Männer, hört auf zu jammern!

Cry Baby Depp

Könnte einfach ein neues Leben anfangen: Johnny Depp in «Cry Baby», 1990.

Ich finde Männer nicht blöder als Frauen. So viel einfach vorweg, damit wir uns nicht schon im ersten Satz falsch verstehen. Aber sie sind anders. Vor allem, wenn es um Fortpflanzung und Familie geht. Und in diesem Sektor gehen sie mir tatsächlich immer wieder massiv auf den Wecker. Insbesondere mit dem Lamento darüber, dass unsere Kinder mit zu vielen Frauen und zu wenig Männern aufwüchsen. Sorry, aber daran können nur 50 Prozent der Bevölkerung etwas ändern, und wir Frauen gehören nicht dazu!

Lassen wir der Einfachheit halber hier mal die ganze Kiste mit den zu wenig Primarlehrern und Krippen-Mannen etc. geschlossen, und konzentrieren wir uns auf die Väter. Solange sie abwesend sind – sei es wegen Karriere oder weil sie ihre Familien verlassen –, haben Kinder nach Adam Riese wirklich zu wenige Männer in ihrem Leben. Ist ja logisch. Darum gibt es aus Vätersicht nur eine wirklich wirksame Massnahme gegen die Über-Frauung der Familienwelt: die Familien nicht verlassen und nur so viel arbeiten wie nötig.

Klar ist das in der Realität nicht so einfach, klar haben Frauen am Scheitern von Familien ihren Anteil oder versuchen zum Teil, Väter aus der Familie wegzudrängen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es für Väter wesentlich einfacher ist wegzugehen.

Mehr als einmal habe ich im engeren Bekanntenkreis erlebt, wie ein Vater sein Bündel gepackt hat und verduftet ist. Neue Frau, neue Wohnung, neuer Body, neue Hobbys und irgendwie auch ein neuer Verstand, einer, der plötzlich seltsam gut damit leben kann, dass Kinder vor allem von Frauen aufgezogen werden. Ich begreife durchaus, dass einen solche Sehnsüchte nach Flucht befallen, danach, sich selbst ganz neu zu erfinden. Ich bin mir auch bewusst, dass es für den Entscheid, seine Familie hinter das eigene Wohl zu stellen, sehr viele und auch vielschichtige Beweggründe gibt.

Trotzdem bleibt Fakt: Wenn Männer von der Kompassnadel zwischen ihren Beinen in neue Gefilde gelockt werden, ist das gesellschaftlich akzeptiert, ja fast ein bisschen okay. Die armen Männer können doch auch nichts dafür, so ist halt die Natur. Das gilt übrigens, egal wie gebildet, intelligent und zivilisiert die Jungs im restlichen Leben sind. Sicher, man findet sie Hornochsen, lästert über sie, ereifert sich über die Midlife-Crisis und jene, die ihr erliegen – aber damit hat es sich dann auch schon wieder. Das Empören über abtrünnige Väter ist ein Ritual, das dazugehört. Und eines, das bald vorüber ist.

Aber Hand aufs Herz: Was passiert, wenn einer Frau exakt dasselbe passiert? Und von «passieren» wird in solchen Lebenslagen prinzipiell geredet. Denn dass man aktiv etwas tut, mag man da nur sehr ungern zugeben. Das würde ja implizieren, dass es eine Alternative gäbe und man auch hätte bleiben können. Übernehmen wir hier also diese Terminologie.

Dass es einer Frau passiert, dass sie ihre Familie verlässt, gilt noch immer als absolutes No-go. Sie ist gesellschaftlich erledigt. Und das nicht nur mal kurz in einem Ritual der Empörung, sondern für immer. Auch hier wird mit der Biologie argumentiert und ins Feld geführt, Mütter hätten durch Schwangerschaft und Stillen eben naturgemäss eine engere Beziehung zu ihren Kindern, ergo sei das Verlassen der Familie widernatürlich, egal welche Beweggründe dahinterstecken.

Offengestanden fühle ich auf Anhieb ähnlich, wenngleich ich in meinem Kopf eine differenzierte Meinung dazu generieren will und meist kann. Das ist ein Widerspruch, ich weiss, aber wer glaubt, solche Themen liessen sich ausschliesslich auf der Verstandesebene abhandeln, lügt sich in die eigene Tasche.

Wir sind vernunftbegabte Naturwesen, eine anstrengende Konstellation, die eine ständige Auseinandersetzung mit uns selber und unseren Beziehungen verlangt. Wem es trotzdem gefällt, sich mit Natur pur zu entschuldigen, weil es gerade praktisch ist, der soll wenigstens mal folgenden Gedanken zu Ende denken: Vielleicht ist es ja einfach eine Tatsache, dass Männer in der Kindererziehung nicht hundertprozentig den gleichen Stellenwert haben wie Frauen. Und vielleicht ist das auch gar nicht so tragisch.

Also: Entweder fertig gejammert oder fertig, sich hinter der animalischen Natur versteckt. Denn wenn ihr Väter wirklich die gleichen Rechte wollt in Bezug auf eure Kinder wie wir Mütter, müsst ihr auch die gleichen Pflichten übernehmen wie wir. Und ich habe so den leisen Verdacht, dass viele das gar nicht wirklich wollen. Denn das Wissen im Hinterkopf, dass Mann recht einfach ein neues Leben anfangen könnte, wenn man merkt, dass «es einem ohne Familie irgendwie besser geht», ist zu angenehm, um darauf zu verzichten.

510 Kommentare zu «Männer, hört auf zu jammern!»

  • Schmuel sagt:

    Wir hatten eine tolle Beziehung, bis zu dem Punkt wo Sie sich durchs Baby schwimmen plötzlich einer christlichen Sekte angeschlossen hat. Ich muss dazu noch sagen das Sie mir fremd ging, schwanger von einem anderen, ich habe den Kleinen aber über alles geliebt, und bin meinen Pflichten nachgekommen, und dann sowas. Jetzt darf ich den Kleinen nicht mehr sehen, von heute auf Morgen, mir wurde noch zu Unrecht von der Sekte per Polizei gedroht, bekam ein Distanzverbot, sie hat jetzt schon wieder einen neuen, natürlich von der Sekte.

    Dies ist kein Einzefall. So sfu

  • Schmuel sagt:

    Och ja, immer die gleiche Leier. Die armen, armen Frauen. Sorry aber ich habe null Mitleid mit Ihnen. Ständig hört man, Männer tun dies, Männer tun das nicht. Ich persönlich kenne keinen einnzigen Fall wo der Mann sich gedrückt, oder nicht seinen Pflichten nachgekommen ist. Dasselbe mit dem fremdgehen, ich kenne keinen einziegn Mann in meinem Umfeld der einmal fremd ging, bei meinen Kolleginnen siehts dann schon etwas anderS aus. Ich scheiss auf Eure Emanzen, und ich scheiss auch auf Frauen die den Mann von heute auf morgen samt Kind verlassen. Bin selber davon betroffen.

  • Lukas O. Bendel sagt:

    @ A. Fischer: Den Männern Jammerei vorwerfend jammern Sie darüber, dass – so wie Sie es wahrnehmen – Väter im Gegensatz zu Müttern gesellschaftlich weitgehend akzeptiert ihre Familie verlassen dürfen.
    1. Die absolute Mehrheit der Trennungsbegehren wird von Frauen eingereicht.
    2. Nach aktueller Scheidungsrechtspraxis tragen eigentlich immer die Väter die „Schuldfolgen“, denn sie verlieren die Kinder und müssen Unterhalt bezahlen und oft in grösserer Armut leben.
    3. Mütter können – auch dank behördlicher Untersützung – die Kinder den Vätern beliebig entfremden.
    DIESE KLAGEN SIND BERECHTIGT !!

  • E. Bleiker sagt:

    Aufgrund einer solch holzschnittartigen Vorlage lässt sich schlecht diskutieren. Ueber die schwarzen und weissen Bereiche sind (egal ob bei Frauen oder Männern) sind wir uns wahrscheinlich allesamt einig. Interessant wären aber die Graubereiche. Und der Text, der offenbar alle Männer in einen Topf wirft und bei dem es nur die Dichtonomie schwanzgesteuert ja/nein also jammern ja/nein geht, ist ein Gift mehr für unser Denken.

  • The Damned sagt:

    Ich habe in meinem Verwandtenkreis in Südostasien zahlreiche Paare, in denen die Frau mehr verdient, als der Mann, also die Haupternährerin ist. Die Männer übernehmen wie selbstverständlich einen grossen Teil der Haus- und Kinderarbeit. In einem Fall arbeitet die Frau als domestic helper in Taiwan und das Kind ist zuhause beim Mann in der Heimat. Solche Diskussionen, wie wir hier führen, kennt man dort gar nicht! Ich glaube langsam ernsthaft, dass wir hier in den Superzivilisationen das Zusammenleben verlernt haben. Wir sind nur noch neurotisch. Und irgendwie auch peinlich.

    • Carolina sagt:

      Warum sind Sie dann immer gern dabei, wenn es darum geht, zu beweisen, wie ungerecht Männer behandelt werden? Schon mal in Erwägung gezogen, das die grosse Mehrheit von Menschen (Menschen, nicht Geschlechtern!) sich ganz gut ohne den Gendermist zu helfen wissen? Dass wohl bei der Mehrheit sehr wohl eine Einsicht vorhanden ist, dass Familienleben ein Geben und Nehmen ist? Dass aber auch gilt: Shit happens, denn das ist das Leben, so langweilig das klingt. Ich stimme Ihnen völlig zu, dass viele unserer Klagen und angeblichen Befindlichkeiten angesichts dessen, was frühere Generationen erlebten

      • Carolina sagt:

        /2 oder angesichts der Tatsache, dass die Schweiz und ein paar umliegende westliche Länder Inseln eines nie gekannten Wohlstandes sind, wirklich fast schon peinlich sind. Deshalb wäre es wirklich eine extreme Bereicherung bei solchen Blogthemen, wenn nicht jeder seine Befindlichkeit zur Staatskrise machen würde und eine Einsicht dahinein hätte, dass es wirklich immer mindestens zwei Seiten gibt. Und das auch sagt und nicht darauf beharrt, dass es so sein muss, weil es ja mir so passiert ist…….
        Trotzdem einen schönen Sonntag (sind eigentlich wirklich MZ?) 🙂

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Wenn ein Mann erlebt hat, wie ungerecht er als Mann behandelt wurde. Wenn ihm so seine ganze Lebensgrundlage entzogen wurde. Wie kannst du da erwarten, dass er grosszügig darauf hinweist, dass dies natürlich nur wenigen Männern passiert, und deshalb keine Bedeutung hat?
        So wie du immer wieder über diesen „Gendermist“ schreibst, zeigst du vor allem eins: dass du diese Einzelschicksale nicht ernst nimmst. Weshalb nicht? Was nutzt ihnen der Hinweis, dass es uns in der Schweiz doch so gut geht, wenn das für sie nicht stimmt?

      • Carolina sagt:

        SP, ich verbringe mein berufliches Leben damit, Einzelschicksale ernst zu nehmen. Ich sehe aber auch sehr deutlich, dass die (in der Regel) schubladisierte Denke, die mit dem, was ich ‚Gendermist‘ nenne, einhergeht, eher schadet als hilft. Sie geht von der völlig falschen Annahme aus, dass sich Menschen nur aufgrund ihres Geschlechtes definieren und jeweils homogene Gruppen sind, die aus ihren Schicksalen, Erfahrungen und Lebenssituationen die gleichen Konsequenzen ziehen. Wie wir alle eigentlich wissen, ist das nicht so. Ich nehme mich, wie Du weisst, gar nicht davon aus, dass wir dazu neigen

      • Carolina sagt:

        /2 den Ereignissen in unseren Leben Allgemeingültigkeit zuzuschreiben – wie oben: wir machen uns unsere Wirklichkeit. Aber wenn wir uns zurücknehmen oder sogar in politischer Verantwortung sind, gilt es, für alle diese individuellen Wirklichkeiten eine, sagen wir mal, gemeinsame Rechtsprechung zu finden oder vielleicht Richtlinien für gewisse Lebensbereiche auszuarbeiten, auch wenn sie nicht unsere eigenen sind. Und deswegen reagiere ich ausgesprochen allergisch auf einseitige Schuldzuweisungen, Tunnelblick und darauf, meine Realität mit der anderer zu verwechseln.

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Aber gerade in der Rechtssprechung geht es doch (fast) immer darum, Einzelfälle zu regeln.

    • The Damned sagt:

      Wissen Sie, Katharina: In Südostasien gibt es keinen Wohlfahrtsstaat. Und auch keine Scheidungsgesetzgebung. Es gibt überhaupt nicht soviel Staat, wie hier. Und es gab auch nie so etwas, wie „alles Politische ist privat“.

      Dass Sie als Frau aus einer Position der Stärke heraus argumentieren- Frauen haben heute juristisch zweifellos die Oberhand in Beziehungen- ist Ihnen hoffentlich bewusst. Und dass sich dagegen langsam Wiederstand formiert, damit müssen Sie wohl klar kommen. Man muss nicht alles mögen.

      • The Damned sagt:

        Noch etwas anderes, Carolina: Die Feministinnen betrachten die Welt immer aus Sicht der Beziehungen (Spülen, Waschen, Kochen, Kind und Kegel). Um ein wirklich objektives Bild von der Wirklichkeit zu erhalten, muss man aber umgekehrt, von der Welt aus, auf das komplizierte Beziehungsgeflecht zwischen Männern und Frauen schauen.

      • The Damned sagt:

        Was ich an der derzeitigen Geschlechterdebatte auch kritisiere: Sie wird nur noch von gut verdienenden, gut gebildeten Akademikerinnen geführt. Einfache Arbeiter und Angestellte gibt es offenbar nicht mehr. Doch das ändert sich gerade:

        „Diese Frauen sind meist um die 30 und Teil einer am liebsten selbstdefinierten Bildungselite. Seitenweise nörgeln sie Zeitungen und Blogs voll: Die Gesellschaft, das System oder die doofen Politiker machten es ihnen unmöglich, Kinder in diese Welt zu setzen.“

        Quelle:http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/argumente-gegen-kinder-ruhe-ihr-jammer-frauen-12747389.html

      • Carolina sagt:

        Carolina, TD, nicht Katharina (die wäre nicht so begeistert;-):
        1. Ich bin keine Feministin
        2. Ich habe in Asien und in verschiedenen Staaten Europas gelebt.
        3. Das komplizierte Beziehungsgeflecht zwischen Mann und Frau kann nie abschliessend beurteilt werden – sie werden nie ein objektives Bild von der Wirklichkeit haben. Wirklichkeit machen wir uns selber.
        4. Wenn Sie behaupten, dass ich als westliche Frau mehr Macht/mehr Stärke habe als ein Mann, ist das frivol. So wie jeder Mann sich dagegen verwahren würde, einfach nur wegen seines Geschlechtes mehr Macht zu haben, stimmt das

      • Carolina sagt:

        /2 auch für Frauen generell nicht. Beziehungsverhalten besteht ja nun mal vor allem daraus, eine Balance zu finden, die für jeden der Beteiligten stimmt. Das heisst heute im Westen eben oft, dass jeder der Partner auch mal der – von aussen betrachtet – Stärkere sein darf, dass sich Situationen ändern, dass wir unsere Lebenssituationen relativ flexibler gestalten können als Generationen vor uns.
        5. Mann bzw Frau darf tatsächlich aufgebauschtes Mediengeplapper wie z.B. das von Antonia Baum sch…. finden;-)

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Mehr Macht und Stärke bezog sich ausschliesslich auf „juristisch“. Und da sehe ich das gleich wie „the Damned“.

      • Carolina sagt:

        Stimmt, das habe ich überlesen, pardon. Wie Du weisst, bin ich auch der Meinung, dass da vieles verbesserungswürdig ist, aber die einzige wirklich interessante Lösung, die mir in letzter Zeit untergekommen ist, ist das mit dieser Konvention, etwas was ich aus England gehört habe: eine Scheidung wird nur möglich, wenn die Eltern sich geeinigt haben, was mit dem Kindesrecht geschieht, Grosselternrechte werden berücksichtigt etc. Und jeder der ‚Partner‘ inkl der Kinder hat bei Strafandrohung sich an die ausgearbeiteten Lösungen zu halten. Mit zunehmendem Alter haben Kinder mehr Entscheidungs-

      • Carolina sagt:

        /2 befugnisse und das Ganze wird von einer Stelle überwacht. Die ersten Anzeichen sind wohl sehr positiv. Ich versuche da mal zu finden…..

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Ich bin schon für die Schweiz zuversichtlich. Wenn das gemeinsame Sorgerecht (was für mich auch Pflicht heisst) Standard wird, und ein Wegzug ins Ausland verhindert wird, sind wir schon auf gutem Weg. Bei letzterem sehe ich aber schon noch Probleme in vielen Köpfen, wenn ich so die Kam pagne im Blick zu „Nevenka“ verfolge.

      • The Damned sagt:

        Sehen Sie, Carolina: Ich bin ein ehemliger Anti-Feminist. Die Anti-Feministen haben vor Jahren einmal mit einer ganz gezielt skandalös inszenierten Kampagne Männer vor dem Heiraten gewarnt. Ich habe sie damals zusammen mit René Kuhn organisiert:

        http://www.znews.ch/wp-content/uploads/2011/11/igaf_fly_znews.png

        Und heute- erst nach Jahren!- ist dieses Thema im medialen Mainstream endlich angekommen:

        http://www.migrosmagazin.ch/leben/familie/artikel/maenner-sagen-nein-zur-ehe

        Es braucht offenbar immer zuerst ein paar, die laut und agressiv bellen, bevor sich in den Köpfen etwas verändert!

  • Barbara sagt:

    mein Ex-Mann sagte mir immer: ich verspreche nichts für immer und ewig. Ich habe zuviele Ehen scheitern gesehen. 5 Jahre später verlangte er die Scheidung. Er war nicht bereit an der Ehe zu arbeiten, sondern wollte nur raus. Ich habe ein Interview mit Will Smith gesehen bei welchem er sagt: „Scheidung ist keine Option für uns. So müssen wir uns immer wieder zusammen raufen. Wenn Du Scheidung als Option im Hinterkopf hast, wird es irgendwann passieren“. http://www.youtube.com/watch?v=hTpnqZXW5bE (07:10 – 08:10) Dies verlangt von beiden Partnern Mitarbeit an der Beziehung.

    • Urs sagt:

      „Dies verlangt von beiden Partnern Mitarbeit an der Beziehung“. 100% einverstanden mit Ihnen, Barbara.
      Ich habe die umgekehrte Erfahrung gemacht und sie war nicht bereit, an der Ehe zu arbeiten.
      Auch aus einem arroganten Selbstverständnis heraus, selbst – als Frau – nicht mitverantwortlich für das Scheitern der Ehe zu sein.

      • alien sagt:

        Urs, Du bist mein Leidensgenosse. So ging’s mir ja auch.

      • Barbara sagt:

        Ich wäre bereit gewesen mit zu arbeiten. Sehe aber heute auch wo ich schuld war an der Misere. Wenn wir beide am gleichen Strick gezogen hätten, hätten wir evtl. die Kurve gekriegt. Aber für ihn gab es in Krisen nur eine Lösung = Flucht. Und ich gefiel mir in der Opferrolle. Es braucht zwei zum Streiten. Einer alleine kann das nicht. Und es braucht zwei um eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Mein jetziger Mann steigt nicht auf jedes Aufbrausen von mir ein und ich übersehe mal, wenn er sein Aemtli nicht gemacht hat. Und über Grundsätzliches wird geredet und faire Lösung gesucht.

      • Urs sagt:

        Das ist toll, dass Du nun eine gute Partnerschaft lebst, das freut mich. Letztlich ist es um deinen ersten Mann auch nicht schade.
        Schwieriger wird es, wenn Kinder da sind und frau, die nicht bereit ist, an der Ehe zu arbeiten, diese instrumentalisiert um den Mann, der gerne an der Ehe gearbeitet hätte, zu gängeln und zu erpressen.
        Leider kann sie das weitgehend tun und das ist nicht gut so.

      • Eni sagt:

        @ Urs

        Und wie sieht es denn aus, wenn der Mann nicht bereit ist, an der Ehe zu arbeiten? Wenn der Mann auf auf den Hinweis, dass es so nicht weitergehen könnte mit „wenns Dir nicht passt kannst Du ja gehen“ antwortet? Was wenn eine solche Antwort nicht einmal kommt, nicht zwei mal sondern 1037 mal?

        Auch Frauen sind irgendwann einmal völlig ausgelaugt und müssen eine Entscheidung treffen. Es sind nicht nur Frauen, die nicht an einer Beziehung arbeiten wollen.

      • Urs sagt:

        Liebe Eni, wenn der Mann nicht bereit ist, an der Ehe zu arbeiten, ist es das genau gleiche, wie wenn die Frau nicht bereit dazu ist.
        Es braucht 2 zum an der Ehe arbeiten.
        Es reicht einer der beiden, der nicht möchte, dann funktioniert die Beziehung nicht mehr. „Wenn Du Scheidung als Option im Hinterkopf hast, wird es irgendwann passieren“, zitiert Barbara. Bei einem der beiden, möchte ich ergänzen.
        Wenn es nicht klappt, ist die Trennung die Konsequenz.
        Die Kinder brauchen aber beide Elternteile, deshalb ist wenn möglich eine Lösung zu suchen, die das erlaubt.

  • robert schulz sagt:

    „In weit über 90% der Fälle erfolgen Umgangsblockaden seitens der Mütter. Sie führen dazu, dass der Kontakt zwischen Vätern und Kindern oft schon seit Monaten oder zum Teil sogar seit Jahren abgerissen ist.

    Ca. 50 % der Trennungskinder bzw. 2 Mio. Kinder und Jugendliche in Deutschland haben nach Schätzungen des Bundesfamilienministeriums keinen oder keinen regelmäßigen Kontakt mit dem Vater, obwohl sich diese Väter intensiv um Kontakte mit ihren Kindern bemühen und im Normalfall fürsorgliche und rechtstreue Männer sind.

    Quelle: Die ehem. Bundesfamilienministerin Renate Schmidt in ihrem Buch S.O.S. Familie – Ohne Kinder sehen wir alt aus.“

    • Eni sagt:

      Sorry, bei meinen Kindern war und ist es umgekehrt. Der Vater bemüht sich null. Mir ist es inzwischen egal, je weniger beim Vater umso besser für die Kinder.

    • Carolina sagt:

      Ihre Quellenangaben sind in hohem Masse unredlich. Sie zitieren keinesfalls aus dem Spiegel bzw aus Renate Schmids Buch. Vielmehr handelt es sich um die Website von Trennungsväter eV, die eine Interpretation von RS’s Buch zitiert, die wiederum Sie hier als Faktum präsentieren. Ihre genannten Zahlen sind nirgendwo zu finden und sind, sogar bei nicht genauem Hinsehen, entweder eine Erfindung oder Ideologie.
      Auf dieser Basis zu diskutieren ist, ich wiederhole es, unredlich.

      • Urs sagt:

        Carolina, ihr Kommentar ist nicht korrekt, sorry. Richtig ist, dass die Informationen wahrscheinlich von trennungsvaeter.de stammt, der Link zum Spiegelartikel ist dort aber korrekt und funktioniert und dort ist die Information von Schulz auch ersichtlich (von „der Spiegel“). Ein bisschen Recherche mehr zeigt durchaus, dass die Informationen wahrscheinlich stimmen.
        Damit ist Ihr Kommentar höchst unredlich, den Ihre Angaben sind offensichtlich bewusst falsch.
        Auch die Zitate aus dem Buch werden stimmen, denk ich. Um das zu überprüfen müsste man es lesen. Sie haben das wohl eher nicht.

      • Carolina sagt:

        Wahrscheinlich, Urs? Meine Angaben sind keinesfalls falsch: http://www.trennungsvaeter.de/vaterlosigkeit.html.
        Hier finden Sie das, was RS abgeschrieben und mit seiner eigenen Wertung versehen hat.
        An keiner Stelle ist davon die Rede, dass sich empirisch nachweisen liesse, dass fast immer Frauen dafür verantwortlich seien, dass Väter ihre Kinder verlassen (müssen). Ihre völlig unbewiesenen Behauptungen und die von RS sprechen nur von Verbitterung, einseitiger Schuldzuweisung und Verletztheit – mit Wissenschaftlichkeit haben sie nichts, aber auch gar nichts zu tun. Wie soll das auch gehen?

      • Urs sagt:

        Carolina, Entschuldigung, aber sie werfen RS vor, nicht aus Spiegel zu zitieren und die genannten Zahlen nirgendwo zu finden sind. Das steht so in ihrem Kommentar und ist falsch. Die Zahlen sind mit einem Klick auf der von Ihnen erwähnten Seite erreichbar, eingebetet in den entsprechenden Spiegel-Artikel.
        Weil die Zahlen offensichtlich dort erreichbar sind, sie auf der Seite waren und dies ja gesehen haben mussten, trotzdem aber das Gegenteil behaupten, muss ich annehmen, dass es um eine bewusste Irreführung und Diskreditierung von RS geht.
        Das ist nicht OK, Carolina

      • Urs sagt:

        Ach ja, Carolina, noch das: Lesen sie den besagten „Spiegel“-Artikel doch bitte.
        Da steht sehr, sehr viel darüber, dass viele Mütter dafür verantwortlich, dass die Väter ihre Kinder verlassen müssen und sie oft nicht mehr sehen dürfen. Und die das verursachenden gesellschaftlichen und gesetzlichen Umstände.
        Nachher können wir über die „unbewiesenen Behauptungen“ weiterdiskutieren.

        Ich finde es nicht korrekt von Ihnen, dass Sie gleich persönlich werden („sie sind verbittert“, „sie sprechen einsitig Schuld zu“), nur weil jemand Argumente vorbringt, die bei Ihnen nicht ins Schema passen.

      • Carolina sagt:

        Ich bleibe bei dem, was ich gesagt habe. Zumal mir Schulz als jemand in Erinnerung ist, der diesen Blog schon öfter mit Link über Link zugeschaufelt hat – die allesamt eher auf Interpretation denn auf empirischer Belegbarkeit beruhen. Nochmal: was nützt eine Diskussion, wenn Sie und Schulz von vornherein implizieren (!), dass Frauen/Mütter ja sowieso meistens schuldig sind – nur auf wdh Nachfrage kommt dann irgendwann vielleicht mal ein ‚ich glaube schon auch nicht, dass es eine Mehrheit ist‘. Diejenigen hier, die ernsthaft diskutieren wollen und können, haben nie in Frage gestellt, dass es

      • Carolina sagt:

        /2 natürlich auch Frauen gibt, die sich unverantwortlich verhalten; mir und den anderen ernstzunehmenden Diskussionsteilnehmern hier bricht doch kein Zacken aus der Krone, wenn ich sogar bei H o ll s te i ns Blog dezidiert auch eine Schuldzuweisung an alle Männer für ausgemachten Blödsinn halte. Aber Sie und Schulz schiessen sich mit Wonne (und auch nicht zum ersten Mal) auf die Frauen ein. Das ist eben keine Diskussionsbasis, sondern einfach nur Vorverurteilung und eine Zurschaustellung von Tunnelblick (dass Sie Lehrer sind, macht es fast noch schlimmer!).

      • Urs sagt:

        1) Carolina, angefangen habe ich damit, Sie darauf hinzuweisen, dass ihre Angaben im Kommentar nicht korrekt sind. Das sind Facts und keine Meinung.
        Ich habe die Frage von Sportpapi beantwortet, der wissen wollte, weshalb die Männer nicht bei ihren Kindern sind. Weil ich in Beschreibung des Sachverhalts von „den Männern“ und „den Frauen“ sprach, haben Sie fälschlicherweise daraus geschlossen, ich spräche allgemein von den Frauen und sprechen davon, dass damit eine ganze Bevölkerungsgruppe in Generalschuld gestellt würde.
        Wenn Sie den „Spiegel“-Artikel gelesen hätten, würden Sie feststellen,

      • Urs sagt:

        2) dass es gewisse gesellschaftliche und gesetzliche Anreize gibt für die Frau, ihre „entliebten Männer zu entsorgen“. Das heisst nicht, dass alle Frauen dies tun.
        Aber die Sache ist ein Problem, das im Artikel unter anderem als gesellschaftliche Katastrophe bezeichnet wird, das einen zahlenmässig grossen Teil ausmacht.
        Sie tun das einfach als Randerscheinung ab, die vernachlässigt werden kann und bezeichnen jeden, der darauf hinweist, als Frauenhasser.
        Interessanterweise brauchen Sie ihre Sicht auch nicht empirisch oder sonstwie zu rechtfertigen.
        Ein negatives Etikett genügt als Argument.

