Überlebensset für Mütter

Komme, was wolle: Eine Mutter geht mit ihren Kindern und dem voll bepackten Kinderwagen spazieren. (Bild: Flickr/swong95765)

Komme, was wolle: Eine Mutter geht mit ihren Kindern und dem voll bepackten Kinderwagen spazieren. (Bild: Flickr/swong95765)

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, vielleicht stecken Sie auch noch mittendrin: Mit kleinen Kindern zu leben, ist eine Materialschlacht. Vermutlich habe ich damals ziemlich übertrieben, vor allem wenn ich unterwegs war, aber ich wollte immer für alle Fälle gerüstet sein (was ich dann natürlich doch nicht war). Das gab mir Sicherheit.

Konkret hiess das: Kinderwagen, Bananen, Schoppen, Wasser, Kräcker, Windeln, Feuchttücher, Reservebodys, Sonnencreme, Reservesocken, Reservenuggis, Büechli, Jäckchen, Pflästerli, Fenistil, Bepanthen, geladenes Handy, Bargeld, Schminksachen, eine Handarbeit für den Fall, dass die Kleinen schlafen oder ich stundenlang auf einem Spielplatz sitzen würde. Dazu kamen Kuscheltiere und Kuscheldecken sowie irgendwelche Traktoren oder Gummiviecher, die aktuell unbedingt mit mussten. Ganz zu schweigen vom psychischen Rüstzeug wie Nerven aus Stahl, der Fähigkeit, stundenlang einer Schnecke beim Kriechen zuzusehen und ohne Schlaf zu überleben.

Es stimmt, ab und zu sehe ich mir heute Zwei-, Dreijährige an und kann nicht fassen, wie süss die sind und sehne mich einen Lidschlag lang nach dieser intensiven Zeit zurück. Aber dann muss ich nur einen Blick auf das Gepäck und die Aufgaben der Eltern werfen. Und schon freue mich wieder darüber, dass ich längst nur noch meine Handtasche brauche, um aus dem Haus zu gehen, egal ob mit oder ohne meine Kinder. Die ist wahrlich schon schwer genug.

Was mir von damals geblieben ist, ist die Überzeugung, dass es mir wesentlich wohler ist, wenn ich wenigstens daheim und mental ein gewisses Basic-Überlebensset für die nicht ganz souveräne Mutter bereit habe. Dazu gehören:

  • Kekse und Cracker für den häufigen, unangekündigten Besuch
  • ein Trostgetränk für Mutter (ändert immer mal wieder, im Moment ist es Schweppes Tonic)
  • ein guter Film
  • eine halbe Stunde freie Zeit, um abzuhören, was alles in der Schule passiert ist. Wird zwar oft nicht in Anspruch genommen, aber wehe, ich habe sie nicht zur Verfügung oder biete sie zu proaktiv an…
  • sieben Liter Fleckenspray
  • ein paar Erinnerungen an die Mathe- und Französischstunden von damals im Mittelalter, um im Bedarfsfall wenigstens die Aufgabenstellung bei den Ufzgi zu kapieren
  • Taschentücher für den Fall eines Nervenzusammenbruchs oder von Weltschmerz, bei wem auch immer
  • eine Extraportion Selbstbewusstsein, um gegebenenfalls zu kontern, dass ich mir Kritik gern gefallen lasse, aber nicht in jedem Ton
  • ein Stapel Comics für besuchende Kids, die nicht recht wissen, was sie mit sich selbst anfangen sollen, wenn ich sie nicht gamen lasse
  • ein paar Gramm realistischer Zuversicht, dass ich eines Tages nur noch das Puff von mir und meinem Mann aufräumen werde
  • ein paar Kilo naive Zuversicht, dass mich meine Kinder auch dann noch mit haufenweise Zärtlichkeiten bedenken werden
  • ein grosser Berg Liebe. Kann man immer und überall gebrauchen und ist ein guter Joker, wenn mal was von dieser Liste fehlen sollte

Und was brauchen Sie, um zu überleben?
Cheers!

