Diese Termine dürfen Eltern nicht verpassen

Mamablog

Einer dieser Tage: Es gibt Daten, die muss man sich dick und rot eintragen. Foto: iStockphoto

Es war mein Fehler, ein wirklich ärgerlicher dazu. Ich hatte das Couvert zu den Rechnungen gelegt, die ich Ende des Monats bezahlen wollte. Vor vier Wochen dann der Schreck: Der Umschlag mit dem Anmeldeformular für den Schülerhort fällt mir in die Hände. Auf dem Formular steht klar und deutlich: Anmeldeschluss ist der 20. Juni. «Danach können wir dem Kind keinen Platz am Mittagstisch und im Hort garantieren.»

Ojemine! Das bedeutet, der Mittagstisch ist in Gefahr. Ich ärgere mich. Wie konnte ich bloss diese Anmeldefrist verpassen – handelt es sich doch für eine arbeitstägige Mutter wie mich um eine der wichtigsten Aufgaben des Jahres. Immerhin geht es um die Betreuung meines Kindes während der kommenden 12 Monate. Dessen Name steht nun tatsächlich auf einer Warteliste.

Es ist schon so Herausforderung genug, Familie, Job und Kinder miteinander zu kombinieren und aneinander vorbei zu organisieren. Verpasst man dabei noch eine Anmeldung für etwas, das einem das Leben erleichtern würde, ist das ziemlich blöd.

Deshalb, liebe Eltern und alle, die vorhaben, es zu werden: Versäumen Sie nur ja keine dieser wichtigen Anmeldetermine. Fristen wie die Abgabe der Steuererklärung oder das Vorführen des Autos sind Pipifax – sie lassen sich verschieben. Die folgenden hingegen nicht:

  • Geburt: Egal ob man im Spital, im Geburtshaus oder zu Hause mithilfe einer Hebamme gebären will – man muss die Geburt bis allerspätestens sechs Wochen vor dem errechneten Termin angemeldet haben. Das allerdings garantiert noch nicht zu 100 Prozent, dass man auch in der gewünschten Klinik gebären kann. Bei einer entfernten Bekannten von mir setzten die Wehen ein, doch das Spital bei dem sie sich angemeldet hatte, wimmelte sie ab. Die Geburtenabteilung sei proppenvoll. Die Klinik versuchte sie an ein anderes Spital zu vermitteln, aber auch dort: kein Platz. Nach einer wilden Fahrt durch den Kanton Zürich gebar sie in einem dritten Spital ihr Kind.
  • Krippenplatz: Heiss begehrt, insbesondere für Babys unter 18 Monaten, denn diese Plätze sind rar. Melden Sie Ihr ungeborenes Kind deshalb – so absurd es klingen mag – bereits im vierten Schwangerschaftsmonat schriftlich für einen Platz an. Eine zusätzliche Herausforderung ist, wenn Geschwister am selben Ort betreut werden sollen: Nicht immer findet sich für das jüngere Krabbelbaby auch ein Platz. Provisorische Anmeldungen bei zwei, drei weiteren Krippen sorgen für Entspannung. Kleiner Tipp am Rande: Am ehesten ergattert man einen Krippenplatz im August, wenn das neue Schuljahr beginnt.
  • Krankenversicherung: Melden Sie Ihr Kind schon vor der Geburt bei der Krankenkasse an – so sind Sie auf der sicheren Seite. Laut Gesetz müssen Eltern ihr Kind innerhalb der ersten drei Monate gegen Krankheit und Unfall versichert haben. Melden Eltern ihr Kind verspätet an, entsteht eine Deckungslücke.
  • Zahnversicherung: Teure Zahnkorrekturen als Teenager? Eine Zusatzversicherung kann sich lohnen. Diese sollte man am besten kurz nach der Geburt abschliessen, weil viele Krankenkassen später eine zahnärztliche Untersuchung verlangen, bevor sie das Kind in die Versicherung aufnehmen.
  • Fussballclub: Okay, das klingt vielleicht wie ein Witz. Und nein, sie brauchen Ihr Kind nicht schon im vierten Schwangerschaftsmonat für regelmässige Balltrainings anzumelden. Aber: Fussball ist bei den Kids seit Jahren hoch im Kurs, und der Andrang auf die Clubs ist riesig. Spielt Ihr Kind mit nichts lieber als einem Ball, so melden Sie es im Kindergartenalter in einem Verein an. Danach ist häufig nur noch ein Platz auf einer Warteliste übrig – und ein Vorrücken kann Monate, wenn nicht Jahre dauern. Ausser natürlich Sie übernehmen ein Traineramt, dann gehts ruckzuck. Doch das ist nicht jedermanns Sache.

