Welch ein Mann!

Ein Gastblog von Claudia Marinka*.

Autowascher

Sexy: Ein Mann, der das Auto wäscht oder den Müll rausbringt.

«Wie sexy ist ein Hausmann?» wurde vergangene Woche an dieser Stelle rege diskutiert. Ich für meinen Teil hatte meine Meinung schon gemacht, bevor ich Kinder in die Welt setzte. Ein Hausmann zu Hause, zu 100 Prozent? Sorry: no way. Nicht, weil Hausmänner nicht sexy sein könnten. Mein Mann ist sogar sehr sexy, wenn er bügelt, Wäsche zusammenlegt oder die Wohnung putzt. Aber, ehrlich, er ist bei weitem noch attraktiver, wenn er das Auto schrubbt, den Müll herunterträgt oder den neuen Tisch ins Wohnzimmer hievt. Der Mann ist attraktiv, wenn er sogenannte männliche Dinge erledigt.

Ich wusste nicht, dass meine Vorstellung von Sexyness in Forscherkreisen untersucht wird. Doch nun ist es auch amtlich, irgendwie: Eine jüngst erstellte Studie, welche die «NZZ am Sonntag» zitiert hat, besagt Folgendes: Wenn die Männer Routinearbeiten im Haus übernahmen, die Forscher als weiblich charakterisierten (Wäsche zusammenlegen, staubsaugen), hatten sie rund 30 Prozent weniger Sex pro Monat, als wenn sie sich auf männliche Routinearbeiten beschränkten (Abfall entsorgen, Auto putzen). Wissenschaftler reflektierten das Phänomen, dass Abweichungen von geschlechterspezifischen Modellen unglücklich, oder zumindest unzufrieden machen.

Je archaischer das Rollenmuster, desto mehr geht im Bett? Nicht schlecht. Auch wenn es auf den ersten Blick etwas abgedroschen klingen mag, ist die Aussage durchaus nachvollziehbar. Denn bei allen Versuchen, eine egalitäre Beziehung im häuslichen Bereich zu leben, lechzt eine Beziehung nach archaischen Mustern. Der moderne Mann soll Softie und Alphatier sein (natürlich nur, wenn es der Frau gerade so passt). Frauen suchen nach dem liebevollen Familienvater und dem verständnisvollen Gesprächspartner, sie wollen jedoch auch – den Macho. Männer sind auch nicht mehr so einfach gestrickt. Auch sie wollen nicht nur das Heimchen am Herd. Meine Überzeugung ist: Ein langfristiger Rollentausch ist auf lange Sicht in den wenigsten Beziehungen umsetzbar und wünschenswert. Damit meine ich nicht den Reto, der seit der Geburt des Kindes (ein Kind) vor zwei Jahren Hausmann geworden ist («Ich geniesse es extreeem, mein Kind aufwachsen zu sehen»), und sie das Geld heimbringt («Mein Mann ist einfach die bessere Mutter.»)

Wie wir erfahren, ist es zumindest der Libido nicht förderlich. Wenn der Mann «zur Frau» wird und «die Frau zum Mann», geht die Erotik flöten. Mein Mann und ich haben jedenfalls folgendes Rollenmodell: Beide sind Erzieher, beide verdienen Geld ausser Haus, beide sind Machos, beide sind Softies, beide sind selbstständig – aber: Er bleibt Mann, ich bleibe Frau. Es soll selbstverständlich jeder in der Beziehung seinen Anteil leisten, aber ein Rollentausch ist wenig erotisierend oder sexy. Emanzipation in Ehren, aber ich kann meinem Mann ein Bier bringen, ohne gleich meine Eigenständigkeit aufzugeben, und er darf mich zum Dinner einladen, ohne dass gleich ein monetäres Missverhältnis heraufbeschworen wird. Mit der grassierenden Flut der sogenannten gendergerechten Schreibweise ist es nämlich nicht getan.

Der Kern der Sache liegt darin, dass Frau sich doch bitte nicht über das Bringen von Bier, der Mann doch bitte nicht darüber definieren möge, wie modern (oder emanzipiert) er ist, sondern vielmehr darin, wie man das Zusammenleben im Grundsätzlichen gestaltet. Macht sie den Mund auf beim Jobgespräch, wenn es ums Geld geht? Spricht er selbstbewusst darüber, dass er sein Kind von der Krippe abholen geht, auch wenn eine wichtige Sitzung einberufen wird? Wie emanzipiert sind Frau und Mann, wenn es um das Kommunizieren der eigenen Wünsche und Vorstellungen geht? Wer kuscht, wer sagt seine Meinung – aber vor allem: wer zieht und trägt danach die Verantwortung oder verharrt in altem Verhaltensmuster?

Es kommt nur bedingt darauf an, wer was im Haushalt macht, sondern wie viel Spannung in der Beziehung vorhanden ist. Das definiert sich eben nicht über Staubsaugen und Müll entsorgen (und wird dadurch auch nicht erhöht) – vielmehr, wie viel Nähe und Distanz sie zulässt, welche Entfaltungsmöglichkeiten sie bietet, welche Herzenswärme sie innehat, welche Andersartigkeit sie zulässt, welche Gemeinsamkeiten bestehen.

marinka* Claudia Marinka arbeitet als freie Journalistin mit Schwerpunkt Gesellschaftsfragen und hat bei verschiedenen Medien in den Ressorts Nachrichten, Gesellschaft und People gearbeitet. Die zweifache Mutter lebt mit Tochter, Sohn und Mann in der Nähe von Zürich.

185 Kommentare zu «Welch ein Mann!»

  • Kurt Stauffer sagt:

    Wie war doch das Leben schön auf dieser Welt als man nicht alles erforschte.Was da für Unsinn erforscht wird und dann völlig unlogische Resultate veröffntlicht werden.Wiso sollte ein Mann weniger Sexy sein wen er im Haushalt hilft?Ist es so dass Haushaltsarbeiten den Mann mehr ermüden als die Frau oder sinkt sein Selbstbewustein weil diese Arbeit für ihn erniedrigend ist?

  • The science of deduction sagt:

    wie glücklich man als Soziopath (so gelesen und von der Gesellschaft attestiert) im Vergleich zu Normalos (der Norm entsprechend) lebt, können sich nur wenige vorstellen. Mein Amüsement liegt darin, euch Menschen zu analysieren und katalogisieren, denn Material für meine Analysen liefert ihr mir zuhauf. Gender-Studies sind nur euer Versuch, etwas Ratio in eure irrationale Welt einzubinden. Dass ihr dabei scheitert, zeigt dieser Blog nur zu gut.

  • Hans Weder sagt:

    Tipps gegen Rollenverwirrung:
    Einkauf: Mann – Mit 300 PS-Truck vorfahren und vollladen. Ausgiegig von Sonderaktionen profitieren, viel Fleisch und Gemüse, wenig Kohlenhydrate, mit eigener Karte zahlen – keine Märkli sammeln.
    Garten: Mann – Rasen mähen, Unkraut entfernen, Bäume pflanzen, Wild vom Grundstück vertreiben – Schusswaffen gezielt einsetzen.
    Wäsche: Frau – Nach Farbe und Stoff sortieren,Waschmittel wählen,Maschine mit Wäsche und Mittel füllen,starten,warten, entnehmen,in den Tumbler oder auf Leine,warten,bügeln,Chardonnay.
    Putzen: Putzfrau.
    Kochen: Frau – am Herd, Mann am Grill.

