Verhütung als Glücksspiel

Was tut ein Paar, wenn es Lust auf Sex hat – aber nicht auf Pille, Spirale oder Gummi? Ein Diaphragma nehmen zum Beispiel (sogenanntes Kondom für die Frau). Oder nur dann Sex haben, wenn Frau nicht fruchtbar ist, logischerweise.

Letztere Methode heisst offiziell «Natürliche Empfängnisregelung». Sie beruht auf der Tatsache, dass im Zyklus der Frau die meisten Tage unfruchtbar sind. Doch was einfach klingt, braucht – um eine Schwangerschaft auch wirklich zu verhindern – ein paar Kenntnisse über die Regungen des Körpers rund um den Eisprung. Die Frau misst dazu meist die morgendliche Körpertemperatur, untersucht ihren Ausfluss und interpretiert diese Fakten. Das will gelernt sein. In einschlägigen Foren diskutieren deshalb zahlreiche Frauen ausgiebig über das Thema, und spezielle Kurse leiten sie dabei an. Ein Paar, das sich dem Thema Natürliche Verhütung verschrieben hat, bloggt seit drei Jahren ausschliesslich darüber.

Wem das zu kompliziert oder aufwendig ist, hat die Möglichkeit, die Auswertung an einen Verhütungscomputer zu delegieren. Der Computer hat einen eingebauten Temperaturstab, den sich die Frau jeden Morgen unter die Zunge legt. Er wertet die Daten aus und zeigt der Frau auf dem Display an, ob sie fruchtbar ist oder nicht. Grün bedeutet go, rot no. Eine meiner Freundinnen vertraut seit mehreren Jahren auf ein solches mehrere Hundert Franken teures Gerät.

Das funktioniere gut, sagte sie kürzlich unserer fröhlichen Frauenrunde. Sie und ihr Mann könnten sich zu hundert Prozent darauf verlassen – bloss… na ja, auf dem Display seien die meisten Tage rot markiert. Wohl deshalb, weil die Methode als ultrasicher angepriesen werde und der Hersteller keinerlei Risiken eingehen wolle. Das sei frustrierend und nicht gerade lustvoll, sagte sie. Weswegen sie und ihr Mann häufig auf Kondome zurückgreifen müssten, um wirklich sicher zu sein. Doch manchmal würden sie den Gummi auch einfach sein lassen. Und dann beginne das bange Warten. Vor allem, wenn ihre Mens mal wieder in Verzug sei.

Trotz möglichem Stress wegen einer ungewollten Schwangerschaft wenden einige Paare in meinem Bekanntenkreis diese Art der Geburtenkontrolle an. Die pillenmüden Enddreissigerinnen verhüten oft ziemlich fahrlässig. Sie befänden sich in einer Zwischenphase, erklärten mir zwei Freundinnen, die beide Familie haben. Sie wollten keine Kinder, aber auch keine Hormone mehr. Und ihre Männer seien noch nicht so weit, sich unterbinden zu lassen – «daran arbeiten wir noch».

Ein Youtube-Filmchen wie Comedy-Frau Martina Hill die Verhütungsfrage sieht: «Verhütung? Mach dir keine Gedanken», aus der Reihe «Knallerfrauen». Viel Spass!

110 Kommentare zu «Verhütung als Glücksspiel»

  • Henning sagt:

    Ich kann da Bianca nur zustimmen! Muss aber auch zustimmen, dass mir das Kondom für die Frau einfach mehr gefällt. So haben wir Männer nicht den Stress. Wenn ich nur daran denke, wie es früher kondome kaufen im Supermarkt war, bin ich jetzt sher froh das man all solche Sachen online bestellen kann und brucht sicha uch vor niemanden schämen. Jetzt wo es sowas wie das Diaphragma gibt braucheich auch keine kondome bestellen. Ansonsten stimmt das auch was gesagt wurde mit der Ansteckgefahr beim Frauen Kondom, aber solange man nur mit einander zusammen ist, denke ich gibt es da auch keine Proleme:)

  • Bianca sagt:

    Für diesen Blogeintrag wurden wohl weniger als 5 Minuten Recherche verbracht. Schade, denn das Thema ist es durchaus wert mehr Zeit zu investieren. Aber letztendlich ist Verhütung eben eine sehr persönliche Frage, die jedes Paar für sich beantworten muss. Dieser Blogeintrag hilft den Suchenden leider herzlich wenig. Ich verstehe nicht mal was hier die eigentliche Aussage ist. Für die, die noch suchen lasse ich aber mal einen Link da mit einer Übersichtstabelle als erste Anlaufstelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_birth_control_methods

  • Jane Bissig sagt:

    Ein Diaphragma ist NICHT das „Kondom für die Frau“. Das Diaphragma ist ein Gummihut, den man über den Gebärmuttermund stülpt. Das wird bei der Frauenärztin angepasst und immer wieder verwendet. Das Femidom (=Kondom für die Frau) ist ein Kuststoffschlauch, der in die Vagina eingeführt wird und die Schleimhaut vom Scheideneingang bis zum Muttermund abdeckt. Ersteres ist teurer und schützt nicht vor Geschlechtskrankheiten, dafür spürt man es kaum. Zweiteres ist billiger (allerdings viel teurer als ein Kondom), schützt vor Geschlechtskrankheiten, dafür „chräschlet“.

  • fabian sagt:

    schon recht höhnisch, das video, vor dem kontext des neuen unterhaltsrechts in der schweiz.
    konkret schlägt die schreibende mit dem video vor, dass frau dem mann ein kind bloss geschickt unterjubeln muss, damit sie 10 jahre via neuem unterhaltsrecht ausgesorgt hat.
    wie dumm muss der mann da sein, um mitzumachen.
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Das-neue-Unterhaltsrecht-empoert-die-Vaeter/story/19961793

  • Es gibt eine todsichere Loesung, wenn der Mann/ Partner sich nicht unterbinden lassen moechte: Die FRAU laesst sich unterbinden!

