10 Gründe, warum ich gerne Vater wäre

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Nadia Meier als Vater. Foto: Rob Lewis, www.rob-lewis.ch.

Ich bin ja gerne Mutter, wirklich. Aber noch lieber wäre ich Vater. Ich stelle es mir angenehmer vor, leichter, entspannter. Damit Sie das verstehen können: Hier 10 Gründe, warum ich gerne Papi wäre.

1. Als Mann könnte ich viel freier entscheiden, wann die Zeit reif ist für ein Baby. Auch mit 39 Jahren hätte ich noch alle Zeit der Welt. Es gäbe keine biologische Uhr, die irgendwo zwischen Herz und Gebärmutter lauter und lauter ticken täte.

2. Im Job würde mich als werdender Vater niemand fragen, ob ich nach der Geburt des Kindes denn überhaupt wieder arbeiten käme. Und wie ich das denn machen wolle mit der Kinderbetreuung. Und wie ich das denn übers Herz brächte, ein vier Monate altes Baby in der Kita abzugeben.

3. Werdende Väter kotzen morgens nicht. Sie bekommen auch keine Schwangerschaftsstreifen, leiden nicht an Wochenbettdepression und kriegen weder Milchstau noch blutende Brustwarzen. Sie kriegen einfach ein Kind, geschenkt!

4. Niemand würde jemals meinen männlichen After-Baby-Body thematisieren. Ob Sixpack oder Bierwämpchen – ich wäre noch derselbe Typ wie vor der Geburt. Mit derselben Figur. Und die wäre allen reichlich egal.

5. Die Bewunderung aller Frauen zwischen 29 und 99 Jahren wäre mir als Jungvater gewiss. Hach, wie süss, wenn ich als Mann einen Kinderwagen durch die Stadt manövriere. Die Eierstöcke der Passantinnen wackeln freudig, wenn ich mein Neugeborenes im Tragetuch spazieren führe. Und ich gelte automatisch als engagierter Papa, wenn ich nur schon im Shoppingcenter nach dem nächsten Wickeltisch frage.

6. Einem gut ausgebildeten Vater mit beruflichen Ambitionen sagt niemand, dass er nicht alles haben könne. Dass er sich als Mann eben entscheiden müsse für Kind oder Karriere.

7. Wenn ein Mann von den vielen schlaflosen Nächten mit Baby und den langen Tagen mit Kleinkind langsam graue Haare bekommt, findet man das: sexy.

8. Als Vater hätte ich eine dickere Haut, eine bessere Durchblutung und mehr Muskeln. Das bedeutet nicht nur weniger Cellulite, sondern auch weniger Kältegefühl. Mich würde als Papa nicht so oft frösteln – und ich lebte daher nicht in ständiger Sorge, meine Kinder könnten erfrieren.

9. Die Tatsache, dass ich Kinder habe, würde mich als Mann nicht unattraktiver machen auf dem Arbeitsmarkt. Zudem würde ich mit einem 80-Prozent-Pensum nicht als Rabenvater gelten, sondern als fortschrittlicher Typ.

10. Als Vater könnte ich meinem Kind zum Zvieri selbstgemachtes Dinkel-Algen-Joghurt geben oder auch ein Snickers. Den anderen Papis auf dem Spielplatz wäre das maximal wurst. Sie würden mich weder belehren, noch hinter meinem Rücken mit dem Finger auf mich zeigen. Väter sind weniger perfektionistisch. Und weniger hart mit ihresgleichen.

Lesen hier vielleicht Väter mit, die lieber Mütter wären? Wenn ja, lassen Sie mal hören.

303 Kommentare zu «10 Gründe, warum ich gerne Vater wäre»

  • tom sagt:

    „Ich weiß auch nicht, warum er uns verlassen hat, er hat nie gesagt, dass es ihm nicht gut geht oder dass er sich in der Vaterrolle überfordert fühlt. Er hatte immer ein offenes Ohr für meine Probleme, von eigenen Problemen hat er nie was gesagt! Woher sollte ich das dann wissen? Und jetzt lässt er mich hier einfach so allein mit meinen Sorgen und Ängsten. Wäre er doch nur einen Tag Mutter gewesen, dann hätte er das nicht gemacht, ganz sicher nicht. Wenn er verstanden hätte, wie hart das ist als Mutter. ich habe wirklich versucht, ihm das klarzumachen. Er hat einfach nie was gesagt. Nie!Oder?

  • Hans Grunder sagt:

    In letzter Zeit bekommt man bei dem Thema Kind immer mehr das Gefühl, dass es nur noch darum geht wie arm Frauen dran sind und wie schwer es ist wieder zu arbeiten. Ich kenne sehr viel Frauen, die nach der Geburt gar nicht mehr arbeiten wollen und mit der Situation sehr zufrieden sind. Vorallem wenn der Vater (ich) sein Arbeitspensum um ein paar %-te verringert! Es gibt genug Tage da würde ich nicht mit meiner Frau tauschen wollen und bin froh am morgen ins Büro zu dürfen. Also bitte bringt denen die sich „nur“ als Hausfrau betätigen auch den Respekt entgegen den sie verdienen.

  • Also erst mal vielen Dank für diesen Artikel, ich musste oft schmunzeln, habe mich wiedererkannt und den Artikel direkt an meinen Kühlschrank geklebt. Als kleine Erinnerung daran, dass ich eine erwachsenen Frau bin, die ihre Entscheidungen selbstständig trifft (Kind ja oder nein), die stark genug ist, sich über die Meinungen Anderer hinweg zu setzen und auch mal als schlechtes Beispiel voran zu gehen (Snickers statt Dinkelbrei). Mädels, den Stress, den wir fühlen, machen wir uns doch oft selbst. Aus lauter Angst, dass uns keiner für unsere „Opfer“ als gute Mutter auf die Schulter klopft.

  • Agneta Chris Wenger-Östman sagt:

    Ach, wie recht Sie haben, Nadia Meier! Des Rätsels Lösung: Mutieren. Grosszügig sein und wochenweise wechseln. Täte auch den Männern gut. Noch ein Rat: Nach Schweden umziehen. Hier beträgt der Elternurlaub 1 Jahr. Geteilt zwischen Mutter und Vater, versteht sich!

    A. Chris Östman-Wenger

  • Pocoloco sagt:

    Mädels enspannt euch doch einfach. Wir sind viel nützlicher, wenn wir Teil der Löung sind, und nicht Teil des Problems (das man lösen muss, da machen wir ganz bestimmt nicht mit).

    Versucht nicht, uns zu erziehen, das haben unsere Mütter nämlich auch nicht fertiggebracht (und die Fähigkeiten unserer Muttis in Frage zu stellen geht gar nicht).

    Macht uns zu euren Verbündeten, und nicht zu euren Gegnern.

    Teilt uns eure Bedürfnisse mit, hört aber auf, auf uns herumzuhacken und zu nörgeln. Dann geht es euch und eurer Umwelt viel besser.

  • Marin Hauser sagt:

    Dies ist bestimmt ein heikles Thema. Trotzdem können wir doch damit umgehen!

    „Jackie Brown“, „Didn’t I (blow your mind this time).

  • Marin Hauser sagt:

    Das war doch einfach ein schöner Blogeintrag!!!

    @Isabelle: vor dem sandkasten cüpli trinken. kommentar: frauen trinken kein cüpli. das ist doch so lange her, oder irre ich?i

    @daniel: hat das ganze verstanden. daumen hoch!

    @christian: sehr geil.

    @restlichen: es ist doch alles gut so. calm down. pleasure up. und sonst gehst du arsch perfektionist in ein land in dem es dir schlechter geht. dann sprichst du wohl nicht nur noch über dich selbst. wir erleben hier eine situation die sicherlich speziell ist. denkt doch mal an eine junge familie in spanien. beide mit einem bachelor. ist das lustig?

  • Isabelle Wyler sagt:

    Super-Blog! Da hat jemand „nicht ganz ins Schwarze getroffen“…
    Wenn ich Mann wär, könnte ich nicht mit meinen Mitmütter-Kolleginnen vor dem Sandkasten Cüpli trinken und dabei auf die Kinder aufpassen. Ich könnte nicht zum Schein einige Stricknadeln beim Kinderhüten schwingen, nur um mit meinen Kolleginnen zusammen zu sein. Ich könnte nicht zum Käfelen im Einkaufszentrum mit Kolleginnen zusammen sitzen, um dann zu Hause zu klagen, wie hart der Tag wieder war.
    Allerdings wäre ich auch kein Mann, der diese Erfahrungen in den Siebzigern gemacht, wo ja sowieso alles besser war!

  • Daniel Hofer sagt:

    Liebe Nadja – bei allem Lamento – wir Männer müssen im Schnitt 5 Jahre früher ins Gras beissen als die Frauen. Frauen mit Männern zu vergleichen geht übrigens nicht. Ist wie Birnen mit Aepfeln vergleichen – unser Gefühlsleben ist halt einfach anders. Ob wir glücklicher dabei sind, ist schwer zu sagen – eher kaum.

  • fabian sagt:

    Erst fordern Feministinnen die Teilzeitarbeit für Männer. Und dann neiden sie Ihnen das Teilzeitpensum.

    • Widerspenstige sagt:

      Welche Art von Feminismus meinst Du damit, fabian? In meinem Umfeld missgöhnt keine einzige Frau einem Mann Teilzeitarbeit Zuhause/ausser Haus gemeint.

      • Hans Hintermeier sagt:

        z.B. dieser Artikel bei 20′ „Männer profitieren von der Mütterförderung“ und die Rückkehrquote steigt deshalb nicht. Diese bösen Männer. Überhaupt drehen die Femininstinnen immer alles so, dass ganz bestimmt am Schluss der böse Mann schuld ist, ja nicht die Biologie oder die Frau selbst. Die Frau ist ja immer das arme Opfer der ach so bösen Männer.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Gut auf den Punkt gebracht. Feministen und Feministinnen sprechen immer nur von den Nachteilen der Frauen und verschweigen die vielen Vorteile. Ebenso sprechen sie nur von den Vorteilen der Männer und nicht von den Benachteiligungen (z.B. Militär und Krieg). Aber hey, die Feministinnen sind ja für Gleichberechtigung. Sicher

    • Hans Hintermeier sagt:

      Und gleich noch etwas, was die Feministinnen ad absurdum führt: Die gleiche Eigenschaft bei einem Mann wird negativ konnotiert (Durchsetzungsvermögen z.B. als patriachal, böse und rückständig) und bei einer Frau wird Durchsetzungsvermögen als positiv emanzipiert gewertet und gefördert. Das spüren auch schon die Kinder/Jungs in der Schule.

    • fabian sagt:

      Oder Punkt 5 „Und ich gelte automatisch als engagierter Papa, wenn ich nur schon im Shoppingcenter nach dem nächsten Wickeltisch frage.“
      Da haben die Feministinnen die Männer endlich soweit, dass sie sich ebenso dem Kind widmen wie die Frau. Und dann wieder der neidische Blick. Da hat eine ganze Generation von Frauen das feministische Dogma verinnerlicht, dass Frauen immer Opfer und Männer immer Täter seien, ergo Männer zu bestrafen seien für jeden glücklichen Moment, den sie im Leben geniessen…

      • Marin Hauser sagt:

        Hallo Fabian

        Ich glaube du hast da einiges nicht verstanden. Verwirrt wegen dem ganzen hin und her? Männer an die Küche und Frau Erfolg und andere Männer? Das ist passe.
        Passe dich an. An dich selbst.

        Gruss

        X

  • Marin Hauser sagt:

    Obwohl ich noch nicht Vater bin, gingen einige dieser Gedanken bereits durch meinen Kopf.
    Danke für diesen Beitrag! Wir wollen mehr.
    Ehrlich, witzig, mit einer Prise Ironie.
    Wir können doch viel besser zusammen leben, wenn wir auch manchmal Tatsachen, die sich nicht so schnell ändern lassen, akzeptieren.
    Merci Nadia.

  • Irene feldmann sagt:

    Nr. 11 als Vater könnte ich Freuden, Erfahrungen und Möglichkeiten wahrnehmen welche mir als Single Mann vorenthalten würden. Als Vater könnte ich mir als Person viel näher kommen, auch wäre es mir möglich einen gewissen Einfluss auf meinen Nachwuchs zu haben sodass ich am Lebensabend lächelnd und zufrieden ein Kompliment mir machen könnte das ich es fertig gebracht habe, ein paar SEHR GUTE MENSCHEN auf diesem planeten zu platzieren welche hoffendlich positive Veränderungen erwirken können, und wenn nicht im großen dann doch sicher im kleinen Rahmen. sei die Veränderung die du sehen möchtest.

  • Christian Walter sagt:

    Stimmt Frau Meier, ich bin viel lieber Vater als Mutter und das auch darum weil meine Frau viel lieber Mutter als Vater ist.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Frau Meier. Lesen Sie das Buch „self made man“, dann sehen Sie vielleicht auch die andere Seite des Mann-Seins, z.B. alltäglicher Sexismus/ Benachteiligung gegenüber Männern (z.B. in der Werbung kann man die Männer ja ungehindert/unbeschränkt lächerlich machen). Im Buch erzählt eine Frau, die sich für 1 Jahr als Mann verkleidet hat. Sie war schockiert, wie sich die Gesellschaft gegenüber Männern verhält. Aber der Mann wird ja von gewissen feministischen Kreisen (Medien) ja immer nur als der Bevorzugte vorgestellt, obwohl es nur wenige Männer sind, die Karriere usw. machen und auch ihren Preis

  • Beat sagt:

    Noch etwas, EIN Grund, wieso ich gerne Mutter wäre: Um das grösste Wunder aller Zeiten, das Entstehen des Lebens im eigenen Körper zu spüren.

  • Beat sagt:

    Sagen wirs doch kurz; das Tochter/Sohn Syndrom trägt sich auch in die Ehe, die Mutter macht alles falsch und der Vater alles richtig! Papi weiss vieles und Mami meint vieles. Papi ist nicht nachtragend, Mami vergisst nie etwas. Papi sagt, was zu tun ist, Mami machts lieber selber, usw. Papi und Mami ist nun mal auch Klischee. Und davon profitieren wir Väter noch lange…..!

  • Markus sagt:

    Ich wäre nicht lieber Mutter, aber ich wünschte mir ein System, das Väter auch dann noch Vater sein lässt, wenn die Paarbeziehung in die Brüche geht.
    Und damit zu Punkt 3: Väter bekommen keine Kinder geschenkt. Ihnen wird im besten Fall preisgünstig ein Anteil an der Obhut überlassen. In den weniger guten (und weitaus häufigeren) Fällen muss er sich einen minimalen Kontakt zu den Kindern teuer erkaufen – mit Kosten, die ihn bis aufs Existenzminimum ausziehen. Ohne die Gnade der Mutter geht gar nichts. Die Liebe des Vaters zu den Kindern wird oft brutal ausgenutzt. Und die Schweiz schaut zu.

  • Martin sagt:

    6. Ich könnte erzählen, wie unbeholfen mein Freund/ Mann mit dem Kind ist. 7. Ich müsste nicht arbeiten gehen und meinen Mann/ Freund ganz einfach dazu bringen, für mich schwere Dinge zu heben und mich zu umsorgen. 8. Wenn ich keine Lust hätte wegzugehen, könnte ich einfach sagen „ich muss mich um den/die KleineN kümmern. 9. Im Tram könnte ich endlich mit meinem Babywagen das ganze Tram verstopfen und alle hätten Nachsicht. 10. Ich könnte überall stillen. Egal ob Park, 5 Sterne Restaurant, Tram, Shopping mall. Schliesslich hätte ich das Recht dazu.