    • 13 sagt:

      Interessante Liste. Wenn ich sie mir aber so durchlese, hätten sie das auch einfacher schreiben können:

      Alle Jobs, welche öffentlich sind und andere den Verrichter dabei bewundern und (hoffentlich) loben können – Mann

      Jobs zu Hause, die auch verrichtet werden müssen, aber es keinen Lob der Nachbarn gibt – Frau

      Na, das lässt tief blicken… 😉

      • Hans Weder sagt:

        Ja, Sie haben recht – die Liste ist nicht abschliessend: Denn der öffentliche Auftritt gehört natürlich auch zu jenen Gebieten, die gerne Verwirrung stiften, wenn es um die Rollenverteilung geht. Persönlich gehöre ich zu den Befürwortern der Ganzkörperverhüllung der Frau, wenngleich unser Kulturkreis diesbezüglich wenig aufgeschlossen ist. Auch der Mann sollte sich dezent kleiden – das spricht für den Zusammenhalt des Paars: Im Sommer beige Chinos mit Polo und Segelschuhen, im Winter dunklere Manchesterhosen mit Hemd und Lederstiefeln. Eher IWC als Rolex – übriger Schmuck ist überflüssig.

      • Sportpapi sagt:

        Ausnahmsweise darf sie die Wäsche auch mal draussen aufhängen…

      • 13 sagt:

        Natürlich nur, wenn die Mauern um das Grundstück hoch genug sind!

      • Sportpapi sagt:

        Und sicher keine Unterwäsche!

      • 13 sagt:

        Und erst recht keine weissen Sportsocken.

      • Sportpapi sagt:

        Die würden allerdings zur Ganzkörperverhüllung passen.

      • 13 sagt:

        Stimmt. Müsste ich diese aufhängen, würde ich freiwillig auf die Ganzkörperverhüllung zurückgreifen.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Sie übertreiben masslos. Gerade habe ich übrigens gesehen, dass meine Frau heute rote (!) Socken trägt…

  • Naseweis sagt:

    Was für Trummänner kann hier finden – schade das es zu spät ist für mich! Solch einen Mann hätte ich vor 30 Jahren „gebraucht“ und zu schätzen gewusst!

  • Olaf sagt:

    Frau Marinka, ich find Ihren Blog supi. So intelektuell, wiessenschaflich und gesellschaftlich relevante Themen. Sie heben sich so schön von der Regenbogenpresse ab. Ein Blog für die gesellschaftliche Elite. Und zur Themenwahl: Also ich fiend meine Emotionen und Interessen wundibar bewirtschaftet. Weiter so, auch Ihre Kolleginen!

  • Martin sagt:

    Jetzt muss ich nur noch eine Frau finden, die das auch so sieht! Ich kann sehr schlecht bügeln und sonstige so Haushaltsdinge, dafür kann ich gut Sachen reparieren, Autos waschen und Tische zusammenbauen. Ohne den grossen Macho rauszuhängen.

  • The Damned sagt:

    Ich habe mich lange und gerne an der Hausarbeit beteiligt. Nun zwingt mich aber ein privates Projekt dazu, mehr Zeit in seine Vermarktung zu stecken- worauf meine Frau kommentarlos den gesamten Haushalt, bis auf ein paar Nebentätigkeiten, wieder an sich riss, heimlich, still, leise und sehr bestimmt. Sie scheint mir jetzt wesentlich glücklicher zu sein…

  • Dodimi sagt:

    Jetzt weiss ich endlich warum ich bei den Frauen nicht „erotisch“ rüberkomme. Ich koche mir selber, mache eigene Lasagne und Tortellini und weil ich gerne Aprikosenkonfitüre mag, stehe ich dafür auch am Herd. Jetzt warte ich als Single nur noch auf die erotische Frau, die mir bügelt, staubsaugt und das Bier beim fernsehen bringt. Ach ja, den Müll bringe ich auch selbst raus, staube ab und wasche meinen Wagen in Eigenregie, und dann wären da noch…na lassen wir das!

    • Lichtblau sagt:

      Dodimi, was ist los mit den Damen in Ihrer Umgebung? Man liest doch immer und immer wieder, dass die Fähigkeit, Frauen zum Lachen zu bringen, ganz oben auf deren Wunschliste steht. Sie haben es definitiv drauf.

      • Dodimi sagt:

        @Lichtblau:Sie haben es kristallklar erkannt:DAMEN im Wortsinn gibt es ja kaum mehr, nicht nur in meiner Umgebung.
        Allenfalls Wesen weiblichen Geschlechts. Und, die Autorin MUSS recht haben, denn ein Frau meinte einmal zu mir nach einem Nachtessen,“ich könnte nicht Deine Partnerin werden, Du kochst zu gut“! Na, wenn das nicht das Selbstbewusstsein hebt?! Seither koch ich weiter noch sehr gut – einfach nur noch für mich! Und ansonsten…wie denn, was denn, wo denn…welches Schweinchen hätten sie denn gern…usw. Dennoch:Danke!

    • Hans Weder sagt:

      Dodimi, es ist mir unverständlich, weshalb Sie Single sind. Selbst als orthodox heterosexueller Mann werde ich ganz wuschig, wenn ich von Ihrer Lasagne lese. Haben Sie sich vielleicht schon einmal im Frauenimportgeschäft umgesehen? Geneigte Konsumenten schwärmen von der Dankbarkeit und Hingabe der Damen. Man berichtete mir allerdings, dass die kulturellen Differenzen eine erhebliche Fluktuation der Bekanntschaften mit sich bringen – was gewiss nur für den Mann mit beachtlichem Geldbeutel zu stemmen ist. Als Sparfuchs mit eigener Konfitüre ist das aber kein Problem für Sie, oder?

  • Herbert Berger sagt:

    Als wenn Sie für mich die Hausarbeit übernehmen und ich nur noch mein Auto waschen und die Müllsäcke entsorgen muss, dann sind Sie herzlich willkommen in unserer Alleinerziehender-Vater-mit-2-Teenytöchtern-WG.
    Weniger Arbeit und dafür noch mehr Sex. Das ist ja wie der Foifer und dad Weggli. 🙂

  • Karl Knapp sagt:

    Meine Frau findet es ziemlich männlich, dass ich die vollen Migros-Taschen die Treppe hinaufschleppe und sie nur den Abfall hinuntertragen muss (Muskelmasse). Und wer jeweils mit dem Auto durch die Waschanlage fährt, ist normalerweise derjenige, der es zuerst unsauber findet (also ich, aber selber schuld). Soviel zu den Vorstellungen in gewissen Köpfen. Fragen Sie doch mal Frau Binswanger vom Nachbarsblog, die hat manchmal ganz scharfe Ansichten zu diesen Themen. Und 30% weniger Sex, was soll das ? In Zeiteinheiten, in Milliliter oder was ? Mathematisch ist -30% / Monat = -30% / Jahr, übrigens

  • Eni sagt:

    Aus meiner Sicht ist ein richtiger Mann einer, der sich getraut hinter die Kulisse der selbständigen, alles meisternde, perfekt organisierten allein erziehenden Mutter zu blicken….. Vielleicht käme da eine nach einer starken Schulter suchenden Frau zum Vorschein. Aber leider lassen sich die meisten Männer von einer Fassade täuschen und denken, dass Frau zu stark für sie ist.

