Die ersten Wochen als Papa: Die hässliche Wahrheit

Ein Papablog von Rinaldo Dieziger*

mbKelly Sue

Der Wach-Schlaf-Rhythmus verändert sich: Vater mit Sohn. (Flickr/ Kelly Sue)

Nur selten kriegt man so viel und so brutal sadistisch formulierte Post wie nach der Geburt eines Kindes: «Wir wünschen den glücklichen Eltern viel Freude mit dem neuen Erdenbürger.» Autsch. Und dann dieser hinter rosaroten oder hellblauen Schleifchen verpackte Sarkasmus: «Herzliche Gratulation!» So gemein. Ihr habt ja keine Ahnung – oder schon vergessen?

Es trifft einen völlig unvorbereitet. Trotz neun Monaten einfühlsam vorwarnender Dauerbeschallung durch wissende Mütter, Freunde, Frauenärzte, Hebammen und dem Studium dicker Ratgeber kommt es anders, als Mann denkt. Wie in der Rekrutenschule. Am Ende sind wir Soldaten. Aber vom Krieg keine Ahnung.

Wer wissen möchte, ob er bereit für Kinder ist, dem empfehle ich «The Beginner’s Guide of Fatherhood» von Colin Falconer. Der 14-Punkte-Elterntest aus seinem Buch von 1992 wurde von «Daily Mail UK» und «The Huffington Post» kürzlich mit riesigem Echo publiziert. Hier ein abgewandelter Auszug. In etwa so fühlen sich die ersten Wochen mit einem Baby an:

Die Geburt

Gehen Sie mit Ihrer Partnerin zum Bowling. Lassen Sie die Kugel auf Ihren Fuss fallen. Zuerst alle 10 Minuten. Eine Stunde später alle 9 Minuten. Und so weiter. Nach 10 Stunden stellen Sie sich vor, die Bowling-Kugel kommt nicht mehr aus der Bowling-Maschine, sondern aus der Vagina Ihrer Partnerin. Strike!

Das Wochenbett

Fahren Sie für 3–5 Tage jeweils morgens früh ins Altersheim und besuchen Sie jemanden, der sich kaum bewegen kann und nur bedingt ansprechbar ist. Sagen Sie der Person möglichst oft, wie sehr Sie sie lieben und dass alles gut kommt. Gehen Sie so spät wie möglich nach Hause. Putzen Sie an den Abenden die Wohnung und dekorieren Sie die Haustüre mit Willkommensgrüssen.

Die Nächte

Tragen Sie von 17 Uhr bis 22 Uhr einen etwa vier bis sechs Kilogramm schweren, nassen Sandsack im Wohnzimmer herum, während Sie sich in voller Lautstärke ein rauschendes Radio (oder ein anderes nervtötendes Geräusch) anhören. Legen Sie um 22 Uhr den Sack hin, gehen Sie ins Bett und stellen Sie sich den Wecker auf Mitternacht. Stehen Sie um 23 Uhr auf und tragen Sie den Sack bis um 1 Uhr wieder im Wohnzimmer herum. Stellen Sie den Wecker auf 3 Uhr. Da Sie nicht einschlafen können, stehen Sie um 2 Uhr wieder auf und machen Sie sich eine Tasse Tee. Gehen Sie um 2.45 Uhr ins Bett. Stehen Sie um 3 Uhr auf, wenn der Wecker klingelt. Singen Sie bis 4 Uhr im Dunkeln Gutenachtlieder. Stellen Sie den Wecker auf 5 Uhr. Stehen Sie auf, wenn er klingelt. Machen Sie das Frühstück.

Die Wochenenden

Packen Sie für einen dreimonatigen Auslandaufenthalt in Südamerika. Mieten Sie sich bei Mobility einen Kombi oder einen Van. Und fahren Sie am Samstag um 9 Uhr früh los zu Ihren Schwiegereltern. Legen Sie den nassen Sandsack auf den Rücksitz. Und vergessen Sie nicht nach der Garagenausfahrt das rauschende Radio aufzudrehen. Während der nächsten zwei Tage befragen Sie Ihre Schwiegereltern ohne Widerspruch zu den Themen Essen, Gesundheit und Erziehung. Und lassen sich Kinderfotos und Videos von Ihrer Partnerin zeigen.

Telefonieren

Nehmen Sie den nassen Sandsack zur Hand und rufen Sie einen Erwachsenen Ihrer Wahl an. Stellen Sie nach 30 Sekunden erneut das Radio ein. Versuchen Sie das Gespräch für fünf Minuten aufrechtzuerhalten, indem Sie abwechselnd in die Küche und ins Schlafzimmer gehen.

Fernsehen

Melden Sie Ihren Anschluss bei der Billag ab. Kaufen Sie sich alle DVDs von Barbapapa, Sesamstrasse, Cindarella und den Trickfilmen von Disney und Pixar. Und lernen Sie für später schon mal alle Namen auswendig.

Die ersten Ferien

Haha! Viel Spass mit dem Sandsack am Meer. Die echten Ferien beginnen, wenn Sie nach dem Vaterschaftsurlaub wieder zur Arbeit gehen. Und haben Sie kein schlechtes Gewissen dabei. Mann darf so denken.

Denn so ist das Leben. Zuerst rein und raus. Und dann rauf und runter. In welche Richtung gehen Sie gerade?

rinaldo*Rinaldo Dieziger (38) ist Gründer von Supertext, der ersten Textagentur im Internet. Seine Erfahrung als Unternehmer gibt er im Blog Fragen Sie den Chef vom Ganzen weiter. Er hat zwei Töchter und lebt mit seiner Familie in Zürich.

136 Kommentare zu «Die ersten Wochen als Papa: Die hässliche Wahrheit»

  • Beate sagt:

    Die Bowlingkugel tut weniger weh, ich würde sie den Wehen vorziehen.

    Passenderer Vergleich: Finger in die Wundwinkel stecken, Mund auseinanderziehen — weiter, noch weiter, ja, es tut weh, ach was, das ist nur ein kleiner Riss im Mundwinkel, nun — bitte Oberlippe vorsichtig nach oben ziehen, weiter, nach oben, ja, und nun über die Nase, ja, nehmen sie alle 5 Finger der rechten und Linken zur Hilfe, peeeerfekt – und wenn das Schlimmste vorbei ist flutscht nur noch eine rohe Leber raus, das tut aber nicht mehr weh. 😉

  • easy sagt:

    schenken sie Ihrer Frau vor der Geburt doch ein paar Informationen zum Thema Hypnobirthing, dann erübrigt sich auch das mit der Bowling-Kugel und sehr wahrscheinlich auch die Abwesenheit im Wochenbett. Die Geburt war bei uns für alle Beteiligten ein grossartiges und schönes Erlebnis ohne Drama, Schimpf- und Schreiszenen. Ein bisserl mehr Gelassenheit, die Damen und Herren, dann klappt das alles im Normalfall wunderbar.