  • 3-Kinder-Mami sagt:

    Bitte hört doch auf mit dem „wer hat’s hier schwerer/besser“. Für Mann und Frau ändert ein Kind sehr vieles – wenn beide davon loskommen, dauernd zu überlegen, wer wohl das ärmere Schwin ist, können sie dieses riesige Geschenk gemeinsam genießen und über die (positiven wie negativen) Veränderungen hinwegsehen oder lachen.
    Das sehe ich als eine der wichtigsten Herausforderungen – wenn’s gelingt gibt’s glückliche Kinder weils den Eltern gut geht.
    Ja, dafür brauchst beide, aber es kann immer eine/r beginnen 😉

  • Susan B. sagt:

    Merci merci merci für diesen blog beitrag!das bringts auf den punkt!liebe grüsse aus frankreich

  • P.S. sagt:

    Dieser Beitrag im Blog erinnert mich stark an all die Männer die vor noch nicht allzu langer Zeit gesagt haben, die Frauen hätten es leicht mit ihrem Leben. Heute sieht man das anders. Und nun kommen Frauen die meinen es sei so leicht ein Mann zu sein.
    Ich kenne praktisch keine Männer die nicht zwischen Karriere und Kinder betreuen wählen mussten. Der überwiegende Teil musste (vor allem aus dem Grund dass sie mehr verdienten und die Lohneinbusse von beiden in der Beziehung nicht gewünscht wurde) die Karriere vorziehen. Ich kenne nicht einen der nicht gerne mehr Zeit mit den Kindern hätte.

    • Martin sagt:

      Es ist wahnsinnig, wie schlecht es den Frauen bei uns geht und wie sehr sie diskriminiert werden. Überall! Deswegen muss man ja eine Frauenquote in Basel einführen. Obwohl die Mehrheit des Bundesrates aus Frauen besteht, der Chef der Post eine Frau ist usw.. Mir hängt es so was von zum Hals heraus, wie sich die Frauen immer selber bemitleiden und wie sie ständig gegen die Männer gifteln. Vielleicht ein Grund, weshalb Männer lieber unter sich sind bei der Arbeit?

    • fabian sagt:

      MIch erinnert der Blog daran, dass beim Kinderhaben nicht mehr das Kind im Zentrum steht, sondern immer mehr der Lifestyle der Mütter und Väter.

      • Petter sagt:

        @fabian: Auf den Punkt gebracht. Das hier ist ein Lifestyle-Blog. Nach etlichen Artikeln hat der Leser das Gefühl, dass keine Kinder da Beste sind, da ja sonst alles eingeschränkt ist und man sich nicht mehr selbst verwirklichen kann… Traurig!

  • Walter Bernstein sagt:

    Frauen/Mütter haben auch ihre Vorteile:
    Wenn mit 30 der Job nervt, wird man eben schwanger.
    Ist die Frau verheiratet und hat 1-2 Kinder, muss sie nie mehr an den Arbeitsmarkt. Selbst wenn die Kinder schon lange aus dem Haus sind.
    Höchstens mit einem netten Teilzeitpensum, um soziale Kontakte zu pflegen.

    Natürlich haben Frauen auch Arbeit mit ihren Kindern, aber es gibt weder MbO-Gespräche, noch Angst vor Entlassung.

    Dagegen scheinen ein paar Schwangerschaftsstreifen die bessere Alternative zu sein.

    • Maria Bischer sagt:

      Na toll! Wenn das Ihre ideale Vorstellung vom Leben ist, dann suchen sie sich doch eine sogenannte Karrierefrau und werden Sie Hausmann! Steht Ihnen völlig frei…

  • Hans Hintermeier sagt:

    Habe mich in meinem ersten Kommentar etwas ungenau ausgedrückt (ältester Kommentar zu diesem Artikel). Die Väter wollten nicht unbedingt, oder um jeden Preis Kinder. Die Mütter schon (konnten sich kein Leben ohne Kinder vorstellen). Die Väter sind nun schon liebevoll zu ihren Kindern nur opfern sie dafür nicht ihre Karriere . Für die Mütter ist dies denn auch kein Problem, weil es so von Anfang an abgemacht wurde. Ich empfehle allen Männern sich mit der Frau bezüglich Karriere abzusprechen, bevor sie Kinder zeugen und sich in letzter Konsequenz halt als Samenspender zu verweigern

  • Meierfan sagt:

    Hallo Nadine Meier. Genial geschrieben, bravo, super Blogbeitrag!
    Ich als Vater erkenne darin durchaus eine tiefe Wahrheit… obwohl natürlich vieles überhaut nicht stimmt. 😉

  • Horst Berchtold sagt:

    Ein Mann hat keine Wahl und kann dem Arbeitsleben nie entweichen. Wenn der Mann Glück hat, kriegt er nach anstrengenden Jahren ein paar Wochen „Sabbatical“ zugesprochen. Selbst wenn ein Mann Vater wird, kriegt er bestenfalls ein paar Wochen frei. Ein Mann, der sich aktiv für seine Familie und Kinder einsetzt, wird von der Gesellschaft belächelt. Kaderposition gibt’s für die, die ihr „Privatleben“ im Griff haben und die Frau brav ihren Beitrag zur Karriere des Mannes leistet. Der Job ist die der Partner, der Erfolg das Kind und die Mitarbeiter die Kollegen – Rolle der Ehefrau: Putze.

  • „Lesen hier vielleicht Väter mit, die lieber Mütter wären? Wenn ja, lassen Sie mal hören.“ Aber ja doch, gerne. Auf meiner Facebookseite habe ich mir erlaubt mit 10 Punkten aus deutscher, väterlicher Perspektive auf diesen Beitrag zu reagieren. 😉

  • Sonja sagt:

    Wahnsinn,wie gut es uns geht!

  • Patrick sagt:

    ach ja genau… als Mann kann man ja sooo frei darüber entscheiden, wann man ein Kind will…
    ausser die Entscheidung wird einem abgenommen.

  • Patrick sagt:

    Die Kinder sind ja nun da und die Technik ebenfalls, so dass Sie ihren Wunsch Vater zu werden nun doch umsetzen können!

  • Tim sagt:

    Für mich als teilzeitarbeitender Papa (Kaderposition in einem produzierenden KMU) wunderbar zu Lesen, bravo.

    Als einziger Mann beim Eröffnungs“ritual“ der Spielgruppe, oder (schon weniger einzig) auf dem Spielplatz, beim Einkaufen usw., ist nicht unangenehm.

    Nun, das „Aussehen“ wird im Kollegenkreis gelegentlich thematisiert – nach dem Motto „zu wilder Ausgang oder Kind krank?“ bei Augenringen …

    Graue Haare finde ich toll, das Thema keine Haare mehr hatten wir ja hier schon :-}

    Und alle lieben Mitmänner die sich „tüpiert“ fühlen: wer die versteckten Inhalte nicht versteht, lässt’s sein.

  • Liebe nadia meier,
    Etwas undifferenzierteres und unrichtigeres als diesen artikel habe ich bisher noch nicht gelesen! Ich bin alleinerziehender vater von 2 kindern ( 17 +13 ) seit bald 12 jahren und habe genau gegenteilige erfahrungen. Die wirklochkeit ist anders als frau sich dies ausmalt, komplett. Ob da ihre fantasie des kasperlischreibens dabei anteil hat mag ich nicht beurteilen. Mit vaeterlichen gruessen b. j.

    • Carolina sagt:

      Googlen Sie doch mal ‚Satire’……

      • Nina sagt:

        Ja, natürlich Satire. Ich glaub, das ist allen klar. Aber mich hat der Artikel also nicht umgehauen. Zu wenig Neues. Zu wenig witzig. Oder zu wenig satirisch.

      • Carolina sagt:

        Das ist Ihr gutes Recht, Nina. Aber deswegen muss man ja nicht gerade den Spiess umdrehen und NM unterstellen, dass sie ihn als Abbild der Wirklichkeit sieht. Das zumindest ist ja wohl klar, oder?

      • Nina sagt:

        Hm, mir erschliesst sich das eben auch nicht klar aus der Lektüre, weshalb ich auch nicht sicher bin, inwieweit es sich hier wirklich um Satire handelt, und in wieweit man einfach Wehklagen in lustige Sprüche verpackt hat… Deshalb für mich auch der Artikel nicht besonders gelungen. Und deshalb verstehe ich aber schon die empfindlichen Reaktionen darauf…

      • Nina sagt:

        Ich halte Satire sowieso für sehr schwierig. Entweder kommt sie meist zu zahnlos daher. Oder sie ist oft einfach nur zynisch. Satire sollte man für meinen Geschmack sehr gekonnt und sehr sparsam einsetzen.

      • mila sagt:

        Wenn Satire gemäss Begriffsdefinition eines nicht ist, dann sparsam. Und wenn sie zahnlos ist, ist es keine Satire.

        Evt. verwechseln Sie sie mit der Ironie? Diese entfaltet in der Tat in der sparsamen Dosierung ihre grösste Wirkung.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Nina, wenn ich Worte wie ‚Wehklagen oder ‚Jammern‘ lesen, weiss ich zu 90%, das ein Schweizer das geschrieben hat. In dem Blog ist nicht die Spur von Wehklagen, es ist nur Glosse auf bescheidenem Niveau, zahnlos, wie Sie schreiben. Alle meine Versuche, da halbwegs Satire reinzubringen, sind an der Zensur gescheitert.
        Ihr Schweizer mögt Spiegel nicht, keine planen, die Realität zeigen und keine gebogenen, die satirisch darstellen. Alles wird plump wie ein Mauerstein behandelt. Fast alle Diskutanten haben den Beitrag nicht verstanden, meist, weil sie es nicht wollten.

      • Nina sagt:

        Ich mag Satire. Aber nur richtig bissig-gute. Und weil’s so wenige gibt, die das wirklich beherrschen, ist es mir lieber, sie wird sehr sparsam produziert. Eben nur von den richtigen Könnern. Ansonsten wäre es mir lieber, man würde jeglichen „Witz“ einfach weglassen und stattdessen was Reflektives schreiben. Sachlich. Oder was Erfreuliches. Oder was Trauriges. Oder was Wütendes. Von mir aus Wehklagen. Halt emotional. Aber bitte keine zahnlosen Glossen. Ich habe eher den Eindruck, in der Schweiz wimmelt es von letzterem bis zur Übersättigung…

  • Katharina sagt:

    Man kann es auch mal locker und als das nehmen, was es ist: Ein Klamauk in feinschliffigem Sprachwitz.

    Mich freut, dass im Photo der Schnauz von Hercule Poirot als Symbol verwendet wurde. Eine Figur, die das Wort gender queer so legendär versinnbildlicht. Damit die MGTOW auch ihre tägliche Nahrung der Humorlosigkeit erhalten. Wir alle sind ja Humans, weil Humor und Witz uns erst zu Menschen machen.

    Der überaus weltklasse Schauspieler ist übrigens nicht queer. Aber ein Mann von Klasse, den ich nicht vom Bettrand stossen würde, wenn ich nicht queer wäre.

    • Katharina sagt:

      p.s: Kann mir jemand Dinkel-Algen-Joghurt erklären?

      • Carolina sagt:

        Grün und widerlich (so stelle ich ihn mir wenigstens vor) 😉

      • Nina sagt:

        Naja, das dürfte eine Metapher sein für die Mütter, welche extremstens Wert auf die Ernährung ihres Nachwuchses legen. Da reicht dann noch nicht mal nur bio, zuckerfrei und vitaminreich, sondern das ist eine Wissenschaft für sich… Bzw. eine Übertreibung, um herauszustreichen, dass manche Mütter einen gleich als Rabenmutter deklarieren, wenn man es mal wagt, einen als nicht-gesund-geltenden Zvieri öffentlich zu verabreichen.

      • Hotel Papa sagt:

        Übersteigerung eines Klischees?

        Sie hätte âuch ‚in Wolle, Seide und Leinen packen‘ sagen können. Das wäre dann aber realistisch und weniger witzig gewesen.

      • Susi sagt:

        Dinkel-Algen-Joghurt tönt interessant, davon würd ich schon mal einen Löffel probieren.

    • Muttis Liebling sagt:

      Bloss gut, dass Du quer bist.

      • Katharina sagt:

        hmm wir queers verqueren uns ab und zu gerne. Das meine ich nicht nur im athletisch anspruchsvollen tribbing oder scissoring. Aber quer stehen oder liegen 😉 hat immer mäandrierende Wirkung auf die Ströme der Meinungen. Vielleicht sind wir im Oekosystem des Monsoons tatsächlich eminent unwichtig.

  • Lala sagt:

    Die Meisten Punkte hier sind nur relevant wenn Frau mehr auf die Meinung anderer legt als auf die eigene Zufriedenheit. Frau sollte sich vielleicht auch mal eingestehen, dass Männer nicht alles falsch machen. Die kümmerts schlicht nicht was andere über ihre grauen Haare, Figur etc. denken. Und dies ohne sich „gehen“ zu lassen. Sie hinterfragen sich selbst nur nicht dauernd.
    Und vieles hat mit der eigenen Ausstrahlung und Zufriedenheit zu tun, mir begegneten Frauen wie Männer mit einem Lächeln und halfen mir mit Kind und Kegel ins Tram/Zug/Bus. Die griesgrämigen ignoriere ich.

    • Lala sagt:

      Und was die Weiterbeschäftigung betrifft. Was soll der Chef den tun, warten? Der Mann hat nun mal keinen Mutterschaftsurlaub und muss einfach weiter arbeiten wie wenn nix wär. Die Frau hat Anrecht auf ihren Urlaub, Stillzeit usw. Da muss der Arbeitgeber schon wissen was geplant ist. Nach meiner Erfahrung happerts oft an der Kommunikation. Vorgesetzte können nicht riechen, was Frau will.
      Also sprecht die Pläne und Wünsche an, oft klappt mehr als Frau denkt. Wichtig ist, dass Frau einen zuverlässigen Eindruck macht.

  • mein name sagt:

    1. Geht ja heute auch problemlos (siehe Facebook und Google)
    2. Du könntest aber auch nicht sagen: Ich bleibe erst mal zu Hause und kümmere mich um das Kind (Unentschieden!)
    3. Und wehe, sie kümmern sich nicht schon 6 Monate vor der Geburt um das werdende Baby, das ja schon heranwächst. Der Vater soll schon vor der Geburt eine Bindung zum Kind aufbauen, die er biologisch aber NICHT AUFBAUEN KANN!
    4. Dass es Frauen gibt, die sich zu sehr durch ihr äusseres Erscheinungsbild definieren und meinen, die Männer mögen alle nur die mageren Models ist halt so, ist aber kein Verschulden der Männer.
    5. Glaub mir: Würdest du als Vater auch nicht machen…
    6. Sollte es aber: Ein Mann, der sich für die Karriere entscheidet, sollte auf Kinder verzichten. Punkt!
    7. Siehe Punkt 4. Es sind vor allem Frauen, welche das so definieren…
    8. Alles eine Einstellungssache
    9. Nur sträuben sich die meisten Firmen einem Vater ein 80% Pensum zu geben, während ein 70% Pensum für Mütter selbstverständlich ist.
    10. Da haben wir’s: Frauen lästern gerne über Andere, aber es ist nun mal nicht unser Problem, sondern das von euch Frauen. Wann lernt ihr das endlich?

  • Soswald sagt:

    Ich wäre, vor allem als die Kinder noch klein waren, gern ein Vater gewesen: 1.80m gross und breite Schultern. Dann hätte ich gleichzeitig mit einer Hand den Kinderwagen ins Auto geladen, das Kind auf dem Arm getragen und die mega schwere Einkaufstüte mit dem kleinen Finger gehalten …

  • Nina sagt:

    Aha. Also meine Realität ist eine andere. Dass alte Männer in Punkto Attraktivität besser ankommen als alte Frauen, würde ich pauschal nicht unterschreiben. Das hängt doch vom Individuum ab. Und im Job haben’s die Väter auch nicht leichter als die Mütter, denn sie müssen genauso überlegen, wieviel Priorität sie den Kindern einräumen und wieviel der Arbeit. Das einzige, was übrig bleibt, sind die biologischen Unterschiede, aber dafür kann Mann ja nichts, also ist es auch fies, ihm das vorzuhalten. Es gibt ja sogar nicht wenige, die gerne ihren Teil beitragen würden..

    • Nina sagt:

      Hm. Wenn ich’s mir recht überlege: liegt vielleicht auch daran, dass ich mir die Mühe mache, zu verstehen, wie es Mann geht. Vor allem meinem. Ich will ihn ja behalten (und er sagt übrigens, dass Vater sein auch nicht einfach ist). Aber dafür grundsätzlich nicht viel drauf gebe, wie das allgemeine Umfeld und die breite Masse mich so sieht. (Bis zu einem gewissen Punkt natürlich – wenn man nicht immer dauernd überall auflaufen will… Aber da lohnt es sich auch, seine Kämpfe bewusst auszusuchen.)