58 Kommentare zu «Überlebensset für Mütter»

  • Näbenus sagt:

    Wir wohnten damals ohne Autozufahrt zum Haus,extrem stotzig. Mit Kinderwagen nicht machbar. Also: Rucksack für Einkäufe, Baby im Tragtuch, eine Windel plus Feuchttücher. beim Heimkommen: grösseres Kind an der Hand, Rucksack und Baby wie vorher. dazu noch eine Einkaufstasche und einen 10-Liter-Tutu mit Milch. So gings den Hoger hinauf. Ev. mit 2. Runde für den Rest der Einkäufe. Fitness war so inklu.Das ist ca.20 Jahre her…

  • roy sagt:

    Die spinnen die Schweizerinnen. Jetzt mal im Ernst

  • tina sagt:

    offenbar bin ich mal wieder die einzige mutter weit und breit, deren kinder sich in jede pfütze schmissen

    • tina sagt:

      ….und deren kinder eben eine stunde nach dem zmittag wieder hunger hatten (von wem sie das bloss geerbt haben).
      natürlich ist es möglich, einen nachmittag in nassen kleidern und mit hunger zu verbringen.

  • dres sagt:

    Ich hatte diese Materialschlacht nie. Und ich war und bin mit Junior überall von morgens bis abends. Früher war Windeln wechseln in der Apérobar meine Spezialität, jetzt mit vier Jahren ist er täglich beim Schnorcheln mit mir im Meer. Ich bringe diese zwei Beispiele absichtlich, damit sich die überforderten Mamis mal weniger wichtig nehmen…

    • Susi sagt:

      Ich war nie überfordert, dank meiner Liste 😉

      Wickeln 90 Sekunden im Stehen war auch meine Spezialität…

      • dres sagt:

        Also ich bin zum Wickeln manchmal sogar auf die Knie gegangen… Aber darauf bin ich nur dank meiner Liste gekommen;-)

      • Susi sagt:

        Ah, eine Liste mit Wickelpositionen?

      • Susi sagt:

        Mit „Stehen“ meinte ich natürlich, dass das Kind steht dabei…

      • dres sagt:

        Natürlich eine Liste mit Wickelpositionen plus sämtlichen Eventualitäten. Oder wurden Sie etwa nie angekotzt von einem Baby beim Wickeln? Ohne Tauchanzug ging da bei mir gar nichts… Und vom „Stehen“ sprechen wir jetzt besser nicht, das war beim Wickeln bisweilen auch hinderlich…

      • Susi sagt:

        Doch, ich wurde konstant angekotzt, meine Tochter war ein Speibaby… Eigentlich hätte ich auch noch Ersatzkleider für mich auf die Liste tun müssen (oder einen Schutzanzug), aber irgendwie gewöhnt man sich so an die Kotzflecken auf dem T-Shirt.

    • Sommertag sagt:

      Windeln wechseln in der Bar, schnorcheln im Meer.. Schön, aber ist das mit EINEM Kind eine besondere Herausforderung? Ich habe Zwillinge, mit einem alleine ist das meist wie Ferien…

  • Susi sagt:

    Ich hatte eine Excel-Liste mit den wichtigsten Items. Je nach Domizil und Wetter konnte man darauf dann bei verschiedenen Dingen ein Häkchen setzen..
    (Kam ganz toll an bei meinem Mann, die Liste – *Ironie off*)

    • Susi sagt:

      Hab grad meine alte Liste hervorgeholt, ich schmeiss mich weg, ich hatte ja echt einen Flick ab. Da hat’s sogar verschiedene Rubriken und dann unten die Artikel zum Ankreuzen! Für die Perfektionistinnen unter euch:

      1)
      ESSEN & TRINKEN: Thermoskanne gross, mittel, klein. Schoppen 330 ml, 260 ml, 120 ml, Schoppenwärmer. Milchpulver, Milchpulverlöffel. Wasserschoppen. Gläsli: Gemüse, Fleisch, Früchte, Müesli. Plastiklöffel, Litermass metall. Farmer, Kinderguetzli, Obst. Latz.

      • Susi sagt:

        2)
        KLEIDUNG: Hose lang, Hose kurz. Body langarm, kurzarm, ärmellos. Pulli. T-Shirt. Jacke. Kappe. Sonnenhut. Sonnenmütze. Kopftuch. Turnschuhe. Sandalen. Socken. Nuscheli. Badekleid. UV-Kleidung.

        3)
        WICKELN: Windeln, Wickelunterlage, Plastiksäckli, Feuchttüchlein, Babywaschlappen, Zinksalbe, Weledasalbe.

      • Susi sagt:

        4)
        SPIELEN: Bäbi, Auto, Hase / Aff / Bär / Schaf / Schwein. Büechli, Sändelisachen. Eugen. Schäfli Joh. Babyhandy. Düngerkübel. Ball.

        5)
        DIVERSES: Nasenspül-spray/ampulle. Sonnencreme SF50 / SF 25. Badetuch. Mandelöl, Decke, Nastücher, Feuchttücher.