    • Pocoloco sagt:

      Wieso soll sich Mann mit einer Fassade einlassen? Ich kenne eine solche „starke, perfekt organisierte Mutter“… Der Mann durfte jahrelang Wäsche zusammenlegen. Sich Nörgeleien anhören. Am Ende war sein Selbstvertrauen bei Null, für die Frau war er mittlerweile wohl so unsexy, dass sie sich auf einen Seitensprung einliess. Sie „beichtete“ es ihm noch, und ist nun am Boden zerstört, weil er endlich, endlich die Konsequenzen ziehen konte… Nicht erfunden, in meinem Bekanntenkreis so erlebt. Der Mann lebt mittlerweile auf wie nie zuvor.

    • Ammann Hugo sagt:

      Eni…Starker Kommentar! Ob Mann oder Frau – wer gegen aussen alles meistert, keine Schwäche zeigt, ist innerlich schwächer und ängstlicher als die, welche auch mal zulassen und zwigen können, dass sie nicht mehr weiter wissen.

      • Eni sagt:

        Tja, Schwäche zeigen kann ich mir nicht leisten, weil sonst niemand da ist, der für meine Kinder sorgen würde. Leide seit 1999 an massiven Schlafstörungen, seit 2006 an chronischem Burnout, habe ab und zu auch Zusammenbrüche……. Trotzdem arbeite ich 60%, mein Haushalt sieht aus wie aus dem Katalog und ich versuche immer alle Wünsche der Kinder zu erfüllen. Wenn ich den Karren nicht ziehe, tut es Keiner.

      • tina sagt:

        liebe eni, mach doch lieber ab und zu eine pause und dafür ist der haushalt nicht wie aus dem katalog. das ist nämlich wirklich nicht nötig

      • Eni sagt:

        Da wo ich wohne, wacht man mit Argusaugen über alleine erziehende Mütter. Da muss ich immer perfekt sein.

  • Susi Meier sagt:

    Oh mein Gott! Können diese Artikel darüber wie sexy/männlich/weiblich gewisse Tätigkeiten sind endlich aufhören! Bügeln, Müll rausbringen, putzen, Auto waschen usw. sind Tätigkeiten die nun mal zum Leben jedes erwachsenen Menschen gehören, der nicht in einer Höhle im Wald lebt. Wenn man Single ist muss man es alleine machen und wenn man in einer Beziehung ist, dann teilt man sich diese Tätigkeiten eben irgendwie auf. Wen interessierts wie sexy es ist oder wer jetzt was macht, es muss einfach gemacht werden! Und wieviel Sex man in der Beziehung hat, hängt ziemlich sicher von etwas anderem ab.

  • Lisa sagt:

    Wieso immer diese leidige Diskussion, welches Familienmodell, Rollenbild, wasauchimmer jetzt gerade das beste sein soll? Ob man die Kinder in die Krippe geben soll, darf? Ob der Mann die Kohle nach Hause bringen muss oder die Frau oder beide? Wenn das gelebte Modell für beide Partner und die Kinder stimmt, dann ist es doch gut, auch wenn es für andere Familien überhaupt nicht stimmen muss. Wodurch sich die Diskussion erübrigt.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Was ich nicht verstehe, offenbar gibt es in diesem Blog jede Menge erwerbstätige Frauen, die haufenweise Kohle verdienen. Wieso muss man dann noch diskutieren, wer die Hausarbeit macht? Ist doch klar, die Haushälterin!

    • Serafine sagt:

      Wahrscheinlich ist das bei Ihnen besten organisiert und sie zahlen der/dem HaushälterIn einen tollen Gehalt.

      • Joerg Hanspeter sagt:

        @Serafine: Sorry, das hat jetzt eine Weile gedauert, bis ich das kapiert habe. Der Begriff „Haushälterin“ war nicht ironisch für Frau/Freundin gemeint. Ich wollte damit sagen, wenn beide offenbar gross Karriere machen und das entpsprechende Geld dafür erhalten, wieso stellt man nicht wirklich eine Haushälterin an, die diese Sachen gegen Bezahlung erledigt.

    • Susi Meier sagt:

      Ich und mein Mann sind beide erwerbstätig und teilen uns den Haushalt (allerdings nicht nach weiblich/männlichen Tätigkeiten). Wir haben uns gegen eine Haushaltshilfe entschieden, weil wir unseren Kindern vorleben und beibringen wollen, dass es keine grosse Sache ist, wenn man seinen Dreck selbst wegräumt und dass es zu einem selbstständigen Leben gehört, dass jeder eine Glühbirne auswechseln, ein Hemd bügeln und sich etwas kochen kann was über Dosen-Ravioli hinausgeht, egal ob Mann oder Frau.

      • Joerg Hanspeter sagt:

        @Serafine: Was wollen Sie jetzt damit sagen? Ich bin in diesem Zusammenhang jetzt nicht unbedingt das beste Beispiel, lebe allein und, um Ihre Frage trotzdem zu beanworten, ja, ich lasse waschen und putzen.

        @Susi Meier: Finde ich toll. Mein Einwand richtet sich auch nicht an Sie. Mein Einwand gilt eigentlich nur denjenigen, die einerseits offenbar viel Kohle verdienen, sich aber gleichzeitig mit ihrem Partner darüber streiten, wer jetzt was im Haushalt macht.

      • Serafine sagt:

        … und entlöhnen Sie Ihre Frau dafür, so ganz selbstverständlich ohne knausrig zu sein und ihr ein Gefühl der Abhängigkeit zu vermitteln?

      • Serafine sagt:

        och, sorry Jörg Hanspeter, eine Leseschwäche ist aufgetreten!
        Sie leben allein, die obige Frage erübrigt sich. „Alleine Leben“ ist auch sehr gut, bzw. zollt meinen Respekt.

      • Naseweis sagt:

        Susi Meier 3. März 2014 um 17:56
        I C H und mein Mann?!

  • Urban Zuercher sagt:

    Bei der Stützliwösch, wo auch das Bild oben geschossen wurde, spielen sich ja immer wieder sehr surreale Szenen ab. Das beste, das ich bis jetzt gesehen habe:
    3 Päärchen, die Frauen mit so Nacktratten im Handtäschchen, die Herren mit Muskelshirts. Zuerst putzen die Herren die tiefergelegten Wagen aussenrum und polieren sie auf Hochglanz, während die Damen zuschauen und rauchen. Danach gibts Schichtwechsel, die Herren begutachten die Frauen zu, wie sie staubsaugen und die Karren innen feinsäuberlich putzen…. Es gibt anscheinend tatsächlich ein Frauentyp, der auf solche Typen abfährt…

    • captain kirk sagt:

      hahahaha zu gut!
      Aber es stimmt schon, dort gibt es nichts was es nicht gibt. Vor kurzem konnte ich sehen wie einer pingelig den Kofferraum seines Coupe mit dem Hochdruckreininger „reinigte“ um dann zu merken das er den ganzen Wagen mit Wasser auffüllt. 🙂

  • marusca sagt:

    Also die meisten Männern, die ich zu sehen bekomme, könnte ich weder beim Staubsaugen noch beim Wagenwaschen als sexy empfinden, besonders wenn sie jenseits des Verfalldatums sind, und das setzte ich bei + – 40 an. Was mir in dieser Kategorie begegnet, sind vorwiegend schlecht angezogene, ungepflegte, nichtssagende, kinderwagenschiebende, resignierte Familienväter, denen die Hose in den Knien hängt und für die das Leben mehr oder weniger gelaufen ist.

