Wie sexy ist ein Hausmann?

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Vielleicht nicht so sexy, aber dafür ziemlich cool: Die Darsteller der TV-Serie «Guys with Kids», Jesse Bradford, Anthony Anderson und Zach Cregger (v. l.). (Foto: Holiday Road)

Wie sexy sind Männer, die im Haushalt und der Kinderbetreuung mithelfen? Die kochen, putzen, Windeln wechseln – sich die Arbeit mit der Partnerin ebenbürtig teilen? In Artikeln der Zeitungen «The New York Times», «The Guardian» («Does equality kill sex?») und der «Basler Zeitung» gingen Journalistinnen in den letzten Wochen dieser Frage nach – und erhielten darauf ein grosses Echo, sowohl von Leserinnen wie von Lesern.

Die «Basler Zeitung» nahm das Ja zur Frauenquote in Basel und die Kampagne «Teilzeitmann» zum Anlass, dem Thema auf den Grund zu gehen. Vier junge Frauen, und wie ich herauslese, allesamt kinderlos, beschrieben ihre persönliche Sicht zur Frage, ob sie sich einen Teilzeitmann an ihrer Seite vorstellen könnten. «Wie erotisch ist ein Waschlappen?» lautete die Überschrift des Stücks, in dem die vier einzeln darauf eingingen, ob Teilzeitmänner sogenannt ganze oder richtige Männer seien.

Das Fazit der Schreiberinnen dazu ist überraschend: Alle vier wünschen sich zwar gleichberechtigte Partner, aber keine Hausmänner, die den Haushalt schmeissen und die Familie organisieren. Sie befürchten, dass diese Männer bald keine «ganzen Männer» mehr seien, denn ja: Sie halten Hausmänner für unsexy. So schreibt die Journalistin Nadine A. Brügger etwa, dass sie sich zwar einen Teilzeitmann wünsche, mit dem sie sich alle Aufgaben gerecht aufteilen könne. Doch es solle bitte sehr auch einer sein, «mit dem ich dann, wenn die Kinder im Bett sind, auch noch etwas anzufangen weiss».

Die Journalistin Tamara Wernli schreibt: «Ein Mann, der den Tag mit Playmobilspielen verbringt und dessen Entscheidung des Tages darin besteht, ob er Schnitzel oder Ragout einkauft, ringt keiner der Damen Bewunderung ab. Und wo Achtung schwindet, schwindet auch die Erotik.»

Spätestens hier habe ich beim Lesen des Artikels gestutzt – und den Abschnitt ein zweites Mal überflogen, um sicherzugehen, ob ich auch richtig gelesen habe. Doch es ist wirklich so, dass Frauen diese Macker-Sätze von sich geben: Nachdem also insbesondere Männer Jahrzehnte benötigten, um die Arbeit im Haushalt und mit den Kindern für voll zu nehmen und sich daran zu beteiligen, wird diese von den Frauen jetzt wieder kleingeredet?

Entweder haben die lieben Schreiberinnen, die solche Dinge von sich geben, schlicht keine Ahnung, dass die Arbeit mit Kindern und im Haushalt auch wirklich Arbeit ist. Oder aber sie haben ein derart schlechtes Bild und Selbstwertgefühl von sich als Frau, dass sie denken, die Hausarbeit und Kindererziehung sei nieder und unsexy – und deshalb bloss für sie selbst zumutbar. Aber sicher nicht für einen «richtigen» Mann.

Ein dritter Erklärungsversuch könnte sein, dass gewisse Frauen alles haben möchten: also einen interessanten Teilzeitjob, Zeit mit den Kindern, Karrieremann, schönes Haus. Doch umgekehrt sind sie nicht dazu bereit, dasselbe den Männern zuzugestehen. Sie fordern Emanzipation, aber nur für das eigene Geschlecht. Das ist doch irgendwie gaga.

Was ist Ihre Meinung dazu?

171 Kommentare zu «Wie sexy ist ein Hausmann?»

  • Millhaus sagt:

    Macker-Sätze trifft es gut: Wenn ein Mann (bzgl Rollentausch) entsprechendes über eine berufstätige Frau gesagt hätte (z.B. „Karrierefrauen sind unsexy!“), hätte man ihn als ewig gestrigen Macho gesteinigt. Aber Frau Wernli wird wohl kaum gesteinigt.

  • pedrodesconocido sagt:

    Bin jetzt seit zwanzig Jahren in der Welt herumgekommen, aber diese Genderoptik, nach welcher Frauen alles erstrebenswert finden was Männer tun (CEO, Verwaltungsratspräsident, rauchen, trinken, schnell autofahren, im Stehen pinkeln etc.), scheint es nur im deutschsprachigen Raum zu geben. In anderen Weltgegenden lässt man Frauen Frau und Männer Mann sein – gleichberechtigt und in welcher Rolle auch immer. Und siehe da: beide Geschlechter finden sich attraktiv.

  • Weiss „Frau“ denn, was sie will. Wenn der Mann nach der Arbeit oder am Wochenende nicht noch voller Freude im Haushalt hilft und ihr die Kinder abnimmt, ist er ein Macho. Wenn er die Herausforderung „Hausmann“ annimmt und seine Karriere zurück stellt, ist er auf einmal langweilig und nicht mehr sexy.
    Die ideale Lösung liegt eventuell irgendwo in der Mitte, ist aber schwer umzusetzen.

    • Pocoloco sagt:

      Wir (Schweizer, Europäer, wasauchimmer) haben ja alle so Angst wir könnten etwas (besseres) verpassen… Mann und Frau, natürlich modern, emanzipiert und aufgeschlossen. Dabei geht es uns besser als 99.9999% der Weltbevölkerung. Dennoch machen wir uns gegenseitig das Leben schwer. Wir könnten uns auch einfach darüber freuen, dass es uns so gut geht, dass wir uns den Luxus leisten können von Altersrente und Krankenversicherung, und etwas positives daraus machen.

  • Aluger Suler sagt:

    13 hat recht. Warum soll jemand mit Auswärts-Job sexier sein als jemand mit Zuhause-Job? Ich seh den Unterschied nicht.
    Männer, die eine Arbeit tun, die ihnen Spass macht und die erst noch der Gesellschaft dient, sind mehr als toll. Ob in der Küche, im Pflegeheim oder auf dem Müllwagen.
    Ganz persönlich: für mich gibts nichts Schöneres als kinderverliebte Männer 🙂

  • Martin Frey sagt:

    Der dritte Erklärungsversuch stimmt. Und ja, es ist irgendwie gaga. Die meisten Männer jedoch finden wie ich auch Hausfrauen durchaus sexy.

  • fabian sagt:

    An die Frauen, die insistieren, Hausmänner seien sexy:
    Ich find Hausfrauen auch sexy.
    🙂

  • 13 sagt:

    Sexuelle Anziehung ist etwas persönliches. Und für mich persönlich, ist ein Mann dann sexy, wenn er sein Selbstwertgefühl nicht von einem Lohnzettel, einem Auto oder der aktuellen Tätigkeit abhängig macht, sondern einfach selbstbewusst das tut, was das eben gerade ist. Eine Bank leiten oder ein Baby wickeln, ist dabei zweitrangig. Mein Mann ist zur Zeit mehrheitlich Hausmann und ich finde ihn sexy. Nicht, weil er Hausmann ist, sondern weil es ihm egal ist, was andere über seine Tätigkeit denken, er seine Kinder liebt und auch mit saucenverschmierten Hemd ein Mann sein kann.

    • Sportpapi sagt:

      So ist es. Zudem: was ist eigentlich ein Hausmann? Bin ich einer, weil ich gerne koche? Und auch sonst mithelfe, wo Not am Mann ist? Ist meine Frau keine Hausfrau, weil sie auch noch arbeitet und wir uns dafür eine Putzfrau leisten?

  • Sportpapi sagt:

    Eigentlich erinnere ich mich nur an einen „sexy“ Hausmann. Und der war schwul. Youtube: „I Want to Break Free.“

  • Etienne sagt:

    Wir leben das Modell und mein „Hausmann“ ist extrem sexy und für mich in keinster Weise unerotisch, nur weil er sich um unser Kind kümmert und unseren Haushalt. Keiner sagt, dass es einfach ist, aber bin ich froh, dass wir die Möglichkeit Haben, dieses Modell zu leben und ich als Frau genug emanzipiert bin, nicht das altruistische Rollenteilungsmodell zu leben zu müssen, sondern meinem Partner die Möglichkeit zu geben, eine Zeitlang aus dem Businessstress auszusteigen und sich selbst zu verwirklichen. Viel Spaß beim weiterdiskutieren.