  • K. Mmentar sagt:

    Ich habe mich extrem aufs Vaterwerden gefreut, die Geburt war (für mich) ein wahnsinns Erlebnis (immer beim Kopf bleiben 😉 ), die ersten Wochen mit Baby genial und jetzt ist es noch besser. Bissl Teamwork und das klappt schon

  • Karl Knapp sagt:

    Jaja, Vater werden ist nichts für Jammerlappen. Und wer es das erste Mal halbwegs überlebt hat, ist keineswegs sicher, dass es das nächste Mal nicht doch in eine Katastrophe mündet. Allzu Feinfühlige dürfen von mir aus mit „Baum pflanzen“ anfangen, das geht immer, dann „Haus bauen“ (wer hier schon nicht mehr schlafen kann, bricht die Übung besser ab), und „Kind zeugen“ ist dann die Kür für Geübte. Leider wird diese Reihenfolge in der Praxis fast nie eingehalten 😉

  • Schneefrau sagt:

    Klar ist es anstrengend mit einem neugeborenen, aber 1.) eine frau im wochenbett ist keineswegs unansprechbar und 2.) pass dich dem rhythmus deines babys an und alles ist halb so schlimm… Und der tip mit dem humor ist sehr gut! Tatsache ist, kinder verändern das leben, aber man muss sich dadurch keineswegs selber komplett aufgeben. Aber ich finde auch, papas sollten viiiiel mehr papaschaft und ein paar monate frei haben um nicht total durchnächtigt und fertig arbeiten gehen zu müssen. Es kommt wirklich immer anders UND als man denkt:0)

  • yaguza sagt:

    …. und dann war da ja noch die „Mama“, mit der man schon mal Sex hatte.
    Schon vergessen?

  • Zwergenmama sagt:

    und noch ein weiterer Test: Legen Sie sämtliche spitzen, harten, kleine und grosse Teile, die Sie finden können, in ihr Bett. Holen Sie eine Scheibe Zwieback oder Knäckebrot aus der Küche und zerbröseln diese ebenfalls auf Ihrer Liege. Wenn Sie Abends todmüde ins Bett fallen und nur die grössten Teile aus dem Bett entfernen, oder auch alle Teile ignorieren können und wunderbar schlafen, sind Sie definitiv bereit für Kinder!
    Mir würde was fehlen, wenn ich Abends kein Auto, Flugzeug oder Helikopter im Bett finden würde;)

    • 13 sagt:

      Hihi: Vergessen Sie das „über glühende Kohlen“ laufen als Mutprobe und laufen Sie stattdessen barfuss durch ein Zimmer voller Legosteine;-)

      • Zwergenmama sagt:

        Tja, gleich heute morgen passiert, als ich vor dem Arbeiten, ohne das Licht im Gang anzuzünden, unter die Dusche gehen wollte. Und das nur, weil ich meine beiden Männer nicht wecken wollte. Musste mir auf die Zunge beissen, um nicht laut einen Kraftausdruck von mir zu geben, der garantiert beide geweckt hätte

      • 13 sagt:

        Gratuliere! Sie haben den Test bestanden;-)

  • Zwergenmama sagt:

    Danke! Ich habe lauthals gelacht (obwohl der Originalartikel um Welten besser war)! Bei meinem kleinen Sandsack zu Hause (den ich übrigens um alles in der Welt liebe und nie wieder hergeben möchte) kamen wir ganz viele Tests bekannt vor. Vor allem die Krake in ein Einkaufsnetz zu stopfen und dies innerhalb 5 Minuten hätte ich im Vorfeld als nicht so grosse Herausforderung tituliert. Nach dem Anziehen bin ich jeweils nassgeschwitzt, ausser an den Tagen, an denen mein Zwerg im Anschluss zu mir findet: „Mami, häsch gmerkt, ich han keis Drama gmacht…“

  • Yara sagt:

    Ja, da muss man durch, aber bitte mit etwas mehr Humor und weniger Selbstmitleid! Und sollte es so sein, dass Ihre Partnerin mehr Stress hat als Sie, dann halten Sie bitte die Klappe, packen Sie das süsse Kleine in den Kinderwagen oder den Tragsack und gehen Sie zu Sprüngli, Luxemburgerli für Mama posten.
    Sollte es umgekehrt sein, schicken Sie Mama los!

  • Jens Fischer sagt:

    Der Text spricht mir aus dem Herzen.
    Ich liebe unsere Zwillingsmädchen über alles (26 Tage alt). Aber ich verstehe nun auch, wieso Schlafentzug als Folter gilt. Und ich habe keine Vorstellung davon, wie ich den Arbeitsalltag ab nächster Woche bewältigen soll. Da ich die vergangenen Wochen gerade mal überlebt habe.
    An dieser Stelle Danke an die beste Hebamme (Karin Spahni), die uns unglaublich unterstützt.

  • alte mutter sagt:

    warum den sandsack mitten in der nacht herumtragen? ins bett, in die mitte wo’s schön warm ist und verpflegung leicht erreichbar. und nicht zuhören, wenn gutmeinende freunde prophezeien “ den kriegt ihr nie mehr aus euerem bett!“

  • Arwen sagt:

    immer dieses lamentieren und die riesige qual der armen papis & mamis. sie schlafen & essen nicht, reden nur über windeln & deren inhalt, zeit für irgendwas tolles gibts nicht mehr und sex erst recht nicht- alles wegen der sandsäcke! ich bin das thema so leid. immer diese negativität, dieses schlecht machen unserer eigenen brut. kein wunder, haben viele angst vor diesem schritt. kinder bekommen & aufzuziehen ist das natürlichste der welt. i love it. ich finds lustig & spannend. es hat sehr viel mit liebe & ja, auch verzicht zu tun. enjoy the ride, it’s awesome. aber ja, definitiv nix für egos.

  • margrit progano sagt:

    Also zuerst einmal – dem Himmel sei Dank – habe ich keine Sandsäcke geboren.
    Haben sich die Väter tatsächlich so verändert in den letzen 25 Jahren ???
    Wäre bzw. ist ja wunderbar…oder meldet sich hier nur die intellektuelle, mindestens halb-grüne Vaterschaft?
    Ich kenne da eher den Typ – echt nichts gehört und gut geschlafen – die junge Mama, die jeden Mucks hört mutiert zur Übermutter mit einem Hang zu Hysterie, nach zig Wochen ohne Schlaf…
    Und nun bitte nicht die Herren mich nicht gleich als Kampftussi zu titulieren.
    Da kann ich nur sagen Kinder wie die Zeit vergeht – alles Wunderväter…

  • pascal padrutt sagt:

    Wie wärs den Sandsack gar nicht erst ins eigene Leben lassen….