    • Eni sagt:

      Tolle Schubladen die Sie da haben. Auch Sie werden einst zu den Ü40 gehören, jung zu sein ist kein Verdienst.

    • Carlos sagt:

      @marusca: you made my day. Ich sehe diese leblosen, komplett resignierten“neuen“ Väter tagtäglich. Leblose Augen, kein Funken Freude oder Zuversicht austrahlend, tragen sie lustlos ihren Nachwuchs im Snöggli durch die Strassen der Grossstadt. Einfach beelendend.

      • Serafine sagt:

        .. und wie sehen die anderen Männer aus? kann mir nichts darunter vorstellen, wahrscheinlich sehe ich das Funkeln in den Augen von diesen nicht, wahrscheinlich bin ich blind, wahrscheinlich sind alle anderen Männer ohne Kinderwagenschieben, ohne Hosen in den Knien, ohne sichtbare Unterhose gerade nicht in meinem Blickfeld. Wobei ich sehe schon sehr attraktive Männer, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind, aber auch so Einzelgänger gefallen mir auch und auch Frauen, die nicht Klischeefrau daher kommen und eine starke, feine, authentische Persönlichkeit ausstrahlen.

      • Carlos sagt:

        Authentische Persönlichkeiten? Sie meinen sicher diese Mütter, die ihren Nachwuchs im SUV-Kinderwagen durch die Gegend schieben und permanent am Handy hängen. Smartphonezombies

      • Serafine sagt:

        Carlos, eben die meine ich nicht, Smartphones Frauen und Männer sind absolut unsexy und nervend.

  • Daniel Meier sagt:

    Putzen tut niemand gern und ist bei beiden Geschlechtern unsexy.
    Lösung: Putzkraft einstellen.
    Die Männer, welche der Frau genug „Sicherheit“ (Nr 1 Wunsch bei Frauen auf allen Singlebörsen – also kommt mir nicht mit, aber ICH schau nur auf die inneren Werte) mit nach Hause bringen können, damit man sich eine Putzkraft leisten können, werden automatisch auch als sexier eingestuft.
    Positiver Teufelskreis.

  • rimaka sagt:

    Guter Beitrag! Es kommt meist nicht drauf an WAS man/frau macht, sondern WIE man/frau es macht. „Mit Herz“ geht’s sowieso besser auch wenn es kitschig klingt!

  • Leontine Bachmann sagt:

    Ja genau, Frau Marinka. Ein Hoch auf bürgerliche Geschlechterstereotypen. Dass Sie sich allerdings intellektuell betätigen ist doch etwas befremdlich. Schliesslich ist die Frau von Natur aus emotional und wird, wenn sie hilflos versucht rational zu argumentieren, sehr unsexy.

  • Richi Schweizer sagt:

    Liebe Frau Marinka. Haben Sie auch noch ein Schublädchen, wo ich mit meiner Frau reinpasse? Wir reinigen unsere Autos 2 mal im Jahr gemeinsam (sie innen, ich aussen). Sonst geht’s ca. wöchentlich einmal in die Waschanlage. Alles was gebügelt werden muss, geben wir auswärts und wir streiten uns regelmässig, wer kochen darf. Gücklicherweise räumt sie immer alles auf, egal wer kocht. Den Chübelsack, Karton und Papier entsorge immer ich, das Glas immer sie. Gerne erwarte ich Ihre professionelle Analyse…

  • Max Bader sagt:

    Ich denke, da gibt es andere Ursachen. Staubsaugende Frauen findet wohl auch kein Mann attraktiv. Darin kann es wohl nicht liegen. Das sind Arbeiten, die müssen gemacht werden, auch wenn sie weder sexy noch spassig sind.

  • Velo Blitz sagt:

    Sorry – aber gebildete und vernünftige Frauen, welche Männer mit (schnellen) Autos anziehend finden, haben prinzipiell einen Sprung in der Schüssel. Ehrlich, welche Frau findet einen Mann, welcher Formel1 rennen schaut und am Samstag sein Auto pützelt, attraktiv? Hoffentlich trifft es beim nächsten Autounfall wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kinder genau solcher Frauen. Weltweit gibt es jährlich 1.5 Millionen Tote durch Autounfälle – aber hallo: Frauen, welche mal eigene Kinder wollen, stehen sicher nicht auf Männer mit sportlichem Fahrstil und teuren gepützelten Autos, Erotik hin oder her

    • Hotel Papa sagt:

      Klingt alles bisschen ideologisch. Wo bleibt die menschliche Vielfalt?

      (Auch Velofahrer…)

    • Marco sagt:

      „Hoffentlich trifft es beim nächsten Autounfall wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kinder genau solcher Frauen.“
      Tiefer kann das Niveau ja nicht mehr sinken… 😉

      • Eni sagt:

        @ Maco

        Meine Gedanken. Man kann gewisse Gruppierungen von Menschen verachten, aber Schlechtes wünschen geht gar nicht und schon gar nicht deren Kindern.

  • Reto B. sagt:

    Der Text ist mir n bisschen zu krude geschrieben. Aber ich verstehe glaub ich, was gemeint ist. Bei uns bügle zum Beispiel ich – alles, also nicht nur meine Hemden, auch ihre Blusen und so. Dafür hab ich als allererstes ihr Susi-Bügeleisen geschmissen und mir ein Modell gekauft mit 6.5 bar Dampfdruck und 2400 Watt Leistung. Und zum Bügeln sauf ich Bier und schau nen Actionfilm.

    • Sportpapi sagt:

      So ein Modell habe ich auch gekauft. Für meine Frau. Und seit das so kompliziert ist weiss ich gar nicht mehr, wie das geht 🙂

      • Reto B. sagt:

        Nö, kompliziert ist meins nicht. Muss man nicht mal einstellen, das regelt die Temperatur selber nach dem Stoff, der gerade drunterliegt (man kann es sogar auf dem Hemd „vergessen“). Also gibts nur einschalten, bügeln, und wenns mal etwas strenger geht den Wasserdampf-Marsch – Vollschnaps-Knopf.

      • Sportpapi sagt:

        So genau wollte ich es gar nicht wissen 🙂

    • alien sagt:

      Ich bügle nie. Nichts. Eine Bügelhilfe ist ein Menschenrecht.

      • Carolina sagt:

        Echt? Da muss ich mich direkt mal an die UNO Menschenrechtskommission wenden 🙂

        Reto: Nice one! Das ist exakt, wie es bei uns abläuft. Bevor mein Mann irgendetwas macht, wird erst mal aufgerüstet: Baumarkt, Mediamarkt, was auch immer. Bei uns ist alles High Tech und niemand ausser ihm kapiert es. Der blöde Laurastar oder wie das Ding heisst ist mein Hassobjekt (nach dem Motto: jetzt hat man ihn mal für viel Geld gekauft, jetzt muss er auch benutzt werden….). Aber ich habe gelernt, mich zurückzuhalten, denn er macht das meiste im Haushalt!

      • alien sagt:

        Ich bring ihm mal meine Hemden vorbei, damit er sie bügeln darf, gell?

  • Dave sagt:

    Mega, danke für diesen Beitrag! Das tut richtig gut hier einen solchen schon fast Männerfreundlichen Blog zu lesen 🙂

  • Hansli sagt:

    Die Müllabfuhr kommt nur einmal pro Woche… immerhin kann ich jeden Tag das Auto waschen.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Was an den weissen Sportsocken sexy sein soll, muss ich zuerst noch rausfinden – die Suche wird wohl ewigs dauern… ;). Zum Glück ist alles Geschmacksache… Sexy ist für mich ein Mann weder als Hausmann noch wenn er das Auto auf Hochglanz poliert. Wie wärs mit den inneren Werten, Charaktereigenschaften, Auftreten etc.