      • Carolina sagt:

        Urs, ich bin deshalb persönlich geworden (dumm von mir, aber ich stehe dazu), weil Sie Quellen als Fakt hinstellen und nicht erkennen können/wollen, dass diese ein einseitiges Bild vermitteln: im Spiegel-Artikel wird dieses Thema abgehandelt und mit Recht als wirkliches Problem dargestellt. Wäre die Themenstellung gewesen ‚Väter, die sich aus nicht von den Müttern verwantwortbaren Gründen nicht mehr mit ihren Kindern befassen‘ hätten Sie sich wahrscheinlich aufgeregt, dass ein einseitiges Bild von den Vätern gemacht würde. Es beelendet mich, dass nicht einmal ein Oberstufen-Lehrer wie Sie

      • Carolina sagt:

        /2 sehen kann, dass dieses Herumwühlen in Statistiken, angebliche Beweisbarkeit und Empirik bei Themen, die hochkomplex sind und eben auch viele sehr emotionale Komponenten haben, einer gemeinsamen Lösung, einer Basis dafür, dass wir Kinder besser schützen, im Wege stehen und kontraproduktiv sind. Sie dienen nur dem Du böse/ich gut bzw der Rechthaberei und das wird einem so schwierigen Thema einfach nicht gerecht. Ich wünsche mir für diese Kinder, die letztlich die Leidtragenden sind, Menschen ohne Tunnelblick und mit Empathie, die sich für sie einsetzen, ohne vorgefasste Meinungen.

      • Urs sagt:

        Und noch das: Ich finde es befremdlich, dass Sie Diskussionsteilnehmer in ernst zu nehmend und nicht ernst zu nehmend einteilen, je nachdem ob sie Ihre Meinung teilen oder nicht.
        So lässt es sich einfach diskutieren und man hat immer Recht.

        Und: Ich kenne Schulz nicht, habe bis gerade nichts von ihm gelesen. Sie schreiben: Schulz macht dies, deshalb ist das was er schreibt sowieso nichts wert.
        Ich finde das echt daneben. Eben: Argumentieren ist völlig unnötig, der ist doof und man kann ihn nicht ernst nehmen. Fall erledigt. Ganz egal, ob das was er schreibt, Hand und Fuss hat oder nicht.

      • Urs sagt:

        Carolina, wie wollen Sie die – grossen – Probleme lösen, wenn Sie gesellschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen, welche ein Fehlverhalten innerhalb der Problemstellung begünstigt, einfach ausblenden? Solange Frauen den Männern ihre Kinder vorenthalten können, werden viele dies auch tun.
        Um das Problem zu lösen, muss man diese Rahmenbedingungen ändern und beide Elternteile gleichstellen. Dann werden auch bessere Lösungen herauskommen mit einem Gewinn für die Kinder.
        Wenn Sie jeden, der benennt, dass die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht in Ordnung sind, als Frauenhasser hin-

      • Carolina sagt:

        Hab‘ keine Lust mehr, es nützt eh nichts. Mir geht es einzig und allein darum, dass jemand mit entsprechendem Weitblick ausgestattet ist, um die wirklich existierenden Probleme mitzulösen und nicht auf seinem eigenen Tunnelblick beharrt. Und dann ist es sogar von Vorteil, wenn er/sie andere Meinungen hat als ich, denn ich bin darauf angewiesen, von Menschen umgeben zu sein, die andere Erfahrungen haben, Dinge anders sehen, Kritik üben und mich korrigieren. Ja, aber dazu muss ich jemanden erstmal ernstnehmen und das tue ich nicht, wenn er nur immer auf einmal Gesagtem und Getanem beharrt.

      • Carolina sagt:

        Noch eins: ich will und kann keine ‚grossen‘ Probleme lösen, aber ich halte mich dafür verantwortlich, die völlig unterschiedlichen Haltungen und Lebensformen um mich herum zu sehen und Menschen vor Vorverurteilungen zu schützen, ganz unabhängig von ihrem Geschlecht. Wäre ich der Ansicht, Männer wären alle Sch…..e, würde sich das in irgendeiner Form auf meine Klienten, meinen Mann, meinen Sohn übertragen und sie in die ‚innere Emigration‘ zwingen. Das löst überhaupt nichts, sondern schafft nur Fronten, wo das Gegenteil wichtig wäre.
        Ihnen trotzdem noch einen schönen Restsonntag.

      • Urs sagt:

        2) stellen, ist das eben nicht förderlich, die Probleme an der Wurzel zu erkennen.
        Carolina, wissen Sie, als Oberstufenlehrer brauche ich nicht in Statistiken zu wühlen. Ich erlebe die Opfer davon jeden Tag. Und Sie können mir glauben, dass ich wie alle Lehrpersonen sich mit viel Empathie für sie einsetzen, jeden einzelnen Tag.
        Aber ich sehe eine Verpflichtung, gerade weil ich die Praxis erlebe, die Probleme zu benennen. Nur so können Lösungen gefunden werden. Und Väter die ihre Kinder nicht sehen dürfen, sind ein signifikantes Problem.
        Schade, dass Sie das nicht sehen wollen. Ihr Tunnelblick?

      • Urs sagt:

        Es ist in der Tat nicht einfach, mit Ihnen zu diskutieren.
        – Benennt man sachlich ein gesellschaftliches Problem wird man zum Frauenhasser und hat einen Tunnelblick.
        – Argumentiert man, beharrt man auf gesagten und getanem.
        Auf der anderen Seite brauchen Sie keine Argumente zu haben. Es genügt, die Leute zu etikettieren, zu beleidigen, sie in Schubladen zu versorgen: „Der ist ein Frauenhasser, deshalb brauch ich nicht mit ihm zu diskutieren.“
        So einfach ist ihre Welt.
        Wenn meine Schüler dereinst auch in einer so einfachen Welt leben werden, habe ich etwas falsch gemacht.

      • Sportpapi sagt:

        @Urs: Es ist richtig, man sollte sich nicht auf den Absender einschiessen, sondern auf die Botschaft. Aber das Spiel läuft halt anders, wenn Sie an die „SVP-Initiative“ oder die aus „kirchlich-religiösen“ Kreisen stammende Vorlage denken.
        Allerdings wiederhole ich gerne auch noch einmal: Schulz und Sie bringen hier „Fakten“ ein, die für die Schweiz nur bedingt aussagekräftig sind. Man müsste das deutlich differenzierter diskutieren können. Und das Problem ist der implizite Vorwurf, dass diese Alleinerziehenden – Frauen! – dafür hauptverantwortlich sind, weil sie das bewusst so wollten.

      • Sportpapi sagt:

        Richtig ist es doch, den gesetzlichen Missstand zu bekämpfen, der in einigen Fällen Frauen dazu verleitet, aus einer gewissen Bequemlichkeit heraus (und weil sie sich auch im Recht fühlen) Ihre (Ex-) Männer von der Kindererziehung auszuschliessen. Und hier kommt ja bald ein erster Schritt auf Gesetzesstufe. Ob es den Kindern allerdings viel hilft, wenn die Eltern ja offenbar nicht die Grösse haben, ihnen zu liebe sich zumindest soweit zu beherrschen, dass ein normaler Umgang möglich ist, weiss ich auch nicht.

      • Urs sagt:

        Sportpapi, das mit der SVP sagt mir gerade nichts, ich befasse mich nicht mit Parteiprogrammen. Kann da nicht mitreden.
        Ich denke aber nicht, dass die Fakten – die psychosozialen Schäden für die Kinder – für uns nicht aussagekräftig sind. Da müssten Sie differenzierter erklären weshalb sie so denken.
        Vielmehr geht es aus meiner Sicht darum, Fakten aus ideologischen Gründen zu ignorieren, bzw. schönzureden, weil man nicht bereit ist, die Schlüsse, die man daraus ziehen müsste, anzugehen.
        Ich diskutiere nicht ideologisch, ich erleben jeden Tag an meiner Arbeit, da nützt schönreden nichts.

      • Urs sagt:

        Noch zum „implizite Vorwurf, dass diese Alleinerziehenden – Frauen! – dafür hauptverantwortlich sind“:
        Eine Mutter, die den Vater von Kinderbetreuung ausschliesst, soll explizit wissen müssen, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit mit ihrem Verhalten ihren Kindern gravierende Schäden zufügt.
        Ebenso soll ein Vater explizit wissen, dass er den Kinder das gleiche antut, wenn er abhaut.
        Beide haben die Verpflichtung, eine Lösung zu suchen, die zum Wohle der Kinder beide Elternteile in die Betreuung involviert. Beide müssen sich der Schuld bewusst sein, die sie sich aufladen, wenn sie es nicht tun

      • Katharina sagt:

        „Ich finde es befremdlich, dass Sie Diskussionsteilnehmer in ernst zu nehmend und nicht ernst zu nehmend einteilen, je nachdem ob sie Ihre Meinung teilen oder nicht.“ (Urs, 12. Januar 2014 um 16:07)

        Da haben Sie nicht Unrecht. Dies geschieht hier ab und zu.

      • Urs sagt:

        Ja, und es passiert mir auch nicht das erst Mal, dass mir Leute ihre eigenen Fehler als die meinen vorwerfen…

  • robert schulz sagt:

    > 30 Jahre feministische Plattitüden und Einzelfallgeschichten haben nur Millionen ermordete Kinderseelen hervorgebracht. „Insoweit wurde wissenschaftlich festgestellt, daß Jugendliche, die kriminell werden, fast immer ohne Vater aufgewachsen sind. So stellen Jugendliche aus vaterlosen Familien:

    85 % der Kriminellen,
    75 % der Drogenabhängigen,
    71 % der Teenagerschwangerschaften,
    90 % der Ausreißer und obdachlosen Kinder,
    70 % der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen,
    71 % der Schulabbrecher,
    88 % der verhaltensgestörten Kinder und Jugendlichen.

    Quelle: BMSK un Der Spiegel

    • Widerspenstige sagt:

      Und aufgrund welchen Kriterien kommen Sie auf den Gedanken bei dieser Auflistung zu sagen ’30 Jahre feministische Plattitüden und Einzelfallgeschichten haben nur Millionen ermordete Kinderseelen hervorgebracht.‘?? Wo steht in der Statistik, ob der Grund ein gewaltbereiter Vater war und deshalb nach einer Trennung die Folgeschäden beim Jugendlichen ausbrachen?!

      Dass vaterlose Familien absolut gute und empathiefähige Kinder heranwachsen lässt, wird natürlich nicht in einer Statistik erscheinen. Es ist fast schon fahrlässig, solche hanebüchenen Kommentare hier unwidersprochen zu belassen.

      • Eni sagt:

        Und die meisten dieser Jugendlichen haben ihren Schaden von jener Zeit, wo der Vater noch im gemeinsamen Haushalt lebte.

        Ist echt ein Schwachsinn. Die gewaltbereiten und Gewalt ausübende Jugendlichen die ich in meiner Umgebung kenne, leben ausnahmslos in „intakten“ Familien.

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Du findest ja auch immer, dass jede positiv bewertete gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte ausschliesslich Folge „des Feminismus“ ist. Insofern ist Schulz ja fast mit dir gleicher Meinung.

      • Urs sagt:

        @WS: Die amerikanische Studie weist nach, dass ein grosser Teil der Menschen mit Schwierigkeiten im Leben vaterlos aufgewachsen sind. Meine persönliche Erfahrung als Lehrer von Teenagern ist eine ähnliche.
        Deine Aussage, vaterlose Familien bringen – aus deiner Sicht sicher mehrheitlich – „absolut gute und empathiefähige Kinder“ hervor ist wohl empirisch nicht belegbar und vor allem Wunschdenken.

      • Urs sagt:

        Und noch etwas für WS: Wenn man unter Google nach „Psychosoziale Folgen des Vaterverlusts: Vergleichbares Trauma wie beim Verlust der Mutter“ sucht, findet sich dort ein Artikel von aerzteblatt in DE.
        Der Artikel beschreibt eindrücklich und von unverdächtiger Stelle die Folgen der vaterlosen Familien als drastisch. Es gibt dafür sicher genügend wissenschaftliche Belege, auch wenn Leute wie Sie, widerspenstige, dies nicht wahrhaben wollen.

      • Widerspenstige sagt:

        Immer noch keine Antwort auf meine Fragen von robert schulz. Das lässt tief blicken, wessen Geistes Kind er ist. Schnell in einem Blog aufgrund eines provokativen Titels seine Frustrationen plazieren und feige sich davon schleichen. Dann wird heftig diskutiert von regelmässig hier Bloggenden, aber der Urheber bleibt verschwunden. Also sind solche ‚Statistiken‘ nicht ernst zu nehmen und das Gesagte noch viel weniger.

        Du irrst Dich, Sportpapi, wie öfters. Ob vaterlose oder mutterlose Erziehung bleibt ewig ein Streitpunkt. Wichtig sind beständige Bezugspersonen (siehe Clinton, Obama!).

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Weshalb irre ich mich? Und was für ein Streitpunkt soll da sein? Und was haben Clinton und Obama damit zu tun?

    • Michael Morgenstern sagt:

      Vollkommen korrekt. Alleinerziehende Mütter sind den Jungs in seltensten Fällen zuzumuten!

      • pixel sagt:

        Das tut uns allen Leid, Herr Morgenstern, dass Sie so furchtbare Erfahrung machen mussten! Es ist bestimmt therapierbar.

      • alien sagt:

        pixel, das Trennungstrauma erachte ich nicht mehr für therapierbar. Wunden, die einem Kind geschlagen wurde, wenn es 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 war, bleiben ewig. Das haben meine Beobachtungen an mehreren Leuten gezeigt. Diese Vorgänge werden weitherum unterschätzt oder sind sogar unbekannt. Eine Scheidung ist etwas Negatives.

        Dass eine Alleinerziehende aber besonders schlecht wäre für Buben, da habe ich keine Evidenz,

      • Pixel sagt:

        Alien: Alleinerziehend ist man aus diversen Gründen, einer davon kann Trennung sein. Das was Mr Morgenstern hier von sich lässt hat wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun. Er dürfte die Nahrung die er so schlecht verträgt und ihm dennoch vom Leben als tägliche Mahlzeit hingestellt wird, auch gerne auf der privaten Toilette loswerden.

    • Sportpapi sagt:

      @Schulz: Wenn das so ist, bleibt ja eigentlich nur die Frage, weshalb diese Jugendlichen ohne Vater aufwachsen.

      • Urs sagt:

        @Sportpapi: Das liegt daran, dass die Väter in der Regel von den Müttern aus der Familie gedrängt werden. Die daraus folgenden Konflikte, in denen die Frauen angeblich aus der Sorge um die Kinder aber vor allem aus finanziellen Gründen (mehr Unterhalt, nicht arbeiten müssen) die Vater mit Hilfe der Gerichte in die Situation bringen, ihre Kinder nur noch alle 14 Tage zu sehen. Diese Situation ist unmenschlich, eine Karrikatur von Beziehung. Viele Männer ziehen es vor, keine Beziehung zu haben als diese Qual weiter zu ertragen. Das macht Sinn.

      • Carolina sagt:

        Das wirkliche Problem bei dieser Thematik liegt darin, dass Sie, Urs und Männer wie Schulz immer dann auftauchen und Ihre hasserfüllten Tiraden loslassen, wenn wieder einmal das Thema, das Ihr einziges zu sein scheint, bearbeitet wird. Ich wäre die erste, die das Thema ‚vaterlos aufwachsende Kinder‘ für wichtig und für zu bearbeiten hielte, aber mit Leuten wie mit Ihnen, die nur immer dieselben Verletzungen und das scheinbar erlittene Unrecht vor sich hertragen, kann man nicht diskutieren. Sie werfen alle Frauen in den Topf ‚Männervertreiber‘ – also auch die unbestrittene Mehrheit derer,

      • Carolina sagt:

        /2 die oft unter grossen persönlichen Opfern versuchen, eine Familie zusammenzuhalten. Genauso wie die Mehrzahl von Männern. Ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalschuld zu stellen: zu was genau soll das führen? Wenn Sie angefangen haben, den meisten Ihrer Mitmenschen (nicht nach Geschlecht getrennt) wenigstens den Ansatz von Wohlwollen zu unterstellen, dann kann vielleicht ein Gespräch zustande kommen, aber nicht, solange sie Ihre Verletzungen auch noch mit wissenschaftlichen Methoden versuchen zu beweisen.

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Ich muss allerdings gestehen, hätte ich erlebt, was einige der Männer hier jeweils beschreiben, würde ich wohl auch verbittert. Und hätte kein wichtigeres Thema mehr. Da sind wirklich einige persönliche Schicksale dabei, die man nicht mit „jammern“ abtun sollte.

      • Urs sagt:

        Nochmals Entschuldigung, Carolina, was bitte soll an meinen Kommentaren „Hasserfüllte Tirade“ sein. Die Feststellung, dass es wichtig ist für Kinder, ihre Väter zu haben auch mit Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse, kann damit wohl nicht gemeint sein.
        Es ist aber so, dass es Leute gibt, die das nicht wahrhaben wollen und ihre Sicht mit einer rechthaberischen Arroganz vertreten und dann beleidigt sind, wenn sie mit Fakten konfrontiert werden, die diese Sicht widerlegen.
        Könnte es sein, dass Sie meine – aus meiner Sicht sachlichen – Kommentare deshalb als „Hasstiraden“ bezeichnen?

      • Urs sagt:

        1/ @Carolina „Ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalschuld zu stellen“… Ich verstehe Ihren Vorwurf nicht. Es geht darum, dass es gewisse Missstände gibt, die dazu führen, dass z.B. viele Kinder kaum mehr Kontakt zu ihrem Vater haben.
        In diesem Zusammenhang gibt es Menschen beider Geschlechter, die sich falsch verhalten und Gerichte und Behörden, die z.T. (noch) sexistisch dem Frauenwillen statt Kindswohl stattgeben.
        Sportpapi schreibt: „Warum leben Kinder ohne Vater“ und meint implizit: „Männer sind Schweine und hauen einfach ab“. Diese Sicht wird auch im Blog implizit und z.T. explizit

      • Urs sagt:

        2/ und implizit portiert.
        Betrachtet man die Sache differenzierter, kommt das andere oft auch vor, nämlich das frau sich finden muss und dazu den Mann nicht mehr im Haus haben möchte.
        Das hat nichts damit zu tun, dass es nicht – von mir aus eine unbestrittene Mehrheit von – Leuten gibt, die „eine Familie zusammenzuhalten“, auf beiden Seiten.
        Trotzdem ist es sinnvoll und keine Verurteilung „von Bevölkerungsgruppen“, wenn man benennt, dass es Frauen gibt, die ihre Männer aus der Familie drängen und das für die Kinder ein Schaden ist.
        Der Vorwurf, wer solches sagt, sei verbittert, ist billig.

    • Sportpapi sagt:

      @Schulz: Trotz Quellenangabe habe ich nichts gefunden. Bzw. nur irgendwelche schrägen Seiten, auf denen diese Zahlen behaupet werden. Und selbst wenn, gilt das wohl kaum für unseren Kulturraum, oder?

      • Urs sagt:

        @Schulz: Mit noch besser recherchieren findest Du den Spiegelartikel, der auf die amerikanische Studie verweist (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8822898.html), das Konferenzbuch des Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz findest Du hier: http://www.bmask.gv.at/cms/site/attachments/1/6/0/CH2247/CMS1229354807138/vaeterkonf-orange.pdf
        Es lohnt sich darin zu lesen, da stehen noch viele andere Dinge zum Thema, unter anderem auch die wissenschaftliche Untersuchung, weswegen die Väter den Kontakt abbrechen. (S. 71 ff)

      • Urs sagt:

        @Sportpapi: Sie müssen besser recherchieren. Sowohl der Spiegelartikel als auch das Konferenzbuch des bmask (Konferenzbuch des Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, Wien) sind schon zu finden und die Informationen darin enthalten.
        Und es war auch nicht schwer, sie zu finden.

      • Sportpapi sagt:

        @Urs: Nein, ich muss nicht besser recherchieren. Sondern Quellenangaben sollten so sein, dass man diese auch auffindet. Und gut, wir haben nun also mindestens 15jährige, amerikanische Zahlen, die möglicherweise korrekt sind. Mit unserem heutigen Leben in der Schweiz haben sie wohl wenig zu tun.

      • Urs sagt:

        @Sportpapi: Sie sind also der Ansicht, dass sich solche Verhältnisse innerhalb von 15 Jahren völlig umkehren…
        Nach dem Motto: Was nicht sein darf, darf nicht sein.
        Ich meine, nur schon um solche Zahlen zu erheben, braucht es länger als 15 Jahre.
        Und dann sind da noch die persönlichen Erfahrungen als Lehrer in einer Schweizer Oberstufenschule, die sich in etwa mit diesen Informationen deckt.

      • Sportpapi sagt:

        @Urs: Nein. Aber ich halte 15jährige Zahlen aus den USA für nahezu irrelevant für die Schweiz. Nehmen wir mal einen Punkt heraus. 85% der Kriminellen wachsen also ohne Vater auf in den USA. Meinen Sie, das ist in der Schweiz auch so? Könnte es sein, dass gewisse Ethnien, soziale Schichten, usw. massiv überdurchschnittlich kriminiell werden? Und dass im gleichen Millieu aus verschiedenen Gründen sehr häufig die Väter fehlen? Wie wollen Sie in diesem komplexen Umfeld Ursache und Wirkung benennen? Und jetzt: Stellen Sie mal eine Hypothese für die Schweiz auf.

      • Urs sagt:

        Schauen Sie, Sportpapi, in meiner täglichen Arbeit in der Oberstufe bin ich wie gesagt konfrontiert mit Jugendlichen. Es gibt viele nette Schülerinnen und Schüler, auch solche aus Ethnien, die sonst eher negativ auffallen.
        Was aber als These oder besser: als Erfahrungswert dienen kann ist die Tatsache, dass die Verhaltensauffälligen in der Tendenz die sind, welche keinen oder wenig Kontakt zum Vater haben. Nicht alle, auf beide Seiten.
        Aber mit einer klaren Tendenz.
        Deshalb denke ich schon, dass die erwähnten amerikanischen Zahlen nicht so daneben sind.

      • Urs sagt:

        Ausserdem empfehle ich Ihnen die Lektüre aus der Aerztezeitung aus Deutschland (http://www.aerzteblatt.de/archiv/56851/Psychosoziale-Folgen-des-Vaterverlusts-Vergleichbares-Trauma-wie-beim-Verlust-der-Mutter), die eine ähnlich klare Sprache spricht, wie der Titel „Psychosoziale Folgen des Vaterverlusts: Vergleichbares Trauma wie beim Verlust der Mutter“ schon zeigt.
        Im grossen und ganzen, Sportpapi, halte ich die Erkenntnis, dass die Kinder beide Elternteile gleichermassen für eine gesunde Entwicklung brauchen, als – zumindest wissenschaftlich – unbestritten.

      • Sportpapi sagt:

        @Urs: Einigen wir uns darauf, dass es für die Kinder (und auch die Eltern) sicherlich am besten ist, als Kind von zwei sich liebenden Eltern aufzuwachsen. Und dass in dieser Konstellation vielleicht die Chance höher ist, dass wenigstens einer der beiden Eltern Kraft und Fähigkeiten hat, die Kinder und Jugendlichen auch in schwierigen Zeiten gut zu erziehen (und dann auf das beste zu hoffen). Garantiert ist aber gar nichts.

      • Urs sagt:

        @Sportpapi: Von der Gruppe der Kinder mit sich liebenden Eltern sprachen wir bisher nicht. Aus meiner Sicht war bisher die Rede von den Trennungskindern. Im erwähnten Artikel im Aerzteblatt steht ein „call to action“ für die Ärzte, nach Möglichkeit darauf hinzuarbeiten, dass der Kontakt zum Vater bestehen bleibt. Weil die unterdessen fortgeschrittene medizinische Forschung gravierende psychosoziale Schäden des Vaterverlustes festgestellt hat.
        Das bedeutet konkret, dass das Modell „Mutter hat Kinder, Vater haut ab/wird entsorgt“ nicht einfach schon OK ist, sondern in der Regel medizinisch

      • Urs sagt:

        2) feststellbare Schäden hervorruft.
        Es ist deshalb wichtig, dass man das weiss und auch darüber spricht.
        Unser „Call to action“ wäre es, darauf hinzuarbeiten, dass weder die Väter einfach abhauen noch die Mütter die Väter entsorgen dürfen.
        Das gemeinsame Sorgerecht ist ein erster Schritt. Ich denke aber, dass noch weitere folgen müssen. Der Vater eine Verpflichtung und diese müsste man gesetzlich konsequent einfordern.
        Eine 50/50 Aufteilung der Kinderbetreuung müsste die Regel sein. Dies müsste mit richtigen Anreizen und gesetzlicher Verpflichtung durch echte Gleichstellung erreicht werden.

      • Sportpapi sagt:

        @Urs: Diese 50:50-Aufteilung der Kinderbetreuung ist für die meisten Paare weder vor, noch nach einer Trennung realistisch. Schwierig, wenn es angestrebt wird. Und unmöglich, wenn es vom Gesetzgeber verordnet werden sollte. Und dann kommt ja noch die Fremdbetreuung dazu, die ganz unterschiedlich geregelt sein kann. Die Betreuung ist Sache der Eltern, die miteinander eine geeignete Lösung finden sollten. Und diese Regelung sollte möglichst auch nach Trennung Bestand haben.

      • Urs sagt:

        Um miteinander eine geeignete Lösung finden zu können, braucht es Rahmenbedingungen die das auch zulassen. Diese stimmen im Moment nicht
        Grundsätzlich sind beide Eltern verantwortlich für ihre Kinder. Der jetzige Status Quo übergibt der Mutter diese Verantwortung, der Vater wird daraus entlassen.
        Die Konsequenz ist, dass viele deshalb keine gute Lösung zulasten der Gesundheit der Kinder finden.
        Es gibt keinen plausiblen Grund, die Väter aus Ihrer Vaterpflicht zu entlassen. Nur weil es immer so war muss das nicht gut sein.
        Wir wissen heute, dass das nicht gut ist. Eine Gesellschaft darf lernen

      • Sportpapi sagt:

        @URs: Wo werden Väter aus ihrer Väterpflicht entlassen? Davon weiss ich nichts!

      • Urs sagt:

        Sportpapi, mit der gesetzlichen Möglichkeit der Mütter, die Väter aus dieser Pflicht auszuschliessen und der in der Gesellschaft anerkannten Moral, die es Vätern erlaubt, abzuhauen, ihre Verantwortung nicht wahrzunehmen und den Rahmenbedingungen, die in der Tendenz der Mutter die (Betreuungs-)Pflichten aufladen und dem Vater die Möglichkeit geben, sein Engagement aufs Finanzielle zu reduzieren.

      • Sportpapi sagt:

        @Urs: DAS ist nun eine sehr einseitige Sichtweise. Es ist in der Gesellschaft keineswegs moralisch anerkannt, dass Väter ihre Familien im Stich lassen. Und es gibt auch keinerlei Vorgaben, die den Müttern die Betreuungspflichten aufladen. Nicht in intakter Famlilie, und schon gar nicht nach Trennung. In einem Sorgerechtsstreit geht es ja darum, dass beide das Sorgerecht wollen, nicht umgekehrt. Und, bitte, das finanzielle „Engagement“ – ich würde eher von Versorgung sprechen – ist nicht weniger wert als Präsenz. Besser ist naürlich beides.

      • Urs sagt:

        Wenn die Väter gesellschaftlich ähnlich geächtet würden, wenn sie die Familie im Stich lassen, wie Mütter es werden, wenn sie dasselbe tun, würden nur noch wenige Väter einfach abhauen. Insofern ist die Moral in der Gesellschaft nicht gleich.
        Geht man davon aus – und ich gehe davon aus -, dass Kinder beide Elternteile brauchen für ihre psychische Gesundheit ist Präsenz und finanzielles Engagement nicht gleichwertig. Dann braucht es die Präsenz beider Teile.
        Wenn es im Sorgerechtsstreit tatsächlich auch um dieses, um die Kids ginge und nicht ums Geld, denke ich nicht, das es viele solche gäbe.

      • Katharina sagt:

        „Mit noch besser recherchieren findest Du den Spiegelartikel, der auf die amerikanische Studie verweist“ (Urs, 11. Januar 2014 um 21:49)

        Der Spiegel Artikel verweist nicht auf jene ominöse US Studie, die ich nach nun tagelanger Suche immer noch nicht gefunden habe. Spiegel sagt nur, dass „Amerikanische Soziologen haben längst begonnen, die Verheerungen einer vaterlosen Gesellschaft zu untersuchen. Aus vaterlosen Familien stammen in den USA..“ gefolgt von einer Liste von Prozentzahlen. Es existiert aber KEIN verweis auf eine Quelle, in der die Studie selbst auffindbar wäre.

      • Katharina sagt:

        2: Eine einzige Referenz besteht im Transskript der Konferenz in Wien, wo ein gewisser Father Richard Rohr OFM, USA zitiert wird, aber auch da KEIN Verweis auf eine ‚amerikanische Studie‘.

        Es ist zudem auch unzulässig, eine, so sie denn vorhanden wäre, US Studie zu diesem Thema direkt auf den deutschsprachigen Raum anzuwenden, weiter sogar im deutschsprachigen Raum selber direkt zu vergleichen.

      • Katharina sagt:

        3: Warum:

        Weil das Familienrecht in den USA selbst nicht homogen ist, sondern in den Mitgliedsstaaten unterschiedlich ausgeprägt ist. Dasselbe trifft auf das Familienrecht in CH, D und A zu.

        Indem Sinn ist nicht nur die verdrehte Zitierung von Schulz unredlich, sondern auch Ihre Portierung einer nicht vorhandenen US Studie, deren Zahlen Sie, Urs, zur Untermauerung Ihrer Viktimisierung der Mütter ‚gebrauchen‘.