  • Egger Hans-Peter sagt:

    Ein absoluter Schwachsinn dieser Text – hat es nicht gelernt, was eine Familien-Gründung bedeutet – sich mal reinknien
    in die Haushaltarbeit und den Kindern mit Geduld begegnen und pflegen ist halt viel mehr verlangt, als wenn man dauernd vorher nur immer für sich selber geschaut hat!
    Ich hätte mir vorgestellt, dass man positiver über das „Kinderhaben und -betreuen“ berichten könnte – Kinder sind keine Ware!

  • Dani Gerber sagt:

    wie wärs wenn man sich auf das schöne konzentrieren würde? gefühle, welche man auf keine andere art und weise erleben kann? immer muss gejammert werden…

  • Michael Bloom sagt:

    Sicher kann Mann das so sagen – Frau kann es aber genausogut so sagen. Jedem das Seine.

    Wow, wie konnte mir das passieren, dass ich das bei meinen zwei Kindern gar nicht bemerkt habe, was in was für einen Krieg ich geraten war? Sicher war auch ich manchmal am Limit, aber irgendwie wachsen wir mit Herausforderungen auch über uns hinaus. Und am Ende wachsen unsere Kinder über uns hinaus. Hoffentlich lesen Ihre Töchter diesen negativen Text nicht. Leute die nicht beide Seiten des Kinderhabens sehen können, hätten es vielleicht besser mit Verhütung versucht.

  • Adrian Humboldt sagt:

    … halt nicht erst mit 38 Papi werden. Dann muss man zusätzlich zum Sandsack noch noch das Wohlstandsbäuchlein rumtragen.

  • Janina sagt:

    Sehr genialer Text… so ist es! Mein Freund und ich machen auch ständig Witze darüber, wie wir uns das Leben mit Kind vorgestellt haben… der Satz allein ist schon Witz genug! Vorstellen geht nämlich garnicht und es ist IMMER 1000x härter als gedacht 🙂 Den Text hätte er bestimmt gern gelesen bevor unser Sandsack zur Welt kam, vor allem der Part mit dem Wecker stellen – den hab ich nämlich auch gern an ihn abgeschoben!

  • Peter Moser sagt:

    Selten so was Despektierliches und Blödes gelesen – und ich habe auch einige Kinder. Ging es dem Autor etwa darum, unter Beweis zu stellen, wie kreativ er schreiben kann …? Ich bin jedenfalls froh, nicht als sein Kind aufwachsen zu müssen.

    • Mike sagt:

      Humor ist wohl nicht wirklich Ihre Stärke, lieber Herr Moser? Aber empören können Sie sich dafür richtig gut!

  • Sandra Meier sagt:

    Mal abgesehen davon, dass gefühlte 60% des Textes geklaut sind, hinken die meisten Vergleiche dermassen. Ich bin froh, keine solch beknackten Schenkel Klopfer Tipps bekommen zu haben.

  • Mas Mann sagt:

    Ziemlich gut geschriben, erinnert mich an folgenden Text von Colin Falconer…

    http://www.huffingtonpost.de/colin-falconer/eltern-kinder-test_b_4507319.html

  • Sylvie sagt:

    Danke für diesen Beitrag! Ich hab mir fast in die Hosen gemacht vor Lachen!! Wir werden in ca. 5 Wochen zum ersten Mal Eltern und jetzt freue ich mich umso mehr drauf, meine eigenen Erfahrungen zu machen 🙂

  • Lila sagt:

    Wenn ich als werdende Mutter den Artikel lese, überlege ich mir, ob wir nicht für einige Zeit auswandern sollten. Meine Eltern hatten immer mindestens eine, mehrere Jahre lang sogar zwei Hilfskräfte für Haushalt, Kochen, Kinder/Baby. Mein Vater spielte „nur“ mit uns. Meine berufstätige Mutter hatte viel Zeit für uns. Sie konnte sich voll auf die Beziehung, die Erziehung, die gemeinsamen Erlebnissen konzentrieren und hatte darüber hinaus noch genug Zeit und Energie für ihren Mann, ihr Aussehen, Freunden treffen. Zurück in der Heimat sah alles anders aus. Aus Glamour-Frau wurde gestresste Mutter

  • Anton Keller sagt:

    … und nicht vergessen: Der Sandsack wird von Monat zu Monat schwerer und will immer getragen werden.

    • 13 sagt:

      Und von Jahr zu Jahr;-) Ich habe meinen grossen „Sandsack“ bis zum 5. Geburtstag und der 20 kg-Marke getragen (natürlich nur ausnahmsweise bei langen Wanderungen etc.), aber das ging problemlos wenn man ein bisschen in eine gute Tragehilfe investiert!

  • daddy-o sagt:

    schon lange nicht mehr so gelacht! 🙂
    super beitrag, vielen dank.
    d (stolzer vater eines 6 monate alten sandsacks)

  • Supernova sagt:

    Vielen Dank! Ich habe Tränen gelacht! Mein 7 Monate alter Sandsack sass auf meinem Schoss, sah zu mir hoch und fing auch an zu Lachen! Noch einige Punkte für Ihre Liste: Nehmen sie den weinenden, 8 kg schweren Sandsack in einen Arm und machen Sie mit dem freien Arm folgendes: Kochen, Geschirrspüler ausräumen, Putzen, Spielsachen vom Boden aufheben, Essen, die eigenen Zähne putzen etc.

  • Reto sagt:

    Vaterschaftsurlaub??

  • Angela sagt:

    Na, na… ganz so arg ist’s ja nicht – oder doch?
    Habe bei den Nächten mit dem nassen Sandsack herzhaft lachen müssen.
    Und weil Lachen gesund ist, merci beaucoup! 🙂

  • Eni sagt:

    Tja, da der Vater meiner Kinder nie die Kinder herumgetragen hat, geschweige denn, deswegen eine schlaflose Nacht verbracht, kann ich diesen Beitrag gar nicht nachvollziehen. Aber schön zu lesen, dass sich auch Väter an der Arbeit beteiligen.