    • 13 sagt:

      Sie sind einfach ein sehr wirkungsvolles Verhütungsmittel 😉

      • 13 sagt:

        Selbst RF ist nicht jedermanns bzw. jedefraus Geschmack 😉

      • Sportpapi sagt:

        @13: Meine wäre es auch nicht. Trotzdem. Ich weiss nicht, weshalb weisse Socken eine solche Bedeutung haben sollten. Während Frauen nicht nur bezüglich Strümpfen sich farblich meist keinerlei Beschränkungen auferlegen (was nicht immer nur schön ist).

      • 13 sagt:

        Hmmm, keine Ahnung. Vielleicht, weil es heute offenbar legitim ist, Strümpfe als Hosenersatz zu tragen, was meiner Meinung nach, genau so verboten werden sollte, wie Baseballcaps über 15 und weisse Socken ausserhalb des Sportplatzes?

        Aber ich versuche es mal: Sportsocken sind sowieso einfach zum Sport treiben gedacht. Daneben sollte Mann wie Frau andere tragen. Dann sollten sie entweder völlig unauffällig sein (im Bild geht schon das bis zum Wade zu kurzen Hosen nicht) oder dann ein modischer Blickfang. Mal ehrlich: weisse Socken erfüllen beide Kriterien nicht. Darum weg damit!

      • Sportpapi sagt:

        Zum Glück muss ich als Sportler nicht uniform gekleidet zur Arbeit. Unauffällige schwarze Socken sind ja nun auch nur attraktiv solange sie unter einer Hose verschwinden. Und dann womöglich noch Strumphalter?
        Wie auch immer – obwohl ich selber auch keine weissen Socken mehr habe, wundere ich mich weiterhin, woher diese komische Einstellung dazu kommt.

  • hermann sagt:

    Grund, dass ein Hausmann 30% weniger Sex hat, ist wohl, dass dieser spaetestens beim Vorspuelen der verkakten Hosen des Kleinen merkt, dass er wegen seinem Sextrieb, der den Verstand auschaltet wenn er am meisten gebraucht wuerde, in diese missliche Lage gekommen ist. In vielen Faellen kann auch ausgedehntes Geschirrwaschen diesen Denkanstoss nicht ausloeschen.

  • Roman Henker sagt:

    Meine Alleinerziehende Mutter hat mich hauptsächlich nach weiblichen Attributen erzogen. Hab Jahre und etliche Misserfolge/Zurückweisung gebraucht bis ich von selbst hinter diese simple Tatsache gekommmen bin (hab zwar immer gespürt das unterschwellig etwas nicht stimmt, wusste aber nicht worans lag). Manipulation wird auf die spitze getrieben, bis die Beziehung sabotiert ist. Jetzt weiss ich es. Eine Beziehung will ich trotzdem keine mehr. MGTOW

    • Reto B. sagt:

      Ich gratuliere, dass sie offensichtlich als Grund für ihre gescheiterten Beziehungen die Frauen und ihre Mutter gefunden haben. So sind sie jetzt gut ausm Schneider, an ihnen lags ja nicht. Alles Gute noch

    • alam sagt:

      Öhm… was tut eigentlich so jemand – der explizit nichts mehr mit Frauen zu tun haben will – hier drin?

    • Thorsten Juhl sagt:

      Herr Henker
      was ihre Mutter Ihnen beigebracht hat ist zuzuhören. Vergessen sie einfach nur das, hören sie nicht zu, tun sie nur so.
      das emotionale Hirn kann mit ihren rationalen lösungen nicht umgehen, also zuhören mal vergessen.

      Stellen sie sich an erster Stelle. Sie kommen immer zuerst. Mit der restlichen Energie machen sie die Frau glücklich, und wenn diese Frau sie nicht glücklich macht, dann nehmen sie eine andere bis sie die richtige finden.

      Mein Rat ist also, keine Frau oder Freundin die nächsten 3-5 Jahre und lernen sie für sich zu denken. Nur für sich.

  • dres sagt:

    So, ich gehe dann mal das Auto waschen, wenn das Sex zu Folge hat. Wobei, ich habe heute schon denn Müll runtergetragen. Das sollte reichen.
    Ansonsten könnte man das Thema langsam abschliessen. Der News-Gehalt ist eher bescheiden. 😉

    • 13 sagt:

      Eine Garantie gibt es aber nur, wenn Ihre Frau heute auch gebügelt hat. Oder ihnen wenigstens das Bier brachte. Vielleicht geben Sie ihr den Blog zu lesen, solange Sie das Auto waschen;-)

      • dres sagt:

        Oh, danke für den Tipp. Ich schreibe ihr grad eine SMS, damit dann wirklich alles passt, wenn wir wieder aufeinander treffen.

      • Franziska sagt:

        dres, aber dann müssen Sie aber wirklich ganz viel und guten Sex haben, sonst lügt die Statistik und die ganz Klischeebude fällt in sich zusammen und sie können sich nicht mehr bewegen unter all dem ?Müll?

      • dres sagt:

        Franziska, ich weiss nur, dass ich ab sofort im weiblichen Haushalt (Definition: das, was die Frau zu erledigen hat, und zwar dalli) keinen Finger mehr rühre. Ab jetzt gibts nur noch Auto, Bier, Fussball und Sex à gogo – was für ein Leben! 😉

      • Franziska sagt:

        dres, das haben Sie gut kapiert! Sie lernen schnell und gut – bestimmt auch ein Garant für ganz viel Sex. Bleiben Sie dran! 🙂

      • dres sagt:

        Yep, Franziska, dieser Artikel hat mein Leben komplett und nachhaltig verändert! Darauf trinke ich ein Bier, das mir hoffentlich sofort gebracht wird. Und danach ab in die Pfanne! 😉

      • Franziska sagt:

        🙂
        Gut so!
        Ich trinke mit Ihnen, aber selbstverständlich nur Proseccöchen…… „Auf Ihr wohl!“.

      • dres sagt:

        Ich als Prolet antworte natürlich mit „Prost“, Franziska. 😉

      • Sportpapi sagt:

        @dres: Die Frage ist doch, ob Sie Sex wollen oder eine Beziehung. Oder gar beides? 🙂

      • Franziska sagt:

        „Huch!“

      • dres sagt:

        @Sportpapi: Ich glaube nach diesem Artikel begnüge ich mich einfach mit Auto, Fussball schauen und Bier. Der Rest ist mir zu kompliziert. 😉

  • Katharina sagt:

    DER Mann, DIE Frau.

    Den Stereotypenmix lasse ich auch gleich weg.

    Was bleibt: Studien, die mit statistischer Sprache brillieren wollen, sollten wenigstens das statistische Handwerk beherrschen (und befrauschen). Sie sollten insbesondere wissen, was Signifikanz bedeutet.

    Forscher, die sich ausschliesslich darauf konzentrieren, ob ihre Ergebnisse statistisch signifikant sind, könnten ja Erkenntnisse melden, die nicht unbedingt Substanz haben.