      • juhu sagt:

        Danke Nina:) Sie sprechen hier den wichtigsten Punkt an. Es muss ein Miteinander sein, nicht ein Konkurrenzkamp..Empathie Leute..! Alle scheinen heute nur noch überzeugen zu wollen, dass ihre Situation am meisten Anerkennung verdiene. Die Verfasserin dieses Textes singt genau die gleiche Strophe, die anderen habens sooo viel einfacher. Meine Lehre aus diesem Text: Frau Meier ist sehr passiv aggressiv:)

      • Nina sagt:

        Finde ich auch, juhu. Und ich find übrigens auch alle Jungmütter und Babies unglaublich süss. Das Geschlecht ist da bei mir nicht ausschlaggebend… Und zwar mit oder ohne Tuch. Die Empathie geht also durchaus auf beide Seiten. 😉

    • Muttis Liebling sagt:

      @Nina, Männer ernten ab 50 die Früchte ihres Lebens, Frauen nur noch Mitleid.
      Das könnte ein blöder Witz, käme er nicht von einer Frau (Susanne Fröhlich).

      • Nina sagt:

        Jaja, so das Klischee. In Wirklichkeit dürfte die Zahl der fidelen alten Damen die der Herren massiv übersteigen…

      • Carolina sagt:

        Susanne Fröhlich, die Meisterin der unverfänglichen, peinlichen und belanglosen ‚Frauen‘-Literatur….. Das können Sie aber besser, ML. Oder welches Ich war jetzt hier bei Ihnen wieder zugange?

      • Muttis Liebling sagt:

        Carolina, klar kann ich das in allen Rollen besser. Für Ralf ist SF inexistent, für ML ist sie eine Demonstrativpuppe. Die ist ja nicht doof und hat sich nach ihrer Trennung von einem eben so prominenten Partner viel klüger verhalten, als der. Die beiden sind ein Zeit Gemälde. Das muss man einfach zur Kenntnis nehmen.
        Susanne brabbelt am als Frau getarnten populistischen Rand und Scobel bedient die pseudointellekte Halbwelt, obwohl der mal gut war. Aber die beiden überschneiden zu gut 40%.Die machen auch nach privater Trennung das Gleiche.

      • Georg Grüninger sagt:

        Bereits Jahre vor den Wechseljahren verlieren viele Frauen ihre Attraktivität (Cellulite, die Folgen der Schwerkraft, graue Haare) und werden zu grauen Mäusen. Gut, dass sie wenigstens noch fidel sind.

      • Nina sagt:

        Aha, Georg. Und Du denkst, bei Männern sei das besser? Ich werde jetzt nicht so perfid sein und da alle Details aufzählen so wie Du…

      • Muttis Liebling sagt:

        @Georg, Frauen müssen auch nach den Wechseljahren ihre Attraktivität, so sie die je hatten, nicht verlieren. Nur habe ich hierzulande den Eindruck, dass viele Mütter ihre Töchter bewusst zu Nicht- Attraktivität erziehen und selber nichts auslassen, um wie eine animierte Wanderhose im Holzfäller- Look auszusehen.
        Es gibt ein paar Damen, bei der das Attribut sportlich attraktiv wirkt, die Norm ist aber das Gegenteil. Wenn ich meinen russischen Freundinnen Fotos von Schweizerinnen zeigen, dann sind die nicht zu überzeugen, dass die unmanipuliert sind. So geht keine Frau aus dem Haus.

  • hobbyläuferin sagt:

    Mein Post nimmt keinen Bezug zum Text, sondern auf die Kommentare hier:
    Was ist mit eurer Generation los?
    Ich bin 23. Und ich sowie alle (wirklich alle) Frauen in meinem Umfeld, die sich eine Familie wünschen, wollen diese gemeinsam mit ihrem Mann. Nix da, Kind gebären und dann Mann abschieben. Entweder übertreibt ihr hier oder eure Generation ist echt ein bisschen abgedreht.
    Ich bin wirklich dankbar, in einer Zeit zu leben, wo Frau/Mann gleichgestellt ist. Den Körper wird man nie gleichstellen können, aber alles andere ist ziemlich gut.
    Ich mag Männer, ich mag Frauen. Jeden auf seine Weise.

    • Franz Vontobel sagt:

      Nicht so ernst nehmen… das hier ist kein repräsentativer Querschnitt – weder durch „unsere Generation“ (was auch immer sie damit meinen) noch durch die Gesellschaft.

      Die Gruppe laut krakeelender Querulanten ist massiv übervertreten – im realen Leben hört denen niemand zu, also nützen sie noch so gerne das Internet als Soap Box. Klar nerven sie meist, aber oft sind sie auch ganz unterhaltsam, und besser als dass sie mit der Knarre losziehen, ist das alleweil… 😉

    • Soswald sagt:

      Dachte auch so – bis ich schwanger wurde! Würde mich sehr freuen, wenn sich gesellschaftliche Vorstellungen bis zu deiner (potentiellen) Schwangerschaft bzw. Mutterschaft geändert haben …

    • 13 sagt:

      „Ich bin wirklich dankbar, in einer Zeit zu leben, wo Frau/Mann gleichgestellt ist.“

      Auch wenn ich Sätze die mit „Warte nur, bis Du…“ beginnen hasse, gebe ich Soswald recht. Ich bin rund 10 Jahre älter als Sie, erwarte nun das dritte Kind. Und ich würde es schön finden, wenn der obige Satz stimmen würde. An der Uni war ich davon überzeugt und mein Mann du ich führen auch heute eine Beziehung, die darauf basiert, aber die Gesellschaft hat verschiedene Erwartungen an Mutter und Vater. Man kann es heute auf seine Art machen, braucht aber ein dickes Fell, wenn es nicht Mainstream ist.

      • Hotel Papa sagt:

        Und dann gibts noch die Variante man fängt mit Dickem Fell und nicht Mainstream an und irgendwann setzt sich die eine Hälfte in den Mainstream ab…

        Das war nicht so geplant. Von beiden nicht. Und doch ist es so gekommen.

      • Muttis Liebling sagt:

        @13, die Gesellschaft hat überhaupt keine Erwartungen an Menschen, weil die Gesellschaft den Menschen gar nicht kennt und nicht braucht. Die Gesellschaft kennt nur die Familie als ihr Atom, kleinste Einheit.
        Sozialsysteme haben Erwartungen an Menschen.
        Manche Gesellschaften gestalten ihre Sozialsystem und prägen damit Erwartungen, Skandinavien. Andere Gesellschaften, Schweiz, überlassen Sozialsysteme dem Selbstlauf und konservieren damit archaische Muster. Der Mann jagt und die Frau hütet das Feuer.
        Hier fehlt das Interesse an Sozialsystemen, weil die CH- Gesellschaft die als gegeben sieht.

    • Felix Stern sagt:

      „Und ich sowie alle (wirklich alle) Frauen in meinem Umfeld, die sich eine Familie wünschen, wollen diese gemeinsam mit ihrem Mann. “ Das ist süss. Wären Sie sowie alle (wirklich alle) Frauen in Ihrem Umfeld bereit auf Alimente zu verzichten? Nein? Eben. Leere Sprüche klopfen ist ken Kunststück. Für Gerechtgkeit sorgen selbst wenn das den Verzicht auf eignene Privilegien bedeutet, das bedeutet Grösse. Und diese Grösse bringn die Feministinnen eben nicht auf – weder die alten Feministinnen vom Schlage Alice Schwarzer noch die junge Generation.

      • Carolina sagt:

        Gähn, gähn, gähn! Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht – weil ich gestern nicht dabei war – und den gestrigen Blog überflogen. Fällt Ihnen gar nichts auf, Stern?
        Derjenige, der hier jegliche Diskussionsfähigkeit vermissen lässt, sind nicht die bösen anderen, die man alle schön in die Feminismus-Schublade packen kann (spricht auch nicht gerade für Sie, diese Differenzierungsunfähigkeit), sondern dass sind ganz allein Sie.
        Ernsthafte Diskussionsversuche ins Lächerliche ziehen, jemanden wie 13, die Ihnen ja nun wirklich anfangs Entgegenkommen gezeigt hat, als Alice-Schwarzer-Klon verschreien,

      • Carolina sagt:

        /2 jedem weiblichen Wesen Ausbeuterqualitäten unterstellen, das eigene Unglück auf einem Teller vor sich hertragen und jegliche Differenziertheit und Einsicht vermissen lassen – wie würden Sie das nennen, Stern? Ich möchte gern, dass dieser Beitrag freigeschaltet wird, daher kann ich den Ausdruck leider nicht schreiben.
        Aber ehrlich, Sie nerven kollossal.

      • mila sagt:

        Aber wir wissen doch aus Erfahrung, Carolina, dass von Einwegspielplatten weder Differenzierung noch Einsicht erwartet werden kann. Es steht einem jedoch frei, ob man sich davon nerven oder belustigen lässt. 😉

        Ich verfolge die Stern’schen Kommentare jedenfalls mit einer Mischung aus Belustigung und, tatsächlich, Unglauben – man könnte anhand seiner Ausführungen wirklich meinen, er wäre noch nie einer Frau aus Fleisch und Blut begegnet. Denn anders kann man sich derart vereinheitlichte Geschlechts-Pauschalisierungen eigentlich nicht erklären.

      • Felix Stern sagt:

        Carolina, meine Beiträge müssen Ihnen nicht gefallen. Oder müsste ich mir hier vorher ein OK abholen? Es kann auch sein, dass sie das Thema nervt. Sie nervt es, über eine Ungerechtigkeit zu diskutieren. Ihnen kann das ja nicht passieren. Also ist es ein Leichtes sich darüber lächerlich zu machen. Das ist dann lediglich eine Charakterfrage. Nur, dass die Regelung bei uns ungerecht ist, steht ausser Frage. Es gibt kaum ein Land, das diesen Sachverhalt so einseitig gelöst hat. Bei uns sind es aber gerade die Feministinnen, die diesen Schiefstand aufs Blut verteidigen.

      • Felix Stern sagt:

        Dann sind die ich-würde-ja-so-etwas-nie-tun-Sprüche ziemlich leeres Geschwätz. Weil, wenn es darauf an käme, etwas für eine gerechte Situation zu tun – selbst wenn es bedeutet, auf eigene Privilegien zu verzichten, dann ist es mit dem Gerechtigkeitssinn plötzlich nicht so weit her. Also woran sind wir jetzt? Haben alle weiblichen Wesen Ausbeuterqualitäten? Die Feministinnen sind jedenfalls nicht bereit von sich aus darauf zu verzichten. So viel zeigt nicht zuletzt dieser Blog.

      • mila sagt:

        @Stern: Vergessen Sie doch der Vollständigkeit halber bitte nicht die (konservativen) Richter, die sich mit den Feministinnen zum Unwohl des Mannes verschworen haben. Sie werden ja kaum abstreiten wollen, dass die Richter in der Mehrzahl (noch) männlich sind.

        Also wirklich, dass ich Sie daran erinnern muss…

      • mila sagt:

        Aber um ernst zu werden: Ich würde gerne aus gutinformierter Quellen wissen (nein, Stern, damit sind jetzt nicht Sie gemeint), wie viel und wie lang eine Ex-Frau Alimente für sich selbst erhält, wenn sie vor der Trennung 40-60% gearbeitet hat (dieses Arbeitspensum scheint mir in den meisten Familien der schweizerische Durchschnittsstand zu sein).

        Dass man(n) seinen Kindern die gesetztlich definierten Alimente nicht vorenthalten will, setze ich jetzt mal voraus. Reden wir also Tacheles, was will man(n) der Ex-Frau, die sich mehrheitlich um die Kinder gekümmert hat, nicht (mehr) zahlen?

      • mila sagt:

        Mit diesen Zahlen (Höhe und Dauer der Ex-Frau-Alimente, im Verhältnis zum väterlichen Einkommen) können wir dann vielleicht sachlich darüber diskutieren, was ungerecht ist – und was nicht.

      • mila sagt:

        PS@Stern: Ich habe bei meiner Scheidung auf die mir rechtlich zustehende Errungenschaftsbeteiligung aus der Zeit der Ehe verzichtet. Ich hoffe, dies bringt Ihr Frauenbild nicht allzu sehr zum Wanken.

      • mila sagt:

        Und übrigens, ich gehe in meiner Kalkulation nicht davon aus, dass eine vorher arbeitstätige Frau 100% Alimente erhalten wird, um ihren Job nach Scheidung plötzlich an den Nagel zu hängen. Aber ich lasse mich gerne von quantifizierbaren Fakten eines besseren belehren.

      • Felix Stern sagt:

        mila, in der Schweiz spielt es absolut keine Rolle, wieviel Sie vorher verdient haben. Sobald Kinder im Spiel sind, haben Sie die Möglichkeit auf Betreuung zu pochen und im Gegenzug Alimente einzufordern. Das ist ein Unikum. Die Berechnung der Alimente stützt dann auf einer Bedarfsrechnung ab. Jeder stellt auf, was die jeweilige Partei braucht (Frau / Kind(er) / Mann). Die einzige Grenze ist die eigene Frechheit. Dann werden Frau und Kind so lange bedient, bis der Mann beim Existenzminimum landet. Einkommen der Frau kommt erst ins Spiel, wenn die Kinder ein gewisses Alter erricht haben.

      • Felix Stern sagt:

        Sollte das Einkommen des Mannes ausreichen, um den Bedarf von Frau und Kindern abzudecken, dann wird der Bedarf des Mannes abgedeckt. Sollte immer noch etwas übrig bleiben vom Einkommen des Mannes, wird es auf die Parteien verteilt – und zwar auf alle gleich bei 2 Kindern 3/4 zur Frau und 1/4 zum Mann. Sollte es dem Mann gelingen, in Zukunft mehr zu verdienen, dann wird dieses Delta auch zu 3/4 Frau und 1/4 Mann verteilt.

      • Felix Stern sagt:

        Die Alimente an die Frau ist abhängig vom Alter der Kinder. Ab einem gewissen Alter (10 Jahren oder so) muten wir der Frau allen Ernstes zu, dass sie arbeiten kann und somit ein vollständiger Anspruch auf Alimente erlischt. Die Kinder-Alimente geht aber bis zum 18. Lebensjahr munter weiter. Dabei handelt es sich letztlich um eine reine Transferzahlung des Mannes an die Frau, die nach oben offen sein kann. Ob das Geld für die Kinder eingesetzt wird oder nicht ist völlig egal. Bei einem guten Einkommen des Mannes können Sie da locker die Hälfte des Netto für 18 Jahre abgreifen.

      • Felix Stern sagt:

        Kurz und gut, es handelt sich um ein Relikt, das zwei massive Fehler hat: man geht davon aus, dass die Frau nicht arbeiten kann und man geht davon aus, dass man im Namen des „Kindswohles“ beliebig hohe Beträge abzocken kann, ohne dass die Frage erlaubt ist, ob das auch für das Kind verwendet wird. Neulich gab es ja einen Artikel mit einer Berechnung, wieviel ein Kind im Durchschnitt kostet.

        Wir haben also ein Eherecht, das besagt: solange sich Frau einen gut verdienenden Mann angelt und Kinder kriegt, ist sie auf Jahre hinaus saniert.

      • Felix Stern sagt:

        Und wer verteidigt diesen Schiefstand bis aufs Blut? Die Feministinnen (vor allem die Politikerinnen von SP, Grünen und CVP). Mit Emanzipation kann das ja wohl nichts am Hut haben. Mit Gleichberechtigung wohl auch nicht. Aber man hat sich hier ein Pfrund ergattert, dass man partout nicht los lassen wird. Schliesslich geht es um die Klientel und sonst um nichts. Eines kann man ganz klar sagen: hätten die Männer auf den Gerechtigkeitssinn von Politikerinnen hoffen müssen, um ihr Stimmrecht zu bekommen, dann hätte es nie ein Männerstimmrecht gegeben. Umgekehrt haben es die Männer aber gemacht.

      • mila sagt:

        Ich habe mich soeben ein bisschen in das Thema eingelesen (s. u.a. Beobachter, Alimente: Wie viel Unterhalt ist angemessen?). Für die individuelle Bedarfsberechnung spielt es sehr wohl eine Rolle, wie viel beide Partner (also auch die Frau) verdienen. Befremdlich finde ich persönlich, dass der Mutter erst ab dem 16. Lebensjahr des jüngsten Kindes ein volles Arbeitspensum zugemutet werden kann. Hier verstehe ich den Unmut der Männer – nicht hingegen, was die Kinderalimente betrifft.