  • Kinderlos sagt:

    Ich glaube man sollte den 14-Punkte-Test mit ein bisschen Humor lesen liebe Mütter und Väter…

  • michael sagt:

    Und ihr alle seid als erwachsene auf die welt gekommen oder was ? wenn eure eltern so wie ihr gedacht hätten, wären vermutlich die hälfte von euch nicht auf der welt ! klar ist es kein zuckerschlecken mit babys aber das weiss ich meilenweit im voraus und wenn ich klaren sinnes bin nehme ich das voll mit in kauf wenn ich kinder in die welt setzte. also was soll das gejammere hier über die eingeschränkten freiheiten ? der mann bekommt das doch sowieso nicht so mit, schliesslich kann er sich täglich auf der arbeit vom babyservice erholen – im gegensatz zur mutter. also schön den ball flach halten

  • Malena Garcia sagt:

    Es gab hier schon viele Artikel von Müttern darüber, wie mühsam verschiedene Aspekte des Mutterseins sind. Bis zu einem gewissen Grad verstehe ich das: Druck wegzunehmen, Sorgen teilen, einen Kontrast zu den Leuten setzen die sich und ihre Kinder als perfekt und problemfrei darstellen. Mit der Zeit wirken solche Artikel aber auch etwas wehleidig, wie jemand der sich ständig über das Wetter beschwert, und ich finde es keine gute Idee, wenn die Väter auch noch damit anfangen. Mach mir aber keine grossen Sorgen: der Autor und die meisten Kommentatoren scheinen die Sache mit Humor zu nehmen…

  • Sportpapi sagt:

    War das nun ein Beschrieb der Realität oder doch irgendwie lustig gemeint? Weder das eine, noch das andere kann ich glauben. Aber was dann?

  • dan the man sagt:

    Natürlich verstehe ich den Sarkasmus in Rinaldos ‚Papablog‘! Pech gehabt, meiner (18 Mt) schläft durch und ist eine einzige Freude.Aber auch wenn man ein Schreibaby zuhause hat, macht gar nichts, denn heute habe ich von einem Arbeitskollegen erfahren, dass er sein 3 Tage altes Mädchen verloren hat. Rinaldos Blog finde ich schlichtweg lächerlich!

  • Patrick Frisch sagt:

    Bin jetzt seit 10 Tagen Vater und kann ihre Ausführungen nicht im geringsten nachvollziehen.

    Unser Junior hat uns vorletzte Nacht sogar schon mit einem Sechstünder beglückt.
    Ja es ist hektischer, ja unser Tagsrythmus ist durcheinander aber ein Drama ist das definitiv nicht.

    • Hannes Gut sagt:

      Herr Frisch, gratuliere zu Ihrem Nachwuchs. Ich will nun wirklich nicht in die verständliche Euphorie reinoberlehrern, aber warten Sie noch ein paar Monate ab :-). Viele Grüsse, ein ebenfalls glücklicher Vater eines 7monate alten Juniors.

      • 13 sagt:

        Warum, was passiert denn in ein paar Monaten? Verwandelt sich das süsse Baby in ein väterfressendes Monster? Oder wächst ihm ein zweiter Kopf?

        Meine Kinder sind beinahe 6 und beinahe 3 und ich kann Ihnen sagen, ich warte immer noch, dass all diese „Sie werden es ja noch sehen“ eintreffen! Aber ich habe noch zweit, sie sind ja noch nicht 18…
        😉

      • jürg. sagt:

        @13
        Sie werden es ja noch sehen wenn sie 5 Kinder haben (hihi)

      • 13 sagt:

        *Grins* Oh schade, jetzt habe ich mich all die Jahre gefreut nur um zu erfahren, dass ich es wohl NIE sehen werde, denn trotz aller Liebe sind keine 5 geplant 😉

  • Francesca sagt:

    Habe mich schief gelacht, Danke. Immerhin muss Mann sich nicht mit triefenden Brüsten („ziehen Sie einen BH Ihrer Frau an, in den Sie zwei nasse Schwämme deponiert haben“), Puddingbauch („hängen Sie sich eine Kette Cervelats um den Bauch und versuchen Sie, die in die Hose zu stopfen“) und weiteren Freuden herumschlagen. Aber wie auch immer: Kinder sind das Grösste. Was nicht heisst, dass man nicht über diesen anfänglichen Härtetest lachen darf.

    • alam sagt:

      Bitte mehr davon! Den nächsten Blog schreiben Sie! Wie kommt man eigentlich zu einer Carte Blanche? Diese Übertreibungen sind einfach herrlich, Ihre und die von Rinaldo Dieziger. Ich habe Bauchweh vor Lachen…

  • 13 sagt:

    Nur so als Tipp für alle werdenden Väter: Ist der Sandsack nass, wäre wickeln oder umziehen angesagt! Eine schwere Aufgabe, aber zu schaffen.

    Da fühlt sich der Sandsack nicht nur leichter, sondern auch angenehmer an und Sie können das Rauschen des Radios etwas runterdrehen;-)

  • Eleonore sagt:

    Wenn man schon abschreibt, dann sollte man sich eine gescheite Quelle suchen, die es verdient abgeschrieben zu werden… Oder das Original verbessern. Hier wurde ein dummer Artikel noch dümmer abgeschrieben. Ungenügend. Setzen. Und Copyright auch noch verletzt…

    • tom sagt:

      Copyright verletzt? Die Quelle ist ja deklariert.
      Und ein bisschen Sinn für Humor hat noch keinem Menschen geschadet.

      • Eleonore sagt:

        Sinn für Humor fehlt dem Autor in jeder Hinsicht. Vielleicht sollte er es lieber mal mit Grabreden probieren…

  • Bettina sagt:

    Ich habe 4 liebenswerte nasse Sandsäcke grossgezogen und habe mich köstlich amüsiert über die sehr lebensnahe Darstellung der weniger erquickenden Seiten des Jungeltern Seins.

    Natürlich ist es sehr einseitig geschrieben, aber es war ja auch nicht deklariert als die allesumfassende, tierisch ernst zu nehmende Dokumentation der alleinigen und allgemeingültigen Wahrheit.

    Es wäre schön, wenn Leute, die zum Lachen in den Keller gehen auch in den Keller ohne Internet/Wlan-Anschluss gehen würden, wenn sie ihren Frust/Ärger in Kommentaren niederschreiben müssten :-).

  • think about sagt:

    Läck bisch du es Meitli !!! :-). Ich hab einiges gelernt nacht unseren 3 Kindern und meiner aktiven Teilnahme an der Erziehung und allg. zuhause. Die schwierigen Zeiten sind rasch vorbei und bald kommen die NOCH schwereren Zeiten :-)..haha… Aber nicht rumjammern sondern die schönen Seiten im Leben probieren zu erkennen. Die negative Energie die hier schon nur durch das Lesen vom obigen Text verbreitet wird ist nicht grad förderlich und motiviert potenzielle Papas/Mamas nicht wirklich. Die Realität ist meist sehr unterschiedlich.