  • Susann sagt:

    Ich habe etwas Mühe mit dem Konzept „sexy“. Es klingt für mich so, als ginge es darum, den Partner für das eigene Verlangen verantwortlich zu machen. Das ist recht billig und über Jahre hinweg funktioniert das meist auch nicht.
    Esther Perel beschreibt das recht schön auf youtube: The secret to desire in a long-term relationship

  • May sagt:

    So lange und ich hoffe dass es nie so wird, die Männer auf Facebook jeden Schiss des Kindes kommentieren. Als Mann und Vater, vom Kinde erkannt zu werden weil dieses Ihn kennt und weiss auch auf Ihn es bauen kann, was soll daran unsexy sein, wenn wir doch Kinder haben, dann spielt ja nicht mehr nur die Frau eine Rolle sondern auch das Kind (Familien Sicht)- daher sehe ich eine solche Meinung als Egoistisch und eine solche Frau als eine die mit einem Kind Konkurriert damit Sie Ihren Egoismus und Ihr Bild von -ohne Kinder dem Manne überstülpen kann, Ergo nicht für eine Beziehung mit Kindern taug

  • Hj sagt:

    Sexuelle Anziehung kann man nicht verordnen.
    Was schliesslich erregt ist sehr individuell…
    Hierbei irgendwelche Standards zu setzen ist also auch irgendwie gaga.
    Allerdings hat das natürlich nichts mit fehlender Wertschätzung der Hausarbeit zu tun.
    Schliesslich deckt sich die Aussage von Tamara W. mit meinen Erfahrungen.
    Die umgesetzte Gleichberechtigung hat das erotische Miteinander keineswegs vereinfacht.
    Für mich ist gelebte Gleichberechtigung Realität – und das ist gut so.
    Allerdings funktioniert Erotik und Sex nach eben ganz anderen Mustern.
    GAGA oder nicht – so geht das halt.

  • Susi Meier sagt:

    Vielen Dank für diesen Text! Als ich den Artikel der 4 Damen gelesen habe ist mir fast der Kragen geplatzt! Ich wusste nicht ob ich mir wünschen sollte, dass diese Damen sich in 10 Jahren für diesen Artikel in Grund und Boden schämen, wenn sie merken, dass Frau nur Karriere und Kind haben kann, wenn der Partner in Kindererziehung und Haushalt seinen Teil beiträgt oder ob ich ihnen einen „richtigen“ Mann wünschen soll, der keinen Finger für Kinder und Haushalt rührt. Ausserdem finde ich es eine Schande dass junge Frauen so arrogant ablehnen, wofür Generationen von Frauen kämpfen mussten.

    • fabian sagt:

      naja, susi, ist es nicht etwas vermessen zu erwarten, dass alle so leben und denken sollen wie du selbst oder deine feministische generation? schön, kommt eine neue generation von frauen, die ihre eigenen ziele und vorstellungen formuliert.

      • Susi Meier sagt:

        Habe ich gesagt, dass alle so leben müssen wie ich? Ich denke nur, dass es für Frauen die einen anspruchsvollen Job haben, sehr schwierig ist, dann noch den ganzen Haushalt und die Kindererziehung alleine zu bewältigen. Es braucht einen Partner, der mitanpackt, der staubsaugt, seine Hemden bügelt, und der sich um die Kinder kümmert (sogar wenn sie krank sind) usw. Ob das dann sexy ist oder nicht ist so etwas von obsolet.

      • Sportpapi sagt:

        Zwischen Mitanpacken und Hausmann sein (wollen) gibt es aber eine grosse Differenz.

  • Xavier Zurbuchen sagt:

    Haha, die ganzen empörten Kommentare sind lustig. So ist das Leben, es folgt leider nicht irgendwelchen feministischen Theorien, wie empörend! Wer sich mit Evolutionspsychologie und Evolutionsbiologie beschäftigt, der weiss, dass 200 Jahre moderne Zivilisation an unseren archaischen Mustern im Bereich Fortpflanzung überhaupt nichts ändern. Das kann man jeden Abend live an jedem Gesellschaftsanlass oder in jeder x-beliebigen Bar oder jedem Club testen. Da können die Feministinnen und Ideologen heulen wie sie wollen!

  • Seppl Rettenmaier sagt:

    Das ist mir vollkommen wurscht, ob das sexy oder unerotisch ist.. Aber ich habe keinerlei Lust 40 oder mehr Stunden im Büro zu sitzen, das ist für mich total unerotisch. Und ich hab noch nicht mal mehr Kinder auf die ich aufpassen muss. 20 Stunden Maloche pro woche ist genug.

  • Katharina B. sagt:

    Wenn die besagten Frauen lieber Machos möchten – bitte, sollen sie!
    Aber ich möchte dann kein Gejammer hören, dass die ganze Verantwortung für die Care-Arbeit an ihnen selber hängen bleibt. Traurig einfach, wenn eine dann den sexy Mann hat – aber selber auf dem Zahnfleisch läuft und total unsexy ist, weil „Eine Frau, die den Tag mit Playmobilspielen verbringt und deren Entscheidung des Tages darin besteht, ob sie Schnitzel oder Ragout einkauft, ringt keinem Herrn Bewunderung ab“.
    Ich für meinen Teil finde es sexyer, die Arbeit gemeinsam zu erledigen, und dann gemeinsam Feierabend zu feiern.

    • Rabe sagt:

      Meine Vermutung ist, dass diese Frauen einfach was brauchen, um unzufrieden zu sein. Mann, macht, was ich will, ergo Mann unerotisch. Mann macht was er will, ergo, möchte ich, dass er macht, was ich will. Solange das so ist, ist eine gewisse Spannung da, und das wird dann mit Erotik verwechselt.
      Ausserdem: Die genannten Autorinnen sind ja allesamt kinderlos anscheinend. Und wer Kinder hat, weiss: Solche Leute machen sich die Probleme immer selber. (Jedenfalls einige davon)

  • Auguste sagt:

    hmm…, der schnellste weg seinen hausmann auf sexy zu pimpen ist: man stellt ihm ein junges, hübsches, gutgebautes au-pair an die seite. der mann ist praktisch sofort weniger müde, adrett gekleidet, wohlriechend, ausgeglichen, möglicherweise etwas weniger treu, aber höchstwahrscheinlich ein neuer mensch. trainerhosen und adiletten sehen sie höchstens noch samstags im migros hinter einer gestylten geschlechtsgenossin mit akzent hinterherschlurfen.

    youtube: bonnie tyler – i need a hero

  • karin Keller sagt:

    Sagt mal…. ist diese Frage wirklich relevant? Wurde die Frage, ob Hausfrauen sexy sind, auch so ausführlich diskutiert und ist Sexyness das Mass aller Dinge??? Um doch auch noch einen Kommentar abgegeben zu haben: ich kenne Handwerker, Banker, Künstler, Bürolisten, Fussballer und Ballettänzer, die ich totaal sexy finde und ich kenne Handwerker, Banker, Künstler Bürolisten, Fussballer und Ballettänzer, die ich total unsexy finde. Daher find ich die Frage total unsexy..!

    • alam sagt:

      Ja, es wurde tatsächlich jahrhundertelang darüber diskutiert, wie die Hausfrau und die Kinder zurechtgemacht sein müssen, wenn der Ehemann nach Hause kommt.

    • fabian sagt:

      die frage ist insofern relevant als frauen (und männer) darauf antworten dürfen und können wie sie wollen.

  • Karl Knapp sagt:

    Vielleicht haben ja diese Tussen lieber einen richtigen Macker, der zum Beispiel ganztägig am Telefon Rechtsschutzversicherungen verkauft. Working hero, oder so. Ich sehe in der Cafeteria (und in Powepoint-Präsentationen) täglich genügend Vollzeit-Waschlappen, denen ich meine Kinder nicht 5 Minuten anvertrauen würde …
    Und andererseits, es hat doch was: leider habe ich es nie geschafft, als Teilzeitpapi auf dem Spielplatz ein attraktives Mami anzubaggern, da kommen die diversen Kids tatsächlich in die Quere…

  • Heidi Merz sagt:

    Arme Frauen, wenn sie so über Männer denken, die sich am Haushalt und der Kinderbetreuung beteiligen. Meiner tut’s auch, und er ist und bleibt für mich the sexiest man alive. Das hat nämlich mit seiner Person zu tun und nicht mit seiner (Erwerbs-)Tätigkeit.