      • mila sagt:

        Dass der Vater sich bis zum 18. Lebensjahr/bis zur Erstausbildung gemessen an seinem Lebensstandard am Kindesunterhalt beteiligt, halte ich für selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich sollte aber auch der Kontakt zum Kind sein.

        Dass Sie Kinderalimente als ‚reine Transferzahlung‘ bezeichnen, spricht in meinen Augen (un-ethische) Bände. Auch die generelle Unterstellung, dass diese von der Mutter zweck-entfremdet für die ‚Sanierung‘ der eigenen Bedürfnisse verwendet werden. Für mich ist der einzige wirkliche Diskussionspunkt die Frage, wie der Unterhalt für die Frau geregelt sein soll.

      • mila sagt:

        In diesem Punkt sehe ich durchaus einen Revisionsbedarf.

      • mila sagt:

        …und, nicht zu vergessen: dieser Revisionsbedarf wird aktuell auf Ebene Bundesrat verhandelt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        „dass der Mutter erst ab dem 16. Lebensjahr des jüngsten Kindes ein volles Arbeitspensum zugemutet werden kann.“
        Da bin ich sehr froh darüber, eine 100%Stelle mit 4 Wochen Ferien, abhängig von Berufsart/Arbeitsweg/Möglichkeiten der Betreuung- das kann sehr anstrengend und zehrend werden, insbesondere wenn noch besondere Bedürfnisse seitens Kinder (Abklärungsgeschichten, Therapien usw etc) und die Lehrstellensuche, resp Unterstützung darin, anfallen. Wenn davon Vater 50% übernehmen kann, okay, aber wenn das die Mutter neben dem 100%Berufsarbeit auch noch schaukeln soll, definitiv nein.

      • Felix Stern sagt:

        Die Kinderalimente ist eine Transferzahlung. Was denn sonst? Bei uns ist es ein Blankocheck vom Vater an die Mutter ohne irgendwelche Erklärungen oder Verwendungsnachweis. Das ist eine Transferzahlung. Dass man ein Mindestlevel überweist ist klar. Sollte darüber hinaus „dem Lebensstandard des Vaters entsprechend“ ein höherer Betrag gezahlt werden, dann nur, wenn der Lebensstandard des Vaters auch respektiert wird und wenn auch aufgezeigt wird, dass dieser Betrag tatsächlich dem Kinde zu Gute kommt und wofür. In den USA gibt es für den Ex-Mann Mitsprache bei solchen Themen.

      • Felix Stern sagt:

        Bei uns wird aber die Kinderalimente so ausgelegt, dass die Mutter vergoldet und der Vater ruiniert ist. Das ist nicht mehr „dem Lebensstandard des Vaters entsprechend“. Das ist einseitig und das geht nicht. Das ist auch eine Pervertierung des Gedanken des Kindswohls. dann soll bitteschön die Mutter auch etwas zum Kindswohl beitragen und nicht erst ab dem 16. Lebensjahr.

      • Felix Stern sagt:

        Was bedeutet das in der Praxis? Nehmen Sie an, der Mann verdient gut. Die Frau hat einen Teilzeitjob. Man hat ein Eigenheim. Im Trennungsfall gibt die Frau den Job auf und reklamiert das Eigenheim für sich. Der Mann wird auf die Strasse gesetzt und transferiert locker 75% seines Nettos an die Frau. Die Frau und die Kinder haben den Lebensstandard erhalten aber der Ehemann ist ruiniert. Das ist unhaltbar. Im Trennungsfall müssen leider alle Einbussen machen. In der Schweiz ist es nur der Vater.

      • mila sagt:

        Soweit ich informiert bin, erhalten viele geschiedene Mütter zusätzlich Sozialhilfe, weil die Alimente nicht fürs Existenzminimum reichen oder nicht bezahlt werden. Das Existenzminimum des Vaters ist hingegen gesichert.

        Sie reden hier v.a. einer vergleichsweise kleinen Gruppe von überdurchschnittlich verdienenden das Wort, dabei geht es in erster Linie um die Gesamtgesellschaft. Beim grossen Rest haben alle Einbussen: Mann, Frau, Kind. Und übrigens wird ein während der Ehe erworbenes Eigenheim nicht der Frau zugesprochen, sondern den Kindern – als Wohnort.

      • mila sagt:

        @Brunhild: Meine Mutter hat lange vor dem 16. Lebensjahr meiner jüngsten Schwester wieder 100% gearbeitet, weil mein Vater als Selbstständigerwerbender die Alimente unregelmässig und oft nicht in voller Höhe gezahlt hat. Sie hatte also die Option, gegen meinen Vater zu klagen und stellvertretend Sozialhilfe zu beziehen. Beides wäre ihr nie in den Sinn gekommen. Dennoch hat sie alle vier Töchter gut (respektive mehr als nur gut) durch Schule, Lehre oder Studium gebracht. Es ist vieles möglich, wenn frau nur will. 😉

      • Carolina sagt:

        Seufz. Ich bewundere Sie ja fast, mila & Brunhild, dass Sie tatsächlich noch auf unseren Vielbeschwerer eingehen. Für mich sieht es einfach so aus, dass man ein durchaus berechtigtes Anliegen (und da haben zahlreiche – auch! – Frauen anfangs sehr wohl gesagt, dass hier einiges im Argen liegt) durch die schiere Menge an Posts, den ständig beleidigten und verletzenden Unterton und vor allem die Unterstellungen irgendwann völlig nebensächlich werden. So geht es jedenfalls mir. Und wenn ich dann noch sehe, wie ein Herr Stern ein ganzes Geschlecht implizit als Männer-ausnehmende-Monster und

      • Carolina sagt:

        /2 sowieso mit Haut und Haaren dem schröcklichen Feminismus verfallene Dummchen bezeichnet, kommt mir dann doch irgendwie der Gedanke, dass wir es hier vielleicht mit einem trollartigen Wesen zu tun haben. Definieren Sie doch mal, Herr Stern, was Sie hier erreichen wollen: bis auf wenige Ausnahmen verprellen Sie ja alle nur, was machen Sie dann hier? Wenn Sie Verbündete suchen, müssten Sie vielleicht Ihre Taktik ändern und aufhören, die potentiellen Mitkämpfer/-innen von vornherein zu beleidigen und anzugreifen.

      • mila sagt:

        @Carolina, was mich bedenklich stimmt, ist, dass viele Männer hier im Forum augenscheinlich ähnlich denken wie Stern. Gegen dieses Sammelsurium an pauschalisierten Halbwahrheiten bzw. -wirklichkeiten und völlig überzogenen Unterstellungen, hinter denen ein berechtiges Anliegen völlig zurücktritt, muss man gelegentlich ein, zwei Gegendarstellungen bzw. Fakten bringen. Damit sozusagen die Lebenswirklichkeit wieder hergestellt ist, bevor sich noch mehr in diesen misogynen Wahn verrennen. 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina:
        ich hab ja auch bloss sehr indirekt auf ihn reagiert, meine Entgegnung hat sich nur an mila gerichtet;
        abgesehen davon, ist ja fast ein revival der alten Zeiten, so intensiv im Takt und ganze Seiten lang war früher doch noch intensiver- oder hab ich das falsch in Erinnerung?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        ich möchte nicht dass das so eine Sache „wenn Frau nur will dann schafft sie das schon/alles/und überhaupt“ wird. Kindergrossziehen, für sie da-sein, sie erfassen, begleiten (und eben, je nach Befinden sind Sie mit Zusatzaufwand konfrontiert der mit einem 100%Pensum wirklich nicht zu schaffen ist, egal wie sehr Sie wollen…) braucht viel. Und das soll ruhig estimiert werden! Mag sein dass Ihre Mutter dass einigermassen kräftefreundlich über die Runden gebracht hat, viele gehen aber auf dem Zahnfleisch, an dieser Regelung sollte mMn nicht geschraubt werden.

      • Felix Stern sagt:

        mila, Sie haben Recht. Es gibt viele Männer, die die Alimente nicht mehr bezahlen. Wenn man den Bogen überspannt, ist es irgend einmal aus. Die Regelungen sind nun einmal unfair den Männern gegenüber und dann gibt es durchaus solche, die den Sinn darin nicht mehr sehen und nicht mitmachen. Jetzt könnte man darin ein Signal sehen, dass weniger manchmal mehr sein könnte. Dass man eine Regelung so aufstellen sollte, dass sie allen Beteiligten eine Perspektive geben.

      • Felix Stern sagt:

        Es stimmt auch, dass ein Mann – wenn sein Lohn nicht ausreichen sollte, für alle ein Existenzminimum zu sichern, dass dann das Existenzminimum des Mannes als erstes gesichert wird. Das ist in etwa die einzige Regelung, die zu Gunsten des Mannes spricht. Diese Regelung wird ja auch von den Frauen der SP, Grünen und CVP heftigst angegriffen. Die gierigen Feministinnen können den Hals nicht voll genug kriegen. Was wäre wohl die Konsequenz, wenn man das ändern würde? Denken Sie daran, dass es jetzt schon viele Männer gibt, die Angesichts der Alimenten-Belastung total aussteigen.

      • Felix Stern sagt:

        Beim Eigenheim: es spielt auch keine Rolle, ob sie das Eigenheim der Mutter oder den Kindern zusprechen. Es gelangt in die Hände der Mutter. Natürlich werden hier die Männer im Namen der Kinder ausgeraubt. Aber es spielt keine Rolle, ob man im Namen der Kinder oder im Namen des Weltfriedens ausgeraubt wird. Ausgeraubt ist ausgeraubt. Das ist letztlich das Resultat. Am Ende muss man sich den Geldstrom ansehen und was beim Mann noch übrig bleibt und sich fragen, ist das verhältnismässig? Und das ist es in den allermeisten Fällen nicht. Hier eine Grenze zu definieren wäre schon ein Fortschritt.

      • Felix Stern sagt:

        Warum die ganze Diskussion und wieso in diesem scharfen Ton? Es geht doch darum, das Thema einmal anzusprechen. Unsere Medien tun es nicht – obwohl es sich bei Scheidungen und Scheidungsvätern um ein alltägliches Problem handelt. Aber die Anliegen von Männern zu besprechen ist eben nicht „modern“. Ausserdem haben wir das Problem, dass geschädigte Väter selten den Mut aufbringen, offen auszusprechen, dass sie ungerecht behandelt wurden. Die werden mit selber-schuld abgespeist. Dagegen muss man sich zuerst einmal wehren. Wie man hier im Blog sieht: es gibt viele betroffene.

      • Felix Stern sagt:

        Wenn man über „Vater sein“ sprechen will, dann kommt „Geschiedener Vater sein“ automatisch auf. Es betrifft ja ziemlich viele. Das einfach so ausblenden zu wollen, wird der Sache nicht gerecht.

        Letztlich kann der Status Quo auch nicht im Sinne emanzipierter Frauen sein. Vor einiger Zeit hatte ich im DE-Fernsehen eine alte Feministin (nicht Alice Schwarzer) gesehen, die sich beklagt hat, warum die jungen Frauen heute nicht konsequenter den Beruf weiter verfolgen. Man könne sich doch auf die Alimente nicht verlassen. Na, in der Schweiz schon und das erklärt das Verhalten junger Mütter durchaus.

      • tina sagt:

        felix stern, ich zum beispiel kenne aber keine einzige frau, die nicht so viel arbeitet, dass sie vom gericht bei einer scheidung noch alimente zugesprochen bekommen hätte oder würde. die himmelschreiende finanzielle ungerechtigkeit betrifft ausschliesslich wohlhabende. dass die kinder gerichtlich der mutter zugesprochen werden liegt an der immer noch zu weit verbreiteten rolle des vaters als finanzieller versorger.

      • tina sagt:

        ich bezweifle dass die meisten familien eigenheime besitzen, beispielsweise. nehmen wir an, in einer familie verdient der mann 6000 und die frau 3000, man einigte sich, dass sie frau die familienarbeit übernimmt. das ist weit verbreitet so. nach einer trennung bleiben dem mann vielleicht 3500, der frau auch, und für die kinder rechnet man 2000 (höhere wohnkosten inklusive). das sind wahrscheinlich nichtmal durchschnittseinkommen sondern recht gute. jedenfalls beträgt eine iv kinderrente 750, so zum vergleich

      • Susi sagt:

        Felix Stern: Ich kenne auch keine einzige geschiedene Frau in meiner Generation, die von ihrem Ex-Mann mehr als Kindergeld bekommt. Und das Kindergeld hat genau mit dem von Tina genannten Grund zu tun, dass es nämlich weit verbreitet ist, dass die Frau die Rolle der Haupterzieherin einnimmt und der Mann die des Hauptverdieners.
        Wenn ein Mann sich auf eine solche Rollenverteilung einlässt, dann soll er sich auch nicht über die Konsequenzen bei einer Scheidung beklagen.

      • Felix Stern sagt:

        Wenn er vorher 6000 und sie 3000 verdient und er nach der Scheidung noch 3500 behält, dann ist das bei 2 Kindern fair? Sicher. Leider kann das ganz anders ausgehen. Angenommen, die beiden hatten vor der Trennung eine Wohnung, die dem gemeinsamen EInkommen von 9000 entsprach. Sie zahlten, sagen wir 2500. Sie will in der Wohnung bleiben. Was passiert? Er zahlt den Grossteil der Miete und plötzlich blieben ihm nur noch 2500 oder 2000. Das ist keine Perspektive mehr.

      • Felix Stern sagt:

        Es muss nicht so kommen. Es mag in Ihrem Einzelfall nur Fälle geben, wo man sich fair geeinigt hat. Nur: es kann auch ganz anders ausgehen. Wie Sie, Tina, selber gemerkt haben: sobald man von höheren EInkommen spricht (i.e. „gut ausgebildet und beruflich ambitioniert“), dann sind die Entscheide himmelschreiend. Die Forderung der Männer nach einer Rechtssicherheit, die ihnen auch imi Scheidungsfall ein Leben in Würde garantiert, ist da nicht zu viel verlangt. Man muss aber das Eherecht reformieren und die Alimente einschneiden oder auch Mitsprache einräumen.

  • Katharina B. sagt:

    Köstlich geschrieben. Danke!

  • Felix Stern sagt:

    „Im Job würde mich als werdender Vater niemand fragen, ob ich nach der Geburt des Kindes denn überhaupt wieder arbeiten käme.“ Männerund Frauen unterscheiden sch in ihren Prferenzen eben doch. Als Mann interessiert es doch nicht, welche Fragen man gestellt bekommt oder nicht. Das interessiert doch nur die infantilen Charaktere oder Leute, die selber nicht beureilen können, was gut oder schlect ist. Das istja so einSchenkelklopfer des modernen Feminismus: Die Fauen beklagen sich, welche Fragen sie gestellt bekomen. Das muss einem egal sein können.

  • Felix Stern sagt:

    „Einem gut ausgebildeten Vater mit beruflichen Ambitionen sagt niemand, dass er nicht alles haben könne. “ Der Chef des gut ausgebildeten Vaters mit beruflichen Ambitionen wird diesem sagen, dass er keine Karriere haben kann, wenn er sich teilzeit um seine Kinder kümmern will – zumindest nicht die Karriere, die der gut ausgebildete Typ mit Ambitionen aber ohne Kinder machen kann. Und egal, wie sich der gut ausgebildete Vater mit beruflichen Ambitionen während seines Ehelebens entscheidet: im Scheidungsfall wird er einem Richter begegnen, der ihm sagt, dass er jetzt finanziell ausgenommen wird.

  • Bruno sagt:

    1. Der Mann muss auf die biologische Uhr der Mutter hören 2. Nach ein paar wenigen Tagen Vaterschaftsurlaub sieht Mann sein eigenes Kind nur noch am Wochenende 3. Keine Schwangerschafts- noch Stillhormone welche mithelfen die Aufgabe zu bewältigen 4. Auch Männer Bodies sind wichtig 5. Im Büro (unter Männer) gilt Mann als halbe Frau wenn man sich zu Hause engagiert 6. Klar geht Kind neben Karriere nur kenn man das Kind nicht! 7. graue Haare sind selten sexy, Glatze schon gar nicht 8. Es gibt auch Thermometer 9. 80% macht unattraktiv auf dem Arbeitsmarkt 10. schlicht falsch!