  • Thomas sagt:

    Meine Freunding setzt seit 2 1/2 Jahren einen Verhütungscomputer ein. Ja, das Ding kostete mehrere Hundert Franken, die Pille wäre über diese Zeitspanne etwa gleich teuer gewesen.
    Erfahrungen:
    – Der Computer brauchte knapp ein halbes Jahr um sich „einzustellen“. Bis dann war fast immer rot (=kein ungeschützter Verkehr).
    – Inzwischen zeigt der Computer rot/grün etwa zu 50/50, eher mehr grün als rot.
    – Keine Schwangerschaft, scheint also zu funktionieren.
    – Bei der Frau steigt die Lust auf Sex, wenn sie nicht hormonell verhütet. (Dies habe ich auch schon von mehreren anderen Frauen erfahren)

  • A. Kaufmann sagt:

    Liebe Ylene, die Vasektomie hat leider keinen Einfluss auf die Testosteronproduktion, aber das haben Sie bereits gewusst. Wie alles andere auch. Um Dampf abzulassen kommentiere ich daher gerne zwischendurch geistige Insolvenzerklärungen.

  • Maximilian Morgenstern sagt:

    Unglaublich, Frau Braun!
    Das Diaphragma als Kondom für die Frau zu bezeichnen spricht nicht gerade von geistiger Präsenz. Das Femidom, also das Kondom für die Frau, ist doch viel sicherer als das Kondom, da es reissfest ist! Das Einführen ist auch überhaupt kein Problem. Bei der Aidshilfe gibt’s die für 1 Sfr das Stück!!!

    Siehe z.B. hier: https://www.lilli.ch/femidom/

  • EndoTherm sagt:

    Für die Symptothermale Methode (gleicher Pearl-Index wie bei der Pille) gibt es auch eine Computerunterstüzung mit einem Knopfbatterie-grossen Sensor, der das morgentliche Messen erspart. Er wird nachts wie ein Tampon getragen und speichert die Temperaturen während der Nacht. Morgens (oder später) wird er dann am PC eingelesen und erscheint als Punkt im Zykluskalender.

    Aber die Regeln der Symptothermalen Methode („Sensiplan“) müssen natürlich trotzdem eingehalten werden. (http://basal.endotherm.ch)
    Andreas

  • Phil Jutzi sagt:

    Ist doch alles für die Katz. Man(n) hat Lust auf die Frau, eben dann wenn diese schwanger werden kann. Der Körper signalisiert das mit verschiedenen Dingen. Ich behaupte das ein Paar wo beide gesund sind und sich seit einiger Zeit kennen, so gar so zu wissen können wenns klappen könnte. Das ganze ist von der Natur her zu schlau aufgebaut, als man das einfach so umgehen könnte.

  • Luisa sagt:

    Genau: Keine Lust zum Denken – und dann hinterher jammern, den Feministinnen die Schuld geben, wenn man für die eigenen Kinder bezahlen muss…

    • fabian sagt:

      ich machs meistens so: erst pariser überziehen, ne weile rumvögeln, dann pause, pariser ausziehen, dann noch ne weile oral oder anal. so hat man beides: verhütungssicherheit, und sex ohne pariser. was will mann mehr. und ja, ich finde, der mann sollte sich in sachen verhütung nicht auf frau verlassen, wenn er auf nummer sicher gehen will.

    • Thorsten Juhl sagt:

      Luisa
      Kinder sind keine Erlaubnis für aggressives Verhalten. Aber in der Schweiz sind die Kinder für Frauen genau das.

  • Die sogenannte Empfängnisregelungsmethode heisst Symptothermale Methode und darüber gibt es einen Haufen wissenschaftliche Studien, vgl. sympto.org, klinische Studien. Auf die Literatur ist auf sympto.org, Manual, zu finden

    Weshalb wird diese Methode nicht endlich mal gründlich präsentiert und nicht als komisches Ding lächerlich gemacht?

    Die Zykluskomputer aus den 80er Jahren sind alles sehr unsicher und geben erst noch viel zu wenig unfruchtbare Tage frei.

    Die Frauen dürfen heute Immer noch nicht wissen, wie sie ticken. Ist das denn die Frauenemanzipation?

  • Nina sagt:

    Die 100%ige Sicherheit gibt es ja nicht bei der Verhütung (mal abgesehen von Sterilisation/Enthaltsamkeit), was insbesondere für Leute, die erst frisch oder gar nicht gebunden sind, schon auch problematisch sein kann. Wer aber nachlässig ist, ist immer selber schuld, egal, welche Verhütungsmethode er/sie wählt. Allerdings kann ich nicht so richtig nachvollziehen, warum denn eigentlich die Welt untergehen sollte, wenn es bei einem eingespielten Paar, das schon Kinder hat, ungeplanterweise halt nochmal einschlagen sollte.

    • Nina sagt:

      Drum: Nachlässigkeit gibt es bei uns aus Prinzip nicht, weil wir die Familienplanung abgeschlossen haben. Aber jede schädliche (d.h. die Pille ab 35) oder superaufwändige Verhütungsmethode ebenso wie doppelte und dreifache Absicherung kommt für mich nicht in Frage. Und die Zeiten, wo ich die Tage gezählt habe, wenn meine Mens verspätet ist, waren nach der Geburt des ersten Kindes definitiv vorbei.

    • Nina sagt:

      Und übrigens, hab gerade nachgelesen: noch nicht mal bei der Sterilisation ist die Sicherheit 100%… Natürlich gibt es einige Methoden, die so nah bei 100% sind, dass man sie damit gleichsetzen kann – aber eben, die Ausnahme bestätigt halt die Regel!

  • Chris Fogg sagt:

    Also ich habe mich unterbinden lassen. Somit schiesse ich nicht mehr scharf. Aber alles funktioniert bestens und es macht Spass nicht mehr an die Verhütung denken zu müssen.
    Ach ja. Ich hab 3 Kinder und somit meine Familienplanung natürlich abgeschlossen. Das müssen die Frauen aber ja nicht wissen!

  • Marie-Anne sagt:

    Das Diaphragma ist eine wunderbare Erfindung und funktioniert bestens, wenn es korrekt eingesetzt ist – die Grösse muss stimmen, anpassen lassen von einer Ärztin, die sich damit auskennt – und wenn zusätzlich dazu Spermizid benutzt wird. Frau kann es mit der Themperaturmethode kombinieren, wenn rot, dann einfach mit Diaphragma. Es wird kaum beworben, weil für die Pharmaindustrie jede Frau, die es verwendet, eine verlorene Kundin ist. Das Diaphragma ist billig, nebenwirkungsfrei und gesundheitlich absolut unbedenklich. Und sicher, bei korrekter Anwendung!