      • Katharina sagt:

        „Weil die unterdessen fortgeschrittene medizinische Forschung gravierende psychosoziale Schäden des Vaterverlustes festgestellt hat.“ (Urs, 13. Januar 2014 um 11:46)

        Das kann nicht stimmen, weil eine langfristige Studie in den USA, die seit über 25 Jahren läuft, das genaue Gegenteil Ihrer Aussage belegt:

        http://www.nllfs.org/about/

      • Urs sagt:

        Die US-Studie hat bereits Sportpapi als nicht valabel eingestuft. Wir diskutierten anschliessend über die „psychosoziale Schäden“ von denen das deutsche Ärzteblatt sprach aus medizinischer Sicht und ich über meine Erfahrungen an der Oberstufe.
        Das ich Mütter „viktimisieren“ soll, ist eine sinnlose Unterstellung.
        Ich vertrete die Ansicht, dass Kinder beide Eltern brauchen. Konsequenterweise sind Mütter, welche die Väter von der Betreuung ausschliessen und Väter, die ihre Familie im Stich lassen, Täter, die ihren Kindern gegenüber sträflich verantwortungslos handeln. Beides darf nicht sein.

      • Urs sagt:

        Und ja, danke, dass Sie darauf aufmerksam machen, dass man mit Studien alles aussagen kann. Da haben Sie schon recht.
        Wäre ja höchst verwunderlich, wenn eine Lesben-Vereinigung zum Schluss käme, es bräuchte Väter.
        Da würde vorher die Pharma eine Studie herausbringen, die Homeopathie toll findet.

      • Urs sagt:

        Die Referenz im Transkript von Wien befindet sich auf Seite 114 unten (Punkt 26), ist aber nicht so beschaffen, dass man die Studie findet. Ich werde den Herrn Laun, der Sie zitiert, fragen und dann den Link hier posten.
        Der Herr Laun ist aber vielleicht ähnlich unbefangen wie die NLLFS, aus der sie die Gegenstudie linken.
        Ich schätze es sehr an Ihnen, Katharina, dass die sachlich argumentieren und nur am Rande Dinge unterstellen.
        Mir leuchten Ihre Argumente bezüglich der US-Studie ein.

    • tina sagt:

      die allermeisten jugendlichen benehmen sich ja gut und machen ganz normal ihren weg. kriminelle, obdachlose usw machen einen sehr kleinen prozentsatz ihrer altersgruppe aus.
      da fast die hälfte der eltern sich trennen, wäre es selbst dann, wenn alle kriminellen jugendlichen bei alleinerziehenden müttern aufwuchsen (was ja nicht so ist), immer noch ein sehr kleiner anteil von kriminellen jugendlichen neben dem viel viel grösseren anteil von ganz normalen jugendlichen. unter den erschwerten umständen müsste man das ja eher den alleinerziehenden müttern hoch anrechnen.

    • tina sagt:

      man muss aber bedenken, dass eltern sich meist trennen weil schon viel aus dem ruder gelaufen ist. es kann angenommen werden dass auch daran nicht nur die mütter schuld sind. hätten sich diese eltern nicht getrennt, hätten es diese kinder noch viel schwerer gehabt. die trennung führt sicher zu einer entlastung, weil das nicht mehr funktionierende paar nicht mehr zusammen muss. aber im grunde ist das keine wahl, sondern man sah sich zur trennung gezwungen, es ging nicht mehr zusammen

      • Urs sagt:

        Ich glaube nicht, dass hier ernsthaft jemand behauptet, dass nur die Mütter schuld sind.
        Mein Anliegen sind folgende:
        – Kinder ohne Kontakt zum Vater haben in der Tendenz signifikant mehr Schwierigkeiten (Verhaltensauffälligkeiten). Deshalb sollten alle mit beiden Eltern aufwachsen und im Falle einer Trennung/Scheidung zu beiden Eltern gleichermassen den Kontakt halten können.
        – Die jetzige Gesetzgebung/Rechtsprechung begünstigt es durch falsche Anreize, dass Mütter die Kinder ihren Väter entziehen. (D.h. nicht, dass alle das tun). Das muss sich ändern. Es braucht eine Gleichstellung.

      • tina sagt:

        urs, dann ist ja gut, wenn das keiner ernsthaft behauptet. ich konnte ja nicht wissen, dass das nur lustig gemeint war, dieser humor ist nicht meiner.
        hast du denn ernsthaft das gefühl, diesen jugendlichen, die aus dem rahmen fallen, würde es besser gehen, wenn ihre eltern sich nicht getrennt hätten? die hatten nämlich wahrscheinlich gute gründe, und sahen sich zu diesem schritt gezwungen.
        wenn so viele kinder bei ihren alleinerziehenden müttern aufwachsen und trotzdem nur so wenige aus dem rahmen fallen muss man doch nicht bei allen eltern etwas ändern

      • Urs sagt:

        Nein, Tina, ich denke nicht, dass es den Verhaltensauffälligen besser ginge, wenn die Eltern sich nicht getrennt hätten. Das ist nicht der Punkt.
        Ich bin sicher, dass es ihnen besser gehen würde, wenn ihre Väter mehr in die Betreuung involviert würden. Aus der Praxis hätte ich da etliche konkrete Beispiele, wo es den Kindern sehr schnell offensichtlich besser ging, nachdem sie mehr Zeit mit den Vätern verbrachten.
        Nicht einverstanden bin ich aus meiner Sicht mit der Aussage, nur wenige Kinder von AE-Müttern fallen aus dem Rahmen. Auf der Oberstufe sieht man es letztlich allen an.

      • Urs sagt:

        Ich verstehe ausserdem nicht ganz, was Sie meinen, mit „lustig gemeint“.
        Ich habe weder geschrieben noch gedacht, dass nur die AE-Mütter schuld sind.
        Was ich denke ist, dass Kinder gravierende Schäden davontragen, wenn sie mit nur einem Elternteil aufwachsen.
        Schuld daran sind die Väter, die abhauen, die Mütter, wenn sie den Kontakt zu den Vätern verhindern. Beide Verhalten haben die gleichen schweren Konsequenzen für die Gesundheit der Kinder.
        Ausserdem müssen die Rahmenbedingungen geändert werden, dass keine Anreize bestehen, sich wie oben beschrieben schuldhaft zu verhalten.

  • robert schulz sagt:

    Was ist in Fällen, wo nicht gewährleistet werden kann, dass Eltern so gleichberechtigt wie möglich für ihre Kinder sorgen?

    „Dann sollte das alleinige Sorgerecht grundsätzlich an den Vater gehen. Wenn die Kinder bei der Mutter sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Konflikte zwischen Mutter und Vater gibt, 9x so hoch wie im umgekehrten Fall. Und Mütter mit alleinigem Sorgerecht reden 5x so oft negativ über ihren Ex-Partner als umgekehrt. Diese Zahlen beruhen auf Aussagen von Kindern aus verschiedenen westlichen Industrieländern. Sie weichen erstaunlich wenig voneinander ab.“ – Warren Farrell

    http://www.annabelle.ch/gesellschaft/people/begegnung-mit-warren-farrell-18161

  • Robbie sagt:

    Dass es einer Frau passiert, dass sie ihre Familie verlässt, gilt noch immer als absolutes No-go. …???
    ich weiss nicht , wo Frau Fisch-er lebt…aber dies ist der „Normalfall“..und zwar verlässt sie die Familie nicht , sondern schickt den Mann weg.
    Zu simpel Frau Fisch-er, mit völligem Quatsch provozieren zu wollen !

  • Katharina sagt:

    Als ich dies las, dachte ich zuerst: der Quotenhunger tut seltsames mit der Logik. Der Text ist etwas um die Ecken formuliert und gedacht, so mein erster Eindruck.

    Aber: auf einer Metaebene ist er gut aufgesetzt, auch mit dem Titel. denn er löste eine Art von Aufschrei aus, der in den bekannten, mit den üblichen Nebenthemen besetzten Bahnen verläuft.

    es bleibt offen, ob die metaebene unintended consequences waren oder eben intended. Da Frau F erfahrene Schreiberin ist, tippe ich auf letzteres. ist aber sonst nicht ihr Stil.

  • Ben sagt:

    Schon wieder ein Blog der nur so von Klischees strotzt! Zum Thema Kompassnadel: rein mathematisch braucht es dazu genau gleich viele Pole. Oder machen sich die verheirateten Männer ausschliesslich an Single Frauen ran? Abgesehen davon, in meinem Bekanntenkreis wurden mehr Männer von ihren Frauen verlassen als umgekehrt. Punkt.

  • Michael Morgenstern sagt:

    Der Artikel lässt auf eine tief verletzte Persönlichkeit schliessen. Ansonsten gäbe es nicht diese banalen Pauschalisierungen.

  • Suzanna sagt:

    gerade so erlebt. Zuerst gejammert, er sähe die Kinder nicht, dann arbeitslos geworden, aber sich null um die Kinder gekümmert, jetzt abgehauen, ohne die Kinder nur sehen zu wollen, und sie darf sich mit einem 80%-Job über Wasser halten, weil er ja kein Geld hat, um für die Kids zu zahlen – so sagt er. Selbe Schublade wie das Gemotze der Männer, die bei der Scheidung Alimente abdrücken müssen, aber ihre Frauen während der Ehe nie arbeiten und Geld verdienen liessen. Tut was dagegen, dann gehts euch besser!

    • Sportpapi sagt:

      @Suzanna: Ich kenne ehrlich gesagt keine Männer, die ihre Frauen während der Ehe nie arbeiten und Geld verdienen lassen. Und mit welchem Recht und Druckmittel sollten sie dies auch tun?

  • The Damned sagt:

    Um einmal in den Chor derjenigen einzustimmen, die es offenbar tatsächlich schaffen, sich konsequent von Frauen fernzuhalten (das würde ich mir nie und nimmer antun!): Ein schwuler Kollege hat mir einmal halb spöttisch, halb amüsiert gesagt, jänu, ihr (heterosexuellen Männer) braucht ja offenbar dieses weibliche Regulativ in eurem Leben… Den finde ich herrlich, bis heute!

  • Freddy sagt:

    Ich finde diesen Artikel wirklich eine Schande für Frauen. Die Autorin hat wohl nicht verstanden, dass eine Beziehung auf Respekt, Toleranz, Kompromissen, sehr viel Liebe und Wohlwollen fusst. Mit so einer Einstellung geht man ja mit Sicherheit in eine Scheidung. Ich bin Vater und würde gerne mehr zu Hause sein, kann aber nicht, wegen dem Job und weil meine Frau diese Rolle aktiv wahrnehmen möchte. Dennoch bin ich so oft wie möglich mit den Kindern und kann dies auch, weil meine Frau mir dann diese Zeit auch ermöglicht. Das Leben ist immer ein Kompromiss, wir machen einfach das beste draus.

  • Mark Meier sagt:

    Solche Texte sind einfach nur sexistisch und Männerfeindlich.

  • Anh Toan sagt:

    „Midlife Crisis“ ist keine Krise, sondern der Wunsch, der Ehrgeiz, der Mut etwas neues anzufangen. Krise hat die Frau, welche sich bereits in der Mitte des Lebens von diesem verabschiedet hat, den Leben ist Veränderung, Bewegung.

    Also liebe Frauen, wenn ihr nicht wollt, dass Euer Mann irgendwann abhaut, sucht Euch einfach einen ängstlichen, das Gewohnte und die Routine liebenden Langweiler, der bleibt. Wenn Ihr aber einen starken, Herausforderungen annehmenden Mann wollt, und glaubt, diesen zum braven Ehemann umerziehen zu können, seit Ihr selber doof!

  • viviane sagt:

    Wie kommt’s, dass die Männer in meinem Leben eigentlich durchs Band liebenswürdig, phantasiebegabt, witzig, fürsorglich und im besten Sinn männlich waren und sind? Vielleicht, weil ich ihnen ebenso begegne (mit Ausnahme der Männlichkeit)? Schon seltsam, wer sich alles so zusammentut und, offenbar ohne sich zuvor zu „prüfen“, Kinder in die Welt setzt. Und ja, wenn ich sehe, was heute in manchen Beziehungen so abgeht, bin ich als Frau eher „Team Mann“.

  • auchpapi sagt:

    Genderfragen und bla sind wohl das eine, echt bedauern sollte man aber, dass wir in einer Art „Renaissance des Biedermeiers“ leben, wo man plötzlich vor Initiativen wie der „Abtreibungsinitiative“ zittern muss. Ich bezweifle, dass dies viel mit Mann- oder Frausein zu tun hat.

  • C.H. Wolf sagt:

    Interessanterweise fällt nach kurzer Googleung auf dass es sich bei Frau Fischer um eine Klassikerin handelt, sozusagen. Immer noch steretyp männerkritisierend, nicht merkend dass es die meisten jungen Geschlechtsgenossinnen gar nicht mehr interessiert. Ich wünsche dann noch einen angenehmen, aber vermutlich einsamen Herbst, Frau Fischer.

  • Anna Lu sagt:

    Hey ladies, lasst doch den Männern ein wenig eine längere Leine und nörgelt nicht immer rum! Ich selber habe einen Management Job und akzeptiert, dass ich für die Kinder die Bezugsperson No 1 bin…..mein Mann sorgt für die Familie, indem er seinen Job macht und Geld verdient und in seiner Freizeit zum Ausgleich Sport macht. Auch wenn es schön wäre, wenn mein Mann sich um Details wie gesundes Znüni, den neuen Skianzug für die Kids oder um Shampoo, das nicht in den Augen brennt, kümmern würde….. er sieht es einfach nicht und es ist ok! Dafür macht er andere Dinge, die ich schätze……

  • Peter Hallwyl sagt:

    Aha, wir Männer seien verantwortlich, dass unsere Kinder mit zu wenig Männern aufwachsen. Glauben sie wirklich im ernst, dass Männer noch Berufe ergreifen in denen sie dauernd als potenzielle Kindesmissbraucher betrachtet werden? Wer hat diese Hysterie initziert und wer schürt sie zu immer absurderen Auswüchsen? Etwa die Männer?

  • dres sagt:

    Hier geht ja immer noch die Post ab. Das ist erschreckend oder erheiternd, je nach Perspektive der Betrachtung. 😉

  • Pixel sagt:

    Interessant, wie sich hier eine Vielzahl Männer darüber beschwert (beschwert! ), dass zu viel gejammert wird. Wie lustig. Das eigene Spiegelbild scheint immer das Verzerrteste zu sein.

    • Katharina sagt:

      Richtig. Wie ich weiter unten betreffend Metaebene anmerke, stellt sich die Frage, ob das nicht die ganze Absicht war.

      • Sportpapi sagt:

        Also um so viele Ecken? Sie beklagt sich jammernd über die Jammeris mit der Absicht, damit weiteres Jammern hervorzubringen? Ist eigentlich das sich beklagen über Missstände immer Jammern? Oder ist die Bezeichnung Jammern nicht ein bewusstes Abwerten der Klagen, um nicht auf die Substanz eingehen zu müssen?
        Trotz allem: Die vielen Männer haben auf eine offensichtliche Provokation reagiert, und das meist relativ sachlich. Das müsstet doch auch ihr bemerkt haben.

      • Katharina sagt:

        Auf der Metaebene ist klar lesbar, dass Männer auf die offensichtliche Provokation reagierten und dies nicht in mehrheitlich sachlicher Art. Auf dieser Ebene hat sich als Spiegelung bewahrheitet, was als Imperativ im Titel stand, nämlich, dass weitergejammert wird, statt damit aufzuhören.

        Auf der Ebene des Texts selber ist ihre Argumentation nicht geradlinig logisch, dies weil sie die Hypokrisie der Argumentation betreffend männlichem Fremdgehen/Trennung und weiblichem und weiter die Hypokrisie des biologistischen Argumentes zwar thematisiert, aber eben nur um Ecken herum herausschält.

      • Sportpapi sagt:

        Argumentation nicht gerade logisch? Das ist aber sehr höflich. Welche Reaktion hättest du denn von den Männern erwartet, die du nicht als Jammern bezeichnet hättest? Die vielen, die nur empört den Kopf geschüttelt haben hast du ja nicht gesehen…

      • pixel sagt:

        Natürlich war es Absicht, wennauch eine recht unkompliziert gedachte und auf das „Beleben“ eines Blogs gezielte. Diese kann man somit noch nicht mal vorwerfen. Ich kenne die reellen Leserzahlen nicht, aber gemessen an der Ueberzahl männicher Kommentorenschaft hier im MB sind es jedenfalls über 50% die generell kommentieren und somit angesprochen werden. Naheliegend also, dass ein Vorwurf oder Kritik eine Reaktion und Welle der Empörung auslöst. Und sachlich, Sp, ist die beileibe nicht. Es sei denn, sie bezeichnen es sachlich, die Au to rin zu beschimpfen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Wer austeilen kann, muss auch einstecken können. Ich empfand die Rückmeldungen im Verhältnis zum Ausgangste xt als eher harm los. Und als sehr erfreulich, dass sich für einmal auch die meisten Frauen hier deutlich distanzierten.

      • pixel sagt:

        Sp, ich habe keine grosse Lust die erwähnten peinlichen und beleidigende Zeilen einiger Ihrer Zeitgenossen in dem 400 Kommentarenblog für Sie zu suchen und reinzukopieren. Der sogenannte Mamablog ist zu einem Jammerblog mutiert? Gut… Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass genau dieser Jammerblog von mehrheitlich männlichen Zeitgenossen kommentiert wird (und zwar nicht nur hier und jetzt!) ist das – nun ja – für mich irgendwie belustigend. Wäre schön gewesen, wäre das mehr als nur einem männlichen Zeitgenossen aufgefallen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Ob mehr Männer hier kommentieren weiss ich nicht. Ob sie mehr jammern als Frauen weiss ich auch nicht. Repräsentativ ist dieser Blog ja wohl sowieso nicht. Klüge Männer würde sich wohl auf solche Provokationen auch nicht immer wieder einlassen. Eins ist aber auch klar: ein ähnlicher Te xt, der sich gegen Frauen richtet, würde hier eher nicht publiziert. Wenn ich denke, was dieser Hollstein jeweils schon für ein Echo auslöst…

  • Pascal Meister sagt:

    Moment mal, die meisten Beziehungen mit Kindern werden von den Frauen beendet und nicht von den Männern… Klar lässt die Frau ihren Nachwuchs dabei nicht einfach im Stich, nein, sie wirft einfach den Mann aus dem Haushalt und degradiert ihn schlimmstenfalls zum Zahlvater. Aber schlaue Männer ohne ausgeprägten Kinderwunsch lassen sich besser gar nicht zum Vater „befördern“ – das erspart ganz viele Probleme und lässt sich durch Unterbindung leicht erreichen.

  • Ernesto Mac Alpine sagt:

    „…es ist für Männer wesentlich leichter wegzugehen…“ Ich weiss es leider nicht belegt besser, aber Sie glauben doch nicht im Ernst, dass mehr als vielleicht 5% der Männer Ihre Kinder im Stich lassen wollen? (Richtig, selbst 5% wären zuviel).

    Ich weiss leider ebenso wenig belegt, in wievielen Fällen die Kinder instrumentalisiert werden, um die Mutter zu begünstigen (allen voran durch unsere obsolete Gesetzgebung – hier sei ein neidischer Blick nach Deutschland erwähnt!), d.h. letztendlich vom Vater zu entfremden! Wahrscheinlich deutlich mehr, nicht wahr?

    • robert schulz sagt:

      Egal, ob Mütter arbeiten und wenn ja, egal, wie lange sie arbeiten, es hat keinerlei Effekt auf den Wert, den ihre Kinder auf der Child Behaviour Checklist erzielen oder, in der Welt der Autoren: Mothers’ Working Hours do not Affect Child Behaviour. Dies ist nur eine andere Art zu sagen, dass die Erziehung durch Mütter keinerlei Effekt auf das Verhalten von Kindern hat und das wäre, lebte man in der Welt der Autoren und würde man denken, sie haben etwas Originäres und Reales gemessen, das Ergebnis, das einem zu denken geben müsste.

      http://sciencefiles.org/2013/08/23/haben-mutter-keinen-effekt-auf-ihre-kinder/

  • Emma sagt:

    Ich weiss nicht warum Ihr Euch das Leben so schwer macht. Familien sind out. Das funktioniert nicht mehr. Ich habe 2 Kinder, mein Partner ist gegangen, es war Ihm zu eng, er wollte wieder frei sein und sich um niemandn kümmern. Heute lebe ich alleine, habe zwar wieder einen Freund, werde aber niemals mehr mit jemandem zusammen ziehen. Heiraten schon gar nicht. Würde heute alles anders machen. Kinder ja, heiraten nein. Heiraten ist für eine Beziehung tödlich.

    • Hampelmann sagt:

      Liebe Emma
      Vollstes Verständnis. Ökonomen würden sagen, wenn sie ehrlich wären, dass die Familie ein Klumpenrisiko sei. Denn das ist sie. Würden Sie Ihr Vermögen in ein Projekt investieren, bei dem die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache schief geht, bei 50% liegt, und wenn es dann schief geht, die Folgen fatal sein werden? Wohl kaum. Rational denkende Menschen werden also weder heiraten noch Kinder machen. Aber das gilt genau so und besonders für Männer. Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern scheint mir genrerell ziemlich zerrüttet. Verständnis für das andere Geschlecht ist nicht gefragt.

    • Susanne Beerli sagt:

      Heiraten ist eine Krücke für Staat und Gesellschaft und hat für den Bestand oder Bruch einer Beziehung keinen Einfluss. Eine Beziehung mit Kindern langristig aufrecht zu erhalten scheint die eigentliche Knacknuss, an der die Mehrheit (!) der Paare scheitert. Dies war schon immer schwierig, aber mit der Auflösung von gesellschaftlichen, kirchlichen und finanziellen Zwängen ist das Problem ausser Kontrolle geraten. Es grenzt an ein Wunder, dass es noch Paare gibt, die in nüchternem Zustand Kinder wollen..

  • Jacques sagt:

    Warum so generalistisch, Madame Fischer (?). Ich fühle mich sauwohl – so als Mann. Ist das nun ein gesellschaftliches – oder eher ein individuelles — oder nur ein „gefühltes“ Problem?

  • Lukas sagt:

    vielleicht ist es an den Frauen sich zu verändern oder weshalb läuft der Mann weg? Mann muss sowieso zahlen; arbeiten= Verantwortung wahrnehmen, ein Teil ist das Geld, Zeit die andere. Frauen schaffen es ihr eigenes Kind im Mutterleib umzubringen, wenn ihnen danach ist 10’000 pro Jahr ohne Hilfe zu holen gegen patriarchische Männer etc. Sollte ein Gesetz machen, das die Männer daran drankriegt, wenn sie über die Frau bestimmen, aber Frau will immer über das Kind bestimmen. Was soll Man tun, bei Frau, die so von sich selbst überzeugt ist und der die Welt, Armut etc.sch…egal ist? Ignorieren…

  • Urs sagt:

    Nett, Frau Fischer, dass Sie uns Ihr Bauchgefühl mitteilen.
    Meine persönliche Erfahrung ist eine andere: ich kenne keinen einzigen Mann der einfach abgehauen ist. Dafür jede Menge Frauen die auf der Suche nach sich selbst dem Mann die Schuld an ihrer Unzufriedenheit gaben und die Trennung suchten. Und deren Männer verzweifelt um den Kontakt zu ihren Kindern kämpfen, mich selbst inbegriffen.
    Nun, vielleicht liebe ich ja hinter dem Mond.
    Ihr Artikel, Frau Fischer, bedient einfach nur billigste Klischees. Sie sollten sich auch mal mit anderen Ansichten beschäftigen.

  • markus sagt:

    ja, männer sollen nicht jammern.
    aber schlimmer noch als männer die jammern sind frauen die jammern.
    zum beispiel jeden montag darüber, dass sie weniger verdienen würden.

  • Erik sagt:

    Ich habe für mich eine Lösung gefunden, ich werde nicht heiraten. Meine Schwester auch nicht.

  • Toni Deftig sagt:

    Frauen haben schlicht nicht die „Eier“ (im physichen wie auch im übertragenen Sinn) dazu ihre Kinder mit dem Mann sitzen zu lassen und sich in ein neues Leben zu wagen. Wehrdienstpflichtersatz zahlen sie übrigens auch nicht, von wegen gleiche Pflichten, gleiche Rechte. In diesem Sinne: Yolo !!!

  • Common Swissdaddy sagt:

    Liebe Tagi: Zufrieden mit dem Ad Revenue?

    Ob als Provokation ausgelegt oder nicht, Frau Fischer: Ihr Artikel ist ein Affront sondergleichen gegenüber allen engagierten und liebenden Vätern, die sich mit den aktuellen familienrechtilichen Realitäten auseinandersetzen müssen.

  • bea sagt:

    Es ist sehr amüsant, den Artikel mit den Kommentaren zu lesen.

    Ist es nicht eigenartig, dass der Titel „Männer, hört auf zu jammern“ , von einer ebenso elend jammernden Frau geschrieben wurde? Auch wenn man ihr in manchen Punkten auch Recht geben muss?

  • Beat sagt:

    Als sechzigjähriger Hausmann mit 3 Kindern kann ich allen Männern nur empfehlen sich die Zeit mit den Lindern zum Baustellen schauen zu nehmen und verscheucht eure Frauen vom Herd, Kochen ist Entspannung pur

  • James sagt:

    Vielen Dank für den Artikel, Frau Fischer. Wie Recht Sie haben. Vorallem mit dem Satz: „Sorry, aber daran können nur 50 Prozent der Bevölkerung etwas ändern, und wir Frauen gehören nicht dazu!“ haben Sie des Pudels Kern getroffen.

    Und übrigens merke ich mir genau diesen Satz, wenn es das nächste Mal darum geht, dass Frauen weniger Chancen haben, eine Kaderstelle zu erreichen.

    • Fabian sagt:

      Schön gesagt!
      Wir sind alle eine Gesellschaft. Also sind auch alle Menschen dieser Gesellschaft verantwortlich, dass diese fair ist/wird.
      Stoppt diese Schuldzuschiebungen und versucht selbst zu ändern was ihr könnt!

  • Urs Huber sagt:

    In meinen Augen ein schlechter Blog. Ich erkenne das Ziel des Textes nicht. Ausserdem erscheint der Aufbau chaotisch, eine Ansammlung althergebrachter Vorurteile gemischt mit Verbitterung der Autorin. Ironischerweise beginnt der Blog mit der Aufforderung, dass Männer hören sollen zu jammern, nur damit die Autorin nacherher selber jammert.

    Nicht vergessen: Jammern tun immer die Verlierer (egal ob Männlein oder Weiblein).

  • Yvonne sagt:

    Wenn ich ein Mann wäre würde ich einen grossen Bögen um Frauen im gebärfähigen Alter machen. Denn wenn Frau für sich entscheidet ein Kind zu wollen, wird sie dieses auch bekommen! Egal ob Mann will oder nicht. Uppsala ist halt passiert! Wie viele Männer wurden schon so reingelegt?

    • Eni sagt:

      Gerade weil es so häufig passiert, kann ich nicht begreifen, dass noch immer so viele Männer auf Kondome verzichten. Ohne Männer als Dummdödels hinstellen zu wollen, aber manchmal ist das Hirn der Männer schon etwas wenig durchblutet 😎

    • Ernesto Mac Alpine sagt:

      Liebe Yvonne,

      Ihre Einstellung könnte Sie zum Millionär machen! Schreiben Sie ein Buch darüber – wunderbar glaubwürdig von einer Frau! Ich garantiere das wird ein Beststeller!

  • Sandra Meier sagt:

    Frauen, hört auf zu männern!

  • May sagt:

    Keinen Sex haben vor Ehe wird verurteilt. Zeugt von Durchhaltevermögen muss nicht auf alles aufspringen was nicht bei 3 auf den Bäumen ist (Treue). Kann zu einer gemeinsam vereinbarten Abmachung stehen diese einhalten. Ist es liebe wenn ich mit jemanden Schlafe und wenn ein Problemchen kommt gehe? Würde sagen das war nur Lust, klar man mag einander aber Liebe denke ich kann auch verzichten / warten. Ist nicht Lust gesteuert sondern beruht auf Entscheidung und ordnet die Lust unter für einen beständigen Zweck, heraus zu finden ob eine Partnerschaft eher von Dauer sein könnte.

  • Michele Holderegger sagt:

    Soviel Frustration auf beiden Seiten. Da wird es mir ja Angst und Bange. Was ist eigentlich los mit all diesen Menschen?
    Nehmt euch zusammen, redet miteinander und hört endlich auf mit diesem Männer sind arm / Frauen sind arm Gejammer.
    Jeder trägt das seine dazu bei, wie sein Leben ist. Auch wenn man das ungern hört. Und jeder entscheidet unabhängig vom Geschlecht sich anständig zu benehmen oder eben nicht. Diese Pauschalisierungen sind lächerlich und unwürdig.

  • Wydville sagt:

    Ich frage mich manchmal warum manche Paare sich überhaupt noch die Mühe machen Kinder zu bekommen?!

    Die Autorin scheint keinen Gefallen an ihrer Mutterschaft zu haben!

    So wie ich es von meinem Umfeld kenne, brauchen die Väter nie zu jammern, denn Sie sind in einer Partnerschaft und übernehmen Verantwortung. Ergo haben sie Partnerinnen, welche ähnliche Ansichten haben.