  • Urs sagt:

    Dieser Klischeerepetitionserguss passt zu „arbeitet Teilzeit im Kommunikationsbereich“. Gähn.

  • Rémy sagt:

    bei „Ihrem aussehen“ war „ihrem“ mit kleinem i gemeint. Mit Ihrem aussehen hat niemand ein Problem, sorry gell.

  • Paparino sagt:

    Ja schon gut, ein Vater trägt aber die Verantwortung für die ganze Familie… lässt sich schwer in Worte fassen ist jedoch eine Extrembelastung.
    Noch was: wenn ich die entspannten Mamis mit Prole in den Kafis sitzen und tratschen sehe, 11.30, überlege ich mir schon manchmal das meine.

  • Isabella sagt:

    Rémy hat wohl ganz scharf nachgedacht.. Aber eben nur gedacht und nicht per se erlebt. Der Satz „Die Eierstöcke der Passantinnen wackeln freudig, wenn Mann das Neugeborene im Tragetuch spazieren führt“ ist fantastisch und immer wieder neu erlebbar.. Und wenn Mann dann mit Kinderwagen ins Tram muss, wackeln die alten und die jungen Eierstöcke am gewaltigsten. Wo Frau mit 2 Kleinkindern vor verschlossener Tür stehen bleibt und nur mit viel Glück jemand Erhabenes findet, welche auch noch für Frau knopf drückt.. Nadja spricht an was viele nicht zu sagen wagen..

    • Rémy sagt:

      Ja, Rémy hat ganz scharf nachgedacht, und das einzige Vernünftige in dieser Welt gemacht: den eigenen Fortpflanzungstrieb unterdrückt und das Kinderkriegen den anderen 7 Milliarden Menschen überlassen, so dass wir bald 12 oder 20 Milliarden sind, und dann mal schauen wer denn Vätern noch die Tramtüre aufhält (wenn’s dann überhaupt noch Trams gibt)

      • Katharina sagt:

        Remy, wir brauchen ja den ganzen ‚Dichtestress‘, sonst werden wir den Mars niemals besiedeln. So ist es vorbestimmt von den Reptilianern…… Nur wird das Züri Trämli wohl die Steigungen des Olympus Mons (dem höchsten Berg im Sonnensystem) nicht überwinden können. Dies schon deshalb, weil wohl ein Bauingenieur der besten Schule Zürichs es nicht schaffte, die Frage der Adhäsion für einen Zug bei jener neuen Rampe im HB richtig zu berechnen. Zu steil.. ooopsi. Erinnert mich an jene Sonde wo metrische Masseinheiten konfusioniert wurden. Betrifft dann wieder den Mars.

    • Widerspenstige sagt:

      Nadia M. hat sehr gut hingeguckt und eine Realsatire daraus gemacht. Sie kann was, das ist Spitzenklasse! 😀

    • Rémy sagt:

      Das Züriträmli vielleicht schon nicht, aber wenn’s der Basler 3er auf den Kohlenberg schafft, schafft er es auch auf den Olympus Mons. Und grün auf rot passt eh besser als blau auf rot
      Wenns mal soweit ist verkriech ich mich eh in ein Wurmloch

  • Rémy sagt:

    1. als mann könnten sie nichts entscheiden, sie hätten keine Gebärmutter 2. und 6.: sie hätten keine wahl: Karriere. Ums Kind müsste sich jemand andes kümmern 3. sie hätten jedoch eine kotzende/gefühlsschwankende partneerin, für die sie mitte dezember erdbehren auftreiben müssten 4. Grundsätzliches Problem der Frauen mit Ihrem aussehen, hat nichts mit schwangerschaft zu tun 5. bewunderung, ja…aber auch misstrauen: ein mann kann doch das nicht richtig 7. könnte statt grauer haare auche eine Glatze sein. findet niemand sexy 8. und dann würden sie vielleicht erfrieren 9. karriere wäre futsch…

  • Rémy sagt:

    Eine solche Anhäufung von Gemeinplätzen habe ich seit Jahren nicht mehr gehört. Jeder Punkt lässt sich mindestens dreimal Widersprechen!

  • Marcel Elsener sagt:

    Ein Grund, weshalb ich gerne MGTOW bin: weil es mir dann egal ist, was irgendwelche Frauen den lieben langen Tag sagen oder tun. Stressfrei und Spass dabei.

    • Franz Vontobel sagt:

      Für alle, die nicht wissen, wofür das Akronym MGTOW steht hier die Definition aus dem Urban Dictionary:

      „Men Going Their Own Way; A bunch of whiny douchebags who can’t get girlfriends because of their blatant hatred of women, but claim it’s because they’re protesting against the unnamed evils that women routinely commit (see cognitive dissonance).“

    • Franz Vontobel sagt:

      Des weiteren:

      „Instead of actually going their own way, MGTOW spend excessive amounts of time complaining on the internet about how women have driven society to ruin, while they masturbate in their moms‘ basements and do nothing to contribute to society. Some claim that they don’t hate all women, just those uppity „western women.“ They’d be perfectly fine with dating one of those exotic, submissive „eastern women“ who would do anything they asked (see stereotype).“

    • Franz Vontobel sagt:

      Und zum Schluss:

      „It’s the equivalent of a five-year-old trying hold their breath until they get what they want, only they’re being incredibly unclear about what it is that they want and no one cares if they pass out from oxygen deprivation.“

      • Marcel Elsener sagt:

        @Franz Vontobel
        *lach* Nette Definitionen von MGTOW haben Sie im Netz ausgegraben und hier gepostet. Die nehme ich alle gerne in Kauf, wenn ich dafür meine Freiheit und meine Ruhe habe.

        MGTOW hat es natürlich schon immer gegeben. Früher nannte man sie einfach anders: ‚eingefleischte Junggesellen‘ oder etwas weniger freundlich ‚Hagestolze‘. Je nun! Der Begriff ist zwar neu, das Phänomen jedoch uralt.

        Nadia Meier kann ohne Probleme ein Vater werden. Laut queer theory ist Mann-sein nur ein soziales Konstrukt. Sie kann sich somit sozial einfach zu einem Mann umkonstruieren. Viel Erfolg dabei.

      • Franz Vontobel sagt:

        Ich kenne Frau Meier nicht, aber ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass sie tatsächlich ein Mann sein möchte – sie hat ganz einfach einen nicht ganz ernst gemeinten Text darüber geschrieben, wie dieselben Dinge an Vätern bzw. Müttern von der Umgebung verschieden wahrgenommen werden.

        Die völlig übertriebene Empörung, die ihr dabei von diversen männlichen Schreibern entgegnschwappt, lässt mich daran Zweifeln, welches jetzt schon wieder das emotionale und welches das rationale Geschlecht sein soll…

      • Felix Stern sagt:

        Frau Meier soll einen Text geschrieben haben, wie dieselben Dinge an Vätern und Müttern von der Umgebung anders wahr genommen werden? So zum Beispiel beim „Werdende Väter kotzen am Morgen nicht.“? Ich gaube, Sie interpretaieren Texte so, wie diese in Ihr Weltbild passen, unabhängig davon, was da eigentlich geschrieben steht.

      • Leserin sagt:

        Franz: Danke fürs Posten! Das trägt sehr viel dazu bei, obigen Beitrag in den geeigneten Kontext einzubetten.

    • mila sagt:

      @Vontobel: Danke für den Lacher. 😉

      • Peter sagt:

        danke franziska

      • Marcel Elsener sagt:

        @Franz Vontobel
        Naja, so viel Empörung kann ich hier jetzt nicht registrieren.

        Dass aber mancher Vater, der nach Trennung/Scheidung mit Hilfe des Rechtsstaates als entbehrlich aus der Familie ausgeschlossen wurde, den Text nicht so lustig sondern nur zynisch findet, ist für mich nachvollziehbar. Ich, als (nichtbetroffener) MGTOW, scheine da mehr Empathie gegenüber Vätern zu besitzen als die meisten anderen.

        Mein Rat an Frau Meier war auch nicht ernst gemeint, wie ja die queer theory aufgrund erwiesener Unwissenschaftlichkeit intellektuell sowieso nicht ernst genommen werden kann.

      • Franz Vontobel sagt:

        @Elsener: Ich meinte mit der Empörung ja auch nicht explizit sie… eher die, ich nenn sie mal „Brotherhood of Douchbags“, die hier wirklich jedes, aber wirklich jedes Thema zu einem „die bösen Frauen nehmen uns arme Männer mithilfe des Staates bis aufs Blut aus“-Klagegesang machen.

        Denen gegenüber steht btw, momentan nicht mehr ganz so prominent vertreten wie auch schon, die „Sisterhood of frustrated Bit**es“, die alles Böse auf der Welt direkt auf das Y-Chromosom zurückführen.

      • Marcel Elsener sagt:

        @Franz Vontobel
        Ich habe Ihre Anmerkung nicht auf mich bezogen. Es haben nur einfach nicht viele Empörte hier geschrieben.

        Diese Empörten haben aber durchaus Recht, dass Männer mit Hilfe des Staates ausgebeutet werden. Das lässt sich empirisch leicht nachweisen. Die ihrer Kinder beraubten Trennungsväter sind da bloss die Spitze des Eisbergs der Zwangsumverteilung.

        Desweiteren kommen die männerausbeuterischen Machenschaften des Staates medial nur selten aufs Tapet. Da bleibt den Ausgebeuteten kaum mehr etwas anderes übrig, als sich in Kommentarspalten oder Blogs/Foren zu äussern.

      • Franz Vontobel sagt:

        die männerausbeuterischen Machenschaften des Staates

        Ernsthaft? „Männerausbeuterische Machenschaften des Staates“?! 😀

      • Hotel Papa sagt:

        Ernsthaft. Im Fall einer Trennung ist der Staat Partei und Richter zugleich.

        Er hat ein Interesse: Nicht in die Zahlungspflicht zu kommen.

        Um dieses Ziel zu erreichen wird jede noch so schreiende Ungerechtigkeit in Kauf genommen.

        Der Begriff der „nachehelichen Solidarität“ kann einem düpierten, betrogenen, abgeschobenen Ex nur wie der blanke Hohn vorkommen. Wie wärs mit in der Ehe solidarisch bleiben?

      • Marcel Elsener sagt:

        Ja, ernsthaft, Herr Vontobel.

        Wie auch immer. MGTOWs vermeiden durch ihre Kinderlosigkeit die Probleme des im schweizerischen Rechtssystem weitgehend rechtlosen Vaters und können so die Früchte ihrer Arbeit selbst geniessen. Jedermann hat die Chance, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ein MGTOW tut es einfach. Stressfrei und Spass dabei.

        Derweil kann Frau Meier weiter über die Vorteile der Väter halluzinieren, die grösstenteils sowieso nur Kinkerlitzchen sind. Es sei ihr vergönnt.

  • Peter sagt:

    Ganz Knapp am allseits beliebtem pseudofeministischem Männerbashing vorbeigeschrammt (welches für mich ein deutliches Zeichen dafür ist, dass jemand Emanzipation und Gleichstellung noch nicht ganz begriffen hat).
    Wenn im Namen von Feminismus „Chauvinismus mit umgekehrten Geschlechtern“ praktiziert wird, ist das noch dümmer als der ärgste 70er-Jahre Chauvi mit Bierbauch und Frauenverachtung.

    • Peter sagt:

      Und „dümmer“ aus dem Grund, weil Männer jahrhundertelang in Chauvinismus aufwuchsen und sich von der alten Denkweise befreien mussten. Frauen sollten eigentlich wissen, dass Chauvinismus falsch ist – tendieren aber, den genau gleichen Fehler zu machen wie die Männer (früher).

      Emanzipiert ist das nicht.

      Und mehr zum Thema: Ja, Frauen- und Männerkörper sind verschieden.

      • Felix Stern sagt:

        Laut feministischer Genderlehre sind Männer und Frauen gleich. Ausser bei den Alimenten, da greifen die Frauen dann beherzt zu. Oder wenn es darum geht, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Dann wird die Schuld auf die „Gesellschaft“ geschoben.

      • Susi sagt:

        Felix, immer wieder kommen Sie mit dieser vereinfachten und darum falschen Theorie. In den Genderstudies gibt es durchaus männlich und weiblich, es eir aber zwischen biologischem und sozialem Geschlecht unterschieden.
        Es wäre schön, wenn Sie sich mal etwas detaillierter mit diesen Theorien auseinandersetzten, wenn Sie schon ständig auf dieser Schiene fahren.

      • Felix Stern sagt:

        Susie, bei den Genderstudies gibt es männlich und weiblich und die Unterschediung zwischen dem biologichen und dem sozialen Geschlecht. Genau. Abr egal, wie sich die Fakten präsentieren, läuft es bei den Gender-Stdies immer darauf hinaus, dass alles durch das soziale Gschlecht z erklären sei. Weiter unten wurde ja von einem feminsten behauptet, dass dieser ganze Text eben genau das beschreibt – inklusive dem Kotzen am morgen und dem Fehlen von Schwangerschaftsstreifen. Es sind die Feminisinnen, die hier dogmatisch vorgehen und alles üer einen – nämlich den sozialen – Kamm schären

      • Susi sagt:

        Ok, das tönt schon etwas differenzierter. 🙂

        Aber Sie schären alle Feministinnen über den gleichen Kamm.

      • Susi sagt:

        äh, „scheren“ natürlich…

      • Felix Stern sagt:

        Das stimmt. Ich schere alle Feministinnen über einen Kamm. Das ist nicht differenziert. Es ist aber unbestritten, dass die Positionen, die ich DEN Feministinnen vorwerfe von Feministinnen vertreten werden. Nicht-Feministinnen halten diese Position idR nicht. Ich möchte also Feministinnen kritisieren. Wenn ich dabei nicht alle über einen Kamm scheren soll, dann müsste ich konsequent den Artikel weg lassen und hoffen, dass das auch so präzise gelesen wird. Ganz offen: das gelingt leider nicht (mangels eigener Disziplin und wegen Missverständnis). Deshalb bin ich nicht differenziert.

    • 13 sagt:

      Herr Peter! Ich lese und lese und komme doch nicht darauf. Sagen Sie mir doch bitte nur ein einziges Wort, wo die Autorin die Männer kritisiert oder herabgesetzt oder von mir aus gebasht hat. Se*ismum fängt nicht da an, wo man Wort Mann/Frau in den Mund nimmt, sondern dort, wo die Wertung auf Vorurteilen beruht. Männer- und Frauenkörper sind verschieden, richtig. Auch ist die Erwartung der Gesellschaft an Männer und Frauen verschieden. Immer noch. Wo ist da das Vorurteil?

      • Peter sagt:

        @13:

        Zum einen heisst „knapp vorbegeschrammt“… äh… eben knapp vorbegeschrammt (am tendenziösem subil-männerfeindlichem Schreibstil der im Mamablog sonst zelebriert wird).

        Zum anderen vermitteln Sätze wie „Der Mann der automatisch als engagiert gilt, nur wenn er nach einem Wickelplatz fragt“ unterschwellig das Bild, dass der Mann unfähig und sonst nicht engagiert ist. Und das sind Vorurteile.

        Auch wenn es Frauen gibt die das nicht wahrhaben wollen: Es gibt gute und engagierte Papis.

      • Peter sagt:

        Verstehen Sie mich bitte nicht falsch 13. Mir fällt kein Zacken aus der Krone und verliere keine Sekunde Schlaf ob dem „giftelen“ welches hier zum Teil stattfindet. Ich finde es einfach den falschen Weg, denn (Sie werden es vieleicht nicht glauben) Gleichstellung ist mir sehr wichtig. Aber eben Gleichstellung und nicht einfach „payback“.

        Wurde früher die Frau generell als leicht dümmlich dargestellt, sehen wir hier aktuell (zum Beispiel in der Werbung) die Rollen einfach vertauscht.