  • aufwunschkinderlos sagt:

    Mich als kinderloser (absichtlich), verheirateter Mann nervt das dauernde gerede über Kinder / Familie / Teilzeitarbeiten usw.
    Wer sich für Kinder entscheidet muss dazu ja sagen. MIt allen Kosequenzen welche die Entscheidung mit sich bringt.
    Jammern hilft da nichts. Und übrigens; niemand interessiert sich für die Kolliken der Zwerge.

    • alam sagt:

      Warum liest jemand wie Sie hier mit? Ich zwinge mich auch nicht Autozeitschriften zu lesen.
      Natürlich hilft Jammern, aber das kann ein Aussenstehender nun mal nicht beurteilen.

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Sorry, warum lesen und motzen Sie denn auch ausgerechnet hier drin mit? Nichts für ungut, aber das ist hier ist nun mal der Mamablog, wo in erster Linie über Themen wie Elternsein, Kinder kriegen/haben, Erziehung, Familie etc. und den damit verbundenen Problemen, Sorgen und Erfahrungen diskutiert wird. Ich tummle mich ja auch nicht auf Blogs, die mich A) nicht interessieren und B) ich keine Ahnung davon habe… Jedem das seine ;). Auch Eltern dürfen mal jammern, ohne gleich dafür verurteilt zu werden. Danke!

    • Migu sagt:

      Haha, der ist gut! Bin ich froh, ist ihnen ihr Wunsch erfüllt worden!

  • Peter Kobelt sagt:

    Als Vollzeit-Hausmann seit ein paar Jahren bin ich meiner Wirkung auf die Gesellschaft durchaus bewusst. Und die ist durchaus nicht nur positiv. Arbeitsscheu, nicht belastbar oder ausnützerisch (die Ehefrau) sind die noch netteren Gedanken die mir zu Teil werden. Selbstverständlich nie direkt geäussert… Da nützt das Einfamilienhaus, der Kombi, der Zweitwagen, der Hund und regelmässige Ferien auch nichts, um das ramponierte Image aufzubessern. Sowohl meine erwerbstätige Frau wie auch ich befinden uns gesellschaftlich zwischen Stuhl und Bank. Und sexy sind wir allemal! 😉

  • alam sagt:

    Junge kinderlose Single-Männer würden höchstwahrscheinlich ähnlich unreflektierte und dümmliche Antworten geben. Das liegt also weder an den Hausleuten, am Geschlecht, an der Rollenteilung, noch an der (Nicht-)Emanzipation, sondern einzig und allein an jugendlicher Unerfahrenheit.

    • fabian sagt:

      äh, jeder der anders denkt als sie, ist dümmlich und unreflektiert?
      nicht im ernst, oder? 🙂

      • alam sagt:

        Ich rede von den Frauen, die interviewt wurden und die tatsächlich dümmliche und unreflektierte Antworten gegeben haben. Sie wissen es halt noch nicht besser.

      • alam sagt:

        Ich selbst hätte in meinen kinderlosen jungen Jahren wahrscheinlich genau solche unreflektierten und dümmlichen Antworten gegeben. Ihr etwa nicht?

  • think about sagt:

    Mach ich einen Umrage über SUVs mit Menschen welche einen Kleinwagen fahren? Nein! Also lasst doch dies. Sollten die 4 wirklich kinderlos sein, dann hat deren Wort wohl kaum Gewicht. Wenn, würde und hätte….!!!!

    • Pixel sagt:

      Natürlich tun Sie das (als angenommen guter Marketer)! Schliesslich wollen Sie potentielle Käuferschaft identifizieren können und somit auch diejenigen erreichen, die (noch) keinen SUV fahren. Sie sollen sogar auch diejenigen erreichen, die noch nicht mal ein Fahrzeug der Marke fahren! Aber zurück zum Thema: wahrscheinlich ist in der Wahrnehmung zwischen Frauen und Männern eh kein grosser Unterschied, die Vorstellung darüber, dass die Frau Hausfrau ist, ist nur akzeptiert und gesellschaftlich verankert. Die Grundfrage deswegen ist eher, ob die Umfrage in der Form die richtige Massnahme war

  • Barbara sagt:

    Bitte Artikel fortführen mit Interviews mit Frauen, die dieses Modell mit Hausmann leben, tagtäglich und klärt, ob da nicht der Mann trotzdem oder gerade deswegen sexy bleibt. Meiner tuts!

    • manu sagt:

      Bravo! Genau das ist auch meine Erfahrung! Und ich denke nach wie vor, dass diese Lösung a) die gerechteste ist, weil sie beiden die gleichen Chancen lässt, und b) für die Kinder und die ganze Familie sehr gewinnbringend ist.

    • Teilzeitmama mit Teilzeitpapa sagt:

      Auch ich lebe so ein Modell mit meinem Mann. Ich finde ihn sehr sexy. Und wenn ich zuschaue, wie er mit den Kindern Quatsch macht, verliebe ich mich gerade wieder neu in ihn. Er verliert nichts von seiner Männlichkeit, wenn er die Küche macht oder die Wäsche aufhängt. Das ist dummes Geschwätz von Frauen, die keine Erfahrung damit haben. Im Umkehrschluss würde solch eine Meinung ja auch heissen, dass Frauen, die sich um Familie u Haushalt kümmern unsexy sind, oder?

  • Vater Teresa sagt:

    Karl Lagerfeld warnte ja Brad Pitt bereits, seine Felle der Männlichkeit würden davon schwimmen, weil er sich zu oft mit den Kids sehen lässt. Was mir als Teilzeithausmann / Vater (80/20, gerne mehr) hier auffällt ist die typische ambivalente Erwartungshaltung der Frauen: Wie mann es macht, mann kann es nicht recht machen. Woher kommt diese ständige Verunsicherung? Mein psychologisches Grundverständnis reicht gerade mal für eine Projektionsthese aus. Was ihr bejammert ist euer eigenes Selbstverständnis als unbegehrte Mamis. Umso mehr bei Mamis, die auch etwas anderes als Mamis sein möchten

  • Büchsenspannerin sagt:

    Ich habe den Aufsatz „Does Equality Kill The Sex“ mit Erstaunen zur Kenntis genommen – einiges darin stellt auf Impressionen, Mutmassungen und Sehnsüchten nach Cowboy-Romantik ab. Stereotypen bleiben unhinterfragt stehen – ich Tarzan, du Jane“ dann funktioniert der Sex. Zwischen den ungklärten Begriffen „Sex“/“Sexiness“, „Egalitäres Beziehungsmodell“ wird eine (negative) Korrelation behauptet. Ich halte dies für einen Teil einer äusserst „backlashigen“ Ideologie, welche Chancen für Frauen wie Männer ausschliesstt. Eigene Interpretationen von „Sexiness“ fände ich attraktiver, keine klischierten

    • Carolina sagt:

      In Büchern bzw Studien konnte man ja wohl noch nie nachlesen, was Sexyness bedeutet – als ob es dafür eine einzige allgemeingültige Definition geben könnte. Zu betonen ist meiner Ansicht nach die Tatsache, dass in der Vielfalt die Würze liegt, dass es höchst individuell ist und immer direkt abhängig von meiner gegenwärtigen Gemütslage und Lebenssituation, was ich sexy finde…..

    • Sportpapi sagt:

      Wenn sich doch nur die Realität endlich an wissenschaftlich-theoretische Modelle und Begrifflichkeiten halten würde! Ist es nicht eher Ideologie, Modelle zu postulieren, die kaum gelebt werden?
      Ausserdem kommt das ganze ja nicht als „Studie“ daher (höchstens als Vorstudie), sondern als Hypothesensammlung. Man könnte diese ja falsifizieren. Obs gelingt?

      • Büchsenspannerin sagt:

        @Carolina: Wenn Sie meinen Post nochmals lessen, werden Sie keinen Gegensatz zu Ihrer Meinung finden.

        @Sportpapi: Lesen und Verstehen, versuchen Sie es doch nur einmal. Wenn Sie dann auch noch Ihre empirischen Methodenkenntnisse auffrischen und Ihren letzten Satz lessen, erröten Sie hoffentlich. Dafür kriegen Sie dann aber auch eine leicht verbesserte Benotung von mir 🙂

        So, das Wetter ist so schön wie lange nicht mehr, ab aufs Rad, frische Luft!