Fehlt ein wichtiger Termin? Wenn ja, welcher?

Und hier noch 10 Dinge, die Sie nicht tun sollten, wenn Sie Ihr Kind im Kindergarten anmelden (Youtube, Kesslers Knigge):

48 Kommentare zu «Diese Termine dürfen Eltern nicht verpassen»

  • Papa aus Überzeugung sagt:

    Wer vergisst denn einen wichtigen Anmeldetermin? Eher hätte ich mir das von einer Hausfrau vorstellen können.
    Im Verlauf des Berufslebens entwickelt man doch aber Strategien, dass das eben nicht passiert.
    20. Juni ist doch noch komfortabel. Die Schulbehörde muss doch planen können. Wäre es denn besser, wenn sie Leute anstellen und kurzfristig entlassen würde? Sicher nicht! Deshalb bitte ich doch um etwas Verständnis.

    • Susi sagt:

      Frau Braun empört sich ja auch nicht über die Schulbehörde, sondern sieht den Fehler ganz klar bei sich selbst.

      Uns ist übrigens das gleiche passiert, zum Glück betraf es aber nur den Ferienhort. Wenn beide Elternteile berufstätig sind, kann sowas schon mal vorkommen, da versorgt der eine den Zettel auf den vermeintlichen Pendenzenstapel des anderen und schon ist’s geschehen. Ist nicht dasselbe, wie wenn man Berufliches, wo man alle Fäden selbst in der Hand hält, organisieren muss.

    • alam sagt:

      Am liebsten würde ich die Mittagstisch-Anmeldung gleich nach Erhalt ausfüllen und abschicken. Aber erst muss ich ja den Stundenplan der Kinder haben. Den bringen die Kinder erst kurz vor den Ferien. Wenn ich da nicht aufpasse wie ein Häftlimacher ist das Zeitfenster von 2-3 Tagen schnell wieder zu.

  • Nina sagt:

    Die Tipps zu den Versicherungen sind nicht ganz korrekt. KK lohnt sich auch deshalb, weil man manche Zusatzversicherungen nachträglich nicht mehr abschliessen kann (z.B. wenn sich bei oder kurz nach der Geburt bestimmte Gebrechen zeigen). Und die Zahnversicherung muss man überhaupt nicht bei Geburt abschliessen, sondern sich bei der Kasse seiner Wahl erkundigen, ab wann bei denen die Gesundheitsprüfung fällig ist. Bei uns z.B. erst ab Schulalter, bleiben also einige Jahre, wo man sich die Prämien bestens sparen kann. Apropos: diese Tipps sind nur für die Grossregion Zürich-City relevant, gell?

  • Brauni sagt:

    Schwimmkurs früh genug anmelden, da teilweise Wartefristen von bis zu einem Jahr bestehen.

  • Urs sagt:

    Kinderarzt ausfindig machen!

    • Katja Winkler sagt:

      Ganz genau. Und nach dem Ausfindig machen, Kind bereits mindestens 3 Monate vor der Geburt dort telefonisch anmelden. Mit etwas Glück bekommt man dann vielleicht (!) einen „Platz“ beim Arzt seiner Wahl.

      • Wiedemann sagt:

        Oder – wie wir – zum normalen Hausarzt mit dem Kind – eine Impfung machen, Hustensirup verschreiben, Gewicht/Grösse/… montrollieren usw. kann der genau so gut und ist meistens viel besser verfügbar (Unser Hausarzt hat sich sogar extra wieder mit Kinderwaage und ähnlichen Utensilien ausgerüstet, als wir unseren Ersten bei Ihm angemeldet haben)
        Der Hausarzt schickt einem dann schon zum KInderarzt, wenn etwas ist, wo er nicht weiterhelfen kann und dann kommt man dafür beim Kinderarzt auch hin…

  • L. Reich sagt:

    Weshalb kommen so viele Deutsche in die Schweiz, wenn in Deutschland doch alles viel einfacher und besser ist….! Langsam aber sicher geht mir diese Besserwisserei auf den Wecker!
    Auswandern heisst die Gegebenheiten des neuen Landes / Kantones zu aktzeptieren und nicht immer zu Versuchen das Verlassene System an den neuen Ort zu kopieren! Ansonsten bitte wieder zurück in die Heimat!
    Finde diese Zusammenstellung der wichtigen Termine sehr gut. Kann als Hilfe für jungen Eltern gut gebraucht werden. Vielen Dank.