        Wäre doch schön wenn Frauen UND Männer emanzipiert sein könnten und nicht in Schubladen gesteckt 🙂

  • Mike Müller sagt:

    Das übliche Bashing in diesem Blog gegen Väter und Männer. Nehmen wir mal an, Sie wären Vater und Ihre Partnerin trennt sich von Ihnen. Dann dürfen sie im besten Fall Ihre Kinder ab und zu mal sehen und im schlechtesten gar nicht mehr. In jedem Fall dürfen Sie aber nicht nur für Ihre Kinder bezahlen, sondern auch noch für die Ex, die schon lange mit dem neureichen Typen zusammen ist, mit dem sie Sie betrogen und von dem sie bereits schwanger ist (natürlich sagt sie vor Gericht, Sie seien der Vater). Und Sie dürfen dann für alle aufkommen. Echt geil, Vater zu sein, was?

    • Carolina sagt:

      Ich finde es ganz toll, wie Sie dem von Ihnen bedauerten Bashing jetzt mit Ihrem Statement ein Ende gemacht haben 😉

    • mila sagt:

      Mike, bitte verraten Sie doch der holden Frauenschaft dieses Blogs noch, aus welchem Nest all diese neureichen Typen kriechen. Damit auch keine die Chance verpasst, Ihrem klischierten Bild zu entsprechen. 😉

    • Franz Vontobel sagt:

      Müller: Nächstes Mal nicht nur auf die grossen Ti**en schauen. – Next!

    • hobbyläuferin sagt:

      Ich kenne keinen einzigen Mann, dessen Geschichte so aussieht. Irgendwie lustig, weil hier scheint jeder, von seiner Ex verarscht worden sein.

    • Muttis Liebling sagt:

      Man kann im MB wahrscheinlich sogar über Katzenfutter schreiben, die Mikes und Peters bekommen immer noch die Kurve zum feministisch geknechteten Mann.
      Jungs, das ist eine Glosse. Der humoristische Einstieg ins Wochenende, diesmal sogar vollständig werbefrei.
      Aber keine Angst, die Hoffnung auf die vaterfreie Empfängnis wird bald Wirklichkeit. Ein wenig Technik und schon ist der prinzipiell schon heute möglichen Chromosomentransfer humantauglich und auch eine Frau Vater kann werden.
      Was macht Ihr dann, Jungs? Frankenfrauen mit dem gesparten Geld falten und P..s schauen?

      • Franz Vontobel sagt:

        Man kann im MB wahrscheinlich sogar über Katzenfutter schreiben, die Mikes und Peters bekommen immer noch die Kurve zum feministisch geknechteten Mann.

        Nicht oft gehe ich mit ihnen einig, ML. Obiges würde ich sofort unterschreiben.

      • Muttis Liebling sagt:

        Du darfst mich Duzen, Franz.

      • Susi sagt:

        Stimme ML auch zu.
        Vaterfreie Empfängnis gibt es bereits, nennt sich „Parthenogenese“ und kann glaub durch einen Stromschlag ausgelöst werden. Vielleicht klappt’s ja, wenn die Frau ein paarmal einen elektrischen Kuhzaun anfasst?

      • Katharina sagt:

        Susi: Nein, nicht Parthogenese. Im Labor ist folgende Machbarkeit nachgewiesen worden: Nämlich, aus Zellen des Knochenmarkes Spermazellen entstehen zu lassen. Theoretisch kann damit via IVF eine befruchtete Eizelle erzeugt werden.Somit in der Theorie aus dem Knochenmark einer der zwei Partnerinnen dies gewonnen werden und die andere Partnerin ist genetisch gesehen dann die Mutter. Just to blow your mind 😉

      • Susi sagt:

        echt jetzt??? krass. I’m mind blown, really…

      • Susi sagt:

        Wenn das funktioniert, wäre sogar die genetische Variabilität gesichert!
        (Nicht, dass ich persönlich auf den Mann und sein Sperma verzichten möchte, aber trotzdem!)

      • Katharina sagt:

        Susi, wie Du weisst, bin ich dem Transhumanismus gegenüber kritisch eingestellt. Mich betrübt, dass dazu praktisch keine Diskussion in unserer Gesellschaft erfolgt. Viele können vielleicht nicht nachvollziehen, was da hier und heute geschieht. Google ‚Humans don’t need to apply‘, um Dir ein Bild darüber zu verschaffen, was vor sich geht: 90% der Jobs können technisch bald durch künstliche Intelligenz ersetzt werden, sogar, was ML unter erste Anamnese versteht. Die Software ist sogar besser als ein menschlicher Arzt.

      • Katharina sagt:

        Umgekehrt habe ich als Lesbe einen Bias. Wenn Du verstehst, dass auch wir eine Tiefe und Komplexität der Partnerschaft haben, wie viele andere (hetero-) Menschen. Wir haben uns über Ethik usw. intensiv auseinandergesetzt, privat übrigens auch mit einer Mitschreiberin, die viele als Opponentin von mir wahrnehmen, aber wir teilen eine sehr tief empfundene Spiritualität. Das möchte ich hier auch einmal vermerkt haben. Sie ist es, die uns bewogen hat, von einer anonymen Spende abzusehen und den Vater in diese Familie einzubringen.

      • Katharina sagt:

        Für mich persönlich ein riesiger Schritt, einen Mann überhaupt so nah – als Familienmitglied – an mich heranlassen zu können.

        Genetisch ist meine Partnerin die Mutter, der Vater, Spender erst, nachdem er unsere Situation genau kannte und einwilligte, und ich diejenige, die ausgetragen hat. Warum ich meinen ‚vater‘ nur in Apostrophen nennen kann, ist, weil ich es mir nie vorstellen konnte, ein Kind auszutragen, das ihm genetisch verwandt ist. Etwas, dessen Vorstellung einen Horror analog den alien-Filmen hervorrufen würde.

        (dazwischen wartet etwas)

      • Katharina sagt:

        Dennoch war der ozeanische Ruf des Baby Whales so stark, dass wir uns damit auseinandersetzen mussten. Die Lösung ist nun so, dass viele sicher befremdet sind, denn es ist eine Nutzung dessen, was das transhumanistische Risiko anbahnt. Ich bereue nichts davon. Bin dankbar dafür, dass das Universum uns eine Wende schenkte, für die ich viele vergangene Schmerzen und Wüte im Nachhinein gerne ertragen habe. Ich kann beinahe für einiges Verzeihen. Und dennoch weise ich immer darauf hin, das wir als Menschheit den Fragen an der Schwelle zum Transhumanen Dasein seltsam anämisch gegenüberstehen.

      • Katharina sagt:

        (dazwischen warten einige Teile auf freischaltung)

      • Susi sagt:

        Katharina, eine sehr enge Freundin von mir steht auch vor einer solchen Entscheidung, weil sie und ihre Partnerin sich ein Kind wünschen. In der Diskussion wird aber immer wieder von der Idee abgekommen, sich den Vater im Freundes- oder Bekanntenkreis auszusuchen, weil die Beziehungskonstellationen zu nah und zu kompliziert werden könnten. Wie alt ist denn euer Kind? Und wie intensiv der Kontakt zum Vater? Kann so etwas nahezu reibungslos verlaufen?

      • Susi sagt:

        So spontan fand ich selbst mal, dass es für mich in Ordnung wäre, wenn mein Mann als Erzeuger einspringen würde. Als ich die ganze Geschichte jedoch detaillierter durchdachte und mir verschiedene Eventualitäten ausmalte, war ich plötzlich wieder verunsichert.

      • Katharina sagt:

        Susi: „Wie alt ist denn euer Kind?“ Es sind Zwillinge, ein Junge und ein Mädchen. Sie sind nun etwas über 2 Jahre alt. Die Geburt war der 6. von Av, 5772. Sinnigerweise die Zeit von Parashat Devarim.

        „…wird aber immer wieder von der Idee abgekommen, sich den Vater im Freundes- oder Bekanntenkreis auszusuchen, weil die Beziehungskonstellationen zu nah und zu kompliziert werden könnten“
        Ich bin mir sicher, dass jedes Kind das Recht hat, seine Wurzeln, seine Herkunft, zu wissen. Wir dachten ursprünglich an die übliche anonyme Spende.

      • Katharina sagt:

        Aber die wirklich inständigen Bitten, und Argumente brachten mich zum Nachdenken. Nachdenken über meine eigenen Wurzeln, die ich erst als Erwachsene nachzuforschen begann. Als Kind wurden meine Wurzeln verheimlicht und was bekannt war von der einen Seite der Familie mit Ausgrenzung abgestraft. (Mütterlicherseits bin ich eine Sephardim und meine geliebte Mama war eine der in Europa herumfahrenden Roma.) Also war mir eigentlich bald klar, dass unsere Nachkommen das absolute Recht haben, alles über ihre Herkunft zu wissen. Und das heisst auch, zu wissen wer Vater ist.

      • Katharina sagt:

        Mich befremdete es auch, in den Katalogen von Cryobank rumzuschmöckern, wo nach diversen taxonomien und kriterien gesucht werden kann. In Kalifornien sind alle drei Spendeformen möglich, also anonym, anonym bis zum zeitpunkt, wo das Kind die Herkunft wissen will und eben ohne anonymität.

        Wenn ich mir sorgen mache darüber, ob und wie meine gene in die nachfolgende generation gelangen, so hat aber auch der spendende Mann dieses Recht. Wir können also eine solche person suchen, kontaktieren und fragen, ob für ihn die teilhabe an dieser form von familie etwas bedeutet, oder nicht.

      • Katharina sagt:

        Wir schafften damit die möglichkeit, nein zu sagen, oder eben es zu bejahen.

        Die frage der nähe war immer klar mein biographisches Problem. Aber ich kann deswegen nicht verwehren, wenn wir schon Kinder wünschen, dass alle beteiligten erwachsenen dazu ja sagen und das kind weiss, wer zu seiner ankunft hier beitrug. So fremd dies vielleicht tönt, so denke ich doch, dass sowohl das weibliche, als auch das männliche Prinzip wirkungsfeld des kindlichen gedeiehsn sein muss. Ich persönich musste mich mehr dahin zu bewegen als andere sich zu mir.

      • Katharina sagt:

        Kompliziert ist es nur, wenn versucht wird, eine der beteiligten parteien auszugrenzen. Ich für mich möchte jedenfalls nie vor der situation stehen, wenn eines unserer kleinen fragt, wer den nun der papa war und ich sagen müsste: Katalognummer 123. Ich meine: Wer spendet, muss gewillt sein, Teil einer solchen Familienkonstellation zu sein: zwei Mütter und ein Vater. Einspringen als Spender und basta gilt für mich nicht. Das bedeutet nicht, dass der Vater in einer triadischen oder polyarmorischen Beziehung sein soll, sondern es geht um Nachkommenschaft und den willen,

      • Katharina sagt:

        diese in dieser Form gedeihen zu lassen.

        Ob es weise ist, den Spender im Freundeskreis zu suchen, kann ich nicht beantworten. Ich denke eher nein, weil lesbische Beziehungen es oft an sich haben, dass der männliche Freundeskreis einmal Teil einer verflossenen Beziehung war, oder eine geheime Liebschaft. Das kann volatil sein. Deshalb vielleicht der Rat in Deinem Freundeskreis, Susi, das eben nicht zu machen. Sicher ist auch die rechtliche Situation in der Schweiz anders als in Kalifornien. Was uns betrifft, verwendetet ich etwa 30‘000 USD an Anwaltskosten im Aufsetzen von Trusts und Verträge

      • Katharina sagt:

        die regeln, was geschieht, wenn einem von uns etwas zustossen würde. Sprich, materiell sind sie sicher und die überlebenden haben erst Zugang, wenn ein solches Ereignis eintritt. damit ist treasure hunting vorgebeugt. die Schweizer Rechts Situation ist aber eine andere.

      • Katharina sagt:

        Tia. Der Papa war in Cryobank und einer, der seinen Vermerk auf nicht anonym setzte. Wir kontaktierten ihn, weil sein genetisches Profil eine Signatur hat, die selten ist und mit den Wurzeln meiner Mama zu tun hat. Ein Zufall, es gesehen zu haben, ein Zufall, dass er spenden wollte? Wie auch immer, aus der Kontaktaufnahme entstand etwas, das ich nie für möglich hielt. Ein Rapport. Syncrhone Empathie. Ich suche nach dem richtigen Wort und finde es nicht.

      • Katharina sagt:

        Er arbeitet in Stanford. Wir sind in SoCal. Die kleinen sind zu jung, um dort hinzufliegen, ausser wir fliegen mit. Meist fliegt er jedes zweite WE hierher. Einmal im Monat gehen wir alle zu ihm. Die wichtigen Feiertage verbringen wir zusammen. Meist hier, weil mein Haus genug gross ist, um alle zu beherbergen (auch die Eltern meiner Partnerin). Rechtliches (e.g. Schule) geschieht nur nach Einwilligung aller drei.

      • Susi sagt:

        Danke für die ausführliche Antwort, Katharina. Bei euch tönt es wirklich ideal, ein reiner Glücksfall.
        In der Schweiz sind diesbezügliche Möglichkeiten sehr eingeschränkt, man müsste sowas in Deutschland machen. Und bei einer Spende von der Samenbank darf das Kind m.W. erst mit 18 erfahren, wer der leibliche Vater ist. So etwas ist natürlich problematisch. Das wäre ein Grund, warum ich meinen Mann vorgeschlagen habe, weil das Kind dann eben auch einen ihm bekannten Vater hätte. Aber wie du auch sagst, können freundschaftliche Verknüpfungen die Situation sehr komplizieren. Schwierig, wirklich.

  • Dani sagt:

    Was für ein seltsamer Text. Einige Dinge haben in dem Text doch gar nichts mit Vater oder Mutter zu tun, sondern mit Genetik der Mann und Frau. Bei einigen Dingen ist es fucke egal, ob man ein Kind hat oder nicht – Grau werden beide Geschlechter. Aber immer toll finde ich es als Mann auch nicht. Es hat schon Vorteile. Kann nichts dafür dass ihr aus eurer Sicht die Arschkarte der Evolution gezogen habt. *schulter zuck* Anstatt in gewissen Dingen ein Geschenk zu sehen, mault ihr unetwegt rum. Pain in the ass!!!

  • Hotel Papa sagt:

    Ich wäre manchmal schon gern nicht unbedingt Mutter, aber Frau.

    * Ich hätte mehr Lebensoptionen. Homemaker zu sein wäre ein akzeptierter davon, für den ich mich nicht schräg anschauen lassen müsste.
    * Wenn ich den Chef nach Teilzeit fragen würde, fiele der nicht zuerst einmal aus allen Wolken.
    * Dass ich keine Karriere in der Teppichetage gemacht habe könnte ich anderen in die Schuhe schieben.
    * Im Kuhhandel, denn man Liebe nennt, würde es genügen, ein paar Hinweise fallen zu lassen. Ins kalte Wasser springen und X Körbe abholen müssten andere.

    • Hotel Papa sagt:

      * Ich hätte einmal im Monat für ein Paar Tage einen Freibrief dafür, mich unmöglich zu benehmen.
      * Übers andere Geschlecht herzuziehen wäre nicht geächtet sondern gesellschaftlich akzeptiert. In gewissem Kontext geradezu erwartet.
      * Dito wenn ich den Körperbau eines spezifischen Exemplars kommentiere.
      * Meine lipoformes ekundäres Geschlechtsmerkmal wäre nicht ein Bierbauch, sondern etwas, das das andere Geschlecht attraktiv findet.
      * Dass ich keinen Militärdienst geleistet habe, hätte mich nicht Zehntausende von Franken gekostet.

    • Hotel Papa sagt:

      Axo. Nummer 10 hätte ich beinah vergessen.

      Achter Schöpfungstag. G0tt geht ausgeruht durchs Paradies, hat eine Migros-Tüte dabei. Er hat noch Reste zu verteilen. Das Zebra bekommt seine Streifen (es war vorher langweilig weiss). Der Löwe bekommt seine Mähne, usw.

      G0tt Vater kommt bei Adeam und Eva vorbei. “Ich habe noch Reste zu verteilen, es darf sich jedeR etwas aussuchen. Ich habe hier z.B. …. (guckt in die Tüte) “die Fähigkeit im Stehen zu pinkeln.”
      Springt der Adam auf: “Ich will das! Ich will das! Sooooo praktisch! Feldarbeit und so. Einfach hinter den Busch und laufen lassen!”

      • Hotel Papa sagt:

        Den zweiten Teil frisst irgendwer. Vielleicht taucht er ja noch auf.