    • Susi sagt:

      Und das Einsetzen? Problemlos bei Ihnen? (Nicht, dass das bei mir noch ein Thema wäre, aber ich hab damit nur schlechte Erfahrungen gemacht, siehe Kommentar weiter oben…)

  • Depp sagt:

    …und ich Depp glaubte das mit der „natürlichen Verhütung“. Meine Frau ist Ärztin und ich vertraute ihr. Wie es ausging ist klar: +1 Kind.
    Liebe Kollegen: vermutlich sind nicht alle Frauen so. Wenn es für euch kein Thema ist, dann muss der Mann selber schauen. Wollte ich auch – wir hatten sogar noch fast Streit im Bett, weil ich ein Präservativ nehmen wollte. Ein Alarmzeichen…!

    Und wo wir heute stehen ist ebenfalls klar…

  • leila sagt:

    Bei uns funktioniert die natürliche Familienplanung bestens. Als ich schwanger werden wollte, hat es bei beiden Kindern auf Anhieb geklappt- und ich wurde nie ungeplant schwanger. An den fruchtbaren Tagen (ca 7 / Monat) verhüten wir mit Kondom. Es geht auch ohne Computer, man muss sich etwas einlesen und dann regelmässig Temperatur messen, das geht auch mit einem relativ billigen Thermometer. Ich bin froh, muss ich meinen Körper nicht mit Hormonen belasten.

  • dres sagt:

    Es ist wirklich so, ich täusche mich nicht: Da diskutieren mittelalterliche Menschen tatsächlich über Verhütung.
    *losbrüllvorlach*
    Das ist der beste Beitrag 2014!
    😉

    • 13 sagt:

      Was ist für Sie mittelalterlich? Wenn Sie vor über 30 Jahren Dr. Sommer gelesen haben, werden Sie den 40. Geburtstag auch schon hinter sich haben….;-)

    • Ylene sagt:

      Ich finds super, ich fühle mich gerade min. 20 Jahre jünger – und das einfach so. Der Artikel hat ja auch ungefähr das Niveau von Teeniediskussionen (obwohl, das ist jetzt ein bisschen unfair gegenüber den Jugendlichen).

      • dres sagt:

        @13: Zu den Mittelalterlichen zähle ich mich mit über 40 selbstverständlich auch. Ich verstehe nur nicht, was es da zu diskutieren gibt. Die verschiedenen Verhüeterli hat mir Dr. Sommer eben schon vor Jahrzehnten erklärt.
        *nochmalsweiterobennachles*
        Also wie ist das jetzt mit dem Pariser überstreifen? Und wo kauft man die Dinger? Gibt es die überhaupt noch?
        😉

      • Susi sagt:

        In den USA musste man die über die Theke verlangen, wie wenn man Zigaretten kauft. Und eine Freundin von mir hat sich nicht getraut, für ihren Typen die „Trojans extra large“ zu kaufen, so musste natürlich ich wieder mal in den sauren Apfel beissen. Vor lauter Aufregung vergass ich die Marke und sagte sowas wie „I need condoms but don’t remember the brand. They just need to be large…“ und wurde prompt von den zwei Typen hinter dem Counter ausgelacht. Das war 1994, bin noch immer in Kontakt mit dieser Freundin 🙂

    • Ella sagt:

      @dres: Zumindest bei mir stelle ich fest, dass das Thema Verhütung anders angegangen wird und sich meine Meinung dazu über die Jahre geändert hat. Früher fand ich Diskussionen darüber müßig, konnte nicht annähernd nachvollziehen weshalb frau NICHT die Pille nehmen soll. Mit den Zyklusproblemen nach absetzen der Pille hat sich meine Sicht geändert. Durch die Schwangerschaft / Geburt auch das Verhältnis zu meinem Körper- ich möchte den Zyklus nicht mehr hormonell beeinflussen. Zudem habe ich viel mehr Lust als mit Pille, va während ES.
      Schön, wenn für Sie schon zu Bravozeiten alles klar war.

      • 13 sagt:

        Da muss ich Ella recht geben. Ich bin rund 10 Jahre jünger als Sie, dres, habe also Dr. Sommer vor rund 20 Jahren gelesen. Aber wenn ich mich recht erinnere, gab es Enthaltsamkeit, Kondome und Pille, die zum Thema wurden. Alternativen kaum, Kritik an diesen Mitteln, v.a. der Pille auch kaum. Oder wollen Sie mir sagen, Dr. Sommer hätte vor 30 J. über NFP geschrieben (ok, ist vielleicht bei Jugendlichen auch nicht wirklich zu empfehlen). Heute wird die Diskussion doch anders geführt.

  • mooth sagt:

    Also Penetrationssex hab ich am liebsten, wenn ich und meine Frau Lust drauf haben. Das dies oft gerade an den fruchtbaren Tagen der Frau der Fall ist, ist bekannt und logisch. Insofern finde ich die beschriebenen Methoden Mist. Anderseits sehe ich das Problem beim Kondom nicht. Ich verwende bei der Penetration immer eins, und fahre – wie auch meine Frau – bestens damit. Simpel, einfach und gesund. Ansonsten haben wir auch oft Sex ohne Penetration, und ich könnte nun gar nicht sagen, dass das Eine besser ist als das Andere.

  • Susi sagt:

    Ich frage mich, wer heute noch ein Diaphragma benutzt. Das Teil mit ungesunder Spermizidcreme befüllen und dann versuchen es einzusetzen, wobei es einem beim Zusammendrücken X-mal aus den Fingern flutscht und durch die Gegend fliegt, weil man ja den Rand auch einschmieren muss. Bis man das Ding richtig drin hat, ist der Mann eingeschlafen.

    • 13 sagt:

      Hihi, das tönt nach einer speziellen Erfahrung. Die Frauen, die ich kenne und die eins haben, haben mir noch nie von fliegenden Untertellern berichtet, aber wer weiss. Für Leute, die keine Kondome mögen, ist es ein gutes Mittel.

      • Susi sagt:

        Ich hab nur etwa drei Monate so verhütet, dann wurde es mir zu bunt. Vielleicht war ich auch besonders ungeschickt 😀

      • 13 sagt:

        Ich schätze mal, wie bei fast allem, Übung macht den Meister. Das erste Tampon, ja vermutlich auch nicht der erste Sex gingen ja auch nicht so leicht von der Hand. Und wer etwas Erfahrung hat (z. Bsp. Nuvaring, Menscup etc.), die bringt das auch hin.;-)

  • Martin Johansson sagt:

    Das Perfide an der „Lust-Planungs-Methode“ ist halt, dass sich Lust nicht immer planen lässt. Dummerweise haben Frauen um den Eisprung herum hormonell bedingt oft am meisten Libido. Das „lustige“ Filmchen dürften Männer, die genau so zuerst als „Samenspender“ und anschliessend als „Geldspender“ benutzt wurden weniger lustig finden.