    • Carolina sagt:

      LR, ich nehme nicht an, dass Sie regelmässige/r MB-Leser/in sind, daher möchte ich Sie über etwas aufklären: ML oben ist fast eine Art Maskottchen hier, der hier oft meint, seinen fast pathologischen Schweiz-Hass ausleben zu müssen und gleichzeitig ostalgisch seiner Ex-Heimat ‚DDR‘ hinterherweint. Man kann sich darüber aufregen (wie ich es lange getan habe), man kann aber auch einfach darüber hinweglesen. Und ganz, ganz sicher steht er nicht für ‚die Deutschen‘ hier! 😉

      • ka sagt:

        also ich schätze ML. durch seine provokante Art regt er zum nachdenken an. Muss ja nicht seiner Meinung sein, habe dann aber wenigstens Grund, mir im klaren zu sein, wieso nicht! Aufregen lohnt sich aber nicht. Ich sehe es auch schon als Übungsfeld für den Umgang mit meine Pubertierende Kinder. 🙂

      • Susi sagt:

        Genau, die in der Schweiz lebenden Deutschen, die ich kennen, jammern auf jeden Fall kaum ihrem Land nach, sondern geben sich sehr Mühe, sich zu assimilieren.

        Dass in Berlin alles so viel besser sei als (z.B.) in Zürich, höre ich allerdings nicht nur von ML, sondern vor allem von vielen Schweizern. Man komme so schnell ins Gespräch mit den Leuten, man schaue sich auf der Strasse in die Augen, nicht wie die autistischen Bünzli-Schweizer, man könne die ganze Woche rund um die Uhr in den Ausgang etc., etc.. Auf solche Berlin-Hymnen bin ich mittlerweile sowas von allergisch.

      • Susi sagt:

        P.S. Ich reg mich auch nicht auf über ML, finde ihn meist sogar noch irgendwie sympathisch und/oder unterhaltsam. Und genau, wie ka sagt, seine Kommentare regen sicherlich zum Nachdenken an.

        Über seinen heutigen Kommentar habe ich mich aber auch wieder mal ein wenig gewundert.

      • Ralf Schrader sagt:

        Anregen zum Selber- Nach- Denken, ist auch das Einzige, was ich hier will und was sinnvoll ist, ka. Provokation gehört zur Methode, nicht zum Inhalt. Martin Luther hat in Rhetorik promoviert, da geht es weniger um den Inhalt, als um die Art, den zu vermitteln. Heute nennt man das Kommunikationswissenschaft, ist aber eingeschränkter als zu Luthers Zeiten, weil Ziele nicht mehr frei definiert werden können.
        Meine Distanzfreundin Carolina versteht das viel zu gut und beschreibt es von der Oberfläche her aus ihrer etwas irritierten Sicht. Wir verstehen uns schon alle, deshalb mag ich diesen Blog.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Berlin ist halt wie eine grosse „Schlüüfi“, man kennst sich, haben alle dasselbe Problem: Entweder bist Beamter oder mittelloser Künstler, sorry Freischaffender.

      • Susi sagt:

        Was, wie eine grosse Schlüüfi? Hahaha, das hab ich mir noch gar nie überlegt. Und in der Tat, die meisten berlinophilen Schweizer, die ich kenne, sind tatsächlich Künstler!

      • Susi sagt:

        @RS: Und um die Irritation noch zu steigern und die Leser noch mehr zum Nachdenken zu bringen, schreiben Sie jetzt unter Ihrem Alter-Alter-Ego, welches weniger darf als ML?

        Mir schwirrt der Kopf. 🙂

      • Carolina sagt:

        Ich fürchte, bei ML/RS schwirrt es auch 😉

      • Katharina sagt:

        Das liegt an der Berliner Luft, hab ich mir sagen lassen.

        Was ist ein Schlüüfi?

      • Susi sagt:

        Eine Schlüüfi ist ein Zufluchtsort für Randexistenzen (oder, Adrian?).

      • Muttis Liebling sagt:

        Das mit den Beamten und Künstlern hat etwas. Wenn ich mich erinnere, haben wir das nicht bewusst betrieben, aber doch immer sicher gestellt, dass der familiäre Kontakt zu Pragmatikern (Unternehmer, Manager, Politiker,…) so gering als möglich ausfiel. Unsere Kinder haben zu 90% nur Künstler und Beamte kennengelernt.
        Das hat sich ausgezahlt. Wären sie auf die Idee gekommen, Jura oder Betriebswirtschaft statt Kunst oder Philosophie zu studieren, hätten wir sie ins Heim gesteckt oder zur Adoption frei gegeben.
        Übrigens, RS hat auch nur eine begrenzte Reichweite, in D gibt es den nicht.