      • Susi sagt:

        Man muss sich das nun als Excel-Liste zum Ankreuzen vorstellen…

        Schlimm, schlimm, ich weiss.

        Zu meiner Entlastung: Ich war damals so übermüdet, dass ich sowas brauchte. 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Das war für was? Mindestens vier Wochen Ferien?

      • Susi sagt:

        Nein, das war für jedes Mal, wenn ich mit der Kleinen unterwegs war, ev. auch nur einen halben Nachmittag 🙂

        Aber halt einfach eine Check-Liste, auf der ich nachschaute, was ich brauche. Ich nahm natürlich nicht alles mit, sondern nur eine Auswahl. Also nur eine Thermosflasche, zum Beispiel.

        Tönt wohl bitz zwanghaft, aber ich bin eben extrem chaotisch und vergesse immer alles, wenn ich keine Listen führe…

        (Ok, mein Mann hat ab der Liste auch den Kopf geschüttelt. Aber nur ein bitzeli, er liebt mich zum Glück trotzdem 🙂 )

      • Sportpapi sagt:

        Ich hätte ein bisschen fest den Kopf geschüttelt. Aber müsste mich ja nicht kümmern. Ich verstehs trotzdem nicht. Die gefüllte Wickeltasche an den Wagen, fertig.

      • Susi sagt:

        Aber man braucht nicht immer die gleichen Dinge. Manchmal Sonnencreme, manchmal nicht .Für kleine Reisen die kleine Thermoskanne, für grosse Reisen die grosse. Manchmal kurze Ersatzhosen, manchmal lange. Kein Grund, immer alles mitzuschleppen, oder?

      • dres sagt:

        Manchmal brauchts vor allem eine minimale Flexibilität.

      • Susi sagt:

        Im Ernst jetzt, ich hatte die Liste mal erstellt und dann ein paar Mal benutzt. Weiss nicht mehr, wie oft, aber allzu lang war das glaub nicht.
        Dann hab ich damit aufgehört, das Zeugs wieder vergessen und versehentlich dreckige Bodys und gebrauchte Wickelunterlagen eingepackt.

      • Susi sagt:

        Jaja, die Flexibilität, die hab ich schon, glauben Sie mir, dres 😉

  • Muttis Liebling sagt:

    Rückblickend war Musik das Wichtigste, was ich für meine Kinder brauchte. Händels Wassermusik hat die Beiden für 30 Min. beschäftigt, wenn sie gerade wegen Windpocken zu Hause waren und ich prüfungsbedingt lernen musste.
    Später war unsere Wohnung das Zuhause für alle Schulfreunde, die richtige Musik hören wollten, ob Händel oder Greatfull Death.

  • 13 sagt:

    Wobei wir eben wieder am Anfang stehen: Ich empfand es schon als viel zu aufwändig, den Kinderwagen mitzuschleppen. Wieder „ich“ und keine allgemeingütige Aussage;-)

  • Hermann sagt:

    Und was denken sie, hat meine älteste Schwester zur Hand gehabt, wenn sie uns Kleine hütete, wenn unsere Eltern auf dem Feld schufteten um ein paar Kartoffeln nach hause zu bringen? Aber das war 1947.

  • 13 sagt:

    Wer beschliesst, das Kind zu tragen und den Kinderwagen zu Hause zu lassen, tut sich automatisch einen Gefallen und lässt die Hälfte der Sachen zu Hause: Ich war irgendwann nur noch mit 2 Windeln, einen kleinen! Pack Feuchttücher, einer kleinen Sigg-Flasche und ein paar Trainerhosen in einer mittleren Grösse, die ich notfalls dem einen oder anderen Kind anziehen konnte, je nachdem welches gerade Ersatzhosen braucht, unterwegs. Dies hatte im Rucksack der Grossen Platz und das war’s dann. Kinderwagen sind gefährlich. Die verleiten geradezu dazu, viel zuviel mitzuschleppen.

    • Sportpapi sagt:

      Was ist daran gefährlich?

