seine Eltern aber schon.
        @Steiner: Da ich älteren Menschen und schwangeren Mitfrauen stets Platz mache, bin ich mit meiner sportlichen Figur niemand im Weg.

      • Billy sagt:

        auch hier..wie soll ich mich denn sonst fortbewegen? ich hab noch keine Kinder aber bald..und da werde ich bestimmt froh sein, wenn ich den Kinderwagen benutzen kann statt es die ganze Zeit herumzutragen! Wann soll ich denn sonst zur Arbeit gehn wenn nicht zur Rush Hour? und noch eine Frage: wieviele Kinder haben/hatten Sie die noch nicht laufen konnten zu jener Zeit?

      • Sylvie sagt:

        Ich finde es rücksichtslos, dass einem nicht geholfen wird wenn man Hilfe benötigt und Sie ernsthaft das Gefühl haben, Sie dürfen das Tram für sich beanspruchen. Auch ich habe Anfangs mein Kind im Tragtuch mitgenommen, aber jetzt, wo sie knapp 8 Kilo wiegt und ich Rückenprobleme habe, brauche ich nicht Ihre Unverforenheit mir zu sagen, dass Kinderwagen nicht ins Tram gehören. Rücksicht gegenüber Mitmenschen kann man auch so zeigen, dass man jemandem ins Tram hilft, anstatt sie zu ignorieren.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13:
        naja, ansonsten gefallen mir Ihre Kommentare ja durchaus, aber hier….
        bspw „ein Baby bzw. deren Eltern schon.“-
        klar, besonders wenn die Eltern unterwegs möglicherweise das Baby in der Krippe abgeben wollen- da laufen die Betreuer dann auch alle mit Tragtuch rum, oder? 2 oder 3 pro Betreuer oder wie ist der aktuelle Schlüssel?
        Einkäufe und Einkaufsvolumen, welches ein besonders leichtes Wägeli sprengt- und für Babies bestimmt nicht sicherheitsideal ist…-, ältere Kinder dabei etc wurde ja schon angesprochen.

      • 13 sagt:

        @ B.S.
        Mein Kind wurde tatsächlich auch in der KITA getragen, später lernte es dann, dass es da etwas anders ist und akzeptierte den Wagen. „Wägeli“ haben Sie falsch verstanden: Ich sprach vom EINKAUFSWägeli, das Kind sass da nicht drin.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        „Sollte es wirklich nötig sein, so einkaufen zu gehen, dass man den öV nehmen muss, gibt es, wenn diese wirklich schwer sind, kleinere Wägeli, welche viel flexibler und platzsparender sind als ein Kinderwagen“

        mit diesem „kleineren Wägeli“ haben Sie die Einkaufswagen der Geschäfte gemeint?
        Ich hab mich mit dem „kleineren Wägeli“ darauf bezogen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        ah, jetzt hab ich s glaub kapiert, Sie meinten die Einkaufstrolleys, oder?
        Auch das funktioniert aber bei mehreren Kinder nur unter gewissen Voraussetzungen…
        Und so einen gefüllten Trolley, inklusive Kind im Tragtuch, hochhieven ist also auch nicht unbedingt das Gelbe das Ei.

      • Sportpapi sagt:

        Nö, sie hat wohl einen dieser Nachschlepp-Einkaufswagen gemeint, die alte Frauen normalerweise ziehen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:

        „Nachschlepp-Einkaufswagen gemeint, die alte Frauen normalerweise ziehen.“
        ehm also, das kriegt frau also auch eleganter hin als „nachschleppen“ und „alte Frauen“?!
        Ohne meinen Einkaufstrolley wär ich aufgeschmissen (aber nicht alt!)

      • Sportpapi sagt:

        Oh, ich entschuldige mich: „Galt der Einkaufstrolley, scherzhaft oft Hackenporsche genannt, viele Jahre als nützliches, aber leicht angestaubtes Utensil vornehmlich für ältere Herrschaften, so haben mittlerweile auch junge, moderne Leute den praktischen Einkaufswagen für sich entdeckt.“ http://www.einkaufstrolley.eu/

      • 13 sagt:

        Danke, SP. Das habe ich gemeint und ja, es gibt sie inzwischen auch schicker oder auch Rucksäcke mit Rädern. Aber wie gesagt, ist es für mich ein absoluter Notfall im öV, da ich eben versuche, die grösseren Sachen im Dorf zu kaufen.