    Fazit: Werdet nur Eltern, wenn ihr beide es wirklich wollt, sonst: wear a condom :o)

  • Dan sagt:

    Lustig. Jammern tut hier – wie immer – wieder mal vorallem „Frau“:. ….dass sie ihre Familie verlässt, gilt noch immer als absolutes No-go. Sogar ein Beitrag zu „jammernden Männern“ wird noch genutzt zum jammern.

  • Hans Stocher sagt:

    Die „Tatsache, dass es für Väter wesentlich einfacher ist wegzugehen“ hat übrigens auch eine Kehrseite. Bei der Trennung ist es ebenfalls eine Tatsache, dass es für Väter wesentlich schwieriger ist zu bleiben.

  • bardo jaeger sagt:

    …eine FRAU fordert uns auf, aufhören zu jammern – nur damit das jammern der sich selbstverwirklichenden frauen nicht gestört und überhört wird ??? wir haben nun genug jammern der frauen gehört und für deren krokodilstränen gezahlt und getahlt und sind um unsere kinder betrogen worde, wohlverständlich nachdem uns diese frauen aus dem eigenen haus geworfen haben oder mit den kindern weggegangen sind ! jetzt reicht es aber !!! wir sind auch 50% der bevölkerung und wollen in dieser allzuverweiblichten welt wieder ernst genommen werden !

    • markus sagt:

      irgendwie habe ich die mathematik da auch nicht gecheckt.
      frauen sind 50%. und jammern der gesellschaft die ohren voll.
      ich bin jedoch zuversichtlich, weil die kommende generation frauen (die nach den verbitterten emanzen) komplett anders denkt. nicht gegen den mann, sondern mit dem mann.

  • Anthony sagt:

    Herrlicher Blog resp. herrliche Kommentare; macht so richtig Spass beim Lesen.
    Habe vor zwei Jahren meine ‚Kompassnadel‘ auch neu gestellt, eine halb so alte Geliebte, ein schnelles Motorrad und eine High-End-Sportwagen gekauft. Und es geht mir viel besser als damals, mit einer nörgelden und nachhaltig unzufriedenen Partnerin an meiner Seite. Habe es dann mit einer Therapie versucht, nachträglich hätte ich das Geld dazu besser verbrannt. Das hätte immerhin etwas Wärme erzeugt. Heute geht es mir mittlerweile blendend – und das Funktionsmodell ‚en demand‘ klappt einwandfrei

    • Sandra Meier sagt:

      Das nennt sich auch ‚Midlife-Crisis‘. Und eigentlich ist ja jeder für seine Probleme selber verantwortlich, aber das versteht ihre halb so altes Betthäschen wahrscheinlich noch nicht.

      • Ra Gl sagt:

        Tja Sandra,

        Hat Anthony sich nicht um seine Probleme gekümmert? Was auch immer er hatte, er hat was dagegen gemacht und es geht ihm besser….. und mit grosser wahrscheindlichkeit hat das halb so alte „Betthäschen“ tatsächlich weniger Probleme wie sie unter umständen – und zieht den Anthony nicht damit runter….. also nochmals – wo liegt das Problem….. das jeder mensch sich sein umfeld selber aussuchen kann um selber glücklich zu sein? es gibt nur eine person mit der man bis an sein lebensende happy sein muss… sich selber! also schau gut zu dir selber und entwickle dich weiter!

  • Martina sagt:

    Ich kann mit dem Blog von Frau F. nur sehr wenig anfangen. Worum geht es ihr genau? Das kommt zu wenig deutlich heraus. Keine journalistische Höchstleistung.
    Dass derjenige Elternteil, welcher primär das Geld nach Hause bringt, möglichst wenig Überstunden und Zusatzarbeiten übernehmen sollte, während die Kinder noch klein sind, enspricht aber auch meiner Ansicht. Sie wachsen enorm schnell. Es ist schade, dies nur während den kurzen Abendstunden mitzuerleben. Dem sollten sich die Väter (u. Mütter) bewusst sein. Der wirtschaftliche Druck, die Familie zu ernähren etc., ist mithin aber sehr gross

  • Marco sagt:

    aus diesem blog kommt soviel zorn und frustration – da haut es mir ja fast den schnuller raus. was soll das denn?

  • Daniel Mühlauer sagt:

    Die ganze Art, wie der Artikel geschrieben ist, zeigt mir im Prinzip einmal mehr auf, wie viele Frauen es heute in der westlichen Gesellschaft gibt, die mit ihrem eigenen Geschlecht Probleme haben. Deswegen müssen sie auch das andere Geschlecht andauernd angreifen und schlechtmachen. Das wahre Problem wird dabei aber nicht gelöst, sondern es werden neue geschaffen: So können beispielsweise all jene Frauen und Männer, die bezüglich ihres Verhältnisses zum anderen Geschlecht verunsichert sind, negativ beeinflusst werden. Schade, denn zusammen wären wir wirklich stark.

  • Mike sagt:

    Der Vollständigkeit halber wäre noch anzumerken, dass alle Männer potenzielle Vergewaltiger sind und alle Kriege von Männern angefangen werden.

    Ich meine, wenn wir schon alle männerfeindlichen Klischees auf einen grossen Haufen werfen und das einen „Blog“ nennen.

  • Dave Hunter sagt:

    Wären Frauen auch etwas offener, wenn ihr Mann mal der Kompassnadel folgen, würde es auch nicht so viele Scheidungen geben. Aber immer dieses totale Vereinnahmen der Frauen. Ich hätte gerne eine offenere Beziehung mit meiner Frau, wo auch mal ein Abenteuer beiderseits drinnen liegen würde. Aber da ist meine Frau total dagegen.

    • Eni sagt:

      Offene Beziehungen funktionieren in den wenigsten Fällen. Und wenn auch einer unter dem Hag durchfrisst, heisst dass noch lange nicht, dass man das der besseren Hälfte ebenfalls zugestehen würde. Ich bin extrem vorsichtig bei sehr eifersüchtigen Männern, denn diese schliessen einfach von sich auf andere.

  • Chris Fogg sagt:

    Danke für den guten Artikel. Er spricht mir direkt aus dem Herzen, weil ich mich gerade eben in dieser Situation befinde. Soll ich mich für das Bleiben in der Familie entscheiden und meine persönlichen Bedürfnisse hinten anstellen, oder soll ich meiner Kompassnadel in eine neue Beziehung folgen?
    Da hat man einige schlaflosen Nächte, bis man entschieden hat.

  • The Damned sagt:

    Noch schnell etwas, dass immer wieder vergessen wird: Als es noch so etwas gegeben haben soll, dass Patriarchat genannt worden ist, also bis in die späten 50er-Jahre hinein (und gesetzlich eigentlich bis 1988): Die Scheidungsrate ist erst mit den wachsenden Frauenrechten explodiert. Oder mit dem Einzug der romatischen Liebe. Oder mit der Deindustrialisierung. Oder? Davor, also bis in die 70er-Jahre hinein, lag sie bei etwas über 10%. Nun liegt sie bei 50%. Frauen verlassen Männer (und ihre Familie) mittlerweile 5 x häufiger, als Männer ihre Frauen damals! Auf Männer ist einfach mehr Verlass..!

    • Sportpapi sagt:

      Ich würde ja eher sagen, dass hat auch mit dem ausgebauten Sozialstaat (und dem Lohnniveau) zu tun. Sich zu trennen muss man sich ja auch erst mal leisten können.

    • Carolina sagt:

      Ich sage es gern nochmals: die Tatsachen, dass die meisten Scheidungen heute von Frauen eingereicht werden, hat erst einmal noch gar nichts mit Schuld oder Alleinverantwortung der Frauen zu tun (mal ganz davon abgesehen, dass Scheidungen gesellschaftlich geächtet waren, vor allem in der Schweiz, wo Ehefrauen in den Zeiten der von Ihnen zitierten Zahlen in finanzieller Hinsicht u.U. komplett auf ihre Ehemänner angewiesen waren), sondern wird vielfältige Gründe haben. Grössere persönliche und finanzielle Freiheit, wachsender Individualismus, bessere Ausbildung, weniger Fehlertoleranz, durchaus

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Wenn wirklich mehr Scheidungen vorn Frauen angestrebt werden (zu extrem wird das Verhältnis aber wohl nicht sein), dann gibt es in meinen Augen zwei Gründe: 1) Angst davor, die Kinder zu verlieren vs Kinder einfach mitnehmen und 2) vielleicht tatsächlich etwas höhere Erwartungen an eine Beziehung seitens der Frauen. Mit Schuld hat keines der beiden etwas zu tun.

    • Carolina sagt:

      /2 auch ein gewisses ‚Aufholen‘. Hieraus kann aber per se noch keine Wertung ableiten – salopp gesagt: Frauen erlauben sich vielleicht heute das, was Männer sich schon immer erlaubt haben. Daher ist es auch idiotisch, daraus ein Genderthema abzuleiten, denn wir sind nun mal alle viel zu unterschiedlich, um nur zwei homogene Gruppen zu bilden. Es gibt in diesem Bereich genauso viele Verantwortungsbewusste bzw. Unverantwortungsbewusste, Charakterschweine bzw. integre Persönlichkeiten wie bei jedem anderen Thema auch.
      Man hüte sich also davor, aus den Beiträgen hier Allgemeingültigkeit

      • The Damned sagt:

        Gut, Carolina, Tatsache ist, dass Frauen heute sich vielleicht dasselbe Recht rausnehmen, wie die Männer- einfach zwischen drei und fünf Mal mehr als dazumals die Männer, that’s a fact. Über die Gründe können wir uns gerne länger unterhalten. Und solange bleibe ich mit Wonnen provokativ 😉

    • Carolina sagt:

      /3 abzuleiten. Sie sind vielmehr alle ein kleines Puzzlestückchen und, wie immer bei den neuen Medien, melden sich die mit unverdauten Problemen besonders ‚deutlich‘ zu Wort.

  • Franz Pfister sagt:

    Stringente Logik und die heutige Mamablog’sche Aussage scheint wie Öl und Wasser zu sein.
    Schade, denn das Thema hätte, von allen Seiten ausgeleuchtet, einiges an Lern/Einsichts-Gelegenheit geboten.
    Natürlich wäre es dann entsprechned schwieriger zu lesen (und zu schreiben) und würde nur halb so viele Klicks generieren.

  • mercier sagt:

    Was wäre denn die Alternative? Schwul werden?

    • Andy sagt:

      Nein, mit Frauen Freundschaften auf kollegialer Basis führen und keine feste Beziehung eingehen. Da fehlt nur der Sex und diesen können Sie sich bei Prostituierten holen, das kommt Sie aktuell günstiger, im Hinblick auf eine mögliche Scheidung sowieso.

      • Michele Holderegger sagt:

        Sehr gute Problemvermeidungsstrategie. Macht ganz sicher auch unglaublich glücklich. Und zum Thema günstiger: Wo steigen sie denn ab?

    • Mic sagt:

      …schwul oder lesbisch wird man nicht, man ist es. Heilbar ist dieser „Zustand“ übrigens auch nicht – auch wenn gewisse fundamentalchristliche Glaubensgemeinschaften vom Gegenteil überzeugt sind.

      Und zum übergeordneten Thema: Alles Übel dieser Welt geht von uns Männern aus – das war schon immer so und wird sich auch nie ändern. Genau solche Blogeinträge sind symptomatisch für eine Gesellschaft, der jegliche Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion abhanden gekommen ist. Am Stammtisch mögen solche Pauschalverurteilungen noch knapp durchgehen, von der schreibenden Zunft wäre mehr zu erwarten.

    • irene feldmann sagt:

      🙂 genial EINFACH…….

    • Pixel sagt:

      Die Alternative wozu?

  • Auguste sagt:

    hmm…, die schönheit einer midlife-crisis steigt mit dem sinkenden alter der gespielinnen. (…und der ist definitiv nicht von oscar wilde).

    youtube: kacey musgraves – follow your arrow

  • Oliver Steiner sagt:

    „Insbesondere mit dem Lamento darüber, dass unsere Kinder mit zu vielen Frauen und zu wenig Männern aufwüchsen. Sorry, aber daran können nur 50 Prozent der Bevölkerung etwas ändern, und wir Frauen gehören nicht dazu!“ – spannende Argumentation… Ich werde daran denken, wenn es z.B. um Quoten in der Politik und Wirtschaft geht. Ich denke nämlich, dass es in diesen Bereichen auch so ist: Die Frauen können etwas ändern und müssen selber Verantwortung für sich selber übernehmen. Ich sag da auch einfach: „Frauan, hört auf zu jammern!“ – guter Claim!

  • John Galt sagt:

    Ich beklage mich nicht! 🙂 Hab meinen Alltag so eingerichtet, dass ich nichts mit Frauen zu tun habe. „Frau von heute“ ist nur noch Gift. Es ist nicht meine Lebensaufgabe für ihre Glückseeligkeit zu sorgen. Seit dem 20. Lebensjahr gehe ich Frauen aus dem weg. Wenn ich doch mal mit einer zu tun hab stell ich mich als asexuell oder schwul vor *grins*. Aus dem SPIEL bin ich komplett AUSGETRETEN und definiere mein Selbstwertgefühl und Mannsein nicht mehr über eine Beziehung, Ehe, oder Familie. Die Beschämungstaktik funktioniert hier auch nicht mehr, da ich meine neue Rolle hab. Bachelor for life!

    • Chris Fogg sagt:

      Und was machst Du mit Deinen Trieben? Das würde mich interessieren?

    • Stella sagt:

      Traurig mit so einer Einstellung wirst du auch keine positiven Erfahrungen machen!

      • Einzelkind sagt:

        John Galt, ich fühle mit Ihnen, handhabe ich das doch seit Jahren genauso! Bis zum Alter von ca. 22 habe ich alles versucht, um es den Frauen recht zu machen, habe mich verbogen und gelogen was das Zeug hielt. Alles mit dem Ziel endlich eine zu erobern, was nie wirklich geklappt hat.
        Dann vollzog ich einen radikalen Schnitt und beschloss, mich fortan vom schönen Geschlecht konsequent fernzuhalten. Was ich bis heute (40) auch durchgezogen habe. Es ist unheimlich befreiend, nicht mehr von irgendwelchen weiblichen Erwartungen abhängig zu sein und tun und lassen zu können, was man will!

  • tommaso sagt:

    „Ich finde Männer nicht blöder als Frauen.“ „Wenn Männer von der Kompassnadel zwischen ihren Beinen in neue Gefilde gelockt werden…“ Damit ist ja wohl alles gesagt…

  • alpöhi sagt:

    Also bitte, wer jammert ist ein Jammerlappen und sicher kein Mann.
    Ergo jammernde Männer gibt es gar nicht.
    Ätsch !

  • Keller Ralph sagt:

    Sehr geehrte Frau Fischer

    Sie haben ja wirklich keine Ahnung. Bin ein Familienvater, der seine PFLICHTEN schon vor der Trennung wahrgenommen hat. Trotzdem muss ich mit meinen Kindern kämpfen, dass sie auch beim Vater aufwachsen können. Kurz gesagt, wenn es dann Väter gibt, die ihre Pflicht wahrnehmen wollen und auch können, wird Ihnen unteranderem von den Behörden und Gerichten sehr viel in den Weg gelegt. Tatsache ist auch, dass (vielleicht wie in der Arbeitswelt – jedoch umgekehrt) sehr viel vorab von Vätern verlangt wird. Gerne würde ich Ihnen einige Beispiele aufzeigen! FG RK

    • Thomas Plüss sagt:

      Sie übersehen da was. Die Steine werden den Vätern primär durch die Mütter in den Weg gelegt. Kein Gericht wird was gegen eine aufgeteilte Kinderbetreuung haben, wenn sie einigermassen machbar und von beiden Elternteilen beantragt wird. Die Gerichte und Behörden können nun mal nicht jedes bestehende Problem zwischen den Eltern lösen.

      • Stella sagt:

        Als ich als Frau das gemeinsame Sorgerecht für mich und meinen Exmann beantragte, fragte mich der Richter, wieso ich das wolle! Ich habe einmal tief Luft geholt, weil ich einen längeren Vortrag meinerseits halten wollte. Er merkte schnell, dass es mir Ernst war. Wenn wir schon kein Paar mehr sind, möchte ich dennoch, dass wenn mir erwas zustossen sollte, er nicht noch darum kämpfen muss. Wir sind heute Freunde, weil wir beide Konzessionen eingehen mussten und das hat sich ausbezahlt! Meine Söhne fürfen zu ihrem Vater oder ihrer Mutter wann sie wollen!

      • Hotel Papa sagt:

        Als bei uns mein Ex sagte, dass sie auf Unterhalt verzichtet (bereits seit Jahren etabliert mit dem neuen Partner) hat sie der Richter auch gefragt, ob sie das wirklich wolle.
        Und dann fragen sich Juristen, warum sie in der Gesellschaft einen schlechten Ruf haben. Eigenverantwortung und damit auch mal einen persönlichen Nachteil akzeptieren ist da offenbar ein Fremdwort.

      • Thomas Plüss sagt:

        Der Richter muss sich davon überzeugen, dass die getroffene Regelung nicht offensichtlich unangemessen ist und dass sie auf freiem Willen beruht. Deshalb muss er natürlich entsprechende Fragen stellen. Das sieht das Gesetz vor, da kann der Richter oder der Jurist nichts dafür. Wenn man diese Fragen dann aber auch nur einigermassen plausibel begründen kann, dann wird der Richter das durchwinken. War ja bei Ihnen beiden dann sicher auch so, oder etwa nicht?

      • Urs sagt:

        Genau diese ihre Rechtsauffassung, Herr Plüss ist das Problem. Sie sagen: „die Gerichte können nicht die Probleme zwischen den Eltern lösen.“ Deshalb bekommt die Frau dann eben recht, unabhängig davon ob das die richtige Lösung ist.
        Und dies Herr Plüss ist nichts anderes als eine sexistische Diskriminierung des Mannes, die nach wie vor oft praktiziert wird.

      • Genderbender sagt:

        Herr Plüss, geben Sie sich keine Mühe. Wenn es in diesen Kommentarspalten um Scheidungen geht, sind immer die bösen Ex-Partner und die fiesen Gerichte und Behörden an allem schuld. Selbstkritik sucht man vergebens, ebenso wenig wie Basiswissen dessen, was Aufgabe eines Scheidungsrichters ist.

  • r.zürcher sagt:

    Die Gesellschaft geht in Richtung Ondemand, Männer sollten das als Alternative in Betracht ziehen.

  • peter hegglin sagt:

    Jeder Mann der heute noch eine Famillie gründet ist von allen guten Geistern verlasssen. In meinem Bekanntenkreis haben ausnahmslos die Frauen die Männer rausgeworfen, minderjährige Kindern hin oder her.

  • alien sagt:

    Bitte Frau Fischer. Ich interessiere mich nicht sehr für Väter oder Mütter, die die Familie verlassen. Das sind wohl zumeist Idioten. Die Trennungen, die ich kenne, sind aber alle ganz anders: Hier trennt sich ein Paar, weil einer davon findet a) es könne so nicht mehr weitergehen und b) die einzige Lösung wäre eine Trennung. Und der eine davon ist öfter eine Frau, das ist ja statistisch so gezeigt.

    Schon im ersten Abschnitt sagen Sie, dass Kinder oft von Frauen und seltener von Männern aufgezogen werden, daran können Frauen nichts ändern. DAS IST ABSOLUTER MÜLL! Wissen Sie, wie oft de facto

  • Werner sagt:

    Das Ettikett der Midlifecrisis soll Männer davon abgehalte, grössere Veränderungen in ihrem Leben vorzunehmen. Wer eine Midlifecrisis hat ist ein Idiot, schwanzgesteuert und verantwortungslos und muss blossgestellt, terapiert und auf den richtigen Weg gezwungen werden.
    Es gibt keine Midlifecrisis.
    Wir Männer haben das Recht und die Freiheit, die sich verändernden Umstände zu beurteilen, eigene Schlüsse zu ziehen und eigenständig zu entscheiden wie und ob es weitergehen soll.
    Wir sind nicht „Midlifecrisis-Krank“, wir sind bloss so eigenständig wie es Feministinnen für sich selbst fordern.

    • C. Spycher-Sax sagt:

      All diese frustrierten Antworten von sich selbstbemitleidenden, anscheinend schwachen Männern finde ich lächerlich! In einer Partnerschaft setzt man sich zusammen und sucht gemeinsam nach Lösungen. Krisen gibts immer wieder, ob verheiratet oder nicht, mit oder ohne Kinder. Falls es hart auf hart kommt, ist jedoch völlig klar, dass Frau bestimmt, was mit ihrem Körper passiert (Abtreibung ja oder nein)!
      Chris

      • Sportpapi sagt:

        @Chris: Die Voraussetzung für Ihre Aussage ist, dass ein Embryo Teil der Mutter ist, und kein eigenes Geschöpf. Diese Auffassung teilen nicht alle…

      • Werner sagt:

        Das hat nichts mit Frustration zu tun.
        Eine veränderte Situation beurteilen und ändern was notwendigerweise zu ändern ist damit es wieder stimmt.
        Wenn das mit dem Umfeld geht, super!
        Wenn nicht, entscheiden und scheiss auf die Disziplinerungsversuche!

  • M.M sagt:

    Um die Männer gegen Frauen Situation zu lösen braucht es unbedingt die Verhütung (Pille) für den Mann. Heute hat der Mann faktisch keine Rechte am Ungeborenen Kind und auch nur ganz wenige am geborenen. Sobald diese Pille kommt, sage folgendes Voraus: Sobald Männer ihre Fruchtbarkeit unsichtbar lösen können, werden viele (zT heimlich) unfruchtbar werden. Das wird dazu führen, dass mehr und mehr Frauen unglücklich kinderlos sind. Da viele Männer aufgrund der heutigen Gesetzlage (Vater muss zahlen, auch wenn er das Kind nicht wollte) nicht bereit sind die finanziellen Risiken einzugehen, …

    • M.M sagt:

      /2 werden Frauen ihr Glück nicht mehr einfach so finden. Das ergibt dann zwei Möglichkeiten. Entweder, man wird die Pflichten und Rechte am unehelichen/ehelichen, ungeborenen/geborenen Kind neu verteilen und auch so anwenden. Oder aber, wahrscheinlicher, der Staat kommt für diese Kinder auf. Diese Gelder werden dann wieder von Steuern bereitgestelt. Da dies enorme Kosten für Männer bringt, die keine Rechte an den Kindern haben, sondern sie nur über die Steuern zahlen müssen, kann ich mir gut vorstellen, dass sich die Männer nach und nach aus dieser Gesellschaft auskoppeln werden.

    • M.M sagt:

      /3 Mehr Arbeiten oder besserer Job zu haben, damit die Kinder besser Leben wird kein Anreiz mehr haben. Somit werden viele nicht Top verdiener, also der Mittelbau weniger verdienen. Wenn die Chance nicht riesengross ist, durch den Job zu Ansehen zu kommen, wird Mann ihn nicht mehr machen. Sondern lieber eine ruhige Kugel schieben. Gut möglich dass viele auch in einer Parallel Gesellschaft leben werden, oder auswandern.
      Das mag ein wenig pessimistisch klingen, aber erste Anzeichen davon sehen wir schon jetzt. In den USA sind wir sogar schon weiter.
      Die Frage die sich stellt ist: …

      • M.M sagt:

        /4 Warum sollen – heute – Männer für ihre Kinder sorgen wenn sie, wenn es hart auf hart kommt nicht einmal eine Mitentscheidungs Gewalt haben?
        Beispiele:
        Mutter entscheidet das Kind braucht keinen Vater, der Vater weiss nichts davon.
        Mutter entscheidet das Kind abzutreiben.
        Mutter entscheidet das Kind zur Adoption frei zugeben (Nicht zum Vater).
        Mutter entscheidet das Kind kommt in die Baby Klappe (Nicht zum Vater).
        Mutter entscheidet das Kind hat zwar einen Vater, Das Kind sieht ihn aber nie.
        Mutter entscheidet der Ehemann ist Vater, und nicht der biologische Vater.
        Mutter entscheidet …

      • mercier sagt:

        @ MM: Sie haben die Samenbanken, vergessen. Dort kann sich eine Frau, die unbedingt ein Kind will, einen Vater nach Wunsch aussuchen und das Bagy dem heimlich verhütenden Ehemann, Freund oder Liebhaber unterschieben. War halt eine Panne, gell, eine Verhütungspanne…;-))

      • M.M sagt:

        Naja, das glaube ich eben nicht. Ein verhütender Mann wird dann sehr schnell darauf kommen, dass dies nicht sein Kind ist… Das wird enorme Gesellschaftliche Probleme geben, die dann gelöst werden müssen.

    • eleonore sagt:

      Pille für den Mann gibt es schon längst.

      Und ja, der Mann sollte seine Verantwortung für die Verhütung übernehmen, wenn er keine Kinder will. Ansonsten muss er halt damit leben, dass er die sachen nicht unter Kontrolle hat.

      • M.M sagt:

        Pille für den Mann? Achja, wo ist denn die Zulassung dafür?
        Verantworung übernehmen? Genau, weil die Frau auch die Verantwortung übernimmt.
        – Indem Sie verhütet (achja, macht sie ja nicht immer)
        – Indem Sie die Pille danach nimmt (achja, hat sie ab und zu auch mal vergessen).
        – Indem Sie abtreibt (Das ist ja mal Verantwortung übernehmen…)
        – Indem Sie das Kind in die Babyklappe legt (Mhm… Verantwortung)
        – Indem Sie das Kind zur Adoption freigibt. (Ach?)

        Sehen Sie das Schema? Frauen müssen keine Verantwortung übernehmen wenn sie nicht wollen. Männer schon!

      • marie sagt:

        bis ca. 2011 wurde intensiv geforscht, aber aufgrund der nebenwirkungen, wurde sie nicht zugelassen und die who hat projekte in diesem bereich eingestellt. seitdem wird auch kaum mehr in dieser hinsicht geforscht. die nebenwirkungen waren übrigens ähnlich wie die der antibabypille für die frau.

      • Hotel Papa sagt:

        @ marie: Da bin ich jetzt gespannt und stelle auch die beliebte Frage: Quelle?

        Ich behaupte: Wenn es so wäre, wie Du sagst: Pille für den Mann exisitert, und Nebenwirkungen nicht schlimmer als bei der für die Frau: Wenn so etwas an den Tag käme, wäre der Markt dafür so gross, dass sich kein Pharmaunternehmen der Welt nehmen liesse, die durch das Genehmigungsverfahren zu bekommen.

        Leider klingt das ganze aber nur nach einem mit der Gender-War üblichen Sachlichkeit aufgebauschten Ente.

      • Hotel Papa sagt:

        Die sicher verhütenden Pillen für den Mann, von denen ich bisher gehört habe, haben alle eine gemeinsame Nebenwirkung (man kan sie auch Hauptwirkung nennen): sie machen impotent.

      • marie sagt:

        hallo hp
        also in den archiven von spiegel.de, der who und bayer wirst du sicherlich fündig. die nebenwirkungen wurden mal in einem medizinischen fachblatt publiziert (deutsches ärzteblatt? weiss nicht mehr) und lassen sich m.e. nicht anders als ein beipackzettel von yasmin und co. sorry, welche gründe genau, zur einstullung und rückzug der who aus dieser forschung führten, sind mir eben auch schleierhaft. aber wie gesagt, es ging medial ziemlich durch die presse, wohl aber eher nicht durch die tamedia 😉 aber viel vergnügen bei der recherche!

      • M.M sagt:

        @marie
        Ja genau. Diese PIlle hat es nicht auf den Markt geschafft. Wenn die Pille wirklich 10% der weiblichen Bevölkerung depressiv macht, dann verstehe ich warum es so viele Frauen gibt die Misandrie betreiben. Jedoch bezweifle ich das. Ein paar Zellen vom Keimen abzuhalten ist halt doch noch etwas andreres als Millionen…
        Aber warten Sie nur, diese Pille kommt schon noch.

      • marie sagt:

        eine nebenwirkung der pille: libidoverlust.
        …man hat die FORSCHUNG eingestellt. DAS verstehe ich nicht.

      • Hotel Papa sagt:

        Na ja. Bei den möglichen Nebenwirkungen stellt sich dann jeweils noch die Frage: in welchem Prozentsatz. Da reicht eine blosse Auflistung WAS passieren kann nicht, es interessiert schon auch WIE HÄUFIG?

        War für mich ein Eye-Opener, als Vasektomie diskutiert wurde. 30% Chance auf teils massive Probleme nachher? Nein Danke, da bleibe ich beim Gummi.

      • Hexe sagt:

        Da gibt es ja auch noch so was, das sich Vasektomie nennt. Aber dafür sind die Herren allesamt zu feige! Aber dann das GROSSE Jammern. Das ist öde, einfach öde.

      • Widerspenstige sagt:

        Irrtum vorbehalten gab es zuwenig Probanden sprich freiwillige Männer, die sich dem Experiment ‚erste Pillenschlucker‘ der Medizin zur Verfügung stellten. Das wurde mal hier im MB diskutiert. Das Experiment scheiterte vorwiegend am Willen des Mannes als Versuchskaninchen. Was für Folgeschäden nach 50 Jahren Pillenschlucken und sonstigen Verhütungsmethoden beim Körper der Frauen anrichtete, wäre ein Blogthema wert. Darüber hört und liest frau fast nur in den News wie kürzlich der Fall mit Yasmine…Aber die Verhütung durch den Mann bleibt ein zweischneidiges Schwert da zu unsicher für die Frau.