      • Carolina sagt:

        Also hallo, wie geht jetzt der Witz? Immer diese c…..teaserei – eigentlich ja angeblich eine ach-so-weibliche Angewohnheit 🙂

      • Hotel Papa sagt:

        Das musst Du wohl Newsnetz fragen. Die haben inzwischen 3 Varianten vom Schluss…

      • Carolina sagt:

        Ist wahrscheinlich eine S**erei, oder? Bitte sofort freischalten!!!!!

      • Carolina sagt:

        Meine Antwort ist jetzt auch geschluckt worden, weil ich vermute, dass Dein Witz ein grunztierisches Element hat….:-)

      • Hotel Papa sagt:

        Hat er. (Wie nicht.) Aber eigentlich habe ich das getarnt. *shrug*

      • Hotel Papa sagt:

        Und warum ächten wir eigentlich diesen Lebensbereich in dem wir ihm ein so hässliches Attribut geben?

      • Carolina sagt:

        Welches Attribut meinst Du? Das grunztechnische? Finde ich auch ziemlich albern……

      • Hotel Papa sagt:

        Ich versuchs nochmal:

        Adam: „Ich will das!“
        G0tt Vater schaut Eva fragend an. Sie: „Wenn der Adam das unbedingt will, dann soll er das bekommen.“
        Also, Adam bekommt die Fähigkeit, im Stehen zu pinkeln.

        Schaut G0tt Vater in seine Tüte: „Was haben wir denn da noch?

        „OH! Mehrfachen Orgasmus!“

      • Hotel Papa sagt:

        Ich glaubs nicht. Das gut baseldeutsche Wort für Einkaufstüte (oder auch für eine Schränzende Blaskapelle) ist bei Newsnetz ein Unwort…

    • plop sagt:

      Haha, wenn es einer der Papabloggerlis schafft, Ihre Kommentare zu toppen, dann gebührt dem Respekt…

      Danke jedenfalls für Ihren Beitrag!

  • Michael sagt:

    Männer mit Tragetuch? wäääh voll peinlich und schlicht lächerlich! Meist in Kombination von ungewaschen, lächerlicher Gesichtsbeharrung und T-Shirt mit Stoffdrucken. Wir lachen uns jeweils schief ab solchen „Männern“. Da wird jedeM sofort klar, wer zuhause die Hosen an hat.

    Sonst: Super Artikel. Ich hoffe sehr für unsere Frauenwelt, dass sich viele der beschriebenen Punkte (insbesondere die mit dem Thema Beruf) sich rasch in Luft auflösen.

    • Hotel Papa sagt:

      Stereotype much?

      Hochzeitsnacht. Er zieht seine Hosen aus. Fordert sie auf, hineinzusteigen. „Fällt Dir etwas auf?“
      Sie: „Ja, sie passen nicht!“
      Er: „Siehst Du, so ist das bei uns. ICH habe die Hosen an. Das steht Dir nicht zu!“
      Sie zieht ihr Höschen aus. Fordert ihn auf, hineinzusteigen. „Fällt dir etwas auf?“
      Er: „Ja, ich komm nicht rein!“
      Sie: „Siehst Du, so ist das bei uns. Wenn Du Deine Einstellung nicht änderst, bleibt das so!“

      (Der Witz¨überlebt die Übersetzung aus dem Englisch nicht hundertprozentig. ‚Getting into someones pants‘ ist eine Stehende Wendung für you know what.)

      • Hotel Papa sagt:

        Axo. Nummer 10 hätte ich beinah vergessen.

        Achter Schöpfungstag. G0tt geht ausgeruht durchs Paradies, hat eine Migros-Tüte dabei. Er hat noch Reste zu verteilen. Das Zebra bekommt seine Streifen (es war vorher langweilig weiss). Der Löwe bekommt seine Mähne, usw.

        G0tt Vater kommt bei Adeam und Eva vorbei. „Ich habe noch Reste zu verteilen, es darf sich jedeR etwas aussuchen. Ich habe hier z.B. …. (guckt in die Tüte) „die Fähigkeit im Stehen zu pinkeln.“
        Springt der Adam auf: „Ich will das! Ich will das! Sooooo praktisch! Feldarbeit und so. Einfach hinter den Busch und laufen lassen!“

    • Susi sagt:

      Tja, Michael, Männer mit Tragtuch haben wohl einfach einen genug Grossen und müssen nichts kompensieren…

      • Franziska sagt:

        Ich frage mich ob sie sich vorstellen können, dass gewisse Männer sich auch nach Nähe mit ihren neugeborenen sehnen können. Wir sind kein alternatives Paar und mein Mann hat es jeweils trotzdem genossen den kleinen im Tragtuch zu tragen. 1) für sich selbst, weil er nicht 9 Monate Zeit hatte um eine Beziehung zum Kleinen aufzubauen und 2) manchmal auch für mich, um freiwillig mir ein bisschen Abstand zu gönnen, den ich als stillende Mutter manchmal gebraucht habe. Doch eins war bei uns klar, mein Mann muss nicht, wenn er nicht will und hat es sehr gerne getan.

      • Susi sagt:

        Ja, mein Mann hatte unsere Tochter auch immer im Tragtuch, zum Beispiel wenn er einkaufen ging und die Hände für die Einkaufstaschen frei haben musste 😉

      • Hotel Papa sagt:

        Tragtuch handfrei habe ich irgendwie nie geschafft. Jedenfalls nicht mit dem Sohn. Der war ein Fägnäscht.

      • Susi sagt:

        Ja, meine Tochter hing auch mal so richtig in den Seilen, als mein Mann heimkam, sah übel aus, uiui. Aber wenn man das elastische Tuch eng bindet, sollte es gehen.

      • Sportpapi sagt:

        Tragtuch? Wos doch Ergo Carrier gibt, die viel bequemer und einfacher sind (und in denen man nicht so schwitzt!

  • 13 sagt:

    Ich hatte ehrlich Angst, als ich den Titel sah: Nicht schon wieder irgendwelche Rollenklischees? Aber es ist herrlich geschrieben und zu 100% korrekt, trotz des lustigen Tons. Sehr gelungen.

    • Felix Stern sagt:

      Wollen Sie uns m letzten Blog nicht weiss machen dass sda keine Charakterunterschiede geben darf zwischen Männern und Frauen? Oder darf es die nur dann nicht geben, wenn man feststelt, dass Frauen als Chefs nicht wirklich taugen?

      • 13 sagt:

        Warum? Das was oben geschrieben wurde, hat nichts mit Charakter des Einzelnen zu tun. Sondern entweder a) tatsächlich mit Biologie (sogar ich gebe zu, dass nur Frauen Kinder austragen, gebären und stillen können;-)) oder b) mit Erwartungen/Vorurteilen der Gesellschaft und dem stimme ich zu. Ich habe eher genau so Sachen erwartet, wie „Als Papi ist man locker drauf und Mamis nehmen eh alles ernst“ oder „Als Papi muss man sich nicht zwischen Familie und Karriere entscheiden“ und wurde positiv überrascht.

      • Felix Stern sagt:

        Dann haben Sie aber die Punkte 6 und 10 übersehen. Welche Fragen man sich anhören muss und welche nicht, ist lediglich für Frauen interessant oder für Leute, die selber nicht einschätzen können, was richtig ist und was nicht. Als Mann kann man so etwas weder als Vor- noch als Nachteil interpretieren. Und die Nr. 10 spielt doch nur auf Charaktereigenschaften an. Männer nehmen die Dinge locker, Frauen machen auf Perfektionismus, betreiben üble Nachrede oder machen sich Sorgen, wer wie über sie denkt.

      • 13 sagt:

        @ Felix
        Auch Punkt 6 ist eine gesellschaftliche Betrachtung. Die Autorin sagt nicht: „Der Vater muss sich nicht entscheiden“ sondern „Niemand sagt ihm, er muss sich entscheiden.“ Nr. 10 ist an der Grenze zugegeben. Ich würde es folgendermassen umschreiben: „Sitzt ein Vater mit dem Kind auf dem Spielplatz und füttert es mit einem Snickers, finde es alle toll, dass er auf dem Spielplatz ist, bei einer Mutter fällt eher die Ernährung auf.“ Ist wie mit dem Feierabendbier, Kind und Vater mit einem Bier: Mustervater, der das Kind mitnimmt. Mutter mit Kind und Bier: alkoholtrinkende Rabenmutter.

      • Felix Stern sagt:

        @13: Zu Punkt 6 „Niemand sagt ihm, er muss sich entscheiden.“ ist richtig. Das Argument ist: einem Mann ist es egal, ob ihm das jemand sagt oder nicht und Frauen machen sich da einen Kopf. Anders herum: dass es einem niemand sagt, sehe ich nicht als Vorteil, es ist mir egal. Punkt 10: Sitzt ein Vater auf dem Spielplatz und füttert ein Snickers, dann findet FRAU das toll. FRAU kritisiert den Snickers. Sieht ein MANN einen Mann auf dem Spielplatz, ist IHM das egal und der Snickers fällt IHM gar nicht auf. MANN und FRAU sehen da etwas anderes.

      • Franz Vontobel sagt:

        Wollen Sie uns m letzten Blog nicht weiss machen dass sda keine Charakterunterschiede geben darf zwischen Männern und Frauen?

        Wow! Charakter als Funktion des Geschlechts! Was der Felix Stern nicht alles weiss! Und was kann man alles anhand der Schädelform eines Menschen aussagen? Oder aufgrund seiner Hautfarbe? Da wissen sie doch sicher auch einiges darüber! 😀

      • Felix Stern sagt:

        Unterschiedliche Verteilung der Charaktereigenschaften bei den Geschlchtern ist Stand der Forschung. Die Form und Struktur des gehirns ist bei den Geschlechtern unterschiedlich, ebenso die Verteilung der Hormone. Das ist nicht wirklich neu, tut mir leid, Vontobel, wenn Ihnen keine Bildung vergönnt war. Sehen Sie hierzu:

        https://www.youtube.com/watch?v=9bTKRkmwtGY

        Dann werden Sie sehen, dass der Harvard-Professo, der die Unterschiede der Geschlechter betont genauso wie ich in der gestrigen Diskussion feststellt, dass die Verteilung von Charaktereigenschaften teils genetisch bedingt sind.

      • Felix Stern sagt:

        Genauso wie 13 gestern argumentiert die Feministin in dem obigen Clip zuerst auch, dass die UNterschiede in den Charaktereigenschaften, die man immer und immer wieder misst lediglich ein Resultat unseres sozialen Umfeldes sind, nur um später einräumen zu müssen, dass der genetische Unterschied wohl auch eine Rolle spielen muss (was 13 gestern ja auch festgestellt hat). Aber eben: differenzierte Betrachtung der Fakten ist Ihnen leider nicht gegeben. Dafür kommen die blöden Sprüche recht locker. Das ist ja auch schon was.

  • Jeanclaude sagt:

    Im Westen nichts Neues. Wieso nicht einen Artikel bringen „10 Gründe, warum ich nicht Mutter sein will“? (mit den selben Gründen). Oder, „10 Gründe für eine Adoption inklusive Haushälterin und Nanny“?

  • Jost Müller sagt:

    Mir kommen die Tränen!

  • Felix Stern sagt:

    Und warum wollen dann immer weniger Papi sein? Ganz einfach: Das schweizer Eherecht. Der Rest, wie oben beschreiben, passt schon.

  • Hans Weder sagt:

    Weitere Vorteile als Erzeuger:
    1. Schwangere fährt betrunkenen Pappi von allen möglichen Festlichkeiten sicher nachhause.
    2. Wochenbett – grossartig! Best time of my life – Mutti weg,jeden Abend Nutten und Black Jack.
    3. Möglichst lange stillen lassen – dann ist mit Ohrstöpseln tiefer und erholsamer Schlaf garantiert.
    4. Pappi schafft die Kohle ran, Pappi sagt was geht – klappt immer, da gibt es kein Gegenargument.
    5. Von anderen Pappis beneidet werden, weil deine Frau NICHT fett ist und weil deine Frau KEINE praktische Kurzhaarfrisur trägt und NICHT zur geschwätzigen Primarlehrerin mutiert.

    • ina müller sagt:

      So ein blöder Kommentar, machen Sie sich auf den Shitstorm gefasst. abgesehen von Punk 5, HAHA! Praktische Kurzhaarfrisur, genau!

      • Hans Meister sagt:

        Oh… was sehe ich denn da? Hören Sie genau hin Frau Müller… da ist… nichts! Kein Sturm. Einfach eine Meinung, wie die obige auch. Und zum Thema: Sie sind eine Frau, ich bin ein Mann. Das können wir wohl beide nicht ändern. Müssen wir aber auch nicht.

    • Carolina sagt:

      Ach was, einen Shitstorm ist das verbiesterte Geschreibsel nicht wert. Nur eine Frage: Ihre schlanke, langhaarige, schweigende Superfrau nennt Sie Pappi? 😉

    • Susi sagt:

      Ist glaub nicht so ernst gemeint, diese Liste, oder?

      Das mit dem Klischee der mutierenden Frau finde ich aber mal wieder etwas sonderbar. Ich hab zwar meine langen Haare behalten, aber geschwätzig war ich schon immer, dazu brauchte ich keine Schwangerschaft…

  • Gregor sagt:

    Ausgesprochen amüsant zu lesen wie sich eine Frau die Vaterrolle vorstellt. Ich als 30 Jähriger Schweizer kenne keinen einzigen Grund warum ich gerne Vater wäre. Ich habe mir das jahrelang überlegt und trotzdem finde ich keinen.
    Ich bleibe lieber alleine.

    • ina müller sagt:

      Aber für den Fall der Fälle lesen Sie hier schon mal eifrig im Mamablog mit…….!

      • Halima sagt:

        Nein, es bestätigt nur den Wunsch kinderlos (aber nicht unbedingt alleine) zu bleiben.

      • Gregor sagt:

        @ ina müller
        Mein Interesse ist nicht familiärer sondern soziologischer Natur.
        Ja, ich finde den Mamablog hochinteressant und bin mittlerweile tatsächlich schon seit Jahren ein eifriger Leser.
        Allerdings nicht aus den Gründen die Sie vermuten. 😉

    • Muttis Liebling sagt:

      30 Jahre, soziologisch interessiert, Nichtvater. Das klingt wie Goldschmied mit Vorschlaghammer.
      Es gibt nur einen Grund, Vater zu sein, einen indirekten. Ist man es nicht, bleibt man ein sozial Behinderter.
      Eltern sein, ist keine Leistung, kein Positivum, es ist die soziale Nulllinie. Ab Elternschaft gehört man vollständig zur Menschheit.

      • Gregor sagt:

        Ja ja, lieber Herr. Ihr Kommentar verrät einiges über Ihre Weltanschauung. Jetzt ist mir auch klar warum Sie sich Muttis Liebling nennen. Nur schon das Sie andersdenkende als sozial Behinderte hinstellen spricht Bände.
        Ihre Argumentation ist dermassen daneben, dass ich mich nicht weiter dazu äussere.

      • Irene feldmann sagt:

        Das ist das TOLLE hier im mams-Paps Blog, jeder ist dabei, auch die die draußen stehn…..:)

      • Claudia sagt:

        Die Nulllinie zerstört auch mit der Überbevölkerung unsere Erde.

  • Pascal Meister sagt:

    Ein Artikel nach dem Motto „das Gras ist auf der andern Seite grüner“… Ja, natürlich hat die Autorin in den meisten Punkten Recht, und es gibt viel Raum für Veränderungen. Aber auch Väter könnten sich wünschen, Mutter zu sein: beginnen wir nur mal mit der Restunsicherheit, überhaupt der Erzeuger zu sein. Falls – wie in den meisten Fällen – eine Trennung von der Mutter ausgeht, kann sie die Kinder behalten. Fast immer. Wer eine Zeit lang Hausmann sein möchte, ist beruflich ziemlich weg vom Fenster, meistens. Und man braucht sich laufend hinterfragen, ob man die Kinder immer korrekt anfasst…

  • Remo Wyss sagt:

    Da werden jetzt viele sagen: nein, bitte nicht schon wieder – aber gleichwohl:
    Ich wäre lieber Mutter – die genannten Nachteile nähme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür nicht zwei Jahrzente lang in der ständigen Angst leben müsste, beim nächsten Streit mit dem anderen Elternteil meine Kinder zu verlieren. Wenn ich jederzeit einfach sagen könnte: ich will jetzt mein Leben lang nicht mehr arbeiten, und niemand fände das unverantwortlich, und vor allem: der andere Elternteil müsste das aufgrund gesellschaftlicher Erwartungshaltungen einfach so akzeptieren, wenn ich das für mich entscheide.