  • Ylene sagt:

    Irgendwie scheint der arme Herr Dieziger dauergefrustet von seiner Familie zu sein, welche anscheinend das schlimmste ist, was ihm je passiert ist – falls seine bisherigen Mamablog-Beiträge als Indizien gelten können. Komischerweise hat sogar Herr Dieziger 2 Kinder.

    • Ylene sagt:

      Ich versuche mal eine Glosse betreffend Arbeitnehmer (die hässliche Wahrheit): Arbeitsinhalt: Sie machen nie das, was man Ihnen bei Jobantritt eigentlich versprochen hat, sondern immer mehr Adminzeugs und Controlling. Arbeitsort: Haben Sie noch in einem 3er-Büro gestartet, sind Sie nach ein paar Jahren garantiert in einem Grossraumbüro mit 80 Leuten und haben keinen festen Arbeitsplatz mehr. Sie erscheinen nun früher bei der Arbeit, damit Sie wenigstens noch einen Arbeitsplatz neben der WC-Türe ergattern können und nicht neben die Kaffeemaschine in der Lautstärke eines Laubbläsers müssen….

      • Alice sagt:

        🙂 danke Ylene. Gut gesagt! Das Leben ist eben kein Ponyhof. Aber trotzdem schön. Trotzdem muss man ja nichts verherrlichen…….

      • Ylene sagt:

        Vorteil: Sie kriegen nun 80 Geburtstage mit und zumindest ein paar Ihrer Arbeitskollegen können backen. Reorganisation: Sie sind immer mehr der Meinung, dass die wahrscheinlich via Los durchgeführt wird. Irgendein Sinn ist nämlich nicht zu erkennen. Immerhin sieht Ihr neuer Abteilungsleiter massiv besser aus als der vorher (und als Frau dürfen Sie das auch sagen, ohne gleich als Sexistenschwein zu gelten). Neuer Job: Ihre Headhunter teilen Ihnen mit, dass Sie Ihre Lohnvorstellungen mal 10’000-15’000 Stutz nach unten schrauben sollen. Dummerweise war das nicht die Lohnvorstellung, sondern….

    • Ylene sagt:

      Ihr momentaner Lohn. Sehen Sie es positiv, Sie werden also schamlos überbezahlt. Sie üben sich in resignativer Arbeitszufriedenheit und sind froh, dass Sie zumindest nicht für Foxconn oder als Kloakentaucher in Mexiko City arbeiten. Überhaupt haben Sie einen Job, was wollen Sie also mehr?

  • ceralito sagt:

    Nun ja, eines gilt: In den ersten Wochen liegen GLÜCK und VERZWEIFLUNG oft nahe beieinander. Ich hatte nach der Geburt unserer Tochter auch Momente, in denen ich nahe am Verzweifeln war, aber es ist eben MEIN Kind. DAS macht den Unterschied zu einem Sandsack. Dieses kleine hilflose Wunder Mensch erfordert eben alle meine Liebe und Aufmerksamkeit. Verantwortungsbewusstsein gehört auch dazu. Letztlich gibt es „die einen“ Eltern oder „die anderen“. Ich zähle Herrn Diesiger eben zu „die anderen“… Schmunzel. Ps.: Und hier noch ein Tipp an werdende Eltern: Nicht reinreden lassen und tapfer bleiben.

    • Chris sagt:

      Ich finde dies sehr schön beschrieben: zwischen GLÜCK und VERZWEIFLUNG liegt wahrscheinlich die Wahrheit
      und es ist gut, dass man im Voraus nicht alles weiss, was auf einem zukommt
      und letztlich finde ich den Aufruf: Nicht reinreden lassen und tapfer bleiben gut, vielleicht müsste es sogar „gelassen bleiben“ heissen, weil letzlich der Stress kontraproduktiv ist und in der Tapferkeit kann man sich auch verkrampfen, vorallem wenn andere auf einem einreden (wenn auch wohlmeinend, aber meist inkompetent).
      Beim zweiten Sohn war ich schon so was von entspannt und gelassen 😀 😀

  • Stephan sagt:

    Lustig, ich habe meine Babys jeweils Blumentopf genannt, man schüttet oben rein, unten läufts wieder raus. Ich liebe meine drei Kinder über alles, bin aber extrem froh, dass die Babyzeit durch ist!
    Dies alles ist kein Grund, sich nicht auf Babys zu freuen, es ist sehr schön ein Baby auf dem Arm haben, ein schlafendes Baby auf dem Bauch etc. Aber das erste Jahr ist extrem hart, das Gedächnis leidet, man wird launisch, das Gehör ist teilweise schlechter. Das alles wirkt sich auch auf die Beziehung aus…
    Ich traue mich nicht mehr an ein Baby, sondern werde mit meinen Kindern zusammen älter

  • DB sagt:

    Selten so einen Sch…wachsinn gelesen! Wenn auch nur ein Bruchteil dieser Schilderung der Wahrheit entsprechen würde, gäbe es wohl nur Einkind-Familien, weil sich niemand diese Tortur zweimal antun würde.

    • Stefan sagt:

      Danke, sie sprechen mir aus dem Herzen. Mir scheint wirklich, es wollen einem alle ganz einfach die Freude am den Kindern vermiesen. Kinder als Tortur, Karrierehindernis, Bremsklotz, einfach alles.
      Dabei machen sie so viel Freude.

    • Michael Berger sagt:

      Fragen Sie mal Eltern eines 3-monatigen Kindes ob sie gleich ein nächstes wollen? Nach einem Jahr sieht es dann schon anders aus, da das Kind nun eher schläft und mehr Emotionen äussert als Hunger und Müdigkeit. Babys sind eben anstrengend (ausser für Supereltern). Tatsächlich dauert es im Durchschnitt fast 3 Jahre zwischen 1. und 2.Kind und selten deutlich weniger als 2 Jahre.
      Natürlich sind Babys süss usw. doch mir als Vater machen ältere Kinder (über 1 oder bessr 2) deutlich mehr Spass. Ich spreche und spiele lieber mit einem 3-Jährigen als mit einem 6 Monatigen.