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Was sollen Mamis tun, die zB wg. Rückenproblemen Babies nicht tragen können, sondern eben den Kinderwagen nehmen müssen? Wegen den anderen etwa zu Fuss gehen und auf den ÖV verzichten? Wohl kaum, das wärs ja noch! Jede Mutter/jeder Vater hat das Anrecht, den ÖV zu benützen, auch zu Stosszeiten, wenns sein muss, egal ob mit Tragtuch oder Kinderwagen unterwegs. Und jeder Elternteil hat das Anrecht auf Hilfe, falls nötig. Alles andere ist rücksichtslos! Da gehe ich ganz klar mit Sylvie einig. Mit etwas mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander wäre das Zusammenleben auch etwas einfacher.

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        @13/Sportpapi/Brunhild: ich schwöre auf mein „Grosiwägeli“ und nenne meinen treuen Gefährten auch so und bin übrigens auch (noch) nicht im AHV-Alter :lol:. Ja, auch ich wäre und bin aufgeschmissen ohne den „Hackenporsche“, was für ein cooler Ausdruck – merci für den Lacher, Sportpapi ;)!

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Sylvie:
      ausser wie oben erwähnt habe ich immer Hilfe bekommen, oder erklärt bekommen weshalb es leider nicht geht. Nicht selten wurde ich auch angesprochen ob ich Hilfe brauche, von allen möglichen gesellschaftlichen Schichten, also Herrn im Anzug bis „Obdachlosen-Typ“. Wichtig war mir immer, dass es für die Helfenden nicht mühsam wird, also Kind immer drin gesichert (hab 1mal ein herausfallendes Baby mitbekommen…), schweres Zeug separat ins Tram, Griff zum helfen angeboten und drauf geachtet dass der Wagen sauber ist.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Sylvie:
      ausser wie oben erwähnt habe ich immer Hilfe bekommen, oder erklärt bekommen weshalb es leider nicht geht. Nicht selten wurde ich auch angesprochen ob ich Hilfe brauche, von allen möglichen gesellschaftlichen Schichten, also Herrn im Anzug bis “Obdachlosen-Typ”. Wichtig war mir immer, dass es für die Helfenden nicht mühsam wird, also Kind immer drin gesichert (hab 1mal ein herausfallendes Baby mitbekommen…), schweres Zeug separat ins Tram, Griff zum helfen angeboten und drauf geachtet dass der Wagen sa uber ist.

      • Claudia sagt:

        Ich helfe gerne die Kinderwagen ein- und rauszutragen. Da ich aber selber Rückenprobleme habe und für die Arbeit schöne Kleider tragen muss, sage ich jeweils, dass ich am „oberen Ende“, sprich bei den Griffen mitanpacke. Der schwerste Punkt ist unten und man wird von den Rädern dreckig. Interessant sind dann jeweils die Reaktionen der Mütter! Diejenigen, die das nicht wollen, sollen selber schleppen.

  • Markus Notter sagt:

    10. Ich würde nicht von allen gefragt ob ich jetzt (wo beide Kinder im Kindergarten sind) nicht endlich wieder 100% arbeiten werde (bisher waren es 80%).

  • Rabe sagt:

    10. Ich könnte -wenn ich nur wollte- tatsächlich gelassen sein, so wie es Väter sein könnten, wenn die Partnerinnen sie gelassen sein liessen, denn mein Partner gäbe mir keinen Grund, nicht gelassen zu sein.
    (Zur Begründung siehe „10 Gründe, warum ich manchmal lieber Vater wäre“)

  • Simon Rothen sagt:

    Wieso muss es ein Gegeneinander sein? So kommt es mir bei diesen beiden Artikeln zumindest vor (Neid etc auf das andere Elternteil).
    Ja, beide Rollen haben Vor- und Nachteile. Wenn man diese geschickt miteinander kombiniert und sich gegenseitig unterstützt, lebt es sich viel einfach und stärkt erst noch das WIR Gefühl..