  • ka sagt:

    also ich wurde unzählige male nicht schwanger, wo eigentlich alles hätte klappen sollen. nach 6 Jahren „üben“, glücklichen zwei Kindern, wollten wir keins mehr und es hat doch eingeschlagen, obwohl eigentlich nach Computer und Knaus ogino und Selbstbeobachtung ect. unmöglich!!! und ich dachte, nach diesen acht Jahren intensiver Beobachtung, ich würde meinen Körper kennen. sind nun glücklich zu fünft, aber 100% Verhütung gibt es einfach nicht! (ausser schnipp schnapp:))

    • Susi sagt:

      Coole Geschichte!
      Ich benutze mittlerweile den Computer auch, um nochmals schwanger zu werden, aber wahrscheinlich bin ich halt einfach zu alt, Eisprung hin oder her. Manchmal hat man aber schon den Eindruck, dass Babys kommen und gehen, ohne dass wir eine allzu grosse Kontrolle darüber hätten…

      • ka sagt:

        denk bloss nicht an zu alt! bei mir hat es ja in „jungen“ Jahren nicht so geklappt, und wo ich fast 40 war, kam das Überraschungsgeschenk 🙂 Aber mein Fazit ist auch, dass die Kinder kommen wie sie wollen!!

      • Susi sagt:

        40 ist auch kein Alter! Ich wurde mit fast 42 Jahren bei nur einem Versuch mit dem zweiten Kind schwanger! Leider starb es in der 40 SSW an einer Nabelschnurkomplikation. Und jetzt bin ich über 43, das ist eben schon ein immenser Unterschied zu 40 oder 41… Tja.

      • mila sagt:

        @Susi: In meinem erweiterten Umfeld ist dasselbe passiert, Nabelschnurkomplikation kurz vor dem berechneten Geburtstermin. Das tut mir sehr leid. In jedem Fall wünsche ich Ihnen sehr viel Freude mit dem Sonnenschein, den Sie bereits haben.

      • Susi sagt:

        Danke vielmals, liebe mila. Ja, sowas passiert wohl viel häufiger als man denkt, die Zeit um den Termin rum ist offenbar nochmals relativ riskant. Bin wirklich sehr froh, dass ich bereits eine wundervolle Tochter habe!

      • Widerspenstige sagt:

        Oh Gott Susi, auch von mir mein Mitgefühl! Ich lese hier soviel über Verhütungsmethoden heute und dann diese traurige Geschichte kurz vor der Geburt. Seien Sie zuversichtlich, dass es klappen könnte und ich empfehle Gelee Royal zu nehmen. Es kann auf jeden Fall nicht schaden, nur nützen….

      • Susi sagt:

        Wie lieb, danke vielmal. Es war (und ist) einfach schrecklich. Nach dem Befund musste ich nochmals für eine Nacht nach Hause, um am Folgeabend dann die Geburt einleiten zu lassen; ironischerweise kam die Kleine dann am errechneten Termin zur Welt…
        Ich kenne schon Frauen, die mit 44 noch geboren haben, aber wahrscheinlich ist es zusätzlich schwierig, schwanger zu werden, wenn man von so einem Erlebnis traumatisiert ist. Den Tipp mit Gelee Royale nehme ich gerne entgegen, danke! (Nehme zur Zeit auch noch Mönchspfeffer, genau, nützts nüt, so schads nüt.)

      • Widerspenstige sagt:

        Das finde ich gelinde gesagt skandallös, Sie mit diesem Wissen nochmal nach Hause zu schicken u nicht im Spital wenigstens psychologisch zu betreuen bis zur Geburt! Mir stehen da gerade die Haare zu Berge, wenn ich wieder so etwas lese, liebe Susi. War es ein Landspital oder ein Stadtspital, nur das wäre noch wissenswert u ob diese überbelegt waren. Der Mönchspfeffer kann triebschwächend wirken, deshalb sein Name u weniger geeignet mE um neues Leben zu erwecken. Bei Gelee Royal sieht das schon ganz anders aus u nicht gleichzeitig mit Mönchspfeffer einnehmen. Auch Frauenmanteltee hilf gut.:-)

      • Susi sagt:

        Es war das Stadtspital Triemli. Ich weiss nicht, ob es das normale Vorgehen ist oder ob sie überfüllt waren… Irgendwie war ich so unter Schock, dass ich gar nicht reagieren konnte. Wenn ich jetzt zurück denke, finde ich es auch völlig unglaublich, dass man mit einem toten Kind im Bauch heimgeschickt wird für 24 Stunden. Ich mochte aber später der Geschichte nicht mehr auf den Grund gehen. Bei der Geburt hatte ich dafür eine extrem gute Hebamme, wenigstens das.

        Ich habe gelesen, dass Mönchspfeffer den Gestagenspiegel reguliert und die Stresshormonausschüttung reduziert, darum habe ich es eingenommen. Werde mich aber in den nächsten Tagen über Gelee Royale schlau machen. Was genau soll er bewirken?

  • Susi sagt:

    1,5 Jahre lang hatte ich mit dem Verhütungscomputer „Persona“ (misst die LH-Ausschüttung) verhütet, nach einer Weile waren es nur noch ca. 8 rote Tage pro Zyklus. Was der Computer aber unter Umständen zu wenig einberechnet, ist, dass die Spermien mehrere Tage in der Gebärmutter / in den Eileitern überleben können. So muss es bei uns gewesen sein, denn wir haben uns immer an die grünen Tage gehalten. Das Resultat dieser natürlichen Verhütung wurde im März 5 Jahre alt!