      • M.M sagt:

        @Hexe
        Naja, würden sie sich ihre Eileiter verkleben lassen? Oder nochbesser Gebärmutter entfernen. Ich kenne einige die das gesundheitlich machen mussten, im hohen alter, mit Kindern. Diese Frauen hatten dennoch extrem Probleme. Gegen Vasektomie haben immer weniger Männer etwas. Solange man die Spermien einfriert kann Mann eigentlich nichts passieren. Klar gibt es (zT massive) Nebenwirkungen…

      • M.M sagt:

        Zu wenige Versuchskaninchen? Das ich nicht lache. Praktisch alle Versuchskaninchen sind Männer. Immer…
        Nein, glauben Sie mir, unter wessen Druck die WHO aufgegeben hat, war jemand ganz andres. Forschen Sie nach.
        Es ging vorderhand um Geld. Geld für wen? Geld für Männer. Geld um ein Männerproblem zu lösen. Das hat einer riesen Lobby nicht gepasst. Das alleine war der Grund für die Einstellung. Wer diese Lobby war, dürfen sie gerne selbst rausfinden. Dann glauben Sie es eher.

      • marie sagt:

        viele frauen lassen sich unterbinden, wenn die familienplanung abgeschlossen ist. die vasektomie ist bei abgeschlossener familienplanung sicherlich ein gedanke wert.

      • Hotel Papa sagt:

        @marie: Hätte ich vor einem Jahr auch noch gesagt. Und dann kam dieser verharmlosende Bericht. Und nachher die Zahl 30%…
        Phuck, da ist Abstinenz noch attraktiver.

      • May sagt:

        Nur wenn sie vermehrt zu den Samen banken gehen, werden wir zwar nichts von den Kindern haben (mitreden) wie die Allgemeinheit schon jetzt denn die Kosten wollen auch die dann wieder teilen z.B. der Horte.

    • Luisa sagt:

      @M.M.: Träumen Sie weiter! Kondome gibt es stei fast 200 Jahren. Wären Männer wirklich an d.Verhütung interessiert, hätte die Männer-Forschung (die erst seit ca. 50 Jahren auch Frauen kennt…!) schon längst etwas getan. Aber mann ging und geht den bequemen Weg: Die Frauen sollen selber schauen, u.wenn’s blöd läuft, läuft mann davon.
      Bequemlichkeit ist immer das Teuerste im Leben… und das meist auch noch dort, wo Geld nichts regelt. Zu blöd, wirklich!

      • M.M sagt:

        Naja, Luisa, das ist doch nicht dasselbe.
        Bei einem Kondom weiss Frau immer, dass man sich diesbezüglich „behindert“.
        Ausserdem gibt es ettliche Männer (vorallem beschnittene) die mit Kondomen sehr viel mehr mühe haben.
        Wenn es blöd läuft, treiben Frauen einfach ab…
        Bei Frauen ist bequemlichkeit akzeptiert. Bei Männern nicht.

        Es scheint mir als würde das „Er läuft davon, er kümmert sich nicht um die Kinder“-Argument nur bei Männer gebracht.
        Aber nicht bei Frauen die Abtreiben, zur Adoption freigeben oder bei der Baby klappe. Diese Frauen haben IMMER einen rechtschaffenen Grund. Männer nie?

      • May sagt:

        Man könnte auch einfach verantwortungsvoll leben, und nicht seine eigenen Wünsche und verlangen immer in den Vordergrund stellen und dem alles unterordnen. Würde man beim Sex ja oder nein nur einen Gedanken an das Kind, Risiko, Konsequenzen aufwenden, und dann nach der Vernunft handeln würde man darauf verzichten, es mit diesem Partner zu tun. dann müsste niemand sich wehtun lassen müssen. man verurteilt immer die welche z.B. keinen sex haben vor ehe, aber dass es dabei auch um etwas anderes als nur den sex gehen könnte da würden die Egoisten die nur nach ihrer lust leben nie drauf kommen

  • May sagt:

    Es ist ja nicht nur so dass dem VATER das kind vorenthal wird, nein auch dem KIND der vater, wenn er sich nicht so verhält wie es Ihrer Vorstellung entspricht. Wenn die Paare nicht vor dem Kind dies mit einander Regel können sollten beide auch danach beide die Konsequ tragen. Da beide diese Situation geschaffen haben. Die Schuld teilt sich als ganzes durch 2. Da man sich vermutlich etwas vormachte und dachte, er/sie wird sich dann schon ändern, konnte denn in den Jahren vorher in anderen Themen eine Veränderung festgestellt werden? Blindes handeln, jeder kann Vögeln aber nicht als Eltern taug

  • May sagt:

    Ja es wir sich oft hinter dem Sexualtrieb versteckt und dies ist ein Armutszeugnis. Nur wird Sie wenn er nicht mehr soviel arbeitet die Konsequenz des finanziellen Verlustes, Ihm dann nicht vorwerfen, wenn nicht mehr all das was man sich gewöhnt ist drin liegt? Schnell gesagt ist ja, ja. aber die Aussage wenn ihr das gleiche Recht wollt- Das Kind gehört niemandem!
    Es klingt Sie gibt vor was genügend da sein heisst und wenn er ihre Vorstellung erfüllt darf er, Sie entscheidet – wer gibt ihr dieses Recht? Sie sich selbst! klingt nach einer Gottheit.

  • Eni sagt:

    Wie bitte soll denn ein Handwerker Teilzeit arbeiten? In der Schweiz liegt es für 95% der Männer nicht drin das Pensum zu reduzieren. Und bei den gut verdienenden Männern geniessen es die Ehefrauen, wenn sie nicht arbeiten müssen, eine Putzfrau beschäftigen und mehrere Stunden täglich frei zum Käfele und für Sport haben.

    Sowieso, werden über 3/4 Scheidungen von Frauen eingereicht

    Und ja, Männer haben manchmal einen Grund zum jammern und sollen das auch tun dürfen.

    • 13 sagt:

      ??? Warum genau kann ein Handwerker nicht Teilzeit arbeiten? Finanzen sind für mich kein Argument: eine Reduktion des Mannes bedeutet selbstverständlich eine Erhöhung des Pensums der Frau.

      • Steppenwolf sagt:

        13, weil es in der Wirtschaft defacto keine Teilzeit-Stellen auf dem Bau gibt. Ich bin mit der Argumentation von Eni nicht einverstanden, muss ihm aber in einem Punkt recht geben: Soll es mehr Männer geben, die im Haushalt und bei der Erziehung helfen, braucht es auch mehr Arbeitsplätz für eben diese sowie auch viel mehr Verständnis und Entgegenkommen von weiblicher Seite. Bei meiner Frau und mir ist z.B. klar, dass ich Hausmann sein werde und die Kinder betreue. Oft erhaschen wir dadurch seltsame Blicke, primär von Frauen, und die überraschte Frage an meine Frau: Kann DER denn das?

      • alien sagt:

        Weil sein Chef ihn nicht Teilzeit arbeiten lässt?

      • 13 sagt:

        @ Steppenwolf
        Auch wenn ich ansonsten sehr darauf bedacht bin, die Schuld nicht nur einer Partei zuzuschieben: das Baugewerbe ist eine Männerdomäne. Also müssen sie es sich erkämpfen. Gute Arbeit vorweisen und dann mit dem Chef sprechen. Und zwar immer wieder. Auch beim Bau gibt es Aushilfen und Stundenlöhner, also warum nicht Teilzeitler? Ich sage nicht, dass es immer klappt, aber versuchen wäre doch etwas. Aber wenn keine anfängt, klappt es sicher nicht. Übrigens arbeitet meine Freundin 50% als Maurerin. Interessant, nicht? Partnerinnen müssen dabei mitziehen, da gebe ich Ihnen 100% recht.

      • The Damned sagt:

        Eine Minderung des Mannes bedeutes logischerweise eine Erhöhung des Pensums der Frau. Kennen Sie die soziale Wirklichkeit einfacher Menschen, 13? Also, ein Beispiel: Ein gelernter Maurer verdient mit einigen Jahren Berufserfahrung 100% gut 5’600 Brutto. Eine Detailhandelsangestellte etwa 2’000 Brutto mit 50 Prozent Teilzeit. Nun rechnen Sie mal, wieviel die Frau mehr arbeiten muss, bis der Erwerbsausfall des Mannes bei 80% kompenisert worden ist! Und dann die Steuerprogression. Und die Hortkosten. Da verdienen beide unter dem Strich beide weniger! Die Opportunitätskosten sind viel zu hoch!

      • Eni sagt:

        1. bin ich eine Frau und kein Mann.

        Und bei einem Handwerkerlohn von 5000.- oder darunter kann es sich KEIN Mann leisten teilzeit zu arbeiten. Im Gegenteil; die Ehefrau ist gezwungen einer Teilzeitarbeit nachzugehen. Wohl gemerkt; nur um die laufenden Kosten bezahlen zu können und nicht für Luxus.

        Und ja, ich kenne viele Frauen, die sich auf Kosten des Ehemannes einen faulen Lenz machen, auch dann noch, wenn die Kinder längst erwachsen sind.

      • Eni sagt:

        Auf dem Bau, mag es Teilzeitstellen geben (mehrheitlich wohl temporär, denn dann kann man als Arbeitgeber jederzeit tschüss sagen), aber finanziell liegt es nicht drin, ausser die Ehefrau wäre Bankerin, Anwältin oder übt einen sonstigen gut bezahlten Beruf aus, aber ich denke mal, dass sehr wenig Ärztinnen mit Handwerkern verbandelt sind. Ironie of

      • sack sagt:

        @ 13- sie sind schwer von begriff!

  • hermann sagt:

    Wir sind drei Maenner in unserer Familie, ich, ein Erstklaessler und ein Sechstklaessler. Wenn Mamma verreisen wuerde, koennten wir endlich: Staubsaugen vergessen, einmal im Monat duschen, weniger aufpassen beim schiffen (besonders der Erstklaessler), Battlefield spielen (der Sechstklaessler), Hamburger essen, mehr Bier trinken (ich) usw usw. Eigentlich verlockend. Ich muss ihr mal ihren Artikel uebersetzen, so als hint.

  • irene feldmann sagt:

    die parodie des lebens…………ein blog nach dem andern und doch sind die kommentare staendig die gleichen…ich erwarte fortschritt und weiterdenken, mal weniger erdnuesschen und dafuer mehr kokosnuss waere angebracht!!!

  • Henry sagt:

    Mir tun der Sohn und Ehemann von Frau Fischer AUCH leid.

  • Dario sagt:

    Achtung, Ironie: Frauen, hört auf zu sagen, was wir tun sollen und was nicht!

  • Herr Herrchen sagt:

    Mir tun der Sohn und Ehemann von Frau Fischer leid.

    • Sama sagt:

      Warum? Der Ehemann hat sich diese Frau ausgesucht und Kinder passen sich an das jeweilige Elternhaus an.

      • Herr Herrchen sagt:

        Zum Glück kennen wir die Umstände nicht, mit welchen Waffen sie sich den Mann vor langer Zeit gekrallt hat und zu „Kinder passen sich an das jeweilige Elternhaus an“: Welche Wahl haben diese denn, auch fehlt die Relativität für jene. Trotzdem muss man mit den beiden XY-Chromosomen Mitleid haben und wie es ausgehen wird, ist offen.

  • fama sagt:

    also irgendwie erinnert mich das alles an alice schwarzer gg
    wo waren denn die frauen in chyrnobil ? oder in fukushima ?
    und kommt mir nicht mit dem satz von männer gemacht… solange ihr auch die privilegien davon nutzt.
    männer und frauen sind nun mal nicht gleich und das ist auch gut so.
    gleiche rechte? nein.
    frauen haben ja bekanntlich auch eine längere lebenserwartung .warum gehen zb frauen früher in rente?
    denke einfach auf jeder seite hat es nachteile und auch vorzüge.
    der ewige geschlechterkampf ist langweilig genug

  • Francesca sagt:

    Von wegen Verlassen: meiner unwesentlichen Ansicht nach sind es vor allem die Frauen, die die Männer vor die Türe stellen und sich scheiden lassen wollen, und nicht die Männer, die die Familie verlassen. Der Vorwurf greift also nicht.

    • eleonore sagt:

      Genau! Die Männter fahren gerne Parallel, mit Frau und Freundin, und wenn Frau draufkommt setzt sie ihn vor die Türe… Böse Frau.

      Daher die Lösung des Problems: Wiedereinführung der harmonischen Familienform der Polygamie statt Patchwork-Familie.

  • gabriel moller sagt:

    In Zusammenhang mit diesem Text könnte man auch gleich eine Gegenschrift schreiben, mit dem Titel „Frauen hört auf zu jammen. Was nun wirklich nicht zielführend wäre und als Frauenfeindlich eingestuft würde. Aber das contraire ist natürlich völlig legitim.

  • Chris Heyduk sagt:

    Ich miete nur noch und fahre eigentlich sehr gut damit.

    • alien sagt:

      Was, Frauen mieten, auf Zeit? 300 Franken die Stunde? Das ist sehr sehr unergiebig, IMO.

    • Chris Heyduk sagt:

      @alien
      Die perfekte Lösung. Für Gesellschaft habe ich Freunde, für die intimen Momente geniesse ich jeweils eine schöne Frau, die immer hält was sie verspricht, immer jung ist und mich danach in Ruhe lässt. Funktioniert aber nur, wenn man eh keine Familie will.

  • Peter Eugster sagt:

    Habe auch noch ein Klischee: „Das Jammern ist ein Privleg der Frauen und wir Männer haben dafür zu sorgen, dass Frauen nichts zu jammern haben.“ Ich meine, es mach wenig Sinn, über Frauen und Männer zu schreiben, weil dies lediglich statistische Grössen sind und wenig bis gar nichts über das Individuum Frau bzw. Mann aussagt. Vielleicht kommen wir in der Genderfrage weiter, wenn wir uns nicht mehr um statistische Untrerschiede, sondern um die wahren Probleme in unserer Gesellschaft kümmern. Dazu braucht es engagierte Menschen, die nicht in einem bipolaren Gedankengebäude gefangen sind.

  • Petter sagt:

    Gleiche Rechte, gleiche Pflichten! Ihr Wort in Gottes Ohr. Fangen wir doch beim Militärdienst an…

    • Chili sagt:

      Das wird dann lustig, wenn die alleinerziehende Mutter ins Miltär muss. Oder die „Nur“-Hausfrau.

    • Sama sagt:

      Ganz recht. Bloss wäre meine Lösung dafür nicht Dienstpflicht für Frauen, sondern Abschaffung der Dienstpflicht und dafür eine Berufsarmee mit der Zulassung von Frauen in allen Bereichen.

    • alam sagt:

      Ja genau, wird abgeschafft!

    • 13 sagt:

      @ Chilli
      Na ja, der „nur“-Hausmann wie auch der „Teilzeit-Hausmann“ oder der alleinerziehende Vater muss ja auch.Es gibt ja leider kein Erwerbsersatz für Frauen, die zu Hause bleiben und auf ihre Kinder schauen müssen anstatt zu arbeiten, weil ihre Haus-Männer in den WK müssen. Und Kinder mitnehmen kann man auch nicht. Dass die Kinder einfach so plötzlich für 2-3 Wochen ihre Hauptbetreuungsperson verlieren, ist scheinbar auch egal. Unserer Wehrdienst ist auf das klassische Familienmodell ausgerichtet, was nur ein Kritikpunkt an diesem ist.

      • Sportpapi sagt:

        Es wäre auch ok, wenn Mütter und Väter aus dem Wehrdienst entlassen würden. Allerdings sind es natürlich traditionell gerade die Väter, die am meisten motiviert waren, ihr „Vaterland“ bzw. vor allem die Familien darin zu verteidigen.

      • 13 sagt:

        Über das „Verteidigen des Vaterlandes“ kann ich im Falle der Schweiz, wo a) die Wahrscheinlichkeit eines Krieges doch sehr gering ist und b) im Ernstfall eh kaum Chancen hätte nur schmunzeln. Aber ok, ich habe (bis auf das Argument mit der Verschleuderung der Steuergelder) nichts gegen Väter im Wehreinsatz, aber ich denke, dass auch betreffend Wehrpflicht die Familienarbeit und die Erwerbsarbeit endlich gleichwertig sein muss. Ausgleich für alle oder noch besser: Einführung eines Vaterschaftsurlaubes als Anrechnung an die Wehpflicht. Gesellschaftlich wie ökonomisch sinnvoll!

      • Sportpapi sagt:

        „Einführung eines Vaterschaftsurlaubes als Anrechnung an die Wehrpflicht.“ Das verstehe ich nicht, wie das gemeint ist. Für mich wäre auf jeden Fall ein Dienst für die Gemeinschaft (3 Monate?) obligatorisch für alle durchaus eine gute Sache. Wer dies im Militär leisten möchte soll. Im Kriegsfall müsste dann sowieso neu ausgebildet werden, das erscheint mir aus Erfahrung klar.

  • Franc sagt:

    Ja, es ist wahr…es sind viele Klischees in diesen Artikel gepackt. Aber er wiederspiegelt auch einen Trend in unserer verwöhnten Gesellschaft. Egoismus und Konsum: Kinder kriegt man, weil es zum guten Ton gehört und in einem CV einen guten Eindruck hinterlassen kann. Verzichten auf Konsum und Freizeit möchte man möglichst wenig. KITA’s haben nicht nur einen Zusturm, weil immer mehr Ehepaare 200% arbeiten müssen weil sie sonst Working-Poor’s sind, sondern weil viele halt auch noch Haus, Ferien und tolle Autos brauchen. Man(n) entfremdet sich, von Partner(in), Kindern und seinem Leben.

    • Franc sagt:

      Ich behaupte natürlich nicht, dass dies ein Grossteil der Gesellschaft so macht. Aber ich beobachte dieses Muster schon seit längerer Zeit in meinem beruflichen Umfeld (Finanzbranche).

      • alien sagt:

        Oh, ein Bänkler. Dann gehörst Du also zur Gattung der Übermenschen. Toll eh. (Sorry, Mann, musste wieder mal. Nimm’s nicht persönlich)

        In Banken arbeiten keine Working Poor, nur schon weil Banken (auch dank Toobigtofailbailout etc.) ja gut bezahlen. In KMUs, im Gewerbe, sieht das anders aus.

  • Ylene sagt:

    Da braucht wohl jemand Klicks. 🙂 Die Überschrift und der erste Satz sind wohl ziemliche Widersprüche. Und dass wer gleiche Rechte will, auch gleiche Pflichten übernehmen muss, gilt definitiv für alle. In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden – weder Mann noch Frau, der sich einfach so von der Familie verabschiedet hat (psychische Erkrankungen lasse ich mal weg). Ich kenne aber doch ein paar Frauen, welche – kaum Mutter – völlig zum Muttertier mutieren und der Mann nicht mal mehr ein Body dem Nachwuchs anziehen kann, ohne dass er was ‚falsch‘ macht (und frau ihn das auch spüren lässt).

    • alien sagt:

      Tja, ist schon ein bisschen so. Ich kenne kein „Muttertier“, aber unter dem Gemotze von Morgen früh bis Abend spät hatte ich zu leiden, und ich LITT.

  • Patrick sagt:

    ein non-valeur.

  • Urban Zuercher sagt:

    Dann wenden wir die tupfgleiche Argumentation mal aufs Thema Lohngleichheit an….:
    „… das Lamento darüber, dass Frauen weniger verdienen als Männer. Sorry, aber daran können nur 50 Prozent der Bevölkerung etwas ändern, und wir Männer gehören nicht dazu!
    Lassen wir der Einfachheit halber hier mal die ganze Kiste mit den unbefriedigenden Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit geschlossen, und konzentrieren wir uns auf die Frauen. Solange sie sich schlecht verkaufen, erhalten sie wirklich zu wenig Lohn für Ihre Arbeit. Ist ja logisch.“
    Momol, potzblitz, das ist mal ne Argumentation…

    • Céline Vaure sagt:

      Falscher Schluss. Die Lohnungleichheit als Gegenargument taugt nichts. Die Löhne werden nicht nur von Frauen bestimmt, sondern zu einem grossen (aber nicht ausschliesslichen Teil) von Männern. Also können diese „anderen 50%“ durchaus etwas für die Lohngleichheit tun! Ganz so einfach mit dem „bei der Familie bleiben“ wie dargestellt finde ich es allerdings auch nicht. Vielleicht sollte man besser sagen: Männer müssen auch nach einer Trennung ihre Verantwortung besser wahrnehmen und sich regelmässig um die Kinder kümmern. Und Frauen müssen das unbedingt zulassen und nicht den Vater aussperren.

      • Ricco Morales sagt:

        Es reicht nicht, dass Frauen mehr Kinderkontakt für Väter „zulassen“ sollen, das System (Gesetz, Gerichtspraxis) muss gerechter werden. Gemeinsames Sorgerecht ist ein erster Schritt, und auch bei der Zuteilung der Obhut sollten beide Eltern grundsätzlich gleich behandelt werde (Kinderbetreuung als Recht und Pflicht).

        Noch etwas was Frauen tun können damit Männer mehr Familienarbeit leisten: Bestraft sie nicht für die Kompromisse, die sie eingehen. Wenn ein Mann befürchten muss dass ihn seine Frau für einen Waschlappen hält wenn er keine Karriere macht, wird er kaum zurückstecken wollen.

      • alien sagt:

        50%? Die Löhne in den Firmen bestimmen wohl schon zur Mehrheit Männer. Aber die, die es tun, sind mehrheitlich konventionelle Typen, auch Frauen sind dabei. HRler werden ihre Komfortzone nicht verlassen und über den Rand gucken (Ausnahmen ausgenommen).

        Die Löhne in der Wirtschaft werden nicht von 50% der Männer bestimmt sondern vielleicht von 3% der Männer und 2% der Frauen.

  • Jan sagt:

    Herrlich wie viele (Männer, also wir) auf die plumpe Provokation einsteigen. Ja, in der Tat, wir Männer sind an manchem selber Schuld, insbesondere wenn wir auf jedes Pferd steigen, dass gerade mal vorbei galoppiert. In diesem Sinn, Frau Fischer, Experiment geglückt.

    • Haha sagt:

      Danke, Jan, endlich findet sich hier jemand, ders kapiert hat.

      • alien sagt:

        Hatte ich gleich, zumal ich ja Frau Fischers sonst kluge Beiträge kenne. Dennoch: ich finde so ein Experiment scheusslich. So spielt man nicht mit des Lesers Emotionen. Frau Fischer, schreiben Sie ein Buch, einen Bericht, eine (Auto-)biographie oder eine Polemik meinetwegen, aber nicht so, bitte nicht so.

  • Logi sagt:

    müsst ihr auch die gleichen Pflichten übernehmen wie wir

    Oh ja, liebe Frauen schreibt euch diesen Satz bei der nächsten Diskussion zum Thema Gleichberechtigung hinter die Ohren.

  • Jeanclaude sagt:

    Schön, wenn man den Frust im Schreiben einer Kolumne ablassen kann. Allerdings wirkt das in diesem Fall eher kontraproduktiv. Das Verhalten der Männer hat sich gegenüber früher kaum verändert, während die Frauen richtigerweise gegenüber früher in ihren Freiheiten (auch sexuellen) wesentliche Fortschritte geniessen. Die fragwürdige Mode der Patch-Work-Familie geht ihrem Höhepunkt entgegen und Initianten sind eher die Frauen als die Männer.

    • alien sagt:

      In meiner Beobachtung sind Patchworkfamilien etwas einigermassen Unbeständiges. Da wird einigermassen frei hin- und hergepatchworkt. Seit meine Frau mich hinausgeschmissen hat (was übrigens niemand versteht, zu leiden darunter haben die Kinder und ich), haben die Kinder schon drei neue Männer gesehen und drei neue Kinder. Und die Kinder sind alle wieder weg, der neuste Mann ist noch da. Nichts gegen die Männer, die waren wohl alle ok, und die Kinder auch, aber bei Kindern hinterlassen solche temporären Beziehungen, auf die sie keinen Einfluss haben, schon ihre Spuren.

      Naja, ich bin

  • Christoph Bögli sagt:

    Frau Fischer illustriert einmal mehr den Grundfehler bei der Thematik: Männer und Frauen als scheinbar homogene Gruppen gegeneinander auszuspielen und dabei erst noch eine Kollektivschuld (!) herbei zu reden. Das ist doch schlicht absurd. Ich persönliche lebe frei von solch einem sexistischen Weltbild und auch ohne irgendeine verquere Männersolidarität. Und trotzdem, weil ein paar mir völlig fremde Männer offenbar ohne Gewissensbisse ihre Familien verlassen, ist es also gerechtfertigt, dass mir eine vollständige Gleichberechtigung verweigert wird? Wie lächerlich ist diese Argumentation denn?

    • Ylene sagt:

      Sie haben absolut Recht. Praktisch jeder Beitrag zu Gender-Fragen begeht diesen Fehler. Eine differenzierte Sicht scheint ‚out‘ zu sein. Hauptsache irgendeine verkehre Polemik auf Stammtischniveau, damit auch ja viele Leute den Artikel lesen und dann empört einen Kommentar schreiben. Wie man in meinem Fall sieht, geht aber die Rechnung auf. 🙂

    • alien sagt:

      Sehr. Es ist aber Mainstream im Feminismus, „die Männer“ verantwortlich zu machen fürs Ungemach „der Frauen“ und erstere kollektiv zu bestrafen. „Weil Jürg (Kachelmann) sich mies verhalten hat zu Frauen, sind alle Männer Schweine.“ (Im Militär hiess das „Weil Rekrut Meier auf dem Marsch seine Gamelle verloren hat, wird dem Zug jetzt der Ausgang gestrichen.“)

  • Werner Herzog sagt:

    Frau Fischer, bitte zitieren Sie Herrn Holenstein korrekt. Er schrieb gestern: „Die öffentliche Moral wendet sich zuUNgunsten der Männer“ und nicht zugunsten…

  • Alfred Frei sagt:

    Die Situationen, die ich in meinem Umfeld sehe sind genau umgekehrt : Mann will sich um Familie und Kinder kümmern, wird aber von der Frau rausgeschmissen, die selbstverständlich die Kinder behält und ihn so zu einer Neuorientierung in einem Leben ohne Kinder zwingt.

  • lora kamm sagt:

    Der Artikel basiert auf der Annahme, dass Mann/Frau zusammen wohnen müssten, wobei der Grund das Kind ist. Die Zukunft wird anderst aussehen. Das künstliche Konstrukt der Kleinfamilie wird von Frauen selbst abgestreift werden, da es sie zuviel Zeit und Energie kostet, gleichzeitig Beruf-Kind-Haushalt-Beziehungsarbeit zu leisten. Es steht nirgends in Stein gemeisselt, dass sich Väter/Mütter mit Nachwuchs in einer Kleinzelle ein-abzuschliessen haben im ewigen Kampf zweier ungleicher Konzepte. Frauen werden sich autonom organisieren. Was bleibt, ist die Organisation der Finanzierbarkeit „Kind“

    • Sportpapi sagt:

      „Was bleibt, ist die Organisation der Finanzierbarkeit “Kind”“ 🙂
      Immerhin. Und da man ja keineswegs von einem Mann abhängig sein will, noch irgendwie mit einem Partner Kompromisse suchen, noch überhaupt einen Mann im Umfeld der Kinder haben, muss diese Finanzierung irgendwie anonym, gesellschaftlich ablaufen. Die Männer zahlen also nicht mehr direkt, sondern über Steuern oder sonstige Zwangsabgaben…

    • jürg. sagt:

      ist ja schon so, fehlt nur noch die Gleichberechtigung:
      Wenn Frauen das Recht haben, selbst zu entscheiden, was sie mit einem Fötus tun wollen, dann sollten Männer ebenfalls das Recht haben, zu entscheiden, ob sie ein Kind haben bzw. unterstützen wollen oder nicht.

      • 13 sagt:

        Auch wenn ich voller Mitgefühl gegenüber Männern bin, die durch die von ihnen ungewollte Abtreibung um die Möglichkeit, Vater zu werden gebracht wurden (ich kenne zwei solche Fälle und das ist nicht schön), werden hier Äpfel mit Birnen vermischt. Wird ein Kind geboren, hat nicht etwa die MUTTER das Anrecht auf eine Unterstützung durch den Vater, sondern das KIND, das da ist, hat das Recht auf einen Vater. Inklusive der emotionalen und der finanziellen Verpflichtung. Man kann nicht das Kind für die Entscheidungen der Mutter bestrafen, es ist immerhin ein Lebewesen.

      • Widerspenstige sagt:

        Danke Nummer 13 für diese Aussage. Genau das ist der Punkt im ganzen Debakel: das KIND kann nichts dafür, dass sich seine Eltern nicht mehr mögen und sich trennen. Aber es löffelt die versalzene Suppe aus! Es wäre an der Zeit, endlich vermehrt diesem üblen Umstand mehr Rechnung zu tragen und das gemeinsame Sorgerecht unter anderen Konditionen einzuführen. Ein separater Fonds muss diesen Missstand beheben und hier Klarheit schaffen. Das Kind ist das Opfer und muss besser geschützt werden! Es ist weniger eine Frage von Recht wie hier ständig eingefordert wird, sondern eine menschliche Pflicht.

      • jürg. sagt:

        Naja, die Frau darf alleine über Leben und Tod des Kindes entscheiden, der Mann aber soll natürlich aber zur finanzieller Unterstützung des Kindes gezwungen werden, das ist doch absurdes Recht.