  • soswald sagt:

    1. / 6. & 9. lasse ich gelten. Der Bierbauch ist etwas billig. Die anderen Vorteile implizieren eigentlich, dass „man“ der Auffassung ist, dass diese „Aufgaben“ durch die Mutter auszuführen sind!

  • MartinM sagt:

    Punkt 4 kann ich nicht ganz nachvollziehen. In unserem Bezirk heisst es Mutter- und Vaterberatung. Meine Tochter schlaegt viele Bruecken, so kommen wir immer wieder in Kontakt und Gespraeche. Ich wuerde nicht Mutter sein wollen, der wichtigste Grund waeren die Schmerzen. Alles andere wie Bonding, Liebe und Vertrauen gibt es auch fuer Vaeter.

    • Kieselstein sagt:

      das mit den schmerzen ist sehr individuell. keiner schreibt mal in ein buch, dass presswehen nicht wehtun. aber sie sind sch…anstrengend. geschriehen wird daher aus dem gleichen grund, aus dem auch nadal schreit: um kräfte zu mobilisieren. und das coolste am stillen: ungeniert ein gleich grosses steak wie die jungs essen, mit richtig viel kräuterbutter und am nächsten tag erst noch 300g weniger auf der waage! das habe ich genossen!

  • Isabella sagt:

    Herr Böninger, Ihre Argumente sind etwas arg gesucht. Ein Bierbauch ist doch nicht mit einem Bauch zu vergleiche, wo ein neues Leben entsteht. Und Nr. 3 ist sowas von herablassend. Schaut Ihre Frau Naiv um sich her während sie aufs Tram wartet?! Tzzzzz

    • Hotel Papa sagt:

      Naiv, resp. hilflos, gucken wenn man Hilfe will ist effektiv hilfreich. Hat z.B. in Tokyo als Langnase immer geholfen. Man wird sofort von jemand Englisch sprechendem angesprochen.

      Nicht naiv sein. So tun.

      • Grumpy old man sagt:

        Den mit naiv herumgucken ignoriere ich ganz bewusst, weil ich es als Zumutung empfinde. Die Leute sollen sich halt einen Kinderwagen kaufen, der nicht wie ein SUV daherkommt und den sie selber handeln können. Wenn man mich höflich fragt helfe ich aber nicht wenn quasi vorausgesetzt wird, ich müsste dies.

      • Sportpapi sagt:

        Ich würde doch nie einen alten Mann um Hilfe bitten. Der darf dafür meinen Platz haben, auch ohne zu fragen…

      • Sylvie sagt:

        @grumpy old man: sofern Ihr Kommentar nicht ironisch gemeint war: Ich kann nur den Kopf schütteln! Glauben Sie mir, es gibt KEINEN Kinderwagen auf der Welt, mit dem man problemlos in die hohen VBZ-Trams kommt. Ich will nicht ins Detail gehen, aber ich könnte Ihnen mind. 3 Tram-technische Gründe geben, wieso es nicht funktioniert. Egal mit welchem Kinderwagen, da spreche ich aus Erfahrung. Und dass Sie nur „gezwungenermassen“ helfen (wenn überhaupt), finde ich ja so was von unhöfilich und egoistisch Ihrerseits.

      • 13 sagt:

        Auch auf die Gefahr hin mich immer und immer wieder zu wiederholen: Wer sich (und anderen) Kinderwagen und öV antut, ist einfach selber schuld und verdient kein Mitleid, egal wie er/sie herumguckt. Ich helfe zwar immer, wenn es nötig ist, auch ohne ausdrückliche Bitte, aber meine Gedanken sind zum Glück frei.

      • Billy sagt:

        @13: wie soll ich mich denn sonst fortbewegen? klar, kurze Strecken laufe ich, aber längere? oder wenn es stark regnet? oder wenn im Winter die Gehwege unpassierbar sind, da der ganze Schnee von den Strassen auf das Trottoir gekippt wurde?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13:
        „Wer sich (und anderen) Kinderwagen und öV antut, ist einfach selber schuld und verdient kein Mitleid“

        da komm ich nun überhaupt nicht mit, ist das Ironie oder Ernst? Und was sollten wir ÖV-Benutzer anders machen? Mit dem ersten Kind das erste Auto und nach und nach ein grösseres oder wie? Ich hab beim Kiwa drauf geachtet dass das Modell ÖV-kompatibel ist, eher schmal und leicht, die Hilfe brauchte ich aber trotzdem. Für Wald etc haben wir uns dann ein robusteres Modell angeschafft.