      • dres sagt:

        Voilà, Sportpapi, versuchen Sie doch einmal etwas Klitzekleines zu verstehen, nur einmal. 😉 Wobei, langsam holen Sie Punkte bei Frau Büchsenspannerin. Also, wer ist jetzt eigentlich wann und warum sexy oder eben nicht? Ich checks nicht mehr, aber egal. 😉

      • Sportpapi sagt:

        @dres: Ich bemühe mich doch. Aber ich habe halt kognitive Defizite. Und ich verstehe nur deutsch, und bin deshalb hier einfach überfordert.

    • fabian sagt:

      „Ich halte dies für einen Teil einer äusserst “backlashigen” Ideologie, welche Chancen für Frauen wie Männer ausschliesstt“
      naja, dasselbe denken wohl diese jungen frauen über ihre (feministische) ideologie… backläschig.

      • Büchsenspannerin sagt:

        @Fabian: lesen, verstehen, nachdenken und dann schreiben….vielleicht dämmert’s dann und klingt sexy statt abgedroschen – die Hoffnung stirbt zuletzt 🙂

  • Francesca sagt:

    Dieser Artikel war kompletter Unsinn und entspricht natürlich dem SVP Bild, das diese Zeitung repräsentiert. Was, bitte, soll an einem rumhängenden, Bier saufenden, Gewichte stemmenden Mann sexy sein, der seine Abende mit gamen oder in Männerrunde verbringt und im Stehen pinkelt? Hausmänner SIND sexy, verstehen, was Sache ist, sind unersetzlich, leben und haben Beziehung zur ganzen Familie, ob Teilzeit oder Vollzeit. Während dem die reinen Geldgeber frei ersetzt werden können. Auch hier gilt: ob männlich oder weiblich. Geld ist unpersönlich.

    • Sportpapi sagt:

      Nicht jede/r kann den Geldgeber einfach ersetzen. Ausser wer selber bereit ist, für das nötige (Familien-)Einkommen zu sorgen. Und Hausmänner sind nur für Frauen ein Gewinn, die Familien- und Hausarbeit gerne abgeben (würden). Das sind in meinen Augen die wenigsten. Ansonsten tischen Sie gerade etwas viel Klischees auf. Da müsste ich ja gerade mit den Hausmänner-Kaffeekränzchen-Klatsch-Runden kontern…

  • Carolina sagt:

    Könnte es nicht sein, dass, nach der notwendigen Emanzipation und nach einer Zeit, in der das Pendel in den Augen vieler Männer (und übrigens auch Frauen) zu weit in Richtung Männerbashing ausgeschlagen hat, sich die Extreme aufeinander zubewegen? Dass wir langsam merken, dass wir alle keine politisch korrekten Wesen sind, sondern völlig irrationale und manchmal unerklärbare Vorlieben, Macken, Fehler und Wünsche haben? Dass wir aber jetzt vielleicht ganz langsam dahin kommen, dass alle unterschiedlichen Lebensformen nebeneinander bestehen können, wenn wir nur alle dazu stehen können und andere

    • Carolina sagt:

      /2 nicht abwerten müssen? Dass wir auch langsam merken, dass es kein Bashing sein muss, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu sehen? Dass es ganz allein in unserer Macht liegt, etwas sexy oder unsexy zu finden? Dass wir alle zum ersten Mal in der neueren Geschichte so viel persönliche Freiheit haben und den Wohlstand dazu, uns unser Leben so einzurichten, dass es für uns stimmt, aber andere nicht verletzt?
      Mir kommt dieses ganze Genderzeugs, wie immer, als an den Haaren herbeigezogen vor. Als Klagen auf hohem Niveau.

      • tina sagt:

        jetzt bin ich richtig erleichtert dass dieser text von dir mit einer aussage endet. warum fragen stellen, wenn man eigentlich etwas zu sagen hat. „weil ich es kann“ ist zeitgeist. und ja, er wird sich wieder ändern. was man in den medien liest, ist zum glück nicht das selbe, was man auf der strasse antrifft. (nicht? ;-))

    • Hans Hasler sagt:

      Studien lesen ist Glücksache: ein Mann der sich an der Hausarbeit BETEILIGT ist kein Hausmann. Er ist erst dann Hausmann, wenn sich die Frau (gelegentlich) am Haushalt beteiligt.

      • Mia sagt:

        Gibt die Studie eigentlich auch her, ob ein erschöpfter Hausmann nach 16 Stunden Kindern, Haushalt, Kochen, Buchhaltung und was auch immer anfällt abends um 10 mehr Libido hat als eine Frau in der gleichen Rolle?

  • Mia sagt:

    Spätestens wenn die oben genannten Damen das vierte Mal in der Nacht aus dem Bett geholt werden, oder zu Tode erschöpft auf dem Spielplatz sitzen, in der Hoffnung, dass sich das liebe Kind vielleicht mal 10 Minuten selbst beschäftigt, dann wird diese Macker-Einstellung auch ändern.

    • Reto B. sagt:

      Ja, aber dann ist die Karawane weitergezogen und sie dürfen sich an der Scheissbude einen Trostpreis aussuchen… aber hay, geht auch Männern so, die nicht rechtzeitig checken, was im Leben wichtig ist.

  • Lia sagt:

    was wundert ihr euch? Die Männer haben uns lange eingeredet, dass die Frau hinter den Herd gehört, weil sie sonst nichts erreichen kann, und wenn die Kids im Bett sind, soll sie gefälligst zum sexy Vamp mutieren – da muss es nicht überraschen, dass viele Frauen genau diese Ansicht vertreten, wenn es darum geht, ob ein Mann zu Hause bleiben soll. Natürlich ist Hausarbeit ehrbar und hochwertig, aber sexy ist sie nun mal nicht.

    • dres sagt:

      Tut mir leid, aber das hätte sich in den letzten zig Jahren doch ziemlich ändern können. Aber ich stelle fest, dass viele Frauen – aller Emanzipation zum Trotz – in erster Linie Sicherheit suchen und am erfolgreichen Ehemann hochschauen. Wenn er dann auch noch gut kochen kann, Windeln in Windeseile wechselt und den Haushalt schmeisst hat er definitiv gewonnen. Oder aber verloren, wenn die Frau dann so gut wie gar nichts mehr macht, was die edlen Finger ein wenig schmutzig machen könnte… Der ideale Trade-off ist schwierig zu definieren…

      • tina sagt:

        dres! „sicherheit suchen“ ist nicht gleich „gut verdienender ehemann“. für einen nicht unbeträchtlichen teil der frauen bedeutet ehemann soviel wie risiko und verderben. erfolg ist nicht gleich viel geld verdienen.

      • alam sagt:

        Es gibt halt auch heute noch unemanzipierte Frauen, und dazu gehören die 4 befragten definitiv.

      • Sportpapi sagt:

        @alam: Dann haben wir in der Schweiz aber nicht so viele emanzipierte Frauen, scheint mir.

    • Ricco Morales sagt:

      @ Lia: Zeigen sie mir einen Mann, der diese Erwartung hat. In meinem Umfeld gibt’s das nicht… Und wenn früher unfaire (weil egoistische) Ansprüche an die Frauen gestellt wurden – sollen wir wirklich alle zu recht kritisierten Verhaltens- und Erwartungsmuster des jeweils andern Geschlechts übernehmen, im Sinne ausgleichender Gerechtigkeit? Wir sollten uns darauf konzentrieren, wie es besser geht.

    • Reto B. sagt:

      Soso, die Männer haben euch eingeredet, dass Frauen hinter den Herd gehören? Interessant. Müssen schlimme Wesen sein, diese Männer – subversiv und so…

  • MusterMann sagt:

    Wieso sehen die meisten Frauen die Emanzipation als Angleichung an den Mann an? Anstatt gemeinsam über neue Wertedefintionen zu sprechen? Ich Mensch du Mensch!

  • Markus Schneider sagt:

    Richtig gelesen heisst das doch ganze einfach: Hausfrauen sind unsexy (waren es übrigens schon immer). Hausmänner gibt es ja zum Glück keine – nur solche Frauen haben so bezeichnete Wesen zuhause, die auch einen Schwulen zum „besten Freund“ haben.

  • Jänu sagt:

    Die Quintessenz ist nur eine: (Viele) Frauen sind nie zufrieden (mit den Männern). Sie wollen alles und sitzen am Schluss oft mit nichts da. Und die Männer? Bei denen ist es ähnlich: Sie möchten eine gute Hausfrau und Mutter, die zugleich die Kurtisane gibt. – Die Gleichberechtigung hat Mann und Frau die gleichen Probleme gebracht. – Ein Unterschied jedoch besteht: Männer sind sich selber bei weitem nicht so viel Feind, wie das Frauen untereinander sind.