      • M.M sagt:

        @13
        Aber wir bestrafen doch dauern das Kind für die Entscheidungen der Mütter?
        Wenn die Mutter beispielsweise das Kind alleine aufziehen will und den Vater nicht informiert. Oder das Kind wird zur Adoption aufgegeben ohne den Vater zu informieren. Das sind alles Fälle wo die Mutter entscheidet: „Mein Kind hat kein Recht auf das Wissen um den Biologischen Vater.“
        Mütter haben das Alleinrecht über Menschenrecht von ihren Kindern zu entscheiden. Nicht rechtlich aber faktisch.

      • Widerspenstige sagt:

        Jürg, die Frau gibt ihren Körper her und ist über 9 Monate nicht mehr alleine unterwegs. Sie erträgt eine schmerzhafte Geburt und muss sich neu orientieren. Was ist dagegen eine finanzielle Unterstützung für ein gemeinsames Kind vom Vater? Was soll diese fast schon unmenschliche Aussage ohne viel Empathie für diesen massiven Einschnitt im Leben einer Frau? Schon mal näher darüber nachgedacht oder ist das zuviel verlangt, Jürg?

      • Sportpapi sagt:

        @13: Tatsache ist aber doch, dass Frauen sich gegen ein Kind entscheiden können, ohne dass sie dafür Gründe angeben müssen. Passt halt gerade nicht ins Leben, ist nicht finanzierbar, usw. Der Mann wird dazu nicht gefragt. Obwohl die Alimente, die er in der Folge bezahlt, durchaus dazu führen können, dass seine Aussichten auf Familiengründung auch beeinträchtigt werden. Ich sehe da auch keine guten Lösungen, das Problem aber sehr wohl.

      • lora kamm sagt:

        Entflechtung des Streit-und Pfandobjektes Kind: Erbberechtigt sind ausschliesslich weibliche Nachkommen, womit gewährleistet wird, dass sich Reproduktion finanzieren lässt ohne in mentale und ökonomische Abhängigkeit eines Vaters zu geraten. Die damit gewonnene Gelassenheit der Frau überträgt sich im positiven Sinne auch auf die zukünftige Gesellschaft. Reproduktion muss aus der privaten Würgeschlinge befreit und als aufwändiges und anspruchvolles Gesamtprojekt verstanden werden.

      • Thomas Plüss sagt:

        Frau Kamm, meinen Sie das eigentlich wirklich ernst? Gute Besserung!

      • Sportpapi sagt:

        @Lora Kamm: Ich finde ja, man sollte Männern die Reproduktion endlich so ermöglichen, dass dabei keine störende Frau mehr dabei sein muss…

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Die Frau entscheidet sich ja heutzutage bewusst, diesen Weg zu gehen. Macht der Mann das auch, dann sind die paar Hunderttausend Franken, die er bezahlt, tatsächlich angemessen. Wenn nicht?

      • 13 sagt:

        @ Jürg
        Das ist tatsächlich absurd, aber da hilft es nicht, aus einer guten Sache (Unterstützung eines Kindes durch den Vater) auch eine schlechte zu machen (Vater darf wählen), damit die Gleichberechtigung gewährleistet ist. Ich würde gerne eine gute Lösung dafür finden, dass Väter, die ein Kind wollen, dieses auch bekommen, wenn die Mutter es nicht will. Nur wie? Ich kenne einen Fall, wo die Mutter das ermöglicht hat. Der Vater ist seit Geburt alleinerziehend, aber das Kind lebt. Das ist schön. Zwang ist aber irgendwie falsch. Da sehe ich zur Zeit keine Möglichkeit. Sie?

      • alien sagt:

        WS, was würde es wirklich bedeuten, eine Scheidung aus Sicht der Kinder anzuschauen? Schwierig. In meiner Erfahrung sind Kinder wesentliche Leidtragende einer Trennung. Was sie in ihrer Kindheit erleben ist traumatisch. Bei mir war das so. Ich denke, das wird es auch gewesen sein bei meinen Kindern. Seufz.

    • The Damned sagt:

      „Das künstliche Konstrukt der Kleinfamilie wird von Frauen selbst abgestreift werden“ Von ‚den‘ Frauen? Wer genau ist das? Ihrer Prognose schaue ich äusserst gelassen entgegen, Frau Kamm: Vor allem jüngere Frauen sind wieder vermehrt konservativ orientiert: Hausfrau und Ernährer, googlen Sie mal ‚jede zweite junge frau hausfrau der standard‘. Zitat: „Wenn der Partner gut verdient, wären 55 Prozent der jungen Frauen gerne Hausfrau.“ Auch mir ist das nicht geheuer- andererseits sollte man vor allem jüngeren Generationen die Freiheit zugestehen, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es wollen.

      • lora kamm sagt:

        @ The Damned: “Wenn der Partner gut verdient, wären 55 Prozent der jungen Frauen gerne Hausfrau.”
        Diese neoromantische Vor-Vorstellung mündet denn auch in die etwa ähnliche (mit auch für Kinder mit viel Schmerz und Verletzungen verbundene) Scheidungsrate.

      • The Damned sagt:

        Genau. Also werden sich in Zukunft endlich auch die Frauen anstrengen müssen im Berufsleben- oder das Scheidungs- Unterhalts- und Sorgerecht müssen revidiert werden. Beides geht nicht. Ausser man will die Männer und Väter ganz gezielt enteignen und zu reinen, beliebig austauschbaren Finanzdienstleistern (und aus Frauen Hausfrauen) machen.

        Den Gedanken mit dem Kind als Gemeinschaftsprojekt finde ich noch gut. Bis auf das Détail der Matrilinearität: Das ist, gemessen an der finanziellen Mehrleistung der Männer, Enteignung.

    • Hotel Papa sagt:

      @lora strähl: „Das künstliche Konstrukt der Kleinfamilie wird von Frauen selbst abgestreift werden“

      Im Elfenbeinturm ist gut Utopien stricken.

      • Reto B. sagt:

        Na immerhin versteh ich langsam, wieso das mit der Prost itution hier ganz schlecht ins Gesamtbild einer Gesellschaft ohne Väter passt. Wenn er nur zahlen und schaffen darf, würde der Mann sich ja gar nicht mehr an diesem Konzept beteiligen und eine separate Gesellschaft eröffnen, mit Whiskey Blackjack und N***n.

      • Hotel Papa sagt:

        Eigentlich kann ich dieser Utopie etwas abgewinnen: die Grossfamilie im Langhaus, das Dorf ist für die Kinder zuständig.

        Mit echt matriarchalen Formen, wo die Damen sich nach Lust und Laune einen Geliebten mit ins Bett nehmen kann das ja ganz nett werden.

        Als Kreuzung mit dem Alphatiermodell aber ganz hässlich. (Jedenfalls für alle Beta und darunter.) Denn die Weibchen haben ja alle das Gefühl (und auch weitgehend Erfolg damit), dass sie den Alpha verdient haben.

  • Ra Gl sagt:

    ach…. soviel frust und eindimensionale klisches in einen artikel verpacken….. manchmal tut ihr schreiberlinge mir schon leid wenn ihr einfach des vertrages wegen eine anzahl an artikeln tippen müsst…. obwohl euch nicht danach ist…….

  • Hans Weder sagt:

    Eigentlich geht es doch immer um das Rudel . Und eigentlich hat jeder ein Interesse daran, seine Rolle im Rudel gefestigt zu wissen. Das vereinfacht das Leben. Rangkämpfe braucht es zwischendurch, auch muss mal ausserhalb des Rudels geschnuppert werden. Wiederholt sich das zu oft, muss korrigiert werden. Also: Mutti darf gerne mal maulen, Vati darf gerne mal mit der jungen Assistentin rummachen – aber eben nicht zu oft. Sonst vergisst Mutti, dass Maulen unsexy ist und Vati verliert den Job – was auch unsexy ist. Man muss sich gegenseitig daran erinnern, sexy zu bleiben. Das ist alles.

  • Carlito Rivas sagt:

    Ein Blog-Artikel einer ahnungslosen Frau, die sich nicht die Mühe macht, sich in einen Mann hineinzudenken. Ihr Mann ist entweder ein totaler Waschlappen oder aber er kann einem Leid tun. So wenig Kenntnisse über Männer erschrecken.

  • mein name sagt:

    Wer jammert denn nun?…. Frau!

  • Eliane Dirk-Hofer sagt:

    Also wie daneben! Da ich nur männliche Mitarbeiter und Mitstudenten habe, kenne ich viele Männer in allen Altersgruppen. Und sie sind nicht so wie hier dargestellt. Ich kenne keinen Mann, der seine Familie freiwillig verlassen hat, die meisten Scheidungen sind von Frauen. Männer sind immer sehr stolz auf ihre Kinder und meistens sind die Kinder auch das einzige persönliche Thema über welches die Männer untereinander im Arbeitsleben diskutieren. Mir scheint es eher, dass für viele (die meisten) Männer die Familie der grösste Stolz und die Quelle des „Lebensglücks“ ist.

  • Clemens Battaglia sagt:

    Okay, dann denken wir doch konsequent weiter! Vielleicht sollten dann im Gegenzug die Frauen endlich akzeptieren, dass sie im Berufsleben nicht den gleichen Stellenwert wie Männer haben. Und da sie damit auch weniger zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes beitragen, sollten sie auch weniger verdienen und sich sowieso auf die Familie konzentrieren. Gut so? Also weiter im Text: da sie das Verlassen der Familie auch für Frauen (quasi als Grundrecht) einfordern, ändern wir das Scheidungsrecht und sprechen die Kinder sicher mal schon grundsätzlich dem Mann zu!

  • Robert Schuman sagt:

    Männer haben formell bereits die gleichen Pflichten, aber eben nicht die gleichen Rechte. Egal was Frau Fischer persönlich als moralisch wahrnimmt (die Fakten sprechen ohnehin gegen ihre Darstellung), die rechtliche Situation der Frauen ist heute besser als die der Männer. Diese Ungerechtigkeit als Gejammer abzutun ist absolut sexistisch.

    • Anna Karrer sagt:

      Wieviele Väter sitzen beim Kinderarzt? Wie viele Väter sitzen an den Elternabenden, wenn es nicht um den Übertritt in die höhere Schule geht? Wie viele Väter organsieren die Kindergeburtstage? Wie viele bringen ihre Kinder zu ihren Kursen?

      Väter nehmen doch ihre Pflichten weit weniger wahr als die Mütter. Darum geht es in diesem Artikel.

      Irgendwann stellen sie dann fest, dass sie etwas verpasst haben, und dann wollen sie den Restart-Button drücken: Neue Frau, neues Kind, neue Zukunft.

      • Ylene sagt:

        Zum ersten Abschnitt: Ehm, mein Mann? 🙂 Ich erlebe allerdings auch, dass viele junge Mütter Teilzeit arbeiten wollen und es ihnen nur Recht ist, Zeit mit ihren Kinder zu verbringen (was ja auch ok ist). Häufig ist der Mann dabei erwünscht, aber ich kenne halt auch ein paar Fälle, wo die Frau das Kind praktisch für sich will, weil der Mann ja eh nichts recht machen kann (im Stil von ‚das ist eine naturgegebene Frauensache, Männer haben da nicht die gleiche Verbindung zum Kind‘ – wie sollte er auch, wenn sie ihn nicht lässt?)

      • Sportpapi sagt:

        @Anna Karrer: Sie blenden aber doch einige weitere Familienpflichten aus. Beginnen wir beim existenzsichernden Familieneinkommen. Wie viele Frauen nehmen diese Pflicht wahr? In meiner Welt heisst das, was Sie beschreiben, einfach selbstgewählte Arbeitsteilung. Und in der Regel ist es die Frau, die entscheidet, was sie will.

  • dres sagt:

    Frauen, hört auf zu jammern – und bleibt bei einer Trennung fair.

  • Hans Hasler sagt:

    Frau Fischer schreibt, dass eine Frau die ihre Familie verlässt gesellschaftlich unten durch ist. Aber stimmt dies?
    Im Geschäftleben ist kein Kind und Familie zu haben sicher nichts negatives.
    Bei der Partnersuche kann ich mir kaum vorstellen, dass es einen Mann stört, wenn die Frau noch kein Kind hat (oder es beim Ex zurückgelassen hat).

    Was die Autorin verschweigt ist, dass es vor allem Frauen sind, die nicht akzeptieren können wenn andere Frauen sich nicht an das altbekannte „Kind und Familie“ Schema halten wollen.

    • Reto B. sagt:

      Die Meinung ist gemacht, verwirren sie hier nicht mit Fakten – echt. Es geht drum möglichst Frauen gegen Männer aufzuhetzen, lesen sie doch unterstützend noch ein paar Beiträge von Hollstein und das letzte Buch von Alice Schwarzer. In diesem Sinne Gratulation zu der Schuldzuweisung im letzten Satz. Dieses „Ich nöd er au“ passt hervorragend ins Schema.

  • Bernhard sagt:

    „Wenn ihr gleiche Rechte wollt, müsst ihr auch gleich Pflichten übernehmen!“. Und das von einer Frau. Herrlich!

  • Beat Bannier sagt:

    Die Emphatie und Differenziertheit von Frau Fischer ist bemerkenswert, dass 70% der Ehen auf Begehren der Frau geschieden werden, blendet sie sackstark und unweinerlich aus. Die Vorurteile alternder Emanzen sind mittlerweile bestens bekannt und helfen allenfalls noch einer „Journalistin“ einen weiteren unheilvollen Artikel abzusetzen. Peinlich.

    • 13 sagt:

      Nun möchte ich auch gerne die Quelle dieser – ständig auftauchenden – Behauptung wissen. Gemäss meines Wissens werden der Grossteil der Ehen immer noch auf gemeinsames Begehren geschieden. Es ist selten nur einer „Schuld“ an einer Scheidung. Aber ich lasse mich gerne belehren.

      • Thomas Plüss sagt:

        Zahlen hab ich auch keine, aber eine Scheidung „auf gemeinsames Begehren“ heisst ja nicht, dass es auch wirklich einem gemeinsamen Wunsch entspricht. Oft fügt sich der eine halt einfach dem Willen des anderen, da es ja nicht wirklich was bringt, sich zu widersetzen.

      • Carolina sagt:

        Ich kann (und will) keine Statistiken liefern, aber es gibt hinter der angeblichen Tatsache, dass ein Grossteil der Ehen auf Wunsch von Frauen geschieden wird, auch noch einen Aspekt, der gerade von männlicher Seite gern unterdrückt wird (da verweise ich dann auf das, was WH gestern gesagt hat): in unserer Praxis sehen wir tatsächlich praktisch tagtäglich das alte Klischee wahrwerden, dass Frauen sagen, dass sie ewig lange versucht hätten, etwas zu ändern, zu reden, zu bewegen, aber der Mann hätte sich taub gestellt. Die Männer sagen oft (sehr oft!) wirklich, sie hätten keine Ahnung gehabt und

      • Carolina sagt:

        /2 das Trennungsbegehren sei aus heiterem Himmel gekommen. Ich möchte das gar nicht bewerten, denn ich sehe ähnliche Tendenzen im privaten Bereich, aber dass, was bekannt wird, ist nur die Spitze des Eisbergs: daran kann man keinesfalls eine Schuldfrage festmachen oder eine Bewertung!

      • Hotel Papa sagt:

        @13: Das schriftliche Begehren ist am Schluss sicher oft gemeinsam. Aber wer hat dem anderen zuerst die Bombe überreicht: „Ich möchte nicht mehr!“ Wereliwer?

        Eine Kampfscheidung tut sich Mensch nicht an. Und wenn die Bombe erst mal geplatzt ist, gibt es IDR nichts mehr zu kitten.

        Das dürfte auch Dir als Anwältin nicht verborgen geblieben sein.

      • Sportpapi sagt:

        Da stimme ich Carolina zu (auch wenn ich jetzt pauschalisiere). Männer hören zwar die Klagen ihrer Frauen, nehmen sie aber vielleicht zu wenig ernst. Und wenn, dann wird schnell eine Lösung gesucht, während die Frau vielleicht einfach wieder einmal ihre Sorgen besprechen möchte.

      • alien sagt:

        Bei uns, Carolina, war es nicht so. Gemerkt, dass etwas nicht stimmt, haben beide, sich drum bemüht, etwas zu ändern, habe ich, aber die Trennung eingeleitet hat, wie es der (von Dir „angeblich“ genannten, aber von mir schon diverse Male, auch von vielen Frauen, gehörten) „Tatsache“ der Frauenscheidungseinleitungsmehrheit entspricht, meine Ex. Nicht aus heiterem Himmel, bin ja kein Pflock.

      • alien sagt:

        Betonung auf „ich“ nicht auf „habe“. Meine Ex hat sich meinen Verbesserungsanstrengungen aktiv entgegen gestellt, und sie wurde vom Umfeld nicht irgendwie gebeten (geschweige denn gedrängt), etwas zu verbessern.

      • Hotel Papa sagt:

        @Carolina, 10:49: Und wie viele dieser Fälle liefen nach dem folgenden Satz der Guy Rules ab:
        „1.If we ask what is wrong and you say „nothing,“ we will act like nothing’s wrong. We know you are lying, but it is just not worth the hassle.“

        Ja, die Guy Rules sind eine Pauschalisierung und überzeichnet. Aber es steckt viel Beobachtungsgabe und Selbstironie drin.

        Mit etwas gutem Willen und ab und zu einem zugedrückten Auge könnten wir es gut haben zusammen. Leider bestehen viel Menschen heute darauf, sich das Leben kompliziert zu machen.

    • 13 sagt:

      @ TP / HP
      Ja, eben. Einer hat den Strich gezogen, der andere zieht mit, ich sehe aber immer noch keinen Beweis dafür, dass das mehr Frauen sind. Da warte ich noch darauf. Aus meiner Erfahrung (beruflich und privat) hält sich das die Waage. Darum meine Nachfrage.

      Und nur weil einer sagt: „Jetzt reicht’s“ ist das ja selten eine Bombe. Den meisten Scheidungen gehen langjährige Probleme vor. Da trägt sehr sehr selten nur einer die Schuld daran.

      • Carolina sagt:

        Nicht nur ’sehr selten‘, sondern ’nie‘, 13. Die Männer, bei denen die Trennungsankündigung wie eine Bombe einschlägt (siehe oben), sind nachher oft diejenigen, die eher verbittert und nicht lösungsorientiert auch nach Jahren nicht verstehen (wollen), welches ihr Anteil (nicht: Schuld!) daran war. Die dann auf die hier öfter gesehenen Sätze wie ‚alle Frauen sind blöd‘, ‚ich lasse mich nie wieder auf eine Beziehung ein‘ ausweichen müssen. (Und ja, ich weiss, dass es das auch andersherum gibt!).

      • The Damned sagt:

        Sie sind offenbar überhaupt nicht informiert, 13: 2/3 aller Scheidungen werden tatsächlich von Frauen eingereicht, leider kann ich Ihnen da nur ein Buch empfehlen: „Familienformen im sozialen Wandel“ von R. Peuckert (VS Verlag für Sozialwissenschaften). Ein soziologisches Standardwerk, das Sie unbedingt gelesen haben müssen! Persönliche Erfahrungen sind nicht sehr aussagekräftig. Es sind tatsächlich 2/3, die Seitenzahl kann ich Ihnen nicht geben.

      • Hotel Papa sagt:

        Als einer von diesen verbitterten: Ja, ich weiss, dass ich meinen Anteil hatte. Das männerübliche Stoewalling. Die Verletzung des hintergangen worden Seins bleibt. Wenn dann das frauenübliche Aufgeben und sich anderweitig umsehen kommt, hat Mann eben wirklich das Gefühl: „Das Genörgel hat aufgehört, sie hat sich arrangiert.“
        Offene Kommunikation sieht anders aus (genau Mangel daran wirft man dem Stonewaller ja vor). Wenn Frau kreuzunglücklich ist mit mir, so kreuzunglücklich, dass sie nach dem Nächsten schielt, dann soll sie mir das verd. nochmal sagen.

      • Hotel Papa sagt:

        @13: Fragst Du bei Deinen Klienten wirklich nicht genug nach, um Dir selbst ein Bild machen zu können?

        Als Mann bist Du bei eine Scheidung heute in einer sochen Scheiss-Situation, dass Du diesen Entschluss nicht selber fasst. Da arrangiert man sich hundertmal lieber in einer zweitbesten Beziehung.

        Ist auch schlicht Anstand. Schon die Wahrscheinlichkeitsrechnung macht klar, dass irgendwo da draussen jemand ist, der besser zu dir passt, als dein Partner. Aber wenn mensch sich entschieden und JA gesagt hat, hört mensch auf zu gucken. alles andere hat keinen Stil.

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Ist der Mann schuld, der Fremdgegangen ist, oder die Frau, die deshalb die Beziehung hinschmeisst? Schuld ist doch immer der andere. Und tatsächlich sind es wohl am Schluss beide.

      • Carolina sagt:

        HP, wir hatten diese Diskussion schon öfter. Was genau ist der Sinn darin, sich damit aufzuhalten, dass jemand etwas, was man sich von ihm (immer auch andersherum natürlich) erhofft/gewünscht hätte, einfach nicht liefert/liefern kann oder will? Ist doch eine totale Sackgasse, immer und immer wieder so zu tun, als könnte man im nachhinein irgendetwas ändern? Manchmal muss man einfach sagen: good riddance! Aber das hat doch nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, dass so ein Verhalten Allgemeingültigkeit hätte……

      • Carolina sagt:

        SP, ich verstehe Deinen Satz nicht. Das Schuldprinzip bei Scheidungen ist ja abgeschafft (dazu sage ich jetzt mal nichts), aber natürlich gibt es moralische Verantwortung – nur sollte die Bewertung eher nichts mit der Oeffentlichkeit zu tun haben: wie sich ein Paar arrangiert, womit jeder einzelne an Sch….. leben kann, bleibt jedem selber überlassen. Für die Oeffentlichkeit kann doch nur interessant sein, dass erwachsene Paare in der Lage sind, ihre moralische und finanzielle Verantwortung für ihre Kinder wahrzunehmen.

      • Hotel Papa sagt:

        „good riddance“, an dem Punkt bin ich schon lange. Aber das Vertrauen ist futsch. Entsprechend hohe Anforderungen stelle ich an eine neue Partnerschaft. Es muss das Risiko einer erneuten sochen Verletzung wert sein. Und der Menschin bin ich bisher nicht begegnet, oder ich ihr nicht.
        Pack dazu eine Persönlichkeit irgendwo aussen auf 3% der Gauss-Kurve und es wird schwierig. Sehr schwierig.
        Eigentlich bin ich ein umgänglicher Mensch, aber was ich von den Frauen heute höre, die sich Gehör verschaffen, lässt mich nur allzuoft sagen: Not worth the hassle.

      • Carolina sagt:

        Glaubst Du allen Ernstes, dass es für Frauen, also diese hier jedenfalls, in irgendeiner Weise toll ist, sich die Männer vorzustellen, die hinter den Hasstiraden, schlechten Witzen, Verbitterten etc hier stehen? Dazu ist ein solcher Blog wirklich das falsche Vehikel. Vielleicht ist ein solches Erlebnis wie Deines dazu da, uns alle von diesem romantischen Seich zu befreien, mit dem viele von uns in eine Beziehung gehen, diesen unglaublichen Erwartungen, die wir an uns und vor allem andere stellen? Ich sehe soviele Paare, die auch heutzutage noch mit den alten Erwartungsclichées (Du weisst

      • Hotel Papa sagt:

        @C. Und eben genau dieser Verzicht auf das Schuldprinzip ist Salz in die Wunden der Betroffenen. Es ist schon klar, dass der Staat nicht Schiedsrichter sein will beim dreckige Wäsche Waschen. Dann soll er sich aber aus dem ganzen Konstrukt „Ehe“ heraushalten und sich auf die Unterhaltspflicht für die Kinder beschränken. 1)
        Wenn jemand heute neu mit diesem Vertrag bei einem Juristen auftauchen würde, um ihn beurteilen zu lassen, würde ihn der heimschicken. „Das hat vor keinem Wirtschaftsgericht Bestand, das ist Sittenwidrig!“
        .
        1) Oder wir übergeben diese Aufgabe wirklich wieder dem Dorf.

      • Sportpapi sagt:

        @Caro: Mir ging es nicht um die Öffentlichkeit. Sondern dass in der beschriebenen Situation (auch anders herum denkbar) beide das Gefühl haben, der/die jeweils andere sei hauptsächlich schuld. Und vielfach wird man ja von Freunden und Freundinnen dabei noch bestätigt. Die Schuldfrage zu stellen ist meist praktisch unmöglich.

      • Carolina sagt:

        /2 schon: der Mann geht in die Ehe und hofft, dass sich die Frau nie ändert, die Frau geht…… etc.) in eine Beziehung gehen, dass ich mir langsam sagen muss, vielleicht ist das zutiefst menschlich und lässt sich gar nicht ändern? Vielleicht ist ein reality check vorher gar nicht möglich! Daher ist es vielleicht völlig ok, dass Du dieses Riesenvertrauen, dass Du Deiner Ex gegeben hast, vorerst keiner anderen mehr geben kannst, vielleicht ist das einfach realistisch. Aber es ist ganz sicher nicht angebracht, alle Frauen in einen Topf mit Deiner Ex zu tun!

      • Carolina sagt:

        SP, ich habe mit diesem Argument nur wenig Geduld. Es wird in jeder Situation immer irgendjemanden geben, der oberschlau tut und voreilige Beurteilungen abgibt. Das müssen wir doch wirklich alle lernen, dass wir uns nicht jeden Mist anziehen, der uns übergeworfen wird. Wenn es wirklich Freunde sind, kann man mit ihnen in der Regel reden, erklären. Und wenn sie nicht ganz blöde sind, wissen die Leute, die uns etwas bedeuten, dass man in eine Beziehung nicht hineinschauen kann!

      • Hotel Papa sagt:

        @C, 15:47 nein, tu ich auch nicht. Aber wnn Du von „romantischem Sch.“ redest: Dazu bin ich zu sehr Romantiker. Wenn das nicht möglich ist, dann passt es eben nicht. Dann spiele ich lieber Bridge…

      • Carolina sagt:

        HP: Ich verstehe das mit dem Schuldprinzip, denn es macht die Situation ein wenig einfacher, wenn man sagen kann, Du bist schuld, ich nicht (und bitte, ich nehme mich da gar nicht aus). Ist ein uraltes Ding: die allerschwierigsten Dinge im Leben sind die, die sich schlecht fassen lassen, die sich nicht in Schablonen reinpressen lassen, bei denen Patentlösungen nicht möglich sind. Aber, auch wenn das kitschig klingt: genau diese Dinge sind, wenn man sie bewältigt, oft die befriedigendsten, denn man löst sie oft nur mit Anstand und einer gewissen charakterlichen Grösse (Beispiel: Kinder!).

      • Carolina sagt:

        HP: Ich bin tatsächlich nicht die grosse Romantikerin, zum Aerger meines Mannes. Aber ich sehe schon deutlich das Bedürfnis der meisten Menschen, romantisch sein zu dürfen. Ist ok, aber wie gesagt, ich fände es schon gut, wenn auch in den ersten Liebesdingseln ab und zu ein reality check stattfinden würde!
        Aber Bridge ist auch ein Hobby ;-))

      • Carolina sagt:

        PS an HP: Oder Golf – Du weisst schon…. 😉

      • Hotel Papa sagt:

        Es ging mir nicht einmal um die Schuldzuweisung an eine Stelle. Ich habe keine Probleme mit meinem „Beitrag“.
        Aber es ist nunmal so, dass in einer Situation wie unserer eindeutige Gewinner und Verlierer da stehen. Und wenn deutsch gesagt dreckiges Verhalten vom Gesetz belohnt wird, dann kriege ich Mühe. Riesenmühe.
        Dabei kann ich mich ja eigentlich glücklich schätzen. Ich weiss nicht, wo ich heute wäre, wenn unser Fall der nach dem Klischee wäre, Kinder beim neuen Vater, der alte Depp darf bloss noch Unterhalt zahlen…

      • Hotel Papa sagt:

        Bridge. Definitv Bridge. Für Golf ist dieser Sack hier noch nicht alt genug.

      • Carolina sagt:

        Ist halt so eine Sache mit dem Schuld klären: ich erinnere mich noch ganz gut an die Zeiten, als Kampfscheidungen die Norm waren. Als der Fremdgänger relativ automatisch als der Schuldige angesehen wurde und mit Verlust der Kinder, höheren Zahlungen etc bestraft wurde – kein Mensch hat sich damals darüber Gedanken gemacht, dass Fremdgehen ja vielleicht einen Grund haben könnte und die Betroffenen kamen sich auch ungerecht behandelt vor. Nochmal: das Gesetz wird nie in der Lage sein, wirklich Gerechtigkeit zu schaffen. Deshalb ist es vielleicht wirklich an uns, die rosa Brille früh

      • Carolina sagt:

        /2 auch mal kurz abzulegen und an die Zukunft zu denken. Allerdings halte ich eine Flucht ins Kloster oder, wie das einer hier propagiert hat, das komplette Fernhalten von Frauen für pure Lebensangst und sehr, sehr traurig. Aber irgendetwas in der Mitte, was uns klarmacht, dass man auch in die so sehr Geliebten letztlich nicht hineinschauen kann. Ich propagiere ja immer, dass der einzige Mensch, auf den ich mich 100%ig verlassen kann, ich selber bin. Das ist nicht Lieblosigkeit meinem Mann gegenüber, sondern Realismus (finde ich).
        Over and out for now!