    Gott sei Dank haben wir auf Persona gesetzt, sonst hätte ich unter Umständen zu lange gewartet mit einer Schwangerschaft..
    😀

  • dres sagt:

    Oh, endlich werden wir über Verhütung informiert. Das ist ja fast wie vor über dreissig Jahren bei Dr. Sommer. 😉

  • Sportpapi sagt:

    Wie 13 erwähnt, ist die natürliche Verhütung nur dann sicher, wenn man an den fruchtbaren Tagen keinen Sex hat. Verhütet man dann mit Kondom, ist der Schutz insgesamt genauso hoch, wie wenn man immer mit Kondom verhüten würde. Also ungenügend. Zumindest wenn man wirklich unbedingt kein Kind haben möchte.
    Dieser Trend weg von der Pille hin zu „natürlichen“ Methoden kann man (nicht nur mann) durchaus auch kritisch sehen. Die kürzlich publizierte Analyse zu den Schwangerschaftsabbrüchen zeigte klar: Jugendliche werden selten ungewollt schwanger, Erwachsene deutlich eher…

    • 13 sagt:

      @ SP
      Es gibt ja nicht nur die Pille oder NFP. Die Abtreibungsstatistik ist erschreckend hoch, aber schlussendlich seit Jahren stabil. Ob sich dadurch etwas ändert, wenn heute mehr Leute natürlich verhüten, weiss ich nicht, immerhin ist der Pearl Index von NFP nur minim höher als der der Pille. Ich würde eher sagen, das Problem ist, dass viele gar nicht oder nachlässig verhüten.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Die Diskussion habe ich schon einmal mit tina geführt. Es ist logisch, dass Leute, die während der „roten Tage“ auf Kondome setzen, insgesamt keinen besseren Schutz geniessen als Leute, die ausschliesslich mit Kondomen verhüten. Der gute Index der NFP muss darauf zurückzuführen sein, dass doch einige, die auf diese Methoden vertrauen, weniger oder gar keinen Sex während dieser Tage habe.
        Auf die Altersunterschiede, die ich aufgeworfen habe, sind Sie gar nicht eingegangen. Offenbar gibt es deutlich weniger Schwangerschaften bei Jugendlichen als bei Erwachsenen.

      • Sportpapi sagt:

        „Bei den 15- bis 19-jährigen haben im vergangenen Jahr 4 von 1000 Frauen abgetrieben, über alle Altersklassen hinweg kommt das BFS dagegen auf 6,4 Schwangerschaftsabbrüche pro 1000 Frauen zwischen 15 und 44 Jahren.
        Wie ist das möglich? Warum weisen junge Frauen eine höhere Abtreibungsquote pro Schwangerschaft und gleichzeitig eine tiefere Abtreibungsrate pro 1000 Frauen auf? Ganz einfach: Weil sie weniger häufig schwanger werden.“
        http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Jedes-zehnte-Kind-wird-abgetrieben/story/15520971

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ja, mir ist schon klar, wie der PI bei NFP zustande kommt und gebe Ihnen da völlig recht. Alles was ich gesagt habe, ist dass die Statistik relativ stabil ist, soweit ich weiss, auch was die Altersverteilung anbelangt. Ich finde es ebenfalls sehr erschreckend, dass anscheinend so viele ungewollt schwanger werden und zwar v.a. erwachsene Frauen, nicht etwas Teenies, wie zu erwarten wäre. Die Frage, die uns interessiert wäre: Warum? Es ist Ihre Interpretation, dass das am NFP liegt. Ich persönlich glaube, dass die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft da tiefer ist.

      • 13 sagt:

        Jugendliche und junge Erwachsene sind den Aufklärungskampagnen „ausgeliefert“, sprich die kommen mehr bei ihnen an, sind sie ja oft noch in Ausbildung etc. Und eine Schwangerschaft wie auch eine Abtreibung ist ein unbekanntes Misterium, das Angst macht, Und was werden dann die Eltern etc. sagen? Dazu kommt eine kritikfreie Haltung gegenüber Verhütungsmitteln. Leute über 30/35 sind im Normalfall gut aufgeklärt, aber es ist auch eine gewisse Arroganz dahinter, ich weiss ja wie es geht und dazu hinterfragen sie noch so einiges. Jeder kennt jemanden, der angetrieben hat, man hat kaum noch Angst.

      • 13 sagt:

        Meine Behauptung ist nachwievor: ältere Frauen werden öfters ungewollt schwanger, weil sie nicht oder ungenügend verhüten und nicht, weil sie auf alternative Verhütungsmittel setzen. Diese sind bei richtiger! Anwendung nicht unsicherer.

      • Ylene sagt:

        Ich habe jetzt keine Studie gemacht, aber bei was ich so höre, muss ich 13 recht geben. Sehr junge Frauen (so 15-24) verhüten meistens immer mit Pille und manchmal noch zusätzlich mit Kondom. Leute, welche schon etwas länger in einer Beziehung sind und sich nicht für oder gegen Kinder resp. den richtigen Zeitpunkt entscheiden können, lassen es häufig darauf ankommen (‚Schicksal‘). Und dann gibts in meinem Bekanntenkreis mindestens 3 Kinder, bei denen die Eltern davon ausgingen, dass eine weitere Schwangerschaft bei regelmässigem Stillen nicht möglich sei…

      • tina sagt:

        oh mein lieblingsthema :D. sportpapi, das ist so: wenn ich mit der symptothermalen methode verhüte, kann ich die fruchtbaren tage recht gut eingrenzen. an den unfruchtbaren kann man sich also austoben wie man will. an den heissen tagen aber werde ich variieren und sex ohne vaginale penetration haben oder mit gummi verhüten. da ich nur an den heissen tagen die vielen anderen varianten bevorzuge anstatt vaginale penetration, denn davon kann ich ja genug haben an den nicht heissen tagen, ist das eben schon sicherer. man kann von hand sexen oder oral und da gibt es ja noch andere möglichkeiten

      • Sportpapi sagt:

        @tina: So genau möchte ich das ja eigentlich gar nicht wissen… 🙂 Aber ja, Sie haben recht. Dumm nur, dass viele Frauen ausgerechnet an ihren fruchtbaren Tagen deutlich spürbar mehr Lust auf Sex haben. Und, nach meiner Erfahrung, viele wirklich Lust nach richtigem Sex. Aber bitte, ich passe mich schon an. 🙂

      • tina sagt:

        ah, richtiger sex :D. in der einen richtigen stellung wohl. ok.
        ich mussste mal etwas deutlicher werden, wir reden sonst immer an einander vorbei. aber wenn man natürlich nur eine spielart als richtig betrachten möchte, dann hast du schon recht

      • tina sagt:

        (anpassen: ich finds schon tragbar, dass du dich da deiner frau anpasst statt mir oder irgendwelchen mehrheiten. aber ich bin ja schon happy dass du es nicht „normal“ nanntest. obwohl ich glaube, dass du das meintest)

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Du unterstellst da etwas, was definitiv nicht stimmt. Mir ist egal, was andere Leute als normal anschauen. Aber nicht egal, was die Bedürfnisse meiner Frau sind.

    • mooth sagt:

      „wie wenn man immer mit Kondom verhüten würde. Also ungenügend. “
      Seh ich nicht so. Ein Kondom richtig anzuziehen ist nun wirklich keine Kunst. Und dann ist es so sicher wie die Pille, mal abgesehen von Produktfehlern, die theoretisch bei beidem vorkommen könnten, aber extrem selten sind.