  • alam sagt:

    Für mich hat ein wirklich attraktiver Mann schon mal gar kein eigenes Auto, höchstens ein Mobility-Abo. Er liebt es, sich zu bewegen und trennt und entsorgt den Müll richtig, also nimmt Papier, Flaschen, Metall, etc. auf seiner Velo-Einkaufstour mit. Echten Müll gibt es sowieso nur alle zwei Wochen einen Sack voll, den kann ich auch noch selber runtertragen. Dieser Mann ist im Gegensatz zu den Autowaschern auch mit 60-70 noch aktiv im Bett.

  • tststs sagt:

    Sorry, einer der schlechtesten Artikel, den ich hier je gelesen habe…
    Was meint die Autorin, was will die Autorin? Spricht sie von Gender und/oder Sex? Spricht sie von Realität oder Klischeevorstellungen? Was ist „der Mann“/“die Frau“?

    „hatten sie rund 30 Prozent weniger Sex pro Monat“ Oje, und jetzt ist auch noch Quantität das Qualitätsmerkmal?
    Lieber nur 2x pro Woche, dafür mit Blick über den Tellerrand, als 3x pro Woche nach dem Schema F (Mann=Stecher, Frau=Beinespreizerin)…

    • 13 sagt:

      Eine bessere Kritik hätte man nicht schreiben können. Passt 100%ig.

    • tina sagt:

      ich benötige noch eine definition von „…mit blick über den tellerrand“

    • Sportpapi sagt:

      @tststs: Die Autoren müssen sich halt nicht an Soziologen-Slang halten. Ich habe sie jedenfalls verstanden (ohne dass ich die Aussagen nun gut finden würde, aber an den Begrifflichkeiten und Modellen liegt es nicht). Und natürlich ist Quantität auch ein Thema. Natürlich nicht, wenn es auf dem hohen Niveau passiert, das Sie offenbar erwarten. Zuletzt greifen Sie selber tief in die Klischee-Kiste. Gibt es irgendeinen Grund zu erwarten, dass mehr Sex mit schlechterem einhergeht? Dass „männliche“, als sexuell attraktiv empfundene Männer schlechteren Sex haben?

  • Simon Schenker sagt:

    Ich würd gern den Typen auf dem Bild mal treffen. Sieht lecker aus!

    • Lichtblau sagt:

      Wirklich? Ich kann mir kaum vorstellen, dass es einer Simone ebenso ginge 😉

    • Serafine sagt:

      Lichtblau, Sie haben einen interessanten Nick, Lichtblau, wunderschön, man/frau kann sich so vieles darunter vorstellen, es reicht vom LichtWasser bis zum Himmel. Himmel, der durch die blaue Stunde bis ins Schwarz wandert.

  • Allrounder sagt:

    Wie schon mein Nickname verrät, bin ich ein Allrounder.
    Ich habe mit meiner Frau die Rollen getauscht und bin zufrieden.
    Ich bin der Meinung, dass man, wenn die Möglichkeit besteht, dass tun sollte was einem Spass macht.
    Ich bin in einer kleinen Gemeinde als Spielgruppenleiter tätig, gebe 5 – 10 jährigen Kindern Turnunterricht
    und bin in meiner Rolle sehr glücklich.
    Ich wurde schon ein paar Mal angesprochen, ob ich nicht schräg angeschaut werde.
    Natürlich werde ich das, aber es stört mich nicht.
    In der Spielgruppe schätzen es die Kinder, wenn sie sich mit einer männlichen Person messen können

  • 13 sagt:

    Ich hoffe doch, das obere Bild steht nicht für den Inbegriff von dem, was sexy ist? Vielleicht als wir 16 waren? Dann stand man auf Jungs, heute sollte es doch eher Männer sein. Und diese waschen ihre Autos zu Hause im Garten (sie wissen doch: ein Haus, ein Baum, ein Kind) oder zumindest Garage, ohne das peinliche Baseballcap und veranstalten dabei eine fröhliche Wasserschlacht mit ihren Kindern. Das ist sexy 😉

    Und zum Rest sage ich erst etwas, wenn ich verstanden habe, was Rollenverteilung mit dem Mann/Frau sein zu tun hat? Tätigkeit vs. Was man ist? Zur Zeit grüble ich noch….

    • Sportpapi sagt:

      Was mache ich nur, wenn ich gar kein Auto habe?

      • Walter Boshalter sagt:

        Schmieren sie die Kette ihres Velos mit einer Teflon-Spezialmischung und bringen dem Nachwuchs gleichzeitg bei, was ein Inbus-Schlüssel ist und wie er beim Velo verwendet wird.

      • tina sagt:

        sportpapi: müll runter tragen

      • Hotel Papa sagt:

        Extrapunkte für den korrekten Inbus (Auch wenn DIN meint, der heisse „Sechskant.Stiftschlüssel“.)

      • Sportpapi sagt:

        @Boshalter: Leider bin ich zudem mehr Anwender… Reparaturen und Pflege sind weniger mein Ding…

      • tina sagt:

        frau bosshalter, das möbel heisst iMbus schlüssel

      • Tom Walther sagt:

        Lieber Hotel Papa, DIN hat nicht unrecht – INBUS ist eigentlich ein Markenname, der sich verselbstständigt hat. Und Sie haben auch recht, in der Werkstatt sucht niemand lautstark nach dem Innensechskantschlüssel….

    • 13 sagt:

      Geht auch mit Fahrräder 😉 ! Es geht nur um das folgende: Ein Tipp, der samstags alleine über seine Freizeit verfügen kann, nicht gebunden ist und seiner wahren Liebe (dem Auto) nachgehen kann vs. einem Mann, der sich seiner Familienpflichten bewusst ist, diese aber nicht als belastend empfindet, sondern mit den Kindern ausgelassen ist. und auch hier wichtig: der Verzicht auf das Baseballcap. Diese sollten für alle ab 15 verboten sein!!!!

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Ich weiss, meine persönliche Erfahrung ist statistisch nicht relevant (mangels grosser Zahl), aber trotzdem, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen keine gefühlsbetonten Softy-Hausmann wollen. Wollen sie schon, mal zu einer bestimmten Zeit, aber nicht generell. Über Gefühle reden ist auch schlecht, ein paar Standard-Formulierungen aus Partnerschafts-Problem-Büchern reichen völlig.

  • Softie sagt:

    Arbeite jetzt schon über 10 Jahre zu Hause.
    Ich bin glücklich und zufrieden.
    Da wir ein eigenes Haus haben, kann ich mich nach dem Waschen, Bügeln, Müll entsorgen usw. auch noch den typischen Männerarbeiten widmen.
    Ich kann das Auto waschen, Rasen mähen (Motormäher), Reparieren und Renovieren.
    Wenn ich am Abend nicht zu müde bin dann auch noch meine Frau verwöhnen.
    Es passt…

  • Chris Fogg sagt:

    Da soll einer die Frauen verstehen. Auf der einen Seite möchten sie eine totale Memme für die Familie, Kinder und Hausarbeit. Auf der anderen Seite ein totaler wilder Macho im Bett?
    Kein Wunder gibt es immer mehr Singles, wenn wir all diese Ansprüche erfüllen sollen… 🙂

  • karin frech sagt:

    Dieser Beitrag spricht mir aus dem Herzen. Denn ich definiere einen Mann nicht über seine Fähigkeiten (Autowaschen oder Wäsche zusammenlegen), sondern über seine Haltung gegenüber Menschen und Tieren und seine Weltanschauung. Wie spannend es ist, mit ihm zu diskutieren, was er zu sagen hat und ob mich das interessiert, ist ausschlaggebend. Genauso übrigens bei einer Frau.