    • Carolina sagt:

      Bitte, nicht schon wieder!

    • Leserin sagt:

      Sie wurden wohl zwangsverheiratet und hatten keinerlei Mitspracherecht bei der Partnerwahl. Oder aber Ihnen fehlt jegliche Menschenkenntnis.

      • Claudia sagt:

        Ich finde man muss auch die Ängste der Männer ernst nehmen und nicht mit „nicht schon wieder“ abtun. Welche Frau will schon 100% arbeiten während der Mann Zuhause bleibt? Ich kenne keine einzige, die das tut; auch nicht nach der Stillzeit. Genau das wäre aber die Gleichberechtigung, welche wir Frauen immer wieder einfordern.

      • Sportpapi sagt:

        Danke, Claudia. Mit dem ständigne „selber schuld“ wird die Diskussion schwierig.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Nur fünf graue Haare? Wär da nicht mal ne Nachzählung fällig? 😉 Gut geschrieben, die wackelnden Eierstöcke gefallen mir sehr- der Wackelfaktor wird mit zunehmendem Männer-babytragetuch-vorkommen wohl leider abnehmen…, ansonsten wart ich nun gespannt auf eine Entgegnung des Mittwoch-Teams „warum ich gerne Mutter wäre“.

  • Martin sagt:

    Ein weiterer Grund, eine Frau kennt nicht die Papiphase. Es gibt nichts besseres, als wenn die Tochter Papi fuer den unumstrittenen Superstar haelt. Ich kann machen was ich will, alles ist super und toll fuer sie. Du kommst heim, die Sonne geht auf, du spielst irgendwas und alles ist ok fuer die Kleine.

  • Thomas Bollinger sagt:

    Für die wirklich grossen Probleme des Elternsein spielt es keine Rolle, ob Du Vater oder Mutter bist.

  • niNa sagt:

    Ich wär manchmal auch lieber Vater aus genau diesen Gründen, nur als Vater hätte ich nie so intensiv Leben in mir wachsen gespürt, hätte nie die unglaublich überwältigende körperliche Kraft während der Geburt erlebt und würde darum letztendlich wahrscheinlich um diese emotionale (Grenz-)Erfahrung ärmer all die Vorteile des Vaterseins geniessen müssen – da bleib‘ ich lieber die Mutter, die ich nunmal bin, und lass das wäre-hätte-würde…

    • Mike sagt:

      Ich bin auch davon überzeugt, dass es viel besser ist dass Frauen gebähren, sonst würde die Geburtsrate drastisch senken :o) Die meisten Männer würden es ausserdem wohl eher als ekelhaft oder als Horror empfinden wenn etwas lebendiges im eigenen Bauch wachsen würde Ich auf jeden Fall.

      • Franz Vontobel sagt:

        Yup, geht mir ähnlich. Wir haben ja alle „Alien“ gesehen… 😀

      • Greatsheep sagt:

        Oje was für ein Gesülze; ganz der 08-15-Hollywood-Style und anschliessend der anbiedernde „Mann“. Meiner Frau ekelte wegen der Schwangerschaft bloss vor Frauen die ihr dann so Zeugs labern, von „überwältigende Gefühle ,,, höhere Bewusstseinsebene.. “ all den ganzen Bla, Bla den scheinbar eine Schwangere zu einem höheren und besseren Menschen transzedieren sollte. Sie und mich nervte dann auch all die Verallgemeinerungen, dass JEDER Mann Probleme bei der Geburt haben MUSS. So Bullshit-Gelabere im Stil von „nachher kannst du deine Frau nicht mehr begehren oder „hast Probleme beim Sex“. Uahhh!!

      • 13 sagt:

        Ich würde mich auch ekeln, wenn da irgendetwas lebendiges in meinem Bauch wachsen würde. Aber das, was ich nun zum dritten Mal trage, ist in Kind und nicht einfach etwas. Und da bin ich ehrlich gesagt zu beeindruckt vor den Leistungen meines Köpers, um Ekel zu empfinden, denn es ist ein Wunder. Ekelhaft finde ich ähnlich wie greatsheep Frauen, die jeden Vorgang gross zelebrieren (man kann jetzt aus der Plazenta ein Bild daraus anfertigen…) oder Leute, die das Gefühl haben, über alles im Einzelnen sprechen zu müssen. Schwanger oder nicht, meine Verdauung und mein Beckenboden sind privat!

      • pula sagt:

        @13: Was soll daran ein Wunder sein? Das Leben hatte Milliarden Jahre Zeit, die Säugetierbiologie zu entwickeln. Das Kind nutzt nur eine der weit verbreiteten Strategien in der Natur aus, nämlich die des perfekten Parasiten: Er überlistet den Körper der Frau mit der Produktion von Hormonen, damit er nicht ausgestossen wird, saugt den Wirt (die Mutter) bis an die Grenzen aus, sorgt aber dafür, dass der Wirt überlebt, weil es sonst sein eigener Tod wäre.
        Erst, wenn es gar nicht mehr anders geht, verlässt das Kind den Körper.

      • bea sagt:

        Ich als Frau konnte während der Schwangerschaft erstmals nachvollziehen wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, Alien-Filme zu drehen.

    • Silvia sagt:

      @Mike: Ekelhaft und Horror? Da sehen Sie, mit welcher Brille Sie Schwangere betrachten. Männer wie Sie sind der Grund für Artikel wie diese.

      • Mila sagt:

        Ich finde den Artikel super. Bin eine Frau und finde den Gedanken daran, dass ein Lebewesen 9 Monate in meinem Bauch wächst wirklich Horror. An die ‚bewusstseinsverändernde‘ Geburt will ich garnicht denken. Und jetzt bitte keine Sprüche wie ‚du bist einfach noch zu jung‘ oder ‚hast halt noch nicht den richtigen gefunden‘. Nein, bin weder zu jung noch hab ich bis jetzt nur Arschlöcher kennen gelernt.

      • mila sagt:

        Das mit der Gross-/Kleinschreibung hat wirklich sein Gutes. Ich habe jedes Verständnis für Frauen, die keine Kinder haben wollen – ich gehöre auch dazu. Und die ewig gleichen Sprüche müssen tatsächlich nicht sein.

        Aber in diesem Zusammenhang von einen ‚Horror‘ zu schreiben, scheint mir doch etwas übertrieben. Gerade wenn man augenscheinlich selbst das Ergebnis eines solchen ‚Horrors‘ war.

  • Lea sagt:

    Ein lustiger und erfrischender Artikel- danke Frau Meier für dieses Lesevergnügen.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Habe es schon oft erlebt, dass eine Frau unbedingt Kinder wollte und der Mann nicht. Weil die Frau trotzdem unbedingt Kinder wollte, gab der Mann ihr zu liebe nach, nachdem ausgehandelt wurde, dass sie dann aber auch den Hauptteil der Pflege übernimmt. Ich finde, wenn eine Frau schon unbedingt Kinder möchte, sollte sie auch die Hauptpflege übernehmen, oder sonst halt verzichten. Aber nein, sie wollen unbedingt Kinder und verlangen noch vom Mann, dass er zurücksteckt damit sie den 5 und das Weggli haben, obwohl sie ja unbedingt Kinder wollte und er nicht.

    • Freitagmorgen sagt:

      Kenne eher den umgekehrten Fall: er will unbedingt Kinder – sie nicht – aber sie soll sich hauptsächlich darum kümmern und sein Leben weitergehen wie bisher.

      • Mike sagt:

        @ Freitagmorgen: Mal kurz auf den Punkt gebracht – dann ist er ein (altmodisches) A-loch und Sie ein Dümmerchen!
        Die Frau kann immer noch zu 100% selbst bestimmen ob Sie schwanger werden will oder nicht.

    • Eveline sagt:

      Das hat jetzt aber nicht viel mit dem Artikel zu tun… Sie verallgemeinern hier eine Situation, die es – hoffentlich – nicht allzu häufig gibt. Ich bin der Meinung, dass man sich einen anderen Partner suchen muss, wenn man unbedingt jetzt und in dem Moment Kinder haben will und der Partner halt nicht.
      Mal abgesehen davon kann man mit Kindern nie den 5er und das Weggli gleichzeitig haben. Ausser vielleicht man heisst Roger Federer und kann sich pro Kind 2-3 Nannys leisten 🙂

    • 13 sagt:

      Kinder zu haben, ist eine weitreichende Entscheidung für jeden! Das bedeutet, dass man absolut verantwortungslos ist, wenn man einfach Kinder bekommt, dem anderen zu liebe. Sich vorher über die Aufgabenteilung unterhalten, ist sicher sinnvoll. Aber wenn man zum Kind ja sagt, dann gibt es später ein „Ich wollte das gar nicht“ nicht mehr. Dann muss die Verantwortung getragen werden und zwar von beiden. Jeder, der das nicht kapiert, sollte wirklich (noch) keine Kinder bekommen, aber leider gibt es dafür ja keinen Führerschein.

      • Martin Frey sagt:

        @13: Ist wohl das einzige wofür es in der CH weder eine Ausbildung, Kenntnisse noch einen Führerschein braucht…
        Sonst ist ja vom Hund übers Töffli bis zum Motorboot alles bestens geregelt. 🙂

      • 13 sagt:

        Ich bin sicher, es würde eingeführt werden, wenn die Umsetzung nicht so schwer wäre…staatlich verordneter Keuschheitsgürtel? 😉

      • Carolina sagt:

        Absolut verantwortungslos? Sehe ich überhaupt nicht so – ich behaupte mal, dass in der Mehrzahl der Fälle, wie das früher übrigens oft der Fall war, das Kind dann halt da ist, allerdings nicht zum Mittelpunkt der Welt hochstilisiert wird. Meine erste Schwangerschaft habe ich deshalb ‚behalten‘, weil mein Mann mir eine Abtreibung ausgeredet hat – die beste Entscheidung meines Lebens! Ueberhaupt setze ich mich dafür ein, dass nicht alles durchzuplanen ist – ich sehe sehr viele Menschen (zugegeben: professioneller Tunnelblick), die bei einer Abweichung der Lebensplanung zur Panik neigen. ‚Es

      • Carolina sagt:

        /2 darauf ankommen zu lassen‘ gilt ja oft genug schon als fast fahrlässig, dabei sind oft genug die Menschen, die sich auf das Abenteuer Leben einlassen, ohne schon alles durchgeplant zu haben, die flexibelsten und kompetentesten. Wie man in diesem Blog ja ab und zu sieht, sind diejenigen, denen das Leben gewagt hat, einen Strich durch die Rechnung zu machen, oft genug diejenigen, die aus diesem Loch kaum mehr herauskommen – auch weil sie sich in der Illusion gewiegt haben, was nicht sein darf, das nicht sein kann…..

      • 13 sagt:

        @ Carolina
        Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt: Was ich meinte ist, man ja gesagt, dann gibt es kein zurück mehr. So wie Sie es beschreiben, wollen Sie ja nicht zurück;-) Und ein ungeplantes Kind zu behalten ist nicht das Gleiche, wie absichtlich eins zu zeugen, um den anderen zufrieden zu stellen, wenn man selber sicher ist, keins zu wollen.

      • Carolina sagt:

        Die von mir betreuten Frauen, fast alle Ausländerinnen aus einem bestimmten Kulturkreis, bekommen und bekamen ihre Kinder ausschliesslich aus diesem Grund: weil es nach Verheiratung so üblich ist und erwartet wird. Da wird und wurde kein Gedanke daran verschwendet, ob man dem 3., 4. oder 5. Kind noch eine Perspektive bieten kann oder nicht……
        Ich habe lange anders gedacht, aber heute meine ich, dass jedes Kind, egal aus welchen Gründen gezeugt und auf die Welt gekommen, alle Hilfe und Unterstützung bekommen muss, die möglich ist. Und wenn die Eltern verantwortungslos und desinteressiert sind,

      • Carolina sagt:

        /2 muss (und gibt es auch) in unserem reichen Land Möglichkeiten geben, diese Kinder aufzufangen. Einen Hund anschaffen bzw ein Auto zu kaufen ist für mich immer noch etwas ganz anderes als ein Kind in diese Welt zu setzen – jedes einzelne muss, schon aus humanitären Gründen, willkommen sein und darf nicht (nur) als Gradmesser dafür dienen, wie verantwortungslos Eltern sein können. Das ist jetzt sehr off-topic, Verzeihung, aber es liegt mir sehr am Herzen!

      • Samira sagt:

        Wieso „Leider“?!?!? Wer sind Sie, dass sie zu bestimmen wagen, wer Kinder haben darf und wer nicht? Allein der Gedanke löst in mir absoluten Ekel aus – die Schweiz hat, was das betrifft sowieso eine unrühmliche Vergangenheit (Kindentzug, Kinder der Landstrasse, Zwangsterilisationen etc).
        Das Recht auf Familie ist nicht umsonst Teil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Artikel 16).

      • 13 sagt:

        @ Carolina
        Da sind wir wirklich völlig einer Meinung. Nochmals es geht mir wirklich nur darum: wer ein Kind in die Welt setzt, von mir aus, egal aus welchem Grund, hat die Verantwortung zu tragen und „ich wollte es nicht“ ist für mich kein Argument, um sich aus dieser zu stehlen. Dass wir es als Gesellschaft einem Kind gegenüber verpflichtet sind, diese zu übernehmen, wenn die Eltern es nicht können oder nicht wollen, ist selbstverständlich. Trotzdem werfe ich es jedem Elternteil vor, der sich raushält, dass man sich das früher hätte überlegen können. Nicht dem, wo das Kind willkommen ist.

      • 13 sagt:

        @ Samira
        Es war Ironie. Ich befürworte weder einen Elternführerschein, noch obligatorische Kurse etc. Nur erwarte ich von erwachsenen Eltern, dass sie sich gut überlegen, was sie tun. Und wer auf gar keinen Fall ein Kind will (nicht der, der es darauf ankommen lässt, aber eins wäre), dass er sich darum kümmert, keins zu bekommen. Und dass er die Schuld nicht auf jemand anderen schiebt.

      • Hans Hintermeier sagt:

        Habe mich etwas ungenau ausgedrückt. Die Väter wollten nicht unbedingt, oder um jeden Preis Kinder. Die Mütter schon (konnten sich kein Leben ohne Kinder vorstellen). Die Väter schauen nun schon gut zu ihren Kindern nur opfern sie dafür nicht ihre Karriere (sie sind aber trotzdem liebevolle Väter). Für die Mütter ist dies denn auch kein Problem, weil es so von Anfang an abgemacht wurde. Ich empfehle allen Männern sich mit der Frau bezüglich Karriere abzusprechen, bevor sie Kinder zeugen und sich in letzter Konsequenz halt als Samenspender zu verweigern.

      • Hans Hintermeier sagt:

        Habe mich etwas ungenau ausgedrückt. Die Väter wollten nicht um jeden Preis Kinder. Die Mütter schon (konnten sich kein Leben ohne Kinder vorstellen). Die Väter schauen nun schon gut zu ihren Kindern nur opfern sie dafür nicht ihre Karriere (sie sind aber trotzdem liebevolle Väter). Für die Mütter ist dies denn auch kein Problem, weil es so von Anfang an abgemacht wurde. Ich empfehle allen Männern sich mit der Frau bezüglich Karriere abzusprechen, bevor sie Kinder zeugen und sich in letzter Konsequenz halt als Samenspender zu verweigern.

      • Sportpapi sagt:

        Ich kenne allerdings Familien, deren Kinder völlig verwahrlost sind, die der Gesellschaft viel Arbeit geben. Und trotzdem haben die Familien praktisch im Jahresrhythmus neue Kinder. Ich weiss ehrlich gesagt, nicht, wie man damit korrekt umgehen soll.

    • Freitagmorgen sagt:

      @Hans Hintermeier: betrifft mich nicht persönlich, sondern Paare aus meinem Umfeld. Die Frauen haben sich aber inzwischen getrennt. Kinderlos;-).

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