  • Ricco Morales sagt:

    Die Verantwortung für eigene Handlungen übernehmen, hinter Abmachungen stehen, und sich nicht allzu sehr beschweren (vor allem nicht über die Konsequenzen eigener Forderungen oder Entscheidungen) sind Tugenden, an welchen Mäinner gemessen werden. Man bekommt z.T. schon den Eindruck, dass diese Ideale in der Emanzipationsbewegung nicht die gleich hohe Bedeutung haben wie „ich mache was ich will“, „i’m a bitch, I’m a mother, I’m a sinner, I’m a saint…“. Gleichberechtigung bezieht sich nicht nur auf Rechte, sondern auch auf Verantwortung; Emanzipation produziert Partner, nicht Prinzessinnen.

  • bardo jaeger sagt:

    …kann ich als alleinerziehender mann ( seit 11 jahren ) nur bestätigen !!! frauen wollen emanzipation fürs eigene geschlecht, zuhause einen macho im bett ! immer wenn die kinder an meiner seite auftauchten, war schluss mit dem flirt, auffällig wurde dann auch oft der wunsch nach einem „karrieremann“ sichtbar. nach meiner einschätzung ist bei frauen die vorliebe des harten mannes klar auszumachen – hausarbeit macht eben einsichtiger-sozialer-weicher-bewusster und liebevoller, das meine lieben damen wollt ihr partout nicht.steht doch mal dazu anstatt euch besser darzustellen als ihr seid !

    • irene feldmann sagt:

      luft holen, und bitte nicht verallgemeinen……………es gibt ja auch spreu und weizen……….:)

    • Carolina sagt:

      Solange Sie diese Abwertung in Ihrer Stellungnahme haben, kann ich überhaupt nichts damit anfangen. Fangen wir doch alle mal damit an, ehrlich zu sein: da gibt es Männer, die wünschen sich die perfekte Mutter, aber auch die H… im Bett, aber es gibt auch ganz andere; da gibt es Frauen, die wünschen sich einen liebevollen Vater, aber einen M…. im Bett, aber es gibt auch ganz andere. Stehen wir doch alle zu unseren Idiosynkratien und Macken, die nicht politisch korrekt sind, aber eben auch nicht wegzudiskutieren sind. Solange Menschen mit DIE Frauen bzw. DIE Männer argumentieren, ist Stillstand.

      • Carolina sagt:

        Das war an BJ gerichtet. Uebrigens: ich beobachte diese Macken sehr wohl an mir selber und so geht es auch meinem Mann. So what? Nur Reibung erzeugt Funken!

    • Sabrina sagt:

      Wir sind uns wohl während meiner Singlezeit nie begegnet, denn ein Mann mit Kindern hätte mich sehr interessiert. Beim Flirten auftauchende Kinder deuten allerdings an, dass der Mann auf einen Quicky aus ist und sonst Familie daheim hat.
      Ich vermute ausserdem, dass Du an Orten nach Frauen suchst, die tatsächlich Karrieremänner suchen. Junge, kinderlose Frauen haben kaum ein Interesse an „fremden“ Kindern. Alleinerziehende Frauen mit Kindern oder medizinisch begründetem unerfülltem Kinderwunsch wären eher deine Zielgruppe.

      Ach ja: ich habe einen Hausmann…der ist auch in Küchenschürze sexy :-

  • alam sagt:

    Die vier Frauen werden spätestens dann umdenken, wenn sie selber dazu verdonnert sind, zu viel zu Hause zu sitzen müssen. Sagt eine, die auch mal umgedacht hat.

  • Widerspenstige sagt:

    Ein Mann, der sich gerne um mich, meine und seine Kinder kümmert auch tagsüber und ua besser weiss, was wir gerne essen, ist für mich unglaublich sexy. Ich habe so einen Mann u er war zwei Jahre lang Teilzeithausmann und deshalb weiss ich, wie es sich anfühlt. Ja klar, ich hatte meine Mühe am anfang (das war vor knapp 30 Jahren!), aber das hat sich ergeben, als es täglich feines Essen frisch gekocht gab, der Einkauf gemacht und ich mich nur noch um andere Dinge des Lebens kümmern musste/durfte. Aber gebügelt habe ich meine Blusen immer noch selber solange keine Hauselfe da war… 😉

  • Pascal Sutter sagt:

    Das ist doch die Angst des Menschen davor, vom Alltag (Arbeiten, Essen, Schlafen~) und dem Trivialen (Einkaufen, Kochen, Putzen, Waschen ~) aufgefressen zu werden. Dazu kann ich nur sagen, wenn man aktiv etwas dagegen macht wirds ziemlich erträglich. Da gibts glaube ich keine Geschlechterdiskussion die das lösen könnte. Eines Tages wird man einfach zu den Eltern vor denen es die Kinder graust, sie sich beim Sex vorzustellen.

  • Michael Saxer sagt:

    „Sie fordern Emanzipation, aber nur für das eigene Geschlecht.“ Fällt ihnen das erst jetzt auf? Sorry, aber die ganze Emantipation lief immer nach dem Prinzip ab.
    Das soll nicht heissen, dass sie unnötig war, im Gegenteil. Aber Frauenrechtlerinnen sprechen nie über allfällige Pflichten die zu den Rechten dazugehören würden.
    Eine anderer „Gaga“-Auswirkung ist, dass auch Frauen die sich zum Hausfrau sein entscheiden belächelt werden. Die Gleichberechtigung führt also zum Teil dazu, dass dieser Status auch bei den Frauen zementiert wird, anstelle ihn abzuschaffen.

    • Reto B. sagt:

      Tja, das grosse Problem der Emanzipation. Es gibt viele Trittbrettfahrerinnen, die die Ideale nicht teilen, aber die Vorteile wollen und die Revolution frisst ihre Kinder – wer dem Patriarchat nicht mit der Waffe in der Hand entgegentritt, ist Teil der Gegnerschaft. Und es führ dazu, dass gewisse Männer, insbesondere diejenigen, die darunter zu leiden hatten, nicht differenzieren können.

  • Stoneager sagt:

    Ist das nun die Erkenntnis jahrzehntelanger Emanzipation? Der Typ soll nur einen erschlagenen Dino in die Höhle schleifen und sich danach über seine Mitbewohnerin hermachen…bisschen gar wenig für so lange Zeit!

    • tina sagt:

      umgekehrt: endlich endlich wurde klar, dass anders als bisher angenommen, nicht nur hausfrauen gesellschaftlich einen unsexy stempel aufgedrückt bekommen, sondern sogar männern geht es da nicht besser. erstaunlich, aber fair

    • Genderbender sagt:

      Den erschlagenen Dino in die Höhle schleifen und sich dann übers Weib hermachen? Ich bitte Sie, was für eine lächerliche Vorstellung. Dinos und Menschen sind sich nie begegnet!* Das muss heissen: Das Urzeit-Gnu in die Höhle schleifen und sich dann übers Weib hermachen.

      (* ausser in der Gegend des heutigen bible-belt der USA)

      • Carolina sagt:

        Mein Hausfrauengemüt fragt sich natürlich sofort, was das für eine Schweinerei gibt, so einen Dino auseinanderzunehmen: wo friert man die Teile ein, wie kriegt man die Höhle (die ja riesig sein muss!) wieder sauber? Wahrscheinlich hat der Höhlenmensch auch nie daran gedacht, hinter sich aufzuräumen, das musste dann das Weib machen, nachdem er sich auf ihr ausgetobt hatte….. 😉

      • Stoneager sagt:

        …wenigstens durften wir da noch reichlich Fleisch essen….

  • Dave sagt:

    Danke für diesen Beitrag! Als ich neulich den entsprechenden BaZ-Artikel las, habe ich auch nur mit einem lachenden und einem weinenden Auge den Kopf schütteln können…

  • Daniel Meier sagt:

    @Daniela Braun: Sie zeigen sich entsetzt, dass Frauen gar keinen zu Hause bleibenden, kinderbetreuenden, kochenden, putzenden Vater WOLLEN?

    Mag sein, dass sich Frauen gerne aufgeklärt zeigen, den Tatbeweis bringen sie jedoch nicht. „Sicherheit“ (gemeint ist Geld und Status) geht noch immer vor emanzipierten partnerschaftlichen Modellen.