  • Karl Eisenring sagt:

    Im ganzen Artikel jammert die Autorin. Der Titel: “ Männer, hört auf zu jammern!“ Die übliche weibliche Umkehrungstaktik. Übrigens, nur Masochisten bleiben. Jungen Männern rate ich auf keinen Fall zu heiraten und spätestens nach der Geburt das Weite zu suchen.

    • Paul Moser sagt:

      @Karl Eisenring
      Ihr Beitrag ist ja wohl auch als Provokation gemeint, oder? Da falle ich auch nicht herein.. Sollte es aber bittere Wirklichkeit sein – ihre Ansicht – dann wirds „lustig“ mit der Zukunft – aber passt perfekt in unsere Gesellschaft, die von Egoismus, Neid und Missgunst geprägt ist. Aber wir wissen ja schon länger: Der Mensch als einziges Lebewesen macht seine Zukunft kaputt.

  • Carl sagt:

    Ich finde Frauen nicht blöder als Männer. So viel einfach vorweg, damit wir uns nicht schon im ersten Satz falsch verstehen. Aber sie sind anders. Vor allem, wenn es um Karriere geht. Und in diesem Sektor gehen sie mir tatsächlich immer wieder massiv auf den Wecker. Insbesondere mit dem Lamento darüber, dass es in den Chefetagen zu viele Männer und zuwenig Frauen hat.. Sorry, aber daran können nur 50 Prozent der Bevölkerung etwas ändern, und wir Männer gehören nicht dazu!
    Wenn nämlich der Frauenanteil der Wirtschaftsabsolventen noch heute bei 30% dümpelt, kann man eine 40% Quote gleich vergess

  • Ricco Morales sagt:

    Ich habe die gesellschaftliche Bewertung bei Trennungen komplett anders erlebt. Kenne keinen Mann, der seinen Freund darin bestärken würde, seine Familie zu verlassen. Wenn eine Frau Trennungsabsichten äussert kann sie hingegen oft mit Verständnis und Unterstützung rechnen: „you go, girl!“ Wenn eine Frau sich trennt wird das oft als gerechtfertigte Selbstbefreiung angesehen, beim Mann als egoistisches, verantwortungsloses Verhalten.

    • NiNI sagt:

      Ja, Herr Morales dass mag durchaus stimmen. Aber vergessen Sie bitte nicht, dass wenn Mann sich trennt, er die Kinder meist nicht mitnimmt. Er fängt ein total neues Leben an, wie oben beschrieben, zumindest entspricht dies meiner Erfahrung. Ich kenne nicht viele Frauen die sich getrennt haben, aber die die ich kenne haben ihr Leben wie vorher weitergeführt, mit all den Aufgaben und Pflichten die schon bestanden (nur ohne Ehemann). Und ich denke genau da liegt der Unterschied.

      • Sportpapi sagt:

        Versuchen Sie doch mal als Mann, die Kinder mitzunehmen. Vielleicht sogar gleich noch in ein anderes Land, damit die Mutter möglichst keinen Kontakt mehr hat. Echt, jetzt wird es wirklich langsam absurd!

      • Mathis sagt:

        @NINI : Der Mann hat immer noch KEINE Chance die Kinder zugesprochen zu bekommen und einen Unterhlalt von der Frau.
        Somit ist Ihre Argumentation hinfällig.

      • Ricco Morales sagt:

        Ja, Frau NiNI, es gibt sicher die Sorte von egoistischen Männern (sicher auch Frauen), die schlicht keinen Bock haben sich um ihre Kinder zu kümmern. Vergessen Sie bitte auch nicht, dass für die meisten Männer die Option ‚Parterin rauswerfen und Kinder behalten‘ nicht existiert, weil die Obhut meist der Mutter zugesprochen wird. Alle getrennten Männer in meinem Umfeld möchten ihre Kinder so viel wie möglich bei sich haben. Ich finde sich trennen und dem Ex die Kinder vorenthalten auch nicht edler als sich trennen und sich nicht mehr um die Kinder kümmern.

    • Hans Weder sagt:

      Sehe ich auch so. Wenn der Mann eine Affäre mit einer jungen Assistentin hat, die wirklich scharf aussieht und für ihr junges Alter äusserst erfahren vorgeht, und trotz maulender, dicklicher Ehefrau Abend für Abend nach Hotelbar, bzw. Hotelzimmer die Heimreise antritt, um als ordentlicher Vater wahrgenommen zu werden, dann zählt das heute nichts mehr. Stattdessen beklagt sich Mutti, dass Vati so lange arbeiten muss und seine Kinder zu wenig sieht – was für Mutti so unerträglich ist, dass sie die Kinder gegen Vati aufhetzt und es schliesslich nicht mehr zuhause aushält. Scheidung. Kohle weg.

      • Reto B. sagt:

        Haha, und sobald Kohle weg – Assistentin weg. Und dann kommt er in den Mamablog und schreibt, was fürn armer Cheib er ist.

      • Hans Weder sagt:

        @Reto: Junge Assistentinnen kommen und gehen, bekanntlich. Aus Gründen der betrieblichen Fluktuation, oder weil die Geschmäcker ändern. Entscheidend ist, dass die junge Assistentin von Beginn weg versteht, dass sie etwas für ihre Karriere machen kann, ohne dabei zu vernachlässigen, dass sie ersetzbar ist. Dieses Bewusstsein ist nicht bei allen Assistentinnen gleichermassen gut ausgeprägt. Entweder es lässt sich rasch und unkompliziert antrainieren, oder eine andere Assistentin macht das Rennen. Da kann man nicht zu viel Zeit verschwenden. Schliesslich muss man im Büro ja auch mal arbeiten.

      • Anna sagt:

        hahaha.. Super Antwort, Reto!
        Dem Hans geht es vermutlich hier nur um die eine Sache.
        Und später beklagt er sich die falsche Frau (Assistentin) ausgesucht bzw. geheiratet zu haben..

      • Eni sagt:

        Hans Weders Argumentation steht in Blödheit nichts nach mit dem heutigem Beitrag.

        Ist ja fast schon lächerlich, dass ein notorischer Fremdgänger und Familienvernachlässiger sich darüber beklagt, dass die dicke Mutti die Scheidung verlangt.

        Vielleicht sollte Herr Weder noch posten in welcher Firma er arbeitet, damit auch in nächster Zeit für arbeitstechnisch zwar unterdurchschnittlichen, aber auf der horizontalen Ebene obersuperaffengeilen Nachschub gesorgt ist 🙂

  • Hugo sagt:

    Oh. Ich entschuldige mich für vorherigen Angriff (falls er als solcher aufgenommen wurde).
    Habe leider erst im zweiten Anlauf erkannt, dass Frau Fischer „Märchenerzählerin und Figurenspielerin“ ist.
    In diesem Fall bin ich sogar geneigt, für diese Leistung mein anerkennendes Lob auszusprechen.
    Ich bin tatsächlich darauf hereingefallen.

  • Roli sagt:

    Bereits nach dem ertsen Abschnitt wusste ich es lohnt sich nicht das Gekritzel einer Frustrierten weiterzulesen.
    Der Blog hier entwickelt sich immer mehr in ein Jammer-Blog. Evtl ist das ja der Kern des Mama-Blog? Wäre aber schade.

  • Hugo sagt:

    Wow, eine frustrierte Frau mit wenig Verständnis für geltendes Gesetz und gesellschaftliche Norm schreibt sich den Frust vom Leib… Bravo.
    Hilft’s?
    Wenn ja, gut.
    Wenn es aber dazu dienen soll, einmal mehr die Männer als die Bösen hinzustellen – auch wenn das am Anfang gerade als Absolutionsvorschuss verneint wird – geht das eher schief.
    Es lassen sich zwei Dinge leider nicht bestreiten: Es gibt ersten Frauen, die zu verlassen sind (was auch für Männer gilt). Und zweitens muss per Gesetz fast immer der Mann gehen, weil Frau alles andere bekommt (Haus, Geld und Kinder).
    Gleichberechtigung?

  • alexander sagt:

    Es verwundert mich dass von „feministischer“ (oder nehmen sie „weiblicher“) Seite aus so oft der selbe rechtsstaatlich bedenkliche Argumentationsfehler begagen wird:

    Unser Rechtssystem und die Moral bezieht sich zurecht auf den Einzelnen. Sie hingegen wollen allen ernstes das Recht eines Mannes davon abhängig machen, was seine Geschlechtsgenossen so treiben? „Wenn wenn ihr Väter wirklich die gleichen Rechte wollt in Bezug auf eure Kinder wie wir Mütter, müsst ihr auch die gleichen Pflichten übernehmen wie wir. “
    Diese angepeilte Gruppengerechtigkeit ist Diskrimierung aufgrund des Geschlechts

    • alexander sagt:

      Mit ihrer Logik liessen sich allerlei abstruse Forderungen aufstellen:

      – „Wenn ihr Frauen wirklich gleichen Lohn für gleiche Leistung wollt, dann müsst ihr auch gleich viele Firmen gründen wie die Männer es tun“

      – usw.

      Diese Art von „Argumentation“ ist völlig unsinnig und im Kern nicht mit einer demokratischen modernen Gesellschaft zu vereinen. Der einzelne kann nämlich seine „Gruppe“ gar nicht beinflussen. Das resultiert in der absurden Situation, dass nach ihrer Logik eine Frau welche die Familie verlässt durchaus „die gleichen Rechte“ haben soll, ein Mann der es nicht tut hingegen nicht.

  • B. Zemann sagt:

    Ich bin ein Mann und schreie beim durchlesen dieses Artikels nicht auf. Warum? Weil ich mich von Anfang meiner Familien-Karriere für das von Frau Fischer geforderte Modell entschieden habe und bis jetzt (mit immerhin 5 Kindern im Boot) keine Sekunde bereue. Dieses Modell hat sogar die Scheidung von meiner ersten Ehe überlebt indem die Mutter der beiden ältesten Kinder und ich selbstverständlich gemeinsam das Sorgerecht übernommen haben – unserer grossen zwischenmenschlichen Problemen zum trotz. Meine Vaterrolle war vom ersten Kind an gleichberechtigt und gleichbepflichtigt. Cheers

    • 13 sagt:

      Ich bin eine Frau, lebe mit meinem Mann seit dem ersten Tag das gleichberechtigte System, in dem es immer mal wechselt, wer mehr arbeitet und wer mehr zu Hause ist. Beide bringen Geld heim, beide wissen, was es heisst, zu Hause die Kinder zu versorgen. Die Änderungen der Modelle hatten meistens berufliche oder zufällige Gründe, nie war das Geschlecht ausschlaggebend. Und trotzdem schreie ich auf. Weil ich durchaus der Meinung bin, dass sich das mehr durchsetzen muss. Aber den Männern die Schuld zu geben, dass es das noch nicht hat, ist einfach falsch.

      • 13 sagt:

        Übrigens bin ich die Politikerin unter uns. Mein Mann versteht die ganze Diskussion und Aufregung nicht. Nicht, weil er es nicht kapieren würde, sondern einfach, weil es für ihn nicht Mann und Frau oder Mutter und Vater gibt, sondern ihn und mich, Ehegatten, Eltern. Es sind auch seine Kinder, also schaut auch er und es gibt keinen Grund, warum er das weniger gut könnte. Er kann keine Kinder gebären und nicht stillen, aber das war’s dann. So einfach ist seine Logik. Ob es daran liegt, dass er überwiegend von einem Mann aufgezogen wurde? Ob damit am ersten Abschnitt des Blogs etwas dran ist?

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Frauen wollen nicht die Gleichberechtigung, Frauen wollen mehr Rechte! Die Frauen wollen sich die Alternative zum Beruf, nämliich Mutter und Hausfrau mit einem das Geld nach Hause bringenden Ehemann (oder Ex-Mann) zu werden, nicht einfach wegnehmen lassen. Frauen wollen selbstverständlich, dass die Männer mehr Verantwortung in Bezug auf die Kinder übernehmen, aber natürlich nur, wenn es gerade passt. Ich denke, dass mal als Grundsatz festgehalten werden müsste, beide sind je zur Hälfte für alles Verantwortlich, d.h. für das Einkommen, für die Kinder usw.

    • Pixel sagt:

      1. Wie schön, dass endlich mal einer , wie die Frauen wirklich sind!
      2. Gemeinsames Einkommen, gemeinsame Rechte, gemeinsame Verantwortlichkeiten: bin dabei! Und Sie unterstützen B
      beim nächsten Mal bestimmt den Ausbau der krippenplätze und die Subventionierung derer?

  • 13 sagt:

    Als ich den Titel las, habe ich innerlich gejubelt und gedacht, es käme endlich die Antwort auf Walter Hollstein’s These, wie Männer unfreundlich die Welt doch geworden ist, wie böse die Feministinnen sind und dass die Natur des Mannes unterdrückt wird. Das wäre nämlich mal eine Seite wert. Als ich den Blog dann tatsächlich las, konnte ich es kaum fassen und änderte meine Meinung komplett. Ich weiss ja nicht, woher die Autorin ihre Erkenntnisse zieht, aber sie stimmen weder mit irgendeiner Statistik noch mit der Realität überein.

    • 13 sagt:

      \2 Frau Fischer, ich lade Sie gerne ein, mich einen Tag lang in meinem Job zu begleiten. Würden Sie Männer erleben, die mich geradezu anflehen, dafür zu sorgen, dass sie ihre Kinder mehr oder überhaupt sehen dürfen, Frauen, die es als unwichtig empfinden, dass die Kinder auch eine Beziehung zum Vater haben und Richter, denen das völlig egal ist, solange sie um 17.00 Uhr Feierabend machen können, würden sie mind. eine Woche lange Korrigenden zu dem Thema schreiben. Ganz ehrlich, so einseitig war der Mamablog selber.

      • jürg. sagt:

        @ 13
        Danke
        den ersten Teil würde ich gerne auch noch lesen

      • Sportpapi sagt:

        Da wäre ich gerne mal einen Tag dabei. Es deckt sich jedenfalls auch mit meinen Erfahrungen, dass viele Frauen gerne vorwiegend Mütter sind, und daneben gerne etwas Teilzeit arbeiten. Dass sich der Mann hälftig an den „Pflichten“ beteiligt, und sie dafür die eine Hälfte des „Schoggijobs“ (Geld verdienen) übernehmen möchte, ist doch eher selten. Aber es wäre ein Kompromiss, wenn der Mann das tatsächlich wollte (was vielfach dann doch auch nicht so ist) (bei der Sorgerechtszusprechung würde es aber wohl nichts ändern). Insofern leben doch die meisten Paare so, wie sie beide das möchten.

    • 13 sagt:

      \ 3 Und zuletzt: Wieviele der Hausfrauen und teilzeitarbeitenden Frauen haben tatsächlich ehrlich den Wunsch, mehr zu arbeiten und dem Mann mehr Familienarbeit zu überlassen? Das würde nämlich, eine Änderung bedingen. Ich erlebe selbst bei Frauen, die parallel zur Familie eine Karriere machen und dort erfolgreich sind, dass sie zu Hause am liebsten das Kind nicht aus der Hand geben würden und den Mann ins Abseits drängen. Damit verteidige ich den Mann nicht, der das zulässt, aber ich würde die Schuldfrage doch 50:50 teilen. Es ist einfach zu fordern, bis Gegenforderungen kommen.

      • Bernhard sagt:

        @ 13

        Danke für die Aussage, dass es auch Frauen gibt, die den Männern das Feld nicht überlassen wollen! Das ist nämlich exakt meine Erfahrung und benötigte etliche Diskussionen mit meiner Partnerin: Als Sie zwischenzeitlich mit dem Gedanken spielte, ganz aufs Arbeiten zu verzichten, war das für mich ein Schock. Denn ich wusste aus den Zeiten, in denen wir gemeinsam daheim waren, dass sie – ganz unbewusst – das Zepter der Erziehung an sich riss. Und mir somit keine Chance liess, meinen eigenen, abweichenden Stil durchzuziehen. Das hätte nicht funktioniert. Und vielleicht hätte ich…

      • Bernhard sagt:

        …über kurz oder lang resigniert, kapituliert und meiner Partnerin das Feld überlassen mit der Konsequenz, dass ich mein Pensum wieder aufgestockt hätte! Denn es gibt nichts, das mehr frustriert, als Streit um Erziehung mit der Frau, welche die Hoheit per „Muttergesetz“ gepachtet hat. was will ich da als Mann ausrichten, wenn es hart auf hart kommt? Glücklicherweise durfte ich weiter „alleine“ erziehen. Und bin sehr froh und dankbar darüber! Aber ich verstehe den Mann, der dieses Glück nicht hat und sich in seine Arbeit „flüchtet“. Denn das gibt es nämlich auch!

      • Reto B. sagt:

        Super, genau so ist es, 13. Und wie auch Benhard es sagt. Häufig ist unterbewusst verankert, dass Mütter einfach die bessere Person ist um ein Kind zu erziehen und Väter besser/effizienter arbeiten. Und zwar bei beiden Geschlechtern. DAS ist meine These, wieso in der Familie meist der Mutter die Hoheit zugesprochen wird und Männer im Job manchmal besser angesehen/bezahlt werden. Hier muss man ansetzen und einseitige Schuldzuweisungen bringen da gar nichts. Die 50% Aussage von Frau Fischer oben, die nix dafür können finde ich stossend!

      • Carolina sagt:

        13, ich finde es wirklich interessant, was Sie sagen. Mein Job ist Ihrem sozusagen vorgelagert, denn wir machen Krisenintervention bzw Paartherapie und arbeiten auch mit Gerichten zusammen, um wenigstens die übelsten Auswüchse bei manchen Scheidungen (meistens die Kinder betreffend) zu verhindert, sehr oft übrigens frustrierenderweise ohne grösseren Erfolg. Bis zu einem gewissen Grad versteht wohl jeder, welcher Schmerz, welche Verletzungen mit einer Trennung einhergehen – vor allem, wenn einer der Partner sich noch völlig ungerecht behandelt und machtlos fühlt. Und dann sitzen diese schwer

      • Carolina sagt:

        /2 Verletzten vor einem Anwalt/Gericht und sollen plötzlich rational einen Teil ihrer Lebensgeschichte abhandeln und vor allem fair handeln und im Interesse aller. Das ist oft genug einfach zuviel verlangt. Mir scheint, dass geht aus den Stellungnahmen hier auch klar hervor: wir alle neigen dazu, unseren Lebenserfahrungen, privat oder beruflich, Allgemeingültigkeit zuzuordnen. Dabei geht völlig verloren, dass es immer, absolut immer, mindestens zwei Seiten einer Medaille gibt und dass, im Falle von Kindern, auch von heillos Zerstrittenen, Verantwortungsbewusstsein eingefordert werden muss. Und

      • Carolina sagt:

        /3 da sehe ich schon relativ häufig, dass bei Scheidungen immer noch mehrheitlich für die Frauen entschieden wird, dass Väter oft wirklich nur wenig Einfluss nehmen können, auch wenn sie das wollen. Ich bin auch einigermassen ratlos, was hier verbessert werden kann, ausser dass ich die Forderung von gestern, dass erwachsene Menschen lernen müssen, ihre Verletzungen zu bearbeiten und Verbitterung wirklich der schlechteste Weg ist, nur unterstreichen kann. Aber das ist alles sehr vage, ich weiss. Und ich weiss auch von Kolleginnen von Ihnen, 13, die doch recht desillusioniert sind.

      • 13 sagt:

        @ Carolina
        Glauben Sie mir, mir ist die Schwierigkeit durchaus bewusst und v.a. auch die Tatsache, dass Anwälte häufig halt nur eine Seite hören. Nichtsdestotrotz bemerke ich immer noch eine Tendenz, die mir Sorgen bereitet: Der erste Punkt ist die Kindeszuteilung, bei der die Mütter, häufig – unabhängig von der in der Ehe gelebten Rollenteilung – vorgezogen werden. Dabei wird nicht nur der Vater, der vielleicht zuvor tatsächlich viel betreut hat, in den Hintergrund gedrängt, sondern es wird auch den Frauen verunmöglicht, sich auf eigene Beine zu stellen. Der zweite Punkt ist das Besuchsrecht,

      • 13 sagt:

        \2 das in der Schweiz immer noch als ein Recht des Kindes bzw. je nachdem der Mutter angeschaut wird. Aber das ist es nicht. Es ist ein Pflichtrecht und dies sollten sich beide Parteien bewusst sein. Während im Ausland Tendenzen deutlich werden, wonach Strafen gefällt werden, wenn sich einer nicht an die gerichtliche Anordnung hält (je nach Land sogar Gefängnis) und eine Verweigerung des Kontaktrechts als ein Verstoss gegen das Kindeswohl betrachtet wird, gibt es in der Schweiz kaum Durchsetzungsmöglichkeiten. Will die Mutter oder das Kind nicht, wird das hingenommen. Das ist m.E. falsch.

      • Carolina sagt:

        Ich sagte ja, ich sehe ganz ähnliches. Mir fallen aber auch keine Patentlösungen ein, denn Verantwortungsgefühl und Liebe einzufordern ist extrem schwierig. Aber ich weiss, dass in England immer mehr verlangt wird, dass Paare eine Konvention bei Gericht vorlegen müssen, die auch genau ge- und überprüft wird, dass Besuchsrechte (auch der Grosseltern übrigens!), Pflichten und Versorgungansprüche genauestens regelt und, wie gesagt, bei Nichteinhaltung auch Einspruchsrechte gibt. Vielleicht geht das in die richtige Richtung.

      • Sportpapi sagt:

        „Während im Ausland Tendenzen deutlich werden, wonach Strafen gefällt werden, wenn sich einer nicht an die gerichtliche Anordnung hält (je nach Land sogar Gefängnis) und eine Verweigerung des Kontaktrechts als ein Verstoss gegen das Kindeswohl betrachtet wird, gibt es in der Schweiz kaum Durchsetzungsmöglichkeiten. Will die Mutter oder das Kind nicht, wird das hingenommen. Das ist m.E. falsch.“ Danke dafür. Das Problem ist doch: Das harte Durchgreifen im Einzelfalls ist vielleicht für das eine Kind wirklich ungünstig. Hilft aber anderen, gar nicht in die Lage zu kommen.

      • 13 sagt:

        @ Sportpapi
        Dem widerspreche ich eben mittlerweile. Ich befürworte weder Gefängnisstrafen für Mütter, die das Besuchsrecht verweigern, noch die Abholung des Kindes mittels Polizei. Aber warum keine Strafanzeige und Geldstrafe für die Mutter, wenn sie es unberechtigt verweigert? Warum keine Kürzung des Unterhalts? Warum keine Beistände, die eben halt das Kind abholen? Warum keine Zuteilung zum Vater (vorausgesetzt, er kann sich kümmern), wenn die Mutter die Mitarbeit mit ihm verweigert? Ich behaupte mal, häufig ist der Kontaktabbruch ungünstiger für das Kind, als solche Massnahmen.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Wir sind uns ja offenbar völlig einig. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass heute die Frauen sehr genau wissen, dass ihr destruktives Verhalten nicht ernsthaft geahndet wird.

      • Sportpapi sagt:

        Ausserdem ist offenbar die Meinung doch noch weit verbreitet, dass es kein Problem sei, Vätern ihre Kinder vorzuenthalten. Ich verweise da auf die unsägliche Blick-Kampagne zum Fall Nevenka (und die Kommentare dazu). Man stelle sich nur mal vor, ein Vater würde so etwas tun. Da treffen halt manchmal konservative Männer auf feministische Frauen, und die Gleichberechtigung bleibt auf der Strecke.

      • Thomas Plüss sagt:

        Das Recht ist zu einseitig auf das Kindeswohl ausgerichtet, ohne die anvisierten Ziele zu erreichen. Viele Eltern versuchen, unter dem Deckmantel des Kindeswohls egoistische Interessen durchzusetzen. Es reicht, zu behaupten, das Kind wolle nicht, um ein Besuchsrecht auszuhebeln. Beim Unterhalt gibt es immerhin die staatliche Bevorschussung und den Art. 217 StGB. Was gibt es beim Besuchsrecht? Den Vollzug mittels Polizei. Welche/r Vater/Mutter mutet sowas den Kindern zu? Hier bräuchte es auch eine Strafbestimmung gegen den/die Verweigerer/in. Vorher wird es nicht besser.

      • Sportpapi sagt:

        @Thomas Plüss: In letzter Konsequenz wäre die Höchststrafe dann Neuvergabe des Sorgerechts.

  • Teilzeitpapi sagt:

    Frauen können daran nichts ändern? Sie tragen nichts dazu bei, dass Männer von vielen Frauen als potentielle Vergewaltiger und Kinderschänder gesehen werden? Dass Airlines Männer nicht mehr neben allein fliegenden Kindern sitzen lassen? Kam das etwa von Männern? Sind denn die Frauen bereit für Standardsenkungen, wenn die Männer nur soviel arbeiten wie nötig? Oder hätten sie doch gerne einen Mann, der viel für die Kinder (und die Frau) da ist und gleichzeitig für genügend Statussymbole sorgt? Der Fünfer und das Weggli (was v.a. reich Geborenen vorenthalten bleibt)?

    • pixel sagt:

      Ich rate an, den INHALT des Art i kel s zu lesen (und zu verstehen) und nicht nur den Titel und den Namen des Absenders.
      Spart Nerven und Zeit.

  • Bernhard sagt:

    Es stimmt zweifellos, dass ein Grossteil der Väter nicht Teilzeit arbeitet. Die letzte Zahl, die ich in Erinnerung habe, sind 87%. Doch stört es mich, dass oftmals davon ausgegangen wird (wie auch im aktuellen Blog), dass diese Männer nicht WOLLEN! Wie viele Frauen kriegen ein bleiches Gesicht und Panikattacken, wenn ihr Partner ihr stolz verkündet, dass er sich entschieden habe, auf 60-80% zu reduzieren, sie als Familie dafür halt den Gürtel etwas gar enger schnallen müssen! Glücklich, wer eine Partnerin hat, die dann ihren Schatz liebevoll in den Armt nimmt und ihm voller Dankbarkeit…

    • Bernhard sagt:

      …zu seinem Entscheid gratuliert! Die Realität sieht doch anders aus: Der Mann wurde vielfach gerade wegen seiner finanziellen Potenz ausgewählt. Und nachdem die Schmetterlinge im Bauch verflogen sind, wirkt für diese Menschen nichts mehr so abtörnend, wie ein leeres Bankkonto und der Verzicht auf alle so geliebten Annehmlichkeiten. Von daher finde ich die einseitige Schuldzuweisung mehr als unangebracht! Übrigens ist ein solches Szenario ein guter Test, wie ernst es der Partner und die Partnerin mit der wahren und bedingungslosen Liebe meint!

      • 13 sagt:

        Richtig. Es sollte von beiden Seiten kommen. Ich kenne sowohl Frauen, die auf taub schalten, sobald der Mann Teilzeitarbeit erwähnt, insbesondere dann wenn das bedeuten würde, dass sie ein grösseres Pensum Erwerbsarbeit übernehmen muss, wie Männer, die jammern und Vorwürfe machen, wenn die Frau findet, sie geht nun mehr arbeiten und er könne doch reduzieren oder zumindest sonst zu Hause mehr anpacken. Die Bereitschaft eine ausgeglichene Lösung zu finden, liegt nicht nur an den Männern oder an den Frauen, sondern am Paar!

      • Reto B. sagt:

        Tja, und dann ist da noch das minime Problem von den fehlenden Stellen, an denen 60-80%, respektive 40-60% gearbeitet werden kann, oder auch die Einbussen, die man dafür in Kauf nehmen muss (gewisse Einbussen systembedingt okay, aber es sind mehr als das, nicht zuletzt die Ansicht der Gesellschaft: weniger als 100 = fauler Cheib).

      • 13 sagt:

        Und mehr als 50% = Rabenmutter. Da sollte Mann/Frau aber auch langsam darüberstehen können;-)

  • Oliver sagt:

    Andrea Fischer, im Titel steht: „Männer hört auf zu jammern!“ Und was machen Sie im Artikel? Jammern was das Zeug hält. Ist das denn jetzt besser? Darum meine Forderung hört alle auf zu Jammern und tut was dafür oder dagegen, je nach Standpunkt. Jammerer sind Weicheier, die es nicht besser verdient haben!

  • Konradin sagt:

    „Männer hört auf zu jammern.“ Hahaha! In diesem „Mamablog“ jammern die Frauen ja ständig!
    Sie scheinen eine etwas gar subjektive Weltsicht zu haben, liebe Frau Fischer…

  • kuki sagt:

    Und wovon sollen wir dann die Familie ernähren.
    Von den 1000 Fr. weniger Lohn den Frauen sowieso weniger verdienen im Schnitt heisst es?

    In derselben Branche verdient der männliche Kollege meist 300 Stutz merh als die Frau und über geld wird nicht geredet und die weibliche Kollegin weiss es nicht.
    Und Berufe zu denen sich Frauen hingezogen fühlen und ja: Krankenschwester mit manchem Elend, Dreck wegmachen usw. ist
    auch anspruchsvoll und zwar emotional.

    Das ganze System stinkt nämlich zum Himmel und da sollte man ansetzen und alles erstmal in balance bringen.