      • Sportpapi sagt:

        @mooth: Noch sicherer wäre die Kombination von beidem.

      • mooth sagt:

        Man könnte dann auch drei, vier oder noch mehr Verhütungsmethoden kombinieren. Das wäre nochmals sicherer. Oder gar nicht mehr Penetrieren. Oder überhaupt ganz aufhören mit dem Gewusel!

      • Sportpapi sagt:

        @mooth: Die Kombination von Pille und Gummi, wenn man wirklich, wirklich nicht schwanger werden möchte, erscheint mir nicht abwegig. Zumal dann auch beide ihren Beitrag leisten und niemand sich ausschliesslich auf den anderen verlassen muss.

      • Widerspenstige sagt:

        Wie mooth sagt, es gibt so viele erregende Stellungen, wo man sicher nicht schwanger werden kann. Rein unmöglich und zu 100% sicher. Du meine Güte, doppelte Absicherung mit Pille und Kondom und mit Mundschutz und was noch? Bilde Dich doch mal weiter im erotischen Bereich, denn dieser hat nur bedingt mit sportlicher Aktivität etwas zu tun, Sportpaps.

  • Ricco Morales sagt:

    Lustiger Film! Ich war auch mal in genau der gleichen Situation, inklusive Turnübungen und alles… Hat mir doch ziemlich die Augen geöffnet, eine Lektion fürs Leben! Das heisst für mein Leben, nicht für das durch eine Täuschung entstandene Leben von Kindern, die ich nicht gewünscht habe und für die ich vielleicht nicht hätte sorgen können.

    • eleonore sagt:

      Keine Kinder wollen = keinen Samen versprengen… Man muss halt doch aufpassen, was man mit seinen kleinen Spermien alles so tut.

      Du hattest deine Lektion, viele Männer werden es nie einsehen…

      • Thorsten Juhl sagt:

        Eleonore
        die Frau hat da nicht mitzureden?

      • Ricco Morales sagt:

        Ja schon, das ist die Verantwortung des Mannes. Das Verhalten der Frau (vortäuschen dass sie nicht schwanger werden kann, obwohl das nicht stimmt und sie eigentlich ein Kind zeugen) macht das aber auch nicht besser, oder?

  • Chris Heyduk sagt:

    Dass man auf die Pille verzichten will, kann ich verstehen. Aber auf den Gummi? Ich kann mich nicht erinnern, kein Kondom benutzt zu haben. Einfacher, schneller, sicherer geht’s nicht. Wenn ich zocken, will geh ich nach Vegas.

    • Ella sagt:

      Ich finde Kondome auch praktisch, sie stören nicht mal während dem Sex- aber ich HASSE den unterbruch beim überziehen- irgendwie geht da immer gleich viel von der rauschenden Stimmung verloren… Ist einfach so.

      • Ricco Morales sagt:

        Liebe Ella: wie bei fast allem, hassen lohnt sich nicht… Ja, es bedeutet einen Unterbruch in der Steigerung der rauschenden Stimmung und des gegenseiten Verlangens, aber da man es eh nicht ändern kann akzeptiert man es besser ohne Bedauern, und bringt diesen Schritt mit Humor (und guter Technik) möglichst locker hinter sich…

      • Ella sagt:

        Hallo Ricco, da haben Sie natürlich recht- es locker und mit Humor nehmen. Habe meine Abneigung wohl etwas zu überspitzt ausgedrückt… Es ist praktisch mit Kondomen aber genau wegen dieser Unterbrechung doch nicht ideal.

    • 13 sagt:

      Wenn Sie nur mit Kondomen verhüten, ist das ebenfalls Zocken, vielleicht mit etwas kleinerem Risiko. Wer Sicherheit will, wäre mit etwas anderem besser bedient.

      • Franz Vontobel sagt:

        Der Pearl-Index des Kondoms ist nur so hoch (relativ), weil er Anwendungsfehler nicht berücksichtigt. Die meisten „Versager“ bei der Verhütung mit Kondom gehen aber genau auf solche Fehler in der Handhabung zurück.

        Sprich: wenn man(n) weiss, wie ein Kondom zu bedienen ist, ist es eine sehr sichere Methode.

      • 13 sagt:

        Und durch die richtige Anwendung, kann die Möglichkeit, dass es platzt, abruscht und Haarrisse entstehen vermieden werden? Wenn Sie das wirklich glauben, dann nur zu. Ich wünsche Ihnen, dass Sie recht behalten 😉

      • Franz Vontobel sagt:

        Ich spreche aus jahrelanger Erfahrung… 😀

        Platzende Kondome gehören in den Bereich der Urban Legends.
        „Haarrisse“? Ablaufdatum (jaaa, das haben Kondome!) beachten. Nicht im prallen Sonnenlicht aufbewahren.
        Abrutschen? Auf richtige Grösse achten.

        Wie gesagt: Anwendungsfehler – wenn das sich seit 3 Jahren im Portemonnaie in der Arschtasche befindende Kondom versagt… tja… kann man nicht wirklich dem Kondom ankreiden.

      • Susi sagt:

        Es ist schon so, dass einige Männer häufiger Kondome zum Platzen bringen als andere. Die sollten die Gebrauchsanweisung mal wieder anschauen, dort steht nämlich, dass man das Samenreservoir beim Abrollen zusammendrücken muss; wenn da Luft drin ist, entsteht ein Überdruck und dann kann es platzen. Viele rollen es aber einfach zack-zack drüber. Wie Franz sagt: Anwenderfehler.

      • Susi sagt:

        Genau wie beim Abrutschen, da war das Kondom einfach zu gross, sonst rutscht es nicht ab…

      • Franz Vontobel sagt:

        Haben Sie schon mal ein Kondom aufgeblasen, bis es platzt, Susi? Soviel Samenflüssigkeit produziert nicht mal ein Pferd! 😀

        Kondome platzen nicht, sie können reissen, aber wieder nur, wenn sie vorher beschädigt wurden (spitze Fingernägel, chemische Einflüsse (ölhaltige Gleitmittel, z.B.), unsachgemässe Lagerung).