      • Carolina sagt:

        Genau, ML, passt ins Bild: ja nicht denen, die den eigenen Lebensstil finanzieren, ins Auge schauen müssen! Beamte und Künstler sind ja so wertschöpfend, nur nicht daran denken, dass die Erzieherinnen der Kinder nur einen Hungerlohn verdienen und die ML-Bohemiens Berlins in die CH kommen müssen, um alles mitzunehmen, was ihnen hier angeboten wird. Wie geht nochmal der Spruch? ……nicht die Hand beissen, die einen füttert….. oder so ähnlich. Aber das wurde wahrscheinlich in der ‚DDR‘ nicht gelehrt.

  • Susi sagt:

    Auch nicht vergessen: Eine ID machen lassen. Seit zwei Jahren reicht es anscheinend nicht mehr, wenn das Kind im Pass der Eltern eingetragen ist, es braucht einen eigenen Pass oder eine ID. Wir haben das nicht gewusst und sind jahrelang einfach nur mit der Geburtsurkunde rumgereist. Vor ein paar Wochen hab ich erfahren, dass das nicht reicht, aber für einen ID-Termin grad noch vor den Ferien war die Zeit dann leider auch zu knapp. Heisst hoffen, dass man an der Grenze nicht kontrolliert wird (wurden wir nicht) und dann nach der Rückkehr mal eine ID erstellen lassen!

  • Tom Maier sagt:

    ganz egal welcher Termin::: der mit der Zahnversicherung gehört in jedem Fall dazu! Unser Junge ist nun 12 und die Kosten für Spangen und Zahkorrekturen sind immens, .. zum Glück haben wir die Versicherung wie im Bericht erwähnt kurz nach der Geburt abgeschlossen.

    • Rahel sagt:

      Ich möchte nur noch hinzufügen, dass es sich allenfalls lohnt, wenn man auch betreffend Krankenkasse an sich über die Bücher geht! Wir haben nämlich mit unserer, was die Zahnversicherung angeht ins Klo gegriffen!

  • M. Gisler sagt:

    Damit man eine Geburtsurkunde erhält, muss die Geburt und der Name des Kindes dem Zivilstandesamt gemeldet werden. Überfüllte Spitäler wie das USZ schaffen das nicht immer… Wer eine Hausgeburt nicht meldet, wird gebüsst.

  • P. Rolet sagt:

    der Nächste, der hier irgendwas von Berlin faselt, kriegt eine gemuttert…

    • Adrian Wehrli sagt:

      Berlin ist halt so was wie der illustre, befrackte, lustige Onkel aus den Norden. Todschick, belesen, pleite.

    • Susi sagt:

      ich setze auf meine „to do-liste“:

      -nach Berlin ziehen nicht vergessen

      (krieg ich jetzt eine gemuttert??)

      😉

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Sind das jetzt die selben Frauen, die sich vor einiger Zeit noch „Familienmanagerin“ genannt haben? Dann sollten sie aber in der Lage sein ein paar Termine zu verwalten 🙂 Oh, hab ich vergessen, ein Manager hat natürlich eine Sekretärin oder eine Assistentin, die das macht.
    @Muttis Liebling: Können Sie bitte nicht noch ein bisschen mehr ausführen, was wir so alles von Hartz-IV-Land lernen können?

  • Muttis Liebling sagt:

    Zu Geburt: Privat Versicherte werden nicht abgewiesen.
    Zu Krippenplatz: Gerade als Freiberufler zieht man mit Kleinkindern z.B. nach Berlin, da bekommen auch Geschwisterkinder einen Platz in der gleichen Krippe, der pro Kind 100€ (Essengeld) kostet. Gleichzeitig verbessern sich deren Sozialverhalten und die sprachlichen Fähigkeiten z.T. ganz dramatisch.
    Da erübrigen sich auch die Kranken- und bei normalen Gebiss die Zahnversicherung. Kinder sind bei den Eltern mitversichert und die normale Zahnbehandlung gehört zur Krankenversicherung (was auch logisch ist).

    • Muttis Liebling sagt:

      Zu Fussball: Den Wunsch kann man mit einer guten Erziehung vermeiden. Sport ja, aber nichts massentaugliches. Grundsätzlich macht man nie, Beruf, Politik, Freizeit, … etwas massentaugliches. Vereine sind obsolet.