  • Tobias.Meyer sagt:

    Also ich finde den Artikel spitze. Und es interessant, dass für einmal viel mehr Männer als Frauen Stellung nehmen in den Kommentarspalten. Eine differenzierte Diskussion tut Not. Und ja, Männer haben in solchen Situationen eine Tendenz dazu, sich als Opfer darzustellen. Wenn einer tatsächlich von seiner Frau rausgeworfen wird, kann er wohl kaum behaupten, er sei völlig unschuldig. War er vielleicht zu wenig aufmerksam in der Beziehung? Es ist natürlich hingegen einfacher, über die böse böse Frau zu lästern, wenn man sich nur als Opfer sieht!

    • Thomas Plüss sagt:

      Es scheint, als hätten Sie den Artikel nicht verstanden. Es geht darin nicht um Männer, die von ihrer Frau rausgeworfen werden, sondern um Männer, die von sich aus gehen, die „verduften“ oder „von ihrer Kompassnadel in neue Gefilde geführt werden“. Im Artikel wird also über die bösen bösen Männer gelästert. Von einer möglichen Mitschuld der Frauen liest man dagegen wenig. Dass dies in den Kommentaren zu gewissen Reaktionen führt, kann ja nun nicht wirklich erstaunen, oder?

  • eg sagt:

    Ich bin vollkommen einverstanden, dass wenn wir „Väter wirklich die gleichen Rechte wollen in Bezug auf unsere Kinder wie die Mütter, müssen wir auch die gleichen Pflichten übernehmen wie die Mütter“. Aber es ist leider nicht möglich ohne dass die Mütter die gleichen Pflichten und Verantwortung bezüglich Arbeit und Einnahmen übernehmen. Vom zweiten Punkt sind wir ungefähr gleich weit entfernt wie vom ersten…

  • eg sagt:

    Seit über 40 Jahren wird die Gleichberechtigung von Frauen nur aus der „Frauensicht“ her geführt. Mit dem Erreichten ist niemand wirklich zufrieden. Nun sollen die Männer das gleiche ausschliesslich aus „Männersicht“ tun….. Gleichberechtigung umfasst immer beide Geschlechter. Solange es nur aus einer Sicht geschieht, ist das ein „Gegeneinander“ was unmöglich funktionieren kann. Gleichberechtigung muss miteinander geschehen.

  • Sportpapi sagt:

    Also Männer müssen die gleichen Pflichten übernehmen wir Frauen? Wie wärs dann mal damit, dass Frauen anfangen, ihre Familien zu ernähren? Die Medaille hat ja immer auch eine Kehrseite. Und Männer, die ihre Familien verlassen gibt es kaum mehr als Frauen. Die meisten machen das nicht, weil sie ihre Kinder dann eben nicht einfach mitnehmen können, wie das Frauen üblicherweise tun. Und so einfach ist es dann auch wieder nicht, eine neue Familie zu gründen, wenn man nach wie vor die alte finanzieren muss. Zuletzt: 11 000 Frauen entscheiden sich jährlich gegen ihre Kinder. Männer dürfen das nicht?

  • Sportpapi sagt:

    Wenn man schon zitiert, sollte man es schon richtig tun: „Die öffentliche Moral wendet sich zugunsten der Männer.“ Genau das Gegenteil wurde gestern ausgesagt.

    • pixel sagt:

      Es kommt drauf an sp, wie man es anschaut. Die Grundhaltung WH’s ist in der Sache ja genau die von Frau F zitierte. (Darüber kann auch der gestrige Ar ti kel nicht hinwegtäuschen.) Mit der Ausnahme, dass er Kritik an bestimmte Verhaltensformen übt.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Es ist und bleibt so, dass ungenau gelesen wurde und eine Aussage genau ins Gegenteil gekehrt wurde, um etwas zu belegen, was eben gerade anders herum gestern behauptet wurde. Da interessieren mich keine Grundhaltungen.

  • Janina sagt:

    Ich kann schon verstehen warum die Männer hier aufschreien; es ist halt doch sehr emanzenmäßig geschrieben und es ist einfach, ein paar Klischees zu bedienen. Aber durch Provokation kann man doch prima Missstände anprangern, aufrühren. Ich sehe durchaus Paare, die, sobald die Frau schwanger ist, das klassische Muster aufgenommen wird und der Mann dann noch mehr arbeiten geht bzw garnicht groß Interesse zeigt, sich mehr um die Kinder zu kümmern. Irgendwie muß die „normale Denke“ unterbrochen und für Väter möglich gemacht werden, sich mehr einzubringen.

    • Andreas Lamers sagt:

      ich mag das, ich kenne, und ich habe gehoert. aber mal was handfestes, ich bin 2 mal geschieden, habe 3 eigenen kinder und 2 stiefkinder, habe die familien ernaehrt und war fuer die kinder da, habe karenz genommen und war bei schulaktivitaeten und freizeitaktivitaeten dabei.
      die frauen haben neue partner die nicht ganz so modern sind, ich habe keinen oder kaum kontakt zu den kindern da die ex-frauen bzw deren neue partner das nicht wollen. und an manchen tagen schaue ich mir „wenn der vater mit dem sohne“ an, den schmerz die kinder zu vermissen fuehle ich jeden tag, wobei zu den stiefkindern

    • Andreas Lamers sagt:

      habe ich noch kontakt da die auch aelter sind, und nein die zeit heilt das nicht oder eines tages werden die kinder wieder kommen, last chance harvey zeigt das recht deutlich. und wohl das beste was man zu dem thema beziehung sagen kann wurde in “ der anleitung zur sexuellen unzufriedenheit“ gesagt. und nebenbei ich kenne auch viele maenner die das gleiche schicksal haben, direkt aus meinen bekanntenkreis.

  • Stella sagt:

    Frau Fischer ich finde den Artikel völlig daneben und unter der Gürtellinie! Ich kenne einige Frauen, die nach der Scheidung es den Kindern regelrecht eintrichtern, der Vater sei ein Idiot! Soviel dazu. Sind jetzt alle Frauen aufhetztende Wesen? Warum sind die Männer gegangen? Weil die Beziehung noch so toll war? Es gibt viele Männer, die sich danach immernoch um ihre Kinder kümmern, die gerne mehr machen wurden aber von der Ex ausgebremst werden, wie es auch solche Männer gibt, die sich dann von der Familie verabschieden! Eine Verallgemeinerung ist hier fehö am Platz!

  • pixel sagt:

    Den Ko m me ntaren nach zu folgen fühlen sich doch immerhin 50% der Bevölkerung angesprochen… dann sind wir doch mal gespannt, was heute neben Unterstellungen und Interpretationen von Zitaten und mutmasslichen Aussagen der Aut o rin, bis hin zur Schätzung ihres Gehaltes sonst noch so alles Ausguss findet auf der Plattform, die man Mamablog nennt.

    • Thomas Plüss sagt:

      Wäre jetzt schön gewesen, Sie wären mit gutem Beispiel voran gegangen und hätten einen sachlichen Beitrag zum Inhalt des Blogs geschrieben. Statt dessen tun Sie dasselbe, was Sie den anderen Schreibern vorwerfen. Vielleicht kommt ja noch was.

      • pixel sagt:

        Die Sachlichkeit des Inhaltes bewegt sich exakt auf dem Niveau wie die der z.Zeitpunkt meines Beitrages geschalteten 19 Ko m mentare es waren. Es wird Ihnen auch nicht entgangen sein, dass ich zuvorderst genau diesen Punkt kritisiert habe und es somit eine Antwort an das Pub lik um war und nicht auf den Art ikel. Letzeren übrigens möchte ich gar nicht sachlich kommentieren: Das Thema an sich ist einfach zu breit gefasst. Wieso und weshalb es Alleinerziehenden kommt ist viel zu komplex, als dass ich das hier auseinandernehmen wollte.

      • Sportpapi sagt:

        „Wieso und weshalb es Alleinerziehenden kommt ist viel zu komplex, als dass ich das hier auseinandernehmen wollte.“ Ach. Ich simpler Tropf war der Meinung, das sei in erster Linie eine Folge der aktuellen Gesetzgebung.

      • pixel sagt:

        Dann Sp sind Sie – sorry – aber wirklich ein Tropf. Noch nie was von komplexen psychologischen Sachverhalten oder Lebensumständen gehört? Aergerlich, Ihr Beitrag, zumal ich weiss, dass Sie intelligenter sind als das was Sie hier soeben gezeigt haben.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Ich bin in einem psychotherapeutischen Umfeld aufgewachsen. Danke, ich weiss wie das ist. Aber man sollte doch auch trotz lauter Bäumen den Wald sehen. Persönlich finde ich schon die Bezeichnung „Alleinerziehend“ in dem meisten Fällen unangemessen. Und der abwesende Vater ist dann der Alleinernährer, oder was?

      • pixel sagt:

        Heute mal spitzfindig? Ist „alleinerziehend“ irgendwie geschlechtsspezifisch? Ich meine nein. Und ich meinte auch nein.

      • Sportpapi sagt:

        Ah, nein, das war natürlich ein Versehen. Abwesende Mütter sind natürlich auch gemeint. 🙂 Auch wenn ich persönlich keine kenne…

      • alien sagt:

        Tja, also Sportpapi, nimms mir nicht übel, aber ich würde Dich schon manchmal als Holzschnittlaubsägelpapi bezeichnen, das würde eher passen.

        Abgesehen davon, Du bist leider nicht das beste Gegenargument, dass Sportler geistig eher bescheiden sind, zumindest, wenn man aus der Mehrheit Deiner Posts hier schliesst. Manchmal triffst Du den Nagel aber auf den Kopf.

      • Sportpapi sagt:

        @Alien: Seit wann geht es hier nun um mich? Du kannst wie immer jeden meiner Beiträge kritisieren, wenn du glaubst, es steht etwas Falsches drin.

      • alien sagt:

        Das war nicht böse gemeint. Aber Deine Beiträge versprühen manchmal halt schon etwas… Rustikales.

      • Sportpapi sagt:

        Du meinst bodenständig? 🙂

  • Martin Frey sagt:

    Das Umgekehrte gibt es auch Fr Fischer. Kenne persönlich mehr als einen solchen Fall, als die Frau plötzlich weg war, neuer Partner mit meist viel Geld und gutem Job, ach so interessantes Leben, fühlt sich wie neugeboren und lässt Mann und Kinder zurück. Auch stören mich Ihre Schlüsse, dass Männer durch das Verhalten gewisser Exponenten nicht den gleichen Stellenwert in der Erziehung haben sollen. Das halte ich persönlich für höchst antiquiert und wird den Männern nicht gerecht, die sich einbringen und die Verantwortung übernehmen wollen, die die durch sie genannten Exemplare vermissen lassen.

  • Tom sagt:

    Herr H. meinte gestern, dass sich die öffentliche Moral zuUNgunsten der Männer verändere, liebe Frau Fischer. Nicht genau gelesen, nicht genau zugehört, nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt…das sind – entgegen pauschalisierender Sicht auf die Geschlechter – offenbar genderunabhängige Probleme. Und überhaupt, finde beide Beiträge für Genderfragen nicht sehr erhellend.

  • Felix sagt:

    und noch was: Frauen „jammern“ schon seit 40 Jahren oder noch länger, wie sie doch unterdrückt und benachteiligt würden. In dieser Zeit hat sich vieles zum Gegenteiligen gewandelt. Und nun haben Sie die Frechheit, uns den Mund verbieten zu wollen? Sie wollen uns verbieten, auf Missstände aufmerksam zu machen? Sie finden es offenbar lächerlich, wenn auch Männer sich zu organisieren beginnen? Ist dies ihr Verständnis von „Gleichberechtigung“?

  • diva sagt:

    was soll eigentlich falsch an etwas sein, was seit bestehen der menschheit so gemacht wurde: die frauen sorgten für die kinder und die alten und die männer waren auf der jagd? ich finde diesen geschlechterkampf langsam aber sicher LANGWEILIG! die heutigen frauen haben wirklich keine echten sorgen mehr, dass sie dauernd gegen die männer krieg führen müssen und sie mit allen tücken der list zu unterdrücken versuchen. und wenn ein mann dann endlich zum waschlappen umgebaut wurde, hauen die damen meist mit den nächstbesten dahergelaufenen macho davon!
    echt, frauen, hört endlich auf mit dem stuss!

  • SrdjanMatejic sagt:

    „Sorry, aber daran können nur 50 Prozent der Bevölkerung etwas ändern, und wir Frauen gehören nicht dazu!“

    Die Schuld ist zugewiesen, die Diskussion damit bereits beendet.
    Fail!

  • Herbert sagt:

    „Kompassnadel zwischen ihren Beinen“… das journalistische Niveau in diesem Blog ist doch etwas bedenklich.

    • jack sagt:

      Sie Die Schreiberin hat sich unklar ausgedrückt, SIE meinte zwischen ihren Oberschenkel am Bauch Ansatz,und wen ich die Feuerwehr ROTEN Lippen betrachte kommen mir Komische Gedanken.Und sie wohnt in Zürich mit ihrer Tochter und Sohn UND dem Hausangestellten den SIE als Mann bezeichnet.

  • M. sagt:

    Die Gesellschaft macht es den Maennern nicht einfach, sich um die Kinder zu kuemmern. Ich bin verwitwet und ziehe meine Kinder seit 11 Jahren allein auf (als Mann). Jetzt heisst es einfach, den Kindern fehle eine Mutter! Soviel zum Artikel

  • Felix sagt:

    Frau Fischer, in der Schweiz werden ca. 80 % der Scheidungen von Frauen eingereicht. Was Sie da schreiben ist einfach nur Unsinn.

  • Roland K. Moser sagt:

    Guten Tag Frau Fischer
    Können Sie mir erklären, wieso ich auf einer Waldstrasse mitten in einem grösseren Wald 2 armen, verschopften Hoschali (mit Brüsten) begegne, die mich laut schreiend anhalten, und mich auffordern (!), die verklemmte Kette (Chainsuck) am MTB der einen zu befreien und wieder einzuhängen?
    Wenn Männer und Frauen gleich sind, müssten die das doch auch könnnen. Oder wollten Sie einfach keine dreckigen Finger? Ach ja: Nachdem die Kette drin war, hat mich noch eine angeseicht, dass ihr Freund jeweils keine dreckigen Finger bekomme, wenn er die Kette wieder einhänge.

  • Pesche Fuchs sagt:

    „Männer, hört auf zu jammern!“
    Danke, G L E I C H F A L L S !

  • jack sagt:

    Das ist mal eine Frau die mir aus dem Herzen Spricht,Jeder Mann der sich für die Familie Streckt muss ein Idiot sein !

  • Stan Felber sagt:

    Wir Männer hören dann auf zu jammern, wenn die Frauen und die Justiz aufhören, alle Männern pauschal der Vergewaltigung oder des Kindsmisbrauchs zu verdächtigen, sobald es zu einem Familienkonflikt kommt. Übrigens würde das auch noch das Problem des Lehrermangels und der fehlenden Krippenmänner lösen, denn heute ist es so, dass sich Männer gegen diese Berufe entscheiden weil das Risiko der falschen Beschuldigung viel zu gross ist!

    • 13 sagt:

      Das ist einfach nicht wahr. Der Grund, warum so wenige Männer diese Berufe ausüben, liegt in erster Linie an den Arbeitsbedingungen: viel Arbeit, schlechter Lohn, kaum Aufstiegschancen und keine gesellschaftliche Anerkennung. Dies sieht man v.a. darin, dass man auf Sekundarstufe, Oberstufe und Gymnasien plötzlich viel mehr Lehrer findet, obwohl dort die Gefahr der Falschanschuldigung einiges grösser ist. Aber da sieht es betreffend der Bedingung plötzlich etwas anders aus.

      • jürg. sagt:

        vielleicht sind es nicht diese Arbeitsbedingungen sondern die Vorstellungen wie Unterrichtet werden soll? Darf ein Primarlehrer noch Mann sein?

      • Sportpapi sagt:

        Dass sich Männer – mehr als Frauen – vor „viel Arbeit“ fürchten, glaube ich nicht. Das Motiv „etwas mit Kindern“ zu machen, ist aber doch bei Männern schlicht weniger verbreitet, als bei Frauen, die dann eben gerne Kindergärtnerinnen oder Primarlehrerinnen werden. Zumal Männer, die in diesem Bereichen tätig werden möchten, wirklich manchmal schief (und kritisch) angeschaut werden. Hauptproblem ist aber am Schluss doch das Geld. Als Sportlehrer verdiene ich in der Primarschule Zehntausende Franken im Jahr weniger als im Gymnasium, obwohl der Job anders, aber nicht leichter ist.

      • Sportpapi sagt:

        Und irgendwie ist dieses Geld halt bei Männern offenbar doch ausschlaggebender. Wohl weil sie immer im Kopf haben, damit dereinst eine Familie ernähren zu müssen.

      • 13 sagt:

        „viel arbeiten“ im Verhältnis zum Input. Die Männer scheuen die Arbeit nicht, keinesfalls, aber sie wollen häufiger auch Ergebnisse dafür sehen (wie Geld, Anerkennung), meiner Meinung mit ein Grund für die häufig einseitige Verteilung der Hausarbeit. Zudem ist ein Punkt, warum viele Frauen solche Berufe wählen die flexible Zeitgestaltung, gute Teilzeitchancen und gute Vereinbarkeit mit der Familie. Auch Argumente, die beim Mann immer noch häufig eine weniger grosse Rolle spielen.

        Warum soll ein Primarlehrer nicht „Mann“ sein dürfen, was auch immer das eigentlich ist?

      • Sportpapi sagt:

        @13: Rational betrachtet macht es für ein gut ausgebildetes Paar wenig Sinn, die Hausarbeit selber zu machen. Ausserdem glaube ich, dass hier die 80:20-Regel spielt. Viele Männer sind sehr wohl bereit, mitzuhelfen. Aber die Vorstellungen, was denn zu tun ist, sind wohl etwas unterschiedlich, pauschal gesagt.

      • Sportpapi sagt:

        „Warum soll ein Primarlehrer nicht “Mann” sein dürfen, was auch immer das eigentlich ist?“ Das ist so die falsche Frage: Die Primarlehrer, die ich kenne (und das sind doch einige), empfinde ich einfach nicht als sehr männlich (erinnert mich jeweils an die Jugendarbeiter, mit denen ich auch zu tun habe). Zumindest bei der jüngeren Generation. Dabei wären männliche Typen sehr wohl auch von den Lehrerinnen da gerne gesehen und als Bereicherung verstanden. Als Sportlehrer in der Primarschule wurde ich jedenfalls sehr positiv aufgenommen. Ebenso als Kursleiter in Kindersportkursen.

      • jürg. sagt:

        @13
        Die Frage kommt aufgrund von Schulbesuchen, weil die Art wie Unterrichtet wird, könnte ich für mich überhaupt nicht vorstellen. Und ich kann es sehr gut mit Kindern.

  • Daniel sagt:

    Geht es sonst noch wem so, dass die Frau Fischer etwas beschreibt, dass vor 20 Jahren noch so war? Ich will das jetzt nicht auf ihre Falten abwälzen, aber ich sehe in dem Geschriebenen kaum Verbindung zur Realität von Heute. Von allen Paaren die ich kenne und die Frau die Scheidung eingereicht hat, war der Vater derjenige der nicht nur Kinder und Haus verloren hat, sondern auch noch fast sein gesamtes Vermögen und seinen Lohn, bis auf das existenzielle Minimun. Ich kenne sehr sehr sehr wenig Fälle wo es der Frau nach der Scheidung schlecht geht; aber viele Männer. Von dem her: HUMBUG!!!

    • tina sagt:

      wenn nach einer trennung das einkommen der eltern nicht reicht, wird sicher nicht der elternteil der das haupteinkommen erarbeitet zum sozamt geschickt sondern der andere. wenn mehr als das existenzminimum bleibt, wird dem haupt-erwerbstätigen anteilmässig mehr zugesprochen, denn schliesslich will man vermeiden dass der sich gar nicht mehr bemüht geld herzuschaffen.
      die kinder werden demjenigen zugesprochen, der weniger erwerbstätig ist. diese rollenaufteilung geschah vor einer trennung, und wurde so gewählt weil man dachte, es lohne sich nicht, wenn die frau arbeite

      • tina sagt:

        ja klar, der elternteil bei dem die kinder leben benötigt mehr geld für den lebensunterhalt, da mehr personen. insofern bekommt der elternteil mehr, aber anteilmässig eben nicht

      • Reto B. sagt:

        Sehe ich auch so, tina. Was ich interessant finde, ist, dass Frau Fischer diesen Umstand vollumfänglich dem mann zuschreibt. Als ob Frau weder gefragt worden wäre, noch mitbestimmt hat. Ich sehe es so, dass meist beide den „leichteren“, gesellschaftlich und wirtschaftlich mehr akzeptierten Weg gewählt haben. Bin sehr enttäuscht, von ihr zu lesen, dass Frau keine ToDo List hier habe, sondern ausschliesslich Männer. Wer ächtet denn die Frauen, die gegangen sind? Nur Männer?

    • Christoph Schnyder sagt:

      Definitiv wird hier die Situation vor 20-30 Jahren beschrieben, aber das ist mir bei Artikeln von Andrea Fischer schon mehrfach aufgefallen. Z.B. bei dem über Abtreibungen, wo es hiess, Männer könnten sich komplett ohne gesellschaftliche Konsequenzen aus der Affäre stehlen. Leider ist sie da nicht allein, es täte manch einem/r Gender-Fachmann/frau manchmal ganz gut, sich mehr mit der Lebensrealität von Paaren im jungen/mittleren Alter zu befassen (notabene auch dem Herrn Hollstein).

    • Hanna sagt:

      Hmm, ich bin zwar erst 38, finde aber nicht, dass Frau Fischer eine Situation von vor 20-30 Jahre beschreibt. Eine Entscheidung zu treffen (‚till death do us part!) und sich dann daran zu halten finde ich nicht soo altmodisch. Und hier gibt es die sehr traditionellen und ehrlichen Männer, die von Anfang an begreifen, wie schwierig, laut, langweilig, öde es zeitweise werden wird und einfach nie ihre Familie und Frau verlassen und dann gibt’s den Rest der Männer, die sich enttäuscht von der Kernfamilie von einer neuen Frau die Wunden lecken lassen.

      • Sportpapi sagt:

        Ich weiss nicht, Hanna. Wenden sich wirklich viele Männer von den Familien ab? Und dann noch, weil es irgendwie anstrengend ist? Oder trennen sie sich nicht eher von den Frauen, obwohl sie dann in der Regel auch die Kinder zurücklassen müssen? Wie auch die Frauen sich von den Männern trennen?

  • jürg. sagt:

    Als Mann muss man mit der Geburt des Kindes aufhören zu Arbeiten um die gleichen Chancen (Rechte) zu erhalten im Falle der Scheidung die Kinder doch noch betreuen zu dürfen.
    Eine komische Welt in der Frauen sich benachteiligt fühlen und Männer benachteiligt sind.

  • Michael sagt:

    „wenn Männer von der Kompassnadelzwischen ihren Beinen“ Da liegt das Problem, die Autorin geht davon aus die Männer zu verstehen. Ich frage mich ob die Autorin sich bewusst ist, dass sie in diesem Beitrag selber nur jammert.

  • The Damned sagt:

    Möglich, dass Frauen wichtiger sind in Erziehungsgragen- ruft die biologische Rolle wieder?- aber dann sollte es auch möglich sein, alleine für ein Kind zu sorgen, auch ohne Mann und Papa Staat! 18,6% aller Sozialhilfefälle machen Alleinerziehende aus, zum Vergleich: 4,6% sind es im Bevölkerungs-Durchschnitt! Die fragmentierte Arbeitswelt macht vielen Frauen Angst, das zeigen Studien aus ganz Europa: Sich hinter der biologischen Rolle zu verstecken, ist da natürlich nur naheliegend: Doch Männer sind keine Finanzdienstleister, die man nach Belieben schröpfen kann, wenn’s einem nicht mehr passt!

  • reinard sagt:

    Ich finde den Artikel Respectlos gegenüber den männern die Gewalltvoll aus der Ehe gerissen werden und die neu erfindung aus eigenschutz praktizieren.Die erfahrungen die sie beschreiben scheinen sehr einseitig zu sein (Frauenseite) und ich wundere mich das ein solcher Text überhaupt zustande kommt in einer Ernsthaften Zeitung.

  • Thomas Plüss sagt:

    Man muss unterscheiden zwischen Männern, die ihre Frau verlassen und Männern, die ihre Familie verlassen. Dazwischen liegt ein riesiger Unterschied. Nicht nur räumlich, sondern vor allem auch moralisch. Diese Wahl hat aber nicht jeder Mann. Die Frau muss da mitspielen und den Mann auch nach der Trennung noch immer als Teil der Familie akzeptieren. Wenn da abgeblockt wird, hat der Mann verloren und wird irgendwann aufgeben. Und die Meinung, dass es für den Mann einfacher sei, „weg zu gehen“ teile ich gar nicht. Die Frau nimmt halt einfach die Kinder mit, wenn sie „weg geht“.

    • Thomas Plüss sagt:

      Und die paar wenigen Frauen, die ohne Kinder „weg gehen“, zahlen dann oft nicht mal oder fast keinen Unterhalt. So sieht die Realität aus, Frau Fischer.

      • C.R. sagt:

        Lieber Herr Plüss
        Die Aussage dass Frauen wenig oder nichts bezahlen ist falsch. Weiss ich als Frau/Mutter, die gegangen ist. Sie zahlt keinen Rappen weniger, als es Männer tun müssen. Grundsätzlich ist es so, dass gemäss Scheidungsrecht derjenige in die sprichwörtliche Röhre guckt, der mehr verdient hat. In unserem Fall war ich das. Und ja, ich war für einige Jahre hinweg gesellschaftlich erledigt und musste buchstäblich bei Null anfangen. Im Nachhinein hat sich dieser Schritt dennoch mehr als gelohnt. Ohne Gejammer.

      • Thomas Plüss sagt:

        C.R., Sie müssen mir das Scheidungsrecht nicht erklären, dieses kenne ich bestens. Gesetz und Praxis sind halt eben zwei paar Schuhe. Ich habe nicht umsonst das Wort „oft“ benutzt. Sie sind aber eine Ausnahme. Die meisten Männer, die mit den Kindern von der Frau sitzen gelassen werden, erhalten kaum Unterhalt, da die Frau entweder nicht in der Lage ist, genug zu verdienen oder die Gerichte es einfach unterlassen, ein hypothetisches Einkommen anzurechnen, wie es bei Männern regelmässig getan wird. Wenn eine Frau die Kinder vorher betreute und dann geht, wird der Mann kaum Unterhalt sehen.

  • Hotel Papa sagt:

    Sorry, aber der hier bemühte Fall ist eher die Ausnahme als die Regel. Die Regel ist, dass SIE sich entscheidet. Und ihn rauswirft.

    Du darfst Dich gern über die aus Karrieregründen abwesenden oder schlicht faulen Väter beklagen. Aber im Trennungszenario geht die Aktion im überwiegenden Fall von weiblicher Seite aus.

    Bin übrigens der Tabufall. Sie hat sich entschieden, der nicht vorhandenen Kompassnadel zu folgen und die Familie aufgegeben.

    • Thomas Plüss sagt:

      Bei den Frauen „passiert“ das eben manchmal… Frau Fischer meint zwar, sie übernehme dabei nur die allgemeine Terminologie für solche Situationen, benutzt den Begriff aber ausschliesslich im Zusammenhang mit den Frauen. Gleichzeitig schreibt sie über „Jungs“, die „sich verduften“ oder „von der Kompassnadel zwischen ihren Beinen in neue Gefilde gelockt werden“.

      Frage an Sie, Hotel Papa: Wie steht es um Ihre Ex-Frau? Ist sie gesellschaftlich erledigt?

      • Hotel Papa sagt:

        Nö. Allerdings hat sie das alte Umfeld weitgehend ebenfalls hinter sich gelassen, ebenso wie Prinzipien, die vorher heilig waren.

  • The Damned sagt:

    In einer Zeit, in der bis zu 2/3 aller Scheidungen von Frauen eingereicht werden, Frauen durchschnittlich nur 25% an das Haushaltseinkommen beisteuern, selbst in Schweden 80% aller Väter Vollzeit arbeiten müssen, damit die Familie finanziell über die Runden kommt, und 60% aller Frauen von einem Mann immer noch erwarten, dass er die Familie ernähren kann, halte ich ihren ‚Heul doch‘-Verriss für mehr als nur gewagt. Wie wir spätesten seit der Wigdorovits-Liste wissen, verdient man bei den Medien als RedaktorIn gut. Zeit, eine ander soziale Wirklichkeit ins Auge zu fassen, als die eigene!

  • Roland Stricker sagt:

    Die ueberlegungen im Artikel selbst sind gut und m.M. richtig. Allerdings blebt die Frage, ob die Maenner, die „abhauen“, oder jene die bleiben jammern ueber die Geschlechterrollen. Nur wenn die Maenner, die abhauen auch noch jammern, ist die Anschuldigung an die Maenner rechtfertigt.

  • Martin Loetscher sagt:

    Maenner werden sehr oft gerade darum betrogen oder verlassen, weil sie in den Augen der Partnerin zu wenig verdienen oder zu wenig arbeiten (sprich Karriere machen – mit entsprechender Lohnsteigerung).
    Jetzt frage ich mich, wer treibt nun den Mann dazu, sich so zu verhalten (zu muessen)?

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