      • 13 sagt:

        @ FV
        Danke, ich habe die Packungsbeilage gelesen;-) Ansonsten wie gesagt, ich hoffe, es funktioniert auch weiterhin, wie Sie es sich wünschen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Nur gelesen, oder auch verstanden?
        Sie werden’s nicht glauben, aber das ist nicht dasselbe… 😉

      • Susi sagt:

        „Haben Sie schon mal ein Kondom aufgeblasen, bis es platzt, Susi? Soviel Samenflüssigkeit produziert nicht mal ein Pferd“
        Ich schmeiss mich grad wieder mal weg! Ja, ich hab auch schon Kondome aufgeblasen, aber geplatzt ist dabei glaub nie eins…
        Dennoch bleibe ich bei der Theorie: Wenn das Samenreservoir schon mit Luft gefüllt ist und dann kommt da auch noch der Samen rein, genau in dem Moment, wo der Mann sowieso besonders heftig zustösst, dann platzt bzw. reisst es doch eventuell! Auf jeden Fall hatte ich diese Geschichten auch schon gehört von Reservoir-nicht-zusammendrück-Männern. (Selbst erlebt habe ich das allerdings noch nie.)

      • Franz Vontobel sagt:

        Und es könnte sich dabei nicht einfach um Omnipotenz-Fantasien besagter „Reservoir-nicht-zusammendrück-Männer“ handeln?

      • Susi sagt:

        Das könnte es natürlich, wären denn die Theorien von eben diesen Reservoir-nicht-zusammendrück-Männern. Es ist aber so, dass ich solche Kondom-platz-Geschichten von etwa drei Männern gehört hatte, mit denen ich während meiner wilden Jahre zu tun hatte. Und bei denen ist mir aufgefallen, dass sie eins gemeinsam hatten, nämlich, dass sie sich eben nicht ganz an die Kondom-Gebrauchsanweisung hielten. Von den richtig-Anwendern wurde mir nie so eine Geschichte erzählt. Ergo bin ich von einer Kausalität ausgegangen. Elementary, my dear Watson. (Aber eventuell war ich ja diejenige, die Omnipotenz-Fantasien auf diese Männer projizierte.)

  • 13 sagt:

    Interessantes Thema, sehr schlecht recherchiert. Zuerst einmal ist ein Diaphragma, ein Diaphragma. Und ein Femidom ist ein Kondom für die Frau. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen. Die natürliche Methode wird, je länger, dass man sie anwendet, immer sicherer, sprich es werden immer Tage als grün bezeichnet. Das Kondom an den fruchtbaren Tagen ist nur dann zu empfehlen, wenn ein Kind zwar nicht geplant, aber nicht unwillkommen wäre, sonst ist der Schutz eher dürftig. Dann bleiben da noch so manch andere Mittel, auch z. Bsp. hormonell, aber ohne die übertrieben Hormondosis der Pille.

    • Alberto La Rocca sagt:

      “ hormonell, aber ohne die übertrieben Hormondosis der Pille“ … und diese Mittel wären? Wurde wohl auch so schnell wie der Artikel geschrieben. Aber die Journalistin muss man fast in Schutz nehmen – sie kennt sich besser aus als die Gyni meiner Partnerin, zumindest wenn meine Partnerin alles wortwörtlich rezitiert hat, was ihrer Gyni zur Verhütung einfällt.

      • 13 sagt:

        @ Alberto
        Die hormonellen Verhütungsmittel, die lokal wirken, brauchen auch eine kleinere Hormondosis als die Pille. Da wäre die Hormonspirale wie auch der Nuvaring. Ich persönlich lehne hormonelle Mittel generell Eber ab, aber wenn man sie möchte, dann gibt es in meinen Augen sinnvolleres als die Pille, Implanon oder 3-Monats-Spritze welche einfach mal den ganzen Körper mit Hormonen versorgt, welche eigentlich nur in der Gebärmutter gebraucht werden. Die Pille war eine unglaubliche Erfindung, welche ihren Ruhm verdient. Heute gibt es besseres.

  • Francesca sagt:

    Ich wurde nach Absetzen der Pille immer sofort schwanger. Nach der letzten Geburt liess ich mir dann aber die Hormonspirale einsetzen, und das ist schlicht genial: fünf Jahre lang Ruhe und keine Mens mehr, auswechseln, und wieder fünf Jahre kein Thema. Zudem keine Migräne mehr, unter der ich ohne Medikamente zyklusbedingt litt, und gegen die ich massive Schmerzmittel benötigte. Warum man sich diese Messerei und Bangerei antun will, ist mir schleierhaft.

    • Ylene sagt:

      Ich hatte nur ganz am Anfang mal Mensbeschwerden, ansonsten lief das immer problemlos. Zudem hatte ich mal ein Implanon und habe damit extrem schlechte Erfahrungen gemacht (Dauermens mit Schmerzen). Zusätzlich hatten gleich mehrere Kolleginnen Probleme mit der Spirale wie starke Mens (gut, das war die Kupferspirale), generell unangenehm da verschoben oder gespürt während Sex. Nur eine war damit wirklich zufrieden. Ich wollte nun mal kein Plastikding in meiner Gebärmutter, darum brauche ich jetzt einen Verhütungscomputer und bin bis jetzt damit zufrieden. Jedem das seine. 🙂

    • Francesca sagt:

      Also zwischen einer Kupferspirale und der Mirena liegen Welten! Die Hormonspirale kann auch bei Frauen, die nicht geboren haben, eingesetzt werden und ist viel kleiner, sie ist aus Kunststoff, man spürt sie nicht. Meine Töchter haben erst mittels oralen Gestagenen ausprobiert, wie sie Gestagene ertragen, und da das gut ging, dann die Hormonspirale einsetzen lassen. Damit ist auch das Risiko von Embolien gebannt. Auch sie fühlen sich damit super. Implanon hat auch Gestagene, aber die Stäbchen können Probleme verursachen. Für mich war es eine grosse Erleichterung.

      • Franziska sagt:

        Ich rate Ihnen mal die Packungsbeilage zu lesen.
        Zitat: „Für junge Frauen, die noch nicht geboren haben, oder für Frauen in den Wechseljahren mit zurückgebildeter Gebärmutter ist Mirena keine Methode der ersten Wahl.“

  • Ella sagt:

    Nach 16 Jahren Pille mit 32 wegen Kinderwunsch abgesetzt- natürlicher Zyklus hat sich erst nach gut 2Jahren (inkl. Akkupunktur, TCM, Besuch Kinderwunschzentrum) eingestellt, dh ich hatte da das erste Mal die Mens wieder. Wurde glücklicherweise kurz darauf schwanger. Da wir in 1-2 Jahren ein zweites Kind möchten, ist für mich klar dass ich die Pille nicht mehr nehmen will- war happy mit der Pille doch ich will das Risiko nicht mehr eingehen nochmals so lange zu warten. Jetzt Kondome… Arzt hat mir vom V.computer abgeraten- sofern ich nicht grad sofort nach Geburt schwanger werden will…

  • Liesa Rebner sagt:

    Dafür brauch man keinen hunderte Franken teuren Computer. Ein 5 EUR Thermometer (2 Nachkommastellen, bei Amazon) und die iPhone-App myNFP (6 CHF) zzgl. Selbstdisziplin genügen.