      • 13 sagt:

        Lassen Sie mich präzisieren: Wenn man den Anspruch, Wunsch hat, mit möglichst wenig auszukommen, möglichst unkompliziert unterwegs zu sein und möglichst wenig herumzuschleppen oder von mir aus zu schieben, dann ist ein Kinderwagen gefährlich, denn er verführt zum Gegenteil.
        Ich empfand es halt auch schon immer spannender ohne den halben Haushalt rauszugehen. Man lernt die Improvisation und hat Erlebnisse, die man sonst nicht hätte. Auch die Kinder. Sie erleben mal Kälte, Nässe, Hunger oder Langweile und den Weg dazu, das zu ändern. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Jedem das seine. Ich fand ja den Kinderwagen immer unglaublich unkompliziert, viel Platz, alles griffbereit. Meistens musste man ihn nicht einmal packen, denn das wichtigste war immer verstaut. Und dann in der aktuellen, eigentlich bereits vergangenen Phase, wo der 1-2jährige gerne zu fuss oder vor allem mit Bike oder Trotti unterwegs war (aber regelmässig nur einen Weg…), und dann doch in den Wagen sitzen konnte, das Trotti auf dem Dach.

    • Bernerin sagt:

      Genial! Werd ich auch mal so machen 😀 zudem stärkt Tragen die Armmuskeln. Ich kann ein 11kg Kind problemlos 3 Stunden tragen. Und dabei bleibt man eleganter ohne Wagen und Riesentasche.

      • 13 sagt:

        Eher wohl die Rückenmuskeln, wenn man richtig trägt.;-) Aber ja, es ist ein gutes Gefühl (v.a. für jemanden wie mich, der sonst nicht so sportlich ist), wenn man eine mehrstündige Wanderung mit einem 2j. am Rücken problemlos stemmen mag.

    • ina müller sagt:

      13, ich danke IHnen. Genau so werd ichs machen!

  • Etta Salsiccetta sagt:

    Also, manchmal frage ich mich schon, was es denn alles so braucht ausser Windeln, allenfalls ein Schoppen oder ein Stück Brot und eine Jacke bzw. einen Pullover. Man kann ja auch Gefundenes zu Spielsachen umfunktionieren (Tannzapfen, leere PET-Flaschen, allenfalls den Schlüsselbund) und zu essen gibt es 3-4 mal am Tag, aber dann richtig. Bei unserem Sohn geht das wunderbar und er ist zu den Mahlzeiten sehr hungrig, dazwischen aber nicht unbedingt. Schön wenig mitnehmen und etwas Phantasie, dann hat man leichte, kleine Taschen!

  • ina müller sagt:

    Hm. Mir schwant SChlimmes. Meine Freundinnen haben nach der Schwangerschaft alle ihre Handtaschen gegen riesige, grässliche „Wickeltaschen“ oder „Stilltaschen“ ausgetauscht, Schlimmstenfalls noch von Freitag oder so nem Outdoor-Laden. Bin grad hochschwanger und werde gefragt: „Hast du schon eine Wickeltasche“? Himmel, nein! Ich dachte immer, mit ein paar Windeln, einem Nuschi und einem Tierchen wäre alles gut? Passt doch überallhin?! Warum denn Cracker und eine halbe Apotheke?

    • miss_t sagt:

      @ ina: es gibt ganz tolle schicke und geräumige ledertaschen von cowboysbags, da passt auch n laptop rein, fürs büro, die tagung, das meeting, oder eben auch kinderkram;) cracker brösmeln zu fest, feigen und aprikosen getrocknet sind besser…

      • ka sagt:

        @ miss_t: feigen, getrocknete früchte hielt ich auch für eine gute Idee, biss die Kleine mit 4 die ersten löcher hatte. nun weiss ich es besser, war gift für die zähne, da der zucker und die säure eine unheilvolle alianz eingehen und die gedörrten früchte wunderbar in den zähnen kleben. 🙁

      • hippie sagt:

        vielleicht kennt ihr tupperware.. hahaha

    • Sportpapi sagt:

      Eine Wickeltasche passt perfekt an den Kinderwagen und bleibt idealerweise einfach ständig dort hängen. Ist bequem und man muss nichts umpacken, auch wenn mal jemand anderer das Kind betreut.

      • Lay D.D. sagt:

        Coole, günstige Wickeltschen auf mamarella.com Meine begleitet mich bereits mit dem 2. Kind und lässt sich prima an den Kinderwagen hängen. Papa hat eine „eigene“.

    • Etta Salsiccetta sagt:

      Eine Wickeltasche hatten wir nie. Ein Plasticsack für Windeln und Feuchttüchli und notfalls auch als Wickelunterlage reicht. Das passt unten in jeden Kinderwagen und man hat nicht so ein „Gebambel“ am Griff.

      • Jane Bissig sagt:

        Liebe Ina,

        was zu essen hilft oft gegen schlechte Laune, schlussendlich von allen Beteiligten. Solange sie von der Brust trinken erübrigt sich das natürlich. Ansonsten bin ich auch der Meinung: Leichtes Gepäck ist leichter!