    So gesehen sind die im Artikel zitierten Damen vor allem eines: Ehrlich!
    Ich kenne keine einzige Frau in meinem Umkreis (bin 32, m, Akademiker), die einen 100%-Hausmann möchte – umgekehrt hätten die meisten Männer UND Frauen überhaupt kein Problem.

    • maya jörg sagt:

      Stimmt.

      Auch ich möchte eher keinen Partner, der 100% Hausmann ist. Ganz einfach, weil ich auch nie den Wunsch hatte 100% Hausfrau zu sein und es gut finde Kinderbetreuung und Haushalt zu teilen. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass auch ein Mann nicht den Wunsch verspürt, voll Hausmann zu sein. Wenn ja, dann super.

      • Daniel Meier sagt:

        Das allumfassende Grundproblem: Frauen heiraten nach oben, Männer nach unten.
        Sie haben eine Freundin, die mehr verdient als ihr Partner? Schön für Sie – die Zahlen sprechen eine andere Sprache… Solange Männer wegen Fürsorglichkeit und Schönheit, und Frauen wegen „Sicherheit“ heiraten, wird sich überhaupt nichts ändern.

      • Daniel Meier sagt:

        @Carolina: Ja, diese Freiheit gibt es heute. Schön, dass Sie diese nutzen. 95% der Menschen tun es nicht und leben in „konventionellen“ Beziehungen wo der Mann das Geld beschafft und die Frau sich um die Brut sorgt. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Phrasen-dreschend nicht über meinen Tellerrand schauen kann, das sagen schlicht die nackten Zahlen.

    • Sabine Locher sagt:

      Sie kennen keine Frau, die einen 100%-Hausmann möchte? Ich, 32, w, Akademikerin, habe zurzeit einen Vollzeit-Hausmann als Ehegatten und will dies auch so – er auch. Für uns stimmt es super und fürs Kind ganz offenbar auch. Umgekehrt wäre es für uns ganz bestimmt ein Problem. Auf immer und ewig werden wir es nicht gleich handhaben und irgendwann geht das Kind in die Krippe und der Mann wird auch wieder auf seinem Beruf arbeiten wollen. Ich finde Bildschirmarbeit und Staubsaugen in etwa gleichermassen unsexy. 🙂

      • Daniel Meier sagt:

        Wie bereits erwähnt: Schön für Sie, dass Sie einen Mann haben, der 100% zu Hause bleibt.
        Meiner Meinung nach wäre es sehr wünschenswert, wenn mehr Männer Hausarbeit übernehmen würden und Frauen nicht „nach oben“ heiraten. Leider ist der Status Quo genau umgekehrt – da ändert auch ihr schönes Einzelschicksal (welches ich Ihnen sehr gönne) nichts.

      • Carolina sagt:

        Meier, solange Sie mit diesen immer gleichen Phrasen herumdreschen, tut sich natürlich auch nichts (jedenfalls in Ihrem Umfeld). Die meisten Paare, die ich kenne, haben zu einer Zeit geheiratet, als überhaupt noch nicht absehbar war, wie hoch der Lebensstandard werden wird. Das Bildungsniveau ist natürlich oft gleich oder sehr ähnlich, aber das heisst doch nicht automatisch, ’nach oben‘ heiraten. Vielleicht sollten Sie sich mal umschauen, um Ihre Vorurteile ein wenig zu revidieren. Oder wenigstens zugeben, dass auch Männer durchaus nicht nur immer aus romantischer Verblendung heiraten,

      • Carolina sagt:

        /2 sondern vielleicht auch (!), damit sie eine Partnerin haben, die ihnen den Rücken freihält, die zu ihnen steht und ihm damit auch eine gewisse Sicherheit gibt. Dann ist das nicht verwerflich?
        In meinem Leben war es immer so, dass unsere Rollen gewechselt haben, oft aus finanzieller, manchmal auch aus anderer Notwendigkeit. D.h. jeder war/ist mal nur für die Kinder und den Haushalt da, während der/die andere ‚Karriere macht‘ – diese Freiheit gibt es heute.

    • Widerspenstige sagt:

      Daniel, das ist weniger ehrlich, als einfach unwissend und noch zu jung. So eine Vollzeit zu Hause ist doch nur sporadisch bis zum Kindergarten die ersten 4 Jahre. Es liegt am Erfahrungswert und was für erheiternde Dinge da gemeinsam durchgemacht werden haben diese erwähnten Frauen wenig Ahnung. Mir war es schon immer ziemlich egal, was mein Mann arbeitet. Seine Kreativität, seine Leidenschaft, seine Hingabe zu Alltäglichem wie gerne kochen, seine Aufmerksamkeiten……waren ausschlaggebend für mich. Was nützt mir ein Topman im Beruf, wenn ich die meiste Zeit ohne ihn auskommen muss?!

      • Daniel Meier sagt:

        @Carolina: Ja, diese Freiheit gibt es heute. Schön, dass Sie diese nutzen. 95% der Menschen tun es nicht und leben in “konventionellen” Beziehungen wo der Mann das Geld beschafft und die Frau sich um die Brut sorgt. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Phrasen-dreschend nicht über meinen Tellerrand schauen kann, das sagen schlicht die nackten Zahlen…

      • Daniel Meier sagt:

        @Widerspenstige (Carolina u.a.)
        Wieso beziehen hier drinn alle Damen meine Aussagen auf sich selber?
        Ist mir schon klar, dass ihr wahnsinnig tolle, emanzipierte Männer als Partner habt, aber meine Aussagen bezogen sich ja eben genau auf den Teil der Bevölkerung (immerhin ca 95%), der konventionelle Beziehungen lebt.
        Würde gerne das Grundproblem der Gesellschaft diskutieren und nicht eure tollen Einzelfälle. Ist nicht abwertend gemeint. Freue mich ehrlich für euch, dass ihr es offensichtlich geschafft habt, den richtigen zu finden.

      • Reto B. sagt:

        68% aller Prozentangaben in diesem Blog sind frei erfunden…

      • Sportpapi sagt:

        Es ist sicher so, dass weibliche Alleinverdienerinnen (also die mit Hausmann) in der Schweiz praktisch an einer Hand abzuzählen sind. Im MB sind sie offensichtlich übervertreten. Selbst Frauen, die mehr arbeiten als ihre Männer sind noch selten. In der Regel ist es Vollzeit Mann und Teilzeit Frau.

  • Hans Hasler sagt:

    Wie viele der hier kommentierenden Frauen mögen wohl einen (sexy) Hausmann zu Hause haben?

    Die „ich halte meinen Mann immer für Sexy“ Fraktion halte ich für etwas verlogen – das trifft so lange zu bis man ihn nicht mehr sexy findet – und dann ist schluss.

    Ausnahmen gibt es sicher, die 4 proträtierten Frauen dürften aber doch eher der Realität entsprechen.

    • Nina sagt:

      Ich habe nicht gesagt ewig, das werde ich erst auf meinem Sterbebett beurteilen können. Aber ich kann zumindest jetzt schon garantieren, dass es mir egal ist, ob er Hausmann macht oder nicht.

  • Raffmatt sagt:

    Ich bin Hausmann und will es niemehr weggeben.
    Es ist sowas von wudnerbar mit unseren beiden Jungs aufwachsen zu dürfen und nicht nur abends wenn man müde ist sie zu sehen und auch den Haushalt mal selber zu organisieren.
    Ich glaube die vier Damen meinen nicht es sei unsexy. ich glaube die sind eifersüchtig, dass sowas auch plötzlich Männer können und tun wollen. Vielleicht macht es ihnen auch angst, dass plötzlich Männer in ihr revier eindringen.

    • tina sagt:

      raffmatt: hausfrau zu sein hat ebensowenig mit sexyness zu tun wie hausmann. es gibt eben menschen, die stehen beispielsweise auf uniformen, aber was solls. es gibt auch menschen, denen ist es relativ schnurzpipe was 90% sonst so sexy finden, nicht? das zum beispiel finde ich sexy

    • Alex sagt:

      Das ist das Problem der sogenannten „Emanzipation“. Sie verkommt immer mehr zur Rosinenpickerei und zum Schildbürgertum. Statt sich um echte Probleme für beide Geschlechter zu kümmern werden lediglich die Interessen der Frauen vertreten mit banalen themen ob es Fußgänger weg heißen darf oder ob dies Frauenfeindlich ist. Das die Gehaltsunterschiede immer noch so groß sind und das trotz der jahrzehntelangen „Emanzipation“ nichts wirklich wichtiges zustande gekommen ist, ist diese für mich gescheitert.