    Ich nutze die Natürliche Familien Planung (NFP) seit Jahren mit grossem Erfolg und ohne „Unfall“. Ich habe 20 unfruchtbare Tage im Zyklus (inkl. Mens) wo mein Mann und ich auf Pille, Gummis und sonstige Verhüterli vollends verzichten können. Weiteres Plus: Ich kenne meinen Zyklus und meinen Körper und bin mir sicher, dass die Hormone der Pille keine Nebenwirkungen in mir verursachen. Es ist toll ich selbst zu sein.

    • Alberto La Rocca sagt:

      „Ein 5 EUR Thermometer (2 Nachkommastellen, bei Amazon)“ – bitte von Zeit zu Zeit mit einem Alkoholthermometer („Quecksilber“-Thermometer) kontrollieren, ob die angezeigte Temperatur stimmt. Setzte letzthin so ein Teil in der Produktion ein, es hat 4,00° C zu wenig angezeigt – konnte dann noch etwas in einer späteren Phase nachwärmen (ob das bei der Verhütung auch funktioniert? 😉 ). Immerhin muss man die viel teureren pH-Meter auch regelmäßig kalibrieren

  • Serenity sagt:

    Ich finde es schade, dass hier primär negativ von der natürlichen Empfängnisverhütung gesprochen wird. Ich nutze seit 8 Jahren eine Verhütungscomputer der auf der temperaturmethode beruht (dh unter Zunge morgens messen). Ich entschied mich bewusst dafür um meinem Körper gutes zu tun und nach absetzen der Pille ging es mir rasant besser. Die Tage sind ca 1/3 rot und 2/3 grün. Dafür muss man aber auch täglich messen. Wenn ich das nicht mache nehmen die roten Tage logischerweise wieder zu. Aber solche Tage machen ja auch die Partner erfinderisch!

    • Serenity sagt:

      Nachtrag: umgekehrt kann man dies auch sehr gut zur Familienplanung nutzen. Bei uns klappte es vor zwei Jahren auf anhieb – man kennt seinen Körper und nichts ist durch Chemie belastet. Nach der Geburt behielt ich die Methode zur Verhütung wieder bei. Ich kann sie gut empfehlen – va wenn man in natürlichem Einklang mit seinem Körper leben möchte und konsequent auf sich achtet.

  • Ylene sagt:

    Bitte informieren Sie sich doch nur ein klein wenig besser. Meine Schwester hat jahrelang ohne ungeplante Schwangerschaft mit einem Verhütungscomputer verhütet. Ihr hat es nach 2-3 Monate nur noch ca. 8 Tage als rot angezeigt, der Rest grün (bei 6 tatsächlich fruchtbaren Tagen nicht schlecht). Ich brauche das Ding seit einem Monat und hatte bereits da knapp die Hälfte der Tage bei grün. Und ja, wen die Verhütung wirklich so grässlich stört und der Mann kein Skalpell an seinen Eiern will, dann kann auch die Frau sich die Eileiter durchtrennen lassen (was natürlich ein grösserer Eingriff ist).

    • A. Kaufmann sagt:

      Wissen Sie eigentlich, was eine Vasektomie (Fachbegriff für Ihre Umschreibung von Skalpell an seinen Eiern) kostet? Mit Nachuntersuchung zwischen CHF 650.00 und CHF 850.00. Der Eingriff wird von der Zusatzversicherung übernommen, falls vorhanden und die ersten drei Monate und 25-30 Ergüsse (kumulativ) besteht immer noch die Gefahr einer Schwangerschaft. Ist das immer noch alles easy und funky, Ylene?

      • martin sagt:

        Dann lass es doch einfach und verhüte anders. Es kommt halt drauf an wie viel dir und deiner Frau SEX ohne Pille und Gummi Wert ist, aber die 25-30 Ergüsse sind ja doch schnell um im Verhältnis zu den Jahren danach….

      • Sportpapi sagt:

        Nö. Aber sinnvoll und rentabel auf lange Frist. Wenn man definitiv keine Kinder mehr möchte.

      • Ylene sagt:

        Och, ich dachte nur, ich pass mich dem Niveau des Artikels an. Ja ich weiss, was eine Vasektomie ist und kostet, danke. Ich weiss auch, dass die ganze Sache bei der Frau ca. 10x mehr kostet inkl. kurzem Spitalaufenthalt. Beide Prozeduren waren für meinen Mann und mich etwas zu krass, zudem wäre ein drittes Kind für uns keine Katastrophe. Daher der Pearly. 850 Stutz ist zudem ein Klacks für die permanente Verhütung, die Pille kostet ca. CHF 120 im JAHR + notwendige Untersuchung, 3 Kondome sind auch 5 Stutz und ein Verhütungscomputer kostet ca. 500. Also was jammern Sie, Herr Kaufmann?

      • fabian sagt:

        Ylene, 3 Pariser 5 Stutz?
        Wenn du regelmässig Sex hast, kaufst du besser grössere Packungen.
        (Familienpackungen? 🙂 )
        M Budget 20 Stück für ca 8-9 Fr.

    • Ylene sagt:

      Ich verstehe Ihr Problem und das anderer hier echt nicht. Da Leute sehr unterschiedliche Bedürfnisse in Sachen Verhütung habe, ist es doch super, gibt es eine ganze Reihe von Verhütungsmitteln. So kann jeder zusamen mit dem Partner das passende für sich raussuchen und sich vorher hoffentlich gut darüber informieren, ob das auch zu einem passt.

    • A. Kaufmann sagt:

      Sie schreiben es ja selber, liebe Ylene: Sie verstehen es nicht und ich respektiere Ihr ungestilltes Bedürfnis, sich allen mitzuteilen.

      • Ylene sagt:

        Lieber Herr Kaufmann, Ihr Tag heute muss ja ganz schön frustrierend gewesen sein. Da tut ein wenig Dampf ablassen gut, das verstehe ich natürlich. Falls Sie immer so drauf sind, sollte Sie vielleicht doch noch eine Vasektomie in Betracht ziehen.

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