    • Barbara sagt:

      Unser Baby war absolut anstrengend. Sie hat es nicht vertragen, wenn ich Milchprodukte zu mir genommen. Es machte ihr Bauchweh. Zudem kamen die 3 Monats-Koliken. Und meine Illusion, wie gemütlich es sein wird, mit dem Baby, war nicht so. Ein Baby macht Arbeit und macht müde. Das ist ein Fakt. Kann man sich nicht vorstellen, wenn man es selber nicht erlebt hat. Und: trotz dem schwierigen ersten Jahr, hätte ich nach 2 Jahren nochmals ein Kind gewollt. Hat nicht geklappt. Nur weil man zugibt, dass man im ersten Jahr am Rande der eigenen Kräfte läuft, heisst es nicht, dass man das Kind nicht liebt

      • Cheerio sagt:

        @DB
        Zum Glück für die Menschheit ist das menschliche Gehirn so programmiert, dass positive Erlebnisse viel länger gespeichert bleiben als negative resp. diese überdecken. Vielleicht haben sie auch schon einen über den Durst getrunken und sich am nächsten Tag geschworen dies nie wieder zu tun da es ihnen so übel ging..und welch Wunder, ein paar Monate später haben sie nur noch den lustigen Party-Abend in Erinnerung und übertreiben es wieder..

        ..Zum Glück gibt es ja auch schöne, lustige, spannende Momente und je älter je mehr..

  • claudia sagt:

    mir hat der artikel gefallen! wir hatten zwillinge, zwei jungs und die ersten drei jahre waren total hart! gottseidank sind sie jetzt 8 jahre alt… sandsäcke… hihihi und den anderen alten sack (den mann…) der auch nur bedingt mithelfen kann. war rückblickend aber doch schön und alles hat gut geklappt. aber manchmal wollte ich nur noch schreiend aus dem haus rennen!

  • Laura sagt:

    Ach wie süss das alles immer beschrieben wird. Meine Realiät verlief anders. Nach der Geburt sagte er mir>Ich würde Ihn nun ablöschen, die Geburt habe Ihn schockiert, das „Gewächs“ in meinem Bauch sei abartig. Mit mir Sex haben könne er sich gar nicht mehr Vorstellen und weg war er. Er lebt anscheinend nun irgendwo im Ausland und ich schaue das ich und mein Sohn über die Runden kommen. Das Leben ist nicht Romantisch.

    • Peter Steiner sagt:

      In diesem Artikel geht es nicht um sie oder Mütter.

      • Eni sagt:

        Aber um den Vater, welcher wie hier zu lesen ist, nach der Geburt abgehauen ist!

        @ Laura

        Gehen Sie auf die Sozialbehörde; diese wird Sie beraten bez Alimenteninkasso usw.

    • Mutter seit Sept 13 sagt:

      Mit dem richtigen Mann kann auch das Leben mit Baby romantisch sein… <3 Es tut mir sehr leid, dass es für Sie so gekommen ist. Aber die Realität in meinem Umfeld ist genau so wie im Artikel. 🙂 Dieser sagt (auf sehr überspitzte, lustige Weise) nur aus, dass sich die Väter nun auch um die SS, Geburt und die Neugeborenen kümmern. Die Väter geben sich verdammt Mühe heutzutage und dass ist ihre persönliche psychohygiene. Ihr modernen Männer macht das super. Bravo!!!

      • Laura sagt:

        Wenn ich etwas nie tun werde, dann auf der Sozi rumhocken. Ich bin doch kein Ehrenloser Mensch. Ich schaffe das alleine.

      • Eni sagt:

        Tschuldigung, ich wollte Ihnen nicht auf die Füsse treten. Wollte Sie nur darauf aufmerksam machen, dass Sie Anrecht auf Kinderalimente haben. Und ergänzende Sozialhilfe hat nichts mit Ehrlosigkeit zu tun. Sie können ja nicht mehr als arbeiten. Der einzige Ehrlose hier ist wohl der Vater Ihres Kindes.

  • San sagt:

    Herr Dieziger, warum hassen Sie Ihre Sandsäcke? (pardon, Töchter)

  • Remo sagt:

    Genau so wars einfach ganz anders.

    Das mit dem Sandsack ist zwar etwas respektlos aber ich hab tatsächlich ordentlich Ärger im Kreuz bekommen von der Tragerei. Trifft also voll zu – in etwa – einfach ganz anders.

  • Alex sagt:

    Sehr schön geschrieben. Ist schön mal die Sichtweise eines Vaters zu lesen. Der Alltag ist ja nicht so viel anders, nur darf er dann ja wieder zur Arbeit.

  • Stefan sagt:

    Ich werde selbst bald Papa, aber solche Artikel gehen mir richtig auf den Sack. Immer diese Panikmache… Was bringt das? Ich freu mich riesig auf die schönen Momente, die mich erwarten. Natürlich wird es turbulent. Natürlich gibt es vielleicht wenig Schlaf. Aber na und? Dann ist das halt so. Dann richtet man sich auf die neuen Umstände ein. Vielleicht ist es so, wie geschrieben. Vielleicht auch viel weniger schlimm oder noch 100x schlimmer. Na und? Man hat sich schnell an andere Umstände gewöhnt. Und vielleicht merkt man das auch gar nicht, weil man so viel Freude an diesem kleinen Ding hat.

    • ka sagt:

      sie werde es merken, bestimmt!! aber konzentrieren sie sich auf die freuden, dann ist das andere halb so schlimm. und kurz vor der Verzweiflung, machen sie sich mut, indem sie wissen ,es geht schneller vorbei als man denkt.

      • Boris sagt:

        Hallo Stefan
        Es muss überhaupt nicht so kommen. Das soll es zwar geben – aber ich kenne diese Probleme glücklicherweise wirklich nur vom Hörensagen. Ich wünsche dir auf jeden Fall auch so ein „Anfängerkind“ wie wir es haben 🙂

        Ich kann dir nur ein Rat geben: Lies so wenig Ratgeberbücher wie nur möglich! Und meide solche Artikel… 🙂

        Viei Spass – es ist wundervoll!
        Boris

      • teamc sagt:

        Meine absolute Lieblingsphrase: „Ihr werdet es merken“… Der Totschläger unter den Argumenten für all die naiven Nichtwissenden, die sich trotz all den Warnungen immer noch unbeeindruckt von der „Ach-so-strengen-Zeit“, die da kommen mag, zeigen…
        Ich halte es da wie Stefan, jammert doch im Stillen und lasst allen, die bis anhin ihr Leben schon mit einer gewissen Portion Flexibilität gemeistert haben ihre ungetrübte (Vor-)Freude…

      • Linda sagt:

        Genau vorher so wenig Ratgeberbücher wie möglich lesen, die kauft man sich dann hinterher verzweifelterweise sowieso von ganz alleine, wenn das Kind nicht schläft, nie ruhig ist, nicht isst, nicht konzentriert ist, nicht leistungsbereit ist, nicht clean…….. ect. ect. da findet sich ein Buch für jedes Sandsäckchen und für jeden pubertierenden Sandsack. 🙂

      • Stefan sagt:

        @Boris: Danke schön für die Tipps. „Leider“ hab ich den Artikel schon gelesen. Ich frag mich wirklich, was dass soll… Ist es wirklich so schimm, dass es mal eine Zeit lang ein wenig turbulent und ungeplant verläuft in unserer wohlbehüteten, abgesicherten Komfortzone-Welt??