      Gibt ja auch keine Frauenquote bei der Müllabfuhr, nur für das Management.

  • Sportpapi sagt:

    Solange Frauen den Wunsch haben „nach oben“ zu heiraten (oder zumindest niemals nach unten), solange können Hausmänner gar nicht „sexy“ sein.

    • tina sagt:

      ach, so sind „die frauen“ also.

    • manu sagt:

      …aha – womit wieder mal ein Klischee zementiert wäre. Schon mal auf die Idee gekommen, dass es Frauen gibt, die andere Interessen haben sls nach oben zu heiraten????

      • Sportpapi sagt:

        @manu: Ich zweifle nicht daran, dass es solche Frauen gibt. Dass Ärztinnen Krankenpfleger heiraten bleibt aber selten.

      • tina sagt:

        das mag für das gesundheitswesen zutreffen, aber für das bildungswesen, die verwaltung, das bau- und druckgewerbe sieht das garantiert anders aus sportpapi

      • tina sagt:

        oh und die vielen studentenpäärchen, die dann gemeinsam doktorieren, heiraten…..und dann bleibt sie beim kind und er wird ähm vertreter

      • Sportpapi sagt:

        @Tina: Du meinst die Beziehungen zwischen Professorinnen und Assistenten? Nein, ich denke auch in Verwaltung, Bau- und Druckgewerbe ist es eher nicht so, dass die Frau den „besseren“ Job hat als der Mann. Es ist ja nicht nur Klischee, dass erfolgreiche Frauen es schwer haben, einen „passenden“ Partner zu finden. Nicht nur, weil die Männer nicht möchten. Sondern weil ihre Ansprüche eben auch hoch sind.
        (zum, ähm, Vertreter: Das sind nun die Fälle, in denen wirklich sie im Job bleiben würde, wenn sie bessere Chancen hat. Wahrscheinlich ist es aber für beide schwer.)

      • tina sagt:

        sportpapi, ich meinte konkret ehen zwischen lehrerin/schulleiterin und maurer, studienberaterin und post-angestelltem usw. das beispiel vom studentenpäärchen ist konkret, wobei sie plant, wieder in die forschung einzusteigen. in meinem umfeld jedenfalls gibt es eine menge päärchen und familien, in denen die frau eine höhere ausbildung hat oder besser verdient als der mann. diese männer sind eben sehr sexy :). warum die männer trotzdem mehr erwerbsarbeiten als ihre frauen ist mir auch nicht klar

  • Nina sagt:

    Und wo wir grad dabei sind: 1) Meine Mutter war 20 Jahre Hausfrau, aber sie hat täglich Zeitung gelesen und sich up to date gehalten und konnte so mit meinem Vater ohne Probleme auch anderes diskutieren abends als nur Haushalt und Kids. Pures Vorurteil. 2) Ich weiss ja nicht, aber ich finde meinen Mann immer und grundsätzlich sexy. Da kann er machen, was er will, Hausmann oder nicht. Sind die irgendwie anders gewickelt? Das wäre jammerschade für sie…

  • Auguste sagt:

    hmm…, also wenn mann aussieht wie der wolverine-typ von den mutanten – mutanten sind keine weiblichen verwandten mit hohem hornviehanteil – dann findet er auf dem spielplatz schon relativ schnell viel anschluss. und die vorstellung dass seine wahren superkräfte nicht nur am herd und an der klobürste zum tragen kommen könnten wäre möglicherweise verbreiteter als man denkt. aber leider sehen hausmänner in realität eher aus wie junge mütter: abgekämpft, müde und mit viel gel im haar, wie an dieser stelle kürzlich ewähnt. und in stoffturnschuhen sieht jeder mensch ab 28 etwas suspekt aus.

    • Nina sagt:

      Abgekämpft und müde – ich glaube, da liegt der Hase begraben! Das ist jeder Sexyness abträglich, egal, ob Mann oder Frau zuhause oder anderswo.

      • dres sagt:

        Hallo Herr Auguste. Sie werden im Blog daneben ganz arg vermisst! Wenn Sie abgekämpft und müde sind hilft nur eines: Eistauchen. Das macht dann auch wieder unglaublich sexy. 😉

  • Giraffe sagt:

    Lest das Buch von der Journalistin Barbara Lukesch: „Und es geht doch. Wenn Vater mitziehen“. Sie porträtiert Männer, die sich aktiv an der Kinderbetreuung und am Haushalt beteiligt haben. Fazit: Die Beziehungen werden über die Jahre immer besser und die Männer haben tragende Beziehungen zu ihren Kindern. Und die Kinder selbst, sie hätten es nicht anders gewollt.

  • Irene feldmann sagt:

    Sehr wahrscheinlich haben die genannten Damen keine Ahnung von der Qualität eines Hausmannes.

    • Nina sagt:

      Z.B. dass er eine sehr ansehnliche Portion Selbstbewusstsein mitbringt, um gegen den Strom zu Schwimmen und das zu tun, was er für richtig hält.

  • Brunhild Steiner sagt:

    „Alle vier wünschen sich zwar gleichberechtigte Partner, aber keine Hausmänner, die den Haushalt schmeissen und die Familie organisieren. Sie befürchten, dass diese Männer bald keine «ganzen Männer» mehr sind, denn ja: Sie halten Hausmänner für unsexy.“
    Da genügt schon einmal zu lesen, um zu erkennen, dass die schlimmsten Feinde der Frauen auf diesem Gebiet die Frauen selber sind. Abwertung der Haus-und Erziehungsarbeit durchs Band, und warum sollte ein Prädikat wie „sexy“ dermassen relevant für eine glückliche Lebensgestaltung sein?

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/
      Aufschlussreich wäre eine diesbezügliche Umfrage in Ländern,
      in denen Volleitarbeit auswärts beider Eltern eher die Regel ist.
      Wie wird dort Haus-und Erziehungsarbeit aufgeteilt, krallen sich dort die Frauen ebenfalls freiwillig die Hauptlast,
      weil sie sonst ihre Partner „nicht mehr sexy“ finden würden,
      und das wäre ja ganz schlimm-
      weil frau sich das über Jahre erfolgreich eingeredet hat???

  • Daniel Meier @Daniela Braun sagt:

    @ D. Braun:
    Sie zeigen sich entsetzt, dass Frauen gar keinen zu Hause bleibenden, kinderbetreuenden, kochenden, putzenden Vater WOLLEN?

    Mag sein, dass sich Frauen gerne aufgeklärt zeigen, den Tatbeweis bringen sie jedoch nicht. „Sicherheit“ (gemeint ist Geld und Status) geht noch immer vor emanzipierten partnerschaftlichen Modellen.

    So gesehen sind die im Artikel zitierten Damen vor allem eines: Ehrlich!
    Ich kenne keine einzige Frau in meinem Umkreis (bin 32, m, Akademiker), die einen 100%-Hausmann möchte – umgekehrt hätten die meisten Männer UND Frauen überhaupt kein Problem.

  • Katja sagt:

    Nicht Hausmänner sind unsexy, sondern Männer, die immer nur genau das machen, was ihre Frauen ihnen vorschreiben. Egal, ob sie berufsttätig sind oder nicht.

    Viele Frauen haben ja den Anspruch, dass die Männer im Haushalt alles genau so machen müssen, wie es den Frauen vorschwebt. Und wehe, die Fixleintücher sind gefaltet statt geknüllt oder umgekehrt. Wehe, das Kind trägt einen Body in der falschen Farbe.

    Wenn Hausmänner die Verantwortung für ihre Arbeit komplett übernehmen und wenn es die Frau schafft, nicht mehr Chefin im Haushalt sein zu wollen – dann sind Hausmänner sexy.

  • dres sagt:

    Kleiner Tipp an die Red wegen des Titelbildes: Dieses scheint mir ziemlich rassistisch zu sein. Die beiden weissen Kids schauen sehr glücklich aus der Wäsche während das dunklere in der Mitte weint. Sowas geht aber gar nicht, ich würde das auswechseln.
    😉

  • dres sagt:

    Die Welt spinnt wirklich. Ich würde sofort den Vollzeit-Hausmann machen, wenn wir uns das finanziell leisten könnten. Erstens mache ich es unaufgeregter als die meisten (jammernden) Frauen, und zweitens machts auch noch Spass.