      • 13 sagt:

        @ Billy
        Oh, ich sage ja nichts gegen den öV, den brauche ich sehr gerne und so oft wie möglich. Aber den Kinderwagen würde ich da nie mitnehmen. Bei Regen und Schnee sowieso nicht, da kommt man ja nicht einmal bis zum Bahnhof durch.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ und für die Hilfe hab ich übrigens nicht naiv rumgeguckt, sondern gefragt- in der Regel kein Problem und ich war auch froh wenn Menschen infolge (für mich nicht erkennbar) aufgrund medizinischer Geschichten oä abgelehnt haben- ausser 1mal, als der einzig verfügbare junge sportliche Mann an einer Endhaltestelle so tat als verstünde er überhaupt nicht was ich brauche, und das Tram dann abfuhr, da war ich ziemlich hässig. Von da an bin ich im Notfall aufs Trittbrett gestanden, damit ich nicht alleine an der Haltestelle zurückbleibe 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        und wie machen Sie das mit Einkaufen, oder noch voluminösere Sachen mit dabeihaben? Spätestens bei einem zweiten Kind, wenn das erste noch nicht wirklich gut mobil ist kriegen Sie damit ein Problem…

      • Sportpapi sagt:

        @13: Da hat wieder mal der Tragtuch-Freak aus Ihnen gesprochen. Gut. Aber die Mehrheit hat die Kinder halt lieber im Kinderwagen. Wo dann auch noch die Wickeltasche und die Einkäufe und allenfalls das zweite Kind Platz haben. Aber ich habe ja gut reden, ich bringe auch unseren SUV-Wagen in jeden ÖV…

      • Stephan sagt:

        Ich hatte fast immer hilfreiche Unterstützung beim Einsteigen in den ÖV, auch als Vater. Die wenigen Male wo niemand helfen wollte: Auf die erste Stufe stehen und Türe am Schliessen und Tram oder Bus so an der Abfahrt hindern, hilft die Leute, die weiterfahren wollen, zu überzeugen, sich zu erbarmen.

      • Kathy sagt:

        Tipps für ÖV:
        1. Um Hilfe bitten
        2. die flachen Trams benutzen (in ZH ist das jedes Zweite)
        3. Der helfenden Person den Griff anbieten und nicht die dreckige Unterseite..

  • Sportpapi sagt:

    Mir fallen Dutzende Gründe ein, weshalb ich ganz zufrieden bin, der Vater zu sein. Es ist nicht besser, aber gleichwertig genug. Weshalb soll ich also mich damit beschäftigen, was ich nicht habe? Hans im Schneckenloch?

  • Luise sagt:

    Also ich wäre damals, vor 35 Jahren, lieber Vater gewesen. Er war der Held, weil er sich ums Baby kümmerte. Ich war die Rabenmutter, weil ich arbeitete. Die anderen Dinge: 1. Naturgegeben. 2. Das Leben ist ungerecht. 7. Für seinen Bauch ist jeder selber verantwortlich.

    • Marie sagt:

      Das mit dem Bauch ist nicht fair – eine Schwangerschaft hinterlässt nun mal Spuren – bei einigen mehr, bei anderen weniger. Und auch wenn ich seit Geburt meiner Tocher keinen muskulösen Bauch mehr habe: Die kleine Wölbung ist nicht bier-bedingt, sondern schwangerschafts-bedingt.

  • Barbara sagt:

    I like. Ich mochte die 10 Gründe nicht der Frau die gern ein Vater wäre. Diese 9 Gründe haben mehr Fleisch am Knochen. Mir ging es nach der Geburt nicht gut und wir hatten ein Schreikind. Mein damaliger Mann hatte es sicher nicht leichter als ich. Wenn ich jetzt zurück blicke. Und Mütter- und Väterberatung in der Stadt Bern war auch als Mann kein Problem. Als wir aufs Land zogen wurde mein damaliger Mann von den Frauen angeschaut und behandelt wie ein Aussätziger. Nein, nein, wir Frauen sind nicht immer so fair, wie wir meinen zu sein.

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