        Das gehört halt dazu, na und? Richten wir uns darauf ein. Machen wir, was nötig ist.
        Und dann schauen wir unser Kind an und lächeln. Weil es wert ist, für dieses kleine Ding mal etwas schwierigere Zeiten durchzustehen

      • alam sagt:

        Ach, lieber Stefan. Genau dann, wenn solche Momente kommen, wo du nicht mal mehr weisst, wie du heisst, kannst du an diese Geschichte denken und herzlich darüber lachen. Das hilft in solchen Situationen ungemein.

    • jürg. sagt:

      Richtig belastend wird es erst wenn es anfängt Lebensbedrohlich zu werden.

    • jürg. sagt:

      Wenn sie die Geburt miterleben wollen müssen sie eventuell darum kämpfen nicht nur am Kopfende des Bettes platziert zu werden. Vor allem beim Kaiserschnitt vorher abklären.

    • Herbert sagt:

      Hallo Genosse, bei mir ist’s auch bald so weit. Solte Artikel hier zeigen mir wunderbar auf, wie wenig ich mir von andern sagen lassen sollte und wie wenig die diversen Meinungen wert sind. Ganz besonders Meinungen, nach denen ich nicht gefragt habe.

      ich freu mich mit dir mit.
      Alles gute & Gruss

    • 13 sagt:

      Der wirkliche Geheimtipp: keine Erwartungen!

      Ihr Kind kann anfangs anstrengend sein und 3 Stunden täglich schreien oder es kann bei Hunger einen kleinen Laut vor sich geben und ansonsten fröhlich da liegen. Es kann ein Tragling und Kuschler sein, dass im Tragetuch wohnt oder ein Beobachterbaby, das am glücklichsten ist, wenn es Mami und Papi beobachten kann. Es kann zwei Jahre lang die Nacht zum Tag machen oder mit 2 Wochen 6 Stunden durchschlafen. Wenn Sie nichts erwarten und es annehmen, wie es eben ist, gibt es keinen Stress. Dann ist es halt einfach so. Viel Freude mit den Kleinen!

  • Nicole sagt:

    „Die hässliche Wahrheit“? Vielleicht Ihre. Mein Beileid.
    Ich bin nach den Geburten schon nach 1 Stunde selber unter die Dusche. Wochenbett? Tolle Hotelzeit im Spital! Nächte? Beide Kinder haben schon innert weniger als drei Wochen jeweils 6 bis 8 Stunden am Stück geschlafen. Wochenenden? Selber schuld, wenn Sie sich das antun. Wir haben es als kleine Familie für uns genossen. Telefonieren? Tue ich nicht gern. TV: Ich mag Barbapapa auch. Ferien: Immer total entspannt, da unsere Kinder zum Glück flexibel sind und keinen Jetlag haben.

    • Leo Schmidli sagt:

      Nach 1 Stunde unter die Dusche? Nachdem Sie die Wunde vom Kasierschnitt selber vernäht haben? Die Nachgeburt kam dann gleich mit dem Kind, oder wie war das? Es gibt einen Grund, warum Frau sich in den Tagen nach der Geburt schonen sollte.
      Genau, die Kinder schlafen 6-8 Stunden nach 3 Wochen! Wahrscheinlich wurden die Kinder wach, haben sich einen Schoppen gemacht und anschliessend weitergeschlafen. Aber Ihre Kinder sind ja auch flexibel und haben keinen Jetlag. Fliegen Sie regulär oder Steuern die Kinder als Pilot/Co-Pilot den Flieger?
      Sie scheinen ja eine richtige Übermutter zu sein…

      • Bernhard sagt:

        Danke. Das waren auch meine Gedanken. Laut Kinderärzte lügen viele Eltern, vor allem Mütter andern was vor, von wegen alles kein Problem …
        Oder auf dem zweiten Blick siehst Du TV als Babysitter, Zewi Decken, Schreien lassen nach dem Buch Jedes Kind kann Schlafen, etc.
        Es ist schön, aber bringt uns zumindestens manchmal total an die Grenzen.
        4J (sehr schwere Koliken erstes Jahr), 3J (Schrie bis ca einjährig! Ca. 85 Dezibel) und 16 Monate (schläft noch nicht wirklich durch)

    • Yves sagt:

      Ah, Nicole die Übermutter. So eine haben wir auch im Freundeskreis. „Mein Junge schläft schon 8 Std nach 4 Wochen“. Wir zu besuch in der 7. Woche. Der Kleine geht um 20 Uhr ins Bett und um 22 Uhr schreit er schon wie am Spiess und dann auch noch um Mitternacht. Das gleiche spielchen 2 Wochen später. Jaja…durchschlafen gell. Largo & Co wie auch unsere Kinderärztin sagen das, was Bernhard schon schreibt: Viele Eltern lügen sich und den anderen öfter mal was vor. Unsere Tochter war auch pflegeleicht, aber auch sie hatte ihre Kolliken und brauchte 4 Monate bis sie dsa erste mal 8 Std schlief

      • Eni sagt:

        Mein Grosser war Monatelang ein Schreikind und schlief erst mit 6 Jahren durch.

        Schön für Nicole, wenn ihre Schilderungen der Wahrheit entsprechen, aber ist halt nicht die Norm.

  • Anton Adler sagt:

    Schön geschrieben! 🙂
    In sich auch schon wieder komisch, dass so viele kein bisschen Ironie verstehen… 24/7 Realismus 4tw!!!

  • l. beyeler sagt:

    Leider ist unsere Gesellschaft so weit gekommen, dass eigene Kinder als Last empfunden werden. Kinder kriegen ist immer noch freiwillig! Aber bei vielen Männern gehört es wohl zum Statussymbol oder als Beweis seiner Männlichkeit, Kinder zu kriegen. Kinder, welche man möglichst wenig sehen will(weiterhin 100% arbeiten) die möglichst schnell im eigenen Zimmer schlafen usw. Ich wünsche Ihnen wenigstens bei der Arbeit viele schöne Erlebnisse.