  • Sylvie sagt:

    Ooooh, ich kenne das gerade aktuell. Habe eine 6 Monate alte Tochter und bis ich mal aus dem Haus bin, bin ich die Stilltasche 10 mal durchgegangen, ob ich auch wirklich ALLES dabei habe…. Am Schluss brauche ich doch nur 2 Sachen daraus, aber ich wäre für den Weltuntergang während des Spaziergangs gewappnet 😉

  • Anne sagt:

    Wie immer – voller Lebenslust und Humor auf den Punkt gebracht! Danke Frau Fischer!

  • Heidi sagt:

    Materialschlacht! Der ist gut! Unsere Kids sind jetzt grösser geworden aber Materialschlacht haben wir noch immer. Haus aufräumen und dann ganz schnell wieder Unordnung? Ja, das kennen wir auch. Sobald die Babysachen weg sind, kommen neue Dinge hinzu wie Bücher, Games, Computer, Skylanders, Kleider etc. …. Manchmal denke ich, wir platzen gleich aus allen Nähten oder müssen einen Anbau vornehmen lassen.

    Aber was wäre die Welt ohne unsere kids? Nicht auszudenken und ein perfekt durchgestyltes Haus ohne Kinder? Ein Horror.

  • Dani sagt:

    Danke! Es ist immer wieder beruhigend zu lesen, dass man nicht die einzige Familie ist, der es so geht… So machen wir also weiter und warten auf die Zeiten, in denen sich die Situation dann entspannt…

  • Sandra sagt:

    Liebe Andrea, ich weiss nicht, ob Du jeweils alle Kommentare liest, aber sollte es sein, dass Du über meinen stolperst:
    Herzlichen Dank!! Für diesen und alle vergangenen und hoffentlich noch viele zukünftige Beiträge. Du triffst IMMER den Punkt. Deshalb gehört für mich zum Basic-Überlebensset mein Laptop mit W-Lan, und Mamablog mit Andrea Fischer.

  • bebri sagt:

    Herrlich! Danke! Kann ich so nur unterschreiben.

  • Claudia sagt:

    der punkt mit dem puff lässt einen manchmal verzweifeln… das ganze haus aufgeräumt und geputzt und innerhalb von zwei stunden verteilt sich wieder das chaos… – aber in zehn jahren sollte das auch geschafft sein (sie sind beide jetzt neun jahre alt). NETTE LISTE!

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Was heisst da 2 Stunden?! Meine schaffen das also locker vom Hocker in 2 Minuten 😆 ;)!

    • Marlies sagt:

      Vergiss es. Es wird nur noch schlimmer. Ab ca.18 Jahren ist die Wohnung nur noch eine Schlaf- und Transitstation und man hat überhaupt kein Verständnis fürs Aufräumen, weil man ja nur zum Schlafen und Duschen zu Hause ist. Aber wehe, der Kühlschrank ist leer…..

  • Unser Vater sagt:

    Und was ist mit den «ganz souveränen» Vätern?

    • Jerome sagt:

      Die Männer, die ich kenne, machen es ebenfalls gemäss der 80:20-Regel. Plüschtier und Windeln sind wirklich wichtig, fast alles andere kann man mit Improvisieren oder ein paar Franken Münz abdecken. Aber ja, auch ich sehe diese rätselhaften Mütter mit „Gefechtspackung gross“. Für mich unverständlich. Wo doch der Mensch schon seit Mammut-Zeiten ein ausgesprochenes robustes, widerstandsfähiges und fehlertolerantes System ist, das auch mal eine halbe Stunde bei 2,5 Grad zu kaltem Wetter überleben kann …

      • Luise sagt:

        Haha. Ich frage mich auch immer, ob die auf dem Weg in die Ferien sind. Meine Kinder sind erwachsen, obschon sie unterwegs auch mal nichts zu essen kriegten oder 30 Minuten in nassen Hosen ausharren mussten. Aber heute muss eben alles „durchorganisiert“ sein.

      • Anja sagt:

        Ich schliesse mich den Meinungen an – was sollen diese Riesenpackungen Material, wo wir doch hierzulande fast an jeder Ecke ein Laden finden, der das eine oder andere anbietet? Meine Tochter ist gut jährig – und wenn ich einkaufen gehe (selbst zu Fuss mit dem Kinderwagen), dann habe ich – wenn überhaupt – ein Jäggli und allerhöchstens eine Ersatzwindel dabei. Viiiiiel gemütlicher, so ohne Balast!

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