  • Hausmann sagt:

    Das Foto mit dem Mann beim Autowaschen hat mir sehr gut gefallen.
    Seine Kleidung, sein Stil ist irgendwie sexy und antörnend.
    wo gibt es die weissen Socken zu kaufen ?

  • Mumenthaler sagt:

    Ich habe zuerst mit Schmunzeln den Bericht in der NZZ gelesen und bin erst jetzt in Ihrem Blog gelandet.
    Ich bin seit der Geburt unseres ersten Sohnes als Hausmann tätig.
    Ich arbeite nun schon seit über 10 Jahren zu Hause und bin glücklich. Ich wasche, bügle, koche usw.
    fahre aber auch mit unserem Auto in die Waschanlage.
    Beim Thema Sex, welches hier ja sehr wichtig scheint, kann ich sagen,
    dass ich durch meine Arbeitsvielfalt ‚ Figge u Mühli ‚ habe.
    Ich habe in einem anderen Blog auch gesehen, dass nicht die Qualität sondern eher die Quantität wichtig ist.

  • tina sagt:

    immer aber wirklich immer sind die 2 erst genannten beispiele für männliche arbeiten zuhause müll runtertragen und auto waschen. es kann doch nicht sein, dass selbst dann wenn man über das thema nachdenkt und sogar etwas schreibt darüber, das sogar veröffentlicht wird, in einer tageszeitung, sogar dann kommt einem als erstes und einziges müllruntertragen und autowaschen in den sinn?

    • tina sagt:

      ich wünsche meinen söhnen und allen anderen jungs von herzen ein umfeld das männlichkeit weder mit müll noch mit auto assoziiert.
      und mich möge man verschonen vor leuten, die männlichkeit hauptsächlich mit müll herumtragen und autopflege verbinden.
      und weiblichkeit mit bügeln.

      • tina sagt:

        bügeln und dem mann ein bier bringen. ich will es einfach nicht glauben

      • Juno sagt:

        Danke Tina, danke!!!

      • Franziska sagt:

        Danke, Tina danke!!! Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen und gibt Hoffnung auf eine moderne Schweiz.

      • Katharina sagt:

        Stimmt. Es ist aber so, dass dies in seiner häufigen Wiederholung nicht mehr erstaunt.

      • 13 sagt:

        Ich bringe meinem Mann gerne mal ein Bier. Und er mir auch. Gehört ja irgendwie bei einer Beziehung dazu, dass man, wenn man schon in der Küche ist, fragt, ob der andere auch etwas will. Dass wir aber an den Abenden, wo ich es ihm bringe, mehr Sex haben, als an denen, wo er es mir bringt, habe ich bisher nicht bemerkt. Werde ab sofort Buch darüber führen, ich will doch auch in die Studie. 😉

      • Sportpapi sagt:

        Ich finde ja Frauen, die Bier trinken, irgendwie so unweiblich… 🙂

      • 13 sagt:

        Waaaas? Dann wollen Sie sagen, ich habe meine drei Stunden bügeln mit einem Schluck zunichte gemacht? 😉

      • tina sagt:

        völlig falsch sportpapi, bier fördert die östrogenproduktion

      • Sportpapi sagt:

        @13: Naja, irgendwie stehe ich auch nicht auf übermässig klischeehaft „weibliche“ Frauen…

      • alien sagt:

        Naja, Sportpapi, dann hattest Du noch nie die passende weibliche Biertrinkpartnerin… 🙂

  • Sportpapi sagt:

    Wir sind eigentlich erst einen Schritt weiter, wenn wir einmal nicht mehr von „Rollen“ oder im Speziellen „Rollentausch“ sprechen, sondern von unserem Leben. Die Art der Forschung, die hier zitiert wird, kann ich eher nicht so ernst nehmen. Vielleicht sind die Männer, die gerne im Haushalt helfen, auch bei den Angaben zum Sex einfach etwas ehrlicher?

    • alam sagt:

      Genau! Und zusammen mit der Übertreibung der Nicht-Hausmänner ergeben sich dann 20% mehr statt 30% weniger…

      • Sportpapi sagt:

        Vielleicht haben diese Männer aber auch andere Frauen, die bei entsprechenden Umfragen andere Angaben machen. Und: geht es eigentlich um Sex in der Beziehung oder auch ausserhalb?

  • Michael Morgenstern sagt:

    Aber Frau Marinka….alle Rollenverhalten sind doch blooooss anerzogen……..

  • Irene feldmann sagt:

    Wie immer Frau Marinka, toller Artikel, gutes denken, thumbs up!!!

  • Fritz Hofer sagt:

    Es könnte sein, dass die Studie nichts zur Kausalität aussagt. Ich habe sie mir zwar (noch) nicht angeschaut, aber das ist bei Studien nicht selten. Das heisst nun es könnte sein, dass jene Männer, die einer weiblichen Tätigkeit nachgehen, genau deswegen weniger Sex haben. OK.
    Es könnte allerdings auch sein, dass jene Männer, die weniger Sex haben, schlicht gezwungen sind diesen weiblichen Tätigkeiten nachzugehen, beispielsweise weil sie nicht verheiratet oder in einer Partnerschaft sind (was auch weniger Sex heisst).
    Oder Sexhäufigkeit und Tätigkeit sind von einer dritten Variablen abhängig.

    • sabine sagt:

      Oder die Männer, die besagte „weibliche“ Tätigkeiten ausführen, sind auch sonst gleichberechtigte und verantwortungsvolle Partner, sind nach einem Tag mit Job, Kind und Haushalt genauso geschafft wie ihre Partnerin und fallen spätestens um 9 totdmüde ins Bett (um zu schlafen)?

      • Fritz Hofer sagt:

        Ja, zum Beispiel. Weniger Sex heisst ja nicht weniger Sexangebote oder ein kleineres Sexpotential. Es heizt einfach weniger Anzahl Se… Sexes.. Sexens, oder so.

  • Muttis Liebling sagt:

    Wenn zwei Geschlechter nicht notwendig wären, hätte die Evolution die nicht hervorgebracht. Deswegen können Tendenzen in Richtung Geschlecht ‚Unisex‘ nur schaden. Beziehungen leben von durch Bipolarität erzeugtem Spannungsfeld, nicht von faulen Kompromissen.

    • tina sagt:

      und nun sag bloss, die herausragenden merkmale von männlichkeit seien müllruntertragen und autowaschen

  • Manuela sagt:

    Falsch gedacht, wenn mein Gatte mir allein Haushalt und Kinderbetreuung überliesse obwohl wir beide Geld verdienen, DANN gäbe es sehr viel weniger Sex. In dem Fall müsste ich nähmlich die verbleibende Zeit zwischen diesen drei Aufgaben ausschliesslich in Schlafen investieren. Mein Tag jedenfalls hat nur 24h und die straffe Organisation lässt je weniger Zeit für Muse, je mehr man zu bewältigen hat.

  • Katharina B. sagt:

    Wenn seine Männlichkeit damit steht oder fällt, ob ihm die Frau ein Bier bringt oder er es sich selber holt, hat er vielleicht mehr Probleme mit seiner Männlichkeit, als er denkt.
    Aber zum Glück haben wir heute die Freiheit, unsere Beziehungen so zu leben, dass es für uns stimmt und müssen diesen Männer-Frauen-Stereotypenmist nur noch dann mitmachen, wenn wir das auch wirklich wollen.
    Ein jedes soll doch nach seiner Facon glücklich werden – aber bitte ohne gleich jedem, der anders empfindet, die Männlichkeit oder Weiblichkeit abzusprechen!