    • Khamsavan sagt:

      Ich bekomme als Teilzeithausmann relativ viele anerkennung von meiner Frau für meine Hausarbeit. Ich glaube nicht, das irgendeine Mutter in realität ihren Mann, der Zuhause anpackt „unsexy“ findet. Sonst gäbs ja nur noch Einzelkinder. Ausserdem; jeder Mann der an seinem „Hausmannstag“ schon mal mit seinem Kind im Park, in der Badi oder Einkaufen war, weiss wie viele Frauen ziemlich positiv auf einen reagieren, die anerkennenden Blicke sagen alles. Die sexyness Frage stellt sich eigentlich gar nicht! Und ja dres, Du hast total recht, aber das wissen leider nur solche wie wir!

      • dres sagt:

        Das Beispiel mit Park, Badi, Einkaufen oder was auch immer triffts genau. Die Damen ziehen einen mit Blicken alle paar Meter aus… Ich gebs zu, das ist vielleicht ein klein wenig übertrieben, aber es geht in diese Richtung. Es gibt eigentlich nichts was mehr sexy ist als ein Vater, der in der Kinderbetreuung kompetent wirkt. Stimmts, die Damen? 😉

  • alam sagt:

    Was soll überhaupt diese Frage? Ich will Männer ebenso wenig auf ihre Sexiness reduziert sehen wie Frauen. Allerdings ist ein Schluss schon diesen jungen kinderlosen Frauen klar, und das spricht wiederum sehr für sie: lässt man jemand – egal ob Mann oder Frau – den ganzen Tag und die Nacht allein mit Kindern und Haushalt, dann wird wohl nicht mehr allzu viel mit ihm/ihr anzufangen sein.

  • tststs sagt:

    Jeises Gott…also ob Hausfrauen und Muddis je als sexy gegolten hätten…

    • Nina sagt:

      Nein, aber macht es das besser? Am Schluss geht es ja eigentlich gar nicht um Sexyness, sondern um Wertschätzung. Und wenn die innerhalb einer Paarbeziehung am Job festgemacht wird – egal ob für Mann oder Frau – dann ist diese Beziehung absolut nicht krisenresistent. Aber daran ist man dann wohl selber schuld. Tja.

  • Nina sagt:

    Ich teile Ihr Entsetzen, Gabriela. Diese Weltsicht ist 1) egoistisch, 2) dumm und 3) unerwachsen. Und ich hoffe, die Damen schaffen es, Ihr Prinzessinengehabe abzulegen und irgendwann echte Partnerinnen zu werden, die ein wirkliches Team mit ihren Männern bilden, wo man sich die Arbeit schlicht so aufteilt, dass alle auf ihre Kosten und zu ihren Pflichten kommen. 50/50, Hausfrau, Hausmann oder wie auch immer – Hauptsache, der Respekt füreinander wird nicht vom Status des Jobs abhängig gemacht. Solch eine Frau wünschte ich mir als Mann nämlich nicht.

  • Reto Stadelman sagt:

    Und damit ist klar, dass die momentane Gleichberechtugungssituation verfahren ist. Zumindest so lange, bis Mrs. Genderbender endlich begreift, dass die Dame von Welt endlich auch eine Portion Erziehung braucht!

  • Daniel sagt:

    Ich kann es nicht leugnen. Auch für mich hat der Gedanke, dass wenn ich jetzt als Hausmann daheim bleiben würde, ein sehr fader Beigeschmack, obwohl meine Freundin mehr verdient als ich. Aber das haben wir den Leuten zu verdanken, die seit einigen Jahren (dem Feminismus sei Dank) immer mehr die Meinung verbreiten, dass Hausarbeit ein diskriminierender Job sei und es viel mehr Mütter mit Kleinkindern auch in den Chefetagen oder anderswo braucht. So entsteht dann leider das Bild, dass Hausfrau-/mann scheisse ist, und wenn man Scheisse sieht, will auch man da nicht reintreten. Gut gemacht!!

  • stefan moser sagt:

    im film «analyze this» rechtfertigt de niro als mafiaboss seine geliebte damit, dass er nicht wolle, dass jene frau, die ihn oral befriedige, mit dem selben mund seinen kindern einen gutenacht-kuss gebe. tja, diese journalistengirlies argumentieren umgekehrt auf demselben niveau.

  • Tomas sagt:

    Was wer sexy findet entscheidet sich unterbewusst, ohne dass man es wirklich mit Argumenten beeinflussen kann.
    Ein Mann der im Haushalt klarkommt, aber eigentlich auch noch einen tollen Job hat wird anders wahrgenommen als jemand der sich ausschliesslich als Haushalthilfe aushalten lässt. Frauen hingegen können sich mit dieser Rolle offenbar einfacher zurechtfinden, vor allem wenn die Scheidung ein Thema ist kann sich kaum eine vorstellen ein hundertprozentiges Pensum zu wollen, wenn doch der Ex für den Rest Alimente zahlen kann.

    • Tomas sagt:

      Was für mich aber ein kaum erwähnter Aspekt darstellt ist die Rückkoppelung des eigenen Selbstwertes. Möglicherweise wissen zwar mittlerweile die Männer dass wenn die Frau einen Job hat in dem sie viel mehr verdient als sie es vernünftig wäre die Kids zu Hause zu übernehmen. Nur, sie selbst sind es, die sich mit der Zeit unterbewusst allen Argumenten trotz unsexy finden. Und das spüren die Frauen genau, denn nichts finden Frauen mehr sexy, als wenn der Mann selbstbewusst auftritt. Irgendwann wissen beide dass er einfach nur der Waschlappen ist, auch wenn es beide wehement verneinen würden.

  • Manuela sagt:

    Ich geb meinen Kerl nimmer her – gerade weil er so viel zu Hause übernimmt, obwohl ich momentan mit Baby zu Hause bin. Die Damen haben keine Ahnung wie froh man manchmal für Hilfe sein kann.

    • Clemens Battaglia sagt:

      Da kann ich ihnen einen Film empfehlen, der ihnen und ihrer Geisteshaltung bestimmt bestens entspricht: 12 years a slave! Einfach dem Mann verschweigen, nicht dass der noch auf dumme Gedanken kommt!

  • Ralf Müller sagt:

    „Sie fordern Emanzipation, aber nur für das eigene Geschlecht.“ Das nennt sich Feminismus.

  • David P sagt:

    Wäre es auch erlaubt einen Artikel „Wie sexy sind arbeitende Frauen?“ zu betiteln, oder würde das „die Frauen auf Objekte reduzieren“?

  • Muttis Liebling sagt:

    Im Einzelfall mögen Hausmann und Hausfrau denkbare Alternativen sein, als gesellschaftliches Modell taugen beide nicht. Mama und Papa sollten sich mittels Arbeit in die gesellschaftliche Reproduktion einbringen, das muss nicht Erwerbstätigkeit, sein und die Kinder werden gemeinschaftlich in dafür geschaffenen staatlichen Einrichtungen erzogen. Letztere sind Anstalten öffentlichen Rechts, werden von den Kommunen kostenfrei angeboten und sind nicht marktwirtschaftlich verseucht.
    Nur so kann es funktionieren, alles andere, insbesondere der Teilzeitmann, ist finsterstes Mittelalter.

    • Sportpapi sagt:

      Und ich dachte ja, das von Ihnen beschriebene Modell sei längst Vergangenheit. Und erst noch eine, an die man sich eher ungern erinnert.

    • Mammamia sagt:

      Genau wie in der Zone- nur dort waren und sind die Männer ganz sicher NICHT sexy. Und auch die ‚Muttis‘ nicht, die abends dann schnell noch die Kinder ins Bett schreien, damit sie den Haushalt in Ruhe machen können. Und der Vati liegt vor der Glotze.

    • diego sagt:

      ironie pur… ganz grosse klasse

    • Houseman 100% sagt:

      Sehr schön! Diese Zeilen könnten glatt aus dem Roman „Brave new World“ von Aldous Huxley stammen!

    • tina sagt:

      teilzeitmann? muttis liebling, die vorstellung ist aber bizarr. ist das der berühmte geschlechtswechsler? sachen gibts….

    • Carolina sagt:

      Ja, ja, unser guter alter Ostalgiker – der letzte seiner Art! Er gibt nicht auf! Immerhin: wäre gute Unterhaltung, wenn es mich nicht würgen würde, diese ständig wiederholte Lobpreisung auf einen durch und durch widerlichen ‚Staat‘.

  • Sportpapi sagt:

    Gaga? Aber vermutlich Realität.

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