      • ka sagt:

        da hab ich in der Erziehung total versagt 🙁 sie will einfach Fussballspielen. Zum Glück ist sie ein Mädchen, da ist es weinigsten kein Massensport. Also doch akzeptiert?

      • ka sagt:

        da hab ich in der Erziehung total versagt 🙁 sie will einfach Fussballspielen. Zum Glück ist sie ein Mädchen, da ist es weinigsten kein Massensport. Also doch akzeptiert?

      • ka sagt:

        da hab ich in der Erziehung total versagt 🙁 sie will einfach Fussballspielen. Zum Glück ist sie ein Mädchen, da ist es weinigsten kein Massensport. Also doch akzeptiert?

      • Carolina sagt:

        Merke: Das angeblich verbesserte Sozialverhalten und die sprachlichen Fähigkeiten muss man relativ sehen, à la Berlin. Die notorisch unterbezahlten Kindergärtnerinnen, überhaupt des pflegenden und sozialen Personals, hängen selbstverständlich direkt damit zusammen, dass die angeblich ach-so-top ausgebildeten Kinder von ML und anderen eine Hortstelle praktisch umsonst bekommen; dass in Berlin der Verwaltungsapparat ungeahnte Aufgeblähtheit erreicht hat und vor allem die Ostalgie-DDR-Verklärer wie ML damit beschäftigt sind, ihre eigenen Beiträge zur Gesellschaft zu minimieren. Berlin ist seit

      • Carolina sagt:

        /2 Jahrzehnten ein von Westdeutschland und seinen Steuerzahlern finanziertes, korruptes Gebilde, in dem sich alle austoben dürfen, die sich sonst nirgends ‚gewürdigt‘ fühlen. Das gilt für unfähige Bürgermeister ebenso wie für Salonsozialisten, die die dummen Steuerzahler in der Schweiz dann auch noch belehren. Man kann nur dankbar dafür sein, dass diese belehrende und nicht über ihren Tellerrand hinausdenkende Spezies am Aussterben ist, jedenfalls nach meinen Beobachtungen.

    • kati sagt:

      Oh ja, und da wir alle Freiberufler sind: auf nach Berlin ins gelobte Land, dort ist alles toller!

    • Heidi sagt:

      Schön, dass in Deutschland die normale Zahnbehandlung in der Krankenversicherung mitversichert ist und Kinder bei den Eltern, in der Schweiz, aus der auch der Blog stammt, ist dieses nicht der Fall. Jedes Kind braucht seine eigene Grundversicherung und in der sind nur Zahnunfälle mitversichert. Braucht das Kind eine Füllung zahlen die Eltern diese aus eigener Tasche, ausser man hat eine Zahnzusatzversicherung.

      • dres sagt:

        Und diese Zahnzusatzversicherung kostet genau fast gar nichts, wenn man sie ab Geburt abgeschlossen hat. Aber gewisse Leute würden auch noch das Füdle vergessen, wenn es nicht angewachsen wäre… 😉 Dito übrigens bei den anderen Terminproblemchen…

    • Adrian Wehrli sagt:

      Berlin ist ja sowas von abgelutsch, brigen Sie mal was neues … Berlin, die Stadt der Freiberufler, weil da niemand arbeitet. Das BSP (Brutto-Stadt-Produkt) von Berlin ist so himmelhoch mies, weil das nur Politiker, Künstler, Beamten und Medienheinis sind, kein Gewerbe, keine Industrie. Da wird nur die ganze Kohle Deutschlands verjubbelt, verbaut, verkunstet.

    • Martin Frey sagt:

      @ML: Krankenversicherung erübrigt sich nicht sondern ist in der CH obligatorisch. Bin aber einig damit dass Kinder keine der teuren Zahnversicherung brauchen. Eine Versicherung für eine Zahnstellungskorrektur ist jedoch unabdingbar und idealerweise vor dem 3. LJ abzuschliessen. Und dort liegt der Teufel im Detail. Die meisten Versicherungen rechnen (z.b. 75%) des SUVA-Tarifes ab. Die meisten Zahnärzte, die Kiefer- und Oralchirurgen sowieso, haben aber keinen Taxpunkt unter 4. Sprich man sollte eine Versicherung wählen mit genug hohem Cap die (z.b. 80%) des faktischen Rechnungsbetrags vergütet.

    • UrsF sagt:

      Lieber ML
      Von wegen Auswandern, können Sie mir sagen, ob es in Berlin schon einen funktionierenden Flughafen hat ? Tempelhof ist dichtgemacht und Wowi-Airport eignet sich offenbar nur als Abenteuerspielplatz

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