    • Ricco Morales sagt:

      Es ist schon wichtig und ok, die eigenen Sichtweisen, Präferenzen in der Partnerwahl, und gelebte Rollenverteilung ehrlich zu beschreiben (aber auch kritisch zu hinterfragen), damit der Gender-Diskurs nicht in theoretischen Überlegungen und politischer Korrektheit steckenbleibt. Ich bin aber mit Katharina einig: es sollte darum gehen, das Verständnis für verschiedene Lebensentwürfe zu fördern, und nicht die eigene Ansicht als die beste oder einzig gültige darzustellen.

  • Esther Gisler Fische sagt:

    Wohl nicht ganz ernst gemeint das Geschreibsel von Frau Marinka. Oder doch? Wie sich „das Zusammenleben im Grundsätzlichen gestaltet“ ist eben doch auch eine Frage der Rollenteilung bei Care-Arbeiten. Und übrigens: In der Schweiz bringt Mann oder Frau den Kehricht raus und nicht den Müll.

    • Mel sagt:

      Aha, dann ist dieser Text also wohlmöglich nur für Deutsche geschrieben, pfui. Was für ein Kommentar… Brauchen Kolumnisten jetzt das Einverständnis ihrer Leser um die Worte zu verwenden, die sie möchten?

  • Thomas Weil sagt:

    Zuerst wird eine Studie zitiert, und dann wird ihr ohne Begründung/Beweise widersprochen.

  • Zähmer sagt:

    So also soll der ideale Mann sein: Zu Hause der Schmusekater, zärtlich, verständnisvoll und allzeit diskussionsbereit, aber in der Firma der knallharte, kompromisslose Manager, der rücksichtslos und völlig unsentimental die Konkurrenten aus dem Weg räumt; blendend aussehend (möglichst groß, sportlich-schlank, am allerliebsten ein perfekter Brad-Pitt-Klon) und im Schlafzimmer allzeit bereit und lebenslang zutiefst leidenschaftlich, aber außer Haus absolut treu, d.h. jedes Angebot von Arbeitskolleginnen, Prostituierten usw. ignorierend und nie, nie im Internet nach Pornoseiten suchend … 😉

    • anne sagt:

      Aber sicher! Phantasiegespinst, einem weiblichen hirn entsprungen. Moment – weibliches hirn? 😉

    • 13 sagt:

      Ganz genau. Schliesslich sind wir alle auch Angelinas Jolie. Wir führen den Haushalt perfekt, motzen aber nie über liegengeblieben Socken des Liebsten. Sind fürsorgliche Mütter und gefährliche Katzen im Bett. Intelligent und beruflich erfolgreich, aber nicht zu sehr, um am männlichen Ego zu kratzen. Und sehr unterhaltsam, ohne den Mann vollzulabern. Zudem die perfekte Figur und Aussehen, obwohl wir dem Mann täglich ein grosses Steak mit fettigen Kartoffeln hinstellen und natürlich nie Zeit für uns nehmen, wir müssen ja dienen. Da kann man doch vom Mann auch etwas erwarten 😉

      • Sportpapi sagt:

        @13: Da es ja um das Ideal geht. Ja, so in etwa stelle ich mir das vor. 🙂

      • 13 sagt:

        Aber aber, Sportpapi, jetzt widersprechen Sie sich….haben Sie nicht gesagt, Sie stehen nicht auf das weibliche Klischee????

      • Sportpapi sagt:

        Naja, ich weiss nicht. Ich halte Angelina Jolie und die weiteren aufgeführten Eigenschaften nun nicht gerade für klassisch klischeehaft weiblich.

      • 13 sagt:

        Und was ist für sie ein „weibliches Klischee“?

      • Sportpapi sagt:

        @13: Mrs Smith ist es jedenfalls nicht. Sagen wir mal so: Ich stehe auf sportliche Frauen, die selbstbewusst sind und sich auch dem Wettkampf stellen. Das empfinde ich nicht als typisch weiblich.

  • Pierre sagt:

    Ich reite, schiesse, befelhle Leute rum und trage die Verantwortung dafür, ich jage und habe schon zwei ebenbürtige Männer niedergeschlagen (berechtigt, Notwehr; keine Strafklage), ich kann bei Regen Feuer entfachen (im Wald, nicht im Kamin), und ich kann bei einem Landrover die Reifen wechseln, und ausserdem führe ich beim Tanz. Und ich kann mich überhaupt nicht beschweren über meine Frauen. Gar nicht. Noch nie hatte ich mich zu beklagen. Also muss was dran sein an der Aussage der Frau Marinka.

    • Jack Stoffel sagt:

      @ Pierre: Ein Doppelgänger von Ihnen, der sich immer wieder als sogenannter richtiger Kerl in Szene setzt, schwafelt zurzeit ebenfalls von Notwehr und schickt sich an, seinem Nachbarland die Halbinsel Krim abzuprügeln. Typen wie Sie sind völlig überflüssig.

      • Dreitagebart sagt:

        @Jack Stoffel: Humorlose Typen wie Sie sind mindestens so überflüssig.

      • Pierre sagt:

        Ah, danke, Herr Stoffel! Ich habe gewusst, dass jemand in die Falle tritt. Hat also geklappt. Wie immer. Danke. : – ) – Herr Dreitagebart, gehen wir mal eins kippen zusammen?

    • Katharina B. sagt:

      Ich mache das alles auch (ausser Männer niederschlagen, Hauen tun nur Weicheier), inklusive Landrover Reifenwechseln und Motoren revidieren. Trotzdem kann ich mich sexmässig weder qualitativ noch quantitativ beklagen.

      • Sportpapi sagt:

        Das Prahlen mit erfülltem Sexleben ist doch irgendwie auch so eine männliche Eigenschaft…

      • Karl sagt:

        Verzeihen Sie, Katharina, dass ich Sie unhöflich anspreche: Es ist Unsinn zu sagen, wer jemanden niederschlage, sei in jedem Fall ein „Weichei“. Der Herr oben hat deutlich gemacht, es sei „berechttigt, in Notwehr und nicht von einer Strafklage gefolgt“ gewesen. Leider geht es manchmal nicht ohne beherztes Zulangen. Sie wären, könnten sie sich nicht selbst wehren, was SIe sicherlich können, sicher auch froh, setzte sich jemand für Sie ein, würden Sie gewalttätig angegriffen. Und Letzteres geschieht eben leider gelegentlich, wenn auch nicht in Ihrem Falle.

      • Joerg Hanspeter sagt:

        @Karl: Sie sind so was von gestern. Heute werden doch Gewalttäter von weichgespülten Gutmenschen der Wollsockenfraktion gutgequatscht. Da haut man doch nicht mehr zu!

      • Karl sagt:

        Achso. Habe ich nicht gewusst. Danke. Nun, ich bin auch ein guter Mensch (nein, ich hoffe, ich sei einer), und Wollsocken trage ich auch. Darf ich nun jemanden, der Katharina B. ans Leder will, nicht mehr hauen?

  • DraganDerUnersättliche sagt:

    Endlich weiss ich, warum meine Nachbarn jeden Samstag ihr Auto waschen und polieren, egal ob es sauber oder dreckig ist. Darauf muss man(n) erst mal kommen! 😉

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