    • 13 sagt:

      Dies habe ich auch gelesen und fand es einiges lustiger als diesen Blog. Vor allem der anzuziehende Krake und der einkaufende Ziegenbock gefällt mir. Wobei meine Kinder beim Einkaufen zur Zeit keine sturen Ziegenböcke sind, sondern mehr so puff-und-weg-bin-ich-Zauberer, die sich in unter einer Sekunde einfach in Luft auflösen können. Auch eine lustige Phase…

  • Vvv sagt:

    Soll das lustig sein?

  • Urs Huber sagt:

    Kommt da noch was?!

    Coach, bitte auswechseln.

  • alam sagt:

    Erstaunlich ist eigentlich nur, dass es immer wieder Menschen gibt, die dieses Sandsack-Abenteuer wagen! Aber ich hätte die Geschichte vorher natürlich auch nicht geglaubt… zum Glück!

  • hubert sagt:

    habe auch Kinder und Humor,
    meine Kinder waren anders, mein Humor auch

  • Nala sagt:

    Haha und jetzt stellen Sie sich das ganze noch als Mutter vor, die häufig nicht nach wenigen Wochen wieder zur Arbeit darf, sondern weiter in diesem Rythmus bleibt. Der Sandsack wird dann nicht nur schwerer, nein er fängt auch noch an sich zu bewegen und zwar so, wie sie es nicht erwarten, aber runterfallen darf der Sack nicht. Solange die Sandsäcke nicht rumhampeln sind die Namen von Barbapapa nicht nötig.
    Inzwischen bin ich da zum Glück darüber hinweg. Bei mir sind die kleinen Probleme zu grossen geworden. Dennoch mag ich meine Endteenager lieber, als die zappelnden Sandsäcke 😉

    • Elisabeth sagt:

      Und jetzt stellen Sie sich das noch vor ohne Partner, der / die dann doch gelegentlich übernimmt und mit der Verpflichtung (irgendwie müssen ja die Windeln gekauft werden können), nach ein paar Wochen wieder zu arbeiten, was zu einem dauernden Gerenne führt, bei dem der Sandsack, der mit der Zeit nicht mehr so sandzackig sondern recht eigenwillig wird, zwischen Grosseltern, Krippe, Bekannten hin- und her jongliert wird… Count your blessings!

  • mein name sagt:

    Oh! Mein! Gott!

    Was hast denn du für eine Missgeburt? ich kenn das alles viel entspannter. Das einzige, was bei mir zutrifft, ist der Fernsehr. Aber nur, weil wir im Schlafzimmer kein TV-Signal haben. Sonst wäre auch das kein Problem…

  • Alfred Frei sagt:

    Das Leben als Vater eines nassen Sandsackes muss ziemlich anstrengend sein. Normale Kinder können lachen, zeigen Emotionen, geben dir so viele wundervolle Erfahrungen, die die paar Unaanemlichkeiten bei Weitem aufwiegen.

    • Nala sagt:

      Was haben sie bloss für Wunderkinder, die schon nach der Geburt lachen und Emotionen (also ausser dem Radiogeräuschpegel namens schreien) zeigen? Es ging hier ja um die ersten Wochen vor/nach Geburt und die sind nun mal einfach nicht Friede, Freude, Eierkuchen, sondern anstrengend, ermüdend und manchmal einfach nur zum Weinen.

      • Alfred Frei sagt:

        Reaktionen zeigen sie vom ersten Tag an. Ausserdem ist es ja zwei (Eltern) gegen eins. Schwieeriger wird es dann schon beim zweiten Kind, das immer dann aufwacht, wenn das erste endlich eingeschlafen ist und sich die Eltern ein bisschen Schlaf gönnen wollen. Aber eben : unterm Strich überwiegen die positiven Erfahrungen. und wenn Sie jetzt Liebe und Geduld zeigen, bekommen Sie es in ein paar Jahren hundertfach zurück.

      • Patrick sagt:

        Jeder kriegt, womit er umgehen kann. Deshalb haben wir einfache Kinder gekriegt, bei denen das nicht annähernd so dramatisch war.
        Faszinierend find ich an Kindern, wie Aufwand sich relativiert: Dinge, die man vorher als aufwändig empfunden hat, gehen plötzlich ganz nebenbei.

    • Leo Schmidli sagt:

      Normale Kinder können bei/nach Geburt nichts ausser trinken, schreien, schlafen. Babys beginnen erst mit ca. 5-6 Wochen zu lächeln. In den ersten Wochen kommt also, vor allem für den Vater, sehr wenig vom Kind zurück!

      • Herbert sagt:

        …als wenn das ein werdender Vater nicht unlängst wüsste. Dennoch kein Grund sein Neugeborenes als nassen Sack und somit nur als Ballast zu sehen. Und wenn’s hier nur um die ersten paar Wochen/Monate nach der Geburt geht, warum sollte ich die Billag-Abmeldung schon jetzt vornehmen?
        Mein erster Nachwuchs kommt in Kürze zur Welt und nichts was hier geschrieben ist kann meine Vorfreude in irgendeiner Art trüben. Was mache ich falsch??

      • Katja sagt:

        Sie machen garnix falsch. Unser Kleiner kommt in 3 Wochen zur Welt und – obwohl ich weiss dass das erst mal hart wird – für nichts in der Welt würde ich ihn hergeben. Im Leben gibts nun mal nichts nur für gratis. Auch diese Phase wird man mit Höhen und Tiefen überstehen und hoffentlich irgendwann auch auf diese Leistung stolz sein können. Warum so viel Gejammer? Seid doch stolz auf Euch, dass ihr diese schwierige Phase mit Euren Kleinsten so (einigermassen) gut überstanden habt! Wenn das Positive nich überwiegen würde, wäre die Menschheit wohl schon lange ausgestorben…

  • Mica Vero sagt:

    So isses, Herr Dieziger. Gut getroffen und schön geschrieben.

    Sandsack…. 🙂

  • Chris sagt:

    Wenn dieser Beitrag witzig sein soll, dann gähn. Wenn nicht, dann tut mir der R. Dieziger leid.

  • Max sagt:

    Schändlich lustig. Haben Sie tatsächlich zwei Sandsäcke als Töchter?

  • Irene feldmann sagt:

    Genau so isses, und jetzt das ganze noch mit Zwillingen….:)

  • Manuela sagt:

    Man kann sich’s nicht vorstellen, wenn man’s nicht selbst erlebt hat. Ich empfehle ‚Alle guten Dinge sind drei‘ von Reinhard Mey.

  • Daniel sagt:

    Herzliches Beileid ;o)

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